WOHNUNGSSUCHE![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Ich selbst habe bis kurz vor meinem 18. Lebensjahr mit meiner Schwester ein Zimmer geteilt, inklusive ihrer Tiere, die nachts für Chaos sorgten. Das Schlimmste aber war, als ich mit 16 meinen Ex auf ihrem Bett sitzen sah – und von meiner Mutter nur hörte: „Aber der C. ist doch so nett.“ Kurz nach meinem 18. Geburtstag bin ich dann ausgezogen, raus aus Steinbach, raus aus der Enge. Über Kontakte meiner Eltern bekam ich eine 27m²-Einzimmerwohnung im gelben Hochhaus in Eschersheim – mein ganzes Glück. Und ich habe mich sehr geärgert, wenn Gleichaltrige vom Lessing-Gymnasium, die mit ihren Eltern im Westend oder Dichterviertel wohnten (S.B, ich meinte Dich :-)) nicht verstehen konnten, wie man so lange sich ein Zimmer teilen konnte und warum ich so stolz auf mein Hochhauszimmer war. Aber eigentlich sollte das nur die Einleitung sein für ein wichtiges Gesuch: Ich suche eine Drei-Zimmer-Wohnung. Es geht nicht um mich. In unserer Nachbarschaft lebt eine vierköpfige Familie seit über 5 Jahren in einer Ein-Zimmer-Wohnung. Die Kinder kommen ab und an zu uns um sich zu bewegen und Musik zu hören – zu Hause geht das nicht, der Vater arbeitet im Schichtdienst. Die Älteste kommt im August in die Vorschule, die Kleine in den Kindergarten, beide hier um die Ecke. Die Mutter lernt Deutsch an der VHS im Ostend, die Großeltern wohnen in derselben Straße und werden vom Vater gepflegt, der zudem in einem Pflegeheim in Bornheim arbeitet. Wichtig wäre daher eine Wohnung im Ostend, Bornheim, Seckbach oder Riederwald – dort, wo all ihre Kontakte sind. Sie sind beim Wohnungsamt registriert, Dringlichkeitsstufe 2. Ich weiß nicht genau, was das bedeutet, aber ich sehe: Hier muss etwas passieren. Vor allem die Kinder und die Mutter brauchen dringend ihren eigenen Rückzugsraum. Wenn ihr etwas wisst, meldet euch bitte bei mir – ich würde mich riesig für die Familie freuen. Und weil wir gerade dabei sind: Mein Sohn ist auch wieder bei uns eingezogen. Solltet ihr also auch von einer Ein- oder Drei-Zimmer-Wohnung hören … So, jetzt muss ich aber los. Das Wochenende ist voll: Chorprobe, Eröffnung der Sommerwerft, Kino & Vino in Offenbach mit „Ach diese Lücke“, Wandersamstag, Freiluftkino Frankfurt mit „One Battle After Another“ und Sonntag endlich „Holidays“ von Jazz Montez. Was auch immer ihr macht: Lebt wild! Daniela Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Petra, Martin, Uwe und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2006. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Martin)![]() Bitte schickt Eure Antwort an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com) |
GEROLLTES über die WM![]() (Uwe) Nach dem Finale am vergangenen Sonntag kam ich am Montagmorgen im Arbeitsumfeld in einen Workshop. Ich kannte keine/n der Beteiligten und umgekehrt war es genauso. In Workshops ist es im Rahmen der Vorstellungsrunde oder dem allgemeinen Auftakt so, dass eine sogenannte Warm Up Frage gestellt wird. Die lautete am Montag so „was wünschst Du Dir für eine Halbzeitshow bei großen Endspielen?" Man darf da ja nicht gleich destruktiv wirken, daher habe ich schon überlegt, was ich sage. Immerhin waren die anderen Workshopteilnehmer alle mindestens ein Vierteljahrhundert jünger als ich und sehen die Welt – trotz widriger Umstände - uneingeschränkt positiv (wirklich bewundernswert und wohltuend). „Ich brauche das nicht“, war dann meine Antwort, „ich habe mir das ganz bewusst nicht angeschaut“, führte ich weiter aus und schloss meine Bewertung mit „schon das Gesinge von Robbie Williams und das Geschwätz von Tom Cruise war mir zu viel“. Was habe ich verpasst? Die längste Halbzeitpause der Fußballgeschichte, in der man sich ein Schmorgericht hätte zubereiten können. Nichts. Wie ich damals schon nichts verpasst hätte, als ich in Darmstadt im Stadion stand, während ein regionales Autohaus ihre neuesten Angebote auf der staubigen Aschenbahn um das Spielfeld fahren ließen oder eine regionale Square Dance Combo, in Cowboyklamotten über das Spielfeld lief. Fußball selbst muss unterhalten, nicht der Rahmen, der ausgefüllt ist mit Showstars. Im Finale Rodri spielen zu sehen, das war die Kunst, wenn ich Musik sehen / hören will, was ich liebe, kaufe ich mir eine Karte. |
FREIE PLÄTZE FÜR FAIRKICKT. Kostenfreies Angebot für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren![]() Sport trifft Nachhaltigkeit, Kreativität und neue Leute: Du hast Lust auf einen Tag voller Kreativität, Sport, Nachhaltigkeit und neuer Leute? Dann komm zu FAIRkickt! Du brauchst keine Vorkenntnisse und musst auch nicht besonders sportlich sein und um Fußball geht es auch nur am Rande. Wichtig sind deine Ideen, deine Perspektive und deine Lust, etwas Neues auszuprobieren. |
Of/ Texte zur Großstadt, Anmeldung bis 31. Juli![]() (Andrea) Im Anschluss wird die Bühne für Offenbach geöffnet: Drei bis fünf Leserinnen und Leser erhalten die Gelegenheit, für drei bis sechs Minuten einen selbst gewählten Text mit Bezug zur Großstadt vorzustellen. Ob Roman, Essay, Lyrik, Songtext oder Sachbuch – entscheidend ist die persönliche Verbindung zum Buch und die eigene Perspektive auf das Leben in der Stadt. Interessierte können ihren Textvorschlag bis 31. Juli 2026 per E-Mail an ida.todiscowebde senden. Aus den Einsendungen werden drei bis fünf Beiträge für die Veranstaltung ausgewählt." |
Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 9. August: 25. Sommerwerft![]() (Andrea) Das Programm startet heute mit einem gemeinsamen Umzug der Künstler:innen und lokalen Akteur:innen mit Livemusik (von Vendaval) im Rahmen der Demonstration „Theater in die öffentlichen Räume“. Kommt alle und lasst uns bunt und laut durch die Stadt ziehen. VENDAVAL sind eine Brassband, die mit zeitgenössischem Zirkus auf Stelzen verschmilzt. Ihre Musik, dirigiert durch Hand zeichen, ist spontan, interaktiv und voller Leben. Auf der Werft gibt es um 16 Uhr & 18 Uhr DIE SCHNECKE UND DER BUCKELWAL Bilderbuchtheater und Figurenspiel zum Mitreimen und Mitschleimen mit dem Kindertheaterbühne Lukpuppentheater, es spielen die furiosen Los Amigos aus Mühlheim (schöne Grüße an dieser Stelle!) und Reni und es gibt natürlich viel Theater. |
