10.04.-16.04.2026

ZACK

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Zack, schon wieder Freitag – und schon wieder jede Menge erlebt:

Wir waren in “Moby Dick” im Kellertheater – und das war gleich doppelt schön. Nicht nur wegen der kurzweiligen Inszenierung, sondern auch wegen einer ziemlich netten Begegnung: Ein Mann sprach uns an, der Tickets von Martin über unsere Ausgehtipps gewonnen hatte. Nach dem Stück saßen wir noch lange zusammen – und dabei kam heraus, dass er unsere Ausgehtipps seit fast 18 Jahren liest. Klar, dass mich das ziemlich gefreut hat.

Als wir ihn fragten, ob er auch am 9. Mai zur Party kommt, meinte er: eigentlich sehr gern – vor allem, weil er Quizze liebt. Sein Problem: kein Team. Unsere Lösung: kein Problem! Es gibt schon viele Einzelanmeldungen, die vor Ort zu Teams zusammengestellt werden. Das fand er so gut, dass er sich direkt angemeldet hat.

Also auch an euch: Meldet euch an – 20 Jahre Ausgehtipps wollen gefeiert werden! Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Und noch ein kleiner Blick hinter die Kulissen: Wir haben auch mit den Schauspieler:innen gesprochen und erfahren, wie das Kellertheater organisiert ist – nämlich komplett ehrenamtlich. Regie, Requisite, Technik, Schauspiel, Theke – alles! Und das seit 1980. Ziemlich beeindruckend.

Falls ihr das Theater noch nicht kennt: Geht hin! Ihr könnt auch einfach auf einen Drink vorbeischauen. Und wenn euch selbst die Bühne reizt – meldet euch. Wirklich tolle, sympathische Leute!

So, und ich muss los:
Heute Chorprobe, morgen Wanderung und danach Blaue Stunde vom Hotel Nizza im Kunstverein Familie Montez …

Egal, was ihr macht – lebt wild!

Daniela

Vielen Dank auch an den Rest des Ausgehtipp-Teams: Uwe Schwöbel, Martin Grün, Andrea Ehrig, Petra Manahl und Erik Düwel.

Samstag 09. Mai: 20 Jahre Ausgehtipps - ANMELDUNG AB JETZT MÖGLICH

(Daniela, Andrea, Petra, Martin, Erik & Uwe)

Wir können es selbst kaum glauben: Im Mai werden Danielas Ausgehtipps 20 Jahre alt.
Seit 2006 sind wir für Euch unterwegs in Frankfurt & Offenbach – auf Konzerten, im Theater, in der Oper, im Kino, bei Sportveranstaltungen, in Ausstellungen und überall dort, wo Kultur lebendig wird. 

Das wollen wir natürlich mit Euch feiern!
Das Fest findet am Samstag, den 9. Mai im Kunstverein Familie Montez statt.
* Ab 18:00 Uhr öffnen sich die Türen.
* Um 18:30 Uhr startet unser großes Jubiläums-Pubquiz.
Ob ihr Euch als Team oder alleine anmeldet und dann vor Ort zu einem Team zusammengestellt werdet: Euch erwarten Fragen rund um Konzerte, Film, Literatur, Theater, Kunst und das Kultur- und Stadtleben in Frankfurt & Offenbach – moderiert von Christoph Pütthoff aka „Pütti“.
Es gibt tolle Kulturpreise zu gewinnen. Das Quiz wird so unterhaltsam, dass Zuschauen mindestens genauso viel Spaß macht!
* Ab 20:30 Uhr heißt es dann: Musik an, Gläser hoch! Sibylle & Yvette sorgen bis Mitternacht für den passenden Soundtrack. 

Kommt vorbei, bringt Freund:innen mit, stellt Euer Wissen unter Beweis – oder genießt einfach einen besonderen Abend mit guten Gesprächen, Quiz, Musik und Party.
Wir freuen uns riesig auf Euch!

Ab sofort könnt ihr Euch Eure Tickets sichern für Quiz & Party oder nur für die Party. (Da für das Quiz nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen solltet ihr Euch schnell anmelden.)

https://forms.gle/e3DCqvxJQDYdQymD7

Eintritt EUR 10,- pro Person (inklusive Begrüßungsdrink und Fingerfood)
Ab 22:00 Uhr ist der Eintritt zur Party frei.

Vielen Dank an die Kommunikationsagentur U9 Visuelle Allianz für die tolle Grafik!

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten an Daniela (daniela@cappelluti.net)

1 x 2 Tickets für die beiden Filme “La coquille et le Clergymann” und “Meshes of the afternoon” 
mit Live-Musikbegleitung von Mellowdeath am 12. April im Filmforum Höchst. Gewinnfrage: Wann haben die beiden Musikerinnen ihr Debütalbum herausgebracht?

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
Im Rahmen von LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL:
2 x 2 Tickets für den Film Staatsschutz am Samstag, 02. Mai, 16:00 Uhr, Eldorado Filmtheater Gewinnfrage: Wieviele Filme zeigt LICHTER im Rahmen der Regionalen Kurzfilmrolle am 2. Mai? ©_Lotta_Kilian_-_Junglinge_Film

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
1 x 2 Karten für Pletnev Klavier am 14.4. im Caslas Forum in Kronberg. Gewinnfrafge: Für welche Kategorie erhielt Mikhail Pletnev einen Grammy? 

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
1 x 2 Gästelistenplätze für das Release Konzert von The Phobes am 9. Mai im Dreikönigskeller. Gewinnfrage: Wie heißt die DJ, die am 23.4. beim VinylGottesdienst auflegt?

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
1 x 2 Tickets für die Closing Party der Neuen Kaiser am 30. April. Gewinnfrage: Wer tritt am 1. Mai im Zoom auf? ©Marius Winter

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
1 x 2 Tickets für TANZTEE mit Ni-KA am 11.4. auf dem Mainod. Gewinnfrage: Was findet am Donnerstag, den 16. April von 17-22 Uhr statt?
 

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
1 x 2 Tickets für Music Discovery Project 2026: „HandWerk“ am Freitag, 29. Mai in der Jahrhunderthalle. Gewinnfrage: Wie heißt der renommierte Filmmusik-Dirigent, der die Leitung des Abends hat? (c) Studio Marco Fischer

ZU GEWINNEN in der Centralstation (Uwe)

Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com)
Wir verlosen jeweils 2x2 Tickets für folgende Veranstaltungen in der Centralstation: 

* Donnerstag, 16. April: Sebastian Lehmann: Kleinere Katastrophen
* Samstag, 18. April: Quintense (A cappella)

Gewinnfrage: Was ist mein Lieblingslied von Billy Joel. Schreibt bitte in die Antwortmail die Veranstaltung, zu der Ihr gehen wollt.
Foto: Alexander Kiß

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 

2x 2 Karten + je 2 Kinder für die Zusatzshow von Heavy Saurus am Sonntag, 19. April,  in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wo zelebrieren zwei DJs die Zahl 3013? 

ZU GEWINNEN (ANDREA)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 

1 x 2 Karten für “Madhouse Flowers” im Nachtleben am Donnerstag, 30.April . Die Gewinnfrage lautet: Wer ist Hooked by a book?

MUSIK: Billy Joel

(Uwe)

Wie ich hier schon häufiger schrieb, bin ich Fan von Bruce Springsteen. Durch die Freundschaft mit Kinomacher Daniel Brettschneider hat das etwas vor sich hin brennende Feuer wieder mehr Sauerstoff bekommen, seine Euphorie erreiche ich nicht. Springsteen wurde 1949 geboren, es ist ein gutes Jahr gewesen, wie man bei erlesenen Weinen sagen würde: auch Niki Lauda und Klaus Fischer, der mich zu Schalke 04 brachte, erblickten in diesem Jahr das Licht der Welt und das Grundgesetz der BRD natürlich auch. Und Billy Joel! Den brachte ein Instagram-Reel vor einigen Wochen wieder in meinen Fokus. Ein zahnloser britischer Plattenladenbesitzer wird regelmäßig in den kleinen Filmchen von seinem Sohn nach Top 10 gefragt, die in Zeitungen veröffentlicht wurden (beste Sänger/in aller Zeiten, beste Platten der 1980er, beste Songs der 2000er, größte One-Hit-Wonder …). Neulich wurde er gefragt, was laut Rolling Stone Magazine die besten zehn Songs von Billy Joel sind. Er, selbst ein großer Fan Joels, bestand vor dem Erraten darauf, seine persönlichen Favoriten aufzuzählen: Hier die erste Hälfte der Top10 aus dem Rolling Stone Magazin (in der Reihenfolge): 1. Scenes from an Italian Restaurant, 2. Movin´ Out (Anthonys Song), 3.NY State of Mind, 4. Vienna & 5. Summer Highlands Fall.

Piano Man ist auf Platz 7, Songs von seinen letzten drei sucht man vergeblich. Schade eigentlich, weil mich gerade sein Album “Storm Front” aus 1989 auf ihn aufmerksam machte. Ein Freund bekam die Platte zum Geburtstag geschenkt, hatte sie aber bereits. Ich kaufte sie ihm ab und wurde Fan. Wir sahen ihn gemeinsam in der Festhalle. Sicher spielte er dort neben aktuellen Songs eine Menge Songs aus seinem Gesamtwerk, das seit 1993 nicht mehr erweitert wird und das ich aktuell entdecke, auch die Perlen zwischen den unzähligen Hits. So kannte ich aus der Liste Platz 5, Summer Highlands Falls vom Album „Turnstiles“ überhaupt nicht (oder hörte mehrmals drüber), das ist aber eine ganz große Nummer. Meine Top5 ist die: 1. And so it goes, 2. Allentown, 3. She´s Always a Woman, 4. A Matter of Trust, 5. Two Thousand Years

Freitag, 10. April: curated sounds

(Andrea)

Radraum plane ich heute ganz fest ein, ein Drink und Musik um die Ohren, noch dazu wahrscheinlich meist unbekannte, bei curated sounds: “Willst du deine Lieblingsplatten mal über große Boxen hören oder einfach die besten Tracks aus deiner Sammlung präsentieren? Dann komm doch vorbei. Ob du nur einen Drink genießt oder selbst auflegst, entscheidest du. Feel free to join!” Eintritt frei. 

Radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Freitag, 10. & Samstag, 11. April: Moby Dick

(Martin)

Herman Melvilles „Moby Dick“ ist mehr als eine klassische Seefahrergeschichte. 

Die Jagd des besessenen Kapitäns Ahab nach dem weißen Wal hat sich längst zu einem modernen Mythos entwickelt – getragen von der Frage, wie weit zu gehen ein Mensch bereit ist, um sein Ziel zu erreichen.

Melville verbindet Abenteuer und philosophische Suche, inspiriert von der Bildkraft des Alten Testaments, den dramatischen Welten Shakespeares und den Zeitereignissen des 19. Jahrhunderts. 

Entstanden ist ein Werk, das einfache Antworten verweigert und sich jeder eindeutigen Genrezuordnung entzieht.

Die Inszenierung im Kellertheater will das Publikum mitnehmen auf eine Reise zwischen donnernden Wellen und inneren Abgründen: Ein Leben an Bord, geprägt von Zusammenhalt, Gefahr und der stetigen Konfrontation mit den großen Fragen des Menschseins. Ahab und seine Mannschaft stellvertretend für uns – getrieben von Hoffnung, Furcht, Wahn und der Sehnsucht nach Sinn.

Freitag, 10., Samstag, 11. April um jeweils 20.30 Uhr (weitere Vorstellungen im Mai)
Kellertheater, Mainstr. 2, 60311 Frankfurt
Foto: © Homepage Kellertheater

Freitag, 10. April, bis Sonntag, 12. April: Of/ Hochbeetebau

(Andrea)

Ein schönes und hoffentlich auch nachhaltiges WDC-Projekt, von dem viele profitieren können: "Wir treffen uns an 3 Tagen, um die Hochbeete zu bauen. Wir arbeiten vor Ort, in kleinen Gruppen, die jeweils von einer Person angeleitet werden. Für Werkzeug ist gesorgt. Der Workshop richtet sich an alle, die Freude an handwerklicher Arbeit haben oder etwas Neues ausprobieren möchten. Der Park befindet sich direkt hinter der Rolandpassage. Die nächstgelegene S-Bahn Haltestelle ist Offenbach Marktplatz von dort sind es 15 Minuten zu Fuß. Nächstgelegene Bushaltestelle: Friedensstraße (Linie 551). Anmeldung einfach per Mail an weidenpavillon(at)web.de. Teilt gerne mit, an welchen Tagen ihr Zeit habt und ob ihr schon Erfahrung habt oder noch nicht. Aktuelle Updates findet ihr auf dem Instagram-Account @weidenpavillon Der Workshop ist kostenlos. Deutsch & English

Rolandpark im Senefelder Quartier, Offenbach

Freitag, 10. April: Of/ Ach. Diese Lücke

(Andrea)

“Ach, diese Lücke” soll ein sehr witziger Film sein, daher würde ich dieser deutschen Komödie eine Chance geben. Zumal sie in meinem Lieblingswohnzimmer läuft. "Mit 20 wird Joachim unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen und zieht in die Villa zu seinen Großeltern, Inge und Hermann. Zwischen den skurrilen Herausforderungen der Schauspielschule und den exzentrischen, meist alkoholgetränkten Ritualen seiner Großeltern versucht Joachim seinen Platz in der Welt zu finden – ohne zu wissen, welche Rolle er darin eigentlich spielt >> Trailer zum Film>> Karten bitte HIER kaufen Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Freitag 10.- Sonntag 12. April: MIT MUSIK – MITEINANDER im Casals Forum

(Daniela)

Am Wochenende: Auf nach Kronberg!
MIT MUSIK – MITEINANDER muss eine ganz tolle Veranstaltung für Kids & junge Leute und für die ganze Familie sein, zumal am WE eine Foodtruckmeile am Waldschwimmbad entsteht, außerdem ist Ausstellungseröffnung in der Malerkolonie https://kronberger-malerkolonie.com/veranstaltungen/kategorie/museum/aktuelle-ausstellung/ 

Öffentliche Proben & Werkstattkonzert
10.–12. April 2026 | Casals Forum Eintritt frei (Proben) | Werkstattkonzert: Eintritt frei für Schüler und Studierende
Hier entsteht Kammermusik im Jetzt – offen, nah und unmittelbar. Bei Mit Musik – Miteinander wird der Probenprozess selbst zur Bühne. Junge Talente treffen auf Alumni der Kronberg Academy, und das Publikum ist eingeladen, diesen Austausch live mitzuerleben. Es gibt einen Probenplan, aber keine feste Dramaturgie: Einfach kommen, gehen, bleiben, weiterziehen, zwischendurch in Kronberg bummeln und wiederkommen. Am Sonntag mündet die gemeinsame Arbeit in ein Werkstattkonzert im Großen Saal.

