Platt aber Happy![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Heute hatte ich nur einen Bürotag und morgen geht's weiter. Ab 16:00 Uhr startet unsere Sportkleidertauschparty. Vielleicht habt ihr ja Lust? (Gestern habe ich auf dem Sperrmüll noch einen super Holzschlitten gefunden, der wunderbar zu der Skikleidung passt, die wir u.A. auch vor Ort haben. Der muss nur morgen auch irgendwie auf's Lastenrad) Mehr zur Party weiter unten… Ansonsten mache ich nicht ganz so viel… Heute Abend beginnt die Theatersaison: Es ist Premiere im Schauspiel. Sie zeigen „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk" unter der Regie von Jan-Christoph Gockel. Ich bin sehr gespannt. Sonntag will ich zu meinen Eltern und danach noch zum Audiowalk “Faules Fieber” von Profilkollektion. Die Audiowalks, die ich bisher miterlebt habe, waren alle super klasse. Ich hoffe ja immer noch, dass sie den Audiowalk „Wilde werden – MenschenSchauen im Zoo" nochmal durchführen. Am kommenden Dienstag ist dann die Eröffnung vom Internationalen Frauen*Theaterfestival. Es ist wirklich sehr bemerkenswert, dass Bárbara Luci Carvalho, die Leiterin des Festivals, jetzt schon das 10-jährige Jubiläum feiert. Herzlichen Glückwunsch, liebe Bárbara. Leider ist auch dieses Festival unterfinanziert. Daher stemmen sie viel mit Ehrenamtlichen. Vielleicht habt ihr ja noch Kapazitäten… Mehr dazu weiter unten. Zu gerne wäre ich bei der Eröffnung dabei, aber wir haben Hochzeitstag. Naja, eigentlich ist der am Montag, aber da hat Uwe sein SOMA Training.. man muss eben Prios setzen :-) Was auch immer ihr macht, Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Daniela, Petra, Martin und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
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ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com). * Samstag, 26. September: medlz: Die 90er - a cappella Frage: Wie heißt mein Heimatverein im hessischen Ried. Bitte schreibt in die Antwortmail die Veranstaltung, die ihr besuchen wollt. Bereits vorliegende Anmeldungen gehen mit in die Verlosung. |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com). |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
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GEROLLTES über Torhüter![]() (Uwe) Nachdem wir uns hier in letzter Zeit viel mit der Nationalmannschaft und der Eintracht beschäftigt haben, lohnt nun einmal wieder der Blick ins hessische Ried auf den ruhmreichen TSV 1899 Goddelau. Im Vergleich zur Eintracht (und der Nationalmannschaft) hat unsere Kreisoberligamannschaft im Tor Stabilität. Cem ist die Nummer 1, dahinter stehen drei Keeper bereit, die für eine Zweite Mannschaft in der Kreisliga B überdurchschnittlich qualifiziert sind und jederzeit in der Ersten Mannschaft in der zwei Spielklassen höheren Kreisoberliga eingesetzt werden könnten. Für jede der beiden Mannschaften gibt es also mindestens einen guten Torwart, Vertreter gibt es auch. Das war bei uns nicht immer so. Ich bin mit einem Torwartproblem aufgewachsen. Zwar hatten wir immer wahnsinnig nette Menschen im Tor stehen, entweder waren die aber unterdurchschnittlich gut im Tor oder gut, aber verletzungsanfällig. Oft waren sie unterdurchschnittlich gut und zudem verletzungsanfällig. Fangen wir vorne an: In den unteren Jugendjahrgängen hatten wir mit „Ecki“ einen passablen Kicker, der wollte dann aber lieber im Feld spielen. Die Nachfolger mühten sich, sie hielten aber keine unhaltbaren Bälle (ist eigentlich ja sowieso Quatsch, unhaltbare Bälle kann man sowieso nicht halten) und selbst bei den haltbaren Schüssen waren überdurchschnittlich viele dabei, die ins Tor gingen. Dann kam ich mit 18 Jahren zu den Senioren und da war das erst einmal anders. Da stand der Willi Witt bei der Ersten Mannschaft im Tor. Der war ein sensationeller Typ, ein Lebemann und ein super Torwart. Der war konkurrenzloser Stammtorhüter des TSV über Jahre, der mit 28 Jahren seine Karriere beendete und einem Freund von mir – nennen wir ihn Jens - Platz machte, der sich ihm – obwohl nicht schlechter – über Jahre unterordnete (der Ehrgeizigste war er nie). Diese knapp fünf Jahre waren paradiesisch, in beiden Mannschaften großartige Keeper, bis Jens sich erstmals verletzte (was danach immer wieder passierte), Willi im Tor aushalf und wenig später bei einem Verkehrsunfall verstarb (was für ein Verlust). Ins Goddelauer Tor kehrte von da an über 20 Jahre keine Ruhe ein. Es fehlte an Gesundheit, Zeit, Ehrgeiz, oft an Qualität. Ich spielte mit gefühlt 100 verschiedenen Leuten im Tor. Mit abgelegten Handballtorhütern, verletzen Feldspielern, „Torwartschwindlern“, guten Keepern, die ständig verletzt oder jedes zweite Wochenende bei Familienfesten waren und die in der Regel schon mit Anfang 20 die Karriere beendeten … Grotesk war, dass wir einen Torwarttrainer aber oft keinen Torwart hatten, auch war der Torwarttrainer eher ein Aufschneider, weil er selbst nie im Tor stand. Meine drei Lieblingsgeschichten mit Goddelauer Torhütern sind die:
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Stadionsprecher:in für die Kickers-Frauen![]() (Andrea) |
Freitag, 11. September: „Was Arbeit erzählt…Verflochtene Geschichten einer pluralen Gesellschaft“, Heinrich-Böll-Stiftung Hessen im 2. OG Alte Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Unsere Gesellschaft ist so vielfältig wie die Menschen, die in ihr leben. Dabei spielt Arbeit als Erfahrung in unser aller Leben eine entscheidende Rolle, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise: Arbeit steht oft im Mittelpunkt unseres eigenen Alltags und unserer Familienbiographien und hat die deutsche Geschichte geprägt. Gleichzeitig hat die Geschichte der Arbeit in unserem Land viele Gesichter, z.B. Lohnarbeit, prekäre Arbeit, Care-Arbeit, ehrenamtliche Arbeit, Zwangsarbeit, Gastarbeit usw. Diese vielen Geschichten sind miteinander verflochten und prägen das Gedächtnis unserer Gesellschaft in bedeutendem Maß. Für unseren demokratischen Zusammenhalt ist die Wahrnehmung der Pluralität unserer Gesellschaft und daher auch die Erweiterung unserer Geschichts- und Erinnerungskultur um verschiedene historische Erfahrungen zentral. Zugleich stellt sie eine Herausforderung dar. Dieser wollen wir uns am Beispiel von Arbeit als historischer Erfahrung und Erinnerung stellen: Wir fragen aus unterschiedlichen Perspektiven, welche (verflochtenen) Geschichten von Arbeit in unserer Gesellschaft erzählt und wie sie erinnert werden können. Damit möchten wir einen Beitrag zur Debatte über die Pluralisierung der deutschen Erinnerungskultur leisten und über ihr demokratiestärkendes, inklusives Potential diskutieren. Euch erwarten kurze Inputs aus verschiedenen Perspektiven, Thementische und eine Diskussion. Abbildung: ©Heinrich-Böll-Stiftung „Was Arbeit erzählt…Verflochtene Geschichten einer pluralen Gesellschaft“ – Impulse und Diskussion, Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, mit Newroz Duman, Initiative 19. Februar Hanau, Solidaritätsnetzwerk der Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, Kutlu Yurtseven, Musiker (Microphone Mafia), Aktivist, Erinnerungsarbeiter und pädagogischer Praktiker, Thomas Altmeyer, Geschichtsort Adlerwerke und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 e.V., Moderation: Gün Tank, Autorin, Moderatorin, Rednerin und Kuratorin, Ort: Alte Dondorf-Druckerei 2. OG, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei |
Freitag, 11. September: Of/ Goethe liest - Kaiserlei mon Amour![]() (Andrea) |
Freitag, 11. September: Junkyard Drive![]() (Andrea) |
Freitag 11. September: BEAT GOES FUNK![]() (Daniela) Zwei DJs, jede Menge Vinyl und ein Abend voller Groove.Mortimer Coldheart und Holger Menzel stehen wieder an den Plattentellern im ono2 und bringen Funk, Soul, Beat und Disco mit. Von alten Lieblingsstücken bis zu überraschenden Fundstücken aus den Plattenkisten – Musik zum Zuhören, Mitwippen und natürlich zum Tanzen. START: 21.00 | EINTRITT: AK 8€ |
09-11-01 - Fernsehen![]() (Andrea) |
