17.04.-23.04.2026

AUSVERKAUFT!

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AUSVERKAUFT – das ist aus der Perspektive der Zuschauenden immer blöd! Zumindest für diejenigen, die keine Tickets haben und welche kaufen möchten; AUSVERKAUFT – das bremst auch mich aus bei Empfehlungen besonders sehenswerter Inszenierungen – Warum hier veröffentlichen, wenn es keine Tickets zu kaufen gibt? Gleichwohl: Für die Institutionen, Bühnen und Künstler*innen sind AUSVERKAUFTe Häuser natürlich sensationell…

Von mir gibt’s heute aber dennoch kulturelle Empfehlungen für eben solche Inszenierungen, für die es nicht einfach ist, Tickets zu bekommen - weil aktuell AUSVERKAUFT - aber unbedingt sehenswert!  Es lohnt sich nämlich meist, sich dennoch auf den Weg zu machen. Oft geschehen Wunder an der Abendkasse: so habe ich schon Tickets geschenkt bekommen oder plötzlich gibt’s doch wieder welche zu kaufen! 

Und aufgepasst: Für Oscar Wilde. BUNBURY. Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute. im Theater Willy Praml ist aktuell nur die heutige Premiere AUSVERKAUFT – für alle anderen Vorstellungen gibt es noch Tickets (es fragt sich allerdings wie lange noch – sonst sind auch diese AUSVERKAUFT)! Und das Beste: Am Montag, 20. April ist im Theater Willy Praml Theatertag – jedes Ticket kostet nur 9,00€. 

Ansonsten: Zwar AUSVERKAUFT aber im höchsten Maße zu empfehlen sind Faust 1+2 / Goethe, Arturo Ui/ Brecht im Schauspiel Frankfurt und ebenso die neue Turandot /Puccini in der Oper Frankfurt. Faust 1+2: „Von dieser sehr schrillen Faust -2 -Version wird man noch lange sprechen und (Wolfram) Kochs Mephisto ist der Geist, der Böses will aber einen guten Theaterabend schafft.“ Deutschlandradio, Kultur heute. Am 18. und 26. April; am 24., 25., und 29. Mai - aktuell sind die Maivorstellungen noch nicht AUSVERKAUFT! Arturo Ui: „Drei Stunden gehen wie im Flug vorbei, Dank der kongenialen Inszenierung, den visuellen Effekten, den lustigen Kostümen, aber auch wegen der Musik. Dieses Stück und seine einzelnen Mimen sind ein absoluter Hingucker.“ HR2 Frühkritik. Am 19. April im Schauspiel Frankfurt. Turandot: „Andrea Breth (Regie) verwandelte ihr spätes Debüt an der Oper Frankfurt am Sonntagabend in einen veritablen Musiktheatertriumph. Von stehenden Ovationen gefeiert, zeigte die 73-jährige Regielegende in nahtloser Übereinkunft mit Generalmusikdirektor Thomas Guggeis ihre zwingende politische Sicht auf Puccinis ‚Turandot‘“. MUSIK HEUTE. Am 19. und 25. April, 1., 3., 9., 14., 17., 23., 29. Mai und 4. Juni in der Oper Frankfurt – aktuell fast alle Vorstellungen AUSVERKAUFT – aber der Versuch lohnt sich! Wahrhaftig – es wäre SKANDALÖS, diese Inszenierungen nicht zu sehen! Deshalb hier die uneingeschränkte Ermunterung: Stellt euch an! Meistens geht noch was an der Abendkasse. 

Ansonsten: Alle, die sich nicht auf den Weg machen, finden hier in den Ausgehtipps nahezu unbegrenzte und nicht AUSVERKAUFTe Möglichkeiten für kulturellen Genuss. 

Wir sehen uns!
Martin

Vielen Dank auch an den Rest des Ausgehtipp-Teams: Daniela Cappelluti, Uwe Schwöbel, Andrea Ehrig, Petra Manahl und Erik Düwel.

Foto: © Oscar Wilde. Bunbury. Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute. / Seweryn Zelazny.

Samstag 09. Mai: 20 Jahre Ausgehtipps

Wir können es selbst kaum glauben: Im Mai werden Danielas Ausgehtipps 20 Jahre alt.
Detlef Kinsler vom Journal Frankfurt hat die Tage folgenden Artikel veröffentlicht: https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/stadtleben-2/Geburtstagsfeier-im-Kunstverein-Familie-Montez-20-Jahre-Danielas-Ausgehtipps-45505.html?

Das Fest findet am Samstag, den 9. Mai im Kunstverein Familie Montez statt.
* Ab 18:00 Uhr öffnen sich die Türen.
* Um 18:30 Uhr startet unser großes Jubiläums-Pubquiz.
Ob ihr Euch als Team oder alleine anmeldet und dann vor Ort zu einem Team zusammengestellt werdet: Euch erwarten Fragen rund um Konzerte, Film, Literatur, Theater, Kunst und das Kultur- und Stadtleben in Frankfurt & Offenbach – moderiert von Christoph Pütthoff aka „Pütti“.
Es gibt tolle Kulturpreise zu gewinnen. Das Quiz wird so unterhaltsam, dass Zuschauen mindestens genauso viel Spaß macht!
* Ab 20:30 Uhr heißt es dann: Musik an, Gläser hoch! Sibylle & Yvette sorgen bis Mitternacht für den passenden Soundtrack. 

Kommt vorbei, bringt Freund:innen mit, stellt Euer Wissen unter Beweis – oder genießt einfach einen besonderen Abend mit guten Gesprächen, Quiz, Musik und Party.
Wir freuen uns riesig auf Euch!

Ab sofort könnt ihr Euch Eure Tickets sichern für Quiz & Party oder nur für die Party. (Da für das Quiz nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen solltet ihr Euch schnell anmelden.) https://forms.gle/e3DCqvxJQDYdQymD7

Eintritt EUR 10,- pro Person, ab 22:00 Uhr ist der Eintritt zur Party frei.
Foto: Bernd Kammerer

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps seit Mai 2026. Ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto: Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
Je 1x2 Karten für jedes Konzert der FREUNDSCHAFTSSPIELE im Casals Forum (24.-26.4.) Gewinnfrage: Wie heißt die Schüler:innen Ausstellung, zu der ich am 24.4. gehe? (Bitte bei der Antwort angeben, welches Konzert ihr besuchen wollt I, II oder III)

ZU GEWINNEN (Daniela)

(Antworten bitte an daniela@cappelluti.net, bis spätestens Samstag 09:30 Uhr)
2 x 2 Karten für Miss Allie am Samstag, 18. April im Capitol in Offenbach. Gewinnfrage: Was findet vom 18.-19.4. in Bad Orb statt?

ZU GEWINNEN (Uwe)

Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com)
Wir verlosen jeweils 2x2 Tickets für die Frankfurt Premiere von Cotton Queen in Cinema (25. Apil, 14 Uhr). 
Gewinnfrage: Wie heißt Union Berlins neue Trainerin?
Foto: Verleiher 

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 

2x 2 Karten für Roy Hammer und seine süßen Pralinen PLUS 50 Jahre Batschkapp Tanz in den Mai am Donnerstag, 30. April, in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Welchem großartigem und leider verstorbenen Künstler widmet sich die Romanfabrik?

Das Bild habe ich bei Roy Hammer @Facebook “geliehen”.

ZU GEWINNEN (ANDREA)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 

1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Hellsongs am Mittwoch, 22. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Welche tolle Band habe ich auch in Istanbul live erlebt?

GEROLLTES über Marie-Louise Eta

(Uwe)

Union Berlin hat seinen Trainer Steffen Baumgart entlassen. Der ehemalige Rostocker Spieler wurde in den Jahren davor auch schon in Köln und beim HSV gefeuert. In Berlin erfolgte die Entlassung wegen einer schwachen Rückrunde. Nach der Niederlage beim Letzten in Heidenheim war die Trennung nicht überraschend, besonders ist sie deshalb, weil auf ihn eine Frau auf der Trainerbank folgt. Erstmals in der Geschichte der 1. & 2. Bundesliga wird eine Frau, Marie-Luise Eta, Chef-Trainerin, vorerst als Interimslösung. In der 3. Liga arbeitet Sabrina Wittmann beim FC Ingolstadt und verlängerte dort kürzlich ihren Vertrag. Der Berufung von Eta an die Spitze eines Trainerteams wurde von vielen, mich eingeschlossen, sehr positiv aufgenommen, dumme Kommentare von Unbelehrbaren in den Soziale Medien blieben aber ärgerlicherweise nicht aus. 

Warum sollte eine Frau diese Aufgabe nicht ausfüllen können? Wieso sollte sie es schlechter machen als ihr Vorgänger Steffen Baumgart? Wäre einer wie der kürzlich reaktivierte Trainer-Rentner Dieter Hecking, der beim Abstiegskandidaten Wolfsburg den Umschwung nicht hinbekommt, die bessere Lösung? Ist Frankfurts spanischer Trainer Riera geeigneter, nur weil er ein Mann ist? Eine Frau war Kanzlerin, Frauen fliegen große Flugzeuge, sind Professorinnen, Chefärztinnen in Krankenhäusern usw., warum sollten sie eine vergleichsweise einfache Aufgabe wie die der Trainerin in der Bundesliga nicht ausfüllen können? Leider ist es nicht selbstverständlich, dass die beschriebenen Funktionen und Aufgaben von Frauen ausgefüllt werden, weil nicht allein die Leistung zählt und viel zu oft werden sie kritischer begleitet als Männer. Das muss aufhören, nicht nur beim Fußball. Ich wünsche Marie-Luise Eta nur das Beste, obwohl ich Union Berlin nie besonders mochte. 

Freitag, 17. April - Sonntag, 17. Mai: Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Es gibt Termine, an denen sich die tollen Veranstaltungen “knäulen” - kennt Ihr bestimmt! Heute ist so einer. Im Frankfurter Kunstverein eröffnet eine spannende Ausstellung vom wundervollen, seit langem sehr geschätzten Heiner Blum. Der die Ausstellung kuratiert hat. Und der zwar seine Lehrtätigkeit an der HfG Offenbach, nicht aber sein beeindruckendes Engagement in der Region und die Kunst aufgegeben hat. Der Frankfurter Kunstverein lädt das Diamant Museum für Urbane Kultur, Offenbach ein. In intensiver Zusammenarbeit entsteht eine vierwöchige Kooperation mit Aktionen, Aktivierungen und Andockmöglichkeiten. “Hidden History” ist mehr als eine Ausstellung: Gezeigt werden Protokollräume historischer und aktueller Positionen subversiver, subkultureller Aktivität in Form von Installationen, aktivierbaren Räumen, visuellen Wandzeitungen, kollaborativen Wandzeichnungen, Tape Art, Performances und Videoinstallationen. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen der Stadt und gibt Einblicke in die Kultur einer für viele verborgenen Öffentlichkeit. Zur heutigen Vernissage gibt es außerdem Performances von Honji Wang, die international auf renommierten Bühnen zu sehen ist. Sie verbindet Hip-Hop und urbane Tanzkulturen mit zeitgenössischer Choreografie. Ihre Arbeiten entstehen häufig in Auseinandersetzung mit dem Stadtraum und gesellschaftlichen Dynamiken. Heute haben wir die einmalige Gelegenheit, diese international gefeierte Künstlerin in Frankfurt live zu erleben. Die Performances setzen einen kraftvollen Impuls zum Ausstellungsbeginn und öffnen die Räume des Frankfurter Kunstvereins als Resonanzraum für urbane Geschichte, Gegenwart und subkulturelle Praxis.

Foto: Linienspiele, Rushy Diamond@Heiner Blum

Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein, Vernissage am 17. April, mit Performances von Honji Wang und Tänzer*innen um 19 und 21 Uhr, zur Eröffnung sprechen Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins, sowie Heiner Blum, Kurator der Ausstellung, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Am Römerberg, Eintritt Vernissage: frei, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro

Freitag, 17. April: JESSICA BACKHAUS & SOPHIE-CHARLOTTE OPITZ - Gespräch

(Uwe)

Die Künstlerin Jessica Backhaus spricht zum Anlass ihrer Einzelausstellung »Shadows might Dance« (im FFF zu sehen bis 26.04.2026) mit der Medienwissenschaftlerin und freien Kuratorin Prof. Dr. Sophie-Charlotte Opitz über ihre Arbeiten, ihren Werdegang und zukünftige Projekte. Im Zentrum des Gesprächs steht Backhaus’ künstlerischer Ansatz im Spannungsfeld von Intuition und Zufall, Individuellem und Universellem sowie Flüchtigkeit und Statik. Darüber hinaus wird die Fotografie als Medium reflektiert – insbesondere die Frage, inwiefern ihr inhärentes Lückenhaftes eine produktive Möglichkeit für die künstlerische Praxis eröffnet. Neben Backhaus’ Trilogie werden auch frühere Werkphasen thematisiert: prägende Einflüsse, die Bedeutung von Farbe und Erinnerung in ihrem Schaffen sowie die Frage, wohin ihr künstlerischer Weg sie künftig führen wird.

Fotografie Forum Frankfurt in der Braubachstraße 30–32 um 18 Uhr
Foto: Ilaria Turba

Freitag, 17. April: Werther

(Martin)

Mit der schwärmerischen und unglücklichen Geschichte über Werther und Charlotte erreichte Goethe die Herzen seiner Leser - und Jules Massenet tat es ihm mit seiner Vertonung des Briefromans gleich.  Das schrieb die FR anlässlich der Premiere bzw. Wiederaufnahme von Werther, dem ‚Lyrischen Drama in 4 Akten‘ von Jules Massenet an der Oper Frankfurt. Die Inszenierung kommt nun noch einmal für fünf Vorstellungen auf die Opernbühne! Ich kaufe als Premierenabonnent immer Programmhefte und habe entdeckt, dass ich diese Inszenierung im Dezember 2005 gesehen habe – tatsächlich erinnere ich mich sehr gut und positiv - insbesondere auch an den Sternenhimmel als Sehnsuchtsort und das grandioses Bühnenbild! 

„Auch Goethe hätte sicherlich applaudiert, diese Premiere in der Frankfurter Oper dürfte ihm gefallen haben. (...) Unglaublich stimmig und intensiv wurde hier Massenets Werk in Szene gesetzt. (...) So aufgeführt wie in Frankfurt, beweist sich Massenets Werther als wahrer Publikumsmagnet und zeigt wieder einmal, dass große Gefühle auch heute noch sehr en vogue sind."(klassik.com).

Die Vertonung von Massenet beruht auf Goethes Die Leiden des jungen Werther: „Der Rechtspraktikant Werther leidet unter den gesellschaftlichen Zwängen und sehnt sich nach Entgrenzung. Keine menschliche Verbindung kann ihm Halt geben, bis er die bereits verlobte Charlotte kennenlernt. Goethes Die Leiden des jungen Werthergilt als Hauptwerk jener Gefühlskultur, die als »Empfindsamkeit« in die Literaturgeschichte einging. Der Briefroman, an dessen Ende ein Selbstmord steht, geriet zum größten Medienskandal des 18. Jahrhunderts und sorgte dafür, dass sich eine ganze Generation in den Werther’schen Farben Gelb und Blau kleidete. Jules Massenet und seinen Librettisten gelang mit dem Drame lyrique in vier Akten, das an seinen dramatischen Höhepunkten den Verismo vorausahnen lässt, eine der eindrücklichsten Bearbeitungen des Stoffes.

Regisseur Willy Decker lotet die Diskrepanz zwischen der Sehnsucht der Liebenden und ihrer Realität, zwischen Hoffnung und Resignation im abstrakten Raum von Wolfram Gussmann aus. In Gelb- und Blautönen entfaltet sich auch visuell jene musikalisch sensibel geschilderte Traumsphäre, in welcher die realitätsferne Liebe von Werther und Charlotte einzig existieren kann.“ 

Freitag, 17. April um 19.30 Uhr in der Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Freitag, 17. April - Donnerstag, 18. Juni: Ausstellung Julia Roppel auf der Frankfurter KunstSäule

(Petra)

Auch mein Lieblingsformat macht beim World Design Capital (WDC) 2026 mit: Design stärkt Demokratie, und Demokratie braucht Design. WDC 2026 ist ein gesellschaftspolitisches Projekt, das eine regionale Identität hat, aber internationale Strahlkraft aussenden möchte, um das Morgen besser zu gestalten. Die KunstSäule blickt dafür mit Julia Roppel zurück auf eine Ikone der Frankfurter Gestaltung. Nachdem im vergangenen Jahr die Frankfurter Küche und die Neue Sachlichkeit anlässlich 100 Jahre Neues Frankfurt im Mittelpunkt standen, rückt Roppel den Fokus ganz auf den Frankfurter Stuhl. Der wurde vor rund 90 Jahren entwickelt und steht für eine nachhaltige Verbesserung des Alltags in hoher Qualität. Mit ihrem Frankfurter Atelierstuhl, der Spuren ihrer Werke trägt, experimentiert die Künstlerin gerne: Der Stuhl dient nicht nur als Sitzgelegenheit, sondern auch als Leiterersatz – und war sogar schon Teil von Installationen. Pina Bausch gab in ihrem weltberühmten Tanztheater einem Frankfurter Stuhl eine „Rolle“, auf ihm wurde getanzt bzw. er tanzte auch selbst durch die Luft. Entsprechend ist die Arbeit von Roppel an der Säule keine statische Referenz, sondern ein dynamisches Bild mit einigen wie hingepurzelten Frankfurter Stühlen. Als Malgrund diente ihr eine Doppelseite der Frankfurter Kunstzeitung Montez Express.

Work with me, play with me – der Frankfurter Stuhl, Ausstellung von Julia Roppel, Ort:Frankfurter KunstSäule, Adresse: Brückenstraße / Ecke Gutzkowstraße, Uhrzeit: ab 19 Uhr (Öffnungszeiten: 24/7), Eintritt: frei, Einführung: Florian Koch, Grußwort Barbara Lersch (Programmdirektorin WDC 2026), mit Musik von The Ukulear Family, Ukulele Sound, barrierefrei

Freitag, 17. April 2026: Oehl: Tour der guten Hoffnung

(Uwe)

Austropop! Die Lieder von Sänger und Songwriter Ariel Oehl gehen tief unter die Haut und sind dabei alles andere als gefühlsduselig. Sie verhandeln die großen Themen der Gesellschaft und werden auftreibenden Beats serviert, mit lebendigen Bass-Lines und einer Sanftmut, die im deutschsprachigen Indiepop ihresgleichen sucht. Die Musik von Oehl ist schwer und leicht zugleich, eine Summe von Gegensätzen, die in der Musik zusammenkommt und sich, wie man in Österreich sagt, ganz selbstverständlich „ausgeht“.

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 20.00
Foto: Tim Cavadini

Freitag 17. April: Vintage Soundsystem # 27 Fußball, Pop & Politik, Kommentiertes Auflegen in Wort und Bild mit Klaus Walter

(Daniela)

Geh´nicht mit dem Fußballer! + Wie Pop ist Fußball? + Wie rund ist der Ball? + Wie ich mal von Anouschka Bernhard (FSV Frankfurt) abgegrätscht wurde. + Warum ich Mesut Özil liebe (den Fußballer). + Warum ich Mesut Özil nicht mehr lieben kann (den Rest). + Wie J.J.Okocha Soccer is locker auf Knickerbocker reimt. + If you have a racist friend. + Wie Birgit Prinz mir mal eine CD geschenkt hat. + Wie Mark E. Smith die Ergebnisse der Premiere League liest. + Wie ich am FKK-Strand den Übersteiger lernte. + Fußball, Motor der Globalisierung. + Lob des Absatzkicks. + Der Rammstein-Boateng-Onkelz-Komplex. + Stan Libuda, meine erste große Liebe. + Die fünf tollsten Fußballlieder. + Die fünf scheußlichsten Fußballlieder. + Shall we take a trip zwischen gestern und morgen, zwischen der Liebe zum modernen Fußball und dem Hass auf den modernen Fußball.

Seine Laufbahn als Fußballer begann Klaus Walter mit sechs Jahren bei Grün-Weiß Walldorf. Weitere Stationen waren Germania Schwanheim, SG Höchst, FC 66 Frankfurt und SC Weiß-Blau Frankfurt, wo er wegen kaputter Knie mit 41 Jahren aufhören musste. Von 1984 bis 2008 hatte er eine Sendung beim Hessischen Rundfunk: Der Ball ist rund (kein Fußball).