Freitag 24. Juli: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 10. Tag![]() (Daniela) 19:00 Uhr Sufi Dub Brothers 20:30 Uhr: Ustad Noor Bakhsh 22:00 Uhr Buttmoney Ab Mitternacht: BACK2BASS Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier |
Freitag, 24. Juli: Of/ Ach, diese Lücke![]() (Andrea) Kino e Vino im Innenhof der Parkside Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach |
Freitag 24. Juli: Tiefenrausch Klangkombinat![]() (Daniela) Wäre ich nicht in Offenbach, wäre ich bei diesem Konzert: |
Freitag, 24. Juli: Alin Coen![]() (Andrea) |
Freitag, 24., & Samstag, 25. Juli : Gelegenheit macht Diebe![]() (Martin) Rossini liegt gerade voll im Trend, bis vor kurzem in der Oper Frankfurt, jetzt im Palmengarten! Die Oper Frankfurt zeigte als letzte Premiere im Großen Haus Tancredi – ein eher unbekanntes Werk - mit riesigem Erfolg. Die Kammeroper Frankfurt legt jetzt nach – auch Rossini – und ebenso kein (bekannter) ‚Barbier von Sevilla‘, sondern die eher selten gespielte Oper ‚Gelegenheit macht Diebe‘. Der Titel ist zwar als mahnendes Sprichwort bekannt – der Originaltitel hört sich – wie so vieles im italienischen - viel musikalischer und schöner an: ‚L’occasione fa il ladro‘. Es ist ein Frühwerk von Gioachino Rossini: spritzig, voll Tempo und einer Handlung, die überraschen kann – das sind wohl auch die Gründe, weshalb Regisseur Reiner Pudenz bespielt mit ‚Gelegenheit macht Diebe‘ wie jedes Jahr den Palmengarten. „Die Kammeroper hat für diese Inszenierung wieder ordentlich aufgefahren: 27 Musikerinnen und Musiker sitzen im Orchester, bei den ziemlich heißen Proben der letzten Tage teils recht besorgt um ihre Instrumente, die keine Hitze mögen. Auf der Bühne stehen sechs Sängerinnen und Sänger, außerdem hat Pudenz drei Schauspieler engagiert.“ (FR-online vom 1.7.26; Andreas Hartmann). Freitag, 24., und Samstag, 25. Juli um jeweils 19.30 Uhr: Kammeroper Frankfurt im Palmengarten |
Samstag 25. Juli: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 11. Tag![]() (Daniela) 19:00 Uhr: Blue Lion Aftershowparty mit: Asphodèle Afterparty |
Samstag 25. Juli: Wheel of Frankfurt![]() (Daniela) Auf der Hauptwache steht ein riesengroßes Glücksrad. Aber hier gewinnt man keine Gummibärchen, sondern künstlerische Hör-, Seh- oder Tasterfahrungen. Wie nehmen wir öffentliche Räume wahr? Was könnte passieren, wenn der Fantasie freier Lauf gelassen wird? Was irritiert, was verzaubert uns: ein plötzlich auftretender Chor, ein sympathisches Monster, hausgemachte Leckereien oder zwei Vulven, die auf dem Tandem vorbeifahren? Die Aktionen sind mit allen Sinnen zu erleben, damit die Installation allen Menschen zugänglich wird. Die künstlerischen Aktionen, die durch das Drehen des Glücksrads aktiviert werden, entstehen aus interdisziplinären Genres und aus Kooperationen mit Vereinen in Frankfurt. Konzept, Regie, Künstlerische Leitung: Maj Lilith Hemmesmann |
Samstag, 25. Juli, und Sonntag, 26. Juli: Hühner für Demokratie![]() (Andrea) Öffnungszeiten der KinderKulturFarm: 6. Sommerferienwoche: Mo. 03.08. - Sa. 08.08 immer 10 - 14 Uhr, In der Schulzeit: Mo. 15 - 18 Uhr und Sa. 14 - 18 Uhr |
Samstag, 25. Juli: Of/ Robert Johnson![]() (Andrea) Robert Johnson, Nordring, Offenbach |
Sonntag 26. Juli: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 12. Tag![]() (Daniela) 22:00 Uhr: Dmitry Teselkin Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier |
Bis Sonntag 26. Juli: re\plastik - „Wie viel Plastik verbrauchen wir täglich“![]() (Daniela) Till Hergenhahn und seine Projektpartner:innen machen immer mega tolle Projekte. Nicht nur für Kids! |
Sonntag 26. Juli: Father Mother Sister Brother im FREILUFTKINO FRANKFURT![]() (Daniela) Das wunderbare FREILUFTKINO FRANKFURT im Hof des Alten Polizeipräsidiums zeigt heute: Ein Jim-Jarmusch-Film durch und durch! Das wird bereits in dem Moment klar, wenn Jarmusch-Veteran Tom Waits als Vater die Tür öffnet und seine beiden Kinder Emily und Jeff empfängt. Distanziert, fast unbeholfen beginnt dieses erste Kapitel „Father“ der insgesamt drei Episoden. Father Mother Sister Brother ist ein genau beobachtetes Familientryptichon mit Starbesetzung: Tom Waits, Adam Driver, Mayim Bialik, Charlotte Rampling, Vicky Krieps, Cate Blanchett, Indya Moore und Luke Sabbat. Drei Episoden, verbunden weniger durch Handlung als durch Haltung. Jarmusch bleibt dabei ganz bei sich: ruhig, lakonisch, mit langen Einstellungen, wenig Handlung und viel Musik – irgendwo zwischen Stranger Than Paradise und Paterson. Ein Film, der nicht erklärt, wie Familie funktioniert. Sondern zeigt, wie schwierig sie bleibt. TICKETS BUCHEN |
Sonntag, 26. Juli: Sommerwerft![]() (Andrea) |
Sonntag, 26. Juli: Of/ Offenbacher Kurkonzerte![]() (Andrea) Musikpavillon im Dreieichpark, Dreieichring, Offenbach |
Montag, 27. Juli: Iwan Heilbut: „Zugvögel“ - Buchpremiere mit Peter Graf und Stéphane Bittoun in der Deutschen Nationalbibliothek![]() (Petra) Veranstaltungen mit Stéphane Bittoun sind immer etwas Besonderes für mich - auch wenn er (wie heute) hier “nur” liest: der Autor, Schauspieler und Regisseur an der Schnittstelle zwischen Theater und Film, arbeitet auch als großartiger Sprecher. So eben heute. Hier geht es in der Deutschen Nationalbibliothek heute um den 1933 vor den Nationalsozialisten nach Paris geflohenen Schriftsteller Iwan Heilbut (1898–1972). Dem gelang 1940 zusammen mit seiner Frau Charlotte und dem erst wenige Monate alten Sohn Francis die erneute Flucht aus dem besetzten Teil Frankreichs in die USA. Basierend auf den persönlichen Erfahrungen in den Jahren der Flucht und des Exils schrieb Heilbut nach der Ankunft in New York einen neuen Roman. Er zeichnet darin ein erschütterndes Bild von der klaustrophobischen Enge in der französischen Metropole, die einst Rettung versprach, aber über Nacht zur Hölle wird für diejenigen, die vor den Nazis geflohen sind. Es ist aber auch die Geschichte einer unerschütterlichen Hoffnung auf eine Zukunft jenseits des Terrors. 