Lest wild;-)![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Nach einigen nordischen Krimis, bei denen ich die Täterin oder den Täter, die Macken der Ermittlerinnen und/oder des Ermittlers und große Teile der Handlung in der Regel schnell wieder vergesse, las ich kürzlich einmal wieder zwei richtig gute Bücher, bei denen sich einzelne, großartig formulierte Sätze dauerhaft in das Gedächtnis eingebrannt haben, bei denen die Handlung berührte. Beide Bücher wurden geschrieben von Autorinnen, die unendlich talentiert zu sein scheinen. Beide habe ich über den Podcast „Und was machst Du am Wochenende“ von der “Zeit” kennengelernt. Die andere, Lena Schätte, war kürzlich Gast in einer Folge. Ihr Buch „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ ist „ein Dorfroman, ein Familienroman, ein Suchtroman …“, keine einfache Kost aber dennoch oder gerade deswegen hervorragend. Gerade lese ich „Anton und Alma“ von Dana Vowinckel. Die Autorin war vor wenigen Wochen in genanntem Podcast, aber leider nicht bei der kürzlich von mir besuchten Lesung mit Autorinnen und Autoren, die auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stehen (was “Anton und Alma” tut). Ach so, wissenswert ist durchaus, dass auch die wunderbare Hartmann-Host-Nachfolgerin im Podcast „und was machst Du am Wochenende“, Ubin Eoh, gebürtig aus Berlin, wohnhaft in Frankfurt, kürzlich ebenfalls ein Buch veröffentlich hat: „Honey & Blondie“. Lesen ist toll, nächste Woche ist Buchmesse. P.S. Habe eben entdeckt, dass Dana Vowinkel am Donnerstag im Rahmen von Open Books liest... Die Veranstaltung habe ich noch schnell eingepflegt Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Daniela, Petra, Martin und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
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Donnerstag, 01. bis Sonntag, 04. Oktober: F.I.M. Festival ´26![]() (Uwe) Das gesamte Programm des F.I.M Festival ’26 mit Acts, Zeiten und Veranstaltungsorten ist hier zu finden. |
Donnerstag, 01. bis Sonntag, 04. Oktober: F LAB FESTIVAL 2026![]() (Martin) Das Frankfurt LAB: Was ist das eigentlich für ein Ort? Beim F LAB Festival gibt es vom 1.-4. Oktober an vier prall mit Kunst unserer Partnerinstitutionen gefüllten Tagen viele Gelegenheiten, dies herauszufinden: Bei prominent besetzten Konzerten, energetischen Tanzbattles, mutigen Performances, musikalisch-tänzerischen Walking Acts und Installationen. Alles von etablierten Künstler*innen, Studierenden und Newcomern aus der freien Szene. Dazwischen und danach können in Workshops Körper und Geist in Bewegung gebracht werden. Und es wird auf dem Gelände der Schmidtstraße 12, umgeben von industriellem Charme, ausgiebig diskutiert, gefeiert und getanzt. Alle Veranstaltungsorte befinden sich im Frankfurt LAB oder auf dem Gelände der Schmidtstrasse 12. Einzige Ausnahme bildet die Stadtraum-Performance „Spuren“ (2.10., 15-18.00 Uhr). Hier genügt es, zur Anfangszeit in Frankfurt zu sein und der auf der Homepage unter der Veranstaltung hiterlegten Link zur Signalgruppe beizutreten und den Anweisungen zu folgen. Hier geht’s zum Programm: www.frankfurt-lab.de Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 |
Freitag, 02. Oktober: Everlong - a Foo Fighters Tribute![]() (Andrea) |
Freitag, 02. Oktober: Of/ Hausner verbeugt sich vor dem Tag![]() (Andrea) |
Freitag, 02. Oktober: Floor on Fire![]() (Martin) Tanzbattle: Wenn Urban Dance auf Ballett trifft, Contemporary auf Breakdance prallt und Hip-Hop sich mit Spitzentanz misst, dann steht das Frankfurt LAB in Flammen: „Floor on Fire“ bringt unterschiedlichste Tanzstile zusammen und verwandelt den Abend in ein energiegeladenes Battle voller Kreativität, Virtuosität und überraschender Begegnungen. Tänzer*innen der DFDC, die Urban Dancers von The Saxonz sowie Tänzer*innen aus der lokalen Contemporary, Hip-Hop und Voguing Szene treten zunächst mit ihrem eigenen Stil an – doch der Wettkampf entwickelt sich schnell zu etwas völlig Neuem: Spontan entstehende gemischte Teams erobern gemeinsam die Tanzfläche und zeigen, was entsteht, wenn Grenzen zwischen Genres verschwimmen. Mit atemberaubenden Moves, improvisierter Zusammenarbeit und der unverwechselbaren Energie der Tänzer*innen lebt „Floor on Fire“ von Individualität, Mut und unbegrenzter Kreativität. Eine Jury – gemeinsam mit dem Publikum – entscheidet am Ende über das beste Team. Ein mitreißender Abend für Tanzbegeisterte, Neugierige und alle, die Bewegung in ihrer kraftvollsten Form erleben möchten. F°LAB Festival, Schmidtstraße 12 um 20.00 Uhr |
Freitag, 02. Oktober: Of/ Tag des Flüchtlings![]() (Andrea) Die Hilflosigkeit oder auch mangelnde Bereitschaft des globalen Nordens, auf Kriege oder schwelende Konflikte diplomatisch und deeskalierend einwirken zu können, bestimmen die tägliche Nachrichtenlage. Dazu kommt die wachsende Zurückhaltung, verbindliche Maßnahmen zur Minderung von Klimaauswirkungen in den am stärksten betroffenen Ländern des globalen Südens zu entwickeln und umzusetzen. Für die daraus resultierenden Flüchtlingsströme gibt es europaweit inzwischen nur noch eine vermeintliche Reaktion, nämlich die Abwehr der Menschen mit allen rechtlich möglichen und meist inhumanen Mitteln. Gleichzeitig werden den Zugewanderten, die Deutschland erreicht haben, Programme wie kostenlose Integrations- und Sprachkurse gestrichen. Das bedeutet zehntausendfach zerschlagene Chancen –auch für die Aufnahmegesellschaft. Dieser Entwicklung gilt es entschieden entgegen zu treten. Denn regionale und überregionale Beispiele zeigen, was mit sinnvollen und an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichteten Integrationsangeboten möglich ist: Best Practice Projekte, die Zuwanderung für die Betroffenen und die Gesellschaft zum Erfolg machen. Beginn der Veranstaltung 19 Uhr, Einlass 18.30 Uhr. Eintritt ist frei. Veranstalter: NaturFreunde Deutschland, Ortsgruppe Offenbach |
Freitag, 02. Oktober: Of/munterfel, Chaton Laveur![]() (Andrea) |
Samstag 03. und Sonntag 04. Oktober: JAZZ ZUM DRITTEN - Musikerin kurzfristig ausgeladen![]() (Daniela) Der Römerberg bildet die stimmungsvolle Kulisse für ein hochkarätiges Jazzprogramm, das die deutsche Wiedervereinigung zelebriert, Historie erlebbar macht und neue Perspektiven öffnet. „Jazz zum Dritten“ bringt Geschichte und Jazz auf einzigartige Weise zusammen und schafft Raum zwischen Erinnerung und Gegenwart. Es geht also erst um 15:30 Uhr los mit Afrobeat des Keyboarders Dele Sosimi. Nachdem die schottische Jazzsängerin Georgia Cécile die Bühne auf dem Römerberg mit ihrem Sound zwischen Tradition und Neuzeit geentert haben wird, verarbeitet der Genfer Gitarrist mit honduranischen Wurzeln, Louis Matute, mit „Dolce Vita“ die Flucht seines Großvaters aus der Heimat. Den Kehraus für Jazz zum Dritten ist das Orchester um den Crooner Tom Gaebel, das auch in Frankfurt sein Publikum wieder mit swingendem Bigbandjazz zu packen versteht. Samstag, 03.10. |
