FAIRkickt - los geht's![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Marlene Haas, von Lust auf besser leben gGmbH und ich hatten vor zwei Jahren die Idee für dieses Bildungsprojekt. Bei FAIRkickt setzen sich Jugendliche praxisnah, interaktiv und spielerisch mit den Themen globale Gerechtigkeit und fairer Handel auseinander. Im Fokus: Verbindung von Sport, Nachhaltigkeit und kreativem Lernen. Das Konzept kam so gut an, dass wir es in diesem Jahr wieder durchführen können. Wir sind super glücklich, dass wir Eintracht Frankfurt als Projektpartner gefunden haben, die uns nicht nur ihr super tolles Eventgebäude, das Sportquartier im Stadtwald, zur Verfügung stellen, sondern auch eigene Workshops anbieten. So ist u.A. die Merchandise-Abteilung vor Ort, die einen Workshop zum Thema Lieferkette anbietet! Die Kreativ-Workshops werden von Frankfurter Künstler:innen angeboten, u.A.: Moni Port, Philip Waechter, Anja Jahn, Petra Schröder, Dirk von Manteuffel, Amelie Persson und Leonore Poth. Dazu gibt es noch Angebote von Kreativen, die Upcycling, Rap und Graffiti anbieten und wir haben super tolle Bildungsreferent:innen vom Zentrum Oekumene und epn Hessen vor Ort und natürlich auch wieder unseren täglich stattfindenden Ernährungs- und Kochworkshop mit Susanne Stimpert. Jeden Tag kocht eine Gruppe von 10 Schüler:innen für täglich 120 Personen! (Wenn ihr das Projekt besuchen wollt, meldet Euch, am Dienstag ist ein Presserundgang) Das Projekt ist ein riesiges Ding, und ich freue mich sehr darauf, die nächsten drei Wochen im Stadtwald zu arbeiten. An zwei Samstagen gibt es das kostenfreie Programm für Jugendliche, die alleine oder mit Freund:innen kommen wollen … Solltet ihr noch Leute kennen …www.fairkickt.de Und obwohl das Programm schon so groß ist, haben Marlene und ich uns noch was Neues ausgedacht: Am Samstag, den 12.9., findet die 1. Frankfurter Sportkleidertauschparty statt! Und weil die nächsten drei Wochen bestimmt sehr anstrengend werden muss ich dieses Wochenende nochmal an die frische Luft … Wir fahren zum Wanderwochenende in den Odenwald. Was auch immer ihr macht, Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Daniela, Petra, Martin und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com). * Samstag, 26. September: medlz: Die 90er - a cappella Frage: Wie heißt mein Lieblingsclub in der Bundesliga (siehe GEROLLTES). Bitte schreibt in die Antwortmail die Veranstaltung, die ihr besuchen wollt. |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com). |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
NEPAL: JEDE HILFE ZÄHLT![]() Was ist eigentlich genau in Nepal passiert? Wie ist die Situation? Und was ist Hilfe, die wirklich ankommt? Stella Deetjen, die Vereinsgründerin von Back to Life war in den letzten Tagen immer wieder aus Nepal für Interviews in Radio und Fernsehen zugeschaltet. Um die vielen Informationen einmal zusammenzufassen, haben wir einen umfassenden Lagebericht erstellt. Mit unserer langjährigen Erfahrung in Nepal können wir gut einschätzen, wo Unterstützung aktuell wirklich gebraucht wird und wie sie sinnvoll und nachhaltig geleistet werden kann. Wir stimmen unsere Hilfe mit den Menschen und den zuständigen Stellen vor Ort ab und können dabei auf unsere gewachsenen Strukturen zurückgreifen. Wir würden uns freuen, wenn ihr euch genauer informiert. Möchtet ihr helfen, ist jede Spende üner unsere Website herzlich willkommen: https://www.back-to-life.org/ Vielen Dank! |
GEROLLTES über Tipps![]() (Uwe) Ich nehme an zwei Tippspielen zur Bundesliga teil. Eigentlich ist die Tipperei von 34 Spieltagen ein ziemlicher Aufwand, gerade wenn man sie über die Kicktipp-App wöchentlich zweimal machen muss. In beiden Tipprunden gelten unterschiedliche Regeln und für erfolgreiche Tipps gibt es in beiden Runden unterschiedlich viele Punkte. In der „Deka“-Runde tippe ich mit vielen Mathematikern und Physikern, da darf man eine bestimmte Tendenz nur maximal so oft tippen und man bekommt mehr Punkte für einen guten Tipp oder die Tendenz (Tipp: 1-0, Ergebnis: 1-0) oder die Tendenz (Tipp: 1-3, Ergebnis 1-2, der Auswärtssieg war also richtig getippt nur das genaue Ergebnis nicht), wenn man gegen den Trend tippte. In der anderen Gruppe kann man tippen, was man will, auch 9 x (ein Bundesligaspieltag besteht aus neun Spielen) 2-1 für die Heimmannschaft, dafür muss man vor der Runde aber Sonderkategorien tippen (welcher Verein entlässt zuerst den Trainer, welcher Verein stellt den besten Torschützen …). Beim Tippen besteht ja die grundsätzliche Frage, rufe ich mein „Fachwissen“ ab und tippe emotionslos durch, im Zweifel gegen meinen Lieblingsverein oder blende ich beim Lieblingsverein die Vernunft aus und tippe romantisch. Es gibt nicht wenige in meinem Umfeld, die würden niemals gegen die Eintracht tippen. Die tippen aus Liebe zum Verein selbst bei einem Auswärtsspiel der SGE beim FC Bayern München schlechtestenfalls auf Unentschieden, obwohl – wegen der hohen Eintrittswahrscheinlichkeit - selbst ein MAGA-Anhänger aus Vernunft auf die Bayern tippen würde. Ich bin da anders, ich habe aber auch andere sportliche Voraussetzungen als die Eintrachtfans. Abgesehen von dem Auswärtsspiel in München, kann man der Eintracht bei Gegnern wie Augsburg einiges zutrauen (auch wenn der Verein in der Kaderzusammensetzung Fehler gemacht haben könnte). Als Fan eines Vereins, der nach einigen desolaten Jahren und einer erfolgreichen Zweiligasaison, kann ich aber nicht jedes Spiel auf Schalke 04 tippen, dann habe ich keine Chancen auf den Gesamtsieg. Also tippte ich bei Schalkes Auftaktspiel beim FC Augsburg auf einen Heimsieg des FCA. Nicht, weil ich den FCA mag, ich tue es wirklich überhaupt nicht, ich renne ja auch nicht in ein Wettbüro und setze mein Geld auf Sieg von einem krassen Außenseiter. Nun mag ich als Fan eine Enttäuschung sein, ich habe aber den emotionalen Schaden aus einer sportlichen Niederlage durch einen Wetterfolg abgesichert. |
Freitag, 04. September - Sonntag, 06. September: Frankfurt Art Experience - Frankfurt Gallery Weekend Saisonstart![]() (Petra) Die Frankfurt Art Experience entwickelt seit 2019 den prosperierenden Galerienstandort Frankfurt am Main. Sie steht für unvergleichliche Kunsterlebnisse: Der Saisonstart der Frankfurter Galerien jeweils am ersten Septemberwochenende sowie das House of Galleries seit 2025, das internationale Galerienformat in exklusiver Hochhauslage. Entdeckt das vielfältige, anspruchsvoll kuratierte Programm zeitgenössischer Kunst jetzt zum Gallery Weekend Saisonstart: Rund 40 Galerien zeigen Einzel- und Gruppenausstellungen mit Schwerpunkten in der Malerei, Drucktechniken, Installation, Fotografie und Videokunst. Neben den Galerien tragen auch ausgewählte Offspaces und Kunstinstitutionen in diesem Jahr entscheidend zum Programm bei. Ob konzeptuelle Fotografie, raumgreifende Installationen, Graffiti oder digitale Kunst – hier stehen interdisziplinäre Ansätze und gesellschaftliche Fragen im Vordergrund. Vertreten sind Positionen von Künstlerinnen und Künstlern mit Hintergründen an der HfG Offenbach, Städelschule oder internationalen Kunsthochschulen. Besonders spannend sind wieder verschiedenste „Walks“, die ich Euch empfehle: Ihr könnt sie für Samstag und Sonntag buchen. Frankfurt Art Experience - Frankfurt Gallery Weekend Saisonstart, Ort: Frankfurter Galerien und Offspaces, Öffnungszeiten: Freitag ab 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr, Eintritt: frei, Art Walks: 8 - 12 Euro, ausführliches Programm und Buchung der Walks findet Ihr hier |
Freitag, 04. September: Open-Air-Konzerte zum Auftakt der Frankfurt Art Experience![]() (Petra) An diesem Wochenende gibt es nicht nur großartige Kunst zu sehen, sondern – neu – jetzt auch zu hören: Drei individuelle Open-Air-Konzerte in den Galeriezentren Innenstadt, Westend und Fahrgasse. Kuratiert vom britisch-deutschen Jazzmusiker Timothy Roth: Electro-Beats, Live Funky Jazzy Groove Fotos: ©Urban Media Project Open-Air-Konzerte zum Auftakt der Frankfurt Art Experinence, Orte: feinfrankfurt, Peterstr. 4 (Uhrzeit: 17:30 Uhr), Galerie Barbara Stechow, Feldbergstr. 28 (Uhrzeit: 19 Uhr), Galerie Greulich, Fahrgasse indoors (Uhrzeit: 19 - 22 Uhr), ohne Voranmeldung, Eintritt: frei |
Freitag, 04. September - Sonntag, 06. September: BFF Frankfurt-Werkschau 15 Fotografinnen und Fotografen![]() (Petra) Eine Ausstellung möchte ich Euch besonders ans Herz legen: Der BFF FRANKFURT zeigt vom 04.-06.09.2026 im Rahmen des Saisonstarts der Galerien Frankfurt Mitte und in Kooperation mit The Frankfurt Art Experience und Plot Projects eine aktuelle Werkschau mit unterschiedlichen Perspektiven und Inhalten zur zeitgenössischen Fotografie. Unter dem Arbeitstitel “Wichtig” sind die Arbeiten von 15 BFF-Fotografinnen und Fotografen zu sehen. Hier sind immer wieder eindrucksvolle Arbeiten zu entdecken, die mir aufs Neue zeigen, dass auch in Zeiten von Smartphones fotografieren von Profis und Künster*innen so viel mehr sein kann. Also: “Wichtiger” Termin! Foto: ©Nathalie Zimmermann “Trockenschwimmerin” BFF Frankfurt: Fotoausstellung “Wichtig”, Ort: Plot Projects, Adresse: Fahrgasse 17, Vernissage 4.09., Uhrzeit: 18 Uhr, Drinks von The Holy Cross Brewing Company, Eintritt: frei |
