25.09.-01.10.2026

Filmempfehlung

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Wenn ihr diese Zeilen lest, bin ich zum letzten Mal bei FAIRkickt dabei. Drei Wochen lang habe ich gemeinsam mit Marlene Haas von Lust auf besser leben, großartigen Studierenden und Auszubildenden der Stadt Frankfurt und tollen Kreativen ein kreatives Bildungsprogramm zum Thema Nachhaltigkeit für 1700 Schüler:innen im Sportquartier im Stadtwald auf die Beine gestellt. Ein super Erfolg, aber auch wahnsinnig anstrengend. Am Samstag ziehen wir mit drei LKWs zurück an den Paulsplatz.

Bis auf wenige Tage habe ich jeden Tag moderiert. Erst gestern dachte ich: Ich pack das nicht mehr. Vor mir saßen 100 hibbelige Schüler:innen eines 5. Jahrgangs, kaum ein Satz war in Ruhe zu Ende zu bringen. Doch bei der Abschlussmoderation präsentierten genau die Kids, von denen man morgens dachte „das wird nie etwas", stolz ihre Arbeiten – und ich war super happy.

Ich moderiere super gerne. Am liebsten Veranstaltungen wie jahrelang die Frankfurter Bühne beim Museumsuferfest oder Filmfestivals wie die Visionale. Auf die meisten Moderationen kann man sich nicht vorbereiten, weil man die Fülle der Darbietungen oder Filme vorher nicht sichten kann, bzw. bei FAIRkickt keine Zeit war sich die Workshopergebnisse vorher anzuschauen. Man muss sich spontan Fragen überlegen. Eine Moderation ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Beim up-and-coming Filmfestival in Hannover lief der Film „Kleine Wölfe" von Justin Peach & Lisa Engelbach. Am Ende saß ich mit den Tränen ringend in einem schweigenden, ergriffenen Publikum und musste mir erst Taschentücher besorgen, bevor ich Justin – bei seinem Kinodebüt – interviewen konnte

Am Sonntag ist Justin Peach mit „Kleine Wölfe" im Mal Seh'n Kino, in Begleitung von Sonu. Sonu ist der Junge, den Justin im Film dokumentiert hat: Mit 11 Jahren lebte er klebstoffschnüffelnd auf den Straßen von Kathmandu. Zehn Jahre später kehrte Justin mit seiner Filmpartnerin Lisa Engelbach zurück nach Nepal und fand Sonu wieder – gezeichnet von Drogensucht, aber fest entschlossen, sein Leben für seine kleine Tochter zu verändern. Daraus entstand der zweite Film, STREET LINE. Als Ansporn gaben sie Sonu ein Versprechen: Schafft er den Entzug, holen sie ihn nach Deutschland.

Heute – nach sechs Jahren ohne Drogen – wird dieses Versprechen eingelöst.

Ich wäre sooo gerne ins Kino gegangen … aber ich kann leider nicht. Ich hoffe, ihr könnt euch den Film anschauen. (Mehr zum Film unten in den Tipps)

Lebt wild!
Daniela

Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Petra, Martin, Uwe und Erik

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Martin)

Bitte schickt Eure Antwort an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)
Jeweils 2 x 2 Tickets für …

* Samstag, 26. September um 18:00 Uhr für Nocturne (Parade), Compagnie Non Nova – Phia Ménard im Künstler*innenhaus Mousonturm
* Samstag, 3. Oktober um 18:00 Uhr für KID. 8+/18+, Jetse Batelaan
* Sonntag, 27. September um 18:00 Uhr: Pride on Stage - Queere Bühnenshow im Kellertheater

Gewinnfrage: Wie heißt Peter Gabriels Jahrhundertalbum aus 1986? (Siehe Musik von Uwe & schreibt mit der Antwort an Martin, welche Veranstaltung Ihr besuchen wollt)
Foto: © Sigrid Spinnox

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net)
1 x 2 Tickets für zwei Konzerte im Rahmen des Kronberg Festival 2026 „Courage!“, im Casals Forum, Kronberg: 
Fr, 2.10. Supermusik. Kinderkonzert mit sechs Musikerinnen und Musikern des Bridges Kammerorchester
Sa, 3.10.Stegreif freeEroica mit Stegreif – The Improvising Symphony Orchestra 
Gewinnfrage: Welche Sängerin tritt am 5.10. in der Centralstation auf?
Foto: (c)_Frederik_Ferschke

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net)
1 x Familienticket für das Kindertheaterstück: Ophelias Schattentheater im Theaterhaus Schützenstrasse. 
Gewinnfrage: Wer liest am 31.10. im Schauspiel Frankfurt? (Siehe Vorschau) 

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net)
2 x 2 Tickets für das Große Reihe-Konzert des hr-Sinfonieorchesters „Mahler 1“ am Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr, Alte Oper
Gewinnfrage: Um welches Thema geht es in dem Theaterstück: "High", das am 25.09. gespielt wird?
Foto: (c) Jiyang Chen 

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com).
Je 2 x 2 Tickets für Veranstaltungen in der Centralstation

Dienstag, 06. Oktober: Thee Sinseers
Mittwoch, 14. Oktober: Alex Solman & Gereon Klug: Staying Alive

Schreibt einfach, welche Veranstaltung Ihr besuchen wollt.
Bereits vorliegende Nachrichten werden weiter berücksichtigt. 

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
1 x 2 Gästelistenplätze für Everlong am Freitag, 2. Oktober im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Der ehemalige Kulturamtsleiter hat ein neues Buch geschrieben und stellt dies wo vor?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
1 x 2 Gästelistenplätze für “Sun´s Sons” am Dienstag, 6. Oktober im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Welchen in Schottland spielenden Film hätte ich ohne Untertitel nie verstanden? 

MUSIK über Peter Gabriel

(Uwe)

Dass „So“ von Peter Gabriel eine gute Platte ist, war mir durchaus bewusst (war bei Songs wie „Red Rain“ und vor allem „Don´t give up“ nicht zu überhören), ich nahm sie auch bereits rund um ihre Veröffentlichung im Jahr 1986 durchaus wahr (nicht zuletzt wegen dem legendären „Sledgehammer“-Video). Die herausragende Qualität des Albums und seine Bedeutung blieb mir damals aber durchaus verborgen, auch, was für ein großartiger Künstler und Sänger Peter Gabriel war (und noch immer ist). Ich hatte als die Platte (später die CD) zuhause und kaufte auch den Nachfolger „Us“, die noch unbeachteter als „So“ in meiner Sammlung schlummerte. 

Diese Woche schnappte ich irgendwo die Geschichte auf, dass Sänger Ozzy Osbourne von Peter Gabriels Album „So“ dermaßen begeistert war, dass er es über ein Jahr ununterbrochen hörte. So anhaltend, dass sich sein Leibwächter zeitweise beurlauben ließ, weil er die Musik nicht mehr hören konnte. Ich hörte mir daraufhin die „So“-Folge des „Meilenstein-Podcasts“ vom SWR an, in dem wöchentlich wichtigen Platten aus der Musikgeschichte besprochen werden. Die Musikredakteure erzählen darin über die Künstler/innen, die gesellschaftliche Situation in der Zeit der damaligen Aufnahme und sezieren die Lieder (Arrangements, Texte …). Danach hörte ich die Platte im Ganzen und wählte einige Songs für eine Playlist aus, fügte Lieder von anderen Platten dazu und höre diese nun schon seit Tagen. Neben der offensichtlichen Größe vom Trost spendenden „Don´t Give Up“, dem Duett mit Kate Bush, das Elton John nach eigenen Angaben von der Alkoholsucht heilte, blieb bei mir besonders das Lied „Secret World“ hängen. Das ist von der „Us“ und es ist so abartig gut, dass ich immer wieder zum Anfang zurück skippe, wenn es langsam ausläuft (es läuft bei 7 Minute Länge ausdauernd aus).

Freitag 25. September: High - Irgendwer hat immer Irgendwas

(Daniela)

Wenn ich tagsüber die Kids erlebe denke ich so oft: Ich hofe ihr habt jemanden, der mal mit Euch ins Theater geht…

Hier wäre ein Tipp: Das Theaterhaus Ensemble zeigt im Gallustheater High - Irgendwer hat immer Irgendwas

Ein Theaterstück über Rausch und Abhängigkeit für ein Publikum ab 13 Jahren

Mit 13 gekifft, mit 15 Partydrogen, mit 17 Benzos, dann Opiate. Eine „typische“ Drogen-Karriere? Die Inszenierung „High“ beschäftigt sich mit Konsum, Missbrauch und dem gesellschaftlichen Umgang mit Medikamenten, besonders Schmerz- und Beruhigungsmittel bei jungen Menschen.
„Gab es einen Moment, wo du dachtest, Scheisse, ich bin abhängig…?“
„Also der Gedanke kam eigentlich bis zum Ende so nicht… es war ein großer Mix aus allem, es war sowohl Gefühle intensivieren als auch Gefühle kontrollieren. Es war Gefühle wegdrücken, es war auch Sicherheit, es war Hilfsmittel, es war alles.“

Mit diesem persönlichen Stück, das sich aus dem Erlebten entwickelt und auf der Bühne künstlerisch ausgelotet wird, wollen Mutter und Sohn den Dialog mit jungen Menschen eröffnen: über die Mechanismen von Rausch und Abhängigkeit.

Ausgezeichnet mit dem Kinder- und Jugendtheaterpreis der Stadt Frankfurt „Karfunkel“ 2025, eingeladen zum Augenblick mal! Festival Berlin 2027 

Am Freitag, 25.09.26 um 19 Uhr im Gallustheater 
Tickets: www.gallustheater.de/2026/09/highthr.php

Freitag 25. September: AN EVENING OF GOOD MUSIC & GOOD DRINKS

(Daniela)

Nach dem Abbau werde ich vielleicht noch auf einen Drink bei P-Do vorbeischauen. Verdient habe ich ihn mir :-)

Am Freitag geht’s ins Logenhaus – eine der gemütlichsten Bars Frankfurts, in der man sich ein bisschen in eine andere Zeit versetzt fühlt. 

Die perfekte Kulisse für Kosmik Kat, um euch in bester LAZY.-Tradition einen facettenreichen, herzerwärmenden musikalischen Cocktail zu servieren: Italo, Brazil, Afro, Disco, Soul, Funk, Caribbean Grooves, House, Sounds aus aller Welt und alles, was sich gerade richtig anfühlt. Anything goes!

Die passenden Drinks kommen vom Logenhaus-Team, die slick Dance Moves von euch. 

Kommt am besten früh – der Eintritt ist frei, der Platz begrenzt und erfahrungsgemäß wird’s gut besucht!

Freitag, 25. September 2026 · 19–1 Uhr
Logenhaus · Finkenhofstraße 17 · Frankfurt Innenstadt; Eintritt frei

Freitag 25. September: Sounds from Spain im Spanish Design Pavilion

(Daniela)

Sounds from Spain im Spanish Design Pavilion … noch zwei furiose Livekonzerte in einmaligem Ambiente: 

Nach Calequi y las Panteras, Caamaño & Ameixeiras und Queralt Lahoz präsentiert Sounds from Spain nun zwei weitere Bands im "Drac"(bei Regen im Saal). 

Beim ersten Termin am 25. September freuen wir uns auf Marisa Valle Roso. Sie verbindet asturische Folklore mit Pop, Elektronik und kritischen Texten und stand auf der Bühne u.a. mit Silvia Pérez Cruz, Jorge Drexler, Joaquín Sabina, Estopa und Rozalén. 

Datum: Freitag, 25. September 2026, 19:30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Wo: Instituto Cervantes (Amerika Haus), Staufenstr. 1, 60323 Frankfurt am Main
Ticket: 10 Euro / ermäßigt: 5 €
Vorverkauf:https://spanish-design-pavilion.ditix.shop/event/vm65xa8a2l733pyn
Hinweis: Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Saal des Instituto Cervantes statt.
Veranstalter: ICEX, Sounds from Spain, World Design Capital & Instituto Cervantes.

Freitag, 25. September: Tom Gregory

(Andrea)

“Never let me down” läuft in der Heavyrotation und Tom Gregory hat mit seiner britischen Ehrlichkeit und unwiderstehlichen Melodien auf Erfolgskurs. "Mit Songs, die gleichzeitig Herzschmerz und Hoffnung transportieren, gehört er längst zu den spannendsten Popstimmen Europas. Geboren 1995 in Blackpool, England, erbte Tom Gregory durch die CD-Sammlung seines Vaters früh die Liebe zur Musik - und begann schon als Teenager, eigene Songs in seinem Kinderzimmer zu schreiben. Erste Bühnenerfahrung sammelte er mit 17 bei „The Voice UK“, bevor er sich in der BBC-Serie „The A Word“ als Schauspieler ausprobierte. Doch schon bald zog es ihn zur Musik. In Hamburg fand Gregory mit Kontor Records sein musikalisches Zuhause. Seine Debüt-Single „Run To You“ wurde 2017 zum Überraschungserfolg und zählt heute über 30 Millionen Streams. Nach dem Radiohit „Fingertips“ gelang ihm 2020 mit der VIZE-Kollaboration „Never Let Me Down“ der endgültige Durchbruch: Über 200 Millionen Streams sowie mehrfache Gold- und Platin-Auszeichnungen machten den Song zu einem der größten europäischen Pop-Erfolge des Jahres.
Mit seinem Debüt-Album „Heaven in a World So Cold“ (2020) und dem Nachfolger „Things I Can’t Say Out Loud (2021) festigte Gregory seinen Ruf als einer authentischsten Songwriter seiner Generation. Seine Musik erzählt von verpasster Liebe, Selbstzweifel und der Suche nach Zugehörigkeit – ehrlich, direkt und immer getragen von seiner markanten Stimme." Support: BOY LOCO, Opener: SOPHIA RESCH. Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße 

Freitag, 25. und Sonntag, 27. September: „Ellen Babic“ im Titania Theater

(Daniela)

 „Ellen Babic“ im Titania Theater

Schuldirektor Balderkamp kommt in die Wohnung seiner Kollegin Astrid, um mit ihr über einen ungeheuren Vorwurf zu sprechen: Hat sie auf einer Klassenfahrt eine Schülerin verführt? Erfolgsautor Marius von Mayenburg seziert mit bitterbösem Humor und messerscharfen Dialogen das feine Netz aus Macht, Missbrauch und bürgerlicher Doppelmoral. Das Freie Schauspielensemble setzt diesen Psychokrimi gekonnt um mit Michaela Conrad, Jana Saxler und Hans-Peter Schupp. Sehenswert!

Fr, 25.09.2026, 20 Uhr, So, 27.09.2026, 18 Uhr, Fr, 23.10.2026, 20 Uhr, Sa, 24.10.2026, 20 Uhr, Sa, 31.10.2026, 20 Uhr, So, 15.11.2026, 18 Uhr, Fr, 20.11.2026, 20 Uhr, Sa, 28.11.2026, 20 Uhr
Titania Theater, Basaltstr. 23, Frankfurt

Freitag, 25. September bis 7. November: Aslı Özdemir

(Andrea)

Wunderbar, gerade Aslı Özdemir gegoogelt, ein Interview mit ihr bei der TAZ gefunden und dann dort auf “links lesen, rechts bekämpfen” gestoßen (https://taz.de/taz-zahl-ich/all-you-can-read/!v=5a0a7393-613c-4795-bca0-328acf81d798/ ). Also erstmal gespendet, klar, weil jeder Euro gegen die AfD zählt! 
Aslı Özdemir, geboren 1993 in Erbach im Odenwald, lebt und arbeitet als freischaffende Fotografin und Künstlerin in Offenbach am Main. 2024 hat sie ihr Studium an der HfG Offenbach abgeschlossen. Für ihre Einzelausstellung im F9 versammelt sie Arbeiten, die zwischen 2020 und 2026 entstanden sind. Mit »Kein neutraler Boden« entsteht ein vielschichtiger Erinnerungsraum, in dem Aslı Özdemir private, institutionelle und intergenerationale Erfahrungen miteinander in Beziehung setzt. Fotografien, Film und Objekte überlagern sich und verbinden unterschiedliche Orte, Zeiten und Beziehungen. Ausgangspunkt sind Fragmente der eigenen Biografie und des familiären Archivs – Erinnerungen, Gesten, Oberflächen und Alltagsgegenstände – treffen in immer neuen Konstellationen aufeinander. Die wiederkehrende Motive und Materialien verweisen innerhalb der Arbeiten aufeinander und treten miteinander in Beziehung. Körper, Berührungen und die in diesen liegende Verletzlichkeit verbinden die Bildwelten, die in der Ausstellung zusammenkommen und schreiben sich auch in den Ausstellungsraum und seine institutionelle Struktur ein. »Kein neutraler Boden« macht damit sichtbar, dass auch dieser Raum nicht neutral ist. 

