02.10.-08.10.2026

Lest wild;-)

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Nach einigen nordischen Krimis, bei denen ich die Täterin oder den Täter, die Macken der Ermittlerinnen und/oder des Ermittlers und große Teile der Handlung in der Regel schnell wieder vergesse, las ich kürzlich einmal wieder zwei richtig gute Bücher, bei denen sich einzelne, großartig formulierte Sätze dauerhaft in das Gedächtnis eingebrannt haben, bei denen die Handlung berührte. Beide Bücher wurden geschrieben von Autorinnen, die unendlich talentiert zu sein scheinen. Beide habe ich über den Podcast „Und was machst Du am Wochenende“ von der “Zeit” kennengelernt.

Ilona Hartmann, deren drittes Buch „Junk“ genauso klug, kurzweilig und bewegend ist wie ihre ersten beiden Bücher („Land in Sicht“ und „Angekommen“), war einmal eine der beiden „Hosts“ des Podcast und sprach mit Gästinnen und Gästen über deren Wochenenden und das Leben. Sie stieg als Host aus, als sie Romanautorin wurde. 

Die andere, Lena Schätte, war kürzlich Gast in einer Folge. Ihr Buch „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ ist „ein Dorfroman, ein Familienroman, ein Suchtroman …“, keine einfache Kost aber dennoch oder gerade deswegen hervorragend. Gerade lese ich „Anton und Alma“ von Dana Vowinckel. Die Autorin war vor wenigen Wochen in genanntem Podcast, aber leider nicht bei der kürzlich von mir besuchten Lesung mit Autorinnen und Autoren, die  auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stehen (was “Anton und Alma” tut).

Ach so, wissenswert ist durchaus, dass auch die wunderbare Hartmann-Host-Nachfolgerin im Podcast „und was machst Du am Wochenende“, Ubin Eoh, gebürtig aus Berlin, wohnhaft in Frankfurt, kürzlich ebenfalls ein Buch veröffentlich hat: „Honey & Blondie“. 

Lesen ist toll, nächste Woche ist Buchmesse.

Lebt wild! schreibt Daniela an dieser Stelle gerne. Ich ende dieses Mal mit “lest wild!”
Uwe

P.S. Habe eben entdeckt, dass Dana Vowinkel am Donnerstag im Rahmen von Open Books liest... Die Veranstaltung habe ich noch schnell eingepflegt

Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Daniela, Petra, Martin und Erik

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net)
2 x 2 Gästelistenplätze für den Tanztee am Sonntag, den 5.10. Gewinnfrage: Welches Comicfestival findet nächste Woche in der Dondorf Frankfurt statt?

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net)
3 x 2 Gästelistenplätze für SOULFOOD am Samstag 3. Oktober. Gewinnfrage: Wer liest am 31.10. im Schauspiel Frankfurt? (Siehe Vorschau) 

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net)
2 x 2 Tickets für die Küchenparty mit “Hilal und Family” am 23.10. in der Frankfurter Neuen Küche am Danzig am Platz. Gewinnfrage: Welchen Film zeigt Daniel Brettschneider am 9. Oktober zum Start des Wohnzimer Kinos im Danzig am Platz?
Foto: (c) Alex Kraus

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com).
2 x 2 Tickets für …
Mittwoch, 14. Oktober: Alex Solman & Gereon Klug: Staying Alive
Frage: Wie heißt der Podcast, den ich gerne höre (siehe Intro)

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
1 x 2 Gästelistenplätze für Goldford am Freitag, 16. Oktober in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Achim Merz hat ein Buch geschrieben, wo liest er daraus vor?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
1 x 2 Gästelistenplätze für Staatsschutz am Freitag, 9. Oktober im Hafenkino. Die Gewinnfrage lautet: Mit welchen zwei netten Menschen könnt ihr auf eine Innenstadtour gehen?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
1 x 2 Gästelistenplätze für Veronika Fusaro am Sonntag, 18. Oktober im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Tasten und Schlagzeug, mehr braucht es nicht. Welche zwei Jungs feiern in diesem Jahr ihr 20. Jubiläum? 

Donnerstag, 01. bis Sonntag, 04. Oktober: F.I.M. Festival ´26

(Uwe)

Das Forum Improvisierter Musik präsentiert in seinem diesjährigen 4-tägigen internationalen Festival Musiker*innen der nationalen und internationalen Improvisationsszene. Im Festivalprogramm werden verschiedene Ausprägungen improvisierter und experimenteller Musik vorgestellt. Workshops, Film, Interaktion mit Tanz erweitern die Breite des Festivalprogramms. Das Instrument des diesjährigen Festivals ist die „Trompete“, vorgestellt in verschiedenen Solo Improvisationen. Es interagieren international etablierte Größen mit jungen Protagonisten des Genres, elektronisches trifft akustisches, von Noise bis Neuer Improvisationsmusik, präsentiert auf etablierten Konzertbühnen oder auch in Kirchenräumen.

Das gesamte Programm des F.I.M Festival ’26 mit Acts, Zeiten und Veranstaltungsorten ist hier zu finden.

Donnerstag, 01. bis Sonntag, 04. Oktober: F LAB FESTIVAL 2026

(Martin)

Das Frankfurt LAB: Was ist das eigentlich für ein Ort? Beim F LAB Festival gibt es vom 1.-4. Oktober an vier prall mit Kunst unserer Partnerinstitutionen gefüllten Tagen viele Gelegenheiten, dies herauszufinden: Bei prominent besetzten Konzerten, energetischen Tanzbattles, mutigen Performances, musikalisch-tänzerischen Walking Acts und Installationen. Alles von etablierten Künstler*innen, Studierenden und Newcomern aus der freien Szene. Dazwischen und danach können in Workshops Körper und Geist in Bewegung gebracht werden. Und es wird auf dem Gelände der Schmidtstraße 12, umgeben von industriellem Charme, ausgiebig diskutiert, gefeiert und getanzt.

Alle Veranstaltungsorte befinden sich im Frankfurt LAB oder auf dem Gelände der Schmidtstrasse 12. Einzige Ausnahme bildet die Stadtraum-Performance „Spuren“ (2.10., 15-18.00 Uhr). Hier genügt es, zur Anfangszeit in Frankfurt zu sein und der auf der Homepage unter der Veranstaltung hiterlegten Link zur Signalgruppe beizutreten und den Anweisungen zu folgen.  

Hier geht’s zum Programm: www.frankfurt-lab.de

Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12
Foto: © Homepage F°LAB FESTIVAL 2026

Freitag, 02. Oktober: Everlong - a Foo Fighters Tribute

(Andrea)

"This is A Call an alle Rockfans, für die Songs, wie The Pretender, Monkey Wrench und My Hero ein absoluter Begriff sind. An Euch, die immer Bock auf ein Live-Event ganz im Sinne der FOO FIGHTERS haben. Wir sind Aschaffenburgs erster und einziger Tribute der Band, EVERLONG - A FOO FIGHTERS TRIBUTE, aus den 606 Studios Northridge L.A. Unser erklärtes Ziel ist es, den Fans und allen, die Verlangen nach echtem Rock haben, ein unvergessliches Event zu schaffen. Genau so, wie man es von Dave, Chris, Nate, Pat und Josh/Taylor gewohnt ist.
Wer glaubt, dass bei uns Learn To Fly, Bridge Burning, Times Like These und I´ll Stick Around nur Floskeln sind, den überzeugen wir live. Mit All My Life wollen wir the Best Of You!"

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Freitag, 02. Oktober: Of/ Hausner verbeugt sich vor dem Tag

(Andrea)

Ludo A Kaiser war bis 2015 Leiter des Kulturbüros und hat die Zeit unter anderem genutzt, ein Buch zu schreiben, das er heute in der Rebellschen Studiobühne vorstellt. Rezitation: Begleitet wird er von Jörg Zick, für Musik sorgt Willy Spahn (Saxophon, Querflöte, Klarinette). Zum Buch “„Hausner verbeugt sich vor dem Tag“Gedichte, Geschichten, Gebabbel (Bekanntes und viel Neues!): “„Eine Geschichte könnte ich noch zum Besten geben! Eine unglaubliche Geschichte!“ „Die vom Trampolin?“, fragte Gräfner. „Oder die vom Dromedar-Ritt durch Marokko?“, fragte Birkenwald. „Nein, nein“, entgegnete Wackernagel. „Eine neue Geschichte, wunderbar! Spielt in Offenbach. Erzähle ich gleich.“ Gräfner und Birkenwald sangen beschwingt vor sich hin: „OFC, nur der OFC…“ Neidhard J. summte leise mit, stellte sein Weinglas auf den Tisch, erhob sich mühsam und WACKERNAGEL VERBEUGTE SICH VOR DEM TAG.” Foto: Heidrun Kaiser

Rebell´sche Studiobühne, Bieberer Straße 145 A, Hinterhaus Offenbach

Freitag, 02. Oktober: Floor on Fire

(Martin)

Tanzbattle: Wenn Urban Dance auf Ballett trifft, Contemporary auf Breakdance prallt und Hip-Hop sich mit Spitzentanz misst, dann steht das Frankfurt LAB in Flammen: „Floor on Fire“ bringt unterschiedlichste Tanzstile zusammen und verwandelt den Abend in ein energiegeladenes Battle voller Kreativität, Virtuosität und überraschender Begegnungen.

Tänzer*innen der DFDC, die Urban Dancers von The Saxonz sowie Tänzer*innen aus der lokalen Contemporary, Hip-Hop und Voguing Szene treten zunächst mit ihrem eigenen Stil an – doch der Wettkampf entwickelt sich schnell zu etwas völlig Neuem: Spontan entstehende gemischte Teams erobern gemeinsam die Tanzfläche und zeigen, was entsteht, wenn Grenzen zwischen Genres verschwimmen. Mit atemberaubenden Moves, improvisierter Zusammenarbeit und der unverwechselbaren Energie der Tänzer*innen lebt „Floor on Fire“ von Individualität, Mut und unbegrenzter Kreativität. Eine Jury – gemeinsam mit dem Publikum – entscheidet am Ende über das beste Team.

Ein mitreißender Abend für Tanzbegeisterte, Neugierige und alle, die Bewegung in ihrer kraftvollsten Form erleben möchten.

F°LAB Festival, Schmidtstraße 12 um 20.00 Uhr
Foto: © Homepage F°LAB FESTIVAL 2026

Freitag, 02. Oktober: Of/ Tag des Flüchtlings

(Andrea)

Das Wort Flüchtling hat in den letzten Jahren eine ziemliche Wandlung erfahren oder wie erlebt ihr das? 2015 gab es die Flüchtlingskrise und Merkels “Wir schaffen das”. Irgendwann kippte die Stimmung, sonst hätte eine Partei wie die AfD kaum einen solchen Zuspruch. Wie kann es weitergehen?

Zum Tag des Flüchtlings am Freitag, 2. Oktober, soll es in der Gesprächsrunde im Haus der Stadtgeschichte mit Valerie Hänsel (Migrationsforscherin und bei medico international als Referentin für Flucht und Migration und Politiken des Europäischen Grenzregimes), Franziska Breitbach (Mitarbeiterin Zukunftsfabrik), Sadia Hübsch (Projektmitarbeiterin im Übergangsmanagement Schule-Beruf), Stefan Marx (Leiter der Unterabteilung Arbeitslosenversicherung und Ausländerbeschäftigung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und Cat* Patino Lang (Projektleitung Grundbildungszentrum an der vhs Offenbach) darum gehen, wie sich gemeinsame Perspektiven entwickeln lassen. 

Die Hilflosigkeit oder auch mangelnde Bereitschaft des globalen Nordens, auf Kriege oder schwelende Konflikte diplomatisch und deeskalierend einwirken zu können, bestimmen die tägliche Nachrichtenlage. Dazu kommt die wachsende Zurückhaltung, verbindliche Maßnahmen zur Minderung von Klimaauswirkungen in den am stärksten betroffenen Ländern des globalen Südens zu entwickeln und umzusetzen. Für die daraus resultierenden Flüchtlingsströme gibt es europaweit inzwischen nur noch eine vermeintliche Reaktion, nämlich die Abwehr der Menschen mit allen rechtlich möglichen und meist inhumanen Mitteln. Gleichzeitig werden den Zugewanderten, die Deutschland erreicht haben, Programme wie kostenlose Integrations- und Sprachkurse gestrichen. Das bedeutet zehntausendfach zerschlagene Chancen –auch für die Aufnahmegesellschaft. Dieser Entwicklung gilt es entschieden entgegen zu treten. Denn regionale und überregionale Beispiele zeigen, was mit sinnvollen und an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichteten Integrationsangeboten möglich ist: Best Practice Projekte, die Zuwanderung für die Betroffenen und die Gesellschaft zum Erfolg machen. Beginn der Veranstaltung 19 Uhr, Einlass 18.30 Uhr. Eintritt ist frei. Veranstalter: NaturFreunde Deutschland, Ortsgruppe Offenbach 
In Kooperation mit: DGB Stadt- und Kreisverband Offenbach; Connection e.V. Offenbach, Haus der Stadtgeschichte Offenbach. Das Bild habe ich in Moria/ Lesbos gemacht. 

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße, Offenbach

Freitag, 02. Oktober: Of/munterfel, Chaton Laveur

(Andrea)

"munterfel. ist die Übersetzung eines Gefühls in eine Band. Das Gefühl von Freiheit abseits des Alltags. Ein Fluchtpunkt von grauer Realität in eine bunte Parallelwelt. munterfel. - ein junges, geschlechterparitätisches Bandkollektiv based in Leipzig. sie machen Pop und hinterfragen das Genre gleichzeitig, indem sie in ihrer Besetzung aus Gesang, Drums, Synthesizer und Kontrabass eine neue Musik zwischen akustischen so wie artifiziellen klängen spielen. Mit diesen beiden scheinbaren Antagonisten experimentiert und jongliert die Band, um einen zeitlosen und dennoch ohne akademische Barriere zum Tanzen anregenden Sound zu entwickeln. Die 4 jungen Musiker.innen aus Leipzig lernten sich während des Jazz/Pop-Studiums kennen. Diese Ausbildung hinterlässt in den Kompositionen natürlich Spuren und sorgt für Einflüsse aus vielfältigen Genres wie Jazz, Techno,
Drum’n’Bass und House. Ebenso lassen sie sich inspirieren von der vorausgegangenen Popkultur, um das Publikum vom Gewohnten ins Neue und aufregende zu begleiten. Popmusik als bejahen einer allgemein gültigen Gemeinschaft, die in der letzten Jahren immer wieder hinterfragt werden musste." Einlass 19.30, Beginn 20 Uhr 

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag 03. und Sonntag 04. Oktober: JAZZ ZUM DRITTEN - Musikerin kurzfristig ausgeladen

(Daniela)

Der Römerberg bildet die stimmungsvolle Kulisse für ein hochkarätiges Jazzprogramm, das die deutsche Wiedervereinigung zelebriert, Historie erlebbar macht und neue Perspektiven öffnet. „Jazz zum Dritten“ bringt Geschichte und Jazz auf einzigartige Weise zusammen und schafft Raum zwischen Erinnerung und Gegenwart.
Dieses Jahr findet Jazz zum Dritten am 3. und 4. Oktober statt.

