Sofa oder Stadion?![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Vor drei Wochen hat es mich erwischt. Zwei Tage blieb ich im Bett, dann setzte ich mich doch aufs Rad und fuhr ins Stadion. Im Oberrang angekommen, hieß es gleich: „Mensch, siehst du sch… aus!" Sie hatten recht. Noch vor der Halbzeitpause bin ich wieder gegangen. Seitdem fühle ich mich schlapp. Letzte Woche in Brüssel dachte ich, es ginge mir besser, bis mir ein krass erkälteter Bürgermeister aus Unterfranken direkt ins Gesicht hustete … Gestern Abend beim Deutschen Jazzfestival habe ich deshalb nur die erste Gruppe gehört: Darius Blair & Finn Heine mit ihrer Band. Die waren aber super! Es war eine Premiere: Sie spielten ihre einstündige Eigenkomposition „Sketches of Frankfurt", eine mehrschichtige Klangsuite, die laut Pressetext das urbane Leben, persönliche Erinnerungen, verschiedene Orte und die emotionale Vielfalt der Stadt musikalisch porträtiert. Und es war wirklich großartig, vor allem Sasha Berliner hat es mir angetan. Die preisgekrönte Vibraphonistin aus New York gilt als eine der innovativsten Stimmen ihres Instruments. Zu gern wäre ich für die beiden anderen Bands geblieben, aber ich war einfach zu schlapp. Und jetzt hadere ich schon wieder: Jan und Sarah fragen, ob ich heute Abend mit ins Stadion komme. Am liebsten läge ich auf dem Sofa und würde das Spiel im Fernsehen schauen. Aber so, wie ich mich kenne, bin ich in vier Stunden an unserem Treffpunkt „Bei den Hunden“, denn beim Schäferhundezuchtverein (am Haupteingang, vor der Unterführung) gibt es einen wirklich leckeren Apfelwein. Was auch immer ihr macht: lebt wild! Daniela Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Uwe, Petra, Martin und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Petra)![]() 2 x 2 Tickets für Dienstag, 03. November zwischen 11 - 18 Uhr „Tony is in the house“ MIT TONY RIZZI LIVE in der Ausstellung „Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ Foto: Tony Rizzi in seiner Ausstellung©Fotografie Forum Frankfurt, 2026 Frage: Unter wessen Leitung hat Tony Rizzi ab 1985 beim Ballett Frankfurt getanzt? Antwortet bitte mit dem Nachnamen im Betreff und Eurem vollständigen Namen per E-Mail an Petra |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 2 x 2 Gästelistenplätze für Massendefekt am Freitag, 30. Oktober, im Bett. Die Gewinnfrage lautet: Was finden Kathy und Lenny beim Auflösen ihrer gemeinsamen Wohnung? Tipp: Tipp von Daniela. |
MUSIK über den Song des Jahres![]() (Uwe) Tief in der zweiten Hälfte eines Jahres, wenn die Tage kürzer werden und sich Nebel über die Felder schleicht, beschäftigen sich einige Leute gerne damit, die Songs zusammenzutragen, die einem im laufenden Jahr besonders gut gefallen haben. Das ist auch bei mir mittlerweile ein geübter Prozess, weil ich im Herbst / Winter mit meinem Freund beim Akmal-Food-Samosa-Teller-Lunch im Bahnhofsviertel über wichtige Songs diskutiere und weil ich mit einem anderen Freund früher immer den Songs des Jahres kürte (wenig öffentlichkeitswirksam, den kannten am Ende nur wir beide, die Musikerinnen und Musiker oder Bands haben also davon nichts mitbekommen). 2026 war bisher ein abwechslungsreiches und gutes Musikjahr. An einigen - früher im Jahr veröffentlichten - Songs habe ich mich im Laufe des Jahres schon richtig fest gehört („Good Guy“ von Noah Grundersen). Andere sind noch frischer, die wurden aber sehnsüchtig erwartet („Bobby“ von Phoebe Bridgers oder „Pearls“ von Brian Fallon) oder sind ein Zufallsfund. So rückte ein Instagram-Reel, in dem Chloe Slater Zeugin wird, wie sie The Smith-Legende Johnny Marr zurecht über den Grünen Klee lobt, die Sängerin und insbesondere den Song „Southern Youth“ in meinen Fokus. Eine umfangreiche, chronologische Liste mit Veröffentlichungsterminen in 2026 von Alben in www.plattentests.de hilft, dass
Beispiele für (1) sind „This House“ von Boxer Rebellion oder „Find Love“ von Future Islands und für (2) ist „Far Side Of The Moon“ von Chat Faker. Ein Song, der von Fontaines DC heißt wie meine Mutter, der muss natürlich drauf, auch wenn auf dem bald erscheinenden neuen Album ggfs. bessere Lieder sein werden. Mit dabei sind (neben den bereits erwähnten Songs / Acts): Finstere Erleuchtung von Bilderbuch, Blood On My Blood von American Football, Trap Door von Death Cab For Cutie, Lagoon Blue von Bloc Party, I Feel Hope Coming von Alabama Shakes, The Knife von Gracie Abrams, Barstool Blues von Modest Mouse, Enemy von Interpol und Seriously von den Editors Hier der Link zur Playlist (wird bis Jahresende gepflegt) |
Wohnung zur Untermiete in Frankfurt![]() Catherine vermietet ihre Wohnung im Frankfurter Nordend unter: |
Freitag, 16. Oktober: Goldford![]() (Andrea) |
Freitag, 16. Oktober: Of/ Akkustik Stage #3![]() (Andrea) Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei |
Freitag 16. Oktober: DER SALON TANZT!![]() (Daniela) Vom 13. bis 17. Oktober findet das Deutsche Jazzfestival statt. Zur Clubnacht gibt es wieder Konzerte und Sessions an verschiedenen Orten in Frankfurt. DER SALON TANZT! ist wieder mit von der Partie – nach den Sessions der vergangenen Jahre im Ono2 und im MAK geht es diesmal in den Konzertsaal der Bonifatiuskirche, in dem Marc Petri für die Fabrik seit einigen Jahren ein vielseitiges Konzertprogramm kuratiert. Mit dabei sind drei Weltklassemusiker: Oliver Leicht an den Electric Reeds, Hans Glawischnig am Bass, Matteo Scrimali an den Drums plus Kosmik Kat an den Plattenspielern. Akustische Klänge und elektronische Samples treffen aufeinander, verweben sich mit dem Beat und verschmelzen zu etwas, das weit über die Summe seiner Zutaten hinausgeht. Hybrid Stylez, Dub-Drums, Electric Reeds, Basslines, Scratches und Samples zwischen Kunst und Dancefloor – alles fließt! Freitag, 16. Oktober | 21 Uhr |
Freitag 16. Oktober und weitere Termine: Zum Henker mit den Henks!![]() (Daniela) Das Bockenheimer Ensemble hat ein neues Stück auf die Bühne gebracht: Zum Henker mit den Henks!" ein Comedy-Thriller nach Norman Robbins. Heute ist Premiere im Kulturhaus am Zoo. Ensemble: Andrea Fellermann - Athene Henk, Anja Finger - Henrietta Henk, Desirée-Mariah Fleming - Edna Honeywell, Inszenierung: Carmen Maus; Regieassistenz: Britta Berz |
