31.07.-06.08.2026

Es brennt - Nachhaltigkeit & Kultur

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Ich habe es so satt: Die Welt brennt lichterloh, und trotzdem gibt es noch Feste mit Einweggeschirr – auch das aus „tollem“ recyceltem Material ist am Ende nur Müll. Warum sagt unsere Stadt nicht einfach: Auf öffentlichen Plätzen nur noch Feste mit Mehrweggeschirr und kostenlosem Trinkwasser, damit man bei 40 Grad nicht für 10 € eine Wasserflasche kaufen muss?

Deshalb boykottiere ich manche Feste: Osthafenfest gehe ich nicht hin, Berger und Schweizer Straßenfest nur ungern, und beim Mittagessen in Einwegverpackung mache ich nicht mit. Mein Problem: Ich liebe das EUROPA OPEN AIR vom hr Sinfonie-Orchester (20.08.), aber auch dort leider nur Einweg - hat jemand Kontakt zu Christine Lagarde? Die finanzieren das ja..)

Umso mehr freue ich mich über die Feste, die es fast müllfrei hinbekommen – und das Schöne: Genau die sind oft die schönsten, mit tollem Programm bei freiem Eintritt. Die supporte ich!

Letzte Woche war ich bei der Sommerwerft (grandios!). Morgen geht’s mit Uwe zu Holidays von Jazz Montez, denn Julie Kuhl spielt, danach wäre ich zu gerne zu STOFFEL, da spielen Fellaws Kingdom eine super Ska-Band. Stattdessen bin ich mit Sarah und Petra im Freiluftkino Frankfurt bei „22 Bahnen“. (Auch hier geben sich die Veranstalter:innen viel Mühe bei der Müllreduktion). Sonntag dann wieder Jazz MontezHip-Hop-Abend u.A. mit BabyShoo, worauf ich mich schon freue.

Noch ein Hinweis: Wenn ihr auf der Lola-Montez-Treppe, der Wiese im Günthersburgpark oder am Main sitzt, euer eigenes Essen dabei habt und das grandiose Programm kostenlos genießt – werft ordentlich was in die Spendendosen (bei STOFFEL die roten Eimer). Überlegt: Was wäre euch der Abend wert, was hättet ihr bei einem Festival gezahlt? Unter 10 € ist es nie. Also: Portemonnaie auf, damit es diese Festivals weiterhin gibt!

Was auch immer ihr macht: Lebt wild!

Daniela

Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Petra, Martin, Uwe und Erik

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
1 x 2 Gästelistenplätze für Kino Kulinarisch am 7. August (exklusive Essen). Die Gewinnfrage lautet: Wo findet die nächste Waggon-Veranstaltung statt?

MUSIK über Glen Hansard

(Uwe)

Der großartige irische Musiker Glen Hansard ist diese Woche im Alter von nur 56 Jahren verstorben. Vielen war er bekannt durch seine Rolle im Film „Once“, in dem er einen Straßenmusiker in Dublin spielt. Auch in „The Commitments“ aus 1991 spielte er mit, einem weiteren unvergessenen Musikfilm. Für die Rolle darin blieb er aber nicht in besonderer Erinnerung, vielleicht auch deshalb, weil einer für den Film keine Songs schrieb. Bei „Once“ war dies anders, für sein „Falling Slowly“ erhielt er 2007 den Oscar für den besten Originalsong. Er musizierte mit der Band „The Frames“ (sein ehemaliges Bandmitglied John Carney war später Regisseur von „Once“) und unter seinem Namen. Er schrieb neben „Falling Slowly“ viele wunderbare Songs und spielte fantastische Konzerte. Daniela und ich sahen ihn zweimal in der Alten Oper. Die Erinnerungen daran bleiben, seine Platten bleiben, ONCE bleibt, „Falling Slowly“ bleibt … 

Hier seine fünf aus meiner Sicht besten Songs

  1. People Get Ready (The Frames)
  2. Leave A Light
  3. Maybe Not Tonight
  4. Falling Slowly (The Flames / Once)
  5. Songs of Good Hope

Freitag 31.07. - Donnerstag 06. August: STOFFEL 2026 – 1. Woche Programmübersicht

(Daniela)
Günthersburgpark , obere Wiese· Eintritt wie immer frei

Freitag 31. 07. 18:00 Uhr Reni & die Anstandsdamen / Indie Punk
Freitag 31. 07. 20:00 Uhr Eddy Zinn & The Infinites / Singer- Songwriter
Samstag 01.08. 18:00 Uhr Tina Freitas and Friends / Música Brasileira
Samstag 01.08. 20:00 Uhr Fellaws Kingdom / SuperSka
Sonntag, 02.08. 18:00 Uhr Lili Moondog / Folk & Singer-Songwriter
Sonntag, 02.08. 20:00 Uhr Gernot Dechert Super Groove / Souljazz
Dienstag, 04.08. 18:00 Uhr Mathias Tretter – Souverän / Kabarett
Dienstag, 04.08. 20:00 Uhr Leorah / Singer-Songwriterin
Mittwoch, 05.08. 18:00 Uhr Jank Kovik / Folkrock
Mittwoch, 05.08. 20:00 Uhr Iso Herquist & Band – Swing havin' the Blues / Tanzbares Swingclub-Feeling 
Donnerstag, 06.08. 18:00 Uhr SCHLINGSI / deutschsprachiger Indiepop
Donnerstag, 06.08. 19:00 Uhr Wilted Dream / Indiepop
Donnerstag, 06.08. 20:00 Uhr YULI / Loopstation Artist – Kaleidoskop aus akustischen und elektronischen Klängen

Freitag 31. Juli: STOFFEL präsentiert: Reni & die Anstandsdamen & Eddy Zinn & The Infinites

(Daniela)

18:00 Uhr Reni & die Anstandsdamen / Indie Punk
Reni & die Anstandsdamen - zu unkonventionell für Pop, zu zart für Rock, deswegen machen sie Indie, aber nennen es Punk. Weil aber meist wenig geschrien wird, statt Bier in Massen eher Apfelschorle in Maßen fließt und in den Texten seltener vom „Schweinesystem“ und dafür mehr von „Weltschmerz“ und „Tränen“ die Rede ist, haben sie einfach ihr eigenes Genre erfunden: Poesiealbum-Punk. Das erlaubt ihnen, im einen Moment einen (natürlich anständigen!) Moshpit zu eröffnen und im anderen zur (unanständig verstimmten) Akustikgitarre zu greifen. Zuletzt sei gesagt: „Reni & die Anstandsdamen“ reimt sich nicht zufällig auf „emotionale Achterbahn“!

20:00 Uhr Eddy Zinn & The Infinites/ Singer- Songwriter
Eddy Zinn, der Singer-Songwriter, der durch mitreißende Auftritte und emotional aufgeladene Songs bekannt ist. Mit Themen, die von Liebe, über psychische Gesundheit bis hin zur Freude am Feiern reichen, spricht Eddy’s Musik Menschen weltweit an. Durch ehrliche und kraftvolle Texte bietet er Trost und Verständnis und schafft ein unvergessliches Erlebnis sowohl auf der Bühne als auch in seinen Aufnahmen. Er schreibt Songs, die nahbar sind – mal nachdenklich, mal treibend, aber immer mit Herz. Seine Musik bewegt sich zwischen Indie, Alternative und Singer- Songwriter, ohne sich in Schubladen stecken zu lassen. Mit The Infinites wird daraus pure Energie: treibende Drums, packende Gitarren und eine Live- Dynamik, die mitreißt. Mal laut und ungefiltert, mal leise und intensiv.

Stoffel, im Günthersburgpark, obere Wiese, Eintritt frei. Getränke & Essen kann man vor Ort kaufen oder mitbringen. Bitte denkt an Eure Spenden. Entweder in die roten Eimer, die vorbeigebracht werden oder größere Summen an: DE13 5105 0015 0143 0686 33. PayPal >>HIER

Freitag 31. Juli: Kino e Vino im Hof des Atelierfrankfurts: „Night on Earth“

(Daniela)

Ein wunderbarer Ort, tolle Filme und ein mega Gastrokonzept, das ist Kino e Vino im Hof des Atelierfrankfurts.

Ein Film, der uns immer wieder abholt, mitnimmt und beispiellos unterhält: Mit „Night on Earth“ steuerte Jim Jarmusch der Filmgeschichte die schönsten Taxifahrten bei, in denen wir seit 1991 immer wieder Platz nehmen möchten. Alleine Winona Ryder, Roberto Benigni, Armin Mueller-Stahl, Gena Rowlands zuzuschauen, zuzuhören … und dann noch Helmut, Kürbisse und diese Schafgeschichte – ewige Kinoliebe!

Dazu Filmmusik von Tom Waits, die alle Episoden meisterhaft verbindet. Steigt mit uns noch einmal ein in diesen lakonisch-charmanten, unglaublich liebevollen Wahnsinn!

Regie: Jim Jarmusch, USA 1991, 129 Minuten, FSK: ab 16 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Einlass: 19.30 Uhr, Filmstart: gegen 21.30 Uhr bei Einbruch der Dunkelheit

Tickets: https://www.eventbrite.de/e/kino-e-vino-vol2-tickets-1990637972763#organizer-card

Freitag 31. Juli: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 13. Tag

(Daniela)

Hier das Line_Up für den 13. Tag beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays

19:00 Uhr Paul Janoschka Quartett 
Zusammengestellt vom Frankfurter Pianisten Paul Janoschka, der seinen Weg zum Jazz als Teenager über Hip-Hop-Beats auf seiner MPC1000 fand, verschmelzen in diesem Quartett Beats und Jazz-Improvisation. Der spanische Saxophonist Javier Sanchez Rojo erzählt mit jedem gespielten Ton neue Geschichten über die Kompositionen von Paul Janoschka, die Daniel Nagel am Bass erdet und gleichzeitig fliegen lässt - inspiriert von seiner Zeit als viel gefragter Jazzmusiker in New York. An den Drums liefert Genius Lee Wesley aus Oakland, Kalifornien einen modernen, pulsierenden Groove, der sich zwischen Pocket und Drive bewegt.

20:30 Uhr: Sand Surfers
Ustad Noor Bakhsh ist ein Meister des balochischen Benju. An der Küste von Makran bereits als legendärer Musiker bekannt, erlangte Noor 2022 internationalen Ruhm, als eine Reihe seiner Videos im Internet viral ging. Im September desselben Jahres veröffentlichte er sein Debüt, eine 5-Track-EP mit dem Titel „Jingul“.
„Es ist die Art von Musik, die einen nach dem Spirituellen und Undefinierbaren suchen lässt, die sich in die Seele gräbt und dort leuchtet.“ – Pitchfork

22:00 Uhr Helina 
DJ Helina ist eine eritreisch-äthiopische DJ, Model und Kreative mit Sitz in Berlin. Bekannt für ihre eklektischen und energiegeladenen Sets, bewegt sie sich mühelos zwischen Genres und schafft es so, Grenzen aufzubrechen und Menschen auf dem Dancefloor zu verbinden.
Ihr Sound umfasst Hip-Hop, House, Jungle, Baile Funk und R&B – ein Ansatz, den sie selbst schlicht als „everything danceable“ beschreibt. Mit einem klaren Fokus auf Energie und Inklusion gestaltet sie Sets, die gemeinsame Momente von Freude und Bewegung erzeugen.
DJ Helina erlangte unter anderem durch Auftritte auf Plattformen wie HÖR Berlin sowie im Rahmen der Goodies-Reihe größere Aufmerksamkeit. Neben ihrer Präsenz in der deutschen Clubszene spielte sie auch international.

Ab Mitternacht:  Anybody Walking *Aftershow*
Anybody Walking? ist ein in Frankfurt am Main ansässiges Community-Kollektiv, das sich der Förderung und Feier der Ballroom-Kultur widmet. Der Name bezieht sich auf einen klassischen Call aus dem Ballroom-Kontext, mit dem Teilnehmer:innen aufgerufen werden, auf dem Runway in Kategorien wie Runway, Face oder Performance anzutreten.
Das Kollektiv versteht sich als lokaler Anlaufpunkt für queere, trans*, Black, Indigenous und People of Color (BIPoC)-Communities und schafft sichere, inklusive Räume für Selbstexpression durch Tanz, Mode und Performance. Es organisiert wöchentliche Community-Sessions, Kiki Ballroom Events sowie Workshops in Zusammenarbeit mit kulturellen Institutionen und internationalen Ballroom-Akteur:innen.

Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Freitag, 31. Juli, und Samstag, 1. August: Of/ RadWeinGesang

(Andrea)

Weinfest und Radrennen in einem, das ist RadWeinGesang. Zum 11. Mal haben Anja Bamberger und Jürgen Blümmel vom Radladen Artefakt das Radsport- und Kulturfest am Hessenring organisiert. Freitag (31. Juli 2026): Beginn des Weinfests ab 17:00 Uhr mit Wein, Essen und Live-Musik (unter anderem Ilja am Synthesizer).Samstag (1. August 2026): Start des Weinfests ab 12:00 Uhr parallel zu den Radrennen auf dem Rundkur. Mehr und Anmeldung: https://bit.ly/4bm7Dvi

Hessenring, Offenbach 

Freitag, 31. Juli: Of/ Auf zwei Rädern

(Andrea)

Der Trailer hat mich gleich mitgenommen und den Film möchte ich unbedingt sehen, denn am Ende stehen die beiden Radler auch auf einer Fähre in meiner Lieblingsstadt Istanbul und haben eine Reise hinter sich, die ich auch gerne machen würde - wenn auch nicht von der Atlantikküste aus, wo sich derzeit alles in eine abgebrannte Mondlanschaft verwandelt. Das ist sooo bitter und ich würde mir wünschen, dass allen Klimawandel-Leugnern die Hütte abfackelt. Das ist böse, aber, hey, solange die noch saturiert irgendwo rumsitzen und das alles für einen Witz halten…Zum Film “Auf zwei Rädern”: “Gemeinsam mit seinem besten Freund Philippe und Hund Lucky steigt Filmemacher Mathias aufs Fahrrad und begibt sich auf einen ebenso ungewöhnlichen wie persönlichen Trip quer durch Europa. Das chaotische Trio folgt der Route, die Mathias‘ verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor selbst unternommen hat – von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Was als leise Spurensuche beginnt, wird zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Mit jeder Etappe nähern sich die Freunde mal auf berührende, mal auf humorvolle Weise dem Verlust – und feiern doch das Leben.”>> Trailer zum Film>> Karten bitte HIER kaufen

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Samstag 01. August: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 14. Tag

(Daniela)

Hier das Line_Up für den 14. Tag beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays

19:00 Uhr Julie Kuhl 
Julie Kuhl, geboren 2005 in Châtillon-sur-Seine (Frankreich), ist eine Singer-Songwriterin aus Frankfurt am Main. In ihrer Musik greift sie unter anderem Elemente aus dem Funk auf, die sich in groovigen Rhythmen und lebendigen Arrangements zeigen. Ihr Stil verbindet diese Ein Klüsse mit modernen Sounds und einer persönlichen, oft atmosphärischen Note. Nach ihren ersten beiden Alben Flowers and Candles (2021) und Born With Nostalgic Bones (2022) erschien im November 2025 ihr drittes Release Clouds of Grief. Damit entwickelt sie ihren charakteristischen Sound weiter und verknüpft klassische Genre Elemente mit zeitgenössischem Songwriting.

