01.05.-07.05.2026

Noch eine Woche

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Jetzt ist es schon wieder 15 Uhr. Und ich war weder auf der 1.-Mai-Demo noch liege ich faul in der Sonne. Stattdessen: Schreibtisch seit dem frühen Morgen. Warum? Weil die Woche mal wieder keine Zeit ließ, um die Ausgehtipps zu schreiben. Klassischer Fall von „mach´ ich später“ – und zack, ist Freitag.

Aber jetzt ist Schluss mit Tippen, denn die nächsten Programmpunkte warten schon.

Der Fokus: unsere Party am 9. Mai. Wir haben uns mit Christoph Pütthoff getroffen, der das Quiz moderieren wird – mit unseren Fragen rund ums Kulturleben in Frankfurt & Offenbach. Außerdem steht noch das Packen der Geschenkkörbe für die fünf Gewinnerteams an. Und glaubt mir: Die Preise sind wirklich gut.

Apropos: Wer ein Ticket für´s Quiz hat – Glückwunsch. Wer keins bekommen hat: Kommt einfach ab 20:30 Uhr vorbei. Lohnt sich trotzdem. Schon allein wegen der Tombola. Ja, richtig gehört – wir haben so viele Gewinne, dass wir kurzerhand noch eine organisiert haben. Heißt aber auch: 140 Gewinne wollen am Wochenende noch verpackt werden …

Und sonst so? Morgen geht’s gegen den HSV ins Waldstadion. Wer das kennt, weiß: Das ist ein Tagesausflug. Start gegen Mittag auf dem Erzeugermarkt auf der Konsti, Ende irgendwann abends. Kino danach? Ambitioniert. Dabei würde ich wirklich gern „Drei Leben lang“ von Felicitas Korn bei LICHTER sehen. Realistischer ist aber: Figurenliegen auf dem Sofa.

Sonntag wäre das Wetter perfekt für einen Ausflug zum Tanztee auf das schöne Mainod in Höchst, aber ich bin auf der Hohen Straße unterwegs…

Nächste Woche hätte ich am Dienstag so gern Robert Habeck in der Paulskirche gehört, denn ihn vermisse ich so sehr. Aber ausverkauft, natürlich. Also geht's nach Dreieich, ich schaue mir mit Freundinnen „Adlerherzen“ von Henni Nachtsheim an.

Mittwoch: Pub Quiz im Café Metropol mit unserem Team „Kaufhaus M. Schneider“. Wäre ich nicht da, wäre ich übrigens in Offenbach bei der offenen Chorprobe im SCAPE – da ist gefühlt mein halber Chor.

Und Freitag? Der Abend vor der Party. Vernünftige Menschen ruhen sich da aus. Ich nicht. Also zumindest theoretisch: Wenn ich nicht komplett im Vollstress versinke, folge ich Andreas’ Tipp und gehe zum Sargbau-Workshop nach Offenbach. Man muss Prioritäten setzen.

Was auch immer ihr macht, lebt wild!
Daniela

Vielen Dank auch an den Rest des Ausgehtipp-Teams: Martin Grün, Uwe Schwöbel, Andrea Ehrig, Petra Manahl und Erik Düwel.

Samstag 09. Mai: 20 Jahre Ausgehtipps

Wir können es selbst kaum glauben: Im Mai werden Danielas Ausgehtipps 20 Jahre alt.

Das Fest findet am Samstag, den 9. Mai im Kunstverein Familie Montez statt
* Um 18:30 Uhr startet unser großes Jubiläums-Pubquiz mit Christoph Pütthoff  (BEREITS AUSGEBUCHT!)
* Ab 20:30 Uhr heißt es dann: Musik an, Gläser hoch! Sibylle & Yvette sorgen bis Mitternacht für den passenden Soundtrack und es gibt eine TOMBOLA :-)

Wir freuen uns riesig auf Euch!
Daniela, Petra, Andrea, Martin, Uwe, Erik

Kunstverein Familie Montez, barrierefrei!

Grafik: U9 visuelle Allianz

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2026. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an daniela@cappelluti.net)

Für alle, die Lust auf Festivalfrühling im Casals Forum in Kronberg haben, wir verlosen, jeweils  1 x 2 Karten für CHAMBER MUSIC FESTIVAL 2026 – connects the world.
K3 „Passion“ am 11. Mai, K5 „Verwandlungen“ am 14. Mai und für K6 „Glühende Saiten“ am 15. Mai. Gewinnfrage: Wer spielt die Violine bei „Jede Stimme zählt – Das Prinzip Kammermusik als demokratisches Erlebnis“ am 15. Mai? (Bitte angeben, welches Konzert ihr sehen wollt)

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
3 x 2 Karten für den Riesling Tag am 9. Mai im Palmengarten Gesellschaftshaus. Gewinnfrage: Welchen Winzer, hat Jesko uns für unsere Hochzeit empfohlen und aus welchem Weinbaugebiet kommt sein Riesling?

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten bitte an daniela@cappelluti.net, bis spätestens Samstag 09:30 Uhr)
3 x 2 Gästelistenplätze für soulfood am 2. Mai. Gewinnfrage: Wie heißt der Mann, der am 16. Mai bei “Melli redet mit” zu Gast ist?

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an: daniela@cappelluti.net)
1 x 2 Karten für folgende Vorstellungen des “Jungen Schauspiel Frankfurt” jeweils im Kammerspiel: “Paradiesvögel” am 08. Mai um 20 Uhr und “Nahaufnahmen” am 22. Mai um 19 Uhr. Gewinnfrage: Wie heißt die Ausstellung, die noch bis zum 16. August im Weltkulturen Museum läuft? (Siehe ganz unten) (Bitte in der Mail angeben für welches Stück ihr Tickets möchtet)
Foto: Robert Schittko

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten an: daniela@cappelluti.net)
2 x 2 Gästelistenplätze für den TANZTEE am 3. Mai auf dem wunderschönen Mainod. Gewinnfrage: Was ist, nach Ausssage von Uwe, am Wochenende vorbei? (Siehe Gerolltes)

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com)
Wir verlosen jeweils 2x2 Tickets für Avishai Cohen Trio  in der Centralstation (10. Mai / 17 Uhr).
Gewinnfrage: xxxx?
Foto: Youri Lenquette

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com)
Wir verlosen jeweils 2x2 Tickets für Retrogott & HulkHodn  in der Centralstation (29. Mai / 20 Uhr).
Gewinnfrage: xxxx?
Foto: Chlodwigplatz Pütz Money (C. Klingbiel)

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Wet Wet Wet am Samstag, 9. Mai in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Eigentlich kenne ich die beiden nur als OhOhOhs, jetzt gibt es ein Solo von welchem der Zwei?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
2x 2 Karten für Kasalla am Sonntag, 10. Mai in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wo ist die City of Wow?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 
2 x 2 Gästelistenplätze für die Show von Lars Reichow am Samstag, 9. Mai im Capitol. Die Gewinnfrage lautet: Wo werden Likörbilder gemalt?

WOHNUNGSANGEBOTE & WOHNUNGSGESUCHE

(Bitte habt Verständnis, dass wir nur Wohnungsgesuche von jungen Menschen aufnehmen, die zu Hause ausziehen wollen. Wohnungsangebote sind immer willkommen)

2-Zimmer Wohnung in Offenbach ab 01.06.26 zu vermieten:
Ruhige Wohngegend am Waldrand im Stadtteil Rosenhöhe (nähe Waldschwimmbad) * 2. OG / Dachgeschoss, dennoch angenehmes Klima aufgrund moderner Dachdämmung * 43 qm Wohnfläche (62 qm Grundfläche ohne abgezogene Dachschrägen) * 2 Zimmer, eines davon Wohnküche, Dusch-Bad, Flur * Letztes Jahr wurde die komplette Wohnung renoviert und das Bad modernisiert * 650,- € Gesamtmiete
Bei Interesse freuen wir uns über eine aussagekräftige Kontaktaufnahme per E-Mail an mietwohnung_offenbach(at)gmx.de

GEROLLTES über Trainer

(Uwe)

Ich bin in einer Signal-Gruppe mit wahnsinnig netten Herren in meinem Alter. Darin wird sich intensiv über Fußball ausgetauscht, vornehmlich über die Eintracht. Mit großer Sorge wird die aktuelle Entwicklung der SGE bewertet. Als Schalkefan (den Aufstieg feiern wir hier nächste Woche) kann ich das Ganze etwas nüchterner begleiten. Manchmal schreibe ich etwas, in der Regel Aufmunterndes, dazu und begründe die Aussagen mit meiner jahrelangen Erfahrung als Spieler, Funktionär, Schiedsrichter und Trainer, was den inhaltlichen Gehalt der Aussagen nicht unbedingt richtiger macht. 

Unter anderem habe ich neulich geschrieben, dass ein Trainer nichts kaputt machen kann, wenn es in der Mannschaft stimmt und dass man als Spieler seine Motivation überwiegend selbst mitbringen muss. Wir hatten beim ruhmreichen TSV 1899 Goddelau auch schon mal einen Trainer, der hat aber weder etwas bewirkt noch hat er etwas kaputt gemacht, weil es in der Mannschaft stimmte und gute Spieler vorangegangen sind. Dann hatten wir mal einen Trainer, der war quasi der Johann Cruyff des Kreises Groß-Gerau. Der wiederum hat jeden einzelnen (auch die guten) Spieler und die Mannschaft insgesamt besser gemacht. Und wir hatten einen Trainer, der wurde nach drei Wochen (vor dem ersten Saisonspiel) gefeuert, weil jeder nach wenigen Stunden wusste, dass das mit ihm nichts wird: er hatte offensichtlich keine Ahnung von Fußball und hat durch seine Art und seine taktischen Einstellungen jeden Spieler schwächer gemacht. Es könnte sein, dass die Eintracht einen solchen Trainer in Albert Riera hat. Schalke hatte so einen Trainer einmal - und viel zu lange - in Domenico Tedesco…und endetete in der 2. Liga, aber das ist ja am Wochenende vorbei ;-)

Freitag 01. - Donnerstag 21. Mai: Stadtradeln

(Daniela)

Ich bin ja begeisterte Radfahrerin und mache auch bei Stadtradeln, zusammen mit meinen Kolleg:innen, mit. 
Kennt ihr eigentlich STADTRADELN
Die bundesweite Klima-Aktion lädt auch in Frankfurt wieder zum Mitmachen ein – initiiert vom Umweltamt im Rahmen des Nachhaltigkeitsprozesses Frankfurt Green City.
Vom 1.–21. Mai zählt jeder Kilometer, den ihr im Alltag mit dem Fahrrad zurücklegt – für bessere Luft und echte Bewegung in der Stadt.
Mitmachen ist unkompliziert: Wenn ihr in Frankfurt wohnt, arbeitet, zur Schule oder Hochschule geht, könnt ihr euch auf www.stadtradeln.de/frankfurt anmelden und ein Team gründen oder einem beitreten. Euer Team kann beispielsweise eure Familie, euer Arbeitgeber oder euer Stadtteil sein. 

Zum Auftakt gibt es am 1. Mai einen Infostand am Opernplatz, am 3. Mai startet dort um 14:30 Uhr eine gemeinsame Radtour bis zum Hafenpark.
Für besonders aktive Teams und Teilnehmende werden außerdem attraktive Preise vergeben. Jede Pedalumdrehung ist ein kleiner Sieg fürs Klima – denn das Fahrrad ist das effizienteste Fortbewegungsmittel, das wir haben.

Noch bis Sonntag 03. Mai: 19. LICHTER INTERNATIONAL FESTIVAL

(Daniela)
Am Dienstag war die Eröffnung von LICHTER. Leider habe ich es aus familären Gründen nich nicht zu einer Veransattung geschafft… Das Programm ist aber wieder sensationell. Geht hin!

Im Zentrum des diesjährigen Programms steht das Thema „Kunst“, das sich in 25 internationalen Langfilmen in unterschiedlichsten Facetten zeigt. Die Filmreihe Zukunft Deutscher Film präsentiert herausragende Positionen des aktuellen deutschen Kinos. Im Regionalen Filmprogramm konkurrieren zehn Filme um den Regionalen Langfilmpreis der Dr. Marschner Stiftung. Der LICHTER Art Award zeigt zeitgenössische Videokunst, während der Virtual Reality Storytelling Award neue Formen des immersiven Erzählens erfahrbar macht.

Parallel zum Festival findet der Kongress Zukunft Deutscher Film statt, der ebenfalls unter dem Leitmotiv „Kunst“ steht. Im Festivalzentrum MASSIF E diskutieren Filmschaffende, Künstler und Theoretiker über die Rolle von Kunst in Zeiten politischer, technologischer und ökonomischer Umbrüche.

Einen Überblick über das komplette Programm findet ihr hier: https://lichter-filmfest.de/programm/programm-2026

Freitag 01. bis 31. Mai: Ausstellung im KFM: JOY WAS THE HARDEST PIECE by Daniel Hörl

(Daniela)

Die Ausstellung beschäftigt sich mit emotionalem Gedächtnis und transgenerationalen Prägungen.
Gefühle wie Angst, Scham, Trauer und Freude werden nicht nur individuell erlebt, sondern über Generationen weitergegeben. Steinreliefs, Masken und fotografische Familienporträts machen unsichtbare innere Prozesse sichtbar. Schichten, Brüche und Überlagerungen verweisen auf Erinnerungen, Schutzmechanismen und verdrängte Emotionen.
Die Ausstellung folgt einem inneren Durchgang: übernommene Muster werden sichtbar, Gefühle freigelegt. Freude erscheint als etwas, das erarbeitet werden musste.
Joy was the Hardest Piece zeigt den Weg zu einem Gefühl, das lange wie versteinert schien.

Vernissage: Freitag 01.05. 16 Uhr
Eröffnungswort: Christiane Cuticchio
Finissage: Sonntag 31.05. 17 Uhr
Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, unter der Brücke, barrierefrei

Freitag, 01. Mai: / Les Negresses Vertes

(Andrea)

Hach, das wird wunderbar, was freue ich mich schon auf diesen Abend! Meine Freundin Christine kommt aus Berlin angereist und wir werden in Erinnerungen schwelgen. Erstmals gehört habe ich Les Negresses Vertes in den 1990ern übrigens im Schweinefuß, das war eine Institution am Kaiser-Friedrich-Ring in Wiesbaden und seitdem haben sie mich begleitet. Meine Freundin Christine schickte mir irgendwann eine Kassette aus Berlin zu, bei 2001 kaufte ich “Familie Nombreuse” auf Vinyl und mit Christine war ich dann auch in der Stadthalle Offenbach. Ein intimes Konzert in einer viel zu großen Halle und wir gingen beseelt nach Hause. Seitdem habe ich sie nicht mehr live gesehen, aber höre sie natürlich noch immer. Man muss nicht unbedingt Fernweh haben oder besonders frankophil sein (aber das hilft natürlich ungemein), die Musik macht Spaß und manchmal auch melancholisch ("Il boit pour oublier qu' il vit, Il dort pour oublier qu'il boit"). Einlass 18 Uhr. 