Freitag, 04 bis Sonntag, 06. Septermber: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)![]() (Martin) Was für ein Text, was für eine Sprache, was für ein Spiel, welch eine Inszenierung! Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ hatte Premiere im Theater Willy Praml. Ein Sprechstück, ein Text ohne wirkliche Figuren – umso eindrücklicher, wie es Regisseur Michael Weber und den Spieler:innen Jakob Gail, Muawia Harb, Birgit Heuser, Anna Staab, Elin Staab und Eleonora Gobena Wolf gelingt, den Worten, die hier Menschen formen, Leben einzuhauchen. Das Publikum hängt den Darsteller:innen an den Lippen. Eine Ansprache, ein Sein, eine Betroffenheit, eine Verinnerlichung – ein großer Wurf. „Selbstbezichtigung“ gilt als Gegenstück zu Handkes „Publikumsbeschimpfung“: Dort richten sich die Tiraden von der Bühne aus an die Zuschauer:innen, die als „Du“ angesprochen werden; hier spricht das jeweilige eigene Ich. Und gerade dadurch sind alle angesprochen. Der Text wirkt unmittelbarer, eindringlicher – und zugleich verbindender. „Ich bin auf die Welt gekommen. Ich bin geworden. Ich bin gezeugt worden. Ich bin entstanden. Ich bin gewachsen. Ich bin geboren worden. Ich bin in das Geburtenregister eingetragen worden.“ Die Sätze – immer wieder beginnend mit „Ich bin …“, „Ich habe …“ – werden zu Beichten, obwohl die sich Anklagenden eigentlich ohne Schuld sind. Genau darin liegt das Spannende: Die Selbstbezichtigungen verkommen nicht zu individuellen Schwächen oder persönlichen Verfehlungen. Sie werden universell und ermöglichen dadurch eher Zusammenführung als Abgrenzung. Im Grunde ist es eine versprachlichte Sozialisation, die hier als Kunstform sichtbar wird: vom Nullpunkt über gesellschaftliche Regelverstöße und das normative Hineingeworfensein in die Welt, über das Erlernen von Sprache und Regeln bis hin zum (mehr oder weniger) „funktionierenden“ Individuum. Spannend und zunächst rätselhaft ist eine an diesem Abend in Handkes „Selbstbezichtigung“ verwobene Pinocchio-Geschichte. Im Nachdenken wird klar: Auch Pinocchio muss lernen, ein echter Junge zu werden. Er trägt Schuld – die lange Nase wird zum sichtbaren Zeichen – er wird buchstäblich an Fäden geführt und muss sich aus ihnen befreien. Menschwerdung durch Anpassung: Auch das lässt sich in Handkes Text wiederfinden. Gespielt wird grandios auf einer ebensolchen Bühne, (auch Michael Weber): ein Waldweg, ganz ursprünglich, auf dem Begegnungen stattfinden; das Publikum sitzt sich in zwei Reihen gegenüber, erlebt sich auch. Die Kostüme von Paula Kern sind klug gesetzt: eigentlich regelkonforme Anzüge (Bürokorsett), deren Details aber treffend zurechtgestutzt sind. Alle Spieler:innen sind für ihre Textbeherrschung und ihr Spiel zu loben. Tauchen Kinder auf einer Bühne auf, haben es bekannterweise alle anderen schwer. An diesem Abend haben es alle anderen besonders schwer: Die zehnjährige Elin Staab spricht die Reflexionen, diese Sprache groß und grandios – und man sieht und hört mit offen stehendem Mund, wie selbstverständlich und präzise sie das tut. Es ist ein/der/unser Lebenslauf, der in dieser Inszenierung auf die Bühne kommt – wir sind mitten im Leben – oder ist der Waldweg ein Friedwald und die Lebensbeichten sind Rückschauen? Auch hier eines der vielen Rätsel dieses großartigen Abends. Einiges bleibt schleierhaft und das ist gut so. Gute Kunst braucht Uneindeutigkeit und stellt Fragen. Sie mutet zu, sich einen eigenen Reim zu machen. Und schließlich: Kunst kann etwas Einzigartiges. Das wird an diesem Abend besonders deutlich – und ist gerade heute dringend notwendig: die Beschäftigung mit dem Selbst! Ich bin… Ich habe… Ich werde… Freitag, 4., Samstag, 5., Sonntag, 6., Samstag, 12., Sonntag, 13., Donnerstag, 24., Freitag, 25., Samstag, 26. September; Samstag, 3., Freitag, 9. und Sonntag, 11. Oktober - jeweils um 20:00 Uhr; sonntags und feiertags 18:00 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle |
Freitag, 04. September Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager![]() (Uwe) Fifty/Fifty nennt sich die Party-Reihe für Best Ager in der Centralstation, bei der wechselnde DJs zum Tanzen in den Saal einladen: entspannt, locker und ganz unter gleichgesinnten Feierlustigen. Zur ersten Party der Wintersaison am Mischpult: DJ Michael Herd. Seine Gäste erwartet ein Mix aus Dance Classics der letzten (mindestens!) vier Jahrzehnte. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn: 20:30 Uhr |
Freitag, 04. September: OF/ Blaue Stunde![]() (Andrea) Das Bild stammt von einem meiner Lieblingsfotografen David Vasicek, pix123. |
Freitag, 04. September: Of/ DIE NEUE SCHLACHT UM LAUREL & HARDYS – WIENER PAPP`N gegen HESSISCH GEBABBL![]() (Andrea) |
DIES & DAS![]() Untermiete in Räumen der Schölzel, Möhring GmbH Gemütliches Zimmer zur Untermiete in Reihenhaus mit Garten in Frankfurt-Harheim |
Noch bis Samstag, 05. September: 7. Frankfurter Strausswirtschaft![]() (Petra) Das ORIGINAL ist zurück: Die Frankfurter Strausswirtschaft von und mit dem Weingut Marco Hofmann und der Gloserei und charmanten Gästen – und mit Euch. In den letzten Jahren gab es immer begleitend überraschende Auftritte und Performances. Auf jeden Fall heißt es: Täglich (außer sonntags) ab 16 Uhr könnt Ihr hier in den schön-schattigen Arkaden von St. Josef mitten in Bornheim einkehren und eine gechillte Zeit mit netten Menschen haben! Lasst Euch das nicht entgehen! 7. Frankfurter Strausswirtschaft, Ort: Berger Str. 135, Öffnungszeiten: täglich 16 - 22 Uhr (außer sonntags!), Eintritt: frei |
Freitag, 04. September - Montag, 04. Januar 2027: "Calling Walter Benjamin" - Frankfurter Kunstsäule mit Pietro Finelli![]() (Petra) Die Frankfurter KunstSäule hat ab heute eine spannende neue Hülle: der Mailänder Künstler Pietro Finelli untersucht mit seinen filmischen Collagen urbane Stadträume und setzt dabei private und öffentliche Interieurs in Beziehung zueinander. “Die Besonderheit dieses Ortes, an dem sich die Kunstsäule befindet – in einem kleinen städtischen Park, durchzogen von den Resten alter historischer Gräber –, bewirkt, dass sich mein Eingriff in der Mitte eines Weges verortet: Er richtet sich an die Lebenden, aber auch an jene, die nicht mehr da sind. Ein Ort ist niemals neutral; er ist das Ergebnis von Schichtungen über die Jahrhunderte hinweg. Die Kunstsäule ist als ein Kreuzungspunkt konzipiert, als ein Ort der Überschneidungen, der sich an die Lebenden und die Toten, an die Gegenwart und die historische Vergangenheit richtet, nicht ohne einen Funken Zukunft – jener Zukunft, die sich fortwährend in den Sekunden der Zeit/des Jetzt auflöst.”, erläutert er. Finelli wollte den Turm als einen Ort der Erinnerung gestalten, wie ihn der hebräische Begriff ZAKHOR (זכור†) treffend bezeichnet. Dieses Wort ist im Inneren der Kunstsäule verborgen, in ihrem eigenen intimsten Kern: Denn die Kunstsäule, die nun die Gewänder der Geschichte angelegt hat, wird zu einem emblematischen Ort, zu einem sich ausstrahlenden Kreuzungspunkt im verwundeten Raum der Stadt, aber ebenso im Raum der Zeit – wie ein Leuchtturm, der sein Licht sowohl auf das ruhige Meer als auch auf das stürmische richtet. Er signalisiert die Gefahr und markiert zugleich den Ort, macht ihn zum Emblem. Der Künstler glaubt, dass die Aufgabe der Kunst darin besteht, Energiezustände zu aktivieren, lebendige Masse im Anschein ihrer Ruhe hervorzubringen – etwas, das zu jenen spricht, die zu fragen oder zu befragen verstehen, wie das Orakel von Delphi. Sein Eingriff ist zugleich eine Hommage an Walter Benjamin, einen Autor, den er immer geliebt hat. Abbildung: ©Pietro Finelli Frankfurter KunstSäule: "Calling Walter Benjamin" von Pietro Finelli, Ecke Brückenstraße / Gutzkowstraße, Vernissage: ab 19 Uhr, mit einer Einführung von Florian Koch und Gespräch mit Pietro Finelli und Daniel Hartlaub, Öffnungszeiten: 24/7 (Ausstellung bis 04.01.2027), Eintritt: frei |
Bis Samstag 05. September: Freiluft-Kinowoche im Bornheimer Ratskeller![]() (Daniela) Freitag, den 04.09.2026: Monobloc Tickets kann man vorreservieren: https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html |
Freitag 04. September: "Monobloc" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers![]() (Daniela) Monobloc (2021) |