Ausstellungsraum F9, Fahrgasse 9

Freitag, 25. September: Anchor & Hearts

(Andrea) 

Ich mag Jungs, die wütende Musik machen. Achor & Hearts schreiben: “Leute, mit den neuen Songs „Ghosts“ und „Terrified“ haben wir das nächste Kapitel aufgeschlagen – und das wollen wir gemeinsam mit euch feiern! Mit der „Campfire Chronicles Tour 2026“ kommen wir in acht Städte, wo wir sowohl die neuen Songs als auch Tracks der vorherigen Alben mitbringen. Feuchte Decken und stickige Luft sind vorprogrammiert. Lieben wir! Wie immer werden wir auch wieder Special Guests dabei haben  - seid gespannt!” Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr 

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barriefrei 

Freitag, 25. September: Of/ Kafka in der Buchkunst

(Andrea)

Zu Lebzeiten war Kafka nur wenig bekannt, heute gilt er als einer der größten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts. In seinen düsteren, schwer deutbaren Erzählungen und Romanen verarbeitete er seine psychische Isolation. In äußerst präziser Sprache schildert er scheinbar alltägliche Situationen, die sich von einem Moment zum anderen in einem absurden Albtraum wandeln. Die Protagonisten sind in einem Labyrinth undurchschaubarer Ereignisse gefangen, ein Entrinnen ist unmöglich. Seine beklemmende, hermetische Welt hat nicht nur die Literaturwissenschaft beschäftigt, sondern auch zahlreiche Künstlerinnen und Künstler zur Auseinandersetzung und Interpretation gereizt. Aus der Sammlung des Klingspor Museums stellt Martina Weiß in der Buchbar um 18 Uhr im Klingspor Museum Illustrationen zu verschiedenen Kafkatexten sowie handschriftliche und typographische Interpretationen vor. Eintritt nach Wahl.

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Freitag, 25. September: „Wer die Welt kennt“ - Arbeiten von Franz von Saalfeld

(Martin)

  • Ausstellungseröffnung am 25. September,
  • Ausstellung vom Samstag, 26. September – Samstag, 7. November

Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie, entwickelt Franz von Saalfeld seit seiner Jugend ein umfangreiches Werk, in dem er das Leben und den Alltag einer deutschen Kleinstadt poetisch, tiefgründig und mit feinem Blick für verborgene Details festhält. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Zeichnungen und Aquarelle, in denen Bild und Sprache eng miteinander verbunden sind. Überschriften, Sprechblasen, Ortsschilder, Gedichte und Erzählungen werden zu eigenständigen bildnerischen Elementen. Durch seine eigensinnige Sprache entstehen humorvolle, subtile und bisweilen skurrile Bildwelten zwischen Beobachtung und Fantasie.

Franz von Saalfeld lenkt den Blick auf scheinbar alltägliche Situationen und eröffnet darin größere Fragen nach Nähe und Distanz, Ordnung und Freiheit sowie Leben und Tod. Das titelgebende Werk „Wer die Welt kennt“ zeigt eine imaginäre, kartografisch anmutende Landschaft. Es fragt danach, was es bedeutet, die Welt zu kennen: ihre Orte auf einer Karte zu finden – oder genau hinzusehen und ihre kleinen, merkwürdigen und manchmal komischen Geschichten wahrzunehmen. 

Freitag, 25. September um 19.00 Uhr (Ausstellungseröffnung: Der Künstler wird anlässlich der Eröffnung eine Performance zeigen.)
Ausstellung vom Samstag, 26. September – Samstag, 7. November (jeweils Donnerstag – Samstag von 14 – 18 Uhr)
Goldstein Galerie, Schweizer Str. 84
Foto: © Atelier Goldstein

Freitag, 25. September: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

(Martin)

In der letzten Spielzeit war die Inszenierung von ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘ immer ausverkauft. 
Das wundert nicht, denn hier stimmt alles: geniales Bühnenbild, klassische und moderne Theaterformen gehen kongenial miteinander auf, Schauspieler:innen, denen man an den Lippen hängt und eine Regie, die sich was traut. 

Nach der Premiere sendete der HR2 in der Frühkritik: 
»Christian Weise gelingt mit seiner Inszenierung ein regelrechter Coup: Er führt mit dem wunderbaren Ensemble einen Live-Film auf - wir sehen auf der Leinwand, was sich dahinter ereignet. Richtig unterhaltsam ist es, wenn Schauspieler immer wieder auf die Vorderbühne kommen. Drei Stunden gehen wie im Flug vorbei, Dank der kongenialen Inszenierung, den visuellen Effekten, den lustigen Kostümen, aber auch wegen der Musik. Dieses Stück und seine einzelnen Mimen sind ein absoluter Hingucker.« 

Stimmt!
Chicago in der Wirtschaftskrise: Der Gemüsehandel stockt, die Händler verzweifeln. Die führenden Blumenkohlhändler wollen den Handel wieder ankurbeln, aber den Gangster Arturo Ui wollen sie nicht mitmischen lassen. Stattdessen spinnen sie ihre eigene Intrige und überreden einen angesehenen Stadtpolitiker zur Korruption. Doch Ui weiß die Schwächen der anderen gegeneinander auszuspielen und seine politische und geschäftliche Karriere nimmt schnell Fahrt auf. Er begreift, dass Gewalt allein für seine Machtexpansion nicht ausreicht – auch die Manipulation der Öffentlichkeit gehört dazu. In seinem Größenwahn macht er weder vor alten Weggefährten noch an den Stadtgrenzen Chicagos Halt.

Bertolt Brecht schrieb 1941 im Exil diese Parabel auf die Karriere Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten. Die Verortung der bissigen Satire im amerikanischen Gangstermilieu war laut Brecht sein »Versuch, der kapitalistischen Welt den Aufstieg Hitlers dadurch zu erklären, dass er in ein ihr vertrautes Milieu versetzt wurde«. Damit stellen sich die Ereignisse nicht als schicksalhaftes Verhängnis dar, sondern als die Konsequenz der herrschenden Verhältnisse unter der Mitwirkung Vieler. Faschismus ist kein historischer Einzelfall, sondern die auch heute immer noch mögliche Fortsetzung der Geschäfte mit anderen Mitteln.

Also: ein Stück und eine Inszenierung von brennender Aktualiltät!
Um 19: 30 Uhr im Schauspiel Frankfurt
Foto: © Thomas Aurin

Freitag, 25. & Samstag, 26. September: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)

(Martin)

„Ich bin …, ich habe …“ - Ein Oratorium über das Hineingeworfen sein in eine Welt der Normen

Was für ein Text, was für eine Sprache, was für ein Spiel, welch eine Inszenierung! Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ hatte Premiere im Theater Willy Praml. Ein Sprechstück, ein Text ohne wirkliche Figuren – umso eindrücklicher, wie es Regisseur Michael Weber und den Spieler:innen Jakob Gail, Muawia Harb, Birgit Heuser, Anna Staab, Elin Staab und Eleonora Gobena Wolf gelingt, den Worten, die hier Menschen formen, Leben einzuhauchen.

Das Publikum hängt den Darsteller:innen an den Lippen. Eine Ansprache, ein Sein, eine Betroffenheit, eine Verinnerlichung – ein großer Wurf. „Selbstbezichtigung“ gilt als Gegenstück zu Handkes „Publikumsbeschimpfung“: Dort richten sich die Tiraden von der Bühne aus an die Zuschauer:innen, die als „Du“ angesprochen werden; hier spricht das jeweilige eigene Ich. Und gerade dadurch sind alle angesprochen. Der Text wirkt unmittelbarer, eindringlicher – und zugleich verbindender. „Ich bin auf die Welt gekommen. Ich bin geworden. Ich bin gezeugt worden. Ich bin entstanden. Ich bin gewachsen. Ich bin geboren worden. Ich bin in das Geburtenregister eingetragen worden.“ Die Sätze – immer wieder beginnend mit „Ich bin …“, „Ich habe …“ – werden zu Beichten, obwohl die sich Anklagenden eigentlich ohne Schuld sind. Genau darin liegt das Spannende: Die Selbstbezichtigungen verkommen nicht zu individuellen Schwächen oder persönlichen Verfehlungen. Sie werden universell und ermöglichen dadurch eher Zusammenführung als Abgrenzung.

Im Grunde ist es eine versprachlichte Sozialisation, die hier als Kunstform sichtbar wird: vom Nullpunkt über gesellschaftliche Regelverstöße und das normative Hineingeworfensein in die Welt, über das Erlernen von Sprache und Regeln bis hin zum (mehr oder weniger) „funktionierenden“ Individuum.

Spannend und zunächst rätselhaft ist eine an diesem Abend in Handkes „Selbstbezichtigung“ verwobene Pinocchio-Geschichte. Im Nachdenken wird klar: Auch Pinocchio muss lernen, ein echter Junge zu werden. Er trägt Schuld – die lange Nase wird zum sichtbaren Zeichen – er wird buchstäblich an Fäden geführt und muss sich aus ihnen befreien. Menschwerdung durch Anpassung: Auch das lässt sich in Handkes Text wiederfinden. Gespielt wird grandios auf einer ebensolchen Bühne, (auch Michael Weber): ein Waldweg, ganz ursprünglich, auf dem Begegnungen stattfinden; das Publikum sitzt sich in zwei Reihen gegenüber, erlebt sich auch. Die Kostüme von Paula Kern sind klug gesetzt: eigentlich regelkonforme Anzüge (Bürokorsett), deren Details aber treffend zurechtgestutzt sind. Alle Spieler:innen sind für ihre Textbeherrschung und ihr Spiel zu loben. Tauchen Kinder auf einer Bühne auf, haben es bekannterweise alle anderen schwer. An diesem Abend haben es alle anderen besonders schwer: Die zehnjährige Elin Staab spricht die Reflexionen, diese Sprache groß und grandios – und man sieht und hört mit offen stehendem Mund, wie selbstverständlich und präzise sie das tut. 

Es ist ein/der/unser Lebenslauf, der in dieser Inszenierung auf die Bühne kommt – wir sind mitten im Leben – oder ist der Waldweg ein Friedwald und die Lebensbeichten sind Rückschauen? Auch hier eines der vielen Rätsel dieses großartigen Abends. Einiges bleibt schleierhaft und das ist gut so. Gute Kunst braucht Uneindeutigkeit und stellt Fragen. Sie mutet zu, sich einen eigenen Reim zu machen. Und schließlich: Kunst kann etwas Einzigartiges. Das wird an diesem Abend besonders deutlich – und ist gerade heute dringend notwendig: die Beschäftigung mit dem Selbst!

Ich bin… Ich habe… Ich werde…

Freitag, 25., Samstag, 26. September; Samstag, 3., Freitag, 9. und Sonntag, 11. Oktober - jeweils um 20:00 Uhr; sonntags und feiertags 18:00 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: © Severyn Zelazny

Samstag, 26. September, bis Samstag, 7. November: Of/ Delphine Buhro

(Andrea)

Schade, dass ich heute nicht zur Vernissage kann, ich habe Delphi schon lange nicht gesehen. Aber ihre Ausstellung werde ich mir auf jeden Fall anschauen. “WER BIN ICH?” FRAGT FLO UND SCHAUT IN DEN SPIEGEL. FINNIE SIEHT SIE ERSTAUT AN UND SAGT: "ICH BIN FINNIE, DEIN FREUND UND DU BIST MEINE FREUNDIN FLO". Illustrationen zu einer Krankheit, es geht um Posttraumatische Belastungsstörungen. Wenn das Gehirn nur noch ans Überleben denkt – und mit Kunst eine Sprache findet, mit der die Leerstellen gefüllt werden können, beim Eintauchen in eine erzählende Bilderwelt, die über tausend Blätter umfasst.
Auf den ersten Blick wirken ihre Aquarelle freundlich und vertraut. Ein Kind, in Begleitung eines kleinen gelben Kückens (eines Hähnchens), bevölkert den Bildraum. Die beiden bewegen sich mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit zwischen Wirklichkeit und Fantasie - farbenfroh, die Figuren wirken zugänglich, viele Motive erinnern an Illustrationen aus Kinderbüchern oder an die flüchtigen Erinnerungen der eigenen Kindheit. Je länger man die Arbeiten betrachtet, desto deutlicher wird, dass sie keine Kindheit erzählen. Es ist kein Kinderporträt mit Haustier, hier werden keine Märchen illustriert und die beiden stehen auch nicht für konkrete Personen. Vielmehr verkörpern sie Empfindungen und Emotionen. Staunen, Scham, Einsamkeit, Vertrauen, Sehnsucht oder Trotz erscheinen nicht als Begriffe, sondern als Blicke, Haltungen und Gesten. Die Figuren werden zu Trägern einer emotionalen Wirklichkeit, die sich einer Eindeutigkeit entzieht. Es entsteht ein offener Raum, in dem Betrachtende unweigerlich auf eigene Erinnerungen und Empfindungen stoßen. Die Bilder erklären nichts. Sie laden dazu ein, sich auf das eigene Erleben einzulassen. Immer wieder erscheint ein kleines gelbes Küken. Es begleitet, beobachtet, spielt oder wartet. Seine Rolle bleibt bewusst offen. Es ist weder eindeutig lesbare Symbolfigur noch Märchenfigur. Vielmehr wirkt es wie eine stille Konstante in einer Welt, die von Veränderung geprägt ist. Delphine Buhro. Vernissage: Sa. 26. September 2026 11.00 – 15.00 Uhr, Weitere Termine nach Vereinbarung unter 0179 1065469 • 017621916611
www.artycon.de

Artycon, Wilhelmsplatz 2, Offenbach

Samstag 26. September: Kronberg Festival 2026 „Courage!“

(Daniela)

Am 22. September beginnt das Kronberg Festival 2026 „Courage!“. Über 100 Künstler, rund 30 Konzerte und 13 Festivaltage gehen im September und Oktober der Frage nach, wieviel Mut in der Musik steckt und machen Kronberg damit zu einem Ort für Begegnung, Haltung und Aufbruch. Im Fokus steht außerdem der Cellist und Humanist Pablo Casals, dessen 150. Geburtstag wir 2026 feiern. Auf gehts! Courage!

Sa, 26.9. – 20.30 Uhr – Casals Forum, Großer Saal: Serenade & Sarkasmus
Gidon Kremer und die Kremerata Baltica treffen auf Martin Helmchen und Trompetenvirtuose Sergei Nakariakov. Zwischen Mozarts heiterer Serenata notturna, Shostakovichs scharfzüngigem Klavierkonzert und einer Uraufführung entsteht ein Abend voller Kontraste – brillant, überraschend und von feinem musikalischem Humor.
© Gatis Indrēvics

Samstag, 26. September: LES YEUX DLA TÊTE

(Uwe)

Geprägt von französischen Volksliedern, aufgewachsen mit Rock und genährt von Weltmusik, haben diese Pariser über 1.000 Konzerte in 12 Ländern gespielt und 6 Alben veröffentlicht. Gegründet im Jahr 2008, setzen LES YEUX DLA TÊTE mit ihrer feinfühlig-energiegeladenen und zugleich wild-sanften Musik die Bühnen in Flammen: festlich und doch subtil, vintage und zugleich modern. Irgendwo zwischen Swing, Dancefloor, akustischem Punk und Chanson.

Zoom / F., Carl-Benz-Straße / Beginn: 18:30 Uhr
Foto: Zoom Facebook

Samstag, 26. September: Of/ Waggon im Exil

(Andrea)

Der Waggon vagabundiert durchs Exil und ist heute im den Parksidestudios: RUFF IN THE JUNGLE presents EASY G`s Bday Bash Strictly Jungle, Breakbeat, Hardcore VibezDas Ruff In The Jungle -Team aus Karlsruhe trifft – erstmals in den Parkside Studios – mit der hiesigen Drum&Bass-Fraktion zusammen! Tanzabend extrem entspannter Beschleunigung – diesmal sogar mit MC!
 Mit EASY G, R.gReen, DRUMMACHINE, ZOO BOO, DJ STELZE b2b SK LIBRA, GUSTAV hosted by MC STAGEROCKA. Ab 20 Uhr 

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach am Main, nicht barrierefrei

Samstag 26. September: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen.

(Daniela)

Melli schreibt: 
"Fans and Friends von Melli redet mit! 
Der Sommer geht und meine liebste Jahreszeit weht Euch die Herbstausgabe direkt vor die Nase.

Meine Gäste sind:

Derya Yüksel - eine Multitalent. Sie malt, und veranstaltet die Reihe „Paint & Sip“ an schicken Orten in Frankfurt. Dort bringt sie Menschen beim Aperol Spritz das Malen beibringt. Sie ist unglaublich kreativ und auch noch sportlich.  Auf ihrer Sommer-Fahrradtour hat sie alles in einem wundervollen Scrapbook festgehalten. Das bringt sie uns hoffentlich mit.