Samstag 12. September: 1. Frankfurter Sport-Kleidertauschparty![]() (Daniela) Mitmachen können alle, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Und wer nicht mit Taschen voller Kleidung und Sportausrüstung zum Sportquartier kommen möchte, kann bereits vorher aussortieren: Vom 1. bis 11. September kann man die Sachen an der Insel für Klima und Nachhaltigkeit an der Hauptwache abgeben. Gesucht werden nicht nur klassische Kleidungsstücke. Vom Trikot über Sportjacken, Fußball-, Tanz- oder Wanderschuhe bis zu Bällen, Schlägern, Hanteln, Fitnessbändern, Yoga- und Pilatesmatten, Sporttaschen, Skateboards oder Ski darf vieles dabei sein. Wichtig ist nur: Die Sachen sollen sauber, vollständig und gut erhalten sein. Das Prinzip ist einfach: Für jedes abgegebene Teil gibt es einen FAIRkickt-Chip. Dieser kann bei der Party gegen ein anderes Kleidungsstück oder einen Sportartikel eingetauscht werden. Wer nichts zum Tauschen mitbringt, kann trotzdem mitmachen und gegen eine Geldspende etwas mitnehmen. Damit verbindet die Veranstaltung gleich mehrere Anliegen: Gut erhaltene Dinge bleiben länger im Kreislauf, Ressourcen werden geschont – und Sportausrüstung, die neu oftmals viel Geld kostet, wird für andere Menschen wieder zugänglich. Jeder getauschte Artikel hilft doppelt Tauschen, kennenlernen, Musik hören Die Vorab-Abgabe läuft vom 1. bis 11. September 2026 an der Insel für Klima und Nachhaltigkeit an der Hauptwache in der Frankfurter Innenstadt. Alternativ können Kleidung und Sportartikel direkt zur Veranstaltung mitgebracht werden. 1. Frankfurter (Sport-)Kleidertauschparty |
Samstag, 12. September: Wasserhäusjetag in Frankfurt![]() (Petra) Die ersten Frankfurter Wasserhäuschen entstanden in den 1870er Jahren. Ursprünglich dienten sie der Versorgung der Bevölkerung mit Wasser und Milch. Im Laufe der Zeit entwickelten sie sich zu festen Bestandteilen des Frankfurter Stadtbildes. Ihre ursprüngliche Funktion hat sich verändert, ihre Bedeutung für die Nachbarschaften ist jedoch geblieben. Heute gelten viele Wasserhäusjer als eine Art Quartiers-Wohnzimmer. Sie schaffen niedrigschwellige Begegnungsorte im öffentlichen Raum, an denen Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenswelten zusammenkommen. Wasserhäusjer sind weit mehr als Verkaufsstellen für Getränke, Süßigkeiten und Dinge des täglichen Bedarfs. Sie sind Treffpunkte der Nachbarschaft, Orte für spontane Gespräche und kleine Pausen vom Alltag. Hier kennt man sich, kommt miteinander ins Gespräch oder beobachtet einfach für einen Moment das Leben im Viertel. Manche von ihnen bestehen seit Jahrzehnten, andere wurden in den vergangenen Jahren neu belebt. Jedes hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Charakter. Heute werden genau diese alltäglichen und doch außergewöhnlichen Orte gewürdigt und gleichzeitig ein Zeichen für ihren Erhalt und für die Menschen, die sie mit viel persönlichem Einsatz betreiben, gesetzt. An 20 Wasserhäusje gibt es heute Live-Musik, Aktionen, Workshops, Familienprogramm, Begegnungen und mehr. Abbildung: ©wasserhäusjetag.de Wasserhäusje-Tag Frankfurt, Ort: diverse Orte in Frankfurt, Uhrzeit: 11 - 22 Uhr, die teilnehmenden Trinkhallen und mehr das ausführliche Programm findet Ihr hier |
Samstag 12. und Sonntag 13. September: Die Pest 1666 in Zeilsheim und Flörsheim / Audiowalk von profikollektion![]() (Daniela) Faules Fieber - Die Pest 1666 in Zeilsheim und Flörsheim Audiowalk von profikollektion Im Jahr 1666 wütete in Europa die Pest. Über die Weltmeere nach London und Amsterdam gekommen, zog sie ihre tödliche Spur entlang des Rheins über Köln und Mainz bis ins heutige Rhein-Main-Gebiet. Auch in Zeilsheim, seinerzeit ein kleines Dorf, ging die Angst um. Mit Abstands- und Quarantäneregeln versuchte man die aufkeimende Krankheit zu bekämpfen, man konnte Tote nicht mehr rituell begraben, was die kleine Gemeinschaft auf die Probe stellte. Doch am Ende hatten Schultheiß und Pfarrer eine radikale Idee, die das Leben vieler Menschen retten sollte. Mit mobilem Hörspiel Geschichte neu entdecken. profikollektion hat die Geschichte der Pest 1666 in Zeilsheim und Flörsheim am Main recherchiert und zu einem Audiowalk ausgearbeitet, der mitten in den historische Ortskern führt. Hörende begleiten die Geschehnisse im Dorf zwischen Vorsicht und Mut, zwischen Hoffnung und Angst. Und während man mit dem mobilen Hörspiel durch die Geschichte wandert, werden Assoziationen zur Corona-Pandemie unvermeidlich. RELEASE IN ZEILSHEIM Anmeldung: https://www.profikollektion.de/projekt-archiv/anmeldung-faules-fieber/ |
Samstag, 12. September: Of/ Puzzletausch-Premiere in der Stadtbibliothek![]() (Andrea) |
Samstag, 12. September, und Sonntag, 13. September: Of/ Kulturfest der Nationen![]() (Andrea) |
Samstag, 12. September: BLOW MUSIC FESTIVAL VOL. 4![]() (Uwe) Die Liste spannender, junger Acts, die mit ihrer Musik etwas mitzuteilen haben, ist aber noch lange nicht zu Ende. Daher erhalten eine Reihe weiterer lokaler, nationaler und internationaler Live-Acts und DJs im September die Gelegenheit, ein lebendiges Medley der angesagtesten und gleichzeitig unterschiedlichsten Tendenzen der aktuellen Musikszene zu präsentieren. Mein persönlicher Favorit ist TAXISTUDIO, eine FrankfurterFormation (Auf der Bühne treffen treibende Beats, ehrliche Texte und urbane Atmosphäre aufeinander – ein Mix, der das Publikum gleichermaßen zum Feiern und Nachdenken einlädt). Musikalische Grenzen setzen wir auch dieses Mal bewusst nicht, denn genauso wenig tun dies die Musiker*innen selbst – im Gegenteil, was sie produzieren ist: abwechslungsreich, innovativ, offen und verbindend: AGATHA IS DEAD! Post-Punk-Experiment - Ihre gemeinsame Liebe zu Joy Division, The Cure, Molchat Doma und Fontaines D.C. legte den Grundstein für ihren düster-dringlichen Sound. - ANDA MORTS Wie Anda auf dem Album alte Punk-Formeln mit pochendem Herzen und geboten zorniger Haltung ins Hier und Jetzt katapultiert, wie er mit maximaler Dringlichkeit die Wirklichkeit umreißt, das hat eine derart furios mitreißende Art, dass man sofort mehr davon haben will. - AUFMISCHEN – BBYBANDO – BILK - DAS HUHN - DER MENSCHLICHE MOTTEK DIE P - DJ MISS CONTROL (GG VYBE) – EV – HONDENFOKKER – ILDIKÓ – JUNI – KETACAT - LUCIA & THE BEST BOYS MOTTEN MUTT - NOT EVEN NOTICED – OSTSEETRAUM - S1RENA – TAXISTUDIO - THE PHOBES - TR/ST - UNTITLED (HALO) – VASIL - X-GF Zoom, F., Carl-Benz-Str. / 15 Uhr |
Samstag, 12. und Sonntag, 13., Septermber: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)![]() (Martin) Was für ein Text, was für eine Sprache, was für ein Spiel, welch eine Inszenierung! Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ hatte Premiere im Theater Willy Praml. Ein Sprechstück, ein Text ohne wirkliche Figuren – umso eindrücklicher, wie es Regisseur Michael Weber und den Spieler:innen Jakob Gail, Muawia Harb, Birgit Heuser, Anna Staab, Elin Staab und Eleonora Gobena Wolf gelingt, den Worten, die hier Menschen formen, Leben einzuhauchen. Das Publikum hängt den Darsteller:innen an den Lippen. Eine Ansprache, ein Sein, eine Betroffenheit, eine Verinnerlichung – ein großer Wurf. „Selbstbezichtigung“ gilt als Gegenstück zu Handkes „Publikumsbeschimpfung“: Dort richten sich die Tiraden von der Bühne aus an die Zuschauer:innen, die als „Du“ angesprochen werden; hier spricht das jeweilige eigene Ich. Und gerade dadurch sind alle angesprochen. Der Text wirkt unmittelbarer, eindringlicher – und zugleich verbindender. „Ich bin auf die Welt gekommen. Ich bin geworden. Ich bin gezeugt worden. Ich bin entstanden. Ich bin gewachsen. Ich bin geboren worden. Ich bin in das Geburtenregister eingetragen worden.