Das Festival sollte von der Londoner Schlagzeugerin und Singer/Songwriterin Momoko Gill eröffnet werden. Sie ist jedoch kurzfristig ausgeladen worden.https://www.hessenschau.de/kultur/stadt-frankfurt-laedt-momoko-gill-von-jazz-zum-dritten-aus-v1,ausladung-konzert-jazz-zum-dritten-100.htmlAlexander Jürgs von der FAZ schreibt: “Die Musikerin Momoko Gill macht aus ihrer propalästinensischen Haltung kein Geheimnis. Nun wurde sie von einem Frankfurter Jazzfestival ausgeladen. Das ist überzogen und unsouverän.”… https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/momoko-gill-ausladung-vom-frankfurter-jazzfestival-201275993.html
Michael Rütten wird auf der Seite der hessenschau wie folgt zitiert:  "man hätte sich vorher mit den Inhalten ihrer Texte beschäftigen sollen". …Er habe auch Verständnis für die Absage, "die augenscheinlich mit ihrem Titel 'When Palestine is free' zusammenhängt". Er findet aber, "so einen Song zu spielen, gehört zur künstlerischen Freiheit". Schade sei, "dass öffentlich gar nicht klargemacht wird, warum das Konzert abgesagt wurde". Eine so kurzfristige Absage sei jedenfalls für keine Seite gut."

Es geht also erst um 15:30 Uhr los mit Afrobeat des Keyboarders Dele Sosimi. Nachdem die schottische Jazzsängerin Georgia Cécile die Bühne auf dem Römerberg mit ihrem Sound zwischen Tradition und Neuzeit geentert haben wird, verarbeitet der Genfer Gitarrist mit honduranischen Wurzeln, Louis Matute, mit „Dolce Vita“ die Flucht seines Großvaters aus der Heimat. Den Kehraus für Jazz zum Dritten ist das Orchester um den Crooner Tom Gaebel, das auch in Frankfurt sein Publikum wieder mit swingendem Bigbandjazz zu packen versteht.

Samstag, 03.10.
15:30 - 17:00 Uhr / Dele Sosimi
18:30 - 20:30 Uhr / Deutschland singt & klingt
Sonntag, 04.10.
13:00 - 14:00 Uhr / Georgia Cécile
15:00 - 16:00 Uhr / Louis Matute
17:00 - 18:30 Uhr / Tom Gaebel & his Orchestra
Foto: Isaak Papadopoulos

Samstag 03. Oktober: SOULFOOD PARTY

(Daniela)

Soul - Funk - Disco - Oldschool Hip Hop

Nach den zwei wunderbaren Outdoorevents im Sommer, geht es nun zurück in unsere Homebase, dem English Theatre und der James Bar. Am Samstag sind für euch, ganz klassisch, das Soulfood Dreamteam mit Mr. Brown und Sportwagen an den Decks. Wir freuen uns alle auf euch Tänzerinnen und Tänzer.

21:45 Uhr
The English Theatre, Gallusanlage 7 (barrierefrei), 60329 Frankfurt
Nur Abendkasse. Tip zum Parken: Parkhaus Kaiserplatz, Bethmannstraße 50

Samstag, 03. Oktober: ParkfestGallus #6

(Petra)

Heute veranstaltet der GUSTi-Kulturkiosk gemeinsam mit der SIKS e.V. & Orada e.V. zum letzten Mal in diesem Jahr ein rauschendes Fest mit allerlei Programm auf dem Gustavsburgplatz im Gallus. Ab 14 h gibts Flohmarkt, leckere Drinks & guten Speisen, vom Grill oder direkt aus der GUSTI Küche. Und ab 15 Uhr Livemusik – mit einem super Line-up plus anschließender Aftershowparty ab 22 Uhr im GUSTi. Ein Highlight ist sicherlich der Auftritt Gastone, den viele von Euch mögen. Aber auch das weitere Programm lohnt sich, also: Was wollt Ihr mehr?

Visual: ©GUSTi-Kultukiosk

Parkfest Gallus #6, mit: 15 - 17 Uhr: 069 FAM - female Rap Show (069FAM ist eine Frankfurter Plattform für aufstrebende Hip-Hop-Artists, die Live-Events, Community und digitalen Content verbindet), 18:30 - 19:30 Uhr: Bene un Malte (das Duo aus Eggstedt mit Musik zwischen Pop, Chanson und Soul: Gefühlvoll, handgemacht, akustisch), 20.30 Uhr: GASTONE (muss man in Frankfurt eigentlich nicht mehr vorstellen: Sardische Wurzeln und ein riesiges Herz hat Giuseppe Porrello, der Kopf von GASTONE, einer bunt zusammengewürfelten Band, die seit 30 Jahren für Bewegungsdrang und glückliche Menschen sorgt. GASTONE sind gefühlvolle Texte mit groovigen Beats, mal ernst, mal humorvoll, aber immer tanzbar und immer gut gelaunt), ab 22 Uhr Aftershowparty im GUSTi (drinnen, mit DJ meesish), Ort: Gustavsburgplatz, Eintritt: frei

Samstag, 03. Oktober und Sonntag, 04. Oktober: Performance „Scènes de vie (Szenen des Lebens)“

(Petra)

Ich durfte Teil des aktuellen Themenschwerpunkts des wunderbaren Mousonturms sein, der mit “How to make a Life” rund um Altern und Glück gute Impulse für unser (Zusammen-)Leben gibt. So empfehle ich Euch gerne dieses Format zum Abschluss-Wochenende: Menschen unterschiedlicher Generationen aus Frankfurt begegnen sich auf dem Bockenheimer Campus in einer Choreografie aus alltäglichen Gesten des Miteinanders. Das Publikum wird Zeug*in einer Welt, in der Zärtlichkeit und Katastrophe, Sorglosigkeit und Gefahr nebeneinander bestehen. Was sichtbar ist, ist nicht das, was hörbar ist, und doch entsteht eine fragile Wechselbeziehung, eine Bezugnahme, eine mögliche Erzählung. Die Choreografin und Tänzerin richtet den Blick auf die Wahrnehmung von Gewalt, die in den Details sichtbar wird: latent, unterschwellig, fast unsichtbar, versteckt in einfachsten Gesten und scheinbar harmlosen Situationen. Begleitet von ihrem Kollaborateur, dem Soundkünstler David Oppetit, erforschen sie, was es bedeuten würde, eine Geschichte der Gewalt durch Gesten und Klänge zu erzählen. Eine beunruhigende Partitur entsteht, die mit den Brüchen und Dissonanzen zwischen Bild und Ton spielt. Dabei wird das Alltägliche einschneidend unterbrochen, und das Vertraute erscheint plötzlich gar nicht mehr so vertraut. Die Performance wird zur einfühlsamen Geste, um sichtbar zu machen, was fehlt, und die Erzählung dort entstehen zu lassen, wo man sie nicht erwartet. Eine akustische Geschichte der Gewalt, betrachtet durch das Prisma alltäglicher Gesten.

©L’Heure en commun. Visual by Nancy Naseraldeen

Scènes de vie (Szenen des Lebens) – Performance des Mousonturms Frankfurt, Ort: Campus Bockenheim, Adresse: Mertonstr. 17, Uhrzeit: 03.10. um 16 Uhr, 04.10. um 14 Uhr, Eintritt: frei, bitte Gratis-Ticket hier buchen, Sitzkissen (einzelne Stühle buchbar)

Samstag, 03. Oktober: Sarah Stefanski

(Uwe)

Ehrlicher Deutsch-Pop, persönliche Geschichten und Songs, die mitten aus dem Leben kommen: Sarah Stefanski bringt ihre „Leben Lieben“-Tour in den Ponyhof. In ihren Songs erzählt die Sängerin von Liebe und Trennung, Freundschaft, Familie, Neuanfängen und den Momenten, in denen das Leben nicht immer nach Plan läuft. Dabei trifft emotionaler Deutsch-Pop auf energiegeladene Live-Momente, eingängige Melodien und Texte, in denen sich viele wiederfinden können. 

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 18:30 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Samstag, 03. Oktober & Sonntag, 04. Oktober KID. 8+/18+

(Martin)

Jetse Batelaan/Theater Artemis, heptaleis und BOG.
Deutsche Erstaufführung

„KID.“ ist zwei in eins. Zwei Aufführungen, die gleichzeitig stattfinden. Im selben Raum sitzen sich Erwachsene und Kinder gegenüber. Getrennt durch eine meterhohe Wand. Was auf der jeweils anderen Seite geschieht, bleibt verborgen. Man hört alles – doch nicht immer ist es das, was man zu hören glaubt. Und was man sieht, passt nicht unbedingt zu dem, was man hört.„KID.“ lädt Kinder (8+) zu einer philosophischen Slapstick-Performance darüber ein, was Erwachsene eigentlich sind. Hinter der Wand befindet sich der Backstagebereich: Dort setzen Erwachsene (18+) wirklich alles daran, die Vorstellung für die Kinder am Laufen zu halten – und gönnen sich dabei die eine oder andere Vergnügung für „Ältere“, etwa ein Glas Rotwein oder gelegentlich einen Hauch von Nacktheit. 

„KID.“ stammt von den Stars der niederländischen und belgischen Theaterszene für Junges Publikum hetpaleis und BOG. Unter der Regie von Jetse Batelaan stellen sie gemeinsam die Frage, was Erwachsensein überhaupt bedeutet. Wird man erwachsen, wenn man groß ist? Wenn man ein Haus bezahlen kann? Wenn man häufiger traurig als glücklich ist? Für Erwachsene ist „KID.“ ebenso entlarvend wie berührend, für Kinder steckt das Stück voller überraschender Entdeckungen – und für alle ist es ein urwitziges Erlebnis.

Nach der Vorstellung kommen alle wieder zusammen und können – wenn sie wollen – verraten, was auf der jeweils anderen Seite tatsächlich geschehen ist. Oder auch nicht. Für Jung (8+) und Alt (18+), bitte separat Tickets buchen! 

Samstag, 3. Oktober um 18:00 Uhr und Sonntag, 4. Oktober um 17:00 Uhr im Deutsche Erstaufführung im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © An-Sofie Kesteleyn

Samstag, 03. Oktober: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)

(Martin)

„Ich bin …, ich habe …“ - Ein Oratorium über das Hineingeworfen sein in eine Welt der Normen

Was für ein Text, was für eine Sprache, was für ein Spiel, welch eine Inszenierung! Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ hatte Premiere im Theater Willy Praml. Ein Sprechstück, ein Text ohne wirkliche Figuren – umso eindrücklicher, wie es Regisseur Michael Weber und den Spieler:innen Jakob Gail, Muawia Harb, Birgit Heuser, Anna Staab, Elin Staab und Eleonora Gobena Wolf gelingt, den Worten, die hier Menschen formen, Leben einzuhauchen.

Das Publikum hängt den Darsteller:innen an den Lippen. Eine Ansprache, ein Sein, eine Betroffenheit, eine Verinnerlichung – ein großer Wurf. „Selbstbezichtigung“ gilt als Gegenstück zu Handkes „Publikumsbeschimpfung“: Dort richten sich die Tiraden von der Bühne aus an die Zuschauer:innen, die als „Du“ angesprochen werden; hier spricht das jeweilige eigene Ich. Und gerade dadurch sind alle angesprochen. Der Text wirkt unmittelbarer, eindringlicher – und zugleich verbindender. „Ich bin auf die Welt gekommen. Ich bin geworden. Ich bin gezeugt worden. Ich bin entstanden. Ich bin gewachsen. Ich bin geboren worden. Ich bin in das Geburtenregister eingetragen worden.“ Die Sätze – immer wieder beginnend mit „Ich bin …“, „Ich habe …“ – werden zu Beichten, obwohl die sich Anklagenden eigentlich ohne Schuld sind. Genau darin liegt das Spannende: Die Selbstbezichtigungen verkommen nicht zu individuellen Schwächen oder persönlichen Verfehlungen. Sie werden universell und ermöglichen dadurch eher Zusammenführung als Abgrenzung.

Im Grunde ist es eine versprachlichte Sozialisation, die hier als Kunstform sichtbar wird: vom Nullpunkt über gesellschaftliche Regelverstöße und das normative Hineingeworfensein in die Welt, über das Erlernen von Sprache und Regeln bis hin zum (mehr oder weniger) „funktionierenden“ Individuum.

Spannend und zunächst rätselhaft ist eine an diesem Abend in Handkes „Selbstbezichtigung“ verwobene Pinocchio-Geschichte. Im Nachdenken wird klar: Auch Pinocchio muss lernen, ein echter Junge zu werden. Er trägt Schuld – die lange Nase wird zum sichtbaren Zeichen – er wird buchstäblich an Fäden geführt und muss sich aus ihnen befreien. Menschwerdung durch Anpassung: Auch das lässt sich in Handkes Text wiederfinden. Gespielt wird grandios auf einer ebensolchen Bühne, (auch Michael Weber): ein Waldweg, ganz ursprünglich, auf dem Begegnungen stattfinden; das Publikum sitzt sich in zwei Reihen gegenüber, erlebt sich auch. Die Kostüme von Paula Kern sind klug gesetzt: eigentlich regelkonforme Anzüge (Bürokorsett), deren Details aber treffend zurechtgestutzt sind. Alle Spieler:innen sind für ihre Textbeherrschung und ihr Spiel zu loben. Tauchen Kinder auf einer Bühne auf, haben es bekannterweise alle anderen schwer. An diesem Abend haben es alle anderen besonders schwer: Die zehnjährige Elin Staab spricht die Reflexionen, diese Sprache groß und grandios – und man sieht und hört mit offen stehendem Mund, wie selbstverständlich und präzise sie das tut. 

Es ist ein/der/unser Lebenslauf, der in dieser Inszenierung auf die Bühne kommt – wir sind mitten im Leben – oder ist der Waldweg ein Friedwald und die Lebensbeichten sind Rückschauen? Auch hier eines der vielen Rätsel dieses großartigen Abends. Einiges bleibt schleierhaft und das ist gut so. Gute Kunst braucht Uneindeutigkeit und stellt Fragen. Sie mutet zu, sich einen eigenen Reim zu machen. Und schließlich: Kunst kann etwas Einzigartiges. Das wird an diesem Abend besonders deutlich – und ist gerade heute dringend notwendig: die Beschäftigung mit dem Selbst!

Ich bin… Ich habe… Ich werde…

Samstag, 3., Freitag, 9. und Sonntag, 11. Oktober - jeweils um 20:00 Uhr; sonntags und feiertags 18:00 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: © Severyn Zelazny

Samstag, 03. Oktober: Of/ Antifascist Tattoo Club

(Andrea)

Heute findet die dritte Ausgabe des Antifascist Tattoo Club in den Parkside Studios in Offenbach statt. Der Antifascist Tattoo Club bringt Tätowieren, Kunst und solidarische Praxis zusammen und versteht sich als gemeinschaftlich organisierter Treffpunkt jenseits klassischer Convention-Strukturen. Verschiedene Tätowiererinnen arbeiten vor Ort mit eigens für die Veranstaltung vorbereiteten Flash-Motiven und Wannados. Ergänzt wird das Programm durch Drinks, Essen, Infostände sowie Prints, Shirts und weiteren Merch der beteiligten Künstlerinnen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Tätowieren selbst, sondern die Verbindung von künstlerischer Arbeit, Austausch, Vernetzung und solidarischer Unterstützung. Die Einnahmen werden an antifaschistische Gruppen und Projekte weitergegeben, die aktuell finanzielle Unterstützung benötigen. Der Antifascist Tattoo Club soll ein Ort sein, an dem sich alle Beteiligten und Besucher*innen sicher und respektiert bewegen können. Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Queer- und Transfeindlichkeit sowie anderes diskriminierendes oder übergriffiges Verhalten haben hier keinen Platz. Wir freuen uns auf euch.ALERTA! Einlass: ab 12:30 Uhr.  Dauer: 13:00 – 20:00 Uhr. Eintritt: frei. 

