Endlich wieder raus!![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Was habe ich in den letzten zwei Wochen alles verpasst! Draußen schönstes Wetter und Sonnenschein und ich lag mit einer hartnäckigen Erkältung flach (die ich mit fernsehen, lesen und Ausgehtipps schreiben verbracht habe). Durch die Kunstansichten habe ich mich in homoöpathischen Dosen bewegt, immerhin Kommune 2010, Alte Wäscherei und Eisfabrik an einem Tag und ein bisschen Nordend am anderen Tag geschafft. Gerne hätte ich auch etwas mit nach Hause genommen, aber bei Ute Jeutter konnte ich mich mal wieder nicht entscheiden, weil ich alle ihre Bilder toll finde. Ähnlich auch bei Rene Spalek oder den Arbeiten von Renata Kos. Auch ein Bild von Georgia Wilhelm hätte ich gerne an der Wand. Kurzum: Ich brauche Geld, mehr Platz und mehr Entscheidungsfreude und dann war es vielleicht doch ganz gut, nicht noch mehr gesehen zu haben (weil nicht aufgezählt von meiner Wunschliste sind jetzt To Kühne und Simone van de Loo, von der ich gerne das “Windige Eck” haben möchte sowie einige andere). Verpasst habe ich leider auch den Offenbach am Meer-Plattenauflegeabend im radraum, Soulfood und vieles andere mehr. Bleibt gesund! Andrea für das tolle Ausgehtipps-Team Daniela, Uwe, Martin, Petra und Erik |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2026. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Martin)![]() 2 x 2 Tickets für das Konzert am Sonntag, 7. Juni für “unerhört x 2” um 18.00 Uhr im ChamissoGarten. Wenn Ihr gewinnen möchtet, schreibt bitte die Antwort per E-Mail mit “Chamisso” im Betreff an Martin |
ZU GEWINNEN (Martin)![]() 2 x 2 Tickets für Samstag, 13. Juni “Toil / Sheena McGrandles and Friends”, Tanz im Künstler*innenhaus Mousonturm. Frage: Wie heißt das Festival des Mousonturms im Palmengarten? Wenn Ihr gewinnen möchtet, schreibt bitte die Antwort per E-Mail mit “Toil” im Betreff an Martin |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
MUSIK: Italien![]() (Uwe) |
Bis Sonntag, 14. Juni: Of/ WDC-Pavillon![]() (Andrea)
Das waren nur die Highlights, ein Blick ins Programm lohnt sich also sehr. www.offenbach.de/wdc |
Bis Sonntag 14. Juni: Barock am Main spielt: Die Schule der Frauen![]() (Daniela) Oh man, schon wieder kann ich nicht zu BAROCK AM MAIN. Wie im vergangenen Jahr spielen sie wieder auf dem Gelände der Westcoast und das ist super schön. Ich hätte so gerne wieder ein Stück von ihnen gesehen. Michael Quast hat großartige Schauspieler:innen engagiert: Alexander J. Beck, Pirkko Cremer, Jochen Döring, Rainer Ewerrien und Ulrike Kinbach und Katja Reich ist wieder für das großartige Maskenbild verantwortlich. Das wird bestimmt super toll! Der reiche Bürger Arnold hat die fixe Idee, sich eine ideale Ehefrau zu erschaffen. Zu diesem Zweck lässt er das Mädchen Agnes in der Obhut eines einfältigen Dienerpaares aufziehen, unberührt von Bildung und allen weltlichen Einflüssen. Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes von Arnold, kommt in die Stadt und verliebt sich in ein Mädchen, das von einem alten Sonderling streng bewacht wird. Das Mädchen ist Agnes. Horazius vertraut sich Arnold als seinem väterlichen Freund an, und Arnold, der sich Horazius gegenüber nicht offenbaren kann, muss durch die brühwarmen Berichte des jungen Mannes über dessen Fortschritte bei Agnes durch alle Höllen der Eifersucht gehen. Sein Weltbild gerät ins Wanken: „Warum setzt mein Verstand, durch den ich reich bin, bei diesem Unternehmen aus?“ Verzweifelt kämpft Arnold für seinen absurden Lebenstraum, doch die vorsätzlich dumm gehaltene Agnes erweist sich als erstaunlich gewitzt. Wolfgang Deichsels geniale Übertragung des Klassikers Molière ins Hessische bringt die Figuren ganz nah an uns heran. Der Kontrast zwischen Mundart und strengem Versmaß ist eine explosive Mischung, die das Vergnügen an dieser Komödie noch einmal steigert. Tickets und weitere Infos: https://www.barock-am-main.com/programm/die-schule-der-frauen ©Andreas-Malkmus |
Bis Sonntag 07. Juni: Nippon Connection Filmfestivals![]() (Daniela) Der Vorhang für die 26. Ausgabe des Nippon Connection Filmfestivals lüftet sich und gibt einen ersten Blick auf das diesjährige Programm frei. Vom 2. bis 7. Juni 2026 werden in Frankfurt am Main an 13 Locations über 130 Kurz- und Langfilme aus Japan zu sehen sein, von aktuellen Kinohits und kreativen Animationsfilmen bis zu Independentproduktionen junger Regietalente. Der diesjährige Themenschwerpunkt Shades of Reality – Between Truth and Fiction widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Inszenierung und Wirklichkeit. Das prall gefüllte Rahmenprogramm mit rund 80 Workshops, Vorträgen, Performances und Konzerten sowie ein japanischer Markt laden an sechs Tagen dazu ein, die japanische Kultur aus einer neuen Perspektive zu erleben. Nippon Connection präsentiert die aktuellsten Werke renommierter Filmemacher*innen, wie etwa das preisgekrönte Drama Two Seasons, Two Strangers von Sho Miyake, den von Regisseur Baku Kinoshita persönlich präsentierten Animationsfilm The Last Blossom oder die Deutschlandpremiere des spannenden Thrillers SAI: disaster von Yutaro Seki und Kentaro Hirase. Besonders stark sind dieses Jahr Dokumentarfilme im Programm vertreten. In Anwesenheit der Regisseurin Miwa Yoshimine feiert das Künstlerportrait ZEN & EROS über den japanischen Maler Morio Matsui beim Festival seine Weltpremiere. Eröffnet wird das Nippon Connection Filmfestival am 2. Juni mit der Deutschlandpremiere des Dramas FUJIKO von Taichi Kimura, das auf mitreißende Weise den Weg einer alleinerziehenden Mutter zur Selbstbestimmung erzählt. Auch in TOKYO TAXI, dem Abschlussfilm des Festivals, steht eine starke weibliche Protagonistin im Zentrum, die sich gegen die patriarchale Gesellschaft im Japan der Nachkriegszeit behauptet. Das bewegende Drama ist der 91. Film von Regielegende Yoji Yamada. Viele Filme feiern während der sechs Festivaltage ihre Premiere in Anwesenheit der Filmschaffenden. Ehrengast ist Schauspielerin Anna Yamada, die mit dem Nippon Rising Star Award ausgezeichnet wird. Der Preis wird von KYOCERA Document Solutions Deutschland präsentiert. Darüber hinaus wird in Kooperation mit Wacom erstmals der Nippon Animation Shorts Award an junge Kreativtalente der japanischen Animationsfilmszene vergeben. Das Rahmenprogramm ist in diesem Jahr so umfangreich wie nie: Neben Kochkursen und Workshops zu traditionellen Themen wie Kalligraphie, Schwertkampf und japanischer Tanz wird es auch Angebote für Manga- und Videospiel-Fans geben. Genreübergreifende Konzerte und Performances präsentieren zudem die Vielfalt der japanischen Musik- und Kunstszene. Die beiden Festivalzentren Künstler*innenhaus Mousonturm undProduktionshaus NAXOS laden dazu ein, in die Welt Japans einzutauchen. Auf dem Festivalgelände können Besucher*innen kostenlos den japanischen Markt mit Kunsthandwerks- und Essensständen erkunden oder Open-Air-Events besuchen. Das komplette Festivalprogramm und Tickets sind ab dem 9. Mai 2026 auf der Festival-Website NipponConnection.com verfügbar. |
