17.07.-23.07.2026

Kunstfreiheit

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Ich bin heute morgen mit der Nachricht aufgewacht, dass das ZDF Danger Dan und Igor Levit kurzfristig ihren Auftritt in der Sendung „Die Anstalt" abgesagt hat. Ursprünglich war geplant, dass sie in einer Jubiläumsausgabe der Satiresendung den neuen Song „Keine Angst" präsentieren, in dem es um das Thema »Widerstand gegen Rechtsextremismus« geht. Der Sender hält jedoch einzelne Songzeilen für problematisch. Hört ihn Euch selbst an: https://www.youtube.com/watch?v=Gg-SCpXba64.
Es gibt Proteste – auch seitens des Teams der Anstalt. Mehr dazu z. B. hier: https://www.deutschlandfunk.de/wegen-songtext-von-keine-angst-zdf-laedt-danger-dan-und-igor-levit-wieder-aus-102.html
Eine Stellungnahme von Danger Dan gibt es hier: https://www.zeit.de/feuilleton/film/2026-07/danger-dan-zdf-ausladung-lied-gewalt

Ich bin echt fassungslos. Aber Fassungslosigkeit bringt den Künstler:innen auch nichts. Auf ihre Konzerte zu gehen und ihre Musik zu verbreiten, ist ein Weg, sie zu unterstützen.

Ich habe also schnell im Netz geschaut, und um 06:30 Uhr hatte uns Uwe Tickets für das Zusatzkonzert von Danger Dan am 22. Oktober im Schlachthof Wiesbaden gekauft. Was für ein Glück, dass ich einen Mann habe, der das alles mitmacht! Eigentlich wollte ich, nachdem wir letzte Woche bei Jovanotti auf dem Tollwood Festival in München waren, die nächsten Wochen/Monate Frankfurt nicht verlassen – zumal das Kulturangebot hier echt fantastisch ist und bald ja auch schon wieder die Theatersaison beginnt. Aber manche Dinge sind wichtiger als Reisemüdigkeit: Support, gerade für kritische Künstler:innen, ist wichtig!

Apropos Support: Das ist auch der Grund, warum ich morgen in der Fußgruppe von Eintracht Frankfurt beim CSD mitlaufe. Meine Stimmung ist zwar nicht wirklich danach, aber Kopf in den Sand stecken hilft niemandem.

Was auch immer ihr macht, lebt wild!

Danke an das tolle Ausgehtipps-Team: Andrea, Petra, Martin, Uwe und Erik

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2026. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net
Je 2 Tickets für folgende Filme beim wunderbaren FREILUFTKINO FRANKFURT

18.07. „Wuthering Heights“
19.07. „The Last Viking“ für alle, für die die WM nach dem Ausscheiden der Skandinavier eh rum ist
26.07. Father Mother Sister Brother

Gewinnfrage: Unter welchem Motto steht die diesjährige SOMMERWERFT? (Bitte gebt an welchen Film ihr sehen wollt)

ZU GEWINNEN (ANDREA)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
1 x 2 Gästelistenplätze für die Surf-Night im Hafenkino am Donnerstag, 23. Juli. Die Gewinnfrage lautet: Wo legt ein gewisser Schnürschuh auf?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Alin Coen am Freitag, 24. Juli im Batschkapp Sommergarten. Die Gewinnfrage lautet: Welcher kreative Kopf baldowert Jahr für Jahr das musikalische Programm im Beduinenzelt der Sommerwerft aus?

GEROLLTES über die WM

(Uwe)

Die WM ist nun fast vorbei, nur das Finale am kommenden Sonntag zwischen Spanien und Argentinien steht als ernstzunehmende Begegnung noch aus. Das Spiel um Platz 3 zwischen den Verlierern der beiden Halbfinals das sich nicht wenige als Endspiel gewünscht hatten, ist – losgelöst von den teilnehmenden Mannschaften – eine der sinnlosesten Veranstaltungen überhaupt. Wen interessiert es, ob man Dritter oder Vierter bei einer WM wird. Bei Hobbykickerturnieren würde man das unter Freizeitmannschaften durch einen Münzwurf entscheiden oder an der Theke. So werden sowieso schon ausgelastete Topstars noch einmal mehrere Tage, in denen sie sich aktiv erholen könnten, in Amerika festgehalten (wenigstens nicht in Guantanamo, das wäre natürlich noch schlimmer). Auf Ebene der UEFA gibt es das Spiel schon seit vielen Jahren nicht mehr, weil es niemandem etwas bringt und / oder interessiert. Die beiden beteiligten Mannschaften, Frankreich und England hätten sich die Fußballfans weltweit als Finale gefallen lassen. Großartige Spieler in beiden Teams und ein begeisterungsfähiger Anhang. Vielleicht aber auch mit zwei Trainern, denen in den Halbfinals im direkten Vergleich mit den gegnerischen Trainern die Ideen und ggfs. auch der Mut fehlte. Dass Argentinien England am Ende noch schlug, lag sicher auch daran, dass Argentiniens Trainer Scaloni mutiger wechselte. Am Sonntag im Finale soll bitte Spanien gewinnen, die spielen teilweise sehr nüchtern, ich gönne meinem Lieblingsspieler Rodri, der aus meiner Sicht der beste Fußballspieler der Welt ist, den Titel. 

Of/ Texte zur Großstadt, Anmeldung bis 31. Juli

(Andrea)

Die wunderbare Ida Todisco ist wieder mit dem Bücherbus unterwegs und hat sich für den nächsten Termin in der Innenstadt etwas Besonderes ausgedacht: "Welche Geschichte erinnert an das Leben in der Großstadt? Welches Buch oder welcher Text hat den Blick auf das urbane Leben geprägt? Für die Veranstaltungsreihe „On the Road“ des Offenbacher Bücherbusses werden Offenbacherinnen und Offenbacher gesucht, die ihr persönliches Lieblingsbuch mit Stadtbezug vorstellen und daraus vorlesen möchten.  Am Donnerstag, 13. August, um 18 Uhr macht der Bücherbus mit „On the Road“ Halt am Rathaus, Eingang Stadthof. Den Auftakt gestaltet der in Offenbach lebende Autor Juan S. Guse, der aus seinem Roman „Tausendmal so viel Geld wie jetzt“ liest – einer Geschichte über Krypto-Träume, schnelle Gewinne und den Absturz einer Generation zwischen Hoffnung und Risiko. 

Im Anschluss wird die Bühne für Offenbach geöffnet: Drei bis fünf Leserinnen und Leser erhalten die Gelegenheit, für drei bis sechs Minuten einen selbst gewählten Text mit Bezug zur Großstadt vorzustellen. Ob Roman, Essay, Lyrik, Songtext oder Sachbuch – entscheidend ist die persönliche Verbindung zum Buch und die eigene Perspektive auf das Leben in der Stadt. Interessierte können ihren Textvorschlag bis 31. Juli 2026 per E-Mail an ida.todiscowebde senden. Aus den Einsendungen werden drei bis fünf Beiträge für die Veranstaltung ausgewählt."

Freitag 17. Juli: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 7. Tag

(Daniela)

Hier das Line_Up für den 7. Tag beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays

19:00 Uhr NI-KA
NI-KA steht für den modernen deutschen Neo-Soul.
Dreckige Hip-Hop-Sounds, ehrliche Texte und eine unverwechselbare Stimme macht die Frankfurter Sängerin zu einem frischen Wind in der deutschen Musiklandschaft und bleibt im Kopf.
Nach ihrer Teilnahme an dem diesjährigen ESC Vorentscheid und einem Ehrenplatz auf Moses Pelham's Album Letzte Worte hat NI-KA einen Raketenstart hingelegt.
Im August 2024 veröffentlichten NI-KA ihr Debüt Album "Anni". Bereits im Juni diesen Jahres erschien eine neue und größere Version des Albums mit dem Frankfurter Urban Art Orchestra- aufwendig arrangierte Bläser- und Streichersätze, musikalisch bis ins Detail veredelt.

20:30 Uhr: NdaNane Percussion 
NdaNane Percussion ist ein traditionelles westafrikanisches Drum- und Performance-Kollektiv, angeführt vom senegalesischen Percussionisten und Sänger Khadim Seck. Als langjähriger Teil der vernetzten Frankfurter Underground- und Kulturszene bringt das Kollektiv die Energie senegalesischer Musiktraditionen in zeitgenössische deutsche Kunst- und Kulturkontexte.
Im Zentrum ihrer Musik steht der Sabar, eine traditionelle Trommel aus dem Senegal, die historisch auch als komplexes Kommunikationsmittel zwischen Dörfern diente. Heute nutzt das Kollektiv diese vielschichtigen, schnellen und kraftvollen Rhythmen, um ekstatische, körperliche Tanzmomente zu erzeugen.

22:00 Uhr Maidatouch 
Maidatouch ist eine vielseitige Künstlerin, deren afrikanische Wurzeln ihre Musikauswahl maßgeblich prägen und jedem ihrer Sets Rhythmus, Energie und Charakter verleihen. Ihr multidisziplinärer Ansatz zeichnet sich durch die mühelose Verbindung verschiedenster Genres aus: Afrohouse, Techhouse, Gqom, Drum & Bass und Afrobeats verschmelzen bei ihr zu einem einzigartigen Klangbild.

Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Freitag, 17. & Samstag, 18. Juli: Gelegenheit macht Diebe (weitere Termine bis 25.07)

(Martin)

Rossini liegt gerade voll im Trend, bis vor kurzem in der Oper Frankfurt, jetzt im Palmengarten! Die Oper Frankfurt zeigte als letzte Premiere im Großen Haus Tancredi – ein eher unbekanntes Werk - mit riesigem Erfolg. Die Kammeroper Frankfurt legt jetzt nach – auch Rossini – und ebenso kein (bekannter) ‚Barbier von Sevilla‘, sondern die eher selten gespielte Oper ‚Gelegenheit macht Diebe‘.

Der Titel ist zwar als mahnendes Sprichwort bekannt – der Originaltitel hört sich – wie so vieles im italienischen - viel musikalischer und schöner an: ‚L’occasione fa il ladro‘. Es ist ein Frühwerk von Gioachino Rossini: spritzig, voll Tempo und einer Handlung, die überraschen kann – das sind wohl auch die Gründe, weshalb Regisseur Reiner Pudenz bespielt mit ‚Gelegenheit macht Diebe‘ wie jedes Jahr den Palmengarten. 

„Die Kammeroper hat für diese Inszenierung wieder ordentlich aufgefahren: 27 Musikerinnen und Musiker sitzen im Orchester, bei den ziemlich heißen Proben der letzten Tage teils recht besorgt um ihre Instrumente, die keine Hitze mögen. Auf der Bühne stehen sechs Sängerinnen und Sänger, außerdem hat Pudenz drei Schauspieler engagiert.“ (FR-online vom 1.7.26; Andreas Hartmann). 

Freitag, 17., Samstag, 18., Mittwoch, 22., Freitag, 24., und Samstag, 25. Juli um jeweils 19.30 Uhr: 

Kammeroper Frankfurt im Palmengarten
Foto: © Homepage Kammeroper Frankfurt

Freitag, 17 & Samstag, 18. Juli: LOVE

(Martin)

Tanzperformance 

Liebe trifft Menschen unvorbereitet, einzigartig, überwältigend. Sie ist romantisch, leidenschaftlich, vergänglich. LOVE von Billinger & Schulz nähert sich der Liebe mit dem Musical als der Form, die sie historisch am unverschämtesten inszeniert hat. Ein Ensemble zeitgenössischer Tänzer:innen greift deren Überschwang, Wucht und Pathos direkt auf: die Zartheit, die Sehnsucht, den Körper, der sich den Emotionen hingibt. Und die Momente, wo Liebe an ihre Grenzen stößt und andere Realitäten einbrechen. 

LOVE feiert Gefühl und Fragilität – und fragt, was von der Liebe bleibt, wenn die Welt sie erschüttert - ‚All you need ist LOVE‘! 

um jeweils 20.00 Uhr
Produktionshaus Naxos, Waldschmidtstraße 19
Foto: © Florian Krauß

Freitag 17. Juli: Kino e Vino im Hof des Atelierfrankfurts: „Das Drama – Noch einmal auf Anfang“

(Daniela)

Ein wunderbarer Ort, tolle Filme und ein mega Gastrokonzept, das ist Kino e Vino im Hof des Atelierfrankfurts.

Der Sommer geht gerade erst los und nachdem es letztes Jahr einfach fantastisch war bringen wir Kino e Vino zurück in den Hof des Atelierfrankfurts. Ihr wisst wie es läuft - zwei Sorten Pasta, eiskalter Vino und großes Kino mitten im Sommer. Wenn die Dämmerung einsetzt, richten sich unsere Blicke auf die Leinwand.

Kino e Vino Vol. 2 - „Das Drama – Noch einmal auf Anfang“ (OmU)
Drama zum Auftakt, Darling! Zendaya und Robert Pattinson kurz vor der Hochzeit – was soll da schon schiefgehen? Nun ja, irgendwie alles – und das macht diesen Film zu einem faszinierenden Zwitterwesen aus süßer Rom-Com, wunderbarer Satire und toxischem Psychothriller.
Den beiden auf dem Zenit ihres schauspielerischen Schaffens zuschauen zu dürfen (und dabei ihre Wohnungseinrichtung zu googeln), die Dialoge auszuhalten und sich von sämtlichen Wendungen verführen zu lassen – all das macht „Das Drama“ zu einem Ausnahmefilm, der sich harsch und elegant zwischen schwarzer Komödie und bitterem Beziehungsdrama entfaltet. „Szenen einer Ehe“ mit Instagram-Vibes … Wir wollen diesen Typ und alle Lampen!

