21.08.-27.08.2026

Finanzen

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Ist schon eine komische Headline für einen Kulturnewsletter. Aber das Thema Finanzen hat mich die Tage arg beschäftigt:

Nächste Woche wird mein Chef und langjähriger Freund abgewählt: Bastian Bergerhoff, der Kämmerer der Stadt. Meine Stelle, die Koordinierungsstelle Fairtrade, war bei ihm angesiedelt. Wir haben uns dort sehr wohlgefühlt und viel auf den Weg gebracht. Insbesondere das Thema Faire Beschaffung in der Verwaltung. Jetzt kommt was Neues. Da es meine erste Kommunalwahl war, die ich als Angestellte der Stadt erlebt habe, ist das ein komisches Gefühl. Die gute Nachricht: Das Thema wird bleiben. Ich darf auch bleiben. Wohin wir kommen, wissen wir schon, aber solange der OB noch keine Verfügung gemacht hat, darf ich darüber nichts sagen.

Dann habe ich am Montag wieder über die 2,3 Millionen für die Netzskulptur nachgedacht, als ich an der Konsti war und sah, wie die Feuerwehr mit der Drehleiter eine lebende Krähe und einen Fußball aus dem Netz holte…

Gestern Abend habe ich mich noch intensiver mit dem Thema Finanzen beschäftigt, denn es trudelten zeitgleich zwei Veranstaltungstipps ein:

Die Bundesbank hat eine neue Veranstaltungsreihe entwickelt: „Bundesbank trifft". Sie öffnen ihre Räume, um spannende Persönlichkeiten in die Hauptverwaltung zu holen. Mit ihnen sprechen sie über ihre Erfahrungen, ihre Perspektiven und auch über Themen rund um Geld und Finanzen. Den Auftakt macht nächste Woche Nicolas Schmelzer. Er ist Lehrer an einer Schule in Wiesbaden und erfolgreich auf Social Media unterwegs. Er spricht über den Alltag in der Schule, finanzielle Bildung und die Rolle von Social Media. In meiner Schulzeit wurde nie über Geld gesprochen. Ich hatte ein Sparbuchund eine KNAX Spardose und war nur am Weltspartag in der Bank. Ich finde es super wichtig, junge Menschen an das Thema heranzuführen, und bin gespannt auf den Lehrer. Uwe und ich haben uns angemeldet. Wer kommt mit? Mehr dazu in den Tipps.

Und auch wenn ich ein eher „ambivalentes" Verhältnis zu Finanzen habe, so habe ich auch ein besonderes: meine Eltern haben sich in einer Schweizer Bank kennengelernt, Uwe, mein Mann, ist Bänker, und Ruben, mein Sohn – gerade fertig mit dem Bachelor – will in die Branche. Aber vielleicht ist das auch der Grund, warum mich das Historische Museum gefragt hat, ob ich wieder bei einer Dialogführung mitmache. Das letzte Mal waren wir mit 20 Ausgehtippleser:innen bei der Fotoausstellung Frankfurter Fotografinnen, diesmal geht es am 3.10. um das Thema: Geldgeschichte global – mal anders erzählt. Dialog-Führung durch die Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte". Ich freue mich, Euch dort zu sehen.

Und passend zum Thema: wenn ihr heute Abend ausgeht, dann werft doch zumindest bei JAZZ MONTEZ ordentlich was in die Spendenbüchsen. Es ist übrigens das letzte Wochenende, und heute Abend spielt SHANTEL. Und morgen kommt ihr dann bitte aufs 40. Rotlintstraßenfest und kauft an unserem Flohmarktstand ganz tolle Sachen :-)

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Daniela

Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Daniela, Petra, Martin und Erik

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net)
10 x Tickets für die Dialog-Führung durch die Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ mit Kuratorin Christina Bach und mir, am 03. Oktober um 11:30 Uhr im Historischen Museum. Gewinnfrage: Zu welcher Veranstaltung, die auch mit Finanzen zu tun hat, gehe ich am Donnerstag, den 27. August?

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net
1 x 2 Tickets für JEWS UNDERCOVER am 10. September in Mainz. Gewinnfrage: Was empfiehlt Martion für den 19. und 20. September

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net
2 x 2 Tickets für die Jubiläumstour „Es wird Zeiten geben“ von HENNI NACHTSHEIM & BAND am 27.11. in der Centralstation in Darmstadt oder am 2.12. in der Frankfurter Batschkapp.

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
1 x 2 Gästelistenplätze für das Adele-Project am Samstag, 5. September in der Stadthalle. Die Gewinnfrage lautet: Den wievielten Geburtstag feiert der unglaublich beeindruckende Willy Praml 31. August?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
1 x 2 Festivalfaltickets für Riviera vom 4. bis 6. September. Die Gewinnfrage lautet: Was ist am Wochenende in der Herrnstraße in Offenbach los? Foto: Vlada Shcholkina

Samia sucht ab sofort eine PERSÖNLICHE ASSISTENTIN

Samia hat mir geschrieben. Sie sucht:
“Zur Verstärkung meines Assistenz Teams suche ich ab sofort eine PERSÖNLICHE ASSISTENTIN.
Ich bin eine aktive Rollifahrerinaus der Nordweststadt) und benötige Unterstützung in allen Lebensbereichen.
Diese Eigenschaften solltest du mitbringen:
- Empathie, - Zuverlässigkeit, - Verantwortungsbewusstsein, - Flexibilität, - Gute Deutsch Kenntnisse, - Bereitschaft zur Vertretung im Krankheitsfall, - Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit.
Sollte dies dein Interesse geweckt haben, dann freue ich mich, DICH kennenzulernen!
Melde dich per WhatsApp 0176 64911311 oder mail: s.kamboua@gmx.de

GEROLLTES über die Eintracht

(Uwe)

Die Eintracht hat kürzlich ein Testspiel in Brentford 0-7 verloren. Brentford? Da klingelt eigentlich nichts beim halbwegs interessierten Fußballfan. Es gibt deutlich bekanntere Vereine in Großbritannien als den FC Brentford, einige davon spielen mittlerweile sogar in der dritten englischen Liga (die seltsamerweise „League One“ heißt), zum Beispiel Leicester City oder Luton Town. Brentford könnte vom Namen her auch die Partnerstadt einer nordhessischen Kleinstadt sein, die eine Jugendmannschaft zum jährlichen sportlichen Austausch (mitsamt Gegenbesuch) schickt. Natürlich ist Brentford keine unbedeutende Stadt irgendwo in England, sondern ein Teil Londons. Bekannteste Edelfans des Clubs sind Claudia Schiffer und ihr Mann Matthew Vaughn, dem auch einige Anteile am Verein gehören. Neben Schiffer ist auch ein weiterer Deutscher Teil vom FC Brentford. Es ist der Spieler Kevin Schade, der zwei Tore gegen die Eintracht erzielte, was an diesem Tag offensichtlich nicht so schwer war.

Offensichtlich ist auch die bekannte Schwäche im Tor und in der Abwehr in der Sommerpause nicht durch entsprechende Transfers abgestellt worden. Hier muss unbedingt noch etwas passieren, damit sich die Eintracht nicht dauerhaft aus dem oberen Drittel der Tabelle verabschiedet. Absteigen wird sie nicht, sportlich enttäuschen könnte sie dagegen schon, auch wenn die Erwartungen des Anhangs und der Experten (wie die vom kicker) nicht hoch sind. Mein Verein, Schalke 04, ist in jedem Fall schwächer besetzt als die SGE, andere Clubs (nicht nur die Mitaufsteiger Elversberg und Paderborn) sind es auch. 

OFlovesU im September

(Andrea)

Offenbach gilt oft als eine der unansehnlichsten Städte Deutschlands, Jakob Arjouni beschrieb sie mal als „hässliche Schwester Frankfurts“; die eine strahlt, während die andere „klein, dürr, pickelig“ und mit Zahnspange danebensteht. Dass die Wahrheit (natürlich!) eine andere ist und man der Stadt auch über den Marktplatz hinaus eine Chance geben sollte, beweisen auch die OFlovesU-Touren, die Loimi Brautmann noch als Student vor vielen Monden ersonnen hat. Mit einer Esskultour fing alles an, sogar Dani war noch einem Rundgang fast bereit, rüberzuziehen und inwzischen gibt es mehrere Zugänge in die City. Neben dem Klassiker Esskultour, gibt es Downtown, neu hinzugekommen ist eine Hafti-Tour und, weil Offenbach auch romantisch kann, eine Picknicktour. Die Termine sind alle im September und schnell ausverkauft. Ich mache die Haftbefehl-Runde und bin schon sehr gespannt. 
Infos und Tickets: www.offenbach.de/oflovesu 

Freitag 21. August: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS

(Daniela)

Hier das Line_Up für heute beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays

19:00 Uhr Eleanna Pitsikaki Quintet
Eleanna Pitsikaki ist eine der markantesten Stimmen des Kanuns in der heutigen internationalen Musikszene. Verwurzelt in der Jazzkultur und geprägt von Erinnerung, Tradition und Improvisation, versteht sie ihr Schaffen als transkulturellen Ausdruck, als lebendige, sich ständig weiterentwickelnde Sprache.
Geboren und aufgewachsen auf Kreta und heute in Deutschland ansässig, begegnet sie dem Kanun als lebendigem Instrument – und schafft einen musikalischen Dialog, in dem Ost und West aufeinandertreffen, Makam auf Jazz trifft und überlieferte Klänge sich zu kühnen zeitgenössischen Formen entfalten. Als Performerin, Pädagogin und Expertin für transkulturelle Vermittlung schlägt Eleanna Brücken zwischen den Welten, auf der Bühne, in der Wissenschaft und darüber hinaus.

20:30 Uhr: Shantel & Bucovina Club Soundsystem 
Stefan Hantel ist ein deutscher Musiker, Musikproduzent und DJ, der unter dem Künstlernamen Shantel bekannt ist. Mit den 2003 und 2005 auf seinem Label Essay Recordings veröffentlichten Bucovina-Club-Compilations, die eine Auswahl modern interpretierter osteuropäischer Tanzmusik enthalten, gehört er zu den international populärsten Vertretern des Balkan-Pop.

22:00 Uhr Shantel 

ab Mitternacht: Aftershowparty

Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Freitag, 21. August - Sonntag, 23. August: Implantieren Festival „Soft Cities – We belong here!“ in Frankfurt und Rüdesheim

(Petra)

Das biennal stattfindende Performancefestival findet dieses Wochenende in Frankfurt am Main und in Rüdesheim am Rhein statt. Unter dem Titel „Soft Cities – We belong here!“ stellt das Festival Fürsorge, Solidarität und Hoffnung in den Vordergrund und gibt marginalisierten und von Diskriminierung betroffenen Perspektiven Raum. Bei freiem Eintritt umfasst das Programm Performances, Installationen, Formate im öffentlichen Raum sowie Workshops für Kinder und Erwachsene und vernetzt die lokale Performanceszene mit Künstler*innen aus ganz Deutschland. Verschiedene Performances, Gastspiele, Workshops, Installationen und mehr erwarten Euch an den verschiedenen Veranstaltungsorten.

Grafik: ©ID_Frankfurt

Implantieren Festival „Soft Cities - We belong here!“, Ort: Festivalzentrum 2og:dondorf und Kulturcampus sowie Rüdesheim, Adresse: Sophienstraße 1-3 und Kulturcampus, Eintritt: frei, ausführliches Programm findet Ihr hier

Freitag 21. und Samstag, 22. August: Frei_Spiel X – Das große Ganze

(Martin)

She She Pop & Junge Deutsche Philharmonie
Für dieses gemeinsame Projekt werfen She She Pop einen faszinierten Blick auf das Orchester der Jungen Deutschen Philharmonie. Sie entdecken einen monströsen kollektiven Körper – ein vielarmiges, aus multipler Lunge blasendes, expressives Wesen – und zugleich eine vielstimmige, kreative Gemeinschaft wie She She Pop selbst. 

Anders als die Künstler*innen des Performance-Kollektivs sind die Orchestermusiker*innen allerdings hochspezialisiert und engagieren sich für die gemeinsame Sache streng arbeitsteilig, die Aufmerksamkeit abwechselnd fokussiert auf die Person am Dirigierpult oder den Notentext, dessen Schriftzeichen – notiert von einem nie angetasteten Genie – präzise und in korrekter Reihenfolge umzusetzen sind. 
Woher stammt die Euphorie, die diese besondere kollektive Praxis bei den Beteiligten und allen Anwesenden offenbar freisetzt? Was ist der Preis dafür? Was ist mit den inneren Widersprüchen, Eigenheiten und besonderen Fähigkeiten der einzelnen Spieler*innen – ganz zu schweigen von den Hemmungen, Unzulänglichkeiten, den persönlichen Sorgen und Zweifeln? Wie und wo klingen die?

Für Frei_Spiel X: Das Große Ganze entwickeln She She Pop begleitend zum Musikprogramm eigene performative Partituren, in denen der Klangkörper des Orchesters und die individuellen Perspektiven der beteiligten Musiker*innen in einen Dialog treten. Ein Selbstversuch im Kollektiv, in dem die Spannung zwischen Dienst und Ausdruck, zwischen individueller Aufgabe und gemeinschaftlicher Freiheit zu Gehör gebracht wird.Mit Werken von Grażyna Bacewicz, Darius Milhaud und Diana Syrse.

Freitag, 21. August um 20.00 Uhr; Samstag, 22. August um 19.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Paula Reissig

Freitag 21. August: DRIVE im Open Air Kino im Danzig am Platz

(Daniela)

Ich mache morgenfrüh einen Flohmarktstand auf dem Rotlinstrassenfest, da muss ich früh raus, daher heute Abend wird das nox mit Drive. Schade, denn ich mag den Hof vom Danzig sehr und Daniels Kinoabende sind immer etwas besonderes .. 

Drive, Flammkuchen, Wein und Spritz!

Sommerkino unter freiem Himmel im Hof des Danzig am Platz. Mit Flammkuchen, Drinks und einer Kino-Ikone: Drive. 

Some heroes are real. Zum Beispiel Kavinsky, der am 28. Juli dieses Jahres im Alter von nur 50 Jahren viel zu früh gestorben ist. Er hinterlässt unter anderem die wohl schönste Opening Sequenz der Filmgeschichte, die dank seines „Nightcall“ für uns und alle Zeiten bleibt.

Dass wir unseren ewigen Liebling „Drive“ jetzt nochmal spontan ins Open-Air-Rennen schicken und dafür zum ersten Mal seit Jahren den Innenhof von Danzig am Platz öffnen, versteht sich als Hommage an einen legendären DJ und Musikproduzenten: „You keep me under your spell!“

In der Geschichte des Kinos kommt es dabei ja nicht allzu häufig vor, dass bei einem Film alles passt: Drehbuch, Besetzung, Sound, Kamera, Montage, Licht. Und dann sind da immer noch die Dinge ryansten Zufalls, die nie ganz kontrollierbar sind: Stimmung, Zeitgeist, Skorpionjacke, Zahnstocher, Hammer, ein Aufzug. Als Erinnerung an Kavinsky – und daran, was Kino kann: „Drive“.

Einlass in den Hof ab 19.30 Uhr, Filmbeginn gegen 21 Uhr bei ausreichender Dunkelheit
Hier gibt’s die Tickets! https://www.frankfurterneuekueche.de/party/kino-e-vino-special/
„Drive“ (OmU)
Regie: Nicolas Winding Refn; USA 2011, 100 Min., FSK: 18, OmU

Danzig am Platz, Ostparkstraße 11, barrierefrei

Freitag, 21. August: Ron Sexsmith

(Uwe)

Seine melodische Musik wird als eine Mischung aus kanadischen Folk-Ikonen wie Gordon Lightfoot und Leonard Cohen sowie den Klängen der Kinks, der Beatles und anderer Bands der British Invasion seiner Jugendjahre beschrieben. Seine Songs wurden bereits von vielen bekannten Künstlern wie Rod Stewart, KD  Lang, Emmylou Harris, Michael Buble, Feist, Elvis Costello und Stevie Nicks gecovert. Er lebt derzeit mit seiner Frau, seinem Klavier und seiner Schallplattensammlung in Perth County, Ontario, und lässt sich weiterhin zum Komponieren, Aufnehmen und Live-Auftritten weltweit inspirieren.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / Beginn: 20:00 Uhr
Foto: Brotfabrik Homepage

Freitag, 21. August: Ev Machui & Vitali Baran

(Andrea)

Nach all´ den heißen Tagen ist der Regen wirklich super - eben nur nicht für Outdoor-Veranstaltungen. Wir vom Kulturzeiterin.e.V. haben jetzt den ganzen Vormittag hin. und herüberlegt, denn Ev Machui und Vitaly Baran wollen unbedingt auftreten und weil es am NOX zu feucht werden wird, haben sie die Galerie Kian in der Oppenheimer Straße aufgetan. Also ziehen wir kurzerhand um, Demokratie findet an allen Orten statt! 
Vitaliy Baran trifft auf Eva Machui. Baran, beide entführen in das glitzernde Berlin der pulsierenden 20er und frühen 30er Jahre. Ev Machui bezaubert Ihr Publikum durch ihre warme, tiefe, sehr besondere Stimme. „Frau Chanson“ verkörpert geradezu die 20er Jahre. Nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch mit charmanten Moderationen und eigenen Gedanken zu den Stücken, begleitet sie ihr Publikum durch den Abend. Vitaliy Baran, der seine Musikausbildung in Lvov/ Ukaine erhielt und später in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (Hauptfach Jazz Piano) studierte, brilliert mit einfühlsamen Pianospiel im aufwändig ausgesuchten Programm. 20 Uhr

Kunst in anderen Räumen, Oppenheimer Straße 45

Freitag, 21. August: Ron Bianco & die Abrisszati Boys

(Andrea)

Schon viel von ihnen gehört, heute will ich hin: Ron Bianco & die Abrisszati Boys sind eine Tribute-Coverband der Band Roy Bianco & die Abbrunzati Boys. Gegründet im verschneiten Venedigs Deutschlands, auch bekannt als Gießen, erobert die Band die Coverbühnen der Republik im Sturm. 6 Freunde und eine klare Mission: Amore per sempre. Mit Witz, einer ausgereiften Bühnenshow und La Dolce Vita, ziehen die Jungs ihr Publikum ab dem ersten Akkord in den Bann. Einlass 18 Uhr

