15.05.-21.05.2026

Was für ein Abend

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Was für ein Abend.
Vielen Dank an alle, die letzten Samstag mit uns “20 Jahre Danielas Ausgehtipps” gefeiert haben.
Es war uns eine große Freude! Jetzt freuen wir uns über Eure Gegeneinladungen… :-)
Hier geht's zur Bildergalerie 

Das Ausgehtippsteam Petra, Andrea, Martin, Uwe, Erik und ich bedanken uns insbesondere bei:

* Mirek & Adriane, dass wir im wunderschönen Kunstverein Familie Montez feiern konnten,
* Nico von satis&fy, für das großzügige Techniksponsoring,
* U9 Visuelle Allianz, für das wunderschöne Eventdesign,
* Christoph Pütthoff „Pütti“ für seinen charmanten Einsatz als Quizmoderator und für „Crocodile Rock“,
* Bille & Yvette fürs Auflegen,
* Caro für die süße Geburtstagstorte,
* Nina & Sandra vom pastel für die leckeren Quiches,
* allen Künstler:innen und Kulturorten, dieüber 200 Geschenke (Tickets, Bücher, Kunst, Spiele etc.) gestiftet haben,
* Ruben, Marlene, Lili, Mara, Carlotta, Matti, Jörg, Martina und Suse, ohne die das alles nicht geklappt hätte.

Was auch immer ihr macht, lebt wild.

Daniela

Vielen Dank auch an den Rest des Ausgehtipps-Teams: Martin Grün, Uwe Schwöbel, Andrea Ehrig, Petra Manahl und Erik Düwel.

Spendenaufruf für Nashis Familie

Wie viele von Euch wissen hat der Verein Kulturzeiter:innen während der Corona Pandemie gegründet haben, für einige Wochen das Kulturlabor auf der Berliner Straße betrieben. Das war sensationell. Wir haben dort wunderbare Abende erlebt. An einen Abend kann ich mich besonders gut erinnern, denn da trat die Sängerin Nashi auf. Ich kannte sie vorher nicht. Nashi hat uns alle in ihren Bann gezogen. Mit ihrer Musik, aber vor allem mit ihrer unglaublich liebevollen und charmanten Art.
Nashi ist vor kurzem bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Sibel Öztürk hat eine Spendenaktion initiiert, die wir hier sehr gerne teilen. Leider läuft diese morgen ab, daher bitte HEUTE spenden.

https://www.paypal.com/pools/c/9onjWLAYSy

Sibel schreibt: „Nashi war eine außergewöhnliche Künstlerin und eine bekannte und beliebte Stimme. Als Sängerin, Komponistin und Kulturpreisträgerin des Main-Kinzig-Kreises 2025 hat sie mit ihrer Musik Menschen verbunden - über Sprachen, Kulturen und Grenzen hinweg. Für ihre Familie und ihre Freunde, die wie Familie waren, war sie immer erreichbar und konnte allen das Gefühl geben, nie allein zu sein! Doch vor allem war sie eines: eine liebevolle Mutter. Für ihre Kinder bricht mit diesem Verlust eine Welt weg. Was bleibt, ist nicht nur die Erinnerung an eine starke und warmherzige Nashi, sondern auch eine große Herausforderung für ihre Familie. In dieser schweren Zeit möchten wir ihre Kinder unterstützen Stabilität zu finden, ihren Alltag zu bewältigen und ihre Zukunft Schritt für Schritt weiter aufzubauen. 

Diese Spendenaktion soll ihnen genau das ermöglichen: ein Stück Sicherheit in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist. Nashi hat Menschen zusammengeführt und ein feines Gewebe aus Freundschaft und Nähe geschaffen. Ein Netz, das sich wie Familie anfühlt. Dieses Netz kann ihre Kinder jetzt halten, wenn alles andere ins Wanken geraten ist.
Was Nashi ihnen gegeben hat, bleibt und gemeinsam können wir dieses Licht weitertragen.
Danke von Herzen an alle, die unterstützen. "

ZU GEWINNEN (Martin)

Bitte schickt Eure Antwort an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)
Wir verlosen 1 x 2 Tickees für Death in Peace am 22.05. im mousonturm. Gewinnfrage: Was passiert am Samstag auf dem Vereinsgelände der Artificial Family?
Foto: © Eike Walkenhorst

ZU GEWINNEN (Martin)

Bitte schickt Eure Antwort an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)
5 x 2 Tickets für die beiden letzten Vorstellungen von “Bluthochzeit” in der Oper Frankfurt am 6. und 15. Juni. Gewinnfrage: Aus welchen Ländern stammen die Mitglieder des Theaterkollektivs Boys* in Sync (siehe 22.5.) Bitte gebt an welchem Termin ihr in die Oper möchtet. Foto: © Xiomara Bender

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela@cappelluti.net)

1 x 2 Gästelistenplätze für ON&ON Saisonstart mit Abiba Sokoto, Danny Son und Kosmik Kat am Samstag, 16. Mai im Zoom. Gewinnfrage: Welchen Saisonplatz kann die Eintracht am Samstag bestenfalls erreichen? (siehe Gerolltes)

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
2 x 2 Karten für Nippon Connection am 3. Juni für die Filme The Ozu Diaries (13:45 Uhr) und Saikai Paradise (17:00 Uhr) jeweils im Naxos Kino. Gewinnfrage: Wieviele Kurz- und Langfilme werden bei Nippon gezeigt? (Bitte angeben welchen Film Du sehen willst)

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
2x 2 Karten für Blind Butchers heute (!!) im Hafen 2 - Antworten bitte bis 18 Uhr. Die Gewinnfrage lautet: Welches Duett will Alex mit mir performen? Die Stimmlage bekomme ich 100% NICHT hin..

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Wilhelmine am Montag, 25. Mai in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Der BOK feiert 100. Geburtstag, das wird mit einer dreiteiligen Ausstellung gefeiert. Wie hieß der erste Teil?

GEROLLTES über den letzten Spieltag

(Uwe)

Die Eintracht kann am morgigen Samstag noch auf den 7. Platz springen (aktuell ein Punkt Rückstand auf den SC Freiburg). Dafür muss der VfB Stuttgart geschlagen werden, der wiederum erfolgreich agieren muss, damit die auch in der kommenden Saison in der Champions League spielen dürfen. Sollte es die Eintracht schaffen (und Freiburg nicht gewinnen), darf sie in der Conference League spielen, die genauso langweilig ist, wie ihr Name klingt. Es kurz vor Schluss noch zu schaffen ist übrigens nicht immer gut. Es hat etwas davon, nach einem sehr durchwachsenen Schuljahr, in dem es notenmäßig „knapp“ ist, doch versetzt zu werden. Das ist nicht immer gut, schafft man es doch, überdeckt das Ganze „ist ja noch mal gut gegangen“ viele Schwächen und Fehler und man übersieht Alarmsignale und damit Handlungsfelder. Die hat die Eintracht über alle Mannschaftsteile und auf der Trainerbank.

Viel spannender als die Entscheidung um die Teilnahme an diversen europäischen Wettbewerben ist an diesem Wochenende das Abstiegsendspiel zwischen St. Pauli und den Wolfsburgern. Die VW-Kicker (und viel mehr die sportlichen Verantwortlichen dort) haben viel, viel mehr falsch gemacht als die der Eintracht. Es gibt also Vereine, die tiefer gefallen sind als die SGE (Platz 8 wäre enttäuschend, aber kein Weltuntergang und erst recht kein Abstieg). Vermissen wird die Wolfsburger keiner, wenn die absteigen, ich glaube es aber nicht. Sie werden sich am Ende in die Relegation retten. St. Pauli mochte ich noch nie, einen Abstieg könnte ich leicht verkraften.

Freitag 15. und Samstag 16. Mai: CANCEL MY HEAD - Will ich das noch hören?

(Daniela)

Heute Premiere im Theater Landungsbrücken! 
CANCEL MY HEAD - Will ich das noch hören? - Eine performative freiwillige Selbstkontrolle.

Ist das noch Poesie? Will ich das noch hören? Und wer ist überhaupt der Mann, der gerne zu schlafen pflegt, wenn seine Frauen sterben? Hat der denn nicht genauso eine zweite Chance verdient, wie der Tenor, der in der Oper den unglücklich Verliebten schmettert? Der hatte einer Frau, die keinen Sex mit ihm wollte, den Kopf so lange auf die Toilettenschüssel geschmettert, bis die zerbrach. Die Schüssel. Aber ansonsten hatte er sich nämlich stets tadellos benommen. 

Überhaupt scheinen viele Menschen zu glauben – Unschuldsvermutung!!! - einzig und allein das Strafgesetzbuch sei der moralische Kompass für das Individuum und diene als Referenz für die Bewertung bestimmten persönlichen Verhaltens. Alles andere ist von der Kunstfreiheit gedeckt. Nur das Canceln eben nicht. 

Art imitating Life imitating Art. Die Frage, ob sich die Kunst vom Künstler trennen lässt, sollte eigentlich mit Roland Barthes gestorben sein. Wie sinnvoll so eine Trennung überhaupt ist und was daraus nun konkret folgen soll, wenn ein sehnsüchtiges Vergewaltigungsgedicht offensichtlich gar nicht von einem lyrischen Ich verfasst worden war, muss hoffentlich im Jahr 2026 genauso ungeklärt bleiben wie die Frage danach, ob jemand ein guter Filmemacher ist, der eine 13-Jährige für reif genug für Analverkehr gehalten hatte.

CANCEL MY HEAD ist ein Plädoyer für die unbedingte Freiheit der Kunst. Aber vor allem ist es ein Plädoyer für die unbedingte Freiheit der individuellen Rezeption. Die Freiheit, sich gewisser Kunst von gewissen Künstlern nicht mehr aussetzen zu müssen und zu wollen. Und eines für die Freiheit der persönlichen Integrität, solche Entscheidungen ganz individuell treffen zu dürfen, die aber vor allem auch erst mal ein Können beinhalten muss. 

REGIE & KONZEPT & TEXTE: Linus Koenig, Christoph Maasch, Jana Peil
SOUNDDESIGN: Jana Peil
15.05.2026, 20:00 Uhr (Premiere); 16.05.2026, 20:00 Uhr

Freitag 15. Mai: „Jede Stimme zählt – Das Prinzip Kammermusik als demokratisches Erlebnis“

(Daniela)

Im Rahmen des Chamber Music Festivals im Casals Forum gibt es diese spannende Veranstaltung: 

„Jede Stimme zählt – Das Prinzip Kammermusik als demokratisches Erlebnis“
Freitag, 15. Mai 2026 | 15.00–16.00 Uhr
Carl Bechstein Saal, Casals Forum | Eintritt frei

Podiumsgespräch mit Prof. Meron Mendel (Direktor Bildungsstätte Anne Frank), Prof. Friedemann Eichhorn (Künstlerischer Leiter Kronberg Academy), Eva Morlang (Moderation), Anna Im (Violine), Benjamin Kruithof (Violoncello), Avery Gagliano (Klavier)

Ein Gespräch über Zuhören, Verantwortung und Freiheit im Miteinander – und darüber, warum Kammermusik ein Modell sein kann, das weit über den Konzertsaal hinausweist.

Freitag, 15. Mai: City of Wow

(Andrea)

Neulich waren wir im Städel, viel zu kurz für all die alten Meister und Monets Küste, heute gehe ich mit Seppl in die City of Wow. Wir haben beide schon viel davon gehört und wollen langsam mal mitreden können. Das Frankfurt in vielfacher Hinsicht überrascht - geschenkt, aber das was Nordisk & Satis&Fy da jetzt zusammen ausgeheckt haben, ist wohl ein ziemliches Brett: “Auf über 1.200 Quadratmetern Gesamtfläche werden 800 Jahre Geschichte und Entwicklung der Stadt Frankfurt anschaulich fühl- und erlebbar. Damit startet die Kooperation mit World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 in ihr erstes öffentliches Kapitel. Der neuartige Erlebnisraum ist in einem ehemaligen Aktenlager entstanden. Vor Ort werden Besucher:innen zunächst mit einer Ausstellung empfangen, die 800 Jahre Frankfurt aus wirtschaftlicher, kultureller und gesellschaftlicher Perspektive an mehr als 20 Stationen mitreißend und unterhaltsam erzählt. Am Ende der Ausstellung gelangen die Gäste dann in das WOW-Herzstück, ein 270°-Erlebnis auf einer rund zehn Meter hohen Projektion mit mehr als 1.200 Quadratmetern Gesamtfläche und einer Lichtleistung von etwa 160.000 ANSI-Lumen. Das ist eine der leistungsstärksten immersiven Installationen, die je in Frankfurt realisiert wurden.” Ich bin gespannt und freue mich auf den Ausflug. 

City of Wow, Gutleutstraße 324

Freitag, 15. Mai: Of/ Blind Butchers

(Andrea)

Andrea hat sehr geschwärmt, ich werde es leider nicht schaffe, weil ich mit meinem Papa unterwegs bin. Also, geht Ihr: "2025 ist das Jahr, in dem Blind Butcher endgültig in Flammen aufgehen – ganz nach ihrer eigenen Devise: „We don’t leave this place till it is on fire.“ Mit „Hekate“, ihrem fünften Studioalbum (VÖ: September 2025, Voodoo Rhythm Records), zünden die beiden Luzerner ein weiteres explosives Kapitel ihres musikalischen Wahnsinns. Seit 15 Jahren ziehen Christian Aregger (Gesang, Gitarre, Synthesizer) und Roland Bucher (Schlagzeug, Basspedale, Gesang) als Blind Butcher durch die Clubs, Theater und Festivals Europas – mit über 600 Shows im Gepäck und einem Sound, der sich jeder Kategorisierung entzieht: ein radikal tanzbarer Mix aus Rock, Disco, Punk, New Wave, Elektronik und einer gehörigen Portion Trash. Blind Butcher sind mehr als Musik – sie sind Performance, Kunstfigur, energetischer Ausnahmezustand. Schrille Outfits und eine Präsenz, die zwischen Punk-Konzert, Science-Fiction-Revue und absurder Theatralik oszilliert. Neben dem Bandprojekt erschaffen Blind Butcher auch Musik für Theater- und Filmproduktionen. Mit „Hekate“ erreicht ihre kompromisslose Klangästhetik nun einen neuen Höhepunkt: Super-Disco-Trash-Kraut – wild, verspielt, düster, ekstatisch. Es ist ein Album wie ein Ritual. Eine Beschwörung. Eine Party am Abgrund. Web https://www.blindbutcher.ch/

Hafen 2, Nording, Offenbach 

Samstag 16. Mai: ON&ON Saisonstart mit Abiba Sokoto, Danny Son und Kosmik Kat

(Daniela)

Neue Homebase, neues Kapitel: ON&ON ist zurück! Zum Saisonstart zieht es uns in die Zoom Kantine (ehemals Micro im Cocoon Club). Über den Winter wurde der Space gezielt weiterentwickelt – unter anderem mit einem optimierten Sound-System sowie einem separaten Eingang. Die Voraussetzungen für ein House-Dance-Event könnten kaum besser sein: Holzboden und viel Platz für Tänzer*innen und ein kraftvolles, warm klingendes L-Acoustics-Sound-System.

Das Event startet mit einer kostenlosen House-Dance-Einführung mit Danny Son von 21 bis 22 Uhr. Hier könnt ihr ankommen, euch aufwärmen, die Basic Steps lernen und euch connecten. Danach übernehmen Kosmik Kat und Danny musikalisch und führen durch die Nacht – mit einer deepen Selection zwischen zeitlosen Klassikern und neuen Sounds.