1943 erschien dieser Roman unter dem Titel „Birds of Passage“ in einer englischsprachigen Ausgabe in den USA. Das deutschsprachige Typoskript blieb unveröffentlicht. Es wird als Teil des Schriftstellernachlasses im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek aufbewahrt. Nun erscheint Iwan Heilbuts „Zugvögel“ im Claassen Verlag/ULLSTEIN Buchverlage erstmals in Deutschland. Zur Buchpremiere in der Deutschen Nationalbibliothek spricht Herausgeber Peter Graf über Heilbuts Roman und den langen Weg zur deutschsprachigen Erstausgabe. Stéphane liest ausgewählte Passagen aus dem Buch. Foto: ©Deutsche Nationalbibliothek Iwan Heilbut: „Zugvögel“ - Buchpremiere mit Peter Graf und Stéphane Bittoun in der Deutschen Nationalbibliothek - Lesung und Gespräch, Moderation: Miryam Schellbach (Claasen Verlag), Uhrzeit: 19 Uhr - 20:30 Uhr, Eintritt: frei, Anmeldung vorab nötig hier |
Dienstag, 28. Juli: Martin Kohlstedt![]() (Martin) Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt Martin Kohlstedt zählt zu den herausragenden Komponisten, Pianisten und Produzenten für Modern Classical Music und Electronica. Sowohl live als auch auf seinen Aufnahmen setzt er Standards darin, wie innovativ Electronica mit analogen und akustischen Elementen aus klassischem Klavier, Ambient, Field Recordings und Score Design zusammenkommen kann. Kohlstedt schafft es, für die Einflüsse aus so unterschiedlichen Welten intuitiv eine gemeinsame Form zu finden und daraus einen lebendigen Körper zu bilden – als spektakuläre Festivalshow, als introspektives Klavierkonzert, multidimensionaler Filmsoundtrack oder immersives Albumerlebnis. Seine Art des Arbeitens bezeichnet er als modulares Komponieren. Die Stücke sind ständig in Bewegung und folgen auch im Konzert keiner festgelegten Form. Improvisation ist zwingend Teil des Schaffens, ebenso der Mut zum Scheitern, das Suchen und das Interagieren mit Kontext, Raum und Menschen. Der in Weimar lebende Musiker spielt auf Konzertreisen auf der ganzen Welt und kollaboriert mit renommierten Partner*innen wie dem GewandhausChor Leipzig, mit Künstlern wie Ben Böhmer, Douglas Dare, Sudan Archives und Henrik Schwarz sowie mit Labels wie Warner Classics. Neben eigenen Stücken schreibt Kohlstedt Soundtracks für Filme, Theaterstücke, Podcasts und Hörspiele. Mit der Edition Kohlstedt führt er sein eigenes Label und kommt mit einem eigenen Aufforstungsprojekt seiner Verantwortung als Artist nach. Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) |
Mittwoch, 29. Juli: Vortragsreihe - Internationale Landschaftsarchitektur „TOO HOT – HEISSE STÄDTE, KÜHLE LÖSUNGEN. LANDSCHAFTSARCHITEKTUR, KLIMA UND GESUNDHEIT IM DIALOG“ im DAM![]() (Petra) Im Kontext der Ausstellung „Too Hot – Heiße Städte, neue Wege“ im Deutschen Architekturmuseum veranstaltet der bdla Hessen e.V. eine begleitende Vortragsreihe mit dem Schwerpunkt klimaangepasste Freiraumplanung zum bdl-Kampagnenthema 2026 „Landschaftsarchitektur – Klimawandel – Gesundheit“. Angesichts zunehmender Hitzebelastung, längerer Trockenperioden, Starkregen-ereignissen und Wasserknappheit wird deutlich, welche Schlüsselrolle Freiräume für die Resilienz unserer Städte spielen. Städtische Freiräume sind zentrale Stellschrauben für Klimaschutz und Klimaanpassung: Sie beeinflussen Mikroklima, Wasserhaushalt, Biodiversität und nicht zuletzt die Gesundheit und Aufenthaltsqualität für den Menschen. Die Ausstellung „Too Hot zeigt anhand europäischer Beispiele aus fünf Klimazonen – von der Kleinstadt bis zur Metropole – wie innovative Freiraumstrategien, gebaute Projekte, planerische Konzepte und Initiativen aus der Zivilgesellschaft auf die Herausforderungen der Klimakrise reagieren. Die Vortragsreihe vertieft diese Ansätze beteiligter Landschaftsarchitekt*innen und ergänzt sie um interdisziplinäre Perspektiven aus dem Bereich Klimawandel und Gesundheit. Ein besonderer Fokus lieg in der Vortragsreihe auf der Rolle der Landschaftsarchitektur als gestaltende und strategische Disziplin. Sie macht deutlich, wie Freiraumplanung als integraler Bestandteil einer sozial gerechten, klima-angepassten Stadtentwicklung wirken kann – und welche Verantwortung und Chancen sich daraus für die Landschaftsarchitektur ergeben. Abbildung: @dam-online.de Vortragsreihe: Internationale Landschaftsarchitektur „TOO HOT – HEISSE STÄDTE, KÜHLE LÖSUNGEN. LANDSCHAFTSARCHITEKTUR, KLIMA UND GESUNDHEIT IM DIALOG“, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Hessen e.V., Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Uhrzeit: 19 - 21 Uhr, im Vorfeld wird um 18 Uhr ein geführter Rundgang durch die Ausstellung „Too Hot – Heiße Städte, neue Wege“ angeboten, Teilnahme im Museumseintritt inbegriffen, Eintritt: 7 (4) Euro, barrierefrei |
Donnerstag, 30. Juli: Sommerwerft/ Uncle Maze![]() (Andrea) |
Donnerstag, 30. Juli: Schirn Summer Hangout mit 2.og:dondorf – mit Reverse Avalanche![]() (Petra) Die Schirn lädt zu den beliebten Summer Hangouts mit Live-Musik in entspannter Atmosphäre und unter freiem Himmel im Innenhof ein. Dazu gibt es kühle Drinks und eine Auswahl an Snacks vom Café B. Heute zum Auftakt in Kooperation mit der Jazzreihe des 2og:dondorf, erwartet euch Live-Musik von Reverse Avalanche, dem neuen Live-Elektronik Experiment von Jan Ove Hennig aka Kabuki. Ein elektronischer Schaltkreis kurz vor dem Kollaps. Spannung baut sich auf, entlädt sich, der Prozess beginnt von vorn. Unvorhersehbar. Volatil. Solch eine Schaltung bezeichnet man als „Reverse Avalanche“ – Namensgeber für das Projekt, bei dem die einzige Konstante der Wechsel ist. Zu jedem Auftritt lädt er einen anderen musikalischen Komplizen ein, der bereit ist, sich auf das Experiment einzulassen. Bei diesem Konzert ist es der Schlagzeuger Leon Raum. Der Frankfurter Klangforscher Jan Ove Hennig umarmt hierfür das Chaos seines modularen Synthesizer-Monolithen, macht die Unberechenbarkeit zum kreativen Partner. Kontrollverlust als Kompositionsprinzip – ein musikalischer Drahtseilakt ohne Netz. Das Konzert wird somit zur Versuchsanordnung: Was passiert, wenn Musiker sich der totalen Unberechenbarkeit hingeben? Reverse Avalanche lädt ein zum Ausflug ins Unbekannte. Schirn Summer Hangout, in Kooperation mit der Jazzreihe von 2.og:dondorf, mit: Reverse Avalanche, Ort: Schirn Kunsthalle, Adresse: Uhrzeit: ab 19 Uhr, Öffentliche Führung um 19 Uhr durch die aktuelle Schirn-Ausstellung „The World Through AI“ mit einem regulären Ausstellungsticket; die Ausstellung bleibt an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet, Eintritt: frei, Ausstellung Eintritt: 12 (10) Euro