Bis Sonntag 07. Juni: Festival „Science Utopias“ im Palmengarten![]() (Daniela) Das interdisziplinäre Festival „Science Utopias“ lädt vom 4. - 7. Juni dazu ein, Wissenschaft neu zu erleben und aktiv mitzugestalten. Das Festival findet im Palmengarten im Rahmen der Rosenschau (28. Mai bis 7. Juni) statt und rückt kreative und innovative Formen der Wissenschaftsvermittlung in den Mittelpunkt. Ein besonderes Highlight ist der „Markt der Möglichkeiten“ am Festivalsonntag, auf dem zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen und Akteur:innen aus der Region ihre Arbeit vorstellen, mit Informationsständen, Mitmachaktionen und Raum für Austausch. Einen Überblick über das komplette Programm findet ihr hier: Palmengarten Programm Science Utopias |
Freitag, 5. Juni. bis Montag, 15. Juni: Of/ Open Design Week![]() (Andrea) |
Noch bis Mittwoch, 10. Juni: Tape Art „XTREMETAPE“ in der Heyne Kunst Fabrik![]() (Petra) Die Ausstellung „Tape It“ der Heyne Kunst Fabrik im Jahr 2015 katapultierte Tape Art in die breite Öffentlichkeit – ich war damals tief beeindruckt davon, was mit Tape alles möglich ist! Es war die erste offizielle Tape-Gruppenausstellung mit internationaler Beteiligung in einer Galerie und im öffentlichen Raum. Inzwischen ist Tape Art als Kunstform zunehmend präsent, jedoch vielen noch unbekannt. Die Heyne Kunst Fabrik zeigt mit Max Zorn und dem Künstlerduo BLAXX443 zwei Tape-Art-Top-Positionen in sehr gegensätzlicher Anmutung und Verarbeitung. Tape Art ist eine Kunstform, bei der statt Pinsel, Farben oder Sprühdosen Klebebänder verwendet werden. Durch das präzise Ziehen, Schneiden und Übereinanderschichten entstehen die Kunstwerke. Vom klassischen Tafelbild auf einem Trägermaterial wie Holz, Dibond, Alu oder Acryl oder als große Installationen direkt auf Wänden, Glas oder dreidimensional im Raum. Tape Art hat seine Wurzeln in den 1960er-Jahren als Teil der Street-Art- und Urban-Art-Bewegung. XTREMETAPE - Ausstellung von zwei Positionen der Tape Art, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstr. 67, Offenbach, Öffnungszeiten: Sonntag, 07.06. 15 - 18 Uhr, Mittwoch, 10.06. 10 - 18 Uhr zur “Open Design Week Frankfurt Rhein-Main”), Eintritt: frei, nicht barrierefrei |
Freitag, 5. Juni, bis Sonntag, 7. Juni: Here is there![]() (Martin) Im Doppelabend „Here Is There“ nimmt sich neben Ioannis Mandafounis, dem Künstlerischen Direktor der Dresden Frankfurt Dance Company, auch Ensemblemitglied Thomas Bradley als Choreograph die Bühne. Bradley präsentiert seinen unverwechselbaren Stil als Kostümbildner und arbeitet mit skulpturalen, den Körper verändernden Kostümen. Mandafounis widmet sich der Spannung zwischen dem Wunsch nach Transformation und der Trägheit der physischen Realität. SEVERAL RHYTHMS SORT - THOUGHTFULLY / Neukreation von Thomas Bradley - Wenn man etwas genau betrachtet, kann man auch in scheinbar zufälligen Handlungen Muster erkennen. Wenn man lang genug schaut, sieht man, wie sie sich verändern. Thomas Bradley lädt mit seiner ersten Arbeit für die DFDC zu einer solchen Betrachtung ein. Er versteht Choreografie als soziales System, einem Spiel ähnlich. Durch dauerhafte Aufmerksamkeit entsteht eine aufgeladene Atmosphäre, in der Regeln und Bedingungen die Entscheidungen der Tänzer*innen in den Fokus rücken. Auch die Kostüme beeinflussen das Geschehen in entscheidender Weise. In einem mit Bedacht strukturierten Raum trifft die Choreografie auf zwei weitere akustische Elemente: die klanglichen Spuren der Zerlegung eines Elektrogeräts und eine Solo-Sonate für Trompete von HK Gruber. THIS BEAUTIFUL MESSY THING / Neukreation von Ioannis Mandafounis - In großer Enge sehnt man sich nach Weite, im Tohuwabohu nach Reduktion und Klarheit. Oft enthält etwas sein eigenes Gegenteil. Die Bilder und Situationen in „This Beautiful Messy Thing“ sind von solchen Spannungen geprägt. Wo führt der Drang nach Veränderung hin? Vielleicht kann man die Kontraste selbst genießen, anstatt auf einen Moment zu hoffen, in dem alle Wünsche erfüllt sind. Beim Tanzen kann man mit den Grenzen der Situation spielen, anstatt von ihnen gebremst zu werden. In den Händen des Schlagzeugers Philipp Danzeisen vermischen sich Samples verschiedener Geräusche mit den Sounds der Trommeln. Die lebendige, organische Körperlichkeit der Tänzer*innen, eingegrenzt und gehalten durch das Bühnenbild, ganz nah am Publikum oder vereinzelt im Raum, wirkt so verletzlich wie kraftvoll. Es ist ein Stück von Mandafounis, nur noch lauter – und leiser. Donnerstag, 4. (Uraufführung), Freitag, 5., Samstag, 6. Juni um jeweils 20.00 Uhr und am Sonntag, 7. Juni um 18.00 Uhr |
Freitag, 05. Juni: Besondere Umstände![]() (Uwe) Besondere Umstände,deren Name eine Referenz an den intergalaktischen Geheimdienst aus dem „Kulturzyklus“ des Science-Fiction-Autors Iain Banks darstellt, bringt ihren charakteristischen Independent-Sound nach Frankfurt. Das Trio bewegt sich stilsicher in einem Spannungsfeld, das Einflüsse aus Postpunk, Stonerrock und der Hamburger Schule vereint. Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr |
Freitag, 5. Juni: Of/ Text matters. Matters of text. Festival zur Materialität der Sprache im Klingspor Museum![]() (Andrea) |
Samstag, 6. Juni: HACKEDEPICCIOTTO![]() (Andrea) |
Samstag, 6. Juni und Montag, 15. Juni: Bluthochzeit Oper Frankfurt![]() (Martin) In der Oper Frankfurt ist jede Premiere ein Ereignis! Zuletzt waren das ‚Written on Skin‘ und ‚Turandot‘. Moderne Musik also, innerhalb derer immer wieder spanische Folklore zu entdecken ist; und es ist eine ‚Schauspiel-Oper‘ – gesprochener Text, intensive Sprache und eine Handlung, die fesselt! Darum geht’s: Wie eine antike Schicksalstragödie wirkt die Vorlage für Fortners Oper. Der spanische Dichter Federico García Lorca griff in seinem 1933 uraufgeführten Drama Bluthochzeit auf einen zeitlosen Stoff zurück. Seine Anklage richtet sich gegen das eiserne Gesetz der Blutrache: Die Mutter des Bräutigams hat ihren Mann und ihren ältesten Sohn im Kampf zwischen zwei Familienclans verloren und bangt nun um das Leben ihres jüngsten Sohnes. Sie fürchtet, dass durch seine Hochzeit der Krieg der beiden Clans wieder aufflammt. Denn die Braut liebt immer noch ihren früheren Verlobten Leonardo, der zur feindlichen Familie gehört. Noch während der Hochzeit entführt Leonardo sie. Die beiden fliehen in den Wald, doch ihre Verfolger holen sie ein. Die Blutrache wird zweifach vollzogen: Beide Rivalen sterben im Duell. Ein sehr lohnender Opernabend! Foto: © Xiomara Bender |
Samstag, 6. Juni: 43 Jahre Au![]() (Andrea) In der Au 14-16 |
Samstag, 6. Juni: OF/ Kurkonzert![]() (Andrea) Musikpavillon im Dreieichpark, Dreieichring, Offenbach |
Samstag, 6. Juni: Of/ curated sounds![]() (Andrea) |
