Die Toten Hosen in Frankfurt, Puzzeln in Frankreich & Jovanotti in München![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Ich mache es kurz: Letzten Samstagabend war ich noch beim Hosen-Konzert im Waldstadion. Und das bei 40 Grad. Es war mega. Danke, danke, danke an Julia B., die uns einen schattigen Platz besorgt hatte, und dennoch war ich bei der After-Show-Party so erledigt, dass ich noch nicht einmal mehr Lust hatte, ein Selfie mit Campino zu machen. Am nächsten Morgen ging es dann schon um 06:00 Uhr los, weil meine Freundin, die mich abholte, keine Klimaanlage im Auto hat. Kurz nachdem wir die Grenze passiert hatten, kam das Glück: Wir konnten das Fenster öffnen und es kam KÜHLE Luft ins Auto. Seit letztem Sonntag sind wir hier. Auf einem Hof einer Abtei aus dem 13. Jahrhundert. Es ist zauberhaft. Karin, die Yogalehrerin macht das mit so viel Liebe und Kreativität! (www.zeit-fuer-yoga.net) Zweimal am Tag je eineinhalb Stunden Yoga ist für mich, die ich außer Radfahren nichts Körperliches mache, eine Herausforderung. Umso schöner die Erholung zwischendrin mit Spaziergängen, faul am Pool liegen, Stricken, Lesen, netten Gesprächen, mega leckerem Essen und PUZZELN. Hier lagen ein paar 1000er Puzzle. Ich habe mir das schönste Motiv rausgesucht und dachte, ich puzzle ein wenig, weil ich dabei immer so gut runterkomme… Das Puzzle ist jedoch so schwer, dass wir jetzt schon seit 5 Tagen an dem Ding sitzen. Immer wieder kommt jemand vorbei und puzzelt ein wenig mit, findet ein Teil oder sagt: „Was, ihr seid immer noch nicht fertig?" Bis Sonntag muss es fertig werden, dann geht's, mit einem kurzen Abstecher über einen Champagnerverkauf, zurück. Ich freue mich auf Frankfurt. Am liebsten würde ich mich heute Abend auf die Treppe vor dem Kunstverein Familie Montez beamen, denn heute startet JAZZ MONTEZ HOLIDAYS. Ich liebe dieses Event und ziehe meinen Hut vor Lorenzo Dolce, der das Festival Jahr für Jahr mit wenig Budget auf die Beine stellt. Apropos Hut: Bitte seid so nett und spendet vor Ort, damit es HOLIDAYS auch in den nächsten Jahren noch geben kann. Nächsten Freitag schicke ich Euch die Ausgehtipps dann aus München. Ich löse nämlich mein Weihnachtsgeschenk ein. Uwe hat mir Jovanotti-Karten geschenkt. Ich freue mich sehr, denn ich habe ihn, im Gegensatz zu Uwe, noch nie live gesehen. So, jetzt aber Schluss. Heute wird gebatikt und ich muss den Tisch, an dem ich gerade sitze, räumen. Was auch immer Ihr macht: Lebt wild! Daniela für das tolle Ausgehtipps-Team Andrea, Petra, Martin, Uwe und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2026. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com) * Mittwoch, 05. August: Mari Froes |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
GEDRUCKTES![]() (Petra) Mitte Juni war ich beim Vortrag von Jens Balzer „Kann Pop uns noch retten? Über Musik, Gemeinschaft und Polarisierung“ im Jüdischen Museum zur laufenden Ausstellung „Mishpocha“. Der Musikjournalist und Autor hat superspannend sowie kenntnisreich erzählt – auch wenn ich nach seinem Fazit nicht sonderlich optimistisch nach Hause gegangen bin, was Optionen auf eine „Rettung“ angeht. Auf jeden Fall hatte ich dort den ebenfalls anwesenden Stefan Weil (der an der Entstehung der dortigen tollen Ausstellung nicht ganz unbeteiligt ist, und sich vor der Etablierung an der Hauptwache auch für das MOMEM engagiert hat) im Anschluss gefragt, welches Buch von Balzer er empfiehlt. Ich weiß, Stefan ist selbst ein großer „Musik-Nerd“, und aus seinem Small Talk mit Balzer am Rande der Veranstaltung, den ich in kleiner Runde mithören konnte oder “musste”, hatte ich einige Sympathien und Vertrautheit mit Balzers Arbeit herausgehört. „Pop“ [„Ein Panorama der Gegenwart“], entgegnete Stefan ohne Nachdenken. Also gut: Gekauft. Und am Stück verschlungen. Damit setzte mein übliches Suchtmuster ein: Wenn ich eine*n Autor*in mag, muss ich ALLES von ihr oder ihm lesen. Für mich prägend waren die neunziger Jahre – musikalisch, lebensgeschichtlich, politisch, etc. So fiel mir die Wahl nicht schwer: „No limit. Die Neunziger. Das Jahrzehnt der Freiheit“. Wie der Titel verheißt, spannt das Buch ein überwältigendes Panorama vom Weltgeschehen einer Epoche, deren „Nachwirkungen“ auch heute und gerade (wieder?) zu spüren sind, Freiheit, Tätowierungen, Europa, Wiedervereinigung, Kohl, Digitalisierung, Klimakrise, die GRÜNEN, 9/11 undsoweiterundsofort. Ein wilder Ritt. Vieles war mir gar nicht mehr so präsent, doch die toll erzählte Zeitreise hat mich zum Nachdenken gebracht: mal sehen, wohin mich das führt, Jetzt folgt erst mal die Lektüre von „Confusion is next. Die Nullerjahre – das Jahrzehnt des Umbruchs“. Genau! |
Bis 06.07: Heinerfest an der Centralstation![]() (Uwe) Ich bin in der Nähe von Darmstadt aufgewachsen und da war über lange Jahre ein Gang über das Heinerfest selbstverständlich. Auch in diesem Jahr feiern die Darmstädter ihr großes Volksfest und die Centralstation feiert mit. Programm:
Centralstation / DA, Im Carree |
Freitag 03. Juli: Vintage Soundsystem #30 Der Soundtrack Rio de Janeiros![]() (Daniela) Ah, da bin ich nicht da.. Daniel Haasksmann hätte ich gerne wiedergesehen… Vintage Soundsystem # 30 / Der Soundtrack Rio de Janeiros Eintritt frei. Anmedlung dringend empfohlen Reservierungslink: https://luma.com/h5guew9x |
Freitag, 03. Juli - Sonntag, 23. August: Jazz Montez Holidays am Kunstverein Familie Montez(Petra) Letztes Jahr war es oft einfach viel zu voll – aber so ist das eben manchmal bei Formaten, die ganz viele toll finden. Und das ist bei Jazz Montez Holidays absolut der Fall! Seit 2018 findet das eintrittsfreie Open-Air-Festival am Frankfurter Mainufer – an der Freitreppe der Honsellbrücke vor dem Kunstverein Familie Montez – statt und ist mittlerweile ein zentraler Treffpunkt des Kultursommers. Jetzt bietet es mit über 200 beteiligten Künstler*innen, Außengastronomie und Bars wieder ganz einfach Zugang zu hochkarätiger Musik: freitags bis sonntags Live-Konzerte internationaler und lokaler Künstler:innen sowie DJ-Sets, Jam Sessions und Clubnächte in entspannter Atmosphäre. Inklusiven und barrierefrei schafft es einen großartigen Raum für Alle, um sich zu treffen und zusammen einen Supersommer zu haben! Plakat: ©Jazz Montez Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos und wöchentliche Programm/Bands gibt’s hier |