Regie: Kristoffer Borgli, USA 2026, 105 Minuten, FSK: ab 12 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Einlass: 19.30 Uhr, Filmstart: gegen 21.30 Uhr bei Einbruch der Dunkelheit

Tickets: https://www.eventbrite.de/e/kino-e-vino-vol2-tickets-1990637972763#organizer-card

Freitag, 17. Juli: Tourlaub

(Andrea)

“Ab in den TOURLAUB!” ist das Motto der neuen Bühnenshow von REIS AGAINST THE SPÜLMACHINE. Im vierten Konzertprogramm des Musik-Comedy-Duos dreht sich alles um das Thema Urlaub. Das Duo ist seit vielen Jahren deutschlandweit für seine mitreißende Bühnenshow und ihre Welthits mit Witz - brilliant-lustige Song-Parodien mit Ohrwurmgarantie -  bekannt.  Ob AC/DC oder Blümchen, ob Ballade oder Rocksong - Philipp Kasburg und Hanke Blendermann beweisen musikalische Bandbreite und bewegen sich mit zweistimmigen Arrangements und interaktivem Entertainment stilsicher durch alle Genres. Dabei präsentieren die studierten Musiker unerwartet-ulkige Texte: Die Beach Boys fahren “Saufen an nem See” und Westernhagen lebt “Villenlos” auf der Straße. TOURLAUB hat viel neues Material zu bieten, aber auch beliebte Evergreens wie der millionenfach geklickte Hit „Hast Du Saufen mal probiert?“ werden auf dieser Reise nicht fehlen. Philipp Kasburg verspricht: “Bei uns gibt es 5-Sterne-Unterhaltung - All Inclusive. TOURLAUB ist der ideale Wohlfühlort für alle, die einfach mal wieder völlig losgelöst, unbeschwert und in Gemeinschaft feiern und lachen wollen.”  Blendermann empfiehlt: “Nehmt ein Bad in der Menge, legt das Handtuch auf die Liege und bucht noch heute Tickets für unvergessliche TOURLAUBsmomente!” REIS AGAINST THE SPÜLMACHINE gehören einfach auf die Bühne. Denn ein Konzert der beiden gilt als ein unvergessliches Happening, das Zuschauende am Ende des Abends glücklich und mit dem Wunsch nach Wiederholung verlassen. Warum? Weil sie Menschen durch Musik und Humor verbinden, sich und ihr Publikum nicht allzu ernst nehmen, dabei aber nie unfair werden." Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

Batschkapp Sommergarten, Gwinnerstraße

Samstag 18. Juli: Wuthering Heights – Sturmhöhe beim FREILUFTKINO FRANKFURT

(Daniela)

Das wunderbare FREILUFTKINO FRANKFURT im Hof des Alten Polizeipräsidiums zeigt heute:
Wuthering Heights – Sturmhöhe
Kein klassisches Kostümdrama, sondern eine radikale, moderne Lesart eines bekannten Stoffes. Emerald Fennell interpretiert  „Sturmhöhe“ (Wuthering Heights) von Emily Brontë ohne Ehrfurcht vor Konventionen. Der Klassiker der Weltliteratur von 1847 ist eine dunkle, aufgeladene Geschichte über Liebe, Rache und Obsession im rauen Yorkshire. Im Zentrum: Heathcliff und Catherine Earnshaw, deren Verbindung von Anfang an zu groß ist. 

Mit Margot Robbie als Catherine und Jacob Elordi als Heathcliff entsteht intensives Kino über Begehren, Abhängigkeit und eine Beziehung, die immer weiter kippt, je näher sie sich kommt. 
Wuthering Heights; Regie: Emerald Fennell; USA, UK 2026; 136 Min.; FSK: ab 16; OmdU (Englisch mit deutschen Untertiteln)

TICKETS BUCHEN
Eintritt: 12,00 €. / Erm. 10,00 €*; Einlass und Kassenöffnung ab 19:30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit nach Sonnenuntergang, super leckere Speisen und Getränke gibt es vor Ort!
Mehr Infos: https://www.freiluftkinofrankfurt.de/service/
© Warner

Samstag 18. - Sonntag 26. Juli: re\plastik - „Wie viel Plastik verbrauchen wir täglich“

(Daniela)

Till Hergenhahn und seine Projektpartner:innen machen immer mega tolle Projekte. Nicht nur für Kids!
Geht hin, es lohnt sich! Und bringt alte Plastiktüten mit!

re\plastik - ist ein mitmach Parcours, in der Sommerwerkstatt 

Wie viel Plastik verbrauchen wir täglich – und welche Folgen hat das für Umwelt und Gesellschaft? Die vierteilige Sommerwerkstatt lädt Erwachsene, Schulgruppen und Familien dazu ein, Plastik bewusst zu erleben, zu hinterfragen und aktiv zu reduzieren. Auf interaktiven Parcours, in Experimenten, mit praktischen Messungen und kreativen Projekten lernen Teilnehmende nicht nur die Entstehung, Verwendung und Recyclingmöglichkeiten von Kunststoffen kennen, sondern entwickeln auch konkrete Strategien für den Alltag. 

Höhepunkt ist das partizipative Kunstprojekt Museo Aero Solar, das die Dimension unseres Plastikverbrauchs eindrucksvoll sichtbar macht. Eine Veranstaltungsreihe, die Wissen vermittelt, Handeln anregt und zum Nachdenken über unsere Konsumgewohnheiten einlädt.

1. Plastikträume: Mach den Führerschein:  Plastik prägt unseren Alltag. Über viele Millionen Jahre entstand die Ressource Erdöl, aus dem viele Kunststoffe gemacht sind. Trotz dieser langen Entstehungszeit werden viele Kunststoffprodukte nur wenige Minuten genutzt, bevor sie weggeworfen werden. Unser Mitmach-Parcours macht diesen Widerspruch erfahrbar: Auf spielerische Weise lernen Teilnehmende, warum Recycling nur begrenzt funktioniert und welche Konsequenzen unser Konsumverhalten hat…..
2. Plastikwaage: Was wiegt Gewohnheit?:
 Wie viel Plastik verwende ich wirklich? Im Workshop bauen Teilnehmende eine Waage, die sie mit nach Hause nehmen können. So lässt sich der wöchentliche Kunststoff sichtbar machen und vergleichen…..
3. Plastik anders: Elastisch durch den Alltag:
 Im Workshop versuchen wir, praxisnahe Strategien zur Plastikreduktion zu erarbeiten. Denn kleine Veränderungen im Alltag, wie bewusste Kaufentscheidungen und sorgfältige Trennung, entfalten große Wirkung und machen nachhaltiges Verhalten leicht umsetzbar….
4. Plastik hebt ab: Museo Aero Solar…ist das größte fliegende Museum der Welt, ein Kunstprojekt das 2007 von Tomás Saraceno, ehemals Student der Frankfurter Städelschule, ins leben gerufen und der MuseoAeroSolarGroup seit 2014 fortgeführt wird. Wir laden alle Kinder mit ihren Familien ein, alte Plastiktüten, Folien die Zuhause nicht gebraucht werden, mitzubringen und gemeinsam das Museo Aero Solar weiter zu gestalten, das aus Plastiktüten bestehend, sowohl Wohlstand Kulturelle Identitäten, aber auch die Dimension des täglichen Plastikverbrauchs sichtbar macht. Kreative Arbeit, Forschergeist und Teamarbeit verbinden sich hier mit der Faszination des Raums und des Fliegens.

Samstag 18. Juli, von 11:00-16:00 Uhr; Sonntag 19. Juli, von 11:00-16:00 Uhr
Samstag 25. Juli, von 11:00-16:00 Uhr, Sonntag 26 .Juli, von 06:00-14:00 Uhr MuseoAeroSolar
Mehr Infos: aeronauten.org/wordpress/

Samstag, 18. Juli: Talk & Taste: Wine for Democracy

(Daniela)

Talk & Taste: Wine for Democracy. Revoluzzer, Anarchisten und Avantgarde im „not a kitchen!“ im Metzlerpark

Im Rahmen der WDC-Campus Ausstellung „dreams, ideas & prototypes“ im Museum Angewandte Kunst, Frankfurt treffen innovative Weinmacher:innen aus der Region auf Experten der Weinbaukunde.

Nach einer exklusiven Führung durch die Ausstellung findet im Metzlerpark ein Talk & Taste mit Markus Bonsel und Monika Eichner vom Weingut BIBO RUNGE in Hallgarten, Thomas Balzer und Andreas Hansel vom Weingut5 – Pinot Noir Manufaktur aus Frankfurt und Dr. Matthias Schmitt, Experte für nachhaltige Innovation für die globale Weinindustrie, Hochschule Geisenheim und dem VDP Weingut Hochschule Geisenheim statt.

Treffpunkt 16:30 Uhr im MAK

Der Event ist findet auf freiwilliger Spendenbasis statt. 

Samstag, 18. Juli: Hörtipp

(Andrea)

Marc Rodrigues hat heute um 17Uhr Daniel Herrmann aka #Flug8 zu Gast bei OFFspace für VirusMusikRadio auf radio x 91.8 FM. "Ich kann euch versprechen, dass es eine spannende Sendung wird (wir haben vorproduziert). Wir streifen diverse Themen, u. a. sein aktuelles Album Skynet, erschienen auf Ransom Note, seine derzeit im Jüdisches Museum Frankfurt im Rahmen der #Mishpocha-Ausstellung zu sehenden Fotos, das Tape-Label "Music To Watch Seeds Grow By" und seine auf "Live At Robert Johnson" veröffentlichte Collaboration mit Can Khan Oral. Tune in!! Foto: Kristina Kristoffersen  
Erinnert mich, dass ich auch unbedingt noch ins Jüdische Museum will…

17:00 Uhr, OFFspace mit Daniel Herrmann aka Flug 8, radiox.de/live

Samstag 18. Juli: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 8. Tag

(Daniela)

Hier das Line_Up für den 8. Tag beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays

19:00 Uhr: Darius Blair Quartett
Das Quartett um den Frankfurter Saxophonisten Darius Blair präsentiert vorwiegend eigene Kompositionen, die zugleich dynamisch und geerdet, nostalgisch träumerisch und emotional geladen sind.  Die Musiker verweben ihre Stimmen zu einem lyrischen Dialog, in dem der Kern jeder Melodie aufleuchtet. Mit der Seele des Post-Bop und der Lebendigkeit der New Yorker Newcomer-Szene begibt sich die Band auf eine  musikalischen Reise, inspiriert durch Einflüsse aus Hard-bop, Gospel Klassik und Modern Jazz. In ehrwürdiger Verneigung vor ihren musikalischen Helden entsteht so ein ganz eigener, unverwechselbarer Sound.

20:30 Uhr: Dominique Fils-Aimé  
Die zweimalige JUNO-Preisträgerin und Singer-Songwriterin Dominique Fils-Aimé aus Montreal hat sich als eine der führenden Stimmen des zeitgenössischen Vocal-Jazz etabliert. Ihr aktuelles Album „Our Roots Run Deep“ (2023) wurde 2024 mit dem JUNO Award für das Vocal-Jazz-Album des Jahres und dem Félix Award für das beste Jazz-Album ausgezeichnet, was die Bedeutung ihrer künstlerischen Vision an der Schnittstelle von Jazz, Soul und Blues unterstreicht.

22:00 Uhr Tereza
Tereza ist eine deutsche DJ, Radiomoderatorin und Kuratorin mit momentanem Sitz in Berlin. Sie lebt für die groovigen, meist erhebenden Ideen der Underground-Dance-Musik und hat – mit ihrem Hintergrund als Hip-Hop-DJ – eine erfrischende Art, spannende, zusammenhängende Geschichten durch ihre DJ-Sets zu erzählen. Sie ist Teil des in London ansässigen Senders Worldwide FM, wo sie alle zwei Wochen ihre neuesten Bandcamp-Funde präsentiert und mit Radioformaten experimentiert, die sowohl aufstrebende als auch etablierte Künstler:innen vorstellen.

Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Samstag, 18. Juli: Of/ Druck-LAB mit Sandra Li

(Andrea)

Das Uzumumba wird heute zum Demokratiekiosk: Sandra Li ist multidisziplinär arbeitende Künstlerin und seit Oktober 2024 Teil der WestAteliers im Gallus. In ihren multidisziplinären Arbeiten experimentiert sie mit verschiedenen Drucktechniken, von Risografie über Siebdruck bis Monotypie, sowie mit Fotografie und Installationen. Performative Erzählformen erforscht sie in Raum- und Sound-Installationen. Seit 2023 betreibt sie die Kooperationsplattform tinystud.io, die Raum für vielfältige Projekte bietet. Aber um all das soll es heute nicht gehen. Denn heute bietet sie von 15 bis 18 Uhr einen Workshop, in dem ihr in die faszinierende Welt der Kunstdruck Techniken eintauchen könnt. Der Fokus liegt auf niedrigschwelligen Drucktechniken wie Kitchenlitho und Materialdruck. Kitchenlitho ermöglicht das Drucken mit alltäglichen Küchenmaterialien, während der Materialdruck experimentelles Arbeiten mit verschiedenen Oberflächen und Strukturen fördert. Sie lernen praktische Techniken kennen, um einzigartige, individuelle Drucke zu gestalten – ideal für Einsteiger:innen und Fortgeschrittene, die ihre künstlerischen Möglichkeiten mit alltäglichen Gegenständen erweitern möchten und die stille Schönheit de Gewöhnlichen erforschen möchten. Durch das mehrschichtige Arbeiten entsteht ein Bewusstsein für Komplexität und Vielfalt – zentrale Prinzipien demokratischer Gesellschaften. So stärken die LAB-Sessions nicht nur kreative Kompetenzen, sondern auch die Fähigkeit zur aktiven, reflektierten Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander. Offen für alle. 