Zoom, Carl-Benz-Strasse 21

Freitag, 01. Mai: Frank Spilker

(Andrea)

Wäre ich nicht im Zoom, würde ich zu Frank Spilker gehen. Unbedingt! Er ist einer diese Künstler, die gleichzeitig Tanzfläche und Diskurs können, ohne sich zu verbiegen und LICHTER holt ihn hier auf die Bühne. Wie kaum jemand sonst hat Spilker mit seiner Band „Die Sterne“ in den letzten Jahrzehnten die hiesige (Underground-)Pop-Szene mitgestaltet und dabei das geprägt, was später als Hamburger Schule verhandelt wurde. Songs wie „Universal Tellerwäscher“ oder „Was hat dich bloß so ruiniert?“ stehen bis heute dafür, wie gut Pop denken kann, ohne den Groove zu verlieren. Jedes der inzwischen gut ein Dutzend Sterne-Alben besticht nicht nur durch die Musik, sondern auch durch Spilkers Lyrik. Bei LICHTER spielt Frank Spilker solo. Ein Abend, an dem Songs und Sprache noch näher zusammenrücken: Sterne-Klassiker in neuer, konzentrierter Form.  Einlass: 20 Uhr
Konzertbeginn: 21 Uhr

Haistudio, Berliner Straße 27

Freitag 01. - Sonntag 03. Mai: 8 FRAUEN (Huit femmes)

(Daniela)

Es gibt ein neues Schauspiel-Ensemble, sie heißen Die Andersartigen und spielen: 8 FRAUEN.
Eine Kriminalkomödie von Robert Thomas mit Bühnenmusik von Franz Wittenbrink. Deutsch von Franz Martin, Songtexte von S. Lütje & Anne X. Weber.
Eine abgelegene Villa, ein verschneiter französischer Ort. Weihnacht. Eine wohlhabende Familie kommt zusammen, um das Fest zu feiern. Sieben Frauen, die achte erscheint unerwartet, nachdem der Hausherr tot aufgefunden wird. Grausam ermordet, ein Messer steckt in seinem Rücken. Tot sind auch Telefon, Autos. Der Schnee liegt meterhoch, man ist von der Außenwelt abgeschnitten. Eine fatale Situation. Panik kommt auf. Ist der Mörder vielleicht noch im Haus?
Dazu Misstrauen, Verdächtigungen. Denn eines wird schnell klar: In diesem Fall muss der Mörder eine Mörderin sein! Keine der Damen hat ein Alibi, alle haben ein Motiv, jede ein Geheimnis, jede verstrickt sich im Lauf der aberwitzigen Geschichte mehr und mehr in einem Netz aus Lügen und Heimlichkeiten.
Acht Leidenschaften mit ihren aufgestauten Lebensträumen, Frustrationen und Verletzungen prallen auf- und gegeneinander. 

Regie: Susanne Anders; Es spielen: Carmen Maus, Monika Skùpa,, Rosa Homburg, Julia Häuser, Fiona Neumann, Andrea Fellermann, Britta Berz, Julia Achenbach, Laurence Delambily
Dauer des Stücks: ca. 140 Min.
01.+ 02. Mai jeweils um 20:30 Uhr, 03. Mai 18:00 Uhr; 05. + 06. Juni jeweils um 20:30 Uhr, 07. Juni 18:00 Uhr
Kellertheater Frankfurt - Mainstr. 2, 60311 Frankfurt - www.kellertheater-frankfurt.de

Samstag 02. Mai: Soulfood Feinster Funk, Soul, Disco

(Daniela)

Wer tanzen will, ist hier richtig. Soulfood - Feinster Funk, Soul, Disco

Soulfood ist die bekannteste Funk’n’Soul Discoparty in Frankfurt am Main. Sie findet monatlich in Kooperation mit unserem Gastropartner dem James the Bar im Englischen Theater statt. Da im Englischen Theater wegen Renovierungsarbeiten aktuell keine Partys mehr stattfinden können, wird Soulfood mit neuen Gastropartnern kooperieren. Aktuell sind das unter anderem die Romanfabrik und der Kunstverein Familie Montez. Neben den Resident-DJs Stephan Feder aka DJ Sportwagen und DJ-Legende Mr. Brown präsentiert Soulfood immer wieder auch Gast-DJs und begleitende Live Acts. Von Zeit zu Zeit werden auch komplette Konzerte organisiert. Zu Gast waren unter anderem schon Osaka Monaurail (Tokyo), The Sweet Vandals (Madrid) oder Myles Sanko (London).

Samstag, 2. Mai 2026
James the Bar at the English Theatre, Gallusanlage 7, barrierefrei, 60329 Frankfurt
Einlass: 22 Uhr
kommende Termine: Samstag 30. Mai 2026, James the Bar at the English Theatre

Samstag 02. Mai: Abschlussveranstaltung FRANKFURT LIEST EIN BUCH 2026

(Daniela)

Wir freuen uns heute Abend auf die Abschlussveranstaltung FRANKFURT LIEST EIN BUCH.

Am Ende von Frankfurt liest ein Buch 2026 liest die Schauspielerin Ricarda Klingelhöfer noch einmal Schlüsselszenen aus dem Festivalbuch. Außerdem rückt Marie Luise Kaschnitz’ Stärke im Hörspiel in den Fokus: Michael Quast und weitere Schauspieler:innen der Volksbühne präsentieren eine szenische Lesung aus »Unternehmen Arche Noah«, Hörspiel von Marie Luise Kaschnitz von 1970. Im Anschluss blickt Rainer Weiss, Verleger der Edition W und Herausgeber des Festivalbuchs, im Gespräch mit Sabine Baumann, Vorsitzende von Frankfurt liest ein Buch, auf die vergangenen zwei Wochen voller Veranstaltungen rund um »Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau« zurück.

Mit: Rainer Ewerrien, Eike Mathis Hackman, Ricarda Klingelhöfer, Michael Quast, Randi Rettel, Gabriel Spagna (Schauspiel)
Leitung: Michael Quast (Volksbühne)
Gespräch: Rainer Weiss (Edition W) und Sabine Baumann (Frankfurt liest ein Buch)
Veranstalter: Frankfurt liest ein Buch e.V. & Volksbühne im Großen Hirschgraben
Karten: volksbuehne.net/terminevolksbuehne.termine; Eintritt: € 25 / 12
Uhrzeit:  19.30 Uhr
Ort: Volksbühne im Großen Hirschgraben, Großer Hirschgraben 19, Frankfurt am Main-Innenstadt 

©DominicReichenbach

Samstag, 02. Mai: Nur heute - Suono del Suono – Soundarbeiten von HfG-Studierenden OF im saasfee*pavillon

(Petra)

Nur heute gibt es ein außergewöhnliches multi-akustisches Event von Studierenden der HfG Offenbach, des Seminars Sounddesign von Bastian Kämmer und dem soundlab von Charlotte Simon und Bastian Kämmer im Lehrgebiet Elektronische Medien. Ein Tag und Abend mit Soundinstallation, Ambient, Drones, Synthesizer, Vocals, Polyrythmik und Performance auf beiden Ebenen im saasfee*pavillon. Zwölf Studierende präsentieren die Soundarbeit „Touching Tinfoil“. In dieser dienen Alltagsobjekte als klangliches Ausgangsmaterial, um eine experimentelle Versuchsanordnung zwischen Materialforschung, Tonaufnahmen und digitaler Transformation zu schaffen. Im Rahmen des Seminars Sounddesign ist über ein Semester hinweg durch die Präparation und Manipulation der Objekte, experimentelle Aufnahmetechniken und die digitale Weiterverarbeitung eine 40-minütige Soundcollage entstanden, die vielschichtige Klangräume zwischen Rohmaterial und Abstraktion eröffnet. Die „MMO Tafelrunde“ (das Midi Magic Orchestra des letzten Semesters) performt ein 6 K(n)öpfiges massively multi(p)layer Synthorchester-Noise-Stück mit Prophet, Moog Mother & Minotaur, Pulsar, Lyra, Vocals & Dr. Ableton.
DJs: Loukas Adamantios (Psy/Minimal House) & Sleazy K (New Beat).

Foto: www.saasfee.de

Souno del Souno – Soundarbeiten von Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 - 66, Uhrzeit: 14 - 1 Uhr, Eintritt: frei

Samstag, 02. Mai: Mühlheim/ Les Barbeaux

(Andrea)

Das Wetter lädt zur Landpartie und weil heute ein Hauch Languedoc durch die Steinbrüche weht, empfehle ich den Ausflug nach Mühlheim-Dietesheim (einfach mit der S-Bahn Richtung Hanau, in Dietesheim aussteigen, 10 Minuten laufen und schon seit ihr da). Bei den Arties sind heute Les Barbeaux zu Gast und damit eine Band, die sich der Musik mit Leib und Seele verschrieben hat, sie nehmen kein Blatt vor den Mund und lassen es auf der Bühne so richtig krachen. Ob auf französisch oder spanisch: Les Barbeaux singen in beiden Sprachen zu einem strahlenden Folk-Punk-Stil. Die Geschichten über Liebe, Reisen, Untreue und Freiheit, sind voller Energie und Leidenschaft. In ihren mitreißenden, ekstatischen Liveshows brodelt und funkt es zwischen Cumbia-Melodien, Gypsy-Einflüssen, Chansons-Flair, Ska-Rhythmen und Rock’n’Roll-Riffs. Die Südfranzosen aus Languedoc mischen so einen wilden Cocktail voller Poesie, Einfühlsamkeit und Humor. Melancholie und Enthusiasmus erlebt man in ständigem Wechsel.Die 5 Franzosen sind enthusiastische Musiker und Sprach-Akrobaten. Sie verwandeln jeden ihrer Auftritte zu einem unwiderstehlichen Tanzfest. Ab 18 Uhr gibt es Leckereien vom Grill und Kühles aus der ArtiBar und von DJ Jazzmadass aka Electrobert kommen die passenden Sommersounds, bevor Tallawah High Five, cool und groovy, das Live-Event mit ihrem Roots-Reggae eröffnen, mit dem sie bereits auf dem Steinbruchfestival 2025 begeistert haben. Eintritt: 10-15 €, (nach Ermessen und Möglichkeit, nur Abendkasse) Anfahrt: www.artifly.de/anfahrt,  Infos Les Barbeaux: www.instagram.com/lesbarbeaux/

Artificial Family, Im Rabenloh 5, Mühlheim-Dietesheim

Samstag, 02. Mai: OF/ Jo van Nelsen liest ein Buch

(Andrea)

Jo van Nelsen wird gerne als “Kulturallrounder” bezeichnet, 25 soloprogramme auf der bühne und 26 verschiedene tonträger sprechen für sich, und kann sicher auch vortrefflich vorlesen: “das leise im lauten – text trifft ton (frankfurt liest ein buch 2026). Dieses jahr steht das  buch „gott und die welt. aufzeichnungen aus der wiesenau“ von marie luise kaschnitz im mittelpunkt des lesefestes…nicht nur gesellschaftlich, sondern auch städtebaulich zeichneten sich ende der 60er jahre besonders in frankfurt große veränderungen ab: das alte sollte dem neuen radikal weichen, gründerzeitbauten durch hochhäuser gewinnbringend ersetzt werden. das zentrum der hiesigen neubebauung lag im westend, in dem marie luise kaschnitz seit 1941 lebte. ihre tagebuchaufzeichnungen der jahre 1966-67 sind feinsinnige überlegungen, erinnerungen und beobachtungen, die die im klassischen bildungskanon verwurzelte autorin als weitsichtige warnerin, aber auch als neugierigen und aufgeschlossenen menschen zeigen. jo van nelsen präsentiert eine auswahl der im lauten umfeld entstandenen leisen texte mit begleitenden toncollagen.” 20 Uhr

theater t-raum, Wilhelmstraße 13, Offenbach

Samstag, 02. Mai: Of/ Barabend

(Andrea)

Der Friedrichsweiher ist wieder hübsch gemacht, der Abend ist lau und das Uzumumba lädt zum Barabend von 18 bis 22 Uhr. Fände ich auch nett, bin aber verplant. 
Uzumumba, Senefelderstraße 72, Offenbach

Samstag, 02. Mai: Ruhmer

(Uwe)

Mit dem gefeierten Album The Masterplan und Airplay in ganz Europa hat RUHMER (Indie Rock/Soul/Funk) eine dichte, dynamische Liveshow geformt, die jeden Song voll zur Geltung bringt – gemacht, um dich in Bewegung zu bringen. RUHMER ist nicht einfach nur ein Live-Act – sondern eine Band, die die Bühne mit roher Energie, Groove und Präsenz betritt. Angeführt vom Wiener Musiker David Ruhmer (Oehl, Hearts Hearts, Rahel) verbindet das Projekt soulige Hooks, druckvolle Bläser und Indie Rock zu Songs, die sich direkt und lebendig anfühlen.

Ponyhof / F, Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto Tim Cavadini

Samstag, 02. Mai: Ca3sar

(Andrea)

Der Frankfurter CA3SAR bringt seit Anfang 2020 frischen Wind mit musikalischer Vielfalt ins Deutschrap-Game. Bereits im Juli des vergangenen Jahres spielte der Independent-Künstler dort eine nahezu ausverkaufte Show – nun folgt die Rückkehr an einen Ort, der für seine aktuelle künstlerische Entwicklung eine zentrale Rolle spielt. Meinen Liebslingsclub Nachtleben an der Konstabler!!! CA3SAR steht für einen eigenständigen Ansatz im deutschsprachigen Urban- und Rap-Bereich: persönliche Texte, klare Haltung und eine Live-Performance, die Nähe schafft, ohne an Tiefe zu verlieren. Nach bundesweiten Touren als Support Act für Moses Pelham sowie Festival- und Einzelauftritten präsentiert er sich im Nachtleben erneut live mit Band – in bewährter, hochkarätiger Besetzung, die bereits beim letzten Auftritt für spürbare Begeisterung im Publikum sorgte und dem Abend eine besondere Energie verlieh.
Den Auftakt übernehmen Sherlock Jones und Ruffles, die ab 19:00 Uhr mit einem kuratierten Warm-up-DJ-Set nicht nur den Einlass begleiten, sondern die Stimmung frühzeitig aufbauen und das Publikum musikalisch auf den Abend einstimmen. Konzertbeginn ist um 20:00 Uhr – frühes Erscheinen lohnt sich ausdrücklich. Das Konzert richtet sich an alle, die Live-Musik in einem intensiven, clubnahen Rahmen erleben möchten und Wert auf Atmosphäre, musikalische Qualität und Nähe zwischen Künstler und Publikum legen. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Samstag, 02. Mai: Macbeth (weitere Termine)

(Martin)

Giuseppe Verdi - Oper in vier Akten

Ein Krimi! Wer sind wir, wer wollen wir sein? Wozu kann die Gier nach immer mehr Macht, Reichtum und einer gesellschaftlich herausgehobenen Stellung uns Menschen treiben? Angespornt durch eine seltsame Begegnung, die er als Weissagung auffasst, lässt Macbeth sich von seiner Frau zum Mord an König Duncan anstiften. Der Thron fällt ihm zu, aber seine Gewissensbisse und Wahnvorstellungen werfen ihn zunehmend aus der Bahn, während Lady Macbeth ihren Gatten zielstrebig zu immer weiteren Gräueltaten treibt. Doch auch sie zerbricht schließlich an ihren Schuldgefühlen. 

