Ganz flott![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Dieses Wochenende würde ich am liebsten durchgehend bei El Barrio de Europa auf dem Museumsuferfest „rumhängen“, denn ich vermisse HOLIDAYS von Jazz Montez jetzt schon sehr. Da Lorenzo und sein Team von Jazz Montez El Barrio de Europa organisieren, wird es dort bestimmt auch super schön sein – die Atmosphäre auf der großen Treppe vom Kunstverein und Familie Montez kann man ohnehin nirgendwo toppen. Aber ich habe keine Zeit: Wir haben morgen ganztägige Chorprobe, und am Abend bin ich auch schon verplant – sonst wäre ich zu gerne bei „Circus & Liebe. Artistik trifft Theater“. Aber ihr könnt hin, denn wir verlosen Tickets. Am Sonntagmorgen wiederum treffen wir uns mit Freund:innen, weil wir das Thema „Gemeinschaftliches Wohnen“ angehen wollen. Seit über 20 Jahren träume ich davon, aber woher eine Immobilie nehmen? Sollte jemand von Euch ein großes Haus haben, das er/sie verkaufen oder vermieten möchte, wendet Euch gerne an mich … Sonntagabend will ich dann zum ersten Mal auf den Berger Markt. Meine Freund:innen, die dort wohnen, schwärmen von dem Fest. Dort spielen dann auch die Rodgau Monotones – die erste Band, die ich live gesehen habe. Ich glaube, es war 1985 auf dem Oberurseler Brunnenfest … Daniela Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Daniela, Petra, Martin und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
Nothilfe und Wiederaufbau Nepal![]() Als uns vorgestern die schrecklichen Bilder aus Nepal erreichten musste ich sofort an meine Freundin Natalie denken, die von Frankfurt aus, für die großartige Hilfsorganisation back to life arbeitet. Ich habe gleich Kontakt aufgenommen und gefragt ob die Einrichtungen von ihnen betroffen sind. Gott sei Dank nicht. Aber natürlich sind sie in die Hilfe vor Ort eingebunden und haben mir folgenden Text für Euch geschickt: "Die Lage nach den Überschwemmungen in Nepal ist katastrophal. Die Zahl der Opfer unabsehbar, zerstörte Orte, zerstörte Infrastruktur, außer über Hubschrauber keinerlei Zugang zu den Gebieten. Der Verein Back to Life e.V., mit dem sich das Team um Stella Deetjen seit Jahrzehnten in den abgelegenen Gebieten Nepals engagiert, wird umgehend mit Nothilfe und – sobald möglich – im Wiederaufbau tätig werden. Hierbei sind zuerst dringend benötigte Trinkwasserleitungen sowie Solarsysteme für Elektrizität in Planung, darüber hinaus wird ein Schwerpunkt auf das Thema Bildung gesetzt. Mit den Erfahrungen im Schulbau kann schnellstmöglich Infrastruktur geschaffen werden, um Kinder im Bildungsweg zu halten. Denn eins ist bekannt: Sind Kinder in den abgelegenen Gebieten von Bildung ausgeschlossen, ist ihr Bildungsweg meist für immer beendet; es drohen Kinderarbeit, Kinderehen und oft ein perspektivloses Leben. |
MUSIK über Phoebe Bridgers![]() (Uwe) In den letzten beiden Jahren reisten viele mit bekannte Menschen durch Japan und informierten über Soziale Medien über die jeweiligen Etappenorte. Immer wenn jemand in Kyoto war, wollte ich unter die Beiträge schreiben. „Es gibt einen super Song von Phoebe Bridgers, der „Kyoto“ heißt“. Machte ich aber nie. Phoebe Bridgers ist eine meiner absoluten Lieblingssängerinnen. Weil sie wunderbare, abwechslungsreiche und bewegende Lieder schreibt. Weil sie diese wie keine / kaum eine andere inszeniert, beispielsweise in amerikanischen Lat Night Shows. Dort werden die neuen Singles nicht unmotiviert runtergespielt, es passiert Besonders: Beim Song Moon vom letzten Album Punisher spielte sie nicht die Albumversion, sondern ein Arrangement, in das ein wilder Geiger integriert war. „Lost Boys“, die erste Single des neuen Albums „Lost Weekend“, spielte sie bei Jimmy Fallon an einem Abend live mit einer Band, bestehend aus Kindern & Jugendlichen, und an einem nächsten mit drei älteren Musiker akustisch. Wunderbar. Genauso so inspiriert, überraschend und großartig sind auch ihre Platten. Sechs Jahre mussten wir Fans auf das neue Werk „Lost Weekend“ warten, den Nachfolger von „Punisher“ aus 2020. Das Warten hat sich gelohnt, weil man wieder belohnt wird mit einer Mischung aus schnellen und ruhigen Rock-Pop-Alternative-Songs. Manche stechen beim ersten Hören heraus, in andere verliebt man sich langsam. Mal entdeckt man hier eine schöne Passage, dort eine unerwartete Tempoveränderung, wird an anderer Stelle berührt und geht nach dem letzten Lied begeistert raus. Jeweils mit dem Gedanken, dass sich das Album noch nicht in Gänze erschlossen hat und der Freude, es wieder und wieder hören zu dürfen. Hier die besten fünf persönlichen Favoriten von Phoebe Bridgers: |
GEROLLTES über die Eintracht![]() (Uwe) Die Eintracht hat kürzlich ein Testspiel in Brentford 0-7 verloren. Brentford? Da klingelt eigentlich nichts beim halbwegs interessierten Fußballfan. Es gibt deutlich bekanntere Vereine in Großbritannien als den FC Brentford, einige davon spielen mittlerweile sogar in der dritten englischen Liga (die seltsamerweise „League One“ heißt), zum Beispiel Leicester City oder Luton Town. Brentford könnte vom Namen her auch die Partnerstadt einer nordhessischen Kleinstadt sein, die eine Jugendmannschaft zum jährlichen sportlichen Austausch (mitsamt Gegenbesuch) schickt. Natürlich ist Brentford keine unbedeutende Stadt irgendwo in England, sondern ein Teil Londons. Bekannteste Edelfans des Clubs sind Claudia Schiffer und ihr Mann Matthew Vaughn, dem auch einige Anteile am Verein gehören. Neben Schiffer ist auch ein weiterer Deutscher Teil vom FC Brentford. Es ist der Spieler Kevin Schade, der zwei Tore gegen die Eintracht erzielte, was an diesem Tag offensichtlich nicht so schwer war. Offensichtlich ist auch die bekannte Schwäche im Tor und in der Abwehr in der Sommerpause nicht durch entsprechende Transfers abgestellt worden. Hier muss unbedingt noch etwas passieren, damit sich die Eintracht nicht dauerhaft aus dem oberen Drittel der Tabelle verabschiedet. Absteigen wird sie nicht, sportlich enttäuschen könnte sie dagegen schon, auch wenn die Erwartungen des Anhangs und der Experten (wie die vom kicker) nicht hoch sind. Mein Verein, Schalke 04, ist in jedem Fall schwächer besetzt als die SGE, andere Clubs (nicht nur die Mitaufsteiger Elversberg und Paderborn) sind es auch. |
Freitag 28.- Sonntag 30. August: CIRCUS & LIEBE. Artistik trifft Theater - Ein Fest des Cirque Nouveau![]() (Daniela) Beim dreitägigen Festival CIRCUS & LIEBE, das vom 28. bis 30.8. in Dreieich stattfindet, erzählen Künstlerinnen und Künstler aus dem Varieté Geschichten und nehmen euch mit in ihre Welt. Taucht ein in den zeitgenössischen Zirkus, der Artistik, Tanz, Theater und Poesie verbindet. Zu erleben sind einstündige Shows von renommierten Compagnien und Ensemble. Mit dabei sind: CHRIS IRIS, CRITICAL MESS, LOTTA & STINA, STILL HUNGRY und TRIDICULOUS. Ein Tagesticket beinhaltet zwei Shows (Freitag und Samstag) bzw. drei Shows (Sonntag). Zwischen den Shows gibt es ausreichend Gelegenheit es sich bei leckerem Essen und erfrischenden Getränken im Haus gemütlich zu machen und über das Gesehene auszutauschen. Für Samstag, den 29.8., 19 Uhr, verlosen wir 3x2 Tickets. Zu sehen sind LOTTA & STINA aus Finnland, deren Programm „20 Years Later, Still Here“ mit Wärme, Humor und schwindelerregender Akrobatik das Publikum einlädt, die Höhen und Tiefen eines Lebens im Showbusiness mitzuerleben. Das Zirkus-Kollektiv STILL HUNGRY aus Berlin zeigt mit seiner eindrucksvollen Akrobatik-Show „Raven“ eine punkige Pop-Ode des Widerstands gegen knarrende patriarchische Strukturen und veraltete gesellschaftliche Normen. Alle Infos zum gesamten Festival unter www.bürgerhäuser-dreieich.de |
Freitag 28.- Sonntag 30. August: El Barrio de Europa auf dem Museumsuferfest![]() (Daniela) Konzept: Musik- und Kulturfestival im Museumspark mit Live-Musik, DJ-Sets, Foodcourt und Workshops. Bühne im Metzlerpark, Terrasse des Restaurants Emma Metzler, Stände im Museumshof sowie an zwei Nächten ein Club im Erdgeschoss des Museums für elektronische Musik. Musikprogramm: * Freitag: Gaidaa (Soul, Jazz, R&B) Ausstellungen im Museum (Thema: Design & Demokratie): Weitere Programmpunkte: Foodcourt (Museumshof): Street Dumplings (Emma Metzler), Sonora Tacos, venezolanische Spezialitäten (Mein Noko), römische Pizza (AMP), Karaage (Bar Lokal, Offenbach); Drinks von AMP Bar, Wein von Ebb & Flow Keg, Eis von PALLINA Gelato, Kaffee von Café Due Mani |
Noch bis Samstag, 05. September: 7. Frankfurter Strausswirtschaft![]() (Petra) Das ORIGINAL ist zurück: Die Frankfurter Strausswirtschaft von und mit dem Weingut Marco Hofmann und der Gloserei und charmanten Gästen – und mit Euch. In den letzten Jahren gab es immer begleitend überraschende Auftritte und Performances. Auf jeden Fall heißt es: Täglich (außer sonntags) ab 16 Uhr könnt Ihr hier in den schön-schattigen Arkaden von St. Josef mitten in Bornheim einkehren und eine gechillte Zeit mit netten Menschen haben! Lasst Euch das nicht entgehen! 7. Frankfurter Strausswirtschaft, Ort: Berger Str. 135, Öffnungszeiten: täglich 16 - 22 Uhr (außer sonntags!), Eintritt: frei |