Samstag, 6. Juni: Präsentation der Pläne zur neuen Kulturmeile Frankfurt![]() (Andrea) |
Samstag 06. Juni: Kulturcampus Open Air 2026 „Für Solidarität und Zusammenhalt!“![]() (Daniela) Das vierte Jahr in Folge findet am 6. Juni 2026 das Kulturcampus Open Air auf dem alten Universitätscampus Bockenheim statt. Auf zwei Bühnen gibt es Live-Musik, Diskussionen, |
Samstag 06. Juni: Festival “Science Utopias”: HER MIT DER UTOPIE! Konzert mit Bernadette La Hengst und Nick Nuttall![]() (Daniela) Festival “Science Utopias”: HER MIT DER UTOPIE! Konzert mit Bernadette La Hengst und Nick Nuttall Die Berliner Musikerin Bernadette La Hengst schreibt Ohrwürmer für Utopist:innen, Feminist:innen, Beat- und Elektropop-Fans, realisiert Theaterprojekte, leitet Chöre, moderiert Radiosendungen und begeistert mit energievollen Live-Auftritten. Der Brite Nick Nuttall ist nicht nur Musiker, sondern auch Mitorganisator und Moderator der Klima-Talkshow der weltweit größten Media-Plattform für climate action „We Don‘t Have Time“. Gemeinsam performen sie Songs über die Klimakrise und Utopien jeder Art. Veranstaltungsort: Palmengarten, Musikpavillon, Siesmayerstraße 61, 60323 Frankfurt am Main Mehr Inof zum Festival: https://www.palmengarten.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Science_Utopias_Flyer_digital.pdf |
Samstag, 06. Juni: Iso Herquist & Band - Swing havin’ the Blues![]() (Uwe) Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr |
Sonntag, 7. und Sonntag, 21. Juni sowie Samstag. 8. August: "unerhört! x 2" - Konzertreihe und Wahrnehmung![]() (Martin) “unerhört! x 2” ist ein begehbares Konzert- und Wahrnehmungsformat im ChamissoGarten Frankfurt, das klassische Musik, Naturraum und bewusste Sinneserfahrung miteinander verbindet. Im Zentrum des Formats steht die Frage, wie sich unsere Wahrnehmung verändert, wenn Musik nicht nur gehört, sondern in Beziehung zu Raum, Bewegung, Stille und Natur erlebt wird. Jeder Konzertabend besteht aus drei Teilen: Zunächst wird ein musikalisches Werk in einer klassischen Konzertsituation aufgeführt. Anschließend öffnet sich der Garten als stiller Erfahrungsraum: Die Musiker*innen verteilen sich über das Gelände und lassen kurze musikalische Fragmente, Echoformen und Miniaturkonzerte zwischen Blumenbeeten, Gewächshaus, Hühnerstall und Bienenstöcken entstehen. Dazwischen entstehen bewusst Momente absoluter Ruhe, in denen die Geräusche und Atmosphären des Gartens selbst Teil des Erlebnisses werden. Das Publikum bewegt sich frei und langsam durch den Garten. Gespräche treten in den Hintergrund; Aufmerksamkeit, Präsenz und nonverbale Wahrnehmung stehen im Mittelpunkt. Licht, Wind, Gerüche, Farben und Materialien werden ebenso Teil der Erfahrung wie die Musik selbst. Kleine Reflexionsimpulse im Garten laden dazu ein, bewusster wahrzunehmen: Wie klingt Stille? Welche Geräusche gehören nur zu diesem Ort? Was verändert sich, wenn wir langsamer werden? Publikum und Musiker*innen kehren dann gemeinsam zur Hauptbühne zurück. Das Werk wird ein zweites Mal gespielt - nun mit veränderter Wahrnehmung und einer stärkeren Verbindung zwischen Musik, Raum und Erinnerung. Foto: ©ChamissoGarten “unerhört! x 2” - Konzertreihe und Wahrnehmung, Ort: ChamissoGarten, Adresse: Chamissostr. 38, Termine: Sonntag, 7. Juni: Jean Françaix - Bläserquintett Nr. 1, Sonntag, 21. Juni: Franz Schubert - Arpeggione-Sonate, Samstag, 8. August: Antonín Dvořák - Quartett in F-Dur „Amerikanisches". Uhrzeit: jeweils 14:30 Uhr: Musikalisches Erlebnis-Abenteuer für Kinder, 18 Uhr: Abendkonzert für Erwachsene (danach ist der Garten geöffnet), Eintritt: Kinder bis 14 Jahre: 10 Euro, Erwachsenen-Begleitticket: 18 Euro, Erwachsenenticket: 28 (15) Euro, Solidarticket: 40 Euro, für Tickets und mehr hier |
Sonntag, 7. Juni: Of/ A Life in Music and Art: Nashi Young Cho Memorial Benefit Concert![]() (Andrea) A Life in Music and Art: Nashi Young Cho Memorial Benefit Concert Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei |
Montag, 08. Juni: Birds On A Wire![]() (Uwe) Als die französisch-amerikanische Sängerin Rosemary Standley – die zuvor bei Moriarty musiziert hat – und die französisch-brasilianische Cellistin Dom La Nena sich zum ersten Mal getroffen haben, war die musikalische Zusammenarbeit ursprünglich ausschließlich für eine Konzertreihe im Rahmen der Pariser Cité de la Musique geplant. Doch die beiden Künstlerinnen verstanden sich aufgrund von gemeinsamen Wurzeln und der jeweiligen klassischen Ausbildung nicht nur von Beginn an blendend – auch die alles einnehmende Stimme von Standley und das atemberaubende Cellospiel von La Nena harmonierten von der ersten Sekunde an auf ganz besondere Art miteinander. Gemeinsam begann das Duo also auch über die initiale Veranstaltungsreihe hinaus, Songklassiker neu zu interpretieren. Inspiriert von Leonard Cohens „Birds On The Wire“ starteten die beiden als „Birds on a Wire“ Coverversionen zu veröffentlichen… Nun ist das dritte Studioalbum „Nuées ardentes“ erschienen, auf welchem sich die Musikerinnen erstmals auch bekannten Popund Rocksongs annehmen. Von Bronski Beat über The Cure bis hin zu The Doors bekommen ikonische Songs von den beiden Musikerinnen einen neuen Anstrich. Brotfabrik / F., Dahlmannstr. / 20 Uhr |
Montag, 8. Juni: Blitzkid![]() (Andrea) |
Dienstag, 09. Juni: Dennis Aarssen & DIE DVA BIG BAND![]() (Uwe) Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19:30 Uhr |
Dienstag, 9. Juni: Of/ Dermot Kennedy![]() (Andrea) |
Bis 14. Juni: Of/ Made - ÜBER DAS UNBEHAGEN ZU WOHNEN![]() (Andrea) |
Mittwoch, 10. Juni: Hendrik Bolz - Nullerjahre![]() (Uwe) Im Gespräch mit Moderatorin Isabella Caldart erzählt Hendrik Bolz von den ostdeutschen Nullerjahren und erklärt dabei ein Stück bundesrepublikanische Gegenwart. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr |
Mittwoch, 10. Juni: Die Stadt + die Fusswege![]() (Andrea) |
Mittwoch, 10. Juni: Der Nationalsozialismus im Familiengedächtnis![]() (Andrea) |
Mittwoch, 10. Juni: DIASPORA – A Contemporary Tragedy![]() (Andrea) Zusätzlich bieten wir diesmal um 20:00 Uhr eine Tour über das Gelände und durch unsere Räumlichkeiten an. Bei Interesse schreiben Sie-/schreibt gerne eine Mail an „office(at)antagon.de“ 21:30 Uhr (Einlass 20:00) Protagon International Performing Arts, Orber Straße 57. Parkplätze sind in der Umgebung vorhanden |
Donnerstag, 11. Juni: Sina Bathaie![]() (Uwe) Die White Lotus World Tour von Sina Bathaie erstreckt sich über mehr als 30 Länder und 70 Städte. Präsentieren wird der Multiinstrumentalist, Produzent und Komponist, der für seine improvisatorischen Auftritte und seine unverwechselbare Mischung aus östlichen und elektronischen Klängen gefeiert wird, seine neuesten Werke und seine musikalische Weiterentwicklung. Auf traditionellen Instrumenten wie der Oud und der Ukulele verbindet er tiefe Emotion und kulturellen Reichtum mit modernen Klanglandschaften. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19:30 Uhr |
