BESTER PLATZ DER WELT![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Daniela und ich haben schon viel von Italien gesehen, den Stiefelabsatz aber noch nie besucht. Diese Lücke haben wir mit Freundinnen und Freunden nun geschlossen. In Etappen sind wir bis nach Santa Maria de Leuca im Salento gereist, dahin, wo angeblich Petrus das erste Mal italienischen Boden betreten hat. Wir erlebten schöne kleine Städte, wunderbare Strände, genossen Sonne und regionale Spezialitäten und trafen auf viele wahnsinnig nette Menschen. Apropos Menschen: „Kultur ist das vom Menschen selbst gestaltete soziale Umfeld.“ sagt die KI und liegt damit richtig. Ohne Menschen geht es nicht und wie gute Menschen einen Ort in ein Paradies verwandeln können, haben wir alle in unserer zweiten Unterkunft, dem Bio Agriturismo Serragambetta erlebt, den wir vor sieben Jahren auf unserer Hochzeitsreise entdeckt hatten. A presto, Uwe für das tolle Ausgehtipps-Team Daniela, Andrea, Martin, Petra und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2026. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() (Antworten an daniela(at)cappelluti.net) 2 x 2 Gästelistenplätze für LIEBIEGHAUS LIVE am 18. Juni (Easy Easy) oder 2. Juli (Cool Aid). Gewinnfrage: Welche Sonderausstellung kann man während der Veranstaltungen sehen? |
ZU GEWINNEN (ANDREA)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
Bis 14. Juni: Of/ Made - ÜBER DAS UNBEHAGEN ZU WOHNEN![]() (Andrea) |
Bis Sonntag, 14. Juni: Of/ WDC-Pavillon![]() (Andrea)
Das waren nur die Highlights, ein Blick ins Programm lohnt sich also sehr. www.offenbach.de/wdc |
Noch bis Montag, 15. Juni: Of/ Open Design Week![]() (Andrea) |
Freitag, 12. Juni: Live Urban Graffiti Street Art bei BOMBER![]() (Petra) Ich kenne so ziemlich keine*n Kreative*n, der/die in diesem Jahr nicht beim WDC 2026-Programm mit dabei ist. Das ist schön - und mittlerweile zugleich etwas beängstigend. Anyway. Auf dem Programm steht heute der Graffit artist und Gestalter & Illustrator BOMBER: Er zeigt, wie live Urban Graffiti Street Art entsteht. Besucher*innen haben die Möglichkeit, das Atelier und die Design-Arbeitsplätze zu begutachten und können Werke erwerben. Außerdem gibt es die Gelegenheit, selbst Graffiti Street Artwork auf Groß-Leinwänden auszuprobieren. BOMBER ist seit 1988 als Graffiti artist und seit 1993 als Gestalter & Illustrator international für Marken, Unternehmen und Institutionen aktiv. Ich mag viele seiner Arbeiten, die u. a. auch in Bockenheim zu sehen sind. Er macht auch tolle Workshops, zum Beispiel für Kids. Deshalb empfehle ich Euch diesen Termin sehr gerne, auch wenn er "um die Ecke" in Hofheim liegt. Mein Foto von 2016 zeigt sein früheres Atelier. Live Urban Graffiti Street Art – Atelierbesuch bei BOMBER, Graffiti-Artwork-Kauf und „Graffiti-Schnuppern“, World Design Capital 2026, Ort: Casteller Str. 104, Halle 3B, 65719 Hofheim-Diedenbergen, Uhrzeit: 14 - 20 Uhr, Eintritt: frei, weitere Infos zu BOMBER hier |
Freitag 12. bis Donnerstag 25. Juni: critical ceramics in Frankfurt![]() (Daniela) Ecki hat mich auf dieses tolle Ausstellungsprojekt aufmerksam gemacht. Das Programmheft ist super schön und macht Lust: https://heussenstamm.de/media/pages/ausstellungen/critical-ceramics/e2ffad0425-1779805494/critical-ceramics-programm_korr.pdf Keramik trifft Gegenwartskunst: Das Ausstellungsprojekt „critical ceramics“ lädt vom 12. Juni bis 25. Juli 2026 zu einem spannenden Parcours entlang der Braubachstraße in der Frankfurter Altstadt ein. Verschiedene Kunstorte zeigen zeitgenössische Positionen rund um das Medium Keramik – zwischen Handwerk, digitaler Kultur und gesellschaftlicher Reflexion. Veranstaltungsbegleitend gibt es Führungen, Gespräche und weitere Programmpunkte. Austragungsorte sind unter anderem die Heussenstamm-Stiftung, die Galerie Hanna Bekker vom Rath sowie weitere Galerien entlang der Braubachstraße. Im Rahmen critical ceramics prasentiert das Architekturburo DoMstudio neue Keramikskulpturen von David Rauer. Die Eroffnung der Ausstellung wird untermalt von der Musik des DJs Eventuell alias Paul David Rollmann. Paul David Rollmann und David Rauer kollaborieren seit 2019 an der Schnittstelle von House, Sound und Objekten. Für die Ausstellung Heavy Beauty im DOMstudio entsteht ein intimer lebendiger Kosmos aus Musik, Keramik und Licht. |
Freitag, 12. Juni bis Sonntag, 14. Juni: OF/ Klima Art: Fotografie & Stadtraum![]() (Andrea)
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Freitag, 12. Juni: Of/ MADE - ICHTHYOSAURUS BRECHT![]() (Andrea) Die Hoffnung auf den unwahrscheinlichen Triumph des Flüssigen über das Erstarrte – sie begleitete Bertolt Brecht sein Leben lang. Und mit ihr das Wasser: als Inbegriff von Wandel und Veränderbarkeit der Verhältnisse. Unaufhörlich fließt es durch sein Werk – in Gestalt von Flüssen und hoher See, als Element des Untergangs und der Rebellion, verschlingend und Leben spendend. In ihrem Essay montiert Ruth Fühner unterschiedliche Texte zu einem fluiden Brecht-Portrait. Im Protagonisten der Erzählung »Vor der Sintflut«, der urzeitlichen Fisch-Echse Ichthyosaurus, spiegelt sich jener unverlässliche Brecht, der warnte: »In mir habt ihr einen, auf den könnt ihr nicht bauen«. Die Brüchigkeit von Brechts Gewissheiten spiegelt die Musik, die Oliver Augst mit dem französischen Trio L’Impolie eigens für den Essay geschaffen hat. Improvisiert mit sich abnutzenden Dubplates, wandelt sich auch der Klang der Text- und Sound-Performance mit jeder einzelnen Aufführung. Die Made-Jury schreibt: “Eine sehr persönliche Begegnung mit Bertolt Brecht aus einem unkonventionellen Blickwinkel und einem Plattenspieler auf dem Arm – berührend poetisch.” 19.30 Uhr |