Freitag, 16. Oktober: Clubnacht des Deutschen Jazzfestivals![]() (Uwe) Mit: Sarah Chaksad (Kompositionen, Alto- und Sopransaxofon), Fabian Willmann (Bassklarinette, Tenorsaxofon), Andreas Tschopp (Posaune), Espen Berg (Piano), Lukas Traxel (Kontrabass) und Eva Klesse (Schlagzeug). Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Freitag 16. Oktober: Vintage Soundsystem # 31 Der Atem des Akkordeons mit Vassily Dück![]() (Daniela) Ich bin ein großer Fan von Vassily Dück. Ich versuche heute Abend dabei zu sein Das Spiel des Akkordeons hat sich über die Jahrhunderte quer über alle Kontinente und durch die unterschiedlichsten Kulturen als eigene Kunstform entwickelt: Der Exportschlager aus Deutschland (egal ob aus Trossingen oder Klingenthal) ist aktuell das Instrument des Jahres: Ein guter Grund einen echten Meister des „Piano des kleinen Mannes“ einzuladen uns in Wort und Klang in all seiner Vielfalt erleben zu lasen. Detlef Kinsler, ein regelmäßiger Gast des Vintage Soundsystems stellt ihn so vor: Vintage Soundsystem # 31 |
Samstag, 17. Oktober: Vogelhaus-Bauworkshop mit Pete an der Langen Bank in Sindlingen![]() (Petra) Ich war in dieser Woche bei einem superspannenden Vortrag von Dr. Julia Krohmer, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die im Begleitprogramm zur laufenden Ausstellung „Too hot“ im Deutschen Architekturmuseum darüber geredet hat, wie noch das kleinste Stadtgrün (im Pflaster oder am Straßenrand) und der Schutz unserer so wichtigen Stadtbäume gegen die Aufheizung der Stadt hilft, und darüber, wie viel dramatischer für uns der damit zusammenhängende krasse Schwund der Artenvielfalt ist – Letzterer sei aber unsichtbar und erst mal nicht spürbar. Aber die gute Nachricht: Für die sogenannte Biodiversität ist es noch nicht zu spät: Und Jede*r kann etwas beitragen. Vielleicht mit einem selbstgemachten Vogelhäuschen? Der Künstler Pete Christie bietet heute wieder an der Langen Bank in Sindlingen seinen Workshop an: Kostenfrei, ohne Anmeldung und ohne Material mitzubringen könnt Ihr hier mitmachen und später mit Eurem Vogelhaus nach Hause gehen. Wenn meine Eltern noch ihren Garten hätten, würde ich mitmachen – und hoffen, dass eine nette Spatzenfamilie (wann habe ich eigentlich zum letzten Mal einen Spatzen beobachtet?) bei uns einzieht! Foto: ©Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Die Lange Bank Vogelhaus-Bauworkshop mit Pete Christie und nachhaltigen Vogelhaus-Basissets von Material für Alle, Ort: Die Lange Bank, Adresse: Richard-Weidlich-Platz, Frankfurt-Sindlingen, Uhrzeit: 12 - 16 Uhr, Teilnahme: kostenfrei und ohne Anmeldung |
Samstag 17. Oktober: KOSMIK KAT @ TANZBAR![]() (Daniela) Kosmik Kat legt auf! Pedo schreibt: " Wer hätte gedacht, dass sich im Keller des nicht gerade für seine Schönheit bekannten Saalbaus in Bornheim, hinter einem neonhellen Flur mit Behördencharme, eine Tanzbar mit gemütlicher Atmosphäre und einem überdimensionierten Soundsystem verbirgt? Genau solche Orte mag ich: erst unscheinbar, dann eine echte Entdeckung. Orte mit eigenem Charakter und dem Potenzial, etwas Besonderes zu werden. Am Samstag lege ich dort auf: House Music all night long! KOSMIK KAT (PEDO KNOPP) all night long |
Samstag 17. Oktober: Blaue Stunde im Kunstverein Familie Montez![]() (Daniela) Es ist wieder soweit: Die liebe Steffi vom Hotel Nizza schmeisst wieder eine Party! Von 17:00-23:00 Uhr wird getanzt im Kunstverein Familie Montez. Es wird laut und wild! Kunstverein Familie Montez, unter der Honsellbrücke, barrierefrei |
Samstag, 17. Oktober: Vernissage PENG Posterausstellung + Verkauf im BePoet Off Space bis Samstag, 31. Oktober![]() (Petra) Ich bin ja schon länger ein bekennender PENG-Fan: Beim Spazierengehen mit meiner Mutter habe ich vor kurzem erfreut aufgejauchzt, als ich einen PENG im Niddapark entdeckt habe. Meine Ma hat bemüht interessiert geguckt, aber na ja…auf ihre Stirn geschrieben stand schon eher „so ‘ne Kritzelei“ geschrieben. Wenn Ihr das nicht meint, geht Ihr vielleicht heute mal im Gallus vorbei, wo Euch eine neue Ausstellung plus (signierter) A3-Posterverkauf und mehr von ihm erwartet. PENG-Ausstellung + Posterverkauf, Ort: BePoet Off Space, Adresse: Langenhainer Str. 26, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Finissage 31.10. ab 17 Uhr (Öffnungszeiten: freitags und samstags 15 - 20 Uhr), Eintritt: frei |
Samstag, 17. Oktober: Of/ Innenstadt neu sehen![]() (Andrea) Rathaus/ Stadhof 15, Offenbach |
Samstag, 17. Oktober: Reinhardt Buhr![]() (Uwe) Ein einzelner Mann erschafft eine ganze Klangwelt: Reinhardt Buhr begeistert weltweit Millionen von Fans mit seiner außergewöhnlichen Kombination aus verschiedensten Instrumenten und Live-Loopings. Seit 2010 hat Buhr mehr als 13 Alben veröffentlicht, in denen er sowohl seine schwierigen Erfahrungen als auch sein Vertrauen in Gott behandelt. Live entfaltet sich seine Musik erst in ihrer ganzen Intensität. Buhr erschafft seine Musik in Echtzeit auf der Bühne. Das Publikum kann miterleben, wie aus einzelnen Klängen und Instrumenten nach und nach ganze Kompositionen entstehen. Seine persönliche Geschichte und die heilende Kraft der Musik sind dabei in jeder Note spürbar. Brotfabrik / F, Bachmannstr. / 20 Uhr |
Samstag, 17. Oktober: Of/ Unspoken![]() (Andrea) |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Sonntag 18. Oktober bis 01. November: Jüdische Filmtage![]() (Daniela) Die Jüdischen Kulturwochen und die Jüdischen Filmwochen finden im Wechsel statt. Über die Filmtage schreibt die Jüdische Gemeinde: “Jüdische Filme sind eine Auseinandersetzung mit unserer Identität in allen Facetten – von ernst bis komisch. Das bringen die Jüdischen Filmtage mit Spiel- und Dokumentarfilmen, Kurz- und Kunstfilmen auf die Kinoleinwände unserer Stadt. (…) Wir zeigen nicht nur Filme, sondern lassen auch Autoren, Regisseure und Produzenten persönlich zu Wort kommen.” Hier einige besondere Veranstaltungen, die sich auf unterschiedliche Weise mit jüdischer Geschichte, Erinnerungskultur und den Perspektiven jüdischen Lebens auseinandersetzen: „MEMORY.EXE“ Am Montag, den 19. Oktober 2026, um 19:30 Uhr diskutieren die Gäst*innen in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt über die Auswirkungen von KI auf Erinnerungskultur und historisches Bewusstsein. Welche Chancen eröffnen neue Technologien für den Zugang zu Archiven und die Vermittlung von Geschichte? Wo entstehen neue Risiken – insbesondere für die Erinnerung an die Schoa und im Umgang mit antisemitischer Desinformation? Und wie lässt sich historisches Wissen bewahren, wenn sich Bilder und Erzählungen immer einfacher fälschen lassen? LANG IST DER WEG & „MIR ZENEN DO!