Mit Abiba Sokoto begrüßen wir außerdem eine der spannendsten Newcomerinnen aus der vibrierenden Amsterdamer Szene. Ihre Wurzeln in Burkina Faso und Deutschland sowie Einflüsse aus ihrer Zeit in Frankreich verdichten sich zu einem Sound, der diese kulturelle Vielfalt hörbar macht. Eng verbunden mit Musik und Tanz, schöpft sie aus den Traditionen Schwarzer Musik – ein Kontinuum, das Gemeinschaft, künstlerischen Ausdruck und Lebensfreude vereint. In ihren Sets verbindet sie House, Broken Beat, Jazz Fusion und vielschichtige Rhythmen zu einem organisch fließenden Gesamtbild. Noch am Anfang ihrer Laufbahn hat sie bereits in Clubs wie dem Paradiso, Garage Noord, Doka, Lofi und Grow Hackney gespielt und war auf Plattformen wie Radio Radio, Rinse FM und Operator Radio zu hören.

ZOOM KANTINE
Carl-Benz-Str. 21; 60386 Frankfurt
Eintritt 12€,-  | Ticketlink: https://zoomfrankfurt.com/programm/on-on-2026

Samstag 16. Mai: Internationale Maifestspiele: InterEuroVision

(Daniela)

Eigentlich kündigt Martin das Programm des Wiesbadener Staatstheaters an, aber jetzt komme ich im zuvor. Ich habe das Kollektiv BOYS* IN SYNC erst vor kurzem im Theater Landungsbrücken gesehen und war sehr begeistert von Gregers Hansen und Livia Hiselius, die auch bei diesem Stück mitspielen. Wäre heute nicht das letzte BuLi-Spiel im Stadion, wäre ich in Wiesbaden..

Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele zeigt das Performance-Kollektiv BOYS* IN SYNC aus u. a. Frankfurt, Kopenhagen und Oslo: InterEuroVision

1968 öffnet sich der Eiserne Vorhang einen Spaltbreit: Auf dem Musikfest „Intervision“ in der Tschechoslowakei stehen erstmals Stars aus Ost- und Westeuropa auf der Bühne. Erst nach dem Fall der Berliner Mauer kommt es zu einem erneuten gesamteuropäischen Musikwettbewerb: dem Eurovision Song Contest. Die europäische Performancegruppe BOYS* IN SYNC hat eine Leidenschaft für Liederwettbewerbe und große Showmomente! In InterEuroVision beleuchten sie den vergessenen Intervision Wettbewerb, performen die Hits aus Ost und West in ihren Muttersprachen und hinterfragen die politischen Dimensionen beider Songcontests. Denn so unpolitisch internationale Gesangswettbewerbe auch erscheinen sollen, sie sind immer auch politisch motiviert. Die Showeinlagen, Kommentare und Songs der Shows von 1968 erzählen von diesem Zusammenhang.
Mehr Infos un Karten: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/spielplan/a-z/intereurovision-imf26/#

Foto: Rolf Arnold

Samstag, 16. Mai: Macbeth (weitere Termine)

(Martin)

Giuseppe Verdi - Oper in vier Akten

Ein Krimi! Wer sind wir, wer wollen wir sein? Wozu kann die Gier nach immer mehr Macht, Reichtum und einer gesellschaftlich herausgehobenen Stellung uns Menschen treiben? Angespornt durch eine seltsame Begegnung, die er als Weissagung auffasst, lässt Macbeth sich von seiner Frau zum Mord an König Duncan anstiften. Der Thron fällt ihm zu, aber seine Gewissensbisse und Wahnvorstellungen werfen ihn zunehmend aus der Bahn, während Lady Macbeth ihren Gatten zielstrebig zu immer weiteren Gräueltaten treibt. Doch auch sie zerbricht schließlich an ihren Schuldgefühlen. 

R.B. Schlathers Inszenierung spürt der unerhörten Modernität der Charaktere nach, die schon Verdi an Shakespeares Gestalten faszinierte. Der Regisseur situiert das grausame Geschehen rund um das kinderlose Paar in der eleganten, aber kalten Atmosphäre eines herrschaftlichen Anwesens: Weltpolitik spiegelt sich im Privaten. Schließlich bereiten die Geknechteten dem Unrechtsregime, das Macbeth errichtet hat, gewaltsam ein Ende.

Musik-heute.de schreibt: Aus dem mörderischen Ehepaar macht er (der Regisseur R.B. Schlather) superreiche Oligarchen, die in einer kühlen Villa samt Parkanlagen residieren und aufgrund ihrer zunehmenden Macht- und Mordgelüste immer stärker den Kontakt zur Realität verlieren. Weil Macbeth alle Zukunftsprophezeiungen als mysteriöse Einbildungen erlebt, kann jeder zur Hexe werden: Dienstboten, die mit den Kindern zu ausgelassen Halloween feiern, Tänzerinnen, die an Weihnachten für Auflockerung sorgen oder das Küchenpersonal, das Sylvestercocktails mixt. Heldenbariton Nicholas Brownlee legte ein in jeder Hinsicht überragendes Debüt der Titelrolle vor, während Einspringerin Heiberg mit hochdramatischer Attacke und glühender Intensität überzeugte.

Als dritter Hauptakteur machte der Frankfurter Chor und Kinderchor alle seine Auftritte zum Ereignis. Ob beim tänzerisch beschwingten Weihnachtsfest, dem aufgekratzten Halloween oder dem tief bewegenden Flüchtlingschor im vierten Akt: Manuel Pujol hatte die Choristen bestens präpariert. Dass Generalmusikdirektor Thomas Guggeis ein besonders leidenschaftliches Verdi-Händchen besitzt, hatte er bereits bei "Don Carlo" bewiesen. Präzis und druckvoll gelang ihm die Ouvertüre, farbgewaltig der Dolchmonolog Macbeths und zwingend das Finale des ersten Aktes. Das Publikum spendete Ovationen für alle Beteiligten.

Oper Frankfurt Samstag, 16., Freitag, 22., Montag, 25. (18.00 Uhr), Samstag, 30. Mai und Samstag, 13. Juni – wenn nicht anders angegeben um 19.00 Uhr
Foto: © Monika Rittershaus

Samstag 16. Mai: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen

(Daniela)

Melli macht es wieder: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen - live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez. Sie schreibt:

Fans and Friends von Melli redet mit! Es ist wieder soweit! Der Frühling kommt und wir sind auch wieder da und deshalb wird es bunt auf allen Ebenen:

mit Aktivistin, Feministin, Verlegerin Annette Kühn kommt eine kluge, taffe und empathische junge Frau auf mein Sofa, die von der erfolgreichen Start-up-Verlagsgründerin bis zur Organisatorin queerer Podiumsdiskussionen und vollem Einsatz gegen die Zwangsräumung der Frankfurter Lesbenkneipe "La Gata" ein breites Spektrum in der lokalen Kulturpolitik abdeckt. Sie redet lieber über ihre Vorhaben und nicht so gern über sich selbst. Mal sehen, ob ich Letzteres herauslocken kann...

Modedesignerin Giuliana Schmidt ist 26 Jahre jung, kommt aus Aschaffenburg und und ihre crazy glitterige Mode war schon in "Vogue" und "Elle". Von der Akademie für Mode und Design, München hat sie es mit ihrer Mode direkt auf die großen Fashionbühnen gebracht, nahm bereits an der Paris Fashion Week teil und arbeitet außerdem als Designassistentin für Karl Lagerfeld. Wie geht das alles? Das wird sie uns bestimmt am 16. Mai erzählen und vielleicht bringt sie uns ja auch was zum Anziehen mit...

Und der Herr in der Runde ist Serkan Goeren - ein Unikum der lokalen Kunstszene. Seine Kunst aus Acryl gibt es als quietschbunt geschnürte Knoten, die aussehen als könne man sie essen oder als Platten, die mit Fotos bedruckt und bearbeitet werden. Der graduierte Philosophie- und Kunstwissenschaftler kuratiert auch Ausstellungen anderer Künstler und manchmal spät nachts kann man ihn auch an der Kasse der Esso-Tankstelle an der Hanauer Landstraße treffen..

Ihr seht, es wir wieder spitzenmäßig, denn sowohl meine (M)ein-Mann-Band als auch Frau von Spangenberg sind wieder mit mir vor Ort. Es gibt wie immer auch Musik, was zu trinken und die beste Atmo im Kunstverein Familie Montez. 

Ausgabe 47 am Samstag, 16. Mai 2026 // 20.00h - Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/6981fe9f78027843e7e3c6d5 Abendkasse ab 19h: 22,- €, Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,-, Bis zum 1.5. 2026 bekommt ihr noch Early-Bird-Tickets zum ermäßigten Preis!! Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main
Foto: Salar Baygan 

Samstag, 16. Mai: Mühlheim/ 80 Jahre Udo Lindenberg

(Andrea)

"März 1983, Markus und Simon waren in einer Klasse, Udo und sein Panik-Orchester war unser 1. "richtiges" Konzert, Odysee-Tour in der Stadthalle OF, Special Guest Gianna Nanini. Wir waren nicht mal 13, Mutti-Zettel gabs noch keine. Wir standen ganz vorne, Mund und Augen weit geöffnet zwischen Staunen und Mitsingen...Daraus entstand die Idee für die heutige Feier und klar, dass wir heute den Ausflug nach Mühlheim-Dietesheim machen: Udo Lindenberg wird unglaubliche 80 Jahre alt – und das wird gefeiert! Zu Ehren der Rock-Legende lädt die Artificial Family e.V. heute zu einer öffentlichen Geburtstagsfeier auf ihr Vereinsgelände ein. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen des musikalischen und künstlerischen Werks von Udo Lindenberg und richtet sich an Fans aller Generationen. Im Mittelpunkt des Abends stehen regionale Künstlerinnen und Künstler, die Musik und Songs von Udo Lindenberg auf ihre eigene Weise interpretieren und live performen. Ergänzt wird das Programm durch eine offene Bühne, auf der alle Interessierten selbst aktiv werden können – jede und jeder kann musikalisch, kreativ oder performativ seinen Beitrag zur Feier leisten. 
Auch abseits der Bühne gibt es zahlreiche Mitmachangebote: An einem Kreativstand können Besucherinnen und Besucher Likörelle-Bilder malen während am Karaoke-Stand Udo-Lindenberg-Songs zum Mitsingen bereitstehen. Ein nicht ganz ernstgemeinter Hutweitwurf-Wettbewerb und das gemeinsame Anstoßen auf die Musik-Ikonerunden das Programm ab. Die Geburtstagsfeier versteht sich als offenes, buntes und generationenübergreifendes Fest für Musik, Kunst und Gemeinschaft –im Sinne von Udo Lindenbergs Haltung zu Freiheit, Kreativität und Zusammenhalt. Und weil wohl jeder seine Geschichte mit Udo hat, bei unserer Party am vergangenen Samstag kam für mich eine neue - im Sinne eines Arbeitsauftrags - hinzu, bereite ich mich sicherheitshalber mal auf Helen Schneider vor…"Baby, wenn ich down bin" singe ich nur mit Dir lieber Alex. Einlass ab 18:00 Uhr, Eintritt frei - Spenden-Hut geht rum

Vereinsgelände der Artificial Family, Rabenlohweg 5, Mühlheim am Main (einfach mit der S8 Richtung Hanau, Mühlheim-Dietesheim aussteigen und 10 Minuten laufen)

Bild: Tine Acke Foto

Sonntag 17. und Sonntag 31. Mai: Performativer Theaterspaziergang: Built to Break. Architektur für Alle

(Daniela)

Im Zentrum des Projekts Built to Break. Architektur für Alle steht die Frage, wie wir als Gesellschaft mit Brüchen, Krisen und Veränderungen umgehen – räumlich, sozial und emotional. In einer Zeit tiefer Umbrüche wie Klimakrise, sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Polarisierung eröffnet das Projekt einen kreativen Raum, um diese Themen über die Verbindung von Architekturgeschichte, Theater und Literatur zu erforschen.

Ausgangspunkt sind die Frankfurter May-Siedlungen – ein Beispiel für demokratische Stadtplanung und sozialen Wohnungsbau. Built to Break verbindet ihre Architektur mit Kleists Text „Das Erdbeben in Chili“, der eine Gesellschaft in der Krise beschreibt.

In einem performativen Theaterspaziergang werden diese Ebenen miteinander verwoben: Zwei Performer*innen wechseln zwischen Tourguide und literarischen Figuren. Das Publikum wird Teil einer fiktiven Stadtgesellschaft.

Das internationale Performance-Kollektiv BOYS* IN SYNC arbeitet mit der Heilig Kreuz Kirche am Bornheimer Hang und dem Frankfurter Vokalensemble Vox Aevi zusammen. In der Recherche greifen die Künstler:innen nicht nur auf Bücherwissen zurück: Über Straßenbefragungen vor Ort wollen sie wissen: Wie erleben die Bewohner:innen ihren Stadtraum? Welche Möglichkeiten und Probleme gibt die Architektur vor? Wo treffen sich die Menschen? Für Bewohner:innen und WDC-Gäste werden Deutsch- und Englischsprachige Führungen angeboten.

 Der Eintritt ist frei. Tickets für die Veranstaltungen können hier gebucht werden: https://www.boysinsync.com/tickets

Hinweise zur Veranstaltung: Die Spaziergänge beginnen und enden an der Heilig Kreuz Kirche. Dauer je 1Std.
Von und mit BOYS* IN SYNC (Jakob Schnack Krog & Simon David Zeller). Besonderen Dank an Schwester Kristina Wolf und Tobias Orzeszko.

Sonntag 17. Mai 15:00 und 17 Uhr , Sonntag 31. Mai: 17:00 Uhr
 

Sonntag, 17. Mai: Of/ Pop/Kunst/Markt

(Andrea)

Heute verwandelt sich die Sandgasse 26 von 14-18 Uhr in einen bunten Treffpunkt für Kunst, Kreativität & Popkultur. Das Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Sandgasse und der Waggon am Kulturgleis Offenbach haben wieder viele Künstlerinnen und Künstler eingeladen, es gibt viel zu stöbern und zu entdecken! Einzigartige Unikate, Bücher, Filme, Comics und vieles mehr! Ab 18 Uhr lockt eine chillige After Hour mit DJ. Barrierefreier Zugang. Komm vorbei! Bild via Canva.com

KJK Sandgasse, Offenbach

Sonntag, 17. Mai: MilleniumKid: Schwerelos Tour 2026

(Uwe)

Das neue Album „Dystopie“ ist mal still und nachdenklich, mal intensiv und bewegend. Live ein absolutes Muss! Support: mathi. Von Höhen und Tiefen, zerbrochenen Träumen und dem Mut, immer wieder aufzustehen: Davon erzählt das neue Album „Dystopie“ der Berliner Band MilleniumKid. Ein ehrliches, hoffnungsstiftendes Werk gezeichnet vom Leben höchstpersönlich. Verpackt in wabernde, elektronische Beats, atmosphärische Melodien und Texte, die ein jedem aus der Seele und/oder dem Herzen sprechen, entsteht ein treibender Sound, den man einfach live erleben muss! Zum Beispiel am 17. Mai in der Centralstation.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr 
Foto: Can Wagener 

Sonntag, 17. Mai: Leonce und Lena (auch 29. Mai)

(Martin)

Lustspiel von Georg Büchner

Stefan Pucher ist ein Geniestreich gelungen! In dieser Inszenierung stimmt alles: Aktualisierung (mit Spezialauftritt), Bühnenbild (sensationell), Kostüme (schrill und bunt), Schauspieler*innen (herausragend) und ein Text, der zauberhaft ins Hier und Heute transportiert wurde…  

König Peter möchte die Macht an seinen Sohn Leonce übergeben. Doch Leonce, von einer melancholischen Langeweile gelähmt, lehnt jedes gesellschaftliche Amt ab. Als seine Hochzeit mit der unbekannten Prinzessin Lena ansteht, flieht Leonce nach Italien. Auch Lena will ihr Leben selbst bestimmen und flieht ebenfalls vor der arrangierten Ehe. Die beiden Königskinder begegnen sich zufällig und verlieben sich ineinander – ohne die wahre Identität des jeweils anderen zu kennen. Sie können ihrem fremdbestimmten Schicksal nicht entkommen.  

