Doppelt zurück![]() ![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Montag kamen wir aus Apulien zurück. Allerdings für mich nur für einen kurzen Zwischenstopp inklusive Opernbesuch. Gestern Abend fand dann die Preisverleihung statt, für die ich angereist war. Anders als die Veranstaltungen, zu denen ich sonst beruflich fahre, war dies eine ausgesprochen schicke Gala im Wintergarten Varieté. Und das Allerbeste: Die Veranstaltung wurde von Anke Engelke moderiert. Als großer Fan war ich natürlich mega happy – und ein bisschen nervös. Und was soll ich Euch sagen? Es hat geklappt: Petra Schröder, die mich zur Verleihung begleitet hat, und ich durften den 2. Platz für FAIRkickt auf der Bühne entgegennehmen – und anschließend sogar noch ein Selfie mit Anke Engelke machen. Jetzt bin ich wieder zurück. Warum Ihr die Ausgehtipps erst jetzt bekommt? Eigentlich wollte ich sie schon im Zug schreiben. Leider haben mich die Technik und das Telekom-Netz im Stich gelassen. Sorry, aber bei der Hitze soll man ja ohnehin langsam machen. Was auch immer Ihr macht: Lebt wild! Daniela für das tolle Ausgehtipps-Team Andrea, Petra, Martin, Uwe und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2026. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
HELFER:INNEN für die SOMMERWERFT GESUCHT![]() (Daniela) Die Sommerwerft 2026 steht vor der Tür und du bist herzlich eingeladen diese einzigartige Kulturwelt zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen! Vom 24. Juli bis 09. August 2026 verwandeln wir die Weseler Werft in Frankfurt am Main in einen Ort für offene Theaterkultur, Gemeinschaft und sozialen Zusammenhalt – frei zugänglich und ohne Eintritt. Warum mitmachen? Die Sommerwerft lebt vom freiwilligen Engagement in Gemeinschaft. Unser diesjähriges Motto „The Ocean Starts… in Frankfurt!“ Wichtige Daten: ab15.06.2026: Plakate kleben / Flyer verteilen; 18.07.2026: WarmUp-Gartenparty mit Musik, Essen; triff alle Volunteers, Hauptverantwortlichen und die Theatergruppe antagon!; ab 20.07.2026: Aufbau des Festivals an der Weseler Werft; 10.08 & 11.08.2026: Abbau des Festivals an der Sommerwerft; 24.07 - 09.08.2026: Helfen auf der Sommerwerft; Helfer*innen Picknick auf der Werft (Datum wird noch bekannt gegeben) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) 2 x 2 Gästelistenplätze für SATURDAY SOCIAL SOUL Alldayer am Samstag, den 20. Juni im ono2. Gewinnfrage: Wer ist am kommenden Donnerstag Gast beim VINYL Gottesdienst? |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net) Di, 23. Juni: ONE BATTLE AFTER ANOTHER |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
Podcast: STRICH DRUNTA!![]() (Uwe) STRICH DRUNTA! Ist der neue, künftig monatlich erscheinende Comic-Podcast der Journalisten Matze Heller und Alex Jakubowski (comic-denkblase.de). Bei der ersten Ausgabe sind Josephine Mark (Comic-Künstlerin, Grafikdesignerin und Illustratorin) und Moritz Stetter (Zeichner und Autor von Graphic Novels, Porträtzeichner und Illustrator). Die Künstlerin und der Künstler zum Start des Podcasts haben beachtliche Werke geschaffen und haben sicher einiges zu erzählen. Abzuhören ist der Podcast bei den bekannten Anbietern wie Apple, Spotify oder Deezer. Foto: Uwe Zimmermann |
Noch bis Samstag, 27. Juni: EXPATRIA – Portraits and Stories im Atelierfrankfurt![]() (Daniela) Atelierfrankfurt, Schwedlerstraße 1–5, 60314 Frankfurt |
Freitag, 19. Juni - Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM![]() (Petra) Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum. Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Vernissage: 19 Uhr, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Tickets: 12 (7) Euro, barrierefrei |
Freitag, 19. Juni: Frederik Köster: Dark Matter![]() (Uwe) Auf der Suche nach Erneuerung hat er diesmal an seiner Seite die experimentierfreudigen und vielseitigen jungen Musiker Jannis Sicker, Calvin Lennig und Thomas Sauerborn, die größtenteils neue, eigens für diese Besetzung geschriebene Musik präsentieren und interpretieren. Bestimme Facetten in Kösters Musik tauchen immer wieder auf wie Elemente des Alternative Rock, sphärische Klänge oder die kompositorischen Verbindungen zur klassischen europäischen Musik. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Freitag, 19. Juni: Tischtennis-Turnier & WESTCOAST CINEMA "Marty Supreme"![]() (Daniela) Tischtennis-Turnier hosted by Halid Rizvanovic (Hood Comedy) & WESTCOASTCINEMA "Marty Supreme" (OmU) 17:00 Einlass, Turnieranmeldung, DJ-Sets sowie Getränke & Speisen Ab 19.30 Show-Highlight mit Welcome-Drink: Halbfinale & Finale des Tischtennis-Turniers präsentiert von Halid Rizvanovic. Anschließend Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit: MARTY SUPREME. Eintritt: 15,00 Euro – inklusive Vorverkaufsgebühr Tickets & Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-festival-2026/https://www.frankfurt-westside.de/ |
Freitag, 19. Juni: Alternative Gutmensch![]() (Uwe) Mit dem Projekt „Alternative Gutmensch“ rückt Heinz Ratz die Bedeutung sozialer Einrichtungen und Begegnungsorte in den Mittelpunkt, gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und zunehmender Entfremdung. Im Fokus stehen Menschen, die sich in sozialen Berufen, der Pflege oder im Ehrenamt täglich für andere einsetzen und Räume schaffen, in denen Begegnung, Respekt und Menschlichkeit gelebt werden. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern aus Musik, Theater, Kabarett und Literatur besucht Hein Ratz soziale Einrichtungen wie Obdachlosenunterkünfte, Altenheime, interkulturelle Vereine, Frauenhäuser oder Stadtteilzentren. Durch kulturelle Beiträge vor Ort soll öffentliche Aufmerksamkeit geschaffen und ein Zeichen für Zusammenhalt, Offenheit und ein respektvolles Miteinander gesetzt werden. Den Abschluss bildet ein öffentliches Abendkonzert, bei dem sich die beteiligten Einrichtungen präsentieren können. Gleichzeitig werden Spenden für soziale Projekte in der Stadt gesammelt. So gibt jeder Gast für seine eigene Stadt. Mit dabei sind: Strom & Wasser, Tilly Pantha, Gisbert zu Knyphausen und Martin Goldenbaum. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Freitag, 19. Juni - Donnerstag, 03. September: Vernissage + Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule![]() (Petra) Die Frankfurter Kunstsäule zeigt im Rahmen der „World Design Capital 2026“ Köpfe aus dem Projekt „Viele Köpfe“ der Künstlerinnen Andrea Ludwig und Charlotte Schröner. Insgesamt 220 Köpfe. Jeder Kopf steht für sich und verbindet sich doch mit den anderen Köpfen – ein friedliches Miteinander. Die Unterschiedlichkeit der Gesichter und ihrer Malweisen steht für Individualität und die unendlichen Darstellungsmöglichkeiten. Verpackungsmaterial, das normalerweise in der Mülltonne landet, ist der Ausgangspunkt für die Serie der Köpfe der beiden Künstlerinnen. Das Originalformat der Bilder ist A4, also kopfgroß. Die Köpfe sind keine Porträts, sondern Ausdruck innerer Bilder: Unbekannte, ungesehene Menschen, Comics, Kinderzeichnungen, Art brut, Masken, Fotografien, Alte Meister, Menschen aus unterschiedlichen Medien – ein unendliches Reservoir. Manche ähneln bekannten Personen. Die Frage „Sieht sie nicht aus wie …?“ darf man sich vor der Säule gerne stellen. Abbildung: ©Andrea Ludwig/Charlotte Schrön Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule, Einführung: Florian Koch, mit Live-Musik von Daniel Schmitz, Trompete und Christof Thewes, Posaune, Vernissage Freitag, 19.06. 19 Uhr (Öffnungszeiten: 24/7 bis Donnerstag, 03.09.), Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße |
Freitag, 19. Juni: OF/ Offenbach weiter bauen![]() (Andrea) |
Freitag, 19. Juni: modernlove.![]() (Andrea) |
Freitag, 19. Juni: Of/ Emmas Glück![]() (Andrea) |
Samstag 20. Juni: Crespo Haus-Fest![]() (Daniela) Das Crespo Haus öffnet seine Türen für einen Tag voller Kunst, Musik, Performances, Workshops und Mitmach-Aktionen. Gemeinsam mit zahlreichen Förderpartner:innen entsteht ein vielfältiges Programm für Menschen jeden Alters – von Konzerten und Ausstellungen über interaktive Formate bis hin zu Bewegung, Austausch und Kulinarik. Mit dabei sind unter anderem das Bridges Kammerorchester, das Ensemble Modern & IEMA Ensemble 25/26, HOUSEaHOLICS mit Workshop und Party, Basketball-Sessions der SKYLINERS e.V., die Nachrichtenplattform Amal News, Ausstellungen von Atelier Goldstein und Fotografien von Ulrike Crespo sowie zahlreiche Angebote zum Mitmachen für Kinder und Erwachsene. Ein Fest für die ganze Familie – offen, vielfältig und mitten in Frankfurt. 11-22 Uhr |
Samstag, 20. Juni, 12 Uhr: Weinmarkt & Design-Markt & WM-Viewing![]() (Daniela) Wir werden heute den Tag an der Westcoast verbringen. Weintasting ist definitif etwas für mich und Uwe mag zwar kein Public Viewing, aber hej… er hat um Mitternacht Geburtstag und liebt Fußball…. 12:00 – 13:30 Zumba mit Kim Ribeiro |
Samstag 20. Juni: SATURDAY SOCIAL SOUL Alldayer![]() (Daniela) Tagsüber tanzen ist toll! Säre ich nicht auf dem Weg zur Westcoast, wäre ich heute zum Tanzen im ono2, zumal die eine Klimaanlage haben ;-) SATURDAY SOCIAL SOUL Alldayer DJs: Der klassische Soul-Alldayer passt wunderbar in unsere Zeit, in der Tanzveranstaltungen gerne früh beginnen, damit alle Feiernden auch noch was vom nächsten Tag haben. Der SATURDAY SOCIAL SOUL Alldayer macht da keine Ausnahme, sondern den Versuch, dieses Format noch stärker zu etablieren. Gemeinschaft schaffen durch Musik – mag etwas abgedroschen klingen, ist aber in diesen Tagen wichtiger denn je. SATURDAY SOCIAL SOUL bietet diese Möglichkeit mit allerlei Musik die Soul hat – die kann dann gerne auch mal aus Jamaika kommen, oder auch mal »Blue-eyed Soul« sein, mal etwas poppiger oder auch mal etwas jazziger sein – dank unserer wunderbaren Gäste aus München und Darmstadt kein Problem. Get social with us! |
Samstag 20. Juni: Frühjahrskonzert der Frankfurter SingGemeinschaft![]() (Daniela) Kurz vor Sommerbeginn gibt es noch ein Frühjahrskonzert.. wäre ich nicht an der Westcoast, wäre ich hier: In ihrem Frühjahrskonzert führt die Frankfurter SingGemeinschaft zusammen mit dem Kammerorchester Collegium Musicum Werke von Mozart, Mendelssohn und Wagner auf. Die Leitung hat Jens-Uwe Schunk. Solistinnen sind Natascha Jung, Sopran und Maria Ilg, Klarinette |
Samstag, 20. Juni, und Sonntag, 21. Juni: Of/ Mainuferfest![]() (Andrea) Ich bin am Wochenende natürlich auf dem Mainuferfest unterwegs, das ist nämlich eines meiner Lieblingsfeste. Nirgends sonst ist die bunte Welt Offenbachs so kompakt zu erleben und kann man sich auf kurzen Distanzrn von der Türkei, über Portugal und Spanien nach Griechenland und Italien, sogar in den Senegal, nach Indien, Parkistan und ich weiß nicht welche Länder futtern. Und sich zwischendurch bei allen möglichen Vereinen über deren Arbit informieren Es ist Wahninn, was ganzjährig im Ehrenamt geleistet wird. Traditionspflege, Sport, Tanz, Musik, Heinrich Heine gelesen und studiert, gehäkelt und getrickt und natürlich auch Kulturarbeit geleistet. Der Waggon, Offenbach am Meer, der Softchor, alle sind da; das wird toll. Samstag, 14 bis 1 Uhr, Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Foto: Stadt Offenbach/ Katja Lenz |
