19.06.-25.06.2026

Doppelt zurück

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Montag kamen wir aus Apulien zurück. Allerdings für mich nur für einen kurzen Zwischenstopp inklusive Opernbesuch.

Am Mittwoch packte ich also schon wieder meinen Koffer und reiste beruflich nach Berlin. Weil ich – wie üblich – sehr knapp in der Zeit war, schmiss ich alles hinein und bat Uwe, der gerade auf dem Sprung ins Büro war, ihn zu schließen. Das machte er auch – ordentlich, wie er ist. Und zwar komplett: inklusive Koffer-Zahlenschloss. Natürlich kannte ich die Zahlenkombination nicht.
Im Zug habe ich tatsächlich alle 1.000 möglichen Kombinationen durchprobiert. Das dauerte über eine Stunde und die Mitreisenden hatten ihren Spaß. Blöderweise blieb der Koffer trotzdem zu.
Am Berliner Hauptbahnhof ging ich schließlich zur Bundespolizei und fragte nach einem Seitenschneider, mit dem man Kabelbinder durchschneidet. Der Polizist meinte allerdings, er könne mir nur einen Bolzenschneider geben und benutzen müsse ich ihn selbst. Also stand ich kurz darauf mitten im Bahnhof und knackte meinen eigenen Koffer auf.

Gestern Abend fand dann die Preisverleihung statt, für die ich angereist war.
Mit unserem Projekt FAIRkickt hatten wir uns für die Fairtrade Awards beworben. FAIRkickt ist ein Bildungsprojekt für Jugendliche rund um Nachhaltigkeit und Sport, das ich in meiner Funktion als Koordinierungsstelle Fairtrade gemeinsam mit Marlene Haas von der Agentur Lust auf besser leben gGmbH anlässlich der EM ins Leben gerufen habe.

Anders als die Veranstaltungen, zu denen ich sonst beruflich fahre, war dies eine ausgesprochen schicke Gala im Wintergarten Varieté. Und das Allerbeste: Die Veranstaltung wurde von Anke Engelke moderiert. Als großer Fan war ich natürlich mega happy – und ein bisschen nervös. Und was soll ich Euch sagen? Es hat geklappt: Petra Schröder, die mich zur Verleihung begleitet hat, und ich durften den 2. Platz für FAIRkickt auf der Bühne entgegennehmen – und anschließend sogar noch ein Selfie mit Anke Engelke machen. 

Jetzt bin ich wieder zurück. Warum Ihr die Ausgehtipps erst jetzt bekommt? Eigentlich wollte ich sie schon im Zug schreiben. Leider haben mich die Technik und das Telekom-Netz im Stich gelassen.

Sorry, aber bei der Hitze soll man ja ohnehin langsam machen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende. Ich gehe jetzt auf die Gartenparty meines Sohnes, und morgen schauen wir das Deutschland-Spiel an der wunderschönen Westcoast

Was auch immer Ihr macht: Lebt wild!

Daniela

für das tolle Ausgehtipps-Team  Andrea, Petra, Martin, Uwe und Erik

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2026. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

HELFER:INNEN für die SOMMERWERFT GESUCHT

(Daniela)

Die Sommerwerft 2026 steht vor der Tür und du bist herzlich eingeladen diese einzigartige Kulturwelt zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen! Vom 24. Juli bis 09. August 2026 verwandeln wir die Weseler Werft in Frankfurt am Main in einen Ort für offene Theaterkultur, Gemeinschaft und sozialen Zusammenhalt – frei zugänglich und ohne Eintritt.

Warum mitmachen? Die Sommerwerft lebt vom freiwilligen Engagement in Gemeinschaft. Unser diesjähriges Motto „The Ocean Starts… in Frankfurt!“ 
Wie kannst Du helfen? Egal ob beim Flyer verteilen, Auf- und Abbau, oder bei den verschiedenen Einsatzbereichen während der Werft – es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen. Es gilt wie immer: Keine Vorerfahrung ist nötig, nur Deine Begeisterung und Dein Teamgeist zählen!
Einsatzzeiten: Während der Sommerwerft vom 24.07.-09.08.26 brauchen wir Hilfe zwischen 12 Uhr und 24 Uhr in selbst gewählten Schichten von 4-5 Stunden. Für Essen und Trinken ist an diesen Tagen für dich gesorgt. 

Wichtige Daten: ab15.06.2026: Plakate kleben / Flyer verteilen; 18.07.2026: WarmUp-Gartenparty mit Musik, Essen; triff alle Volunteers, Hauptverantwortlichen und die Theatergruppe antagon!; ab 20.07.2026: Aufbau des Festivals an der Weseler Werft; 10.08 & 11.08.2026: Abbau des Festivals an der Sommerwerft; 24.07 - 09.08.2026: Helfen auf der Sommerwerft; Helfer*innen Picknick auf der Werft (Datum wird noch bekannt gegeben)

Jetzt melden und mitmachen!
Interessiert? Dann melde dich gerne direkt mit deinem vollständigem Namen, Pronomen, Mail-Adresse, Telefonnummer und ob du bereits vor dem Festival oder erst während des Festivals dabei sein möchtest unter: sommerwerft.helfer.frankfurt(at)gmail.com oder @sommerwerft Falls Du Fragen hast oder mehr Informationen benötigst, schau gerne auf unserer Website vorbei, folge uns auf Instagram oder verbinde dich bei WhatsApp

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela(at)cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für SATURDAY SOCIAL SOUL Alldayer am Samstag, den 20. Juni im ono2. Gewinnfrage: Wer ist am kommenden Donnerstag Gast beim VINYL Gottesdienst?

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
Jeweils 2 x 2 Karten für das Westcoast Openair Cinema. Gewinnfrage: Welche Band spielt am 29.10. im Zoom (siehe Vorschau). Bitte gebt an welchen Film ihr sehen wollt!

Di, 23. Juni: ONE BATTLE AFTER ANOTHER
Mi, 24. Juni: ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE
Do, 25. Juni: SENTIMENTAL VALUE
Fr, 26. Juni: BLOOD & SINNERS
Sa, 27. Juni: DIRTY DANCING
So, 28. Juni: LOST IN TRANSLATION 

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
1 x 2 Karten fürdas Konzert von Floodlights am 23. Juni im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Was verbindet Tim Bergmann, Christoph M. Ohrt, Rolf Silber und Peter W. Schmitt?

Podcast: STRICH DRUNTA!

(Uwe)

STRICH DRUNTA! Ist der neue, künftig monatlich erscheinende Comic-Podcast der Journalisten Matze Heller und Alex Jakubowski (comic-denkblase.de). Bei der ersten Ausgabe sind Josephine Mark (Comic-Künstlerin, Grafikdesignerin und Illustratorin) und Moritz Stetter (Zeichner und Autor von Graphic Novels, Porträtzeichner und Illustrator). Die Künstlerin und der Künstler zum Start des Podcasts haben beachtliche Werke geschaffen und haben sicher einiges zu erzählen. Abzuhören ist der Podcast bei den bekannten Anbietern wie Apple, Spotify oder Deezer.

Foto: Uwe Zimmermann

Noch bis Samstag, 27. Juni: EXPATRIA – Portraits and Stories im Atelierfrankfurt

(Daniela)

Was macht man bei der Hitze? Man sucht nach kühlen Räumen… Das Atelier Frankfurt ist so einer und dort gibt es noch bis zum 27. Juni die Ausstellung: EXPATRIA – Portraits and Stories
Porträts von Mic Gruber, Texte von Julie Ng & Mavis Wong-Arnold

Die Ausstellung portraitiert  mit Fotos und und Text ​AusländerInnen in deren Frankfurter Wohnungen. Wie erleben sie Frankfurt im für sie fremden Land Deutschland? Wie entwickelt sich ihre Identität und ihr Weg zur Zugehörigkeit? Welche Gegenstände erinnern an Zuhause? Die von uns ausgewählten Interviewpartnerinnen und Interviewpartner stammen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen und aus aller Welt: von Fachkräften bis zu Familienmanagerinnen, von Unternehmerinnen bis zu Schauspielerinnen und Schauspielern, von Lehrkräften bis zu Fotografinnen. Was sie alle verbindet, ist, dass sie ihr Leben als Expats erfolgreich gestaltet haben und das Beste aus ihrer Situation machen.

Ausstellungszeitraum: 18.–27. Juni 2026
Freitag, 19. Juni, 18.30 Uhr: DANCE GRATITUDE COMMUNITY - Führung und Gespräch mit RAEHYUN
Sonntag, 21. Juni, 11.00 Uhr: MUSICAL MATINÉE WITH FRENCH CONNECTION - Führung durch die Ausstellung und Konzert (Musik mit Texten in dt./franz./engl./span./port.)
Donnerstag, 25. Juni, 18.30 Uhr: A NIGHT OF THEATRE - Führung durch die Ausstellung mit den Expats Hazem, Aditya, Julie und Cornelia

Atelierfrankfurt, Schwedlerstraße 1–5, 60314 Frankfurt
Am Wochenende tagsüber geöffnet

Freitag, 19. Juni - Sonntag, 07. Februar 2027: Ausstellung „Too Hot– Heiße Städte, neue Wege“ im DAM

(Petra)

Als wären die aktuellen Temperaturen pünktlich zur Venissage bestellt: Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Letzte Woche hat Daniele Santucci einen superspannenden Vortrag zur krassen Erhöhung der Temperaturen in Städten weltweit gehalten (und letzten Samstag auch einen seiner „Climate Walks“ dazu gemacht, der dazugehörige Rucksack ist auch in der Ausstellung zu finden). Viele Städte wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt? „Too Hot“ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird. „Too Hot“ richtet sich an die Stadtgesellschaft aller Altersgruppen, kommunale Entscheidungsträger*innen, Fachöffentlichkeit und internationales Publikum.

Abbildung: Rocafort Square in Barcelona, 08014 arquitectura; ©Pol Viladoms

Too hot - Heiße Städte, neue Wege: Ausstellung, kuratorisches Team: Katharina Böttger, Jonas Malzahn, Mathias Schnell (studio central), in Zusammenarbeit mit Philipp Deilmann und Architects for Future, wissenschaftlich unterstützt durch die Dialog-Plattform Helmholtz Klima, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Vernissage: 19 Uhr, Eintritt: frei (Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11 - 20 Uhr, Tickets: 12 (7) Euro, barrierefrei

Freitag, 19. Juni: Frederik Köster: Dark Matter

(Uwe)

Mehr als 10 Jahre hat Frederik Kösters Band „Die Verwandlung“ zusammengespielt, mit jedem Album haben die vielfach ausgezeichneten Musiker (diverse Jazz-Echos, Neuer Deutscher Jazzpreis, WDR-Jazzpreis) durch neue Klangvariationen überrascht. Doch die Zeichen stehen bei dem Kölner Trompeter und Komponisten auch weiterhin auf Erneuerung. Das neue Quartett heißt Dark Matter und spielt Musik, die seit 2024 entstanden ist. Laut Jazz Facts im DLF ist Köster längst „…einer der herausragenden Jazzmusiker Deutschlands. Sein strahlendes Trompetenspiel gebietet souverän über die ganze Palette der modernen Tradition – von Freddie Hubbard bis Kenny Wheeler.“ Er selbst sagt: „Für mich ist der Live-Moment beim Jazz der entscheidende Faktor und an den kommt kein Spotify, Youtube oder Instagram ran!“

Auf der Suche nach Erneuerung hat er diesmal an seiner Seite die experimentierfreudigen und vielseitigen jungen Musiker Jannis Sicker, Calvin Lennig und Thomas Sauerborn, die größtenteils neue, eigens für diese Besetzung geschriebene Musik präsentieren und interpretieren. Bestimme Facetten in Kösters Musik tauchen immer wieder auf wie Elemente des Alternative Rock, sphärische Klänge oder die kompositorischen Verbindungen zur klassischen europäischen Musik.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr
Foto: Gerhard Richter

Freitag, 19. Juni: Tischtennis-Turnier & WESTCOAST CINEMA "Marty Supreme"

(Daniela)

Tischtennis-Turnier hosted by Halid Rizvanovic (Hood Comedy) & WESTCOASTCINEMA "Marty Supreme" (OmU)

17:00 Einlass, Turnieranmeldung, DJ-Sets sowie Getränke & Speisen

Ab 19.30 Show-Highlight mit Welcome-Drink: Halbfinale & Finale des Tischtennis-Turniers präsentiert von Halid Rizvanovic.