Die HR2 Frühkritik sagt: Pucher überträgt die Handlung in die Welt der superreichen, gelangweilten jungen Menschen von heute. Und dazu greift er voll in die Theater-Trickkiste: eine barocke Bühnenkulisse, dekadente Kleidung, Videowände, die hier tatsächlich einmal Sinn machen. Das Timing der Pointen stimmt, das Publikum jauchzt vor Freude. Pucher ist eine fulminante Inszenierung gelungen, die man nicht verpassen sollte.“

Ich finde auch: absolut nicht verpassen!

Staatstheater Wiesbaden, Sonntag, 17. Mai um 16.00 Uhr und Freitag, 29. Mai um 19.30 Uhr
Foto: © Lukas Anton

Sonntag, 17. Mai: Of/ Paris Murder Mysterie

(Andrea)

Wenn Jodie Foster einen neuen Film macht UND der dann auch noch im Filmklubb läuft, möchte ich den natürlich sehen: "Die Amerikanerin Lilian Steiner (Jodie Foster) lebt seit Jahren in Paris und hat sich dort einen Namen als brillante Therapeutin gemacht. Als ihre Patientin Paula (Virginie Efira) unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, ist sie fassungslos. War es wirklich Selbstmord, wie die Polizei rasch annimmt? Oder hat jemand sehr geschickt nachgeholfen? Zusammen mit ihrem Ex-Mann Gabriel (Daniel Auteuil), der noch immer nicht von ihr lassen kann, begibt sich Lilian auf eine turbulente Spurensuche, um dem Geheimnis von Paula auf die Spur zu kommen. Die zweifache Oscar®-Preisträgerin Jodie Foster ist zurück auf der großen Leinwand! In PARIS MURDER MYSTERY zieht sie alle Register ihres komödiantischen Könnens. Dabei wird sie mit sichtlich viel Freude begleitet von einem hochkarätigen französischen Ensemble aus Daniel Auteuil, Virginie Efira und Mathieu Amalric. Regisseurin Rebecca Zlotowski gelingt ein temporeicher Cocktail voller überraschender Wendungen und pointierter Dialoge, der mit viel Fantasie und Leichtigkeit zwischen Humor, Spannung und Romantik navigiert. >> Trailer zum Film,  >> Karten bitte HIER kaufen. 17 Uhr Einlass

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Montag, 18. Mai: Huch, ein Buch!

(Uwe)

Im Rahmen des Jugend- und Kinderliteraturfestivals (18.-23. Mai)

Mi lügt fast nie – aber heute will ihr niemand glauben! Ihre Mutter nicht, der Lehrer nicht, die Freunde nicht. Wütend radelt Polly los und landet bei Kafka, einem geheimnisvollen Laden mit einem noch geheimnisvolleren Inhaber, der Mi den geheimnisvollsten Kaffeesack mit auf den Heimweg gibt. Plötzlich ist Mi mittendrin in Geschichten, die sie selbst kaum glauben kann. Warum schleicht sich ihre große Schwester nachts heimlich raus? Was sind das auf einmal für seltsame Gerüche im Haus? Und was verbirgt Uroma Urmel? Die Geheimnisse zu lüften, ist Mis Mission. Zum Glück hat sie Kafkatz, Roya und Isso … oder haben die etwa auch was zu verbergen?

Isabel Abedi ist eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchschriftstellerinnen Deutschlands. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Ihr Jugendroman „Whisper“ wurde auf Anhieb zum Bestseller und für den deutschen Jugendliteraturpreis 2006 nominiert.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 09 & 11 Uhr 
Foto: Sarah Schüddekopf

Dienstag 19. Mai: Lyrik im Gespräch  - Carolin Callies trifft José F.A. Oliver

(Daniela)

Ich gebe zu: Lyrik ist nicht so mein “Ding”, aber ich kenne viele, die Lyrik lieben… Euch empfehle ich einen Besuch im MainÄppelhaus

Lyrik im Gespräch  - Carolin Callies trifft José F.A. Oliver

Am 19. Mai um 17.00 Uhr empfängt der Stadtschreiber José F.A. Oliver im MainÄppelhaus die Lyrikerin, Literaturvermittlerin und Moderatorin Carolin Callies zu einem offenen Gespräch über Lyrik.

Carolin Callies, geboren 1980 in Mannheim, lebt in Ladenburg bei Heidelberg. Erstes Gedicht mit 13. Erste Gedichtbände zum 15. Geburtstag: Else Lasker-Schüler und Christa Reinig. Zuletzt erschienen ist ihr Buch Teilchenzoo.- Poem im Verlag Schöffling & Co.. Kritiker und Kollegen beschreiben ihr Werk so<: “Eine Wunderkammer der Worte”, “Poesie ohne Rücksicht auf Konvention”, “Sätze, die man so noch nie gelesen hat” Sie hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen bekommen, u.a. den Berliner Kunstpreis für Literatur 2024.

Carolin Callies leitet Workshops im Kreativen Schreiben für Jugendliche und Erwachsene in Stuttgart, Freiburg, Hannover, Düsseldorf und Frankfurt. Sie ist Mitherausgeberin des Jahrbuchs der Lyrik 2021. Außerdem: Drei große Bücherschränke. Leider nur noch eine Katze. Ein Mann. Ein Kind.

19.00 Uhr / mit Pause - Getränke und Snacks
MainÄppelHaus Lohrberg, Klingenweg 90 
Eintritt frei. Spenden sehr willkommen. 

Dienstag, 19. Mai: Of/ 11 Freunde Saisonrückblick

(Andrea)

Die Abseitsfalle habe ich inzwischen verstanden, gehe ab und zu gerne ins Stadion, aber als fußballaffin würde ich mich nicht bezeichnen. Trotzdem: Wenn heute nach ein paar Jahren Pause der legendäre Saisonrückblick des Magazins 11FREUNDE zurück nach Frankfurt in die Batschkapp kehrt, bin ich gerne dabei.  “Noch ist die Saison nicht beendet, aber wir wissen schon: Es wird viel zu besprechen geben - große Triumphe, bittere Pleiten, taktische Finessen, emotionale Ausbrüche und Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Beim 11FREUNDE Saisonrückblick nehmen 11FREUNDE-Chefredakteur Philipp Köster und seine prominenten Gäste die vergangene Saison genüsslich auseinander: pointiert, meinungsstark und mit dem gewohnt liebevollen Blick fürs Detail. Gemeinsam wird diskutiert, gelacht, gestritten und analysiert – über Meisterschaften und Absteiger, Helden und Halunken, Trainerideen, Kuriositäten und die schönsten Nebengeräusche des Spiels. Dabei hat die Runde natürlich einen besonderen Fokus auf die Eintracht.”
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße 

Mittwoch 20. Mai: Lesung und Vortrag - Nicole Henneberg stellt vor: Gabriele Tergit

(Daniela)

Gabriele Tergit, Jahrgang 1894, war eine  renommierte Gerichtsreporterin während der Weimarer Republik. Schon früh war sie in den Fokus der Nationalsozialisten geraten, nach der Machtergreifung musste sie ins tschechische Exil fliehen. Ihr 1938 begonnenes und erst in den 50er-Jahren fertiggestelltes Gesellschaftsepos „Effingers“ fand nur schwer einen Verleger. Wir freuen uns sehr, dass Nicole Henneberg, die sich um die Wiederentdeckung des literarischen Werkes Gabriele Tergits verdient gemacht hat, uns durch den Abend führt. Sie stellt uns die mutige, kluge Gabriele Tergit vor, liest ein bisschen aus den Effingers und auch aus einer Kulturgeschichte der Blumen von Gabriele Tergit, die unlängst von ihr im Schöffling Verlag veröffentlicht wurde. Eine Hommage an eine zu Lebzeiten viel  zu wenig wertgeschätzte Künstlerin.

Datum: 20. Mai 2026, 19 Uhr
Adresse: Café Mutz, Alt-Niederursel 27, 60439 Frankfurt (leider nicht barrierefrei)
Eintritt frei
Copyright zum Bild: Schöffling-Verlag

Mittwoch 20. Mai: Udo Lindenberg & Freunde Party

(Daniela)

Auch in Frankfurt feiert man Udo Lindenbergs 80. Geburtstag.

Udo Lindenberg & Freunde Party
Wir feiern Udos 80. Geburtstag! Alles klar auf der Andrea Doria!

20.05.2026  Feinstaub, Friedberger Landstraße 131  

Donnerstag 21. und Freitag 22. Mai: Death in Peace

(Martin)

Death in Peace  - Ayla Pierrot Arendt

Während regierungskritische Proteste im Frühjahr 2024 durch die Straßen von Tiflis zogen, entstand ebenda die Video-Oper „Death in Peace“. 

In der Inszenierung von Ayla Pierrot Arendt, eingebettet in die aufwühlende Klangwelt des Komponist*innenduos Nika Pasuri und Ani Zakareishvili, treffen auf vier Leinwänden die Protagonist*innen dreier unterschiedlicher Nationalitäten aufeinander: zwei Georgier*innen, zwei Deutsche und ein Russe im georgischen Exil. 

Ausgestattet mit ihren jeweiligen Vorstellungen von Frieden und Freiheit, Freund und Feind, die sich nicht lösen lassen von ihren politischen Biografien, begegnen sie sich in der Erzählung der Georgierin Natia und des russischen Deserteurs Andrej. 

Es dauert nicht lange und Andrej ist tot, versehentlich erschossen, ausgerechnet in der deutschen Botschaft in Tiflis, vom Mann der Botschafterin. 

Sein Tod wirft viele Fragen auf: nach dem Preis der Freiheit, den Grenzen der Diplomatie, nach den Leerstellen und Mythen kollektiver Identität und nach Loyalitäten – grundiert von einer sich ausbreitenden Angst in einem verunsicherten Europa voller Konflikte.

Eine aufrüttelnde Komposition essenzieller Fragen zu körperlicher Bedrohung, territorialer Grenzziehung, Kriegsgefahr und Sehnsucht nach Frieden. – MADE.Jury

Donnerstag, 21. Mai um 19.00 und 21.00 Uhr und am Freitag, 22. Mai um 18.00 Uhr
Musiktheater im Künstler*innenhaus Mousonturm 
Foto: © Elke Walkenhorst

Donnerstag 21. Mai: EASYPEASY DONNERSTAG im Ono2

(Daniela)

Der EASYPEASY DONNERSTAG im Ono2 ist ganz nach meinem Geschmack. Da schaue ich heute Abend vorbei.

Balearic Pop, Italo Disco, Beach Disco, Iberian Beat, French Boogie 

Ananasfest an unserer Poolbar! 
Balearic Sound, Tropical Synth-Pop und Holiday Disco verschmelzen mit Mediterranean Boogie-Vibes, italienischem Charme, spanischem Fiesta-Flair und französischer Nonchalance. Urlaubsverdächtige Musik für Sonnenuntergänge, leichtfüßige Tänzchen im Schatten der Ananaspalme und das Gefühl, irgendwo zwischen Ibiza, Rimini und Nizza zu sein.

Diesen sonnenverwöhnten Soundtrack serviert DJ Martin Kühnel (WIWWG.COM), sorgfältig ausgewählt von Vinylplatten aus aller Welt.
Sonnencreme, Strandmode und Tanzschuhe nicht vergessen, wir holen den Sommerurlaub in die Bar!

START: 20.00 | EINTRITT: FREI!
ONO2, WALTER-KOLB-STR. 16, (barrierefrei) 60594 FRANKFURT AM MAIN WWW.ONO2.DE

Donnerstag, 21. Mai: Fullax

(Uwe)

Indie Rock! „FULLAX legen im Mai 2026 eine EP vor, die auffällig klar macht, wohin die Band sich bewegt: weg vom erzählerischen Indie-Rock ihres letzten Albums, hin zu einer konzentrierteren, cluborientierten Sprache. Die Mischung aus trockenen Drums, French-House-Referenzen und diesen bewusst überzeichneten 70erStreichern wirkt überraschend unaufgeregt und eher wie ein pragmatischer Stilwechsel als ein großer Gestus. 

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Ponyhof Homepage

Donnerstag, 21. Mai: Of/ Eröffnung der BOK Ausstellung »was ist« mit großem Sommerfest

(Andrea)

Der Bund Offenbacher Künstler feiert in diesem Jahr 100. Geburtstag. Dass er die Irrungen und Wirrungen der Zeit gut überstanden hat, zeigt nach dem Rückblick “was war” die nächste Ausstellungsrunde »was ist«. Zur Eröffnung sprechen Dr. Felix Schwenke, Oberbürgermeister, Dr. Jürgen Eichenauer, Museumsleiter Haus der Stadtgeschichte sowie Ilka Mottscheller und Thomas Lemnitzer, Vorstand Bund Offenbacher Künstler (BOK) e. V.. Außerdem gibt es ein großes Jubiläumsfest im Innenhof des Bernardbaus mit Musik »Brnjsmin« (Elektronische Musik Performance) und »The Final Choice« (Pop Rock Cover Band). 18 Uhr. 

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, Offenbach

Bild: Hans-Jürgen Herrmann

V O R S C H A U

Freitag 22. Mai: MAINRAUSCHEN startet in die erste Runde – auf dem Frankfurter Yachtklub

(Daniela)

Oh, ich wr schon lange nicht mehr auf dem Yachtklub. Heute wäre die Gelegenheit, aber ich reise nach Bad Wildungen…

MAINRAUSCHEN startet in die erste Runde – und das direkt auf dem Frankfurter Yachtklub.

Unter dem Titel „Yacht Klub Dom“ erwartet euch eine Nacht zwischen melodischem House, Minimal, Live-Elektronik und treibenden Clubmomenten.

Zu Gast ist Moå aus Hamburg von Katermukke. Mit ihrem warmen Sound zwischen House und Minimal bringt sie den perfekten Vibe für eine Nacht auf dem Main und anschließenden Beinmuskelkater mit.

Außerdem spielt Quico ein elektronisches Liveset aus Drum Machines, Synthesizern und Posaune. Zwischen improvisierten Momenten und Organic House Grooves entsteht eine Live-Show irgendwo zwischen Konzert und Clubnacht.

Abgerundet wird der Abend von Anto aus Frankfurt mit treibendem Minimal, Acid House, Electro und deepen Late-Night-Energien, die auch noch die letzten Dancemoves aus euch herauskitzeln wird. 

MAINRAUSCHEN steht für elektronische Musik mit Charakter, Live-Momente und eine Nacht, die gleichermaßen zum Zuhören und Tanzen einlädt.