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei

Samstag, 03. Oktober: Of/ Herzensbild und Gala

(Andrea)

"Der erste kleine Test für Waggonkaraoke im radraum (am 30.8.26) hat so gut Spaß gemacht,, daß wir`s diesmal offiziell am Samstag versuchen und, folgerichtig, mit der großenWaggon Karaoke-Gala! Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Mitsing-Versionen auf YT qualitativ recht unterschiedlich sind, also sucht euch besser eure Lieblingsversion vorher raus. Host Andreas und wir freuen uns auf viele tolle Lieder von euch!
Vorher, schon um 15 Uhr beginnt der Workshop „UNSER HERZENSBILD“ – Mal-Workshop mit Anne Dehmel Wir malen zusammen unser Lieblingsbild für die erste Wohnung, das Büro, das Wohnzimmer. Oder als Geschenk für Oma und Opa. Jeder Teilnehmer bringt seine eigene Note in das gemeinsame Kunstwerk ein und am Ende entsteht ein Werk, das zeigt, wie wundervoll sich unterschiedliche Ideen, verschiedene Stile und Techniken, persönliche Erfahrungen und Vorlieben bis hin zu ganz individuellen Perspektiven und Sichtweisen aufs Leben zu einem facettenreichen und einzigartigem Kunstwerk ergänzen, welches die Vielfalt und die gemeinsame Verbundenheit widerspiegelt – ein echtes Symbol für Zusammenhalt!  Anmeldung erforderlich an waggon@gmx.net
Teilnehmeranzahl: 8 Personen, Unkostenbeitrag: 10.- Euro

Eine Waggon-Veranstaltung im Radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Sonntag 04. Oktober: Tanztee zurück aus der Sommerpause

(Daniela)

Uwe tanzt nicht gerne und ist sowieso beim Fußball, wer geht mit mir zum Tanztee??

TANZTEE zurück aus der Sommerpause - mit Special Guest aus Köln
Special Guest: CHESNEY TROPICALE - Host: KOSMIK KAT (Pedo Knopp)

Am Sonntag geht der TANZTEE in die 32. Runde – und wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit CHESNEY TROPICALE aus Köln.
Vor genau zwei Jahren war er schon einmal an Bord der Mainod und hat mit seiner Musik und seiner positiven Energie den Dancefloor ordentlich in Bewegung gebracht. 
Seitdem hieß es aus dem Publikum immer wieder: Wann kommt Chesney wieder? Jetzt ist es soweit.

Gemeinsam liefern wir den Soundtrack für einen weiteren Sonntagnachmittag zwischen Disco, Afro, Brazil, House und allem, was dazwischen und daneben noch so auf die Plattenteller passt.

Dazu gibt’s wie immer alles, was einen Sonntag ein bisschen schöner macht: Kaffee und Kuchen, kühle Drinks, feines Essen, nette Menschen und diesen Blick über den Main, der einfach schwer zu toppen ist.
Sonntag, 4. Oktober 2026 und jeden ersten Sonntag im Monat
Einlass: 16 Uhr | 17-21 Uhr
Mainod - das schwimmende Kleinod (Boot legt NICHT ab)
Batterie, 65929 Frankfurt
Eintritt 10€

Sonntag 04.- Donnerstag 08. Oktober: Ophelias Schattentheater

(Daniela)

Eine poetische Geschichte von Michael Ende über die Kraft, immer wieder neu anzufangen und über die Zuversicht in das Leben.
Neu erzählt mit wenigen Worten und vielen Figuren für Kinder und Erwachsene

Das kleine Theater, in dem Fräulein Ophelia ihr ganzes Leben lang den Schauspielerinnen die richtigen Worte zuflüsterte, wird geschlossen. Wohin nun mit all den vielen Worten und mit dem Fräulein? Da plötzlich tauchen Schatten auf, die nach einem neuen Zuhause suchen. Ophelia hat natürlich Platz für sie in ihrem kleinen Handtäschchen und gemeinsam begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise zu neuen Theaterwelten und sogar bis an den Rand der Welt.

Dauer: 50 Minuten | Familien, Kindereinrichtungen: ab 6 Jahren |Schulen/Horte: ab 1. - 5. Klasse

Karten: Theaterhaus Frankfurt, Schützenstr. 12, 60311, +49 (0) 69 299861-0
Termine: So, 4.10.2026, 15:00 Uhr ; Di,  6.10.2026, 11:00 Uhr; Mi,7.10.2026, 11:00 Uhr; Do, 8.10.2026, 11:00 Uhr 
Foto: Katrin Schander

GESEHENES

(Petra)

Ich war gerade ein paar Tage in Porto – und habe da nicht nur Schönes, Aufregendes, Neues entdeckt, sondern zufällig auch eine sozusagen alte Bekannte: Janet Echelman. Am Ortseingang von Portos Nachbarstädtchen Matosinhos mit tollem Surferstrand hängt ihre Installation „She Changes“ (lokal liebevoll „anémona“ genannt), und ich hatte darauf gehofft, einen Zauber in ihrer wiederum raumgreifenden Netzskulptur zu finden, der mir an der vertrauten Konstablerwache in Frankfurt bisher entgangen ist. Das Werk in Portugal soll an das prägende maritime Erbe, die industrielle Vergangenheit und die Fischerei-Tradition der Stadt erinnern und sich mit dem Wind verändern. Die visuelle Eindruck in leichter Unschärfe gefiel mir am besten: Ansonsten nehme ich auch hier vor allem die sehr dominanten Befestigungen des Werks wahr. Außerdem hing es während meines Aufenthalts eher unbeweglich im Verkehrskreisel. Und Kreiselkunst ist für mich ja eine ganz eigene Kategorie: Manche Orte habe dort ihren Wappen als Blumenbeet oder das Wappentier – oder eben ein Fischernetz. Leider bin ich trotz allen Respekts für ihre innovative Technik und ihren Forscherinnen-Spirit auch hier kein Fan ihres weltweit renommierten Werks geworden, das mich – jenseits aller formalen und budgetären Fragen in Frankfurt – persönlich weder anspricht noch inspiriert noch konstruktiv provoziert. Das hätte ich als Chance für diesen auch baulich nicht einfachen Platz betrachtet, der schon lange diskutiert wird. Vielleicht gelingt es uns in Frankfurt trotzdem, die Konstablerwache wieder zum alltäglich attraktiven sozialen Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für alle zu machen. Insofern: Ja, der „Sky Full of Hope“ ist Erinnerung und visuelles Ausrufezeichen zugleich. Hoffnungsvoll.

Foto: Petra Manahl, ©Janet Echelman “She Changes”, 2005

 

Montag 05. und Mittwoch 07. Oktober: Buchvorstellung: "FRANKFURT 2010–2019"

(Daniela)

Heute Abend gehe ich in den Kunstverein Familie Montez, denn Wilhelm Opatz stellt seinen 7. Band – der letzte vermutlich – der beliebten FRANKFURT-Reihe aus dem JUNIUS Verlag vor: «FRANKFURT 2010–2019»

Mit dabei ist der Architekt Ferdinand Heide, der die benachbarte Osthafenbrücke in den 2010er Jahren gebaut hat.  

18:00 Uhr im Kunstverein Familie Montez (in der Honsellbrücke).

Und am 7. Oktober findet während der OPEN BOOKS (im Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt, Römerberg 32) ein Gespräch zwischen Wilhelm Opatz und dem Bonner Journalisten David Kasparek zu dem neuen Band statt.
Um 20.00 Uhr.

Beide Veranstaltungen sind öffentlich & kostenlos.  

Montag, 05. Oktober: And also the trees

(Andrea)

And Also the Trees sind eine britische Post-Punk-Band aus England. Anfang der 1980er Jahre machten sie erstmals im Umfeld von The Cure auf sich aufmerksam. In den folgenden Jahrzehnten gewannen sie vor allem auf dem europäischen Kontinent viele Fans, sie waren aber auch in den USA und Japan erfolgreich. And also the trees (AATT) bildeten sich während der ursprünglichen Post-Punk-Ära im ländlichen Worcestershire (1979, da war ich 10), einer Umgebung, die eine ständige Inspiration für eine Gruppe darstellt, deren Musik oft sowohl die dunklen Seiten als auch die Schönheit der britischen Landschaft erkundet hat. Sie sind bekannt für ihre fesselnden Live-Auftritte, einen einzigartigen Stil der mandolinenartigen E-Gitarre, stimmungsvolle Texte und dunkle Jazz-Rhythmen – ganz zu schweigen von einer kreativen Unabhängigkeit, die seit über vier Jahrzehnten unerschütterlich bewahrt wird. Sie haben sechzehn Studioalben veröffentlicht. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Montag, 05. Oktober: Christiane Rösinger

(Uwe)

The Joy of Ageing - Christiane Rösinger ist Musikerin (Vielen gilt sie als «die bedeutendste lebende Songschreiberin Deutschlands» (Frankfurter Rundschau)), Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.? Am Montag, dem 5. Oktober, liest Christiane Rösinger im Rahmen von Leseland Hessen aus diesem Buch, das kein Ratgeber ist, sondern ein bissig komisches Werk voller Erinnerungen, Gedanken und Geschichten, das am Ende einen ernsthaften Rat bereithält: weniger klagen, mehr leben. Denn alt sein heißt frei sein.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 19 Uhr
Foto: Dorothea Tuch

Dienstag 06. - Samstag 10. Oktober: Lesefest OPEN BOOKS

(Daniela)

OPEN BOOKS – das ist das das große städtische Lesefest, das seit 2009 jährlich zur Frankfurter Buchmesse stattfindet. An verschiedenen Lesungsorten rund um den zentralen Römerberg haben Besucher:innen hier die Gelegenheit, Autor:innen und ihre Bücher live zu erleben. Mehr als 100 Veranstaltungen laden dazu ein, Herbstneuerscheinungen aus den Sparten deutsche und internationale Belletristik, Sachbuch, Graphic Novel/Comic und Lyrik zu entdecken – und das bei freiem Eintritt! Zudem ist die älteste Frankfurter Literaturveranstaltungsreihe „Literatur im Römer“ fester Teil des Programms. An zwei Abenden stellen jeweils acht Autor:innen in kurzen, moderierten Gesprächen und Lesungspassagen ihre Novitäten vor – ein abwechslungsreiches Kaleidoskop der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur!
Für die jüngeren Leser:innen und ihre Familien bietet OPEN BOOKS KIDS am Freitag und Samstag ein kunterbuntes Kinderbuchprogramm. Dank der Nähe der einzelnen Lesungsorte steht so auch einem spontanen Besuch nichts im Weg. Und wer sich dann noch ein oder zehn Bücher von der/dem neuen Lieblingsliterat:in signieren lassen möchte, wird bestens versorgt durch Frankfurts Buchhandlungen, die an allen Veranstaltungsorten die passende Lektüre am Büchertisch bereithalten.

www.openbooks-frankfurt.de/programm/

Dienstag, 06. Oktober: Thee Sinseers

(Uwe)

Auf ihren Konzerten zeigen The Sinseers, wie sich Nostalgie und neue Ideen im Soul elegant verbinden lassen. Die von Multi-Instrumentalist, Produzent und Sänger Joseph Quiñones geleitete Soul-Band aus East Los Angeles umfasst eine volle Bläsersektion sowie eine kompakte Rhythmusgruppe, die ihrem Publikum ordentlich Dampf machen! Dabei verbinden die Songs der Sinseers klassische Soul-Elemente mit modernen Einflüssen. 

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Dienstag, 06. Oktober: Sun´s sons

(Andrea)

Es ist schon eine ziemlich lange Weile her, dass ich eine alte Bekannte aus Mühlheim im Rewe auf der Berger Straße wiedertraf. Wir sprachen über dies und das und natürlich auch die Kinder. Sie erzählte, das ihr Sohn in einer Band spielt und das war das erste Mal, dass ich von “Sun´s Sons” hörte. Es dauerte nicht lange und der Name begegnete mir immer öfter - die vier Frankfurter hatten sich aufgemacht, die Welt zu erobern und sind damit ziemlich erfolgreich. Sie werden heiß gehandelt und wenn sie heute im Nachtleben spielen, dürfte das eine ziemliche Party werden. Ich habe sie noch nict live gesehen und gehe heute hin. Supported werden sie von Mira Zounogo. Offiziell liest sich dann so: “Die Sonnensöhne schwanken zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit und sprechen damit einer Generation an jungen Menschen aus der Seele, denen täglich der Boden unter den Füßen weggezogen wird und die gelernt haben, sich aneinander festzuhalten.  Gegründet 2019 und pandemiebedingt so richtig erst seit 2021 aktiv, hat die Band aus Frankfurt am Main mit ihrem einzigartigen Spagat zwischen tanzbarem Indie-Pop und intimen Balladen in kurzer Zeit auf sich aufmerksam machen können. Ihre ausdrucksstarken Songs mit politischen Texten erhielten Radioplays in Deutschland im vierstelligen Bereich und knapp 100 Plays beim renommierten US-Sender KCRW.   In kompletter Eigenregie haben sun’s sons die beiden EPs “Clean Slate” (2022), „You & My Mind” (2021), sowie ihr Debüt-Album „An Odyssey“ (2023) veröffentlicht und so ihren internationalen Sound etabliert. 2024 folgte eine nachhaltige Europa-Tournee mit Shows in Frankreich, Belgien, Niederlanden und Luxemburg und drei weitere Touren als Support für die UK-Bands Cardinal Black, Ferris & Sylvester oder Walt Disco.” Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr 

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Mittwoch, 07. Oktober: „lost in K“

(Uwe)

Katharina Bach & Jens Düppe: „lost in K“ … eine musikalisch- performative Antwort auf die Frage: "Who the fuck am I? Wer bin ich eigentlich?"

Die Schauspielerin Katharina Bach reißt das Publikum mit ihrer eigenen intensiven Sprach- und Gesangsperformance mit in einen schwindelerregenden Kosmos aus Sehnsucht, Liebeswucht, radikaler Zärtlichkeit und vor Lachen regnenden Augen. Mit ihrer sonoren Stimme, ihrer sich im Loop entfaltenden Gitarre und Trompete, bettet sie sich in die Worte von Nick Cave, Joseph Murphy, Katharina Bach. Zu dieser "Mixed Kitchen of poems & lyrics“ teilt sich der Jazzmusiker Jens Düppe auf eine verrückt-beeindruckende Art in zwei und bedient gleichzeitig Schlagzeug, Klavier und Elektronik.

Romanfabrik, F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr 
Foto: Bach & Düppe privat

Mittwoch, 7. Oktober: Of/ 2inJoy

(Andrea)

Wenn ich nicht so schrecklich verplant wäre….Zwei Musiker, zwei Klangwelten – und eine besondere Verbindung: Die philippinische Sängerin Florezelle Amend berührt mit einer Stimme, die Wärme, Tiefe und Soul ausstrahlt. Der deutsche Gitarrist Michael Diehl begleitet sie mit virtuosem Fingerstyle-Spiel – rhythmisch lebendig, melodisch feinfühlig und voller klanglicher Vielfalt. Gemeinsam interpretieren sie Soul, Pop, Jazz und ausgewählte Klassiker – reduziert auf das Wesentliche, dabei reich an Nuancen und Ausdruck. Mit musikalischem Feingefühl und hörbarer Spielfreude schafft 2inJoy eine Atmosphäre, die berührt und nachklingt. Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr, Eintritt: auf freiwilliger Basis – gemäß persönlicher Wertschätzung.

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei

Mittwoch, 07. Oktober: Of/ Taxi Driver zum 40.