Anschließend Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit: MARTY SUPREME.
Wie wollen wir diesen Wahnsinns-Film über den Aufstieg eines Tischtennis-Besessenen stilecht, sportlich fair und ähnlich atemraubend zelebrieren?
Wir haben da eine Idee: Mit der WESTCOAST voller Tischtennisplatten, einem richtigen Turnier und moderiert von Hood Comedy-Host Halid Rizvanovic! Nach dem Warm-up startet MARTY SUPREME (OmU), der mit grandiosem 80er-Soundtrack schmettert, mitten in unsere Herzen trifft und eine unfassbare Power-Performance von Timothée Chalamet hier auf die Platte bringt. Von unserer Tribüne lässt sich der Film von Premiumplätzen aus auf großer Leinwand bestaunen und miterleben. Regie: Josh Safdie, USA 2025, 150 Minuten, FSK: ab 12 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Eintritt: 15,00 Euro – inklusive Vorverkaufsgebühr

Tickets & Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-festival-2026/https://www.frankfurt-westside.de/
FRANKFURT WESTCOAST: Gelände des Alten Hafens auf Höhe Stroofstraße 35, barrierefrei, Parkplätze vorhanden, super mit dem Rad erreichbar,65933 Frankfurt am Main

Freitag, 19. Juni: Alternative Gutmensch

(Uwe)

Mit dem Projekt „Alternative Gutmensch“ rückt Heinz Ratz die Bedeutung sozialer Einrichtungen und Begegnungsorte in den Mittelpunkt, gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und zunehmender Entfremdung. Im Fokus stehen Menschen, die sich in sozialen Berufen, der Pflege oder im Ehrenamt täglich für andere einsetzen und Räume schaffen, in denen Begegnung, Respekt und Menschlichkeit gelebt werden.

Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern aus Musik, Theater, Kabarett und Literatur besucht Hein Ratz soziale Einrichtungen wie Obdachlosenunterkünfte, Altenheime, interkulturelle Vereine, Frauenhäuser oder Stadtteilzentren. Durch kulturelle Beiträge vor Ort soll öffentliche Aufmerksamkeit geschaffen und ein Zeichen für Zusammenhalt, Offenheit und ein respektvolles Miteinander gesetzt werden. Den Abschluss bildet ein öffentliches Abendkonzert, bei dem sich die beteiligten Einrichtungen präsentieren können. Gleichzeitig werden Spenden für soziale Projekte in der Stadt gesammelt. So gibt jeder Gast für seine eigene Stadt.

Mit dabei sind: Strom & Wasser, Tilly Pantha, Gisbert zu Knyphausen und Martin Goldenbaum.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Freitag, 19. Juni - Donnerstag, 03. September: Vernissage + Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Die Frankfurter Kunstsäule zeigt im Rahmen der „World Design Capital 2026“ Köpfe aus dem Projekt „Viele Köpfe“ der Künstlerinnen Andrea Ludwig und Charlotte Schröner. Insgesamt 220 Köpfe. Jeder Kopf steht für sich und verbindet sich doch mit den anderen Köpfen – ein friedliches Miteinander. Die Unterschiedlichkeit der Gesichter und ihrer Malweisen steht für Individualität und die unendlichen Darstellungsmöglichkeiten. Verpackungsmaterial, das normalerweise in der Mülltonne landet, ist der Ausgangspunkt für die Serie der Köpfe der beiden Künstlerinnen. Das Originalformat der Bilder ist A4, also kopfgroß. Die Köpfe sind keine Porträts, sondern Ausdruck innerer Bilder: Unbekannte, ungesehene Menschen, Comics, Kinderzeichnungen, Art brut, Masken, Fotografien, Alte Meister, Menschen aus unterschiedlichen Medien – ein unendliches Reservoir. Manche ähneln bekannten Personen. Die Frage „Sieht sie nicht aus wie …?“ darf man sich vor der Säule gerne stellen.

Abbildung: ©Andrea Ludwig/Charlotte Schrön

Ausstellung „Viele Köpfe“ an der Frankfurter KunstSäule, Einführung: Florian Koch, mit Live-Musik von  Daniel Schmitz, Trompete und Christof Thewes, Posaune, Vernissage Freitag, 19.06. 19 Uhr (Öffnungszeiten: 24/7 bis Donnerstag, 03.09.), Ort: Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße

Freitag, 19. Juni: OF/ Offenbach weiter bauen

(Andrea)

Wenn ich rechtzeitig Feierabend machen kann, möchte ich da gerne hin: Wie hat sich Offenbach in den letzten Jahren verändert – und wer steckt eigentlich dahinter? Stadtentwicklung passiert meist hinter verschlossenen Türen. Die Menschen, die in Offenbach leben, sehen das Ergebnis, aber selten die Akteure und den jahrelangen Aufwand, der dahintersteckt. Genau das möchten wir an diesem Abend sichtbar machen – und alle an einen Tisch bringen, die Offenbach kennen, lieben oder gestalten: Anwohnerinnen und Anwohner, Gewerbetreibende, Planende, Politik und Stadtgesellschaft. Was wurde seit dem Masterplan 2030 erreicht? Welche Herausforderungen bleiben? Und wie soll Offenbach weiterwachsen? Nach einem kurzen moderierten Podiumsgespräch geht der Abend offen weiter – bei Pizza und alkoholfreien Getränken, ohne Hierarchien und ohne Programm. Ein Abend für alle, denen Offenbach am Herzen liegt. Eintritt frei. Anmeldung unter events(at)almas-architekten.de 16.30 Uhr bis 20 Uhr. 

Grundstück Neubau HafenCampus HfG Offenbach (also grob zwischen dem Café Etappe und der Pizzeria Rimini)

Freitag, 19. Juni: modernlove.

(Andrea)

“Irlands Indie Pop Hoffnung modernlove. melden sich mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum eindrucksvoll zurück und bringen 2026 ihre bisher größte Headline Tour nach Deutschland. Was in kleinen Clubs begann, ist längst zu einem internationalen Momentum geworden. Ausverkaufte Shows in Großbritannien, Europa und Nordamerika markieren nur den Anfang. Nah dran. Intensiv. Laut. Ehrlich. Very special guests King No One eröffnen die Abende und setzen den perfekten Auftakt für eine Nacht zwischen Eskalation und Emotion.” Heißt es in der Ankündigung, ich habe reingehört und bin jetzt überzeugt: Das wird gut! Foto: Band@spotify 

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Freitag, 19. Juni: Of/ Emmas Glück

(Andrea)

Wart Ihr schon mal im kleinsten Theater Hessens? Das Theater t-raum ist ein gemütliches Wohnzimmertheater mit liebevoll kuratiertem Programm. Heute gibt es nochmals eine Vorstellung des ebenso berührenden wie spannenden und unterhaltsamen Solostückes „Emmas Glück“. Unter der Regie von Frank Geisler spielt Elena Hahn die Rolle der resolut-robusten Emma mit viel Charme, Spielwitz und Tiefgang: "Ein Unfall führt sie zusammen: Die Schweinezüchterin Emma, die allein und hoch verschuldet auf ihrem Bauernhof lebt, findet eines Nachts in einem schrottreifen Ferrari das, was ihr im Leben fehlte: einen Sack voll Geld und einen Mann. Der junge, aber todkranke Städter Max wollte eigentlich nach Mexiko verschwinden, dem Land, in dem er den einzigen Traumurlaub seines kurzen Lebens verbracht hat als seine rasante Fahrt an Emmas Bauernhof ein abruptes Ende findet. Und damit beginnt eine ziemlich schräge Liebesgeschichte mit teils traurigen, teils brüllend komischen Episoden. Emma, eine Frau der Tat, versteckt das Geld, das sie gut brauchen kann, und kümmert sich um den Verletzten. Er soll bloß nicht wieder verschwinden: Mann und Geld – besser geht es nicht! Aber dann tauchen der Dorfpolizist Henner, der von jeher für Emma schwärmt und sie am liebsten heiraten würde, sowie Max` Freund Hans, dem er Geld und Auto geklaut hat auf, und sorgen für weitere Turbulenzen. Die zunächst kuriose Beziehung reift zur leidenschaftlichen, von tiefem Vertrauen geprägten Liebe, die beiden hilft, ihre jeweiligen Lebens- und Todesängste zu meistern. Eine äußerst intelligente und unterhaltsame Hommage ans Leben.
„Emmas Glück“ hat Claudia Schreiber ihren Roman genannt, der leichtfüßig und auf komödiantische Weise existenzielle Themen verhandelt – drastisch-derb, einfühlsam, aber auch unglaublich komisch und anrührend. Eine Geschichte, die von der Suche nach dem Glück angetrieben ist und von der unbändigen Lust auf Leben erzählt."

Theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach, nicht barrierefrei

Samstag 20. Juni: Crespo Haus-Fest

(Daniela)

Das Crespo Haus öffnet seine Türen für einen Tag voller Kunst, Musik, Performances, Workshops und Mitmach-Aktionen. Gemeinsam mit zahlreichen Förderpartner:innen entsteht ein vielfältiges Programm für Menschen jeden Alters – von Konzerten und Ausstellungen über interaktive Formate bis hin zu Bewegung, Austausch und Kulinarik.

Mit dabei sind unter anderem das Bridges Kammerorchester, das Ensemble Modern & IEMA Ensemble 25/26, HOUSEaHOLICS mit Workshop und Party, Basketball-Sessions der SKYLINERS e.V., die Nachrichtenplattform Amal News, Ausstellungen von Atelier Goldstein und Fotografien von Ulrike Crespo sowie zahlreiche Angebote zum Mitmachen für Kinder und Erwachsene.

Ein Fest für die ganze Familie – offen, vielfältig und mitten in Frankfurt.

11-22 Uhr
Ort: Crespo Open Space, Weißfrauenstraße 1—3 (barrierefrei), 60311 Frankfurt

Samstag, 20. Juni, 12 Uhr: Weinmarkt & Design-Markt & WM-Viewing

(Daniela)

Wir werden heute den Tag an der Westcoast verbringen. Weintasting ist definitif etwas für mich und Uwe mag zwar kein Public Viewing, aber hej… er hat um Mitternacht Geburtstag und liebt Fußball….

12:00 – 13:30 Zumba mit Kim Ribeiro
Ab 14:00 Vintage- & Design-Markt aus Frankfurt und Umgebung
Ab 14:00 Weinfest mit VDP-Prädikatsweingütern aus Rheingau, Rheinhessen, Baden und Württemberg
Ab 14:00 Wasserspiele für Kids mit der Feuerwehr Griesheim
14:30 & 16:30 NI-KA & Band
15:30 Michael Rütten – DJ-Set
15:30 & 17:30 Kuratierte Wine Tastings & Talks mit Winzerinnen und Win-zern der Weingüter Baron Knyphausen, Rappenhof, Stigler und Graf Adel-mann
20:00 2:cloudy – DJ-Set
22:00 WM Premium Public Viewing mit Tribünenplätzen

Eintritt: 10,00 Euro – inklusive Vorverkaufsgebühr
Anfahrt / Adresse: FRANKFURT WESTCOAST, Stroofstraße, Höhe Nummer 35, 65933 Frankfurt am Main
Tickets & Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-festival-2026/

Samstag 20. Juni: SATURDAY SOCIAL SOUL Alldayer

(Daniela)

Tagsüber tanzen ist toll! Säre ich nicht auf dem Weg zur Westcoast, wäre ich heute zum Tanzen im ono2, zumal die eine Klimaanlage haben ;-)

SATURDAY SOCIAL SOUL Alldayer
All kinds of soulful sounds

DJs:
* ANDI WEDEL (München), *ATZE KNAUF (Sundae Soul Rec.), *MARCUS KAFFENBERGER (Topshake Soulknights/Darmstadt), *WELLER

Der klassische Soul-Alldayer passt wunderbar in unsere Zeit, in der Tanzveranstaltungen gerne früh beginnen, damit alle Feiernden auch noch was vom nächsten Tag haben. Der SATURDAY SOCIAL SOUL Alldayer macht da keine Ausnahme, sondern den Versuch, dieses Format noch stärker zu etablieren.

Gemeinschaft schaffen durch Musik – mag etwas abgedroschen klingen, ist aber in diesen Tagen wichtiger denn je. SATURDAY SOCIAL SOUL bietet diese Möglichkeit mit allerlei Musik die Soul hat – die kann dann gerne auch mal aus Jamaika kommen, oder auch mal »Blue-eyed Soul« sein, mal etwas poppiger oder auch mal etwas jazziger sein – dank unserer wunderbaren Gäste aus München und Darmstadt kein Problem.

Get social with us!
Sa, 20.06.26, Beginn: 16 Uhr 
ono2, Walter-Kolb-Str. 16 (barrierefrei), 60594 Frankfurt am Main 

Samstag 20. Juni: Frühjahrskonzert der Frankfurter SingGemeinschaft

(Daniela)

Kurz vor Sommerbeginn gibt es noch ein Frühjahrskonzert.. wäre ich nicht an der Westcoast, wäre ich hier:

In ihrem Frühjahrskonzert führt die Frankfurter SingGemeinschaft zusammen mit dem Kammerorchester Collegium Musicum Werke von Mozart, Mendelssohn und Wagner auf.
Es erklingen das Klarinettenkonzert A-Dur von Mozart, der 42. Psalm von Mendelssohn und das Siegfried-Idyll von Wagner.

