Filmempfehlung![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Bis auf wenige Tage habe ich jeden Tag moderiert. Erst gestern dachte ich: Ich pack das nicht mehr. Vor mir saßen 100 hibbelige Schüler:innen eines 5. Jahrgangs, kaum ein Satz war in Ruhe zu Ende zu bringen. Doch bei der Abschlussmoderation präsentierten genau die Kids, von denen man morgens dachte „das wird nie etwas", stolz ihre Arbeiten – und ich war super happy. Ich moderiere super gerne. Am liebsten Veranstaltungen wie jahrelang die Frankfurter Bühne beim Museumsuferfest oder Filmfestivals wie die Visionale. Auf die meisten Moderationen kann man sich nicht vorbereiten, weil man die Fülle der Darbietungen oder Filme vorher nicht sichten kann, bzw. bei FAIRkickt keine Zeit war sich die Workshopergebnisse vorher anzuschauen. Man muss sich spontan Fragen überlegen. Eine Moderation ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Beim up-and-coming Filmfestival in Hannover lief der Film „Kleine Wölfe" von Justin Peach & Lisa Engelbach. Am Ende saß ich mit den Tränen ringend in einem schweigenden, ergriffenen Publikum und musste mir erst Taschentücher besorgen, bevor ich Justin – bei seinem Kinodebüt – interviewen konnte Am Sonntag ist Justin Peach mit „Kleine Wölfe" im Mal Seh'n Kino, in Begleitung von Sonu. Sonu ist der Junge, den Justin im Film dokumentiert hat: Mit 11 Jahren lebte er klebstoffschnüffelnd auf den Straßen von Kathmandu. Zehn Jahre später kehrte Justin mit seiner Filmpartnerin Lisa Engelbach zurück nach Nepal und fand Sonu wieder – gezeichnet von Drogensucht, aber fest entschlossen, sein Leben für seine kleine Tochter zu verändern. Daraus entstand der zweite Film, STREET LINE. Als Ansporn gaben sie Sonu ein Versprechen: Schafft er den Entzug, holen sie ihn nach Deutschland. Heute – nach sechs Jahren ohne Drogen – wird dieses Versprechen eingelöst. Ich wäre sooo gerne ins Kino gegangen … aber ich kann leider nicht. Ich hoffe, ihr könnt euch den Film anschauen. (Mehr zum Film unten in den Tipps) Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Petra, Martin, Uwe und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Martin)![]() Bitte schickt Eure Antwort an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com) * Samstag, 26. September um 18:00 Uhr für Nocturne (Parade), Compagnie Non Nova – Phia Ménard im Künstler*innenhaus Mousonturm Gewinnfrage: Wie heißt Peter Gabriels Jahrhundertalbum aus 1986? (Siehe Musik von Uwe & schreibt mit der Antwort an Martin, welche Veranstaltung Ihr besuchen wollt) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com). Schreibt einfach, welche Veranstaltung Ihr besuchen wollt. |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
MUSIK über Peter Gabriel![]() (Uwe) Dass „So“ von Peter Gabriel eine gute Platte ist, war mir durchaus bewusst (war bei Songs wie „Red Rain“ und vor allem „Don´t give up“ nicht zu überhören), ich nahm sie auch bereits rund um ihre Veröffentlichung im Jahr 1986 durchaus wahr (nicht zuletzt wegen dem legendären „Sledgehammer“-Video). Die herausragende Qualität des Albums und seine Bedeutung blieb mir damals aber durchaus verborgen, auch, was für ein großartiger Künstler und Sänger Peter Gabriel war (und noch immer ist). Ich hatte als die Platte (später die CD) zuhause und kaufte auch den Nachfolger „Us“, die noch unbeachteter als „So“ in meiner Sammlung schlummerte. Diese Woche schnappte ich irgendwo die Geschichte auf, dass Sänger Ozzy Osbourne von Peter Gabriels Album „So“ dermaßen begeistert war, dass er es über ein Jahr ununterbrochen hörte. So anhaltend, dass sich sein Leibwächter zeitweise beurlauben ließ, weil er die Musik nicht mehr hören konnte. Ich hörte mir daraufhin die „So“-Folge des „Meilenstein-Podcasts“ vom SWR an, in dem wöchentlich wichtigen Platten aus der Musikgeschichte besprochen werden. Die Musikredakteure erzählen darin über die Künstler/innen, die gesellschaftliche Situation in der Zeit der damaligen Aufnahme und sezieren die Lieder (Arrangements, Texte …). Danach hörte ich die Platte im Ganzen und wählte einige Songs für eine Playlist aus, fügte Lieder von anderen Platten dazu und höre diese nun schon seit Tagen. Neben der offensichtlichen Größe vom Trost spendenden „Don´t Give Up“, dem Duett mit Kate Bush, das Elton John nach eigenen Angaben von der Alkoholsucht heilte, blieb bei mir besonders das Lied „Secret World“ hängen. Das ist von der „Us“ und es ist so abartig gut, dass ich immer wieder zum Anfang zurück skippe, wenn es langsam ausläuft (es läuft bei 7 Minute Länge ausdauernd aus). |
Freitag 25. September: High - Irgendwer hat immer Irgendwas![]() (Daniela) Wenn ich tagsüber die Kids erlebe denke ich so oft: Ich hofe ihr habt jemanden, der mal mit Euch ins Theater geht… Hier wäre ein Tipp: Das Theaterhaus Ensemble zeigt im Gallustheater High - Irgendwer hat immer Irgendwas Ein Theaterstück über Rausch und Abhängigkeit für ein Publikum ab 13 Jahren Mit 13 gekifft, mit 15 Partydrogen, mit 17 Benzos, dann Opiate. Eine „typische“ Drogen-Karriere? Die Inszenierung „High“ beschäftigt sich mit Konsum, Missbrauch und dem gesellschaftlichen Umgang mit Medikamenten, besonders Schmerz- und Beruhigungsmittel bei jungen Menschen. Mit diesem persönlichen Stück, das sich aus dem Erlebten entwickelt und auf der Bühne künstlerisch ausgelotet wird, wollen Mutter und Sohn den Dialog mit jungen Menschen eröffnen: über die Mechanismen von Rausch und Abhängigkeit. Ausgezeichnet mit dem Kinder- und Jugendtheaterpreis der Stadt Frankfurt „Karfunkel“ 2025, eingeladen zum Augenblick mal! Festival Berlin 2027 Am Freitag, 25.09.26 um 19 Uhr im Gallustheater |
Freitag 25. September: AN EVENING OF GOOD MUSIC & GOOD DRINKS![]() (Daniela) Nach dem Abbau werde ich vielleicht noch auf einen Drink bei P-Do vorbeischauen. Verdient habe ich ihn mir :-) Am Freitag geht’s ins Logenhaus – eine der gemütlichsten Bars Frankfurts, in der man sich ein bisschen in eine andere Zeit versetzt fühlt. Die perfekte Kulisse für Kosmik Kat, um euch in bester LAZY.-Tradition einen facettenreichen, herzerwärmenden musikalischen Cocktail zu servieren: Italo, Brazil, Afro, Disco, Soul, Funk, Caribbean Grooves, House, Sounds aus aller Welt und alles, was sich gerade richtig anfühlt. Anything goes! Die passenden Drinks kommen vom Logenhaus-Team, die slick Dance Moves von euch. Kommt am besten früh – der Eintritt ist frei, der Platz begrenzt und erfahrungsgemäß wird’s gut besucht! Freitag, 25. September 2026 · 19–1 Uhr |
Freitag 25. September: Sounds from Spain im Spanish Design Pavilion![]() (Daniela) Sounds from Spain im Spanish Design Pavilion … noch zwei furiose Livekonzerte in einmaligem Ambiente: Nach Calequi y las Panteras, Caamaño & Ameixeiras und Queralt Lahoz präsentiert Sounds from Spain nun zwei weitere Bands im "Drac"(bei Regen im Saal). Beim ersten Termin am 25. September freuen wir uns auf Marisa Valle Roso. Sie verbindet asturische Folklore mit Pop, Elektronik und kritischen Texten und stand auf der Bühne u.a. mit Silvia Pérez Cruz, Jorge Drexler, Joaquín Sabina, Estopa und Rozalén. Datum: Freitag, 25. September 2026, 19:30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) |
Freitag, 25. September: Tom Gregory![]() (Andrea) |