Vintage Soundsystem # 27
Fußball, Pop & Politik
Kommentiertes Auflegen in Wort und Bild mit Klaus Walter
Freitag 17.04.2025 Tür & Küche ab 19 Uhr, Beginn 20:00 Uhr
Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei, Frankfurt
Eintritt frei 

Freitag 17. April und weitere Termine bis Ende Mai: Theater: "KaFFee - geht aufs Haus"

(Daniela)

Ich war erst einmal im Frankfurter Autor:innen Theater. Das war damals super. Jetzt hat mich Hans-Peter gebeten auf eine Proudktion hinzuweisen, in der er mitspielt: KAFFEE GEHT AUS HAUS

Es geht um zwei Menschen, die sich in einem *magischen* Literaturcafe begegnen - und um eine Art musikalischen Amor. 
Natürlich dreht sich auch hier alles um Beziehung, Einsamkeit, Liebe und Sex - aber auch um Bewusstseinserweiterung durch Literatur. 
Wie wäre es, wenn Geschichten, die wir kennen Realität würden, verborgene Sehnsüchte Raum bekämen und wie durch Zauberhand ausgesprochen würde, wovor man sich scheut? Es wäre nichts, wenn es nicht lebendig wäre. Eine Reise in die Literatur und wieder zurück.

Es spielen: Manuela Koschwitz, Anna Okunowski, Hans-Peter Schupp, Musik: Anna Okunowski, Regie: Michaela Conrad, Text: Viele vereint von Michaela Conrad

Freitag, 17. April 26 - 20:00 Uhr (Premiere) - Samstag, 23. Mai 26 - 20:00 Uhr

www.fat-web.de/2026/03/kaffee-geht-aufs-haus/

Freitag 17. und Samstag 18. April: HOTEL ZU DEN ZWEI WELTEN

(Daniela)

Das Bockenheimer Theaterensemble spielt: HOTEL ZU DEN ZWEI WELTEN von Eric-Emmanuel Schmitt. Sie schreiben:

Niemand weiß, warum oder wie Julien im „Hotel zu den zwei Welten“ gelandet ist. Auch nicht, wann er es wieder verlassen wird. An diesem geheimnisvollen Ort scheint alles möglich. In der Lounge Bar begegnen sich fünf Fremde, die sich im Alltag nie beachtet hätten. Zwischen Barhockern und tiefen Sesseln hinterfragen sie ihre Vergangenheit und streiten über die Zukunft. Es ist ein Ort, an dem nur der Augenblick zählt. Über allem wacht der Lift: Er entscheidet nicht, er führt nur aus – als stummer Bote des Schicksals bringt oder holt er die Gäste in eine ungewisse Freiheit. In seinem Schatten finden diese Menschen zueinander und verlieben sich sogar. Manche werden sich verändern, andere nicht, doch jeder bleibt Herr seines Weges…

Mit „Hôtel des deux mondes“ schuf Eric-Emmanuel Schmitt eines seiner meistgespielten Werke. Der französische Erfolgsautor verwebt darin philosophische Fragen mit einer humorvollen und zugleich berührenden Handlung. Ein fesselndes Spiel um Hoffnung, Schicksal und die alles verändernde Kraft der Liebe. Ein Platz an der Bar ist für Sie reserviert.

Inszenierung: Ulrich Herrmann; Regieassistenz: Ann-Marie Kutter, (Andrea Fellermann); Technik: Ann-Marie Kutter, Björn Böhnke
Spiel: Britta Berz, Julian Fein, Nadine Herrmann, Carmen Maus, Clara Schietzelt, Henrike Schlegel, Hannah Schweitzer, Ralf Stößer
17./18.04., 20.00 Uhr, Spielort: Kulturhaus Frankfurt www.kulturhaus-frankfurt.de/gasttheater/stueckedetail/stueck/almost-maine

Freitag, 17. April: Oscar Wilde. BUNBURY. ( (Premiere, weitere Termine)

(Martin)

Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute

Viktorianisches Zeitalter: Alles an seinem rechten Platz. Ein anständiger Mann ist ein anständiger Mann, eine anständige Frau ist eine anständige Frau. QUEEN Viktoria ist eine gewichtige Herrscherin und die Moral ihrer schweren Unterröcke schafft eine miefige Atmosphäre, die zum Ersticken ist. Und doch ist Oscar Wilde der gehätschelte Liebling dieser Zeit. 

KING Oscar, Regent der spitzen Provokationen gegen alles Etablierte, sich selbst zum Maßstab an die Spitze des Etablierten setzend, verheirateter Familienvater, der Artist der gehobenen Salons, der Formvollendete!  Er ist aber auch der promiske Schwule auf gierigen Streifzügen im Strichermilieu, der Streuner im schmuddeligen Abseits, der mit Flecken auf den Samthosen nach Hause kehrt. DOPPELEXISTENZEN BIETEN SPRENGSTOFF.

Komödie schreiben, Komödie spielen. Nichts dem Ernst überlassen. Den Gesellschaftsclown geben, der immer den letzten Schrei kreiert und alle kreischen mit. Mit BUNBURY hat Wilde die Präzision seines Witzes auf die Spitze getrieben. Und enthüllender hat Wilde sich nie verhüllt als in diesem letzten Theaterstück.  

Am 14. Februar 1895 war Premiere. Es wurde viel gelacht!
Am 25. Mai wurde er wegen Homosexualität und Sodomie verurteilt. 
Es wurde viel gelacht!! über seine Antworten, die er im Verhör wie eine seiner Bühnenfiguren parat hatte. 
Die Urteilsverkündung: zwei Jahre Zuchthaus mit schwerer Zwangsarbeit. Redeverbot. Verbot aller Schriften. Absetzung aller Stücke. 
Die Protokolle der Prozessakten sind mit Wildes BUNBURY verschnitten. Glänzende Oberfläche und grotesker Abgrund kreuzen sich zu einer trivialen Tragödie für ernsthafte Leute.
DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST ANTASTBAR.

Freitag, 17. April (Premiere) um 19.30 Uhr, Samstag, 18., Montag, 20., Freitag, 24., Samstag, 25. April, Samstag, 2., Sonntag, 3., Samstag, 9., Sonntag, 10., Mittwoch, 13., Freitag, 15., Samstag, 16., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Und Samstag, 20. Mai um jeweils 19.30 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: © Paula Kern

Freitag, 17. April: Eläkeläiset

(Uwe)

Ihr erster Deutschland-Auftritt fand vor genau 30 Jahren statt – am 2. März 1996 im Juz Rostock. Grund genug, dieses Jubiläum gebührend zu feiern! Eläkeläiset sind die „größte Humppa-Band der Welt“. Das sagen sie selbst – und wer würde da widersprechen? In ihrer Heimat Finnland sind die „Rentner“ längst eine Kult-Institution, deren Alben regelmäßig ganz vorne in den Charts landen. Aber auch hierzulande hat die Band eine beeindruckend große und vor allem treue Fangemeinde.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr
Foto: Laiska Lajunen

Freitag, 17. April: Of/ Michelle Concepcion at Strangeplace in Offenbach

(Andrea)

Die Ankündigungsmail ist mit “Strangeplace in Offenbach” überschrieben, das gefällt mir sehr gut und auch wenn ich das Atelierhaus B71 kenne, bin ich doch neugierig genug, reinschauen zu wollen. Wären da nicht die Flyer für unsere 20 Jahre-Ausgehtipps-Feier! Dafür treffe ich mich mit der lieben Brita, quick & dirty, weshalb wir uns für die Übergabe im Hafen 2 auch für einen Shot verabredet haben, dann radele ich flott ins Pastell weiter, da ist Dani und die Chancen stehen nicht schlecht, dass ich dort hängen bleibe. Doch nun zur Ausstellungseröffnung: "I am delighted to invite you to my next show, “Impossible Landscapes.” Works by Wulf Kirschner, Michelle Concepcion, and Peter Voigt. Welds on steel, traces of evaporation on paper, photographs of industrial slag heaps. Impossible Landscapes shows landscapes that do not exist (Schweißnähte auf Stahl, Verdunstungsspuren auf Papier, Fotografien industrieller Halden. Impossible Landscapes zeigt Landschaften, die es nicht gibt.) Opening talk: Ilka Mottscheller, For more information, go to: https://strangeplace.de/en19 Uhr

Strangeplace c/o Atelierhaus B71, Bettinastr. 71 HH, Offenbach

Freitag, 17. April – Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Bis Samstag 18. April: PINK MOMENTS: Veranstaltungsreihe zur queeren Kino- und Filmgeschichte

(Daniela)

Die Filmauswahl von PINK MOMENTS ist in Rückschau auf die schwule und lesbische Kinoarbeit in Frankfurt entstanden – anhand von Dokumenten und Erinnerungen – und in Erwartung eines heutigen Publikums.  Nach einer glanzvollen Eröffnung am 21.2.2026 im Historischen Museum mit über 200 Besucher:innen, Filmprogramm und Gästen, Ausstellung von Dokumenten des queeren Kinoarbeit und regem Barbetrieb, geht es nun an drei Spielorten im April und Mai weiter:

16.-18. April: Kino des Deutschen Filmmuseums, Gäste: Elfi Mikesch und Martin Dannecker
22. April: Mal seh’n Kino, Gäste: Monika Treut und  Bernadette Kolonko
4. und 5. Mai: Pupille – Kino in der Uni, Gast: Annette Kennerly

Weitere Informationen zu den einzelnen Filmprogrammen und Termine auf den Homepages der jeweiligen Spielorte und unter: https://luqs-frankfurt.de/aktuelles/
Ein Programm von Karola Gramann und Heide Schlüpmann in Zusammenarbeit mit Andreas Beilharz und Björn Schmitt (DFF), Gunter Deller (mal seh’n Kino), Gloria Pfister und Marlene Hofmann (Pupille – Kino in der Uni.
(c)_Markus Tiarks

Samstag 18. April: Hilton-Basar

(Daniela)

Ich war einmal mit Uwe beim Hilton-Basar. Das ist der größte Second Hand Verkauf, den ich je gesehen habe und mega toll organisiert!
Eine absolute Empfehlung, ABER: ihr müsst früh da sein. Ich würde mich bereits um 09:30 anstellen!

Frankfurt – Gemeinsam Gutes tun
Am Samstag, 18. April 2026, öffnet der Hilton-Basar im Hilton Hotel City Centre Frankfurt wieder seine Türen. Es erwarten Sie eine große Auswahl an gut erhaltener Damen-, Herren- und Kindermode, dazu Taschen, Hüte, Accessoires, Modeschmuck, ungetragene Schuhe und vieles mehr. 
Der gesamte Erlös kommt dem Kinderschutzbund Frankfurt / Main-Taunus e.V. zugute. 
Ein herzliches Dankeschön gilt Marc Snijders und seinem Team, die den Hilton-Basar auch in diesem Jahr wieder ermöglichen.

Samstag, 18. April, 10.00 – 16.00 Uhr, Hilton Hotel City Centre Frankfurt, Hochstraße 4, 60313 Frankfurt am Main

Samstag 18. April: HOPPIGALOPPI

(Daniela)

Heute ist Heimspieltag. Das heißt mein Tag ist voller Rituale und eigentlich passt da nichts mehr rein, aber da mein Stadionfreund Jan Hagenkötter (infracom!) ein riesiger Musikfreund ist, werden wir um 15:00 Uhr kurz vorm Hoppigaloppi sein, denn da schlägt “…ein kleiner Teil der SERIOUS DROPOUT Posse auf und wir hören zusammen SEHR LAUT das neue Album!”. Das ist nach meinem Geschmack. Danach gehts laut im Stadion weiter.

Frankfurts Dub Kollektiv SERIOUS DROPOUT hat sich für einen Special Release auf dem Hamburger Label ECHO BEACH mit den Londoner Dub-Legenden GREG DREAD und DON LETTS zusammengetan. GREG DREAD hat Höhepunkte aus dem zeitlosen Katalog von SERIOUS DROPOUT ausgewählt und sie zu einem spannenden, nahtlosen Mix mit Overdubs fusioniert. Zusammen mit Shouts von DON LETTS entsteht eine Atmosphäre, die an eine Live Sound System Experience erinnert. 
SERIOUS DROPOUT wurde Mitte der 90er Jahre in Frankfurt gegründet und ist eine Gruppe von Produzenten, DJs und Musikern mit verschiedenen Projekten, die Dub Reggae mit diversen Formen elektronischer Musik verbinden und ihre unterschiedlichen musikalischen Hintergründe widerspiegeln, die von TechnoHouse und Leftfield Electronica bis hin zu Reggae und Dancehall reichen.  

GREG DREAD ist Autor, Produzent, Schlagzeuger, DJ und Gründungsmitglied der führenden britischen Dub-Band DREADZONE, die seit 1993 besteht. In den 80er Jahren war er zusammen mit MICK JONES, ehemals Mitglied der Punk-Legenden THE CLASH, Mitglied von BIG AUDIO DYNAMITE.
DON LETTS ist u.a. bekannt für seine Arbeit als Grammy-gekrönter Filmemacher und Schöpfer legendärer Musikvideos. Seine DJ-Karriere begann er in den spätern 70er Jahren im legendären Londoner Punk-Club The Roxy, wo er zwischen den Live Bands Dub Reggae Platten auflegte und so dazu beitrug, eine Verbindung zwischen Reggae und Punk herzustellen. Er ist nach wie vor eine prägende Stimme der britischen Subkultur.

Ein kleiner Teil der SERIOUS DROPOUT Posse schlägt um 15 Uhr im Laden auf und wir hören zusammen SEHR LAUT das neue Album!

Sa, 18.04.26, 12-17 Uhr
RSD im HOPPIGALOPPI, Berger Str. 56 | Merianplatz, 60316 Frankfurt am Main

Samstag 18. April: SOL SOL im MAMPF

(Daniela)

Dass man seit Neuestem Plätze im MAMPF reservieren kann finde ich großartig. Heute bin ich jedoch im Stadion, aber da das MAMPF bei mir um die Ekce ist schaue ich später nochmal rein, denn Melli hat die Free-Jazz-Formation aus Schweden SOL SOL gebucht!

Sol Sol ist ein äußerst produktives und ständig im Wandel befindliches Free-Jazz-Quartett aus Schweden. Das neue Album „Oscillations“ (Sail Cabin Records) ist bereits ihr viertes innerhalb von nur sechs Jahren. Die Musik stammt aus den Federn des Gitarristen David Stackenäs und der Saxophonistin Elin Forkelid, ergänzt durch einige kollektive Improvisationen. Sie ist ebenso sehr Kunst wie Musik – es geht darum, Grenzen zu verschieben und die Ästhetik von Musik herauszufordern.

Sol Sol sind: Elin Forkelid - saxophones/composition - David Stackenäs - guitar/composition Mauritz Agnas - double bass - Nils Agnas - drums

MAMPF - Frankfurter Jazz-Kneipe, Sandweg 64
Beginn: 20:00 Uhr.
Wer einen Tisch oder Barhocker haben möchte, kann Tickets vorab online kaufen für 15,- € plus VVK-Gebühr. https://www.mampf-jazz.com/tickets
Wer einfach so kommen mag, zahlt 10,- €.

Samstag, 18. April – Sonntag, 19. April: Open House im Kreativquartier Bad Orb

(Petra)

Das Kreativquartier in Bad Orb mit seinen schönen Galerien, Cafés, Antiquitätenläden und entspannter Kleinstadt-Atmosphäre veranstaltet wieder das Open House für alle Kunstinteressierten. Von der Heyne Kunst Fabrik bis zu handgefertigten Möbelunikaten bei „Elegance in OaK“  haben hier an diesem Wochenende viele Adressen geöffnet und zeigen ihre Kunstwerke, bieten besondere Angebote und ermöglichen aktuelle Einblicke. In den meisten Ateliers darf auch gekauft werden, für die heimische Wand oder als Geschenk. Und ich empfehle anschließend einen Spaziergang durch den Kurpark – und ein gelassen-kunstvolles Wochenende!

Abbildung: ©Heyne Kunst Fabrik

Open House im Kreativquartier, Ort: Bad Orb, Adressen: zwischen Quellenring und Wendelinusstraße in der City von Bad Orb, Uhrzeit: Samstag und Sonntag 13 - 18 Uhr

Samstag, 18. April: Quintense (A cappella)

(Uwe) 

Die preisgekrönte Vokalformation aus Leipzig begeistert mit ihrem unverwechselbaren Sound, in dem sich die fünf Stimmen zu einem Ganzen verweben – mitreißend, gefühlvoll und überraschend facettenreich. Mit überspringender Freude an der Musik erzählen Quintense von Mut, Freundschaft, Leichtigkeit – und vom Wunsch nach Veränderung: das neue Programm CHANGE macht Mut, an das Gute in der Welt zu glauben und entschlossen Teil davon zu sein. Groovige Beatbox-Nummern, berührenden Balladen und anspruchsvollen Arrangements mit Songs von Jacob Collier, Coldplay, Alicia Keys, Jamie Cullum u.v.m. 

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 20.00
Foto: Jörg Singer

Samstag, 18. April: Of/ Hof- und Türschwellenflohmarkt

(Andrea)

Ach, herrlich, das wird ein Mittag ganz nach meinem Gusto. Ich schwinge mich aufs Rad und stöbere mich durchs Mathildenviertel und das Senefelder Quartier, denn da ist heute Hof- und Türschwellenflohmarkt. von 13 und 17 Uhr öffnen die Teilnehmenden ihre Türen und Höfe für alle, die Lust auf Stöbern, Tauschen und Plaudern haben. Dabei erstreckt sich der Flohmarkt über das Mathildenviertel und das Senefelderquartier und konzentriert sich insbesondere auf den Bereich rund um den Fußgängertunnel an der Kurzen Straße. Zur Orientierung und für weitere Informationen, richtet das Quartiersmanagement ab 11 Uhr auf der südlichen Seite des Bahndamms an der Feldstraße einen Informationsstand ein. Dort erhalten Besucherinnen und Besucher eine Übersichtskarte mit allen teilnehmenden Höfen und Standorten.

Samstag, 18. April: Drunken Masters

(Uwe)

Das DJ- und Produzenten Duo hat bereits auf zahlreichen Bühnen in vielen verschiedenen Ländern begeistert - von intimen Clubs bis hin zu großen Festivals haben die Drunken Masters mit ihrer energiegeladenen Bühnenpräsenz für unvergessliche Konzerterlebnisse gesorgt. Ihr basslastiger Sound und ihre mitreißende Performance machen sie zu einem der aufregendsten Live-Acts.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 19. 30 Uhr
Foto: Facebook Zoom

Samstag, 18. April: Of/ Dazwischen ist mein Daheim

(Andrea)

Drei tolle Frauen auf dem Podium und noch dazu im wunderbaren Mausoleum im Garten des Rumpenheimer Schlosses. Ich werde mich also aufs Rad schwingen und gemütlich am Main hinradeln (und hoffe schon jetzt auf einen trockenen, lauen Abend…): "Offenbach als Arrival City und multiethnische Stadt, bietet die besondere Chance, Erfahrungen und Lebensweisen aus internationaler Sicht mit der gelebten Wirklichkeit in unserer Stadt und unserem Land zu erfahren. Wir betrachten dies als Innovation und Chance mit der Vielfalt der Nationalitäten in unserer Stadt und der Region aus einem außergewöhnlichen Fundus an Literatur für Lesebeiträge schöpfen zu können. Besonderes Anliegen ist uns, dem Schaffen regionaler Autorinnen und Autoren mehr Gehör und Sichtbarkeit zu verschaffen. 
Ida Todisco, Offenbach/Italien, liest aus: Offenbacher Anthologie.
Julia Grinberg, Hochheim/Ukraine, liest aus: Journal einer Unzugehörigkeit.
Moderatorin: Sabine Groß, Bürgermeisterin der Stadt Offenbach am Main.
Der Eintritt ist frei, allerdings freuen wir uns auf Spenden. Beginn 19 Uhr

RUK Rumpenheim Kultur e.V., Rumpenheimer Schlossgartenstrasse 1, Offenbach

Samstag, 18. April: Of/International Woman Dance Day

(Andrea)

Warum Frau sich anmelden soll, erschließt sich mir nicht ganz, aber wahrscheinlich kann man auch spontan seine Tanzwut ausleben. Und die Idee ist doch wirklich sehr klasse, nur geballte Weiblichkeit auf der Tanzfläche und das Ganze schon ab 17.30 Uhr. Das KJK Sandgasse wird beim International Woman Dance Day zu einem Raum für Begegnung, Austausch und vor allem zu einem Ort für internationale, tanzbare Musik aus verschiedenen Kulturen. Der Eintritt für diesen Abend kostet 4 Euro. Anmeldung und Infos per E-Mail an alexandra.holzapfloffenbachde, telefonisch unter 0160/90102792 oder vor Ort während der Öffnungszeiten im KJK Sandgasse, Kinder- und Elterntreff, Sandgasse 26, 63065 Offenbach.