Kabuki aka Jan Hennig, ist elektronischer Soundkreateur, Pionier der Frankfurter Drum&Bass Szene, dessen sphärische Klanginstallationen ich gerade beim Jazz Montez live erlebt habe. Dieses Jahr hat er die Ausstellung ,Mishpocha‘ -kuratiert von Beastie Boy Mike D.- im Jüdischen Museum soundmäßig verfeinert. Was das genau ist, was er tut, wird er uns dann live erklären und präsentieren.

Krishna Meindl ist Schlagzeuger, Inhaber des Frankfurter Musikbüros, wo er als Musikproduzent und Veranstalter von kleinen feinen Musikevents, ob Jazz, Pop oder Folk, tätig ist. Zudem hat er viele Jahre mit meiner (M)ein-Mann-Band gerockt und sorgt bei dieser Show dafür, dass auch das passende Technik-Equipment am Start ist.

Und mein very special Guest: Martin Grieben!Besser bekannt als (M)ein-Mann-Band! Endlich nach 10 Jahren kann er darüber sprechen, was er sonst noch macht. Und das ist nicht wenig. Vor allem stellt er uns seinen momentanes Herzensprojekt vor. Das Musikalische, meine ich. 

Frau von Spangenberg kommt sicherlich auch, sollte sie sich nicht entschieden haben für ewig auf Sylt zu bleiben.

Holt Euch Karten, denn das wird ganz wunderbar. MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen.
live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez 
Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main
Tickets:  https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/69c5347fe4b6884098fc1ef6
Abendkasse ab 19h: 22,- €, Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,-
Bis zum 5.9. 2026 bekommt ihr noch Early-Bird-Tickets zum ermäßigten Preis!! "
Foto: Salar Baygan 

Samstag, 26. September: Medlz: Die 90er - a cappella

(Uwe)

Die MEDLZ finden, die 90er waren musikalisch so vielfältig, wie kaum ein anderes Jahrzehnt. Während die einen zu „The Prodigy“ gefeiert haben, himmelten die anderen die Backstreet Boys an, wieder andere hörten STING, die Guano Apes, Alanis Morisette, Phil Collins oder Michael Jackson rauf und runter. Deutsche Songs wie „JEIN“ oder „Du trägst keine Liebe in dir“ stürmten die Charts – und kann heute fast jede*r noch lauthals mitsingen! Die Liste der Emotionen, Musikrichtungen und Songs ist lang. Umso kurzweiliger wird dieser Konzertabend, an dem für jeden Geschmack etwas dabei ist. Denn wer die MEDLZ schon einmal erlebt hat, weiß, dass ihnen die Nähe zum Publikum das Wichtigste ist.

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Chris Gonz

Samstag, 26. & Sonntag, 27. September Nocturne (Parade)

(Martin)

Deutsche Erstaufführung
Compagnie Non Nova – Phia Ménard

Der Theatersaal wird zu einer eigenen Welt zwischen Theater und Zirkus, die Kinder und Erwachsene direkt in den Bann zieht: Aus Plastik und Luft entstehen magische Landschaften und fantastische Wesen. Sie wirbeln herum, fallen in sich zusammen, lösen sich auf und entstehen wieder neu. Eine eigene Welt entfaltet sich, in der Leben und Tod in einem Tanz zusammenkommen. 

Mit „Nocturne (Parade)“ lässt Phia Ménard aus Luft als unsichtbarer Materie Bildwelten entstehen, die auf persönliche Erinnerungen zurückgreifen und zugleich den Schrecken der Gegenwart verarbeiten. Die französische Künstlerin ist eine große Geschichtenerzählerin. Gewidmet hat sie das Stück ihrem eigenen Vater, dessen Zwangsdienst im Algerienkrieg ihn einst zum Pazifisten machte.

Für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren!

Samstag, 26. September um 14.00 Uhr und 18.00 Uhr und Sonntag, 27. September um 14.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Sigrid Spinnox

Sonntag, 27. September: LUCAS für Familien

(Andrea) 

Ich bin großer LUCAS-Fan, kann mir wer ein Kind leihen? Meines ist leider schon zu groß. "Die Eröffnung des 49. LUCAS-Filmfestivals am Donnerstag, 24. September, gibt den Startschuss für acht prall gefüllte Festivaltage: Bis zum 1. Oktober präsentiert Deutschlands ältestes Filmfestival für junges Publikum preisverdächtiges Filmschaffen für alle von drei Jahren bis 18plus in den sechs Festivalkinos in Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden und erstmals in Bad Homburg. Ein Highlight der Festivalwoche ist »LUCAS für Familien« am Festivalsonntag, 27. September: Von 10 bis 17 Uhr können Kinder in zahlreichen Workshops und Mitmachaktionen unter dem Label »Und ... Action!« Kinder ein, in unterschiedliche Filmberufe zu schnuppern – von Regieassistenz, Spezialeffekten, Stuntkoordination, Animation, Sound Design bis hin zu Tanz. Die jungen Teilnehmenden experimentieren gemeinsam mit erwachsenen Filmprofis, stellen Fragen und erleben so ganz nah, wie die einzelnen Gewerke arbeiten. Die Workshops richten sich an verschiedene Altersgruppen ab vier Jahren, eine Anmeldung ist am Sonntagmorgen vor Ort möglich.
Aufgrund der hohen Nachfragen empfehlen wir, Tickets für die Vorstellungen von »LUCAS für Familien« über die Festivalwebseite zu reservieren."

DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Schaumainkai 41 

Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Sonntag 27. Spetember: Kleine Wölfe im Mal Seh'n

(Daniela)

Vor 17 Jahren lernte der Filmemacher Justin Peach den elfjährigen Sonu auf den Straßen von Kathmandu kennen. Aus dieser Begegnung entstand der preisgekrönte Dokumentarfilm „Kleine Wölfe“.

10 Jahre später kehrten er und seine Frau Lisa Engelbach nach Nepal zurück und fanden Sonu wieder – gezeichnet von Drogensucht, aber mit dem festen Willen, sein Leben für seine kleine Tochter Sona zu verändern. Aus dieser Geschichte
entstand der zweite Dokumentarfilm „street line“.

Während der Dreharbeiten gaben die Filmemacher Sonu ein Versprechen: Wenn er es schafft, sein Leben nachhaltig zu verändern, werden Sie ihn nach Deutschland einladen, damit er seine Geschichte selbst erzählen kann.
Heute – nach sechs Jahren ohne Drogen – wird dieses Versprechen eingelöst. Im Rahmen der „Kleine Wölfe KinoTour 2026“, die durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz 2026 gefördert wird, reisen Sonu, seine Tochter Sona sowie
zwei weitere Protagonistinnen der Filme erstmals nach Deutschland.

Gemeinsam mit den Filmemachern besuchen sie Kinos und Schulen in Rheinland-Pfalz und kommen nach den Filmvorführungen mit dem Publikum ins Gespräch. Die KinoTour verbindet Kultur, politische Bildung und
Präventionsarbeit. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Kinderrechte, Armut, Bildung, Drogen- und Gewaltprävention sowie die Kraft eines Neuanfangs. Die persönlichen Begegnungen machen die bewegenden Lebensgeschichten der
Protagonist unmittelbar erfahrbar und schaffen Raum für Austausch, Empathie und Hoffnung.

Öffentliche Filmvorführung von „Kleine Wölfe“ und „Nikolai“ von Vita Spieß mit anschließendem Gespräch
im Rahmen der hessischen LETsDOK Reihe.
13:30 Uhr im Mal Seh'n
Mehr Infos auf : kleinewölfe.de

Sonntag, 27. September: 2. Arkadenkonzert

(Martin)

„Bass, Basso, Bassoon“

Viele kennen die Kirche St. Leonhard als Baustelle – das ist jetzt vorbei! Die Restaurierung von St. Leonhard ist abgeschlossen und eine der Hauptsehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Frankfurts ist wieder zugänglich.

Die Reihe ‚Arkadenkonzerte‘ ist zauberhaft – und heute stehen Fagotte und die Orgel im Mittelpunkt: Musik für zwei Fagotte und Orgelbegleitung von Georg Philip Telemann, Antonio Vivaldi und Johann Baptist Vanhal.
Mit: Henrike Kirsch und Jeremias Weith, Fagott und Torsten Mann, Orgel

Kirche St. Leonhard, Am Leonhardstor 25 um 17.00 Uhr
Foto: © Dommuseum

Sonntag 27. September: Kitchen Debate #3: Aufstand aus der Küche

(Daniela)

Die Kitchen Debate #3 ist Teil von: Take Care! – Festival of Solidarity and Resistance; Ein Projekt des Frauenreferates Frankfurt.

Mit den Kitchen Debates knüpfen wir an einen historischen Moment an: 1959 diskutierten der damalige US-Vizepräsident Richard Nixon und der sowjetische Regierungschef Nikita Chruschtschow in einer Musterküche auf einer amerikanischen Ausstellung in Moskau über die Überlegenheit von Kapitalismus und Kommunismus. Die als Kitchen Debate bekannt gewordene Auseinandersetzung machte die Küche zum Schauplatz eines globalen politischen Konflikts.

In den Kitchen Debates wird die Stadtteilküche zum öffentlichen Verhandlungsraum. Wissenschaft, Aktivismus, Politik, Praxis und Nachbarschaft kommen zusammen, um über die Herausforderungen der Ernährungskrise und alternative Modelle der Daseinsvorsorge zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen konfliktorientierte Gespräche, kontroverse Debatten und der Austausch zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Perspektiven. Dabei wird nicht nur gesprochen: Während der Vorträge und Debatten wird gemeinsam geschnippelt, gekocht, gespült und vor allem gegessen. So findet Diskurs nicht trotz oder jenseits von Sorgearbeit statt, sondern mit und durch sie.

Was passiert, wenn die Sorgearbeit im Zentrum einer Gesellschaft steht?  

11:30 Uhr: Ollas Comunes - Praktiken kollektiver Sorge in Lateinamerika
mit Dr. Johanna Leinius (Cornelia Goethe Centrum)
12:30 Uhr: Das schwierige Erbe feministisch-materialistischer Küchenutopien. Was können wir daraus kochen?
mit Dr. Darja Klingenberg (Europa-Universität Viadrina)
13:30-15 Uhr: Essensausgabe und gemeinsames Mittagessen
15 Uhr: Sauerkraut: Eine Praxis des Wartens und Widerstehens 
mit Monja Simon

Ort: Künstler*innenhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, barrierefrei, 60316 Frankfurt
von 10:00 bis 16:00 Uhr
Mehr Infos: frankfurter-stadtteilkueche.org/kitchen-debates/

Sonntag, 27. September: Eleanna Pitsikaki

(Uwe)

Als vielseitige Künstlerin bewegt sich Pitsikaki souverän zwischen Konzertbühne, Forschung und Lehre. Ihre Arbeit ist geprägt von einem tiefen Interesse an kulturellem Dialog und künstlerischer Transformation. In ihren Projekten entstehen lebendige Klangräume, in denen sich unterschiedliche musikalische Systeme – etwa Makam, Jazzharmonik und freie Improvisation – gleichberechtigt begegnen.

Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr
Foto: Brotfabik, Homepage
 

Sonntag, 27. September: Pride on Stage 26

(Martin)

Queere Bühnenshow im Kellertheater Frankfurt
Auch 2026 kehrt Pride on Stage zurück

Eine bunte Show mit fetzigen Lipsyncs, beeindruckenden Tanzeinlagen, engelsgleichem Gesang, bewegenden Monologen und vielem mehr! Das Kellertheater bringt das ganze Spektrum queeren Talents auf die Bühne – ob lustig, sinnlich, nachdenklich oder mitreißend. Die Diskokugel hängt, die Regenbogenfahnen sind drapiert und die Wimpern und Bärte angeklebt. Kommt mit Eurem Herzensmenschen, der/dem Lieblingskolleg*innen und packt die angesäuerte Nachbarin ein und auf und hin zu dieser legendären Bühnenshow! Gemeinsam soll das Kellertheater zum Beben gebracht werden.

Sonntag, 27. September um 18:00 Uhr im Kellertheater, Mainstraße 2
Foto: © Homepage Kellertheater

Sonntag, 27. September: Of/ Platz der guten Laune Saisonabschluss

(Andrea)

Gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Mathildenviertel gestalten engagierte Akteurinnen und Akteure, Künstlerinnen und Künstler sowie Initiativen ein abwechslungsreiches Sonntagsprogramm. Zum letzten Termin der Reihe erwartet die Besuchenden ein Rap- und Hip-Hop-Special aus der Offenbacher Musikszene, Kreativ-Workshops und ein besonderes kulinarisches Angebot. Eingebettet in das FOODTURA-Festival spielt das Thema Kulinarik eine zentrale Rolle, so steht der „Geschmack der Freundschaft“ auf der Speisekarte. Die beiden Künstler Sam und Yannick verbinden dabei ihre Leidenschaft für Kunst und gutes Essen. Für ihr rein vegetarisches Menü verwenden sie ausschließlich lokale Produkte aus Offenbach, die sie frisch und mit viel Sorgfalt zubereiten. Von Bruschetta über eine Gazpacho aus Tomaten und Paprika bis hin zu klassischem Hummus reicht die kulinarische Auswahl. Sam bringt mit „Pintox“ sein Lieblingsgericht auf die Speisekarte, während Yannick das Menü mit dem Dessert „Café Bombon“ abrundet. Begleitet wird das Menü vom Künstler Nikolaus A. Nessler, der an seiner selbstgebauten LIMOSINE fruchtige, alkoholfreie und selbstgemachte Erfrischungsgetränke anbietet. Darüber hinaus stellt das Quartiersmanagement verschiedene Freizeitartikel zur kostenlosen Nutzung bereit. Dazu gehören unter anderem Skateboards, Tischtennisschläger, Springseile und Boule-Kugeln, die sowohl während der Veranstaltungen als auch zu den regulären Öffnungszeiten ausgeliehen werden können. Das Angebot ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. 

Mathildenplatz, Offenbach

Sonntag, 27. September: Italien

(Andrea)

Es ist wieder sommerlich, Italien ruft und ich hoffe, dass ich rechtzeitig aus dem Harz zurück bin: "OPEN AIR KINO - ITALO DISCO LEGACY
"Bevor der Sommer rum ist, holen wir das Kino nochmal nach draußen und die Italo Disco direkt dazu. Am 27.09. zeigen wir „Italo Disco Legacy“ von Pietro Anton im Shuka Yard, eine filmische Reise zu den Ursprüngen und dem weltweiten Einfluss von Italo Disco. Der Film ist über vier Jahre in sechs Ländern entstanden und versammelt mehr als 40 Artists, DJs und Produzenten, die den Sound geprägt haben, von Fred Ventura und Alexander Robotnick bis DJ Hell und The Hacker.
Der Film ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber das Timing könnte kaum besser sein, denn Italo Disco ist gerade wieder überall gehyped. In DJ Sets, auf Festivals, bei Fashion Partys und auf Dancefloors taucht der Sound gerade wieder auf. Es geht doch nichts über ein bisschen Sehnsucht und ein bisschen Schmacht. ;)
Ab 18 Uhr gibt es eine Italo Disco Listening Session mit Shia LaBiff und Roberta Deflorio, bei Einbruch der Dunkelheit startet der Film, danach gibt’s ein Q&A mit Regisseur Pietro Anton und anschließend nochmal eine Listening Session. Eintritt frei, Anmeldung über Ticketlink. Gefördert durch den Verfügungsfonds Bahnhofsviertel und das 25hours Hotel.
ab 18 Uhr 

Shuka Yard, Niddastr. 56

Montag, 28. September: Meike Winnemuth: Eine Seite noch

(Uwe)

Lesung - Eine Veranstaltung im Rahmen von Leseland Hessen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat, erkennt: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch.