Batschkapp Sommergarten, Gwinnerstraße

Freitag, 21. August: OF/ Romeria

(Andrea)

Vielleicht gehe ich aber auch ins Hafenkino, mit Spanien habe ich mich schon länger nicht befasst und jetzt, da das Kind bald länger dort sein wird…:"Wie ihre Filmheldin Marina verlor Carla Simón schon als Kind beide Eltern an die Seuche Aids. Es war die Zeit der Freiheit nach dem Ende der Franco-Diktatur. Die jungen Leute sagten sich los von katholisch-konservativen Werten, wollten in vollen Zügen leben. Drogen waren hoch im Kurs, bald trug das Heroin zur höchsten Aids-Sterblichkeitsrate Europas bei. Marina forscht, ähnlich wie es Simón in ihrer Familie tat, nach Erinnerungen, die ihr selbst fehlen. Doch sie muss feststellen, dass auf die Erzählungen der Angehörigen nur bedingt Verlass ist. Simóns Drama wirkt auf melancholische und doch leichte Weise in Bewegung. Marina steht oft auf einer Fähre oder auf der Segeljacht, blickt auf die Stadt. Mit ihrer Videokamera sucht sie die Perspektive ihrer Eltern, als diese nicht viel älter waren als sie selbst, fragt sich, was sie empfanden, was sie sahen, als die Mutter ihr Tagebuch führte. Neben professionellen Darsteller*innen hat Simón auch wieder Laien und Laiinnen engagiert."(…) "Der titelgebende Begriff Romería kann im Spanischen sowohl eine Prozession zum Gedenken an die Toten, als auch ein Volksfest bedeuten. Simón begreift den Film nach eigener Aussage als Fest und spirituelle Reise. Marina bekommt einen Platz in einer Familie, in der viele Stimmen gleichzeitig erklingen, wild durcheinander reden, sich gegenseitig ausbalancieren. Eine besonders lebhafte Sequenz spielt in der großelterlichen Villa, in der fast alle zu einem Essen zusammenkommen und sich eine ungeahnte, starke Dynamik entwickelt. (Text: kinozeit). 20.30 Uhr

Hafenkino, Nordring, Offenbach

Freitag, 21. August: Of/ Es war die Lerche

(Andrea)

Wie schön, Frank scheint seine Augen-OPs gut überstanden zu haben und steht wieder auf der Bühne: "Was ist bloß mit Romeo und Julia los? Ihren Selbstmord haben sie dann doch irgendwie überlebt, sind inzwischen fast 30 Jahre verheiratet und leiden unter ihrer pubertierenden Tochter Lucretia. Und so befindet sich nun das Mega-Liebespaar der Weltliteratur, Vorbild für Dutzende von Generationen romantischer Träumerinnen und Träumer in einer tiefen Krise: Romeo liebt nur sich selbst, Rettich und Lisa während Julia genervt ist von ihrem Gatten, der Tochter und unerwartetem Besuch. Der Dichter Shakespeare höchst persönlich ersteht aus dem Grabe auf, erscheint – ob des giftigen Streites der von ihm Erschaffenen – auf der Szene und rückt dem hemmungslos geifernden Paar auf die Pelle. Töchterchen Lucretia findet den Englishman in Verona irgendwie sexy und die intriganten Versuche Julias sowie Romeos alte Bündnisse für sich zu nutzen, stiften eher Verwirrung und Heiterkeit als dass einer der beiden Ehekonkurrenten so wirklich für sich punkten kann. Was einst Liebesgesäusel zwischen romantischen Menschen war, wird zum wilden Gefecht zwischen Eheleuten: “Es war die Lerche!“
Eine wunderbar intelligente Komödie um das große Menschheitsthema – die Liebe. Es spielen Sarah C. Baumann (Shakespeare ); Elena Hahn (Julia, Amme, Lucretia), Frank Geisler (Romeo, Pater Lorenzo). 20 Uhr

Theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach

Samstag 22. August: 40. ROTLINTSTRASSENFEST

(Daniela)

Ich freue mich mega. Endlich muss weder auf der Bühne moderieren, noch am Wurststand der Grünen grillen und auch nicht am Infostand arbeiten. Ich bin einfach nur da: genieße die tolle Atmosphäre und mache mit meiner Familie und Freund:innen einen Flohmarktstand. Kommt vorbei. Wir sind vor HausNr. 23.

40. ROTLINTSTRASSENFEST - „Es bleibt bunt – Punkt!"
Zum 40. Mal feiern, stöbern und genießen zwischen Friedberger Platz und Egenolffstraße!

Spielmobil: 14–19 Uhr im Wendehammer beim Friedberger Platz

Kulturbühne: 14–23 Uhr vor Hausnummern 27–31
14.00 Uhr Eröffnung mit Karin Guder, Ortsvorsteherin
14.08 Uhr Kindermitmachtheater mit Karola Diestel, Galli-Theater Frankfurt
15.05 Uhr Dosenwerfen – Kinder vs. Politikerinnen
15.20 Uhr Kampfkunst von Frauen in Bewegung
15.40 Uhr Märchenerzählerin Marie liest vor
16.30 Uhr Dosenwerfen – Kinder vs. Politikerinnen
16.50 Uhr Brothers and Stylez – Afro-/Hip-Hop-Dance
17.15 Uhr Dosenwerfen – Kinder vs. Politikerinnen
17.30 Uhr Die Kulturinitiative Blumen stellt sich mit der Tanzgruppe Pacha Mama Bolivia Frankfurt vor
17.55 Uhr Quiz mit Politikerinnen
18.35 Uhr MIMII – Deutscher Rap
20.05 Uhr Leyla Trebbien & Band – Soul, Funk, Rock
21.45 Uhr THE OHOHOHS – Analoges Technoset

Grüner Bereich: 14–19 Uhr vor Hausnummer 11
Im GRÜNEN Bereich freuen sich Politiker*innen von Ortsbeirat bis Bundestag auf Gespräche mit Interessierten. Unter anderem mit Omid Nouripour (Bundestagsabgeordneter), Marcus Bocklet (Landtagsabgeordneter), Elke Voitl (Stadträtin) und Karin Guder (Ortsvorsteherin im Nordend)

Sonstiges: Am Stand des ADFC können Fahrräder codiert werden, außerdem gibt es Flohmarkt- und Infostände, kulinarische Verführungen und kühle Erfrischungen.

22. August 2026, 14–23 Uhr

Samstag 22. August: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS

(Daniela)

Hier das Line_Up für den vorletzten Tag beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays

19:00 Uhr High Energy Lab
HIGH ENERGY LAB erschafft bei seinen Auftritten eine einzigartige Erfahrung zwischen Konzert und DJ-Set. Inspiriert von Clubkultur und ihren Wurzeln in Disco und Funk, kombiniert das Quintett Tanzmusik mit einer frei-improvisatorischen Herangehensweise früher Fusion-Bands. Aus diesem Gemisch entsteht bei jedem Auftritt ein komplett neues, frei improvisiertes Set Musik, gespeist aus der Energie, die zwischen Band und Publikum ausgetauscht wird.

20:00 Uhr:  Pink Siifu 
21:00 Uhr: Midnight Fire
Midnight Fire ist ein wiederkehrendes Afro-Jazz-Live-Jam- und Performance-Kollektiv aus Frankfurt am Main, das tief in der kollaborativen Underground-Musikszene der Stadt verankert ist. Als nächtlicher Fixpunkt für Live-Instrumentation verbinden sie afrikanische Rhythmen, Jazz-Fusion und zeitgenössische Clubkultur.
Musikalisch bewegt sich Midnight Fire zwischen energiegeladenen Afrobeat-Grooves, hypnotischen Rhythmen und offener Jazz-Funk-Improvisation, wodurch sich ihre Sets organisch entwickeln und stetig verändern. 

22:00 Uhr: DJ Millie McKee
Die multidisziplinäre Künstlerin, Plattensammlerin und DJ Millie McKee ist dafür bekannt, alles zu spielen, was tiefgründig, spirituell und psychedelisch ist – von Dub, Jazz und Rock bis hin zu Downtempo, House und darüber hinaus. Als begeisterte Plattensammlerin seit weit über zehn Jahren und Geschäftsführerin des hoch angesehenen Plattenladens „Hidden Sounds“ in London verfügt sie über ein für ihr Alter beeindruckendes Wissen und Gespür für Musik.

Ab Mitternacht: HOUSEaHOLICS
Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Bis Samstag 22. Augsut: Wimpelflattern - SchaufensterAusstellung Nr. 9 der WestAteliers

(Daniela)

Die WestAteliers laden wieder zu ihrer charmanten SchaufensterAusstellung aus. Bereits zum 9. Mal. Dieses Jahr unter dem Motto: Wimpelflattern

Die WestAteliers – acht Künstler:innenateliers im Frankfurter Gallus – laden zur neunten SchaufensterAusstellung „Wimpelflattern“ ein. Entlang der Idsteiner Straße 77–120 und der Frankenallee 180–212 öffnen die Künstler:innen ihre Ateliers und präsentieren Malerei, Zeichnung, Installation, Urban Art, Siebdruck, Mobile und Objekte.

Offene Ateliers: Die Ateliers sind an den beiden Wochenenden 8./9. August und 15./16. August, jeweils 15:00–19:00 Uhr, geöffnet.
Schaufenster-Ausstellung: Die Ausstellungen sind vom 8. bis 22. August rund um die Uhr durch die großen Schaufenster der Ateliers zu sehen.
Vom 8. bis 16. August sind die Schaufenster zusätzlich bis in die Abendstunden beleuchtet.

Beteiligte Künstler:innen:

Ruth Luxenhofer (Malerei, Siebdruck); Maike Häusling (Malerei, Installation); Michael Bloeck (Malerei, Zeichnung; Gast: Ben Gencarelle, Malerei), Franz Konter (Malerei, Zeichnung; Gast: Ute Brenker-Krause, Malerei); Leonore Poth (Zeichnung, Mobile; Gast: Katarzyna Zommer, Objekte); Sandra Li (Gast: Frau Blume, Malerei); Simon Ndrejaj (Malerei, Zeichnung); Jan-Malte Strijek (Urban Art)

Rahmenprogramm:
15. August: Führung „Special Darlings“ mit Petra Schwerdtner (17 Uhr, Anmeldung erforderlich), Atelierführung mit Jan-Malte Strijek (18 Uhr), Große Nachbarschaftstafel (19 Uhr), Spoken Word (19.30 Uhr) sowie Konzert mit Ev Machui & Vitaliy Baran (20.30 Uhr)
16. August: Führung mit Petra Schwerdtner (15 Uhr) sowie Kaffee & Kuchen
18. August: Kinder-Kunst-Rallye; Präsentation der entstandenen Arbeiten vom 19.–22. August in den Schaufenstern der Ateliers

Eintritt: Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei (Ausnahme: Führung am 15. August). Spenden sind willkommen.
Foto: Ruth Luxenhofer

Samstag 22. August: Lesung mit Musik „Grammatik einer Wellenlänge“ Hiroko Takahashi (Lyrik) Markus Wach (Musik)

(Daniela)

Ich habe es leider immer noch nicht in den Salon Schlitz geschafft. Es soll sehr schön sein.. Heute wäre wieder eine Möglichkeit:

Lesung mit Musik „Grammatik einer Wellenlänge“ Hiroko Takahashi (Lyrik) Markus Wach (Musik)  
Lyrik trifft Musik. Eine spannende Begegnung zwischen gesprochener und vom Klang gestreichelter Kunst. Die Lyrikerin Hiroko Takahashi trägt ihre Gedichte vor und der Multiinstrumentalist Markus Wach spielt seine Weltmusik. Das Themenspektrum reicht von philosophischen Gedanken, Alltagssituationen, Sinneswahrnehmung, Einklang mit der Natur bis hin zur Gesellschaftspolitik. Die beiden Künstler*innen nähern sich auf ihre Art und Weise den Themen Menschheit, Kollektivität und soziale, geistige sowie seelische Gemeinschaft.
Hiroko Takahashi, geboren in Tokio, studierte dort Politik und Germanistik, sowie Politische Theorie in Deutschland. Seit ihrer Elternzeit ist sie Lyrikerin und Leiterin von Schreibwerkstätten vor allem für migrantische und geflüchtete Frauen und organisiert und moderiert Lesungen. Zudem setzt sie sich mit verschiedenen Kunstarten, u.a. Performance auseinander. In ihrer Poesie spielt sie gerne mit ihrer Fremd- (aber Alltags-) Sprache Deutsch. 
Markus Wach ist ein in Deutschland lebender Multiinstrumentalist. Der Schwerpunkt seiner musikalischen Arbeit liegt auf den folkloristischen und improvisatorischen Traditionen des Nahen Ostens und Zentralasiens. Er spielt eine Reihe seltener traditioneller Musikinstrumente aus der ganzen Welt mit einem großen Schwerpunkt auf Streich- und Zupfinstrumenten.
https://www.markuswach.de/
22.8.2026, ab 19:30 Uhr Pop-up Art Space Salon Schlitz, Am Alten See 6, 60489 Frankfurt-Rödelheim
kulturnetz-frankfurt.de/salon-schlitz/

Samstag, 22. August, und Sonntag, 23. August: Of/ Hot Printing Festival

(Andrea)

Wusstet ihr, dass Offenbach eine lange Druckgeschichte hat, hier die Mozarts Partituren erstmals vervielfältigt wurden und die Brüder Klingspor mit ihrer Typen-Sammlung den Grundstock für ein tolles Museum legten? Ebendieses Haus lädt heute und morgen zum Hot Printing-Festival und das Programm ist so bunt, wie alles was auf Papier passt. Stände, Workshops, Lesungen, Vorträge, Ausstellungen, Musik, eine Bar, gutes Essen und spannender Austausch erwarten die Besuchenden. Neben Schauen und Shoppen kann bei „Hot Printing“ auch selbst gedruckt werden: Auf dem Mitmachprogramm stehen unter anderem Postkartendruck auf dem Boston-Tiegel in der Druckwerkstatt, Legodruck und Küchenlithografie, eine Socken-Druckstation im Siebdruck, Cyanotypie und Wasserlithografie, außerdem etliche Vorträge, Vorführungen und Lesungen. Die Workshops richten sich an alle Interessierten.: Große und kleine Print-Neugierige, erfahrene Druckerin oder Drucker oder interessierter Laie. Für das leibliche Wohl sorgen ein Hessen-Foodtruck mit Wraps und Burgern von Mutti Catering, Lucys Coffee Dreams Kaffeemobil mit Kaffee, Kuchen und Quiches, und die Vereinigung der Freunde des Klingspor Museums mit Getränken. Am Samstag von 11 bis 19 Uhr Festival mit Programm, Musik von DJs SK LIBRA und bass chamber, ab 19.30 Uhr Abendprogramm: “Von Typen und Typen. Blei/Satz in Japan und Südkorea.” Vortrag von Ina Hengstler und “Heaven’s Human Jukebox – wir hören, was wir sehen”. Eine Infotainment-Veranstaltung von und mit O.W. Himmel. Druckpräsentation mit Musik. Am Sonntag von 11 bis 16 Uhr, ebenfalls mit Musik. Das gesamte Programm gibt es online www.klingspormuseum.de. Der Eintritt ist frei. Foto: Simon Malz.

Klingspor Museum, Museumsvorplatz, Hof des Büsingpalais, Haus der Stadtgeschichte und Druckwerkstatt im Bernardbau, alle Herrnstraße, Offenbach

Samstag, 22. August: OF/ Straßenfest

(Andrea)

Schade, ich bin heute in Seckbach (siehe nachstehend), sonst würde ich in den Buchrainweg radeln. Dort ist heute Straßenfest und weil da viele liebe Menschen leben und auch in die Orga involviert sind, ist das schon ein bisschen bedauerlich. 15 bis 22 Uhr

Buchrainweg, Offenbach

Samstag, 22. August: Pauli

(Andrea)

Der Kulturzeiter:in e.V. ist wieder am Start! Nachdem wir neulich am Uzumumba-Kiosk in Offenbach waren, wunderbare Musik gab es mit “Demokratie zu Dritt”, das sind Thore Benz, Uta Wagner und Natalya Karmazin, die Sonne schien, die Wasserfontänen sprudelten und es war einfach nur schön, sind wir heute in Seckbach am Atzelberg.  Zusammen mit Lust auf besser Leben gGmbH, die sich erfolgreich beim WDC mit ihren Demokratiekiosken beworben hatten, bespielen wir diese Demokratiekioske jetzt gemeinsam.
Dabei haben wir heute die Liedermacherin PAULI – die dunkelbunte Wortkünstlerin: “Poetischer deutschsprachiger GrungePop und energiegeladener SongwriterPunk. So könnte man die Musik von PAULI in etwa beschreiben. Sie lebt in Bad Nauheim/Frankfurt und performt entweder Solo oder als gleichnamige Band mit viel Spaß und positiver Energie - eine Synthese aus Nina Hagen und Nirvana. Zwischen glasklar bis rau erlebt man Stimmakrobatik zu sanften und harten Klängen. Sie jongliert mit Worten, die einem auf dem Herzen liegen und aus der Seele sprechen. Aus Wahrheit und Pflicht kocht sie ein Gericht, kreiert aus Liebe und Kritik einen inneren Blick. Grausam ehrlich, authentisch und liebenswert. Die Songs versuchen Geist und Seele zu berühren und finden in freien Köpfen und offenen Herzen schnell ein Zuhause. Gut möglich, dass man nach einer Liveshow entweder mit einem breiten Lächeln oder mit einer neuen Frisur nach Hause geht.” Ab 18 Uhr. 
Vorher gibt es die „Kiez-Mühle“ von Dirk von Manteuffel, dabei überträgt er das Prinzip des Mühle-Spiels in ein demokratisches Lern- und Begegnungsformat am Kiosk: Spielregeln, Aushandlung, Fairness und gemeinsames Handeln werden als soziale Praxis erfahrbar. Ab 17 Uhr 

DemokratieKiosk am Atzelbergplatz in FFM Seckbach Atzelbergplatz, Frankfurt-Ost

Samstag, 22. August: Of/ Kabinett der Kuriositäten

(Andrea)

Ein letztes Mal bittet die Kommune 2010 in diesem Jahr zum Tanz unter freiem Himmel und lädt zum sechsten Mal zu einem illustren Spektaktel. Wichtigster Beitrag seid ihr, wenn das Abstrusedie nächtlichen Hüllen fallen lässt, der Schalk in leuchtender Pracht erwacht und Sonnenstrahlen Nasen und Grashalme Zehen kitzeln und ganz pompös & fabulös das Kabinett der Kuriositäten Open-Air gefeiert wird. "Lasst euch musikalisch mitreißen auf 3 Floors mit aufwendig handgefertigten Bühnen inkl. dem Wüstem Zelt. Streift die Schillernden Gewänder über und schlüpft in euer gewagtestes Federkleid! Freut euch auf einen Tagsübertanz der Superlative in gewohnt kurioser Manier! Line-Up, Workshops, Performances und Schmankerl tba! ▻ Ab 21 Jahren. ▻ Einlass nur in kurioser Abendgarderobe Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit S-Bahn und Bus ca. 35 min. von der Konstablerwache.S-Bahn bis OF-Marktplatz und dann Bus Nr. 106 Richtung Offenbach (Main)-Lauterborn. An der Haltestelle Merianstr. aussteigen und ca, 3 Minuten in Fahrtrichtung, nach dem Aldi rechts rein, dann links halten, nach ca. 100m habt Ihr das Ziel erreicht. Parkmöglichkeiten direkt vor dem Eingang sind auch vorhanden.  Bitte nicht auf dem Aldi Parkplatz parken!" 14 bis 22 Uhr 

Kommune 2010, Sprendlinger Landstraße 181 D, Offenbach

Samstag, 22. & Sonntag, 23. August: Tsirk Dobranotch - Ein Klezmer-Zirkus

(Uwe)

Das international renommierte Klezmer-Zirkus-Ensemble Tsirk Dobranotch kommt nach Frankfurt.