Donnerstag, 11. Juni: Der öffentliche Raum im Stresstest – Vortrag im DAM![]() (Petra) Hannah Arendt schrieb 1958 über den öffentlichen Raum als einen Ort, an dem Menschen nicht nur zusammenkommen, sondern ihr individuelles Potenzial entfalten: in der Pluralität der Perspektiven, im Austausch, im gemeinsamen Handeln. Ihre Inspiration fand sie in der griechischen Polis, jenem Ort, der zugleich Markt, Forum und Bühne des menschlichen Miteinanders war. Diese Idee ist heute so aktuell wie damals, sogar dringlicher. Denn der öffentliche Raum unserer Städte steht unter Druck: wachsende Bevölkerung, Klimawandel, soziale Ungleichheit und eine jahrzehntelange Planung, die das Auto über den Menschen stellte. Die Folgen sind spürbar: Isolation statt Begegnung, Segregation statt Zusammenhalt. Wenn wir heute über “Design for Democracy” sprechen, fragen wir deshalb: Wie gestalten wir Räume, die wirklich allen gehören? Räume, die Gesundheit fördern, Bewegung ermöglichen, Hitzestress vermeiden und soziale Bindungen stärken? Räume, in denen Demokratie nicht nur gedacht, sondern gelebt wird? Und: Welche Werkzeuge helfen uns, die Potenziale öffentlicher Räume zu verstehen und sie dahingehend zu transformieren? Der heutige Redner Daniele Santucci ist ein Architekt, Wissenschaftler und Unternehmer, der an der Schnittstelle zwischen Daten, Klima, gebauter Umwelt und deren Auswirkungen auf die Menschen arbeitet.Seit April 2022 leitet er den Lehrstuhl für Gebäudetechnologie an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen University. 2026 erhielt er dort den Ruf am Lehrstuhl für Gebäudesysteme. Er ist Mitbegründer und Geschäftsführer der Climateflux GmbH, einem Unternehmen, das Planungsbüros, öffentliche Einrichtungen und private Unternehmen zu Strategien und Planungsansätzen für die Klimaanpassung und den Komfort im öffentlichen Raum in Städten berät. Und er ist Ko-Kurator des Deutschen Beitrags STRESSTEST auf der 19. Architekturbiennale Venedig 2025. Foto: ©Deutsches Architekturmuseum Der öffentliche Raum im Stresstest - Vortrag von Daniele Santucci, Architekt, Wissenschaftler und Unternehmer , Reihe "Dialog Architektur”, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: 7 (4) Euro |
Donnerstag, 11. Juni: Of/ Der Teufel trägt Prada II![]() (Andrea) |
Donnerstag, 11. Juni: The Last Internationale![]() (Andrea) |
Donnerstag, 11. Juni: OF/ Unsichtbare Wurzeln![]() (Andrea) BOK-Galerie, Kirchgasse 27 – 29, Offenbach |
Vorschau |
Freitag, 12. Juni: Live Urban Graffiti Street Art bei BOMBER![]() (Petra) Ich kenne so ziemlich keine*n Kreative*n, der/die in diesem Jahr nicht beim WDC 2026-Programm mit dabei ist. Das ist schön - und mittlerweile zugleich etwas beängstigend. Anyway. Auf dem Programm steht heute der Graffit artist und Gestalter & Illustrator BOMBER: Er zeigt, wie live Urban Graffiti Street Art entsteht. Besucher*innen haben die Möglichkeit, das Atelier und die Design-Arbeitsplätze zu begutachten und können Werke erwerben. Außerdem gibt es die Gelegenheit, selbst Graffiti Street Artwork auf Groß-Leinwänden auszuprobieren. BOMBER ist seit 1988 als Graffiti artist und seit 1993 als Gestalter & Illustrator international für Marken, Unternehmen und Institutionen aktiv. Ich mag viele seiner Arbeiten, die u. a. auch in Bockenheim zu sehen sind. Er macht auch tolle Workshops, zum Beispiel für Kids. Deshalb empfehle ich Euch diesen Termin sehr gerne, auch wenn er "um die Ecke" in Hofheim liegt. Mein Foto von 2016 zeigt sein früheres Atelier. Live Urban Graffiti Street Art – Atelierbesuch bei BOMBER, Graffiti-Artwork-Kauf und „Graffiti-Schnuppern“, World Design Capital 2026, Ort: Casteller Str. 104, Halle 3B, 65719 Hofheim-Diedenbergen, Uhrzeit: 14 - 20 Uhr, Eintritt: frei, weitere Infos zu BOMBER hier |
Freitag 12. bis Donnerstag 25. Juni: critical ceramics in Frankfurt![]() (Daniela) Ecki hat mich auf dieses tolle Ausstellungsprojekt aufmerksam gemacht. Das Programmheft ist super schön und macht Lust: https://heussenstamm.de/media/pages/ausstellungen/critical-ceramics/e2ffad0425-1779805494/critical-ceramics-programm_korr.pdf Keramik trifft Gegenwartskunst: Das Ausstellungsprojekt „critical ceramics“ lädt vom 12. Juni bis 25. Juli 2026 zu einem spannenden Parcours entlang der Braubachstraße in der Frankfurter Altstadt ein. Verschiedene Kunstorte zeigen zeitgenössische Positionen rund um das Medium Keramik – zwischen Handwerk, digitaler Kultur und gesellschaftlicher Reflexion. Veranstaltungsbegleitend gibt es Führungen, Gespräche und weitere Programmpunkte. Austragungsorte sind unter anderem die Heussenstamm-Stiftung, die Galerie Hanna Bekker vom Rath sowie weitere Galerien entlang der Braubachstraße. Im Rahmen critical ceramics prasentiert das Architekturburo DoMstudio neue Keramikskulpturen von David Rauer. Die Eroffnung der Ausstellung wird untermalt von der Musik des DJs Eventuell alias Paul David Rollmann. Paul David Rollmann und David Rauer kollaborieren seit 2019 an der Schnittstelle von House, Sound und Objekten. Für die Ausstellung Heavy Beauty im DOMstudio entsteht ein intimer lebendiger Kosmos aus Musik, Keramik und Licht. |
Freitag, 12. Juni bis Sonntag, 14. Juni: OF/ Klima Art: Fotografie & Stadtraum![]() (Andrea)
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Freitag, 12. Juni: Of/ MADE - ICHTHYOSAURUS BRECHT![]() (Andrea) Die Hoffnung auf den unwahrscheinlichen Triumph des Flüssigen über das Erstarrte – sie begleitete Bertolt Brecht sein Leben lang. Und mit ihr das Wasser: als Inbegriff von Wandel und Veränderbarkeit der Verhältnisse. Unaufhörlich fließt es durch sein Werk – in Gestalt von Flüssen und hoher See, als Element des Untergangs und der Rebellion, verschlingend und Leben spendend. In ihrem Essay montiert Ruth Fühner unterschiedliche Texte zu einem fluiden Brecht-Portrait. Im Protagonisten der Erzählung »Vor der Sintflut«, der urzeitlichen Fisch-Echse Ichthyosaurus, spiegelt sich jener unverlässliche Brecht, der warnte: »In mir habt ihr einen, auf den könnt ihr nicht bauen«. Die Brüchigkeit von Brechts Gewissheiten spiegelt die Musik, die Oliver Augst mit dem französischen Trio L’Impolie eigens für den Essay geschaffen hat. Improvisiert mit sich abnutzenden Dubplates, wandelt sich auch der Klang der Text- und Sound-Performance mit jeder einzelnen Aufführung. Die Made-Jury schreibt: “Eine sehr persönliche Begegnung mit Bertolt Brecht aus einem unkonventionellen Blickwinkel und einem Plattenspieler auf dem Arm – berührend poetisch.” 19.30 Uhr |