“ Die Sätze – immer wieder beginnend mit „Ich bin …“, „Ich habe …“ – werden zu Beichten, obwohl die sich Anklagenden eigentlich ohne Schuld sind. Genau darin liegt das Spannende: Die Selbstbezichtigungen verkommen nicht zu individuellen Schwächen oder persönlichen Verfehlungen. Sie werden universell und ermöglichen dadurch eher Zusammenführung als Abgrenzung. Im Grunde ist es eine versprachlichte Sozialisation, die hier als Kunstform sichtbar wird: vom Nullpunkt über gesellschaftliche Regelverstöße und das normative Hineingeworfensein in die Welt, über das Erlernen von Sprache und Regeln bis hin zum (mehr oder weniger) „funktionierenden“ Individuum. Spannend und zunächst rätselhaft ist eine an diesem Abend in Handkes „Selbstbezichtigung“ verwobene Pinocchio-Geschichte. Im Nachdenken wird klar: Auch Pinocchio muss lernen, ein echter Junge zu werden. Er trägt Schuld – die lange Nase wird zum sichtbaren Zeichen – er wird buchstäblich an Fäden geführt und muss sich aus ihnen befreien. Menschwerdung durch Anpassung: Auch das lässt sich in Handkes Text wiederfinden. Gespielt wird grandios auf einer ebensolchen Bühne, (auch Michael Weber): ein Waldweg, ganz ursprünglich, auf dem Begegnungen stattfinden; das Publikum sitzt sich in zwei Reihen gegenüber, erlebt sich auch. Die Kostüme von Paula Kern sind klug gesetzt: eigentlich regelkonforme Anzüge (Bürokorsett), deren Details aber treffend zurechtgestutzt sind. Alle Spieler:innen sind für ihre Textbeherrschung und ihr Spiel zu loben. Tauchen Kinder auf einer Bühne auf, haben es bekannterweise alle anderen schwer. An diesem Abend haben es alle anderen besonders schwer: Die zehnjährige Elin Staab spricht die Reflexionen, diese Sprache groß und grandios – und man sieht und hört mit offen stehendem Mund, wie selbstverständlich und präzise sie das tut. Es ist ein/der/unser Lebenslauf, der in dieser Inszenierung auf die Bühne kommt – wir sind mitten im Leben – oder ist der Waldweg ein Friedwald und die Lebensbeichten sind Rückschauen? Auch hier eines der vielen Rätsel dieses großartigen Abends. Einiges bleibt schleierhaft und das ist gut so. Gute Kunst braucht Uneindeutigkeit und stellt Fragen. Sie mutet zu, sich einen eigenen Reim zu machen. Und schließlich: Kunst kann etwas Einzigartiges. Das wird an diesem Abend besonders deutlich – und ist gerade heute dringend notwendig: die Beschäftigung mit dem Selbst! Ich bin… Ich habe… Ich werde… Samstag, 12., Sonntag, 13., Donnerstag, 24., Freitag, 25., Samstag, 26. September; Samstag, 3., Freitag, 9. und Sonntag, 11. Oktober - jeweils um 20:00 Uhr; sonntags und feiertags 18:00 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle |
Noch bis Sonntag, 13. September: Ausstellung Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ im Kunstverein Familie Montez![]() (Petra) Für die Ausstellung entwickelt Nathalie Grenzhaeuser eine besondere auf den Ort bezogene Präsentationsform: ein Unterwasserszenario, in dem sich Dimensionen von architektonischen und fluiden Räumen sowie von Meerestieren verändern und verwandeln. Die Künstlerin strebt in dem unter einer Brücke gelegenen Galerieraum eine immersive Raumerfahrung an, die auf unterschiedliche Weise Zeigen, Sehen, Bewegen und Fühlen verbindet. Die Werke verknüpfen verschiedene Aspekte in einem choreografisch aufeinander abgestimmten Zusammenspiel. Teil der Installation ist außerdem ein dokumentarischer Film, der sich auf die Arbeitsprozesse und Routinen der Meeresbiologen konzentriert, die die Künstlerin im Zuge ihrer Arbeitsaufenthalte auf der White Sea Biological Station begleitet hat. Die inszenierten fluiden, dynamischen Räume sind faszinierend und von großer Schönheit, sie können bedrohlich werden und sind als Lebensraum mitunter selbst gefährdet. Das dabei möglicherweise aufkommende Gefühl von Unsicherheit lässt sich als künstlerisch beabsichtigte Unterströmung auffassen. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Künstlerin Nathalie Grenzhaeuser in Fotografie und Film mit Wasser als Element und Lebensgrundlage sowie mit seiner Bedeutung als Lebensraum und ökologischem System auseinander. Zur Eröffnung heute gibt es um 18 Uhr eine dialogische Führung von Nathalie Grenzhaeuser und Dr. Jule Reuter, der Kuratorin der Ausstellung, eröffnet. Foto: ©Nathalie Graenzhaeuser, Kunstverein Montez 2026 Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ – Ausstellung, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage mit Führung: 18 Uhr, am 20. August 2026 findet um 18 Uhr ein Künstlerinnen-Gespräch mit Dr. Sebastian Baden, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, Finissage am 13. September in Anwesenheit der Künstlerin, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags von 13 - 19 Uhr, Eintritt: frei |
Bis Sonntag 13. September: Tage der Industriekultur Rhein-Main![]() (Daniela) Den Aufbruch in die Moderne hautnah erleben: Die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ laden dazu ein, den Wandel unserer Region zu entdecken. Unter dem Fokusthema „Auf dem Weg in die Moderne“ zeigt das Festival, wie neue Ideen, Technologien und Innovationen unsere Lebenswelt verändern – gestern, heute und morgen. FrankfurtRheinMain auf dem Weg in die Moderne – eine digitale Ausstellung Foto: Dreh Hanau, Foto: KulturRegion, Kay-Hermann Hörster |
Noch bis Sonntag, 13. September: SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel in der Heyne Kunst Fabrik![]() (Petra) Gezeigt werden Skulpturen der Bildhauergeschwister Katharina und Rüdiger Krenkel. Die weichen Skulpturen aus gehäkelten Materialien wie Wolle und Schnur interagieren mit den Werken aus hartem Metall und Stein. Dabei kann Hartes auch weiche Formen annehmen und Weiches auch eckig daherkommen. In dieser Ausstellung bieten die beiden Krenkel-Geschwister nun ein Zusammenspiel von Skulpturen- und Objekten aus verschiedenen Materialien und Formen an einem Ausstellungsort. Viele der Objekte werden und wurden speziell für diese Ausstellung geschaffen. Lasst Euch überraschen von den Objekten aus Metall, Wolle und Schnur. Neben dem Galerieraum wird auch der Außenbereich bespielt. Foto: ©Katharina Krenkel – Soft Sculpture, Heyne Kunst Fabrik SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstr. 67, Offenbach, Uhrzeit Vernissage: 19 – 22 Uhr(die Künstler sind zur Vernissage anwesend), Finissage: Sonntag, 13.September ab 15.00 Uhr mit dem Rollenden Museum, Öffnungszeiten: donnerstags: 27. August, 3. September 17 - 20 Uhr, sonntags: 30. August, 6. September 15 -18 Uhr, Finissage: 13. September 15 - 18 Uhr |
Sonntag 13. September: 34. Bahnhofsviertel Classics: „Welcome FlieKü!“![]() (Daniela) Feiern Sie mit uns und der Crespo Foundation am 13. September das Eröffnungswochenende des „FlieKü“ mit unserem diesjährigen Open Air-Konzert. Die Frankfurter Crespo Foundation setzt sich dafür ein, dass Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten und die Gesellschaft aktiv mit prägen können. Mit ihren Programmen und Förderungen schafft sie Zugänge und Möglichkeitsräume, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können. Ihre musikalische Reise beginnt in Osteuropa mit Volksliedern aus Ungarn und Rumänien. Weiter geht es in den Südwesten Europas zum französischen Jazz Manouche. Die Tour endet - wie kann es bei unseren Open Air-Konzerten anders sein - mit Rhythmen aus Lateinamerika. Bach, Brahms und Paganini reisen mit. Zu den Musikern: Das größte Instrument, den Kontrabass, übernimmt Ioan Cristian Braica. Mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, begann Cristians Karriere im Orchester der Rumänischen Oper. Heute ist er Vorspieler im hr-Sinfonieorchester. Der kolumbianische Gitarrist Carlos Vivas hat seine Premiere bei den Bahnhofsviertel Classics. Ein Stipendium brachte den jungen Musiker nach Deutschland und schließlich an die HfMDK in Frankfurt. Er ist jetzt Professor in Heidelberg und gefragter Solist. Am Akkordeon erwartet Sie Vassily Dück. Seine Kunst führte ihn von der Philharmonie Altai über das Staatliche Orchester Sibirien zu Auftritten in der Alten Oper Frankfurt, am Gasteig München oder im Nationaltheater Mannheim. Laurent Weibel spielt die Geige. Sonntag, 13. September, 15 Uhr |
Sonntag, 13. bis Mittwoch, 16. September: Wanderkino: Laster der Nacht![]() (Uwe)
Wechselnde Orte (siehe einzelne Tage) - Eintritt frei! Einlass: 20.00 Uhr |
