08.05.-14.05.2026

MORGEN!

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Morgen ist es soweit…20 Jahre Ausgehtipps im Kunstverein Familie Montez.
Ich bin total nervös. Zum Quiz haben sich knapp 150 Leute angemeldet…Wer ein Ticket für´s Quiz hat – Glückwunsch - bitte kommt rechtzeitig um 18:00 Uhr.

Wer keins bekommen hat: Kommt ab 20:30 Uhr zur Party! 
Ihr braucht Euch dafür nicht anmelden! Es lohnt sich trotzdem: Schon allein wegen der Tombola. Ja, richtig gehört – wir haben so viele Gewinne, dass wir kurzerhand noch eine organisiert haben.
Und getanzt werden soll natürlich auch: Bille & Yvette legen auf!

Und am Sonntag? Aufräumen, GrünGürteltier-Fest und abends AUSGEBRAUT.

Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela

Vielen Dank auch an den Rest des Ausgehtipp-Teams: Martin Grün, Uwe Schwöbel, Andrea Ehrig, Petra Manahl und Erik Düwel.

Samstag 09. Mai: 20 Jahre Ausgehtipps

Wir feiern 20 Jahre Danielas Ausgehtipps!

* Um 18:30 Uhr startet unser großes Jubiläums-Pubquiz mit Christoph Pütthoff  (BEREITS AUSGEBUCHT!)

* Ab 20:30 Uhr heißt es dann: Musik an, Gläser hoch! Sibylle & Yvette sorgen bis Mitternacht für den passenden Soundtrack und es gibt eine TOMBOLA mit tollen Kulturpreisen.
Für die Party müsst ihr Euch nicht anmelden, einfach vorbei kommen!

Wir freuen uns riesig auf Euch!
Daniela, Petra, Andrea, Martin, Uwe, Erik

Kunstverein Familie Montez, barrierefrei!

Grafik: U9 visuelle Allianz

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2026. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Martin)

Bitte schickt Eure Antwort an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com)
Wir verlosen 2x2 Tickees für Le Paradoxe de John am 11. Mai im Künstler*innenhaus Mousonturm im Frankfurt LAB
Frage: Welches Verein sicherte sich in der vergangenen Woche den Aufstieg in die Bundesliga?
Foto: © Martin Argyroglo

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com)
Wir verlosen 1x2 Tickets für Retrogott & HulkHodn  in der Centralstation (29. Mai / 20 Uhr).
Gewinnfrage: Welcher Verein stieg letzten Samstag in die Bundesliga auf?
Foto: Chlodwigplatz Pütz Money (C. Klingbiel)

GEROLLTES über Schalke 04

(Uwe)

In den vergangenen Jahren war ich häufig dankbarer Adressat für Witze über Schalke. Die kamen vollkommen zu Recht, nicht zuletzt, weil der Traditionsverein aus der vom Strukturwandel gezeichneten Stadt Gelsenkirchen, ziemlich herumdilettierte und vor Jahresfrist beinahe in die 3. Liga abgestiegen wäre. Am Ende der letzten Saison war es wahrscheinlicher, dass die Schalker ihre Abwärtsentwicklung konsequent fortsetzen und sich selbst sportlich stilllegen wie viele der Schächte in der Umgebung des ehemaligen Parkstadions. Dann aber kam Miron Muslić.

Miron Muslić ist vor allen Dingen ein Trainer, offensichtlich ein ziemlich guter. Und er hat darüber hinaus wohl einen außergewöhnlich guten Charakter. Er hat aus dem orientierungslosen Schalke 04 mit seiner verunsicherten Mannschaft, seinem verängstigen Fans und seiner überforderten Vereinsführung wieder eine Nummer gemacht, hat Richtung vorgegeben und ist vorangegangen. Er hat Widrigkeiten angenommen, war immer auf der Höhe mit seinen Entscheidungen und hat insbesondere nach der Winterpause Kurs gehalten. Dabei blieb er immer ruhig und erzählte zu keinem Zeitpunkt irgendeinen Mist. Wunderbar. Wer den Marsch der Schalker Fans am vergangenen Samstag zum Stadion gesehen hat, weiß, wie gut Schalke der Bundesliga tut. Auch wenn es sportlich erst einmal schwer wird. Vielleicht machen sie es im nächsten Jahr so gut wie der HSV in diesem Jahr, dafür braucht es die ein oder andere gute Personalentscheidung. Auf der Trainerbank scheinen sie mit Miron Muslić aber in jedem Fall schon einmal glänzend besetzt. 

Freitag 08. Mai: 250 Jahre trans* und inter* Geschichte in Büchern Vortrag und Buchvorstellung

(Daniela)

Der Kulturverein LiS - Literatur im Stadtteil eV im Frankfurter Nordend lädt ein zu einer Veranstaltung in den neuen Räumen des
Buchladen Land in Sicht:
 Die Lili-Elbe-Bibliothek ist eine private Sammlung von Publikationen zu trans* und inter* Themen. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bücher, Filme & Zeitschriften  zusammenzutragen, um die vielfältige trans* und inter*  Literatur sichtbarer zu machen.
Es geht wahrscheinlich vielen so: Wenn trans* und inter* Bücher gesucht werden, fallen meist nur wenige Titel ein, fast immer aus den jeweils letzten paar Jahren. Dabei gibt  es seit über 100 Jahren trans* und inter* Bücher in ganz vielen Facetten.
Neben der Sammlung wird zunehmend die Erforschung  von trans* und inter* Geschichte zu einem weiteren Schwerpunkt: Recherchen - insbesondere zu Biographien  von fast oder ganz vergessenen tin* Pionier*innen.
Wir haben Clara Hartmann, die Betreiberin der Lili-ElbeBibliothek, eingeladen, etwas über die Bibliothek und ausgewählte trans* und inter’ Biographien zu erzählen. Sie wird einige Bücher aus der Bibliothek im Gepäck haben,  die sie uns vorstellen wird. Insbesondere freuen wir uns  auf ein Werk aus dem Jahr 1779. Dazu werden wir Buchhandelnden einige ausgewählte trans* und inter* Bücher vorstellen.

Freitag, 8. Mai 2026, um 20 Uhr
Clara Hartmann, Lili-Elbe-Bibliothek: 250 Jahre trans* und inter* Geschichte in Büchern - Vortrag und Buchvorstellung
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Lili-Elbe-Bibliothek   https://lili-elbe.de/ 
**Eintritt gegen Spende**
Buchladen Land in Sicht  - Eiserne Hand 3 - 60318 Frankfurt

Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai: Of/ Sargbau-Workshop

(Andrea)

Früher an später denken und solange kann der Sarg ja auch als Möbel genutzt werden: "Ein Möbelstück für die letzte Reise“ entsteht in einem Sargbau-Workshop, den Mikel Hogan in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Friedhof e.V. anbietet. Der Workshop ist nicht nur eine handwerkliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, über den Tod und das Leben nachzudenken. Dabei wird der Sarg als Kunstwerk und Möbelstück neu interpretiert – und kann im Anschluss sogar als eindrucksvolles Element im jeweiligen Zuhause dienen. Die Teilnehmenden lernen, wie sich aus nordischer Fichte ein Sarg konstruieren lässt. Dabei werden sie Schritt für Schritt begleitet, weshalb sich der Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene eignet. Die kleine Gruppe von maximal sechs Personen bietet zudem die Möglichkeit, gemeinsam an einem besonderen Projekt zu arbeiten und sich mit Gleichgesinnten über das sensible Thema auszutauschen. 
Teilnehmer: Maximal 6 Personen (Mindestens 4) 
Kosten: 475,00 € (inkl. Material, Verpflegung und Getränke) Anmeldung:  Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich bis spätestens 26.04.2026 verbindlich per Mail an infosargbau-atelierde an. 

Neuer Friedhof Offenbach, Mühlheimer Straße 425, 63075 Offenbach 

Freitag, 08. Mai: Eröffnung GEN Z: SHAPING A NEW GAZE

(Uwe)

Ausstellung von Samstag, 09. Mai - 30. August

Eine Generation, unzählige Perspektiven: Die Ausstellung GEN Z: SHAPING A NEW GAZE gibt das Wort an junge Menschen, die mehrheitlich zwischen 1995 und 2010 geboren wurden — und die Welt, in der sie aufgewachsen sind, nicht einfach hinnehmen. Diese Generation hinterfragt Normen, bricht mit Konventionen und definiert ihren Platz in einer sich wandelnden Zeit. Die Gruppenausstellung im Fotografie Forum Frankfurt zeigt Werke von 40 Fotokünstler*innen aus 25 Ländern.

Mit persönlichen Erzählungen, pluralen Identitäten, neu definierten familiären Bindungen und einer sensiblen Auseinandersetzung mit Körper und Gender verflechten sich die Arbeiten der Künstler*innen zu einer vibrierenden kollektiven Energie — einem reichhaltigen Mosaik aus Erfahrungen, kulturellen Hintergründen und Perspektiven, in dem das Persönliche politisch wird. Gegliedert in vier Themenbereiche, bietet die Ausstellung eine Immersion in die aktuellen Fragestellungen, von denen diese Generation geprägt ist — einen einfühlsamen Einblick in die Sorgen und Sehnsüchte junger Menschen, die kreativ sind, Fragen stellen, Forderungen erheben und sich selbst neu erfinden.

Das Fotografie Forum Frankfurt präsentiert erstmals in Deutschland GEN Z: SHAPING A NEW GAZE. Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet, der die Werke der 66 Künstler*innen versammelt, die ursprünglich im Photo Elysée in Lausanne gezeigt wurden. Organisiert und produziert von Photo Elysée in Lausanne, kuratiert von Nathalie Herschdorfer, Hannah Pröbsting und Julie Dayer, wurde die Gruppenausstellung für das FFF unter kuratorischer Mitarbeit von Celina Lunsford und Andrea Horvay angepasst. Damit setzen Photo Elysée nach der Ausstellungsreihe »reGeneration« und das Fotografie Forum Frankfurt mit »Photography Players« und »Recommended« ihr Engagement für aufstrebende Foto-Künstler*innen fort.

Eröffnung am Freitag, 8. Mai um 19 Uhr und zum Galeriegespräch am Samstag, 9. Mai um 15 Uhr werden folgende weitere Künstler*innen erwartet: Francesca Hummler, Künstlerin, Florian Gatzweiler (DE, *1998), Lisa Kanardi (ID, *1997), Gabriela Marciniak(PL, *1996) – TBC, Noyan Noah Wenzinger (CH/TR, *1999)

Die deutsch-amerikanische Künstlerin Francesca Hummler (*1997) leitet am Eröffnungswochenende den Workshop »MINDFUL SELF-PORTRAITURE: OBJECTS, ARCHIVES, AND IDENTITY« (09./10. Mai, 10–17 Uhr), Anmeldungen sind noch willkommen – siehe Homepage des FFF.

Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32, 60311 Frankfurt am Main
Foto: Francesca Hummler, Das Badezimmer, 2021

Freitag, 08. Mai: Solo Piano

(Andrea)

Bekannt als der Pianist der Frankfurter Formation THE OHOHOHS, die mit ihrem Sound zwischen Klassik und Clubmusik Grenzen einreißt, wagt Florian Wäldele heute einen ganz persönlichen Schritt: Sein erstes Solo-Klavierkonzert! An diesem besonderen Abend lässt er die treibenden Beats und die orchestrale Fülle seiner Band hinter sich und widmet sich ganz dem puristischen Klang des Flügels. In der atmosphärischen Kulisse der Orangerie im Günthersburgpark präsentiert er ausschließlich eigene Kompositionen – ein Programm voller leiser Töne, das zum Innehalten und genauen Hinhören einlädt. Die Ankündigung verspricht ein Konzerterlebnis „ganz nah dran“, das die Grenzen zwischen Neoklassik und persönlicher Erzählung verschwimmen lässt. 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Tickets Foto: Salar Baygan

Orangerie im Günthersburgpark, Comeniusstraße 39

Freitag 08. Mai: Paradiesvögel (auch: 27. Mai und 13. Juni)

(Daniela)

Das “Junge Schauspiel Frankfurt” inszeniert im Kammerspiel: “Paradiesvögel”

Stell dir vor, dein Leben hat gerade erst so richtig angefangen und multiple Krisenlandschaften verstellen dir die Sicht auf die Zukunft. Gleichzeitig steigen die Anforderungen, um beim strammen Marsch nach vorn dabei zu sein. Wer darf mitmachen? Und wohin geht es überhaupt?
Sinnkrisen, Verlustängste, Depression, Todessehnsucht: Kein Paradies in Sicht.
Wie geht Trauern? Woher kommen Lebenswille, Wut, Kampfgeist?
Wie entstehen Zusammenhänge? Ein Ensemble im Jungen Schauspiel macht sich auf Umwege.

ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause, barrierefrei
Termine: 
Fr. 08.05.2026, Mi. 27.05.2026, Sa. 13.06.2026
TEAM: Konzept und Regie: Martina Droste, Bühne und Kostüme: Michaela Kratzer, Musik: Max Mahlert, Chorische Einstudierung: Christina Lutz, Licht: Valentin Wittig
BESETZUNG: Mohamed Abdulasis, Sarah Amin, Davina Dauda, Tom Dieu, Lux Guttmann, Livia Jarnagin, Loki Kadau, Henri Köhlinger, Adam Maslouhi, Yevheniia Posmitieva, Mathea Pott

Paradiesvögel, von Martina Droste - 08.05.2026, 20.00–21.30 | Schauspiel Frankfurt

Freitag 08. - Sonntag 17. Mai: CHAMBER MUSIC FESTIVAL 2026 – connects the world

(Daniela)

Wenn im Mai die Tage länger werden, wird Kronberg zehn Tage lang zum Treffpunkt für das, was Kammermusik im Innersten ausmacht: gemeinsames Musizieren und Zuhören. Beim Chamber Music Festival 2026 begegnen sich internationale Künstlerpersönlichkeiten und herausragende junge Talente auf Augenhöhe – und genau diese Spannung zwischen Erfahrung und Entdeckung ist im Casals Forum nicht nur hörbar, sondern spürbar.

Wer noch keinen Festivalabend im Kalender hat: Die Auswahl ist groß – hier drei Konzerte in der Mitte der Festivalwoche, ein kleiner dramaturgischer Dreiklang.
K3 PASSION; Montag, 11. Mai 2026 | 19.45 Uhr; Casals Forum, Großer Saal
Gidon Kremer (Violine) und Juniors; Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze (Fassung für Streichquartett); Dmitri Shostakovich: Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110
Kammermusik unter Hochspannung: Meditation und Erdbeben, Klage und Vergebung – ein Abend voller Tiefe und existenzieller Konzentration.

K5 VERWANDLUNGEN; Donnerstag, 14. Mai 2026 | 19.45 Uhr; Casals Forum, Großer Saal; Christian Tetzlaff (Violine), Gary Hoffman (Violoncello), Richard Goode (Klavier) und Juniors
Anton Webern: Fünf Sätze für Streichquartett op. 5; Antonín Dvořák: Streichsextett A-Dur op. 48; Gabriel Fauré: Klavierquartett Nr. 2 g-Moll op. 45; Metamorphose als Prinzip: Klang verändert Gestalt, Stimmungen kippen, Farben verwandeln sich – Musik, die sich ständig neu erfindet.

K6 GLÜHENDE SAITEN; Freitag, 15. Mai 2026 | 19.45 Uhr; Casals Forum, Großer Saal; Christian Tetzlaff (Violine), Pinchas Zukerman (Violine/Viola) und Juniors; Ludwig van Beethoven: Variationen über „Ich bin der Schneider Kakadu“ op. 121a; Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquintett Nr. 2 B-Dur op. 87; Pjotr Tschaikowsky: Serenade für Streicher C-Dur op. 48

Der Saal als Resonanzkörper: erst kammermusikalische Funken, dann der große Streicherrausch – „Glühende Saiten“ im wörtlichen Sinn.

Programm und Tickets:https://www.kronbergacademy.de/konzerte-projekte/festivals/chamber-music-festival
Tickets: 35 / 45 / 55 €; Öffentliche Proben: 10 € (halber Tag) / 18 € (ganzer Tag); Schüler und Studierende bis 27 Jahre frei

Samstag 09. + Sonntag 10. Mai: AUSGEBRAUT - Auf den Spuren der Frankfurter Bierdynastien eine Krimiperformance

(Daniela)

Dass wir heute nicht können versteht sich, dass wir morgen bestimmt “platt” sind auch. ABER, da ich die Produktionen von TEAM SCHARPF immer super finde, habe ich uns trotdzem Karten für Sonntag besorgt. 

AUSGEBRAUT  - Auf den Spuren der Frankfurter Bierdynastien eine Krimiperformance von Team Scharpff + Community 

1865 gab es in Frankfurt fast 100 Brauereien, einige davon auf dem Sachsenhäuser Berg, weil die Kalksteinfelsen eine gute Lagerung ermöglichten. Dort entwickelten sich die Brauereien zu Industriebetrieben. 100 Jahre später sind davon nur noch zwei übrig: Binding und Henninger. Nach einem Jahrzehntelangen Kampf um die lokale Vorherrschaft sind nun beide Brauereien abgewickelt. Über die Hintergründe wird nur spekuliert. Jetzt ermittelt Team Scharpff, und taucht dafür tief in die Geschichte der Frankfurter Brauereidynastien ein. Was haben Ex-Henninger-Chef Bruno Schubert und Eintracht Frankfurt damit zu tun? Was ist die Rolle der Radeberger-Gruppe und von Dr. Oetker? Was waren die wirklichen Interessen der Stadt und der Politik? Oder wird einfach nur zu wenig Bier getrunken? Nach ausverkauften Vorstellungen im November im Danzig am Platz, findet die Wiederaufnahme nun im Netzwerk Seilerei – unweit des ehemaligen Brauereibergs statt, dem Zuhause der Firma Reutlinger. Um 1900 gab es auch eine Brauerei Reutlinger am Sachsenhäuser Berg! 

