28.08.-03.09.2026

Ganz flott

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Ich hatte beruflich und gesundheitlich eine krasse Woche und will eigentlich nur noch schlafen … aber das Leben, außerhalb des Jobs und der Rückenschmerzen, ist doch viel zu schön, um im Bett zu liegen.

Dieses Wochenende würde ich am liebsten durchgehend bei El Barrio de Europa auf dem Museumsuferfest „rumhängen“, denn ich vermisse HOLIDAYS von Jazz Montez jetzt schon sehr. Da Lorenzo und sein Team von Jazz Montez El Barrio de Europa organisieren, wird es dort bestimmt auch super schön sein – die Atmosphäre auf der großen Treppe vom Kunstverein und Familie Montez kann man ohnehin nirgendwo toppen.

Aber ich habe keine Zeit: Wir haben morgen ganztägige Chorprobe, und am Abend bin ich auch schon verplant – sonst wäre ich zu gerne bei „Circus & Liebe. Artistik trifft Theater“. Aber ihr könnt hin, denn wir verlosen Tickets.

Am Sonntagmorgen wiederum treffen wir uns mit Freund:innen, weil wir das Thema „Gemeinschaftliches Wohnen“ angehen wollen. Seit über 20 Jahren träume ich davon, aber woher eine Immobilie nehmen? Sollte jemand von Euch ein großes Haus haben, das er/sie verkaufen oder vermieten möchte, wendet Euch gerne an mich …

Sonntagabend will ich dann zum ersten Mal auf den Berger Markt. Meine Freund:innen, die dort wohnen, schwärmen von dem Fest. Dort spielen dann auch die Rodgau Monotones – die erste Band, die ich live gesehen habe. Ich glaube, es war 1985 auf dem Oberurseler Brunnenfest …

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Daniela, Petra, Martin und Erik

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net)
7 x 2 Tickets für die Dialog-Führung durch die Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ mit Kuratorin Christina Bach und mir, am 03. Oktober um 11:30 Uhr im Historischen Museum. Gewinnfrage: In welchem Jahr wurde das Museum gegründet? 

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net
3 x 2 Tickets für die Samstagabend Show beim Festival “Circus & Liebe. Artistik trifft Theater” das vom 28.-30.8. im Bürgerhaus Dreieich stattfindet. Gewinnfrage: Wie heißt die "Stimme Deutschlands”, der am 5.10. im Bürgerhaus Dreieich mit “Moby Dick” auftritt?
©Andy_Phillipson

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
1 x 2 Gästelistenplätze für Junkyard Drive am Freitag, 11. September im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wo ist der Community-Sallon zu Gast?

Nothilfe und Wiederaufbau Nepal

Als uns vorgestern die schrecklichen Bilder aus Nepal erreichten musste ich sofort an meine Freundin Natalie denken, die von Frankfurt aus, für die großartige Hilfsorganisation back to life arbeitet. Ich habe gleich Kontakt aufgenommen und gefragt ob die Einrichtungen von ihnen betroffen sind. Gott sei Dank nicht. Aber natürlich sind sie in die Hilfe vor Ort eingebunden und haben mir folgenden Text für Euch geschickt: 

"Die Lage nach den Überschwemmungen in Nepal ist katastrophal. Die Zahl der Opfer unabsehbar, zerstörte Orte, zerstörte Infrastruktur, außer über Hubschrauber keinerlei Zugang zu den Gebieten. Der Verein Back to Life e.V., mit dem sich das Team um Stella Deetjen seit Jahrzehnten in den abgelegenen Gebieten Nepals engagiert, wird umgehend mit Nothilfe und – sobald möglich – im Wiederaufbau tätig werden. Hierbei sind zuerst dringend benötigte Trinkwasserleitungen sowie Solarsysteme für Elektrizität in Planung, darüber hinaus wird ein Schwerpunkt auf das Thema Bildung gesetzt. Mit den Erfahrungen im Schulbau kann schnellstmöglich Infrastruktur geschaffen werden, um Kinder im Bildungsweg zu halten. Denn eins ist bekannt: Sind Kinder in den abgelegenen Gebieten von Bildung ausgeschlossen, ist ihr Bildungsweg meist für immer beendet; es drohen Kinderarbeit, Kinderehen und oft ein perspektivloses Leben. 
Wenn ihr mithelfen möchtet, könnt ihr direkt an den Verein spenden: https://www.back-to-life.org/"
© Back to life

MUSIK über Phoebe Bridgers

(Uwe)

In den letzten beiden Jahren reisten viele mit bekannte Menschen durch Japan und informierten über Soziale Medien über die jeweiligen Etappenorte. Immer wenn jemand in Kyoto war, wollte ich unter die Beiträge schreiben. „Es gibt einen super Song von Phoebe Bridgers, der „Kyoto“ heißt“. Machte ich aber nie. Phoebe Bridgers ist eine meiner absoluten Lieblingssängerinnen. Weil sie wunderbare, abwechslungsreiche und bewegende Lieder schreibt. Weil sie diese wie keine / kaum eine andere inszeniert, beispielsweise in amerikanischen Lat Night Shows. Dort werden die neuen Singles nicht unmotiviert runtergespielt, es passiert Besonders: Beim Song Moon vom letzten Album Punisher spielte sie nicht die Albumversion, sondern ein Arrangement, in das ein wilder Geiger integriert war. „Lost Boys“, die erste Single des neuen Albums „Lost Weekend“, spielte sie bei Jimmy Fallon an einem Abend live mit einer Band, bestehend aus Kindern & Jugendlichen, und an einem nächsten mit drei älteren Musiker akustisch. Wunderbar. Genauso so inspiriert, überraschend und großartig sind auch ihre Platten. Sechs Jahre mussten wir Fans auf das neue Werk „Lost Weekend“ warten, den Nachfolger von „Punisher“ aus 2020. Das Warten hat sich gelohnt, weil man wieder belohnt wird mit einer Mischung aus schnellen und ruhigen Rock-Pop-Alternative-Songs. Manche stechen beim ersten Hören heraus, in andere verliebt man sich langsam. Mal entdeckt man hier eine schöne Passage, dort eine unerwartete Tempoveränderung, wird an anderer Stelle berührt und geht nach dem letzten Lied begeistert raus. Jeweils mit dem Gedanken, dass sich das Album noch nicht in Gänze erschlossen hat und der Freude, es wieder und wieder hören zu dürfen.  

Hier die besten fünf persönlichen Favoriten von Phoebe Bridgers:
1) I Know The End vom Album Punisher
2) Bobby vom Album Lost Weekend
3) Moon vom Album Punisher
4) Scott Street vom Album Stranger In The Alps
5) Lost Weekend vom Album Lost Weekend

GEROLLTES über die Eintracht

(Uwe)

Die Eintracht hat kürzlich ein Testspiel in Brentford 0-7 verloren. Brentford? Da klingelt eigentlich nichts beim halbwegs interessierten Fußballfan. Es gibt deutlich bekanntere Vereine in Großbritannien als den FC Brentford, einige davon spielen mittlerweile sogar in der dritten englischen Liga (die seltsamerweise „League One“ heißt), zum Beispiel Leicester City oder Luton Town. Brentford könnte vom Namen her auch die Partnerstadt einer nordhessischen Kleinstadt sein, die eine Jugendmannschaft zum jährlichen sportlichen Austausch (mitsamt Gegenbesuch) schickt. Natürlich ist Brentford keine unbedeutende Stadt irgendwo in England, sondern ein Teil Londons. Bekannteste Edelfans des Clubs sind Claudia Schiffer und ihr Mann Matthew Vaughn, dem auch einige Anteile am Verein gehören. Neben Schiffer ist auch ein weiterer Deutscher Teil vom FC Brentford. Es ist der Spieler Kevin Schade, der zwei Tore gegen die Eintracht erzielte, was an diesem Tag offensichtlich nicht so schwer war.

Offensichtlich ist auch die bekannte Schwäche im Tor und in der Abwehr in der Sommerpause nicht durch entsprechende Transfers abgestellt worden. Hier muss unbedingt noch etwas passieren, damit sich die Eintracht nicht dauerhaft aus dem oberen Drittel der Tabelle verabschiedet. Absteigen wird sie nicht, sportlich enttäuschen könnte sie dagegen schon, auch wenn die Erwartungen des Anhangs und der Experten (wie die vom kicker) nicht hoch sind. Mein Verein, Schalke 04, ist in jedem Fall schwächer besetzt als die SGE, andere Clubs (nicht nur die Mitaufsteiger Elversberg und Paderborn) sind es auch. 

Freitag 28.- Sonntag 30. August: CIRCUS & LIEBE. Artistik trifft Theater - Ein Fest des Cirque Nouveau

(Daniela)

CIRCUS & LIEBE. Artistik trifft Theater
Ein Fest des Cirque Nouveau

Beim dreitägigen Festival CIRCUS & LIEBE, das vom 28. bis 30.8. in Dreieich stattfindet, erzählen Künstlerinnen und Künstler aus dem Varieté Geschichten und nehmen euch mit in ihre Welt. Taucht ein in den zeitgenössischen Zirkus, der Artistik, Tanz, Theater und Poesie verbindet. Zu erleben sind einstündige Shows von renommierten Compagnien und Ensemble. Mit dabei sind: CHRIS IRIS, CRITICAL MESS, LOTTA & STINA, STILL HUNGRY und TRIDICULOUS. Ein Tagesticket beinhaltet zwei Shows (Freitag und Samstag) bzw. drei Shows (Sonntag). Zwischen den Shows gibt es ausreichend Gelegenheit es sich bei leckerem Essen und erfrischenden Getränken im Haus gemütlich zu machen und über das Gesehene auszutauschen.

Für Samstag, den 29.8., 19 Uhr, verlosen wir 3x2 Tickets. Zu sehen sind LOTTA & STINA aus Finnland, deren Programm „20 Years Later, Still Here“ mit Wärme, Humor und schwindelerregender Akrobatik das Publikum einlädt, die Höhen und Tiefen eines Lebens im Showbusiness mitzuerleben. Das Zirkus-Kollektiv STILL HUNGRY aus Berlin zeigt mit seiner eindrucksvollen Akrobatik-Show „Raven“ eine punkige Pop-Ode des Widerstands gegen knarrende patriarchische Strukturen und veraltete gesellschaftliche Normen.

Alle Infos zum gesamten Festival unter www.bürgerhäuser-dreieich.de
©Andy-Phillipson

Freitag 28.- Sonntag 30. August: El Barrio de Europa auf dem Museumsuferfest

(Daniela)

Das Programm von El Barrio im Park vom Museum Angewandte Kunst ist so umfangreich, dass ich Claude, meine KI Assistenz, gebeten habe eine Zusammenfassung zu machen:

EL BARRIO DE EUROPA 2026
Veranstalter: Jazz Montez, Restaurant Emma Metzler, Musikbar AMP, Museum Angewandte Kunst und WDC

Konzept: Musik- und Kulturfestival im Museumspark mit Live-Musik, DJ-Sets, Foodcourt und Workshops. Bühne im Metzlerpark, Terrasse des Restaurants Emma Metzler, Stände im Museumshof sowie an zwei Nächten ein Club im Erdgeschoss des Museums für elektronische Musik.

Musikprogramm:

* Freitag: Gaidaa (Soul, Jazz, R&B)
* Samstag: CPF – Clube do Pagode Frankfurt (brasilianischer Samba/Pagode) und DJ Madbronka (Clubmusik mit brasilianischen Einflüssen) – dazu Clubnight im Museum
* Sonntag: Beatrice de Luca (Jazz/Improvisation) und NI-KA (Hip-Hop)
* Weitere Acts: Midnight Fire Band (Afrobeat, initiiert von Jazz Montez), NdaNane Percussion (westafrikanisches Drum-Kollektiv), AMP Resident DJs auf der Terrasse

Ausstellungen im Museum (Thema: Design & Demokratie):
* On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet
* Adler, Orden, Wahlurne. Redesigning Democratic Representation
* Im Modus der Serie. Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design

Weitere Programmpunkte:
* Walk-in-Workshop von Create (Vermittlungsabteilung): eigene Bücher grafisch gestalten
* Hüpfburg "antifaschistisches Hüpfen" von Frieder Bohaumilitzky im WDC-Hub
* Fassadenprojektion mit Frankfurter Design-Projekten

Foodcourt (Museumshof): Street Dumplings (Emma Metzler), Sonora Tacos, venezolanische Spezialitäten (Mein Noko), römische Pizza (AMP), Karaage (Bar Lokal, Offenbach); Drinks von AMP Bar, Wein von Ebb & Flow Keg, Eis von PALLINA Gelato, Kaffee von Café Due Mani
Foto: Ilayda Daǧli

Noch bis Samstag, 05. September: 7. Frankfurter Strausswirtschaft

(Petra)

Das ORIGINAL ist zurück: Die Frankfurter Strausswirtschaft von und mit dem Weingut Marco Hofmann und der Gloserei und charmanten Gästen – und mit Euch. In den letzten Jahren gab es immer begleitend überraschende Auftritte und Performances. Auf jeden Fall heißt es: Täglich (außer sonntags) ab 16 Uhr könnt Ihr hier in den schön-schattigen Arkaden von St. Josef mitten in Bornheim einkehren und eine gechillte Zeit mit netten Menschen haben! Lasst Euch das nicht entgehen!

7. Frankfurter Strausswirtschaft, Ort: Berger Str. 135, Öffnungszeiten: täglich 16 - 22 Uhr (außer sonntags!), Eintritt: frei
Foto: ©Frankfurter Strausswirtschaft

Noch bis 02. September: Ausstellung Fischerhalle - Über die Tiefe des Flusses.Verónica Aguilera Carrasco

(Daniela)

Die Frankfurter Künstlerin Verónica Aguilera Carrasco realisiert vom 24. August bis zum 2. September 2026 eine ortsspezifische Installation für die historischen Fischerhallen. Das Projekt setzt sich mit Erinnerung, Körper, Wasser, Handwerk und kollektiver Erfahrung auseinander und macht die Geschichte des Ortes sinnlich erfahrbar.

Die rund 400 Quadratmeter großen Gewölbehallen wurden 1826 am Main errichtet und dienten einst als Anlege-, Lager- und Arbeitsort der Frankfurter Fischer – historischer Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung.

Ausgehend von der Frage, was Tiefe bedeutet, entwickelt Aguilera Carrasco eine begehbare Installation aus keramischen Bojen, Seilen, Netzen und skulpturalen Elementen. Besucherinnen und Besucher bewegen sich durch ein schwebendes Geflecht, das Orientierung und Begrenzung zugleich erzeugt – ein Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Unsicherheit, Verankerung und Bewegung, Vergangenheit und Gegenwart.

Die keramischen Arbeiten verbinden maritime Formen mit organischen Elementen: Hände, Knoten, Bojen und Netzstrukturen erinnern an das Handwerk der Fischer und werfen Fragen nach gesellschaftlichen Ordnungen, Verletzlichkeit und dem Verlust von Traditionen auf.

Mit dem Projekt Fischerhallen sollen die bislang ungenutzten, historisch bedeutsamen Gewölbehallen unter dem Mainkai an der Alten Brücke langfristig geöffnet und belebt werden – als offener Begegnungsraum für Kultur, Bildung und Nachbarschaft mitten in der Stadt, mit direktem Zugang zum Mainufer.
Die Fischerhallen sind ein Projekt von making frankfurt und dem UmweltExploratorium in Kooperation mit basis e.V., ermöglicht im Rahmen der WDC 2026. basis e.V. fördert seit 2006 internationale Gegenwartskunst in Frankfurt – durch günstige Arbeitsräume, Ausstellungen und internationale Austauschprogramme.

Termine im Überblick: Ausstellung: 28.08.2026 | 18 bis 20 Uhr; 29.08.2026 | 12 bis 21 Uhr; 30.08.2026 | 12 bis 21 Uhr
Finissage: 02.09.2026 | 18 bis 21 Uhr

Freitag 28. – Sonntag, 30. August: Weltuntergang und wir haben keine Zeit, die Tassen auzuwaschen.

(Martin)

Der Weltuntergang steht nicht kurz bevor – wir befinden uns bereits mittendrin. Die apokalyptische Teegesellschaft der Zaungäste bewegt sich irgendwo zwischen Weltende und Wunderland und versammelt Expert*innen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit Apokalypseerzählungen beschäftigen.  

