Letzte Ausgabe für 2025![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Liebe Ausgehtipp-Leser:innen, mit dieser Ausgabe verabschieden wir uns aus dem Jahr 2025. Die nächste Ausgabe erscheint am 9. Janauar 2026. „Danielas Ausgehtipps“ wird nächstes Jahr 20 – Wahnsinn! Bis dahin – lebt wild! Buon Natale Daniela |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 19 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net) |
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ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com) |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
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SUCHE / BIETE![]() Dominique und Co suchen eine:n neuen Mitbewohner*in: Helenes sucht Nachhilfelehrer:in für Latein: |
X-MAS Geschenketipp: THROUGH THE BOOK TILL YOU COOK![]() (Daniela) Ich habe mal gesagt, ich wünsche mir keine Kochbücher mehr, aber über das Buch THROUGH THE BOOK TILL YOU COOK habe ich mich sehr gefreut, denn es ist viel mehr als ein Kochbuch. In dem Buch, der beiden tollen jungen Frauen, Louise Herke & Carlotta Hick, greifen Design, Konzept, Fotografie, Illustration und Inhalt so stimmig ineinander, dass man fast vergisst, dass man „nur“ ein Kochbuch in den Händen hält. Mit 80 Rezepten für jede Tageszeit und Laune und einer eigenen Spotify-Playlist haben sie ein Stimmungskochbuch geschaffen. https://www.luiseemilie.com/throughthebooktillyoucook Ihr könnt das Buch in jeder Buchhandlung bestellen. |
X-Mas: Geschenketipp: Amelie Persson & studio soundso![]() (Daniela) Amelie Persson hat ein wunderbares Buch herausgegeben: “Lieblingsorte in Frankfurt”. Aber nicht nur das kann man bei ihr kaufen. Ich habe gerade noch ein Trinkhallen T-Shirt für meinen Sohn bestellt. https://www.ameliepersson.com/shop Im Studio soundso von Moni Port gibt es ganz großartige Kunst zu kaufen. Bis Weihnachten hat ihr Atelier erweiterte Öffnungszeiten. “Kommt gerne vorbei und stöbert in meinen Siebdrucken. Auch limitierte Postkartenboxen gibt‘s noch. Und ein pasr tolle Originale von @philipwaechter. Alle Drucke sind limitiert, nummeriert und signiert, alle Preise inkl. Rahmen der Schreinerei Max Aab in Pforzheim. Noch gibt es die meisten Bilder in verschiedenen Rahmenvarianten und Farben (schwarz, weiß, Esche, Ayous), aber die Drucke gibts natürlich auch ohne Rahmen. Geschenkgutscheine gibt es selbstverständlich auch.” Koselstraße 7 |
x-Mas Geschenketipp: „MEINE STADT, IHRE VIERTEL UND IHRE MENSCHEN”![]() (Daniela) In dem vorher beschriebenen Buch LIEBLINGSORTE gibt es auch Zeichnungen von Sibylle Lienhard. Sibylle ist Architektin & Urban Sketcherin. Vom Bankenturm bis zur Trinkhalle zeichnet sie Frankfurt, so wie sie sie selbst erlebt - mittendrin vor Ort. Es entstehen dabei ganz außergewöhnliche Wimmelbilder, private kleine städtische Szenen oder ganze Stadtpanoramen. Ich habe mich in das Bild “Unantastabar” verliebt und wünsche es mir zum Geburtstag. Ich war nämlich nicht nur bei der dargestellten Demo dabei, sondern habe Síbylle auch live zeichnen sehen. Café Karin, Großer Hirschgraben 28, 60311 Frankfurt am Main, Öffnungszeiten: Mo – So: 9:00 – 19:00 |
X-mas Geschenketipp: Julia Mantel "Autobiographie einer Bisswunde"![]() (Petra) Viele von uns suchen ja in diesen Tagen wieder große und kleine Geschenke für liebe Menschen. Manchmal schenke ich Selbstgemachtes - und suche noch “eine Kleinigkeit” dazu oder ein Gastgeschenk oder…eine schöne Möglichkeit ist hier ein Buch, doch nicht jede*r hat Zeit und Lust, einen mehr oder weniger interessanten Roman oder ein wohlmeinendes Sachbuch zu lesen. Eine tolle Alternative ist ein schmaler Band Lyrik, wie etwa von der Frankfurter Künstlerin Julia Mantel, von deren klugen Gedichten ich Euch hier schon vorgeschwärmt habe. Sie hat bei der Edition Michael Kellner den Band mit 11 witzigen und klugen Gedichten veröffentlicht, der für nur fünf Euro zu bestellen ist (und der zugeschickt wird). Fröhliche Weihnachten! Julia Mantel: Autobiographie einer Bisswunde, Edition Michael Kellner, Kosten: 5 Euro, Bestellung hier |
X-mas Geschenketipp: Art meets Äppler 2026![]() (Petra) Immer wieder gerne verschenke und empfehle ich Kalender, wenngleich nicht mehr ganz so viele schöne und am besten lokale Kalender jenseits des Massengeschäfts herausgegeben werden. Deshalb ist die Frankfurter Apfelweingalerie am Eingang der Kleinmarkthalle auf jeden Fall mein Tipp: sie bringen wieder ihren originellen und tollen Kalender mit verschiedenen Werken großer Kunst, die doch irgendwie alle ums Gerippte kreisen, heraus. Da lächelt auch die Mona Lisa. Martin hat auch viele andere klasse Dinge in seiner kleinen Galerie, die verschenkt werden wollen, wie das ansehnliche Apfelwein-Tasting-Set und mehr (behalten geht natürlich auch). Gerippte Entdeckungen wünsche ich! Apfelweingalerie Frankfurt, Adresse: Hasengasse 5 - 7 (Eingang Kleinmarkthalle), Öffnungszeiten: montags - freitags: 10 - 18 Uhr, samstags 10 - 16 Uhr, “Art meets Äppler” Kalender 2026, Format: DIN3 hoch, Preis: 39,90 Euro, auch online hier |