Freitag 03. Juli: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 1. Tag![]() (Daniela) 19:00 Uhr Nachttierhaus 20:30 Uhr: Khana Bierbood (youtube) 22:00 Uhr: DJ Aziesch Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier |
Freitag, 03. - Sonntag, 05. Juli: WDC Campus-Festival zur Ausstellung „dreams, ideas &prototypes“ in und am Museum Angewandte Kunst![]() (Petra) Zum Auftakt der Ausstellung „dreams, ideas & prototypes“ verwandelt der WDC-Campus das Museum Angewandte Kunst und den Metzlerpark an diesem Wochenende in einen Ort für Begegnung, Diskussion und Austausch. Mit Musik, künstlerischen Interventionen, Lectures, Workshops und Panels eröffnet das Festival vielfältige Zugänge zu den Themen der Ausstellung und lädt Besucher*innen dazu ein, Zukunftsfragen gemeinsam zu erkunden. Am Freitag ab 14 Uhr erwartet Euch ein buntes Programm: Zum Kick off mit „Vibes im Park“ mit dem Musik-Kollektiv „HfG-Radio“, Präsentationen und Gespräche zu Design mit Design Award-Träger*innen dazu, wie man an junge Gestalter*in sichtbar wird, Feier Hochschulen-Get-together und weitere Talks sowie Ausstellungseröffnung um 20 Uhr. Außerdem um 20:30 Uhr: „Sekt und Design – Form, Funktion, Physik?!“, ein interaktiver Kurzvortrag von Prof. Dr. Matthias Schmitt, Hochschule Geisenheim. Die Outdoor-Küchen der Hochschulen und des Restaurants Emma Metzler sind ebenfalls ab 20:30 Uhr geöffnet, Sound-Performance der Studierenden von Prof. Florian Käppler, Hochschule für Musik, Trossingen, Dancefloor bis 22 Uhr. Grafik: ©WDC-Campus, Kerstin Weiser Ausstellung „dreams, ideas &prototypes“: WDC Festival, Ort: Museum Angewandte Kunst und Metzlerpark, Adresse: Schaumainkai 17, Uhrzeit: 14 - 22 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis Sonntag, 09. August |
Freitag, 03. Juli: Of/ Gelbe Briefe![]() (Andrea) |
Freitag, 03. Juli: Of/ Utopie in Poesie. Workshop Creative Writing![]() (Andrea) |
Samstag 04. Juli: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 2. Tag![]() (Daniela) 19:00 Uhr Mobilé 20:30 Uhr: The Session THE SESSION vereint vier Frankfurter Musiker mit eigenem musikalischem Profil zu einem Sound zwischen Soul, Funk und Jazz. Mehr Infos:https://jazzmontez.de/event/session-0 22:00 Uhr: DJ Lilosh Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier |
Bis Samstag 11. Juli: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“![]() (Daniela) Dzuna Kalnina ist eine tolle Frau. Ich habe sie vor zwei Jahren mit einer Iszenierung in der Alten Seilerei erlebt. Jetzt inszeniert sie auf dem Kulturcampus: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“ erobert den KulturCampus Die Idee: Schönbergs expressionistische Klangwelt trifft auf Frankfurts Sommerluft. Passant*innen werden eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern sich poetisch einzumischen - zwischen jeweils sieben Liedern öffnen sich Pausen, die nicht als Unterbrechung gedacht sind, sondern als Einladung: Das Publikum kann diese Momente nutzen, um eigene poetische Impulse in den Abend hineinzulegen – Worte, Bilder, spontane Gedanken. So entsteht ein offener Austausch zwischen Musik, Stadt und den Menschen, die sich auf dieses ungewöhnliche Erlebnis einlassen. Musikalisch hochkarätig besetzt: Termine: 3., 8., 10. und 11. Juli 2026, jeweils 20 Uhr Ort: Außengelände des Studierendenhauses in der Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main |
Samstag, 04. Juli: Demokratiekioske![]() (Andrea) DemokratieKiosk am Gusti Kulturkiosk in FFM Gallus Mainzer Landstraße 399, 16 Uhr |
Samstag, 4. Juli: Of/ Internationales Straßentheaterfest![]() (Andrea) |
Samstag, 04. Juli: Of/ Sūn Byrd![]() (Andrea) |
Samstag, 04. Juli: Parkfest Gallus #3![]() (Petra) Unter dem Motto: "Kultur für den Sozialen Zusammenhalt" veranstaltet die Stadtteilinitiative Koblenzer Straße e.V. (SIKS e.V.) zusammen mit dem GUSTi Kulturkiosk zum dritten Mal in diesem Jahr ein Parkfest mit vielen Überraschungen, Live-Musik, Flohmarkt und Aftershowparty. Außerdem wird ein Workshop von Michael Bloeck mit dem Titel “Gegen Druck” angeboten. Eine Monotypie Mitmachaktion zum Thema Demokratie, Freiheit und Upcycling. Parkfest Gallus #3, Straßenfest, mit Musik von Sun's Sons, Michel//Maly, Geld et Nelt, Fluse, Aftershowparty mit DJ Maik, Workshop Michael Bloeck “Gegen Druck” um 14 Uhr, Ort: Gustavsburgplatz, Uhrzeit: ab 14 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei |
Samstag, 4. Juli: Gelegenheit macht Diebe (04.07: Premiere & 08. - 25.07)![]() (Martin) Rossini liegt gerade voll im Trend, bis vor kurzem in der Oper Frankfurt, jetzt im Palmengarten! Die Oper Frankfurt zeigte als letzte Premiere im Großen Haus Tancredi – ein eher unbekanntes Werk - mit riesigem Erfolg. Die Kammeroper Frankfurt legt jetzt nach – auch Rossini – und ebenso kein (bekannter) ‚Barbier von Sevilla‘, sondern die eher selten gespielte Oper ‚Gelegenheit macht Diebe‘. Der Titel ist zwar als mahnendes Sprichwort bekannt – der Originaltitel hört sich – wie so vieles im italienischen - viel musikalischer und schöner an: ‚L’occasione fa il ladro‘. Es ist ein Frühwerk von Gioachino Rossini: spritzig, voll Tempo und einer Handlung, die überraschen kann – das sind wohl auch die Gründe, weshalb Regisseur Reiner Pudenz bespielt mit ‚Gelegenheit macht Diebe‘ wie jedes Jahr den Palmengarten. „Die Kammeroper hat für diese Inszenierung wieder ordentlich aufgefahren: 27 Musikerinnen und Musiker sitzen im Orchester, bei den ziemlich heißen Proben der letzten Tage teils recht besorgt um ihre Instrumente, die keine Hitze mögen. Auf der Bühne stehen sechs Sängerinnen und Sänger, außerdem hat Pudenz drei Schauspieler engagiert.“ (FR-online vom 1.7.26; Andreas Hartmann). Samstag, 4. Juli (Premiere), Mittwoch, 8., Freitag, 10., Samstag, 11., Mittwoch, 15., Freitag, 17., Samstag, 18., Mittwoch, 22., Freitag, 24., und Samstag, 25. Juli um jeweils 19.30 Uhr: Kammeroper Frankfurt im Palmengarten |