„Tshemodan“ (Jiddisch für „Koffer“) verbindet zeitgenössischen Zirkus, jiddisches Theater und Live-Klezmermusik zu einem sinnlichen Gesamterlebnis. Mit akrobatischen Darbietungen, jiddischem Humor und virtuoser Musik erzählt das Stück von Wanderschaft, Exil und kultureller Selbstbehauptung – eine berührende Geschichte über Migration und Identität, die in einer poetischen Bildsprache aus Musik, Bewegung und Theater zum Leben erweckt wird. Ein Theatererlebnis für alle Generationen, das Erinnerungskultur lebendig macht und aktuelle Fragen zu Heimat und Zugehörigkeit stellt.

Zirkus Zarakali, Platenstr. 79z, 60431 Frankfurt am Main, 19:30 Uhr
Foto: Shendl Copitman

Samstag, 22. und Sonntag, 23. August: 100 Jahre Mousonturm – Straßenfest

(Martin)

Feiert mit: 100 Jahre Mousonturm! Zu seinem kugelrunden Geburtstag strahlt der Turm als Frankfurts höchste Geburtstagskerze in den Nachthimmel. Schon den ganzen Tag am 22. August über bietet das lebendige Straßenfest Spaß für alle Generationen – mit leckerem Essen, Getränken, Musik, Tanz, Zirkus und vielen Attraktionen! Gefeiert wird gemeinsam mit den Nachbar*innen vom GDA Wohnstift, vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt, dem Produktionshaus Naxos, dem Hessischen Literaturforum und NIPPON CONNECTOIN. 

Alle Neugierigen haben die Möglichkeit bei Führungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten jeden Winkel vom Mousonturm und die Umgebung des ersten Hochhauses der Stadt neu zu entdecken – Frankfurts spektakulärsten Skyline-Blick inklusive. Essen & Trinken, Spielecke für Kids, Kinderschminken, Do it Yourself-Aktionen, Siebdruck, Führungen durch den Mousonturm. Am Sonntag 23. August findet ein Seifenkistenrennen statt. 

Für die Führungen durch den Mousonturm ist eine Anmeldung notwendig; die Infos hierzu findet Ihr auf www.mousonturm.de 

Samstag, 22. (13.00 – 0.00 Uhr) und Sonntag, 23. August (12.00 – 15.00 Uhr) nur Seifenkistenrennen
Künstler*innenhaus Mousonturm und Waldschmidtstraße
Foto: © Homepage Künstler*innenhaus Mousonturm

Sonntag, 23. August: OF/ Sinnfragen – diskutiert im Sommergarten

(Andrea)

Wir leben in aufwühlenden Zeiten und man kommt kaum dazu, sich bei dem ganzen Alltagsirrsinn mit anderen Fragen des Lebens auseinander zu setzen. Da kommt die Einladung in den Sommergarten der Friedenskirche velleicht ganeu richtig: Entspannte Atmosphäre und Nachdenken über Existenzielles - Schwierige Fragen in Ruhe anzugehen, Gelassenheit und Interesse zu verknüpfen – das kennzeichnet das Veranstaltungsformat „Gin mit Sinn“ in der Evangelischen Friedenskirchengemeinde. Um das Thema „Ethik am Ende und am Anfang des Lebens“ geht es in diesem Jahr an zwei Abenden im August im Pfarrgarten, Geleitsstraße 104, Westend.

Heute ist Matthias Zimmer, Sektionsleiter der Zentralen Notaufnahme des Ketteler-Krankenhauses, zu Gast. Zu den Themen, mit denen sich der praktizierende Katholik in seinem Beruf auseinanderzusetzen hat, gehört die Frage nach Organentnahmen bei Hirntoten. Was bedeutet das für die Angehörigen, wie können sie bei der Entscheidung und ihren Folgen begleitet werden? Das sind Fragen, bei denen Zimmer zur Seite steht. Der Mediziner, der sich in der Malteserpraxis im Ketteler-Krankenhaus für Menschen ohne Krankenversicherung einsetzt, rechnet Ethik zu seinem Arbeitsprofil. „Selbstbestimmtes Sterben?“ lautet das Thema des 23. Augusts. 18 Uhr.  Beide Debattenabende werden von Pfarrer Burkhard Weitz und dem Vikar der Gemeinde, Michael Rydryck, der an der Technischen Universität Darmstadt und der Frankfurter Goethe-Universität wissenschaftlich arbeitet und lehrt, geleitet. Bei schlechtem Wetter wird in den Gemeindesaal umgezogen. Neben Gin gibt es beispielsweise auch alkoholfreie italienische Aperitivos.

Pfarrgarten, Geleitsstraße 104, Westend, Offenbach

Sonntag 23. August: Demokratie erreicht neue Höhen: Sonder-DemokratieKiosk auf dem Großen Feldberg

(Daniela)

Die gemeinnützige Agentur Lust auf besser leben, macht sooo tolle Veranstaltungen, alle mit viel Liebe. Ihr Demokratiekiosk Projekt ist nur eins davon. Heute bespielen sie einen besonderen Ort: Demokratie erreicht neue Höhen: Sonder-DemokratieKiosk auf dem Großen Feldberg

Jodeln, Solardruck, Live-Musik und Gespräche über Demokratie am 23. August 2026

Ab 12 Uhr verwandelt sich der Feldbergerin-Marktplatz in einen offenen Treffpunkt für Musik, kreatives Gestalten und Begegnung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Den Auftakt macht um 12 Uhr „The Jodel Experience“ mit dem Jodlklub. Beim gemeinsamen mehrstimmigen Jodeln geht es nicht nur ums Singen, sondern auch ums Zuhören, Aufeinander-Reagieren und Zusammenfinden. Mit einfachen Übungen entdecken die Teilnehmenden ihre Stimme, entwickeln gemeinsam einen Jodler – und erleben ganz praktisch, wie aus unterschiedlichen Stimmen ein gemeinsamer Klang entstehen kann.

Ab 13 Uhr lädt die Offenbacher Künstlerin Juliane Kutter zur Möglichkeitswerkstatt Solardruck ein. Gemeinsam sammeln die Teilnehmenden Wünsche und Forderungen für ein gutes demokratisches Zusammenleben und bringen sie mithilfe von Sonnenlicht auf Stoff. So entstehen Banner und Girlanden, die Gedanken und Positionen sichtbar machen.

Um 14 Uhr übernehmen die SoundWizzards die musikalische Bühne. Die Band aus Hofheim nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch Rock, Blues und Pop. Neben eigenen Stücken interpretiert sie Songs unter anderem von Sting, Stevie Nicks, Herbie Hancock, J. J. Cale, Eric Clapton und Joe Cocker auf ihre ganz eigene Weise.

Kooperationspartnerin des Sonder-DemokratieKiosks ist „Die Feldbergerin“, ein Netzwerk von rund 140 Frauen aus der Taunusregion. Die Community fördert regionale Verbundenheit, gegenseitige Inspiration und gemeinsame Aktivitäten und setzt sich dafür ein, Frauen und ihr Engagement sichtbar zu machen. Dafür haben die Feldbergerinnen 2024 einen lange leer stehenden Kiosk auf dem Feldberg-Plateau mit viel Eigeninitiative saniert. Als Feldbergerin-Marktplatz ist die kleine Hütte heute Treffpunkt, Veranstaltungsort und sichtbares Zeichen dafür, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann.

Feldbergerin-Marktplatz auf dem Großen Feldberg zwischen Spielplatz Feldberg und Feldberghaus
Eintritt und Teilnahme kostenfrei, Toiletten vorhanden
Weitere Informationen: DemokratieKioskDie Feldbergerin und SoundWizzards

Sonntag 23. August: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - letzter Tag

(Daniela)

Hier das Line_Up für den letzten Tag beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays

19:00 Uhr: Clube do Pagode Frankfurt
Lebensfreude, Rhythmus und die pure Liebe zur Musik: Dafür steht CPF – Clube do Pagode Frankfurt. Das siebenköpfige Kollektiv (Erlon, Tito, Liro, Fabio, Alex, Flavio und Marcelo) bringt die mitreißenden Klänge des brasilianischen Samba und Pagode auf die Bühnen Frankfurts und weitdarüber hinaus. Was sich hinter dem Namen verbirgt? Sinngemäß: Pagode-Kollektiv Frankfurt. Ein kleiner Funfactam Rande: In Brasilien steht „CPF“ eigentlich für die persönliche Steuernummer – ein Kontrast, der das Augenzwinkern und die Leichtigkeit der Band widerspiegelt. CPF versteht ihre Auftritte nicht als klassische Konzerte, sondern als musikalische Begegnungen. In enger Verbindung mit dem Publikum entsteht jedes Mal ein spontanes Fest brasilianischer Lebensfreude – voller Energie, Spielfreude und Authentizität.

20:30 Uhr: Jembaa Groove
Jembaa Groove ist eine international gefeierte Afro-Jazz- und Highlife-inspirierte 7-köpfige Band aus Berlin, gegründet Ende 2020. Das Projekt wurde von den Co-Leadern Yannick Nolting (Bass, Komposition, Produktion) und Eric Owusu (Percussion, Gesang, Songwriting) ins Leben gerufen, die sich zufällig auf einem Berliner Spielplatz beim Abholen ihrer Kinder begegneten.
Im Zentrum ihres Sounds stehen die ghanaischen Highlife- und Afrobeat-Traditionen der 1970er Jahre, die sie mit Jazzharmonien und Soul-Grooves im Stil von Lee Fields und Charles Bradley verbinden. Die Band besteht zudem aus erfahrenen Musiker:innen, die bereits mit Größen wie Tony Allen, Ebo Taylor, Pat Thomas und Orlando Julius gearbeitet haben.
Frontmann Eric Owusu singt in mehreren westafrikanischen Sprachen, darunter Ga, Twi, Yoruba und Pidgin English, und prägt damit eine vielschichtige sprachliche und kulturelle Identität.

22:00 Uhr: Jamila
Jamila ist eine in Frankfurt ansässige DJ, Tänzerin und Event-Kuratorin. Durch ihren Hintergrund im Tanz ist ihr DJ-Ansatz stark rhythmus- und bewegungsorientiert geprägt, wodurch sie eng mit der lokalen Underground-Community verbunden ist.
Ihr Sound verbindet energiegeladene, tanzflächenorientierte Stile wie House, HipHop, Salsa, Afro - und Funk House und zeichnet sich durch vielseitige Selektionen sowie einen warmen, organischen Groove aus.

Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Sonntag, 23. August: 100-A. Naxos Hallenkonzert SHIFTING TIDES

(Martin)

3. Young Ensemble Academy - Ensemble Modern

Im Rahmen der dritten Young Ensemble Academy des Ensemble Modern und der Internationalen Ensemble Modern Akademie erarbeiten junge internationale Ensembles in Coachings und Workshops mit den Musiker:innen des Ensemble Modern Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. Höhepunkt und Abschluss des Kurses ist das 100. Naxos Hallenkonzert SHIFTING TIDES, inklusive der Uraufführung einer Auftragskomposition des Komponisten Yuheng Chen, bei der alle Teilnehmenden gemeinsam mit dem Ensemble Modern musizieren.

Besetzung: ENSEMBLE MODERN, ENSEMBLE 24, FES ENSEMBLE, NEMA ENSEMBLE, POD COLLECTIVE, TRIO ÆTHER

Programm: Zeitgenössische internationale Positionen für gemischte Ensembles 
Yuheng Chen | *1998
As Skin Retains an Ocean in the Air | 2026 
für großes Ensemble mit freier Besetzung 

Naxoshalle um 19.00 Uhr
Foto: © Raphaël Languillat / NHK

Sonntag, 23. August: The Dead South

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation 

Es spielt keine Rolle, wie man ihre Musik nennt – Progressive Bluegrass, Alternative Americana, Country, Folk und Western – wichtig ist, dass es ihre Musik ist und dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Überzeugungen, Erfahrungen, Sprachen und Altersgruppen sich in ihr wiederfinden. Dabei sind The Dead South durch und durch authentisch und scheuen sich nicht, von Zeit zu Zeit Traditionalisten zu verärgern, wenn sie makellos Banjo-Rolls und blitzschnelle Mandolinen-Tremolos, dreistimmige Harmonien und Songs mit klassischen Themen – Mordballaden, Untreue und Geister – mit einem Augenzwinkern vortragen. Auf ihrem Weg an die Spitze haben The Dead South eine wichtige Lektion gelernt: Wenn man schon Außenseiter ist, sollte man besser großartig sein.

Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und DJ Jahrova stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.
Foto: Homepage Centralstation

Montag, 24. August – Samstag, 05. September: 7. Frankfurter Strausswirtschaft

(Petra)

Das ORIGINAL ist zurück: Die Frankfurter Strausswirtschaft von und mit dem Weingut Marco Hofmann und der Gloserei und charmanten Gästen – und mit Euch. In den letzten Jahren gab es immer begleitend überraschende Auftritte und Performances. Auf jeden Fall heißt es: Täglich (außer sonntags) ab 16 Uhr könnt Ihr hier in den schön-schattigen Arkaden von St. Josef mitten in Bornheim einkehren und eine gechillte Zeit mit netten Menschen haben! Lasst Euch das nicht entgehen!

Foto: ©Frankfurter Strausswirtschaft

7. Frankfurter Strausswirtschaft, Ort: Berger Str. 135, Öffnungszeiten: täglich 16 - 22 Uhr (außer sonntags!), Eintritt: frei

Montag 24. August bis 02. September: Ausstellung Fischerhalle -Über die Tiefe des Flusses.Verónica Aguilera Carrasco

(Daniela)

Die Frankfurter Künstlerin Verónica Aguilera Carrasco realisiert vom 24. August bis zum 2. September 2026 eine ortsspezifische Installation für die historischen Fischerhallen. Das Projekt setzt sich mit Erinnerung, Körper, Wasser, Handwerk und kollektiver Erfahrung auseinander und macht die Geschichte des Ortes sinnlich erfahrbar.

Die rund 400 Quadratmeter großen Gewölbehallen wurden 1826 am Main errichtet und dienten einst als Anlege-, Lager- und Arbeitsort der Frankfurter Fischer – historischer Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung.

Ausgehend von der Frage, was Tiefe bedeutet, entwickelt Aguilera Carrasco eine begehbare Installation aus keramischen Bojen, Seilen, Netzen und skulpturalen Elementen. Besucherinnen und Besucher bewegen sich durch ein schwebendes Geflecht, das Orientierung und Begrenzung zugleich erzeugt – ein Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Unsicherheit, Verankerung und Bewegung, Vergangenheit und Gegenwart.

Die keramischen Arbeiten verbinden maritime Formen mit organischen Elementen: Hände, Knoten, Bojen und Netzstrukturen erinnern an das Handwerk der Fischer und werfen Fragen nach gesellschaftlichen Ordnungen, Verletzlichkeit und dem Verlust von Traditionen auf.

Mit dem Projekt Fischerhallen sollen die bislang ungenutzten, historisch bedeutsamen Gewölbehallen unter dem Mainkai an der Alten Brücke langfristig geöffnet und belebt werden – als offener Begegnungsraum für Kultur, Bildung und Nachbarschaft mitten in der Stadt, mit direktem Zugang zum Mainufer.
Die Fischerhallen sind ein Projekt von making frankfurt und dem UmweltExploratorium in Kooperation mit basis e.V., ermöglicht im Rahmen der WDC 2026. basis e.V. fördert seit 2006 internationale Gegenwartskunst in Frankfurt – durch günstige Arbeitsräume, Ausstellungen und internationale Austauschprogramme.

Termine im Überblick: Pre-Opening: 24.08.2026 | 13 bis 15 Uhr; Vernissage: 27.08.2026 | 18 bis 22 Uhr
Ausstellung: 28.08.2026 | 18 bis 20 Uhr; 29.08.2026 | 12 bis 21 Uhr; 30.08.2026 | 12 bis 21 Uhr
Finissage: 02.09.2026 | 18 bis 21 Uhr

Donnerstag 27. August: Bundesbank trifft den TikTok-Lehrer Herr_Schmelzer

(Daniela)

Let’s talk about money – und über das, was euch bewegt!
In unserer neuen Veranstaltungsreihe „Bundesbank trifft“ holen wir spannende Persönlichkeiten in unseren Kuppelsaal, die euch interessante neue Einblicke geben. Gemeinsam sprechen wir über ihre Erfahrungen, Perspektiven – und natürlich auch über Geld und Finanzen.

Gleich zum Auftakt haben wir einen besonderen Gast: Nicolas Schmelzer, Lehrer aus Wiesbaden und erfolgreicher Content Creator. Mit seinen authentischen Videos über den Schulalltag begeistert er auf Social Media eine große Community. Dabei verbindet er Bildung und Gesellschaftsthemen mit einer unterhaltsamen und zugänglichen Art.