Samstag, 13. und Sonntag, 14. Juni: Toil / Tanz![]() (Martin) Auf elektrisierende Weise verbindet das Ensemble-Werk der nordirischen Choreografin Sheena McGrandles Sehnsucht und Entfremdung, Routine und Rebellion. Im Zentrum von „Toil“ steht der tanzenden Körper bei der Arbeit – hin- und hergerissen zwischen diesen vier gegensätzlichen Zuständen. Getrieben von der eigens komponierten Live-Musik zwischen Elektro, Folk und Punk der zwei Musiker*innen auf der Bühne zeichnen die fünf Tänzer*innen ein physisches Porträt des Tanzes: Als Ort der Sehnsucht, an dem Bewegung selbst zur Arbeit wird. Entstanden aus einer tiefen Hingabe an den Tanz mit all seinen Kämpfen und Freuden entsteht eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Körperlichkeit, mit Rhythmus und Zusammenhalt. Ein andauerndes Bemühen, dem sich ständig verändernden Puls der Zeit zu folgen. Samstag, 13. Juni um 20.00 Uhr und Sonntag, 14. Juni um 18.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Samstag, 13. Juni : Macbeth![]() (Martin) Giuseppe Verdi - Oper in vier Akten Ein Krimi! Wer sind wir, wer wollen wir sein? Wozu kann die Gier nach immer mehr Macht, Reichtum und einer gesellschaftlich herausgehobenen Stellung uns Menschen treiben? Angespornt durch eine seltsame Begegnung, die er als Weissagung auffasst, lässt Macbeth sich von seiner Frau zum Mord an König Duncan anstiften. Der Thron fällt ihm zu, aber seine Gewissensbisse und Wahnvorstellungen werfen ihn zunehmend aus der Bahn, während Lady Macbeth ihren Gatten zielstrebig zu immer weiteren Gräueltaten treibt. Doch auch sie zerbricht schließlich an ihren Schuldgefühlen. R.B. Schlathers Inszenierung spürt der unerhörten Modernität der Charaktere nach, die schon Verdi an Shakespeares Gestalten faszinierte. Der Regisseur situiert das grausame Geschehen rund um das kinderlose Paar in der eleganten, aber kalten Atmosphäre eines herrschaftlichen Anwesens: Weltpolitik spiegelt sich im Privaten. Schließlich bereiten die Geknechteten dem Unrechtsregime, das Macbeth errichtet hat, gewaltsam ein Ende. Musik-heute.de schreibt: „Aus dem mörderischen Ehepaar macht er (der Regisseur R.B. Schlather) superreiche Oligarchen, die in einer kühlen Villa samt Parkanlagen residieren und aufgrund ihrer zunehmenden Macht- und Mordgelüste immer stärker den Kontakt zur Realität verlieren. Weil Macbeth alle Zukunftsprophezeiungen als mysteriöse Einbildungen erlebt, kann jeder zur Hexe werden: Dienstboten, die mit den Kindern zu ausgelassen Halloween feiern, Tänzerinnen, die an Weihnachten für Auflockerung sorgen oder das Küchenpersonal, das Sylvestercocktails mixt. Heldenbariton Nicholas Brownlee legte ein in jeder Hinsicht überragendes Debüt der Titelrolle vor, während Einspringerin Heiberg mit hochdramatischer Attacke und glühender Intensität überzeugte. Als dritter Hauptakteur machte der Frankfurter Chor und Kinderchor alle seine Auftritte zum Ereignis. Ob beim tänzerisch beschwingten Weihnachtsfest, dem aufgekratzten Halloween oder dem tief bewegenden Flüchtlingschor im vierten Akt: Manuel Pujol hatte die Choristen bestens präpariert. Dass Generalmusikdirektor Thomas Guggeis ein besonders leidenschaftliches Verdi-Händchen besitzt, hatte er bereits bei "Don Carlo" bewiesen. Präzis und druckvoll gelang ihm die Ouvertüre, farbgewaltig der Dolchmonolog Macbeths und zwingend das Finale des ersten Aktes. Das Publikum spendete Ovationen für alle Beteiligten.“ Oper Frankfurt Samstag, 30. Mai und Samstag, 13. Juni – wenn nicht anders angegeben um 19.00 Uhr |
Samstag, 13. Juni: Korridor#20 Burkard Kunkel Solo![]() (Andrea) Korridor - Raum für Bild & Klang, Schulstr. 30 Anmeldung unter : fluccio(at)t-online.de |
Samstag, 13. Juni: MainWeltMusikfestival![]() (Andrea) Zum 12. Mal hat Hülya in diesem Jahr das MainWeltMusikfestival organisiert und wieder viele tolle Künstlerinnen und Künstler nach Offenbach eingeladen. Im musikalischen Zentrum des Festivals steht das MainWeltmusik Festival Kammerorchester mit Musikern des Capitol Symphonie Orchesters Offenbach, das als eines der traditionsreichen und |
Sonntag, 14. Juni - Freitag, 19. Juni: STADT LAND BUCH – Kinder- und Jugendbuchfestival im Literaturhaus![]() (Petra) Nach dem großen Erfolg mit mehr als 6.000 Besucher*innen im Jahr 2025, lädt das Junge Literaturhaus Frankfurt jetzt erneut Kinder und Jugendliche dazu ein, Literatur lebendig zu erleben: bei Lesungen im Literaturhaus und an zahlreichen weiteren Veranstaltungsorten in der Region, bei Workshops und vielfältigen Mitmachangeboten in Kindergärten, Schulen, Bibliotheken, Literaturorten und Museen. Mit mehr als 50 Autor*innen und Illustrator*innen aus dem deutschsprachigen Raum bietet das Festival auch in seiner zweiten Ausgabe ein abwechslungsreiches Programm. Unter den Gästen sind Isabel Abedi, Antje Damm, Tobias Goldfarb, Sarah Jäger, Torben Kuhlmann, Mawil und viele andere. Als zusätzliche Spielstätte konnte in diesem Jahr das Schauspiel Frankfurt gewonnen werden. Dort tritt Cornelia Funke auf, eine der bekanntesten deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchautorinnen und Schöpferin unter anderem der „Wilden Hühner“ und der „Tintenwelt“-Reihe. Zum Auftakt öffnet das Literaturhaus Frankfurt seine Türen am 14.06. ab 13.30 Uhr für einen ganzen Nachmittag. Rund um Lesungen von Margit Auer („Die Schule der magischen Tiere“) und Alexander Steffensmeier („Kuh Lieselotte“) erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Mitmachprogramm für Groß und Klein: vom Lesekiosk über Podcasting mit BÜCHERALARM bis hin zu interaktiven Zeichen- und Geschichtenangeboten. Foto: ©Literaturhaus Frankfurt STADT LAND BUCH – Kinder- und Jugendbuchfestival, Ort. Literaturhaus Frankfurt und weitere Orte, mehr Informationen findet Ihr hier |
Montag, 15. Juni: 80 Jahre Lucky Luke![]() (Uwe) Es war einmal im Wilden Westen … In Deutschland kennt jedes Kind die Märchen der Gebrüder Grimm. Aber im Wilden Westen kann man mit Schneewittchen und dem Froschkönig wenig anfangen. Das merken Jacob und Wilhelm Grimm schnell, denn ihre Lesereise in Amerika droht ein gewaltiger Flopp zu werden. Glücklicherweise ist Lucky Luke zur Stelle, um den Unmut der enttäuschten Lesungsgäste zu beschwichtigen. Um das Publikum zu begeistern wollen die Brüder ihr Repertoire um amerikanische Märchen erweitern und wenden sich mit ihrem Anliegen an Ma Dalton. Die tischt ihnen die Geschichte der vier grundanständigen Gebrüder auf – ein sofortiger Hit in den Saloons. Doch vier gar grimmige Gebrüder sind mit dem plötzlichen Imagewandel, der ihnen durch diese Märchen beschert wird, überhaupt nicht einverstanden. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr |
Dienstag, 16. Juni: Jared Hart![]() (Uwe) Die Band von Singer-Songwriter Jared Hart, „The Scandals“, war europaweit als Support von The Gaslight Anthem und zusätzlich mit deren Sänger Brian Fallon unterwegs. Der talentierte, junge Mann aus New Jersey (da kommen einige gute Acts her, wie Bruce Springsteen …) spielt entweder solo oder mit seiner Band Mercy Union. Auf dieser Tour spielt er seine Songs puristisch und direkt, nur mit seiner Gibson Akustikgitarre und seiner unfassbar voluminösen Stimme. Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr |
Mittwoch, 17. Juni: QueensrŸche![]() (Andrea) |