KJK Sandgasse, Sandgasse, Offenbach

Samstag, 18. April: Lokal Listener „Prince“

(Uwe)

Die Liste der großen Songs, die Prince für sich und andere Künstlerinnen schrieb, ist lang. Prince ist nun bereits zehn Jahre tot; Prince, der Visionär, Grenzgänger und über Generationen hinweg stilprägende Künstler. Seine Musik vereinte Funk, Pop, Rock, Soul und Jazz – kompromisslos, sinnlich, politisch und zutiefst persönlich. In dieser Ausgabe von The LOKAL Listener nähern sich Musiker*innen seinem Werk auf ganz eigene Weise: live, neu interpretiert und im Gespräch reflektiert. 

The LOKAL Listener – Gregor Praml trifft … Prince ist mehr als ein Tribute-Konzert: Es ist ein lebendiger Dialog über Musik, Einfluss und Inspiration – ein Abend zwischen Talk, Jam und tief empfundener Hommage an einen der größten Künstler der modernen Musikgeschichte. Mit dabei sind: die Sängerinnen Julia van Embers (bekannt durch die Band Romie) und Selenia Gulino, der Rapper Kozak, Zaki Gammour, der FÄZZ-Pianist Jona Heckmann, Tony Clark (Sitar, Gitarre & Shakuhachi), Abdalrahman (Kanun), Valentin Huber (Saxophon) sowie Jason Schneider (Trompete). 

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr
Foto von Julia van Embers: Sydney Mac Lennan

Samstag, 18. April: Of/ Miss Allie

(Andrea)

Miss Allie gilt als eine der humorvollsten Singer-Songwriterinnen im deutschsprachigen Raum und überragende Entertainerin. Sie bringt eine einzigartige Mischung aus modernem Liedermaching, charmantem Humor und scharfsinniger Sozialkritik auf die Bühne. Ihre Konzerte sind wahrhaftige Gemeinschaftsereignisse, bei denen sie oft spontan und schlagfertig mit dem Publikum interagiert und ihre Lieder in humorvolle Anekdoten und persönliche Geschichten einbettet. Ihre Musik und ihre warme Persönlichkeit erzeugen Wellen an Emotionen, die entweder sanft oder mit voller Wucht durch den Konzertsaal rauschen. Fassungslos authentisch, mit verwegener Entschlossenheit und starker Stimme reißt sie das Publikum Abend für Abend mit. Was Miss Allie besonders auszeichnet, ist ihre Bereitschaft, gesellschaftliche Tabus zu brechen und schwierige Themen in ihren Songs anzusprechen. Ihre Texte sind oft provokant und regen zum Nachdenken an. Sie scheut sich nicht davor, manch Unaussprechliches auszusprechen. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Capitol, Goethestraße 1-5, Offenbach

Samstag, 18. April: Kitty Ahoi

(Andrea)

Die sollen Punkrock sein? Oh ja! Im Grunde ist kittyahoi! die letzte wirkliche Punkband. Die Kitties sagen: "Wir machen Musik für alle Menschen, die unperfekten Sound lieben. Wenn wir eigene Songs schreiben, wird nie lange rumgefrickelt. Wir sind froh, wenn es gut klingt und belassen es dabei. Es gibt auch nie leise Stellen in unseren Liedern. Es gibt nur normal laut, oder noch lauter und verzerrt."
"Wären wir Kerle, fänd uns jeder scheiße!" Mit ihrem Selbstverständnis sind die Kitties die direkte Antithese zum üblichen Klischee einer Mädchenband: Blutjung und ahnungslos, die körperlichen Vorzüge vor die künstlerischen stellend – und alles meist im Hintergrund von männlichen Interessen gesteuert. Die Kitties jedoch sind der Prototyp der jungen, selbstbewussten Frau, die alles kann, was sie will. 
Die Kitties stammen - übrigens genau wie Punkrock - aus den Siebzigern und sind somit im besten Alter der Welt. Alt genug, um genau zu wissen, was sie da tun und warum.
kittyahoi! ist keine Band für den Liebhaber von sound- und spieltechnisch perfekter Musik. Wer Bands sehen will, die auf der Bühne klingen, als seien sie ihre eigene CD, darf sich getrost hinten bei den Langeweilern anstellen. 
kittyahoi! ist kittyahoi! Wer also von einem Live-Konzert etliche unvorhersehbare Turbulenzen, Energie für alle und jede Menge Spaß erwartet, dem darf kittyahoi! wie gerufen kommen ...

Schöppche Keller, Klappergasse 3

Samstag, 18. April: Of/ Radraum, Softchor und Karaoke

(Andrea)

Mit Blick in die vielen Möglichkeiten heute ist mir schon ganz schwindelig. Jetzt kam auch noch eine Geburtstagseinladung im radraum dazu, das gilt es noch unterzubekommen. Der Softchor tritt auf, es gibt Karaoke und den lieben Kai muss man feiern. Was soll´s, schlafen können wir später und ich freue mich auf den Abend. 

Radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Samstag 18. - Montag, 20. April: WAS GEHT, ERDLING?

(Martin)

Ein Angebot für die Klassen 1 bis 3 - Grundschullehrer*innen aufgepasst!& für Familien!

Die Dresden Frankfurt Dance Company macht ein Angebot! Zwei Reisende aus dem Weltraum machen Halt auf der Erde und haben eine Mission: Zu erfahren, was es bedeutet, Mensch zu sein. Ein paar Fakten haben sie schon zusammengetragen: zum Beispiel, dass es Dinge wie Zeit und Geld gibt. Aus Zeichentrickserien haben sie gelernt, wie sich Menschen wohl bewegen. Aber all die Dinge, die sie tun, wirken seltsam; wie sie sprechen klingt ein bisschen falsch und die Art und Weise, wie sie sich kleiden, irgendwie komisch. Ein paar Fragen bleiben noch offen, und nicht nur für die Außerirdischen. „Was geht, Erdling?“ ist ein Tanzstück der Dresdner Choreografinnen und Tänzerinnen Caroline Beach und Saida Makhmudzade für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren und ist ein humorvoller, spielerischer Versuch, sich mit menschlichen Gewohnheiten auseinanderzusetzen.

Montag 20. April: Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot 9.30 und 11.00 Uhr für Schulklassen
Samstag 18. und Sonntag 19. April um jeweils 16.00 Uhr eine Familienvorstellung
Mehr Infos: www.dfdc.de/produktion/was-geht-erdling
Foto: © Eike Dingler

Samstag, 18. April – Samstag, 13. Juni: Macbeth

(Martin)

Giuseppe Verdi - Oper in vier Akten

Ein Krimi! Wer sind wir, wer wollen wir sein? Wozu kann die Gier nach immer mehr Macht, Reichtum und einer gesellschaftlich herausgehobenen Stellung uns Menschen treiben? Angespornt durch eine seltsame Begegnung, die er als Weissagung auffasst, lässt Macbeth sich von seiner Frau zum Mord an König Duncan anstiften. Der Thron fällt ihm zu, aber seine Gewissensbisse und Wahnvorstellungen werfen ihn zunehmend aus der Bahn, während Lady Macbeth ihren Gatten zielstrebig zu immer weiteren Gräueltaten treibt. Doch auch sie zerbricht schließlich an ihren Schuldgefühlen. 

R.B. Schlathers Inszenierung spürt der unerhörten Modernität der Charaktere nach, die schon Verdi an Shakespeares Gestalten faszinierte. Der Regisseur situiert das grausame Geschehen rund um das kinderlose Paar in der eleganten, aber kalten Atmosphäre eines herrschaftlichen Anwesens: Weltpolitik spiegelt sich im Privaten. Schließlich bereiten die Geknechteten dem Unrechtsregime, das Macbeth errichtet hat, gewaltsam ein Ende.

Musik-heute.de schreibt: Aus dem mörderischen Ehepaar macht er (der Regisseur R.B. Schlather) superreiche Oligarchen, die in einer kühlen Villa samt Parkanlagen residieren und aufgrund ihrer zunehmenden Macht- und Mordgelüste immer stärker den Kontakt zur Realität verlieren. Weil Macbeth alle Zukunftsprophezeiungen als mysteriöse Einbildungen erlebt, kann jeder zur Hexe werden: Dienstboten, die mit den Kindern zu ausgelassen Halloween feiern, Tänzerinnen, die an Weihnachten für Auflockerung sorgen oder das Küchenpersonal, das Sylvestercocktails mixt. Heldenbariton Nicholas Brownlee legte ein in jeder Hinsicht überragendes Debüt der Titelrolle vor, während Einspringerin Heiberg mit hochdramatischer Attacke und glühender Intensität überzeugte.

Als dritter Hauptakteur machte der Frankfurter Chor und Kinderchor alle seine Auftritte zum Ereignis. Ob beim tänzerisch beschwingten Weihnachtsfest, dem aufgekratzten Halloween oder dem tief bewegenden Flüchtlingschor im vierten Akt: Manuel Pujol hatte die Choristen bestens präpariert. Dass Generalmusikdirektor Thomas Guggeis ein besonders leidenschaftliches Verdi-Händchen besitzt, hatte er bereits bei "Don Carlo" bewiesen. Präzis und druckvoll gelang ihm die Ouvertüre, farbgewaltig der Dolchmonolog Macbeths und zwingend das Finale des ersten Aktes. Das Publikum spendete Ovationen für alle Beteiligten.

Oper Frankfurt - Samstag, 18., Freitag, 24., Sonntag, 26. April (16.00 Uhr), Samstag, 2., Samstag, 16., Freitag, 22., Montag, 25. (18.00 Uhr), Samstag, 30. Mai und Samstag, 13. Juni – wenn nicht anders angegeben um 19.00 Uhr
Foto: © Monika Rittershaus

Sonntag 19. April: Kidical Mass

(Daniela)

Los gehts: Aufs Rad!
Am 19. April 2026 erobern Kinder, Eltern, Großeltern und Freund*innen erneut die Straßen der Mainmetropole und demonstrieren gemeinsam für sichere Radwege und selbstständige Mobilität der Jüngsten.

Entstanden aus dem Radentscheid Frankfurt sind wir eine kleine Gruppe engagierter Menschen und organisieren ehrenamtlich die Frankfurter Kidical Mass bereits im achten Jahr. Unser Anliegen ist einfach: Kinder sollen in Frankfurt angstfrei Rad fahren können!   Jede sichere Radfahrt eines Kindes ist ein Schritt zu einer lebenswerteren, ruhigeren und klimafreundlicheren Stadt. In immer mehr Städten werden geschützte  und kindgerechte Radwege gefordert.

Deshalb rollen wir – bunt geschmückt, laut und fröhlich – gemeinsam durch die Stadt. Da unser Fahrradkorso als Demonstration angemeldet ist, begleitet uns die Polizei, unsere ehrenamtlichen Ordner*innen sichern die Kreuzungen und alle Teilnehmenden dürfen entspannt auf der Fahrbahn fahren - vom Laufrad bis zum Lastenrad.

Unser Programm am Sonntag, den 19. April 2026 beginnt um 15:00 Uhr auf dem Goetheplatz. Dort können kleine und große Radler*innen Fähnchen und flatternde Deko basteln, ihre Räder und sich mit Aufklebern und Tattoos schmücken. Wer vor dem Start die Teilnehmendenzahl schätzt, hat am Ende die Chance, den begehrten Kidical Mass Turnbeutel zu gewinnen. Abfahrt ist um 15:30 Uhr! Rund 5 Kilometer legen wir in kinderfreundlichem Tempo zurück, bevor wir gegen 16:30 Uhr den Spielplatz im Rennbahnpark zum Spielen und Plaudern erreichen. 

Schaut unter https://www.radentscheid-frankfurt.de/kidicalmass/ nach weiteren Infos.

Hier erhaltet ihr einen Einblick in die Arbeit des Orga-Teams und die Kidical Mass im September 2025: ZDF-Reportage 37 Grad: Thema Ehrenamt

Sonntag, 19. April: Angeber – Musiksalon

(Martin)

Selbstbewusstes, sicheres Auftreten ist attraktiv und einnehmend. Die Grenze zur Angeberei ist dabei fließend und eher an der Form als am Inhalt auszumachen. In der Musik ist die Auseinandersetzung damit traditionell humorvoll. Wir wollen hier der plumpen Angeberei, statt einer ebenso plumpen Rechthaberei, eine heiter- ironische bis selbstironische Seite gegenüberstellen. Ein Sonntagnachmittag mit Liedern aus verschiedenen Zeiten und Genres, die vielleicht noch in den Montag hinein begleiten. 

Mit Harald Mathes (Bariton) und Julija Domaševa (Klavier).

Denkbar, Spohrstraße 46a um 17.00 Uhr
Foto: © Homepage Denkbar

Sonntag, 19. April: Heavy Saurus

(Andrea)

Pommesgabel! Metal! Wenn Eure Kids nur annähernd auf diese beiden Dinge stehen, solltet ihr in die Kapp gehen. Unbedngt! Ich war tatsächlich letztes Jahr mit meinem Neffen dort, er ist acht und echt großer Heavy Saurus-Fan und es war ein Riesenspaß. “Vom Kinderzimmer bis aufs legendäre Wacken Open Air, vom Familienausflug bis zur Festivalbühne, von kleinen Clubs bis zu großen Hallen – HEAVYSAURUS spielen echten Metal für Groß und Klein. Vier Dinosaurier und ein Drache rocken die Bühnen mit einer Show, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen die „Pommesgabel“ recken lässt. Am 30.01.2026 erscheint das neue Album „METAL“ mit 15 brandneuen Songs. Anschließend gehen die fünf grüngeschuppten Helden mit der METAL Tour 2026 auf große Konzertreise, mit neuen Songs, neuer Show und altbewährter Dino-Power!Was als ungewöhnliche Idee begann – Rock & Metal für Kinder, mit tollen Dino-Geschichten, aber ohne Kompromisse – hat sich längst zu einem kulturellen Phänomen entwickelt. HEAVYSAURUS beweisen, dass echter Headbanger-Spaß kein Alter kennt. Ihre Musik ist laut, lebendig und liebevoll gemacht, mit Gitarrenriffs, Double-Bass-Drums, Melodien zum Mitsingen und Texten, die kleine Metalheads begeistern. Während die Kids so in die Welt der Rockmusik eintauchen, zelebrieren viele Eltern ihr musikalisches Lebensgefühl gleich mit oder entdecken es erneut.”
Einlass 16.30 Uhr, Beginn 17.30 Uhr 

Batschkapp, Gwinnerstraße

Sonntag, 19. April: Of/ “Zeitzeugen berichten - vor 81 Jahren in Offenbach”

(Andrea)

Auf Initiative des Bündnis 8. Mai Offenbach ist der Dokumentarfilm “Zeitzeugen berichten - vor 81 Jahren in Offenbach”  mit Unterstützung von „Demokratie leben“ und des „Solidaritätsfonds der Hans-Böckler-Stiftung entstanden. Elf Männer und Frauen berichten über ihre Kindheitserlebnisse während des Nationalsozialismus, den Bombennächten und dem Kriegsende. „Es ist uns wichtig, dass diese Erinnerungen für nachfolgende Generationen festgehalten werden,“ sagt Marita Weber, Mitinitiatorin des Films. Der Film ist auch für den Schulunterricht geeignet und ist heute um 15 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße, Offenbach

Sonntag, 19. & Mittwoch, 22. April: Leonce und Lena (weitere Termine im Mai)

(Martin)

Lustspiel von Georg Büchner

Stefan Pucher ist ein Geniestreich gelungen! In dieser Inszenierung stimmt alles: Aktualisierung (mit Spezialauftritt), Bühnenbild (sensationell), Kostüme (schrill und bunt), Schauspieler*innen (herausragend) und ein Text, der zauberhaft ins Hier und Heute transportiert wurde…  

König Peter möchte die Macht an seinen Sohn Leonce übergeben. Doch Leonce, von einer melancholischen Langeweile gelähmt, lehnt jedes gesellschaftliche Amt ab. Als seine Hochzeit mit der unbekannten Prinzessin Lena ansteht, flieht Leonce nach Italien. Auch Lena will ihr Leben selbst bestimmen und flieht ebenfalls vor der arrangierten Ehe. Die beiden Königskinder begegnen sich zufällig und verlieben sich ineinander – ohne die wahre Identität des jeweils anderen zu kennen. Sie können ihrem fremdbestimmten Schicksal nicht entkommen.  

Die HR2 Frühkritik sagt: Pucher überträgt die Handlung in die Welt der superreichen, gelangweilten jungen Menschen von heute. Und dazu greift er voll in die Theater-Trickkiste: eine barocke Bühnenkulisse, dekadente Kleidung, Videowände, die hier tatsächlich einmal Sinn machen. Das Timing der Pointen stimmt, das Publikum jauchzt vor Freude. Pucher ist eine fulminante Inszenierung gelungen, die man nicht verpassen sollte.“

Ich finde auch: absolut nicht verpassen!

Staatstheater Wiesbaden, Sonntag, 19. April um 16.00 Uhr, Mittwoch, 22. April um 19.30 Uhr, Sonntag, 17. Mai um 16.00 Uhr und Freitag, 29. Mai um 19.30 Uhr 
Foto: © Lukas Anton

Montag, 20. April, bis Freitag, 24. April: OF/ Stadtentwicklung

(Andrea) 

Es tut sich was in der City. Es soll grüner und schöner werden. Zum Beispiel. Zwei weitere Projekte sind die alte Post am Aliceplatz, die die Stadt vor ein paar Monaten gekauft hat, um sie zu entwickeln. Was dort passieren könnte, zeigen ein paar Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences im Bachelor-Studiengang Architektur unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Holger Techen. Sie sollten im Rahmen ihres Studiums dazu Entwürfe fertigen. Drei Monate hatten die Studierenden im 5. Semester Zeit, ihre Pläne zu entwerfen und Modelle ihrer Visionen zu fertigen. Insgesamt 60 bekamen die Aufgabe gestellt, eine Jury suchte die zehn besten aus, die jetzt in Offenbach angeschaut werden können.Die zehn besten werden im Obergeschoss des Rathauses gezeigt. Eine Midissage mit Erläuterungen wird es im Beisein der Studierenden am Mittwoch, 22. April, um 16 Uhr geben.  
Eine weitere Baustelle ist der Hauptbahnhof, der Anblick ist wahrlich kein besonders schöner – das Gebäude steht leer, der Bahnhof ist nicht barrierefrei erschlossen. Während mit dem angekündigten barrierefreien Umbau der Deutschen Bahn hier erste Fortschritte zu vermelden sind, rückt nun auch das Bahnhofsumfeld in den Fokus. Eine Neugestaltung birgt viel Potential, weshalb die Stadt Offenbach in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn als großteiliger Grundstückseigentümerin ein mehrphasiges Werkstattverfahren durchgeführt hat. Insgesamt fünf Büros wurden beauftragt, Lösungen herauszuarbeiten. Auch diese Ideen sind derzeit im Rathaus-Foyer zu sehen, der Weg lohnt sich also doppelt. Zu sehen während der Öffnungszeiten zwischen 8 und 18 Uhr. 

