Die Nacht hat angefangen![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Nicht nur die Veranstaltungen waren und sind super, auch die Rückfahrt mit dem Fahrrad durch die dann immer noch belebte Stadt, in der man (in der Regel) junge Menschen im Aufbruch erlebt. Frei nach dem von mir bis heute hochverehrten (aber leider schon verstorbenen) Frankfurter Sänger Jocco Abendroth: „Die Nacht hat angefangen, heut' sind die Straßen breit, In einem meiner absoluten Lieblingsfilme, „Absolute Giganten", brechen Jugendliche in die Nacht auf. Hier in Frankfurt endet der Aufbruch teilweise an einem der vielen Spätis, wie bei uns damals an der legendären Goddelauer Kirchenbank, an der großen Kreuzung, an der sich Straßen treffen, die nach überall und nirgendwo führten. Das Leben war und ist besser, als viele glauben (etwas kühler könnte es trotzdem mal werden). Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Daniela, Petra, Martin und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Martin)![]() Bitte schickt Eure Antwort an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com). |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
MUSIK über American Girl von Tom Petty![]() (Uwe) Kürzlich sah ich One Battle After Another. Der Film war gut, alle Schauspielerinnen und Schauspieler hervorragend. Da ich kein besonderer Fan der Werke von Paul Thomas Anderson bin, ging ich sehr zufrieden, aber nicht euphorisch aus dem alten Polizeipräsidium, in dem er gezeigt wurde. Ich ging aber restlos begeistert wegen dem Song, der im Abspann gespielt wurde: „American Girl“ von Tom Petty & The Heartbreakers. Was für ein Lied, genau meins, wie man gerne sagt. Ehrlicherweise kannte ich die Nummer nicht, weil ich wiederum nie ein besonderer Fan von Tom Petty war. In den 50 Jahren, den es das Lied schon gibt, hätte es mir ja durchaus mal vorher über den Weg laufen können. Seit diesem Abend höre ich „American Girl“ mehr oder weniger durchgängig. Neben dem Lied habe ich mir ein paar Songs in eine Playlist gepackt, die von der Stimmung und vom Schwung her dazu passen: „No Surrender“ von Springsteen, „Small Town“ von Mellencamp und -eine Wiederentdeckung – „Hey Jealousy“ von Gin Blossoms. Lange nicht gehört, gibt es die Band überhaupt noch? |
Bis Samstag 05. September: Stadtviertelküche im Riederwald![]() (Daniela) Letzte Woche war die Eröffnung der neuen Stadtteilküche im Riederwald. Ich hatte mich fürs Kochteam gemeldet und wollte eigentlich, weil zu Hause Arbeit wartete, erst später zur Eröffnung kommen – blieb dann aber, weil die Stimmung vor Ort so schön war. Drei Stunden lang habe ich mit vorher unbekannten Menschen, viele davon (noch) älter, gerettetes Gemüse gewaschen und geputzt, das dann zu Eintopf und Ofengemüse verarbeitet wurde. Probieren konnte ich davon leider nichts mehr: Nach der offiziellen Eröffnung kamen viele Anwohner:innen zum gemeinsamen Essen, ich musste aber nach fünf Stunden zurück an den Schreibtisch. Ich will unbedingt wiederkommen, denn es ist wunderschön dort! Ich hoffe sehr, dass die Stadtpolitik Druck auf die ABG macht, damit die Stadtteilküche nicht mehr im Freien kochen muss, sondern in die leerstehende(!!!), nur 200 m entfernte ehemalige Gastwirtschaft ziehen kann – als Ort, an dem Anwohner:innen und Gäste aus anderen Stadtteilen gemeinsam kochen und essen können. Eine Bekannte, die ich dort traf, wohnt seit 50 Jahren in Frankfurt und war noch nie in dieser Siedlung: „Wie schön, hier!“ Die Veranstalter:innen schreiben: "Trad is a trap" ist ein Anfang und ein Aufruf. Zwei Küchen, zwei Stadtteile, über vierzig Bündnispartner*innen, einen Sommer lang. Wir wollen zeigen und erproben, dass eine andere sorgetragende Stadt möglich ist. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Die neue Frankfurter Stadtteilküche versteht sich als Behauptung einer anderen Realität. Kochen wird zur Performance, das gemeinsame Essen zur politischen Praxis. Statt Zuschauer*innen gibt es Beteiligte. Sie ist ein Drama ohne Skript, aber mit Rezept und entsteht jeden Tag anders. Zwischen dem 9. August und dem 5. September 2026 behaupten wir im Riederwald ein Laboratorium sozialer Fantasie und machen sie dadurch konkret. Eine professionelle Küche konzipiert und gebaut von dem Gestalterkollektiv YRD.Works schafft mitten auf einem öffentlichen Platz neue Tatsachen: plötzlich ist sie da, die Utopie einer sorgetragenden Stadt. Der Platz wird eine Bühne, die eine Küche ist und zur Institution wird. Gekocht wird überwiegend mit geretteten Lebensmitteln, Töpfe kommen von befreundeten solidarischen Küchen, Teller aus zweiter Zeit. Die Stoffe für die Schürzen werden mit den feministischen Rufen unserer Vorgängerinnen bedruckt. |
Freitag 14. - Dienstag 18. August: STOFFEL![]() (Daniela) Sa, 15.08. um 16:00 Uhr – Severin Groebner – Ich bin das Volk – Kabarett So, 16.08. um 18:00 Uhr – Latin Soul Survivors – Latin Jazz Soul der 60er Jahre Mo, 17.08. um 18:00 Uhr – Corduroy – Lieblingslieder akustisch Di, 18.08. um 18:00 Uhr – Café Caribe – Salsa |
Freitag 14. August: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 19. Tag![]() (Daniela) 18:00 Uhr Robert Herz 19:00 Uhr Fresh Freddy’s Hop 20:30 Uhr: Radiohop 22:00 Uhr TEMRY Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier |
Freitag 14. August: Dokumentarfilm und Jazzkonzert im Nebbienschen Gartenhaus!![]() (Daniela) In diesen Zeiten turbulenter Umbrüche war er unermüdlich auf der Suche nach der tiefsten Wahrheit, die den Menschen hilft, mit dem Wandel umzugehen und befähigt, das eigene Leben zu gestalten. Der Film erzählt aus der heutigen Perspektive der Enkelin die Stationen von Richard Wilhelms ereignisreichem Leben wieder in einer Zeit dramatischer Wandlungen. 20:00 UHR: A. K. T - Das AXEL-KAAPKE-TRIO vertont die TAFELN DES I-GING Dieser TERMIN findet im KÜNSTLERKLUB FRANKFURT - NEBBIENSCHES GARTENHAUS statt! |
Freitag 14. und Samstag 15. August: Schaurestaurierung im Kreuzgang des Frankfurter Domes![]() (Daniela) Oh wie klasse, da wäre ich gerne dabei.. Bei der anstehenden, öffentlich einsehbaren Restaurierung wird vor allem der massive Holzrahmen im Fokus stehen, der die meiste Zeit und zahlreiche präzise Retuschen beanspruchen wird. |
Freitag, 14. August - Sonntag, 13. September: Ausstellung Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ im Kunstverein Familie Montez![]() (Petra) Für die Ausstellung entwickelt Nathalie Grenzhaeuser eine besondere auf den Ort bezogene Präsentationsform: ein Unterwasserszenario, in dem sich Dimensionen von architektonischen und fluiden Räumen sowie von Meerestieren verändern und verwandeln. Die Künstlerin strebt in dem unter einer Brücke gelegenen Galerieraum eine immersive Raumerfahrung an, die auf unterschiedliche Weise Zeigen, Sehen, Bewegen und Fühlen verbindet. Die Werke verknüpfen verschiedene Aspekte in einem choreografisch aufeinander abgestimmten Zusammenspiel. Teil der Installation ist außerdem ein dokumentarischer Film, der sich auf die Arbeitsprozesse und Routinen der Meeresbiologen konzentriert, die die Künstlerin im Zuge ihrer Arbeitsaufenthalte auf der White Sea Biological Station begleitet hat. Die inszenierten fluiden, dynamischen Räume sind faszinierend und von großer Schönheit, sie können bedrohlich werden und sind als Lebensraum mitunter selbst gefährdet. Das dabei möglicherweise aufkommende Gefühl von Unsicherheit lässt sich als künstlerisch beabsichtigte Unterströmung auffassen. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Künstlerin Nathalie Grenzhaeuser in Fotografie und Film mit Wasser als Element und Lebensgrundlage sowie mit seiner Bedeutung als Lebensraum und ökologischem System auseinander. Zur Eröffnung heute gibt es um 18 Uhr eine dialogische Führung von Nathalie Grenzhaeuser und Dr. Jule Reuter, der Kuratorin der Ausstellung, eröffnet. Foto: ©Nathalie Graenzhaeuser, Kunstverein Montez 2026 Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ – Ausstellung, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage mit Führung: 18 Uhr, am 20. August 2026 findet um 18 Uhr ein Künstlerinnen-Gespräch mit Dr. Sebastian Baden, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, Finissage am 13. September in Anwesenheit der Künstlerin, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags von 13 - 19 Uhr, Eintritt: frei |