Die Leitung hat Jens-Uwe Schunk. Solistinnen sind Natascha Jung, Sopran und Maria Ilg, Klarinette

Das Konzert findet am Samstag, 20. Juni, um 19 Uhr in der Wartburgkirche, Hartmann-Ibach-Straße 108, in Bornheim statt.
Eintritt 25 € / 15 € erm., Kartenreservierung 069-621954,  karten(at)fsg-chor.de
Vorverkauf: Merian-Apotheke, Berger Straße 48, Buchhandlung Lesecafé, Diesterwegstr. 7 im Hinterhaus, Buchhandlung Libretto, Mühlgasse 3

Samstag, 20. Juni, und Sonntag, 21. Juni: Of/ Mainuferfest

(Andrea)

Ich bin am Wochenende natürlich auf dem Mainuferfest unterwegs, das ist nämlich eines meiner Lieblingsfeste. Nirgends sonst ist die bunte Welt Offenbachs so kompakt zu erleben und kann man sich auf kurzen Distanzrn von der Türkei, über Portugal und Spanien nach Griechenland und Italien, sogar in den Senegal, nach Indien, Parkistan und ich weiß nicht welche Länder futtern. Und sich zwischendurch bei allen möglichen Vereinen über deren Arbit informieren Es ist Wahninn, was ganzjährig im Ehrenamt geleistet wird. Traditionspflege, Sport, Tanz, Musik, Heinrich Heine gelesen und studiert, gehäkelt und getrickt und natürlich auch Kulturarbeit geleistet. Der Waggon, Offenbach am Meer, der Softchor, alle sind da; das wird toll. Samstag, 14 bis 1 Uhr, Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Foto: Stadt Offenbach/ Katja Lenz

Kulturkarree rund ums Büsingpalais, Offenbach

Sonntag, 21. Juni: Walk & Talk: Abschluss des Graffiti Festivals "International Meeting of Styles" in Wiesbaden

(Petra)

4.000 Quadratmeter Wandfläche, 450 nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler: Wiesbaden hat wieder zum "International Meeting of Styles" eingeladen: Motto war diesmal "Togetherness". Im Mittelpunkt des Festivals stand also die Frage, wie Kunst im öffentlichen Raum Menschen verbindet. Es sollte also um Begegnung, Austausch und gemeinsames Gestalten gehen, und das in Wiesbaden wie auch international. Orte waren der Brückenkopf in Mainz-Kastel und das Gelände rund um den Schlachthof Wiesbaden, die für zwei Wochen zu offenen Ateliers und großem Festival-Gelände wurden. Zum Abschluss könnt Ihr heute noch mal am Schlachthof Wiesbaden rumgehen und Euch verschiedenste Kunstwerke anschauen. Gemeinsam mit Manuel Gerullis sowie Künstlerinnen und Künstlern werden die neu entstandenen Werke vorgestellt. Das bietet die Gelegenheit, Hintergründe zu den Arbeiten kennenzulernen, mehr über die Entwicklung und Bedeutung des Meeting of Styles zu erfahren und direkt mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen.

Foto: ©Veranstalter

Walk & Talk: Abschluss des Graffiti Festivals "International Meeting of Styles" in Wiesbaden, Grußwort: Wiesbadens Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher, Ort: Schlachthofgelände Wiesbaden, Adresse: Murnaustr. 1, Uhrzeit: 11 Uhr, Eintritt: frei

Sonntag, 21. Juni sowie Samstag. 8. August: "unerhört! x 2" - Konzertreihe und Wahrnehmung

(Martin)

“unerhört! x 2” ist ein begehbares Konzert- und Wahrnehmungsformat im ChamissoGarten Frankfurt, das klassische Musik, Naturraum und bewusste Sinneserfahrung miteinander verbindet. Im Zentrum des Formats steht die Frage, wie sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn Musik nicht nur gehört, sondern in Beziehung zu Raum, Bewegung, Stille und Natur erlebt wird. Jeder Konzertabend besteht aus drei Teilen: Zunächst wird ein musikalisches Werk in einer klassischen Konzertsituation aufgeführt. Anschließend öffnet sich der Garten als stiller Erfahrungsraum: Die Musiker*innen verteilen sich über das Gelände und lassen kurze musikalische Fragmente, Echoformen und Miniaturkonzerte zwischen Blumenbeeten, Gewächshaus, Hühnerstall und Bienenstöcken entstehen. Dazwischen entstehen bewusst Momente absoluter Ruhe, in denen die Geräusche und Atmosphären des Gartens selbst Teil des Erlebnisses werden. Das Publikum bewegt sich frei und langsam durch den Garten. Gespräche treten in den Hintergrund; Aufmerksamkeit, Präsenz und nonverbale Wahrnehmung stehen im Mittelpunkt. Licht, Wind, Gerüche, Farben und Materialien werden ebenso Teil der Erfahrung wie die Musik selbst. Kleine Reflexionsimpulse im Garten laden dazu ein, bewusster wahrzunehmen: Wie klingt Stille? Welche Geräusche gehören nur zu diesem Ort? Was verändert sich, wenn wir langsamer werden? Publikum und Musiker*innen kehren dann gemeinsam zur Hauptbühne zurück. Das Werk wird ein zweites Mal gespielt - nun mit veränderter Wahrnehmung und einer stärkeren Verbindung zwischen Musik, Raum und Erinnerung.

 Foto: ©ChamissoGarten

“unerhört! x 2” - Konzertreihe und Wahrnehmung, Ort: ChamissoGarten, Adresse: Chamissostr. 38, Termine:  Sonntag, 21. Juni: Franz Schubert - Arpeggione-Sonate, Samstag, 8. August: Antonín Dvořák - Quartett in F-Dur „Amerikanisches". Uhrzeit: jeweils 14:30 Uhr: Musikalisches Erlebnis-Abenteuer für Kinder, 18 Uhr: Abendkonzert für Erwachsene (danach ist der Garten geöffnet), Eintritt: Kinder bis 14 Jahre: 10 Euro, Erwachsenen-Begleitticket: 18 Euro, Erwachsenenticket: 28 (15) Euro, Solidarticket: 40 Euro, für Tickets und mehr hier

Montag, 22 Juni: Scene Queen

(Uwe)

Eine Welt in Pink gehüllt, frivol und laut. Hier findet zusammen, was längst zusammen gehört - – nur Männer haben das einfach noch nicht gecheckt. Wer eine Queen gerufen hat, bekommt sie auch, in diesem Fall eine echte Metal-Queen im Full-Popstar-Modus. Aus harten Riffs, Hyper Pop und weiteren Rock- Elementen entsteht bei Scene Queen ein ganz neues Genre, bimbocore. Was das heißt? Scene Queen verbindet Metalcore mit feministischen Themen und macht Kunst, die sich kompromisslos an Frauen richtet, ohne irgendwen auszuschließen.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19 Uhr
Foto: Facebook Zoom

Montag, 22. Juni: Improper Bigband

(Uwe)

Nachwuchstalente im Fokus - eine Bigband, keine Session - und doch von beidem etwas. Die 12 Apostel des Jazz, die wir zusammengefunden haben, spielen Klassiker aus 100 Jahren Musikgeschichte, wobei jeder Titel die Handschrift eines eigenen Arrangements trägt. Mitwirkende - 15 bis 21 Jahre alt - spielen auch im Jazz selten gehörte Instrumente wie Querflöte oder Waldhorn.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr‘
Foto: Homepage Romanfabrik

Dienstag 23. Juni: Westcoast Cinema: ONE BATTLE AFTER ANOTHER

(Daniela)

Westcoast Cinema zeigt: ONE BATTLE AFTER ANOTHER.

Sie schreiben: Wir haben den grandiosen Oscar-Abräumer in Originalfassung mit Untertiteln für euch am Start. Freut euch auf Leo im Bademantel, die schönste Handyauflade-Szene aller Zeiten und die umwerfende Verfolgungsjagd. Dazu tanzt Benicio del Toro unnachahmlich am Straßenrand und Sean Penn liefert einmal mehr genau die Art von Intensität, für die man ihn kennt.
Ein Film, den man erleben muss: atemlos, extrem spannend, wild – und auf seltsame Weise auch sehr vergnüglich.

Regie: Paul Thomas Anderson, USA 2025, 162 Minuten, FSK: ab 16 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Einlass, Speisen & Getränke ab 20 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit.
FRANKFURT WESTCOAST
Gelände des Alten Hafens auf Höhe Stroofstraße 35, 65933 Frankfurt am Main

Tickets kaufen

Dienstag 23. Juni: NAXOS KINO: "Manche mögens falsch“

(Daniela)

Das NAXOS KINO zeigt jeden Dienstag um 19:00 Uhr Manche mögens falsch“ von Stanislaw Mucha, D 2025, ein faszinierender Dokumentarfilm über die Fälscherstadt Dafen in Südchina. 

Ein kleiner van Gogh für 45 €, Monets Seerosen für 120 €, Rembrandts Selbstporträts für 150 €. In Dafen malen tausende Künstler Tag und Nacht Meisterwerke – Millionen Bilder jedes Jahr, die rund um die Welt verkauft werden. Stanislaw Mucha wirft einen humorvollen und scharfen Blick auf Originale, Kopien und den Wert der Kunst. 

Link zum Trailer

Nach dem Film gibt es ein Filmgespräch mit dem Regisseur: Stanislaw Mucha

NAXOS KINO im Produktionshaus Naxos, Waldschmidtstr. 19 HH, 60316 Frankfurt
naxos-kino.de/ueber-uns/

Dienstag, 23. Juni: Curtis Harding

(Uwe)

Mit seinem vierten Album „Departures & Arrivals: Adventures of Captain Curt“ nimmt Curtis Harding seine Fans mit auf eine spacige Reise durch Raum und Zeit. Dabei bedient er sich seiner gesamten Soundpalette: Sein Mix aus Soul, R&B, Funk und einer Prise Punk hat ihm längst den Ruf eines der spannendsten Künstler seiner Generation eingebracht. Die Sommer-Tour 2026 bietet die perfekte Gelegenheit, Curtis Harding erneut in Deutschland zu erleben. Fans dürfen sich auf energiegeladene Shows und eine Setlist freuen, die sowohl Klassiker als auch neue Highlights umfasst.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19 Uhr 
Foto: Facebook Zoom 

Dienstag, 23. Juni: Floodlights

(Andrea)

Das ist wirklich zu schade, aber ich bin im Urlaub und werde dieses sicher wunderbare Konzert leider verpassen. Die Indie-Rock-Band Floodlights aus Melbourne spielen zuhause in ausverkauften Locations und sind jetzt in der Welt unterwegs, um mehr Menschen für ihre Musik zu begeistern. Das ist gar nicht schwer, man lauscht den ehrlichen, ungeschönten Lyrics, der eindringlichen Stimme von Leadsänger Louis Parsons, eingebettet in einen mehrstimmigen Gesang (mit Bandkollegin Sarah Hellyer) und unterlegt mit melancholischen Indie-Rock-, Post-Punk- und Folk-Sounds. Einlass 19 Uhr. 

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Mittwoch 24. Juni: Westcoast Cinema: ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE

(Daniela)

Westcoast Cinema zeigt: ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE

Wir erinnern uns zwar nur noch lückenhaft an den großartigen Roman von Joachim Meyerhoff, doch wissen wir eines ganz bestimmt: Diese Verfilmung ist mindestens genauso zweifelnd, niederschmetternd, tröstend, lustig und befreiend schön wie die literarische Vorlage. „Coming of Age“ an einer Münchener Schauspielschule – todkomisch und unglaublich nah! Und noch etwas: Senta Berger for President!

Regie: Simon Verhoeven, Deutschland 2026, 136 Minuten, FSK: ab 6 Jahren, Originalfassung (Deutsch)

Einlass, Speisen & Getränke ab 20 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit.
Gelände des Alten Hafens auf Höhe Stroofstraße 35, 65933 Frankfurt am Main

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Mittwoch 24. Juni: WHERE TALENT IGNITES – EINE SPANISCHE KURZFILMNACHT IN FRANKFURT

(Daniela)

Where Talent Ignites ist eine internationale Kampagne von Audiovisual From Spain / ICEX, die spanische Talente, Produktionen und kreative Industrien auf internationalen Bühnen sichtbar macht. Im Mai 2026 wurden in Cannes drei neue Kurzfilme vorgestellt, die genau dafür stehen: für eine spanische Kreativszene, die Film, Design, Mode, Musik, Animation, Tanz und visuelle Kultur zusammendenkt und auf atemraubende Weise miteinander verwebt.

Am 24. Juni erstrahlen diese drei herausragenden Arbeiten nun im Spanish Design Pavilion in Frankfurt: La Tarara von Nicolás Méndez & CANADA, La Llama von Turbo und Flamencovon Carla Simón.

La Tarara verbindet Mode, Kino und Popkultur zu einem bildgewaltigen Stück Gegenwart. Nicolás Méndez, zuletzt auch Regisseur von Rosalías Berghain mit Björk und Yves Tumor, steht wie kaum ein anderer für eine neue spanische Bildsprache zwischen Musikvideo-Ästhetik, Fashion Film und Autorenkino.

