Zwischen den Städten![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Was immer ihr macht, habt Spaß und genießt den Spätsommer, Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Daniela, Petra, Martin, Uwe und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com). Montag, 5. Oktober: Christiane Rösinger Schreibt einfach, welche Veranstaltung Ihr besuchen wollt. |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
Gratulation Ida Todisco![]() (Andrea) |
Noch bis Mittwoch, 23. September: BERND – OPERATION GERMANENKIND im Mal Seh'n Kino![]() (Daniela) Der Film des ehemaligen „Frankfurter Bubbs" Cornelius Schwalm hatte gestern Premiere und läuft noch bis Mittwoch im Mal Seh'n. Hingehen lohnt sich! BERND ist ein Schauspieler mit Behinderung, mit dem ein linkes Künstler*innen-Kollektiv gern seine Inklusionshaltung unter Beweis stellen würde. Er ist aber laut, vulgär, rassistisch und sexistisch und je weiter Bernds Provokationen gehen, desto deutlicher überschreiten auch die anderen ihre Grenzen. Cornelius Schwalm verteilt die Rollen nicht sauber in Gut und Böse. Schwarzer Humor, Provokation, eine ordentliche Portion Unbehagen. epd Film fühlt sich an Christoph Schlingensief erinnert und kommt zu dem Schluss: „Das Kino braucht mehr Anarchie." Ein Film darüber, wie schwer Ambivalenz auszuhalten ist, und damit genau passend in eine Zeit, in der wir schnell in „wir" und „die anderen" sortieren. BERND – OPERATION GERMANENKIND |
Bis Samstag, 19. September: wir / us![]() (Martin) 2022 zog die Choreografin Wen Hui mit 62 Jahren von Peking nach Frankfurt am Main. Viele staunten. Denn die Jahre über sechzig werden allgemein als Endphase des Lebens bezeichnet. Wen Hui wagte jedoch einen radikalen Neuanfang – inspiriert von der chinesischen Vorstellung, dass mit dem sechzigsten Lebensjahr ein neuer Lebenszyklus beginnt. In „wir/us“ lädt die Choreografin sieben Frankfurterinnen über 60 ein, mit ihr die Bühne zu teilen und diese besondere Lebensphase zu erkunden. Alle bringen sehr individuelle Lebensgeschichten und Erfahrungen gesellschaftlicher Veränderungen ein, die sich in ihre Körper eingeschrieben haben. Während älter werdende Körper von Frauen im Alltag häufig unsichtbar gemacht werden, entdecken Wen Hui und ihre Mitstreiterinnen sie als kostbare Wissensspeicher, als Quelle der Komplizenschaft, der Widerständigkeit und des Aufbruchs. Und verwandeln die Bühne in einen Ort des Spielens, des Albernseins und des Feierns. Freitag, 18. um jeweils 20.00 Uhr, Samstag, 19. September um 17.00 Uhr |
Bis Sonntag 20. September: 10 Jahre Internationales Frauen*Theaterfestival „Feministische Demokratie“![]() (Daniela) THEATER, PERFORMANCES, TANZ, LIVEMUSIK, VIDEOKUNST, AUSSTELLUNGEN, WORKSHOPS, Feministische Perspektiven auf Demokratie |
Freitag, 18. September - Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung „Tony Rizzi: Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ im Fotografie Forum Frankfurt![]() (Petra) Beim Stichwort „Tony Rizzi“ bekomme ich glänzende Augen: Erinnere mich an wilde Partys in seiner Wohnung in den Neunzigern, damals hatte ich das Gefühl, dass er mit seinem Glamour und seinen Projekten einiges Großstadtfeeling nach Frankfurt gebracht hat. Mittlerweile lebt und arbeitet er 40 Jahre in der Stadt – und hat unser Kulturleben in dieser Zeit stark mitgeprägt. Und Forsythe ja sowieso. Auf jeden Fall läuft im Fotografie Forum Frankfurt ab heute eine Ausstellung, die dem US-amerikanischen Tänzer, Choreografen und Fotokünstler Tony Rizzi gewidmet ist, auf die ich sehr neugierig bin. Ausgehend von seiner internationalen Arbeit im Tanz wurde die Fotografie für Rizzi zu einem weiteren kreativen Prozess, um sich mit anderen zu verbinden. Erstmals ermöglicht die Schau einen tiefen Einblick in seine intuitive fotografische Praxis. Von seinen frühen Schwarz-Weiß-Fotografien, über die charakteristischen Polaroids und Fotocollagen bis hin zu den aktuellen Videoarbeiten veranschaulichen die Werke seine künstlerische Vielseitigkeit. Teil der Ausstellung sind auch Nachbildungen von Küche und Wohnzimmer seiner Wohnung im Bahnhofsviertel, in denen die Besucher*innen den Künstler an einigen Tagen, an denen es heißt „Tony is in the house“ auch treffen können. Begleitend zur Ausstellung erscheint auch seine erste Monografie und Workshops am 31.10.+01.11. mit Rizzi könnt Ihr außerdem hier buchen. Foto: ©Tony Rizzi „An Accident, 1996“ 2026 Tony Rizzi „Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ – Ausstellung, Ort: Fotografie Forum Frankfurt, Adresse: Braubachstr. 30 - 32, Vernissage Freitag ab 19 Uhr (Öffnungszeiten dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr), Eintritt: 8 (5) Euro, bedingt barrierefrei |
Freitag, 18. und Freitag, 25. September: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui![]() (Martin) In der letzten Spielzeit war die Inszenierung von ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘ immer ausverkauft. Nach der Premiere sendete der HR2 in der Frühkritik: Stimmt! Also: ein Stück und eine Inszenierung von brennender Aktualiltät! Foto: © Thomas Aurin |
Freitag 18. - Samstag 3. Oktober: Hessische Dokumentarfilmtage LETsDOK![]() (Daniela) Arktis-Pionierinnen und Zirkusleben Besonders bemerkenswert Retrospektive Pavel Schnabel (DFF Frankfurt am Main): Sonderreihe „Filme an besonderen Orten“: Veranstalter: Initiator ist die AG DOK Regionalgruppe Hessen. Die Hessischen Dokumentarfilmtage sind Teil der bundesweiten LETsDOK-Veranstaltungsreihe. Ziel ist es, dem künstlerischen Dokumentarfilm Raum für gesellschaftlichen Dialog, Empathie und tiefere Einblicke abseits der schnellen Tagesmedien zu geben. |
Freitag, 18. September, bis Mittwoch, 23. September: QAZ![]() (Andrea) |
Freitag, 18. September, bis Sonntag, 20. September: Langen/ Fürstliches Gartenfest![]() (Andrea) |
Freitag 18. September: EISFRAUEN![]() (Daniela) Der Film eröffnet als Preview vor dem offiziellen Kinostart die Hessischen Dokumentarfilmtage und gibt den Auftakt zur bundesweiten Veranstaltungsreihe LETsDOK 2026. Jens Becker, Dorothea Braun — D 2026 — 90 Min |
Freitag, 18. September: Anuv Jain![]() (Andrea) |
Freitag, 18. September: Of/ Glennkill: Ein Schafskrimi![]() (Andrea) |
