MORGEN!

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Morgen ist es soweit…20 Jahre Ausgehtipps im Kunstverein Familie Montez.
Ich bin total nervös. Zum Quiz haben sich knapp 150 Leute angemeldet…Wer ein Ticket für´s Quiz hat – Glückwunsch - bitte kommt rechtzeitig um 18:00 Uhr.
Wer keins bekommen hat: Kommt ab 20:30 Uhr zur Party!
Ihr braucht Euch dafür nicht anmelden! Es lohnt sich trotzdem: Schon allein wegen der Tombola. Ja, richtig gehört – wir haben so viele Gewinne, dass wir kurzerhand noch eine organisiert haben.
Und getanzt werden soll natürlich auch: Bille & Yvette legen auf!
Und am Sonntag? Aufräumen, GrünGürteltier-Fest und abends AUSGEBRAUT.
Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela
Vielen Dank auch an den Rest des Ausgehtipp-Teams: Martin Grün, Uwe Schwöbel, Andrea Ehrig, Petra Manahl und Erik Düwel.
Samstag 09. Mai: 20 Jahre Ausgehtipps![]() Wir feiern 20 Jahre Danielas Ausgehtipps! Wir freuen uns riesig auf Euch! Kunstverein Familie Montez, barrierefrei! |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2026. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net |
ZU GEWINNEN (Martin)![]() Bitte schickt Eure Antwort an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com) |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com) |
GEROLLTES über Schalke 04![]() (Uwe) In den vergangenen Jahren war ich häufig dankbarer Adressat für Witze über Schalke. Die kamen vollkommen zu Recht, nicht zuletzt, weil der Traditionsverein aus der vom Strukturwandel gezeichneten Stadt Gelsenkirchen, ziemlich herumdilettierte und vor Jahresfrist beinahe in die 3. Liga abgestiegen wäre. Am Ende der letzten Saison war es wahrscheinlicher, dass die Schalker ihre Abwärtsentwicklung konsequent fortsetzen und sich selbst sportlich stilllegen wie viele der Schächte in der Umgebung des ehemaligen Parkstadions. Dann aber kam Miron Muslić. Miron Muslić ist vor allen Dingen ein Trainer, offensichtlich ein ziemlich guter. Und er hat darüber hinaus wohl einen außergewöhnlich guten Charakter. Er hat aus dem orientierungslosen Schalke 04 mit seiner verunsicherten Mannschaft, seinem verängstigen Fans und seiner überforderten Vereinsführung wieder eine Nummer gemacht, hat Richtung vorgegeben und ist vorangegangen. Er hat Widrigkeiten angenommen, war immer auf der Höhe mit seinen Entscheidungen und hat insbesondere nach der Winterpause Kurs gehalten. Dabei blieb er immer ruhig und erzählte zu keinem Zeitpunkt irgendeinen Mist. Wunderbar. Wer den Marsch der Schalker Fans am vergangenen Samstag zum Stadion gesehen hat, weiß, wie gut Schalke der Bundesliga tut. Auch wenn es sportlich erst einmal schwer wird. Vielleicht machen sie es im nächsten Jahr so gut wie der HSV in diesem Jahr, dafür braucht es die ein oder andere gute Personalentscheidung. Auf der Trainerbank scheinen sie mit Miron Muslić aber in jedem Fall schon einmal glänzend besetzt. |
Freitag 08. Mai: 250 Jahre trans* und inter* Geschichte in Büchern Vortrag und Buchvorstellung![]() (Daniela) Der Kulturverein LiS - Literatur im Stadtteil eV im Frankfurter Nordend lädt ein zu einer Veranstaltung in den neuen Räumen des |
Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai: Of/ Sargbau-Workshop![]() (Andrea) |
Freitag, 08. Mai: Eröffnung GEN Z: SHAPING A NEW GAZE![]() (Uwe) Ausstellung von Samstag, 09. Mai - 30. August Eine Generation, unzählige Perspektiven: Die Ausstellung GEN Z: SHAPING A NEW GAZE gibt das Wort an junge Menschen, die mehrheitlich zwischen 1995 und 2010 geboren wurden — und die Welt, in der sie aufgewachsen sind, nicht einfach hinnehmen. Diese Generation hinterfragt Normen, bricht mit Konventionen und definiert ihren Platz in einer sich wandelnden Zeit. Die Gruppenausstellung im Fotografie Forum Frankfurt zeigt Werke von 40 Fotokünstler*innen aus 25 Ländern. Mit persönlichen Erzählungen, pluralen Identitäten, neu definierten familiären Bindungen und einer sensiblen Auseinandersetzung mit Körper und Gender verflechten sich die Arbeiten der Künstler*innen zu einer vibrierenden kollektiven Energie — einem reichhaltigen Mosaik aus Erfahrungen, kulturellen Hintergründen und Perspektiven, in dem das Persönliche politisch wird. Gegliedert in vier Themenbereiche, bietet die Ausstellung eine Immersion in die aktuellen Fragestellungen, von denen diese Generation geprägt ist — einen einfühlsamen Einblick in die Sorgen und Sehnsüchte junger Menschen, die kreativ sind, Fragen stellen, Forderungen erheben und sich selbst neu erfinden. Das Fotografie Forum Frankfurt präsentiert erstmals in Deutschland GEN Z: SHAPING A NEW GAZE. Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet, der die Werke der 66 Künstler*innen versammelt, die ursprünglich im Photo Elysée in Lausanne gezeigt wurden. Organisiert und produziert von Photo Elysée in Lausanne, kuratiert von Nathalie Herschdorfer, Hannah Pröbsting und Julie Dayer, wurde die Gruppenausstellung für das FFF unter kuratorischer Mitarbeit von Celina Lunsford und Andrea Horvay angepasst. Damit setzen Photo Elysée nach der Ausstellungsreihe »reGeneration« und das Fotografie Forum Frankfurt mit »Photography Players« und »Recommended« ihr Engagement für aufstrebende Foto-Künstler*innen fort. Eröffnung am Freitag, 8. Mai um 19 Uhr und zum Galeriegespräch am Samstag, 9. Mai um 15 Uhr werden folgende weitere Künstler*innen erwartet: Francesca Hummler, Künstlerin, Florian Gatzweiler (DE, *1998), Lisa Kanardi (ID, *1997), Gabriela Marciniak(PL, *1996) – TBC, Noyan Noah Wenzinger (CH/TR, *1999) Die deutsch-amerikanische Künstlerin Francesca Hummler (*1997) leitet am Eröffnungswochenende den Workshop »MINDFUL SELF-PORTRAITURE: OBJECTS, ARCHIVES, AND IDENTITY« (09./10. Mai, 10–17 Uhr), Anmeldungen sind noch willkommen – siehe Homepage des FFF. Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32, 60311 Frankfurt am Main |
Freitag, 08. Mai: Solo Piano![]() (Andrea) |
Freitag 08. Mai: Paradiesvögel (auch: 27. Mai und 13. Juni)![]() (Daniela) Das “Junge Schauspiel Frankfurt” inszeniert im Kammerspiel: “Paradiesvögel” Stell dir vor, dein Leben hat gerade erst so richtig angefangen und multiple Krisenlandschaften verstellen dir die Sicht auf die Zukunft. Gleichzeitig steigen die Anforderungen, um beim strammen Marsch nach vorn dabei zu sein. Wer darf mitmachen? Und wohin geht es überhaupt? ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause, barrierefrei Paradiesvögel, von Martina Droste - 08.05.2026, 20.00–21.30 | Schauspiel Frankfurt |
Freitag 08. - Sonntag 17. Mai: CHAMBER MUSIC FESTIVAL 2026 – connects the world![]() (Daniela) Wer noch keinen Festivalabend im Kalender hat: Die Auswahl ist groß – hier drei Konzerte in der Mitte der Festivalwoche, ein kleiner dramaturgischer Dreiklang. K5 VERWANDLUNGEN; Donnerstag, 14. Mai 2026 | 19.45 Uhr; Casals Forum, Großer Saal; Christian Tetzlaff (Violine), Gary Hoffman (Violoncello), Richard Goode (Klavier) und Juniors K6 GLÜHENDE SAITEN; Freitag, 15. Mai 2026 | 19.45 Uhr; Casals Forum, Großer Saal; Christian Tetzlaff (Violine), Pinchas Zukerman (Violine/Viola) und Juniors; Ludwig van Beethoven: Variationen über „Ich bin der Schneider Kakadu“ op. 121a; Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquintett Nr. 2 B-Dur op. 87; Pjotr Tschaikowsky: Serenade für Streicher C-Dur op. 48 Der Saal als Resonanzkörper: erst kammermusikalische Funken, dann der große Streicherrausch – „Glühende Saiten“ im wörtlichen Sinn. |
Samstag 09. + Sonntag 10. Mai: AUSGEBRAUT - Auf den Spuren der Frankfurter Bierdynastien eine Krimiperformance![]() (Daniela) Dass wir heute nicht können versteht sich, dass wir morgen bestimmt “platt” sind auch. ABER, da ich die Produktionen von TEAM SCHARPF immer super finde, habe ich uns trotdzem Karten für Sonntag besorgt. AUSGEBRAUT - Auf den Spuren der Frankfurter Bierdynastien eine Krimiperformance von Team Scharpff + Community 1865 gab es in Frankfurt fast 100 Brauereien, einige davon auf dem Sachsenhäuser Berg, weil die Kalksteinfelsen eine gute Lagerung ermöglichten. Dort entwickelten sich die Brauereien zu Industriebetrieben. 100 Jahre später sind davon nur noch zwei übrig: Binding und Henninger. Nach einem Jahrzehntelangen Kampf um die lokale Vorherrschaft sind nun beide Brauereien abgewickelt. Über die Hintergründe wird nur spekuliert. Jetzt ermittelt Team Scharpff, und taucht dafür tief in die Geschichte der Frankfurter Brauereidynastien ein. Was haben Ex-Henninger-Chef Bruno Schubert und Eintracht Frankfurt damit zu tun? Was ist die Rolle der Radeberger-Gruppe und von Dr. Oetker? Was waren die wirklichen Interessen der Stadt und der Politik? Oder wird einfach nur zu wenig Bier getrunken? Nach ausverkauften Vorstellungen im November im Danzig am Platz, findet die Wiederaufnahme nun im Netzwerk Seilerei – unweit des ehemaligen Brauereibergs statt, dem Zuhause der Firma Reutlinger. Um 1900 gab es auch eine Brauerei Reutlinger am Sachsenhäuser Berg! Wiederaufnahme_Vorstellungen: 9.5.2026, 20 Uhr & 10.5.26, 19 Uhr Mit: Christiane Blumenberg, Burçak Konukman, Horst Nagel, Monika Plottnik, Holger Roll |