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr
Foto: Felix Amsel

Montag, 28. September: Of/ International Safe Abotion Day

(Andrea)

Der Internationale Safe Abortion Day macht einmal im Jahr darauf aufmerksam, dass ein sicherer und selbstbestimmter Schwangerschaftsabbruch Teil einer guten Gesundheitsversorgung und reproduktiver Selbstbestimmung ist. Dass das alles leichter gesagt ist, beweist die Notwendigkeit eines solchen Tags, Denn weltweit sterben immer noch tausende Frauen, weil sie bei irgendwelchen Quacksalbern illegal abtreiben. Hier gibt es den §218 und der eröffnet zumindest Möglichkeiten. Mit einem Infostand und Erfahrungs-Parcours lädt pro familia Offenbach von 13 bis 15 Uhr ein, sich mit den Erfahrungen von Menschen mit ungeplanter Schwangerschaft auseinanderzusetzen: Was bedeutet eine ungeplante Schwangerschaft? Welche Fragen und Entscheidungen können damit verbunden sein? Und welchen Hürden begegnen Menschen auf dem Weg zu einem Schwangerschaftsabbruch? Um 17:30 Uhr zeigt das SCAPE° in der Frankfurter Straße 39 den Film „Call Jane“. Der Film aus dem Jahr 2022 spielt im Chicago der 1970er Jahre: Die Hausfrau Joy führt mit ihrem Ehemann und ihrer Teenager-Tochter ein ruhiges Leben in der Vorstadt. Eine ungeplante Schwangerschaft bringt sie jedoch in Lebensgefahr. Joy hofft auf eine therapeutische Abtreibung, doch ihr Antrag wird abgelehnt. Ihre Suche nach einer Lösung führt sie zu den "Janes", einer geheimen Frauenorganisation, die sichere Schwangerschaftsabbrüche anbietet. Im Anschluss findet ein moderiertes Filmgespräch mit Katharina Luley, Mitarbeiterin von pro familia Offenbach und der Offenbacher Gynäkologin Dr. Julia Kowalzig statt. Gemeinsam sollen dann Eindrücke des Films aufgegriffen und mit aktuellen Fragen rund um Schwangerschaftsabbruch, medizinische Versorgung, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen verbunden werden. Foto: cottonbro/pexels.com

SCAPE°, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Montag, 28. September: Iso Herquist & Band – Swing havin’ the Blues

(Andrea)

Iso Herquist & Band haben neulich am NOX so schön geswingt und allen gute Laune gemacht, daher heute unbedingt ein Tipp: "Smoother, swingender Sound, der den Raum füllt – mal weich federnd, mal schwer groovend, mal ganz Blues. Iso Herquist nimmt sich die Swing Tunes der goldenen Jazz-Ära vor und macht daraus seine ganz eigene Mischung: spontan, charmant und voller Energie. Perfekt zum Zuhören – aber noch besser zum Schwofen, Mitwippen und Tanzen. Also rein in die Tanzschuhe – und ab on the Floor!
Iso mit der weichgekuschelten Blues-Röhre und seiner eigenwilligen Ukulele. Begleitet von Thore Benz für das satte, erdige Fundament und Uta Wagner für den stabilen, tanzbaren Rhythm. Zweimal vier Saiten und ein Satz Felle – moderner, cooler Jazzclub-Sound ohne Dogmen oder Clischees. Uneingeschränkt Lindyhoppable! Mit Iso Herquist (Vocals, Ukulele)
, Thore Benz (Kontrabass)
 und Uta Wagner (Schlagzeug) Mehr Infos https://stalburg.de/veranstaltungen/iso-herquist-ekstra-blode-swing-havin-the-blues

Stalburgtheater, Glauburgstraße 80

Montag, 28. September: My Ugly Clementine

(Uwe)

Im Rolling Stone heisst es über die Band aus Wien: „Konsequenter Post-Punk mit Liebe zur Popmelodie.“ Wieviel Fun, Sweetness, Fragilität und Harmonie kann in einer Musik stecken, die so räudig, kratzig und laut ist? beherbergt die Verletzlichkeit und Schlagkraft von Sophie Lindinger, Mira Lu Kovacs und Nastasja Ronck. Seit ihrer Gründung ist viel passiert: Die Verleihung des Impala Album of The Year Award, den viele große Bands und Künstler*innen wie Adele oder Rosalía am Anfang ihrer Karriere erhalten haben. Viele Konzerte auf internationalen Festivals, X Nominierungen … und nun das dritte Album: Apply Autonomy.

Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr
Foto: Mala Kolumna

Montag, 28. September: Niemals

(Uwe)

NIEMALS – als aufstrebende deutsche Indiepop Band gehen die vier Jungs aus Kiel auch 2026 wieder auf Tour. Fans erwartet ein Abend voller Spaß und Emotionen. Die perfekte Kombination aus tanzen, mitsingen & fühlen.

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Dienstag, 29.September: Lesung: Löwenherz – Erzähl mir von Courage

(Daniela)

Neben der Musik bietet das Kronberg Festival „Courage!“ auch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Einblicken in öffentliche Proben, Lesungen und Gesprächen.

In „Löwenherz“ liest Schauspieler Michael Rotschopf; Oliver Herbert spielt Cello. Und gemeinsam zaubern sie aus Text und Musik eine Stunde über den Mut, man selbst zu sein.

Walt Whitman, Oscar Wilde, Thomas Mann, Natalia Ginsburg, Dawn Avery, Iannis Xenakis und Pablo Casals – sie und weitere Stimmen begegnen sich in einer ungewöhnlichen literarisch-musikalischen Collage.

Es geht um Aufbegehren und Freiheit, um Verführung und Widerstand – und um die Frage, wann Courage unser Leben verändert. Und ob wir sie manchmal erst suchen müssen, um zu entdecken, dass sie längst da ist.

Ein Nachmittag für alle, die große Sprache und Musik lieben und Lust auf wagemutige Gedanken haben.

Casals Forum, Ort: Beethovenplatz 1, 61476 Kronberg im Taunus, Uhrzeit: 16 – ca. 17 Uhr, Eintritt: 10 €, mehr zum Kronberg Festival 2026 findet Ihr hier. 
Foto: ©Jeanne Degraa

Dienstag, 29. September: Dirk Bernemann: Gromzell. Ein Heimatroman

(Uwe)

Das ist unbedingt etwas für mich! Als die älteste Bewohnerin des kleinen Ortes Gromzell mit 108 Jahren verstirbt, ist die Dorfgemeinschaft schwer erschüttert. Der Tod hat sich Marie geholt, die ihm doch so lange von der Schippe gesprungen war. Die Trauernden hoffen auf Trost bei Gott, doch als der Tod weiter um sich greift, ist guter Rat teuer. Zwischen Weihrauch und Aberglaube sucht die Gemeinde einen Schuldigen für das Sterben, das nicht aufhören will. Ein grotesker Heimatroman von Dirk Bernemann, der von menschlichen Abgründen erzählt. Musikalisch passend begleitet wird der Autor an diesem Abend vom Jodlklub: Johanna Milz, Elisabeth Gabriel und Liese Lyon. Diedrei Theaterfrauen mit österreichischen Wurzeln werden uns mit österreichischen Volksliedern und Jodlern beglücken.

Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr
Foto: Verlag

Mittwoch 30. September: Avenida im Spanish Design Pavilion

(Daniela)

Sounds from Spain im Spanish Design Pavilion

Am 30. September stehen mit Avenida fünf junge Musiker auf unserer Bühne, die sich in einem Madrider Wohnheim kennenlernten und anfingen, ihre Lieblingssongs zu covern. Bald gingen sie viral – mit eigenen Stücken.

Datum: Mittwoch, 30. September 2026, 19:30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Wo: Instituto Cervantes (Amerika Haus), Staufenstr. 1, 60323 Frankfurt am Main
Ticket: 10 Euro / ermäßigt: 5 €
Vorverkauf:https://spanish-design-pavilion.ditix.shop/event/3mfdbyw8nfaz6yc4
Hinweis: Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Saal des Instituto Cervantes statt.
Veranstalter: ICEX, Sounds from Spain, World Design Capital & Instituto Cervantes.

Mittwoch, 30. September: Lunchkonzert

(Uwe)

Genießt ein Mittagessen, trinkt einen Drink an der Bar und erlebt Mitglieder des Ensemble Modern in einem Mini-Konzert von 30 Minuten live. Es spielen Sava Stoianov (Trompete) und David Haller (Schlagwerk) Werke von Giacinto Scelsi (Quattro pezzi für Trompete, 1956), Giovanni Bassano (Ricercar No. 4 von 8 Ricercari), Martin Matalon (Short Stories - Ausschnitte, 2005) und eigene Improvisationen. Dazu werden jahreszeitentypisch vom Pastel zwei verschiedene Lunchgerichte nach Wahl und ein Dessert serviert. Schau auf der Seite der Romanfabrik was angeboten wird. 

Romanfabrik, F, Hanauer Landstr. / 12.00 Uhr: Einlass und Lunch / 12.30 Uhr: Konzert
Foto von Sava Stoianov: Wonge Bergmann

Mittwoch, 30. September: Simon & Jan: Heiße Luft

(Uwe)

Der Vorhang geht auf und wie Phönix aus der Asche steigen Simon & Jan auf die Bretter der Republik, um mit ihrem neuen Programm die Welt aus den Angeln zu heben! Das derzeit wohl höchstdekorierte Liedermacherduo Deutschlands gibt sich dabei bescheiden wie eh und je. Von zerbrechlichen, zärtlichen Nummern – getragen von zwei Gitarren und zwei Stimmen – über raffinierte Loop Arrangements bis hin zu orchestralen Kampfansagen ist alles dabei. 

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Thorsten Silz

Donnerstag, 01. Oktober: Wissenschaft im Rampenlicht

(Uwe)

Dr. Cordelia Schott: Rezeptfrei - Was Ärzte keinem sagen

Dr. Cordelia Schott, Fachärztin für Orthopädie und Gastgeberin des erfolgreichen Podcasts „Gesundheit kannst du lernen“, glänzt auch auf der Bühne mit geballtem Wissen und Fachkompetenz. Im Rahmen ihres Programms „Rezeptfrei – Was Ärzte keinem sagen“ teilt sie unterhaltsam wie informativ ihr umfangreiches medizinisches Wissen und gibt Einblicke in die Welt der Gesundheit und Medizin. Verständlich und mit viel Freude vermittelt sie komplexe medizinische Zusammenhänge und kombiniert fundiertes Wissen mit praktischen Tipps, die leicht in den Alltag integriert werden können, um ein bewussteres und gesünderes Leben zu fördern. Das Programm richtet sich an alle, die sich für Gesundheit interessieren, unabhängig von Vorkenntnissen. 

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr
Foto: Dr. Cordula Schott

Donnerstag, 01. Oktober: OF/ Staatsschutz

(Andrea)

Dank einer Einladung der Lichter Filmfestspiele hatte ich schon eine Gelegenheit, den Film “Staatschutz” zu sehen und fand ihn derart gut, dass ich darüber nachdenke, ihn mir nochmal anzuschauen. Ansonsten hier eine echte Empfehlung, unbedingt sehenswert, anschauen! "Als die frisch examinierte Staatsanwältin Seyo Kim (Chen Emilie Yan) ihre erste Stelle antritt, ahnt sie nicht, welchen maroden Strukturen sie schon bald die Stirn bieten muss. Sie überlebt nur knapp einen rassistischen Brandanschlag und entscheidet sich, in diesem Fall selbst zu ermitteln. Doch statt auf Aufklärung stößt sie in den „eigenen Reihen“ auf eine Mauer des Schweigens: Oberstaatsanwalt Forch (Arnd Klawitter) bagatellisiert die Tat. Gegen die ausdrückliche Weisung und erbitterten Widerstand der eigenen Behörde nimmt Seyo den Kampf gegen den scheinbar übermächtigen Justizapparat auf. In einem Klima des Misstrauens findet sie in Anwältin Alexandra Tiedemann (Julia Jentsch) und ihrer Freundin Ayten Alican (Alev Irmak), einer Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft, zwei Verbündete. Unter ständiger Bedrohung kämpft Seyo mit ihnen für die Integrität des Rechts – mit allen Mitteln und nicht nur vor Gericht.>> Trailer zum Film, >> Karten bitte HIER kaufen, Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH; Offenbach, nicht barrierefrei

Donnerstag, 1. Oktober: Of/ Trainspotting

(Andrea)

Danny Boyles preisgekrönter Kultfilm „Trainspotting“ war 1996 (!!) auf seine Art eine Offenbarung, der Film erzählt die packende Geschichte einer Gruppe junger Freunde in Edinburgh, die in einem Kreislauf aus Drogen, Kriminalität und gesellschaftlicher Desillusionierung gefangen sind. Mit seiner rohen Ästhetik, dem ikonischen Soundtrack und den unvergesslichen Charakteren, unter anderem gespielt von Ewan McGregor, wurde „Trainspotting“ zu einem Meilenstein des britischen Kinos und prägte eine ganze Generation. CINESCAPE° präsentiert alle Filme in ihrer Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt (Ich erinnere mich noch an “Wilbur wants to kill himself”, nie war ich dankbarer für Untertitel, der schottische Slang war wirklich kaum zu verstehen). Einlass, Snacks und Getränke ab 19.30 Uhr. Der Film beginnt um 20 Uhr. FSK 16. Foto: Park Circus

SCAPE°, Frankfurter Straße 39, Offenbach.

Donnerstag, 01. Oktober: Juse Ju

(Uwe)

Nach dem lockeren, von Battlerap und Humor geprägten Top-10-Album „BAWRS“ mit Fatoni und Edgar Wasser im letzten Jahr besinnt sich Juse wieder auf das, was ihn zu einer der wichtigsten Stimmen der alternativen deutschsprachigen Rapmusik der letzten zehn Jahre gemacht hat: Nostalgische, autobiografische Zeitreisen Hand in Hand mit politisch konkreten, bissigen, teils auch satirischen Gegenwartsbetrachtungen. Aber was sich liest wie das Rezept eines politischen Liedermachers, bleibt bei Juse Ju musikalisch subbass-tief im Hip-Hop verankert. 

Brotfabrik / F., Dahlmannstr. 2 / Einlass: 19:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
Foto: Robert-Winter

Donnerstag, 01. bis Sonntag, 04. Oktober: F.I.M. Festival ´26

(Uwe)

Das Forum Improvisierter Musik präsentiert in seinem diesjährigen 4-tägigen internationalen Festival Musiker*innen der nationalen und internationalen Improvisationsszene. Im Festivalprogramm werden verschiedene Ausprägungen improvisierter und experimenteller Musik vorgestellt. Workshops, Film, Interaktion mit Tanz erweitern die Breite des Festivalprogramms. Das Instrument des diesjährigen Festivals ist die „Trompete“, vorgestellt in verschiedenen Solo Improvisationen. Es interagieren international etablierte Größen mit jungen Protagonisten des Genres, elektronisches trifft akustisches, von Noise bis Neuer Improvisationsmusik, präsentiert auf etablierten Konzertbühnen oder auch in Kirchenräumen.

Das gesamte Programm des F.I.M Festival ’26 mit Acts, Zeiten und Veranstaltungsorten ist hier zu finden.

Donnerstag, 1. bis Sonntag, 4. Oktober: F LAB FESTIVAL 2026

(Martin)

Das Frankfurt LAB: Was ist das eigentlich für ein Ort? Beim F LAB Festival gibt es vom 1.-4. Oktober an vier prall mit Kunst unserer Partnerinstitutionen gefüllten Tagen viele Gelegenheiten, dies herauszufinden: Bei prominent besetzten Konzerten, energetischen Tanzbattles, mutigen Performances, musikalisch-tänzerischen Walking Acts und Installationen. Alles von etablierten Künstler*innen, Studierenden und Newcomern aus der freien Szene. Dazwischen und danach können in Workshops Körper und Geist in Bewegung gebracht werden. Und es wird auf dem Gelände der Schmidtstraße 12, umgeben von industriellem Charme, ausgiebig diskutiert, gefeiert und getanzt.

Alle Veranstaltungsorte befinden sich im Frankfurt LAB oder auf dem Gelände der Schmidtstrasse 12. Einzige Ausnahme bildet die Stadtraum-Performance „Spuren“ (2.10., 15-18.00 Uhr). Hier genügt es, zur Anfangszeit in Frankfurt zu sein und der auf der Homepage unter der Veranstaltung hiterlegten Link zur Signalgruppe beizutreten und den Anweisungen zu folgen.  

Hier geht’s zum Programm: www.frankfurt-lab.de

Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12
Foto: © Homepage F°LAB FESTIVAL 2026

VORSCHAU

Freitag, 2. Oktober: Everlong - a Foo Fighters Tribute

(Andrea)

"This is A Call an alle Rockfans, für die Songs, wie The Pretender, Monkey Wrench und My Hero ein absoluter Begriff sind. An Euch, die immer Bock auf ein Live-Event ganz im Sinne der FOO FIGHTERS haben. Wir sind Aschaffenburgs erster und einziger Tribute der Band, EVERLONG - A FOO FIGHTERS TRIBUTE, aus den 606 Studios Northridge L.A. Unser erklärtes Ziel ist es, den Fans und allen, die Verlangen nach echtem Rock haben, ein unvergessliches Event zu schaffen. Genau so, wie man es von Dave, Chris, Nate, Pat und Josh/Taylor gewohnt ist.
Wer glaubt, dass bei uns Learn To Fly, Bridge Burning, Times Like These und I´ll Stick Around nur Floskeln sind, den überzeugen wir live. Mit All My Life wollen wir the Best Of You!"