Freitag, 12. Juni, bis Sonntag, 14. Juni: OF/ Gleisbrettfestival![]() (Andrea) |
Samstag, 13. Juni: „Kann Pop uns noch retten? Über Musik, Gemeinschaft und Polarisierung“ - Vortrag und Gespräch mit Schriftsteller und Autor Jens Balzer im Jüdischen Museum![]() (Petra) „We Are Family“, so hieß es einst bei Sister Sledge. Popmusik hat schon immer Gemeinschaften gestiftet, Menschen zusammengebracht, die sich aus der Gesellschaft ausgeschlossen fühlten, und ihnen eine neue Heimat, eine neue Familie geschaffen. Hip-Hop versammelte die schwarze Community; Disco, House und Techno boten safe spaces für die geschlechtliche Emanzipation; Punkrock war für alle offen, die sich fremd fühlten, für Proletarierkinder, für Riot Grrls, für Jüdinnen und Juden. Aber Punkrock war und ist auch offen für Nazis; weite Teile des Hip-Hop sind von Sexismus und Antisemitismus geprägt; und das Verhalten der Techno-Szene nach dem 7. Oktober hat viele verstört, die an die emanzipatorische Kraft der Popmusik glauben. Wie ist es um diese Kraft heute bestellt? Ist Pop noch zu retten? Darüber spricht Jens Balzer, indem er den Blick aus der Gegenwart in die Geschichte und aus dieser wieder zurückwirft. Das Gespräch mit ihm moderiert Dr. Franziska Krah, Kuratorin der Wechselausstellung „MISHPOCHA. The Art of Collaboration“. Foto: Jens Balzer©Roland Owsnitzki Kann Pop uns noch retten? Über Musik, Gemeinschaft und Polarisierung – Vortrag und Gespräch mit Schriftsteller und Autor Jens Balzer, Ort: Jüdisches Museum Frankfurt, Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Uhrzeit: 18 - 20 Uhr, Eintritt: 10 (5) Euro, Tickets gibt’s hier, bei schlechtem Wetter findet das Gespräch im Saal des Jüdischen Museums statt |
Samstag 13. Juni: Dusty Boots![]() (Daniela) Wären wir nicht in Italien, wären wir heute Abend in der Romanfabrik, das wird betsimmt ein sehr schöner Abend. Von Straßenmusik in den Straßen von Byron in den Anfängen über die Unterstützung ausverkaufter nationaler Tourneen in ganz Australien bis hin zu Jamsessions auf vielen der größten Festivals Australiens – Dusty freut sich riesig darauf, diesen Sommer international in Europa Live-Musik zu präsentieren und in der ROMANFABRIK Station zu machen. Bei schönem Wetter auf unserer Dachterrasse! |
Samstag 13. Juni: Home Movie Day![]() (Daniela) Alle sind herzlich eingeladen ihr Filmmaterial vorbeizubringen! Zwischen 12 und 17 Uhr können mitgebrachte Filme in den Räumen der Kinothek in Frankfurt am Main in der Stiftstr. 2 gesichtet werden. Wie in den vergangenen Jahren, kann analoges Filmmaterial auf Super 8, Normal 8 und 16mm mitgebracht werden. Außerdem können Filme auf den gängigsten Kassettenformaten VHS und MiniDV mitgebracht und gesichtet werden. Dies ist möglich dank der Überlassung der Geräte der Digitalisierungswerkstatt des Historischen Museums. Es gibt zudem Beratung zur professionellen Aufbewahrung und Archivierung der Filme und die Möglichkeit sie im Archiv der Kinothek Asta Nielsen zu hinterlegen – bei vollem Zugriffsrecht sind sie so sicher verwahrt. Wir freuen uns über eine Anmeldung an deinhart@kinothek-asta-nielsen.de. Das erleichtert uns die Planung. Für Kurzentschlossene ist es möglich, auch spontan vorbeizukommen. Im Anschluss um 20 Uhr wird in der Kinothek in einer öffentlichen Vorführung ein Filmprogramm mit ausgewählten Schätzen des HMD gezeigt. Mehr Infos: https://www.kinothek-asta-nielsen.de/news/home-movie-day Home Movie Day am Samstag, den 13. Juni ab 12.00 Uhr in der Kinothek Der HMD ist eine weltweite Initiative zur Bewahrung von Amateur*infilm. |
Samstag, 13. und Sonntag, 14. Juni: Toil / Tanz![]() (Martin) Auf elektrisierende Weise verbindet das Ensemble-Werk der nordirischen Choreografin Sheena McGrandles Sehnsucht und Entfremdung, Routine und Rebellion. Im Zentrum von „Toil“ steht der tanzenden Körper bei der Arbeit – hin- und hergerissen zwischen diesen vier gegensätzlichen Zuständen. Getrieben von der eigens komponierten Live-Musik zwischen Elektro, Folk und Punk der zwei Musiker*innen auf der Bühne zeichnen die fünf Tänzer*innen ein physisches Porträt des Tanzes: Als Ort der Sehnsucht, an dem Bewegung selbst zur Arbeit wird. Entstanden aus einer tiefen Hingabe an den Tanz mit all seinen Kämpfen und Freuden entsteht eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Körperlichkeit, mit Rhythmus und Zusammenhalt. Ein andauerndes Bemühen, dem sich ständig verändernden Puls der Zeit zu folgen. Samstag, 13. Juni um 20.00 Uhr und Sonntag, 14. Juni um 18.