Mitwirkende sind Maria Ioudenitch (Violine), Noga Shaham (Viola) und Sebastian Fritsch (Violoncello) sowie die Teilnehmenden des Workshops.

Mit Musik – Miteinander: Öffentliche Proben: Freitag, 10. April 2026 | 15.00–20.15 Uhr; Samstag, 11. April 2026 | 9.30–20.15 Uhr; Sonntag, 12. April 2026 | 9.30–12.45 Uhr; Eintritt frei, ohne Reservierung
Mit Musik – Miteinander: Werkstattkonzert zum Abschluss: Sonntag, 12. April 2026 | 15.00 Uhr, Casals Forum, Großer Saal
Mit Musik – Miteinander – ein Projekt der Kronberg Academy, initiiert und getragen von der Crespo Foundation. 
©Andreas Malkmus

Samstag 11. April: Blaue Stunde im Kunstverein Familie Montez

(Daniela)

Steffi, Heinz & Claude feiern wieder.. ich bin dabei und ihr?

Es gibt diese Stunde, wenn das Licht sich verabschiedet und alles ein bisschen unwirklich wird. Ein bisschen blau. Ein bisschen wunderschön.
Genau diese Stunde gehört uns.
Blaue Stunde – eine Party für alle, die wissen, dass die schönsten Momente zwischen Tag und Nacht passieren. Mit Heinz Felber & Claude De am Pult, die den Abend so formen, wie er sein soll: tanzbar, sinnlich, unvergesslich.
11. April 2026 · 17–23 Uhr
Lola Montez, Hosellbrücke (barrierefrei) Frankfurt

Samstag, 11. April: Hagen Rether: Liebe

(Uwe)

Rethers LIEBE ist tragisch, komisch, schmerzhaft, ansteckend: Das ständig mutierende Programm mit dem immer gleichen Titel verursacht nachhaltige Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und stiftet zum Selberdenken und -handeln an. Bis zu dreieinhalb Stunden plädiert der Kabarettist leidenschaftlich für Aufklärung und Mitgefühl, gegen Doppelmoral und konsumselige Wurstigkeit: Wandel ist möglich – wenn wir wollen.

Centralstation zu Gast im darmstadtium, Musikkabarett/Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium / Beginn 19.00
Foto: Alexander Kiß

Samstag, 11. April: Of/ Ini HbF sammelt Unterschriften

(Andrea)

Der Offenbacher Hauptbahnhof heißt alles andere als willkommen und weil das so ist, will die Initiative Hauptbahnhof ihn entwickeln und bespielen. Dafür müsste sich aber die DB bewegen und deshalb werden jetzt Unterschriften gesammelt werden; Ziel ist es, 5.000 Unterschriften für unsere Petition öffentlichkeitswirksam an die DB zu übergeben. Hier der Link zur Petition: https://weact.campact.de/p/hbfof Heute um 11 Uhr bis Marktende gibt es einen Infostand mit Unterschriftensammlung für die Petition auf dem Wilhelmsplatz - Unterstützerinnen und Unterstützer sind jederzeit willkommen - und ein Besuch auf dem Wochenmarkt lohnt sich ja immer. Das Foto zeigt Gleise irgendwo.

Wilhelmsplatz, Offenbach

Samstag, 11. April: Of/ Frühlingsspaziergang

(Andrea)

Was gibt es Schöneres als den Frühling mit Offenbachs berühmtesten Liebespaar zu feiern? Oder auch, warum meine Tochter heißt, wie sie heißt… Autorin und Journalistin Ingrid Walter hat einen Spaziergang vom Lili-Tempel über die Berliner Straße, Richtung Wilhelmsplatz und Karlstraße zusammengestellt – mit zahlreichen kulinarischen Stationen. Die Reise beginnt in Offenbach und endet sozusagen in Italien – bzw. im Little Italy von Offenbach rund um die Karlstraße. Los geht der Spaziergang am 11. April um 11 Uhr am Haus der Stadtgeschichte. Gebühr 5 Euro.
Wenn Goethe und Lili sich heute in Offenbach treffen würden, bräuchte der Dichter gar nicht zu fliehen, um nach Irrfahrten seine Reise nach Italien anzutreten. Vielmehr könnte er gleich in Offenbach seiner Italiensehnsucht nachgehen – gemeinsam mit Lili – und ihr das Dolce Vita näherbringen. Dann hätte Offenbach vielleicht berühmte Nachkommen aus dieser Love-Story. Bei dieser augenzwinkernden poetisch-kulinarischen Tour begeben sich die Teilnehmer auf die Pfade des berühmtesten Offenbacher Liebespaares Goethe und Lili, das sich 1775 immer wieder in Offenbach traf. Wir wollen Orte aufsuchen, an denen sie gewesen sein könnten und noch weitergehen – einen Zeitsprung wagen, in unser Heute. Zunächst wandern wir zum sogenannten Lili-Tempel und durch die Herrnstraße vorbei an Bernardbau und Büsing-Palais, wo Goethe ganz in der Nähe einst von Baulärm geweckt wurde, nämlich als er wie so oft bei seinen Freunden, der Familie André übernachtete. Lili war durch die Herkunft ihrer Mutter, einer D’Orville, ebenfalls häufig in Offenbach. Hier konnten die beiden unbehelligt von den strengen Blicken ihrer Eltern ihre junge Liebe leben.
Wir stellen uns vor, die beiden wären in Offenbach glücklich geworden und hätten hier ihre Italiensehnsucht zelebriert. Dafür wagen wir den Sprung in die Jetzt-Zeit und auf den Offenbacher Wochenmarkt. Wir schauen bei einigen Ständen mit italienischem Flair vorbei und wandern dann Richtung Karlstraße, schauen bei der Käserei L’Abbate vorbei und enden im Dolce Vita bei „Il Pasticcino“, wo ich bei Espresso und Cannoli eigene Gedichte zum Besten gebe.

Haus der Stadtgeschichte, 11 Uhr. Anmeldung im Haus der Stadtgeschichte oder bei ingrid.walter(at)walter-wortware.de – oder einfach am Samstag um 11 vor Ort.

Samstag 11. April: TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main Special Guest: NI-KA (Vocals)

(Daniela)

SAMSTAG NICHT SONNTAG!!!

TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main
Special Guest: NI-KA (Vocals) 
plus Host: KOSMIK KAT (PEDO KNOPP) & MARTIN B

NI-KA – Eine unverwechselbare Stimme der Frankfurter Szene
NI-KA gehört zu den markanten Stimmen der Frankfurter Musikszene. Aufgewachsen in der Südpfalz und heute in Frankfurt zuhause, verbindet sie deutschsprachigen Neo-Soul mit Einflüssen aus Hip-Hop und Jazz – selbstbewusst und mit einem Sound, der sofort wiedererkennbar ist.

2024 veröffentlichte sie ihr Debütalbum Anni. Im selben Jahr stand sie im deutschen ESC-Vorentscheid auf der Bühne und war auf Moses Pelhams Abschiedsalbum Letzte Worte zu hören. Pelham bezeichnet sie als „eine der aufregendsten Sängerinnen, die wir in Deutschland haben“ – ein Kompliment, das ihre Entwicklung treffend beschreibt. Musikalisch im Gospel verwurzelt, überzeugt NI-KA mit einer unverwechselbaren Stimme: warm, rau und mit dunklem Timbre. Ihre Songs sind persönlich und tragen eine klare Handschrift – sie erzählen von Identität, Selbstbehauptung und der Suche nach Echtheit.

Ende April tritt sie gemeinsam mit der hr-Bigband auf – eine Zusammenarbeit, die ihrem Sound eine neue Dimension verleiht. Zuvor kommt sie am Samstag, den 11. April, zum TANZTEE auf die Mainod. Dort bringt sie ihre Stimme live in das DJ-Set von Kosmik Kat ein: spontan, gefühlvoll und im Dialog mit der Musik. Mit einem kurzen Gastauftritt setzt außerdem Underground-DJ Martin B. zusätzliche Akzente.

Für die passende Atmosphäre sorgen das Mainod-Team mit kühlen Drinks und feiner Küche sowie der Blick über den Main – beste Voraussetzungen für einen entspannten, schwungvollen Sonntagnachmittag.
Einlass: 16 Uhr | Musik: 17 Uhr - 22:00 Uhr
Mainod - Café Restaurant Hotel | Batterie | 65929 Frankfurt Höchst
Eintritt: €10,- 
© Marvin Mensah

Samstag, 11. April: Nightmarket

(Andrea)

Die Bar Shuka mag ich sehr und wenn das 25hours Hotel The Trip nebenan heute zum Nightmarket lädt, ist das ein wunderbarer Anlass für einen Ausflug in die Niddastraße: "Sechs Etagen, sechzig Pop-up-Räume. Independent Brands, Vintage-Funde, Designstücke, die nach Aufmerksamkeit verlangen. Jeder Raum ein eigener Kosmos, jede Marke mit eigenem Vibe und eigener Handschrift. Zusammen entsteht ein wilder Mix aus Style, Kultur und Energie. Zwischen Live-Tattoos, Grillz & Tooth Gems, Workshops und dem Experience Room entsteht ein Playground, der alle Sinne mitnimmt. Highlights wie die Hotelroom Live-Sessions oder "Drag Me To The Suite" sind zu erwarten genauso wie ein zwei Music Floors. Loaded Fries? Natürlich wieder am Start. 17:00 – 01:00 Uhr VVK 10 €, AK 12 € Tickets 

25hours Hotel “The Trip”, Niddastr. 56

Samstag, 11. April: Of/ MMMH XIII mit Groovintella & Christan Strobel!

(Andrea)

Totgesagte leben bekanntermaßen länger und im Fall des Waggon ist es auch gut so. Das Team chreibt: “Ein gutes Gefühl, die Waggon-Pforten noch einmal öffnen zu können, nachdem man sie schon für lange Zeit geschlossen zu haben meinte! Wir haben richtig Bock, euch die letzten 3 Monate Kultur-Gnadenfrist noch einmal so abwechslungsreich und spannend wie möglich zu machen! Nicht zuletzt, um die Erinnerungsspeicher noch mal so richtig aufzuladen – denn wer weiss, wann es nach diesem Frühjahr wieder „Waggon Am Kulturgleis“ wie wir ihn kennen geben wird?” Dann laden wir mal auf, Groovintella & Christian Strobelsind Freunde und leben für die House Culture. It’s not over. Come on down.
Der Waggon ist noch da – kommt, tanzt und genießt die Vibes. Seit Jahrzehnten unser und euer House. Dafür bin ich immer dankbar. Keep it on.
Groovintella, ab 20 Uhr

Waggon am Kulturgleis, Mainufer/ Höhe Isenburger Schloss, Offenbach, nicht barrierefrei

Samstag, 11. April: Klangkarussell

(Uwe)

Weltweit ausverkaufte Tourneen, Headliner, Chartspitze. In Windeseile wurden Superlative gesprengt. Die österreichischen Megastars Klangkarussell kommen im Rahmen ihrer Kaleidoscope Tour für fünf Shows nach Deutschland. Mit ihrer legendären Debutsingle „Sonnentanz“ (2012) stürmte das Elektronik-Duo weltweit die Charts. In zahlreichen Ländern kam die Hitsingle in die Top Ten oder führte sie direkt an. Die warmen, hypnotischen Synthesizer-Melodien, die den Track auszeichnen und die Massen verzauberten, wurden zum Markenzeichen der Österreicher. … 

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Beginn: 19 Uhr
Foto: Zoom, Facebook

Samstag, 11. & Donnerstag, 16. April: Publikumsbeschimpfung (weitere Termine im Mai)

(Martin)

Die Frankfurter Rundschau schreibt in der Premierenkritik vom 26. Januar: »Sie [das Ensemble] drehen auf und ab. Sie beherrschen den Text. Sie zeigen sich außergewöhnlich genießerisch. Sie haben sich eingeschworen und sind doch sechs einzelne, die sich hier voll auskennen. Während der Kritik der Wind aus den Segeln genommen wird, lässt die Inszenierung die Leinen los und sticht in See. […] Andreas Auerbachs Bühne mit dem goldenen Vorhang ist prächtig. […] Wir können jetzt leider nicht mehr schreiben, wie groß die Spielfreude war, aber Sie müssen sich das unbedingt zutiefst agil und in Laune vorstellen […]«

»Ich habe gerade mit Ach und Krach ein Stück geschrieben. Es heißt ›Publikumsbeschimpfung‹ und ist mein erstes und mein letztes. Ich möchte es nun aufführen lassen und auch sonst dazu sehen, dass ich es vielleicht anbringe.« Dieser Wunsch von Peter Handke ging vor 60 Jahren, im Sommer 1966, in Frankfurt am Main im Theater am Turm, unter der Regie von Claus Peymann, in Erfüllung und Handke wurde quasi über Nacht berühmt. Das Sprechstück ohne Handlung, ohne Bühnenbild und ohne Requisiten macht die Sprache und die Theaterverabredung selbst zum Thema: Handke untersucht, wie auf dem Theater Wirklichkeit durch Sprache zurückzugewinnen sei. Die Spieler:innen sind die Beobachtenden, das Publikum wird zum Zentrum der Aufmerksamkeit. Indem Handke das Theater aushebelt, wird ein neues Theater entworfen.