Freitag, 25. und Sonntag, 27. September: „Ellen Babic“ im Titania Theater![]() (Daniela) „Ellen Babic“ im Titania Theater Schuldirektor Balderkamp kommt in die Wohnung seiner Kollegin Astrid, um mit ihr über einen ungeheuren Vorwurf zu sprechen: Hat sie auf einer Klassenfahrt eine Schülerin verführt? Erfolgsautor Marius von Mayenburg seziert mit bitterbösem Humor und messerscharfen Dialogen das feine Netz aus Macht, Missbrauch und bürgerlicher Doppelmoral. Das Freie Schauspielensemble setzt diesen Psychokrimi gekonnt um mit Michaela Conrad, Jana Saxler und Hans-Peter Schupp. Sehenswert! Fr, 25.09.2026, 20 Uhr, So, 27.09.2026, 18 Uhr, Fr, 23.10.2026, 20 Uhr, Sa, 24.10.2026, 20 Uhr, Sa, 31.10.2026, 20 Uhr, So, 15.11.2026, 18 Uhr, Fr, 20.11.2026, 20 Uhr, Sa, 28.11.2026, 20 Uhr |
Freitag, 25. September bis 7. November: Aslı Özdemir![]() (Andrea) Wunderbar, gerade Aslı Özdemir gegoogelt, ein Interview mit ihr bei der TAZ gefunden und dann dort auf “links lesen, rechts bekämpfen” gestoßen (https://taz.de/taz-zahl-ich/all-you-can-read/!v=5a0a7393-613c-4795-bca0-328acf81d798/ ). Also erstmal gespendet, klar, weil jeder Euro gegen die AfD zählt! Ausstellungsraum F9, Fahrgasse 9 |
Freitag, 25. September: Anchor & Hearts![]() (Andrea) Ich mag Jungs, die wütende Musik machen. Achor & Hearts schreiben: “Leute, mit den neuen Songs „Ghosts“ und „Terrified“ haben wir das nächste Kapitel aufgeschlagen – und das wollen wir gemeinsam mit euch feiern! Mit der „Campfire Chronicles Tour 2026“ kommen wir in acht Städte, wo wir sowohl die neuen Songs als auch Tracks der vorherigen Alben mitbringen. Feuchte Decken und stickige Luft sind vorprogrammiert. Lieben wir! Wie immer werden wir auch wieder Special Guests dabei haben - seid gespannt!” Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr |
Freitag, 25. September: Of/ Kafka in der Buchkunst![]() (Andrea) |
Freitag, 25. September: „Wer die Welt kennt“ - Arbeiten von Franz von Saalfeld![]() (Martin)
Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie, entwickelt Franz von Saalfeld seit seiner Jugend ein umfangreiches Werk, in dem er das Leben und den Alltag einer deutschen Kleinstadt poetisch, tiefgründig und mit feinem Blick für verborgene Details festhält. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Zeichnungen und Aquarelle, in denen Bild und Sprache eng miteinander verbunden sind. Überschriften, Sprechblasen, Ortsschilder, Gedichte und Erzählungen werden zu eigenständigen bildnerischen Elementen. Durch seine eigensinnige Sprache entstehen humorvolle, subtile und bisweilen skurrile Bildwelten zwischen Beobachtung und Fantasie. Franz von Saalfeld lenkt den Blick auf scheinbar alltägliche Situationen und eröffnet darin größere Fragen nach Nähe und Distanz, Ordnung und Freiheit sowie Leben und Tod. Das titelgebende Werk „Wer die Welt kennt“ zeigt eine imaginäre, kartografisch anmutende Landschaft. Es fragt danach, was es bedeutet, die Welt zu kennen: ihre Orte auf einer Karte zu finden – oder genau hinzusehen und ihre kleinen, merkwürdigen und manchmal komischen Geschichten wahrzunehmen. Freitag, 25. September um 19.00 Uhr (Ausstellungseröffnung: Der Künstler wird anlässlich der Eröffnung eine Performance zeigen.) |
Freitag, 25. September: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui![]() (Martin) In der letzten Spielzeit war die Inszenierung von ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘ immer ausverkauft. Nach der Premiere sendete der HR2 in der Frühkritik: Stimmt! Also: ein Stück und eine Inszenierung von brennender Aktualiltät! |
Freitag, 25. & Samstag, 26. September: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)![]() (Martin) Was für ein Text, was für eine Sprache, was für ein Spiel, welch eine Inszenierung! Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ hatte Premiere im Theater Willy Praml. Ein Sprechstück, ein Text ohne wirkliche Figuren – umso eindrücklicher, wie es Regisseur Michael Weber und den Spieler:innen Jakob Gail, Muawia Harb, Birgit Heuser, Anna Staab, Elin Staab und Eleonora Gobena Wolf gelingt, den Worten, die hier Menschen formen, Leben einzuhauchen. Das Publikum hängt den Darsteller:innen an den Lippen. Eine Ansprache, ein Sein, eine Betroffenheit, eine Verinnerlichung – ein großer Wurf. „Selbstbezichtigung“ gilt als Gegenstück zu Handkes „Publikumsbeschimpfung“: Dort richten sich die Tiraden von der Bühne aus an die Zuschauer:innen, die als „Du“ angesprochen werden; hier spricht das jeweilige eigene Ich. Und gerade dadurch sind alle angesprochen. Der Text wirkt unmittelbarer, eindringlicher – und zugleich verbindender. „Ich bin auf die Welt gekommen. Ich bin geworden. Ich bin gezeugt worden. Ich bin entstanden. Ich bin gewachsen. Ich bin geboren worden. Ich bin in das Geburtenregister eingetragen worden.“ Die Sätze – immer wieder beginnend mit „Ich bin …“, „Ich habe …“ – werden zu Beichten, obwohl die sich Anklagenden eigentlich ohne Schuld sind. Genau darin liegt das Spannende: Die Selbstbezichtigungen verkommen nicht zu individuellen Schwächen oder persönlichen Verfehlungen. Sie werden universell und ermöglichen dadurch eher Zusammenführung als Abgrenzung. Im Grunde ist es eine versprachlichte Sozialisation, die hier als Kunstform sichtbar wird: vom Nullpunkt über gesellschaftliche Regelverstöße und das normative Hineingeworfensein in die Welt, über das Erlernen von Sprache und Regeln bis hin zum (mehr oder weniger) „funktionierenden“ Individuum. Spannend und zunächst rätselhaft ist eine an diesem Abend in Handkes „Selbstbezichtigung“ verwobene Pinocchio-Geschichte. Im Nachdenken wird klar: Auch Pinocchio muss lernen, ein echter Junge zu werden. Er trägt Schuld – die lange Nase wird zum sichtbaren Zeichen – er wird buchstäblich an Fäden geführt und muss sich aus ihnen befreien. Menschwerdung durch Anpassung: Auch das lässt sich in Handkes Text wiederfinden. Gespielt wird grandios auf einer ebensolchen Bühne, (auch Michael Weber): ein Waldweg, ganz ursprünglich, auf dem Begegnungen stattfinden; das Publikum sitzt sich in zwei Reihen gegenüber, erlebt sich auch. Die Kostüme von Paula Kern sind klug gesetzt: eigentlich regelkonforme Anzüge (Bürokorsett), deren Details aber treffend zurechtgestutzt sind. Alle Spieler:innen sind für ihre Textbeherrschung und ihr Spiel zu loben. Tauchen Kinder auf einer Bühne auf, haben es bekannterweise alle anderen schwer. An diesem Abend haben es alle anderen besonders schwer: Die zehnjährige Elin Staab spricht die Reflexionen, diese Sprache groß und grandios – und man sieht und hört mit offen stehendem Mund, wie selbstverständlich und präzise sie das tut. Es ist ein/der/unser Lebenslauf, der in dieser Inszenierung auf die Bühne kommt – wir sind mitten im Leben – oder ist der Waldweg ein Friedwald und die Lebensbeichten sind Rückschauen? Auch hier eines der vielen Rätsel dieses großartigen Abends. Einiges bleibt schleierhaft und das ist gut so. Gute Kunst braucht Uneindeutigkeit und stellt Fragen. Sie mutet zu, sich einen eigenen Reim zu machen. Und schließlich: Kunst kann etwas Einzigartiges. Das wird an diesem Abend besonders deutlich – und ist gerade heute dringend notwendig: die Beschäftigung mit dem Selbst! Ich bin… Ich habe… Ich werde… Freitag, 25., Samstag, 26. September; Samstag, 3., Freitag, 9. und Sonntag, 11. Oktober - jeweils um 20:00 Uhr; sonntags und feiertags 18:00 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle |
Samstag, 26. September, bis Samstag, 7. November: Of/ Delphine Buhro![]() (Andrea) |
Samstag 26. September: Kronberg Festival 2026 „Courage!“![]() (Daniela) Am 22. September beginnt das Kronberg Festival 2026 „Courage!“. Über 100 Künstler, rund 30 Konzerte und 13 Festivaltage gehen im September und Oktober der Frage nach, wieviel Mut in der Musik steckt und machen Kronberg damit zu einem Ort für Begegnung, Haltung und Aufbruch. Im Fokus steht außerdem der Cellist und Humanist Pablo Casals, dessen 150. Geburtstag wir 2026 feiern. Auf gehts! Courage! |
Samstag, 26. September: LES YEUX DLA TÊTE![]() (Uwe) Geprägt von französischen Volksliedern, aufgewachsen mit Rock und genährt von Weltmusik, haben diese Pariser über 1.000 Konzerte in 12 Ländern gespielt und 6 Alben veröffentlicht. Gegründet im Jahr 2008, setzen LES YEUX DLA TÊTE mit ihrer feinfühlig-energiegeladenen und zugleich wild-sanften Musik die Bühnen in Flammen: festlich und doch subtil, vintage und zugleich modern. Irgendwo zwischen Swing, Dancefloor, akustischem Punk und Chanson. Zoom / F., Carl-Benz-Straße / Beginn: 18:30 Uhr |
Samstag, 26. September: Of/ Waggon im Exil![]() (Andrea) |
Samstag 26. September: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen.![]() (Daniela) Melli schreibt: Meine Gäste sind: Derya Yüksel - eine Multitalent. Sie malt, und veranstaltet die Reihe „Paint & Sip“ an schicken Orten in Frankfurt. Dort bringt sie Menschen beim Aperol Spritz das Malen beibringt. Sie ist unglaublich kreativ und auch noch sportlich. Auf ihrer Sommer-Fahrradtour hat sie alles in einem wundervollen Scrapbook festgehalten. Das bringt sie uns hoffentlich mit. Kabuki aka Jan Hennig, ist elektronischer Soundkreateur, Pionier der Frankfurter Drum&Bass Szene, dessen sphärische Klanginstallationen ich gerade beim Jazz Montez live erlebt habe. Dieses Jahr hat er die Ausstellung ,Mishpocha‘ -kuratiert von Beastie Boy Mike D.- im Jüdischen Museum soundmäßig verfeinert. Was das genau ist, was er tut, wird er uns dann live erklären und präsentieren. Krishna Meindl ist Schlagzeuger, Inhaber des Frankfurter Musikbüros, wo er als Musikproduzent und Veranstalter von kleinen feinen Musikevents, ob Jazz, Pop oder Folk, tätig ist. Zudem hat er viele Jahre mit meiner (M)ein-Mann-Band gerockt und sorgt bei dieser Show dafür, dass auch das passende Technik-Equipment am Start ist. Und mein very special Guest: Martin Grieben!Besser bekannt als (M)ein-Mann-Band! Endlich nach 10 Jahren kann er darüber sprechen, was er sonst noch macht. Und das ist nicht wenig. Vor allem stellt er uns seinen momentanes Herzensprojekt vor. Das Musikalische, meine ich. Frau von Spangenberg kommt sicherlich auch, sollte sie sich nicht entschieden haben für ewig auf Sylt zu bleiben. Holt Euch Karten, denn das wird ganz wunderbar. MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen. |
Samstag, 26. September: Medlz: Die 90er - a cappella![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Samstag, 26. & Sonntag, 27. September Nocturne (Parade)![]() (Martin) Der Theatersaal wird zu einer eigenen Welt zwischen Theater und Zirkus, die Kinder und Erwachsene direkt in den Bann zieht: Aus Plastik und Luft entstehen magische Landschaften und fantastische Wesen. Sie wirbeln herum, fallen in sich zusammen, lösen sich auf und entstehen wieder neu. Eine eigene Welt entfaltet sich, in der Leben und Tod in einem Tanz zusammenkommen. Mit „Nocturne (Parade)“ lässt Phia Ménard aus Luft als unsichtbarer Materie Bildwelten entstehen, die auf persönliche Erinnerungen zurückgreifen und zugleich den Schrecken der Gegenwart verarbeiten. Die französische Künstlerin ist eine große Geschichtenerzählerin. Gewidmet hat sie das Stück ihrem eigenen Vater, dessen Zwangsdienst im Algerienkrieg ihn einst zum Pazifisten machte. Für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren! Samstag, 26. September um 14.00 Uhr und 18.00 Uhr und Sonntag, 27. September um 14.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Sonntag, 27. September: LUCAS für Familien![]() (Andrea) |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Sonntag 27. Spetember: Kleine Wölfe im Mal Seh'n![]() (Daniela) Vor 17 Jahren lernte der Filmemacher Justin Peach den elfjährigen Sonu auf den Straßen von Kathmandu kennen. Aus dieser Begegnung entstand der preisgekrönte Dokumentarfilm „Kleine Wölfe“. |
Sonntag, 27. September: 2. Arkadenkonzert![]() (Martin) Viele kennen die Kirche St. Leonhard als Baustelle – das ist jetzt vorbei! Die Restaurierung von St. Leonhard ist abgeschlossen und eine der Hauptsehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Frankfurts ist wieder zugänglich. Die Reihe ‚Arkadenkonzerte‘ ist zauberhaft – und heute stehen Fagotte und die Orgel im Mittelpunkt: Musik für zwei Fagotte und Orgelbegleitung von Georg Philip Telemann, Antonio Vivaldi und Johann Baptist Vanhal. Kirche St. Leonhard, Am Leonhardstor 25 um 17.00 Uhr |
Sonntag 27. September: Kitchen Debate #3: Aufstand aus der Küche![]() (Daniela) Die Kitchen Debate #3 ist Teil von: Take Care! – Festival of Solidarity and Resistance; Ein Projekt des Frauenreferates Frankfurt. Mit den Kitchen Debates knüpfen wir an einen historischen Moment an: 1959 diskutierten der damalige US-Vizepräsident Richard Nixon und der sowjetische Regierungschef Nikita Chruschtschow in einer Musterküche auf einer amerikanischen Ausstellung in Moskau über die Überlegenheit von Kapitalismus und Kommunismus. Die als Kitchen Debate bekannt gewordene Auseinandersetzung machte die Küche zum Schauplatz eines globalen politischen Konflikts. 11:30 Uhr: Ollas Comunes - Praktiken kollektiver Sorge in Lateinamerika |
Sonntag, 27. September: Eleanna Pitsikaki![]() (Uwe) Als vielseitige Künstlerin bewegt sich Pitsikaki souverän zwischen Konzertbühne, Forschung und Lehre. Ihre Arbeit ist geprägt von einem tiefen Interesse an kulturellem Dialog und künstlerischer Transformation. In ihren Projekten entstehen lebendige Klangräume, in denen sich unterschiedliche musikalische Systeme – etwa Makam, Jazzharmonik und freie Improvisation – gleichberechtigt begegnen. Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr |
Sonntag, 27. September: Pride on Stage 26![]() (Martin) Eine bunte Show mit fetzigen Lipsyncs, beeindruckenden Tanzeinlagen, engelsgleichem Gesang, bewegenden Monologen und vielem mehr! Das Kellertheater bringt das ganze Spektrum queeren Talents auf die Bühne – ob lustig, sinnlich, nachdenklich oder mitreißend. Die Diskokugel hängt, die Regenbogenfahnen sind drapiert und die Wimpern und Bärte angeklebt. Kommt mit Eurem Herzensmenschen, der/dem Lieblingskolleg*innen und packt die angesäuerte Nachbarin ein und auf und hin zu dieser legendären Bühnenshow! Gemeinsam soll das Kellertheater zum Beben gebracht werden. Sonntag, 27. September um 18:00 Uhr im Kellertheater, Mainstraße 2 |
Sonntag, 27. September: Of/ Platz der guten Laune Saisonabschluss![]() (Andrea) Mathildenplatz, Offenbach |
Sonntag, 27. September: Italien![]() (Andrea) |
Montag, 28. September: Meike Winnemuth: Eine Seite noch![]() (Uwe) Lesung - Eine Veranstaltung im Rahmen von Leseland Hessen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat, erkennt: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr |
Montag, 28. September: Of/ International Safe Abotion Day![]() (Andrea) Der Internationale Safe Abortion Day macht einmal im Jahr darauf aufmerksam, dass ein sicherer und selbstbestimmter Schwangerschaftsabbruch Teil einer guten Gesundheitsversorgung und reproduktiver Selbstbestimmung ist. Dass das alles leichter gesagt ist, beweist die Notwendigkeit eines solchen Tags, Denn weltweit sterben immer noch tausende Frauen, weil sie bei irgendwelchen Quacksalbern illegal abtreiben. Hier gibt es den §218 und der eröffnet zumindest Möglichkeiten. Mit einem Infostand und Erfahrungs-Parcours lädt pro familia Offenbach von 13 bis 15 Uhr ein, sich mit den Erfahrungen von Menschen mit ungeplanter Schwangerschaft auseinanderzusetzen: Was bedeutet eine ungeplante Schwangerschaft? Welche Fragen und Entscheidungen können damit verbunden sein? Und welchen Hürden begegnen Menschen auf dem Weg zu einem Schwangerschaftsabbruch? Um 17:30 Uhr zeigt das SCAPE° in der Frankfurter Straße 39 den Film „Call Jane“. Der Film aus dem Jahr 2022 spielt im Chicago der 1970er Jahre: Die Hausfrau Joy führt mit ihrem Ehemann und ihrer Teenager-Tochter ein ruhiges Leben in der Vorstadt. Eine ungeplante Schwangerschaft bringt sie jedoch in Lebensgefahr. Joy hofft auf eine therapeutische Abtreibung, doch ihr Antrag wird abgelehnt. Ihre Suche nach einer Lösung führt sie zu den "Janes", einer geheimen Frauenorganisation, die sichere Schwangerschaftsabbrüche anbietet. Im Anschluss findet ein moderiertes Filmgespräch mit Katharina Luley, Mitarbeiterin von pro familia Offenbach und der Offenbacher Gynäkologin Dr. Julia Kowalzig statt. Gemeinsam sollen dann Eindrücke des Films aufgegriffen und mit aktuellen Fragen rund um Schwangerschaftsabbruch, medizinische Versorgung, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen verbunden werden. Foto: cottonbro/pexels.com |
Montag, 28. September: Iso Herquist & Band – Swing havin’ the Blues![]() (Andrea) Stalburgtheater, Glauburgstraße 80 |
Montag, 28. September: My Ugly Clementine![]() (Uwe) Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr |
Montag, 28. September: Niemals![]() (Uwe) Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr |
Dienstag, 29.September: Lesung: Löwenherz – Erzähl mir von Courage![]() (Daniela) Neben der Musik bietet das Kronberg Festival „Courage!“ auch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Einblicken in öffentliche Proben, Lesungen und Gesprächen. In „Löwenherz“ liest Schauspieler Michael Rotschopf; Oliver Herbert spielt Cello. Und gemeinsam zaubern sie aus Text und Musik eine Stunde über den Mut, man selbst zu sein. Walt Whitman, Oscar Wilde, Thomas Mann, Natalia Ginsburg, Dawn Avery, Iannis Xenakis und Pablo Casals – sie und weitere Stimmen begegnen sich in einer ungewöhnlichen literarisch-musikalischen Collage. Es geht um Aufbegehren und Freiheit, um Verführung und Widerstand – und um die Frage, wann Courage unser Leben verändert. Und ob wir sie manchmal erst suchen müssen, um zu entdecken, dass sie längst da ist. Ein Nachmittag für alle, die große Sprache und Musik lieben und Lust auf wagemutige Gedanken haben. |
Dienstag, 29. September: Dirk Bernemann: Gromzell. Ein Heimatroman![]() (Uwe) Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Mittwoch 30. September: Avenida im Spanish Design Pavilion![]() (Daniela) Sounds from Spain im Spanish Design Pavilion Am 30. September stehen mit Avenida fünf junge Musiker auf unserer Bühne, die sich in einem Madrider Wohnheim kennenlernten und anfingen, ihre Lieblingssongs zu covern. Bald gingen sie viral – mit eigenen Stücken. Datum: Mittwoch, 30. September 2026, 19:30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) |
Mittwoch, 30. September: Lunchkonzert![]() (Uwe) Romanfabrik, F, Hanauer Landstr. / 12.00 Uhr: Einlass und Lunch / 12.30 Uhr: Konzert |
Mittwoch, 30. September: Simon & Jan: Heiße Luft![]() (Uwe) Der Vorhang geht auf und wie Phönix aus der Asche steigen Simon & Jan auf die Bretter der Republik, um mit ihrem neuen Programm die Welt aus den Angeln zu heben! Das derzeit wohl höchstdekorierte Liedermacherduo Deutschlands gibt sich dabei bescheiden wie eh und je. Von zerbrechlichen, zärtlichen Nummern – getragen von zwei Gitarren und zwei Stimmen – über raffinierte Loop Arrangements bis hin zu orchestralen Kampfansagen ist alles dabei. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Donnerstag, 01. Oktober: Wissenschaft im Rampenlicht![]() (Uwe) Dr. Cordelia Schott: Rezeptfrei - Was Ärzte keinem sagen Dr. Cordelia Schott, Fachärztin für Orthopädie und Gastgeberin des erfolgreichen Podcasts „Gesundheit kannst du lernen“, glänzt auch auf der Bühne mit geballtem Wissen und Fachkompetenz. Im Rahmen ihres Programms „Rezeptfrei – Was Ärzte keinem sagen“ teilt sie unterhaltsam wie informativ ihr umfangreiches medizinisches Wissen und gibt Einblicke in die Welt der Gesundheit und Medizin. Verständlich und mit viel Freude vermittelt sie komplexe medizinische Zusammenhänge und kombiniert fundiertes Wissen mit praktischen Tipps, die leicht in den Alltag integriert werden können, um ein bewussteres und gesünderes Leben zu fördern. Das Programm richtet sich an alle, die sich für Gesundheit interessieren, unabhängig von Vorkenntnissen. Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Donnerstag, 01. Oktober: OF/ Staatsschutz![]() (Andrea) |
Donnerstag, 1. Oktober: Of/ Trainspotting![]() (Andrea) |
Donnerstag, 01. Oktober: Juse Ju![]() (Uwe) Nach dem lockeren, von Battlerap und Humor geprägten Top-10-Album „BAWRS“ mit Fatoni und Edgar Wasser im letzten Jahr besinnt sich Juse wieder auf das, was ihn zu einer der wichtigsten Stimmen der alternativen deutschsprachigen Rapmusik der letzten zehn Jahre gemacht hat: Nostalgische, autobiografische Zeitreisen Hand in Hand mit politisch konkreten, bissigen, teils auch satirischen Gegenwartsbetrachtungen. Aber was sich liest wie das Rezept eines politischen Liedermachers, bleibt bei Juse Ju musikalisch subbass-tief im Hip-Hop verankert. Brotfabrik / F., Dahlmannstr. 2 / Einlass: 19:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr |
Donnerstag, 01. bis Sonntag, 04. Oktober: F.I.M. Festival ´26![]() (Uwe) Das gesamte Programm des F.I.M Festival ’26 mit Acts, Zeiten und Veranstaltungsorten ist hier zu finden. |
Donnerstag, 1. bis Sonntag, 4. Oktober: F LAB FESTIVAL 2026![]() (Martin) Das Frankfurt LAB: Was ist das eigentlich für ein Ort? Beim F LAB Festival gibt es vom 1.-4. Oktober an vier prall mit Kunst unserer Partnerinstitutionen gefüllten Tagen viele Gelegenheiten, dies herauszufinden: Bei prominent besetzten Konzerten, energetischen Tanzbattles, mutigen Performances, musikalisch-tänzerischen Walking Acts und Installationen. Alles von etablierten Künstler*innen, Studierenden und Newcomern aus der freien Szene. Dazwischen und danach können in Workshops Körper und Geist in Bewegung gebracht werden. Und es wird auf dem Gelände der Schmidtstraße 12, umgeben von industriellem Charme, ausgiebig diskutiert, gefeiert und getanzt. Alle Veranstaltungsorte befinden sich im Frankfurt LAB oder auf dem Gelände der Schmidtstrasse 12. Einzige Ausnahme bildet die Stadtraum-Performance „Spuren“ (2.10., 15-18.00 Uhr). Hier genügt es, zur Anfangszeit in Frankfurt zu sein und der auf der Homepage unter der Veranstaltung hiterlegten Link zur Signalgruppe beizutreten und den Anweisungen zu folgen. Hier geht’s zum Programm: www.frankfurt-lab.de Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 |