“ mit IRIS BERBEN. Am Samstag, den 24. Oktober 2026, um 19:45 Uhr erwartet Sie im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum eine besondere Verbindung aus Film und Literatur. Gezeigt wird der Film Lang ist der Weg (1948), einer der frühen Spielfilme über die Erfahrungen jüdischer Überlebender nach der Schoa. Im Anschluss lesen Rachel Salamander und Beno Salamander aus jiddischen Texten der „Schejres Haplejte“, die Schauspielerin Iris Berben liest die deutschen Übersetzungen. Mehr Infos hier ALL I HAD WAS NOTHINGNESS am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 18:00 Uhr im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. |
Sonntag, 18. Oktober: Veronika Fusaro![]() (Andrea) |
Dienstag, 20. Oktober: DECLAN WELSH AND THE DECADENT WEST![]() (Andrea) |
Mittwoch 21. Oktober: Kino: THE FIRST LADY![]() (Daniela) IL/DE 2025 | Regie, Drehbuch: Udi Nir, Sagi Bornstein | Kamera: Daniel Binsted, Uriel Sinai | Schnitt: Sagi Bornstein | Musik: Adam Maor | Produktion: Christian Beetz, Udi Nir, Sagi Bornstein, Lena Raith (für beetz brothers film production und UVS Films) in Koproduktion mit NDR und KAN 11, in Zusammenarbeit mit ARTE | Farbe | DCP | 82 min | hebräisch-deutsch-französisch-englische OV mit englischen UT |
Mittwoch, 21. Oktober: Die STADT + DIE LOST PLACES Wo sich Frankfurt noch entdecken lässt![]() (Petra) In der Hochhausstadt Frankfurt gewinnt man leicht den Eindruck, jeder Quadratmeter sei besetzt. Aber auch hier gibt es so genannte Lost Places; wildromantische Orte, die im Dornröschenschlaf liegen. Die Suche nach diesen Plätzen und ihre fotografische Dokumentation sind ein weltweites Instagram-Phänomen. Seit fast 15 Jahren sucht auch Diemar Giljohann die verlorenen Orte. Unterwegs mit dem Fahrrad, manchmal nur durch ein Loch im Zaun, oft überwuchert von Gestrüpp, entdeckt er immer wieder neue dieser Gebäude und dokumentiert sie für die Nachwelt. In der Reihe STADTplus berichtet er darüber, wo die verwunschenen Orte in Frankfurt sind und wo sich die Stadt noch entdecken lässt. Foto: ©Dietmar Giljohann STADTplus: Die STADT + DIE LOST PLACES „Wo sich Frankfurt noch entdecken lässt“, mit Dietmar Giljohann, Fotograf, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Uhrzeit: 19 Uhr, Ausstellungsrundgang um 20 Uhr, anschließend Diskussion und Getränke an der Bar, Eintritt: 10 Euro, barrierefrei |
Mittwoch, 21. Oktober: Of/ Komische Nacht![]() (Andrea) Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr |
Mittwoch, 21. Oktober: Tito & Tarantula![]() (Andrea) |
VORSCHAU |
Freitag 23. Oktober: Dokumentarfilm BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT![]() (Daniela) Zu gerne wäre ich heute Abend im Mal sehn' Kino. Sie zeigen nämlich den Kino-Dokumentarfilm BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT, der am 29.10. in die deutschen Kinos kommt. Der Film beleuchtet das Wirken der preisgekrönten Basler Architektin Barbara Buser und ihre Vision einer nachhaltigen Stadtgestaltung - für lebenswertere, vielfältigere, fröhlichere und vielleicht sogar kühlere Städte. Barbara Buser setzt sich ein für eine Bau-Wirtschaft, die die Fürsorge in den Vordergrund stellt, die Erhaltung des Wohlergehens von Individuen, Gemeinschaften und der Umwelt und sie konzentriert sich auf den Aufbau einer nachhaltigen Fürsorgewirtschaft. Diese Art des Wirtschaftens verändert die sozialen Verbindungen und Möglichkeiten radikal. Das hört sich utopisch an, aber wenn man sieht, was sie in Basel und anderen Städten schon geschaffen hat, weiß man, dass es machbar ist. Und so eine Barbara Buser könnten wir in Frankfurt auch gut gebrauchen! Der Dokumentarfilm BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT porträtiert mit Leichtigkeit, Witz und Tatendrang die renommierte Basler Architektin und ihren visionären Einsatz für eine ressourcenschonende Stadtentwicklung. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft. Ausgezeichnet mit allen wichtigen Architekturpreisen weltweit, ist die Visionärin gefragt bei allen Forschungszentren der Universitäten und Technischen Hochschulen in der Schweiz und weltweit. Barbara Buser ist die Pionierin der Nachhaltigkeit und beeindruckt durch ihre Weitsicht, ihren Durchsetzungswillen und ihre unbändige Schaffenskraft. Sie hat Areale, öffentliche Räume, Häuser und Plätze in Winterthur, Basel und Zürich – um nur einige wenige Orte zu nennen – nachhaltig zu lebendigen und zukunftsweisenden Begegnungsorten umgestaltet. Auch in Deutschland hat sie unzählige Projekte inspiriert und beraten. 2020 erhielt sie den Meret Oppenheim Preis. Sie studierte an der ETH und arbeitete in Kooperation mit der Technischen Hochschule im Sudan und Tanzania bevor sie in der Schweiz ihre Visionen für zukünftiges Bauen anfing umzusetzen. 19:30 Mal Seh'n |
Freitag, 23. Oktober: Mahler 1 dirigiert von Susanna Mälkki in der Alten Oper![]() (Daniela) Susanna Mälkki galt lange als Spezialistin für die Neue Musik, doch mehr und mehr fokussiert sie sich nun auf die Klassiker. Und was kann da besser passen als Mahlers »Erste«, ein Werk an der Schnittstelle zwischen spätromantischem Großklang und atemberaubend aktuell wirkender Radikalität. Doch natürlich lässt die Musik von heute die finnische Dirigentin nicht los. So kombiniert sie Mahlers plastisch-kühne 1. Sinfonie mit einem Werk, das von letzten Dingen spricht, ganz wörtlich, von Sinn und Bedeutung des menschlichen Lebens, von Tod und Stille. Ihr Trompetenkonzert HUSH erwies sich als Kaija Saariahos Vermächtnis: Susanna Mälkki dirigierte 2023 die posthume Uraufführung, an der Trompete damals wie auch nun ihr Landsmann Verneri Pohjola. Als »wirklich stark atmosphärisch und ergreifend« beschreibt er das Werk, in dem er gleichsam die »Stimme der Komponistin« sei. Das Eindringen des Geräuschhaft-Alltäglichen ist hier in die Musik einkomponiert, wie man es ja auch bei Gustav Mahler so klangintensiv erleben kann. Folgende Werke werden gespielt: Kaija Saariaho | HUSH – Konzert für Trompete und Orchester & Gustav Mahler | 1. Sinfonie Hier gibt’s weitere Infos: Mahler 1 | hr-sinfonieorchester.de Alte Oper, Konzerteinführung: 19 Uhr, Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause |
Freitag, 23. Oktober - Donnerstag, 15. April 2027: Wolfgang Klee „Verwaltete Gesellschaft“ Frankfurter Kunstsäule![]() (Petra) Zum Jahresende widmet die Frankfurter KunstSäule dem Frankfurter Künstler Wolfgang Klee eine Schau zum 90. Geburtstag. Klees künstlerisches Schaffen umfasst ungefähr die letzten 65 Jahre, er hat den Wandel der Stadt und den der Gesellschaft immer scharf beobachtet und in sein groteskes Figurentheater übersetzt. Seit Jahrzehnten zeigt er mit seinen häufig in Papp-Habitate gebetteten Szenerien, wie gehässig, verlogen und patriarchal die Menschen unablässig miteinander umgehen. Der von viel Humor getragene Künstler treibt die Begegnungen in seinen Bildräumen derart auf die Spitze, dass manch ein Betrachter die versammelten Doppelbödigkeiten kaum begreifen mag. Ähnlich wie bei dem jüngst verstorbenen Georg Baselitz, mit dem er die Grundfarbe braun gemeinsam hat, sitzt bei Klee die Skepsis nach dem Zivilisationsbruch des Nationalsozialismus tief. Das millionenfache sinnlose Sterben und die fortgesetzten Totalitarismen des 20. Jahrhunderts haben eine Spur auch bei Klee hinterlassen, so dass sein Kunst immer auch eine Kritik auf dieser Folie ist. Der polternden Auflehnung, der Provokation und dem Sich-nicht-Zufriedengeben mit den Umständen bleibt Klee konsequent treu. Seine Anti-Helden zeigen, dass der Schutz der Schwächeren nach wie vor eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe ist. Wie zeitlos und gleichzeitig modern Klees Kunst daherkommt, zeigt sich darin, dass er mit seinen Arbeiten noch immer stark polarisiert. Hier an der Säule, mit großen Figuren, die sich gegen die Ausweglosigkeit der verwalteten Gesellschaft zur Wehr setzen, platziert auf einer theatral anmutenden „Klee-Tapete“ im Hintergrund, bietet der Künstler seine Ideenwelt erneut zur Betrachtung an. Manche Menschen mögen (wie früher schon bei Baselitz) Anstoß nehmen – aber die meisten werden seine Botschaften verstehen und damit etwas anfangen können Abbildung: ©Wolfgang Klee Wolfgang Klee: Verwaltete Gesellschaft – Ausstellung, Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße, Vernissage um 19 Uhr, mit Grußwort: Jessica Beebone (Kulturamt) und Einführung: Kurator Florian Koch, Öffnungszeiten: 24/7, Eintritt: frei, barrierefrei |
Freitag 23. Oktober: Hilal und Family x FNK![]() (Daniela) "Wir laden ein zum großen Familienessen! Unsere Freundin Hilal kocht gemeinsam mit ihrer Mama Hülya und ihrer Schwester Mehtap – zwei Generationen an einer Küchentheke. Die Familie stammt aus der Türkei, wo gemeinsames Essen einen ganz besonderen Stellenwert hat, und auch Hilals Wurzeln liegen in der Gastronomie: kochen, essen, Gäste empfangen – für sie gehört das einfach zusammen. Neben Job und Familie engagiert sich Hilal regelmäßig bei Stützende Hände, einem gemeinnützigen Verein, der seit 2016 täglich warme Mahlzeiten an Menschen in Wohnungsnot in Frankfurt verteilt. Gelebte Gastfreundschaft at its best – und genau die bringen die drei mit ins Danzig. Zur Begrüßung gibt es Raki, Şalgam und Honigmelone mit Käse auf den Tischen, dazu türkische Mezze und warmes Fladenbrot zum Teilen in der Tischmitte. Anschließend zwei Hauptgänge zur Auswahl. Zum Dessert Künefe mit Maraş-Eis. Eine Küchenparty mit großartigem türkischem Essen und ganz viel Herzlichkeit – was gibt es Besseres an einem Herbstabend?" Hilal und Family x FNK |
Freitag, 23. Oktober: FÄZZ am Freitag![]() (Uwe) Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Freitag, 23. Oktober: Of/ Globale Märchenstraße![]() (Andrea) Hintergrund: Das Bildungsprojekt von Enie e.V. und Árbol que Crece e.V. verbindet die faszinierende Welt der Märchen mit kreativem Schreiben und Globalem Lernen. Dabei geht es nicht nur ums Zuhören: Die Teilnehmenden werden selbst aktiv, erzählen, schreiben und entdecken, wie unterschiedlich – und zugleich überraschend ähnlich – Menschen auf der ganzen Welt Geschichten erzählen.Märchen können Grenzen überwinden. Sie erzählen von Mut und Angst, von Zusammenhalt, Gerechtigkeit, Liebe und Konflikten – Themen, die Menschen überall auf der Welt beschäftigen. Die „Globale Märchenstraße“ nutzt diese gemeinsame Sprache, um neue Perspektiven zu eröffnen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Wer Märchenfan ist und Lust auf Geschichten und kreatives Schreiben hat: Die „Globale Märchenstraße“ lädt alle Interessierten ein, mitzumachen und die Kraft des Storytellings selbst zu erleben. |
Freitag, 23. Oktober: Pohlmann![]() (Uwe) Brotfabrik / F, Bachmannstr. / 20 Uhr |
Freitag 23. Oktober: Lesung (mit Musikeinspielern) Michael Behrendt: „Verhört, verkannt, vereinnahmt"![]() (Daniela) Was haben Adele und Bruce Springsteen, James Blunt, Madonna und Suzanne Vega, die Beatles, Die Ärzte, Queen, The Boomtown Rats und die Toten Hosen, Falco, Fettes Brot, Udo Jürgens und Amy Winehouse gemeinsam? Ihre Hits wurden oft völlig anders verstanden, als sie gemeint waren. Der Frankfurter Autor Michael Behrendt erzählt von Stalker-Songs, die zu Schmusehits wurden, und sozialkritischen Liedern, die zu patriotischen Hymnen mutierten, von Depri-Songs als Fußballhymnen, Herzschmerzhits als Hochzeitskrachern und von beißenden Satiren, die als Fetenknaller endeten. Die Palette an missverstandenen Songs reicht von simplen Verhörern über das Falschverstehen, weil man Codes oder Hintergründe nicht kennt, bis hin zur gezielten Vereinnahmung durch Politik und Werbung. Datum: Fr, 23.10.2026; Uhrzeit: 19 Uhr |
Freitag, 23. Oktober: Of/ Cosmic Kitten![]() (Andrea) |
Freitag, 23. Oktober: Of/ Farbenmeer![]() (Andrea) |