Schauspiel Frankfurt, Samstag, 11. und Donnerstag, 16. April, Samstag, 2. und Donnerstag, 14. Mai um jeweils 19.30 Uhr
Foto: © Arno Declair

Sonntag 12. April: Feministische Avantgardefilm-Klassiker mit Live-Musik:

(Daniela)

Wow, tolles Programm: Das Filmforum Höchst und die Kinothek Asta Nielsen präsentieren in Zusammenarbeit mit dem Final Girls Film Festival und Melodiva zwei feministische Avantgardefilm-Klassiker mit Live-Musik:
 
LA COQUILLE ET LE CLERGYMAN von Germaine Dulac (FR 1927, 41 min.)
„1927 in Regie von Germaine Dulac und nach einem Drehbuch von Antonin Artaud realisiert, gilt LA COQUILLE ET LE CLERGYMAN als erster surrealistischer Film und Meilenstein des französischen Kulturerbes. Der atemberaubend-schwindelerregende Sprung in das Unterbewusstsein erotischer Obsessionen, in Halluzinationen und die instabile Beziehung zwischen Bild und Realität, brachte seinerzeit Kritiker gegen sich auf. Sie störten sich an der kryptischen Erzählweise der queeren und ikonoklastischen Dulac. Das BFI nahm LA COQUILLE ET LE CLERGYMAN in seine Liste der 10 Great Feminist Films auf, und pries ihn als „...ein Gegenmittel zur Kunst der surrealistischen Bruderschaft... eine visuell fantasievolle Kritik an Patriarchat, Staat,  Kirche – und männlicher Sexualität. Bei seiner Premiere wurde er von den Surrealisten mit lautstarkem Spott begrüßt, die Dulac als 'eine Kuh' beschimpft“. Beim Final Girls Film Festival lieben wir die Frau mit der Kamera, die den Boys’ Club auf die Palme bringt.“ (Final Girls Film Festival 2026)
 
MESHES OF THE AFTERNOON von Maya Deren & Alexander Hammid (USA 1943, 14 min.)
Maya Derens MESHES OF THE AFTERNOON ist eines der einflussreichsten Werke des amerikanischen Experimentalfilms. Die von Deren gespielte Hauptfigur ist in einem Netz aus Traumereignissen gefangen, die in die Realität übergreifen. Aufgeladene Motive wie ein Schlüssel, ein Messer, trügerische Spiegelungen, expressionistische Schattenspiele und Silhouetten ziehen sich durch den Film und verleihen ihm eine meisterhafte Spannung und verstörende Atmosphäre.
 
Mellowdeath ist ein instrumentales Nightmare-Jazz-Duo mit Sara Neidorf (Sarattma, Mad Kate The Tide, Soporose, Pavone Cristallo und außerdem Kuratorin beim Final Girls Film Festival) am Schlagzeug und Isabel Merten (No Chronicles) am Bass. Das Duo schickt die Zuhörer*innen auf eine gespenstische Fahrt durch hypnotische Rhythmen, Geistersurfen und Trauergesänge. Im November 2025 veröffentlichten sie ihr Debütalbum mit dem Titel „Mellowdeath“.
 
Mellowdeath begleitet MESHES OF THE AFTERNOON und LA COQUILLE ET LE CLERGYMAN live musikalisch und steht anschließend für ein Q&A zur Verfügung.
Sonntag, 12. April um 18.30 Uhr im Filmforum Höchst

filmforum-hoechst.com/film/kinothek-asta-nielsen-e-v-und-final-girls-film-festival-praesentieren-la-coquille-et-le-clergymann-und-meshes-of-the-afternoon-mit-live-musikbegleitung-von-mellowdeath/

Sonntag, 12. April: Textil-Workshop von "Stitch by stitch" im Museum Angewandte Kunst

(Petra)

Seit Corona bin ich Verteiler des Vereins Stitch by Stitch (wer erinnert sich nicht an die ersten Masken, die viele zuerst noch selbst genäht hatten!?) - und finde ihre Arbeit super. Stitch by Stitch ist ein Social Business für Perspektiven, Integration und faire Textilproduktion im B2B-Bereich. Sie fördern soziale Teilhabe für Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung und sind eine Schneiderei für nachhaltige Konfektion in Deutschland. Deshalb weise ich besonders gerne auf diesen Workshop hin: vielleicht habt Ihr ja am nächsten Sonntag noch nichts vor. Die aktuelle Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst "Wolle. Seide. Widerstand"habe ich bereits empfohlen. Im Rahmen der Europäischen Tage des Kunsthandwerks findet heute hier ein begleitender Textil-Workshop des Vereins statt. Erkundet, experimentiert und gestaltet gemeinsam: Sie haben viel im Gepäck und einiges für Euch vorbereitet!

Foto: ©Stitch by Stitch e. V.

Textil-Workshop von Stitch by stitch, Ort: Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 17, Uhrzeit: 11 - 16 Uhr, Eintritt: im Ausstellungseintritt inbegriffen 14 (7) Euro  

Sonntag, 12. April: Of/ Viic Woods

(Andrea)

Der Wetterbericht hat hoffentlich nicht recht mit der prognostizierten Temperaturdelle heute. Schließlich ist ein Hafennachmittag bei Sonnenschein richtig schön. “Hereinspaziert bei schlappen 10 Euro - Bands beschnuppern leicht gemacht :-) Und solltet ihr solche 10 nicht auftreiben, schaut gerne im Vorverkauf: dort ergeben sich immer mal wieder halbierte Tickets - ermöglicht durch solidarische Personen.” Andrea & Alex schreiben: “Mit den Hafensonntagen möchten wir spannenden, oft jungen MusikerInnen eine Bühne bieten, die von einem neugierigen Publikum niedrigschwellig angesteuert werden kann. Deshalb sind die Konzerte nach Möglichkeit am Fluss. Gerade dann ist der Aufwand beträchtlich. Wir freuen uns über euren Support: kommt vorbei, sprecht es herum, kauft ein Ticket und ein Bier.”
Und wofür das alles? Na, fürViic Woods, die neue Band von Victoria Skoglund, die ihr im Hafen 2 womöglich mit ihrer damaligen Band Audrey gesehen habt. Anlässlich des gerade erschienenden Albums Not Impossible tourt sie nun auch durch Deutschland - auf der Bühne ist sie dabei mit zwei weiteren MusikerInnen. Licht, Verlust und das Weiterklingen von Erinnerungen
„Not Impossible“ balanciert die typischen Viic-Woods-Kontraste: zarte Melancholie, ruhige Rhythmik, organische Instrumentierung – und darunter ein leises Drängen nach vorne. Der Song blickt auf die Menschen, die wir verlieren, und auf die Art, wie sie in unseren Bewegungen, Ritualen und Gedanken weiterleben. “The song is about carrying the people you love with you, even when they are no longer here, and finding light in everyday moments.” Beginn 18 Uhr. Der Hafen 2 ist bereits ab 12 Uhr geöffnet. 

Hafen 2, Nordring, Offenbach 

Montag 13. April: „Elie Wiesel: Soul on Fire“, Claims Conference Yom haShoa Global Film Series

(Daniela)

anlässlich von Jom haSchoa lädt die Jüdische Gemeinde in Kooperation mit der Claims Conference zum Filmscreening im Rahmen der
Claims Conference Yom haShoa Global Film Series in Frankfurt ein:

„Elie Wiesel: Soul on Fire“ (USA 2024) - Originalversion mit englischen Untertiteln

„Manchmal habe ich Angst, dass die Geschichte vergessen werden könnte. Manchmal habe ich Angst, dass sie bereits vergessen ist.“
Achtzig Jahre nach seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager Buchenwald nähert sich dieser eindrucksvolle Dokumentarfilm dem Menschen hinter Elie Wiesels weltbekannten Memoiren „Night“. Durch seine eigenen Worte und seine unverwechselbare Stimme entsteht ein vielschichtiges Porträt – von seinen Leidenschaften, inneren Konflikten und seinem Vermächtnis als einer der sichtbarsten Überlebenden der Schoa.
Mit einzigartigem Zugang zu persönlichen Archiven, seltenen Originalinterviews und künstlerischen Animationen beleuchtet der Film Wiesels Leben als Überlebender, Schriftsteller, Lehrer, öffentliche Persönlichkeit und Friedensnobelpreisträger.

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt mit:
* Marc Grünbaum (Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und Kulturdezernent),
* Rüdiger Mahlo (Repräsentant der Claims Conference in Europa),
* Prof.in Lea Wohl von Haselberg (Film- und Medienwissenschaftlerin, Publizistin und Kuratorin) 
* Eva Szepesi (Holocaust-Überlebende)
Moderation: Prof. Doron Kiesel (Leiter der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland)

Montag, 13. April 2026, 19:00 Uhr
Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Mai
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist erforderlich. Karten: jg-ffm.de/karten  (freie Platzwahl im Kinosaal)

Montag, 13. April: Of/ Grüne Mitte

(Andrea)

Ich bin sooo gespannt und gehe heute ins SCAPE, denn die Ideen für eine grüne Innenstadt interessieren mich sehr (wobei ich auch etlich hätte, aber die Bürgerbeteiligung habe ich schlichtweg vergeigt). Wie sieht also die klimafreundliche Innenstadt Offenbachs aus? Mit dieser Frage hat man sich seit Oktober 2025 beschäftigt und im Zuge des Projektes „Grüne Mitte“ Leitlinien und Maßnahmen für eine klimaresiliente, grüne und lebendige Innenstadt gemeinsam mit einem beauftragten Büro aus Hamburg erarbeitet. Dieses hat die Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Beteiligung sowie aus einer intensiven fachlichen Analyse des betroffenen Stadtraums konzeptionell zusammengeführt, ausgewertet, zu konkreten Zielen weiterentwickelt und daraus Maßnahmen abgeleitet, die heute vorgestellt werden. 18 Uhr gehts los.

SCAPE, Frankfurter Straße 39, Offenbach

PS: Das Bild ist mal wieder aus meinem privaten Fundus. Lili hat die Schafe mal irgendwann angemalt und die sind doch echt süß- 

Dienstag, 14. April: KLAVIER SOLO Mikhail Pletnev im Casals Forum

(Daniela)

Ein Pianist voller Poesie: Grammy-Preisträger Mikhail Pletnev führt sein Publikum von Bach über Schumanns Abgründe bis in Griegs lyrische Klangwelt. Ein besonderer Klavierabend mit Variation und Spannung.

Zum Auftakt spielt Pletnev drei Präludien und Fugen aus Bachs Wohltemperiertem Klavier. Es folgt Schumanns Kreisleriana – romantisches Künstlertum zwischen Überschwang und Abgrund, inspiriert von E. T. A. Hoffmanns Kapellmeister Kreisler. Nach der Pause öffnen Griegs Lyrische Stücke einen intimen, poetischen Raum: Miniaturen wie Einträge in ein musikalisches Tagebuch.

Das Konzert findet in Zusammenarbeit mit World Master Pianists und Kawai Pianos statt.

Mikhail Pletnev, Dienstag, 14. April 2026 | 19.45 Uhr
Casals Forum, Großer Saal

Weitere Infos und Tickets: https://casalsforum.de/kalender/detail/klavier-solo-mikhail-pletnev-14-04-2026
©: Irina Shymchak

Dienstag, 14. April: Hauck & Bauer: Dafür haben sie Geld

(Uwe)

Elias Hauck und Dominik Bauer, beide Jahrgang 1978, kennen sich bereits seit der Schulzeit. Seit 2003 arbeiten sie als Cartoonisten-Duo zusammen. Bauer denkt sich die Witze in Frankfurt am Main aus, Hauck zeichnet sie in Berlin. Dazwischen streiten sich beide erbittert über Formulierungen und Gesichtsausdrücke. Die Endergebnisse werden regelmäßig von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der SZ, der TITANIC, der Apotheken Umschau u.a. gedruckt.