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Samstag, 13. Juni : Macbeth![]() (Martin) Giuseppe Verdi - Oper in vier Akten Ein Krimi! Wer sind wir, wer wollen wir sein? Wozu kann die Gier nach immer mehr Macht, Reichtum und einer gesellschaftlich herausgehobenen Stellung uns Menschen treiben? Angespornt durch eine seltsame Begegnung, die er als Weissagung auffasst, lässt Macbeth sich von seiner Frau zum Mord an König Duncan anstiften. Der Thron fällt ihm zu, aber seine Gewissensbisse und Wahnvorstellungen werfen ihn zunehmend aus der Bahn, während Lady Macbeth ihren Gatten zielstrebig zu immer weiteren Gräueltaten treibt. Doch auch sie zerbricht schließlich an ihren Schuldgefühlen. R.B. Schlathers Inszenierung spürt der unerhörten Modernität der Charaktere nach, die schon Verdi an Shakespeares Gestalten faszinierte. Der Regisseur situiert das grausame Geschehen rund um das kinderlose Paar in der eleganten, aber kalten Atmosphäre eines herrschaftlichen Anwesens: Weltpolitik spiegelt sich im Privaten. Schließlich bereiten die Geknechteten dem Unrechtsregime, das Macbeth errichtet hat, gewaltsam ein Ende. Musik-heute.de schreibt: „Aus dem mörderischen Ehepaar macht er (der Regisseur R.B. Schlather) superreiche Oligarchen, die in einer kühlen Villa samt Parkanlagen residieren und aufgrund ihrer zunehmenden Macht- und Mordgelüste immer stärker den Kontakt zur Realität verlieren. Weil Macbeth alle Zukunftsprophezeiungen als mysteriöse Einbildungen erlebt, kann jeder zur Hexe werden: Dienstboten, die mit den Kindern zu ausgelassen Halloween feiern, Tänzerinnen, die an Weihnachten für Auflockerung sorgen oder das Küchenpersonal, das Sylvestercocktails mixt. Heldenbariton Nicholas Brownlee legte ein in jeder Hinsicht überragendes Debüt der Titelrolle vor, während Einspringerin Heiberg mit hochdramatischer Attacke und glühender Intensität überzeugte. Als dritter Hauptakteur machte der Frankfurter Chor und Kinderchor alle seine Auftritte zum Ereignis. Ob beim tänzerisch beschwingten Weihnachtsfest, dem aufgekratzten Halloween oder dem tief bewegenden Flüchtlingschor im vierten Akt: Manuel Pujol hatte die Choristen bestens präpariert. Dass Generalmusikdirektor Thomas Guggeis ein besonders leidenschaftliches Verdi-Händchen besitzt, hatte er bereits bei "Don Carlo" bewiesen. Präzis und druckvoll gelang ihm die Ouvertüre, farbgewaltig der Dolchmonolog Macbeths und zwingend das Finale des ersten Aktes. Das Publikum spendete Ovationen für alle Beteiligten.“ Oper Frankfurt Samstag, 30. Mai und Samstag, 13. Juni – wenn nicht anders angegeben um 19.00 Uhr |
Samstag, 13. Juni: Of/ Kommune Open Air![]() (Andrea) |
Samstag, 13. Juni: Korridor#20 Burkard Kunkel Solo![]() (Andrea) Korridor - Raum für Bild & Klang, Schulstr. 30 Anmeldung unter : fluccio(at)t-online.de |
Samstag, 13. Juni: MainWeltMusikfestival![]() (Andrea) Zum 12. Mal hat Hülya in diesem Jahr das MainWeltMusikfestival organisiert und wieder viele tolle Künstlerinnen und Künstler nach Offenbach eingeladen. Im musikalischen Zentrum des Festivals steht das MainWeltmusik Festival Kammerorchester mit Musikern des Capitol Symphonie Orchesters Offenbach, das als eines der traditionsreichen und |
Bis Sonntag 14. Juni: Barock am Main spielt: Die Schule der Frauen![]() (Daniela) Oh man, schon wieder kann ich nicht zu BAROCK AM MAIN. Wie im vergangenen Jahr spielen sie wieder auf dem Gelände der Westcoast und das ist super schön. Ich hätte so gerne wieder ein Stück von ihnen gesehen. Michael Quast hat großartige Schauspieler:innen engagiert: Alexander J. Beck, Pirkko Cremer, Jochen Döring, Rainer Ewerrien und Ulrike Kinbach und Katja Reich ist wieder für das großartige Maskenbild verantwortlich. Das wird bestimmt super toll! Der reiche Bürger Arnold hat die fixe Idee, sich eine ideale Ehefrau zu erschaffen. Zu diesem Zweck lässt er das Mädchen Agnes in der Obhut eines einfältigen Dienerpaares aufziehen, unberührt von Bildung und allen weltlichen Einflüssen. Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes von Arnold, kommt in die Stadt und verliebt sich in ein Mädchen, das von einem alten Sonderling streng bewacht wird. Das Mädchen ist Agnes. Horazius vertraut sich Arnold als seinem väterlichen Freund an, und Arnold, der sich Horazius gegenüber nicht offenbaren kann, muss durch die brühwarmen Berichte des jungen Mannes über dessen Fortschritte bei Agnes durch alle Höllen der Eifersucht gehen. Sein Weltbild gerät ins Wanken: „Warum setzt mein Verstand, durch den ich reich bin, bei diesem Unternehmen aus?“ Verzweifelt kämpft Arnold für seinen absurden Lebenstraum, doch die vorsätzlich dumm gehaltene Agnes erweist sich als erstaunlich gewitzt. Wolfgang Deichsels geniale Übertragung des Klassikers Molière ins Hessische bringt die Figuren ganz nah an uns heran. Der Kontrast zwischen Mundart und strengem Versmaß ist eine explosive Mischung, die das Vergnügen an dieser Komödie noch einmal steigert. Tickets und weitere Infos: https://www.barock-am-main.com/programm/die-schule-der-frauen ©Andreas-Malkmus |
Sonntag 14. Juni: Großer Benefiz-Bücherflohmarkt!![]() (Daniela) Großer Benefiz-Bücherflohmarkt! Alle Einahmen kommen der Leihbibliothek im Exzess zu Gute. Angeboten wird alles von Romanen bis zu Bildbänden, von Kinderbüchern bis zu Politikwissenschaften, von Kochbüchern bis zu Biografien. Dazu Hörbücher, CD´s und DVD´s! Sonntag 14.06.2026 12 -17h |
Sonntag, 14. Juni - Freitag, 19. Juni: STADT LAND BUCH – Kinder- und Jugendbuchfestival im Literaturhaus![]() (Petra) Nach dem großen Erfolg mit mehr als 6.000 Besucher*innen im Jahr 2025, lädt das Junge Literaturhaus Frankfurt jetzt erneut Kinder und Jugendliche dazu ein, Literatur lebendig zu erleben: bei Lesungen im Literaturhaus und an zahlreichen weiteren Veranstaltungsorten in der Region, bei Workshops und vielfältigen Mitmachangeboten in Kindergärten, Schulen, Bibliotheken, Literaturorten und Museen. Mit mehr als 50 Autor*innen und Illustrator*innen aus dem deutschsprachigen Raum bietet das Festival auch in seiner zweiten Ausgabe ein abwechslungsreiches Programm. Unter den Gästen sind Isabel Abedi, Antje Damm, Tobias Goldfarb, Sarah Jäger, Torben Kuhlmann, Mawil und viele andere. Als zusätzliche Spielstätte konnte in diesem Jahr das Schauspiel Frankfurt gewonnen werden. Dort tritt Cornelia Funke auf, eine der bekanntesten deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchautorinnen und Schöpferin unter anderem der „Wilden Hühner“ und der „Tintenwelt“-Reihe. Zum Auftakt öffnet das Literaturhaus Frankfurt seine Türen am 14.06. ab 13.30 Uhr für einen ganzen Nachmittag. Rund um Lesungen von Margit Auer („Die Schule der magischen Tiere“) und Alexander Steffensmeier („Kuh Lieselotte“) erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Mitmachprogramm für Groß und Klein: vom Lesekiosk über Podcasting mit BÜCHERALARM bis hin zu interaktiven Zeichen- und Geschichtenangeboten. Foto: ©Literaturhaus Frankfurt STADT LAND BUCH – Kinder- und Jugendbuchfestival, Ort. Literaturhaus Frankfurt und weitere Orte, mehr Informationen findet Ihr hier |