Wiederaufnahme_Vorstellungen: 9.5.2026, 20 Uhr & 10.5.26, 19 Uhr 
Seilerbahn, Netzwerk Seilerei, Offenbacher Landstr. 190, 60599 Frankfurt ; Solidarischer Kartenpreis (nach Selbsteinschätzung): 20,- €/ 15,- €/ 10,- €/ 5,- € 
Reservierung: info(at)scharpffteam.de 

Mit: Christiane Blumenberg, Burçak Konukman, Horst Nagel, Monika Plottnik, Holger Roll 
Team: Heike Scharpff (Regie), Jan Deck (Text & Dramaturgie), Rahel Seitz (Bühne & Kostüm), Bernd Thiele (Video & Bühnenbau), Trixi Böttcher (Fotografie), Anna Sukhova (Grafik), Bernhard Kaufhold (Licht) 
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt, des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur & des Raum für kulturelle Fragen e.V., Dank an die Frankfurter Brauunion, Christian Setzepfand und die Zeitzeugen für die Interviews. 

Samstag 09. Mai: 10 Jahre FRANKFURT RIESLING TAG

(Daniela)

Ach Mensch, Jesko! Du fehlst! Jesko hat gemeinsam mit Uli den Frankfurt Riesling Tag erfunden und er hätte sich bestimmt mega gefreut heute das 10 jährige dort zu feiern. Als Frau, die sehr gerne Wein trinkt, wäre ich gerne dabei, und ich würde gerne wieder den Riesling vom Tesch kaufen, den uns Jesko damals als Hochszeitswein empfohlen hatte, ABER wir haben ja 20 Jahre Ausgehtipps… da kann ich mich vorher nicht betrinken ;-)
Aber ihr könnt ja erst 200 Rieslinge probieren und dann bei uns weiterfeiern..

10 Jahre Frankfurter Rieslingtag!

Der Riesling-Gipfel 2026. Für ALLE, die die Königin der Trauben lieben!
Über 40 erstklassige Weingüter präsentieren mehr als 200 Rieslinge und werden bekennenden “Weinnasen”, aber auch Einsteigern, ein Lächeln in’s Gesicht zaubern!
Auf keinem anderen Event weltweit kann die geschmackliche Vielfalt der Rieslingtraube im Probierglas derart ausgiebig genossen werden.

Der Frankfurter Riesling-Tag feiert Jubiläum! Bereits zum 10. Mal dreht sich im stilvollen Ambiente des Gesellschaftshauses im Palmengarten alles um die Königin der Trauben.
Am 9. Mai 2026 ab 14 Uhr präsentieren sich 40 renommierte Weingüter, Winzer und Winzerinnen und laden dazu ein, die faszinierende Vielfalt des Rieslings zu entdecken. Über 200 offene Rieslinge stehen zur Verkostung bereit – von klassisch elegant bis überraschend modern, von trocken bis feinfruchtig.
Freuen Sie sich auf einen genussvollen Nachmittag voller Entdeckungen, Begegnungen und besonderer Momente in einer der schönsten Locations Frankfurts.

Mehr Infos: www.frankfurter-rieslingtag.de
Ticketlink: https://t.rausgegangen.de/tickets/10-frankfurter-rieslingtag

Samstag 09. Mai: Releaseparty - The Phobes im Dreikönigskeller

(Daniela)

Ich weiß nicht, welche Gründe es geben klönnte heute nicht zu “20 Jahre Danielas Ausgehtipps” zu gehen, aber da Markus mich so nett angeschrieben hat, kündige ich sein Konzert trotzdem an:
Markus und Stefan von Cashma Hoody haben eine neue Frankfurter IndiePop/-Rock Band: The Phobes und releasen am 09.05.ihr Debut Vinyl „Cosmo“ im Dreikönigskeller. Als Support spielt die Sachsenhäuser Singer Songwriterin Janis Elko. Im Anschluss legt DJ Jerky Taylor IndiePerlen auf.

Vier Leute, ein Proberaum, zu viele Gitarrenpedale - das sind The Phobes. Ihr Sound: Indie mit Haltung, Melodie mit Kante.
The Phobes spielen Songs, die sich nie aufdrängen, aber immer hängen bleiben:
Emotionale Wucht trifft auf lakonischen Charme, aus der Ecke grüßt ein gutmütiges Augenzwinkern. Klares Songwriting, angesiedelt zwischen Pop-Appeal und Subtext, das sich im Spannungsfeld von poetischer Klarheit, der nötigen Portion Drama und einem Hauch Retro-Vibe abspielt.
Kurz: The Phobes machen Musik für Menschen, denen Bauch ebenso wichtig ist wie Kopf.

Sa., 09.05.26 / Beginn 20:30 Uhr / Eintritt 12€
www.dreikoenigskeller.eu/events-details/the-phobes-indiepoprock-frankfurt-janis-elko-singer-songwriter-frankfurt.html

Samstag, 9. Mai: Of/ 1 Jahr Scape

(Andrea)

Unsere Party geht ja erst um 20.30 Uhr los, Ihr könnt also locker noch im SCAPE Geburtstag feiern:  Ob Pflanzentausch, Vorträge, Lesungen und Kinoabende: Mit einem umfangreichen Veranstaltungsangebot, vor allem aber auch der lehrreichen interaktiven Ausstellung, hat sich das SCAPE° in der Frankfurter Straße 39 innerhalb der vergangenen Monate als zentraler Anlaufpunkt etabliert. Das wird von 14 bis 18 Uhr mit einem besonderen Programm gefeiert. Kaum zu übersehen ist dann das Outdoor-Wohnzimmer, das dann zum ersten Mal zum gemütlichen Aufenthalt einlädt: Die eigens dafür entworfenen, flexiblen Möbel werden in Kombination mit Sonnenschirmen, Pflanzen und sogar einem Sandkasten zu einer besonderen Oase in der Fußgängerzone. So kann sich jede oder jeder einfach gemütlich niederlassen und ins Gespräch kommen. Das passt zum Gedanken „design for better athmospheres“ der World Design Capital, die Konzeption und Bau mitunterstützte. Und weil es im SCAPE um Wetter und Klima geht, gibt es in der Sitzecke ein fest integriertes Klimatippspiel, das für die Umgebung sensibilisiert und die eigene Wahrnehmung in Echtzeit mit realen Daten der Wetterstation abgleicht. Ist es also wirklich so heiß, wie ich es fühle? Kommt der Wind tatsächlich aus Nordost? Das vom Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagen und Heimat geförderte Spiel macht nicht nur Kindern zu Erforschern der unmittelbaren Umgebung. Auch sonst wird es natürlich ein bunter Nachmittag: Es gibt es Glücksrad, eine Quiz-Rallye für Groß und Klein, um 16:30 Uhr die Spokenword-Lesung von Poetry Slammer Samuel Kramer, der sich – mal nachdenklich, mal humorvoll und immer inspirierend - mit der Zukunft unseres Planeten auseinandersetzt. 14 bis 18 Uhr

SCAPE, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Samstag, 9. Mai: Spring Spring

(Andrea)

Genaugenommen gibt es heute nur einen Termin und der ist im Lola Montez. Aber Ian aka ISO HERQUIST veranstaltet heute im Löwenhof (Löwengasse 27A, F-Bornheim) das erste (Ukulele) SpringSpring – ein Mini-Musik-Ukulele-Festival mit Ukulele-Ensemble und weiteren Musik-Workshops, Werkschau und Abendkonzert Konzert mit »Mrs. Linda und Mr. Hell« (Swing & Blues – Wiesbaden) und dem »Ukulelenprediger Samuel Beck & Band« (Groove Rock – Berlin). Es wird natürlich um die Ukulele gehen – aber primär um das große, gemeinsame Musikmachen! Ein Workshop für fast alle: Hauptsache, du hast ein wenig Spielerfahrung. Drei Songs aus drei Jahrzehnten zerlegen wir in Songstruktur, Rhythmik und Dynamik. Und damit das alles schön praktisch bleibt, proben wir ein bisschen und eröffnen mit unserem Mini-Set die SpringSpring-Werkschau um 17:00. 
Infos und Anmeldung http://springspring.piuuu.de oder http://www.ukulele-workshops.de

Löwenhof, Löwengasse 27A

Samstag, 09. Mai: Of/ Lars Reichow

(Andrea)

Habe gerade sicherheitshalber nochmal nachgeschaut und ich bin kein Boomer. Auch wenn ich mich manchmal so fühle und an seltenen Tagen gerne morgen schon in Rente gehen würde. So wie die Millionen von Menschen, die um 1960 geboren worden sind (genauer gesagt zwischen 1946 und 1964). “Pausbackig und brüllend vor Vergnügen kamen sie zur Welt: Menschen von außergewöhnlicher Attraktivität und Intelligenz, beeindruckendem Scharfsinn, unerklärlicher Empathie und robuster Leidenschaft! BOOOM! Sie leben unbeschwert, lachen gerne, gehen oft ins Kabarett, sind zukunftszugewandt und genießen verantwortungsvoll ihr nicht enden wollendes Leben. Lars Reichow –selbst Muster-Boomer – zeigt mit dem Finger auf die größte und mächtigste Gruppe unserer Gesellschaft. Bunter Wortwitz trifft auf schwarzen Konzertflügel. Wohlstand auf Dekadenz, Ungeduld und Starrsinn auf Unsterblichkeit. Wofür andere keine Worte mehr haben, lässt Reichow Melodien sprechen. Auf Samtpfoten führt er sein Publikum in den Optimismus, träumt er von einem Deutschland aus glücklichen Menschen, in pünktlichen Zügen mit einem starken W-LAN. Eine musikalisch-rhetorische Achterbahnfahrt, gefühlvoll im Ton, hart in der Sache, summt Reichow dem Ende des fossilen Zeitalters entgegen. Ein letzter Gruß im Stehen und dann erklingt sie, die Symphonie des Lebens. Willkommen im BOOMERLAND. Ein lustiger Abend in Dur und Moll. Mehr Transformation wagen - auf der Klaviatur des gehobenen Entertainments. Reichows Boomerland - ein Fest der künstlerischen Freiheit - nur für Demokraten!" Ein bisschen schade, dass wir heute unseren 20. feiern. Aber nur ein bisschen. 20 Uhr

Capitol, Goethestraße 1-5, Offenbach

Samstag, 09. Mai: Wet Wet Wet

(Andrea)

Wet Wet Wet haben auf keiner Complilation mit Love Songs gefehlt, die 1982 in Glasgow gegründete Band feierte in dieser Zeit große Erfolge, füllte Konzertarenen und war in Soundtracks, u.a. Top Gun und Vier Hochzeiten und ein Todesfall vertreten. Auch live setzten WET WET WET Maßstäbe: Mehr als vier Millionen Menschen in aller Welt haben die Band bereits auf der Bühne erlebt – ob bei den zehn ausverkauften Konzerten in der Glasgow SEC (1995), beim Nelson-Mandela-Geburtstagskonzert (1988) im Wembley-Stadion oder bei Live 8 – The Long Walk to Justice in Edinburghs Murrayfield-Stadion (2005). Ihre Popularität führte sie in über 50 Länder und sicherte ihnen den Ruf, eine der besten Live-Bands zu sein, die Großbritannien je hervorgebracht hat. Vier Konzerte spielen sie in Deutschland, eines davon heute in der holy hall of fame. Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr. 

Batschkapp, Gwinnerstraße

Samstag, 09. Mai: Oscar Wilde. BUNBURY. (auch: 10. & 13. Mai plus weitere Termine)

(Martin)

Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute

Viktorianisches Zeitalter: Alles an seinem rechten Platz. Ein anständiger Mann ist ein anständiger Mann, eine anständige Frau ist eine anständige Frau. QUEEN Viktoria ist eine gewichtige Herrscherin und die Moral ihrer schweren Unterröcke schafft eine miefige Atmosphäre, die zum Ersticken ist. Und doch ist Oscar Wilde der gehätschelte Liebling dieser Zeit. 

KING Oscar, Regent der spitzen Provokationen gegen alles Etablierte, sich selbst zum Maßstab an die Spitze des Etablierten setzend, verheirateter Familienvater, der Artist der gehobenen Salons, der Formvollendete!  Er ist aber auch der promiske Schwule auf gierigen Streifzügen im Strichermilieu, der Streuner im schmuddeligen Abseits, der mit Flecken auf den Samthosen nach Hause kehrt. DOPPELEXISTENZEN BIETEN SPRENGSTOFF.

Komödie schreiben, Komödie spielen. Nichts dem Ernst überlassen. Den Gesellschaftsclown geben, der immer den letzten Schrei kreiert und alle kreischen mit. Mit BUNBURY hat Wilde die Präzision seines Witzes auf die Spitze getrieben. Und enthüllender hat Wilde sich nie verhüllt als in diesem letzten Theaterstück.  

Am 14. Februar 1895 war Premiere. Es wurde viel gelacht!
Am 25. Mai wurde er wegen Homosexualität und Sodomie verurteilt. 
Es wurde viel gelacht!! über seine Antworten, die er im Verhör wie eine seiner Bühnenfiguren parat hatte. 
Die Urteilsverkündung: zwei Jahre Zuchthaus mit schwerer Zwangsarbeit. Redeverbot. Verbot aller Schriften. Absetzung aller Stücke. 
Die Protokolle der Prozessakten sind mit Wildes BUNBURY verschnitten. Glänzende Oberfläche und grotesker Abgrund kreuzen sich zu einer trivialen Tragödie für ernsthafte Leute.
DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST ANTASTBAR.

Samstag, 9., Sonntag, 10., Mittwoch, 13., Freitag, 15., Samstag, 16., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Und Samstag, 20. Mai um jeweils 19.30 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: © Paula Kern

Aufruf für den Nachhaltigkeitstag am 22. Mai

(Andrea)
Das Quartiersmanagement Nordend, die Stabsstelle Sauberes Offenbach und der Eigenbetrieb der Stadt Offenbach am Main (ESO) veranstalten im Mai einen Nachhaltigkeitstag. Am Freitag, 22. Mai, sollen im Büsingpark von 10 bis 14 Uhr nachhaltiges Handeln sichtbar gemacht, Wissen geteilt und Menschen für ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit sensibilisiert werden. Dafür werden aktuell noch engagierte Akteurinnen und Akteure gesucht, die sich mit einem Stand beteiligen möchten. Willkommen sind Angebote in den folgenden Formaten: Mitmachangebote, die Besucherinnen und Besucher aktiv einbinden; Informationsstände, die über nachhaltige Themen, Projekte oder Initiativen informieren; Schulungen oder Workshops, die praxisnahes Wissen vermitteln.
Angesprochen sind unter anderem Vereine, Initiativen, Unternehmen, Bildungsträger und Einzelpersonen, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen und ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorstellen möchten.Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem soll Schulen die Möglichkeit gegeben werden, an der Veranstaltung teilzunehmen. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, wendet sich an Karin Zein-Schenk vom Quartiersmanagement Nordend via E-Mail an zein@qurban.de oder unter der Rufnummer 0176/60455653.
Foto: Jennifer Delmare/unsplash

Sonntag 10. Mai: 25 Jahre GrünGürtel-Tier – Fest am Alten Flugplatz

(Daniela)

Nach der gestrigen Party ist ein Fest in der Natur genau das richtige für mich…

Der Alte Flugplatz lockt mal wieder mit einem tollen Fest: Am 10. Mai von11–17 Uhr feiert Frankfurts Kult-Fabelwesen das GrünGürtel-Tier seinen 25. Geburtstag – mit einem bunten Programm für Familien, Naturfans und alle, die gern draußen unterwegs sind. Rund 30 Initiativen sind vor Ort und laden zum Mitmachen, Entdecken und Ausprobieren ein – von Umweltbildung bis Kreativaktionen.
* Naturführungen mit den NaturLots:innen um 13 & 15 Uhr (je ca. 1 Stunde) *  Vogelberingung live mit der Vogelkundlichen Beobachtungsstation Untermain * „Flausch-Plausch“ mit Schafen von EAT – ErlebnisAcker Taunus (11–12, 13–14, 15–16 Uhr) * Mitmach-Wimmelbild mit Illustrator Philip Waechter * Aha?!-Forschungswerkstatt vom Senckenberg Naturmuseum & Infos vom Zoo Frankfurt * Amphibien & Wassertiere entdecken an der Mitmachstation * Stempelrallye für Kinder mit Aktionen wie Dosenwerfen (FÖJ-AG) oder Seifenwerkstatt * Foto-Workshop zwischen Landebahn und Wildnis (17 Uhr, Anmeldung empfohlen)
Dazu gibt’s ein Glücksrad mit Preisen (z. B. Zoo- und Museumstickets), Essen & Getränke sowie das beliebte GrünGürtel-Tier als Stoffversion zum Jubiläumspreis. Anreise am besten mit Öffis oder Rad, vor Ort gibt es keine Parkmöglichkeiten. Alle Infos auf Geburtstagsfest am Alten Flugplatz | Stadt Frankfurt am Main

Sonntag, 10. Mai: Classical Beatz for Kids

(Andrea)

Lili ist leider schon zu alt, sonst würde ich heute natürlich mit ihr zu den THE OHOHOHS „Classical Beatz for Kids“ - Kindermitmachkonzerte gehen. „Classical Beatz for Kids“ ist eine für das familiäre Musikerlebnis konzipierte Konzertreihe des freien Ensembles “THE OHOHOHS” aus Frankfurt am Main. Ein Konzertflügel steht einem Schlagzeug gegenüber, klassische Musik trifft auf zeitgenössische Beats – aufregend für alle Altersklassen. Für Kinder und Eltern sind die Konzerte Treffpunkte und Orte des gemeinsamen Erlebens. Durch das Teilen gleicher Interessen und das Entdecken von Musik wird Freude geweckt und werden neue Freund*innen gefunden. Die kleinen wie großen Zuhörer*innen werden angesprochen und in die Musik mit einbezogen. 