Was machen Therapiehunde privat? Wie begeistert man Deutsche für Einwanderung? Und warum sind Ehen nicht zum Quartalsende kündbar? Diese und weitere Fragen können Ihnen Hauck & Bauer auch nicht beantworten - aber immerhin stellen sie diese Fragen mal. Das „witzigste Comic-Duo Deutschlands“ (Süddeutsche Zeitung) präsentiert einen neuen bunten Abend in Schwarz-Weiß. Bei ihren Lesungen werfen Hauck & Bauer ihre Zeichnungen an die Wand und vertonen sie live mit verteilten Rollen. Und das macht alles noch schlimmer bzw. noch schöner!

Romanfabrik / Hanauer Landstr. / 20 Uhr
Foto: Veit Hengst

Dienstag, 14. April: The Wave Pictures

(Uwe)

Aus dem ruhigen Dorf Wymeswold stammend, an der Grenze zwischen Nottinghamshire und Leicestershire gelegen, formierten sich The Wave Pictures Ende der 1990er-Jahre als Gruppe von Schulfreunden mit gebrauchten Instrumenten, einer Liebe zum amerikanischen Indie-Rock und einem instinktiven DIY-Ethos. Über drei Jahrzehnte hinweg sind The Wave Pictures zu einer der eigenständigsten und langlebigsten Kultbands Großbritanniens herangewachsen.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Beginn: 20:30 Uhr
Foto: Zoom, Facebook

Dienstag, 14. April: Luca Noel

(Andrea)

Ich kenne den jungen Mann bisher nicht, aber das liest sich doch ganz ansprechend: Luca Noel ist kein Künstler, der stehen bleibt. Seine Songs bewegen sich zwischen Indie und Pop, zwischen Verletzlichkeit und Klarheit, zwischen Reflexion und Aufbruch. Nach viralen Erfolgen wie „Fucked Up“ oder aktuell „tu was du nicht lassen kannst“, zahlreichen Playlist-Platzierungen und gefeierten Live-Shows, will er mit neuer Musik vor allem eins: seine Perspektive teilen.„Ich mache Musik, weil ich nicht anders kann. Das ist mein Antrieb“, so Luca. „Die Songs auf die Bühne zu bringen, gibt mir die Möglichkeit, ehrlich und direkt mit den Leuten in Kontakt zu treten. Keine Fassade, kein Filter.“ Welche Bühne wäre da besser geeignet, als die von meinem kleinen Lieblingsclub an der Konsti. Foto: Jeanette.sophie

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Dienstag, 14. April und weitere Termine: Faust. Der Tragödie erster Teil

(Martin)

Für alle, die sich umsonst bemühen, FAUST im Schauspiel Frankfurt sehen zu wollen, gibt’s hier eine Alternative – wobei: Im Schauspiel Frankfurt steht der zweite Teil von Faust im Zentrum – deshalb am Besten den Doppelpack und zuerst ins Kulturhaus (früher Katakombe) und dann ins Schauspiel Frankfurt…

Der Einsatz ist die Seele. 
Wofür verwetten wir heute unsere Seelen? 
Gier, Konsum, Rausch, Macht, ewige Jugend, Clicks auf Instagramm und TikTok? 

Faust ist in einer Krise, deprimiert und vom Leben gelangweilt, verspricht er Mephisto seine Seele, wenn es diesem gelingen sollte, ihn von seiner Unzufriedenheit zu befreien und neuen Schwung in sein Leben zu bringen. 

"Topp, die Wette gilt". Mephisto nutzt die Gelegenheit und besiegelt den Pakt mit Blut. Wie mit Gott vereinbart, versucht er Faust vom rechten Weg abzubringen. Er eilt mit ihm von Event zu Event, von Auerbachs Keller zur Hexenküche und lässt ihn dort in einen jungen Mann zurückverwandeln. 

Er zeigt ihm im Spiegel das Bild einer jungen Frau in die sich Faust sofort verliebt. Mephisto führt mit Marthens Hilfe die Bekanntschaft herbei und Faust überhäuft sie mit Geschenken, Schmuck, Kleidung. 

Gretchen lässt sich verführen, ist geblendet von Habitus und Auftreten Fausts. Dieser hat keine Skrupel. Um eine Nacht mit ihr verbringen, besorgt Mephisto Faust einen Schlaftunk für die Mutter. Daran stirbt sie und Gretchen wird schwanger - Das Unheil nimmt seinen Lauf...

Dienstag, 14. April (Premiere) um 19.00 Uhr; weitere Vorstellungen im April, Mai und Juni: 
Faust. Der Tragödie erster Teil - J.W. Goethe
Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidstr. 2, 60316 Frankfurt
Foto: © Homepage Kulturhaus Frankfurt

Mittwoch 15. April: Jérôme Leroy - Die kleine Faschistin - La petite fasciste Zweisprachige Lesung, mit Eva-Maria Magel (FAZ)

(Daniela)

Der Kulturverein Literatur im Stadtteil (LiS) eV im Frankfurter Nordend lädt ein:

Jérôme Leroy - Die kleine Faschistin - La petite fasciste
Zweisprachige Lesung, mit Eva-Maria Magel (FAZ)

Eine französische Kleinstadt an der Nordsee, an der Grenze zu Belgien. Hier wächst die „kleine Faschistin“, wie Francesca zu Hause liebevoll genannt wird, zwischen  Schießstand und rechtsintellektuellen Klassikern auf.
Jérôme Leroy geboren 1964 in Rouen, ist Autor, Literaturkritiker und Herausgeber. Er hat zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht. Auf Deutsch erschienen bisher „Der Block“ (2017), „Die Verdunkelten“ (2018), „Der Schutzengel“ (2020), „Terminus Leipzig“ (2022), ein Gemeinschaftswerk mit Max Annas, sowie „Die letzten  Tage der Raubtiere“ (2023). „Der Block“ wurde mit dem  Deutschen Krimipreis 2018 in der Kategorie International (3. Platz) ausgezeichnet. Jérôme Leroy lebt in Lille.
In Kooperation mit dem Institut français Frankfurt / IFRA-SHS

Beginn: 20 Uhr
Buchladen Land in Sicht - Eiserne Hand 3 - 60318 Frankfurt
**Eintritt 8 - 13 Euro**
©Pascal Ito

Mittwoch, 15. April: Of/ Hooked by a book

(Andrea)

"Zwei Menschen treffen sich und schlagen ein Buch auf: Sie beginnen darin zu blättern – das Buch stellt Fragen und regt an zu Austausch und Gespräch – über das Leben und die Welt im Großen und Kleinen, das Abgrenzende und das Verbindende, das Allein- und das Zusammen-Sein. Ein komplett analoges, doch interaktives Stück zwischen zwei Fremden. Eine Doppelbelichtung. Wo auch immer. Ein Stück, das keine Bühne benötigt und keine Zuschauenden. Das in allen Winkeln dieser Welt stattfinden kann: einem Einsiedlerhof, einer Kleinstadt, einer Metropole. Seite für Seite verhaken sich die beiden Menschen und werden so zu den Hauptpersonen des Buchs. „Hooked on a Book“ ist ein Projekt von Rimini Protokoll initiiert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain, im Rahmen von World Design Capital 2026. Mit freundlicher Unterstützung der Akademie der Künste, Sektion: Film- und Medienkunst. Eintritt frei. 18.30 Uhr

SCAPE, Frankfurter Straße 39, Offenbach

Donnerstag 16. April: THE 5PM SOCIETY

(Daniela)

Die ersten drei Abende waren super, habe ich gehört, Heute will ich auch hin: THE 5PM SOCIETY 

Nach einer kleinen Pause wegen der Osterferien geht's in die dritte Runde der 5PM SOCIETY.
Die Idee bleibt: ein entspannter Feierabend, der ein bisschen mehr kann. Korean Streetfood, Drinks, handverlesene DJ-Sets und gelegentlich auch Live-Musik – und das alles zu Zeiten, zu denen euch euer Freitag-Ich dankbar sein wird.
Früh essen, früh tanzen, entspannt nach Hause – ohne Kater, aber mit guten Erinnerungen.
5PM SOCIETY ist ein bewusst reduziertes Afterwork-Format: ohne Klischees, dafür mit einem klaren Fokus auf Musik und Atmosphäre. Im Mittelpunkt stehen Artists aus der Rhein-Main-Szene.

Donnerstag, 16. April 2026 | 17-22 Uhr
OST/viertel, Hanauer Landstraße 203-205
60314 Frankfurt am Main, direkt an der Haltestelle Schwedlerstr.

Donnerstag 16. - Samstag 18. April: PINK MOMENTS: Veranstaltungsreihe zur queeren Kino- und Filmgeschichte

(Daniela)

PINK MOMENTS: Veranstaltungsreihe zur queeren Kino- und Filmgeschichte geht im April und Mai weiter mit Hommage an Rosa von Praunheim 

Die neue Veranstaltungsreihe PINK MOMENTS vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte wirft nach dem erfolgreichen Auftakt einen weiteren Blick auf fünfzig Jahre queere Film- und Kinogeschichte: Von 16.-18.4 in Zusammenarbeit mit dem Kino im Deutschen Filmmuseum, am 22.4 zusammen mit dem mal seh’n Kino und am 04./05.Mai in Zusammenarbeit mit der Pupille – Kino in der Uni.

Ein Film – Rosa von Praunheims NICHT DER HOMOSEXUELLE IST PERVERS, SONDERN DIE SITUATION, IN DER ER LEBT – spielte mit seinem Erscheinen 1971 eine wesentliche Rolle in der Entstehung der bundesdeutschen Schwulenbewegung. In der Lesbenbewegung wurde Jan Oxenbergs A Comedy of Six Unnatural Acts zum Auslöser selbstkritischen coming outs auf der Leinwand. 

Die Filmauswahl von PINK MOMENTS ist in Rückschau auf die schwule und lesbische Kinoarbeit in Frankfurt entstanden – anhand von Dokumenten und Erinnerungen – und in Erwartung eines heutigen Publikums.  Nach einer glanzvollen Eröffnung am 21.2.2026 im Historischen Museum mit über 200 Besucher:innen, Filmprogramm und Gästen, Ausstellung von Dokumenten des queeren Kinoarbeit und regem Barbetrieb, geht es nun an drei Spielorten im April und Mai weiter:

16.-18. April: Kino des Deutschen Filmmuseums, Gäste: Elfi Mikesch und Martin Dannecker
22. April: Mal seh’n Kino, Gäste: Monika Treut und  Bernadette Kolonko
4. und 5. Mai: Pupille – Kino in der Uni, Gast: Annette Kennerly

Weitere Informationen zu den einzelnen Filmprogrammen und Termine auf den Homepages der jeweiligen Spielorte und unter: https://luqs-frankfurt.de/aktuelles/

Ein Programm von Karola Gramann und Heide Schlüpmann in Zusammenarbeit mit Andreas Beilharz und Björn Schmitt (DFF), Gunter Deller (mal seh’n Kino), Gloria Pfister und Marlene Hofmann (Pupille – Kino in der Uni.

(c)_Markus Tiarks

Donnerstag, 16. April: Sebastian Lehmann: Kleinere Katastrophen

(Uwe)

Sebastian Lehmann ist inzwischen Anfang Mitte Vierzig und tourt seit zehn Jahren mit seinen Soloprogrammen durch Deutschland. Aber seine Eltern wissen immer noch nicht, was er beruflich macht: "Irgendwas mit Medien, oder?" Auch sein kleiner Sohn ist sich unsicher, was der Vater eigentlich tagsüber treibt: "Papa, was machst du eigentlich, wenn Mama Geld für uns verdient?" An diesem Abend stellt Sebastian also vor, was er "arbeitet": Er telefoniert mit der Kita seines Sohnes und erklärt, warum Karl Marx zur Früherziehung gehört und man auch mal das falsche Kind abholen darf …

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 20.00
Foto: Oliver Look

Donnerstag, 16. April: Youssou N’Dour

(Uwe)

Youssou N’Dour – Mbalax (2021) Album Summary* With Mbalax, his 2021 album, Youssou N’Dour reaffirms his legacy as a masterful bridge between tradition and modernity. Rooted in Senegalese sabar rhythms and griot storytelling, Mbalax is a twelve-track celebration of culture, resilience, and social consciousness. Created after a two-year hiatus, this album finds N’Dour and his legendary Super Étoile band blending acoustic Senegalese sounds with global influences, crafting a sound both unmistakably local and universally resonant.

More than just a musical experience, Mbalax is a poetic, urgent, and hopeful call for unity, dignity, and cultural pride. As Rolling Stone writes, N’Dour’s voice “locks the history of Africa inside it,” and with this album, he continues to be not just a voice of Senegal, but of the world.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Beginn: 20 Uhr
Foto: Zoom, Facebook

Donnerstag, 16. April: Piano Man - verschoben auf September

(Andrea)

Wenn man bei Google “Piano Man” eingibt, landet man sofort bei dem US-amerikanische Sänger, Pianist und Songschreiber William Martin „Billy“ Joel, dessen Songs wir alle kennen - ich mag “Honesty” zum Beispiel sehr gerne. Heute werden My Life, Just The Way You Are, All About Soul oder Uptown Girl – bis hin zu New York State Of Mind und natürlich Piano Man live gespielt von der PIANO MAN-Band in Original-Besetzung die Songs von Billy Joel mit ihren vielfältigen Geschichten - gespickt mit Gags und interessanten Anekdoten aus seinem Leben. In einem zweieinhalbstündigen Konzert mit Originalarrangements nehmen wir Euch mit auf eine Reise durch die Hits des Weltstars. Einlass 19 Uhr. 

