14.08.-20.08.2026

Die Nacht hat angefangen

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Die normale Körpertemperatur des Menschen liegt zwischen 36,5 und 37,4 °C. Gerade erleben wir eine Zeit, in der sich die gemessene oder vorhergesagte Lufttemperatur in diesen Graden bewegt. Zum Abend hin kühlt es etwas ab, zu warm bleibt es aber dennoch. Da ist es schön, dass es Open-Air-Veranstaltungen gab und teilweise immer noch gibt: Freiluftkinos im Frankfurter Polizeipräsidium, im Offenbacher Hafen 2, oder Kino e Vino in den Parkside Studios (OF) sowie an unterschiedlichen Orten in Frankfurt. Stoffel, Holidays oder die Sommerwerft mit abwechslungsreichem Programm und großer Gastfreundschaft.

Nicht nur die Veranstaltungen waren und sind super, auch die Rückfahrt mit dem Fahrrad durch die dann immer noch belebte Stadt, in der man (in der Regel) junge Menschen im Aufbruch erlebt. Frei nach dem von mir bis heute hochverehrten (aber leider schon verstorbenen) Frankfurter Sänger Jocco Abendroth:

„Die Nacht hat angefangen, heut' sind die Straßen breit,
sie werden uns die Richtung zeigen, es ist unsere Zeit."

In einem meiner absoluten Lieblingsfilme, „Absolute Giganten", brechen Jugendliche in die Nacht auf. Hier in Frankfurt endet der Aufbruch teilweise an einem der vielen Spätis, wie bei uns damals an der legendären Goddelauer Kirchenbank, an der großen Kreuzung, an der sich Straßen treffen, die nach überall und nirgendwo führten.

Das Leben war und ist besser, als viele glauben (etwas kühler könnte es trotzdem mal werden).

Uwe

Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Daniela, Petra, Martin und Erik

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Martin)

Bitte schickt Eure Antwort an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)
2 x 2 Tickets für das Konzert von Liraz im Palmengarten.
Gewinnfrage: Welcher Film endet mit dem Lied “American Gir”l von Tom Petty? (Siehe Musik von Uwe)

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net
2 x 2 Tickets für DRIVE im Open Air Kino Danzig am Platz am 21. August. Gewinnfrage: Was ist das zentrale Anliegen von Ride the Beat (siehe 14. August)

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net
2 x 2 Gästelistentickets für die SOUL FOOD Rooftop Party am 29. August. Gewinnfrage: Welcher der drei DJ's legt auch an diesem Samstag bei 25 Jahre Chocolat auf?

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net
1 x 2 Kinotickets für einen Film nach Wahl in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers. Gewinnfrage: Nach welchem Grundsatz lebt Hatidže, die Imkerin im Film “Land des Honigs”, den sie am 3.9. zeigen?

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com).
Wir verlosen 2x2 Tickets für DOTA am 02. September im ZOOM. Frage: wer schrieb und sang “Amercican Girl”?
 Foto: Zoom

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
2 x 2 Gästelistenplätze für die Honig-Verkostung am Donnerstag, 20. August im SCAPE. Die Gewinnfrage lautet: Wie groß war der gestrickte und gehäkelte Lärmteppich?
Bild: Nishodh Nds/pexels.com

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
2 x 2 Gästelistenplätze für Ron Bianco & Die Abrisszati Boys im Batschkapp Sommergarten am 21. August. Die Gewinnfrage lautet: Wo gibt es die beste Falafel der westlichen Hemisphäre?

MUSIK über American Girl von Tom Petty

(Uwe)

Kürzlich sah ich One Battle After Another. Der Film war gut, alle Schauspielerinnen und Schauspieler hervorragend. Da ich kein besonderer Fan der Werke von Paul Thomas Anderson bin, ging ich sehr zufrieden, aber nicht euphorisch aus dem alten Polizeipräsidium, in dem er gezeigt wurde. Ich ging aber restlos begeistert wegen dem Song, der im Abspann gespielt wurde: „American Girl“ von Tom Petty & The Heartbreakers. Was für ein Lied, genau meins, wie man gerne sagt. Ehrlicherweise kannte ich die Nummer nicht, weil ich wiederum nie ein besonderer Fan von Tom Petty war. In den 50 Jahren, den es das Lied schon gibt, hätte es mir ja durchaus mal vorher über den Weg laufen können. Seit diesem Abend höre ich „American Girl“ mehr oder weniger durchgängig. Neben dem Lied habe ich mir ein paar Songs in eine Playlist gepackt, die von der Stimmung und vom Schwung her dazu passen: „No Surrender“ von Springsteen, „Small Town“ von Mellencamp und -eine Wiederentdeckung – „Hey Jealousy“ von Gin Blossoms. Lange nicht gehört, gibt es die Band überhaupt noch? 

Bis Samstag 05. September: Stadtviertelküche im Riederwald

(Daniela)

Letzte Woche war die Eröffnung der neuen Stadtteilküche im Riederwald. Ich hatte mich fürs Kochteam gemeldet und wollte eigentlich, weil zu Hause Arbeit wartete, erst später zur Eröffnung kommen – blieb dann aber, weil die Stimmung vor Ort so schön war. Drei Stunden lang habe ich mit vorher unbekannten Menschen, viele davon (noch) älter, gerettetes Gemüse gewaschen und geputzt, das dann zu Eintopf und Ofengemüse verarbeitet wurde. Probieren konnte ich davon leider nichts mehr: Nach der offiziellen Eröffnung kamen viele Anwohner:innen zum gemeinsamen Essen, ich musste aber nach fünf Stunden zurück an den Schreibtisch.

Ich will unbedingt wiederkommen, denn es ist wunderschön dort! Ich hoffe sehr, dass die Stadtpolitik Druck auf die ABG macht, damit die Stadtteilküche nicht mehr im Freien kochen muss, sondern in die leerstehende(!!!), nur 200 m entfernte ehemalige Gastwirtschaft ziehen kann – als Ort, an dem Anwohner:innen und Gäste aus anderen Stadtteilen gemeinsam kochen und essen können. Eine Bekannte, die ich dort traf, wohnt seit 50 Jahren in Frankfurt und war noch nie in dieser Siedlung: „Wie schön, hier!“

Die Veranstalter:innen schreiben:

"Trad is a trap" ist ein Anfang und ein Aufruf. Zwei Küchen, zwei Stadtteile, über vierzig Bündnispartner*innen, einen Sommer lang. Wir wollen zeigen und erproben, dass eine andere sorgetragende Stadt möglich ist. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Die neue Frankfurter Stadtteilküche versteht sich als Behauptung einer anderen Realität. Kochen wird zur Performance, das gemeinsame Essen zur politischen Praxis. Statt Zuschauer*innen gibt es Beteiligte. Sie ist ein Drama ohne Skript, aber mit Rezept und entsteht jeden Tag anders.

Zwischen dem 9. August und dem 5. September 2026 behaupten wir im Riederwald ein Laboratorium sozialer Fantasie und machen sie dadurch konkret. Eine professionelle Küche konzipiert und gebaut von dem Gestalterkollektiv YRD.Works schafft mitten auf einem öffentlichen Platz neue Tatsachen: plötzlich ist sie da, die Utopie einer sorgetragenden Stadt. Der Platz wird eine Bühne, die eine Küche ist und zur Institution wird. Gekocht wird überwiegend mit geretteten Lebensmitteln, Töpfe kommen von befreundeten solidarischen Küchen, Teller aus zweiter Zeit. Die Stoffe für die Schürzen werden mit den feministischen Rufen unserer Vorgängerinnen bedruckt.
Während des Küchenbetriebs findet auch die künstlerische Arbeit statt: Es wird geprobt, gesungen, diskutiert und organisiert.

Du willst mitmachen? Hier kannst du dich in unseren Schichtplan und unseren Telegram-Kanal oder Whatsapp-Kanal einwählen. Wir freuen uns auf dich!
Im September wandert die Stadtteilküche dann weiter ins Künstler*innenhaus Mousonturm im Rahmen des „How to Make a Life“ Festivals, vom 17. September bis zum 4. Oktober. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.
 © Diana Djeddi

Freitag 14. - Dienstag 18. August: STOFFEL

(Daniela)
Ich habe es immer noch nicht zu Stoffel geschaft. Aber am Dienstag, endlich, da spielen Gastone

Fr, 14.08. um 16:00 Uhr – Pirkko's Interaktives-Kinder-Lesekarussell – Kinderprogramm
Fr, 14.08. um 18:00 Uhr – Beyond Genesis – Genesis Tribute Band
Fr, 14.08. um 21:00 Uhr – Silent Disco – Silent Disco

Sa, 15.08. um 16:00 Uhr – Severin Groebner – Ich bin das Volk – Kabarett
Sa, 15.08. um 18:00 Uhr – piCtUREs of you – "The Cure" Tribute Band
Sa, 15.08. um 21:00 Uhr – Silent Disco – Silent Disco

So, 16.08. um 18:00 Uhr – Latin Soul Survivors – Latin Jazz Soul der 60er Jahre
So, 16.08. um 20:00 Uhr – RAGGLYF – Reggae

Mo, 17.08. um 18:00 Uhr – Corduroy – Lieblingslieder akustisch
Mo, 17.08. um 20:00 Uhr – H3P – Hip Hop / Rap

Di, 18.08. um 18:00 Uhr – Café Caribe – Salsa
Di, 18.08. um 20:00 Uhr – Gastone – Ska, Polka, Balkan Beats

Freitag 14. August: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 19. Tag

(Daniela)
Hier das Line_Up für den 16. Tag beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays

18:00 Uhr Robert Herz 

19:00 Uhr Fresh Freddy’s Hop
Fresh Freddy’s Hop ist tatsächlich ein gerade frisch neu gegründetes, junges Frankfurter Trio. Sie loten Klangräume zwischen Jazz, Boom-Bap, Drum and Bass und Highlife aus – es  geht um das Alleinsein, das Zusammenfinden, um das Schöne in all dem Schiefen. Der  Versuch, mit Klängen das zu sagen, was schwer in Worte passt. Ihre Musik schafft  Momente, in denen das Groteske, das draußen tobt, für einen Augenblick still steht – ein dynamischer Gegenentwurf zur Welt im Dauerrauschen. Mit Frederich Helbing (Gitarre/Komposition), Alisa Pou Montz (Kontrabass) und Till Weyrowitz (Schlagzeug).

20:30 Uhr: Radiohop 
In einer Zeit, in der sich viele Bands um eine einzige Stimme oder ein Leitinstrument drehen, zeichnet sich RADIOHOP durch einen wahrhaft kollektiven Sound aus. Jedes Bandmitglied spielt eine gleichberechtigte Rolle bei der Gestaltung der Musik als ein einziger Organismus, wobei Gefühl und Atmosphäre mehr im Vordergrund stehen als Ego oder individuelles Rampenlicht. Die Kompositionen entstehen aus Experimentierfreude, intuitiver Zusammenarbeit und tiefem Zuhören – ein Ansatz, der ebenso viel mit ihrem Hintergrund als Improvisatoren und Beat-Maker zu tun hat wie mit ihren Wurzeln im Jazz.

22:00 Uhr TEMRY
Der in Berlin lebende DJ und Produzent Temry legt House, Neo-Soul und mitreißende Afrobeats auf. Er versteht es, verschiedene Musikstile in seinen DJ-Sets auf einzigartige Weise zu kombinieren.
Eine starke Mentalität und eine langjährige Leidenschaft für Musik machen Temry zu einem der spannendsten neuen und aufstrebenden Künstler in Deutschland.

Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Freitag 14. August: Dokumentarfilm und Jazzkonzert im Nebbienschen Gartenhaus!

(Daniela)

18:00 Uhr: WANDLUNGEN - Richard Wilhelm und das I GING - DOKUMENTARFILM von BETTINA WILHELM, 2011, 85 Min.
Der Dokumentarfilm beschreibt die Lebensleistung des Übersetzers Richard Wilhelm, der 1899 nach China zum Missionieren geschickt wurde; stattdessen bemühte er sich um ein Verständnis chinesischen Denkens und vollbrachte eine der größten Übersetzungs-Leistungen des 20. Jahrhunderts: KONFUZIUS, LAOTSE, die wichtigsten Texte des Daoismus und vor allem das I GING, DAS BUCH DER WANDLUNGEN.
Damals wurde China von Kolonialmächten ausgeblutet. Richard Wilhelm erlebte dort Revolten gegen Ausländer, das Ende der Kaiser-Dynastien und den ersten Weltkrieg. 

In diesen Zeiten turbulenter Umbrüche war er unermüdlich auf der Suche nach der tiefsten Wahrheit, die den Menschen hilft, mit dem Wandel umzugehen und befähigt, das eigene Leben zu gestalten.
Das Buch diente vielen Lesern wie Herrmann Hesse und C.G. Jung als Inspiration.

Der Film erzählt aus der heutigen Perspektive der Enkelin die Stationen von Richard Wilhelms ereignisreichem Leben wieder in einer Zeit dramatischer Wandlungen.

20:00 UHR: A. K. T - Das  AXEL-KAAPKE-TRIO vertont die TAFELN DES I-GING

Dieser TERMIN findet im KÜNSTLERKLUB FRANKFURT - NEBBIENSCHES GARTENHAUS statt!
>> Frankfurter Künstlerclub e.V. im Nebbienschen Gartenhaus
>> WANDLUNGEN - RICHARD WILHELM UND DAS I GING | Trailer & Filmclips [HD]
>> Axel Kaapke | Jazz Pianist

Freitag 14. und Samstag 15. August: Schaurestaurierung im Kreuzgang des Frankfurter Domes

(Daniela)

Oh wie klasse, da wäre ich gerne dabei..
Vom 12. bis 15. August 2026 bietet das Dommuseum Frankfurt seinen Besucherinnen und Besuchern eine seltene Gelegenheit: Drei Tage lang können sie Restauratorinnen bei der Arbeit an einem über 500 Jahre alten Gemälde live über die Schulter schauen.
Das Kunstwerk, das heute in der Wahlkapelle des Frankfurter Doms hängt, zeigt Christus als Weltenretter vor einem vergoldeten Hintergrund, flankiert von zwei weiblichen Heiligen. Während seine rechte Hand zum Segen erhoben ist, hält er in der linken Hand eine Weltkugel auf einem Buch.
Die genaue Herkunft des Bildes gibt Rätsel auf. Vieles spricht jedoch dafür, dass die bemalte Holztafel im 19. Jahrhundert über den Stadtpfarrer und Kunstsammler Münzenberger in den Besitz des Doms gelangte. Frühere Restaurierungen brachten bereits spannende Details ans Licht: So schloss das Gemälde ursprünglich nicht mit einer geraden Kante, sondern mit einem Bogen ab – ein Hinweis darauf, dass es vielleicht einst Teil eines Altars war. 

Bei der anstehenden, öffentlich einsehbaren Restaurierung wird vor allem der massive Holzrahmen im Fokus stehen, der die meiste Zeit und zahlreiche präzise Retuschen beanspruchen wird.
Museumseintritt: 4 Euro (3 Euro ermäßigt). Es ist keine Voranmeldung notwendig.