20:30 Uhr: Schallschutzmauer
We’re back with some more 069 selectors starting off with Schallschutzmauer aka The Wall. This guy is mixing up some live synthesizers with good vibes and lots of fun. Lets get lost together while Schallschutzmauers hypes up Hafenpark with some synth waves.

22:00 Uhr Benedikt Montiel Mathews

Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Samstag 01. August: STOFFEL präsentiert: Tina Freitas and Friends & Fellaws Kingdom

(Daniela)

18:00 Uhr Tina Freitas and Friends / Música Brasileira
Tina Freitas ist eine brasilianische Sängerin, Gitarristin und Komponistin aus Salvador (Bahia), die in Frankfurt am Main lebt .
Beim Stoffel tritt Tina Freitas zusammen mit drei weiteren brasilianischen Musiker-Freunden auf, dem Flötisten und Saxophonisten João Gomes, dem Gitarristen und Sänger Tavinho Tavares () sowie dem Perkussionisten José Pedro Medeiros. Die Musik der Band strahlt mit ihrem Groove pure brasilianische Lebensfreude aus.
Die komplexen und teilweise jazzigen Arrangements spiegeln die vielfältigen traditionellen und zeitgenössischen musikalischen Stile und Rhythmen brasilianischer Musik wider, die stark von afrikanischer Kultur geprägt ist. Neben Samba und Bossa Nova sind das unter anderem auch Samba-Reggae, Forró, und Choro.

20:00 Uhr Fellaws Kingdom / SuperSka
Fellaws Kingdom ist eine in Frankfurt am Main ansässige siebenköpfige Band, die seit 2010 das von ihnen eigens erfundene Genre "SuperSka" in die Welt trägt.
Mit ihrer Mischung aus Ska, Rock, HipHop und Disco, angereichert mit ausgefallenen Bläser-Lines und gesellschaftskritischen Texten, geben sie auch noch der letzten Reihe Grund zum Feiern und Denkanstöße für zu Hause mit.
Seit ihrer Gründung spielte Fellaws Kingdom auf großen und namenhaften Festivals wie u.a. dem Open Ohr (2019) in Mainz, dem Kommz Festival (2021, 2022) in Aschaffenburg, dem Stuss am Fluss (2020, 2022) in Cottbus, dem Tropen Tango (2022) und dem Freakquenz (2023). Darüber hinaus ist es der Band wichtig, durch Konzerte Menschen und Organisationen zu unterstützen, die zu wenig Gehör finden. Sie spielt daher immer wieder auch bei NGOs und Kollektiven, wie u.a. Project Shelter, Rescue Ship, Musiker ohne Grenzen, Medienkollektiv Frankfurt.

Stoffel, im Günthersburgpark, obere Wiese, Eintritt frei. Getränke & Essen kann man vor Ort kaufen oder mitbringen. Bitte denkt an Eure Spenden. Entweder in die roten Eimer, die vorbeigebracht werden oder größere Summen an: DE13 5105 0015 0143 0686 33. PayPal >>HIER

Samstag, 01. August: SOUL FOOD Rooftop Special

(Daniela)

Wenn ihr Lust habt nonstop zu tanzen, dann los zu Soulfood.

Liebe Soulfood Freunde, 
nach den ersten, wunderbaren Rooftop Parties im letzten Sommer, machen wir es dieses Jahr wieder. Wir tanzen im Freien bei der Soulfood Rooftop Edition. Am Samstag den 1.08.26 treffen wir uns von 15 - 22 Uhr auf der wunderschönen Dachterrasse des Ruby Louise Hotels in der Innenstadt. Vom Nachmittag bis in den späten Abend tanzt ihr zu den Sounds der  Soulfood DJs, Mr. Brown und Sportwagen. Unser Freund und Lokalmatador Alexander Antonakis ist ebenfalls dabei und macht das Warm Up. Auch in diesem Jahr bieten wir einen Vorverkauf an, da die Kapazitäten dort beschränkgt sind. Also deckt euch mit Tickets ein um dieses schöne Event nicht zu verpassen. Es wird auch eine Abendkasse geben mit einer geringen Kapazität und für den Durchlauf. Wir freuen uns riesig auf diesen Tag. Seid frei und dabei.

Samstag, 01. August 2026
Ruby Louise Hotel – Dachterrasse
Neue Rothofstraße 3, 60313 Frankfurt
15 bis 22 Uhr
Tickets: www.eventim-light.com/de/a/632095c40908fc1c71b00ede/e/6a1d9fd2bd3fc96282249ab7

Samstag, 01. August: Radical Climate Action Bird 

(Andrea)

Vögel singen Protestlieder (wer könnte es ihnen verdenken?), die Amsel als Stimme des Widerstands, das schaue ich mich auf jeden Fall an! Das fortlaufende Projekt Radical Climate Action Bird untersucht, wie Kommunikation zwischen Menschen und Tieren politisch wirksam sein kann. Im Mittelpunkt steht der Gesang heimischer Singvögel. Gemeinsam mit Expert:innen aus den Bereichen der Vogelkunde, der Bioakustik, des Audiodesigns und der Künstlichen Intelligenz entwickelt der Künstler Soundinstallationen, die Melodien antifaschistischer Protestlieder in künstliche Vogelgesänge übersetzen. Durch das Ausspielen der synthetischen Vogelgesänge in öffentlichen Räumen animiert die Installation die dort lebenden Vogelarten zugleich dazu, die Melodien der Protestlieder nachzuahmen und in ihr natürliches Gesangsverhalten zu integrieren. Besonders die häufige Amsel kann neue Gesänge schnell lernen und so zur Stimme des Widerstands werden.cDoch nicht nur eröffnet Sierings Arbeit somit zahlreiche Fragen hinsichtlich des Austausches zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Lebensformen sowie den tiefgreifenden Wechselwirkungen von Technologie und Natur. Gleichzeitig ist die Installation eine kritische Auseinandersetzung mit dem Wiederaufleben nationalistischer und neofaschistischer Ideen. In Zusammenarbeit mit Sound Design: Aleksei Maier Musikalische & bioakustische Feldforschung: Andre Siering. Bis 1. September. Foto: pexels-erenalkis-32919971.jpg

Metzlerpark, Schaumainkai 15

Samstag, 01. August: Of/ Rummelfest

(Andrea)

Das Kuddelmuddel ist mir neulich völlig durch die Lappen gegangen, schade, und heute hoffe ich, das Rummelfest noch irgendwie in meinem straffen Zeitplan unterzubekommen. Es muss! Denn im Sommer gibt es außer dem Blauen Wasser und der Kommune 2010 kaum einen schöneren Ort zum Feiern, finde ich. Artistinnen strecken ihre klammen Glieder, Muskelfrauen biegen ihre Biegeisen gerade, Schausteller kratzen rostige Stellen von ihren antiken Attraktionen; Das RUMMELFEST öffnet erneut seine Pforten. Auf dem Gelände der Kommune2010 erwacht für Bummler:innen jedweder Couleur ein Jahrmarkt der Extreme. Angesetzt irgendwo zwischen Volksfest der Jahrhundertwende 19/20 und technoider Zukunftsmusik bieten wir auf handgearbeiteten, selbstkonzipierten Bühnen eine unvergleichbare Open-Air Erfahrung. Neben dem Entdecken von allerlei Attraktionen und Firlefanz wie das Wolkenriesenrad, Hau-den-Lukas, Seiltanz, Entenfischen, Dosenwerfen und dem allseits bekannten und mindestens genauso antiken Wabbelberg könnt ihr euer eigenes artistisches Können an der Spielwiese demonstrieren. Der Schminkstand verwandelt Gäste in Harlekins, Muskelfrauen und Taschenspieler*innen. Kommet, sehet, staunet, lasset euch von unseren Gauklern und dem bunten Rummel in den Bann ziehen! Manege frei! Dresscode: Kein Dresscode aber wir freuen uns über kostümierte Auseinandersetzung mit dem Motto Jahrmarkt. (ich brauche unbedingt einen Zylinder!). 14 bis 22 Uhr 

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit S-Bahn und Bus ca. 35 min. von der Konstablerwache.S-Bahn bis OF-Marktplatz und dann Bus Nr. 106 Richtung Offenbach (Main)-Lauterborn. An der Haltestelle Merianstr. aussteigen und ca, 3 Minuten in Fahrtrichtung, nach dem Aldi rechts rein, dann links halten, nach ca. 100m habt Ihr das Ziel erreicht.Parkmöglichkeiten direkt vor dem Eingang sind auch vorhanden.  Bitte nicht auf dem Aldi Parkplatz parken! 

Kommune 2010, Sprendlinger Landstraße 181D, Offenbach

Samstag, 01. August: OF/ Demokratiekiosk Uzumumba

(Andrea)

Heute ist es endlich soweit und der Kulturzeiterin e.V. kommt nach Offenbach! Natürlich nicht ganz allein, wir kommen mit Lust auf besser Leben gGmbH im Rahmen des WDC und bringen Euch Tanz, Musik, Gesprächsstoff, gute Stimmung und Inspiraton. Mindestens. Los gehts um 15 Uhr mit “Aber sicher! Inklusiver Tanzworkshop mit Reclaiming Dance”. Offen für alle. Gemeinsam fragen wir: Was brauchen öffentliche Orte, damit sich alle wohl und sicher fühlen? Wie können wir durch unsere Bewegung und unser Handeln Räume gestalten? Aus dem Workshop entsteht eine spontane Performance, die wir anschließend gemeinsam am Kiosk zeigen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Das Tänzer:innen-Duo Keiko Schmitt und Anno Bolender arbeitet im inklusiven Tanzprojekt RECLAIMING DANCE mit verschiedenen Methoden der Körperarbeit aus dem zeitgenössischen, improvisations-basierten Tanz und der somatischen Praxis. Ziel ist, neue Formen des Tanzens zu finden, in denen sich jeder wohlfühlt und die niemanden ausschließen. In wechselnden Angeboten werden gesellschaftlich relevante Themen durch achtsame, kreative Bewegungspraktiken und stärkende Gemeinschaftserlebnisse erfahrbar. 15 bis 17 Uhr. 
Und weil wir an einem Demokratiekiosk sind, kamen wir nicht umhin, die Demokratie zu Dritt zu buchen. Das sind Uta Wagner, Thore Benz und Natalya Karmazin, die sich für den Auftritt swingende Klassiker des Great American Songbooks ausgesucht haben, die sich nicht nur zum Tanzen eignen. Spielfreude und Spontaneität bestimmen ihre Darbietung und versprechen einen kurzweiligen und informativen Nachmittag/Abend am Demokratikiosk. 17 Uhr bis 19 Uhr. 

Uzumumba, Senefelder Straße 72, Offenbach

Samstag, 01. August: The OhOhOhs

(Andrea)

Auf den heutigen Abend freue ich mich sehr (ich gehe selbstredend davon aus, dass The OhOhOHs ihr Technoset nicht um 16 Uhr, sondern erst gegen Abend spielen. Dann kann ich es vielleicht noch schaffen, ich habe große Lust, sie mal wieder live zu sehen. 
Übrigens ist auf YouTube ist jetzt der Bergfilm "ZAHIR" veröffentlicht worden, für den die beiden Musik komponiert haben. Der Film hat viele Preise gewonnen, unter anderem den ersten beim 1. Sportfilm-Festival, Frankfurt. “When Katherine Choong invites her friend Eline Le Menestrel to climb the multi-pitch route Zahir, a classic of the Swiss Alps and the hardest line on the Wendenstöcke, Eline agrees, but only under one condition: to travel exclusively using low-carbon mobility.As the days go by on the wall, they soon realize how ambitious this project really is. The commitment of the route, the tiny holds, and the fatigue from cycling are a real struggle. Despite their motivation and enthusiasm, will Eline and Katherine find their Zahir?”Athletes: Katherine Choong, Eline Le Menestrel, Director: Julien Nadiras, Music by The Ohohohs and Eline Le Menestrel. Mixed and mastered by Stephan Knauer – D32 digital-editing

Gusti Kulturkiosk, Mainzer Landstraße 399

Sonntag 02. August: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 15. Tag

(Daniela)
Hier das Line_Up für den 15. Tag beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays

17:00 Uhr Talk: Off the Beat, Out of the Bubble
Offbeat statt Kuschelkurs – Können wir noch streiten? Ein Gespräch über Dissens, Dialog und was Kultur damit zu tun hat
Ein Gespräch im Rahmen von Jazz Montez Holidays
Was passiert, wenn Streit verschwindet – oder nur noch als Eskalation möglich scheint? Zwischen Empörung und Rückzug, moralischer Gewissheit und Sprachlosigkeit gerät etwas unter Druck, das für demokratische Gesellschaften zentral ist: die Fähigkeit, Differenz auszuhalten.
Gleichzeitig entstehen neue Räume des Austauschs – oft in der Kultur. Auf Bühnen, in Texten, in Musik und Performance wird Widerspruch nicht nur verhandelt, sondern hörbar, sichtbar und erfahrbar gemacht. Hier darf Uneindeutigkeit stehen bleiben, hier können Konflikte produktiv werden, ohne sofort aufgelöst zu werden.
Wo verlaufen die Grenzen zwischen Klarheit und Kompromiss, zwischen Haltung und Dialog?
Unter freiem Himmel verbindet das Format Gespräch und künstlerische Praxis. Als Einladung, sich einzumischen, zuzuhören und Widerspruch nicht als Bedrohung, sondern als Ausgangspunkt zu begreifen.