In der Gesprächsrunde werfen wir einen Blick hinter die Kulissen:
* Wie ist Nicolas Lehrer geworden, und wie kam er zu TikTok?
* Was macht gute Wissensvermittlung aus?
* Und wie können wir Finanzwissen besser an junge Leute weitergeben?

Natürlich geht es auch um eure Fragen, Gedanken und Erfahrungen! Bringt euch ein, diskutiert mit und lasst uns gemeinsam herausfinden, welche Rolle Social Media bei der finanziellen Bildung spielen kann.

Was euch erwartet: Eine lebhafte Diskussion mit Nicolas Schmelzer; Ein kleines Gewinnspiel mit schönen Überraschungen; Zeit für Austausch und Networking in entspannter Atmosphäre

Seid dabei und macht mit! Wir freuen uns auf euch – egal, ob ihr einfach zuhören, mitdiskutieren oder neue Ideen einbringen wollt.

27.08.2026 I 18.00 - 20.00 Uhr I Einlass ab 17.30 Uhr, Deutsche Bundesbank - Hauptverwaltung in Hessen - Taunusanlage 5 - 60329 Frankfurt am Main
Hier kann man sich kostenfrei anmelden: Bundesbank trifft den TikTok-Lehrer Herr_Schmelzer

Donnerstag, 27. August: Of/ Vaterland

(Andrea)

Seit ich vor einigen Jahren via Freeyourstuff zu den Briefen der Manns als Hörbuch gekommen bin, habe ich zwar weder die Buddenbrocks noch den Zauberberg gelesen, aber eine gewisse Faszination für diese Familie entwickelt. Alleine die Sprache und der Austausch ist phantastisch und etwas, was wir mit unseren whatsapps, emails und smsen nie schaffen werden. Ein Universum, in das ich also gerne eintauche. "Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble. 
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

„Dieses Kunststück ist gelungen. Ein verdichteter und sehr gegenwärtiger Film über das Bewahren von Haltung in unruhigen Zeiten.“ ARD Titel Thesen Temperamente
>> Karten bitte HIER kaufen, Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Donnerstag, 27. (Uraufführung) – Sonntag, 30. August: Weltuntergang und wir haben keine Zeit, die Tassen auzuwaschen.

(Martin)

Der Weltuntergang steht nicht kurz bevor – wir befinden uns bereits mittendrin. Die apokalyptische Teegesellschaft der Zaungäste bewegt sich irgendwo zwischen Weltende und Wunderland und versammelt Expert*innen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit Apokalypseerzählungen beschäftigen.  

Wie erzählen wir uns das Ende? Was kommt danach? Und welche neuen Anfänge verbergen sich im Untergang?

Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach (un)möglichen Enden, Übergängen und Zukunftsvisionen. Düstere Prognosen bleiben dabei nicht aus – doch keine Panik, so schlimm fühlt sich das Ende der Welt gar nicht an: Bei Tee und letzten Köstlichkeiten an einer langen Tafel entfaltet sich eine Gebrauchsanweisung für den Weltuntergang.  

Vielleicht bedeutet das Ende nicht immer nur Untergang, sondern auch Übergang.

Donnerstag, 27. (Uraufführung) und Freitag, 28. um 20.00 Uhr, Samstag, 29. um 16.00 und 20.30 Uhr, Sonntag, 30. August um 14.30 und 19.00 Uhr im Künster:innenhaus Mousonturm

Als Teil der Inszenierung gibt es kleine Snacks. Sie sind größtenteils vegan und glutenfrei - Kinderbetreuung am So 30.08. ab 13:30 Uhr 
Foto: © Die Knefs

VORSCHAU

Freitag, 28. August: Of/ Critical Mass

(Andrea)

Die Critical Mass Offenbach trifft sich jeden letzten Freitag im Monat. Das ist eine Gruppe von Radfahrenden, die im gemütlichen Tempo durch die Stadt fahren. Dadurch soll gezeigt werden: Wir sind auch der Verkehr! Denn ab 16 Radfahrenden ist ein sogenannter Verband unterwegs, bei dem man nebeneinander auf der Fahrbahn fahren darf. So macht Radfahren auf eine ganz andere Weise Spaß - in einer großen Gruppe, mit Musik und netten Leuten. Das alles kostet nichts und jede*r ist mit egal welchem Rad willkommen! Es dauert etwa 2 Stunden bis wir wieder am Start- und Zielort radraum ankommen, dabei fahren wir etwa 15 km in entspanntem Tempo und machen manchmal auch eine Pause an einem Kiosk. Kommen und Gehen ist jederzeit möglich, ganz so wie man Lust hat. Abfahrt ist um 19:30 Uhr!

Treffpunkt: radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Freitag, 28. August: Jamming (and Dancing) to the Moonlight - Jam Session auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums

(Petra)

„Jamming (and Dancing) to the Moonlight“ ist das letzte Konzert der Open-Air-Reihe auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums in Kooperation mit IMA Clique. Gemeinsam mit Pat FM entsteht eine Jam-Session, bei der ein DJ den musikalischen Rahmen setzt, während mehrere Instrumentalisten auf orientalischen Instrumenten live dazu improvisieren. So entwickelt sich ein vielschichtiger Sound aus elektronischen Beats und akustischen Klängen, dialogisch und ganz im Moment. Ein Abend, der zeigt, wie spontane Musik im Zusammenspiel entsteht. 

Foto: PAT FM LIVE SESSIONS©Mary Kannegießer

Jamming (and Dancing) to the Moonlight - Jam Session auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums, Ort: Vorplatz des Jüdischen Museum Frankfurt, Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: mit dem Museumsuferfest-Button frei

Freitag, 28. & Samstag, 29. August: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)

(Martin)

Handke im Theater Willy Praml

„Ich bin auf die Welt gekommen.
Ich bin geworden. 
Ich bin gezeugt worden. 
Ich bin entstanden. 
Ich bin gewachsen. 
Ich bin geboren worden. 
Ich bin in das Geburtsregister eingetragen worden.“

Handkes Text SELBSTBEZICHTIGUNG beginnt mit dem Selbst-Verständlichsten. Es ist aber auch das Sensationellste, dass der Mensch von sich als Selbst sprechen kann. Das kann eine KI nicht. Nichts ist Selbst, außer der Mensch. „Gegen welche Lebensregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Bauernregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Liebesregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Regeln der Kunst habe ich mich vergangen?“

Der Text ist auch eine Feier des menschlichen Makels, der Eingeständnisse, der widerständigen Vergehen gegen gelernte Regelwerke. Ein Kontrapunkt zu Selbstoptimierung und dem Glanzbild von sich, um das sich heute so bemüht wird. „Ich bin nicht, was ich gewesen bin. Ich bin nicht gewesen, wie ich hätte sein sollen. Ich bin nicht geworden, was ich hätte werden sollen. Ich habe nicht gehalten, was ich hätte halten sollen.“

Das Menschliche am Menschen, die Unzulänglichkeit und die täglichen Regelverstöße wie „Ich habe Gegenstände abgestellt an Orten, an denen das Abstellen von Gegenständen strafbar war“, sind die kreative Lust, der Sand im Getriebe zu sein und nicht nur das Zahnrad des geschmiert laufenden Motors eines Kollektivapparats.

Handke hat einen Text verfasst, der heute, 60 Jahre nach seiner Entstehung, wie eine Anrufung wirkt: SOS. SAVE OUR SOULS! Als stünden wir alle dem Jüngsten Gericht ganz nahe oder bereiteten uns dafür vor.

28. (Premiere) und Samstag, 29. August; 04./ 05./ 06. /12./ 13./ 24./ 25. und 26. September; 03./ 09. und 11. Oktober - jeweils 20:00 Uhr, sonntags und feiertags 18:00 Uhr
Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: (c) Kern/Weber

Samstag, 29. August: Of/ Krypto Kosmetik

(Andrea)

ALL HAIL TO THE GROOVE - Nach diesem Motto tanzen die fünf glitzernden Disco-Flamingos von Krypto Kosmetik über die Bühne. Ihr ständiges Bestreben: das Publikum mit musikalischer Tightness und kryptisch-Introspektiven Lyrics in andere Bewusstseinszustände zu katapultieren und mit ihrem unwiderstehlichen Underground Pop zum Tanzen zu bringen. Gegründet 2017 in einem Proberaum/Fahrradwerkstatt-Kollektiv in den Katakomben Neuköllns, tief unter der Sonnenallee, erspielten sich Krypto Kosmetik über die Jahre einen Namen als Underground-Glam-Band. Mit einer Schwäche für Kitsch und mit Liebe zur Komplexität werden eigensinnig Einflüsse aus allen Ecken der Populärmusik verarbeitet, wobei Disco, Funk und New Wave prägend sind.  Der Werkstatt-Charakter aus ihren Anfangszeiten begleitet die Band weiterhin und die Leidenschaft für das Tüfteln am eigenen Sound sowie den gemeinsam entwickelten Songs gibt Krypto Kosmetik ihre musikalische Ausrichtung. Die Texte aus der Feder ihres Sängers Leon Löwenherz öffnen durch ihre ungewohnte, kryptisch-mystische Bildsprache imaginäre Räume und laden zum Nachdenken und -fühlen ein. Sie berühren mit Ehrlichkeit, emotionaler Tiefe und faszinierenden Wortneuschöpfungen. Dieses Gesamtpaket schafft einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert, der sich nur schwer in Genre-Schubladen einsortieren lässt.19 Uhr

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag 29. August: DAY DANCING SOULFOOD PARTY

(Daniela)

Nach dem grossartigen Erfolg und der tollen Atmosphäre am 1.08. auf dem Rooftop des Ruby Louise Hotels, geht es Ende August in die 2. Runde.
Dieses Mal ist, neben den Lokalmatadoren, auch die Soul DJ Größe Akim B. von Absolut Soul aus Bielefeld am Start. Wir tanzen im Freien bei der Soulfood Rooftop Edition II. Wir treffen uns von 15 - 22 Uhr auf der wunderschönen Dachterrasse des Ruby in der Innenstadt. Vom Nachmittag bis in den späten Abend tanzt ihr zu den Sounds der  DJs, Akim B. und Sportwagen. Unser Freund und Lokalmatador Alexander Antonakis ist ebenfalls dabei und macht das Warm Up.

Auch dieses Mal bieten wir einen Vorverkauf an, da die Kapazitäten dort beschränkgt sind. Also deckt euch mit Tickets ein um dieses schöne Event nicht zu verpassen. Es wird auch eine Abendkasse geben mit einer geringen Kapazität und für den Durchlauf. Wir freuen uns riesig auf diesen Tag. Seid frei und dabei.

Line Up: Sportwagen - Soulfood Resident, Akim B. - Absolut Soul/ Bielefeld, Support: Alexander Antonakis - Chocolat

15:00 - 22:00 Uhr; Ruby Louise Hotel & Bar - Dachterasse; Neue Rothofstraße 3, 60313 Frankfurt am Main

Sonntag, 30. August: Rilke. DUINESER ELEGIEN / Debussy. PRELUDES II

(Martin)

ACHTUNG: FÜR DIE VERANSTALTUNG GIBT ES KEINE PLÄTZE MEHR!

„Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen?“ Am Vorabend seines 85. Geburtstages, am 30. August trägt Willy Praml die DUINESER ELEGIEN von Rainer Maria Rilke vor und beschenkt uns mit den unsagbaren Dingen der Welt: Leben und Sterben, Liebe und Tod. Bevor es am Mittag des nächsten Tages ausschließlich um den Ruhm der säglichen Gegenstände geht: Weißwürste, Weißbier und andere einfache Genüsse.

Leonhard Dering wird die Elegien mit Debussys PRELUDES II umrahmen. Beide Werke gehören zu den Pionier-Werken der beginnenden Moderne vor dem ersten Weltkrieg und sind etwa so alt, wie unser Spielort, die NAXOSHALLE.

Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich das Theater Willy Praml.Bitte anmelden! 

Theater Willy Praml in der Naxos-Halle um 20 Uhr
Foto: © Michael Weber

Sonntag, 30. August: OF/ Kunst und soulige Grooves

(Andrea)

Zum vorletzten Mal verwandelt sich der Mathildenplatz heute in den “Platz der guten Laune”. Dafür hat Julia Wahl vom Quartiersmanagement heute die Künstlerin Judith Ritter für ein kreatives Mitmachangebot eingeladen. Ritter ist der Nachbarschaft durch ihre Schaufensterinstallation zum Mathildenplatz als „Ort der Demokratie“ bekannt. Begleitet wird sie von ihrem Partner, dem Musikproduzenten George Davis, der mit seinen soulgetränkten Grooves für sommerliche Atmosphäre sorgen wird. Weitere musikalische Beiträge werden kurzfristig bekannt gegeben. 16 bis 21 Uhr 

Mathildenplatz, Offenbach 

Dienstag 01.- Samstag 05. September: Freiluft-Kinowoche im Bornheimer Ratskeller

(Daniela)

In den vergangenen Jahren standen bei unserer Kinowoche die Partnerstädte Frankfurts im Mittelpunkt. In diesem Jahr schlagen wir ein neues Kapitel auf: wir zeigen an den ersten vier Tagen Dokumentationen in Spielfilmlänge, bevor am Samstag das Lampionfest am Bornheimer Hang stattfindet und wir Filme über Ernst May und die Architektur seiner Siedlungen zeigen. 

Dienstag, den 01.09.2026: Brot
Mittwoch, den 02.09.2026: Leaning into the Wind
Donnerstag, den 03.09.2026: Land des Honigs
Freitag, den 04.09.2026: Monobloc
Samstag, den 05.09.2026: Dokumentationen über Ernst May und die Architektur seiner Siedlungen anlässlich des Lampionfests am Bornheimer Hang

Den Abschluss der Kinowoche bildet am Sonntag, den 06.09., unser Erzeugertag. Lernen Sie die Menschen kennen, die den Bornheimer Ratskeller mit Gemüse, Fleisch, Käse, Wein und vielen weiteren Produkten beliefern.

Tickets kann man vorreservieren: https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html
oder an der Abendkasse für 10 Euro.
Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann.
Ort: Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Dienstag 01. September: "BROT" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Brot (2020) 
Was macht ein wirklich gutes Brot aus? Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm von Harald Friedl begleitet handwerkliche Bäckerinnen und Bäcker ebenso wie die industrielle Brotherstellung – von alten Getreidesorten und Sauerteig bis zu hochautomatisierten Produktionsstraßen. Dabei wirft der Film spannende Fragen nach Qualität, Zeit, Geschmack und der Zukunft unseres wichtigsten Grundnahrungsmittels auf. Eine Hommage an echtes Handwerk, ohne den Blick für die Realität moderner Lebensmittelproduktion zu verlieren. Hier geht's zum Trailer von Brot.

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Mittwoch, 2. September: 100-B. Naxos Hallenkonzert MANTRA

(Martin)

IEMA-Ensemble 2025/26

Zum achten Mal in Folge freuen sich die Naxos Hallenkonzerte auf die Kooperation mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA), die jährlich hervorragende junge Musikschaffende aus der ganzen Welt nach Frankfurt einlädt und sie im Bereich der zeitgenössischen Ensemblemusik weiterbildet. Mit dem monumentalen Werk MANTRA liegt der Fokus dieses Mal auf dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, sowie auf Werke jüngerer Komponist:innen, die in ihrem Schaffen von Stockhausen inspiriert sind oder im Bezug zu ihm stehen.

BESETZUNG: INTERNATIONAL ENSEMBLE MODERN ACADEMY 2025/26 (IEMA): Ingvild Ness • Flöte, Luciano Maria Moricca • Oboe, Neus Molero Beneito • Klarinette, Johanna Mayr • Fagott, Li-Ting Tai • Klavier, Yué Zou • Klavier, Cheuk Hin Keith Ng • Schlagzeug, Suzune Masumoto • Violine, Paul Rodríguez Flys • Violine, Ynyr Pritchard • Viola, Mari Nagahara • Cello, Mariacostanza D’Agostino • Leitung, Delia Ramos Rodríguez • Leitung, Federico Ambruosi • Klangregie

Programm: 
Teil I.: York Höller | *1944 - Fluchtpunkte | 2006 - Luca Francesconi | *1956 - Da capo II | 2007 - Brigitta Muntendorf | *1982 - Weight and Load #1 | 2024
Teil II.: Karlheinz Stockhausen | 1928-2007 - Mantra | 1970

Naxoshalle um 19 Uhr
Foto: © Raphaël Languillat / NHK

Mittwoch 02. September: "Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy " in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers (Kopie 1)

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy (2017)
Der britische Landschaftskünstler Andy Goldsworthy erschafft vergängliche Kunstwerke aus Stein, Holz, Eis und Blättern. Regisseur Thomas Riedelsheimer begleitet ihn bei der Suche nach Schönheit, Geduld und dem Dialog mit der Natur. Ein poetischer Film über Kreativität und die Kunst, mit der Landschaft statt gegen sie zu arbeiten.
Hier geht's zum Trailer von Leaning into the Wind. Wir zeigen den Film in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Mittwoch, 2. September: Ein Nobody gegen Putin

(Andrea)

Was man so hört, soll Putin 2028 gegen Europa in den Krieg ziehen. Es ist schon alles ziemlich absurd, geradzu surreal, wie sich die Welt seit Corona gedreht hat. Als ob wir als Weltgemeinschaft keine anderen Probleme haben, als weiter an dem Ast zu sägen, auf dem wir alle sitzen. “Über zwei Jahre begleitet der Lehrer Pasha den Wandel des Schulalltags in Russland und dokumentiert, wie Kinder und Jugendliche auf Krieg und Gehorsam vorbereitet werden und wie sich das Leben an der Schule unter dem Einfluss des Regimes verändert. Mit trockenem Humor und großer Menschlichkeit erzählt ”Mister Nobody against Putin" von Mut, Zivilcourage und der Kraft der Wahrheit – und eröffnet einen seltenen Einblick in das russische Bildungssystem.
Pavel „Pasha“ Talankin ist Lehrer und Videograf an einer Schule in Karabasch, einer Industriestadt im Ural. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine verändert sich der Schulalltag grundlegend. Patriotische Unterrichtseinheiten, Fahnenappelle und militärische Rituale halten Einzug. Pasha erhält den Auftrag, diese Entwicklung mit seiner Kamera für die Behörden zu dokumentieren. Während er die offiziellen Bilder filmt, hält er zugleich mit heimlich aufgenommenen Aufnahmen fest, wie sich die Schule Schritt für Schritt zu einem Instrument staatlicher Propaganda entwickelt." Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Mittwoch, 02. September: DOTA

(Uwe)

Der wunderbare Francesco Wilking schrieb über DOTA: Frage: Worüber sollen Songwriter*innen in diesen Zeiten singen? Nächste Frage: Was sind überhaupt „diese Zeiten“? Dota hat sich diese Fragen auch in Vorbereitung auf ihr neues Album gestellt. Die Antworten liegen auf ihrem Weg wie Schilder auf der Straße, sobald sie ernsthaft zu arbeiten beginnt. Es brauchte schon immer nur wache Augen, eine Stimme, die die eigene ist, und ein Herz, in das mehr als die eigene Altersvorsorge reinpasst. Dota weiß, wer sie ist, und sieht die Dinge, die sie mit der Welt, in der sie lebt, verbinden und von ihr trennen. Dinge, die ihr Hoffnung geben und die sie abstoßen – denen sie in ihren Songs mit Ehrlichkeit (Das wogende Meer) oder beißender Ironie (Milliardäre) begegnet. 