GEROLLTES über das Fußballjahr 2025![]() (Uwe) Das Fußballjahr neigt sich dem Ende entgegen. So richtig tief in Erinnerung bleiben wird 2025 sicher nicht. Zu viele Spiele gibt es, so vergänglich ist alles, was passiert, zu wenig taugt dazu, hängen zu bleiben. Oft sind es eher die ärgerlichen Sachen, die sich in den Gedanken festklammern. Die schrägen Dinge, wie die Auslosung der Gruppen bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexico und Canada, inklusive einem neu geschaffenen FIFA-Friedenspreis für einen notorischen Spalter (US Präsident Trump), überreicht durch den erbärmlichsten Speichellecker, den die Welt je gesehen hat (FIFA Präsident Infantino). „Wenn es sich biegt, ist es komisch, wenn es bricht nicht“, so hat Woody Allen in einem Film mal eine Figur „Komik“ erklären lassen. Bis zu einem gewissen Grad ist etwas witzig, danach nicht mehr, dann bricht es, wie bei allem rund um die FIFA. Was diese betrifft und ihren windigen Präsidenten, der sich hinter Vorgängern einreiht, bei denen man schon glaubte, es ginge nicht durchtriebener. Warum Ex-Stars und eigentlich alle Landesverbände dieses schwachsinnige Treiben mitmachen (von leiser Kritik abgesehen), ist irgendwie erbärmlich. Deutschland wird es im nächsten Jahr mit einer Vorrundengruppe mit Curacao (bei der Auslosung von Eishockeylegende Gretzky „Kurakau“ ausgesprochen, das war komisch), der Elfenbeinküste und Ecuador zu tun haben und es wird spannend sein zu verfolgen, ob erstmals seit der WM 2014 in Brasilien in die K-O.-Runde eingezogen werden kann. Die WM 2018 & W 2022 wurde ja total „in den Sand gesetzt“. Im nächsten Sommer, wenn die WM beginnt, ist die Bundesligasaison fertig, die Bayern werden wahrscheinlich Meister. Viel interessanter, wie die 2. Bundesliga abschließt. Da könnte es durchaus sein, dass die Schalker wieder in die Bundesliga aufsteigen. Das wäre herausragend, daran würden sich alle am Jahresende 2026 sicher erinnern. |
Freitag, 19. Dezember: Tiefenrausch Klangkombinat![]() (Uwe) Ende der 00er Jahr erfand der Frankfurter Bassist und Komponist Thore Benz das Tiefenrausch Klangkombinat. Seine Kompositionen sind inspiriert von Funk, Jazz, Worldmusic, Pop. Die Musik des Tiefenrausch Klangkombinates klingt urban, tanzbar, melodisch und voller Leidenschaft. Rhythmus und Sound verschmelzen zu einer pulsierenden organischen Einheit. Sie ist sowohl Jazz- als auch DanceClub kompatibel. Dieses Jahr haben wir unteranderem Rama N´Goni und Andreas Jamin als Gastmusiker/-innen eingeladen Rama Ngoni stammt aus einer traditionsreichen Griotfamilie aus Burkina Faso und schöpft ihre Inspirationen aus diesen Wurzeln. Die westafrikanischen Griots sind reisende Musiker, Nachrichtenübermittler und Geschichtenerzähler. Sie tragen Traditionen und Geschichten von Ort zu Ort. Rama Ngonis weiche Stimme, begleitet von der Ngoni, der kleinen westafrikanischen Laute, verzaubert ihre Zuhörer*innen. Ihre Lieder erzählen poetisch vom einfachen Leben, den großen Weisheiten und den verborgenen Wünschen der Menschen. Brotfabrik / F, Bachmannstr. / 20 Uhr |
Freitag, 19. Dezember: Of/ Lava 303![]() (Andrea) |
Freitag, 19. Dezember: Alex im Westerland![]() (Andrea) |
Freitag, 19. Dezember: Jazzsalon![]() (Uwe) Ev Machui und der Jazzsalon spielen zum Jahresende ein Programm mit Hilde Knef Liedern - unter anderem welche, die von Cole Porter stammen und von ihr in den 60ern auf Deutsch gesungen wurden -einigen französischen Chansons, Jazzstandards und eigenen Songs. 19. Dez: Frankfurtersalon, F., Braubachstr. / 19:30 Uhr (keine Reservierung möglich) |
X-mas Geschenketipp: Schirn x Amelie Persson![]() (Petra) Die Schirn ist im September nach Bockenheim umgezogen, und wir alle haben mit der „Meute“ gefeiert, und zugleich hatten wir schon seit längerem die Kontroversen um die Dondorf Druckerei und letztlich ihre Rettung dank der strafrechtlich verfolgten Hausbesetzung mitbekommen. Schön, dass das Gebäude durch den Schirn-Einzug zügig saniert und auch langfristig nutzbar gemacht worden ist, und dass im 2. Stock auch lokale Gruppen u. a. aus dem Umfeld der Hausbesetzer*innen mit einziehen können. Auf jeden Fall schätze ich die Arbeit der Schirn – und auch ihre neue Kollab mit der in Frankfurt lebenden Illustratorin Amelie Persson (ihre Wasserhäuschen-Zeichnungen lieben wir alle, oder?) ist super: jetzt gibt es zwei in Bockenheim bedruckte Schirn-T-Shirts sowohl mit dem traditionellen als auch mit dem temporären Standort. Im Persson-Style. Sehr sweet – und vielleicht noch ein schönes Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen. Schirn T-Shirt, limited Edition HERE WE ARE Capsule Collection, Preis: 40 Euro, Bestellung hier |
Freitag, 19. Dezember: OF/ Therapie für Wikinger![]() (Andrea) |
Samstag, 20. Dezember: "Der Geizige" von Molière![]() (Martin) In einer Fassung von Sabrina Zwach Diese beiden Kritiken sind Empfehlung genug… »Ein Abend voll hintersinnigem Witz mit einem Ensemble, das so viel Freude am Spielen transportiert hat, wie ich das lange nicht erlebt habe. Mit sehr skurrilen Kostümen, mit einer eigens komponierten Synthesizer-Musik und einem Geizigen, der trotz der Zuschreibungen dieser Rolle einen unglaublichen Charme ausstrahlte – der charmanteste Harpagon, den ich je gesehen habe. Dieses Kunststück ist dem Schauspieler Peter Schröder gelungen. […] Die Regisseurin dieses Abends, Mateja Koležnik, hat den beiden Kindern Harpagons - und auch den beiden Liebespartnern - mehr Energie und Selbstbewusstsein gestattet, als man das gemeinhin sieht. Die Kinder können dem Vater tatsächlich etwas entgegensetzen, sie sind nicht nur unterdrückte Opfer, sie sind Persönlichkeiten. […] Das Ganze war ein leichthändiger Spaß, bei dem wir als Publikum wirklich viel zu schauen haben.«hr2 Frühkritik, 25.September 2023 »Mateja Koležnik […] zelebriert bei Molière den Bühnenslapstick, als erfände sie ihn eben neu. […] Zu haarsträubenden Enthüllungen und einem Rhythmus von Bert Wrede tanzt das gesamte Ensemble eine elaborierte Choreografie, die auch das Aufwirbeln von Goldglitzer beinhaltet. Da kommt Freude auf! Und Premierenjubel. Diese fünf Minuten funktionieren wie das letzte Bild des einsamen, aber glücklich mit seiner Goldwand vereinten Harpagon: blendend.«nachtkritik.de, 22.09.2023 Samstag, 20. Dezember um 19.30 Uhr |