Konzert 1 für Altersgruppe 3-7 Jahre: Einlass um 13:30 Uhr, Beginn um 14:00 Uhr 
Konzert 2 für Altersgruppe 6-12 Jahre: Einlass um 15:15 Uhr, Beginn um 15:30 Uhr 

Orangerie im Günthersburgpark, Comeniusstraße 39

Sonntag, 10. Mai: Sossenheim/ Lolita Knockout

(Andrea)

Wie sehr ich mich freue und irgendwie will ich heute versuchen, nach Sossenheim zu fahren. Dort spielen heute Lolita Knockout und das ist ein wahrer Glücksfall, denn Raphael lebt eigentlich in Cannes oder sonstwo in der Welt, ist aber gerade in Frankfurt bei Rainer. Die beiden haben vor zig Jahren das gemeinsame Projekt Lolita Knockout gestartet, zwei begnadete Musiker in Experimentierlaune. Sie spielen Musik im Grenzbereich zum Geräusch, subtile Metamorphosen, Alltags-Klänge sowie versöhnliche Balladen in vier Sprachen. Zum Einsatz kommen dabei diverse recht außergewöhnliche, zum Teil geradezu exotische Instrumente aus dem Korridor in der Schulstraße 30/ Frankfurt-Sachsenhausen, die sich in Filmen oder bei Live Sessions bewährt haben - Improvisation ist Teil des Konzepts. Es entstehen zwangsläufig neue ungewohnte Klangfarben und Spannungsfelder, an denen sie die Zuhörer unmittelbar teilhaben lassen.
Rainer Michel arbeitet seit 20 Jahren als Komponist von Film- und Theatermusiken (Tatort/ Nach fünf im Urwald/ Nur für eine Nacht) und verfügt auch als Live-Musiker über große audio-visuelle Erfahrungen. Raphael Zweifel lebt in Cannes und ist ein gefragter Cellist zwischen Hip-Hop, Pop, Jazz, Klassik bis hin zu Solo-Auftritten im Rahmen von Tanz und Performance.
Präsentiert wird das Konzert von Kulturzeiterin e.V. , die beim WDC mit Lust auf besser Leben bei deren Demokratiekiosken gemeinsame Sache machen. Herrlich! Das passiert zwischen 14 und 17 Uhr: Eröffnung des DemokratieKiosks: Im Rahmen der World Design Capital 2026 wird der Kiosk als neuer Treffpunkt für Austausch und Beteiligung eingeweiht. Es gibt Mitmach-Aktionen: Die Künstlerin Nadine Kolodziey gestaltet die "Meinungsbox", ein erster Workshop der Reihe. Aktionen zum Tag der Städtebauförderung: Ein Outdoor-Nähprojekt verwandelt alte Banner in ein Sonnensegel.Kulinarik & Kultur: EISundRAUM bietet Eis, Kaffee und Kuchen sowie ein Kunstprojekt an.

Kirchplatz, Sossenheim 

Sonntag, 10. Mai: Of/ Veigh Malow

(Andrea)

Das klingt nach einem wunderbaren Konzert am Nachmittag: Veigh Malow ist eine vielversprechende Indie-Pop-Newcomerin aus Hamburg. Ihre Musik ist eine erfrischende Mischung aus Indie-Pop und modernen Rock-Elementen und erinnert an Künstlerinnen wie Gwen Stefani, Olivia Rodrigo und Lana Del Rey. Nach ihrer Debüt-EP Sisyphus (Oktober 2023) zeigt ihre zweite EP why (Juni 2024) die rasante Entwicklung dieser jungen Songwriterin. Veigh Malows „I’ll Take The Cake“ ist der mutige Titeltrack ihrer dritten EP „Swimming is Lame“– eine energiegeladene Indie-Pop-Hymne die davon spricht nicht nur ein Stück, sondern den ganzen Kuchen zu nehmen. Aufmüpfig, aufmunternd und einfach unmöglich, nicht mitzusingen – warum mit dem Strom schwimmen, wenn Schwimmen doch langweilig ist? Ihre energetischen Live-Shows mit ihrer fünfköpfigen Band erwecken ihre Musik zum Leben und schaffen ein unvergessliches Konzerterlebnis. Eine aufregende Newcomerin, die gerade erst anfängt. Beginn 18 Uhr 

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Sonntag, 10. Mai: Kasalla

(Andrea)

Nach der Party gestern gehe ich definitiv heute nirgends hin und schwelge lieber gemütlich auf dem Sofa in schönen Erinnerungen. Wer noch Power hat (und auf kölsch steht), geht in die Batschkapp, dort spielen Kasalla „Trone & Konfetti“, eben Tränen und Konfetti – das ist das, was bleibt, wenn man mit dieser Band unterwegs war. Zwischen Stadion Moment und Clubschweiß, zwischen kölscher Melancholie und kollektiver Euphorie. Die neue Tour bringt genau dieses Gefühl auf die Bühne: das pralle Leben, das Weinen vor Glück, das Mitsingen mit Gänsehaut. Und weil sie 15. Jubiläum feiern, bringen Kasalla auch neues Material mit: Das insgesamt 6. Studioalbum geht mit auf Klassenfahrt im Frühjahr, mit jeder Menge Herz, Energie und Geschichten, wie sie nur Kasalla erzählen kann. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr 

Batschkapp, Gwinnerstraße 

Foto Credits: Ben Wolf

Sonntag, 10 Mai: Christiane Rösinger - The Joy of Ageing

(Martin)

Konzert/Lesung - Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind.

Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet?

Sonntag, 10 Mai um 20.00 Uhr (Lokal ab 18.30 Uhr geöffnet!) / Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Dorothea Tuch

Sonntag, 10. Mai: La Grazia

(Andrea)

Kino geht heute vielleicht noch, dann gerne in den Filmklubb: Der neue Film von Paolo Sorrentino: La Grazia,sein bestes Werk. Das Zusammenspiel von politischer Macht, Generationenkonflikten und philosophischer Reflexion. Das Ergebnis ist ein visuell beeindruckender, ambitionierter Film, der berührt. Im Zentrum steht der  fiktive italienische Präsident Mariano De Santis in den letzten Monaten seiner Amtszeit. Servillo fungiert als Anker und Interpretationslinse zugleich, verkörpert Autorität, Nachdenklichkeit und die Last der Sterblichkeit. Seine Darstellung vereint die Schwere, Ironie und Melancholie, die Sorrentinos Filme prägen. Ein Mann, der in einer von Jugendkultur und modernen Einflüssen geprägten Gesellschaft relevant bleiben will. >> Trailer zum Film Einlass 17 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Sonntag, 10. Mai: Avishai Cohen Trio

(Uwe)

Avishai Cohen und sein Trio bringen frische, energiegeladene Klänge auf die Bühne – ein Erlebnis aus Emotion und Innovation. Seit mehr als 30 Jahren zählt Avishai Cohen zu den einflussreichsten Künstlern des modernen Jazz. Der international gefeierte Bassist, Sänger und Komponist hat mit seinem unverwechselbaren Sound und einer künstlerischen Vision, die Genregrenzen sprengt, eine weltweite Fangemeinde erobert. Seine Live-Performances sind legendär – emotional, intensiv und stets voller Überraschungen. Avishai Cohen kommt mit einer Doppelvorstellung in die Centralstation.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 17.00, Ende: 18.30 (+ 2. Veranstaltung um 20 Uhr)
Foto: Youri Lenquette

Bis Donnerstag 21. Mai: Stadtradeln

(Daniela)

Ich bin ja begeisterte Radfahrerin und mache auch bei Stadtradeln, zusammen mit meinen Kolleg:innen, mit. 
Kennt ihr eigentlich STADTRADELN
Die bundesweite Klima-Aktion lädt auch in Frankfurt wieder zum Mitmachen ein – initiiert vom Umweltamt im Rahmen des Nachhaltigkeitsprozesses Frankfurt Green City.
Vom 1.–21. Mai zählt jeder Kilometer, den ihr im Alltag mit dem Fahrrad zurücklegt – für bessere Luft und echte Bewegung in der Stadt.
Mitmachen ist unkompliziert: Wenn ihr in Frankfurt wohnt, arbeitet, zur Schule oder Hochschule geht, könnt ihr euch auf www.stadtradeln.de/frankfurt anmelden und ein Team gründen oder einem beitreten. Euer Team kann beispielsweise eure Familie, euer Arbeitgeber oder euer Stadtteil sein. 

Montag, 11. Mai: »WEGE ZUR FERNEN GELIEBTEN«

(Martin)

Lieder im Holzfoyer

Seit Herbst 2025 verstärkt Taehan Kim das Frankfurter Ensemble und überzeugte hier in so unterschiedlichen Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Moralès / Dancaïro (Carmen) und Fürst Yamadori (Madama Butterfly). Neben seiner Leidenschaft für die Oper begeistert sich der südkoreanische Bariton seit seiner Jugend auch für den Liedgesang. Die »einzigartige Verbindung von Musik und Poesie«, die er als 14-Jähriger erstmals in den Aufnahmen Dietrich Fischer-Dieskaus entdeckte, treibt Taehan Kim immer wieder zu einer aktiven Auseinandersetzung mit der Gattung Kunstlied. An der Seite von GMD Thomas Guggeis, mit dem er bereits während seiner Zeit im Internationalen Opernstudio der Berliner Staatsoper ein Recital erarbeitet hat, gestaltet der junge Sänger nun einen Liederabend im Holzfoyer. 

Das Programm der beiden Künstler steht unter dem Motto Wege zur fernen Geliebten und umfasst neben dem Mahler-Zyklus Lieder eines fahrenden Gesellen und Beethovens An die ferne Geliebte auch Werke von Clara Schumann und Ralph Vaughan Williams. 

Es werden Werke von Gustav Mahler, Clara Schumann, Ralph Vaughan Williams, Ludwig van Beethoven u.a. zu hören sein.

Montag, 11. Mai um 19.30 Uhr im Holzfoyer / Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Montag. 11. & Dienstag, 12. Mai: Le Paradoxe de John

(Martin)

Philippe Quesne/Vivarium Studio

Die taz schreibt: „Die Pseudernsthaftigkeit der Kunst wird da aufs Korn genommen. Quesne tut das aber ganz sanft. Er lässt ihr ihren Raum, plädiert vielmehr unterschwellig für ihre Eigenheiten."

Und DLF Kultur/Fazit berichtet von einem „reichen, tiefsinnigen, absurd-komischen Objekttheaterabend“!

Philippe Quesne ist einer der bedeutendsten französischen Theatermacher. In seiner neuen Arbeit bringt er eine kleine, leicht exzentrische Gemeinschaft zusammen, die mit Humor und Melancholie die Rolle der Kunst im Alltag hinterfragt. „Le Paradoxe de John” ist ein feines Spiel über Einsamkeit, Gemeinschaft und die Magie des Alltäglichen. Philippe Quesne knüpft darin an eines der ersten Stücke an, das in bleibender Weise das Publikum bezauberte: 2007 porträtierte „L’Effet de Serge” einen einsamen Menschen, der sonntags kleine Shows für seinen Freundeskreis organisiert und dafür in seine einzigartige und fragile Fantasiewelt einlädt. 

Nun gilt es, gemeinsam eine Kunstgalerie einzurichten – und dafür muss die ganze schön-schräge Kunst gleich mit erfunden werden. Auf der Bühne entsteht ein ebenso humorvolles wie poetisches Universum aus animierten Objekten, einem Pianola, Schaumstoffskulpturen und doppelbödigem Laminat. Das Stück untersucht erneut den Platz der Kunst im Alltag, während musikalische und visuelle Erfindungen auf die poetisch eigenwilligen Texte der Autorin Laura Vazquez treffen. Zwischen atmosphärischen Effekten und absurden Situationen entsteht ein Theater der Nähe, das Menschen, geisterhafte Wesen und Gegenstände in einer gemeinsamen Komposition versammelt und die Notwendigkeit des künstlerischen Akts betont, so klein er auch sein mag.

Montag. 11. und Dienstag, 12. Mai um jeweils 19.30 Uhr
Theater im Künstler*innenhaus Mousonturm im Frankfurt LAB / Gallus
Foto: © Martin Argyroglo

Dienstag, 12. Mai: Jaromír Typlt & Dirk Hülstrunk

(Uwe)

Zug um Zug. Deutsch-Tschechischer Poesie-Dialog. Anlässlich des tschechischen Gastlandauftritts bei der Frankfurter Buchmesse 2026 treffen sich zwei in vieler Hinsicht grenzüberschreitende Dichter zu einem deutsch-tschechischen Poesiedialog. Sie sprechen über das Verhältnis von Text, Performance, Musik und bildender Kunst, über das Ungesagte und die Möglichkeiten von Übersetzung. Dazu lesen/performen beide aus ihren aktuellen Werken und zeigen Poesievideos.

Jaromír Typlt ist ein tschechischer Dichter, Performer und Essayist. Seit seinem literarischen Debüt in den 1990er-Jahren – ausgezeichnet mit dem Jiří-Orten-Preis – verbindet er in seiner Arbeit konsequent Literatur, Musik und bildende Kunst. 

Dirk Hülstrunk ist Autor, Soundpoet, Audiokünstler und Kulturaktivist. Internationale intermediale Projekte zwischen Sprache, Klang und Raum. Elektronische Live-Poesie, Textloops, Remix-Projekte, minimalistische Prosa, Cut-Up und Montagen, Fieldrecording-Kompositionen und Radioarbeiten.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr
Foto: Iva Karasek

Dienstag, 12. Mai: Ben Camden

(Uwe)

Australian singer-songwriter Ben Camden will be sharing songs & stories from his upcoming 4th album as well as old favourites and new. Don’t miss this chance to spend an intimate and heart-warming evening with Ben Camden! Authentic and sincere … from gentle acoustic ballads to upbeat folk rock, … 

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Homepage Ponyhof

Mittwoch 13. Mai: Lesung – Gorbach (Hank Zerbolesch)

Lesung – Gorbach (Hank Zerbolesch)

Ich war noch nie im Café Mutz, habe aber bisher nur positives von Sabines Café gehört.

Hank Zerbolesch liest aus seinem Roman " Gorbach". Im "Kippchen" prallen Zerboleschs Protagonisten aufeinander. Buchhalter, Lehrer, Schlachter, Musikerinnen, Junkies, Polizistinnen. Wie in einem Staffellauf geben sie sich Ihre Geschichten weiter, oft zornig und laut. Aber Zerbolesch mag sie, Zerbolesch kennt sie und so findet er die leisen, die zartfühlenden Zwischentöne, die seine Geschichten so wertvoll machen.

Beginn: 19 Uhr
Adresse: Café Mutz, Alt-Niederursel 27, 60439 Frankfurt (leider nicht barrierefrei)
Eintritt frei
Copyright zum Bild: Steidl-Verlag

Donnerstag 14. Mai: Emigrant Songs

(Daniela)

In Emigrant Songs verweben vier Performer*innen Stimmen, Körper und Fäden zu einer gemeinsamen Landschaft. Während ein Tarnnetz langsam Gestalt annimmt, erklingen Volkslieder, inspiriert von der Region Polissja / Palesse, die sich überlagern und Fragmente von Zuhause über Grenzen hinweg tragen. Zwischen Weben und Singen erkunden sie kulturelle Tarnung und die stillen Aushandlungen der Migration – und fragen, wie eine Stimme präsent bleiben kann, während sie nach einem Ort sucht, zu dem sie gehören kann.

Im Anschluss gibt es ein Nachgespräch sowie einen kleinen Markt mit traditionellem ukrainischem handgefertigtem Schmuck und Stickereien.

Beginn: 19:00 Uhr

Weitere Infos und Kartenvorbestellung über die Seite des Gallus Theaters: https://www.gallustheater.de/2026/05/emisong.php 

Foto Credits: Julian Sorter 

Donnerstag 14. Mai: „Herz rotschwarz gestreift“ - der Eintracht-Talk

(Daniela)

Wir sind heute Abend im Kammerspiel und schauen uns “Die Affaire auf der Straße nach Monacco an”, schade, denn hätte ich gewusst, dass Henni mit Axel bei uns um die spricht, hätte ich einen anderen Termin gewählt und wäre lieber zu: „Herz rotschwarz gestreift“ - der Eintracht-Talk
Interviews gehören im Fußball seit jeher dazu, und wenn wir ehrlich sind, ähneln sie sich doch arg oft. Sowohl was Fragen als auch Antworten angeht.
Beim Eintracht-Talk mit Henni Nachtsheim als Gastgeber soll das ein bisschen anders werden. Was nicht zuletzt auch damit zu tun hat, dass der zwar ein riesen Eintracht-Fan ist, aber als Comedian, Autor und Musiker aus einem anderen Bereich kommt. Weshalb ihn Fußball-und vor allem Eintracht-Themen zwar stark interessieren…aber eben nicht nur. Und genau deswegen soll es bei seinen Gesprächen nicht nur um Spiele, Tore und philosophische Fußball-Gedanken gehen, sondern auch um Themen wie Musik, Filme, Alltagsverhalten usw. Das alles immer mit jemandem aus dem Eintracht-Kosmos.