18:00 Uhr: Open Cipher

20:00 Uhr Alyzah
Die in Frankfurt lebende Rapperin und Sängerin ALYZAH verbindet unverfälschte Ehrlichkeit mit lyrischer Finesse. Ihre Musik bewegt sich zwischen Hip-Hop, R&B und House – inspiriert von den 90er- und 2000er-Jahren, doch stets mit einem klaren Blick in die Zukunft.
Mit kraftvollen Texten, einem multikulturellen Hintergrund und furchtlosem künstlerischem Ausdruck sprengt sie Genregrenzen und bringt eine frische weibliche Perspektive in die urbane Musik ein. Ob verletzlich oder provokativ – sie spricht direkt den Geist ihrer Generation an.

20:30 Uhr Aisha Vibes

21:00 Uhr Jeru the Damaja
Jeru The Damaja ist ein MC, Produzent, Fotograf und Filmemacher, der seit über 25 Jahren ein fester Bestandteil der Hip-Hop-Kultur ist – von seinen frühen Kooperationen mit der legendären Gang Starr bis heute.
Geboren als Kendrick Jeru Davis im rauen Stadtteil East New York in Brooklyn, verfeinerte Jeru seine Fähigkeiten als MC, während er sich durch die oft lebensgefährlichen Straßen seines berüchtigten Brooklyner Viertels bewegte. In den späten 80er Jahren hatte Jeru das Glück, durch einen Freund aus Kindertagen Guru von Gang Starr kennenzulernen. Gang Starr stellte Jeru The Damaja erstmals der Welt auf dem Track „I’m the Man“ ihres 1992 erschienenen Albums „Daily Operation“ vor.

22:00 Uhr Be DJ Shoo
Die Frankfurter Patriotin und Gründerin des Künstler:innenkollektivs Baby Shoo, cec „Be Shoo“, ist als Tänzerin, Beatboxerin, Moderatorin und DJ bekannt und vernetzt seit vielen Jahren die Frankfurter Hip-Hop-Szene. Die Jugend liegt ihr sehr am Herzen, deshalb arbeitet sie seit über 20 Jahren in verschiedenen Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet.

Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Sonntag 02. August: Waldbaden für die Sinne

(Daniela)

Sonntagsmorgens sind wir in der Regel beim Sport, sonst wären wir in Bergen-Enkheim. Das hört sich sehr entspannt an, was meine Kolleg:innen vom Umweltamt organisieren..

Abschalten und alle Sorgen hinter sich lassen, diese Sehnsucht kennen wohl die meisten. In die Stille und Unberührtheit des Waldes einzutauchen, kann dabei helfen. Die Gegend südlich des Naturschutzgebiets Enkheimer Ried ist sehr gut geeignet, dem abendlichen Vogelkonzert zu lauschen, sich mit entspannenden Achtsamkeitsübungen auf die umgebende Natur einzulassen - und so zu sich selbst zu kommen.

Treffpunkt: Riedbad Bergen-Enkheim, südliches Ende des Parkplatzes; Leuchte 151, 60388 Frankfurt am Main
Sonntag, den 2. August 2026
10 bis 12 Uhr Waldbaden für die Sinne | Stadt Frankfurt am Main
© Stefan Cop

Sonntag, 02. August: Of/ zerlegBar

(Andrea)

Begonnen haben Daniel Reese und seine Mitstreiter:innen im Rathaus-Pavillon und als dort die Sanierung begann, gelang nicht nur der Umzug, sondern auch die Verstetigung als Reparaturstudio zum Selbstschrauben, Raum für Vorträge und Workshops, gemeinsame Ausfahrten, aber auch Karaoke-Abende und lose Zusammenkünfte. Heute gibt es eine praktisch-coole Veranstaltung im Rahmen des WDC:  Durch die Demontage von nicht mehr fahrtauglichen Fahrrädern können in einem Rahmen, in dem man nichts mehr kaputt machen kann, praktische Reparatur-Erfahrungen gesammelt werden. Teile, die noch brauchbar sind, können im Reparaturstudio eine neue Verwendung finden und das, was wirklich kaputt ist, kann durch die Trennung von Materialien besser recycled werden.  Egal welchen Kenntnisstand Ihr mitbringt, gemeinschaftlicher Austausch bei einer Tasse Kaffe oder einem Kaltgetränk ist garantiert. Eingang nicht barrierefrei, Eintritt kostenfrei.

radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Sonntag, 02. August: Of/ Mädchenflohmarkt

(Andrea)

Heute kommt der Mädchenflohmarkt Frankfurt nach Offenbach und vielleicht finde ich dort etwas Passendes für das Kabinett der Kuriositäten in der Kommune am 22. August. 
Zumal der Eintritt frei ist und sicher viele coole Stände vor Ort sind. "Freut Euch auf einen entspannten Tag voller Vintage-Schätze, Lieblingsstücke und einzigartiger Fundstücke in der kreativen Atmosphäre der Parkside Studios. Ob luftige Sommerkleider, besondere Accessoires, Designklassiker oder kleine Kostbarkeiten mit Geschichte, hier wartet hinter jedem Stand vielleicht schon Euer neues Lieblingsstück.
Zwischendurch könnt Ihr Euch mit erfrischenden Drinks, leckerem Essen und schöner Atmosphäre eine kleine Auszeit gönnen, mit Freundinnen plaudern und die entspannte Sommerstimmung genießen. Ein Ort zum Stöbern, Entdecken, Genießen und Verweilen. Packt Eure Sonnenbrille ein, bringt Eure Lieblingsmenschen mit und verbringt einen unvergesslichen Sommertag voller Inspiration, Nachhaltigkeit und ganz besonderer Fundstücke."12 bis 17 Uhr

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Sonntag, 02. August: Sommerwerft/ Iso Herquist & Band

(Andrea)

Heute um 20.30 Uhr auf der Sommerwerft: Iso Herquist & Band, Swing, havin’ the Blues Tanzbares Swingclub-Feeling mit Groove und Soul. Smoother, swingender Sound, der den Raum füllt. Iso Herquist nimmt sich die Swing Tunes der goldenen Jazz-Ära vor und macht daraus seine ganz eigene Mischung. Begleitet wird Iso von zwei herausragenden Musikern, Thore Benz (am Kontrabass) liefert das satte, erdige Fundament, Uta Wagner (Drums) ’s got den stabilen, tanzbaren Rhythm. Weitere Infos unter: https://www.herquist.de Natürlich gibt es an dem Abend auch Theater. leckeres Essen, gute Getränke und wieder allerlei buntes Treiben.

Sommerwerft, Weseler Werft

Montag 03. + 10. August: STOFFEL NACHT FLOHMARKT

(Daniela)

Mist, ich habe es wieder nicht geschafft einen Flohmarktstand zu ergattern…

Komme daher nur zum Stöbern & evtl. Kaufen vorbei, denn die Atmosphäre beim STOFFEL NACHTFLOHMARKT ist immer super schön.

18:00-22:00 Uhr , Günthersburgpark, obere Wiese

Dienstag 04. August: Naxos Kino zeigt: KINGS AND EXTRAS: DIGGING FOR A PALESTINIAN IMAGE

(Daniela)

Am 04. August.2026, 19.00 Uhr, zeigen wir den Dokumentarfilm KINGS AND EXTRAS: DIGGING FOR A PALESTINIAN IMAGE, Azza El-Hassan, D 2004. 

Gibt es ein selbstbestimmtes Bild der palästinensischen Realität?  Filme der PLO, die Einblicke in das palästinensische Selbstverständnis geben könnten, verschwanden 1982 während der israelischen Invasion in Beirut. In einem „Roadmovie“ durch den Nahen Osten folgt die Regisseurin den verwirrenden Hinweisen auf den Verbleib des verlorenen Archivs. 

Anschließendes Filmgespräch mit Luna Vega, Destina Yildirim, Oğulcan Korkmaz, Red Cinema Collective - ein migrantisches Filmkollektiv mit Fokus auf dekoloniales Kino

Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19 HH, 60316 Frankfurt am Main
Einlass ab 18 Uhr, Vorstellungsbeginn 19 Uhr
Karten unter: https://naxos-kino.de/kartenvorbestellung/
©deckert Distribution gmbh

Montag, 03. bis Freitag, 07. August: Of/ Come as you are

(Andrea)

Noch sind Ferien und weil Eure Kids vielleicht noch ein bisschen kreativen Input möchten, voilà, das Klingspor Museum bietet fünf spannende Tage: "Gestalte dein Space auf der Terrasse des Klingspor Museums. Kostenlos. Mit Paula Schulenburg und Fabian Knöbl. Diesen Sommer wird die Terrasse des Klingspor Museums zu eurem Space. Wie sieht euer perfekter Hangout-Spot aus? Was braucht ihr, damit ihr euch dort wohlfühlt? Sitzplätze? Musik? Pflanzen? Spiele? Kunst?
Gestaltet und baut mit uns gemeinsam einen Ort zum Austauschen, Entspannen und Gestalten - euer Spot, eure Ideen - ihr bestimmt, was hier entsteht! Neugierig? Dann komm einfach ab 12 Uhr vorbei! Entweder an einzelnen Tagen oder für den gesamten Zeitraum, alles ist möglich. Kontakt: paulaschulenburg(at)web.de

Vorplatz des Klingspor Museums, Herrnstr. 80, Offenbach.

Dienstag, 04. August: Ásgeir

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Ásgeir gehört zu einer Generation nordischer Künstler, die beweist, dass leise Töne lauter nachhallen können als jedes Pathos. In einer schnelllebigen Musikindustrie steht der isländische Singer-Songwriter für Nachhaltigkeit, Nähe und Beständigkeit – zurückhaltend, kompromisslos und zutiefst authentisch. Mit seiner zerbrechlichen, aber dennoch eindringlichen Stimme, die oft verträumt, beinahe engelsgleich wirkt, transportiert Ásgeir emotionale Tiefe, während sich seine Werke durch melodische Leichtigkeit und sanfte Kontraste auszeichnen: Fragile Falsettgesänge treffen auf warme Gitarren, elektronische Arrangements ummanteln folkige Intimität. 

In Summe ein Garant für dahinschmelzende Herzen, egal ob auf großen Bühnen mit begeisterten Massen oder in kleinen Veranstaltungsorten, die eine intensive Publikumsnähe zulassen und fördern. Mit seinem im Februar erschienenen Album „Julia“ ist Ásgeir hautnah im Palmengarten zu erleben.

Mounsonturm Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr)
Foto: © Ásgeir

Dienstag, 4. August: Am, im, auf und unter Wasser – LusOfest Shorts Night

(Andrea)

Nicht zu vergssen bei all unseren Tipps und Möglichkeiten: Es ist Sommerwerft und dort gibt es noch bis Sonntag JEDEN Tag ein tolles Programm. Heute zum Beispiel spielt Dass Das im Beduinenzelt (17.30 Uhr), geht es im Kinderbereich um Unterwasserwelten (ab 17 Uhr) und beginnt um 18 Uhr der Workshop We are Ocean-Gelata. Es gibt Bobby und die magischen Boxen (18.30 Uhr), Menschenhuhn (19 Uhr), Daylight Music (20.30 Uhr) und einen Song Slam auf der Theaterbühne (19.30 Uhr). Außerdem ist das LusOFest, ein unabhängiges Filmfestival aus Offenbach am Main mit Fokus auf lusophone Filme zu Gast. Passend zum Motto der diesjährigen Sommerwerft zeigt das LusOFest ein Kurzfilmprogramm mit Beiträten die am, im und auf dem Wasser spielen (ab 21.45 Uhr). www.lusofest.de
FILM SELECTION: IRMGARD SPRINGT – DE 2024, Vanessa Rösgen, DE, CC EN. Fiktion, 4′ YOU BELONG TO THE RIVER – PT 2024. José Freitas. PT, CC EN. Fiktion, 10′ MENSCHEN UNTER WASSER – DE 2025, Paul Galli, DE, CC EN. Fiktion, 18′, HOW A RIVER IS BORN – BR 2025. Luma Flôres. PT, CC EN. Animation, 9′, AMAZORIOCA – BR 2025. António Aleixo. PT, CC EN. Doku, 15′ und WATER IN THE GILLS – PT 2022. Marco Schiavon. PT, CC EN. Doku, 25′
Kalender der Sommewerft: https://sommerwerft.de/kalender-2026/

Sommerwerft an der Weseler Werft

Mittwoch, 05. August: Mari Froes

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation

Mit mehr als 100 Millionen YouTube-Aufrufen, einer wachsenden internationalen Anhängerschaft und einem Stil, der hörbar aus der brasilianischen Musiktradition schöpft, hat sich die aus Sao Paulo stammende Mari Froes als markante Stimme einer neuen Generation von Singer-Songwritern etabliert. Ihre charakteristische Mischung aus poetischer Leichtigkeit, feinem Gespür und rhythmischer Energie bringt sie 2026 im Rahmen einer umfangreichen Festivalreise nach Europa – und in die Centralstation.

Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und Katz Records stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Basti Mowka 

Mittwoch, 05. August: Gatsby Walkers

(Andrea)

Ich habe mir gerade das Video angesehen und bin vor allem vom Waschbrett begeistert. Überhaupt machen die Gatsby Walkers einen schönen Mix aus Jazz, Swing, Blues und musikalische Einflüsse der Goldenen Zwanziger und vergolden damit den Abend. Anders als bei einem klassischen Konzert gibt es keine Bühne und keine festen Sitzreihen. Die Musiker bewegen sich als Walking Act durch den Raum und spielen direkt zwischen den Gästen. So entstehen spontane musikalische Begegnungen und eine entspannte Atmosphäre, die zum Genießen, Unterhalten und Verweilen einlädt. Der Abend richtet sich an alle, die handgemachte Livemusik, stilvolle Kulturveranstaltungen und besondere Begegnungen schätzen. Ob als Paar, mit Freunden oder allein – die Gatsby Walkers schaffen den Rahmen für einen außergewöhnlichen Abend in Offenbach. Gatsby Walkers: Ralf Olbrich, Peter Reimer, Chris Cho Einlass: 19:00 Uhr,  Beginn: 20:00 Uhr Eintritt: auf freiwilliger Basis – gemäß persönlicher Wertschätzung. 

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Donnerstag, 06. August: Die Höchste Eisenbahn

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation mit einer tollen Band

Die Höchste Eisenbahn ist zurück in Darmstadt. „Wenn wir uns wieder sehen schreien wir uns wieder an“ – so und nicht anders lautet der Titel ihres vierten Albums. Wieder geht es um Liebe, wieder hat die Band selbst produziert, mit Leidenschaft, Chaos und allem, was dazu gehört, immer aber maximal „echt“ und mitten aus dem Herzen heraus. Viele Songs brauchten lange Zeit um zu reifen, einige auch Jahre. Jetzt sind sie flügge und dürfen raus in die Welt. Und das Warten hat sich gelohnt! Auch schön und definitiv besonders: Hinter jedem Song steht ein kleiner Roman; eine Umschreibung, die Inhalt und Entstehungsprozess schildert. Man munkelt, dass auch diese Texte einst veröffentlich werden könnten … Und um alles noooch persönlicher zu halten, haben die Songs eigene „Paten“, ein Bandmitglied also, das sich besonders verantwortlich fühlt und dessen Stil maßgeblich bestimmt.

Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und das Diskothekerkollektiv Rote Nadel stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Joachim Gern

Donnerstag, 06. August: Of/ Was haben wir gelacht

(Andrea)

Schade, dass mein Töchterchen nicht da ist, denn auch für sie wäre das sicher ein interessanter Film. Wir diskutieren öfter mal über Sexismus, Tradewives, Mysogonie und Mensplaining und ich ertappe ich mich dabei, dass ich die aktuellen Entwicklungen eher als Rückschritte denn als Nischenerscheinungen wahrnehme. Vielleicht findet sich ja noch eine Begleitung für mich. “Was haben wir gelacht erzählt die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt. Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert – durch „Wetten, dass…?”, die „Harald Schmidt Show” und später “TV total”. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was hat Witzigsein mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er. ‘Was haben wir gelacht’ – oder vielleicht auch nicht?” Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken aus Frauenperspektive auf das Unterhaltungsfernsehen der 90er Jahre zurück. Eine kluge und pointierte Zeitreise über Humor, Macht und die Frage, wer damals eigentlich über wen lachte.>> Trailer zum Film, >> Karten bitte HIER kaufen Einlass 18 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Donnerstag, 06. August: Vernissage Cherry Goldenberg

(Andrea)

Cherry Goldenberg ist eine in München und Los Angeles ausgebildete Grafikdesignerin, die das Medium der Fotografie nutzt, um ihre eigenen Bildwelten zu erschaffen. Sowohl ihre Arbeiten als auch die darin dargestellten Personen wirken schrill, bizarr und bisweilen trashig. Sie zelebrieren das Spiel mit Maskierung, Verkleidung, Enthüllung, Provokation und ironischer Inszenierung. Die Protagonisten ihrer Werke werden zu Kunstfiguren in einer selbstgeschaffenen, künstlichen Welt. Damit reflektiert sie das Medium der Fotografie und dessen Kraft, eindringliche Bilder zu erzeugen, und übt zugleich Kritik am aktuellen Zeitgeist, in dem der Mensch oft nur noch ein inszeniertes Produkt der Medien ist. Außerdem lese ich über sie: “Goldenberg verfolgt einen ausgesprochen direkten Ansatz, und ihre Bilder sind durchaus provokant – ihr Portfolio besteht größtenteils aus erotischen Darstellungen. Zudem beweist sie viel Humor: Sie fotografiert häufig Menschen auf der Toilette, nackte Frauen mit Tierköpfen sowie Szenen mit aufblasbaren Puppen.” Sie lebt in Frankfurt und daher dürfte das heute Abend eine recht illustre Veranstaltung werden. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 9. August, zu sehen. Täglich 14 bis 18 Uhr, Vernissage heute um 19 Uhr. Bild: Cherry Goldenberg ”Tokyo" 

Ausstellungshalle 1a, Schulstraße 

Vorschau

Freitag, 07. August: OF/ Die Extrawurst

(Andrea)

Ach, schade, es wird wieder nichts mit mir und Kino Kulinarisch, ich haue heute mit Agnes für eine Nacht an den See ab. Euch aber würde ich den Abend sehr empfehlen: Zu Hape Kerkeling kann man stehen, wie man will, aber der Mann ist einfach ein Phänomen (und gäbe doch auch wirklich einen famosen Bundespräsidenten ab. Wenn nicht Juli Zeh, dann er) und der Film “Extrawurst” sicher ein Spaß: "Eigentlich ist es reine Formsache: Heribert (wieder mal großartig: Hape Kerkeling), langjähriger Vorsitzender des Tennisclubs Lengenheide, und sein ehrgeiziger Stellvertreter Matthias (Friedrich Mücke) lassen über die Anschaffung eines Grills für die nächste Vereinsfeier abstimmen. Der hippe Werbetexter Torsten (Christoph Maria Herbst), von Berlin in die Provinz ausgewandert, haut noch einen flotten Spruch raus, damit die dröge Versammlung ein schnelles Ende findet. Da schlägt seine Frau Melanie (Anja Knauer) vor, für ihren Doppelpartner Erol (Fahri Yardim) und das einzige muslimische Mitglied des Vereins einen zweiten Grill zu kaufen. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Die gut gemeinte Idee führt Satz für Satz zu einem turbulenten Schlagabtausch, bei dem Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen" und „Hardliner" frontal aufeinanderprallen. Schnell wird allen klar: Es geht hier um viel mehr als einen Grill!" 
Dazu hantieren Daniel und das Küchenteam von Pana standesgemäß im Freien, mit dreierlei Grills und servieren vegetarischen Alternativen und schönster Tennisvereins-Kino e Vino-Stimmung!  Einlass, Speisen & Getränke ab 19:30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit gegen 21 Uhr. Tickets und Infos: www.kinokulinarisch.de 
 

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach 

Samstag 08. August: OF / Jam Balam 2026

(Daniela)

Ich gebe zu: Ich stand noch nie auf einem Skateboard. Schaue aber faszinierend zu, wobei ich mir, wie bei spannenden Thrillern oder Dokus über Operationen, die Hälfte der Zeit die Augen zuhalte…
Wenn Ihr auch Lust am Zuschauen hant, oder sogar selber skatet, dann auf nach Offenbach:

Am 8. August ist es soweit: Der Contest des Concrete Skate e.V. im OFland DIY auf der Hafeninsel!

Alle Skaterinnen und Skater sind eingeladen, die Mini Ramp zu rippen! Auch alle, die Lust auf feinstes Skateboarding und Contest-Atmosphäre im OFland haben, sind herzlich willkommen.

Ab 14 Uhr sind Anmeldung und Practice,um 15 Uhr starten die ersten Heats.

Das Finale beginnt um 18 Uhr – die Rampe wird mit Sicherheit ordentlich geskatet und es wird wieder einige Highlights zu sehen geben.

Hocke MC legt zum Finale besten Skate Sound auf, mit Beats von Theimos (Dutty Dubz Crew) lassen wir den Abend ausklingen. Drinks gibt es an der Bar.
See u in OFland!

Wir bedanken uns für den Support bei ACE Trucks B-LAG, Bones, Frafimi, Railslide, Salut, toy machine sowie dem Stadtteilbüro Nordend, Offenbach!
Ort: Hafeninsel/Walter-Spiller-Brücke – Offenbach

Samstag 08. August: Erster Fancy Women Bike Ride 

(Daniela)

Yeah, da bin ich dabei! Endlich auch in Hessen: Fancy Women Bike Ride 

Wann? Am Samstag, 8. August 2026, 14 Uhr
Wo? Goetheplatz in Frankfurt am Main

Im Mittelpunkt stehen Frauen und LGTBQIA-Personen. Willkommen sind alle, die das Anliegen solidarisch und respektvoll unterstützen. Schmückt euch und eure Räder und seid mit dabei: bei einer bunten Fahrradkundgebung, die sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen im Verkehr, Selbstbestimmung und eine sicherere Fahrradinfrastruktur einsetzt.

Es werden noch Corkerinnen und Corker gesucht. (Das sind die Leute, die die Nebenstraßen absichern) Dazu schreibt bitte an: frauen(at)adfc-hessen.de

Samstag 08. August: "unerhört! x 2" - Konzertreihe und Wahrnehmung

(Martin)

“unerhört! x 2” ist ein begehbares Konzert- und Wahrnehmungsformat im ChamissoGarten Frankfurt, das klassische Musik, Naturraum und bewusste Sinneserfahrung miteinander verbindet. Im Zentrum des Formats steht die Frage, wie sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn Musik nicht nur gehört, sondern in Beziehung zu Raum, Bewegung, Stille und Natur erlebt wird. Jeder Konzertabend besteht aus drei Teilen: Zunächst wird ein musikalisches Werk in einer klassischen Konzertsituation aufgeführt. Anschließend öffnet sich der Garten als stiller Erfahrungsraum: Die Musiker*innen verteilen sich über das Gelände und lassen kurze musikalische Fragmente, Echoformen und Miniaturkonzerte zwischen Blumenbeeten, Gewächshaus, Hühnerstall und Bienenstöcken entstehen. Dazwischen entstehen bewusst Momente absoluter Ruhe, in denen die Geräusche und Atmosphären des Gartens selbst Teil des Erlebnisses werden. Das Publikum bewegt sich frei und langsam durch den Garten. Gespräche treten in den Hintergrund; Aufmerksamkeit, Präsenz und nonverbale Wahrnehmung stehen im Mittelpunkt. Licht, Wind, Gerüche, Farben und Materialien werden ebenso Teil der Erfahrung wie die Musik selbst. Kleine Reflexionsimpulse im Garten laden dazu ein, bewusster wahrzunehmen: Wie klingt Stille? Welche Geräusche gehören nur zu diesem Ort? Was verändert sich, wenn wir langsamer werden? Publikum und Musiker*innen kehren dann gemeinsam zur Hauptbühne zurück. Das Werk wird ein zweites Mal gespielt - nun mit veränderter Wahrnehmung und einer stärkeren Verbindung zwischen Musik, Raum und Erinnerung.

 Foto: ©ChamissoGarten

ChamissoGarten, Adresse: Chamissostr. 38, 
Samstag, 8. August: Antonín Dvořák - Quartett in F-Dur „Amerikanisches". Uhrzeit:  14:30 Uhr: Musikalisches Erlebnis-Abenteuer für Kinder, 18 Uhr: Abendkonzert für Erwachsene (danach ist der Garten geöffnet), Eintritt: Kinder bis 14 Jahre: 10 Euro, Erwachsenen-Begleitticket: 18 Euro, Erwachsenenticket: 28 (15) Euro, Solidarticket: 40 Euro, für Tickets und mehr hier

Samstag 08.- Samstag 22. Augsut: Wimpelflattern - SchaufensterAusstellung Nr. 9 der WestAteliers

(Daniela)

Die WestAteliers laden wieder zu ihrer charmanten SchaufensterAusstellung aus. Bereits zum 9. Mal. Dieses Jahr unter dem Motto: Wimpelflattern

Die WestAteliers – acht Künstler:innenateliers im Frankfurter Gallus – laden zur neunten SchaufensterAusstellung „Wimpelflattern“ ein. Entlang der Idsteiner Straße 77–120 und der Frankenallee 180–212 öffnen die Künstler:innen ihre Ateliers und präsentieren Malerei, Zeichnung, Installation, Urban Art, Siebdruck, Mobile und Objekte.

Offene Ateliers: Die Ateliers sind an den beiden Wochenenden 8./9. August und 15./16. August, jeweils 15:00–19:00 Uhr, geöffnet.
Schaufenster-Ausstellung: Die Ausstellungen sind vom 8. bis 22. August rund um die Uhr durch die großen Schaufenster der Ateliers zu sehen.
Vom 8. bis 16. August sind die Schaufenster zusätzlich bis in die Abendstunden beleuchtet.

Beteiligte Künstler:innen:

Ruth Luxenhofer (Malerei, Siebdruck); Maike Häusling (Malerei, Installation); Michael Bloeck (Malerei, Zeichnung; Gast: Ben Gencarelle, Malerei), Franz Konter (Malerei, Zeichnung; Gast: Ute Brenker-Krause, Malerei); Leonore Poth (Zeichnung, Mobile; Gast: Katarzyna Zommer, Objekte); Sandra Li (Gast: Frau Blume, Malerei); Simon Ndrejaj (Malerei, Zeichnung); Jan-Malte Strijek (Urban Art)

Rahmenprogramm:
9. August: Führung mit der Kunsthistorikerin Petra Schwerdtner (15 Uhr), Kaffee & Kuchen sowie Künstlergespräch mit Michael Bloeck (17 Uhr)
12. August: Open-Air-Kino mit Animationsfilmen von Leonore Poth (21 Uhr)
13. August: Kindermitmachführung für Kinder ab 5 Jahren (14 Uhr)
15. August: Führung „Special Darlings“ mit Petra Schwerdtner (17 Uhr, Anmeldung erforderlich), Atelierführung mit Jan-Malte Strijek (18 Uhr), Große Nachbarschaftstafel (19 Uhr), Spoken Word (19.30 Uhr) sowie Konzert mit Ev Machui & Vitaliy Baran (20.30 Uhr)
16. August: Führung mit Petra Schwerdtner (15 Uhr) sowie Kaffee & Kuchen
18. August: Kinder-Kunst-Rallye; Präsentation der entstandenen Arbeiten vom 19.–22. August in den Schaufenstern der Ateliers

Eintritt: Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei (Ausnahme: Führung am 15. August). Spenden sind willkommen.
Foto: Ruth Luxenhofer

Samstag, 08. August: Sons Of The East

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation

Das australische Indie-Folk-Trio Sons Of The East zählt längst zu den spannendsten Akustik-Acts der internationalen Szene. Mit ihrem warmen Sound zwischen Folk, Blues, Soul und klassischem Country begeistert die Band ein stetig wachsendes Publikum weltweit. Mehr als 700 Millionen Streams, Millionen YouTube-Aufrufe und zahlreiche ausverkaufte Konzerte säumen den rasanten Aufstieg des Trios aus Sydney! Die drei Musiker verbinden eingängiges Songwriting mit mehrstimmigem Harmoniegesang und einer spürbaren Leichtigkeit. Live lebt ihre Musik von einer besonderen Nähe zum Publikum: tief emotionale Momente reihen sich an mitreißende Refrains und ziehen das Publikum vom ersten Moment an in ihren Bann.