Samstag, 04. Juli - Sonntag, 30. August: saasfee*satellit – Café + Bar am pavillon![]() (Petra) Eine meiner Lieblingsoasen in der Stadt habe ich Euch schon häufiger empfohlen. Jetzt „setzen sie noch eins drauf“: Während der großen Hitzeperiode verlegen sie das kleine Café des satellits in und vor den saasfee*pavillon. Zum Wohl des Teams und der Gäste gibt es die gekühlten Getränke, Kaffee und den Kuchen nun an der Bar im Pavillon. Supergrün. Superschön. Für die Sonnenhungrigen steht die Terrasse mit Liegestühlen und auch Schattenplätzen zur Verfügung. Außerdem gibt es hier ja regelmäßig spanende Kunstausstellungen – das wissen die meisten von Euch. Ein weiteres Projekt ist der saasfee*soundpark. Dieser entstand aus der Idee, den öffentlichen Tiefarten mit verschiedenen Klangkonzepten zu bespielen. Ein bis zwei Mal im Jahr vergeben saasfee* den Auftrag an eine Musikerin oder einen Musiker, eine Komposition für den öffentlichen Tiefgarten zu entwickeln. Diese läuft dann für einige Monate - man kann also tagsüber vorbeikommen und sich im Garten mitten in die Komposition setzen. Gäste jeden Alters sind willkommen. Der satellit ist für viele inzwischen zu einem Third Space mitten in der Innenstadt geworden und ist nach wie vor ein behüteter Geheimtip. Foto: ©saasfee saasfee*satellit – Café + Bar, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 – 66 HH, Öffnungszeiten: 04.+05., 11.+12., 19., 26, Juli & 02., 09., 16., 22.+23., 29.+30. August, jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei |
Sonntag 05. Juli: JAZZ MONTEZ HOLIDAYS - 3. Tag![]() (Daniela) 7 PM | 8:30 PM | 10 PM 19:00 Uhr yonglee & the DOLTANG 20:30 Uhr: ADG7 22:00 Uhr: DJ Minju Jazz Montez Holidays, Live-Konzert-Open-Air 03.07. – 23.08., Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: An der Freitreppe der Honsellbrücke, barrierefrei, Eintritt: frei (um Spende wird gebeten!), weitere Infos gibt’s hier |
Sonntag, 05. Juli: Wise Woman (Kinostart 09. Juli)![]() (Uwe) FÜNF HEBAMMEN, FÜNF KULTUREN wirft einen intensiven Blick auf die Geburt als Grenzerfahrung und auf die Frauen, die am Beginn jedes Lebens stehen. In WISE WOMEN begleitet Regisseurin Nicole Scherg fünf Hebammen aus verschiedenen Teilen der Welt bei ihrer Arbeit: Genet Gebru aus Äthiopien, Aïcha El Fathi aus Marokko, Kanchan Mala Shrestha aus Nepal, Gunda Gutscher aus Österreich und Sheila Santos aus Brasilien. Sie alle unterstützen Frauen in einem der intensivsten und prägendsten Momente ihres Lebens: der Geburt eines Kindes. Wie Frauen gebären, geht uns alle an. In unterschiedlichen kulturellen, sozialen und medizinischen Kontexten unterstützen die Protagonistinnen Mütter bei einem universellen und zugleich zutiefst individuellen Prozess. Ob im modernen Krankenhaus, im selbstorganisierten Geburtshaus oder unter einfacheren Bedingungen in ländlichen Regionen: Die Hebammen bewegen sich zwischen Kontrolle und Unvorhersehbarkeit, denn eine Geburt folgt keinem Drehplan. Frauengesundheit, das wird in diesem Film schnell deutlich, folgt immer wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. WISE WOMEN zeigt eindrücklich, wie unterschiedlich die Voraussetzungen für eine sichere Geburt sein können. Der Dokumentarfilm begreift Geburt als Grenzerfahrung und findet dabei intime, kraftvolle Bilder für den Beginn des Lebens, der einer Naturgewalt gleicht. Er würdigt jene Frauen, die diesen Moment begleiten und damit die Zukunft buchstäblich in ihren Händen tragen. Mal Seh'n Kino um 12.00 Uhr / Regisseurin Nicole Scherg startet die Tour zum Kinostart ihres Dokumentarfilms WISE WOMEN in Frankfurt |
Sonntag, 05. Juli: Vernissage der Ausstellung SOULSCAPES (auch 10. & 12. Juli)![]() (Uwe) In der Serie SOULSCAPES versteht die Frankfurter Künstlerin Olga Potempa Malerei als Prozess des Sichtbar-Werdens, als ein fragiles Gefüge aus Spur, Geste und Erinnerung. So entstehen Bildräume von melancholischer Schönheit, die weniger konkrete Orte oder Gegenstände zeigen als emotionale Zustände widerspiegeln. Hingehen! Geöffnet von 13-19 Uhr / von 14-16h Uhr: Einführung in die Ausstellung durch die Kuratorin Anastasiia Melai-Schulze. Weitere Öffnungstage der Ausstellung: Höchster Designparcours - Kulturraum B25 / F-Höchst, Brüningstr. 25 |
Montag 06. Juli: Von Gaza nach Libanon - Politik des Unrechts![]() (Daniela) Der Krieg im Libanon und der Genozid in Gaza haben auch während diverser „Waffenruhen“ täglich weitere zivile Opfer gefordert. Kaum war bekannt geworden, dass die USA und Iran sich möglicherweise auf ein Ende des Krieges dort einigen könnten, das auch Libanon mit einschließen würde, verlauteten Kabinettsmitglieder der Regierung Netanjahu, Israel sei nicht an ein solches Abkommen gebunden. In den vergangenen Monaten begrüßten israelische Minister wie Israel Katz (Verteidigung) und Bezalel Smotrich (Finanzen, Verteidigung) die „Gazafizierung“ des Süd-Libanon und verglichen die Einebnung ganzer libanesischer Dörfer mit Rafah und Beit Hanoun im Gazastreifen, die Zerstörung Dahiyehs mit Khan Younis. Das sogenannte ‚Gaza-Modell‘ richtet sich gezielt gegen die Bevölkerung und zivile Infrastruktur des Libanon. Zeitgleich sterben in Gaza täglich Palästinenser:innen an indirekten Kriegsfolgen oder sie werden bei Angriffen der israelischen Armee getötet – all das im Schatten einer Waffenruhe, die keine ist. Unterdessen bleibt die Bundesregierung ihrer Linie treu, dass das Völkerrecht, wenn es um Israel und die Staatsräson geht, gegebenenfalls auch entgegen anderslautenden Lippenbekenntnissen nur zur Kür gehört, aber nicht zur Pflicht. In dieser Lage sprechen die medico-Referenten Riad Othman (Israel-Palästina) und Imad Mustafa (Libanon & Menschenrechte) über die aktuelle Situation, mögliche Entwicklungspfade des Krieges, die Rolle internationaler Akteur:innen sowie über die Aussichten auf einen dauerhaften und gerechten Frieden in der Region. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns aber über Spenden zur Unterstützung unserer Veranstaltungsangebote. Datum: Mo, 06.07.2026 |