Freitag, 14. August - Sonntag, 13. September: Ausstellung Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ im Kunstverein Familie Montez

(Petra)

Für die Ausstellung entwickelt Nathalie Grenzhaeuser eine besondere auf den Ort bezogene Präsentationsform: ein Unterwasserszenario, in dem sich Dimensionen von architektonischen und fluiden Räumen sowie von Meerestieren verändern und verwandeln. Die Künstlerin strebt in dem unter einer Brücke gelegenen Galerieraum eine immersive Raumerfahrung an, die auf unterschiedliche Weise Zeigen, Sehen, Bewegen und Fühlen verbindet. Die Werke verknüpfen verschiedene Aspekte in einem choreografisch aufeinander abgestimmten Zusammenspiel. Teil der Installation ist außerdem ein dokumentarischer Film, der sich auf die Arbeitsprozesse und Routinen der Meeresbiologen konzentriert, die die Künstlerin im Zuge ihrer Arbeitsaufenthalte auf der White Sea Biological Station begleitet hat. Die inszenierten fluiden, dynamischen Räume sind faszinierend und von großer Schönheit, sie können bedrohlich werden und sind als Lebensraum mitunter selbst gefährdet. Das dabei möglicherweise aufkommende Gefühl von Unsicherheit lässt sich als künstlerisch beabsichtigte Unterströmung auffassen. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Künstlerin Nathalie Grenzhaeuser in Fotografie und Film mit Wasser als Element und Lebensgrundlage sowie mit seiner Bedeutung als Lebensraum und ökologischem System auseinander. Zur Eröffnung heute gibt es um 18 Uhr eine dialogische Führung von Nathalie Grenzhaeuser und Dr. Jule Reuter, der Kuratorin der Ausstellung, eröffnet. 

Foto: ©Nathalie Graenzhaeuser, Kunstverein Montez 2026

Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ – Ausstellung, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage mit Führung: 18 Uhr, am 20. August 2026 findet um 18 Uhr ein Künstlerinnen-Gespräch mit Dr. Sebastian Baden, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, Finissage am 13. September in Anwesenheit der Künstlerin, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags von 13 - 19 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 14. August bis Sonntag, 16. August: Of/ Main Matsuri

(Andrea)

Big in Japan war gestern, heute, morgen und übermorgen ist Japan big in Offenbach. Wir haben zwar keine Ginza und auch keine Kirschblüte, aber ich freue mich aufs Main Matsuri, wir treffen uns mit Freunden zum Sake trinken, schlendern zwischen den Ständen und bewundern die Cosplayer. Die fand ich schon in Tokio vor tausend Monden, also lange bevor sie hier bekannt und Trend wurden, beeindruckend. Ebenso wie die Love-Hotels, Ryokans und die gesamte japanische crazy Kultur. Das verbindet mich Doris Dörrie, die sich irgendwann dem Land verschrieben hat. Soweit geht es bei mir nicht, ich bin für immer Istanbul verfallen. Zum vierten Mal lädt Main Matsuri ein, das Land der aufgehenden Sonne mit seinen vielschichtigen Lebenswelten zu entdecken. Von Tradition bis Moderne, von japanischen Trommeln und traditioneller Schwertkunst bis zu Cosplay und Streetfood sowie Workshops und Vorträgen lässt sich tief eintauchen in Ikigai, eben „das, wofür es sich zu leben lohnt“. 
Auf drei Bühnen und an mehreren Veranstaltungsorten erwarten die Besucherinnen und Besucher mehr als 80 Workshops und Vorträge, über 85 Aussteller sowie Künstlerinnen und Künstler aus Japan und Europa. Zum Bespiel Yuko Suzuhana, Leadsängerin der international gefeierten Wagakki Band, Gitarrist und Musikproduzent Hiroshi Furukawa an, der unter dem Namen „Little Wing“ Songs für Sänger sowie Musik für Filme und Videospiele komponiert. Mit Akari Mochizuki ist die einzige professionelle Enka-Sängerin Großbritanniens zu Gast. Traditionelle Bühnenkunst bringt das Bunraku-Puppentheater Hachioji Kuruma-ningyo nach Offenbach. Ergänzt wird das Programm durch Taiko-Trommeln, japanischen Tanz sowie weitere Musik- und Showacts. Außerdem gibt es Teestube und natürlich viele Leckereien, es gibt nämlich mehr im Leben von Japanern als Sushi. Freitag, 14 bis 22 Uhr, Samstag, 10 bis 22 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr, www.main-matsuri.com

Büsingpark, Kaiserstraße, Offenbach

Freitag, 14. August: Of/ Offenbach am Meer Allstars

(Andrea) 

Bevor wir einen Sake trinken, will ich unbedingt nach beim Hans vorbei, der ist nämlich aus Beirut zurück. Dann ein bisschen Japan und dann Offenbach am Meer. Klar, als ob man nicht schon da wäre, aber wenn die Allstars auflegen, will ich in den Radraum. Ab 18 Uhr. 

radraum, Bleichstraße 21, Offenbach

Samstag 15. August: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 20. Tag

(Daniela)

Hier das Line_Up für den 17. Tag beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays
19:00 Uhr Halfpastseven
Halfpastseven combines the beauty of organic instrumental music with the love of beatmaking and sampling. The studied jazz pianist is strongly inspired by Funk, Neo-Soul and modern instrumentalists like Paak or Kiefer. His diverse influences reveal themselves in the variety of styles he produces. Everything from progressive beats to house music to laid back Lo-Fi instrumentals can happen. His sloppy laid back feel, carefully picked chord progressions and captivating melodies are the producers trademarks. As an artist he hopes to reach people through the love he puts into his music.

20:30 Uhr: Mansur Brown
Mansur Brown ist die Definition eines Wunderkinds: ein klassisch ausgebildeter Gitarrist, Kurator und multidisziplinärer Künstler, dessen Musik ein Gleichgewicht zwischen virtuoser Präzision und geschicktem Ausdruck von Gefühlen schafft. In seiner unverwechselbaren kompositorischen Herangehensweise vermischt er seine komplizierte, vom Flamenco beeinflusste Gitarre mit seinen eigenen Produktionen, die von der Rhythmik des Timbaland der frühen 00er Jahre, dem Swing des Afrobeats und dem melancholischen Sounddesign von Burial geprägt sind. 

22:00 Uhr Jenni Rae
Als Tochter eines DJs und ehemaligen Blues-Radiomoderators hatte Jenni, gelinde gesagt, eine äußerst vielseitige musikalische Prägung. Indem sie ihre ganz grundlegenden musikalischen Zutaten wie Soul, R&B, Rap und House in den Mix einbringt, lässt sie diese mit experimentellen Frequenzen und Produktionen aus aller Welt köcheln und erweitert vertraute Melodien mit einer Prise elektronischer Beats und klangvoller Edits. Sie hält den Ofen mit ihrer unendlichen Liebe zum Hip-Hop am Glühen, indem sie vertraute Klänge mischt und sie mit einer süßen, aufregenden Schicht moderner Melodien überzieht. Jenni ist sowohl eine Liebhaberin von 80er-Jahre-Synthesizern als auch eine Fanatikerin von süßen und rauen Rap-Bars. Ihr Ziel ist es, die Temperatur richtig zu halten, die Vibes vertraut und die Überraschungen ekstatisch. Sie möchte die Grundlagen ihres afroamerikanischen Erbes teilen. Indem sie nicht nur den Rhythmus, sondern auch den Blues ihrer Vorfahren durch lyrische und melodische Eckpfeiler einbringt. Wesentliche Elemente, die ihre Kindheit und Jugend intensiv geprägt haben. Dabei richtet sie das Rampenlicht auf die oft übersehenen Facetten des Schwarzseins in Deutschland.

Ab Mitternacht: GG Vybe x Hayat.Sounds *Aftershow*
Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Bis Samstag, 15. August: Of/ Taschenabgabe für den Taschen-Tausch-Kauf-Rausch

(Andrea)

Taschen kann Frau ja nicht genug haben, aber weil es manchmal zu viel werden oder nicht mehr gefallen, ist jetzt wieder eine Gelegenheit, sich neu einzudecken: Der Taschen-Tausch-Kauf-Rausch im Deutschen Ledermuseum ist ein Muss. Ich war letztes Jahr das erste Mal dabei, habe fünf Taschen abgegeben und wollte nur einen Rucksack. Den hatte ich dann auch, plus, man traut sich gar nicht, es zu sagen, vier weitere Taschen. War also nichts mit der Reduktion. Aber ich versuchs dieses Jahr wieder. Bevor es soweit ist, suche ich fünf Taschen raus, bringe diese ins DLM, erhalte Gutscheine und kann am 5. September aus den Vollen schöpfen. Bild: Ingrid Walther
 Samstag, 15. August, jeweils  14 bis 17 Uhr.
Deutsches Ledermuseum, Frankfurter Straße 86, Offenbach

Samstag, 15. August: Of/ Stricken & Häkeln

(Andrea)

Ist schon ein paar Jahre her, seit ich das letzte Mal gestrickt habe (häkeln war noch nie meine Disziplin), für den Lärmteppich war das und ich habe mir extra youtube-Videos angeschaut, um wenigstens ein Topflappengroßes Stück zu unserem Lärmteppich beizutragen. Immerhin 648 Quadratmeter haben wir seinerzeit geschafft. Was die jungen Leute heute mit ihren Handarbeitswerken vorhaben, weiß ich nicht, aber von 15-18 Uhr gibt es Stricken mit Gefühl am Demokratiekiosk aka Uzumumba Kiosk am Friedrichsweiher (der Ort ist soo schön geworden, geht da hin!) und zeitgleich, wer lieber häkelt: Waggon im Exil lädt zu polymorphen Skulpturen ab 15 Uhr, einem Intensiv-Häkel-Workshop mit Qucma, danach um 20 Uhr, gibt es Konzerte mit akustischen Gitarren. Das ist dann im radraum. 

Uzumuba, Senefelder Straße/ Freidrichsweiher und radraum, Bleichstraße, beide in Offenbach

Samstag, 15. August: Severin Groebner

(Andrea)

Ich gehe heute aufs Stoffel, ich habe mich nämlich mit Serevin Groebner auf eine Limo verabredet. Vorher tritt er auf: "Ein Regierungsprogramm von in Groebner Verfassung
Der kleine Mann auf der Straße, das ist immer noch ein Mensch wie Du und ich. Fragen wir ihn also: Warum ist der kleine Mann eigentlich immer auf der Straße? Hat er kein zu Hause? Und wie klein ist er genau? Strebt das Volk eigentlich immer nach Größe, weil es aus lauter kleinen Männern besteht?
Was will das Volk eigentlich? Weiß es das überhaupt? Oder was es ist? Gibt’s neben dem Volkswillen auch ein Volkswissen? Und was sagt man dem Volk? Ausser: Folgts!
Jetzt gibt es einen, der weiß das alles. Schließlich ist das Volk der Severin! Oder Souverän? Egal. Das wird volklich eine volkenreiche Begegnung. Mit volkigen Begründungen. Hier bleibt nichts volkenlos. Volkasko verunsichert sozusagen. Dafür gibt’s Vollkornbrot und Spiele. Denn hier kommt ein Autokrat zum Knutschen.
Einer bei dem die Willkür vor der Pflicht kommt. Eben einer wie Du und ich." Foto@Domenic Reichenbach. 16 Uhr

Stoffel, Günthersburgpark

Samstag 15. August: Nadiia Zhurba Trio

(Daniela)

Wären wir nicht in Baden Baden wäre ich heute Abend am Dornbusch, da spielt das Nadiia Zhurba Trio.

Das Klaviertrio gehört seit den Anfängen der Jazzgeschichte zu den zentralen Besetzungen und ist zugleich eine der fragilsten. 
Die Pianistin Nadiia Zhurba spielt bereits seit ihrer Kindheit gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Schlagzeuger Anton Zhurba. Während ihres Bachelorstudiums in Mainz kam der Bassist Niklas Schumacher dazu, und die drei fanden musikalisch zueinander. 
Alle drei haben sich bewusst für die Musik als Berufung entschieden und auch nach zahlreichen Auftritten ist die Freude jedes Mal aufs Neue spürbar, wenn sie auf der Bühne stehen. 
Auf dem Programm stehen Klassiker der Jazz-Repertoires und eigene Kompositionen aus der Feder von Nadiia Zhurba. 
Das Trio verspricht Swing-Rhythmen, viele musikalische Überraschungen und ein Lächeln, das man nach Hause mitnimmt.

15.08.2026, 18 Uhr, Kirchplatz der Dornbuschgemeinde (Mierendorffstr. 5, 60320 Frankfurt), Eintritt frei, Spenden erwünscht

Samstag 15. August: 25 Jahre Chocolat und Sommerfest von Fritz deutschlanD.

(Daniela)

Da wäre ich zu gerne dabei: 25 Jahre Chocolat und Sommerfest von Fritz deutschlanD.

Sie schreiben kurz und knapp: Wir freuen uns, es wird auch einen Live-Act geben, eine Kleinigkeit zu Essen, und gut gekühlte Getränke. 
Ansonsten natürlich beste Musik von Platte mit Alex Antonakis und Johnny Love

Gwinnerstraße 46, ab 18:00 Uhr

Samstag 15. August und weitere Termine: Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt!

(Daniela)

Als ich das angehängte Foto sah dachte ich sofort: Da muss ich mitmachen, denn in dem abgebildeten italienischen “Kiosk/Imbiss” im Höchster Bahnhof gibt es die besten Arancini, die ich je außerhalb Italiens gegessen habe.

Stadtführungen mit Stadtforscherin Tülây Güneș im Rahmen der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ 

Die Ausstellung im Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt macht deutlich: Höchst erzählt Geschichte aus mehreren Perspektiven. Mit ihrem Stadtlabor-Beitrag bietet Tülây Güneș Rundgänge durch Höchst aus postmigrantischer Sicht an, in denen sie historische, gesellschaftliche und gestalterische Zusammenhänge von Stadtraum und Migration beschreibt.

In ihrer Führung richtet Tülây Güneș den Blick darauf, wie Menschen mit unterschiedlichen Migrationsgeschichten den Frankfurter Stadtteil prägen. Wer wird in der Erinnerung an die Stadt sichtbar gemacht? Wer bleibt unsichtbar? Und was bedeutet es, dazuzugehören?

Diese Fragen wird Tülây Güneș auch im zukünftigen Museum im Bolongaropalast ab 2027 aufwerfen und über eine interaktive Stadtkarte in die neue Dauerausstellung bringen. Dort können Denkmäler, Institutionen und alltägliche Orte gesammelt und auf ihre Ein- und Ausschlüsse hin untersucht werden.

Die Stadtführungen beginnen am Höchster Bahnhof (Ausgang Adolf-Haeuser-Straße, Vorplatz Süd). Weitere Stationen sind die Dalbergstraße, der Dalbergkreisel, die Königsteiner Straße, die Ecke Königsteiner Straße (Kö‘)/Bolongarostraße und die Altstadt. Die Stadtführungen sind Teil des Rahmenprogramms von „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast (bis 28.2.2026).  https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/hoechst-erzaehlt 

Stadtführungen durch Höchst mit Tülây Güneș: „Postmigrantisches Höchst“
Jeweils samstags von 11 bis 13 Uhr: am 15. August, am 24. Oktober und am 19. Dezember 2026, Gebühr: 5 €
© Tülay Günes

Samstag 15. August: Kinder ans Mikrofon, Familien aufs Fahrrad: RideTheBeat!

(Daniela)

Wären wir heute nicht in Baden-Baden, wäre ich bei der Fahrraddemonstration dabei.

Kinder ans Mikrofon, Jugendliche an die DJ-Pulte, Familien aufs Fahrrad: Mit RideTheBeat entsteht am Samstag, 15. August 2026, in Frankfurt eine außergewöhnliche Fahrraddemonstration, die Musik, Beteiligung und sichere Schulmobilität miteinander verbindet.

Die rund zehn Kilometer lange Strecke führt vom Brückenspielplatz in Sachsenhausen bis zum Montez im Hafenpark. Für den Soundtrack sorgen Jugendliche selbst, die während der Fahrt live auflegen und den Demonstrationszug in eine rollende Bühne verwandeln.