Erster Gast am 14. Mai 2026, ist Axel Hellmann, Vorstandssprecher, seit 2001 im Verein tätig, und absoluter Kenner der Eintracht.
Austragungsort ist die „Käs“, einer DER Kleinkunstläden in Frankfurt, dessen enge Ambiente mit gut zweihundert Plätzen zusätzliche für intensive Atmosphäre sorgen wird. Das Publikum ist nah dran, und kann zudem per Zettelbox zusätzlich Fragen stellen.

„Herz rotschwarz gestreift“ – der Eintracht-Talk mit Henni
Nachtsheim und Axel Hellmann.https://www.diekaes.de/aktuelles/programm/
14. Mai 2026 20 Uhr

Donnerstag, 14. Mai: Charlie Parr

(Uwe)

Der in Minnesota geborene Gitarrist, Songwriter und Interpret traditioneller Musik hat in zwei Jahrzehnten 19 Alben veröffentlicht und ist dafür bekannt, bis zu 275 Konzerte pro Jahr zu geben. Parr ist ein Folk-Troubadour im wahrsten Sinne des Wortes: Er ist zwischen den Auftritten unterwegs, schreibt und überarbeitet Songs, während er spielt, angetrieben von der Überzeugung, dass Musik ewig ist und weder beansprucht noch angemessen erklärt werden kann. Der Blues-Poet schöpft aus den Eindrücken und Klängen seiner Umgebung, seine lyrische Kunstfertigkeit ist von seinen Einflüssen geprägt. Die Klänge seiner Arbeiterklasse-Herkunft – darunter Folkways-Legenden wie Lead Belly und Woody Guthrie – durchdringen Parrs Musik mit stilistischen Anklängen an Blues- und Folk-Ikonen vergangener Jahrzehnte. …

Brotfabrik / F., Dahlmannstr. / 20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Donnerstag, 14. Mai: Publikumsbeschimpfung

(Martin)

Die Frankfurter Rundschau schreibt in der Premierenkritik vom 26. Januar: »Sie [das Ensemble] drehen auf und ab. Sie beherrschen den Text. Sie zeigen sich außergewöhnlich genießerisch. Sie haben sich eingeschworen und sind doch sechs einzelne, die sich hier voll auskennen. Während der Kritik der Wind aus den Segeln genommen wird, lässt die Inszenierung die Leinen los und sticht in See. […] Andreas Auerbachs Bühne mit dem goldenen Vorhang ist prächtig. […] Wir können jetzt leider nicht mehr schreiben, wie groß die Spielfreude war, aber Sie müssen sich das unbedingt zutiefst agil und in Laune vorstellen […]«

»Ich habe gerade mit Ach und Krach ein Stück geschrieben. Es heißt ›Publikumsbeschimpfung‹ und ist mein erstes und mein letztes. Ich möchte es nun aufführen lassen und auch sonst dazu sehen, dass ich es vielleicht anbringe.« Dieser Wunsch von Peter Handke ging vor 60 Jahren, im Sommer 1966, in Frankfurt am Main im Theater am Turm, unter der Regie von Claus Peymann, in Erfüllung und Handke wurde quasi über Nacht berühmt. Das Sprechstück ohne Handlung, ohne Bühnenbild und ohne Requisiten macht die Sprache und die Theaterverabredung selbst zum Thema: Handke untersucht, wie auf dem Theater Wirklichkeit durch Sprache zurückzugewinnen sei. Die Spieler:innen sind die Beobachtenden, das Publikum wird zum Zentrum der Aufmerksamkeit. Indem Handke das Theater aushebelt, wird ein neues Theater entworfen.

Schauspiel / 19.30 Uhr
Foto: © Arno Declair

Donnerstag 14. Mai und weitere Termine: Lyrische Stimmen von heute - im Dialog mit Dichterinnen der Vergangenheit.

(Daniela)

Dichterinnen! Spot on! Lyrische Stimmen von heute - im Dialog mit Dichterinnen der Vergangenheit.
Eine vierteilige Lesereihe für Frankfurt - mit musikalischem Rahmenprogramm.
Mit einer neuen Lesereihe lädt Labas‘ Lab. KreativLabor für Kunst und KuLtur e.V.  Literaturinteressierte zu inspirierenden Begegnungen mit Dichter:innen aus Frankfurt und Umgebung ein. Unter dem Titel „Dichterinnen! Spot on!“ finden von Mai 2026 bis November 2026 vier Veranstaltungen im Nebbienschen Gartenhaus statt.

Den Auftakt machen am 14.05.2026 um 19:30 Uhr Silke Scheuermann mit ihrem aktuellen Lyrikband „Zweites Buch der Unruhe“ und José F. A. Oliver, Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. 
Die Lesereihe feiert in einem neuartigen Format zeitgenössische und historische weibliche Stimmen: Eingeladene Lyriker:innen präsentieren eigene Werke und stellen zugleich eine deutschsprachige Dichterin der Vergangenheit vor, deren Lyrik sie interpretieren. Dieses dialogische Prinzip eröffnet neue Rezeptionswege, macht literarische Kontinuitäten sichtbar und würdigt weibliches Schreiben in seiner historischen Tiefe. Jaepyo Jeong, ein in Seoul geborener national und international mehrfach ausgezeichneter Pianist, wird mit seinem exzellenten Klavierspiel und seinen ausdrucksstarken Interpretationen das Publikum mit einer weiteren Ebene der hohen Kunst verzaubern. Für die ästhetische Verbindung einer modernen Lesebühne und der Tradition des literarischen Salons sorgt das Flair des Nebbienschen Gartenhauses

Moderation: Dr. Gaetano Biccari, Theater- und Literaturwissenschaftler ; Tamara Labas, Lyrikerin; Kuration: Tamara Labas
„Mit der Lesereihe möchten wir Lyrik fördern. Über den persönlichen Zugang der zeitgenössischen Lyriker:innen möchten wir darüber hinaus das Erbe der weiblichen poetischen Stimmen ins Rampenlicht stellen. Wichtig ist uns einen musischen Ort der Begegnung zu schaffen, um miteinander ins Gespräch zu kommen“, erklärt Tamara Labas, Kuratorin. 

Termine im Überblick:
14.05.2026     ZWISCHEN UNRUHE UND FREMDW:ORT Mit Silke Scheuermann und José F. A. Oliver 
18.06.2026    ZWISCHEN BISSWUNDEN UND UNZUGEHÖRIGKEITEN Mit Julia Grinberg und Julia Mantel 
24.09.2026     ZWISCHEN GEGENWART UND FLÜCHTIGKEIT  Mit Daniela Daub und Martina Weber
05.11.2026     ZWISCHEN WELTEN UND MUNDRAUB Mit Nasrin Siege und Sarah C. Schuster

Nebbienschen Gartenhaus, Beginn 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
©Alexander Paul Englert

V O R S C H A U

Freitag 15. Mai: „Jede Stimme zählt – Das Prinzip Kammermusik als demokratisches Erlebnis“

(Daniela)

Im Rahmen des Chamber Music Festivals im Casals Forum gibt es diese spannende Veranstaltung: 

„Jede Stimme zählt – Das Prinzip Kammermusik als demokratisches Erlebnis“
Freitag, 15. Mai 2026 | 15.00–16.00 Uhr
Carl Bechstein Saal, Casals Forum | Eintritt frei

Podiumsgespräch mit Prof. Meron Mendel (Direktor Bildungsstätte Anne Frank), Prof. Friedemann Eichhorn (Künstlerischer Leiter Kronberg Academy), Eva Morlang (Moderation), Anna Im (Violine), Benjamin Kruithof (Violoncello), Avery Gagliano (Klavier)

Ein Gespräch über Zuhören, Verantwortung und Freiheit im Miteinander – und darüber, warum Kammermusik ein Modell sein kann, das weit über den Konzertsaal hinausweist.

Freitag, 15. Mai: City of Wow

(Andrea)

Neulich waren wir im Städel, viel zu kurz für all die alten Meister und Monets Küste, heute gehe ich mit Seppl in die City of Wow. Wir haben beide schon viel davon gehört und wollen langsam mal mitreden können. Das Frankfurt in vielfacher Hinsicht überrascht - geschenkt, aber das was Nordisk & Satis&Fy da jetzt zusammen ausgeheckt haben, ist wohl ein ziemliches Brett: “Auf über 1.200 Quadratmetern Gesamtfläche werden 800 Jahre Geschichte und Entwicklung der Stadt Frankfurt anschaulich fühl- und erlebbar. Damit startet die Kooperation mit World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 in ihr erstes öffentliches Kapitel. Der neuartige Erlebnisraum ist in einem ehemaligen Aktenlager entstanden. Vor Ort werden Besucher:innen zunächst mit einer Ausstellung empfangen, die 800 Jahre Frankfurt aus wirtschaftlicher, kultureller und gesellschaftlicher Perspektive an mehr als 20 Stationen mitreißend und unterhaltsam erzählt. Am Ende der Ausstellung gelangen die Gäste dann in das WOW-Herzstück, ein 270°-Erlebnis auf einer rund zehn Meter hohen Projektion mit mehr als 1.200 Quadratmetern Gesamtfläche und einer Lichtleistung von etwa 160.000 ANSI-Lumen. Das ist eine der leistungsstärksten immersiven Installationen, die je in Frankfurt realisiert wurden.” Ich bin gespannt und freue mich auf den Ausflug. 

City of Wow, Gutleutstraße 324

Samstag 16. Mai: Internationale Maifestspiele: InterEuroVision

(Daniela)

Eigentlich kündigt Martin das Programm des Wiesbadener Staatstheaters an, aber jetzt komme ich im zuvor. Ich habe das Kollektiv BOYS* IN SYNC erst vor kurzem im Theater Landungsbrücken gesehen und war sehr begeistert von Gregers Hansen und Livia Hiselius, die auch bei diesem Stück mitspielen. Wäre heute nicht das letzte BuLi-Spiel im Stadion, wäre ich in Wiesbaden..

Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele zeigt das Performance-Kollektiv BOYS* IN SYNC aus u. a. Frankfurt, Kopenhagen und Oslo: InterEuroVision

1968 öffnet sich der Eiserne Vorhang einen Spaltbreit: Auf dem Musikfest „Intervision“ in der Tschechoslowakei stehen erstmals Stars aus Ost- und Westeuropa auf der Bühne. Erst nach dem Fall der Berliner Mauer kommt es zu einem erneuten gesamteuropäischen Musikwettbewerb: dem Eurovision Song Contest. Die europäische Performancegruppe BOYS* IN SYNC hat eine Leidenschaft für Liederwettbewerbe und große Showmomente! In InterEuroVision beleuchten sie den vergessenen Intervision Wettbewerb, performen die Hits aus Ost und West in ihren Muttersprachen und hinterfragen die politischen Dimensionen beider Songcontests. Denn so unpolitisch internationale Gesangswettbewerbe auch erscheinen sollen, sie sind immer auch politisch motiviert. Die Showeinlagen, Kommentare und Songs der Shows von 1968 erzählen von diesem Zusammenhang.
Mehr Infos un Karten: https://www.staatstheater-wiesbaden.de/spielplan/a-z/intereurovision-imf26/#

Foto: Rolf Arnold

Samstag, 16. Mai: Macbeth (weitere Termine)

(Martin)

Giuseppe Verdi - Oper in vier Akten

Ein Krimi! Wer sind wir, wer wollen wir sein? Wozu kann die Gier nach immer mehr Macht, Reichtum und einer gesellschaftlich herausgehobenen Stellung uns Menschen treiben? Angespornt durch eine seltsame Begegnung, die er als Weissagung auffasst, lässt Macbeth sich von seiner Frau zum Mord an König Duncan anstiften. Der Thron fällt ihm zu, aber seine Gewissensbisse und Wahnvorstellungen werfen ihn zunehmend aus der Bahn, während Lady Macbeth ihren Gatten zielstrebig zu immer weiteren Gräueltaten treibt. Doch auch sie zerbricht schließlich an ihren Schuldgefühlen. 

R.B. Schlathers Inszenierung spürt der unerhörten Modernität der Charaktere nach, die schon Verdi an Shakespeares Gestalten faszinierte. Der Regisseur situiert das grausame Geschehen rund um das kinderlose Paar in der eleganten, aber kalten Atmosphäre eines herrschaftlichen Anwesens: Weltpolitik spiegelt sich im Privaten. Schließlich bereiten die Geknechteten dem Unrechtsregime, das Macbeth errichtet hat, gewaltsam ein Ende.

Musik-heute.de schreibt: Aus dem mörderischen Ehepaar macht er (der Regisseur R.B. Schlather) superreiche Oligarchen, die in einer kühlen Villa samt Parkanlagen residieren und aufgrund ihrer zunehmenden Macht- und Mordgelüste immer stärker den Kontakt zur Realität verlieren. Weil Macbeth alle Zukunftsprophezeiungen als mysteriöse Einbildungen erlebt, kann jeder zur Hexe werden: Dienstboten, die mit den Kindern zu ausgelassen Halloween feiern, Tänzerinnen, die an Weihnachten für Auflockerung sorgen oder das Küchenpersonal, das Sylvestercocktails mixt. Heldenbariton Nicholas Brownlee legte ein in jeder Hinsicht überragendes Debüt der Titelrolle vor, während Einspringerin Heiberg mit hochdramatischer Attacke und glühender Intensität überzeugte.

Als dritter Hauptakteur machte der Frankfurter Chor und Kinderchor alle seine Auftritte zum Ereignis. Ob beim tänzerisch beschwingten Weihnachtsfest, dem aufgekratzten Halloween oder dem tief bewegenden Flüchtlingschor im vierten Akt: Manuel Pujol hatte die Choristen bestens präpariert. Dass Generalmusikdirektor Thomas Guggeis ein besonders leidenschaftliches Verdi-Händchen besitzt, hatte er bereits bei "Don Carlo" bewiesen. Präzis und druckvoll gelang ihm die Ouvertüre, farbgewaltig der Dolchmonolog Macbeths und zwingend das Finale des ersten Aktes. Das Publikum spendete Ovationen für alle Beteiligten.

Oper Frankfurt Samstag, 16., Freitag, 22., Montag, 25. (18.00 Uhr), Samstag, 30. Mai und Samstag, 13. Juni – wenn nicht anders angegeben um 19.00 Uhr
Foto: © Monika Rittershaus

Samstag 16. Mai: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen

(Daniela)

Melli macht es wieder: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen - live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez. Sie schreibt:

Fans and Friends von Melli redet mit! Es ist wieder soweit! Der Frühling kommt und wir sind auch wieder da und deshalb wird es bunt auf allen Ebenen:

mit Aktivistin, Feministin, Verlegerin Annette Kühn kommt eine kluge, taffe und empathische junge Frau auf mein Sofa, die von der erfolgreichen Start-up-Verlagsgründerin bis zur Organisatorin queerer Podiumsdiskussionen und vollem Einsatz gegen die Zwangsräumung der Frankfurter Lesbenkneipe "La Gata" ein breites Spektrum in der lokalen Kulturpolitik abdeckt. Sie redet lieber über ihre Vorhaben und nicht so gern über sich selbst. Mal sehen, ob ich Letzteres herauslocken kann...

Modedesignerin Giuliana Schmidt ist 26 Jahre jung, kommt aus Aschaffenburg und und ihre crazy glitterige Mode war schon in "Vogue" und "Elle". Von der Akademie für Mode und Design, München hat sie es mit ihrer Mode direkt auf die großen Fashionbühnen gebracht, nahm bereits an der Paris Fashion Week teil und arbeitet außerdem als Designassistentin für Karl Lagerfeld. Wie geht das alles? Das wird sie uns bestimmt am 16. Mai erzählen und vielleicht bringt sie uns ja auch was zum Anziehen mit...

Und der Herr in der Runde ist Serkan Goeren - ein Unikum der lokalen Kunstszene. Seine Kunst aus Acryl gibt es als quietschbunt geschnürte Knoten, die aussehen als könne man sie essen oder als Platten, die mit Fotos bedruckt und bearbeitet werden. Der graduierte Philosophie- und Kunstwissenschaftler kuratiert auch Ausstellungen anderer Künstler und manchmal spät nachts kann man ihn auch an der Kasse der Esso-Tankstelle an der Hanauer Landstraße treffen..

Ihr seht, es wir wieder spitzenmäßig, denn sowohl meine (M)ein-Mann-Band als auch Frau von Spangenberg sind wieder mit mir vor Ort. Es gibt wie immer auch Musik, was zu trinken und die beste Atmo im Kunstverein Familie Montez. 