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Freitag, 2. Oktober: Of/ Hausner verbeugt sich vor dem Tag

(Andrea)

Ludo A Kaiser war bis 2015 Leiter des Kulturbüros und hat die Zeit unter anderem genutzt, ein Buch zu schreiben, das er heute in der Rebellschen Studiobühne vorstellt. Rezitation: Begleitet wird er von Jörg Zick, für Musik sorgt Willy Spahn (Saxophon, Querflöte, Klarinette). Zum Buch “„Hausner verbeugt sich vor dem Tag“Gedichte, Geschichten, Gebabbel (Bekanntes und viel Neues!): “„Eine Geschichte könnte ich noch zum Besten geben! Eine unglaubliche Geschichte!“ „Die vom Trampolin?“, fragte Gräfner. „Oder die vom Dromedar-Ritt durch Marokko?“, fragte Birkenwald. „Nein, nein“, entgegnete Wackernagel. „Eine neue Geschichte, wunderbar! Spielt in Offenbach. Erzähle ich gleich.“ Gräfner und Birkenwald sangen beschwingt vor sich hin: „OFC, nur der OFC…“ Neidhard J. summte leise mit, stellte sein Weinglas auf den Tisch, erhob sich mühsam und WACKERNAGEL VERBEUGTE SICH VOR DEM TAG.” Foto: Heidrun Kaiser

Rebell´sche Studiobühne, Bieberer Straße 145 A, Hinterhaus Offenbach

Freitag, 2. Oktober: Floor on Fire

(Martin)

Tanzbattle: Wenn Urban Dance auf Ballett trifft, Contemporary auf Breakdance prallt und Hip-Hop sich mit Spitzentanz misst, dann steht das Frankfurt LAB in Flammen: „Floor on Fire“ bringt unterschiedlichste Tanzstile zusammen und verwandelt den Abend in ein energiegeladenes Battle voller Kreativität, Virtuosität und überraschender Begegnungen.

Tänzer*innen der DFDC, die Urban Dancers von The Saxonz sowie Tänzer*innen aus der lokalen Contemporary, Hip-Hop und Voguing Szene treten zunächst mit ihrem eigenen Stil an – doch der Wettkampf entwickelt sich schnell zu etwas völlig Neuem: Spontan entstehende gemischte Teams erobern gemeinsam die Tanzfläche und zeigen, was entsteht, wenn Grenzen zwischen Genres verschwimmen. Mit atemberaubenden Moves, improvisierter Zusammenarbeit und der unverwechselbaren Energie der Tänzer*innen lebt „Floor on Fire“ von Individualität, Mut und unbegrenzter Kreativität. Eine Jury – gemeinsam mit dem Publikum – entscheidet am Ende über das beste Team.

Ein mitreißender Abend für Tanzbegeisterte, Neugierige und alle, die Bewegung in ihrer kraftvollsten Form erleben möchten.

F°LAB Festival, Schmidtstraße 12 um 20.00 Uhr
Foto: © Homepage F°LAB FESTIVAL 2026

Freitag, 2. Oktober: Of/munterfel, Chaton Laveur

(Andrea)

"munterfel. ist die Übersetzung eines Gefühls in eine Band. Das Gefühl von Freiheit abseits des Alltags. Ein Fluchtpunkt von grauer Realität in eine bunte Parallelwelt. munterfel. - ein junges, geschlechterparitätisches Bandkollektiv based in Leipzig. sie machen Pop und hinterfragen das Genre gleichzeitig, indem sie in ihrer Besetzung aus Gesang, Drums, Synthesizer und Kontrabass eine neue Musik zwischen akustischen so wie artifiziellen klängen spielen. Mit diesen beiden scheinbaren Antagonisten experimentiert und jongliert die Band, um einen zeitlosen und dennoch ohne akademische Barriere zum Tanzen anregenden Sound zu entwickeln. Die 4 jungen Musiker.innen aus Leipzig lernten sich während des Jazz/Pop-Studiums kennen. Diese Ausbildung hinterlässt in den Kompositionen natürlich Spuren und sorgt für Einflüsse aus vielfältigen Genres wie Jazz, Techno,
Drum’n’Bass und House. Ebenso lassen sie sich inspirieren von der vorausgegangenen Popkultur, um das Publikum vom Gewohnten ins Neue und aufregende zu begleiten. Popmusik als bejahen einer allgemein gültigen Gemeinschaft, die in der letzten Jahren immer wieder hinterfragt werden musste." Einlass 19.30, Beginn 20 Uhr 

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag 03. Oktober: Dialogführung: Geldgeschichte global – mal anders erzählt

(Daniela)

Dialog-Führung durch die Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ mit Kuratorin Christina Bach und Daniela Cappelluti

Was hat eine kleine unscheinbare Münze mit Weltgeschichte zu tun? Die Teuerungsmedaille von 1817 erinnert daran, wie der Ausbruch des Vulkans Tambora die Welt veränderte: die Asche verdunkelte die Nordhalbkugel, der Sommer fiel aus, Ernten verdarben und Weizen wurde teurer. Mary Shelley verbrachte die regnerischen Tage im Haus und schrieb Frankenstein, und die von den Aschepartikeln rötlich gefärbten Sonnenuntergänge inspirierten die Kunst der Romantik. 

Wie eng Geld- und Weltgeschichte miteinander verwoben sind, zeigen viele Exponate in der aktuellen Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ im Historischen Museum. Münzen, Aktien, Banknoten und Kreditkarten, Verträge und Alltagsgegenstände erzählen von den ältesten Zahlungsmitteln, von alten und neuen Handelswegen und von der Rolle Frankfurts bei der Globalisierung des Geldes – und wie das alles die Welt gestaltet und verändert hat. Christina Bach, Kuratorin der Ausstellung, nimmt die Besucher*innen mit auf einen Rundgang.

Samstag, 3. Oktober 2026, 11.30 Uhr
im Historischen Museum Frankfurt 
https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/welt-im-geld
Kiautschou, Germania-Schein, 1907 © Sammlung Deutsche Bundesbank

Samstag, 03. Oktober: Sarah Stefanski

(Uwe)

Ehrlicher Deutsch-Pop, persönliche Geschichten und Songs, die mitten aus dem Leben kommen: Sarah Stefanski bringt ihre „Leben Lieben“-Tour in den Ponyhof. In ihren Songs erzählt die Sängerin von Liebe und Trennung, Freundschaft, Familie, Neuanfängen und den Momenten, in denen das Leben nicht immer nach Plan läuft. Dabei trifft emotionaler Deutsch-Pop auf energiegeladene Live-Momente, eingängige Melodien und Texte, in denen sich viele wiederfinden können. 

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 18:30 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Samstag, 3. Oktober & Sonntag, 4. Oktober KID. 8+/18+

(Martin)

Jetse Batelaan/Theater Artemis, heptaleis und BOG.
Deutsche Erstaufführung

„KID.“ ist zwei in eins. Zwei Aufführungen, die gleichzeitig stattfinden. Im selben Raum sitzen sich Erwachsene und Kinder gegenüber. Getrennt durch eine meterhohe Wand. Was auf der jeweils anderen Seite geschieht, bleibt verborgen. Man hört alles – doch nicht immer ist es das, was man zu hören glaubt. Und was man sieht, passt nicht unbedingt zu dem, was man hört.„KID.“ lädt Kinder (8+) zu einer philosophischen Slapstick-Performance darüber ein, was Erwachsene eigentlich sind. Hinter der Wand befindet sich der Backstagebereich: Dort setzen Erwachsene (18+) wirklich alles daran, die Vorstellung für die Kinder am Laufen zu halten – und gönnen sich dabei die eine oder andere Vergnügung für „Ältere“, etwa ein Glas Rotwein oder gelegentlich einen Hauch von Nacktheit. 

„KID.“ stammt von den Stars der niederländischen und belgischen Theaterszene für Junges Publikum hetpaleis und BOG. Unter der Regie von Jetse Batelaan stellen sie gemeinsam die Frage, was Erwachsensein überhaupt bedeutet. Wird man erwachsen, wenn man groß ist? Wenn man ein Haus bezahlen kann? Wenn man häufiger traurig als glücklich ist? Für Erwachsene ist „KID.“ ebenso entlarvend wie berührend, für Kinder steckt das Stück voller überraschender Entdeckungen – und für alle ist es ein urwitziges Erlebnis.

Nach der Vorstellung kommen alle wieder zusammen und können – wenn sie wollen – verraten, was auf der jeweils anderen Seite tatsächlich geschehen ist. Oder auch nicht. Für Jung (8+) und Alt (18+), bitte separat Tickets buchen! 

Samstag, 3. Oktober um 18:00 Uhr und Sonntag, 4. Oktober um 17:00 Uhr im Deutsche Erstaufführung im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © An-Sofie Kesteleyn

Samstag, 3. Oktober: Of/ Antifascist Tattoo Club

(Andrea)

Heute findet die dritte Ausgabe des Antifascist Tattoo Club in den Parkside Studios in Offenbach statt. Der Antifascist Tattoo Club bringt Tätowieren, Kunst und solidarische Praxis zusammen und versteht sich als gemeinschaftlich organisierter Treffpunkt jenseits klassischer Convention-Strukturen. Verschiedene Tätowiererinnen arbeiten vor Ort mit eigens für die Veranstaltung vorbereiteten Flash-Motiven und Wannados. Ergänzt wird das Programm durch Drinks, Essen, Infostände sowie Prints, Shirts und weiteren Merch der beteiligten Künstlerinnen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Tätowieren selbst, sondern die Verbindung von künstlerischer Arbeit, Austausch, Vernetzung und solidarischer Unterstützung. Die Einnahmen werden an antifaschistische Gruppen und Projekte weitergegeben, die aktuell finanzielle Unterstützung benötigen. Der Antifascist Tattoo Club soll ein Ort sein, an dem sich alle Beteiligten und Besucher*innen sicher und respektiert bewegen können. Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Queer- und Transfeindlichkeit sowie anderes diskriminierendes oder übergriffiges Verhalten haben hier keinen Platz. Wir freuen uns auf euch.ALERTA! Einlass: ab 12:30 Uhr.  Dauer: 13:00 – 20:00 Uhr. Eintritt: frei. 

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei

Bis Sonntag 04. Oktober: Kronberg Festival 2026: „Courage!"

Kronberg Festival 2026: „Courage!"

Vom 22. September bis 4. Oktober verwandelt sich das Casals Forum in Kronberg wieder in eine Bühne für große Musik – knapp zwei Wochen, rund 30 Konzerte und ein vielfältiges Rahmenprogramm, alles unter dem Motto „Courage!". Weltbekannte Künstlerinnen und Künstler wie Gabriela Montero, Sheku Kanneh-Mason, Avi Avital und Fazıl Say treffen auf junge Talente und herausragende Ensembles (Youth Symphony Orchestra of Ukraine, Korean Chamber Orchestra u.v.m.) – und erzählen von Mut, Aufbruch und Zivilcourage. Das Festival ist zugleich eine Hommage an Pablo Casals, der dieses Jahr 150 Jahre alt geworden wäre und dem das Casals Forum seinen Namen verdankt.

Freut Euch auf zwei Wochen voller mitreißender Konzerte, die zeigen, wie viel Kraft in der Musik steckt.
Casals Forum, Kronberg
22. September – 4. Oktober 2026
Link zum Festival
(c) Priska Ketterer

Sonntag 04.- Donnerstag 08. Oktober: Ophelias Schattentheater

(Daniela)

Eine poetische Geschichte von Michael Ende über die Kraft, immer wieder neu anzufangen und über die Zuversicht in das Leben.
Neu erzählt mit wenigen Worten und vielen Figuren für Kinder und Erwachsene

Das kleine Theater, in dem Fräulein Ophelia ihr ganzes Leben lang den Schauspielerinnen die richtigen Worte zuflüsterte, wird geschlossen. Wohin nun mit all den vielen Worten und mit dem Fräulein? Da plötzlich tauchen Schatten auf, die nach einem neuen Zuhause suchen. Ophelia hat natürlich Platz für sie in ihrem kleinen Handtäschchen und gemeinsam begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise zu neuen Theaterwelten und sogar bis an den Rand der Welt.

Dauer: 50 Minuten | Familien, Kindereinrichtungen: ab 6 Jahren |Schulen/Horte: ab 1. - 5. Klasse

Karten: Theaterhaus Frankfurt, Schützenstr. 12, 60311, +49 (0) 69 299861-0
Termine: So, 4.10.2026, 15:00 Uhr ; Di,  6.10.2026, 11:00 Uhr; Mi,7.10.2026, 11:00 Uhr; Do, 8.10.2026, 11:00 Uhr 
Foto: Katrin Schander

Montag, 5. Oktober: And also the trees

(Andrea)

And Also the Trees sind eine britische Post-Punk-Band aus England. Anfang der 1980er Jahre machten sie erstmals im Umfeld von The Cure auf sich aufmerksam. In den folgenden Jahrzehnten gewannen sie vor allem auf dem europäischen Kontinent viele Fans, sie waren aber auch in den USA und Japan erfolgreich. And also the trees (AATT) bildeten sich während der ursprünglichen Post-Punk-Ära im ländlichen Worcestershire (1979, da war ich 10), einer Umgebung, die eine ständige Inspiration für eine Gruppe darstellt, deren Musik oft sowohl die dunklen Seiten als auch die Schönheit der britischen Landschaft erkundet hat. Sie sind bekannt für ihre fesselnden Live-Auftritte, einen einzigartigen Stil der mandolinenartigen E-Gitarre, stimmungsvolle Texte und dunkle Jazz-Rhythmen – ganz zu schweigen von einer kreativen Unabhängigkeit, die seit über vier Jahrzehnten unerschütterlich bewahrt wird. Sie haben sechzehn Studioalben veröffentlicht. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Montag, 5. Oktober: Christiane Rösinger

(Uwe)

The Joy of Ageing - Christiane Rösinger ist Musikerin (Vielen gilt sie als «die bedeutendste lebende Songschreiberin Deutschlands» (Frankfurter Rundschau)), Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.? Am Montag, dem 5. Oktober, liest Christiane Rösinger im Rahmen von Leseland Hessen aus diesem Buch, das kein Ratgeber ist, sondern ein bissig komisches Werk voller Erinnerungen, Gedanken und Geschichten, das am Ende einen ernsthaften Rat bereithält: weniger klagen, mehr leben. Denn alt sein heißt frei sein.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 19 Uhr
Foto: Dorothea Tuch

Dienstag, 06. Oktober: Thee Sinseers

(Uwe)

Auf ihren Konzerten zeigen The Sinseers, wie sich Nostalgie und neue Ideen im Soul elegant verbinden lassen. Die von Multi-Instrumentalist, Produzent und Sänger Joseph Quiñones geleitete Soul-Band aus East Los Angeles umfasst eine volle Bläsersektion sowie eine kompakte Rhythmusgruppe, die ihrem Publikum ordentlich Dampf machen! Dabei verbinden die Songs der Sinseers klassische Soul-Elemente mit modernen Einflüssen. 

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Dienstag, 06. September: Sun´s sons

(Andrea)

Es ist schon eine ziemlich lange Weile her, dass ich eine alte Bekannte aus Mühlheim im Rewe auf der Berger Straße wiedertraf. Wir sprachen über dies und das und natürlich auch die Kinder. Sie erzählte, das ihr Sohn in einer Band spielt und das war das erste Mal, dass ich von “Sun´s Sons” hörte. Es dauerte nicht lange und der Name begegnete mir immer öfter - die vier Frankfurter hatten sich aufgemacht, die Welt zu erobern und sind damit ziemlich erfolgreich. Sie werden heiß gehandelt und wenn sie heute im Nachtleben spielen, dürfte das eine ziemliche Party werden. Ich habe sie noch nict live gesehen und gehe heute hin. Supported werden sie von Mira Zounogo. Offiziell liest sich dann so: “Die Sonnensöhne schwanken zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit und sprechen damit einer Generation an jungen Menschen aus der Seele, denen täglich der Boden unter den Füßen weggezogen wird und die gelernt haben, sich aneinander festzuhalten.  Gegründet 2019 und pandemiebedingt so richtig erst seit 2021 aktiv, hat die Band aus Frankfurt am Main mit ihrem einzigartigen Spagat zwischen tanzbarem Indie-Pop und intimen Balladen in kurzer Zeit auf sich aufmerksam machen können. Ihre ausdrucksstarken Songs mit politischen Texten erhielten Radioplays in Deutschland im vierstelligen Bereich und knapp 100 Plays beim renommierten US-Sender KCRW.   In kompletter Eigenregie haben sun’s sons die beiden EPs “Clean Slate” (2022), „You & My Mind” (2021), sowie ihr Debüt-Album „An Odyssey“ (2023) veröffentlicht und so ihren internationalen Sound etabliert. 2024 folgte eine nachhaltige Europa-Tournee mit Shows in Frankreich, Belgien, Niederlanden und Luxemburg und drei weitere Touren als Support für die UK-Bands Cardinal Black, Ferris & Sylvester oder Walt Disco.” Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr 

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Mittwoch, 7. Oktober: „lost in K“

(Uwe)

Katharina Bach & Jens Düppe: „lost in K“ … eine musikalisch- performative Antwort auf die Frage: "Who the fuck am I? Wer bin ich eigentlich?"