|
Donnerstag, 30. Juli. Of/ Tuner![]() (Andrea) |
Donnerstag, 30. Juli: „Sababa Nights“ - Open Air-Konzert am Jüdischen Museum![]() (Petra) Sababa Nights eröffnet eine dreiteilige Open-Air-Konzertreihe auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums begleitend zur laufenden Ausstellung „Mishpocha“. Das Auftaktkonzert wird von der IMA Clique gemeinsam mit Jazz Montez kuratiert und umgesetzt. Den Anfang macht die Band Sababa 5, deren Sound Einflüsse aus Middle Eastern Grooves, Funk und Psychedelic verbindet. Unter freiem Himmel entsteht so ein musikalischer Begegnungsraum, der Austausch, Vielfalt und gemeinsame Erfahrung hörbar macht. Foto: Sababa 5©Alex Quai des brumes Sababa Nights mit Sababa 5, Ort:: Jüdisches Museum Frankfurt, Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: Vorverkauf 15 Euro, Abendkasse 20 Euro, Tickets über Bleane hier, in Kooperation mit IMA Clique und Jazz Montez |
Vorschau |
Freitag 31. Juli: Kino e Vino im Hof des Atelierfrankfurts: „Night on Earth“![]() (Daniela) Ein wunderbarer Ort, tolle Filme und ein mega Gastrokonzept, das ist Kino e Vino im Hof des Atelierfrankfurts. Ein Film, der uns immer wieder abholt, mitnimmt und beispiellos unterhält: Mit „Night on Earth“ steuerte Jim Jarmusch der Filmgeschichte die schönsten Taxifahrten bei, in denen wir seit 1991 immer wieder Platz nehmen möchten. Alleine Winona Ryder, Roberto Benigni, Armin Mueller-Stahl, Gena Rowlands zuzuschauen, zuzuhören … und dann noch Helmut, Kürbisse und diese Schafgeschichte – ewige Kinoliebe! Dazu Filmmusik von Tom Waits, die alle Episoden meisterhaft verbindet. Steigt mit uns noch einmal ein in diesen lakonisch-charmanten, unglaublich liebevollen Wahnsinn! Regie: Jim Jarmusch, USA 1991, 129 Minuten, FSK: ab 16 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Einlass: 19.30 Uhr, Filmstart: gegen 21.30 Uhr bei Einbruch der Dunkelheit Tickets: https://www.eventbrite.de/e/kino-e-vino-vol2-tickets-1990637972763#organizer-card |
Samstag, 01. August: SOUL FOOD Rooftop Special![]() (Daniela) Liebe Soulfood Freunde, Samstag, 01. August 2026 |
Samstag, 01. August: Radical Climate Action Bird![]() (Andrea) |
Samstag, 01. August: Of/ Rummelfest![]() (Andrea) |
Samstag, 01. August: OF/ Demokratiekiosk Uzumumba![]() (Andrea) |
Samstag, 01. August: The OhOhOhs![]() (Andrea) |
Sonntag, 02. August: Of/ zerlegBar![]() (Andrea) |
Sonntag, 02. August: Sommerwerft/ Iso Herquist & Band![]() (Andrea) |
Dienstag 04. August: Naxos Kino zeigt: KINGS AND EXTRAS: DIGGING FOR A PALESTINIAN IMAGE![]() (Daniela) Gibt es ein selbstbestimmtes Bild der palästinensischen Realität? Filme der PLO, die Einblicke in das palästinensische Selbstverständnis geben könnten, verschwanden 1982 während der israelischen Invasion in Beirut. In einem „Roadmovie“ durch den Nahen Osten folgt die Regisseurin den verwirrenden Hinweisen auf den Verbleib des verlorenen Archivs. Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19 HH, 60316 Frankfurt am Main |
Dienstag, 04. August: Ásgeir![]() (Martin) Ásgeir gehört zu einer Generation nordischer Künstler, die beweist, dass leise Töne lauter nachhallen können als jedes Pathos. In einer schnelllebigen Musikindustrie steht der isländische Singer-Songwriter für Nachhaltigkeit, Nähe und Beständigkeit – zurückhaltend, kompromisslos und zutiefst authentisch. Mit seiner zerbrechlichen, aber dennoch eindringlichen Stimme, die oft verträumt, beinahe engelsgleich wirkt, transportiert Ásgeir emotionale Tiefe, während sich seine Werke durch melodische Leichtigkeit und sanfte Kontraste auszeichnen: Fragile Falsettgesänge treffen auf warme Gitarren, elektronische Arrangements ummanteln folkige Intimität. In Summe ein Garant für dahinschmelzende Herzen, egal ob auf großen Bühnen mit begeisterten Massen oder in kleinen Veranstaltungsorten, die eine intensive Publikumsnähe zulassen und fördern. Mit seinem im Februar erschienenen Album „Julia“ ist Ásgeir hautnah im Palmengarten zu erleben. Mounsonturm Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr) |
Mittwoch, 05. August: Mari Froes![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation Mit mehr als 100 Millionen YouTube-Aufrufen, einer wachsenden internationalen Anhängerschaft und einem Stil, der hörbar aus der brasilianischen Musiktradition schöpft, hat sich die aus Sao Paulo stammende Mari Froes als markante Stimme einer neuen Generation von Singer-Songwritern etabliert. Ihre charakteristische Mischung aus poetischer Leichtigkeit, feinem Gespür und rhythmischer Energie bringt sie 2026 im Rahmen einer umfangreichen Festivalreise nach Europa – und in die Centralstation. Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und Katz Records stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein. Foto: Basti Mowka |
Mittwoch, 5. August: Gatsby Walkers![]() (Andrea) |
Donnerstag, 06. August: Die Höchste Eisenbahn![]() (Uwe) Die Höchste Eisenbahn ist zurück in Darmstadt. „Wenn wir uns wieder sehen schreien wir uns wieder an“ – so und nicht anders lautet der Titel ihres vierten Albums. Wieder geht es um Liebe, wieder hat die Band selbst produziert, mit Leidenschaft, Chaos und allem, was dazu gehört, immer aber maximal „echt“ und mitten aus dem Herzen heraus. Viele Songs brauchten lange Zeit um zu reifen, einige auch Jahre. Jetzt sind sie flügge und dürfen raus in die Welt. Und das Warten hat sich gelohnt! Auch schön und definitiv besonders: Hinter jedem Song steht ein kleiner Roman; eine Umschreibung, die Inhalt und Entstehungsprozess schildert. Man munkelt, dass auch diese Texte einst veröffentlich werden könnten … Und um alles noooch persönlicher zu halten, haben die Songs eigene „Paten“, ein Bandmitglied also, das sich besonders verantwortlich fühlt und dessen Stil maßgeblich bestimmt. Foto: Joachim Gern |