Ausgabe 47 am Samstag, 16. Mai 2026 // 20.00h - Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/6981fe9f78027843e7e3c6d5 Abendkasse ab 19h: 22,- €, Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,-, Bis zum 1.5. 2026 bekommt ihr noch Early-Bird-Tickets zum ermäßigten Preis!! Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main
Foto: Salar Baygan 

Samstag, 16. Mai: Mühlheim/ 80 Jahre Udo Lindenberg

(Andrea)

"März 1983, Markus und Simon waren in einer Klasse, Udo und sein Panik-Orchester war unser 1. "richtiges" Konzert, Odysee-Tour in der Stadthalle OF, Special Guest Gianna Nanini. Wir waren nicht mal 13, Mutti-Zettel gabs noch keine. Wir standen ganz vorne, Mund und Augen weit geöffnet zwischen Staunen und Mitsingen...Daraus entstand die Idee für die heutige Feier und klar, dass wir heute den Ausflug nach Mühlheim-Dietesheim machen: Udo Lindenberg wird unglaubliche 80 Jahre alt – und das wird gefeiert! Zu Ehren der Rock-Legende lädt die Artificial Family e.V. heute zu einer öffentlichen Geburtstagsfeier auf ihr Vereinsgelände ein. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen des musikalischen und künstlerischen Werks von Udo Lindenberg und richtet sich an Fans aller Generationen. Im Mittelpunkt des Abends stehen regionale Künstlerinnen und Künstler, die Musik und Songs von Udo Lindenberg auf ihre eigene Weise interpretieren und live performen. Ergänzt wird das Programm durch eine offene Bühne, auf der alle Interessierten selbst aktiv werden können – jede und jeder kann musikalisch, kreativ oder performativ seinen Beitrag zur Feier leisten. 
Auch abseits der Bühne gibt es zahlreiche Mitmachangebote: An einem Kreativstand können Besucherinnen und Besucher Likörelle-Bilder malen während am Karaoke-Stand Udo-Lindenberg-Songs zum Mitsingen bereitstehen. Ein nicht ganz ernstgemeinter Hutweitwurf-Wettbewerb und das gemeinsame Anstoßen auf die Musik-Ikonerunden das Programm ab. Die Geburtstagsfeier versteht sich als offenes, buntes und generationenübergreifendes Fest für Musik, Kunst und Gemeinschaft –im Sinne von Udo Lindenbergs Haltung zu Freiheit, Kreativität und Zusammenhalt. Einlass ab 18:00 Uhr, Eintritt frei - Spenden-Hut geht rum

Vereinsgelände der Artificial Family, Rabenlohweg 5, Mühlheim am Main (einfach mit der S8 Richtung Hanau, Mühlheim-Dietesheim aussteigen und 10 Minuten laufen)

Bild: Tine Acke Foto, www.udo-lindenberg.de/pressefotos.19.htm

Sonntag 17. und Sonntag 31. Mai: Performativer Theaterspaziergang: Built to Break. Architektur für Alle

(Daniela)

Im Zentrum des Projekts Built to Break. Architektur für Alle steht die Frage, wie wir als Gesellschaft mit Brüchen, Krisen und Veränderungen umgehen – räumlich, sozial und emotional. In einer Zeit tiefer Umbrüche wie Klimakrise, sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Polarisierung eröffnet das Projekt einen kreativen Raum, um diese Themen über die Verbindung von Architekturgeschichte, Theater und Literatur zu erforschen.

Ausgangspunkt sind die Frankfurter May-Siedlungen – ein Beispiel für demokratische Stadtplanung und sozialen Wohnungsbau. Built to Break verbindet ihre Architektur mit Kleists Text „Das Erdbeben in Chili“, der eine Gesellschaft in der Krise beschreibt.

In einem performativen Theaterspaziergang werden diese Ebenen miteinander verwoben: Zwei Performer*innen wechseln zwischen Tourguide und literarischen Figuren. Das Publikum wird Teil einer fiktiven Stadtgesellschaft.

Das internationale Performance-Kollektiv BOYS* IN SYNC arbeitet mit der Heilig Kreuz Kirche am Bornheimer Hang und dem Frankfurter Vokalensemble Vox Aevi zusammen. In der Recherche greifen die Künstler:innen nicht nur auf Bücherwissen zurück: Über Straßenbefragungen vor Ort wollen sie wissen: Wie erleben die Bewohner:innen ihren Stadtraum? Welche Möglichkeiten und Probleme gibt die Architektur vor? Wo treffen sich die Menschen? Für Bewohner:innen und WDC-Gäste werden Deutsch- und Englischsprachige Führungen angeboten.

 Der Eintritt ist frei. Tickets für die Veranstaltungen können hier gebucht werden: https://www.boysinsync.com/tickets

Hinweise zur Veranstaltung: Die Spaziergänge beginnen und enden an der Heilig Kreuz Kirche. Dauer je 1Std.
Von und mit BOYS* IN SYNC (Jakob Schnack Krog & Simon David Zeller). Besonderen Dank an Schwester Kristina Wolf und Tobias Orzeszko.

Sonntag 17. Mai 15:00 und 17 Uhr , Sonntag 31. Mai: 17:00 Uhr
 

Sonntag, 17. Mai: MilleniumKid: Schwerelos Tour 2026

(Uwe)

Das neue Album „Dystopie“ ist mal still und nachdenklich, mal intensiv und bewegend. Live ein absolutes Muss! Support: mathi. Von Höhen und Tiefen, zerbrochenen Träumen und dem Mut, immer wieder aufzustehen: Davon erzählt das neue Album „Dystopie“ der Berliner Band MilleniumKid. Ein ehrliches, hoffnungsstiftendes Werk gezeichnet vom Leben höchstpersönlich. Verpackt in wabernde, elektronische Beats, atmosphärische Melodien und Texte, die ein jedem aus der Seele und/oder dem Herzen sprechen, entsteht ein treibender Sound, den man einfach live erleben muss! Zum Beispiel am 17. Mai in der Centralstation.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr 
Foto: Can Wagener 

Sonntag, 17. Mai: Leonce und Lena (auch 29. Mai)

(Martin)

Lustspiel von Georg Büchner

Stefan Pucher ist ein Geniestreich gelungen! In dieser Inszenierung stimmt alles: Aktualisierung (mit Spezialauftritt), Bühnenbild (sensationell), Kostüme (schrill und bunt), Schauspieler*innen (herausragend) und ein Text, der zauberhaft ins Hier und Heute transportiert wurde…  

König Peter möchte die Macht an seinen Sohn Leonce übergeben. Doch Leonce, von einer melancholischen Langeweile gelähmt, lehnt jedes gesellschaftliche Amt ab. Als seine Hochzeit mit der unbekannten Prinzessin Lena ansteht, flieht Leonce nach Italien. Auch Lena will ihr Leben selbst bestimmen und flieht ebenfalls vor der arrangierten Ehe. Die beiden Königskinder begegnen sich zufällig und verlieben sich ineinander – ohne die wahre Identität des jeweils anderen zu kennen. Sie können ihrem fremdbestimmten Schicksal nicht entkommen.  

Die HR2 Frühkritik sagt: Pucher überträgt die Handlung in die Welt der superreichen, gelangweilten jungen Menschen von heute. Und dazu greift er voll in die Theater-Trickkiste: eine barocke Bühnenkulisse, dekadente Kleidung, Videowände, die hier tatsächlich einmal Sinn machen. Das Timing der Pointen stimmt, das Publikum jauchzt vor Freude. Pucher ist eine fulminante Inszenierung gelungen, die man nicht verpassen sollte.“

Ich finde auch: absolut nicht verpassen!

Staatstheater Wiesbaden, Sonntag, 17. Mai um 16.00 Uhr und Freitag, 29. Mai um 19.30 Uhr
Foto: © Lukas Anton

Montag, 18. Mai: Sprechen von Daniela Dröscher

(Uwe)

Ein harmloses Mittel der Verständigung war Sprechen für die Schriftstellerin Daniela Dröscher (stand mit Lügen über meine Mutter 2022 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis) nie. Als Kind einer Zugezogenen im Hunsrück zwischen Hochdeutsch und breitem Pfälzer Dialekt erwies sich Sprechen als ein so zweischneidiger Akt der Anpassung, dass sie lieber verstummte. Außerhalb des Privaten fehlte ihr auch später lange der Mut zum Einstehen für das eigene Wort, zu groß war die Angst davor, als Aufsteigerin erkannt oder missverstanden zu werden. Mit radikaler Offenheit erzählt sie von ihrer Emanzipation von einer schamhaft schweigenden zur öffentlich sprechenden Frau. Dabei denkt sie darüber nach, ob nicht gerade die Bereitschaft zum Missverstehen die eigentliche Voraussetzung für wahres Verständnis und einen produktiven Gesellschaftsdialog sein könnte.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr
Foto: Hanser

Montag, 18. Mai: Huch, ein Buch!

(Uwe)

Im Rahmen des Jugend- und Kinderliteraturfestivals (18.-23. Mai)

Mi lügt fast nie – aber heute will ihr niemand glauben! Ihre Mutter nicht, der Lehrer nicht, die Freunde nicht. Wütend radelt Polly los und landet bei Kafka, einem geheimnisvollen Laden mit einem noch geheimnisvolleren Inhaber, der Mi den geheimnisvollsten Kaffeesack mit auf den Heimweg gibt. Plötzlich ist Mi mittendrin in Geschichten, die sie selbst kaum glauben kann. Warum schleicht sich ihre große Schwester nachts heimlich raus? Was sind das auf einmal für seltsame Gerüche im Haus? Und was verbirgt Uroma Urmel? Die Geheimnisse zu lüften, ist Mis Mission. Zum Glück hat sie Kafkatz, Roya und Isso … oder haben die etwa auch was zu verbergen?

Isabel Abedi ist eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchschriftstellerinnen Deutschlands. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Ihr Jugendroman „Whisper“ wurde auf Anhieb zum Bestseller und für den deutschen Jugendliteraturpreis 2006 nominiert.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 09 & 11 Uhr 
Foto: Sarah Schüddekopf

Mittwoch 20. Mai: Lesung und Vortrag - Nicole Henneberg stellt vor: Gabriele Tergit

(Daniela)

Gabriele Tergit, Jahrgang 1894, war eine  renommierte Gerichtsreporterin während der Weimarer Republik. Schon früh war sie in den Fokus der Nationalsozialisten geraten, nach der Machtergreifung musste sie ins tschechische Exil fliehen. Ihr 1938 begonnenes und erst in den 50er-Jahren fertiggestelltes Gesellschaftsepos „Effingers“ fand nur schwer einen Verleger. Wir freuen uns sehr, dass Nicole Henneberg, die sich um die Wiederentdeckung des literarischen Werkes Gabriele Tergits verdient gemacht hat, uns durch den Abend führt. Sie stellt uns die mutige, kluge Gabriele Tergit vor, liest ein bisschen aus den Effingers und auch aus einer Kulturgeschichte der Blumen von Gabriele Tergit, die unlängst von ihr im Schöffling Verlag veröffentlicht wurde. Eine Hommage an eine zu Lebzeiten viel  zu wenig wertgeschätzte Künstlerin.

Datum: 20. Mai 2026, 19 Uhr
Adresse: Café Mutz, Alt-Niederursel 27, 60439 Frankfurt (leider nicht barrierefrei)
Eintritt frei
Copyright zum Bild: Schöffling-Verlag

Noch bis Donnerstag, 21. Mai: Ausstellung „When Collapse Lingers“ im Atelierfrankfurt

(Petra)

Die beiden brasilianischen Künstler*innen Guta Galli und Ivan Padovani untersuchen in Video, Fotografie und Zeichnung, wie neoliberale, hyperindividualistische Systeme Körper und Landschaften umgestalten. Zwischen Mutterschaft, Stadtentwicklung und spekulativer Architektur entfaltet sich eine vielschichtige Reflexion über weiblichen Körper, Territorium und Macht und legt offen, wie marktökonomische Kräfte sowohl auf den weiblichen Körper als auch auf die konstruierte Landschaft einwirken.

When Collapse Lingers, Guta Galli – Ivan Padovani - EULENGASSE presents at Atelierfrankfurt, Ort: Atelierfrankfurt, Ausstellungsraum, Projekträume, EG, Adresse Schwedlerstr. 2 - 5, Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 11 - 18 Uhr (bitte Voranmeldung hier, Eintritt: frei

Donnerstag 21. Mai: EASYPEASY DONNERSTAG im Ono2

(Daniela)

Der EASYPEASY DONNERSTAG im Ono2 ist ganz nach meinem Geschmack. Da schaue ich heute Abend vorbei.

Balearic Pop, Italo Disco, Beach Disco, Iberian Beat, French Boogie 

Ananasfest an unserer Poolbar! 
Balearic Sound, Tropical Synth-Pop und Holiday Disco verschmelzen mit Mediterranean Boogie-Vibes, italienischem Charme, spanischem Fiesta-Flair und französischer Nonchalance. Urlaubsverdächtige Musik für Sonnenuntergänge, leichtfüßige Tänzchen im Schatten der Ananaspalme und das Gefühl, irgendwo zwischen Ibiza, Rimini und Nizza zu sein.

Diesen sonnenverwöhnten Soundtrack serviert DJ Martin Kühnel (WIWWG.COM), sorgfältig ausgewählt von Vinylplatten aus aller Welt.
Sonnencreme, Strandmode und Tanzschuhe nicht vergessen, wir holen den Sommerurlaub in die Bar!

START: 20.00 | EINTRITT: FREI!
ONO2, WALTER-KOLB-STR. 16, (barrierefrei) 60594 FRANKFURT AM MAIN WWW.ONO2.DE

Donnerstag, 21. Mai: Fullax

(Uwe)

Indie Rock! „FULLAX legen im Mai 2026 eine EP vor, die auffällig klar macht, wohin die Band sich bewegt: weg vom erzählerischen Indie-Rock ihres letzten Albums, hin zu einer konzentrierteren, cluborientierten Sprache. Die Mischung aus trockenen Drums, French-House-Referenzen und diesen bewusst überzeichneten 70erStreichern wirkt überraschend unaufgeregt und eher wie ein pragmatischer Stilwechsel als ein großer Gestus. 

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Ponyhof Homepage

Freitag 22. Mai: Yoga für Artenvielfalt im SCAPE°/OF

(Daniela)

Petra vom SCAPE°  hat mich auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht, weil sie denkt, dass ich gerne Yoga mache. Das stimmt auch, aber nur einmal im Jahr…
Aber weil ich Petra mag und es bisher noch nicht ins SCAPE° geschafft habe, wäre ich heute Abend da.. aber ich bin bei einer Performance in Bad Wildungen…

Yoga für Artenvielfalt 
Viele Yoga-Positionen sind nach Tieren benannt – vom kraftvollen Adler bis zum sanften Delfin. Jede Haltung erinnert uns daran, wie eng wir mit der Natur verbunden sind. Doch ein Viertel aller Säugetierarten ist bedroht. Beim Yoga geht es um Balance. Im Körper, im Geist und auf unserem Planeten. Gemeinsam können wir dieses Gleichgewicht wiederherstellen.

Um auf das Thema Artenvielfalt aufmerksam zu machen, wird SCAPE° exklusiv am Freitag, 22. Mai zum Yogaspot. Ob ihr erfahrene Yogis und Yoginis seid, oder einfach nur neugierig, kommt gerne vorbei und rollt gemeinsam mit uns die Matte aus.
Workshopleitung: Tonia Yüksel
Programm ist von 17:30 bis 19 Uhr. Bitte eigene Matte mitbringen. Teilnahme auf Spendenbasis.
SCAPE° ist über einen ebenerdigen Eingang barrierefrei zugänglich (selbsstätig öffnende Schiebetür). In den Ausstellungsräumen gibt es keine Treppen oder Steigungen. Das barrierefreie und rollstuhlgerechte WC verfügt über Umstiegshilfen, eine Notrufmöglichkeit sowie einen winkelverstellbaren Spiegel. Menschen mit Einschränkungen können ihre Assistenzhunde mitbringen.

Freitag 22. Mai bis 09. Juni: Junges Schauspiel inszeniert: Nahaufnahmen

(Daniela)

Das Junge Schauspiel Frankfurt zeigt im Weltkulturen Museum: »Nahaufnahmen«

Heldinnen des Alltags und Wesen mit überirdischen Kräften haben etwas gemeinsam: Sie wollen und müssen Außergewöhnliches schaffen. Sie erkunden unbekanntes Terrain, entdecken alte Weisheiten, begegnen unbekannten Geschöpfen und stellen sich Bedrohungen.

Die Ausstellung »SHEROES. Comic Art from Africa« im Weltkulturen Museum Frankfurt gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer bringt mit ihren Comics ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen Zukunftsbilder, erzählen von (vorkolonialer) Geschichte, greifen auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und sprechen soziale und ökologische Herausforderungen an. »SHEROES« inspirieren ein jugendliches Performance-Ensemble in der Ausstellung zu eigenen Nahaufnahmen aktueller Umbrüche: Was nehmen wir mit in eine bessere Zukunft? Was bleibt zurück? Was wäre, wenn wir feststellen, dass die Wirklichkeit wirklich veränderbar ist?