Montag, 15. Juni: Bluthochzeit Oper Frankfurt![]() (Martin) In der Oper Frankfurt ist jede Premiere ein Ereignis! Zuletzt waren das ‚Written on Skin‘ und ‚Turandot‘. Moderne Musik also, innerhalb derer immer wieder spanische Folklore zu entdecken ist; und es ist eine ‚Schauspiel-Oper‘ – gesprochener Text, intensive Sprache und eine Handlung, die fesselt! Darum geht’s: Wie eine antike Schicksalstragödie wirkt die Vorlage für Fortners Oper. Der spanische Dichter Federico García Lorca griff in seinem 1933 uraufgeführten Drama Bluthochzeit auf einen zeitlosen Stoff zurück. Seine Anklage richtet sich gegen das eiserne Gesetz der Blutrache: Die Mutter des Bräutigams hat ihren Mann und ihren ältesten Sohn im Kampf zwischen zwei Familienclans verloren und bangt nun um das Leben ihres jüngsten Sohnes. Sie fürchtet, dass durch seine Hochzeit der Krieg der beiden Clans wieder aufflammt. Denn die Braut liebt immer noch ihren früheren Verlobten Leonardo, der zur feindlichen Familie gehört. Noch während der Hochzeit entführt Leonardo sie. Die beiden fliehen in den Wald, doch ihre Verfolger holen sie ein. Die Blutrache wird zweifach vollzogen: Beide Rivalen sterben im Duell. Ein sehr lohnender Opernabend! Foto: © Xiomara Bender |
Montag, 15. Juni: 80 Jahre Lucky Luke![]() (Uwe) Es war einmal im Wilden Westen … In Deutschland kennt jedes Kind die Märchen der Gebrüder Grimm. Aber im Wilden Westen kann man mit Schneewittchen und dem Froschkönig wenig anfangen. Das merken Jacob und Wilhelm Grimm schnell, denn ihre Lesereise in Amerika droht ein gewaltiger Flopp zu werden. Glücklicherweise ist Lucky Luke zur Stelle, um den Unmut der enttäuschten Lesungsgäste zu beschwichtigen. Um das Publikum zu begeistern wollen die Brüder ihr Repertoire um amerikanische Märchen erweitern und wenden sich mit ihrem Anliegen an Ma Dalton. Die tischt ihnen die Geschichte der vier grundanständigen Gebrüder auf – ein sofortiger Hit in den Saloons. Doch vier gar grimmige Gebrüder sind mit dem plötzlichen Imagewandel, der ihnen durch diese Märchen beschert wird, überhaupt nicht einverstanden. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr |
Dienstag 16. - Freitag 19. Juni: Ein Festival, das MEHR will![]() (Daniela) Keine vier Tage Zeit? Kein Problem! Eine Teilnahme ist auch an einzelnen Tagen und Events möglich. Alle Infos zum Programm findet ihr hier: MEHR Festival 2026 | Otto Brenner Stiftung Blockparty Mittwoch, 17. Juni 2026, ab 19:30 Uhr Am 18. Juni 2026 findet ab 20:30 Uhr die Abschlussparty des MEHR Festivals statt: Direkt vor der Freitreppe des Kunstvereins Familie Montez, offen für Alle, unter freiem Himmel und ohne Eintritt. In Kooperation mit Jazz Montez erwartet euch ein Abend voller Musik, Tanz und Drinks. Mit YĪN YĪN kommt eine Band nach Frankfurt, die den Abend in Bewegung bringt: Die vier Musiker aus den Niederlanden verbinden Psychedelic Rock, Funk und Disco mit Einflüssen aus südostasiatischer Musik zu einem ebenso eigenwilligen wie tanzbaren Sound. Instrumental, hypnotisch und voller Groove entstehen Tracks, die sich langsam aufbauen und mühelos mitreißen. Ihr neues Album - “Yatta!!” - ist eine tanzbare, detailverliebte Expedition in unbekanntes Terrain. “Yatta!” bedeutet übersetzt aus dem Japanischen so viel wie “Geschafft!” - ein passender Ausruf nach drei intensiven Festivaltagen. Im Anschluss bringen das Frankfurter DJ-Duo Buttmoney und weitere DJs die Tanzfläche mit frischen Rhythmen und Harmonien zum Schwingen. |
Dienstag, 16. Juni: Jared Hart![]() (Uwe) Die Band von Singer-Songwriter Jared Hart, „The Scandals“, war europaweit als Support von The Gaslight Anthem und zusätzlich mit deren Sänger Brian Fallon unterwegs. Der talentierte, junge Mann aus New Jersey (da kommen einige gute Acts her, wie Bruce Springsteen …) spielt entweder solo oder mit seiner Band Mercy Union. Auf dieser Tour spielt er seine Songs puristisch und direkt, nur mit seiner Gibson Akustikgitarre und seiner unfassbar voluminösen Stimme. Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr |
Mittwoch: 17. Juni: KATZENBALL + Regie-Gespräch mit Veronika Minder![]() (Daniela) Mittwoch, 17. Juni um 18 Uhr im Harmonie Kino CH 2005 | Regie: Veronika Minder | Farbe | 87 min | schwizerdeutsche und französische OV mit dt. UT |
Mittwoch, 17. Juni: QueensrŸche![]() (Andrea) |
Mittwoch, 17. Juni: Of/ Sirat![]() (Andrea) |
Donnerstag, 18. Juni: OPENING WESTCOAST mit Greentea Peng![]() (Daniela) Das WESTCOAST FESTIVAL verbindet vom 18. bis 21. Juni 2026 erst herausragende Live-Acts aus Frankfurt, Deutschland und der Welt mit DJ-Sets, Public Viewing, Design- und Vintagemärkten, einem Weinfest mit VDP-Weingütern, Wasserspiele für Kids von der Feuerwehr mit ausgewählter Kulinarik, um dann mit einer Woche spannendem Open-Air-Kino bis zum 28. Juni den Start in die Sommerferien zu versüßen. Heute ist das große Opening. Ich bin leider in Berlin, sonst wäre ich dort! Aisha Vibes – Deutschrap & Afro-Beats / Be DJ Shoo – Hip-Hop & Rap Tickets & Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-festival-2026/ |