La Llamaöffnet eine animierte, poetische Reise durch das spanische Design – mit Figuren von Jaime Hayon und Beiträgen prägender Stimmen aus Illustration, Animation und visueller Kultur. 

Flamenco von Carla Simón wiederum nähert sich mit Rocío Molina, Niño de Elche und weiteren großen Namen einer der wichtigsten kulturellen Traditionen Spaniens: nicht museal, ganz körperlich, frei und radikal.

Begleitet wird das Programm von einem besonderen musikalischen Highlight: Die spanische Sängerin La Tania wird im Rahmen der Veranstaltung einen exklusiven Akustikauftritt präsentieren. Die aus Alicante stammende und heute in Madrid lebende Künstlerin ist für ihre einzigartige Verbindung traditioneller spanischer Genres wie Copla und Flamenco mit zeitgenössischen Klängen bekannt.

Ein kurzer Filmabend – und ein außergewöhnlich dichter: für alle, die Design, Musik, Mode, Tanz und visuelle Kultur als Teil einer Bewegung verstehen und erleben möchten.

Datum: 24. Juni 2026, 19:30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Wo: Instituto Cervantes (Amerika Haus), Staufenstr. 1, 60323 Frankfurt am Main
Ticket: 10 Euro / ermäßigt: 5 €
Hinweis: Die Kurzfilme werden im Saal des Instituto Cervantes gezeigt.

Mittwoch, 24. Juni: Tanzende Frau, blauer Hahn – Lesung

(Uwe)

Sommer für Sommer treffen sich Camil und Roxana im kleinen Ort Buşteni in den rumänischen Bergen. Hier trennt sie eine Bahnschranke – in Wirklichkeit trennt sie jedoch ein ganzes Leben. Für diese Wochen im Sommer verwischen die Unterschiede. Gemeinsam beobachten sie die Paare im Ort und ergründen, wann Liebe Liebe ist. … 

Federleicht und tiefgründig entwirft Dana Grigorcea ein Kaleidoskop über die Liebe und die Umstände, die sie erst dazu machen. Musikalisch begleitet wird die schweizerisch-rumänische Autorin von Nadiia Zhurba am Klavier. Die ukrainische Pianistin studiert an der Hochschule für Musik in Mainz bei Sebastian Sternal.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr‘
Foto: Penguin Verlag

Mittwoch, 24. Juni: Of/ "ECHTE KERLE werden 30" im Filmklubb 

(Andrea)

Ach schade, das ist ein Coup und wird sicher ein illustrer Abend: Nach fast genau 30 Jahren ist die männer- wie menschenfreundliche Komödie ECHTE KERLE, Sommerhit im deutschen Kino 1996, wieder im Kino - und zwar in Offenbach. Und es kommen einige echte Kerle, um das mit dem Publikum zu feiern: CHRISTOPH M. OHRT, der übrigens seine Filmkarriere mit dem in Offenbach gedrehten Kinofilm KASSENSTURZ begann und TIM BERGMANN, die beiden Hauptdarsteller des Films. Mit dabei Autor und Regisseur ROLF SILBER, der viele Jahre in zwei munteren Wohngemeinschaften in Offenbach/Bürgel lebte und von dort, mit seinem Freund und Filmkomponisten PETER W. SCHMITT, anfing nicht weniger als 23 Filme für Kino und TV zu machen, die am besten als „intelligente Unterhaltung“ einzuordnen sind. Im Offenbacher FILMKLUBB wird das gefeiert – mit einigen Überraschungen.
18:00 Einlass, 19:00 Film mit anschließendem Gespräch in Anwesenheit von Tim Bergmann, Christoph M. Ohrt, Rolf Silber und Peter W. Schmit
 
Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbah, nicht barrierefrei

Mittwoch, 24. Juni: Of/ Nachbar*innen: a la casa de la Dianacoti

(Andrea)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wetter Mi. – Wohnzimmer um 6 pm“ wurden in einem Open Call zu Beginn des Jahres 2026 vier interaktive Kunstprojekte zum Thema „Kreislauf“ ausgewählt – unter anderem auch „Nachbar*innen: a la casa de la Dianacoti“ von Amelia Uzategui Bonilla und Pedro Abad, das heute erlebbar wird. „Nachbar*innen: a la casa de la Dianacoti“ von Amelia Uzategui Bonilla und Pedro Abad ist ein partizipativer Workshop. Die beiden Kunstschaffenden gestalten einen persönlichen Raum, in dem Platz für Sorgearbeit und Alltagserfahrungen ist. Gemeinsam mit den Teilnehmenden verbringen sie einen sommerlichen Abend bei Gesprächen, Musik und Tanz.

Im Fokus der ausgewählten „Kreislauf“ Projekte steht immer die Frage, wie sich alltägliche Themen wie Materialkreisläufe, Fürsorge, Jahreszeiten oder Routinen gemeinsam erforschen und neu betrachten lassen: Die Teilnehmenden schauen daher nicht nur zu, sondern denken aktiv mit, gestalten mit und werden Teil des künstlerischen Prozesses. Seit April wird immer am letzten Mittwoch des Monats ein Open-Call-Projekt vorgestellt. 18.30 Uhr 

SCAPE°, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Mittwoch, 24. Juni: Nikita Miller

(Andrea)

"Jeder Mensch verarbeitet sein Leben anders: Die einen gehen in die Kirche, die anderen ins Yoga-Retreat – Nikita Miller hat sich für den klassischen Zyklus entschieden: Schuld, Gewissen, Leid, Erlösung … und am Ende eben nicht Sühne, sondern Bühne.
Schuld. Gibt’s in jeder Familie. Aber während andere ein bisschen schlechtes Gewissen kriegen, weil sie die WhatsApp von der Oma ignoriert haben, hat Nikita gleich das Komplettpaket gewonnen. Danke, Papa.
Gewissen. Dieses Arschloch, das immer dann klingelt, wenn man schlafen will. Oder beim Therapeuten, wenn man denkt: „Alter, ich zahl hier 120 Euro die Stunde, und du fragst mich nach meiner Kindheit?“
Leid. Ja, er hat seine Mutter beerdigt, seinen Vater gehasst und sich trotzdem irgendwie durchs Leben geprügelt. Klingt traurig? Ist es auch. Aber irgendwann muss man sich entscheiden: heulen oder drüber lachen. Und Nikita lacht – laut.
Erlösung. Gibt’s nicht wirklich. Aber Mikrofon, Publikum und ehrliche Lacher kommen verdammt nah dran.
Sühne Bühne. Nix mit vergeben und vergessen. Hier wird erzählt, schonungslos, böse, befreiend komisch. Nikita Miller serviert seine Lebensgeschichte nicht als Trauerspiel, sondern als Comedy – und ja, ihr dürft dabei lachen. Laut." 
Nikita Miller ist ein in Kasachstan geborener deutscher Comedian, Kabarettist und Autor. Bekannt wurde er durch seine besondere Form der Erzählkunst: Statt klassischer Pointen-Comedy präsentiert er tiefgründige, oft melancholische, aberwitzige und authentische Geschichten aus seinem Leben, der Philosophie und der russlanddeutschen Kultur. Ausgezeichnet mit dem Kleinkuntspreis 2023. 

Batschkapp, Gwinnerstraße

Donnerstag 25. Juni: Vinyl Gottesdienst

(Daniela)

Endlich schaffe ich es zum Vinyl Gottesdienst. Bisher hatte ich nie Zeit, jetzt klappt es und ich freue mich sehr, denn ich mag nicht nur die beiden Veranstalter, sondern vor allem auch ihren heutigen Gast: Wilhelm Opatz.

Die Plattenteller drehen sich wieder in der Johanniskirche  mit dem VinylGottesdienst am Donnerstag, dem 25. Juni: Wilhelm Opatz - Architekt, Gestalter und Herausgeber der vielfach prämierten "FRANKFURT"-Reihe - bringt seine Musik zum Thema "Wille" mit. Im Gespräch mit Matthias Westerweller und Pfarrer Lars Heinemann, für die kühlen Getränke sorgt wie immer die Bar um Isabel Philipp. D

VinylGottesdienste: Eine Künstler:in bringt ihre/seine Tracks zu einem Thema mit und erzählt – Warum gehört dieser Song für mich zu diesem Thema? Was ist der Hintergrund des Songs selbst? Welche biographischen Erlebnisse und Erinnerungen verbinde ich mit ihm? Hat der Song damit für mich sogar eine religiöse Note, und wenn ja, inwiefern? Im Austausch mit den Moderatoren entsteht so ein Raum, in dem auch die Besucher:innen dem Thema nachgehen können: sitzend, stehend, in sich selbst versunken, im Gespräch mit den Anderen, am Platz, an der Bar, rauchend vor der Tür. Der VinylGottesdienst möchte diesen Raum bewusst öffnen. Und das in der barocken Johanniskirche, die für diese Abende komplett umgestaltet wird.

Turmstraße 10 in Bornheim
Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt frei.

Donnerstag 25. Juni: Westcoast Cinema: SENTIMENTAL VALUE

(Daniela)

Joachim Trier hat mit „Sentimental Value“ den „schönsten Film des Jahres“ gemacht, sagte die Süddeutsche Zeitung schon kurz nach der Premiere. Und inzwischen stimmten unzählige Preise der Filmwelt euphorisch zu. Sie alle hatten recht: Eine schönere, aber auch schwierigere Vater-Töchter-Annäherung hat es im Kino möglicherweise noch nie gegeben. Renate Reinsve und Stellan Skarsgård sind hier auf dem Zenit ihres schauspielerischen Schaffens. Und wir dürfen ihnen dabei zusehen. Was für ein Glück! 

Regie: Joachim Trier, Norwegen et al. 2025, 135 Minuten, FSK: ab 12 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Einlass, Speisen & Getränke ab 20 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit.

Einlass, Speisen & Getränke ab 20 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit.
Gelände des Alten Hafens auf Höhe Stroofstraße 35, 65933 Frankfurt am Main

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Donerstag 25. - Samstag 27. Juni: „Macht endlich das Licht an! - eine Rothschild Variation“

(Daniela)

„Macht endlich das Licht an! - eine Rothschild Variation“ läuft nochmal im Studio Naxos. Ich habe es nich nicht gesehen, freue mich daher, dass ich heute Abend Zeit habe…

ELEGANZ AUS REFLEX (https://produktionshausnaxos.de/gruppen/eleganz-aus-reflex) schreiben: In diesem Abend gehen wir der Familiengeschichte der Rothschilds nach fernab aller Verschwörungsmärchen, die bis heute um diese Familie kursieren. Gleichzeitig wollen wir dennoch zeigen, was es für einen einzelnen Menschen bedeutet, allein aufgrund seines Familiennamens, der mit Lügenmärchen überschrieben ist, zum Objekt degradiert zu sein.

Wer bist du, wenn alle mitreden? Die Geschichte der jüdischen Familie Rothschild wird seit Jahrhunderten von Verschwörungsmythen und Hetzpropaganda überschrieben. Basierend auf Recherchen und Autobiografien wird nun eine andere Facette auf die Bühne gebracht: Fiktiv aber nah an den Fakten erzählt der choreografierte Theaterabend von Verantwortung, Zerwürfnissen und Solidarität über Generationen hinweg: eine europäische Familiensaga.

Im Mittelpunkt stehen vier Geschwister, die sich alle auf ihre Weise nach einem Ausbruch aus den Erzählungen sehnen, die man sich von ihnen und ihrer Familie macht. Sie flüchten in die Natur, in die Kunst oder in den Jazz, betreiben Politik, leisten Widerstand und versuchen, eine innerlich zerrissene Familie zusammenzuhalten. Vergangenheit und Gegenwart werden in ihren Familiengeschichten verknüpft: von der Emanzipation aus dem Frankfurter Ghetto zu prosperierendem Wohlstand bis zum Überlebenskampf gegen den Vernichtungswillen von außen.

Mehr Infos und Tickets (Solidarischer Preis; zahl, was du kannst!) hier: https://produktionshausnaxos.de/programm/
©robert_schittko

Bis Donnerstag 25. Juni: critical ceramics in Frankfurt

(Daniela)

Ecki hat mich auf dieses tolle Ausstellungsprojekt aufmerksam gemacht. Das Programmheft ist super schön und macht Lust: https://heussenstamm.de/media/pages/ausstellungen/critical-ceramics/e2ffad0425-1779805494/critical-ceramics-programm_korr.pdf

Keramik trifft Gegenwartskunst: Das Ausstellungsprojekt „critical ceramics“ lädt vom 12. Juni bis 25. Juli 2026 zu einem spannenden Parcours entlang der Braubachstraße in der Frankfurter Altstadt ein. Verschiedene Kunstorte zeigen zeitgenössische Positionen rund um das Medium Keramik – zwischen Handwerk, digitaler Kultur und gesellschaftlicher Reflexion. Veranstaltungsbegleitend gibt es Führungen, Gespräche und weitere Programmpunkte.

Austragungsorte sind unter anderem die Heussenstamm-Stiftung, die Galerie Hanna Bekker vom Rath sowie weitere Galerien entlang der Braubachstraße. 