Sonntag, 21. Juni: Walk & Talk: Abschluss des Graffiti Festivals "International Meeting of Styles" in Wiesbaden![]() (Petra) 4.000 Quadratmeter Wandfläche, 450 nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler: Wiesbaden hat wieder zum "International Meeting of Styles" eingeladen: Motto war diesmal "Togetherness". Im Mittelpunkt des Festivals stand also die Frage, wie Kunst im öffentlichen Raum Menschen verbindet. Es sollte also um Begegnung, Austausch und gemeinsames Gestalten gehen, und das in Wiesbaden wie auch international. Orte waren der Brückenkopf in Mainz-Kastel und das Gelände rund um den Schlachthof Wiesbaden, die für zwei Wochen zu offenen Ateliers und großem Festival-Gelände wurden. Zum Abschluss könnt Ihr heute noch mal am Schlachthof Wiesbaden rumgehen und Euch verschiedenste Kunstwerke anschauen. Gemeinsam mit Manuel Gerullis sowie Künstlerinnen und Künstlern werden die neu entstandenen Werke vorgestellt. Das bietet die Gelegenheit, Hintergründe zu den Arbeiten kennenzulernen, mehr über die Entwicklung und Bedeutung des Meeting of Styles zu erfahren und direkt mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Foto: ©Veranstalter Walk & Talk: Abschluss des Graffiti Festivals "International Meeting of Styles" in Wiesbaden, Grußwort: Wiesbadens Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher, Ort: Schlachthofgelände Wiesbaden, Adresse: Murnaustr. 1, Uhrzeit: 11 Uhr, Eintritt: frei |
Sonntag, 21. Juni sowie Samstag. 8. August: "unerhört! x 2" - Konzertreihe und Wahrnehmung![]() (Martin) “unerhört! x 2” ist ein begehbares Konzert- und Wahrnehmungsformat im ChamissoGarten Frankfurt, das klassische Musik, Naturraum und bewusste Sinneserfahrung miteinander verbindet. Im Zentrum des Formats steht die Frage, wie sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn Musik nicht nur gehört, sondern in Beziehung zu Raum, Bewegung, Stille und Natur erlebt wird. Jeder Konzertabend besteht aus drei Teilen: Zunächst wird ein musikalisches Werk in einer klassischen Konzertsituation aufgeführt. Anschließend öffnet sich der Garten als stiller Erfahrungsraum: Die Musiker*innen verteilen sich über das Gelände und lassen kurze musikalische Fragmente, Echoformen und Miniaturkonzerte zwischen Blumenbeeten, Gewächshaus, Hühnerstall und Bienenstöcken entstehen. Dazwischen entstehen bewusst Momente absoluter Ruhe, in denen die Geräusche und Atmosphären des Gartens selbst Teil des Erlebnisses werden. Das Publikum bewegt sich frei und langsam durch den Garten. Gespräche treten in den Hintergrund; Aufmerksamkeit, Präsenz und nonverbale Wahrnehmung stehen im Mittelpunkt. Licht, Wind, Gerüche, Farben und Materialien werden ebenso Teil der Erfahrung wie die Musik selbst. Kleine Reflexionsimpulse im Garten laden dazu ein, bewusster wahrzunehmen: Wie klingt Stille? Welche Geräusche gehören nur zu diesem Ort? Was verändert sich, wenn wir langsamer werden? Publikum und Musiker*innen kehren dann gemeinsam zur Hauptbühne zurück. Das Werk wird ein zweites Mal gespielt - nun mit veränderter Wahrnehmung und einer stärkeren Verbindung zwischen Musik, Raum und Erinnerung. Foto: ©ChamissoGarten “unerhört! x 2” - Konzertreihe und Wahrnehmung, Ort: ChamissoGarten, Adresse: Chamissostr. 38, Termine: Sonntag, 21. Juni: Franz Schubert - Arpeggione-Sonate, Samstag, 8. August: Antonín Dvořák - Quartett in F-Dur „Amerikanisches". Uhrzeit: jeweils 14:30 Uhr: Musikalisches Erlebnis-Abenteuer für Kinder, 18 Uhr: Abendkonzert für Erwachsene (danach ist der Garten geöffnet), Eintritt: Kinder bis 14 Jahre: 10 Euro, Erwachsenen-Begleitticket: 18 Euro, Erwachsenenticket: 28 (15) Euro, Solidarticket: 40 Euro, für Tickets und mehr hier |
Montag, 22 Juni: Scene Queen![]() (Uwe) Eine Welt in Pink gehüllt, frivol und laut. Hier findet zusammen, was längst zusammen gehört - – nur Männer haben das einfach noch nicht gecheckt. Wer eine Queen gerufen hat, bekommt sie auch, in diesem Fall eine echte Metal-Queen im Full-Popstar-Modus. Aus harten Riffs, Hyper Pop und weiteren Rock- Elementen entsteht bei Scene Queen ein ganz neues Genre, bimbocore. Was das heißt? Scene Queen verbindet Metalcore mit feministischen Themen und macht Kunst, die sich kompromisslos an Frauen richtet, ohne irgendwen auszuschließen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19 Uhr |
Montag, 22. Juni: Improper Bigband![]() (Uwe) Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr‘ |
Dienstag 23. Juni: Westcoast Cinema: ONE BATTLE AFTER ANOTHER![]() (Daniela)Sie schreiben: Wir haben den grandiosen Oscar-Abräumer in Originalfassung mit Untertiteln für euch am Start. Freut euch auf Leo im Bademantel, die schönste Handyauflade-Szene aller Zeiten und die umwerfende Verfolgungsjagd. Dazu tanzt Benicio del Toro unnachahmlich am Straßenrand und Sean Penn liefert einmal mehr genau die Art von Intensität, für die man ihn kennt. Regie: Paul Thomas Anderson, USA 2025, 162 Minuten, FSK: ab 16 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln |
Dienstag 23. Juni: NAXOS KINO: "Manche mögens falsch“![]() (Daniela) Das NAXOS KINO zeigt jeden Dienstag um 19:00 Uhr „Manche mögens falsch“ von Stanislaw Mucha, D 2025, ein faszinierender Dokumentarfilm über die Fälscherstadt Dafen in Südchina. Ein kleiner van Gogh für 45 €, Monets Seerosen für 120 €, Rembrandts Selbstporträts für 150 €. In Dafen malen tausende Künstler Tag und Nacht Meisterwerke – Millionen Bilder jedes Jahr, die rund um die Welt verkauft werden. Stanislaw Mucha wirft einen humorvollen und scharfen Blick auf Originale, Kopien und den Wert der Kunst. Nach dem Film gibt es ein Filmgespräch mit dem Regisseur: Stanislaw Mucha NAXOS KINO im Produktionshaus Naxos, Waldschmidtstr. 19 HH, 60316 Frankfurt |
Dienstag, 23. Juni: Curtis Harding![]() (Uwe) Mit seinem vierten Album „Departures & Arrivals: Adventures of Captain Curt“ nimmt Curtis Harding seine Fans mit auf eine spacige Reise durch Raum und Zeit. Dabei bedient er sich seiner gesamten Soundpalette: Sein Mix aus Soul, R&B, Funk und einer Prise Punk hat ihm längst den Ruf eines der spannendsten Künstler seiner Generation eingebracht. Die Sommer-Tour 2026 bietet die perfekte Gelegenheit, Curtis Harding erneut in Deutschland zu erleben. Fans dürfen sich auf energiegeladene Shows und eine Setlist freuen, die sowohl Klassiker als auch neue Highlights umfasst. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19 Uhr |
Dienstag, 23. Juni: Floodlights![]() (Andrea) |