Uzumumba, Senefelderstraße 72, Offenbach

Das Bild hat absolut nichts mit dem Workshop zu tun und dient schlicht zur Bebilderung :-)

Samstag, 18. Juli: OF/ Ein Stück ins Glück

(Andrea)

"Pia hat‘s dicke hinter sich – krasse tiefs, dunkle phasen und viel kampf. ein auf und ab, eine achterbahn der gefühle, ein steiniger weg: mobbing, depressionen und krankheiten sind dauergäste in ihrem jungen leben, doch sie gibt nicht auf. mutig fragt sie um hilfe, kämpft um unterstützung. dabei trifft sie auf wundervolle menschen, die ihr helfen, sich immer wieder ins leben zurück zu kämpfen. lieder stärken sie und mit der liebe zur musik findet sie letztlich den weg hinaus aus dem schlamassel. mit diesem stück möchte steffi maar den blick auf vorurteile richten, die menschen mit unsichtbaren wie sichtbaren krankheiten im alltag bewältigen müssen. dabei wird auch der blick auf den eigenen körper gerichtet, der immer wieder in konkurrenz steht zu den vorzeigemodels der werbeindustrie und der zuschauer wird angeregt eigene wie fremde klischees neu zu überdenken. ein stück, welches mut machen soll. entwickelt im rahmen der nachwuchs- und persönlichkeitsförderung des t-raum offenbach. es spielt und singt: steffi maar. 20 Uhr

Theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach, nicht barrierefrei

Samstag, 18. Juli: Of/ Parbleu und Hafenkino

(Andrea)

Ich bin gerade in Streichwut und hoffe, dass die Farbe schnell trocknet, ich den zweiten Anstrich machen und dann in den Hafen 2 flitzen kann. Dort spielt heute nämlich eine herrlich erfrischende und mitreißende Band UND es läuft “One Battle after another”, den wir trotz viel guten Willens (sogar einmal in amazon investiert und dann funktionierte der Download nicht) immer noch nicht gesehen haben. Ich war ganz aufgeregt, als ich die neue Chance entdeckt habe. Aber der Reihe nach: 

Parbleu lädt zu einer Reise voller äquatorialer Grooves, geprägt von der unwiderstehlichen Verbindung aus Cumbia, psychedelischen afro-karibischen Rhythmen und französisch angehauchtem Retro-Stil: Parbleui st einemultikulturelle achtköpfige Formation, in der sich energiegeladene Klangwelten aus Disco, futuristischem Funk und cineastischem Jazz-Fusion mit den warmen Vibes von karibischem Dub, Latin Tropicalia und sonnigem Afrobeat verbinden. Parbleu entstand aus einer Idee von Andres Balbucea und Andrea De Fazio. Das Projekt gleicht einem multikulturellen Fiebertraum, in dem energiegeladene Klangwelten aus dynamischem Disco, futuristischem Funk und cineastischem Jazz-Fusion von den warmen Vibes karibischen Dubs, Latin Tropicalia und sonnigem Afrobeat durchzogen werden. 19.30 Uhr 

Paul Thomas Anderson ist eine feste Größe im Hafenkino - Meisterwerke wie Magnolia (1999), There Will Be Blood (2007) und zuletzt Licorice Pizza (2021) verankern sich unauslöschlich in der Erinnerung. One Battle After Another erhält von unseren Lieblingsplattformen wie kino-zeit und Filmstarts Höchstwertungen, die wir bestätigen können - es ist ohne Zweifel unser Film des Jahres. Ein Ex-Revolutionär wird von einem durchgeknallten Colonel aufgespürt und muss um seine Tochter bangen. Aus dieser Grundidee bastelt Autorenfilmer Paul Thomas Anderson einen herrlich amüsanten Actionthriller, der Donald Trump ganz und gar nicht schmecken dürfte. (Text: kino-zeit.de). 21.30 Uhr 

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag, 18. Juli: Chocolat

(Andrea)

Von Offenbach aus ist das Gusti fast am Ende der Welt. Fast und der Weg lohnt sich, denn Caro und Lolek haben einen wunderbaren Ort kreiiert. Heute gibt es einen schönen Tanzabend, denn Alexander Antonakis und Johnny Love laden zu Chocolat. Die Reihe gibt es gefühlt schon ewig und beide legen echten Vinyl-Sound auf und beglücken mit 70er/80er Funk, Soul und Disco bis hin zu House und Elektronik. Ab 20 Uhr

Gusti, Mainzer Landstraße 399

Sonntag 19. Juli: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 9. Tag

(Daniela)

Hier das Line_Up für den 9. Tag beim wunderbaren Jazz Montez / Holidays

19:00 Uhr Salin
Salin ist eine in Thailand geborene Schlagzeugerin, Juno-nominierte Produzentin und Komponistin. Ihr aktueller Sound erkundet die bezaubernden Klänge Nordostthailands und verbindet sie mit der Psychedelia der 70er Jahre aus Westafrika – alles durch die Linse einer modernen, gefühlvollen Produktion. Sie groovt aus vollem Herzen. In ihrer Musik beschäftigt sie sich mit Themen wie Identität, Spiritualität und Menschlichkeit (immer gepaart mit einer Prise Spaß), um ihren Zuhörern eine einzigartige klangliche Reise zu bescheren.
In Zusammenarbeit mit lokalen thailändischen sowie kanadischen Musikern vereint Salin Elemente des Ostens und des Westens in ihrem zweiten Album „Rammana“, das von der Kritik hoch gelobt wurde.
Ihr jüngster Auftritt bei KEXP und ihre Auswahl für Radio Canadas „Révelélations“ haben ihren Ruf als eine der vielversprechendsten Künstlerinnen für 2025 gefestigt.

20:30 Uhr: Tereza
Tereza ist eine deutsche DJ, Radiomoderatorin und Kuratorin mit momentanem Sitz in Berlin. Sie lebt für die groovigen, meist erhebenden Ideen der Underground-Dance-Musik und hat – mit ihrem Hintergrund als Hip-Hop-DJ – eine erfrischende Art, spannende, zusammenhängende Geschichten durch ihre DJ-Sets zu erzählen. Sie ist Teil des in London ansässigen Senders Worldwide FM, wo sie alle zwei Wochen ihre neuesten Bandcamp-Funde präsentiert und mit Radioformaten experimentiert, die sowohl aufstrebende als auch etablierte Künstler:innen vorstellen.

Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier

Sonntag 19. Juli: The Last Viking – Therapie für Wikinger im FREILUFTKINO FRANKFURT

(Daniela)

Das wunderbare FREILUFTKINO FRANKFURT im Hof des Alten Polizeipräsidiums zeigt heute:

The Last Viking – Therapie für Wikinger
In dieser rabenschwarzen Komödie versucht ein Ex-Häftling, seine Beute nach 15 Jahren Knast aus dem Versteck zu bergen. Kurz vor seiner Festnahme hatte er seinen Bruder damit beauftragt, die Millionen im Wald nahe dem elterlichen Haus zu vergraben. Das Problem: Sein psychisch kranker Bruder, den Mads Mikkelsen brillant und einfühlsam spielt, hat das Versteck längst vergessen und glaubt inzwischen, John Lennon zu sein (und will auch nur noch so genannt werden).

Daraus entwickelt sich einer der schönsten Nebenplots des Kinojahres: die „Beatles-Therapie". Sein Psychiater entwickelt einen skurrilen Plan: Er findet weitere Psychiatrie-Patienten, die sich für Ringo Starr, Paul McCartney und George Harrison halten, und gründet eine Beatles-Revival-Band. Die Idee dahinter: Wenn sich „John Lennon" in seiner Welt wohlfühlt, kann er vielleicht wieder zu sich selbst finden und sich an das Versteck erinnern. 

Den sidste viking; Regie: Anders Thomas Jensen; DK, SWE 2025; 116 Min.; FSK: ab 16; OmdU (Dänisch mit deutschen Untertiteln)

TICKETS BUCHEN
Eintritt: 12,00 €. / Erm. 10,00 €*; Einlass und Kassenöffnung ab 19:30 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit nach Sonnenuntergang, super leckere Speisen und Getränke gibt es vor Ort!
Mehr Infos: https://www.freiluftkinofrankfurt.de/service/
© Neue Visionen

Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August: Summer in the City

(Martin)

Fünf Gigs und tolle Vibes im Palmengarten - Entspannt lassen sich heiße Sommerferien mit dem fein ausbalancierten Programm genießen. 

Mit diesem Höhepunkt der Konzertsaison im Künstler*innenhaus Mousonturm wird aber auch das Frankfurter Publikum gefeiert, das von vielen Künstler*innen und Bands so geschätzt wird. Also ran an die Tickets und auf in den Palmengarten! Wo sonst in der Region lässt sich ein Sommerabend klangvoller verbringen? 

Den Auftakt macht Tanita Tikaram mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Folk, Pop und melancholischer Eleganz. 

Martin Kohlstedt verbindet akustisches Klavier mit elektronischen Klanglandschaften zu intensiven Live-Erlebnissen.  

Mit Ásgeir zieht nordische Melancholie zwischen Folk und elektronischen Sounds in den Palmengarten ein.  

Energiegeladen wird es mit Moop Mama, deren Brass, Beats und politische Haltung den Palmengarten in Bewegung versetzen.  

Zum Finale bringt Liraz ihren berauschenden Elektro-Pop mit persischen und israelischen Einflüssen nach Frankfurt – ein sommerlicher Ausklang voller Euphorie und Tanzbarkeit.

Achtung: Festivalpass buchen!

Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August – immer Dienstags im Palmengarten / Künstler*innenhaus Mousonturm

Dienstag, 21. Juli: Atli

(Uwe)

Atli stammt aus einem kleinen Fischerdorf im Norden Islands und ist ein Singer-Songwriter, dessen Musik herzliche Geschichten mit kraftvollen Gesangsarrangements verbindet. Er begann, Musik zu schreiben, um seine Trauer zu verarbeiten, was schließlich zur Entstehung seines Debütalbums „Epilogue of Something Beautiful“ führte. Atlis Mission ist es, Musik zu schaffen, die diejenigen anspricht, die sich den Herausforderungen des Lebens stellen, und durch unverfälschtes, nachvollziehbares Songwriting Trost und Verbundenheit zu bieten. 

Ponyhof / F., Klappergasse / 19 Uhr
Foto: Ponyhof

Dienstag, 21. Juli: Tanita Tikaram

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Gerade einmal 18 Jahre war Tanita Tikaram alt, als sich ihr Leben völlig auf den Kopf stellte. Der Grund: ihr Debütalbum „Ancient Heart“, das 1988 einschlug wie ein Komet. Ihre markante Stimme und die rohen, ungefilterten Texte, in denen die in Deutschland geborene Britin von der inneren Aufgewühltheit einer jungen, queeren POC erzählt, die sich in der eigenen Heimat fremd fühlt, sorgten für anhaltendes Interesse bei Fans wie Kritik – ihr Hit „Twist In My Sobriety“ wurde bis heute über 81 Millionen Male gestreamt. Fast vier Jahrzehnte später hat die Singer-Songwriterin viele weitere Alben und Songs veröffentlicht, mit „LIAR (Love Isn’t A Right)“ feierte sie im Oktober vergangenen Jahres ihr großes Comeback. 

In seinem Rückbezug auf „Ancient Heart“ markiert Tanita Tikarams neues Album einen Full-Circle-Moment in ihrer Diskografie, denn wie in den 80er- und 90er-Jahren sorgen Politik und Gesellschaft heutzutage dafür, dass sie sich wieder einmal wie eine Fremde im eigenen Land fühlt. „LIAR (Love Isn’t A Right)“ widmet sich genau diesem Gefühl und appelliert an Gemeinschaft und eine bessere Zukunft. 

Nach sechs Jahren geht Tanita Tikaram erstmals wieder auf Tour – in Begleitung einer Kammerband, die für eine ganz besondere Atmosphäre im Palmengarten sorgen wird.

Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr): 
Foto: © Natacha Horn

Donnerstag, 23. Juli: Surf Film Nacht

(Andrea)

Während Reinhard Mey die grenzenlose Freiheit über den Wolken besang, suchte Julimond nach der perfekten Welle. Beides hat seinen Reiz und natürlich entstehen hier wie da beeindruckende Bilder mit und in der umgebenden Natur. Die Surfnight im Hafen 2 erzählt immer auch von der großen Leidenschaft und dem inneren Antrieb, der Menschen nach der perfekten Welle suchen lässt: KINGDOM OF THE EVENING (FR, 2025. Regie Clint Davis. 45 Min. OmeU) Eine Geschichte über Freundschaft und die Magie der Westküste Marokkos: Im Jahr 2010 reiste der junge baskische Abenteurer Kepa Acero allein nach Westafrika, auf der Suche nach einsamen Wellen. In Marokko traf er einen 15-jährigen Jungen namens Yassine. Obwohl sie sich verbal kaum verständigen konnten, teilten sie Wellen, Tajines und eine wortlose Verbundenheit. Dann zog Kepa weiter nach Süden, und sie sahen sich nie wieder. Heute ist Yassine als „Snoopy Style“ bekannt – ein professioneller Surf-Guide und eine lokale Legende in Taghazout. Fünfzehn Jahre später treffen Kepa und Snoopy zum ersten Mal wieder aufeinander. Doch das Leben hat sich verändert – genau wie Marokko. Boutique-Hotels säumen die Küste, und an Taghazouts Anchor Point drängen sich digitale Nomaden auf der Jagd nach WLAN und Wellen. Gemeinsam mit dem Filmemacher Ayoub Abouizza begeben sie sich auf eine Reise, um das wiederzufinden, was einmal war: leere Line-ups, pure Begeisterung und dieses schwer zu fassende Gefühl von Freiheit. Doch es kommt anders als geplant… Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=OSir6uXTWSk
WE THE SURFERS (FR, 2025. Regie: Arthur Bourbon. 50 Min. OV mit engl. UT) Gedreht in der atemberaubenden Kulisse des kleinen Küstenortes Robertsport in Liberia – dem westafrikanischen Land, das durch zwei Jahrzehnte Bürgerkrieg verwüstet wurde – zeigt diese bewegende Doku die transformative Kraft des Surfens. Wir begleiten den Surfer Arthur Bourbon aus Biarritz, der bei früheren Reisen in die Gegend Freunde gewonnen hat und die perfekten Wellen von Robertsport entdeckte und nun, Jahre später, gemeinsam mit der Schweizer NGO „Provide the Slide“ Bullis voller Surfbretter mitbringt. Sie treffen auf eine junge Bevölkerung, die sich nach Veränderung sehnt und bereits mit dem Surfvirus infiziert ist. Ein Surfclub soll den Tourismus ankurbeln, ein Contest bringt Surfer aus ganz Afrika in den kleinen Ort - doch kann Surfen wirklich die emotionalen Narben des Bürgerkriegs heilen? Set against the stunning backdrop of the small coastal village Robertsport in Liberia, a West African country devastated by two decades of civil war, this heartwarming documentary reveals the transformative power of surfing. Watch as French surfer Arthur Bourbon, who made friends at previous travels through the country,  together with Swiss NGO Provide the Slide brings more than boards—they bring hope, joy, and empowerment to a community hungry for change. Through the creation of a surf club, they inspire local kids and teens to ride the waves and unlock new opportunities. Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=dysLJumKSLQ Einlass 20 Uhr (das Café hat zuvor bereits geöffnet), Beginn 21.30 Uhr

Hafen2, Nordring, Offenbach

Vorschau

Freitag 24. Juli: Tiefenrausch Klangkombinat

(Daniela)

Wäre ich nicht in Offenbach, wäre ich bei diesem Konzert:
2008 erfand der Frankfurter Bassist und Komponist Thore Benz das Tiefenrausch Klangkombinat. Seine Kompositionen sind inspiriert von Funk, Jazz, Worldmusic und Pop. Die Musik des Tiefenrausch Klangkombinates klingt urban, tanzbar, melodisch und voller Leidenschaft. Rhythmus und Sound verschmelzen zu einer pulsierenden organischen Einheit. Sie ist sowohl Jazz- als auch Dance-Club-kompatibel.
Die „Stammcrew“ des Tiefenrausch Klangkombinates besteht aus Thore Benz am Bass, Peter Back an Saxophon und Electronics, Juan Pablo Parrado Rivera an den Tasten und Uta Wagner am Schlagzeug.
Für das Konzert im Nebbienschen Gartenhaus hat Tiefenrausch DEZMAN JUNIOR als Gastmusiker hinzugewonnen. Er begann seine musikalische Reise im zarten Alter von drei Jahren, als er seine erste Akustikgitarre bekam. Seine Musik ist eine Fusion aus afrikanischen und karibischen Rhythmen und spiegelt seine Abstammung wider, deren Wurzeln auf seinen jamaikanischen Vater und seine ruandische Mutter zurückgehen.