Freitag, 14. August bis Sonntag, 16. August: Of/ Main Matsuri![]() (Andrea) |
Freitag, 14. August: Of/ Offenbach am Meer Allstars![]() (Andrea) radraum, Bleichstraße 21, Offenbach |
Samstag 15. August: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 20. Tag![]() (Daniela) 20:30 Uhr: Mansur Brown 22:00 Uhr Jenni Rae Ab Mitternacht: GG Vybe x Hayat.Sounds *Aftershow* |
Bis Samstag, 15. August: Of/ Taschenabgabe für den Taschen-Tausch-Kauf-Rausch![]() (Andrea) |
Samstag, 15. August: Of/ Stricken & Häkeln![]() (Andrea) |
Samstag, 15. August: Severin Groebner![]() (Andrea) |
Samstag 15. August: Nadiia Zhurba Trio![]() (Daniela) Das Klaviertrio gehört seit den Anfängen der Jazzgeschichte zu den zentralen Besetzungen und ist zugleich eine der fragilsten. |
Samstag 15. August: 25 Jahre Chocolat und Sommerfest von Fritz deutschlanD.![]() (Daniela) Da wäre ich zu gerne dabei: 25 Jahre Chocolat und Sommerfest von Fritz deutschlanD. Sie schreiben kurz und knapp: Wir freuen uns, es wird auch einen Live-Act geben, eine Kleinigkeit zu Essen, und gut gekühlte Getränke. |
Samstag 15. August und weitere Termine: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!![]() (Daniela) Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt. In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören? Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden. Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026). https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“ |
Samstag 15. August: Kinder ans Mikrofon, Familien aufs Fahrrad: RideTheBeat!![]() (Daniela) Wären wir heute nicht in Baden-Baden, wäre ich bei der Fahrraddemonstration dabei. Kinder ans Mikrofon, Jugendliche an die DJ-Pulte, Familien aufs Fahrrad: Mit RideTheBeat entsteht am Samstag, 15. August 2026, in Frankfurt eine außergewöhnliche Fahrraddemonstration, die Musik, Beteiligung und sichere Schulmobilität miteinander verbindet. Die rund zehn Kilometer lange Strecke führt vom Brückenspielplatz in Sachsenhausen bis zum Montez im Hafenpark. Für den Soundtrack sorgen Jugendliche selbst, die während der Fahrt live auflegen und den Demonstrationszug in eine rollende Bühne verwandeln. Bereits ab 14 Uhr startet das Warm-up mit dem Beteiligungsformat „Open Mic – Deine Stadt. Deine Stimme.“ Kinder und Jugendliche erhalten das Mikrofon, um ihre Ideen für sichere Schulwege und eine kinderfreundliche Stadt einzubringen. Ergänzt wird das Programm durch kurze Impulse von Vertreterinnen und Vertretern aus Mobilitätsinitiativen, Politik und Stadtgesellschaft. Ein zentrales Anliegen von RideTheBeat ist die Realisierung einer dauerhaften BiciBus-Haltestelle am Brückenspielplatz. Sie soll weit mehr sein als ein Treffpunkt für den BiciBus: Als gut sichtbare Landmarke bietet sie Kindern einen sicheren Orientierungs- und Begegnungsort im Herzen des Brückenspielplatzes. Hier können sich Kinder mit dem Fahrrad, Roller oder Laufrad treffen, bevor sie gemeinsam starten – in einem vom Autoverkehr abgeschirmten Umfeld. Die BiciBus-Haltestelle macht sichere Schulmobilität sichtbar und könnte als Pilotprojekt Vorbild für viele weitere BiciBus-Schulstandorte in Frankfurt werden. „Wir sprechen viel über Kinder aber viel zu selten mit ihnen. Mit dem Open Mic geben wir ihnen das Mikrofon. RideTheBeat macht ihre Ideen sichtbar und zeigt, wie kinderfreundliche Mobilität gemeinsam entstehen kann.“ (Simone Markl, BYCS Bicycle Mayor Frankfurt und Gründerin von BiciBus-Deutschland) Alle Interessierten sind eingeladen, bereits ab 14 Uhr beim Open Mic dabei zu sein oder sich um 15 Uhr der Fahrraddemonstration anzuschließen. Die Route wird vor der Veranstaltung veröffentlicht. Wie beim BiciBus können Interessierte auch unterwegs in die Fahrraddemonstration einsteigen. Der QR-Code auf dem Veranstaltungsflyer führt zu allen aktuellen Informationen rund um Strecke und Programm. |
Samstag 15. August: Frankfurt Moves! 2026![]() (Daniela) Annäherungen an die Welt - Frankfurt Moves! 2026: Sieben internationale Tanz- und Performance-Künstler*innen zu Gast in Frankfurt Vom 20. Juli bis 16. August 2026 sind aufstrebenden Künstler*innen aus Chile, Hongkong, dem Libanon, Tansania und der Türkei zu Gast im Frankfurt LAB, um einen Monat lang künstlerisch zu arbeiten. Die ausgewählten Talente sind: Tadhi Alawi & Samwel Japhet (Tansania); Ching Chu (Hongkong); Laura Margarita & Diego Hernández A. (Chile); Fatima Meroueh (Libanon); Rıza Efe Reis (Türkei). Sie nehmen einen biographischen oder historischen Anlass zum Ausgangspunkt ihrer Recherche oder schauen aus der Zukunft auf unsere Gegenwart. Sie untersuchen Körper, Dachböden und neue Medien auf die ihnen eingeschriebenen Erinnerungen. Sie nehmen Genderstereotypen unter die Lupe, hinterfragen Normen und loten die Grenzen des künstlerischen Ausdrucks aus. Sie bohren nach, schreiben und tanzen. Sie haben uns etwas zu sagen! Das internationale Residenzprogramm Frankfurt Moves!, eine Initiative der KfW Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Frankfurt LAB, stärkt seit 2022 erfolgreich multidisziplinäre zeitgenössische Kunstproduktion, fördert kreative Nachwuchstalente und regt interkulturellen Austausch an. In diesem Jahr bewarben sich über 200 Künstler*innen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der WANA-Region. Eine Fachjury wählte daraus die Stipendiat*innen aus. Die Resident*innen teilen ihre Arbeitsergebnisse am Samstag, 15. August 2026, ab 14.30 Uhr im Frankfurt LAB (Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt) mit dem Publikum. Bei Snacks und Getränken auf der Terrasse des LAB besteht die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Werkstattpräsentation (Eintritt frei, Reservierung erbeten, www.frankfurt-lab.de) ©Louisa Serwuschok |
Samstag, 15. August: Mind Enterprises![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation Mind Enterprises ist das ästhetische Universum des in Turin lebenden Produzenten Andrea Tirone. Inspiriert vom sprudelnden, synthgetriebenen Italo der späten 1980er Jahre, definieren groovige, discoähnliche Basslines, hypnotische Drum-Patterns und kosmische Keyboard-Odysseen den Sound des Projekts. Dabei versteht Tirone seine ständig wachsende Sammlung von Vintage-Synthesizern als seine „Farbpalette“: „Jedes einzelne Gerät hat einen unverwechselbaren Klang, der ausschließlich diesem Gerät eigen ist.” Gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Roberto Conigliaro, der den Mode- und Musikgeschmack der 80er Jahre mit Tirone teilt, haben sie die Italo Disco in die Welt und die Clubs getragen. |
Samstag, 15. August: Of/ Hier Kann Man Parken, Gigi & Torstn Kauke![]() (Andrea) Eine Waggon-Veranstaltung im Radraum, Bleichstraße 22, Offenbach |