Bis Sonntag, 06. September: Die unsichtbare Stadt![]() (Martin) Die Stadt erwacht. Sie streckt sich. Sie gähnt. Und mit einem tiefen Seufzen entlässt sie aus ihren Türen und Tunneln den Strom der Menschen. Ein Mädchen kommt neu in die Stadt und fragt sich, ob es hier hingehört. Ein Zebra wurde gesichtet und nicht wiedergefunden. Während beide ins Gewimmel eintauchen, wächst die unsichtbare Stadt um sie herum. Fantastisch, musikalisch, voller einfallsreicher Bilder und überraschender Verwandlungen entstehen neue Verbindungen in der Nachbarschaft und über die Grenzen des Theaters hinaus: Wie wollen wir zusammenleben in einer geteilten Welt? Tortoise in a Nutshell und TheaterGrueneSosse lassen in diesem schottisch-deutschen Theaterstück ein PopUp-Bilderbuch in Lebensgröße für alle ab 8 Jahren entstehen. Freitag, 4. um 10.00 Uhr und Sonntag, 6. September um 15.00 Uhr |
Freitag, 04. September, bis Sonntag, 06. September: Riviera![]() (Andrea) |
Samstag, 05. September: Brückenwall - das letzte Mal!![]() (Petra) Das Jahr der letzten Male!? Ich war vor nicht allzu langer Zeit auf dem letzten Designparcours in Höchst - jetzt heißt es Abschiednehmen von einem anderen vertrauten Format: Die Brückenstraße galt vor einigen Jahren als “hip” und das “Frankfurter Berlin Mitte”, oder so. Der Hype ist meinem Eindruck nach vorbei, doch ein paar sehr schöne Geschäfte - unter anderem das goyagoya mit Kleidung der Frankfurter Designerin Elena Zenaro oder die Apfelweinhanldung JB - lohnen weiterhin auf jeden Fall einen Shopping-Trip “Dribbdebach”. Nur noch heute gibt es das Straßenfest, das mit “Open doors”, Mode und Design, Live-Musik, Essen und Trinken. Genießt es noch einmal! Brückenwall - Straßenfest, Ort: Brückenstraße - Wallstraße (Sachsenhausen), Uhrzeit: 11 - 23 Uhr, Eintritt: frei |
Samstag, 05. September: Ghost School (Film)![]() (Uwe) Als Rabia erfährt, dass die einzige Schule ihres Dorfes geschlossen wird, beginnt sie nach den Gründen zu suchen. Während die Jungs künftig eine Schule im Nachbardorf besuchen können, bleibt den Mädchen diese Möglichkeit verwehrt. Auf der Suche nach Antworten durchquert Rabia das Dorf und befragt die Erwachsenen. Doch statt Klarheit trifft sie auf Schweigen, Ausflüchte und ein Gerücht: Die Schule sei verflucht und der Lehrer von einem Dschinn besessen. Je hartnäckiger sie nachfragt, desto stärker beginnt sie an den Geschichten zu zweifeln, die die Schließung der Schule erklären sollen. Ist an dem Gerücht über die verfluchte Schule etwas dran oder verschleiert es eine ganz andere Wahrheit? Inspiriert von Abbas Kiarostamis „Wo ist das Haus meines Freundes?“ wird die beharrliche Suche einer jungen Protagonistin zum Ausgangspunkt einer Erkundung gesellschaftlicher Verhältnisse. Aus einer scheinbar einfachen Frage entwickelt sich eine Reise durch ein Labyrinth aus Aberglauben, Autorität und Korruption. Die Perspektive eines Kindes wird dabei zum präzisen Instrument, um die Widersprüche der Gemeinschaft sichtbar zu machen. Basierend auf dem realen Phänomen der „Geisterschulen“ in Pakistan verbindet der Film sozialrealistische Beobachtung mit magisch-realistischen Momenten. Frankfurt – Mal Sehn Kino, 17.30 Uhr mit Regisseurin Seemab Guln |
Samstag, 05. September: "Dokumentationen zu Ernst May und das NEUE FRANKFURT" im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers![]() (Daniela) Die Kinowoche 2026 endet mit einem offenen Kinoabend: da wir Teil des Lampionfests am Bornheimer Hang sind, zeigen wir am Samstag Dokumentationen über Ernst May und einen Film über die Frankfurter Küche in Anwesenheit der beiden Regisseurinnen Laura Gerlach und Kerstin Kemena. Zudem erwarten Euch im Bornheimer Ratskeller verschiedene Ausstellungen, Präsentationen und Projektionen rund um die Geschichte des Neuen Frankfurts und der Siedlung. 100 Jahre Neues Bauen - Die Super-Küche Die Frankfurter Küche – besungen in der Popmusik, ausgestellt und bewundert in den großen Museen der Welt: Sie ist die Mutter aller Einbauküchen und wird gerade 100 Jahre alt. Und gilt als wichtiger Baustein in der Designgeschichte. Entworfen wurde sie von der österreichischen Architektin Margarethe Schütte-Lihotzky 1926 in Frankfurt. Experten und Bewohnern zeigen die Orte, an denen das antike Möbel noch existiert, bewahrt und erforscht wird. Und erklären, wie die Effizienzprinzipien der Frankfurter Küche zur Geschäftsidee aller modernen Küchendesigns wurden. Ein Film von Laura Gerlach und Kerstin Kemena und eine Produktion von Westend TV für den hr in Zusammenarbeit mit arte. Eintritt frei, Filmvorführungen um 20 Uhr und 21 Uhr. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Es gibt aber auch kleine Speisen oder Snacks zum Film. |
Samstag, 05. September: Lampionfest am Bornheimer Hang zu 100 Jahre NEUES FRANKFURT![]() (Daniela) Schade, dass ich das verpasse.. Das dritte Lampionfest der Jubiläumsreihe »100 Jahre Neues Frankfurt« entsteht gemeinsam mit der Nachbarschaft, Vereinen, Initiativen und Gewerbetreibenden rund um die Siedlung Bornheimer Hang. Die Lampionfeste finden bis 2030 in wechselnden Siedlungen des Neuen Frankfurt statt. Sie leben von vielfältigen Beiträgen aus der Nachbarschaft. Sie sind Schaufenster und Bühne für das Leben, die Menschen und Institutionen aus dem Viertel und eine Einladung an die ganze Stadt und Region, die visionären Ansätze des Neuen Frankfurts besser kennenzulernen und vor Ort zu erleben. Anknüpfend an die historischen Laternenfeste aus der Zeit des Neuen Frankfurt bringen Lampions den Festplatz bei Einbruch der Dämmerung zum Leuchten. Das Lampionfest ist ein Projekt der Stadt Frankfurt am Main und wird vom Deutschen Architekturmuseum und Urban Media Project gemeinsam mit der Nachbarschaft umgesetzt. Samstag, 05. Sept. 2026 | 14:00–23:00 Uhr |
Samstag, 5. September: Lampionfest und Yoga![]() (Andrea) |
Samstag, 05. September - Sonntag, 01. November: Jubiläumsausstellung "60 Jahre Schöne Bücher" der Stiftung Buchkunst im MAK![]() (Petra) Ein Freund hat mich verständnislos angeschaut: “Nur” Bücher, aber ich freue mich als Bücher-Nerd jedes Jahr über die ausgezeichneten schönsten Bücher. Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 zeichnet die Stiftung Buchkunst jährlich herausragende Beispiele der Buchgestaltung und -herstellung im Wettbewerb “Die Schönsten Deutschen Bücher” aus. Die Jubiläumsausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Buchgestaltung und dokumentiert die kulturelle Bedeutung des Buches als ästhetisches Objekt. Im Museum werden sowohl historische als auch zeitgenössische Werke präsentiert, die die Vielfalt und Innovation der letzten 60 Jahre widerspiegeln. Ein unabhängiges Auswahlkuratorium aus Expert*innen aus den Bereichen Buchgestaltung und Buchherstellung, Literatur, Kunst, Fachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch hat die Exponate aus dem umfangreichen Archiv der Stiftung in Frankfurt ausgewählt. Die Auswahl verdeutlicht die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den ästhetischen, sozialen und technologischen Entwicklungen der Buchgestaltung. Begleitend zur Ausstellung wird ein Gesprächsprogramm angeboten, das sowohl historische Entwicklungen als auch zukunftsweisende Themen wie die Auswirkungen der Digitalisierung und nachhaltige Praktiken in der Buchproduktion thematisiert. Hier setzt die Stiftung Buchkunst nicht nur einen Blick zurück auf ihre eigene Geschichte, sondern setzt auch einen wichtigen Impuls für die Zukunft der Buchgestaltung und deren kulturelle Bedeutung im digitalen Zeitalter. Motiv: ©Stiftung Buchkunst, Visuals: Studio Tillack Knöll, Design Practice Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher - Jubiläumsausstellung, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 14 (7) Euro, barrierefrei |
Samstag, 05. September: Zeilsheim/ Hühnerfest mit Tierbegegnung![]() (Andrea) |
Samstag, 05. September: Of/ Workshop "Let it rain"![]() (Andrea) Eine Waggon-Veranstaltung im Radraum, Bleichstraße 22, Offenbach |
Samstag, 05. September: Of/ Riviera Konferenz![]() (Andrea) |
Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch![]() (Petra) Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren. Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier |
Samstag 05. September: Tage des Exils![]() (Daniela) Wäre ich in der Stadt, wäre ich heute im Massif Central, denn da findet im Rahmen der Tage des Exils die Ausstellungseröffnung mit Arbeiten von Ghazal Abdollahi und Abends ein Gespräch mit ihr statt. Ghazal Abdollahi ist eine iranische Künstlerin, Fotografin und Autorin. Ihr Protest während der “Frau Leben Freiheit”-Bewegung zwang sie im Winter 2022 zur Flucht nach Deutschland. Heute lebt und arbeitet sie im Exil in Berlin. Ghazal Abdollahi porträtiert geflüchtete Frauen auf Kaffeefiltern. Entstanden ist die Idee in Teheran, als sie ihre Mutter, die Fotojournalistin und Frauenrechtsaktivistin Aliyeh Motallebzadeh im Evin-Gefängnis besuchte, wo diese wiederholt inhaftiert war. Dort traf Ghazal Abdollahi auch andere politische Gefangene und dachte sich: Mit diesen Frauen würde ich in einer freien Welt Kaffee trinken gehen. Frauen im Exil zwischen Gewalt, Widerstand und Zukunft Ab 11 Uhr Ausstellung der Künstlerin Ghazal Abdollahi |