Samstag 24. Oktober bis 19. November: Ausstellung „Wohnen im Umbruch. Ein Zuhause für alle!"![]() (Daniela) Was bedeutet Wohnen, wenn sich das Leben ändert? Die Wanderausstellung „Wohnen im Umbruch. Ein Zuhause für alle!“ der Friedrich-Ebert-Stiftung ist vom 26. Oktober bis 19. November im Atrium des Frankfurter Stadtplanungsamtes zu sehen. Sie beleuchtet die aktuellen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt aus der Perspektive betroffener Menschen: Was bedeutet es, wenn sich die Lebenssituation verändert – etwa durch eine Trennung, einen Jobwechsel, den Eintritt in das Rentenalter oder eine Erkrankung – und damit auch die Bedarfe beim Wohnen? Die Ausstellung zeigt, mit welchen Instrumenten Politik, Stadtplanung und Gesellschaft auf Wohnraummangel und Umbruchssituationen reagieren können, und lädt dazu ein, Visionen für ein bezahlbares, zugängliches, bedarfsgerechtes und ressourcenschonendes Wohnen zu entdecken. Veranstaltet wird die Ausstellung von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt (vhs) und dem Amt für Wohnungswesen. Auftaktveranstaltung: 24. Oktober, vhs Frankfurt, Gräfstraße 97 – Infos & Anmeldung: https://vhs.frankfurt.de/de/wohnenimumbruch Ausstellung: 26. Oktober – 19. November, Atrium des Stadtplanungsamtes, Kurt-Schumacher-Str. 10 | täglich 10–19 Uhr | Eintritt frei Foto: ©Julian Rettig/FES |
Samstag, 24. Oktober: Some Sprouts![]() (Uwe) Zoom / F, Carl-Benz-Str. / Einass: 19 Uhr |
Samstag 24. Oktober: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!![]() (Daniela) Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt. In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören? Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden. Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026). https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“ |
Samstag, 24. Oktober: Tag der Offenen Manufaktur in Höchst (HPM) der Hochschule für Gestaltung Offenbach![]() (Petra) Die Höchster Porzellan Manufaktur (HPM) blickt seit ihrer Gründung im Jahr 1746 mit der Unterzeichnung des Gründungsprivilegs durch den Mainzer Kurfürsten Johann Friedrich Karl von Ostein auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Seit 2023 gehört die traditionsreiche Manufaktur als Lehr- und Forschungsstandort zur Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach. Kunst, Design und Produktion durchdringen sich an diesem Ort. Das 280-jährige Jubiläum wird heute mit einem „Tag der offenen Manufaktur“ gefeiert. Eine Ausstellung führt in einer Zeitreise durch die verschiedenen Stationen der HPM von ihrer Gründung bis in die Gegenwart und präsentiert berühmte Entwürfe. Führungen durch die Manufaktur geben Einblick in die Produktionsprozesse: Modell- und Formenbau, Archivierung, Bossieren, Bemalen, Brand. Darüber hinaus gibt es um 14 Uhr ein Vortrag des Historikers Konstantin Lannert anhand von Exponaten einen tieferen Einblick in die Geschichte der HPM. Entwürfe und Experimentelles von HfG-Studierenden aus den Bereichen Kunst und Design werden ebenso gezeigt wie Ergebnisse des internationalen Residency-Programms der HPM (mit Unterstützung der Aventis Foundation und der Crespo Foundation). Und schließlich könnt Ihr um 17 Uhr beim HPM-Quiz einen von drei Preisen gewinnen! Abbildung: ©Timo Lenzen Tag der Offenen Manufaktur – Ausstellungen, Führungen (12 + 15 Uhr), Vortrag, HPM-Quiz, Ort: Höchster Porzellan Manufaktur, Adresse: Palleskestr. 32, 65929 Frankfurt-Höchst, Uhrzeit: 11 - 18 Uhr, Eintritt: frei |
Samstag, 24. Oktober: Of/ Kleidertausch![]() (Andrea) |
Samstag, 24. Oktober: Die Skeptiker![]() (Andrea) |
Sonntag, 25. Oktober: „Das andere Bauhaus – Die Designerin Charlotte Perriand“ (Film und Gespräch)![]() (Daniela) Im Jahr 2010 starteten Susanne Petry (Architektur im Dialog/PIER F, Gesamtorganisation) und Petra Schwerdtner (Kunstkontakt, Moderation) gemeinsam die Filmreihe ARCHITEKTUR IM FILM, sie heißt jetzt ARCHITEKTUR.DESIGN.FILM UND GESPRÄCH. Das Spektrum der Reihe reicht von Porträts einzelner Protagonist:innen aus Architektur und Design über das Wahrnehmen von Architektur bis hin zu visionären Stadt- und Raumentwürfen. |
Montag, 26. Oktober: Walking on Rivers![]() (Andrea) Aus dem 2015 gegründeten Dortmunder Indie- Trio ist zwischenzeitlich ein Duo geworden: David Laudage und Martin Kreuzer präsentierten im Oktober 2025 live erstmals das musikalische Ergebnis ihrer intensiven Songwritingphase 2024. Musikalisch zeigt sich die Band gewandelt – aber nicht fremd: Tiefergehende Klangwelten, dancige Arrangements und mutige, unorthodoxe Elemente treffen auf die gewohnt eingängigen Indie-Pop-Melodien, die WALKING ON RIVERS auszeichnen. WALKING ON RIVERS verbinden Folk-Wurzeln mit atmosphärischem Indie-Pop, mehrstimmigen Arrangements und einer Sehnsucht, die nicht nur der Natur gilt, sondern all jenen Momenten, die den Alltag durchbrechen. Ihre Songs erzählen von nächtlichen Grübeleien, flüchtigen Auswegen und kleinen Fluchten." Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr |
Dienstag, 27. Oktober: Henni Nachtsheim![]() (Uwe) Musikalisch begleitet wird die Lesung von Bernd Schmidt am Klavier! Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Mittwoch, 28. Oktober LIZZ WRIGHT![]() (Uwe) Mit ihrer unnachahmlichen Stimme, welche die New York Times als „eine weiche, dunkle Altstimme mit Qualitäten, die man mit in Fässern gereiftem Bourbon oder butterweichem Leder assoziieren könnte“ bezeichnet, singt Wright mit einer erhabenen Reflexion des kulturellen Gefüges von Amerika. Sie überwindet soziale Gräben mit einem Angebot der Liebe und einem tiefen Sinn für Menschlichkeit. Ihre Musik akzeptiert die Schönheit der Realität und eine kollektive Erfahrung der Zugehörigkeit. Centralstation / DA, Im Carree / Einlass: 19 Uhr |
Donnerstag 29. - Samstag 31. Oktober: Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch![]() (Daniela) Meine Freundin Christian Lutz hat mich auf dieses tolle Konzept aufmerksam gemacht. Wer kommt mit nach Mühlheim? Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch |
Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV![]() (Uwe) diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Donnerstag, 29. Oktober - Mittwoch, 11. Februar 2027: Das Atelierfrankfurt eröffnet neuen Ausstellungsraum RAMPE mit Ausstellung "From Dust to Data", Nina Caviezel![]() (Petra) Das Atelierfrankfurt öffnet eine Tür nach außen: Mit der RAMPE entsteht hier ein neuer, multifunktionaler Raum, der gezielt für die Zusammenarbeit mit regionalen und internationalen Kunst- und Kulturinstitutionen gedacht ist. Hier treffen Institutionen und Freie Szene aufeinander, entwickeln gemeinsame Projekte und denken Kunst neu. Eingeweiht wird die RAMPE mit der Künstlerin Nina Caviezel im Rahmen der Kooperation mit dem Museum Giersch der Goethe-Universität. In ihrer installativen Arbeit “From Dust to Data” untersucht die Schweizer Künstlerin die Rolle des Reinigens und des Reinraums in der zeitgenössischen Astronomie. Die Installation entsteht im Kontext der Ausstellung “Deep Field. Die Vermessung des Unvorstellbaren”, die ab 06. November im Museum Giersch gezeigt wird. Die Installation im Atelierfrankfurt ist sozusagen ein Vorgeschmack - und die Entdeckung einer neuen Ausstellungfläche. “From Dust to Data” - Ausstellung von Nina Caviezel, Vernissage und Eröffnung des neuen Ausstellungsraums RAMPE, Ort: Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1- 3, Uhrzeit:18 Uhr (Öffungszeiten dienstags - freitags 11 - 18 Uhr, nur nach Voranmeldung per E-Mail hier, Eintritt: frei |
Donnerstag, 29. Oktober, bis Samstag, 31. Oktober: Mühlheim/ Halle für Alle![]() (Andrea) Willy-Brandt-Halle, Dietesheimer Straße 90, Mühlheim am Main |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
Freitag, 30. Oktober: Of/ Sneak![]() (Andrea) |
Freitag, 30. Oktober: Massendefekt![]() (Andrea) |
Freitag, 30. Oktober: Zauberduft und Wonnegraus – Goethes Urfaust![]() (Martin) Premiere / weitere Vorstellungen siehe unten In Rufweite zum Ort, an dem Goethe ihn schrieb: der Urfaust is coming home! Inspiriert von Wanderbühnen und Puppentheatern schrieb der junge Dichter im Großen Hirschgraben erste Szenen zum Teufelspakt und der Gretchentragödie, in unverkennbar frankfurterischem Zungenschlag und wie geschaffen für die Komödianten der Volksbühne. Im Unterschied zum späteren bekannten Faust I + II konzentriert sich der Urfaust auf die Liebesgeschichte des Dr. Heinrich Faust, der sein ganzes angehäuftes Wissen infrage stellt. Hingerissen von einer jungen Frau – Gretchen – glaubt er, sie könne ihn aus seiner Lebenskrise herausführen. Stets an seiner Seite ist der teuflische Mephisto, den Faust als „Spottgeburt von Dreck und Feuer“ verachtet, dessen Hilfe er aber gerne in Anspruch nimmt, um das echte Leben und die Liebe kennenzulernen. Fünf Schauspieler spielen 12 Rollen. / Ein Spektakel mit Gesang und Zauberei, schrägen Typen und großen Gefühlen. Freitag, 30. Oktober (Premiere) um 19.30 Uhr, Sonntag, 1. um 17.00 Uhr, Freitag, 13., Samstag, 14., Samstag, 21., Freitag, 27., Samstag, 28. November; Donnerstag, 3., Sonntag, 13. um 17.00 Uhr, Freitag, 18., Samstag, 19., Sonntag, 27. um 17.00 Uhr, Montag, 28. Dezember – wenn nicht anders angegeben, beginnen die Vorstellungen um 19.30 Uhr |
Freitag, 30. Oktober: OF/ Ein fast perfekter Antrag![]() (Andrea) |
Samstag, 31. Oktober: Sven Regener liest aus "Frankie und Freddie"![]() (Martin) Frankie und Freddie Lehmann, zwei Brüder aus Bremen, in Westberlin, 1980. Während der eine seit Wochen damit beschäftigt ist, in Kreuzberg Fuß zu fassen, will der andere weiterziehen nach New York, musste aber erst einmal am Kudamm im Probandenhotel wohnen und als Versuchskaninchen für Antidepressiva herhalten. Jetzt, einen Tag vor Heiligabend, hat er Angst vor Menschen, kann nicht mehr U-Bahn fahren und verliert eine wichtige Tasche. NDR.de schreibt: Auszug aus “Frankie und Freddie” Und genau darum geht es in ‚Frankie und Freddie‘: Was passiert, wenn man mit Anfang 20 versucht, erwachsen zu werden - und neben einem plötzlich wieder der Mensch steht, der einen noch als Kind kennt?“ Samstag, 31. Oktober um 19:30 Uhr: Sven Regener liest aus seinem neuen Roman |
Sonntag 01. November: SAIGON SOUL REVIVAL![]() (Daniela) Ich freue mich mega uf den Abend. Ich habe die Band schon mal im mousonturm gesehen. Es lohnt sich sehr! Vergessene Klänge, treibende Grooves und psychedelischer Soul: Saigon Soul Revival holen den Sound des alten Saigon zurück ins Hier und Jetzt – roh, hypnotisch und voller Energie. Die sechsköpfige Liev Band aus Ho-Chi-Minh-Stadt verbindet die musikalische Tradition Südvietnams mit Vintage-Soul, Funk, Surf und Psychedelic Rock. Traditionelle Instrumente wie die Đàn Nguyệt, Đàn Bầu und die Đàn Tranh treffen auf verzerrte Gitarren, rollende Rhythmen und unwiderstehliche Grooves. Zwischen nostalgischen Melodien, rollenden Rhythmen und explosiven Live-Momenten entsteht ein Sound, der Vergangenheit und Gegenwart mühelos zusammenbringt. Mit ihrem international gefeierten Sound, Tourneen von Asien bis Europa und einer Live-Session für KEXP haben sich Saigon Soul Revival längst über die Grenzen Vietnams hinaus einen Namen gemacht .Seit 2023 expandiert SSR international und trat in Großbritannien und Australien beim WOMAD, in Deutschland beim Sống ở Berlin Festival und beim Festival der Kulturen, in Frankreich bei den Trans Musicales, in Portugal beim Festival Músicas do Mundo sowie mehrfach in China auf. Auf ihrer aktuellen Tournee zum neuen Album Chốn Ta Về machen Sie nun auch einen stop in der Frankfurter Brotfabrik. Eine weitere besondere Verbindung führt an diesem Abend nach Frankfurt: Der Frankfurter Musiker und Labelmacher Jan Hagenkötter ist Produzent von SSR und auch des neuen Albums „Chốn Ta Về“ („The Place We Return To“), welches gerade eben im September veröffentlicht wurde. Geeignet für alle, die Soul nicht nur hören, sondern spüren wollen. Konzert und Ticketlink : https://brotfabrik-frankfurt-ticketshop.reservix.de/tickets-saigon-soul-revival-in-frankfurt-am-main-brotfabrik-am-1-11-2026/e2568731 |
Dienstag, 3. November: Liederabend in der Oper Frankfurt![]() (Martin) Kelsey Lauritano (Mezzosopran) & Alden Gatt (Klavier) Kelsey Lauritano leuchtet mit Bühnenpräsenz als Ensemblemitglied der Oper Frankfurt in zahlreichen Partien. In der vergangenen Spielzeit überzeugte sie mit bedeutenden Rollendebüts – etwa als Dorabella in Così fan tutte, als Mercédès in Barrie Koskys Carmen – und glänzte zudem mit ihrer gefeierten Interpretation des Cherubino und nicht zuletzt als Hannah in Weinbergs Die Passagierin. Kelsey Lauritano besticht durch eine Mischung aus technischer Präzision und entwaffnender emotionaler Unmittelbarkeit. Ihr Repertoire spannt einen weiten Bogen vom Barock bis zur Moderne. Internationale Erfolge führten sie bereits an das Opernhaus Zürich und die Bayerische Staatsoper. Dass sie auch das leichte Fach beherrscht, bewies sie mit Gala-Konzerten, die den Klassikern der Metro-Goldwyn-Mayer-Musicals gewidmet waren. Liederabend in der Oper Frankfurt um 19.30 Uhr |