Donnerstag, 18. Juni: OPENING WESTCOAST mit Greentea Peng![]() (Daniela) Das WESTCOAST FESTIVAL verbindet vom 18. bis 21. Juni 2026 erst herausragende Live-Acts aus Frankfurt, Deutschland und der Welt mit DJ-Sets, Public Viewing, Design- und Vintagemärkten, einem Weinfest mit VDP-Weingütern, Wasserspiele für Kids von der Feuerwehr mit ausgewählter Kulinarik, um dann mit einer Woche spannendem Open-Air-Kino bis zum 28. Juni den Start in die Sommerferien zu versüßen. Heute ist das große Opening. Ich bin leider in Berlin, sonst wäre ich dort! Aisha Vibes – Deutschrap & Afro-Beats / Be DJ Shoo – Hip-Hop & Rap Tickets & Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-festival-2026/ |
Donnerstag, 18. Juni: Dichterinnen! Spot on! Mit Julia Grinberg und Julia Mantel![]() (Petra) Die vierteilige Lesereihe mit musikalischem Rahmenprogramm feiert in einem neuartigen Format zeitgenössische und historische weibliche Stimmen: Eingeladene Lyriker*innen präsentieren eigene Werke und stellen zugleich eine deutschsprachige Dichterin der Vergangenheit vor, deren Lyrik sie interpretieren. Dieses dialogische Prinzip eröffnet neue Rezeptionswege, macht literarische Kontinuitäten sichtbar und würdigt weibliches Schreiben in seiner historischen Tiefe. Jaepyo Jeong, ein in Seoul geborener national und international mehrfach ausgezeichneter Pianist, wird mit seinem exzellenten Klavierspiel und seinen ausdrucksstarken Interpretationen das Publikum mit einer weiteren Ebene der hohen Kunst verzaubern. Für die ästhetische Verbindung einer modernen Lesebühne und der Tradition des literarischen Salons sorgt das Flair des Nebbienschen Gartenhauses. Dichterinnen! Spot on! mit Julia , Klavier: Jaepyo Jeong, Moderation: Dr. Gaetano Biccari, Theater- und Literaturwissenschaftler, Kuration: Tamara Labas, Grußwort: Dr. Sonja Vandenrath, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Ort: Nebbienschen Gartenhaus, Adresse: Bockenheimer Anlage, nahe Hilton Hotel, Uhrzeit: Einlass ab 19 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt: frei (um eine Spende wird gebeten) |
Freitag, 19. Juni: Frederik Köster: Dark Matter![]() (Uwe) Auf der Suche nach Erneuerung hat er diesmal an seiner Seite die experimentierfreudigen und vielseitigen jungen Musiker Jannis Sicker, Calvin Lennig und Thomas Sauerborn, die größtenteils neue, eigens für diese Besetzung geschriebene Musik präsentieren und interpretieren. Bestimme Facetten in Kösters Musik tauchen immer wieder auf wie Elemente des Alternative Rock, sphärische Klänge oder die kompositorischen Verbindungen zur klassischen europäischen Musik. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Freitag, 19. Juni: Tischtennis-Turnier & WESTCOAST CINEMA "Marty Supreme"![]() (Daniela) Tischtennis-Turnier hosted by Halid Rizvanovic (Hood Comedy) & WESTCOASTCINEMA "Marty Supreme" (OmU) 17:00 Einlass, Turnieranmeldung, DJ-Sets sowie Getränke & Speisen Ab 19.30 Show-Highlight mit Welcome-Drink: Halbfinale & Finale des Tischtennis-Turniers präsentiert von Halid Rizvanovic. Anschließend Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit: MARTY SUPREME. Eintritt: 15,00 Euro – inklusive Vorverkaufsgebühr Tickets & Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-festival-2026/https://www.frankfurt-westside.de/ |
Freitag, 19. Juni: Alternative Gutmensch![]() (Uwe) Mit dem Projekt „Alternative Gutmensch“ rückt Heinz Ratz die Bedeutung sozialer Einrichtungen und Begegnungsorte in den Mittelpunkt, gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und zunehmender Entfremdung. Im Fokus stehen Menschen, die sich in sozialen Berufen, der Pflege oder im Ehrenamt täglich für andere einsetzen und Räume schaffen, in denen Begegnung, Respekt und Menschlichkeit gelebt werden. Gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern aus Musik, Theater, Kabarett und Literatur besucht Hein Ratz soziale Einrichtungen wie Obdachlosenunterkünfte, Altenheime, interkulturelle Vereine, Frauenhäuser oder Stadtteilzentren. Durch kulturelle Beiträge vor Ort soll öffentliche Aufmerksamkeit geschaffen und ein Zeichen für Zusammenhalt, Offenheit und ein respektvolles Miteinander gesetzt werden. Den Abschluss bildet ein öffentliches Abendkonzert, bei dem sich die beteiligten Einrichtungen präsentieren können. Gleichzeitig werden Spenden für soziale Projekte in der Stadt gesammelt. So gibt jeder Gast für seine eigene Stadt. Mit dabei sind: Strom & Wasser, Tilly Pantha, Gisbert zu Knyphausen und Martin Goldenbaum. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Freitag, 19. Juni: modernlove.![]() (Andrea) |
Samstag, 20. Juni, 12 Uhr: Weinmarkt & Design-Markt & WM-Viewing![]() (Daniela) Wir werden heute den Tag an der Westcoast verbringen. Weintasting ist definitif etwas für mich und Uwe mag zwar kein Public Viewing, aber hej… er hat um Mitternacht Geburtstag und liebt Fußball…. 12:00 – 13:30 Zumba mit Kim Ribeiro |
Samstag 20. Juni: Frühjahrskonzert der Frankfurter SingGemeinschaft![]() (Daniela) Kurz vor Sommerbeginn gibt es noch ein Frühjahrskonzert.. wäre ich nicht an der Westcoast, wäre ich hier: In ihrem Frühjahrskonzert führt die Frankfurter SingGemeinschaft zusammen mit dem Kammerorchester Collegium Musicum Werke von Mozart, Mendelssohn und Wagner auf. Die Leitung hat Jens-Uwe Schunk. Solistinnen sind Natascha Jung, Sopran und Maria Ilg, Klarinette |
Montag, 22 Juni: Scene Queen![]() (Uwe) Eine Welt in Pink gehüllt, frivol und laut. Hier findet zusammen, was längst zusammen gehört - – nur Männer haben das einfach noch nicht gecheckt. Wer eine Queen gerufen hat, bekommt sie auch, in diesem Fall eine echte Metal-Queen im Full-Popstar-Modus. Aus harten Riffs, Hyper Pop und weiteren Rock- Elementen entsteht bei Scene Queen ein ganz neues Genre, bimbocore. Was das heißt? Scene Queen verbindet Metalcore mit feministischen Themen und macht Kunst, die sich kompromisslos an Frauen richtet, ohne irgendwen auszuschließen. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19 Uhr |
Dienstag, 23. Juni: Curtis Harding![]() (Uwe) Mit seinem vierten Album „Departures & Arrivals: Adventures of Captain Curt“ nimmt Curtis Harding seine Fans mit auf eine spacige Reise durch Raum und Zeit. Dabei bedient er sich seiner gesamten Soundpalette: Sein Mix aus Soul, R&B, Funk und einer Prise Punk hat ihm längst den Ruf eines der spannendsten Künstler seiner Generation eingebracht. Die Sommer-Tour 2026 bietet die perfekte Gelegenheit, Curtis Harding erneut in Deutschland zu erleben. Fans dürfen sich auf energiegeladene Shows und eine Setlist freuen, die sowohl Klassiker als auch neue Highlights umfasst. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass: 19 Uhr |
Dienstag, 23. Juni: Floodlights![]() (Andrea) |
Mittwoch, 24. Juni: Nikita Miller![]() (Andrea) |