Im Rahmen critical ceramics prasentiert das Architekturburo DoMstudio neue Keramikskulpturen von David Rauer. Die Eroffnung der Ausstellung wird untermalt von der Musik des DJs Eventuell alias Paul David Rollmann. Paul David Rollmann und David Rauer kollaborieren seit 2019 an der Schnittstelle von House, Sound und Objekten. Für die Ausstellung Heavy Beauty im DOMstudio entsteht ein intimer lebendiger Kosmos aus Musik, Keramik und Licht.

Vorschau

Freitag, 26. Juni: Saisonabschluss! Forty/Forty - Age is just a number

(Uwe)

Die Party für alle Ende 30 bis Ende 40, die mitten im Leben stehen – und genau wissen, wie man feiert. Auf die Tanzfläche kommen Dance & House, ausgewählte Charts und groovige Sounds von heute, mit charmanten Stippvisiten in die 90er. Die Two-Men-Show sorgt für Songs, die sofort zünden – schon ab 20.30 Uhr und ohne langes Warm-up. 

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn: 20:30 Uhr
Foto: Centralstation

Freitag, 26. Juni und Samstag, 27. Juni: The Bug is on Fire

(Martin)

Albert Garcia - Theater

Glühwürmchen flackern im Dunkeln – winzige Lichtzeichen, die in der Nacht erscheinen und plötzlich wieder verschwinden. Ihr Leuchten ist eine leise Rebellion, ein stiller Akt des Widerstands in Landschaften, in denen sie oft vergessen oder bedroht werden. Das Schicksal dieser Insekten erinnert an das von Menschen, die im Verborgenen leben. Viele Migrant*innen ohne gesicherten Aufenthaltsstaus halten Städte weltweit am Laufen, während ihre Geschichten mit jeder Welle städtischer Entwicklung verschwinden. Durch Performance, Video und Erzählung verbindet Albert Garcia in seinem neuen Stück Menschen und Glühwürmchen. 

Selbst als Kind philippinischer Arbeitsmigrant*innen in Macao geboren, hat ihn das Leben über Hongkong nach Taipeh verschlagen. Voller Empathie und analytischer Schärfe folgt er dem Leuchten der Glühwürmchen durch die Hintergassen von Macao, die verborgenen Gärten von Hongkong, die sich wandelnden Landschaften Taiwans bis an die Flussufer der Philippinen. Dabei erzählt er von den vielschichtigen Überlebensstrategien illegaler Einwander*innen in den Metropolen Ostasiens und lädt ein, genauer hinzusehen – auf das Zarte, das Gefährdete in unserer globalisierten Welt und auf die stille Kraft, zu leuchten und zu überleben.

Freitag, 26. Juni und Samstag, 27. Juni um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Goethe-Institut Phillippinen

Freitag, 26. Juni, bis Sonntag, 28. Juni: Of/ Waggon Finale

(Andrea)

"Jetzt passierts wirklich! Wir schließen! Ende des Monats sagen wir (mal wieder) beim Abschied leise Servus – wegen der schon seeeeehr lange angekündigten Sanierung des Maindamms ( „…-deichs“ ) wird der Waggon nicht nur seine Pforten schließen müssen, nein – er kommt ganz weg! Und mit ihm das ganze Mainufer, so wie wir es kennen und lieben… Der Trend geht zur Großbaustelle! Lasst mich aber kurz spoilern: es wird weitergehen und alles wird gut! (… dazu mehr in den nächsten Wochen!). Das Abschiedswochenende beginnt heute mit einem Konzert von The Full Love Experiment (Electro-Power-Pop aus Frankfurt), morgen am Samstag, 26.6.als tosendes Finale – ist NEOANGIN, das berühmte Musikprojekt des Malers & Grafikers Jim Avignon, zu Gast. Und am Sonntag schließlich der große Abschied mit Jam-Session. Werden Taschentücher gereicht? Ich finde das auf jeden Fall mindestens erstmal schade, bin aber gespannt, wo es weitergeht. Denn weiter geht es, das ist sicher. Foto: Valentin Popa

Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Isenburgerschloss, Offenbach. Nicht barrierefrei.

Freitag, 26. Juni: Of/ Julie´s Haircut

(Andrea)

Wenn ihr aber Lust auf ein schönes Konzert habt, Musik, die Euch an die Hand nimmt und fortträgt, dann empfehle ich Julie´s Haircut heute im Hafen 2: “Julie's Haircut ist eine seit den späten 1990er Jahren aktive Band aus der norditalienischen Emilia, die sich sphärischen, hypnotischen Klängen verschrieben hat. Im Laufe der Zeit und über eine Reihe von Alben und EPs hinweg hat sich die Musik der Band von der souligen Garage-Rock-Energie ihres Debüts hin zu experimentelleren Gefilden entwickelt; dabei entstand ein kaleidoskopischer Eklektizismus, der von Rock und Psychedelia über Elektronik und Minimalismus bis hin zu Anklängen an Jazz, Ethno-Musik, Dub und Drone reicht. Die Band hat unter anderem mit Damo Suzuki, Sonic Boom, Philip Corner und Valerio Cosi zusammengearbeitet.” 20 Uhr. 

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag, 27. Juni: Swing & Ride

(Uwe)

Was haben tanzen und radeln gemeinsam? Bei Swing & Ride lässt sich beides miteinander verbinden - und Darmstadt mal ganz anders erFAHREN... Endlich wieder Hosenträger spannen, ins sommerlich-bequeme Tanzoutfit schlüpfen und aufsatteln, wenn es wieder heißt: Swing & Ride! …. 

Tour / Startpunkt:
14 bis 15 Uhr: Start im Carree (in DA) mit Lindyhop-Schnupperkurs mit sunnysideswing - Radeln - 15:30 bis 16 Uhr: Tanzen an der Lichtwiese (Peter-Grünberg-Straße)
 - Radeln - 16:30 bis 17 Uhr: Tanzen an der Waldtreppe (Ludwigshöhviertel) - Radeln - 17:45 bis 18:15 Uhr: Kiosk 1975 (Ecke Bessunger/Moltkestr.) - Radeln - ab 18:30 Uhr: Tanzen, chillen, essen und trinken auf dem Johannesplatz (Johannesviertel)

Die Teilnahme an der Tour ist kostenlos, Spenden sind herzlich willkommen!

Samstag, 27. Juni: Eleanna Pitsikaki

(Uwe)

Als vielseitige Künstlerin bewegt sich Pitsikaki souverän zwischen Konzertbühne, Forschung und Lehre. Mit ihrem Debütalbum AROMA setzte sie ein starkes künstlerisches Statement, das international Beachtung fand und mehrfach ausgezeichnet wurde, darunter mit den Global Music Awards, Nominierungen für die Deutsche Schallplattenkritik Top 3 in Europe Musik Netzwerk und top 10 in Balkan Chats.

Sie studierte Global Music mit Hauptfach Qanun an der Popakademie Mannheim sowie Jazzimprovisation im Master an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und setzt ihre künstlerisch-wissenschaftliche Forschung aktuell im Rahmen einer Promotion fort. Parallel dazu ist sie als Dozentin an renommierten Institutionen tätig, darunter die Hochschule für Musik Mainz, die Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie verschiedene internationale Bildungs- und Forschungsprojekte im Bereich interkultureller Musikpädagogik.

Brotfabrik / F., Dahlmannstr. 2 / 20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juni: Tanzende Idioten

(Martin)

Von Thorsten Lensing mit Texten von Denis Johnson und Originalzitaten der  NASA Apollo Missionen zum Mond

Bevor sich der Vorhang zur Sommerpause im Schauspiel Frankfurt schließt, gibt’s noch ein hochkarätiges Gastspiel zu sehen, dass Ihr auf keinen Fall verpassen solltet! 

Ein Triumph. Thorsten Lensing ist zurück und mit ihm sein Star-Ensemble aus Ursina Lardi, André Jung, Sebastian Blomberg und Karin Neuhäuser. Aus Motiven des US-Schriftstellers Denis Johnson haben sie einen Abend gezaubert, der die Last der Existenz leicht werden lässt.“ nachtkritik.de

„Der Regisseur Thorsten Lensing ist eine Ausnahmeerscheinung des Theaters. Sein grandioses Stückhandelt vom Sterben einer Frau – und der Trauer ihres Katers. Je sparsamer die Theatermittel sind, die er einsetzt, desto größer ist die Aufmerksamkeit, die er erregt. (…) Jede Lensing-Premiere wird als Ereignis gefeiert. ‚Tanzende Idioten‘ dauert inklusive Pause drei Stunden, die Darstellerinnen und Darsteller haben viel Zeit, sich grandios zu entfalten – im Tragikomischen. Sterben auf der Bühne darzustellen ist immer riskant, oft wird es peinlich. So berührend wie hier gelingt es selten. Jubel im Saal.“ Die Zeit

Und Simon Strauss ist begeistert, in der FAZ, wie Sebastian Blomberg einen Kater spielt – oder zu einem wird? "Blomberg verleiht seinem Körper die Anmutung eines eingebildeten Pfotentiers, das genau weiß, wie schön und wichtig es ist. (…) Wenn es einen Sonderpreis für herausragende Tierdarstellungen gäbe, hierfür müsste er ihn bekommen."  

Darum geht’s: Goldie tut, was sie am liebsten tut: Sie baut ihr Haus um. Ihre Freude dabei ist ebenso ansteckend wie verstörend, denn Goldie ist schwer krank. Während ihr Kater auf ihr liegt und schnurrt, spricht sie das aus, was man sonst nie sagt. lötzlich klingelt es und Goldies frisch verliebter Vater steht mit seiner Geliebten vor der Tür. Vollkommen unerwartet findet sich der vor Glück beinahe platzende Vater am Sterbebett der eigenen Tochter wieder. 
Er glaubt sich am Anfang, sie weiß sich am Ende.  Im Verlauf von »Tanzende Idioten« erlebt das Publikum gemeinsam mit Goldie all das, wovon der Abschied schwerfällt: wilde Kajakfahrten, ausartende Saunabesuche, tanzende Menschen, den Geruch von frischem Holz und vergessene Erinnerungen eines Babys.

Unbedingt Tickets sichern!
Samstag, 27. Juni um 19.30 Uhr und Sonntag, 28. Juni um 18.00 Uhr: 
Tanzende Idioten von Thorsten Lensing mit Texten von Denis Johnson und Originalzitaten der NASA Apollo Missionen zum Mond
Schauspiel Frankfurt / Großes Haus
Foto: © Armin Smailovic

Samstag 27. Juni: Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -

(Daniela)
Ich bin heute Abend auf dem Konzert der TOTEN HOSEN, würde ich also nicht im Waldstadion singen, sänge ich vielleicht in Friedberg

Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -
und das Glück vom letzten Sommer ruft nach einer Vocal Summer Jazz Fortsetzung :-). Am 27.06.2026 ist es soweit! 

Ein lauer Sommerabend im Alten Hallenbad, gemeinsam eintauchen in Swing und Latinmusik. 
Good vibrations und Emotion pur, Sektchen in der Pause. Wir können es kaum erwarten! 

Das Dreamteam Jazzy Weather aus Friedberg und Bewitched aus Frankfurt mixt an einem sommerlichen Cocktail aus entspanntem Swing und heftigstem Latin-Groove, aber auch wunderschön melancholischen Jazzballaden. Ob cool oder hot, heraus kommt immer Jazzgesang vom Feinsten. 

Und auch ihr werdet diesmal wieder nicht verschont ;-). Es gibt Songs, die wir mit euch zusammen singen wollen. Das hat das letztes Jahr einfach zuviel Spaß gemacht!
Wir freuen uns mega auf euch!
Jazzy Wheather und Bewitched Sa, 27.06.2026, um 19:30, Einlass 19:00
Eintritt: 16€, ermäßigt 10€; Tickets beim Ticketshop Friedberg, www.ticket-shop-friedberg.de, Tel: 06031-15222; Leitung: Regina Klein

Donnerstag, 02. bis 06.07: Heinerfest an der Centralstation

(Uwe)

Ich bin in der Nähe von Darmstadt aufgewachsen und da war über lange Jahre ein Gang über das Heinerfest selbstverständlich. Auch in diesem Jahr feiern die Darmstädter ihr großes Volksfest und die Centralstation feiert mit. 