Samstag 5. - Sonntag 13. September: Tage der Industriekultur Rhein-Main![]() (Daniela) Den Aufbruch in die Moderne hautnah erleben: Die „Tage der Industriekultur Rhein-Main“ laden dazu ein, den Wandel unserer Region zu entdecken. Unter dem Fokusthema „Auf dem Weg in die Moderne“ zeigt das Festival, wie neue Ideen, Technologien und Innovationen unsere Lebenswelt verändern – gestern, heute und morgen. FrankfurtRheinMain auf dem Weg in die Moderne – eine digitale Ausstellung Foto: Dreh Hanau, Foto: KulturRegion, Kay-Hermann Hörster |
Sonntag, 06. September: Erstes Arkadenkonzert – „Freundliche Stille“![]() (Martin) Das wird ein fantastisches Konzert! Am Sonntag interpretieren der international bekannte Countertenor Franz Vitzthum und Markus Flaig am Akkordeon Musik unterschiedlichster Epochen. Der Bogen spannt sich von kunstvollen Motetten der Renaissance über Werke von Purcell, Schubert und Brahms bis zu Francis Poulenc. Der in Frankfurt und Umgebung als Sänger bekannte Markus Flaig spielt seit vielen Jahren auch Akkordeon und ist von den Möglichkeiten dieses Instruments begeistert. "Es kann wie ein Melodieinstrument Linien beseelen und diese gleichzeitig begleiten. Es kann laut, aber vor allem auch sehr schön leise und eröffnet für die Begleitung barocker Sololiteratur ganz neue Möglichkeiten", so erläutert Flaig seine Begeisterung. Franz Vitzthum und Markus Flaig kennen und schätzen sich seit vielen Jahren als Sängerkollegen, besonders verbindet sie ihre Liebe zur Sprache. Ihre jahrelange Erfahrung mit sogenannter Alter Musik und ihre Experimentierfreude führen nun zu einer ganz neuen Klangkombination. Vitzthums hellwarmer Countertenor verbindet sich mit den tiefgründigen Klängen des Akkordeons und so entsteht flexible barocke Klangrede im besten Sinne. Der Eintritt ist frei! Sonntag, 6. September um 17.00 Uhr: 1. Arkadenkonzert – „Freundliche Stille“ |
Sonntag, 06. September: Mindestens haltbar bis![]() (Andrea) Plötzlich ist man Ende 50 und findet sich zwischen den Welten wieder: Zwei Drittel Leben sind schon rum. Die Eltern sterben, die Kinder ziehen aus und selbst muss man sich neu aufstellen. Zurück bleibt ein Wust an Dingen: Möbel, die man loswerden möchte, Memorabilia in kleiner und großer Form. Und man fragt sich: Was mache ich damit? Was kann weg, was soll bleiben? Verschwinden die Erinnerungen, wenn die Dinge gehen? Ist es gut auszumisten – sowohl Haus als auch das Hirn? Melina Hepp lädt das Publikum zu einem skurrilen und ganz persönlichen Sonder-Sale der Dinge, Träume und Erinnerungen. Von und mit Melina Hepp, Michelle Koprow. Film- und Audioprojektion: Michelle Koprow Dramaturgische Mitarbeit und Sound: Thomas Buchenauer. Foto: Robert Schittko. Karten: https://www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail/stueck/mindestens-haltbar-bis |
Montag, 07. September: Tjark![]() (Uwe) Für sein Album hat sich TJARK bewusst zurückgezogen: weg vom Trubel der Großstadt, zurück in die Ruhe seines Heimatdorfes in Brandenburg. Drei Monate konzentrierte er sich fast vollständig auf sich selbst und seine Musik – eine Phase, in der er seinen Stil und seine Themen neu definieren konnte. Das Ergebnis ist „auch wenn’s uns morgen nicht mehr gibt“: Sanfter Folk-Akustik und einer mitreißenden Live-Dynamik ein. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19 Uhr |
Dienstag, 08. September: Jazz & Poetry: BIRD. Die Charlie Parker-Legende![]() (Uwe) Der Abend gibt ein faszinierendes Bild der Jazz-Szene im New York der 40er und 50er Jahre und des genialen Saxophonisten Charlie „BIRD“ Parker, Pionier des Bebop. Sein Leben bestand aus Musik, Sex und Drogen. Es endete tragisch und viel zu früh. Aus Erinnerungen von Personen, die ihn gut kannten (Label Manager, Clubbesitzer, Frauen, Musiker, Nachbarn, Freunde), ist eine „Rekonstruktion“ seines außergewöhnlichen Lebens entstanden. Das Jazz & Poetry-Programm „BIRD“ schildert seine Entwicklung, seine Musik und Verrücktheiten in kurzen packenden Texten, gelesen von Daniella Baumeister (Redakteurin hr2 Kultur). Im Wechsel mit den Texten spielt das „Jan Prax-Quartett“ Bebop-Titel von Charlie Parker und seinen Zeitgenossen in zeitgemäßen Arrangements. Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Mittwoch, 09. September: Auftakt zur Earth Night: Frankfurt setzt Zeichen für mehr natürliche Dunkelheit![]() (Daniela) Auch bei Nacht bleibt es in Frankfurt hell – doch wieviel künstliche Beleuchtung muss eigentlich sein? Das Umweltamt Frankfurt lädt am Mittwoch, 9. September, gemeinsam mit der Klimawerkstatt Frankfurt und BioFrankfurt zu einem Abend rund um Lichtverschmutzung im Grüneburgpark ein. Ab 17 Uhr geht es an der Ecke Siesmayerstraße/Grüneburgweg bei einer Ausstellung um die Bedeutung der Dunkelheit für Tiere, Pflanzen und Menschen – mit Informationen, Quiz und Nachtkerzensamen. Um 19.30 Uhr begrüßt Umwelt- und Klimadezernentin Tina Zapf-Rodríguez. Anschließend stellt BioFrankfurt die Biozahl 2026, die in diesem Jahr auf die Biodiversität bei Nacht bezogen ist. Jan Jacob Hofmann von der Klimawerkstatt Frankfurt berichtet vom Projekt „Hell, wie die Nacht“. Wenn es langsam dunkler wird, beginnt um 20 Uhr der Sternengeschichten-Spaziergang mit Sabine Frank, Initiatorin des Sternenparks Rhön. Unter dem Titel „Himmelsbilder – Astronomie in Wissenschaft, Kunst, Kultur und Poesie“ führt sie durch den nächtlicher werdenden Grüneburgpark, erzählt von Sternen, Mythen und der Bedeutung des Nachthimmels. Bei klarem Himmel gehört auch „Street Astronomy“ dazu: Sterne schauen mitten in Frankfurt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt. Und bei der Earth Night am Freitag, 11. September, wird es in Frankfurt an ausgewählten Orten dunkel: dann schaltet die Stadt für eine Nacht die Beleuchtung ausgewählter Gebäude wie Römer und Paulskirche und weiterer Bauwerke wie Untermainbrücke und Eiserner Steg aus. |
Mittwoch 09. September: Quiz Night „Finanzbildung”![]() (Daniela) Am 9. September geht eine neue Veranstaltungsserie los: Der Europavillon der Deutschen Bundesbank öffnet seine Türen für die erste Quiz Night rund ums Finanzwissen. Gemeinsam wird geraten, gewusst und vielleicht ja auch geblufft – bei Fragen, die näher an unserem Alltag sind, als man manchmal denkt. Was wissen Sie über Finanzbildung? Unsere Experten Dr. Andreas Kaun und André Kühne geben spannende Einblicke in ein Thema, das uns alle betrifft: Was versteht man eigentlich unter Finanzbildung? Wie steht Deutschland im internationalen Vergleich da? Und für wen ist das Thema besonders wichtig? Und was macht die Bundesbank hierbei? Anlagetipps gibt es nicht direkt – aber garantiert jede Menge Wissensgewinn! Moderatorin Astrid Lipfert führt durch zwei Quizrunden. Für die schnellsten richtigen Antworten gibt es lukrative Ausschüttungen in Form hochwertiger Sachpreise – und für alle Gäste wartet anschließend ein entspannter Abend bei Musik, Drinks, Snacks und guten Gesprächen. Anschließend sorgt der Frankfurter DJ Michael Rütten mit tanzbarem Funk & Soul für den richtigen Vibe. Europavillon der Deutschen Bundesbank, Mainzer Landstraße 40 Wir sehen uns bei den Moneten |
Mittwoch, 9. September: Iso Herquist & Band![]() (Andrea) |
Donnerstag, 10. September: JEWS UNDERCOVER in Mainz![]() (Daniela) Eine szenisch-musikalische Lesung von Stéphane Bittoun Die Gelegenheit für alle, die den fulminanten Abend in Frankfurt verpasst haben - JEWS UNDERCOVER geht auf Tour und ist auch noch mal im Rhein-Main-Gebiet zu Gast… „Bittoun wechselt die Kostüme, imitiert Barbara Streisand in ‚Yentl’, kommentiert mit Selbstironie Kindheitsfotos und wird als Adam Stein zum Hund. Das ist manchmal lustig, manchmal traurig, aber immer anrührend.“ FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung Unter falscher Identität gelingt einem arabischen Juden 1965 ein Spionage-Coup in höchsten Regierungskreisen Syriens. 1895 verkleidet sich eine junge Frau als Mann, um den Talmud zu studieren. Und 1945 überlebt Berlins berühmtester Clown das KZ nur, indem er als Hund im Zwinger lebend den Lagerkommandanten belustigt. Regisseur & Schauspieler Stéphane Bittoun liest, spielt, lebt diese und viele weitere, teils wahren Geschichten und verwebt sie zu einem Abend über das oft gefährliche, zuweilen lustvolle Spiel mit Identität. Ob aus Anpassung, in geheimer Mission oder um Verfolgung zu entgehen: Undercover ist ein Überlebensprinzip. Musikalisch begleitet von Peter Bongard, und filmisch unterstützt von Burt Lancaster, Rabbiner Apel uva. lüftet Bittoun auch das klandestine Doppelleben der Straßenkatzen Tel Avivs. Tour 2026/27: Düsseldorf, Mainz, Speyer, Worms, Stuttgart, Wien, Baden, ua. |
Donnerstag, 10. September: OF/ The Invite![]() (Andrea) |
VORSCHAU |
09-11-01 - Fernsehen![]() (Andrea) |
Freitag, 11. September: Junkyard Drive![]() (Andrea) |