R.B. Schlathers Inszenierung spürt der unerhörten Modernität der Charaktere nach, die schon Verdi an Shakespeares Gestalten faszinierte. Der Regisseur situiert das grausame Geschehen rund um das kinderlose Paar in der eleganten, aber kalten Atmosphäre eines herrschaftlichen Anwesens: Weltpolitik spiegelt sich im Privaten. Schließlich bereiten die Geknechteten dem Unrechtsregime, das Macbeth errichtet hat, gewaltsam ein Ende.

Musik-heute.de schreibt: Aus dem mörderischen Ehepaar macht er (der Regisseur R.B. Schlather) superreiche Oligarchen, die in einer kühlen Villa samt Parkanlagen residieren und aufgrund ihrer zunehmenden Macht- und Mordgelüste immer stärker den Kontakt zur Realität verlieren. Weil Macbeth alle Zukunftsprophezeiungen als mysteriöse Einbildungen erlebt, kann jeder zur Hexe werden: Dienstboten, die mit den Kindern zu ausgelassen Halloween feiern, Tänzerinnen, die an Weihnachten für Auflockerung sorgen oder das Küchenpersonal, das Sylvestercocktails mixt. Heldenbariton Nicholas Brownlee legte ein in jeder Hinsicht überragendes Debüt der Titelrolle vor, während Einspringerin Heiberg mit hochdramatischer Attacke und glühender Intensität überzeugte.

Als dritter Hauptakteur machte der Frankfurter Chor und Kinderchor alle seine Auftritte zum Ereignis. Ob beim tänzerisch beschwingten Weihnachtsfest, dem aufgekratzten Halloween oder dem tief bewegenden Flüchtlingschor im vierten Akt: Manuel Pujol hatte die Choristen bestens präpariert. Dass Generalmusikdirektor Thomas Guggeis ein besonders leidenschaftliches Verdi-Händchen besitzt, hatte er bereits bei "Don Carlo" bewiesen. Präzis und druckvoll gelang ihm die Ouvertüre, farbgewaltig der Dolchmonolog Macbeths und zwingend das Finale des ersten Aktes. Das Publikum spendete Ovationen für alle Beteiligten.

Oper Frankfurt Samstag, 2., Samstag, 16., Freitag, 22., Montag, 25. (18.00 Uhr), Samstag, 30. Mai und Samstag, 13. Juni – wenn nicht anders angegeben um 19.00 Uhr
Foto: © Monika Rittershaus

Samstag 02. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: Staatsschutz

(Daniela)

Wie objektiv ist die deutsche Justiz? Die junge Staatsanwältin Seyo Kim ermittelt gegen rechten Terror in Ostdeutschland und wird selbst Ziel eines rassistischen Anschlags, den sie nur knapp überlebt. Bei den Ermittlungen in eigener Sache geht sie hohe Risiken ein, um ein rechtes Netzwerk und institutionellen Rassismus aufzudecken.

Nach seinem vielfach ausgezeichneten Debüt Futur Drei bewegt sich Faraz Shariat in seinem zweiten Spielfilm souverän zwischen spannendem Politthriller und beklemmender Realität. Das Drehbuch von Claudia Schaefer, Jee-Un Kim und Sun-Ju Choi basiert auf jahrelanger Recherche. Ohne einen konkreten Fall nachzuerzählen, bleibt der Film doch tief in der Realität verwurzelt. Zur Vorbereitung traf sich Shariat mit Nebenklage-Anwälten aus Verfahren zu Brandanschlägen und aus dem NSU-Prozess. Ihre Erfahrungen dienten als Vorbilder für eine engagierte Anwältin, die im Film von Julia Jentsch dargestellt wird. In der Hauptrolle verkörpert Chen Emilie Yan mit großer Intensität die Staatsanwältin, die zur Anklägerin und Kämpferin wird. Eine vielschichtige Frauen-Figur zwischen kühler Sachlichkeit, Wut, Verletzlichkeit und zähem Gerechtigkeitssinn.

16:00 Uhr, Eldorado Filmtheater, https://lichter-filmfest.de/filme/staatsschutz/2081
© Lotta Kilian

Samstag, 02. Mai: Publikumsbeschimpfung (weitere Termine)

(Martin)

Die Frankfurter Rundschau schreibt in der Premierenkritik vom 26. Januar: »Sie [das Ensemble] drehen auf und ab. Sie beherrschen den Text. Sie zeigen sich außergewöhnlich genießerisch. Sie haben sich eingeschworen und sind doch sechs einzelne, die sich hier voll auskennen. Während der Kritik der Wind aus den Segeln genommen wird, lässt die Inszenierung die Leinen los und sticht in See. […] Andreas Auerbachs Bühne mit dem goldenen Vorhang ist prächtig. […] Wir können jetzt leider nicht mehr schreiben, wie groß die Spielfreude war, aber Sie müssen sich das unbedingt zutiefst agil und in Laune vorstellen […]«

»Ich habe gerade mit Ach und Krach ein Stück geschrieben. Es heißt ›Publikumsbeschimpfung‹ und ist mein erstes und mein letztes. Ich möchte es nun aufführen lassen und auch sonst dazu sehen, dass ich es vielleicht anbringe.« Dieser Wunsch von Peter Handke ging vor 60 Jahren, im Sommer 1966, in Frankfurt am Main im Theater am Turm, unter der Regie von Claus Peymann, in Erfüllung und Handke wurde quasi über Nacht berühmt. Das Sprechstück ohne Handlung, ohne Bühnenbild und ohne Requisiten macht die Sprache und die Theaterverabredung selbst zum Thema: Handke untersucht, wie auf dem Theater Wirklichkeit durch Sprache zurückzugewinnen sei. Die Spieler:innen sind die Beobachtenden, das Publikum wird zum Zentrum der Aufmerksamkeit. Indem Handke das Theater aushebelt, wird ein neues Theater entworfen.

Samstag, 2. und Donnerstag, 14. Mai um jeweils 19.30 Uhr
Foto: © Arno Declair

Samstag 02. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: Drei Leben lang

(Daniela)

Ein elternloser Junge sucht Halt, ein Koksdealer navigiert durch das Frankfurter Drogenmilieu, ein schwerer Alkoholiker sehnt sich nach Liebe. Drei Leben, drei Wege.

Zuerst sollte der Film Partynation heißen. Mit Drei Leben lang wählte die gebürtige Offenbacherin Felicitas Korn einen Titel, der unbeabsichtigt auch den Weg ihres Films erzählt: Zuerst entstand das Drehbuch. Dann veröffentlichte sie den Stoff als gefeierten Roman. Schließlich realisierte sie ihn selbst als Regisseurin.

Gedreht wurde bewusst in und um Frankfurt am Main – wegen der biografischen Nähe, vor allem aber, weil die scharfen sozialen Gegensätze der Mainmetropole dieser Geschichte ihren Resonanzraum geben. An unbekannten Schauplätzen öffnen sich neue Blicke auf die Stadt, abseits der vertrauten Frankfurt-Bilder.

Drei Leben. Drei Schicksale. Und ein Film, der alles zu einem verbindet.

20:00 Uhr, Elysee 1 im Festivalzentrum Massif E, in Anwesenheit der Regisseurin Felicitas Korn
© Julian Steiner

Samstag 02. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: Die Blutgrätschin

(Daniela)

Die Legende um die Blutsaugerin Erzsébet Bàthory wurde schon oft verfilmt, doch so skurril und lustvoll überdreht wie in Ulrike Ottingers Vampir-Komödie war sie gewiss noch nicht zu sehen. Im heutigen Wien erwacht die Blutgräfin aus ihrem Schönheitsschlaf, auf der Suche nach Beute und einem mysteriösen Buch, das ihr Vampirreich bedroht. Isabelle Huppert gibt die untote Aristokratin mit kühler Eleganz. Zur Seite steht ihr Birgit Minichmayr als treue Zofe. Thomas Schubert als schwermütiger Vegetarier-Vampir und Lars Eidinger als dessen Therapeut. Als Sahnehäubchen Karl Markovic, Burghart Klaußner und Tom Neuwirth aka Conchita Wurst in gleich drei verschiedenen Rollen. Was für ein Cast! 

Gemeinsam mit Elfriede Jelinek verfasste Ottinger die Dialoge und macht aus der Sage eine schräge Farce voller bissiger gesellschaftskritischer Spitzen. Eine abenteuerliche Schnitzeljagd durch Wiens morbide Schauplätze, opulente Kostüme und spektakuläre Kino-Bilder von Kameramann Martin Gschlacht. Ein exzentrischer Tanz der Vampire im Dreivierteltakt.

Samstag, den 02. Mai 2026, 20:30 Uhr, Eldorado Filmtheater, lichter-filmfest.de/filme/die-blutgraefin/2064

Samstag, 02. & Sonntag, 03. Mai: Oscar Wilde. BUNBURY. (weitere Termine)

(Martin)

Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute

Viktorianisches Zeitalter: Alles an seinem rechten Platz. Ein anständiger Mann ist ein anständiger Mann, eine anständige Frau ist eine anständige Frau. QUEEN Viktoria ist eine gewichtige Herrscherin und die Moral ihrer schweren Unterröcke schafft eine miefige Atmosphäre, die zum Ersticken ist. Und doch ist Oscar Wilde der gehätschelte Liebling dieser Zeit. 

KING Oscar, Regent der spitzen Provokationen gegen alles Etablierte, sich selbst zum Maßstab an die Spitze des Etablierten setzend, verheirateter Familienvater, der Artist der gehobenen Salons, der Formvollendete!  Er ist aber auch der promiske Schwule auf gierigen Streifzügen im Strichermilieu, der Streuner im schmuddeligen Abseits, der mit Flecken auf den Samthosen nach Hause kehrt. DOPPELEXISTENZEN BIETEN SPRENGSTOFF.

Komödie schreiben, Komödie spielen. Nichts dem Ernst überlassen. Den Gesellschaftsclown geben, der immer den letzten Schrei kreiert und alle kreischen mit. Mit BUNBURY hat Wilde die Präzision seines Witzes auf die Spitze getrieben. Und enthüllender hat Wilde sich nie verhüllt als in diesem letzten Theaterstück.  

Am 14. Februar 1895 war Premiere. Es wurde viel gelacht!
Am 25. Mai wurde er wegen Homosexualität und Sodomie verurteilt. 
Es wurde viel gelacht!! über seine Antworten, die er im Verhör wie eine seiner Bühnenfiguren parat hatte. 
Die Urteilsverkündung: zwei Jahre Zuchthaus mit schwerer Zwangsarbeit. Redeverbot. Verbot aller Schriften. Absetzung aller Stücke. 
Die Protokolle der Prozessakten sind mit Wildes BUNBURY verschnitten. Glänzende Oberfläche und grotesker Abgrund kreuzen sich zu einer trivialen Tragödie für ernsthafte Leute.
DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST ANTASTBAR.

Samstag, 2., Sonntag, 3., Samstag, 9., Sonntag, 10., Mittwoch, 13., Freitag, 15., Samstag, 16., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Und Samstag, 20. Mai um jeweils 19.30 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: © Paula Kern

Sonntag 03. Mai: Tanztee

(Daniela)

Es ist der 1. Sonntag im Monat, d.h. es ist wieder TANZTEE auf dem wunderschönen Mainod in Höchst. (Das Boot legt nicht ab)

Am Sonntag ist George Davis beim TANZTEE am Start. Der deutsch-amerikanische DJ, Produzent und Sänger verbindet Frankfurter Clubkultur mit der soulgetränkten Musikalität Atlantas – ein Sound, der direkt in die Beine geht.

In seinen Sets trifft deepen House auf Disco, Funk, Afrobeat und mehr – getragen von einem feinen Gespür für Groove und Timing. Genau die Mischung, die einen Abend mühelos ins Fließen bringt.

Gemeinsam mit Kosmik Kat und Heiko Himmighoffen an den Percussions entsteht ein warmer, offener, vielseitiger Sound – perfekt für einen entspannten, tanzfreudigen Sonntag. Kommt rum!

TANZTEE mit GEORGE DAVIS & HEIKO HIMMIGHOFFEN
Special Guest GEORGE DAVIS; Percussion: HEIKO HIMMIGHOFFEN ; host: KOSMIK KAT

Sonntag, 3. Mai 2026; Einlass: 16 Uhr | 17-22 Uhr
Mainod - das schwimmende Kleinod, Batterie, 65929 Frankfurt

Noch bis 03. Mai: FRANKFURT LIEST EIN BUCH

(Daniela)

Ich bin schwer beeindruckt, was ein kleiner Verein auf die Beine stellt:
FRANKFURT LIEST EIN BUCH ist eines der größten »One City One Book«-Festivals Deutschlands und findet jährlich statt. 2026 steht Marie Luise Kaschnitz‘ Tagebuchprosa »Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau« (Edition W) im Mittelpunkt des 17. Lesungsmarathons mit über 100 Veranstaltungen vom 20. April bis 3. Mai. Zwei Veranstaltungen kündige ich separat an, es lohnt sich aber auf jeden Fall auf der Webseite zu stöbern: www.frankfurt-liest-ein-buch.de

Das Buch 2026: Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau
»Gott und die Welt« – nicht mehr und nicht weniger beschäftigt Marie Luise Kaschnitz in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts in ihren Aufzeichnungen, denen sie den Titel Tage, Tage, Jahre gibt. Die anstehenden Stürme der Studentenrevolution und der sich bald formierenden außerparlamentarischen Oppositionen sind in den Gedanken der Dichterin bereits präsent. Ausgangspunkt ist eine drohende Kündigung ihrer Wohnung im Frankfurter Westend, eine damit verbundene existentielle Beunruhigung, in der sie die Stadt erlebt – und so von den Nöten ihrer Bewohner erzählt. Und in denen Themen aufleuchten, die uns heute noch und wieder beschäftigen: die Zukunft der Arbeit, die Bedrohung durch technische Entwicklungen, die Veränderungen in der Natur. Der Lebensmittelpunkt der Kaschnitz ist das sich verändernde Frankfurt, das sie fasziniert und geradezu fesselt. »Ich bin oft genug gefragt worden, warum ich diese hässliche Stadt nicht verlasse, um wie die meisten anderen Schriftsteller in ein hübsches Landhaus zu ziehen ...« – auf diese Frage hatte sie keine Antwort, aber sie blieb. Und hinterließ uns ihre wunderbaren erhellenden Aufzeichnungen, die uns – im 125. Geburtsjahr der Dichterin – ein Frankfurt zeichnen, in dem man gerne zu Hause ist.
Herausgegeben von Rainer Weiss

Sonntag 03. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: The Love That Remains

(Daniela)

Anna und Magnus sind dabei, sich zu trennen. Warum genau, das enthüllt der neue Film des Isländers Hlynur Pálmason nie. Magnus, genannt Maggi, fährt auf einem Fischtrawler und ist sowieso immer eine lange Zeit weg. Anna ist Künstlerin und stellt großformatige, abstrakte Bilder her, die sie durch Verwitterung von Eisenblech auf Leinwand gewinnt. Die drei Kinder gehen sowieso ihren eigenen Weg und machen sich so ihre Gedanken. Das Familienleben geht irgendwie weiter, mit Ausflügen und gemeinsamem Essen. Es bleibt ab und an ein erotischer Reiz, eine Vertrautheit und eine gewisse Verantwortung. Hlynur Pálmason gehört zu den Shootingstars des isländischen Kinos der letzten Jahre, der mit jedem Film etwas Neues wagt. Weißer, weißer Tag (2019) war ein eindringlicher Rachethriller, in Godland (2022) über einen aus Dänemark auf die Insel geschickten Geistlichen spielten Fotografien eine große Rolle. In seinem neuen Film, der sich über ein Jahr erstreckt, kultiviert er, neben vielen Alltagsszenen, einen skurrilen bis surrealen Humor. Und so wie die Kunstwerke von Anna das Draußen zum Verrosten benötigen, so bezieht der Film in spektakulären 35-mm-Bildern die Landschaft Islands als Mitspieler ein.