Freitag, 18. September: OF/ Es war die Lerche![]() (Andrea) Was ist bloß mit Romeo und Julia los? Ihren Selbstmord haben sie dann doch irgendwie überlebt, sind inzwischen fast 30 Jahre verheiratet und leiden unter ihrer pubertierenden Tochter Lucretia. Und so befindet sich nun das Mega-Liebespaar der Weltliteratur, Vorbild für Dutzende von Generationen romantischer Träumerinnen und Träumer in einer tiefen Krise: Romeo liebt nur sich selbst, Rettich und Lisa während Julia genervt ist von ihrem Gatten, der Tochter und unerwartetem Besuch. Der Dichter Shakespeare höchst persönlich ersteht aus dem Grabe auf, erscheint – ob des giftigen Streites der von ihm Erschaffenen – auf der Szene und rückt dem hemmungslos geifernden Paar auf die Pelle. Töchterchen Lucretia findet den Englishman in Verona irgendwie sexy und die intriganten Versuche Julias sowie Romeos alte Bündnisse für sich zu nutzen, stiften eher Verwirrung und Heiterkeit als dass einer der beiden Ehekonkurrenten so wirklich für sich punkten kann. Was einst Liebesgesäusel zwischen romantischen Menschen war, wirdzum wilden Gefecht zwischen Eheleuten: “Es war die Lerche!“ Eine wunderbar intelligente Komödie um das große Menschheitsthema – die Liebe. Es spielen Sarah C. Baumann (Shakespeare ); Elena Hahn (Julia, Amme, Lucretia), Frank Geisler (Romeo, Pater Lorenzo). |
Freitag, 18. September: OF/ The Beauty of Ballroom![]() (Andrea) |
GEDRUCKTES![]() (Petra) Vor ein paar Tagen war in der Zeitung über die jüngste PISA-Studie zu lesen, sie sei schockierend (ist sie das nicht immer?!) und zeige, dass viele Jugendliche nicht mehr richtig lesen könnten. Das ist nicht nur aus meinem intellektuellen Elfenbeintürmchen aus betrachtet bedenklich – schließlich hat das die Menschheit schon ein gutes Stück nach vorne gebracht, sondern bedeute auch, der im Gehirn befindliche „Schaltkreis“ für das Lesen verkümmere zusehends. Lesen spreche die Bereiche für die Verarbeitung visueller Reize, für Kognition sowie Emotionen an. Kurz gesagt: das ganze Gehirn ist beteiligt, wenn Ihr lest - ein kleines Wunder. Und das wirke sich auch auf andere Fähigkeiten aus, zum Beispiel zum logischen, abstrakten und kritischen Denken. Gerade in Zeiten von KI brauchen wir die doch ganz besonders, finde ich. Also hoffe ich, dass Ihr zu den 31% der Menschen gehört, die noch gedruckte Bücher lesen, und erzähle Euch von meinem großartigen Literaturabend letzten Donnerstag im Literaturhaus Frankfurt: US-Autor Dave Eggers war mit seinem neuen Roman „Contrapposto“ dort. Einer meiner Lieblingsautoren seit vielen Jahren, der hier eine tolle Geschichte von Cricket und Olympia erzählt, die beide der Schönheit und dem Rausch der Kunst verfallen – und ihr Leben lang miteinander verbunden bleiben. Es geht um Kunst, Kunstausbildung und den Kunstbetrieb – was es heißt, Künstler*in zu sein, und was Liebe ausmacht. Und das sehr konkret und “down to earth”, mit sehr unterschiedlichen Schlussfolgerungen und Leben zwischen Verführung, Enttäuschung und Zermürbung (auch) von Kunst. Meine liebe Freundin Christiane und ich waren super begeistert vom sooo positiven und witzigen Eggers, der auch verriet, dass Trump seiner Überzeugung nach bis 2029 Geschichte sei (und dann auch bald sterben werde), und sich über eine Stunde Zeit nahm, um alle Bücher zu signieren, und dabei mit jeder Person ein kurzes Gespräch zu führen. Lest doch einfach mal wieder selbst! |
Samstag, 19. September: Notfallkonzert![]() (Martin) Dabei erfahren nur die Musiker*innen, um welchen Notfall es sich handelt. Dieser wird improvisatorisch zum Klingen gebracht und musikalisch verwandelt – vielleicht öffnet sich dabei Raum für neue Perspektiven, Entlastung oder Zuversicht. Auch der Mittelteil ist ganz den Themen Wandel, Zuversicht und Wachstum gewidmet. Ein besonderes Unerhörtes Erlebnis im kleinen Rahmen. Samstag, 19. September um 19.00 Uhr: |
Samstag, 19. September: basis-Jubiläum: Glückwunsch zum Zwanzigjährigen!![]() (Petra) Die Produktions- und Ausstellungplattform basis e. V. feiert runden Geburtstag – und wir feiern natürlich mit! In den letzten 20 Jahren haben Jakob Sturm und die mit ihm Engagierten durch die basis, RADAR Frankfurt und mehr so viel in Bewegung gebracht und dazu beigetragen, das Gesicht und die “Vibes” in unserer Stadt positiv zu verändern: Herzlichen Dank dafür! Gemeinsam mit den von basis geförderten Künstler*innen werden die Türen geöffnet und Einblicke in aktuelles Schaffen sowie Rückblicke auf die vergangenen Jahre gegeben. Open Studios, Talks und Führungen laden dazu ein, Arbeitsprozesse und Entwicklungen der basis kennenzulernen. Begleitet wird das Programm von Getränken, Snacks, Sekt und Musik. Schaut doch mal vorbei! Abbildung: ©basis e.V. 20 Jahre basis e. V., Ort: Gutleutstr. 8 - 16, Uhrzeit: 15 - 23 Uhr, Eintritt: frei, das Gesamtprogramm findet Ihr hier |
Samstag 19. September: IDEENGENERATOR![]() (Daniela) Ein ehemaliger Hubschrauber-Hangar. Sprache, Bilder, Zufall und Regeln. Und mittendrin: jede Menge Ideen. Im kleinen Hangar des Alten Flugplatzes Bonames lädt das Frankfurter Design-Kollektiv OUGRAPO Neugierige ab 12 Jahren zum gemeinsamen Experimentieren ein: Ausprobieren, kombinieren, umdenken – und schauen, was dabei entsteht. Ein entspannter kreativer Nachmittag auf dem Gelände des Alten Flugplatzes Frankfurt/Bonames – für alle, die Lust haben, gemeinsam Ideen in Bewegung zu bringen. 19. September 2026, 14–17 Uhr Ein Projekt von OUGRAPO im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. |
Samstag, 19. September: Of/ CSD![]() (Andrea) |
Samstag, 19. September: Of/ Neuer Stadtrundgang "Offenbacher Stimmen"![]() (Andrea) Treffpunkt ist um 15 Uhr |
Samstag, 19. September: Ours Season Closing![]() (Andrea) Hach, das war so schön, neulich am Blauen Wasser. So schön, dass wir heute wieder hinwollen, zumal ATA Teil des Line-Ups ist. Ich habe ihn jetzt schon dreimal live erlebt, das erste Mal im Robert Johnson war zum Verneigen, ein derart inspiriertes und schönes Set, mal schauen. Die anderen Namen sagen mir mal wieder nichts, aber solange die Sonne scheint und das tut sie hoffentlich lang, warm und ausgiebig, jetzt, da die Tage schon merklich kürzer werden, wird das super. Ich liebe den Ort, der ja auch fast ein bisschen in Offenbach ist ;-). OURS Season Closing mit Ata, Mano le Tough, Marie Montexier und Red Axes. 14 bis 22 Uhr. |