Im Rahmen der Merck-Sommerperlen präsentieren Sons Of The East am Samstag, dem 8. August, neben bekannt-beliebten Songs auch Musik ihres aktuellen Albums SONS.
Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und Katz Records stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Homepage Centralstation

Samstag, 08. August: Of/ Lichterfest

(Andrea)

Das Lichterfest gehört zu meinen persönlichen Highlights des Offenbacher Sommers. Die Kulisse ist einzigartig, das Programm immer besonders und die Kulinarik hat man selbst in der Hand, das Lichterfest ist nämlich ein Picknick-Konzert. Und wenn man nichts dabei hat, kann man sich spontan eindecken, es gibt ein Gastro-Angebot vor Ort. Man flaniert also ein bissschen durch den Büsingpark, sucht sich ein hübsches Plätzchen, um die Decke auszubreiten und dreht dann nochmal eine Runde, um sich die vielen Motive, die liebevoll von Vereinen arrangiert wurden, anzuschauen und zu bestaunen. Meistens widmen sie sich dem Thema des Konzerts und da es heute vor allem um Bond, James Bond gehen wird, wird das sicher spannend. statt. Das Capitol Symphonie Orchester präsentiert unter dem Motto „License to Rock – On His Majesty’s Symphonic Service“ einen Crossover-Abend mit James-Bond-Hits. Der Einlass beginnt um 17:00 Uhr, das Konzert startet um 20:00 Uhr. Es empfiehlt sich, die Tickets bzw. Flanierbändchen im Vorverkauf zu kaufen (Flanierkarten kosten nur 5 Euro): https://www.frankfurtticket.de/tickets/lichterfest-offenbach-5003.76987/ 

Lichterfest, Büsingpark, Offenbach

Foto: Stadt Offenbach/ Katja Lenz

Samstag, 8. August: Kollektiv Turmstraße

(Andrea)

Aber sehr gerne möchte ich auch zum Blauen Wasser, ich liebe den Ort. Dort hat OURS heute Monika Kruse, Alicia Hahn und das Kollektiv Turmstraße zu Gast. Letztere sind sicher Headliner und spielen dann genau, wenn das Capitol Symphonie Orchester beginnt. Mittags hin, dann zwei, drei Stunden Lichterfest und nochmal dancen wäre perfekt. Mal sehen, wie wir was hinbekommen. 14 bis 22 Uhr 

Blaues Wasser, Franziusstraße 

Sonntag 09. August bis Samstag 05. September: Stadtviertelküche im Riederwald

(Daniela)

Ich freue mich sehr über dieses Projekt und habe mich bereits als Helferin ins Kochteam eingetragen :-)

Trad is a trap" ist ein Anfang und ein Aufruf. Zwei Küchen, zwei Stadtteile, über vierzig Bündnispartner*innen, einen Sommer lang. Wir wollen zeigen und erproben, dass eine andere sorgetragende Stadt möglich ist. Nicht irgendwann, sondern jetzt.Die neue Frankfurter Stadtteilküche versteht sich als Behauptung einer anderen Realität. Kochen wird zur Performance, das gemeinsame Essen zur politischen Praxis. Statt Zuschauer*innen gibt es Beteiligte. Sie ist ein Drama ohne Skript, aber mit Rezept und entsteht jeden Tag anders.
Zwischen dem 9. August und dem 5. September 2026 behaupten wir im Riederwald ein Laboratorium sozialer Fantasie und machen sie dadurch konkret. Eine professionelle Küche konzipiert und gebaut von dem Gestalterkollektiv YRD.Works schafft mitten auf einem öffentlichen Platz neue Tatsachen: plötzlich ist sie da, die Utopie einer sorgetragenden Stadt. Der Platz wird eine Bühne, die eine Küche ist und zur Institution wird. Gekocht wird überwiegend mit geretteten Lebensmitteln, Töpfe kommen von befreundeten solidarischen Küchen, Teller aus zweiter Zeit. Die Stoffe für die Schürzen werden mit den feministischen Rufen unserer Vorgängerinnen bedruckt.
Während des Küchenbetriebs findet auch die künstlerische Arbeit statt: Es wird geprobt, gesungen, diskutiert und organisiert.

Safe the Date: Die Erföffnung der Riederwalder Stadtviertelküche findet am 09 August 2026 ab 10:00h Platz vor der Philippus Gemeinde. Raiffeisenstraße 70-72, 60386 Frankfurt statt. 
Mit dabei sein, wird eine Kochtopf-Marching-Band, die alle Nachbar*innen einlädt, hinzuzukommen; der Chor der Omas gegen Rechts - Frankfurt Uffbasse; dieInitiative für eine Stadtviertelküche im Riederwald; die Stadträtin Tina Zapf-Rodríguez mit einem Grußwort zu Klima, Gemeinschaftsverpflegung und kommunalen Perspektiven; Dr. Susanne Völker mit einem Grußwort zu Kunst als Sorgearbeit und Sonja Tesch, die einen Vortrag über Johanna Tesch und ihre Verbindung zur Küche halten wird.
Darüber hinaus wird wie immer zusammen geschnippelt, gekocht, gegessen und Stadtteilküche geprobt.

Du willst mitmachen? Hier kannst du dich in unseren Schichtplan und unseren Telegram-Kanal oder Whatsapp-Kanal einwählen. Wir freuen uns auf dich!
Im September wandert die Stadtteilküche dann weiter ins Künstler*innenhaus Mousonturm im Rahmen des „How to Make a Life“ Festivals, vom 17. September bis zum 4. Oktober. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.

 © Diana Djeddi

Dienstag, 11. August: Moop Mama

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Urban Brass meets Rap. Nach zwei erfolgreichen Touren in 2023 und 2024 sowie einem gelungenen Festivalsommer ist klar: Moop Mama und Älice sind längst mehr als nur eine spannende Idee, sie sind ein Perfect Match, das mit dem gemeinsamen Album „Wieder Laut“ ein neues Kapitel in der über fünfzehnjährigen Bandgeschichte aufgeschlagen hat. 

Als singende Rapperin mit karibischen und polnischen Wurzeln bringt Älice – bekannt als eine Hälfte von Chefboss und durch ihre Zusammenarbeit mit der spanischen All-Female-Band Ketekalles – Dancehall-Power mit. Ihre Stimme bildet das Herzstück der Songs, die dazu ermutigen, enger zusammenzurücken, sich neu zu connecten und solidarisch zu sein, von Mensch zu Mensch. 

Auch stilistisch öffnet die Kollaboration neue Räume. Afrobeat und Phonk-inspirierte Beats treffen auf punkige, erdige Klänge und eine großzügige Portion Soul. Laut-Sein wird zur notwendigen Reaktion auf eine immer lauter tosende Welt – politisch engagiert und voller Energie.

Palmengarten Frankfurt um 20.0 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr)
Foto: © Johannes Wimmer

Donnerstag, 13. - Sonntag, 16. August: Module Open-Air-Festival

(Petra)

Das “Module“ ist ein Open-Air-Festival mit ausgewählten Konzerten, DJ-Sets, audiovisuellen Performances, spannenden Talks und Workshops. Es verwandelt den Kulturcampus Frankfurt in ein Wochenende voller Sound, Design und Diskurse rund um Popkultur. Unter dem in diesem Jahr schon häufiger gehörten Motto „Design for Democracy“ geht das Festival der Frage nach, wie Gestaltung und Kultur zu inklusiven, lebendigen und für alle zugänglichen öffentlichen Räumen beitragen können. Musik, visuelle Kunst und Diskussionen treten dabei in einen Dialog und machen gesellschaftliche Themen sinnlich erlebbar. Der Kulturcampus Frankfurt bietet dafür den idealen Rahmen. Als Ort im Wandel, der gemeinsam mit Bürger*innen, Kulturschaffenden und Initiativen weiterentwickelt wird, steht er für eine offene Stadt, in der Begegnung, Experiment und Mitgestaltung möglich sind.

Grafik: ©WDC2026

Module Open-Air-Festival: Musik, Visuals, Refuge Worldwide Afternoon Sessions, Talks and Workshops, Ort: Kulturcampus Frankfurt (Partys jeweils ab 23 Uhr: 2og:dondorf & Spirax am 13.08., Robert Johnson am 14.08., Tokonoma am 15.08.), Adresse: Senckenberganlage 31, Uhrzeit: 13.08. ab 10 Uhr - 16.08. 18 Uhr weitere Infos gibt’s hier

 

Donnerstag 13. August: Of/ Licht an! MIT ANMELDUNG!!

(Andrea)

"Mit unserem Workshop „Licht an!“ wollen wir Leuchtkästen bauen, die eine Botschaft für Demokratie und Teilhabe transportieren. In einem gemeinschaftlichen Prozess entwickeln die Teilnehmer:innen Ideen für Sprüche und Symbole, die demokratische Werte sichtbar machen und bauen den Kasten anschließend selbst zusammen. So wird gemeinschaftliches Handeln erfahrbar! Das fertige Objekt wird im Stadtraum sichtbar und setzt dabei ein Zeichen für demokratisches Engagement, Austausch und Gemeinschaft. over and odd – Das sind Simon Marcio Bretz, Anne Lamprecht und Valentin von der Haar. Gemeinsam arbeiten wir an der Schnittstelle von Grafikdesign, Szenografie und Stadtentwicklung. Uns verbindet das Interesse an der Mitgestaltung unserer räumlichen Umgebung. Durch unsere kollektive Zusammenarbeit entwickeln wir kommunikative und vermittelnde Strategien auf den unterschiedlichsten Ebenen im Raum, die sowohl zugänglich als auch ansprechend gestaltet sind – grafisch, baulich und zwischenmenschlich!

Anmeldungen sind für Kinder und Jugendliche sowie für Gruppen aus Schulen und der offenen Jugendarbeit möglich.
Eltern können ihre Kinder ebenfalls direkt anmelden. Die Aufsichtspflicht liegt bei den Eltern bzw. den begleitenden Aufsichtspersonen. Kostenfrei anmelden

Uzumumba, Senefelderstraße 72, Offenbach

FOTO: Symbolbild aus meinem Fundus. Aber aus Frankreich!

Freitag, 14. August - Sonntag, 13. September: Ausstellung Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ im Kunstverein Familie Montez

(Petra)

Für die Ausstellung entwickelt Nathalie Grenzhaeuser eine besondere auf den Ort bezogene Präsentationsform: ein Unterwasserszenario, in dem sich Dimensionen von architektonischen und fluiden Räumen sowie von Meerestieren verändern und verwandeln. Die Künstlerin strebt in dem unter einer Brücke gelegenen Galerieraum eine immersive Raumerfahrung an, die auf unterschiedliche Weise Zeigen, Sehen, Bewegen und Fühlen verbindet. Die Werke verknüpfen verschiedene Aspekte in einem choreografisch aufeinander abgestimmten Zusammenspiel. Teil der Installation ist außerdem ein dokumentarischer Film, der sich auf die Arbeitsprozesse und Routinen der Meeresbiologen konzentriert, die die Künstlerin im Zuge ihrer Arbeitsaufenthalte auf der White Sea Biological Station begleitet hat. Die inszenierten fluiden, dynamischen Räume sind faszinierend und von großer Schönheit, sie können bedrohlich werden und sind als Lebensraum mitunter selbst gefährdet. Das dabei möglicherweise aufkommende Gefühl von Unsicherheit lässt sich als künstlerisch beabsichtigte Unterströmung auffassen. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich die Künstlerin Nathalie Grenzhaeuser in Fotografie und Film mit Wasser als Element und Lebensgrundlage sowie mit seiner Bedeutung als Lebensraum und ökologischem System auseinander. Zur Eröffnung heute gibt es um 18 Uhr eine dialogische Führung von Nathalie Grenzhaeuser und Dr. Jule Reuter, der Kuratorin der Ausstellung, eröffnet. 

Foto: ©Nathalie Graenzhaeuser, Kunstverein Montez 2026

Nathalie Grenzhaeuser „Unterströmung“ – Ausstellung, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Vernissage mit Führung: 18 Uhr, am 20. August 2026 findet um 18 Uhr ein Künstlerinnen-Gespräch mit Dr. Sebastian Baden, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, Finissage am 13. September in Anwesenheit der Künstlerin, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags von 13 - 19 Uhr, Eintritt: frei

Samstag 15. August: Kinder ans Mikrofon, Familien aufs Fahrrad: RideTheBeat!

(Daniela)

Wären wir heute nicht in Baden-Baden, wäre ich bei der Fahrraddemonstration dabei.

Kinder ans Mikrofon, Jugendliche an die DJ-Pulte, Familien aufs Fahrrad: Mit RideTheBeat entsteht am Samstag, 15. August 2026, in Frankfurt eine außergewöhnliche Fahrraddemonstration, die Musik, Beteiligung und sichere Schulmobilität miteinander verbindet.