Samstag 09. Mai: 10 Jahre FRANKFURT RIESLING TAG![]() (Daniela) Ach Mensch, Jesko! Du fehlst! Jesko hat gemeinsam mit Uli den Frankfurt Riesling Tag erfunden und er hätte sich bestimmt mega gefreut heute das 10 jährige dort zu feiern. Als Frau, die sehr gerne Wein trinkt, wäre ich gerne dabei, und ich würde gerne wieder den Riesling vom Tesch kaufen, den uns Jesko damals als Hochszeitswein empfohlen hatte, ABER wir haben ja 20 Jahre Ausgehtipps… da kann ich mich vorher nicht betrinken ;-) 10 Jahre Frankfurter Rieslingtag! Der Riesling-Gipfel 2026. Für ALLE, die die Königin der Trauben lieben! Der Frankfurter Riesling-Tag feiert Jubiläum! Bereits zum 10. Mal dreht sich im stilvollen Ambiente des Gesellschaftshauses im Palmengarten alles um die Königin der Trauben. Mehr Infos: www.frankfurter-rieslingtag.de |
Samstag 09. Mai: Releaseparty - The Phobes im Dreikönigskeller![]() (Daniela) Ich weiß nicht, welche Gründe es geben klönnte heute nicht zu “20 Jahre Danielas Ausgehtipps” zu gehen, aber da Markus mich so nett angeschrieben hat, kündige ich sein Konzert trotzdem an: Vier Leute, ein Proberaum, zu viele Gitarrenpedale - das sind The Phobes. Ihr Sound: Indie mit Haltung, Melodie mit Kante. Sa., 09.05.26 / Beginn 20:30 Uhr / Eintritt 12€ |
Samstag, 9. Mai: Of/ 1 Jahr Scape![]() (Andrea) |
Samstag, 9. Mai: Spring Spring![]() (Andrea) |
Samstag, 09. Mai: Of/ Lars Reichow![]() (Andrea) |
Samstag, 09. Mai: Wet Wet Wet![]() (Andrea) |
Samstag, 09. Mai: Oscar Wilde. BUNBURY. (auch: 10. & 13. Mai plus weitere Termine)![]() (Martin) Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute Viktorianisches Zeitalter: Alles an seinem rechten Platz. Ein anständiger Mann ist ein anständiger Mann, eine anständige Frau ist eine anständige Frau. QUEEN Viktoria ist eine gewichtige Herrscherin und die Moral ihrer schweren Unterröcke schafft eine miefige Atmosphäre, die zum Ersticken ist. Und doch ist Oscar Wilde der gehätschelte Liebling dieser Zeit. KING Oscar, Regent der spitzen Provokationen gegen alles Etablierte, sich selbst zum Maßstab an die Spitze des Etablierten setzend, verheirateter Familienvater, der Artist der gehobenen Salons, der Formvollendete! Er ist aber auch der promiske Schwule auf gierigen Streifzügen im Strichermilieu, der Streuner im schmuddeligen Abseits, der mit Flecken auf den Samthosen nach Hause kehrt. DOPPELEXISTENZEN BIETEN SPRENGSTOFF. Komödie schreiben, Komödie spielen. Nichts dem Ernst überlassen. Den Gesellschaftsclown geben, der immer den letzten Schrei kreiert und alle kreischen mit. Mit BUNBURY hat Wilde die Präzision seines Witzes auf die Spitze getrieben. Und enthüllender hat Wilde sich nie verhüllt als in diesem letzten Theaterstück. Am 14. Februar 1895 war Premiere. Es wurde viel gelacht! Samstag, 9., Sonntag, 10., Mittwoch, 13., Freitag, 15., Samstag, 16., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Und Samstag, 20. Mai um jeweils 19.30 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle |
Aufruf für den Nachhaltigkeitstag am 22. Mai![]() (Andrea) |
Sonntag 10. Mai: 25 Jahre GrünGürtel-Tier – Fest am Alten Flugplatz![]() (Daniela) Nach der gestrigen Party ist ein Fest in der Natur genau das richtige für mich… Der Alte Flugplatz lockt mal wieder mit einem tollen Fest: Am 10. Mai von11–17 Uhr feiert Frankfurts Kult-Fabelwesen das GrünGürtel-Tier seinen 25. Geburtstag – mit einem bunten Programm für Familien, Naturfans und alle, die gern draußen unterwegs sind. Rund 30 Initiativen sind vor Ort und laden zum Mitmachen, Entdecken und Ausprobieren ein – von Umweltbildung bis Kreativaktionen. |
Sonntag, 10. Mai: Classical Beatz for Kids![]() (Andrea) |
Sonntag, 10. Mai: Sossenheim/ Lolita Knockout![]() (Andrea) |
Sonntag, 10. Mai: Of/ Veigh Malow![]() (Andrea) |
Sonntag, 10. Mai: Kasalla![]() (Andrea) Batschkapp, Gwinnerstraße Foto Credits: Ben Wolf |
Sonntag, 10 Mai: Christiane Rösinger - The Joy of Ageing![]() (Martin) Konzert/Lesung - Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. Ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind. Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet? Sonntag, 10 Mai um 20.00 Uhr (Lokal ab 18.30 Uhr geöffnet!) / Künstler*innenhaus Mousonturm |
Sonntag, 10. Mai: La Grazia![]() (Andrea) |
Sonntag, 10. Mai: Avishai Cohen Trio![]() (Uwe) Avishai Cohen und sein Trio bringen frische, energiegeladene Klänge auf die Bühne – ein Erlebnis aus Emotion und Innovation. Seit mehr als 30 Jahren zählt Avishai Cohen zu den einflussreichsten Künstlern des modernen Jazz. Der international gefeierte Bassist, Sänger und Komponist hat mit seinem unverwechselbaren Sound und einer künstlerischen Vision, die Genregrenzen sprengt, eine weltweite Fangemeinde erobert. Seine Live-Performances sind legendär – emotional, intensiv und stets voller Überraschungen. Avishai Cohen kommt mit einer Doppelvorstellung in die Centralstation. Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 17.00, Ende: 18.30 (+ 2. Veranstaltung um 20 Uhr) |
Bis Donnerstag 21. Mai: Stadtradeln![]() (Daniela) Ich bin ja begeisterte Radfahrerin und mache auch bei Stadtradeln, zusammen mit meinen Kolleg:innen, mit. |
Montag, 11. Mai: »WEGE ZUR FERNEN GELIEBTEN«![]() (Martin) Seit Herbst 2025 verstärkt Taehan Kim das Frankfurter Ensemble und überzeugte hier in so unterschiedlichen Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Moralès / Dancaïro (Carmen) und Fürst Yamadori (Madama Butterfly). Neben seiner Leidenschaft für die Oper begeistert sich der südkoreanische Bariton seit seiner Jugend auch für den Liedgesang. Die »einzigartige Verbindung von Musik und Poesie«, die er als 14-Jähriger erstmals in den Aufnahmen Dietrich Fischer-Dieskaus entdeckte, treibt Taehan Kim immer wieder zu einer aktiven Auseinandersetzung mit der Gattung Kunstlied. An der Seite von GMD Thomas Guggeis, mit dem er bereits während seiner Zeit im Internationalen Opernstudio der Berliner Staatsoper ein Recital erarbeitet hat, gestaltet der junge Sänger nun einen Liederabend im Holzfoyer. Das Programm der beiden Künstler steht unter dem Motto Wege zur fernen Geliebten und umfasst neben dem Mahler-Zyklus Lieder eines fahrenden Gesellen und Beethovens An die ferne Geliebte auch Werke von Clara Schumann und Ralph Vaughan Williams. Es werden Werke von Gustav Mahler, Clara Schumann, Ralph Vaughan Williams, Ludwig van Beethoven u.a. zu hören sein. Montag, 11. Mai um 19.30 Uhr im Holzfoyer / Oper Frankfurt |
Montag. 11. & Dienstag, 12. Mai: Le Paradoxe de John![]() (Martin) Philippe Quesne/Vivarium Studio Die taz schreibt: „Die Pseudernsthaftigkeit der Kunst wird da aufs Korn genommen. Quesne tut das aber ganz sanft. Er lässt ihr ihren Raum, plädiert vielmehr unterschwellig für ihre Eigenheiten." Und DLF Kultur/Fazit berichtet von einem „reichen, tiefsinnigen, absurd-komischen Objekttheaterabend“! Philippe Quesne ist einer der bedeutendsten französischen Theatermacher. In seiner neuen Arbeit bringt er eine kleine, leicht exzentrische Gemeinschaft zusammen, die mit Humor und Melancholie die Rolle der Kunst im Alltag hinterfragt. „Le Paradoxe de John” ist ein feines Spiel über Einsamkeit, Gemeinschaft und die Magie des Alltäglichen. Philippe Quesne knüpft darin an eines der ersten Stücke an, das in bleibender Weise das Publikum bezauberte: 2007 porträtierte „L’Effet de Serge” einen einsamen Menschen, der sonntags kleine Shows für seinen Freundeskreis organisiert und dafür in seine einzigartige und fragile Fantasiewelt einlädt. Nun gilt es, gemeinsam eine Kunstgalerie einzurichten – und dafür muss die ganze schön-schräge Kunst gleich mit erfunden werden. Auf der Bühne entsteht ein ebenso humorvolles wie poetisches Universum aus animierten Objekten, einem Pianola, Schaumstoffskulpturen und doppelbödigem Laminat. Das Stück untersucht erneut den Platz der Kunst im Alltag, während musikalische und visuelle Erfindungen auf die poetisch eigenwilligen Texte der Autorin Laura Vazquez treffen. Zwischen atmosphärischen Effekten und absurden Situationen entsteht ein Theater der Nähe, das Menschen, geisterhafte Wesen und Gegenstände in einer gemeinsamen Komposition versammelt und die Notwendigkeit des künstlerischen Akts betont, so klein er auch sein mag. Montag. 11. und Dienstag, 12. Mai um jeweils 19.30 Uhr |