(Andrea)

Robert de Niro, Jodie Foster und Martin Scorsese: Die Rede ist natürlich von “Taxi Driver” aus dem Jahr 1976. Von Travis Bickle, der seit seiner Heimkehr aus dem Vietnamkrieg unter Schlaflosigkeit leidet und daher nachts als Taxifahrer in New York arbeitet. Dabei sieht er die Abgründe und Schattenseiten der Stadt. "Es sind zwei gegensätzliche Pole, die Taxi Driver fast 40 Jahre nach seinem Erscheinen zu einem der großen Klassiker der Filmgeschichte machen, der nicht im Regal verstaubt, sondern immer wieder neue Generationen von Filmliebhabern begeistert und verstört. Wir müssen diese beiden Pole immer wieder betrachten, um nicht zu vergessen, dass sich die enorme Kraft des Kinos von Martin Scorsese genau zwischen ihnen entfaltet. Eine Kraft, die bis zum heutigen Tag nichts von ihrer Fulminanz verloren hat." HESSISCHER KINOPREIS  2024,2025 >> Trailer zum Film

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Mittwoch, 07. Oktober: Tristan Brusch

(Uwe)

Toller Sänger! Nach einem nahezu restlos ausverkauften ersten Teil der "Am Anfang“-Tour kommt Tristan Brusch zurück für eine Zugabe – weil es sich richtig anfühlt. Und weil so viele noch dabei sein wollen. Tristan allein. Mit Gitarre. Mit genau dem, was zählt: Stimme, Saiten und Songs, die direkt treffen, leise und groß zugleich. Dem Darmstädter Publikum stellt sich "Deutschlands bester Chansonnier“ (Die ZEIT) vor – auf dass er allen in Erinnerung bleiben möge!

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr
Foto: Tim Cavadini

Donnerstag 08. Oktober: Dana Vowinkel liest: Anton und Alma

(Uwe)

Dana Vowinkel liest: Anton und Alma

Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren an derselben Universität – doch das ist auch schon alles, was sie verbindet. Anton entstammt einer Akademikerfamilie, Alma ist bei ihrer Mutter und ihrem lieblosen Stiefvater am östlichen Stadtrand aufgewachsen. Anton ist Jude. Alma nicht. Doch die beiden verlieben sich, ziehen zusammen, streiten und versöhnen sich, bis Anton nach New York geht. Alma bleibt allein zurück und sucht Halt in Antons Gemeinde. Erst die Ereignisse des 7. Oktober 2023 und des Gaza-Kriegs, die polarisierte Stimmung sowohl auf dem Campus als auch in seiner Familie lassen Anton zu Alma zurückkehren. Doch dann reißt ein tiefer Abgrund auf.

Moderation: Sasha Marianna Salzmann
Do · 8. Oktober · Beginn: 18:30
Frankfurter Kunstverein, Markt 44 (barrierefrei)
© Max Zerrahn/Suhrkamp Verlag

Donnerstag 08. Oktober: Ohne uns: Schreiben gegen die Logik des Krieges

(Daniela)

Fabian Saul im Gespräch mit Maha El Hissy, Mithu Sanyal und Nadia Zaboura.

Peter Weiss’ “Ästhetik des Widerstands” stellt die Frage, was Kunst vermag, wenn Faschismus nicht mehr droht, sondern Wirklichkeit ist. Widerstand wird nicht geleistet in der Gewissheit eines besseren Ausgangs der Geschichte, sondern als Arbeit daran, dass eine andere Zukunft trotz allem denkbar bleibt. Was lässt sich aus diesem Denken lernen in einer Zeit, in der Aufrüstung als Sachzwang erscheint, Kriegstüchtigkeit als Verantwortung und militärische Sicherheit als Voraussetzung jeder Zukunft gelten. 

Wir fragen, was diese Logik mit einer Gesellschaft macht: Wie verändert sie ihre Sprache, ihre Institutionen und ihre Öffentlichkeit? Welchen Zusammenhang gibt es mit der autoritären Verschiebung unserer Gesellschaften? Und schließlich: Was bedeutet es unter diesen Bedingungen zu schreiben, zu publizieren und Öffentlichkeit herzustellen? Welche Verantwortung tragen Schreibende, Verlage und Medien dafür, welche Wirklichkeit als unvermeidlich erscheint – und welche anderen Möglichkeiten bleiben denkbar?

Darüber spricht Fabian Saul, Schriftsteller und Autor des Hörspiels “Die Ästhetik des Widerstands – Variationen zu Peter Weiss”, mit der Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Kuratorin Maha El Hissy, der Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal, deren neuer Essay “Nein. Gegen die Militarisierung der Gegenwart” erschienen ist, und der Kommunikationswissenschaftlerin und Medienkritikerin Nadia Zaboura. Tanasgol Sabbagh begleitet den Abend mit literarischen Lesungen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. 
Vor und nach der Veranstaltung ist die Theke des Pastel für Snacks und Getränke geöffnet.

Datum: Do, 08.10.2026, Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: unten im medico-Haus | Lindleystr. 15 | 60314 Frankfurt
Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen zu dieser Veranstaltung.

Donnerstag, 8. Oktober: Pflanzenfotografien

(Andrea)

Ich treibe mich zugerne auf Flohmärkten und in Second Hand-Läden rum. In Offenbach gibt es von letzteren leider keine mehr und in Frankfurt mag ich Outflip, Wiesen-Vintage und Miss Ella auf der Berger Straße. Da war ich neulich wieder drin und habe die schöne Einladungskarte bewundert und auch mitgenommen. Ein Bild von Jennifer Markwirth hängt bereits und wenn sie heute “Botanique en Boutique” eröffnet, will ich mal reinschauen. Es gibt auch Live-Musik mit “Mrs Linda und Mr. Hell”, die ich beide nicht kenne. 19 Uhr.

Miss Ella, Berger Straße 35

VORSCHAU

Freitag 09.- Sonntag 11. Oktober: COZI Comic- und Zinefestival

(Daniela)

Vom 9. bis 11. Oktober 2026 findet nach zweijähriger Pause wieder das Comic- und Zinefestival (COZI) in Frankfurt statt. Traditionell parallel zur Frankfurter Buchmesse ausgerichtet, stellt das Festival Comics, Zines sowie die unabhängige Zeichen- und Publikationskultur in den Mittelpunkt.

Auf dem Cozi-Festival präsentieren und verkaufen Künstler*innen, Selbstverleger*innen und Autor*innen ihre Comics, Zines, Prints und vieles mehr. Dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit Lesungen, Workshops, Filmscreening und Barabend mit Konzerten.

FR 09.10.
ab 19 Uhr: Soft Opening mit Comiczeichnerin Katharina Hantke

SA 10.10.
12–19 Uhr: Markt/Fair mit Lesungen und Workshops
u.A. 14:00 Uhr: A Brief Guide to the Czech Illustration and Self-Publishing Scene Presentation by Veronika Homolová
from Zinek Festival in English
ab 21 Uhr: Cozi Party, Weser40, Weserstraße 40

SO 11.10.
12–18 Uhr: Markt/Fair mit Lesungen und Workshops
u.A.: 12:00 - 13:30 Uhr: Wie komplexe wissenschaftliche Inhalte in eine Comicsprache umgewandelt werden
können Workshop mit Doc J Snyder
20 Uhr: Closing mit Squash Collective

Instagram: cozi_ffm; Website mit ausführlichem Programm : https://cozi-ffm.de 
Der Eintritt ist kostenfrei. Das Festival findet im 2. OG in der Dondorf, Sophienstraße 1–3 statt.

Freitag 09. Oktober: Keine Antwort. Keine Lösung.

(Daniela)

Zum Scheitern der europäischen Migrationspolitik. Mit Parwana Amiri und Franziska Grillmeier

Im Juni 2026 trat nach mehr als zehnjähriger Diskussion die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft. Damit hat die Europäische Union ein Grenzregime institutionalisiert, das Abschreckung über Schutz stellt. Doch die ohnehin schon repressiven Reformvereinbarungen wurden direkt im Anschluss rechts überholt. Als Ende Juli in der kolonialen Exklave Ceuta zehntausende Menschen versuchten einen Weg in ein besseres Leben zu finden, reagierte Spanien mit einer Politik der geschlossenen Türen und Aushungerung. Laut gültiger GEAS-Reform hätte für jede einzelne Person ein Screening, bei dem die Identität, der Gesundheitszustand und etwaige Sicherheitsrisiken abgefragt werden, stattfinden müssen – unabhängig davon, ob sie einen Asylantrag stellt oder nicht. Nichts davon ist passiert.

EU-Innenkommissar Magnus Brunner erklärte im Anschluss: "Die Situation in Ceuta war ein Härtetest für Europa. Einer, den wir bestanden haben".

Die Realität: Im Lackmustest Ceuta haben alle beteiligten Staaten geltende Grundrechte, Migrationsrecht und die GEAS-Reform vollständig ignoriert. Die Reform konnte nicht eindämmen, was sich in der EU gerade an rechtsnationalen Kräften zusammenbraut. Vielmehr hat sie die Tür für einen rechtsautoritären Turn der Union aufgestoßen, in der Grundrechte nichts mehr zählen.

Wir laden Sie herzlich ein zu einer Diskussion zu den ersten Monaten nach Inkrafttreten der GEAS-Reform und den aktuellen Entwicklungen in der Asylpolitik mit der Dichterin und Aktivistin Parwana Amiri und der Journalistin Franziska Grillmeier.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. 
Vor und nach der Veranstaltung ist die Theke des Pastel für Snacks und Getränke geöffnet.
Veranstaltet von: medico international, Flüchtlingsrat RLP, Armut und Gesundheit in Deutschland e.V., Seebrücke Mainz und Resqship

Datum: Fr, 09.10.2026; Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: unten im medico-Haus | Lindleystr. 15 | 60314 Frankfurt; Mehr Infos: weitere Informationen zu dieser Veranstaltung.

Freitag 09. Oktober: Wohnzimmerkino

(Daniela)

Daniel Brettschneider hat eine neue Reihe: Wohnzimmerkino in der Werkstatt im Danzig am Platz.
Daniel Brettschneider sucht den Film aus, die Frankfuerter Neue Küche macht Flammkuchen dazu. An der Bar gibt es Drinks, freie Platzwahl. 

Los gehts mit: „Aftersun“ (OmU)
Charlotte Wells’ Debüt über einen Vater, seine Tochter und einen gemeinsamen Urlaub – zart, melancholisch und einer der schönsten Filme der letzten Jahre.
Regie: Charlotte Wells, GB/USA 2022, 102 Min., FSK ab 12, Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Freitag, 9. Oktober 2026, Einlass 19.30 Uhr, Filmbeginn 20.30 Uhr
DANZIG AM PLATZ, Ostparkstraße 11, 60314 Frankfurt am Main

Tickets: https://www.eventbrite.de/e/wohnzimmerkino-aftersun-omu-tickets-1998866107335?aff=erelpanelorg

Freitag, 09. Oktober: Of/ Staatsschutz

(Andrea)

Für mich einer der Filme des Jahres, ich habe ihn inzwischen schon zweimal gesehen: “Als Seyo ihre neue Stelle als Staatsanwältin antritt, weiß sie bereits, dass rechte Gewalt zu ihrem Arbeitsalltag gehören wird. Doch als sie selbst Opfer eines Anschlags wird, muss sie feststellen, dass die Unabhängigkeit der Justiz sehr brüchig sein kann, wenn Rassismus längst im System verwurzelt ist. Tiefer und tiefer gräbt sie sich durch die Fehlbarkeiten ihrer eigenen Behörde und kämpft mit allen Mitteln für Gerechtigkeit – sowohl vor als auch außerhalb des Gerichts. Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis der Berlinale: Mit STAATSSCHUTZ legt Faraz Shariat einen Film vor, der an Dringlichkeit und Wucht seinesgleichen sucht. Aufrüttelnd und wütend, aber nie ohne Hoffnung, untersucht STAATSSCHUTZ die Frage, wie sich ein korrumpiertes System auch von innen heraus verändern lässt. In der Hauptrolle beeindruckt Newcomerin Chen Emilie Yan als furchtlose Protagonistin an der Seite von Julia Jentsch, Alev Irmak, Arnd Klawitter und Sebastian Urzendowsky.” Trailer https://youtu.be/oo8PW5hhrzI?si=LlN9ri05M-KCe26q Einlass 20 Uhr (das Café ist zuvor bereits geöffnet), Beginn 20.30 Uhr.

Hafenkino, Nordring, Offenbach

Freitag, 09. Oktober Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager

(Uwe)

Fifty/Fifty nennt sich die Party-Reihe für Best Ager in der Centralstation, bei der wechselnde DJs zum Tanzen in den Saal einladen: entspannt, locker und ganz unter gleichgesinnten Feierlustigen. Im Oktober bei Fifty/Fifty am Mischpult: Marc aka die Unicorn Crew! Denn eines ist klar: Früher war nichts besser, außer die Musik. Daher spielt er an diesem Abend gar nicht so vergessene Hits, One-Hit-Wonders und Obskures aus den Genres #80erdance, #90erdance, #italodisco, #funkydisco, #dark80s - getreu dem Motto "forever young". 

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20.30 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Samstag 10. Oktober: Homestar – Eure Lieblingssongs als Lipsync-Performance

(Daniela)

Wäre ich nicht in Brüssel, wäre ich heute Abend bei diesem bestimmt sehr witzigen Abend:
Homestar – Eure Lieblingssongs als Lipsync-Performance

Mit 17 hatte man noch Träume. Oder mit 14. Oder gestern.
Wer hat nicht schon einmal allein im Zimmer vor dem Spiegel gestanden, die Haarbürste, den Tennisschläger oder das Deo-Mikrofon in die Hand genommen und den Lieblingsstar imitiert? Lipsync, Luftgitarre, crazy Dance-Moves, große Gefühle und der kurze Moment, in dem man denkt, man ist es wirklich. Ganz für sich. Hinter geschlossener Tür.

Hier könnt Ihr diesen Moment aus dem Privaten in den öffentlichen Raum bringen.

Im Bahnhofsviertel entsteht eine Glamour-Kammer zwischen Jugendzimmer und Bühne zur Selbstermächtigung. Draußen die Straße, die Blicke der Menschen, die Öffentlichkeit. Drinnen ein Raum für kreative Aneignung, Selbstinszenierung und große Auftritte.

Zu Eurem Lieblingssong könnt Ihr vor einer Spiegelwand performen, tanzen, singen, posen oder improvisieren. Wir stellen Requisiten und Accessoires bereit, in einer Jugendzimmer-tauglichen Kulisse – was Ihr daraus macht, entscheidet Ihr.

Passant:innen und Besucher:innen können von draußen Eure Inszenierung verfolgen, während Ihr die anderen nicht seht. Der perfekte Einstieg zum Erfolg.

So treffen 2 Welten aufeinander – der geschützte Raum des eigenen Zimmers und die Öffentlichkeit der Straße. Ein Spiel mit Sichtbarkeit, Mut, Performance, Spontaneität und Teilhabe.