Noch bis 02. September: Ausstellung Fischerhalle - Über die Tiefe des Flusses.Verónica Aguilera Carrasco![]() (Daniela) Die rund 400 Quadratmeter großen Gewölbehallen wurden 1826 am Main errichtet und dienten einst als Anlege-, Lager- und Arbeitsort der Frankfurter Fischer – historischer Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung. Ausgehend von der Frage, was Tiefe bedeutet, entwickelt Aguilera Carrasco eine begehbare Installation aus keramischen Bojen, Seilen, Netzen und skulpturalen Elementen. Besucherinnen und Besucher bewegen sich durch ein schwebendes Geflecht, das Orientierung und Begrenzung zugleich erzeugt – ein Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Unsicherheit, Verankerung und Bewegung, Vergangenheit und Gegenwart. Die keramischen Arbeiten verbinden maritime Formen mit organischen Elementen: Hände, Knoten, Bojen und Netzstrukturen erinnern an das Handwerk der Fischer und werfen Fragen nach gesellschaftlichen Ordnungen, Verletzlichkeit und dem Verlust von Traditionen auf. Termine im Überblick: Ausstellung: 28.08.2026 | 18 bis 20 Uhr; 29.08.2026 | 12 bis 21 Uhr; 30.08.2026 | 12 bis 21 Uhr |
Freitag 28. – Sonntag, 30. August: Weltuntergang und wir haben keine Zeit, die Tassen auzuwaschen.![]() (Martin) Der Weltuntergang steht nicht kurz bevor – wir befinden uns bereits mittendrin. Die apokalyptische Teegesellschaft der Zaungäste bewegt sich irgendwo zwischen Weltende und Wunderland und versammelt Expert*innen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit Apokalypseerzählungen beschäftigen. Wie erzählen wir uns das Ende? Was kommt danach? Und welche neuen Anfänge verbergen sich im Untergang? Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach (un)möglichen Enden, Übergängen und Zukunftsvisionen. Düstere Prognosen bleiben dabei nicht aus – doch keine Panik, so schlimm fühlt sich das Ende der Welt gar nicht an: Bei Tee und letzten Köstlichkeiten an einer langen Tafel entfaltet sich eine Gebrauchsanweisung für den Weltuntergang. Vielleicht bedeutet das Ende nicht immer nur Untergang, sondern auch Übergang. Freitag, 28. um 20.00 Uhr, Samstag, 29. um 16.00 und 20.30 Uhr, Sonntag, 30. August um 14.30 und 19.00 Uhr im Künster:innenhaus Mousonturm |
Freitag, 28. August: Of/ Critical Mass![]() (Andrea) |
Freitag, 28. August: Video Premiere V8WANKERS![]() (Andrea) Ralf Lutz ist Offenbacher und zwar einer von der Sorte mit großer Liebe und Leidenschaft für die Stadt. Und irgendwie ein Urgestein, ebenso wie seine Band, die V8Wankers, die sich schon einen gewissen Heldenstatus erspielt haben. Nicht nur, weil es sie schon seit 2000 und auch in unterschiedlichen Besetzungen gibt, ein Kommilitone, Patrick, war beispielsweise auch mal dabei, sondern weil die Offenbacher mit Skew Siskin und Rose Tattoo gespielt, in Kroatien mit Motörhead aufgetreten sind und sie natürlich auch beim Wacken Open Air dabei waren. Die Band, die früher einmal für ihre Vollkörpertätowierungen bekannt war, inzwischen aber weitaus weniger volltätowierte Mitglieder hat, bezeichnet ihr Genre selbst als High Speed Rock’n’Roll (siehe wikipedia). Heute präsentieren die Jungs von 18 bis 21 Uhr weltweit (!) ihr Video SUNS UP, TOPS DOWN. Drei Stunden?! Ich bin auf dem Museumsuferfest am Stand der Destination FrankfurtRheinMain, direkt am Eisernen Steg, sonst hätte ich mal reingeschaut. |
Freitag, 28. August: Jamming (and Dancing) to the Moonlight - Jam Session auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums![]() (Petra) „Jamming (and Dancing) to the Moonlight“ ist das letzte Konzert der Open-Air-Reihe auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums in Kooperation mit IMA Clique. Gemeinsam mit Pat FM entsteht eine Jam-Session, bei der ein DJ den musikalischen Rahmen setzt, während mehrere Instrumentalisten auf orientalischen Instrumenten live dazu improvisieren. So entwickelt sich ein vielschichtiger Sound aus elektronischen Beats und akustischen Klängen, dialogisch und ganz im Moment. Ein Abend, der zeigt, wie spontane Musik im Zusammenspiel entsteht. Foto: PAT FM LIVE SESSIONS©Mary Kannegießer Jamming (and Dancing) to the Moonlight - Jam Session auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums, Ort: Vorplatz des Jüdischen Museum Frankfurt, Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: mit dem Museumsuferfest-Button frei |
Freitag, 28. & Samstag, 29. August: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)![]() (Martin) „Ich bin auf die Welt gekommen. Handkes Text SELBSTBEZICHTIGUNG beginnt mit dem Selbst-Verständlichsten. Es ist aber auch das Sensationellste, dass der Mensch von sich als Selbst sprechen kann. Das kann eine KI nicht. Nichts ist Selbst, außer der Mensch. „Gegen welche Lebensregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Bauernregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Liebesregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Regeln der Kunst habe ich mich vergangen?“ Der Text ist auch eine Feier des menschlichen Makels, der Eingeständnisse, der widerständigen Vergehen gegen gelernte Regelwerke. Ein Kontrapunkt zu Selbstoptimierung und dem Glanzbild von sich, um das sich heute so bemüht wird. „Ich bin nicht, was ich gewesen bin. Ich bin nicht gewesen, wie ich hätte sein sollen. Ich bin nicht geworden, was ich hätte werden sollen. Ich habe nicht gehalten, was ich hätte halten sollen.“ Das Menschliche am Menschen, die Unzulänglichkeit und die täglichen Regelverstöße wie „Ich habe Gegenstände abgestellt an Orten, an denen das Abstellen von Gegenständen strafbar war“, sind die kreative Lust, der Sand im Getriebe zu sein und nicht nur das Zahnrad des geschmiert laufenden Motors eines Kollektivapparats. Handke hat einen Text verfasst, der heute, 60 Jahre nach seiner Entstehung, wie eine Anrufung wirkt: SOS. SAVE OUR SOULS! Als stünden wir alle dem Jüngsten Gericht ganz nahe oder bereiteten uns dafür vor. 28. (Premiere) und Samstag, 29. August; 04./ 05./ 06. /12./ 13./ 24./ 25. und 26. September; 03./ 09. und 11. Oktober - jeweils 20:00 Uhr, sonntags und feiertags 18:00 Uhr |
Freitag 28. - Dienstag 01. September: Berger Markt & 53. Stadtschreiberinfest![]() (Daniela) Freitag, 28.8. – Stadtschreiberinfest (Einlass 18 Uhr, Beginn 19.30 Uhr): Musikalischer Empfang. Diverse Reden, Höhepunkt ist die Amtsübergabe von Stadtschreiber José F.A. Oliver an seine Nachfolgerin Judith Kuckart. Musikalisch begleitet vom Akkordeon-Duo TOEAC, Moderation Matthias Keller. Danach Konzert von Soul-Sängerin Leona Berlin, ab 23 Uhr DJ Luca Haida. Samstag, 29.8.: Festplatzöffnung 14 Uhr, Flohmarkt des JuZ-Bergen ab 15 Uhr, Sommerkonzert des Posaunenchores um 15.30 Uhr. Um 17.30 Uhr Aufrichten des Marktbaums, um 18 Uhr offizielle Eröffnung des Berger Marktes durch OB Mike Josef, Apfelweinkönigin Lisa Maria I. und Wilfried Bender, anschließend Inthronisierung der neuen Apfelweinkönigin Solenny I. (Moderation: Frank Piroth). Abends Konzert von Marina Held and the Diamonds, ab 23 Uhr wieder DJ Luca Haida. Sonntag, 30.8.: Yoga im Festzelt (9 Uhr), ökumenischer Gottesdienst (11 Uhr) mit Posaunenchor und Kinderchor. Ab 13.30 Uhr Aufstellung zum Festumzug in Enkheim, Umzugsbeginn 14 Uhr zum Festplatz. Empfangskonzert der Stadtkapelle, danach Sing-along mit Alexander Keidel-Euler. Um 20 Uhr Höhepunkt: Konzert der Rodgau Monotones. Montag, 31.8. – Familientag: Öffnung 14 Uhr, Kinderangebote (bis 12 Jahre) zum halben Preis. Um 15 Uhr Kindertheater „Käpt'n Knitterbart" (ab 6 Jahren), um 20 Uhr Konzert von Oscar Canton mit The B-Sides. Dienstag, 1.9. – Schlusstag: Tierschau ab 9.30 Uhr am Frohngrund. Ab 11.30 Uhr musikalischer Auftritt der Gäste aus Lwiw/Vynnyky (Hochschule für Kunst). Ab 16.30 Uhr Hip-Hop-Workshop mit Luisiana Tesfai. Um 22 Uhr Inszenierung des Klub Vertikal statt Feuerwerk, umrahmt von Konzerten der Band GASTONE. Durchgehend: Fahrgeschäfte und Attraktionen (Autoscooter, Kinderkarussell, Schiffsschaukel, Schießbude u.a.), vielfältiges Speise- und Getränkeangebot sowie Kunsthandwerksstände und Stände lokaler Vereine und Initiativen. |
Samstag 29. August: Buster Isitt (DK) / mampf - jazzbar![]() (Daniela) Buster Isitts Musik verbindet Stille und Nostalgie, urbane Landschaften, weite Räume und große Träume. Verträumte Gitarren, eine fragile Stimme und Einflüsse aus Jazz und brasilianischer Musik prägen seinen ganz eigenen Klang. Der schwedisch-dänische Gitarrist, Komponist und Songwriter wurde in Stockholm geboren und aufgewachsen. Inspiriert von Jazz, Indie und südamerikanischen Musiktraditionen entwickelt er einen persönlichen Sound, der Künstler wie Egberto Gismonti und Pat Metheny als Ausgangspunkt nimmt. Nach mehreren Jahren in der dänischen Musikszene und Kollaborationen mit Künstlern wie David Miilmann Group und Veronika Rud veröffentlichte er seine erste EP unter eigenem Namen. Seine Debütsingle „Kan jag glömma?“ wurde für einen Danish Music Award als Jazz-Single des Jahres nominiert. Samstag, 29.08. // 20:00 |