Donnerstag, 09. Juli: Haze´evot![]() (Uwe) Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Vorschau |
Freitag 10. Juli: Ausstellungseröffnung von "Leben zwischen 0 und 1"![]() (Daniela) Heute ist die Ausstellungseröffnung von "Leben zwischen 0 und 1" In der Logik gibt es nichts zwischen Falsch (0) und Wahr (1) – ebenso wenig wie in der digitalen Welt. Doch verhält sich unsere Welt tatsächlich so? Es scheint vielmehr, als existiere nur das, was zwischen 0 und 1 liegt. Selbst die Wissenschaft, die sich nur in einer Welt aus 0 und 1 entwickeln und behaupten kann, scheint auf Schlussfolgerungen zu verzichten, die ausschließlich 0 oder 1 entsprechen. Ihr Prinzip der Falsifizierbarkeit verweist gerade darauf, dass Gewissheit stets vorläufig bleibt. Muss die Welt, um existieren zu können, tatsächlich in „wahr“ und „falsch“ unterteilt sein? Oder verwandelt sich diese Wirklichkeit womöglich plötzlich in einen Blackout, und wir fliegen als Schmetterlinge davon – wie in Zhuangzis Traum? Bezieht sich das, was Wittgenstein als das bezeichnete, „wovon man nicht sprechen kann“, auf jenes, was zwischen 0 und 1 liegt? Und wenn dem so ist: Worüber können wir dann überhaupt sprechen? Eröffnung: 18 Uhr Fr. 10.7.26 |
Freitag, 10. Juli bis Sonntag, 12. Juli: Of/ Hfg-Rundgang![]() (Andrea) |
Freitag 10. Juli: Eröffnung der Einzelausstellung Shadows of Pressure von Hyunju Oh![]() (Daniela) Eröffnung der Einzelausstellung Shadows of Pressure von Hyunju Oh In ihrer Ausstellung verbindet die in Frankfurt am Main lebende Künstlerin Audio-Drama-Installation, Performance und Zeichnungen zu einer eindringlichen räumlichen Erfahrung. Ausgehend von persönlichen Geschichten und Erlebnissen geht Hyunju Oh der Frage nach, wie sich Erinnerungen, Schmerz, Angst und Traumata über Generationen hinweg fortschreiben und verändern. Zwischen Abwesenheit und Präsenz entfaltet sich ein vielschichtiger Erfahrungsraum, in dem Sprache, Stimme und Klang eine zentrale Rolle spielen. Die Eröffnung findet am Donnerstag, 9. Juli 2026, um 19 Uhr statt und wird von einer Performance der Künstlerin begleitet. Ausstellungsdauer: 10. Juli – 2. August 2026 |
Freitag, 10. Juli: Of/ Marty Supreme![]() (Andrea) |
Freitag, 10. Juli: LOVE (auch 11. & 12 / 17 & 18.07)![]() (Martin) Tanzperformance - Uraufführung am 10. Juli Liebe trifft Menschen unvorbereitet, einzigartig, überwältigend. Sie ist romantisch, leidenschaftlich, vergänglich. LOVE von Billinger & Schulz nähert sich der Liebe mit dem Musical als der Form, die sie historisch am unverschämtesten inszeniert hat. Ein Ensemble zeitgenössischer Tänzer:innen greift deren Überschwang, Wucht und Pathos direkt auf: die Zartheit, die Sehnsucht, den Körper, der sich den Emotionen hingibt. Und die Momente, wo Liebe an ihre Grenzen stößt und andere Realitäten einbrechen. LOVE feiert Gefühl und Fragilität – und fragt, was von der Liebe bleibt, wenn die Welt sie erschüttert - ‚All you need ist LOVE‘! 10. (Uraufführung) - 12. Juli & 17. – 18. Juli, um jeweils 20.00 Uhr: Produktionshaus Naxos, Waldschmidtstraße 19 |
Samstag 11. Juli: "Irgendwer & Anderswo - Das Leben der Mascha Kaléko":![]() (Daniela) Wegen des großen Interesses spielt das Kulturhaus Frankfurt noch eine Zusatzvorstellung von "Irgendwer & Anderswo - Das Leben der Mascha Kaléko": Weitere Informationen: https://www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail-1/stueck/irgendwer-und-anderswo |
Samstag, 11. Juli: En Vogue![]() (Uwe) En Vogue ist eine der erfolgreichsten und einflussreichsten weiblichen Vokalgruppen in der modernen Musikgeschichte – und bleibt fast vier Jahrzehnte nach ihrem Debüt eine starke Marke. Mit über 20 Millionen verkauften Platten weltweit, sieben Studioalben, sechs Nummer-1-R&B-Singles, mehreren Grammy-Nominierungen, American Music Awards, Soul Train Awards und drei MTV VMAs gehört En Vogue zu den Top 10 erfolgreichsten Girl Groups aller Zeiten von Billboard. Ihr bahnbrechender Katalog – darunter "Hold On", "My Lovin' (You're Never Going to Get It)", "Free Your Mind", "Whatta Man" und "Don't Let Go (Love)" – half, zeitgenössischen R&B neu zu definieren und setzte den stimmlichen und visuellen Standard für die folgende Generation von Girlgroups. Vilco - Die Stadthalle Bad Vilbel / Günther-Biwer-Platz 1, Bad Vilbel / 20:00 Uhr |
Sonntag, 12. Juli: Glasperlenspiel![]() (Andrea) |
Montag 13. Juli: Dieser Drang nach Härte - Lesung mit Eva von Redecker zum neuen Faschismus![]() (Daniela) Ein beängstigender Rechtsruck erfasst die Welt. Die üblichen Analogien zum Nationalsozialismus halten kaum Stand – doch was, wenn der Faschismus in neuer Form auftritt, werden wir ihn dann erkennen? Ernst, aber offen. Essayistisch, aber begriffsklar. In „Dieser Drang nach Härte“ sucht die Philosophin Eva von Redecker nach Erklärungen des globalen Aufstiegs autoritärer Kräfte. Sie entlarvt, wie der neue Faschismus seine affektive Sogkraft entfaltet: Auf den Ruinen liberaler Versprechen und deren entfesselter Eigentumslogik. Auf Lesereise mit ihrem neuen Buch bringt Eva von Redecker ihre Analyse nach Frankfurt zu medico. Es geht um kapitalistische Herrschaft, koloniale Gewalt, patriarchale Zerstörungsmacht – und um die Kraft von Verbundenheit als Widerstand gegen Verrohung und Härte unserer Zeit. Moderation: Julia Manek Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns aber über Spenden zur Unterstützung unserer Veranstaltungsangebote. Datum: Mo, 13.07.2026 Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen zu dieser Veranstaltung. Copyright: medico international e.V. |