Dienstag, 12. Mai: Jaromír Typlt & Dirk Hülstrunk![]() (Uwe) Zug um Zug. Deutsch-Tschechischer Poesie-Dialog. Anlässlich des tschechischen Gastlandauftritts bei der Frankfurter Buchmesse 2026 treffen sich zwei in vieler Hinsicht grenzüberschreitende Dichter zu einem deutsch-tschechischen Poesiedialog. Sie sprechen über das Verhältnis von Text, Performance, Musik und bildender Kunst, über das Ungesagte und die Möglichkeiten von Übersetzung. Dazu lesen/performen beide aus ihren aktuellen Werken und zeigen Poesievideos. Jaromír Typlt ist ein tschechischer Dichter, Performer und Essayist. Seit seinem literarischen Debüt in den 1990er-Jahren – ausgezeichnet mit dem Jiří-Orten-Preis – verbindet er in seiner Arbeit konsequent Literatur, Musik und bildende Kunst. Dirk Hülstrunk ist Autor, Soundpoet, Audiokünstler und Kulturaktivist. Internationale intermediale Projekte zwischen Sprache, Klang und Raum. Elektronische Live-Poesie, Textloops, Remix-Projekte, minimalistische Prosa, Cut-Up und Montagen, Fieldrecording-Kompositionen und Radioarbeiten. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr |
Dienstag, 12. Mai: Ben Camden![]() (Uwe) Australian singer-songwriter Ben Camden will be sharing songs & stories from his upcoming 4th album as well as old favourites and new. Don’t miss this chance to spend an intimate and heart-warming evening with Ben Camden! Authentic and sincere … from gentle acoustic ballads to upbeat folk rock, … Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr |
Mittwoch 13. Mai: Lesung – Gorbach (Hank Zerbolesch)![]() Lesung – Gorbach (Hank Zerbolesch) Ich war noch nie im Café Mutz, habe aber bisher nur positives von Sabines Café gehört. Hank Zerbolesch liest aus seinem Roman " Gorbach". Im "Kippchen" prallen Zerboleschs Protagonisten aufeinander. Buchhalter, Lehrer, Schlachter, Musikerinnen, Junkies, Polizistinnen. Wie in einem Staffellauf geben sie sich Ihre Geschichten weiter, oft zornig und laut. Aber Zerbolesch mag sie, Zerbolesch kennt sie und so findet er die leisen, die zartfühlenden Zwischentöne, die seine Geschichten so wertvoll machen. Beginn: 19 Uhr |
Donnerstag 14. Mai: Emigrant Songs![]() (Daniela) In Emigrant Songs verweben vier Performer*innen Stimmen, Körper und Fäden zu einer gemeinsamen Landschaft. Während ein Tarnnetz langsam Gestalt annimmt, erklingen Volkslieder, inspiriert von der Region Polissja / Palesse, die sich überlagern und Fragmente von Zuhause über Grenzen hinweg tragen. Zwischen Weben und Singen erkunden sie kulturelle Tarnung und die stillen Aushandlungen der Migration – und fragen, wie eine Stimme präsent bleiben kann, während sie nach einem Ort sucht, zu dem sie gehören kann. Im Anschluss gibt es ein Nachgespräch sowie einen kleinen Markt mit traditionellem ukrainischem handgefertigtem Schmuck und Stickereien. Beginn: 19:00 Uhr Weitere Infos und Kartenvorbestellung über die Seite des Gallus Theaters: https://www.gallustheater.de/2026/05/emisong.php Foto Credits: Julian Sorter |
Donnerstag 14. Mai: „Herz rotschwarz gestreift“ - der Eintracht-Talk![]() (Daniela) Wir sind heute Abend im Kammerspiel und schauen uns “Die Affaire auf der Straße nach Monacco an”, schade, denn hätte ich gewusst, dass Henni mit Axel bei uns um die spricht, hätte ich einen anderen Termin gewählt und wäre lieber zu: „Herz rotschwarz gestreift“ - der Eintracht-Talk |
Donnerstag, 14. Mai: Charlie Parr![]() (Uwe) Der in Minnesota geborene Gitarrist, Songwriter und Interpret traditioneller Musik hat in zwei Jahrzehnten 19 Alben veröffentlicht und ist dafür bekannt, bis zu 275 Konzerte pro Jahr zu geben. Parr ist ein Folk-Troubadour im wahrsten Sinne des Wortes: Er ist zwischen den Auftritten unterwegs, schreibt und überarbeitet Songs, während er spielt, angetrieben von der Überzeugung, dass Musik ewig ist und weder beansprucht noch angemessen erklärt werden kann. Der Blues-Poet schöpft aus den Eindrücken und Klängen seiner Umgebung, seine lyrische Kunstfertigkeit ist von seinen Einflüssen geprägt. Die Klänge seiner Arbeiterklasse-Herkunft – darunter Folkways-Legenden wie Lead Belly und Woody Guthrie – durchdringen Parrs Musik mit stilistischen Anklängen an Blues- und Folk-Ikonen vergangener Jahrzehnte. … Brotfabrik / F., Dahlmannstr. / 20 Uhr |
Donnerstag, 14. Mai: Publikumsbeschimpfung![]() (Martin) Die Frankfurter Rundschau schreibt in der Premierenkritik vom 26. Januar: »Sie [das Ensemble] drehen auf und ab. Sie beherrschen den Text. Sie zeigen sich außergewöhnlich genießerisch. Sie haben sich eingeschworen und sind doch sechs einzelne, die sich hier voll auskennen. Während der Kritik der Wind aus den Segeln genommen wird, lässt die Inszenierung die Leinen los und sticht in See. […] Andreas Auerbachs Bühne mit dem goldenen Vorhang ist prächtig. […] Wir können jetzt leider nicht mehr schreiben, wie groß die Spielfreude war, aber Sie müssen sich das unbedingt zutiefst agil und in Laune vorstellen […]« »Ich habe gerade mit Ach und Krach ein Stück geschrieben. Es heißt ›Publikumsbeschimpfung‹ und ist mein erstes und mein letztes. Ich möchte es nun aufführen lassen und auch sonst dazu sehen, dass ich es vielleicht anbringe.« Dieser Wunsch von Peter Handke ging vor 60 Jahren, im Sommer 1966, in Frankfurt am Main im Theater am Turm, unter der Regie von Claus Peymann, in Erfüllung und Handke wurde quasi über Nacht berühmt. Das Sprechstück ohne Handlung, ohne Bühnenbild und ohne Requisiten macht die Sprache und die Theaterverabredung selbst zum Thema: Handke untersucht, wie auf dem Theater Wirklichkeit durch Sprache zurückzugewinnen sei. Die Spieler:innen sind die Beobachtenden, das Publikum wird zum Zentrum der Aufmerksamkeit. Indem Handke das Theater aushebelt, wird ein neues Theater entworfen. Schauspiel / 19.30 Uhr |
Donnerstag 14. Mai und weitere Termine: Lyrische Stimmen von heute - im Dialog mit Dichterinnen der Vergangenheit.![]() (Daniela) Dichterinnen! Spot on! Lyrische Stimmen von heute - im Dialog mit Dichterinnen der Vergangenheit. Den Auftakt machen am 14.05.2026 um 19:30 Uhr Silke Scheuermann mit ihrem aktuellen Lyrikband „Zweites Buch der Unruhe“ und José F. A. Oliver, Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. Moderation: Dr. Gaetano Biccari, Theater- und Literaturwissenschaftler ; Tamara Labas, Lyrikerin; Kuration: Tamara Labas Termine im Überblick: Nebbienschen Gartenhaus, Beginn 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. |
V O R S C H A U |
Freitag 15. Mai: „Jede Stimme zählt – Das Prinzip Kammermusik als demokratisches Erlebnis“![]() (Daniela) Im Rahmen des Chamber Music Festivals im Casals Forum gibt es diese spannende Veranstaltung: „Jede Stimme zählt – Das Prinzip Kammermusik als demokratisches Erlebnis“ Podiumsgespräch mit Prof. Meron Mendel (Direktor Bildungsstätte Anne Frank), Prof. Friedemann Eichhorn (Künstlerischer Leiter Kronberg Academy), Eva Morlang (Moderation), Anna Im (Violine), Benjamin Kruithof (Violoncello), Avery Gagliano (Klavier) Ein Gespräch über Zuhören, Verantwortung und Freiheit im Miteinander – und darüber, warum Kammermusik ein Modell sein kann, das weit über den Konzertsaal hinausweist. |
Freitag, 15. Mai: City of Wow![]() (Andrea) |
Samstag 16. Mai: Internationale Maifestspiele: InterEuroVision![]() (Daniela) Eigentlich kündigt Martin das Programm des Wiesbadener Staatstheaters an, aber jetzt komme ich im zuvor. Ich habe das Kollektiv BOYS* IN SYNC erst vor kurzem im Theater Landungsbrücken gesehen und war sehr begeistert von Gregers Hansen und Livia Hiselius, die auch bei diesem Stück mitspielen. Wäre heute nicht das letzte BuLi-Spiel im Stadion, wäre ich in Wiesbaden.. 1968 öffnet sich der Eiserne Vorhang einen Spaltbreit: Auf dem Musikfest „Intervision“ in der Tschechoslowakei stehen erstmals Stars aus Ost- und Westeuropa auf der Bühne. Erst nach dem Fall der Berliner Mauer kommt es zu einem erneuten gesamteuropäischen Musikwettbewerb: dem Eurovision Song Contest. Die europäische Performancegruppe BOYS* IN SYNC hat eine Leidenschaft für Liederwettbewerbe und große Showmomente! In InterEuroVision beleuchten sie den vergessenen Intervision Wettbewerb, performen die Hits aus Ost und West in ihren Muttersprachen und hinterfragen die politischen Dimensionen beider Songcontests. Denn so unpolitisch internationale Gesangswettbewerbe auch erscheinen sollen, sie sind immer auch politisch motiviert. Die Showeinlagen, Kommentare und Songs der Shows von 1968 erzählen von diesem Zusammenhang. Foto: Rolf Arnold |