Samstag 29. August: DAY DANCING SOULFOOD PARTY![]() (Daniela) Auch dieses Mal bieten wir einen Vorverkauf an, da die Kapazitäten dort beschränkgt sind. Also deckt euch mit Tickets ein um dieses schöne Event nicht zu verpassen. Es wird auch eine Abendkasse geben mit einer geringen Kapazität und für den Durchlauf. Wir freuen uns riesig auf diesen Tag. Seid frei und dabei. Line Up: Sportwagen - Soulfood Resident, Akim B. - Absolut Soul/ Bielefeld, Support: Alexander Antonakis - Chocolat 15:00 - 22:00 Uhr; Ruby Louise Hotel & Bar - Dachterasse; Neue Rothofstraße 3, 60313 Frankfurt am Main |
Samstag, 29. August: Of/ Nachbarschaftsfest![]() (Andrea) |
Samstag, 29. August: Of/ TREMENDA CELEBRACIÓN![]() (Andrea) |
Samstag, 29. August: Bat-Night![]() (Andrea) |
Samstag, 29. August: Of/ Krypto Kosmetik![]() (Andrea) |
Samstag, 29. August: Zeilsheim/ Community Saloon![]() (Andrea) 17.30 - ca. 20 Uhr, Kinderkulturfarm in Frankfurt/ Main -Zeilsheim. |
Sonntag, 30. August: Rilke. DUINESER ELEGIEN / Debussy. PRELUDES II![]() (Martin) ACHTUNG: FÜR DIE VERANSTALTUNG GIBT ES KEINE PLÄTZE MEHR! „Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen?“ Am Vorabend seines 85. Geburtstages, am 30. August trägt Willy Praml die DUINESER ELEGIEN von Rainer Maria Rilke vor und beschenkt uns mit den unsagbaren Dingen der Welt: Leben und Sterben, Liebe und Tod. Bevor es am Mittag des nächsten Tages ausschließlich um den Ruhm der säglichen Gegenstände geht: Weißwürste, Weißbier und andere einfache Genüsse. Leonhard Dering wird die Elegien mit Debussys PRELUDES II umrahmen. Beide Werke gehören zu den Pionier-Werken der beginnenden Moderne vor dem ersten Weltkrieg und sind etwa so alt, wie unser Spielort, die NAXOSHALLE. Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich das Theater Willy Praml.Bitte anmelden! Theater Willy Praml in der Naxos-Halle um 20 Uhr |
Sonntag, 30. August: Of/ Flohmarkt im Hafengarten![]() (Andrea) |
Sonntag, 30. August: Of/ Waggon im Exil - Karaoke![]() (Andrea) Eine Waggon-Veranstaltung im Radraum, Bleichstraße 22, Offenbach |
Sonntag, 30. August: OF/ Kunst und soulige Grooves![]() (Andrea) |
Dienstag 01.- Samstag 05. September: Freiluft-Kinowoche im Bornheimer Ratskeller![]() (Daniela) Dienstag, den 01.09.2026: Brot Tickets kann man vorreservieren: https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html |
Dienstag 01. September: "BROT" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers![]() (Daniela) Brot (2020) |
Mittwoch, 02. September: 100-B. Naxos Hallenkonzert MANTRA![]() (Martin) Zum achten Mal in Folge freuen sich die Naxos Hallenkonzerte auf die Kooperation mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA), die jährlich hervorragende junge Musikschaffende aus der ganzen Welt nach Frankfurt einlädt und sie im Bereich der zeitgenössischen Ensemblemusik weiterbildet. Mit dem monumentalen Werk MANTRA liegt der Fokus dieses Mal auf dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, sowie auf Werke jüngerer Komponist:innen, die in ihrem Schaffen von Stockhausen inspiriert sind oder im Bezug zu ihm stehen. BESETZUNG: INTERNATIONAL ENSEMBLE MODERN ACADEMY 2025/26 (IEMA): Ingvild Ness • Flöte, Luciano Maria Moricca • Oboe, Neus Molero Beneito • Klarinette, Johanna Mayr • Fagott, Li-Ting Tai • Klavier, Yué Zou • Klavier, Cheuk Hin Keith Ng • Schlagzeug, Suzune Masumoto • Violine, Paul Rodríguez Flys • Violine, Ynyr Pritchard • Viola, Mari Nagahara • Cello, Mariacostanza D’Agostino • Leitung, Delia Ramos Rodríguez • Leitung, Federico Ambruosi • Klangregie Programm: Naxoshalle um 19 Uhr |
Mittwoch 02. September: "Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy " in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers (Kopie 1)![]() (Daniela) Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy (2017) |
Mittwoch, 02. September: Ein Nobody gegen Putin![]() (Andrea) |
Mittwoch, 02. September: Of/ ESTELLINA – Acousticana Trio Show![]() (Andrea) |
Mittwoch, 02. September: DOTA![]() (Uwe) Zoom, F., Carl-Benz-Str. / Beginn: 20 Uhr |
Donnerstag 03. September: Take care! – Festival of Solidarity and Resistance![]() (Daniela) Take care! – Festival of Solidarity and Resistance Grand Opening 3. September 2026, 19 Uhr ATELIERFRANKFURT "Take care! – Festival of Solidarity and Resistance“ ist ein dezentrales Festival, das Kunst und feministische Zukunftsfragen miteinander verbindet. Im Mittelpunkt stehen temporäre, performative, kollaborative künstlerische und aktivistische Projekte, Talks und solidarische Zusammenkünfte. Take care! fragt danach, wie Künstler:innen mit den Themen KI-Dominanz, Ressourcenkrisen und gesellschaftlicher Polarisierung umgehen, welche Fragestellungen sie entwickeln und was solidarische und widerständige Strategien sein können. Das Festival findet von August bis Oktober an verschiedenen Orten in Frankfurt statt. Es versteht sich als verbindende Plattform und bezieht verschiedene vom Frauenreferat geförderte Projekte als Satelliten in das Programm mit ein. Vollständiges Programm auf der Festivalseite des Frauenreferats https://www.feministfairfuture.de/take-care-festival |
Donnerstag, 03. September: Mindestens haltbar bis![]() (Andrea) Plötzlich ist man Ende 50 und findet sich zwischen den Welten wieder: Zwei Drittel Leben sind schon rum. Die Eltern sterben, die Kinder ziehen aus und selbst muss man sich neu aufstellen. Zurück bleibt ein Wust an Dingen: Möbel, die man loswerden möchte, Memorabilia in kleiner und großer Form. Und man fragt sich: Was mache ich damit? Was kann weg, was soll bleiben? Verschwinden die Erinnerungen, wenn die Dinge gehen? Ist es gut auszumisten – sowohl Haus als auch das Hirn? Melina Hepp lädt das Publikum zu einem skurrilen und ganz persönlichen Sonder-Sale der Dinge, Träume und Erinnerungen. Von und mit Melina Hepp, Michelle Koprow. Film- und Audioprojektion: Michelle Koprow Dramaturgische Mitarbeit und Sound: Thomas Buchenauer. Foto: Robert Schittko. Karten: https://www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail/stueck/mindestens-haltbar-bis |
Donnerstag, 03. September: Of/ 22 Bahnen![]() (Andrea) Einlass und Getränke ab 19:30 Uhr. Filmbeginn um 20 Uhr. Tickets an der Abendkasse für 10 € regulär und 8 € ermäßigt. |
Donnerstag 03. September: "Land des Honigs" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers![]() (Daniela) Land des Honigs (2019) Hier geht's zum Trailer von Land des Honigs. Wir zeigen den Film in der türkischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln. |
Donnerstag, 03. (Uraufführung) – Sonntag, 06. September: Die unsichtbare Stadt TheaterGrueneSosse & Tortoise in a Nutshell![]() (Martin) Die Stadt erwacht. Sie streckt sich. Sie gähnt. Und mit einem tiefen Seufzen entlässt sie aus ihren Türen und Tunneln den Strom der Menschen. Ein Mädchen kommt neu in die Stadt und fragt sich, ob es hier hingehört. Ein Zebra wurde gesichtet und nicht wiedergefunden. Während beide ins Gewimmel eintauchen, wächst die unsichtbare Stadt um sie herum. Fantastisch, musikalisch, voller einfallsreicher Bilder und überraschender Verwandlungen entstehen neue Verbindungen in der Nachbarschaft und über die Grenzen des Theaters hinaus: Wie wollen wir zusammenleben in einer geteilten Welt? Tortoise in a Nutshell und TheaterGrueneSosse lassen in diesem schottisch-deutschen Theaterstück ein PopUp-Bilderbuch in Lebensgröße für alle ab 8 Jahren entstehen. Donnerstag, 3. (Uraufführung) um 19.00 Uhr, Freitag, 4. um 10.00 Uhr und Sonntag, 6. September um 15.00 Uhr |
Donnerstag, 03. September - Donnerstag, 15. Oktober: "Care Machines - Vulnerable Systems" im Atelierfrankfurt![]() (Petra) Care-Arbeit bildet das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und bleibt dennoch häufig unsichtbar und strukturell unterbewertet. Zugleich verändern digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Bedingungen von Fürsorge grundlegend: Assistenzsysteme unterstützen Pflege, emotionale Interaktionen werden technisch simuliert. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Gruppenausstellung „Care Machines - Vulnerable Systems“ an. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die neue Perspektiven auf das Verhältnis von Care und Künstlicher Intelligenz eröffnen und Fragen nach Empathie, Fürsorge, Teilhabe und Verantwortung im digitalen Zeitalter aufwerfen. Die Ausstellungseröffnung bildet zugleich das Grand Opening des Take care!-Festivals. Abbildung: ©Maja Smrekar, SPASM: autoportrait, produced by A/POLITICAL, 2024 Care Machines - mit Jordan Rita Seruya Awori, Maja Smrekar, Superflux, Venera Kazarova, ein Projekt des Frauenreferats Frankfurt in Kooperation mit Take care! – Festival of Solidarity and Resistance, Vernissage: 19 Uhr, mit Performance von Verena Kazarova, Ort: Ausstellungsraum im Basement, UG des Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 3, Öffnungszeiten: dienstags - freitags: 11 -18 Uhr (nur nach Voranmeldung hier |
VORSCHAU |