Programm:

  • 02. Juli: The StreetLIVE Family mit Joe Whitney und DJ Michael Herd (ab 19 Uhr): Über 200 Songs haben die Musiker aus Babenhausen im Repertoire – von den aktuellen Charts bis zu Klassikern aus Rock und Pop. Aftershow mit DJ Michael Herd.
  • 03. Juli: SoundClowns (ab 19 Uhr): Wirklich alle sollen feiern, gemixt wird, was in den Player fällt.
  • 04. Juli: Shaqua Spirit und DJ D-Zero (ab 19 uhr): Crossover aus Rock- und Pop-Hits der vergangenen 40 Jahre, das die Generationen vereint. Aftershow: DJ D-Zero.
  • 05. Juli: Salsa Nacht (ab 18 Uhr): Zum ersten Mal findet die beliebte Salsanacht im Carree statt - mit Schnuppertanzkurs, Band, DJs und Showeinlagen!
  • 06.07: Pfund (ab 19 Uhr): Das Heinerfest-Finale im Carree bestreiten traditionell Pfund mit Songs von The Police bis Kings of Leon.r

Centralstation / DA, Im Carree 
Foto: Homepage Centralstation

Donnerstag 03. - Samstag 11. Juli: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“

(Daniela)

Dzuna Kalnina ist eine tolle Frau. Ich habe sie vor zwei Jahren mit einer Iszenierung in der Alten Seilerei erlebt. Jetzt inszeniert sie auf dem Kulturcampus:

Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“ erobert den KulturCampus
Der Außenbereich vor dem Studierendenhaus in der Mertonstraße 26 wird im Juli zur ungewöhnlichsten Bühne der Stadt. 
Mit „Pierrot 21 oder Mondtrunk“ bringt Kunst im Puls e.V. Arnold Schönberg „Pierrot Lunaire“ dorthin, wo man es garantiert nicht erwartet: mitten in den öffentlichen Raum. Die Performance ist als urbane Intervention gedacht – ein musikalischer Überraschungsmoment für alle, die zufällig vorbeikommen oder bewusst den Abend im Campus‑Hof verbringen. 

Die Idee: Schönbergs expressionistische Klangwelt trifft auf Frankfurts Sommerluft. Passant*innen werden eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern sich poetisch einzumischen - zwischen jeweils sieben Liedern öffnen sich Pausen, die nicht als Unterbrechung gedacht sind, sondern als Einladung: Das Publikum kann diese Momente nutzen, um eigene poetische Impulse in den Abend hineinzulegen – Worte, Bilder, spontane Gedanken. So entsteht ein offener Austausch zwischen Musik, Stadt und den Menschen, die sich auf dieses ungewöhnliche Erlebnis einlassen.

Musikalisch hochkarätig besetzt:
Robert Crowe (Gesang), Peter Kuhn (Dirigent), Joachim Enders (Klavier), Ingo Haas (Violine/Viola), Katrin Szamatulski (Flöte/Piccolo), Michael Veit (Cello), David Wolf (Klarinette)
Dazu Dzuna Kalnina (Regie), Katharina Kraatz (Kostüm), Sofia Samoylova (Foto), Günter Woog (Flyer Design), Daniel Groß (Technik)

Termine: 3., 8., 10. und 11. Juli 2026, jeweils 20 Uhr

Ort: Außengelände des Studierendenhauses in der Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main 
Bei Regen: Ausweichort Offenes Haus der Kulturen
Der Eintritt ist frei. In Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen und Vision 31 Kulturcampus gemeinsam gestalten.
Ein Projekt, das zeigt, wie lebendig, überraschend und offen diese Stadt sein kann – besonders, wenn Schönberg plötzlich um die Ecke biegt.

Freitag 03. Juli: Vintage Soundsystem #30 Der Soundtrack Rio de Janeiros

(Daniela)

Ah, da bin ich nicht da.. Daniel Haasksmann hätte ich gerne wiedergesehen…

Rio De Janeiros Samba wurde nicht am Strand geboren, sondern entstand in den Hügeln. Und der Baile Funk entstand nicht in den eleganten Bars von Leblon, sondern in den Favelas von Rio. Und doch begann für die Ohren der übrigen Welt vieles davon tatsächlich in Ipanema. Ein Gitarrenakkord, ein leises Lied, ein vorbeigehendes Mädchen. Genug, um eine Stadt in einen Mythos zu verwandeln. Das brandneue Buch „It Began in Ipanema“ von Daniel Haaksman ist kein gewöhnlicher Reiseführer. Weit davon entfernt, die Postkartenbilder von Rio de Janeiro widerzuspiegeln, fängt das Buch eine sich wandelnde Stadt-Atmosphäre ein. Mal elegant, mal rau, oft widersprüchlich, immer in Bewegung. Daniel reist seit über zwei Jahrzehnten nach Rio. Anhand von fünfzig Songs erkundet er die Geschichte und Gegenwart der brasilianischen Tropenmetropole und zeichnet eine klangliche Landkarte der Carioca-Musik. Über mehr als ein Jahrhundert an Liedern hinweg verfolgt er, wie eine Stadt ihre eigene Geschichte durch Musik erzählt. Von der ruhigen Präzision der Bossa Nova bis zur Dringlichkeit des Baile Funk, von Mythen am Strand bis zur Realität in den Hügeln eröffnet jedes Kapitel ein anderes Fenster zur Stadt: ein Netzwerk von Perspektiven, eine klangliche Architektur, erbaut aus Sehnsucht, Rhythmus und Widerstand.

Vintage Soundsystem # 30 / Der Soundtrack Rio de Janeiros
Mit Daniel Haaksman (Text, Ton & Live-Remix)
Freitag 3.07.2026 ab 19h
Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei, Frankfurt

Eintritt frei. Anmedlung dringend empfohlen Reservierungslink: https://luma.com/h5guew9x

Freitag, 3. Juli: Of/ Gelbe Briefe

(Andrea)

Heute mache ich es endlich. Heute schaue ich mir endich, endlich “Gelbe Briefe” an: "Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer), ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen. Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen.
Nach dem international gefeierten und preisgekrönten Film DAS LEHRERZIMMER legt der Oscar®-nominierte Regisseur İlker Çatak mit GELBE BRIEFE erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vor. Im Mittelpunkt steht ein Paar, das durch die Willkür eines autoritären politischen Systems unter Druck gerät und sich zwischen seinen Idealen und Anpassung entscheiden muss. Eindrucksvoll getragen von den türkischen Schauspielstars Özgü Namal und Tansu Biçer schafft İlker Çatak ein intensives und brandaktuelles Drama über Mut und Macht, das die universellen, großen gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit in den Fokus nimmt. 
Seine Weltpremiere feierte GELBE BRIEFE im Wettbewerb der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin, wo er mit dem Goldenen Bären für den besten Film ausgezeichnet wurde.
Gelbe Briefe. Ilker Çatak, Deutschland/ Türkei/ Frankreich 2026, 128 Min., ab 12 Jahren, OmU. Trailer (OmU) https://youtu.be/d-aQ9CkQsbA?si=s7iTRbQjDq9jhpOL

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Freitag, 3. Juni: Of/ Utopie in Poesie. Workshop Creative Writing

(Andrea)

Vielleicht sollte ich aber auch ins Klingspor Museum gehen: Utopie in Poesie. Workshop Creative Writing mit Jana Gebhardt. Audre Lorde schrieb: Poesie ist kein Luxus, sondern so wichtig wie Brot, wenn der Magen knurrt. Es ist dieser Hunger auf Text, der diesen Workshop motiviert. Die Suche nach dem Poetischen im Zwischendrin. Zwischen nach Hause kommen und Töpfe spülen. Keine Zeit für dich und zu viel Screentime. Wo bleibt da noch Raum um ein Gedicht zu schreiben? Immerhin, wenigstens die Einkaufsliste. Aber wieviel utopisches Potential steckt in ihr? Eintritt frei. Ab 18 Uhr gibt es kühle Getränke an der Buchbar. (unverbindliche) Anmeldung erwünscht klingspormuseum@offenbach.de, Tel. 069 / 8065-2164 (während der Öffnungszeiten).

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Samstag, 4. Juli: Demokratiekioske

(Andrea)

Der Kulturzeiterin e.V. ist wieder am Start! Lange nichts gehört, aber heute sind wir gleich an zwei Standorten präsent. Kulturzeiterin? Moment, da war doch was. Genau, während der Corona-Pandmie gegründet, haben wir Künstler:innen aus Offenbach und Frankfurt während des Lockdowns unterstützt (und haben dankenswerter Weise viel Unterstützung für unser Anliegen bekommen). Sobald man wieder mehr machen konnte, waren wir im Kulturlabor in der Berliner Straße (Frankfurt) aktiv und präsentierten Ausstellungen und kleine, feine Musikabende - mit Abstand natürlich. Als alles wieder offen war, schwirrten dann viele Ideen durch die Luft, wir wollten unbedingt wieder Live-Veranstaltungen machen. Konzepte wurden erarbeitet und wieder verworfen. Dann aber, irgendwann im letzten Jahr, ergab sich ein Kontakt zu Lust auf besser Leben gGmbH, die sich erfolgreich beim WDC mit ihren Demokratiekiosken beworben hatten. To make a very long story short, wir sind mit an Bord und bespielen die Demokratiekioske jetzt gemeinsam. Das ist wirklich toll! Es gab bereits ein paar Veranstaltungen und heute sind wir in Sossenheim und beim Gusti dabei. Genug der langen Vorrede, hier sind die Fakten: 

DemokratieKiosk am Kirchbergplatz in FFM Sossenheim, 21 Uhr 
Die progressive Formation „Petra Strohm“ geht mit instant composing auf eine improvisierte Klangreise und zeigt, wie aus Vielstimmigkeit Gemeinschaft werden kann. Die Band fordert die Zuhörenden zu einem gemeinsamen, genreübergreifenden musikalischen Kurztrip in die Sphären der spontanen Interaktion auf. Stilistisch sind sie im Jazz zu Hause, es kann auch mal kraut-rockig werden. Weil vorher schon viel passiert: https://demokratiekiosk.de/veranstaltungsort/kirchberg-sossenheim/

DemokratieKiosk am Gusti Kulturkiosk in FFM Gallus Mainzer Landstraße 399, 16 Uhr
Wenn Conni Maly (Maly macht Musik, Lava303, The Slags) und Suse Michel (The Imperial Mustard, The Slags) ihre Songs zusammenwerfen, entsteht MICHEL//MALY: ein akustisches Duo zwischen Wohnzimmer, Weltuntergang und leiser Hoffnung auf Rettung. Mehr als eine Gitarre, eine Snare, eine Electribe und zwei Stimmen brauchen die
beiden nicht, um ihre Geschichten auf die Bühne zu bringen. Zwischen privatem Chaos, schrägen Beobachtungen und großen Fragen entfalten sich Songs, die
berühren, überraschen und vor allem eines bieten: beste Unterhaltung. https://demokratiekiosk.de/veranstaltungsort/gusti-kulturkiosk-gallus/

Donnerstag, 09. Juli: Haze´evot

(Uwe)

Die Gruppe bringt einen frischen, energiegeladenen Sound in die Musikszene, mit einer starken Identität und Präsenz. Sie verbinden Rock, Disco und Punk mit scharfkantigen, kompromisslosen hebräischen Texten und greifen Themen wie Freiheit, Identität und Zusammenhalt auf. Auf der Bühne liefert HAZE’EVOT ein intensives und elektrisierendes Live-Erlebnis und lädt das Publikum ein, vollständig teilzuhaben: zu singen, zu schreien, zu tanzen, zu lachen und zu fühlen. Die Verbindung zum Publikum ist unmittelbar und lebendig und schafft einen gemeinsamen Raum, in dem Barrieren verschwinden.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr
Foto: Haze´evot  Facebook

Freitag, 10. Juli bis Sonntag, 12. Juli: Of/ Hfg-Rundgang

(Andrea)

Der Sommer ist da und damit das Ende des Semesters. Traditionell lädt die HfG dann zum Rundgang und zur Party, beides sind genaugenommen Pflichttermine. Studierende zeigen ihre im vergangenen Studienjahr entstandenen Arbeiten und speziell auf die Situation abgestimmte Projekte. Besucher_innen können sich über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus den Fachbereichen Kunst und Design informieren und Einblicke erhalten, wie sie während des laufenden Lehrbetriebes nicht möglich sind.
Radeln ist angesagt, denn neben den Gebäuden am Hauptcampus werden in Offenbach die ehemalige Sparkasse am Marktplatz, das Atelierhaus in der Geleitsstraße sowie im Hafen der Hafenspace und, in Kooperation mit der World Design Capital, das HfG-Neubaugrundstück bespielt. Letzteres wird zum interdisziplinären Schauplatz für Austausch, Exploration und Vorschau. Auch die Höchster Porzellanmanufaktur (HPM) in Frankfurt ist mit einer eigenen Ausstellung am Sonntag dabei. Am Freitagabend verwandelt sich der Schlossplatz während der studentisch organisierten Eröffnungsparty in einen performativ bespielten Open Air-Club, am Samstagabend findet ein Filmscreening der Lehrgebiete Film und Raumkonzepte auf dem Neubaugrundstück statt. 

Gestaltung: Ella Pechechian & Igor Tarasov

Ab Mittwoch 15. Juli: „No Sheet Jam“ im Nebbienschen Gartenhaus

(Daniela)

Artur hat ein neues Musikformat für Frankfurt entworfen: No Sheet Jam“ .