Samstag 03. Oktober: SOULFOOD PARTY![]() (Daniela) Soul - Funk - Disco - Oldschool Hip Hop Nach den zwei wunderbaren Outdoorevents im Sommer, geht es nun zurück in unsere Homebase, dem English Theatre und der James Bar. Am Samstag sind für euch, ganz klassisch, das Soulfood Dreamteam mit Mr. Brown und Sportwagen an den Decks. Wir freuen uns alle auf euch Tänzerinnen und Tänzer. 21:45 Uhr |
Samstag, 03. Oktober: ParkfestGallus #6![]() (Petra) Heute veranstaltet der GUSTi-Kulturkiosk gemeinsam mit der SIKS e.V. & Orada e.V. zum letzten Mal in diesem Jahr ein rauschendes Fest mit allerlei Programm auf dem Gustavsburgplatz im Gallus. Ab 14 h gibts Flohmarkt, leckere Drinks & guten Speisen, vom Grill oder direkt aus der GUSTI Küche. Und ab 15 Uhr Livemusik – mit einem super Line-up plus anschließender Aftershowparty ab 22 Uhr im GUSTi. Ein Highlight ist sicherlich der Auftritt Gastone, den viele von Euch mögen. Aber auch das weitere Programm lohnt sich, also: Was wollt Ihr mehr? Visual: ©GUSTi-Kultukiosk |
Samstag, 03. Oktober und Sonntag, 04. Oktober: Performance „Scènes de vie (Szenen des Lebens)“![]() (Petra) Ich durfte Teil des aktuellen Themenschwerpunkts des wunderbaren Mousonturms sein, der mit “How to make a Life” rund um Altern und Glück gute Impulse für unser (Zusammen-)Leben gibt. So empfehle ich Euch gerne dieses Format zum Abschluss-Wochenende: Menschen unterschiedlicher Generationen aus Frankfurt begegnen sich auf dem Bockenheimer Campus in einer Choreografie aus alltäglichen Gesten des Miteinanders. Das Publikum wird Zeug*in einer Welt, in der Zärtlichkeit und Katastrophe, Sorglosigkeit und Gefahr nebeneinander bestehen. Was sichtbar ist, ist nicht das, was hörbar ist, und doch entsteht eine fragile Wechselbeziehung, eine Bezugnahme, eine mögliche Erzählung. Die Choreografin und Tänzerin richtet den Blick auf die Wahrnehmung von Gewalt, die in den Details sichtbar wird: latent, unterschwellig, fast unsichtbar, versteckt in einfachsten Gesten und scheinbar harmlosen Situationen. Begleitet von ihrem Kollaborateur, dem Soundkünstler David Oppetit, erforschen sie, was es bedeuten würde, eine Geschichte der Gewalt durch Gesten und Klänge zu erzählen. Eine beunruhigende Partitur entsteht, die mit den Brüchen und Dissonanzen zwischen Bild und Ton spielt. Dabei wird das Alltägliche einschneidend unterbrochen, und das Vertraute erscheint plötzlich gar nicht mehr so vertraut. Die Performance wird zur einfühlsamen Geste, um sichtbar zu machen, was fehlt, und die Erzählung dort entstehen zu lassen, wo man sie nicht erwartet. Eine akustische Geschichte der Gewalt, betrachtet durch das Prisma alltäglicher Gesten. ©L’Heure en commun. Visual by Nancy Naseraldeen Scènes de vie (Szenen des Lebens) – Performance des Mousonturms Frankfurt, Ort: Campus Bockenheim, Adresse: Mertonstr. 17, Uhrzeit: 03.10. um 16 Uhr, 04.10. um 14 Uhr, Eintritt: frei, bitte Gratis-Ticket hier buchen, Sitzkissen (einzelne Stühle buchbar) |
Samstag, 03. Oktober: Sarah Stefanski![]() (Uwe) Ehrlicher Deutsch-Pop, persönliche Geschichten und Songs, die mitten aus dem Leben kommen: Sarah Stefanski bringt ihre „Leben Lieben“-Tour in den Ponyhof. In ihren Songs erzählt die Sängerin von Liebe und Trennung, Freundschaft, Familie, Neuanfängen und den Momenten, in denen das Leben nicht immer nach Plan läuft. Dabei trifft emotionaler Deutsch-Pop auf energiegeladene Live-Momente, eingängige Melodien und Texte, in denen sich viele wiederfinden können. Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 18:30 Uhr |
Samstag, 03. Oktober & Sonntag, 04. Oktober KID. 8+/18+![]() (Martin) Jetse Batelaan/Theater Artemis, heptaleis und BOG. „KID.“ ist zwei in eins. Zwei Aufführungen, die gleichzeitig stattfinden. Im selben Raum sitzen sich Erwachsene und Kinder gegenüber. Getrennt durch eine meterhohe Wand. Was auf der jeweils anderen Seite geschieht, bleibt verborgen. Man hört alles – doch nicht immer ist es das, was man zu hören glaubt. Und was man sieht, passt nicht unbedingt zu dem, was man hört.„KID.“ lädt Kinder (8+) zu einer philosophischen Slapstick-Performance darüber ein, was Erwachsene eigentlich sind. Hinter der Wand befindet sich der Backstagebereich: Dort setzen Erwachsene (18+) wirklich alles daran, die Vorstellung für die Kinder am Laufen zu halten – und gönnen sich dabei die eine oder andere Vergnügung für „Ältere“, etwa ein Glas Rotwein oder gelegentlich einen Hauch von Nacktheit. „KID.“ stammt von den Stars der niederländischen und belgischen Theaterszene für Junges Publikum hetpaleis und BOG. Unter der Regie von Jetse Batelaan stellen sie gemeinsam die Frage, was Erwachsensein überhaupt bedeutet. Wird man erwachsen, wenn man groß ist? Wenn man ein Haus bezahlen kann? Wenn man häufiger traurig als glücklich ist? Für Erwachsene ist „KID.“ ebenso entlarvend wie berührend, für Kinder steckt das Stück voller überraschender Entdeckungen – und für alle ist es ein urwitziges Erlebnis. Nach der Vorstellung kommen alle wieder zusammen und können – wenn sie wollen – verraten, was auf der jeweils anderen Seite tatsächlich geschehen ist. Oder auch nicht. Für Jung (8+) und Alt (18+), bitte separat Tickets buchen! Samstag, 3. Oktober um 18:00 Uhr und Sonntag, 4. Oktober um 17:00 Uhr im Deutsche Erstaufführung im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Samstag, 03. Oktober: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)![]() (Martin) Was für ein Text, was für eine Sprache, was für ein Spiel, welch eine Inszenierung! Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ hatte Premiere im Theater Willy Praml. Ein Sprechstück, ein Text ohne wirkliche Figuren – umso eindrücklicher, wie es Regisseur Michael Weber und den Spieler:innen Jakob Gail, Muawia Harb, Birgit Heuser, Anna Staab, Elin Staab und Eleonora Gobena Wolf gelingt, den Worten, die hier Menschen formen, Leben einzuhauchen. Das Publikum hängt den Darsteller:innen an den Lippen. Eine Ansprache, ein Sein, eine Betroffenheit, eine Verinnerlichung – ein großer Wurf. „Selbstbezichtigung“ gilt als Gegenstück zu Handkes „Publikumsbeschimpfung“: Dort richten sich die Tiraden von der Bühne aus an die Zuschauer:innen, die als „Du“ angesprochen werden; hier spricht das jeweilige eigene Ich. Und gerade dadurch sind alle angesprochen. Der Text wirkt unmittelbarer, eindringlicher – und zugleich verbindender. „Ich bin auf die Welt gekommen. Ich bin geworden. Ich bin gezeugt worden. Ich bin entstanden. Ich bin gewachsen. Ich bin geboren worden. Ich bin in das Geburtenregister eingetragen worden.