Bis Sonntag, 16. August: Module Open-Air-Festival![]() (Petra) Das “Module“ ist ein Open-Air-Festival mit ausgewählten Konzerten, DJ-Sets, audiovisuellen Performances, spannenden Talks und Workshops. Es verwandelt den Kulturcampus Frankfurt in ein Wochenende voller Sound, Design und Diskurse rund um Popkultur. Unter dem in diesem Jahr schon häufiger gehörten Motto „Design for Democracy“ geht das Festival der Frage nach, wie Gestaltung und Kultur zu inklusiven, lebendigen und für alle zugänglichen öffentlichen Räumen beitragen können. Musik, visuelle Kunst und Diskussionen treten dabei in einen Dialog und machen gesellschaftliche Themen sinnlich erlebbar. Der Kulturcampus Frankfurt bietet dafür den idealen Rahmen. Als Ort im Wandel, der gemeinsam mit Bürger*innen, Kulturschaffenden und Initiativen weiterentwickelt wird, steht er für eine offene Stadt, in der Begegnung, Experiment und Mitgestaltung möglich sind. Grafik: ©WDC2026 |
Sonntag 16. August: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 21. Tag![]() (Daniela) Bei unseren Events treffen Oldschool HipHop, RnB, Latin und gute Vibes auf eine entspannte Atmosphäre, in der wirklich jede Person willkommen ist. Ob mit Freundeskreis, Familie, Kids oder einfach spontan alleine – We.Outside ist ein Ort, an dem man sich frei fühlen, neue Menschen kennenlernen und gemeinsam draußen eine gute Zeit haben kann. We.Outside - for the community, for the vibes, for the people. Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier |
Sonntag, 16. August: Eule findet den Beat![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation ab 16 Uhr Die kleine blaugelbe Eule, ein echter Musiklaie, lebt in einem Wald am Rande der Stadt. Wie viele Kinder kann sie sich gar nicht vorstellen, wie unermesslich vielfältig die Welt ist. Als sie eines Abends durch eine wunderschöne Musik geweckt wird, beginnt für sie eine zauberhafte Reise. Musikalisch noch ganz grün hinter den Ohren, taucht Eule dank vieler aufschlussreicher Begegnungen in zahlreiche Genre-Welten ein. Sie trifft acht Tiere, die, genau wie deren jeweilige Lieblingsmusik, unterschiedlicher nicht sein können. Eule, die wohl coolste Vermittlerin musikalischer Abenteuer, ist in deutschen Kinderzimmern mittlerweile voll angekommen. Seit Erscheinen des Debüt-Hörspiels von Charlotte Simon, Nina Addin und Christina Anders verkauften sich die mittlerweile vier Eule-Alben so gut, dass die Macherinnen gleich zwei Mal die goldene Schallplatte und eine Platin-Platte erhielten. Seit 2016 geht die arglose Eule in der Inszenierung von Christina Anders und Cristiana Garba auch auf große Entdeckungsreise auf den Theaterbühne des Landes. Einlass 15.00 Uhr |
Sonntag, 16. August: Of/ Interkontinentale Gärten und Menschlich bleiben – LiberationMovies-Filmabend![]() (Andrea) Dann ist noch ein bisschen Zeit, denn der Kurzfilmabend im Commons Cafe fängt erst um 19.30 Uhr an. Zeit für die beste Falafel der westlichen Hemisphäre, bei Damaskus in der Frankfurter Straße. Von dort sind es nur noch ein paar Meter zum Digital Retro Park. "Menschlich bleiben – Kurzfilme darüber, was wirklich zählt in harten Zeiten. Dieses LiberationMovies-Filmprogramm feiert die eigensinnige Hoffnung, dass Menschlichkeit auch dort auftaucht, wo wir sie am wenigsten erwarten. Menschlich zu bleiben klingt zunächst nach einer bescheidenen Aufgabe. In harten Zeiten kann es jedoch zu einer Form des Widerstands werden: nicht abzustumpfen, andere Menschen nicht zu Material für die eigene Meinung zu machen und trotz Überforderung Neugier, Mitgefühl und Humor zu bewahren. Der Abend bewegt sich wie immer zwischen vielen verschiedenen Tonlagen. Kurze Netzfundstücke zeigen Hilfsbereitschaft, Arbeitsfrust, Gruppendynamik und den ganz normalen Irrsinn des Alltags. Filme über Selbstkritik und öffentliche Debatten fragen, wann gute Absichten in Kontrolle, Propaganda oder Sprachlosigkeit kippen. Andere Geschichten erzählen von Nähe, Fürsorge und der Möglichkeit, sich doch noch anders zu entscheiden. Mit dabei sind Matthias Spengler und Nadine Lang: Sie präsentieren „Ein schöner Tag“ – ein Kurzfilm über eine einsame Geburtstagsfeier und zwei Trickdiebe – und sprechen anschließend mit uns darüber. Dazu kommen unter anderem Alena Llopis’ KI-Experiment „Lovely“, der mit echten Effekten gedrehte Science-Fiction-Film „Lost in the Sky“ von Simon Öster und herzerwärmende Musikvideos von Max Raabe und Moop Mama. Einlass ab 19:00 Uhr, das Hauptprogramm startet circa 19:30 Uhr. Eintritt frei. |
FREIE PLÄTZE FÜR FAIRKICKT. Kostenfreies Angebot für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren![]() Sport trifft Nachhaltigkeit, Kreativität und neue Leute: Du hast Lust auf einen Tag voller Kreativität, Sport, Nachhaltigkeit und neuer Leute? Dann komm zu FAIRkickt! Du brauchst keine Vorkenntnisse und musst auch nicht besonders sportlich sein und um Fußball geht es auch nur am Rande. Wichtig sind deine Ideen, deine Perspektive und deine Lust, etwas Neues auszuprobieren. |
Montag, 17. August: Tyler Ballgame![]() (Uwe) Mit zwölf Songs bestückt ist das Debütalbum, Anfang des Jahres erschienen, das kleine Meisterwerk eines talentierten Sängers, dessen faszinierende Stimmfarbe eine direkte Wirkung beim Hören erzielt. Bei seiner überbordend erfolgreichen Tour durch UK und Europa und einigen Deutschlandkonzerten im Frühjahr dieses Jahres konnte sich das Publikum bereits von der einnehmenden Bühnenpräsenz des amerikanischen Singer-Songwriters hinreißen lassen. Inspiriert von Sänger*innen der 60er und 70er Jahre wie John Lennon, Roy Orbison oder Leonard Cohen lässt sich Tyler Ballgame in seiner Musik von Americana bis Indie Pop beeinflussen. Bei Rough Trade Records fand er sofort Begeisterung und wurde direkt unter Vertrag genommen. Brotfabrik / F., Dahlmannstr. 2 / Beginn: 20:00 Uhr |
Ab Dienstag, 18. August: RADAR zieht zur Zwischennutzung ins Bahnhofsviertel![]() (Petra) R A D A R berät und vermittelt Gewerberäume an Kreative und organisiert projektbezogene Zwischennutzungen im Stadtgebiet Frankfurt. Das Team beschäftigt sich schon seit fünfzehn Jahren mit Prozessen der Stadt- und Raumentwicklung - und leistet meiner Meinung nach einen superwichtigen Beitrag dazu, dass sich unsere Stadt vielfältiger und bunter (und vielleicht manchmal auch mutiger) weiterentwickeln kann. Ab heute öffnet RADAR das Erdgeschoss der Weserstraße 40 und schafft einen temporären Raum für Neugier, Austausch und Kooperation. Leitthema der Aktivierung ist der „Perspektivwechsel“. Radar zeigt vor Ort unter anderem Porträts von Akteur*innen, die in den vergangenen fünfzehn Jahren erfolgreich Leerstände in Frankfurt aktiviert haben, sowie eine ortsspezifische Werkreihe der Künstlerin Filippa Pettersson. Es soll einen regelmäßigen Treffpunkt mit Austausch schaffen, z. B. mit einem diskursiven Barabend, RADAR berät außerdem direkt vor Ort und veranstaltet kooperative Workshops, Ausstellungen und Events rund um das Bahnhofsviertel: Macht mit! Der Raum steht weiteren Ideen und Projekten offen. RADAR - Temporärer Raum für Neugier, Austausch und Kooperation, Ort: RADAR W40, Adresse: Weserstr. 40, Uhrzeit: Eröffnung ab 17 Uhr, Vernissage der 15-Jahre-RADAR-Austellung, ausführliches Programm der Zwischennutzung gibt's hier, Einritt: frei |