Samstag 12. September: 1. Frankfurter Sport-Kleidertauschparty![]() (Daniela) Mitmachen können alle, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Und wer nicht mit Taschen voller Kleidung und Sportausrüstung zum Sportquartier kommen möchte, kann bereits vorher aussortieren: Vom 1. bis 11. September kann man die Sachen an der Insel für Klima und Nachhaltigkeit an der Hauptwache abgeben. Gesucht werden nicht nur klassische Kleidungsstücke. Vom Trikot über Sportjacken, Fußball-, Tanz- oder Wanderschuhe bis zu Bällen, Schlägern, Hanteln, Fitnessbändern, Yoga- und Pilatesmatten, Sporttaschen, Skateboards oder Ski darf vieles dabei sein. Wichtig ist nur: Die Sachen sollen sauber, vollständig und gut erhalten sein. Das Prinzip ist einfach: Für jedes abgegebene Teil gibt es einen FAIRkickt-Chip. Dieser kann bei der Party gegen ein anderes Kleidungsstück oder einen Sportartikel eingetauscht werden. Wer nichts zum Tauschen mitbringt, kann trotzdem mitmachen und gegen eine Geldspende etwas mitnehmen. Damit verbindet die Veranstaltung gleich mehrere Anliegen: Gut erhaltene Dinge bleiben länger im Kreislauf, Ressourcen werden geschont – und Sportausrüstung, die neu oftmals viel Geld kostet, wird für andere Menschen wieder zugänglich. Jeder getauschte Artikel hilft doppelt Tauschen, kennenlernen, Musik hören Die Vorab-Abgabe läuft vom 1. bis 11. September 2026 an der Insel für Klima und Nachhaltigkeit an der Hauptwache in der Frankfurter Innenstadt. Alternativ können Kleidung und Sportartikel direkt zur Veranstaltung mitgebracht werden. 1. Frankfurter (Sport-)Kleidertauschparty |
Samstag, 12. September: BLOW MUSIC FESTIVAL VOL. 4![]() (Uwe) Die Liste spannender, junger Acts, die mit ihrer Musik etwas mitzuteilen haben, ist aber noch lange nicht zu Ende. Daher erhalten eine Reihe weiterer lokaler, nationaler und internationaler Live-Acts und DJs im September die Gelegenheit, ein lebendiges Medley der angesagtesten und gleichzeitig unterschiedlichsten Tendenzen der aktuellen Musikszene zu präsentieren. Mein persönlicher Favorit ist TAXISTUDIO, eine FrankfurterFormation (Auf der Bühne treffen treibende Beats, ehrliche Texte und urbane Atmosphäre aufeinander – ein Mix, der das Publikum gleichermaßen zum Feiern und Nachdenken einlädt). Musikalische Grenzen setzen wir auch dieses Mal bewusst nicht, denn genauso wenig tun dies die Musiker*innen selbst – im Gegenteil, was sie produzieren ist: abwechslungsreich, innovativ, offen und verbindend: AGATHA IS DEAD! Post-Punk-Experiment - Ihre gemeinsame Liebe zu Joy Division, The Cure, Molchat Doma und Fontaines D.C. legte den Grundstein für ihren düster-dringlichen Sound. - ANDA MORTS Wie Anda auf dem Album alte Punk-Formeln mit pochendem Herzen und geboten zorniger Haltung ins Hier und Jetzt katapultiert, wie er mit maximaler Dringlichkeit die Wirklichkeit umreißt, das hat eine derart furios mitreißende Art, dass man sofort mehr davon haben will. - AUFMISCHEN – BBYBANDO – BILK - DAS HUHN - DER MENSCHLICHE MOTTEK DIE P - DJ MISS CONTROL (GG VYBE) – EV – HONDENFOKKER – ILDIKÓ – JUNI – KETACAT - LUCIA & THE BEST BOYS MOTTEN MUTT - NOT EVEN NOTICED – OSTSEETRAUM - S1RENA – TAXISTUDIO - THE PHOBES - TR/ST - UNTITLED (HALO) – VASIL - X-GF Zoom, F., Carl-Benz-Str. / 15 Uhr |
Sonntag 13. September: 34. Bahnhofsviertel Classics: „Welcome FlieKü!“![]() (Daniela) Feiern Sie mit uns und der Crespo Foundation am 13. September das Eröffnungswochenende des „FlieKü“ mit unserem diesjährigen Open Air-Konzert. Die Frankfurter Crespo Foundation setzt sich dafür ein, dass Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten und die Gesellschaft aktiv mit prägen können. Mit ihren Programmen und Förderungen schafft sie Zugänge und Möglichkeitsräume, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können. Ihre musikalische Reise beginnt in Osteuropa mit Volksliedern aus Ungarn und Rumänien. Weiter geht es in den Südwesten Europas zum französischen Jazz Manouche. Die Tour endet - wie kann es bei unseren Open Air-Konzerten anders sein - mit Rhythmen aus Lateinamerika. Bach, Brahms und Paganini reisen mit. Zu den Musikern: Das größte Instrument, den Kontrabass, übernimmt Ioan Cristian Braica. Mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, begann Cristians Karriere im Orchester der Rumänischen Oper. Heute ist er Vorspieler im hr-Sinfonieorchester. Der kolumbianische Gitarrist Carlos Vivas hat seine Premiere bei den Bahnhofsviertel Classics. Ein Stipendium brachte den jungen Musiker nach Deutschland und schließlich an die HfMDK in Frankfurt. Er ist jetzt Professor in Heidelberg und gefragter Solist. Am Akkordeon erwartet Sie Vassily Dück. Seine Kunst führte ihn von der Philharmonie Altai über das Staatliche Orchester Sibirien zu Auftritten in der Alten Oper Frankfurt, am Gasteig München oder im Nationaltheater Mannheim. Laurent Weibel spielt die Geige. Sonntag, 13. September, 15 Uhr |
Sonntag, 13. bis Mittwoch, 16. September: Wanderkino: Laster der Nacht![]() (Uwe)
Wechselnde Orte (siehe einzelne Tage) - Eintritt frei! Einlass: 20.00 Uhr |
Sonntag, 13. September: Der Ackermann und der Tod![]() (Martin) Viele kennen die Kirche St. Leonhard als Baustelle – das ist jetzt vorbei! Die Restaurierung von St. Leonhard ist abgeschlossen und eine der Hauptsehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Frankfurts ist wieder zugänglich. Durch die Restaurierung konnte ein sehr besonderer Raum entstehen: die Nordvorhalle – und mit einem kleinen Kulturprogramm wird diese erlebbar gemacht. Zu den Neuentdeckungen in der Nordvorhalle zählt auch mittelalterliche Wandmalerei. Das Fragment einer Szene zeigt den Tod, der die Worte spricht: „alles geht durch meine Hand“. Diese Entdeckung ist der Anlass für die Lesung eines berühmten mittelalterlichen Textes: des um 1400 von Johannes von Tepl verfassten Streitgesprächs zwischen dem Autor, der seine geliebte Ehefrau verliert, und dem Tod. Vor der Lesung wird das Malereifragment vorgestellt. Einführung: Bettina Schmitt (Dommuseum) / Mit: Reinhold Behling und Axel Gottschick / Musikalische Begleitung: Judith Freise, Barockgeige und Toshinori Ozaki, Laute St. Leonhard (Nordvorhalle), Am Leonhardstor 25 um 17.00 Uhr (Dauer: ca. 70 Minuten) |
Sonntag, 13. September: Of/ Lande Hekt![]() (Andrea) |
Montag, 14. September: Romanhaus/Literaturfabrik: Meine Playlist![]() (Uwe) Ein super Format! Musik in der Luft: Was, wie, wen hören Autorinnen und Autoren? Wieder laden Romanfabrik und Literaturhaus zwei Autor*innen ein, ihre Playlist mitzubringen. Dieses Mal ins Literaturhaus. Gemeinsam wird Musik gehört, über Musik gesprochen, über Bücher, über laute und leise Lektüren. Es gibt Ratespiele und der ganze Saal beteiligt sich. Zu Gast ist zum einen die Autorin Paula Fürstenberg, die bereits zwei Romane vorgelegt und nun mit Niewiedervereinigung. 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit (KiWi) einen wütenden Aufruf geschrieben hat. Es bräuchte, sagt sie, eine gemeinsame Sprache, die der deutschen Vielfalt gerecht wird. Außerdem dabei ist der Ökonom und Essayist Daniel Stähr. Literaturhaus, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt |
Dienstag 15. September: Nicole Johänntgen Quartett, Henry III![]() (Daniela) Mitsingen, mittanzen, mitmachen – mehr wird vom Publikum bei einem Konzert des Nicole Johänntgen Quartetts nicht erwartet. So titelt Detlef Kinsler bei seinen Top 5 der Jazz/World Konzerte, die im September in Frankfurt stattfinden. Die umtriebige saarländische Wahlschweizerin kommt mit ihrem Album Henry III auf Einladung der Jazzinitiative Frankfurt und der FABRIK in den Konzertsaal der Bonifatiuskirche. Ihr neues Album „Henry III“ ist funky und erfrischend, einfach und ehrlich gespielt, groovend und rumpelnd vom New-Orleans-Jazz inspiriert. Mit knackigen Melodien und einigen Trommelwirbeln macht das Quartett mächtig Dampf. An den Drums ist Pius Baschnagel, Victor Hege spielt das Sousaphone, Marc Roos und Nicole Johänntgen Posaune und hoffentlich Nicole auch Gesang. "Südstaaten-Funk trifft auf freien Blues" so beschreibt Jazz thing & Blue Rhythm den ungewöhnlichen Sound des Nicole Johänntgen Quartetts. Di 15.09.| 20:00 | Einlass 19:00 | Nicole Johänntgen Quartett, Henry III |
BERND – Operation Germanenkind![]() (Uwe) Mal sehn Kino / F., Adlerflychtstraße / Do. 17.09., 19:30, Fr. 18.09. bis Mi. 23.09., 21:30 |
Donnerstag, 17. September: Ramonns![]() (Andrea) |