VORSCHAU |
Freitag, 2. Oktober: Everlong - a Foo Fighters Tribute![]() (Andrea) |
Freitag, 2. Oktober: Of/ Hausner verbeugt sich vor dem Tag![]() (Andrea) |
Freitag, 2. Oktober: Floor on Fire![]() (Martin) Tanzbattle: Wenn Urban Dance auf Ballett trifft, Contemporary auf Breakdance prallt und Hip-Hop sich mit Spitzentanz misst, dann steht das Frankfurt LAB in Flammen: „Floor on Fire“ bringt unterschiedlichste Tanzstile zusammen und verwandelt den Abend in ein energiegeladenes Battle voller Kreativität, Virtuosität und überraschender Begegnungen. Tänzer*innen der DFDC, die Urban Dancers von The Saxonz sowie Tänzer*innen aus der lokalen Contemporary, Hip-Hop und Voguing Szene treten zunächst mit ihrem eigenen Stil an – doch der Wettkampf entwickelt sich schnell zu etwas völlig Neuem: Spontan entstehende gemischte Teams erobern gemeinsam die Tanzfläche und zeigen, was entsteht, wenn Grenzen zwischen Genres verschwimmen. Mit atemberaubenden Moves, improvisierter Zusammenarbeit und der unverwechselbaren Energie der Tänzer*innen lebt „Floor on Fire“ von Individualität, Mut und unbegrenzter Kreativität. Eine Jury – gemeinsam mit dem Publikum – entscheidet am Ende über das beste Team. Ein mitreißender Abend für Tanzbegeisterte, Neugierige und alle, die Bewegung in ihrer kraftvollsten Form erleben möchten. F°LAB Festival, Schmidtstraße 12 um 20.00 Uhr |
Freitag, 2. Oktober: Of/munterfel, Chaton Laveur![]() (Andrea) |
Samstag 03. Oktober: Dialogführung: Geldgeschichte global – mal anders erzählt![]() (Daniela) Dialog-Führung durch die Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ mit Kuratorin Christina Bach und Daniela Cappelluti Was hat eine kleine unscheinbare Münze mit Weltgeschichte zu tun? Die Teuerungsmedaille von 1817 erinnert daran, wie der Ausbruch des Vulkans Tambora die Welt veränderte: die Asche verdunkelte die Nordhalbkugel, der Sommer fiel aus, Ernten verdarben und Weizen wurde teurer. Mary Shelley verbrachte die regnerischen Tage im Haus und schrieb Frankenstein, und die von den Aschepartikeln rötlich gefärbten Sonnenuntergänge inspirierten die Kunst der Romantik. Wie eng Geld- und Weltgeschichte miteinander verwoben sind, zeigen viele Exponate in der aktuellen Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ im Historischen Museum. Münzen, Aktien, Banknoten und Kreditkarten, Verträge und Alltagsgegenstände erzählen von den ältesten Zahlungsmitteln, von alten und neuen Handelswegen und von der Rolle Frankfurts bei der Globalisierung des Geldes – und wie das alles die Welt gestaltet und verändert hat. Christina Bach, Kuratorin der Ausstellung, nimmt die Besucher*innen mit auf einen Rundgang. Samstag, 3. Oktober 2026, 11.30 Uhr |
Samstag, 03. Oktober: Sarah Stefanski![]() (Uwe) Ehrlicher Deutsch-Pop, persönliche Geschichten und Songs, die mitten aus dem Leben kommen: Sarah Stefanski bringt ihre „Leben Lieben“-Tour in den Ponyhof. In ihren Songs erzählt die Sängerin von Liebe und Trennung, Freundschaft, Familie, Neuanfängen und den Momenten, in denen das Leben nicht immer nach Plan läuft. Dabei trifft emotionaler Deutsch-Pop auf energiegeladene Live-Momente, eingängige Melodien und Texte, in denen sich viele wiederfinden können. Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 18:30 Uhr |
Samstag, 3. Oktober & Sonntag, 4. Oktober KID. 8+/18+![]() (Martin) Jetse Batelaan/Theater Artemis, heptaleis und BOG. „KID.“ ist zwei in eins. Zwei Aufführungen, die gleichzeitig stattfinden. Im selben Raum sitzen sich Erwachsene und Kinder gegenüber. Getrennt durch eine meterhohe Wand. Was auf der jeweils anderen Seite geschieht, bleibt verborgen. Man hört alles – doch nicht immer ist es das, was man zu hören glaubt. Und was man sieht, passt nicht unbedingt zu dem, was man hört.„KID.“ lädt Kinder (8+) zu einer philosophischen Slapstick-Performance darüber ein, was Erwachsene eigentlich sind. Hinter der Wand befindet sich der Backstagebereich: Dort setzen Erwachsene (18+) wirklich alles daran, die Vorstellung für die Kinder am Laufen zu halten – und gönnen sich dabei die eine oder andere Vergnügung für „Ältere“, etwa ein Glas Rotwein oder gelegentlich einen Hauch von Nacktheit. „KID.“ stammt von den Stars der niederländischen und belgischen Theaterszene für Junges Publikum hetpaleis und BOG. Unter der Regie von Jetse Batelaan stellen sie gemeinsam die Frage, was Erwachsensein überhaupt bedeutet. Wird man erwachsen, wenn man groß ist? Wenn man ein Haus bezahlen kann? Wenn man häufiger traurig als glücklich ist? Für Erwachsene ist „KID.“ ebenso entlarvend wie berührend, für Kinder steckt das Stück voller überraschender Entdeckungen – und für alle ist es ein urwitziges Erlebnis. Nach der Vorstellung kommen alle wieder zusammen und können – wenn sie wollen – verraten, was auf der jeweils anderen Seite tatsächlich geschehen ist. Oder auch nicht. Für Jung (8+) und Alt (18+), bitte separat Tickets buchen! Samstag, 3. Oktober um 18:00 Uhr und Sonntag, 4. Oktober um 17:00 Uhr im Deutsche Erstaufführung im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Samstag, 3. Oktober: Of/ Antifascist Tattoo Club![]() (Andrea) |
Bis Sonntag 04. Oktober: Kronberg Festival 2026: „Courage!"![]() Kronberg Festival 2026: „Courage!" Vom 22. September bis 4. Oktober verwandelt sich das Casals Forum in Kronberg wieder in eine Bühne für große Musik – knapp zwei Wochen, rund 30 Konzerte und ein vielfältiges Rahmenprogramm, alles unter dem Motto „Courage!". Weltbekannte Künstlerinnen und Künstler wie Gabriela Montero, Sheku Kanneh-Mason, Avi Avital und Fazıl Say treffen auf junge Talente und herausragende Ensembles (Youth Symphony Orchestra of Ukraine, Korean Chamber Orchestra u.v.m.) – und erzählen von Mut, Aufbruch und Zivilcourage. Das Festival ist zugleich eine Hommage an Pablo Casals, der dieses Jahr 150 Jahre alt geworden wäre und dem das Casals Forum seinen Namen verdankt. Freut Euch auf zwei Wochen voller mitreißender Konzerte, die zeigen, wie viel Kraft in der Musik steckt. |
Sonntag 04.- Donnerstag 08. Oktober: Ophelias Schattentheater![]() (Daniela) Eine poetische Geschichte von Michael Ende über die Kraft, immer wieder neu anzufangen und über die Zuversicht in das Leben. Das kleine Theater, in dem Fräulein Ophelia ihr ganzes Leben lang den Schauspielerinnen die richtigen Worte zuflüsterte, wird geschlossen. Wohin nun mit all den vielen Worten und mit dem Fräulein? Da plötzlich tauchen Schatten auf, die nach einem neuen Zuhause suchen. Ophelia hat natürlich Platz für sie in ihrem kleinen Handtäschchen und gemeinsam begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise zu neuen Theaterwelten und sogar bis an den Rand der Welt. Dauer: 50 Minuten | Familien, Kindereinrichtungen: ab 6 Jahren |Schulen/Horte: ab 1. - 5. Klasse Karten: Theaterhaus Frankfurt, Schützenstr. 12, 60311, +49 (0) 69 299861-0 |
Montag, 5. Oktober: And also the trees![]() (Andrea) |