Die Schauspielerin Katharina Bach reißt das Publikum mit ihrer eigenen intensiven Sprach- und Gesangsperformance mit in einen schwindelerregenden Kosmos aus Sehnsucht, Liebeswucht, radikaler Zärtlichkeit und vor Lachen regnenden Augen. Mit ihrer sonoren Stimme, ihrer sich im Loop entfaltenden Gitarre und Trompete, bettet sie sich in die Worte von Nick Cave, Joseph Murphy, Katharina Bach. Zu dieser "Mixed Kitchen of poems & lyrics“ teilt sich der Jazzmusiker Jens Düppe auf eine verrückt-beeindruckende Art in zwei und bedient gleichzeitig Schlagzeug, Klavier und Elektronik.

Romanfabrik, F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr 
Foto: Bach & Düppe privat

Mittwoch, 7. Oktober: Of/ Taxi Driver zum 40.

(Andrea)

Robert de Niro, Jodie Foster und Martin Scorsese: Die Rede ist natürlich von “Taxi Driver” aus dem Jahr 1976. Von Travis Bickle, der seit seiner Heimkehr aus dem Vietnamkrieg unter Schlaflosigkeit leidet und daher nachts als Taxifahrer in New York arbeitet. Dabei sieht er die Abgründe und Schattenseiten der Stadt. "Es sind zwei gegensätzliche Pole, die Taxi Driver fast 40 Jahre nach seinem Erscheinen zu einem der großen Klassiker der Filmgeschichte machen, der nicht im Regal verstaubt, sondern immer wieder neue Generationen von Filmliebhabern begeistert und verstört. Wir müssen diese beiden Pole immer wieder betrachten, um nicht zu vergessen, dass sich die enorme Kraft des Kinos von Martin Scorsese genau zwischen ihnen entfaltet. Eine Kraft, die bis zum heutigen Tag nichts von ihrer Fulminanz verloren hat." HESSISCHER KINOPREIS  2024,2025 >> Trailer zum Film

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Mittwoch, 7. Oktober: Tristan Brusch

(Uwe)

Toller Sänger! Nach einem nahezu restlos ausverkauften ersten Teil der "Am Anfang“-Tour kommt Tristan Brusch zurück für eine Zugabe – weil es sich richtig anfühlt. Und weil so viele noch dabei sein wollen. Tristan allein. Mit Gitarre. Mit genau dem, was zählt: Stimme, Saiten und Songs, die direkt treffen, leise und groß zugleich. Dem Darmstädter Publikum stellt sich "Deutschlands bester Chansonnier“ (Die ZEIT) vor – auf dass er allen in Erinnerung bleiben möge!

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr
Foto: Tim Cavadini

Donnerstag, 8. Oktober: Pflanzenfotografien

(Andrea)

Ich treibe mich zugerne auf Flohmärkten und in Secon Hand-Läden rum. In Offenbach gibt es von letzteren leider keine mehr und in Frankfurt mag ich Outflip, Wiesen-Vintage und Miss Ella auf der Berger Straße. Da war ich neulich wieder drin und habe die schöne Einladungskarte bewundert und auch mitgenommen. Ein Bild von Jennifer Markwirth hängt bereits und wenn sie heute “Botanique en Boutique” eröffnet, will ich mal reinschauen. Es gibt auch Live-Musik mit “Mrs Linda und Mr. Hell”, die ich beide nicht kenne. 19 Uhr.

Miss Ella, Berger Straße 35

Freitag 09. Oktober: Wohnzimmerkino

(Daniela)

Daniel Brettschneider hat eine neue Reihe: Wohnzimmerkino in der Werkstatt im Danzig am Platz.
Daniel Brettschneider sucht den Film aus, die Frankfuerter Neue Küche macht Flammkuchen dazu. An der Bar gibt es Drinks, freie Platzwahl. 

Los gehts mit: „Aftersun“ (OmU)
Charlotte Wells’ Debüt über einen Vater, seine Tochter und einen gemeinsamen Urlaub – zart, melancholisch und einer der schönsten Filme der letzten Jahre.
Regie: Charlotte Wells, GB/USA 2022, 102 Min., FSK ab 12, Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Freitag, 9. Oktober 2026, Einlass 19.30 Uhr, Filmbeginn 20.30 Uhr
DANZIG AM PLATZ, Ostparkstraße 11, 60314 Frankfurt am Main

Tickets: https://www.eventbrite.de/e/wohnzimmerkino-aftersun-omu-tickets-1998866107335?aff=erelpanelorg

Freitag, 9. Oktober Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager

(Uwe)

Fifty/Fifty nennt sich die Party-Reihe für Best Ager in der Centralstation, bei der wechselnde DJs zum Tanzen in den Saal einladen: entspannt, locker und ganz unter gleichgesinnten Feierlustigen. Im Oktober bei Fifty/Fifty am Mischpult: Marc aka die Unicorn Crew! Denn eines ist klar: Früher war nichts besser, außer die Musik. Daher spielt er an diesem Abend gar nicht so vergessene Hits, One-Hit-Wonders und Obskures aus den Genres #80erdance, #90erdance, #italodisco, #funkydisco, #dark80s - getreu dem Motto "forever young". 

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20.30 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Dienstag, 13. Oktober: 1000mods

(Uwe)

Psychedelic-Stoner-Rock: Bei 1000mods treffen donnernde Riffs auf rohe Energie. Mit ihrem aktuellen Album „Cheat Death“ (2024) bringt die griechische Heavy-Rock-Institution ihr bislang härtestes Werk auf die Bühne – kompromisslos, intensiv und voller Druck. Ihre Musik verbindet klassische 70er-Jahre-Rocktraditionen mit modernem Metal- und Punk-Drive – direkt, ehrlich und ohne Firlefanz. Ob bei großen Festivals wie Hellfest oder nah und persönlich in verschwitzter Clubatmosphäre:.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Dienstag, 13. Oktober – Dienstag, 3. November: COMMUNITY DANCE

(Martin)

Von 14 bis 99 Jahren - Workshop für Anfänger*innen - Die Freude am Tanz entdecken und erleben! 

In diesem Workshop vermittelt die DFDC verschiedene Grundlagen des zeitgenössischen Tanzes. Ausgangspunkt für die tänzerische und künstlerische Entdeckungsreise sind die Produktionen der Company. Es geht um ein Eintauchen in die jeweiligen Bewegungssprachen, Musikwelten und Choreografien der beteiligten Künstler*innen. Die Workshops laden ein, dem nachzuspüren, miteinander in Kontakt zu treten, sich auszuprobieren und eine neue Bewegungssprache zu erforschen. 

Alle Teilnehmer*innen ab 14 Jahren sind willkommen; Verschiedene Vorkenntnisse und körperliche Möglichkeiten werden berücksichtigt.

 Weitere Infos hier: https://www.dfdc.de/workshops/2026-10-13-frankfurt

(4 x dienstags von 19:00 – 20:30 Uhr): COMMUNITY DANCE der Dresden Frankfurt Dance Company
Foto: © Homepage DFDC

Dienstag 13. bis Samstag 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen

(Daniela)

In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten!

Dass  ein  Festival wie  das  Frankfurter nur  Ausschnitte zeigen kann,  versteht  sich  von  selbst, ebenso  dass  das  Mutterland  des  Jazz  dabei  nicht  ausgeschlossen  werden soll.  Es  ist  mit  Myra  Melford’s  Fire  and  Water  Quintet,  der  Vibrafonistin  Sasha  Berliner  oder  der  in  den  USA  lebenden  malaysischen Bassistin  Linda  May  Han  Oh  gut  vertreten. Mit  von  der  Partie  in  Melfords  Band:  die  in  Brooklyn  ansässige deutsche  Saxofonistin  Ingrid Laubrock.   

In  der  Welt  des  Jazz  werden  Grenzen seit  jeher  am  liebsten  überschritten,  wie  man  auch  an  den  Musiker*innen  erkennt, die  in  Europa eine  Heimat  gefunden haben  und  ihre  Perspektiven  einbringen. Die  fruchtbaren  Resultate europäischer  Weltoffenheit  führt  beispielhaft  die  Band  von  Andrés  Coll  vor  Augen, in  der  sich  Musiker  aus  Marokko,  Spanien und  Polen  begegnen und  gegenseitig  inspirieren. 

Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt.

Dabei  gehört  Sclavis  zu  denen,  die  aus  Jazztradition  und  einer  schwer  zu  beschreibenden  europäischen  Sensibilität  einen  eigenen  Sound  geformt  haben,  genau  wie  Christof  Lauer  oder  Émile  Parisien und natürlich  Norma  Winstone,  die  den  europäischen  Jazzgesang  stärker  geprägt  hat  als  irgendwer  sonst.  Auch  das  Schaffen  von  Nicolai  Thärichen  und  Ali  Neander  lässt  sich  in  der  Spannung  zwischen grenzüberschreitenden  Inspirationen,  europäisch  geprägter  Perspektive  und  eigenständiger  Kreativität  verorten.  

Wie  neben  diesen mehr  oder  weniger alten  Größen  eine  junge  Generation des  europäischen  Jazz  ihren  eigenen Weg  sucht,  wird  auf  diesem Festival  an  Andrés Coll,  Darius  Blair, Finn  Heine,  Elliot Galvin  und  Emma  Rawicz  sichtbar. Sie  und  Ali  Neander  sind  dieses  Jahr  die  Gäste  der  hr-Bigband. 

https://www.hr2.de/veranstaltungen/jazzfestival/deutsches-jazzfestival-von-hier-aus-gesehen---das-komplette-programm-v38,djf26_artikel_komplettes_programm-100.html

Mittwoch, 14. Oktober: Alex Solman & Gereon Klug: Staying Alive

(Uwe)

Unsterbliche Idole unserer Zeit. Zeichnungen und Worte. Es ging los mit David Bowie und Prince, dann kamen Aretha Franklin und Karl Lagerfeld, zuletzt Tina Turner und David Lynch: Bedeutende Menschen, die uns ein Leben lang begleitet haben, starben plötzlich. Der Hamburger Zeichner Alex Solman widmet diesen Persönlichkeiten aus Kunst, Musik und Wissenschaft einzigartige Illustrationen. Mal zeichnet er die Verstorbenen mit geraden Linien und trockenem Humor. Mal mit psychedelischen Pinselstrichen und ernsthafter Trauer. ›Staying Alive‹ präsentiert 210 Porträts der größten Menschen unserer Zeit, 80 davon um pointierte Kurztexte ergänzt. Sie zeigen Menschen, die so Großes geleistet haben, dass sie sich in unser kulturelles Gedächtnis eingebrannt haben; dass sie Teil unserer eigenen Geschichte geworden sind. Ein Buch, das keine Hommage an die Verstorbenen sein will, sondern ein Geschenk für die Überlebenden. Und ein Angebot, das Werk der größten Idole unserer Epoche neu zu erforschen oder überhaupt erst zu entdecken.

Centralstation / DA, Im Carree / Einlass: 19 Uhr 
Foto: 

Donnerstag, 15. Oktober 2026: Weimarer Kabarett: Goethe Zeiten, schlechte Zeiten

(Uwe)

Die zwei Wortakrobaten Liebermann und Gelloz verknoten sich die Zungen und strapazieren die Lachmuskeln: Weimar mit Witz, Kabarett mit Klassik, Goethe mit Gags. Scheinwerfer an – oder um es mit Goethe zu sagen: „Mehr Licht“! In einem bunten, musikalischen und urkomischen Abend gehen sie dem Geheimrat Goethe auf die Spur. Und wagen den Vergleich seiner Epoche mit heute. Ganz klar: Früher war alles besser. Damals war heute noch morgen und gestern heute - heute unvorstellbar! Das Weimarer Kabarett stellt die wichtigen Fragen: Wer ist der moderne Goethe? Warum stieß der Geheimrat bei Beethoven auf taube Ohren? Was würde den Dichterfürsten heute mehr beeindrucken - die Künstliche Intelligenz der Maschinen oder die natürliche Blödheit der Mitmenschen?

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr
Foto: Hagen Wolf

Freitag, 16. Oktober: Goldford

(Andrea)

Ätsch, wir sind im Süden, ich freue mich so sehr. Sonst wäre ich in der Batschkapp: “GoldFords Musik ist tief in der Wahrheit seines eigenen Lebens verankert und verbindet Themen wie Herzschmerz, emotionale Heilung sowie zwischenmenschliche Verbundenheit mit seiner puren Ehrlichkeit. Dieser authentische Ansatz resultierte aus einem persönlichen Verlust und führte den Musiker aus St. Louis dazu, seine Karriere in der Wirtschaft für die Musik aufzugeben. Mittlerweile in Los Angeles ansässig, wurde GoldFord mit seiner kraftvollen Stimme und seinem berührenden Songwriting zu einem der faszinierendsten neuen Künstler der zeitgenössischen Musik. Mit über 4 Mio. monatlichen Hörern auf Spotify und mehr als 200 Mio. Streams auf den EPs „Orange Blossoms“ sowie „Space of the Heart“ hat GoldFord längst bewiesen, dass seine Musik weltweit mit seinem Publikum resoniert. Aus intimen Clubshows wurden ausverkaufte Headline-Tourneen und Performances auf großen Festivals in Nordamerika, Großbritannien sowie Europa und Australien. Erst als Jeffrey Goldford durch einen Schicksalsschlag erkannte, dass er mehr Angst vor Reue hatte als vor einem möglichen Scheitern, widmete er sich gänzlich der Musik. Also schrieb er ein Album und gab sich seiner Intuition vollständig hin, um etwas Größeres zu schaffen.”

Batschkapp, Gwinnerstraße

Freitag 16. Oktober: Vintage Soundsystem # 31 Der Atem des Akkordeons mit Vassily Dück

(Daniela)

Ich bin ein großer Fan von Vassily Dück. Ich versuche heute Abend dabei zu sein 

Das Spiel des Akkordeons hat sich über die Jahrhunderte quer über alle Kontinente und durch die unterschiedlichsten Kulturen als eigene Kunstform entwickelt: Der Exportschlager aus Deutschland (egal ob aus Trossingen oder Klingenthal) ist aktuell das Instrument des Jahres: Ein guter Grund einen echten Meister des „Piano des kleinen Mannes“ einzuladen uns in Wort und Klang in all seiner Vielfalt erleben zu lasen.

Detlef Kinsler, ein regelmäßiger Gast des Vintage Soundsystems stellt ihn so vor: 
Vassily Dück hat sich mit Leib und Seele seinem Handzuginstrument verschrieben. „Ich möchte das Akkordeon als eines der vielseitigsten Musikinstrumenten überhaupt präsentieren“, sagt der in Sibirien geboren Musiker. Er wird das solo, ganz ohne Begleiter tun. Mit großer Freude wird Dück daran gehen, mit den Klischees zu brechen, mit denen er sich immer wieder konfrontiert sieht. Den Balg einfach nur mit Volksmusik zu assoziieren, ist viel zu eindimensional. „Auf der einen Seite gibt es viel traditionelle Musik für das Akkordeon, die wunderschön ist, aber das Instrument bietet andererseits so viele Möglichkeiten, mit ihm auch Anderes und viel Neues zu entdecken und auszuprobieren“.