Yachtklub Frankfurt, Deutschherrnbrücke, unterhalb der Jugendherberge, barrierefrei
Beginn: 22:00 Uhr, Eintritt: 10€ (AK)

Freitag 22. Mai: Yoga für Artenvielfalt im SCAPE°/OF

(Daniela)

Petra vom SCAPE°  hat mich auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht, weil sie denkt, dass ich gerne Yoga mache. Das stimmt auch, aber nur einmal im Jahr…
Aber weil ich Petra mag und es bisher noch nicht ins SCAPE° geschafft habe, wäre ich heute Abend da.. aber ich bin bei einer Performance in Bad Wildungen…

Yoga für Artenvielfalt 
Viele Yoga-Positionen sind nach Tieren benannt – vom kraftvollen Adler bis zum sanften Delfin. Jede Haltung erinnert uns daran, wie eng wir mit der Natur verbunden sind. Doch ein Viertel aller Säugetierarten ist bedroht. Beim Yoga geht es um Balance. Im Körper, im Geist und auf unserem Planeten. Gemeinsam können wir dieses Gleichgewicht wiederherstellen.

Um auf das Thema Artenvielfalt aufmerksam zu machen, wird SCAPE° exklusiv am Freitag, 22. Mai zum Yogaspot. Ob ihr erfahrene Yogis und Yoginis seid, oder einfach nur neugierig, kommt gerne vorbei und rollt gemeinsam mit uns die Matte aus.
Workshopleitung: Tonia Yüksel
Programm ist von 17:30 bis 19 Uhr. Bitte eigene Matte mitbringen. Teilnahme auf Spendenbasis.
SCAPE° ist über einen ebenerdigen Eingang barrierefrei zugänglich (selbsstätig öffnende Schiebetür). In den Ausstellungsräumen gibt es keine Treppen oder Steigungen. Das barrierefreie und rollstuhlgerechte WC verfügt über Umstiegshilfen, eine Notrufmöglichkeit sowie einen winkelverstellbaren Spiegel. Menschen mit Einschränkungen können ihre Assistenzhunde mitbringen.

Freitag 22. Mai bis 09. Juni: Junges Schauspiel inszeniert: Nahaufnahmen

(Daniela)

Das Junge Schauspiel Frankfurt zeigt im Weltkulturen Museum: »Nahaufnahmen«

Heldinnen des Alltags und Wesen mit überirdischen Kräften haben etwas gemeinsam: Sie wollen und müssen Außergewöhnliches schaffen. Sie erkunden unbekanntes Terrain, entdecken alte Weisheiten, begegnen unbekannten Geschöpfen und stellen sich Bedrohungen.

Die Ausstellung »SHEROES. Comic Art from Africa« im Weltkulturen Museum Frankfurt gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer bringt mit ihren Comics ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen Zukunftsbilder, erzählen von (vorkolonialer) Geschichte, greifen auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und sprechen soziale und ökologische Herausforderungen an. »SHEROES« inspirieren ein jugendliches Performance-Ensemble in der Ausstellung zu eigenen Nahaufnahmen aktueller Umbrüche: Was nehmen wir mit in eine bessere Zukunft? Was bleibt zurück? Was wäre, wenn wir feststellen, dass die Wirklichkeit wirklich veränderbar ist?

Eine Kooperation des Weltkulturen Museum und des Schauspiel Frankfurt.
ca. 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause, nicht barrierefrei

Termine: Fr. 22.05.2026, Fr. 05.06.2026, Fr. 12.06.2026, Mo. 15.06.2026, Fr. 19.06.2026, 

TEAM: Konzept und Regie: Martina Droste, Anina Engelhardt; Konzept & Dramaturgie: Stephanie Endter; Dramaturgische Mitarbeit: Leonie Männich; Kostüme: Mona Hamann, Tina ; Schneiderat; Musik: Max Mahlert; Chorleitung: Christina Lutz; Choreografie: Jungyeon Kim
BESETZUNG: Anthea Bode, Raha Ebrahimi, Gabi Lazarek, Lenz Leuenroth, Maximilian Münch, Zainab Taleb

Nahaufnahmen (UA), von Martina Droste, Anina Engelhardt und Ensemble - 22.05.2026, 19.00–20.15 | Schauspiel Frankfurt
Foto: Robert Schittko

Freitag 22. Mai: ZAPFENSTREICH von Boys* in Sync im Rahmen des MADE Festivals

(Daniela)

Im Jahr 2021 beendet Angela Merkel ihr Amt als Bundeskanzlerin. Zu ihren Ehren findet eine Militärzeremonie statt, die von mehreren TV Sendern live begleitet wird. Zwar ist der sogenannte »Zapfenstreich« eine 300 Jahre alte deutsche Militärtradition, bei seiner Ausstrahlung irritieren die Bilder von deutschen Soldaten, die mit Fackeln durch die Nacht marschieren, jedoch das deutsche wie internationale Publikum: Viele assoziieren die Show mit historischen Bildern der Nazis. Obwohl die Ausgangssituation eine andere ist, löst die Zeremonie eine Diskussion aus: Wie soll sich das (deutsche) Militär als Institution einer modernen Demokratie präsentieren?
Mit dieser Frage beschäftigt sich das internationale Kollektiv Boys* in Sync und stellt die Militärparade kurzerhand selbst nach: Als Performer und Tänzer*innen aus verschiedenen europäischen Ländern behandeln sie die militärischen Bewegungen als Choreografien, die Männlichkeit, Konformität und Macht hinterfragen, und vermischen sie mit Momenten der Irritation, Queerness und Intimität.
Ein Theaterabend, der in seiner mehrfachen Perspektivenverschiebung auf das Zapfenstreich-Ritual einem lustvoll anders sehen, hören, fühlen – und Position beziehen lehrt. – MADE.Jury

DAUER • ca. 60 Min.; SPRACHE • Englisch
Boys* in Sync ist ein Theaterkollektiv mit Mitgliedern aus Deutschland, Norwegen, Schweden und Dänemark. Ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen queerer Körperpraxis, Popästhetik und dokumentarischer Performance. 2019 reisten Boys* in Sync mit ihrer ersten Inszenierung zum Fringe Festival Edinburgh. Seitdem wird die Gruppe mit ihren Arbeiten zu zahlreichen europäischen Theaterfestivals eingeladen

Frankfurt • PRODUKTIONSHAUS NAXOS • Freitag 22.05. • 20:00 • TICKETS

Foto: SoerenMeisner

Samstag, 23. Mai: Frühtanzparty

(Andrea)

Keine Experimente. Keine Pausen. Nur Hits. Die Frühtanz-Party ist super! Vier Stunden abzappeln und dann glücklich nach Hause gehen. 90er, 2000er, Charts, All-Time-Favorites – alles, was knallt und direkt ins Herz geht. Feiern, wenn andere erst überlegen, was sie anziehen. 19 bis 23 Uhr 

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Montag, 25. Mai: Wilhelmine

(Andrea)

Wilhelmine zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen des deutschsprachigen Pop. Aufgewachsen in einem besetzten Haus in Berlin-Kreuzberg, prägt sie eine Offenheit und Ehrlichkeit, die sich in all ihren Songs widerspiegelt. Ihre Musik verbindet organische Pop-Sounds mit emotionaler Tiefe – mal zart, mal kraftvoll, immer authentisch. Themen wie Heilung, Female Rage, Empowerment und Zusammenhalt ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Schaffen. Mit ihrer nahbaren Art schafft Wilhelmine es, ganze Hallen zum Schweigen oder Mitsingen zu bringen und dabei immer eine tiefe Verbindung zu ihrem Publikum aufzubauen. Nach einem Jahr Pause meldet sie sich nun mit ihrer aktuellen Single „nächsten Sommer“ zurück – einer der persönlichsten Songs ihrer Karriere. Gewidmet ihrer Mutter, die Anfang des Jahres ihren Kampf gegen den Krebs verlor. Zwischen Schmerz und Hoffnung verbindet der Song Nähe und Trost und lässt Raum für Leichtigkeit trotz Verlust.Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr 

Batschkapp, Gwinnerstraße 

Foto: Eric Joel

Dienstag, 26. Mai: Siempre Loco - Astor Piazzolla zum 105. Geburtstag

(Uwe)

Eins vorweg: Unbedingt hingehen!! Astor Piazzolla schuf mit seiner Musik einen zuvor nie dagewesenen „Tango nuevo“ und löste damit eine Revolution aus – zuerst in Argentinien und dann auf der ganzen Welt. „Ich spiele eher für Leute, die meine Musik lieben, als für Leute, die den Tango lieben“, hat Piazzolla einmal gesagt und sich damit vom klassischen argentinischen Tango abgegrenzt. Am 11. März 2026 wäre er 105 Jahre alt geworden.

Das wird gefeiert mit dem Ensemble Siempre Loco von Gregor Praml. Mit dabei namhafte Kolleg*innen: Schauspielerin Katharina Bach (Münchner Kammerspiele), Akkordeonist Vassily Dück, Geiger Laurent Weibel (hr-Sinfonieorchester) und die Pianistin Rica Bard. Zu hören ist Astor Piazzollas Werk – angefangen von seinen Vier Jahreszeiten über die Zyklen „Del Diablo“ und „Del Angel“ bis zu seinen Hits wie „Adios Nonino“ und „Yo Soy Maria“ – und Schauspielerin Katharina Bach singt, rezitiert und performt auch eigene Texte. 

So haben Sie den Tango Nuevo noch nicht gehört: Loco, loco, loco, SIEMPRE LOCO!

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr
Foto: Detlef Kinsler

Mittwoch 27. Mai: Paradiesvögel

(Daniela)

Das “Junge Schauspiel Frankfurt” inszeniert im Kammerspiel: “Paradiesvögel”

Stell dir vor, dein Leben hat gerade erst so richtig angefangen und multiple Krisenlandschaften verstellen dir die Sicht auf die Zukunft. Gleichzeitig steigen die Anforderungen, um beim strammen Marsch nach vorn dabei zu sein. Wer darf mitmachen? Und wohin geht es überhaupt?
Sinnkrisen, Verlustängste, Depression, Todessehnsucht: Kein Paradies in Sicht.
Wie geht Trauern? Woher kommen Lebenswille, Wut, Kampfgeist?
Wie entstehen Zusammenhänge? Ein Ensemble im Jungen Schauspiel macht sich auf Umwege.

ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause, barrierefrei
Termine: 
Mi. 27.05.2026, Sa. 13.06.2026
TEAM: Konzept und Regie: Martina Droste, Bühne und Kostüme: Michaela Kratzer, Musik: Max Mahlert, Chorische Einstudierung: Christina Lutz, Licht: Valentin Wittig
BESETZUNG: Mohamed Abdulasis, Sarah Amin, Davina Dauda, Tom Dieu, Lux Guttmann, Livia Jarnagin, Loki Kadau, Henri Köhlinger, Adam Maslouhi, Yevheniia Posmitieva, Mathea Pott

Paradiesvögel, von Martina Droste - 08.05.2026, 20.00–21.30 | Schauspiel Frankfurt

Mittwoch, 27. Mai: Of/ Das Gewicht der Welt

(Andrea)

Wenn Fakten nicht mehr reichen, wird Wissenschaft persönlich: Drei Forschende verlassen das Labor und kämpfen als Aktivist:innen gegen die Klimakrise. Ein bewegendes Porträt über Verantwortung in einer Welt, die aus dem Gleichgewicht gerät. Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler:innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist:innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt. 
Das Gewicht der Welt ist mehr als ein Klimadokumentarfilm – es ist ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler:innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen? >> Trailer zum Film. Einlass 18 Uhr 

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Donnerstag, 28. Mai: Wrest

(Andrea)

Er spricht sich herum, dieser unaufgeregte, tiefgehend poetische Edinburgh Indie Rock von Wrest, der an Frightened Rabbit, We Were Promised Jetpacks oder The National erinnert, aber längst eine eigene, unverwechselbare Form angenommen hat. Dass ihre Musik inzwischen nicht nur in Schottland, sondern quer durch UK, Europa und die USA Anklang findet, überrascht kaum – schließlich führte genau dieser Sound die Band in den letzten Jahren von kleinen Bühnen bis hin zu ausverkauften Headline-Shows im legendären Barrowland Ballroom (Glasgow) und der ikonischen Usher Hall in Edinburgh mit je über 2000 Fans. Vielleicht Schottland's vielversprechendster, unabhängiger Indie-Rock Export – Mit neuen Songs im Gepäck kommen sie heute ins Nachtleben. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. 

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Freitag 29. Mai: Vintage Soundsystem # 28 Blue Notes from India 1935-2025 – Ein audiovisueller Trip.

(Daniela)

Ich kann es nur wiederholen: Das Vintage Soundsystem ist ein super tolles Format. Da es immer beliebter wird, solltet ihr Euch schnell Plätze reservieren!

Mit „Blue Notes from India“ widmet sich Sigrid Pfeffer der frühen Geschichte des Jazz in Indien, zeigt gegenseitige künstlerische Einflüsse auf und wirft einen Blick auf den historisch-politischen Kontext. Nicht nur westliche Musiker wie John Coltrane wurden von indischen Musiktraditionen inspiriert, auch umgekehrt hat Jazz viele indische Musiker:innen nachhaltig geprägt.

Im zweiten Teil des Abends richtet sich der Blick auf das aktuelle Jazzgeschehen in Indien und auf das Album „Kadahin Milandaasin“ des Schlagzeugers und Komponisten Tarun Balani aus Neu-Delhi. Das sehr persönliche Werk reflektiert Themen wie Migration und Identität. Am 30.05. ist Balani mit seiner Band live in der Romanfabrik zu erleben.

SIGRID PFEFFER reiste 1997 das erste Mal nach Indien und verliebte sich in die Musik aus Goa. Sie produziert Radio-Features zu Themen wie die frühe Geschichte des Jazz in Indien, Frauen in der indischen Musikszene, zeitgenössische Popmusik und Indien und die Beatles.

Freitag 29.05.2026 ab 19h
Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei, Frankfurt
Eintritt frei 

Freitag, 29. Mai: Retrogott & HulkHodn: gegen Mitternacht Tour

(Uwe)

Retrogott & Hulk Hodn – diese Namen stehen in der deutschen Hip-Hop-Szene nicht nur für herausragende Musik, sondern auch für eine revolutionäre Ästhetik. Hinter den beiden Pseudonymen stecken der DJ Hulk Hodn und Kurt Tallert. Tallert ist ein wahrer Veteran der Rap-Welt, der seine Kunst unter zahlreichen Aliassen präsentierte und eine Vielzahl von Alben, EPs und Features veröffentlichte. Mit einem musikalischen Hintergrund, der von Punk über Hip-Hop bis hin zu Boombap reicht, begibt sich der Kölner Rapper auf eine Reise, die so viel mehr ist als nur das Erzählen von Geschichten – es ist eine Hommage an die Vergangenheit und eine kritische Reflexion der Gegenwart.