Dienstag, 18. August: Liraz![]() (Martin) Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt Die Musik von Liraz Charhi ist mehr als Pop, sie ist auch politisch. Unter ihrem Vornamen ist die israelische Schauspielerin mit persischen Wurzeln als Sängerin aktiv und hat bereits fünf Alben veröffentlicht. Sie singt auf Farsi, arbeitet heimlich mit iranischen Musiker*innen zusammen und verleiht dem Protest im Iran eine Stimme. Dort werden ihre Songs trotz Verbots gehört, getanzt und mitgesungen – als Soundtrack eines mutigen Widerstands in vielen Protestvideos iranischer Frauen in der „Women, Life, Freedom“-Bewegung. Der groovige Elektro-Pop mit Einflüssen aus der persischen und israelischen Musiktradition und Anklängen an den Funk der 70er geht sofort in die Beine und ins Herz. Mit ihrer berauschenden Mischung aus traditionellen und modernen Rhythmen öffnet sie ein musikalisches Tor zu einem Ort des Friedens, der Freude und der uneingeschränkten Freiheit. Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr) |
Dienstag, 18. August: Jane Remover![]() (Andrea) |
Mittwoch, 19. August: Curse![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation „Jetzt hörst du wieder die Stimme“, rappt Curse gleich zu Beginn seines aktuellen Albums „Unzerstörbarer Sommer“. Der Querverweis auf Klangfarbe und Kolorit von Curse‘ wohl prägnantesten Trademarks kommt dabei nicht von ungefähr. Schon Guru von Gang Starr wusste seiner Zeit, dass die Stimme eines, wenn nicht das wichtigste Merkmal eines MC ist – und auch Curse hat mit ihr in den letzten 25 Jahren immer wieder aufs Neue seinen unverkennbaren Einfluss klargemacht. Foto: Marvin Contessi |
Donnerstag, 20. August: Von Wegen Lisbeth![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation Zwischen Melancholie und tanzbaren Pop-Songs ist Von Wegen Lisbeth längst eine feste Größe der hiesigen Musikszene, bringt von Berlin bis Annaberg-Buchholz ganze Hallen zum Tanzen und stellt dabei die wichtigen und unwichtigen Fragen unserer Zeit. Schon immer hatten die fünf Musiker dabei dieses präzise Gespür für die Absurditäten des Lebens: Alben, die nach E-Mail-Adressen benannt werden, Elon Musks Abfuhr vorm Berghain, iPhones im Landwehrkanal – all das verwoben sie zu ihrem eigenen musikalischen Kosmos. Foto: Lea Greub |
Donnerstag, 20. August: Wein&Buch - Lesung und Gespräch mit Riccarda Gleichauf und Julia Mantel![]() (Petra) In der Reihe “Wein&Buch” treffen sich heute zwei Autorinnen: Julia Mantel und Riccharda Gleichauf. Letztere stellt ihr Romandebüt “Aussichten einer Empfangsdame” vor: Eine Akademikerin landet am Empfang – überqualifiziert, existenziell abhängig und gefangen zwischen Mindestlohn, Machtspielen und vermeintlich "flachen Hierarchien". In “Aussichten einer Empfangsdame” erzählt Riccarda Gleichauf klug und präzise vom Funktionierenmüssen in der modernen Arbeitswelt. Moderiert wird der Abend von der Autorin und Lyrikerin Julia Mantel. Aussichten einer Empfangsdame - Riccarda Gleichauf, Lesung und Gespräch mit Julia Mantel, Ort: , Adresse: , Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Reclam-Ticket: 9 Euro (Studierende), DuMont-Ticket: 12 Euro (regulärer Eintritt), Soliticket: 15 Euro (für alle, die zusätzlich unterstützen möchten), optional buchbar: Weinprobe: 15 Euro, Buch: 14 Euro, Anmeldung hier |
Donnerstag, 20. August – Sonntag, 13. September: SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel in der Heyne Kunst Fabrik![]() (Petra) Gezeigt werden Skulpturen der Bildhauergeschwister Katharina und Rüdiger Krenkel. Die weichen Skulpturen aus gehäkelten Materialien wie Wolle und Schnur interagieren mit den Werken aus hartem Metall und Stein. Dabei kann Hartes auch weiche Formen annehmen und Weiches auch eckig daherkommen. In dieser Ausstellung bieten die beiden Krenkel-Geschwister nun ein Zusammenspiel von Skulpturen- und Objekten aus verschiedenen Materialien und Formen an einem Ausstellungsort. Viele der Objekte werden und wurden speziell für diese Ausstellung geschaffen. Lasst Euch überraschen von den Objekten aus Metall, Wolle und Schnur. Neben dem Galerieraum wird auch der Außenbereich bespielt. Foto: ©Katharina Krenkel – Soft Sculpture, Heyne Kunst Fabrik SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstr. 67, Offenbach, Uhrzeit Vernissage: 19 – 22 Uhr(die Künstler sind zur Vernissage anwesend), Finissage: Sonntag, 13.September ab 15.00 Uhr mit dem Rollenden Museum, Öffnungszeiten: donnerstags: 27. August, 3. September 17 - 20 Uhr, sonntags: 30. August, 6. September 15 -18 Uhr, Finissage: 13. September 15 - 18 Uhr |
Donnerstag, 20. August: Of/ Honig verkosten![]() (Andrea) |
Donnerstag, 20. August: Of/ French Connection![]() (Andrea) |
Donnerstag, 20. August: Rhymes Under the Sky![]() (Andrea) |
Donnerstag, 20. – Samstag, 22. August Frei_Spiel X – Das große Ganze![]() (Martin) She She Pop & Junge Deutsche Philharmonie Für dieses gemeinsame Projekt werfen She She Pop einen faszinierten Blick auf das Orchester der Jungen Deutschen Philharmonie. Sie entdecken einen monströsen kollektiven Körper – ein vielarmiges, aus multipler Lunge blasendes, expressives Wesen – und zugleich eine vielstimmige, kreative Gemeinschaft wie She She Pop selbst. Anders als die Künstler*innen des Performance-Kollektivs sind die Orchestermusiker*innen allerdings hochspezialisiert und engagieren sich für die gemeinsame Sache streng arbeitsteilig, die Aufmerksamkeit abwechselnd fokussiert auf die Person am Dirigierpult oder den Notentext, dessen Schriftzeichen – notiert von einem nie angetasteten Genie – präzise und in korrekter Reihenfolge umzusetzen sind. Woher stammt die Euphorie, die diese besondere kollektive Praxis bei den Beteiligten und allen Anwesenden offenbar freisetzt? Was ist der Preis dafür? Was ist mit den inneren Widersprüchen, Eigenheiten und besonderen Fähigkeiten der einzelnen Spieler*innen – ganz zu schweigen von den Hemmungen, Unzulänglichkeiten, den persönlichen Sorgen und Zweifeln? Wie und wo klingen die? Für Frei_Spiel X: Das Große Ganze entwickeln She She Pop begleitend zum Musikprogramm eigene performative Partituren, in denen der Klangkörper des Orchesters und die individuellen Perspektiven der beteiligten Musiker*innen in einen Dialog treten. Ein Selbstversuch im Kollektiv, in dem die Spannung zwischen Dienst und Ausdruck, zwischen individueller Aufgabe und gemeinschaftlicher Freiheit zu Gehör gebracht wird.Mit Werken von Grażyna Bacewicz, Darius Milhaud und Diana Syrse. Donnerstag, 20. Und Freitag, 21. August um jeweils 20.00 Uhr; Samstag, 22. August um 19.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Vorschau |
Freitag 21. August: DRIVE im Open Air Kino im Danzig am Platz![]() (Daniela) Ich mache morgenfrüh einen Flohmarktstand auf dem Rotlinstrassenfest, da muss ich früh raus, daher heute Abend wird das nox mit Drive. Schade, denn ich mag den Hof vom Danzig sehr und Daniels Kinoabende sind immer etwas besonderes .. Sommerkino unter freiem Himmel im Hof des Danzig am Platz. Mit Flammkuchen, Drinks und einer Kino-Ikone: Drive. Some heroes are real. Zum Beispiel Kavinsky, der am 28. Juli dieses Jahres im Alter von nur 50 Jahren viel zu früh gestorben ist. Er hinterlässt unter anderem die wohl schönste Opening Sequenz der Filmgeschichte, die dank seines „Nightcall“ für uns und alle Zeiten bleibt. Dass wir unseren ewigen Liebling „Drive“ jetzt nochmal spontan ins Open-Air-Rennen schicken und dafür zum ersten Mal seit Jahren den Innenhof von Danzig am Platz öffnen, versteht sich als Hommage an einen legendären DJ und Musikproduzenten: „You keep me under your spell!“ In der Geschichte des Kinos kommt es dabei ja nicht allzu häufig vor, dass bei einem Film alles passt: Drehbuch, Besetzung, Sound, Kamera, Montage, Licht. Und dann sind da immer noch die Dinge ryansten Zufalls, die nie ganz kontrollierbar sind: Stimmung, Zeitgeist, Skorpionjacke, Zahnstocher, Hammer, ein Aufzug. Als Erinnerung an Kavinsky – und daran, was Kino kann: „Drive“. Einlass in den Hof ab 19.30 Uhr, Filmbeginn gegen 21 Uhr bei ausreichender Dunkelheit Danzig am Platz, Ostparkstraße 11, barrierefrei |