Donnerstag 18. Juni: LIEBIEGHAUS LIVE![]() (Daniela) Donnerstag, 18. Juni // EASY EASY und Donnerstag, 2. Juli // Cool Aid Beginn jeweils 19.00 Uhr, Einlass ab 18.15 Uhr |
Donnerstag, 18. Juni - Sonntag, 12. Juli: Ausstellung Marcel Walldorf „Honey Never Regrets“ im saasfee*pavillon![]() (Petra) Warum weitermachen, wenn niemand mehr daran glaubt? Aber keine Sorge. Jemand kümmert sich immer noch darum …Der Frankfurter Künstler Marcel Walldorf verwandelt den saasfee*pavillon in ein absurdes und verstörendes Szenario einer müden Welt, der es nicht erlaubt ist, zu schlafen. Zur Vernissage gibt es dazu eine Performance und Musik mit DJ Kalli Weak. Foto: ©saasfee.de Marcel Walldorf„Honey Never Regrets“ – Ausstellung, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 - 66 HH, Vernissage: 18 - 22 Uhr, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: mittwochs – sonntags 14 - 18 Uhr |
Donnerstag, 18. Juni: Dichterinnen! Spot on! Mit Julia Grinberg und Julia Mantel![]() (Petra) Die vierteilige Lesereihe mit musikalischem Rahmenprogramm feiert in einem neuartigen Format zeitgenössische und historische weibliche Stimmen: Eingeladene Lyriker*innen präsentieren eigene Werke und stellen zugleich eine deutschsprachige Dichterin der Vergangenheit vor, deren Lyrik sie interpretieren. Dieses dialogische Prinzip eröffnet neue Rezeptionswege, macht literarische Kontinuitäten sichtbar und würdigt weibliches Schreiben in seiner historischen Tiefe. Jaepyo Jeong, ein in Seoul geborener national und international mehrfach ausgezeichneter Pianist, wird mit seinem exzellenten Klavierspiel und seinen ausdrucksstarken Interpretationen das Publikum mit einer weiteren Ebene der hohen Kunst verzaubern. Für die ästhetische Verbindung einer modernen Lesebühne und der Tradition des literarischen Salons sorgt das Flair des Nebbienschen Gartenhauses. Dichterinnen! Spot on! mit Julia , Klavier: Jaepyo Jeong, Moderation: Dr. Gaetano Biccari, Theater- und Literaturwissenschaftler, Kuration: Tamara Labas, Grußwort: Dr. Sonja Vandenrath, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Ort: Nebbienschen Gartenhaus, Adresse: Bockenheimer Anlage, nahe Hilton Hotel, Uhrzeit: Einlass ab 19 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt: frei (um eine Spende wird gebeten) |
Donnerstag, 18. Juni: Of/ Urban Farming![]() (Andrea) |
Vorschau |
Freitag 19. Juni: Vintage Soundsystem # 29 Soul 2.0![]() (Daniela) Schade, dass ich heute schon anderweitig verplant bin, sonst wäre ich beim Vintage Soundsystem # 29 Soul 2.0 mit Andrea Leonhardt & Christian Riethmüller Freitag 19.06.2026 ab 19h Pastel, Lindleystr. 15 (barrierefrei), Frankfurt |
Freitag, 19. Juni: Frederik Köster: Dark Matter![]() (Uwe) Auf der Suche nach Erneuerung hat er diesmal an seiner Seite die experimentierfreudigen und vielseitigen jungen Musiker Jannis Sicker, Calvin Lennig und Thomas Sauerborn, die größtenteils neue, eigens für diese Besetzung geschriebene Musik präsentieren und interpretieren. Bestimme Facetten in Kösters Musik tauchen immer wieder auf wie Elemente des Alternative Rock, sphärische Klänge oder die kompositorischen Verbindungen zur klassischen europäischen Musik. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Freitag, 19. Juni: Tischtennis-Turnier & WESTCOAST CINEMA "Marty Supreme"![]() (Daniela) Tischtennis-Turnier hosted by Halid Rizvanovic (Hood Comedy) & WESTCOASTCINEMA "Marty Supreme" (OmU) 17:00 Einlass, Turnieranmeldung, DJ-Sets sowie Getränke & Speisen Ab 19.30 Show-Highlight mit Welcome-Drink: Halbfinale & Finale des Tischtennis-Turniers präsentiert von Halid Rizvanovic. Anschließend Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit: MARTY SUPREME. Eintritt: 15,00 Euro – inklusive Vorverkaufsgebühr Tickets & Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-festival-2026/https://www.frankfurt-westside.de/ |
Freitag, 19. Juni: Alternative Gutmensch![]() (Uwe) Mit dem Projekt „Alternative Gutmensch“ rückt Heinz Ratz die Bedeutung sozialer Einrichtungen und Begegnungsorte in den Mittelpunkt, gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und zunehmender Entfremdung. Im Fokus stehen Menschen, die sich in sozialen Berufen, der Pflege oder im Ehrenamt täglich für andere einsetzen und Räume schaffen, in denen Begegnung, Respekt und Menschlichkeit gelebt werden. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern aus Musik, Theater, Kabarett und Literatur besucht Hein Ratz soziale Einrichtungen wie Obdachlosenunterkünfte, Altenheime, interkulturelle Vereine, Frauenhäuser oder Stadtteilzentren. Durch kulturelle Beiträge vor Ort soll öffentliche Aufmerksamkeit geschaffen und ein Zeichen für Zusammenhalt, Offenheit und ein respektvolles Miteinander gesetzt werden. Den Abschluss bildet ein öffentliches Abendkonzert, bei dem sich die beteiligten Einrichtungen präsentieren können. Gleichzeitig werden Spenden für soziale Projekte in der Stadt gesammelt. So gibt jeder Gast für seine eigene Stadt. Mit dabei sind: Strom & Wasser, Tilly Pantha, Gisbert zu Knyphausen und Martin Goldenbaum. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Freitag, 19. Juni: modernlove.![]() (Andrea) |