Eine Kooperation des Weltkulturen Museum und des Schauspiel Frankfurt.
ca. 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause, nicht barrierefrei

Termine: Fr. 22.05.2026, Fr. 05.06.2026, Fr. 12.06.2026, Mo. 15.06.2026, Fr. 19.06.2026, 

TEAM: Konzept und Regie: Martina Droste, Anina Engelhardt; Konzept & Dramaturgie: Stephanie Endter; Dramaturgische Mitarbeit: Leonie Männich; Kostüme: Mona Hamann, Tina ; Schneiderat; Musik: Max Mahlert; Chorleitung: Christina Lutz; Choreografie: Jungyeon Kim
BESETZUNG: Anthea Bode, Raha Ebrahimi, Gabi Lazarek, Lenz Leuenroth, Maximilian Münch, Zainab Taleb

Nahaufnahmen (UA), von Martina Droste, Anina Engelhardt und Ensemble - 22.05.2026, 19.00–20.15 | Schauspiel Frankfurt
Foto: Robert Schittko

Freitag 22. Mai: ZAPFENSTREICH von Boys* in Sync im Rahmen des MADE Festivals

(Daniela)

Im Jahr 2021 beendet Angela Merkel ihr Amt als Bundeskanzlerin. Zu ihren Ehren findet eine Militärzeremonie statt, die von mehreren TV Sendern live begleitet wird. Zwar ist der sogenannte »Zapfenstreich« eine 300 Jahre alte deutsche Militärtradition, bei seiner Ausstrahlung irritieren die Bilder von deutschen Soldaten, die mit Fackeln durch die Nacht marschieren, jedoch das deutsche wie internationale Publikum: Viele assoziieren die Show mit historischen Bildern der Nazis. Obwohl die Ausgangssituation eine andere ist, löst die Zeremonie eine Diskussion aus: Wie soll sich das (deutsche) Militär als Institution einer modernen Demokratie präsentieren?
Mit dieser Frage beschäftigt sich das internationale Kollektiv Boys* in Sync und stellt die Militärparade kurzerhand selbst nach: Als Performer und Tänzer*innen aus verschiedenen europäischen Ländern behandeln sie die militärischen Bewegungen als Choreografien, die Männlichkeit, Konformität und Macht hinterfragen, und vermischen sie mit Momenten der Irritation, Queerness und Intimität.
Ein Theaterabend, der in seiner mehrfachen Perspektivenverschiebung auf das Zapfenstreich-Ritual einem lustvoll anders sehen, hören, fühlen – und Position beziehen lehrt. – MADE.Jury

DAUER • ca. 60 Min.; SPRACHE • Englisch
Boys* in Sync ist ein Theaterkollektiv mit Mitgliedern aus Deutschland, Norwegen, Schweden und Dänemark. Ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen queerer Körperpraxis, Popästhetik und dokumentarischer Performance. 2019 reisten Boys* in Sync mit ihrer ersten Inszenierung zum Fringe Festival Edinburgh. Seitdem wird die Gruppe mit ihren Arbeiten zu zahlreichen europäischen Theaterfestivals eingeladen

Frankfurt • PRODUKTIONSHAUS NAXOS • Freitag 22.05. • 20:00 • TICKETS

Foto: SoerenMeisner

Montag, 25. Mai: Wilhelmine

(Andrea)

Wilhelmine zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen des deutschsprachigen Pop. Aufgewachsen in einem besetzten Haus in Berlin-Kreuzberg, prägt sie eine Offenheit und Ehrlichkeit, die sich in all ihren Songs widerspiegelt. Ihre Musik verbindet organische Pop-Sounds mit emotionaler Tiefe – mal zart, mal kraftvoll, immer authentisch. Themen wie Heilung, Female Rage, Empowerment und Zusammenhalt ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Schaffen. Mit ihrer nahbaren Art schafft Wilhelmine es, ganze Hallen zum Schweigen oder Mitsingen zu bringen und dabei immer eine tiefe Verbindung zu ihrem Publikum aufzubauen. Nach einem Jahr Pause meldet sie sich nun mit ihrer aktuellen Single „nächsten Sommer“ zurück – einer der persönlichsten Songs ihrer Karriere. Gewidmet ihrer Mutter, die Anfang des Jahres ihren Kampf gegen den Krebs verlor. Zwischen Schmerz und Hoffnung verbindet der Song Nähe und Trost und lässt Raum für Leichtigkeit trotz Verlust.Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr 

Batschkapp, Gwinnerstraße 

Foto: Eric Joel

Dienstag, 26. Mai: Siempre Loco - Astor Piazzolla zum 105. Geburtstag

(Uwe)

Eins vorweg: Unbedingt hingehen!! Astor Piazzolla schuf mit seiner Musik einen zuvor nie dagewesenen „Tango nuevo“ und löste damit eine Revolution aus – zuerst in Argentinien und dann auf der ganzen Welt. „Ich spiele eher für Leute, die meine Musik lieben, als für Leute, die den Tango lieben“, hat Piazzolla einmal gesagt und sich damit vom klassischen argentinischen Tango abgegrenzt. Am 11. März 2026 wäre er 105 Jahre alt geworden.

Das wird gefeiert mit dem Ensemble Siempre Loco von Gregor Praml. Mit dabei namhafte Kolleg*innen: Schauspielerin Katharina Bach (Münchner Kammerspiele), Akkordeonist Vassily Dück, Geiger Laurent Weibel (hr-Sinfonieorchester) und die Pianistin Rica Bard. Zu hören ist Astor Piazzollas Werk – angefangen von seinen Vier Jahreszeiten über die Zyklen „Del Diablo“ und „Del Angel“ bis zu seinen Hits wie „Adios Nonino“ und „Yo Soy Maria“ – und Schauspielerin Katharina Bach singt, rezitiert und performt auch eigene Texte. 

So haben Sie den Tango Nuevo noch nicht gehört: Loco, loco, loco, SIEMPRE LOCO!

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr
Foto: Detlef Kinsler

Freitag 29. Mai: Vintage Soundsystem # 28 Blue Notes from India 1935-2025 – Ein audiovisueller Trip.

(Daniela)

Ich kann es nur wiederholen: Das Vintage Soundsystem ist ein super tolles Format. Da es immer beliebter wird, solltet ihr Euch schnell Plätze reservieren!

Mit „Blue Notes from India“ widmet sich Sigrid Pfeffer der frühen Geschichte des Jazz in Indien, zeigt gegenseitige künstlerische Einflüsse auf und wirft einen Blick auf den historisch-politischen Kontext. Nicht nur westliche Musiker wie John Coltrane wurden von indischen Musiktraditionen inspiriert, auch umgekehrt hat Jazz viele indische Musiker:innen nachhaltig geprägt.

Im zweiten Teil des Abends richtet sich der Blick auf das aktuelle Jazzgeschehen in Indien und auf das Album „Kadahin Milandaasin“ des Schlagzeugers und Komponisten Tarun Balani aus Neu-Delhi. Das sehr persönliche Werk reflektiert Themen wie Migration und Identität. Am 30.05. ist Balani mit seiner Band live in der Romanfabrik zu erleben.

SIGRID PFEFFER reiste 1997 das erste Mal nach Indien und verliebte sich in die Musik aus Goa. Sie produziert Radio-Features zu Themen wie die frühe Geschichte des Jazz in Indien, Frauen in der indischen Musikszene, zeitgenössische Popmusik und Indien und die Beatles.

Freitag 29.05.2026 ab 19h
Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei, Frankfurt
Eintritt frei 

Freitag, 29. Mai: Retrogott & HulkHodn: gegen Mitternacht Tour

(Uwe)

Retrogott & Hulk Hodn – diese Namen stehen in der deutschen Hip-Hop-Szene nicht nur für herausragende Musik, sondern auch für eine revolutionäre Ästhetik. Hinter den beiden Pseudonymen stecken der DJ Hulk Hodn und Kurt Tallert. Tallert ist ein wahrer Veteran der Rap-Welt, der seine Kunst unter zahlreichen Aliassen präsentierte und eine Vielzahl von Alben, EPs und Features veröffentlichte. Mit einem musikalischen Hintergrund, der von Punk über Hip-Hop bis hin zu Boombap reicht, begibt sich der Kölner Rapper auf eine Reise, die so viel mehr ist als nur das Erzählen von Geschichten – es ist eine Hommage an die Vergangenheit und eine kritische Reflexion der Gegenwart.

Ein Meisterwerk des deutschen Hip-Hop – zwei Kölner, die mit cleveren Punchlines und boombap-Beatästhetik die Szene neu definierten.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Chlodwigplatz Pütz Money (C. Klingbiel)

Freitag, 29. Mai, bis Sonntag, 31. Mai: Of/ Kunstansichten

(Andrea)

Juhu! Raus mit Euch, heute öffnen Ateliers, Ausstellungsräume und Kunstschaffende ihre Türen, es gibt viel zu sehen! Zum 19. Mal finden die Kunstansichten statt, inzwischen als Biennale, weshalb Ingrid Walther mit einigen anderen im vergangenen Jahr die Wartezeit mit “Zwischen den Kunstansichten” überbrückte. Jetzt könnt ihr drei Tage lang ins Original eintauchen, von Malerei über Grafikdesign, Skulptur und Videokunst bis hin zu Fotografie, Siebdruck, Sound Art und Performance – die KUNSTANSICHTEN verbinden Offenbachs lebendige Kunst- und Kulturszene unmittelbar mit dem Publikum. Im Jahr 2023 nahmen über 150 Künstlerinnen und Künstler an nahezu 60 Orten teil – ein Eindruck, welche Vielfalt auch 2026 zu erwarten ist. In zahlreichen Kunsträumen entsteht Raum für Begegnung, Austausch und Dialog zwischen Kunstschaffenden und Besucher*innen. Die 19. KUNSTANSICHTEN werden von einem Rahmenprogramm begleitet. Der Eintritt zu allen Ausstellungen und Events ist frei.
Freitag, 29. Mai, 19:30 - 22 Uhr: Vernissagen an allen angemeldeten Ausstellungsorten 
Samstag, 30. Mai, 16 - 22 Uhr: Rundgang. Alle Ausstellungsorte geöffnet, keine Vernissagen! 
Sonntag, 31. Mai, 13 - 19 Uhr: Rundgang. Alle Ausstellungsorte geöffnet, keine Vernissagen!

Was wann wo genau stattfindet und wer alles dabei ist: www.offenbach.de/kunstansichten 

Freitag, 29. Mai: Of/ "Kunst & Körper" Premiere

(Andrea)

Die Kunstausstellung im KOMM Mitte April ging leider an mir vorbei, wie gut, dass es einen Film dazu gibt! In Kooperation mit dem Kunstverein hochneun e.V. hatten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Schillerschule mit Künstlerinnen und Künstler, na, was wohl, Kunst gemacht. Die ist so sehenswert, dass der Kulturfonds RheinMain die Wahlpflichtkurse Kunst, Kochen, Holzwerkstatt, Gesundheit & Fitness unterstützt hat und „Kunst und Körper" unter der Anleitung von Reiner Krausz, Vita Spieß und Christina Orth-Körner entstanden ist. Reiner und Vita habe ich bei der Lichter-Premiere kennengelernt und auch wenn 13 Uhr will ich da unbedingt hin. 

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Platzhalterbild aus meinem Arsenal.

Freitag, 29. Mai: Of/ Greenland Hotel

(Andrea)

Die Eisfabrik, Kulturpreisträgerin 2024 der Stadt Offenbach, zeigt in der Gruppenausstellung Greenland Hotel Malerei, Papiercollage, Fotografie und Luftbildfotografie.
Jede Position und Sichtweise nähert sich der Darstellung von Natur als verbindendes Element auf ihre eigene Weise, und öffnet damit einen individuellen Zugang zu Formen, Farben, Strukturen, Stimmungen und Betrachtungsweise. Im komponierten Zusammenspiel entsteht ein Dialog zwischen den einzelnen Werken. 4 Künstler*innen • 4 Sichtweisen: Anna Kirchner • Landshapes  ; Renata Kos • Flying Circus ; René Spalek • pure reflexions  ; Georgia Wilhelm • Watch them grow 

Vernissage: Freitag 29. Mai 2026 • 19:30 Uhr; Laudatio: Dr. Ina Knobloch. Preisgekrönte Filmregisseurin, Bestsellerautorin, Frankfurt. Als promovierte Biologin gehört Natur als Kunst- und Filmmotiv zu ihrer DNA. 

Atelier-Rundgang Kunstansichten 2026: Samstag: 30.05. • 14 – 20 Uhr, Sonntag: 31.05. • 14 – 20 Uhr  Vortrag: „Ein Teil von ihr”Sonntag 31.05. • 16 Uhr  
Referentin: Ulla Schuch, Deutsche Gartenakademie, Frankfurt. Wenn Kunst und Natur weder Besitz noch Gegenüber, sondern Heimat sind. Über Zugehörigkeit und die leise Kraft der Liebe.

ateliers in der eisfabrik • Geleitsstrasse 24, Offenbach

Freitag 29. und Samstag 30. Mai: Music Discovery Project 2026: „HandWerk“

(Daniela)

Music Discovery Project 2026: „HandWerk“

hr-Sinfonieorchester, Special Guests: Mighty Oaks
Gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester wird die internationale Band aus Berlin für ein erneut überraschendes und einzigartiges Music Discovery Project sorgen mit ungewohnten Mischungen und Kontrasten zwischen Klassik und Pop, Orchester und handgemachten Songs und Beats. Die Leitung des Abends hat dabei erneut Frank Strobel, der renommierte Filmmusik-Dirigent, mit dem das hr-Sinfonieorchester schon seit vielen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet.

Mehr Infos findet ihr hier:
Music Discovery Project 2026: Mighty Oaks treffen auf hr-Sinfonieorchester | hr-sinfonieorchester.de
Freitag, 29., und Samstag, 30. Mai, jeweils 20 Uhr myticket Jahrhunderthalle
© Studio Marco Fischer

Samstag 30. Mai bis Sonntag 14. Juni: Barock am Main spielt: Die Schule der Frauen

(Daniela)

Oh man, schon wieder kann ich nicht zu BAROCK AM MAIN. Wie im vergangenen Jahr spielen sie wieder auf dem Gelände der Westcoast und das ist super schön. Ich hätte so gerne wieder ein Stück von ihnen gesehen. Michael Quast hat großartige Schauspieler:innen engagiert: Alexander J. Beck, Pirkko Cremer, Jochen Döring, Rainer Ewerrien und Ulrike Kinbach und Katja Reich ist wieder für das großartige Maskenbild verantwortlich. Das wird bestimmt super toll!

Die Schule der Frauen
Komödie von Wolfgang Deichsel nach Molière in hessischer Mundart

Der reiche Bürger Arnold hat die fixe Idee, sich eine ideale Ehefrau zu erschaffen. Zu diesem Zweck lässt er das Mädchen Agnes in der Obhut eines einfältigen Dienerpaares aufziehen, unberührt von Bildung und allen weltlichen Einflüssen. Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes von Arnold, kommt in die Stadt und verliebt sich in ein Mädchen, das von einem alten Sonderling streng bewacht wird. Das Mädchen ist Agnes. Horazius vertraut sich Arnold als seinem väterlichen Freund an, und Arnold, der sich Horazius gegenüber nicht offenbaren kann, muss durch die brühwarmen Berichte des jungen Mannes über dessen Fortschritte bei Agnes durch alle Höllen der Eifersucht gehen. Sein Weltbild gerät ins Wanken: „Warum setzt mein Verstand, durch den ich reich bin, bei diesem Unternehmen aus?“ Verzweifelt kämpft Arnold für seinen absurden Lebenstraum, doch die vorsätzlich dumm gehaltene Agnes erweist sich als erstaunlich gewitzt.

Wolfgang Deichsels geniale Übertragung des Klassikers Molière ins Hessische bringt die Figuren ganz nah an uns heran. Der Kontrast zwischen Mundart und strengem Versmaß ist eine explosive Mischung, die das Vergnügen an dieser Komödie noch einmal steigert.
Veranstaltungsdauer: ca. 2 Stunden (inklusive Pause)

Tickets und weitere Infos: https://www.barock-am-main.com/programm/die-schule-der-frauen

©Andreas-Malkmus

Samstag 30. Mai: Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25

(Daniela)

Haiku trifft Klangkunst: Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25
Am 30. Mai 2026 trifft in Frankfurt-Höchst japanische Kurzlyrik / Haiku auf experimentelle Klänge: Der Verein „Raum für kulturelle Fragen e.V.“ präsentiert gemeinsam mit dem internationalen Musiknetzwerk Naviar Records das Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25 statt. Haikus dienen als Ausgangspunkt für Komposition, Improvisation und Performances von vier internationalen Acts aus der Naviar-Community, ergänzt durch einen Haiku-Schreibworkshop und eine Lesung mit dem renommierten Haiku-Autor Klaus-Dieter Wirth. Der Kulturraum B25 lädt ein zu einem niedrigschwelligen Zugang zu zeitgenössischer Musik, Klangkunst und Lyrik.
Mehr Infos unter www.kulturellefragen.de
Kulturraum B25, barrierefrei, Brüningstr. 25, FFM-Höchst
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen

Sonntag, 31. Mai: Forest Blakk

(Uwe)

Der kanadische Folk-Pop-Sänger Forest Blakk wurde vom PEOPLE Magazine als einer der „talentierten Nachwuchskünstler, die die Musiklandschaft prägen“ hervorgehoben. Der aus Montreal stammende Musiker debütierte 2018 mit seiner EP „Minutes“. Als mitreißender Live-Performer tourte Blakk ausgiebig als Support für James Blunt, James Arthur, NEEDTOBREATHE, Gavin James, Dean Lewis und vielen mehr – zusätzlich zu seinen eigenen ausverkauften Headliner-Tourneen in Nordamerika und nun seiner anstehenden Deutschland-Tournee.