Samstag, 19. & Sonntag, 20. September: Holzfällen![]() (Martin) Nicholas Ofczarek ist in Frankfurt! „Erst der Skandal, dann das Vergnügen: Als sein Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ 1984 erschien, löste Thomas Bernhard einen Eklat aus. Heute ist Nicholas Ofczareks szenische Lesung mit Musikbegleitung ein großer Genuss.“ (FAZ) „Nörgeln de luxe: Ein Star-Schauspieler wird hier „sehr gallig“ (Hamburger Abendblatt) Thomas Bernhards Roman stellt einen Erzähler ins Zentrum, der aus der Distanz seines Ohrensessels eine „künstlerische Abendgesellschaft“ in der Wiener Gentzgasse beobachtet und diese mit bösartiger Genauigkeit seziert. Die versammelte Menge wartet auf die angekündigte Ankunft eines Burgschauspielers; zudem sind die meisten Personen dieser Gesellschaft miteinander verbunden, weil ihre durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Freundin Joana am Nachmittag desselben Tages in der Ortschaft Kilb zu Grabe getragen wurde. Thomas Bernhards berühmte Prosa wird rezitativisch zum Leben erweckt, während die Musiker:innen von Franui u. a. mit einer Spezialität zu hören sein werden, die sie bekannt gemacht hat: dem Zelebrieren von Trauermärschen und Trauermusik. Das Hamburger Abendblatt schreibt: „Ein Text wie ein von Herzen kommender Kniekehlen-Tritt, vom österreichischen Nationalnörgler Thomas Bernhard, mit dem Untertitel „Eine Erregung“? Kann ja nur gut sein. Kann nur genau das Richtige sein für den Präzisions-Schauspieler Nicholas Ofczarek. Der ist seit gut 31 Jahren fest im Ensemble des Wiener Burgtheaters, eine Theater-Bank in dieser Welt. Eines dieser Bühnen-Ereignisse dort. Spielt der da wen, kann man lieber nicht einen Moment wegsehen, da darf man nicht weghören.“ Nicholas Ofczarek und Musicbanda Franui in einem Gastspiel des Burgtheaters Wien - nicht verpassen! Samstag, 19. Um 19.30 Uhr und Sonntag, 20 September um 18.00 Uhr |
Sonntag, 20. September: Zeilsheim/ Hühnergeburtstagsfeier![]() (Andrea) |
Sonntag, 20. September: Of/ Mädchenflohmarkt![]() (Andrea) Weil es das letzte Mal so schön war, gibt es heute wieder einen Mädchenflohmarkt. Ich freue mich aufs Stöbern, Vintage, Fassion, Food, von 12 bis 16 Uhr. |
Sonntag, 20. September: Pride Show![]() (Andrea) |
Sonntag, 20. September: LudoWic![]() (Uwe) Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20.00 Uhr |
Sonntag, 20. September: Polly Rakete - Kinderkonzert![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 15 Uhr |
Dienstag, 22. September: The Joy of Ageing![]() (Martin) Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet? Um 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Dienstag 22. September: Kronberg Festival 2026 „Courage!“![]() (Daniela) Am 22. September beginnt das Kronberg Festival 2026 „Courage!“. Über 100 Künstler, rund 30 Konzerte und 13 Festivaltage gehen im September und Oktober der Frage nach, wieviel Mut in der Musik steckt und machen Kronberg damit zu einem Ort für Begegnung, Haltung und Aufbruch. Im Fokus steht außerdem der Cellist und Humanist Pablo Casals, dessen 150. Geburtstag wir 2026 feiern. Auf gehts! Courage! Di, 22.9. – 20.15 Uhr – Casals Forum, Großer Saal: Ironie & Illusion |
Dienstag 22. - Sonntag 04. Oktober: Kronberg Festival 2026: „Courage!"![]() Kronberg Festival 2026: „Courage!" Vom 22. September bis 4. Oktober verwandelt sich das Casals Forum in Kronberg wieder in eine Bühne für große Musik – knapp zwei Wochen, rund 30 Konzerte und ein vielfältiges Rahmenprogramm, alles unter dem Motto „Courage!". Weltbekannte Künstlerinnen und Künstler wie Gabriela Montero, Sheku Kanneh-Mason, Avi Avital und Fazıl Say treffen auf junge Talente und herausragende Ensembles (Youth Symphony Orchestra of Ukraine, Korean Chamber Orchestra u.v.m.) – und erzählen von Mut, Aufbruch und Zivilcourage. Das Festival ist zugleich eine Hommage an Pablo Casals, der dieses Jahr 150 Jahre alt geworden wäre und dem das Casals Forum seinen Namen verdankt. Freut Euch auf zwei Wochen voller mitreißender Konzerte, die zeigen, wie viel Kraft in der Musik steckt. |
Mittwoch 23. September: Boris von Heesen: Mann am Steuer. Wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert![]() (Daniela) VCD Hessen und ADFC Hessen laden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2026 zu Vortrag und Diskussion mit Boris von Heesen ein. Der Buchautor und Ökonom Boris von Heesen belegt mit Fakten und schlüssigen Argumenten, wie patriarchale Strukturen unsere Mobilität prägen und die Verkehrswende blockieren. Zum Buch: Männer beherrschen die Straße. Mit überdimensionierten Karossen, aggressivem Verhalten oder unangemessener Lautstärke. Das ist durch die Verkehrsstatistik gut belegt, aber dennoch nur Symptom eines größeren Problems. Starre und einflussreiche Netzwerke in Politik, Behörden, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft, allesamt von Männern dominiert, verhindern den dringend notwendigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität für Deutschland. Männerexperte und Wirtschaftswissenschaftler Boris von Heesen hat unzählige, größtenteils öffentlich zugängliche Statistiken und Studien herangezogen, um seine Thesen zu stützen. Er bringt eine andere Perspektive als sonst üblich in die Verkehrswende-Diskussion ein und formuliert einen eindringlichen Appell für eine sinnvolle Verkehrspolitik, von der alle profitieren. Zum Autor: Boris von Heesen (*1969) ist Wirtschaftswissenschaftler mit ersten beruflichen Stationen bei der Diakonie in Bayern und der Drogenhilfe in Frankfurt am Main. Er ist Gründer eines der ersten deutschen Online-Marktforschungsinstitute. Heute arbeitet er als Männerberater und geschäftsführender Vorstand eines Jugendhilfeträgers. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich als Autor und Referent mit dem Thema kritische Männlichkeit und veröffentlichte bereits zwei erfolgreiche Bücher zum Thema. |
Mittwoch, 23. September: Sofagespräche![]() (Uwe) Isabella Caldart & Son Lewandowski Der Roman Die Routinen (Klett-Cotta) seziert die Welt des Leistungsturnens, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen Die Routinen zu einer atemlosen Leseerfahrung. Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Donnerstag, 24. September: Malou Lovis![]() (Andrea) |