Samstag 08. August: Erster Fancy Women Bike Ride![]() (Daniela) Yeah, da bin ich dabei! Endlich auch in Hessen: Fancy Women Bike Ride |
Samstag. 8. August: "unerhört! x 2" - Konzertreihe und Wahrnehmung![]() (Martin) “unerhört! x 2” ist ein begehbares Konzert- und Wahrnehmungsformat im ChamissoGarten Frankfurt, das klassische Musik, Naturraum und bewusste Sinneserfahrung miteinander verbindet. Im Zentrum des Formats steht die Frage, wie sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn Musik nicht nur gehört, sondern in Beziehung zu Raum, Bewegung, Stille und Natur erlebt wird. Jeder Konzertabend besteht aus drei Teilen: Zunächst wird ein musikalisches Werk in einer klassischen Konzertsituation aufgeführt. Anschließend öffnet sich der Garten als stiller Erfahrungsraum: Die Musiker*innen verteilen sich über das Gelände und lassen kurze musikalische Fragmente, Echoformen und Miniaturkonzerte zwischen Blumenbeeten, Gewächshaus, Hühnerstall und Bienenstöcken entstehen. Dazwischen entstehen bewusst Momente absoluter Ruhe, in denen die Geräusche und Atmosphären des Gartens selbst Teil des Erlebnisses werden. Das Publikum bewegt sich frei und langsam durch den Garten. Gespräche treten in den Hintergrund; Aufmerksamkeit, Präsenz und nonverbale Wahrnehmung stehen im Mittelpunkt. Licht, Wind, Gerüche, Farben und Materialien werden ebenso Teil der Erfahrung wie die Musik selbst. Kleine Reflexionsimpulse im Garten laden dazu ein, bewusster wahrzunehmen: Wie klingt Stille? Welche Geräusche gehören nur zu diesem Ort? Was verändert sich, wenn wir langsamer werden? Publikum und Musiker*innen kehren dann gemeinsam zur Hauptbühne zurück. Das Werk wird ein zweites Mal gespielt - nun mit veränderter Wahrnehmung und einer stärkeren Verbindung zwischen Musik, Raum und Erinnerung. Foto: ©ChamissoGarten ChamissoGarten, Adresse: Chamissostr. 38, |
Samstag 08.- Samstag 22. Augsut: Wimpelflattern - SchaufensterAusstellung Nr. 9 der WestAteliers![]() (Daniela) Die WestAteliers laden wieder zu ihrer charmanten SchaufensterAusstellung aus. Bereits zum 9. Mal. Dieses Jahr unter dem Motto: Wimpelflattern Die WestAteliers – acht Künstler:innenateliers im Frankfurter Gallus – laden zur neunten SchaufensterAusstellung „Wimpelflattern“ ein. Entlang der Idsteiner Straße 77–120 und der Frankenallee 180–212 öffnen die Künstler:innen ihre Ateliers und präsentieren Malerei, Zeichnung, Installation, Urban Art, Siebdruck, Mobile und Objekte. Offene Ateliers: Die Ateliers sind an den beiden Wochenenden 8./9. August und 15./16. August, jeweils 15:00–19:00 Uhr, geöffnet. Beteiligte Künstler:innen: Ruth Luxenhofer (Malerei, Siebdruck); Maike Häusling (Malerei, Installation); Michael Bloeck (Malerei, Zeichnung; Gast: Ben Gencarelle, Malerei), Franz Konter (Malerei, Zeichnung; Gast: Ute Brenker-Krause, Malerei); Leonore Poth (Zeichnung, Mobile; Gast: Katarzyna Zommer, Objekte); Sandra Li (Gast: Frau Blume, Malerei); Simon Ndrejaj (Malerei, Zeichnung); Jan-Malte Strijek (Urban Art) Rahmenprogramm: Eintritt: Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei (Ausnahme: Führung am 15. August). Spenden sind willkommen. |
Samstag, 08. August: Sons Of The East![]() (Uwe) Das australische Indie-Folk-Trio Sons Of The East zählt längst zu den spannendsten Akustik-Acts der internationalen Szene. Mit ihrem warmen Sound zwischen Folk, Blues, Soul und klassischem Country begeistert die Band ein stetig wachsendes Publikum weltweit. Mehr als 700 Millionen Streams, Millionen YouTube-Aufrufe und zahlreiche ausverkaufte Konzerte säumen den rasanten Aufstieg des Trios aus Sydney! Die drei Musiker verbinden eingängiges Songwriting mit mehrstimmigem Harmoniegesang und einer spürbaren Leichtigkeit. Live lebt ihre Musik von einer besonderen Nähe zum Publikum: tief emotionale Momente reihen sich an mitreißende Refrains und ziehen das Publikum vom ersten Moment an in ihren Bann. Foto: Homepage Centralstation |
Samstag, 8. August: Of/ Lichterfest![]() (Andrea) |
Samstag, 8. August: Kollektiv Turmstraße![]() (Andrea) |
Sonntag 09. August bis Samstag 05. September: Stadtviertelküche im Riederwald(Daniela) Ich freue mich sehr über dieses Projekt und habe mich bereits als Helferin ins Kochteam eingetragen :-) Trad is a trap" ist ein Anfang und ein Aufruf. Zwei Küchen, zwei Stadtteile, über vierzig Bündnispartner*innen, einen Sommer lang. Wir wollen zeigen und erproben, dass eine andere sorgetragende Stadt möglich ist. Nicht irgendwann, sondern jetzt.Die neue Frankfurter Stadtteilküche versteht sich als Behauptung einer anderen Realität. Kochen wird zur Performance, das gemeinsame Essen zur politischen Praxis. Statt Zuschauer*innen gibt es Beteiligte. Sie ist ein Drama ohne Skript, aber mit Rezept und entsteht jeden Tag anders. © Diana Djeddi |
Dienstag, 11. August: Moop Mama![]() (Martin) Urban Brass meets Rap. Nach zwei erfolgreichen Touren in 2023 und 2024 sowie einem gelungenen Festivalsommer ist klar: Moop Mama und Älice sind längst mehr als nur eine spannende Idee, sie sind ein Perfect Match, das mit dem gemeinsamen Album „Wieder Laut“ ein neues Kapitel in der über fünfzehnjährigen Bandgeschichte aufgeschlagen hat. Als singende Rapperin mit karibischen und polnischen Wurzeln bringt Älice – bekannt als eine Hälfte von Chefboss und durch ihre Zusammenarbeit mit der spanischen All-Female-Band Ketekalles – Dancehall-Power mit. Ihre Stimme bildet das Herzstück der Songs, die dazu ermutigen, enger zusammenzurücken, sich neu zu connecten und solidarisch zu sein, von Mensch zu Mensch. Auch stilistisch öffnet die Kollaboration neue Räume. Afrobeat und Phonk-inspirierte Beats treffen auf punkige, erdige Klänge und eine großzügige Portion Soul. Laut-Sein wird zur notwendigen Reaktion auf eine immer lauter tosende Welt – politisch engagiert und voller Energie. Palmengarten Frankfurt um 20.0 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr) |