Kommt vorbei: Am Samstag, den 10. Oktober zwischen 18:00 und 22:00 Uhr geben wir Euch die Chance, die Ihr Euch immer gewünscht habt. Der Sound wird per Lautsprecher nach außen übertragen. Spontane Anmeldungen vor Ort. Künstlerische Auseinandersetzung kann niedrigschwellig beginnen. Fehlende Mittel oder vermeintliches Nicht-Beherrschen können zu neuen Ausdrucksformen führen. 
Melina Hepp, Frankfurter Sport und Kunst Kasino (Annette Gloser) im Rahmen des WDC

Parfümerie Frankfurt
Kaiserstraße 46, 60329 Frankfurt am Main
©Thorsten Fuchs (KI generiert)
https://wdc2026.org/de/events/homestar-lipsync-event-von-melina-hepp

Samstag, 10. Oktober: Of/ 2 1/2 Jahre Freigang

(Andrea)

Achim Merz kenne ich gefühlt schon mein halbes Leben. Wir laufen uns immer mal wieder über den Weg und bei einer dieser Gelegenheiten hat er mir erzählt, dass er ein Buch geschrieben hat. Wenn er heute daraus liest, gehe ich natürlich hin! "Buchlesung des neu erschienen biografischen Erzählung von Autor Achim Merz „2 1/2 Jahre Freigang“ Ein Abend mit Lesung, Gespräch und Live Musik! Aftershow mit DJ Manic Mamba! Einlass 19:00, Beginn 20:00.

radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Sonntag, 11. Oktober: Of/ Reisebericht mit Julia Finkernagel: Der Laden am Baikalsee

(Andrea)

Julia Finkernagel macht ständig Reisen und wenn sie nach Hause kommt, nimmt sie die Leute mit: "Die zwei lebenslustigen Schwestern Nadia und Ludmilla betreiben am Ufer des Baikalsees einen Tante-Emma-Laden, der im Winter übers Eis und im Sommer nur mit dem Boot erreicht werden kann. Nach dem „Making Of Transsib“ im vergangenen Februar folgt nun die gewünschte Fortsetzung: ein Making Of zur ARTE-Reportage „Der Laden am Baikalsee“ von Julia Finkernagel. Die Offenbacher Filmemacherin war nach ihrer winterlichen Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn für „Ostwärts“ in den kleinen Laden am Baikalsee zurückgekehrt und hat die beiden Schwestern porträtiert. Entstanden ist ein Film über das Geheimnis duftenden Hefegebäcks, die Reduzierung auf das Wesentliche und den Wunsch nach einem sorgenfreien Leben. Julia bringt Filmausschnitte mit und erzählt Geschichten von hinter den Kulissen. VK 14,50€ (bis 08.10.) AK 15,50€; Reservierung unter: www.freireligioese-offenbach.de / info@frgof.de / 069 800 806 0

Frei-religiöse Gemeinde Schillerplatz 1, Offenbach

Dienstag, 13. Oktober: 1000mods

(Uwe)

Psychedelic-Stoner-Rock: Bei 1000mods treffen donnernde Riffs auf rohe Energie. Mit ihrem aktuellen Album „Cheat Death“ (2024) bringt die griechische Heavy-Rock-Institution ihr bislang härtestes Werk auf die Bühne – kompromisslos, intensiv und voller Druck. Ihre Musik verbindet klassische 70er-Jahre-Rocktraditionen mit modernem Metal- und Punk-Drive – direkt, ehrlich und ohne Firlefanz. Ob bei großen Festivals wie Hellfest oder nah und persönlich in verschwitzter Clubatmosphäre:.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Dienstag, 13. Oktober – Dienstag, 3. November: COMMUNITY DANCE

(Martin)

Von 14 bis 99 Jahren - Workshop für Anfänger*innen - Die Freude am Tanz entdecken und erleben! 

In diesem Workshop vermittelt die DFDC verschiedene Grundlagen des zeitgenössischen Tanzes. Ausgangspunkt für die tänzerische und künstlerische Entdeckungsreise sind die Produktionen der Company. Es geht um ein Eintauchen in die jeweiligen Bewegungssprachen, Musikwelten und Choreografien der beteiligten Künstler*innen. Die Workshops laden ein, dem nachzuspüren, miteinander in Kontakt zu treten, sich auszuprobieren und eine neue Bewegungssprache zu erforschen. 

Alle Teilnehmer*innen ab 14 Jahren sind willkommen; Verschiedene Vorkenntnisse und körperliche Möglichkeiten werden berücksichtigt.

 Weitere Infos hier: https://www.dfdc.de/workshops/2026-10-13-frankfurt

(4 x dienstags von 19:00 – 20:30 Uhr): COMMUNITY DANCE der Dresden Frankfurt Dance Company
Foto: © Homepage DFDC

Dienstag 13. bis Samstag 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen

(Daniela)

Zum ersten Mal beginnt das Festival am Dienstag, 13. Oktober, mit einem Abend im Foyer des hr-Sendesaals. Eine Soloperformance des Frankfurter Saxofonisten Christof Lauer und ein Set des Neufrankfurters Nicolai Thärichen mit seinem Tentett bilden dabei den Rahmen für die Verleihung des Frankfurter Jazzstipendiums.  

Mit Andrés Coll eröffnet ein aufgehender Stern der europäischen Szene den Mittwoch, 14. Oktober, im hr-Sendesaal. Er bewegt sich mit seiner hochkarätig besetzten Band virtuos und temperamentvoll zwischen Ibiza und Afrika, Folklore und Jazz. Anschließend entführt Altmeister Louis Sclavis mit langen Melodie- und Spannungsbögen in seine Imagination des indischen Subkontinents, bevor die hr-Bigband den hessischen Gitarrenhelden Ali Neander als Jazzrockvirtuosen von internationalem Format präsentiert.

Saxofonist Darius Blair und Gitarrist Finn Heine feiern am Donnerstag, 15. Oktober, im hr-Sendesaal ihren ersten Auftritt beim Deutschen Jazzfestival mit einer eigens komponierten Suite für ihre Band, ein Vokalensemble und die US-amerikanische Vibrafonistin Sasha Berliner. Die US-amerikanische Pianistin Myra Melford feiert die Kunst Cy Twomblys, aber auch die des spontanen Dialogs mit ihren hochkarätigen Mitmusikerinnen, bevor das österreichische Septett Shake Stew zur Feier seines zehnten Geburtstags zusammen mit der Flötistin Naïssam Jalal seine ureigene Mischung aus ansteckendem Groove und eruptiver Improvisation inszeniert.

Die Clubnacht am Freitag, 16. Oktober, feiert ihren fünften Geburtstag. Sie ist das Forum für die Clubs und Veranstalter, die das ganze Jahr über für ein vielfältiges Angebot von Live-Jazz in Frankfurt sorgen. Die Jazzinitiative präsentiert in der Romanfabrik die Schweizer Komponistin und Saxofonistin Sarah Chaksad mit ihrem Sextett. In der Denkbar, die zum ersten Mal dabei ist, tritt das Tom Schlüter Trio feat. Alberto Menendez auf. Ebenfalls neu ist die Frankfurt Art Bar mit dem Wilson de Oliveira Quintet. Mit im Boot sind außerdem der Jazzkeller (Steve Carrington "Triofinity"), die Milchsackfabrik (Mad Hatter feat. Ivars Arutyunyan), Panimo im Mampf und das F.I.M. präsentiert "Witch ‘n‘ Monk + Schiffelholz" im Club Voltaire. Die Fabrik sorgt im Konzertsaal Bonifatius für einen in die Beine gehenden Mix aus Beats und Improvisation mit "DER SALON TANZT! Live & DJ & DJ & LIVE“. Bereits am Nachmittag zeigt das Mal seh'n Kino den Film "Being Hipp".

Der dritte und letzte Abend, 17. Oktober, im hr-Sendesaal beginnt mit einem Shooting Star des europäischen Jazz: Die britische Saxofonistin Emma Rawicz, gerade bei den britischen Jazz FM Awards als „UK Jazz Artist of the Year“ ausgezeichnet, bekommt dafür eine „Carte Blanche“ von der hr-Bigband. Nach ihr lässt sich Norma Winstone, die Altmeisterin des europäischen Jazzgesangs, auf eine kammermusikalische Begegnung mit dem 50 Jahre jüngeren Tastenvirtuosen Elliot Galvin ein, bevor Émile Parisien mit seinem Quartett „Floating“ den virtuos-beseelten Schlussakzent setzt. 

https://www.hr2.de/veranstaltungen/jazzfestival/deutsches-jazzfestival-von-hier-aus-gesehen---das-komplette-programm-v38,djf26_artikel_komplettes_programm-100.html
Louis Sclavis Quartet „India“ Bild © hr/Stephanie Griguer

Mittwoch, 14. Oktober: Alex Solman & Gereon Klug: Staying Alive

(Uwe)

Unsterbliche Idole unserer Zeit. Zeichnungen und Worte. Es ging los mit David Bowie und Prince, dann kamen Aretha Franklin und Karl Lagerfeld, zuletzt Tina Turner und David Lynch: Bedeutende Menschen, die uns ein Leben lang begleitet haben, starben plötzlich. Der Hamburger Zeichner Alex Solman widmet diesen Persönlichkeiten aus Kunst, Musik und Wissenschaft einzigartige Illustrationen. Mal zeichnet er die Verstorbenen mit geraden Linien und trockenem Humor. Mal mit psychedelischen Pinselstrichen und ernsthafter Trauer. ›Staying Alive‹ präsentiert 210 Porträts der größten Menschen unserer Zeit, 80 davon um pointierte Kurztexte ergänzt. Sie zeigen Menschen, die so Großes geleistet haben, dass sie sich in unser kulturelles Gedächtnis eingebrannt haben; dass sie Teil unserer eigenen Geschichte geworden sind. Ein Buch, das keine Hommage an die Verstorbenen sein will, sondern ein Geschenk für die Überlebenden. Und ein Angebot, das Werk der größten Idole unserer Epoche neu zu erforschen oder überhaupt erst zu entdecken.

Centralstation / DA, Im Carree / Einlass: 19 Uhr 
Foto: 

Donnerstag, 15. Oktober 2026: Weimarer Kabarett: Goethe Zeiten, schlechte Zeiten

(Uwe)

Die zwei Wortakrobaten Liebermann und Gelloz verknoten sich die Zungen und strapazieren die Lachmuskeln: Weimar mit Witz, Kabarett mit Klassik, Goethe mit Gags. Scheinwerfer an – oder um es mit Goethe zu sagen: „Mehr Licht“! In einem bunten, musikalischen und urkomischen Abend gehen sie dem Geheimrat Goethe auf die Spur. Und wagen den Vergleich seiner Epoche mit heute. Ganz klar: Früher war alles besser. Damals war heute noch morgen und gestern heute - heute unvorstellbar! Das Weimarer Kabarett stellt die wichtigen Fragen: Wer ist der moderne Goethe? Warum stieß der Geheimrat bei Beethoven auf taube Ohren? Was würde den Dichterfürsten heute mehr beeindrucken - die Künstliche Intelligenz der Maschinen oder die natürliche Blödheit der Mitmenschen?

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr
Foto: Hagen Wolf

Donnerstag, 15. Oktober: Of/ Pressure

(Andrea)

Für den heutigen Wohnzimmer-Kinoabend ist Nic ein wahrer Coup gelungen, sie konnte Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst gewinnen und so wird die Handlung von “Pressure” auch fachlich spannend eingebunden und erklärt. “Pressure” spielt in England, Juni 1944: “Unter dem Oberbefehl von US General Dwight D. Eisenhower (Brendan Fraser) steht die größte See-Invasion der Menschheitsgeschichte kurz bevor. Ob der Angriff der Alliierten in der Normandie gelingt, hängt jedoch von einer entscheidenden Bedingung ab – dem richtigen Wetter. In den letzten, entscheidenden 72 Stunden vor dem D Day muss der britische Chefmeteorologe Captain James Stagg  die folgenreichste Vorhersage seines Lebens treffen und gerät dabei in einen erbitterten Konflikt mit der alliierten Führung. Nur wenige Stunden bleiben, um den Moment zu finden, der über Erfolg oder Scheitern der Invasion – und damit den Ausgang des gesamten Krieges – entscheidet.” Dass Wetter schon immer einen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte hatte, voilá. >> Trailer zum Film Einlass: 18.00 Uhr (und damit genug Zeit, sich an der köstlichen Fischsuppe und an Pasteis de Nata zu laben), Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Freitag, 16. Oktober: Goldford

(Andrea)

Ätsch, wir sind im Süden, ich freue mich so sehr. Sonst wäre ich in der Batschkapp: “GoldFords Musik ist tief in der Wahrheit seines eigenen Lebens verankert und verbindet Themen wie Herzschmerz, emotionale Heilung sowie zwischenmenschliche Verbundenheit mit seiner puren Ehrlichkeit. Dieser authentische Ansatz resultierte aus einem persönlichen Verlust und führte den Musiker aus St. Louis dazu, seine Karriere in der Wirtschaft für die Musik aufzugeben. Mittlerweile in Los Angeles ansässig, wurde GoldFord mit seiner kraftvollen Stimme und seinem berührenden Songwriting zu einem der faszinierendsten neuen Künstler der zeitgenössischen Musik. Mit über 4 Mio. monatlichen Hörern auf Spotify und mehr als 200 Mio. Streams auf den EPs „Orange Blossoms“ sowie „Space of the Heart“ hat GoldFord längst bewiesen, dass seine Musik weltweit mit seinem Publikum resoniert. Aus intimen Clubshows wurden ausverkaufte Headline-Tourneen und Performances auf großen Festivals in Nordamerika, Großbritannien sowie Europa und Australien. Erst als Jeffrey Goldford durch einen Schicksalsschlag erkannte, dass er mehr Angst vor Reue hatte als vor einem möglichen Scheitern, widmete er sich gänzlich der Musik. Also schrieb er ein Album und gab sich seiner Intuition vollständig hin, um etwas Größeres zu schaffen.”

Batschkapp, Gwinnerstraße

Freitag, 16. Oktober: Of/ Akkustik Stage #3

(Andrea)

Talentscouts aufgehorcht! Die Akustik Open Stage in den Parksidestudios geht in die dritte Runde und lädt Musikerinnen und Musiker sowie Musikbegeisterte zu einem abwechslungsreichen Abend voller handgemachter Live-Musik. Unter dem Motto „Crossover Acoustic Music“ sind alle Stilrichtungen willkommen – ob rein akustisch oder leicht verstärkt. Die Bühne steht offen für Solokünstler, Duos und kleine Formationen, die ihre Songs, Ideen und ihr ganz persönliches „Ding“ präsentieren möchten. Je nach Teilnehmerzahl erhält jeder Act etwa 15 bis 20 Minuten Spielzeit. Wie bereits bei den ersten Veranstaltungen sind spontane musikalische Begegnungen und gemeinsame Sessions ausdrücklich erwünscht. So entsteht ein offener, kreativer Abend, bei dem nicht nur Auftritte, sondern auch neue Kontakte und musikalische Kooperationen im Mittelpunkt stehen.
Einlass: ab 19:30 Uhr, Beginn: ab 20:00 Uhr, Eintritt: frei. Parkplätze im Hof

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei

Freitag 16. Oktober: Vintage Soundsystem # 31 Der Atem des Akkordeons mit Vassily Dück

(Daniela)

Ich bin ein großer Fan von Vassily Dück. Ich versuche heute Abend dabei zu sein 

Das Spiel des Akkordeons hat sich über die Jahrhunderte quer über alle Kontinente und durch die unterschiedlichsten Kulturen als eigene Kunstform entwickelt: Der Exportschlager aus Deutschland (egal ob aus Trossingen oder Klingenthal) ist aktuell das Instrument des Jahres: Ein guter Grund einen echten Meister des „Piano des kleinen Mannes“ einzuladen uns in Wort und Klang in all seiner Vielfalt erleben zu lasen.

Detlef Kinsler, ein regelmäßiger Gast des Vintage Soundsystems stellt ihn so vor: 
Vassily Dück hat sich mit Leib und Seele seinem Handzuginstrument verschrieben. „Ich möchte das Akkordeon als eines der vielseitigsten Musikinstrumenten überhaupt präsentieren“, sagt der in Sibirien geboren Musiker. Er wird das solo, ganz ohne Begleiter tun. Mit großer Freude wird Dück daran gehen, mit den Klischees zu brechen, mit denen er sich immer wieder konfrontiert sieht. Den Balg einfach nur mit Volksmusik zu assoziieren, ist viel zu eindimensional. „Auf der einen Seite gibt es viel traditionelle Musik für das Akkordeon, die wunderschön ist, aber das Instrument bietet andererseits so viele Möglichkeiten, mit ihm auch Anderes und viel Neues zu entdecken und auszuprobieren“.