Rathaus, Berliner Straße 100, Offenbach

Montag, 20.April: Of/ Der Astronaut

(Andrea)

Hach, seit LaLaland, spätestens seit Barbie, oder war es Blue Valentine finde ich Ryan Gosling gut. Auf einen Astronautenfilm hatte ich eigentlich keine Lust, aber nachdem meine geschätzte Kollegin doch sehr geschwärmt hat, warum nicht. "Der Naturwissenschaftslehrer Ryland Grace (Ryan Gosling) wacht eines Tages auf einem Raumschiff auf – Lichtjahre von zu Hause entfernt und ohne Erinnerung daran, wer er ist oder wie er dorthin gekommen ist. Als sein Gedächtnis nach und nach zurückkehrt, findet er heraus, was seine Mission ist: Er soll das Rätsel um eine mysteriöse Substanz lösen, die dazu führt, dass die Sonne erlischt. Um alles und jeden auf der Erde vor dem Aussterben zu bewahren, muss er auf sein wissenschaftliches Fachwissen und einige unorthodoxe Ideen zurückgreifen. Dabei führt eine unerwartete Freundschaft dazu, dass er all dies vielleicht nicht ganz allein tun muss …Wir zeigen den Film in Originalfassung. >> Trailer zum Film,  >> Karten bitte HIER kaufen, Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Montag, 20. April 2026: Rudelsingen

(Uwe)

Mitsing-Abend - Evergreens und Lieblingslieder – inbrünstig zum Mitschmettern, wie wir es uns sonst nur zum Autoradio trauen. Seit Jahren erfreut sich das Rudelsingen in ganz Deutschland großer Beliebtheit. In der Centralstation führt das Team Odenwald durch den Abend. Generationenübergreifend wird die eigene Stimme Teil eines großen Chores. Viele Lieblingshits stehen jeden Abend auf dem Programm: Rockklassiker treffen auf Schlager und Chansons, Radio-Hits auf Opernarien. Diese bunte Mischung sorgt garantiert für gute Laune.

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 19.30
Foto: Homepage Centralstation

Montag 20. April: StreitClub #17 „Europa allein zu Haus?“

(Daniela)

StreitClub #17 „Europa allein zu Haus?“

Montag, 20.04.2026, 19:30 – 21:30 Uhr im The English Theatre Frankfurt (Gallusanlage 7, 60329 Frankfurt am Main) & im Livestream auf YouTube
mit: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (MdEP), Marc Felix Serrao (Journalist) sowie den Gastgebern Nicole Deitelhoff (Friedens- und Konfliktforscherin am FGZ) und Michel Friedman (Publizist) sowie Schüler:innen der Toni-Sender-Oberstufe

Worum geht es an dem Abend?
Europa durchläuft zweifellos einen Moment der tiefen Krise: Die zunehmenden Aggressionen der USA, der fortdauernde Angriffskrieg Russlands und der ökonomische Wettbewerb mit China prüfen nicht nur die Einheit und kollektive Handlungsfähigkeit der europäischen Staaten. Europas ‚Rolle in der Welt‘ scheint viel grundsätzlicher zur Disposition zu stehen. Dazu gehört auch, dass die selbsternannten ‚europäischen Werte‘ zunehmend unter Beschuss geraten: Der Dreiklang aus demokratischer Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht scheint angesichts des Vormarschs autoritärer Kräfte innerhalb und außerhalb der EU zu bröckeln. Erleben wir so etwas wie den weltpolitischen ‚Niedergang Europas‘? Und hat die ‚alte‘ europäische Demokratie ausgedient? Oder gelangt Europa in der Krise zu einer neuen Stärke – und erfindet sich vielleicht sogar neu?


Alle Informationen unter:
https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/category/veranstaltungen/streitclub/
Der StreitClub ist eine Kooperation des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und The English Theatre Frankfurt; Medienpartner: HR Info

Dienstag 21. April: What was design? Buchvorstellung & Apéro

(Daniela)

What was design? Buchvorstellung & Apéro
Declarations and definitions from a century of creative quest. Ein Abend mit Designdefinitionen, Drinks und Diskurs.

Was war eigentlich Design?
War es Motor des Fortschritts, Allheilmittel der Industrie, kulturelle Praxis – oder einfach ein besonders hartnäckiges Schlagwort der Moderne? Seit über hundert Jahren wird der Begriff regelmäßig neu definiert. Zeit für eine Rückschau. Dienstag, 21. April, feiern wir die Neuerscheinung des Buches What was design?

Das Buch versammelt 87 historische Ein-Satz-Antworten auf die Frage „Was ist Design?" – von Praktiker:innen, Theoretiker:innen und Philosoph:innen. Zusammen ergeben sie ein überraschend widersprüchliches Netz aus pointierten Kurzdefinitionen.
Flankiert wird die Sammlung von einem Essay des Herausgebers Florian Walzel, der den Gründen für die anhaltende begriffliche Unschärfe von Design nachgeht.

Gestaltet wurde das Buch von Paul Jürgens und editorisch begleitet von Jurek Werth. Das Buch erscheint im Verlag slanted.
Wir möchten das Erscheinen des Buches gerne mit allen Interessierten feiern! Bei einem Aperó geben wir einen kurzen Einblick in das Projekt und freuen uns darauf, danach mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

Dienstag, 21. April 2026 – 18:30 Uhr
im B25 / Raum für kulturelle Fragen e.V., Brüningstr. 25 - Frankfurt Höchst
Eintritt frei / Spenden willkommen.

Dienstag, 21. April: Sarah Decker

(Uwe)

Sara Decker arbeitet und tourt derzeit als Bandleaderin mit ihrem neuen Quintett Expand. Für ihr drittes Album“Expand“ versammelte Decker langjährige musikalische Weggefährtinnen im Studio und schuf ein facettenreiches Werk zwischen avanciertem Pop und modernem Vocal Jazz. Erstmals hat Sara Decker eine rein weibliche Band um sich versammelt. Dieser Aspekt lässt sich durchaus politisch lesen, stand jedoch nicht im Vordergrund der Entscheidung: „Da Frauen im Jazz immer noch unterrepräsentiert sind, finde ich es wichtig, dass wir uns als Kolleginnen gegenseitig unterstützen und zum Strahlen bringen. Zunächst hatte ich aber vor allem den Wunsch, mit Freundinnen zu arbeiten, mit denen ich auch über die Musik hinaus verbunden bin.“ 

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr
Foto: Pierre Hansen 

Dienstag, 21. April: The Tiger Lillies: Serenade from the Sewer

(Uwe)

Die Welt der Tiger Lillies ist dunkel, eigentümlich und abwechslungsreich, mit Momenten schwarzen Humors und ungemeiner Schönheit. Abwegige Theatralik ist ihr Markenzeichen, die Musik eine Mischung aus Berliner Cabaret der Weimarer Republik, anarchistischer Oper und Gypsy Music, die an Jacques Brel oder Edith Piaf erinnert.

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 20 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Dienstag, 21. April: Kruder & Dorfmeister

(Uwe)

Weltweit gespielt, ist die Show um Rhythmus, Flow und die physische Logik der Nacht aufgebaut. Sie entfaltet sich mit einem klaren Gefühl von Dynamik, bringt Menschen auf der Tanzfläche zusammen und trägt diese Energie bis zum Ende. K&D KICKS 30 spiegelt drei Jahrzehnte Erfahrung wider – nicht als Geschichte, sondern als etwas Lebendiges und Aktives.” Die beiden österreichischen DJs sind schon seit über 30 Jahren unterwegs und firmieren unter ihren Nachnamen. Das wirkt dann immer so, als wären Sie ein mittelgroßes Speditionsunternehmen. Sind sie aber nicht. 

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr
Foto: Facebook Zoom

Mittwoch 21. April: UKEBOX GALOPPI 10 YEARS WITHOUT PRINCE: Nothing but PRINCE songs proudly presented by Stefani Kunkel

(Daniela)

Meine Freundinnen, die wissen, dass ich Führungen sehr mag, haben mir zum Geburtstag eine Führung mit einem meiner absoluten Lieblings-Stadtbilderklärern geschenkt und so lassen wir uns heute mit Christian Setzepfandt durchs Alte Polizeipräsidium führen. Danach gehts dann direkt zu Steffi Kunkel, zu JUKEBOX GALOPPI

10 YEARS WITHOUT PRINCE: Nothing but PRINCE songs proudly presented by Stefani Kunkel

Weller schreibt: "Am 21. April jährt sich der Todestag von »PRINCE« Rogers Nelson nun zum zehnten Mal - Anlass genug, die Musik des purpurfarbenen Prinzen im HOPPIGALOPPI gebührend zu feiern. Und so habe ich nicht lange überlegen müssen, als Stefani »Steffi« Kunkel mit der Idee kam, einen kleinen PRINCE Tribute-Abend zu machen. Steffi schreibt: »Eigentlich müssen wir uns eine ganze Nacht treffen. Die Playlist für den 2-stündigen PRINCE-Abend zusammenzustellen ist eine Herausforderung! Ich lege ein Album nach dem anderen auf und muss mich entscheiden welche der genialen Songs ich davon spiele. So viele musikalische Schätze!«

Aber sie hat's geschafft und freut sich riesig, mit allen, die PRINCE lieben, zusammen seine Songs zu hören!

Mi, 22.04.26, 19-21 Uhr
HOPPIGALOPPI, Berger Str. 56 | Merianplatz, 60316 Frankfurt am Main
Grafik: Moni Port

Mittwoch, 22. April: Wollbefinden - Drittes Kollektivstricken

(Uwe)

Zwei rechts, zwei links - Stricken ist das neue Tanzen! Die Nadeln klappern zum Beat, um die Hälse trägt man Umhängelampen, die im Takt der Musik die wahre „Lichtshow“ der Nacht bilden. Hier wird nicht mit billigen Maschen geflirtet – hier wird mit Stil und Köpfchen geknüpft. Nach dem großen Erfolg der beiden vorangegangenen Ausgaben setzen wir das Format im April weiter fort, nehmen die Maschen wieder auf und stricken die Erfolgsgeschichte weiter. Selbstverständlich sind alle strickenden Menschen herzlich willkommen – egal welchen Geschlechts oder sexuellen Orientierung. Also schnappt Euch die Nadeln und lasst uns stricken! Musik von 2damenohnenamen

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 19 Uhr, Eintritt frei!
Foto: Homepage Centralstation

Mittwoch, 22. April: Morning Dance@Night / Tanzparty für Alle

(Martin)

Mit dem „Morning Dance“ beginnen die Tänzer*innen der Dresden Frankfurt Dance Company täglich die Probe. 
Zu ihren Lieblingssongs tanzen sie frei im Studio und finden in die Improvisationsmethode von Ioannis Mandafounis, dem Künstlerischen Leiter der Company.
Der Morning Dance @ Night lädt alle Tanzbegeisterten zu einem solchen „Morning Dance“ auf der Bühne im Bockenheimer Depot ein. 

Der Abend bietet auch die Gelegenheit, die in den Workshops der DFDC erlernten Methoden und Improvisationstechniken frei anzuwenden. 
Für alle ohne Erfahrung gibt es regelmäßig Impulse von Tanzpädagoge Manuel Gaubatz. 
Gemeinsam wird einen Raum für Spaß, Austausch und Begegnung geschaffen – wir sehen uns auf der Tanzfläche! 

Getanzt wird auf Socken, barfuß oder in Hallenturnschuhen, in bequemer bewegungsfreundlicher Kleidung. 
Zur musikalischen Begleitung gibt es die liebsten Morning Dance Songs der DFDC-Tänzer*innen.

Mittwoch, 22. April (18-22 Uhr): Morning Dance @ Night
Tanzparty für Alle
Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot
Anmedlung: https://www.dfdc.de/workshops/2026-04-22-frankfurt

Foto: © De-Da-Productions

Mittwoch, 22. April: Hellsongs

(Andrea)

Nichts für Ungut, aber wer würde bei Hellsongs schon an schöne melodische Musik denken? Ich war bass erstaunt und sehr angetan, von dem, was mir da zu Ohren kam (plus, ich ergänze, neulich im Gespräch lernte ich, dass der Bandname ganz anders betont wird - immer wieder gut, das wandelnde Musiklexikon Detlef Kinsler zu kennen). Seit 2004 gibt es die schwedische Band, ein erstes Konzert dann in einer kleinen Scheune außerhalb von Göteborg,  “Damals war „Dragostea din tei“ der größte Sommerhit und die Faschisten politisch noch kein Problem”, schreiben sie. “Das fühlt sich an wie gestern und gleichzeitig auch wie ein utopischer Traum in der Ferne. Aber jetzt, nach ein paar Jahren, fühlen wir uns noch einmal wie der Mittelpunkt einer guten Laune Zentrale. Plötzlich stehen wir dann also noch einmal mit einem neuen Album und einer tiefen Sehnsucht nach Liveshows und einer Tournee da. Wir sind nicht nur älter, sondern auch viel böser. Als ob das nicht genug wäre, kommt auch ein neues Album. Im Oktober erblickt “The Return of the Hellsingers” das Licht der Welt – neue und alte Songs über das Thema Liebe, weniger Hass und viel mehr Zusammenhalt. Wir freuen uns schon, mit euch allen zusammen wieder zu singen, tanzen und vor allem: mehr zu Lächeln. Schwingt Eure Funky Pommesgabeln und kommt uns besuchen.” Foto Credits: Matthias Eliasson. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Mittwoch, 22. April: Tom Lüneburger

(Uwe)

Seit 30 Jahren steht Singer Songwriter Tom Lüneberger auf der Bühne. Er hat winzige Clubs und riesige Hallen bespielt, ist hochgeflogen – und auch mal ganz unten gelandet. Und doch brennt das Lampenfieber wie eh und je. Um in all den Jahren in der Spur zu bleiben, braucht es einen starken Willen, Talent und die auf seinem neuen Album viel besungenen „Crash Barriers“: Leitplanken. Leidenschaft, Freunde, Familie, Träume und Visione …

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Frank Machel

Mittwoch, 22. April: Frank Goosen: Lovely Rita

(Uwe)

Lesung - In „Lovely Rita“ erzählt Frank Goosen gewohnt humorvoll und warmherzig über ein aussterbendes Biotop, die Kneipe … Ich mag Frank Goosen und seine Bücher.  Sein neues Werk habe ich natürlich schon gelesen. Darin geht er in die Kneipe. Genauer gesagt ins „Haus Himmelreich“, die alte Eckkneipe, in der sich Geschichten und Schicksale kreuzen: Da ist das Tresencockpit mit dem Käpt’n, dem Langen und Willi Trommer, Typen, die schon seit Urzeiten hier sitzen. Da sind Gisela, die Kunstzapferin, die Wacholder-Anni mit Gottes Werkzeugkasten, Faris, der Comedian, Harry, der alte Sozialdemokrat, Carlo, der aussieht wie Cat Stevens oder auch die Gräfin, die die ganze Welt gesehen hat, aber manchmal in einem alten Song lebt. Vor allem aber ist da Rita Urbaniak, Lovely Rita, die Wirtin, die eigentlich mal was ganz anderes machen wollte, der aber dann das Leben dazwischenkam. Und ihre Schwester Chris, im Krieg geboren, die immer in der ganzen Welt unterwegs war, auf der Suche nach dem, was man so leichthin das Glück nennt.

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 20 Uhr
Foto: Maria Wolf

Mittwoch, 22. April: Spanische Nacht

(Uwe)

Monica Ries ist dafür bekannt, dass sie immer wieder spannende und interessante, aber auch unterhaltsame Programme konzipiert. Die Frankfurter Mezzosopranistin hat sich neben ihrer Opern - und Theaterkarriere vorwiegend auf Liedprogramme spezialisiert. Mit ihrem wunderbaren Begleiter am Klavier, dem Andalusier Álvaro Corral Matute, dem Chordirektor der Oper Frankfurt, hat die Sängerin einen rauschenden Abend mit Liedern von Manuel de Falla, Federico Garcia Lorca und Enrique Granados zusammengestellt.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr
Foto: Monica Ries und Álvaro Corral Matute / privat

Mittwoch, 22. April: Lena Gorelik „Alle meine Mütter“ - Preis-der-Literaturhäuser-2026-Trägerin im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)

Das Netzwerk der Literaturhäuser hat im März den diesjährigen Preis der Literaturhäuser an die Autorin und Essayistin Lena Gorelik verliehen. Mit ihrem Debütroman „Meine weißen Nächte“ wurde sie 2004 als Entdeckung gefeiert, mit „Hochzeit in Jerusalem“ dann 2007 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Außerdem schreibt Lena Gorelik regelmäßig Essays und Reportagen zu aktuellen Themen, u.a. für die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. Lena Gorelik ist nicht nur eine vielfach ausgezeichnete Autorin, sondern nutzt die Möglichkeiten der Literatur und des Veranstaltungsbetriebs, um auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren. Als Mit-Herausgeberin von „Trotzdem sprechen“ trat sie bei Veranstaltungen nach dem 7. Oktober 2023 dafür ein, im Dialog zu bleiben. Das Buch ist ein Plädoyer für Menschlichkeit in Zeiten von Hass, Hetze und Rechtspopulismus. 1981 in St. Petersburg geboren, kam Lena Gorelik 1992 mit ihrer russisch-jüdischen Familie nach Deutschland. Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolvierte sie den Elitestudiengang „Osteuropastudien“. Sie wurde u.a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Friedrich- Hölderlin-Preis und 2024 mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet. Sie unterrichtet zudem Kreatives Schreiben, kuratierte 2023 das Literaturfestival Stuttgart und hatte 2022 eine Poetikdozentur an der Universität Hannover inne. Eine spannende Frau!

Foto: ©Thomas Dashuber 

Lena Gorelik „Alle meine Mütter“ – Lesung und Gespräch mit Shirin Sojitrawalla, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Tickets, Uhrzeit: 19.30 Uhr, Eintritt: 12 (8) Euro, Streamingticket 5 Euro, Tickets gibt’s hier

Mittwoch, 22. April: Dekker

(Uwe)

Nach einem erfolgreichen Jahr mit über 70 Millionen Streams und zahlreichen Konzerten in ganz Europa schöpft Der amerikanische Singer/Songwriter Dekker auf seinem neuen Werk „Neither Up Nor Down“ aus einer tiefen emotionalen Quelle. Die elf Songs bewegen sich zwischen Licht und Dunkel, Liebe und Zweifel – getragen von seinem markanten Songwriting, dem Berliner Schlagzeuger Stefan Wittich und dem renommierten Produzenten Zach Hanson (Bon Iver, The Staves). Dekker wuchs im Mittleren Westen der USA auf und lebt heute in Europa. Nach Jahren mit seiner Band Rue Royale hat er sich als Solokünstler fest etabliert – mit Musik, die gleichermaßen intim, ehrlich und tief berührend ist.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr 
Foto: Facebook Zoom

Donnerstag 23. April: VinylGottesdienst mit DJ Luzie (Robert Johnson)

(Daniela)

Oh man, da kommt der VinylGottesdiesnt aus der Winterpause zurück und ich kann schon wieder nicht :-(

Die Plattenteller drehen sich wieder in der Johanniskirche (Turmstraße 10 in Bornheim), der VinylGottesdienst kommt am Donnerstag, dem 23. April, aus der Winterpause: Luzie - Offenbacher DJ mit Frankfurter Wurzeln, mit ihrem Deep-House-Sound mit Elementen von Electro, Acid und Techno etwa regelmäßig zu Gast im Robert Johnson - bringt ihre Musik zum Thema "Ewigkeit" mit. Im Gespräch mit Matthias Westerweller und Pfarrer Lars Heinemann, für die Getränke wie immer die Bar um Isabel Philipp. 

VinylGottesdienste: Eine Künstler:in bringt ihre/seine Tracks zu einem Thema mit und erzählt – Warum gehört dieser Song für mich zu diesem Thema? Was ist der Hintergrund des Songs selbst? Welche biographischen Erlebnisse und Erinnerungen verbinde ich mit ihm? Hat der Song damit für mich sogar eine religiöse Note, und wenn ja, inwiefern? Im Austausch mit den Moderatoren entsteht so ein Raum, in dem auch die Besucher:innen dem Thema nachgehen können: sitzend, stehend, in sich selbst versunken, im Gespräch mit den Anderen, am Platz, an der Bar, rauchend vor der Tür. Der VinylGottesdienst möchte diesen Raum bewusst öffnen. Und das in der barocken Johanniskirche, die für diese Abende komplett umgestaltet wird. 

Johanniskirche, Turmstraße 10 in Bornheim
Der VinylGottesdienst beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 23. April: Pär Hagström

(Uwe)

Pär Hagström has always moved along the outer edges of music – from the first stumbling chords on his family’s pump organ in Huskvarna, through 90s death metal and 70s hard rock, to the innermost heart of gospel. It’s a journey shaped as much by philosophy, literature, and theater as by rock clubs and church halls, eventually arriving at a universe of its own where drama and soulful preaching merge into one.

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Veranstalter

Donnerstag, 23. April: Traffic Jam

(Uwe)

Warme Gitarrenarrangements, präzise Harmoniegesänge und Songs mit Wiedererkennungswert – das ist Traffic Jam. Ihre Geschichtebeginnt im Jahr 1996. Damals waren Chris Tucker und Robert Müller gerade einmal 18 Jahre alt – mit zwei Gitarren, jeder Menge Leidenschaft und dem großen Traum von der Musik. Dem Ursprung sind sie dabei stets treu geblieben: akustische Gitarren und harmonischer, mehrstimmiger Gesang. unterstützen. 