Bis 20. Dezember: „WAS IHR WOLLT“![]() (Martin) Gruppenausstellung und Verkaufstage Zum Abschluss des Jahres gibt es in der Goldstein Galerie eine große Gruppenausstellung mit Arbeiten aller Künstler*innen des Atelier Goldstein. Die „Was ihr wollt“–Verkaufstage haben mittlerweile Tradition. So wird die Ausstellung am Samstag, den 29. November, und Freitag, den 5. Dezember jeweils von 11 bis 18 Uhr für den Verkauf geöffnet. Viele weitere Werke der Künstler*innen werden in der Galerie auf Tischen ausgelegt – eine besondere Chance, die Werke aller Goldstein-Künstler*innen für sich zu entdecken. Ausstellung vom 29. November – 20. Dezember (Do. – Sa.) von 14 – 18 Uhr |
Samstag, 20. Dezember: Die schöne Helena (und weitere Termine)![]() (Martin) Jacques Offenbach - Opéra bouffe in drei Akten „Die Schöne Helena“ ist ein weiterer Klassiker von Jacques Offenbach mit seiner typischen Mischung aus perfekter Komödie, geistreicher Gesellschaftskritik und mitreißender Musik. Auch die Poesie kommt nicht zu kurz in der Geschichte der schönsten Frau der Welt, die vom trojanischen Prinzen Paris entführt wird und in der die berühmten griechischen Helden als lächerliche Großmäuler entlarvt werden. Als freche Satire hält Offenbachs Operette den Spiegel vor und lässt uns über unsere eigenen Schwächen herzlich lachen. Eine neue Textfassung von Rainer Dachselt und Michael Quast nach dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Volksbühne im Großen Hirschgraben |
Samstag, 20. Dezember: Of/ Lifesaver![]() (Andrea) Robert Johnson, Nordring, Offenbach |
Samstag, 20. bis Dienstag, 23. Dezember* JESUS D’ AMOUR GEB. 0![]() (Martin) Alle Jahre wieder… - Für manche ist diese Inszenierung der eigentliche Weihnachtsgottesdienst! Schon ca. 20 Jahre wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und deshalb stellt sich die Frage, ob es noch Frankfurter*innen gibt, die die Geburt Jesu im Industriedenkmal immer noch nicht gesehen haben!? „Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit Unglaublichem fängt der Glauben an. Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“ Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“ Samstag, 20., Sonntag, 21., und Dienstag, 23. Dezember um jeweils 20.00 Uhr |
Sonntag, 21. Dezember: Of/ Lusofest Kurzfilmtag![]() (Andrea) |
Sonntag, 21. Dezember: Bird´s View und Pentastone![]() (Andrea) |
Sonntag 21. Dezember: Soul House Night mit NI-KA, Oli Leicht und Oli Rubow, special Edition vom Temporären Elektronische Salon![]() (Daniela) Nach dem rauschenden Erfolg der jungen Frankfurter Soulsängerin NI-KA als Gast bei „Der Temporäre Elektronische Salon / Der Salon tanzt“ im Jazzklub des Museum für angewandte Kunst (MAK), kommt das Trio mit Oli Leicht und Oli Rubow in seine Lieblings-Off-Location nach Höchst und improvisiert mit Soul & House Vibes bis sich auch die letzten Hüften schütteln und der Schweiß von der Decke tropft. Be there or be square! NI-KA steht für Haltung, Tiefe und eine neue Form des Soul. Ihre Musik klingt urban und zeitlos zugleich – verwurzelt im Jazz, geprägt vom Hip-Hop. Dabei wirkt sie nie kalkuliert, sondern zutiefst authentisch: eine Künstlerin, die nicht gefallen will, sondern etwas zu sagen hat. |
Sonntag, 21. Dezember: Unduzo: Von Männern, Eseln und Maria![]() (Uwe) A cappella. Weihnachten und die Adventszeit sind ein symbolisches Minenfeld: festzementierte Traditionen stoßen krachend auf den stoischen Weihnachtsmuffel … und über allem liegt der nervenaufreibende Duft von altem Lebkuchengewürz und Räuchermännchen in Dauerbetrieb. “Von Männern, Eseln und Maria” bietet allen einen gemeinsamen Nenner und schafft den Spagat aus bekannten, neu arrangierten Klassikern und selbstgeschriebenen Geschichten, die, typisch UNDUZO, mal gefühlvoll, mal mit einem Augenzwinkern präsentiert werden. Nicht immer traditionell, aber mit hohem Wiedererkennungswert. Das Publikum wird - ganz friedlich - ins Konzert eingebunden und liebevoll an der Nase herumgeführt. Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 19 Uhr |
Montag, 22. Dezember: Of/ Götter wie wir![]() (Andrea) |
Dienstag, 23. Dezember: Peter & The Test Tube Babies![]() (Andrea) |
Freitag, 26. Dezember: Rodgau Monotones![]() (Andrea) |
Freitag, 26. Dezember: Of/ Weihnachtskonzert![]() (Andrea) |
Samstag, 27. Dezember: Of/ Die Lesebühne ihres Vertrauens![]() (Andrea) |
Sonntag, 28. Dezember: U Bahn Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern![]() (Uwe) Wer die fünf hochmusikalischen Verrückten einmal live erlebt hat, den lassen sie nicht mehr los. Auf der Bühne versprühen sie eine wahnsinnige Energie und sorgen für Begeisterungsstürme bei ihren Zuschauern, unabhängig von Alter und Musikgeschmack. Freut Euch auf eine mitreißende Mischung aus Live Konzert und Video-Höhepunkten der letzten 30 Jahren. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 18 Uhr |
Montag, 29. Januar: ZSK![]() (Andrea) Hier die wichtigsten Infos:
Batschkapp, Gwinnerstraße |
Montag, 29. Dezember: The Doors Tribute Band![]() (Andrea) Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei |
Dienstag, 30. Dezember: OF/ Wiener Hof Allstarband![]() (Andrea) Parkside Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach |
Mittwoch, 31. Dezember: Don Quijote (UA)![]() (Martin) Die Sonne brennt, das Pferd hat Hunger, Sancho ist müde – und Don Quijote dreht am Rad. Er fuchtelt gegen Windmühlen, legt sich mit vermeintlichen Barbaren an und will doch nur das einzig Gute und Beste, für sich, seine Geliebte – und obendrein die ganze Welt, wenn er leicht größenwahnsinnig herausposaunt: »Ich werde endlich aus dem Schatten der Weltgeschichte treten und in sie eingehen als wahrer Märtyrer.« Die Kritik schreibt: »Holger Stockhaus überdreht derart lustvoll, variantenreich und raffiniert all die Hirngespinste seines Don Quijote, dass im ausverkauften Schauspielhaus am Willy-Brandt-Platz akute Suchtgefahr besteht. […] Auch die beiden Ensemblemitglieder Christina Geiße, neben anderen Figuren vorwiegend als „treues, altes Klappergehuf“ Rosinante unterwegs, und Sebastian Reiß, meist in der Rolle des gutmütigen Freundes und Analphabeten Sancho Panza, punkten mit Erzkomödiantentum und Wandlungsfähigkeit.«Frankfurter Neue Presse, 15. März 2025 Mittwoch, 31. Dezember um 18.00 Uhr |