Sonntag, 13. September: Der Ackermann und der Tod![]() (Martin) Viele kennen die Kirche St. Leonhard als Baustelle – das ist jetzt vorbei! Die Restaurierung von St. Leonhard ist abgeschlossen und eine der Hauptsehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Frankfurts ist wieder zugänglich. Durch die Restaurierung konnte ein sehr besonderer Raum entstehen: die Nordvorhalle – und mit einem kleinen Kulturprogramm wird diese erlebbar gemacht. Zu den Neuentdeckungen in der Nordvorhalle zählt auch mittelalterliche Wandmalerei. Das Fragment einer Szene zeigt den Tod, der die Worte spricht: „alles geht durch meine Hand“. Diese Entdeckung ist der Anlass für die Lesung eines berühmten mittelalterlichen Textes: des um 1400 von Johannes von Tepl verfassten Streitgesprächs zwischen dem Autor, der seine geliebte Ehefrau verliert, und dem Tod. Vor der Lesung wird das Malereifragment vorgestellt. Einführung: Bettina Schmitt (Dommuseum) / Mit: Reinhold Behling und Axel Gottschick / Musikalische Begleitung: Judith Freise, Barockgeige und Toshinori Ozaki, Laute St. Leonhard (Nordvorhalle), Am Leonhardstor 25 um 17.00 Uhr (Dauer: ca. 70 Minuten) |
Sonntag, 13. September: Of/ Lande Hekt![]() (Andrea) |
Montag 14. - Sonntag 20. September: 10 Jahre Internationales Frauen*Theaterfestival „Feministische Demokratie“![]() (Daniela) THEATER, PERFORMANCES, TANZ, LIVEMUSIK, VIDEOKUNST, AUSSTELLUNGEN, WORKSHOPS, Feministische Perspektiven auf Demokratie |
Montag, 14. September: Romanhaus/Literaturfabrik: Meine Playlist![]() (Uwe) Ein super Format! Musik in der Luft: Was, wie, wen hören Autorinnen und Autoren? Wieder laden Romanfabrik und Literaturhaus zwei Autor*innen ein, ihre Playlist mitzubringen. Dieses Mal ins Literaturhaus. Gemeinsam wird Musik gehört, über Musik gesprochen, über Bücher, über laute und leise Lektüren. Es gibt Ratespiele und der ganze Saal beteiligt sich. Zu Gast ist zum einen die Autorin Paula Fürstenberg, die bereits zwei Romane vorgelegt und nun mit Niewiedervereinigung. 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit (KiWi) einen wütenden Aufruf geschrieben hat. Es bräuchte, sagt sie, eine gemeinsame Sprache, die der deutschen Vielfalt gerecht wird. Außerdem dabei ist der Ökonom und Essayist Daniel Stähr. Literaturhaus, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt |
Dienstag 15. September: Diskussion: "Frankfurt should! – Professionelle Bedingungen oder Kunst als Hobby?"![]() (Daniela) Unter dem Titel "Frankfurt should! – Professionelle Bedingungen oder Kunst als Hobby?" diskutieren Vertreter*innen der Freien Szene, Politik und Kulturförderung Voraussetzungen für nachhaltige, professionelle Freie Darstellende Künste in Frankfurt. |
Dienstag 15. September: Nicole Johänntgen Quartett, Henry III![]() (Daniela) Mitsingen, mittanzen, mitmachen – mehr wird vom Publikum bei einem Konzert des Nicole Johänntgen Quartetts nicht erwartet. So titelt Detlef Kinsler bei seinen Top 5 der Jazz/World Konzerte, die im September in Frankfurt stattfinden. Die umtriebige saarländische Wahlschweizerin kommt mit ihrem Album Henry III auf Einladung der Jazzinitiative Frankfurt und der FABRIK in den Konzertsaal der Bonifatiuskirche. Ihr neues Album „Henry III“ ist funky und erfrischend, einfach und ehrlich gespielt, groovend und rumpelnd vom New-Orleans-Jazz inspiriert. Mit knackigen Melodien und einigen Trommelwirbeln macht das Quartett mächtig Dampf. An den Drums ist Pius Baschnagel, Victor Hege spielt das Sousaphone, Marc Roos und Nicole Johänntgen Posaune und hoffentlich Nicole auch Gesang. "Südstaaten-Funk trifft auf freien Blues" so beschreibt Jazz thing & Blue Rhythm den ungewöhnlichen Sound des Nicole Johänntgen Quartetts. Di 15.09.| 20:00 | Einlass 19:00 | Nicole Johänntgen Quartett, Henry III |
Mittwoch, 16. September: Mindestens haltbar bis![]() (Andrea) Plötzlich ist man Ende 50 und findet sich zwischen den Welten wieder: Zwei Drittel Leben sind schon rum. Die Eltern sterben, die Kinder ziehen aus und selbst muss man sich neu aufstellen. Zurück bleibt ein Wust an Dingen: Möbel, die man loswerden möchte, Memorabilia in kleiner und großer Form. Und man fragt sich: Was mache ich damit? Was kann weg, was soll bleiben? Verschwinden die Erinnerungen, wenn die Dinge gehen? Ist es gut auszumisten – sowohl Haus als auch das Hirn? Melina Hepp lädt das Publikum zu einem skurrilen und ganz persönlichen Sonder-Sale der Dinge, Träume und Erinnerungen. Von und mit Melina Hepp, Michelle Koprow. Film- und Audioprojektion: Michelle Koprow Dramaturgische Mitarbeit und Sound: Thomas Buchenauer. Foto: Robert Schittko. Karten: https://www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail/stueck/mindestens-haltbar-bis |
Ab Donnerstag, 17. September: BERND – OPERATION GERMANENKIND im Mal Seh’n Kino![]() (Daniela) Meine Freundin Sarah empfiehlt diesen Film des ehemaligen „Frankfurter Bubbs“ Conny wärmstens: BERND ist ein Schauspieler mit Behinderung, mit dem ein linkes Künstler*innen-Kollektiv gern seine Inklusionshaltung unter Beweis stellen würde. Er ist aber laut, vulgär, rassistisch und sexistisch und je weiter Bernds Provokationen gehen, desto deutlicher überschreiten auch die anderen ihre Grenzen. Cornelius Schwalm verteilt die Rollen nicht sauber in Gut und Böse. Schwarzer Humor, Provokation, eine ordentliche Portion Unbehagen: ein Film darüber, wie schwer Ambivalenz auszuhalten ist. Und damit passt er ziemlich gut in eine Zeit, in der wir schnell in „wir“ und „die anderen“ sortieren. Am Donnerstag ist der Regisseur selbst im Kino dabei. BERND – OPERATION GERMANENKIND Foto: © Filmgalerie 451 |
Donnerstag, 17. September: Ramonns![]() (Andrea) |
Donnerstag, 17. September: Of/ Urban Gardening - Dachbegrünung![]() (Andrea) |
Donnerstag, 17. September: Of/ Bücherbus on the Road![]() (Andrea) |
Donnerstag, 17. – Samstag, 19. September: wir / us![]() (Martin) 2022 zog die Choreografin Wen Hui mit 62 Jahren von Peking nach Frankfurt am Main. Viele staunten. Denn die Jahre über sechzig werden allgemein als Endphase des Lebens bezeichnet. Wen Hui wagte jedoch einen radikalen Neuanfang – inspiriert von der chinesischen Vorstellung, dass mit dem sechzigsten Lebensjahr ein neuer Lebenszyklus beginnt. In „wir/us“ lädt die Choreografin sieben Frankfurterinnen über 60 ein, mit ihr die Bühne zu teilen und diese besondere Lebensphase zu erkunden. Alle bringen sehr individuelle Lebensgeschichten und Erfahrungen gesellschaftlicher Veränderungen ein, die sich in ihre Körper eingeschrieben haben. Während älter werdende Körper von Frauen im Alltag häufig unsichtbar gemacht werden, entdecken Wen Hui und ihre Mitstreiterinnen sie als kostbare Wissensspeicher, als Quelle der Komplizenschaft, der Widerständigkeit und des Aufbruchs. Und verwandeln die Bühne in einen Ort des Spielens, des Albernseins und des Feierns. Donnerstag, 17. und Freitag, 18. um jeweils 20.00 Uhr, Samstag, 19. September um 17.00 Uhr |
VORSCHAU |
Freitag, 18. September - Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung „Tony Rizzi: Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ im Fotografie Forum Frankfurt

(Petra)
Beim Stichwort „Tony Rizzi“ bekomme ich glänzende Augen: Erinnere mich an wilde Partys in seiner Wohnung in den Neunzigern, damals hatte ich das Gefühl, dass er mit seinem Glamour und seinen Projekten einiges Großstadtfeeling nach Frankfurt gebracht hat. Mittlerweile lebt und arbeitet er 40 Jahre in der Stadt – und hat unser Kulturleben in dieser Zeit stark mitgeprägt. Und Forsythe ja sowieso. Auf jeden Fall läuft im Fotografie Forum Frankfurt ab heute eine Ausstellung, die dem US-amerikanischen Tänzer, Choreografen und Fotokünstler Tony Rizzi gewidmet ist, auf die ich sehr neugierig bin. Ausgehend von seiner internationalen Arbeit im Tanz wurde die Fotografie für Rizzi zu einem weiteren kreativen Prozess, um sich mit anderen zu verbinden. Erstmals ermöglicht die Schau einen tiefen Einblick in seine intuitive fotografische Praxis. Von seinen frühen Schwarz-Weiß-Fotografien, über die charakteristischen Polaroids und Fotocollagen bis hin zu den aktuellen Videoarbeiten veranschaulichen die Werke seine künstlerische Vielseitigkeit. Teil der Ausstellung sind auch Nachbildungen von Küche und Wohnzimmer seiner Wohnung im Bahnhofsviertel, in denen die Besucher*innen den Künstler an einigen Tagen, an denen es heißt „Tony is in the house“ auch treffen können. Begleitend zur Ausstellung erscheint auch seine erste Monografie und Workshops am 31.10.+01.11. mit Rizzi könnt Ihr außerdem hier buchen.