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

V O R S C H A U

Freitag, 17. April: JESSICA BACKHAUS & SOPHIE-CHARLOTTE OPITZ - Gespräch

(Uwe)

Die Künstlerin Jessica Backhaus spricht zum Anlass ihrer Einzelausstellung »Shadows might Dance« (im FFF zu sehen bis 26.04.2026) mit der Medienwissenschaftlerin und freien Kuratorin Prof. Dr. Sophie-Charlotte Opitz über ihre Arbeiten, ihren Werdegang und zukünftige Projekte. Im Zentrum des Gesprächs steht Backhaus’ künstlerischer Ansatz im Spannungsfeld von Intuition und Zufall, Individuellem und Universellem sowie Flüchtigkeit und Statik. Darüber hinaus wird die Fotografie als Medium reflektiert – insbesondere die Frage, inwiefern ihr inhärentes Lückenhaftes eine produktive Möglichkeit für die künstlerische Praxis eröffnet. Neben Backhaus’ Trilogie werden auch frühere Werkphasen thematisiert: prägende Einflüsse, die Bedeutung von Farbe und Erinnerung in ihrem Schaffen sowie die Frage, wohin ihr künstlerischer Weg sie künftig führen wird.

Fotografie Forum Frankfurt in der Braubachstraße 30–32 um 18 Uhr
Foto: Ilaria Turba

Freitag, 17. April: Werther

(Martin)

Mit der schwärmerischen und unglücklichen Geschichte über Werther und Charlotte erreichte Goethe die Herzen seiner Leser - und Jules Massenet tat es ihm mit seiner Vertonung des Briefromans gleich.  Das schrieb die FR anlässlich der Premiere bzw. Wiederaufnahme von Werther, dem ‚Lyrischen Drama in 4 Akten‘ von Jules Massenet an der Oper Frankfurt. Die Inszenierung kommt nun noch einmal für fünf Vorstellungen auf die Opernbühne! Ich kaufe als Premierenabonnent immer Programmhefte und habe entdeckt, dass ich diese Inszenierung im Dezember 2005 gesehen habe – tatsächlich erinnere ich mich sehr gut und positiv - insbesondere auch an den Sternenhimmel als Sehnsuchtsort und das grandioses Bühnenbild! 

„Auch Goethe hätte sicherlich applaudiert, diese Premiere in der Frankfurter Oper dürfte ihm gefallen haben. (...) Unglaublich stimmig und intensiv wurde hier Massenets Werk in Szene gesetzt. (...) So aufgeführt wie in Frankfurt, beweist sich Massenets Werther als wahrer Publikumsmagnet und zeigt wieder einmal, dass große Gefühle auch heute noch sehr en vogue sind."(klassik.com).

Die Vertonung von Massenet beruht auf Goethes Die Leiden des jungen Werther: „Der Rechtspraktikant Werther leidet unter den gesellschaftlichen Zwängen und sehnt sich nach Entgrenzung. Keine menschliche Verbindung kann ihm Halt geben, bis er die bereits verlobte Charlotte kennenlernt. Goethes Die Leiden des jungen Werthergilt als Hauptwerk jener Gefühlskultur, die als »Empfindsamkeit« in die Literaturgeschichte einging. Der Briefroman, an dessen Ende ein Selbstmord steht, geriet zum größten Medienskandal des 18. Jahrhunderts und sorgte dafür, dass sich eine ganze Generation in den Werther’schen Farben Gelb und Blau kleidete. Jules Massenet und seinen Librettisten gelang mit dem Drame lyrique in vier Akten, das an seinen dramatischen Höhepunkten den Verismo vorausahnen lässt, eine der eindrücklichsten Bearbeitungen des Stoffes.

Regisseur Willy Decker lotet die Diskrepanz zwischen der Sehnsucht der Liebenden und ihrer Realität, zwischen Hoffnung und Resignation im abstrakten Raum von Wolfram Gussmann aus. In Gelb- und Blautönen entfaltet sich auch visuell jene musikalisch sensibel geschilderte Traumsphäre, in welcher die realitätsferne Liebe von Werther und Charlotte einzig existieren kann.“ 

Freitag, 17. April um 19.30 Uhr in der Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Freitag, 17. April 2026: Oehl: Tour der guten Hoffnung

(Uwe)

Austropop! Die Lieder von Sänger und Songwriter Ariel Oehl gehen tief unter die Haut und sind dabei alles andere als gefühlsduselig. Sie verhandeln die großen Themen der Gesellschaft und werden auftreibenden Beats serviert, mit lebendigen Bass-Lines und einer Sanftmut, die im deutschsprachigen Indiepop ihresgleichen sucht. Die Musik von Oehl ist schwer und leicht zugleich, eine Summe von Gegensätzen, die in der Musik zusammenkommt und sich, wie man in Österreich sagt, ganz selbstverständlich „ausgeht“.

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 20.00
Foto: Tim Cavadini

Freitag 17. April: Vintage Soundsystem # 27 Fußball, Pop & Politik, Kommentiertes Auflegen in Wort und Bild mit Klaus Walter

(Daniela)

Geh´nicht mit dem Fußballer! + Wie Pop ist Fußball? + Wie rund ist der Ball? + Wie ich mal von Anouschka Bernhard (FSV Frankfurt) abgegrätscht wurde. + Warum ich Mesut Özil liebe (den Fußballer). + Warum ich Mesut Özil nicht mehr lieben kann (den Rest). + Wie J.J.Okocha Soccer is locker auf Knickerbocker reimt. + If you have a racist friend. + Wie Birgit Prinz mir mal eine CD geschenkt hat. + Wie Mark E. Smith die Ergebnisse der Premiere League liest. + Wie ich am FKK-Strand den Übersteiger lernte. + Fußball, Motor der Globalisierung. + Lob des Absatzkicks. + Der Rammstein-Boateng-Onkelz-Komplex. + Stan Libuda, meine erste große Liebe. + Die fünf tollsten Fußballlieder. + Die fünf scheußlichsten Fußballlieder. + Shall we take a trip zwischen gestern und morgen, zwischen der Liebe zum modernen Fußball und dem Hass auf den modernen Fußball.

Seine Laufbahn als Fußballer begann Klaus Walter mit sechs Jahren bei Grün-Weiß Walldorf. Weitere Stationen waren Germania Schwanheim, SG Höchst, FC 66 Frankfurt und SC Weiß-Blau Frankfurt, wo er wegen kaputter Knie mit 41 Jahren aufhören musste. Von 1984 bis 2008 hatte er eine Sendung beim Hessischen Rundfunk: Der Ball ist rund (kein Fußball).

Vintage Soundsystem # 27
Fußball, Pop & Politik
Kommentiertes Auflegen in Wort und Bild mit Klaus Walter
Freitag 17.04.2025 Tür & Küche ab 19 Uhr, Beginn 20:00 Uhr
Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei, Frankfurt
Eintritt frei 

Freitag 17. April und weitere Termine bis Ende Mai: Theater: "KaFFee - geht aufs Haus"

(Daniela)

Ich war erst einmal im Frankfurter Autor:innen Theater. Das war damals super. Jetzt hat mich Hans-Peter gebeten auf eine Proudktion hinzuweisen, in der er mitspielt: KAFFEE GEHT AUS HAUS

Es geht um zwei Menschen, die sich in einem *magischen* Literaturcafe begegnen - und um eine Art musikalischen Amor. 
Natürlich dreht sich auch hier alles um Beziehung, Einsamkeit, Liebe und Sex - aber auch um Bewusstseinserweiterung durch Literatur. 
Wie wäre es, wenn Geschichten, die wir kennen Realität würden, verborgene Sehnsüchte Raum bekämen und wie durch Zauberhand ausgesprochen würde, wovor man sich scheut? Es wäre nichts, wenn es nicht lebendig wäre. Eine Reise in die Literatur und wieder zurück.

Es spielen: Manuela Koschwitz, Anna Okunowski, Hans-Peter Schupp, Musik: Anna Okunowski, Regie: Michaela Conrad, Text: Viele vereint von Michaela Conrad

Freitag, 17. April 26 - 20:00 Uhr (Premiere) - Samstag, 23. Mai 26 - 20:00 Uhr

www.fat-web.de/2026/03/kaffee-geht-aufs-haus/

Freitag, 17. April: Oscar Wilde. BUNBURY. ( (Premiere, weitere Termine)

(Martin)

Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute

Viktorianisches Zeitalter: Alles an seinem rechten Platz. Ein anständiger Mann ist ein anständiger Mann, eine anständige Frau ist eine anständige Frau. QUEEN Viktoria ist eine gewichtige Herrscherin und die Moral ihrer schweren Unterröcke schafft eine miefige Atmosphäre, die zum Ersticken ist. Und doch ist Oscar Wilde der gehätschelte Liebling dieser Zeit. 

KING Oscar, Regent der spitzen Provokationen gegen alles Etablierte, sich selbst zum Maßstab an die Spitze des Etablierten setzend, verheirateter Familienvater, der Artist der gehobenen Salons, der Formvollendete!  Er ist aber auch der promiske Schwule auf gierigen Streifzügen im Strichermilieu, der Streuner im schmuddeligen Abseits, der mit Flecken auf den Samthosen nach Hause kehrt. DOPPELEXISTENZEN BIETEN SPRENGSTOFF.

Komödie schreiben, Komödie spielen. Nichts dem Ernst überlassen. Den Gesellschaftsclown geben, der immer den letzten Schrei kreiert und alle kreischen mit. Mit BUNBURY hat Wilde die Präzision seines Witzes auf die Spitze getrieben. Und enthüllender hat Wilde sich nie verhüllt als in diesem letzten Theaterstück.  

Am 14. Februar 1895 war Premiere. Es wurde viel gelacht!
Am 25. Mai wurde er wegen Homosexualität und Sodomie verurteilt. 
Es wurde viel gelacht!! über seine Antworten, die er im Verhör wie eine seiner Bühnenfiguren parat hatte. 
Die Urteilsverkündung: zwei Jahre Zuchthaus mit schwerer Zwangsarbeit. Redeverbot. Verbot aller Schriften. Absetzung aller Stücke. 
Die Protokolle der Prozessakten sind mit Wildes BUNBURY verschnitten. Glänzende Oberfläche und grotesker Abgrund kreuzen sich zu einer trivialen Tragödie für ernsthafte Leute.
DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST ANTASTBAR.

Freitag, 17. April (Premiere) um 19.30 Uhr, Samstag, 18., Montag, 20., Freitag, 24., Samstag, 25. April, Samstag, 2., Sonntag, 3., Samstag, 9., Sonntag, 10., Mittwoch, 13., Freitag, 15., Samstag, 16., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Und Samstag, 20. Mai um jeweils 19.30 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: © Paula Kern

Freitag, 17. April: Eläkeläiset

(Uwe)

Ihr erster Deutschland-Auftritt fand vor genau 30 Jahren statt – am 2. März 1996 im Juz Rostock. Grund genug, dieses Jubiläum gebührend zu feiern! Eläkeläiset sind die „größte Humppa-Band der Welt“. Das sagen sie selbst – und wer würde da widersprechen? In ihrer Heimat Finnland sind die „Rentner“ längst eine Kult-Institution, deren Alben regelmäßig ganz vorne in den Charts landen. Aber auch hierzulande hat die Band eine beeindruckend große und vor allem treue Fangemeinde.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr
Foto: Laiska Lajunen

Freitag, 17. April – Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Freitag, 17. April - Sonntag, 17. Mai: Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Es gibt Termine, an denen sich die tollen Veranstaltungen “knäulen” - kennt Ihr bestimmt! Heute ist so einer. Im Frankfurter Kunstverein eröffnet eine spannende Ausstellung vom wundervollen, seit langem sehr geschätzten Heiner Blum. Der die Ausstellung kuratiert hat. Und der zwar seine Lehrtätigkeit an der HfG Offenbach, nicht aber sein beeindruckendes Engagement in der Region und die Kunst aufgegeben hat. Der Frankfurter Kunstverein lädt das Diamant Museum für Urbane Kultur, Offenbach ein. In intensiver Zusammenarbeit entsteht eine vierwöchige Kooperation mit Aktionen, Aktivierungen und Andockmöglichkeiten. “Hidden History” ist mehr als eine Ausstellung: Gezeigt werden Protokollräume historischer und aktueller Positionen subversiver, subkultureller Aktivität in Form von Installationen, aktivierbaren Räumen, visuellen Wandzeitungen, kollaborativen Wandzeichnungen, Tape Art, Performances und Videoinstallationen. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen der Stadt und gibt Einblicke in die Kultur einer für viele verborgenen Öffentlichkeit. Zur heutigen Vernissage gibt es außerdem Performances von Honji Wang, die international auf renommierten Bühnen zu sehen ist. Sie verbindet Hip-Hop und urbane Tanzkulturen mit zeitgenössischer Choreografie. Ihre Arbeiten entstehen häufig in Auseinandersetzung mit dem Stadtraum und gesellschaftlichen Dynamiken. Heute haben wir die einmalige Gelegenheit, diese international gefeierte Künstlerin in Frankfurt live zu erleben. Die Performances setzen einen kraftvollen Impuls zum Ausstellungsbeginn und öffnen die Räume des Frankfurter Kunstvereins als Resonanzraum für urbane Geschichte, Gegenwart und subkulturelle Praxis.