Donnerstag, 24. September: Lambert: I AM NOT LAMBERT![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Donnerstag 24. September: Kronberg Festival 2026 „Courage!“![]() (Daniela) Am 22. September beginnt das Kronberg Festival 2026 „Courage!“. Über 100 Künstler, rund 30 Konzerte und 13 Festivaltage gehen im September und Oktober der Frage nach, wieviel Mut in der Musik steckt und machen Kronberg damit zu einem Ort für Begegnung, Haltung und Aufbruch. Im Fokus steht außerdem der Cellist und Humanist Pablo Casals, dessen 150. Geburtstag wir 2026 feiern. Auf gehts! Courage! Do, 24.9. – 19.45 Uhr – Casals Forum, Großer Saal: Verspielt |
Donnerstag, 24. September: OF/ Deserteure![]() (Andrea) Fahrradladen Artefakt, Berliner Straße 43-47, Offenbach |
Freitag 25. September: Sounds from Spain im Spanish Design Pavilion![]() (Daniela) Sounds from Spain im Spanish Design Pavilion … noch zwei furiose Livekonzerte in einmaligem Ambiente: Nach Calequi y las Panteras, Caamaño & Ameixeiras und Queralt Lahoz präsentiert Sounds from Spain nun zwei weitere Bands im "Drac"(bei Regen im Saal). Beim ersten Termin am 25. September freuen wir uns auf Marisa Valle Roso. Sie verbindet asturische Folklore mit Pop, Elektronik und kritischen Texten und stand auf der Bühne u.a. mit Silvia Pérez Cruz, Jorge Drexler, Joaquín Sabina, Estopa und Rozalén. Datum: Freitag, 25. September 2026, 19:30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) |
Freitag, 25. September: Tom Gregory![]() (Andrea) |
Freitag, 25. September bis 7. November: Aslı Özdemir![]() (Andrea) Wunderbar, gerade Aslı Özdemir gegoogelt, ein Interview mit ihr bei der TAZ gefunden und dann dort auf “links lesen, rechts bekämpfen” gestoßen (https://taz.de/taz-zahl-ich/all-you-can-read/!v=5a0a7393-613c-4795-bca0-328acf81d798/ ). Also erstmal gespendet, klar, weil jeder Euro gegen die AfD zählt! Ausstellungsraum F9, Fahrgasse 9 |
Freitag, 25. September: Anchor & Hearts![]() (Andrea) Ich mag Jungs, die wütende Musik machen. Achor & Hearts schreiben: “Leute, mit den neuen Songs „Ghosts“ und „Terrified“ haben wir das nächste Kapitel aufgeschlagen – und das wollen wir gemeinsam mit euch feiern! Mit der „Campfire Chronicles Tour 2026“ kommen wir in acht Städte, wo wir sowohl die neuen Songs als auch Tracks der vorherigen Alben mitbringen. Feuchte Decken und stickige Luft sind vorprogrammiert. Lieben wir! Wie immer werden wir auch wieder Special Guests dabei haben - seid gespannt!” Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr |
Freitag, 25. September: „Wer die Welt kennt“ - Arbeiten von Franz von Saalfeld![]() (Martin)
Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie, entwickelt Franz von Saalfeld seit seiner Jugend ein umfangreiches Werk, in dem er das Leben und den Alltag einer deutschen Kleinstadt poetisch, tiefgründig und mit feinem Blick für verborgene Details festhält. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Zeichnungen und Aquarelle, in denen Bild und Sprache eng miteinander verbunden sind. Überschriften, Sprechblasen, Ortsschilder, Gedichte und Erzählungen werden zu eigenständigen bildnerischen Elementen. Durch seine eigensinnige Sprache entstehen humorvolle, subtile und bisweilen skurrile Bildwelten zwischen Beobachtung und Fantasie. Franz von Saalfeld lenkt den Blick auf scheinbar alltägliche Situationen und eröffnet darin größere Fragen nach Nähe und Distanz, Ordnung und Freiheit sowie Leben und Tod. Das titelgebende Werk „Wer die Welt kennt“ zeigt eine imaginäre, kartografisch anmutende Landschaft. Es fragt danach, was es bedeutet, die Welt zu kennen: ihre Orte auf einer Karte zu finden – oder genau hinzusehen und ihre kleinen, merkwürdigen und manchmal komischen Geschichten wahrzunehmen. Freitag, 25. September um 19.00 Uhr (Ausstellungseröffnung: Der Künstler wird anlässlich der Eröffnung eine Performance zeigen.) |
Freitag, 25. & Samstag, 26. September: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)![]() (Martin) Was für ein Text, was für eine Sprache, was für ein Spiel, welch eine Inszenierung! Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ hatte Premiere im Theater Willy Praml. Ein Sprechstück, ein Text ohne wirkliche Figuren – umso eindrücklicher, wie es Regisseur Michael Weber und den Spieler:innen Jakob Gail, Muawia Harb, Birgit Heuser, Anna Staab, Elin Staab und Eleonora Gobena Wolf gelingt, den Worten, die hier Menschen formen, Leben einzuhauchen. Das Publikum hängt den Darsteller:innen an den Lippen. Eine Ansprache, ein Sein, eine Betroffenheit, eine Verinnerlichung – ein großer Wurf. „Selbstbezichtigung“ gilt als Gegenstück zu Handkes „Publikumsbeschimpfung“: Dort richten sich die Tiraden von der Bühne aus an die Zuschauer:innen, die als „Du“ angesprochen werden; hier spricht das jeweilige eigene Ich. Und gerade dadurch sind alle angesprochen. Der Text wirkt unmittelbarer, eindringlicher – und zugleich verbindender. „Ich bin auf die Welt gekommen. Ich bin geworden. Ich bin gezeugt worden. Ich bin entstanden. Ich bin gewachsen. Ich bin geboren worden. Ich bin in das Geburtenregister eingetragen worden.“ Die Sätze – immer wieder beginnend mit „Ich bin …“, „Ich habe …“ – werden zu Beichten, obwohl die sich Anklagenden eigentlich ohne Schuld sind. Genau darin liegt das Spannende: Die Selbstbezichtigungen verkommen nicht zu individuellen Schwächen oder persönlichen Verfehlungen. Sie werden universell und ermöglichen dadurch eher Zusammenführung als Abgrenzung. Im Grunde ist es eine versprachlichte Sozialisation, die hier als Kunstform sichtbar wird: vom Nullpunkt über gesellschaftliche Regelverstöße und das normative Hineingeworfensein in die Welt, über das Erlernen von Sprache und Regeln bis hin zum (mehr oder weniger) „funktionierenden“ Individuum. Spannend und zunächst rätselhaft ist eine an diesem Abend in Handkes „Selbstbezichtigung“ verwobene Pinocchio-Geschichte. Im Nachdenken wird klar: Auch Pinocchio muss lernen, ein echter Junge zu werden. Er trägt Schuld – die lange Nase wird zum sichtbaren Zeichen – er wird buchstäblich an Fäden geführt und muss sich aus ihnen befreien. Menschwerdung durch Anpassung: Auch das lässt sich in Handkes Text wiederfinden. Gespielt wird grandios auf einer ebensolchen Bühne, (auch Michael Weber): ein Waldweg, ganz ursprünglich, auf dem Begegnungen