Freitag, 04. September - Sonntag, 06. September: Frankfurt Art Experience - Frankfurt Gallery Weekend Saisonstart![]() (Petra) Die Frankfurt Art Experience entwickelt seit 2019 den prosperierenden Galerienstandort Frankfurt am Main. Sie steht für unvergleichliche Kunsterlebnisse: Der Saisonstart der Frankfurter Galerien jeweils am ersten Septemberwochenende sowie das House of Galleries seit 2025, das internationale Galerienformat in exklusiver Hochhauslage. Entdeckt das vielfältige, anspruchsvoll kuratierte Programm zeitgenössischer Kunst jetzt zum Gallery Weekend Saisonstart: Rund 40 Galerien zeigen Einzel- und Gruppenausstellungen mit Schwerpunkten in der Malerei, Drucktechniken, Installation, Fotografie und Videokunst. Neben den Galerien tragen auch ausgewählte Offspaces und Kunstinstitutionen in diesem Jahr entscheidend zum Programm bei. Ob konzeptuelle Fotografie, raumgreifende Installationen, Graffiti oder digitale Kunst – hier stehen interdisziplinäre Ansätze und gesellschaftliche Fragen im Vordergrund. Vertreten sind Positionen von Künstlerinnen und Künstlern mit Hintergründen an der HfG Offenbach, Städelschule oder internationalen Kunsthochschulen. Besonders spannend sind wieder verschiedenste „Walks“, die ich Euch empfehle: Ihr könnt sie für Samstag und Sonntag buchen. Grafik: ©Urban Media Project Frankfurt Art Experience - Frankfurt Gallery Weekend Saisonstart, Ort: Frankfurter Galerien und Offspaces, Öffnungszeiten: Freitag ab 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr, Eintritt: frei, Art Walks: 8 - 12 Euro, ausführliches Programm und Buchung der Walks findet Ihr hier |
Freitag 04. September: "Monobloc" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers![]() (Daniela) Monobloc (2021) |
Freitag, 04. September - Montag, 04. Januar 2027: "Calling Walter Benjamin" - Frankfurter Kunstsäule mit Pietro Finelli![]() (Petra) Die Frankfurter KunstSäule hat ab heute eine spannende neue Hülle: der Mailänder Künstler Pietro Finelli untersucht mit seinen filmischen Collagen urbane Stadträume und setzt dabei private und öffentliche Interieurs in Beziehung zueinander. “Die Besonderheit dieses Ortes, an dem sich die Kunstsäule befindet – in einem kleinen städtischen Park, durchzogen von den Resten alter historischer Gräber –, bewirkt, dass sich mein Eingriff in der Mitte eines Weges verortet: Er richtet sich an die Lebenden, aber auch an jene, die nicht mehr da sind. Ein Ort ist niemals neutral; er ist das Ergebnis von Schichtungen über die Jahrhunderte hinweg. Die Kunstsäule ist als ein Kreuzungspunkt konzipiert, als ein Ort der Überschneidungen, der sich an die Lebenden und die Toten, an die Gegenwart und die historische Vergangenheit richtet, nicht ohne einen Funken Zukunft – jener Zukunft, die sich fortwährend in den Sekunden der Zeit/des Jetzt auflöst.”, erläutert er. Finelli wollte den Turm als einen Ort der Erinnerung gestalten, wie ihn der hebräische Begriff ZAKHOR (זכור†) treffend bezeichnet. Dieses Wort ist im Inneren der Kunstsäule verborgen, in ihrem eigenen intimsten Kern: Denn die Kunstsäule, die nun die Gewänder der Geschichte angelegt hat, wird zu einem emblematischen Ort, zu einem sich ausstrahlenden Kreuzungspunkt im verwundeten Raum der Stadt, aber ebenso im Raum der Zeit – wie ein Leuchtturm, der sein Licht sowohl auf das ruhige Meer als auch auf das stürmische richtet. Er signalisiert die Gefahr und markiert zugleich den Ort, macht ihn zum Emblem. Der Künstler glaubt, dass die Aufgabe der Kunst darin besteht, Energiezustände zu aktivieren, lebendige Masse im Anschein ihrer Ruhe hervorzubringen – etwas, das zu jenen spricht, die zu fragen oder zu befragen verstehen, wie das Orakel von Delphi. Sein Eingriff ist zugleich eine Hommage an Walter Benjamin, einen Autor, den er immer geliebt hat. Abbildung: ©Pietro Finelli Frankfurter KunstSäule: "Calling Walter Benjamin" von Pietro Finelli, Ecke Brückenstraße / Gutzkowstraße, Vernissage: ab 19 Uhr, mit einer Einführung von Florian Koch und Gespräch mit Pietro Finelli und Daniel Hartlaub, Öffnungszeiten: 24/7 (Ausstellung bis 04.01.2027), Eintritt: frei |
Freitag, 04. September Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager![]() (Uwe) Fifty/Fifty nennt sich die Party-Reihe für Best Ager in der Centralstation, bei der wechselnde DJs zum Tanzen in den Saal einladen: entspannt, locker und ganz unter gleichgesinnten Feierlustigen. Zur ersten Party der Wintersaison am Mischpult: DJ Michael Herd. Seine Gäste erwartet ein Mix aus Dance Classics der letzten (mindestens!) vier Jahrzehnte. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn: 20:30 Uhr |
Freitag, 04. September, bis Sonntag, 06. September: Riviera![]() (Andrea) |
Freitag, 04. September: OF/ Blaue Stunde![]() (Andrea) Das Bild stammt von einem meiner Lieblingsfotografen David Vasicek, pix123. |
Samstag, 05. September: Brückenwall - das letzte Mal!![]() (Petra) Das Jahr der letzten Male!? Ich war vor nicht allzu langer Zeit auf dem letzten Designparcours in Höchst - jetzt heißt es Abschiednehmen von einem anderen vertrauten Format: Die Brückenstraße galt vor einigen Jahren als “hip” und das “Frankfurter Berlin Mitte”, oder so. Der Hype ist meinem Eindruck nach vorbei, doch ein paar sehr schöne Geschäfte - unter anderem das goyagoya mit Kleidung der Frankfurter Designerin Elena Zenaro oder die Apfelweinhanldung JB - lohnen weiterhin auf jeden Fall einen Shopping-Trip “Dribbdebach”. Nur noch heute gibt es das Straßenfest, das mit “Open doors”, Mode und Design, Live-Musik, Essen und Trinken. Genießt es noch einmal! Brückenwall - Straßenfest, Ort: Brückenstraße - Wallstraße (Sachsenhausen), Uhrzeit: 11 - 23 Uhr, Eintritt: frei |
Samstag, 05. September: Ghost School (Film)![]() (Uwe) Als Rabia erfährt, dass die einzige Schule ihres Dorfes geschlossen wird, beginnt sie nach den Gründen zu suchen. Während die Jungs künftig eine Schule im Nachbardorf besuchen können, bleibt den Mädchen diese Möglichkeit verwehrt. Auf der Suche nach Antworten durchquert Rabia das Dorf und befragt die Erwachsenen. Doch statt Klarheit trifft sie auf Schweigen, Ausflüchte und ein Gerücht: Die Schule sei verflucht und der Lehrer von einem Dschinn besessen. Je hartnäckiger sie nachfragt, desto stärker beginnt sie an den Geschichten zu zweifeln, die die Schließung der Schule erklären sollen. Ist an dem Gerücht über die verfluchte Schule etwas dran oder verschleiert es eine ganz andere Wahrheit? Inspiriert von Abbas Kiarostamis „Wo ist das Haus meines Freundes?“ wird die beharrliche Suche einer jungen Protagonistin zum Ausgangspunkt einer Erkundung gesellschaftlicher Verhältnisse. Aus einer scheinbar einfachen Frage entwickelt sich eine Reise durch ein Labyrinth aus Aberglauben, Autorität und Korruption. Die Perspektive eines Kindes wird dabei zum präzisen Instrument, um die Widersprüche der Gemeinschaft sichtbar zu machen. Basierend auf dem realen Phänomen der „Geisterschulen“ in Pakistan verbindet der Film sozialrealistische Beobachtung mit magisch-realistischen Momenten. Frankfurt – Mal Sehn Kino, 17.30 Uhr mit Regisseurin Seemab Guln |
Samstag, 05. September: Of/ Riviera Konferenz![]() (Andrea) |
Samstag, 05. September: Of/ Adele Project -abgesagt-![]() (Andrea) Es hätte ein schöner Abend werden können. Leider wurde das Konzert jetzt abgesagt. Mit ADELE PROJECT – „HELLO MÜNCHEN“ präsentiert Europas beste Adele Tribute Band eine außergewöhnliche Hommage an eine der größten Künstlerinnen unserer Zeit: Adele. Diese exklusive Produktion wurde inspiriert von der spektakulären Konzertreihe, die Adele 2024 auf dem Oktoberfestgelände München spielte – eine über Wochen laufende, dauerhaft ausverkaufte Show, die Musikgeschichte schrieb und München zum internationalen Zentrum ihrer Live-Performances machte. ADELE PROJECT – „HELLO MÜNCHEN“ greift die besondere Atmosphäre dieser legendären Konzertreihe auf und überträgt sie in eine eigene, hochklassige Tribute-Produktion – emotional, elegant und mit großer musikalischer Qualität. |
Sonntag, 6. September: Erstes Arkadenkonzert – „Freundliche Stille“![]() (Martin) Das wird ein fantastisches Konzert! Am Sonntag interpretieren der international bekannte Countertenor Franz Vitzthum und Markus Flaig am Akkordeon Musik unterschiedlichster Epochen. Der Bogen spannt sich von kunstvollen Motetten der Renaissance über Werke von Purcell, Schubert und Brahms bis zu Francis Poulenc. Der in Frankfurt und Umgebung als Sänger bekannte Markus Flaig spielt seit vielen Jahren auch Akkordeon und ist von den Möglichkeiten dieses Instruments begeistert. "Es kann wie ein Melodieinstrument Linien beseelen und diese gleichzeitig begleiten. Es kann laut, aber vor allem auch sehr schön leise und eröffnet für die Begleitung barocker Sololiteratur ganz neue Möglichkeiten", so erläutert Flaig seine Begeisterung. Franz Vitzthum und Markus Flaig kennen und schätzen sich seit vielen Jahren als Sängerkollegen, besonders verbindet sie ihre Liebe zur Sprache. Ihre jahrelange Erfahrung mit sogenannter Alter Musik und ihre Experimentierfreude führen nun zu einer ganz neuen Klangkombination. Vitzthums hellwarmer Countertenor verbindet sich mit den tiefgründigen Klängen des Akkordeons und so entsteht flexible barocke Klangrede im besten Sinne. Der Eintritt ist frei! Sonntag, 6. September um 17.00 Uhr: 1. Arkadenkonzert – „Freundliche Stille“ |