“ Die Sätze – immer wieder beginnend mit „Ich bin …“, „Ich habe …“ – werden zu Beichten, obwohl die sich Anklagenden eigentlich ohne Schuld sind. Genau darin liegt das Spannende: Die Selbstbezichtigungen verkommen nicht zu individuellen Schwächen oder persönlichen Verfehlungen. Sie werden universell und ermöglichen dadurch eher Zusammenführung als Abgrenzung. Im Grunde ist es eine versprachlichte Sozialisation, die hier als Kunstform sichtbar wird: vom Nullpunkt über gesellschaftliche Regelverstöße und das normative Hineingeworfensein in die Welt, über das Erlernen von Sprache und Regeln bis hin zum (mehr oder weniger) „funktionierenden“ Individuum. Spannend und zunächst rätselhaft ist eine an diesem Abend in Handkes „Selbstbezichtigung“ verwobene Pinocchio-Geschichte. Im Nachdenken wird klar: Auch Pinocchio muss lernen, ein echter Junge zu werden. Er trägt Schuld – die lange Nase wird zum sichtbaren Zeichen – er wird buchstäblich an Fäden geführt und muss sich aus ihnen befreien. Menschwerdung durch Anpassung: Auch das lässt sich in Handkes Text wiederfinden. Gespielt wird grandios auf einer ebensolchen Bühne, (auch Michael Weber): ein Waldweg, ganz ursprünglich, auf dem Begegnungen stattfinden; das Publikum sitzt sich in zwei Reihen gegenüber, erlebt sich auch. Die Kostüme von Paula Kern sind klug gesetzt: eigentlich regelkonforme Anzüge (Bürokorsett), deren Details aber treffend zurechtgestutzt sind. Alle Spieler:innen sind für ihre Textbeherrschung und ihr Spiel zu loben. Tauchen Kinder auf einer Bühne auf, haben es bekannterweise alle anderen schwer. An diesem Abend haben es alle anderen besonders schwer: Die zehnjährige Elin Staab spricht die Reflexionen, diese Sprache groß und grandios – und man sieht und hört mit offen stehendem Mund, wie selbstverständlich und präzise sie das tut. Es ist ein/der/unser Lebenslauf, der in dieser Inszenierung auf die Bühne kommt – wir sind mitten im Leben – oder ist der Waldweg ein Friedwald und die Lebensbeichten sind Rückschauen? Auch hier eines der vielen Rätsel dieses großartigen Abends. Einiges bleibt schleierhaft und das ist gut so. Gute Kunst braucht Uneindeutigkeit und stellt Fragen. Sie mutet zu, sich einen eigenen Reim zu machen. Und schließlich: Kunst kann etwas Einzigartiges. Das wird an diesem Abend besonders deutlich – und ist gerade heute dringend notwendig: die Beschäftigung mit dem Selbst! Ich bin… Ich habe… Ich werde… Samstag, 3., Freitag, 9. und Sonntag, 11. Oktober - jeweils um 20:00 Uhr; sonntags und feiertags 18:00 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle |
Samstag, 03. Oktober: Of/ Antifascist Tattoo Club![]() (Andrea) |
Samstag, 03. Oktober: Of/ Herzensbild und Gala![]() (Andrea) Eine Waggon-Veranstaltung im Radraum, Bleichstraße 22, Offenbach |
Sonntag 04. Oktober: Tanztee zurück aus der Sommerpause![]() (Daniela) Uwe tanzt nicht gerne und ist sowieso beim Fußball, wer geht mit mir zum Tanztee?? TANZTEE zurück aus der Sommerpause - mit Special Guest aus Köln Am Sonntag geht der TANZTEE in die 32. Runde – und wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit CHESNEY TROPICALE aus Köln. Gemeinsam liefern wir den Soundtrack für einen weiteren Sonntagnachmittag zwischen Disco, Afro, Brazil, House und allem, was dazwischen und daneben noch so auf die Plattenteller passt. Dazu gibt’s wie immer alles, was einen Sonntag ein bisschen schöner macht: Kaffee und Kuchen, kühle Drinks, feines Essen, nette Menschen und diesen Blick über den Main, der einfach schwer zu toppen ist. |
Sonntag 04.- Donnerstag 08. Oktober: Ophelias Schattentheater![]() (Daniela) Eine poetische Geschichte von Michael Ende über die Kraft, immer wieder neu anzufangen und über die Zuversicht in das Leben. Das kleine Theater, in dem Fräulein Ophelia ihr ganzes Leben lang den Schauspielerinnen die richtigen Worte zuflüsterte, wird geschlossen. Wohin nun mit all den vielen Worten und mit dem Fräulein? Da plötzlich tauchen Schatten auf, die nach einem neuen Zuhause suchen. Ophelia hat natürlich Platz für sie in ihrem kleinen Handtäschchen und gemeinsam begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise zu neuen Theaterwelten und sogar bis an den Rand der Welt. Dauer: 50 Minuten | Familien, Kindereinrichtungen: ab 6 Jahren |Schulen/Horte: ab 1. - 5. Klasse Karten: Theaterhaus Frankfurt, Schützenstr. 12, 60311, +49 (0) 69 299861-0 |
GESEHENES![]() (Petra) Ich war gerade ein paar Tage in Porto – und habe da nicht nur Schönes, Aufregendes, Neues entdeckt, sondern zufällig auch eine sozusagen alte Bekannte: Janet Echelman. Am Ortseingang von Portos Nachbarstädtchen Matosinhos mit tollem Surferstrand hängt ihre Installation „She Changes“ (lokal liebevoll „anémona“ genannt), und ich hatte darauf gehofft, einen Zauber in ihrer wiederum raumgreifenden Netzskulptur zu finden, der mir an der vertrauten Konstablerwache in Frankfurt bisher entgangen ist. Das Werk in Portugal soll an das prägende maritime Erbe, die industrielle Vergangenheit und die Fischerei-Tradition der Stadt erinnern und sich mit dem Wind verändern. Die visuelle Eindruck in leichter Unschärfe gefiel mir am besten: Ansonsten nehme ich auch hier vor allem die sehr dominanten Befestigungen des Werks wahr. Außerdem hing es während meines Aufenthalts eher unbeweglich im Verkehrskreisel. Und Kreiselkunst ist für mich ja eine ganz eigene Kategorie: Manche Orte habe dort ihren Wappen als Blumenbeet oder das Wappentier – oder eben ein Fischernetz. Leider bin ich trotz allen Respekts für ihre innovative Technik und ihren Forscherinnen-Spirit auch hier kein Fan ihres weltweit renommierten Werks geworden, das mich – jenseits aller formalen und budgetären Fragen in Frankfurt – persönlich weder anspricht noch inspiriert noch konstruktiv provoziert. Das hätte ich als Chance für diesen auch baulich nicht einfachen Platz betrachtet, der schon lange diskutiert wird. Vielleicht gelingt es uns in Frankfurt trotzdem, die Konstablerwache wieder zum alltäglich attraktiven sozialen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für alle zu machen. Insofern: Ja, der „Sky Full of Hope“ ist Erinnerung und visuelles Ausrufezeichen zugleich. Hoffnungsvoll. Foto: Petra Manahl, ©Janet Echelman “She Changes”, 2005 |
Montag 05. und Mittwoch 07. Oktober: Buchvorstellung: "FRANKFURT 2010–2019"![]() (Daniela) Heute Abend gehe ich in den Kunstverein Familie Montez, denn Wilhelm Opatz stellt seinen 7. Band – der letzte vermutlich – der beliebten FRANKFURT-Reihe aus dem JUNIUS Verlag vor: «FRANKFURT 2010–2019» Mit dabei ist der Architekt Ferdinand Heide, der die benachbarte Osthafenbrücke in den 2010er Jahren gebaut hat. 18:00 Uhr im Kunstverein Familie Montez (in der Honsellbrücke). Und am 7. Oktober findet während der OPEN BOOKS (im Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt, Römerberg 32) ein Gespräch zwischen Wilhelm Opatz und dem Bonner Journalisten David Kasparek zu dem neuen Band statt. Beide Veranstaltungen sind öffentlich & kostenlos. |