Dienstag 14. Juli: Sichere Häfen - Städte als Zuflucht Buchvorstellung & Diskussion![]() (Daniela) Der politische Kampf für Städte, die fliehenden Menschen Schutz bieten, vereint ganz unterschiedliche Akteurinnen – migrantische, feministische, religiöse und gewerkschaftliche Bewegungen –, die gemeinsam für eine inklusivere Gesellschaft eintreten. Doch wie sieht dieser Kampf genau aus? Inwiefern ist er ein Mittel gegen den anhaltenden Rechtsrutsch? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen Städten in den USA, Europa und Afrika? Und wie können Städte wie Frankfurt zu Laboratorien einer Demokratie werden, die Migration nicht als Bedrohung, sondern als Teil ihres politischen Selbstverständnisses begreift? Volker M. Heins stellt sein Buch „Sichere Häfen – Städte als Zuflucht" vor und zeigt, wie Städte in einer Zeit, in der Nationalstaaten Fluchtwege schließen und das Asylrecht aushöhlen, zu den entscheidenden Orten von Zuflucht, Demokratie und Freiheit werden. Nicht Staaten, sondern urbane Räume – Städte, Gemeinden, Nachbarschaften – tragen heute das größte Potenzial, Schutz, Teilhabe und ein faktisches Bleiberecht für Geflüchtete und Migrantinnen zu ermöglichen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns aber über Spenden zur Unterstützung unserer Veranstaltungsangebote. Datum: Di, 14.07.2026 |
Ab Mittwoch 15. Juli: „No Sheet Jam“ im Nebbienschen Gartenhaus![]() (Daniela) Artur hat ein neues Musikformat für Frankfurt entworfen: No Sheet Jam“ . Diese Jam lebt auch vom Publikum: Schau- und Hörlustige sind herzlich willkommen - sie tragen maßgeblich zur Stimmung des Augenblicks bei. Ein Dialog zwischen Publikum und Spielenden, zwischen Eindruck und Ausdruck, der Raum für einzigartige Klangwelten schafft, welche den Moment begleiten. Wo? Nebbiensches Gartenhaus Eintritt frei, Getränke auf Spendenbasis |
Donnerstag, 16. Juli: Of/ Oliver Heitzer![]() (Andrea) |
Freitag 17. Juli: Kino e Vino im Hof des Atelierfrankfurts: „Das Drama – Noch einmal auf Anfang“![]() (Daniela) Ein wunderbarer Ort, tolle Filme und ein mega Gastrokonzept, das ist Kino e Vino im Hof des Atelierfrankfurts. Der Sommer geht gerade erst los und nachdem es letztes Jahr einfach fantastisch war bringen wir Kino e Vino zurück in den Hof des Atelierfrankfurts. Ihr wisst wie es läuft - zwei Sorten Pasta, eiskalter Vino und großes Kino mitten im Sommer. Wenn die Dämmerung einsetzt, richten sich unsere Blicke auf die Leinwand. Kino e Vino Vol. 2 - „Das Drama – Noch einmal auf Anfang“ (OmU) Regie: Kristoffer Borgli, USA 2026, 105 Minuten, FSK: ab 12 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Einlass: 19.30 Uhr, Filmstart: gegen 21.30 Uhr bei Einbruch der Dunkelheit Tickets: https://www.eventbrite.de/e/kino-e-vino-vol2-tickets-1990637972763#organizer-card |
Freitag, 17. Juli: Tourlaub![]() (Andrea) |
Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August: Summer in the City![]() (Martin) Fünf Gigs und tolle Vibes im Palmengarten - Entspannt lassen sich heiße Sommerferien mit dem fein ausbalancierten Programm genießen. Mit diesem Höhepunkt der Konzertsaison im Künstler*innenhaus Mousonturm wird aber auch das Frankfurter Publikum gefeiert, das von vielen Künstler*innen und Bands so geschätzt wird. Also ran an die Tickets und auf in den Palmengarten! Wo sonst in der Region lässt sich ein Sommerabend klangvoller verbringen? Den Auftakt macht Tanita Tikaram mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Folk, Pop und melancholischer Eleganz. Martin Kohlstedt verbindet akustisches Klavier mit elektronischen Klanglandschaften zu intensiven Live-Erlebnissen. Mit Ásgeir zieht nordische Melancholie zwischen Folk und elektronischen Sounds in den Palmengarten ein. Energiegeladen wird es mit Moop Mama, deren Brass, Beats und politische Haltung den Palmengarten in Bewegung versetzen. Zum Finale bringt Liraz ihren berauschenden Elektro-Pop mit persischen und israelischen Einflüssen nach Frankfurt – ein sommerlicher Ausklang voller Euphorie und Tanzbarkeit. Achtung: Festivalpass buchen! Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August – immer Dienstags im Palmengarten / Künstler*innenhaus Mousonturm |
Dienstag, 21. Juli: Atli![]() (Uwe) Atli stammt aus einem kleinen Fischerdorf im Norden Islands und ist ein Singer-Songwriter, dessen Musik herzliche Geschichten mit kraftvollen Gesangsarrangements verbindet. Er begann, Musik zu schreiben, um seine Trauer zu verarbeiten, was schließlich zur Entstehung seines Debütalbums „Epilogue of Something Beautiful“ führte. Atlis Mission ist es, Musik zu schaffen, die diejenigen anspricht, die sich den Herausforderungen des Lebens stellen, und durch unverfälschtes, nachvollziehbares Songwriting Trost und Verbundenheit zu bieten. Ponyhof / F., Klappergasse / 19 Uhr |
Dienstag, 21. Juli: Tanita Tikaram![]() (Martin) Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt Gerade einmal 18 Jahre war Tanita Tikaram alt, als sich ihr Leben völlig auf den Kopf stellte. Der Grund: ihr Debütalbum „Ancient Heart“, das 1988 einschlug wie ein Komet. Ihre markante Stimme und die rohen, ungefilterten Texte, in denen die in Deutschland geborene Britin von der inneren Aufgewühltheit einer jungen, queeren POC erzählt, die sich in der eigenen Heimat fremd fühlt, sorgten für anhaltendes Interesse bei Fans wie Kritik – ihr Hit „Twist In My Sobriety“ wurde bis heute über 81 Millionen Male gestreamt. Fast vier Jahrzehnte später hat die Singer-Songwriterin viele weitere Alben und Songs veröffentlicht, mit „LIAR (Love Isn’t A Right)“ feierte sie im Oktober vergangenen Jahres ihr großes Comeback. In seinem Rückbezug auf „Ancient Heart“ markiert Tanita Tikarams neues Album einen Full-Circle-Moment in ihrer Diskografie, denn wie in den 80er- und 90er-Jahren sorgen Politik und Gesellschaft heutzutage dafür, dass sie sich wieder einmal wie eine Fremde im eigenen Land fühlt. „LIAR (Love Isn’t A Right)“ widmet sich genau diesem Gefühl und appelliert an Gemeinschaft und eine bessere Zukunft. Nach sechs Jahren geht Tanita Tikaram erstmals wieder auf Tour – in Begleitung einer Kammerband, die für eine ganz besondere Atmosphäre im Palmengarten sorgen wird. Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr): |
Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 9. August: 25. Sommerwerft![]() (Andrea) |