Montag, 5. Oktober: Christiane Rösinger![]() (Uwe) The Joy of Ageing - Christiane Rösinger ist Musikerin (Vielen gilt sie als «die bedeutendste lebende Songschreiberin Deutschlands» (Frankfurter Rundschau)), Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.? Am Montag, dem 5. Oktober, liest Christiane Rösinger im Rahmen von Leseland Hessen aus diesem Buch, das kein Ratgeber ist, sondern ein bissig komisches Werk voller Erinnerungen, Gedanken und Geschichten, das am Ende einen ernsthaften Rat bereithält: weniger klagen, mehr leben. Denn alt sein heißt frei sein. Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 19 Uhr |
Dienstag, 06. Oktober: Thee Sinseers![]() (Uwe) Auf ihren Konzerten zeigen The Sinseers, wie sich Nostalgie und neue Ideen im Soul elegant verbinden lassen. Die von Multi-Instrumentalist, Produzent und Sänger Joseph Quiñones geleitete Soul-Band aus East Los Angeles umfasst eine volle Bläsersektion sowie eine kompakte Rhythmusgruppe, die ihrem Publikum ordentlich Dampf machen! Dabei verbinden die Songs der Sinseers klassische Soul-Elemente mit modernen Einflüssen. Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Dienstag, 06. September: Sun´s sons![]() (Andrea) |
Mittwoch, 7. Oktober: „lost in K“![]() (Uwe) Die Schauspielerin Katharina Bach reißt das Publikum mit ihrer eigenen intensiven Sprach- und Gesangsperformance mit in einen schwindelerregenden Kosmos aus Sehnsucht, Liebeswucht, radikaler Zärtlichkeit und vor Lachen regnenden Augen. Mit ihrer sonoren Stimme, ihrer sich im Loop entfaltenden Gitarre und Trompete, bettet sie sich in die Worte von Nick Cave, Joseph Murphy, Katharina Bach. Zu dieser "Mixed Kitchen of poems & lyrics“ teilt sich der Jazzmusiker Jens Düppe auf eine verrückt-beeindruckende Art in zwei und bedient gleichzeitig Schlagzeug, Klavier und Elektronik. Romanfabrik, F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Mittwoch, 7. Oktober: Of/ Taxi Driver zum 40.![]() (Andrea) |
Mittwoch, 7. Oktober: Tristan Brusch![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Donnerstag, 8. Oktober: Pflanzenfotografien![]() (Andrea) |
Freitag 09. Oktober: Wohnzimmerkino![]() (Daniela) Daniel Brettschneider hat eine neue Reihe: Wohnzimmerkino in der Werkstatt im Danzig am Platz. Los gehts mit: „Aftersun“ (OmU) Tickets: https://www.eventbrite.de/e/wohnzimmerkino-aftersun-omu-tickets-1998866107335?aff=erelpanelorg |
Freitag, 9. Oktober Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20.30 Uhr |
Dienstag, 13. Oktober: 1000mods![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Dienstag, 13. Oktober – Dienstag, 3. November: COMMUNITY DANCE![]() (Martin) Von 14 bis 99 Jahren - Workshop für Anfänger*innen - Die Freude am Tanz entdecken und erleben! In diesem Workshop vermittelt die DFDC verschiedene Grundlagen des zeitgenössischen Tanzes. Ausgangspunkt für die tänzerische und künstlerische Entdeckungsreise sind die Produktionen der Company. Es geht um ein Eintauchen in die jeweiligen Bewegungssprachen, Musikwelten und Choreografien der beteiligten Künstler*innen. Die Workshops laden ein, dem nachzuspüren, miteinander in Kontakt zu treten, sich auszuprobieren und eine neue Bewegungssprache zu erforschen. Alle Teilnehmer*innen ab 14 Jahren sind willkommen; Verschiedene Vorkenntnisse und körperliche Möglichkeiten werden berücksichtigt. Weitere Infos hier: https://www.dfdc.de/workshops/2026-10-13-frankfurt (4 x dienstags von 19:00 – 20:30 Uhr): COMMUNITY DANCE der Dresden Frankfurt Dance Company |
Dienstag 13. bis Samstag 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten! Dass ein Festival wie das Frankfurter nur Ausschnitte zeigen kann, versteht sich von selbst, ebenso dass das Mutterland des Jazz dabei nicht ausgeschlossen werden soll. Es ist mit Myra Melford’s Fire and Water Quintet, der Vibrafonistin Sasha Berliner oder der in den USA lebenden malaysischen Bassistin Linda May Han Oh gut vertreten. Mit von der Partie in Melfords Band: die in Brooklyn ansässige deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock. In der Welt des Jazz werden Grenzen seit jeher am liebsten überschritten, wie man auch an den Musiker*innen erkennt, die in Europa eine Heimat gefunden haben und ihre Perspektiven einbringen. Die fruchtbaren Resultate europäischer Weltoffenheit führt beispielhaft die Band von Andrés Coll vor Augen, in der sich Musiker aus Marokko, Spanien und Polen begegnen und gegenseitig inspirieren. Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt. Dabei gehört Sclavis zu denen, die aus Jazztradition und einer schwer zu beschreibenden europäischen Sensibilität einen eigenen Sound geformt haben, genau wie Christof Lauer oder Émile Parisien und natürlich Norma Winstone, die den europäischen Jazzgesang stärker geprägt hat als irgendwer sonst. Auch das Schaffen von Nicolai Thärichen und Ali Neander lässt sich in der Spannung zwischen grenzüberschreitenden Inspirationen, europäisch geprägter Perspektive und eigenständiger Kreativität verorten. Wie neben diesen mehr oder weniger alten Größen eine junge Generation des europäischen Jazz ihren eigenen Weg sucht, wird auf diesem Festival an Andrés Coll, Darius Blair, Finn Heine, Elliot Galvin und Emma Rawicz sichtbar. Sie und Ali Neander sind dieses Jahr die Gäste der hr-Bigband. |
Mittwoch, 14. Oktober: Alex Solman & Gereon Klug: Staying Alive![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Einlass: 19 Uhr |
Donnerstag, 15. Oktober 2026: Weimarer Kabarett: Goethe Zeiten, schlechte Zeiten![]() (Uwe) Die zwei Wortakrobaten Liebermann und Gelloz verknoten sich die Zungen und strapazieren die Lachmuskeln: Weimar mit Witz, Kabarett mit Klassik, Goethe mit Gags. Scheinwerfer an – oder um es mit Goethe zu sagen: „Mehr Licht“! In einem bunten, musikalischen und urkomischen Abend gehen sie dem Geheimrat Goethe auf die Spur. Und wagen den Vergleich seiner Epoche mit heute. Ganz klar: Früher war alles besser. Damals war heute noch morgen und gestern heute - heute unvorstellbar! Das Weimarer Kabarett stellt die wichtigen Fragen: Wer ist der moderne Goethe? Warum stieß der Geheimrat bei Beethoven auf taube Ohren? Was würde den Dichterfürsten heute mehr beeindrucken - die Künstliche Intelligenz der Maschinen oder die natürliche Blödheit der Mitmenschen? Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Freitag, 16. Oktober: Goldford![]() (Andrea) |
Freitag 16. Oktober: Vintage Soundsystem # 31 Der Atem des Akkordeons mit Vassily Dück![]() (Daniela) Ich bin ein großer Fan von Vassily Dück. Ich versuche heute Abend dabei zu sein Das Spiel des Akkordeons hat sich über die Jahrhunderte quer über alle Kontinente und durch die unterschiedlichsten Kulturen als eigene Kunstform entwickelt: Der Exportschlager aus Deutschland (egal ob aus Trossingen oder Klingenthal) ist aktuell das Instrument des Jahres: Ein guter Grund einen echten Meister des „Piano des kleinen Mannes“ einzuladen uns in Wort und Klang in all seiner Vielfalt erleben zu lasen. Detlef Kinsler, ein regelmäßiger Gast des Vintage Soundsystems stellt ihn so vor: Vintage Soundsystem # 31 |
Sonntag, 18. Oktober: Veronika Fusaro![]() (Andrea) |
Mittwoch, 21. Oktober: Of/ Komische Nacht![]() (Andrea) Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr |
Mittwoch, 21. Oktober: Tito & Tarantula![]() (Andrea) |