stattfinden; das Publikum sitzt sich in zwei Reihen gegenüber, erlebt sich auch. Die Kostüme von Paula Kern sind klug gesetzt: eigentlich regelkonforme Anzüge (Bürokorsett), deren Details aber treffend zurechtgestutzt sind. Alle Spieler:innen sind für ihre Textbeherrschung und ihr Spiel zu loben. Tauchen Kinder auf einer Bühne auf, haben es bekannterweise alle anderen schwer. An diesem Abend haben es alle anderen besonders schwer: Die zehnjährige Elin Staab spricht die Reflexionen, diese Sprache groß und grandios – und man sieht und hört mit offen stehendem Mund, wie selbstverständlich und präzise sie das tut. Es ist ein/der/unser Lebenslauf, der in dieser Inszenierung auf die Bühne kommt – wir sind mitten im Leben – oder ist der Waldweg ein Friedwald und die Lebensbeichten sind Rückschauen? Auch hier eines der vielen Rätsel dieses großartigen Abends. Einiges bleibt schleierhaft und das ist gut so. Gute Kunst braucht Uneindeutigkeit und stellt Fragen. Sie mutet zu, sich einen eigenen Reim zu machen. Und schließlich: Kunst kann etwas Einzigartiges. Das wird an diesem Abend besonders deutlich – und ist gerade heute dringend notwendig: die Beschäftigung mit dem Selbst! Ich bin… Ich habe… Ich werde… Freitag, 25., Samstag, 26. September; Samstag, 3., Freitag, 9. und Sonntag, 11. Oktober - jeweils um 20:00 Uhr; sonntags und feiertags 18:00 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle |
VORSCHAU |
Samstag 26. September: Kronberg Festival 2026 „Courage!“![]() (Daniela) Am 22. September beginnt das Kronberg Festival 2026 „Courage!“. Über 100 Künstler, rund 30 Konzerte und 13 Festivaltage gehen im September und Oktober der Frage nach, wieviel Mut in der Musik steckt und machen Kronberg damit zu einem Ort für Begegnung, Haltung und Aufbruch. Im Fokus steht außerdem der Cellist und Humanist Pablo Casals, dessen 150. Geburtstag wir 2026 feiern. Auf gehts! Courage! |
Samstag, 26. September: LES YEUX DLA TÊTE![]() (Uwe) Geprägt von französischen Volksliedern, aufgewachsen mit Rock und genährt von Weltmusik, haben diese Pariser über 1.000 Konzerte in 12 Ländern gespielt und 6 Alben veröffentlicht. Gegründet im Jahr 2008, setzen LES YEUX DLA TÊTE mit ihrer feinfühlig-energiegeladenen und zugleich wild-sanften Musik die Bühnen in Flammen: festlich und doch subtil, vintage und zugleich modern. Irgendwo zwischen Swing, Dancefloor, akustischem Punk und Chanson. Zoom / F., Carl-Benz-Straße / Beginn: 18:30 Uhr |
Samstag 26. September: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen.![]() (Daniela) Melli schreibt: Meine Gäste sind: Derya Yüksel - eine Multitalent. Sie malt, und veranstaltet die Reihe „Paint & Sip“ an schicken Orten in Frankfurt. Dort bringt sie Menschen beim Aperol Spritz das Malen beibringt. Sie ist unglaublich kreativ und auch noch sportlich. Auf ihrer Sommer-Fahrradtour hat sie alles in einem wundervollen Scrapbook festgehalten. Das bringt sie uns hoffentlich mit. Kabuki aka Jan Hennig, ist elektronischer Soundkreateur, Pionier der Frankfurter Drum&Bass Szene, dessen sphärische Klanginstallationen ich gerade beim Jazz Montez live erlebt habe. Dieses Jahr hat er die Ausstellung ,Mishpocha‘ -kuratiert von Beastie Boy Mike D.- im Jüdischen Museum soundmäßig verfeinert. Was das genau ist, was er tut, wird er uns dann live erklären und präsentieren. Krishna Meindl ist Schlagzeuger, Inhaber des Frankfurter Musikbüros, wo er als Musikproduzent und Veranstalter von kleinen feinen Musikevents, ob Jazz, Pop oder Folk, tätig ist. Zudem hat er viele Jahre mit meiner (M)ein-Mann-Band gerockt und sorgt bei dieser Show dafür, dass auch das passende Technik-Equipment am Start ist. Und mein very special Guest: Martin Grieben!Besser bekannt als (M)ein-Mann-Band! Endlich nach 10 Jahren kann er darüber sprechen, was er sonst noch macht. Und das ist nicht wenig. Vor allem stellt er uns seinen momentanes Herzensprojekt vor. Das Musikalische, meine ich. Frau von Spangenberg kommt sicherlich auch, sollte sie sich nicht entschieden haben für ewig auf Sylt zu bleiben. Holt Euch Karten, denn das wird ganz wunderbar. MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen. |
Samstag, 26. September: Medlz: Die 90er - a cappella![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Sonntag, 27. September: LUCAS für Familien![]() (Andrea) |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Sonntag 27. Spetember: Kleine Wölfe im Mal Seh'n![]() (Daniela) Vor 17 Jahren lernte der Filmemacher Justin Peach den elfjährigen Sonu auf den Straßen von Kathmandu kennen. Aus dieser Begegnung entstand der preisgekrönte Dokumentarfilm „Kleine Wölfe“. |
Sonntag, 27. September: 2. Arkadenkonzert![]() (Martin) Viele kennen die Kirche St. Leonhard als Baustelle – das ist jetzt vorbei! Die Restaurierung von St. Leonhard ist abgeschlossen und eine der Hauptsehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Frankfurts ist wieder zugänglich. Die Reihe ‚Arkadenkonzerte‘ ist zauberhaft – und heute stehen Fagotte und die Orgel im Mittelpunkt: Musik für zwei Fagotte und Orgelbegleitung von Georg Philip Telemann, Antonio Vivaldi und Johann Baptist Vanhal. Kirche St. Leonhard, Am Leonhardstor 25 um 17.00 Uhr |
Sonntag, 27. September: Eleanna Pitsikaki![]() (Uwe) Als vielseitige Künstlerin bewegt sich Pitsikaki souverän zwischen Konzertbühne, Forschung und Lehre. Ihre Arbeit ist geprägt von einem tiefen Interesse an kulturellem Dialog und künstlerischer Transformation. In ihren Projekten entstehen lebendige Klangräume, in denen sich unterschiedliche musikalische Systeme – etwa Makam, Jazzharmonik und freie Improvisation – gleichberechtigt begegnen. Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr |
Montag, 28. September: Meike Winnemuth: Eine Seite noch![]() (Uwe) Lesung - Eine Veranstaltung im Rahmen von Leseland Hessen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat, erkennt: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr |
Montag, 28. September: My Ugly Clementine![]() (Uwe) Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr |
Montag, 28. September: Niemals![]() (Uwe) Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr |
Dienstag, 29. September: Dirk Bernemann: Gromzell. Ein Heimatroman![]() (Uwe) Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Mittwoch 30. September: Avenida im Spanish Design Pavilion![]() (Daniela) Sounds from Spain im Spanish Design Pavilion Am 30. September stehen mit Avenida fünf junge Musiker auf unserer Bühne, die sich in einem Madrider Wohnheim kennenlernten und anfingen, ihre Lieblingssongs zu covern. Bald gingen sie viral – mit eigenen Stücken. Datum: Mittwoch, 30. September 2026, 19:30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) |
Mittwoch, 30. September: Lunchkonzert![]() (Uwe) Romanfabrik, F, Hanauer Landstr. / 12.00 Uhr: Einlass und Lunch / 12.30 Uhr: Konzert |
Mittwoch, 30. September: Simon & Jan: Heiße Luft![]() (Uwe) Der Vorhang geht auf und wie Phönix aus der Asche steigen Simon & Jan auf die Bretter der Republik, um mit ihrem neuen Programm die Welt aus den Angeln zu heben! Das derzeit wohl höchstdekorierte Liedermacherduo Deutschlands gibt sich dabei bescheiden wie eh und je. Von zerbrechlichen, zärtlichen Nummern – getragen von zwei Gitarren und zwei Stimmen – über raffinierte Loop Arrangements bis hin zu orchestralen Kampfansagen ist alles dabei. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Donnerstag, 1. Oktober: Wissenschaft im Rampenlicht![]() (Uwe) Dr. Cordelia Schott: Rezeptfrei - Was Ärzte keinem sagen Dr. Cordelia Schott, Fachärztin für Orthopädie und Gastgeberin des erfolgreichen Podcasts „Gesundheit kannst du lernen“, glänzt auch auf der Bühne mit geballtem Wissen und Fachkompetenz. Im Rahmen ihres Programms „Rezeptfrei – Was Ärzte keinem sagen“ teilt sie unterhaltsam wie informativ ihr umfangreiches medizinisches Wissen und gibt Einblicke in die Welt der Gesundheit und Medizin. Verständlich und mit viel Freude vermittelt sie komplexe medizinische Zusammenhänge und kombiniert fundiertes Wissen mit praktischen Tipps, die leicht in den Alltag integriert werden können, um ein bewussteres und gesünderes Leben zu fördern. Das Programm richtet sich an alle, die sich für Gesundheit interessieren, unabhängig von Vorkenntnissen. Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Donnerstag, 1. Oktober: OF/ Staatsschutz![]() (Andrea) |
Donnerstag, 01. Oktober: Juse Ju![]() (Uwe) Nach dem lockeren, von Battlerap und Humor geprägten Top-10-Album „BAWRS“ mit Fatoni und Edgar Wasser im letzten Jahr besinnt sich Juse wieder auf das, was ihn zu einer der wichtigsten Stimmen der alternativen deutschsprachigen Rapmusik der letzten zehn Jahre gemacht hat: Nostalgische, autobiografische Zeitreisen Hand in Hand mit politisch konkreten, bissigen, teils auch satirischen Gegenwartsbetrachtungen. Aber was sich liest wie das Rezept eines politischen Liedermachers, bleibt bei Juse Ju musikalisch subbass-tief im Hip-Hop verankert. Brotfabrik / F., Dahlmannstr. 2 / Einlass: 19:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr |
Donnerstag, 01. bis Sonntag, 04. Oktober: F.I.M. Festival ´26![]() (Uwe) Das gesamte Programm des F.I.M Festival ’26 mit Acts, Zeiten und Veranstaltungsorten ist hier zu finden. |
Freitag, 2. Oktober: Everlong - a Foo Fighters Tribute![]() (Andrea) |
Samstag 03. Oktober: Dialogführung: Geldgeschichte global – mal anders erzählt![]() (Daniela) Dialog-Führung durch die Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ mit Kuratorin Christina Bach und Daniela Cappelluti Was hat eine kleine unscheinbare Münze mit Weltgeschichte zu tun? Die Teuerungsmedaille von 1817 erinnert daran, wie der Ausbruch des Vulkans Tambora die Welt veränderte: die Asche verdunkelte die Nordhalbkugel, der Sommer fiel aus, Ernten verdarben und Weizen wurde teurer. Mary Shelley verbrachte die regnerischen Tage im Haus und schrieb Frankenstein, und die von den Aschepartikeln rötlich gefärbten Sonnenuntergänge inspirierten die Kunst der Romantik. Wie eng Geld- und Weltgeschichte miteinander verwoben sind, zeigen viele Exponate in der aktuellen Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ im Historischen Museum. Münzen, Aktien, Banknoten und Kreditkarten, Verträge und Alltagsgegenstände erzählen von den ältesten Zahlungsmitteln, von alten und neuen Handelswegen und von der Rolle Frankfurts bei der Globalisierung des Geldes – und wie das alles die Welt gestaltet und verändert hat. Christina Bach, Kuratorin der Ausstellung, nimmt die Besucher*innen mit auf einen Rundgang. Samstag, 3. Oktober 2026, 11.30 Uhr |
Samstag, 03. Oktober: Sarah Stefanski![]() (Uwe) Ehrlicher Deutsch-Pop, persönliche Geschichten und Songs, die mitten aus dem Leben kommen: Sarah Stefanski bringt ihre „Leben Lieben“-Tour in den Ponyhof. In ihren Songs erzählt die Sängerin von Liebe und Trennung, Freundschaft, Familie, Neuanfängen und den Momenten, in denen das Leben nicht immer nach Plan läuft. Dabei trifft emotionaler Deutsch-Pop auf energiegeladene Live-Momente, eingängige Melodien und Texte, in denen sich viele wiederfinden können. Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 18:30 Uhr |
Montag, 5. Oktober: And also the trees![]() (Andrea) |
Montag, 5. Oktober: Christiane Rösinger![]() (Uwe) The Joy of Ageing - Christiane Rösinger ist Musikerin (Vielen gilt sie als «die bedeutendste lebende Songschreiberin Deutschlands» (Frankfurter Rundschau)), Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.? Am Montag, dem 5. Oktober, liest Christiane Rösinger im Rahmen von Leseland Hessen aus diesem Buch, das kein Ratgeber ist, sondern ein bissig komisches Werk voller Erinnerungen, Gedanken und Geschichten, das am Ende einen ernsthaften Rat bereithält: weniger klagen, mehr leben. Denn alt sein heißt frei sein. Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 19 Uhr |
Dienstag, 06. Oktober: Thee Sinseers![]() (Uwe) Auf ihren Konzerten zeigen The Sinseers, wie sich Nostalgie und neue Ideen im Soul elegant verbinden lassen. Die von Multi-Instrumentalist, Produzent und Sänger Joseph Quiñones geleitete Soul-Band aus East Los Angeles umfasst eine volle Bläsersektion sowie eine kompakte Rhythmusgruppe, die ihrem Publikum ordentlich Dampf machen! Dabei verbinden die Songs der Sinseers klassische Soul-Elemente mit modernen Einflüssen. Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Dienstag, 6. September: Sun´s sons![]() (Andrea)