JANUAR 2026 |
Sonntag, 4. Januar: Wladimir Kaminer![]() (Andrea) |
Donnerstag, 8. Januar: Of/ The Change![]() (Andrea) |
Freitag, 9. Januar: Tankard![]() (Andrea) |
Samstag, 10. und Sonntag, 11. Januar: Devid Striesow liest David Foster Wallace, Thorsten Lensing![]() (Martin) Sie erzählen von all den uralten menschlichen Problemen und Gefühlen, die so gar nicht trendy sind. Wallace besitzt die atemberaubende Fähigkeit, sich in beschädigte Seelen einzufühlen und aus ihnen heraus zu erzählen.Sein eigenwilliger Blick auf die Welt eröffnet Normalsterblichen neue Horizonte. Samstag, 10. Januar um 20.00 Uhr und Sonntag, 11. Januar um 17.00 Uhr |
Samstag, 10. Januar: Nico Laska![]() (Andrea) |
Noch bis Sonntag, 11. Januar: Ausstellung Suzanne Duchamp![]() (Petra) Nicht nur, weil die Schirn jetzt für mich in Bockenheim „um die Ecke“ liegt, will ich unbedingt noch die Ausstellung von Suzanne Duchamp in der Schirn sehen. Sie soll gedanklich mein ausgiebiges Jahr mit der Zeit des „Neuen Frankfurt“ abrunden – nach der Arbeiter-Olympiade, dem ersten Lampionfest, dem Ernst-May-Fest und der Herbstakademie mit mehreren tollen Ausstellungen. Präsentiert wird das vielseitige, nicht weniger als 50 Jahre umfassende Schaffen der Künstlerin, die in den 1910er- und 1920er-Jahren zur Entwicklung des Dadaismus beigetragen hat. Obwohl Duchamps Werke in weltbekannten Sammlungen vertreten sind und sie zu Lebzeiten bestens in Kunstkreisen vernetzt war, blieb ihre künstlerische Bedeutung lange im Schatten ihrer Brüder Marcel Duchamp, Raymond Duchamp-Villon und Jacques Villon sowie ihres Ehemanns Jean Crotti. Die Retrospektive zeigt rund 70, teils durch aufwändige Recherchen wiederentdeckte Werke, darunter experimentelle Collagen, figurative Darstellungen, abstrakte Gemälde und historische Fotografien sowie bedeutende Archivfunde. Neben ihren Dada-Arbeiten beleuchtet die Ausstellung Duchamps frühe kubistische Interieurs und Stadtlandschaften, ihre späten figürlichen Gemälde mit oftmals ironischen Untertönen, die Landschaften der 1930er- und 1940er-Jahre sowie ihr nahezu abstraktes Spätwerk. Foto: ©Schirn Kunsthalle Frankfurt 2025 Suzanne Duchamp – Retrospektive, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags – sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr, 24.12.2025 geschlossen, 25.12.2025 10 - 22 Uhr, 26.12.2025 10 - 19 Uhr 31.12.2025 10 - 17 Uhr, 01.01.2026 11 - 19 Uhr, Eintritt: 12 (10) Euro, barrierefrei |
Dienstag, 13. Januar: MOTHER’S BABY PREMIERE![]() (Uwe) Premierenfeier mit Sektempfang, Film und Filmgespräch nach dem Film mit Regisseurin Johanna Moder, Hauptdarstellerin Marie Leuenberger und Kameramann Robert Oberrainer. Dazu gibt es Grußworte von Dr. Stephan Hutter, Honorargeneralkonsul der Republik Österreich und Thomas Kalau, Stellvertretender Generalkonsul der Schweiz. Darum geht es im Film: Julia und Georg sehnen sich nach einem Kind. Eine neue Behandlung in Dr. Vilforts Klinik soll den Traum wahr werden lassen. Doch nach der Geburt wird das Baby sofort weggebracht. Als Julia endlich mit dem Kind vereint wird, spürt sie eine unerklärliche Distanz. Irgendetwas stimmt hier nicht. MOTHER’S BABY lief im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale und glänzt mit einem herausragenden Cast: Marie Leuenberger (Verbrannte Erde, Die göttliche Ordnung), Claes Bang (The Square), Hans Löw (Ich bin dein Mensch) und Julia Franz Richter (L’Animale). Der Film läuft ab 15. Januar in den Kinos. Cinema, Roßmarkt 7, Frankfurt am Main, Sektempfang; 20.00 Uhr / Filmbeginn: 20.30 Uhr |
Dienstag, 13. Januar: Remix Almanya - Eine postmigrantische HipHop-Geschichte![]() (Martin) Was hat die Musik der sogenannten Gastarbeiter*innen der 1960er und 1970er Jahre und der Exilant*innen aus den 1980er Jahren mit dem aktuellen deutschen Gangsta-Rap zu tun? Welche Verbindung gibt es zwischen dem politischkulturellen Empowerment der 1. Generation, den Kämpfen um Staatsbürgerrecht in den 1990er Jahren und der schillernden popkulturellen Gegenwart? In ihrer Lesung remixen Murat Güngör und Hannes Loh Bilder, Texte, Songs und Filme aus 40 Jahren Almanya mit persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Debatten. Sie durchlaufen die vergessenen Jahre des HipHop-Oldschool, beleuchten den Einfluss der Wiedervereinigung auf die Geburt von Deutschrap und hinterfragen den Sound von Gangsta-Rap – und wir fragen nach Class, Race und Gender in dieser Geschichte des Empowerments. Und sie bringen einen Special Guest mit. Dienstag, 13. Januar um 20.00 Uhr / Künstler*innenhaus Mousonturm / Saal |
Samstag, 17. Januar: Of/ 13 Gesänge über die verhinderte Aufklärung eines politischen Mordes – buback komplex![]() (Andrea) Text: Wolfgang Spielvogel, Künstlerische Leitung: Nicole Horny, Musikalische Leitung: Oliver Augst, Begleitung: Dr. Michael Buback, Dr. Wolfgang Kraushaar, Videodokumentation, Outside Ear Sprache: Sabine Loew, Tonmitschnitt und Recording: Marcel Daemgen, Produktionsleitung: Marie Kübler Dauer: ca. 60 Minuten anschließend Publikumsgespräch mit dem Autor Wolfgang Spielvogel. Kontakt für Reservierungsanfragen: Weitere Vorstellungen in der AusstellungsHalle 1A (Frankfurt Sachsenhausen) sind am Do, 15. Januar 2026, 20 Uhr (Uraufführung) |