Freitag, 23. Oktober: Mahler 1 dirigiert von Susanna Mälkki in der Alten Oper![]() (Daniela) Susanna Mälkki galt lange als Spezialistin für die Neue Musik, doch mehr und mehr fokussiert sie sich nun auf die Klassiker. Und was kann da besser passen als Mahlers »Erste«, ein Werk an der Schnittstelle zwischen spätromantischem Großklang und atemberaubend aktuell wirkender Radikalität. Doch natürlich lässt die Musik von heute die finnische Dirigentin nicht los. So kombiniert sie Mahlers plastisch-kühne 1. Sinfonie mit einem Werk, das von letzten Dingen spricht, ganz wörtlich, von Sinn und Bedeutung des menschlichen Lebens, von Tod und Stille. Ihr Trompetenkonzert HUSH erwies sich als Kaija Saariahos Vermächtnis: Susanna Mälkki dirigierte 2023 die posthume Uraufführung, an der Trompete damals wie auch nun ihr Landsmann Verneri Pohjola. Als »wirklich stark atmosphärisch und ergreifend« beschreibt er das Werk, in dem er gleichsam die »Stimme der Komponistin« sei. Das Eindringen des Geräuschhaft-Alltäglichen ist hier in die Musik einkomponiert, wie man es ja auch bei Gustav Mahler so klangintensiv erleben kann. Folgende Werke werden gespielt: Kaija Saariaho | HUSH – Konzert für Trompete und Orchester & Gustav Mahler | 1. Sinfonie Hier gibt’s weitere Infos: Mahler 1 | hr-sinfonieorchester.de Alte Oper, Konzerteinführung: 19 Uhr, Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause |
Freitag 23. Oktober: Hilal und Family x FNK![]() (Daniela) "Wir laden ein zum großen Familienessen! Unsere Freundin Hilal kocht gemeinsam mit ihrer Mama Hülya und ihrer Schwester Mehtap – zwei Generationen an einer Küchentheke. Die Familie stammt aus der Türkei, wo gemeinsames Essen einen ganz besonderen Stellenwert hat, und auch Hilals Wurzeln liegen in der Gastronomie: kochen, essen, Gäste empfangen – für sie gehört das einfach zusammen. Neben Job und Familie engagiert sich Hilal regelmäßig bei Stützende Hände, einem gemeinnützigen Verein, der seit 2016 täglich warme Mahlzeiten an Menschen in Wohnungsnot in Frankfurt verteilt. Gelebte Gastfreundschaft at its best – und genau die bringen die drei mit ins Danzig. Zur Begrüßung gibt es Raki, Şalgam und Honigmelone mit Käse auf den Tischen, dazu türkische Mezze und warmes Fladenbrot zum Teilen in der Tischmitte. Anschließend zwei Hauptgänge zur Auswahl. Zum Dessert Künefe mit Maraş-Eis. Eine Küchenparty mit großartigem türkischem Essen und ganz viel Herzlichkeit – was gibt es Besseres an einem Herbstabend?" Hilal und Family x FNK |
Samstag 24. Oktober: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!![]() (Daniela) Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt. In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören? Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden. Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026). https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“ |
Donnerstag 29. - Samstag 31. Oktober: Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch![]() (Daniela) Meine Freundin Christian Lutz hat mich auf dieses tolle Konzept aufmerksam gemacht. Wer kommt mit nach Mühlheim? Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch |
Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV![]() (Uwe) diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Donnerstag, 29. Oktober, bis Samstag, 31. Oktober: Mühlheim/ Halle für Alle![]() (Andrea) Willy-Brandt-Halle, Dietesheimer Straße 90, Mühlheim am Main |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
Freitag, 30. Oktober: OF/ Ein fast perfekter Antrag![]() (Andrea) |
Samstag, 31. Oktober: Sven Regener liest aus "Frankie und Freddie"![]() (Martin) Frankie und Freddie Lehmann, zwei Brüder aus Bremen, in Westberlin, 1980. Während der eine seit Wochen damit beschäftigt ist, in Kreuzberg Fuß zu fassen, will der andere weiterziehen nach New York, musste aber erst einmal am Kudamm im Probandenhotel wohnen und als Versuchskaninchen für Antidepressiva herhalten. Jetzt, einen Tag vor Heiligabend, hat er Angst vor Menschen, kann nicht mehr U-Bahn fahren und verliert eine wichtige Tasche. NDR.de schreibt: Auszug aus “Frankie und Freddie” Und genau darum geht es in ‚Frankie und Freddie‘: Was passiert, wenn man mit Anfang 20 versucht, erwachsen zu werden - und neben einem plötzlich wieder der Mensch steht, der einen noch als Kind kennt?“ Samstag, 31. Oktober um 19:30 Uhr: Sven Regener liest aus seinem neuen Roman |
Sonntag, 8. November Robert Habeck: Arctic Meltdown![]() (Martin) Neuvermessung der Welt - Nicht zuletzt die Drohungen des amerikanischen Präsidenten haben den Blick der Welt auf die Arktis gelenkt. Robert Habeck, ehemaliger deutscher Vizekanzler, zeigt in seinem neuen Buch „Arctic Meltdown“ (KiWi), welche Interessen die Weltmächte im hohen Norden verfolgen. Und er erklärt, was das für die internationale Friedensordnung bedeutet. Denn wo früher ewiges Eis die Grenzen der Zivilisation markierte, entscheidet sich heute die Zukunft unserer Sicherheit. Habeck skizziert die Geschichte der Arktis, auch die Ausbeutung durch Dänemark, erzählt von den Menschen, die dort leben, und blickt hinter die Kulissen der Weltpolitik. Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt. |
Donnerstag, 12. November: Of/ Heimsuchung![]() (Andrea) |
Samstag, 14. November: The OhOhOhs Jubiläumssause![]() (Andrea) Lola Montez, Honsellbrücke |
Freitag, 20. November: Of/ Couscous und Geheimnisse![]() (Andrea) |
06. November - 02. Dezember: HENNI NACHTSHEIM & BAND „Es wird Zeiten geben“ – Die Jubiläumstour![]() (Daniela) Viele kennen ihn als die eine Hälfte von „Badesalz“, oder auch als früheres, langjähriges Mitglied der „Rodgau Monotones“. Hier hat er zusammen mit Ali Neander jede Menge Stücke wie „Erbarmen-zu spät-die Hesse komme!“, „Kleiner Pirat“, „Mein Freund Harvey“ u.a. geschrieben. Zurzeit sind beide mit riesigem Erfolg bei „Adlerherzen“ auf der Bühne, einem Stück über Eintracht Frankfurt, das Henni sich ausgedacht und geschrieben hat und für das Ali die Musik komponierte. Eigentlich kaum zu glauben, aber 2026 ist es nun schon 20 Jahre her, dass Hennis erstes musikalisches Soloalbum „Es wird Zeiten geben“ erschien - musikalischer Produzent natürlich sein Freund Ali Neander. Und weil man so etwas durchaus ein bisschen feiern darf und soll, haben beide beschlossen, eine Band zusammenzustellen und damit auf kleine Jubiläumstour zu gehen. Im Gepäck also das genannte erste Album sowie das zweite mit dem hübschen Titel „Dann tanzt die Omma mit George Clooney!“ plus einige wunderbare Coverversionen! Neben Henni und Ali dabei sind die Musiker der „Adlerherzen-Band“ Martin „Doggo“ Kessler (Drums), Andie Mette (Bass), Bernd Schmidt (Keyboards) sowie Almut Ritter (Geige) und Katja Gorol (Gesang). |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Bis Donnerstag, 15. Oktober: "Care Machines - Vulnerable Systems" im Atelierfrankfurt![]() (Petra) Care-Arbeit bildet das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und bleibt dennoch häufig unsichtbar und strukturell unterbewertet. Zugleich verändern digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Bedingungen von Fürsorge grundlegend: Assistenzsysteme unterstützen Pflege, emotionale Interaktionen werden technisch simuliert. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Gruppenausstellung „Care Machines - Vulnerable Systems“ an. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die neue Perspektiven auf das Verhältnis von Care und Künstlicher Intelligenz eröffnen und Fragen nach Empathie, Fürsorge, Teilhabe und Verantwortung im digitalen Zeitalter aufwerfen. Die Ausstellungseröffnung bildet zugleich das Grand Opening des Take care!