Freitag, 24. Juli: Of/ Ach, diese Lücke![]() (Andrea) Kino e Vino im Innenhof der Parkside Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach |
Sonntag, 26. Juli: Of/ Offenbacher Kurkonzerte![]() (Andrea) Musikpavillon im Dreieichpark, Dreieichring, Offenbach |
Dienstag, 28. Juli: Martin Kohlstedt![]() (Martin) Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt Martin Kohlstedt zählt zu den herausragenden Komponisten, Pianisten und Produzenten für Modern Classical Music und Electronica. Sowohl live als auch auf seinen Aufnahmen setzt er Standards darin, wie innovativ Electronica mit analogen und akustischen Elementen aus klassischem Klavier, Ambient, Field Recordings und Score Design zusammenkommen kann. Kohlstedt schafft es, für die Einflüsse aus so unterschiedlichen Welten intuitiv eine gemeinsame Form zu finden und daraus einen lebendigen Körper zu bilden – als spektakuläre Festivalshow, als introspektives Klavierkonzert, multidimensionaler Filmsoundtrack oder immersives Albumerlebnis. Seine Art des Arbeitens bezeichnet er als modulares Komponieren. Die Stücke sind ständig in Bewegung und folgen auch im Konzert keiner festgelegten Form. Improvisation ist zwingend Teil des Schaffens, ebenso der Mut zum Scheitern, das Suchen und das Interagieren mit Kontext, Raum und Menschen. Der in Weimar lebende Musiker spielt auf Konzertreisen auf der ganzen Welt und kollaboriert mit renommierten Partner*innen wie dem GewandhausChor Leipzig, mit Künstlern wie Ben Böhmer, Douglas Dare, Sudan Archives und Henrik Schwarz sowie mit Labels wie Warner Classics. Neben eigenen Stücken schreibt Kohlstedt Soundtracks für Filme, Theaterstücke, Podcasts und Hörspiele. Mit der Edition Kohlstedt führt er sein eigenes Label und kommt mit einem eigenen Aufforstungsprojekt seiner Verantwortung als Artist nach. Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) |
Samstag, 01. August: SOUL FOOD Rooftop Special![]() (Daniela) Liebe Soulfood Freunde, Samstag, 01. August 2026 |
Dienstag, 4. August: Ásgeir![]() (Martin) Ásgeir gehört zu einer Generation nordischer Künstler, die beweist, dass leise Töne lauter nachhallen können als jedes Pathos. In einer schnelllebigen Musikindustrie steht der isländische Singer-Songwriter für Nachhaltigkeit, Nähe und Beständigkeit – zurückhaltend, kompromisslos und zutiefst authentisch. Mit seiner zerbrechlichen, aber dennoch eindringlichen Stimme, die oft verträumt, beinahe engelsgleich wirkt, transportiert Ásgeir emotionale Tiefe, während sich seine Werke durch melodische Leichtigkeit und sanfte Kontraste auszeichnen: Fragile Falsettgesänge treffen auf warme Gitarren, elektronische Arrangements ummanteln folkige Intimität. In Summe ein Garant für dahinschmelzende Herzen, egal ob auf großen Bühnen mit begeisterten Massen oder in kleinen Veranstaltungsorten, die eine intensive Publikumsnähe zulassen und fördern. Mit seinem im Februar erschienenen Album „Julia“ ist Ásgeir hautnah im Palmengarten zu erleben. Mounsonturm Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr) |
Mittwoch, 05. August: Mari Froes![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation Mit mehr als 100 Millionen YouTube-Aufrufen, einer wachsenden internationalen Anhängerschaft und einem Stil, der hörbar aus der brasilianischen Musiktradition schöpft, hat sich die aus Sao Paulo stammende Mari Froes als markante Stimme einer neuen Generation von Singer-Songwritern etabliert. Ihre charakteristische Mischung aus poetischer Leichtigkeit, feinem Gespür und rhythmischer Energie bringt sie 2026 im Rahmen einer umfangreichen Festivalreise nach Europa – und in die Centralstation. Im chilligen Festivalhof im Carree lässt es sich ab 18 Uhr super in den Feierabend starten. Unsere Außenbar lädt zu leckeren Drinks und Katz Records stimmt am Mischpult musikalisch auf den Abend ein. Foto: Basti Mowka |
Donnerstag, 06. August: Die Höchste Eisenbahn![]() (Uwe) Die Höchste Eisenbahn ist zurück in Darmstadt. „Wenn wir uns wieder sehen schreien wir uns wieder an“ – so und nicht anders lautet der Titel ihres vierten Albums. Wieder geht es um Liebe, wieder hat die Band selbst produziert, mit Leidenschaft, Chaos und allem, was dazu gehört, immer aber maximal „echt“ und mitten aus dem Herzen heraus. Viele Songs brauchten lange Zeit um zu reifen, einige auch Jahre. Jetzt sind sie flügge und dürfen raus in die Welt. Und das Warten hat sich gelohnt! Auch schön und definitiv besonders: Hinter jedem Song steht ein kleiner Roman; eine Umschreibung, die Inhalt und Entstehungsprozess schildert. Man munkelt, dass auch diese Texte einst veröffentlich werden könnten … Und um alles noooch persönlicher zu halten, haben die Songs eigene „Paten“, ein Bandmitglied also, das sich besonders verantwortlich fühlt und dessen Stil maßgeblich bestimmt. Foto: Joachim Gern |
Samstag. 8. August: "unerhört! x 2" - Konzertreihe und Wahrnehmung![]() (Martin) “unerhört! x 2” ist ein begehbares Konzert- und Wahrnehmungsformat im ChamissoGarten Frankfurt, das klassische Musik, Naturraum und bewusste Sinneserfahrung miteinander verbindet. Im Zentrum des Formats steht die Frage, wie sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn Musik nicht nur gehört, sondern in Beziehung zu Raum, Bewegung, Stille und Natur erlebt wird. Jeder Konzertabend besteht aus drei Teilen: Zunächst wird ein musikalisches Werk in einer klassischen Konzertsituation aufgeführt. Anschließend öffnet sich der Garten als stiller Erfahrungsraum: Die Musiker*innen verteilen sich über das Gelände und lassen kurze musikalische Fragmente, Echoformen und Miniaturkonzerte zwischen Blumenbeeten, Gewächshaus, Hühnerstall und Bienenstöcken entstehen. Dazwischen entstehen bewusst Momente absoluter Ruhe, in denen die Geräusche und Atmosphären des Gartens selbst Teil des Erlebnisses werden. Das Publikum bewegt sich frei und langsam durch den Garten. Gespräche treten in den Hintergrund; Aufmerksamkeit, Präsenz und nonverbale Wahrnehmung stehen im Mittelpunkt. Licht, Wind, Gerüche, Farben und Materialien werden ebenso Teil der Erfahrung wie die Musik selbst. Kleine Reflexionsimpulse im Garten laden dazu ein, bewusster wahrzunehmen: Wie klingt Stille? Welche Geräusche gehören nur zu diesem Ort? Was verändert sich, wenn wir langsamer werden? Publikum und Musiker*innen kehren dann gemeinsam zur Hauptbühne zurück. Das Werk wird ein zweites Mal gespielt - nun mit veränderter Wahrnehmung und einer stärkeren Verbindung zwischen Musik, Raum und Erinnerung. Foto: ©ChamissoGarten ChamissoGarten, Adresse: Chamissostr. 38, |