Freitag, 26. Juni und Samstag, 27. Juni: The Bug is on Fire![]() (Martin) Albert Garcia - Theater Glühwürmchen flackern im Dunkeln – winzige Lichtzeichen, die in der Nacht erscheinen und plötzlich wieder verschwinden. Ihr Leuchten ist eine leise Rebellion, ein stiller Akt des Widerstands in Landschaften, in denen sie oft vergessen oder bedroht werden. Das Schicksal dieser Insekten erinnert an das von Menschen, die im Verborgenen leben. Viele Migrant*innen ohne gesicherten Aufenthaltsstaus halten Städte weltweit am Laufen, während ihre Geschichten mit jeder Welle städtischer Entwicklung verschwinden. Durch Performance, Video und Erzählung verbindet Albert Garcia in seinem neuen Stück Menschen und Glühwürmchen. Selbst als Kind philippinischer Arbeitsmigrant*innen in Macao geboren, hat ihn das Leben über Hongkong nach Taipeh verschlagen. Voller Empathie und analytischer Schärfe folgt er dem Leuchten der Glühwürmchen durch die Hintergassen von Macao, die verborgenen Gärten von Hongkong, die sich wandelnden Landschaften Taiwans bis an die Flussufer der Philippinen. Dabei erzählt er von den vielschichtigen Überlebensstrategien illegaler Einwander*innen in den Metropolen Ostasiens und lädt ein, genauer hinzusehen – auf das Zarte, das Gefährdete in unserer globalisierten Welt und auf die stille Kraft, zu leuchten und zu überleben. Freitag, 26. Juni und Samstag, 27. Juni um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juni: Tanzende Idioten![]() (Martin) Von Thorsten Lensing mit Texten von Denis Johnson und Originalzitaten der NASA Apollo Missionen zum Mond „Ein Triumph. Thorsten Lensing ist zurück und mit ihm sein Star-Ensemble aus Ursina Lardi, André Jung, Sebastian Blomberg und Karin Neuhäuser. Aus Motiven des US-Schriftstellers Denis Johnson haben sie einen Abend gezaubert, der die Last der Existenz leicht werden lässt.“ nachtkritik.de Darum geht’s: Goldie tut, was sie am liebsten tut: Sie baut ihr Haus um. Ihre Freude dabei ist ebenso ansteckend wie verstörend, denn Goldie ist schwer krank. Während ihr Kater auf ihr liegt und schnurrt, spricht sie das aus, was man sonst nie sagt. lötzlich klingelt es und Goldies frisch verliebter Vater steht mit seiner Geliebten vor der Tür. Vollkommen unerwartet findet sich der vor Glück beinahe platzende Vater am Sterbebett der eigenen Tochter wieder. Unbedingt Tickets sichern! |
Samstag 27. Juni: Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -![]() (Daniela) Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich - Ein lauer Sommerabend im Alten Hallenbad, gemeinsam eintauchen in Swing und Latinmusik. Das Dreamteam Jazzy Weather aus Friedberg und Bewitched aus Frankfurt mixt an einem sommerlichen Cocktail aus entspanntem Swing und heftigstem Latin-Groove, aber auch wunderschön melancholischen Jazzballaden. Ob cool oder hot, heraus kommt immer Jazzgesang vom Feinsten. Und auch ihr werdet diesmal wieder nicht verschont ;-). Es gibt Songs, die wir mit euch zusammen singen wollen. Das hat das letztes Jahr einfach zuviel Spaß gemacht! |
Donnerstag 03. - Samstag 11. Juli: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“![]() (Daniela) Dzuna Kalnina ist eine tolle Frau. Ich habe sie vor zwei Jahren mit einer Iszenierung in der Alten Seilerei erlebt. Jetzt inszeniert sie auf dem Kulturcampus: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“ erobert den KulturCampus Die Idee: Schönbergs expressionistische Klangwelt trifft auf Frankfurts Sommerluft. Passant*innen werden eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern sich poetisch einzumischen - zwischen jeweils sieben Liedern öffnen sich Pausen, die nicht als Unterbrechung gedacht sind, sondern als Einladung: Das Publikum kann diese Momente nutzen, um eigene poetische Impulse in den Abend hineinzulegen – Worte, Bilder, spontane Gedanken. So entsteht ein offener Austausch zwischen Musik, Stadt und den Menschen, die sich auf dieses ungewöhnliche Erlebnis einlassen. Musikalisch hochkarätig besetzt: Termine: 3., 8., 10. und 11. Juli 2026, jeweils 20 Uhr Ort: Außengelände des Studierendenhauses in der Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main |
Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August: Summer in the City![]() (Martin) Fünf Gigs und tolle Vibes im Palmengarten - Entspannt lassen sich heiße Sommerferien mit dem fein ausbalancierten Programm genießen. Mit diesem Höhepunkt der Konzertsaison im Künstler*innenhaus Mousonturm wird aber auch das Frankfurter Publikum gefeiert, das von vielen Künstler*innen und Bands so geschätzt wird. Also ran an die Tickets und auf in den Palmengarten! Wo sonst in der Region lässt sich ein Sommerabend klangvoller verbringen? Den Auftakt macht Tanita Tikaram mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Folk, Pop und melancholischer Eleganz. Martin Kohlstedt verbindet akustisches Klavier mit elektronischen Klanglandschaften zu intensiven Live-Erlebnissen. Mit Ásgeir zieht nordische Melancholie zwischen Folk und elektronischen Sounds in den Palmengarten ein. Energiegeladen wird es mit Moop Mama, deren Brass, Beats und politische Haltung den Palmengarten in Bewegung versetzen. Zum Finale bringt Liraz ihren berauschenden Elektro-Pop mit persischen und israelischen Einflüssen nach Frankfurt – ein sommerlicher Ausklang voller Euphorie und Tanzbarkeit. Achtung: Festivalpass buchen! Dienstag, 21. Juli – Dienstag, 18. August – immer Dienstags im Palmengarten / Künstler*innenhaus Mousonturm |
Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 9. August: 25. Sommerwerft![]() (Andrea) |
13. bis 17. Oktober: Deutsches Jazzfestival: Von hier aus gesehen![]() (Daniela) In Zeiten, in denen man sich angesichts des politischen Weltgeschehens ungläubig die Augen reibt, dankbar im noch einigermaßen vernünftig erscheinenden Europa zu leben, bietet sich ein Blick auf die Jazzlandschaft des Kontinents an. Erleben Sie an fünf Abenden ab 13. Oktober im hr-Sendesaal und bei der Clubnacht in Rhein-Main arrivierte und aufstrebende Interpretinnen und Interpreten! Dass ein Festival wie das Frankfurter nur Ausschnitte zeigen kann, versteht sich von selbst, ebenso dass das Mutterland des Jazz dabei nicht ausgeschlossen werden soll. Es ist mit Myra Melford’s Fire and Water Quintet, der Vibrafonistin Sasha Berliner oder der in den USA lebenden malaysischen Bassistin Linda May Han Oh gut vertreten. Mit von der Partie in Melfords Band: die in Brooklyn ansässige deutsche Saxofonistin Ingrid Laubrock. In der Welt des Jazz werden Grenzen seit jeher am liebsten überschritten, wie man auch an den Musiker*innen erkennt, die in Europa eine Heimat gefunden haben und ihre Perspektiven einbringen. Die fruchtbaren Resultate europäischer Weltoffenheit führt beispielhaft die Band von Andrés Coll vor Augen, in der sich Musiker aus Marokko, Spanien und Polen begegnen und gegenseitig inspirieren. Wie unterschiedlich die Auseinandersetzung europäischer Musiker*innen mit außereuropäischen Kulturen ausfallen kann, sieht man an Louis Sclavis und Naïssam Jalal, die als Gast zur österreichischen Formation Shake Stew dazukommt. Während Sclavis sich von Reiseimpressionen zu einer imaginären Folklore inspirieren lässt, hat Jalal sich intensiv mit indischer Musik beschäftigt. Dabei gehört Sclavis zu denen, die aus Jazztradition und einer schwer zu beschreibenden europäischen Sensibilität einen eigenen Sound geformt haben, genau wie Christof Lauer oder Émile Parisien und natürlich Norma Winstone, die den europäischen Jazzgesang stärker geprägt hat als irgendwer sonst. Auch das Schaffen von Nicolai Thärichen und Ali Neander lässt sich in der Spannung zwischen grenzüberschreitenden Inspirationen, europäisch geprägter Perspektive und eigenständiger Kreativität verorten. Wie neben diesen mehr oder weniger alten Größen eine junge Generation des europäischen Jazz ihren eigenen Weg sucht, wird auf diesem Festival an Andrés Coll, Darius Blair, Finn Heine, Elliot Galvin und Emma Rawicz sichtbar. Sie und Ali Neander sind dieses Jahr die Gäste der hr-Bigband. |