Veranstaltungsort: Nebbiensches Gartenhaus, Bockenheimer Anlage, barrierefrei, nahe Hilton Hotel
Einlass: 19:30 Uhr. Eintritt frei

Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 9. August: 25. Sommerwerft

(Andrea)

Unter dem Pflaster der Strand und der Ozean beginnt in Frankfurt, die Sommerwerft feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag und den Fluss. Seit ihrer Gründung hat sich das Festival von einer freien Szene-Initiative zu einem festen Bestandteil der Frankfurter Kulturlandschaft entwickelt – heute im Schatten der Europäischen Zentralbank, aber weiterhin fest am Main verankert. Auch im Jubiläumsjahr lädt die Sommerwerft zu 17 Tagen Kultur am Mainufer ein – an einem Ort, an dem Menschen seit jeher zusammenkommen, verweilen, zuhören und sich in einem offenen Raum des Austauschs und des sozialen Miteinanders begegnen. Unser Geschenk zum 25-jährigen Jubiläum: Blue Lab 2026 – The Ocean Starts… in Frankfurt! Mitten in der Sommerwerft, vom 29. Juli bis 2. August, verwandelt das Blue Lab das Mainufer in einen offenen, inklusiven Lern- und Erlebnisraum. Unter dem Motto „The Ocean Starts… in Frankfurt!“ begeben sich Besucher*innen auf eine symbolische Reise von den Quellen des Mains und des Rheins bis zur Nordsee – eine Source-to-Sea-Perspektive, die die enge Verbindung zwischen Fluss- und Ozean sichtbar macht. Das Programm folgt dem natürlichen Wasserkreislauf – von der Quelle über Flüsse und Feuchtgebiete bis hin zu Küsten, Flussmündungen und dem Ozean – und kulminiert am 2. August  an einem gemeinsamen Feiern des Wassers. Im Mittelpunkt stehen dabei die Werte Respekt, Verantwortung, Kollektivität, Demokratie und Inklusion. Ich freue mich wie jedes Jahr sehr auf diesen besonderen Ort, das gesamte Programm findet ihr auf www.sommerwerft.de 

Sommerwerft, Weseler Werft

Freitag, 24. Juli: Of/ Ach, diese Lücke

(Andrea)

Wäre ich nicht im Harz würde ich mich endlich diesen Film ansehen, der alle begeistert. Dazu heute noch im tollen Rahmen bei Frank vor den Parksidestudios und Pana kredenzt Taboulé, Käsevariationen, Lieblingswein und Leckerstes vom Grill. Und Daniel findet die Verfilmung  mindestens genauso zweifelnd, niederschmetternd, tröstend, lustig und befreiend schön wie die literarische Vorlage von Joachim Meyerhoff. „Coming of Age“ an der Schauspielschule – hochkomisch und unglaublich nah und Senta Berger die beste Schauspielerin der Welt. Die Rede ist von “Ach, diese Lücke”, zum Plot: Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern, Inge und Hermann. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden – ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt. Alle weiteren Infos & Tickets gibt es unter www.kinokulinarisch.de

Kino e Vino im Innenhof der Parkside Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Freitag, 24. Juli: Alin Coen

(Andrea)

"Ein Leuchten. Eine Umarmung. Alin Coen ist zurück auf Klangreise, zurück mit neuen Liedern und einem Album – eine Liebeserklärung, die schon mit dem Titel beginnt: „Du bedeutest mir die Welt” Achtsamkeit und Heilung, Nähe und Verantwortung, eine Musik, die vom Ohr direkt ins Herz dringt. Die Songpoetin Alin Coen besingt die feinen Fäden, die Menschen verbinden – Eltern und Kinder, Liebende und Freunde. Und scheut auch die dunkleren Noten nicht: Enttäuschung, Abschied und Zweifel finden ihren Platz. Doch jedes Lied hält am Ende Lichtfunken bereit. Mit berührender Offenheit erzählen die neuen Lieder im ganz Kleinen und im ganz Großen vom Beginn des Lebens. Von der Geburt eines Kindes bis hin zur Geburt des Universums. Alin Coen greift nach den Sternen. „Alles beginnt im All” und „Mond und Erde” verleihen dem Album galaktische Dimensionen. Denn sich in den Nachthimmel hineinzuhören, bedeutet Neues zu wagen. Das Weltall wird zum Traumflugziel für Aufbruch und Veränderung – für den Mut, Grenzen hinter sich zu lassen und einen Neuanfang zu wagen. Diese poetische Weite tritt in den spannenden Kontrast zur sanften, unmittelbaren Wärme der anderen Lieder, die ganz nah am Boden, am Herzen des Alltäglichen bleiben. Einlasss 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Batschkapp Sommergarten, Gwinnerstraße 

Samstag 25. Juli: Wheel of Frankfurt

(Daniela)

Auf der Hauptwache steht ein riesengroßes Glücksrad. Aber hier gewinnt man keine Gummibärchen, sondern künstlerische Hör-, Seh- oder Tasterfahrungen. Wie nehmen wir öffentliche Räume wahr? Was könnte passieren, wenn der Fantasie freier Lauf gelassen wird? Was irritiert, was verzaubert uns: ein plötzlich auftretender Chor, ein sympathisches Monster, hausgemachte Leckereien oder zwei Vulven, die auf dem Tandem vorbeifahren? Die Aktionen sind mit allen Sinnen zu erleben, damit die Installation allen Menschen zugänglich wird. Die künstlerischen Aktionen, die durch das Drehen des Glücksrads aktiviert werden, entstehen aus interdisziplinären Genres und aus Kooperationen mit Vereinen in Frankfurt.

Konzept, Regie, Künstlerische Leitung: Maj Lilith Hemmesmann
Beginn: 14:00 Uhr und 17:00 Uhr
Dauer: 2 Stunden, Du kannst kommen und gehen, wie du willst
Eintritt: frei, keine Reservierung erforderlich
©Christiane Gangl

Samstag, 25. Juli: Of/ Robert Johnson

(Andrea)

Ach schade, wäre ich da, wäre sunday service. – La Terrazza im Robert Johnson doch ein herrlicher Zeitvertreib. Nette Beats, Sonne und einen Drink in der Hand.  Elli.on / Nekes / Sven Klaeser. Robert Johnson: Kuyateh / Arno / Doudou MD. Ab 16 Uhr, Tickets gibt´s hier: https://robertjohnson.ticket.io/heuGXuyR/. Was das Bild angeht: Das ist irgendwann zwischen einer Corona-Schließzeit entstanden. 

Robert Johnson, Nordring, Offenbach

Sonntag, 26. Juli: Of/ Offenbacher Kurkonzerte

(Andrea)

Sattelt die Räder, packt die Picknickkoffer, heute ist Kurkonzert! Ja, tatsächlich hätte Offenbach mal Kurstadt werden können, schließlich gab es hier die Kaiser-Friedrich-Quelle. Lang, lang ist´s her. Heute entspannen wir uns nicht beim Wassertrinken, sondern bei Live-Musik und lässigen DJ-Sets. Rund um den Pavillon im Dreieich-Park ist Platz für Picknickdecken, es gibt feine Snacks, Getränke und ein buntes Kinderprogramm. Der Eintritt zu den Kurkonzerten ist frei. Um eine kleine „Kurtaxe“ wird gebeten. Eigene Speisen und Getränke dürfen selbstverständlich mitgebracht werden.
Für die Unterhaltung sorgen: Das NRNF (No Risk No Funk) Collective ist eine vielfältige Gruppe von Musikerinnen und Musikern, die Musik in unterschiedlichen Genres erschaffen. Im Zentrum steht eine eingespielte Rhythmusgruppe (Keyboards, Gitarre, Bass, Schlagzeug und Percussion), die seit vielen Jahren zusammen musiziert. Jeder Song erkundet ein eigenes Genre – sei es Jazz, Hip-Hop, Highlife, Soul oder Indie. Zusammengehalten werden die Stücke durch ein rhythmisches Fundament mit afro-musikalischen Wurzeln. Jeder Track wird von anderen Sängerinnen, Sängern, Rapperinnen oder Rappern begleitet und bringt dadurch neue Perspektiven und Identitäten in den Klangmix ein.
DJ MEESISJ, besser bekannt als Schnürschuh, schöpft aus einem Fundus, als hätte jemand Genregrenzen Stents gesetzt. Womöglich wird's beatlastig, vielleicht eher jazzig, doch auch Dub hat ein gehöriges Wörtchen mitzureden. 14 bis 18 Uhr

Musikpavillon im Dreieichpark, Dreieichring, Offenbach

Montag, 27. Juli: Iwan Heilbut: „Zugvögel“ - Buchpremiere mit Peter Graf und Stéphane Bittoun in der Deutschen Nationalbibliothek

(Petra)

Veranstaltungen mit Stéphane Bittoun sind immer etwas Besonderes für mich - auch wenn er (wie heute) hier “nur” liest: der Autor, Schauspieler und Regisseur an der Schnittstelle zwischen Theater und Film, arbeitet auch als großartiger Sprecher. So eben heute. Hier geht es in der Deutschen Nationalbibliothek heute um den 1933 vor den Nationalsozialisten nach Paris geflohenen Schriftsteller Iwan Heilbut (1898–1972). Dem gelang 1940 zusammen mit seiner Frau Charlotte und dem erst wenige Monate alten Sohn Francis die erneute Flucht aus dem besetzten Teil Frankreichs in die USA. Basierend auf den persönlichen Erfahrungen in den Jahren der Flucht und des Exils schrieb Heilbut nach der Ankunft in New York einen neuen Roman. Er zeichnet darin ein erschütterndes Bild von der klaustrophobischen Enge in der französischen Metropole, die einst Rettung versprach, aber über Nacht zur Hölle wird für diejenigen, die vor den Nazis geflohen sind. Es ist aber auch die Geschichte einer unerschütterlichen Hoffnung auf eine Zukunft jenseits des Terrors. 1943 erschien dieser Roman unter dem Titel „Birds of Passage“ in einer englischsprachigen Ausgabe in den USA. Das deutschsprachige Typoskript blieb unveröffentlicht. Es wird als Teil des Schriftstellernachlasses im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek aufbewahrt. Nun erscheint Iwan Heilbuts „Zugvögel“ im Claassen Verlag/ULLSTEIN Buchverlage erstmals in Deutschland. Zur Buchpremiere in der Deutschen Nationalbibliothek spricht Herausgeber Peter Graf über Heilbuts Roman und den langen Weg zur deutschsprachigen Erstausgabe. Stéphane liest ausgewählte Passagen aus dem Buch. 

Foto: ©Deutsche Nationalbibliothek

Iwan Heilbut: „Zugvögel“ - Buchpremiere mit Peter Graf und Stéphane Bittoun in der Deutschen Nationalbibliothek - Lesung und Gespräch, Moderation: Miryam Schellbach  (Claasen Verlag), Uhrzeit: 19 Uhr - 20:30 Uhr, Eintritt: frei, Anmeldung vorab nötig hier

Montag, 27. Juli: Sommerwerft/ Iso Herquist & Band

(Andrea)

Wir kommen heute aus dem Harz zurück, dann eile ich flux zur Sommerwerft, denn da spielt Iso um 20.30 Uhr: Iso Herquist & Band, Swing, havin’ the Blues Tanzbares Swingclub-Feeling mit Groove und Soul. Smoother, swingender Sound, der den Raum füllt. Iso Herquist nimmt sich die Swing Tunes der goldenen Jazz-Ära vor und macht daraus seine ganz eigene Mischung. Begleitet wird Iso von zwei herausragenden Musikern, Thore Benz (am Kontrabass) liefert das satte, erdige Fundament, Uta Wagner (Drums) ’s got den stabilen, tanzbaren Rhythm. Weitere Infos unter: https://www.herquist.de Natürlich gibt es an dem Abend auch Theater. leckeres Essen, gute Getränke und wieder allerlei buntes Treiben.

Sommerwerft, Weseler Werft

Dienstag, 28. Juli: Martin Kohlstedt

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Martin Kohlstedt zählt zu den herausragenden Komponisten, Pianisten und Produzenten für Modern Classical Music und Electronica. Sowohl live als auch auf seinen Aufnahmen setzt er Standards darin, wie innovativ Electronica mit analogen und akustischen Elementen aus klassischem Klavier, Ambient, Field Recordings und Score Design zusammenkommen kann. 

Kohlstedt schafft es, für die Einflüsse aus so unterschiedlichen Welten intuitiv eine gemeinsame Form zu finden und daraus einen lebendigen Körper zu bilden – als spektakuläre Festivalshow, als introspektives Klavierkonzert, multidimensionaler Filmsoundtrack oder immersives Albumerlebnis. Seine Art des Arbeitens bezeichnet er als modulares Komponieren. Die Stücke sind ständig in Bewegung und folgen auch im Konzert keiner festgelegten Form. Improvisation ist zwingend Teil des Schaffens, ebenso der Mut zum Scheitern, das Suchen und das Interagieren mit Kontext, Raum und Menschen. 

Der in Weimar lebende Musiker spielt auf Konzertreisen auf der ganzen Welt und kollaboriert mit renommierten Partner*innen wie dem GewandhausChor Leipzig, mit Künstlern wie Ben Böhmer, Douglas Dare, Sudan Archives und Henrik Schwarz sowie mit Labels wie Warner Classics. 

Neben eigenen Stücken schreibt Kohlstedt Soundtracks für Filme, Theaterstücke, Podcasts und Hörspiele. Mit der Edition Kohlstedt führt er sein eigenes Label und kommt mit einem eigenen Aufforstungsprojekt seiner Verantwortung als Artist nach. 

Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)
Foto: © Karine Bravo

Donnerstag, 30. Juli: Sommerwerft/ Uncle Maze

(Andrea)

Gute Gründe, den Sommer an der Weseler Werft zu verbingen, gibt es viele. Heute kommt noch Uncle Maze dazu. Matzes Gesang mocte ich schon, seit er mit Sushimob erste Wellen zog. Es folgten weitere Formationen, schon länger singt er bei der Batschkapp-Hausband Terrible Noises, bei der jetzt Ralf Scheffler fehlt. Nicht nur dort, aber dass Doris Sommer und Florian Jöckel sein Erbe antreten, empfand ich als gute Nachricht und wünsche beiden an dieser Stelle nochmals viel Erfolg! Am Schlagzeug war kein Geringerer als Sepp´l Niemeyer, der seit Jahren auch das Musikprogramm der Sommerwerft verantwortet. Detlef Kinsler hat im Vorfeld ein wunderbares Gespräch mit ihm geführt, das lesenswerte Interview findet ihr hier:Im Geiste der Straßenmusik

So, jetzt endlich zu Uncle Maze, Folk und Blues, kombiniert mit 90s Seattle: Ruhige, minimalistische Songs im Stil von Künstlern wie Fink, Beck & Elliott Smith. Folk und Blues, kombiniert mit 90s Seattle Harmonien, bilden ein rundes, angenehmes melancholisches Songarrangement. Zu Hause, mit Akustikgitarre, und ruhiger, leicht angerauchter, schon fast intimer Stimme und persönlichen Texten komponiert und aufgenommen. So formte sich mit der Zeit der typische, schon fast Roadmovie-ähnliche, Uncle Maze Sound. Weitere Infos unter: https://www.instagram.com/uncle_maze/   

Sommerwerft, Weseler Werft

Donnerstag, 30. Juli. Of/ Tuner

(Andrea)

Wäre ich nicht auf der Sommerwerft, würde ich heute in den Filmklubb gehen, “Tuner” liest sich spannend und unterhaltsam: "Die überaus sensiblen Fähigkeiten eines hoch talentierten Klavierstimmers lassen ihn eine unerwartete Begabung zum Knacken von Tresoren entdecken – was sein Leben total auf den Kopf stellt. Niki White aus New York City ist gemeinsam mit seinem Mentor Harry Horowitz als Klavierstimmer tätig, nachdem er seine Karriere als Musiker aufgeben musste. Sein außergewöhnliches Gehör macht ihn allerdings nicht nur für die Musikwelt interessant, sondern auch für Kriminelle, die ihn für das Öffnen von Safes bezahlen. Niki ist zwischen legalen und illegalen Aufträgen hin- und hergerissen und verliebt sich dabei in die Kompositionsstudentin und Pianistin Ruthie, mit der er eine Beziehung beginnt. Mit Dustin Hoffman und Leo Woodall >> Trailer zum Film>> Karten bitte HIER kaufen,  Einlass: 18.00 Uhr,  Beginn: 19.00 Uhr. Es werden Speisen und Getränke angeboten. 

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Donnerstag, 30. Juli: „Sababa Nights“ - Open Air-Konzert am Jüdischen Museum

(Petra)

Sababa Nights eröffnet eine dreiteilige Open-Air-Konzertreihe auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums begleitend zur laufenden Ausstellung „Mishpocha“. Das Auftaktkonzert wird von der IMA Clique gemeinsam mit Jazz Montez kuratiert und umgesetzt. Den Anfang macht die Band Sababa 5, deren Sound Einflüsse aus Middle Eastern Grooves, Funk und Psychedelic verbindet. Unter freiem Himmel entsteht so ein musikalischer Begegnungsraum, der Austausch, Vielfalt und gemeinsame Erfahrung hörbar macht.

Foto: Sababa 5©Alex Quai des brumes

Sababa Nights mit Sababa 5, Ort:: Jüdisches Museum Frankfurt, Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: Vorverkauf 15 Euro, Abendkasse 20 Euro, Tickets über Bleane hier, in Kooperation mit IMA Clique und Jazz Montez

Freitag 31. Juli: Kino e Vino im Hof des Atelierfrankfurts: „Night on Earth“

(Daniela)

Ein wunderbarer Ort, tolle Filme und ein mega Gastrokonzept, das ist Kino e Vino im Hof des Atelierfrankfurts.

Ein Film, der uns immer wieder abholt, mitnimmt und beispiellos unterhält: Mit „Night on Earth“ steuerte Jim Jarmusch der Filmgeschichte die schönsten Taxifahrten bei, in denen wir seit 1991 immer wieder Platz nehmen möchten. Alleine Winona Ryder, Roberto Benigni, Armin Mueller-Stahl, Gena Rowlands zuzuschauen, zuzuhören … und dann noch Helmut, Kürbisse und diese Schafgeschichte – ewige Kinoliebe!

Dazu Filmmusik von Tom Waits, die alle Episoden meisterhaft verbindet. Steigt mit uns noch einmal ein in diesen lakonisch-charmanten, unglaublich liebevollen Wahnsinn!

Regie: Jim Jarmusch, USA 1991, 129 Minuten, FSK: ab 16 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Einlass: 19.30 Uhr, Filmstart: gegen 21.30 Uhr bei Einbruch der Dunkelheit

Tickets: https://www.eventbrite.de/e/kino-e-vino-vol2-tickets-1990637972763#organizer-card

Samstag, 01. August: SOUL FOOD Rooftop Special

(Daniela)

Wenn ihr Lust habt nonstop zu tanzen, dann los zu Soulfood.

Liebe Soulfood Freunde, 
nach den ersten, wunderbaren Rooftop Parties im letzten Sommer, machen wir es dieses Jahr wieder. Wir tanzen im Freien bei der Soulfood Rooftop Edition. Am Samstag den 1.08.26 treffen wir uns von 15 - 22 Uhr auf der wunderschönen Dachterrasse des Ruby Louise Hotels in der Innenstadt. Vom Nachmittag bis in den späten Abend tanzt ihr zu den Sounds der  Soulfood DJs, Mr. Brown und Sportwagen. Unser Freund und Lokalmatador Alexander Antonakis ist ebenfalls dabei und macht das Warm Up. Auch in diesem Jahr bieten wir einen Vorverkauf an, da die Kapazitäten dort beschränkgt sind. Also deckt euch mit Tickets ein um dieses schöne Event nicht zu verpassen. Es wird auch eine Abendkasse geben mit einer geringen Kapazität und für den Durchlauf. Wir freuen uns riesig auf diesen Tag. Seid frei und dabei.

Samstag, 01. August 2026
Ruby Louise Hotel – Dachterrasse
Neue Rothofstraße 3, 60313 Frankfurt
15 bis 22 Uhr
Tickets: www.eventim-light.com/de/a/632095c40908fc1c71b00ede/e/6a1d9fd2bd3fc96282249ab7

Samstag, 1. August: Radical Climate Action Bird 

(Andrea)

Vögel singen Protestlieder (wer könnte es ihnen verdenken?), die Amsel als Stimme des Widerstands, das schaue ich mich auf jeden Fall an! Das fortlaufende Projekt Radical Climate Action Bird untersucht, wie Kommunikation zwischen Menschen und Tieren politisch wirksam sein kann. Im Mittelpunkt steht der Gesang heimischer Singvögel. Gemeinsam mit Expert:innen aus den Bereichen der Vogelkunde, der Bioakustik, des Audiodesigns und der Künstlichen Intelligenz entwickelt der Künstler Soundinstallationen, die Melodien antifaschistischer Protestlieder in künstliche Vogelgesänge übersetzen. Durch das Ausspielen der synthetischen Vogelgesänge in öffentlichen Räumen animiert die Installation die dort lebenden Vogelarten zugleich dazu, die Melodien der Protestlieder nachzuahmen und in ihr natürliches Gesangsverhalten zu integrieren. Besonders die häufige Amsel kann neue Gesänge schnell lernen und so zur Stimme des Widerstands werden.cDoch nicht nur eröffnet Sierings Arbeit somit zahlreiche Fragen hinsichtlich des Austausches zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Lebensformen sowie den tiefgreifenden Wechselwirkungen von Technologie und Natur. Gleichzeitig ist die Installation eine kritische Auseinandersetzung mit dem Wiederaufleben nationalistischer und neofaschistischer Ideen. In Zusammenarbeit mit Sound Design: Aleksei Maier Musikalische & bioakustische Feldforschung: Andre Siering. Bis 1. September. Foto: pexels-erenalkis-32919971.jpg

Metzlerpark, Schaumainkai 15

Samstag, 1. August: Of/ Rummelfest

(Andrea)

Das Kuddelmuddel ist mir neulich völlig durch die Lappen gegangen, schade, und heute hoffe ich, das Rummelfest noch irgendwie in meinem straffen Zeitplan unterzubekommen. Es muss! Denn im Sommer gibt es außer dem Blauen Wasser und der Kommune 2010 kaum einen schöneren Ort zum Feiern, finde ich. Artistinnen strecken ihre klammen Glieder, Muskelfrauen biegen ihre Biegeisen gerade, Schausteller kratzen rostige Stellen von ihren antiken Attraktionen; Das RUMMELFEST öffnet erneut seine Pforten. Auf dem Gelände der Kommune2010 erwacht für Bummler:innen jedweder Couleur ein Jahrmarkt der Extreme. Angesetzt irgendwo zwischen Volksfest der Jahrhundertwende 19/20 und technoider Zukunftsmusik bieten wir auf handgearbeiteten, selbstkonzipierten Bühnen eine unvergleichbare Open-Air Erfahrung. Neben dem Entdecken von allerlei Attraktionen und Firlefanz wie das Wolkenriesenrad, Hau-den-Lukas, Seiltanz, Entenfischen, Dosenwerfen und dem allseits bekannten und mindestens genauso antiken Wabbelberg könnt ihr euer eigenes artistisches Können an der Spielwiese demonstrieren. Der Schminkstand verwandelt Gäste in Harlekins, Muskelfrauen und Taschenspieler*innen. Kommet, sehet, staunet, lasset euch von unseren Gauklern und dem bunten Rummel in den Bann ziehen! Manege frei! Dresscode: Kein Dresscode aber wir freuen uns über kostümierte Auseinandersetzung mit dem Motto Jahrmarkt. (ich braue unbedingt einen Zylinder!). 14 bis 22 Uhr 

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit S-Bahn und Bus ca. 35 min. von der Konstablerwache.S-Bahn bis OF-Marktplatz und dann Bus Nr. 106 Richtung Offenbach (Main)-Lauterborn. An der Haltestelle Merianstr. aussteigen und ca, 3 Minuten in Fahrtrichtung, nach dem Aldi rechts rein, dann links halten, nach ca. 100m habt Ihr das Ziel erreicht.Parkmöglichkeiten direkt vor dem Eingang sind auch vorhanden.  Bitte nicht auf dem Aldi Parkplatz parken! 
Dann, noch ein Hinweis von mir: Die Polizei kontrolliert regelmäßig bei Veranstaltungen in der Kommune 2010 und es ist sicher im Interesse der Veranstalter, wenn sie nicht fündig wird. 

Kommune 2010, Sprendlinger Landstraße 181D, Offenbach

Samstag, 1. August: OF/ Demokratiekiosk Uzumumba

(Andrea)

Heute ist es endlich soweit und der Kulturzeiterin e.V. kommt nach Offenbach! Natürlich nicht ganz allein, wir kommen mit Lust auf besser Leben gGmbH im Rahmen des WDC und bringen Euch Tanz, Musik, Gesprächsstoff, gute Stimmung und Inspiraton. Mindestens. Los gehts um 15 Uhr mit “Aber sicher! Inklusiver Tanzworkshop mit Reclaiming Dance”. Offen für alle. Gemeinsam fragen wir: Was brauchen öffentliche Orte, damit sich alle wohl und sicher fühlen? Wie können wir durch unsere Bewegung und unser Handeln Räume gestalten? Aus dem Workshop entsteht eine spontane Performance, die wir anschließend gemeinsam am Kiosk zeigen. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Das Tänzer:innen-Duo Keiko Schmitt und Anno Bolender arbeitet im inklusiven Tanzprojekt RECLAIMING DANCE mit verschiedenen Methoden der Körperarbeit aus dem zeitgenössischen, improvisations-basierten Tanz und der somatischen Praxis. Ziel ist, neue Formen des Tanzens zu finden, in denen sich jeder wohlfühlt und die niemanden ausschließen. In wechselnden Angeboten werden gesellschaftlich relevante Themen durch achtsame, kreative Bewegungspraktiken und stärkende Gemeinschaftserlebnisse erfahrbar. 15 bis 18 Uhr. 
Und weil wir an einem Demokratiekiosk sind, kamen wir nicht umhin, die Demokratie zu Dritt zu buchen. Das sind Uta Wagner, Thore Benz und Natalya Karmazin, die sich für den Auftritt swingende Klassiker des Great American Songbooks ausgesucht haben, die sich nicht nur zum Tanzen eignen. Spielfreude und Spontaneität bestimmen ihre Darbietung und versprechen einen kurzweiligen und informativen Nachmittag/Abend am Demokratikiosk. 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr. 

Uzumumba, Senefelder Straße 72, Offenbach

Samstag, 1. August: The OhOhOhs

(Andrea)

Auf den heutigen Abend freue ich mich sehr (ich gehe selbstredend davon aus, dass The OhOhOHs ihr Technoset nicht um 16 Uhr, sondern erst gegen Abend spielen. Dann kann ich es vielleicht noch schaffen, ich habe große Lust, sie mal wieder live zu sehen. 
Übrigens ist auf YouTube ist jetzt der Bergfilm "ZAHIR" veröffentlicht worden, für den die beiden Musik komponiert haben. Der Film hat viele Preise gewonnen, unter anderem den ersten beim 1. Sportfilm-Festival, Frankfurt. “When Katherine Choong invites her friend Eline Le Menestrel to climb the multi-pitch route Zahir, a classic of the Swiss Alps and the hardest line on the Wendenstöcke, Eline agrees, but only under one condition: to travel exclusively using low-carbon mobility.As the days go by on the wall, they soon realize how ambitious this project really is. The commitment of the route, the tiny holds, and the fatigue from cycling are a real struggle. Despite their motivation and enthusiasm, will Eline and Katherine find their Zahir?”Athletes: Katherine Choong, Eline Le Menestrel, Director: Julien Nadiras, Music by The Ohohohs and Eline Le Menestrel. Mixed and mastered by Stephan Knauer – D32 digital-editing

Gusti Kulturkiosk, Mainzer Landstraße 399

Sonntag, 2. August: Of/ zerlegBar

(Andrea)

Begonnen haben Daniel Reese und seine Mitstreiter:innen im Rathaus-Pavillon und als dort die Sanierung begann, gelang nicht nur der Umzug, sondern auch die Verstetigung als Reparaturstudio zum Selbstschrauben, Raum für Vorträge und Workshops, gemeinsame Ausfahrten, aber auch Karaoke-Abende und lose Zusammenkünfte. Heute gibt es eine praktisch-coole Veranstaltung im Rahmen des WDC:  Durch die Demontage von nicht mehr fahrtauglichen Fahrrädern können in einem Rahmen, in dem man nichts mehr kaputt machen kann, praktische Reparatur-Erfahrungen gesammelt werden. Teile, die noch brauchbar sind, können im Reparaturstudio eine neue Verwendung finden und das, was wirklich kaputt ist, kann durch die Trennung von Materialien besser recycled werden.  Egal welchen Kenntnisstand Ihr mitbringt, gemeinschaftlicher Austausch bei einer Tasse Kaffe oder einem Kaltgetränk ist garantiert. Eingang nicht barrierefrei, Eintritt kostenfrei.

radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Dienstag, 4. August: Ásgeir

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Ásgeir gehört zu einer Generation nordischer Künstler, die beweist, dass leise Töne lauter nachhallen können als jedes Pathos. In einer schnelllebigen Musikindustrie steht der isländische Singer-Songwriter für Nachhaltigkeit, Nähe und Beständigkeit – zurückhaltend, kompromisslos und zutiefst authentisch. Mit seiner zerbrechlichen, aber dennoch eindringlichen Stimme, die oft verträumt, beinahe engelsgleich wirkt, transportiert Ásgeir emotionale Tiefe, während sich seine Werke durch melodische Leichtigkeit und sanfte Kontraste auszeichnen: Fragile Falsettgesänge treffen auf warme Gitarren, elektronische Arrangements ummanteln folkige Intimität. 