Montag, 05. Oktober: And also the trees![]() (Andrea) |
Montag, 05. Oktober: Christiane Rösinger![]() (Uwe) The Joy of Ageing - Christiane Rösinger ist Musikerin (Vielen gilt sie als «die bedeutendste lebende Songschreiberin Deutschlands» (Frankfurter Rundschau)), Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.? Am Montag, dem 5. Oktober, liest Christiane Rösinger im Rahmen von Leseland Hessen aus diesem Buch, das kein Ratgeber ist, sondern ein bissig komisches Werk voller Erinnerungen, Gedanken und Geschichten, das am Ende einen ernsthaften Rat bereithält: weniger klagen, mehr leben. Denn alt sein heißt frei sein. Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 19 Uhr |
Dienstag 06. - Samstag 10. Oktober: Lesefest OPEN BOOKS![]() (Daniela) OPEN BOOKS – das ist das das große städtische Lesefest, das seit 2009 jährlich zur Frankfurter Buchmesse stattfindet. An verschiedenen Lesungsorten rund um den zentralen Römerberg haben Besucher:innen hier die Gelegenheit, Autor:innen und ihre Bücher live zu erleben. Mehr als 100 Veranstaltungen laden dazu ein, Herbstneuerscheinungen aus den Sparten deutsche und internationale Belletristik, Sachbuch, Graphic Novel/Comic und Lyrik zu entdecken – und das bei freiem Eintritt! Zudem ist die älteste Frankfurter Literaturveranstaltungsreihe „Literatur im Römer“ fester Teil des Programms. An zwei Abenden stellen jeweils acht Autor:innen in kurzen, moderierten Gesprächen und Lesungspassagen ihre Novitäten vor – ein abwechslungsreiches Kaleidoskop der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur! |
Dienstag, 06. Oktober: Thee Sinseers![]() (Uwe) Auf ihren Konzerten zeigen The Sinseers, wie sich Nostalgie und neue Ideen im Soul elegant verbinden lassen. Die von Multi-Instrumentalist, Produzent und Sänger Joseph Quiñones geleitete Soul-Band aus East Los Angeles umfasst eine volle Bläsersektion sowie eine kompakte Rhythmusgruppe, die ihrem Publikum ordentlich Dampf machen! Dabei verbinden die Songs der Sinseers klassische Soul-Elemente mit modernen Einflüssen. Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Dienstag, 06. Oktober: Sun´s sons![]() (Andrea) |
Mittwoch, 07. Oktober: „lost in K“![]() (Uwe) Die Schauspielerin Katharina Bach reißt das Publikum mit ihrer eigenen intensiven Sprach- und Gesangsperformance mit in einen schwindelerregenden Kosmos aus Sehnsucht, Liebeswucht, radikaler Zärtlichkeit und vor Lachen regnenden Augen. Mit ihrer sonoren Stimme, ihrer sich im Loop entfaltenden Gitarre und Trompete, bettet sie sich in die Worte von Nick Cave, Joseph Murphy, Katharina Bach. Zu dieser "Mixed Kitchen of poems & lyrics“ teilt sich der Jazzmusiker Jens Düppe auf eine verrückt-beeindruckende Art in zwei und bedient gleichzeitig Schlagzeug, Klavier und Elektronik. Romanfabrik, F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Mittwoch, 7. Oktober: Of/ 2inJoy![]() (Andrea) |
Mittwoch, 07. Oktober: Of/ Taxi Driver zum 40.![]() (Andrea) |
Mittwoch, 07. Oktober: Tristan Brusch![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Donnerstag 08. Oktober: Dana Vowinkel liest: Anton und Alma![]() (Uwe) Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren an derselben Universität – doch das ist auch schon alles, was sie verbindet. Anton entstammt einer Akademikerfamilie, Alma ist bei ihrer Mutter und ihrem lieblosen Stiefvater am östlichen Stadtrand aufgewachsen. Anton ist Jude. Alma nicht. Doch die beiden verlieben sich, ziehen zusammen, streiten und versöhnen sich, bis Anton nach New York geht. Alma bleibt allein zurück und sucht Halt in Antons Gemeinde. Erst die Ereignisse des 7. Oktober 2023 und des Gaza-Kriegs, die polarisierte Stimmung sowohl auf dem Campus als auch in seiner Familie lassen Anton zu Alma zurückkehren. Doch dann reißt ein tiefer Abgrund auf. Moderation: Sasha Marianna Salzmann |
Donnerstag 08. Oktober: Ohne uns: Schreiben gegen die Logik des Krieges![]() (Daniela) Fabian Saul im Gespräch mit Maha El Hissy, Mithu Sanyal und Nadia Zaboura. Peter Weiss’ “Ästhetik des Widerstands” stellt die Frage, was Kunst vermag, wenn Faschismus nicht mehr droht, sondern Wirklichkeit ist. Widerstand wird nicht geleistet in der Gewissheit eines besseren Ausgangs der Geschichte, sondern als Arbeit daran, dass eine andere Zukunft trotz allem denkbar bleibt. Was lässt sich aus diesem Denken lernen in einer Zeit, in der Aufrüstung als Sachzwang erscheint, Kriegstüchtigkeit als Verantwortung und militärische Sicherheit als Voraussetzung jeder Zukunft gelten. Wir fragen, was diese Logik mit einer Gesellschaft macht: Wie verändert sie ihre Sprache, ihre Institutionen und ihre Öffentlichkeit? Welchen Zusammenhang gibt es mit der autoritären Verschiebung unserer Gesellschaften? Und schließlich: Was bedeutet es unter diesen Bedingungen zu schreiben, zu publizieren und Öffentlichkeit herzustellen? Welche Verantwortung tragen Schreibende, Verlage und Medien dafür, welche Wirklichkeit als unvermeidlich erscheint – und welche anderen Möglichkeiten bleiben denkbar? Darüber spricht Fabian Saul, Schriftsteller und Autor des Hörspiels “Die Ästhetik des Widerstands – Variationen zu Peter Weiss”, mit der Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Kuratorin Maha El Hissy, der Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal, deren neuer Essay “Nein. Gegen die Militarisierung der Gegenwart” erschienen ist, und der Kommunikationswissenschaftlerin und Medienkritikerin Nadia Zaboura. Tanasgol Sabbagh begleitet den Abend mit literarischen Lesungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Datum: Do, 08.10.2026, Uhrzeit: 19:00 Uhr |
Donnerstag, 8. Oktober: Pflanzenfotografien![]() (Andrea) |
VORSCHAU |
Freitag 09.- Sonntag 11. Oktober: COZI Comic- und Zinefestival![]() (Daniela) Vom 9. bis 11. Oktober 2026 findet nach zweijähriger Pause wieder das Comic- und Zinefestival (COZI) in Frankfurt statt. Traditionell parallel zur Frankfurter Buchmesse ausgerichtet, stellt das Festival Comics, Zines sowie die unabhängige Zeichen- und Publikationskultur in den Mittelpunkt. Auf dem Cozi-Festival präsentieren und verkaufen Künstler*innen, Selbstverleger*innen und Autor*innen ihre Comics, Zines, Prints und vieles mehr. Dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit Lesungen, Workshops, Filmscreening und Barabend mit Konzerten. FR 09.10. SA 10.10. SO 11.10. |