Donnerstag, 17. – Samstag, 19. September: wir / us![]() (Martin) 2022 zog die Choreografin Wen Hui mit 62 Jahren von Peking nach Frankfurt am Main. Viele staunten. Denn die Jahre über sechzig werden allgemein als Endphase des Lebens bezeichnet. Wen Hui wagte jedoch einen radikalen Neuanfang – inspiriert von der chinesischen Vorstellung, dass mit dem sechzigsten Lebensjahr ein neuer Lebenszyklus beginnt. In „wir/us“ lädt die Choreografin sieben Frankfurterinnen über 60 ein, mit ihr die Bühne zu teilen und diese besondere Lebensphase zu erkunden. Alle bringen sehr individuelle Lebensgeschichten und Erfahrungen gesellschaftlicher Veränderungen ein, die sich in ihre Körper eingeschrieben haben. Während älter werdende Körper von Frauen im Alltag häufig unsichtbar gemacht werden, entdecken Wen Hui und ihre Mitstreiterinnen sie als kostbare Wissensspeicher, als Quelle der Komplizenschaft, der Widerständigkeit und des Aufbruchs. Und verwandeln die Bühne in einen Ort des Spielens, des Albernseins und des Feierns. Donnerstag, 17. und Freitag, 18. um jeweils 20.00 Uhr, Samstag, 19. September um 17.00 Uhr |
Freitag, 18. und Freitag, 25. September: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui![]() (Martin) In der letzten Spielzeit war die Inszenierung von ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘ immer ausverkauft. Nach der Premiere sendete der HR2 in der Frühkritik: Stimmt! Also: ein Stück und eine Inszenierung von brennender Aktualiltät! Foto: © Thomas Aurin |
Freitag 18. - Samstag 3. Oktober: Hessische Dokumentarfilmtage LETsDOK![]() (Daniela) Arktis-Pionierinnen und Zirkusleben Besonders bemerkenswert Retrospektive Pavel Schnabel (DFF Frankfurt am Main): Sonderreihe „Filme an besonderen Orten“: Veranstalter: Initiator ist die AG DOK Regionalgruppe Hessen. Die Hessischen Dokumentarfilmtage sind Teil der bundesweiten LETsDOK-Veranstaltungsreihe. Ziel ist es, dem künstlerischen Dokumentarfilm Raum für gesellschaftlichen Dialog, Empathie und tiefere Einblicke abseits der schnellen Tagesmedien zu geben. |
Freitag 18. September: EISFRAUEN![]() (Daniela) Der Film eröffnet als Preview vor dem offiziellen Kinostart die Hessischen Dokumentarfilmtage und gibt den Auftakt zur bundesweiten Veranstaltungsreihe LETsDOK 2026. Jens Becker, Dorothea Braun — D 2026 — 90 Min |
Freitag, 18. September: Anuv Jain![]() (Andrea) |
Freitag, 18. September: OF/ Es war die Lerche![]() (Andrea) Was ist bloß mit Romeo und Julia los? Ihren Selbstmord haben sie dann doch irgendwie überlebt, sind inzwischen fast 30 Jahre verheiratet und leiden unter ihrer pubertierenden Tochter Lucretia. Und so befindet sich nun das Mega-Liebespaar der Weltliteratur, Vorbild für Dutzende von Generationen romantischer Träumerinnen und Träumer in einer tiefen Krise: Romeo liebt nur sich selbst, Rettich und Lisa während Julia genervt ist von ihrem Gatten, der Tochter und unerwartetem Besuch. Der Dichter Shakespeare höchst persönlich ersteht aus dem Grabe auf, erscheint – ob des giftigen Streites der von ihm Erschaffenen – auf der Szene und rückt dem hemmungslos geifernden Paar auf die Pelle. Töchterchen Lucretia findet den Englishman in Verona irgendwie sexy und die intriganten Versuche Julias sowie Romeos alte Bündnisse für sich zu nutzen, stiften eher Verwirrung und Heiterkeit als dass einer der beiden Ehekonkurrenten so wirklich für sich punkten kann. Was einst Liebesgesäusel zwischen romantischen Menschen war, wirdzum wilden Gefecht zwischen Eheleuten: “Es war die Lerche!“ Eine wunderbar intelligente Komödie um das große Menschheitsthema – die Liebe. Es spielen Sarah C. Baumann (Shakespeare ); Elena Hahn (Julia, Amme, Lucretia), Frank Geisler (Romeo, Pater Lorenzo). |
Samstag 19. September: IDEENGENERATOR![]() (Daniela) Ein ehemaliger Hubschrauber-Hangar. Sprache, Bilder, Zufall und Regeln. Und mittendrin: jede Menge Ideen. Im kleinen Hangar des Alten Flugplatzes Bonames lädt das Frankfurter Design-Kollektiv OUGRAPO Neugierige ab 12 Jahren zum gemeinsamen Experimentieren ein: Ausprobieren, kombinieren, umdenken – und schauen, was dabei entsteht. Ein entspannter kreativer Nachmittag auf dem Gelände des Alten Flugplatzes Frankfurt/Bonames – für alle, die Lust haben, gemeinsam Ideen in Bewegung zu bringen. 19. September 2026, 14–17 Uhr Ein Projekt von OUGRAPO im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. |
Samstag, 19. September: Of/ CSD![]() (Andrea) |
Samstag, 19. September: Ours Season Closing![]() (Andrea) Hach, das war so schön, neulich am Blauen Wasser. So schön, dass wir heute wieder hinwollen, zumal ATA Teil des Line-Ups ist. Ich habe ihn jetzt schon dreimal live erlebt, das erste Mal im Robert Johnson war zum Verneigen, ein derart inspiriertes und schönes Set, mal schauen. Die anderen Namen sagen mir mal wieder nichts, aber solange die Sonne scheint und das tut sie hoffentlich lang, warm und ausgiebig, jetzt, da die Tage schon merklich kürzer werden, wird das super. Ich liebe den Ort, der ja auch fast ein bisschen in Offenbach ist ;-). OURS Season Closing mit Ata, Mano le Tough, Marie Montexier und Red Axes. 14 bis 22 Uhr. |
Samstag, 19. & Sonntag, 20. September: Holzfällen![]() (Martin) Nicholas Ofczarek ist in Frankfurt! „Erst der Skandal, dann das Vergnügen: Als sein Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ 1984 erschien, löste Thomas Bernhard einen Eklat aus. Heute ist Nicholas Ofczareks szenische Lesung mit Musikbegleitung ein großer Genuss.“ (FAZ) „Nörgeln de luxe: Ein Star-Schauspieler wird hier „sehr gallig“ (Hamburger Abendblatt) Thomas Bernhards Roman stellt einen Erzähler ins Zentrum, der aus der Distanz seines Ohrensessels eine „künstlerische Abendgesellschaft“ in der Wiener Gentzgasse beobachtet und diese mit bösartiger Genauigkeit seziert. Die versammelte Menge wartet auf die angekündigte Ankunft eines Burgschauspielers; zudem sind die meisten Personen dieser Gesellschaft miteinander verbunden, weil ihre durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Freundin Joana am Nachmittag desselben Tages in der Ortschaft Kilb zu Grabe getragen wurde. Thomas Bernhards berühmte Prosa wird rezitativisch zum Leben erweckt, während die Musiker:innen von Franui u. a. mit einer Spezialität zu hören sein werden, die sie bekannt gemacht hat: dem Zelebrieren von Trauermärschen und Trauermusik. Das Hamburger Abendblatt schreibt: „Ein Text wie ein von Herzen kommender Kniekehlen-Tritt, vom österreichischen Nationalnörgler Thomas Bernhard, mit dem Untertitel „Eine Erregung“? Kann ja nur gut sein. Kann nur genau das Richtige sein für den Präzisions-Schauspieler Nicholas Ofczarek. Der ist seit gut 31 Jahren fest im Ensemble des Wiener Burgtheaters, eine Theater-Bank in dieser Welt. Eines dieser Bühnen-Ereignisse dort. Spielt der da wen, kann man lieber nicht einen Moment wegsehen, da darf man nicht weghören.“ Nicholas Ofczarek und Musicbanda Franui in einem Gastspiel des Burgtheaters Wien - nicht verpassen! Samstag, 19. Um 19.30 Uhr und Sonntag, 20 September um 18.00 Uhr Andrea: Hier gelesen und Nicholas Ofczarek hat mir in „Der Pass“ (mit Julia Jentsch) als schnodderiger Kommissar wahnsinnig gut gefallen. Das Wiener Schmä, die Physis und Präsenz… ich bin also eine Weile um die Karten herumgeschlichen, letzte Reihe günstig, aber in der ersten sieht man besser und freue mich schon sehr auf den Abend. |
Sonntag, 20. September: Of/ Mädchenflohmarkt![]() (Andrea) Weil es das letzte Mal so schön war, gibt es heute wieder einen Mädchenflohmarkt. Ich freue mich aufs Stöbern, Vintage, Fassion, Food, von 12 bis 16 Uhr. |
Sonntag, 20. September: LudoWic![]() (Uwe) Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20.00 Uhr |
Sonntag, 20. September: Polly Rakete - Kinderkonzert![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 15 Uhr |
Dienstag, 22. September: The Joy of Ageing![]() (Martin) Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet? Um 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Dienstag 22. - Sonntag 04. Oktober: Kronberg Festival 2026: „Courage!"![]() Kronberg Festival 2026: „Courage!" Vom 22. September bis 4. Oktober verwandelt sich das Casals Forum in Kronberg wieder in eine Bühne für große Musik – knapp zwei Wochen, rund 30 Konzerte und ein vielfältiges Rahmenprogramm, alles unter dem Motto „Courage!". Weltbekannte Künstlerinnen und Künstler wie Gabriela Montero, Sheku Kanneh-Mason, Avi Avital und Fazıl Say treffen auf junge Talente und herausragende Ensembles (Youth Symphony Orchestra of Ukraine, Korean Chamber Orchestra u.v.m.) – und erzählen von Mut, Aufbruch und Zivilcourage. Das Festival ist zugleich eine Hommage an Pablo Casals, der dieses Jahr 150 Jahre alt geworden wäre und dem das Casals Forum seinen Namen verdankt. Freut Euch auf zwei Wochen voller mitreißender Konzerte, die zeigen, wie viel Kraft in der Musik steckt. |