Die rund zehn Kilometer lange Strecke führt vom Brückenspielplatz in Sachsenhausen bis zum Montez im Hafenpark. Für den Soundtrack sorgen Jugendliche selbst, die während der Fahrt live auflegen und den Demonstrationszug in eine rollende Bühne verwandeln.

Bereits ab 14 Uhr startet das Warm-up mit dem Beteiligungsformat „Open Mic – Deine Stadt. Deine Stimme.“ Kinder und Jugendliche erhalten das Mikrofon, um ihre Ideen für sichere Schulwege und eine kinderfreundliche Stadt einzubringen. Ergänzt wird das Programm durch kurze Impulse von Vertreterinnen und Vertretern aus Mobilitätsinitiativen, Politik und Stadtgesellschaft.

Ein zentrales Anliegen von RideTheBeat ist die Realisierung einer dauerhaften BiciBus-Haltestelle am Brückenspielplatz. Sie soll weit mehr sein als ein Treffpunkt für den BiciBus: Als gut sichtbare Landmarke bietet sie Kindern einen sicheren Orientierungs- und Begegnungsort im Herzen des Brückenspielplatzes. Hier können sich Kinder mit dem Fahrrad, Roller oder Laufrad treffen, bevor sie gemeinsam starten – in einem vom Autoverkehr abgeschirmten Umfeld. Die BiciBus-Haltestelle macht sichere Schulmobilität sichtbar und könnte als Pilotprojekt Vorbild für viele weitere BiciBus-Schulstandorte in Frankfurt werden.

„Wir sprechen viel über Kinder aber viel zu selten mit ihnen. Mit dem Open Mic geben wir ihnen das Mikrofon. RideTheBeat macht ihre Ideen sichtbar und zeigt, wie kinderfreundliche Mobilität gemeinsam entstehen kann.“ (Simone Markl, BYCS Bicycle Mayor Frankfurt und Gründerin von BiciBus-Deutschland)

Alle Interessierten sind eingeladen, bereits ab 14 Uhr beim Open Mic dabei zu sein oder sich um 15 Uhr der Fahrraddemonstration anzuschließen.
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. 

Die Route wird vor der Veranstaltung veröffentlicht. Wie beim BiciBus können Interessierte auch unterwegs in die Fahrraddemonstration einsteigen. Der QR-Code auf dem Veranstaltungsflyer führt zu allen aktuellen Informationen rund um Strecke und Programm.

Samstag 15. August: Frankfurt Moves! 2026

(Daniela)

Annäherungen an die Welt - Frankfurt Moves! 2026: Sieben internationale Tanz- und Performance-Künstler*innen zu Gast in Frankfurt 
Auf unterschiedliche Weise nähern sich sieben Stipendiat*innen der Welt: Wie kann man sie fassen? Erzählen? Ertanzen? Verändern? Die ausgewählten Künstler*innen des diesjährigen Frankfurt Moves! Residenzprogrammes kommen aus sehr unterschiedlichen Gesellschaften, aber sie eint eine Neugierde auf die sie umgebenden Realitäten.

Vom 20. Juli bis 16. August 2026 sind aufstrebenden Künstler*innen aus Chile, Hongkong, dem Libanon, Tansania und der Türkei zu Gast im Frankfurt LAB, um einen Monat lang künstlerisch zu arbeiten.

Die ausgewählten Talente sind: Tadhi Alawi & Samwel Japhet (Tansania); Ching Chu (Hongkong); Laura Margarita & Diego Hernández A. (Chile); Fatima Meroueh (Libanon); Rıza Efe Reis (Türkei). 

Sie nehmen einen biographischen oder historischen Anlass zum Ausgangspunkt ihrer Recherche oder schauen aus der Zukunft auf unsere Gegenwart. Sie untersuchen Körper, Dachböden und neue Medien auf die ihnen eingeschriebenen Erinnerungen. Sie nehmen Genderstereotypen unter die Lupe, hinterfragen Normen und loten die Grenzen des künstlerischen Ausdrucks aus. Sie bohren nach, schreiben und tanzen. Sie haben uns etwas zu sagen!

Das internationale Residenzprogramm Frankfurt Moves!, eine Initiative der KfW Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Frankfurt LABstärkt seit 2022 erfolgreich multidisziplinäre zeitgenössische Kunstproduktion, fördert kreative Nachwuchstalente und regt interkulturellen Austausch an. In diesem Jahr bewarben sich über 200 Künstler*innen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der WANA-Region. Eine Fachjury wählte daraus die Stipendiat*innen aus.

Die Resident*innen teilen ihre Arbeitsergebnisse am Samstag, 15. August 2026, ab 14.30 Uhr im Frankfurt LAB (Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt) mit dem Publikum. Bei Snacks und Getränken auf der Terrasse des LAB besteht die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Werkstattpräsentation (Eintritt frei, Reservierung erbeten, www.frankfurt-lab.de)

©Louisa Serwuschok 

Samstag, 15. August: Mind Enterprises

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation

Mind Enterprises ist das ästhetische Universum des in Turin lebenden Produzenten Andrea Tirone. Inspiriert vom sprudelnden, synthgetriebenen Italo der späten 1980er Jahre, definieren groovige, discoähnliche Basslines, hypnotische Drum-Patterns und kosmische Keyboard-Odysseen den Sound des Projekts. Dabei versteht Tirone seine ständig wachsende Sammlung von Vintage-Synthesizern als seine „Farbpalette“: „Jedes einzelne Gerät hat einen unverwechselbaren Klang, der ausschließlich diesem Gerät eigen ist.” Gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Roberto Conigliaro, der den Mode- und Musikgeschmack der 80er Jahre mit Tirone teilt, haben sie die Italo Disco in die Welt und die Clubs getragen.

Am Samstag, dem 15. August, im Rahmen der Merck-Sommerperlen zu Gast in der Centralstation. Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und die Unicorn Crew stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Homepage Centralstation

Samstag, 15. August: Of/ Hier Kann Man Parken, Gigi & Torstn Kauke

(Andrea)

Wunderbar, dass Offenbach die kleinste Großstadt der Welt ist und der Weg vom Waggon zum radraum nicht weit ist. Dabei hilft sicher, dass man sich kennt, fast wie auf dem Land. Der Waggon macht also hier weiter und versucht, den Radraum auch als Konzertort für kleinere Waggon Im Exil-Konzerte zu etablieren… Wenn ihr zahlreich kommt (und auch was in der Waggon-Glasvase lasst), machen wir da vielleicht öfters Konzerte! Um nicht gleich mit der elektronisch verstärkten Tür ins neue Haus zu fallen, beginnen wir mit drei Konzerten mit akustischen Gitarren! 
Hinter Hier Kann Man Parken steht der Frankfurter Musiker (und Waggon-Mitarbeiter) Julian Müller. Für sein Liveprogramm setzt er auf leisere, folkig-psychedelische Akustikstücke, die er mit dröhnenden, delay-lastigen Experimenten an der Bassgitarre aufwühlt. Begleitet wird er dabei von Dietrich Skrock (Primaboy, 375CEG), der die Stimmung der Songs mit Saxofon und Theremin mal intensiviert, mal konterkariert, aber immer bereichert.
Gigi konnte uns schon Ende Mai mit ihrem kurzen Auftritt bei der diesjährigen Waggon Open Stage begeistern, wo sie uns eine erste Kostprobe ihrer intensiven, persönlichen Lieder gab. Ursprünglich wollte sie nur Gitarre und Keyboard lernen, um sich selbst für Coverversionen zu begleiten – fand aber bald heraus, daß ihr das Schreiben eigener Lieder mit eigenen Texten viel mehr Freude bereitet und eine Art Seelenfrieden schenkt – was man ihren bezaubernden Songs wirklich anhören kann! Torstn Kauke, Waggon Co-Betreiber und vielbeschäftigter Offenbacher Muskiker, zeckt sich nonchalant dazwischen mit einer frei fließenden
Akustikgitarren-Extravaganza, der man konzentriert zuhören kann, dabei aber auch zB. zimmerlautstarke Gespräche führen darf – denn jedes Klangereigniss wird zum Bestandteil seiner Aufführung.
Wie immer gilt auch im Radraum: EINTRITT FREI, SPENDE GUT!

Eine Waggon-Veranstaltung im Radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Sonntag, 16. August: Eule findet den Beat

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation ab 16 Uhr 
Ein Entdeckerflug durch die Musikwelt Theater-Konzert für alle ab 4 Jahren

Die kleine blaugelbe Eule, ein echter Musiklaie, lebt in einem Wald am Rande der Stadt. Wie viele Kinder kann sie sich gar nicht vorstellen, wie unermesslich vielfältig die Welt ist. Als sie eines Abends durch eine wunderschöne Musik geweckt wird, beginnt für sie eine zauberhafte Reise. Musikalisch noch ganz grün hinter den Ohren, taucht Eule dank vieler aufschlussreicher Begegnungen in zahlreiche Genre-Welten ein. Sie trifft acht Tiere, die, genau wie deren jeweilige Lieblingsmusik, unterschiedlicher nicht sein können. Eule, die wohl coolste Vermittlerin musikalischer Abenteuer, ist in deutschen Kinderzimmern mittlerweile voll angekommen. Seit Erscheinen des Debüt-Hörspiels von Charlotte Simon, Nina Addin und Christina Anders verkauften sich die mittlerweile vier Eule-Alben so gut, dass die Macherinnen gleich zwei Mal die goldene Schallplatte und eine Platin-Platte erhielten.

Seit 2016 geht die arglose Eule in der Inszenierung von Christina Anders und Cristiana Garba auch auf große Entdeckungsreise auf den Theaterbühne des Landes. Einlass 15.00 Uhr

Foto: Peter Bruns

FREIE PLÄTZE FÜR FAIRKICKT. Kostenfreies Angebot für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren

Sport trifft Nachhaltigkeit, Kreativität und neue Leute: 

Du hast Lust auf einen Tag voller Kreativität, Sport, Nachhaltigkeit und neuer Leute? Dann komm zu FAIRkickt! 
Am Samstag, 12. September, oder Samstag, 19. September 2026 kannst du mit 99 anderen Jugendlichen Workshops ausprobieren – zum Beispiel Graffiti, Upcycling, Fotografieren & Videos, Kochen, Nähen & Basteln oder Wald & Sport. 
Du kannst dich allein, mit Geschwistern, Freund:innen oder deinem Verein bzw. deiner Jugendgruppe anmelden. 
FAIRkickt findet von 09:30 – 16:30 Uhr im Sportquartier im Stadtwald statt – direkt gegenüber vom Deutsche Bank Park. 

Du brauchst keine Vorkenntnisse und musst auch nicht besonders sportlich sein und um Fußball geht es auch nur am Rande. Wichtig sind deine Ideen, deine Perspektive und deine Lust, etwas Neues auszuprobieren. 

An beiden Samstagen gibt es Workshops, zu denen sich MINTA* exklusiv anmelden können. Die Teilnahme ist komplett kostenfrei, Mittagessen und Getränke sind inklusive. Die Anmeldung läuft über die FAIRkickt-Webseite: www.fairkickt.de 

Montag, 17. August: Tyler Ballgame

(Uwe)

Mit zwölf Songs bestückt ist das Debütalbum, Anfang des Jahres erschienen, das kleine Meisterwerk eines talentierten Sängers, dessen faszinierende Stimmfarbe eine direkte Wirkung beim Hören erzielt. Bei seiner überbordend erfolgreichen Tour durch UK und Europa und einigen Deutschlandkonzerten im Frühjahr dieses Jahres konnte sich das Publikum bereits von der einnehmenden Bühnenpräsenz des amerikanischen Singer-Songwriters hinreißen lassen. Inspiriert von Sänger*innen der 60er und 70er Jahre wie John Lennon, Roy Orbison oder Leonard Cohen lässt sich Tyler Ballgame in seiner Musik von Americana bis Indie Pop beeinflussen. Bei Rough Trade Records fand er sofort Begeisterung und wurde direkt unter Vertrag genommen.

Brotfabrik / F., Dahlmannstr. 2 / Beginn: 20:00 Uhr
Foto: Hollie Cunningham 

Dienstag, 18. August: Liraz

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Die Musik von Liraz Charhi ist mehr als Pop, sie ist auch politisch. Unter ihrem Vornamen ist die israelische Schauspielerin mit persischen Wurzeln als Sängerin aktiv und hat bereits fünf Alben veröffentlicht. Sie singt auf Farsi, arbeitet heimlich mit iranischen Musiker*innen zusammen und verleiht dem Protest im Iran eine Stimme. Dort werden ihre Songs trotz Verbots gehört, getanzt und mitgesungen – als Soundtrack eines mutigen Widerstands in vielen Protestvideos iranischer Frauen in der „Women, Life, Freedom“-Bewegung. 

Der groovige Elektro-Pop mit Einflüssen aus der persischen und israelischen Musiktradition und Anklängen an den Funk der 70er geht sofort in die Beine und ins Herz. Mit ihrer berauschenden Mischung aus traditionellen und modernen Rhythmen öffnet sie ein musikalisches Tor zu einem Ort des Friedens, der Freude und der uneingeschränkten Freiheit.

Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr)
Foto: © Shai Franco

Dienstag, 18. August: Jane Remover

(Andrea)

Jane Remover ist so etwas wie eine Internet-Legende. Jane Remover wird eine Schlüsselrolle bei der Entstehung des Digicore-Musik-Mikro genres zugeschrieben, einem überstimulierten Verwandten des Hyperpop. Tatsächlich ist alles, was Jane Remover macht, eine Überdosis an Reizen: Jane Removers Songs sind wie der Tasmanische Teufel aus Looney Tunes. Ein Wirbelwind aus verzerrtem und exzessivem Digital Pop. Einlass 18 Uhr

Batschkapp Sommergarten, Gwinnerstraße

Mittwoch, 19. August: Curse

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation 

„Jetzt hörst du wieder die Stimme“, rappt Curse gleich zu Beginn seines aktuellen Albums „Unzerstörbarer Sommer“. Der Querverweis auf Klangfarbe und Kolorit von Curse‘ wohl prägnantesten Trademarks kommt dabei nicht von ungefähr. Schon Guru von Gang Starr wusste seiner Zeit, dass die Stimme eines, wenn nicht das wichtigste Merkmal eines MC ist – und auch Curse hat mit ihr in den letzten 25 Jahren immer wieder aufs Neue seinen unverkennbaren Einfluss klargemacht.