Freitag 09. Oktober: Keine Antwort. Keine Lösung.![]() (Daniela) Zum Scheitern der europäischen Migrationspolitik. Mit Parwana Amiri und Franziska Grillmeier Im Juni 2026 trat nach mehr als zehnjähriger Diskussion die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft. Damit hat die Europäische Union ein Grenzregime institutionalisiert, das Abschreckung über Schutz stellt. Doch die ohnehin schon repressiven Reformvereinbarungen wurden direkt im Anschluss rechts überholt. Als Ende Juli in der kolonialen Exklave Ceuta zehntausende Menschen versuchten einen Weg in ein besseres Leben zu finden, reagierte Spanien mit einer Politik der geschlossenen Türen und Aushungerung. Laut gültiger GEAS-Reform hätte für jede einzelne Person ein Screening, bei dem die Identität, der Gesundheitszustand und etwaige Sicherheitsrisiken abgefragt werden, stattfinden müssen – unabhängig davon, ob sie einen Asylantrag stellt oder nicht. Nichts davon ist passiert. EU-Innenkommissar Magnus Brunner erklärte im Anschluss: "Die Situation in Ceuta war ein Härtetest für Europa. Einer, den wir bestanden haben". Die Realität: Im Lackmustest Ceuta haben alle beteiligten Staaten geltende Grundrechte, Migrationsrecht und die GEAS-Reform vollständig ignoriert. Die Reform konnte nicht eindämmen, was sich in der EU gerade an rechtsnationalen Kräften zusammenbraut. Vielmehr hat sie die Tür für einen rechtsautoritären Turn der Union aufgestoßen, in der Grundrechte nichts mehr zählen. Wir laden Sie herzlich ein zu einer Diskussion zu den ersten Monaten nach Inkrafttreten der GEAS-Reform und den aktuellen Entwicklungen in der Asylpolitik mit der Dichterin und Aktivistin Parwana Amiri und der Journalistin Franziska Grillmeier. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Datum: Fr, 09.10.2026; Uhrzeit: 19:00 Uhr |
Freitag 09. Oktober: Wohnzimmerkino![]() (Daniela) Daniel Brettschneider hat eine neue Reihe: Wohnzimmerkino in der Werkstatt im Danzig am Platz. Los gehts mit: „Aftersun“ (OmU) Tickets: https://www.eventbrite.de/e/wohnzimmerkino-aftersun-omu-tickets-1998866107335?aff=erelpanelorg |
Freitag, 09. Oktober: Of/ Staatsschutz![]() (Andrea) |
Freitag, 09. Oktober Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20.30 Uhr |
Samstag 10. Oktober: Homestar – Eure Lieblingssongs als Lipsync-Performance![]() (Daniela) Wäre ich nicht in Brüssel, wäre ich heute Abend bei diesem bestimmt sehr witzigen Abend: Mit 17 hatte man noch Träume. Oder mit 14. Oder gestern. Hier könnt Ihr diesen Moment aus dem Privaten in den öffentlichen Raum bringen. Im Bahnhofsviertel entsteht eine Glamour-Kammer zwischen Jugendzimmer und Bühne zur Selbstermächtigung. Draußen die Straße, die Blicke der Menschen, die Öffentlichkeit. Drinnen ein Raum für kreative Aneignung, Selbstinszenierung und große Auftritte. Zu Eurem Lieblingssong könnt Ihr vor einer Spiegelwand performen, tanzen, singen, posen oder improvisieren. Wir stellen Requisiten und Accessoires bereit, in einer Jugendzimmer-tauglichen Kulisse – was Ihr daraus macht, entscheidet Ihr. Passant:innen und Besucher:innen können von draußen Eure Inszenierung verfolgen, während Ihr die anderen nicht seht. Der perfekte Einstieg zum Erfolg. So treffen 2 Welten aufeinander – der geschützte Raum des eigenen Zimmers und die Öffentlichkeit der Straße. Ein Spiel mit Sichtbarkeit, Mut, Performance, Spontaneität und Teilhabe. Kommt vorbei: Am Samstag, den 10. Oktober zwischen 18:00 und 22:00 Uhr geben wir Euch die Chance, die Ihr Euch immer gewünscht habt. Der Sound wird per Lautsprecher nach außen übertragen. Spontane Anmeldungen vor Ort. Künstlerische Auseinandersetzung kann niedrigschwellig beginnen. Fehlende Mittel oder vermeintliches Nicht-Beherrschen können zu neuen Ausdrucksformen führen. Parfümerie Frankfurt |
Samstag, 10. Oktober: Of/ 2 1/2 Jahre Freigang![]() (Andrea) |
Sonntag, 11. Oktober: Of/ Reisebericht mit Julia Finkernagel: Der Laden am Baikalsee![]() (Andrea) |
Dienstag, 13. Oktober: 1000mods![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Dienstag, 13. Oktober – Dienstag, 3. November: COMMUNITY DANCE![]() (Martin) Von 14 bis 99 Jahren - Workshop für Anfänger*innen - Die Freude am Tanz entdecken und erleben! In diesem Workshop vermittelt die DFDC verschiedene Grundlagen des zeitgenössischen Tanzes. Ausgangspunkt für die tänzerische und künstlerische Entdeckungsreise sind die Produktionen der Company. Es geht um ein Eintauchen in die jeweiligen Bewegungssprachen, Musikwelten und Choreografien der beteiligten Künstler*innen. Die Workshops laden ein, dem nachzuspüren, miteinander in Kontakt zu treten, sich auszuprobieren und eine neue Bewegungssprache zu erforschen. Alle Teilnehmer*innen ab 14 Jahren sind willkommen; Verschiedene Vorkenntnisse und körperliche Möglichkeiten werden berücksichtigt. Weitere Infos hier: https://www.dfdc.de/workshops/2026-10-13-frankfurt (4 x dienstags von 19:00 – 20:30 Uhr): COMMUNITY DANCE der Dresden Frankfurt Dance Company |
Dienstag 13. bis Samstag 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) Zum ersten Mal beginnt das Festival am Dienstag, 13. Oktober, mit einem Abend im Foyer des hr-Sendesaals. Eine Soloperformance des Frankfurter Saxofonisten Christof Lauer und ein Set des Neufrankfurters Nicolai Thärichen mit seinem Tentett bilden dabei den Rahmen für die Verleihung des Frankfurter Jazzstipendiums. Mit Andrés Coll eröffnet ein aufgehender Stern der europäischen Szene den Mittwoch, 14. Oktober, im hr-Sendesaal. Er bewegt sich mit seiner hochkarätig besetzten Band virtuos und temperamentvoll zwischen Ibiza und Afrika, Folklore und Jazz. Anschließend entführt Altmeister Louis Sclavis mit langen Melodie- und Spannungsbögen in seine Imagination des indischen Subkontinents, bevor die hr-Bigband den hessischen Gitarrenhelden Ali Neander als Jazzrockvirtuosen von internationalem Format präsentiert. Saxofonist Darius Blair und Gitarrist Finn Heine feiern am Donnerstag, 15. Oktober, im hr-Sendesaal ihren ersten Auftritt beim Deutschen Jazzfestival mit einer eigens komponierten Suite für ihre Band, ein Vokalensemble und die US-amerikanische Vibrafonistin Sasha Berliner. Die US-amerikanische Pianistin Myra Melford feiert die Kunst Cy Twomblys, aber auch die des spontanen Dialogs mit ihren hochkarätigen Mitmusikerinnen, bevor das österreichische Septett Shake Stew zur Feier seines zehnten Geburtstags zusammen mit der Flötistin Naïssam Jalal seine ureigene Mischung aus ansteckendem Groove und eruptiver Improvisation inszeniert. Die Clubnacht am Freitag, 16. Oktober, feiert ihren fünften Geburtstag. Sie ist das Forum für die Clubs und Veranstalter, die das ganze Jahr über für ein vielfältiges Angebot von Live-Jazz in Frankfurt sorgen. Die Jazzinitiative präsentiert in der Romanfabrik die Schweizer Komponistin und Saxofonistin Sarah Chaksad mit