Mittwoch 24. Juni: Westcoast Cinema: ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE![]() (Daniela)Wir erinnern uns zwar nur noch lückenhaft an den großartigen Roman von Joachim Meyerhoff, doch wissen wir eines ganz bestimmt: Diese Verfilmung ist mindestens genauso zweifelnd, niederschmetternd, tröstend, lustig und befreiend schön wie die literarische Vorlage. „Coming of Age“ an einer Münchener Schauspielschule – todkomisch und unglaublich nah! Und noch etwas: Senta Berger for President! Regie: Simon Verhoeven, Deutschland 2026, 136 Minuten, FSK: ab 6 Jahren, Originalfassung (Deutsch) Einlass, Speisen & Getränke ab 20 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit. |
Mittwoch 24. Juni: WHERE TALENT IGNITES – EINE SPANISCHE KURZFILMNACHT IN FRANKFURT![]() (Daniela) Where Talent Ignites ist eine internationale Kampagne von Audiovisual From Spain / ICEX, die spanische Talente, Produktionen und kreative Industrien auf internationalen Bühnen sichtbar macht. Im Mai 2026 wurden in Cannes drei neue Kurzfilme vorgestellt, die genau dafür stehen: für eine spanische Kreativszene, die Film, Design, Mode, Musik, Animation, Tanz und visuelle Kultur zusammendenkt und auf atemraubende Weise miteinander verwebt. Am 24. Juni erstrahlen diese drei herausragenden Arbeiten nun im Spanish Design Pavilion in Frankfurt: La Tarara von Nicolás Méndez & CANADA, La Llama von Turbo und Flamencovon Carla Simón. La Tarara verbindet Mode, Kino und Popkultur zu einem bildgewaltigen Stück Gegenwart. Nicolás Méndez, zuletzt auch Regisseur von Rosalías Berghain mit Björk und Yves Tumor, steht wie kaum ein anderer für eine neue spanische Bildsprache zwischen Musikvideo-Ästhetik, Fashion Film und Autorenkino. La Llamaöffnet eine animierte, poetische Reise durch das spanische Design – mit Figuren von Jaime Hayon und Beiträgen prägender Stimmen aus Illustration, Animation und visueller Kultur. Flamenco von Carla Simón wiederum nähert sich mit Rocío Molina, Niño de Elche und weiteren großen Namen einer der wichtigsten kulturellen Traditionen Spaniens: nicht museal, ganz körperlich, frei und radikal. Begleitet wird das Programm von einem besonderen musikalischen Highlight: Die spanische Sängerin La Tania wird im Rahmen der Veranstaltung einen exklusiven Akustikauftritt präsentieren. Die aus Alicante stammende und heute in Madrid lebende Künstlerin ist für ihre einzigartige Verbindung traditioneller spanischer Genres wie Copla und Flamenco mit zeitgenössischen Klängen bekannt. Ein kurzer Filmabend – und ein außergewöhnlich dichter: für alle, die Design, Musik, Mode, Tanz und visuelle Kultur als Teil einer Bewegung verstehen und erleben möchten. Datum: 24. Juni 2026, 19:30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) |
Mittwoch, 24. Juni: Tanzende Frau, blauer Hahn – Lesung![]() (Uwe) Federleicht und tiefgründig entwirft Dana Grigorcea ein Kaleidoskop über die Liebe und die Umstände, die sie erst dazu machen. Musikalisch begleitet wird die schweizerisch-rumänische Autorin von Nadiia Zhurba am Klavier. Die ukrainische Pianistin studiert an der Hochschule für Musik in Mainz bei Sebastian Sternal. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr‘ |
Mittwoch, 24. Juni: Of/ "ECHTE KERLE werden 30" im Filmklubb![]() (Andrea) |
Mittwoch, 24. Juni: Of/ Nachbar*innen: a la casa de la Dianacoti![]() (Andrea) Im Fokus der ausgewählten „Kreislauf“ Projekte steht immer die Frage, wie sich alltägliche Themen wie Materialkreisläufe, Fürsorge, Jahreszeiten oder Routinen gemeinsam erforschen und neu betrachten lassen: Die Teilnehmenden schauen daher nicht nur zu, sondern denken aktiv mit, gestalten mit und werden Teil des künstlerischen Prozesses. Seit April wird immer am letzten Mittwoch des Monats ein Open-Call-Projekt vorgestellt. 18.30 Uhr |
Mittwoch, 24. Juni: Nikita Miller![]() (Andrea) |
Donnerstag 25. Juni: Vinyl Gottesdienst![]() (Daniela) Endlich schaffe ich es zum Vinyl Gottesdienst. Bisher hatte ich nie Zeit, jetzt klappt es und ich freue mich sehr, denn ich mag nicht nur die beiden Veranstalter, sondern vor allem auch ihren heutigen Gast: Wilhelm Opatz. Die Plattenteller drehen sich wieder in der Johanniskirche mit dem VinylGottesdienst am Donnerstag, dem 25. Juni: Wilhelm Opatz - Architekt, Gestalter und Herausgeber der vielfach prämierten "FRANKFURT"-Reihe - bringt seine Musik zum Thema "Wille" mit. Im Gespräch mit Matthias Westerweller und Pfarrer Lars Heinemann, für die kühlen Getränke sorgt wie immer die Bar um Isabel Philipp. D VinylGottesdienste: Eine Künstler:in bringt ihre/seine Tracks zu einem Thema mit und erzählt – Warum gehört dieser Song für mich zu diesem Thema? Was ist der Hintergrund des Songs selbst? Welche biographischen Erlebnisse und Erinnerungen verbinde ich mit ihm? Hat der Song damit für mich sogar eine religiöse Note, und wenn ja, inwiefern? Im Austausch mit den Moderatoren entsteht so ein Raum, in dem auch die Besucher:innen dem Thema nachgehen können: sitzend, stehend, in sich selbst versunken, im Gespräch mit den Anderen, am Platz, an der Bar, rauchend vor der Tür. Der VinylGottesdienst möchte diesen Raum bewusst öffnen. Und das in der barocken Johanniskirche, die für diese Abende komplett umgestaltet wird. Turmstraße 10 in Bornheim |
Donnerstag 25. Juni: Westcoast Cinema: SENTIMENTAL VALUE![]() (Daniela)Regie: Joachim Trier, Norwegen et al. 2025, 135 Minuten, FSK: ab 12 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln Einlass, Speisen & Getränke ab 20 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit. Einlass, Speisen & Getränke ab 20 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit. |