Foto: ©Tony Rizzi „An Accident, 1996“ 2026
Tony Rizzi „Work Hard, Don't Lie, and Try Not to Hurt Anybody“ – Ausstellung, Ort: Fotografie Forum Frankfurt, Adresse: Braubachstr. 30 - 32, Vernissage Freitag ab 19 Uhr (Öffnungszeiten dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr), Eintritt: 8 (5) Euro, bedingt barrierefrei
Freitag, 18. und Freitag, 25. September: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui![]() (Martin) In der letzten Spielzeit war die Inszenierung von ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘ immer ausverkauft. Nach der Premiere sendete der HR2 in der Frühkritik: Stimmt! Also: ein Stück und eine Inszenierung von brennender Aktualiltät! Foto: © Thomas Aurin |
Freitag 18. - Samstag 3. Oktober: Hessische Dokumentarfilmtage LETsDOK![]() (Daniela) Arktis-Pionierinnen und Zirkusleben Besonders bemerkenswert Retrospektive Pavel Schnabel (DFF Frankfurt am Main): Sonderreihe „Filme an besonderen Orten“: Veranstalter: Initiator ist die AG DOK Regionalgruppe Hessen. Die Hessischen Dokumentarfilmtage sind Teil der bundesweiten LETsDOK-Veranstaltungsreihe. Ziel ist es, dem künstlerischen Dokumentarfilm Raum für gesellschaftlichen Dialog, Empathie und tiefere Einblicke abseits der schnellen Tagesmedien zu geben. |
Freitag 18. September: EISFRAUEN![]() (Daniela) Der Film eröffnet als Preview vor dem offiziellen Kinostart die Hessischen Dokumentarfilmtage und gibt den Auftakt zur bundesweiten Veranstaltungsreihe LETsDOK 2026. Jens Becker, Dorothea Braun — D 2026 — 90 Min |
Freitag, 18. September: Anuv Jain![]() (Andrea) |
Freitag, 18. September: Of/ Glennkill: Ein Schafskrimi![]() (Andrea) |
Freitag, 18. September: OF/ Es war die Lerche![]() (Andrea) Was ist bloß mit Romeo und Julia los? Ihren Selbstmord haben sie dann doch irgendwie überlebt, sind inzwischen fast 30 Jahre verheiratet und leiden unter ihrer pubertierenden Tochter Lucretia. Und so befindet sich nun das Mega-Liebespaar der Weltliteratur, Vorbild für Dutzende von Generationen romantischer Träumerinnen und Träumer in einer tiefen Krise: Romeo liebt nur sich selbst, Rettich und Lisa während Julia genervt ist von ihrem Gatten, der Tochter und unerwartetem Besuch. Der Dichter Shakespeare höchst persönlich ersteht aus dem Grabe auf, erscheint – ob des giftigen Streites der von ihm Erschaffenen – auf der Szene und rückt dem hemmungslos geifernden Paar auf die Pelle. Töchterchen Lucretia findet den Englishman in Verona irgendwie sexy und die intriganten Versuche Julias sowie Romeos alte Bündnisse für sich zu nutzen, stiften eher Verwirrung und Heiterkeit als dass einer der beiden Ehekonkurrenten so wirklich für sich punkten kann. Was einst Liebesgesäusel zwischen romantischen Menschen war, wirdzum wilden Gefecht zwischen Eheleuten: “Es war die Lerche!“ Eine wunderbar intelligente Komödie um das große Menschheitsthema – die Liebe. Es spielen Sarah C. Baumann (Shakespeare ); Elena Hahn (Julia, Amme, Lucretia), Frank Geisler (Romeo, Pater Lorenzo). |
Freitag, 18. September: OF/ The Beauty of Ballroom![]() (Andrea) |
Samstag, 19. September: basis-Jubiläum: Glückwunsch zum Zwanzigjährigen!![]() (Petra) Die Produktions- und Ausstellungplattform basis e. V. feiert runden Geburtstag – und wir feiern natürlich mit! In den letzten 20 Jahren haben Jakob Sturm und die mit ihm Engagierten durch die basis, RADAR Frankfurt und mehr so viel in Bewegung gebracht und dazu beigetragen, das Gesicht und die “Vibes” in unserer Stadt positiv zu verändern: Herzlichen Dank dafür! Gemeinsam mit den von basis geförderten Künstler*innen werden die Türen geöffnet und Einblicke in aktuelles Schaffen sowie Rückblicke auf die vergangenen Jahre gegeben. Open Studios, Talks und Führungen laden dazu ein, Arbeitsprozesse und Entwicklungen der basis kennenzulernen. Begleitet wird das Programm von Getränken, Snacks, Sekt und Musik. Schaut doch mal vorbei! Abbildung: ©basis e.V. 20 Jahre basis e. V., Ort: Gutleutstr. 8 - 16, Uhrzeit: 15 - 23 Uhr, Eintritt: frei, das Gesamtprogramm findet Ihr hier |
Samstag 19. September: IDEENGENERATOR![]() (Daniela) Ein ehemaliger Hubschrauber-Hangar. Sprache, Bilder, Zufall und Regeln. Und mittendrin: jede Menge Ideen. Im kleinen Hangar des Alten Flugplatzes Bonames lädt das Frankfurter Design-Kollektiv OUGRAPO Neugierige ab 12 Jahren zum gemeinsamen Experimentieren ein: Ausprobieren, kombinieren, umdenken – und schauen, was dabei entsteht. Ein entspannter kreativer Nachmittag auf dem Gelände des Alten Flugplatzes Frankfurt/Bonames – für alle, die Lust haben, gemeinsam Ideen in Bewegung zu bringen. 19. September 2026, 14–17 Uhr Ein Projekt von OUGRAPO im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. |
Samstag, 19. September: Of/ CSD![]() (Andrea) |
Samstag, 19. September/ Of/ Nordendfest![]() (Andrea) |
Samstag, 19. September: Ours Season Closing![]() (Andrea) Hach, das war so schön, neulich am Blauen Wasser. So schön, dass wir heute wieder hinwollen, zumal ATA Teil des Line-Ups ist. Ich habe ihn jetzt schon dreimal live erlebt, das erste Mal im Robert Johnson war zum Verneigen, ein derart inspiriertes und schönes Set, mal schauen. Die anderen Namen sagen mir mal wieder nichts, aber solange die Sonne scheint und das tut sie hoffentlich lang, warm und ausgiebig, jetzt, da die Tage schon merklich kürzer werden, wird das super. Ich liebe den Ort, der ja auch fast ein bisschen in Offenbach ist ;-). OURS Season Closing mit Ata, Mano le Tough, Marie Montexier und Red Axes. 14 bis 22 Uhr. |
Samstag, 19. & Sonntag, 20. September: Holzfällen![]() (Martin) Nicholas Ofczarek ist in Frankfurt! „Erst der Skandal, dann das Vergnügen: Als sein Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ 1984 erschien, löste Thomas Bernhard einen Eklat aus. Heute ist Nicholas Ofczareks szenische Lesung mit Musikbegleitung ein großer Genuss.“ (FAZ) „Nörgeln de luxe: Ein Star-Schauspieler wird hier „sehr gallig“ (Hamburger Abendblatt) Thomas Bernhards Roman stellt einen Erzähler ins Zentrum, der aus der Distanz seines Ohrensessels eine „künstlerische Abendgesellschaft“ in der Wiener Gentzgasse beobachtet und diese mit bösartiger Genauigkeit seziert. Die versammelte Menge wartet auf die angekündigte Ankunft eines Burgschauspielers; zudem sind die meisten Personen dieser Gesellschaft miteinander verbunden, weil ihre durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Freundin Joana am Nachmittag desselben Tages in der Ortschaft Kilb zu Grabe getragen wurde. Thomas Bernhards berühmte Prosa wird rezitativisch zum Leben erweckt, während die Musiker:innen von Franui u. a. mit einer Spezialität zu hören sein werden, die sie bekannt gemacht hat: dem Zelebrieren von Trauermärschen und Trauermusik. Das Hamburger Abendblatt schreibt: „Ein Text wie ein von Herzen kommender Kniekehlen-Tritt, vom österreichischen Nationalnörgler Thomas Bernhard, mit dem Untertitel „Eine Erregung“? Kann ja nur gut sein. Kann nur genau das Richtige sein für den Präzisions-Schauspieler Nicholas Ofczarek. Der ist seit gut 31 Jahren fest im Ensemble des Wiener Burgtheaters, eine Theater-Bank in dieser Welt. Eines dieser Bühnen-Ereignisse dort. Spielt der da wen, kann man lieber nicht einen Moment wegsehen, da darf man nicht weghören.“ Nicholas Ofczarek und Musicbanda Franui in einem Gastspiel des Burgtheaters Wien - nicht verpassen! Samstag, 19. Um 19.30 Uhr und Sonntag, 20 September um 18.00 Uhr Andrea: Hier gelesen und Nicholas Ofczarek hat mir in „Der Pass“ (mit Julia Jentsch) als schnodderiger Kommissar wahnsinnig gut gefallen. Das Wiener Schmä, die Physis und Präsenz… ich bin also eine Weile um die Karten herumgeschlichen, letzte Reihe günstig, aber in der ersten sieht man besser und freue mich schon sehr auf den Abend. |
Sonntag, 20. September: Zeilsheim/ Hühnergeburtstagsfeier![]() (Andrea) |