Wie erzählen wir uns das Ende? Was kommt danach? Und welche neuen Anfänge verbergen sich im Untergang?

Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach (un)möglichen Enden, Übergängen und Zukunftsvisionen. Düstere Prognosen bleiben dabei nicht aus – doch keine Panik, so schlimm fühlt sich das Ende der Welt gar nicht an: Bei Tee und letzten Köstlichkeiten an einer langen Tafel entfaltet sich eine Gebrauchsanweisung für den Weltuntergang.  

Vielleicht bedeutet das Ende nicht immer nur Untergang, sondern auch Übergang.

Freitag, 28. um 20.00 Uhr, Samstag, 29. um 16.00 und 20.30 Uhr, Sonntag, 30. August um 14.30 und 19.00 Uhr im Künster:innenhaus Mousonturm
Als Teil der Inszenierung gibt es kleine Snacks. Sie sind größtenteils vegan und glutenfrei - Kinderbetreuung am So 30.08. ab 13:30 Uhr 
Foto: © Die Knefs

Freitag, 28. August: Of/ Critical Mass

(Andrea)

Die Critical Mass Offenbach trifft sich jeden letzten Freitag im Monat. Das ist eine Gruppe von Radfahrenden, die im gemütlichen Tempo durch die Stadt fahren. Dadurch soll gezeigt werden: Wir sind auch der Verkehr! Denn ab 16 Radfahrenden ist ein sogenannter Verband unterwegs, bei dem man nebeneinander auf der Fahrbahn fahren darf. So macht Radfahren auf eine ganz andere Weise Spaß - in einer großen Gruppe, mit Musik und netten Leuten. Das alles kostet nichts und jede*r ist mit egal welchem Rad willkommen! Es dauert etwa 2 Stunden bis wir wieder am Start- und Zielort radraum ankommen, dabei fahren wir etwa 15 km in entspanntem Tempo und machen manchmal auch eine Pause an einem Kiosk. Kommen und Gehen ist jederzeit möglich, ganz so wie man Lust hat. Abfahrt ist um 19:30 Uhr!

Treffpunkt: radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Freitag, 28. August: Video Premiere V8WANKERS

(Andrea) 

Ralf Lutz ist Offenbacher und zwar einer von der Sorte mit großer Liebe und Leidenschaft für die Stadt. Und irgendwie ein Urgestein, ebenso wie seine Band, die V8Wankers, die sich schon einen gewissen Heldenstatus erspielt haben. Nicht nur, weil es sie schon seit 2000 und auch in unterschiedlichen Besetzungen gibt, ein Kommilitone, Patrick, war beispielsweise auch mal dabei, sondern weil die Offenbacher mit Skew Siskin und Rose Tattoo gespielt, in Kroatien mit Motörhead aufgetreten sind und sie natürlich auch beim  Wacken Open Air dabei waren. Die Band, die früher einmal für ihre Vollkörpertätowierungen bekannt war, inzwischen aber weitaus weniger volltätowierte Mitglieder hat, bezeichnet ihr Genre selbst als High Speed Rock’n’Roll (siehe wikipedia). Heute präsentieren die Jungs von 18 bis 21 Uhr weltweit (!) ihr Video SUNS UP, TOPS DOWN. Drei Stunden?! Ich bin auf dem Museumsuferfest am Stand der Destination FrankfurtRheinMain, direkt am Eisernen Steg, sonst hätte ich mal reingeschaut. 

http://www.youtube.com/hcworldwide

Freitag, 28. August: Jamming (and Dancing) to the Moonlight - Jam Session auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums

(Petra)

„Jamming (and Dancing) to the Moonlight“ ist das letzte Konzert der Open-Air-Reihe auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums in Kooperation mit IMA Clique. Gemeinsam mit Pat FM entsteht eine Jam-Session, bei der ein DJ den musikalischen Rahmen setzt, während mehrere Instrumentalisten auf orientalischen Instrumenten live dazu improvisieren. So entwickelt sich ein vielschichtiger Sound aus elektronischen Beats und akustischen Klängen, dialogisch und ganz im Moment. Ein Abend, der zeigt, wie spontane Musik im Zusammenspiel entsteht. 

Foto: PAT FM LIVE SESSIONS©Mary Kannegießer

Jamming (and Dancing) to the Moonlight - Jam Session auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums, Ort: Vorplatz des Jüdischen Museum Frankfurt, Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: mit dem Museumsuferfest-Button frei

Freitag, 28. & Samstag, 29. August: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)

(Martin)

Handke im Theater Willy Praml

„Ich bin auf die Welt gekommen.
Ich bin geworden. 
Ich bin gezeugt worden. 
Ich bin entstanden. 
Ich bin gewachsen. 
Ich bin geboren worden. 
Ich bin in das Geburtsregister eingetragen worden.“

Handkes Text SELBSTBEZICHTIGUNG beginnt mit dem Selbst-Verständlichsten. Es ist aber auch das Sensationellste, dass der Mensch von sich als Selbst sprechen kann. Das kann eine KI nicht. Nichts ist Selbst, außer der Mensch. „Gegen welche Lebensregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Bauernregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Liebesregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Regeln der Kunst habe ich mich vergangen?“

Der Text ist auch eine Feier des menschlichen Makels, der Eingeständnisse, der widerständigen Vergehen gegen gelernte Regelwerke. Ein Kontrapunkt zu Selbstoptimierung und dem Glanzbild von sich, um das sich heute so bemüht wird. „Ich bin nicht, was ich gewesen bin. Ich bin nicht gewesen, wie ich hätte sein sollen. Ich bin nicht geworden, was ich hätte werden sollen. Ich habe nicht gehalten, was ich hätte halten sollen.“

Das Menschliche am Menschen, die Unzulänglichkeit und die täglichen Regelverstöße wie „Ich habe Gegenstände abgestellt an Orten, an denen das Abstellen von Gegenständen strafbar war“, sind die kreative Lust, der Sand im Getriebe zu sein und nicht nur das Zahnrad des geschmiert laufenden Motors eines Kollektivapparats.

Handke hat einen Text verfasst, der heute, 60 Jahre nach seiner Entstehung, wie eine Anrufung wirkt: SOS. SAVE OUR SOULS! Als stünden wir alle dem Jüngsten Gericht ganz nahe oder bereiteten uns dafür vor.

28. (Premiere) und Samstag, 29. August; 04./ 05./ 06. /12./ 13./ 24./ 25. und 26. September; 03./ 09. und 11. Oktober - jeweils 20:00 Uhr, sonntags und feiertags 18:00 Uhr
Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: (c) Kern/Weber

Freitag 28. - Dienstag 01. September: Berger Markt & 53. Stadtschreiberinfest

(Daniela)

Freitag, 28.8. – Stadtschreiberinfest (Einlass 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr): Musikalischer Empfang. Diverse Reden, Höhepunkt ist die Amtsübergabe von Stadtschreiber José F.A. Oliver an seine Nachfolgerin Judith Kuckart. Musikalisch begleitet vom Akkordeon-Duo TOEAC, Moderation Matthias Keller. Danach Konzert von Soul-Sängerin Leona Berlin, ab 23 Uhr DJ Luca Haida.

Samstag, 29.8.: Festplatzöffnung 14 Uhr, Flohmarkt des JuZ-Bergen ab 15 Uhr, Sommerkonzert des Posaunenchores um 15.30 Uhr. Um 17.30 Uhr Aufrichten des Marktbaums, um 18 Uhr offizielle Eröffnung des Berger Marktes durch OB Mike Josef, Apfelweinkönigin Lisa Maria I. und Wilfried Bender, anschließend Inthronisierung der neuen Apfelweinkönigin Solenny I. (Moderation: Frank Piroth). Abends Konzert von Marina Held and the Diamonds, ab 23 Uhr wieder DJ Luca Haida.

Sonntag, 30.8.: Yoga im Festzelt (9 Uhr), ökumenischer Gottesdienst (11 Uhr) mit Posaunenchor und Kinderchor. Ab 13.30 Uhr Aufstellung zum Festumzug in Enkheim, Umzugsbeginn 14 Uhr zum Festplatz. Empfangskonzert der Stadtkapelle, danach Sing-along mit Alexander Keidel-Euler. Um 20 Uhr Höhepunkt: Konzert der Rodgau Monotones.

Montag, 31.8. – Familientag: Öffnung 14 Uhr, Kinderangebote (bis 12 Jahre) zum halben Preis. Um 15 Uhr Kindertheater „Käpt'n Knitterbart" (ab 6 Jahren), um 20 Uhr Konzert von Oscar Canton mit The B-Sides.

Dienstag, 1.9. – Schlusstag: Tierschau ab 9.30 Uhr am Frohngrund. Ab 11.30 Uhr musikalischer Auftritt der Gäste aus Lwiw/Vynnyky (Hochschule für Kunst). Ab 16.30 Uhr Hip-Hop-Workshop mit Luisiana Tesfai. Um 22 Uhr Inszenierung des Klub Vertikal statt Feuerwerk, umrahmt von Konzerten der Band GASTONE.

Durchgehend: Fahrgeschäfte und Attraktionen (Autoscooter, Kinderkarussell, Schiffsschaukel, Schießbude u.a.), vielfältiges Speise- und Getränkeangebot sowie Kunsthandwerksstände und Stände lokaler Vereine und Initiativen.

Samstag 29. August: Buster Isitt (DK) / mampf - jazzbar

(Daniela)

Wäre ich heute Abend nicht schon wo anders, wäre ich im mampf, denn da spielt der Däne Buster Isitt.

Buster Isitts Musik verbindet Stille und Nostalgie, urbane Landschaften, weite Räume und große Träume. Verträumte Gitarren, eine fragile Stimme und Einflüsse aus Jazz und brasilianischer Musik prägen seinen ganz eigenen Klang.

Der schwedisch-dänische Gitarrist, Komponist und Songwriter wurde in Stockholm geboren und aufgewachsen. Inspiriert von Jazz, Indie und südamerikanischen Musiktraditionen entwickelt er einen persönlichen Sound, der Künstler wie Egberto Gismonti und Pat Metheny als Ausgangspunkt nimmt.

Nach mehreren Jahren in der dänischen Musikszene und Kollaborationen mit Künstlern wie David Miilmann Group und Veronika Rud veröffentlichte er seine erste EP unter eigenem Namen. Seine Debütsingle „Kan jag glömma?“ wurde für einen Danish Music Award als Jazz-Single des Jahres nominiert.

Samstag, 29.08. // 20:00
Sandweg 64, 60316 Frankfurt am Main, Karten mit Sitzplatzreservierung für 15,- € https://www.mampf-jazz.com/tickets
Direkt am Tresen ab 18:00 Uhr für 10,- €
©magnus_munk_tækker

Samstag 29. August: DAY DANCING SOULFOOD PARTY

(Daniela)

Nach dem grossartigen Erfolg und der tollen Atmosphäre am 1.08. auf dem Rooftop des Ruby Louise Hotels, geht es Ende August in die 2. Runde.
Dieses Mal ist, neben den Lokalmatadoren, auch die Soul DJ Größe Akim B. von Absolut Soul aus Bielefeld am Start. Wir tanzen im Freien bei der Soulfood Rooftop Edition II. Wir treffen uns von 15 - 22 Uhr auf der wunderschönen Dachterrasse des Ruby in der Innenstadt. Vom Nachmittag bis in den späten Abend tanzt ihr zu den Sounds der  DJs, Akim B. und Sportwagen. Unser Freund und Lokalmatador Alexander Antonakis ist ebenfalls dabei und macht das Warm Up.

Auch dieses Mal bieten wir einen Vorverkauf an, da die Kapazitäten dort beschränkgt sind. Also deckt euch mit Tickets ein um dieses schöne Event nicht zu verpassen. Es wird auch eine Abendkasse geben mit einer geringen Kapazität und für den Durchlauf. Wir freuen uns riesig auf diesen Tag. Seid frei und dabei.

Line Up: Sportwagen - Soulfood Resident, Akim B. - Absolut Soul/ Bielefeld, Support: Alexander Antonakis - Chocolat

15:00 - 22:00 Uhr; Ruby Louise Hotel & Bar - Dachterasse; Neue Rothofstraße 3, 60313 Frankfurt am Main

Samstag, 29. August: Of/ Nachbarschaftsfest

(Andrea)

Heute wird der Rolandpark zum Quartiers-Wohnzimmer mit Musik, Workshops, Mitmachaktionen und kulinarischen Angeboten für die ganze Nachbarschaft. Das Quartiersmanagement Senefelderquartier lädt von 13 bis 19 Uhr zum diesjährigen Nachbarschaftsfest ein. Unter dem Motto „Kreativ werden, ausprobieren und mitmachen“ verwandelt sich der Rolandpark für einen Nachmittag in einen offenen Treffpunkt für die gesamte Nachbarschaft. Es gibt einen Graffiti-Workshop, Fächerbasteln, das Team von Be Prepared Krav Maga zeigt, wie Selbstverteidigung funktioniert, beim Kiez-Rap können eigene Texte und Ideen entwickelt werden, die anschließend beim Open-Mic aufgeführt werden können. Für Musik sorgt unter anderem die DJ-Crew PDGL Takeover vom Platz der Guten Laune. Auch die Frankfurt Allstars sind mit den Künstlern Guaya und Halito Montuno vertreten und bringen Salsa- und Merengue-Tunes in den Rolandpark. Damit ist für sommerliche Stimmung und tanzbare Rhythmen gesorgt. Das Fest steht allen Interessierten offen. Der Eintritt ist frei.

Rolandpark, Senefelder Straße, Offenbach

Samstag, 29. August: Of/ TREMENDA CELEBRACIÓN

(Andrea)

Lateinamerikanisch geht es dann im radraum weiter ich kann leider nicht hin, was ich sehr bedauere. Denn Lilis ehemaliger Spanischlehrer, der geschätzte Carlos Palacios ist Teil der Crew und ich hätte ihm gerne mal wieder !Hola! gesagt. TREMENDA CELEBRACIÓN mit casatumbao und traigodeto verspricht einen wilden Ritt von den Anden bis in die mexikanische Tiefebene. 19 bis 0 Uhr.

radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Samstag, 29. August: Bat-Night

(Andrea)

Das wilde Gartengelände der Grünen Lunge am Günthersburgpark ist ein Refugium der Fledermäuse. Mit einem Bat-Detektor werden die nachtaktiven Jägern aufgespürt.Kontakt: Bitte um Anmeldung an: knollenweg@gmail.com, wegen der hohen Nachfrage: Teilnahme nur mit Anmeldung per mail möglich.
Sonstiges: Bitte festes Schuhwerk und Taschenlampe o. ä. mitbringen! Teilnahmeranzahl max 15 Personen. Guide: Peter Beckmann (urban green tours fankfurt)
Treffpunkt: Parkplatz Abenteuerspielplatz Wetteraustr. 41, 60389 Ffm

Samstag, 29. August: Of/ Krypto Kosmetik

(Andrea)

ALL HAIL TO THE GROOVE - Nach diesem Motto tanzen die fünf glitzernden Disco-Flamingos von Krypto Kosmetik über die Bühne. Ihr ständiges Bestreben: das Publikum mit musikalischer Tightness und kryptisch-Introspektiven Lyrics in andere Bewusstseinszustände zu katapultieren und mit ihrem unwiderstehlichen Underground Pop zum Tanzen zu bringen. Gegründet 2017 in einem Proberaum/Fahrradwerkstatt-Kollektiv in den Katakomben Neuköllns, tief unter der Sonnenallee, erspielten sich Krypto Kosmetik über die Jahre einen Namen als Underground-Glam-Band. Mit einer Schwäche für Kitsch und mit Liebe zur Komplexität werden eigensinnig Einflüsse aus allen Ecken der Populärmusik verarbeitet, wobei Disco, Funk und New Wave prägend sind.  Der Werkstatt-Charakter aus ihren Anfangszeiten begleitet die Band weiterhin und die Leidenschaft für das Tüfteln am eigenen Sound sowie den gemeinsam entwickelten Songs gibt Krypto Kosmetik ihre musikalische Ausrichtung. Die Texte aus der Feder ihres Sängers Leon Löwenherz öffnen durch ihre ungewohnte, kryptisch-mystische Bildsprache imaginäre Räume und laden zum Nachdenken und -fühlen ein. Sie berühren mit Ehrlichkeit, emotionaler Tiefe und faszinierenden Wortneuschöpfungen. Dieses Gesamtpaket schafft einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert, der sich nur schwer in Genre-Schubladen einsortieren lässt.19 Uhr

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag, 29. August: Zeilsheim/ Community Saloon

(Andrea)

Auch wenn mich die schöne Einladung von Rahel unmittelbar anspricht, ich bin heute auf einer Geburtstagsfeier und entschuldige mich. Aber Ihr, die Ihr Sehnsucht nach Austausch habt? Über uns alle betreffende gesellschaftliche Themen?! Wir öffnen den Raum für Begegnungen und Interaktion. Jeder Abend ein Unikat! Herzliche Einladung zum ersten Community-Saloon unserer neuen Serie!
Wir sind zu Gast beim Projekt Hühner für die Demokratie - ein partizipatives Kulturprojekt von Rahel Seitz mit Hühnern in Zeilsheim/Sindlingen
Das Thema ist Spaßgesellschaft. Wir möchten unsere offene Gesellschaft feiern, denn: "If I can’t dance to that, it’s not my revolution!“ Um unsere Saloon-Gesellschaft vielfältiger werden zu lassen, wollen wir euch bitten, Freund*innen und Bekannte aus der Nachbarschaft oder aus anderen Siedlungen mitzubringen. Von und mit: Christiane Blumenberg, Trixi Böttcher, Jan Deck, Burçak Konukman, Horst Nagel, Monika Plottnik, Holger Roll, Frank Puchert, Heike Scharpff, Rahel Seitz, Tarallisyndikat, Ceren Yildirim.