Bereits ab 14 Uhr startet das Warm-up mit dem Beteiligungsformat „Open Mic – Deine Stadt. Deine Stimme.“ Kinder und Jugendliche erhalten das Mikrofon, um ihre Ideen für sichere Schulwege und eine kinderfreundliche Stadt einzubringen. Ergänzt wird das Programm durch kurze Impulse von Vertreterinnen und Vertretern aus Mobilitätsinitiativen, Politik und Stadtgesellschaft.

Ein zentrales Anliegen von RideTheBeat ist die Realisierung einer dauerhaften BiciBus-Haltestelle am Brückenspielplatz. Sie soll weit mehr sein als ein Treffpunkt für den BiciBus: Als gut sichtbare Landmarke bietet sie Kindern einen sicheren Orientierungs- und Begegnungsort im Herzen des Brückenspielplatzes. Hier können sich Kinder mit dem Fahrrad, Roller oder Laufrad treffen, bevor sie gemeinsam starten – in einem vom Autoverkehr abgeschirmten Umfeld. Die BiciBus-Haltestelle macht sichere Schulmobilität sichtbar und könnte als Pilotprojekt Vorbild für viele weitere BiciBus-Schulstandorte in Frankfurt werden.

„Wir sprechen viel über Kinder aber viel zu selten mit ihnen. Mit dem Open Mic geben wir ihnen das Mikrofon. RideTheBeat macht ihre Ideen sichtbar und zeigt, wie kinderfreundliche Mobilität gemeinsam entstehen kann.“ (Simone Markl, BYCS Bicycle Mayor Frankfurt und Gründerin von BiciBus-Deutschland)

Alle Interessierten sind eingeladen, bereits ab 14 Uhr beim Open Mic dabei zu sein oder sich um 15 Uhr der Fahrraddemonstration anzuschließen.
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. 

Die Route wird vor der Veranstaltung veröffentlicht. Wie beim BiciBus können Interessierte auch unterwegs in die Fahrraddemonstration einsteigen. Der QR-Code auf dem Veranstaltungsflyer führt zu allen aktuellen Informationen rund um Strecke und Programm.

Samstag 15. August: Frankfurt Moves! 2026

(Daniela)

Annäherungen an die Welt - Frankfurt Moves! 2026: Sieben internationale Tanz- und Performance-Künstler*innen zu Gast in Frankfurt 
Auf unterschiedliche Weise nähern sich sieben Stipendiat*innen der Welt: Wie kann man sie fassen? Erzählen? Ertanzen? Verändern? Die ausgewählten Künstler*innen des diesjährigen Frankfurt Moves! Residenzprogrammes kommen aus sehr unterschiedlichen Gesellschaften, aber sie eint eine Neugierde auf die sie umgebenden Realitäten.

Vom 20. Juli bis 16. August 2026 sind aufstrebenden Künstler*innen aus Chile, Hongkong, dem Libanon, Tansania und der Türkei zu Gast im Frankfurt LAB, um einen Monat lang künstlerisch zu arbeiten.

Die ausgewählten Talente sind: Tadhi Alawi & Samwel Japhet (Tansania); Ching Chu (Hongkong); Laura Margarita & Diego Hernández A. (Chile); Fatima Meroueh (Libanon); Rıza Efe Reis (Türkei). 

Sie nehmen einen biographischen oder historischen Anlass zum Ausgangspunkt ihrer Recherche oder schauen aus der Zukunft auf unsere Gegenwart. Sie untersuchen Körper, Dachböden und neue Medien auf die ihnen eingeschriebenen Erinnerungen. Sie nehmen Genderstereotypen unter die Lupe, hinterfragen Normen und loten die Grenzen des künstlerischen Ausdrucks aus. Sie bohren nach, schreiben und tanzen. Sie haben uns etwas zu sagen!

Das internationale Residenzprogramm Frankfurt Moves!, eine Initiative der KfW Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Frankfurt LABstärkt seit 2022 erfolgreich multidisziplinäre zeitgenössische Kunstproduktion, fördert kreative Nachwuchstalente und regt interkulturellen Austausch an. In diesem Jahr bewarben sich über 200 Künstler*innen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der WANA-Region. Eine Fachjury wählte daraus die Stipendiat*innen aus.

Die Resident*innen teilen ihre Arbeitsergebnisse am Samstag, 15. August 2026, ab 14.30 Uhr im Frankfurt LAB (Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt) mit dem Publikum. Bei Snacks und Getränken auf der Terrasse des LAB besteht die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Werkstattpräsentation (Eintritt frei, Reservierung erbeten, www.frankfurt-lab.de)

©Louisa Serwuschok 

Samstag, 15. August: Mind Enterprises

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation

Mind Enterprises ist das ästhetische Universum des in Turin lebenden Produzenten Andrea Tirone. Inspiriert vom sprudelnden, synthgetriebenen Italo der späten 1980er Jahre, definieren groovige, discoähnliche Basslines, hypnotische Drum-Patterns und kosmische Keyboard-Odysseen den Sound des Projekts. Dabei versteht Tirone seine ständig wachsende Sammlung von Vintage-Synthesizern als seine „Farbpalette“: „Jedes einzelne Gerät hat einen unverwechselbaren Klang, der ausschließlich diesem Gerät eigen ist.” Gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Roberto Conigliaro, der den Mode- und Musikgeschmack der 80er Jahre mit Tirone teilt, haben sie die Italo Disco in die Welt und die Clubs getragen.

Am Samstag, dem 15. August, im Rahmen der Merck-Sommerperlen zu Gast in der Centralstation. Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und die Unicorn Crew stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.
Foto: Homepage Centralstation

Samstag, 15. August: Of/ Hier Kann Man Parken, Gigi & Torstn Kauke

(Andrea)

Wunderbar, dass Offenbach die kleinste Großstadt der Welt ist und der Weg vom Waggon zum radraum nicht weit ist. Dabei hilft sicher, dass man sich kennt, fast wie auf dem Land. Der Waggon macht also hier weiter und versucht, den Radraum auch als Konzertort für kleinere Waggon Im Exil-Konzerte zu etablieren… Wenn ihr zahlreich kommt (und auch was in der Waggon-Glasvase lasst), machen wir da vielleicht öfters Konzerte! Um nicht gleich mit der elektronisch verstärkten Tür ins neue Haus zu fallen, beginnen wir mit drei Konzerten mit akustischen Gitarren! 
Hinter Hier Kann Man Parken steht der Frankfurter Musiker (und Waggon-Mitarbeiter) Julian Müller. Für sein Liveprogramm setzt er auf leisere, folkig-psychedelische Akustikstücke, die er mit dröhnenden, delay-lastigen Experimenten an der Bassgitarre aufwühlt. Begleitet wird er dabei von Dietrich Skrock (Primaboy, 375CEG), der die Stimmung der Songs mit Saxofon und Theremin mal intensiviert, mal konterkariert, aber immer bereichert.
Gigi konnte uns schon Ende Mai mit ihrem kurzen Auftritt bei der diesjährigen Waggon Open Stage begeistern, wo sie uns eine erste Kostprobe ihrer intensiven, persönlichen Lieder gab. Ursprünglich wollte sie nur Gitarre und Keyboard lernen, um sich selbst für Coverversionen zu begleiten – fand aber bald heraus, daß ihr das Schreiben eigener Lieder mit eigenen Texten viel mehr Freude bereitet und eine Art Seelenfrieden schenkt – was man ihren bezaubernden Songs wirklich anhören kann! Torstn Kauke, Waggon Co-Betreiber und vielbeschäftigter Offenbacher Muskiker, zeckt sich nonchalant dazwischen mit einer frei fließenden
Akustikgitarren-Extravaganza, der man konzentriert zuhören kann, dabei aber auch zB. zimmerlautstarke Gespräche führen darf – denn jedes Klangereigniss wird zum Bestandteil seiner Aufführung.
Wie immer gilt auch im Radraum: EINTRITT FREI, SPENDE GUT!

Eine Waggon-Veranstaltung im Radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Bis Sonntag, 16. August: Module Open-Air-Festival

(Petra)

Das “Module“ ist ein Open-Air-Festival mit ausgewählten Konzerten, DJ-Sets, audiovisuellen Performances, spannenden Talks und Workshops. Es verwandelt den Kulturcampus Frankfurt in ein Wochenende voller Sound, Design und Diskurse rund um Popkultur. Unter dem in diesem Jahr schon häufiger gehörten Motto „Design for Democracy“ geht das Festival der Frage nach, wie Gestaltung und Kultur zu inklusiven, lebendigen und für alle zugänglichen öffentlichen Räumen beitragen können. Musik, visuelle Kunst und Diskussionen treten dabei in einen Dialog und machen gesellschaftliche Themen sinnlich erlebbar. Der Kulturcampus Frankfurt bietet dafür den idealen Rahmen. Als Ort im Wandel, der gemeinsam mit Bürger*innen, Kulturschaffenden und Initiativen weiterentwickelt wird, steht er für eine offene Stadt, in der Begegnung, Experiment und Mitgestaltung möglich sind.

Grafik: ©WDC2026
Module Open-Air-Festival: Musik, Visuals, Refuge Worldwide Afternoon Sessions, Talks and Workshops, Ort: Kulturcampus Frankfurt Senckenberganlage 31, 
Partys jeweils ab 23 Uhr:  Robert Johnson am 14.08., Tokonoma am 15.08.
weitere Infos und Zeiten gibt’s hier

Sonntag 16. August: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 21. Tag

(Daniela)

Hier das Line_Up für den 17. Tag beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays
18:00 Uhr WeOutside
DJs: Stew, Zola, MoDJoe, El Barto; Live: CatchMe, MIC.M, BABA Aylin

We.Outside steht für offene Community-Events unter freiem Himmel, gute Musik und echte Begegnungen. Seit mehreren Jahren bringen wir Menschen in Frankfurt zusammen, um gemeinsam zu tanzen, zu lachen und den Moment zu genießen.

Bei unseren Events treffen Oldschool HipHop, RnB, Latin und gute Vibes auf eine entspannte Atmosphäre, in der wirklich jede Person willkommen ist. Ob mit Freundeskreis, Familie, Kids oder einfach spontan alleine – We.Outside ist ein Ort, an dem man sich frei fühlen, neue Menschen kennenlernen und gemeinsam draußen eine gute Zeit haben kann.
Unser Ziel ist es, mehr als nur ein Event zu schaffen: Wir möchten einen Raum für Zusammenhalt, Wertschätzung und positive Energie bieten. Ohne Druck, ohne Verpflichtungen - einfach draußen sein, Musik fühlen und gemeinsam schöne Erinnerungen schaffen.

We.Outside - for the community, for the vibes, for the people.

Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Sonntag, 16. August: Eule findet den Beat

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation ab 16 Uhr 
Ein Entdeckerflug durch die Musikwelt Theater-Konzert für alle ab 4 Jahren

Die kleine blaugelbe Eule, ein echter Musiklaie, lebt in einem Wald am Rande der Stadt. Wie viele Kinder kann sie sich gar nicht vorstellen, wie unermesslich vielfältig die Welt ist. Als sie eines Abends durch eine wunderschöne Musik geweckt wird, beginnt für sie eine zauberhafte Reise. Musikalisch noch ganz grün hinter den Ohren, taucht Eule dank vieler aufschlussreicher Begegnungen in zahlreiche Genre-Welten ein. Sie trifft acht Tiere, die, genau wie deren jeweilige Lieblingsmusik, unterschiedlicher nicht sein können. Eule, die wohl coolste Vermittlerin musikalischer Abenteuer, ist in deutschen Kinderzimmern mittlerweile voll angekommen. Seit Erscheinen des Debüt-Hörspiels von Charlotte Simon, Nina Addin und Christina Anders verkauften sich die mittlerweile vier Eule-Alben so gut, dass die Macherinnen gleich zwei Mal die goldene Schallplatte und eine Platin-Platte erhielten.

Seit 2016 geht die arglose Eule in der Inszenierung von Christina Anders und Cristiana Garba auch auf große Entdeckungsreise auf den Theaterbühne des Landes. Einlass 15.00 Uhr
Foto: Peter Bruns

Sonntag, 16. August: Of/ Interkontinentale Gärten und Menschlich bleiben – LiberationMovies-Filmabend

(Andrea)

Bevor nächste Woche der langersehnte Regen kommt, schaut doch mal in den Interkontinentalen Gärten vorbei! "Die Interkontinentalen Gärten sind ein offener Garten mitten in der Innenstadt, der Menschen, Natur und gemeinschaftliches Engagement zusammenbringt. Während der Öffnungszeiten ist eine Person aus der Gartengruppe vor Ort, begrüßt Besucherinnen und Besucher und gibt Einblicke in die Pflanzen, die Geschichte des Gartens und die gemeinsame Arbeit vor Ort. Zum Verweilen gibt es gekühltes Kräuterwasser mit Kräutern aus dem Garten; an besonders heißen Tagen lädt zudem ein Becken mit kaltem Wasser dazu ein, die Füße abzukühlen. 15 bis 19 Uhr

Interkontinentalen Gärten (Hof des ehem. Postamts), Aliceplatz 10, Offenbach

Dann ist noch ein bisschen Zeit, denn der Kurzfilmabend im Commons Cafe fängt erst um 19.30 Uhr an. Zeit für die beste Falafel der westlichen Hemisphäre, bei Damaskus in der Frankfurter Straße. Von dort sind es nur noch ein paar Meter zum Digital Retro Park. "Menschlich bleiben – Kurzfilme darüber, was wirklich zählt in harten Zeiten. Dieses LiberationMovies-Filmprogramm feiert die eigensinnige Hoffnung, dass Menschlichkeit auch dort auftaucht, wo wir sie am wenigsten erwarten. Menschlich zu bleiben klingt zunächst nach einer bescheidenen Aufgabe. In harten Zeiten kann es jedoch zu einer Form des Widerstands werden: nicht abzustumpfen, andere Menschen nicht zu Material für die eigene Meinung zu machen und trotz Überforderung Neugier, Mitgefühl und Humor zu bewahren. Der Abend bewegt sich wie immer zwischen vielen verschiedenen Tonlagen. Kurze Netzfundstücke zeigen Hilfsbereitschaft, Arbeitsfrust, Gruppendynamik und den ganz normalen Irrsinn des Alltags. Filme über Selbstkritik und öffentliche Debatten fragen, wann gute Absichten in Kontrolle, Propaganda oder Sprachlosigkeit kippen. Andere Geschichten erzählen von Nähe, Fürsorge und der Möglichkeit, sich doch noch anders zu entscheiden. Mit dabei sind Matthias Spengler und Nadine Lang: Sie präsentieren „Ein schöner Tag“ – ein Kurzfilm über eine einsame Geburtstagsfeier und zwei Trickdiebe – und sprechen anschließend mit uns darüber. Dazu kommen unter anderem Alena Llopis’ KI-Experiment „Lovely“, der mit echten Effekten gedrehte Science-Fiction-Film „Lost in the Sky“ von Simon Öster und herzerwärmende Musikvideos von Max Raabe und Moop Mama. Einlass ab 19:00 Uhr, das Hauptprogramm startet circa 19:30 Uhr. Eintritt frei. 

Digital Retro Park & Commons Cafe, Frankfurter Straße 13-15, Offenbach

FREIE PLÄTZE FÜR FAIRKICKT. Kostenfreies Angebot für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren

Sport trifft Nachhaltigkeit, Kreativität und neue Leute: 

Du hast Lust auf einen Tag voller Kreativität, Sport, Nachhaltigkeit und neuer Leute? Dann komm zu FAIRkickt! 
Am Samstag, 12. September, oder Samstag, 19. September 2026 kannst du mit 99 anderen Jugendlichen Workshops ausprobieren – zum Beispiel Graffiti, Upcycling, Fotografieren & Videos, Kochen, Nähen & Basteln oder Wald & Sport. 
Du kannst dich allein, mit Geschwistern, Freund:innen oder deinem Verein bzw. deiner Jugendgruppe anmelden. 
FAIRkickt findet von 09:30 – 16:30 Uhr im Sportquartier im Stadtwald statt – direkt gegenüber vom Deutsche Bank Park. 