Donnerstag 13. August: Of/ Licht an! MIT ANMELDUNG!!![]() (Andrea) "Mit unserem Workshop „Licht an!“ wollen wir Leuchtkästen bauen, die eine Botschaft für Demokratie und Teilhabe transportieren. In einem gemeinschaftlichen Prozess entwickeln die Teilnehmer:innen Ideen für Sprüche und Symbole, die demokratische Werte sichtbar machen und bauen den Kasten anschließend selbst zusammen. So wird gemeinschaftliches Handeln erfahrbar! Das fertige Objekt wird im Stadtraum sichtbar und setzt dabei ein Zeichen für demokratisches Engagement, Austausch und Gemeinschaft. over and odd – Das sind Simon Marcio Bretz, Anne Lamprecht und Valentin von der Haar. Gemeinsam arbeiten wir an der Schnittstelle von Grafikdesign, Szenografie und Stadtentwicklung. Uns verbindet das Interesse an der Mitgestaltung unserer räumlichen Umgebung. Durch unsere kollektive Zusammenarbeit entwickeln wir kommunikative und vermittelnde Strategien auf den unterschiedlichsten Ebenen im Raum, die sowohl zugänglich als auch ansprechend gestaltet sind – grafisch, baulich und zwischenmenschlich! Anmeldungen sind für Kinder und Jugendliche sowie für Gruppen aus Schulen und der offenen Jugendarbeit möglich. Uzumumba, Senefelderstraße 72, Offenbach |
Samstag 15. August: Frankfurt Moves! 2026![]() (Daniela) Annäherungen an die Welt - Frankfurt Moves! 2026: Sieben internationale Tanz- und Performance-Künstler*innen zu Gast in Frankfurt Vom 20. Juli bis 16. August 2026 sind aufstrebenden Künstler*innen aus Chile, Hongkong, dem Libanon, Tansania und der Türkei zu Gast im Frankfurt LAB, um einen Monat lang künstlerisch zu arbeiten. Die ausgewählten Talente sind: Tadhi Alawi & Samwel Japhet (Tansania); Ching Chu (Hongkong); Laura Margarita & Diego Hernández A. (Chile); Fatima Meroueh (Libanon); Rıza Efe Reis (Türkei). Sie nehmen einen biographischen oder historischen Anlass zum Ausgangspunkt ihrer Recherche oder schauen aus der Zukunft auf unsere Gegenwart. Sie untersuchen Körper, Dachböden und neue Medien auf die ihnen eingeschriebenen Erinnerungen. Sie nehmen Genderstereotypen unter die Lupe, hinterfragen Normen und loten die Grenzen des künstlerischen Ausdrucks aus. Sie bohren nach, schreiben und tanzen. Sie haben uns etwas zu sagen! Das internationale Residenzprogramm Frankfurt Moves!, eine Initiative der KfW Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Frankfurt LAB, stärkt seit 2022 erfolgreich multidisziplinäre zeitgenössische Kunstproduktion, fördert kreative Nachwuchstalente und regt interkulturellen Austausch an. In diesem Jahr bewarben sich über 200 Künstler*innen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der WANA-Region. Eine Fachjury wählte daraus die Stipendiat*innen aus. Die Resident*innen teilen ihre Arbeitsergebnisse am Samstag, 15. August 2026, ab 14.30 Uhr im Frankfurt LAB (Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt) mit dem Publikum. Bei Snacks und Getränken auf der Terrasse des LAB besteht die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Werkstattpräsentation (Eintritt frei, Reservierung erbeten, www.frankfurt-lab.de) ©Louisa Serwuschok |
Samstag, 15. August: Mind Enterprises![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation Mind Enterprises ist das ästhetische Universum des in Turin lebenden Produzenten Andrea Tirone. Inspiriert vom sprudelnden, synthgetriebenen Italo der späten 1980er Jahre, definieren groovige, discoähnliche Basslines, hypnotische Drum-Patterns und kosmische Keyboard-Odysseen den Sound des Projekts. Dabei versteht Tirone seine ständig wachsende Sammlung von Vintage-Synthesizern als seine „Farbpalette“: „Jedes einzelne Gerät hat einen unverwechselbaren Klang, der ausschließlich diesem Gerät eigen ist.” Gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Roberto Conigliaro, der den Mode- und Musikgeschmack der 80er Jahre mit Tirone teilt, haben sie die Italo Disco in die Welt und die Clubs getragen. Foto: Homepage Centralstation |
Sonntag, 16. August: Eule findet den Beat![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation ab 16 Uhr Die kleine blaugelbe Eule, ein echter Musiklaie, lebt in einem Wald am Rande der Stadt. Wie viele Kinder kann sie sich gar nicht vorstellen, wie unermesslich vielfältig die Welt ist. Als sie eines Abends durch eine wunderschöne Musik geweckt wird, beginnt für sie eine zauberhafte Reise. Musikalisch noch ganz grün hinter den Ohren, taucht Eule dank vieler aufschlussreicher Begegnungen in zahlreiche Genre-Welten ein. Sie trifft acht Tiere, die, genau wie deren jeweilige Lieblingsmusik, unterschiedlicher nicht sein können. Eule, die wohl coolste Vermittlerin musikalischer Abenteuer, ist in deutschen Kinderzimmern mittlerweile voll angekommen. Seit Erscheinen des Debüt-Hörspiels von Charlotte Simon, Nina Addin und Christina Anders verkauften sich die mittlerweile vier Eule-Alben so gut, dass die Macherinnen gleich zwei Mal die goldene Schallplatte und eine Platin-Platte erhielten. Seit 2016 geht die arglose Eule in der Inszenierung von Christina Anders und Cristiana Garba auch auf große Entdeckungsreise auf den Theaterbühne des Landes. Einlass 15.00 Uhr Foto: Peter Bruns |
Montag, 17. August: Tyler Ballgame![]() (Uwe) Mit zwölf Songs bestückt ist das Debütalbum, Anfang des Jahres erschienen, das kleine Meisterwerk eines talentierten Sängers, dessen faszinierende Stimmfarbe eine direkte Wirkung beim Hören erzielt. Bei seiner überbordend erfolgreichen Tour durch UK und Europa und einigen Deutschlandkonzerten im Frühjahr dieses Jahres konnte sich das Publikum bereits von der einnehmenden Bühnenpräsenz des amerikanischen Singer-Songwriters hinreißen lassen. Inspiriert von Sänger*innen der 60er und 70er Jahre wie John Lennon, Roy Orbison oder Leonard Cohen lässt sich Tyler Ballgame in seiner Musik von Americana bis Indie Pop beeinflussen. Bei Rough Trade Records fand er sofort Begeisterung und wurde direkt unter Vertrag genommen. Brotfabrik / F., Dahlmannstr. 2 / Beginn: 20:00 Uhr |