Festival-Abschlussfilm am Sonntag, den 03. Mai 2026, 20:30 Uhr, Elysee 2 im Festivalzentrum Massif E, lichter-filmfest.de/filme/the-love-that-remains/2074

Montag 04.-Mittwoch 06. Mai: Parallaxen - Drei Tage Kunst, Musik, Performances und Digitale Perspektiven

(Daniela)

Parallaxen / Drei Tage Kunst, Musik, Performances und Digitale Perspektiven am Produktionshaus NAXOS
Über 20 Studierende und Alumni der Städelschule, HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt und Kunsthochschule Kassel präsentieren ihre Arbeiten – kuratiert von Salomé Menzel und Supattra nink Tan, die im Kooperationsstudiengang Curatorial Studies der Goethe-Universität Frankfurt und der Städelschule studieren. Die Ausstellung bringt junge Positionen zusammen, die sich in Installationen, Videos, Konzerten und Performances mit dem Potential und den Herausforderungen digitaler Medien auseinandersetzen.
Parallaxen wird von zwei Abendkonzerten am 4. und 6. Mai 2026 umrahmt. Bei der Vernissage spielt der Komponist Marcus Schmickler auf der Papierrohrorgel, die im Studio für Elektronische Musik und Akustik der HfMDK entwickelt wurde. Zur Finissage präsentiert die HfMDK zwei akusmatische und immersive 8-Kanal-Stücke des englischen Komponisten und Pioniers der elektronischen Musik, Trevor Wishart.

Öffnungszeiten: Montag, 4. Mai, 18:30 – 22:00 Uhr, Eröffnungsrede mit Konzert: 19:30 Uhr; Dienstag, 5. Mai, 12:00 – 18:30 Uhr; Mittwoch, 6. Mai, 12:00 – 22:00 Uhr, Konzert: 19:30 Uhr
Weitere Informationen: https://www.digitaleperspektiven.net;  Der Eintritt ist frei
Grafik: Ava Leandra Kleber

Dienstag, 05. Mai: Liederabend in der Oper Frankfurt

(Martin)

Simon Bailey (Bassbariton) & Anne Larlee (Klavier)

Über viele Jahre zählte Simon Bailey als Ensemblemitglied zu den Frankfurter Publikumslieblingen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Peter (Hänsel und Gretel), Mr. Redburn (Billy Budd),Gunther (Götterdämmerung), Klingsor (Parsifal), Gelone (L’Orontea), Don Magnifico (La Cenerentola), Orest (Elektra), und die Titelpartie von Herzog Blaubarts Burg

Gastengagements brachten den britischen Bassbariton etwa als Achilla (Giulio Cesare in Egitto), Don Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Mozarts Figaro, Leporello (DonGiovanni), Kutusow (Krieg und Frieden), Méphistophélès (La damnation de Faust), die vier Bösewichter(Les contes d’Hoffmann), Jochanaan (Salome), Balstrode (Peter Grimes) und Der Totenrichter (Die Verurteilung des Lukullus) u.a. an die Opernhäuser in Wiesbaden, Stuttgart, Basel, Straßburg, Brüssel, London und Mailand. Seit seinem Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl zählt auch Wotan / Wanderer (Der Ring des Nibelungen) zu den Paraderollen des Gewinners des Wales Theatre Awards 2018. 

Die Oper Frankfurt schreibt: Große Vorfreude auf das Wiedersehen mit einem großartigen Künstler und guten Freund!

Oper Frankfurt um 19.30 Uhr
Foto: © Edmond Choo

Dienstag 05. Mai bis 19. September: Adlerherzen - Show von und mit Henni Nachtsheim

(Daniela)

Ich freue mich sehr, dass ich Karten für die Show ADLERHERZEN von und mit Henni Nachtsheim bekommen habe! Wenn ihr Glück habt, könnt ihr Karten gewinnen!

Adlerherzen geht in die Verlängerung

Im März 2025 feierte das Bühnenstück Adlerherzen von Henni Nachtsheim Premiere im Bürgerhaus Sprendlingen in Dreieich. 
Ein voller Erfolg mit 20 ausverkauften Vorstellungen und rund 15.000 Besucherinnen und Besuchern, der nun fortgesetzt wird. 

Comedian und Musiker Henni Nachtsheim – bekannt unter anderem von der hessischen Rockband „Rodgau Monotones“ und dem Comedy-Duo „Badesalz“ – schuf dieses Stück gemeinsam mit der Regisseurin Andreana Clemenz. Musikalischer Leiter ist Ali Neander, ebenfalls bekannt durch die Rodgau Monotones. Adlerherzen ist eine Hommage an den Verein Eintracht Frankfurt, seine Geschichte, seine jüngere Vergangenheit, sportliche Erfolge, Kuriositäten und vor allem an seine Fans. 

„Das ist Eintracht pur, trifft voll ins Herz,“ kommentierte Philipp Reschke, Mitglied des Vorstandes Eintracht Frankfurt Fußball AG, das Stück bei der Premiere.
Henni Nachtsheim zeigt sich begeistert über die Resonanz des Publikums: „Mit Adlerherzen haben wir etwas geschaffen, was man nicht in Worte fassen kann. Jeder Abend, an dem wir gemeinsam mit den Fans dieses Stück erleben, ist wirklich besonders. Ich bin unsagbar dankbar, dass die Idee, ein Bühnenstück über Eintracht Frankfurt zu entwickeln, mit Hilfe aller Befürworter realisiert werden konnte. Die Fans lieben es!"

Das Rostock-Trauma kann behandelt werden
Im Zentrum des Stücks steht eine junge Frau, die ihren vier Neffen zum 10. Geburtstag Dauerkarten für die Eintracht versprochen hat – doch dafür muss sie hart arbeiten. Dabei erlebt sie zahlreiche außergewöhnliche Geschichten rund um den Verein. Mit kauzigen, abergläubischen, aber immer sympathischen Fans. Szenen, die alle mit der Eintracht verbunden sind: im Schnellimbiss vor dem Stadion, in einer Physiotherapiepraxis voller frustrierter Fans mit „Rostock-Trauma“ – viele Besucherinnen und Besucher wurden vor Ort ebenfalls erfolgreich therapiert – oder in einer Kneipe, in der lautstark über das schönste Tor gestritten wird. Das alles kulminiert in einem Song namens „Eigentlich waren sie alle schön!“. Ein mitreißendes Ensemble, eine Live-Band und vielseitige Bühnenbilder runden diese Hommage an Eintracht Frankfurt ab.

Termine 2026:
5.5., 6.5. & 7.5. Bürgerhaus Dreieich, 2.6., 3.6. & 4.6. Jahrhunderthalle Frankfurt, 28.8. & 29.8. Erwin-Piscator-Haus Marburg, 18.9. & 19.9. Josef-Kohlmaier-Halle Limburg a.d. Lahn

Zu den Videos:https://www.youtube.com/watch?v=YeoXF8IscrU&pp=ygULYWRsZXJoZXJ6ZW4%3D; https://youtu.be/T5ymGRMIk_k?si=6CXzWL-qvBVfq4ts

Mehr Infos und Tickets unter: https://adlerherzen.de/

Foto: Axxel Gaube

Dienstag, 05. Mai: Myller

(Andrea)

MYLLER wird auch als der deutsche Ed Sheeran gehandelt (und das meint nicht die Haare):Er lebt für seine Musik – und genau das spürt man in jedem Song und bei jeder seiner Shows. Seine Entwicklung beweist: Das ist kein kurzfristiger Hype, sondern ein Musiker mit Substanz, Profil und enormer Live-Stärke.MYLLER geht seinen eigenen Weg – mit Leidenschaft, Ausdauer und einem klaren Ziel vor Augen. Er steht für ehrlichen, positiven und handgemachten Deutschpop, der Menschen zusammenbringt und Emotionen greifbar macht. Nahbar, authentisch und voller Energie. Wer MYLLER auf der Bühne erlebt, merkt sofort: Hier steht jemand, der für seine Musik brennt und mit jeder Zeile seine ZuhörerInnen berührt. Seine Songs erzählen Geschichten aus dem echten Leben. MYLLER schafft es, die Höhen und Tiefen des Alltags in Worte zu fassen und mit einem Sound zu verbinden, der bewegt und Mut macht. Kein künstliches Drama, keine leeren Phrasen – sondern ehrliche, tiefgehende Texte, die das Leben feiern, auch wenn es mal schwerfällt. Musik, die nicht nur unterhält, sondern auch Kraft gibt. Er packt sein Publikum genau dort, wo Musik am meisten wirkt: mitten ins Herz.

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Mittwoch 06. Mai: Artenvielfalt erhalten! Kunst unter der Erde – Hauptwache Frankfurt

(Daniela)

Tina ist eine großartige Freundin und wenn ich in die glücklichen und stolzen Augen ihrer Schüler:innen schaue, die in ihren Ausstellungen ihre Arbeiten zeigen, auch eine verdammt gute Kunstlehrerin. Aktuell ist sie mit ihrer Schule an dieser Ausstellung beteiligt: 

Artenvielfalt erhalten! Kunst unter der Erde – Hauptwache Frankfurt

Mitten im Alltagstrubel der Hauptwache macht die Kunststation auf den Erhalt der biologischen Vielfalt aufmerksam. In sieben Vitrinen wird der Lebensraum Wiese sichtbar – mit Pflanzen, Insekten und Tieren, die zunehmend aus unserem Alltag verschwinden.
Die Arbeiten stammen von Schülerinnen und Schülern aus Frankfurter und Offenbacher Schulen. Sie verbinden Malerei mit plastischen Arbeiten aus Keramik und Metall – angepasst an die besonderen Brandschutz Anforderungen des Ausstellungsortes.

Die Kunststation Hauptwache ist ein Projekt von Domäne S – für Schülerinnen und Schüler e.V. und bringt Kunst von Schülerinnen und Schülern direkt in den öffentlichen Raum.

Eröffnung: Mittwoch, 6. Mai 2026, 13–15 Uhr
Dialogmuseum Frankfurt
Begrüßung: Petra Stilper (Projektleitung, Domäne S), Beiträge: Eduard Singer (City-Manager Frankfurt), Tobias Krauch (Deutsches Architekturmuseum)
Schülerinnen und Schüler geben Einblicke in ihre Arbeiten. Beteiligte Schulen aus FFM & OF: Gymnasium Römerhof, Helmholtzschule, IGS Eschersheim, Marienschule, Otto-Hahn-Schule, Rudolf-Koch-Schule
Im Anschluss: Führungen zu den Vitrinen in der Hauptwache.

Mittwoch, 06. Mai: Bücherkoffer. Zwei Autor:innen packen aus im Literaturhaus Frankfurt - Katja Oskamp und Christoph Peters

(Petra)

Heute sind hier zwei großartige Autor:innen auf der Bühne, zwei gut gefüllte Koffer dazu, und los geht’s: In der Reihe „Bücherkoffer“ brin­gen diesmal Katja Oskamp und Christoph Peters Lektüre mit, die sie beeinflusst hat – Lebensbücher, Krisenhelfer, Wegbegleiter. Christoph Peters stammt vom Niederrhein, wurde gleich mit seinem Debütroman „Stadt Land Fluß“ bekannt und hat bis heute nicht nur ein schriftstellerisches Werk vorgelegt, sondern mit seinen Zeichnungen japanischer Teeschalen auch ein bildnerisches. Sein neuer Roman „Entzug“ bringt das Thema Sucht in eine eindrückliche literarische Form. Katja Oskamp, in Leipzig geboren, in Berlin aufgewachsen, war zunächst Theaterdramaturgin. Einige Jahre arbeitete sie als Fußpflegerin; in „Marzahn, mon amour“ verarbeitete sie ihre Erfahrungen mit hintergründigem Witz und präzisem, liebevollem Blick auf brüchige Lebensläufe. All diese Qualitäten zeichnen auch ihren jüngsten Roman „Die vorletzte Frau“ aus. Moderiert wird der Abend von Björn Lauer, der stellvertretender Verlagsleiter des Societäts-Verlags ist.

Foto: Christoph Peters©Peter von Felbert, Katja Oskamp©Mathias Bothor

Bücherkoffer. Zwei Autor:innen packen aus, mit Katja Oskamp und Christoph Peters, Moderation: Björn Lauer, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 12 (8) Euro, Streamingticket 5 Euro, Tickets gibt’s hier

Mittwoch, 6. Mai: Die Stadt und das Zeichnen

(Andrea)

Seit Kurzem habe ich auch eine echte Sibylle Lienhard an der Wand und muss nun nicht extra an den Hafen runterradeln, um den blauen Kran zu sehen. Dani sagt, es gibt auch ein Bild vom Hafen 2, da bin ich sehr interessiert. Wer sich jetzt fragt, wer ist Sibylle Lienhard, der sollte mal bei maiengruen.de oder heute im DAM vorbeischauen. Da ist sie nämlich zu Gast und spricht über Urban Sketching - Wie Skizzieren zum Stadterlebnis wird. 
Wer sitzt denn da am Wegesrand? Mit Skizzenbuch und Stift? Urban Sketching heißt das Live-Zeichnen vor Ort, was unter Architekt:innen oder Künstler:innen schon seit jeher verbreitet ist. Daraus ist in zahlreichen Gruppen seit 2007 eine weltweite Bewegung geworden. Die Community aus zeichenbegeisterten Menschen wächst. Sibylle Lienhard ist Teil der Urban Sketchers Rhein-Main und zeigt die Stadt und ihre Architektur aus dem Blickwinkel der Zeichner:innen. Sie berichtet darüber, wie die Angst vorm weißen Blatt verfliegen und jeder mit dem Zeichnen beginnen kann – ein Strich ist der Anfang einer Geschichte. Beginn 19 Uhr, 1\2 Stunde Vortrag, 20 Uhr Ausstellungsrundgang, Diskussion und Getränke an der Bar. Eintritt 10 Euro.