Montag, 07. September: Tjark![]() (Uwe) Für sein Album hat sich TJARK bewusst zurückgezogen: weg vom Trubel der Großstadt, zurück in die Ruhe seines Heimatdorfes in Brandenburg. Drei Monate konzentrierte er sich fast vollständig auf sich selbst und seine Musik – eine Phase, in der er seinen Stil und seine Themen neu definieren konnte. Das Ergebnis ist „auch wenn’s uns morgen nicht mehr gibt“: Sanfter Folk-Akustik und einer mitreißenden Live-Dynamik ein. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19 Uhr |
Dienstag, 08. September: Jazz & Poetry: BIRD. Die Charlie Parker-Legende![]() (Uwe) Der Abend gibt ein faszinierendes Bild der Jazz-Szene im New York der 40er und 50er Jahre und des genialen Saxophonisten Charlie „BIRD“ Parker, Pionier des Bebop. Sein Leben bestand aus Musik, Sex und Drogen. Es endete tragisch und viel zu früh. Aus Erinnerungen von Personen, die ihn gut kannten (Label Manager, Clubbesitzer, Frauen, Musiker, Nachbarn, Freunde), ist eine „Rekonstruktion“ seines außergewöhnlichen Lebens entstanden. Das Jazz & Poetry-Programm „BIRD“ schildert seine Entwicklung, seine Musik und Verrücktheiten in kurzen packenden Texten, gelesen von Daniella Baumeister (Redakteurin hr2 Kultur). Im Wechsel mit den Texten spielt das „Jan Prax-Quartett“ Bebop-Titel von Charlie Parker und seinen Zeitgenossen in zeitgemäßen Arrangements. Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Donnerstag, 10. September: JEWS UNDERCOVER in Mainz![]() (Daniela) Eine szenisch-musikalische Lesung von Stéphane Bittoun Die Gelegenheit für alle, die den fulminanten Abend in Frankfurt verpasst haben - JEWS UNDERCOVER geht auf Tour und ist auch noch mal im Rhein-Main-Gebiet zu Gast… „Bittoun wechselt die Kostüme, imitiert Barbara Streisand in ‚Yentl’, kommentiert mit Selbstironie Kindheitsfotos und wird als Adam Stein zum Hund. Das ist manchmal lustig, manchmal traurig, aber immer anrührend.“ FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung Unter falscher Identität gelingt einem arabischen Juden 1965 ein Spionage-Coup in höchsten Regierungskreisen Syriens. 1895 verkleidet sich eine junge Frau als Mann, um den Talmud zu studieren. Und 1945 überlebt Berlins berühmtester Clown das KZ nur, indem er als Hund im Zwinger lebend den Lagerkommandanten belustigt. Regisseur & Schauspieler Stéphane Bittoun liest, spielt, lebt diese und viele weitere, teils wahren Geschichten und verwebt sie zu einem Abend über das oft gefährliche, zuweilen lustvolle Spiel mit Identität. Ob aus Anpassung, in geheimer Mission oder um Verfolgung zu entgehen: Undercover ist ein Überlebensprinzip. Musikalisch begleitet von Peter Bongard, und filmisch unterstützt von Burt Lancaster, Rabbiner Apel uva. lüftet Bittoun auch das klandestine Doppelleben der Straßenkatzen Tel Avivs. Tour 2026/27: Düsseldorf, Mainz, Speyer, Worms, Stuttgart, Wien, Baden, ua. |
Freitag, 11. September: Junkyard Drive![]() (Andrea) |
Samstag, 12. September: BLOW MUSIC FESTIVAL VOL. 4![]() (Uwe) Die Liste spannender, junger Acts, die mit ihrer Musik etwas mitzuteilen haben, ist aber noch lange nicht zu Ende. Daher erhalten eine Reihe weiterer lokaler, nationaler und internationaler Live-Acts und DJs im September die Gelegenheit, ein lebendiges Medley der angesagtesten und gleichzeitig unterschiedlichsten Tendenzen der aktuellen Musikszene zu präsentieren. Mein persönlicher Favorit ist TAXISTUDIO, eine FrankfurterFormation (Auf der Bühne treffen treibende Beats, ehrliche Texte und urbane Atmosphäre aufeinander – ein Mix, der das Publikum gleichermaßen zum Feiern und Nachdenken einlädt). Musikalische Grenzen setzen wir auch dieses Mal bewusst nicht, denn genauso wenig tun dies die Musiker*innen selbst – im Gegenteil, was sie produzieren ist: abwechslungsreich, innovativ, offen und verbindend: AGATHA IS DEAD! Post-Punk-Experiment - Ihre gemeinsame Liebe zu Joy Division, The Cure, Molchat Doma und Fontaines D.C. legte den Grundstein für ihren düster-dringlichen Sound. - ANDA MORTS Wie Anda auf dem Album alte Punk-Formeln mit pochendem Herzen und geboten zorniger Haltung ins Hier und Jetzt katapultiert, wie er mit maximaler Dringlichkeit die Wirklichkeit umreißt, das hat eine derart furios mitreißende Art, dass man sofort mehr davon haben will. - AUFMISCHEN – BBYBANDO – BILK - DAS HUHN - DER MENSCHLICHE MOTTEK DIE P - DJ MISS CONTROL (GG VYBE) – EV – HONDENFOKKER – ILDIKÓ – JUNI – KETACAT - LUCIA & THE BEST BOYS MOTTEN MUTT - NOT EVEN NOTICED – OSTSEETRAUM - S1RENA – TAXISTUDIO - THE PHOBES - TR/ST - UNTITLED (HALO) – VASIL - X-GF Zoom, F., Carl-Benz-Str. / 15 Uhr |
Sonntag 13. September: 34. Bahnhofsviertel Classics: „Welcome FlieKü!“![]() (Daniela) Feiern Sie mit uns und der Crespo Foundation am 13. September das Eröffnungswochenende des „FlieKü“ mit unserem diesjährigen Open Air-Konzert. Die Frankfurter Crespo Foundation setzt sich dafür ein, dass Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten und die Gesellschaft aktiv mit prägen können. Mit ihren Programmen und Förderungen schafft sie Zugänge und Möglichkeitsräume, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können. Ihre musikalische Reise beginnt in Osteuropa mit Volksliedern aus Ungarn und Rumänien. Weiter geht es in den Südwesten Europas zum französischen Jazz Manouche. Die Tour endet - wie kann es bei unseren Open Air-Konzerten anders sein - mit Rhythmen aus Lateinamerika. Bach, Brahms und Paganini reisen mit. Zu den Musikern: Das größte Instrument, den Kontrabass, übernimmt Ioan Cristian Braica. Mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, begann Cristians Karriere im Orchester der Rumänischen Oper. Heute ist er Vorspieler im hr-Sinfonieorchester. Der kolumbianische Gitarrist Carlos Vivas hat seine Premiere bei den Bahnhofsviertel Classics. Ein Stipendium brachte den jungen Musiker nach Deutschland und schließlich an die HfMDK in Frankfurt. Er ist jetzt Professor in Heidelberg und gefragter Solist. Am Akkordeon erwartet Sie Vassily Dück. Seine Kunst führte ihn von der Philharmonie Altai über das Staatliche Orchester Sibirien zu Auftritten in der Alten Oper Frankfurt, am Gasteig München oder im Nationaltheater Mannheim. Laurent Weibel spielt die Geige. Sonntag, 13. September, 15 Uhr |
Sonntag, 13. bis Mittwoch, 16. September: Wanderkino: Laster der Nacht![]() (Uwe)
Wechselnde Orte (siehe einzelne Tage) - Eintritt frei! Einlass: 20.00 Uhr |
Montag, 14. September: Romanhaus/Literaturfabrik: Meine Playlist![]() (Uwe) Ein super Format! Musik in der Luft: Was, wie, wen hören Autorinnen und Autoren? Wieder laden Romanfabrik und Literaturhaus zwei Autor*innen ein, ihre Playlist mitzubringen. Dieses Mal ins Literaturhaus. Gemeinsam wird Musik gehört, über Musik gesprochen, über Bücher, über laute und leise Lektüren. Es gibt Ratespiele und der ganze Saal beteiligt sich. Zu Gast ist zum einen die Autorin Paula Fürstenberg, die bereits zwei Romane vorgelegt und nun mit Niewiedervereinigung. 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit (KiWi) einen wütenden Aufruf geschrieben hat. Es bräuchte, sagt sie, eine gemeinsame Sprache, die der deutschen Vielfalt gerecht wird. Außerdem dabei ist der Ökonom und Essayist Daniel Stähr. Literaturhaus, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt |
Donnerstag, 17. – Samstag, 19. September: wir / us![]() (Martin) 2022 zog die Choreografin Wen Hui mit 62 Jahren von Peking nach Frankfurt am Main. Viele staunten. Denn die Jahre über sechzig werden allgemein als Endphase des Lebens bezeichnet. Wen Hui wagte jedoch einen radikalen Neuanfang – inspiriert von der chinesischen Vorstellung, dass mit dem sechzigsten Lebensjahr ein neuer Lebenszyklus beginnt. In „wir/us“ lädt die Choreografin sieben Frankfurterinnen über 60 ein, mit ihr die Bühne zu teilen und diese besondere Lebensphase zu erkunden. Alle bringen sehr individuelle Lebensgeschichten und Erfahrungen gesellschaftlicher Veränderungen ein, die sich in ihre Körper eingeschrieben haben. Während älter werdende Körper von Frauen im Alltag häufig unsichtbar gemacht werden, entdecken Wen Hui und ihre Mitstreiterinnen sie als kostbare Wissensspeicher, als Quelle der Komplizenschaft, der Widerständigkeit und des Aufbruchs. Und verwandeln die Bühne in einen Ort des Spielens, des Albernseins und des Feierns. Donnerstag, 17. und Freitag, 18. um jeweils 20.00 Uhr, Samstag, 19. September um 17.00 Uhr |
Freitag, 18. und Freitag, 25. September: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui![]() (Martin) In der letzten Spielzeit war die Inszenierung von ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘ immer ausverkauft. Nach der Premiere sendete der HR2 in der Frühkritik: Stimmt! Also: ein Stück und eine Inszenierung von brennender Aktualiltät! Foto: © Thomas Aurin |