Foto: Linienspiele, Rushy Diamond@Heiner Blum

Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein, Vernissage am 17. April, mit Performances von Honji Wang und Tänzer*innen um 19 und 21 Uhr, zur Eröffnung sprechen Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins, sowie Heiner Blum, Kurator der Ausstellung, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Am Römerberg, Eintritt Vernissage: frei, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro

Samstag, 18. April: Quintense (A cappella)

(Uwe) 

Die preisgekrönte Vokalformation aus Leipzig begeistert mit ihrem unverwechselbaren Sound, in dem sich die fünf Stimmen zu einem Ganzen verweben – mitreißend, gefühlvoll und überraschend facettenreich. Mit überspringender Freude an der Musik erzählen Quintense von Mut, Freundschaft, Leichtigkeit – und vom Wunsch nach Veränderung: das neue Programm CHANGE macht Mut, an das Gute in der Welt zu glauben und entschlossen Teil davon zu sein. Groovige Beatbox-Nummern, berührenden Balladen und anspruchsvollen Arrangements mit Songs von Jacob Collier, Coldplay, Alicia Keys, Jamie Cullum u.v.m. 

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 20.00
Foto: Jörg Singer

Samstag, 18. April: Of/ Hof- und Türschwellenflohmarkt

(Andrea)

Ach, herrlich, das wird ein Mittag ganz nach meinem Gusto. Ich schwinge mich aufs Rad und stöbere mich durchs Mathildenviertel und das Senefelder Quartier, denn da ist heute Hof- und Türschwellenflohmarkt. von 13 und 17 Uhr öffnen die Teilnehmenden ihre Türen und Höfe für alle, die Lust auf Stöbern, Tauschen und Plaudern haben. Dabei erstreckt sich der Flohmarkt über das Mathildenviertel und das Senefelderquartier und konzentriert sich insbesondere auf den Bereich rund um den Fußgängertunnel an der Kurzen Straße. Zur Orientierung und für weitere Informationen, richtet das Quartiersmanagement ab 11 Uhr auf der südlichen Seite des Bahndamms an der Feldstraße einen Informationsstand ein. Dort erhalten Besucherinnen und Besucher eine Übersichtskarte mit allen teilnehmenden Höfen und Standorten.

Samstag, 18. April: Of/ Dazwischen ist mein Daheim

(Andrea)

Drei tolle Frauen auf dem Podium und noch dazu im wunderbaren Mausoleum im Garten des Rumpenheimer Schlosses. Ich werde mich also aufs Rad schwingen und gemütlich am Main hinradeln (und hoffe schon jetzt auf einen trockenen, lauen Abend…): "Offenbach als Arrival City und multiethnische Stadt, bietet die besondere Chance, Erfahrungen und Lebensweisen aus internationaler Sicht mit der gelebten Wirklichkeit in unserer Stadt und unserem Land zu erfahren. Wir betrachten dies als Innovation und Chance mit der Vielfalt der Nationalitäten in unserer Stadt und der Region aus einem außergewöhnlichen Fundus an Literatur für Lesebeiträge schöpfen zu können. Besonderes Anliegen ist uns, dem Schaffen regionaler Autorinnen und Autoren mehr Gehör und Sichtbarkeit zu verschaffen. 
Ida Todisco, Offenbach/Italien, liest aus: Offenbacher Anthologie.
Julia Grinberg, Hochheim/Ukraine, liest aus: Journal einer Unzugehörigkeit.
Moderatorin: Sabine Groß, Bürgermeisterin der Stadt Offenbach am Main.
Der Eintritt ist frei, allerdings freuen wir uns auf Spenden. Beginn 19 Uhr

RUK Rumpenheim Kultur e.V., Rumpenheimer Schlossgartenstrasse 1, Offenbach

Samstag, 18. April: Of/International Woman Dance Day

(Andrea)

Warum Frau sich anmelden soll, erschließt sich mir nicht ganz, aber wahrscheinlich kann man auch spontan seine Tanzwut ausleben. Und die Idee ist doch wirklich sehr klasse, nur geballte Weiblichkeit auf der Tanzfläche und das Ganze schon ab 17.30 Uhr. Das KJK Sandgasse wird beim International Woman Dance Day zu einem Raum für Begegnung, Austausch und vor allem zu einem Ort für internationale, tanzbare Musik aus verschiedenen Kulturen. Der Eintritt für diesen Abend kostet 4 Euro. Anmeldung und Infos per E-Mail an alexandra.holzapfloffenbachde, telefonisch unter 0160/90102792 oder vor Ort während der Öffnungszeiten im KJK Sandgasse, Kinder- und Elterntreff, Sandgasse 26, 63065 Offenbach.

KJK Sandgasse, Sandgasse, Offenbach

Samstag, 18. April: Lokal Listener „Prince“

(Uwe)

Die Liste der großen Songs, die Prince für sich und andere Künstlerinnen schrieb, ist lang. Prince ist nun bereits zehn Jahre tot; Prince, der Visionär, Grenzgänger und über Generationen hinweg stilprägende Künstler. Seine Musik vereinte Funk, Pop, Rock, Soul und Jazz – kompromisslos, sinnlich, politisch und zutiefst persönlich. In dieser Ausgabe von The LOKAL Listener nähern sich Musiker*innen seinem Werk auf ganz eigene Weise: live, neu interpretiert und im Gespräch reflektiert. 

The LOKAL Listener – Gregor Praml trifft … Prince ist mehr als ein Tribute-Konzert: Es ist ein lebendiger Dialog über Musik, Einfluss und Inspiration – ein Abend zwischen Talk, Jam und tief empfundener Hommage an einen der größten Künstler der modernen Musikgeschichte. Mit dabei sind: die Sängerinnen Julia van Embers (bekannt durch die Band Romie) und Selenia Gulino, der Rapper Kozak, Zaki Gammour, der FÄZZ-Pianist Jona Heckmann, Tony Clark (Sitar, Gitarre & Shakuhachi), Abdalrahman (Kanun), Valentin Huber (Saxophon) sowie Jason Schneider (Trompete). 

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr
Foto von Julia van Embers: Sydney Mac Lennan

Samstag, 18. April: Of/ Miss Allie

(Andrea)

Miss Allie gilt als eine der humorvollsten Singer-Songwriterinnen im deutschsprachigen Raum und überragende Entertainerin. Sie bringt eine einzigartige Mischung aus modernem Liedermaching, charmantem Humor und scharfsinniger Sozialkritik auf die Bühne. Ihre Konzerte sind wahrhaftige Gemeinschaftsereignisse, bei denen sie oft spontan und schlagfertig mit dem Publikum interagiert und ihre Lieder in humorvolle Anekdoten und persönliche Geschichten einbettet. Ihre Musik und ihre warme Persönlichkeit erzeugen Wellen an Emotionen, die entweder sanft oder mit voller Wucht durch den Konzertsaal rauschen. Fassungslos authentisch, mit verwegener Entschlossenheit und starker Stimme reißt sie das Publikum Abend für Abend mit. Was Miss Allie besonders auszeichnet, ist ihre Bereitschaft, gesellschaftliche Tabus zu brechen und schwierige Themen in ihren Songs anzusprechen. Ihre Texte sind oft provokant und regen zum Nachdenken an. Sie scheut sich nicht davor, manch Unaussprechliches auszusprechen. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Capitol, Goethestraße 1-5, Offenbach

Samstag, 18. April: Kitty Ahoi

(Andrea)

Die sollen Punkrock sein? Oh ja! Im Grunde ist kittyahoi! die letzte wirkliche Punkband. Die Kitties sagen: "Wir machen Musik für alle Menschen, die unperfekten Sound lieben. Wenn wir eigene Songs schreiben, wird nie lange rumgefrickelt. Wir sind froh, wenn es gut klingt und belassen es dabei. Es gibt auch nie leise Stellen in unseren Liedern. Es gibt nur normal laut, oder noch lauter und verzerrt."
"Wären wir Kerle, fänd uns jeder scheiße!" Mit ihrem Selbstverständnis sind die Kitties die direkte Antithese zum üblichen Klischee einer Mädchenband: Blutjung und ahnungslos, die körperlichen Vorzüge vor die künstlerischen stellend – und alles meist im Hintergrund von männlichen Interessen gesteuert. Die Kitties jedoch sind der Prototyp der jungen, selbstbewussten Frau, die alles kann, was sie will. 
Die Kitties stammen - übrigens genau wie Punkrock - aus den Siebzigern und sind somit im besten Alter der Welt. Alt genug, um genau zu wissen, was sie da tun und warum.
kittyahoi! ist keine Band für den Liebhaber von sound- und spieltechnisch perfekter Musik. Wer Bands sehen will, die auf der Bühne klingen, als seien sie ihre eigene CD, darf sich getrost hinten bei den Langeweilern anstellen. 
kittyahoi! ist kittyahoi! Wer also von einem Live-Konzert etliche unvorhersehbare Turbulenzen, Energie für alle und jede Menge Spaß erwartet, dem darf kittyahoi! wie gerufen kommen ...

Schöppche Keller, Klappergasse 3

Samstag 18. - Montag, 20. April: WAS GEHT, ERDLING?

(Martin)

Ein Angebot für die Klassen 1 bis 3 - Grundschullehrer*innen aufgepasst!& für Familien!

Die Dresden Frankfurt Dance Company macht ein Angebot! Zwei Reisende aus dem Weltraum machen Halt auf der Erde und haben eine Mission: Zu erfahren, was es bedeutet, Mensch zu sein. Ein paar Fakten haben sie schon zusammengetragen: zum Beispiel, dass es Dinge wie Zeit und Geld gibt. Aus Zeichentrickserien haben sie gelernt, wie sich Menschen wohl bewegen. Aber all die Dinge, die sie tun, wirken seltsam; wie sie sprechen klingt ein bisschen falsch und die Art und Weise, wie sie sich kleiden, irgendwie komisch. Ein paar Fragen bleiben noch offen, und nicht nur für die Außerirdischen. „Was geht, Erdling?“ ist ein Tanzstück der Dresdner Choreografinnen und Tänzerinnen Caroline Beach und Saida Makhmudzade für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren und ist ein humorvoller, spielerischer Versuch, sich mit menschlichen Gewohnheiten auseinanderzusetzen.

Montag 20. April: Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot 9.30 und 11.00 Uhr für Schulklassen
Samstag 18. und Sonntag 19. April um jeweils 16.00 Uhr eine Familienvorstellung
Mehr Infos: www.dfdc.de/produktion/was-geht-erdling
Foto: © Eike Dingler

Samstag, 18. April – Samstag, 13. Juni: Macbeth

(Martin)

Giuseppe Verdi - Oper in vier Akten

Ein Krimi! Wer sind wir, wer wollen wir sein? Wozu kann die Gier nach immer mehr Macht, Reichtum und einer gesellschaftlich herausgehobenen Stellung uns Menschen treiben? Angespornt durch eine seltsame Begegnung, die er als Weissagung auffasst, lässt Macbeth sich von seiner Frau zum Mord an König Duncan anstiften. Der Thron fällt ihm zu, aber seine Gewissensbisse und Wahnvorstellungen werfen ihn zunehmend aus der Bahn, während Lady Macbeth ihren Gatten zielstrebig zu immer weiteren Gräueltaten treibt. Doch auch sie zerbricht schließlich an ihren Schuldgefühlen. 

R.B. Schlathers Inszenierung spürt der unerhörten Modernität der Charaktere nach, die schon Verdi an Shakespeares Gestalten faszinierte. Der Regisseur situiert das grausame Geschehen rund um das kinderlose Paar in der eleganten, aber kalten Atmosphäre eines herrschaftlichen Anwesens: Weltpolitik spiegelt sich im Privaten. Schließlich bereiten die Geknechteten dem Unrechtsregime, das Macbeth errichtet hat, gewaltsam ein Ende.

Musik-heute.de schreibt: Aus dem mörderischen Ehepaar macht er (der Regisseur R.B. Schlather) superreiche Oligarchen, die in einer kühlen Villa samt Parkanlagen residieren und aufgrund ihrer zunehmenden Macht- und Mordgelüste immer stärker den Kontakt zur Realität verlieren. Weil Macbeth alle Zukunftsprophezeiungen als mysteriöse Einbildungen erlebt, kann jeder zur Hexe werden: Dienstboten, die mit den Kindern zu ausgelassen Halloween feiern, Tänzerinnen, die an Weihnachten für Auflockerung sorgen oder das Küchenpersonal, das Sylvestercocktails mixt. Heldenbariton Nicholas Brownlee legte ein in jeder Hinsicht überragendes Debüt der Titelrolle vor, während Einspringerin Heiberg mit hochdramatischer Attacke und glühender Intensität überzeugte.

Als dritter Hauptakteur machte der Frankfurter Chor und Kinderchor alle seine Auftritte zum Ereignis. Ob beim tänzerisch beschwingten Weihnachtsfest, dem aufgekratzten Halloween oder dem tief bewegenden Flüchtlingschor im vierten Akt: Manuel Pujol hatte die Choristen bestens präpariert. Dass Generalmusikdirektor Thomas Guggeis ein besonders leidenschaftliches Verdi-Händchen besitzt, hatte er bereits bei "Don Carlo" bewiesen. Präzis und druckvoll gelang ihm die Ouvertüre, farbgewaltig der Dolchmonolog Macbeths und zwingend das Finale des ersten Aktes. Das Publikum spendete Ovationen für alle Beteiligten.