Dienstag, 18. August: Liraz![]() (Martin) Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt Die Musik von Liraz Charhi ist mehr als Pop, sie ist auch politisch. Unter ihrem Vornamen ist die israelische Schauspielerin mit persischen Wurzeln als Sängerin aktiv und hat bereits fünf Alben veröffentlicht. Sie singt auf Farsi, arbeitet heimlich mit iranischen Musiker*innen zusammen und verleiht dem Protest im Iran eine Stimme. Dort werden ihre Songs trotz Verbots gehört, getanzt und mitgesungen – als Soundtrack eines mutigen Widerstands in vielen Protestvideos iranischer Frauen in der „Women, Life, Freedom“-Bewegung. Der groovige Elektro-Pop mit Einflüssen aus der persischen und israelischen Musiktradition und Anklängen an den Funk der 70er geht sofort in die Beine und ins Herz. Mit ihrer berauschenden Mischung aus traditionellen und modernen Rhythmen öffnet sie ein musikalisches Tor zu einem Ort des Friedens, der Freude und der uneingeschränkten Freiheit. Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr) |
Mittwoch, 19. August: Curse![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation „Jetzt hörst du wieder die Stimme“, rappt Curse gleich zu Beginn seines aktuellen Albums „Unzerstörbarer Sommer“. Der Querverweis auf Klangfarbe und Kolorit von Curse‘ wohl prägnantesten Trademarks kommt dabei nicht von ungefähr. Schon Guru von Gang Starr wusste seiner Zeit, dass die Stimme eines, wenn nicht das wichtigste Merkmal eines MC ist – und auch Curse hat mit ihr in den letzten 25 Jahren immer wieder aufs Neue seinen unverkennbaren Einfluss klargemacht. Foto: Marvin Contessi |
Freitag, 21. August: Ron Sexsmith![]() (Uwe) Seine melodische Musik wird als eine Mischung aus kanadischen Folk-Ikonen wie Gordon Lightfoot und Leonard Cohen sowie den Klängen der Kinks, der Beatles und anderer Bands der British Invasion seiner Jugendjahre beschrieben. Seine Songs wurden bereits von vielen bekannten Künstlern wie Rod Stewart, KD Lang, Emmylou Harris, Michael Buble, Feist, Elvis Costello und Stevie Nicks gecovert. Er lebt derzeit mit seiner Frau, seinem Klavier und seiner Schallplattensammlung in Perth County, Ontario, und lässt sich weiterhin zum Komponieren, Aufnehmen und Live-Auftritten weltweit inspirieren. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / Beginn: 20:00 Uhr |
Sonntag, 23. August: The Dead South![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation Es spielt keine Rolle, wie man ihre Musik nennt – Progressive Bluegrass, Alternative Americana, Country, Folk und Western – wichtig ist, dass es ihre Musik ist und dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Überzeugungen, Erfahrungen, Sprachen und Altersgruppen sich in ihr wiederfinden. Dabei sind The Dead South durch und durch authentisch und scheuen sich nicht, von Zeit zu Zeit Traditionalisten zu verärgern, wenn sie makellos Banjo-Rolls und blitzschnelle Mandolinen-Tremolos, dreistimmige Harmonien und Songs mit klassischen Themen – Mordballaden, Untreue und Geister – mit einem Augenzwinkern vortragen. Auf ihrem Weg an die Spitze haben The Dead South eine wichtige Lektion gelernt: Wenn man schon Außenseiter ist, sollte man besser großartig sein. |
Donnerstag, 20. August: Von Wegen Lisbeth![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation Zwischen Melancholie und tanzbaren Pop-Songs ist Von Wegen Lisbeth längst eine feste Größe der hiesigen Musikszene, bringt von Berlin bis Annaberg-Buchholz ganze Hallen zum Tanzen und stellt dabei die wichtigen und unwichtigen Fragen unserer Zeit. Schon immer hatten die fünf Musiker dabei dieses präzise Gespür für die Absurditäten des Lebens: Alben, die nach E-Mail-Adressen benannt werden, Elon Musks Abfuhr vorm Berghain, iPhones im Landwehrkanal – all das verwoben sie zu ihrem eigenen musikalischen Kosmos. Foto: Lea Greub |
Samstag, 22. August: Of/ Kabinett der Kuriositäten![]() (Andrea)
|
Donnerstag, 3. September: Mindestens haltbar bis![]() (Andrea) Plötzlich ist man Ende 50 und findet sich zwischen den Welten wieder: Zwei Drittel Leben sind schon rum. Die Eltern sterben, die Kinder ziehen aus und selbst muss man sich neu aufstellen. Zurück bleibt ein Wust an Dingen: Möbel, die man loswerden möchte, Memorabilia in kleiner und großer Form. Und man fragt sich: Was mache ich damit? Was kann weg, was soll bleiben? Verschwinden die Erinnerungen, wenn die Dinge gehen? Ist es gut auszumisten – sowohl Haus als auch das Hirn? Melina Hepp lädt das Publikum zu einem skurrilen und ganz persönlichen Sonder-Sale der Dinge, Träume und Erinnerungen. Von und mit Melina Hepp, Michelle Koprow. Film- und Audioprojektion: Michelle Koprow Dramaturgische Mitarbeit und Sound: Thomas Buchenauer. Foto: Robert Schittko. Karten: https://www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail/stueck/mindestens-haltbar-bis |
Freitag, 4. September, bis Sonntag, 6. September: Riviera![]() (Andrea) |
13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten! Dass ein Festival wie das Frankfurter nur Ausschnitte zeigen kann, versteht sich von selbst, ebenso dass das Mutterland des Jazz dabei nicht ausgeschlossen werden soll. Es ist mit Myra Melford’s Fire and Water Quintet, der Vibrafonistin Sasha Berliner oder der in den USA lebenden malaysischen Bassistin Linda May Han Oh gut vertreten. Mit von der Partie in Melfords Band: die in Brooklyn ansässige deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock. In der Welt des Jazz werden Grenzen seit jeher am liebsten überschritten, wie man auch an den Musiker*innen erkennt, die in Europa eine Heimat gefunden haben und ihre Perspektiven einbringen. Die fruchtbaren Resultate europäischer Weltoffenheit führt beispielhaft die Band von Andrés Coll vor Augen, in der sich Musiker aus Marokko, Spanien und Polen begegnen und gegenseitig inspirieren. Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt. Dabei gehört Sclavis zu denen, die aus Jazztradition und einer schwer zu beschreibenden europäischen Sensibilität einen eigenen Sound geformt haben, genau wie Christof Lauer oder Émile Parisien und natürlich Norma Winstone, die den europäischen Jazzgesang stärker geprägt hat als irgendwer sonst. Auch das Schaffen von Nicolai Thärichen und Ali Neander lässt sich in der Spannung zwischen grenzüberschreitenden Inspirationen, europäisch geprägter Perspektive und eigenständiger Kreativität verorten. Wie neben diesen mehr oder weniger alten Größen eine junge Generation des europäischen Jazz ihren eigenen Weg sucht, wird auf diesem Festival an Andrés Coll, Darius Blair, Finn Heine, Elliot Galvin und Emma Rawicz sichtbar. Sie und Ali Neander sind dieses Jahr die Gäste der hr-Bigband. |
Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV![]() (Uwe) diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Noch bis 26. Juli: Die Nazis waren ja nicht einfach weg![]() (Andrea) |
Bis 02. August: Einzelausstellung Shadows of Pressure von Hyunju Oh![]() (Daniela) Eröffnung der Einzelausstellung Shadows of Pressure von Hyunju Oh In ihrer Ausstellung verbindet die in Frankfurt am Main lebende Künstlerin Audio-Drama-Installation, Performance und Zeichnungen zu einer eindringlichen räumlichen Erfahrung. Ausgehend von persönlichen Geschichten und Erlebnissen geht Hyunju Oh der Frage nach, wie sich Erinnerungen, Schmerz, Angst und Traumata über Generationen hinweg fortschreiben und verändern. Zwischen Abwesenheit und Präsenz entfaltet sich ein vielschichtiger Erfahrungsraum, in dem Sprache, Stimme und Klang eine zentrale Rolle spielen. Ausstellungsdauer: 10. Juli – 2. August 2026 |
Bis 09. August: Ausstellung von "Leben zwischen 0 und 1"![]() (Daniela) Heute ist die Ausstellungseröffnung von "Leben zwischen 0 und 1" In der Logik gibt es nichts zwischen Falsch (0) und Wahr (1) – ebenso wenig wie in der digitalen Welt. Doch verhält sich unsere Welt tatsächlich so? Es scheint vielmehr, als existiere nur das, was zwischen 0 und 1 liegt. Selbst die Wissenschaft, die sich nur in einer Welt aus 0 und 1 entwickeln und behaupten kann, scheint auf Schlussfolgerungen zu verzichten, die ausschließlich 0 oder 1 entsprechen. Ihr Prinzip der Falsifizierbarkeit verweist gerade darauf, dass Gewissheit stets vorläufig bleibt. Muss die Welt, um existieren zu können, tatsächlich in „wahr“ und „falsch“ unterteilt sein? Oder verwandelt sich diese Wirklichkeit womöglich plötzlich in einen Blackout, und wir fliegen als Schmetterlinge davon – wie in Zhuangzis Traum? Bezieht sich das, was Wittgenstein als das bezeichnete, „wovon man nicht sprechen kann“, auf jenes, was zwischen 0 und 1 liegt? Und wenn dem so ist: Worüber können wir dann überhaupt sprechen? Ausstellungsdauer: 10. Juli 2026 – 09. August 2026 |
bis 16. August: OF/ Powerful textures![]() (Andrea) |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Bis Sonntag, 30. August: saasfee*satellit – Café + Bar am pavillon![]() (Petra) Eine meiner Lieblingsoasen in der Stadt habe ich Euch schon häufiger empfohlen. Jetzt „setzen sie noch eins drauf“: Während der großen Hitzeperiode verlegen sie das kleine Café des satellits in und vor den saasfee*pavillon. Zum Wohl des Teams und der Gäste gibt es die gekühlten Getränke, Kaffee und den Kuchen nun an der Bar im Pavillon. Supergrün. Superschön. Für die Sonnenhungrigen steht die Terrasse mit Liegestühlen und auch Schattenplätzen zur Verfügung. Außerdem gibt es hier ja regelmäßig spanende Kunstausstellungen – das wissen die meisten von Euch. Ein weiteres Projekt ist der saasfee*soundpark. Dieser entstand aus der Idee, den öffentlichen Tiefarten mit verschiedenen Klangkonzepten zu bespielen. Ein bis zwei Mal im Jahr vergeben saasfee* den Auftrag an eine Musikerin oder einen Musiker, eine Komposition für den öffentlichen Tiefgarten zu entwickeln. Diese läuft dann für einige Monate - man kann also tagsüber vorbeikommen und sich im Garten mitten in die Komposition setzen. Gäste jeden Alters sind willkommen. Der satellit ist für viele inzwischen zu einem Third Space mitten in der Innenstadt geworden und ist nach wie vor ein behüteter Geheimtip. Foto: ©saasfee saasfee*satellit – Café + Bar, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 – 66 HH, Öffnungszeiten: 11.+12., 19., 26, Juli & 02., 09., 16., 22.+23., 29.+30. August, jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei |
Bis Donnerstag, 03. September: Vernissage + Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule![]() (Petra) Die Frankfurter Kunstsäule zeigt im Rahmen der „World Design Capital 2026“ Köpfe aus dem Projekt „Viele Köpfe“ der Künstlerinnen Andrea Ludwig und Charlotte Schröner. Insgesamt 220 Köpfe. Jeder Kopf steht für sich und verbindet sich doch mit den anderen Köpfen – ein friedliches Miteinander. Die Unterschiedlichkeit der Gesichter und ihrer Malweisen steht für Individualität und die unendlichen Darstellungsmöglichkeiten. Verpackungsmaterial, das normalerweise in der Mülltonne landet, ist der Ausgangspunkt für die Serie der Köpfe der beiden Künstlerinnen. Das Originalformat der Bilder ist A4, also kopfgroß. Die Köpfe sind keine Porträts, sondern Ausdruck innerer Bilder: Unbekannte, ungesehene Menschen, Comics, Kinderzeichnungen, Art brut, Masken, Fotografien, Alte Meister, Menschen aus unterschiedlichen Medien – ein unendliches Reservoir. Manche ähneln bekannten Personen. Die Frage „Sieht sie nicht aus wie …?“ darf man sich vor der Säule gerne stellen. Abbildung: ©Andrea Ludwig/Charlotte Schrön Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule, (Öffnungszeiten: 24/7 bis Donnerstag, 03.09.), Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße |
Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch![]() (Petra) Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren. Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |
Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset![]() (Martin) Stilleben mit Gemüse im Städel Museum „Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie… Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch) Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. Eine Ausstellung zum Entdecken! Städel Museum, Schaumainkai 63 |
Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM![]() (Petra) Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei |
















































