Samstag, 20. Juni, 12 Uhr: Weinmarkt & Design-Markt & WM-Viewing![]() (Daniela) Wir werden heute den Tag an der Westcoast verbringen. Weintasting ist definitif etwas für mich und Uwe mag zwar kein Public Viewing, aber hej… er hat um Mitternacht Geburtstag und liebt Fußball…. 12:00 – 13:30 Zumba mit Kim Ribeiro |
Samstag 20. Juni: Frühjahrskonzert der Frankfurter SingGemeinschaft![]() (Daniela) Kurz vor Sommerbeginn gibt es noch ein Frühjahrskonzert.. wäre ich nicht an der Westcoast, wäre ich hier: In ihrem Frühjahrskonzert führt die Frankfurter SingGemeinschaft zusammen mit dem Kammerorchester Collegium Musicum Werke von Mozart, Mendelssohn und Wagner auf. Die Leitung hat Jens-Uwe Schunk. Solistinnen sind Natascha Jung, Sopran und Maria Ilg, Klarinette |
Sonntag, 21. Juni sowie Samstag. 8. August: "unerhört! x 2" - Konzertreihe und Wahrnehmung![]() (Martin) “unerhört! x 2” ist ein begehbares Konzert- und Wahrnehmungsformat im ChamissoGarten Frankfurt, das klassische Musik, Naturraum und bewusste Sinneserfahrung miteinander verbindet. Im Zentrum des Formats steht die Frage, wie sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn Musik nicht nur gehört, sondern in Beziehung zu Raum, Bewegung, Stille und Natur erlebt wird. Jeder Konzertabend besteht aus drei Teilen: Zunächst wird ein musikalisches Werk in einer klassischen Konzertsituation aufgeführt. Anschließend öffnet sich der Garten als stiller Erfahrungsraum: Die Musiker*innen verteilen sich über das Gelände und lassen kurze musikalische Fragmente, Echoformen und Miniaturkonzerte zwischen Blumenbeeten, Gewächshaus, Hühnerstall und Bienenstöcken entstehen. Dazwischen entstehen bewusst Momente absoluter Ruhe, in denen die Geräusche und Atmosphären des Gartens selbst Teil des Erlebnisses werden. Das Publikum bewegt sich frei und langsam durch den Garten. Gespräche treten in den Hintergrund; Aufmerksamkeit, Präsenz und nonverbale Wahrnehmung stehen im Mittelpunkt. Licht, Wind, Gerüche, Farben und Materialien werden ebenso Teil der Erfahrung wie die Musik selbst. Kleine Reflexionsimpulse im Garten laden dazu ein, bewusster wahrzunehmen: Wie klingt Stille? Welche Geräusche gehören nur zu diesem Ort? Was verändert sich, wenn wir langsamer werden? Publikum und Musiker*innen kehren dann gemeinsam zur Hauptbühne zurück. Das Werk wird ein zweites Mal gespielt - nun mit veränderter Wahrnehmung und einer stärkeren Verbindung zwischen Musik, Raum und Erinnerung. Foto: ©ChamissoGarten “unerhört! x 2” - Konzertreihe und Wahrnehmung, Ort: ChamissoGarten, Adresse: Chamissostr. 38, Termine: Sonntag, 21. Juni: Franz Schubert - Arpeggione-Sonate, Samstag, 8. August: Antonín Dvořák - Quartett in F-Dur „Amerikanisches". Uhrzeit: jeweils 14:30 Uhr: Musikalisches Erlebnis-Abenteuer für Kinder, 18 Uhr: Abendkonzert für Erwachsene (danach ist der Garten geöffnet), Eintritt: Kinder bis 14 Jahre: 10 Euro, Erwachsenen-Begleitticket: 18 Euro, Erwachsenenticket: 28 (15) Euro, Solidarticket: 40 Euro, für Tickets und mehr hier |
Montag, 22 Juni: Scene Queen![]() (Uwe) Eine Welt in Pink gehüllt, frivol und laut. Hier findet zusammen, was längst zusammen gehört - – nur Männer haben das einfach noch nicht gecheckt. Wer eine Queen gerufen hat, bekommt sie auch, in diesem Fall eine echte Metal-Queen im Full-Popstar-Modus. Aus harten Riffs, Hyper Pop und weiteren Rock- Elementen entsteht bei Scene Queen ein ganz neues Genre, bimbocore. Was das heißt? Scene Queen verbindet Metalcore mit feministischen Themen und macht Kunst, die sich kompromisslos an Frauen richtet, ohne irgendwen auszuschließen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19 Uhr |
Dienstag, 23. Juni: Curtis Harding![]() (Uwe) Mit seinem vierten Album „Departures & Arrivals: Adventures of Captain Curt“ nimmt Curtis Harding seine Fans mit auf eine spacige Reise durch Raum und Zeit. Dabei bedient er sich seiner gesamten Soundpalette: Sein Mix aus Soul, R&B, Funk und einer Prise Punk hat ihm längst den Ruf eines der spannendsten Künstler seiner Generation eingebracht. Die Sommer-Tour 2026 bietet die perfekte Gelegenheit, Curtis Harding erneut in Deutschland zu erleben. Fans dürfen sich auf energiegeladene Shows und eine Setlist freuen, die sowohl Klassiker als auch neue Highlights umfasst. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19 Uhr |
Dienstag, 23. Juni: Floodlights![]() (Andrea) |
Mittwoch, 24. Juni: Nikita Miller![]() (Andrea) |
Freitag, 26. Juni und Samstag, 27. Juni: The Bug is on Fire![]() (Martin) Albert Garcia - Theater Glühwürmchen flackern im Dunkeln – winzige Lichtzeichen, die in der Nacht erscheinen und plötzlich wieder verschwinden. Ihr Leuchten ist eine leise Rebellion, ein stiller Akt des Widerstands in Landschaften, in denen sie oft vergessen oder bedroht werden. Das Schicksal dieser Insekten erinnert an das von Menschen, die im Verborgenen leben. Viele Migrant*innen ohne gesicherten Aufenthaltsstaus halten Städte weltweit am Laufen, während ihre Geschichten mit jeder Welle städtischer Entwicklung verschwinden. Durch Performance, Video und Erzählung verbindet Albert Garcia in seinem neuen Stück Menschen und Glühwürmchen. Selbst als Kind philippinischer Arbeitsmigrant*innen in Macao geboren, hat ihn das Leben über Hongkong nach Taipeh verschlagen. Voller Empathie und analytischer Schärfe folgt er dem Leuchten der Glühwürmchen durch die Hintergassen von Macao, die verborgenen Gärten von Hongkong, die sich wandelnden Landschaften Taiwans bis an die Flussufer der Philippinen. Dabei erzählt er von den vielschichtigen Überlebensstrategien illegaler Einwander*innen in den Metropolen Ostasiens und lädt ein, genauer hinzusehen – auf das Zarte, das Gefährdete in unserer globalisierten Welt und auf die stille Kraft, zu leuchten und zu überleben. Freitag, 26. Juni und Samstag, 27. Juni um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Freitag, 26. Juni, bis Sonntag, 28. Juni: Of/ Waggon Finale![]() (Andrea) |
Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juni: Tanzende Idioten![]() (Martin) Von Thorsten Lensing mit Texten von Denis Johnson und Originalzitaten der NASA Apollo Missionen zum Mond „Ein Triumph. Thorsten Lensing ist zurück und mit ihm sein Star-Ensemble aus Ursina Lardi, André Jung, Sebastian Blomberg und Karin Neuhäuser. Aus Motiven des US-Schriftstellers Denis Johnson haben sie einen Abend gezaubert, der die Last der Existenz leicht werden lässt.“ nachtkritik.de Darum geht’s: Goldie tut, was sie am liebsten tut: Sie baut ihr Haus um. Ihre Freude dabei ist ebenso ansteckend wie verstörend, denn Goldie ist schwer krank. Während ihr Kater auf ihr liegt und schnurrt, spricht sie das aus, was man sonst nie sagt. lötzlich klingelt es und Goldies frisch verliebter Vater steht mit seiner Geliebten vor der Tür. Vollkommen unerwartet findet sich der vor Glück beinahe platzende Vater am Sterbebett der eigenen Tochter wieder. Unbedingt Tickets sichern! |
Samstag 27. Juni: Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -![]() (Daniela) Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich - Ein lauer Sommerabend im Alten Hallenbad, gemeinsam eintauchen in Swing und Latinmusik. Das Dreamteam Jazzy Weather aus Friedberg und Bewitched aus Frankfurt mixt an einem sommerlichen Cocktail aus entspanntem Swing und heftigstem Latin-Groove, aber auch wunderschön melancholischen Jazzballaden. Ob cool oder hot, heraus kommt immer Jazzgesang vom Feinsten. Und auch ihr werdet diesmal wieder nicht verschont ;-). Es gibt Songs, die wir mit euch zusammen singen wollen. Das hat das letztes Jahr einfach zuviel Spaß gemacht! |
Donnerstag 03. - Samstag 11. Juli: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“![]() (Daniela) Dzuna Kalnina ist eine tolle Frau. Ich habe sie vor zwei Jahren mit einer Iszenierung in der Alten Seilerei erlebt. Jetzt inszeniert sie auf dem Kulturcampus: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“ erobert den KulturCampus Die Idee: Schönbergs expressionistische Klangwelt trifft auf Frankfurts Sommerluft. Passant*innen werden eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern sich poetisch einzumischen - zwischen jeweils sieben Liedern öffnen sich Pausen, die nicht als Unterbrechung gedacht sind, sondern als Einladung: Das Publikum kann diese Momente nutzen, um eigene poetische Impulse in den Abend hineinzulegen – Worte, Bilder, spontane Gedanken. So entsteht ein offener Austausch zwischen Musik, Stadt und den Menschen, die sich auf dieses ungewöhnliche Erlebnis einlassen. Musikalisch hochkarätig besetzt: Termine: 3., 8., 10. und 11. Juli 2026, jeweils 20 Uhr Ort: Außengelände des Studierendenhauses in der Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main |
Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August: Summer in the City![]() (Martin) Fünf Gigs und tolle Vibes im Palmengarten - Entspannt lassen sich heiße Sommerferien mit dem fein ausbalancierten Programm genießen. Mit diesem Höhepunkt der Konzertsaison im Künstler*innenhaus Mousonturm wird aber auch das Frankfurter Publikum gefeiert, das von vielen Künstler*innen und Bands so geschätzt wird. Also ran an die Tickets und auf in den Palmengarten! Wo sonst in der Region lässt sich ein Sommerabend klangvoller verbringen? Den Auftakt macht Tanita Tikaram mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Folk, Pop und melancholischer Eleganz. Martin Kohlstedt verbindet akustisches Klavier mit elektronischen Klanglandschaften zu intensiven Live-Erlebnissen. Mit Ásgeir zieht nordische Melancholie zwischen Folk und elektronischen Sounds in den Palmengarten ein. Energiegeladen wird es mit Moop Mama, deren Brass, Beats und politische Haltung den Palmengarten in Bewegung versetzen. Zum Finale bringt Liraz ihren berauschenden Elektro-Pop mit persischen und israelischen Einflüssen nach Frankfurt – ein sommerlicher Ausklang voller Euphorie und Tanzbarkeit. Achtung: Festivalpass buchen! Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August – immer Dienstags im Palmengarten / Künstler*innenhaus Mousonturm |
Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 9. August: 25. Sommerwerft![]() (Andrea) |
13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten! Dass ein Festival wie das Frankfurter nur Ausschnitte zeigen kann, versteht sich von selbst, ebenso dass das Mutterland des Jazz dabei nicht ausgeschlossen werden soll. Es ist mit Myra Melford’s Fire and Water Quintet, der Vibrafonistin Sasha Berliner oder der in den USA lebenden malaysischen Bassistin Linda May Han Oh gut vertreten. Mit von der Partie in Melfords Band: die in Brooklyn ansässige deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock. In der Welt des Jazz werden Grenzen seit jeher am liebsten überschritten, wie man auch an den Musiker*innen erkennt, die in Europa eine Heimat gefunden haben und ihre Perspektiven einbringen. Die fruchtbaren Resultate europäischer Weltoffenheit führt beispielhaft die Band von Andrés Coll vor Augen, in der sich Musiker aus Marokko, Spanien und Polen begegnen und gegenseitig inspirieren. Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt. Dabei gehört Sclavis zu denen, die aus Jazztradition und einer schwer zu beschreibenden europäischen Sensibilität einen eigenen Sound geformt haben, genau wie Christof Lauer oder Émile Parisien und natürlich Norma Winstone, die den europäischen Jazzgesang stärker geprägt hat als irgendwer sonst. Auch das Schaffen von Nicolai Thärichen und Ali Neander lässt sich in der Spannung zwischen grenzüberschreitenden Inspirationen, europäisch geprägter Perspektive und eigenständiger Kreativität verorten. Wie neben diesen mehr oder weniger alten Größen eine junge Generation des europäischen Jazz ihren eigenen Weg sucht, wird auf diesem Festival an Andrés Coll, Darius Blair, Finn Heine, Elliot Galvin und Emma Rawicz sichtbar. Sie und Ali Neander sind dieses Jahr die Gäste der hr-Bigband. |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Noch bis Donnerstag, 18. Juni: Ausstellung Julia Roppel auf der Frankfurter KunstSäule![]() (Petra) Auch mein Lieblingsformat macht beim World Design Capital (WDC) 2026 mit: Design stärkt Demokratie, und Demokratie braucht Design. WDC 2026 ist ein gesellschaftspolitisches Projekt, das eine regionale Identität hat, aber internationale Strahlkraft aussenden möchte, um das Morgen besser zu gestalten. Die KunstSäule blickt dafür mit Julia Roppel zurück auf eine Ikone der Frankfurter Gestaltung. Nachdem im vergangenen Jahr die Frankfurter Küche und die Neue Sachlichkeit anlässlich 100 Jahre Neues Frankfurt im Mittelpunkt standen, rückt Roppel den Fokus ganz auf den Frankfurter Stuhl. Der wurde vor rund 90 Jahren entwickelt und steht für eine nachhaltige Verbesserung des Alltags in hoher Qualität. Mit ihrem Frankfurter Atelierstuhl, der Spuren ihrer Werke trägt, experimentiert die Künstlerin gerne: Der Stuhl dient nicht nur als Sitzgelegenheit, sondern auch als Leiterersatz – und war sogar schon Teil von Installationen. Pina Bausch gab in ihrem weltberühmten Tanztheater einem Frankfurter Stuhl eine „Rolle“, auf ihm wurde getanzt bzw. er tanzte auch selbst durch die Luft. Entsprechend ist die Arbeit von Roppel an der Säule keine statische Referenz, sondern ein dynamisches Bild mit einigen wie hingepurzelten Frankfurter Stühlen. Als Malgrund diente ihr eine Doppelseite der Frankfurter Kunstzeitung Montez Express. Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl, Ausstellung von Julia Roppel, Ort:Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße, Uhrzeit: ab 19 Uhr (Öffnungszeiten: 24/7), Eintritt: frei, Einführung: Florian Koch, Grußwort Barbara Lersch (Programmdirektorin WDC 2026), mit Musik von The Ukulear Family, Ukulele Sound, barrierefrei |
Noch bis 05. Juli: Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat![]() (Martin) Diese Ausstellung ist ein MUST SEE! hessenschau.de schreibt: „Die verschiedenen künstlerischen Annäherungen an diesen einzigartigen Ort über rund 200 Jahre zeigt die Ausstellung in faszinierend gestalteten Räumen und Gegenüberstellungen. Gleichzeitig beleuchtet sie den sozialen Wandel des einstigen Fischerdorfs zum Badeort und zum Sehnsuchtsort der Pariser Künstler. Und sie zeigt, wie der Mythos in der Literatur, der Fotografie und sogar in der Netflix-Serie "Lupin" bis heute fortlebt.“ Bis 5. Juli (Dienstag, Mittwoch, Freitag – Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-21.00 Uhr): Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat |
Noch bis Sonntag, 05. Juli: Ausstellung - New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft im ernst-may-haus![]() (Petra) Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums initiierte Studio Jonathan Radetz in Kooperation mit der ernst-may-gesellschaft e.V. das Projekt „New Neues Frankfurt”, um damalige Konzepte zum suffizienten Wohnen auf kleinen Grundrissen zu untersuchen und anhand des ernst-may-musterhauses (mayhaus), welches als temporäres Designlabor fungierte, auf die heutige Zeit zu übertragen. Im Designlabor im mayhaus haben sie in den vergangenen Monaten Entwürfe für das Wohnen auf kleinem Raum entwickelt. Da kleine Grundrisse, wie die des mayhauses, durchdachte Möbel- und Einbaulösungen benötigen, wurde an Entwürfen gearbeitet, die unterschiedliche Einkommensgruppen ansprechen und heutige Bedürfnisse berücksichtigen sollen. Auf dem ernst-may-fest im letzten Sommer konnten alle Gäste an der Verlosung von zwei Wochenenden „Probewohnen“ im Frühjahr 2026 teilnehmen (ich bin etwas neidisch, hätte zu gerne auch mal probegewohnt), und ich hoffe, die Gewinner*innen konnten tolle Erfahrungen dort sammeln: Im Sinne eines partizipativen Gestaltungsansatzes sollten so die ersten Prototypen im Alltag getestet werden. Nun sind die neuen Möbel in einer Ausstellung im mayhaus zu sehen, die wir alle anschauen können. Und das mayhaus selbst finde ich ohnehin immer wieder sehenswert. ©Jonathan Radetz New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft - Ausstellung, Ort: ernst-may-haus, Adresse: Im Burgfeld 136, Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags 11 - 16 Uhr, samstags - sonntags 12 - 17 Uhr, Eintritt: frei |
Noch bis 16. Juli: Die Nazis waren ja nicht einfach weg![]() (Andrea) |
bis 16. August: OF/ Powerful textures![]() (Andrea) |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch![]() (Petra) Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren. Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |






































