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Mittwoch, 6. Mai: Of/ Bosse

(Andrea) 

“Stabile Poesie” gibt es heute von Bosse. Der Niedersachse ist kein Unbekannter, seit 2003 schon macht er von sich hören. er ist Musiker, Gitarrist, Rocksänger, Songwriter, Bandleader, Gewinner des Bundesvision Song Contests, Autor eines Siegerbeitrags zum Bundesvision Song Contest, Deutscher, Geboren 1980, Mann. Schon 2003gründete er Bosse. 2005 erschien das DebütalbumKamikazeherz und Bosse spielte mit seiner Band als Vorgruppe von Such a Surge, Madsen und Mando Diao.[8] Die Single Kraft erreichte die deutschen Single-Charts. Ebenfalls 2005 war Bosse mit dem Song Warum geht es mir so dreckig auf dem Rio Reiser Tribute Sampler vertreten. 2006 veröffentlichte Bosse sein zweites Studioalbum mit dem Titel Guten Morgen Spinner. Anfang 2009 veröffentlichte er das Album Taxi, 2011 das Album Wartesaal, am 8. März 2013 erschien mit Kraniche sein fünftes Album,  2015 erschien mit Engtanz das sechste Album, 2018 „Alles ist jetzt“, 2021 Sunnyside, 2023  Übers Träumen und 2025 schließlich die Compilation „Bosse 2005–2025“. Zeit also für Album Nummer 10, „Stabile Poesie“. Man kann sagen, der Mann ist produktiv. Außerdem engagiert er sich für Viva con Agua und Hanseatic Help
Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20 Uhr

Stadthalle, Waldstraße 312, Offenbach

Mittwoch, 06. Mai: Of/ Offene Chorprobe

(Andrea)

Heute findet wieder eine offene Chorprobe statt, unter der Leitung der wundervollen Christina Lutz  werden dann ausgewählte Lieder zum Thema Nachbarschaft gesungen. Vielleicht schaue ich endlich und tatsächlich mal vorbei. Die Probe ist offen für alle, auch ohne Chorerfahrung. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Üben und die Freude am Singen. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung. Einlass ab 18 Uhr. Beginn um 18.30 Uhr. An der Wolkenbar gibt es leckere Getränke. 
SCAPE° – Wetter. Klima. Mensch., Frankfurter Straße 39, Offenbach am Main

Mittwoch, 06. Mai: Bill Laurance solo

(Uwe) 

Der 5-fach Grammy-prämierte Pianist und Komponist Bill Laurance verbindet scheinbar mühelos die unterschiedlichsten musikalischen Stile. Ursprünglich ausgebildeter klassischer Pianist, stellt Laurance als Gründungsmitglied von Snarky Puppy seit vielen Jahren seine einzigartige Kreativität und Improvisationsfreude unter Beweis. Seine vielfältige Arbeit umfasst Werbekompositionen für Apple, Filmsoundtracks wie „Un Traductor“ (2018) und Kooperationen mit renommierten Ensembles wie der WDR Big Band und dem Metropole Orkest. Bei diesem Soloauftritt stellt der ausgebildete klassische Pianist erneut seine einzigartige Kreativität und Improvisationsfreude unter Beweis. „

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uh
Foto: Annemone Takker 

Donnerstag, 07. Mai: Quichotte: Alles echt

(Uwe)

Mit nagelneuen Songs und Geschichten im Gepäck und in bester Freestyle-Laune zieht Quichotte los, um die Fakeness das Fürchten zu lehren. Ein Sprichwort besagt, der Scherz sei das Loch, aus dem die Wahrheit pfeift. Und Quichotte setzt schonmal feixend sein Teekännchen auf, in der Hoffnung, es pfeife bald was das Zeug hält. Denn wenn es ein Gut gibt, das in vielerlei Hinsicht unter die Räder kommt, so ist das doch die Wahrheit. Genug davon, findet er, und legt die aufgehübschte Maske der gekünstelten Geselligkeit ab. Mit nagelneuen Songs und Geschichten im Gepäck und in bester Freestyle-Laune zieht Quichotte los, um die Fakeness das Fürchten zu lehren. 

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Marvon Ruppert

V O R S C H A U

Freitag 08. - Sonntag 17. Mai: CHAMBER MUSIC FESTIVAL 2026 – connects the world

(Daniela)

Wenn im Mai die Tage länger werden, wird Kronberg zehn Tage lang zum Treffpunkt für das, was Kammermusik im Innersten ausmacht: gemeinsames Musizieren und Zuhören. Beim Chamber Music Festival 2026 begegnen sich internationale Künstlerpersönlichkeiten und herausragende junge Talente auf Augenhöhe – und genau diese Spannung zwischen Erfahrung und Entdeckung ist im Casals Forum nicht nur hörbar, sondern spürbar.

Wer noch keinen Festivalabend im Kalender hat: Die Auswahl ist groß – hier drei Konzerte in der Mitte der Festivalwoche, ein kleiner dramaturgischer Dreiklang.
K3 PASSION; Montag, 11. Mai 2026 | 19.45 Uhr; Casals Forum, Großer Saal
Gidon Kremer (Violine) und Juniors; Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze (Fassung für Streichquartett); Dmitri Shostakovich: Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110
Kammermusik unter Hochspannung: Meditation und Erdbeben, Klage und Vergebung – ein Abend voller Tiefe und existenzieller Konzentration.

K5 VERWANDLUNGEN; Donnerstag, 14. Mai 2026 | 19.45 Uhr; Casals Forum, Großer Saal; Christian Tetzlaff (Violine), Gary Hoffman (Violoncello), Richard Goode (Klavier) und Juniors
Anton Webern: Fünf Sätze für Streichquartett op. 5; Antonín Dvořák: Streichsextett A-Dur op. 48; Gabriel Fauré: Klavierquartett Nr. 2 g-Moll op. 45; Metamorphose als Prinzip: Klang verändert Gestalt, Stimmungen kippen, Farben verwandeln sich – Musik, die sich ständig neu erfindet.

K6 GLÜHENDE SAITEN; Freitag, 15. Mai 2026 | 19.45 Uhr; Casals Forum, Großer Saal; Christian Tetzlaff (Violine), Pinchas Zukerman (Violine/Viola) und Juniors; Ludwig van Beethoven: Variationen über „Ich bin der Schneider Kakadu“ op. 121a; Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquintett Nr. 2 B-Dur op. 87; Pjotr Tschaikowsky: Serenade für Streicher C-Dur op. 48

Der Saal als Resonanzkörper: erst kammermusikalische Funken, dann der große Streicherrausch – „Glühende Saiten“ im wörtlichen Sinn.

Programm und Tickets:https://www.kronbergacademy.de/konzerte-projekte/festivals/chamber-music-festival
Tickets: 35 / 45 / 55 €; Öffentliche Proben: 10 € (halber Tag) / 18 € (ganzer Tag); Schüler und Studierende bis 27 Jahre frei

Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai: Of/ Sargbau-Workshop

(Andrea)

Früher an später denken und solange kann der Sarg ja auch als Möbel genutzt werden: "Ein Möbelstück für die letzte Reise“ entsteht in einem Sargbau-Workshop, den Mikel Hogan in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Friedhof e.V. anbietet. Der Workshop ist nicht nur eine handwerkliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, über den Tod und das Leben nachzudenken. Dabei wird der Sarg als Kunstwerk und Möbelstück neu interpretiert – und kann im Anschluss sogar als eindrucksvolles Element im jeweiligen Zuhause dienen. Die Teilnehmenden lernen, wie sich aus nordischer Fichte ein Sarg konstruieren lässt. Dabei werden sie Schritt für Schritt begleitet, weshalb sich der Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene eignet. Die kleine Gruppe von maximal sechs Personen bietet zudem die Möglichkeit, gemeinsam an einem besonderen Projekt zu arbeiten und sich mit Gleichgesinnten über das sensible Thema auszutauschen. 
Teilnehmer: Maximal 6 Personen (Mindestens 4) 
Kosten: 475,00 € (inkl. Material, Verpflegung und Getränke) Anmeldung:  Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich bis spätestens 26.04.2026 verbindlich per Mail an infosargbau-atelierde an. 

Neuer Friedhof Offenbach, Mühlheimer Straße 425, 63075 Offenbach 

Freitag, 8. Mai: Solo Piano

(Andrea)

Bekannt als der Pianist der Frankfurter Formation THE OHOHOHS, die mit ihrem Sound zwischen Klassik und Clubmusik Grenzen einreißt, wagt Florian Wäldele heute einen ganz persönlichen Schritt: Sein erstes Solo-Klavierkonzert! An diesem besonderen Abend lässt er die treibenden Beats und die orchestrale Fülle seiner Band hinter sich und widmet sich ganz dem puristischen Klang des Flügels. In der atmosphärischen Kulisse der Orangerie im Günthersburgpark präsentiert er ausschließlich eigene Kompositionen – ein Programm voller leiser Töne, das zum Innehalten und genauen Hinhören einlädt. Die Ankündigung verspricht ein Konzerterlebnis „ganz nah dran“, das die Grenzen zwischen Neoklassik und persönlicher Erzählung verschwimmen lässt. 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Tickets Foto: Salar Baygan

Orangerie im Günthersburgpark, Comeniusstraße 39

Freitag 08. + 27. Mai und 13. Juni: Paradiesvögel

(Daniela)

Das “Junge Schauspiel Frankfurt” inszeniert im Kammerspiel: “Paradiesvögel”

Stell dir vor, dein Leben hat gerade erst so richtig angefangen und multiple Krisenlandschaften verstellen dir die Sicht auf die Zukunft. Gleichzeitig steigen die Anforderungen, um beim strammen Marsch nach vorn dabei zu sein. Wer darf mitmachen? Und wohin geht es überhaupt?
Sinnkrisen, Verlustängste, Depression, Todessehnsucht: Kein Paradies in Sicht.
Wie geht Trauern? Woher kommen Lebenswille, Wut, Kampfgeist?
Wie entstehen Zusammenhänge? Ein Ensemble im Jungen Schauspiel macht sich auf Umwege.

ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause, barrierefrei
Termine: 
Fr. 08.05.2026, Mi. 27.05.2026, Sa. 13.06.2026
TEAM: Konzept und Regie: Martina Droste, Bühne und Kostüme: Michaela Kratzer, Musik: Max Mahlert, Chorische Einstudierung: Christina Lutz, Licht: Valentin Wittig
BESETZUNG: Mohamed Abdulasis, Sarah Amin, Davina Dauda, Tom Dieu, Lux Guttmann, Livia Jarnagin, Loki Kadau, Henri Köhlinger, Adam Maslouhi, Yevheniia Posmitieva, Mathea Pott

Paradiesvögel, von Martina Droste - 08.05.2026, 20.00–21.30 | Schauspiel Frankfurt

Samstag 09. + Sonntag 10. Mai: AUSGEBRAUT - Auf den Spuren der Frankfurter Bierdynastien eine Krimiperformance

(Daniela)

Dass wir heute nicht können versteht sich, dass wir morgen bestimmt “platt” sind auch. ABER, da ich die Produktionen von TEAM SCHARPF immer super finde, habe ich uns trotdzem Karten für Sonntag besorgt. 

AUSGEBRAUT  - Auf den Spuren der Frankfurter Bierdynastien eine Krimiperformance von Team Scharpff + Community 

1865 gab es in Frankfurt fast 100 Brauereien, einige davon auf dem Sachsenhäuser Berg, weil die Kalksteinfelsen eine gute Lagerung ermöglichten. Dort entwickelten sich die Brauereien zu Industriebetrieben. 100 Jahre später sind davon nur noch zwei übrig: Binding und Henninger. Nach einem Jahrzehntelangen Kampf um die lokale Vorherrschaft sind nun beide Brauereien abgewickelt. Über die Hintergründe wird nur spekuliert. Jetzt ermittelt Team Scharpff, und taucht dafür tief in die Geschichte der Frankfurter Brauereidynastien ein. Was haben Ex-Henninger-Chef Bruno Schubert und Eintracht Frankfurt damit zu tun? Was ist die Rolle der Radeberger-Gruppe und von Dr. Oetker? Was waren die wirklichen Interessen der Stadt und der Politik? Oder wird einfach nur zu wenig Bier getrunken? Nach ausverkauften Vorstellungen im November im Danzig am Platz, findet die Wiederaufnahme nun im Netzwerk Seilerei – unweit des ehemaligen Brauereibergs statt, dem Zuhause der Firma Reutlinger. Um 1900 gab es auch eine Brauerei Reutlinger am Sachsenhäuser Berg! 

Wiederaufnahme_Vorstellungen: 9.5.2026, 20 Uhr & 10.5.26, 19 Uhr 
Seilerbahn, Netzwerk Seilerei, Offenbacher Landstr. 190, 60599 Frankfurt ; Solidarischer Kartenpreis (nach Selbsteinschätzung): 20,- €/ 15,- €/ 10,- €/ 5,- € 
Reservierung: info(at)scharpffteam.de 

Mit: Christiane Blumenberg, Burçak Konukman, Horst Nagel, Monika Plottnik, Holger Roll 
Team: Heike Scharpff (Regie), Jan Deck (Text & Dramaturgie), Rahel Seitz (Bühne & Kostüm), Bernd Thiele (Video & Bühnenbau), Trixi Böttcher (Fotografie), Anna Sukhova (Grafik), Bernhard Kaufhold (Licht) 
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt, des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur & des Raum für kulturelle Fragen e.V., Dank an die Frankfurter Brauunion, Christian Setzepfand und die Zeitzeugen für die Interviews. 

Samstag 09. Mai: 10 Jahre FRANKFURT RIESLING TAG

(Daniela)

Ach Mensch, Jesko! Du fehlst! Jesko hat gemeinsam mit Uli den Frankfurt Riesling Tag erfunden und er hätte sich bestimmt mega gefreut heute das 10 jährige dort zu feiern. Als Frau, die sehr gerne Wein trinkt, wäre ich gerne dabei, und ich würde gerne wieder den Riesling vom Tesch kaufen, den uns Jesko damals als Hochszeitswein empfohlen hatte, ABER wir haben ja 20 Jahre Ausgehtipps… da kann ich mich vorher nicht betrinken ;-)
Aber ihr könnt ja erst 200 Rieslinge probieren und dann bei uns weiterfeiern..