Du brauchst keine Vorkenntnisse und musst auch nicht besonders sportlich sein und um Fußball geht es auch nur am Rande. Wichtig sind deine Ideen, deine Perspektive und deine Lust, etwas Neues auszuprobieren. 

An beiden Samstagen gibt es Workshops, zu denen sich MINTA* exklusiv anmelden können. Die Teilnahme ist komplett kostenfrei, Mittagessen und Getränke sind inklusive. Die Anmeldung läuft über die FAIRkickt-Webseite: www.fairkickt.de 

Montag, 17. August: Tyler Ballgame

(Uwe)

Mit zwölf Songs bestückt ist das Debütalbum, Anfang des Jahres erschienen, das kleine Meisterwerk eines talentierten Sängers, dessen faszinierende Stimmfarbe eine direkte Wirkung beim Hören erzielt. Bei seiner überbordend erfolgreichen Tour durch UK und Europa und einigen Deutschlandkonzerten im Frühjahr dieses Jahres konnte sich das Publikum bereits von der einnehmenden Bühnenpräsenz des amerikanischen Singer-Songwriters hinreißen lassen. Inspiriert von Sänger*innen der 60er und 70er Jahre wie John Lennon, Roy Orbison oder Leonard Cohen lässt sich Tyler Ballgame in seiner Musik von Americana bis Indie Pop beeinflussen. Bei Rough Trade Records fand er sofort Begeisterung und wurde direkt unter Vertrag genommen.

Brotfabrik / F., Dahlmannstr. 2 / Beginn: 20:00 Uhr
Foto: Hollie Cunningham 

Ab Dienstag, 18. August: RADAR zieht zur Zwischennutzung ins Bahnhofsviertel

(Petra)

R A D A R berät und vermittelt Gewerberäume an Kreative und organisiert projektbezogene Zwischennutzungen im Stadtgebiet Frankfurt. Das Team beschäftigt sich schon seit fünfzehn Jahren mit Prozessen der Stadt- und Raumentwicklung - und leistet meiner Meinung nach einen superwichtigen Beitrag dazu, dass sich unsere Stadt vielfältiger und bunter (und vielleicht manchmal auch mutiger) weiterentwickeln kann. Ab heute öffnet RADAR das Erdgeschoss der Weserstraße 40 und schafft einen temporären Raum für Neugier, Austausch und Kooperation. Leitthema der Aktivierung ist der „Perspektivwechsel“. Radar zeigt vor Ort unter anderem Porträts von Akteur*innen, die in den vergangenen fünfzehn Jahren erfolgreich Leerstände in Frankfurt aktiviert haben, sowie eine ortsspezifische Werkreihe der Künstlerin Filippa Pettersson. Es soll einen regelmäßigen Treffpunkt mit Austausch schaffen, z. B. mit einem diskursiven Barabend, RADAR berät außerdem direkt vor Ort und veranstaltet kooperative Workshops, Ausstellungen und Events rund um das Bahnhofsviertel: Macht mit! Der Raum steht weiteren Ideen und Projekten offen.

RADAR - Temporärer Raum für Neugier, Austausch und Kooperation, Ort: RADAR W40, Adresse: Weserstr. 40, Uhrzeit: Eröffnung ab 17 Uhr, Vernissage der 15-Jahre-RADAR-Austellung, ausführliches Programm der Zwischennutzung gibt's hier, Einritt: frei

Dienstag, 18. August: Liraz

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Die Musik von Liraz Charhi ist mehr als Pop, sie ist auch politisch. Unter ihrem Vornamen ist die israelische Schauspielerin mit persischen Wurzeln als Sängerin aktiv und hat bereits fünf Alben veröffentlicht. Sie singt auf Farsi, arbeitet heimlich mit iranischen Musiker*innen zusammen und verleiht dem Protest im Iran eine Stimme. Dort werden ihre Songs trotz Verbots gehört, getanzt und mitgesungen – als Soundtrack eines mutigen Widerstands in vielen Protestvideos iranischer Frauen in der „Women, Life, Freedom“-Bewegung. 

Der groovige Elektro-Pop mit Einflüssen aus der persischen und israelischen Musiktradition und Anklängen an den Funk der 70er geht sofort in die Beine und ins Herz. Mit ihrer berauschenden Mischung aus traditionellen und modernen Rhythmen öffnet sie ein musikalisches Tor zu einem Ort des Friedens, der Freude und der uneingeschränkten Freiheit.

Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr)
Foto: © Shai Franco

Dienstag, 18. August: Jane Remover

(Andrea)

Jane Remover ist so etwas wie eine Internet-Legende. Jane Remover wird eine Schlüsselrolle bei der Entstehung des Digicore-Musik-Mikro genres zugeschrieben, einem überstimulierten Verwandten des Hyperpop. Tatsächlich ist alles, was Jane Remover macht, eine Überdosis an Reizen: Jane Removers Songs sind wie der Tasmanische Teufel aus Looney Tunes. Ein Wirbelwind aus verzerrtem und exzessivem Digital Pop. Einlass 18 Uhr

Batschkapp Sommergarten, Gwinnerstraße

Mittwoch, 19. August: Curse

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation 

„Jetzt hörst du wieder die Stimme“, rappt Curse gleich zu Beginn seines aktuellen Albums „Unzerstörbarer Sommer“. Der Querverweis auf Klangfarbe und Kolorit von Curse‘ wohl prägnantesten Trademarks kommt dabei nicht von ungefähr. Schon Guru von Gang Starr wusste seiner Zeit, dass die Stimme eines, wenn nicht das wichtigste Merkmal eines MC ist – und auch Curse hat mit ihr in den letzten 25 Jahren immer wieder aufs Neue seinen unverkennbaren Einfluss klargemacht.

The art of MCing und jede Menge Throwback Vibes serviert Curse am Mittwoch, dem 19. August, im Rahmen der Merck-Sommerperlen in der Centralstation. Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und DJ Sonix stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Marvin Contessi

Donnerstag, 20. August: Von Wegen Lisbeth

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation 

Zwischen Melancholie und tanzbaren Pop-Songs ist Von Wegen Lisbeth längst eine feste Größe der hiesigen Musikszene, bringt von Berlin bis Annaberg-Buchholz ganze Hallen zum Tanzen und stellt dabei die wichtigen und unwichtigen Fragen unserer Zeit. Schon immer hatten die fünf Musiker dabei dieses präzise Gespür für die Absurditäten des Lebens: Alben, die nach E-Mail-Adressen benannt werden, Elon Musks Abfuhr vorm Berghain, iPhones im Landwehrkanal – all das verwoben sie zu ihrem eigenen musikalischen Kosmos.

Am Donnerstag, dem 20. August, im Rahmen der Merck-Sommerperlen zu Gast in der Centralstation. Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und Luho stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Lea Greub

Donnerstag, 20. August: Wein&Buch - Lesung und Gespräch mit Riccarda Gleichauf und Julia Mantel

(Petra)

In der Reihe “Wein&Buch” treffen sich heute zwei Autorinnen: Julia Mantel und Riccharda Gleichauf. Letztere stellt ihr Romandebüt “Aussichten einer Empfangsdame” vor: Eine Akademikerin landet am Empfang – überqualifiziert, existenziell abhängig und gefangen zwischen Mindestlohn, Machtspielen und vermeintlich "flachen Hierarchien". In “Aussichten einer Empfangsdame” erzählt Riccarda Gleichauf klug und präzise vom Funktionierenmüssen in der modernen Arbeitswelt. Moderiert wird der Abend von der Autorin und Lyrikerin Julia Mantel.

Aussichten einer Empfangsdame - Riccarda Gleichauf, Lesung und Gespräch mit Julia Mantel, Ort: , Adresse: , Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Reclam-Ticket: 9 Euro  (Studierende), DuMont-Ticket: 12 Euro (regulärer Eintritt), Soliticket: 15 Euro (für alle, die zusätzlich unterstützen möchten), optional buchbar: Weinprobe: 15 Euro, Buch: 14 Euro, Anmeldung hier
Foto: ©Verlag NeuWerk, Titel Riccharda Gleichauf

Donnerstag, 20. August – Sonntag, 13. September: SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel in der Heyne Kunst Fabrik

(Petra)

Gezeigt werden Skulpturen der Bildhauergeschwister Katharina und Rüdiger Krenkel. Die weichen Skulpturen aus gehäkelten Materialien wie Wolle und Schnur interagieren mit den Werken aus hartem Metall und Stein. Dabei kann Hartes auch weiche Formen annehmen und Weiches auch eckig daherkommen. In dieser Ausstellung bieten die beiden Krenkel-Geschwister nun ein Zusammenspiel von Skulpturen- und Objekten aus verschiedenen Materialien und Formen an einem Ausstellungsort. Viele der Objekte werden und wurden speziell für diese Ausstellung geschaffen. Lasst Euch überraschen von den Objekten aus Metall, Wolle und Schnur. Neben dem Galerieraum wird auch der Außenbereich bespielt.

Foto: ©Katharina Krenkel – Soft Sculpture, Heyne Kunst Fabrik

SOFT & HARD SCULPTURES - Wollgebäude und Metallgeflechte von Katharina und Rüdiger Krenkel, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstr. 67, Offenbach, Uhrzeit Vernissage: 19 – 22 Uhr(die Künstler sind zur Vernissage anwesend), Finissage: Sonntag, 13.September ab 15.00 Uhr mit dem Rollenden Museum, Öffnungszeiten: donnerstags: 27. August, 3. September 17 - 20 Uhr, sonntags: 30. August, 6. September 15 -18 Uhr, Finissage: 13. September 15 - 18 Uhr

Donnerstag, 20. August: Of/ Honig verkosten

(Andrea)

"Von zart-blumig bis kräftig-würzig – taucht die Löffel einmal tief in die köstliche Welt des Honigs. Euch erwartet eine genussvolle Kombination aus Honigverkostung und kleinen, leicht verdaulichen Wissenshäppchen rund um das Imkern. Während wir verschiedene Honige probieren, erfahrt ihr Spannendes über das Leben der Bienen, die Arbeit im Bienenvolk und die Entstehung des Honigs. Moderiert wird die Veranstaltung von Bee Friends Frankfurt, einem jungen, gemeinnützigen Imkerverein mit Bienenvölkern in Frankfurt am Main und Umgebung.  
Ob Kräuter anbauen, Regenwasser clever nutzen oder insektenfreundliche Blumenkästen gestalten – bei "Urban Gardening" präsentieren jeden 3. Donnerstag im Monat erfahrenen Fachleute praktische Tipps und Tricks rund ums Gärtnern. Gefördert vom "Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat". Start um 18 Uhr. Foto: Arwin Neil Baichoo, Unsplash

SCAPE°, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Donnerstag, 20. August: Of/ French Connection

(Andrea)

Ach, la France! Schade, ich habe heute eine Veranstaltung, sonst wäre ich mal in den Testraum gegangen. Dort ist heute French Connection, ein Singer-Songwriter Duo aus Mainz und Frankfurt zu Gast. “Mit großer Leidenschaft interpretieren wir einfühlsame Covers bekannter und noch kaum entdeckter Songs und ergänzen sie durch unsere eigenen Kompositionen. Besonderes Markenzeichen ist unser zweistimmiger Gesang: en français, in English, en español o em português – auch deutsche Songs fehlen nicht. Den Gesang untermalen wir akustisch auf der Gitarre, manchmal auch ergänzt um Querflötensoli, Pianoharmonien und Cajonbeats… Dabei legen wir uns nicht auf eine Stilrichtung fest, sondern spielen, was uns gefällt!” 19 bis 20 Uhr, Eintritt frei

Testraum, Große Marktstraße 39, Offenbach

Donnerstag, 20. August: Rhymes Under the Sky

(Andrea)

Die Mail der IMA-Clique neulich erinnerte mich, dass ich mir noch die Ausstellung Mishpocha im Jüdischen Museum anschauen will. Das mache ich dann vielleicht heute, denn später gibt es eine Hip-Hop-Jam mit Artistic Expressions unter freiem Himmel. Ein wechselndes Line-up aus MCs, Rapper und Singer/Songwritern, Cypher-Vibes statt klassischem Konzertsetting. Artistic Expressions agiert als Plattform für Artists, die neue Perspektiven und Sounds mitbringen mit dem Motto: We show what? We show love! 19 Uhr. Tickets und Infos: https://www.bleane.events/mishpocha

Jüdisches Museum, Bertha-Pappenheim-Platz1 

Donnerstag, 20. – Samstag, 22. August Frei_Spiel X – Das große Ganze

(Martin)

She She Pop & Junge Deutsche Philharmonie

Für dieses gemeinsame Projekt werfen She She Pop einen faszinierten Blick auf das Orchester der Jungen Deutschen Philharmonie. Sie entdecken einen monströsen kollektiven Körper – ein vielarmiges, aus multipler Lunge blasendes, expressives Wesen – und zugleich eine vielstimmige, kreative Gemeinschaft wie She She Pop selbst. 

Anders als die Künstler*innen des Performance-Kollektivs sind die Orchestermusiker*innen allerdings hochspezialisiert und engagieren sich für die gemeinsame Sache streng arbeitsteilig, die Aufmerksamkeit abwechselnd fokussiert auf die Person am Dirigierpult oder den Notentext, dessen Schriftzeichen – notiert von einem nie angetasteten Genie – präzise und in korrekter Reihenfolge umzusetzen sind. 
Woher stammt die Euphorie, die diese besondere kollektive Praxis bei den Beteiligten und allen Anwesenden offenbar freisetzt? Was ist der Preis dafür? Was ist mit den inneren Widersprüchen, Eigenheiten und besonderen Fähigkeiten der einzelnen Spieler*innen – ganz zu schweigen von den Hemmungen, Unzulänglichkeiten, den persönlichen Sorgen und Zweifeln? Wie und wo klingen die?

Für Frei_Spiel X: Das Große Ganze entwickeln She She Pop begleitend zum Musikprogramm eigene performative Partituren, in denen der Klangkörper des Orchesters und die individuellen Perspektiven der beteiligten Musiker*innen in einen Dialog treten. Ein Selbstversuch im Kollektiv, in dem die Spannung zwischen Dienst und Ausdruck, zwischen individueller Aufgabe und gemeinschaftlicher Freiheit zu Gehör gebracht wird.Mit Werken von Grażyna Bacewicz, Darius Milhaud und Diana Syrse.

Donnerstag, 20. Und Freitag, 21. August um jeweils 20.00 Uhr; Samstag, 22. August um 19.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Paula Reissig

Vorschau

Freitag 21. August: DRIVE im Open Air Kino im Danzig am Platz

(Daniela)

Ich mache morgenfrüh einen Flohmarktstand auf dem Rotlinstrassenfest, da muss ich früh raus, daher heute Abend wird das nox mit Drive. Schade, denn ich mag den Hof vom Danzig sehr und Daniels Kinoabende sind immer etwas besonderes .. 

Drive, Flammkuchen, Wein und Spritz!

Sommerkino unter freiem Himmel im Hof des Danzig am Platz. Mit Flammkuchen, Drinks und einer Kino-Ikone: Drive. 

Some heroes are real. Zum Beispiel Kavinsky, der am 28. Juli dieses Jahres im Alter von nur 50 Jahren viel zu früh gestorben ist. Er hinterlässt unter anderem die wohl schönste Opening Sequenz der Filmgeschichte, die dank seines „Nightcall“ für uns und alle Zeiten bleibt.