Ein Meisterwerk des deutschen Hip-Hop – zwei Kölner, die mit cleveren Punchlines und boombap-Beatästhetik die Szene neu definierten.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Chlodwigplatz Pütz Money (C. Klingbiel)

Freitag, 29. Mai, bis Sonntag, 31. Mai: Of/ Kunstansichten

(Andrea)

Juhu! Raus mit Euch, heute öffnen Ateliers, Ausstellungsräume und Kunstschaffende ihre Türen, es gibt viel zu sehen! Zum 19. Mal finden die Kunstansichten statt, inzwischen als Biennale, weshalb Ingrid Walther mit einigen anderen im vergangenen Jahr die Wartezeit mit “Zwischen den Kunstansichten” überbrückte. Jetzt könnt ihr drei Tage lang ins Original eintauchen, von Malerei über Grafikdesign, Skulptur und Videokunst bis hin zu Fotografie, Siebdruck, Sound Art und Performance – die KUNSTANSICHTEN verbinden Offenbachs lebendige Kunst- und Kulturszene unmittelbar mit dem Publikum. Im Jahr 2023 nahmen über 150 Künstlerinnen und Künstler an nahezu 60 Orten teil – ein Eindruck, welche Vielfalt auch 2026 zu erwarten ist. In zahlreichen Kunsträumen entsteht Raum für Begegnung, Austausch und Dialog zwischen Kunstschaffenden und Besucher*innen. Die 19. KUNSTANSICHTEN werden von einem Rahmenprogramm begleitet. Der Eintritt zu allen Ausstellungen und Events ist frei.
Freitag, 29. Mai, 19:30 - 22 Uhr: Vernissagen an allen angemeldeten Ausstellungsorten 
Samstag, 30. Mai, 16 - 22 Uhr: Rundgang. Alle Ausstellungsorte geöffnet, keine Vernissagen! 
Sonntag, 31. Mai, 13 - 19 Uhr: Rundgang. Alle Ausstellungsorte geöffnet, keine Vernissagen!

Was wann wo genau stattfindet und wer alles dabei ist: www.offenbach.de/kunstansichten 

Freitag, 29. Mai: Of/ "Kunst & Körper" Premiere

(Andrea)

Die Kunstausstellung im KOMM Mitte April ging leider an mir vorbei, wie gut, dass es einen Film dazu gibt! In Kooperation mit dem Kunstverein hochneun e.V. hatten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Schillerschule mit Künstlerinnen und Künstler, na, was wohl, Kunst gemacht. Die ist so sehenswert, dass der Kulturfonds RheinMain die Wahlpflichtkurse Kunst, Kochen, Holzwerkstatt, Gesundheit & Fitness unterstützt hat und „Kunst und Körper" unter der Anleitung von Reiner Krausz, Vita Spieß und Christina Orth-Körner entstanden ist. Reiner und Vita habe ich bei der Lichter-Premiere kennengelernt und auch wenn 13 Uhr will ich da unbedingt hin. 

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Platzhalterbild aus meinem Arsenal.

Freitag, 29. Mai: Of/ Greenland Hotel

(Andrea)

Die Eisfabrik, Kulturpreisträgerin 2024 der Stadt Offenbach, zeigt in der Gruppenausstellung Greenland Hotel Malerei, Papiercollage, Fotografie und Luftbildfotografie.
Jede Position und Sichtweise nähert sich der Darstellung von Natur als verbindendes Element auf ihre eigene Weise, und öffnet damit einen individuellen Zugang zu Formen, Farben, Strukturen, Stimmungen und Betrachtungsweise. Im komponierten Zusammenspiel entsteht ein Dialog zwischen den einzelnen Werken. 4 Künstler*innen • 4 Sichtweisen: Anna Kirchner • Landshapes  ; Renata Kos • Flying Circus ; René Spalek • pure reflexions  ; Georgia Wilhelm • Watch them grow 

Vernissage: Freitag 29. Mai 2026 • 19:30 Uhr; Laudatio: Dr. Ina Knobloch. Preisgekrönte Filmregisseurin, Bestsellerautorin, Frankfurt. Als promovierte Biologin gehört Natur als Kunst- und Filmmotiv zu ihrer DNA. 

Atelier-Rundgang Kunstansichten 2026: Samstag: 30.05. • 14 – 20 Uhr, Sonntag: 31.05. • 14 – 20 Uhr  Vortrag: „Ein Teil von ihr”Sonntag 31.05. • 16 Uhr  
Referentin: Ulla Schuch, Deutsche Gartenakademie, Frankfurt. Wenn Kunst und Natur weder Besitz noch Gegenüber, sondern Heimat sind. Über Zugehörigkeit und die leise Kraft der Liebe.

ateliers in der eisfabrik • Geleitsstrasse 24, Offenbach

Freitag 29. und Samstag 30. Mai: Music Discovery Project 2026: „HandWerk“

(Daniela)

Music Discovery Project 2026: „HandWerk“

hr-Sinfonieorchester, Special Guests: Mighty Oaks
Gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester wird die internationale Band aus Berlin für ein erneut überraschendes und einzigartiges Music Discovery Project sorgen mit ungewohnten Mischungen und Kontrasten zwischen Klassik und Pop, Orchester und handgemachten Songs und Beats. Die Leitung des Abends hat dabei erneut Frank Strobel, der renommierte Filmmusik-Dirigent, mit dem das hr-Sinfonieorchester schon seit vielen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet.

Mehr Infos findet ihr hier:
Music Discovery Project 2026: Mighty Oaks treffen auf hr-Sinfonieorchester | hr-sinfonieorchester.de
Freitag, 29., und Samstag, 30. Mai, jeweils 20 Uhr myticket Jahrhunderthalle
© Studio Marco Fischer

Samstag 30. Mai bis Sonntag 14. Juni: Barock am Main spielt: Die Schule der Frauen

(Daniela)

Oh man, schon wieder kann ich nicht zu BAROCK AM MAIN. Wie im vergangenen Jahr spielen sie wieder auf dem Gelände der Westcoast und das ist super schön. Ich hätte so gerne wieder ein Stück von ihnen gesehen. Michael Quast hat großartige Schauspieler:innen engagiert: Alexander J. Beck, Pirkko Cremer, Jochen Döring, Rainer Ewerrien und Ulrike Kinbach und Katja Reich ist wieder für das großartige Maskenbild verantwortlich. Das wird bestimmt super toll!

Die Schule der Frauen
Komödie von Wolfgang Deichsel nach Molière in hessischer Mundart

Der reiche Bürger Arnold hat die fixe Idee, sich eine ideale Ehefrau zu erschaffen. Zu diesem Zweck lässt er das Mädchen Agnes in der Obhut eines einfältigen Dienerpaares aufziehen, unberührt von Bildung und allen weltlichen Einflüssen. Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes von Arnold, kommt in die Stadt und verliebt sich in ein Mädchen, das von einem alten Sonderling streng bewacht wird. Das Mädchen ist Agnes. Horazius vertraut sich Arnold als seinem väterlichen Freund an, und Arnold, der sich Horazius gegenüber nicht offenbaren kann, muss durch die brühwarmen Berichte des jungen Mannes über dessen Fortschritte bei Agnes durch alle Höllen der Eifersucht gehen. Sein Weltbild gerät ins Wanken: „Warum setzt mein Verstand, durch den ich reich bin, bei diesem Unternehmen aus?“ Verzweifelt kämpft Arnold für seinen absurden Lebenstraum, doch die vorsätzlich dumm gehaltene Agnes erweist sich als erstaunlich gewitzt.

Wolfgang Deichsels geniale Übertragung des Klassikers Molière ins Hessische bringt die Figuren ganz nah an uns heran. Der Kontrast zwischen Mundart und strengem Versmaß ist eine explosive Mischung, die das Vergnügen an dieser Komödie noch einmal steigert.
Veranstaltungsdauer: ca. 2 Stunden (inklusive Pause)

Tickets und weitere Infos: https://www.barock-am-main.com/programm/die-schule-der-frauen

©Andreas-Malkmus

Samstag, 30. Mai: BeGwinner

(Andrea) 

Man vergisst allzu leicht, dass es neben der Batschkapp auch noch andere spannende Orte in der Gwinnerstraße gibt. Fritz Deutschland zum Beispiel oder auch moogoo. Also radele ich heute mittag mal rüber, ab 14 Uhr kann man in und zwischen den ehemaligen Fabrikhallen 404, 406 und 408 nicht nur Werkstätten und Ateliers besuchen, sondern auch selbst aktiv werden: Mit Julia fotografieren gehen, bei Moogoo alte Deko-Artikel besprühen, bei Christine ein Traumhaus bauen, mit Armin Tapeten kleben, bei Betty einen Becher gestalten oder einen Beitrag zu Soomees Ausstellung leisten oder die Bilder von Casimir Bationo entdecken. „Neugier auf Kunst, Kultur und Handwerk zu wecken, ist uns ein wichtiges Anliegen“, so die Veranstalter:innen von Fritz deutschlanD e.V. und Moogoo Creative Africa. Ab 15:30 Uhr sorgen dann auf der Live-Bühne zahlreiche Bands und Acts für echte Partystimmung. Es kommen Ankafo, Revival Pole Boutique, Pole Dance, FUNOOS, Fritz deutschland banD, Open Source Sound Collective – OSSC, Steffen Fendt Terzett, Platzregen, Acetonia.
Gastgeber auf dem Gelände sind: Fritz deutschlanD e.V., Moogoo Creative Africa, RaumVonWert / Klapster, D&A Brandschutz GmbH, Material für Alle, Robert Barta, Stefanie Trojan, Urban Hüter, Heimwerken Rhein-Main.Das ganze Programm samt Workshops sowie alle Informationen zur Veranstaltung und den teilnehmenden Unternehmen und Menschen findet ihr auf der Seite von Fritz deutschlanD. 

Gwinnerstraße 46

Das tolle Bild ist von dem Maler Casimir Bationo alias [CasziB.] aus Ouagadougou, der zu einer Residenz & Ausstellung bei Moogoo kommt. 

Samstag 30. Mai: Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25

(Daniela)

Haiku trifft Klangkunst: Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25
Am 30. Mai 2026 trifft in Frankfurt-Höchst japanische Kurzlyrik / Haiku auf experimentelle Klänge: Der Verein „Raum für kulturelle Fragen e.V.“ präsentiert gemeinsam mit dem internationalen Musiknetzwerk Naviar Records das Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25 statt. Haikus dienen als Ausgangspunkt für Komposition, Improvisation und Performances von vier internationalen Acts aus der Naviar-Community, ergänzt durch einen Haiku-Schreibworkshop und eine Lesung mit dem renommierten Haiku-Autor Klaus-Dieter Wirth. Der Kulturraum B25 lädt ein zu einem niedrigschwelligen Zugang zu zeitgenössischer Musik, Klangkunst und Lyrik.
Mehr Infos unter www.kulturellefragen.de
Kulturraum B25, barrierefrei, Brüningstr. 25, FFM-Höchst
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen

Samstag, 30. Mai: Of/ Kreidler

(Andrea)

"Im Mai 2026 erscheint das neue, achte Kreidler Album. Wir freuen uns riesig, anlässlich des Releases die legendäre Band wieder begrüßen zu dürfen. Das Konzert ist wegen des späten Sonnenuntergangs auf 21 Uhr angesetzt - dann beginnt es sofort, da es dieses Mal keine Support-Band gibt. Es findet in der Halle statt, mit je nach Wetter mehr oder weniger geöffneten Toren. Wir wünschen euch viel Vergnügen. Hier ist ein erster Vorgeschmack aufs Album: Ikili https://youtu.be/MObmfZ4mNWo?si=S3sgehla02XyX3muKREIDLER sind Thomas Klein, Alexander Paulick und Andreas Reihse. Die Band spielt eine auf Elektronik basierte Form der populären Musik, benutzt aber auch akustisches Instrumentarium. Meist instrumental, immer rhythmisch, immer mit einem Pop-Appeal, zwischen IDM und Electronica. KREIDLER spielte Europaweit, in Asien, in Amerika. In Techno-Clubs, Rock-Venues und Konzerthallen. Auf Festivals wie Sonar, Cervantino, SXSW, Nrmal oder Roskilde. Im Auftrag des Goethe-Instituts war die Band auf Tourneen durch Südostasien und Mexiko. KREIDLER spielte In Museen und in Galerien: bei der Van Dyck Retrospektive in Antwerpen, für Rosemarie Trockel, Thea Djordjadze, Mike Kelley, oder im MoMA New York und im Centre Pompidou Paris für Andreas Gursky. Kuratiert von Djordjadze und Trockel kollaborierte KREIDLER 2019 mit der Sängerin Asmik Grigorian in der Elbphilharmonie – als Erweiterung einer Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg. 21 Uhr 

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Sonntag, 31. Mai: Forest Blakk

(Uwe)

Der kanadische Folk-Pop-Sänger Forest Blakk wurde vom PEOPLE Magazine als einer der „talentierten Nachwuchskünstler, die die Musiklandschaft prägen“ hervorgehoben. Der aus Montreal stammende Musiker debütierte 2018 mit seiner EP „Minutes“. Als mitreißender Live-Performer tourte Blakk ausgiebig als Support für James Blunt, James Arthur, NEEDTOBREATHE, Gavin James, Dean Lewis und vielen mehr – zusätzlich zu seinen eigenen ausverkauften Headliner-Tourneen in Nordamerika und nun seiner anstehenden Deutschland-Tournee.

Brotfabrik / F., Dahlmannstr. / 20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik / credit: tbc

Montag, 01. Juni: Seafret

(Uwe)

Kennengelernt haben sich Sänger Jack Sedman und Gitarrist Harry Draper als schüchterne Teenager 2011 in einer kleinen Bar in ihrer Heimatstadt Bridlington an der Nordsee (Ihr Bandname bezeichnet in Teilen dem Nordsee-Nebel in ihrer Heimat). Das britische Indie-Rock-Duo hat jüngst eine neue Platte veröffentlicht, „… ihr bisher mutigstes Album, in jedem Song hörbar ist die gemeinsame Kameraderie und kreative Freude …“. 

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19:30 Uhr
Foto: Facebook Zoom

Dienstag 02. - Sonntag 07. Juni: Nippon Connection Filmfestivals 

(Daniela)

Der Vorhang für die 26. Ausgabe des Nippon Connection Filmfestivals lüftet sich und gibt einen ersten Blick auf das diesjährige Programm frei. Vom 2. bis 7. Juni 2026 werden in Frankfurt am Main an 13 Locations über 130 Kurz- und Langfilme aus Japan zu sehen sein, von aktuellen Kinohits und kreativen Animationsfilmen bis zu Independentproduktionen junger Regietalente. Der diesjährige Themenschwerpunkt Shades of Reality – Between Truth and Fiction widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Inszenierung und Wirklichkeit. Das prall gefüllte Rahmenprogramm mit rund 80 Workshops, Vorträgen, Performances und Konzerten sowie ein japanischer Markt laden an sechs Tagen dazu ein, die japanische Kultur aus einer neuen Perspektive zu erleben.

Nippon Connection präsentiert die aktuellsten Werke renommierter Filmemacher*innen, wie etwa das preisgekrönte Drama Two Seasons, Two Strangers von Sho Miyake, den von Regisseur Baku Kinoshita persönlich präsentierten Animationsfilm The Last Blossom oder die Deutschlandpremiere des spannenden Thrillers SAI: disaster von Yutaro Seki und Kentaro Hirase. Besonders stark sind dieses Jahr Dokumentarfilme im Programm vertreten. In Anwesenheit der Regisseurin Miwa Yoshimine feiert das Künstlerportrait ZEN & EROS über den japanischen Maler Morio Matsui beim Festival seine Weltpremiere.

Eröffnet wird das Nippon Connection Filmfestival am 2. Juni mit der Deutschlandpremiere des Dramas FUJIKO von Taichi Kimura, das auf mitreißende Weise den Weg einer alleinerziehenden Mutter zur Selbstbestimmung erzählt. Auch in TOKYO TAXI, dem Abschlussfilm des Festivals, steht eine starke weibliche Protagonistin im Zentrum, die sich gegen die patriarchale Gesellschaft im Japan der Nachkriegszeit behauptet. Das bewegende Drama ist der 91. Film von Regielegende Yoji Yamada.