Donnerstag 29. - Samstag 31. Januar: 9. Fabrik-Jazz-Festival 2026![]() (Daniela) 9. Fabrik-Jazz-Festival 2026! Das sind drei Abende voller Musik, Begegnungen und spontaner Momente erwartet die Besucher:innen – und wie immer in bester Zusammenarbeit mit der Jazz Initiative Frankfurt. In diesem Jahr finden die Konzerte im mittlerweile bestens eingespielten und klanglich hervorragenden Konzertsaal St. Bonifatius in Sachsenhausen statt. Am Freitag, 30.01. um 20:00 Uhr freuen wir uns das Osgood-Scobel Quintet mit „Serious Play“ zu präsentieren. An diesem Abend treffen die fünf Musiker Kersten Osgood (dr), Sebastian Scobel (p), Theresia Philipp (alto-sax), Uli Kempendorff (tenor-sax) und Hans Glawischnig (b) aufeinander und man kann sich auf ein Highlight voller Virtuosität und Spielfreude freuen. Weitere Informationen: https://www.die-fabrik-frankfurt.de |
Freitag, 30. Januar: OF/ 22 Bahnen![]() (Andrea) |
Samstag, 31. Januar: SCHWERELOS – Musik trifft Klettern![]() (Andrea) |
FEBRUAR 2026 |
Mittwoch, 11. Februar: hr-Bigband & Richard Bona![]() (Daniela) hr-Bigband & Richard Bona Seinen ersten Bass baute sich Richard Bona selbst aus Kisten und Fahrrad-Bremsseilen. Mittlerweile ist der Kameruner zu einem Weltstar geworden. Er gehört zu den weltbesten Bassisten, hat eine faszinierende Singstimme und spielt zahlreiche weitere Instrumente. Zusammen mit der hr-Bigband bringt er ein grooviges Programm auf die Bühne, das nicht nur musikalisch exquisit ist, sondern auch einfach gute Laune macht. Für das musikalische Establishment war er ein Unbequemer, weil er sich nicht dem Diktat des wirtschaftlichen Erfolgs unterwarf, sondern die Musik machte, die ihm am Herzen lag. Und das waren oft genug Songs für und über die Außenseiter, die Marginalisierten, die Underdogs. Dass er damit genau richtig lag, beweisen seine zahlreichen Preise und Nominierungen für seine Alben. Richard Bona ist selbst mittlerweile ein Name, den andere sich in ihre Biografie schreiben, aber auch er hat mit den Größten der Musikwelt zusammengearbeitet, darunter Herbie Hancock, Quincy Jones, Chick Corea, Sting und Stevie Wonder. Videoausschnitt: https://youtu.be/PjcCoRYCYPw?si=GCUUbCTQtXiysZAf Richard Bona, Bass/Gesang; Michael Philip Mossman, Leitung Tickets und Infos: Frankfurt Alte Oper Tickets: 66€ / 55€ / 44€ / 33€ / 22€ (069) 155 2000 |
BEREITS ANGEKÜNDIGT, LÄUFT ABER NOCH EINE WEILE |
Bis Januar: Ausstellung „Die Zeit hat kein Zentrum – Werke aus der Kunstsammlung Ulrike Crespo“![]() (Daniela) Ulrike Crespo (1950–2019) war Stifterin, Psychotherapeutin, künstlerische Fotografin – und leidenschaftliche Kunstsammlerin. Die Ausstellung im Crespo Open Space zeigt erstmals rund 120 Werke aus der privaten Sammlung Ulrike Crespos, deren Bandbreite von Malerei und Fotografie über Arbeiten auf Papier bis hin zu Skulpturen und einer Video-Installation reicht. Die Ausstellung unterstreicht die Qualitäten einzelner Werkgruppen und die Stärken von Einzelwerken. Das Sammler-Gen mag Ulrike Crespo von ihrem Großvater Karl Ströher geerbt haben, ihre Sammlung zeugt jedoch von einem unabhängigen, sehr eigenen Blick auf das individuelle Werk auch im Kontext des jeweiligen Œuvres der Künstler:innen. Hier folgt Ulrike Crespo ihrem Gespür, ihrem Engagement für Künstlerinnen und ihrer Vorliebe für die Darstellung der weiblichen Figur. Zugleich lag Ulrike Crespos Augenmerk auf der Förderung junger und unbekannterer Positionen. Der darin verborgene Freiraum und die damit verbundene Entdeckerfreude werden für die Besucher:innen dieser Ausstellung sichtbar. Zeiten: Mo., Do., Fr. 14–20 Uhr und Sa., So. 11–18 Uhr, Ort: Open Space, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt |
Noch bis Sonntag, 04. Januar: Ausstellung Stephanie Comilang in der Schirn![]() (Petra) Die Ausstellung verbindet den für den Inselstaat der Philippinen prägenden Ozean und die Seefahrt mit Fragen zur Indigenen Kultur und zum kulturellen Austausch. Comilang befasst sich mit migratorischen Erfahrungen und erkundet Ökonomie, Arbeit und Technologie und postkoloniale Verflechtungen in einem globalen Zusammenhang. Ihre aufwändig produzierten und raumgreifend installierten Filme nennt sie selbst „science fiction documentaries“. Mensch und Natur, Heimat, Arbeitsmigration und Diaspora sowie der Umgang mit Ressourcen sind wiederkehrende Anliegen ihrer vielschichtigen Erzählungen über Zukunft und Vergangenheit. Tief dringt Comilang in den jeweiligen Kontext ein und kombiniert Recherchen und historische Fakten mit fiktionalen Elementen und persönlichen Erzählungen unterschiedlicher Protagonist*innen, wobei immer wieder Fragen der Zugehörigkeit und die Suche nach der (eigenen) Identität aufscheinen. So widmet sich „Search for Life I“ dem Lebensalltag eines philippinischen Matrosen und Künstlers auf einem Frachtschiff sowie einem Floristen, der dem Leben auf See entkommen ist, und setzt ihre Biografien in Verbindung mit einer Erzählung über den Monarchfalter, einem Wanderfalter, der enorme Entfernungen überwindet. Der zweite Teil des filmischen Diptychons verwebt Geschichten zum Wandel der traditionsreichen Perlenfischerei in der Begegnung mit Indigenen Tauchern, mit der einen Zuchtbetrieb leitenden „Mother of Pearls“ sowie mit einer emiratisch-philippinischen Migrantin der zweiten Generation, die als Tänzerin einer K-Pop-Gruppe zwischen den Kulturen steht. Comilang konfrontiert Märchenhaftes mit harten Realitäten. Fiktion und Authentizität vereint die Künstlerin technisch durch eindrucksvolle, mit Drohne und Smartphone gefilmte High-End-Produktionen, die sie mit Lo-Fi-Aufnahmen wie Vlog-Vignetten oder Livestreams verbindet. Foto: Portrait Stephanie Comilang© Trevor Good, Courtesy of the Artist and ChertLüdde, Berlin; Daniel Faria Gallery, Toronto, und Fundación TBA21, Madrid Stephanie Comilang – Soloausstellung, Ort: Schirn Bockenheim, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr, Eintritt: 8 (6) Euro, barrierefrei |