17.30 - ca. 20 Uhr, Kinderkulturfarm in Frankfurt/ Main -Zeilsheim. 
Wegbeschreibung unter: https://www.kinderkulturfarm.de/wegbeschreibung/
Spende (Essen/Performance): 5,-€/ 10,-€/ 15,-€/ 20,-€/ 25,-€ Bitte unbedingt reservieren unter E-Mail: info(at)scharpffteam.de
Bei Regen bitte alternativen Ort per Email erfragen!

Sonntag, 30. August: Rilke. DUINESER ELEGIEN / Debussy. PRELUDES II

(Martin)

ACHTUNG: FÜR DIE VERANSTALTUNG GIBT ES KEINE PLÄTZE MEHR!

„Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen?“ Am Vorabend seines 85. Geburtstages, am 30. August trägt Willy Praml die DUINESER ELEGIEN von Rainer Maria Rilke vor und beschenkt uns mit den unsagbaren Dingen der Welt: Leben und Sterben, Liebe und Tod. Bevor es am Mittag des nächsten Tages ausschließlich um den Ruhm der säglichen Gegenstände geht: Weißwürste, Weißbier und andere einfache Genüsse.

Leonhard Dering wird die Elegien mit Debussys PRELUDES II umrahmen. Beide Werke gehören zu den Pionier-Werken der beginnenden Moderne vor dem ersten Weltkrieg und sind etwa so alt, wie unser Spielort, die NAXOSHALLE.

Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich das Theater Willy Praml.Bitte anmelden! 

Theater Willy Praml in der Naxos-Halle um 20 Uhr
Foto: © Michael Weber

Sonntag, 30. August: Of/ Flohmarkt im Hafengarten

(Andrea)

Heute ist Hafenflohmarkt! "Ob Kleidung, Pflanzen, Bücher, Deko oder kleine Schätze – bei uns kann jede*r stöbern, verkaufen oder einfach einen schönen Tag im Grünen verbringen. Flohmarktstände, Getränke, Kaffee und Kuchenbuffet, Naschgarten entdecken. Wichtig zur Anfahrt: Der Hafengarten ist nicht direkt mit dem Auto erreichbar. Bitte plant ein, das letzte Stück zu Fuß vom Nordring oder aus dem Hafen zu gehen oder kommt mit dem Rad. Es gibt keine Parkplätze direkt vor Ort. Standgebühr: ein Kuchen  / Aufbau ab 10 Uhr, Tische können auf Anfrage gestellt werden. Anmeldung & Fragen: hafengarten(at)stadtwerke-of.de. 11 bis 16 Uhr 

Hafengarten, Hafen Offenbach

Sonntag, 30. August: Of/ Waggon im Exil - Karaoke

(Andrea)

Soll mal jemand sagen, hier ist nichts los. Ich finde Flohmarkt, dann in den radraum Karaoke singen und dann zum Mathildenplatz ein ziemlich konsistens Programm. Georg und Torsten schreiben: "Unser Stammgast Andreas liebt Karaoke und auch andere Waggonfreunde haben wir schon bekannte bis undergroundige Hits schmettern hören. 
Also laden wir hiermit zum ersten Sonntagsnachmittags-Versuch ein, moderiert von Andreas, und hoffen natürlich auf eine ungewöhnliche Songauswahl die ruhig schon mal etwas jenseits des Mainstreams liegen kann. Bist du der Bürgeler Blixa Bargeld, die Winehouse vom Wilhelmsplatz oder die Lauterborner Lady Gaga?  Probiers aus mit uns!
Wie immer gilt auch im Radraum: EINTRITT FREI, SPENDE GUT! 14 Uhr 

Eine Waggon-Veranstaltung im Radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Sonntag, 30. August: OF/ Kunst und soulige Grooves

(Andrea)

Zum vorletzten Mal verwandelt sich der Mathildenplatz heute in den “Platz der guten Laune”. Dafür hat Julia Wahl vom Quartiersmanagement heute die Künstlerin Judith Ritter für ein kreatives Mitmachangebot eingeladen. Ritter ist der Nachbarschaft durch ihre Schaufensterinstallation zum Mathildenplatz als „Ort der Demokratie“ bekannt. Begleitet wird sie von ihrem Partner, dem Musikproduzenten George Davis, der mit seinen soulgetränkten Grooves für sommerliche Atmosphäre sorgen wird. Weitere musikalische Beiträge werden kurzfristig bekannt gegeben. 16 bis 21 Uhr 

Mathildenplatz, Offenbach 

Dienstag 01.- Samstag 05. September: Freiluft-Kinowoche im Bornheimer Ratskeller

(Daniela)

In den vergangenen Jahren standen bei unserer Kinowoche die Partnerstädte Frankfurts im Mittelpunkt. In diesem Jahr schlagen wir ein neues Kapitel auf: wir zeigen an den ersten vier Tagen Dokumentationen in Spielfilmlänge, bevor am Samstag das Lampionfest am Bornheimer Hang stattfindet und wir Filme über Ernst May und die Architektur seiner Siedlungen zeigen. 

Dienstag, den 01.09.2026: Brot
Mittwoch, den 02.09.2026: Leaning into the Wind
Donnerstag, den 03.09.2026: Land des Honigs
Freitag, den 04.09.2026: Monobloc
Samstag, den 05.09.2026: Dokumentationen über Ernst May und die Architektur seiner Siedlungen anlässlich des Lampionfests am Bornheimer Hang

Tickets kann man vorreservieren: https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html
oder an der Abendkasse für 10 Euro.
Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann.
Ort: Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Dienstag 01. September: "BROT" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Brot (2020) 
Was macht ein wirklich gutes Brot aus? Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm von Harald Friedl begleitet handwerkliche Bäckerinnen und Bäcker ebenso wie die industrielle Brotherstellung – von alten Getreidesorten und Sauerteig bis zu hochautomatisierten Produktionsstraßen. Dabei wirft der Film spannende Fragen nach Qualität, Zeit, Geschmack und der Zukunft unseres wichtigsten Grundnahrungsmittels auf. Eine Hommage an echtes Handwerk, ohne den Blick für die Realität moderner Lebensmittelproduktion zu verlieren. Hier geht's zum Trailer von Brot.

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Mittwoch, 02. September: 100-B. Naxos Hallenkonzert MANTRA

(Martin)

IEMA-Ensemble 2025/26

Zum achten Mal in Folge freuen sich die Naxos Hallenkonzerte auf die Kooperation mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA), die jährlich hervorragende junge Musikschaffende aus der ganzen Welt nach Frankfurt einlädt und sie im Bereich der zeitgenössischen Ensemblemusik weiterbildet. Mit dem monumentalen Werk MANTRA liegt der Fokus dieses Mal auf dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, sowie auf Werke jüngerer Komponist:innen, die in ihrem Schaffen von Stockhausen inspiriert sind oder im Bezug zu ihm stehen.

BESETZUNG: INTERNATIONAL ENSEMBLE MODERN ACADEMY 2025/26 (IEMA): Ingvild Ness • Flöte, Luciano Maria Moricca • Oboe, Neus Molero Beneito • Klarinette, Johanna Mayr • Fagott, Li-Ting Tai • Klavier, Yué Zou • Klavier, Cheuk Hin Keith Ng • Schlagzeug, Suzune Masumoto • Violine, Paul Rodríguez Flys • Violine, Ynyr Pritchard • Viola, Mari Nagahara • Cello, Mariacostanza D’Agostino • Leitung, Delia Ramos Rodríguez • Leitung, Federico Ambruosi • Klangregie

Programm: 
Teil I.: York Höller | *1944 - Fluchtpunkte | 2006 - Luca Francesconi | *1956 - Da capo II | 2007 - Brigitta Muntendorf | *1982 - Weight and Load #1 | 2024
Teil II.: Karlheinz Stockhausen | 1928-2007 - Mantra | 1970

Naxoshalle um 19 Uhr
Foto: © Raphaël Languillat / NHK

Mittwoch 02. September: "Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy " in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers (Kopie 1)

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy (2017)
Der britische Landschaftskünstler Andy Goldsworthy erschafft vergängliche Kunstwerke aus Stein, Holz, Eis und Blättern. Regisseur Thomas Riedelsheimer begleitet ihn bei der Suche nach Schönheit, Geduld und dem Dialog mit der Natur. Ein poetischer Film über Kreativität und die Kunst, mit der Landschaft statt gegen sie zu arbeiten.
Hier geht's zum Trailer von Leaning into the Wind. Wir zeigen den Film in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Mittwoch, 02. September: Ein Nobody gegen Putin

(Andrea)

Was man so hört, soll Putin 2028 gegen Europa in den Krieg ziehen. Es ist schon alles ziemlich absurd, geradzu surreal, wie sich die Welt seit Corona gedreht hat. Als ob wir als Weltgemeinschaft keine anderen Probleme haben, als weiter an dem Ast zu sägen, auf dem wir alle sitzen. “Über zwei Jahre begleitet der Lehrer Pasha den Wandel des Schulalltags in Russland und dokumentiert, wie Kinder und Jugendliche auf Krieg und Gehorsam vorbereitet werden und wie sich das Leben an der Schule unter dem Einfluss des Regimes verändert. Mit trockenem Humor und großer Menschlichkeit erzählt ”Mister Nobody against Putin" von Mut, Zivilcourage und der Kraft der Wahrheit – und eröffnet einen seltenen Einblick in das russische Bildungssystem.
Pavel „Pasha“ Talankin ist Lehrer und Videograf an einer Schule in Karabasch, einer Industriestadt im Ural. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine verändert sich der Schulalltag grundlegend. Patriotische Unterrichtseinheiten, Fahnenappelle und militärische Rituale halten Einzug. Pasha erhält den Auftrag, diese Entwicklung mit seiner Kamera für die Behörden zu dokumentieren. Während er die offiziellen Bilder filmt, hält er zugleich mit heimlich aufgenommenen Aufnahmen fest, wie sich die Schule Schritt für Schritt zu einem Instrument staatlicher Propaganda entwickelt." Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Mittwoch, 02. September: Of/ ESTELLINA – Acousticana Trio Show

(Andrea)

Mit „Acousticana“ eröffnet die Frankfurter Sängerin und Songwriterin Estelle einen sommerlich-intimen Klangraum: unmittelbar, handgemacht und voller Leidenschaft. Gemeinsam mit ihrem eigens zusammengestellten Trio aus Gesang, Schlagwerk und spanischer Gitarre verbindet die Gruppe Estellina Latin-Fusion mit Hip-Hop, Soul und Flamenco. Ihre Songs erzählen von Liebe und Glaube – von Verletzlichkeit und Stärke, von Melancholie und Hoffnung. Eine musikalische Darbietung, die nach viel mehr als einem Trio klingt: emotional, intensiv und mit einer inszenierten Dramatik, die immer auch ein wenig an (Amphi-)Theater erinnert. Ein Abend für alle, die Musik nicht nur hören, sondern erleben wollen. Kommt vorbei und erlebt Estellina mit ihrem Acousticana Programm live! Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr, Eintritt: auf freiwilliger Basis – gemäß persönlicher Wertschätzung

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach. nicht barrierefrei

Mittwoch, 02. September: DOTA

(Uwe)

Der wunderbare Francesco Wilking schrieb über DOTA: Frage: Worüber sollen Songwriter*innen in diesen Zeiten singen? Nächste Frage: Was sind überhaupt „diese Zeiten“? Dota hat sich diese Fragen auch in Vorbereitung auf ihr neues Album gestellt. Die Antworten liegen auf ihrem Weg wie Schilder auf der Straße, sobald sie ernsthaft zu arbeiten beginnt. Es brauchte schon immer nur wache Augen, eine Stimme, die die eigene ist, und ein Herz, in das mehr als die eigene Altersvorsorge reinpasst. Dota weiß, wer sie ist, und sieht die Dinge, die sie mit der Welt, in der sie lebt, verbinden und von ihr trennen. Dinge, die ihr Hoffnung geben und die sie abstoßen – denen sie in ihren Songs mit Ehrlichkeit (Das wogende Meer) oder beißender Ironie (Milliardäre) begegnet. 

Zoom, F., Carl-Benz-Str. / Beginn: 20 Uhr
Bild: Zoom

Donnerstag 03. September: Take care! – Festival of Solidarity and Resistance

(Daniela)

Take care! – Festival of Solidarity and Resistance
Künstlerische Projekte, solidarische Allianzen und kritischer Austausch in Zeiten von KI und Antifeminismus
Ein Projekt des Frauenreferates Frankfurt an verschiedenen Orten in Frankfurt am Main vom 2. August bis 9. Oktober 2026

Grand Opening 3. September 2026, 19 Uhr ATELIERFRANKFURT

"Take care! – Festival of Solidarity and Resistance“ ist ein dezentrales Festival, das Kunst und feministische Zukunftsfragen miteinander verbindet. Im Mittelpunkt stehen temporäre, performative, kollaborative künstlerische und aktivistische Projekte, Talks und solidarische Zusammenkünfte. Take care! fragt danach, wie Künstler:innen mit den Themen KI-Dominanz, Ressourcenkrisen und gesellschaftlicher Polarisierung umgehen, welche Fragestellungen sie entwickeln und was solidarische und widerständige Strategien sein können. Das Festival findet von August bis Oktober an verschiedenen Orten in Frankfurt statt. Es versteht sich als verbindende Plattform und bezieht verschiedene vom Frauenreferat geförderte Projekte als Satelliten in das Programm mit ein.