Freitag, 21. August: Ron Sexsmith![]() (Uwe) Seine melodische Musik wird als eine Mischung aus kanadischen Folk-Ikonen wie Gordon Lightfoot und Leonard Cohen sowie den Klängen der Kinks, der Beatles und anderer Bands der British Invasion seiner Jugendjahre beschrieben. Seine Songs wurden bereits von vielen bekannten Künstlern wie Rod Stewart, KD Lang, Emmylou Harris, Michael Buble, Feist, Elvis Costello und Stevie Nicks gecovert. Er lebt derzeit mit seiner Frau, seinem Klavier und seiner Schallplattensammlung in Perth County, Ontario, und lässt sich weiterhin zum Komponieren, Aufnehmen und Live-Auftritten weltweit inspirieren. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / Beginn: 20:00 Uhr |
Freitag, 21. August: Ron Bianco & die Abrisszati Boys![]() (Andrea) |
Bis Samstag 22. Augsut: Wimpelflattern - SchaufensterAusstellung Nr. 9 der WestAteliers![]() (Daniela) Die WestAteliers laden wieder zu ihrer charmanten SchaufensterAusstellung aus. Bereits zum 9. Mal. Dieses Jahr unter dem Motto: Wimpelflattern Die WestAteliers – acht Künstler:innenateliers im Frankfurter Gallus – laden zur neunten SchaufensterAusstellung „Wimpelflattern“ ein. Entlang der Idsteiner Straße 77–120 und der Frankenallee 180–212 öffnen die Künstler:innen ihre Ateliers und präsentieren Malerei, Zeichnung, Installation, Urban Art, Siebdruck, Mobile und Objekte. Offene Ateliers: Die Ateliers sind an den beiden Wochenenden 8./9. August und 15./16. August, jeweils 15:00–19:00 Uhr, geöffnet. Beteiligte Künstler:innen: Ruth Luxenhofer (Malerei, Siebdruck); Maike Häusling (Malerei, Installation); Michael Bloeck (Malerei, Zeichnung; Gast: Ben Gencarelle, Malerei), Franz Konter (Malerei, Zeichnung; Gast: Ute Brenker-Krause, Malerei); Leonore Poth (Zeichnung, Mobile; Gast: Katarzyna Zommer, Objekte); Sandra Li (Gast: Frau Blume, Malerei); Simon Ndrejaj (Malerei, Zeichnung); Jan-Malte Strijek (Urban Art) Rahmenprogramm: Eintritt: Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei (Ausnahme: Führung am 15. August). Spenden sind willkommen. |
Samstag, 22. August: OF/ Straßenfest![]() (Andrea) |
Samstag, 22. August: Pauli![]() (Andrea) |
Samstag, 22. August: Of/ Kabinett der Kuriositäten![]() (Andrea) |
Samstag, 22. August, und Sonntag, 23. August: Of/ Hot Printing Festival![]() (Andrea) |
Samstag, 22. & Sonntag, 23. August: Tsirk Dobranotch - Ein Klezmer-Zirkus![]() (Uwe) Das international renommierte Klezmer-Zirkus-Ensemble Tsirk Dobranotch kommt nach Frankfurt. „Tshemodan“ (Jiddisch für „Koffer“) verbindet zeitgenössischen Zirkus, jiddisches Theater und Live-Klezmermusik zu einem sinnlichen Gesamterlebnis. Mit akrobatischen Darbietungen, jiddischem Humor und virtuoser Musik erzählt das Stück von Wanderschaft, Exil und kultureller Selbstbehauptung – eine berührende Geschichte über Migration und Identität, die in einer poetischen Bildsprache aus Musik, Bewegung und Theater zum Leben erweckt wird. Ein Theatererlebnis für alle Generationen, das Erinnerungskultur lebendig macht und aktuelle Fragen zu Heimat und Zugehörigkeit stellt. Zirkus Zarakali, Platenstr. 79z, 60431 Frankfurt am Main, 19:30 Uhr |
Samstag, 22. und Sonntag, 23. August: 100 Jahre Mousonturm – Straßenfest![]() (Martin) Alle Neugierigen haben die Möglichkeit bei Führungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten jeden Winkel vom Mousonturm und die Umgebung des ersten Hochhauses der Stadt neu zu entdecken – Frankfurts spektakulärsten Skyline-Blick inklusive. Essen & Trinken, Spielecke für Kids, Kinderschminken, Do it Yourself-Aktionen, Siebdruck, Führungen durch den Mousonturm. Am Sonntag 23. August findet ein Seifenkistenrennen statt. Für die Führungen durch den Mousonturm ist eine Anmeldung notwendig; die Infos hierzu findet Ihr auf www.mousonturm.de Samstag, 22. (13.00 – 0.00 Uhr) und Sonntag, 23. August (12.00 – 15.00 Uhr) nur Seifenkistenrennen |
Sonntag 23. August: Demokratie erreicht neue Höhen: Sonder-DemokratieKiosk auf dem Großen Feldberg![]() (Daniela) Die gemeinnützige Agentur Lust auf besser leben, macht sooo tolle Veranstaltungen, alle mit viel Liebe. Ihr Demokratiekiosk Projekt ist nur eins davon. Heute bespielen sie einen besonderen Ort: Demokratie erreicht neue Höhen: Sonder-DemokratieKiosk auf dem Großen Feldberg Jodeln, Solardruck, Live-Musik und Gespräche über Demokratie am 23. August 2026 Ab 12 Uhr verwandelt sich der Feldbergerin-Marktplatz in einen offenen Treffpunkt für Musik, kreatives Gestalten und Begegnung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Den Auftakt macht um 12 Uhr „The Jodel Experience“ mit dem Jodlklub. Beim gemeinsamen mehrstimmigen Jodeln geht es nicht nur ums Singen, sondern auch ums Zuhören, Aufeinander-Reagieren und Zusammenfinden. Mit einfachen Übungen entdecken die Teilnehmenden ihre Stimme, entwickeln gemeinsam einen Jodler – und erleben ganz praktisch, wie aus unterschiedlichen Stimmen ein gemeinsamer Klang entstehen kann. Ab 13 Uhr lädt die Offenbacher Künstlerin Juliane Kutter zur Möglichkeitswerkstatt Solardruck ein. Gemeinsam sammeln die Teilnehmenden Wünsche und Forderungen für ein gutes demokratisches Zusammenleben und bringen sie mithilfe von Sonnenlicht auf Stoff. So entstehen Banner und Girlanden, die Gedanken und Positionen sichtbar machen. Um 14 Uhr übernehmen die SoundWizzards die musikalische Bühne. Die Band aus Hofheim nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch Rock, Blues und Pop. Neben eigenen Stücken interpretiert sie Songs unter anderem von Sting, Stevie Nicks, Herbie Hancock, J. J. Cale, Eric Clapton und Joe Cocker auf ihre ganz eigene Weise. Kooperationspartnerin des Sonder-DemokratieKiosks ist „Die Feldbergerin“, ein Netzwerk von rund 140 Frauen aus der Taunusregion. Die Community fördert regionale Verbundenheit, gegenseitige Inspiration und gemeinsame Aktivitäten und setzt sich dafür ein, Frauen und ihr Engagement sichtbar zu machen. Dafür haben die Feldbergerinnen 2024 einen lange leer stehenden Kiosk auf dem Feldberg-Plateau mit viel Eigeninitiative saniert. Als Feldbergerin-Marktplatz ist die kleine Hütte heute Treffpunkt, Veranstaltungsort und sichtbares Zeichen dafür, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. |
Sonntag, 23. August: The Dead South![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation Es spielt keine Rolle, wie man ihre Musik nennt – Progressive Bluegrass, Alternative Americana, Country, Folk und Western – wichtig ist, dass es ihre Musik ist und dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Überzeugungen, Erfahrungen, Sprachen und Altersgruppen sich in ihr wiederfinden. Dabei sind The Dead South durch und durch authentisch und scheuen sich nicht, von Zeit zu Zeit Traditionalisten zu verärgern, wenn sie makellos Banjo-Rolls und blitzschnelle Mandolinen-Tremolos, dreistimmige Harmonien und Songs mit klassischen Themen – Mordballaden, Untreue und Geister – mit einem Augenzwinkern vortragen. Auf ihrem Weg an die Spitze haben The Dead South eine wichtige Lektion gelernt: Wenn man schon Außenseiter ist, sollte man besser großartig sein. |
Montag, 24. August – Samstag, 05. September: 7. Frankfurter Strausswirtschaft![]() (Petra) Das ORIGINAL ist zurück: Die Frankfurter Strausswirtschaft von und mit dem Weingut Marco Hofmann und der Gloserei und charmanten Gästen – und mit Euch. In den letzten Jahren gab es immer begleitend überraschende Auftritte und Performances. Auf jeden Fall heißt es: Täglich (außer sonntags) ab 16 Uhr könnt Ihr hier in den schön-schattigen Arkaden von St. Josef mitten in Bornheim einkehren und eine gechillte Zeit mit netten Menschen haben! Lasst Euch das nicht entgehen! Foto: ©Frankfurter Strausswirtschaft 7. Frankfurter Strausswirtschaft, Ort: Berger Str. 135, Öffnungszeiten: täglich 16 - 22 Uhr (außer sonntags!), Eintritt: frei |