Samstag, 19. September: Ours Season Closing![]() (Andrea) Hach, das war so schön, neulich am Blauen Wasser. So schön, dass wir heute wieder hinwollen, zumal ATA Teil des Line-Ups ist. Ich habe ihn jetzt schon dreimal live erlebt, das erste Mal im Robert Johnson war zum Verneigen, ein derart inspiriertes und schönes Set, mal schauen. Die anderen Namen sagen mir mal wieder nichts, aber solange die Sonne scheint und das tut sie hoffentlich lang, warm und ausgiebig, jetzt, da die Tage schon merklich kürzer werden, wird das super. Ich liebe den Ort, der ja auch fast ein bisschen in Offenbach ist ;-). OURS Season Closing mit Ata, Mano le Tough, Marie Montexier und Red Axes. |
Samstag, 19. & Sonntag, 20. September: Holzfällen![]() (Martin) Nicholas Ofczarek ist in Frankfurt! „Erst der Skandal, dann das Vergnügen: Als sein Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ 1984 erschien, löste Thomas Bernhard einen Eklat aus. Heute ist Nicholas Ofczareks szenische Lesung mit Musikbegleitung ein großer Genuss.“ (FAZ) „Nörgeln de luxe: Ein Star-Schauspieler wird hier „sehr gallig“ (Hamburger Abendblatt) Thomas Bernhards Roman stellt einen Erzähler ins Zentrum, der aus der Distanz seines Ohrensessels eine „künstlerische Abendgesellschaft“ in der Wiener Gentzgasse beobachtet und diese mit bösartiger Genauigkeit seziert. Die versammelte Menge wartet auf die angekündigte Ankunft eines Burgschauspielers; zudem sind die meisten Personen dieser Gesellschaft miteinander verbunden, weil ihre durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Freundin Joana am Nachmittag desselben Tages in der Ortschaft Kilb zu Grabe getragen wurde. Thomas Bernhards berühmte Prosa wird rezitativisch zum Leben erweckt, während die Musiker:innen von Franui u. a. mit einer Spezialität zu hören sein werden, die sie bekannt gemacht hat: dem Zelebrieren von Trauermärschen und Trauermusik. Das Hamburger Abendblatt schreibt: „Ein Text wie ein von Herzen kommender Kniekehlen-Tritt, vom österreichischen Nationalnörgler Thomas Bernhard, mit dem Untertitel „Eine Erregung“? Kann ja nur gut sein. Kann nur genau das Richtige sein für den Präzisions-Schauspieler Nicholas Ofczarek. Der ist seit gut 31 Jahren fest im Ensemble des Wiener Burgtheaters, eine Theater-Bank in dieser Welt. Eines dieser Bühnen-Ereignisse dort. Spielt der da wen, kann man lieber nicht einen Moment wegsehen, da darf man nicht weghören.“ Nicholas Ofczarek und Musicbanda Franui in einem Gastspiel des Burgtheaters Wien - nicht verpassen! Samstag, 19. Um 19.30 Uhr und Sonntag, 20 September um 18.00 Uhr |
Sonntag, 20. September: LudoWic![]() (Uwe) Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20.00 Uhr |
Sonntag, 20. September: Polly Rakete - Kinderkonzert![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 15 Uhr |
Dienstag, 22. September: The Joy of Ageing![]() (Martin) Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet? Um 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Dienstag 22. - Sonntag 04. Oktober: Kronberg Festival 2026: „Courage!"![]() Kronberg Festival 2026: „Courage!" Vom 22. September bis 4. Oktober verwandelt sich das Casals Forum in Kronberg wieder in eine Bühne für große Musik – knapp zwei Wochen, rund 30 Konzerte und ein vielfältiges Rahmenprogramm, alles unter dem Motto „Courage!". Weltbekannte Künstlerinnen und Künstler wie Gabriela Montero, Sheku Kanneh-Mason, Avi Avital und Fazıl Say treffen auf junge Talente und herausragende Ensembles (Youth Symphony Orchestra of Ukraine, Korean Chamber Orchestra u.v.m.) – und erzählen von Mut, Aufbruch und Zivilcourage. Das Festival ist zugleich eine Hommage an Pablo Casals, der dieses Jahr 150 Jahre alt geworden wäre und dem das Casals Forum seinen Namen verdankt. Freut Euch auf zwei Wochen voller mitreißender Konzerte, die zeigen, wie viel Kraft in der Musik steckt. |
Mittwoch 23. September: Boris von Heesen: Mann am Steuer. Wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert![]() (Daniela) VCD Hessen und ADFC Hessen laden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2026 zu Vortrag und Diskussion mit Boris von Heesen ein. Der Buchautor und Ökonom Boris von Heesen belegt mit Fakten und schlüssigen Argumenten, wie patriarchale Strukturen unsere Mobilität prägen und die Verkehrswende blockieren. Zum Buch: Männer beherrschen die Straße. Mit überdimensionierten Karossen, aggressivem Verhalten oder unangemessener Lautstärke. Das ist durch die Verkehrsstatistik gut belegt, aber dennoch nur Symptom eines größeren Problems. Starre und einflussreiche Netzwerke in Politik, Behörden, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft, allesamt von Männern dominiert, verhindern den dringend notwendigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität für Deutschland. Männerexperte und Wirtschaftswissenschaftler Boris von Heesen hat unzählige, größtenteils öffentlich zugängliche Statistiken und Studien herangezogen, um seine Thesen zu stützen. Er bringt eine andere Perspektive als sonst üblich in die Verkehrswende-Diskussion ein und formuliert einen eindringlichen Appell für eine sinnvolle Verkehrspolitik, von der alle profitieren. Zum Autor: Boris von Heesen (*1969) ist Wirtschaftswissenschaftler mit ersten beruflichen Stationen bei der Diakonie in Bayern und der Drogenhilfe in Frankfurt am Main. Er ist Gründer eines der ersten deutschen Online-Marktforschungsinstitute. Heute arbeitet er als Männerberater und geschäftsführender Vorstand eines Jugendhilfeträgers. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich als Autor und Referent mit dem Thema kritische Männlichkeit und veröffentlichte bereits zwei erfolgreiche Bücher zum Thema. |
Mittwoch, 23. September: Sofagespräche![]() (Uwe) Isabella Caldart & Son Lewandowski Der Roman Die Routinen (Klett-Cotta) seziert die Welt des Leistungsturnens, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen Die Routinen zu einer atemlosen Leseerfahrung. Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Freitag, 25. September bis 7. November: Aslı Özdemir![]() (Andrea) Wunderbar, gerade Aslı Özdemir gegoogelt, ein Interview mit ihr bei der TAZ gefunden und dann dort auf “links lesen, rechts bekämpfen” gestoßen (https://taz.de/taz-zahl-ich/all-you-can-read/!v=5a0a7393-613c-4795-bca0-328acf81d798/ ). Also erstmal gespendet, klar, weil jeder Euro gegen die AfD zählt! Ausstellungsraum F9, Fahrgasse 9 |
Donnerstag, 24. September: Lambert: I AM NOT LAMBERT![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Samstag 26. September: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen.![]() (Daniela) Melli schreibt: Meine Gäste sind: Derya Yüksel - eine Multitalent. Sie malt, und veranstaltet die Reihe „Paint & Sip“ an schicken Orten in Frankfurt. Dort bringt sie Menschen beim Aperol Spritz das Malen beibringt. Sie ist unglaublich kreativ und auch noch sportlich. Auf ihrer Sommer-Fahrradtour hat sie alles in einem wundervollen Scrapbook festgehalten. Das bringt sie uns hoffentlich mit. Kabuki aka Jan Hennig, ist elektronischer Soundkreateur, Pionier der Frankfurter Drum&Bass Szene, dessen sphärische Klanginstallationen ich gerade beim Jazz Montez live erlebt habe. Dieses Jahr hat er die Ausstellung ,Mishpocha‘ -kuratiert von Beastie Boy Mike D.- im Jüdischen Museum soundmäßig verfeinert. Was das genau ist, was er tut, wird er uns dann live erklären und präsentieren. Krishna Meindl ist Schlagzeuger, Inhaber des Frankfurter Musikbüros, wo er als Musikproduzent und Veranstalter von kleinen feinen Musikevents, ob Jazz, Pop oder Folk, tätig ist. Zudem hat er viele Jahre mit meiner (M)ein-Mann-Band gerockt und sorgt bei dieser Show dafür, dass auch das passende Technik-Equipment am Start ist. Und mein very special Guest: Martin Grieben!Besser bekannt als (M)ein-Mann-Band! Endlich nach 10 Jahren kann er darüber sprechen, was er sonst noch macht. Und das ist nicht wenig. Vor allem stellt er uns seinen momentanes Herzensprojekt vor. Das Musikalische, meine ich. Frau von Spangenberg kommt sicherlich auch, sollte sie sich nicht entschieden haben für ewig auf Sylt zu bleiben. Holt Euch Karten, denn das wird ganz wunderbar. MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen. |
Samstag, 26. September: Medlz: Die 90er - a cappella![]() (Uwe) Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Sonntag, 27. September: Eleanna Pitsikaki![]() (Uwe) Als vielseitige Künstlerin bewegt sich Pitsikaki souverän zwischen Konzertbühne, Forschung und Lehre. Ihre Arbeit ist geprägt von einem tiefen Interesse an kulturellem Dialog und künstlerischer Transformation. In ihren Projekten entstehen lebendige Klangräume, in denen sich unterschiedliche musikalische Systeme – etwa Makam, Jazzharmonik und freie Improvisation – gleichberechtigt begegnen. Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr |
Montag, 28. September: Meike Winnemuth: Eine Seite noch![]() (Uwe) Lesung - Eine Veranstaltung im Rahmen von Leseland Hessen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat, erkennt: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr |
Montag, 28. September: My Ugly Clementine![]() (Uwe) Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr |
Dienstag, 29. September: Dirk Bernemann: Gromzell. Ein Heimatroman![]() (Uwe) Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr |
Mittwoch, 30. September: Simon & Jan: Heiße Luft![]() (Uwe) Der Vorhang geht auf und wie Phönix aus der Asche steigen Simon & Jan auf die Bretter der Republik, um mit ihrem neuen Programm die Welt aus den Angeln zu heben! Das derzeit wohl höchstdekorierte Liedermacherduo Deutschlands gibt sich dabei bescheiden wie eh und je. Von zerbrechlichen, zärtlichen Nummern – getragen von zwei Gitarren und zwei Stimmen – über raffinierte Loop Arrangements bis hin zu orchestralen Kampfansagen ist alles dabei. Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Samstag 03. Oktober: Dialogführung: Geldgeschichte global – mal anders erzählt![]() (Daniela) Dialog-Führung durch die Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ mit Kuratorin Christina Bach und Daniela Cappelluti Was hat eine kleine unscheinbare Münze mit Weltgeschichte zu tun? Die Teuerungsmedaille von 1817 erinnert daran, wie der Ausbruch des Vulkans Tambora die Welt veränderte: die Asche verdunkelte die Nordhalbkugel, der Sommer fiel aus, Ernten verdarben und Weizen wurde teurer. Mary Shelley verbrachte die regnerischen Tage im Haus und schrieb Frankenstein, und die von den Aschepartikeln rötlich gefärbten Sonnenuntergänge inspirierten die Kunst der Romantik. Wie eng Geld- und Weltgeschichte miteinander verwoben sind, zeigen viele Exponate in der aktuellen Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ im Historischen Museum. Münzen, Aktien, Banknoten und Kreditkarten, Verträge und Alltagsgegenstände erzählen von den ältesten Zahlungsmitteln, von alten und neuen Handelswegen und von der Rolle Frankfurts bei der Globalisierung des Geldes – und wie das alles die Welt gestaltet und verändert hat. Christina Bach, Kuratorin der Ausstellung, nimmt die Besucher*innen mit auf einen Rundgang. Samstag, 3. Oktober 2026, 11.30 Uhr |
13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten! Dass ein Festival wie das Frankfurter nur Ausschnitte zeigen kann, versteht sich von selbst, ebenso dass das Mutterland des Jazz dabei nicht ausgeschlossen werden soll. Es ist mit Myra Melford’s Fire and Water Quintet, der Vibrafonistin Sasha Berliner oder der in den USA lebenden malaysischen Bassistin Linda May Han Oh gut vertreten. Mit von der Partie in Melfords Band: die in Brooklyn ansässige deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock. In der Welt des Jazz werden Grenzen seit jeher am liebsten überschritten, wie man auch an den Musiker*innen erkennt, die in Europa eine Heimat gefunden haben und ihre Perspektiven einbringen. Die fruchtbaren Resultate europäischer Weltoffenheit führt beispielhaft die Band von Andrés Coll vor Augen, in der sich Musiker aus Marokko, Spanien und Polen begegnen und gegenseitig inspirieren. Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt. Dabei gehört Sclavis zu denen, die aus Jazztradition und einer schwer zu beschreibenden europäischen Sensibilität einen eigenen Sound geformt haben, genau wie Christof Lauer oder Émile Parisien und natürlich Norma Winstone, die den europäischen Jazzgesang stärker geprägt hat als irgendwer sonst. Auch das Schaffen von Nicolai Thärichen und Ali Neander lässt sich in der Spannung zwischen grenzüberschreitenden Inspirationen, europäisch geprägter Perspektive und eigenständiger Kreativität verorten. Wie neben diesen mehr oder weniger alten Größen eine junge Generation des europäischen Jazz ihren eigenen Weg sucht, wird auf diesem Festival an Andrés Coll, Darius Blair, Finn Heine, Elliot Galvin und Emma Rawicz sichtbar. Sie und Ali Neander sind dieses Jahr die Gäste der hr-Bigband. |
Samstag 24. Oktober: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!![]() (Daniela) Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt. In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören? Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden. Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026). https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“ |
Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV![]() (Uwe) diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
06. November - 02. Dezember: HENNI NACHTSHEIM & BAND „Es wird Zeiten geben“ – Die Jubiläumstour![]() (Daniela) Viele kennen ihn als die eine Hälfte von „Badesalz“, oder auch als früheres, langjähriges Mitglied der „Rodgau Monotones“. Hier hat er zusammen mit Ali Neander jede Menge Stücke wie „Erbarmen-zu spät-die Hesse komme!“, „Kleiner Pirat“, „Mein Freund Harvey“ u.a. geschrieben. Zurzeit sind beide mit riesigem Erfolg bei „Adlerherzen“ auf der Bühne, einem Stück über Eintracht Frankfurt, das Henni sich ausgedacht und geschrieben hat und für das Ali die Musik komponierte. Eigentlich kaum zu glauben, aber 2026 ist es nun schon 20 Jahre her, dass Hennis erstes musikalisches Soloalbum „Es wird Zeiten geben“ erschien - musikalischer Produzent natürlich sein Freund Ali Neander. Und weil man so etwas durchaus ein bisschen feiern darf und soll, haben beide beschlossen, eine Band zusammenzustellen und damit auf kleine Jubiläumstour zu gehen. Im Gepäck also das genannte erste Album sowie das zweite mit dem hübschen Titel „Dann tanzt die Omma mit George Clooney!“ plus einige wunderbare Coverversionen! Neben Henni und Ali dabei sind die Musiker der „Adlerherzen-Band“ Martin „Doggo“ Kessler (Drums), Andie Mette (Bass), Bernd Schmidt (Keyboards) sowie Almut Ritter (Geige) und Katja Gorol (Gesang). |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
bis 16. August: OF/ Powerful textures![]() (Andrea) |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Bis Donnerstag, 27. August: Of/Stricheln und Sticheln![]() (Andrea) |
Bis Sonntag, 30. August: saasfee*satellit – Café + Bar am pavillon![]() (Petra) Eine meiner Lieblingsoasen in der Stadt habe ich Euch schon häufiger empfohlen. Jetzt „setzen sie noch eins drauf“: Während der großen Hitzeperiode verlegen sie das kleine Café des satellits in und vor den saasfee*pavillon. Zum Wohl des Teams und der Gäste gibt es die gekühlten Getränke, Kaffee und den Kuchen nun an der Bar im Pavillon. Supergrün. Superschön. Für die Sonnenhungrigen steht die Terrasse mit Liegestühlen und auch Schattenplätzen zur Verfügung. Außerdem gibt es hier ja regelmäßig spanende Kunstausstellungen – das wissen die meisten von Euch. Ein weiteres Projekt ist der saasfee*soundpark. Dieser entstand aus der Idee, den öffentlichen Tiefarten mit verschiedenen Klangkonzepten zu bespielen. Ein bis zwei Mal im Jahr vergeben saasfee* den Auftrag an eine Musikerin oder einen Musiker, eine Komposition für den öffentlichen Tiefgarten zu entwickeln. Diese läuft dann für einige Monate - man kann also tagsüber vorbeikommen und sich im Garten mitten in die Komposition setzen. Gäste jeden Alters sind willkommen. Der satellit ist für viele inzwischen zu einem Third Space mitten in der Innenstadt geworden und ist nach wie vor ein behüteter Geheimtip. Foto: ©saasfee saasfee*satellit – Café + Bar, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 – 66 HH, Öffnungszeiten: 11.+12., 19., 26, Juli & 02., 09., 16., 22.+23., 29.+30. August, jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei |
Dienstag 02. September: Urban Kibbutz – new inspiring architecture and planing for affordable housing![]() (Daniela) Anlässlich des 45-jährigen Bestehens ihrer Städtepartnerschaft findet eine vierteilige Veranstaltungsreihe zum Thema urbane Transformation im großstädtischen Kontext statt. Wie können lebendige Stadtteil und vielfältige Stadtquartiere und bezahlbarer Wohnraum entstehen und bestehen bleiben? Urban Kibbutz – Affordable Housing ist eine Reihe von vier Abenden im ‚Liebling Salon‘ und im Deutschen Architekturmuseum (DAM). Die Reihe wurde ins Leben gerufen, um Diskussionen über die aktuelle Zeit des schnellen Wandels anzuregen. Im Mittelpunkt steht die Bewältigung aktueller Herausforderungen im Bereich des städtischen Wohnungsbaus sowie der Entwicklung lebendiger Stadtquartiere. An jedem Abend werden Expert:innen aus beiden Städten Projektbeispiele vorstellen und architektonische Lösungen, gemeinschaftsbasierte Modelle und innovative Finanzierungsstrategien diskutieren. Die beiden folgenden Termine werden zeitnah veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend zwei Themenfelder: Gemeinschaft und Finanzierung. Gemeinschaft ist das zentrale Element, dass aus einer leeren Hülle lebenswertes und zufriedenes Leben und Wohnen macht. Mehrere Projekte zeigen, wie sie heute über besonderes Engagement Gemeinschaft im Wohnen kreieren und die Städte lebenswert machen. In dieser Veranstaltung sprechen wir außerdem mit Expert:innen über Konzepte der Finanzierung von gemeinwohlorientiertem Wohnungsbau. Urban Kibbutz – New Inspiring Architecture and Planning for Affordable Housing Die Veranstaltung ist bei der Deutschen Architektenkammer akkreditiert und es kann ein Fortbildungspunkt für die Teilnahme erlangt werden. |
Donnerstag, 10. September: Mainzer Kammerspiele: JEWS UNDERCOVER
(Daniela)
Petra und ich haben Stéphanes Stück schon in der Jüdischen Gemeinde gesehen. Ihr habt nochmal die Möglichkeit ihn in Mainz zu erleben!