Vollständiges Programm auf der Festivalseite des Frauenreferats https://www.feministfairfuture.de/take-care-festival

Donnerstag, 03. September: Mindestens haltbar bis

(Andrea)

Zur heutigen Premiere werde ich es nicht schaffen, aber ich habe schon ein paar Mädels zusammengetrommelt und wir gehen zur (vorerst) letzten Vorstellung von Mellis Bestandsaufnahme am 16. September. Mit dem Programm hat sie, zumindest bei uns, einen Nerv getroffen: Wir sind alle Mitte 50, die Kinder langsam aus dem Haus und tatsächlich stellen sich viele Fragen, die Marie Condo bisher noch nicht beantworten konnte. So wie ich Melli bislang erlebt habe, wird es auf jeden Fall ein munterer Abend, ich freue mich darauf! Mindestens haltbar bis: eine Bestandsaufnahme  Premiere: Donnerstag, 3. September, 20:00 Uhr, weitere Vorstellungen: Sonntag, 6. September und Mittwoch 16. September, jeweils 20:00 Uhr

Plötzlich ist man Ende 50 und findet sich zwischen den Welten wieder: Zwei Drittel Leben sind schon rum. Die Eltern sterben, die Kinder ziehen aus und selbst muss man sich neu aufstellen. Zurück bleibt ein Wust an Dingen: Möbel, die man loswerden möchte, Memorabilia in kleiner und großer Form. Und man fragt sich: Was mache ich damit? Was kann weg, was soll bleiben? Verschwinden die Erinnerungen, wenn die Dinge gehen? Ist es gut auszumisten – sowohl Haus als auch das Hirn? Melina Hepp lädt das Publikum zu einem skurrilen und ganz persönlichen Sonder-Sale der Dinge, Träume und Erinnerungen. Von und mit Melina Hepp, Michelle Koprow. Film- und Audioprojektion: Michelle Koprow Dramaturgische Mitarbeit und Sound: Thomas Buchenauer. Foto: Robert Schittko. Karten: https://www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail/stueck/mindestens-haltbar-bis

Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidstr. 2

Donnerstag, 03. September: Of/ 22 Bahnen

(Andrea)

Wasser und das Schwimmen gegen den Strom spielen im SCAPE° ja immer schon eine nicht unwesentliche Rolle, sodass wir jetzt gemeinsam nochmal tiefer in Themen wie Natur, Wissenschaft, Familie, Abhängigkeit und Aufbruch eintauchen können. Am Beckenrand wartet das Glück: 22 Bahnen. Die Verfilmung des grandiosen Bestseller-Romans von Caroline Wahl orientiert sich stark an der literarischen Vorlage und findet in Laura Tonke eine Hauptdarstellerin, die ohne jeden Zweifel auf dem Zenit ihres Schaffens agiert. Und überhaupt: Alle Darstellerinnen sind derart fulminant, verletzlich, hoffnungsvoll, dass man ganze Szenen, Dialoge, Freibäder und Umarmungen nicht mehr vergisst. Und weil das Kino im SCAPE° stattfindet, interessiert uns auch, was diese Filme über unsere Gegenwart erzählen: über Menschen und Gesellschaft, über Städte und Landschaften, über Natur, Wetter und Klima. Mal ist das präsent mitten im Film verankert, mal versteckt es sich in einer beiläufigen Szene, einem Bild oder einer Verbindung, die erst anschließend hergestellt wird.

Einlass und Getränke ab 19:30 Uhr. Filmbeginn um 20 Uhr. Tickets an der Abendkasse für 10 € regulär und 8 € ermäßigt.

SCAPE, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Donnerstag 03. September: "Land des Honigs" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Land des Honigs (2019)
In den Bergen Nordmazedoniens lebt Hatidže nach einem einfachen Grundsatz: Die Hälfte des Honigs bleibt den Bienen. Als neue Nachbarn dieses Gleichgewicht stören, entsteht eine ebenso berührende wie eindrucksvolle Geschichte über Natur, Verantwortung und das richtige Maß. Der Film wurde beim Sundance Film Festival ausgezeichnet und als erster Dokumentarfilm überhaupt gleichzeitig für den Oscar als bester Dokumentarfilm und bester internationaler Film nominiert.

Hier geht's zum Trailer von Land des Honigs. Wir zeigen den Film in der türkischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Donnerstag, 03. (Uraufführung) – Sonntag, 06. September: Die unsichtbare Stadt TheaterGrueneSosse & Tortoise in a Nutshell

(Martin)

Junge Theaterwerkstatt am Zoo / Zoogesellschaftshaus. 

Die Stadt erwacht. Sie streckt sich. Sie gähnt. Und mit einem tiefen Seufzen entlässt sie aus ihren Türen und Tunneln den Strom der Menschen. Ein Mädchen kommt neu in die Stadt und fragt sich, ob es hier hingehört. Ein Zebra wurde gesichtet und nicht wiedergefunden. Während beide ins Gewimmel eintauchen, wächst die unsichtbare Stadt um sie herum. 

Fantastisch, musikalisch, voller einfallsreicher Bilder und überraschender Verwandlungen entstehen neue Verbindungen in der Nachbarschaft und über die Grenzen des Theaters hinaus: Wie wollen wir zusammenleben in einer geteilten Welt? Tortoise in a Nutshell und TheaterGrueneSosse lassen in diesem schottisch-deutschen Theaterstück ein PopUp-Bilderbuch in Lebensgröße für alle ab 8 Jahren entstehen.

Donnerstag, 3. (Uraufführung) um 19.00 Uhr, Freitag, 4. um 10.00 Uhr und Sonntag, 6. September um 15.00 Uhr 
Junge Theaterwerkstatt am Zoo / Zoogesellschaftshaus
Foto: © Valerie Reid

Donnerstag, 03. September - Donnerstag, 15. Oktober: "Care Machines - Vulnerable Systems" im Atelierfrankfurt

(Petra)

Care-Arbeit bildet das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und bleibt dennoch häufig unsichtbar und strukturell unterbewertet. Zugleich verändern digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Bedingungen von Fürsorge grundlegend: Assistenzsysteme unterstützen Pflege, emotionale Interaktionen werden technisch simuliert. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Gruppenausstellung „Care Machines - Vulnerable Systems“ an. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die neue Perspektiven auf das Verhältnis von Care und Künstlicher Intelligenz eröffnen und Fragen nach Empathie, Fürsorge, Teilhabe und Verantwortung im digitalen Zeitalter aufwerfen. Die Ausstellungseröffnung bildet zugleich das Grand Opening des Take care!-Festivals.

Abbildung: ©Maja Smrekar, SPASM: autoportrait, produced by A/POLITICAL, 2024

Care Machines - mit Jordan Rita Seruya Awori, Maja Smrekar, Superflux, Venera Kazarova, ein Projekt des Frauenreferats Frankfurt  in Kooperation mit Take care! – Festival of Solidarity and Resistance, Vernissage: 19  Uhr, mit Performance von Verena Kazarova, Ort: Ausstellungsraum im Basement, UG des Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 3, Öffnungszeiten: dienstags - freitags: 11 -18 Uhr (nur nach Voranmeldung hier
 
 

VORSCHAU

Freitag, 04. September - Sonntag, 06. September: Frankfurt Art Experience - Frankfurt Gallery Weekend Saisonstart

(Petra)

Die Frankfurt Art Experience entwickelt seit 2019 den prosperierenden Galerienstandort Frankfurt am Main. Sie steht für unvergleichliche Kunsterlebnisse: Der Saisonstart der Frankfurter Galerien jeweils am ersten Septemberwochenende sowie das House of Galleries seit 2025, das internationale Galerienformat in exklusiver Hochhauslage. Entdeckt das vielfältige, anspruchsvoll kuratierte Programm zeitgenössischer Kunst jetzt zum Gallery Weekend Saisonstart: Rund 40 Galerien zeigen Einzel- und Gruppenausstellungen mit Schwerpunkten in der Malerei, Drucktechniken, Installation, Fotografie und Videokunst. Neben den Galerien tragen auch ausgewählte Offspaces und Kunstinstitutionen in diesem Jahr entscheidend zum Programm bei. Ob konzeptuelle Fotografie, raumgreifende Installationen, Graffiti oder digitale Kunst – hier stehen interdisziplinäre Ansätze und gesellschaftliche Fragen im Vordergrund. Vertreten sind Positionen von Künstlerinnen und Künstlern mit Hintergründen an der HfG Offenbach, Städelschule oder internationalen Kunsthochschulen. Besonders spannend sind wieder verschiedenste „Walks“, die ich Euch empfehle: Ihr könnt sie für Samstag und Sonntag buchen.

Grafik: ©Urban Media Project

Frankfurt Art Experience - Frankfurt Gallery Weekend Saisonstart, Ort: Frankfurter Galerien und Offspaces, Öffnungszeiten: Freitag ab 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr, Eintritt: frei, Art Walks: 8 - 12 Euro, ausführliches Programm und Buchung der Walks findet Ihr hier

Freitag 04. September: "Monobloc" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Monobloc (2021)
Regisseur Hauke Wendler nimmt einen einfachen weißen Plastikstuhl zum Ausgangspunkt einer überraschenden Reise rund um die Welt. Monobloc erzählt von Design, Massenproduktion, Nachhaltigkeit und der Frage, warum manche Dinge Millionen Menschen verbinden. Ein kluger, humorvoller Dokumentarfilm über unseren Alltag und darüber, wie Gestaltung unsere Welt prägt. Hier geht's zum Trailer von Monobloc. 

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Freitag, 04. September - Montag, 04. Januar 2027: "Calling Walter Benjamin" - Frankfurter Kunstsäule mit Pietro Finelli

(Petra)

Die Frankfurter KunstSäule hat ab heute eine spannende neue Hülle: der Mailänder Künstler Pietro Finelli untersucht mit seinen filmischen Collagen urbane Stadträume und setzt dabei private und öffentliche Interieurs in Beziehung zueinander. “Die Besonderheit dieses Ortes, an dem sich die Kunstsäule befindet – in einem kleinen städtischen Park, durchzogen von den Resten alter historischer Gräber –, bewirkt, dass sich mein Eingriff in der Mitte eines Weges verortet: Er richtet sich an die Lebenden, aber auch an jene, die nicht mehr da sind. Ein Ort ist niemals neutral; er ist das Ergebnis von Schichtungen über die Jahrhunderte hinweg. Die Kunstsäule ist als ein Kreuzungspunkt konzipiert, als ein Ort der Überschneidungen, der sich an die Lebenden und die Toten, an die Gegenwart und die historische Vergangenheit richtet, nicht ohne einen Funken Zukunft – jener Zukunft, die sich fortwährend in den Sekunden der Zeit/des Jetzt auflöst.”, erläutert er. Finelli wollte den Turm als einen Ort der Erinnerung gestalten, wie ihn der hebräische Begriff ZAKHOR (זכור†) treffend bezeichnet. Dieses Wort ist im Inneren der Kunstsäule verborgen, in ihrem eigenen intimsten Kern: Denn die Kunstsäule, die nun die Gewänder der Geschichte angelegt hat, wird zu einem emblematischen Ort, zu einem sich ausstrahlenden Kreuzungspunkt im verwundeten Raum der Stadt, aber ebenso im Raum der Zeit – wie ein Leuchtturm, der sein Licht sowohl auf das ruhige Meer als auch auf das stürmische richtet. Er signalisiert die Gefahr und markiert zugleich den Ort, macht ihn zum Emblem. Der Künstler glaubt, dass die Aufgabe der Kunst darin besteht, Energiezustände zu aktivieren, lebendige Masse im Anschein ihrer Ruhe hervorzubringen – etwas, das zu jenen spricht, die zu fragen oder zu befragen verstehen, wie das Orakel von Delphi. Sein Eingriff ist zugleich eine Hommage an Walter Benjamin, einen Autor, den er immer geliebt hat.

Abbildung: ©Pietro Finelli

Frankfurter KunstSäule: "Calling Walter Benjamin" von Pietro Finelli, Ecke Brückenstraße / Gutzkowstraße, Vernissage: ab 19 Uhr, mit einer Einführung von Florian Koch und Gespräch mit Pietro Finelli und Daniel Hartlaub, Öffnungszeiten: 24/7 (Ausstellung bis 04.01.2027), Eintritt: frei

Freitag, 04. September Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager

(Uwe)

Fifty/Fifty nennt sich die Party-Reihe für Best Ager in der Centralstation, bei der wechselnde DJs zum Tanzen in den Saal einladen: entspannt, locker und ganz unter gleichgesinnten Feierlustigen. Zur ersten Party der Wintersaison am Mischpult: DJ Michael Herd. Seine Gäste erwartet ein Mix aus Dance Classics der letzten (mindestens!) vier Jahrzehnte.

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn: 20:30 Uhr
Foto: Centralstation

Freitag, 04. September, bis Sonntag, 06. September: Riviera

(Andrea)

Was freue ich mich auf das Wochenende, it´s Riviera-Time! Das Festival für Pop- und Clubkultur lädt zu Konzerten und Lesungen ans Offenbacher Mainufer. Im HafenCampus, Musikterrassen Wiking (MTW) und Circle Cube im Rockywood, dort  treffen aufstrebende Newcomerinnen und Newcomer auf etablierte Szenegrößen aus Indie, Rap, Elektro, Post-Punk und Pop.
Mit Alli Neumann, „Chocolate Remix“, „Burnout Ostwest“ und „Das Beat“. Alli Neumann ist Musikerin, Schauspielerin und Aktivistin. Seit ihrem ersten Hit „Hohes Fieber“ ist sie integraler Bestandteil der deutschen Musikszene. Sie schreibt Texte über Selbstermächtigung und verbreitet Lust an Veränderung.Die Musikerin „Chocolate Remix“ ist bunt, queer und provokant. Sie begegnet alten Inhalten des Reggaetons mit Humor. „Audio very good! Street Punk! Pogo pogo pogo!“, so lautet das Motto der Band „Burnout Ostwest“. Der kanadische Musiker Alexander Cowan (DJ Kerby) und die deutsche Sängerin Eddie Rabenberger gründeten 2021 die Band „Das Beat“. In ihrem neuen Album „Frau Fatal“ trifft moderne Popmusik auf New Wave, EBM, Indie-Rock und Italo Disco. Außerdem dabei Dame Area: Das Duo aus Barcelona zählt aktuell zu den angesagtesten Live-Acts überhaupt und verbindet hypnotischen Minimal Synth mit archaischen Polyrhythmen, Faravaz ist eine iranische Sängerin und Songwriterin im Berliner Exil, Isolation Berlin, Paulinko und und und. Foto: Das Beat, Marina Monàco 
www.offenbach.de/riviera

Freitag, 04. September: OF/ Blaue Stunde

(Andrea)

Seit 2008 lädt das Wetterpark-Team regelmäßig zur „Blauen Stunde“ in den Wetterpark ein. Benannt nach der Zeit, wenn der Tag in die Nacht übergeht und das verbleibende Sonnenlicht den Himmel in ein intensives Blau taucht. Neben dem Naturschauspiel kann man picknicken oder sich bei der Gemaa Tempelsee versorgen. Soweit, so nett. Dabei habe ich das Highlight des Abends noch gar nicht verraten: Denn um 19 Uhr tritt unser Kinomatador Daniel Brettschneider auf die Bühne, begrüßt und wirft um 20.30/45  den Projektor an. Für den Abend hat er “Der Teufel trägt Prada 2” ausgewählt: Die Fortsetzung des Kultfilms taucht 20 Jahre nach dem ersten Teil erneut in die Welt der Mode ein. Andy Sachs (Anne Hathaway) kehrt als neue Feature-Redakteurin zum Modemagazin Runway zurück und trifft dort auf ihre einstige gefürchtete Chefin Miranda (Meryl Streep). Schlagfertige Dialoge, Glamour und jede Menge überraschende Wendungen sind garantiert. Der Eintritt ist frei, ab 19 Uhr. 

Wetterpark, Buchhügel, Offenbach

Das Bild stammt von einem meiner Lieblingsfotografen David Vasicek, pix123. 

Samstag, 05. September: Brückenwall - das letzte Mal!

(Petra)

Das Jahr der letzten Male!? Ich war vor nicht allzu langer Zeit auf dem letzten Designparcours in Höchst - jetzt heißt es Abschiednehmen von einem anderen vertrauten Format: Die Brückenstraße galt vor einigen Jahren als “hip” und das “Frankfurter Berlin Mitte”, oder so. Der Hype ist meinem Eindruck nach vorbei, doch ein paar sehr schöne Geschäfte - unter anderem das goyagoya mit Kleidung der Frankfurter Designerin Elena Zenaro oder die Apfelweinhanldung JB - lohnen weiterhin auf jeden Fall einen Shopping-Trip “Dribbdebach”. Nur noch heute gibt es das Straßenfest, das mit “Open doors”, Mode und Design, Live-Musik, Essen und Trinken. Genießt es noch einmal!

Brückenwall - Straßenfest, Ort: Brückenstraße - Wallstraße (Sachsenhausen), Uhrzeit: 11 - 23 Uhr, Eintritt: frei 

Samstag, 05. September: Ghost School (Film)

(Uwe)

Als Rabia erfährt, dass die einzige Schule ihres Dorfes geschlossen wird, beginnt sie nach den Gründen zu suchen. Während die Jungs künftig eine Schule im Nachbardorf besuchen können, bleibt den Mädchen diese Möglichkeit verwehrt. Auf der Suche nach Antworten durchquert Rabia das Dorf und befragt die Erwachsenen. Doch statt Klarheit trifft sie auf Schweigen, Ausflüchte und ein Gerücht: Die Schule sei verflucht und der Lehrer von einem Dschinn besessen. Je hartnäckiger sie nachfragt, desto stärker beginnt sie an den Geschichten zu zweifeln, die die Schließung der Schule erklären sollen. Ist an dem Gerücht über die verfluchte Schule etwas dran oder verschleiert es eine ganz andere Wahrheit?