Donnerstag, 27. August: Of/ Vaterland![]() (Andrea) „Dieses Kunststück ist gelungen. Ein verdichteter und sehr gegenwärtiger Film über das Bewahren von Haltung in unruhigen Zeiten.“ ARD Titel Thesen Temperamente |
Freitag, 28. & Samstag, 29. August: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)![]() (Martin) „Ich bin auf die Welt gekommen. Handkes Text SELBSTBEZICHTIGUNG beginnt mit dem Selbst-Verständlichsten. Es ist aber auch das Sensationellste, dass der Mensch von sich als Selbst sprechen kann. Das kann eine KI nicht. Nichts ist Selbst, außer der Mensch. „Gegen welche Lebensregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Bauernregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Liebesregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Regeln der Kunst habe ich mich vergangen?“ Der Text ist auch eine Feier des menschlichen Makels, der Eingeständnisse, der widerständigen Vergehen gegen gelernte Regelwerke. Ein Kontrapunkt zu Selbstoptimierung und dem Glanzbild von sich, um das sich heute so bemüht wird. „Ich bin nicht, was ich gewesen bin. Ich bin nicht gewesen, wie ich hätte sein sollen. Ich bin nicht geworden, was ich hätte werden sollen. Ich habe nicht gehalten, was ich hätte halten sollen.“ Das Menschliche am Menschen, die Unzulänglichkeit und die täglichen Regelverstöße wie „Ich habe Gegenstände abgestellt an Orten, an denen das Abstellen von Gegenständen strafbar war“, sind die kreative Lust, der Sand im Getriebe zu sein und nicht nur das Zahnrad des geschmiert laufenden Motors eines Kollektivapparats. Handke hat einen Text verfasst, der heute, 60 Jahre nach seiner Entstehung, wie eine Anrufung wirkt: SOS. SAVE OUR SOULS! Als stünden wir alle dem Jüngsten Gericht ganz nahe oder bereiteten uns dafür vor. 28. (Premiere) und Samstag, 29. August; 04./ 05./ 06. /12./ 13./ 24./ 25. und 26. September; 03./ 09. und 11. Oktober - jeweils 20:00 Uhr, sonntags und feiertags 18:00 Uhr |
Samstag 29. August: DAY DANCING SOULFOOD PARTY![]() (Daniela) Auch dieses Mal bieten wir einen Vorverkauf an, da die Kapazitäten dort beschränkgt sind. Also deckt euch mit Tickets ein um dieses schöne Event nicht zu verpassen. Es wird auch eine Abendkasse geben mit einer geringen Kapazität und für den Durchlauf. Wir freuen uns riesig auf diesen Tag. Seid frei und dabei. Line Up: Sportwagen - Soulfood Resident, Akim B. - Absolut Soul/ Bielefeld, Support: Alexander Antonakis - Chocolat 15:00 - 22:00 Uhr; Ruby Louise Hotel & Bar - Dachterasse; Neue Rothofstraße 3, 60313 Frankfurt am Main |
Sonntag, 30. August: Rilke. DUINESER ELEGIEN / Debussy. PRELUDES II![]() (Martin) „Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen?“ Am Vorabend seines 85. Geburtstages, am 30. August trägt Willy Praml die DUINESER ELEGIEN von Rainer Maria Rilke vor und beschenkt uns mit den unsagbaren Dingen der Welt: Leben und Sterben, Liebe und Tod. Bevor es am Mittag des nächsten Tages ausschließlich um den Ruhm der säglichen Gegenstände geht: Weißwürste, Weißbier und andere einfache Genüsse. Leonhard Dering wird die Elegien mit Debussys PRELUDES II umrahmen. Beide Werke gehören zu den Pionier-Werken der beginnenden Moderne vor dem ersten Weltkrieg und sind etwa so alt, wie unser Spielort, die NAXOSHALLE. Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich das Theater Willy Praml.Bitte anmelden! Theater Willy Praml in der Naxos-Halle um 20 Uhr |
Dienstag 01.- Samstag 05. September: Freiluft-Kinowoche im Bornheimer Ratskeller![]() (Daniela) Dienstag, den 01.09.2026: Brot Den Abschluss der Kinowoche bildet am Sonntag, den 06.09., unser Erzeugertag. Lernen Sie die Menschen kennen, die den Bornheimer Ratskeller mit Gemüse, Fleisch, Käse, Wein und vielen weiteren Produkten beliefern. |
Dienstag 01. September: "BROT" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers![]() (Daniela) Brot (2020) |
Mittwoch 02. September: "Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy " in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers (Kopie 1)![]() (Daniela) Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy (2017) |
Donnerstag, 03. September: Mindestens haltbar bis![]() (Andrea) Plötzlich ist man Ende 50 und findet sich zwischen den Welten wieder: Zwei Drittel Leben sind schon rum. Die Eltern sterben, die Kinder ziehen aus und selbst muss man sich neu aufstellen. Zurück bleibt ein Wust an Dingen: Möbel, die man loswerden möchte, Memorabilia in kleiner und großer Form. Und man fragt sich: Was mache ich damit? Was kann weg, was soll bleiben? Verschwinden die Erinnerungen, wenn die Dinge gehen? Ist es gut auszumisten – sowohl Haus als auch das Hirn? Melina Hepp lädt das Publikum zu einem skurrilen und ganz persönlichen Sonder-Sale der Dinge, Träume und Erinnerungen. Von und mit Melina Hepp, Michelle Koprow. Film- und Audioprojektion: Michelle Koprow Dramaturgische Mitarbeit und Sound: Thomas Buchenauer. Foto: Robert Schittko. Karten: https://www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail/stueck/mindestens-haltbar-bis |
Mittwoch, 02. September: DOTA![]() (Uwe) Zoom, F., Carl-Benz-Str. / Beginn: 20 Uhr |
Donnerstag 03. September: "Land des Honigs" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers![]() (Daniela) Land des Honigs (2019) Hier geht's zum Trailer von Land des Honigs. Wir zeigen den Film in der türkischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln. |
Freitag 04. September: "Monobloc" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers![]() (Daniela) Monobloc (2021) |
Freitag, 4. September, bis Sonntag, 6. September: Riviera![]() (Andrea) |
Samstag, 05. September: Ghost School (Film)![]() (Uwe) Als Rabia erfährt, dass die einzige Schule ihres Dorfes geschlossen wird, beginnt sie nach den Gründen zu suchen. Während die Jungs künftig eine Schule im Nachbardorf besuchen können, bleibt den Mädchen diese Möglichkeit verwehrt. Auf der Suche nach Antworten durchquert Rabia das Dorf und befragt die Erwachsenen. Doch statt Klarheit trifft sie auf Schweigen, Ausflüchte und ein Gerücht: Die Schule sei verflucht und der Lehrer von einem Dschinn besessen. Je hartnäckiger sie nachfragt, desto stärker beginnt sie an den Geschichten zu zweifeln, die die Schließung der Schule erklären sollen. Ist an dem Gerücht über die verfluchte Schule etwas dran oder verschleiert es eine ganz andere Wahrheit? Inspiriert von Abbas Kiarostamis „Wo ist das Haus meines Freundes?“ wird die beharrliche Suche einer jungen Protagonistin zum Ausgangspunkt einer Erkundung gesellschaftlicher Verhältnisse. Aus einer scheinbar einfachen Frage entwickelt sich eine Reise durch ein Labyrinth aus Aberglauben, Autorität und Korruption. Die Perspektive eines Kindes wird dabei zum präzisen Instrument, um die Widersprüche der Gemeinschaft sichtbar zu machen. Basierend auf dem realen Phänomen der „Geisterschulen“ in Pakistan verbindet der Film sozialrealistische Beobachtung mit magisch-realistischen Momenten. Frankfurt – Mal Sehn Kino, 17.30 Uhr mit Regisseurin Seemab Guln |