Donerstag 25. - Samstag 27. Juni: „Macht endlich das Licht an! - eine Rothschild Variation“![]() (Daniela) ELEGANZ AUS REFLEX (https://produktionshausnaxos.de/gruppen/eleganz-aus-reflex) schreiben: In diesem Abend gehen wir der Familiengeschichte der Rothschilds nach fernab aller Verschwörungsmärchen, die bis heute um diese Familie kursieren. Gleichzeitig wollen wir dennoch zeigen, was es für einen einzelnen Menschen bedeutet, allein aufgrund seines Familiennamens, der mit Lügenmärchen überschrieben ist, zum Objekt degradiert zu sein. Wer bist du, wenn alle mitreden? Die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild wird seit Jahrhunderten von Verschwörungsmythen und Hetzpropaganda überschrieben. Basierend auf Recherchen und Autobiografien wird nun eine andere Facette auf die Bühne gebracht: Fiktiv aber nah an den Fakten erzählt der choreografierte Theaterabend von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg: eine europäische Familiensaga. Im Mittelpunkt stehen vier Geschwister, die sich alle auf ihre Weise nach einem Ausbruch aus den Erzählungen sehnen, die man sich von ihnen und ihrer Familie macht. Sie flüchten in die Natur, in die Kunst oder in den Jazz, betreiben Politik, leisten Widerstand und versuchen, eine innerlich zerrissene Familie zusammenzuhalten. Vergangenheit und Gegenwart werden in ihren Familiengeschichten verknüpft: von der Emanzipation aus dem Frankfurter Ghetto zu prosperierendem Wohlstand bis zum Überlebenskampf gegen den Vernichtungswillen von außen. Mehr Infos und Tickets (Solidarischer Preis; zahl, was du kannst!) hier: https://produktionshausnaxos.de/programm/ |
Bis Donnerstag 25. Juni: critical ceramics in Frankfurt![]() (Daniela) Ecki hat mich auf dieses tolle Ausstellungsprojekt aufmerksam gemacht. Das Programmheft ist super schön und macht Lust: https://heussenstamm.de/media/pages/ausstellungen/critical-ceramics/e2ffad0425-1779805494/critical-ceramics-programm_korr.pdf Keramik trifft Gegenwartskunst: Das Ausstellungsprojekt „critical ceramics“ lädt vom 12. Juni bis 25. Juli 2026 zu einem spannenden Parcours entlang der Braubachstraße in der Frankfurter Altstadt ein. Verschiedene Kunstorte zeigen zeitgenössische Positionen rund um das Medium Keramik – zwischen Handwerk, digitaler Kultur und gesellschaftlicher Reflexion. Veranstaltungsbegleitend gibt es Führungen, Gespräche und weitere Programmpunkte. Austragungsorte sind unter anderem die Heussenstamm-Stiftung, die Galerie Hanna Bekker vom Rath sowie weitere Galerien entlang der Braubachstraße. Im Rahmen critical ceramics prasentiert das Architekturburo DoMstudio neue Keramikskulpturen von David Rauer. Die Eroffnung der Ausstellung wird untermalt von der Musik des DJs Eventuell alias Paul David Rollmann. Paul David Rollmann und David Rauer kollaborieren seit 2019 an der Schnittstelle von House, Sound und Objekten. Für die Ausstellung Heavy Beauty im DOMstudio entsteht ein intimer lebendiger Kosmos aus Musik, Keramik und Licht. |
Vorschau |
Freitag, 26. Juni: Saisonabschluss! Forty/Forty - Age is just a number![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn: 20:30 Uhr |
Freitag, 26. Juni und Samstag, 27. Juni: The Bug is on Fire![]() (Martin) Albert Garcia - Theater Glühwürmchen flackern im Dunkeln – winzige Lichtzeichen, die in der Nacht erscheinen und plötzlich wieder verschwinden. Ihr Leuchten ist eine leise Rebellion, ein stiller Akt des Widerstands in Landschaften, in denen sie oft vergessen oder bedroht werden. Das Schicksal dieser Insekten erinnert an das von Menschen, die im Verborgenen leben. Viele Migrant*innen ohne gesicherten Aufenthaltsstaus halten Städte weltweit am Laufen, während ihre Geschichten mit jeder Welle städtischer Entwicklung verschwinden. Durch Performance, Video und Erzählung verbindet Albert Garcia in seinem neuen Stück Menschen und Glühwürmchen. Selbst als Kind philippinischer Arbeitsmigrant*innen in Macao geboren, hat ihn das Leben über Hongkong nach Taipeh verschlagen. Voller Empathie und analytischer Schärfe folgt er dem Leuchten der Glühwürmchen durch die Hintergassen von Macao, die verborgenen Gärten von Hongkong, die sich wandelnden Landschaften Taiwans bis an die Flussufer der Philippinen. Dabei erzählt er von den vielschichtigen Überlebensstrategien illegaler Einwander*innen in den Metropolen Ostasiens und lädt ein, genauer hinzusehen – auf das Zarte, das Gefährdete in unserer globalisierten Welt und auf die stille Kraft, zu leuchten und zu überleben. Freitag, 26. Juni und Samstag, 27. Juni um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Freitag, 26. Juni, bis Sonntag, 28. Juni: Of/ Waggon Finale![]() (Andrea) |
Freitag, 26. Juni: Of/ Julie´s Haircut![]() (Andrea) |
Samstag, 27. Juni: Swing & Ride![]() (Uwe) Was haben tanzen und radeln gemeinsam? Bei Swing & Ride lässt sich beides miteinander verbinden - und Darmstadt mal ganz anders erFAHREN... Endlich wieder Hosenträger spannen, ins sommerlich-bequeme Tanzoutfit schlüpfen und aufsatteln, wenn es wieder heißt: Swing & Ride! …. Tour / Startpunkt: |
Samstag, 27. Juni: Eleanna Pitsikaki![]() (Uwe) Als vielseitige Künstlerin bewegt sich Pitsikaki souverän zwischen Konzertbühne, Forschung und Lehre. Mit ihrem Debütalbum AROMA setzte sie ein starkes künstlerisches Statement, das international Beachtung fand und mehrfach ausgezeichnet wurde, darunter mit den Global Music Awards, Nominierungen für die Deutsche Schallplattenkritik Top 3 in Europe Musik Netzwerk und top 10 in Balkan Chats. Sie studierte Global Music mit Hauptfach Qanun an der Popakademie Mannheim sowie Jazzimprovisation im Master an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und setzt ihre künstlerisch-wissenschaftliche Forschung aktuell im Rahmen einer Promotion fort. Parallel dazu ist sie als Dozentin an renommierten Institutionen tätig, darunter die Hochschule für Musik Mainz, die Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie verschiedene internationale Bildungs- und Forschungsprojekte im Bereich interkultureller Musikpädagogik. Brotfabrik / F., Dahlmannstr. 2 / 20 Uhr |
Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juni: Tanzende Idioten![]() (Martin) Von Thorsten Lensing mit Texten von Denis Johnson und Originalzitaten der NASA Apollo Missionen zum Mond „Ein Triumph. Thorsten Lensing ist zurück und mit ihm sein Star-Ensemble aus Ursina Lardi, André Jung, Sebastian Blomberg und Karin Neuhäuser. Aus Motiven des US-Schriftstellers Denis Johnson haben sie einen Abend gezaubert, der die Last der Existenz leicht werden lässt.“ nachtkritik.de Darum geht’s: Goldie tut, was sie am liebsten tut: Sie baut ihr Haus um. Ihre Freude dabei ist ebenso ansteckend wie verstörend, denn Goldie ist schwer krank. Während ihr Kater auf ihr liegt und schnurrt, spricht sie das aus, was man sonst nie sagt. lötzlich klingelt es und Goldies frisch verliebter Vater steht mit seiner Geliebten vor der Tür. Vollkommen unerwartet findet sich der vor Glück beinahe platzende Vater am Sterbebett der eigenen Tochter wieder. Unbedingt Tickets sichern! |
Samstag 27. Juni: Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -![]() (Daniela) Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich - Ein lauer Sommerabend im Alten Hallenbad, gemeinsam eintauchen in Swing und Latinmusik. Das Dreamteam Jazzy Weather aus Friedberg und Bewitched aus Frankfurt mixt an einem sommerlichen Cocktail aus entspanntem Swing und heftigstem Latin-Groove, aber auch wunderschön melancholischen Jazzballaden. Ob cool oder hot, heraus kommt immer Jazzgesang vom Feinsten. Und auch ihr werdet diesmal wieder nicht verschont ;-). Es gibt Songs, die wir mit euch zusammen singen wollen. Das hat das letztes Jahr einfach zuviel Spaß gemacht! |
Donnerstag, 02. bis 06.07: Heinerfest an der Centralstation![]() (Uwe) Ich bin in der Nähe von Darmstadt aufgewachsen und da war über lange Jahre ein Gang über das Heinerfest selbstverständlich. Auch in diesem Jahr feiern die Darmstädter ihr großes Volksfest und die Centralstation feiert mit. Programm:
Centralstation / DA, Im Carree |
Donnerstag 03. - Samstag 11. Juli: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“![]() (Daniela) Dzuna Kalnina ist eine tolle Frau. Ich habe sie vor zwei Jahren mit einer Iszenierung in der Alten Seilerei erlebt. Jetzt inszeniert sie auf dem Kulturcampus: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“ erobert den KulturCampus Die Idee: Schönbergs expressionistische Klangwelt trifft auf Frankfurts Sommerluft. Passant*innen werden eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern sich poetisch einzumischen - zwischen jeweils sieben Liedern öffnen sich Pausen, die nicht als Unterbrechung gedacht sind, sondern als Einladung: Das Publikum kann diese Momente nutzen, um eigene poetische Impulse in den Abend hineinzulegen – Worte, Bilder, spontane Gedanken. So entsteht ein offener Austausch zwischen Musik, Stadt und den Menschen, die sich auf dieses ungewöhnliche Erlebnis einlassen. Musikalisch hochkarätig besetzt: Termine: 3., 8., 10. und 11. Juli 2026, jeweils 20 Uhr Ort: Außengelände des Studierendenhauses in der Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main |
Freitag 03. Juli: Vintage Soundsystem #30 Der Soundtrack Rio de Janeiros(Daniela) Ah, da bin ich nicht da.. Daniel Haasksmann hätte ich gerne wiedergesehen… Vintage Soundsystem # 30 / Der Soundtrack Rio de Janeiros Eintritt frei. Anmedlung dringend empfohlen Reservierungslink: https://luma.com/h5guew9x |
Freitag, 3. Juli: Of/ Gelbe Briefe![]() (Andrea) |
Freitag, 3. Juni: Of/ Utopie in Poesie. Workshop Creative Writing![]() (Andrea) |
Samstag, 4. Juli: Demokratiekioske![]() (Andrea) DemokratieKiosk am Gusti Kulturkiosk in FFM Gallus Mainzer Landstraße 399, 16 Uhr |
Donnerstag, 09. Juli: Haze´evot![]() (Uwe) Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Freitag, 10. Juli bis Sonntag, 12. Juli: Of/ Hfg-Rundgang![]() (Andrea) |
Ab Mittwoch 15. Juli: „No Sheet Jam“ im Nebbienschen Gartenhaus![]() (Daniela) Artur hat ein neues Musikformat für Frankfurt entworfen: No Sheet Jam“ . Diese Jam lebt auch vom Publikum: Schau- und Hörlustige sind herzlich willkommen - sie tragen maßgeblich zur Stimmung des Augenblicks bei. Ein Dialog zwischen Publikum und Spielenden, zwischen Eindruck und Ausdruck, der Raum für einzigartige Klangwelten schafft, welche den Moment begleiten. Wo? Nebbiensches Gartenhaus Eintritt frei, Getränke auf Spendenbasis |
Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August: Summer in the City![]() (Martin) Fünf Gigs und tolle Vibes im Palmengarten - Entspannt lassen sich heiße Sommerferien mit dem fein ausbalancierten Programm genießen. Mit diesem Höhepunkt der Konzertsaison im Künstler*innenhaus Mousonturm wird aber auch das Frankfurter Publikum gefeiert, das von vielen Künstler*innen und Bands so geschätzt wird. Also ran an die Tickets und auf in den Palmengarten! Wo sonst in der Region lässt sich ein Sommerabend klangvoller verbringen? Den Auftakt macht Tanita Tikaram mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Folk, Pop und melancholischer Eleganz. Martin Kohlstedt verbindet akustisches Klavier mit elektronischen Klanglandschaften zu intensiven Live-Erlebnissen. Mit Ásgeir zieht nordische Melancholie zwischen Folk und elektronischen Sounds in den Palmengarten ein. Energiegeladen wird es mit Moop Mama, deren Brass, Beats und politische Haltung den Palmengarten in Bewegung versetzen. Zum Finale bringt Liraz ihren berauschenden Elektro-Pop mit persischen und israelischen Einflüssen nach Frankfurt – ein sommerlicher Ausklang voller Euphorie und Tanzbarkeit. Achtung: Festivalpass buchen! Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August – immer Dienstags im Palmengarten / Künstler*innenhaus Mousonturm |
Dienstag, 21. Juli: Atli![]() (Uwe) Atli stammt aus einem kleinen Fischerdorf im Norden Islands und ist ein Singer-Songwriter, dessen Musik herzliche Geschichten mit kraftvollen Gesangsarrangements verbindet. Er begann, Musik zu schreiben, um seine Trauer zu verarbeiten, was schließlich zur Entstehung seines Debütalbums „Epilogue of Something Beautiful“ führte. Atlis Mission ist es, Musik zu schaffen, die diejenigen anspricht, die sich den Herausforderungen des Lebens stellen, und durch unverfälschtes, nachvollziehbares Songwriting Trost und Verbundenheit zu bieten. Ponyhof / F., Klappergasse / 19 Uhr |