Brotfabrik / F., Dahlmannstr. / 20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik / credit: tbc

Montag, 01. Juni: Seafret

(Uwe)

Kennengelernt haben sich Sänger Jack Sedman und Gitarrist Harry Draper als schüchterne Teenager 2011 in einer kleinen Bar in ihrer Heimatstadt Bridlington an der Nordsee (Ihr Bandname bezeichnet in Teilen dem Nordsee-Nebel in ihrer Heimat). Das britische Indie-Rock-Duo hat jüngst eine neue Platte veröffentlicht, „… ihr bisher mutigstes Album, in jedem Song hörbar ist die gemeinsame Kameraderie und kreative Freude …“. 

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19:30 Uhr
Foto: Facebook Zoom

Dienstag 02. - Sonntag 07. Juni: Nippon Connection Filmfestivals 

(Daniela)

Der Vorhang für die 26. Ausgabe des Nippon Connection Filmfestivals lüftet sich und gibt einen ersten Blick auf das diesjährige Programm frei. Vom 2. bis 7. Juni 2026 werden in Frankfurt am Main an 13 Locations über 130 Kurz- und Langfilme aus Japan zu sehen sein, von aktuellen Kinohits und kreativen Animationsfilmen bis zu Independentproduktionen junger Regietalente. Der diesjährige Themenschwerpunkt Shades of Reality – Between Truth and Fiction widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Inszenierung und Wirklichkeit. Das prall gefüllte Rahmenprogramm mit rund 80 Workshops, Vorträgen, Performances und Konzerten sowie ein japanischer Markt laden an sechs Tagen dazu ein, die japanische Kultur aus einer neuen Perspektive zu erleben.

Nippon Connection präsentiert die aktuellsten Werke renommierter Filmemacher*innen, wie etwa das preisgekrönte Drama Two Seasons, Two Strangers von Sho Miyake, den von Regisseur Baku Kinoshita persönlich präsentierten Animationsfilm The Last Blossom oder die Deutschlandpremiere des spannenden Thrillers SAI: disaster von Yutaro Seki und Kentaro Hirase. Besonders stark sind dieses Jahr Dokumentarfilme im Programm vertreten. In Anwesenheit der Regisseurin Miwa Yoshimine feiert das Künstlerportrait ZEN & EROS über den japanischen Maler Morio Matsui beim Festival seine Weltpremiere.

Eröffnet wird das Nippon Connection Filmfestival am 2. Juni mit der Deutschlandpremiere des Dramas FUJIKO von Taichi Kimura, das auf mitreißende Weise den Weg einer alleinerziehenden Mutter zur Selbstbestimmung erzählt. Auch in TOKYO TAXI, dem Abschlussfilm des Festivals, steht eine starke weibliche Protagonistin im Zentrum, die sich gegen die patriarchale Gesellschaft im Japan der Nachkriegszeit behauptet. Das bewegende Drama ist der 91. Film von Regielegende Yoji Yamada.

Viele Filme feiern während der sechs Festivaltage ihre Premiere in Anwesenheit der Filmschaffenden. Ehrengast ist Schauspielerin Anna Yamada, die mit dem Nippon Rising Star Award ausgezeichnet wird. Der Preis wird von KYOCERA Document Solutions Deutschland präsentiert. Darüber hinaus wird in Kooperation mit Wacom erstmals der Nippon Animation Shorts Award an junge Kreativtalente der japanischen Animationsfilmszene vergeben.

Das Rahmenprogramm ist in diesem Jahr so umfangreich wie nie: Neben Kochkursen und Workshops zu traditionellen Themen wie Kalligraphie, Schwertkampf und japanischer Tanz wird es auch Angebote für Manga- und Videospiel-Fans geben. Genreübergreifende Konzerte und Performances präsentieren zudem die Vielfalt der japanischen Musik- und Kunstszene.  

Die beiden Festivalzentren Künstler*innenhaus Mousonturm undProduktionshaus NAXOS laden dazu ein, in die Welt Japans einzutauchen. Auf dem Festivalgelände können Besucher*innen kostenlos den japanischen Markt mit Kunsthandwerks- und Essensständen erkunden oder Open-Air-Events besuchen. 

Das komplette Festivalprogramm und Tickets sind ab dem 9. Mai 2026 auf der Festival-Website NipponConnection.com verfügbar. 

Donnerstag, 4. Juni (Uraufführung) bis Sonntag, 7. Juni: Here is there

(Martin)

Im Doppelabend „Here Is There“ nimmt sich neben Ioannis Mandafounis, dem Künstlerischen Direktor der Dresden Frankfurt Dance Company, auch Ensemblemitglied Thomas Bradley als Choreograph die Bühne. 

Bradley präsentiert seinen unverwechselbaren Stil als Kostümbildner und arbeitet mit skulpturalen, den Körper verändernden Kostümen. Mandafounis widmet sich der Spannung zwischen dem Wunsch nach Transformation und der Trägheit der physischen Realität. 

SEVERAL RHYTHMS SORT - THOUGHTFULLY / Neukreation von Thomas Bradley - Wenn man etwas genau betrachtet, kann man auch in scheinbar zufälligen Handlungen Muster erkennen. Wenn man lang genug schaut, sieht man, wie sie sich verändern. Thomas Bradley lädt mit seiner ersten Arbeit für die DFDC zu einer solchen Betrachtung ein. Er versteht Choreografie als soziales System, einem Spiel ähnlich. Durch dauerhafte Aufmerksamkeit entsteht eine aufgeladene Atmosphäre, in der Regeln und Bedingungen die Entscheidungen der Tänzer*innen in den Fokus rücken. Auch die Kostüme beeinflussen das Geschehen in entscheidender Weise. In einem mit Bedacht strukturierten Raum trifft die Choreografie auf zwei weitere akustische Elemente: die klanglichen Spuren der Zerlegung eines Elektrogeräts und eine Solo-Sonate für Trompete von HK Gruber.

THIS BEAUTIFUL MESSY THING / Neukreation von Ioannis Mandafounis - In großer Enge sehnt man sich nach Weite, im Tohuwabohu nach Reduktion und Klarheit. Oft enthält etwas sein eigenes Gegenteil. Die Bilder und Situationen in „This Beautiful Messy Thing“ sind von solchen Spannungen geprägt. Wo führt der Drang nach Veränderung hin? Vielleicht kann man die Kontraste selbst genießen, anstatt auf einen Moment zu hoffen, in dem alle Wünsche erfüllt sind. Beim Tanzen kann man mit den Grenzen der Situation spielen, anstatt von ihnen gebremst zu werden. In den Händen des Schlagzeugers Philipp Danzeisen vermischen sich Samples verschiedener Geräusche mit den Sounds der Trommeln. Die lebendige, organische Körperlichkeit der Tänzer*innen, eingegrenzt und gehalten durch das Bühnenbild, ganz nah am Publikum oder vereinzelt im Raum, wirkt so verletzlich wie kraftvoll. Es ist ein Stück von Mandafounis, nur noch lauter – und leiser.

Donnerstag, 4. (Uraufführung), Freitag, 5., Samstag, 6. Juni um jeweils 20.00 Uhr und am Sonntag, 7. Juni um 18.00 Uhr
Dresden Frankfurt Dance Company im Schauspiel Frankfurt
Foto: © De-Da Productions

Donnerstag 04. bis Sonntag 07. Juni: Festival „Science Utopias“ im Palmengarten

(Daniela)

Das interdisziplinäre Festival „Science Utopias“ lädt vom 4. - 7. Juni dazu ein, Wissenschaft neu zu erleben und aktiv mitzugestalten. Das Festival findet im Palmengarten im Rahmen der Rosenschau (28. Mai bis 7. Juni) statt und rückt kreative und innovative Formen der Wissenschaftsvermittlung in den Mittelpunkt.
Eröffnet wird das Festival mit einer Revue zur Geschichte der Palme. Performances, Shows, Gespräche, Führungen und Workshops eröffnen an den vier Festivaltagen neue Perspektiven auf Wissenschaft. Das Publikum, von Kindern über Jugendliche bis Erwachsene, ist ausdrücklich eingeladen, Wissenschaft aktiv mitzugestalten. Besondere Formate wie ein Klima-Winetasting oder die Botanische Bar machen Wissenschaft sinnlich und mit Spaß erfahrbar. 

Ein besonderes Highlight ist der „Markt der Möglichkeiten“ am Festivalsonntag, auf dem zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen und Akteur:innen aus der Region ihre Arbeit vorstellen, mit Informationsständen, Mitmachaktionen und Raum für Austausch. 

Einen Überblick über das komplette Programm findet ihr hier: Palmengarten Programm Science Utopias

Freitag 05. - Sonntag 07. Juni: Wochenend Masterclass: Mindset Beyond Yoga

(Daniela)

Ich schalte zu der Zeit meinen Kopf mit Pasta, Vino & Sonne in Apulien aus. Wäre ich nicht da, wäre ich bei Thea!

Mindset-Upgrade: Reset für Kopf & Körper
Zu viel im Kopf, zu wenig Ruhe im System? Dein Gehirn dreht Dauerschleifen, dein Körper spielt verrückt – und du fragst dich, wo der Aus-Knopf ist? Gute Nachricht: Den gibt’s. Und du kannst lernen, ihn zu drücken.
In diesem intensiven 3-Tages-Workshop Wochenend MASTERCLASS - Mindset Beyond Yoga entdeckst du, wie du Stress, starke Emotionen und Überforderung nicht nur verstehst, sondern gezielt steuerst. Mit einer spannenden Mischung aus moderner Psychotherapie, Yoga & Meditation nutzt du die Magie der Neuroplastizität – also die Fähigkeit deines Gehirns, sich neu zu verdrahten (ja, wirklich!).
Warum das wichtig ist? Dein Körper unterscheidet nicht zwischen Vorstellung und Realität – und reagiert auf deine inneren „Filme“, als wären sie echt. Ergebnis: Dauerstress, Grübelkarussell, Schlafprobleme und Co.

Zeit für ein Update. Freu dich auf: Mehr innere Ruhe statt Dauer-Overload * Klarheit statt mentaler Verknotung * Emotionale Stabilität statt Achterbahnfahrt * Praktische Tools für deinen Alltag Wann? 5.–7.Juni, Wo? Frankfurt am Main, Vitaliq am Mousonturm Mehr Infos: www.theanimmermann.de Oder direkt anrufen: 0179-5197335 Dein Kopf wird es dir danken. Dein Körper auch.

Freitag, 05. Juni: Besondere Umstände

(Uwe)

Besondere Umstände,deren Name eine Referenz an den intergalaktischen Geheimdienst aus dem „Kulturzyklus“ des Science-Fiction-Autors Iain Banks darstellt, bringt ihren charakteristischen Independent-Sound nach Frankfurt. Das Trio bewegt sich stilsicher in einem Spannungsfeld, das Einflüsse aus Postpunk, Stonerrock und der Hamburger Schule vereint. 

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Ponyhof, Homepage

Samstag 06. Juni: Kulturcampus Open Air 2026 „Für Solidarität und Zusammenhalt!“

(Daniela)

Das vierte Jahr in Folge findet am 6. Juni 2026 das Kulturcampus Open Air auf dem alten Universitätscampus Bockenheim statt. Auf zwei Bühnen gibt es Live-Musik, Diskussionen,
Kinderprogramm und vieles mehr.

„Für Solidarität und Zusammenhalt!“ – unter diesem Motto lädt das Kulturcampus Open Air in diesem Jahr dazu ein, gemeinsam ein Zeichen zu setzen: Für ein offenes Miteinander, für kulturelle Vielfalt und gegen Ausgrenzung. 
Dafür haben die Organisatorinnen ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Auf der Bühne Nord an der Bockenheimer Warte sind mit ALYZAH, die aktuell als eine der aufregendsten jungen Stimmen im Deutschrap gehandelt wird, KUZENG KERIM und REDD einige wirklich spannende Hip-Hop Acts aus der Region vertreten. Dazu rappt das in der Szene heiss gehandelte Trio JUNGE ARBEITER aus der Nähe von Stuttgart über Alltag und Erfahrungen der dritten Generation. Auf der Bühne Süd vor dem Juridicum spielen LIMES (experimentelle andinische Klänge), SINEM (Post-Punk mit türkischen Pop-Einflüssen) und MATE POWER (Ska/Reggae/Cumbia). Die Festivalerprobte Schweizerin NATHALIE FRÖHLICH steuert Techno,
Rap, Pop und Baile Funk mit sozialkritischen Lyrics und feminstischer Attitude bei. Abgerundet wird das Musikprogramm von einem vielfältigen Dj Line-Up.
Daneben gibt es einen Flohmarkt, Theater, Diskussionen zu stadtpolitischen Themen, einen Marktplatz kritischer Initiativen, Führungen über den Kulturcampus, ein phantasievolles
Kinderprogramm und ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Neu in diesem Jahr ist die schön schattige Chill Out Wiese vor dem Philosophicum.

Ziel des Bündnisses ist es, den Kulturcampus als lebendigen Ort zu gestalten, an dem unterschiedliche kulturelle Ausdrucksformen zusammenkommen und insbesondere zivilgesellschaftliches, ehrenamtliches Engagement von unten Raum findet. Damit dieser Ort für alle erlebbar wird, bringt das Bündnis bereits zum vierten Mal in Folge Kunst, Musik und Kultur auf den Campus – und lädt alle herzlich dazu ein, mitzuwirken, mitzugestalten und Teil einer offenen, solidarischen Stadtgesellschaft zu werden.

www.kulturcampus-frankfurt.de

Samstag, 6. Juni: Iso Herquist & Band - Swing havin’ the Blues

(Uwe)

Smoother, swingender Sound, der den Raum füllt – mal weich federnd, mal schwer groovend, mal ganz Blues. Iso Herquist nimmt sich die Swing Tunes der goldenen Jazz-Ära vor und macht daraus seine ganz eigene Mischung: spontan, charmant und voller Energie. Mit seiner Ukulele bringt er einen unerwarteten Klang ins Spiel – seine Stimme klingt wie ein verraucht-verlebter Jazzclub nach einer sehr langen Nacht: samtig und kratzig zugleich, voller Sehnsucht und Soul. Wie der Lieblings-Frottee-Schlafanzug, der einmal zu heiß gewaschen wurde. Wie im strömenden Regen den Bus verpassen. Einfach: eine volle Breitseite Blues.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr
Foto: Iso Herquist

Montag, 08. Juni: Birds On A Wire

(Uwe)

Als die französisch-amerikanische Sängerin Rosemary Standley – die zuvor bei Moriarty musiziert hat – und die französisch-brasilianische Cellistin Dom La Nena sich zum ersten Mal getroffen haben, war die musikalische Zusammenarbeit ursprünglich ausschließlich für eine Konzertreihe im Rahmen der Pariser Cité de la Musique geplant. Doch die beiden Künstlerinnen verstanden sich aufgrund von gemeinsamen Wurzeln und der jeweiligen klassischen Ausbildung nicht nur von Beginn an blendend – auch die alles einnehmende Stimme von Standley und das atemberaubende Cellospiel von La Nena harmonierten von der ersten Sekunde an auf ganz besondere Art miteinander.

Gemeinsam begann das Duo also auch über die initiale Veranstaltungsreihe hinaus, Songklassiker neu zu interpretieren. Inspiriert von Leonard Cohens „Birds On The Wire“ starteten die beiden als „Birds on a Wire“ Coverversionen zu veröffentlichen… Nun ist das dritte Studioalbum „Nuées ardentes“ erschienen, auf welchem sich die Musikerinnen erstmals auch bekannten Popund Rocksongs annehmen. Von Bronski Beat über The Cure bis hin zu The Doors bekommen ikonische Songs von den beiden Musikerinnen einen neuen Anstrich.

Brotfabrik / F., Dahlmannstr. / 20 Uhr
Foto: Jeremiah

Dienstag, 09. Juni: Dennis Aarssen & DIE DVA BIG BAND

(Uwe)

Vom Namen her könnte Dennis van Aarssen auch eine Legende des holländischen Fußballs sein, er ist aber ein Sänger, mit samtiger Stimme, modernen Swing-Arrangements und einer charmanten Coolness. Auf seinen kommenden Deutschlandterminen präsentiert Dennis van Aarssen eine Live-Show, die musikalische Klasse und Leichtigkeit verbindet: swingende Big-Band-Momente, intime Balladen, energiegeladene Uptempo-Nummern und immer wieder diese besondere Stimme, die das Publikum sofort für sich gewinnt. Unterstützt von einer hochkarätigen Live-Band schafft er eine Atmosphäre, die nostalgisch und zugleich überraschend zeitgemäß wirkt. Fans von Michael Bublé, Jamie Cullum und klassischem Crooner-Sound dürfen sich auf einen Abend freuen, der gleichermaßen berührt wie begeistert.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19:30 Uhr
Foto: Facebook Zoom

Mittwoch, 10. Juni: Hendrik Bolz - Nullerjahre

(Uwe)

Die Nachwendezeit zwischen den Stralsunder Plattenbauten: Während viele Erwachsene die Suche nach einem Platz im neuen System aufgeben, suchen sich Hendrik und seine Freunde eigene Wege aus der Langeweile. Langsam zerfallen die Frontlinien der Baseballschlägerjahre. Springerstiefel werden von Turnschuhen abgelöst, Rechtsrock von Gangsterrap. Doch die Grundregel bleibt dieselbe: fressen oder gefressen werden. Im Kindergarten, in der Schule und im Fußballverein haben sie gelernt, dass der Klügere nur so lange nachgibt, bis er der Dümmere ist. Also ist das Ziel klar: härter werden, stumpfer werden. Die Mittel finden sich – Kraftsport, Drogen, Rap.