Inspiriert von Abbas Kiarostamis „Wo ist das Haus meines Freundes?“ wird die beharrliche Suche einer jungen Protagonistin zum Ausgangspunkt einer Erkundung gesellschaftlicher Verhältnisse. Aus einer scheinbar einfachen Frage entwickelt sich eine Reise durch ein Labyrinth aus Aberglauben, Autorität und Korruption. Die Perspektive eines Kindes wird dabei zum präzisen Instrument, um die Widersprüche der Gemeinschaft sichtbar zu machen. Basierend auf dem realen Phänomen der „Geisterschulen“ in Pakistan verbindet der Film sozialrealistische Beobachtung mit magisch-realistischen Momenten.

Frankfurt – Mal Sehn Kino, 17.30 Uhr mit Regisseurin Seemab Guln
Foto: Verleih

Samstag, 05. September: Of/ Riviera Konferenz

(Andrea)

Das Riviera Festival steht für zeitgenössische Pop- und Clubkultur, die Riviera Konferenz für Austausch und Vernetzung der Musik- und Veranstaltungsbranche. Mit dem diskursstarken Programm setzt die Konferenz Impulse zu aktuellen Themen und stärkt die regionale Musik- und Kreativszene. Eingeladen sind Musiker*innen, Bands, Produzent*innen, Veranstalter*innen, Kreative sowie alle, die Popkultur mitgestalten oder künftig Teil davon werden möchten.
Mit den „POP IN HESSEN DAYS“ entsteht 2026 eine neue Plattform für Popkultur in Hessen. Im Rahmen von Riviera lädt „POP IN HESSEN“ von 11:00 bis 15:45 Uhr zum Community-Tag. Unter dem Motto „Wie gelingt der Einstieg in die Musikbranche – und welche Strukturen brauchen junge Künstler*innen wirklich?“ gibt es Workshops, Gespräche und Networking. Diskutiert wird über Karrierewege, Sichtbarkeit, Community, Zugänge zur Musikbranche und die Zukunft der Popkultur. Dabei stehen vor allem der persönliche Austausch und das gegenseitige Lernen im Mittelpunkt. Zu Gast ist Tobias Bamborschke, Sänger und Texter der Band Isolation Berlin. Es moderiert Francesca Herget von Music Women* Hessen. Um 13 Uhr gibt es eine Pizza-Pause mit gratis Pizza von Rimini. 
Ein moderiertes Diskussionsformat in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse bringt von 16 bis 17:30 Uhr Perspektiven aus Musik, Literatur und Kulturinstitutionen zusammen. futurebae (Popmusikerin), Patrick Mushatsi-Kareba (Geschäftsleiter Vermarktung & Vertrieb FC St. Pauli, ehem. CEO Sony Music GSA), Sonja Eismann (Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Mitgründerin Missy Magazine) und Tamara Güçlü (Musikjournalistin, Moderatorin und Musikerin) tauschen sich zu Zugang, Macht und Geld im Kulturbetrieb aus. Das Panel ist Teil von „Frankfurt Calling – Perspectives on Culture and Politics“, dem Diskursformat der Frankfurter Buchmesse für Gespräche an der Schnittstelle von Literatur, Gesellschaft und Politik. Es moderiert John Steinmark, Programmmanager der Frankfurter Buchmesse.
Außerdem liest Sonja Eismann aus ihrem Buch „Candy Girls. Sexismus in der Musikindustrie“ (18 Uhr)

Die Teilnahme am Community Day und am Panel ist kostenfrei. Es ist keine Anmeldung nötig. Tickets für die Lesung kosten 6 Euro, ermäßigt 5 Euro und sind über www.riviera-offenbach.de/tickets sowie an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich. Foto: Vlada Shcholkina

Circle Cube, Hafenallee 61, Offenbach

Samstag, 05. September: Of/ Adele Project -abgesagt-

(Andrea) 

Es hätte ein schöner Abend werden können. Leider wurde das Konzert jetzt abgesagt. Mit ADELE PROJECT – „HELLO MÜNCHEN“ präsentiert Europas beste Adele Tribute Band eine außergewöhnliche Hommage an eine der größten Künstlerinnen unserer Zeit: Adele. Diese exklusive Produktion wurde inspiriert von der spektakulären Konzertreihe, die Adele 2024 auf dem Oktoberfestgelände München spielte – eine über Wochen laufende, dauerhaft ausverkaufte Show, die Musikgeschichte schrieb und München zum internationalen Zentrum ihrer Live-Performances machte. ADELE PROJECT – „HELLO MÜNCHEN“ greift die besondere Atmosphäre dieser legendären Konzertreihe auf und überträgt sie in eine eigene, hochklassige Tribute-Produktion – emotional, elegant und mit großer musikalischer Qualität.
Im Zentrum steht die herausragende Sängerin Jolanda Knecht, deren Stimme, Ausdruckskraft und Bühnenpräsenz das Publikum vom ersten Ton an berühren. Für diese Show hat sie eine internationale Spitzen-Crew zusammengestellt, die musikalisch und visuell höchste Maßstäbe setzt und die größten Songs von Adele – darunter „Hello“, „Skyfall“, „Someone Like You“, „Rolling in the Deep“ und viele weitere Welthits präsentiert. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr 

Capitol, Goethestraße 1-5, Offenbach

Sonntag, 6. September: Erstes Arkadenkonzert – „Freundliche Stille“

(Martin)

Musik vom irdischen Frieden und himmlischer Ruh aus unterschiedlichen Epochen

Das wird ein fantastisches Konzert! 

Am Sonntag interpretieren der international bekannte Countertenor Franz Vitzthum und Markus Flaig am Akkordeon Musik unterschiedlichster Epochen. Der Bogen spannt sich von kunstvollen Motetten der Renaissance über Werke von Purcell, Schubert und Brahms bis zu Francis Poulenc.

Der in Frankfurt und Umgebung als Sänger bekannte Markus Flaig spielt seit vielen Jahren auch Akkordeon und ist von den Möglichkeiten dieses Instruments begeistert. "Es kann wie ein Melodieinstrument Linien beseelen und diese gleichzeitig begleiten. Es kann laut, aber vor allem auch sehr schön leise und eröffnet für die Begleitung barocker Sololiteratur ganz neue Möglichkeiten", so erläutert Flaig seine Begeisterung.

Franz Vitzthum und Markus Flaig kennen und schätzen sich seit vielen Jahren als Sängerkollegen, besonders verbindet sie ihre Liebe zur Sprache. Ihre jahrelange Erfahrung mit sogenannter Alter Musik und ihre Experimentierfreude führen nun zu einer ganz neuen Klangkombination. Vitzthums hellwarmer Countertenor verbindet sich mit den tiefgründigen Klängen des Akkordeons und so entsteht flexible barocke Klangrede im besten Sinne.

Der Eintritt ist frei!

Sonntag, 6. September um 17.00 Uhr: 1. Arkadenkonzert – „Freundliche Stille“
Kirche St. Leonhard, Am Leonhardstor 25
Foto: © Uwe Dettmar

Montag, 07. September: Tjark

(Uwe)

Für sein Album hat sich TJARK bewusst zurückgezogen: weg vom Trubel der Großstadt, zurück in die Ruhe seines Heimatdorfes in Brandenburg. Drei Monate konzentrierte er sich fast vollständig auf sich selbst und seine Musik – eine Phase, in der er seinen Stil und seine Themen neu definieren konnte. Das Ergebnis ist „auch wenn’s uns morgen nicht mehr gibt“: Sanfter Folk-Akustik und einer mitreißenden Live-Dynamik ein.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19 Uhr
Foto: Zoom, Facebook

Dienstag, 08. September: Jazz & Poetry: BIRD. Die Charlie Parker-Legende

(Uwe)

Der Abend gibt ein faszinierendes Bild der Jazz-Szene im New York der 40er und 50er Jahre und des genialen Saxophonisten Charlie „BIRD“ Parker, Pionier des Bebop. Sein Leben bestand aus Musik, Sex und Drogen. Es endete tragisch und viel zu früh. Aus Erinnerungen von Personen, die ihn gut kannten (Label Manager, Clubbesitzer, Frauen, Musiker, Nachbarn, Freunde), ist eine „Rekonstruktion“ seines außergewöhnlichen Lebens entstanden.

Das Jazz & Poetry-Programm „BIRD“ schildert seine Entwicklung, seine Musik und Verrücktheiten in kurzen packenden Texten, gelesen von Daniella Baumeister (Redakteurin hr2 Kultur). Im Wechsel mit den Texten spielt das „Jan Prax-Quartett“ Bebop-Titel von Charlie Parker und seinen Zeitgenossen in zeitgemäßen Arrangements

Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr
Foto von Daniella Baumeister: Nicole Kohlhepp

Donnerstag, 10. September: JEWS UNDERCOVER in Mainz

(Daniela)

Eine szenisch-musikalische Lesung von Stéphane Bittoun

Die Gelegenheit für alle, die den fulminanten Abend in Frankfurt verpasst haben - JEWS UNDERCOVER geht auf Tour und ist auch noch mal im Rhein-Main-Gebiet zu Gast…

„Bittoun wechselt die Kostüme, imitiert Barbara Streisand in ‚Yentl’, kommentiert mit Selbstironie Kindheitsfotos und wird als Adam Stein zum Hund. Das ist manchmal lustig, manchmal traurig, aber immer anrührend.“ FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Unter falscher Identität gelingt einem arabischen Juden 1965 ein Spionage-Coup in höchsten Regierungskreisen Syriens. 1895 verkleidet sich eine junge Frau als Mann, um den Talmud zu studieren. Und 1945 überlebt Berlins berühmtester Clown das KZ nur, indem er als Hund im Zwinger lebend den Lagerkommandanten belustigt. 

Regisseur & Schauspieler Stéphane Bittoun liest, spielt, lebt diese und viele weitere, teils wahren Geschichten und verwebt sie zu einem Abend über das oft gefährliche, zuweilen lustvolle Spiel mit Identität. Ob aus Anpassung, in geheimer Mission oder um Verfolgung zu entgehen: Undercover ist ein Überlebensprinzip.

Musikalisch begleitet von Peter Bongard, und filmisch unterstützt von Burt Lancaster, Rabbiner Apel uva. lüftet Bittoun auch das klandestine Doppelleben der Straßenkatzen Tel Avivs.

Tour 2026/27: Düsseldorf, Mainz, Speyer, Worms, Stuttgart, Wien, Baden, ua.
Alle Tour-Termine, Fotos, Filmtrailer etc. unter: www.jews-undercover.de 
Tickets: https://mainzer-kammerspiele.de/events/jews-undercover/

Freitag, 11. September: Junkyard Drive

(Andrea)

Seit ihrer Gründung 2014 hat Junkyard Drive die Rockszene mit intensiver Energie und unmissverständlicher Leidenschaft geprägt. Nachdem sie sich mit den Alben „Black Coffee“ und „Electric Love“ einen Namen gemacht hatten, bewiesen sie ihre Fähigkeit, sich weiterzuentwickeln und Musik zu schaffen, die berührt. „Look At Me Now“, ihr neuestes Album, ist nicht nur eine musikalische Wiedergeburt für Junkyard Drive, sondern auch eine zutiefst persönliche Reise. Das Album nimmt die Zuhörer mit in die Kämpfe und Triumphe der Bandmitglieder. Die Songs reflektieren Themen wie Geschlechtsidentität, Sucht und psychische Gesundheit – Themen, die die Band im Kern bewegen. Mit dieser Offenheit erzählt Junkyard Drive Geschichten, die gleichermaßen herausfordern und bereichern und unterstreichen ihr Engagement für Musik, die etwas bewirkt. Junkyard Drive begeistert ihre Fans weiterhin mit ehrlichen Geschichten und kraftvollen Melodien und bleibt dabei ihren Wurzeln treu, während sie neue musikalische Gefilde erkunden. Mit Kristoffer Kristensen und Ollie Hartmann an den Gitarren verspricht Junkyard Drive mit ihrem neuesten Sound neue musikalische Höhen zu erreichen und die Grenzen des modernen Rocks weiter zu definieren. Sie haben ihren Status als eine der besten dänischen Rockbands (unter 40) verteidigt und freuen sich auf neue Abenteuer auf der Rockbühne.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Samstag, 12. September: BLOW MUSIC FESTIVAL VOL. 4

(Uwe)

BLOW geht im Herbst in die 4. Runde! Denn vielversprechende aufstrebende Artists brauchen eine Bühne und diese bekommen Sie auf drei Floors im ZOOM. 

Die Liste spannender, junger Acts, die mit ihrer Musik etwas mitzuteilen haben, ist aber noch lange nicht zu Ende. Daher erhalten eine Reihe weiterer lokaler, nationaler und internationaler Live-Acts und DJs im September die Gelegenheit, ein lebendiges Medley der angesagtesten und gleichzeitig unterschiedlichsten Tendenzen der aktuellen Musikszene zu präsentieren. 

Mein persönlicher Favorit ist TAXISTUDIO, eine FrankfurterFormation (Auf der Bühne treffen treibende Beats, ehrliche Texte und urbane Atmosphäre aufeinander – ein Mix, der das Publikum gleichermaßen zum Feiern und Nachdenken einlädt). 

Musikalische Grenzen setzen wir auch dieses Mal bewusst nicht, denn genauso wenig tun dies die Musiker*innen selbst – im Gegenteil, was sie produzieren ist: abwechslungsreich, innovativ, offen und verbindend: AGATHA IS DEAD! Post-Punk-Experiment - Ihre gemeinsame Liebe zu Joy Division, The Cure, Molchat Doma und Fontaines D.C. legte den Grundstein für ihren düster-dringlichen Sound. - ANDA MORTS Wie Anda auf dem Album alte Punk-Formeln mit pochendem Herzen und geboten zorniger Haltung ins Hier und Jetzt katapultiert, wie er mit maximaler Dringlichkeit die Wirklichkeit umreißt, das hat eine derart furios mitreißende Art, dass man sofort mehr davon haben will. - AUFMISCHEN – BBYBANDO – BILK - DAS HUHN - DER MENSCHLICHE MOTTEK DIE P - DJ MISS CONTROL (GG VYBE) – EV – HONDENFOKKER – ILDIKÓ – JUNI – KETACAT - LUCIA & THE BEST BOYS MOTTEN MUTT - NOT EVEN NOTICED – OSTSEETRAUM - S1RENA – TAXISTUDIO - THE PHOBES - TR/ST - UNTITLED (HALO) – VASIL - X-GF

Zoom, F., Carl-Benz-Str. / 15 Uhr
Bild: Zoom

Sonntag 13. September: 34. Bahnhofsviertel Classics: „Welcome FlieKü!“

(Daniela)

Das „fliegende künstler:innenzimmer“, ein mobiles Atelier für Kunst, Austausch und Begegnung, landet für die kommenden fünf Jahre im Frankfurter Bahnhofsviertel und öffnet am 11. September von 14-19 Uhr seine Türen.

Feiern Sie mit uns und der Crespo Foundation am 13. September das Eröffnungswochenende des „FlieKü“ mit unserem diesjährigen Open Air-Konzert. Die Frankfurter Crespo Foundation setzt sich dafür ein, dass Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten und die Gesellschaft aktiv mit prägen können. Mit ihren Programmen und Förderungen schafft sie Zugänge und Möglichkeitsräume, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können.

Ihre musikalische Reise beginnt in Osteuropa mit Volksliedern aus Ungarn und Rumänien. Weiter geht es in den Südwesten Europas zum französischen Jazz Manouche. Die Tour endet - wie kann es bei unseren Open Air-Konzerten anders sein - mit Rhythmen aus Lateinamerika. Bach, Brahms und Paganini reisen mit.

Zu den Musikern: Das größte Instrument, den Kontrabass, übernimmt Ioan Cristian Braica. Mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, begann Cristians Karriere im Orchester der Rumänischen Oper. Heute ist er Vorspieler im hr-Sinfonieorchester. Der kolumbianische Gitarrist Carlos Vivas hat seine Premiere bei den Bahnhofsviertel Classics. Ein Stipendium brachte den jungen Musiker nach Deutschland und schließlich an die HfMDK in Frankfurt. Er ist jetzt Professor in Heidelberg und gefragter Solist. Am Akkordeon erwartet Sie Vassily Dück. Seine Kunst führte ihn von der Philharmonie Altai über das Staatliche Orchester Sibirien zu Auftritten in der Alten Oper Frankfurt, am Gasteig München oder im Nationaltheater Mannheim. Laurent Weibel spielt die Geige.