Freitag, 30. Oktober: Sportfreunde Stiller![]() (Andrea) |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Noch bis Donnerstag, 18. Juni: Ausstellung Julia Roppel auf der Frankfurter KunstSäule![]() (Petra) Auch mein Lieblingsformat macht beim World Design Capital (WDC) 2026 mit: Design stärkt Demokratie, und Demokratie braucht Design. WDC 2026 ist ein gesellschaftspolitisches Projekt, das eine regionale Identität hat, aber internationale Strahlkraft aussenden möchte, um das Morgen besser zu gestalten. Die KunstSäule blickt dafür mit Julia Roppel zurück auf eine Ikone der Frankfurter Gestaltung. Nachdem im vergangenen Jahr die Frankfurter Küche und die Neue Sachlichkeit anlässlich 100 Jahre Neues Frankfurt im Mittelpunkt standen, rückt Roppel den Fokus ganz auf den Frankfurter Stuhl. Der wurde vor rund 90 Jahren entwickelt und steht für eine nachhaltige Verbesserung des Alltags in hoher Qualität. Mit ihrem Frankfurter Atelierstuhl, der Spuren ihrer Werke trägt, experimentiert die Künstlerin gerne: Der Stuhl dient nicht nur als Sitzgelegenheit, sondern auch als Leiterersatz – und war sogar schon Teil von Installationen. Pina Bausch gab in ihrem weltberühmten Tanztheater einem Frankfurter Stuhl eine „Rolle“, auf ihm wurde getanzt bzw. er tanzte auch selbst durch die Luft. Entsprechend ist die Arbeit von Roppel an der Säule keine statische Referenz, sondern ein dynamisches Bild mit einigen wie hingepurzelten Frankfurter Stühlen. Als Malgrund diente ihr eine Doppelseite der Frankfurter Kunstzeitung Montez Express. Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl, Ausstellung von Julia Roppel, Ort:Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße, Uhrzeit: ab 19 Uhr (Öffnungszeiten: 24/7), Eintritt: frei, Einführung: Florian Koch, Grußwort Barbara Lersch (Programmdirektorin WDC 2026), mit Musik von The Ukulear Family, Ukulele Sound, barrierefrei |
Noch bis 05. Juli: Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat![]() (Martin) Diese Ausstellung ist ein MUST SEE! hessenschau.de schreibt: „Die verschiedenen künstlerischen Annäherungen an diesen einzigartigen Ort über rund 200 Jahre zeigt die Ausstellung in faszinierend gestalteten Räumen und Gegenüberstellungen. Gleichzeitig beleuchtet sie den sozialen Wandel des einstigen Fischerdorfs zum Badeort und zum Sehnsuchtsort der Pariser Künstler. Und sie zeigt, wie der Mythos in der Literatur, der Fotografie und sogar in der Netflix-Serie "Lupin" bis heute fortlebt.“ Bis 5. Juli (Dienstag, Mittwoch, Freitag – Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-21.00 Uhr): Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat |
Noch bis Sonntag, 05. Juli: Ausstellung - New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft im ernst-may-haus![]() (Petra) Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums initiierte Studio Jonathan Radetz in Kooperation mit der ernst-may-gesellschaft e.V. das Projekt „New Neues Frankfurt”, um damalige Konzepte zum suffizienten Wohnen auf kleinen Grundrissen zu untersuchen und anhand des ernst-may-musterhauses (mayhaus), welches als temporäres Designlabor fungierte, auf die heutige Zeit zu übertragen. Im Designlabor im mayhaus haben sie in den vergangenen Monaten Entwürfe für das Wohnen auf kleinem Raum entwickelt. Da kleine Grundrisse, wie die des mayhauses, durchdachte Möbel- und Einbaulösungen benötigen, wurde an Entwürfen gearbeitet, die unterschiedliche Einkommensgruppen ansprechen und heutige Bedürfnisse berücksichtigen sollen. Auf dem ernst-may-fest im letzten Sommer konnten alle Gäste an der Verlosung von zwei Wochenenden „Probewohnen“ im Frühjahr 2026 teilnehmen (ich bin etwas neidisch, hätte zu gerne auch mal probegewohnt), und ich hoffe, die Gewinner*innen konnten tolle Erfahrungen dort sammeln: Im Sinne eines partizipativen Gestaltungsansatzes sollten so die ersten Prototypen im Alltag getestet werden. Nun sind die neuen Möbel in einer Ausstellung im mayhaus zu sehen, die wir alle anschauen können. Und das mayhaus selbst finde ich ohnehin immer wieder sehenswert. ©Jonathan Radetz New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft - Ausstellung, Ort: ernst-may-haus, Adresse: Im Burgfeld 136, Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags 11 - 16 Uhr, samstags - sonntags 12 - 17 Uhr, Eintritt: frei |
Noch bis 16. Juli: Die Nazis waren ja nicht einfach weg![]() (Andrea) |
bis 16. August: OF/ Powerful textures![]() (Andrea) |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch![]() (Petra) Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren. Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 17. Januar 2027: Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“ im Städel-Museum![]() (Petra) Diesen Tipp würdet Ihr ohne einen “Lieblings-Paparazzi” dieser Stadt, Bernd Kammerer, nicht lesen: er hat mir das Foto zur Ausstellungseröffnung geschickt - und mich erst so richtig neugierig gemacht. Ich habe das Städel – offen gesagt- in letzter Zeit weniger oft im Blick, weil sie dort einen super Job machen mit großen Ausstellungserfolgen, mir persönlich ist es mitunter „too much“. Aber diese neue Ausstellung hört sich total spannend an: Mit der Ausstellung „Stillleben mit Gemüse“ verwandelt das Künstlerduo Elmgreen & Dragset das Städel Museum in ein faszinierendes Spiel zwischen Realität und Illusion. Ihre Skulpturen und Installationen treten dabei in einen vielschichtigen Dialog mit der Architektur sowie der über 700 Jahre umfassenden Sammlung des Hauses und eröffnen neue, überraschende Perspektiven. So empfehle ich sie Euch sehr gerne (auch wenn der Eintrittspreis schon ordentlich ist)! Foto:Elmgreen&Dragset©Bernd Kammerer Ausstellung Elmgreen & Dragset „Stillleben mit Gemüse“, Ort: Städel-Museum, Adresse, Schaumainkai 63, Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 21 Uhr, Eintritt: 19 (17) Euro, Tickets gibt es online hier |



















































