Mit „No Sheet Jam“ startet im Nebbienschen Gartenhaus ein neues Format: Genreoffen künstlerisch anspruchsvoll und einfach schön zum Zuhören. Die Jam lädt MusikerInnen ein, die Spaß am spontanen Improvisieren haben und das gemeinsame Zusammenspiel im Moment suchen — 'Read the room, not the sheets’. Was, und vor allem wie gespielt wird, ist an jedem Abend so offen, wie die Bühne selbst.

Diese Jam lebt auch vom Publikum: Schau- und Hörlustige sind herzlich willkommen - sie tragen maßgeblich zur Stimmung des Augenblicks bei. Ein Dialog zwischen Publikum und Spielenden, zwischen Eindruck und Ausdruck, der Raum für einzigartige Klangwelten schafft, welche den Moment begleiten.

Wo? Nebbiensches Gartenhaus
Wann? Jeden 2. Mittwoch, Start am 15.07
Ein Flügel, sowie Bass-Amp sind vorhanden - eigene Instrumente sind willkommen!

Eintritt frei, Getränke auf Spendenbasis
Wir sehen uns dort!

Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August: Summer in the City

(Martin)

Fünf Gigs und tolle Vibes im Palmengarten - Entspannt lassen sich heiße Sommerferien mit dem fein ausbalancierten Programm genießen. 

Mit diesem Höhepunkt der Konzertsaison im Künstler*innenhaus Mousonturm wird aber auch das Frankfurter Publikum gefeiert, das von vielen Künstler*innen und Bands so geschätzt wird. Also ran an die Tickets und auf in den Palmengarten! Wo sonst in der Region lässt sich ein Sommerabend klangvoller verbringen? 

Den Auftakt macht Tanita Tikaram mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Folk, Pop und melancholischer Eleganz. 

Martin Kohlstedt verbindet akustisches Klavier mit elektronischen Klanglandschaften zu intensiven Live-Erlebnissen.  

Mit Ásgeir zieht nordische Melancholie zwischen Folk und elektronischen Sounds in den Palmengarten ein.  

Energiegeladen wird es mit Moop Mama, deren Brass, Beats und politische Haltung den Palmengarten in Bewegung versetzen.  

Zum Finale bringt Liraz ihren berauschenden Elektro-Pop mit persischen und israelischen Einflüssen nach Frankfurt – ein sommerlicher Ausklang voller Euphorie und Tanzbarkeit.

Achtung: Festivalpass buchen!

Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August – immer Dienstags im Palmengarten / Künstler*innenhaus Mousonturm

Dienstag, 21. Juli: Atli

(Uwe)

Atli stammt aus einem kleinen Fischerdorf im Norden Islands und ist ein Singer-Songwriter, dessen Musik herzliche Geschichten mit kraftvollen Gesangsarrangements verbindet. Er begann, Musik zu schreiben, um seine Trauer zu verarbeiten, was schließlich zur Entstehung seines Debütalbums „Epilogue of Something Beautiful“ führte. Atlis Mission ist es, Musik zu schaffen, die diejenigen anspricht, die sich den Herausforderungen des Lebens stellen, und durch unverfälschtes, nachvollziehbares Songwriting Trost und Verbundenheit zu bieten. 

Ponyhof / F., Klappergasse / 19 Uhr
Foto: Ponyhof

Dienstag, 21. Juli: Tanita Tikaram

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Gerade einmal 18 Jahre war Tanita Tikaram alt, als sich ihr Leben völlig auf den Kopf stellte. Der Grund: ihr Debütalbum „Ancient Heart“, das 1988 einschlug wie ein Komet. Ihre markante Stimme und die rohen, ungefilterten Texte, in denen die in Deutschland geborene Britin von der inneren Aufgewühltheit einer jungen, queeren POC erzählt, die sich in der eigenen Heimat fremd fühlt, sorgten für anhaltendes Interesse bei Fans wie Kritik – ihr Hit „Twist In My Sobriety“ wurde bis heute über 81 Millionen Male gestreamt. Fast vier Jahrzehnte später hat die Singer-Songwriterin viele weitere Alben und Songs veröffentlicht, mit „LIAR (Love Isn’t A Right)“ feierte sie im Oktober vergangenen Jahres ihr großes Comeback. 

In seinem Rückbezug auf „Ancient Heart“ markiert Tanita Tikarams neues Album einen Full-Circle-Moment in ihrer Diskografie, denn wie in den 80er- und 90er-Jahren sorgen Politik und Gesellschaft heutzutage dafür, dass sie sich wieder einmal wie eine Fremde im eigenen Land fühlt. „LIAR (Love Isn’t A Right)“ widmet sich genau diesem Gefühl und appelliert an Gemeinschaft und eine bessere Zukunft. 

Nach sechs Jahren geht Tanita Tikaram erstmals wieder auf Tour – in Begleitung einer Kammerband, die für eine ganz besondere Atmosphäre im Palmengarten sorgen wird.

Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr): 
Foto: © Natacha Horn

Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 9. August: 25. Sommerwerft

(Andrea)

Unter dem Pflaster der Strand und der Ozean beginnt in Frankfurt, die Sommerwerft feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag und den Fluss. Seit ihrer Gründung hat sich das Festival von einer freien Szene-Initiative zu einem festen Bestandteil der Frankfurter Kulturlandschaft entwickelt – heute im Schatten der Europäischen Zentralbank, aber weiterhin fest am Main verankert. Auch im Jubiläumsjahr lädt die Sommerwerft zu 17 Tagen Kultur am Mainufer ein – an einem Ort, an dem Menschen seit jeher zusammenkommen, verweilen, zuhören und sich in einem offenen Raum des Austauschs und des sozialen Miteinanders begegnen. Unser Geschenk zum 25-jährigen Jubiläum: Blue Lab 2026 – The Ocean Starts… in Frankfurt! Mitten in der Sommerwerft, vom 29. Juli bis 2. August, verwandelt das Blue Lab das Mainufer in einen offenen, inklusiven Lern- und Erlebnisraum. Unter dem Motto „The Ocean Starts… in Frankfurt!“ begeben sich Besucher*innen auf eine symbolische Reise von den Quellen des Mains und des Rheins bis zur Nordsee – eine Source-to-Sea-Perspektive, die die enge Verbindung zwischen Fluss- und Ozean sichtbar macht. Das Programm folgt dem natürlichen Wasserkreislauf – von der Quelle über Flüsse und Feuchtgebiete bis hin zu Küsten, Flussmündungen und dem Ozean – und kulminiert am 2. August  an einem gemeinsamen Feiern des Wassers. Im Mittelpunkt stehen dabei die Werte Respekt, Verantwortung, Kollektivität, Demokratie und Inklusion. Ich freue mich wie jedes Jahr sehr auf diesen besonderen Ort, das gesamte Programm findet ihr auf www.sommerwerft.de 

Sommerwerft, Weseler Werft

Freitag, 24. Juli: Of/ Ach, diese Lücke

(Andrea)

Wäre ich nicht im Harz würde ich mich endlich diesen Film ansehen, der alle begeistert. Dazu heute noch im tollen Rahmen bei Frank vor den Parksidestudios und Pana kredenzt Taboulé, Käsevariationen, Lieblingswein und Leckerstes vom Grill. Und Daniel findet die Verfilmung  mindestens genauso zweifelnd, niederschmetternd, tröstend, lustig und befreiend schön wie die literarische Vorlage von Joachim Meyerhoff. „Coming of Age“ an der Schauspielschule – hochkomisch und unglaublich nah und Senta Berger die beste Schauspielerin der Welt. Die Rede ist von “Ach, diese Lücke”, zum Plot: Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern, Inge und Hermann. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden – ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt. Alle weiteren Infos & Tickets gibt es unter www.kinokulinarisch.de

Kino e Vino im Innenhof der Parkside Studios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Dienstag, 28. Juli: Martin Kohlstedt

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Martin Kohlstedt zählt zu den herausragenden Komponisten, Pianisten und Produzenten für Modern Classical Music und Electronica. Sowohl live als auch auf seinen Aufnahmen setzt er Standards darin, wie innovativ Electronica mit analogen und akustischen Elementen aus klassischem Klavier, Ambient, Field Recordings und Score Design zusammenkommen kann. 

Kohlstedt schafft es, für die Einflüsse aus so unterschiedlichen Welten intuitiv eine gemeinsame Form zu finden und daraus einen lebendigen Körper zu bilden – als spektakuläre Festivalshow, als introspektives Klavierkonzert, multidimensionaler Filmsoundtrack oder immersives Albumerlebnis. Seine Art des Arbeitens bezeichnet er als modulares Komponieren. Die Stücke sind ständig in Bewegung und folgen auch im Konzert keiner festgelegten Form. Improvisation ist zwingend Teil des Schaffens, ebenso der Mut zum Scheitern, das Suchen und das Interagieren mit Kontext, Raum und Menschen. 

Der in Weimar lebende Musiker spielt auf Konzertreisen auf der ganzen Welt und kollaboriert mit renommierten Partner*innen wie dem GewandhausChor Leipzig, mit Künstlern wie Ben Böhmer, Douglas Dare, Sudan Archives und Henrik Schwarz sowie mit Labels wie Warner Classics. 

Neben eigenen Stücken schreibt Kohlstedt Soundtracks für Filme, Theaterstücke, Podcasts und Hörspiele. Mit der Edition Kohlstedt führt er sein eigenes Label und kommt mit einem eigenen Aufforstungsprojekt seiner Verantwortung als Artist nach. 

Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr)
Foto: © Karine Bravo

Dienstag, 4. August: Ásgeir

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Ásgeir gehört zu einer Generation nordischer Künstler, die beweist, dass leise Töne lauter nachhallen können als jedes Pathos. In einer schnelllebigen Musikindustrie steht der isländische Singer-Songwriter für Nachhaltigkeit, Nähe und Beständigkeit – zurückhaltend, kompromisslos und zutiefst authentisch. Mit seiner zerbrechlichen, aber dennoch eindringlichen Stimme, die oft verträumt, beinahe engelsgleich wirkt, transportiert Ásgeir emotionale Tiefe, während sich seine Werke durch melodische Leichtigkeit und sanfte Kontraste auszeichnen: Fragile Falsettgesänge treffen auf warme Gitarren, elektronische Arrangements ummanteln folkige Intimität. 

In Summe ein Garant für dahinschmelzende Herzen, egal ob auf großen Bühnen mit begeisterten Massen oder in kleinen Veranstaltungsorten, die eine intensive Publikumsnähe zulassen und fördern. Mit seinem im Februar erschienenen Album „Julia“ ist Ásgeir hautnah im Palmengarten zu erleben.

Mounsonturm Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr)
Foto: © Ásgeir

Dienstag, 11. August: Moop Mama

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Urban Brass meets Rap. Nach zwei erfolgreichen Touren in 2023 und 2024 sowie einem gelungenen Festivalsommer ist klar: Moop Mama und Älice sind längst mehr als nur eine spannende Idee, sie sind ein Perfect Match, das mit dem gemeinsamen Album „Wieder Laut“ ein neues Kapitel in der über fünfzehnjährigen Bandgeschichte aufgeschlagen hat. 

Als singende Rapperin mit karibischen und polnischen Wurzeln bringt Älice – bekannt als eine Hälfte von Chefboss und durch ihre Zusammenarbeit mit der spanischen All-Female-Band Ketekalles – Dancehall-Power mit. Ihre Stimme bildet das Herzstück der Songs, die dazu ermutigen, enger zusammenzurücken, sich neu zu connecten und solidarisch zu sein, von Mensch zu Mensch. 

Auch stilistisch öffnet die Kollaboration neue Räume. Afrobeat und Phonk-inspirierte Beats treffen auf punkige, erdige Klänge und eine großzügige Portion Soul. Laut-Sein wird zur notwendigen Reaktion auf eine immer lauter tosende Welt – politisch engagiert und voller Energie.

Palmengarten Frankfurt um 20.0 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr)
Foto: © Johannes Wimmer

Dienstag, 18. August: Liraz

(Martin)

Summer in the City 2026 (Künstler*innenhaus Mousonturm) im Palmengarten Frankfurt

Die Musik von Liraz Charhi ist mehr als Pop, sie ist auch politisch. Unter ihrem Vornamen ist die israelische Schauspielerin mit persischen Wurzeln als Sängerin aktiv und hat bereits fünf Alben veröffentlicht. Sie singt auf Farsi, arbeitet heimlich mit iranischen Musiker*innen zusammen und verleiht dem Protest im Iran eine Stimme. Dort werden ihre Songs trotz Verbots gehört, getanzt und mitgesungen – als Soundtrack eines mutigen Widerstands in vielen Protestvideos iranischer Frauen in der „Women, Life, Freedom“-Bewegung. 

Der groovige Elektro-Pop mit Einflüssen aus der persischen und israelischen Musiktradition und Anklängen an den Funk der 70er geht sofort in die Beine und ins Herz. Mit ihrer berauschenden Mischung aus traditionellen und modernen Rhythmen öffnet sie ein musikalisches Tor zu einem Ort des Friedens, der Freude und der uneingeschränkten Freiheit.

Palmengarten Frankfurt um 20.00 Uhr (Einlass um 19.00 Uhr)
Foto: © Shai Franco

13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen

(Daniela)

In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten!