Donnerstag, 22. Januar - Sonntag, 25. Januar 2026: The Frankfurt Art Experience Galerienwochenende im TRIANON Hochhaus![]() (Petra) Der Start im Januar 2025 war grandios – begeisterte Besucher*innen, beglückte Galerist*innen, „volles Haus“ und gute Laune: Im TRIANON Hochhaus standen an einem Wochenende zwei Etagen für die Frankfurter Galerist*innenszene zur Verfügung. Diese geballte Kunst mit bester Aussicht war kaum zu toppen – jetzt kommt eine zweite Auflage, die noch größer sein wird: Ein zusätzliches Stockwerk, ein weiterer Programmtag sowie verlängerte Zeitslots schaffen mehr Raum, mehr Sichtbarkeit, mehr Kunst. Frankfurter Galerien agieren als Gastgeber und laden jeweils eine Partnergalerie aus ihrem Netzwerk ein. Das freut mich sehr, denn Urban Media Project – und allen voran Oliver Kremershof – hatten sich sehr dafür engagiert: und der Erfolg gibt ihnen recht. Ich bin keine Kunst-Expertin, doch meinem Gefühl nach ist es zusammen mit dem etablierten Format des herbstlichen Galerien-Eröffnungswochenendes und vielen Engagierten gelungen, das Thema Galerien in Frankfurt auf ein „next level“ zu heben. Foto: ©Urban Media Project The Frankfurt Art Experience – Galerienwochenende, Ort: TRIANON Hochhaus, Adresse: Mainzer Landstr. 16, Öffnungszeiten: 22.01., 20 - 23 Uhr, 23.01. + 24.01.: 11- 20 Uhr, 25.01.: 11 - 18:30 Uhr: Eintritt: online 25 (15) EURO, Tageskasse 30 EURO, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei, Eröffnungsevent 60 EURO, Tickets und weitere Infos gibt’s hier , barrierefrei |
Bis Sonntag, 15. Februar: „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften“ im Museum Giersch![]() (Petra) Landschaften sind ständigen Veränderungen unterworfen – ein Prozess, der im Zeitalter des Klimawandels besonders sichtbar und oft auch zerstörerisch wird. Können Landschaften zugleich schön und gefährdet sein? Die Ausstellung stellt diese Ambivalenz in den Mittelpunkt und fragt nach unserem gespaltenen Verhältnis zur Umwelt. Historische Landschaftsgemälde treffen auf zeitgenössische Positionen, die Verletzlichkeit, Trost und Hoffnung in der Natur reflektieren. Das Konzept der Solastalgie, geprägt 2005 vom australischen Philosophen Glenn Albrecht, beschreibt das Gefühl der Trauer über eine bedrohte Heimatlandschaft – und zugleich die Sehnsucht nach Trost und Verbundenheit. Die Sammlung Giersch legt den Schwerpunkt auf historische Landschafts- und Genremalerei des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts sowie Tier- und Aktplastiken. Die neue Ausstellung verbindet deren historische Landschaftsgemälde mit zeitgenössischen Arbeiten, die aktuelle Fragen der Umwelt und Landschaftsveränderung verhandeln: von urbanen Brachflächen über Umweltverschmutzung bis zur persönlichen Begegnung mit Natur. Sieben zeitgenössische Künstler*innen eröffnen neue Blickwinkel auf das Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Wandel und Hoffnung. So wird Solastalgie zu einem sinnlichen Spaziergang durch Zeiten, Medien und Perspektiven – ein Erleben von Landschaft als wandelbar, fragil und verbindend. Die Ausstellung markiert das 25-jährige Bestehen des Museums und zugleich dessen 10-jährige Zugehörigkeit zur Universität. Foto: Ei Arakawa-Nash: Harsh Citation, Harsh Pastoral, Harsh Münster (2017) © Henning Rogge, Ei Arakawa-Nash & Skulptur Projekte „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften - Ausstellung, Ort: Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 28. bis 30. November Jubiläumswochenende (Eintritt frei, umfangreiches Programm hier), Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, an Feiertagen 10 - 18 Uhr, auch wenn diese auf einen Montag fallen, 24.12., 31.12. 2025 und 01.01.2026 geschlossen, Eintritt: 7 (5) Euro bzw. Zukunftsticket: wer mit ÖPNV/Rad, zu Fuß anreist, erhält an der Kasse Ermäßigung, barrierefrei |
Noch bis 15. Februar: Bad Homburg/ Nachtleben![]() (Andrea) |
Noch bis März 2026: Spurensuche 6 “Frankfurt vergisst nicht“![]() (Daniela) Das Eintracht Frankfurt Museum und sein Leiter Matthias Thoma machen eine hervorragende Erinnerungsarbeit! Ich bin sehr froh, dass ich 2019 bei der Spurensuche Helmut „Sonny“ Sonneberg persönlich kennelernen durfte. Er hat uns damals in der EZB gezeigt, wo der Zug hielt, der ihn als kleiner Bub ins KZ deportiert hat. Das war sehr bewegend! Helmut „Sonny“ Sonneberg, Holocaustüberlebender und über 75 Jahre Eintracht-Fan war ein herausragender Repräsentant des Vereins. Er ist im Alter von 91 Jahren 2023 verstorben. Am Dienstag, den 23. September 2025, startete unter dem Titel „Frankfurt vergisst nicht“ die sechste Ausgabe ihres Spurensuche-Projekts. Sie schreiben: Die Spurensuche wird organisiert vom Museum und dem Bereich Fans & Fankultur der Fußball AG sowie dem Fritz Bauer Institut und dem Sportkreis Frankfurt. Dienstag, 11. November 2025: Vortrag „Ruderverein Germania im Nationalsozialismus“, Kirsten Schwartzkopff Kontakt: |