Vintage Soundsystem # 31
Der Atem des Akkordeons mit Vassily Dück
Freitag 16.10.2026, ab 19 Uhr
Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei, Frankfurt Eintritt frei. Reservierungslink: https://luma.com/h5guew9x

Samstag, 17. Oktober: Of/ Innenstadt neu sehen

(Andrea)

Was macht Offenbachs Innenstadt heute aus? Welche Orte, Ideen und Menschen prägen ihre Entwicklung? Die Tourenreihe „Innenstadt neu sehen“ lädt dazu ein, die Mitte der Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen und bekannte Orte mit einem neuen Blick zu entdecken. Die Führungen machen sichtbar, wie sich Offenbachs Innenstadt verändert – durch neue Projekte, kreative Ideen und das Engagement vieler Menschen, die die Stadt täglich mitgestalten. So entsteht ein vielschichtiges Bild der Innenstadt: mit ihren Herausforderungen, ihren Potenzialen und den Geschichten hinter den Orten. Ich war schon mit Rebecca Leudesdorf (Agentur Mitte) und Zijad Dolicanin (Vair eV) auf einer Tour und habe nochmal viel gelernt (und das, obwohl ich dachte, ich kenne die Innenstadt…). Beginn & Treffpunkt: Pünktlich um 11 Uhr vor dem Rathaus auf dem Stadthof. Die Agentur Mitte koordiniert im Auftrag der Stadt Offenbach die Umsetzung des Zukunftskonzepts Innenstadt und begleitet den Wandel der Innenstadt durch Projekte, Kommunikation und Beteiligung. Vair e. V. setzt sich für Teilhabe, interkulturelle Verständigung und Stadtgestaltung ein. Seine Projekte stehen für kreative und vielfältige Ansätze sozialer Innovation. Teilnahme kostenlos. 

Rathaus/ Stadhof 15, Offenbach

Samstag, 17. Oktober: Of/ Unspoken

(Andrea)

Allzu viele Promis haben wir in Offenbach ja leider nicht, Haftbefehl und Marc Medlock lasse ich mal außen vor, aber dass es viele tolle Kreative in der Stadt gibt, ist nichts Neues. Regisseur Piotr J. Lewandowski und Carsten Strauch ("Götter wie wir") gehören dazu und beide sind heute mit dem zweiten Produzenten Oli Becker im Filmklubb und stellen “Unspoken” vor. Premiere! Zum Film: "Ein 30-jährige Musiker Seweryn steht kurz vor dem Durchbruch, als er nach einem Gig von dem Geschäftsmann Michael sexuell missbraucht wird. Zunächst erinnert er sich nicht, doch der Verlust seiner Stimme zwingt ihn, sich dem Trauma zu stellen. Mit seiner Freundin Caro stellt er sich einem Heilungsprozess, der ihn mit einem verdrängten Trauma aus seiner Kindheit konfrontiert, das er jahrelang sorgfältig verborgen und in sich verschlossen hatte. >> Trailer zum Film. Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr 

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Sonntag, 18. Oktober: Veronika Fusaro

(Andrea)

Ihre Musik verbindet eindrucksvoll Elemente aus Pop, Soul und Rock – getragen von einer Stimme, die unmittelbar berührt, und Songs, die Geschichten erzählen.Mit über 500 Auftritten weltweit, darunter Highlights wie das Glastonbury Festival, das Montreux Jazz Festival und als Support für Größen wie Mark Knopfler und Eagle-Eye Cherry, hat VERONICA FUSARO ihre Live-Performance perfektioniert. Sie ist bekannt für ihre fesselnden Solo-Loopstation-Shows, bei denen sie mit Stimme, Kreativität und Technik ein Klanguniversum erschafft, das unter die Haut geht. Die Kombination aus persönlicher Reflexion, emotionaler Tiefe und energiegeladener Bühnenpräsenz verspricht ein Live-Erlebnis der besonderen Art. Einlass 19 Uhr 

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Mittwoch, 21. Oktober: Of/ Komische Nacht

(Andrea)

Die Komische Nacht bietet einen bunten und aufregenden Querschnitt durch die aktuelle Comedyszene in Deutschland. In jedem Spielort treten an einem Abend bis zu 5 Comedians jeweils ca. 20 Minuten auf. Das Beste: Bei der Komischen Nacht müsst nicht ihr von Lokal zu Lokal wandern, um verschiedene Comedians sehen zu können. Ihr braucht euch lediglich eine Eintrittskarte für euer Lieblingslokal holen und bekommt von uns mehrere Künstler*innen „serviert". Bei der Komischen Nacht sind es nämlich die Comedians, die zwischen den Spielorten umherziehen. Runter von der einen Bühne, rauf auf die nächste. Das ist sowohl für die Künstler*innen als auch für das Publikum ein wahrhaftiger Comedy-Marathon. „Die Komische Nacht: Eine ideale Möglichkeit, kurzweilig mehrere Künstler kennen zu lernen, ohne gleich den ganzen Abend „mit ihm verbringen zu müssen“. Ein Event, das dem Zeitgeist entspricht: viel Input in kurzer Zeit zu einem vertretbaren Preis.“ (Neue Presse) >> Karten bitte HIER

Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr

Mittwoch, 21. Oktober: Tito & Tarantula

(Andrea)

Erinnert Ihr Euch noch an “From Dusk till Dawn”? An den Titty Twister, die Vampire und die Musik? Erst Tito & Tarantula machten die Szenerei perfekt und der Soundtrack lief dann rauf und runter. Tja, und so schön Urlaub ist, ich bedauere, dass ich nicht zum Konzert kann. “Tito is back! Die Americana- und Desert Rock Legende schlechthin geht 2026 auf eine mit Spannung erwartete Best-of Europatournee. Geboren in Mexico und als Sohn eines Fallenstellers in der Wildnis Alaskas aufgewachsen, begann Tito Larrivas Karriere in Los Angeles. Mit den PLUGZ und später den CRUZADOS nahm diese schnell Fahrt auf. Eine Top10 Single und ein Cover auf dem Billboard Magazin später wurde Larriva Teil der L.A. Musik- und Filmszene der 80er Jahre. Im Probenraum nebenan machten die Red Hot Chili Peppers ihre ersten Gehversuche. Emmylou Harris, Jeff Porcaro (der früh verstorbene TOTO Drummer) waren seine Nachbarn. Zeitgleich begann auch die Schauspielkarriere des ausgebildeten Ballett-Tänzers. Nach dem Debüt als „Hammy“ in der „Pee-wee Herman Show“ (1981) arbeitete er mit Patrick Swayze (Roadhouse), Johnny Depp (Once Upon A Time In Mexico), Antonio Banderas (Desperados 2), mit Mel Gibson und Milla Jovovic in Wim Wenders ́ „The Million Dollar Hotel“, David Byrne (True Stories), Cheech Marin (Born In East LA), in dem Oscar-prämierten Kurzfilm „Session Man“ sowie mit R. Rodriguez (Grindhouse). Tito Larriva schrieb Musik für über 50 Filme (u.a. die Titelsongs für „Machete“ 2010 und „Machete kills“ 2013) und Fernsehserien. Der Startschuss für Tito & Tarantula war Robert Rodriguez ́ Angebot an „From Dusk Till Dawn“ (1995) mitzuarbeiten. Die legendäre Performance als Vampire Hausband der „Titty Twister“ Bar und der weltweite Erfolg des Films brachte die Band (als Support von Joe Cocker) erstmals nach Europa. Der Europa-Release des Debüt Albums „Tarantism“ mit den Klassiker Songs aus „From Dusk Till Dawn“, „After Dark“, „Angry Cockroaches“, sowie „Strange face of love“ folgte 1997. Diese Songs markieren den Beginn einer neuen Ära amerikanischer Filmmusik und stellen Tito Larrivas außergewöhnliche Fähigkeiten als Sänger und Komponist unter Beweis.” Support: The Terrible Noises. Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße

Freitag, 23. Oktober: Mahler 1 dirigiert von Susanna Mälkki in der Alten Oper

(Daniela)

Susanna Mälkki galt lange als Spezialistin für die Neue Musik, doch mehr und mehr fokussiert sie sich nun auf die Klassiker. Und was kann da besser passen als Mahlers »Erste«, ein Werk an der Schnittstelle zwischen spätromantischem Großklang und atemberaubend aktuell wirkender Radikalität.

Doch natürlich lässt die Musik von heute die finnische Dirigentin nicht los. So kombiniert sie Mahlers plastisch-kühne 1. Sinfonie mit einem Werk, das von letzten Dingen spricht, ganz wörtlich, von Sinn und Bedeutung des menschlichen Lebens, von Tod und Stille. Ihr Trompetenkonzert HUSH erwies sich als Kaija Saariahos Vermächtnis: Susanna Mälkki dirigierte 2023 die posthume Uraufführung, an der Trompete damals wie auch nun ihr Landsmann Verneri Pohjola. Als »wirklich stark atmosphärisch und ergreifend« beschreibt er das Werk, in dem er gleichsam die »Stimme der Komponistin« sei. Das Eindringen des Geräuschhaft-Alltäglichen ist hier in die Musik einkomponiert, wie man es ja auch bei Gustav Mahler so klangintensiv erleben kann.

Folgende Werke werden gespielt: Kaija Saariaho | HUSH – Konzert für Trompete und Orchester & Gustav Mahler | 1. Sinfonie

Hier gibt’s weitere Infos: Mahler 1 | hr-sinfonieorchester.de

Alte Oper, Konzerteinführung: 19 Uhr, Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause
Foto: Jiyang_Chen

Freitag 23. Oktober: Hilal und Family x FNK

(Daniela)

Ich war das letzte Mal beim Israelischen Abend in der FRankfuerter Neuen Küche im Danzig am Platz. Es war sensationell. Jetzt freue ich mich auf Hilal und Family 

"Wir laden ein zum großen Familienessen! Unsere Freundin Hilal kocht gemeinsam mit ihrer Mama Hülya und ihrer Schwester Mehtap – zwei Generationen an einer Küchentheke. Die Familie stammt aus der Türkei, wo gemeinsames Essen einen ganz besonderen Stellenwert hat, und auch Hilals Wurzeln liegen in der Gastronomie: kochen, essen, Gäste empfangen – für sie gehört das einfach zusammen.

Neben Job und Familie engagiert sich Hilal regelmäßig bei Stützende Hände, einem gemeinnützigen Verein, der seit 2016 täglich warme Mahlzeiten an Menschen in Wohnungsnot in Frankfurt verteilt. Gelebte Gastfreundschaft at its best – und genau die bringen die drei mit ins Danzig.

Zur Begrüßung gibt es Raki, Şalgam und Honigmelone mit Käse auf den Tischen, dazu türkische Mezze und warmes Fladenbrot zum Teilen in der Tischmitte. Anschließend zwei Hauptgänge zur Auswahl. Zum Dessert Künefe mit Maraş-Eis.

Eine Küchenparty mit großartigem türkischem Essen und ganz viel Herzlichkeit – was gibt es Besseres an einem Herbstabend?"

Hilal und Family x FNK
23. Oktober, 19.30 Uhr, Danzig am Platz
Ostparkstraße 11, 60314 Frankfurt
Tickets: https://www.eventbrite.de/e/hilal-und-family-x-fnk-tickets-1999669841325
Foto: Alex Kraus

Freitag, 23. Oktober: Of/ Globale Märchenstraße

(Andrea)

Noch zweimal lädt die „Globale Märchenstraße“ dazu ein, die Vielfalt weltweiter Erzähltraditionen zu entdecken. In interaktiven Workshops in Offenbach begegnen sich Menschen, Geschichten und Perspektiven aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten. In den Workshops werden Vorurteile hinterfragt, globale Zusammenhänge nähergebracht und interkulturelle Begegnungen ermöglicht. Kreative Schreibübungen laden dazu ein, die eigene Perspektive zu wechseln, Empathie zu entwickeln und vielleicht eine ganz neue Seite an sich selbst zu entdecken. Die Workshops finden in der Stadtbibliothek Offenbach heute und am 20. November, jeweils um 17.30 Uhr statt.  Für den letzten Termin habe ich mich angemeldet. Um Anmeldung wird gebeten an: https://enieespaniol.de/maerchen/ (Öffnet in einem neuen Tab) 

Hintergrund: Das Bildungsprojekt von Enie e.V. und Árbol que Crece e.V. verbindet die faszinierende Welt der Märchen mit kreativem Schreiben und Globalem Lernen. Dabei geht es nicht nur ums Zuhören: Die Teilnehmenden werden selbst aktiv, erzählen, schreiben und entdecken, wie unterschiedlich – und zugleich überraschend ähnlich – Menschen auf der ganzen Welt Geschichten erzählen.Märchen können Grenzen überwinden. Sie erzählen von Mut und Angst, von Zusammenhalt, Gerechtigkeit, Liebe und Konflikten – Themen, die Menschen überall auf der Welt beschäftigen. Die „Globale Märchenstraße“ nutzt diese gemeinsame Sprache, um neue Perspektiven zu eröffnen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Wer Märchenfan ist und Lust auf Geschichten und kreatives Schreiben hat: Die „Globale Märchenstraße“ lädt alle Interessierten ein, mitzumachen und die Kraft des Storytellings selbst zu erleben. 

Stadtbibliothek, Herrnstraße, Offenbach

Freitag, 23. Oktober: Of/ Cosmic Kitten

(Andrea)

Eine schöne Mischung aus Alternative, Post-Grunge und Punk-Energie bringt die aus San Pedro stammende Band Cosmic Kitten heute mit in den Hafen 2. Die vierköpfige Band hat mit ihren intensiven Auftritte und nachdenkliche Texten die Herzen von Fans erobert, die Wert auf Authentizität und kraftvollen musikalischen Ausdruck legen. Die Band schafft eine nahtlose Verbindung aus rauem 90er-Jahre-Grunge und moderner Rock-Energie. 
Karen Marie (Gitarre und Gesang) nimmt die Zuhörer mit auf eine emotionale Reise; ihr Gesang reicht von sanften, nachdenklichen Tönen bis hin zu wilden, kraftvollen Schreien, untermalt von verzerrten, hellen Gitarrenriffs. Zach Huckabee ist die treibende Kraft hinter dem energiegeladenen Sound der Band; sein präzises und aggressives Schlagzeugspiel verleiht jedem Song Groove und Intensität. Jay Vesper steuert dynamische, fließende Basslinien bei, die der Musik ein präzises Fundament geben, während John Chavez an der Rhythmusgitarre für die schweren Riffs sorgt, die das Publikum mit roher Kraft mitreißen. Genau das richtige gegen den aufkommenden November-Blues! 

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Freitag, 23. Oktober: Of/ Farbenmeer

(Andrea)

„Farbenmeer“, das sind vier Musiker um den Songschreiber Armin Möller aus Offenbachs wahrem Musikantenviertel Bieber. Sie spielen deutschsprachigen Rock Pop mit 80er Vibes, knackig, groovig und mit ganz viel Gefühl. Nennt es Mainstream – Wir lieben es! Zwischen den aktuellen Stücken des Albums „Jetzt“  tauchen auch Klassiker u.a. von Rio Reiser, Udo Lindenberg und Joachim Witt auf. Die Jungs sammelten bereits in den 90ern Erfahrungen als Support von Seal, The Hooters und Joe Cocker. Seitdem – äusserlich gereift, innerlich mit ungebrochener Spielfreude – spielten „ Farbenmeer“ bereits viele gefeierte Konzerte in der Region. Webseite: www.farbenmeer-musik.de Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr. 

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach. Nicht barrierefrei

Samstag 24. Oktober: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!

(Daniela)

Als ich das angehängte Foto sah dachte ich sofort: Da muss ich mitmachen, denn in dem abgebildeten italienischen “Kiosk/Imbiss” im Höchster Bahnhof gibt es die besten Arancini, die ich je außerhalb Italiens gegessen habe.

Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ 

Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt.

In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören?

Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden.

Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026).  https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt 

Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“
Jeweils samstags von 11 bis 13 Uhr: 24. Oktober und am 19. Dezember 2026, Gebühr: 5 €
© Tülay Günes

Samstag, 24. Oktober: Of/ Kleidertausch

(Andrea)

"Unter dem Motto „Tauschen statt Kaufen“ laden wir alle modebewussten und umweltbewussten Menschen ein, ihre Kleiderschränke zu leeren und frischen Wind in ihre Garderobe zu bringen. Die Veranstaltung wird vom Quartiersmanagement Nordend organisiert und bietet die perfekte Gelegenheit, gut erhaltene Kleidung, Accessoires und Schuhe zu tauschen. Ziel der Kleidertauschparty ist es, nachhaltige Mode zu fördern, den Konsum zu reduzieren und die Gemeinschaft zu stärken. Bitte bringen Sie nur saubere und tragbare Kleidung mit. Die Kleidertauschparty bietet eine großartige Möglichkeit, nicht nur Ihren Kleiderschrank aufzufrischen, sondern auch neue Freundschaften zu schließen und kreative Ideen auszutauschen. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer und einen kreativen Mittag voller Mode und Austausch. 11 bis 14 Uhr. 

Quartiersmanagement Nordend, Bernardstraße 63, Offenbach

Donnerstag 29. - Samstag 31. Oktober: Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch

(Daniela)

Meine Freundin Christian Lutz hat mich auf dieses tolle Konzept aufmerksam gemacht. Wer kommt mit nach Mühlheim?

Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch
Ein außergewöhnliches Veranstaltungserlebnis mit Turbo Pascal in der Willy-Brandt-Halle
Was verbindet uns? Was macht Mühlheim aus? Worüber möchten wir uns heute unterhalten? Worüber streiten? Worauf wollen wir anstoßen?
Mit „Halle für Alle“ kommt das Berliner Kollektiv Turbo Pascal nach Mühlheim am Main und lädt zu einem besonderen Veranstaltungserlebnis ein. In der Willy-Brandt-Halle treffen Menschen aus Mühlheim und der Region zusammen und erleben 90
abwechslungsreiche Minuten voller Begegnungen, überraschender Momente und anregender Impulse.
Das Publikum wird hier selbst zur Hauptfigur: Im Mittelpunkt stehen Themen, die unseren Alltag und unser Zusammenleben betreffen. Die Veranstaltung schafft Raum für neue Perspektiven und lädt dazu ein, Mühlheim und seine Menschen auf besondere Weise kennezulernen. Jede und jeder kann den Abend auf die eigene Art erleben – ob zuhörend, mitdenkend, Position beziehend oder im Austausch mit anderen. 

„Halle für Alle“ lebt von der Vielfalt der Menschen, die zusammenkommen. Eingeladen sind alle – unabhängig von Alter, Herkunft, Sprache, Lebensgeschichte oder Interessen. Ob allein, mit der Familie, mit Freundinnen und Freunden, als Schulklasse,
Verein, Initiative oder Unternehmen: Alle sind herzlich willkommen.

Aufführungstermine:
Donnerstag, 29. Oktober 2026; 9:30 Uhr und 18:00 Uhr; Freitag, 30. Oktober 2026; 9:30 Uhr und 18:00 Uhr; Samstag, 31. Oktober 2026; 11:00 Uhr und 16:00 Uhr
Dauer: jeweils ca. 90 Minuten (Die Veranstaltung ist auf Deutsch und ohne Übertitel.)
Veranstaltungsort: Willy-Brandt-Halle, Mühlheim am Main
Eintritt: kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten
Altersempfehlung: ab der 9. Klasse.
Kontakt für Koordination und Anmeldung: Christina Lutz: E-Mail: c.lutz@kulturfonds-frm.de

Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV

(Uwe)

diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? 

Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr
Foto: Igor Karacic

Donnerstag, 29. Oktober, bis Samstag, 31. Oktober: Mühlheim/ Halle für Alle

(Andrea)

Als ich die Mail von Christina las, fing kurz darauf das Erinnerungskarusell an, sich zu drehen. Im Bürgerhaus bzw. der Willy-Brandt-Halle Mühlheim war ich ewig nicht, das letzte Mal wahrscheinlich zur Schulsause anlässlich des Friedrich-Ebert-Gymnasium-Jubiläums. Der Mittwochsrummel war es sicher nicht, das ist noch viel länger her. Aber lustig war das immer, die Faschingssause und alle, wirklich alle, waren da. Galante Überleitung, an den folgenden Tagen hoffentlich auch: Denn Turbo Pascal verwandelt das Bürgerhaus in die “Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch”. "Was verbindet uns? Was macht Mühlheim aus? Worüber möchten wir uns heute unterhalten? Worüber streiten? Worauf wollen wir anstoßen? Mit „Halle für Alle“ kommt das Berliner Kollektiv Turbo Pascal nach Mühlheim am Main und lädt zu einem besonderen Veranstaltungserlebnis ein. In der Willy-Brandt-Halle treffen Menschen aus Mühlheim und der Region zusammen und erleben 90 abwechslungsreiche Minuten voller Begegnungen, überraschender Momente und anregender Impulse.
Das Publikum wird hier selbst zur Hauptfigur: Im Mittelpunkt stehen Themen, die unseren Alltag und unser Zusammenleben betreffen. Die Veranstaltung schafft Raum für neue Perspektiven und lädt dazu ein, Mühlheim und seine Menschen auf besondere Weise kennezulernen. Jede und jeder kann den Abend auf die eigene Art erleben – ob zuhörend, mitdenkend, Position beziehend oder im Austausch mit anderen. „Halle für Alle“ lebt von der Vielfalt der Menschen, die zusammenkommen.
Eingeladen sind alle – unabhängig von Alter, Herkunft, Sprache, Lebensgeschichte oder Interessen. Ob allein, mit der Familie, mit Freundinnen und Freunden, als Schulklasse,Verein, Initiative oder Unternehmen: Alle sind herzlich willkommen."
Aufführungstermine:
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 9:30 Uhr und 18:00 Uhr
Freitag, 30. Oktober 2026, 9:30 Uhr und 18:00 Uhr
Samstag, 31. Oktober 2026, 11:00 Uhr und 16:00 Uhr Dauer: jeweils ca. 90 Minuten (Die Veranstaltung ist auf Deutsch und ohne Übertitel.)
Eintritt: kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten. Altersempfehlung: ab der 9. Klasse.

Willy-Brandt-Halle, Dietesheimer Straße 90, Mühlheim am Main

Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller

(Andrea)

Tatsächlich war ich neulich ziemlich überrascht, als ein guter Freund vom Sportfreunde Stiller Konzert in Köln postete. Die gibt´s noch? Die sympathischen Bayern hatte ich in den letzten Jahren wirklich völlig aus den Augen verloren. Dabei gab es doch kaum zärtlichere Liebeserklärungen und schönere Komplimente, “Du bist die Antwort auf die Frage/ Gibt es reiche Tage?/ Ich spür mit dir/Hat mich das Glück im Visier”. Oder eben “Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist/ Und sichergeh'n, ob du denn dasselbe für mich fühlst”. Lieder für die Ewigkeit. Sie komponierten zur WM 2006, politisch korrekt gegen Nazis und pflegten immer das Image der netten Jungs von nebenan. Warum auch nicht und vermutlich sind die Sportis wirklich eine Gruppe, auf die sich Menschen aller Altersgruppen gut verständigen können. Sonst gäbe es auch sicher die aktuelle ARD-Doku nicht. “30 wunderbaren Jahre Tour” erzählt von Auftritten in dunklen Kellerräumen vor drei Neugierigen bis zu mit zehntausend Beseelten gefüllten Hallen. Von speziellen Eigenheiten wie WM-Hits, MTV-Unpluggeds, horizonterweiternden Videodrehs, Schallplatten aus Holz/Gold/und Platin, Lesetouren in Opernhäusern bis zum „ganz normalen“ Irrsinn einer Band samt unvergesslicher Tourneen in den Armen der besten Crew of the Universe. Von Vorband sein von Foo Fighters, Green Day und Grönemeyer bis zu Vorbands wie Ash, Nada Surf, Franz Ferdinand und Kaiser Chiefs. Alles dabei", erinnert sich Flo. Ich freue mich auf den Abend zum Mitsingen und mit viel positiver Energie. 

Jahrhunderthalle Höchst, Pfaffenwiese 

Freitag, 30. Oktober: OF/ Ein fast perfekter Antrag

(Andrea)

Der eigenwillige Witwer Walter (mit jedem Jahr besser: Heiner Lauterbach) vertreibt sich seine Zeit im Ruhestand damit, Restaurants zu testen und akribisch im Internet zu bewerten. Bei einem seiner Restaurantbesuche trifft er zufällig seine Jugendliebe Alice (hach: Iris Berben!) wieder. Vor 40 Jahren hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht und war spektakulär gescheitert. Die lebensfrohe und freigeistige Kunstprofessorin ist auch heute noch das genaue Gegenteil des altmodischen, akkuraten Walter. Der Ehrgeiz des pensionierten Ingenieurs ist geweckt. Er will es diesmal besser machen, während Alice gar nicht daran denkt, denn sie liebt ihr unabhängiges Leben und braucht keinen Beziehungsstress. Sie stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. Und so schreibt sich Walter, der sich nie für Kunst interessiert hat, zu Alice Entsetzen als Gaststudent in ihrem Kurs ein – fest entschlossen, sich selbst und ihr zu beweisen, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen. Aber nicht nur Alice stellt ihn vor ungeahnte Herausforderungen, sondern auch die Begegnung mit seinen 40 Jahre jüngeren Kommiliton*innen. Unerwartet finden sich Alice und Walter in einem neuen, aufregenden Kapitel ihres Lebens wieder und müssen sich fragen: Rostet alte Liebe wirklich nicht? Schmeckt das Essen? Kann er kochen? Und wie gut können diese beiden großen Darsteller auf der Leinwand bitte harmonieren!? „Ein fast perfekter Antrag“ mit gebratenem Hühnchen, Rosenharissa, Weinblättern & Joghurt. Foto: Leonine 

Alte Schlosserei, Andreastraße 71, Offenbach

Samstag, 31. Oktober: Sven Regener liest aus "Frankie und Freddie"

(Martin)

Frankie und Freddie Lehmann, zwei Brüder aus Bremen, in Westberlin, 1980. Während der eine seit Wochen damit beschäftigt ist, in Kreuzberg Fuß zu fassen, will der andere weiterziehen nach New York, musste aber erst einmal am Kudamm im Probandenhotel wohnen und als Versuchskaninchen für Antidepressiva herhalten. Jetzt, einen Tag vor Heiligabend, hat er Angst vor Menschen, kann nicht mehr U-Bahn fahren und verliert eine wichtige Tasche.

NDR.de schreibt: 
„So viel Action wie ein Indiana-Jones-Film: Indiana Jones auf Regener Art, mit dieser irren Regener-Syntax: mäandernden Sätzen, die geradewegs in den Kopf von Frank Lehmann führen, der in dieser Geschichte noch von allen Frankie genannt wird. Immer wenn Frankie zu denken beginnt, entwickeln die Sätze ein Eigenleben, rattern im Takt von einem Gedanken zum nächsten.

Auszug aus “Frankie und Freddie”
‚Wieso denke ich immer so einen Scheiß, wenn ich mit meinem Bruder zusammen bin, fragte er sich rhetorisch, denn natürlich wusste er die Antwort ganz genau, weil es eben sein Bruder war und genau dafür ist so ein Bruder ja wohl auch da, dachte er, dass er einen an früher erinnert, als man noch klein war und alles eine große Bedeutung hatte.‘

Und genau darum geht es in ‚Frankie und Freddie‘: Was passiert, wenn man mit Anfang 20 versucht, erwachsen zu werden - und neben einem plötzlich wieder der Mensch steht, der einen noch als Kind kennt?“

Samstag, 31. Oktober um 19:30 Uhr: Sven Regener liest aus seinem neuen Roman
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Charlotte Goltermann

Sonntag, 8. November Robert Habeck: Arctic Meltdown

(Martin)

Neuvermessung der Welt - Nicht zuletzt die Drohungen des amerikanischen Präsidenten haben den Blick der Welt auf die Arktis gelenkt. Robert Habeck, ehemaliger deutscher Vizekanzler, zeigt in seinem neuen Buch „Arctic Meltdown“ (KiWi), welche Interessen die Weltmächte im hohen Norden verfolgen. Und er erklärt, was das für die internationale Friedensordnung bedeutet. Denn wo früher ewiges Eis die Grenzen der Zivilisation markierte, entscheidet sich heute die Zukunft unserer Sicherheit. Habeck skizziert die Geschichte der Arktis, auch die Ausbeutung durch Dänemark, erzählt von den Menschen, die dort leben, und blickt hinter die Kulissen der Weltpolitik. 

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.
Sonntag, 8. November um 18:00 Uhr. Robert Habeck: Arctic Meltdown, Lesung im Schauspiel Frankfurt
Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt

Donnerstag, 12. November: Of/ Heimsuchung

(Andrea)

Lili hat das Buch gehasst. Aber klar, welches Buch haben wir schon gemocht, das wir in der Schule lesen mussten. Dass es einen Film gibt, wusste ich nicht und weil ich schon so viel über das Buch gehört habe, will ich ihn mir natürlich ansehen: "eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind. HEIMSUCHUNG ist ein Mikrokosmos deutscher Geschichte, in dem sich Vertreibung und Verlust, Heimat und Herkunft, Verdrängung und Erinnerung zu menschlichen und historischen Dramen verdichten. Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“ mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman. Dafür konnte Schlöndorff ein breites Ensemble aus international und deutschlandweit bekannten Schauspieler:innen gewinnen. >> Trailer zum Film, Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Samstag, 14. November: The OhOhOhs Jubiläumssause

(Andrea)

Wow! Seit ZWANZIG Jahren musizieren Florian Dreßler und Florian Wäldele schon als The OhOhOhs zusammen und ich weiß nur, dass ich sie bei Andreas Schmidt (Gott hab´ ihn selig) in den Parksidestudios das erste Mal erlebt habe. Die Fenster waren beschlagen und alle tanzten wild. Das war der Beginn meiner Liebe zu den beiden Jungs, die die gesamte musikalische Klaviatur beherrschen und wenn das Jubiläum heute gefeiert wird, bin ich natürlic dabei. Der Termin steht schon seit Wochen in meinem Kalender und ich freue mich auf die Beiden, den Ort und die tollen Gäste, die sie eingeladen haben: Frau Plötzlich und der Wolf spielen ein „Elektro-akustisches Live-Set mit wilder und guter Musik aus Berlin“, Giuseppe Porrello alias Gastone wird einige seiner Lieder spielen, das DJ Warm Up macht Jean Trouillet  und Andrale wird uns zügigen Techno auf die Ohren geben. Natürlich spielen auch wir ein Konzert! Wir dachten uns als Party und Tanzmusik ist das Technoset gut geeignet. Das wird super! Ticketlink: https://bit.ly/4yQSX0l

Lola Montez, Honsellbrücke 

Freitag, 20. November: Of/ Couscous und Geheimnisse

(Andrea)

Mit Levante-Küche bekommt man mich immer und der Film liest sich nach leichter und guter Unterhaltung: “Der junge algerische Koch Mehdi lebt ein Doppelleben: Tagsüber ist er der brillante Koch im Bistro, kurz davor, den Laden gemeinsam mit seiner Partnerin Léa zu übernehmen – doch abends spielt er vor seiner algerischen Mutter Fatima den „perfekten Sohn“. Dumm nur, dass in dieser Rolle weder Léa noch Mehdís große Liebe zur französischen Gastronomie vorgesehen sind. Als Léa endlich darauf besteht, Fatima kennenzulernen, greift Mehdi unter Druck zur schlechtesten aller Lösungen – und löst damit eine Kettenreaktion aus, bei der Missverständnisse schneller heißkochen als Couscous. Entstanden ist eine unglaublich liebevolle Culture-Clash-Komödie über ein Leben zwischen zwei Kulturen, unvereinbaren Familienbildern und kleinen Notlügen, die man aus Angst vor Enttäuschungen serviert. Wie gekocht für Kino Kulinarisch!” Yummie, es gibt geheime Couscous-Variationen, Gewürzen, Minze & Koriander. 