Oper Frankfurt - Samstag, 18., Freitag, 24., Sonntag, 26. April (16.00 Uhr), Samstag, 2., Samstag, 16., Freitag, 22., Montag, 25. (18.00 Uhr), Samstag, 30. Mai und Samstag, 13. Juni – wenn nicht anders angegeben um 19.00 Uhr
Foto: © Monika Rittershaus

Sonntag 19. April: Kidical Mass

(Daniela)

Los gehts: Aufs Rad!
Am 19. April 2026 erobern Kinder, Eltern, Großeltern und Freund*innen erneut die Straßen der Mainmetropole und demonstrieren gemeinsam für sichere Radwege und selbstständige Mobilität der Jüngsten.

Entstanden aus dem Radentscheid Frankfurt sind wir eine kleine Gruppe engagierter Menschen und organisieren ehrenamtlich die Frankfurter Kidical Mass bereits im achten Jahr. Unser Anliegen ist einfach: Kinder sollen in Frankfurt angstfrei Rad fahren können!   Jede sichere Radfahrt eines Kindes ist ein Schritt zu einer lebenswerteren, ruhigeren und klimafreundlicheren Stadt. In immer mehr Städten werden geschützte  und kindgerechte Radwege gefordert.

Deshalb rollen wir – bunt geschmückt, laut und fröhlich – gemeinsam durch die Stadt. Da unser Fahrradkorso als Demonstration angemeldet ist, begleitet uns die Polizei, unsere ehrenamtlichen Ordner*innen sichern die Kreuzungen und alle Teilnehmenden dürfen entspannt auf der Fahrbahn fahren - vom Laufrad bis zum Lastenrad.

Unser Programm am Sonntag, den 19. April 2026 beginnt um 15:00 Uhr auf dem Goetheplatz. Dort können kleine und große Radler*innen Fähnchen und flatternde Deko basteln, ihre Räder und sich mit Aufklebern und Tattoos schmücken. Wer vor dem Start die Teilnehmendenzahl schätzt, hat am Ende die Chance, den begehrten Kidical Mass Turnbeutel zu gewinnen. Abfahrt ist um 15:30 Uhr! Rund 5 Kilometer legen wir in kinderfreundlichem Tempo zurück, bevor wir gegen 16:30 Uhr den Spielplatz im Rennbahnpark zum Spielen und Plaudern erreichen. 

Schaut unter https://www.radentscheid-frankfurt.de/kidicalmass/ nach weiteren Infos.

Hier erhaltet ihr einen Einblick in die Arbeit des Orga-Teams und die Kidical Mass im September 2025: ZDF-Reportage 37 Grad: Thema Ehrenamt

Sonntag, 19. April: Angeber – Musiksalon

(Martin)

Selbstbewusstes, sicheres Auftreten ist attraktiv und einnehmend. Die Grenze zur Angeberei ist dabei fließend und eher an der Form als am Inhalt auszumachen. In der Musik ist die Auseinandersetzung damit traditionell humorvoll. Wir wollen hier der plumpen Angeberei, statt einer ebenso plumpen Rechthaberei, eine heiter- ironische bis selbstironische Seite gegenüberstellen. Ein Sonntagnachmittag mit Liedern aus verschiedenen Zeiten und Genres, die vielleicht noch in den Montag hinein begleiten. 

Mit Harald Mathes (Bariton) und Julija Domaševa (Klavier).

Denkbar, Spohrstraße 46a um 17.00 Uhr
Foto: © Homepage Denkbar

Sonntag, 19. April: Heavy Saurus

(Andrea)

Pommesgabel! Metal! Wenn Eure Kids nur annähernd auf diese beiden Dinge stehen, solltet ihr in die Kapp gehen. Unbedngt! Ich war tatsächlich letztes Jahr mit meinem Neffen dort, er ist acht und echt großer Heavy Saurus-Fan und es war ein Riesenspaß. “Vom Kinderzimmer bis aufs legendäre Wacken Open Air, vom Familienausflug bis zur Festivalbühne, von kleinen Clubs bis zu großen Hallen – HEAVYSAURUS spielen echten Metal für Groß und Klein. Vier Dinosaurier und ein Drache rocken die Bühnen mit einer Show, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen die „Pommesgabel“ recken lässt. Am 30.01.2026 erscheint das neue Album „METAL“ mit 15 brandneuen Songs. Anschließend gehen die fünf grüngeschuppten Helden mit der METAL Tour 2026 auf große Konzertreise, mit neuen Songs, neuer Show und altbewährter Dino-Power!Was als ungewöhnliche Idee begann – Rock & Metal für Kinder, mit tollen Dino-Geschichten, aber ohne Kompromisse – hat sich längst zu einem kulturellen Phänomen entwickelt. HEAVYSAURUS beweisen, dass echter Headbanger-Spaß kein Alter kennt. Ihre Musik ist laut, lebendig und liebevoll gemacht, mit Gitarrenriffs, Double-Bass-Drums, Melodien zum Mitsingen und Texten, die kleine Metalheads begeistern. Während die Kids so in die Welt der Rockmusik eintauchen, zelebrieren viele Eltern ihr musikalisches Lebensgefühl gleich mit oder entdecken es erneut.”
Einlass 16.30 Uhr, Beginn 17.30 Uhr 

Batschkapp, Gwinnerstraße

Sonntag, 19. & Mittwoch, 22. April: Leonce und Lena (weitere Termine im Mai)

(Martin)

Lustspiel von Georg Büchner

Stefan Pucher ist ein Geniestreich gelungen! In dieser Inszenierung stimmt alles: Aktualisierung (mit Spezialauftritt), Bühnenbild (sensationell), Kostüme (schrill und bunt), Schauspieler*innen (herausragend) und ein Text, der zauberhaft ins Hier und Heute transportiert wurde…  

König Peter möchte die Macht an seinen Sohn Leonce übergeben. Doch Leonce, von einer melancholischen Langeweile gelähmt, lehnt jedes gesellschaftliche Amt ab. Als seine Hochzeit mit der unbekannten Prinzessin Lena ansteht, flieht Leonce nach Italien. Auch Lena will ihr Leben selbst bestimmen und flieht ebenfalls vor der arrangierten Ehe. Die beiden Königskinder begegnen sich zufällig und verlieben sich ineinander – ohne die wahre Identität des jeweils anderen zu kennen. Sie können ihrem fremdbestimmten Schicksal nicht entkommen.  

Die HR2 Frühkritik sagt: Pucher überträgt die Handlung in die Welt der superreichen, gelangweilten jungen Menschen von heute. Und dazu greift er voll in die Theater-Trickkiste: eine barocke Bühnenkulisse, dekadente Kleidung, Videowände, die hier tatsächlich einmal Sinn machen. Das Timing der Pointen stimmt, das Publikum jauchzt vor Freude. Pucher ist eine fulminante Inszenierung gelungen, die man nicht verpassen sollte.“

Ich finde auch: absolut nicht verpassen!

Staatstheater Wiesbaden, Sonntag, 19. April um 16.00 Uhr, Mittwoch, 22. April um 19.30 Uhr, Sonntag, 17. Mai um 16.00 Uhr und Freitag, 29. Mai um 19.30 Uhr 
Foto: © Lukas Anton

Montag, 20. April 2026: Rudelsingen

(Uwe)

Mitsing-Abend - Evergreens und Lieblingslieder – inbrünstig zum Mitschmettern, wie wir es uns sonst nur zum Autoradio trauen. Seit Jahren erfreut sich das Rudelsingen in ganz Deutschland großer Beliebtheit. In der Centralstation führt das Team Odenwald durch den Abend. Generationenübergreifend wird die eigene Stimme Teil eines großen Chores. Viele Lieblingshits stehen jeden Abend auf dem Programm: Rockklassiker treffen auf Schlager und Chansons, Radio-Hits auf Opernarien. Diese bunte Mischung sorgt garantiert für gute Laune.

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 19.30
Foto: Homepage Centralstation

Montag 20. April: StreitClub #17 „Europa allein zu Haus?“

(Daniela)

StreitClub #17 „Europa allein zu Haus?“

Montag, 20.04.2026, 19:30 – 21:30 Uhr im The English Theatre Frankfurt (Gallusanlage 7, 60329 Frankfurt am Main) & im Livestream auf YouTube
mit: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (MdEP), Marc Felix Serrao (Journalist) sowie den Gastgebern Nicole Deitelhoff (Friedens- und Konfliktforscherin am FGZ) und Michel Friedman (Publizist) sowie Schüler:innen der Toni-Sender-Oberstufe

Worum geht es an dem Abend?
Europa durchläuft zweifellos einen Moment der tiefen Krise: Die zunehmenden Aggressionen der USA, der fortdauernde Angriffskrieg Russlands und der ökonomische Wettbewerb mit China prüfen nicht nur die Einheit und kollektive Handlungsfähigkeit der europäischen Staaten. Europas ‚Rolle in der Welt‘ scheint viel grundsätzlicher zur Disposition zu stehen. Dazu gehört auch, dass die selbsternannten ‚europäischen Werte‘ zunehmend unter Beschuss geraten: Der Dreiklang aus demokratischer Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht scheint angesichts des Vormarschs autoritärer Kräfte innerhalb und außerhalb der EU zu bröckeln. Erleben wir so etwas wie den weltpolitischen ‚Niedergang Europas‘? Und hat die ‚alte‘ europäische Demokratie ausgedient? Oder gelangt Europa in der Krise zu einer neuen Stärke – und erfindet sich vielleicht sogar neu?


Alle Informationen unter:
https://fgz-risc.uni-frankfurt.de/category/veranstaltungen/streitclub/
Der StreitClub ist eine Kooperation des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und The English Theatre Frankfurt; Medienpartner: HR Info

Dienstag, 21. April: Sarah Decker

(Uwe)

Sara Decker arbeitet und tourt derzeit als Bandleaderin mit ihrem neuen Quintett Expand. Für ihr drittes Album“Expand“ versammelte Decker langjährige musikalische Weggefährtinnen im Studio und schuf ein facettenreiches Werk zwischen avanciertem Pop und modernem Vocal Jazz. Erstmals hat Sara Decker eine rein weibliche Band um sich versammelt. Dieser Aspekt lässt sich durchaus politisch lesen, stand jedoch nicht im Vordergrund der Entscheidung: „Da Frauen im Jazz immer noch unterrepräsentiert sind, finde ich es wichtig, dass wir uns als Kolleginnen gegenseitig unterstützen und zum Strahlen bringen. Zunächst hatte ich aber vor allem den Wunsch, mit Freundinnen zu arbeiten, mit denen ich auch über die Musik hinaus verbunden bin.“ 

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr
Foto: Pierre Hansen 

Dienstag, 21. April: The Tiger Lillies: Serenade from the Sewer

(Uwe)

Die Welt der Tiger Lillies ist dunkel, eigentümlich und abwechslungsreich, mit Momenten schwarzen Humors und ungemeiner Schönheit. Abwegige Theatralik ist ihr Markenzeichen, die Musik eine Mischung aus Berliner Cabaret der Weimarer Republik, anarchistischer Oper und Gypsy Music, die an Jacques Brel oder Edith Piaf erinnert.

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 20 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Mittwoch, 22. April: Wollbefinden - Drittes Kollektivstricken

(Uwe)

Zwei rechts, zwei links - Stricken ist das neue Tanzen! Die Nadeln klappern zum Beat, um die Hälse trägt man Umhängelampen, die im Takt der Musik die wahre „Lichtshow“ der Nacht bilden. Hier wird nicht mit billigen Maschen geflirtet – hier wird mit Stil und Köpfchen geknüpft. Nach dem großen Erfolg der beiden vorangegangenen Ausgaben setzen wir das Format im April weiter fort, nehmen die Maschen wieder auf und stricken die Erfolgsgeschichte weiter. Selbstverständlich sind alle strickenden Menschen herzlich willkommen – egal welchen Geschlechts oder sexuellen Orientierung. Also schnappt Euch die Nadeln und lasst uns stricken! Musik von 2damenohnenamen

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 19 Uhr, Eintritt frei!
Foto: Homepage Centralstation

Mittwoch, 22. April: Morning Dance@Night / Tanzparty für Alle

(Martin)

Mit dem „Morning Dance“ beginnen die Tänzer*innen der Dresden Frankfurt Dance Company täglich die Probe. 
Zu ihren Lieblingssongs tanzen sie frei im Studio und finden in die Improvisationsmethode von Ioannis Mandafounis, dem Künstlerischen Leiter der Company.
Der Morning Dance @ Night lädt alle Tanzbegeisterten zu einem solchen „Morning Dance“ auf der Bühne im Bockenheimer Depot ein. 

Der Abend bietet auch die Gelegenheit, die in den Workshops der DFDC erlernten Methoden und Improvisationstechniken frei anzuwenden. 
Für alle ohne Erfahrung gibt es regelmäßig Impulse von Tanzpädagoge Manuel Gaubatz. 
Gemeinsam wird einen Raum für Spaß, Austausch und Begegnung geschaffen – wir sehen uns auf der Tanzfläche! 

Getanzt wird auf Socken, barfuß oder in Hallenturnschuhen, in bequemer bewegungsfreundlicher Kleidung. 
Zur musikalischen Begleitung gibt es die liebsten Morning Dance Songs der DFDC-Tänzer*innen.