Samstag, 5. September: Of/ Adele Project![]() (Andrea) Mit ADELE PROJECT – „HELLO MÜNCHEN“ präsentiert Europas beste Adele Tribute Band eine außergewöhnliche Hommage an eine der größten Künstlerinnen unserer Zeit: Adele. Diese exklusive Produktion wurde inspiriert von der spektakulären Konzertreihe, die Adele 2024 auf dem Oktoberfestgelände München spielte – eine über Wochen laufende, dauerhaft ausverkaufte Show, die Musikgeschichte schrieb und München zum internationalen Zentrum ihrer Live-Performances machte. ADELE PROJECT – „HELLO MÜNCHEN“ greift die besondere Atmosphäre dieser legendären Konzertreihe auf und überträgt sie in eine eigene, hochklassige Tribute-Produktion – emotional, elegant und mit großer musikalischer Qualität. |
Samstag, 12. September: BLOW MUSIC FESTIVAL VOL. 4![]() (Uwe) Die Liste spannender, junger Acts, die mit ihrer Musik etwas mitzuteilen haben, ist aber noch lange nicht zu Ende. Daher erhalten eine Reihe weiterer lokaler, nationaler und internationaler Live-Acts und DJs im September die Gelegenheit, ein lebendiges Medley der angesagtesten und gleichzeitig unterschiedlichsten Tendenzen der aktuellen Musikszene zu präsentieren. Mein persönlicher Favorit ist TAXISTUDIO, eine FrankfurterFormation (Auf der Bühne treffen treibende Beats, ehrliche Texte und urbane Atmosphäre aufeinander – ein Mix, der das Publikum gleichermaßen zum Feiern und Nachdenken einlädt). Musikalische Grenzen setzen wir auch dieses Mal bewusst nicht, denn genauso wenig tun dies die Musiker*innen selbst – im Gegenteil, was sie produzieren ist: abwechslungsreich, innovativ, offen und verbindend: AGATHA IS DEAD! Post-Punk-Experiment - Ihre gemeinsame Liebe zu Joy Division, The Cure, Molchat Doma und Fontaines D.C. legte den Grundstein für ihren düster-dringlichen Sound. - ANDA MORTS Wie Anda auf dem Album alte Punk-Formeln mit pochendem Herzen und geboten zorniger Haltung ins Hier und Jetzt katapultiert, wie er mit maximaler Dringlichkeit die Wirklichkeit umreißt, das hat eine derart furios mitreißende Art, dass man sofort mehr davon haben will. - AUFMISCHEN – BBYBANDO – BILK - DAS HUHN - DER MENSCHLICHE MOTTEK DIE P - DJ MISS CONTROL (GG VYBE) – EV – HONDENFOKKER – ILDIKÓ – JUNI – KETACAT - LUCIA & THE BEST BOYS MOTTEN MUTT - NOT EVEN NOTICED – OSTSEETRAUM - S1RENA – TAXISTUDIO - THE PHOBES - TR/ST - UNTITLED (HALO) – VASIL - X-GF Zoom, F., Carl-Benz-Str. / 15 Uhr |
Sonntag 13. September: 34. Bahnhofsviertel Classics: „Welcome FlieKü!“![]() (Daniela) Feiern Sie mit uns und der Crespo Foundation am 13. September das Eröffnungswochenende des „FlieKü“ mit unserem diesjährigen Open Air-Konzert. Die Frankfurter Crespo Foundation setzt sich dafür ein, dass Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten und die Gesellschaft aktiv mit prägen können. Mit ihren Programmen und Förderungen schafft sie Zugänge und Möglichkeitsräume, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können. Ihre musikalische Reise beginnt in Osteuropa mit Volksliedern aus Ungarn und Rumänien. Weiter geht es in den Südwesten Europas zum französischen Jazz Manouche. Die Tour endet - wie kann es bei unseren Open Air-Konzerten anders sein - mit Rhythmen aus Lateinamerika. Bach, Brahms und Paganini reisen mit. Zu den Musikern: Das größte Instrument, den Kontrabass, übernimmt Ioan Cristian Braica. Mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, begann Cristians Karriere im Orchester der Rumänischen Oper. Heute ist er Vorspieler im hr-Sinfonieorchester. Der kolumbianische Gitarrist Carlos Vivas hat seine Premiere bei den Bahnhofsviertel Classics. Ein Stipendium brachte den jungen Musiker nach Deutschland und schließlich an die HfMDK in Frankfurt. Er ist jetzt Professor in Heidelberg und gefragter Solist. Am Akkordeon erwartet Sie Vassily Dück. Seine Kunst führte ihn von der Philharmonie Altai über das Staatliche Orchester Sibirien zu Auftritten in der Alten Oper Frankfurt, am Gasteig München oder im Nationaltheater Mannheim. Laurent Weibel spielt die Geige. Sonntag, 13. September, 15 Uhr |
Freitag, 18. und Freitag, 25. September: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui![]() (Martin) In der letzten Spielzeit war die Inszenierung von ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘ immer ausverkauft. Nach der Premiere sendete der HR2 in der Frühkritik: Stimmt! Also: ein Stück und eine Inszenierung von brennender Aktualiltät! Foto: © Thomas Aurin |
Samstag, 19. & Sonntag, 20. September: Holzfällen![]() (Martin) Nicholas Ofczarek ist in Frankfurt! „Erst der Skandal, dann das Vergnügen: Als sein Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ 1984 erschien, löste Thomas Bernhard einen Eklat aus. Heute ist Nicholas Ofczareks szenische Lesung mit Musikbegleitung ein großer Genuss.“ (FAZ) „Nörgeln de luxe: Ein Star-Schauspieler wird hier „sehr gallig“ (Hamburger Abendblatt) Thomas Bernhards Roman stellt einen Erzähler ins Zentrum, der aus der Distanz seines Ohrensessels eine „künstlerische Abendgesellschaft“ in der Wiener Gentzgasse beobachtet und diese mit bösartiger Genauigkeit seziert. Die versammelte Menge wartet auf die angekündigte Ankunft eines Burgschauspielers; zudem sind die meisten Personen dieser Gesellschaft miteinander verbunden, weil ihre durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Freundin Joana am Nachmittag desselben Tages in der Ortschaft Kilb zu Grabe getragen wurde. Thomas Bernhards berühmte Prosa wird rezitativisch zum Leben erweckt, während die Musiker:innen von Franui u. a. mit einer Spezialität zu hören sein werden, die sie bekannt gemacht hat: dem Zelebrieren von Trauermärschen und Trauermusik. Das Hamburger Abendblatt schreibt: „Ein Text wie ein von Herzen kommender Kniekehlen-Tritt, vom österreichischen Nationalnörgler Thomas Bernhard, mit dem Untertitel „Eine Erregung“? Kann ja nur gut sein. Kann nur genau das Richtige sein für den Präzisions-Schauspieler Nicholas Ofczarek. Der ist seit gut 31 Jahren fest im Ensemble des Wiener Burgtheaters, eine Theater-Bank in dieser Welt. Eines dieser Bühnen-Ereignisse dort. Spielt der da wen, kann man lieber nicht einen Moment wegsehen, da darf man nicht weghören.“ Nicholas Ofczarek und Musicbanda Franui in einem Gastspiel des Burgtheaters Wien - nicht verpassen! Samstag, 19. Um 19.30 Uhr und Sonntag, 20 September um 18.00 Uhr |
Mittwoch 23. September: Boris von Heesen: Mann am Steuer. Wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert![]() (Daniela) VCD Hessen und ADFC Hessen laden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2026 zu Vortrag und Diskussion mit Boris von Heesen ein. Der Buchautor und Ökonom Boris von Heesen belegt mit Fakten und schlüssigen Argumenten, wie patriarchale Strukturen unsere Mobilität prägen und die Verkehrswende blockieren. Zum Buch: Männer beherrschen die Straße. Mit überdimensionierten Karossen, aggressivem Verhalten oder unangemessener Lautstärke. Das ist durch die Verkehrsstatistik gut belegt, aber dennoch nur Symptom eines größeren Problems. Starre und einflussreiche Netzwerke in Politik, Behörden, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft, allesamt von Männern dominiert, verhindern den dringend notwendigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität für Deutschland. Männerexperte und Wirtschaftswissenschaftler Boris von Heesen hat unzählige, größtenteils öffentlich zugängliche Statistiken und Studien herangezogen, um seine Thesen zu stützen. Er bringt eine andere Perspektive als sonst üblich in die Verkehrswende-Diskussion ein und formuliert einen eindringlichen Appell für eine sinnvolle Verkehrspolitik, von der alle profitieren. Zum Autor: Boris von Heesen (*1969) ist Wirtschaftswissenschaftler mit ersten beruflichen Stationen bei der Diakonie in Bayern und der Drogenhilfe in Frankfurt am Main. Er ist Gründer eines der ersten deutschen Online-Marktforschungsinstitute. Heute arbeitet er als Männerberater und geschäftsführender Vorstand eines Jugendhilfeträgers. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich als Autor und Referent mit dem Thema kritische Männlichkeit und veröffentlichte bereits zwei erfolgreiche Bücher zum Thema. |