Samstag, 16. Mai: Macbeth (weitere Termine)![]() (Martin) Giuseppe Verdi - Oper in vier Akten Ein Krimi! Wer sind wir, wer wollen wir sein? Wozu kann die Gier nach immer mehr Macht, Reichtum und einer gesellschaftlich herausgehobenen Stellung uns Menschen treiben? Angespornt durch eine seltsame Begegnung, die er als Weissagung auffasst, lässt Macbeth sich von seiner Frau zum Mord an König Duncan anstiften. Der Thron fällt ihm zu, aber seine Gewissensbisse und Wahnvorstellungen werfen ihn zunehmend aus der Bahn, während Lady Macbeth ihren Gatten zielstrebig zu immer weiteren Gräueltaten treibt. Doch auch sie zerbricht schließlich an ihren Schuldgefühlen. R.B. Schlathers Inszenierung spürt der unerhörten Modernität der Charaktere nach, die schon Verdi an Shakespeares Gestalten faszinierte. Der Regisseur situiert das grausame Geschehen rund um das kinderlose Paar in der eleganten, aber kalten Atmosphäre eines herrschaftlichen Anwesens: Weltpolitik spiegelt sich im Privaten. Schließlich bereiten die Geknechteten dem Unrechtsregime, das Macbeth errichtet hat, gewaltsam ein Ende. Musik-heute.de schreibt: „Aus dem mörderischen Ehepaar macht er (der Regisseur R.B. Schlather) superreiche Oligarchen, die in einer kühlen Villa samt Parkanlagen residieren und aufgrund ihrer zunehmenden Macht- und Mordgelüste immer stärker den Kontakt zur Realität verlieren. Weil Macbeth alle Zukunftsprophezeiungen als mysteriöse Einbildungen erlebt, kann jeder zur Hexe werden: Dienstboten, die mit den Kindern zu ausgelassen Halloween feiern, Tänzerinnen, die an Weihnachten für Auflockerung sorgen oder das Küchenpersonal, das Sylvestercocktails mixt. Heldenbariton Nicholas Brownlee legte ein in jeder Hinsicht überragendes Debüt der Titelrolle vor, während Einspringerin Heiberg mit hochdramatischer Attacke und glühender Intensität überzeugte. Als dritter Hauptakteur machte der Frankfurter Chor und Kinderchor alle seine Auftritte zum Ereignis. Ob beim tänzerisch beschwingten Weihnachtsfest, dem aufgekratzten Halloween oder dem tief bewegenden Flüchtlingschor im vierten Akt: Manuel Pujol hatte die Choristen bestens präpariert. Dass Generalmusikdirektor Thomas Guggeis ein besonders leidenschaftliches Verdi-Händchen besitzt, hatte er bereits bei "Don Carlo" bewiesen. Präzis und druckvoll gelang ihm die Ouvertüre, farbgewaltig der Dolchmonolog Macbeths und zwingend das Finale des ersten Aktes. Das Publikum spendete Ovationen für alle Beteiligten.“ Oper Frankfurt Samstag, 16., Freitag, 22., Montag, 25. (18.00 Uhr), Samstag, 30. Mai und Samstag, 13. Juni – wenn nicht anders angegeben um 19.00 Uhr |
Samstag 16. Mai: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen![]() (Daniela) Melli macht es wieder: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen - live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez. Sie schreibt: Fans and Friends von Melli redet mit! Es ist wieder soweit! Der Frühling kommt und wir sind auch wieder da und deshalb wird es bunt auf allen Ebenen: mit Aktivistin, Feministin, Verlegerin Annette Kühn kommt eine kluge, taffe und empathische junge Frau auf mein Sofa, die von der erfolgreichen Start-up-Verlagsgründerin bis zur Organisatorin queerer Podiumsdiskussionen und vollem Einsatz gegen die Zwangsräumung der Frankfurter Lesbenkneipe "La Gata" ein breites Spektrum in der lokalen Kulturpolitik abdeckt. Sie redet lieber über ihre Vorhaben und nicht so gern über sich selbst. Mal sehen, ob ich Letzteres herauslocken kann... Modedesignerin Giuliana Schmidt ist 26 Jahre jung, kommt aus Aschaffenburg und und ihre crazy glitterige Mode war schon in "Vogue" und "Elle". Von der Akademie für Mode und Design, München hat sie es mit ihrer Mode direkt auf die großen Fashionbühnen gebracht, nahm bereits an der Paris Fashion Week teil und arbeitet außerdem als Designassistentin für Karl Lagerfeld. Wie geht das alles? Das wird sie uns bestimmt am 16. Mai erzählen und vielleicht bringt sie uns ja auch was zum Anziehen mit... Und der Herr in der Runde ist Serkan Goeren - ein Unikum der lokalen Kunstszene. Seine Kunst aus Acryl gibt es als quietschbunt geschnürte Knoten, die aussehen als könne man sie essen oder als Platten, die mit Fotos bedruckt und bearbeitet werden. Der graduierte Philosophie- und Kunstwissenschaftler kuratiert auch Ausstellungen anderer Künstler und manchmal spät nachts kann man ihn auch an der Kasse der Esso-Tankstelle an der Hanauer Landstraße treffen.. Ihr seht, es wir wieder spitzenmäßig, denn sowohl meine (M)ein-Mann-Band als auch Frau von Spangenberg sind wieder mit mir vor Ort. Es gibt wie immer auch Musik, was zu trinken und die beste Atmo im Kunstverein Familie Montez. Ausgabe 47 am Samstag, 16. Mai 2026 // 20.00h - Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/6981fe9f78027843e7e3c6d5 Abendkasse ab 19h: 22,- €, Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,-, Bis zum 1.5. 2026 bekommt ihr noch Early-Bird-Tickets zum ermäßigten Preis!! Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main |
Samstag, 16. Mai: Mühlheim/ 80 Jahre Udo Lindenberg![]() (Andrea) Vereinsgelände der Artificial Family, Rabenlohweg 5, Mühlheim am Main (einfach mit der S8 Richtung Hanau, Mühlheim-Dietesheim aussteigen und 10 Minuten laufen) |
Sonntag 17. und Sonntag 31. Mai: Performativer Theaterspaziergang: Built to Break. Architektur für Alle![]() (Daniela) Im Zentrum des Projekts Built to Break. Architektur für Alle steht die Frage, wie wir als Gesellschaft mit Brüchen, Krisen und Veränderungen umgehen – räumlich, sozial und emotional. In einer Zeit tiefer Umbrüche wie Klimakrise, sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Polarisierung eröffnet das Projekt einen kreativen Raum, um diese Themen über die Verbindung von Architekturgeschichte, Theater und Literatur zu erforschen. Ausgangspunkt sind die Frankfurter May-Siedlungen – ein Beispiel für demokratische Stadtplanung und sozialen Wohnungsbau. Built to Break verbindet ihre Architektur mit Kleists Text „Das Erdbeben in Chili“, der eine Gesellschaft in der Krise beschreibt. In einem performativen Theaterspaziergang werden diese Ebenen miteinander verwoben: Zwei Performer*innen wechseln zwischen Tourguide und literarischen Figuren. Das Publikum wird Teil einer fiktiven Stadtgesellschaft. Das internationale Performance-Kollektiv BOYS* IN SYNC arbeitet mit der Heilig Kreuz Kirche am Bornheimer Hang und dem Frankfurter Vokalensemble Vox Aevi zusammen. In der Recherche greifen die Künstler:innen nicht nur auf Bücherwissen zurück: Über Straßenbefragungen vor Ort wollen sie wissen: Wie erleben die Bewohner:innen ihren Stadtraum? Welche Möglichkeiten und Probleme gibt die Architektur vor? Wo treffen sich die Menschen? Für Bewohner:innen und WDC-Gäste werden Deutsch- und Englischsprachige Führungen angeboten. Der Eintritt ist frei. Tickets für die Veranstaltungen können hier gebucht werden: https://www.boysinsync.com/tickets Hinweise zur Veranstaltung: Die Spaziergänge beginnen und enden an der Heilig Kreuz Kirche. Dauer je 1Std. Sonntag 17. Mai 15:00 und 17 Uhr , Sonntag 31. Mai: 17:00 Uhr |
Sonntag, 17. Mai: MilleniumKid: Schwerelos Tour 2026![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr |
Sonntag, 17. Mai: Leonce und Lena (auch 29. Mai)![]() (Martin) Stefan Pucher ist ein Geniestreich gelungen! In dieser Inszenierung stimmt alles: Aktualisierung (mit Spezialauftritt), Bühnenbild (sensationell), Kostüme (schrill und bunt), Schauspieler*innen (herausragend) und ein Text, der zauberhaft ins Hier und Heute transportiert wurde… König Peter möchte die Macht an seinen Sohn Leonce übergeben. Doch Leonce, von einer melancholischen Langeweile gelähmt, lehnt jedes gesellschaftliche Amt ab. Als seine Hochzeit mit der unbekannten Prinzessin Lena ansteht, flieht Leonce nach Italien. Auch Lena will ihr Leben selbst bestimmen und flieht ebenfalls vor der arrangierten Ehe. Die beiden Königskinder begegnen sich zufällig und verlieben sich ineinander – ohne die wahre Identität des jeweils anderen zu kennen. Sie können ihrem fremdbestimmten Schicksal nicht entkommen. Die HR2 Frühkritik sagt: „Pucher überträgt die Handlung in die Welt der superreichen, gelangweilten jungen Menschen von heute. Und dazu greift er voll in die Theater-Trickkiste: eine barocke Bühnenkulisse, dekadente Kleidung, Videowände, die hier tatsächlich einmal Sinn machen. Das Timing der Pointen stimmt, das Publikum jauchzt vor Freude. Pucher ist eine fulminante Inszenierung gelungen, die man nicht verpassen sollte.“ Ich finde auch: absolut nicht verpassen! Staatstheater Wiesbaden, Sonntag, 17. Mai um 16.00 Uhr und Freitag, 29. Mai um 19.30 Uhr |
Montag, 18. Mai: Sprechen von Daniela Dröscher![]() (Uwe) Ein harmloses Mittel der Verständigung war Sprechen für die Schriftstellerin Daniela Dröscher (stand mit Lügen über meine Mutter 2022 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis) nie. Als Kind einer Zugezogenen im Hunsrück zwischen Hochdeutsch und breitem Pfälzer Dialekt erwies sich Sprechen als ein so zweischneidiger Akt der Anpassung, dass sie lieber verstummte. Außerhalb des Privaten fehlte ihr auch später lange der Mut zum Einstehen für das eigene Wort, zu groß war die Angst davor, als Aufsteigerin erkannt oder missverstanden zu werden. Mit radikaler Offenheit erzählt sie von ihrer Emanzipation von einer schamhaft schweigenden zur öffentlich sprechenden Frau. Dabei denkt sie darüber nach, ob nicht gerade die Bereitschaft zum Missverstehen die eigentliche Voraussetzung für wahres Verständnis und einen produktiven Gesellschaftsdialog sein könnte. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr |
Montag, 18. Mai: Huch, ein Buch!![]() (Uwe) Im Rahmen des Jugend- und Kinderliteraturfestivals (18.-23. Mai) Mi lügt fast nie – aber heute will ihr niemand glauben! Ihre Mutter nicht, der Lehrer nicht, die Freunde nicht. Wütend radelt Polly los und landet bei Kafka, einem geheimnisvollen Laden mit einem noch geheimnisvolleren Inhaber, der Mi den geheimnisvollsten Kaffeesack mit auf den Heimweg gibt. Plötzlich ist Mi mittendrin in Geschichten, die sie selbst kaum glauben kann. Warum schleicht sich ihre große Schwester nachts heimlich raus? Was sind das auf einmal für seltsame Gerüche im Haus? Und was verbirgt Uroma Urmel? Die Geheimnisse zu lüften, ist Mis Mission. Zum Glück hat sie Kafkatz, Roya und Isso … oder haben die etwa auch was zu verbergen? Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 09 & 11 Uhr |
Mittwoch 20. Mai: Lesung und Vortrag - Nicole Henneberg stellt vor: Gabriele Tergit(Daniela) Gabriele Tergit, Jahrgang 1894, war eine renommierte Gerichtsreporterin während der Weimarer Republik. Schon früh war sie in den Fokus der Nationalsozialisten geraten, nach der Machtergreifung musste sie ins tschechische Exil fliehen. Ihr 1938 begonnenes und erst in den 50er-Jahren fertiggestelltes Gesellschaftsepos „Effingers“ fand nur schwer einen Verleger. Wir freuen uns sehr, dass Nicole Henneberg, die sich um die Wiederentdeckung des literarischen Werkes Gabriele Tergits verdient gemacht hat, uns durch den Abend führt. Sie stellt uns die mutige, kluge Gabriele Tergit vor, liest ein bisschen aus den Effingers und auch aus einer Kulturgeschichte der Blumen von Gabriele Tergit, die unlängst von ihr im Schöffling Verlag veröffentlicht wurde. Eine Hommage an eine zu Lebzeiten viel zu wenig wertgeschätzte Künstlerin. Datum: 20. Mai 2026, 19 Uhr |
Noch bis Donnerstag, 21. Mai: Ausstellung „When Collapse Lingers“ im Atelierfrankfurt![]() (Petra) Die beiden brasilianischen Künstler*innen Guta Galli und Ivan Padovani untersuchen in Video, Fotografie und Zeichnung, wie neoliberale, hyperindividualistische Systeme Körper und Landschaften umgestalten. Zwischen Mutterschaft, Stadtentwicklung und spekulativer Architektur entfaltet sich eine vielschichtige Reflexion über weiblichen Körper, Territorium und Macht und legt offen, wie marktökonomische Kräfte sowohl auf den weiblichen Körper als auch auf die konstruierte Landschaft einwirken. When Collapse Lingers, Guta Galli – Ivan Padovani - EULENGASSE presents at Atelierfrankfurt, Ort: Atelierfrankfurt, Ausstellungsraum, Projekträume, EG, Adresse Schwedlerstr. 2 - 5, Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 11 - 18 Uhr (bitte Voranmeldung hier, Eintritt: frei |
Donnerstag 21. Mai: EASYPEASY DONNERSTAG im Ono2![]() (Daniela) Der EASYPEASY DONNERSTAG im Ono2 ist ganz nach meinem Geschmack. Da schaue ich heute Abend vorbei. Balearic Pop, Italo Disco, Beach Disco, Iberian Beat, French Boogie Ananasfest an unserer Poolbar! Diesen sonnenverwöhnten Soundtrack serviert DJ Martin Kühnel (WIWWG.COM), sorgfältig ausgewählt von Vinylplatten aus aller Welt. START: 20.00 | EINTRITT: FREI! |
Donnerstag, 21. Mai: Fullax![]() (Uwe) Indie Rock! „FULLAX legen im Mai 2026 eine EP vor, die auffällig klar macht, wohin die Band sich bewegt: weg vom erzählerischen Indie-Rock ihres letzten Albums, hin zu einer konzentrierteren, cluborientierten Sprache. Die Mischung aus trockenen Drums, French-House-Referenzen und diesen bewusst überzeichneten 70erStreichern wirkt überraschend unaufgeregt und eher wie ein pragmatischer Stilwechsel als ein großer Gestus. Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr |
Freitag 22. Mai: Yoga für Artenvielfalt im SCAPE°/OF![]() (Daniela) Petra vom SCAPE° hat mich auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht, weil sie denkt, dass ich gerne Yoga mache. Das stimmt auch, aber nur einmal im Jahr… Yoga für Artenvielfalt Um auf das Thema Artenvielfalt aufmerksam zu machen, wird SCAPE° exklusiv am Freitag, 22. Mai zum Yogaspot. Ob ihr erfahrene Yogis und Yoginis seid, oder einfach nur neugierig, kommt gerne vorbei und rollt gemeinsam mit uns die Matte aus. |
Freitag 22. Mai bis 09. Juni: Junges Schauspiel inszeniert: Nahaufnahmen![]() (Daniela) Das Junge Schauspiel Frankfurt zeigt im Weltkulturen Museum: »Nahaufnahmen« Heldinnen des Alltags und Wesen mit überirdischen Kräften haben etwas gemeinsam: Sie wollen und müssen Außergewöhnliches schaffen. Sie erkunden unbekanntes Terrain, entdecken alte Weisheiten, begegnen unbekannten Geschöpfen und stellen sich Bedrohungen. Termine: Fr. 22.05.2026, Fr. 05.06.2026, Fr. 12.06.2026, Mo. 15.06.2026, Fr. 19.06.2026, TEAM: Konzept und Regie: Martina Droste, Anina Engelhardt; Konzept & Dramaturgie: Stephanie Endter; Dramaturgische Mitarbeit: Leonie Männich; Kostüme: Mona Hamann, Tina ; Schneiderat; Musik: Max Mahlert; Chorleitung: Christina Lutz; Choreografie: Jungyeon Kim Nahaufnahmen (UA), von Martina Droste, Anina Engelhardt und Ensemble - 22.05.2026, 19.00–20.15 | Schauspiel Frankfurt |
Freitag 22. Mai: ZAPFENSTREICH von Boys* in Sync im Rahmen des MADE Festivals![]() (Daniela) Im Jahr 2021 beendet Angela Merkel ihr Amt als Bundeskanzlerin. Zu ihren Ehren findet eine Militärzeremonie statt, die von mehreren TV Sendern live begleitet wird. Zwar ist der sogenannte »Zapfenstreich« eine 300 Jahre alte deutsche Militärtradition, bei seiner Ausstrahlung irritieren die Bilder von deutschen Soldaten, die mit Fackeln durch die Nacht marschieren, jedoch das deutsche wie internationale Publikum: Viele assoziieren die Show mit historischen Bildern der Nazis. Obwohl die Ausgangssituation eine andere ist, löst die Zeremonie eine Diskussion aus: Wie soll sich das (deutsche) Militär als Institution einer modernen Demokratie präsentieren? DAUER • ca. 60 Min.; SPRACHE • Englisch Frankfurt • PRODUKTIONSHAUS NAXOS • Freitag 22.05. • 20:00 • TICKETS Foto: SoerenMeisner |
Montag, 25. Mai: Wilhelmine![]() (Andrea) Batschkapp, Gwinnerstraße |
Dienstag, 26. Mai: Siempre Loco - Astor Piazzolla zum 105. Geburtstag![]() (Uwe) Eins vorweg: Unbedingt hingehen!! Astor Piazzolla schuf mit seiner Musik einen zuvor nie dagewesenen „Tango nuevo“ und löste damit eine Revolution aus – zuerst in Argentinien und dann auf der ganzen Welt. „Ich spiele eher für Leute, die meine Musik lieben, als für Leute, die den Tango lieben“, hat Piazzolla einmal gesagt und sich damit vom klassischen argentinischen Tango abgegrenzt. Am 11. März 2026 wäre er 105 Jahre alt geworden. Das wird gefeiert mit dem Ensemble Siempre Loco von Gregor Praml. Mit dabei namhafte Kolleg*innen: Schauspielerin Katharina Bach (Münchner Kammerspiele), Akkordeonist Vassily Dück, Geiger Laurent Weibel (hr-Sinfonieorchester) und die Pianistin Rica Bard. Zu hören ist Astor Piazzollas Werk – angefangen von seinen Vier Jahreszeiten über die Zyklen „Del Diablo“ und „Del Angel“ bis zu seinen Hits wie „Adios Nonino“ und „Yo Soy Maria“ – und Schauspielerin Katharina Bach singt, rezitiert und performt auch eigene Texte. So haben Sie den Tango Nuevo noch nicht gehört: Loco, loco, loco, SIEMPRE LOCO! Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr |
Freitag 29. Mai: Vintage Soundsystem # 28 Blue Notes from India 1935-2025 – Ein audiovisueller Trip.![]() (Daniela) Ich kann es nur wiederholen: Das Vintage Soundsystem ist ein super tolles Format. Da es immer beliebter wird, solltet ihr Euch schnell Plätze reservieren! Mit „Blue Notes from India“ widmet sich Sigrid Pfeffer der frühen Geschichte des Jazz in Indien, zeigt gegenseitige künstlerische Einflüsse auf und wirft einen Blick auf den historisch-politischen Kontext. Nicht nur westliche Musiker wie John Coltrane wurden von indischen Musiktraditionen inspiriert, auch umgekehrt hat Jazz viele indische Musiker:innen nachhaltig geprägt. Im zweiten Teil des Abends richtet sich der Blick auf das aktuelle Jazzgeschehen in Indien und auf das Album „Kadahin Milandaasin“ des Schlagzeugers und Komponisten Tarun Balani aus Neu-Delhi. Das sehr persönliche Werk reflektiert Themen wie Migration und Identität. Am 30.05. ist Balani mit seiner Band live in der Romanfabrik zu erleben. SIGRID PFEFFER reiste 1997 das erste Mal nach Indien und verliebte sich in die Musik aus Goa. Sie produziert Radio-Features zu Themen wie die frühe Geschichte des Jazz in Indien, Frauen in der indischen Musikszene, zeitgenössische Popmusik und Indien und die Beatles. Freitag 29.05.2026 ab 19h |