Vintage Soundsystem # 31
Der Atem des Akkordeons mit Vassily Dück
Freitag 16.10.2026, ab 19 Uhr
Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei, Frankfurt Eintritt frei. Reservierungslink: https://luma.com/h5guew9x

Sonntag, 18. Oktober: Veronika Fusaro

(Andrea)

Ihre Musik verbindet eindrucksvoll Elemente aus Pop, Soul und Rock – getragen von einer Stimme, die unmittelbar berührt, und Songs, die Geschichten erzählen.Mit über 500 Auftritten weltweit, darunter Highlights wie das Glastonbury Festival, das Montreux Jazz Festival und als Support für Größen wie Mark Knopfler und Eagle-Eye Cherry, hat VERONICA FUSARO ihre Live-Performance perfektioniert. Sie ist bekannt für ihre fesselnden Solo-Loopstation-Shows, bei denen sie mit Stimme, Kreativität und Technik ein Klanguniversum erschafft, das unter die Haut geht. Die Kombination aus persönlicher Reflexion, emotionaler Tiefe und energiegeladener Bühnenpräsenz verspricht ein Live-Erlebnis der besonderen Art. Einlass 19 Uhr 

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Mittwoch, 21. Oktober: Of/ Komische Nacht

(Andrea)

Die Komische Nacht bietet einen bunten und aufregenden Querschnitt durch die aktuelle Comedyszene in Deutschland. In jedem Spielort treten an einem Abend bis zu 5 Comedians jeweils ca. 20 Minuten auf. Das Beste: Bei der Komischen Nacht müsst nicht ihr von Lokal zu Lokal wandern, um verschiedene Comedians sehen zu können. Ihr braucht euch lediglich eine Eintrittskarte für euer Lieblingslokal holen und bekommt von uns mehrere Künstler*innen „serviert". Bei der Komischen Nacht sind es nämlich die Comedians, die zwischen den Spielorten umherziehen. Runter von der einen Bühne, rauf auf die nächste. Das ist sowohl für die Künstler*innen als auch für das Publikum ein wahrhaftiger Comedy-Marathon. „Die Komische Nacht: Eine ideale Möglichkeit, kurzweilig mehrere Künstler kennen zu lernen, ohne gleich den ganzen Abend „mit ihm verbringen zu müssen“. Ein Event, das dem Zeitgeist entspricht: viel Input in kurzer Zeit zu einem vertretbaren Preis.“ (Neue Presse) >> Karten bitte HIER

Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr

Mittwoch, 21. Oktober: Tito & Tarantula

(Andrea)

Erinnert Ihr Euch noch an “From Dusk till Dawn”? An den Titty Twister, die Vampire und die Musik? Erst Tito & Tarantula machten die Szenerei perfekt und der Soundtrack lief dann rauf und runter. Tja, und so schön Urlaub ist, ich bedauere, dass ich nicht zum Konzert kann. “Tito is back! Die Americana- und Desert Rock Legende schlechthin geht 2026 auf eine mit Spannung erwartete Best-of Europatournee. Geboren in Mexico und als Sohn eines Fallenstellers in der Wildnis Alaskas aufgewachsen, begann Tito Larrivas Karriere in Los Angeles. Mit den PLUGZ und später den CRUZADOS nahm diese schnell Fahrt auf. Eine Top10 Single und ein Cover auf dem Billboard Magazin später wurde Larriva Teil der L.A. Musik- und Filmszene der 80er Jahre. Im Probenraum nebenan machten die Red Hot Chili Peppers ihre ersten Gehversuche. Emmylou Harris, Jeff Porcaro (der früh verstorbene TOTO Drummer) waren seine Nachbarn. Zeitgleich begann auch die Schauspielkarriere des ausgebildeten Ballett-Tänzers. Nach dem Debüt als „Hammy“ in der „Pee-wee Herman Show“ (1981) arbeitete er mit Patrick Swayze (Roadhouse), Johnny Depp (Once Upon A Time In Mexico), Antonio Banderas (Desperados 2), mit Mel Gibson und Milla Jovovic in Wim Wenders ́ „The Million Dollar Hotel“, David Byrne (True Stories), Cheech Marin (Born In East LA), in dem Oscar-prämierten Kurzfilm „Session Man“ sowie mit R. Rodriguez (Grindhouse). Tito Larriva schrieb Musik für über 50 Filme (u.a. die Titelsongs für „Machete“ 2010 und „Machete kills“ 2013) und Fernsehserien. Der Startschuss für Tito & Tarantula war Robert Rodriguez ́ Angebot an „From Dusk Till Dawn“ (1995) mitzuarbeiten. Die legendäre Performance als Vampire Hausband der „Titty Twister“ Bar und der weltweite Erfolg des Films brachte die Band (als Support von Joe Cocker) erstmals nach Europa. Der Europa-Release des Debüt Albums „Tarantism“ mit den Klassiker Songs aus „From Dusk Till Dawn“, „After Dark“, „Angry Cockroaches“, sowie „Strange face of love“ folgte 1997. Diese Songs markieren den Beginn einer neuen Ära amerikanischer Filmmusik und stellen Tito Larrivas außergewöhnliche Fähigkeiten als Sänger und Komponist unter Beweis.” Support: The Terrible Noises. Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße

Freitag, 23. Oktober: Mahler 1 dirigiert von Susanna Mälkki in der Alten Oper

(Daniela)

Susanna Mälkki galt lange als Spezialistin für die Neue Musik, doch mehr und mehr fokussiert sie sich nun auf die Klassiker. Und was kann da besser passen als Mahlers »Erste«, ein Werk an der Schnittstelle zwischen spätromantischem Großklang und atemberaubend aktuell wirkender Radikalität.

Doch natürlich lässt die Musik von heute die finnische Dirigentin nicht los. So kombiniert sie Mahlers plastisch-kühne 1. Sinfonie mit einem Werk, das von letzten Dingen spricht, ganz wörtlich, von Sinn und Bedeutung des menschlichen Lebens, von Tod und Stille. Ihr Trompetenkonzert HUSH erwies sich als Kaija Saariahos Vermächtnis: Susanna Mälkki dirigierte 2023 die posthume Uraufführung, an der Trompete damals wie auch nun ihr Landsmann Verneri Pohjola. Als »wirklich stark atmosphärisch und ergreifend« beschreibt er das Werk, in dem er gleichsam die »Stimme der Komponistin« sei. Das Eindringen des Geräuschhaft-Alltäglichen ist hier in die Musik einkomponiert, wie man es ja auch bei Gustav Mahler so klangintensiv erleben kann.

Folgende Werke werden gespielt: Kaija Saariaho | HUSH – Konzert für Trompete und Orchester & Gustav Mahler | 1. Sinfonie

Hier gibt’s weitere Infos: Mahler 1 | hr-sinfonieorchester.de

Alte Oper, Konzerteinführung: 19 Uhr, Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause
Foto: Jiyang_Chen

Freitag 23. Oktober: Hilal und Family x FNK

(Daniela)

Ich war das letzte Mal beim Israelischen Abend in der FRankfuerter Neuen Küche im Danzig am Platz. Es war sensationell. Jetzt freue ich mich auf Hilal und Family 

"Wir laden ein zum großen Familienessen! Unsere Freundin Hilal kocht gemeinsam mit ihrer Mama Hülya und ihrer Schwester Mehtap – zwei Generationen an einer Küchentheke. Die Familie stammt aus der Türkei, wo gemeinsames Essen einen ganz besonderen Stellenwert hat, und auch Hilals Wurzeln liegen in der Gastronomie: kochen, essen, Gäste empfangen – für sie gehört das einfach zusammen.

Neben Job und Familie engagiert sich Hilal regelmäßig bei Stützende Hände, einem gemeinnützigen Verein, der seit 2016 täglich warme Mahlzeiten an Menschen in Wohnungsnot in Frankfurt verteilt. Gelebte Gastfreundschaft at its best – und genau die bringen die drei mit ins Danzig.

Zur Begrüßung gibt es Raki, Şalgam und Honigmelone mit Käse auf den Tischen, dazu türkische Mezze und warmes Fladenbrot zum Teilen in der Tischmitte. Anschließend zwei Hauptgänge zur Auswahl. Zum Dessert Künefe mit Maraş-Eis.

Eine Küchenparty mit großartigem türkischem Essen und ganz viel Herzlichkeit – was gibt es Besseres an einem Herbstabend?"

Hilal und Family x FNK
23. Oktober, 19.30 Uhr, Danzig am Platz
Ostparkstraße 11, 60314 Frankfurt
Tickets: https://www.eventbrite.de/e/hilal-und-family-x-fnk-tickets-1999669841325
Foto: Alex Kraus

Samstag 24. Oktober: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!

(Daniela)

Als ich das angehängte Foto sah dachte ich sofort: Da muss ich mitmachen, denn in dem abgebildeten italienischen “Kiosk/Imbiss” im Höchster Bahnhof gibt es die besten Arancini, die ich je außerhalb Italiens gegessen habe.

Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ 

Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt.

In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören?

Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden.

Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026).  https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt 

Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“
Jeweils samstags von 11 bis 13 Uhr: 24. Oktober und am 19. Dezember 2026, Gebühr: 5 €
© Tülay Günes

Donnerstag 29. - Samstag 31. Oktober: Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch

(Daniela)

Meine Freundin Christian Lutz hat mich auf dieses tolle Konzept aufmerksam gemacht. Wer kommt mit nach Mühlheim?

Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch
Ein außergewöhnliches Veranstaltungserlebnis mit Turbo Pascal in der Willy-Brandt-Halle
Was verbindet uns? Was macht Mühlheim aus? Worüber möchten wir uns heute unterhalten? Worüber streiten? Worauf wollen wir anstoßen?
Mit „Halle für Alle“ kommt das Berliner Kollektiv Turbo Pascal nach Mühlheim am Main und lädt zu einem besonderen Veranstaltungserlebnis ein. In der Willy-Brandt-Halle treffen Menschen aus Mühlheim und der Region zusammen und erleben 90
abwechslungsreiche Minuten voller Begegnungen, überraschender Momente und anregender Impulse.
Das Publikum wird hier selbst zur Hauptfigur: Im Mittelpunkt stehen Themen, die unseren Alltag und unser Zusammenleben betreffen. Die Veranstaltung schafft Raum für neue Perspektiven und lädt dazu ein, Mühlheim und seine Menschen auf besondere Weise kennezulernen. Jede und jeder kann den Abend auf die eigene Art erleben – ob zuhörend, mitdenkend, Position beziehend oder im Austausch mit anderen. 

„Halle für Alle“ lebt von der Vielfalt der Menschen, die zusammenkommen. Eingeladen sind alle – unabhängig von Alter, Herkunft, Sprache, Lebensgeschichte oder Interessen. Ob allein, mit der Familie, mit Freundinnen und Freunden, als Schulklasse,
Verein, Initiative oder Unternehmen: Alle sind herzlich willkommen.

Aufführungstermine:
Donnerstag, 29. Oktober 2026; 9:30 Uhr und 18:00 Uhr; Freitag, 30. Oktober 2026; 9:30 Uhr und 18:00 Uhr; Samstag, 31. Oktober 2026; 11:00 Uhr und 16:00 Uhr
Dauer: jeweils ca. 90 Minuten (Die Veranstaltung ist auf Deutsch und ohne Übertitel.)
Veranstaltungsort: Willy-Brandt-Halle, Mühlheim am Main
Eintritt: kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten
Altersempfehlung: ab der 9. Klasse.
Kontakt für Koordination und Anmeldung: Christina Lutz: E-Mail: c.lutz@kulturfonds-frm.de

Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV

(Uwe)

diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? 

Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr
Foto: Igor Karacic

Donnerstag, 29. Oktober, bis Samstag, 31. Oktober: Mühlheim/ Halle für Alle

(Andrea)

Als ich die Mail von Christina las, fing kurz darauf das Erinnerungskarusell an, sich zu drehen. Im Bürgerhaus bzw. der Willy-Brandt-Halle Mühlheim war ich ewig nicht, das letzte Mal wahrscheinlich zur Schulsause anlässlich des Friedrich-Ebert-Gymnasium-Jubiläums. Der Mittwochsrummel war es sicher nicht, das ist noch viel länger her. Aber lustig war das immer, die Faschingssause und alle, wirklich alle, waren da. Galante Überleitung, an den folgenden Tagen hoffentlich auch: Denn Turbo Pascal verwandelt das Bürgerhaus in die “Halle für Alle – Mühlheim kommt ins Gespräch”. "Was verbindet uns? Was macht Mühlheim aus? Worüber möchten wir uns heute unterhalten? Worüber streiten? Worauf wollen wir anstoßen? Mit „Halle für Alle“ kommt das Berliner Kollektiv Turbo Pascal nach Mühlheim am Main und lädt zu einem besonderen Veranstaltungserlebnis ein. In der Willy-Brandt-Halle treffen Menschen aus Mühlheim und der Region zusammen und erleben 90 abwechslungsreiche Minuten voller Begegnungen, überraschender Momente und anregender Impulse.
Das Publikum wird hier selbst zur Hauptfigur: Im Mittelpunkt stehen Themen, die unseren Alltag und unser Zusammenleben betreffen. Die Veranstaltung schafft Raum für neue Perspektiven und lädt dazu ein, Mühlheim und seine Menschen auf besondere Weise kennezulernen. Jede und jeder kann den Abend auf die eigene Art erleben – ob zuhörend, mitdenkend, Position beziehend oder im Austausch mit anderen. „Halle für Alle“ lebt von der Vielfalt der Menschen, die zusammenkommen.
Eingeladen sind alle – unabhängig von Alter, Herkunft, Sprache, Lebensgeschichte oder Interessen. Ob allein, mit der Familie, mit Freundinnen und Freunden, als Schulklasse,Verein, Initiative oder Unternehmen: Alle sind herzlich willkommen."
Aufführungstermine:
Donnerstag, 29. Oktober 2026, 9:30 Uhr und 18:00 Uhr
Freitag, 30. Oktober 2026, 9:30 Uhr und 18:00 Uhr
Samstag, 31. Oktober 2026, 11:00 Uhr und 16:00 Uhr Dauer: jeweils ca. 90 Minuten (Die Veranstaltung ist auf Deutsch und ohne Übertitel.)
Eintritt: kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten. Altersempfehlung: ab der 9. Klasse.

Willy-Brandt-Halle, Dietesheimer Straße 90, Mühlheim am Main

Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller

(Andrea)

Tatsächlich war ich neulich ziemlich überrascht, als ein guter Freund vom Sportfreunde Stiller Konzert in Köln postete. Die gibt´s noch? Die sympathischen Bayern hatte ich in den letzten Jahren wirklich völlig aus den Augen verloren. Dabei gab es doch kaum zärtlichere Liebeserklärungen und schönere Komplimente, “Du bist die Antwort auf die Frage/ Gibt es reiche Tage?/ Ich spür mit dir/Hat mich das Glück im Visier”. Oder eben “Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist/ Und sichergeh'n, ob du denn dasselbe für mich fühlst”. Lieder für die Ewigkeit. Sie komponierten zur WM 2006, politisch korrekt gegen Nazis und pflegten immer das Image der netten Jungs von nebenan. Warum auch nicht und vermutlich sind die Sportis wirklich eine Gruppe, auf die sich Menschen aller Altersgruppen gut verständigen können. Sonst gäbe es auch sicher die aktuelle ARD-Doku nicht. “30 wunderbaren Jahre Tour” erzählt von Auftritten in dunklen Kellerräumen vor drei Neugierigen bis zu mit zehntausend Beseelten gefüllten Hallen. Von speziellen Eigenheiten wie WM-Hits, MTV-Unpluggeds, horizonterweiternden Videodrehs, Schallplatten aus Holz/Gold/und Platin, Lesetouren in Opernhäusern bis zum „ganz normalen“ Irrsinn einer Band samt unvergesslicher Tourneen in den Armen der besten Crew of the Universe. Von Vorband sein von Foo Fighters, Green Day und Grönemeyer bis zu Vorbands wie Ash, Nada Surf, Franz Ferdinand und Kaiser Chiefs. Alles dabei", erinnert sich Flo. Ich freue mich auf den Abend zum Mitsingen und mit viel positiver Energie. 

Jahrhunderthalle Höchst, Pfaffenwiese 

Freitag, 30. Oktober: OF/ Ein fast perfekter Antrag

(Andrea)

Der eigenwillige Witwer Walter (mit jedem Jahr besser: Heiner Lauterbach) vertreibt sich seine Zeit im Ruhestand damit, Restaurants zu testen und akribisch im Internet zu bewerten. Bei einem seiner Restaurantbesuche trifft er zufällig seine Jugendliebe Alice (hach: Iris Berben!) wieder. Vor 40 Jahren hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht und war spektakulär gescheitert. Die lebensfrohe und freigeistige Kunstprofessorin ist auch heute noch das genaue Gegenteil des altmodischen, akkuraten Walter. Der Ehrgeiz des pensionierten Ingenieurs ist geweckt. Er will es diesmal besser machen, während Alice gar nicht daran denkt, denn sie liebt ihr unabhängiges Leben und braucht keinen Beziehungsstress. Sie stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. Und so schreibt sich Walter, der sich nie für Kunst interessiert hat, zu Alice Entsetzen als Gaststudent in ihrem Kurs ein – fest entschlossen, sich selbst und ihr zu beweisen, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen. Aber nicht nur Alice stellt ihn vor ungeahnte Herausforderungen, sondern auch die Begegnung mit seinen 40 Jahre jüngeren Kommiliton*innen. Unerwartet finden sich Alice und Walter in einem neuen, aufregenden Kapitel ihres Lebens wieder und müssen sich fragen: Rostet alte Liebe wirklich nicht? Schmeckt das Essen? Kann er kochen? Und wie gut können diese beiden großen Darsteller auf der Leinwand bitte harmonieren!? „Ein fast perfekter Antrag“ mit gebratenem Hühnchen, Rosenharissa, Weinblättern & Joghurt. Foto: Leonine 

Alte Schlosserei, Andreastraße 71, Offenbach

Samstag, 31. Oktober: Sven Regener liest aus "Frankie und Freddie"

(Martin)

Frankie und Freddie Lehmann, zwei Brüder aus Bremen, in Westberlin, 1980. Während der eine seit Wochen damit beschäftigt ist, in Kreuzberg Fuß zu fassen, will der andere weiterziehen nach New York, musste aber erst einmal am Kudamm im Probandenhotel wohnen und als Versuchskaninchen für Antidepressiva herhalten. Jetzt, einen Tag vor Heiligabend, hat er Angst vor Menschen, kann nicht mehr U-Bahn fahren und verliert eine wichtige Tasche.