Dass wir unseren ewigen Liebling „Drive“ jetzt nochmal spontan ins Open-Air-Rennen schicken und dafür zum ersten Mal seit Jahren den Innenhof von Danzig am Platz öffnen, versteht sich als Hommage an einen legendären DJ und Musikproduzenten: „You keep me under your spell!“

In der Geschichte des Kinos kommt es dabei ja nicht allzu häufig vor, dass bei einem Film alles passt: Drehbuch, Besetzung, Sound, Kamera, Montage, Licht. Und dann sind da immer noch die Dinge ryansten Zufalls, die nie ganz kontrollierbar sind: Stimmung, Zeitgeist, Skorpionjacke, Zahnstocher, Hammer, ein Aufzug. Als Erinnerung an Kavinsky – und daran, was Kino kann: „Drive“.

Einlass in den Hof ab 19.30 Uhr, Filmbeginn gegen 21 Uhr bei ausreichender Dunkelheit
Hier gibt’s die Tickets! https://www.frankfurterneuekueche.de/party/kino-e-vino-special/
„Drive“ (OmU)
Regie: Nicolas Winding Refn; USA 2011, 100 Min., FSK: 18, OmU

Danzig am Platz, Ostparkstraße 11, barrierefrei

Freitag, 21. August: Ron Sexsmith

(Uwe)

Seine melodische Musik wird als eine Mischung aus kanadischen Folk-Ikonen wie Gordon Lightfoot und Leonard Cohen sowie den Klängen der Kinks, der Beatles und anderer Bands der British Invasion seiner Jugendjahre beschrieben. Seine Songs wurden bereits von vielen bekannten Künstlern wie Rod Stewart, KD  Lang, Emmylou Harris, Michael Buble, Feist, Elvis Costello und Stevie Nicks gecovert. Er lebt derzeit mit seiner Frau, seinem Klavier und seiner Schallplattensammlung in Perth County, Ontario, und lässt sich weiterhin zum Komponieren, Aufnehmen und Live-Auftritten weltweit inspirieren.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / Beginn: 20:00 Uhr
Foto: Brotfabrik Homepage

Freitag, 21. August: Ron Bianco & die Abrisszati Boys

(Andrea)

Schon viel von ihnen gehört, heute will ich hin: Ron Bianco & die Abrisszati Boys sind eine Tribute-Coverband der Band Roy Bianco & die Abbrunzati Boys. Gegründet im verschneiten Venedigs Deutschlands, auch bekannt als Gießen, erobert die Band die Coverbühnen der Republik im Sturm. 6 Freunde und eine klare Mission: Amore per sempre. Mit Witz, einer ausgereiften Bühnenshow und La Dolce Vita, ziehen die Jungs ihr Publikum ab dem ersten Akkord in den Bann. Einlass 18 Uhr

Batschkapp Sommergarten, Gwinnerstraße

Bis Samstag 22. Augsut: Wimpelflattern - SchaufensterAusstellung Nr. 9 der WestAteliers

(Daniela)

Die WestAteliers laden wieder zu ihrer charmanten SchaufensterAusstellung aus. Bereits zum 9. Mal. Dieses Jahr unter dem Motto: Wimpelflattern

Die WestAteliers – acht Künstler:innenateliers im Frankfurter Gallus – laden zur neunten SchaufensterAusstellung „Wimpelflattern“ ein. Entlang der Idsteiner Straße 77–120 und der Frankenallee 180–212 öffnen die Künstler:innen ihre Ateliers und präsentieren Malerei, Zeichnung, Installation, Urban Art, Siebdruck, Mobile und Objekte.

Offene Ateliers: Die Ateliers sind an den beiden Wochenenden 8./9. August und 15./16. August, jeweils 15:00–19:00 Uhr, geöffnet.
Schaufenster-Ausstellung: Die Ausstellungen sind vom 8. bis 22. August rund um die Uhr durch die großen Schaufenster der Ateliers zu sehen.
Vom 8. bis 16. August sind die Schaufenster zusätzlich bis in die Abendstunden beleuchtet.

Beteiligte Künstler:innen:

Ruth Luxenhofer (Malerei, Siebdruck); Maike Häusling (Malerei, Installation); Michael Bloeck (Malerei, Zeichnung; Gast: Ben Gencarelle, Malerei), Franz Konter (Malerei, Zeichnung; Gast: Ute Brenker-Krause, Malerei); Leonore Poth (Zeichnung, Mobile; Gast: Katarzyna Zommer, Objekte); Sandra Li (Gast: Frau Blume, Malerei); Simon Ndrejaj (Malerei, Zeichnung); Jan-Malte Strijek (Urban Art)

Rahmenprogramm:
15. August: Führung „Special Darlings“ mit Petra Schwerdtner (17 Uhr, Anmeldung erforderlich), Atelierführung mit Jan-Malte Strijek (18 Uhr), Große Nachbarschaftstafel (19 Uhr), Spoken Word (19.30 Uhr) sowie Konzert mit Ev Machui & Vitaliy Baran (20.30 Uhr)
16. August: Führung mit Petra Schwerdtner (15 Uhr) sowie Kaffee & Kuchen
18. August: Kinder-Kunst-Rallye; Präsentation der entstandenen Arbeiten vom 19.–22. August in den Schaufenstern der Ateliers

Eintritt: Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei (Ausnahme: Führung am 15. August). Spenden sind willkommen.
Foto: Ruth Luxenhofer

Samstag, 22. August: OF/ Straßenfest

(Andrea)

Schade, ich bin heute in Seckbach (siehe nachstehend), sonst würde ich in den Buchrainweg radeln. Dort ist heute Straßenfest und weil da viele liebe Menschen leben und auch in die Orga involviert sind, ist das schon ein bisschen bedauerlich. 15 bis 22 Uhr

Buchrainweg, Offenbach

Samstag, 22. August: Pauli

(Andrea)

Der Kulturzeiter:in e.V. ist wieder am Start! Nachdem wir neulich am Uzumumba-Kiosk in Offenbach waren, wunderbare Musik gab es mit “Demokratie zu Dritt”, das sind Thore Benz, Uta Wagner und Natalya Karmazin, die Sonne schien, die Wasserfontänen sprudelten und es war einfach nur schön, sind wir heute in Seckbach am Atzelberg.  Zusammen mit Lust auf besser Leben gGmbH, die sich erfolgreich beim WDC mit ihren Demokratiekiosken beworben hatten, bespielen wir diese Demokratiekioske jetzt gemeinsam.
Dabei haben wir heute die Liedermacherin PAULI – die dunkelbunte Wortkünstlerin: “Poetischer deutschsprachiger GrungePop und energiegeladener SongwriterPunk. So könnte man die Musik von PAULI in etwa beschreiben. Sie lebt in Bad Nauheim/Frankfurt und performt entweder Solo oder als gleichnamige Band mit viel Spaß und positiver Energie - eine Synthese aus Nina Hagen und Nirvana. Zwischen glasklar bis rau erlebt man Stimmakrobatik zu sanften und harten Klängen. Sie jongliert mit Worten, die einem auf dem Herzen liegen und aus der Seele sprechen. Aus Wahrheit und Pflicht kocht sie ein Gericht, kreiert aus Liebe und Kritik einen inneren Blick. Grausam ehrlich, authentisch und liebenswert. Die Songs versuchen Geist und Seele zu berühren und finden in freien Köpfen und offenen Herzen schnell ein Zuhause. Gut möglich, dass man nach einer Liveshow entweder mit einem breiten Lächeln oder mit einer neuen Frisur nach Hause geht.” Ab 18 Uhr. 
Vorher gibt es die „Kiez-Mühle“ von Dirk von Manteuffel, dabei überträgt er das Prinzip des Mühle-Spiels in ein demokratisches Lern- und Begegnungsformat am Kiosk: Spielregeln, Aushandlung, Fairness und gemeinsames Handeln werden als soziale Praxis erfahrbar. Ab 17 Uhr 

DemokratieKiosk am Atzelbergplatz in FFM Seckbach Atzelbergplatz, Frankfurt-Ost

Samstag, 22. August: Of/ Kabinett der Kuriositäten

(Andrea)

Ein letztes Mal bittet die Kommune 2010 in diesem Jahr zum Tanz unter freiem Himmel und lädt zum sechsten Mal zu einem illustren Spektaktel. Wichtigster Beitrag seid ihr, wenn das Abstrusedie nächtlichen Hüllen fallen lässt, der Schalk in leuchtender Pracht erwacht und Sonnenstrahlen Nasen und Grashalme Zehen kitzeln und ganz pompös & fabulös das Kabinett der Kuriositäten Open-Air gefeiert wird. "Lasst euch musikalisch mitreißen auf 3 Floors mit aufwendig handgefertigten Bühnen inkl. dem Wüstem Zelt. Streift die Schillernden Gewänder über und schlüpft in euer gewagtestes Federkleid! Freut euch auf einen Tagsübertanz der Superlative in gewohnt kurioser Manier! Line-Up, Workshops, Performances und Schmankerl tba! ▻ Ab 21 Jahren. ▻ Einlass nur in kurioser Abendgarderobe Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit S-Bahn und Bus ca. 35 min. von der Konstablerwache.S-Bahn bis OF-Marktplatz und dann Bus Nr. 106 Richtung Offenbach (Main)-Lauterborn. An der Haltestelle Merianstr. aussteigen und ca, 3 Minuten in Fahrtrichtung, nach dem Aldi rechts rein, dann links halten, nach ca. 100m habt Ihr das Ziel erreicht. Parkmöglichkeiten direkt vor dem Eingang sind auch vorhanden.  Bitte nicht auf dem Aldi Parkplatz parken!" 14 bis 22 Uhr 

Kommune 2010, Sprendlinger Landstraße 181 D, Offenbach

Samstag, 22. August, und Sonntag, 23. August: Of/ Hot Printing Festival

(Andrea)

Wusstet ihr, dass Offenbach eine lange Druckgeschichte hat, hier die Mozarts Partituren erstmals vervielfältigt wurden und die Brüder Klingspor mit ihrer Typen-Sammlung den Grundstock für ein tolles Museum legten? Ebendieses Haus lädt heute und morgen zum Hot Printing-Festival und das Programm ist so bunt, wie alles was auf Papier passt. Stände, Workshops, Lesungen, Vorträge, Ausstellungen, Musik, eine Bar, gutes Essen und spannender Austausch erwarten die Besuchenden. Neben Schauen und Shoppen kann bei „Hot Printing“ auch selbst gedruckt werden: Auf dem Mitmachprogramm stehen unter anderem Postkartendruck auf dem Boston-Tiegel in der Druckwerkstatt, Legodruck und Küchenlithografie, eine Socken-Druckstation im Siebdruck, Cyanotypie und Wasserlithografie, außerdem etliche Vorträge, Vorführungen und Lesungen. Die Workshops richten sich an alle Interessierten.: Große und kleine Print-Neugierige, erfahrene Druckerin oder Drucker oder interessierter Laie. Für das leibliche Wohl sorgen ein Hessen-Foodtruck mit Wraps und Burgern von Mutti Catering, Lucys Coffee Dreams Kaffeemobil mit Kaffee, Kuchen und Quiches, und die Vereinigung der Freunde des Klingspor Museums mit Getränken. Am Samstag von 11 bis 19 Uhr Festival mit Programm, Musik von DJs SK LIBRA und bass chamber, ab 19.30 Uhr Abendprogramm: “Von Typen und Typen. Blei/Satz in Japan und Südkorea.” Vortrag von Ina Hengstler und “Heaven’s Human Jukebox – wir hören, was wir sehen”. Eine Infotainment-Veranstaltung von und mit O.W. Himmel. Druckpräsentation mit Musik. Am Sonntag von 11 bis 16 Uhr, ebenfalls mit Musik. Das gesamte Programm gibt es online www.klingspormuseum.de. Der Eintritt ist frei. Foto: Simon Malz.

Klingspor Museum, Museumsvorplatz, Hof des Büsingpalais, Haus der Stadtgeschichte und Druckwerkstatt im Bernardbau, alle Herrnstraße, Offenbach

Samstag, 22. & Sonntag, 23. August: Tsirk Dobranotch - Ein Klezmer-Zirkus

(Uwe)

Das international renommierte Klezmer-Zirkus-Ensemble Tsirk Dobranotch kommt nach Frankfurt.

„Tshemodan“ (Jiddisch für „Koffer“) verbindet zeitgenössischen Zirkus, jiddisches Theater und Live-Klezmermusik zu einem sinnlichen Gesamterlebnis. Mit akrobatischen Darbietungen, jiddischem Humor und virtuoser Musik erzählt das Stück von Wanderschaft, Exil und kultureller Selbstbehauptung – eine berührende Geschichte über Migration und Identität, die in einer poetischen Bildsprache aus Musik, Bewegung und Theater zum Leben erweckt wird. Ein Theatererlebnis für alle Generationen, das Erinnerungskultur lebendig macht und aktuelle Fragen zu Heimat und Zugehörigkeit stellt.

Zirkus Zarakali, Platenstr. 79z, 60431 Frankfurt am Main, 19:30 Uhr
Foto: Shendl Copitman

Samstag, 22. und Sonntag, 23. August: 100 Jahre Mousonturm – Straßenfest

(Martin)

Feiert mit: 100 Jahre Mousonturm! Zu seinem kugelrunden Geburtstag strahlt der Turm als Frankfurts höchste Geburtstagskerze in den Nachthimmel. Schon den ganzen Tag am 22. August über bietet das lebendige Straßenfest Spaß für alle Generationen – mit leckerem Essen, Getränken, Musik, Tanz, Zirkus und vielen Attraktionen! Gefeiert wird gemeinsam mit den Nachbar*innen vom GDA Wohnstift, vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt, dem Produktionshaus Naxos, dem Hessischen Literaturforum und NIPPON CONNECTOIN. 

Alle Neugierigen haben die Möglichkeit bei Führungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten jeden Winkel vom Mousonturm und die Umgebung des ersten Hochhauses der Stadt neu zu entdecken – Frankfurts spektakulärsten Skyline-Blick inklusive. Essen & Trinken, Spielecke für Kids, Kinderschminken, Do it Yourself-Aktionen, Siebdruck, Führungen durch den Mousonturm. Am Sonntag 23. August findet ein Seifenkistenrennen statt. 

Für die Führungen durch den Mousonturm ist eine Anmeldung notwendig; die Infos hierzu findet Ihr auf www.mousonturm.de 

Samstag, 22. (13.00 – 0.00 Uhr) und Sonntag, 23. August (12.00 – 15.00 Uhr) nur Seifenkistenrennen
Künstler*innenhaus Mousonturm und Waldschmidtstraße
Foto: © Homepage Künstler*innenhaus Mousonturm

Sonntag 23. August: Demokratie erreicht neue Höhen: Sonder-DemokratieKiosk auf dem Großen Feldberg

(Daniela)

Die gemeinnützige Agentur Lust auf besser leben, macht sooo tolle Veranstaltungen, alle mit viel Liebe. Ihr Demokratiekiosk Projekt ist nur eins davon. Heute bespielen sie einen besonderen Ort: Demokratie erreicht neue Höhen: Sonder-DemokratieKiosk auf dem Großen Feldberg

Jodeln, Solardruck, Live-Musik und Gespräche über Demokratie am 23. August 2026

Ab 12 Uhr verwandelt sich der Feldbergerin-Marktplatz in einen offenen Treffpunkt für Musik, kreatives Gestalten und Begegnung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Den Auftakt macht um 12 Uhr „The Jodel Experience“ mit dem Jodlklub. Beim gemeinsamen mehrstimmigen Jodeln geht es nicht nur ums Singen, sondern auch ums Zuhören, Aufeinander-Reagieren und Zusammenfinden. Mit einfachen Übungen entdecken die Teilnehmenden ihre Stimme, entwickeln gemeinsam einen Jodler – und erleben ganz praktisch, wie aus unterschiedlichen Stimmen ein gemeinsamer Klang entstehen kann.