Im Miteinander auf dem Gelände der Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 19:30 Uhr
Foto Homepage Brotfabrik

Donnerstag, 23 April - Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

Donnerstag, 23. April: Of/ Der Magier im Kreml

(Andrea)

Nach dem Zusammenbruch der UdSSR wird der ehemalige Künstler und Reality-TV-Produzent Vadim Baranov zum Spindoktor eines aufstrebenden KGB-Agenten, Wladimir Putin. Jahre später bricht er schließlich sein Schweigen und enthüllt die Machtmaschinerie, die er selbst mitgeschaffen hat. Ein spannendes politisches Intrigenspiel, das vor dem Hintergrund aktueller politischer Spannungen und medialer Manipulation besondere Brisanz gewinnt und dessen Auswirkungen bis in die heutige Zeit spürbar sind – der Film lässt tief in die Strukturen der Macht blicken. >> Trailer zum Film>> Karten bitte HIER kaufen  Einlass: 18.00 Uhr Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

V O R S C H A U

Freitag 24. und Samstag 25. April: Ausstellung „IM RICHTIGEN MOMENT – EIN TEIL VON UNS“

(Daniela)

Die Kunstausstellungen der Helmholzschule sind immer toll. Ich bin jedes Mal von den Arbeiten der Schüler:innen begeistert. Zu gerne wäre ich Schülerin der Kunstlehrerin Tina Baumung, der es Jahr für Jahr gelingt Künstler:innen, im Rahmen der Schulkunstprojekte, an die Schule zu holen. Ich bin sehr gespannt auf die heutige Eröffnung, auch weil ich den Ort noch nicht kenne.

Schülerinnen und Schüler der Helmholtzschule laden hiermit zu einer Ausstellung ein, die sie über mehrere Monate erarbeitet haben. 
Ausgehend von den Stichworten „Fiktionale Biografie/biografische Fiktion, Was Dinge erzählen (können)“ haben sie sich gemeinsam mit der Künstlerin und Fotografin Stella Musshafen und ihrer Kunstlehrerin Tina Baumung auf die Suche nach ihren eigenen Themen und deren Darstellung gemacht. Stella Musshafen vermittelte aus ihrer eigenen fotografischen Praxis heraus Möglichkeiten des bildlichen Erzählens und unterstützte die Teilnehmenden mit Tipps und Tricks rund um die Fototechnik. Der Herstellungs- und Sammlungsprozess neigt sich nun dem Ende zu. Manchmal bleibt ein einzelner Augenblick, der Bruchteil einer Beobachtung, der zur Präsentation ausgewählt wird. Hier verbinden die Schüler/-innen dokumentarisches und experimentelles Arbeiten mit fiktionalem Erzählen, biografischen Versatzstücken und Zukunftsvorstellung(en) und erforschen ihre eigene Vorstellung von Schönheit und Aussagekraft durch eigene Medienproduktion.

Aus der Sammlung vieler Bilder wird nun eine Auswahl gezeigt. Erweitert wird die Ausstellung der 18 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 durch Fotografien und Videoarbeiten von Schülerinnen aus zwei Leistungskursen (Q2/Q4). 

Die Zusammenarbeit mit Stella Musshafen erfolgte im Rahmen des Schulkunstprojektes 2025/26, das das 12. Schulkunstprojekt an der Helmholtzschule ist. Das 1822-Schulkunstprojekt ist eine gemeinsame Initiative der Helmholtzschule, der Frankfurter Sparkasse und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Die Vernissage findet am 24.4. um 17:30 statt, die Ausstellung ist bei freiem Eintritt am Samstag, dem 25.4.2026, von 11.00 – 17.00 geöffnet. 
KOMET K - Braubachstraße 26 in 60311

Freitag, 24. April: Of/ Alexander MCQueen

(Andrea)

Mit Kleidern für seine drei Schwestern fing es an, ler ernte Heerenschneider und überzeugte mit Ideen und Talent. Er arbeitete für Givenchy und kreiierte für Lady Gaga, gründete seine eigene Marke, vier Mal wurde er zu Lebzeiten vom British Fashion Council zum „Designer of the Year“ ernannt. Queen Elizabeth II. ehrte ihn 2003 als „Commander of the Order of the British Empire“. 2010 starb er im zarten Alter von 41 Jahren. In ihrem Dokumentarfilm zeichnen die Regisseure Ian Bonhôte und Peter Ettedgui ein einfühlsames Portrait verstorbenen Modedesigners Alexander McQueen. Mit größtenteils unveröffentlichtem Archivmaterial und Interviews mit Wegbegleiter*innen ergründen sie, wie McQueen dank seines Ehrgeizes und seiner Instinkte zu einem der einflussreichsten Designer überhaupt wurde. TRIGGERWARNUNG: Der Film thematisiert Suizid und Missbrauch. Der Film wird in Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt. 111 Min.; 2018 Eintritt 12 €; MIT ANMELDUNG +49 (0) 69 829798 0, info(at)ledermuseum.de

Ledermuseum, Frankfurter Straße 86, Offenbach

Freitag, 24. - Sonntag 26. April: PIZZICATO

(Martin)

Ein Angebot für Kinder und Jugendliche der Klassen 2 bis 6 - Lehrer*innen aufgepasst! & für Familien!

Die Dresden Frankfurt Dance Cpmpany hat was für Euch, nämlich: Ein Fest der kleinen, aber feinen Dinge, das alltägliche Bewegungen in Tanz verwandelt. „Pizzicato“ lädt die jungen Zuschauer*innen ein, sich auf Schatzsuche zu begeben, die Schubladen zu öffnen und neue Klänge und Bewegungen zu entdecken. Musik nicht nur mit den Ohren zu hören, Tanz nicht nur mit den Augen zu sehen, sondern mit dem ganzen Körper. Wir erzählen die Geschichte einer winzig kleinen Welt voller geheimer Orte und magischer Gegenstände, die die Kraft haben, die Realität zu verändern. Jede Bewegung kann zu einem choreografischen Ereignis und somit zu Tanz werden. Bratsche und Bogen gehen normalerweise Hand in Hand, aber „Pizzicato“ zeigt eine andere Seite des Instruments. Ganz im Pizzicato gespielt, unterstreicht es die Virtuosität und Ausdruckskraft des Zupfens und enthüllt die tänzerischen Rhythmen, die in alltäglichen Gegenständen verborgen sind. Eine Aufführung des verkörperten Klangs, die einen subtilen und organischen Dialog zwischen Musik und Tanz eröffnet.

„Pizzicato“ ist ein Tanzstück von und mit der Choreografin und Tänzerin Nina Vallon und der Bratschistin Julie Michael für Kinder und Jugendliche zwischen 6 – 12 Jahren.

Freitag, 24. April: 9.30 und 11.00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils 16.00 Uhr
Mehr Infos: https://www.dfdc.de/abend/pizzicato/frankfurt

Foto: © Eike Dingler/Dominik Mentzos

Freitag 24. - Sontag 26. April: FREUNDSCHAFTSSPIELE III Christian Tetzlaff & Friends / Casals Forum

(Daniela)

Ein Wochenende voller Kammermusikenergie und Spielfreude: Christian Tetzlaff, einer der bedeutendsten Geiger unserer Zeit, lädt in Kronberg zu drei Abenden mit jungen Freunden und musikalischen Weggefährten ein. Musik wird dabei zu dem, was sie am schönsten ist: Begegnung, Dialog und gemeinsames Erleben.
Mit dabei sind Hana Chang, Brian Isaacs, Charlotte Spruit, Julian Rhee, Dmytro Udovychenko, Sào Soulez Larivière, Simon Tetzlaff, Benjamin Kruithof und Kiveli Dörken.

Christian Tetzlaff & Friends I, Freitag, 24. April 2026 | 19.45 Uhr, Carl Bechstein Saal, Casals Forum
Haydn eröffnet den Abend mit Klarheit und Eleganz, Bartóks Duos setzen markante Kontraste. Dvořáks Klaviertrio op. 26 beschließt das Konzert mit Wärme und feiner Spannung.

Christian Tetzlaff & Friends II, Samstag, 25. April 2026 | 19.15 Uhr, Großer Saal, Casals Forum
Dvořáks Terzetto op. 74 und Josef Suks Vier Stücke op. 17 treffen auf Schuberts berühmtes Streichquintett C-Dur D 956 – ein Werk von außergewöhnlicher Weite, Tiefe und Schönheit.

Christian Tetzlaff & Friends III, Sonntag, 26. April 2026 | 17.00 Uhr, Carl Bechstein Saal, Casals Forum
Widmanns „Choralquartett“, Bartóks Duos und Brahms’ Klaviertrio op. 101 führen zum Abschluss noch einmal Gegenwart und Tradition, Leuchten und Leidenschaft zusammen.

Samstag, 25. April: Of/ Wie das Leben so spielt

(Andrea)

Um 11.30 Uhr ins Kino? Und das mit Sektempfang Quiche Lorraine, Quiche Ziegenkäse/Birne, Croissants & Apfeltarte? Jaaa, heute ist  wieder eine Kino Kulinarisch Matinee! "Als ich Ende vergangenen Jahres beinahe zufällig diese französische Tragikomödie entdeckte (und mich sofort an das Gefühl beim Schauen von „Ziemlich beste Freunde“ und „Im Taxi mit Madeleine“ erinnerte), war das ein wahrer Glücksmoment. Und ich dachte beim Verlassen des Kinos: „Wie das Leben manchmal spielt“ muss unbedingt bei Kino Kulinarisch laufen – bestenfalls im Rahmen einer Matinee. Und so ist es! :) Freut Euch auf den unvergesslichen Michel Blanc („Es sind die kleinen Dinge“) in einer seiner letzten großen Rollen, die er wie immer mit tiefer Menschlichkeit, feinem Humor und berührender Verletzlichkeit ausfüllt. An seiner Seite brilliert Frankreichs Superstar Louane Emera (wir kennen sie noch aus „Verstehen Sie die Béliers?“) mit einer kraftvollen, nuancierten Darstellung. 
Dazu machen Pana und Chefkoch Christian ihre legendäre Quiche Lorraine, die für meinen Geschmack einfach einmalig ist. 
Und ja, man schwebt nach diesem ungeahnten und eher unbekannten Filmjuwel geradezu beseelt und glücklich aus der Alten Schlosserei … da bin ich doch recht sicher. 

Der Vorverkauf hat seit ein paar Tagen begonnen. Karten, die man ja jetzt zu Ostern auch prima allerorten verstecken, suchen und finden kann, gibt es wie immer hier www.kinokulinarisch.de ab 11:30 Uhr, Filmbeginn 13 Uhr 

Kino Kulinarisch in der Alten Schlosserei der EVO, Einlass über die Andréstraße 71, Offenbach

Samstag, 25. April, bis 30. Mai: OF/ Zwischen Wahrnehmung, Fotografie und Material

(Andrea)

Wer nicht zu Daniel ins Kino geht, macht Urlaub auf dem Wilhelmsplatz UND schaut im Artycon vorbei. Dort wird heute um 11 Uhr die Ausstellung “Zwischen Wahrnehmung, Fotografie und Material” mit Arbeiten von Stefan Kiess eröffnet, dessen Bilder bereits 2009 im BOK, 2015 im Artycon und 2019 im Kunstverein Offenbach zu sehen waren. Stefan Kiess ist viel herumgekommen. In Düsseldorf geboren und in Stuttgart aufgewachsen – den schwäbischen Zungenschlag wurde er nie ganz los – studierte er zunächst Fotodesign in Schwäbisch Gmünd bei Frank Deinhard, einem Schüler von Otto Steiner, und später Fotojournalismus in Dortmund. Vielleicht auch als Reaktion darauf hat er seitdem fast immer Menschen aus seinen Bildern verbannt. Geblieben ist die Subjektive Fotografie, die nicht die objektive Wirklichkeit einer Situation wiedergibt, sondern die Deutung dem Betrachter überlässt und dessen Fantasie fordert. Stefan Kiess’ frühe architektur- und objektbezogenen Serien führen vor Augen, dass Fotografie nicht nur ein Abbild der Welt ist, sondern eine Form der Wahrnehmung, die Realität ebenso formt wie reflektiert. Seine Fotografien wirken durch abstrakte Formen, grafische Strukturen sowie Linien von Licht und Schatten. Konsequenterweise sind seine späteren Arbeiten durch radikale Ausschnitte, Negativabzüge, dekonstruktivistische Gestaltung, Zerstörung und neue Zusammensetzungen von Bildmaterial geprägt – „Fotografische Arbeiten“, wie er sie selbst nannte. Während seiner Frankfurter Zeit, Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre, hatte er sein Studio in der Bernardstraße in Offenbach. Im dritten Stock eines Fabrikgebäudes machte der Autor (niemand anderes als der geschätzte Thomas Lemnitzer, red) dort als Assistent bei Stefan Kiess seine ersten Gehversuche mit der Großbildkamera – 4×5 und 8×10 Inch. Eine eigene Welt der Fotografie tat sich damals auf. Regelmäßig sahen wir uns oder telefonierten über all die Jahre hinweg. Wir sprachen über Gott und die Welt, lästerten über vermeintliche Koryphäen der Gesellschaft und diskutierten über Bildsprache, Fotochemie, digitale Techniken und Computer, mit denen er meist über Kreuz lag. Er fehlt. Mit einer Ausstellung von Fotografien verschiedener Jahre, einigen kleinformatigen „Fotografischen Arbeiten“ und Materialbildern in der Galerie Artycon möchten wir an ihn erinnern und sein Werk würdigen. Vernissage 11 bis 15 Uhr

Galerie Artycon, Wilhelmsplatz 2, Offenbach

Samstag, 25. April: Cotton Queen (Frankfurt-Premiere)

(Uwe)

„Über Familie, Gemeinschaft und das, was wirklich zählt.“ – Jury Thessaloniki

„Ein Film voller Finesse, Ambivalenz, Zärtlichkeit und Humor.“ – Jury FIFDH

In einem sudanesischen Baumwoll-Dorf wächst Nafisa mit den märchenhaften Geschichten ihrer Großmutter auf. Als ein Geschäftsmann aus dem Ausland mit genetisch verändertem Saatgut und großen Entwicklungsplänen erscheint, wird sie zur Schlüsselfigur im Machtspiel um die Zukunft des Dorfes und entdeckt dabei ihre eigene Stärke.

Weltpremiere: Settimana Internazionale della Critica, Internationale Filmfestspiele Venedig / Golden Alexander, Bester Spielfilm: Filmfestival Thessaloniki / Grand Prix de Geneve, Fiction: FIFDH, Internationales Filmfestival und Forum für Menschenrechte Genf / Audience Award: Filmfestival Doha

Frankfurt-Premiere in Anwesenheit von Regisseurin Suzannah Mirghani, Hauptdarstellerin Mihad Murtada und Produzentin Caroline Daube im Cinema am Roßmarkt / 14 Uhr
Foto: Verleiher

Samstag, 25. April: Zeilsheim/ Hühner für Demokratie

(Andrea)

Rahel Seitz ist eine wunderbar umtriebige, zugleich auch erdhafte Künstlerin. Und wenn jemand den Sommer über auf eine Alm in der Schweiz verschwindet, um alleine in den Bergen Kühe zu hüten, braucht es schon eine besondere Persönlichkeit. Bitte nicht falsch verstehen, ich bewundere das sehr, mir wäre das viel zu einsam. Ganz im Gegenteil schätze ich sie sehr und plane daher heute einen Ausflug nach Zeilsheim zu machen, wo heute der Hühnerhof eröffnet wird, der Menschen unterschiedlicher, gesellschaftlicher Gruppen zusammenbringt. “Hühner für Demokratie” ist ein gemeinschaftlich betriebener Hühnerstall und Kulturprojekt mit begleitenden Veranstaltungen, Workshops und Festen  - ein partizipatives Urban-Farming-Projekt für ein respektvolles Miteinander, für demokratische Teilhabe, für eine gute Tier-Mensch-Beziehung und für öffentliche Gestaltungsräume. 14 Uhr s.t.

Gelände der KinderKulturFarm Wakanda am S-Bahnhof Zeilsheim (Weg ist ausgeschildert)

Samstag, 25. April: Of/ Engin

(Andrea)

Verrückt. Seit ein paar Monaten freue ich mich auf den Abend und jetzt ist er da! Engin habe ich 2023 das erste Mal in Mainz gesehen, dann zweimal in Istanbul, zweimal in Frankfurt und jetzt kommen sie mit ihrer türkisch-deutschen Musik endlich in Offenbach! Das neue Album “Sag Mir Almanya” kenne ich noch nicht und freue mich auf treibende Rhythmen, anatolischen Psychedelic-Vibes und deutschem Indie auf die Bühnen Europas. Mit dabei sind mehrsprachige Songs, die Brücken schlagen, Menschen verbinden und jeden zum Tanzen bringen . Live entfalten ENGIN ihre volle Wucht: eine mitreißende Performance, die an die rohe Spielfreude und Originalität großer Acts der 70er erinnert, dabei aber einen frischen, zeitgenössischen Vibe versprüht und eine klare Haltung transportiert. Ihr Sound schafft mühelos den Spagat zwischen Nostalgie und Jetztzeit und öffnet Räume für Begegnung, Energie und Gemeinschaft. 21 Uhr

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag, 25. April: Of/ clothing swap night

(Andrea)

Vor Engin will ich heute UNBEDINGT im radraum vorbei. Greta lädt mit ihren Mädels nach der erfolgreichen Premiere erneut zum Kleidertausch, “how it works: bring at least 3 clothing items you don’t wear anymore and swap them for pieces you like :). free entry - dj - drinks.” clothing swap night von 19 bis 23 Uhr. 

radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Sonntag, 26. – Mittwoch, 29. April: Tanzselfies #unfliltered

(Martin)

Tanzselfies #unfliltered -  T.I.A. dance productions - Junge Theaterwerkstatt am Zoo

Für Alle und Lehrer*innen unbedingt aufgepasst: 

Irgendwie sehen viele Selfies auf Social Media immer gleich aus. 
Außerhalb des Internets entdecken wir aber, dass unsere Körper und Selbstbilder viel unterschiedlicher sind und spannender, als es die kleinen Bildschirme der Smartphones überhaupt zeigen können. 

„Tanzselfies #unfiltered“ trickst mit Tanz und Bewegung die Filter aus und findet aus sehbehinderter- und BIPoC-Perspektive die Lücken in der digitalen Bilderflut.

T.I.A. dance productions ist ein 2023 gegründetes Kollektiv an der Schnittstelle von sozialer Kunstpraxis und Tanz, das von queeren, BiPoC- und behinderten Künstler*innen geleitet wird. 
Es entwickelt innovative, intersektionale und antiableistische Formate der Barrierefreiheit und erforscht integrierte kreative Audiodeskription. 
T.I.A. verbindet vielfältige Tanzstile und Perspektiven, sensibilisiert Kulturinstitutionen für Inklusion und präsentierte Arbeiten unter anderem am Mousonturm, beim Implantieren Festival und Riviera Festival.

Sonntag, 26. April um 15.00 Uhr, Dienstag, 28. April um 11.00 Uhr und Mittwoch, 29. April um 10.00 Uhr: 
Tanzselfies #unfliltered - T.I.A. dance productions
Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus)

Foto: © Homepage Künstler*innenhaus Mousonturm/mit KI generiert

Dienstag, 28. April : Mein Immernoch da. Eine musikalische Lesung an drei Orten

(Uwe)

Die Münchner Schauspielerin Gabriele Graf, dem Frankfurter Publikum durch zahlreiche Auftritte im Theater Willy Praml im Produktionshaus Naxos vertraut, verleiht den Texten von Marie Luise Kaschnitz Stimme und Präsenz. Der Kontrabassist Gregor Praml begleitet und kommentiert die Lesung mit einem außergewöhnlichen Klangkonzept: Mit Loops und elektronischen Effekten verwandelt er sein Instrument in eine vielschichtige urbane Klanglandschaft. Ein literarisch-musikalischer Parcours durch Kaschnitz‘ Frankfurt – über das Bleiben, das Zweifeln und das Zuhause-Sein in einer Stadt im Wandel. Als wäre es heute

Die ROMANFABRIK lädt zu einem besonderen Abend ein: eine musikalische Lesung an mehreren Spielorten, der ROMANFABRIK-SchreiberInnen-Wohnung, die im Rahmen von Autor*innen-Residenzen vergeben wird, auf dem UNION-Gelände und im Saal der ROMANFABRIK selbst. Das Publikum geht mit auf die Reise.