-Festivals. Abbildung: ©Maja Smrekar, SPASM: autoportrait, produced by A/POLITICAL, 2024 Care Machines - mit Jordan Rita Seruya Awori, Maja Smrekar, Superflux, Venera Kazarova, ein Projekt des Frauenreferats Frankfurt in Kooperation mit Take care! – Festival of Solidarity and Resistance, Ort: Ausstellungsraum im Basement, UG des Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 3, Öffnungszeiten: dienstags - freitags: 11 -18 Uhr (nur nach Voranmeldung hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Bis Sonntag, 01. November: Jubiläumsausstellung "60 Jahre Schöne Bücher" der Stiftung Buchkunst im MAK![]() (Petra) Ein Freund hat mich verständnislos angeschaut: “Nur” Bücher, aber ich freue mich als Bücher-Nerd jedes Jahr über die ausgezeichneten schönsten Bücher. Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 zeichnet die Stiftung Buchkunst jährlich herausragende Beispiele der Buchgestaltung und -herstellung im Wettbewerb “Die Schönsten Deutschen Bücher” aus. Die Jubiläumsausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Buchgestaltung und dokumentiert die kulturelle Bedeutung des Buches als ästhetisches Objekt. Im Museum werden sowohl historische als auch zeitgenössische Werke präsentiert, die die Vielfalt und Innovation der letzten 60 Jahre widerspiegeln. Ein unabhängiges Auswahlkuratorium aus Expert*innen aus den Bereichen Buchgestaltung und Buchherstellung, Literatur, Kunst, Fachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch hat die Exponate aus dem umfangreichen Archiv der Stiftung in Frankfurt ausgewählt. Die Auswahl verdeutlicht die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den ästhetischen, sozialen und technologischen Entwicklungen der Buchgestaltung. Begleitend zur Ausstellung wird ein Gesprächsprogramm angeboten, das sowohl historische Entwicklungen als auch zukunftsweisende Themen wie die Auswirkungen der Digitalisierung und nachhaltige Praktiken in der Buchproduktion thematisiert. Hier setzt die Stiftung Buchkunst nicht nur einen Blick zurück auf ihre eigene Geschichte, sondern setzt auch einen wichtigen Impuls für die Zukunft der Buchgestaltung und deren kulturelle Bedeutung im digitalen Zeitalter. Motiv: ©Stiftung Buchkunst, Visuals: Studio Tillack Knöll, Design Practice Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher - Jubiläumsausstellung, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 14 (7) Euro, barrierefrei |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Bis Montag, 04. Januar 2027: "Calling Walter Benjamin" - Frankfurter Kunstsäule mit Pietro Finelli![]() (Petra) Die Frankfurter KunstSäule hat ab heute eine spannende neue Hülle: der Mailänder Künstler Pietro Finelli untersucht mit seinen filmischen Collagen urbane Stadträume und setzt dabei private und öffentliche Interieurs in Beziehung zueinander. “Die Besonderheit dieses Ortes, an dem sich die Kunstsäule befindet – in einem kleinen städtischen Park, durchzogen von den Resten alter historischer Gräber –, bewirkt, dass sich mein Eingriff in der Mitte eines Weges verortet: Er richtet sich an die Lebenden, aber auch an jene, die nicht mehr da sind. Ein Ort ist niemals neutral; er ist das Ergebnis von Schichtungen über die Jahrhunderte hinweg. Die Kunstsäule ist als ein Kreuzungspunkt konzipiert, als ein Ort der Überschneidungen, der sich an die Lebenden und die Toten, an die Gegenwart und die historische Vergangenheit richtet, nicht ohne einen Funken Zukunft – jener Zukunft, die sich fortwährend in den Sekunden der Zeit/des Jetzt auflöst.”, erläutert er. Finelli wollte den Turm als einen Ort der Erinnerung gestalten, wie ihn der hebräische Begriff ZAKHOR (זכור†) treffend bezeichnet. Dieses Wort ist im Inneren der Kunstsäule verborgen, in ihrem eigenen intimsten Kern: Denn die Kunstsäule, die nun die Gewänder der Geschichte angelegt hat, wird zu einem emblematischen Ort, zu einem sich ausstrahlenden Kreuzungspunkt im verwundeten Raum der Stadt, aber ebenso im Raum der Zeit – wie ein Leuchtturm, der sein Licht sowohl auf das ruhige Meer als auch auf das stürmische richtet. Er signalisiert die Gefahr und markiert zugleich den Ort, macht ihn zum Emblem. Der Künstler glaubt, dass die Aufgabe der Kunst darin besteht, Energiezustände zu aktivieren, lebendige Masse im Anschein ihrer Ruhe hervorzubringen – etwas, das zu jenen spricht, die zu fragen oder zu befragen verstehen, wie das Orakel von Delphi. Sein Eingriff ist zugleich eine Hommage an Walter Benjamin, einen Autor, den er immer geliebt hat. Abbildung: ©Pietro Finelli Frankfurter KunstSäule: "Calling Walter Benjamin" von Pietro Finelli, Ecke Brückenstraße / Gutzkowstraße, Öffnungszeiten: 24/7 (Ausstellung bis 04.01.2027), Eintritt: frei |
Bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung „Tony Rizzi: Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ im Fotografie Forum Frankfurt![]() (Petra) Beim Stichwort „Tony Rizzi“ bekomme ich glänzende Augen: Erinnere mich an wilde Partys in seiner Wohnung in den Neunzigern, damals hatte ich das Gefühl, dass er mit seinem Glamour und seinen Projekten einiges Großstadtfeeling nach Frankfurt gebracht hat. Mittlerweile lebt und arbeitet er 40 Jahre in der Stadt – und hat unser Kulturleben in dieser Zeit stark mitgeprägt. Und Forsythe ja sowieso. Auf jeden Fall läuft im Fotografie Forum Frankfurt ab heute eine Ausstellung, die dem US-amerikanischen Tänzer, Choreografen und Fotokünstler Tony Rizzi gewidmet ist, auf die ich sehr neugierig bin. Ausgehend von seiner internationalen Arbeit im Tanz wurde die Fotografie für Rizzi zu einem weiteren kreativen Prozess, um sich mit anderen zu verbinden. Erstmals ermöglicht die Schau einen tiefen Einblick in seine intuitive fotografische Praxis. Von seinen frühen Schwarz-Weiß-Fotografien, über die charakteristischen Polaroids und Fotocollagen bis hin zu den aktuellen Videoarbeiten veranschaulichen die Werke seine künstlerische Vielseitigkeit. Teil der Ausstellung sind auch Nachbildungen von Küche und Wohnzimmer seiner Wohnung im Bahnhofsviertel, in denen die Besucher*innen den Künstler an einigen Tagen, an denen es heißt „Tony is in the house“ auch treffen können. Begleitend zur Ausstellung erscheint auch seine erste Monografie und Workshops am 31.10.+01.11. mit Rizzi könnt Ihr außerdem hier buchen. Foto: ©Tony Rizzi „An Accident, 1996“ 2026 Tony Rizzi „Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ – Ausstellung, Ort: Fotografie Forum Frankfurt, Adresse: Braubachstr. 30 - 32, Vernissage Freitag ab 19 Uhr (Öffnungszeiten dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr), Eintritt: 8 (5) Euro, bedingt barrierefrei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |
Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset![]() (Martin) Stilleben mit Gemüse im Städel Museum „Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie… Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch) Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. Eine Ausstellung zum Entdecken! Städel Museum, Schaumainkai 63 |
Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM![]() (Petra) Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei |








































































