Sonntag, 8. November Robert Habeck: Arctic Meltdown![]() (Martin) Neuvermessung der Welt - Nicht zuletzt die Drohungen des amerikanischen Präsidenten haben den Blick der Welt auf die Arktis gelenkt. Robert Habeck, ehemaliger deutscher Vizekanzler, zeigt in seinem neuen Buch „Arctic Meltdown“ (KiWi), welche Interessen die Weltmächte im hohen Norden verfolgen. Und er erklärt, was das für die internationale Friedensordnung bedeutet. Denn wo früher ewiges Eis die Grenzen der Zivilisation markierte, entscheidet sich heute die Zukunft unserer Sicherheit. Habeck skizziert die Geschichte der Arktis, auch die Ausbeutung durch Dänemark, erzählt von den Menschen, die dort leben, und blickt hinter die Kulissen der Weltpolitik. Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt. |
Dienstag, 10 November: MORNING DANCE @ NIGHT – Tanzparty für Alle![]() (Martin) Dresden Frankfurt Dance Company Mit dem „Morning Dance“ beginnen die Tänzer*innen der DFDC täglich die Probe. Zu ihren Lieblingssongs tanzen sie frei im Studio und finden in die Improvisationsmethode von Ioannis Mandafounis, dem Künstlerischen Leiter der Company. Der Morning Dance @ Night lädt alle Tanzbegeisterten zu einem solchen „Morning Dance“ auf der Bühne im Bockenheimer Depot ein. Der Abend bietet auch die Gelegenheit, die in den Workshops der DFDC erlernten Methoden und Improvisationstechniken frei anzuwenden. Für alle ohne Erfahrung gibt es regelmäßig Impulse von Tanzpädagoge Manuel Gaubatz. Gemeinsam wird ein Raum für Spaß, Austausch und Begegnung erschaffen – man/frau sieht sich auf der Tanzfläche! Getanzt wird auf Socken, barfuß oder in Hallenturnschuhen, in bequemer bewegungsfreundlicher Kleidung. Der Frankfurter DJ Michael Rütten legt die liebsten Morning Dance Songs der DFDC-Tänzer*innen auf. Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot um 18.00 Uhr |
Donnerstag, 12. November: Of/ Heimsuchung![]() (Andrea) |
Samstag, 14. November: The OhOhOhs Jubiläumssause![]() (Andrea) Lola Montez, Honsellbrücke |
Freitag, 20. November: Of/ Couscous und Geheimnisse![]() (Andrea) |
06. November - 02. Dezember: HENNI NACHTSHEIM & BAND „Es wird Zeiten geben“ – Die Jubiläumstour![]() (Daniela) Viele kennen ihn als die eine Hälfte von „Badesalz“, oder auch als früheres, langjähriges Mitglied der „Rodgau Monotones“. Hier hat er zusammen mit Ali Neander jede Menge Stücke wie „Erbarmen-zu spät-die Hesse komme!“, „Kleiner Pirat“, „Mein Freund Harvey“ u.a. geschrieben. Zurzeit sind beide mit riesigem Erfolg bei „Adlerherzen“ auf der Bühne, einem Stück über Eintracht Frankfurt, das Henni sich ausgedacht und geschrieben hat und für das Ali die Musik komponierte. Eigentlich kaum zu glauben, aber 2026 ist es nun schon 20 Jahre her, dass Hennis erstes musikalisches Soloalbum „Es wird Zeiten geben“ erschien - musikalischer Produzent natürlich sein Freund Ali Neander. Und weil man so etwas durchaus ein bisschen feiern darf und soll, haben beide beschlossen, eine Band zusammenzustellen und damit auf kleine Jubiläumstour zu gehen. Im Gepäck also das genannte erste Album sowie das zweite mit dem hübschen Titel „Dann tanzt die Omma mit George Clooney!“ plus einige wunderbare Coverversionen! Neben Henni und Ali dabei sind die Musiker der „Adlerherzen-Band“ Martin „Doggo“ Kessler (Drums), Andie Mette (Bass), Bernd Schmidt (Keyboards) sowie Almut Ritter (Geige) und Katja Gorol (Gesang). |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Bis Sonntag, 01. November: Jubiläumsausstellung "60 Jahre Schöne Bücher" der Stiftung Buchkunst im MAK![]() (Petra) Ein Freund hat mich verständnislos angeschaut: “Nur” Bücher, aber ich freue mich als Bücher-Nerd jedes Jahr über die ausgezeichneten schönsten Bücher. Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 zeichnet die Stiftung Buchkunst jährlich herausragende Beispiele der Buchgestaltung und -herstellung im Wettbewerb “Die Schönsten Deutschen Bücher” aus. Die Jubiläumsausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Buchgestaltung und dokumentiert die kulturelle Bedeutung des Buches als ästhetisches Objekt. Im Museum werden sowohl historische als auch zeitgenössische Werke präsentiert, die die Vielfalt und Innovation der letzten 60 Jahre widerspiegeln. Ein unabhängiges Auswahlkuratorium aus Expert*innen aus den Bereichen Buchgestaltung und Buchherstellung, Literatur, Kunst, Fachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch hat die Exponate aus dem umfangreichen Archiv der Stiftung in Frankfurt ausgewählt. Die Auswahl verdeutlicht die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den ästhetischen, sozialen und technologischen Entwicklungen der Buchgestaltung. Begleitend zur Ausstellung wird ein Gesprächsprogramm angeboten, das sowohl historische Entwicklungen als auch zukunftsweisende Themen wie die Auswirkungen der Digitalisierung und nachhaltige Praktiken in der Buchproduktion thematisiert. Hier setzt die Stiftung Buchkunst nicht nur einen Blick zurück auf ihre eigene Geschichte, sondern setzt auch einen wichtigen Impuls für die Zukunft der Buchgestaltung und deren kulturelle Bedeutung im digitalen Zeitalter. Motiv: ©Stiftung Buchkunst, Visuals: Studio Tillack Knöll, Design Practice Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher - Jubiläumsausstellung, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 14 (7) Euro, barrierefrei |
Bis Samstag, 7. November: Of/ Delphine Buhro![]() (Andrea) |