Sonntag, 13. September, 15 Uhr
François-Mitterrand-Platz, 60329 Frankfurt am Main
Der Eintritt ist frei. Wir spielen bei jedem Wetter. Ihnen stehen Sitzbänke zur Verfügung, so lange der Vorrat reicht. Falls Sie aus besonderen Gründen einen Sitzplatz benötigen, teilen Sie uns das hier mit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Getränke gibt es ab 14:30 Uhr.
Auf unserer Website finden Sie alle Details zum Konzert. Weitere Details zum FlieKü finden Sie hier.

Sonntag, 13. bis Mittwoch, 16. September: Wanderkino: Laster der Nacht

(Uwe)

Seit mehr als 25 Jahren fährt Tobias Rank mit dem knallroten Magirus Deutz durch die Lande, um Cineasten ein Alternativprogramm zum Hollywood-Hochglanz-Kino zu präsentieren. Slapstick-Komödien, Monumentalfilme oder auch Streifen aus der Independent- und Avantgarde-Szene der Stummfilm-Ära begleitet er live musikalisch am Klavier gemeinsam mit Waltraut Elvers (Bratsche). 

  • 13.09: Kurzfilmprogramm mit „Diese fürchterlichen Hüte (USA, 1896 -1909) & „Drei Zeitalter“ von und mit Buster Keaton (USA, 1923). Im Carree, bei Regen findet die Veranstaltung in der Centralstation statt.
  • 14.09: Kurzfilmprogramm mit „Walter, der Detektiv“ (GB, 1926), Drei Filme mit den Kleinen Strolchen (USA 1924 – 1928), „Tagträume“ von und mit  Buster Keaton (USA, 1922). Hof der Bessunger Knabenschule, bei Regen findet die Veranstaltung in der Bessunger Knabenschule statt.
  • 15.09: Kurzfilmprogramm mit „Fliegende Elefanten“ mit Stan Laurel & Oliver Hardy (USA, 1927), „Ein Uhr nachts“ von Charlie Chaplin (USA, 1916), „Cops - Buster und die Polizei“ von Buster Keaton (USA,1922). Johannesplatz, bei Regen findet die Veranstaltung in der Johanneskirche statt.
  • 16.09: Kurzfilmprogramm mit „Der Mann mit der Kamera“ (UdSSR, 1929). Im Carree, bei Regen findet die Veranstaltung in der Centralstation statt.

Wechselnde Orte (siehe einzelne Tage) - Eintritt frei! Einlass: 20.00 Uhr
Foto: Centralstation

Montag, 14. September: Romanhaus/Literaturfabrik: Meine Playlist

(Uwe)

Ein super Format!  Musik in der Luft: Was, wie, wen hören Autorinnen und Autoren? Wieder laden Romanfabrik und Literaturhaus zwei Autor*innen ein, ihre Playlist mitzubringen. Dieses Mal ins Literaturhaus. Gemeinsam wird Musik gehört, über Musik gesprochen, über Bücher, über laute und leise Lektüren. Es gibt Ratespiele und der ganze Saal beteiligt sich.

Zu Gast ist zum einen die Autorin Paula Fürstenberg, die bereits zwei Romane vorgelegt und nun mit Niewiedervereinigung. 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit (KiWi) einen wütenden Aufruf geschrieben hat.  Es bräuchte, sagt sie, eine gemeinsame Sprache, die der deutschen Vielfalt gerecht wird. Außerdem dabei ist der Ökonom und Essayist Daniel Stähr

Literaturhaus, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt
Foto von Paula Fürstenberg: Sophie Kirchner

Donnerstag, 17. – Samstag, 19. September: wir / us

(Martin)

Wen Hui & Living Dance Studio

2022 zog die Choreografin Wen Hui mit 62 Jahren von Peking nach Frankfurt am Main. Viele staunten. Denn die Jahre über sechzig werden allgemein als Endphase des Lebens bezeichnet. Wen Hui wagte jedoch einen radikalen Neuanfang – inspiriert von der chinesischen Vorstellung, dass mit dem sechzigsten Lebensjahr ein neuer Lebenszyklus beginnt. 

In „wir/us“ lädt die Choreografin sieben Frankfurterinnen über 60 ein, mit ihr die Bühne zu teilen und diese besondere Lebensphase zu erkunden. Alle bringen sehr individuelle Lebensgeschichten und Erfahrungen gesellschaftlicher Veränderungen ein, die sich in ihre Körper eingeschrieben haben. Während älter werdende Körper von Frauen im Alltag häufig unsichtbar gemacht werden, entdecken Wen Hui und ihre Mitstreiterinnen sie als kostbare Wissensspeicher, als Quelle der Komplizenschaft, der Widerständigkeit und des Aufbruchs. Und verwandeln die Bühne in einen Ort des Spielens, des Albernseins und des Feierns.

Donnerstag, 17. und Freitag, 18. um jeweils 20.00 Uhr, Samstag, 19. September um 17.00 Uhr
Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Jörg Baumann

Freitag, 18. und Freitag, 25. September: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

(Martin)

In der letzten Spielzeit war die Inszenierung von ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘ immer ausverkauft. 
Das wundert nicht, denn hier stimmt alles: geniales Bühnenbild, klassische und moderne Theaterformen gehen kongenial miteinander auf, Schauspieler:innen, denen man an den Lippen hängt und eine Regie, die sich was traut. 

Nach der Premiere sendete der HR2 in der Frühkritik: 
»Christian Weise gelingt mit seiner Inszenierung ein regelrechter Coup: Er führt mit dem wunderbaren Ensemble einen Live-Film auf - wir sehen auf der Leinwand, was sich dahinter ereignet. Richtig unterhaltsam ist es, wenn Schauspieler immer wieder auf die Vorderbühne kommen. Drei Stunden gehen wie im Flug vorbei, Dank der kongenialen Inszenierung, den visuellen Effekten, den lustigen Kostümen, aber auch wegen der Musik. Dieses Stück und seine einzelnen Mimen sind ein absoluter Hingucker.« 

Stimmt!
Chicago in der Wirtschaftskrise: Der Gemüsehandel stockt, die Händler verzweifeln. Die führenden Blumenkohlhändler wollen den Handel wieder ankurbeln, aber den Gangster Arturo Ui wollen sie nicht mitmischen lassen. Stattdessen spinnen sie ihre eigene Intrige und überreden einen angesehenen Stadtpolitiker zur Korruption. Doch Ui weiß die Schwächen der anderen gegeneinander auszuspielen und seine politische und geschäftliche Karriere nimmt schnell Fahrt auf. Er begreift, dass Gewalt allein für seine Machtexpansion nicht ausreicht – auch die Manipulation der Öffentlichkeit gehört dazu. In seinem Größenwahn macht er weder vor alten Weggefährten noch an den Stadtgrenzen Chicagos Halt.

Bertolt Brecht schrieb 1941 im Exil diese Parabel auf die Karriere Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten. Die Verortung der bissigen Satire im amerikanischen Gangstermilieu war laut Brecht sein »Versuch, der kapitalistischen Welt den Aufstieg Hitlers dadurch zu erklären, dass er in ein ihr vertrautes Milieu versetzt wurde«. Damit stellen sich die Ereignisse nicht als schicksalhaftes Verhängnis dar, sondern als die Konsequenz der herrschenden Verhältnisse unter der Mitwirkung Vieler. Faschismus ist kein historischer Einzelfall, sondern die auch heute immer noch mögliche Fortsetzung der Geschäfte mit anderen Mitteln.

Also: ein Stück und eine Inszenierung von brennender Aktualiltät! 
Freitag, 18. und Freitag, 25. September um jeweils 19.30 Uhr:  Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui von Bertolt Brecht, Schauspiel Frankfurt

Foto: © Thomas Aurin

Samstag, 19. September: Ours Season Closing

(Andrea)

Hach, das war so schön, neulich am Blauen Wasser. So schön, dass wir heute wieder hinwollen, zumal ATA Teil des Line-Ups ist. Ich habe ihn jetzt schon dreimal live erlebt, das erste Mal im Robert Johnson war zum Verneigen, ein derart inspiriertes und schönes Set, mal schauen. Die anderen Namen sagen mir mal wieder nichts, aber solange die Sonne scheint und das tut sie hoffentlich lang, warm und ausgiebig, jetzt, da die Tage schon merklich kürzer werden, wird das super. Ich liebe den Ort, der ja auch fast ein bisschen in Offenbach ist ;-). OURS Season Closing mit Ata, Mano le Tough, Marie Montexier und Red Axes

Blaues Wasser, Franziusstraße 35

Samstag, 19. & Sonntag, 20. September: Holzfällen

(Martin)

Nicholas Ofczarek ist in Frankfurt!

„Erst der Skandal, dann das Vergnügen: Als sein Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ 1984 erschien, löste Thomas Bernhard einen Eklat aus. Heute ist Nicholas Ofczareks szenische Lesung mit Musikbegleitung ein großer Genuss.“ (FAZ)

„Nörgeln de luxe: Ein Star-Schauspieler wird hier „sehr gallig“ (Hamburger Abendblatt)

Thomas Bernhards Roman stellt einen Erzähler ins Zentrum, der aus der Distanz seines Ohrensessels eine „künstlerische Abendgesellschaft“ in der Wiener Gentzgasse beobachtet und diese mit bösartiger Genauigkeit seziert. Die versammelte Menge wartet auf die angekündigte Ankunft eines Burgschauspielers; zudem sind die meisten Personen dieser Gesellschaft miteinander verbunden, weil ihre durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Freundin Joana am Nachmittag desselben Tages in der Ortschaft Kilb zu Grabe getragen wurde. Thomas Bernhards berühmte Prosa wird rezitativisch zum Leben erweckt, während die Musiker:innen von Franui u. a. mit einer Spezialität zu hören sein werden, die sie bekannt gemacht hat: dem Zelebrieren von Trauermärschen und Trauermusik.

Das Hamburger Abendblatt schreibt: „Ein Text wie ein von Herzen kommender Kniekehlen-Tritt, vom österreichischen Nationalnörgler Thomas Bernhard, mit dem Untertitel „Eine Erregung“? Kann ja nur gut sein. Kann nur genau das Richtige sein für den Präzisions-Schauspieler Nicholas Ofczarek. Der ist seit gut 31 Jahren fest im Ensemble des Wiener Burgtheaters, eine Theater-Bank in dieser Welt. Eines dieser Bühnen-Ereignisse dort. Spielt der da wen, kann man lieber nicht einen Moment wegsehen, da darf man nicht weghören.“

Nicholas Ofczarek und Musicbanda Franui in einem Gastspiel des Burgtheaters Wien - nicht verpassen! 

Samstag, 19. Um 19.30 Uhr und Sonntag, 20 September um 18.00 Uhr
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Tommy Hetzel

Sonntag, 20. September: LudoWic

(Uwe)

Matheus Lodewijk (1973), bekannt als LudoWic, ist ein niederländischer Musiker, Komponist und multidisziplinärer Künstler, dessen Arbeit sich zwischen experimenteller Elektronik, vergessenen Instrumenten und räumlichem Klang bewegt. Seine internationale Bekanntheit wuchs mit der Veröffentlichung von SUPER8 MEMORY im Jahr 2024 erheblich, einem Album, das sich um das Trautonium dreht – eines der frühesten elektronischen Instrumente überhaupt, das 1929 entwickelt wurde. Anstatt das Instrument als historisches Artefakt zu behandeln, näherte sich LudoWic ihm als etwas Lebendigem und emotional Unmittelbarem. Das Album machte den Klang des Trautoniums einem neuen internationalen Publikum bekannt und wurde von Künstlern wie Pete Townshend, Ólafur Arnalds, Joep Beving, Patrick Watson und SYML gelobt.

Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Timo Reisiger

Sonntag, 20. September: Polly Rakete - Kinderkonzert

(Uwe)

Polly Rakete bringt frischen Wind in die Kindermusikszene und sorgt mit mitreißenden Songs für jede Menge Spaß bei kleinen und großen Zuhörer*innen. Als zweifache Mutter kennt Polly Rakete die Lebenswelt von Kindern genau und verwandelt ihre Ideen und Erlebnisse in eingängige Melodien und fröhliche Texte. Bei ihren energiegeladenen Liveauftritten wird sie von Öğünç Kardelen begleitet, der mit Gitarre, Bassdrum, Ukulele und Kazoo für abwechslungsreiche Klangfarben sorgt. 

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 15 Uhr
Foto: Fabiola Christian

Dienstag, 22. September: The Joy of Ageing

(Martin)

Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.

Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. 

Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. 

Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet?

Um 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Dorothea Tuch

Dienstag 22. - Sonntag 04. Oktober: Kronberg Festival 2026: „Courage!"

Kronberg Festival 2026: „Courage!"

Vom 22. September bis 4. Oktober verwandelt sich das Casals Forum in Kronberg wieder in eine Bühne für große Musik – knapp zwei Wochen, rund 30 Konzerte und ein vielfältiges Rahmenprogramm, alles unter dem Motto „Courage!". Weltbekannte Künstlerinnen und Künstler wie Gabriela Montero, Sheku Kanneh-Mason, Avi Avital und Fazıl Say treffen auf junge Talente und herausragende Ensembles (Youth Symphony Orchestra of Ukraine, Korean Chamber Orchestra u.v.m.) – und erzählen von Mut, Aufbruch und Zivilcourage. Das Festival ist zugleich eine Hommage an Pablo Casals, der dieses Jahr 150 Jahre alt geworden wäre und dem das Casals Forum seinen Namen verdankt.

Freut Euch auf zwei Wochen voller mitreißender Konzerte, die zeigen, wie viel Kraft in der Musik steckt.
Casals Forum, Kronberg
22. September – 4. Oktober 2026
Link zum Festival
(c) Priska Ketterer

Mittwoch 23. September: Boris von Heesen: Mann am Steuer. Wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert

(Daniela)

VCD Hessen und ADFC Hessen laden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2026 zu Vortrag und Diskussion mit Boris von Heesen ein. Der Buchautor und Ökonom Boris von Heesen belegt mit Fakten und schlüssigen Argumenten, wie patriarchale Strukturen unsere Mobilität prägen und die Verkehrswende blockieren. 

Zum Buch: Männer beherrschen die Straße. Mit überdimensionierten Karossen, aggressivem Verhalten oder unangemessener Lautstärke. Das ist durch die Verkehrsstatistik gut belegt, aber dennoch nur Symptom eines größeren Problems. Starre und einflussreiche Netzwerke in Politik, Behörden, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft, allesamt von Männern dominiert, verhindern den dringend notwendigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität für Deutschland. 

Männerexperte und Wirtschaftswissenschaftler Boris von Heesen hat unzählige, größtenteils öffentlich zugängliche Statistiken und Studien herangezogen, um seine Thesen zu stützen. Er bringt eine andere Perspektive als sonst üblich in die Verkehrswende-Diskussion ein und formuliert einen eindringlichen Appell für eine sinnvolle Verkehrspolitik, von der alle profitieren. 

Zum Autor: Boris von Heesen (*1969) ist Wirtschaftswissenschaftler mit ersten beruflichen Stationen bei der Diakonie in Bayern und der Drogenhilfe in Frankfurt am Main. Er ist Gründer eines der ersten deutschen Online-Marktforschungsinstitute. Heute arbeitet er als Männerberater und geschäftsführender Vorstand eines Jugendhilfeträgers. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich als Autor und Referent mit dem Thema kritische Männlichkeit und veröffentlichte bereits zwei erfolgreiche Bücher zum Thema.
Veranstalter*innen: VCD Hessen mit ADFC Hessen und dem Frauennetzwerk des ADFC Hessen in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main 
Offen für Interessierte aller Geschlechter! 
Ort: Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt am Main, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt (Haltestelle: Konstablerwache)
Termin: Mittwoch, 23. September, ab 19:30 Uhr
Eintritt frei!

Mittwoch, 23. September: Sofagespräche

(Uwe)

Isabella Caldart & Son Lewandowski Der Roman Die Routinen (Klett-Cotta) seziert die Welt des Leistungsturnens, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen Die Routinen zu einer atemlosen Leseerfahrung.

Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr
Foto: Maximilian Gödecke

Freitag, 25. September bis 7. November: Aslı Özdemir

(Andrea)

Wunderbar, gerade Aslı Özdemir gegoogelt, ein Interview mit ihr bei der TAZ gefunden und dann dort auf “links lesen, rechts bekämpfen” gestoßen (https://taz.de/taz-zahl-ich/all-you-can-read/!v=5a0a7393-613c-4795-bca0-328acf81d798/ ). Also erstmal gespendet, klar, weil jeder Euro gegen die AfD zählt! 
Aslı Özdemir, geboren 1993 in Erbach im Odenwald, lebt und arbeitet als freischaffende Fotografin und Künstlerin in Offenbach am Main. 2024 hat sie ihr Studium an der HfG Offenbach abgeschlossen. Für ihre Einzelausstellung im F9 versammelt sie Arbeiten, die zwischen 2020 und 2026 entstanden sind. Mit »Kein neutraler Boden« entsteht ein vielschichtiger Erinnerungsraum, in dem Aslı Özdemir private, institutionelle und intergenerationale Erfahrungen miteinander in Beziehung setzt. Fotografien, Film und Objekte überlagern sich und verbinden unterschiedliche Orte, Zeiten und Beziehungen. Ausgangspunkt sind Fragmente der eigenen Biografie und des familiären Archivs – Erinnerungen, Gesten, Oberflächen und Alltagsgegenstände – treffen in immer neuen Konstellationen aufeinander. Die wiederkehrende Motive und Materialien verweisen innerhalb der Arbeiten aufeinander und treten miteinander in Beziehung. Körper, Berührungen und die in diesen liegende Verletzlichkeit verbinden die Bildwelten, die in der Ausstellung zusammenkommen und schreiben sich auch in den Ausstellungsraum und seine institutionelle Struktur ein. »Kein neutraler Boden« macht damit sichtbar, dass auch dieser Raum nicht neutral ist. 

Ausstellungsraum F9, Fahrgasse 9
 

Donnerstag, 24. September: Lambert: I AM NOT LAMBERT

(Uwe)

Neoklassik. Lambert ist zurück. Vielleicht war er auch nie weg. Möglicherweise aber auch nie da. Es ist müßig, nachzufragen. Schließlich müsste man ihn erst einmal aufspüren, um das herauszufinden. Und man könnte nie sicher sein, ob es wirklich er ist, der hinter der sardischen Stiermaske steckt. So oder so: Lambert ist zurück. Er veröffentlicht ein neues Album. Er hat es I AM NOT LAMBERT genannt. Das Album ist ein weiterer Beweis für die kreative Vielseitigkeit des seit mehr als einer Dekade vielgepriesenen, vermutlich in Berlin lebenden Pianisten, Komponisten und Produzenten. Und doch ist es ganz anders, denn es ist sein erstes Album mit Gesangsparts. Es beginnt damit, dass er inmitten der ruhigen Klänge des Eröffnungsstückes Spirit mit Vocoder-Stimme singt. Auch die australische Musikerin Kat Frankie ist darauf zu hören, ebenso Dekker und Tob Goodwin.

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Andreas Hornoff

Samstag 26. September: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen.

(Daniela)

Melli schreibt: 
"Fans and Friends von Melli redet mit! 
Der Sommer geht und meine liebste Jahreszeit weht Euch die Herbstausgabe direkt vor die Nase.

Meine Gäste sind:

Derya Yüksel - eine Multitalent. Sie malt, und veranstaltet die Reihe „Paint & Sip“ an schicken Orten in Frankfurt. Dort bringt sie Menschen beim Aperol Spritz das Malen beibringt. Sie ist unglaublich kreativ und auch noch sportlich.  Auf ihrer Sommer-Fahrradtour hat sie alles in einem wundervollen Scrapbook festgehalten. Das bringt sie uns hoffentlich mit.

Kabuki aka Jan Hennig, ist elektronischer Soundkreateur, Pionier der Frankfurter Drum&Bass Szene, dessen sphärische Klanginstallationen ich gerade beim Jazz Montez live erlebt habe. Dieses Jahr hat er die Ausstellung ,Mishpocha‘ -kuratiert von Beastie Boy Mike D.- im Jüdischen Museum soundmäßig verfeinert. Was das genau ist, was er tut, wird er uns dann live erklären und präsentieren.

Krishna Meindl ist Schlagzeuger, Inhaber des Frankfurter Musikbüros, wo er als Musikproduzent und Veranstalter von kleinen feinen Musikevents, ob Jazz, Pop oder Folk, tätig ist. Zudem hat er viele Jahre mit meiner (M)ein-Mann-Band gerockt und sorgt bei dieser Show dafür, dass auch das passende Technik-Equipment am Start ist.

Und mein very special Guest: Martin Grieben!Besser bekannt als (M)ein-Mann-Band! Endlich nach 10 Jahren kann er darüber sprechen, was er sonst noch macht. Und das ist nicht wenig. Vor allem stellt er uns seinen momentanes Herzensprojekt vor. Das Musikalische, meine ich. 

Frau von Spangenberg kommt sicherlich auch, sollte sie sich nicht entschieden haben für ewig auf Sylt zu bleiben.

Holt Euch Karten, denn das wird ganz wunderbar. MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen.
live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez 
Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main
Tickets:  https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/69c5347fe4b6884098fc1ef6
Abendkasse ab 19h: 22,- €, Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,-
Bis zum 5.9. 2026 bekommt ihr noch Early-Bird-Tickets zum ermäßigten Preis!! "
Foto: Salar Baygan 

Samstag, 26. September: Medlz: Die 90er - a cappella

(Uwe)

Die MEDLZ finden, die 90er waren musikalisch so vielfältig, wie kaum ein anderes Jahrzehnt. Während die einen zu „The Prodigy“ gefeiert haben, himmelten die anderen die Backstreet Boys an, wieder andere hörten STING, die Guano Apes, Alanis Morisette, Phil Collins oder Michael Jackson rauf und runter. Deutsche Songs wie „JEIN“ oder „Du trägst keine Liebe in dir“ stürmten die Charts – und kann heute fast jede*r noch lauthals mitsingen! Die Liste der Emotionen, Musikrichtungen und Songs ist lang. Umso kurzweiliger wird dieser Konzertabend, an dem für jeden Geschmack etwas dabei ist. Denn wer die MEDLZ schon einmal erlebt hat, weiß, dass ihnen die Nähe zum Publikum das Wichtigste ist.

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Chris Gonz

Sonntag, 27. September: Eleanna Pitsikaki

(Uwe)

Als vielseitige Künstlerin bewegt sich Pitsikaki souverän zwischen Konzertbühne, Forschung und Lehre. Ihre Arbeit ist geprägt von einem tiefen Interesse an kulturellem Dialog und künstlerischer Transformation. In ihren Projekten entstehen lebendige Klangräume, in denen sich unterschiedliche musikalische Systeme – etwa Makam, Jazzharmonik und freie Improvisation – gleichberechtigt begegnen.

Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr
Foto: Brotfabik, Homepage
 

Montag, 28. September: Meike Winnemuth: Eine Seite noch

(Uwe)

Lesung - Eine Veranstaltung im Rahmen von Leseland Hessen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat, erkennt: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch.

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr
Foto: Felix Amsel

Montag, 28. September: My Ugly Clementine

(Uwe)

Im Rolling Stone heisst es über die Band aus Wien: „Konsequenter Post-Punk mit Liebe zur Popmelodie.“ Wieviel Fun, Sweetness, Fragilität und Harmonie kann in einer Musik stecken, die so räudig, kratzig und laut ist? beherbergt die Verletzlichkeit und Schlagkraft von Sophie Lindinger, Mira Lu Kovacs und Nastasja Ronck. Seit ihrer Gründung ist viel passiert: Die Verleihung des Impala Album of The Year Award, den viele große Bands und Künstler*innen wie Adele oder Rosalía am Anfang ihrer Karriere erhalten haben. Viele Konzerte auf internationalen Festivals, X Nominierungen … und nun das dritte Album: Apply Autonomy.

Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr
Foto: Mala Kolumna

Dienstag, 29. September: Dirk Bernemann: Gromzell. Ein Heimatroman

(Uwe)

Das ist unbedingt etwas für mich! Als die älteste Bewohnerin des kleinen Ortes Gromzell mit 108 Jahren verstirbt, ist die Dorfgemeinschaft schwer erschüttert. Der Tod hat sich Marie geholt, die ihm doch so lange von der Schippe gesprungen war. Die Trauernden hoffen auf Trost bei Gott, doch als der Tod weiter um sich greift, ist guter Rat teuer. Zwischen Weihrauch und Aberglaube sucht die Gemeinde einen Schuldigen für das Sterben, das nicht aufhören will. Ein grotesker Heimatroman von Dirk Bernemann, der von menschlichen Abgründen erzählt. Musikalisch passend begleitet wird der Autor an diesem Abend vom Jodlklub: Johanna Milz, Elisabeth Gabriel und Liese Lyon. Diedrei Theaterfrauen mit österreichischen Wurzeln werden uns mit österreichischen Volksliedern und Jodlern beglücken.

Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr
Foto: Verlag

Mittwoch, 30. September: Simon & Jan: Heiße Luft

(Uwe)

Der Vorhang geht auf und wie Phönix aus der Asche steigen Simon & Jan auf die Bretter der Republik, um mit ihrem neuen Programm die Welt aus den Angeln zu heben! Das derzeit wohl höchstdekorierte Liedermacherduo Deutschlands gibt sich dabei bescheiden wie eh und je. Von zerbrechlichen, zärtlichen Nummern – getragen von zwei Gitarren und zwei Stimmen – über raffinierte Loop Arrangements bis hin zu orchestralen Kampfansagen ist alles dabei. 

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Thorsten Silz

Samstag 03. Oktober: Dialogführung: Geldgeschichte global – mal anders erzählt

(Daniela)

Dialog-Führung durch die Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ mit Kuratorin Christina Bach und Daniela Cappelluti

Was hat eine kleine unscheinbare Münze mit Weltgeschichte zu tun? Die Teuerungsmedaille von 1817 erinnert daran, wie der Ausbruch des Vulkans Tambora die Welt veränderte: die Asche verdunkelte die Nordhalbkugel, der Sommer fiel aus, Ernten verdarben und Weizen wurde teurer. Mary Shelley verbrachte die regnerischen Tage im Haus und schrieb Frankenstein, und die von den Aschepartikeln rötlich gefärbten Sonnenuntergänge inspirierten die Kunst der Romantik. 

Wie eng Geld- und Weltgeschichte miteinander verwoben sind, zeigen viele Exponate in der aktuellen Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ im Historischen Museum. Münzen, Aktien, Banknoten und Kreditkarten, Verträge und Alltagsgegenstände erzählen von den ältesten Zahlungsmitteln, von alten und neuen Handelswegen und von der Rolle Frankfurts bei der Globalisierung des Geldes – und wie das alles die Welt gestaltet und verändert hat. Christina Bach, Kuratorin der Ausstellung, nimmt die Besucher*innen mit auf einen Rundgang.

Samstag, 3. Oktober 2026, 11.30 Uhr
im Historischen Museum Frankfurt 
https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/welt-im-geld
Kiautschou, Germania-Schein, 1907 © Sammlung Deutsche Bundesbank

13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen

(Daniela)

In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten!

Dass  ein  Festival wie  das  Frankfurter nur  Ausschnitte zeigen kann,  versteht  sich  von  selbst, ebenso  dass  das  Mutterland  des  Jazz  dabei  nicht  ausgeschlossen  werden soll.  Es  ist  mit  Myra  Melford’s  Fire  and  Water  Quintet,  der  Vibrafonistin  Sasha  Berliner  oder  der  in  den  USA  lebenden  malaysischen Bassistin  Linda  May  Han  Oh  gut  vertreten. Mit  von  der  Partie  in  Melfords  Band:  die  in  Brooklyn  ansässige deutsche  Saxofonistin  Ingrid Laubrock.   

In  der  Welt  des  Jazz  werden  Grenzen seit  jeher  am  liebsten  überschritten,  wie  man  auch  an  den  Musiker*innen  erkennt, die  in  Europa eine  Heimat  gefunden haben  und  ihre  Perspektiven  einbringen. Die  fruchtbaren  Resultate europäischer  Weltoffenheit  führt  beispielhaft  die  Band  von  Andrés  Coll  vor  Augen, in  der  sich  Musiker  aus  Marokko,  Spanien und  Polen  begegnen und  gegenseitig  inspirieren. 

Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt.

Dabei  gehört  Sclavis  zu  denen,  die  aus  Jazztradition  und  einer  schwer  zu  beschreibenden  europäischen  Sensibilität  einen  eigenen  Sound  geformt  haben,  genau  wie  Christof  Lauer  oder  Émile  Parisien und natürlich  Norma  Winstone,  die  den  europäischen  Jazzgesang  stärker  geprägt  hat  als  irgendwer  sonst.  Auch  das  Schaffen  von  Nicolai  Thärichen  und  Ali  Neander  lässt  sich  in  der  Spannung  zwischen grenzüberschreitenden  Inspirationen,  europäisch  geprägter  Perspektive  und  eigenständiger  Kreativität  verorten.  

Wie  neben  diesen mehr  oder  weniger alten  Größen  eine  junge  Generation des  europäischen  Jazz  ihren  eigenen Weg  sucht,  wird  auf  diesem Festival  an  Andrés Coll,  Darius  Blair, Finn  Heine,  Elliot Galvin  und  Emma  Rawicz  sichtbar. Sie  und  Ali  Neander  sind  dieses  Jahr  die  Gäste  der  hr-Bigband. 

https://www.hr2.de/veranstaltungen/jazzfestival/deutsches-jazzfestival-von-hier-aus-gesehen---das-komplette-programm-v38,djf26_artikel_komplettes_programm-100.html

Samstag 24. Oktober: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!

(Daniela)

Als ich das angehängte Foto sah dachte ich sofort: Da muss ich mitmachen, denn in dem abgebildeten italienischen “Kiosk/Imbiss” im Höchster Bahnhof gibt es die besten Arancini, die ich je außerhalb Italiens gegessen habe.

Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ 

Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt.

In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören?

Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden.

Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026).  https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt 

Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“
Jeweils samstags von 11 bis 13 Uhr: 24. Oktober und am 19. Dezember 2026, Gebühr: 5 €
© Tülay Günes

Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV

(Uwe)

diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? 

Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr
Foto: Igor Karacic

Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller

(Andrea)

Tatsächlich war ich neulich ziemlich überrascht, als ein guter Freund vom Sportfreunde Stiller Konzert in Köln postete. Die gibt´s noch? Die sympathischen Bayern hatte ich in den letzten Jahren wirklich völlig aus den Augen verloren. Dabei gab es doch kaum zärtlichere Liebeserklärungen und schönere Komplimente, “Du bist die Antwort auf die Frage/ Gibt es reiche Tage?/ Ich spür mit dir/Hat mich das Glück im Visier”. Oder eben “Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist/ Und sichergeh'n, ob du denn dasselbe für mich fühlst”. Lieder für die Ewigkeit. Sie komponierten zur WM 2006, politisch korrekt gegen Nazis und pflegten immer das Image der netten Jungs von nebenan. Warum auch nicht und vermutlich sind die Sportis wirklich eine Gruppe, auf die sich Menschen aller Altersgruppen gut verständigen können. Sonst gäbe es auch sicher die aktuelle ARD-Doku nicht. “30 wunderbaren Jahre Tour” erzählt von Auftritten in dunklen Kellerräumen vor drei Neugierigen bis zu mit zehntausend Beseelten gefüllten Hallen. Von speziellen Eigenheiten wie WM-Hits, MTV-Unpluggeds, horizonterweiternden Videodrehs, Schallplatten aus Holz/Gold/und Platin, Lesetouren in Opernhäusern bis zum „ganz normalen“ Irrsinn einer Band samt unvergesslicher Tourneen in den Armen der besten Crew of the Universe. Von Vorband sein von Foo Fighters, Green Day und Grönemeyer bis zu Vorbands wie Ash, Nada Surf, Franz Ferdinand und Kaiser Chiefs. Alles dabei", erinnert sich Flo. Ich freue mich auf den Abend zum Mitsingen und mit viel positiver Energie. 