10 Jahre Frankfurter Rieslingtag!

Der Riesling-Gipfel 2026. Für ALLE, die die Königin der Trauben lieben!
Über 40 erstklassige Weingüter präsentieren mehr als 200 Rieslinge und werden bekennenden “Weinnasen”, aber auch Einsteigern, ein Lächeln in’s Gesicht zaubern!
Auf keinem anderen Event weltweit kann die geschmackliche Vielfalt der Rieslingtraube im Probierglas derart ausgiebig genossen werden.

Der Frankfurter Riesling-Tag feiert Jubiläum! Bereits zum 10. Mal dreht sich im stilvollen Ambiente des Gesellschaftshauses im Palmengarten alles um die Königin der Trauben.
Am 9. Mai 2026 ab 14 Uhr präsentieren sich 40 renommierte Weingüter, Winzer und Winzerinnen und laden dazu ein, die faszinierende Vielfalt des Rieslings zu entdecken. Über 200 offene Rieslinge stehen zur Verkostung bereit – von klassisch elegant bis überraschend modern, von trocken bis feinfruchtig.
Freuen Sie sich auf einen genussvollen Nachmittag voller Entdeckungen, Begegnungen und besonderer Momente in einer der schönsten Locations Frankfurts.

Mehr Infos: www.frankfurter-rieslingtag.de
Ticketlink: https://t.rausgegangen.de/tickets/10-frankfurter-rieslingtag

Samstag 09. Mai: Releaseparty - The Phobes im Dreikönigskeller

(Daniela)

Ich weiß nicht, welche Gründe es geben klönnte heute nicht zu “20 Jahre Danielas Ausgehtipps” zu gehen, aber da Markus mich so nett angeschrieben hat, kündige ich sein Konzert trotzdem an:
Markus und Stefan von Cashma Hoody haben eine neue Frankfurter IndiePop/-Rock Band: The Phobes und releasen am 09.05.ihr Debut Vinyl „Cosmo“ im Dreikönigskeller. Als Support spielt die Sachsenhäuser Singer Songwriterin Janis Elko. Im Anschluss legt DJ Jerky Taylor IndiePerlen auf.

Vier Leute, ein Proberaum, zu viele Gitarrenpedale - das sind The Phobes. Ihr Sound: Indie mit Haltung, Melodie mit Kante.
The Phobes spielen Songs, die sich nie aufdrängen, aber immer hängen bleiben:
Emotionale Wucht trifft auf lakonischen Charme, aus der Ecke grüßt ein gutmütiges Augenzwinkern. Klares Songwriting, angesiedelt zwischen Pop-Appeal und Subtext, das sich im Spannungsfeld von poetischer Klarheit, der nötigen Portion Drama und einem Hauch Retro-Vibe abspielt.
Kurz: The Phobes machen Musik für Menschen, denen Bauch ebenso wichtig ist wie Kopf.

Sa., 09.05.26 / Beginn 20:30 Uhr / Eintritt 12€
www.dreikoenigskeller.eu/events-details/the-phobes-indiepoprock-frankfurt-janis-elko-singer-songwriter-frankfurt.html

Samstag, 9. Mai: Of/ 1 Jahr Scape

(Andrea)

Unsere Party geht ja erst um 20.30 Uhr los, Ihr könnt also locker noch im SCAPE Geburtstag feiern:  Ob Pflanzentausch, Vorträge, Lesungen und Kinoabende: Mit einem umfangreichen Veranstaltungsangebot, vor allem aber auch der lehrreichen interaktiven Ausstellung, hat sich das SCAPE° in der Frankfurter Straße 39 innerhalb der vergangenen Monate als zentraler Anlaufpunkt etabliert. Das wird von 14 bis 18 Uhr mit einem besonderen Programm gefeiert. Kaum zu übersehen ist dann das Outdoor-Wohnzimmer, das dann zum ersten Mal zum gemütlichen Aufenthalt einlädt: Die eigens dafür entworfenen, flexiblen Möbel werden in Kombination mit Sonnenschirmen, Pflanzen und sogar einem Sandkasten zu einer besonderen Oase in der Fußgängerzone. So kann sich jede oder jeder einfach gemütlich niederlassen und ins Gespräch kommen. Das passt zum Gedanken „design for better athmospheres“ der World Design Capital, die Konzeption und Bau mitunterstützte. Und weil es im SCAPE um Wetter und Klima geht, gibt es in der Sitzecke ein fest integriertes Klimatippspiel, das für die Umgebung sensibilisiert und die eigene Wahrnehmung in Echtzeit mit realen Daten der Wetterstation abgleicht. Ist es also wirklich so heiß, wie ich es fühle? Kommt der Wind tatsächlich aus Nordost? Das vom Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagen und Heimat geförderte Spiel macht nicht nur Kindern zu Erforschern der unmittelbaren Umgebung. Auch sonst wird es natürlich ein bunter Nachmittag: Es gibt es Glücksrad, eine Quiz-Rallye für Groß und Klein, um 16:30 Uhr die Spokenword-Lesung von Poetry Slammer Samuel Kramer, der sich – mal nachdenklich, mal humorvoll und immer inspirierend - mit der Zukunft unseres Planeten auseinandersetzt. 14 bis 18 Uhr

SCAPE, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Samstag, 9. Mai: Spring Spring

(Andrea)

Genaugenommen gibt es heute nur einen Termin und der ist im Lola Montez. Aber Ian aka ISO HERQUIST veranstaltet heute im Löwenhof (Löwengasse 27A, F-Bornheim) das erste (Ukulele) SpringSpring – ein Mini-Musik-Ukulele-Festival mit Ukulele-Ensemble und weiteren Musik-Workshops, Werkschau und Abendkonzert Konzert mit »Mrs. Linda und Mr. Hell« (Swing & Blues – Wiesbaden) und dem »Ukulelenprediger Samuel Beck & Band« (Groove Rock – Berlin). Es wird natürlich um die Ukulele gehen – aber primär um das große, gemeinsame Musikmachen! Ein Workshop für fast alle: Hauptsache, du hast ein wenig Spielerfahrung. Drei Songs aus drei Jahrzehnten zerlegen wir in Songstruktur, Rhythmik und Dynamik. Und damit das alles schön praktisch bleibt, proben wir ein bisschen und eröffnen mit unserem Mini-Set die SpringSpring-Werkschau um 17:00. 
Infos und Anmeldung http://springspring.piuuu.de oder http://www.ukulele-workshops.de

Löwenhof, Löwengasse 27A

Samstag, 09. Mai: Of/ Lars Reichow

(Andrea)

Habe gerade sicherheitshalber nochmal nachgeschaut und ich bin kein Boomer. Auch wenn ich mich manchmal so fühle und an seltenen Tagen gerne morgen schon in Rente gehen würde. So wie die Millionen von Menschen, die um 1960 geboren worden sind (genauer gesagt zwischen 1946 und 1964). “Pausbackig und brüllend vor Vergnügen kamen sie zur Welt: Menschen von außergewöhnlicher Attraktivität und Intelligenz, beeindruckendem Scharfsinn, unerklärlicher Empathie und robuster Leidenschaft! BOOOM! Sie leben unbeschwert, lachen gerne, gehen oft ins Kabarett, sind zukunftszugewandt und genießen verantwortungsvoll ihr nicht enden wollendes Leben. Lars Reichow –selbst Muster-Boomer – zeigt mit dem Finger auf die größte und mächtigste Gruppe unserer Gesellschaft. Bunter Wortwitz trifft auf schwarzen Konzertflügel. Wohlstand auf Dekadenz, Ungeduld und Starrsinn auf Unsterblichkeit. Wofür andere keine Worte mehr haben, lässt Reichow Melodien sprechen. Auf Samtpfoten führt er sein Publikum in den Optimismus, träumt er von einem Deutschland aus glücklichen Menschen, in pünktlichen Zügen mit einem starken W-LAN. Eine musikalisch-rhetorische Achterbahnfahrt, gefühlvoll im Ton, hart in der Sache, summt Reichow dem Ende des fossilen Zeitalters entgegen. Ein letzter Gruß im Stehen und dann erklingt sie, die Symphonie des Lebens. Willkommen im BOOMERLAND. Ein lustiger Abend in Dur und Moll. Mehr Transformation wagen - auf der Klaviatur des gehobenen Entertainments. Reichows Boomerland - ein Fest der künstlerischen Freiheit - nur für Demokraten!" Ein bisschen schade, dass wir heute unseren 20. feiern. Aber nur ein bisschen. 20 Uhr

Capitol, Goethestraße 1-5, Offenbach

Samstag, 9. Mai: Wet Wet Wet

(Andrea)

Wet Wet Wet haben auf keiner Complilation mit Love Songs gefehlt, die 1982 in Glasgow gegründete Band feierte in dieser Zeit große Erfolge, füllte Konzertarenen und war in Soundtracks, u.a. Top Gun und Vier Hochzeiten und ein Todesfall vertreten. Auch live setzten WET WET WET Maßstäbe: Mehr als vier Millionen Menschen in aller Welt haben die Band bereits auf der Bühne erlebt – ob bei den zehn ausverkauften Konzerten in der Glasgow SEC (1995), beim Nelson-Mandela-Geburtstagskonzert (1988) im Wembley-Stadion oder bei Live 8 – The Long Walk to Justice in Edinburghs Murrayfield-Stadion (2005). Ihre Popularität führte sie in über 50 Länder und sicherte ihnen den Ruf, eine der besten Live-Bands zu sein, die Großbritannien je hervorgebracht hat. Vier Konzerte spielen sie in Deutschland, eines davon heute in der holy hall of fame. Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr. 

Batschkapp, Gwinnerstraße

Sonntag, 10. Mai: Kasalla

(Andrea)

Nach der Party gestern gehe ich definitiv heute nirgends hin und schwelge lieber gemütlich auf dem Sofa in schönen Erinnerungen. Wer noch Power hat (und auf kölsch steht), geht in die Batschkapp, dort spielen Kasalla „Trone & Konfetti“, eben Tränen und Konfetti – das ist das, was bleibt, wenn man mit dieser Band unterwegs war. Zwischen Stadion Moment und Clubschweiß, zwischen kölscher Melancholie und kollektiver Euphorie. Die neue Tour bringt genau dieses Gefühl auf die Bühne: das pralle Leben, das Weinen vor Glück, das Mitsingen mit Gänsehaut. Und weil sie 15. Jubiläum feiern, bringen Kasalla auch neues Material mit: Das insgesamt 6. Studioalbum geht mit auf Klassenfahrt im Frühjahr, mit jeder Menge Herz, Energie und Geschichten, wie sie nur Kasalla erzählen kann. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr 

Batschkapp, Gwinnerstraße 

Foto Credits: Ben Wolf

Sonntag, 10. Mai:

(Andrea)

Kino geht heute vielleicht noch, dann gerne in den Filmklubb: Der neue Film von Paolo Sorrentino: La Grazia,sein bestes Werk. Das Zusammenspiel von politischer Macht, Generationenkonflikten und philosophischer Reflexion. Das Ergebnis ist ein visuell beeindruckender, ambitionierter Film, der berührt. Im Zentrum steht der  fiktive italienische Präsident Mariano De Santis in den letzten Monaten seiner Amtszeit. Servillo fungiert als Anker und Interpretationslinse zugleich, verkörpert Autorität, Nachdenklichkeit und die Last der Sterblichkeit. Seine Darstellung vereint die Schwere, Ironie und Melancholie, die Sorrentinos Filme prägen. Ein Mann, der in einer von Jugendkultur und modernen Einflüssen geprägten Gesellschaft relevant bleiben will. >> Trailer zum Film Einlass 17 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Sonntag, 10. Mai: Avishai Cohen Trio

(Uwe)

Avishai Cohen und sein Trio bringen frische, energiegeladene Klänge auf die Bühne – ein Erlebnis aus Emotion und Innovation. Seit mehr als 30 Jahren zählt Avishai Cohen zu den einflussreichsten Künstlern des modernen Jazz. Der international gefeierte Bassist, Sänger und Komponist hat mit seinem unverwechselbaren Sound und einer künstlerischen Vision, die Genregrenzen sprengt, eine weltweite Fangemeinde erobert. Seine Live-Performances sind legendär – emotional, intensiv und stets voller Überraschungen. Avishai Cohen kommt mit einer Doppelvorstellung in die Centralstation.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 17.00, Ende: 18.30 (+ 2. Veranstaltung um 20 Uhr)
Foto: Youri Lenquette

Donnerstag 14. Mai: „Herz rotschwarz gestreift“ - der Eintracht-Talk

(Daniela)

Wir sind heute Abend im Kammerspiel und schauen uns “Die Affaire auf der Straße nach Monacco an”, schade, denn hätte ich gewusst, dass Henni mit Axel bei uns um die spricht, hätte ich einen anderen Termin gewählt und wäre lieber zu: „Herz rotschwarz gestreift“ - der Eintracht-Talk
Interviews gehören im Fußball seit jeher dazu, und wenn wir ehrlich sind, ähneln sie sich doch arg oft. Sowohl was Fragen als auch Antworten angeht.
Beim Eintracht-Talk mit Henni Nachtsheim als Gastgeber soll das ein bisschen anders werden. Was nicht zuletzt auch damit zu tun hat, dass der zwar ein riesen Eintracht-Fan ist, aber als Comedian, Autor und Musiker aus einem anderen Bereich kommt. Weshalb ihn Fußball-und vor allem Eintracht-Themen zwar stark interessieren…aber eben nicht nur. Und genau deswegen soll es bei seinen Gesprächen nicht nur um Spiele, Tore und philosophische Fußball-Gedanken gehen, sondern auch um Themen wie Musik, Filme, Alltagsverhalten usw. Das alles immer mit jemandem aus dem Eintracht-Kosmos.

Erster Gast am 14. Mai 2026, ist Axel Hellmann, Vorstandssprecher, seit 2001 im Verein tätig, und absoluter Kenner der Eintracht.
Austragungsort ist die „Käs“, einer DER Kleinkunstläden in Frankfurt, dessen enge Ambiente mit gut zweihundert Plätzen zusätzliche für intensive Atmosphäre sorgen wird. Das Publikum ist nah dran, und kann zudem per Zettelbox zusätzlich Fragen stellen.

„Herz rotschwarz gestreift“ – der Eintracht-Talk mit Henni
Nachtsheim und Axel Hellmann.https://www.diekaes.de/aktuelles/programm/
14. Mai 2026 20 Uhr

Donnerstag 14. Mai und weitere Termine: Lyrische Stimmen von heute - im Dialog mit Dichterinnen der Vergangenheit.