Samstag, 08. August: Sons Of The East![]() (Uwe) Das australische Indie-Folk-Trio Sons Of The East zählt längst zu den spannendsten Akustik-Acts der internationalen Szene. Mit ihrem warmen Sound zwischen Folk, Blues, Soul und klassischem Country begeistert die Band ein stetig wachsendes Publikum weltweit. Mehr als 700 Millionen Streams, Millionen YouTube-Aufrufe und zahlreiche ausverkaufte Konzerte säumen den rasanten Aufstieg des Trios aus Sydney! Die drei Musiker verbinden eingängiges Songwriting mit mehrstimmigem Harmoniegesang und einer spürbaren Leichtigkeit. Live lebt ihre Musik von einer besonderen Nähe zum Publikum: tief emotionale Momente reihen sich an mitreißende Refrains und ziehen das Publikum vom ersten Moment an in ihren Bann. Foto: Homepage Centralstation |
Dienstag, 11. August: Moop Mama![]() (Martin) Urban Brass meets Rap. Nach zwei erfolgreichen Touren in 2023 und 2024 sowie einem gelungenen Festivalsommer ist klar: Moop Mama und Älice sind längst mehr als nur eine spannende Idee, sie sind ein Perfect Match, das mit dem gemeinsamen Album „Wieder Laut“ ein neues Kapitel in der über fünfzehnjährigen Bandgeschichte aufgeschlagen hat. Als singende Rapperin mit karibischen und polnischen Wurzeln bringt Älice – bekannt als eine Hälfte von Chefboss und durch ihre Zusammenarbeit mit der spanischen All-Female-Band Ketekalles – Dancehall-Power mit. Ihre Stimme bildet das Herzstück der Songs, die dazu ermutigen, enger zusammenzurücken, sich neu zu connecten und solidarisch zu sein, von Mensch zu Mensch. Auch stilistisch öffnet die Kollaboration neue Räume. Afrobeat und Phonk-inspirierte Beats treffen auf punkige, erdige Klänge und eine großzügige Portion Soul. Laut-Sein wird zur notwendigen Reaktion auf eine immer lauter tosende Welt – politisch engagiert und voller Energie. Palmengarten Frankfurt um 20.0 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr) |
Samstag, 15. August: Mind Enterprises![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation Mind Enterprises ist das ästhetische Universum des in Turin lebenden Produzenten Andrea Tirone. Inspiriert vom sprudelnden, synthgetriebenen Italo der späten 1980er Jahre, definieren groovige, discoähnliche Basslines, hypnotische Drum-Patterns und kosmische Keyboard-Odysseen den Sound des Projekts. Dabei versteht Tirone seine ständig wachsende Sammlung von Vintage-Synthesizern als seine „Farbpalette“: „Jedes einzelne Gerät hat einen unverwechselbaren Klang, der ausschließlich diesem Gerät eigen ist.” Gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Roberto Conigliaro, der den Mode- und Musikgeschmack der 80er Jahre mit Tirone teilt, haben sie die Italo Disco in die Welt und die Clubs getragen. Foto: Homepage Centralstation |
Sonntag, 16. August: Eule findet den Beat![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation ab 16 Uhr Die kleine blaugelbe Eule, ein echter Musiklaie, lebt in einem Wald am Rande der Stadt. Wie viele Kinder kann sie sich gar nicht vorstellen, wie unermesslich vielfältig die Welt ist. Als sie eines Abends durch eine wunderschöne Musik geweckt wird, beginnt für sie eine zauberhafte Reise. Musikalisch noch ganz grün hinter den Ohren, taucht Eule dank vieler aufschlussreicher Begegnungen in zahlreiche Genre-Welten ein. Sie trifft acht Tiere, die, genau wie deren jeweilige Lieblingsmusik, unterschiedlicher nicht sein können. Eule, die wohl coolste Vermittlerin musikalischer Abenteuer, ist in deutschen Kinderzimmern mittlerweile voll angekommen. Seit Erscheinen des Debüt-Hörspiels von Charlotte Simon, Nina Addin und Christina Anders verkauften sich die mittlerweile vier Eule-Alben so gut, dass die Macherinnen gleich zwei Mal die goldene Schallplatte und eine Platin-Platte erhielten. Seit 2016 geht die arglose Eule in der Inszenierung von Christina Anders und Cristiana Garba auch auf große Entdeckungsreise auf den Theaterbühne des Landes. Einlass 15.00 Uhr Foto: Peter Bruns |
Dienstag, 18. August: Liraz![]() (Martin) Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt Die Musik von Liraz Charhi ist mehr als Pop, sie ist auch politisch. Unter ihrem Vornamen ist die israelische Schauspielerin mit persischen Wurzeln als Sängerin aktiv und hat bereits fünf Alben veröffentlicht. Sie singt auf Farsi, arbeitet heimlich mit iranischen Musiker*innen zusammen und verleiht dem Protest im Iran eine Stimme. Dort werden ihre Songs trotz Verbots gehört, getanzt und mitgesungen – als Soundtrack eines mutigen Widerstands in vielen Protestvideos iranischer Frauen in der „Women, Life, Freedom“-Bewegung. Der groovige Elektro-Pop mit Einflüssen aus der persischen und israelischen Musiktradition und Anklängen an den Funk der 70er geht sofort in die Beine und ins Herz. Mit ihrer berauschenden Mischung aus traditionellen und modernen Rhythmen öffnet sie ein musikalisches Tor zu einem Ort des Friedens, der Freude und der uneingeschränkten Freiheit. Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr) |
Mittwoch, 19. August: Curse![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation „Jetzt hörst du wieder die Stimme“, rappt Curse gleich zu Beginn seines aktuellen Albums „Unzerstörbarer Sommer“. Der Querverweis auf Klangfarbe und Kolorit von Curse‘ wohl prägnantesten Trademarks kommt dabei nicht von ungefähr. Schon Guru von Gang Starr wusste seiner Zeit, dass die Stimme eines, wenn nicht das wichtigste Merkmal eines MC ist – und auch Curse hat mit ihr in den letzten 25 Jahren immer wieder aufs Neue seinen unverkennbaren Einfluss klargemacht. Foto: Marvin Contessi |