Zoom, F., Carl-Benz-Str. / Beginn: 20 Uhr
Bild: Zoom

Donnerstag, 03. September: Mindestens haltbar bis

(Andrea)

Zur heutigen Premiere werde ich es nicht schaffen, aber ich habe schon ein paar Mädels zusammengetrommelt und wir gehen zur (vorerst) letzten Vorstellung von Mellis Bestandsaufnahme am 16. September. Mit dem Programm hat sie, zumindest bei uns, einen Nerv getroffen: Wir sind alle Mitte 50, die Kinder langsam aus dem Haus und tatsächlich stellen sich viele Fragen, die Marie Condo bisher noch nicht beantworten konnte. So wie ich Melli bislang erlebt habe, wird es auf jeden Fall ein munterer Abend, ich freue mich darauf! Mindestens haltbar bis: eine Bestandsaufnahme  Premiere: Donnerstag, 3. September, 20:00 Uhr, weitere Vorstellungen: Sonntag, 6. September und Mittwoch 16. September, jeweils 20:00 Uhr

Plötzlich ist man Ende 50 und findet sich zwischen den Welten wieder: Zwei Drittel Leben sind schon rum. Die Eltern sterben, die Kinder ziehen aus und selbst muss man sich neu aufstellen. Zurück bleibt ein Wust an Dingen: Möbel, die man loswerden möchte, Memorabilia in kleiner und großer Form. Und man fragt sich: Was mache ich damit? Was kann weg, was soll bleiben? Verschwinden die Erinnerungen, wenn die Dinge gehen? Ist es gut auszumisten – sowohl Haus als auch das Hirn? Melina Hepp lädt das Publikum zu einem skurrilen und ganz persönlichen Sonder-Sale der Dinge, Träume und Erinnerungen. Von und mit Melina Hepp, Michelle Koprow. Film- und Audioprojektion: Michelle Koprow Dramaturgische Mitarbeit und Sound: Thomas Buchenauer. Foto: Robert Schittko. Karten: https://www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail/stueck/mindestens-haltbar-bis

Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidstr. 2

Donnerstag, 3. September: Of/ 22 Bahnen

(Andrea)

Wasser und das Schwimmen gegen den Strom spielen im SCAPE° ja immer schon eine nicht unwesentliche Rolle, sodass wir jetzt gemeinsam nochmal tiefer in Themen wie Natur, Wissenschaft, Familie, Abhängigkeit und Aufbruch eintauchen können. Am Beckenrand wartet das Glück: 22 Bahnen. Die Verfilmung des grandiosen Bestseller-Romans von Caroline Wahl orientiert sich stark an der literarischen Vorlage und findet in Laura Tonke eine Hauptdarstellerin, die ohne jeden Zweifel auf dem Zenit ihres Schaffens agiert. Und überhaupt: Alle Darstellerinnen sind derart fulminant, verletzlich, hoffnungsvoll, dass man ganze Szenen, Dialoge, Freibäder und Umarmungen nicht mehr vergisst. Und weil das Kino im SCAPE° stattfindet, interessiert uns auch, was diese Filme über unsere Gegenwart erzählen: über Menschen und Gesellschaft, über Städte und Landschaften, über Natur, Wetter und Klima. Mal ist das präsent mitten im Film verankert, mal versteckt es sich in einer beiläufigen Szene, einem Bild oder einer Verbindung, die erst anschließend hergestellt wird.

Einlass und Getränke ab 19:30 Uhr. Filmbeginn um 20 Uhr. Tickets an der Abendkasse für 10 € regulär und 8 € ermäßigt.

SCAPE, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Donnerstag 03. September: "Land des Honigs" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Land des Honigs (2019)
In den Bergen Nordmazedoniens lebt Hatidže nach einem einfachen Grundsatz: Die Hälfte des Honigs bleibt den Bienen. Als neue Nachbarn dieses Gleichgewicht stören, entsteht eine ebenso berührende wie eindrucksvolle Geschichte über Natur, Verantwortung und das richtige Maß. Der Film wurde beim Sundance Film Festival ausgezeichnet und als erster Dokumentarfilm überhaupt gleichzeitig für den Oscar als bester Dokumentarfilm und bester internationaler Film nominiert.

Hier geht's zum Trailer von Land des Honigs. Wir zeigen den Film in der türkischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Donnerstag, 3. (Uraufführung) – Sonntag, 6. September: Die unsichtbare Stadt TheaterGrueneSosse & Tortoise in a Nutshell

(Martin)

Junge Theaterwerkstatt am Zoo / Zoogesellschaftshaus. 

Die Stadt erwacht. Sie streckt sich. Sie gähnt. Und mit einem tiefen Seufzen entlässt sie aus ihren Türen und Tunneln den Strom der Menschen. Ein Mädchen kommt neu in die Stadt und fragt sich, ob es hier hingehört. Ein Zebra wurde gesichtet und nicht wiedergefunden. Während beide ins Gewimmel eintauchen, wächst die unsichtbare Stadt um sie herum. 

Fantastisch, musikalisch, voller einfallsreicher Bilder und überraschender Verwandlungen entstehen neue Verbindungen in der Nachbarschaft und über die Grenzen des Theaters hinaus: Wie wollen wir zusammenleben in einer geteilten Welt? Tortoise in a Nutshell und TheaterGrueneSosse lassen in diesem schottisch-deutschen Theaterstück ein PopUp-Bilderbuch in Lebensgröße für alle ab 8 Jahren entstehen.

Donnerstag, 3. (Uraufführung) um 19.00 Uhr, Freitag, 4. um 10.00 Uhr und Sonntag, 6. September um 15.00 Uhr 
Junge Theaterwerkstatt am Zoo / Zoogesellschaftshaus
Foto: © Valerie Reid

Donnerstag, 03. September - Donnerstag, 15. Oktober: "Care Machines - Vulnerable Systems" im Atelierfrankfurt

(Petra)

Care-Arbeit bildet das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens – und bleibt dennoch häufig unsichtbar und strukturell unterbewertet. Zugleich verändern digitale Technologien und Künstliche Intelligenz die Bedingungen von Fürsorge grundlegend: Assistenzsysteme unterstützen Pflege, emotionale Interaktionen werden technisch simuliert. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Gruppenausstellung „Care Machines - Vulnerable Systems“ an. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, die neue Perspektiven auf das Verhältnis von Care und Künstlicher Intelligenz eröffnen und Fragen nach Empathie, Fürsorge, Teilhabe und Verantwortung im digitalen Zeitalter aufwerfen. Die Ausstellungseröffnung bildet zugleich das Grand Opening des Take care!-Festivals.

Abbildung: ©Maja Smrekar, SPASM: autoportrait, produced by A/POLITICAL, 2024

Care Machines - mit Jordan Rita Seruya Awori, Maja Smrekar, Superflux, Venera Kazarova, ein Projekt des Frauenreferats Frankfurt  in Kooperation mit Take care! – Festival of Solidarity and Resistance, Vernissage: 19  Uhr, mit Performance von Verena Kazarova, Ort: Ausstellungsraum im Basement, UG des Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 1 - 3, Öffnungszeiten: dienstags - freitags: 11 -18 Uhr (nur nach Voranmeldung hier
 
 

Freitag, 04. September - Sonntag, 06. September: Frankfurt Art Experience - Frankfurt Gallery Weekend Saisonstart

(Petra)

Die Frankfurt Art Experience entwickelt seit 2019 den prosperierenden Galerienstandort Frankfurt am Main. Sie steht für unvergleichliche Kunsterlebnisse: Der Saisonstart der Frankfurter Galerien jeweils am ersten Septemberwochenende sowie das House of Galleries seit 2025, das internationale Galerienformat in exklusiver Hochhauslage. Entdeckt das vielfältige, anspruchsvoll kuratierte Programm zeitgenössischer Kunst jetzt zum Gallery Weekend Saisonstart: Rund 40 Galerien zeigen Einzel- und Gruppenausstellungen mit Schwerpunkten in der Malerei, Drucktechniken, Installation, Fotografie und Videokunst. Neben den Galerien tragen auch ausgewählte Offspaces und Kunstinstitutionen in diesem Jahr entscheidend zum Programm bei. Ob konzeptuelle Fotografie, raumgreifende Installationen, Graffiti oder digitale Kunst – hier stehen interdisziplinäre Ansätze und gesellschaftliche Fragen im Vordergrund. Vertreten sind Positionen von Künstlerinnen und Künstlern mit Hintergründen an der HfG Offenbach, Städelschule oder internationalen Kunsthochschulen. Besonders spannend sind wieder verschiedenste „Walks“, die ich Euch empfehle: Ihr könnt sie für Samstag und Sonntag buchen.

Grafik: ©Urban Media Project

Frankfurt Art Experience - Frankfurt Gallery Weekend Saisonstart, Ort: Frankfurter Galerien und Offspaces, Öffnungszeiten: Freitag ab 18 Uhr, Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr, Eintritt: frei, Art Walks: 8 - 12 Euro, ausführliches Programm und Buchung der Walks findet Ihr hier

Freitag 04. September: "Monobloc" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Monobloc (2021)
Regisseur Hauke Wendler nimmt einen einfachen weißen Plastikstuhl zum Ausgangspunkt einer überraschenden Reise rund um die Welt. Monobloc erzählt von Design, Massenproduktion, Nachhaltigkeit und der Frage, warum manche Dinge Millionen Menschen verbinden. Ein kluger, humorvoller Dokumentarfilm über unseren Alltag und darüber, wie Gestaltung unsere Welt prägt. Hier geht's zum Trailer von Monobloc. 

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Freitag, 04. September Fifty/Fifty: Die Party für Best Ager

(Uwe)

Fifty/Fifty nennt sich die Party-Reihe für Best Ager in der Centralstation, bei der wechselnde DJs zum Tanzen in den Saal einladen: entspannt, locker und ganz unter gleichgesinnten Feierlustigen. Zur ersten Party der Wintersaison am Mischpult: DJ Michael Herd. Seine Gäste erwartet ein Mix aus Dance Classics der letzten (mindestens!) vier Jahrzehnte.

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn: 20:30 Uhr
Foto: Centralstation

Freitag, 04. September, bis Sonntag, 06. September: Riviera

(Andrea)

Was freue ich mich auf das Wochenende, it´s Riviera-Time! Das Festival für Pop- und Clubkultur lädt zu Konzerten und Lesungen ans Offenbacher Mainufer. Im HafenCampus, Musikterrassen Wiking (MTW) und Circle Cube im Rockywood, dort  treffen aufstrebende Newcomerinnen und Newcomer auf etablierte Szenegrößen aus Indie, Rap, Elektro, Post-Punk und Pop.
Mit Alli Neumann, „Chocolate Remix“, „Burnout Ostwest“ und „Das Beat“. Alli Neumann ist Musikerin, Schauspielerin und Aktivistin. Seit ihrem ersten Hit „Hohes Fieber“ ist sie integraler Bestandteil der deutschen Musikszene. Sie schreibt Texte über Selbstermächtigung und verbreitet Lust an Veränderung.Die Musikerin „Chocolate Remix“ ist bunt, queer und provokant. Sie begegnet alten Inhalten des Reggaetons mit Humor. „Audio very good! Street Punk! Pogo pogo pogo!“, so lautet das Motto der Band „Burnout Ostwest“. Der kanadische Musiker Alexander Cowan (DJ Kerby) und die deutsche Sängerin Eddie Rabenberger gründeten 2021 die Band „Das Beat“. In ihrem neuen Album „Frau Fatal“ trifft moderne Popmusik auf New Wave, EBM, Indie-Rock und Italo Disco. Außerdem dabei Dame Area: Das Duo aus Barcelona zählt aktuell zu den angesagtesten Live-Acts überhaupt und verbindet hypnotischen Minimal Synth mit archaischen Polyrhythmen, Faravaz ist eine iranische Sängerin und Songwriterin im Berliner Exil, Isolation Berlin, Paulinko und und und. Foto: Das Beat, Marina Monàco 
www.offenbach.de/riviera

Freitag, 4. September: OF/ Blaue Stunde

(Andrea)

Seit 2008 lädt das Wetterpark-Team regelmäßig zur „Blauen Stunde“ in den Wetterpark ein. Benannt nach der Zeit, wenn der Tag in die Nacht übergeht und das verbleibende Sonnenlicht den Himmel in ein intensives Blau taucht. Neben dem Naturschauspiel kann man picknicken oder sich bei der Gemaa Tempelsee versorgen. Soweit, so nett. Dabei habe ich das Highlight des Abends noch gar nicht verraten: Denn um 19 Uhr tritt unser Kinomatador Daniel Brettschneider auf die Bühne, begrüßt und wirft um 20.30/45  den Projektor an. Für den Abend hat er “Der Teufel trägt Prada 2” ausgewählt: Die Fortsetzung des Kultfilms taucht 20 Jahre nach dem ersten Teil erneut in die Welt der Mode ein. Andy Sachs (Anne Hathaway) kehrt als neue Feature-Redakteurin zum Modemagazin Runway zurück und trifft dort auf ihre einstige gefürchtete Chefin Miranda (Meryl Streep). Schlagfertige Dialoge, Glamour und jede Menge überraschende Wendungen sind garantiert. Der Eintritt ist frei, ab 19 Uhr. 

Wetterpark, Buchhügel, Offenbach

Das Bild stammt von einem meiner Lieblingsfotografen David Vasicek, pix123. 

Samstag, 05. September: Brückenwall - das letzte Mal!

(Petra)

Das Jahr der letzten Male!? Ich war vor nicht allzu langer Zeit auf dem letzten Designparcours in Höchst - jetzt heißt es Abschiednehmen von einem anderen vertrauten Format: Die Brückenstraße galt vor einigen Jahren als “hip” und das “Frankfurter Berlin Mitte”, oder so. Der Hype ist meinem Eindruck nach vorbei, doch ein paar sehr schöne Geschäfte - unter anderem das goyagoya mit Kleidung der Frankfurter Designerin Elena Zenaro oder die Apfelweinhanldung JB - lohnen weiterhin auf jeden Fall einen Shopping-Trip “Dribbdebach”. Nur noch heute gibt es das Straßenfest, das mit “Open doors”, Mode und Design, Live-Musik, Essen und Trinken. Genießt es noch einmal!

Brückenwall - Straßenfest, Ort: Brückenstraße - Wallstraße (Sachsenhausen), Uhrzeit: 11 - 23 Uhr, Eintritt: frei 

Samstag, 05. September: Ghost School (Film)

(Uwe)

Als Rabia erfährt, dass die einzige Schule ihres Dorfes geschlossen wird, beginnt sie nach den Gründen zu suchen. Während die Jungs künftig eine Schule im Nachbardorf besuchen können, bleibt den Mädchen diese Möglichkeit verwehrt. Auf der Suche nach Antworten durchquert Rabia das Dorf und befragt die Erwachsenen. Doch statt Klarheit trifft sie auf Schweigen, Ausflüchte und ein Gerücht: Die Schule sei verflucht und der Lehrer von einem Dschinn besessen. Je hartnäckiger sie nachfragt, desto stärker beginnt sie an den Geschichten zu zweifeln, die die Schließung der Schule erklären sollen. Ist an dem Gerücht über die verfluchte Schule etwas dran oder verschleiert es eine ganz andere Wahrheit?

Inspiriert von Abbas Kiarostamis „Wo ist das Haus meines Freundes?“ wird die beharrliche Suche einer jungen Protagonistin zum Ausgangspunkt einer Erkundung gesellschaftlicher Verhältnisse. Aus einer scheinbar einfachen Frage entwickelt sich eine Reise durch ein Labyrinth aus Aberglauben, Autorität und Korruption. Die Perspektive eines Kindes wird dabei zum präzisen Instrument, um die Widersprüche der Gemeinschaft sichtbar zu machen. Basierend auf dem realen Phänomen der „Geisterschulen“ in Pakistan verbindet der Film sozialrealistische Beobachtung mit magisch-realistischen Momenten.