Dienstag, 21. Juli: Tanita Tikaram![]() (Martin) Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt Gerade einmal 18 Jahre war Tanita Tikaram alt, als sich ihr Leben völlig auf den Kopf stellte. Der Grund: ihr Debütalbum „Ancient Heart“, das 1988 einschlug wie ein Komet. Ihre markante Stimme und die rohen, ungefilterten Texte, in denen die in Deutschland geborene Britin von der inneren Aufgewühltheit einer jungen, queeren POC erzählt, die sich in der eigenen Heimat fremd fühlt, sorgten für anhaltendes Interesse bei Fans wie Kritik – ihr Hit „Twist In My Sobriety“ wurde bis heute über 81 Millionen Male gestreamt. Fast vier Jahrzehnte später hat die Singer-Songwriterin viele weitere Alben und Songs veröffentlicht, mit „LIAR (Love Isn’t A Right)“ feierte sie im Oktober vergangenen Jahres ihr großes Comeback. In seinem Rückbezug auf „Ancient Heart“ markiert Tanita Tikarams neues Album einen Full-Circle-Moment in ihrer Diskografie, denn wie in den 80er- und 90er-Jahren sorgen Politik und Gesellschaft heutzutage dafür, dass sie sich wieder einmal wie eine Fremde im eigenen Land fühlt. „LIAR (Love Isn’t A Right)“ widmet sich genau diesem Gefühl und appelliert an Gemeinschaft und eine bessere Zukunft. Nach sechs Jahren geht Tanita Tikaram erstmals wieder auf Tour – in Begleitung einer Kammerband, die für eine ganz besondere Atmosphäre im Palmengarten sorgen wird. Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr): |
Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 9. August: 25. Sommerwerft![]() (Andrea) |
Freitag, 24. Juli: Of/ Ach, diese Lücke![]() (Andrea) Kino e Vino im Innenhof der Parkside Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach |
Dienstag, 28. Juli: Martin Kohlstedt![]() (Martin) Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt Martin Kohlstedt zählt zu den herausragenden Komponisten, Pianisten und Produzenten für Modern Classical Music und Electronica. Sowohl live als auch auf seinen Aufnahmen setzt er Standards darin, wie innovativ Electronica mit analogen und akustischen Elementen aus klassischem Klavier, Ambient, Field Recordings und Score Design zusammenkommen kann. Kohlstedt schafft es, für die Einflüsse aus so unterschiedlichen Welten intuitiv eine gemeinsame Form zu finden und daraus einen lebendigen Körper zu bilden – als spektakuläre Festivalshow, als introspektives Klavierkonzert, multidimensionaler Filmsoundtrack oder immersives Albumerlebnis. Seine Art des Arbeitens bezeichnet er als modulares Komponieren. Die Stücke sind ständig in Bewegung und folgen auch im Konzert keiner festgelegten Form. Improvisation ist zwingend Teil des Schaffens, ebenso der Mut zum Scheitern, das Suchen und das Interagieren mit Kontext, Raum und Menschen. Der in Weimar lebende Musiker spielt auf Konzertreisen auf der ganzen Welt und kollaboriert mit renommierten Partner*innen wie dem GewandhausChor Leipzig, mit Künstlern wie Ben Böhmer, Douglas Dare, Sudan Archives und Henrik Schwarz sowie mit Labels wie Warner Classics. Neben eigenen Stücken schreibt Kohlstedt Soundtracks für Filme, Theaterstücke, Podcasts und Hörspiele. Mit der Edition Kohlstedt führt er sein eigenes Label und kommt mit einem eigenen Aufforstungsprojekt seiner Verantwortung als Artist nach. Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) |
Dienstag, 4. August: Ásgeir![]() (Martin) Ásgeir gehört zu einer Generation nordischer Künstler, die beweist, dass leise Töne lauter nachhallen können als jedes Pathos. In einer schnelllebigen Musikindustrie steht der isländische Singer-Songwriter für Nachhaltigkeit, Nähe und Beständigkeit – zurückhaltend, kompromisslos und zutiefst authentisch. Mit seiner zerbrechlichen, aber dennoch eindringlichen Stimme, die oft verträumt, beinahe engelsgleich wirkt, transportiert Ásgeir emotionale Tiefe, während sich seine Werke durch melodische Leichtigkeit und sanfte Kontraste auszeichnen: Fragile Falsettgesänge treffen auf warme Gitarren, elektronische Arrangements ummanteln folkige Intimität. In Summe ein Garant für dahinschmelzende Herzen, egal ob auf großen Bühnen mit begeisterten Massen oder in kleinen Veranstaltungsorten, die eine intensive Publikumsnähe zulassen und fördern. Mit seinem im Februar erschienenen Album „Julia“ ist Ásgeir hautnah im Palmengarten zu erleben. Mounsonturm Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr) |
Dienstag, 11. August: Moop Mama![]() (Martin) Urban Brass meets Rap. Nach zwei erfolgreichen Touren in 2023 und 2024 sowie einem gelungenen Festivalsommer ist klar: Moop Mama und Älice sind längst mehr als nur eine spannende Idee, sie sind ein Perfect Match, das mit dem gemeinsamen Album „Wieder Laut“ ein neues Kapitel in der über fünfzehnjährigen Bandgeschichte aufgeschlagen hat. Als singende Rapperin mit karibischen und polnischen Wurzeln bringt Älice – bekannt als eine Hälfte von Chefboss und durch ihre Zusammenarbeit mit der spanischen All-Female-Band Ketekalles – Dancehall-Power mit. Ihre Stimme bildet das Herzstück der Songs, die dazu ermutigen, enger zusammenzurücken, sich neu zu connecten und solidarisch zu sein, von Mensch zu Mensch. Auch stilistisch öffnet die Kollaboration neue Räume. Afrobeat und Phonk-inspirierte Beats treffen auf punkige, erdige Klänge und eine großzügige Portion Soul. Laut-Sein wird zur notwendigen Reaktion auf eine immer lauter tosende Welt – politisch engagiert und voller Energie. Palmengarten Frankfurt um 20.0 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr) |