Ab 13 Uhr lädt die Offenbacher Künstlerin Juliane Kutter zur Möglichkeitswerkstatt Solardruck ein. Gemeinsam sammeln die Teilnehmenden Wünsche und Forderungen für ein gutes demokratisches Zusammenleben und bringen sie mithilfe von Sonnenlicht auf Stoff. So entstehen Banner und Girlanden, die Gedanken und Positionen sichtbar machen.

Um 14 Uhr übernehmen die SoundWizzards die musikalische Bühne. Die Band aus Hofheim nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch Rock, Blues und Pop. Neben eigenen Stücken interpretiert sie Songs unter anderem von Sting, Stevie Nicks, Herbie Hancock, J. J. Cale, Eric Clapton und Joe Cocker auf ihre ganz eigene Weise.

Kooperationspartnerin des Sonder-DemokratieKiosks ist „Die Feldbergerin“, ein Netzwerk von rund 140 Frauen aus der Taunusregion. Die Community fördert regionale Verbundenheit, gegenseitige Inspiration und gemeinsame Aktivitäten und setzt sich dafür ein, Frauen und ihr Engagement sichtbar zu machen. Dafür haben die Feldbergerinnen 2024 einen lange leer stehenden Kiosk auf dem Feldberg-Plateau mit viel Eigeninitiative saniert. Als Feldbergerin-Marktplatz ist die kleine Hütte heute Treffpunkt, Veranstaltungsort und sichtbares Zeichen dafür, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann.

Feldbergerin-Marktplatz auf dem Großen Feldberg zwischen Spielplatz Feldberg und Feldberghaus
Eintritt und Teilnahme kostenfrei, Toiletten vorhanden
Weitere Informationen: DemokratieKioskDie Feldbergerin und SoundWizzards

Sonntag, 23. August: The Dead South

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation 

Es spielt keine Rolle, wie man ihre Musik nennt – Progressive Bluegrass, Alternative Americana, Country, Folk und Western – wichtig ist, dass es ihre Musik ist und dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Überzeugungen, Erfahrungen, Sprachen und Altersgruppen sich in ihr wiederfinden. Dabei sind The Dead South durch und durch authentisch und scheuen sich nicht, von Zeit zu Zeit Traditionalisten zu verärgern, wenn sie makellos Banjo-Rolls und blitzschnelle Mandolinen-Tremolos, dreistimmige Harmonien und Songs mit klassischen Themen – Mordballaden, Untreue und Geister – mit einem Augenzwinkern vortragen. Auf ihrem Weg an die Spitze haben The Dead South eine wichtige Lektion gelernt: Wenn man schon Außenseiter ist, sollte man besser großartig sein.

Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und DJ Jahrova stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.
Foto: Homepage Centralstation

Montag, 24. August – Samstag, 05. September: 7. Frankfurter Strausswirtschaft

(Petra)

Das ORIGINAL ist zurück: Die Frankfurter Strausswirtschaft von und mit dem Weingut Marco Hofmann und der Gloserei und charmanten Gästen – und mit Euch. In den letzten Jahren gab es immer begleitend überraschende Auftritte und Performances. Auf jeden Fall heißt es: Täglich (außer sonntags) ab 16 Uhr könnt Ihr hier in den schön-schattigen Arkaden von St. Josef mitten in Bornheim einkehren und eine gechillte Zeit mit netten Menschen haben! Lasst Euch das nicht entgehen!

Foto: ©Frankfurter Strausswirtschaft

7. Frankfurter Strausswirtschaft, Ort: Berger Str. 135, Öffnungszeiten: täglich 16 - 22 Uhr (außer sonntags!), Eintritt: frei

Donnerstag, 27. August: Of/ Vaterland

(Andrea)

Seit ich vor einigen Jahren via Freeyourstuff zu den Briefen der Manns als Hörbuch gekommen bin, habe ich zwar weder die Buddenbrocks noch den Zauberberg gelesen, aber eine gewisse Faszination für diese Familie entwickelt. Alleine die Sprache und der Austausch ist phantastisch und etwas, was wir mit unseren whatsapps, emails und smsen nie schaffen werden. Ein Universum, in das ich also gerne eintauche. "Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble. 
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

„Dieses Kunststück ist gelungen. Ein verdichteter und sehr gegenwärtiger Film über das Bewahren von Haltung in unruhigen Zeiten.“ ARD Titel Thesen Temperamente
>> Karten bitte HIER kaufen, Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Freitag, 28. & Samstag, 29. August: SELBSTBEZICHTIGUNG (weitere Vorstellungen)

(Martin)

Handke im Theater Willy Praml

„Ich bin auf die Welt gekommen.
Ich bin geworden. 
Ich bin gezeugt worden. 
Ich bin entstanden. 
Ich bin gewachsen. 
Ich bin geboren worden. 
Ich bin in das Geburtsregister eingetragen worden.“

Handkes Text SELBSTBEZICHTIGUNG beginnt mit dem Selbst-Verständlichsten. Es ist aber auch das Sensationellste, dass der Mensch von sich als Selbst sprechen kann. Das kann eine KI nicht. Nichts ist Selbst, außer der Mensch. „Gegen welche Lebensregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Bauernregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Liebesregeln habe ich mich vergangen? Gegen welche Regeln der Kunst habe ich mich vergangen?“

Der Text ist auch eine Feier des menschlichen Makels, der Eingeständnisse, der widerständigen Vergehen gegen gelernte Regelwerke. Ein Kontrapunkt zu Selbstoptimierung und dem Glanzbild von sich, um das sich heute so bemüht wird. „Ich bin nicht, was ich gewesen bin. Ich bin nicht gewesen, wie ich hätte sein sollen. Ich bin nicht geworden, was ich hätte werden sollen. Ich habe nicht gehalten, was ich hätte halten sollen.“

Das Menschliche am Menschen, die Unzulänglichkeit und die täglichen Regelverstöße wie „Ich habe Gegenstände abgestellt an Orten, an denen das Abstellen von Gegenständen strafbar war“, sind die kreative Lust, der Sand im Getriebe zu sein und nicht nur das Zahnrad des geschmiert laufenden Motors eines Kollektivapparats.

Handke hat einen Text verfasst, der heute, 60 Jahre nach seiner Entstehung, wie eine Anrufung wirkt: SOS. SAVE OUR SOULS! Als stünden wir alle dem Jüngsten Gericht ganz nahe oder bereiteten uns dafür vor.

28. (Premiere) und Samstag, 29. August; 04./ 05./ 06. /12./ 13./ 24./ 25. und 26. September; 03./ 09. und 11. Oktober - jeweils 20:00 Uhr, sonntags und feiertags 18:00 Uhr
Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: (c) Kern/Weber

Samstag 29. August: DAY DANCING SOULFOOD PARTY

(Daniela)

Nach dem grossartigen Erfolg und der tollen Atmosphäre am 1.08. auf dem Rooftop des Ruby Louise Hotels, geht es Ende August in die 2. Runde.
Dieses Mal ist, neben den Lokalmatadoren, auch die Soul DJ Größe Akim B. von Absolut Soul aus Bielefeld am Start. Wir tanzen im Freien bei der Soulfood Rooftop Edition II. Wir treffen uns von 15 - 22 Uhr auf der wunderschönen Dachterrasse des Ruby in der Innenstadt. Vom Nachmittag bis in den späten Abend tanzt ihr zu den Sounds der  DJs, Akim B. und Sportwagen. Unser Freund und Lokalmatador Alexander Antonakis ist ebenfalls dabei und macht das Warm Up.

Auch dieses Mal bieten wir einen Vorverkauf an, da die Kapazitäten dort beschränkgt sind. Also deckt euch mit Tickets ein um dieses schöne Event nicht zu verpassen. Es wird auch eine Abendkasse geben mit einer geringen Kapazität und für den Durchlauf. Wir freuen uns riesig auf diesen Tag. Seid frei und dabei.

Line Up: Sportwagen - Soulfood Resident, Akim B. - Absolut Soul/ Bielefeld, Support: Alexander Antonakis - Chocolat

15:00 - 22:00 Uhr; Ruby Louise Hotel & Bar - Dachterasse; Neue Rothofstraße 3, 60313 Frankfurt am Main

Sonntag, 30. August: Rilke. DUINESER ELEGIEN / Debussy. PRELUDES II

(Martin)

„Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen?“

Am Vorabend seines 85. Geburtstages, am 30. August trägt Willy Praml die DUINESER ELEGIEN von Rainer Maria Rilke vor und beschenkt uns mit den unsagbaren Dingen der Welt: Leben und Sterben, Liebe und Tod. Bevor es am Mittag des nächsten Tages ausschließlich um den Ruhm der säglichen Gegenstände geht: Weißwürste, Weißbier und andere einfache Genüsse.

Leonhard Dering wird die Elegien mit Debussys PRELUDES II umrahmen. Beide Werke gehören zu den Pionier-Werken der beginnenden Moderne vor dem ersten Weltkrieg und sind etwa so alt, wie unser Spielort, die NAXOSHALLE.

Der Eintritt ist frei, über Spenden freut sich das Theater Willy Praml.Bitte anmelden! 

Theater Willy Praml in der Naxos-Halle um 20 Uhr
Foto: © Michael Weber

Dienstag 01.- Samstag 05. September: Freiluft-Kinowoche im Bornheimer Ratskeller

(Daniela)

In den vergangenen Jahren standen bei unserer Kinowoche die Partnerstädte Frankfurts im Mittelpunkt. In diesem Jahr schlagen wir ein neues Kapitel auf: wir zeigen an den ersten vier Tagen Dokumentationen in Spielfilmlänge, bevor am Samstag das Lampionfest am Bornheimer Hang stattfindet und wir Filme über Ernst May und die Architektur seiner Siedlungen zeigen. 

Dienstag, den 01.09.2026: Brot
Mittwoch, den 02.09.2026: Leaning into the Wind
Donnerstag, den 03.09.2026: Land des Honigs
Freitag, den 04.09.2026: Monobloc
Samstag, den 05.09.2026: Dokumentationen über Ernst May und die Architektur seiner Siedlungen anlässlich des Lampionfests am Bornheimer Hang

Den Abschluss der Kinowoche bildet am Sonntag, den 06.09., unser Erzeugertag. Lernen Sie die Menschen kennen, die den Bornheimer Ratskeller mit Gemüse, Fleisch, Käse, Wein und vielen weiteren Produkten beliefern.

Tickets kann man vorreservieren: https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html
oder an der Abendkasse für 10 Euro.
Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann.
Ort: Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Dienstag 01. September: "BROT" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Brot (2020) 
Was macht ein wirklich gutes Brot aus? Der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm von Harald Friedl begleitet handwerkliche Bäckerinnen und Bäcker ebenso wie die industrielle Brotherstellung – von alten Getreidesorten und Sauerteig bis zu hochautomatisierten Produktionsstraßen. Dabei wirft der Film spannende Fragen nach Qualität, Zeit, Geschmack und der Zukunft unseres wichtigsten Grundnahrungsmittels auf. Eine Hommage an echtes Handwerk, ohne den Blick für die Realität moderner Lebensmittelproduktion zu verlieren. Hier geht's zum Trailer von Brot.

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Mittwoch 02. September: "Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy " in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers (Kopie 1)

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy (2017)
Der britische Landschaftskünstler Andy Goldsworthy erschafft vergängliche Kunstwerke aus Stein, Holz, Eis und Blättern. Regisseur Thomas Riedelsheimer begleitet ihn bei der Suche nach Schönheit, Geduld und dem Dialog mit der Natur. Ein poetischer Film über Kreativität und die Kunst, mit der Landschaft statt gegen sie zu arbeiten.
Hier geht's zum Trailer von Leaning into the Wind. Wir zeigen den Film in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Donnerstag, 03. September: Mindestens haltbar bis

(Andrea)

Zur heutigen Premiere werde ich es nicht schaffen, aber ich habe schon ein paar Mädels zusammengetrommelt und wir gehen zur (vorerst) letzten Vorstellung von Mellis Bestandsaufnahme am 16. September. Mit dem Programm hat sie, zumindest bei uns, einen Nerv getroffen: Wir sind alle Mitte 50, die Kinder langsam aus dem Haus und tatsächlich stellen sich viele Fragen, die Marie Condo bisher noch nicht beantworten konnte. So wie ich Melli bislang erlebt habe, wird es auf jeden Fall ein munterer Abend, ich freue mich darauf! Mindestens haltbar bis: eine Bestandsaufnahme  Premiere: Donnerstag, 3. September, 20:00 Uhr, weitere Vorstellungen: Sonntag, 6. September und Mittwoch 16. September, jeweils 20:00 Uhr

Plötzlich ist man Ende 50 und findet sich zwischen den Welten wieder: Zwei Drittel Leben sind schon rum. Die Eltern sterben, die Kinder ziehen aus und selbst muss man sich neu aufstellen. Zurück bleibt ein Wust an Dingen: Möbel, die man loswerden möchte, Memorabilia in kleiner und großer Form. Und man fragt sich: Was mache ich damit? Was kann weg, was soll bleiben? Verschwinden die Erinnerungen, wenn die Dinge gehen? Ist es gut auszumisten – sowohl Haus als auch das Hirn? Melina Hepp lädt das Publikum zu einem skurrilen und ganz persönlichen Sonder-Sale der Dinge, Träume und Erinnerungen. Von und mit Melina Hepp, Michelle Koprow. Film- und Audioprojektion: Michelle Koprow Dramaturgische Mitarbeit und Sound: Thomas Buchenauer. Foto: Robert Schittko. Karten: https://www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail/stueck/mindestens-haltbar-bis

Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidstr. 2

Mittwoch, 02. September: DOTA

(Uwe)

Der wunderbare Francesco Wilking schrieb über DOTA: Frage: Worüber sollen Songwriter*innen in diesen Zeiten singen? Nächste Frage: Was sind überhaupt „diese Zeiten“? Dota hat sich diese Fragen auch in Vorbereitung auf ihr neues Album gestellt. Die Antworten liegen auf ihrem Weg wie Schilder auf der Straße, sobald sie ernsthaft zu arbeiten beginnt. Es brauchte schon immer nur wache Augen, eine Stimme, die die eigene ist, und ein Herz, in das mehr als die eigene Altersvorsorge reinpasst. Dota weiß, wer sie ist, und sieht die Dinge, die sie mit der Welt, in der sie lebt, verbinden und von ihr trennen. Dinge, die ihr Hoffnung geben und die sie abstoßen – denen sie in ihren Songs mit Ehrlichkeit (Das wogende Meer) oder beißender Ironie (Milliardäre) begegnet. 

Zoom, F., Carl-Benz-Str. / Beginn: 20 Uhr
Bild: Zoom

Donnerstag 03. September: "Land des Honigs" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Land des Honigs (2019)
In den Bergen Nordmazedoniens lebt Hatidže nach einem einfachen Grundsatz: Die Hälfte des Honigs bleibt den Bienen. Als neue Nachbarn dieses Gleichgewicht stören, entsteht eine ebenso berührende wie eindrucksvolle Geschichte über Natur, Verantwortung und das richtige Maß. Der Film wurde beim Sundance Film Festival ausgezeichnet und als erster Dokumentarfilm überhaupt gleichzeitig für den Oscar als bester Dokumentarfilm und bester internationaler Film nominiert.

Hier geht's zum Trailer von Land des Honigs. Wir zeigen den Film in der türkischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Freitag 04. September: "Monobloc" in der Kinowoche im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers

(Daniela)

Die Kinowoche 2026 im Sommergarten des Bornheimer Ratskellers zeigt inspirierende Dokumentarfilme unter freiem Himmel – über Menschen, die mit Handwerk, Haltung und Leidenschaft ihre Umwelt gestalten.