Bis Sonntag, 11. Januar 2026: Ausstellung „New Beginnings: Philippines Photographic Art“ im Fotografie Forum Frankfurt![]() (Petra) Die Philippinen – ein Archipel aus über 7.000 Inseln und mehr als 130 Sprachen – sind ein Land vieler Stimmen und Identitäten. Diese kulturelle, soziale und geografische Vielfalt prägt auch die zeitgenössische Fotografie des Landes. Sie ist ständig in Bewegung – wandelbar in Form, Bedeutung und Aussage. Geprägt von in einer komplexen Kolonialgeschichte und von sozialen Gegensätzen, beleuchtet die philippinische Fotokunst Momente des Wandels und der Resilienz. Mit experimentellen Porträts, Installationen und dokumentarischen Ansätzen rücken die Arbeiten von Nana Buxani, Xyza Cruz Bacani, Tommy Hafalla, Gina Osterloh, Wawi Navarroza, Augustine Paredes, Veejay Villafranca und MM Yu individuelle Perspektiven, gelebte Realitäten und kulturelle Prozesse in den Fokus. Vor dem Hintergrund der visuellen Kultur des südostasiatischen Archipels setzen sich die Künstler*innen mit Themen wie Identität, Wanderarbeit, Spiritualität, Erinnerung, dem Konzept von Heimat, Umwelt sowie dem Leben indigener Gemeinschaften auseinander. All dies wirft ein substanzielles Licht auf sowohl persönliche Erzählungen als auch übergeordnete gesellschaftliche Reflexionen und gibt Einblick in eine Region mit dynamischen Talenten, die in Europa bisher kaum sichtbar waren. Foto: ©FFF2025, Bild: Gina Osterloh, Looking Back I Accepted Your Invitation, 2005, from the series “Somewhere Tropical” © Gina Osterloh, Courtes New Beginnings: Philippine Photographic Art, kuratiert von Patrick Flores, Andrea Horvay und Celina Lunsford, ein Beitrag des Fotografie Forum Frankfurt anlässlich des Ehrengastauftritts der Philippinen auf der Frankfurter Buchmesse 2025, “Fantasie beseelt die Luft”, Ort: Fotografie Forum Frankfurt, Adresse: Brauchbachstraße 30 - 32, (Öffnungszeiten: dienstags – sonntags 11 – 18 Uhr, Eintritt: 7 (4) Euro, barrierefrei |
Bis Sonntag, 18. Januar 2026: Ausstellung philippinischer Architektur “Sulog“ im DAM![]() (Petra) Die zeitgenössische philippinische Architektur befindet sich an der Schnittstelle von miteinander verbundenen und sich überschneidenden Kräften. Sie wird heute als ein kontinuierlicher Fluss von Menschen, Orten und Prozessen definiert, der über die Grenzen des Landes hinausreicht. Der Begriff „Sulog„, der aus der Sprache der Menschen aus der Provinz Cebu stammt und „Wasserströme“ bedeutet, bringt das dynamische Auf und Ab der philippinischen Architektur auf den Punkt. Diese ist aus einem inselartigen Umfeld hervorgegangen und ist verwoben mit den Querströmungen der zahlreichen Einflüsse und dem Austausch von Netzwerken.vDie Ausstellung ist inspiriert von der Vorstellung des Anthropologen Arjun Appadurai vom „Global Cultural Flow“ (1990). Dieser versteht den Begriff als ein sich kreuzendes transnationales Netzwerk des Austauschs zwischen Menschen, Gütern, Wirtschaft, Politik und Ideen. Er schlägt vor, dass wir diese kulturellen Ströme über geopolitische Grenzen hinweg anhand der fünf Dimensionen Ethno-Landschaften, Technik-Landschaften, Finanz-Landschaften, Medien-Landschaften und Ideen-Landschaften verstehen müssen. Die Neukonzeptionierung der philippinischen Architektur lässt sich in drei miteinander verflochtene Themen einteilen: „Menschen als Netzwerk, „Orte als Fluss“ und „Prozess als Ströme“.Ich bin sehr gespannt auf neue Impulse aus dem Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse! Foto: Parang Maguindanao del Norte Province 2024 ©STUDIO IMPOSSIBLE PROJECTS, Patrick Kasingsing Sulog – Philippinische Architektur im Spannungsfeld, Ausstellung, Kuratorenteam: Edson Cabalfin, Patrick Kasingsing, Peter Cachola Schmal, National Commission for Culture and the Arts (NCCA) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM), Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, (Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11-20 Uhr), Eintritt: 12 (7) Euro, barrierefrei |
bis Februar 2026: Of/ „eins. 1-6 +1“![]() (Andrea) |
Noch bis Sonntag, 08. Februar: Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Opelvillen Rüsselsheim![]() (Petra) Die Weihnachtspause finde ich eine gute Gelegenheit, etwas Neues zu entdecken, oder etwas, das ich mir schon das ganze Jahr über vorgenommen hatte, endlich zu machen: zum Beispiel einen Trip nach Rüsselsheim. Hélène de Beauvoir stand lange im Schatten ihrer Schwester Simone de Beauvoir – eine der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und Ikone der Frauenbewegung. Ohne Zweifel beeinflusste Simone de Beauvoir Hélènes Leben und Arbeit auf eine sehr tiefgreifende Weise, dennoch steht das Werk der Malerin für sich. In der Ausstellung wird die vergessene Künstlerin und ihr vielschichtiges Werk neu bewertet werden. Präsentiert wird die erste museale Ausstellung zum Werk der Malerin Hélène de Beauvoir in Deutschland. Mit 177 Leihgaben aus den Jahren 1925 bis 1994 wird die gesamte Spannweite ihres Schaffens mit Kupferstichen, Aquarellen, Acrylbildern und Ölgemälden gewürdigt und dabei bislang unberücksichtigte Thematiken fokussiert. Kunst bedeutete für Hélène de Beauvoir eindeutig einen Akt der Befreiung: Herrschende Rollenbilder legte sie offen und machte in klar verständlicher Bildsprache auf die Lage der Frau aufmerksam. Bisher unbekannte Malereien erweisen sich nun als Schlüsselwerke. Die hochkarätigen Leihgaben stammen aus Frankreich, Italien, Deutschland, England und der Schweiz. Foto: Hélène de Beauvoir Selbstportrait, ©Privatsammlung Ute Achhammer Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Ort: Opelvillen Rüsselsheim, Adresse: Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, 25.+26.12. 