(Daniela)

Dichterinnen! Spot on! Lyrische Stimmen von heute - im Dialog mit Dichterinnen der Vergangenheit.
Eine vierteilige Lesereihe für Frankfurt - mit musikalischem Rahmenprogramm.
Mit einer neuen Lesereihe lädt Labas‘ Lab. KreativLabor für Kunst und KuLtur e.V.  Literaturinteressierte zu inspirierenden Begegnungen mit Dichter:innen aus Frankfurt und Umgebung ein. Unter dem Titel „Dichterinnen! Spot on!“ finden von Mai 2026 bis November 2026 vier Veranstaltungen im Nebbienschen Gartenhaus statt.

Den Auftakt machen am 14.05.2026 um 19:30 Uhr Silke Scheuermann mit ihrem aktuellen Lyrikband „Zweites Buch der Unruhe“ und José F. A. Oliver, Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. 
Die Lesereihe feiert in einem neuartigen Format zeitgenössische und historische weibliche Stimmen: Eingeladene Lyriker:innen präsentieren eigene Werke und stellen zugleich eine deutschsprachige Dichterin der Vergangenheit vor, deren Lyrik sie interpretieren. Dieses dialogische Prinzip eröffnet neue Rezeptionswege, macht literarische Kontinuitäten sichtbar und würdigt weibliches Schreiben in seiner historischen Tiefe. Jaepyo Jeong, ein in Seoul geborener national und international mehrfach ausgezeichneter Pianist, wird mit seinem exzellenten Klavierspiel und seinen ausdrucksstarken Interpretationen das Publikum mit einer weiteren Ebene der hohen Kunst verzaubern. Für die ästhetische Verbindung einer modernen Lesebühne und der Tradition des literarischen Salons sorgt das Flair des Nebbienschen Gartenhauses

Moderation: Dr. Gaetano Biccari, Theater- und Literaturwissenschaftler ; Tamara Labas, Lyrikerin; Kuration: Tamara Labas
„Mit der Lesereihe möchten wir Lyrik fördern. Über den persönlichen Zugang der zeitgenössischen Lyriker:innen möchten wir darüber hinaus das Erbe der weiblichen poetischen Stimmen ins Rampenlicht stellen. Wichtig ist uns einen musischen Ort der Begegnung zu schaffen, um miteinander ins Gespräch zu kommen“, erklärt Tamara Labas, Kuratorin. 

Termine im Überblick:
14.05.2026     ZWISCHEN UNRUHE UND FREMDW:ORT Mit Silke Scheuermann und José F. A. Oliver 
18.06.2026    ZWISCHEN BISSWUNDEN UND UNZUGEHÖRIGKEITEN Mit Julia Grinberg und Julia Mantel 
24.09.2026     ZWISCHEN GEGENWART UND FLÜCHTIGKEIT  Mit Daniela Daub und Martina Weber
05.11.2026     ZWISCHEN WELTEN UND MUNDRAUB Mit Nasrin Siege und Sarah C. Schuster

Nebbienschen Gartenhaus, Beginn 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
©Alexander Paul Englert

Freitag 15. Mai: „Jede Stimme zählt – Das Prinzip Kammermusik als demokratisches Erlebnis“

(Daniela)

Im Rahmen des Chamber Music Festivals im Casals Forum gibt es diese spannende Veranstaltung: 

„Jede Stimme zählt – Das Prinzip Kammermusik als demokratisches Erlebnis“
Freitag, 15. Mai 2026 | 15.00–16.00 Uhr
Carl Bechstein Saal, Casals Forum | Eintritt frei

Podiumsgespräch mit Prof. Meron Mendel (Direktor Bildungsstätte Anne Frank), Prof. Friedemann Eichhorn (Künstlerischer Leiter Kronberg Academy), Eva Morlang (Moderation), Anna Im (Violine), Benjamin Kruithof (Violoncello), Avery Gagliano (Klavier)

Ein Gespräch über Zuhören, Verantwortung und Freiheit im Miteinander – und darüber, warum Kammermusik ein Modell sein kann, das weit über den Konzertsaal hinausweist.

Freitag, 15. Mai: City of Wow

(Andrea)

Neulich waren wir im Städel, viel zu kurz für all die alten Meister und Monets Küste, heute gehe ich mit Seppl in die City of Wow. Wir haben beide schon viel davon gehört und wollen langsam mal mitreden können. Das Frankfurt in vielfacher Hinsicht überrascht - geschenkt, aber das was Nordisk & Satis&Fy da jetzt zusammen ausgeheckt haben, ist wohl ein ziemliches Brett: “Auf über 1.200 Quadratmetern Gesamtfläche werden 800 Jahre Geschichte und Entwicklung der Stadt Frankfurt anschaulich fühl- und erlebbar. Damit startet die Kooperation mit World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 in ihr erstes öffentliches Kapitel. Der neuartige Erlebnisraum ist in einem ehemaligen Aktenlager entstanden. Vor Ort werden Besucher:innen zunächst mit einer Ausstellung empfangen, die 800 Jahre Frankfurt aus wirtschaftlicher, kultureller und gesellschaftlicher Perspektive an mehr als 20 Stationen mitreißend und unterhaltsam erzählt. Am Ende der Ausstellung gelangen die Gäste dann in das WOW-Herzstück, ein 270°-Erlebnis auf einer rund zehn Meter hohen Projektion mit mehr als 1.200 Quadratmetern Gesamtfläche und einer Lichtleistung von etwa 160.000 ANSI-Lumen. Das ist eine der leistungsstärksten immersiven Installationen, die je in Frankfurt realisiert wurden.” Ich bin gespannt und freue mich auf den Ausflug. 

City of Wow, Gutleutstraße 324

Samstag 16. Mai: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen

(Daniela)

Melli macht es wieder: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen - live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez. Sie schreibt:

Fans and Friends von Melli redet mit! Es ist wieder soweit! Der Frühling kommt und wir sind auch wieder da und deshalb wird es bunt auf allen Ebenen:

mit Aktivistin, Feministin, Verlegerin Annette Kühn kommt eine kluge, taffe und empathische junge Frau auf mein Sofa, die von der erfolgreichen Start-up-Verlagsgründerin bis zur Organisatorin queerer Podiumsdiskussionen und vollem Einsatz gegen die Zwangsräumung der Frankfurter Lesbenkneipe "La Gata" ein breites Spektrum in der lokalen Kulturpolitik abdeckt. Sie redet lieber über ihre Vorhaben und nicht so gern über sich selbst. Mal sehen, ob ich Letzteres herauslocken kann...

Modedesignerin Giuliana Schmidt ist 26 Jahre jung, kommt aus Aschaffenburg und und ihre crazy glitterige Mode war schon in "Vogue" und "Elle". Von der Akademie für Mode und Design, München hat sie es mit ihrer Mode direkt auf die großen Fashionbühnen gebracht, nahm bereits an der Paris Fashion Week teil und arbeitet außerdem als Designassistentin für Karl Lagerfeld. Wie geht das alles? Das wird sie uns bestimmt am 16. Mai erzählen und vielleicht bringt sie uns ja auch was zum Anziehen mit...

Und der Herr in der Runde ist Serkan Goeren - ein Unikum der lokalen Kunstszene. Seine Kunst aus Acryl gibt es als quietschbunt geschnürte Knoten, die aussehen als könne man sie essen oder als Platten, die mit Fotos bedruckt und bearbeitet werden. Der graduierte Philosophie- und Kunstwissenschaftler kuratiert auch Ausstellungen anderer Künstler und manchmal spät nachts kann man ihn auch an der Kasse der Esso-Tankstelle an der Hanauer Landstraße treffen..

Ihr seht, es wir wieder spitzenmäßig, denn sowohl meine (M)ein-Mann-Band als auch Frau von Spangenberg sind wieder mit mir vor Ort. Es gibt wie immer auch Musik, was zu trinken und die beste Atmo im Kunstverein Familie Montez. 

Ausgabe 47 am Samstag, 16. Mai 2026 // 20.00h - Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/6981fe9f78027843e7e3c6d5 Abendkasse ab 19h: 22,- €, Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,-, Bis zum 1.5. 2026 bekommt ihr noch Early-Bird-Tickets zum ermäßigten Preis!! Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main
Foto: Salar Baygan 

Samstag, 16. Mai: Mühlheim/ 80 Jahre Udo Lindenberg

(Andrea)

"März 1983, Markus und Simon waren in einer Klasse, Udo und sein Panik-Orchester war unser 1. "richtiges" Konzert, Odysee-Tour in der Stadthalle OF, Special Guest Gianna Nanini. Wir waren nicht mal 13, Mutti-Zettel gabs noch keine. Wir standen ganz vorne, Mund und Augen weit geöffnet zwischen Staunen und Mitsingen...Daraus entstand die Idee für die heutige Feier und klar, dass wir heute den Ausflug nach Mühlheim-Dietesheim machen: Udo Lindenberg wird unglaubliche 80 Jahre alt – und das wird gefeiert! Zu Ehren der Rock-Legende lädt die Artificial Family e.V. heute zu einer öffentlichen Geburtstagsfeier auf ihr Vereinsgelände ein. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen des musikalischen und künstlerischen Werks von Udo Lindenberg und richtet sich an Fans aller Generationen. Im Mittelpunkt des Abends stehen regionale Künstlerinnen und Künstler, die Musik und Songs von Udo Lindenberg auf ihre eigene Weise interpretieren und live performen. Ergänzt wird das Programm durch eine offene Bühne, auf der alle Interessierten selbst aktiv werden können – jede und jeder kann musikalisch, kreativ oder performativ seinen Beitrag zur Feier leisten. 
Auch abseits der Bühne gibt es zahlreiche Mitmachangebote: An einem Kreativstand können Besucherinnen und Besucher Likörelle-Bilder malen während am Karaoke-Stand Udo-Lindenberg-Songs zum Mitsingen bereitstehen. Ein nicht ganz ernstgemeinter Hutweitwurf-Wettbewerb und das gemeinsame Anstoßen auf die Musik-Ikonerunden das Programm ab. Die Geburtstagsfeier versteht sich als offenes, buntes und generationenübergreifendes Fest für Musik, Kunst und Gemeinschaft –im Sinne von Udo Lindenbergs Haltung zu Freiheit, Kreativität und Zusammenhalt. Einlass ab 18:00 Uhr, Eintritt frei - Spenden-Hut geht rum

Vereinsgelände der Artificial Family, Rabenlohweg 5, Mühlheim am Main (einfach mit der S8 Richtung Hanau, Mühlheim-Dietesheim aussteigen und 10 Minuten laufen)

Bild: Tine Acke Foto, www.udo-lindenberg.de/pressefotos.19.htm

Sonntag, 17. Mai: MilleniumKid: Schwerelos Tour 2026

(Uwe)

Das neue Album „Dystopie“ ist mal still und nachdenklich, mal intensiv und bewegend. Live ein absolutes Muss! Support: mathi. Von Höhen und Tiefen, zerbrochenen Träumen und dem Mut, immer wieder aufzustehen: Davon erzählt das neue Album „Dystopie“ der Berliner Band MilleniumKid. Ein ehrliches, hoffnungsstiftendes Werk gezeichnet vom Leben höchstpersönlich. Verpackt in wabernde, elektronische Beats, atmosphärische Melodien und Texte, die ein jedem aus der Seele und/oder dem Herzen sprechen, entsteht ein treibender Sound, den man einfach live erleben muss! Zum Beispiel am 17. Mai in der Centralstation.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 19:30 Uhr 
Foto: Can Wagener 

Sonntag, 17. Mai: Leonce und Lena (auch 29. Mai)

(Martin)

Lustspiel von Georg Büchner

Stefan Pucher ist ein Geniestreich gelungen! In dieser Inszenierung stimmt alles: Aktualisierung (mit Spezialauftritt), Bühnenbild (sensationell), Kostüme (schrill und bunt), Schauspieler*innen (herausragend) und ein Text, der zauberhaft ins Hier und Heute transportiert wurde…  

König Peter möchte die Macht an seinen Sohn Leonce übergeben. Doch Leonce, von einer melancholischen Langeweile gelähmt, lehnt jedes gesellschaftliche Amt ab. Als seine Hochzeit mit der unbekannten Prinzessin Lena ansteht, flieht Leonce nach Italien. Auch Lena will ihr Leben selbst bestimmen und flieht ebenfalls vor der arrangierten Ehe. Die beiden Königskinder begegnen sich zufällig und verlieben sich ineinander – ohne die wahre Identität des jeweils anderen zu kennen. Sie können ihrem fremdbestimmten Schicksal nicht entkommen.  

Die HR2 Frühkritik sagt: Pucher überträgt die Handlung in die Welt der superreichen, gelangweilten jungen Menschen von heute. Und dazu greift er voll in die Theater-Trickkiste: eine barocke Bühnenkulisse, dekadente Kleidung, Videowände, die hier tatsächlich einmal Sinn machen. Das Timing der Pointen stimmt, das Publikum jauchzt vor Freude. Pucher ist eine fulminante Inszenierung gelungen, die man nicht verpassen sollte.“

Ich finde auch: absolut nicht verpassen!

Staatstheater Wiesbaden, Sonntag, 17. Mai um 16.00 Uhr und Freitag, 29. Mai um 19.30 Uhr
Foto: © Lukas Anton

Montag, 18. Mai: Huch, ein Buch!

(Uwe)

Im Rahmen des Jugend- und Kinderliteraturfestivals (18.-23. Mai)

Mi lügt fast nie – aber heute will ihr niemand glauben! Ihre Mutter nicht, der Lehrer nicht, die Freunde nicht. Wütend radelt Polly los und landet bei Kafka, einem geheimnisvollen Laden mit einem noch geheimnisvolleren Inhaber, der Mi den geheimnisvollsten Kaffeesack mit auf den Heimweg gibt. Plötzlich ist Mi mittendrin in Geschichten, die sie selbst kaum glauben kann. Warum schleicht sich ihre große Schwester nachts heimlich raus? Was sind das auf einmal für seltsame Gerüche im Haus? Und was verbirgt Uroma Urmel? Die Geheimnisse zu lüften, ist Mis Mission. Zum Glück hat sie Kafkatz, Roya und Isso … oder haben die etwa auch was zu verbergen?

Isabel Abedi ist eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchschriftstellerinnen Deutschlands. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Ihr Jugendroman „Whisper“ wurde auf Anhieb zum Bestseller und für den deutschen Jugendliteraturpreis 2006 nominiert.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 09 & 11 Uhr 
Foto: Sarah Schüddekopf

Freitag 22. Mai bis 09. Juni: Junges Schauspiel inszeniert: Nahaufnahmen

(Daniela)

Das Junge Schauspiel Frankfurt zeigt im Weltkulturen Museum: »Nahaufnahmen«

Heldinnen des Alltags und Wesen mit überirdischen Kräften haben etwas gemeinsam: Sie wollen und müssen Außergewöhnliches schaffen. Sie erkunden unbekanntes Terrain, entdecken alte Weisheiten, begegnen unbekannten Geschöpfen und stellen sich Bedrohungen.