Jahrhunderthalle Höchst, Pfaffenwiese 

06. November - 02. Dezember: HENNI NACHTSHEIM & BAND „Es wird Zeiten geben“ – Die Jubiläumstour

(Daniela)

Viele kennen ihn als die eine Hälfte von „Badesalz“, oder auch als früheres, langjähriges Mitglied der „Rodgau Monotones“. Hier hat er zusammen mit Ali Neander jede Menge Stücke wie „Erbarmen-zu spät-die Hesse komme!“, „Kleiner Pirat“, „Mein Freund Harvey“ u.a. geschrieben. 

Zurzeit sind beide mit riesigem Erfolg bei „Adlerherzen“ auf der Bühne, einem Stück über Eintracht Frankfurt, das Henni sich ausgedacht und geschrieben hat und für das Ali die Musik komponierte. 

Eigentlich kaum zu glauben, aber 2026 ist es nun schon 20 Jahre her, dass Hennis erstes musikalisches Soloalbum „Es wird Zeiten geben“ erschien - musikalischer Produzent natürlich sein Freund Ali Neander. Und weil man so etwas durchaus ein bisschen feiern darf und soll, haben beide beschlossen, eine Band zusammenzustellen und damit auf kleine Jubiläumstour zu gehen. 

Im Gepäck also das genannte erste Album sowie das zweite mit dem hübschen Titel „Dann tanzt die Omma mit George Clooney!“ plus einige wunderbare Coverversionen!

Neben Henni und Ali dabei sind die Musiker der „Adlerherzen-Band“ Martin „Doggo“ Kessler (Drums), Andie Mette (Bass), Bernd Schmidt (Keyboards) sowie Almut Ritter (Geige) und Katja Gorol (Gesang).

Termine: 6. November: Idstein-Wörsdorf – Scheuer; 12. November: Dreieich – Bürgerhaus; 18. November: Aschaffenburg – Colos-Saal; 26. November: Marburg – KFZ; 27. November: Darmstadt – Centralstation; 2. Dezember: Frankfurt – Batschkapp
Mehr Infos: https://www.kbemmert.de/henni-nachtsheim-band/
Foto: Torsten Reitz

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

bis 16. August: OF/ Powerful textures

(Andrea)

Die Eröffnung am 9. Mai ist unserer eigenen Party zum Opfer gefallen. Aber das soll die Ausstellung nicht mindern. Überhaupt schaffen es Dorothea und ihr Team immer, vermeindlich angestaubte Themen wie Schriftgestaltung und Typographie in neue spannende Zusammenhänge zu bringen. So auch jetzt mit der aktuellen Ausstellung “Powerful Textures. Sprache in Textil”, die den Blick für Verwobenes und Textiles schärft: "In der Textilgeschichte spielen Wandteppiche und textile Arbeiten im Raum häufig eine Rolle in der Vergewisserung von Werten und Identität. Den Grundstock der einzigartigen Sammlung moderner Schrifttapisserien des Klingspor Museums bilden die Arbeiten Rudolf Kochs und seiner Studierenden, die um 1925 in Offenbach entstanden. Ankäufe, Schenkungen und Auftragsarbeiten erweiterten die Kollektion, die nun erstmals im Kontext zeitgenössischer Arbeiten gezeigt wird. Da sich Textilkunst häufig mit weiblicher Arbeit assoziiert, wird textile Schrift zunehmend stark in aktivistischen und feministischen Kontexten genutzt. In zeitgenössischen Arbeiten verweben sich persönliche Geschichten mit Politik und Gesellschaftskritik. Hier ergänzen Leihgaben internationaler Künstler*innen die Ausstellung. Mit Kunstwerken von Melina Braß, Daria Goncharova, Katya Dimova, Barbara Habermann, Sandra Heinz, Karlgeorg Hoefer, Anna Horváth, Eta Ingham Lawrie, Monika Jäger, Ems Kadenz, Kani Kamil, Rudolf Koch, Eike König, Lise Linnert, Petra Ober, Werner Poeschel, Allan Porter, Helga Portig-Sitka, Herbert Post, Fritz Riedl, Erin M. Riley, Maureen Ritter, Dieter Roth, Hans Schmidt, Vreni Spieser, Johanna Natalie Wintsch, Berthold Wolpe. 

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Bis Donnerstag, 27. August: Of/Stricheln und Sticheln

(Andrea)

Die Ausstellung schaue ich mir an, sie ist ja auch praktischerweise an meinem Arbeitsplatz: "Stricheln und Sticheln – Satire in der Krise der Demokratie“ des Caricatura Museums Frankfurt im ersten Obergeschoss des Offenbacher Rathauses zu sehen. Sie beleuchtet mit Cartoons von Katharina Greve, Greser & Lenz, Hauck & Bauer sowie satirischen Gedichten von Thomas Gsella, die zu den führenden Akteurinnen und Akteuren der deutschen Satirelandschaft gehören, den gegenwärtigen Zustand der Demokratie in Deutschland. Die Werke erscheinen regelmäßig in Medien wie Titanic, FAZ und FASZ.
In einer Demokratie unter Druck stehen unsere Gesellschaft und ihr innerer Zusammenhalt vor großen Herausforderungen. Satire kann Impuls und Türöffner für Gespräche sein und als entlastendes Moment in aufgeheizten Diskursen wirken. Sie markiert dabei insbesondere an gesellschaftlichen Spannungspunkten die demokratische Verfasstheit einer Gesellschaft. Lachen hilft – vor allem in der Krise.

Rathaus, Berliner Straße 100, Offenbach

Bis Sonntag, 30. August: saasfee*satellit – Café + Bar am pavillon

(Petra)

Eine meiner Lieblingsoasen in der Stadt habe ich Euch schon häufiger empfohlen. Jetzt „setzen sie noch eins drauf“: Während der großen Hitzeperiode verlegen sie das kleine Café des satellits in und vor den saasfee*pavillon. Zum Wohl des Teams und der Gäste gibt es die gekühlten Getränke, Kaffee und den Kuchen nun an der Bar im Pavillon. Supergrün. Superschön. Für die Sonnenhungrigen steht die Terrasse mit Liegestühlen und auch Schattenplätzen zur Verfügung. Außerdem gibt es hier ja regelmäßig spanende Kunstausstellungen – das wissen die meisten von Euch. Ein weiteres Projekt ist der saasfee*soundpark. Dieser entstand aus der Idee, den öffentlichen Tiefarten mit verschiedenen Klangkonzepten zu bespielen. Ein bis zwei Mal im Jahr vergeben saasfee* den Auftrag an eine Musikerin oder einen Musiker, eine Komposition für den öffentlichen Tiefgarten zu entwickeln. Diese läuft dann für einige Monate - man kann also tagsüber vorbeikommen und sich im Garten mitten in die Komposition setzen. Gäste jeden Alters sind willkommen. Der satellit ist für viele inzwischen zu einem Third Space mitten in der Innenstadt geworden und ist nach wie vor ein behüteter Geheimtip.

Foto: ©saasfee

saasfee*satellit – Café + Bar, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 – 66 HH, Öffnungszeiten: 11.+12., 19.,  26, Juli & 02., 09., 16., 22.+23., 29.+30. August, jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei

Dienstag 02. September: Urban Kibbutz – new inspiring architecture and planing for affordable housing

(Daniela)

Anlässlich des 45-jährigen Bestehens ihrer Städtepartnerschaft findet eine vierteilige Veranstaltungsreihe zum Thema urbane Transformation im großstädtischen Kontext statt. Wie können lebendige Stadtteil und vielfältige Stadtquartiere und bezahlbarer Wohnraum entstehen und bestehen bleiben?

Urban Kibbutz – Affordable Housing ist eine Reihe von vier Abenden im ‚Liebling Salon‘ und im Deutschen Architekturmuseum (DAM). Die Reihe wurde ins Leben gerufen, um Diskussionen über die aktuelle Zeit des schnellen Wandels anzuregen. Im Mittelpunkt steht die Bewältigung aktueller Herausforderungen im Bereich des städtischen Wohnungsbaus sowie der Entwicklung lebendiger Stadtquartiere.

An jedem Abend werden Expert:innen aus beiden Städten Projektbeispiele vorstellen und architektonische Lösungen, gemeinschaftsbasierte Modelle und innovative Finanzierungsstrategien diskutieren. Die beiden folgenden Termine werden zeitnah veröffentlicht. 

Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend zwei Themenfelder: Gemeinschaft und Finanzierung.

Gemeinschaft ist das zentrale Element, dass aus einer leeren Hülle lebenswertes und zufriedenes Leben und Wohnen macht.  Mehrere Projekte zeigen, wie sie heute über besonderes Engagement Gemeinschaft im Wohnen kreieren und die Städte lebenswert machen. 

In dieser Veranstaltung sprechen wir außerdem mit Expert:innen über Konzepte der Finanzierung von gemeinwohlorientiertem Wohnungsbau.
Wie finanzieren wir das Wohnen der Zukunft? Wie kann Gemeinschaft Verantwortung tragen? Wo findet sich Solidarität in Finanzierungsmodellen?

Urban Kibbutz – New Inspiring Architecture and Planning for Affordable Housing 
September 2nd 2026, at 7 p.m.; DAM Auditorium; The event will be held in English
At 6 p.m.  After Work Aperitivo at DAM
Deutsches Architekturmuseum (DAM), Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main & 
Liebling Haus White City Center, Tel Aviv-Yafo/IL &

Die Veranstaltung ist bei der Deutschen Architektenkammer akkreditiert und es kann ein Fortbildungspunkt für die Teilnahme erlangt werden. 

Donnerstag, 10. September: Mainzer Kammerspiele: JEWS UNDERCOVER

(Daniela)

Petra und ich haben Stéphanes Stück schon in der Jüdischen Gemeinde gesehen. Ihr habt nochmal die Möglichkeit ihn in Mainz zu erleben!

JEWS UNDERCOVER - Eine szenisch-musikalische Lesung von Stéphane Bittoun

„Bittoun wechselt die Kostüme, imitiert Barbara Streisand in ‚Yentl’, kommentiert mit Selbstironie Kindheitsfotos und wird als Adam Stein zum Hund. Das ist manchmal lustig, manchmal traurig, aber immer anrührend.FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Unter falscher Identität gelingt einem arabischen Juden 1965 ein Spionage-Coup in höchsten Regierungskreisen Syriens. 1895 verkleidet sich eine junge Frau als Mann, um den Talmud zu studieren. Und 1945 überlebt Berlins berühmtester Clown das KZ nur, indem er als Hund im Zwinger lebend den Lagerkommandanten belustigt. 

Regisseur & Schauspieler Stéphane Bittoun liest, spielt, lebt diese und viele weitere, teils wahren Geschichten und verwebt sie zu einem Abend über das oft gefährliche, zuweilen lustvolle Spiel mit Identität. Ob aus Anpassung, in geheimer Mission oder um Verfolgung zu entgehen: Undercover ist ein Überlebensprinzip.

Musikalisch begleitet von Peter Bongard, und filmisch unterstützt von Burt Lancaster, Rabbiner Apel uva. lüftet Bittoun auch das klandestine Doppelleben der Straßenkatzen Tel Avivs.

Alle Tour-Termine, Fotos, Filmtrailer etc. unter:www.jews-undercover.de 
Tickets: https://mainzer-kammerspiele.de/events/jews-undercover/

Noch bis Sonntag, 13. September: Ausstellung Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ im Kunstverein Familie Montez

(Petra)

Für die Ausstellung entwickelt Nathalie Grenzhaeuser eine besondere auf den Ort bezogene Präsentationsform: ein Unterwasserszenario, in dem sich Dimensionen von architektonischen und fluiden Räumen sowie von Meerestieren verändern und verwandeln. Die Künstlerin strebt in dem unter einer Brücke gelegenen Galerieraum eine immersive Raumerfahrung an, die auf unterschiedliche Weise Zeigen, Sehen, Bewegen und Fühlen verbindet. Die Werke verknüpfen verschiedene Aspekte in einem choreografisch aufeinander abgestimmten Zusammenspiel. Teil der Installation ist außerdem ein dokumentarischer Film, der sich auf die Arbeitsprozesse und Routinen der Meeresbiologen konzentriert, die die Künstlerin im Zuge ihrer Arbeitsaufenthalte auf der White Sea Biological Station begleitet hat. Die inszenierten fluiden, dynamischen Räume sind faszinierend und von großer Schönheit, sie können bedrohlich werden und sind als Lebensraum mitunter selbst gefährdet. Das dabei möglicherweise aufkommende Gefühl von Unsicherheit lässt sich als künstlerisch beabsichtigte Unterströmung auffassen. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Künstlerin Nathalie Grenzhaeuser in Fotografie und Film mit Wasser als Element und Lebensgrundlage sowie mit seiner Bedeutung als Lebensraum und ökologischem System auseinander. Zur Eröffnung heute gibt es um 18 Uhr eine dialogische Führung von Nathalie Grenzhaeuser und Dr. Jule Reuter, der Kuratorin der Ausstellung, eröffnet. 

Foto: ©Nathalie Graenzhaeuser, Kunstverein Montez 2026

Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ – Ausstellung, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage mit Führung: 18 Uhr, am 20. August 2026 findet um 18 Uhr ein Künstlerinnen-Gespräch mit Dr. Sebastian Baden, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, Finissage am 13. September in Anwesenheit der Künstlerin, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags von 13 - 19 Uhr, Eintritt: frei

Bis Donnerstag, 03. September: Vernissage + Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Die Frankfurter Kunstsäule zeigt im Rahmen der „World Design Capital 2026“ Köpfe aus dem Projekt „Viele Köpfe“ der Künstlerinnen Andrea Ludwig und Charlotte Schröner. Insgesamt 220 Köpfe. Jeder Kopf steht für sich und verbindet sich doch mit den anderen Köpfen – ein friedliches Miteinander. Die Unterschiedlichkeit der Gesichter und ihrer Malweisen steht für Individualität und die unendlichen Darstellungsmöglichkeiten. Verpackungsmaterial, das normalerweise in der Mülltonne landet, ist der Ausgangspunkt für die Serie der Köpfe der beiden Künstlerinnen. Das Originalformat der Bilder ist A4, also kopfgroß. Die Köpfe sind keine Porträts, sondern Ausdruck innerer Bilder: Unbekannte, ungesehene Menschen, Comics, Kinderzeichnungen, Art brut, Masken, Fotografien, Alte Meister, Menschen aus unterschiedlichen Medien – ein unendliches Reservoir. Manche ähneln bekannten Personen. Die Frage „Sieht sie nicht aus wie …?“ darf man sich vor der Säule gerne stellen.

Abbildung: ©Andrea Ludwig/Charlotte Schrön

Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule,  (Öffnungszeiten: 24/7 bis Donnerstag, 03.09.), Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße

Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

Noch bis Sonntag, 13. September: SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel in der Heyne Kunst Fabrik

(Petra)

Gezeigt werden Skulpturen der Bildhauergeschwister Katharina und Rüdiger Krenkel. Die weichen Skulpturen aus gehäkelten Materialien wie Wolle und Schnur interagieren mit den Werken aus hartem Metall und Stein. Dabei kann Hartes auch weiche Formen annehmen und Weiches auch eckig daherkommen. In dieser Ausstellung bieten die beiden Krenkel-Geschwister nun ein Zusammenspiel von Skulpturen- und Objekten aus verschiedenen Materialien und Formen an einem Ausstellungsort. Viele der Objekte werden und wurden speziell für diese Ausstellung geschaffen. Lasst Euch überraschen von den Objekten aus Metall, Wolle und Schnur. Neben dem Galerieraum wird auch der Außenbereich bespielt.

Foto: ©Katharina Krenkel – Soft Sculpture, Heyne Kunst Fabrik

SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstr. 67, Offenbach, Uhrzeit Vernissage: 19 – 22 Uhr(die Künstler sind zur Vernissage anwesend), Finissage: Sonntag, 13.September ab 15.00 Uhr mit dem Rollenden Museum, Öffnungszeiten: donnerstags: 27. August, 3. September 17 - 20 Uhr, sonntags: 30. August, 6. September 15 -18 Uhr, Finissage: 13. September 15 - 18 Uhr

Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum

(Petra)

Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)!

Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer

Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier

Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset

(Martin)

Stilleben mit Gemüse im Städel Museum

„Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie…

Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch)

Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven.  Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. 

Eine Ausstellung zum Entdecken! 

Städel Museum, Schaumainkai 63
Foto: © Städel Museum – Norbert Miguletz

Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM

(Petra)

Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum.

Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms

Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei

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