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Mittwoch, 7. Oktober: „lost in K“![]() (Uwe) Die Schauspielerin Katharina Bach reißt das Publikum mit ihrer eigenen intensiven Sprach- und Gesangsperformance mit in einen schwindelerregenden Kosmos aus Sehnsucht, Liebeswucht, radikaler Zärtlichkeit und vor Lachen regnenden Augen. Mit ihrer sonoren Stimme, ihrer sich im Loop entfaltenden Gitarre und Trompete, bettet sie sich in die Worte von Nick Cave, Joseph Murphy, Katharina Bach. Zu dieser "Mixed Kitchen of poems & lyrics“ teilt sich der Jazzmusiker Jens Düppe auf eine verrückt-beeindruckende Art in zwei und bedient gleichzeitig Schlagzeug, Klavier und Elektronik. Romanfabrik, F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Mittwoch, 7. Oktober: Tristan Brusch![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Freitag, 9. Oktober Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20.30 Uhr |
Dienstag, 13. Oktober: 1000mods![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten! Dass ein Festival wie das Frankfurter nur Ausschnitte zeigen kann, versteht sich von selbst, ebenso dass das Mutterland des Jazz dabei nicht ausgeschlossen werden soll. Es ist mit Myra Melford’s Fire and Water Quintet, der Vibrafonistin Sasha Berliner oder der in den USA lebenden malaysischen Bassistin Linda May Han Oh gut vertreten. Mit von der Partie in Melfords Band: die in Brooklyn ansässige deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock. In der Welt des Jazz werden Grenzen seit jeher am liebsten überschritten, wie man auch an den Musiker*innen erkennt, die in Europa eine Heimat gefunden haben und ihre Perspektiven einbringen. Die fruchtbaren Resultate europäischer Weltoffenheit führt beispielhaft die Band von Andrés Coll vor Augen, in der sich Musiker aus Marokko, Spanien und Polen begegnen und gegenseitig inspirieren. Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt. Dabei gehört Sclavis zu denen, die aus Jazztradition und einer schwer zu beschreibenden europäischen Sensibilität einen eigenen Sound geformt haben, genau wie Christof Lauer oder Émile Parisien und natürlich Norma Winstone, die den europäischen Jazzgesang stärker geprägt hat als irgendwer sonst. Auch das Schaffen von Nicolai Thärichen und Ali Neander lässt sich in der Spannung zwischen grenzüberschreitenden Inspirationen, europäisch geprägter Perspektive und eigenständiger Kreativität verorten. Wie neben diesen mehr oder weniger alten Größen eine junge Generation des europäischen Jazz ihren eigenen Weg sucht, wird auf diesem Festival an Andrés Coll, Darius Blair, Finn Heine, Elliot Galvin und Emma Rawicz sichtbar. Sie und Ali Neander sind dieses Jahr die Gäste der hr-Bigband. |
Mittwoch, 14. Oktober: Alex Solman & Gereon Klug: Staying Alive![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Einlass: 19 Uhr |
Donnerstag, 15. Oktober 2026: Weimarer Kabarett: Goethe Zeiten, schlechte Zeiten![]() (Uwe) Die zwei Wortakrobaten Liebermann und Gelloz verknoten sich die Zungen und strapazieren die Lachmuskeln: Weimar mit Witz, Kabarett mit Klassik, Goethe mit Gags. Scheinwerfer an – oder um es mit Goethe zu sagen: „Mehr Licht“! In einem bunten, musikalischen und urkomischen Abend gehen sie dem Geheimrat Goethe auf die Spur. Und wagen den Vergleich seiner Epoche mit heute. Ganz klar: Früher war alles besser. Damals war heute noch morgen und gestern heute - heute unvorstellbar! Das Weimarer Kabarett stellt die wichtigen Fragen: Wer ist der moderne Goethe? Warum stieß der Geheimrat bei Beethoven auf taube Ohren? Was würde den Dichterfürsten heute mehr beeindrucken - die Künstliche Intelligenz der Maschinen oder die natürliche Blödheit der Mitmenschen? Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20 Uhr |
Donnerstag, 15. Oktober: Lauf für mehr Licht![]() (Andrea) |
Freitag 16. Oktober: Vintage Soundsystem # 31 Der Atem des Akkordeons mit Vassily Dück![]() (Daniela) Ich bin ein großer Fan von Vassily Dück. Ich versuche heute Abend dabei zu sein Das Spiel des Akkordeons hat sich über die Jahrhunderte quer über alle Kontinente und durch die unterschiedlichsten Kulturen als eigene Kunstform entwickelt: Der Exportschlager aus Deutschland (egal ob aus Trossingen oder Klingenthal) ist aktuell das Instrument des Jahres: Ein guter Grund einen echten Meister des „Piano des kleinen Mannes“ einzuladen uns in Wort und Klang in all seiner Vielfalt erleben zu lasen. Detlef Kinsler, ein regelmäßiger Gast des Vintage Soundsystems stellt ihn so vor: Vintage Soundsystem # 31 |
Samstag 24. Oktober: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!![]() (Daniela) Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt. In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören? Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden. Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026). https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“ |
Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV![]() (Uwe) diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
Freitag, 30. Oktober: OF/ Ein fast perfekter Antrag![]() (Andrea) |
Freitag, 20. November: Of/ Couscous und Geheimnisse![]() (Andrea) |
06. November - 02. Dezember: HENNI NACHTSHEIM & BAND „Es wird Zeiten geben“ – Die Jubiläumstour![]() (Daniela) Viele kennen ihn als die eine Hälfte von „Badesalz“, oder auch als früheres, langjähriges Mitglied der „Rodgau Monotones“. Hier hat er zusammen mit Ali Neander jede Menge Stücke wie „Erbarmen-zu spät-die Hesse komme!“, „Kleiner Pirat“, „Mein Freund Harvey“ u.a. geschrieben. Zurzeit sind beide mit riesigem Erfolg bei „Adlerherzen“ auf der Bühne, einem Stück über Eintracht Frankfurt, das Henni sich ausgedacht und geschrieben hat und für das Ali die Musik komponierte. Eigentlich kaum zu glauben, aber 2026 ist es nun schon 20 Jahre her, dass Hennis erstes musikalisches Soloalbum „Es wird Zeiten geben“ erschien - musikalischer Produzent natürlich sein Freund Ali Neander. Und weil man so etwas durchaus ein bisschen feiern darf und soll, haben beide beschlossen, eine Band zusammenzustellen und damit auf kleine Jubiläumstour zu gehen. Im Gepäck also das genannte erste Album sowie das zweite mit dem hübschen Titel „Dann tanzt die Omma mit George Clooney!