Dienstag, 18. August: Liraz![]() (Martin) Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt Die Musik von Liraz Charhi ist mehr als Pop, sie ist auch politisch. Unter ihrem Vornamen ist die israelische Schauspielerin mit persischen Wurzeln als Sängerin aktiv und hat bereits fünf Alben veröffentlicht. Sie singt auf Farsi, arbeitet heimlich mit iranischen Musiker*innen zusammen und verleiht dem Protest im Iran eine Stimme. Dort werden ihre Songs trotz Verbots gehört, getanzt und mitgesungen – als Soundtrack eines mutigen Widerstands in vielen Protestvideos iranischer Frauen in der „Women, Life, Freedom“-Bewegung. Der groovige Elektro-Pop mit Einflüssen aus der persischen und israelischen Musiktradition und Anklängen an den Funk der 70er geht sofort in die Beine und ins Herz. Mit ihrer berauschenden Mischung aus traditionellen und modernen Rhythmen öffnet sie ein musikalisches Tor zu einem Ort des Friedens, der Freude und der uneingeschränkten Freiheit. Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr) |
13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten! Dass ein Festival wie das Frankfurter nur Ausschnitte zeigen kann, versteht sich von selbst, ebenso dass das Mutterland des Jazz dabei nicht ausgeschlossen werden soll. Es ist mit Myra Melford’s Fire and Water Quintet, der Vibrafonistin Sasha Berliner oder der in den USA lebenden malaysischen Bassistin Linda May Han Oh gut vertreten. Mit von der Partie in Melfords Band: die in Brooklyn ansässige deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock. In der Welt des Jazz werden Grenzen seit jeher am liebsten überschritten, wie man auch an den Musiker*innen erkennt, die in Europa eine Heimat gefunden haben und ihre Perspektiven einbringen. Die fruchtbaren Resultate europäischer Weltoffenheit führt beispielhaft die Band von Andrés Coll vor Augen, in der sich Musiker aus Marokko, Spanien und Polen begegnen und gegenseitig inspirieren. Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt. Dabei gehört Sclavis zu denen, die aus Jazztradition und einer schwer zu beschreibenden europäischen Sensibilität einen eigenen Sound geformt haben, genau wie Christof Lauer oder Émile Parisien und natürlich Norma Winstone, die den europäischen Jazzgesang stärker geprägt hat als irgendwer sonst. Auch das Schaffen von Nicolai Thärichen und Ali Neander lässt sich in der Spannung zwischen grenzüberschreitenden Inspirationen, europäisch geprägter Perspektive und eigenständiger Kreativität verorten. Wie neben diesen mehr oder weniger alten Größen eine junge Generation des europäischen Jazz ihren eigenen Weg sucht, wird auf diesem Festival an Andrés Coll, Darius Blair, Finn Heine, Elliot Galvin und Emma Rawicz sichtbar. Sie und Ali Neander sind dieses Jahr die Gäste der hr-Bigband. |
Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV![]() (Uwe) diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Noch bis 05. Juli: Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat![]() (Martin) Diese Ausstellung ist ein MUST SEE! hessenschau.de schreibt: „Die verschiedenen künstlerischen Annäherungen an diesen einzigartigen Ort über rund 200 Jahre zeigt die Ausstellung in faszinierend gestalteten Räumen und Gegenüberstellungen. Gleichzeitig beleuchtet sie den sozialen Wandel des einstigen Fischerdorfs zum Badeort und zum Sehnsuchtsort der Pariser Künstler. Und sie zeigt, wie der Mythos in der Literatur, der Fotografie und sogar in der Netflix-Serie "Lupin" bis heute fortlebt.“ Bis 5. Juli (Dienstag, Mittwoch, Freitag – Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-21.00 Uhr): Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat |
Noch bis Sonntag, 05. Juli: Ausstellung - New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft im ernst-may-haus![]() (Petra) Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums initiierte Studio Jonathan Radetz in Kooperation mit der ernst-may-gesellschaft e.V. das Projekt „New Neues Frankfurt”, um damalige Konzepte zum suffizienten Wohnen auf kleinen Grundrissen zu untersuchen und anhand des ernst-may-musterhauses (mayhaus), welches als temporäres Designlabor fungierte, auf die heutige Zeit zu übertragen. Im Designlabor im mayhaus haben sie in den vergangenen Monaten Entwürfe für das Wohnen auf kleinem Raum entwickelt. Da kleine Grundrisse, wie die des mayhauses, durchdachte Möbel- und Einbaulösungen benötigen, wurde an Entwürfen gearbeitet, die unterschiedliche Einkommensgruppen ansprechen und heutige Bedürfnisse berücksichtigen sollen. Auf dem ernst-may-fest im letzten Sommer konnten alle Gäste an der Verlosung von zwei Wochenenden „Probewohnen“ im Frühjahr 2026 teilnehmen (ich bin etwas neidisch, hätte zu gerne auch mal probegewohnt), und ich hoffe, die Gewinner*innen konnten tolle Erfahrungen dort sammeln: Im Sinne eines partizipativen Gestaltungsansatzes sollten so die ersten Prototypen im Alltag getestet werden. Nun sind die neuen Möbel in einer Ausstellung im mayhaus zu sehen, die wir alle anschauen können. Und das mayhaus selbst finde ich ohnehin immer wieder sehenswert. ©Jonathan Radetz New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft - Ausstellung, Ort: ernst-may-haus, Adresse: Im Burgfeld 136, Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags 11 - 16 Uhr, samstags - sonntags 12 - 17 Uhr, Eintritt: frei |
Bis Sonntag, 12. Juli: Ausstellung Marcel Walldorf „Honey Never Regrets“ im saasfee*pavillon![]() (Petra) Warum weitermachen, wenn niemand mehr daran glaubt? Aber keine Sorge. Jemand kümmert sich immer noch darum …Der Frankfurter Künstler Marcel Walldorf verwandelt den saasfee*pavillon in ein absurdes und verstörendes Szenario einer müden Welt, der es nicht erlaubt ist, zu schlafen. Zur Vernissage gibt es dazu eine Performance und Musik mit DJ Kalli Weak. Foto: ©saasfee.de Marcel Walldorf„Honey Never Regrets“ – Ausstellung, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 - 66 HH, Vernissage: 18 - 22 Uhr, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: mittwochs – sonntags 14 - 18 Uhr |
Noch bis 16. Juli: Die Nazis waren ja nicht einfach weg![]() (Andrea) |
bis 16. August: OF/ Powerful textures![]() (Andrea) |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch![]() (Petra) Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren. Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |
















































