Sonntag, 20. September: Of/ Mädchenflohmarkt![]() (Andrea) Weil es das letzte Mal so schön war, gibt es heute wieder einen Mädchenflohmarkt. Ich freue mich aufs Stöbern, Vintage, Fassion, Food, von 12 bis 16 Uhr. |
Sonntag, 20. September: Pride Show![]() (Andrea) |
Sonntag, 20. September: LudoWic![]() (Uwe) Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20.00 Uhr |
Sonntag, 20. September: Polly Rakete - Kinderkonzert![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 15 Uhr |
Dienstag, 22. September: The Joy of Ageing![]() (Martin) Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet? Um 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Dienstag 22. September: Kronberg Festival 2026 „Courage!“![]() (Daniela) Am 22. September beginnt das Kronberg Festival 2026 „Courage!“. Über 100 Künstler, rund 30 Konzerte und 13 Festivaltage gehen im September und Oktober der Frage nach, wieviel Mut in der Musik steckt und machen Kronberg damit zu einem Ort für Begegnung, Haltung und Aufbruch. Im Fokus steht außerdem der Cellist und Humanist Pablo Casals, dessen 150. Geburtstag wir 2026 feiern. Auf gehts! Courage! Di, 22.9. – 20.15 Uhr – Casals Forum, Großer Saal: Ironie & Illusion |
Dienstag 22. - Sonntag 04. Oktober: Kronberg Festival 2026: „Courage!"![]() Kronberg Festival 2026: „Courage!" Vom 22. September bis 4. Oktober verwandelt sich das Casals Forum in Kronberg wieder in eine Bühne für große Musik – knapp zwei Wochen, rund 30 Konzerte und ein vielfältiges Rahmenprogramm, alles unter dem Motto „Courage!". Weltbekannte Künstlerinnen und Künstler wie Gabriela Montero, Sheku Kanneh-Mason, Avi Avital und Fazıl Say treffen auf junge Talente und herausragende Ensembles (Youth Symphony Orchestra of Ukraine, Korean Chamber Orchestra u.v.m.) – und erzählen von Mut, Aufbruch und Zivilcourage. Das Festival ist zugleich eine Hommage an Pablo Casals, der dieses Jahr 150 Jahre alt geworden wäre und dem das Casals Forum seinen Namen verdankt. Freut Euch auf zwei Wochen voller mitreißender Konzerte, die zeigen, wie viel Kraft in der Musik steckt. |
Mittwoch 23. September: Boris von Heesen: Mann am Steuer. Wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert![]() (Daniela) VCD Hessen und ADFC Hessen laden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2026 zu Vortrag und Diskussion mit Boris von Heesen ein. Der Buchautor und Ökonom Boris von Heesen belegt mit Fakten und schlüssigen Argumenten, wie patriarchale Strukturen unsere Mobilität prägen und die Verkehrswende blockieren. Zum Buch: Männer beherrschen die Straße. Mit überdimensionierten Karossen, aggressivem Verhalten oder unangemessener Lautstärke. Das ist durch die Verkehrsstatistik gut belegt, aber dennoch nur Symptom eines größeren Problems. Starre und einflussreiche Netzwerke in Politik, Behörden, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft, allesamt von Männern dominiert, verhindern den dringend notwendigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität für Deutschland. Männerexperte und Wirtschaftswissenschaftler Boris von Heesen hat unzählige, größtenteils öffentlich zugängliche Statistiken und Studien herangezogen, um seine Thesen zu stützen. Er bringt eine andere Perspektive als sonst üblich in die Verkehrswende-Diskussion ein und formuliert einen eindringlichen Appell für eine sinnvolle Verkehrspolitik, von der alle profitieren. Zum Autor: Boris von Heesen (*1969) ist Wirtschaftswissenschaftler mit ersten beruflichen Stationen bei der Diakonie in Bayern und der Drogenhilfe in Frankfurt am Main. Er ist Gründer eines der ersten deutschen Online-Marktforschungsinstitute. Heute arbeitet er als Männerberater und geschäftsführender Vorstand eines Jugendhilfeträgers. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich als Autor und Referent mit dem Thema kritische Männlichkeit und veröffentlichte bereits zwei erfolgreiche Bücher zum Thema. |
Mittwoch, 23. September: Sofagespräche![]() (Uwe) Isabella Caldart & Son Lewandowski Der Roman Die Routinen (Klett-Cotta) seziert die Welt des Leistungsturnens, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen Die Routinen zu einer atemlosen Leseerfahrung. Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Donnerstag, 24. September: Malou Lovis![]() (Andrea) |
Donnerstag, 24. September: Lambert: I AM NOT LAMBERT![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Donnerstag 24. September: Kronberg Festival 2026 „Courage!“![]() (Daniela) Am 22. September beginnt das Kronberg Festival 2026 „Courage!“. Über 100 Künstler, rund 30 Konzerte und 13 Festivaltage gehen im September und Oktober der Frage nach, wieviel Mut in der Musik steckt und machen Kronberg damit zu einem Ort für Begegnung, Haltung und Aufbruch. Im Fokus steht außerdem der Cellist und Humanist Pablo Casals, dessen 150. Geburtstag wir 2026 feiern. Auf gehts! Courage! Do, 24.9. – 19.45 Uhr – Casals Forum, Großer Saal: Verspielt |
Donnerstag, 24. September: OF/ Deserteure![]() (Andrea) Fahrradladen Artefakt, Berliner Straße 43-47, Offenbach |
Freitag, 25. September: Tom Gregory![]() (Andrea) |
Freitag, 25. September bis 7. November: Aslı Özdemir![]() (Andrea) Wunderbar, gerade Aslı Özdemir gegoogelt, ein Interview mit ihr bei der TAZ gefunden und dann dort auf “links lesen, rechts bekämpfen” gestoßen (https://taz.de/taz-zahl-ich/all-you-can-read/!v=5a0a7393-613c-4795-bca0-328acf81d798/ ). Also erstmal gespendet, klar, weil jeder Euro gegen die AfD zählt! Ausstellungsraum F9, Fahrgasse 9 |
Freitag, 25. September: Anchor & Hearts![]() (Andrea) Ich mag Jungs, die wütende Musik machen. Achor & Hearts schreiben: “Leute, mit den neuen Songs „Ghosts“ und „Terrified“ haben wir das nächste Kapitel aufgeschlagen – und das wollen wir gemeinsam mit euch feiern! Mit der „Campfire Chronicles Tour 2026“ kommen wir in acht Städte, wo wir sowohl die neuen Songs als auch Tracks der vorherigen Alben mitbringen. Feuchte Decken und stickige Luft sind vorprogrammiert. Lieben wir! Wie immer werden wir auch wieder Special Guests dabei haben - seid gespannt!” Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr |
Freitag, 25. September: „Wer die Welt kennt“ - Arbeiten von Franz von Saalfeld![]() (Martin)
Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie, entwickelt Franz von Saalfeld seit seiner Jugend ein umfangreiches Werk, in dem er das Leben und den Alltag einer deutschen Kleinstadt poetisch, tiefgründig und mit feinem Blick für verborgene Details festhält. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Zeichnungen und Aquarelle, in denen Bild und Sprache eng miteinander verbunden sind. Überschriften, Sprechblasen, Ortsschilder, Gedichte und Erzählungen werden zu eigenständigen bildnerischen Elementen. Durch seine eigensinnige Sprache entstehen humorvolle, subtile und bisweilen skurrile Bildwelten zwischen Beobachtung und Fantasie. Franz von Saalfeld lenkt den Blick auf scheinbar alltägliche Situationen und eröffnet darin größere Fragen nach Nähe und Distanz, Ordnung und Freiheit sowie Leben und Tod. Das titelgebende Werk „Wer die Welt kennt“ zeigt eine imaginäre, kartografisch anmutende Landschaft. Es fragt danach, was es bedeutet, die Welt zu kennen: ihre Orte auf einer Karte zu finden – oder genau hinzusehen und ihre kleinen, merkwürdigen und manchmal komischen Geschichten wahrzunehmen. Freitag, 25. September um 19.00 Uhr (Ausstellungseröffnung: Der Künstler wird anlässlich der Eröffnung eine Performance zeigen.) |
Samstag 26. September: Kronberg Festival 2026 „Courage!“![]() (Daniela) Am 22. September beginnt das Kronberg Festival 2026 „Courage!“. Über 100 Künstler, rund 30 Konzerte und 13 Festivaltage gehen im September und Oktober der Frage nach, wieviel Mut in der Musik steckt und machen Kronberg damit zu einem Ort für Begegnung, Haltung und Aufbruch. Im Fokus steht außerdem der Cellist und Humanist Pablo Casals, dessen 150. Geburtstag wir 2026 feiern. Auf gehts! Courage! |