Monobloc (2021)
Regisseur Hauke Wendler nimmt einen einfachen weißen Plastikstuhl zum Ausgangspunkt einer überraschenden Reise rund um die Welt. Monobloc erzählt von Design, Massenproduktion, Nachhaltigkeit und der Frage, warum manche Dinge Millionen Menschen verbinden. Ein kluger, humorvoller Dokumentarfilm über unseren Alltag und darüber, wie Gestaltung unsere Welt prägt. Hier geht's zum Trailer von Monobloc. 

Tickets kann man vorreservieren https://www.ratskeller-bornheim.de/veranstaltungen/kinowoche2026.html 
oder Abendkasse für 10 Euro. Beginn: ab 20/20:30 Uhr, wenn es dunkel wird. Wenn man vorher was essen möchte, dann gerne zwischen 17 und 18 Uhr einen Tisch reservieren. Oder es gibt auch kleine Speisen oder Snacks, die man zum Film essen kann. Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72. Barrierefrei.

Freitag, 4. September, bis Sonntag, 6. September: Riviera

(Andrea)

Was freue ich mich auf das Wochenende, it´s Riviera-Time! Das Festival für Pop- und Clubkultur lädt zu Konzerten und Lesungen ans Offenbacher Mainufer. Im HafenCampus, Musikterrassen Wiking (MTW) und Circle Cube im Rockywood, dort  treffen aufstrebende Newcomerinnen und Newcomer auf etablierte Szenegrößen aus Indie, Rap, Elektro, Post-Punk und Pop. Limitierte Early-Bird-Tickets sind bis zum 8. Juli für 35 Euro erhältlich.
Schon bestätigt sind Alli Neumann, „Chocolate Remix“, „Burnout Ostwest“ und „Das Beat“. Alli Neumann ist Musikerin, Schauspielerin und Aktivistin. Seit ihrem ersten Hit „Hohes Fieber“ ist sie integraler Bestandteil der deutschen Musikszene. Sie schreibt Texte über Selbstermächtigung und verbreitet Lust an Veränderung.Die Musikerin „Chocolate Remix“ ist bunt, queer und provokant. Sie begegnet alten Inhalten des Reggaetons mit Humor. „Audio very good! Street Punk! Pogo pogo pogo!“, so lautet das Motto der Band „Burnout Ostwest“. Der kanadische Musiker Alexander Cowan (DJ Kerby) und die deutsche Sängerin Eddie Rabenberger gründeten 2021 die Band „Das Beat“. In ihrem neuen Album „Frau Fatal“ trifft moderne Popmusik auf New Wave, EBM, Indie-Rock und Italo Disco. Foto: Das Beat, Marina Monàco
www.riviera-offenbach.de/tickets (Öffnet in einem neuen Tab)

Samstag, 05. September: Ghost School (Film)

(Uwe)

Als Rabia erfährt, dass die einzige Schule ihres Dorfes geschlossen wird, beginnt sie nach den Gründen zu suchen. Während die Jungs künftig eine Schule im Nachbardorf besuchen können, bleibt den Mädchen diese Möglichkeit verwehrt. Auf der Suche nach Antworten durchquert Rabia das Dorf und befragt die Erwachsenen. Doch statt Klarheit trifft sie auf Schweigen, Ausflüchte und ein Gerücht: Die Schule sei verflucht und der Lehrer von einem Dschinn besessen. Je hartnäckiger sie nachfragt, desto stärker beginnt sie an den Geschichten zu zweifeln, die die Schließung der Schule erklären sollen. Ist an dem Gerücht über die verfluchte Schule etwas dran oder verschleiert es eine ganz andere Wahrheit?

Inspiriert von Abbas Kiarostamis „Wo ist das Haus meines Freundes?“ wird die beharrliche Suche einer jungen Protagonistin zum Ausgangspunkt einer Erkundung gesellschaftlicher Verhältnisse. Aus einer scheinbar einfachen Frage entwickelt sich eine Reise durch ein Labyrinth aus Aberglauben, Autorität und Korruption. Die Perspektive eines Kindes wird dabei zum präzisen Instrument, um die Widersprüche der Gemeinschaft sichtbar zu machen. Basierend auf dem realen Phänomen der „Geisterschulen“ in Pakistan verbindet der Film sozialrealistische Beobachtung mit magisch-realistischen Momenten.

Frankfurt – Mal Sehn Kino, 17.30 Uhr mit Regisseurin Seemab Guln
Foto: Verleih

Samstag, 5. September: Of/ Adele Project

(Andrea) 

Mit ADELE PROJECT – „HELLO MÜNCHEN“ präsentiert Europas beste Adele Tribute Band eine außergewöhnliche Hommage an eine der größten Künstlerinnen unserer Zeit: Adele. Diese exklusive Produktion wurde inspiriert von der spektakulären Konzertreihe, die Adele 2024 auf dem Oktoberfestgelände München spielte – eine über Wochen laufende, dauerhaft ausverkaufte Show, die Musikgeschichte schrieb und München zum internationalen Zentrum ihrer Live-Performances machte. ADELE PROJECT – „HELLO MÜNCHEN“ greift die besondere Atmosphäre dieser legendären Konzertreihe auf und überträgt sie in eine eigene, hochklassige Tribute-Produktion – emotional, elegant und mit großer musikalischer Qualität.
Im Zentrum steht die herausragende Sängerin Jolanda Knecht, deren Stimme, Ausdruckskraft und Bühnenpräsenz das Publikum vom ersten Ton an berühren. Für diese Show hat sie eine internationale Spitzen-Crew zusammengestellt, die musikalisch und visuell höchste Maßstäbe setzt und die größten Songs von Adele – darunter „Hello“, „Skyfall“, „Someone Like You“, „Rolling in the Deep“ und viele weitere Welthits präsentiert. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr 

Capitol, Goethestraße 1-5, Offenbach

Samstag, 12. September: BLOW MUSIC FESTIVAL VOL. 4

(Uwe)

BLOW geht im Herbst in die 4. Runde! Denn vielversprechende aufstrebende Artists brauchen eine Bühne und diese bekommen Sie auf drei Floors im ZOOM. 

Die Liste spannender, junger Acts, die mit ihrer Musik etwas mitzuteilen haben, ist aber noch lange nicht zu Ende. Daher erhalten eine Reihe weiterer lokaler, nationaler und internationaler Live-Acts und DJs im September die Gelegenheit, ein lebendiges Medley der angesagtesten und gleichzeitig unterschiedlichsten Tendenzen der aktuellen Musikszene zu präsentieren. 

Mein persönlicher Favorit ist TAXISTUDIO, eine FrankfurterFormation (Auf der Bühne treffen treibende Beats, ehrliche Texte und urbane Atmosphäre aufeinander – ein Mix, der das Publikum gleichermaßen zum Feiern und Nachdenken einlädt). 

Musikalische Grenzen setzen wir auch dieses Mal bewusst nicht, denn genauso wenig tun dies die Musiker*innen selbst – im Gegenteil, was sie produzieren ist: abwechslungsreich, innovativ, offen und verbindend: AGATHA IS DEAD! Post-Punk-Experiment - Ihre gemeinsame Liebe zu Joy Division, The Cure, Molchat Doma und Fontaines D.C. legte den Grundstein für ihren düster-dringlichen Sound. - ANDA MORTS Wie Anda auf dem Album alte Punk-Formeln mit pochendem Herzen und geboten zorniger Haltung ins Hier und Jetzt katapultiert, wie er mit maximaler Dringlichkeit die Wirklichkeit umreißt, das hat eine derart furios mitreißende Art, dass man sofort mehr davon haben will. - AUFMISCHEN – BBYBANDO – BILK - DAS HUHN - DER MENSCHLICHE MOTTEK DIE P - DJ MISS CONTROL (GG VYBE) – EV – HONDENFOKKER – ILDIKÓ – JUNI – KETACAT - LUCIA & THE BEST BOYS MOTTEN MUTT - NOT EVEN NOTICED – OSTSEETRAUM - S1RENA – TAXISTUDIO - THE PHOBES - TR/ST - UNTITLED (HALO) – VASIL - X-GF

Zoom, F., Carl-Benz-Str. / 15 Uhr
Bild: Zoom

Sonntag 13. September: 34. Bahnhofsviertel Classics: „Welcome FlieKü!“

(Daniela)

Das „fliegende künstler:innenzimmer“, ein mobiles Atelier für Kunst, Austausch und Begegnung, landet für die kommenden fünf Jahre im Frankfurter Bahnhofsviertel und öffnet am 11. September von 14-19 Uhr seine Türen.

Feiern Sie mit uns und der Crespo Foundation am 13. September das Eröffnungswochenende des „FlieKü“ mit unserem diesjährigen Open Air-Konzert. Die Frankfurter Crespo Foundation setzt sich dafür ein, dass Menschen ihr Leben selbstbestimmt gestalten und die Gesellschaft aktiv mit prägen können. Mit ihren Programmen und Förderungen schafft sie Zugänge und Möglichkeitsräume, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können.

Ihre musikalische Reise beginnt in Osteuropa mit Volksliedern aus Ungarn und Rumänien. Weiter geht es in den Südwesten Europas zum französischen Jazz Manouche. Die Tour endet - wie kann es bei unseren Open Air-Konzerten anders sein - mit Rhythmen aus Lateinamerika. Bach, Brahms und Paganini reisen mit.

Zu den Musikern: Das größte Instrument, den Kontrabass, übernimmt Ioan Cristian Braica. Mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, begann Cristians Karriere im Orchester der Rumänischen Oper. Heute ist er Vorspieler im hr-Sinfonieorchester. Der kolumbianische Gitarrist Carlos Vivas hat seine Premiere bei den Bahnhofsviertel Classics. Ein Stipendium brachte den jungen Musiker nach Deutschland und schließlich an die HfMDK in Frankfurt. Er ist jetzt Professor in Heidelberg und gefragter Solist. Am Akkordeon erwartet Sie Vassily Dück. Seine Kunst führte ihn von der Philharmonie Altai über das Staatliche Orchester Sibirien zu Auftritten in der Alten Oper Frankfurt, am Gasteig München oder im Nationaltheater Mannheim. Laurent Weibel spielt die Geige.

Sonntag, 13. September, 15 Uhr
François-Mitterrand-Platz, 60329 Frankfurt am Main
Der Eintritt ist frei. Wir spielen bei jedem Wetter. Ihnen stehen Sitzbänke zur Verfügung, so lange der Vorrat reicht. Falls Sie aus besonderen Gründen einen Sitzplatz benötigen, teilen Sie uns das hier mit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Getränke gibt es ab 14:30 Uhr.
Auf unserer Website finden Sie alle Details zum Konzert. Weitere Details zum FlieKü finden Sie hier.

Freitag, 18. und Freitag, 25. September: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

(Martin)

In der letzten Spielzeit war die Inszenierung von ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘ immer ausverkauft. 
Das wundert nicht, denn hier stimmt alles: geniales Bühnenbild, klassische und moderne Theaterformen gehen kongenial miteinander auf, Schauspieler:innen, denen man an den Lippen hängt und eine Regie, die sich was traut. 

Nach der Premiere sendete der HR2 in der Frühkritik: 
»Christian Weise gelingt mit seiner Inszenierung ein regelrechter Coup: Er führt mit dem wunderbaren Ensemble einen Live-Film auf - wir sehen auf der Leinwand, was sich dahinter ereignet. Richtig unterhaltsam ist es, wenn Schauspieler immer wieder auf die Vorderbühne kommen. Drei Stunden gehen wie im Flug vorbei, Dank der kongenialen Inszenierung, den visuellen Effekten, den lustigen Kostümen, aber auch wegen der Musik. Dieses Stück und seine einzelnen Mimen sind ein absoluter Hingucker.« 

Stimmt!
Chicago in der Wirtschaftskrise: Der Gemüsehandel stockt, die Händler verzweifeln. Die führenden Blumenkohlhändler wollen den Handel wieder ankurbeln, aber den Gangster Arturo Ui wollen sie nicht mitmischen lassen. Stattdessen spinnen sie ihre eigene Intrige und überreden einen angesehenen Stadtpolitiker zur Korruption. Doch Ui weiß die Schwächen der anderen gegeneinander auszuspielen und seine politische und geschäftliche Karriere nimmt schnell Fahrt auf. Er begreift, dass Gewalt allein für seine Machtexpansion nicht ausreicht – auch die Manipulation der Öffentlichkeit gehört dazu. In seinem Größenwahn macht er weder vor alten Weggefährten noch an den Stadtgrenzen Chicagos Halt.

Bertolt Brecht schrieb 1941 im Exil diese Parabel auf die Karriere Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten. Die Verortung der bissigen Satire im amerikanischen Gangstermilieu war laut Brecht sein »Versuch, der kapitalistischen Welt den Aufstieg Hitlers dadurch zu erklären, dass er in ein ihr vertrautes Milieu versetzt wurde«. Damit stellen sich die Ereignisse nicht als schicksalhaftes Verhängnis dar, sondern als die Konsequenz der herrschenden Verhältnisse unter der Mitwirkung Vieler. Faschismus ist kein historischer Einzelfall, sondern die auch heute immer noch mögliche Fortsetzung der Geschäfte mit anderen Mitteln.

Also: ein Stück und eine Inszenierung von brennender Aktualiltät! 
Freitag, 18. und Freitag, 25. September um jeweils 19.30 Uhr:  Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui von Bertolt Brecht, Schauspiel Frankfurt

Foto: © Thomas Aurin

Samstag, 19. & Sonntag, 20. September: Holzfällen

(Martin)

Nicholas Ofczarek ist in Frankfurt!

„Erst der Skandal, dann das Vergnügen: Als sein Roman „Holzfällen. Eine Erregung“ 1984 erschien, löste Thomas Bernhard einen Eklat aus. Heute ist Nicholas Ofczareks szenische Lesung mit Musikbegleitung ein großer Genuss.“ (FAZ)

„Nörgeln de luxe: Ein Star-Schauspieler wird hier „sehr gallig“ (Hamburger Abendblatt)

Thomas Bernhards Roman stellt einen Erzähler ins Zentrum, der aus der Distanz seines Ohrensessels eine „künstlerische Abendgesellschaft“ in der Wiener Gentzgasse beobachtet und diese mit bösartiger Genauigkeit seziert. Die versammelte Menge wartet auf die angekündigte Ankunft eines Burgschauspielers; zudem sind die meisten Personen dieser Gesellschaft miteinander verbunden, weil ihre durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Freundin Joana am Nachmittag desselben Tages in der Ortschaft Kilb zu Grabe getragen wurde. Thomas Bernhards berühmte Prosa wird rezitativisch zum Leben erweckt, während die Musiker:innen von Franui u. a. mit einer Spezialität zu hören sein werden, die sie bekannt gemacht hat: dem Zelebrieren von Trauermärschen und Trauermusik.

Das Hamburger Abendblatt schreibt: „Ein Text wie ein von Herzen kommender Kniekehlen-Tritt, vom österreichischen Nationalnörgler Thomas Bernhard, mit dem Untertitel „Eine Erregung“? Kann ja nur gut sein. Kann nur genau das Richtige sein für den Präzisions-Schauspieler Nicholas Ofczarek. Der ist seit gut 31 Jahren fest im Ensemble des Wiener Burgtheaters, eine Theater-Bank in dieser Welt. Eines dieser Bühnen-Ereignisse dort. Spielt der da wen, kann man lieber nicht einen Moment wegsehen, da darf man nicht weghören.“

Nicholas Ofczarek und Musicbanda Franui in einem Gastspiel des Burgtheaters Wien - nicht verpassen! 