Frankfurt – Mal Sehn Kino, 17.30 Uhr mit Regisseurin Seemab Guln
Foto: Verleih

Samstag, 5. September: Of/ Riviera Konferenz

(Andrea)

Das Riviera Festival steht für zeitgenössische Pop- und Clubkultur, die Riviera Konferenz für Austausch und Vernetzung der Musik- und Veranstaltungsbranche. Mit dem diskursstarken Programm setzt die Konferenz Impulse zu aktuellen Themen und stärkt die regionale Musik- und Kreativszene. Eingeladen sind Musiker*innen, Bands, Produzent*innen, Veranstalter*innen, Kreative sowie alle, die Popkultur mitgestalten oder künftig Teil davon werden möchten.
Mit den „POP IN HESSEN DAYS“ entsteht 2026 eine neue Plattform für Popkultur in Hessen. Im Rahmen von Riviera lädt „POP IN HESSEN“ von 11:00 bis 15:45 Uhr zum Community-Tag. Unter dem Motto „Wie gelingt der Einstieg in die Musikbranche – und welche Strukturen brauchen junge Künstler*innen wirklich?“ gibt es Workshops, Gespräche und Networking. Diskutiert wird über Karrierewege, Sichtbarkeit, Community, Zugänge zur Musikbranche und die Zukunft der Popkultur. Dabei stehen vor allem der persönliche Austausch und das gegenseitige Lernen im Mittelpunkt. Zu Gast ist Tobias Bamborschke, Sänger und Texter der Band Isolation Berlin. Es moderiert Francesca Herget von Music Women* Hessen. Um 13 Uhr gibt es eine Pizza-Pause mit gratis Pizza von Rimini. 
Ein moderiertes Diskussionsformat in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse bringt von 16 bis 17:30 Uhr Perspektiven aus Musik, Literatur und Kulturinstitutionen zusammen. futurebae (Popmusikerin), Patrick Mushatsi-Kareba (Geschäftsleiter Vermarktung & Vertrieb FC St. Pauli, ehem. CEO Sony Music GSA), Sonja Eismann (Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Mitgründerin Missy Magazine) und Tamara Güçlü (Musikjournalistin, Moderatorin und Musikerin) tauschen sich zu Zugang, Macht und Geld im Kulturbetrieb aus. Das Panel ist Teil von „Frankfurt Calling – Perspectives on Culture and Politics“, dem Diskursformat der Frankfurter Buchmesse für Gespräche an der Schnittstelle von Literatur, Gesellschaft und Politik. Es moderiert John Steinmark, Programmmanager der Frankfurter Buchmesse.
Außerdem liest Sonja Eismann aus ihrem Buch „Candy Girls. Sexismus in der Musikindustrie“ (18 Uhr)

Die Teilnahme am Community Day und am Panel ist kostenfrei. Es ist keine Anmeldung nötig. Tickets für die Lesung kosten 6 Euro, ermäßigt 5 Euro und sind über www.riviera-offenbach.de/tickets sowie an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich. Foto: Vlada Shcholkina

Circle Cube, Hafenallee 61, Offenbach

Samstag, 5. September: Of/ Adele Project

(Andrea) 

Mit ADELE PROJECT – „HELLO MÜNCHEN“ präsentiert Europas beste Adele Tribute Band eine außergewöhnliche Hommage an eine der größten Künstlerinnen unserer Zeit: Adele. Diese exklusive Produktion wurde inspiriert von der spektakulären Konzertreihe, die Adele 2024 auf dem Oktoberfestgelände München spielte – eine über Wochen laufende, dauerhaft ausverkaufte Show, die Musikgeschichte schrieb und München zum internationalen Zentrum ihrer Live-Performances machte. ADELE PROJECT – „HELLO MÜNCHEN“ greift die besondere Atmosphäre dieser legendären Konzertreihe auf und überträgt sie in eine eigene, hochklassige Tribute-Produktion – emotional, elegant und mit großer musikalischer Qualität.
Im Zentrum steht die herausragende Sängerin Jolanda Knecht, deren Stimme, Ausdruckskraft und Bühnenpräsenz das Publikum vom ersten Ton an berühren. Für diese Show hat sie eine internationale Spitzen-Crew zusammengestellt, die musikalisch und visuell höchste Maßstäbe setzt und die größten Songs von Adele – darunter „Hello“, „Skyfall“, „Someone Like You“, „Rolling in the Deep“ und viele weitere Welthits präsentiert. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr 

Capitol, Goethestraße 1-5, Offenbach

Montag, 07. September: Tjark

(Uwe)

Für sein Album hat sich TJARK bewusst zurückgezogen: weg vom Trubel der Großstadt, zurück in die Ruhe seines Heimatdorfes in Brandenburg. Drei Monate konzentrierte er sich fast vollständig auf sich selbst und seine Musik – eine Phase, in der er seinen Stil und seine Themen neu definieren konnte. Das Ergebnis ist „auch wenn’s uns morgen nicht mehr gibt“: Sanfter Folk-Akustik und einer mitreißenden Live-Dynamik ein.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19 Uhr
Foto: Zoom, Facebook

Dienstag, 08. September: Jazz & Poetry: BIRD. Die Charlie Parker-Legende

(Uwe)

Der Abend gibt ein faszinierendes Bild der Jazz-Szene im New York der 40er und 50er Jahre und des genialen Saxophonisten Charlie „BIRD“ Parker, Pionier des Bebop. Sein Leben bestand aus Musik, Sex und Drogen. Es endete tragisch und viel zu früh. Aus Erinnerungen von Personen, die ihn gut kannten (Label Manager, Clubbesitzer, Frauen, Musiker, Nachbarn, Freunde), ist eine „Rekonstruktion“ seines außergewöhnlichen Lebens entstanden.

Das Jazz & Poetry-Programm „BIRD“ schildert seine Entwicklung, seine Musik und Verrücktheiten in kurzen packenden Texten, gelesen von Daniella Baumeister (Redakteurin hr2 Kultur). Im Wechsel mit den Texten spielt das „Jan Prax-Quartett“ Bebop-Titel von Charlie Parker und seinen Zeitgenossen in zeitgemäßen Arrangements

Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr
Foto von Daniella Baumeister: Nicole Kohlhepp

Donnerstag, 10. September: JEWS UNDERCOVER in Mainz

(Daniela)

Eine szenisch-musikalische Lesung von Stéphane Bittoun

Die Gelegenheit für alle, die den fulminanten Abend in Frankfurt verpasst haben - JEWS UNDERCOVER geht auf Tour und ist auch noch mal im Rhein-Main-Gebiet zu Gast…

„Bittoun wechselt die Kostüme, imitiert Barbara Streisand in ‚Yentl’, kommentiert mit Selbstironie Kindheitsfotos und wird als Adam Stein zum Hund. Das ist manchmal lustig, manchmal traurig, aber immer anrührend.“ FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Unter falscher Identität gelingt einem arabischen Juden 1965 ein Spionage-Coup in höchsten Regierungskreisen Syriens. 1895 verkleidet sich eine junge Frau als Mann, um den Talmud zu studieren. Und 1945 überlebt Berlins berühmtester Clown das KZ nur, indem er als Hund im Zwinger lebend den Lagerkommandanten belustigt. 

Regisseur & Schauspieler Stéphane Bittoun liest, spielt, lebt diese und viele weitere, teils wahren Geschichten und verwebt sie zu einem Abend über das oft gefährliche, zuweilen lustvolle Spiel mit Identität. Ob aus Anpassung, in geheimer Mission oder um Verfolgung zu entgehen: Undercover ist ein Überlebensprinzip.

Musikalisch begleitet von Peter Bongard, und filmisch unterstützt von Burt Lancaster, Rabbiner Apel uva. lüftet Bittoun auch das klandestine Doppelleben der Straßenkatzen Tel Avivs.

Tour 2026/27: Düsseldorf, Mainz, Speyer, Worms, Stuttgart, Wien, Baden, ua.
Alle Tour-Termine, Fotos, Filmtrailer etc. unter: www.jews-undercover.de 
Tickets: https://mainzer-kammerspiele.de/events/jews-undercover/

Freitag, 11. September: Junkyard Drive

(Andrea)

Seit ihrer Gründung 2014 hat Junkyard Drive die Rockszene mit intensiver Energie und unmissverständlicher Leidenschaft geprägt. Nachdem sie sich mit den Alben „Black Coffee“ und „Electric Love“ einen Namen gemacht hatten, bewiesen sie ihre Fähigkeit, sich weiterzuentwickeln und Musik zu schaffen, die berührt. „Look At Me Now“, ihr neuestes Album, ist nicht nur eine musikalische Wiedergeburt für Junkyard Drive, sondern auch eine zutiefst persönliche Reise. Das Album nimmt die Zuhörer mit in die Kämpfe und Triumphe der Bandmitglieder. Die Songs reflektieren Themen wie Geschlechtsidentität, Sucht und psychische Gesundheit – Themen, die die Band im Kern bewegen. Mit dieser Offenheit erzählt Junkyard Drive Geschichten, die gleichermaßen herausfordern und bereichern und unterstreichen ihr Engagement für Musik, die etwas bewirkt. Junkyard Drive begeistert ihre Fans weiterhin mit ehrlichen Geschichten und kraftvollen Melodien und bleibt dabei ihren Wurzeln treu, während sie neue musikalische Gefilde erkunden. Mit Kristoffer Kristensen und Ollie Hartmann an den Gitarren verspricht Junkyard Drive mit ihrem neuesten Sound neue musikalische Höhen zu erreichen und die Grenzen des modernen Rocks weiter zu definieren. Sie haben ihren Status als eine der besten dänischen Rockbands (unter 40) verteidigt und freuen sich auf neue Abenteuer auf der Rockbühne.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Samstag, 12. September: BLOW MUSIC FESTIVAL VOL. 4

(Uwe)

BLOW geht im Herbst in die 4. Runde! Denn vielversprechende aufstrebende Artists brauchen eine Bühne und diese bekommen Sie auf drei Floors im ZOOM. 

Die Liste spannender, junger Acts, die mit ihrer Musik etwas mitzuteilen haben, ist aber noch lange nicht zu Ende. Daher erhalten eine Reihe weiterer lokaler, nationaler und internationaler Live-Acts und DJs im September die Gelegenheit, ein lebendiges Medley der angesagtesten und gleichzeitig unterschiedlichsten Tendenzen der aktuellen Musikszene zu präsentieren. 

Mein persönlicher Favorit ist TAXISTUDIO, eine FrankfurterFormation (Auf der Bühne treffen treibende Beats, ehrliche Texte und urbane Atmosphäre aufeinander – ein Mix, der das Publikum gleichermaßen zum Feiern und Nachdenken einlädt). 

Musikalische Grenzen setzen wir auch dieses Mal bewusst nicht, denn genauso wenig tun dies die Musiker*innen selbst – im Gegenteil, was sie produzieren ist: abwechslungsreich, innovativ, offen und verbindend: AGATHA IS DEAD! Post-Punk-Experiment - Ihre gemeinsame Liebe zu Joy Division, The Cure, Molchat Doma und Fontaines D.C. legte den Grundstein für ihren düster-dringlichen Sound. - ANDA MORTS Wie Anda auf dem Album alte Punk-Formeln mit pochendem Herzen und geboten zorniger Haltung ins Hier und Jetzt katapultiert, wie er mit maximaler Dringlichkeit die Wirklichkeit umreißt, das hat eine derart furios mitreißende Art, dass man sofort mehr davon haben will. - AUFMISCHEN – BBYBANDO – BILK - DAS HUHN - DER MENSCHLICHE MOTTEK DIE P - DJ MISS CONTROL (GG VYBE) – EV – HONDENFOKKER – ILDIKÓ – JUNI – KETACAT - LUCIA & THE BEST BOYS MOTTEN MUTT - NOT EVEN NOTICED – OSTSEETRAUM - S1RENA – TAXISTUDIO - THE PHOBES - TR/ST - UNTITLED (HALO) – VASIL - X-GF

Zoom, F., Carl-Benz-Str. / 15 Uhr
Bild: Zoom

Sonntag 13. September: 34. Bahnhofsviertel Classics: „Welcome FlieKü!“

(Daniela)

Das „fliegende künstler:innenzimmer“, ein mobiles Atelier für Kunst, Austausch und Begegnung, landet für die kommenden fünf Jahre im Frankfurter Bahnhofsviertel und öffnet am 11. September von 14-19 Uhr seine Türen.

Feiern Sie mit uns und der Crespo Foundation am 13. September das Eröffnungswochenende des „FlieKü“ mit unserem diesjährigen Open Air-Konzert. Die Frankfurter Crespo Foundation setzt sich dafür ein, dass Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten und die Gesellschaft aktiv mit prägen können. Mit ihren Programmen und Förderungen schafft sie Zugänge und Möglichkeitsräume, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können.

Ihre musikalische Reise beginnt in Osteuropa mit Volksliedern aus Ungarn und Rumänien. Weiter geht es in den Südwesten Europas zum französischen Jazz Manouche. Die Tour endet - wie kann es bei unseren Open Air-Konzerten anders sein - mit Rhythmen aus Lateinamerika. Bach, Brahms und Paganini reisen mit.

Zu den Musikern: Das größte Instrument, den Kontrabass, übernimmt Ioan Cristian Braica. Mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, begann Cristians Karriere im Orchester der Rumänischen Oper. Heute ist er Vorspieler im hr-Sinfonieorchester. Der kolumbianische Gitarrist Carlos Vivas hat seine Premiere bei den Bahnhofsviertel Classics. Ein Stipendium brachte den jungen Musiker nach Deutschland und schließlich an die HfMDK in Frankfurt. Er ist jetzt Professor in Heidelberg und gefragter Solist. Am Akkordeon erwartet Sie Vassily Dück. Seine Kunst führte ihn von der Philharmonie Altai über das Staatliche Orchester Sibirien zu Auftritten in der Alten Oper Frankfurt, am Gasteig München oder im Nationaltheater Mannheim. Laurent Weibel spielt die Geige.

Sonntag, 13. September, 15 Uhr
François-Mitterrand-Platz, 60329 Frankfurt am Main
Der Eintritt ist frei. Wir spielen bei jedem Wetter. Ihnen stehen Sitzbänke zur Verfügung, so lange der Vorrat reicht. Falls Sie aus besonderen Gründen einen Sitzplatz benötigen, teilen Sie uns das hier mit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Getränke gibt es ab 14:30 Uhr.
Auf unserer Website finden Sie alle Details zum Konzert. Weitere Details zum FlieKü finden Sie hier.

Sonntag, 13. bis Mittwoch, 16. September: Wanderkino: Laster der Nacht

(Uwe)

Seit mehr als 25 Jahren fährt Tobias Rank mit dem knallroten Magirus Deutz durch die Lande, um Cineasten ein Alternativprogramm zum Hollywood-Hochglanz-Kino zu präsentieren. Slapstick-Komödien, Monumentalfilme oder auch Streifen aus der Independent- und Avantgarde-Szene der Stummfilm-Ära begleitet er live musikalisch am Klavier gemeinsam mit Waltraut Elvers (Bratsche). 

  • 13.09: Kurzfilmprogramm mit „Diese fürchterlichen Hüte (USA, 1896 -1909) & „Drei Zeitalter“ von und mit Buster Keaton (USA, 1923). Im Carree, bei Regen findet die Veranstaltung in der Centralstation statt.
  • 14.09: Kurzfilmprogramm mit „Walter, der Detektiv“ (GB, 1926), Drei Filme mit den Kleinen Strolchen (USA 1924 – 1928), „Tagträume“ von und mit  Buster Keaton (USA, 1922). Hof der Bessunger Knabenschule, bei Regen findet die Veranstaltung in der Bessunger Knabenschule statt.
  • 15.09: Kurzfilmprogramm mit „Fliegende Elefanten“ mit Stan Laurel & Oliver Hardy (USA, 1927), „Ein Uhr nachts“ von Charlie Chaplin (USA, 1916), „Cops - Buster und die Polizei“ von Buster Keaton (USA,1922). Johannesplatz, bei Regen findet die Veranstaltung in der Johanneskirche statt.
  • 16.09: Kurzfilmprogramm mit „Der Mann mit der Kamera“ (UdSSR, 1929). Im Carree, bei Regen findet die Veranstaltung in der Centralstation statt.

Wechselnde Orte (siehe einzelne Tage) - Eintritt frei! Einlass: 20.00 Uhr
Foto: Centralstation

Montag, 14. September: Romanhaus/Literaturfabrik: Meine Playlist

(Uwe)

Ein super Format!  Musik in der Luft: Was, wie, wen hören Autorinnen und Autoren? Wieder laden Romanfabrik und Literaturhaus zwei Autor*innen ein, ihre Playlist mitzubringen. Dieses Mal ins Literaturhaus. Gemeinsam wird Musik gehört, über Musik gesprochen, über Bücher, über laute und leise Lektüren. Es gibt Ratespiele und der ganze Saal beteiligt sich.

Zu Gast ist zum einen die Autorin Paula Fürstenberg, die bereits zwei Romane vorgelegt und nun mit Niewiedervereinigung. 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit (KiWi) einen wütenden Aufruf geschrieben hat.  Es bräuchte, sagt sie, eine gemeinsame Sprache, die der deutschen Vielfalt gerecht wird. Außerdem dabei ist der Ökonom und Essayist Daniel Stähr

Literaturhaus, Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt
Foto von Paula Fürstenberg: Sophie Kirchner

Donnerstag, 17. – Samstag, 19. September: wir / us

(Martin)

Wen Hui & Living Dance Studio

2022 zog die Choreografin Wen Hui mit 62 Jahren von Peking nach Frankfurt am Main. Viele staunten. Denn die Jahre über sechzig werden allgemein als Endphase des Lebens bezeichnet. Wen Hui wagte jedoch einen radikalen Neuanfang – inspiriert von der chinesischen Vorstellung, dass mit dem sechzigsten Lebensjahr ein neuer Lebenszyklus beginnt. 

In „wir/us“ lädt die Choreografin sieben Frankfurterinnen über 60 ein, mit ihr die Bühne zu teilen und diese besondere Lebensphase zu erkunden. Alle bringen sehr individuelle Lebensgeschichten und Erfahrungen gesellschaftlicher Veränderungen ein, die sich in ihre Körper eingeschrieben haben. Während älter werdende Körper von Frauen im Alltag häufig unsichtbar gemacht werden, entdecken Wen Hui und ihre Mitstreiterinnen sie als kostbare Wissensspeicher, als Quelle der Komplizenschaft, der Widerständigkeit und des Aufbruchs. Und verwandeln die Bühne in einen Ort des Spielens, des Albernseins und des Feierns.

Donnerstag, 17. und Freitag, 18. um jeweils 20.00 Uhr, Samstag, 19. September um 17.00 Uhr
Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Jörg Baumann

Freitag, 18. und Freitag, 25. September: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

(Martin)

In der letzten Spielzeit war die Inszenierung von ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘ immer ausverkauft. 
Das wundert nicht, denn hier stimmt alles: geniales Bühnenbild, klassische und moderne Theaterformen gehen kongenial miteinander auf, Schauspieler:innen, denen man an den Lippen hängt und eine Regie, die sich was traut. 