Die Ausstellung »SHEROES. Comic Art from Africa« im Weltkulturen Museum Frankfurt gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer bringt mit ihren Comics ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen Zukunftsbilder, erzählen von (vorkolonialer) Geschichte, greifen auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und sprechen soziale und ökologische Herausforderungen an. »SHEROES« inspirieren ein jugendliches Performance-Ensemble in der Ausstellung zu eigenen Nahaufnahmen aktueller Umbrüche: Was nehmen wir mit in eine bessere Zukunft? Was bleibt zurück? Was wäre, wenn wir feststellen, dass die Wirklichkeit wirklich veränderbar ist?

Eine Kooperation des Weltkulturen Museum und des Schauspiel Frankfurt.
ca. 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause, nicht barrierefrei

Termine: Fr. 22.05.2026, Fr. 05.06.2026, Fr. 12.06.2026, Mo. 15.06.2026, Fr. 19.06.2026, 

TEAM: Konzept und Regie: Martina Droste, Anina Engelhardt; Konzept & Dramaturgie: Stephanie Endter; Dramaturgische Mitarbeit: Leonie Männich; Kostüme: Mona Hamann, Tina ; Schneiderat; Musik: Max Mahlert; Chorleitung: Christina Lutz; Choreografie: Jungyeon Kim
BESETZUNG: Anthea Bode, Raha Ebrahimi, Gabi Lazarek, Lenz Leuenroth, Maximilian Münch, Zainab Taleb

Nahaufnahmen (UA), von Martina Droste, Anina Engelhardt und Ensemble - 22.05.2026, 19.00–20.15 | Schauspiel Frankfurt
Foto: Robert Schittko

Freitag, 29. Mai: Retrogott & HulkHodn: gegen Mitternacht Tour

(Uwe)

Retrogott & Hulk Hodn – diese Namen stehen in der deutschen Hip-Hop-Szene nicht nur für herausragende Musik, sondern auch für eine revolutionäre Ästhetik. Hinter den beiden Pseudonymen stecken der DJ Hulk Hodn und Kurt Tallert. Tallert ist ein wahrer Veteran der Rap-Welt, der seine Kunst unter zahlreichen Aliassen präsentierte und eine Vielzahl von Alben, EPs und Features veröffentlichte. Mit einem musikalischen Hintergrund, der von Punk über Hip-Hop bis hin zu Boombap reicht, begibt sich der Kölner Rapper auf eine Reise, die so viel mehr ist als nur das Erzählen von Geschichten – es ist eine Hommage an die Vergangenheit und eine kritische Reflexion der Gegenwart.

Ein Meisterwerk des deutschen Hip-Hop – zwei Kölner, die mit cleveren Punchlines und boombap-Beatästhetik die Szene neu definierten.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn 20.00 Uhr
Foto: Chlodwigplatz Pütz Money (C. Klingbiel)

Freitag, 29. Mai: Of/ "Kunst & Körper" Premiere

(Andrea)

Die Kunstausstellung im KOMM Mitte April ging leider an mir vorbei, wie gut, dass es einen Film dazu gibt! In Kooperation mit dem Kunstverein hochneun e.V. hatten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Schillerschule mit Künstlerinnen und Künstler, na, was wohl, Kunst gemacht. Die ist so sehenswert, dass der Kulturfonds RheinMain die Wahlpflichtkurse Kunst, Kochen, Holzwerkstatt, Gesundheit & Fitness unterstützt hat und „Kunst und Körper" unter der Anleitung von Reiner Krausz, Vita Spieß und Christina Orth-Körner entstanden ist. Reiner und Vita habe ich bei der Lichter-Premiere kennengelernt und auch wenn 13 Uhr will ich da unbedingt hin. 

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Platzhalterbild aus meinem Arsenal.

Freitag 29. und Samstag 30. Mai: Music Discovery Project 2026: „HandWerk“

(Daniela)

Music Discovery Project 2026: „HandWerk“

hr-Sinfonieorchester, Special Guests: Mighty Oaks
Gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester wird die internationale Band aus Berlin für ein erneut überraschendes und einzigartiges Music Discovery Project sorgen mit ungewohnten Mischungen und Kontrasten zwischen Klassik und Pop, Orchester und handgemachten Songs und Beats. Die Leitung des Abends hat dabei erneut Frank Strobel, der renommierte Filmmusik-Dirigent, mit dem das hr-Sinfonieorchester schon seit vielen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet.

Mehr Infos findet ihr hier:
Music Discovery Project 2026: Mighty Oaks treffen auf hr-Sinfonieorchester | hr-sinfonieorchester.de
Freitag, 29., und Samstag, 30. Mai, jeweils 20 Uhr myticket Jahrhunderthalle
© Studio Marco Fischer

Samstag 30. Mai: Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25

(Daniela)

Haiku trifft Klangkunst: Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25
Am 30. Mai 2026 trifft in Frankfurt-Höchst japanische Kurzlyrik / Haiku auf experimentelle Klänge: Der Verein „Raum für kulturelle Fragen e.V.“ präsentiert gemeinsam mit dem internationalen Musiknetzwerk Naviar Records das Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25 statt. Haikus dienen als Ausgangspunkt für Komposition, Improvisation und Performances von vier internationalen Acts aus der Naviar-Community, ergänzt durch einen Haiku-Schreibworkshop und eine Lesung mit dem renommierten Haiku-Autor Klaus-Dieter Wirth. Der Kulturraum B25 lädt ein zu einem niedrigschwelligen Zugang zu zeitgenössischer Musik, Klangkunst und Lyrik.
Mehr Infos unter www.kulturellefragen.de
Kulturraum B25, barrierefrei, Brüningstr. 25, FFM-Höchst
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen

Samstag 27. Juni: Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -

(Daniela)
Ich bin heute Abend auf dem Konzert der TOTEN HOSEN, würde ich also nicht im Waldstadion singen, sänge ich vielleicht in Friedberg

Vocal Summer Jazz Vol. 2 - Singen macht glücklich -
und das Glück vom letzten Sommer ruft nach einer Vocal Summer Jazz Fortsetzung :-). Am 27.06.2026 ist es soweit! 

Ein lauer Sommerabend im Alten Hallenbad, gemeinsam eintauchen in Swing und Latinmusik. 
Good vibrations und Emotion pur, Sektchen in der Pause. Wir können es kaum erwarten! 

Das Dreamteam Jazzy Weather aus Friedberg und Bewitched aus Frankfurt mixt an einem sommerlichen Cocktail aus entspanntem Swing und heftigstem Latin-Groove, aber auch wunderschön melancholischen Jazzballaden. Ob cool oder hot, heraus kommt immer Jazzgesang vom Feinsten. 

Und auch ihr werdet diesmal wieder nicht verschont ;-). Es gibt Songs, die wir mit euch zusammen singen wollen. Das hat das letztes Jahr einfach zuviel Spaß gemacht!
Wir freuen uns mega auf euch!
Jazzy Wheather und Bewitched Sa, 27.06.2026, um 19:30, Einlass 19:00
Eintritt: 16€, ermäßigt 10€; Tickets beim Ticketshop Friedberg, www.ticket-shop-friedberg.de, Tel: 06031-15222; Leitung: Regina Klein

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

Bis Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn

(Petra)

Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt. 

Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel

Thomas Bayrle – Fröhlich sein!,  Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro

Bis 10. Mai: Of/ 100 Jahre BOK

(Andrea)

Zur Feier des 100. Jubiläums des BOK/ Bund Offenbacher Künstler lädt das Haus der Stadtgeschichte zu drei Ausstellungen ein. Die Vereinshistorie bildet den Ausgangspunkt. Teils unveröffentlichte Dokumente aus dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt und dem Stadtarchiv Offenbach, private, bislang nicht zugängliche Schriften und Dokumente sowie Werke der Kunstschaffenden aus der Museumssammlung machen die Vereinsgeschichte lebendig. Dabei geht die Ausstellung verschiedenen Fragen nach: Weshalb erfolgte am 15. Dezember 1926 die Gründung? Wie erging es dem Verein während der Weltwirtschaftskrise und dem Nationalsozialismus? Wie entwickelte das Vereinsleben sich nach dem Neuanfang 1945 bis hin zu den ersten Künstlerinnen im Vorstand im neuen Millennium? Welche Stätten und Begebenheiten waren in den vergangenen hundert Jahren wichtig für den BOK? Bild: Gemälde Ludwig Plaueln, Haus der Stadtgeschichte

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, Offenbach

Noch bis Sonntag, 17. Mai: Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Im Frankfurter Kunstverein läuft noch bis zum 17. Mai eine spannende Ausstellung vom wundervollen, seit langem sehr geschätzten Heiner Blum. Der die Ausstellung kuratiert hat. Und der zwar seine Lehrtätigkeit an der HfG Offenbach, nicht aber sein beeindruckendes Engagement in der Region und die Kunst aufgegeben hat. Der Frankfurter Kunstverein lädt das Diamant Museum für Urbane Kultur, Offenbach ein. In intensiver Zusammenarbeit entsteht eine vierwöchige Kooperation mit Aktionen, Aktivierungen und Andockmöglichkeiten. “Hidden History” ist mehr als eine Ausstellung: Gezeigt werden Protokollräume historischer und aktueller Positionen subversiver, subkultureller Aktivität in Form von Installationen, aktivierbaren Räumen, visuellen Wandzeitungen, kollaborativen Wandzeichnungen, Tape Art, Performances und Videoinstallationen. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen der Stadt und gibt Einblicke in die Kultur einer für viele verborgenen Öffentlichkeit. Zur heutigen Vernissage gibt es außerdem Performances von Honji Wang, die international auf renommierten Bühnen zu sehen ist. Sie verbindet Hip-Hop und urbane Tanzkulturen mit zeitgenössischer Choreografie. Ihre Arbeiten entstehen häufig in Auseinandersetzung mit dem Stadtraum und gesellschaftlichen Dynamiken. Heute haben wir die einmalige Gelegenheit, diese international gefeierte Künstlerin in Frankfurt live zu erleben. Die Performances setzen einen kraftvollen Impuls zum Ausstellungsbeginn und öffnen die Räume des Frankfurter Kunstvereins als Resonanzraum für urbane Geschichte, Gegenwart und subkulturelle Praxis.

Foto: Linienspiele, Rushy Diamond@Heiner Blum

Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein, Vernissage am 17. April, mit Performances von Honji Wang und Tänzer*innen um 19 und 21 Uhr, zur Eröffnung sprechen Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins, sowie Heiner Blum, Kurator der Ausstellung, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Am Römerberg, Eintritt Vernissage: frei, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro

Bis Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst

(Petra)

Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden  Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. 

Grafik/Graphic: Bureau Sandra Doeller©Museum Angewandte Kunst

Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei

Noch bis 31. Mai: Ausstellung After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25

(Daniela)

Brita hat mir diese Ausstellung empfohlen. Sie sagt, dass insbeosndere die Führungen sehr gut sind:

After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25

Der „After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize“, den die Crespo Foundation gemeinsam mit C/O Berlin ins Leben gerufen hat, wurde 2025 an Lisa Barnard (1967, Großbritannien) und Isadora Romero (1987, Ecuador) verliehen.

Die Ausstellungen „You Only Look Once“ von Lisa Barnard und „Notes on How to Build a Forest“ von Isadora Romero werden nun im Crespo Open Space gezeigt. Sie eröffnen zwei künstlerische Perspektiven auf das Zusammenspiel von Natur, Technologie und Gesellschaft.

Datum: 13.03.2026 bis 31.05.2026
Uhrzeiten: Mo., Do., Fr. 14–20 Uhr und Sa., So. 11–18 Uhr
Adresse: Crespo Open Space, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt

Führungen: Jeweils montags und samstags, auch in Englisch und mit DGS-Begleitung. Weitere barrierearme Führungen bieten wir auf Anfrage gerne an.

Mehr über die Ausstellung und über Termine und Rahmenprogramm: https://www.crespo-foundation.de/de/events/after-nature-25

Noch bis Donnerstag, 18. Juni: Ausstellung Julia Roppel auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Auch mein Lieblingsformat macht beim World Design Capital (WDC) 2026 mit: Design stärkt Demokratie, und Demokratie braucht Design. WDC 2026 ist ein gesellschaftspolitisches Projekt, das eine regionale Identität hat, aber internationale Strahlkraft aussenden möchte, um das Morgen besser zu gestalten. Die KunstSäule blickt dafür mit Julia Roppel zurück auf eine Ikone der Frankfurter Gestaltung. Nachdem im vergangenen Jahr die Frankfurter Küche und die Neue Sachlichkeit anlässlich 100 Jahre Neues Frankfurt im Mittelpunkt standen, rückt Roppel den Fokus ganz auf den Frankfurter Stuhl. Der wurde vor rund 90 Jahren entwickelt und steht für eine nachhaltige Verbesserung des Alltags in hoher Qualität. Mit ihrem Frankfurter Atelierstuhl, der Spuren ihrer Werke trägt, experimentiert die Künstlerin gerne: Der Stuhl dient nicht nur als Sitzgelegenheit, sondern auch als Leiterersatz – und war sogar schon Teil von Installationen. Pina Bausch gab in ihrem weltberühmten Tanztheater einem Frankfurter Stuhl eine „Rolle“, auf ihm wurde getanzt bzw. er tanzte auch selbst durch die Luft. Entsprechend ist die Arbeit von Roppel an der Säule keine statische Referenz, sondern ein dynamisches Bild mit einigen wie hingepurzelten Frankfurter Stühlen. Als Malgrund diente ihr eine Doppelseite der Frankfurter Kunstzeitung Montez Express.

Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl, Ausstellung von Julia Roppel, Ort:Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße, Uhrzeit: ab 19 Uhr (Öffnungszeiten: 24/7), Eintritt: frei, Einführung: Florian Koch, Grußwort Barbara Lersch (Programmdirektorin WDC 2026), mit Musik von The Ukulear Family, Ukulele Sound, barrierefrei

Noch bis 05. Juli: Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat

(Martin)

Diese Ausstellung ist ein MUST SEE! 
Ein Küstenort wird zum Mythos – und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Auch Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Das Städel Museum präsentiert eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes Étretat und den Einfluss des Ortes auf die Malerei der Moderne.

hessenschau.de schreibt: „Die verschiedenen künstlerischen Annäherungen an diesen einzigartigen Ort über rund 200 Jahre zeigt die Ausstellung in faszinierend gestalteten Räumen und Gegenüberstellungen. Gleichzeitig beleuchtet sie den sozialen Wandel des einstigen Fischerdorfs zum Badeort und zum Sehnsuchtsort der Pariser Künstler. Und sie zeigt, wie der Mythos in der Literatur, der Fotografie und sogar in der Netflix-Serie "Lupin" bis heute fortlebt.“

Bis 5. Juli (Dienstag, Mittwoch, Freitag – Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-21.00 Uhr): Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat
Städel Museum
Foto: Ausstellungsansicht Städel Museum © Norbert Miguletz

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

Bis Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Noch bis Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Bis Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

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