Freitag, 29. Mai: Retrogott & HulkHodn: gegen Mitternacht Tour![]() (Uwe) Retrogott & Hulk Hodn – diese Namen stehen in der deutschen Hip-Hop-Szene nicht nur für herausragende Musik, sondern auch für eine revolutionäre Ästhetik. Hinter den beiden Pseudonymen stecken der DJ Hulk Hodn und Kurt Tallert. Tallert ist ein wahrer Veteran der Rap-Welt, der seine Kunst unter zahlreichen Aliassen präsentierte und eine Vielzahl von Alben, EPs und Features veröffentlichte. Mit einem musikalischen Hintergrund, der von Punk über Hip-Hop bis hin zu Boombap reicht, begibt sich der Kölner Rapper auf eine Reise, die so viel mehr ist als nur das Erzählen von Geschichten – es ist eine Hommage an die Vergangenheit und eine kritische Reflexion der Gegenwart. Ein Meisterwerk des deutschen Hip-Hop – zwei Kölner, die mit cleveren Punchlines und boombap-Beatästhetik die Szene neu definierten. Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr |
Freitag, 29. Mai, bis Sonntag, 31. Mai: Of/ Kunstansichten![]() (Andrea) |
Freitag, 29. Mai: Of/ "Kunst & Körper" Premiere![]() (Andrea) Hafen 2, Nordring, Offenbach |
Freitag, 29. Mai: Of/ Greenland Hotel![]() (Andrea) Vernissage: Freitag 29. Mai 2026 • 19:30 Uhr; Laudatio: Dr. Ina Knobloch. Preisgekrönte Filmregisseurin, Bestsellerautorin, Frankfurt. Als promovierte Biologin gehört Natur als Kunst- und Filmmotiv zu ihrer DNA. Atelier-Rundgang Kunstansichten 2026: Samstag: 30.05. • 14 – 20 Uhr, Sonntag: 31.05. • 14 – 20 Uhr Vortrag: „Ein Teil von ihr” • Sonntag 31.05. • 16 Uhr |
Freitag 29. und Samstag 30. Mai: Music Discovery Project 2026: „HandWerk“![]() (Daniela) Music Discovery Project 2026: „HandWerk“ hr-Sinfonieorchester, Special Guests: Mighty Oaks |
Samstag 30. Mai bis Sonntag 14. Juni: Barock am Main spielt: Die Schule der Frauen
(Daniela)
Oh man, schon wieder kann ich nicht zu BAROCK AM MAIN. Wie im vergangenen Jahr spielen sie wieder auf dem Gelände der Westcoast und das ist super schön. Ich hätte so gerne wieder ein Stück von ihnen gesehen. Michael Quast hat großartige Schauspieler:innen engagiert: Alexander J. Beck, Pirkko Cremer, Jochen Döring, Rainer Ewerrien und Ulrike Kinbach und Katja Reich ist wieder für das großartige Maskenbild verantwortlich. Das wird bestimmt super toll!
Die Schule der Frauen
Komödie von Wolfgang Deichsel nach Molière in hessischer Mundart
Der reiche Bürger Arnold hat die fixe Idee, sich eine ideale Ehefrau zu erschaffen. Zu diesem Zweck lässt er das Mädchen Agnes in der Obhut eines einfältigen Dienerpaares aufziehen, unberührt von Bildung und allen weltlichen Einflüssen. Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes von Arnold, kommt in die Stadt und verliebt sich in ein Mädchen, das von einem alten Sonderling streng bewacht wird. Das Mädchen ist Agnes. Horazius vertraut sich Arnold als seinem väterlichen Freund an, und Arnold, der sich Horazius gegenüber nicht offenbaren kann, muss durch die brühwarmen Berichte des jungen Mannes über dessen Fortschritte bei Agnes durch alle Höllen der Eifersucht gehen. Sein Weltbild gerät ins Wanken: „Warum setzt mein Verstand, durch den ich reich bin, bei diesem Unternehmen aus?“ Verzweifelt kämpft Arnold für seinen absurden Lebenstraum, doch die vorsätzlich dumm gehaltene Agnes erweist sich als erstaunlich gewitzt.
Wolfgang Deichsels geniale Übertragung des Klassikers Molière ins Hessische bringt die Figuren ganz nah an uns heran. Der Kontrast zwischen Mundart und strengem Versmaß ist eine explosive Mischung, die das Vergnügen an dieser Komödie noch einmal steigert.
Veranstaltungsdauer: ca. 2 Stunden (inklusive Pause)
Tickets und weitere Infos: https://www.barock-am-main.com/programm/die-schule-der-frauen
©Andreas-Malkmus
Samstag 30. Mai: Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25![]() (Daniela) Haiku trifft Klangkunst: Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25 |
Sonntag, 31. Mai: Forest Blakk![]() (Uwe) Brotfabrik / F., Dahlmannstr. / 20 Uhr |
Montag, 01. Juni: Seafret![]() (Uwe) Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19:30 Uhr |
Dienstag 02. - Sonntag 07. Juni: Nippon Connection Filmfestivals![]() (Daniela) Der Vorhang für die 26. Ausgabe des Nippon Connection Filmfestivals lüftet sich und gibt einen ersten Blick auf das diesjährige Programm frei. Vom 2. bis 7. Juni 2026 werden in Frankfurt am Main an 13 Locations über 130 Kurz- und Langfilme aus Japan zu sehen sein, von aktuellen Kinohits und kreativen Animationsfilmen bis zu Independentproduktionen junger Regietalente. Der diesjährige Themenschwerpunkt Shades of Reality – Between Truth and Fiction widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Inszenierung und Wirklichkeit. Das prall gefüllte Rahmenprogramm mit rund 80 Workshops, Vorträgen, Performances und Konzerten sowie ein japanischer Markt laden an sechs Tagen dazu ein, die japanische Kultur aus einer neuen Perspektive zu erleben. Nippon Connection präsentiert die aktuellsten Werke renommierter Filmemacher*innen, wie etwa das preisgekrönte Drama Two Seasons, Two Strangers von Sho Miyake, den von Regisseur Baku Kinoshita persönlich präsentierten Animationsfilm The Last Blossom oder die Deutschlandpremiere des spannenden Thrillers SAI: disaster von Yutaro Seki und Kentaro Hirase. Besonders stark sind dieses Jahr Dokumentarfilme im Programm vertreten. In Anwesenheit der Regisseurin Miwa Yoshimine feiert das Künstlerportrait ZEN & EROS über den japanischen Maler Morio Matsui beim Festival seine Weltpremiere. Eröffnet wird das Nippon Connection Filmfestival am 2. Juni mit der Deutschlandpremiere des Dramas FUJIKO von Taichi Kimura, das auf mitreißende Weise den Weg einer alleinerziehenden Mutter zur Selbstbestimmung erzählt. Auch in TOKYO TAXI, dem Abschlussfilm des Festivals, steht eine starke weibliche Protagonistin im Zentrum, die sich gegen die patriarchale Gesellschaft im Japan der Nachkriegszeit behauptet. Das bewegende Drama ist der 91. Film von Regielegende Yoji Yamada. Viele Filme feiern während der sechs Festivaltage ihre Premiere in Anwesenheit der Filmschaffenden. Ehrengast ist Schauspielerin Anna Yamada, die mit dem Nippon Rising Star Award ausgezeichnet wird. Der Preis wird von KYOCERA Document Solutions Deutschland präsentiert. Darüber hinaus wird in Kooperation mit Wacom erstmals der Nippon Animation Shorts Award an junge Kreativtalente der japanischen Animationsfilmszene vergeben. Das Rahmenprogramm ist in diesem Jahr so umfangreich wie nie: Neben Kochkursen und Workshops zu traditionellen Themen wie Kalligraphie, Schwertkampf und japanischer Tanz wird es auch Angebote für Manga- und Videospiel-Fans geben. Genreübergreifende Konzerte und Performances präsentieren zudem die Vielfalt der japanischen Musik- und Kunstszene. Die beiden Festivalzentren Künstler*innenhaus Mousonturm undProduktionshaus NAXOS laden dazu ein, in die Welt Japans einzutauchen. Auf dem Festivalgelände können Besucher*innen kostenlos den japanischen Markt mit Kunsthandwerks- und Essensständen erkunden oder Open-Air-Events besuchen. Das komplette Festivalprogramm und Tickets sind ab dem 9. Mai 2026 auf der Festival-Website NipponConnection.com verfügbar. |
Donnerstag, 4. Juni (Uraufführung) bis Sonntag, 7. Juni: Here is there![]() (Martin) Im Doppelabend „Here Is There“ nimmt sich neben Ioannis Mandafounis, dem Künstlerischen Direktor der Dresden Frankfurt Dance Company, auch Ensemblemitglied Thomas Bradley als Choreograph die Bühne. Bradley präsentiert seinen unverwechselbaren Stil als Kostümbildner und arbeitet mit skulpturalen, den Körper verändernden Kostümen. Mandafounis widmet sich der Spannung zwischen dem Wunsch nach Transformation und der Trägheit der physischen Realität. SEVERAL RHYTHMS SORT - THOUGHTFULLY / Neukreation von Thomas Bradley - Wenn man etwas genau betrachtet, kann man auch in scheinbar zufälligen Handlungen Muster erkennen. Wenn man lang genug schaut, sieht man, wie sie sich verändern. Thomas Bradley lädt mit seiner ersten Arbeit für die DFDC zu einer solchen Betrachtung ein. Er versteht Choreografie als soziales System, einem Spiel ähnlich. Durch dauerhafte Aufmerksamkeit entsteht eine aufgeladene Atmosphäre, in der Regeln und Bedingungen die Entscheidungen der Tänzer*innen in den Fokus rücken. Auch die Kostüme beeinflussen das Geschehen in entscheidender Weise. In einem mit Bedacht strukturierten Raum trifft die Choreografie auf zwei weitere akustische Elemente: die klanglichen Spuren der Zerlegung eines Elektrogeräts und eine Solo-Sonate für Trompete von HK Gruber. THIS BEAUTIFUL MESSY THING / Neukreation von Ioannis Mandafounis - In großer Enge sehnt man sich nach Weite, im Tohuwabohu nach Reduktion und Klarheit. Oft enthält etwas sein eigenes Gegenteil. Die Bilder und Situationen in „This Beautiful Messy Thing“ sind von solchen Spannungen geprägt. Wo führt der Drang nach Veränderung hin? Vielleicht kann man die Kontraste selbst genießen, anstatt auf einen Moment zu hoffen, in dem alle Wünsche erfüllt sind. Beim Tanzen kann man mit den Grenzen der Situation spielen, anstatt von ihnen gebremst zu werden. In den Händen des Schlagzeugers Philipp Danzeisen vermischen sich Samples verschiedener Geräusche mit den Sounds der Trommeln. Die lebendige, organische Körperlichkeit der Tänzer*innen, eingegrenzt und gehalten durch das Bühnenbild, ganz nah am Publikum oder vereinzelt im Raum, wirkt so verletzlich wie kraftvoll. Es ist ein Stück von Mandafounis, nur noch lauter – und leiser. Donnerstag, 4. (Uraufführung), Freitag, 5., Samstag, 6. Juni um jeweils 20.00 Uhr und am Sonntag, 7. Juni um 18.00 Uhr |