Samstag 26. September: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen.![]() (Daniela) Melli schreibt: Meine Gäste sind: Derya Yüksel - eine Multitalent. Sie malt, und veranstaltet die Reihe „Paint & Sip“ an schicken Orten in Frankfurt. Dort bringt sie Menschen beim Aperol Spritz das Malen beibringt. Sie ist unglaublich kreativ und auch noch sportlich. Auf ihrer Sommer-Fahrradtour hat sie alles in einem wundervollen Scrapbook festgehalten. Das bringt sie uns hoffentlich mit. Kabuki aka Jan Hennig, ist elektronischer Soundkreateur, Pionier der Frankfurter Drum&Bass Szene, dessen sphärische Klanginstallationen ich gerade beim Jazz Montez live erlebt habe. Dieses Jahr hat er die Ausstellung ,Mishpocha‘ -kuratiert von Beastie Boy Mike D.- im Jüdischen Museum soundmäßig verfeinert. Was das genau ist, was er tut, wird er uns dann live erklären und präsentieren. Krishna Meindl ist Schlagzeuger, Inhaber des Frankfurter Musikbüros, wo er als Musikproduzent und Veranstalter von kleinen feinen Musikevents, ob Jazz, Pop oder Folk, tätig ist. Zudem hat er viele Jahre mit meiner (M)ein-Mann-Band gerockt und sorgt bei dieser Show dafür, dass auch das passende Technik-Equipment am Start ist. Und mein very special Guest: Martin Grieben!Besser bekannt als (M)ein-Mann-Band! Endlich nach 10 Jahren kann er darüber sprechen, was er sonst noch macht. Und das ist nicht wenig. Vor allem stellt er uns seinen momentanes Herzensprojekt vor. Das Musikalische, meine ich. Frau von Spangenberg kommt sicherlich auch, sollte sie sich nicht entschieden haben für ewig auf Sylt zu bleiben. Holt Euch Karten, denn das wird ganz wunderbar. MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen. |
Samstag, 26. September: Medlz: Die 90er - a cappella![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Sonntag 27. Spetember: Kleine Wölfe im Mal Seh'n![]() (Daniela) Vor 17 Jahren lernte der Filmemacher Justin Peach den elfjährigen Sonu auf den Straßen von Kathmandu kennen. Aus dieser Begegnung entstand der preisgekrönte Dokumentarfilm „Kleine Wölfe“. |
Sonntag, 27. September: 2. Arkadenkonzert![]() (Martin) Viele kennen die Kirche St. Leonhard als Baustelle – das ist jetzt vorbei! Die Restaurierung von St. Leonhard ist abgeschlossen und eine der Hauptsehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Frankfurts ist wieder zugänglich. Die Reihe ‚Arkadenkonzerte‘ ist zauberhaft – und heute stehen Fagotte und die Orgel im Mittelpunkt: Musik für zwei Fagotte und Orgelbegleitung von Georg Philip Telemann, Antonio Vivaldi und Johann Baptist Vanhal. Kirche St. Leonhard, Am Leonhardstor 25 um 17.00 Uhr |
Sonntag, 27. September: Eleanna Pitsikaki![]() (Uwe) Als vielseitige Künstlerin bewegt sich Pitsikaki souverän zwischen Konzertbühne, Forschung und Lehre. Ihre Arbeit ist geprägt von einem tiefen Interesse an kulturellem Dialog und künstlerischer Transformation. In ihren Projekten entstehen lebendige Klangräume, in denen sich unterschiedliche musikalische Systeme – etwa Makam, Jazzharmonik und freie Improvisation – gleichberechtigt begegnen. Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr |
Montag, 28. September: Meike Winnemuth: Eine Seite noch![]() (Uwe) Lesung - Eine Veranstaltung im Rahmen von Leseland Hessen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat, erkennt: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr |
Montag, 28. September: My Ugly Clementine![]() (Uwe) Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr |
Dienstag, 29. September: Dirk Bernemann: Gromzell. Ein Heimatroman![]() (Uwe) Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Mittwoch, 30. September: Simon & Jan: Heiße Luft![]() (Uwe) Der Vorhang geht auf und wie Phönix aus der Asche steigen Simon & Jan auf die Bretter der Republik, um mit ihrem neuen Programm die Welt aus den Angeln zu heben! Das derzeit wohl höchstdekorierte Liedermacherduo Deutschlands gibt sich dabei bescheiden wie eh und je. Von zerbrechlichen, zärtlichen Nummern – getragen von zwei Gitarren und zwei Stimmen – über raffinierte Loop Arrangements bis hin zu orchestralen Kampfansagen ist alles dabei. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Donnerstag, 1. Oktober: OF/ Staatsschutz![]() (Andrea) |
Samstag 03. Oktober: Dialogführung: Geldgeschichte global – mal anders erzählt![]() (Daniela) Dialog-Führung durch die Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ mit Kuratorin Christina Bach und Daniela Cappelluti Was hat eine kleine unscheinbare Münze mit Weltgeschichte zu tun? Die Teuerungsmedaille von 1817 erinnert daran, wie der Ausbruch des Vulkans Tambora die Welt veränderte: die Asche verdunkelte die Nordhalbkugel, der Sommer fiel aus, Ernten verdarben und Weizen wurde teurer. Mary Shelley verbrachte die regnerischen Tage im Haus und schrieb Frankenstein, und die von den Aschepartikeln rötlich gefärbten Sonnenuntergänge inspirierten die Kunst der Romantik. Wie eng Geld- und Weltgeschichte miteinander verwoben sind, zeigen viele Exponate in der aktuellen Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ im Historischen Museum. Münzen, Aktien, Banknoten und Kreditkarten, Verträge und Alltagsgegenstände erzählen von den ältesten Zahlungsmitteln, von alten und neuen Handelswegen und von der Rolle Frankfurts bei der Globalisierung des Geldes – und wie das alles die Welt gestaltet und verändert hat. Christina Bach, Kuratorin der Ausstellung, nimmt die Besucher*innen mit auf einen Rundgang. Samstag, 3. Oktober 2026, 11.30 Uhr |
Dienstag, 6. September: Sun´s sons![]() (Andrea)
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13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten! Dass ein Festival wie das Frankfurter nur Ausschnitte zeigen kann, versteht sich von selbst, ebenso dass das Mutterland des Jazz dabei nicht ausgeschlossen werden soll. Es ist mit Myra Melford’s Fire and Water Quintet, der Vibrafonistin Sasha Berliner oder der in den USA lebenden malaysischen Bassistin Linda May Han Oh gut vertreten. Mit von der Partie in Melfords Band: die in Brooklyn ansässige deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock. In der Welt des Jazz werden Grenzen seit jeher am liebsten überschritten, wie man auch an den Musiker*innen erkennt, die in Europa eine Heimat gefunden haben und ihre Perspektiven einbringen. Die fruchtbaren Resultate europäischer Weltoffenheit führt beispielhaft die Band von Andrés Coll vor Augen, in der sich Musiker aus Marokko, Spanien und Polen begegnen und gegenseitig inspirieren. Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt. Dabei gehört Sclavis zu denen, die aus Jazztradition und einer schwer zu beschreibenden europäischen Sensibilität einen eigenen Sound geformt haben, genau wie Christof Lauer oder Émile Parisien und natürlich Norma Winstone, die den europäischen Jazzgesang stärker geprägt hat als irgendwer sonst. Auch das Schaffen von Nicolai Thärichen und Ali Neander lässt sich in der Spannung zwischen grenzüberschreitenden Inspirationen, europäisch geprägter Perspektive und eigenständiger Kreativität verorten. Wie neben diesen mehr oder weniger alten Größen eine junge Generation des europäischen Jazz ihren eigenen Weg sucht, wird auf diesem Festival an Andrés Coll, Darius Blair, Finn Heine, Elliot Galvin und Emma Rawicz sichtbar. Sie und Ali Neander sind dieses Jahr die Gäste der hr-Bigband. |
Donnerstag, 15. Oktober: Lauf für mehr Licht![]() (Andrea) |
Samstag 24. Oktober: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!![]() (Daniela) Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt. In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören? Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden. Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026). https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“ |
Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV![]() (Uwe) diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
Freitag, 30. Oktober: OF/ Ein fast perfekter Antrag![]() (Andrea) |
Freitag, 20. November: Of/ Couscous und Geheimnisse![]() (Andrea) |
06. November - 02. Dezember: HENNI NACHTSHEIM & BAND „Es wird Zeiten geben“ – Die Jubiläumstour![]() (Daniela) Viele kennen ihn als die eine Hälfte von „Badesalz“, oder auch als früheres, langjähriges Mitglied der „Rodgau Monotones“. Hier hat er zusammen mit Ali Neander jede Menge Stücke wie „Erbarmen-zu spät-die Hesse komme!“, „Kleiner Pirat“, „Mein Freund Harvey“ u.a. geschrieben. Zurzeit sind beide mit riesigem Erfolg bei „Adlerherzen“ auf der Bühne, einem Stück über Eintracht Frankfurt, das Henni sich ausgedacht und geschrieben hat und für das Ali die Musik komponierte. Eigentlich kaum zu glauben, aber 2026 ist es nun schon 20 Jahre her, dass Hennis erstes musikalisches Soloalbum „Es wird Zeiten geben“ erschien - musikalischer Produzent natürlich sein Freund Ali Neander. Und weil man so etwas durchaus ein bisschen feiern darf und soll, haben beide beschlossen, eine Band zusammenzustellen und damit auf kleine Jubiläumstour zu gehen. Im Gepäck also das genannte erste Album sowie das zweite mit dem hübschen Titel „Dann tanzt die Omma mit George Clooney!“ plus einige wunderbare Coverversionen! Neben Henni und Ali dabei sind die Musiker der „Adlerherzen-Band“ Martin „Doggo“ Kessler (Drums), Andie Mette (Bass), Bernd Schmidt (Keyboards) sowie Almut Ritter (Geige) und Katja Gorol (Gesang). |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 15. Oktober: "Care Machines - Vulnerable Systems" im Atelierfrankfurt![]() (Petra) Care-Arbeit bildet das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und bleibt dennoch häufig unsichtbar und strukturell unterbewertet. Zugleich verändern digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Bedingungen von Fürsorge grundlegend: Assistenzsysteme unterstützen Pflege, emotionale Interaktionen werden technisch simuliert. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Gruppenausstellung „Care Machines - Vulnerable Systems“ an. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die neue Perspektiven auf das Verhältnis von Care und Künstlicher Intelligenz eröffnen und Fragen nach Empathie, Fürsorge, Teilhabe und Verantwortung im digitalen Zeitalter aufwerfen. Die Ausstellungseröffnung bildet zugleich das Grand Opening des Take care!-Festivals. Abbildung: ©Maja Smrekar, SPASM: autoportrait, produced by A/POLITICAL, 2024 Care Machines - mit Jordan Rita Seruya Awori, Maja Smrekar, Superflux, Venera Kazarova, ein Projekt des Frauenreferats Frankfurt in Kooperation mit Take care! – Festival of Solidarity and Resistance, Ort: Ausstellungsraum im Basement, UG des Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 3, Öffnungszeiten: dienstags - freitags: 11 -18 Uhr (nur nach Voranmeldung hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Bis Sonntag, 01. November: Jubiläumsausstellung "60 Jahre Schöne Bücher" der Stiftung Buchkunst im MAK![]() (Petra) Ein Freund hat mich verständnislos angeschaut: “Nur” Bücher, aber ich freue mich als Bücher-Nerd jedes Jahr über die ausgezeichneten schönsten Bücher. Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 zeichnet die Stiftung Buchkunst jährlich herausragende Beispiele der Buchgestaltung und -herstellung im Wettbewerb “Die Schönsten Deutschen Bücher” aus. Die Jubiläumsausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Buchgestaltung und dokumentiert die kulturelle Bedeutung des Buches als ästhetisches Objekt. Im Museum werden sowohl historische als auch zeitgenössische Werke präsentiert, die die Vielfalt und Innovation der letzten 60 Jahre widerspiegeln. Ein unabhängiges Auswahlkuratorium aus Expert*innen aus den Bereichen Buchgestaltung und Buchherstellung, Literatur, Kunst, Fachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch hat die Exponate aus dem umfangreichen Archiv der Stiftung in Frankfurt ausgewählt. Die Auswahl verdeutlicht die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den ästhetischen, sozialen und technologischen Entwicklungen der Buchgestaltung. Begleitend zur Ausstellung wird ein Gesprächsprogramm angeboten, das sowohl historische Entwicklungen als auch zukunftsweisende Themen wie die Auswirkungen der Digitalisierung und nachhaltige Praktiken in der Buchproduktion thematisiert. Hier setzt die Stiftung Buchkunst nicht nur einen Blick zurück auf ihre eigene Geschichte, sondern setzt auch einen wichtigen Impuls für die Zukunft der Buchgestaltung und deren kulturelle Bedeutung im digitalen Zeitalter. Motiv: ©Stiftung Buchkunst, Visuals: Studio Tillack Knöll, Design Practice Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher - Jubiläumsausstellung, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 14 (7) Euro, barrierefrei |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Bis Montag, 04. Januar 2027: "Calling Walter Benjamin" - Frankfurter Kunstsäule mit Pietro Finelli![]() (Petra) Die Frankfurter KunstSäule hat ab heute eine spannende neue Hülle: der Mailänder Künstler Pietro Finelli untersucht mit seinen filmischen Collagen urbane Stadträume und setzt dabei private und öffentliche Interieurs in Beziehung zueinander. “Die Besonderheit dieses Ortes, an dem sich die Kunstsäule befindet – in einem kleinen städtischen Park, durchzogen von den Resten alter historischer Gräber –, bewirkt, dass sich mein Eingriff in der Mitte eines Weges verortet: Er richtet sich an die Lebenden, aber auch an jene, die nicht mehr da sind. Ein Ort ist niemals neutral; er ist das Ergebnis von Schichtungen über die Jahrhunderte hinweg. Die Kunstsäule ist als ein Kreuzungspunkt konzipiert, als ein Ort der Überschneidungen, der sich an die Lebenden und die Toten, an die Gegenwart und die historische Vergangenheit richtet, nicht ohne einen Funken Zukunft – jener Zukunft, die sich fortwährend in den Sekunden der Zeit/des Jetzt auflöst.”, erläutert er. Finelli wollte den Turm als einen Ort der Erinnerung gestalten, wie ihn der hebräische Begriff ZAKHOR (זכור†) treffend bezeichnet. Dieses Wort ist im Inneren der Kunstsäule verborgen, in ihrem eigenen intimsten Kern: Denn die Kunstsäule, die nun die Gewänder der Geschichte angelegt hat, wird zu einem emblematischen Ort, zu einem sich ausstrahlenden Kreuzungspunkt im verwundeten Raum der Stadt, aber ebenso im Raum der Zeit – wie ein Leuchtturm, der sein Licht sowohl auf das ruhige Meer als auch auf das stürmische richtet. Er signalisiert die Gefahr und markiert zugleich den Ort, macht ihn zum Emblem. Der Künstler glaubt, dass die Aufgabe der Kunst darin besteht, Energiezustände zu aktivieren, lebendige Masse im Anschein ihrer Ruhe hervorzubringen – etwas, das zu jenen spricht, die zu fragen oder zu befragen verstehen, wie das Orakel von Delphi. Sein Eingriff ist zugleich eine Hommage an Walter Benjamin, einen Autor, den er immer geliebt hat. Abbildung: ©Pietro Finelli Frankfurter KunstSäule: "Calling Walter Benjamin" von Pietro Finelli, Ecke Brückenstraße / Gutzkowstraße, Öffnungszeiten: 24/7 (Ausstellung bis 04.01.2027), Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |
Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset![]() (Martin) Stilleben mit Gemüse im Städel Museum „Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie… Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch) Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. Eine Ausstellung zum Entdecken! Städel Museum, Schaumainkai 63 |
Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM![]() (Petra) Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei |





































































