Viele Filme feiern während der sechs Festivaltage ihre Premiere in Anwesenheit der Filmschaffenden. Ehrengast ist Schauspielerin Anna Yamada, die mit dem Nippon Rising Star Award ausgezeichnet wird. Der Preis wird von KYOCERA Document Solutions Deutschland präsentiert. Darüber hinaus wird in Kooperation mit Wacom erstmals der Nippon Animation Shorts Award an junge Kreativtalente der japanischen Animationsfilmszene vergeben.

Das Rahmenprogramm ist in diesem Jahr so umfangreich wie nie: Neben Kochkursen und Workshops zu traditionellen Themen wie Kalligraphie, Schwertkampf und japanischer Tanz wird es auch Angebote für Manga- und Videospiel-Fans geben. Genreübergreifende Konzerte und Performances präsentieren zudem die Vielfalt der japanischen Musik- und Kunstszene.  

Die beiden Festivalzentren Künstler*innenhaus Mousonturm undProduktionshaus NAXOS laden dazu ein, in die Welt Japans einzutauchen. Auf dem Festivalgelände können Besucher*innen kostenlos den japanischen Markt mit Kunsthandwerks- und Essensständen erkunden oder Open-Air-Events besuchen. 

Das komplette Festivalprogramm und Tickets sind ab dem 9. Mai 2026 auf der Festival-Website NipponConnection.com verfügbar. 

Mittwoch, 03. Juni Batschkapp Sommerfest

(Andrea)

50 Jahre Batschkapp – das wird gefeiert, wie es sich gehört!”. Klar, wir feiern, lassen es krachen, so dass Ralf es da oben auf seiner Wolke auch mitbekommt. Eine traurige Nachricht war das vor Kurzem, Ralf Scheffler ist tot. Zwischenzeitlich sind schon etliche Nachrufe verfasst, ich schließe mich allen an und ergänze: Du wirst immer ehrfuchtseinflössend grummelig, wenn Du manchmal abends im Nachtleben aufgetaucht bist, jeder Smalltalk prallte ab, aber auf Facebook lieferten wir uns manches lustige Scharmützel. Du warst immer für einen trockenen Kommentar gut und ich schätzte Deinen Humor. Das letzte Mal haben wir uns auf der Weihnachtsfeier gesehen und während ich keine einzige Reihe zustande brachte, hast Du beim Bingo abgeräumt und Dich gefreut. So wie jetzt, wenn wir heute und in den nächsten Monaten die Batschkapp (und auch das Nachtleben) feiern. 
Zunächst heizen im Sommergarten Frankfort Special ordentlich ein: Rockabilly-Sound, pure Energie und echte Bühnenroutine. Frankfort Special bringen Rock’n’Roll-Feeling, das sofort zündet – tanzbar, roh und mitreißend. Später am Abend übernehmen indoor Helium6 und bringen mit ihrem energiegeladenen Mix aus bekannten Rock-, Pop- und Partyklassikern die Bühne zum Beben. Dazwischen und danach Partysounds vom Feinsten und für die finale Eskalation sorgen dann Buffalo & Wallace. Beginn 17 Uhr 

Batschkapp, Gwinnerstraße 

Donnerstag, 4. Juni (Uraufführung) bis Sonntag, 7. Juni: Here is there

(Martin)

Im Doppelabend „Here Is There“ nimmt sich neben Ioannis Mandafounis, dem Künstlerischen Direktor der Dresden Frankfurt Dance Company, auch Ensemblemitglied Thomas Bradley als Choreograph die Bühne. 

Bradley präsentiert seinen unverwechselbaren Stil als Kostümbildner und arbeitet mit skulpturalen, den Körper verändernden Kostümen. Mandafounis widmet sich der Spannung zwischen dem Wunsch nach Transformation und der Trägheit der physischen Realität. 

SEVERAL RHYTHMS SORT - THOUGHTFULLY / Neukreation von Thomas Bradley - Wenn man etwas genau betrachtet, kann man auch in scheinbar zufälligen Handlungen Muster erkennen. Wenn man lang genug schaut, sieht man, wie sie sich verändern. Thomas Bradley lädt mit seiner ersten Arbeit für die DFDC zu einer solchen Betrachtung ein. Er versteht Choreografie als soziales System, einem Spiel ähnlich. Durch dauerhafte Aufmerksamkeit entsteht eine aufgeladene Atmosphäre, in der Regeln und Bedingungen die Entscheidungen der Tänzer*innen in den Fokus rücken. Auch die Kostüme beeinflussen das Geschehen in entscheidender Weise. In einem mit Bedacht strukturierten Raum trifft die Choreografie auf zwei weitere akustische Elemente: die klanglichen Spuren der Zerlegung eines Elektrogeräts und eine Solo-Sonate für Trompete von HK Gruber.

THIS BEAUTIFUL MESSY THING / Neukreation von Ioannis Mandafounis - In großer Enge sehnt man sich nach Weite, im Tohuwabohu nach Reduktion und Klarheit. Oft enthält etwas sein eigenes Gegenteil. Die Bilder und Situationen in „This Beautiful Messy Thing“ sind von solchen Spannungen geprägt. Wo führt der Drang nach Veränderung hin? Vielleicht kann man die Kontraste selbst genießen, anstatt auf einen Moment zu hoffen, in dem alle Wünsche erfüllt sind. Beim Tanzen kann man mit den Grenzen der Situation spielen, anstatt von ihnen gebremst zu werden. In den Händen des Schlagzeugers Philipp Danzeisen vermischen sich Samples verschiedener Geräusche mit den Sounds der Trommeln. Die lebendige, organische Körperlichkeit der Tänzer*innen, eingegrenzt und gehalten durch das Bühnenbild, ganz nah am Publikum oder vereinzelt im Raum, wirkt so verletzlich wie kraftvoll. Es ist ein Stück von Mandafounis, nur noch lauter – und leiser.

Donnerstag, 4. (Uraufführung), Freitag, 5., Samstag, 6. Juni um jeweils 20.00 Uhr und am Sonntag, 7. Juni um 18.00 Uhr
Dresden Frankfurt Dance Company im Schauspiel Frankfurt
Foto: © De-Da Productions

Donnerstag 04. bis Sonntag 07. Juni: Festival „Science Utopias“ im Palmengarten

(Daniela)

Das interdisziplinäre Festival „Science Utopias“ lädt vom 4. - 7. Juni dazu ein, Wissenschaft neu zu erleben und aktiv mitzugestalten. Das Festival findet im Palmengarten im Rahmen der Rosenschau (28. Mai bis 7. Juni) statt und rückt kreative und innovative Formen der Wissenschaftsvermittlung in den Mittelpunkt.
Eröffnet wird das Festival mit einer Revue zur Geschichte der Palme. Performances, Shows, Gespräche, Führungen und Workshops eröffnen an den vier Festivaltagen neue Perspektiven auf Wissenschaft. Das Publikum, von Kindern über Jugendliche bis Erwachsene, ist ausdrücklich eingeladen, Wissenschaft aktiv mitzugestalten. Besondere Formate wie ein Klima-Winetasting oder die Botanische Bar machen Wissenschaft sinnlich und mit Spaß erfahrbar. 

Ein besonderes Highlight ist der „Markt der Möglichkeiten“ am Festivalsonntag, auf dem zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen und Akteur:innen aus der Region ihre Arbeit vorstellen, mit Informationsständen, Mitmachaktionen und Raum für Austausch. 

Einen Überblick über das komplette Programm findet ihr hier: Palmengarten Programm Science Utopias

Freitag 05. - Sonntag 07. Juni: Wochenend Masterclass: Mindset Beyond Yoga

(Daniela)

Ich schalte zu der Zeit meinen Kopf mit Pasta, Vino & Sonne in Apulien aus. Wäre ich nicht da, wäre ich bei Thea!

Mindset-Upgrade: Reset für Kopf & Körper
Zu viel im Kopf, zu wenig Ruhe im System? Dein Gehirn dreht Dauerschleifen, dein Körper spielt verrückt – und du fragst dich, wo der Aus-Knopf ist? Gute Nachricht: Den gibt’s. Und du kannst lernen, ihn zu drücken.
In diesem intensiven 3-Tages-Workshop Wochenend MASTERCLASS - Mindset Beyond Yoga entdeckst du, wie du Stress, starke Emotionen und Überforderung nicht nur verstehst, sondern gezielt steuerst. Mit einer spannenden Mischung aus moderner Psychotherapie, Yoga & Meditation nutzt du die Magie der Neuroplastizität – also die Fähigkeit deines Gehirns, sich neu zu verdrahten (ja, wirklich!).
Warum das wichtig ist? Dein Körper unterscheidet nicht zwischen Vorstellung und Realität – und reagiert auf deine inneren „Filme“, als wären sie echt. Ergebnis: Dauerstress, Grübelkarussell, Schlafprobleme und Co.

Zeit für ein Update. Freu dich auf: Mehr innere Ruhe statt Dauer-Overload * Klarheit statt mentaler Verknotung * Emotionale Stabilität statt Achterbahnfahrt * Praktische Tools für deinen Alltag Wann? 5.–7.Juni, Wo? Frankfurt am Main, Vitaliq am Mousonturm Mehr Infos: www.theanimmermann.de Oder direkt anrufen: 0179-5197335 Dein Kopf wird es dir danken. Dein Körper auch.

Freitag, 05. Juni: Besondere Umstände

(Uwe)

Besondere Umstände,deren Name eine Referenz an den intergalaktischen Geheimdienst aus dem „Kulturzyklus“ des Science-Fiction-Autors Iain Banks darstellt, bringt ihren charakteristischen Independent-Sound nach Frankfurt. Das Trio bewegt sich stilsicher in einem Spannungsfeld, das Einflüsse aus Postpunk, Stonerrock und der Hamburger Schule vereint. 

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Ponyhof, Homepage

Samstag 06. Juni: Kulturcampus Open Air 2026 „Für Solidarität und Zusammenhalt!“

(Daniela)

Das vierte Jahr in Folge findet am 6. Juni 2026 das Kulturcampus Open Air auf dem alten Universitätscampus Bockenheim statt. Auf zwei Bühnen gibt es Live-Musik, Diskussionen,
Kinderprogramm und vieles mehr.

„Für Solidarität und Zusammenhalt!“ – unter diesem Motto lädt das Kulturcampus Open Air in diesem Jahr dazu ein, gemeinsam ein Zeichen zu setzen: Für ein offenes Miteinander, für kulturelle Vielfalt und gegen Ausgrenzung. 
Dafür haben die Organisatorinnen ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Auf der Bühne Nord an der Bockenheimer Warte sind mit ALYZAH, die aktuell als eine der aufregendsten jungen Stimmen im Deutschrap gehandelt wird, KUZENG KERIM und REDD einige wirklich spannende Hip-Hop Acts aus der Region vertreten. Dazu rappt das in der Szene heiss gehandelte Trio JUNGE ARBEITER aus der Nähe von Stuttgart über Alltag und Erfahrungen der dritten Generation. Auf der Bühne Süd vor dem Juridicum spielen LIMES (experimentelle andinische Klänge), SINEM (Post-Punk mit türkischen Pop-Einflüssen) und MATE POWER (Ska/Reggae/Cumbia). Die Festivalerprobte Schweizerin NATHALIE FRÖHLICH steuert Techno,
Rap, Pop und Baile Funk mit sozialkritischen Lyrics und feminstischer Attitude bei. Abgerundet wird das Musikprogramm von einem vielfältigen Dj Line-Up.
Daneben gibt es einen Flohmarkt, Theater, Diskussionen zu stadtpolitischen Themen, einen Marktplatz kritischer Initiativen, Führungen über den Kulturcampus, ein phantasievolles
Kinderprogramm und ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Neu in diesem Jahr ist die schön schattige Chill Out Wiese vor dem Philosophicum.

Ziel des Bündnisses ist es, den Kulturcampus als lebendigen Ort zu gestalten, an dem unterschiedliche kulturelle Ausdrucksformen zusammenkommen und insbesondere zivilgesellschaftliches, ehrenamtliches Engagement von unten Raum findet. Damit dieser Ort für alle erlebbar wird, bringt das Bündnis bereits zum vierten Mal in Folge Kunst, Musik und Kultur auf den Campus – und lädt alle herzlich dazu ein, mitzuwirken, mitzugestalten und Teil einer offenen, solidarischen Stadtgesellschaft zu werden.

www.kulturcampus-frankfurt.de

Samstag, 06. Juni: Iso Herquist & Band - Swing havin’ the Blues

(Uwe)

Smoother, swingender Sound, der den Raum füllt – mal weich federnd, mal schwer groovend, mal ganz Blues. Iso Herquist nimmt sich die Swing Tunes der goldenen Jazz-Ära vor und macht daraus seine ganz eigene Mischung: spontan, charmant und voller Energie. Mit seiner Ukulele bringt er einen unerwarteten Klang ins Spiel – seine Stimme klingt wie ein verraucht-verlebter Jazzclub nach einer sehr langen Nacht: samtig und kratzig zugleich, voller Sehnsucht und Soul. Wie der Lieblings-Frottee-Schlafanzug, der einmal zu heiß gewaschen wurde. Wie im strömenden Regen den Bus verpassen. Einfach: eine volle Breitseite Blues.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr
Foto: Iso Herquist

Montag, 08. Juni: Birds On A Wire

(Uwe)

Als die französisch-amerikanische Sängerin Rosemary Standley – die zuvor bei Moriarty musiziert hat – und die französisch-brasilianische Cellistin Dom La Nena sich zum ersten Mal getroffen haben, war die musikalische Zusammenarbeit ursprünglich ausschließlich für eine Konzertreihe im Rahmen der Pariser Cité de la Musique geplant. Doch die beiden Künstlerinnen verstanden sich aufgrund von gemeinsamen Wurzeln und der jeweiligen klassischen Ausbildung nicht nur von Beginn an blendend – auch die alles einnehmende Stimme von Standley und das atemberaubende Cellospiel von La Nena harmonierten von der ersten Sekunde an auf ganz besondere Art miteinander.

Gemeinsam begann das Duo also auch über die initiale Veranstaltungsreihe hinaus, Songklassiker neu zu interpretieren. Inspiriert von Leonard Cohens „Birds On The Wire“ starteten die beiden als „Birds on a Wire“ Coverversionen zu veröffentlichen… Nun ist das dritte Studioalbum „Nuées ardentes“ erschienen, auf welchem sich die Musikerinnen erstmals auch bekannten Popund Rocksongs annehmen. Von Bronski Beat über The Cure bis hin zu The Doors bekommen ikonische Songs von den beiden Musikerinnen einen neuen Anstrich.

Brotfabrik / F., Dahlmannstr. / 20 Uhr
Foto: Jeremiah

Dienstag, 09. Juni: Dennis Aarssen & DIE DVA BIG BAND

(Uwe)

Vom Namen her könnte Dennis van Aarssen auch eine Legende des holländischen Fußballs sein, er ist aber ein Sänger, mit samtiger Stimme, modernen Swing-Arrangements und einer charmanten Coolness. Auf seinen kommenden Deutschlandterminen präsentiert Dennis van Aarssen eine Live-Show, die musikalische Klasse und Leichtigkeit verbindet: swingende Big-Band-Momente, intime Balladen, energiegeladene Uptempo-Nummern und immer wieder diese besondere Stimme, die das Publikum sofort für sich gewinnt. Unterstützt von einer hochkarätigen Live-Band schafft er eine Atmosphäre, die nostalgisch und zugleich überraschend zeitgemäß wirkt. Fans von Michael Bublé, Jamie Cullum und klassischem Crooner-Sound dürfen sich auf einen Abend freuen, der gleichermaßen berührt wie begeistert.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19:30 Uhr
Foto: Facebook Zoom

Mittwoch, 10. Juni: Hendrik Bolz - Nullerjahre

(Uwe)

Die Nachwendezeit zwischen den Stralsunder Plattenbauten: Während viele Erwachsene die Suche nach einem Platz im neuen System aufgeben, suchen sich Hendrik und seine Freunde eigene Wege aus der Langeweile. Langsam zerfallen die Frontlinien der Baseballschlägerjahre. Springerstiefel werden von Turnschuhen abgelöst, Rechtsrock von Gangsterrap. Doch die Grundregel bleibt dieselbe: fressen oder gefressen werden. Im Kindergarten, in der Schule und im Fußballverein haben sie gelernt, dass der Klügere nur so lange nachgibt, bis er der Dümmere ist. Also ist das Ziel klar: härter werden, stumpfer werden. Die Mittel finden sich – Kraftsport, Drogen, Rap.