Donnerstag 04. bis Sonntag 07. Juni: Festival „Science Utopias“ im Palmengarten![]() (Daniela) Das interdisziplinäre Festival „Science Utopias“ lädt vom 4. - 7. Juni dazu ein, Wissenschaft neu zu erleben und aktiv mitzugestalten. Das Festival findet im Palmengarten im Rahmen der Rosenschau (28. Mai bis 7. Juni) statt und rückt kreative und innovative Formen der Wissenschaftsvermittlung in den Mittelpunkt. Ein besonderes Highlight ist der „Markt der Möglichkeiten“ am Festivalsonntag, auf dem zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen und Akteur:innen aus der Region ihre Arbeit vorstellen, mit Informationsständen, Mitmachaktionen und Raum für Austausch. Einen Überblick über das komplette Programm findet ihr hier: Palmengarten Programm Science Utopias |
Freitag 05. - Sonntag 07. Juni: Wochenend Masterclass: Mindset Beyond Yoga![]() (Daniela) Ich schalte zu der Zeit meinen Kopf mit Pasta, Vino & Sonne in Apulien aus. Wäre ich nicht da, wäre ich bei Thea! Mindset-Upgrade: Reset für Kopf & Körper Zeit für ein Update. Freu dich auf: Mehr innere Ruhe statt Dauer-Overload * Klarheit statt mentaler Verknotung * Emotionale Stabilität statt Achterbahnfahrt * Praktische Tools für deinen Alltag Wann? 5.–7.Juni, Wo? Frankfurt am Main, Vitaliq am Mousonturm Mehr Infos: www.theanimmermann.de Oder direkt anrufen: 0179-5197335 Dein Kopf wird es dir danken. Dein Körper auch. |
Freitag, 05. Juni: Besondere Umstände![]() (Uwe) Besondere Umstände,deren Name eine Referenz an den intergalaktischen Geheimdienst aus dem „Kulturzyklus“ des Science-Fiction-Autors Iain Banks darstellt, bringt ihren charakteristischen Independent-Sound nach Frankfurt. Das Trio bewegt sich stilsicher in einem Spannungsfeld, das Einflüsse aus Postpunk, Stonerrock und der Hamburger Schule vereint. Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr |
Samstag 06. Juni: Kulturcampus Open Air 2026 „Für Solidarität und Zusammenhalt!“![]() (Daniela) Das vierte Jahr in Folge findet am 6. Juni 2026 das Kulturcampus Open Air auf dem alten Universitätscampus Bockenheim statt. Auf zwei Bühnen gibt es Live-Musik, Diskussionen, |
Samstag, 6. Juni: Iso Herquist & Band - Swing havin’ the Blues![]() (Uwe) Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr |
Montag, 08. Juni: Birds On A Wire![]() (Uwe) Als die französisch-amerikanische Sängerin Rosemary Standley – die zuvor bei Moriarty musiziert hat – und die französisch-brasilianische Cellistin Dom La Nena sich zum ersten Mal getroffen haben, war die musikalische Zusammenarbeit ursprünglich ausschließlich für eine Konzertreihe im Rahmen der Pariser Cité de la Musique geplant. Doch die beiden Künstlerinnen verstanden sich aufgrund von gemeinsamen Wurzeln und der jeweiligen klassischen Ausbildung nicht nur von Beginn an blendend – auch die alles einnehmende Stimme von Standley und das atemberaubende Cellospiel von La Nena harmonierten von der ersten Sekunde an auf ganz besondere Art miteinander. Gemeinsam begann das Duo also auch über die initiale Veranstaltungsreihe hinaus, Songklassiker neu zu interpretieren. Inspiriert von Leonard Cohens „Birds On The Wire“ starteten die beiden als „Birds on a Wire“ Coverversionen zu veröffentlichen… Nun ist das dritte Studioalbum „Nuées ardentes“ erschienen, auf welchem sich die Musikerinnen erstmals auch bekannten Popund Rocksongs annehmen. Von Bronski Beat über The Cure bis hin zu The Doors bekommen ikonische Songs von den beiden Musikerinnen einen neuen Anstrich. Brotfabrik / F., Dahlmannstr. / 20 Uhr |
Dienstag, 09. Juni: Dennis Aarssen & DIE DVA BIG BAND![]() (Uwe) Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19:30 Uhr |
Mittwoch, 10. Juni: Hendrik Bolz - Nullerjahre![]() (Uwe) Im Gespräch mit Moderatorin Isabella Caldart erzählt Hendrik Bolz von den ostdeutschen Nullerjahren und erklärt dabei ein Stück bundesrepublikanische Gegenwart. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr |
Donnerstag, 11. Juni: Sina Bathaie![]() (Uwe) Die White Lotus World Tour von Sina Bathaie erstreckt sich über mehr als 30 Länder und 70 Städte. Präsentieren wird der Multiinstrumentalist, Produzent und Komponist, der für seine improvisatorischen Auftritte und seine unverwechselbare Mischung aus östlichen und elektronischen Klängen gefeiert wird, seine neuesten Werke und seine musikalische Weiterentwicklung. Auf traditionellen Instrumenten wie der Oud und der Ukulele verbindet er tiefe Emotion und kulturellen Reichtum mit modernen Klanglandschaften. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19:30 Uhr |
Montag, 15. Juni: 80 Jahre Lucky Luke![]() (Uwe) Es war einmal im Wilden Westen … In Deutschland kennt jedes Kind die Märchen der Gebrüder Grimm. Aber im Wilden Westen kann man mit Schneewittchen und dem Froschkönig wenig anfangen. Das merken Jacob und Wilhelm Grimm schnell, denn ihre Lesereise in Amerika droht ein gewaltiger Flopp zu werden. Glücklicherweise ist Lucky Luke zur Stelle, um den Unmut der enttäuschten Lesungsgäste zu beschwichtigen. Um das Publikum zu begeistern wollen die Brüder ihr Repertoire um amerikanische Märchen erweitern und wenden sich mit ihrem Anliegen an Ma Dalton. Die tischt ihnen die Geschichte der vier grundanständigen Gebrüder auf – ein sofortiger Hit in den Saloons. Doch vier gar grimmige Gebrüder sind mit dem plötzlichen Imagewandel, der ihnen durch diese Märchen beschert wird, überhaupt nicht einverstanden. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19 :30 Uhr |
Dienstag, 16. Juni: Jared Hart![]() (Uwe) Die Band von Singer-Songwriter Jared Hart, „The Scandals“, war europaweit als Support von The Gaslight Anthem und zusätzlich mit deren Sänger Brian Fallon unterwegs. Der talentierte, junge Mann aus New Jersey (da kommen einige gute Acts her, wie Bruce Springsteen …) spielt entweder solo oder mit seiner Band Mercy Union. Auf dieser Tour spielt er seine Songs puristisch und direkt, nur mit seiner Gibson Akustikgitarre und seiner unfassbar voluminösen Stimme. Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr |
Samstag 20. Juni: Frühjahrskonzert der Frankfurter SingGemeinschaft(Daniela) Kurz vor Sommerbeginn gibt es noch ein Frühjahrskonzert.. wäre ich nicht an der Westcoast, wäre ich hier: In ihrem Frühjahrskonzert führt die Frankfurter SingGemeinschaft zusammen mit dem Kammerorchester Collegium Musicum Werke von Mozart, Mendelssohn und Wagner auf. Die Leitung hat Jens-Uwe Schunk. Solistinnen sind Natascha Jung, Sopran und Maria Ilg, Klarinette |
Samstag 27. Juni: Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -![]() (Daniela) Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich - Ein lauer Sommerabend im Alten Hallenbad, gemeinsam eintauchen in Swing und Latinmusik. Das Dreamteam Jazzy Weather aus Friedberg und Bewitched aus Frankfurt mixt an einem sommerlichen Cocktail aus entspanntem Swing und heftigstem Latin-Groove, aber auch wunderschön melancholischen Jazzballaden. Ob cool oder hot, heraus kommt immer Jazzgesang vom Feinsten. Und auch ihr werdet diesmal wieder nicht verschont ;-). Es gibt Songs, die wir mit euch zusammen singen wollen. Das hat das letztes Jahr einfach zuviel Spaß gemacht! |
Donnerstag 03. - Samstag 11. Juli: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“![]() (Daniela) Dzuna Kalnina ist eine tolle Frau. Ich habe sie vor zwei Jahren mit einer Iszenierung in der Alten Seilerei erlebt. Jetzt inszeniert sie auf dem Kulturcampus: Schönberg auf der Straße: „Pierrot 21 oder Mondtrunk“ erobert den KulturCampus Die Idee: Schönbergs expressionistische Klangwelt trifft auf Frankfurts Sommerluft. Passant*innen werden eingeladen, nicht nur zuzuhören, sondern sich poetisch einzumischen - zwischen jeweils sieben Liedern öffnen sich Pausen, die nicht als Unterbrechung gedacht sind, sondern als Einladung: Das Publikum kann diese Momente nutzen, um eigene poetische Impulse in den Abend hineinzulegen – Worte, Bilder, spontane Gedanken. So entsteht ein offener Austausch zwischen Musik, Stadt und den Menschen, die sich auf dieses ungewöhnliche Erlebnis einlassen. Musikalisch hochkarätig besetzt: Termine: 3., 8., 10. und 11. Juli 2026, jeweils 20 Uhr Ort: Außengelände des Studierendenhauses in der Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main |
AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE |
Noch bis Sonntag, 17. Mai: Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein![]() (Petra) Im Frankfurter Kunstverein läuft noch bis zum 17. Mai eine spannende Ausstellung vom wundervollen, seit langem sehr geschätzten Heiner Blum. Der die Ausstellung kuratiert hat. Und der zwar seine Lehrtätigkeit an der HfG Offenbach, nicht aber sein beeindruckendes Engagement in der Region und die Kunst aufgegeben hat. Der Frankfurter Kunstverein lädt das Diamant Museum für Urbane Kultur, Offenbach ein. In intensiver Zusammenarbeit entsteht eine vierwöchige Kooperation mit Aktionen, Aktivierungen und Andockmöglichkeiten. “Hidden History” ist mehr als eine Ausstellung: Gezeigt werden Protokollräume historischer und aktueller Positionen subversiver, subkultureller Aktivität in Form von Installationen, aktivierbaren Räumen, visuellen Wandzeitungen, kollaborativen Wandzeichnungen, Tape Art, Performances und Videoinstallationen. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen der Stadt und gibt Einblicke in die Kultur einer für viele verborgenen Öffentlichkeit. Zur heutigen Vernissage gibt es außerdem Performances von Honji Wang, die international auf renommierten Bühnen zu sehen ist. Sie verbindet Hip-Hop und urbane Tanzkulturen mit zeitgenössischer Choreografie. Ihre Arbeiten entstehen häufig in Auseinandersetzung mit dem Stadtraum und gesellschaftlichen Dynamiken. Heute haben wir die einmalige Gelegenheit, diese international gefeierte Künstlerin in Frankfurt live zu erleben. Die Performances setzen einen kraftvollen Impuls zum Ausstellungsbeginn und öffnen die Räume des Frankfurter Kunstvereins als Resonanzraum für urbane Geschichte, Gegenwart und subkulturelle Praxis. Foto: Linienspiele, Rushy Diamond@Heiner Blum Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein, Vernissage am 17. April, mit Performances von Honji Wang und Tänzer*innen um 19 und 21 Uhr, zur Eröffnung sprechen Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins, sowie Heiner Blum, Kurator der Ausstellung, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Am Römerberg, Eintritt Vernissage: frei, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro |
Bis Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst![]() (Petra) Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei |
Bis 31. Mai: Ausstellung im KFM: JOY WAS THE HARDEST PIECE by Daniel Hörl![]() (Daniela) Die Ausstellung beschäftigt sich mit emotionalem Gedächtnis und transgenerationalen Prägungen. |
Noch bis 31. Mai: Ausstellung After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25![]() (Daniela) Brita hat mir diese Ausstellung empfohlen. Sie sagt, dass insbeosndere die Führungen sehr gut sind: After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25 Der „After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize“, den die Crespo Foundation gemeinsam mit C/O Berlin ins Leben gerufen hat, wurde 2025 an Lisa Barnard (1967, Großbritannien) und Isadora Romero (1987, Ecuador) verliehen. Die Ausstellungen „You Only Look Once“ von Lisa Barnard und „Notes on How to Build a Forest“ von Isadora Romero werden nun im Crespo Open Space gezeigt. Sie eröffnen zwei künstlerische Perspektiven auf das Zusammenspiel von Natur, Technologie und Gesellschaft. Datum: 13.03.2026 bis 31.05.2026 Mehr über die Ausstellung und über Termine und Rahmenprogramm: https://www.crespo-foundation.de/de/events/after-nature-25 |
Noch bis Donnerstag, 18. Juni: Ausstellung Julia Roppel auf der Frankfurter KunstSäule![]() (Petra) Auch mein Lieblingsformat macht beim World Design Capital (WDC) 2026 mit: Design stärkt Demokratie, und Demokratie braucht Design. WDC 2026 ist ein gesellschaftspolitisches Projekt, das eine regionale Identität hat, aber internationale Strahlkraft aussenden möchte, um das Morgen besser zu gestalten. Die KunstSäule blickt dafür mit Julia Roppel zurück auf eine Ikone der Frankfurter Gestaltung. Nachdem im vergangenen Jahr die Frankfurter Küche und die Neue Sachlichkeit anlässlich 100 Jahre Neues Frankfurt im Mittelpunkt standen, rückt Roppel den Fokus ganz auf den Frankfurter Stuhl. Der wurde vor rund 90 Jahren entwickelt und steht für eine nachhaltige Verbesserung des Alltags in hoher Qualität. Mit ihrem Frankfurter Atelierstuhl, der Spuren ihrer Werke trägt, experimentiert die Künstlerin gerne: Der Stuhl dient nicht nur als Sitzgelegenheit, sondern auch als Leiterersatz – und war sogar schon Teil von Installationen. Pina Bausch gab in ihrem weltberühmten Tanztheater einem Frankfurter Stuhl eine „Rolle“, auf ihm wurde getanzt bzw. er tanzte auch selbst durch die Luft. Entsprechend ist die Arbeit von Roppel an der Säule keine statische Referenz, sondern ein dynamisches Bild mit einigen wie hingepurzelten Frankfurter Stühlen. Als Malgrund diente ihr eine Doppelseite der Frankfurter Kunstzeitung Montez Express. Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl, Ausstellung von Julia Roppel, Ort:Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße, Uhrzeit: ab 19 Uhr (Öffnungszeiten: 24/7), Eintritt: frei, Einführung: Florian Koch, Grußwort Barbara Lersch (Programmdirektorin WDC 2026), mit Musik von The Ukulear Family, Ukulele Sound, barrierefrei |
Noch bis 05. Juli: Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat![]() (Martin) Diese Ausstellung ist ein MUST SEE! hessenschau.de schreibt: „Die verschiedenen künstlerischen Annäherungen an diesen einzigartigen Ort über rund 200 Jahre zeigt die Ausstellung in faszinierend gestalteten Räumen und Gegenüberstellungen. Gleichzeitig beleuchtet sie den sozialen Wandel des einstigen Fischerdorfs zum Badeort und zum Sehnsuchtsort der Pariser Künstler. Und sie zeigt, wie der Mythos in der Literatur, der Fotografie und sogar in der Netflix-Serie "Lupin" bis heute fortlebt.“ Bis 5. Juli (Dienstag, Mittwoch, Freitag – Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-21.00 Uhr): Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat |
Noch bis Sonntag, 05. Juli: Ausstellung - New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft im ernst-may-haus![]() (Petra) Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums initiierte Studio Jonathan Radetz in Kooperation mit der ernst-may-gesellschaft e.V. das Projekt „New Neues Frankfurt”, um damalige Konzepte zum suffizienten Wohnen auf kleinen Grundrissen zu untersuchen und anhand des ernst-may-musterhauses (mayhaus), welches als temporäres Designlabor fungierte, auf die heutige Zeit zu übertragen. Im Designlabor im mayhaus haben sie in den vergangenen Monaten Entwürfe für das Wohnen auf kleinem Raum entwickelt. Da kleine Grundrisse, wie die des mayhauses, durchdachte Möbel- und Einbaulösungen benötigen, wurde an Entwürfen gearbeitet, die unterschiedliche Einkommensgruppen ansprechen und heutige Bedürfnisse berücksichtigen sollen. Auf dem ernst-may-fest im letzten Sommer konnten alle Gäste an der Verlosung von zwei Wochenenden „Probewohnen“ im Frühjahr 2026 teilnehmen (ich bin etwas neidisch, hätte zu gerne auch mal probegewohnt), und ich hoffe, die Gewinner*innen konnten tolle Erfahrungen dort sammeln: Im Sinne eines partizipativen Gestaltungsansatzes sollten so die ersten Prototypen im Alltag getestet werden. Nun sind die neuen Möbel in einer Ausstellung im mayhaus zu sehen, die wir alle anschauen können. Und das mayhaus selbst finde ich ohnehin immer wieder sehenswert. ©Jonathan Radetz New Neues Frankfurt – Musterhaus für eine bessere Zukunft - Ausstellung, Ort: ernst-may-haus, Adresse: Im Burgfeld 136, Öffnungszeiten: dienstags bis donnerstags 11 - 16 Uhr, samstags - sonntags 12 - 17 Uhr, Eintritt: frei |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch![]() (Petra) Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren. Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier |
Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes![]() (Petra) Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation. Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier |
Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei![]() (Petra) Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember. Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei |






























































