ihrem Sextett. In der Denkbar, die zum ersten Mal dabei ist, tritt das Tom Schlüter Trio feat. Alberto Menendez auf. Ebenfalls neu ist die Frankfurt Art Bar mit dem Wilson de Oliveira Quintet. Mit im Boot sind außerdem der Jazzkeller (Steve Carrington "Triofinity"), die Milchsackfabrik (Mad Hatter feat. Ivars Arutyunyan), Panimo im Mampf und das F.I.M. präsentiert "Witch ‘n‘ Monk + Schiffelholz" im Club Voltaire. Die Fabrik sorgt im Konzertsaal Bonifatius für einen in die Beine gehenden Mix aus Beats und Improvisation mit "DER SALON TANZT! Live & DJ & DJ & LIVE“. Bereits am Nachmittag zeigt das Mal seh'n Kino den Film "Being Hipp". Der dritte und letzte Abend, 17. Oktober, im hr-Sendesaal beginnt mit einem Shooting Star des europäischen Jazz: Die britische Saxofonistin Emma Rawicz, gerade bei den britischen Jazz FM Awards als „UK Jazz Artist of the Year“ ausgezeichnet, bekommt dafür eine „Carte Blanche“ von der hr-Bigband. Nach ihr lässt sich Norma Winstone, die Altmeisterin des europäischen Jazzgesangs, auf eine kammermusikalische Begegnung mit dem 50 Jahre jüngeren Tastenvirtuosen Elliot Galvin ein, bevor Émile Parisien mit seinem Quartett „Floating“ den virtuos-beseelten Schlussakzent setzt. https://www.hr2.de/veranstaltungen/jazzfestival/deutsches-jazzfestival-von-hier-aus-gesehen---das-komplette-programm-v38,djf26_artikel_komplettes_programm-100.html |
Mittwoch, 14. Oktober: Alex Solman & Gereon Klug: Staying Alive![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Einlass: 19 Uhr |
Donnerstag, 15. Oktober 2026: Weimarer Kabarett: Goethe Zeiten, schlechte Zeiten![]() (Uwe) Die zwei Wortakrobaten Liebermann und Gelloz verknoten sich die Zungen und strapazieren die Lachmuskeln: Weimar mit Witz, Kabarett mit Klassik, Goethe mit Gags. Scheinwerfer an – oder um es mit Goethe zu sagen: „Mehr Licht“! In einem bunten, musikalischen und urkomischen Abend gehen sie dem Geheimrat Goethe auf die Spur. Und wagen den Vergleich seiner Epoche mit heute. Ganz klar: Früher war alles besser. Damals war heute noch morgen und gestern heute - heute unvorstellbar! Das Weimarer Kabarett stellt die wichtigen Fragen: Wer ist der moderne Goethe? Warum stieß der Geheimrat bei Beethoven auf taube Ohren? Was würde den Dichterfürsten heute mehr beeindrucken - die Künstliche Intelligenz der Maschinen oder die natürliche Blödheit der Mitmenschen? Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Donnerstag, 15. Oktober: Of/ Pressure![]() (Andrea) |
Freitag, 16. Oktober: Goldford![]() (Andrea) |
Freitag, 16. Oktober: Of/ Akkustik Stage #3![]() (Andrea) Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei |
Freitag 16. Oktober: Vintage Soundsystem # 31 Der Atem des Akkordeons mit Vassily Dück![]() (Daniela) Ich bin ein großer Fan von Vassily Dück. Ich versuche heute Abend dabei zu sein Das Spiel des Akkordeons hat sich über die Jahrhunderte quer über alle Kontinente und durch die unterschiedlichsten Kulturen als eigene Kunstform entwickelt: Der Exportschlager aus Deutschland (egal ob aus Trossingen oder Klingenthal) ist aktuell das Instrument des Jahres: Ein guter Grund einen echten Meister des „Piano des kleinen Mannes“ einzuladen uns in Wort und Klang in all seiner Vielfalt erleben zu lasen. Detlef Kinsler, ein regelmäßiger Gast des Vintage Soundsystems stellt ihn so vor: Vintage Soundsystem # 31 |
Samstag, 17. Oktober: Of/ Innenstadt neu sehen![]() (Andrea) Rathaus/ Stadhof 15, Offenbach |
Samstag, 17. Oktober: Of/ Unspoken![]() (Andrea) |
Sonntag, 18. Oktober: Veronika Fusaro![]() (Andrea) |
Mittwoch, 21. Oktober: Of/ Komische Nacht![]() (Andrea) Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr |
Mittwoch, 21. Oktober: Tito & Tarantula![]() (Andrea) |
Freitag, 23. Oktober: Mahler 1 dirigiert von Susanna Mälkki in der Alten Oper![]() (Daniela) Susanna Mälkki galt lange als Spezialistin für die Neue Musik, doch mehr und mehr fokussiert sie sich nun auf die Klassiker. Und was kann da besser passen als Mahlers »Erste«, ein Werk an der Schnittstelle zwischen spätromantischem Großklang und atemberaubend aktuell wirkender Radikalität. Doch natürlich lässt die Musik von heute die finnische Dirigentin nicht los. So kombiniert sie Mahlers plastisch-kühne 1. Sinfonie mit einem Werk, das von letzten Dingen spricht, ganz wörtlich, von Sinn und Bedeutung des menschlichen Lebens, von Tod und Stille. Ihr Trompetenkonzert HUSH erwies sich als Kaija Saariahos Vermächtnis: Susanna Mälkki dirigierte 2023 die posthume Uraufführung, an der Trompete damals wie auch nun ihr Landsmann Verneri Pohjola. Als »wirklich stark atmosphärisch und ergreifend« beschreibt er das Werk, in dem er gleichsam die »Stimme der Komponistin« sei. Das Eindringen des Geräuschhaft-Alltäglichen ist hier in die Musik einkomponiert, wie man es ja auch bei Gustav Mahler so klangintensiv erleben kann. Folgende Werke werden gespielt: Kaija Saariaho | HUSH – Konzert für Trompete und Orchester & Gustav Mahler | 1. Sinfonie Hier gibt’s weitere Infos: Mahler 1 | hr-sinfonieorchester.de Alte Oper, Konzerteinführung: 19 Uhr, Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause |
Freitag 23. Oktober: Hilal und Family x FNK![]() (Daniela) "Wir laden ein zum großen Familienessen! Unsere Freundin Hilal kocht gemeinsam mit ihrer Mama Hülya und ihrer Schwester Mehtap – zwei Generationen an einer Küchentheke. Die Familie stammt aus der Türkei, wo gemeinsames Essen einen ganz besonderen Stellenwert hat, und auch Hilals Wurzeln liegen in der Gastronomie: kochen, essen, Gäste empfangen – für sie gehört das einfach zusammen. Neben Job und Familie engagiert sich Hilal regelmäßig bei Stützende Hände, einem gemeinnützigen Verein, der seit 2016 täglich warme Mahlzeiten an Menschen in Wohnungsnot in Frankfurt verteilt. Gelebte Gastfreundschaft at its best – und genau die bringen die drei mit ins Danzig. Zur Begrüßung gibt es Raki, Şalgam und Honigmelone mit Käse auf den Tischen, dazu türkische Mezze und warmes Fladenbrot zum Teilen in der Tischmitte. Anschließend zwei Hauptgänge zur Auswahl. Zum Dessert Künefe mit Maraş-Eis. Eine Küchenparty mit großartigem türkischem Essen und ganz viel Herzlichkeit – was gibt es Besseres an einem Herbstabend?" Hilal und Family x FNK |
Freitag, 23. Oktober: Of/ Globale Märchenstraße![]() (Andrea) Hintergrund: Das Bildungsprojekt von Enie e.V. und Árbol que Crece e.V. verbindet die faszinierende Welt der Märchen mit kreativem Schreiben und Globalem Lernen. Dabei geht es nicht nur ums Zuhören: Die Teilnehmenden werden selbst aktiv, erzählen, schreiben und entdecken, wie unterschiedlich – und zugleich überraschend ähnlich – Menschen auf der ganzen Welt Geschichten erzählen.Märchen können Grenzen überwinden. Sie erzählen von Mut und Angst, von Zusammenhalt, Gerechtigkeit, Liebe und Konflikten – Themen, die Menschen überall auf der Welt beschäftigen. Die „Globale Märchenstraße“ nutzt diese gemeinsame Sprache, um neue Perspektiven zu eröffnen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Wer Märchenfan ist und Lust auf Geschichten und kreatives Schreiben hat: Die „Globale Märchenstraße“ lädt alle Interessierten ein, mitzumachen und die Kraft des Storytellings selbst zu erleben. |