Im Gespräch mit Moderatorin Isabella Caldart erzählt Hendrik Bolz von den ostdeutschen Nullerjahren und erklärt dabei ein Stück bundesrepublikanische Gegenwart.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr
Foto: KIWI Verlag

Donnerstag, 11. Juni: Sina Bathaie

(Uwe)

Die White Lotus World Tour von Sina Bathaie erstreckt sich über mehr als 30 Länder und 70 Städte. Präsentieren wird der Multiinstrumentalist, Produzent und Komponist, der für seine improvisatorischen Auftritte und seine unverwechselbare Mischung aus östlichen und elektronischen Klängen gefeiert wird, seine neuesten Werke und seine musikalische Weiterentwicklung. Auf traditionellen Instrumenten wie der Oud und der Ukulele verbindet er tiefe Emotion und kulturellen Reichtum mit modernen Klanglandschaften.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19:30 Uhr
Foto: Facebook Sina Bathaie

Montag, 15. Juni: 80 Jahre Lucky Luke

(Uwe)

Die Grimm Brothers. Eine Hommage von Flix und Reinhard Kleist - Lesung mit Bildern und Gespräch.

Es war einmal im Wilden Westen … In Deutschland kennt jedes Kind die Märchen der Gebrüder Grimm. Aber im Wilden Westen kann man mit Schneewittchen und dem Froschkönig wenig anfangen. Das merken Jacob und Wilhelm Grimm schnell, denn ihre Lesereise in Amerika droht ein gewaltiger Flopp zu werden. Glücklicherweise ist Lucky Luke zur Stelle, um den Unmut der enttäuschten Lesungsgäste zu beschwichtigen. Um das Publikum zu begeistern wollen die Brüder ihr Repertoire um amerikanische Märchen erweitern und wenden sich mit ihrem Anliegen an Ma Dalton. Die tischt ihnen die Geschichte der vier grundanständigen Gebrüder auf – ein sofortiger Hit in den Saloons. Doch vier gar grimmige Gebrüder sind mit dem plötzlichen Imagewandel, der ihnen durch diese Märchen beschert wird, überhaupt nicht einverstanden.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr
Foto: Egmont Verlag

Dienstag, 16. Juni: Jared Hart

(Uwe)

Die Band von Singer-Songwriter Jared Hart, „The Scandals“, war europaweit als Support von The Gaslight Anthem und zusätzlich mit deren Sänger Brian Fallon unterwegs. Der talentierte, junge Mann aus New Jersey (da kommen einige gute Acts her, wie Bruce Springsteen …) spielt entweder solo oder mit seiner Band Mercy Union. Auf dieser Tour spielt er seine Songs puristisch und direkt, nur mit seiner Gibson Akustikgitarre und seiner unfassbar voluminösen Stimme.

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Ponyhof, Homepage

Donnerstag, 18. Juni: OPENING WESTCOAST mit Greentea Peng

(Daniela)

Das WESTCOAST FESTIVAL verbindet vom 18. bis 21. Juni 2026 erst herausragende Live-Acts aus Frankfurt, Deutschland und der Welt mit DJ-Sets, Public Viewing, Design- und Vintagemärkten, einem Weinfest mit VDP-Weingütern, Wasserspiele für Kids von der Feuerwehr mit ausgewählter Kulinarik,  um dann mit einer Woche spannendem Open-Air-Kino bis zum 28. Juni den Start in die Sommerferien zu versüßen. 
Ich freue mich besonders auf die Filmabende!

Heute ist das große Opening. Ich bin leider in Berlin, sonst wäre ich dort!
Ein Abend für Musikfans – fünf Acts, ein Vibe, eine Bühne.

Aisha Vibes – Deutschrap & Afro-Beats / Be DJ Shoo – Hip-Hop & Rap
Die P – Rap aus Frankfurt
Celo & Abdi – Frankfurter Legenden und Kult-Rapper

Greentea Peng 
Bekannt für ihre magnetische Bühnenpräsenz und genreübergreifende Kunstfertigkeit, bereitet sich Greentea Peng darauf vor, ihre neuesten Werke live auf Bühnen in Großbritannien und Europa zu präsentieren. Erwartet ein immersives Live-Erlebnis, das ihre unverwechselbare Stimme mit ihrer reichen Mischung aus Soul-, Dub- und Jazz-Einflüssen verbindet. Als erfahrene Live-Performerin sind Pengs Shows für ihre Energie, Intimität und die einzigartige Verbindung mit ihrem Publikum bekannt.
Eintritt: 38,50 Euro – inklusive Vorverkaufsgebühr

Tickets & Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-festival-2026/
FRANKFURT WESTCOAST: Gelände des Alten Hafens auf Höhe Stroofstraße 35, barrierefrei, Parkplätze vorhanden, super mit dem Rad erreichbar, 65933 Frankfurt am Main

Freitag, 19. Juni: Tischtennis-Turnier & WESTCOAST CINEMA "Marty Supreme"

(Daniela)

Tischtennis-Turnier hosted by Halid Rizvanovic (Hood Comedy) & WESTCOASTCINEMA "Marty Supreme" (OmU)

17:00 Einlass, Turnieranmeldung, DJ-Sets sowie Getränke & Speisen

Ab 19.30 Show-Highlight mit Welcome-Drink: Halbfinale & Finale des Tischtennis-Turniers präsentiert von Halid Rizvanovic.

Anschließend Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit: MARTY SUPREME.
Wie wollen wir diesen Wahnsinns-Film über den Aufstieg eines Tischtennis-Besessenen stilecht, sportlich fair und ähnlich atemraubend zelebrieren?
Wir haben da eine Idee: Mit der WESTCOAST voller Tischtennisplatten, einem richtigen Turnier und moderiert von Hood Comedy-Host Halid Rizvanovic! Nach dem Warm-up startet MARTY SUPREME (OmU), der mit grandiosem 80er-Soundtrack schmettert, mitten in unsere Herzen trifft und eine unfassbare Power-Performance von Timothée Chalamet hier auf die Platte bringt. Von unserer Tribüne lässt sich der Film von Premiumplätzen aus auf großer Leinwand bestaunen und miterleben. Regie: Josh Safdie, USA 2025, 150 Minuten, FSK: ab 12 Jahren, Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Eintritt: 15,00 Euro – inklusive Vorverkaufsgebühr

Tickets & Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-festival-2026/https://www.frankfurt-westside.de/
FRANKFURT WESTCOAST: Gelände des Alten Hafens auf Höhe Stroofstraße 35, barrierefrei, Parkplätze vorhanden, super mit dem Rad erreichbar,65933 Frankfurt am Main

Samstag, 20. Juni, 12 Uhr: Weinmarkt & Design-Markt & WM-Viewing

(Daniela)

Wir werden heute den Tag an der Westcoast verbringen. Weintasting ist definitif etwas für mich und Uwe mag zwar kein Public Viewing, aber hej… er hat um Mitternacht Geburtstag und liebt Fußball….

12:00 – 13:30 Zumba mit Kim Ribeiro
Ab 14:00 Vintage- & Design-Markt aus Frankfurt und Umgebung
Ab 14:00 Weinfest mit VDP-Prädikatsweingütern aus Rheingau, Rheinhes-sen, Baden und Württemberg
Ab 14:00 Wasserspiele für Kids mit der Feuerwehr Griesheim
14:30 & 16:30 NI-KA & Band
15:30 Michael Rütten – DJ-Set
15:30 & 17:30 Kuratierte Wine Tastings & Talks mit Winzerinnen und Win-zern der Weingüter Baron Knyphausen, Rappenhof, Stigler und Graf Adel-mann
20:00 2:cloudy – DJ-Set
22:00 WM Premium Public Viewing mit Tribünenplätzen

Eintritt: 10,00 Euro – inklusive Vorverkaufsgebühr
Anfahrt / Adresse: FRANKFURT WESTCOAST, Stroofstraße, Höhe Nummer 35, 65933 Frankfurt am Main
Tickets & Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-festival-2026/

 

 

Samstag, 20. Juni, 22 Uhr: WM Premium Public Viewing mit Tribünenplätzen

Eintritt: 15,00 Euro – inklusive Vorverkaufsgebühr

Anfahrt / Adresse: FRANKFURT WESTCOAST, Stroofstraße, Höhe Nummer 35, 65933 Frankfurt am Main

Tickets & Infos: https://www.frankfurt-westside.de/connect/westcoast-festival-2026/

 

Samstag 20. Juni: Frühjahrskonzert der Frankfurter SingGemeinschaft

(Daniela)

Kurz vor Sommerbeginn gibt es noch ein Frühjahrskonzert.. wäre ich nicht an der Westcoast, wäre ich hier:

In ihrem Frühjahrskonzert führt die Frankfurter SingGemeinschaft zusammen mit dem Kammerorchester Collegium Musicum Werke von Mozart, Mendelssohn und Wagner auf.
Es erklingen das Klarinettenkonzert A-Dur von Mozart, der 42. Psalm von Mendelssohn und das Siegfried-Idyll von Wagner.

Die Leitung hat Jens-Uwe Schunk. Solistinnen sind Natascha Jung, Sopran und Maria Ilg, Klarinette

Das Konzert findet am Samstag, 20. Juni, um 19 Uhr in der Wartburgkirche, Hartmann-Ibach-Straße 108, in Bornheim statt.
Eintritt 25 € / 15 € erm., Kartenreservierung 069-621954,  karten(at)fsg-chor.de
Vorverkauf: Merian-Apotheke, Berger Straße 48, Buchhandlung Lesecafé, Diesterwegstr. 7 im Hinterhaus, Buchhandlung Libretto, Mühlgasse 3

Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juni: Tanzende Idioten

(Martin)

Von Thorsten Lensing mit Texten von Denis Johnson und Originalzitaten der  NASA Apollo Missionen zum Mond

Bevor sich der Vorhang zur Sommerpause im Schauspiel Frankfurt schließt, gibt’s noch ein hochkarätiges Gastspiel zu sehen, dass Ihr auf keinen Fall verpassen solltet! 

Ein Triumph. Thorsten Lensing ist zurück und mit ihm sein Star-Ensemble aus Ursina Lardi, André Jung, Sebastian Blomberg und Karin Neuhäuser. Aus Motiven des US-Schriftstellers Denis Johnson haben sie einen Abend gezaubert, der die Last der Existenz leicht werden lässt.“ nachtkritik.de

„Der Regisseur Thorsten Lensing ist eine Ausnahmeerscheinung des Theaters. Sein grandioses Stückhandelt vom Sterben einer Frau – und der Trauer ihres Katers. Je sparsamer die Theatermittel sind, die er einsetzt, desto größer ist die Aufmerksamkeit, die er erregt. (…) Jede Lensing-Premiere wird als Ereignis gefeiert. ‚Tanzende Idioten‘ dauert inklusive Pause drei Stunden, die Darstellerinnen und Darsteller haben viel Zeit, sich grandios zu entfalten – im Tragikomischen. Sterben auf der Bühne darzustellen ist immer riskant, oft wird es peinlich. So berührend wie hier gelingt es selten. Jubel im Saal.“ Die Zeit

Und Simon Strauss ist begeistert, in der FAZ, wie Sebastian Blomberg einen Kater spielt – oder zu einem wird? "Blomberg verleiht seinem Körper die Anmutung eines eingebildeten Pfotentiers, das genau weiß, wie schön und wichtig es ist. (…) Wenn es einen Sonderpreis für herausragende Tierdarstellungen gäbe, hierfür müsste er ihn bekommen."  

Darum geht’s: Goldie tut, was sie am liebsten tut: Sie baut ihr Haus um. Ihre Freude dabei ist ebenso ansteckend wie verstörend, denn Goldie ist schwer krank. Während ihr Kater auf ihr liegt und schnurrt, spricht sie das aus, was man sonst nie sagt. lötzlich klingelt es und Goldies frisch verliebter Vater steht mit seiner Geliebten vor der Tür. Vollkommen unerwartet findet sich der vor Glück beinahe platzende Vater am Sterbebett der eigenen Tochter wieder. 
Er glaubt sich am Anfang, sie weiß sich am Ende.  Im Verlauf von »Tanzende Idioten« erlebt das Publikum gemeinsam mit Goldie all das, wovon der Abschied schwerfällt: wilde Kajakfahrten, ausartende Saunabesuche, tanzende Menschen, den Geruch von frischem Holz und vergessene Erinnerungen eines Babys.

Unbedingt Tickets sichern!
Samstag, 27. Juni um 19.30 Uhr und Sonntag, 28. Juni um 18.00 Uhr: 
Tanzende Idioten von Thorsten Lensing mit Texten von Denis Johnson und Originalzitaten der NASA Apollo Missionen zum Mond
Schauspiel Frankfurt / Großes Haus
Foto: © Armin Smailovic

Samstag 27. Juni: Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -

(Daniela)
Ich bin heute Abend auf dem Konzert der TOTEN HOSEN, würde ich also nicht im Waldstadion singen, sänge ich vielleicht in Friedberg

Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -
und das Glück vom letzten Sommer ruft nach einer Vocal Summer Jazz Fortsetzung :-). Am 27.06.2026 ist es soweit! 

Ein lauer Sommerabend im Alten Hallenbad, gemeinsam eintauchen in Swing und Latinmusik. 
Good vibrations und Emotion pur, Sektchen in der Pause. Wir können es kaum erwarten! 

Das Dreamteam Jazzy Weather aus Friedberg und Bewitched aus Frankfurt mixt an einem sommerlichen Cocktail aus entspanntem Swing und heftigstem Latin-Groove, aber auch wunderschön melancholischen Jazzballaden. Ob cool oder hot, heraus kommt immer Jazzgesang vom Feinsten. 

Und auch ihr werdet diesmal wieder nicht verschont ;-). Es gibt Songs, die wir mit euch zusammen singen wollen. Das hat das letztes Jahr einfach zuviel Spaß gemacht!
Wir freuen uns mega auf euch!
Jazzy Wheather und Bewitched Sa, 27.06.2026, um 19:30, Einlass 19:00
Eintritt: 16€, ermäßigt 10€; Tickets beim Ticketshop Friedberg, www.ticket-shop-friedberg.de, Tel: 06031-15222; Leitung: Regina Klein

Donnerstag 03. - Samstag 11. Juli: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“

(Daniela)

Dzuna Kalnina ist eine tolle Frau. Ich habe sie vor zwei Jahren mit einer Iszenierung in der Alten Seilerei erlebt. Jetzt inszeniert sie auf dem Kulturcampus:

Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“ erobert den KulturCampus
Der Außenbereich vor dem Studierendenhaus in der Mertonstraße 26 wird im Juli zur ungewöhnlichsten Bühne der Stadt. 
Mit „Pierrot 21 oder Mondtrunk“ bringt Kunst im Puls e.V. Arnold Schönberg „Pierrot Lunaire“ dorthin, wo man es garantiert nicht erwartet: mitten in den öffentlichen Raum. Die Performance ist als urbane Intervention gedacht – ein musikalischer Überraschungsmoment für alle, die zufällig vorbeikommen oder bewusst den Abend im Campus‑Hof verbringen. 