The art of MCing und jede Menge Throwback Vibes serviert Curse am Mittwoch, dem 19. August, im Rahmen der Merck-Sommerperlen in der Centralstation. Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und DJ Sonix stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Marvin Contessi

Donnerstag, 20. August: Rhymes Under the Sky

(Andrea)

Die Mail der IMA-Clique neulich erinnerte mich, dass ich mir noch die Ausstellung Mishpocha im Jüdischen Museum anschauen will. Das mache ich dann vielleicht heute, denn später gibt es eine Hip-Hop-Jam mit Artistic Expressions unter freiem Himmel. Ein wechselndes Line-up aus MCs, Rapper und Singer/Songwritern, Cypher-Vibes statt klassischem Konzertsetting. Artistic Expressions agiert als Plattform für Artists, die neue Perspektiven und Sounds mitbringen mit dem Motto: We show what? We show love! 19 Uhr. Tickets und Infos: https://www.bleane.events/mishpocha

Jüdisches Museum, Bertha-Pappenheim-Platz1 

Freitag, 21. August: Ron Sexsmith

(Uwe)

Seine melodische Musik wird als eine Mischung aus kanadischen Folk-Ikonen wie Gordon Lightfoot und Leonard Cohen sowie den Klängen der Kinks, der Beatles und anderer Bands der British Invasion seiner Jugendjahre beschrieben. Seine Songs wurden bereits von vielen bekannten Künstlern wie Rod Stewart, KD  Lang, Emmylou Harris, Michael Buble, Feist, Elvis Costello und Stevie Nicks gecovert. Er lebt derzeit mit seiner Frau, seinem Klavier und seiner Schallplattensammlung in Perth County, Ontario, und lässt sich weiterhin zum Komponieren, Aufnehmen und Live-Auftritten weltweit inspirieren.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / Beginn: 20:00 Uhr
Foto: Brotfabrik Homepage

Freitag, 21. August: Ron Bianco & die Abrisszati Boys

(Andrea)

Schon viel von ihnen gehört, heute will ich hin: Ron Bianco & die Abrisszati Boys sind eine Tribute-Coverband der Band Roy Bianco & die Abbrunzati Boys. Gegründet im verschneiten Venedigs Deutschlands, auch bekannt als Gießen, erobert die Band die Coverbühnen der Republik im Sturm. 6 Freunde und eine klare Mission: Amore per sempre. Mit Witz, einer ausgereiften Bühnenshow und La Dolce Vita, ziehen die Jungs ihr Publikum ab dem ersten Akkord in den Bann. Einlass 18 Uhr

Batschkapp Sommergarten, Gwinnerstraße

Samstag, 22. August: Of/ Kabinett der Kuriositäten

(Andrea)

Ein letztes Mal bittet die Kommune 2010 in diesem Jahr zum Tanz unter freiem Himmel und lädt zum sechsten Mal zu einem illustren Spektaktel. Wichtigster Beitrag seid ihr, wenn das Abstrusedie nächtlichen Hüllen fallen lässt, der Schalk in leuchtender Pracht erwacht und Sonnenstrahlen Nasen und Grashalme Zehen kitzeln und ganz pompös & fabulös das Kabinett der Kuriositäten Open-Air gefeiert wird. "Lasst euch musikalisch mitreißen auf 3 Floors mit aufwendig handgefertigten Bühnen inkl. dem Wüstem Zelt. Streift die Schillernden Gewänder über und schlüpft in euer gewagtestes Federkleid! Freut euch auf einen Tagsübertanz der Superlative in gewohnt kurioser Manier! Line-Up, Workshops, Performances und Schmankerl tba! ▻ Ab 21 Jahren. ▻ Einlass nur in kurioser Abendgarderobe Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit S-Bahn und Bus ca. 35 min. von der Konstablerwache.S-Bahn bis OF-Marktplatz und dann Bus Nr. 106 Richtung Offenbach (Main)-Lauterborn. An der Haltestelle Merianstr. aussteigen und ca, 3 Minuten in Fahrtrichtung, nach dem Aldi rechts rein, dann links halten, nach ca. 100m habt Ihr das Ziel erreicht. Parkmöglichkeiten direkt vor dem Eingang sind auch vorhanden.  Bitte nicht auf dem Aldi Parkplatz parken!" Außerdem: Die Polizei wird sicher wieder Kontrollen durchführen…14 bis 22 Uhr 

Kommune 2010, Sprendlinger Landstraße 181 D, Offenbach

Sonntag, 23. August: The Dead South

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation 

Es spielt keine Rolle, wie man ihre Musik nennt – Progressive Bluegrass, Alternative Americana, Country, Folk und Western – wichtig ist, dass es ihre Musik ist und dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Überzeugungen, Erfahrungen, Sprachen und Altersgruppen sich in ihr wiederfinden. Dabei sind The Dead South durch und durch authentisch und scheuen sich nicht, von Zeit zu Zeit Traditionalisten zu verärgern, wenn sie makellos Banjo-Rolls und blitzschnelle Mandolinen-Tremolos, dreistimmige Harmonien und Songs mit klassischen Themen – Mordballaden, Untreue und Geister – mit einem Augenzwinkern vortragen. Auf ihrem Weg an die Spitze haben The Dead South eine wichtige Lektion gelernt: Wenn man schon Außenseiter ist, sollte man besser großartig sein.

Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und DJ Jahrova stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.
Foto: Homepage Centralstation

Donnerstag, 20. August: Von Wegen Lisbeth

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation 

Zwischen Melancholie und tanzbaren Pop-Songs ist Von Wegen Lisbeth längst eine feste Größe der hiesigen Musikszene, bringt von Berlin bis Annaberg-Buchholz ganze Hallen zum Tanzen und stellt dabei die wichtigen und unwichtigen Fragen unserer Zeit. Schon immer hatten die fünf Musiker dabei dieses präzise Gespür für die Absurditäten des Lebens: Alben, die nach E-Mail-Adressen benannt werden, Elon Musks Abfuhr vorm Berghain, iPhones im Landwehrkanal – all das verwoben sie zu ihrem eigenen musikalischen Kosmos.

Am Donnerstag, dem 20. August, im Rahmen der Merck-Sommerperlen zu Gast in der Centralstation. Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und Luho stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Lea Greub

Donnerstag, 27. August: Of/ Vaterland

(Andrea)

Seit ich vor einigen Jahren via Freeyourstuff zu den Briefen der Manns als Hörbuch gekommen bin, habe ich zwar weder die Buddenbrocks noch den Zauberberg gelesen, aber eine gewisse Faszination für diese Familie entwickelt. Alleine die Sprache und der Austausch ist phantastisch und etwas, was wir mit unseren whatsapps, emails und smsen nie schaffen werden. Ein Universum, in das ich also gerne eintauche. "Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Mit zarter Unerbittlichkeit überblendet VATERLAND den Nullpunkt der deutschen Geschichte mit dem Finale einer Familiensaga. Eine intensive filmische Erfahrung, getragen von einem überragenden Ensemble. 
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und den Zauberer, wie seine Kinder Thomas Mann oft nannten, zu einer Reise ins Innerste.

„Dieses Kunststück ist gelungen. Ein verdichteter und sehr gegenwärtiger Film über das Bewahren von Haltung in unruhigen Zeiten.“ ARD Titel Thesen Temperamente
>> Karten bitte HIER kaufen, Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Donnerstag, 03. September: Mindestens haltbar bis

(Andrea)

Zur heutigen Premiere werde ich es nicht schaffen, aber ich habe schon ein paar Mädels zusammengetrommelt und wir gehen zur (vorerst) letzten Vorstellung von Mellis Bestandsaufnahme am 16. September. Mit dem Programm hat sie, zumindest bei uns, einen Nerv getroffen: Wir sind alle Mitte 50, die Kinder langsam aus dem Haus und tatsächlich stellen sich viele Fragen, die Marie Condo bisher noch nicht beantworten konnte. So wie ich Melli bislang erlebt habe, wird es auf jeden Fall ein munterer Abend, ich freue mich darauf! Mindestens haltbar bis: eine Bestandsaufnahme  Premiere: Donnerstag, 3. September, 20:00 Uhr, weitere Vorstellungen: Sonntag, 6. September und Mittwoch 16. September, jeweils 20:00 Uhr

Plötzlich ist man Ende 50 und findet sich zwischen den Welten wieder: Zwei Drittel Leben sind schon rum. Die Eltern sterben, die Kinder ziehen aus und selbst muss man sich neu aufstellen. Zurück bleibt ein Wust an Dingen: Möbel, die man loswerden möchte, Memorabilia in kleiner und großer Form. Und man fragt sich: Was mache ich damit? Was kann weg, was soll bleiben? Verschwinden die Erinnerungen, wenn die Dinge gehen? Ist es gut auszumisten – sowohl Haus als auch das Hirn? Melina Hepp lädt das Publikum zu einem skurrilen und ganz persönlichen Sonder-Sale der Dinge, Träume und Erinnerungen. Von und mit Melina Hepp, Michelle Koprow. Film- und Audioprojektion: Michelle Koprow Dramaturgische Mitarbeit und Sound: Thomas Buchenauer. Foto: Robert Schittko. Karten: https://www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail/stueck/mindestens-haltbar-bis

Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidstr. 2

Freitag, 4. September, bis Sonntag, 6. September: Riviera

(Andrea)

Was freue ich mich auf das Wochenende, it´s Riviera-Time! Das Festival für Pop- und Clubkultur lädt zu Konzerten und Lesungen ans Offenbacher Mainufer. Im HafenCampus, Musikterrassen Wiking (MTW) und Circle Cube im Rockywood, dort  treffen aufstrebende Newcomerinnen und Newcomer auf etablierte Szenegrößen aus Indie, Rap, Elektro, Post-Punk und Pop. Limitierte Early-Bird-Tickets sind bis zum 8. Juli für 35 Euro erhältlich.
Schon bestätigt sind Alli Neumann, „Chocolate Remix“, „Burnout Ostwest“ und „Das Beat“. Alli Neumann ist Musikerin, Schauspielerin und Aktivistin. Seit ihrem ersten Hit „Hohes Fieber“ ist sie integraler Bestandteil der deutschen Musikszene. Sie schreibt Texte über Selbstermächtigung und verbreitet Lust an Veränderung.Die Musikerin „Chocolate Remix“ ist bunt, queer und provokant. Sie begegnet alten Inhalten des Reggaetons mit Humor. „Audio very good! Street Punk! Pogo pogo pogo!“, so lautet das Motto der Band „Burnout Ostwest“. Der kanadische Musiker Alexander Cowan (DJ Kerby) und die deutsche Sängerin Eddie Rabenberger gründeten 2021 die Band „Das Beat“. In ihrem neuen Album „Frau Fatal“ trifft moderne Popmusik auf New Wave, EBM, Indie-Rock und Italo Disco. Foto: Das Beat, Marina Monàco
www.riviera-offenbach.de/tickets (Öffnet in einem neuen Tab)

Mittwoch 23. September: Boris von Heesen: Mann am Steuer. Wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert

(Daniela)

VCD Hessen und ADFC Hessen ladenm Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2026 zu Vortrag und Diskussion mit Boris von Heesen ein. Der Buchautor und Ökonom Boris von Heesen belegt mit Fakten und schlüssigen Argumenten, wie patriarchale Strukturen unsere Mobilität prägen und die Verkehrswende blockieren. 

Zum Buch: Männer beherrschen die Straße. Mit überdimensionierten Karossen, aggressivem Verhalten oder unangemessener Lautstärke. Das ist durch die Verkehrsstatistik gut belegt, aber dennoch nur Symptom eines größeren Problems. Starre und einflussreiche Netzwerke in Politik, Behörden, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft, allesamt von Männern dominiert, verhindern den dringend notwendigen Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität für Deutschland. 

Männerexperte und Wirtschaftswissenschaftler Boris von Heesen hat unzählige, größtenteils öffentlich zugängliche Statistiken und Studien herangezogen, um seine Thesen zu stützen. Er bringt eine andere Perspektive als sonst üblich in die Verkehrswende-Diskussion ein und formuliert einen eindringlichen Appell für eine sinnvolle Verkehrspolitik, von der alle profitieren. 

Zum Autor: Boris von Heesen (*1969) ist Wirtschaftswissenschaftler mit ersten beruflichen Stationen bei der Diakonie in Bayern und der Drogenhilfe in Frankfurt am Main. Er ist Gründer eines der ersten deutschen Online-Marktforschungsinstitute. Heute arbeitet er als Männerberater und geschäftsführender Vorstand eines Jugendhilfeträgers. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich als Autor und Referent mit dem Thema kritische Männlichkeit und veröffentlichte bereits zwei erfolgreiche Bücher zum Thema.
Veranstalter*innen: VCD Hessen mit ADFC Hessen und dem Frauennetzwerk des ADFC Hessen in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main 
Offen für Interessierte aller Geschlechter! 
Ort: Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt am Main, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt (Haltestelle: Konstablerwache)
Termin: Mittwoch, 23. September, ab 19:30 Uhr
Eintritt frei!

13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen

(Daniela)

In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten!

Dass  ein  Festival wie  das  Frankfurter nur  Ausschnitte zeigen kann,  versteht  sich  von  selbst, ebenso  dass  das  Mutterland  des  Jazz  dabei  nicht  ausgeschlossen  werden soll.  Es  ist  mit  Myra  Melford’s  Fire  and  Water  Quintet,  der  Vibrafonistin  Sasha  Berliner  oder  der  in  den  USA  lebenden  malaysischen Bassistin  Linda  May  Han  Oh  gut  vertreten. Mit  von  der  Partie  in  Melfords  Band:  die  in  Brooklyn  ansässige deutsche  Saxofonistin  Ingrid Laubrock.   