Eine Veranstaltung im Rahmen von Frankfurt liest ein Buch 2026.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr
Foto: Edition W

Dienstag 28. - Sonntag 03. Mai: 19. LICHTER INTERNATIONAL FESTIVAL

Vom 28. April bis 3. Mai 2026 bringt LICHTER großes Kino, viele Filmgäste und spannende Diskussionen nach Frankfurt. Über 100 Filme, darunter fünf Welt- und zwölf Deutschlandpremieren, laufen auf zehn Leinwänden im Festivalzentrum MASSIF E und weiteren Spielstätten. Parallel zum Festival setzt der Kongress Zukunft Deutscher Film wichtige filmpolitische und gesellschaftliche Impulse. Eröffnet wird LICHTER mit Faraz Shariats Politthriller „Staatsschutz“.

Internationale Festivalerfolge prägen das LICHTER-Programm: Alejandro Amenábars Historienfilm „The Captive“ und die Tragikomödie „Vitrival“ feiern in Frankfurt Deutschlandpremiere. Mit „Everybody Digs Bill Evans“ und „Nina Roza“ sind zwei Berlinale-Highlights zu sehen, ausgezeichnet mit Silbernen Bären für Regie und Drehbuch. Dazu kommen der Sundance-Gewinner „Cutting Through Rocks“ und Bi Gans in Cannes prämierter Ausnahmefilm „Resurrection“ – großes Weltkino, das auf der Leinwand seine ganze Kraft entfaltet. 

Ein besonderer Festivalmoment ist die Weltpremiere von „Ensemble Modern – Why We Play“, begleitet von einem Live-Konzert von Mitgliedern des Ensemble Modern vor dem Screening. Mit dem Dokumentarfilm „Die Eulenspieglerin: Ulrike Rosenbach“ über die Videokunst-Pionierin steht eine weitere Weltpremiere auf dem Programm, zu der Regisseurin Sung-Hyung Cho anwesend sein wird. 

LICHTER wird zum Treffpunkt zahlreicher Filmschaffender: Regisseur Ulrich Köhler und Schauspielerin Maren Eggert sind mit „Gavagai“ zu Gast, Regisseur Faraz Shariat stellt „Staatsschutz“ vor und Filmemacherin Shahrbanoo Sadat präsentiert ihren Berlinale-Eröffnungsfilm „No Good Men“. Mit der deutschen Festivalpremiere von „Der verlorene Mann“ mit „Tatort“-Ermittler Harald Krassnitzer und der Festivalpremiere des Dokumentarfilms „BONEY M: Disco. Macht. Legende.“ setzen die Festivalmacher weitere vielfältige Akzente.

Mit einer internationalen Reihe zum Thema „Kunst“, Highlights des bundesdeutschen Filmschaffens, dem regionalen Lang- und Kurzfilmwettbewerb, Videokunst beim Lichter Art Award und Virtual-Reality-Produktionen im VR Storytelling Award (neue entfaltet LICHTER ein Programm, das weit über das klassische Kino hinausreicht. Hinzu kommen ein Solo-Konzert von Frank Spilker (Die Sterne), eine Party mit einem DJ-Set von Lars Eidinger (nur noch Restkarten an der Abendkasse) und der Live-Podcast Bohniger Wachmacher. So versteht sich das Festival als offenes Forum für Film, Kunst und gesellschaftliche Debatten. 

Parallel dazu wird der Kongress Zukunft Deutscher Film vom 29. April bis 2. Mai 2026 zum Ort großer filmkultureller und gesellschaftspolitischer Fragestellungen mit vielen prominenten Stimmen: Kunsttheoretiker Bazon Brock eröffnet mit einem Beitrag zum Eigensinn der Kunst, Politikerin Gesine Schwan und Publizist Harald Welzer diskutieren über Streitkultur und die Veränderung öffentlicher Debatten, wenn Medienvielfalt schwindet. Journalist Claus Kleber und Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff befassen sich mit Pressefreiheit, Demokratie und der Stabilität freiheitlicher Ordnungen. 

Auch das Kino selbst wird zum Gegenstand der Debatte: Wie radikal kann der deutsche Film heute noch sein? Darüber sprechen die Filmschaffenden Saralisa Volm („Schweigend steht der Walt“), Cornelius Schwalm („Bernd – Operation Germanenkind“), Katrin Gebbe („Die Kaiserin“) und die Philosophin Mirjam Schaub

Schließlich wendet sich der Kongress den großen Fragen der Gegenwart zu: Die Philosophin Catrin Misselhorn und der Autor Leon Joskowitz diskutieren über KI und Kunst. Frank Spilker (Die Sterne), Schriftsteller Leif Randt („Allegro Pastell“), Saralisa Volm und weitere Gäste treten in den Dialog der Künste.

Alle Tickets sind auf der Webseite des Festivals verfügbar: www.lichter-filmfest.de

Mittwoch 29. April: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: Everybody Digs Bill Evans

(Daniela)

Längere Pausen können ein Teil der Musik sein, heißt es einmal in diesem Film. Nachdem der Jazzpianist Bill Evans im Juni 1961 im New Yorker Jazzclub Village Vanguard mit seinem Trio u.a. die legendäre Aufnahme von Waltz For Debby eingespielt hat, stirbt sein Bassist durch einen Autounfall. Diese Pause wird für den eher introvertierten Bill Evans (dargestellt von dem norwegischen Schauspieler Anders Danielsen Lie) zum Abgrund. Er betäubt seinen Schmerz durch harte Drogen, lebt bei seinem Bruder, der ihn schließlich zu den Eltern (Bill Pullman, Laurie Metcalf) nach Florida schickt.

Gedreht in kontrastreichem Schwarzweiß, das eine melancholische Grundstimmung über den Film legt, lotet der ehemalige Dokumentarfilmregisseur Grant Gee Evans’ Beziehungen zu seiner Familie und zu seiner On-Off-Freundin aus. Bill Evans war einer der einflussreichsten Jazz-Pianisten, auf den sich etwa Herbie Hancock und Chick Corea beriefen, doch Gees Film, benannt nach einer 1959 erschienen Platte, vermeidet es, den Musiker zu einem feingeistigen Genie zu stilisieren. 

Nach einer legendären Aufnahme im Village Vanguard stürzt der Tod seines Bassisten Bill Evans in eine tiefe Krise. Der introvertierte Jazzpianist kämpft mit Verlust, Drogen und familiären Spannungen. In kontraststarkem Schwarzweiß zeichnet Regisseur Grant Gee ein melancholisches Porträt – nah an Evans’ Beziehungen, fern jeder Verklärung des Genies.

Mittwoch, den 29. April 2026, 18:00 Uhr, Eldorado Filmtheater, https://lichter-filmfest.de/filme/everybody-digs-bill-evans/2068

©Cowtown_Pictures_Limited_Hot_Property

Mittwoch, 29. April: Andy McKee

(Uwe)

Bekannt wurde Andy McKee mit seinem Stück Drifting, das zu einem der ersten viralen Videos auf YouTube avancierte und mittlerweile über 60 Millionen Aufrufe zählt. Millionen von Streams und Klicks sowie international ausverkaufte Konzerte haben ihn zu einem der einflussreichsten Fingerstyle-Gitarristen der Gegenwart gemacht. Mit seiner unverwechselbaren Spieltechnik – Two-Hand-Tapping, perkussive Elemente, offene Stimmungen – verwandelt Andy McKee die Gitarre in ein ganzes Orchester, was ihn zu einem der faszinierendsten Akustikgitarristen weltweit macht.

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 20 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Donnerstag 30. April: Neue Kaiser Closing Party - Lange Tafel, Grüne Soße und Oper live!

(Daniela)

Ich war zwar nicht sehr oft in der Neuen Kaiser, aber immer wenn ich da war, hatte ich viel Spaß und bin bestens kulinarisch versorgt worden. Einmal war ich sogar zum Opern Abend da. Das war suoer. Jetzt gehe ich wieder hin:
Neue Kaiser Closing Party - Lange Tafel, Grüne Soße und Oper live!

Alles hat ein Ende – wir machen Grüne Soße dazu! Unser Pop-Up Neue Kaiser schließt seine Türen. Das feiern wir und laden ein letztes Mal ein in die geschichtsträchtige Schalterhalle der Neuen Kaiser. Zu einem großen Grüne Soße Essen mit exklusiver Musikeinlage der Oper Frankfurt.

Ein Aperitif zum Ankommen, dann servieren wir euch Original Grüne Soße mit regionalen Kartoffeln und Bio-Eiern. Dazu Köfte, Zucchinipuffer, Linsensalat und Sauerampfer-Hummus. Family Style zum Teilen in der Tischmitte, bis ihr alle satt seid. Zum Dessert gibt es stilecht Frankfurter Kranz.

Begleitet wird der Abend von kurzen musikalischen Einlagen der Oper Frankfurt – lasst euch überraschen, es wird bravissimo! Anschließend könnt ihr ab 22 Uhr das Tanzbein schwingen! Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, das Programm startet bereits gegen 19 Uhr. Das Ambiente ist locker und gesellig, es gibt keine festen Sitzplätze.

Tickets: https://www.eventbrite.de/e/neue-kaiser-closing-party-tickets-1986203960513 ©Marius Winter

Donnerstag, 30. April: Peaches

(Uwe)

Untermalt durch fette Bässe, Verzerrer auf Anschlag, knüppelharte Rhythmen aus der Drum Machine und Lyrics, die genauso provokativ wie auch wahrhaftig daherkommen und dabei zu keiner Zeit ein Blatt vor den Mund nehmen. Peaches verkörpert Wahrhaftigkeit und Wahrheit, egal, wie schmerzhaft oder unangenehm sie auch sein sollte. Tabubruch? Ja, unbedingt. Die Künstlerin steht für Authentizität um jeden Preis. Das Werk der prämierten Musikerin, Produzentin, Regisseurin und Performance Künstlerin ist schrill und kompromisslos, niemals maßlos aber stets brisant. Daft Punk, Iggy Pop, Christina Aguilera und Yoko Ono und viele weitere haben mit ihr kollaboriert. 

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr 
Foto: Facebook Zoom

Donnerstag, 30. April - Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Donnerstag, 30. April: Tanz in den Mai mit den Madhouse Flowers

(Andrea)

Wenn sich derzeit sowieso schon alles in rasantem Tempo ändert, ist es doch manchmal ganz angenehm, eine kleine Konstante zu haben. Wahrscheinlich nicht nur für die Madhouse Flowers ist die Bühne des Nachtlebens an der Frankfurter Konstablerwache eine solche Konstante, denn dort haben sie in den mittlerweile über 30 Jahren ihres Bestehens schon viele wunderbare Konzerte gespielt. Umso mehr freuen sich die Madhouse Flowers, heute mit ihrer Show, die neben den größten Rock- und Pop-Perlen der 80er/90er auch ausgewählte Songs der Gegenwart beinhaltet, gemeinsam mit ihrem Publikum eine große Sause zum Tanz in den Mai feiern zu können. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Donnerstag, 30. April: Tanz in den Mai mit ROY HAMMER & DIE PRALINÉES

(Andrea)

Wahnsinn, seit 30 Jahren ist Roy Hammer jetzt im Showgeschäft, was ‚nur mal so aus einer Laune heraus ‘ begann, so O-Ton Roy Hammer - hat sich zu ‚der Party-Band‘ schlechthin weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus entwickelt. Und: Wer einfach nur Spaß haben will und davon reichlich, den zieht es zu Roy Hammer und seinen Pralinées. Diese bunt schillernde skurrile Band macht den deutschen Schlager zu viel mehr als nur ausrangierter Faschingsmusik. Roy Hammer – Frankfurts ungekrönter Schlagerkönig – begeistert mit seinen Pralinées und der holländischen ‚Königin der Nacht’ Trude Blume die Fans mit der ultimativen ‚Auf-den-Bänken-steh-Mit-sing-Kult-Party’ und verbreitet einen Hauch von Las Vegas. Wo diese glänzenden Persönlichkeiten auftreten, bleibt kein Fuß ohne Blasen und keine Hüfte starr. Roy Hammer und die Pralinées sind Meister des Spitzen-Entertainments mit den Perlen des deutschen Schlagers. Man weiß nie, was einen erwartet.Hits der 60er und 70er sind ihr Markenzeichen, aber auch die Neue Deutsche Welle verstehen sie gekonnt in Szene zu setzen. Trude Blume - ein besonderer Wirbelsturm auf der Bühne - interpretiert ebenso Marianne Rosenberg wie auch Nena gekonnt mit Leib und Seele. Dass nicht nur die Partyfreunde sondern auch die Band selbst immer wieder von neuem begeisterungsfähig ist, sieht man daran, dass sie seit über 25 Jahren hoch motiviert „Schlager mitten ins Gesicht“ aus voller Brust darbieten. Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

Danach ist die Party aber nich nicht vorbei, Direkt im Anschluss an das Roy Hammer Konzert werden 50 Jahre Batschkapp gefeiert:  50 Jahre Musikgeschichte, legendäre Nächte, bebende Tanzflächen und unvergessliche Partys. Dann gibt es Party auf allen Ebenen,  DJ PATIX mit Throwback Tracks, Evergreens, All-Time Banger im UP Mix + die aktuelle Hits!
Eine Nacht. Ein Jubiläum. Eine Legende. Einlass ab 18 Jahren.

Batschkapp, Gwinnerstraße

Donnerstag, 30. April: Of/ Tanz in den Mai in den Parksidestudios

(Andrea)

Weil es offiziell auf dem Wilhelmsplatz leider keinen Maientanz mehr gibt, lädt das Tafelspitz & Söhne heute in die Parksidestudios ein. Es gibt DJS, Getränke, Earlybird-Tickets kosten 5 Euro. 

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbac. Nicht barrierefrei

Donnerstag, 30. April: Of/ Tanz in den Mai im Hafen 2

(Andrea)

Ein schöner Ort für den Maientanz ist natürlich auch der Hafen 2,  traditionell zwei Bands und von Anfang an auch DJs. Das ist immer ein ziemliches Gewimmel und weil sich mit dem Vorverkauf zudem ordentlich sparen lässt, habt ihr noch etwas übrig für einen Drink. Das DJ-Programm kommt im Frühling; die Bands stehen bereits fest. Tickets im Vorverkauf 18 Euro zzgl. 1,80 Gebühr, Abendkasse 30 Euro.Tickets: https://loveyourartist.com/en/profiles/suesswasser-ev-RYJF9N/events/franks-white-canvas-offenbach-am-LPFTSU. Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20 Uhr

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Donnerstag, 30. April: Of/ Rock in den Mai

(Andrea)

Tolles Gelände, freier Eintritt, fette Riffs. No Excuse, wir sind heute in der Kommune 2010 und lassen uns mal ordentlich durchrocken. 16 Bands,  2 Bühnen, 8 Stunden Vollgas! Für den Hunger zwischendurch gibt es Mundpropaganda und Williams Crêpe mit legendärem Streetfood. So und nun ein paar Worte zum Line-up: Revolte Tanzbein, Frau Ruth, Lifespark, Sheev, The Jukes, Low Budget Kings, Clampdown, The Robians, Paperplanes, Altered Rebirth, Fighting Chance, Pretty Weird, Farewell Spirit, Sapiency, Whatever we trust und Stallone. Uff, also jede Menge Rock, Pop, Alternative und Metal. Einlass ab 16 Uhr. 
Anfahrt mit öffentlichen VerkehrsmittelnMit S-Bahn und Bus ca. 35 min. von der Konstablerwache.S-Bahn bis OF-Marktplatz und dann Bus Nr. 106 Richtung Offenbach (Main)-Lauterborn. An der Haltestelle Merianstr. aussteigen und ca, 3 Minuten in Fahrtrichtung, nach dem Aldi rechts rein, dann links halten, nach ca. 100m habt Ihr das Ziel erreicht.Parkmöglichkeiten direkt vor dem Eingang sind auch vorhanden.  Bitte nicht auf dem Aldi Parkplatz parken!

Kommune 2010, Sprendlinger Landstraße 181 D, Offenbach

Freitag, 1. Mai: / Les Negresses Vertes

(Andrea)

Hach, das wird wunderbar, was freue ich mich schon auf diesen Abend! Meine Freundin Christine kommt aus Berlin angereist und wir werden in Erinnerungen schwelgen. Erstmals gehört habe ich Les Negresses Vertes in den 1990ern übrigens im Schweinefuß, das war eine Institution am Kaiser-Friedrich-Ring in Wiesbaden und seitdem haben sie mich begleitet. Meine Freundin Christine schickte mir irgendwann eine Kassette aus Berlin zu, bei 2001 kaufte ich “Familie Nombreuse” auf Vinyl und mit Christine war ich dann auch in der Stadthalle Offenbach. Ein intimes Konzert in einer viel zu großen Halle und wir gingen beseelt nach Hause. Seitdem habe ich sie nicht mehr live gesehen, aber höre sie natürlich noch immer. Man muss nicht unbedingt Fernweh haben oder besonders frankophil sein (aber das hilft natürlich ungemein), die Musik macht Spaß und manchmal auch melancholisch ("Il boit pour oublier qu' il vit, Il dort pour oublier qu'il boit"). Einlass 18 Uhr. 

Zoom, Carl-Benz-Strasse 21

Freitag 01. Mai: LICHTER KONGRESS: Democracy Dies in Darkness - Die Kunst, das Fundament der Freiheit zu schützen

(Daniela)

Democracy Dies in Darknes - Die Kunst, das Fundament der Freiheit zu schützens

„Demokratie stirbt in der Dunkelheit“ – der Slogan der Washington Post hat beklemmende Aktualität erlangt. Einst Flaggschiff des kritischen Journalismus, unter Jeff Bezos auf Trump-Kurs gebracht. Die Pressefreiheit bleibt auf der Strecke.
Ist Amerika noch eine Demokratie?  Oder sehen wir bereits die Erosion rechtsstaatlicher Prinzipien? 
Der langjährige USA-Korrespondent und heute journal-Moderator Claus Kleber warnte bereits vor einem Jahr in seinem Dokumentarfilm „Trump und das Silicon Valley“ vor einem „Staatsstreich der Tech-Milliardäre“.

Die Politikwissenschaftlerin und Direktorin des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung Nicole Deitelhoff beobachtet bei der US-Regierung „eine ideologisch begründete Ablehnung europäischer Werte und auch des europäischen Systems“.

Reicht das Drehbuch der Anti-Demokraten bis nach Deutschland? Finden sie Verbündete am rechten Rand? Auch hierzulande ist das Vertrauen in die Demokratie erschüttert - Umfragen belegen wachsende Zweifel an ihrer Stabilität. Die Warnsignale sind unübersehbar: die Vernetzung rechtspopulistischer Kräfte, die Machtkonzentration durch digitale Monopole und die schleichende Instrumentalisierung der Medienlandschaft.

Das Panel lädt dazu ein, über die Fragilität demokratischer Systeme zu diskutieren und wie Medien und Gesellschaft zum Schutz von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit beitragen können.

FR, 01. Mai, 17:00 - 18:30 Uhr, Massif E / Saal Europa
Für das Panel sind Einzel-Tickets erhältlich. Für den Kongress sind sowohl Tagestickets als auch der Kongress-Pass für alle vier Tage verfügbar.

Samstag, 02. Mai: Ruhmer

(Uwe)

Mit dem gefeierten Album The Masterplan und Airplay in ganz Europa hat RUHMER (Indie Rock/Soul/Funk) eine dichte, dynamische Liveshow geformt, die jeden Song voll zur Geltung bringt – gemacht, um dich in Bewegung zu bringen. RUHMER ist nicht einfach nur ein Live-Act – sondern eine Band, die die Bühne mit roher Energie, Groove und Präsenz betritt. Angeführt vom Wiener Musiker David Ruhmer (Oehl, Hearts Hearts, Rahel) verbindet das Projekt soulige Hooks, druckvolle Bläser und Indie Rock zu Songs, die sich direkt und lebendig anfühlen.

Ponyhof / F, Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto Tim Cavadini

Samstag 02. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: Staatsschutz

(Daniela)

Wie objektiv ist die deutsche Justiz? Die junge Staatsanwältin Seyo Kim ermittelt gegen rechten Terror in Ostdeutschland und wird selbst Ziel eines rassistischen Anschlags, den sie nur knapp überlebt. Bei den Ermittlungen in eigener Sache geht sie hohe Risiken ein, um ein rechtes Netzwerk und institutionellen Rassismus aufzudecken.