Die Idee: Schönbergs expressionistische Klangwelt trifft auf Frankfurts Sommerluft. Passant*innen werden eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern sich poetisch einzumischen - zwischen jeweils sieben Liedern öffnen sich Pausen, die nicht als Unterbrechung gedacht sind, sondern als Einladung: Das Publikum kann diese Momente nutzen, um eigene poetische Impulse in den Abend hineinzulegen – Worte, Bilder, spontane Gedanken. So entsteht ein offener Austausch zwischen Musik, Stadt und den Menschen, die sich auf dieses ungewöhnliche Erlebnis einlassen.

Musikalisch hochkarätig besetzt:
Robert Crowe (Gesang), Peter Kuhn (Dirigent), Joachim Enders (Klavier), Ingo Haas (Violine/Viola), Katrin Szamatulski (Flöte/Piccolo), Michael Veit (Cello), David Wolf (Klarinette)
Dazu Dzuna Kalnina (Regie), Katharina Kraatz (Kostüm), Sofia Samoylova (Foto), Günter Woog (Flyer Design), Daniel Groß (Technik)

Termine: 3., 8., 10. und 11. Juli 2026, jeweils 20 Uhr

Ort: Außengelände des Studierendenhauses in der Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main 
Bei Regen: Ausweichort Offenes Haus der Kulturen
Der Eintritt ist frei. In Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen und Vision 31 Kulturcampus gemeinsam gestalten.
Ein Projekt, das zeigt, wie lebendig, überraschend und offen diese Stadt sein kann – besonders, wenn Schönberg plötzlich um die Ecke biegt.

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

Noch bis Sonntag, 17. Mai: Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Im Frankfurter Kunstverein läuft noch bis zum 17. Mai eine spannende Ausstellung vom wundervollen, seit langem sehr geschätzten Heiner Blum. Der die Ausstellung kuratiert hat. Und der zwar seine Lehrtätigkeit an der HfG Offenbach, nicht aber sein beeindruckendes Engagement in der Region und die Kunst aufgegeben hat. Der Frankfurter Kunstverein lädt das Diamant Museum für Urbane Kultur, Offenbach ein. In intensiver Zusammenarbeit entsteht eine vierwöchige Kooperation mit Aktionen, Aktivierungen und Andockmöglichkeiten. “Hidden History” ist mehr als eine Ausstellung: Gezeigt werden Protokollräume historischer und aktueller Positionen subversiver, subkultureller Aktivität in Form von Installationen, aktivierbaren Räumen, visuellen Wandzeitungen, kollaborativen Wandzeichnungen, Tape Art, Performances und Videoinstallationen. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen der Stadt und gibt Einblicke in die Kultur einer für viele verborgenen Öffentlichkeit. Zur heutigen Vernissage gibt es außerdem Performances von Honji Wang, die international auf renommierten Bühnen zu sehen ist. Sie verbindet Hip-Hop und urbane Tanzkulturen mit zeitgenössischer Choreografie. Ihre Arbeiten entstehen häufig in Auseinandersetzung mit dem Stadtraum und gesellschaftlichen Dynamiken. Heute haben wir die einmalige Gelegenheit, diese international gefeierte Künstlerin in Frankfurt live zu erleben. Die Performances setzen einen kraftvollen Impuls zum Ausstellungsbeginn und öffnen die Räume des Frankfurter Kunstvereins als Resonanzraum für urbane Geschichte, Gegenwart und subkulturelle Praxis.

Foto: Linienspiele, Rushy Diamond@Heiner Blum

Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein, Vernissage am 17. April, mit Performances von Honji Wang und Tänzer*innen um 19 und 21 Uhr, zur Eröffnung sprechen Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins, sowie Heiner Blum, Kurator der Ausstellung, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Am Römerberg, Eintritt Vernissage: frei, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro

Noch bis Donnerstag, 21. Mai: Ausstellung „When Collapse Lingers“ im Atelierfrankfurt

(Petra)

Die beiden brasilianischen Künstler*innen Guta Galli und Ivan Padovani untersuchen in Video, Fotografie und Zeichnung, wie neoliberale, hyperindividualistische Systeme Körper und Landschaften umgestalten. Zwischen Mutterschaft, Stadtentwicklung und spekulativer Architektur entfaltet sich eine vielschichtige Reflexion über weiblichen Körper, Territorium und Macht und legt offen, wie marktökonomische Kräfte sowohl auf den weiblichen Körper als auch auf die konstruierte Landschaft einwirken.

When Collapse Lingers, Guta Galli – Ivan Padovani - EULENGASSE presents at Atelierfrankfurt, Ort: Atelierfrankfurt, Ausstellungsraum, Projekträume, EG, Adresse Schwedlerstr. 2 - 5, Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 11 - 18 Uhr (bitte Voranmeldung hier, Eintritt: frei

bis Sonntag, 24. Mai: Of/ Annie Devlin + Jackie Youn

(Andrea)

Zur Eröffnung habe ich es wegen der Partyvorbereitung leider nicht geschafft, aber die Ausstellung von Annie Devlin + Jackie Youn im BOK werde ich mir jetzt einfach zwischendurch noch anschauen: “Im Zentrum der Ausstellung Never Empty, Never Full – Never Not in Between steht das „Dazwischensein“ – ein Schwanken zwischen Nähe und Distanz, Zugehörigkeit und Isolation, Eigenem und Anderem. Es entfaltet sich im Erleben: in Momenten des Zögerns, des Fremdseins, des Nicht-ganz-Dazugehörens. Dieses Dazwischen prägt persönliche wie gesellschaftliche Erfahrungen, Freundschaften, familiäre Beziehungen, Herkunft und Selbstwahrnehmung. Das Intime erscheint nicht als abgeschlossener Raum, sondern als durchlässiger, von Erwartungen und Blicken geprägter Zustand.” Samstags 16.00 – 19.00 Uhr sowie Sonntags 11.00 – 15.00 Uhr

BOK, Kirchgasse 29, Offenbach

Bis Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst

(Petra)

Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden  Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. 

Grafik/Graphic: Bureau Sandra Doeller©Museum Angewandte Kunst

Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei

Bis 31. Mai: Ausstellung im KFM: JOY WAS THE HARDEST PIECE by Daniel Hörl

(Daniela)

Die Ausstellung beschäftigt sich mit emotionalem Gedächtnis und transgenerationalen Prägungen.
Gefühle wie Angst, Scham, Trauer und Freude werden nicht nur individuell erlebt, sondern über Generationen weitergegeben. Steinreliefs, Masken und fotografische Familienporträts machen unsichtbare innere Prozesse sichtbar. Schichten, Brüche und Überlagerungen verweisen auf Erinnerungen, Schutzmechanismen und verdrängte Emotionen.
Die Ausstellung folgt einem inneren Durchgang: übernommene Muster werden sichtbar, Gefühle freigelegt. Freude erscheint als etwas, das erarbeitet werden musste.
Joy was the Hardest Piece zeigt den Weg zu einem Gefühl, das lange wie versteinert schien.

Finissage: Sonntag 31.05. 17 Uhr
Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, unter der Brücke, barrierefrei

Noch bis 31. Mai: Ausstellung After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25

(Daniela)

Brita hat mir diese Ausstellung empfohlen. Sie sagt, dass insbeosndere die Führungen sehr gut sind:

After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25

Der „After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize“, den die Crespo Foundation gemeinsam mit C/O Berlin ins Leben gerufen hat, wurde 2025 an Lisa Barnard (1967, Großbritannien) und Isadora Romero (1987, Ecuador) verliehen.

Die Ausstellungen „You Only Look Once“ von Lisa Barnard und „Notes on How to Build a Forest“ von Isadora Romero werden nun im Crespo Open Space gezeigt. Sie eröffnen zwei künstlerische Perspektiven auf das Zusammenspiel von Natur, Technologie und Gesellschaft.

Datum: 13.03.2026 bis 31.05.2026
Uhrzeiten: Mo., Do., Fr. 14–20 Uhr und Sa., So. 11–18 Uhr
Adresse: Crespo Open Space, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt

Führungen: Jeweils montags und samstags, auch in Englisch und mit DGS-Begleitung. Weitere barrierearme Führungen bieten wir auf Anfrage gerne an.

Mehr über die Ausstellung und über Termine und Rahmenprogramm: https://www.crespo-foundation.de/de/events/after-nature-25

Noch bis Donnerstag, 18. Juni: Ausstellung Julia Roppel auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Auch mein Lieblingsformat macht beim World Design Capital (WDC) 2026 mit: Design stärkt Demokratie, und Demokratie braucht Design. WDC 2026 ist ein gesellschaftspolitisches Projekt, das eine regionale Identität hat, aber internationale Strahlkraft aussenden möchte, um das Morgen besser zu gestalten. Die KunstSäule blickt dafür mit Julia Roppel zurück auf eine Ikone der Frankfurter Gestaltung. Nachdem im vergangenen Jahr die Frankfurter Küche und die Neue Sachlichkeit anlässlich 100 Jahre Neues Frankfurt im Mittelpunkt standen, rückt Roppel den Fokus ganz auf den Frankfurter Stuhl. Der wurde vor rund 90 Jahren entwickelt und steht für eine nachhaltige Verbesserung des Alltags in hoher Qualität. Mit ihrem Frankfurter Atelierstuhl, der Spuren ihrer Werke trägt, experimentiert die Künstlerin gerne: Der Stuhl dient nicht nur als Sitzgelegenheit, sondern auch als Leiterersatz – und war sogar schon Teil von Installationen. Pina Bausch gab in ihrem weltberühmten Tanztheater einem Frankfurter Stuhl eine „Rolle“, auf ihm wurde getanzt bzw. er tanzte auch selbst durch die Luft. Entsprechend ist die Arbeit von Roppel an der Säule keine statische Referenz, sondern ein dynamisches Bild mit einigen wie hingepurzelten Frankfurter Stühlen. Als Malgrund diente ihr eine Doppelseite der Frankfurter Kunstzeitung Montez Express.

Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl, Ausstellung von Julia Roppel, Ort:Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße, Uhrzeit: ab 19 Uhr (Öffnungszeiten: 24/7), Eintritt: frei, Einführung: Florian Koch, Grußwort Barbara Lersch (Programmdirektorin WDC 2026), mit Musik von The Ukulear Family, Ukulele Sound, barrierefrei

Noch bis 05. Juli: Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat

(Martin)

Diese Ausstellung ist ein MUST SEE! 
Ein Küstenort wird zum Mythos – und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Auch Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Das Städel Museum präsentiert eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes Étretat und den Einfluss des Ortes auf die Malerei der Moderne.

hessenschau.de schreibt: „Die verschiedenen künstlerischen Annäherungen an diesen einzigartigen Ort über rund 200 Jahre zeigt die Ausstellung in faszinierend gestalteten Räumen und Gegenüberstellungen. Gleichzeitig beleuchtet sie den sozialen Wandel des einstigen Fischerdorfs zum Badeort und zum Sehnsuchtsort der Pariser Künstler. Und sie zeigt, wie der Mythos in der Literatur, der Fotografie und sogar in der Netflix-Serie "Lupin" bis heute fortlebt.“

Bis 5. Juli (Dienstag, Mittwoch, Freitag – Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-21.00 Uhr): Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat
Städel Museum
Foto: Ausstellungsansicht Städel Museum © Norbert Miguletz

Noch bis Sonntag, 05. Juli: Ausstellung - New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft im ernst-may-haus

(Petra)

Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums initiierte Studio Jonathan Radetz in Kooperation mit der ernst-may-gesellschaft e.V. das Projekt „New Neues Frankfurt”, um damalige Konzepte zum suffizienten Wohnen auf kleinen Grundrissen zu untersuchen und anhand des ernst-may-musterhauses (mayhaus), welches als temporäres Designlabor fungierte, auf die heutige Zeit zu übertragen. Im Designlabor im mayhaus haben sie in den vergangenen Monaten Entwürfe für das Wohnen auf kleinem Raum entwickelt. Da kleine Grundrisse, wie die des mayhauses, durchdachte Möbel- und Einbaulösungen benötigen, wurde an Entwürfen gearbeitet, die unterschiedliche Einkommensgruppen ansprechen und heutige Bedürfnisse berücksichtigen sollen. Auf dem ernst-may-fest im letzten Sommer konnten alle Gäste an der Verlosung von zwei Wochenenden „Probewohnen“ im Frühjahr 2026 teilnehmen (ich bin etwas neidisch, hätte zu gerne auch mal probegewohnt), und ich hoffe, die Gewinner*innen konnten tolle Erfahrungen dort sammeln: Im Sinne eines partizipativen Gestaltungsansatzes sollten so die ersten Prototypen im Alltag getestet werden. Nun sind die neuen Möbel in einer Ausstellung im mayhaus zu sehen, die wir alle anschauen können. Und das mayhaus selbst finde ich ohnehin immer wieder sehenswert.

©Jonathan Radetz

New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft - Ausstellung, Ort: ernst-may-haus, Adresse: Im Burgfeld 136, Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags 11 - 16 Uhr, samstags - sonntags 12 - 17 Uhr, Eintritt: frei

bis 16. August: OF/ Powerful textures

(Andrea)

Die Eröffnung am 9. Mai ist unserer eigenen Party zum Opfer gefallen. Aber das soll die Ausstellung nicht mindern. Überhaupt schaffen es Dorothea und ihr Team immer, vermeindlich angestaubte Themen wie Schriftgestaltung und Typographie in neue spannende Zusammenhänge zu bringen. So auch jetzt mit der aktuellen Ausstellung “Powerful Textures. Sprache in Textil”, die den Blick für Verwobenes und Textiles schärft: "In der Textilgeschichte spielen Wandteppiche und textile Arbeiten im Raum häufig eine Rolle in der Vergewisserung von Werten und Identität. Den Grundstock der einzigartigen Sammlung moderner Schrifttapisserien des Klingspor Museums bilden die Arbeiten Rudolf Kochs und seiner Studierenden, die um 1925 in Offenbach entstanden. Ankäufe, Schenkungen und Auftragsarbeiten erweiterten die Kollektion, die nun erstmals im Kontext zeitgenössischer Arbeiten gezeigt wird. Da sich Textilkunst häufig mit weiblicher Arbeit assoziiert, wird textile Schrift zunehmend stark in aktivistischen und feministischen Kontexten genutzt. In zeitgenössischen Arbeiten verweben sich persönliche Geschichten mit Politik und Gesellschaftskritik. Hier ergänzen Leihgaben internationaler Künstler*innen die Ausstellung. Mit Kunstwerken von Melina Braß, Daria Goncharova, Katya Dimova, Barbara Habermann, Sandra Heinz, Karlgeorg Hoefer, Anna Horváth, Eta Ingham Lawrie, Monika Jäger, Ems Kadenz, Kani Kamil, Rudolf Koch, Eike König, Lise Linnert, Petra Ober, Werner Poeschel, Allan Porter, Helga Portig-Sitka, Herbert Post, Fritz Riedl, Erin M. Riley, Maureen Ritter, Dieter Roth, Hans Schmidt, Vreni Spieser, Johanna Natalie Wintsch, Berthold Wolpe. 

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

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