Nach der Premiere sendete der HR2 in der Frühkritik: 
»Christian Weise gelingt mit seiner Inszenierung ein regelrechter Coup: Er führt mit dem wunderbaren Ensemble einen Live-Film auf - wir sehen auf der Leinwand, was sich dahinter ereignet. Richtig unterhaltsam ist es, wenn Schauspieler immer wieder auf die Vorderbühne kommen. Drei Stunden gehen wie im Flug vorbei, Dank der kongenialen Inszenierung, den visuellen Effekten, den lustigen Kostümen, aber auch wegen der Musik. Dieses Stück und seine einzelnen Mimen sind ein absoluter Hingucker.« 

Stimmt!
Chicago in der Wirtschaftskrise: Der Gemüsehandel stockt, die Händler verzweifeln. Die führenden Blumenkohlhändler wollen den Handel wieder ankurbeln, aber den Gangster Arturo Ui wollen sie nicht mitmischen lassen. Stattdessen spinnen sie ihre eigene Intrige und überreden einen angesehenen Stadtpolitiker zur Korruption. Doch Ui weiß die Schwächen der anderen gegeneinander auszuspielen und seine politische und geschäftliche Karriere nimmt schnell Fahrt auf. Er begreift, dass Gewalt allein für seine Machtexpansion nicht ausreicht – auch die Manipulation der Öffentlichkeit gehört dazu. In seinem Größenwahn macht er weder vor alten Weggefährten noch an den Stadtgrenzen Chicagos Halt.

Bertolt Brecht schrieb 1941 im Exil diese Parabel auf die Karriere Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten. Die Verortung der bissigen Satire im amerikanischen Gangstermilieu war laut Brecht sein »Versuch, der kapitalistischen Welt den Aufstieg Hitlers dadurch zu erklären, dass er in ein ihr vertrautes Milieu versetzt wurde«. Damit stellen sich die Ereignisse nicht als schicksalhaftes Verhängnis dar, sondern als die Konsequenz der herrschenden Verhältnisse unter der Mitwirkung Vieler. Faschismus ist kein historischer Einzelfall, sondern die auch heute immer noch mögliche Fortsetzung der Geschäfte mit anderen Mitteln.

Also: ein Stück und eine Inszenierung von brennender Aktualiltät! 
Freitag, 18. und Freitag, 25. September um jeweils 19.30 Uhr:  Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui von Bertolt Brecht, Schauspiel Frankfurt

Foto: © Thomas Aurin

Samstag, 19. & Sonntag, 20. September: Holzfällen

(Martin)

Nicholas Ofczarek ist in Frankfurt!

„Erst der Skandal, dann das Vergnügen: Als sein Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ 1984 erschien, löste Thomas Bernhard einen Eklat aus. Heute ist Nicholas Ofczareks szenische Lesung mit Musikbegleitung ein großer Genuss.“ (FAZ)

„Nörgeln de luxe: Ein Star-Schauspieler wird hier „sehr gallig“ (Hamburger Abendblatt)

Thomas Bernhards Roman stellt einen Erzähler ins Zentrum, der aus der Distanz seines Ohrensessels eine „künstlerische Abendgesellschaft“ in der Wiener Gentzgasse beobachtet und diese mit bösartiger Genauigkeit seziert. Die versammelte Menge wartet auf die angekündigte Ankunft eines Burgschauspielers; zudem sind die meisten Personen dieser Gesellschaft miteinander verbunden, weil ihre durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Freundin Joana am Nachmittag desselben Tages in der Ortschaft Kilb zu Grabe getragen wurde. Thomas Bernhards berühmte Prosa wird rezitativisch zum Leben erweckt, während die Musiker:innen von Franui u. a. mit einer Spezialität zu hören sein werden, die sie bekannt gemacht hat: dem Zelebrieren von Trauermärschen und Trauermusik.

Das Hamburger Abendblatt schreibt: „Ein Text wie ein von Herzen kommender Kniekehlen-Tritt, vom österreichischen Nationalnörgler Thomas Bernhard, mit dem Untertitel „Eine Erregung“? Kann ja nur gut sein. Kann nur genau das Richtige sein für den Präzisions-Schauspieler Nicholas Ofczarek. Der ist seit gut 31 Jahren fest im Ensemble des Wiener Burgtheaters, eine Theater-Bank in dieser Welt. Eines dieser Bühnen-Ereignisse dort. Spielt der da wen, kann man lieber nicht einen Moment wegsehen, da darf man nicht weghören.“

Nicholas Ofczarek und Musicbanda Franui in einem Gastspiel des Burgtheaters Wien - nicht verpassen! 

Samstag, 19. Um 19.30 Uhr und Sonntag, 20 September um 18.00 Uhr
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Tommy Hetzel

Sonntag, 20. September: LudoWic

(Uwe)

Matheus Lodewijk (1973), bekannt als LudoWic, ist ein niederländischer Musiker, Komponist und multidisziplinärer Künstler, dessen Arbeit sich zwischen experimenteller Elektronik, vergessenen Instrumenten und räumlichem Klang bewegt. Seine internationale Bekanntheit wuchs mit der Veröffentlichung von SUPER8 MEMORY im Jahr 2024 erheblich, einem Album, das sich um das Trautonium dreht – eines der frühesten elektronischen Instrumente überhaupt, das 1929 entwickelt wurde. Anstatt das Instrument als historisches Artefakt zu behandeln, näherte sich LudoWic ihm als etwas Lebendigem und emotional Unmittelbarem. Das Album machte den Klang des Trautoniums einem neuen internationalen Publikum bekannt und wurde von Künstlern wie Pete Townshend, Ólafur Arnalds, Joep Beving, Patrick Watson und SYML gelobt.

Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Timo Reisiger

Sonntag, 20. September: Polly Rakete - Kinderkonzert

(Uwe)

Polly Rakete bringt frischen Wind in die Kindermusikszene und sorgt mit mitreißenden Songs für jede Menge Spaß bei kleinen und großen Zuhörer*innen. Als zweifache Mutter kennt Polly Rakete die Lebenswelt von Kindern genau und verwandelt ihre Ideen und Erlebnisse in eingängige Melodien und fröhliche Texte. Bei ihren energiegeladenen Liveauftritten wird sie von Öğünç Kardelen begleitet, der mit Gitarre, Bassdrum, Ukulele und Kazoo für abwechslungsreiche Klangfarben sorgt. 

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 15 Uhr
Foto: Fabiola Christian

Dienstag, 22. September: The Joy of Ageing

(Martin)

Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.

Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. 

Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. 

Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet?

Um 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Dorothea Tuch

Mittwoch 23. September: Boris von Heesen: Mann am Steuer. Wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert

(Daniela)

VCD Hessen und ADFC Hessen laden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2026 zu Vortrag und Diskussion mit Boris von Heesen ein. Der Buchautor und Ökonom Boris von Heesen belegt mit Fakten und schlüssigen Argumenten, wie patriarchale Strukturen unsere Mobilität prägen und die Verkehrswende blockieren. 

Zum Buch: Männer beherrschen die Straße. Mit überdimensionierten Karossen, aggressivem Verhalten oder unangemessener Lautstärke. Das ist durch die Verkehrsstatistik gut belegt, aber dennoch nur Symptom eines größeren Problems. Starre und einflussreiche Netzwerke in Politik, Behörden, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft, allesamt von Männern dominiert, verhindern den dringend notwendigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität für Deutschland. 

Männerexperte und Wirtschaftswissenschaftler Boris von Heesen hat unzählige, größtenteils öffentlich zugängliche Statistiken und Studien herangezogen, um seine Thesen zu stützen. Er bringt eine andere Perspektive als sonst üblich in die Verkehrswende-Diskussion ein und formuliert einen eindringlichen Appell für eine sinnvolle Verkehrspolitik, von der alle profitieren. 

Zum Autor: Boris von Heesen (*1969) ist Wirtschaftswissenschaftler mit ersten beruflichen Stationen bei der Diakonie in Bayern und der Drogenhilfe in Frankfurt am Main. Er ist Gründer eines der ersten deutschen Online-Marktforschungsinstitute. Heute arbeitet er als Männerberater und geschäftsführender Vorstand eines Jugendhilfeträgers. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich als Autor und Referent mit dem Thema kritische Männlichkeit und veröffentlichte bereits zwei erfolgreiche Bücher zum Thema.
Veranstalter*innen: VCD Hessen mit ADFC Hessen und dem Frauennetzwerk des ADFC Hessen in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main 
Offen für Interessierte aller Geschlechter! 
Ort: Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt am Main, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt (Haltestelle: Konstablerwache)
Termin: Mittwoch, 23. September, ab 19:30 Uhr
Eintritt frei!

Mittwoch, 23. September: Sofagespräche

(Uwe)

Isabella Caldart & Son Lewandowski Der Roman Die Routinen (Klett-Cotta) seziert die Welt des Leistungsturnens, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen Die Routinen zu einer atemlosen Leseerfahrung.

Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr
Foto: Maximilian Gödecke

Donnerstag, 24. September: Lambert: I AM NOT LAMBERT

(Uwe)

Neoklassik. Lambert ist zurück. Vielleicht war er auch nie weg. Möglicherweise aber auch nie da. Es ist müßig, nachzufragen. Schließlich müsste man ihn erst einmal aufspüren, um das herauszufinden. Und man könnte nie sicher sein, ob es wirklich er ist, der hinter der sardischen Stiermaske steckt. So oder so: Lambert ist zurück. Er veröffentlicht ein neues Album. Er hat es I AM NOT LAMBERT genannt. Das Album ist ein weiterer Beweis für die kreative Vielseitigkeit des seit mehr als einer Dekade vielgepriesenen, vermutlich in Berlin lebenden Pianisten, Komponisten und Produzenten. Und doch ist es ganz anders, denn es ist sein erstes Album mit Gesangsparts. Es beginnt damit, dass er inmitten der ruhigen Klänge des Eröffnungsstückes Spirit mit Vocoder-Stimme singt. Auch die australische Musikerin Kat Frankie ist darauf zu hören, ebenso Dekker und Tob Goodwin.

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Andreas Hornoff

Samstag, 26. September: Medlz: Die 90er - a cappella

(Uwe)

Die MEDLZ finden, die 90er waren musikalisch so vielfältig, wie kaum ein anderes Jahrzehnt. Während die einen zu „The Prodigy“ gefeiert haben, himmelten die anderen die Backstreet Boys an, wieder andere hörten STING, die Guano Apes, Alanis Morisette, Phil Collins oder Michael Jackson rauf und runter. Deutsche Songs wie „JEIN“ oder „Du trägst keine Liebe in dir“ stürmten die Charts – und kann heute fast jede*r noch lauthals mitsingen! Die Liste der Emotionen, Musikrichtungen und Songs ist lang. Umso kurzweiliger wird dieser Konzertabend, an dem für jeden Geschmack etwas dabei ist. Denn wer die MEDLZ schon einmal erlebt hat, weiß, dass ihnen die Nähe zum Publikum das Wichtigste ist.

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Chris Gonz

Sonntag, 27. September: Eleanna Pitsikaki

(Uwe)

Als vielseitige Künstlerin bewegt sich Pitsikaki souverän zwischen Konzertbühne, Forschung und Lehre. Ihre Arbeit ist geprägt von einem tiefen Interesse an kulturellem Dialog und künstlerischer Transformation. In ihren Projekten entstehen lebendige Klangräume, in denen sich unterschiedliche musikalische Systeme – etwa Makam, Jazzharmonik und freie Improvisation – gleichberechtigt begegnen.

Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr
Foto: Brotfabik, Homepage
 

Montag, 28. September: Meike Winnemuth: Eine Seite noch

(Uwe)

Lesung - Eine Veranstaltung im Rahmen von Leseland Hessen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat, erkennt: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch.

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr
Foto: Felix Amsel

Montag, 28. September: My Ugly Clementine

(Uwe)

Im Rolling Stone heisst es über die Band aus Wien: „Konsequenter Post-Punk mit Liebe zur Popmelodie.“ Wieviel Fun, Sweetness, Fragilität und Harmonie kann in einer Musik stecken, die so räudig, kratzig und laut ist? beherbergt die Verletzlichkeit und Schlagkraft von Sophie Lindinger, Mira Lu Kovacs und Nastasja Ronck. Seit ihrer Gründung ist viel passiert: Die Verleihung des Impala Album of The Year Award, den viele große Bands und Künstler*innen wie Adele oder Rosalía am Anfang ihrer Karriere erhalten haben. Viele Konzerte auf internationalen Festivals, X Nominierungen … und nun das dritte Album: Apply Autonomy.

Brotfabik, F, Bachmannstr. 2-4 / Beginn 20:00 Uhr
Foto: Mala Kolumna

Dienstag, 29. September: Dirk Bernemann: Gromzell. Ein Heimatroman

(Uwe)

Das ist unbedingt etwas für mich! Als die älteste Bewohnerin des kleinen Ortes Gromzell mit 108 Jahren verstirbt, ist die Dorfgemeinschaft schwer erschüttert. Der Tod hat sich Marie geholt, die ihm doch so lange von der Schippe gesprungen war. Die Trauernden hoffen auf Trost bei Gott, doch als der Tod weiter um sich greift, ist guter Rat teuer. Zwischen Weihrauch und Aberglaube sucht die Gemeinde einen Schuldigen für das Sterben, das nicht aufhören will. Ein grotesker Heimatroman von Dirk Bernemann, der von menschlichen Abgründen erzählt. Musikalisch passend begleitet wird der Autor an diesem Abend vom Jodlklub: Johanna Milz, Elisabeth Gabriel und Liese Lyon. Diedrei Theaterfrauen mit österreichischen Wurzeln werden uns mit österreichischen Volksliedern und Jodlern beglücken.

Romanfabrik / F, Hanauer Landstr. / Beginn: 19:30 Uhr
Foto: Verlag

Mittwoch, 30. September: Simon & Jan: Heiße Luft

(Uwe)

Der Vorhang geht auf und wie Phönix aus der Asche steigen Simon & Jan auf die Bretter der Republik, um mit ihrem neuen Programm die Welt aus den Angeln zu heben! Das derzeit wohl höchstdekorierte Liedermacherduo Deutschlands gibt sich dabei bescheiden wie eh und je. Von zerbrechlichen, zärtlichen Nummern – getragen von zwei Gitarren und zwei Stimmen – über raffinierte Loop Arrangements bis hin zu orchestralen Kampfansagen ist alles dabei. 

Centralstation, DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Thorsten Silz

Samstag 03. Oktober: Dialogführung: Geldgeschichte global – mal anders erzählt

(Daniela)

Dialog-Führung durch die Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ mit Kuratorin Christina Bach und Daniela Cappelluti

Was hat eine kleine unscheinbare Münze mit Weltgeschichte zu tun? Die Teuerungsmedaille von 1817 erinnert daran, wie der Ausbruch des Vulkans Tambora die Welt veränderte: die Asche verdunkelte die Nordhalbkugel, der Sommer fiel aus, Ernten verdarben und Weizen wurde teurer. Mary Shelley verbrachte die regnerischen Tage im Haus und schrieb Frankenstein, und die von den Aschepartikeln rötlich gefärbten Sonnenuntergänge inspirierten die Kunst der Romantik. 

Wie eng Geld- und Weltgeschichte miteinander verwoben sind, zeigen viele Exponate in der aktuellen Ausstellung „Die Welt im Geld. Globale Ereignisse im Spiegel Frankfurter Finanzobjekte“ im Historischen Museum. Münzen, Aktien, Banknoten und Kreditkarten, Verträge und Alltagsgegenstände erzählen von den ältesten Zahlungsmitteln, von alten und neuen Handelswegen und von der Rolle Frankfurts bei der Globalisierung des Geldes – und wie das alles die Welt gestaltet und verändert hat. Christina Bach, Kuratorin der Ausstellung, nimmt die Besucher*innen mit auf einen Rundgang.

Samstag, 3. Oktober 2026, 11.30 Uhr
im Historischen Museum Frankfurt 
https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/welt-im-geld
Kiautschou, Germania-Schein, 1907 © Sammlung Deutsche Bundesbank

13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen

(Daniela)

In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten!

Dass  ein  Festival wie  das  Frankfurter nur  Ausschnitte zeigen kann,  versteht  sich  von  selbst, ebenso  dass  das  Mutterland  des  Jazz  dabei  nicht  ausgeschlossen  werden soll.  Es  ist  mit  Myra  Melford’s  Fire  and  Water  Quintet,  der  Vibrafonistin  Sasha  Berliner  oder  der  in  den  USA  lebenden  malaysischen Bassistin  Linda  May  Han  Oh  gut  vertreten. Mit  von  der  Partie  in  Melfords  Band:  die  in  Brooklyn  ansässige deutsche  Saxofonistin  Ingrid Laubrock.   

In  der  Welt  des  Jazz  werden  Grenzen seit  jeher  am  liebsten  überschritten,  wie  man  auch  an  den  Musiker*innen  erkennt, die  in  Europa eine  Heimat  gefunden haben  und  ihre  Perspektiven  einbringen. Die  fruchtbaren  Resultate europäischer  Weltoffenheit  führt  beispielhaft  die  Band  von  Andrés  Coll  vor  Augen, in  der  sich  Musiker  aus  Marokko,  Spanien und  Polen  begegnen und  gegenseitig  inspirieren. 

Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt.

Dabei  gehört  Sclavis  zu  denen,  die  aus  Jazztradition  und  einer  schwer  zu  beschreibenden  europäischen  Sensibilität  einen  eigenen  Sound  geformt  haben,  genau  wie  Christof  Lauer  oder  Émile  Parisien und natürlich  Norma  Winstone,  die  den  europäischen  Jazzgesang  stärker  geprägt  hat  als  irgendwer  sonst.  Auch  das  Schaffen  von  Nicolai  Thärichen  und  Ali  Neander  lässt  sich  in  der  Spannung  zwischen grenzüberschreitenden  Inspirationen,  europäisch  geprägter  Perspektive  und  eigenständiger  Kreativität  verorten.  

Wie  neben  diesen mehr  oder  weniger alten  Größen  eine  junge  Generation des  europäischen  Jazz  ihren  eigenen Weg  sucht,  wird  auf  diesem Festival  an  Andrés Coll,  Darius  Blair, Finn  Heine,  Elliot Galvin  und  Emma  Rawicz  sichtbar. Sie  und  Ali  Neander  sind  dieses  Jahr  die  Gäste  der  hr-Bigband. 

https://www.hr2.de/veranstaltungen/jazzfestival/deutsches-jazzfestival-von-hier-aus-gesehen---das-komplette-programm-v38,djf26_artikel_komplettes_programm-100.html

Samstag 24. Oktober: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!

(Daniela)

Als ich das angehängte Foto sah dachte ich sofort: Da muss ich mitmachen, denn in dem abgebildeten italienischen “Kiosk/Imbiss” im Höchster Bahnhof gibt es die besten Arancini, die ich je außerhalb Italiens gegessen habe.

Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ 

Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt.

In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören?

Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden.

Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026).  https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt 

Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“
Jeweils samstags von 11 bis 13 Uhr: 24. Oktober und am 19. Dezember 2026, Gebühr: 5 €
© Tülay Günes

Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV

(Uwe)

diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? 

Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr
Foto: Igor Karacic

Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller

(Andrea)

Tatsächlich war ich neulich ziemlich überrascht, als ein guter Freund vom Sportfreunde Stiller Konzert in Köln postete. Die gibt´s noch? Die sympathischen Bayern hatte ich in den letzten Jahren wirklich völlig aus den Augen verloren. Dabei gab es doch kaum zärtlichere Liebeserklärungen und schönere Komplimente, “Du bist die Antwort auf die Frage/ Gibt es reiche Tage?/ Ich spür mit dir/Hat mich das Glück im Visier”. Oder eben “Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist/ Und sichergeh'n, ob du denn dasselbe für mich fühlst”. Lieder für die Ewigkeit. Sie komponierten zur WM 2006, politisch korrekt gegen Nazis und pflegten immer das Image der netten Jungs von nebenan. Warum auch nicht und vermutlich sind die Sportis wirklich eine Gruppe, auf die sich Menschen aller Altersgruppen gut verständigen können. Sonst gäbe es auch sicher die aktuelle ARD-Doku nicht. “30 wunderbaren Jahre Tour” erzählt von Auftritten in dunklen Kellerräumen vor drei Neugierigen bis zu mit zehntausend Beseelten gefüllten Hallen. Von speziellen Eigenheiten wie WM-Hits, MTV-Unpluggeds, horizonterweiternden Videodrehs, Schallplatten aus Holz/Gold/und Platin, Lesetouren in Opernhäusern bis zum „ganz normalen“ Irrsinn einer Band samt unvergesslicher Tourneen in den Armen der besten Crew of the Universe. Von Vorband sein von Foo Fighters, Green Day und Grönemeyer bis zu Vorbands wie Ash, Nada Surf, Franz Ferdinand und Kaiser Chiefs. Alles dabei", erinnert sich Flo. Ich freue mich auf den Abend zum Mitsingen und mit viel positiver Energie. 

Jahrhunderthalle Höchst, Pfaffenwiese 

06. November - 02. Dezember: HENNI NACHTSHEIM & BAND „Es wird Zeiten geben“ – Die Jubiläumstour

(Daniela)

Viele kennen ihn als die eine Hälfte von „Badesalz“, oder auch als früheres, langjähriges Mitglied der „Rodgau Monotones“. Hier hat er zusammen mit Ali Neander jede Menge Stücke wie „Erbarmen-zu spät-die Hesse komme!“, „Kleiner Pirat“, „Mein Freund Harvey“ u.a. geschrieben. 

Zurzeit sind beide mit riesigem Erfolg bei „Adlerherzen“ auf der Bühne, einem Stück über Eintracht Frankfurt, das Henni sich ausgedacht und geschrieben hat und für das Ali die Musik komponierte. 

Eigentlich kaum zu glauben, aber 2026 ist es nun schon 20 Jahre her, dass Hennis erstes musikalisches Soloalbum „Es wird Zeiten geben“ erschien - musikalischer Produzent natürlich sein Freund Ali Neander. Und weil man so etwas durchaus ein bisschen feiern darf und soll, haben beide beschlossen, eine Band zusammenzustellen und damit auf kleine Jubiläumstour zu gehen. 

Im Gepäck also das genannte erste Album sowie das zweite mit dem hübschen Titel „Dann tanzt die Omma mit George Clooney!“ plus einige wunderbare Coverversionen!

Neben Henni und Ali dabei sind die Musiker der „Adlerherzen-Band“ Martin „Doggo“ Kessler (Drums), Andie Mette (Bass), Bernd Schmidt (Keyboards) sowie Almut Ritter (Geige) und Katja Gorol (Gesang).

Termine: 6. November: Idstein-Wörsdorf – Scheuer; 12. November: Dreieich – Bürgerhaus; 18. November: Aschaffenburg – Colos-Saal; 26. November: Marburg – KFZ; 27. November: Darmstadt – Centralstation; 2. Dezember: Frankfurt – Batschkapp
Mehr Infos: https://www.kbemmert.de/henni-nachtsheim-band/
Foto: Torsten Reitz

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

bis 16. August: OF/ Powerful textures

(Andrea)

Die Eröffnung am 9. Mai ist unserer eigenen Party zum Opfer gefallen. Aber das soll die Ausstellung nicht mindern. Überhaupt schaffen es Dorothea und ihr Team immer, vermeindlich angestaubte Themen wie Schriftgestaltung und Typographie in neue spannende Zusammenhänge zu bringen. So auch jetzt mit der aktuellen Ausstellung “Powerful Textures. Sprache in Textil”, die den Blick für Verwobenes und Textiles schärft: "In der Textilgeschichte spielen Wandteppiche und textile Arbeiten im Raum häufig eine Rolle in der Vergewisserung von Werten und Identität. Den Grundstock der einzigartigen Sammlung moderner Schrifttapisserien des Klingspor Museums bilden die Arbeiten Rudolf Kochs und seiner Studierenden, die um 1925 in Offenbach entstanden. Ankäufe, Schenkungen und Auftragsarbeiten erweiterten die Kollektion, die nun erstmals im Kontext zeitgenössischer Arbeiten gezeigt wird. Da sich Textilkunst häufig mit weiblicher Arbeit assoziiert, wird textile Schrift zunehmend stark in aktivistischen und feministischen Kontexten genutzt. In zeitgenössischen Arbeiten verweben sich persönliche Geschichten mit Politik und Gesellschaftskritik. Hier ergänzen Leihgaben internationaler Künstler*innen die Ausstellung. Mit Kunstwerken von Melina Braß, Daria Goncharova, Katya Dimova, Barbara Habermann, Sandra Heinz, Karlgeorg Hoefer, Anna Horváth, Eta Ingham Lawrie, Monika Jäger, Ems Kadenz, Kani Kamil, Rudolf Koch, Eike König, Lise Linnert, Petra Ober, Werner Poeschel, Allan Porter, Helga Portig-Sitka, Herbert Post, Fritz Riedl, Erin M. Riley, Maureen Ritter, Dieter Roth, Hans Schmidt, Vreni Spieser, Johanna Natalie Wintsch, Berthold Wolpe. 

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Bis Donnerstag, 27. August: Of/Stricheln und Sticheln

(Andrea)

Die Ausstellung schaue ich mir an, sie ist ja auch praktischerweise an meinem Arbeitsplatz: "Stricheln und Sticheln – Satire in der Krise der Demokratie“ des Caricatura Museums Frankfurt im ersten Obergeschoss des Offenbacher Rathauses zu sehen. Sie beleuchtet mit Cartoons von Katharina Greve, Greser & Lenz, Hauck & Bauer sowie satirischen Gedichten von Thomas Gsella, die zu den führenden Akteurinnen und Akteuren der deutschen Satirelandschaft gehören, den gegenwärtigen Zustand der Demokratie in Deutschland. Die Werke erscheinen regelmäßig in Medien wie Titanic, FAZ und FASZ.
In einer Demokratie unter Druck stehen unsere Gesellschaft und ihr innerer Zusammenhalt vor großen Herausforderungen. Satire kann Impuls und Türöffner für Gespräche sein und als entlastendes Moment in aufgeheizten Diskursen wirken. Sie markiert dabei insbesondere an gesellschaftlichen Spannungspunkten die demokratische Verfasstheit einer Gesellschaft. Lachen hilft – vor allem in der Krise.

Rathaus, Berliner Straße 100, Offenbach

Bis Sonntag, 30. August: saasfee*satellit – Café + Bar am pavillon

(Petra)

Eine meiner Lieblingsoasen in der Stadt habe ich Euch schon häufiger empfohlen. Jetzt „setzen sie noch eins drauf“: Während der großen Hitzeperiode verlegen sie das kleine Café des satellits in und vor den saasfee*pavillon. Zum Wohl des Teams und der Gäste gibt es die gekühlten Getränke, Kaffee und den Kuchen nun an der Bar im Pavillon. Supergrün. Superschön. Für die Sonnenhungrigen steht die Terrasse mit Liegestühlen und auch Schattenplätzen zur Verfügung. Außerdem gibt es hier ja regelmäßig spanende Kunstausstellungen – das wissen die meisten von Euch. Ein weiteres Projekt ist der saasfee*soundpark. Dieser entstand aus der Idee, den öffentlichen Tiefarten mit verschiedenen Klangkonzepten zu bespielen. Ein bis zwei Mal im Jahr vergeben saasfee* den Auftrag an eine Musikerin oder einen Musiker, eine Komposition für den öffentlichen Tiefgarten zu entwickeln. Diese läuft dann für einige Monate - man kann also tagsüber vorbeikommen und sich im Garten mitten in die Komposition setzen. Gäste jeden Alters sind willkommen. Der satellit ist für viele inzwischen zu einem Third Space mitten in der Innenstadt geworden und ist nach wie vor ein behüteter Geheimtip.

Foto: ©saasfee

saasfee*satellit – Café + Bar, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 – 66 HH, Öffnungszeiten: 11.+12., 19.,  26, Juli & 02., 09., 16., 22.+23., 29.+30. August, jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei

Dienstag 02. September: Urban Kibbutz – new inspiring architecture and planing for affordable housing

(Daniela)

Anlässlich des 45-jährigen Bestehens ihrer Städtepartnerschaft findet eine vierteilige Veranstaltungsreihe zum Thema urbane Transformation im großstädtischen Kontext statt. Wie können lebendige Stadtteil und vielfältige Stadtquartiere und bezahlbarer Wohnraum entstehen und bestehen bleiben?

Urban Kibbutz – Affordable Housing ist eine Reihe von vier Abenden im ‚Liebling Salon‘ und im Deutschen Architekturmuseum (DAM). Die Reihe wurde ins Leben gerufen, um Diskussionen über die aktuelle Zeit des schnellen Wandels anzuregen. Im Mittelpunkt steht die Bewältigung aktueller Herausforderungen im Bereich des städtischen Wohnungsbaus sowie der Entwicklung lebendiger Stadtquartiere.

An jedem Abend werden Expert:innen aus beiden Städten Projektbeispiele vorstellen und architektonische Lösungen, gemeinschaftsbasierte Modelle und innovative Finanzierungsstrategien diskutieren. Die beiden folgenden Termine werden zeitnah veröffentlicht. 

Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend zwei Themenfelder: Gemeinschaft und Finanzierung.

Gemeinschaft ist das zentrale Element, dass aus einer leeren Hülle lebenswertes und zufriedenes Leben und Wohnen macht.  Mehrere Projekte zeigen, wie sie heute über besonderes Engagement Gemeinschaft im Wohnen kreieren und die Städte lebenswert machen. 

In dieser Veranstaltung sprechen wir außerdem mit Expert:innen über Konzepte der Finanzierung von gemeinwohlorientiertem Wohnungsbau.
Wie finanzieren wir das Wohnen der Zukunft? Wie kann Gemeinschaft Verantwortung tragen? Wo findet sich Solidarität in Finanzierungsmodellen?

Urban Kibbutz – New Inspiring Architecture and Planning for Affordable Housing 
September 2nd 2026, at 7 p.m.; DAM Auditorium; The event will be held in English
At 6 p.m.  After Work Aperitivo at DAM
Deutsches Architekturmuseum (DAM), Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main & 
Liebling Haus White City Center, Tel Aviv-Yafo/IL &

Die Veranstaltung ist bei der Deutschen Architektenkammer akkreditiert und es kann ein Fortbildungspunkt für die Teilnahme erlangt werden. 

Donnerstag, 10. September: Mainzer Kammerspiele: JEWS UNDERCOVER

(Daniela)

Petra und ich haben Stéphanes Stück schon in der Jüdischen Gemeinde gesehen. Ihr habt nochmal die Möglichkeit ihn in Mainz zu erleben!

JEWS UNDERCOVER - Eine szenisch-musikalische Lesung von Stéphane Bittoun

„Bittoun wechselt die Kostüme, imitiert Barbara Streisand in ‚Yentl’, kommentiert mit Selbstironie Kindheitsfotos und wird als Adam Stein zum Hund. Das ist manchmal lustig, manchmal traurig, aber immer anrührend.FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Unter falscher Identität gelingt einem arabischen Juden 1965 ein Spionage-Coup in höchsten Regierungskreisen Syriens. 1895 verkleidet sich eine junge Frau als Mann, um den Talmud zu studieren. Und 1945 überlebt Berlins berühmtester Clown das KZ nur, indem er als Hund im Zwinger lebend den Lagerkommandanten belustigt. 

Regisseur & Schauspieler Stéphane Bittoun liest, spielt, lebt diese und viele weitere, teils wahren Geschichten und verwebt sie zu einem Abend über das oft gefährliche, zuweilen lustvolle Spiel mit Identität. Ob aus Anpassung, in geheimer Mission oder um Verfolgung zu entgehen: Undercover ist ein Überlebensprinzip.

Musikalisch begleitet von Peter Bongard, und filmisch unterstützt von Burt Lancaster, Rabbiner Apel uva. lüftet Bittoun auch das klandestine Doppelleben der Straßenkatzen Tel Avivs.

Alle Tour-Termine, Fotos, Filmtrailer etc. unter:www.jews-undercover.de 
Tickets: https://mainzer-kammerspiele.de/events/jews-undercover/

Noch bis Sonntag, 13. September: Ausstellung Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ im Kunstverein Familie Montez

(Petra)

Für die Ausstellung entwickelt Nathalie Grenzhaeuser eine besondere auf den Ort bezogene Präsentationsform: ein Unterwasserszenario, in dem sich Dimensionen von architektonischen und fluiden Räumen sowie von Meerestieren verändern und verwandeln. Die Künstlerin strebt in dem unter einer Brücke gelegenen Galerieraum eine immersive Raumerfahrung an, die auf unterschiedliche Weise Zeigen, Sehen, Bewegen und Fühlen verbindet. Die Werke verknüpfen verschiedene Aspekte in einem choreografisch aufeinander abgestimmten Zusammenspiel. Teil der Installation ist außerdem ein dokumentarischer Film, der sich auf die Arbeitsprozesse und Routinen der Meeresbiologen konzentriert, die die Künstlerin im Zuge ihrer Arbeitsaufenthalte auf der White Sea Biological Station begleitet hat. Die inszenierten fluiden, dynamischen Räume sind faszinierend und von großer Schönheit, sie können bedrohlich werden und sind als Lebensraum mitunter selbst gefährdet. Das dabei möglicherweise aufkommende Gefühl von Unsicherheit lässt sich als künstlerisch beabsichtigte Unterströmung auffassen. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Künstlerin Nathalie Grenzhaeuser in Fotografie und Film mit Wasser als Element und Lebensgrundlage sowie mit seiner Bedeutung als Lebensraum und ökologischem System auseinander. Zur Eröffnung heute gibt es um 18 Uhr eine dialogische Führung von Nathalie Grenzhaeuser und Dr. Jule Reuter, der Kuratorin der Ausstellung, eröffnet. 

Foto: ©Nathalie Graenzhaeuser, Kunstverein Montez 2026

Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ – Ausstellung, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage mit Führung: 18 Uhr, am 20. August 2026 findet um 18 Uhr ein Künstlerinnen-Gespräch mit Dr. Sebastian Baden, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, Finissage am 13. September in Anwesenheit der Künstlerin, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags von 13 - 19 Uhr, Eintritt: frei

Bis Donnerstag, 03. September: Vernissage + Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Die Frankfurter Kunstsäule zeigt im Rahmen der „World Design Capital 2026“ Köpfe aus dem Projekt „Viele Köpfe“ der Künstlerinnen Andrea Ludwig und Charlotte Schröner. Insgesamt 220 Köpfe. Jeder Kopf steht für sich und verbindet sich doch mit den anderen Köpfen – ein friedliches Miteinander. Die Unterschiedlichkeit der Gesichter und ihrer Malweisen steht für Individualität und die unendlichen Darstellungsmöglichkeiten. Verpackungsmaterial, das normalerweise in der Mülltonne landet, ist der Ausgangspunkt für die Serie der Köpfe der beiden Künstlerinnen. Das Originalformat der Bilder ist A4, also kopfgroß. Die Köpfe sind keine Porträts, sondern Ausdruck innerer Bilder: Unbekannte, ungesehene Menschen, Comics, Kinderzeichnungen, Art brut, Masken, Fotografien, Alte Meister, Menschen aus unterschiedlichen Medien – ein unendliches Reservoir. Manche ähneln bekannten Personen. Die Frage „Sieht sie nicht aus wie …?“ darf man sich vor der Säule gerne stellen.

Abbildung: ©Andrea Ludwig/Charlotte Schrön

Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule,  (Öffnungszeiten: 24/7 bis Donnerstag, 03.09.), Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße

Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

Noch bis Sonntag, 13. September: SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel in der Heyne Kunst Fabrik

(Petra)

Gezeigt werden Skulpturen der Bildhauergeschwister Katharina und Rüdiger Krenkel. Die weichen Skulpturen aus gehäkelten Materialien wie Wolle und Schnur interagieren mit den Werken aus hartem Metall und Stein. Dabei kann Hartes auch weiche Formen annehmen und Weiches auch eckig daherkommen. In dieser Ausstellung bieten die beiden Krenkel-Geschwister nun ein Zusammenspiel von Skulpturen- und Objekten aus verschiedenen Materialien und Formen an einem Ausstellungsort. Viele der Objekte werden und wurden speziell für diese Ausstellung geschaffen. Lasst Euch überraschen von den Objekten aus Metall, Wolle und Schnur. Neben dem Galerieraum wird auch der Außenbereich bespielt.

Foto: ©Katharina Krenkel – Soft Sculpture, Heyne Kunst Fabrik

SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstr. 67, Offenbach, Uhrzeit Vernissage: 19 – 22 Uhr(die Künstler sind zur Vernissage anwesend), Finissage: Sonntag, 13.September ab 15.00 Uhr mit dem Rollenden Museum, Öffnungszeiten: donnerstags: 27. August, 3. September 17 - 20 Uhr, sonntags: 30. August, 6. September 15 -18 Uhr, Finissage: 13. September 15 - 18 Uhr

Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum

(Petra)

Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)!

Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer

Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier

Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset

(Martin)

Stilleben mit Gemüse im Städel Museum

„Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie…

Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch)

Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven.  Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. 

Eine Ausstellung zum Entdecken! 

Städel Museum, Schaumainkai 63
Foto: © Städel Museum – Norbert Miguletz

Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM

(Petra)

Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum.

Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms

Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei

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