Sonntag, 23. August: The Dead South![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation Es spielt keine Rolle, wie man ihre Musik nennt – Progressive Bluegrass, Alternative Americana, Country, Folk und Western – wichtig ist, dass es ihre Musik ist und dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Überzeugungen, Erfahrungen, Sprachen und Altersgruppen sich in ihr wiederfinden. Dabei sind The Dead South durch und durch authentisch und scheuen sich nicht, von Zeit zu Zeit Traditionalisten zu verärgern, wenn sie makellos Banjo-Rolls und blitzschnelle Mandolinen-Tremolos, dreistimmige Harmonien und Songs mit klassischen Themen – Mordballaden, Untreue und Geister – mit einem Augenzwinkern vortragen. Auf ihrem Weg an die Spitze haben The Dead South eine wichtige Lektion gelernt: Wenn man schon Außenseiter ist, sollte man besser großartig sein. |
Donnerstag, 20. August: Von Wegen Lisbeth![]() (Uwe) Merck-Sommerperlen in der Centralstation Zwischen Melancholie und tanzbaren Pop-Songs ist Von Wegen Lisbeth längst eine feste Größe der hiesigen Musikszene, bringt von Berlin bis Annaberg-Buchholz ganze Hallen zum Tanzen und stellt dabei die wichtigen und unwichtigen Fragen unserer Zeit. Schon immer hatten die fünf Musiker dabei dieses präzise Gespür für die Absurditäten des Lebens: Alben, die nach E-Mail-Adressen benannt werden, Elon Musks Abfuhr vorm Berghain, iPhones im Landwehrkanal – all das verwoben sie zu ihrem eigenen musikalischen Kosmos. Foto: Lea Greub |
13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten! Dass ein Festival wie das Frankfurter nur Ausschnitte zeigen kann, versteht sich von selbst, ebenso dass das Mutterland des Jazz dabei nicht ausgeschlossen werden soll. Es ist mit Myra Melford’s Fire and Water Quintet, der Vibrafonistin Sasha Berliner oder der in den USA lebenden malaysischen Bassistin Linda May Han Oh gut vertreten. Mit von der Partie in Melfords Band: die in Brooklyn ansässige deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock. In der Welt des Jazz werden Grenzen seit jeher am liebsten überschritten, wie man auch an den Musiker*innen erkennt, die in Europa eine Heimat gefunden haben und ihre Perspektiven einbringen. Die fruchtbaren Resultate europäischer Weltoffenheit führt beispielhaft die Band von Andrés Coll vor Augen, in der sich Musiker aus Marokko, Spanien und Polen begegnen und gegenseitig inspirieren. Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt. Dabei gehört Sclavis zu denen, die aus Jazztradition und einer schwer zu beschreibenden europäischen Sensibilität einen eigenen Sound geformt haben, genau wie Christof Lauer oder Émile Parisien und natürlich Norma Winstone, die den europäischen Jazzgesang stärker geprägt hat als irgendwer sonst. Auch das Schaffen von Nicolai Thärichen und Ali Neander lässt sich in der Spannung zwischen grenzüberschreitenden Inspirationen, europäisch geprägter Perspektive und eigenständiger Kreativität verorten. Wie neben diesen mehr oder weniger alten Größen eine junge Generation des europäischen Jazz ihren eigenen Weg sucht, wird auf diesem Festival an Andrés Coll, Darius Blair, Finn Heine, Elliot Galvin und Emma Rawicz sichtbar. Sie und Ali Neander sind dieses Jahr die Gäste der hr-Bigband. |
Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV![]() (Uwe) diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Bis Sonntag, 12. Juli: Ausstellung Marcel Walldorf „Honey Never Regrets“ im saasfee*pavillon![]() (Petra) Warum weitermachen, wenn niemand mehr daran glaubt? Aber keine Sorge. Jemand kümmert sich immer noch darum …Der Frankfurter Künstler Marcel Walldorf verwandelt den saasfee*pavillon in ein absurdes und verstörendes Szenario einer müden Welt, der es nicht erlaubt ist, zu schlafen. Zur Vernissage gibt es dazu eine Performance und Musik mit DJ Kalli Weak. Foto: ©saasfee.de Marcel Walldorf„Honey Never Regrets“ – Ausstellung, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 - 66 HH, Vernissage: 18 - 22 Uhr, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: mittwochs – sonntags 14 - 18 Uhr |
Noch bis 16. Juli: Die Nazis waren ja nicht einfach weg![]() (Andrea) |
bis 16. August: OF/ Powerful textures![]() (Andrea) |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Bis Donnerstag, 03. September: Vernissage + Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule![]() (Petra) Die Frankfurter Kunstsäule zeigt im Rahmen der „World Design Capital 2026“ Köpfe aus dem Projekt „Viele Köpfe“ der Künstlerinnen Andrea Ludwig und Charlotte Schröner. Insgesamt 220 Köpfe. Jeder Kopf steht für sich und verbindet sich doch mit den anderen Köpfen – ein friedliches Miteinander. Die Unterschiedlichkeit der Gesichter und ihrer Malweisen steht für Individualität und die unendlichen Darstellungsmöglichkeiten. Verpackungsmaterial, das normalerweise in der Mülltonne landet, ist der Ausgangspunkt für die Serie der Köpfe der beiden Künstlerinnen. Das Originalformat der Bilder ist A4, also kopfgroß. Die Köpfe sind keine Porträts, sondern Ausdruck innerer Bilder: Unbekannte, ungesehene Menschen, Comics, Kinderzeichnungen, Art brut, Masken, Fotografien, Alte Meister, Menschen aus unterschiedlichen Medien – ein unendliches Reservoir. Manche ähneln bekannten Personen. Die Frage „Sieht sie nicht aus wie …?“ darf man sich vor der Säule gerne stellen. Abbildung: ©Andrea Ludwig/Charlotte Schrön Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule, (Öffnungszeiten: 24/7 bis Donnerstag, 03.09.), Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße |
Freitag, 4. September, bis Sonntag, 6. September: Riviera![]() (Andrea) |
Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch![]() (Petra) Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren. Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |
Bis Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM![]() (Petra) Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr barrierefrei |










































