In Summe ein Garant für dahinschmelzende Herzen, egal ob auf großen Bühnen mit begeisterten Massen oder in kleinen Veranstaltungsorten, die eine intensive Publikumsnähe zulassen und fördern. Mit seinem im Februar erschienenen Album „Julia“ ist Ásgeir hautnah im Palmengarten zu erleben.

Mounsonturm Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr)
Foto: © Ásgeir

Mittwoch, 05. August: Mari Froes

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation

Mit mehr als 100 Millionen YouTube-Aufrufen, einer wachsenden internationalen Anhängerschaft und einem Stil, der hörbar aus der brasilianischen Musiktradition schöpft, hat sich die aus Sao Paulo stammende Mari Froes als markante Stimme einer neuen Generation von Singer-Songwritern etabliert. Ihre charakteristische Mischung aus poetischer Leichtigkeit, feinem Gespür und rhythmischer Energie bringt sie 2026 im Rahmen einer umfangreichen Festivalreise nach Europa – und in die Centralstation.

Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und Katz Records stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Basti Mowka 

Mittwoch, 5. August: Gatsby Walkers

(Andrea)

Ich habe mir gerade das Video angesehen und bin vor allem vom Waschbrett begeistert. Überhaupt machen die Gatsby Walkers einen schönen Mix aus Jazz, Swing, Blues und musikalische Einflüsse der Goldenen Zwanziger und vergolden damit den Abend. Anders als bei einem klassischen Konzert gibt es keine Bühne und keine festen Sitzreihen. Die Musiker bewegen sich als Walking Act durch den Raum und spielen direkt zwischen den Gästen. So entstehen spontane musikalische Begegnungen und eine entspannte Atmosphäre, die zum Genießen, Unterhalten und Verweilen einlädt. Der Abend richtet sich an alle, die handgemachte Livemusik, stilvolle Kulturveranstaltungen und besondere Begegnungen schätzen. Ob als Paar, mit Freunden oder allein – die Gatsby Walkers schaffen den Rahmen für einen außergewöhnlichen Abend in Offenbach. Gatsby Walkers: Ralf Olbrich, Peter Reimer, Chris Cho Einlass: 19:00 Uhr,  Beginn: 20:00 Uhr Eintritt: auf freiwilliger Basis – gemäß persönlicher Wertschätzung. 

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Donnerstag, 06. August: Die Höchste Eisenbahn

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation mit einer tollen Band

Die Höchste Eisenbahn ist zurück in Darmstadt. „Wenn wir uns wieder sehen schreien wir uns wieder an“ – so und nicht anders lautet der Titel ihres vierten Albums. Wieder geht es um Liebe, wieder hat die Band selbst produziert, mit Leidenschaft, Chaos und allem, was dazu gehört, immer aber maximal „echt“ und mitten aus dem Herzen heraus. Viele Songs brauchten lange Zeit um zu reifen, einige auch Jahre. Jetzt sind sie flügge und dürfen raus in die Welt. Und das Warten hat sich gelohnt! Auch schön und definitiv besonders: Hinter jedem Song steht ein kleiner Roman; eine Umschreibung, die Inhalt und Entstehungsprozess schildert. Man munkelt, dass auch diese Texte einst veröffentlich werden könnten … Und um alles noooch persönlicher zu halten, haben die Songs eigene „Paten“, ein Bandmitglied also, das sich besonders verantwortlich fühlt und dessen Stil maßgeblich bestimmt.

Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und das Diskothekerkollektiv Rote Nadel stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Joachim Gern

Samstag. 8. August: "unerhört! x 2" - Konzertreihe und Wahrnehmung

(Martin)

“unerhört! x 2” ist ein begehbares Konzert- und Wahrnehmungsformat im ChamissoGarten Frankfurt, das klassische Musik, Naturraum und bewusste Sinneserfahrung miteinander verbindet. Im Zentrum des Formats steht die Frage, wie sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn Musik nicht nur gehört, sondern in Beziehung zu Raum, Bewegung, Stille und Natur erlebt wird. Jeder Konzertabend besteht aus drei Teilen: Zunächst wird ein musikalisches Werk in einer klassischen Konzertsituation aufgeführt. Anschließend öffnet sich der Garten als stiller Erfahrungsraum: Die Musiker*innen verteilen sich über das Gelände und lassen kurze musikalische Fragmente, Echoformen und Miniaturkonzerte zwischen Blumenbeeten, Gewächshaus, Hühnerstall und Bienenstöcken entstehen. Dazwischen entstehen bewusst Momente absoluter Ruhe, in denen die Geräusche und Atmosphären des Gartens selbst Teil des Erlebnisses werden. Das Publikum bewegt sich frei und langsam durch den Garten. Gespräche treten in den Hintergrund; Aufmerksamkeit, Präsenz und nonverbale Wahrnehmung stehen im Mittelpunkt. Licht, Wind, Gerüche, Farben und Materialien werden ebenso Teil der Erfahrung wie die Musik selbst. Kleine Reflexionsimpulse im Garten laden dazu ein, bewusster wahrzunehmen: Wie klingt Stille? Welche Geräusche gehören nur zu diesem Ort? Was verändert sich, wenn wir langsamer werden? Publikum und Musiker*innen kehren dann gemeinsam zur Hauptbühne zurück. Das Werk wird ein zweites Mal gespielt - nun mit veränderter Wahrnehmung und einer stärkeren Verbindung zwischen Musik, Raum und Erinnerung.

 Foto: ©ChamissoGarten

ChamissoGarten, Adresse: Chamissostr. 38, 
Samstag, 8. August: Antonín Dvořák - Quartett in F-Dur „Amerikanisches". Uhrzeit:  14:30 Uhr: Musikalisches Erlebnis-Abenteuer für Kinder, 18 Uhr: Abendkonzert für Erwachsene (danach ist der Garten geöffnet), Eintritt: Kinder bis 14 Jahre: 10 Euro, Erwachsenen-Begleitticket: 18 Euro, Erwachsenenticket: 28 (15) Euro, Solidarticket: 40 Euro, für Tickets und mehr hier

Samstag, 08. August: Sons Of The East

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation

Das australische Indie-Folk-Trio Sons Of The East zählt längst zu den spannendsten Akustik-Acts der internationalen Szene. Mit ihrem warmen Sound zwischen Folk, Blues, Soul und klassischem Country begeistert die Band ein stetig wachsendes Publikum weltweit. Mehr als 700 Millionen Streams, Millionen YouTube-Aufrufe und zahlreiche ausverkaufte Konzerte säumen den rasanten Aufstieg des Trios aus Sydney! Die drei Musiker verbinden eingängiges Songwriting mit mehrstimmigem Harmoniegesang und einer spürbaren Leichtigkeit. Live lebt ihre Musik von einer besonderen Nähe zum Publikum: tief emotionale Momente reihen sich an mitreißende Refrains und ziehen das Publikum vom ersten Moment an in ihren Bann.

Im Rahmen der Merck-Sommerperlen präsentieren Sons Of The East am Samstag, dem 8. August, neben bekannt-beliebten Songs auch Musik ihres aktuellen Albums SONS.
Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und Katz Records stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Homepage Centralstation

Samstag, 8. August: Of/ Lichterfest

(Andrea)

Das Lichterfest gehört zu meinen persönlichen Highlights des Offenbacher Sommers. Die Kulisse ist einzigartig, das Programm immer besonders und die Kulinarik hat man selbst in der Hand, das Lichterfest ist nämlich ein Picknick-Konzert. Und wenn man nichts dabei hat, kann man sich spontan eindecken, es gibt ein Gastro-Angebot vor Ort. Man flaniert also ein bissschen durch den Büsingpark, sucht sich ein hübsches Plätzchen, um die Decke auszubreiten und dreht dann nochmal eine Runde, um sich die vielen Motive, die liebevoll von Vereinen arrangiert wurden, anzuschauen und zu bestaunen. Meistens widmen sie sich dem Thema des Konzerts und da es heute vor allem um Bond, James Bond gehen wird, wird das sicher spannend. statt. Das Capitol Symphonie Orchester präsentiert unter dem Motto „License to Rock – On His Majesty’s Symphonic Service“ einen Crossover-Abend mit James-Bond-Hits. Der Einlass beginnt um 17:00 Uhr, das Konzert startet um 20:00 Uhr. Es empfiehlt sich, die Tickets bzw. Flanierbändchen im Vorverkauf zu kaufen (Flanierkarten kosten nur 5 Euro): https://www.frankfurtticket.de/tickets/lichterfest-offenbach-5003.76987/ 

Lichterfest, Büsingpark, Offenbach

Foto: Stadt Offenbach/ Katja Lenz

Samstag, 8. August: Kollektiv Turmstraße

(Andrea)

Aber sehr gerne möchte ich auch zum Blauen Wasser, ich liebe den Ort. Dort hat OURS heute Monika Kruse, Alicia Hahn und das Kollektiv Turmstraße zu Gast. Letztere sind sicher Headliner und spielen dann genau, wenn das Capitol Symphonie Orchester beginnt. Mittags hin, dann zwei, drei Stunden Lichterfest und nochmal dancen wäre perfekt. Mal sehen, wie wir was hinbekommen. 14 bis 22 Uhr 

Blaues Wasser, Franziusstraße 

Sonntag 09. August bis Samstag 05. September: Stadtviertelküche im Riederwald

(Daniela)

Ich freue mich sehr über dieses Projekt und habe mich bereits als Helferin ins Kochteam eingetragen :-)

Trad is a trap" ist ein Anfang und ein Aufruf. Zwei Küchen, zwei Stadtteile, über vierzig Bündnispartner*innen, einen Sommer lang. Wir wollen zeigen und erproben, dass eine andere sorgetragende Stadt möglich ist. Nicht irgendwann, sondern jetzt.Die neue Frankfurter Stadtteilküche versteht sich als Behauptung einer anderen Realität. Kochen wird zur Performance, das gemeinsame Essen zur politischen Praxis. Statt Zuschauer*innen gibt es Beteiligte. Sie ist ein Drama ohne Skript, aber mit Rezept und entsteht jeden Tag anders.
Zwischen dem 9. August und dem 5. September 2026 behaupten wir im Riederwald ein Laboratorium sozialer Fantasie und machen sie dadurch konkret. Eine professionelle Küche konzipiert und gebaut von dem Gestalterkollektiv YRD.Works schafft mitten auf einem öffentlichen Platz neue Tatsachen: plötzlich ist sie da, die Utopie einer sorgetragenden Stadt. Der Platz wird eine Bühne, die eine Küche ist und zur Institution wird. Gekocht wird überwiegend mit geretteten Lebensmitteln, Töpfe kommen von befreundeten solidarischen Küchen, Teller aus zweiter Zeit. Die Stoffe für die Schürzen werden mit den feministischen Rufen unserer Vorgängerinnen bedruckt.
Während des Küchenbetriebs findet auch die künstlerische Arbeit statt: Es wird geprobt, gesungen, diskutiert und organisiert.

Safe the Date: Die Erföffnung der Riederwalder Stadtviertelküche findet am 09 August 2026 ab 10:00h Platz vor der Philippus Gemeinde. Raiffeisenstraße 70-72, 60386 Frankfurt statt. 
Mit dabei sein, wird eine Kochtopf-Marching-Band, die alle Nachbar*innen einlädt, hinzuzukommen; der Chor der Omas gegen Rechts - Frankfurt Uffbasse; dieInitiative für eine Stadtviertelküche im Riederwald; die Stadträtin Tina Zapf-Rodríguez mit einem Grußwort zu Klima, Gemeinschaftsverpflegung und kommunalen Perspektiven; Dr. Susanne Völker mit einem Grußwort zu Kunst als Sorgearbeit und Sonja Tesch, die einen Vortrag über Johanna Tesch und ihre Verbindung zur Küche halten wird.
Darüber hinaus wird wie immer zusammen geschnippelt, gekocht, gegessen und Stadtteilküche geprobt.

Du willst mitmachen? Hier kannst du dich in unseren Schichtplan und unseren Telegram-Kanal oder Whatsapp-Kanal einwählen. Wir freuen uns auf dich!
Im September wandert die Stadtteilküche dann weiter ins Künstler*innenhaus Mousonturm im Rahmen des „How to Make a Life“ Festivals, vom 17. September bis zum 4. Oktober. Mehr Infos dazu folgen in Kürze.

 © Diana Djeddi

Dienstag, 11. August: Moop Mama

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Urban Brass meets Rap. Nach zwei erfolgreichen Touren in 2023 und 2024 sowie einem gelungenen Festivalsommer ist klar: Moop Mama und Älice sind längst mehr als nur eine spannende Idee, sie sind ein Perfect Match, das mit dem gemeinsamen Album „Wieder Laut“ ein neues Kapitel in der über fünfzehnjährigen Bandgeschichte aufgeschlagen hat. 

Als singende Rapperin mit karibischen und polnischen Wurzeln bringt Älice – bekannt als eine Hälfte von Chefboss und durch ihre Zusammenarbeit mit der spanischen All-Female-Band Ketekalles – Dancehall-Power mit. Ihre Stimme bildet das Herzstück der Songs, die dazu ermutigen, enger zusammenzurücken, sich neu zu connecten und solidarisch zu sein, von Mensch zu Mensch. 

Auch stilistisch öffnet die Kollaboration neue Räume. Afrobeat und Phonk-inspirierte Beats treffen auf punkige, erdige Klänge und eine großzügige Portion Soul. Laut-Sein wird zur notwendigen Reaktion auf eine immer lauter tosende Welt – politisch engagiert und voller Energie.

Palmengarten Frankfurt um 20.0 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr)
Foto: © Johannes Wimmer

Donnerstag 13. August: Of/ Licht an! MIT ANMELDUNG!!