Dass  ein  Festival wie  das  Frankfurter nur  Ausschnitte zeigen kann,  versteht  sich  von  selbst, ebenso  dass  das  Mutterland  des  Jazz  dabei  nicht  ausgeschlossen  werden soll.  Es  ist  mit  Myra  Melford’s  Fire  and  Water  Quintet,  der  Vibrafonistin  Sasha  Berliner  oder  der  in  den  USA  lebenden  malaysischen Bassistin  Linda  May  Han  Oh  gut  vertreten. Mit  von  der  Partie  in  Melfords  Band:  die  in  Brooklyn  ansässige deutsche  Saxofonistin  Ingrid Laubrock.   

In  der  Welt  des  Jazz  werden  Grenzen seit  jeher  am  liebsten  überschritten,  wie  man  auch  an  den  Musiker*innen  erkennt, die  in  Europa eine  Heimat  gefunden haben  und  ihre  Perspektiven  einbringen. Die  fruchtbaren  Resultate europäischer  Weltoffenheit  führt  beispielhaft  die  Band  von  Andrés  Coll  vor  Augen, in  der  sich  Musiker  aus  Marokko,  Spanien und  Polen  begegnen und  gegenseitig  inspirieren. 

Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt.

Dabei  gehört  Sclavis  zu  denen,  die  aus  Jazztradition  und  einer  schwer  zu  beschreibenden  europäischen  Sensibilität  einen  eigenen  Sound  geformt  haben,  genau  wie  Christof  Lauer  oder  Émile  Parisien und natürlich  Norma  Winstone,  die  den  europäischen  Jazzgesang  stärker  geprägt  hat  als  irgendwer  sonst.  Auch  das  Schaffen  von  Nicolai  Thärichen  und  Ali  Neander  lässt  sich  in  der  Spannung  zwischen grenzüberschreitenden  Inspirationen,  europäisch  geprägter  Perspektive  und  eigenständiger  Kreativität  verorten.  

Wie  neben  diesen mehr  oder  weniger alten  Größen  eine  junge  Generation des  europäischen  Jazz  ihren  eigenen Weg  sucht,  wird  auf  diesem Festival  an  Andrés Coll,  Darius  Blair, Finn  Heine,  Elliot Galvin  und  Emma  Rawicz  sichtbar. Sie  und  Ali  Neander  sind  dieses  Jahr  die  Gäste  der  hr-Bigband. 

https://www.hr2.de/veranstaltungen/jazzfestival/deutsches-jazzfestival-von-hier-aus-gesehen---das-komplette-programm-v38,djf26_artikel_komplettes_programm-100.html

Donnerstag, 29. Oktober: DUBIOZA KOLEKTIV

(Uwe)

diese Woche schrieb mir das Zoom: "hast Du mitbekommen, was für eine Welle zur WM um DUBIOZA KOLEKTIV in den Socials weltweit abgeht? Die liefern quasi den den inoffiziellen WM Song für Bosnien und sind der heißeste Act, der alle ex-YU Staaten anspricht. Sie spielen weltweit, Silvester in Zagreb, vor 10.000 in Istanbul, Downunder etc. Auf der EM Fanmeile 2024 haben sie gespielt, Abriss… Die sind lustig und politisch korrekt. Ist das nicht eine gutes Thema während der WM und ein humorvoller Brückenschlag zur Kultur? 

Über die Band ist zu sagen / schreiben: Es war einmal (2003), in einer zwielichtigen Ecke der Welt, in einem Land Namens Bosnien und Herzegowina, wo eine Gruppe von Freunden beschloss, eine Band zu gründen. Aber dies war keine gewöhnliche Band und sie wurde auch nicht unter gewöhnlichen Umständen gegründet. Neben den lokalen Einflüssen aus dem Balkan, kamen musikalische Einflüsse aus der ganzen Welt dazu: Ska, Punk, Reggae, Elektronik, Hip-Hop. Jedoch gab es keine Musikindustrie, wenige Konzerte und keinen Raum für kulturellen oder politischen Ausdruck unter der neuen Generation von eingefahrenen Jugendlichen. Tatsächlich litt die gesamte Region unter einer tiefen moralischen und wirtschaftlichen Stagnation (Lustlosigkeit) der Nachkriegszeit. Aus diesem Umfeld heraus wurde Dubioza Kolektiv geboren, und zwar nicht im Stillen, sondern mit großem Geschrei, indem sie No-Go-Themen in den Vordergrund brachten und forderten somit, gehört zu werden. Auf diese Weise haben sie ein Phänomen geschaffen.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19:30 Uhr
Foto: Igor Karacic

Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller

(Andrea)

Tatsächlich war ich neulich ziemlich überrascht, als ein guter Freund vom Sportfreunde Stiller Konzert in Köln postete. Die gibt´s noch? Die sympathischen Bayern hatte ich in den letzten Jahren wirklich völlig aus den Augen verloren. Dabei gab es doch kaum zärtlichere Liebeserklärungen und schönere Komplimente, “Du bist die Antwort auf die Frage/ Gibt es reiche Tage?/ Ich spür mit dir/Hat mich das Glück im Visier”. Oder eben “Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das Größte für mich bist/ Und sichergeh'n, ob du denn dasselbe für mich fühlst”. Lieder für die Ewigkeit. Sie komponierten zur WM 2006, politisch korrekt gegen Nazis und pflegten immer das Image der netten Jungs von nebenan. Warum auch nicht und vermutlich sind die Sportis wirklich eine Gruppe, auf die sich Menschen aller Altersgruppen gut verständigen können. Sonst gäbe es auch sicher die aktuelle ARD-Doku nicht. “30 wunderbaren Jahre Tour” erzählt von Auftritten in dunklen Kellerräumen vor drei Neugierigen bis zu mit zehntausend Beseelten gefüllten Hallen. Von speziellen Eigenheiten wie WM-Hits, MTV-Unpluggeds, horizonterweiternden Videodrehs, Schallplatten aus Holz/Gold/und Platin, Lesetouren in Opernhäusern bis zum „ganz normalen“ Irrsinn einer Band samt unvergesslicher Tourneen in den Armen der besten Crew of the Universe. Von Vorband sein von Foo Fighters, Green Day und Grönemeyer bis zu Vorbands wie Ash, Nada Surf, Franz Ferdinand und Kaiser Chiefs. Alles dabei", erinnert sich Flo. Ich freue mich auf den Abend zum Mitsingen und mit viel positiver Energie. 

Jahrhunderthalle Höchst, Pfaffenwiese 

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

Noch bis 05. Juli: Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat

(Martin)

Diese Ausstellung ist ein MUST SEE! 
Ein Küstenort wird zum Mythos – und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Auch Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Das Städel Museum präsentiert eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes Étretat und den Einfluss des Ortes auf die Malerei der Moderne.

hessenschau.de schreibt: „Die verschiedenen künstlerischen Annäherungen an diesen einzigartigen Ort über rund 200 Jahre zeigt die Ausstellung in faszinierend gestalteten Räumen und Gegenüberstellungen. Gleichzeitig beleuchtet sie den sozialen Wandel des einstigen Fischerdorfs zum Badeort und zum Sehnsuchtsort der Pariser Künstler. Und sie zeigt, wie der Mythos in der Literatur, der Fotografie und sogar in der Netflix-Serie "Lupin" bis heute fortlebt.“

Bis 5. Juli (Dienstag, Mittwoch, Freitag – Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-21.00 Uhr): Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat
Städel Museum
Foto: Ausstellungsansicht Städel Museum © Norbert Miguletz

Noch bis Sonntag, 05. Juli: Ausstellung - New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft im ernst-may-haus

(Petra)

Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums initiierte Studio Jonathan Radetz in Kooperation mit der ernst-may-gesellschaft e.V. das Projekt „New Neues Frankfurt”, um damalige Konzepte zum suffizienten Wohnen auf kleinen Grundrissen zu untersuchen und anhand des ernst-may-musterhauses (mayhaus), welches als temporäres Designlabor fungierte, auf die heutige Zeit zu übertragen. Im Designlabor im mayhaus haben sie in den vergangenen Monaten Entwürfe für das Wohnen auf kleinem Raum entwickelt. Da kleine Grundrisse, wie die des mayhauses, durchdachte Möbel- und Einbaulösungen benötigen, wurde an Entwürfen gearbeitet, die unterschiedliche Einkommensgruppen ansprechen und heutige Bedürfnisse berücksichtigen sollen. Auf dem ernst-may-fest im letzten Sommer konnten alle Gäste an der Verlosung von zwei Wochenenden „Probewohnen“ im Frühjahr 2026 teilnehmen (ich bin etwas neidisch, hätte zu gerne auch mal probegewohnt), und ich hoffe, die Gewinner*innen konnten tolle Erfahrungen dort sammeln: Im Sinne eines partizipativen Gestaltungsansatzes sollten so die ersten Prototypen im Alltag getestet werden. Nun sind die neuen Möbel in einer Ausstellung im mayhaus zu sehen, die wir alle anschauen können. Und das mayhaus selbst finde ich ohnehin immer wieder sehenswert.

©Jonathan Radetz

New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft - Ausstellung, Ort: ernst-may-haus, Adresse: Im Burgfeld 136, Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags 11 - 16 Uhr, samstags - sonntags 12 - 17 Uhr, Eintritt: frei

Bis Sonntag, 12. Juli: Ausstellung Marcel Walldorf „Honey Never Regrets“ im saasfee*pavillon

(Petra)

Warum weitermachen, wenn niemand mehr daran glaubt? Aber keine Sorge. Jemand kümmert sich immer noch darum …Der Frankfurter Künstler Marcel Walldorf verwandelt den saasfee*pavillon in ein absurdes und verstörendes Szenario einer müden Welt, der es nicht erlaubt ist, zu schlafen. Zur Vernissage gibt es dazu eine Performance und Musik mit DJ Kalli Weak.

Foto: ©saasfee.de

Marcel Walldorf„Honey Never Regrets“ – Ausstellung, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 - 66 HH, Vernissage: 18 - 22 Uhr, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: mittwochs – sonntags 14 - 18 Uhr

Noch bis 16. Juli: Die Nazis waren ja nicht einfach weg

(Andrea)

Nachdem ich neulich “Gedenken neu denken” von Susanne Siegert gelesen habe, bin ich nochmal neu aktiv geworden und habe einen Antrag beim Bundesarchiv gestellt. Dass mein einer Opa Soze war, weiß ich und das wird sich hoffentlich bestätigen, aber was ist mit dem anderen? War der wirklich der Nazi für den ich ihn halte? “Die Nazis waren ja nicht einfach weg: Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945” im Kommunikationsmuseum schaue ich mir also auf jeden Fall an. 
"Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise.
Die Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie wurde zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Die Ausstellung greift die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf. Sie thematisiert die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer aber auch deren Nachkommen. 

Museum für Kommunikation, Schaumainkai

bis 16. August: OF/ Powerful textures

(Andrea)

Die Eröffnung am 9. Mai ist unserer eigenen Party zum Opfer gefallen. Aber das soll die Ausstellung nicht mindern. Überhaupt schaffen es Dorothea und ihr Team immer, vermeindlich angestaubte Themen wie Schriftgestaltung und Typographie in neue spannende Zusammenhänge zu bringen. So auch jetzt mit der aktuellen Ausstellung “Powerful Textures. Sprache in Textil”, die den Blick für Verwobenes und Textiles schärft: "In der Textilgeschichte spielen Wandteppiche und textile Arbeiten im Raum häufig eine Rolle in der Vergewisserung von Werten und Identität. Den Grundstock der einzigartigen Sammlung moderner Schrifttapisserien des Klingspor Museums bilden die Arbeiten Rudolf Kochs und seiner Studierenden, die um 1925 in Offenbach entstanden. Ankäufe, Schenkungen und Auftragsarbeiten erweiterten die Kollektion, die nun erstmals im Kontext zeitgenössischer Arbeiten gezeigt wird. Da sich Textilkunst häufig mit weiblicher Arbeit assoziiert, wird textile Schrift zunehmend stark in aktivistischen und feministischen Kontexten genutzt. In zeitgenössischen Arbeiten verweben sich persönliche Geschichten mit Politik und Gesellschaftskritik. Hier ergänzen Leihgaben internationaler Künstler*innen die Ausstellung. Mit Kunstwerken von Melina Braß, Daria Goncharova, Katya Dimova, Barbara Habermann, Sandra Heinz, Karlgeorg Hoefer, Anna Horváth, Eta Ingham Lawrie, Monika Jäger, Ems Kadenz, Kani Kamil, Rudolf Koch, Eike König, Lise Linnert, Petra Ober, Werner Poeschel, Allan Porter, Helga Portig-Sitka, Herbert Post, Fritz Riedl, Erin M. Riley, Maureen Ritter, Dieter Roth, Hans Schmidt, Vreni Spieser, Johanna Natalie Wintsch, Berthold Wolpe. 

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum

(Petra)

Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)!

Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer

Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier

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