JEWS UNDERCOVER - Eine szenisch-musikalische Lesung von Stéphane Bittoun
„Bittoun wechselt die Kostüme, imitiert Barbara Streisand in ‚Yentl’, kommentiert mit Selbstironie Kindheitsfotos und wird als Adam Stein zum Hund. Das ist manchmal lustig, manchmal traurig, aber immer anrührend.“ FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Unter falscher Identität gelingt einem arabischen Juden 1965 ein Spionage-Coup in höchsten Regierungskreisen Syriens. 1895 verkleidet sich eine junge Frau als Mann, um den Talmud zu studieren. Und 1945 überlebt Berlins berühmtester Clown das KZ nur, indem er als Hund im Zwinger lebend den Lagerkommandanten belustigt.
Regisseur & Schauspieler Stéphane Bittoun liest, spielt, lebt diese und viele weitere, teils wahren Geschichten und verwebt sie zu einem Abend über das oft gefährliche, zuweilen lustvolle Spiel mit Identität. Ob aus Anpassung, in geheimer Mission oder um Verfolgung zu entgehen: Undercover ist ein Überlebensprinzip.
Musikalisch begleitet von Peter Bongard, und filmisch unterstützt von Burt Lancaster, Rabbiner Apel uva. lüftet Bittoun auch das klandestine Doppelleben der Straßenkatzen Tel Avivs.
Alle Tour-Termine, Fotos, Filmtrailer etc. unter:www.jews-undercover.de
Tickets: https://mainzer-kammerspiele.de/events/jews-undercover/
Noch bis Sonntag, 13. September: Ausstellung Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ im Kunstverein Familie Montez![]() (Petra) Für die Ausstellung entwickelt Nathalie Grenzhaeuser eine besondere auf den Ort bezogene Präsentationsform: ein Unterwasserszenario, in dem sich Dimensionen von architektonischen und fluiden Räumen sowie von Meerestieren verändern und verwandeln. Die Künstlerin strebt in dem unter einer Brücke gelegenen Galerieraum eine immersive Raumerfahrung an, die auf unterschiedliche Weise Zeigen, Sehen, Bewegen und Fühlen verbindet. Die Werke verknüpfen verschiedene Aspekte in einem choreografisch aufeinander abgestimmten Zusammenspiel. Teil der Installation ist außerdem ein dokumentarischer Film, der sich auf die Arbeitsprozesse und Routinen der Meeresbiologen konzentriert, die die Künstlerin im Zuge ihrer Arbeitsaufenthalte auf der White Sea Biological Station begleitet hat. Die inszenierten fluiden, dynamischen Räume sind faszinierend und von großer Schönheit, sie können bedrohlich werden und sind als Lebensraum mitunter selbst gefährdet. Das dabei möglicherweise aufkommende Gefühl von Unsicherheit lässt sich als künstlerisch beabsichtigte Unterströmung auffassen. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Künstlerin Nathalie Grenzhaeuser in Fotografie und Film mit Wasser als Element und Lebensgrundlage sowie mit seiner Bedeutung als Lebensraum und ökologischem System auseinander. Zur Eröffnung heute gibt es um 18 Uhr eine dialogische Führung von Nathalie Grenzhaeuser und Dr. Jule Reuter, der Kuratorin der Ausstellung, eröffnet. Foto: ©Nathalie Graenzhaeuser, Kunstverein Montez 2026 Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ – Ausstellung, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage mit Führung: 18 Uhr, am 20. August 2026 findet um 18 Uhr ein Künstlerinnen-Gespräch mit Dr. Sebastian Baden, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, Finissage am 13. September in Anwesenheit der Künstlerin, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags von 13 - 19 Uhr, Eintritt: frei |
Bis Donnerstag, 03. September: Vernissage + Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule![]() (Petra) Die Frankfurter Kunstsäule zeigt im Rahmen der „World Design Capital 2026“ Köpfe aus dem Projekt „Viele Köpfe“ der Künstlerinnen Andrea Ludwig und Charlotte Schröner. Insgesamt 220 Köpfe. Jeder Kopf steht für sich und verbindet sich doch mit den anderen Köpfen – ein friedliches Miteinander. Die Unterschiedlichkeit der Gesichter und ihrer Malweisen steht für Individualität und die unendlichen Darstellungsmöglichkeiten. Verpackungsmaterial, das normalerweise in der Mülltonne landet, ist der Ausgangspunkt für die Serie der Köpfe der beiden Künstlerinnen. Das Originalformat der Bilder ist A4, also kopfgroß. Die Köpfe sind keine Porträts, sondern Ausdruck innerer Bilder: Unbekannte, ungesehene Menschen, Comics, Kinderzeichnungen, Art brut, Masken, Fotografien, Alte Meister, Menschen aus unterschiedlichen Medien – ein unendliches Reservoir. Manche ähneln bekannten Personen. Die Frage „Sieht sie nicht aus wie …?“ darf man sich vor der Säule gerne stellen. Abbildung: ©Andrea Ludwig/Charlotte Schrön Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule, (Öffnungszeiten: 24/7 bis Donnerstag, 03.09.), Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße |
Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch![]() (Petra) Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren. Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier |
Noch bis Sonntag, 13. September: SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel in der Heyne Kunst Fabrik![]() (Petra) Gezeigt werden Skulpturen der Bildhauergeschwister Katharina und Rüdiger Krenkel. Die weichen Skulpturen aus gehäkelten Materialien wie Wolle und Schnur interagieren mit den Werken aus hartem Metall und Stein. Dabei kann Hartes auch weiche Formen annehmen und Weiches auch eckig daherkommen. In dieser Ausstellung bieten die beiden Krenkel-Geschwister nun ein Zusammenspiel von Skulpturen- und Objekten aus verschiedenen Materialien und Formen an einem Ausstellungsort. Viele der Objekte werden und wurden speziell für diese Ausstellung geschaffen. Lasst Euch überraschen von den Objekten aus Metall, Wolle und Schnur. Neben dem Galerieraum wird auch der Außenbereich bespielt. Foto: ©Katharina Krenkel – Soft Sculpture, Heyne Kunst Fabrik SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstr. 67, Offenbach, Uhrzeit Vernissage: 19 – 22 Uhr(die Künstler sind zur Vernissage anwesend), Finissage: Sonntag, 13.September ab 15.00 Uhr mit dem Rollenden Museum, Öffnungszeiten: donnerstags: 27. August, 3. September 17 - 20 Uhr, sonntags: 30. August, 6. September 15 -18 Uhr, Finissage: 13. September 15 - 18 Uhr |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |
Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset![]() (Martin) Stilleben mit Gemüse im Städel Museum „Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie… Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch) Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. Eine Ausstellung zum Entdecken! Städel Museum, Schaumainkai 63 |
Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM![]() (Petra) Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei |








































































