Freitag, 23. Oktober: Of/ Cosmic Kitten![]() (Andrea) |
Freitag, 23. Oktober: Of/ Farbenmeer![]() (Andrea) |
Samstag 24. Oktober: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!![]() (Daniela) Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt. In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören? Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden. Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026). https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“ |
Samstag, 24. Oktober: Of/ Kleidertausch![]() (Andrea) |
Donnerstag 29. - Samstag 31. Oktober: Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch![]() (Daniela) Meine Freundin Christian Lutz hat mich auf dieses tolle Konzept aufmerksam gemacht. Wer kommt mit nach Mühlheim? Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch |
Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV![]() (Uwe) diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Donnerstag, 29. Oktober, bis Samstag, 31. Oktober: Mühlheim/ Halle für Alle![]() (Andrea) Willy-Brandt-Halle, Dietesheimer Straße 90, Mühlheim am Main |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
Freitag, 30. Oktober: OF/ Ein fast perfekter Antrag![]() (Andrea) |
Samstag, 31. Oktober: Sven Regener liest aus "Frankie und Freddie"![]() (Martin) Frankie und Freddie Lehmann, zwei Brüder aus Bremen, in Westberlin, 1980. Während der eine seit Wochen damit beschäftigt ist, in Kreuzberg Fuß zu fassen, will der andere weiterziehen nach New York, musste aber erst einmal am Kudamm im Probandenhotel wohnen und als Versuchskaninchen für Antidepressiva herhalten. Jetzt, einen Tag vor Heiligabend, hat er Angst vor Menschen, kann nicht mehr U-Bahn fahren und verliert eine wichtige Tasche. NDR.de schreibt: Auszug aus “Frankie und Freddie” Und genau darum geht es in ‚Frankie und Freddie‘: Was passiert, wenn man mit Anfang 20 versucht, erwachsen zu werden - und neben einem plötzlich wieder der Mensch steht, der einen noch als Kind kennt?“ Samstag, 31. Oktober um 19:30 Uhr: Sven Regener liest aus seinem neuen Roman |
Sonntag, 8. November Robert Habeck: Arctic Meltdown![]() (Martin) Neuvermessung der Welt - Nicht zuletzt die Drohungen des amerikanischen Präsidenten haben den Blick der Welt auf die Arktis gelenkt. Robert Habeck, ehemaliger deutscher Vizekanzler, zeigt in seinem neuen Buch „Arctic Meltdown“ (KiWi), welche Interessen die Weltmächte im hohen Norden verfolgen. Und er erklärt, was das für die internationale Friedensordnung bedeutet. Denn wo früher ewiges Eis die Grenzen der Zivilisation markierte, entscheidet sich heute die Zukunft unserer Sicherheit. Habeck skizziert die Geschichte der Arktis, auch die Ausbeutung durch Dänemark, erzählt von den Menschen, die dort leben, und blickt hinter die Kulissen der Weltpolitik. Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt. |
Donnerstag, 12. November: Of/ Heimsuchung![]() (Andrea) |
Samstag, 14. November: The OhOhOhs Jubiläumssause![]() (Andrea) Lola Montez, Honsellbrücke |
Freitag, 20. November: Of/ Couscous und Geheimnisse![]() (Andrea) |
06. November - 02. Dezember: HENNI NACHTSHEIM & BAND „Es wird Zeiten geben“ – Die Jubiläumstour![]() (Daniela) Viele kennen ihn als die eine Hälfte von „Badesalz“, oder auch als früheres, langjähriges Mitglied der „Rodgau Monotones“. Hier hat er zusammen mit Ali Neander jede Menge Stücke wie „Erbarmen-zu spät-die Hesse komme!“, „Kleiner Pirat“, „Mein Freund Harvey“ u.a. geschrieben. Zurzeit sind beide mit riesigem Erfolg bei „Adlerherzen“ auf der Bühne, einem Stück über Eintracht Frankfurt, das Henni sich ausgedacht und geschrieben hat und für das Ali die Musik komponierte. Eigentlich kaum zu glauben, aber 2026 ist es nun schon 20 Jahre her, dass Hennis erstes musikalisches Soloalbum „Es wird Zeiten geben“ erschien - musikalischer Produzent natürlich sein Freund Ali Neander. Und weil man so etwas durchaus ein bisschen feiern darf und soll, haben beide beschlossen, eine Band zusammenzustellen und damit auf kleine Jubiläumstour zu gehen. Im Gepäck also das genannte erste Album sowie das zweite mit dem hübschen Titel „Dann tanzt die Omma mit George Clooney!“ plus einige wunderbare Coverversionen! Neben Henni und Ali dabei sind die Musiker der „Adlerherzen-Band“ Martin „Doggo“ Kessler (Drums), Andie Mette (Bass), Bernd Schmidt (Keyboards) sowie Almut Ritter (Geige) und Katja Gorol (Gesang). |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Bis Donnerstag, 15. Oktober: "Care Machines - Vulnerable Systems" im Atelierfrankfurt![]() (Petra) Care-Arbeit bildet das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und bleibt dennoch häufig unsichtbar und strukturell unterbewertet. Zugleich verändern digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Bedingungen von Fürsorge grundlegend: Assistenzsysteme unterstützen Pflege, emotionale Interaktionen werden technisch simuliert. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Gruppenausstellung „Care Machines - Vulnerable Systems“ an. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die neue Perspektiven auf das Verhältnis von Care und Künstlicher Intelligenz eröffnen und Fragen nach Empathie, Fürsorge, Teilhabe und Verantwortung im digitalen Zeitalter aufwerfen. Die Ausstellungseröffnung bildet zugleich das Grand Opening des Take care!-Festivals. Abbildung: ©Maja Smrekar, SPASM: autoportrait, produced by A/POLITICAL, 2024 Care Machines - mit Jordan Rita Seruya Awori, Maja Smrekar, Superflux, Venera Kazarova, ein Projekt des Frauenreferats Frankfurt in Kooperation mit Take care! – Festival of Solidarity and Resistance, Ort: Ausstellungsraum im Basement, UG des Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 3, Öffnungszeiten: dienstags - freitags: 11 -18 Uhr (nur nach Voranmeldung hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Bis Sonntag, 01. November: Jubiläumsausstellung "60 Jahre Schöne Bücher" der Stiftung Buchkunst im MAK![]() (Petra) Ein Freund hat mich verständnislos angeschaut: “Nur” Bücher, aber ich freue mich als Bücher-Nerd jedes Jahr über die ausgezeichneten schönsten Bücher. Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 zeichnet die Stiftung Buchkunst jährlich herausragende Beispiele der Buchgestaltung und -herstellung im Wettbewerb “Die Schönsten Deutschen Bücher” aus. Die Jubiläumsausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Buchgestaltung und dokumentiert die kulturelle Bedeutung des Buches als ästhetisches Objekt. Im Museum werden sowohl historische als auch zeitgenössische Werke präsentiert, die die Vielfalt und Innovation der letzten 60 Jahre widerspiegeln. Ein unabhängiges Auswahlkuratorium aus Expert*innen aus den Bereichen Buchgestaltung und Buchherstellung, Literatur, Kunst, Fachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch hat die Exponate aus dem umfangreichen Archiv der Stiftung in Frankfurt ausgewählt. Die Auswahl verdeutlicht die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den ästhetischen, sozialen und technologischen Entwicklungen der Buchgestaltung. Begleitend zur Ausstellung wird ein Gesprächsprogramm angeboten, das sowohl historische Entwicklungen als auch zukunftsweisende Themen wie die Auswirkungen der Digitalisierung und nachhaltige Praktiken in der Buchproduktion thematisiert. Hier setzt die Stiftung Buchkunst nicht nur einen Blick zurück auf ihre eigene Geschichte, sondern setzt auch einen wichtigen Impuls für die Zukunft der Buchgestaltung und deren kulturelle Bedeutung im digitalen Zeitalter. Motiv: ©Stiftung Buchkunst, Visuals: Studio Tillack Knöll, Design Practice Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher - Jubiläumsausstellung, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 14 (7) Euro, barrierefrei |
Bis Samstag, 7. November: Of/ Delphine Buhro![]() (Andrea) |
Bis 7. November: Aslı Özdemir![]() (Andrea) Wunderbar, gerade Aslı Özdemir gegoogelt, ein Interview mit ihr bei der TAZ gefunden und dann dort auf “links lesen, rechts bekämpfen” gestoßen (https://taz.de/taz-zahl-ich/all-you-can-read/!v=5a0a7393-613c-4795-bca0-328acf81d798/ ). Also erstmal gespendet, klar, weil jeder Euro gegen die AfD zählt! Ausstellungsraum F9, Fahrgasse 9 |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Bis Montag, 04. Januar 2027: "Calling Walter Benjamin" - Frankfurter Kunstsäule mit Pietro Finelli![]() (Petra) Die Frankfurter KunstSäule hat ab heute eine spannende neue Hülle: der Mailänder Künstler Pietro Finelli untersucht mit seinen filmischen Collagen urbane Stadträume und setzt dabei private und öffentliche Interieurs in Beziehung zueinander. “Die Besonderheit dieses Ortes, an dem sich die Kunstsäule befindet – in einem kleinen städtischen Park, durchzogen von den Resten alter historischer Gräber –, bewirkt, dass sich mein Eingriff in der Mitte eines Weges verortet: Er richtet sich an die Lebenden, aber auch an jene, die nicht mehr da sind. Ein Ort ist niemals neutral; er ist das Ergebnis von Schichtungen über die Jahrhunderte hinweg. Die Kunstsäule ist als ein Kreuzungspunkt konzipiert, als ein Ort der Überschneidungen, der sich an die Lebenden und die Toten, an die Gegenwart und die historische Vergangenheit richtet, nicht ohne einen Funken Zukunft – jener Zukunft, die sich fortwährend in den Sekunden der Zeit/des Jetzt auflöst.”, erläutert er. Finelli wollte den Turm als einen Ort der Erinnerung gestalten, wie ihn der hebräische Begriff ZAKHOR (זכור†) treffend bezeichnet. Dieses Wort ist im Inneren der Kunstsäule verborgen, in ihrem eigenen intimsten Kern: Denn die Kunstsäule, die nun die Gewänder der Geschichte angelegt hat, wird zu einem emblematischen Ort, zu einem sich ausstrahlenden Kreuzungspunkt im verwundeten Raum der Stadt, aber ebenso im Raum der Zeit – wie ein Leuchtturm, der sein Licht sowohl auf das ruhige Meer als auch auf das stürmische richtet. Er signalisiert die Gefahr und markiert zugleich den Ort, macht ihn zum Emblem. Der Künstler glaubt, dass die Aufgabe der Kunst darin besteht, Energiezustände zu aktivieren, lebendige Masse im Anschein ihrer Ruhe hervorzubringen – etwas, das zu jenen spricht, die zu fragen oder zu befragen verstehen, wie das Orakel von Delphi. Sein Eingriff ist zugleich eine Hommage an Walter Benjamin, einen Autor, den er immer geliebt hat. Abbildung: ©Pietro Finelli Frankfurter KunstSäule: "Calling Walter Benjamin" von Pietro Finelli, Ecke Brückenstraße / Gutzkowstraße, Öffnungszeiten: 24/7 (Ausstellung bis 04.01.2027), Eintritt: frei |
Bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung „Tony Rizzi: Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ im Fotografie Forum Frankfurt![]() (Petra) Beim Stichwort „Tony Rizzi“ bekomme ich glänzende Augen: Erinnere mich an wilde Partys in seiner Wohnung in den Neunzigern, damals hatte ich das Gefühl, dass er mit seinem Glamour und seinen Projekten einiges Großstadtfeeling nach Frankfurt gebracht hat. Mittlerweile lebt und arbeitet er 40 Jahre in der Stadt – und hat unser Kulturleben in dieser Zeit stark mitgeprägt. Und Forsythe ja sowieso. Auf jeden Fall läuft im Fotografie Forum Frankfurt ab heute eine Ausstellung, die dem US-amerikanischen Tänzer, Choreografen und Fotokünstler Tony Rizzi gewidmet ist, auf die ich sehr neugierig bin. Ausgehend von seiner internationalen Arbeit im Tanz wurde die Fotografie für Rizzi zu einem weiteren kreativen Prozess, um sich mit anderen zu verbinden. Erstmals ermöglicht die Schau einen tiefen Einblick in seine intuitive fotografische Praxis. Von seinen frühen Schwarz-Weiß-Fotografien, über die charakteristischen Polaroids und Fotocollagen bis hin zu den aktuellen Videoarbeiten veranschaulichen die Werke seine künstlerische Vielseitigkeit. Teil der Ausstellung sind auch Nachbildungen von Küche und Wohnzimmer seiner Wohnung im Bahnhofsviertel, in denen die Besucher*innen den Künstler an einigen Tagen, an denen es heißt „Tony is in the house“ auch treffen können. Begleitend zur Ausstellung erscheint auch seine erste Monografie und Workshops am 31.10.+01.11. mit Rizzi könnt Ihr außerdem hier buchen. Foto: ©Tony Rizzi „An Accident, 1996“ 2026 Tony Rizzi „Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ – Ausstellung, Ort: Fotografie Forum Frankfurt, Adresse: Braubachstr. 30 - 32, Vernissage Freitag ab 19 Uhr (Öffnungszeiten dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr), Eintritt: 8 (5) Euro, bedingt barrierefrei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |
Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset![]() (Martin) Stilleben mit Gemüse im Städel Museum „Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie… Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch) Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. Eine Ausstellung zum Entdecken! Städel Museum, Schaumainkai 63 |
Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM![]() (Petra) Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei |
























































