Bis 7. November: Aslı Özdemir![]() (Andrea) Wunderbar, gerade Aslı Özdemir gegoogelt, ein Interview mit ihr bei der TAZ gefunden und dann dort auf “links lesen, rechts bekämpfen” gestoßen (https://taz.de/taz-zahl-ich/all-you-can-read/!v=5a0a7393-613c-4795-bca0-328acf81d798/ ). Also erstmal gespendet, klar, weil jeder Euro gegen die AfD zählt! Ausstellungsraum F9, Fahrgasse 9 |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Bis Montag, 04. Januar 2027: "Calling Walter Benjamin" - Frankfurter Kunstsäule mit Pietro Finelli![]() (Petra) Die Frankfurter KunstSäule hat ab heute eine spannende neue Hülle: der Mailänder Künstler Pietro Finelli untersucht mit seinen filmischen Collagen urbane Stadträume und setzt dabei private und öffentliche Interieurs in Beziehung zueinander. “Die Besonderheit dieses Ortes, an dem sich die Kunstsäule befindet – in einem kleinen städtischen Park, durchzogen von den Resten alter historischer Gräber –, bewirkt, dass sich mein Eingriff in der Mitte eines Weges verortet: Er richtet sich an die Lebenden, aber auch an jene, die nicht mehr da sind. Ein Ort ist niemals neutral; er ist das Ergebnis von Schichtungen über die Jahrhunderte hinweg. Die Kunstsäule ist als ein Kreuzungspunkt konzipiert, als ein Ort der Überschneidungen, der sich an die Lebenden und die Toten, an die Gegenwart und die historische Vergangenheit richtet, nicht ohne einen Funken Zukunft – jener Zukunft, die sich fortwährend in den Sekunden der Zeit/des Jetzt auflöst.”, erläutert er. Finelli wollte den Turm als einen Ort der Erinnerung gestalten, wie ihn der hebräische Begriff ZAKHOR (זכור†) treffend bezeichnet. Dieses Wort ist im Inneren der Kunstsäule verborgen, in ihrem eigenen intimsten Kern: Denn die Kunstsäule, die nun die Gewänder der Geschichte angelegt hat, wird zu einem emblematischen Ort, zu einem sich ausstrahlenden Kreuzungspunkt im verwundeten Raum der Stadt, aber ebenso im Raum der Zeit – wie ein Leuchtturm, der sein Licht sowohl auf das ruhige Meer als auch auf das stürmische richtet. Er signalisiert die Gefahr und markiert zugleich den Ort, macht ihn zum Emblem. Der Künstler glaubt, dass die Aufgabe der Kunst darin besteht, Energiezustände zu aktivieren, lebendige Masse im Anschein ihrer Ruhe hervorzubringen – etwas, das zu jenen spricht, die zu fragen oder zu befragen verstehen, wie das Orakel von Delphi. Sein Eingriff ist zugleich eine Hommage an Walter Benjamin, einen Autor, den er immer geliebt hat. Abbildung: ©Pietro Finelli Frankfurter KunstSäule: "Calling Walter Benjamin" von Pietro Finelli, Ecke Brückenstraße / Gutzkowstraße, Öffnungszeiten: 24/7 (Ausstellung bis 04.01.2027), Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung „More is now“ - Neue Tschechische Architektur + Restaurierung des Hauses Tugendhat![]() (Petra) Die Ausstellung zur neuen tschechischen Architektur, die anlässlich des Gastlandauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse stattfindet, präsentiert innovative Projekte junger Architektinnen und Architekten, überwiegend aus der sogenannten Millennial-Generation. Sie bietet eine einzigartige Gelegenheit, der deutschen Öffentlichkeit die bislang wenig bekannte junge tschechische Architekturszene näherzubringen und zugleich fachliche sowie kulturelle Beziehungen zu stärken. Die Ausstellung knüpft an das modernistische Erbe an – insbesondere an des Hauses Tugendhat, 1929 in Brünn, die Ludwig Mies van der Rohe und Lilly Reich in ihren vierziger Jahren als ikonisches Bauwerk der Moderne entwarfen und bauten. Gezeigt werden rund 30 ausgezeichnete Bauten, überwiegend aus Regionen außerhalb Prags, wodurch ein multilokaler Ansatz zur Erkundung der Tschechischen Republik gefördert wird. Kuratorin der Ausstellung ist Helena Huber-Doudová von der Nationalgalerie Prag. Ziel des Projekts ist es, die zeitgenössische tschechische Architektur in Deutschland sowie das deutsch geprägte architektonische Erbe in Mähren sichtbar zu machen und zu würdigen. Die Ausstellung strebt internationale Sichtbarkeit und Reichweite an und vernetzt tschechische, deutsche sowie internationale Partner. Geplant ist die Aufnahme des Projekts in das Programm der Wanderausstellungen der Tschechischen Zentren. Foto: ©Winery Lahofer, Dobšice, 2015–2020; CHYBIK+KRISTOF, Ondřej Chybík, Michal Krištof „More is now“ - Neue Tschechische Architektur + Restaurierung des Hauses Tugendhat, Ausstellung von der Nationalgalerie Prag und dem Deutschen Architekturmuseum (DAM), vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds unterstützt., Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 bis 18 Uhr, mittwochs 11 bis 20 Uhr, Eintritt: 12 (7) Euro, barrierefrei |
Bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung „Tony Rizzi: Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ im Fotografie Forum Frankfurt![]() (Petra) Beim Stichwort „Tony Rizzi“ bekomme ich glänzende Augen: Erinnere mich an wilde Partys in seiner Wohnung in den Neunzigern, damals hatte ich das Gefühl, dass er mit seinem Glamour und seinen Projekten einiges Großstadtfeeling nach Frankfurt gebracht hat. Mittlerweile lebt und arbeitet er 40 Jahre in der Stadt – und hat unser Kulturleben in dieser Zeit stark mitgeprägt. Und Forsythe ja sowieso. Auf jeden Fall läuft im Fotografie Forum Frankfurt ab heute eine Ausstellung, die dem US-amerikanischen Tänzer, Choreografen und Fotokünstler Tony Rizzi gewidmet ist, auf die ich sehr neugierig bin. Ausgehend von seiner internationalen Arbeit im Tanz wurde die Fotografie für Rizzi zu einem weiteren kreativen Prozess, um sich mit anderen zu verbinden. Erstmals ermöglicht die Schau einen tiefen Einblick in seine intuitive fotografische Praxis. Von seinen frühen Schwarz-Weiß-Fotografien, über die charakteristischen Polaroids und Fotocollagen bis hin zu den aktuellen Videoarbeiten veranschaulichen die Werke seine künstlerische Vielseitigkeit. Teil der Ausstellung sind auch Nachbildungen von Küche und Wohnzimmer seiner Wohnung im Bahnhofsviertel, in denen die Besucher*innen den Künstler an einigen Tagen, an denen es heißt „Tony is in the house“ auch treffen können. Begleitend zur Ausstellung erscheint auch seine erste Monografie und Workshops am 31.10.+01.11. mit Rizzi könnt Ihr außerdem hier buchen. Foto: ©Tony Rizzi „An Accident, 1996“ 2026 Tony Rizzi „Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ – Ausstellung, Ort: Fotografie Forum Frankfurt, Adresse: Braubachstr. 30 - 32, Vernissage Freitag ab 19 Uhr (Öffnungszeiten dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr), Eintritt: 8 (5) Euro, bedingt barrierefrei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |
Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset![]() (Martin) Stilleben mit Gemüse im Städel Museum „Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie… Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch) Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. Eine Ausstellung zum Entdecken! Städel Museum, Schaumainkai 63 |
Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM![]() (Petra) Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei |














































