NDR.de schreibt: 
„So viel Action wie ein Indiana-Jones-Film: Indiana Jones auf Regener Art, mit dieser irren Regener-Syntax: mäandernden Sätzen, die geradewegs in den Kopf von Frank Lehmann führen, der in dieser Geschichte noch von allen Frankie genannt wird. Immer wenn Frankie zu denken beginnt, entwickeln die Sätze ein Eigenleben, rattern im Takt von einem Gedanken zum nächsten.

Auszug aus “Frankie und Freddie”
‚Wieso denke ich immer so einen Scheiß, wenn ich mit meinem Bruder zusammen bin, fragte er sich rhetorisch, denn natürlich wusste er die Antwort ganz genau, weil es eben sein Bruder war und genau dafür ist so ein Bruder ja wohl auch da, dachte er, dass er einen an früher erinnert, als man noch klein war und alles eine große Bedeutung hatte.‘

Und genau darum geht es in ‚Frankie und Freddie‘: Was passiert, wenn man mit Anfang 20 versucht, erwachsen zu werden - und neben einem plötzlich wieder der Mensch steht, der einen noch als Kind kennt?“

Samstag, 31. Oktober um 19:30 Uhr: Sven Regener liest aus seinem neuen Roman
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Charlotte Goltermann

Sonntag, 8. November Robert Habeck: Arctic Meltdown

(Martin)

Neuvermessung der Welt - Nicht zuletzt die Drohungen des amerikanischen Präsidenten haben den Blick der Welt auf die Arktis gelenkt. Robert Habeck, ehemaliger deutscher Vizekanzler, zeigt in seinem neuen Buch „Arctic Meltdown“ (KiWi), welche Interessen die Weltmächte im hohen Norden verfolgen. Und er erklärt, was das für die internationale Friedensordnung bedeutet. Denn wo früher ewiges Eis die Grenzen der Zivilisation markierte, entscheidet sich heute die Zukunft unserer Sicherheit. Habeck skizziert die Geschichte der Arktis, auch die Ausbeutung durch Dänemark, erzählt von den Menschen, die dort leben, und blickt hinter die Kulissen der Weltpolitik. 

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.
Sonntag, 8. November um 18:00 Uhr. Robert Habeck: Arctic Meltdown, Lesung im Schauspiel Frankfurt
Foto: © Homepage Schauspiel Frankfurt

Donnerstag, 12. November: Of/ Heimsuchung

(Andrea)

Lili hat das Buch gehasst. Aber klar, welches Buch haben wir schon gemocht, das wir in der Schule lesen mussten. Dass es einen Film gibt, wusste ich nicht und weil ich schon so viel über das Buch gehört habe, will ich ihn mir natürlich ansehen: "eindrückliches Panorama des letzten Jahrhunderts deutscher Geschichte in einem Haus an einem märkischen See: Schauplatz für Geschichten und Lebenswege der wechselnden Besitzer und ihrer Schicksale, die miteinander verwoben und von monumentalen historischen Ereignissen geprägt sind. Die Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR und die Wendezeit, während sie auf der Suche nach Heimat und einem Ort der Zugehörigkeit sind. HEIMSUCHUNG ist ein Mikrokosmos deutscher Geschichte, in dem sich Vertreibung und Verlust, Heimat und Herkunft, Verdrängung und Erinnerung zu menschlichen und historischen Dramen verdichten. Neben eindrucksvollen Bildern von Natur und menschlichen Schicksalen zeichnet das Werk die präzise Chronik eines Jahrhunderts nach. Regie-Legende Volker Schlöndorff, der für seine Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Blechtrommel“ mit einem Oscar und der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet wurde, widmet sich nun erneut einem Jahrhundert-Roman. Dafür konnte Schlöndorff ein breites Ensemble aus international und deutschlandweit bekannten Schauspieler:innen gewinnen. >> Trailer zum Film, Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Samstag, 14. November: The OhOhOhs Jubiläumssause

(Andrea)

Wow! Seit ZWANZIG Jahren musizieren Florian Dreßler und Florian Wäldele schon als The OhOhOhs zusammen und ich weiß nur, dass ich sie bei Andreas Schmidt (Gott hab´ ihn selig) in den Parksidestudios das erste Mal erlebt habe. Die Fenster waren beschlagen und alle tanzten wild. Das war der Beginn meiner Liebe zu den beiden Jungs, die die gesamte musikalische Klaviatur beherrschen und wenn das Jubiläum heute gefeiert wird, bin ich natürlic dabei. Der Termin steht schon seit Wochen in meinem Kalender und ich freue mich auf die Beiden, den Ort und die tollen Gäste, die sie eingeladen haben: Frau Plötzlich und der Wolf spielen ein „Elektro-akustisches Live-Set mit wilder und guter Musik aus Berlin“, Giuseppe Porrello alias Gastone wird einige seiner Lieder spielen, das DJ Warm Up macht Jean Trouillet  und Andrale wird uns zügigen Techno auf die Ohren geben. Natürlich spielen auch wir ein Konzert! Wir dachten uns als Party und Tanzmusik ist das Technoset gut geeignet. Das wird super! Ticketlink: https://bit.ly/4yQSX0l

Lola Montez, Honsellbrücke 

Freitag, 20. November: Of/ Couscous und Geheimnisse

(Andrea)

Mit Levante-Küche bekommt man mich immer und der Film liest sich nach leichter und guter Unterhaltung: “Der junge algerische Koch Mehdi lebt ein Doppelleben: Tagsüber ist er der brillante Koch im Bistro, kurz davor, den Laden gemeinsam mit seiner Partnerin Léa zu übernehmen – doch abends spielt er vor seiner algerischen Mutter Fatima den „perfekten Sohn“. Dumm nur, dass in dieser Rolle weder Léa noch Mehdís große Liebe zur französischen Gastronomie vorgesehen sind. Als Léa endlich darauf besteht, Fatima kennenzulernen, greift Mehdi unter Druck zur schlechtesten aller Lösungen – und löst damit eine Kettenreaktion aus, bei der Missverständnisse schneller heißkochen als Couscous. Entstanden ist eine unglaublich liebevolle Culture-Clash-Komödie über ein Leben zwischen zwei Kulturen, unvereinbaren Familienbildern und kleinen Notlügen, die man aus Angst vor Enttäuschungen serviert. Wie gekocht für Kino Kulinarisch!” Yummie, es gibt geheime Couscous-Variationen, Gewürzen, Minze & Koriander. 

Alte Schlosserei, Andrestraße 71, Offenbach

06. November - 02. Dezember: HENNI NACHTSHEIM & BAND „Es wird Zeiten geben“ – Die Jubiläumstour

(Daniela)

Viele kennen ihn als die eine Hälfte von „Badesalz“, oder auch als früheres, langjähriges Mitglied der „Rodgau Monotones“. Hier hat er zusammen mit Ali Neander jede Menge Stücke wie „Erbarmen-zu spät-die Hesse komme!“, „Kleiner Pirat“, „Mein Freund Harvey“ u.a. geschrieben. 

Zurzeit sind beide mit riesigem Erfolg bei „Adlerherzen“ auf der Bühne, einem Stück über Eintracht Frankfurt, das Henni sich ausgedacht und geschrieben hat und für das Ali die Musik komponierte. 

Eigentlich kaum zu glauben, aber 2026 ist es nun schon 20 Jahre her, dass Hennis erstes musikalisches Soloalbum „Es wird Zeiten geben“ erschien - musikalischer Produzent natürlich sein Freund Ali Neander. Und weil man so etwas durchaus ein bisschen feiern darf und soll, haben beide beschlossen, eine Band zusammenzustellen und damit auf kleine Jubiläumstour zu gehen. 

Im Gepäck also das genannte erste Album sowie das zweite mit dem hübschen Titel „Dann tanzt die Omma mit George Clooney!“ plus einige wunderbare Coverversionen!

Neben Henni und Ali dabei sind die Musiker der „Adlerherzen-Band“ Martin „Doggo“ Kessler (Drums), Andie Mette (Bass), Bernd Schmidt (Keyboards) sowie Almut Ritter (Geige) und Katja Gorol (Gesang).

Termine: 6. November: Idstein-Wörsdorf – Scheuer; 12. November: Dreieich – Bürgerhaus; 18. November: Aschaffenburg – Colos-Saal; 26. November: Marburg – KFZ; 27. November: Darmstadt – Centralstation; 2. Dezember: Frankfurt – Batschkapp
Mehr Infos: https://www.kbemmert.de/henni-nachtsheim-band/
Foto: Torsten Reitz

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

Bis Donnerstag, 15. Oktober: "Care Machines - Vulnerable Systems" im Atelierfrankfurt

(Petra)

Care-Arbeit bildet das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und bleibt dennoch häufig unsichtbar und strukturell unterbewertet. Zugleich verändern digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Bedingungen von Fürsorge grundlegend: Assistenzsysteme unterstützen Pflege, emotionale Interaktionen werden technisch simuliert. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Gruppenausstellung „Care Machines - Vulnerable Systems“ an. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die neue Perspektiven auf das Verhältnis von Care und Künstlicher Intelligenz eröffnen und Fragen nach Empathie, Fürsorge, Teilhabe und Verantwortung im digitalen Zeitalter aufwerfen. Die Ausstellungseröffnung bildet zugleich das Grand Opening des Take care!-Festivals.

Abbildung: ©Maja Smrekar, SPASM: autoportrait, produced by A/POLITICAL, 2024

Care Machines - mit Jordan Rita Seruya Awori, Maja Smrekar, Superflux, Venera Kazarova, ein Projekt des Frauenreferats Frankfurt  in Kooperation mit Take care! – Festival of Solidarity and Resistance, Ort: Ausstellungsraum im Basement, UG des Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 3, Öffnungszeiten: dienstags - freitags: 11 -18 Uhr (nur nach Voranmeldung hier
 
 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Bis Sonntag, 01. November: Jubiläumsausstellung "60 Jahre Schöne Bücher" der Stiftung Buchkunst im MAK

(Petra)

Ein Freund hat mich verständnislos angeschaut: “Nur” Bücher, aber ich freue mich als Bücher-Nerd jedes Jahr über die ausgezeichneten schönsten Bücher. Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 zeichnet die Stiftung Buchkunst jährlich herausragende Beispiele der Buchgestaltung und -herstellung im Wettbewerb “Die Schönsten Deutschen Bücher” aus. Die Jubiläumsausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Buchgestaltung und dokumentiert die kulturelle Bedeutung des Buches als ästhetisches Objekt. Im Museum werden sowohl historische als auch zeitgenössische Werke präsentiert, die die Vielfalt und Innovation der letzten 60 Jahre widerspiegeln. Ein unabhängiges Auswahlkuratorium aus Expert*innen aus den Bereichen Buchgestaltung und Buchherstellung, Literatur, Kunst, Fachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch hat die Exponate aus dem umfangreichen Archiv der Stiftung in Frankfurt ausgewählt. Die Auswahl verdeutlicht die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den ästhetischen, sozialen und technologischen Entwicklungen der Buchgestaltung. Begleitend zur Ausstellung wird ein Gesprächsprogramm angeboten, das sowohl historische Entwicklungen als auch zukunftsweisende Themen wie die Auswirkungen der Digitalisierung und nachhaltige Praktiken in der Buchproduktion thematisiert. Hier setzt die Stiftung Buchkunst nicht nur einen Blick zurück auf ihre eigene Geschichte, sondern setzt auch einen wichtigen Impuls für die Zukunft der Buchgestaltung und deren kulturelle Bedeutung im digitalen Zeitalter.

Motiv: ©Stiftung Buchkunst, Visuals: Studio Tillack Knöll, Design Practice

Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher - Jubiläumsausstellung, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 14 (7) Euro, barrierefrei

Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

Bis Montag, 04. Januar 2027: "Calling Walter Benjamin" - Frankfurter Kunstsäule mit Pietro Finelli

(Petra)

Die Frankfurter KunstSäule hat ab heute eine spannende neue Hülle: der Mailänder Künstler Pietro Finelli untersucht mit seinen filmischen Collagen urbane Stadträume und setzt dabei private und öffentliche Interieurs in Beziehung zueinander. “Die Besonderheit dieses Ortes, an dem sich die Kunstsäule befindet – in einem kleinen städtischen Park, durchzogen von den Resten alter historischer Gräber –, bewirkt, dass sich mein Eingriff in der Mitte eines Weges verortet: Er richtet sich an die Lebenden, aber auch an jene, die nicht mehr da sind. Ein Ort ist niemals neutral; er ist das Ergebnis von Schichtungen über die Jahrhunderte hinweg. Die Kunstsäule ist als ein Kreuzungspunkt konzipiert, als ein Ort der Überschneidungen, der sich an die Lebenden und die Toten, an die Gegenwart und die historische Vergangenheit richtet, nicht ohne einen Funken Zukunft – jener Zukunft, die sich fortwährend in den Sekunden der Zeit/des Jetzt auflöst.”, erläutert er. Finelli wollte den Turm als einen Ort der Erinnerung gestalten, wie ihn der hebräische Begriff ZAKHOR (זכור†) treffend bezeichnet. Dieses Wort ist im Inneren der Kunstsäule verborgen, in ihrem eigenen intimsten Kern: Denn die Kunstsäule, die nun die Gewänder der Geschichte angelegt hat, wird zu einem emblematischen Ort, zu einem sich ausstrahlenden Kreuzungspunkt im verwundeten Raum der Stadt, aber ebenso im Raum der Zeit – wie ein Leuchtturm, der sein Licht sowohl auf das ruhige Meer als auch auf das stürmische richtet. Er signalisiert die Gefahr und markiert zugleich den Ort, macht ihn zum Emblem. Der Künstler glaubt, dass die Aufgabe der Kunst darin besteht, Energiezustände zu aktivieren, lebendige Masse im Anschein ihrer Ruhe hervorzubringen – etwas, das zu jenen spricht, die zu fragen oder zu befragen verstehen, wie das Orakel von Delphi. Sein Eingriff ist zugleich eine Hommage an Walter Benjamin, einen Autor, den er immer geliebt hat.

Abbildung: ©Pietro Finelli

Frankfurter KunstSäule: "Calling Walter Benjamin" von Pietro Finelli, Ecke Brückenstraße / Gutzkowstraße, Öffnungszeiten: 24/7 (Ausstellung bis 04.01.2027), Eintritt: frei

Bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung „Tony Rizzi: Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ im Fotografie Forum Frankfurt

(Petra)

Beim Stichwort „Tony Rizzi“ bekomme ich glänzende Augen: Erinnere mich an wilde Partys in seiner Wohnung in den Neunzigern, damals hatte ich das Gefühl, dass er mit seinem Glamour und seinen Projekten einiges Großstadtfeeling nach Frankfurt gebracht hat. Mittlerweile lebt und arbeitet er 40 Jahre in der Stadt – und hat unser Kulturleben in dieser Zeit stark mitgeprägt. Und Forsythe ja sowieso. Auf jeden Fall läuft im Fotografie Forum Frankfurt ab heute eine Ausstellung, die dem US-amerikanischen Tänzer, Choreografen und Fotokünstler Tony Rizzi gewidmet ist, auf die ich sehr neugierig bin. Ausgehend von seiner internationalen Arbeit im Tanz wurde die Fotografie für Rizzi zu einem weiteren kreativen Prozess, um sich mit anderen zu verbinden. Erstmals ermöglicht die Schau einen tiefen Einblick in seine intuitive fotografische Praxis. Von seinen frühen Schwarz-Weiß-Fotografien, über die charakteristischen Polaroids und Fotocollagen bis hin zu den aktuellen Videoarbeiten veranschaulichen die Werke seine künstlerische Vielseitigkeit. Teil der Ausstellung sind auch Nachbildungen von Küche und Wohnzimmer seiner Wohnung im Bahnhofsviertel, in denen die Besucher*innen den Künstler an einigen Tagen, an denen es heißt „Tony is in the house“ auch treffen können.  Begleitend zur Ausstellung erscheint auch seine erste Monografie und Workshops am 31.10.+01.11. mit Rizzi könnt Ihr außerdem hier buchen.

Foto: ©Tony Rizzi „An Accident, 1996“ 2026

Tony Rizzi „Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ – Ausstellung, Ort: Fotografie Forum Frankfurt, Adresse: Braubachstr. 30 - 32, Vernissage Freitag ab 19 Uhr (Öffnungszeiten dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr), Eintritt: 8 (5) Euro, bedingt barrierefrei

Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum

(Petra)

Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)!

Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer

Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier

Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset

(Martin)

Stilleben mit Gemüse im Städel Museum

„Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie…

Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch)

Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven.  Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. 

Eine Ausstellung zum Entdecken! 

Städel Museum, Schaumainkai 63
Foto: © Städel Museum – Norbert Miguletz

Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM

(Petra)

Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum.

Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms

Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei

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