10 - 18 Uhr, 01.10.2026 12 - 18 Uhr, an den Feiertagen mit Führungen um 15 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Bis Freitag, 13. Februar 2026: Ausstellung „Akut“![]() (Petra) In einer Welt, die von Geschwindigkeit, Veränderung und Krisen geprägt ist, wird akutes Handeln zur Notwendigkeit. Es sind diese kurzen Momente, in denen Entscheidungen getroffen und Handlungen unausweichlich werden – sei es in Politik, Gesellschaft, Medizin, im persönlichen Umfeld oder in der Fotografie. Letztere macht das Flüchtige sichtbar: Fotograf*innen entscheiden im Bruchteil einer Sekunde über Bildausschnitt, Fokus, Auslöser. Die Ausstellung „Akut“ zeigt fotografische Arbeiten, die die Dringlichkeit des Moments einfangen. die Intensität des Hier und Jetzt widerspiegeln – dokumentarisch, abstrakt oder inszeniert. Themen wie gesellschaftliche Konflikte, ökologische Herausforderungen oder persönliche Grenzerfahrungen werden so zu visuellen Zeugnissen des Augenblicks und fordern neue Perspektiven auf die Gegenwart. Damit richten Mitglieder der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main den Blick auf die Dynamiken der Region Frankfurt und Rhein-Main sowie deren Bedeutung für die großen Fragen der Gegenwart. Die Ausstellung findet im zeitlichen Umfeld der Ernennung von Frankfurt Rhein-Main zur World Design Capital 2026 statt und versteht sich als fotografischer Beitrag zu einem breiteren gesellschaftlichen Diskurs über Zusammenleben, Demokratie und Gestaltung. Foto: ©Samira Schulz Akut – Ausstellung von Mitgliedern der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main, Ort. Haus am Dom, Adresse: Domplatz 3, Öffnungszeiten: täglich 9 - 17 Uhr, samstags und sonntags 11 - 17 Uhr, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 22. Februar: Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ im Museum Reinhard Ernst, Wiesbaden![]() (Petra) Mich interessiert vor allem auch das Gebäude des renommierten Architekten Fumihiko Maki. Zur Eröffnung des noch recht neuen Museums in Wiesbaden hatte sich eine teilweise kritische Diskussion um Mäzenatentum und öffentliche Interessen entfacht: für die Stadtgesellschaft ist diese Gabe des Unternehmers und Sammlers Ernst sicherlich eine Bereicherung. Aber ich habe sie mir noch immer nicht angeschaut. Neben der Sammlungspräsentation lädt das Museum mit der Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ dazu ein, die wegweisende Kunst der US-Amerikanerin im Dialog mit der Gegenwart zu erleben: Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess haben teilweise bisher nicht gezeigte Arbeiten Frankenthalers aus der Sammlung Reinhard Ernst ausgewählt und eine gemeinsame Hängung mit ihren eigenen Werken in Szene gesetzt. Dies zeigt eindrücklich, dass Frankenthalers malerische Vielfalt und ihr Pioniergeist bis heute bewegen. So wird eine Geschichte erzählt, die bei ihr beginnt und von den drei Künstler*innen eigenständig erweitert und souverän fortgeschrieben wird. Dieses außergewöhnliche Ausstellungserlebnis gewährt erneut einen Einblick in die weltweit größte private Sammlung von Frankenthalers Werken und eröffnet zugleich vielfältige Begegnungen mit zeitgenössischer abstrakter Malerei aus Deutschland und der Schweiz. Foto: ©Helen Frankenthaler Foundation, VG Bild-Kunst, Bonn (2025), nach: Museum Reinhard Ernst Helen Frankenthaler moves – Ausstellung mit Arbeiten von Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess, Ort: Museum Reinhard Ernst, Adresse: Wilhelmstraße 1, Wiesbaden, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 12 - 18 Uhr, mittwochs 12 - 21 Uhr, 26.12. und 01.01.2026 12 - 18 Uhr, Eintritt: 14 (12) Euro, barrierefrei |
Noch bis Sonntag, 01. März: Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft im Frankfurter Kunstverein![]() (Petra) Die Art und Weise, wie Menschen Körper betrachten, wahrnehmen und darstellen ist im ständigen Wandel. Kunst und Wissenschaft haben seit jeher mit Bildern von Körpern Geschichten über das Menschsein erzählt. Im Wandel der Epochen entstanden immer wieder neue Körperbilder und Deutungen. Die Ausstellung verwebt Objekte aus unterschiedlichen Bezugsfeldern und Zeiten: von den idealisierten Körperdarstellungen der archaisch-griechischen Kunst über religiöse Votivgaben als Bitten um Heilung sowie spektakuläre anatomische Wachsfiguren aus dem 18. Jahrhundert bis zu neuesten Bildern der medizinischen Forschung, bei denen wir virtuell durch ein schlagendes Herz reisen. Die Schau stellt all dies den Werken zeitgenössischer Künstler*innen gegenüber, die ein verändertes Gefühl der Körperlichkeit, deren Umdeutung und den Ruf nach einem neuen Menschenbild zum Ausdruck bringen. Die Ausstellung spiegelt die programmatische Ausrichtung des Frankfurter Kunstvereins wider, bei der die aktuelle Kunst und die Wissenschaften als gleichwertige Ausdrucksformen menschlichen Wissensdrangs und der Sinnsuche befragt werden. So waren zur Zusammenarbeit eingeladen: die Goethe-Universität Frankfurt – vertreten durch Artefakte aus der Antikensammlung und des Skulpturensaal sowie aus der Moulagensammlung der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie; Universitätsmedizin –, die Universität Bologna – vertreten durch die anatomischen Wachsfiguren der Sammlungen “Luigi Cattaneo” und des Museums Palazzo Poggi –, die Justus-Liebig-Universität Gießen – vertreten durch anatomische Votive aus der Sammlung Ludwig Stieda aus dem Bestand der Antikensammlung der Professur für Klassische Archäologie – sowie die Privatsammlung Hans und Benedikt Hipp, die ebenfalls anatomische Votive beisteuerte. Foto: Omkaar Kotedia©The Alternative Limb Project Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft, Ausstellung mit Begleitprogramm, kuratiert von Franziska Nori, Anita Lavorano, Pia Seifüßl und Angel Moya Garcia, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Bis 15. März: OF/ Internationale Kinderbuchausstellung![]() (Andrea) |
Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub![]() (Petra) Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar. Bild: ©Daniel Hartlaub Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger, Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Vorschau auf den 1. Mai 2026![]() (Andrea) |


































