Mittwoch 23. September: Boris von Heesen: Mann am Steuer. Wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert![]() (Daniela) VCD Hessen und ADFC Hessen laden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2026 zu Vortrag und Diskussion mit Boris von Heesen ein. Der Buchautor und Ökonom Boris von Heesen belegt mit Fakten und schlüssigen Argumenten, wie patriarchale Strukturen unsere Mobilität prägen und die Verkehrswende blockieren. Zum Buch: Männer beherrschen die Straße. Mit überdimensionierten Karossen, aggressivem Verhalten oder unangemessener Lautstärke. Das ist durch die Verkehrsstatistik gut belegt, aber dennoch nur Symptom eines größeren Problems. Starre und einflussreiche Netzwerke in Politik, Behörden, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft, allesamt von Männern dominiert, verhindern den dringend notwendigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität für Deutschland. Männerexperte und Wirtschaftswissenschaftler Boris von Heesen hat unzählige, größtenteils öffentlich zugängliche Statistiken und Studien herangezogen, um seine Thesen zu stützen. Er bringt eine andere Perspektive als sonst üblich in die Verkehrswende-Diskussion ein und formuliert einen eindringlichen Appell für eine sinnvolle Verkehrspolitik, von der alle profitieren. Zum Autor: Boris von Heesen (*1969) ist Wirtschaftswissenschaftler mit ersten beruflichen Stationen bei der Diakonie in Bayern und der Drogenhilfe in Frankfurt am Main. Er ist Gründer eines der ersten deutschen Online-Marktforschungsinstitute. Heute arbeitet er als Männerberater und geschäftsführender Vorstand eines Jugendhilfeträgers. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich als Autor und Referent mit dem Thema kritische Männlichkeit und veröffentlichte bereits zwei erfolgreiche Bücher zum Thema. |
Mittwoch, 23. September: Sofagespräche![]() (Uwe) Isabella Caldart & Son Lewandowski Der Roman Die Routinen (Klett-Cotta) seziert die Welt des Leistungsturnens, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen Die Routinen zu einer atemlosen Leseerfahrung. Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Freitag, 25. September bis 7. November: Aslı Özdemir![]() (Andrea) Wunderbar, gerade Aslı Özdemir gegoogelt, ein Interview mit ihr bei der TAZ gefunden und dann dort auf “links lesen, rechts bekämpfen” gestoßen (https://taz.de/taz-zahl-ich/all-you-can-read/!v=5a0a7393-613c-4795-bca0-328acf81d798/ ). Also erstmal gespendet, klar, weil jeder Euro gegen die AfD zählt! Ausstellungsraum F9, Fahrgasse 9 |
Donnerstag, 24. September: Lambert: I AM NOT LAMBERT![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Donnerstag, 24. September: OF/ Deserteure![]() (Andrea) Fahrradladen Artefakt, Berliner Straße 43-47, Offenbach |
Freitag, 25. September: „Wer die Welt kennt“ - Arbeiten von Franz von Saalfeld![]() (Martin)
Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie, entwickelt Franz von Saalfeld seit seiner Jugend ein umfangreiches Werk, in dem er das Leben und den Alltag einer deutschen Kleinstadt poetisch, tiefgründig und mit feinem Blick für verborgene Details festhält. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Zeichnungen und Aquarelle, in denen Bild und Sprache eng miteinander verbunden sind. Überschriften, Sprechblasen, Ortsschilder, Gedichte und Erzählungen werden zu eigenständigen bildnerischen Elementen. Durch seine eigensinnige Sprache entstehen humorvolle, subtile und bisweilen skurrile Bildwelten zwischen Beobachtung und Fantasie. Franz von Saalfeld lenkt den Blick auf scheinbar alltägliche Situationen und eröffnet darin größere Fragen nach Nähe und Distanz, Ordnung und Freiheit sowie Leben und Tod. Das titelgebende Werk „Wer die Welt kennt“ zeigt eine imaginäre, kartografisch anmutende Landschaft. Es fragt danach, was es bedeutet, die Welt zu kennen: ihre Orte auf einer Karte zu finden – oder genau hinzusehen und ihre kleinen, merkwürdigen und manchmal komischen Geschichten wahrzunehmen. Freitag, 25. September um 19.00 Uhr (Ausstellungseröffnung: Der Künstler wird anlässlich der Eröffnung eine Performance zeigen.) |
Samstag 26. September: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen.![]() (Daniela) Melli schreibt: Meine Gäste sind: Derya Yüksel - eine Multitalent. Sie malt, und veranstaltet die Reihe „Paint & Sip“ an schicken Orten in Frankfurt. Dort bringt sie Menschen beim Aperol Spritz das Malen beibringt. Sie ist unglaublich kreativ und auch noch sportlich. Auf ihrer Sommer-Fahrradtour hat sie alles in einem wundervollen Scrapbook festgehalten. Das bringt sie uns hoffentlich mit. Kabuki aka Jan Hennig, ist elektronischer Soundkreateur, Pionier der Frankfurter Drum&Bass Szene, dessen sphärische Klanginstallationen ich gerade beim Jazz Montez live erlebt habe. Dieses Jahr hat er die Ausstellung ,Mishpocha‘ -kuratiert von Beastie Boy Mike D.- im Jüdischen Museum soundmäßig verfeinert. Was das genau ist, was er tut, wird er uns dann live erklären und präsentieren. Krishna Meindl ist Schlagzeuger, Inhaber des Frankfurter Musikbüros, wo er als Musikproduzent und Veranstalter von kleinen feinen Musikevents, ob Jazz, Pop oder Folk, tätig ist. Zudem hat er viele Jahre mit meiner (M)ein-Mann-Band gerockt und sorgt bei dieser Show dafür, dass auch das passende Technik-Equipment am Start ist. Und mein very special Guest: Martin Grieben!Besser bekannt als (M)ein-Mann-Band! Endlich nach 10 Jahren kann er darüber sprechen, was er sonst noch macht. Und das ist nicht wenig. Vor allem stellt er uns seinen momentanes Herzensprojekt vor. Das Musikalische, meine ich. Frau von Spangenberg kommt sicherlich auch, sollte sie sich nicht entschieden haben für ewig auf Sylt zu bleiben. Holt Euch Karten, denn das wird ganz wunderbar. MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen. |
Samstag, 26. September: Medlz: Die 90er - a cappella![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Sonntag, 27. September: 2. Arkadenkonzert![]() (Martin) Viele kennen die Kirche St. Leonhard als Baustelle – das ist jetzt vorbei! Die Restaurierung von St. Leonhard ist abgeschlossen und eine der Hauptsehenswürdigkeiten des mittelalterlichen Frankfurts ist wieder zugänglich. Die Reihe ‚Arkadenkonzerte‘ ist zauberhaft – und heute stehen Fagotte und die Orgel im Mittelpunkt: Musik für zwei Fagotte und Orgelbegleitung von Georg Philip Telemann, Antonio Vivaldi und Johann Baptist Vanhal. Kirche St. Leonhard, Am Leonhardstor 25 um 17.00 Uhr |
Sonntag, 27. September: Eleanna Pitsikaki![]() (Uwe) Als vielseitige Künstlerin bewegt sich Pitsikaki souverän zwischen Konzertbühne, Forschung und Lehre. Ihre Arbeit ist geprägt von einem tiefen Interesse an kulturellem Dialog und künstlerischer Transformation. In ihren Projekten entstehen lebendige Klangräume, in denen sich unterschiedliche musikalische Systeme – etwa Makam, Jazzharmonik und freie Improvisation – gleichberechtigt begegnen. Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr |
Montag, 28. September: Meike Winnemuth: Eine Seite noch![]() (Uwe) Lesung - Eine Veranstaltung im Rahmen von Leseland Hessen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat, erkennt: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr |
Montag, 28. September: My Ugly Clementine![]() (Uwe) Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr |
Dienstag, 29. September: Dirk Bernemann: Gromzell. Ein Heimatroman![]() (Uwe) Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Mittwoch, 30. September: Simon & Jan: Heiße Luft![]() (Uwe) Der Vorhang geht auf und wie Phönix aus der Asche steigen Simon & Jan auf die Bretter der Republik, um mit ihrem neuen Programm die Welt aus den Angeln zu heben! Das derzeit wohl höchstdekorierte Liedermacherduo Deutschlands gibt sich dabei bescheiden wie eh und je. Von zerbrechlichen, zärtlichen Nummern – getragen von zwei Gitarren und zwei Stimmen – über raffinierte Loop Arrangements bis hin zu orchestralen Kampfansagen ist alles dabei. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Samstag 03. Oktober: Dialogführung: Geldgeschichte global – mal anders erzählt![]() (Daniela) Dialog-Führung durch die Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ mit Kuratorin Christina Bach und Daniela Cappelluti Was hat eine kleine unscheinbare Münze mit Weltgeschichte zu tun? Die Teuerungsmedaille von 1817 erinnert daran, wie der Ausbruch des Vulkans Tambora die Welt veränderte: die Asche verdunkelte die Nordhalbkugel, der Sommer fiel aus, Ernten verdarben und Weizen wurde teurer. Mary Shelley verbrachte die regnerischen Tage im Haus und schrieb Frankenstein, und die von den Aschepartikeln rötlich gefärbten Sonnenuntergänge inspirierten die Kunst der Romantik. Wie eng Geld- und Weltgeschichte miteinander verwoben sind, zeigen viele Exponate in der aktuellen Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ im Historischen Museum. Münzen, Aktien, Banknoten und Kreditkarten, Verträge und Alltagsgegenstände erzählen von den ältesten Zahlungsmitteln, von alten und neuen Handelswegen und von der Rolle Frankfurts bei der Globalisierung des Geldes – und wie das alles die Welt gestaltet und verändert hat. Christina Bach, Kuratorin der Ausstellung, nimmt die Besucher*innen mit auf einen Rundgang. Samstag, 3. Oktober 2026, 11.30 Uhr |