13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten! Dass ein Festival wie das Frankfurter nur Ausschnitte zeigen kann, versteht sich von selbst, ebenso dass das Mutterland des Jazz dabei nicht ausgeschlossen werden soll. Es ist mit Myra Melford’s Fire and Water Quintet, der Vibrafonistin Sasha Berliner oder der in den USA lebenden malaysischen Bassistin Linda May Han Oh gut vertreten. Mit von der Partie in Melfords Band: die in Brooklyn ansässige deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock. In der Welt des Jazz werden Grenzen seit jeher am liebsten überschritten, wie man auch an den Musiker*innen erkennt, die in Europa eine Heimat gefunden haben und ihre Perspektiven einbringen. Die fruchtbaren Resultate europäischer Weltoffenheit führt beispielhaft die Band von Andrés Coll vor Augen, in der sich Musiker aus Marokko, Spanien und Polen begegnen und gegenseitig inspirieren. Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt. Dabei gehört Sclavis zu denen, die aus Jazztradition und einer schwer zu beschreibenden europäischen Sensibilität einen eigenen Sound geformt haben, genau wie Christof Lauer oder Émile Parisien und natürlich Norma Winstone, die den europäischen Jazzgesang stärker geprägt hat als irgendwer sonst. Auch das Schaffen von Nicolai Thärichen und Ali Neander lässt sich in der Spannung zwischen grenzüberschreitenden Inspirationen, europäisch geprägter Perspektive und eigenständiger Kreativität verorten. Wie neben diesen mehr oder weniger alten Größen eine junge Generation des europäischen Jazz ihren eigenen Weg sucht, wird auf diesem Festival an Andrés Coll, Darius Blair, Finn Heine, Elliot Galvin und Emma Rawicz sichtbar. Sie und Ali Neander sind dieses Jahr die Gäste der hr-Bigband. |
Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV![]() (Uwe) diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
bis 16. August: OF/ Powerful textures![]() (Andrea) |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Bis Donnerstag, 27. August: Of/Stricheln und Sticheln![]() (Andrea) |
Bis Sonntag, 30. August: saasfee*satellit – Café + Bar am pavillon![]() (Petra) Eine meiner Lieblingsoasen in der Stadt habe ich Euch schon häufiger empfohlen. Jetzt „setzen sie noch eins drauf“: Während der großen Hitzeperiode verlegen sie das kleine Café des satellits in und vor den saasfee*pavillon. Zum Wohl des Teams und der Gäste gibt es die gekühlten Getränke, Kaffee und den Kuchen nun an der Bar im Pavillon. Supergrün. Superschön. Für die Sonnenhungrigen steht die Terrasse mit Liegestühlen und auch Schattenplätzen zur Verfügung. Außerdem gibt es hier ja regelmäßig spanende Kunstausstellungen – das wissen die meisten von Euch. Ein weiteres Projekt ist der saasfee*soundpark. Dieser entstand aus der Idee, den öffentlichen Tiefarten mit verschiedenen Klangkonzepten zu bespielen. Ein bis zwei Mal im Jahr vergeben saasfee* den Auftrag an eine Musikerin oder einen Musiker, eine Komposition für den öffentlichen Tiefgarten zu entwickeln. Diese läuft dann für einige Monate - man kann also tagsüber vorbeikommen und sich im Garten mitten in die Komposition setzen. Gäste jeden Alters sind willkommen. Der satellit ist für viele inzwischen zu einem Third Space mitten in der Innenstadt geworden und ist nach wie vor ein behüteter Geheimtip. Foto: ©saasfee saasfee*satellit – Café + Bar, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 – 66 HH, Öffnungszeiten: 11.+12., 19., 26, Juli & 02., 09., 16., 22.+23., 29.+30. August, jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei |
Dienstag 02. September: Urban Kibbutz – new inspiring architecture and planing for affordable housing![]() (Daniela) Anlässlich des 45-jährigen Bestehens ihrer Städtepartnerschaft findet eine vierteilige Veranstaltungsreihe zum Thema urbane Transformation im großstädtischen Kontext statt. Wie können lebendige Stadtteil und vielfältige Stadtquartiere und bezahlbarer Wohnraum entstehen und bestehen bleiben? Urban Kibbutz – Affordable Housing ist eine Reihe von vier Abenden im ‚Liebling Salon‘ und im Deutschen Architekturmuseum (DAM). Die Reihe wurde ins Leben gerufen, um Diskussionen über die aktuelle Zeit des schnellen Wandels anzuregen. Im Mittelpunkt steht die Bewältigung aktueller Herausforderungen im Bereich des städtischen Wohnungsbaus sowie der Entwicklung lebendiger Stadtquartiere. An jedem Abend werden Expert:innen aus beiden Städten Projektbeispiele vorstellen und architektonische Lösungen, gemeinschaftsbasierte Modelle und innovative Finanzierungsstrategien diskutieren. Die beiden folgenden Termine werden zeitnah veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend zwei Themenfelder: Gemeinschaft und Finanzierung. Gemeinschaft ist das zentrale Element, dass aus einer leeren Hülle lebenswertes und zufriedenes Leben und Wohnen macht. Mehrere Projekte zeigen, wie sie heute über besonderes Engagement Gemeinschaft im Wohnen kreieren und die Städte lebenswert machen. In dieser Veranstaltung sprechen wir außerdem mit Expert:innen über Konzepte der Finanzierung von gemeinwohlorientiertem Wohnungsbau. Urban Kibbutz – New Inspiring Architecture and Planning for Affordable Housing Die Veranstaltung ist bei der Deutschen Architektenkammer akkreditiert und es kann ein Fortbildungspunkt für die Teilnahme erlangt werden. |
Bis Donnerstag, 03. September: Vernissage + Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule![]() (Petra) Die Frankfurter Kunstsäule zeigt im Rahmen der „World Design Capital 2026“ Köpfe aus dem Projekt „Viele Köpfe“ der Künstlerinnen Andrea Ludwig und Charlotte Schröner. Insgesamt 220 Köpfe. Jeder Kopf steht für sich und verbindet sich doch mit den anderen Köpfen – ein friedliches Miteinander. Die Unterschiedlichkeit der Gesichter und ihrer Malweisen steht für Individualität und die unendlichen Darstellungsmöglichkeiten. Verpackungsmaterial, das normalerweise in der Mülltonne landet, ist der Ausgangspunkt für die Serie der Köpfe der beiden Künstlerinnen. Das Originalformat der Bilder ist A4, also kopfgroß. Die Köpfe sind keine Porträts, sondern Ausdruck innerer Bilder: Unbekannte, ungesehene Menschen, Comics, Kinderzeichnungen, Art brut, Masken, Fotografien, Alte Meister, Menschen aus unterschiedlichen Medien – ein unendliches Reservoir. Manche ähneln bekannten Personen. Die Frage „Sieht sie nicht aus wie …?“ darf man sich vor der Säule gerne stellen. Abbildung: ©Andrea Ludwig/Charlotte Schrön Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule, (Öffnungszeiten: 24/7 bis Donnerstag, 03.09.), Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße |
Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch![]() (Petra) Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren. Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |
Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset![]() (Martin) Stilleben mit Gemüse im Städel Museum „Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie… Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch) Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. Eine Ausstellung zum Entdecken! Städel Museum, Schaumainkai 63 |
Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM![]() (Petra) Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei |





























































