(Andrea)

"Mit unserem Workshop „Licht an!“ wollen wir Leuchtkästen bauen, die eine Botschaft für Demokratie und Teilhabe transportieren. In einem gemeinschaftlichen Prozess entwickeln die Teilnehmer:innen Ideen für Sprüche und Symbole, die demokratische Werte sichtbar machen und bauen den Kasten anschließend selbst zusammen. So wird gemeinschaftliches Handeln erfahrbar! Das fertige Objekt wird im Stadtraum sichtbar und setzt dabei ein Zeichen für demokratisches Engagement, Austausch und Gemeinschaft. over and odd – Das sind Simon Marcio Bretz, Anne Lamprecht und Valentin von der Haar. Gemeinsam arbeiten wir an der Schnittstelle von Grafikdesign, Szenografie und Stadtentwicklung. Uns verbindet das Interesse an der Mitgestaltung unserer räumlichen Umgebung. Durch unsere kollektive Zusammenarbeit entwickeln wir kommunikative und vermittelnde Strategien auf den unterschiedlichsten Ebenen im Raum, die sowohl zugänglich als auch ansprechend gestaltet sind – grafisch, baulich und zwischenmenschlich!

Anmeldungen sind für Kinder und Jugendliche sowie für Gruppen aus Schulen und der offenen Jugendarbeit möglich.
Eltern können ihre Kinder ebenfalls direkt anmelden. Die Aufsichtspflicht liegt bei den Eltern bzw. den begleitenden Aufsichtspersonen. Kostenfrei anmelden

Uzumumba, Senefelderstraße 72, Offenbach

FOTO: Symbolbild aus meinem Fundus. Aber aus Frankreich!

Samstag, 15. August: Mind Enterprises

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation

Mind Enterprises ist das ästhetische Universum des in Turin lebenden Produzenten Andrea Tirone. Inspiriert vom sprudelnden, synthgetriebenen Italo der späten 1980er Jahre, definieren groovige, discoähnliche Basslines, hypnotische Drum-Patterns und kosmische Keyboard-Odysseen den Sound des Projekts. Dabei versteht Tirone seine ständig wachsende Sammlung von Vintage-Synthesizern als seine „Farbpalette“: „Jedes einzelne Gerät hat einen unverwechselbaren Klang, der ausschließlich diesem Gerät eigen ist.” Gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Roberto Conigliaro, der den Mode- und Musikgeschmack der 80er Jahre mit Tirone teilt, haben sie die Italo Disco in die Welt und die Clubs getragen.

Am Samstag, dem 15. August, im Rahmen der Merck-Sommerperlen zu Gast in der Centralstation. Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und die Unicorn Crew stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Homepage Centralstation

Sonntag, 16. August: Eule findet den Beat

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation ab 16 Uhr 
Ein Entdeckerflug durch die Musikwelt Theater-Konzert für alle ab 4 Jahren

Die kleine blaugelbe Eule, ein echter Musiklaie, lebt in einem Wald am Rande der Stadt. Wie viele Kinder kann sie sich gar nicht vorstellen, wie unermesslich vielfältig die Welt ist. Als sie eines Abends durch eine wunderschöne Musik geweckt wird, beginnt für sie eine zauberhafte Reise. Musikalisch noch ganz grün hinter den Ohren, taucht Eule dank vieler aufschlussreicher Begegnungen in zahlreiche Genre-Welten ein. Sie trifft acht Tiere, die, genau wie deren jeweilige Lieblingsmusik, unterschiedlicher nicht sein können. Eule, die wohl coolste Vermittlerin musikalischer Abenteuer, ist in deutschen Kinderzimmern mittlerweile voll angekommen. Seit Erscheinen des Debüt-Hörspiels von Charlotte Simon, Nina Addin und Christina Anders verkauften sich die mittlerweile vier Eule-Alben so gut, dass die Macherinnen gleich zwei Mal die goldene Schallplatte und eine Platin-Platte erhielten.

Seit 2016 geht die arglose Eule in der Inszenierung von Christina Anders und Cristiana Garba auch auf große Entdeckungsreise auf den Theaterbühne des Landes. Einlass 15.00 Uhr

Foto: Peter Bruns

Montag, 17. August: Tyler Ballgame

(Uwe)

Mit zwölf Songs bestückt ist das Debütalbum, Anfang des Jahres erschienen, das kleine Meisterwerk eines talentierten Sängers, dessen faszinierende Stimmfarbe eine direkte Wirkung beim Hören erzielt. Bei seiner überbordend erfolgreichen Tour durch UK und Europa und einigen Deutschlandkonzerten im Frühjahr dieses Jahres konnte sich das Publikum bereits von der einnehmenden Bühnenpräsenz des amerikanischen Singer-Songwriters hinreißen lassen. Inspiriert von Sänger*innen der 60er und 70er Jahre wie John Lennon, Roy Orbison oder Leonard Cohen lässt sich Tyler Ballgame in seiner Musik von Americana bis Indie Pop beeinflussen. Bei Rough Trade Records fand er sofort Begeisterung und wurde direkt unter Vertrag genommen.

Brotfabrik / F., Dahlmannstr. 2 / Beginn: 20:00 Uhr
Foto: Hollie Cunningham 

Dienstag, 18. August: Liraz

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Die Musik von Liraz Charhi ist mehr als Pop, sie ist auch politisch. Unter ihrem Vornamen ist die israelische Schauspielerin mit persischen Wurzeln als Sängerin aktiv und hat bereits fünf Alben veröffentlicht. Sie singt auf Farsi, arbeitet heimlich mit iranischen Musiker*innen zusammen und verleiht dem Protest im Iran eine Stimme. Dort werden ihre Songs trotz Verbots gehört, getanzt und mitgesungen – als Soundtrack eines mutigen Widerstands in vielen Protestvideos iranischer Frauen in der „Women, Life, Freedom“-Bewegung. 

Der groovige Elektro-Pop mit Einflüssen aus der persischen und israelischen Musiktradition und Anklängen an den Funk der 70er geht sofort in die Beine und ins Herz. Mit ihrer berauschenden Mischung aus traditionellen und modernen Rhythmen öffnet sie ein musikalisches Tor zu einem Ort des Friedens, der Freude und der uneingeschränkten Freiheit.

Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr)
Foto: © Shai Franco

Mittwoch, 19. August: Curse

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation 

„Jetzt hörst du wieder die Stimme“, rappt Curse gleich zu Beginn seines aktuellen Albums „Unzerstörbarer Sommer“. Der Querverweis auf Klangfarbe und Kolorit von Curse‘ wohl prägnantesten Trademarks kommt dabei nicht von ungefähr. Schon Guru von Gang Starr wusste seiner Zeit, dass die Stimme eines, wenn nicht das wichtigste Merkmal eines MC ist – und auch Curse hat mit ihr in den letzten 25 Jahren immer wieder aufs Neue seinen unverkennbaren Einfluss klargemacht.

The art of MCing und jede Menge Throwback Vibes serviert Curse am Mittwoch, dem 19. August, im Rahmen der Merck-Sommerperlen in der Centralstation. Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und DJ Sonix stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Marvin Contessi

Freitag, 21. August: Ron Sexsmith

(Uwe)

Seine melodische Musik wird als eine Mischung aus kanadischen Folk-Ikonen wie Gordon Lightfoot und Leonard Cohen sowie den Klängen der Kinks, der Beatles und anderer Bands der British Invasion seiner Jugendjahre beschrieben. Seine Songs wurden bereits von vielen bekannten Künstlern wie Rod Stewart, KD  Lang, Emmylou Harris, Michael Buble, Feist, Elvis Costello und Stevie Nicks gecovert. Er lebt derzeit mit seiner Frau, seinem Klavier und seiner Schallplattensammlung in Perth County, Ontario, und lässt sich weiterhin zum Komponieren, Aufnehmen und Live-Auftritten weltweit inspirieren.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / Beginn: 20:00 Uhr
Foto: Brotfabrik Homepage

Sonntag, 23. August: The Dead South

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation 

Es spielt keine Rolle, wie man ihre Musik nennt – Progressive Bluegrass, Alternative Americana, Country, Folk und Western – wichtig ist, dass es ihre Musik ist und dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Überzeugungen, Erfahrungen, Sprachen und Altersgruppen sich in ihr wiederfinden. Dabei sind The Dead South durch und durch authentisch und scheuen sich nicht, von Zeit zu Zeit Traditionalisten zu verärgern, wenn sie makellos Banjo-Rolls und blitzschnelle Mandolinen-Tremolos, dreistimmige Harmonien und Songs mit klassischen Themen – Mordballaden, Untreue und Geister – mit einem Augenzwinkern vortragen. Auf ihrem Weg an die Spitze haben The Dead South eine wichtige Lektion gelernt: Wenn man schon Außenseiter ist, sollte man besser großartig sein.

Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und DJ Jahrova stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.
Foto: Homepage Centralstation

Donnerstag, 20. August: Von Wegen Lisbeth

(Uwe)

Merck-Sommerperlen in der Centralstation 

Zwischen Melancholie und tanzbaren Pop-Songs ist Von Wegen Lisbeth längst eine feste Größe der hiesigen Musikszene, bringt von Berlin bis Annaberg-Buchholz ganze Hallen zum Tanzen und stellt dabei die wichtigen und unwichtigen Fragen unserer Zeit. Schon immer hatten die fünf Musiker dabei dieses präzise Gespür für die Absurditäten des Lebens: Alben, die nach E-Mail-Adressen benannt werden, Elon Musks Abfuhr vorm Berghain, iPhones im Landwehrkanal – all das verwoben sie zu ihrem eigenen musikalischen Kosmos.

Am Donnerstag, dem 20. August, im Rahmen der Merck-Sommerperlen zu Gast in der Centralstation. Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und Luho stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein.

Foto: Lea Greub

Samstag, 22. August: Of/ Kabinett der Kuriositäten

(Andrea)

Ein letztes Mal bittet die Kommune 2010 in diesem Jahr zum Tanz unter freiem Himmel und lädt zum sechsten Mal zu einem illustren Spektaktel. Wichtigster Beitrag seid ihr, wenn das Abstrusedie nächtlichen Hüllen fallen lässt, der Schalk in leuchtender Pracht erwacht und Sonnenstrahlen Nasen und Grashalme Zehen kitzeln und ganz pompös & fabulös das Kabinett der Kuriositäten Open-Air gefeiert wird. "Lasst euch musikalisch mitreißen auf 3 Floors mit aufwendig handgefertigten Bühnen inkl. dem Wüstem Zelt. Streift die Schillernden Gewänder über und schlüpft in euer gewagtestes Federkleid! Freut euch auf einen Tagsübertanz der Superlative in gewohnt kurioser Manier! Line-Up, Workshops, Performances und Schmankerl tba! ▻ Ab 21 Jahren. ▻ Einlass nur in kurioser Abendgarderobe Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit S-Bahn und Bus ca. 35 min. von der Konstablerwache.S-Bahn bis OF-Marktplatz und dann Bus Nr. 106 Richtung Offenbach (Main)-Lauterborn. An der Haltestelle Merianstr. aussteigen und ca, 3 Minuten in Fahrtrichtung, nach dem Aldi rechts rein, dann links halten, nach ca. 100m habt Ihr das Ziel erreicht. Parkmöglichkeiten direkt vor dem Eingang sind auch vorhanden.  Bitte nicht auf dem Aldi Parkplatz parken!" Außerdem: Die Polizei wird sicher wieder Kontrollen durchführen…14 bis 22 Uhr 

Kommune 2010, Sprendlinre Landstraße 181 D, Offenbach

 

Donnerstag, 3. September: Mindestens haltbar bis

(Andrea)

Zur heutigen Premiere werde ich es nicht schaffen, aber ich habe schon ein paar Mädels zusammengetrommelt und wir gehen zur (vorerst) letzten Vorstellung von Mellis Bestandsaufnahme am 16. September. Mit dem Programm hat sie, zumindest bei uns, einen Nerv getroffen: Wir sind alle Mitte 50, die Kinder langsam aus dem Haus und tatsächlich stellen sich viele Fragen, die Marie Condo bisher noch nicht beantworten konnte. So wie ich Melli bislang erlebt habe, wird es auf jeden Fall ein munterer Abend, ich freue mich darauf! Mindestens haltbar bis: eine Bestandsaufnahme  Premiere: Donnerstag, 3. September, 20:00 Uhr, weitere Vorstellungen: Sonntag, 6. September und Mittwoch 16. September, jeweils 20:00 Uhr

Plötzlich ist man Ende 50 und findet sich zwischen den Welten wieder: Zwei Drittel Leben sind schon rum. Die Eltern sterben, die Kinder ziehen aus und selbst muss man sich neu aufstellen. Zurück bleibt ein Wust an Dingen: Möbel, die man loswerden möchte, Memorabilia in kleiner und großer Form. Und man fragt sich: Was mache ich damit? Was kann weg, was soll bleiben? Verschwinden die Erinnerungen, wenn die Dinge gehen? Ist es gut auszumisten – sowohl Haus als auch das Hirn? Melina Hepp lädt das Publikum zu einem skurrilen und ganz persönlichen Sonder-Sale der Dinge, Träume und Erinnerungen. Von und mit Melina Hepp, Michelle Koprow. Film- und Audioprojektion: Michelle Koprow Dramaturgische Mitarbeit und Sound: Thomas Buchenauer. Foto: Robert Schittko. Karten: https://www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail/stueck/mindestens-haltbar-bis

Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidstr. 2
 

Freitag, 4. September, bis Sonntag, 6. September: Riviera

(Andrea)

Was freue ich mich auf das Wochenende, it´s Riviera-Time! Das Festival für Pop- und Clubkultur lädt zu Konzerten und Lesungen ans Offenbacher Mainufer. Im HafenCampus, Musikterrassen Wiking (MTW) und Circle Cube im Rockywood, dort  treffen aufstrebende Newcomerinnen und Newcomer auf etablierte Szenegrößen aus Indie, Rap, Elektro, Post-Punk und Pop. Limitierte Early-Bird-Tickets sind bis zum 8. Juli für 35 Euro erhältlich.
Schon bestätigt sind Alli Neumann, „Chocolate Remix“, „Burnout Ostwest“ und „Das Beat“. Alli Neumann ist Musikerin, Schauspielerin und Aktivistin. Seit ihrem ersten Hit „Hohes Fieber“ ist sie integraler Bestandteil der deutschen Musikszene. Sie schreibt Texte über Selbstermächtigung und verbreitet Lust an Veränderung.Die Musikerin „Chocolate Remix“ ist bunt, queer und provokant. Sie begegnet alten Inhalten des Reggaetons mit Humor. „Audio very good! Street Punk! Pogo pogo pogo!“, so lautet das Motto der Band „Burnout Ostwest“. Der kanadische Musiker Alexander Cowan (DJ Kerby) und die deutsche Sängerin Eddie Rabenberger gründeten 2021 die Band „Das Beat“. In ihrem neuen Album „Frau Fatal“ trifft moderne Popmusik auf New Wave, EBM, Indie-Rock und Italo Disco. Foto: Das Beat, Marina Monàco
www.riviera-offenbach.de/tickets (Öffnet in einem neuen Tab)

13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen

(Daniela)

In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten!