13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten! Dass ein Festival wie das Frankfurter nur Ausschnitte zeigen kann, versteht sich von selbst, ebenso dass das Mutterland des Jazz dabei nicht ausgeschlossen werden soll. Es ist mit Myra Melford’s Fire and Water Quintet, der Vibrafonistin Sasha Berliner oder der in den USA lebenden malaysischen Bassistin Linda May Han Oh gut vertreten. Mit von der Partie in Melfords Band: die in Brooklyn ansässige deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock. In der Welt des Jazz werden Grenzen seit jeher am liebsten überschritten, wie man auch an den Musiker*innen erkennt, die in Europa eine Heimat gefunden haben und ihre Perspektiven einbringen. Die fruchtbaren Resultate europäischer Weltoffenheit führt beispielhaft die Band von Andrés Coll vor Augen, in der sich Musiker aus Marokko, Spanien und Polen begegnen und gegenseitig inspirieren. Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt. Dabei gehört Sclavis zu denen, die aus Jazztradition und einer schwer zu beschreibenden europäischen Sensibilität einen eigenen Sound geformt haben, genau wie Christof Lauer oder Émile Parisien und natürlich Norma Winstone, die den europäischen Jazzgesang stärker geprägt hat als irgendwer sonst. Auch das Schaffen von Nicolai Thärichen und Ali Neander lässt sich in der Spannung zwischen grenzüberschreitenden Inspirationen, europäisch geprägter Perspektive und eigenständiger Kreativität verorten. Wie neben diesen mehr oder weniger alten Größen eine junge Generation des europäischen Jazz ihren eigenen Weg sucht, wird auf diesem Festival an Andrés Coll, Darius Blair, Finn Heine, Elliot Galvin und Emma Rawicz sichtbar. Sie und Ali Neander sind dieses Jahr die Gäste der hr-Bigband. |
Samstag 24. Oktober: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!![]() (Daniela) Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt. In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören? Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden. Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026). https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“ |
Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV![]() (Uwe) diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
06. November - 02. Dezember: HENNI NACHTSHEIM & BAND „Es wird Zeiten geben“ – Die Jubiläumstour![]() (Daniela) Viele kennen ihn als die eine Hälfte von „Badesalz“, oder auch als früheres, langjähriges Mitglied der „Rodgau Monotones“. Hier hat er zusammen mit Ali Neander jede Menge Stücke wie „Erbarmen-zu spät-die Hesse komme!“, „Kleiner Pirat“, „Mein Freund Harvey“ u.a. geschrieben. Zurzeit sind beide mit riesigem Erfolg bei „Adlerherzen“ auf der Bühne, einem Stück über Eintracht Frankfurt, das Henni sich ausgedacht und geschrieben hat und für das Ali die Musik komponierte. Eigentlich kaum zu glauben, aber 2026 ist es nun schon 20 Jahre her, dass Hennis erstes musikalisches Soloalbum „Es wird Zeiten geben“ erschien - musikalischer Produzent natürlich sein Freund Ali Neander. Und weil man so etwas durchaus ein bisschen feiern darf und soll, haben beide beschlossen, eine Band zusammenzustellen und damit auf kleine Jubiläumstour zu gehen. Im Gepäck also das genannte erste Album sowie das zweite mit dem hübschen Titel „Dann tanzt die Omma mit George Clooney!“ plus einige wunderbare Coverversionen! Neben Henni und Ali dabei sind die Musiker der „Adlerherzen-Band“ Martin „Doggo“ Kessler (Drums), Andie Mette (Bass), Bernd Schmidt (Keyboards) sowie Almut Ritter (Geige) und Katja Gorol (Gesang). |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Noch bis Sonntag, 13. September: Ausstellung Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ im Kunstverein Familie Montez![]() (Petra) Für die Ausstellung entwickelt Nathalie Grenzhaeuser eine besondere auf den Ort bezogene Präsentationsform: ein Unterwasserszenario, in dem sich Dimensionen von architektonischen und fluiden Räumen sowie von Meerestieren verändern und verwandeln. Die Künstlerin strebt in dem unter einer Brücke gelegenen Galerieraum eine immersive Raumerfahrung an, die auf unterschiedliche Weise Zeigen, Sehen, Bewegen und Fühlen verbindet. Die Werke verknüpfen verschiedene Aspekte in einem choreografisch aufeinander abgestimmten Zusammenspiel. Teil der Installation ist außerdem ein dokumentarischer Film, der sich auf die Arbeitsprozesse und Routinen der Meeresbiologen konzentriert, die die Künstlerin im Zuge ihrer Arbeitsaufenthalte auf der White Sea Biological Station begleitet hat. Die inszenierten fluiden, dynamischen Räume sind faszinierend und von großer Schönheit, sie können bedrohlich werden und sind als Lebensraum mitunter selbst gefährdet. Das dabei möglicherweise aufkommende Gefühl von Unsicherheit lässt sich als künstlerisch beabsichtigte Unterströmung auffassen. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Künstlerin Nathalie Grenzhaeuser in Fotografie und Film mit Wasser als Element und Lebensgrundlage sowie mit seiner Bedeutung als Lebensraum und ökologischem System auseinander. Zur Eröffnung heute gibt es um 18 Uhr eine dialogische Führung von Nathalie Grenzhaeuser und Dr. Jule Reuter, der Kuratorin der Ausstellung, eröffnet. Foto: ©Nathalie Graenzhaeuser, Kunstverein Montez 2026 Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ – Ausstellung, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage mit Führung: 18 Uhr, am 20. August 2026 findet um 18 Uhr ein Künstlerinnen-Gespräch mit Dr. Sebastian Baden, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, Finissage am 13. September in Anwesenheit der Künstlerin, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags von 13 - 19 Uhr, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 13. September: SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel in der Heyne Kunst Fabrik![]() (Petra) Gezeigt werden Skulpturen der Bildhauergeschwister Katharina und Rüdiger Krenkel. Die weichen Skulpturen aus gehäkelten Materialien wie Wolle und Schnur interagieren mit den Werken aus hartem Metall und Stein. Dabei kann Hartes auch weiche Formen annehmen und Weiches auch eckig daherkommen. In dieser Ausstellung bieten die beiden Krenkel-Geschwister nun ein Zusammenspiel von Skulpturen- und Objekten aus verschiedenen Materialien und Formen an einem Ausstellungsort. Viele der Objekte werden und wurden speziell für diese Ausstellung geschaffen. Lasst Euch überraschen von den Objekten aus Metall, Wolle und Schnur. Neben dem Galerieraum wird auch der Außenbereich bespielt. Foto: ©Katharina Krenkel – Soft Sculpture, Heyne Kunst Fabrik SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstr. 67, Offenbach, Uhrzeit Vernissage: 19 – 22 Uhr(die Künstler sind zur Vernissage anwesend), Finissage: Sonntag, 13.September ab 15.00 Uhr mit dem Rollenden Museum, Öffnungszeiten: donnerstags: 27. August, 3. September 17 - 20 Uhr, sonntags: 30. August, 6. September 15 -18 Uhr, Finissage: 13. September 15 - 18 Uhr |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 15. Oktober: "Care Machines - Vulnerable Systems" im Atelierfrankfurt![]() (Petra) Care-Arbeit bildet das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und bleibt dennoch häufig unsichtbar und strukturell unterbewertet. Zugleich verändern digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Bedingungen von Fürsorge grundlegend: Assistenzsysteme unterstützen Pflege, emotionale Interaktionen werden technisch simuliert. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Gruppenausstellung „Care Machines - Vulnerable Systems“ an. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die neue Perspektiven auf das Verhältnis von Care und Künstlicher Intelligenz eröffnen und Fragen nach Empathie, Fürsorge, Teilhabe und Verantwortung im digitalen Zeitalter aufwerfen. Die Ausstellungseröffnung bildet zugleich das Grand Opening des Take care!-Festivals. Abbildung: ©Maja Smrekar, SPASM: autoportrait, produced by A/POLITICAL, 2024 Care Machines - mit Jordan Rita Seruya Awori, Maja Smrekar, Superflux, Venera Kazarova, ein Projekt des Frauenreferats Frankfurt in Kooperation mit Take care! – Festival of Solidarity and Resistance, Ort: Ausstellungsraum im Basement, UG des Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 3, Öffnungszeiten: dienstags - freitags: 11 -18 Uhr (nur nach Voranmeldung hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |
Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset![]() (Martin) Stilleben mit Gemüse im Städel Museum „Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie… Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch) Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. Eine Ausstellung zum Entdecken! Städel Museum, Schaumainkai 63 |
Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM![]() (Petra) Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei |


































































