Nach seinem vielfach ausgezeichneten Debüt Futur Drei bewegt sich Faraz Shariat in seinem zweiten Spielfilm souverän zwischen spannendem Politthriller und beklemmender Realität. Das Drehbuch von Claudia Schaefer, Jee-Un Kim und Sun-Ju Choi basiert auf jahrelanger Recherche. Ohne einen konkreten Fall nachzuerzählen, bleibt der Film doch tief in der Realität verwurzelt. Zur Vorbereitung traf sich Shariat mit Nebenklage-Anwälten aus Verfahren zu Brandanschlägen und aus dem NSU-Prozess. Ihre Erfahrungen dienten als Vorbilder für eine engagierte Anwältin, die im Film von Julia Jentsch dargestellt wird. In der Hauptrolle verkörpert Chen Emilie Yan mit großer Intensität die Staatsanwältin, die zur Anklägerin und Kämpferin wird. Eine vielschichtige Frauen-Figur zwischen kühler Sachlichkeit, Wut, Verletzlichkeit und zähem Gerechtigkeitssinn.

16:00 Uhr, Eldorado Filmtheater, https://lichter-filmfest.de/filme/staatsschutz/2081
© Lotta Kilian

Samstag, 2. Mai: Publikumsbeschimpfung (weitere Termine)

(Martin)

Die Frankfurter Rundschau schreibt in der Premierenkritik vom 26. Januar: »Sie [das Ensemble] drehen auf und ab. Sie beherrschen den Text. Sie zeigen sich außergewöhnlich genießerisch. Sie haben sich eingeschworen und sind doch sechs einzelne, die sich hier voll auskennen. Während der Kritik der Wind aus den Segeln genommen wird, lässt die Inszenierung die Leinen los und sticht in See. […] Andreas Auerbachs Bühne mit dem goldenen Vorhang ist prächtig. […] Wir können jetzt leider nicht mehr schreiben, wie groß die Spielfreude war, aber Sie müssen sich das unbedingt zutiefst agil und in Laune vorstellen […]«

»Ich habe gerade mit Ach und Krach ein Stück geschrieben. Es heißt ›Publikumsbeschimpfung‹ und ist mein erstes und mein letztes. Ich möchte es nun aufführen lassen und auch sonst dazu sehen, dass ich es vielleicht anbringe.« Dieser Wunsch von Peter Handke ging vor 60 Jahren, im Sommer 1966, in Frankfurt am Main im Theater am Turm, unter der Regie von Claus Peymann, in Erfüllung und Handke wurde quasi über Nacht berühmt. Das Sprechstück ohne Handlung, ohne Bühnenbild und ohne Requisiten macht die Sprache und die Theaterverabredung selbst zum Thema: Handke untersucht, wie auf dem Theater Wirklichkeit durch Sprache zurückzugewinnen sei. Die Spieler:innen sind die Beobachtenden, das Publikum wird zum Zentrum der Aufmerksamkeit. Indem Handke das Theater aushebelt, wird ein neues Theater entworfen.

Samstag, 2. und Donnerstag, 14. Mai um jeweils 19.30 Uhr
Foto: © Arno Declair

Samstag 02. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: Drei Leben lang

(Daniela)

Ein elternloser Junge sucht Halt, ein Koksdealer navigiert durch das Frankfurter Drogenmilieu, ein schwerer Alkoholiker sehnt sich nach Liebe. Drei Leben, drei Wege.

Zuerst sollte der Film Partynation heißen. Mit Drei Leben lang wählte die gebürtige Offenbacherin Felicitas Korn einen Titel, der unbeabsichtigt auch den Weg ihres Films erzählt: Zuerst entstand das Drehbuch. Dann veröffentlichte sie den Stoff als gefeierten Roman. Schließlich realisierte sie ihn selbst als Regisseurin.

Gedreht wurde bewusst in und um Frankfurt am Main – wegen der biografischen Nähe, vor allem aber, weil die scharfen sozialen Gegensätze der Mainmetropole dieser Geschichte ihren Resonanzraum geben. An unbekannten Schauplätzen öffnen sich neue Blicke auf die Stadt, abseits der vertrauten Frankfurt-Bilder.

Drei Leben. Drei Schicksale. Und ein Film, der alles zu einem verbindet.

20:00 Uhr, Elysee 1 im Festivalzentrum Massif E, in Anwesenheit der Regisseurin Felicitas Korn
© Julian Steiner

Samstag 02. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: Die Blutgrätschin

(Daniela)

Die Legende um die Blutsaugerin Erzsébet Bàthory wurde schon oft verfilmt, doch so skurril und lustvoll überdreht wie in Ulrike Ottingers Vampir-Komödie war sie gewiss noch nicht zu sehen. Im heutigen Wien erwacht die Blutgräfin aus ihrem Schönheitsschlaf, auf der Suche nach Beute und einem mysteriösen Buch, das ihr Vampirreich bedroht. Isabelle Huppert gibt die untote Aristokratin mit kühler Eleganz. Zur Seite steht ihr Birgit Minichmayr als treue Zofe. Thomas Schubert als schwermütiger Vegetarier-Vampir und Lars Eidinger als dessen Therapeut. Als Sahnehäubchen Karl Markovic, Burghart Klaußner und Tom Neuwirth aka Conchita Wurst in gleich drei verschiedenen Rollen. Was für ein Cast! 

Gemeinsam mit Elfriede Jelinek verfasste Ottinger die Dialoge und macht aus der Sage eine schräge Farce voller bissiger gesellschaftskritischer Spitzen. Eine abenteuerliche Schnitzeljagd durch Wiens morbide Schauplätze, opulente Kostüme und spektakuläre Kino-Bilder von Kameramann Martin Gschlacht. Ein exzentrischer Tanz der Vampire im Dreivierteltakt.

Samstag, den 02. Mai 2026, 20:30 Uhr, Eldorado Filmtheater, lichter-filmfest.de/filme/die-blutgraefin/2064

Sonntag 03. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: The Love That Remains

(Daniela)

Anna und Magnus sind dabei, sich zu trennen. Warum genau, das enthüllt der neue Film des Isländers Hlynur Pálmason nie. Magnus, genannt Maggi, fährt auf einem Fischtrawler und ist sowieso immer eine lange Zeit weg. Anna ist Künstlerin und stellt großformatige, abstrakte Bilder her, die sie durch Verwitterung von Eisenblech auf Leinwand gewinnt. Die drei Kinder gehen sowieso ihren eigenen Weg und machen sich so ihre Gedanken. Das Familienleben geht irgendwie weiter, mit Ausflügen und gemeinsamem Essen. Es bleibt ab und an ein erotischer Reiz, eine Vertrautheit und eine gewisse Verantwortung. Hlynur Pálmason gehört zu den Shootingstars des isländischen Kinos der letzten Jahre, der mit jedem Film etwas Neues wagt. Weißer, weißer Tag (2019) war ein eindringlicher Rachethriller, in Godland (2022) über einen aus Dänemark auf die Insel geschickten Geistlichen spielten Fotografien eine große Rolle. In seinem neuen Film, der sich über ein Jahr erstreckt, kultiviert er, neben vielen Alltagsszenen, einen skurrilen bis surrealen Humor. Und so wie die Kunstwerke von Anna das Draußen zum Verrosten benötigen, so bezieht der Film in spektakulären 35-mm-Bildern die Landschaft Islands als Mitspieler ein.

Festival-Abschlussfilm am Sonntag, den 03. Mai 2026, 20:30 Uhr, Elysee 2 im Festivalzentrum Massif E, lichter-filmfest.de/filme/the-love-that-remains/2074

Dienstag, 05. Mai: Liederabend in der Oper Frankfurt

(Martin)

Simon Bailey (Bassbariton) & Anne Larlee (Klavier)

Über viele Jahre zählte Simon Bailey als Ensemblemitglied zu den Frankfurter Publikumslieblingen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Peter (Hänsel und Gretel), Mr. Redburn (Billy Budd),Gunther (Götterdämmerung), Klingsor (Parsifal), Gelone (L’Orontea), Don Magnifico (La Cenerentola), Orest (Elektra), und die Titelpartie von Herzog Blaubarts Burg

Gastengagements brachten den britischen Bassbariton etwa als Achilla (Giulio Cesare in Egitto), Don Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Mozarts Figaro, Leporello (DonGiovanni), Kutusow (Krieg und Frieden), Méphistophélès (La damnation de Faust), die vier Bösewichter(Les contes d’Hoffmann), Jochanaan (Salome), Balstrode (Peter Grimes) und Der Totenrichter (Die Verurteilung des Lukullus) u.a. an die Opernhäuser in Wiesbaden, Stuttgart, Basel, Straßburg, Brüssel, London und Mailand. Seit seinem Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl zählt auch Wotan / Wanderer (Der Ring des Nibelungen) zu den Paraderollen des Gewinners des Wales Theatre Awards 2018. 

Die Oper Frankfurt schreibt: Große Vorfreude auf das Wiedersehen mit einem großartigen Künstler und guten Freund!

Oper Frankfurt um 19.30 Uhr
Foto: © Edmond Choo

Dienstag 05. Mai bis 19. September: Adlerherzen - Show von und mit Henni Nachtsheim

(Daniela)

Ich freue mich sehr, dass ich Karten für die Show ADLERHERZEN von und mit Henni Nachtsheim bekommen habe! Wenn ihr Glück habt, könnt ihr Karten gewinnen!

Adlerherzen geht in die Verlängerung

Im März 2025 feierte das Bühnenstück Adlerherzen von Henni Nachtsheim Premiere im Bürgerhaus Sprendlingen in Dreieich. 
Ein voller Erfolg mit 20 ausverkauften Vorstellungen und rund 15.000 Besucherinnen und Besuchern, der nun fortgesetzt wird. 

Comedian und Musiker Henni Nachtsheim – bekannt unter anderem von der hessischen Rockband „Rodgau Monotones“ und dem Comedy-Duo „Badesalz“ – schuf dieses Stück gemeinsam mit der Regisseurin Andreana Clemenz. Musikalischer Leiter ist Ali Neander, ebenfalls bekannt durch die Rodgau Monotones. Adlerherzen ist eine Hommage an den Verein Eintracht Frankfurt, seine Geschichte, seine jüngere Vergangenheit, sportliche Erfolge, Kuriositäten und vor allem an seine Fans. 

„Das ist Eintracht pur, trifft voll ins Herz,“ kommentierte Philipp Reschke, Mitglied des Vorstandes Eintracht Frankfurt Fußball AG, das Stück bei der Premiere.
Henni Nachtsheim zeigt sich begeistert über die Resonanz des Publikums: „Mit Adlerherzen haben wir etwas geschaffen, was man nicht in Worte fassen kann. Jeder Abend, an dem wir gemeinsam mit den Fans dieses Stück erleben, ist wirklich besonders. Ich bin unsagbar dankbar, dass die Idee, ein Bühnenstück über Eintracht Frankfurt zu entwickeln, mit Hilfe aller Befürworter realisiert werden konnte. Die Fans lieben es!"

Das Rostock-Trauma kann behandelt werden
Im Zentrum des Stücks steht eine junge Frau, die ihren vier Neffen zum 10. Geburtstag Dauerkarten für die Eintracht versprochen hat – doch dafür muss sie hart arbeiten. Dabei erlebt sie zahlreiche außergewöhnliche Geschichten rund um den Verein. Mit kauzigen, abergläubischen, aber immer sympathischen Fans. Szenen, die alle mit der Eintracht verbunden sind: im Schnellimbiss vor dem Stadion, in einer Physiotherapiepraxis voller frustrierter Fans mit „Rostock-Trauma“ – viele Besucherinnen und Besucher wurden vor Ort ebenfalls erfolgreich therapiert – oder in einer Kneipe, in der lautstark über das schönste Tor gestritten wird. Das alles kulminiert in einem Song namens „Eigentlich waren sie alle schön!“. Ein mitreißendes Ensemble, eine Live-Band und vielseitige Bühnenbilder runden diese Hommage an Eintracht Frankfurt ab.

Termine 2026:
5.5., 6.5. & 7.5. Bürgerhaus Dreieich, 2.6., 3.6. & 4.6. Jahrhunderthalle Frankfurt, 28.8. & 29.8. Erwin-Piscator-Haus Marburg, 18.9. & 19.9. Josef-Kohlmaier-Halle Limburg a.d. Lahn

Zu den Videos:https://www.youtube.com/watch?v=YeoXF8IscrU&pp=ygULYWRsZXJoZXJ6ZW4%3D; https://youtu.be/T5ymGRMIk_k?si=6CXzWL-qvBVfq4ts

Mehr Infos und Tickets unter: https://adlerherzen.de/

Foto: Axxel Gaube

Mittwoch, 06. Mai: Bücherkoffer. Zwei Autor:innen packen aus im Literaturhaus Frankfurt - Katja Oskamp und Christoph Peters

(Petra)

Heute sind hier zwei großartige Autor:innen auf der Bühne, zwei gut gefüllte Koffer dazu, und los geht’s: In der Reihe „Bücherkoffer“ brin­gen diesmal Katja Oskamp und Christoph Peters Lektüre mit, die sie beeinflusst hat – Lebensbücher, Krisenhelfer, Wegbegleiter. Christoph Peters stammt vom Niederrhein, wurde gleich mit seinem Debütroman „Stadt Land Fluß“ bekannt und hat bis heute nicht nur ein schriftstellerisches Werk vorgelegt, sondern mit seinen Zeichnungen japanischer Teeschalen auch ein bildnerisches. Sein neuer Roman „Entzug“ bringt das Thema Sucht in eine eindrückliche literarische Form. Katja Oskamp, in Leipzig geboren, in Berlin aufgewachsen, war zunächst Theaterdramaturgin. Einige Jahre arbeitete sie als Fußpflegerin; in „Marzahn, mon amour“ verarbeitete sie ihre Erfahrungen mit hintergründigem Witz und präzisem, liebevollem Blick auf brüchige Lebensläufe. All diese Qualitäten zeichnen auch ihren jüngsten Roman „Die vorletzte Frau“ aus. Moderiert wird der Abend von Björn Lauer, der stellvertretender Verlagsleiter des Societäts-Verlags ist.

Foto: Christoph Peters©Peter von Felbert, Katja Oskamp©Mathias Bothor

Bücherkoffer. Zwei Autor:innen packen aus, mit Katja Oskamp und Christoph Peters, Moderation: Björn Lauer, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 12 (8) Euro, Streamingticket 5 Euro, Tickets gibt’s hier

Mittwoch, 6. Mai: Die Stadt und das Zeichnen

(Andrea)

Seit Kurzem habe ich auch eine echte Sibylle Lienhard an der Wand und muss nun nicht extra an den Hafen runterradeln, um den blauen Kran zu sehen. Dani sagt, es gibt auch ein Bild vom Hafen 2, da bin ich sehr interessiert. Wer sich jetzt fragt, wer ist Sibylle Lienhard, der sollte mal bei maiengruen.de oder heute im DAM vorbeischauen. Da ist sie nämlich zu Gast und spricht über Urban Sketching - Wie Skizzieren zum Stadterlebnis wird. 
Wer sitzt denn da am Wegesrand? Mit Skizzenbuch und Stift? Urban Sketching heißt das Live-Zeichnen vor Ort, was unter Architekt:innen oder Künstler:innen schon seit jeher verbreitet ist. Daraus ist in zahlreichen Gruppen seit 2007 eine weltweite Bewegung geworden. Die Community aus zeichenbegeisterten Menschen wächst. Sibylle Lienhard ist Teil der Urban Sketchers Rhein-Main und zeigt die Stadt und ihre Architektur aus dem Blickwinkel der Zeichner:innen. Sie berichtet darüber, wie die Angst vorm weißen Blatt verfliegen und jeder mit dem Zeichnen beginnen kann – ein Strich ist der Anfang einer Geschichte. Beginn 19 Uhr, 1\2 Stunde Vortrag, 20 Uhr Ausstellungsrundgang, Diskussion und Getränke an der Bar. Eintritt 10 Euro.

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai: Of/ Sargbau-Workshop

(Andrea)

Früher an später denken und solange kann der Sarg ja auch als Möbel genutzt werden: "Ein Möbelstück für die letzte Reise“ entsteht in einem Sargbau-Workshop, den Mikel Hogan in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Friedhof e.V. anbietet. Der Workshop ist nicht nur eine handwerkliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, über den Tod und das Leben nachzudenken. Dabei wird der Sarg als Kunstwerk und Möbelstück neu interpretiert – und kann im Anschluss sogar als eindrucksvolles Element im jeweiligen Zuhause dienen. Die Teilnehmenden lernen, wie sich aus nordischer Fichte ein Sarg konstruieren lässt. Dabei werden sie Schritt für Schritt begleitet, weshalb sich der Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene eignet. Die kleine Gruppe von maximal sechs Personen bietet zudem die Möglichkeit, gemeinsam an einem besonderen Projekt zu arbeiten und sich mit Gleichgesinnten über das sensible Thema auszutauschen. 
Teilnehmer: Maximal 6 Personen (Mindestens 4) 
Kosten: 475,00 € (inkl. Material, Verpflegung und Getränke) Anmeldung:  Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich bis spätestens 26.04.2026 verbindlich per Mail an infosargbau-atelierde an. 

Neuer Friedhof Offenbach, Mühlheimer Straße 425, 63075 Offenbach 

Freitag, 8. Mai: Solo Piano

(Andrea)

Bekannt als der Pianist der Frankfurter Formation THE OHOHOHS, die mit ihrem Sound zwischen Klassik und Clubmusik Grenzen einreißt, wagt Florian Wäldele heute einen ganz persönlichen Schritt: Sein erstes Solo-Klavierkonzert! An diesem besonderen Abend lässt er die treibenden Beats und die orchestrale Fülle seiner Band hinter sich und widmet sich ganz dem puristischen Klang des Flügels. In der atmosphärischen Kulisse der Orangerie im Günthersburgpark präsentiert er ausschließlich eigene Kompositionen – ein Programm voller leiser Töne, das zum Innehalten und genauen Hinhören einlädt. Die Ankündigung verspricht ein Konzerterlebnis „ganz nah dran“, das die Grenzen zwischen Neoklassik und persönlicher Erzählung verschwimmen lässt. 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Tickets Foto: Salar Baygan

Orangerie im Günthersburgpark, Comeniusstraße 39

Freitag 8. & Samstag 9. Mai: Moby Dick (weitere Termine)

(Martin)

Herman Melvilles „Moby Dick“ ist mehr als eine klassische Seefahrergeschichte. 

Die Jagd des besessenen Kapitäns Ahab nach dem weißen Wal hat sich längst zu einem modernen Mythos entwickelt – getragen von der Frage, wie weit zu gehen ein Mensch bereit ist, um sein Ziel zu erreichen.

Melville verbindet Abenteuer und philosophische Suche, inspiriert von der Bildkraft des Alten Testaments, den dramatischen Welten Shakespeares und den Zeitereignissen des 19. Jahrhunderts. 

Entstanden ist ein Werk, das einfache Antworten verweigert und sich jeder eindeutigen Genrezuordnung entzieht.

Die Inszenierung im Kellertheater will das Publikum mitnehmen auf eine Reise zwischen donnernden Wellen und inneren Abgründen: Ein Leben an Bord, geprägt von Zusammenhalt, Gefahr und der stetigen Konfrontation mit den großen Fragen des Menschseins. Ahab und seine Mannschaft stellvertretend für uns – getrieben von Hoffnung, Furcht, Wahn und der Sehnsucht nach Sinn.

Freitag 8. & Samstag 9. Mai / Freitag 15. Mai & Samstag 16. Mai jeweils um 20:30 Uhr
Kellertheater, Mainstr. 2, 60311 Frankfurt
Foto: © Homepage Kellertheater

Samstag 09. Mai: Releaseparty - The Phobes im Dreikönigskeller

(Daniela)

Ich weiß nicht, welche Gründe es geben klönnte heute nicht zu “20 Jahre Danielas Ausgehtipps” zu gehen, aber da Markus mich so nett angeschrieben hat, kündige ich sein Konzert trotzdem an:
Markus und Stefan von Cashma Hoody haben eine neue Frankfurter IndiePop/-Rock Band: The Phobes und releasen am 09.05.ihr Debut Vinyl „Cosmo“ im Dreikönigskeller. Als Support spielt die Sachsenhäuser Singer Songwriterin Janis Elko. Im Anschluss legt DJ Jerky Taylor IndiePerlen auf.