Dass  ein  Festival wie  das  Frankfurter nur  Ausschnitte zeigen kann,  versteht  sich  von  selbst, ebenso  dass  das  Mutterland  des  Jazz  dabei  nicht  ausgeschlossen  werden soll.  Es  ist  mit  Myra  Melford’s  Fire  and  Water  Quintet,  der  Vibrafonistin  Sasha  Berliner  oder  der  in  den  USA  lebenden  malaysischen Bassistin  Linda  May  Han  Oh  gut  vertreten. Mit  von  der  Partie  in  Melfords  Band:  die  in  Brooklyn  ansässige deutsche  Saxofonistin  Ingrid Laubrock.   

In  der  Welt  des  Jazz  werden  Grenzen seit  jeher  am  liebsten  überschritten,  wie  man  auch  an  den  Musiker*innen  erkennt, die  in  Europa eine  Heimat  gefunden haben  und  ihre  Perspektiven  einbringen. Die  fruchtbaren  Resultate europäischer  Weltoffenheit  führt  beispielhaft  die  Band  von  Andrés  Coll  vor  Augen, in  der  sich  Musiker  aus  Marokko,  Spanien und  Polen  begegnen und  gegenseitig  inspirieren. 

Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt.

Dabei  gehört  Sclavis  zu  denen,  die  aus  Jazztradition  und  einer  schwer  zu  beschreibenden  europäischen  Sensibilität  einen  eigenen  Sound  geformt  haben,  genau  wie  Christof  Lauer  oder  Émile  Parisien und natürlich  Norma  Winstone,  die  den  europäischen  Jazzgesang  stärker  geprägt  hat  als  irgendwer  sonst.  Auch  das  Schaffen  von  Nicolai  Thärichen  und  Ali  Neander  lässt  sich  in  der  Spannung  zwischen grenzüberschreitenden  Inspirationen,  europäisch  geprägter  Perspektive  und  eigenständiger  Kreativität  verorten.  

Wie  neben  diesen mehr  oder  weniger alten  Größen  eine  junge  Generation des  europäischen  Jazz  ihren  eigenen Weg  sucht,  wird  auf  diesem Festival  an  Andrés Coll,  Darius  Blair, Finn  Heine,  Elliot Galvin  und  Emma  Rawicz  sichtbar. Sie  und  Ali  Neander  sind  dieses  Jahr  die  Gäste  der  hr-Bigband. 

https://www.hr2.de/veranstaltungen/jazzfestival/deutsches-jazzfestival-von-hier-aus-gesehen---das-komplette-programm-v38,djf26_artikel_komplettes_programm-100.html

Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV

(Uwe)

diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? 

Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr
Foto: Igor Karacic

Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller

(Andrea)

Tatsächlich war ich neulich ziemlich überrascht, als ein guter Freund vom Sportfreunde Stiller Konzert in Köln postete. Die gibt´s noch? Die sympathischen Bayern hatte ich in den letzten Jahren wirklich völlig aus den Augen verloren. Dabei gab es doch kaum zärtlichere Liebeserklärungen und schönere Komplimente, “Du bist die Antwort auf die Frage/ Gibt es reiche Tage?/ Ich spür mit dir/Hat mich das Glück im Visier”. Oder eben “Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist/ Und sichergeh'n, ob du denn dasselbe für mich fühlst”. Lieder für die Ewigkeit. Sie komponierten zur WM 2006, politisch korrekt gegen Nazis und pflegten immer das Image der netten Jungs von nebenan. Warum auch nicht und vermutlich sind die Sportis wirklich eine Gruppe, auf die sich Menschen aller Altersgruppen gut verständigen können. Sonst gäbe es auch sicher die aktuelle ARD-Doku nicht. “30 wunderbaren Jahre Tour” erzählt von Auftritten in dunklen Kellerräumen vor drei Neugierigen bis zu mit zehntausend Beseelten gefüllten Hallen. Von speziellen Eigenheiten wie WM-Hits, MTV-Unpluggeds, horizonterweiternden Videodrehs, Schallplatten aus Holz/Gold/und Platin, Lesetouren in Opernhäusern bis zum „ganz normalen“ Irrsinn einer Band samt unvergesslicher Tourneen in den Armen der besten Crew of the Universe. Von Vorband sein von Foo Fighters, Green Day und Grönemeyer bis zu Vorbands wie Ash, Nada Surf, Franz Ferdinand und Kaiser Chiefs. Alles dabei", erinnert sich Flo. Ich freue mich auf den Abend zum Mitsingen und mit viel positiver Energie. 

Jahrhunderthalle Höchst, Pfaffenwiese 

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

Noch bis 26. Juli: Die Nazis waren ja nicht einfach weg

(Andrea)

Nachdem ich neulich “Gedenken neu denken” von Susanne Siegert gelesen habe, bin ich nochmal neu aktiv geworden und habe einen Antrag beim Bundesarchiv gestellt. Dass mein einer Opa Soze war, weiß ich und das wird sich hoffentlich bestätigen, aber was ist mit dem anderen? War der wirklich der Nazi für den ich ihn halte? “Die Nazis waren ja nicht einfach weg: Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945” im Kommunikationsmuseum schaue ich mir also auf jeden Fall an. 
"Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise.
Die Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie wurde zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Die Ausstellung greift die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf. Sie thematisiert die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer aber auch deren Nachkommen. 

Museum für Kommunikation, Schaumainkai

Bis 02. August: Einzelausstellung Shadows of Pressure von Hyunju Oh

(Daniela)

Eröffnung der Einzelausstellung Shadows of Pressure von Hyunju Oh

In ihrer Ausstellung verbindet die in Frankfurt am Main lebende Künstlerin Audio-Drama-Installation, Performance und Zeichnungen zu einer eindringlichen räumlichen Erfahrung. Ausgehend von persönlichen Geschichten und Erlebnissen geht Hyunju Oh der Frage nach, wie sich Erinnerungen, Schmerz, Angst und Traumata über Generationen hinweg fortschreiben und verändern. Zwischen Abwesenheit und Präsenz entfaltet sich ein vielschichtiger Erfahrungsraum, in dem Sprache, Stimme und Klang eine zentrale Rolle spielen.

Ausstellungsdauer: 10. Juli – 2. August 2026
Alte Schmelze, Gutleutstraße 294, Frankfurt am Main

Bis 09. August: Ausstellung von "Leben zwischen 0 und 1"

(Daniela)

Heute ist die Ausstellungseröffnung von "Leben zwischen 0 und 1"

In der Logik gibt es nichts zwischen Falsch (0) und Wahr (1) – ebenso wenig wie in der digitalen Welt. Doch verhält sich unsere Welt tatsächlich so? Es scheint vielmehr, als existiere nur das, was zwischen

0 und 1 liegt.

Selbst die Wissenschaft, die sich nur in einer Welt aus 0 und 1 entwickeln und behaupten kann, scheint auf Schlussfolgerungen zu verzichten, die ausschließlich 0 oder 1 entsprechen. Ihr Prinzip der Falsifizierbarkeit verweist gerade darauf, dass Gewissheit stets vorläufig bleibt.

Muss die Welt, um existieren zu können, tatsächlich in „wahr“ und „falsch“ unterteilt sein? Oder verwandelt sich diese Wirklichkeit womöglich plötzlich in einen Blackout, und wir fliegen als Schmetterlinge davon – wie in Zhuangzis Traum?

Bezieht sich das, was Wittgenstein als das bezeichnete, „wovon man nicht sprechen kann“, auf jenes, was zwischen 0 und 1 liegt? Und wenn dem so ist: Worüber können wir dann überhaupt sprechen?

Ausstellungsdauer: 10. Juli 2026 – 09. August 2026
“Life Between 0 and 1”
KVFM – Kunstverein Familie Montez e.V.
Honsellbrücke am Hafenpark, barrierefrei

bis 16. August: OF/ Powerful textures

(Andrea)

Die Eröffnung am 9. Mai ist unserer eigenen Party zum Opfer gefallen. Aber das soll die Ausstellung nicht mindern. Überhaupt schaffen es Dorothea und ihr Team immer, vermeindlich angestaubte Themen wie Schriftgestaltung und Typographie in neue spannende Zusammenhänge zu bringen. So auch jetzt mit der aktuellen Ausstellung “Powerful Textures. Sprache in Textil”, die den Blick für Verwobenes und Textiles schärft: "In der Textilgeschichte spielen Wandteppiche und textile Arbeiten im Raum häufig eine Rolle in der Vergewisserung von Werten und Identität. Den Grundstock der einzigartigen Sammlung moderner Schrifttapisserien des Klingspor Museums bilden die Arbeiten Rudolf Kochs und seiner Studierenden, die um 1925 in Offenbach entstanden. Ankäufe, Schenkungen und Auftragsarbeiten erweiterten die Kollektion, die nun erstmals im Kontext zeitgenössischer Arbeiten gezeigt wird. Da sich Textilkunst häufig mit weiblicher Arbeit assoziiert, wird textile Schrift zunehmend stark in aktivistischen und feministischen Kontexten genutzt. In zeitgenössischen Arbeiten verweben sich persönliche Geschichten mit Politik und Gesellschaftskritik. Hier ergänzen Leihgaben internationaler Künstler*innen die Ausstellung. Mit Kunstwerken von Melina Braß, Daria Goncharova, Katya Dimova, Barbara Habermann, Sandra Heinz, Karlgeorg Hoefer, Anna Horváth, Eta Ingham Lawrie, Monika Jäger, Ems Kadenz, Kani Kamil, Rudolf Koch, Eike König, Lise Linnert, Petra Ober, Werner Poeschel, Allan Porter, Helga Portig-Sitka, Herbert Post, Fritz Riedl, Erin M. Riley, Maureen Ritter, Dieter Roth, Hans Schmidt, Vreni Spieser, Johanna Natalie Wintsch, Berthold Wolpe. 

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Bis Sonntag, 30. August: saasfee*satellit – Café + Bar am pavillon

(Petra)

Eine meiner Lieblingsoasen in der Stadt habe ich Euch schon häufiger empfohlen. Jetzt „setzen sie noch eins drauf“: Während der großen Hitzeperiode verlegen sie das kleine Café des satellits in und vor den saasfee*pavillon. Zum Wohl des Teams und der Gäste gibt es die gekühlten Getränke, Kaffee und den Kuchen nun an der Bar im Pavillon. Supergrün. Superschön. Für die Sonnenhungrigen steht die Terrasse mit Liegestühlen und auch Schattenplätzen zur Verfügung. Außerdem gibt es hier ja regelmäßig spanende Kunstausstellungen – das wissen die meisten von Euch. Ein weiteres Projekt ist der saasfee*soundpark. Dieser entstand aus der Idee, den öffentlichen Tiefarten mit verschiedenen Klangkonzepten zu bespielen. Ein bis zwei Mal im Jahr vergeben saasfee* den Auftrag an eine Musikerin oder einen Musiker, eine Komposition für den öffentlichen Tiefgarten zu entwickeln. Diese läuft dann für einige Monate - man kann also tagsüber vorbeikommen und sich im Garten mitten in die Komposition setzen. Gäste jeden Alters sind willkommen. Der satellit ist für viele inzwischen zu einem Third Space mitten in der Innenstadt geworden und ist nach wie vor ein behüteter Geheimtip.

Foto: ©saasfee

saasfee*satellit – Café + Bar, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 – 66 HH, Öffnungszeiten: 11.+12., 19.,  26, Juli & 02., 09., 16., 22.+23., 29.+30. August, jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei

Bis Donnerstag, 03. September: Vernissage + Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Die Frankfurter Kunstsäule zeigt im Rahmen der „World Design Capital 2026“ Köpfe aus dem Projekt „Viele Köpfe“ der Künstlerinnen Andrea Ludwig und Charlotte Schröner. Insgesamt 220 Köpfe. Jeder Kopf steht für sich und verbindet sich doch mit den anderen Köpfen – ein friedliches Miteinander. Die Unterschiedlichkeit der Gesichter und ihrer Malweisen steht für Individualität und die unendlichen Darstellungsmöglichkeiten. Verpackungsmaterial, das normalerweise in der Mülltonne landet, ist der Ausgangspunkt für die Serie der Köpfe der beiden Künstlerinnen. Das Originalformat der Bilder ist A4, also kopfgroß. Die Köpfe sind keine Porträts, sondern Ausdruck innerer Bilder: Unbekannte, ungesehene Menschen, Comics, Kinderzeichnungen, Art brut, Masken, Fotografien, Alte Meister, Menschen aus unterschiedlichen Medien – ein unendliches Reservoir. Manche ähneln bekannten Personen. Die Frage „Sieht sie nicht aus wie …?“ darf man sich vor der Säule gerne stellen.

Abbildung: ©Andrea Ludwig/Charlotte Schrön

Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule,  (Öffnungszeiten: 24/7 bis Donnerstag, 03.09.), Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße

Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum

(Petra)

Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)!

Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer

Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier

Bis 17. Januar 2027: Elmgreen & Dragset

(Martin)

Stilleben mit Gemüse im Städel Museum

„Runde, edel eingedeckte Tische, das Licht ist gedimmt, an der Wand leuchtende Bilder mit Wolkenmotiven. Nur ein Platz in diesem eleganten Restaurant-Ambiente ist belegt: Eine junge Frau scheint in ein FaceTime-Gespräch mit dem lebhaft erzählenden Gesprächspartner auf dem Handy-Bildschirm vertieft zu sein. Aber irgendetwas stimmt nicht an dieser Szenerie…

Ein Nobel-Restaurant mitten im Museum - Ein Restaurant mitten im Städel? Stehen da sonst nicht nur Sitzmöbel um die Treppe, die zur modernen Kunst nach unten führt? Und die Frau sitzt da erstaunlich unbeweglich… Die Installation "The Cloud" spielt auf mehreren Ebenen mit Illusion und Realität. Dieses Spiel ziehen die Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset bewusst durch das ganze Haus. Sie hätten sich entschieden, mit ihren zeitgenössischen Kunstwerken auch die klassische Kollektion zu infiltrieren, sagt Elmgreen mit einem verschmitzten Grinsen: ‚Wir sind wie ein freundliches Virus, das sich durch das ganze Museum verbreitet hat.‘“ (hessenschau.de / Yvonne Koch)

Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven.  Es geht nicht ohne Irritation und Verblüffung – und das ist wohl auch das beabsichtigte Konzept. 

Eine Ausstellung zum Entdecken! 

Städel Museum, Schaumainkai 63
Foto: © Städel Museum – Norbert Miguletz

Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM

(Petra)

Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum.

Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms

Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei

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