Alte Schlosserei, Andrestraße 71, Offenbach

06. November - 02. Dezember: HENNI NACHTSHEIM & BAND „Es wird Zeiten geben“ – Die Jubiläumstour

(Daniela)

Viele kennen ihn als die eine Hälfte von „Badesalz“, oder auch als früheres, langjähriges Mitglied der „Rodgau Monotones“. Hier hat er zusammen mit Ali Neander jede Menge Stücke wie „Erbarmen-zu spät-die Hesse komme!“, „Kleiner Pirat“, „Mein Freund Harvey“ u.a. geschrieben. 

Zurzeit sind beide mit riesigem Erfolg bei „Adlerherzen“ auf der Bühne, einem Stück über Eintracht Frankfurt, das Henni sich ausgedacht und geschrieben hat und für das Ali die Musik komponierte. 

Eigentlich kaum zu glauben, aber 2026 ist es nun schon 20 Jahre her, dass Hennis erstes musikalisches Soloalbum „Es wird Zeiten geben“ erschien - musikalischer Produzent natürlich sein Freund Ali Neander. Und weil man so etwas durchaus ein bisschen feiern darf und soll, haben beide beschlossen, eine Band zusammenzustellen und damit auf kleine Jubiläumstour zu gehen. 

Im Gepäck also das genannte erste Album sowie das zweite mit dem hübschen Titel „Dann tanzt die Omma mit George Clooney!“ plus einige wunderbare Coverversionen!

Neben Henni und Ali dabei sind die Musiker der „Adlerherzen-Band“ Martin „Doggo“ Kessler (Drums), Andie Mette (Bass), Bernd Schmidt (Keyboards) sowie Almut Ritter (Geige) und Katja Gorol (Gesang).

Termine: 6. November: Idstein-Wörsdorf – Scheuer; 12. November: Dreieich – Bürgerhaus; 18. November: Aschaffenburg – Colos-Saal; 26. November: Marburg – KFZ; 27. November: Darmstadt – Centralstation; 2. Dezember: Frankfurt – Batschkapp
Mehr Infos: https://www.kbemmert.de/henni-nachtsheim-band/
Foto: Torsten Reitz

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

Bis Donnerstag, 15. Oktober: "Care Machines - Vulnerable Systems" im Atelierfrankfurt

(Petra)

Care-Arbeit bildet das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und bleibt dennoch häufig unsichtbar und strukturell unterbewertet. Zugleich verändern digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Bedingungen von Fürsorge grundlegend: Assistenzsysteme unterstützen Pflege, emotionale Interaktionen werden technisch simuliert. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Gruppenausstellung „Care Machines - Vulnerable Systems“ an. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die neue Perspektiven auf das Verhältnis von Care und Künstlicher Intelligenz eröffnen und Fragen nach Empathie, Fürsorge, Teilhabe und Verantwortung im digitalen Zeitalter aufwerfen. Die Ausstellungseröffnung bildet zugleich das Grand Opening des Take care!-Festivals.

Abbildung: ©Maja Smrekar, SPASM: autoportrait, produced by A/POLITICAL, 2024

Care Machines - mit Jordan Rita Seruya Awori, Maja Smrekar, Superflux, Venera Kazarova, ein Projekt des Frauenreferats Frankfurt  in Kooperation mit Take care! – Festival of Solidarity and Resistance, Ort: Ausstellungsraum im Basement, UG des Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 3, Öffnungszeiten: dienstags - freitags: 11 -18 Uhr (nur nach Voranmeldung hier
 
 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Bis Sonntag, 01. November: Jubiläumsausstellung "60 Jahre Schöne Bücher" der Stiftung Buchkunst im MAK

(Petra)

Ein Freund hat mich verständnislos angeschaut: “Nur” Bücher, aber ich freue mich als Bücher-Nerd jedes Jahr über die ausgezeichneten schönsten Bücher. Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 zeichnet die Stiftung Buchkunst jährlich herausragende Beispiele der Buchgestaltung und -herstellung im Wettbewerb “Die Schönsten Deutschen Bücher” aus. Die Jubiläumsausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Buchgestaltung und dokumentiert die kulturelle Bedeutung des Buches als ästhetisches Objekt. Im Museum werden sowohl historische als auch zeitgenössische Werke präsentiert, die die Vielfalt und Innovation der letzten 60 Jahre widerspiegeln. Ein unabhängiges Auswahlkuratorium aus Expert*innen aus den Bereichen Buchgestaltung und Buchherstellung, Literatur, Kunst, Fachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch hat die Exponate aus dem umfangreichen Archiv der Stiftung in Frankfurt ausgewählt. Die Auswahl verdeutlicht die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den ästhetischen, sozialen und technologischen Entwicklungen der Buchgestaltung. Begleitend zur Ausstellung wird ein Gesprächsprogramm angeboten, das sowohl historische Entwicklungen als auch zukunftsweisende Themen wie die Auswirkungen der Digitalisierung und nachhaltige Praktiken in der Buchproduktion thematisiert. Hier setzt die Stiftung Buchkunst nicht nur einen Blick zurück auf ihre eigene Geschichte, sondern setzt auch einen wichtigen Impuls für die Zukunft der Buchgestaltung und deren kulturelle Bedeutung im digitalen Zeitalter.

Motiv: ©Stiftung Buchkunst, Visuals: Studio Tillack Knöll, Design Practice

Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher - Jubiläumsausstellung, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 14 (7) Euro, barrierefrei

Bis Samstag, 7. November: Of/ Delphine Buhro

(Andrea)

Zur Vernissage habe ich es nicht geschafft, aber die Ausstellung werde ich mir auf jeden Fall beim nächsten Wochenmarktbesuch anschauen (das lässt sich nämlich herrlich miteinander verbinden. Mit anschließender Einkehr natürlich). “WER BIN ICH?” FRAGT FLO UND SCHAUT IN DEN SPIEGEL. FINNIE SIEHT SIE ERSTAUT AN UND SAGT: "ICH BIN FINNIE, DEIN FREUND UND DU BIST MEINE FREUNDIN FLO". Illustrationen zu einer Krankheit, es geht um Posttraumatische Belastungsstörungen. Wenn das Gehirn nur noch ans Überleben denkt – und mit Kunst eine Sprache findet, mit der die Leerstellen gefüllt werden können, beim Eintauchen in eine erzählende Bilderwelt, die über tausend Blätter umfasst.
Auf den ersten Blick wirken ihre Aquarelle freundlich und vertraut. Ein Kind, in Begleitung eines kleinen gelben Kückens (eines Hähnchens), bevölkert den Bildraum. Die beiden bewegen sich mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit zwischen Wirklichkeit und Fantasie - farbenfroh, die Figuren wirken zugänglich, viele Motive erinnern an Illustrationen aus Kinderbüchern oder an die flüchtigen Erinnerungen der eigenen Kindheit. Je länger man die Arbeiten betrachtet, desto deutlicher wird, dass sie keine Kindheit erzählen. Es ist kein Kinderporträt mit Haustier, hier werden keine Märchen illustriert und die beiden stehen auch nicht für konkrete Personen. Vielmehr verkörpern sie Empfindungen und Emotionen. Staunen, Scham, Einsamkeit, Vertrauen, Sehnsucht oder Trotz erscheinen nicht als Begriffe, sondern als Blicke, Haltungen und Gesten. Die Figuren werden zu Trägern einer emotionalen Wirklichkeit, die sich einer Eindeutigkeit entzieht. Es entsteht ein offener Raum, in dem Betrachtende unweigerlich auf eigene Erinnerungen und Empfindungen stoßen. Die Bilder erklären nichts. Sie laden dazu ein, sich auf das eigene Erleben einzulassen. Immer wieder erscheint ein kleines gelbes Küken. Es begleitet, beobachtet, spielt oder wartet. Seine Rolle bleibt bewusst offen. Es ist weder eindeutig lesbare Symbolfigur noch Märchenfigur. Vielmehr wirkt es wie eine stille Konstante in einer Welt, die von Veränderung geprägt ist. Delphine Buhro. Vernissage: Sa. 26. September 2026 11.00 – 15.00 Uhr, Weitere Termine nach Vereinbarung unter 0179 1065469 • 017621916611
www.artycon.de

Artycon, Wilhelmsplatz 2, Offenbach

Bis 7. November: Aslı Özdemir

(Andrea)

Wunderbar, gerade Aslı Özdemir gegoogelt, ein Interview mit ihr bei der TAZ gefunden und dann dort auf “links lesen, rechts bekämpfen” gestoßen (https://taz.de/taz-zahl-ich/all-you-can-read/!v=5a0a7393-613c-4795-bca0-328acf81d798/ ). Also erstmal gespendet, klar, weil jeder Euro gegen die AfD zählt! 
Aslı Özdemir, geboren 1993 in Erbach im Odenwald, lebt und arbeitet als freischaffende Fotografin und Künstlerin in Offenbach am Main. 2024 hat sie ihr Studium an der HfG Offenbach abgeschlossen. Für ihre Einzelausstellung im F9 versammelt sie Arbeiten, die zwischen 2020 und 2026 entstanden sind. Mit »Kein neutraler Boden« entsteht ein vielschichtiger Erinnerungsraum, in dem Aslı Özdemir private, institutionelle und intergenerationale Erfahrungen miteinander in Beziehung setzt. Fotografien, Film und Objekte überlagern sich und verbinden unterschiedliche Orte, Zeiten und Beziehungen. Ausgangspunkt sind Fragmente der eigenen Biografie und des familiären Archivs – Erinnerungen, Gesten, Oberflächen und Alltagsgegenstände – treffen in immer neuen Konstellationen aufeinander. Die wiederkehrende Motive und Materialien verweisen innerhalb der Arbeiten aufeinander und treten miteinander in Beziehung. Körper, Berührungen und die in diesen liegende Verletzlichkeit verbinden die Bildwelten, die in der Ausstellung zusammenkommen und schreiben sich auch in den Ausstellungsraum und seine institutionelle Struktur ein. »Kein neutraler Boden« macht damit sichtbar, dass auch dieser Raum nicht neutral ist. 

Ausstellungsraum F9, Fahrgasse 9

Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

Bis Montag, 04. Januar 2027: "Calling Walter Benjamin" - Frankfurter Kunstsäule mit Pietro Finelli

(Petra)

Die Frankfurter KunstSäule hat ab heute eine spannende neue Hülle: der Mailänder Künstler Pietro Finelli untersucht mit seinen filmischen Collagen urbane Stadträume und setzt dabei private und öffentliche Interieurs in Beziehung zueinander. “Die Besonderheit dieses Ortes, an dem sich die Kunstsäule befindet – in einem kleinen städtischen Park, durchzogen von den Resten alter historischer Gräber –, bewirkt, dass sich mein Eingriff in der Mitte eines Weges verortet: Er richtet sich an die Lebenden, aber auch an jene, die nicht mehr da sind. Ein Ort ist niemals neutral; er ist das Ergebnis von Schichtungen über die Jahrhunderte hinweg. Die Kunstsäule ist als ein Kreuzungspunkt konzipiert, als ein Ort der Überschneidungen, der sich an die Lebenden und die Toten, an die Gegenwart und die historische Vergangenheit richtet, nicht ohne einen Funken Zukunft – jener Zukunft, die sich fortwährend in den Sekunden der Zeit/des Jetzt auflöst.”, erläutert er. Finelli wollte den Turm als einen Ort der Erinnerung gestalten, wie ihn der hebräische Begriff ZAKHOR (זכור†) treffend bezeichnet. Dieses Wort ist im Inneren der Kunstsäule verborgen, in ihrem eigenen intimsten Kern: Denn die Kunstsäule, die nun die Gewänder der Geschichte angelegt hat, wird zu einem emblematischen Ort, zu einem sich ausstrahlenden Kreuzungspunkt im verwundeten Raum der Stadt, aber ebenso im Raum der Zeit – wie ein Leuchtturm, der sein Licht sowohl auf das ruhige Meer als auch auf das stürmische richtet. Er signalisiert die Gefahr und markiert zugleich den Ort, macht ihn zum Emblem. Der Künstler glaubt, dass die Aufgabe der Kunst darin besteht, Energiezustände zu aktivieren, lebendige Masse im Anschein ihrer Ruhe hervorzubringen – etwas, das zu jenen spricht, die zu fragen oder zu befragen verstehen, wie das Orakel von Delphi. Sein Eingriff ist zugleich eine Hommage an Walter Benjamin, einen Autor, den er immer geliebt hat.

Abbildung: ©Pietro Finelli

Frankfurter KunstSäule: "Calling Walter Benjamin" von Pietro Finelli, Ecke Brückenstraße / Gutzkowstraße, Öffnungszeiten: 24/7 (Ausstellung bis 04.01.2027), Eintritt: frei

Bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung „Tony Rizzi: Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ im Fotografie Forum Frankfurt

(Petra)

Beim Stichwort „Tony Rizzi“ bekomme ich glänzende Augen: Erinnere mich an wilde Partys in seiner Wohnung in den Neunzigern, damals hatte ich das Gefühl, dass er mit seinem Glamour und seinen Projekten einiges Großstadtfeeling nach Frankfurt gebracht hat. Mittlerweile lebt und arbeitet er 40 Jahre in der Stadt – und hat unser Kulturleben in dieser Zeit stark mitgeprägt. Und Forsythe ja sowieso. Auf jeden Fall läuft im Fotografie Forum Frankfurt ab heute eine Ausstellung, die dem US-amerikanischen Tänzer, Choreografen und Fotokünstler Tony Rizzi gewidmet ist, auf die ich sehr neugierig bin. Ausgehend von seiner internationalen Arbeit im Tanz wurde die Fotografie für Rizzi zu einem weiteren kreativen Prozess, um sich mit anderen zu verbinden. Erstmals ermöglicht die Schau einen tiefen Einblick in seine intuitive fotografische Praxis. Von seinen frühen Schwarz-Weiß-Fotografien, über die charakteristischen Polaroids und Fotocollagen bis hin zu den aktuellen Videoarbeiten veranschaulichen die Werke seine künstlerische Vielseitigkeit. Teil der Ausstellung sind auch Nachbildungen von Küche und Wohnzimmer seiner Wohnung im Bahnhofsviertel, in denen die Besucher*innen den Künstler an einigen Tagen, an denen es heißt „Tony is in the house“ auch treffen können.  Begleitend zur Ausstellung erscheint auch seine erste Monografie und Workshops am 31.10.+01.11. mit Rizzi könnt Ihr außerdem hier buchen.

Foto: ©Tony Rizzi „An Accident, 1996“ 2026

Tony Rizzi „Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ – Ausstellung, Ort: Fotografie Forum Frankfurt, Adresse: Braubachstr. 30 - 32, Vernissage Freitag ab 19 Uhr (Öffnungszeiten dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr), Eintritt: 8 (5) Euro, bedingt barrierefrei

Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum

(Petra)

Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)!

Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer

Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier

Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset

(Martin)

Stilleben mit Gemüse im Städel Museum

„Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie…

Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch)

Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven.  Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. 

Eine Ausstellung zum Entdecken! 

Städel Museum, Schaumainkai 63
Foto: © Städel Museum – Norbert Miguletz

Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM

(Petra)

Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum.

Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms

Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei

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