Vier Leute, ein Proberaum, zu viele Gitarrenpedale - das sind The Phobes. Ihr Sound: Indie mit Haltung, Melodie mit Kante.
The Phobes spielen Songs, die sich nie aufdrängen, aber immer hängen bleiben:
Emotionale Wucht trifft auf lakonischen Charme, aus der Ecke grüßt ein gutmütiges Augenzwinkern. Klares Songwriting, angesiedelt zwischen Pop-Appeal und Subtext, das sich im Spannungsfeld von poetischer Klarheit, der nötigen Portion Drama und einem Hauch Retro-Vibe abspielt.
Kurz: The Phobes machen Musik für Menschen, denen Bauch ebenso wichtig ist wie Kopf.

Sa., 09.05.26 / Beginn 20:30 Uhr / Eintritt 12€
www.dreikoenigskeller.eu/events-details/the-phobes-indiepoprock-frankfurt-janis-elko-singer-songwriter-frankfurt.html

Samstag, 9. Mai: Spring Spring

(Andrea)

Genaugenommen gibt es heute nur einen Termin und der ist im Lola Montez. Aber Ian aka ISO HERQUIST veranstaltet heute im Löwenhof (Löwengasse 27A, F-Bornheim) das erste (Ukulele) SpringSpring – ein Mini-Musik-Ukulele-Festival mit Ukulele-Ensemble und weiteren Musik-Workshops, Werkschau und Abendkonzert Konzert mit »Mrs. Linda und Mr. Hell« (Swing & Blues – Wiesbaden) und dem »Ukulelenprediger Samuel Beck & Band« (Groove Rock – Berlin). Es wird natürlich um die Ukulele gehen – aber primär um das große, gemeinsame Musikmachen! Ein Workshop für fast alle: Hauptsache, du hast ein wenig Spielerfahrung. Drei Songs aus drei Jahrzehnten zerlegen wir in Songstruktur, Rhythmik und Dynamik. Und damit das alles schön praktisch bleibt, proben wir ein bisschen und eröffnen mit unserem Mini-Set die SpringSpring-Werkschau um 17:00. 
Infos und Anmeldung http://springspring.piuuu.de oder http://www.ukulele-workshops.de

Löwenhof, Löwengasse 27A

Samstag 16. Mai: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen

(Daniela)

Melli macht es wieder: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen - live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez. Sie schreibt:

Fans and Friends von Melli redet mit! Es ist wieder soweit! Der Frühling kommt und wir sind auch wieder da und deshalb wird es bunt auf allen Ebenen:

mit Aktivistin, Feministin, Verlegerin Annette Kühn kommt eine kluge, taffe und empathische junge Frau auf mein Sofa, die von der erfolgreichen Start-up-Verlagsgründerin bis zur Organisatorin queerer Podiumsdiskussionen und vollem Einsatz gegen die Zwangsräumung der Frankfurter Lesbenkneipe "La Gata" ein breites Spektrum in der lokalen Kulturpolitik abdeckt. Sie redet lieber über ihre Vorhaben und nicht so gern über sich selbst. Mal sehen, ob ich Letzteres herauslocken kann...

Modedesignerin Giuliana Schmidt ist 26 Jahre jung, kommt aus Aschaffenburg und und ihre crazy glitterige Mode war schon in "Vogue" und "Elle". Von der Akademie für Mode und Design, München hat sie es mit ihrer Mode direkt auf die großen Fashionbühnen gebracht, nahm bereits an der Paris Fashion Week teil und arbeitet außerdem als Designassistentin für Karl Lagerfeld. Wie geht das alles? Das wird sie uns bestimmt am 16. Mai erzählen und vielleicht bringt sie uns ja auch was zum Anziehen mit...

Und der Herr in der Runde ist Serkan Goeren - ein Unikum der lokalen Kunstszene. Seine Kunst aus Acryl gibt es als quietschbunt geschnürte Knoten, die aussehen als könne man sie essen oder als Platten, die mit Fotos bedruckt und bearbeitet werden. Der graduierte Philosophie- und Kunstwissenschaftler kuratiert auch Ausstellungen anderer Künstler und manchmal spät nachts kann man ihn auch an der Kasse der Esso-Tankstelle an der Hanauer Landstraße treffen..

Ihr seht, es wir wieder spitzenmäßig, denn sowohl meine (M)ein-Mann-Band als auch Frau von Spangenberg sind wieder mit mir vor Ort. Es gibt wie immer auch Musik, was zu trinken und die beste Atmo im Kunstverein Familie Montez. 

Ausgabe 47 am Samstag, 16. Mai 2026 // 20.00h - Tickets: https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/6981fe9f78027843e7e3c6d5 Abendkasse ab 19h: 22,- €, Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,-, Bis zum 1.5. 2026 bekommt ihr noch Early-Bird-Tickets zum ermäßigten Preis!! Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main
Foto: Salar Baygan 

Freitag 29. und Samstag 30. Mai: Music Discovery Project 2026: „HandWerk“

(Daniela)

Music Discovery Project 2026: „HandWerk“

hr-Sinfonieorchester, Special Guests: Mighty Oaks
Gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester wird die internationale Band aus Berlin für ein erneut überraschendes und einzigartiges Music Discovery Project sorgen mit ungewohnten Mischungen und Kontrasten zwischen Klassik und Pop, Orchester und handgemachten Songs und Beats. Die Leitung des Abends hat dabei erneut Frank Strobel, der renommierte Filmmusik-Dirigent, mit dem das hr-Sinfonieorchester schon seit vielen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet.

Mehr Infos findet ihr hier:
Music Discovery Project 2026: Mighty Oaks treffen auf hr-Sinfonieorchester | hr-sinfonieorchester.de
Freitag, 29., und Samstag, 30. Mai, jeweils 20 Uhr myticket Jahrhunderthalle
© Studio Marco Fischer

Samstag 30. Mai: Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25

(Daniela)

Haiku trifft Klangkunst: Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25
Am 30. Mai 2026 trifft in Frankfurt-Höchst japanische Kurzlyrik / Haiku auf experimentelle Klänge: Der Verein „Raum für kulturelle Fragen e.V.“ präsentiert gemeinsam mit dem internationalen Musiknetzwerk Naviar Records das Naviar Haiku Fest 2026 im Kulturraum B25 statt. Haikus dienen als Ausgangspunkt für Komposition, Improvisation und Performances von vier internationalen Acts aus der Naviar-Community, ergänzt durch einen Haiku-Schreibworkshop und eine Lesung mit dem renommierten Haiku-Autor Klaus-Dieter Wirth. Der Kulturraum B25 lädt ein zu einem niedrigschwelligen Zugang zu zeitgenössischer Musik, Klangkunst und Lyrik.
Mehr Infos unter www.kulturellefragen.de
Kulturraum B25, barrierefrei, Brüningstr. 25, FFM-Höchst
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

Bis 24. April: „TEMPLE ROAD“ – Fotografische Dokumentation religiöser Orte

(Martin)

Gemeinschaften zwischen Industriehallen Ausstellungsauftakt einer neuen analogen Ausstellungsreihe. TEMPLE ROAD - In einem Gewerbegebiet am Stadtrand von Frankfurt am Main liegt ein Ort, der sich an Wochenenden still verwandelt: Zwischen Werkstätten, Bürogebäuden und einer Großmetzgerei entstehen temporäre Räume spiritueller Praxis. Die Ausstellung Temple Road der Fotografin Josefine Rauch dokumentiert diese kaum sichtbare Parallelwelt und eröffnet zugleich die neue Ausstellungsreihe von ON FILM LAB.

Die künstlerisch-dokumentarische Fotoserie widmet sich den vielfältigen Glaubensgemeinschaften im Fechenheimer Gewerbegebiet, die leerstehende Industriehallen für Gebete, Hochzeiten und gemeinschaftliche Feiern nutzen. Über ethnische, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg versammeln sich hier zahlreiche Gemeinden aus der gesamten Rhein-Main-Region. Abseits der öffentlichen Wahrnehmung entstehen so geschützte Räume, die – fernab zentraler Sakralbauten – Anonymität und Freiheit für das Gemeindeleben ermöglichen. Mit einem sensiblen, zurückhaltenden Blick und ausschließlich auf analogem Filmmaterial entstanden, macht Temple Road sichtbar, wie diasporisch geprägte Religionspraxis ihren Platz in der urbanen Peripherie findet: improvisiert, gemeinschaftlich und meist unbeachtet von der Mehrheitsgesellschaft. Die Serie verhandelt Fragen von Zugehörigkeit, Wahrnehmung und städtischer Raumnutzung.

Josefine Rauch ist eine in Offenbach am Main lebende Fotografin. In ihrer Arbeit untersucht sie temporäre Räume und ambivalente Zustände, in denen sich Zugehörigkeit, emotionale Haltungen und soziale Prozesse materialisieren. Ihr Projekt Temple Road wurde international auf Fotofestivals und Plattformen ausgezeichnet und auf Shortlists geführt sowie in Publikationen, unter anderem des Haus der Kulturen der Welt, präsentiert. Die Serie war bereits in zahlreichen Gruppenausstellungen zu sehen, darunter bei der Fotobus Society Hannover, im Fotografie Forum Frankfurt, der AFF Galerie Berlin und der Fotogalerie Friedrichshain. Im ON FILM LAB Frankfurt wird Temple Road nun erstmals als umfassende Einzelausstellung gezeigt.

ON FILM LAB - Raum für analoge Fotografie, Sandweg 131A / Montag – Freitag, 10 – 18 Uhr
Foto: © Josefine Rauch

Bis Sonntag 26. April: Nandu Kriesche – inside paradise

(Daniela)

Ich erinnere mich sehr gerne an unsere super schöne Zeit in unserem Kulturlabor. Die Künstlerin Nandu Kriesche stellte damals auch bei uns aus. Jetzt zeigt sie eine neue Ausstellung in Offenbach:

Nandu Kriesche – inside paradise
9.4. bis 26.4. 2026, Bund Ofenbacher Künstler

Nandu Kriesches Lasurmalereien zeichnen sich durch eine Tiefenschichtung aus, die eine pulsierende Farbigkeit generiert – ein chromatisches Leuchten, das den Bildträger zu transzendieren scheint. Sie stellt dabei die essenzielle Frage nach der heutigen Verortung des Paradiesischen: Ist das Paradies ein Sehnsuchtsort der Natur oder findet es seine Entsprechung in der technologischen Perfektion? Ein faszinierender Wendepunkt in ihrer Ikonographie zeigt sich in Werken wie „Immer wieder aufstehen“. Hier rekurriert die Künstlerin auf die hochkomplexe Ästhetik der Wafer-Produktion innerhalb der Halbleiterindustrie. Es ist ein Licht, das in seiner Reinheit fast extraterrestrisch wirkt und physikalische Zustände beansprucht, die Ingenieure bezeichnenderweise als „magisch“ titulieren. In der Komposition „Guten Morgen Max“ überführt Kriesche diese technologische Mystik in die Sprache der Malerei. Durch die Visualisierung von Quantenverschränkungen evoziert sie Räume, die sich der herkömmlichen Perspektive entziehen und den Blick in unbekannte Dimensionen öffnen. Ergänzt wird die Schau durch subtile Lichtobjekte, die im Dialog mit den Leinwänden stehen. 

Midissage: Sonntag, 19.4., 13.00 Uhr, Vortrag der Künstlerin: „Künstlerische Intelligenz“ im Kunstprozess 
Nacht der Museen; Samstag 25. April: Special-Lichtinstallation
Finissage: Sonntag, 26.4., von 12–15.00 Uhr mit Künstlergespräch um 13 Uhr.

bok – Bund Offenbacher Künstler e.V. , Kirchgasse 29, 63065 Offenbach, www.bund-offenbacher-kuenstler.de
Öffnungszeiten: Do., Fr. + Sa. 16 – 19 Uhr, So. 11 – 15 Uhr  

Bis Sonntag, 26. April: AI-Worlding im Museum Angewandte Kunst x saasfee*pavillon

(Petra)

Worlding steht für Prozesse, welche Welten und Weltsichten hervorbringen. Zunehmend wird Künstliche Intelligenz Teil dieser Prozesse. KI-Systeme haben sich tief in unseren Alltag eingebettet und prägen unsere Vorstellungen von Gesellschaft, Welt und uns selbst. Generierte Bilder, Texte und Videos erschaffen neue Welten – basierend auf selektiven Daten, einseitigen Perspektiven und wirtschaftlichen Interessen. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen, welche AI-Worlding simulieren und reflektieren. Es werden einerseits Grenzen generativer Modelle erfahrbar gemacht, andererseits das Verhältnis zwischen Menschen und KI-Systemen exploriert: Wann sind diese bloß Werkzeug, wann Co-Creator und wo bestimmender Faktor für gesellschaftliche und künstlerische Prozesse? Die Partnerausstellung im saasfee*pavillon eröffnet am Donnerstag, 19. Februar.

AI-Worlding - Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen, Gruppenausstellung mit: Anton Andrienko, Elisa Deutloff, Egor Dmitriev, Xiangyu Fu, Chelsea Hartmann, Marlon Hesse, Ava Leandra Kleber, Max Kreis, Mattis Kuhn, Leon-Etienne Kühr, Seongsin Lee, Ting-Chun Liu, June Pauli, saasfee* (Alex Oppermann, Al Dhanab, Maciej Medrala), Evgeny Tverdokhlebov, Natalie Wilke, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (10) Euro

Bis Sonntag, 26. April: allapopp "When Body is not Enough" im saasfee*pavillon x Museum Angewandte Kunst -

(Petra)

Ein milder Sprühregen an famosen "World Design Capitel 2026"-Projekten plätschert in diesem Jahr auf uns nieder: ich hoffe, Ihr seid bereit!? Jetzt auch mit einer Kooperation des saasfee*pavillons mit dem Museum Angewandte Kunst, die dazugehörigen Ausstellungen sind in beiden Häusern zu sehen. Heute ist Vernissage der Einzelausstellung von allapopp im saasfee*pavillon, die über ein Jahrzehnt der Selbstdigitalisierung nachzeichnet – von frühen Sprachklonen bis hin zu generativen KI-Avataren und interaktiven Sprachmodellen. Sie vereint individuelle und gemeinschaftliche Arbeiten der Künstler*in in den Bereichen Installation, Video, Klang, Mixed Reality, Teppich und Acrylglasdruck. Angefangen bei den techno-utopischen Träumen des sowjetischen Kosmismus, westlichem Transhumanismus und Ideen der Techno-Spiritualität, untersucht die Ausstellung die Kräfte, die den Wunsch nach kapitalistischer, patriarchaler und spiritueller Selbstoptimierung prägen. Als zehnjährige, praxisorientierte Auseinandersetzung mit digitaler Verkörperung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz stellt allapopp die Frage: In welche Zukunft führt die digitale Erweiterung unserer Körper – und nach wessen Bedingungen findet diese Transformation statt? Die Partnerausstellung im Museum Angewandte Kunst eröffnet bereits am Donnerstag, 12. Februar

Foto: ©www.saasfee.de

When Body Is Not Enough – allapopp, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 66 HH, Öffnungszeiten: samstags+sonntags 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Sunday Artist Walks jeweils 16.00 (22.02., 15.03., 29.03., 26.04.), 17.04.2026 19.00 - 21.00 Uhr „Tatar Dinner-Performance“ mit allapopp (Anmeldung erforderlich per E-Mail an: heidi@saasfee.de)

Bis 26. April: JESSICA BACKHAUS. SHADOWS MIGHT DANCE

(Uwe)

Die Arbeiten der international anerkannten deutschen Fotografin Jessica Backhaus entfalten sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst, geprägt von Form, Farbe und Licht. Inspirationsquellen reichen von abstrakten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts wie Josef Albers und Sonia Delaunay bis zu prägenden Begegnungen wie mit der Schriftstellerin und Fotografin Gisèle Freund. Ihre Fotografien befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter die Deutsche Börse Photography Foundation, und wurden unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Martin-Gropius-Bau, Berlin, ausgestellt.

Rahmenprogramm
DI, 10.02., 10.03., 21.04., 15 Uhr KURATORINNENFÜHRUNGEN mit CELINA LUNSFORD oder ANDREA HORVAY
FR, 17.04., 18 Uhr GALERIEGESPRÄCH mit JESSICA BACKHAUS und Prof. Dr. SOPHIE CHARLOTTE OPITZ, Medienwissenschaftlerin/Kuratorin, Bucerius Kunst Forum, Hamburg
SA/SO, 18./19.04., 10–17 Uhr WORKSHOP »ABSTRAKTE DIMENSIONEN« mit JESSICA BACKHAUS

Fotografie Forum Frankfurt / F., Braubachstraße 30–32
Foto: FFF, Jessica Backhaus

Bis Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn

(Petra)

Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt. 

Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel

Thomas Bayrle – Fröhlich sein!,  Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro

Bis 10. Mai: Of/ 100 Jahre BOK

(Andrea)

Zur Feier des 100. Jubiläums des BOK/ Bund Offenbacher Künstler lädt das Haus der Stadtgeschichte zu drei Ausstellungen ein. Die Vereinshistorie bildet den Ausgangspunkt. Teils unveröffentlichte Dokumente aus dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt und dem Stadtarchiv Offenbach, private, bislang nicht zugängliche Schriften und Dokumente sowie Werke der Kunstschaffenden aus der Museumssammlung machen die Vereinsgeschichte lebendig. Dabei geht die Ausstellung verschiedenen Fragen nach: Weshalb erfolgte am 15. Dezember 1926 die Gründung? Wie erging es dem Verein während der Weltwirtschaftskrise und dem Nationalsozialismus? Wie entwickelte das Vereinsleben sich nach dem Neuanfang 1945 bis hin zu den ersten Künstlerinnen im Vorstand im neuen Millennium? Welche Stätten und Begebenheiten waren in den vergangenen hundert Jahren wichtig für den BOK? Bild: Gemälde Ludwig Plaueln, Haus der Stadtgeschichte

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, Offenbach

Bis Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst

(Petra)

Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden  Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. 

Grafik/Graphic: Bureau Sandra Doeller©Museum Angewandte Kunst

Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei

Noch bis 31. Mai: Ausstellung After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25

(Daniela)

Brita hat mir diese Ausstellung empfohlen. Sie sagt, dass insbeosndere die Führungen sehr gut sind:

After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25

Der „After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize“, den die Crespo Foundation gemeinsam mit C/O Berlin ins Leben gerufen hat, wurde 2025 an Lisa Barnard (1967, Großbritannien) und Isadora Romero (1987, Ecuador) verliehen.

Die Ausstellungen „You Only Look Once“ von Lisa Barnard und „Notes on How to Build a Forest“ von Isadora Romero werden nun im Crespo Open Space gezeigt. Sie eröffnen zwei künstlerische Perspektiven auf das Zusammenspiel von Natur, Technologie und Gesellschaft.

Datum: 13.03.2026 bis 31.05.2026
Uhrzeiten: Mo., Do., Fr. 14–20 Uhr und Sa., So. 11–18 Uhr
Adresse: Crespo Open Space, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt

Führungen: Jeweils montags und samstags, auch in Englisch und mit DGS-Begleitung. Weitere barrierearme Führungen bieten wir auf Anfrage gerne an.

Mehr über die Ausstellung und über Termine und Rahmenprogramm: https://www.crespo-foundation.de/de/events/after-nature-25

Noch bis 05. Juli: Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat

(Martin)

Diese Ausstellung ist ein MUST SEE! 
Ein Küstenort wird zum Mythos – und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Auch Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Das Städel Museum präsentiert eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes Étretat und den Einfluss des Ortes auf die Malerei der Moderne.

hessenschau.de schreibt: „Die verschiedenen künstlerischen Annäherungen an diesen einzigartigen Ort über rund 200 Jahre zeigt die Ausstellung in faszinierend gestalteten Räumen und Gegenüberstellungen. Gleichzeitig beleuchtet sie den sozialen Wandel des einstigen Fischerdorfs zum Badeort und zum Sehnsuchtsort der Pariser Künstler. Und sie zeigt, wie der Mythos in der Literatur, der Fotografie und sogar in der Netflix-Serie "Lupin" bis heute fortlebt.“

Bis 5. Juli (Dienstag, Mittwoch, Freitag – Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-21.00 Uhr): Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat
Städel Museum
Foto: Ausstellungsansicht Städel Museum © Norbert Miguletz

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

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