“ plus einige wunderbare Coverversionen! Neben Henni und Ali dabei sind die Musiker der „Adlerherzen-Band“ Martin „Doggo“ Kessler (Drums), Andie Mette (Bass), Bernd Schmidt (Keyboards) sowie Almut Ritter (Geige) und Katja Gorol (Gesang). |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Bis Donnerstag, 15. Oktober: "Care Machines - Vulnerable Systems" im Atelierfrankfurt![]() (Petra) Care-Arbeit bildet das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und bleibt dennoch häufig unsichtbar und strukturell unterbewertet. Zugleich verändern digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Bedingungen von Fürsorge grundlegend: Assistenzsysteme unterstützen Pflege, emotionale Interaktionen werden technisch simuliert. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Gruppenausstellung „Care Machines - Vulnerable Systems“ an. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die neue Perspektiven auf das Verhältnis von Care und Künstlicher Intelligenz eröffnen und Fragen nach Empathie, Fürsorge, Teilhabe und Verantwortung im digitalen Zeitalter aufwerfen. Die Ausstellungseröffnung bildet zugleich das Grand Opening des Take care!-Festivals. Abbildung: ©Maja Smrekar, SPASM: autoportrait, produced by A/POLITICAL, 2024 Care Machines - mit Jordan Rita Seruya Awori, Maja Smrekar, Superflux, Venera Kazarova, ein Projekt des Frauenreferats Frankfurt in Kooperation mit Take care! – Festival of Solidarity and Resistance, Ort: Ausstellungsraum im Basement, UG des Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 3, Öffnungszeiten: dienstags - freitags: 11 -18 Uhr (nur nach Voranmeldung hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Bis Sonntag, 01. November: Jubiläumsausstellung "60 Jahre Schöne Bücher" der Stiftung Buchkunst im MAK![]() (Petra) Ein Freund hat mich verständnislos angeschaut: “Nur” Bücher, aber ich freue mich als Bücher-Nerd jedes Jahr über die ausgezeichneten schönsten Bücher. Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 zeichnet die Stiftung Buchkunst jährlich herausragende Beispiele der Buchgestaltung und -herstellung im Wettbewerb “Die Schönsten Deutschen Bücher” aus. Die Jubiläumsausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Buchgestaltung und dokumentiert die kulturelle Bedeutung des Buches als ästhetisches Objekt. Im Museum werden sowohl historische als auch zeitgenössische Werke präsentiert, die die Vielfalt und Innovation der letzten 60 Jahre widerspiegeln. Ein unabhängiges Auswahlkuratorium aus Expert*innen aus den Bereichen Buchgestaltung und Buchherstellung, Literatur, Kunst, Fachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch hat die Exponate aus dem umfangreichen Archiv der Stiftung in Frankfurt ausgewählt. Die Auswahl verdeutlicht die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den ästhetischen, sozialen und technologischen Entwicklungen der Buchgestaltung. Begleitend zur Ausstellung wird ein Gesprächsprogramm angeboten, das sowohl historische Entwicklungen als auch zukunftsweisende Themen wie die Auswirkungen der Digitalisierung und nachhaltige Praktiken in der Buchproduktion thematisiert. Hier setzt die Stiftung Buchkunst nicht nur einen Blick zurück auf ihre eigene Geschichte, sondern setzt auch einen wichtigen Impuls für die Zukunft der Buchgestaltung und deren kulturelle Bedeutung im digitalen Zeitalter. Motiv: ©Stiftung Buchkunst, Visuals: Studio Tillack Knöll, Design Practice Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher - Jubiläumsausstellung, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 14 (7) Euro, barrierefrei |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Bis Montag, 04. Januar 2027: "Calling Walter Benjamin" - Frankfurter Kunstsäule mit Pietro Finelli![]() (Petra) Die Frankfurter KunstSäule hat ab heute eine spannende neue Hülle: der Mailänder Künstler Pietro Finelli untersucht mit seinen filmischen Collagen urbane Stadträume und setzt dabei private und öffentliche Interieurs in Beziehung zueinander. “Die Besonderheit dieses Ortes, an dem sich die Kunstsäule befindet – in einem kleinen städtischen Park, durchzogen von den Resten alter historischer Gräber –, bewirkt, dass sich mein Eingriff in der Mitte eines Weges verortet: Er richtet sich an die Lebenden, aber auch an jene, die nicht mehr da sind. Ein Ort ist niemals neutral; er ist das Ergebnis von Schichtungen über die Jahrhunderte hinweg. Die Kunstsäule ist als ein Kreuzungspunkt konzipiert, als ein Ort der Überschneidungen, der sich an die Lebenden und die Toten, an die Gegenwart und die historische Vergangenheit richtet, nicht ohne einen Funken Zukunft – jener Zukunft, die sich fortwährend in den Sekunden der Zeit/des Jetzt auflöst.”, erläutert er. Finelli wollte den Turm als einen Ort der Erinnerung gestalten, wie ihn der hebräische Begriff ZAKHOR (זכור†) treffend bezeichnet. Dieses Wort ist im Inneren der Kunstsäule verborgen, in ihrem eigenen intimsten Kern: Denn die Kunstsäule, die nun die Gewänder der Geschichte angelegt hat, wird zu einem emblematischen Ort, zu einem sich ausstrahlenden Kreuzungspunkt im verwundeten Raum der Stadt, aber ebenso im Raum der Zeit – wie ein Leuchtturm, der sein Licht sowohl auf das ruhige Meer als auch auf das stürmische richtet. Er signalisiert die Gefahr und markiert zugleich den Ort, macht ihn zum Emblem. Der Künstler glaubt, dass die Aufgabe der Kunst darin besteht, Energiezustände zu aktivieren, lebendige Masse im Anschein ihrer Ruhe hervorzubringen – etwas, das zu jenen spricht, die zu fragen oder zu befragen verstehen, wie das Orakel von Delphi. Sein Eingriff ist zugleich eine Hommage an Walter Benjamin, einen Autor, den er immer geliebt hat. Abbildung: ©Pietro Finelli Frankfurter KunstSäule: "Calling Walter Benjamin" von Pietro Finelli, Ecke Brückenstraße / Gutzkowstraße, Öffnungszeiten: 24/7 (Ausstellung bis 04.01.2027), Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |
Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset![]() (Martin) Stilleben mit Gemüse im Städel Museum „Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie… Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch) Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. Eine Ausstellung zum Entdecken! Städel Museum, Schaumainkai 63 |
Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM![]() (Petra) Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei |


































































