Im Gespräch mit Moderatorin Isabella Caldart erzählt Hendrik Bolz von den ostdeutschen Nullerjahren und erklärt dabei ein Stück bundesrepublikanische Gegenwart.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr
Foto: KIWI Verlag

Donnerstag, 11. Juni: Sina Bathaie

(Uwe)

Die White Lotus World Tour von Sina Bathaie erstreckt sich über mehr als 30 Länder und 70 Städte. Präsentieren wird der Multiinstrumentalist, Produzent und Komponist, der für seine improvisatorischen Auftritte und seine unverwechselbare Mischung aus östlichen und elektronischen Klängen gefeiert wird, seine neuesten Werke und seine musikalische Weiterentwicklung. Auf traditionellen Instrumenten wie der Oud und der Ukulele verbindet er tiefe Emotion und kulturellen Reichtum mit modernen Klanglandschaften.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19:30 Uhr
Foto: Facebook Sina Bathaie

Montag, 15. Juni: 80 Jahre Lucky Luke

(Uwe)

Die Grimm Brothers. Eine Hommage von Flix und Reinhard Kleist - Lesung mit Bildern und Gespräch.

Es war einmal im Wilden Westen … In Deutschland kennt jedes Kind die Märchen der Gebrüder Grimm. Aber im Wilden Westen kann man mit Schneewittchen und dem Froschkönig wenig anfangen. Das merken Jacob und Wilhelm Grimm schnell, denn ihre Lesereise in Amerika droht ein gewaltiger Flopp zu werden. Glücklicherweise ist Lucky Luke zur Stelle, um den Unmut der enttäuschten Lesungsgäste zu beschwichtigen. Um das Publikum zu begeistern wollen die Brüder ihr Repertoire um amerikanische Märchen erweitern und wenden sich mit ihrem Anliegen an Ma Dalton. Die tischt ihnen die Geschichte der vier grundanständigen Gebrüder auf – ein sofortiger Hit in den Saloons. Doch vier gar grimmige Gebrüder sind mit dem plötzlichen Imagewandel, der ihnen durch diese Märchen beschert wird, überhaupt nicht einverstanden.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr
Foto: Egmont Verlag

Dienstag, 16. Juni: Jared Hart

(Uwe)

Die Band von Singer-Songwriter Jared Hart, „The Scandals“, war europaweit als Support von The Gaslight Anthem und zusätzlich mit deren Sänger Brian Fallon unterwegs. Der talentierte, junge Mann aus New Jersey (da kommen einige gute Acts her, wie Bruce Springsteen …) spielt entweder solo oder mit seiner Band Mercy Union. Auf dieser Tour spielt er seine Songs puristisch und direkt, nur mit seiner Gibson Akustikgitarre und seiner unfassbar voluminösen Stimme.

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Ponyhof, Homepage

Samstag 20. Juni: Frühjahrskonzert der Frankfurter SingGemeinschaft

(Daniela)

Kurz vor Sommerbeginn gibt es noch ein Frühjahrskonzert.. wäre ich nicht an der Westcoast, wäre ich hier:

In ihrem Frühjahrskonzert führt die Frankfurter SingGemeinschaft zusammen mit dem Kammerorchester Collegium Musicum Werke von Mozart, Mendelssohn und Wagner auf.
Es erklingen das Klarinettenkonzert A-Dur von Mozart, der 42. Psalm von Mendelssohn und das Siegfried-Idyll von Wagner.

Die Leitung hat Jens-Uwe Schunk. Solistinnen sind Natascha Jung, Sopran und Maria Ilg, Klarinette

Das Konzert findet am Samstag, 20. Juni, um 19 Uhr in der Wartburgkirche, Hartmann-Ibach-Straße 108, in Bornheim statt.
Eintritt 25 € / 15 € erm., Kartenreservierung 069-621954,  karten(at)fsg-chor.de
Vorverkauf: Merian-Apotheke, Berger Straße 48, Buchhandlung Lesecafé, Diesterwegstr. 7 im Hinterhaus, Buchhandlung Libretto, Mühlgasse 3

Samstag 27. Juni: Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -

(Daniela)
Ich bin heute Abend auf dem Konzert der TOTEN HOSEN, würde ich also nicht im Waldstadion singen, sänge ich vielleicht in Friedberg

Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -
und das Glück vom letzten Sommer ruft nach einer Vocal Summer Jazz Fortsetzung :-). Am 27.06.2026 ist es soweit! 

Ein lauer Sommerabend im Alten Hallenbad, gemeinsam eintauchen in Swing und Latinmusik. 
Good vibrations und Emotion pur, Sektchen in der Pause. Wir können es kaum erwarten! 

Das Dreamteam Jazzy Weather aus Friedberg und Bewitched aus Frankfurt mixt an einem sommerlichen Cocktail aus entspanntem Swing und heftigstem Latin-Groove, aber auch wunderschön melancholischen Jazzballaden. Ob cool oder hot, heraus kommt immer Jazzgesang vom Feinsten. 

Und auch ihr werdet diesmal wieder nicht verschont ;-). Es gibt Songs, die wir mit euch zusammen singen wollen. Das hat das letztes Jahr einfach zuviel Spaß gemacht!
Wir freuen uns mega auf euch!
Jazzy Wheather und Bewitched Sa, 27.06.2026, um 19:30, Einlass 19:00
Eintritt: 16€, ermäßigt 10€; Tickets beim Ticketshop Friedberg, www.ticket-shop-friedberg.de, Tel: 06031-15222; Leitung: Regina Klein

Donnerstag 03. - Samstag 11. Juli: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“

(Daniela)

Dzuna Kalnina ist eine tolle Frau. Ich habe sie vor zwei Jahren mit einer Iszenierung in der Alten Seilerei erlebt. Jetzt inszeniert sie auf dem Kulturcampus:

Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“ erobert den KulturCampus
Der Außenbereich vor dem Studierendenhaus in der Mertonstraße 26 wird im Juli zur ungewöhnlichsten Bühne der Stadt. 
Mit „Pierrot 21 oder Mondtrunk“ bringt Kunst im Puls e.V. Arnold Schönberg „Pierrot Lunaire“ dorthin, wo man es garantiert nicht erwartet: mitten in den öffentlichen Raum. Die Performance ist als urbane Intervention gedacht – ein musikalischer Überraschungsmoment für alle, die zufällig vorbeikommen oder bewusst den Abend im Campus‑Hof verbringen. 

Die Idee: Schönbergs expressionistische Klangwelt trifft auf Frankfurts Sommerluft. Passant*innen werden eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern sich poetisch einzumischen - zwischen jeweils sieben Liedern öffnen sich Pausen, die nicht als Unterbrechung gedacht sind, sondern als Einladung: Das Publikum kann diese Momente nutzen, um eigene poetische Impulse in den Abend hineinzulegen – Worte, Bilder, spontane Gedanken. So entsteht ein offener Austausch zwischen Musik, Stadt und den Menschen, die sich auf dieses ungewöhnliche Erlebnis einlassen.

Musikalisch hochkarätig besetzt:
Robert Crowe (Gesang), Peter Kuhn (Dirigent), Joachim Enders (Klavier), Ingo Haas (Violine/Viola), Katrin Szamatulski (Flöte/Piccolo), Michael Veit (Cello), David Wolf (Klarinette)
Dazu Dzuna Kalnina (Regie), Katharina Kraatz (Kostüm), Sofia Samoylova (Foto), Günter Woog (Flyer Design), Daniel Groß (Technik)

Termine: 3., 8., 10. und 11. Juli 2026, jeweils 20 Uhr

Ort: Außengelände des Studierendenhauses in der Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main 
Bei Regen: Ausweichort Offenes Haus der Kulturen
Der Eintritt ist frei. In Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen und Vision 31 Kulturcampus gemeinsam gestalten.
Ein Projekt, das zeigt, wie lebendig, überraschend und offen diese Stadt sein kann – besonders, wenn Schönberg plötzlich um die Ecke biegt.

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

Noch bis Sonntag, 17. Mai: Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Im Frankfurter Kunstverein läuft noch bis zum 17. Mai eine spannende Ausstellung vom wundervollen, seit langem sehr geschätzten Heiner Blum. Der die Ausstellung kuratiert hat. Und der zwar seine Lehrtätigkeit an der HfG Offenbach, nicht aber sein beeindruckendes Engagement in der Region und die Kunst aufgegeben hat. Der Frankfurter Kunstverein lädt das Diamant Museum für Urbane Kultur, Offenbach ein. In intensiver Zusammenarbeit entsteht eine vierwöchige Kooperation mit Aktionen, Aktivierungen und Andockmöglichkeiten. “Hidden History” ist mehr als eine Ausstellung: Gezeigt werden Protokollräume historischer und aktueller Positionen subversiver, subkultureller Aktivität in Form von Installationen, aktivierbaren Räumen, visuellen Wandzeitungen, kollaborativen Wandzeichnungen, Tape Art, Performances und Videoinstallationen. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen der Stadt und gibt Einblicke in die Kultur einer für viele verborgenen Öffentlichkeit. Zur heutigen Vernissage gibt es außerdem Performances von Honji Wang, die international auf renommierten Bühnen zu sehen ist. Sie verbindet Hip-Hop und urbane Tanzkulturen mit zeitgenössischer Choreografie. Ihre Arbeiten entstehen häufig in Auseinandersetzung mit dem Stadtraum und gesellschaftlichen Dynamiken. Heute haben wir die einmalige Gelegenheit, diese international gefeierte Künstlerin in Frankfurt live zu erleben. Die Performances setzen einen kraftvollen Impuls zum Ausstellungsbeginn und öffnen die Räume des Frankfurter Kunstvereins als Resonanzraum für urbane Geschichte, Gegenwart und subkulturelle Praxis.

Foto: Linienspiele, Rushy Diamond@Heiner Blum

Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein, Vernissage am 17. April, mit Performances von Honji Wang und Tänzer*innen um 19 und 21 Uhr, zur Eröffnung sprechen Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins, sowie Heiner Blum, Kurator der Ausstellung, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Am Römerberg, Eintritt Vernissage: frei, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro

Bis Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst

(Petra)

Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden  Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. 

Grafik/Graphic: Bureau Sandra Doeller©Museum Angewandte Kunst

Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei

Bis 31. Mai: Ausstellung im KFM: JOY WAS THE HARDEST PIECE by Daniel Hörl

(Daniela)

Die Ausstellung beschäftigt sich mit emotionalem Gedächtnis und transgenerationalen Prägungen.
Gefühle wie Angst, Scham, Trauer und Freude werden nicht nur individuell erlebt, sondern über Generationen weitergegeben. Steinreliefs, Masken und fotografische Familienporträts machen unsichtbare innere Prozesse sichtbar. Schichten, Brüche und Überlagerungen verweisen auf Erinnerungen, Schutzmechanismen und verdrängte Emotionen.
Die Ausstellung folgt einem inneren Durchgang: übernommene Muster werden sichtbar, Gefühle freigelegt. Freude erscheint als etwas, das erarbeitet werden musste.
Joy was the Hardest Piece zeigt den Weg zu einem Gefühl, das lange wie versteinert schien.

Finissage: Sonntag 31.05. 17 Uhr
Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, unter der Brücke, barrierefrei

Noch bis 31. Mai: Ausstellung After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25

(Daniela)

Brita hat mir diese Ausstellung empfohlen. Sie sagt, dass insbeosndere die Führungen sehr gut sind:

After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25

Der „After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize“, den die Crespo Foundation gemeinsam mit C/O Berlin ins Leben gerufen hat, wurde 2025 an Lisa Barnard (1967, Großbritannien) und Isadora Romero (1987, Ecuador) verliehen.

Die Ausstellungen „You Only Look Once“ von Lisa Barnard und „Notes on How to Build a Forest“ von Isadora Romero werden nun im Crespo Open Space gezeigt. Sie eröffnen zwei künstlerische Perspektiven auf das Zusammenspiel von Natur, Technologie und Gesellschaft.

Datum: 13.03.2026 bis 31.05.2026
Uhrzeiten: Mo., Do., Fr. 14–20 Uhr und Sa., So. 11–18 Uhr
Adresse: Crespo Open Space, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt

Führungen: Jeweils montags und samstags, auch in Englisch und mit DGS-Begleitung. Weitere barrierearme Führungen bieten wir auf Anfrage gerne an.

Mehr über die Ausstellung und über Termine und Rahmenprogramm: https://www.crespo-foundation.de/de/events/after-nature-25

Noch bis Donnerstag, 18. Juni: Ausstellung Julia Roppel auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Auch mein Lieblingsformat macht beim World Design Capital (WDC) 2026 mit: Design stärkt Demokratie, und Demokratie braucht Design. WDC 2026 ist ein gesellschaftspolitisches Projekt, das eine regionale Identität hat, aber internationale Strahlkraft aussenden möchte, um das Morgen besser zu gestalten. Die KunstSäule blickt dafür mit Julia Roppel zurück auf eine Ikone der Frankfurter Gestaltung. Nachdem im vergangenen Jahr die Frankfurter Küche und die Neue Sachlichkeit anlässlich 100 Jahre Neues Frankfurt im Mittelpunkt standen, rückt Roppel den Fokus ganz auf den Frankfurter Stuhl. Der wurde vor rund 90 Jahren entwickelt und steht für eine nachhaltige Verbesserung des Alltags in hoher Qualität. Mit ihrem Frankfurter Atelierstuhl, der Spuren ihrer Werke trägt, experimentiert die Künstlerin gerne: Der Stuhl dient nicht nur als Sitzgelegenheit, sondern auch als Leiterersatz – und war sogar schon Teil von Installationen. Pina Bausch gab in ihrem weltberühmten Tanztheater einem Frankfurter Stuhl eine „Rolle“, auf ihm wurde getanzt bzw. er tanzte auch selbst durch die Luft. Entsprechend ist die Arbeit von Roppel an der Säule keine statische Referenz, sondern ein dynamisches Bild mit einigen wie hingepurzelten Frankfurter Stühlen. Als Malgrund diente ihr eine Doppelseite der Frankfurter Kunstzeitung Montez Express.

Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl, Ausstellung von Julia Roppel, Ort:Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße, Uhrzeit: ab 19 Uhr (Öffnungszeiten: 24/7), Eintritt: frei, Einführung: Florian Koch, Grußwort Barbara Lersch (Programmdirektorin WDC 2026), mit Musik von The Ukulear Family, Ukulele Sound, barrierefrei

Noch bis 05. Juli: Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat

(Martin)

Diese Ausstellung ist ein MUST SEE! 
Ein Küstenort wird zum Mythos – und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Auch Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Das Städel Museum präsentiert eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes Étretat und den Einfluss des Ortes auf die Malerei der Moderne.

hessenschau.de schreibt: „Die verschiedenen künstlerischen Annäherungen an diesen einzigartigen Ort über rund 200 Jahre zeigt die Ausstellung in faszinierend gestalteten Räumen und Gegenüberstellungen. Gleichzeitig beleuchtet sie den sozialen Wandel des einstigen Fischerdorfs zum Badeort und zum Sehnsuchtsort der Pariser Künstler. Und sie zeigt, wie der Mythos in der Literatur, der Fotografie und sogar in der Netflix-Serie "Lupin" bis heute fortlebt.“

Bis 5. Juli (Dienstag, Mittwoch, Freitag – Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-21.00 Uhr): Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat
Städel Museum
Foto: Ausstellungsansicht Städel Museum © Norbert Miguletz

Noch bis Sonntag, 05. Juli: Ausstellung - New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft im ernst-may-haus

(Petra)

Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums initiierte Studio Jonathan Radetz in Kooperation mit der ernst-may-gesellschaft e.V. das Projekt „New Neues Frankfurt”, um damalige Konzepte zum suffizienten Wohnen auf kleinen Grundrissen zu untersuchen und anhand des ernst-may-musterhauses (mayhaus), welches als temporäres Designlabor fungierte, auf die heutige Zeit zu übertragen. Im Designlabor im mayhaus haben sie in den vergangenen Monaten Entwürfe für das Wohnen auf kleinem Raum entwickelt. Da kleine Grundrisse, wie die des mayhauses, durchdachte Möbel- und Einbaulösungen benötigen, wurde an Entwürfen gearbeitet, die unterschiedliche Einkommensgruppen ansprechen und heutige Bedürfnisse berücksichtigen sollen. Auf dem ernst-may-fest im letzten Sommer konnten alle Gäste an der Verlosung von zwei Wochenenden „Probewohnen“ im Frühjahr 2026 teilnehmen (ich bin etwas neidisch, hätte zu gerne auch mal probegewohnt), und ich hoffe, die Gewinner*innen konnten tolle Erfahrungen dort sammeln: Im Sinne eines partizipativen Gestaltungsansatzes sollten so die ersten Prototypen im Alltag getestet werden. Nun sind die neuen Möbel in einer Ausstellung im mayhaus zu sehen, die wir alle anschauen können. Und das mayhaus selbst finde ich ohnehin immer wieder sehenswert.

©Jonathan Radetz

New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft - Ausstellung, Ort: ernst-may-haus, Adresse: Im Burgfeld 136, Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags 11 - 16 Uhr, samstags - sonntags 12 - 17 Uhr, Eintritt: frei

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

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