In  der  Welt  des  Jazz  werden  Grenzen seit  jeher  am  liebsten  überschritten,  wie  man  auch  an  den  Musiker*innen  erkennt, die  in  Europa eine  Heimat  gefunden haben  und  ihre  Perspektiven  einbringen. Die  fruchtbaren  Resultate europäischer  Weltoffenheit  führt  beispielhaft  die  Band  von  Andrés  Coll  vor  Augen, in  der  sich  Musiker  aus  Marokko,  Spanien und  Polen  begegnen und  gegenseitig  inspirieren. 

Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt.

Dabei  gehört  Sclavis  zu  denen,  die  aus  Jazztradition  und  einer  schwer  zu  beschreibenden  europäischen  Sensibilität  einen  eigenen  Sound  geformt  haben,  genau  wie  Christof  Lauer  oder  Émile  Parisien und natürlich  Norma  Winstone,  die  den  europäischen  Jazzgesang  stärker  geprägt  hat  als  irgendwer  sonst.  Auch  das  Schaffen  von  Nicolai  Thärichen  und  Ali  Neander  lässt  sich  in  der  Spannung  zwischen grenzüberschreitenden  Inspirationen,  europäisch  geprägter  Perspektive  und  eigenständiger  Kreativität  verorten.  

Wie  neben  diesen mehr  oder  weniger alten  Größen  eine  junge  Generation des  europäischen  Jazz  ihren  eigenen Weg  sucht,  wird  auf  diesem Festival  an  Andrés Coll,  Darius  Blair, Finn  Heine,  Elliot Galvin  und  Emma  Rawicz  sichtbar. Sie  und  Ali  Neander  sind  dieses  Jahr  die  Gäste  der  hr-Bigband. 

https://www.hr2.de/veranstaltungen/jazzfestival/deutsches-jazzfestival-von-hier-aus-gesehen---das-komplette-programm-v38,djf26_artikel_komplettes_programm-100.html

Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV

(Uwe)

diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? 

Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr
Foto: Igor Karacic

Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller

(Andrea)

Tatsächlich war ich neulich ziemlich überrascht, als ein guter Freund vom Sportfreunde Stiller Konzert in Köln postete. Die gibt´s noch? Die sympathischen Bayern hatte ich in den letzten Jahren wirklich völlig aus den Augen verloren. Dabei gab es doch kaum zärtlichere Liebeserklärungen und schönere Komplimente, “Du bist die Antwort auf die Frage/ Gibt es reiche Tage?/ Ich spür mit dir/Hat mich das Glück im Visier”. Oder eben “Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist/ Und sichergeh'n, ob du denn dasselbe für mich fühlst”. Lieder für die Ewigkeit. Sie komponierten zur WM 2006, politisch korrekt gegen Nazis und pflegten immer das Image der netten Jungs von nebenan. Warum auch nicht und vermutlich sind die Sportis wirklich eine Gruppe, auf die sich Menschen aller Altersgruppen gut verständigen können. Sonst gäbe es auch sicher die aktuelle ARD-Doku nicht. “30 wunderbaren Jahre Tour” erzählt von Auftritten in dunklen Kellerräumen vor drei Neugierigen bis zu mit zehntausend Beseelten gefüllten Hallen. Von speziellen Eigenheiten wie WM-Hits, MTV-Unpluggeds, horizonterweiternden Videodrehs, Schallplatten aus Holz/Gold/und Platin, Lesetouren in Opernhäusern bis zum „ganz normalen“ Irrsinn einer Band samt unvergesslicher Tourneen in den Armen der besten Crew of the Universe. Von Vorband sein von Foo Fighters, Green Day und Grönemeyer bis zu Vorbands wie Ash, Nada Surf, Franz Ferdinand und Kaiser Chiefs. Alles dabei", erinnert sich Flo. Ich freue mich auf den Abend zum Mitsingen und mit viel positiver Energie. 

Jahrhunderthalle Höchst, Pfaffenwiese 

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

Bis 02. August: Einzelausstellung Shadows of Pressure von Hyunju Oh

(Daniela)

Eröffnung der Einzelausstellung Shadows of Pressure von Hyunju Oh

In ihrer Ausstellung verbindet die in Frankfurt am Main lebende Künstlerin Audio-Drama-Installation, Performance und Zeichnungen zu einer eindringlichen räumlichen Erfahrung. Ausgehend von persönlichen Geschichten und Erlebnissen geht Hyunju Oh der Frage nach, wie sich Erinnerungen, Schmerz, Angst und Traumata über Generationen hinweg fortschreiben und verändern. Zwischen Abwesenheit und Präsenz entfaltet sich ein vielschichtiger Erfahrungsraum, in dem Sprache, Stimme und Klang eine zentrale Rolle spielen.

Ausstellungsdauer: 10. Juli – 2. August 2026
Alte Schmelze, Gutleutstraße 294, Frankfurt am Main

Bis 09. August: Ausstellung von "Leben zwischen 0 und 1"

(Daniela)

Heute ist die Ausstellungseröffnung von "Leben zwischen 0 und 1"

In der Logik gibt es nichts zwischen Falsch (0) und Wahr (1) – ebenso wenig wie in der digitalen Welt. Doch verhält sich unsere Welt tatsächlich so? Es scheint vielmehr, als existiere nur das, was zwischen

0 und 1 liegt.

Selbst die Wissenschaft, die sich nur in einer Welt aus 0 und 1 entwickeln und behaupten kann, scheint auf Schlussfolgerungen zu verzichten, die ausschließlich 0 oder 1 entsprechen. Ihr Prinzip der Falsifizierbarkeit verweist gerade darauf, dass Gewissheit stets vorläufig bleibt.

Muss die Welt, um existieren zu können, tatsächlich in „wahr“ und „falsch“ unterteilt sein? Oder verwandelt sich diese Wirklichkeit womöglich plötzlich in einen Blackout, und wir fliegen als Schmetterlinge davon – wie in Zhuangzis Traum?

Bezieht sich das, was Wittgenstein als das bezeichnete, „wovon man nicht sprechen kann“, auf jenes, was zwischen 0 und 1 liegt? Und wenn dem so ist: Worüber können wir dann überhaupt sprechen?

Ausstellungsdauer: 10. Juli 2026 – 09. August 2026
“Life Between 0 and 1”
KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V.
Honsellbrücke am Hafenpark, barrierefrei

bis 16. August: OF/ Powerful textures

(Andrea)

Die Eröffnung am 9. Mai ist unserer eigenen Party zum Opfer gefallen. Aber das soll die Ausstellung nicht mindern. Überhaupt schaffen es Dorothea und ihr Team immer, vermeindlich angestaubte Themen wie Schriftgestaltung und Typographie in neue spannende Zusammenhänge zu bringen. So auch jetzt mit der aktuellen Ausstellung “Powerful Textures. Sprache in Textil”, die den Blick für Verwobenes und Textiles schärft: "In der Textilgeschichte spielen Wandteppiche und textile Arbeiten im Raum häufig eine Rolle in der Vergewisserung von Werten und Identität. Den Grundstock der einzigartigen Sammlung moderner Schrifttapisserien des Klingspor Museums bilden die Arbeiten Rudolf Kochs und seiner Studierenden, die um 1925 in Offenbach entstanden. Ankäufe, Schenkungen und Auftragsarbeiten erweiterten die Kollektion, die nun erstmals im Kontext zeitgenössischer Arbeiten gezeigt wird. Da sich Textilkunst häufig mit weiblicher Arbeit assoziiert, wird textile Schrift zunehmend stark in aktivistischen und feministischen Kontexten genutzt. In zeitgenössischen Arbeiten verweben sich persönliche Geschichten mit Politik und Gesellschaftskritik. Hier ergänzen Leihgaben internationaler Künstler*innen die Ausstellung. Mit Kunstwerken von Melina Braß, Daria Goncharova, Katya Dimova, Barbara Habermann, Sandra Heinz, Karlgeorg Hoefer, Anna Horváth, Eta Ingham Lawrie, Monika Jäger, Ems Kadenz, Kani Kamil, Rudolf Koch, Eike König, Lise Linnert, Petra Ober, Werner Poeschel, Allan Porter, Helga Portig-Sitka, Herbert Post, Fritz Riedl, Erin M. Riley, Maureen Ritter, Dieter Roth, Hans Schmidt, Vreni Spieser, Johanna Natalie Wintsch, Berthold Wolpe. 

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Bis Sonntag, 30. August: saasfee*satellit – Café + Bar am pavillon

(Petra)

Eine meiner Lieblingsoasen in der Stadt habe ich Euch schon häufiger empfohlen. Jetzt „setzen sie noch eins drauf“: Während der großen Hitzeperiode verlegen sie das kleine Café des satellits in und vor den saasfee*pavillon. Zum Wohl des Teams und der Gäste gibt es die gekühlten Getränke, Kaffee und den Kuchen nun an der Bar im Pavillon. Supergrün. Superschön. Für die Sonnenhungrigen steht die Terrasse mit Liegestühlen und auch Schattenplätzen zur Verfügung. Außerdem gibt es hier ja regelmäßig spanende Kunstausstellungen – das wissen die meisten von Euch. Ein weiteres Projekt ist der saasfee*soundpark. Dieser entstand aus der Idee, den öffentlichen Tiefarten mit verschiedenen Klangkonzepten zu bespielen. Ein bis zwei Mal im Jahr vergeben saasfee* den Auftrag an eine Musikerin oder einen Musiker, eine Komposition für den öffentlichen Tiefgarten zu entwickeln. Diese läuft dann für einige Monate - man kann also tagsüber vorbeikommen und sich im Garten mitten in die Komposition setzen. Gäste jeden Alters sind willkommen. Der satellit ist für viele inzwischen zu einem Third Space mitten in der Innenstadt geworden und ist nach wie vor ein behüteter Geheimtip.

Foto: ©saasfee

saasfee*satellit – Café + Bar, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 – 66 HH, Öffnungszeiten: 11.+12., 19.,  26, Juli & 02., 09., 16., 22.+23., 29.+30. August, jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei

Dienstag 02. September: Urban Kibbutz – new inspiring architecture and planing for affordable housing

(Daniela)

Anlässlich des 45-jährigen Bestehens ihrer Städtepartnerschaft findet eine vierteilige Veranstaltungsreihe zum Thema urbane Transformation im großstädtischen Kontext statt. Wie können lebendige Stadtteil und vielfältige Stadtquartiere und bezahlbarer Wohnraum entstehen und bestehen bleiben?

Urban Kibbutz – Affordable Housing ist eine Reihe von vier Abenden im ‚Liebling Salon‘ und im Deutschen Architekturmuseum (DAM). Die Reihe wurde ins Leben gerufen, um Diskussionen über die aktuelle Zeit des schnellen Wandels anzuregen. Im Mittelpunkt steht die Bewältigung aktueller Herausforderungen im Bereich des städtischen Wohnungsbaus sowie der Entwicklung lebendiger Stadtquartiere.

An jedem Abend werden Expert:innen aus beiden Städten Projektbeispiele vorstellen und architektonische Lösungen, gemeinschaftsbasierte Modelle und innovative Finanzierungsstrategien diskutieren. Die beiden folgenden Termine werden zeitnah veröffentlicht. 

Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend zwei Themenfelder: Gemeinschaft und Finanzierung.

Gemeinschaft ist das zentrale Element, dass aus einer leeren Hülle lebenswertes und zufriedenes Leben und Wohnen macht.  Mehrere Projekte zeigen, wie sie heute über besonderes Engagement Gemeinschaft im Wohnen kreieren und die Städte lebenswert machen. 

In dieser Veranstaltung sprechen wir außerdem mit Expert:innen über Konzepte der Finanzierung von gemeinwohlorientiertem Wohnungsbau.
Wie finanzieren wir das Wohnen der Zukunft? Wie kann Gemeinschaft Verantwortung tragen? Wo findet sich Solidarität in Finanzierungsmodellen?

Urban Kibbutz – New Inspiring Architecture and Planning for Affordable Housing 
September 2nd 2026, at 7 p.m.; DAM Auditorium; The event will be held in English
At 6 p.m.  After Work Aperitivo at DAM
Deutsches Architekturmuseum (DAM), Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main & 
Liebling Haus White City Center, Tel Aviv-Yafo/IL &

Die Veranstaltung ist bei der Deutschen Architektenkammer akkreditiert und es kann ein Fortbildungspunkt für die Teilnahme erlangt werden. 

Bis Donnerstag, 03. September: Vernissage + Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Die Frankfurter Kunstsäule zeigt im Rahmen der „World Design Capital 2026“ Köpfe aus dem Projekt „Viele Köpfe“ der Künstlerinnen Andrea Ludwig und Charlotte Schröner. Insgesamt 220 Köpfe. Jeder Kopf steht für sich und verbindet sich doch mit den anderen Köpfen – ein friedliches Miteinander. Die Unterschiedlichkeit der Gesichter und ihrer Malweisen steht für Individualität und die unendlichen Darstellungsmöglichkeiten. Verpackungsmaterial, das normalerweise in der Mülltonne landet, ist der Ausgangspunkt für die Serie der Köpfe der beiden Künstlerinnen. Das Originalformat der Bilder ist A4, also kopfgroß. Die Köpfe sind keine Porträts, sondern Ausdruck innerer Bilder: Unbekannte, ungesehene Menschen, Comics, Kinderzeichnungen, Art brut, Masken, Fotografien, Alte Meister, Menschen aus unterschiedlichen Medien – ein unendliches Reservoir. Manche ähneln bekannten Personen. Die Frage „Sieht sie nicht aus wie …?“ darf man sich vor der Säule gerne stellen.

Abbildung: ©Andrea Ludwig/Charlotte Schrön

Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule,  (Öffnungszeiten: 24/7 bis Donnerstag, 03.09.), Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße

Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum

(Petra)

Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)!

Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer

Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier

Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset

(Martin)

Stilleben mit Gemüse im Städel Museum

„Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie…

Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch)

Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven.  Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. 

Eine Ausstellung zum Entdecken! 

Städel Museum, Schaumainkai 63
Foto: © Städel Museum – Norbert Miguletz

Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM

(Petra)

Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum.

Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms

Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei

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