Samstag, 19. Um 19.30 Uhr und Sonntag, 20 September um 18.00 Uhr
Schauspiel Frankfurt
Foto: © Tommy Hetzel

Mittwoch 23. September: Boris von Heesen: Mann am Steuer. Wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert

(Daniela)

VCD Hessen und ADFC Hessen laden im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2026 zu Vortrag und Diskussion mit Boris von Heesen ein. Der Buchautor und Ökonom Boris von Heesen belegt mit Fakten und schlüssigen Argumenten, wie patriarchale Strukturen unsere Mobilität prägen und die Verkehrswende blockieren. 

Zum Buch: Männer beherrschen die Straße. Mit überdimensionierten Karossen, aggressivem Verhalten oder unangemessener Lautstärke. Das ist durch die Verkehrsstatistik gut belegt, aber dennoch nur Symptom eines größeren Problems. Starre und einflussreiche Netzwerke in Politik, Behörden, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft, allesamt von Männern dominiert, verhindern den dringend notwendigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität für Deutschland. 

Männerexperte und Wirtschaftswissenschaftler Boris von Heesen hat unzählige, größtenteils öffentlich zugängliche Statistiken und Studien herangezogen, um seine Thesen zu stützen. Er bringt eine andere Perspektive als sonst üblich in die Verkehrswende-Diskussion ein und formuliert einen eindringlichen Appell für eine sinnvolle Verkehrspolitik, von der alle profitieren. 

Zum Autor: Boris von Heesen (*1969) ist Wirtschaftswissenschaftler mit ersten beruflichen Stationen bei der Diakonie in Bayern und der Drogenhilfe in Frankfurt am Main. Er ist Gründer eines der ersten deutschen Online-Marktforschungsinstitute. Heute arbeitet er als Männerberater und geschäftsführender Vorstand eines Jugendhilfeträgers. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich als Autor und Referent mit dem Thema kritische Männlichkeit und veröffentlichte bereits zwei erfolgreiche Bücher zum Thema.
Veranstalter*innen: VCD Hessen mit ADFC Hessen und dem Frauennetzwerk des ADFC Hessen in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main 
Offen für Interessierte aller Geschlechter! 
Ort: Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt am Main, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt (Haltestelle: Konstablerwache)
Termin: Mittwoch, 23. September, ab 19:30 Uhr
Eintritt frei!

13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen

(Daniela)

In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten!

Dass  ein  Festival wie  das  Frankfurter nur  Ausschnitte zeigen kann,  versteht  sich  von  selbst, ebenso  dass  das  Mutterland  des  Jazz  dabei  nicht  ausgeschlossen  werden soll.  Es  ist  mit  Myra  Melford’s  Fire  and  Water  Quintet,  der  Vibrafonistin  Sasha  Berliner  oder  der  in  den  USA  lebenden  malaysischen Bassistin  Linda  May  Han  Oh  gut  vertreten. Mit  von  der  Partie  in  Melfords  Band:  die  in  Brooklyn  ansässige deutsche  Saxofonistin  Ingrid Laubrock.   

In  der  Welt  des  Jazz  werden  Grenzen seit  jeher  am  liebsten  überschritten,  wie  man  auch  an  den  Musiker*innen  erkennt, die  in  Europa eine  Heimat  gefunden haben  und  ihre  Perspektiven  einbringen. Die  fruchtbaren  Resultate europäischer  Weltoffenheit  führt  beispielhaft  die  Band  von  Andrés  Coll  vor  Augen, in  der  sich  Musiker  aus  Marokko,  Spanien und  Polen  begegnen und  gegenseitig  inspirieren. 

Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt.

Dabei  gehört  Sclavis  zu  denen,  die  aus  Jazztradition  und  einer  schwer  zu  beschreibenden  europäischen  Sensibilität  einen  eigenen  Sound  geformt  haben,  genau  wie  Christof  Lauer  oder  Émile  Parisien und natürlich  Norma  Winstone,  die  den  europäischen  Jazzgesang  stärker  geprägt  hat  als  irgendwer  sonst.  Auch  das  Schaffen  von  Nicolai  Thärichen  und  Ali  Neander  lässt  sich  in  der  Spannung  zwischen grenzüberschreitenden  Inspirationen,  europäisch  geprägter  Perspektive  und  eigenständiger  Kreativität  verorten.  

Wie  neben  diesen mehr  oder  weniger alten  Größen  eine  junge  Generation des  europäischen  Jazz  ihren  eigenen Weg  sucht,  wird  auf  diesem Festival  an  Andrés Coll,  Darius  Blair, Finn  Heine,  Elliot Galvin  und  Emma  Rawicz  sichtbar. Sie  und  Ali  Neander  sind  dieses  Jahr  die  Gäste  der  hr-Bigband. 

https://www.hr2.de/veranstaltungen/jazzfestival/deutsches-jazzfestival-von-hier-aus-gesehen---das-komplette-programm-v38,djf26_artikel_komplettes_programm-100.html

Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV

(Uwe)

diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? 

Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr
Foto: Igor Karacic

Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller

(Andrea)

Tatsächlich war ich neulich ziemlich überrascht, als ein guter Freund vom Sportfreunde Stiller Konzert in Köln postete. Die gibt´s noch? Die sympathischen Bayern hatte ich in den letzten Jahren wirklich völlig aus den Augen verloren. Dabei gab es doch kaum zärtlichere Liebeserklärungen und schönere Komplimente, “Du bist die Antwort auf die Frage/ Gibt es reiche Tage?/ Ich spür mit dir/Hat mich das Glück im Visier”. Oder eben “Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist/ Und sichergeh'n, ob du denn dasselbe für mich fühlst”. Lieder für die Ewigkeit. Sie komponierten zur WM 2006, politisch korrekt gegen Nazis und pflegten immer das Image der netten Jungs von nebenan. Warum auch nicht und vermutlich sind die Sportis wirklich eine Gruppe, auf die sich Menschen aller Altersgruppen gut verständigen können. Sonst gäbe es auch sicher die aktuelle ARD-Doku nicht. “30 wunderbaren Jahre Tour” erzählt von Auftritten in dunklen Kellerräumen vor drei Neugierigen bis zu mit zehntausend Beseelten gefüllten Hallen. Von speziellen Eigenheiten wie WM-Hits, MTV-Unpluggeds, horizonterweiternden Videodrehs, Schallplatten aus Holz/Gold/und Platin, Lesetouren in Opernhäusern bis zum „ganz normalen“ Irrsinn einer Band samt unvergesslicher Tourneen in den Armen der besten Crew of the Universe. Von Vorband sein von Foo Fighters, Green Day und Grönemeyer bis zu Vorbands wie Ash, Nada Surf, Franz Ferdinand und Kaiser Chiefs. Alles dabei", erinnert sich Flo. Ich freue mich auf den Abend zum Mitsingen und mit viel positiver Energie. 

Jahrhunderthalle Höchst, Pfaffenwiese 

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

bis 16. August: OF/ Powerful textures

(Andrea)

Die Eröffnung am 9. Mai ist unserer eigenen Party zum Opfer gefallen. Aber das soll die Ausstellung nicht mindern. Überhaupt schaffen es Dorothea und ihr Team immer, vermeindlich angestaubte Themen wie Schriftgestaltung und Typographie in neue spannende Zusammenhänge zu bringen. So auch jetzt mit der aktuellen Ausstellung “Powerful Textures. Sprache in Textil”, die den Blick für Verwobenes und Textiles schärft: "In der Textilgeschichte spielen Wandteppiche und textile Arbeiten im Raum häufig eine Rolle in der Vergewisserung von Werten und Identität. Den Grundstock der einzigartigen Sammlung moderner Schrifttapisserien des Klingspor Museums bilden die Arbeiten Rudolf Kochs und seiner Studierenden, die um 1925 in Offenbach entstanden. Ankäufe, Schenkungen und Auftragsarbeiten erweiterten die Kollektion, die nun erstmals im Kontext zeitgenössischer Arbeiten gezeigt wird. Da sich Textilkunst häufig mit weiblicher Arbeit assoziiert, wird textile Schrift zunehmend stark in aktivistischen und feministischen Kontexten genutzt. In zeitgenössischen Arbeiten verweben sich persönliche Geschichten mit Politik und Gesellschaftskritik. Hier ergänzen Leihgaben internationaler Künstler*innen die Ausstellung. Mit Kunstwerken von Melina Braß, Daria Goncharova, Katya Dimova, Barbara Habermann, Sandra Heinz, Karlgeorg Hoefer, Anna Horváth, Eta Ingham Lawrie, Monika Jäger, Ems Kadenz, Kani Kamil, Rudolf Koch, Eike König, Lise Linnert, Petra Ober, Werner Poeschel, Allan Porter, Helga Portig-Sitka, Herbert Post, Fritz Riedl, Erin M. Riley, Maureen Ritter, Dieter Roth, Hans Schmidt, Vreni Spieser, Johanna Natalie Wintsch, Berthold Wolpe. 

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Bis Donnerstag, 27. August: Of/Stricheln und Sticheln

(Andrea)

Die Ausstellung schaue ich mir an, sie ist ja auch praktischerweise an meinem Arbeitsplatz: "Stricheln und Sticheln – Satire in der Krise der Demokratie“ des Caricatura Museums Frankfurt im ersten Obergeschoss des Offenbacher Rathauses zu sehen. Sie beleuchtet mit Cartoons von Katharina Greve, Greser & Lenz, Hauck & Bauer sowie satirischen Gedichten von Thomas Gsella, die zu den führenden Akteurinnen und Akteuren der deutschen Satirelandschaft gehören, den gegenwärtigen Zustand der Demokratie in Deutschland. Die Werke erscheinen regelmäßig in Medien wie Titanic, FAZ und FASZ.
In einer Demokratie unter Druck stehen unsere Gesellschaft und ihr innerer Zusammenhalt vor großen Herausforderungen. Satire kann Impuls und Türöffner für Gespräche sein und als entlastendes Moment in aufgeheizten Diskursen wirken. Sie markiert dabei insbesondere an gesellschaftlichen Spannungspunkten die demokratische Verfasstheit einer Gesellschaft. Lachen hilft – vor allem in der Krise.

Rathaus, Berliner Straße 100, Offenbach

Bis Sonntag, 30. August: saasfee*satellit – Café + Bar am pavillon

(Petra)

Eine meiner Lieblingsoasen in der Stadt habe ich Euch schon häufiger empfohlen. Jetzt „setzen sie noch eins drauf“: Während der großen Hitzeperiode verlegen sie das kleine Café des satellits in und vor den saasfee*pavillon. Zum Wohl des Teams und der Gäste gibt es die gekühlten Getränke, Kaffee und den Kuchen nun an der Bar im Pavillon. Supergrün. Superschön. Für die Sonnenhungrigen steht die Terrasse mit Liegestühlen und auch Schattenplätzen zur Verfügung. Außerdem gibt es hier ja regelmäßig spanende Kunstausstellungen – das wissen die meisten von Euch. Ein weiteres Projekt ist der saasfee*soundpark. Dieser entstand aus der Idee, den öffentlichen Tiefarten mit verschiedenen Klangkonzepten zu bespielen. Ein bis zwei Mal im Jahr vergeben saasfee* den Auftrag an eine Musikerin oder einen Musiker, eine Komposition für den öffentlichen Tiefgarten zu entwickeln. Diese läuft dann für einige Monate - man kann also tagsüber vorbeikommen und sich im Garten mitten in die Komposition setzen. Gäste jeden Alters sind willkommen. Der satellit ist für viele inzwischen zu einem Third Space mitten in der Innenstadt geworden und ist nach wie vor ein behüteter Geheimtip.

Foto: ©saasfee

saasfee*satellit – Café + Bar, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 – 66 HH, Öffnungszeiten: 11.+12., 19.,  26, Juli & 02., 09., 16., 22.+23., 29.+30. August, jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei

Dienstag 02. September: Urban Kibbutz – new inspiring architecture and planing for affordable housing

(Daniela)

Anlässlich des 45-jährigen Bestehens ihrer Städtepartnerschaft findet eine vierteilige Veranstaltungsreihe zum Thema urbane Transformation im großstädtischen Kontext statt. Wie können lebendige Stadtteil und vielfältige Stadtquartiere und bezahlbarer Wohnraum entstehen und bestehen bleiben?

Urban Kibbutz – Affordable Housing ist eine Reihe von vier Abenden im ‚Liebling Salon‘ und im Deutschen Architekturmuseum (DAM). Die Reihe wurde ins Leben gerufen, um Diskussionen über die aktuelle Zeit des schnellen Wandels anzuregen. Im Mittelpunkt steht die Bewältigung aktueller Herausforderungen im Bereich des städtischen Wohnungsbaus sowie der Entwicklung lebendiger Stadtquartiere.

An jedem Abend werden Expert:innen aus beiden Städten Projektbeispiele vorstellen und architektonische Lösungen, gemeinschaftsbasierte Modelle und innovative Finanzierungsstrategien diskutieren. Die beiden folgenden Termine werden zeitnah veröffentlicht. 

Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend zwei Themenfelder: Gemeinschaft und Finanzierung.

Gemeinschaft ist das zentrale Element, dass aus einer leeren Hülle lebenswertes und zufriedenes Leben und Wohnen macht.  Mehrere Projekte zeigen, wie sie heute über besonderes Engagement Gemeinschaft im Wohnen kreieren und die Städte lebenswert machen. 

In dieser Veranstaltung sprechen wir außerdem mit Expert:innen über Konzepte der Finanzierung von gemeinwohlorientiertem Wohnungsbau.
Wie finanzieren wir das Wohnen der Zukunft? Wie kann Gemeinschaft Verantwortung tragen? Wo findet sich Solidarität in Finanzierungsmodellen?

Urban Kibbutz – New Inspiring Architecture and Planning for Affordable Housing 
September 2nd 2026, at 7 p.m.; DAM Auditorium; The event will be held in English
At 6 p.m.  After Work Aperitivo at DAM
Deutsches Architekturmuseum (DAM), Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main & 
Liebling Haus White City Center, Tel Aviv-Yafo/IL &

Die Veranstaltung ist bei der Deutschen Architektenkammer akkreditiert und es kann ein Fortbildungspunkt für die Teilnahme erlangt werden. 

Bis Donnerstag, 03. September: Vernissage + Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Die Frankfurter Kunstsäule zeigt im Rahmen der „World Design Capital 2026“ Köpfe aus dem Projekt „Viele Köpfe“ der Künstlerinnen Andrea Ludwig und Charlotte Schröner. Insgesamt 220 Köpfe. Jeder Kopf steht für sich und verbindet sich doch mit den anderen Köpfen – ein friedliches Miteinander. Die Unterschiedlichkeit der Gesichter und ihrer Malweisen steht für Individualität und die unendlichen Darstellungsmöglichkeiten. Verpackungsmaterial, das normalerweise in der Mülltonne landet, ist der Ausgangspunkt für die Serie der Köpfe der beiden Künstlerinnen. Das Originalformat der Bilder ist A4, also kopfgroß. Die Köpfe sind keine Porträts, sondern Ausdruck innerer Bilder: Unbekannte, ungesehene Menschen, Comics, Kinderzeichnungen, Art brut, Masken, Fotografien, Alte Meister, Menschen aus unterschiedlichen Medien – ein unendliches Reservoir. Manche ähneln bekannten Personen. Die Frage „Sieht sie nicht aus wie …?“ darf man sich vor der Säule gerne stellen.

Abbildung: ©Andrea Ludwig/Charlotte Schrön

Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule,  (Öffnungszeiten: 24/7 bis Donnerstag, 03.09.), Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße

Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum

(Petra)

Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)!

Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer

Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier

Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset

(Martin)

Stilleben mit Gemüse im Städel Museum

„Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie…

Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch)

Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven.  Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. 

Eine Ausstellung zum Entdecken! 

Städel Museum, Schaumainkai 63
Foto: © Städel Museum – Norbert Miguletz

Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM

(Petra)

Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum.

Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms

Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei

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