Mittwoch, 22. April (18-22 Uhr): Morning Dance @ Night
Tanzparty für Alle
Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot
Anmedlung: https://www.dfdc.de/workshops/2026-04-22-frankfurt

Foto: © De-Da-Productions

Mittwoch, 22. April: Hellsongs

(Andrea)

Nichts für Ungut, aber wer würde bei Hellsongs schon an schöne melodische Musik denken? Ich war bass erstaunt und sehr angetan, von dem, was mir da zu Ohren kam. Seit 2004 gibt es die schwedische Band, ein erstes Konzert dann in einer kleinen Scheune außerhalb von Göteborg,  “Damals war „Dragostea din tei“ der größte Sommerhit und die Faschisten politisch noch kein Problem”, schreiben sie. “Das fühlt sich an wie gestern und gleichzeitig auch wie ein utopischer Traum in der Ferne. Aber jetzt, nach ein paar Jahren, fühlen wir uns noch einmal wie der Mittelpunkt einer guten Laune Zentrale. Plötzlich stehen wir dann also noch einmal mit einem neuen Album und einer tiefen Sehnsucht nach Liveshows und einer Tournee da. Wir sind nicht nur älter, sondern auch viel böser. Als ob das nicht genug wäre, kommt auch ein neues Album. Im Oktober erblickt “The Return of the Hellsingers” das Licht der Welt – neue und alte Songs über das Thema Liebe, weniger Hass und viel mehr Zusammenhalt. Wir freuen uns schon, mit euch allen zusammen wieder zu singen, tanzen und vor allem: mehr zu Lächeln. Schwingt Eure Funky Pommesgabeln und kommt uns besuchen.” Foto Credits: Matthias Eliasson. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Mittwoch, 22. April: Tom Lüneburger

(Uwe)

Seit 30 Jahren steht Singer Songwriter Tom Lüneberger auf der Bühne. Er hat winzige Clubs und riesige Hallen bespielt, ist hochgeflogen – und auch mal ganz unten gelandet. Und doch brennt das Lampenfieber wie eh und je. Um in all den Jahren in der Spur zu bleiben, braucht es einen starken Willen, Talent und die auf seinem neuen Album viel besungenen „Crash Barriers“: Leitplanken. Leidenschaft, Freunde, Familie, Träume und Visione …

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Frank Machel

Mittwoch, 22. April: Frank Goosen: Lovely Rita

(Uwe)

Lesung - In „Lovely Rita“ erzählt Frank Goosen gewohnt humorvoll und warmherzig über ein aussterbendes Biotop, die Kneipe … Ich mag Frank Goosen und seine Bücher.  Sein neues Werk habe ich natürlich schon gelesen. Darin geht er in die Kneipe. Genauer gesagt ins „Haus Himmelreich“, die alte Eckkneipe, in der sich Geschichten und Schicksale kreuzen: Da ist das Tresencockpit mit dem Käpt’n, dem Langen und Willi Trommer, Typen, die schon seit Urzeiten hier sitzen. Da sind Gisela, die Kunstzapferin, die Wacholder-Anni mit Gottes Werkzeugkasten, Faris, der Comedian, Harry, der alte Sozialdemokrat, Carlo, der aussieht wie Cat Stevens oder auch die Gräfin, die die ganze Welt gesehen hat, aber manchmal in einem alten Song lebt. Vor allem aber ist da Rita Urbaniak, Lovely Rita, die Wirtin, die eigentlich mal was ganz anderes machen wollte, der aber dann das Leben dazwischenkam. Und ihre Schwester Chris, im Krieg geboren, die immer in der ganzen Welt unterwegs war, auf der Suche nach dem, was man so leichthin das Glück nennt.

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 20 Uhr
Foto: Maria Wolf

Mittwoch, 22. April: Lena Gorelik „Alle meine Mütter“ - Preis-der-Literaturhäuser-2026-Trägerin im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)

Das Netzwerk der Literaturhäuser hat im März den diesjährigen Preis der Literaturhäuser an die Autorin und Essayistin Lena Gorelik verliehen. Mit ihrem Debütroman „Meine weißen Nächte“ wurde sie 2004 als Entdeckung gefeiert, mit „Hochzeit in Jerusalem“ dann 2007 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Außerdem schreibt Lena Gorelik regelmäßig Essays und Reportagen zu aktuellen Themen, u.a. für die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. Lena Gorelik ist nicht nur eine vielfach ausgezeichnete Autorin, sondern nutzt die Möglichkeiten der Literatur und des Veranstaltungsbetriebs, um auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren. Als Mit-Herausgeberin von „Trotzdem sprechen“ trat sie bei Veranstaltungen nach dem 7. Oktober 2023 dafür ein, im Dialog zu bleiben. Das Buch ist ein Plädoyer für Menschlichkeit in Zeiten von Hass, Hetze und Rechtspopulismus. 1981 in St. Petersburg geboren, kam Lena Gorelik 1992 mit ihrer russisch-jüdischen Familie nach Deutschland. Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolvierte sie den Elitestudiengang „Osteuropastudien“. Sie wurde u.a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Friedrich- Hölderlin-Preis und 2024 mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet. Sie unterrichtet zudem Kreatives Schreiben, kuratierte 2023 das Literaturfestival Stuttgart und hatte 2022 eine Poetikdozentur an der Universität Hannover inne. Eine spannende Frau!

Foto: ©Thomas Dashuber 

Lena Gorelik „Alle meine Mütter“ – Lesung und Gespräch mit Shirin Sojitrawalla, Hybridveranstaltung, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Tickets, Uhrzeit: 19.30 Uhr, Eintritt: 12 (8) Euro, Streamingticket 5 Euro, Tickets gibt’s hier

Donnerstag 23. April: VinylGottesdienst mit DJ Luzie (Robert Johnson)

(Daniela)

Oh man, da kommt der VinylGottesdiesnt aus der Winterpause zurück und ich kann schon wieder nicht :-(

Die Plattenteller drehen sich wieder in der Johanniskirche (Turmstraße 10 in Bornheim), der VinylGottesdienst kommt am Donnerstag, dem 23. April, aus der Winterpause: Luzie - Offenbacher DJ mit Frankfurter Wurzeln, mit ihrem Deep-House-Sound mit Elementen von Electro, Acid und Techno etwa regelmäßig zu Gast im Robert Johnson - bringt ihre Musik zum Thema "Ewigkeit" mit. Im Gespräch mit Matthias Westerweller und Pfarrer Lars Heinemann, für die Getränke wie immer die Bar um Isabel Philipp. 

VinylGottesdienste: Eine Künstler:in bringt ihre/seine Tracks zu einem Thema mit und erzählt – Warum gehört dieser Song für mich zu diesem Thema? Was ist der Hintergrund des Songs selbst? Welche biographischen Erlebnisse und Erinnerungen verbinde ich mit ihm? Hat der Song damit für mich sogar eine religiöse Note, und wenn ja, inwiefern? Im Austausch mit den Moderatoren entsteht so ein Raum, in dem auch die Besucher:innen dem Thema nachgehen können: sitzend, stehend, in sich selbst versunken, im Gespräch mit den Anderen, am Platz, an der Bar, rauchend vor der Tür. Der VinylGottesdienst möchte diesen Raum bewusst öffnen. Und das in der barocken Johanniskirche, die für diese Abende komplett umgestaltet wird. 

Johanniskirche, Turmstraße 10 in Bornheim
Der VinylGottesdienst beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 23. April: Pär Hagström

(Uwe)

Pär Hagström has always moved along the outer edges of music – from the first stumbling chords on his family’s pump organ in Huskvarna, through 90s death metal and 70s hard rock, to the innermost heart of gospel. It’s a journey shaped as much by philosophy, literature, and theater as by rock clubs and church halls, eventually arriving at a universe of its own where drama and soulful preaching merge into one.

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Veranstalter

Donnerstag, 23. April: Traffic Jam

(Uwe)

Warme Gitarrenarrangements, präzise Harmoniegesänge und Songs mit Wiedererkennungswert – das ist Traffic Jam. Ihre Geschichtebeginnt im Jahr 1996. Damals waren Chris Tucker und Robert Müller gerade einmal 18 Jahre alt – mit zwei Gitarren, jeder Menge Leidenschaft und dem großen Traum von der Musik. Dem Ursprung sind sie dabei stets treu geblieben: akustische Gitarren und harmonischer, mehrstimmiger Gesang. unterstützen. 

Im Miteinander auf dem Gelände der Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 19:30 Uhr
Foto Homepage Brotfabrik

Donnerstag, 23 April - Donnerstag, 03. Dezember: Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe im 2. OG Dondorf-Druckerei

(Petra)

Die Reihe „Jenseits von Privateigentum“ fragt nach Alternativen zu Eigentum als zentralem Prinzip von Wirtschaft und Gesellschaft. Angesichts von Wohnungsnot, Klimakrise und autoritären Entwicklungen rückt die Eigentumsfrage neu ins Zentrum. Welche Formen von Commons, Vergesellschaftung und Gemeineigentum sind möglich – und wie lassen sie sich praktisch durchsetzen? Die Veranstaltungen verbinden wissenschaftliche Analyse mit aktivistischer Praxis. Sie richten sich an Studierende, Initiativen und eine interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus stehen konkrete Beispiele, politische Strategien und theoretische Perspektiven. Der Veranstaltungsort – die Dondorf-Druckerei auf dem Campus Bockenheim – ist selbst Teil dieser Auseinandersetzung: ein kollektiv erkämpfter und genutzter Raum. Die Themen umfassen zahlreiche wichtige Aspekte, sie reichen vom Auftakt mit “Shoppingmalls zu Sorgezentren" mit Birgit Wend am 23. April über “Privateigentum und rechte Ideologie” mit Sabine Nuss im Oktober bis hin zum Thema ”Stadtbodenstiftung" (eins der Themen, die mir besonders am Herzen liegen) mit Sabine Horwitz am 03. Dezember.

Grafik: Website Offenes Haus der Kulturen

Jenseits von Privateigentum - Veranstaltungsreihe, in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen, dem Verein Aelita und dem Institut für Humangeographie der Goethe-Universität, Ort: 2. OG der Dondorf-Druckerei, Adresse: Gabriel-Reisser-Weg 3 (Schirn Kunsthalle), komplette Veranstaltungstermine und -themen sowie weitere Infos findet Ihr hier, Eintritt: frei

Donnerstag, 23. April: Of/ Der Magier im Kreml

(Andrea)

Nach dem Zusammenbruch der UdSSR wird der ehemalige Künstler und Reality-TV-Produzent Vadim Baranov zum Spindoktor eines aufstrebenden KGB-Agenten, Wladimir Putin. Jahre später bricht er schließlich sein Schweigen und enthüllt die Machtmaschinerie, die er selbst mitgeschaffen hat. Ein spannendes politisches Intrigenspiel, das vor dem Hintergrund aktueller politischer Spannungen und medialer Manipulation besondere Brisanz gewinnt und dessen Auswirkungen bis in die heutige Zeit spürbar sind – der Film lässt tief in die Strukturen der Macht blicken. >> Trailer zum Film>> Karten bitte HIER kaufen  Einlass: 18.00 Uhr Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Freitag, 24. - Sonntag 26. April: PIZZICATO

(Martin)

Ein Angebot für Kinder und Jugendliche der Klassen 2 bis 6 - Lehrer*innen aufgepasst! & für Familien!

Die Dresden Frankfurt Dance Cpmpany hat was für Euch, nämlich: Ein Fest der kleinen, aber feinen Dinge, das alltägliche Bewegungen in Tanz verwandelt. „Pizzicato“ lädt die jungen Zuschauer*innen ein, sich auf Schatzsuche zu begeben, die Schubladen zu öffnen und neue Klänge und Bewegungen zu entdecken. Musik nicht nur mit den Ohren zu hören, Tanz nicht nur mit den Augen zu sehen, sondern mit dem ganzen Körper. Wir erzählen die Geschichte einer winzig kleinen Welt voller geheimer Orte und magischer Gegenstände, die die Kraft haben, die Realität zu verändern. Jede Bewegung kann zu einem choreografischen Ereignis und somit zu Tanz werden. Bratsche und Bogen gehen normalerweise Hand in Hand, aber „Pizzicato“ zeigt eine andere Seite des Instruments. Ganz im Pizzicato gespielt, unterstreicht es die Virtuosität und Ausdruckskraft des Zupfens und enthüllt die tänzerischen Rhythmen, die in alltäglichen Gegenständen verborgen sind. Eine Aufführung des verkörperten Klangs, die einen subtilen und organischen Dialog zwischen Musik und Tanz eröffnet.

„Pizzicato“ ist ein Tanzstück von und mit der Choreografin und Tänzerin Nina Vallon und der Bratschistin Julie Michael für Kinder und Jugendliche zwischen 6 – 12 Jahren.

Freitag, 24. April: 9.30 und 11.00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils 16.00 Uhr
Mehr Infos: https://www.dfdc.de/abend/pizzicato/frankfurt

Foto: © Eike Dingler/Dominik Mentzos

Samstag, 25. April: Of/ Wie das Leben so spielt

(Andrea)

Um 11.30 Uhr ins Kino? Und das mit Sektempfang Quiche Lorraine, Quiche Ziegenkäse/Birne, Croissants & Apfeltarte? Jaaa, heute ist  wieder eine Kino Kulinarisch Matinee! "Als ich Ende vergangenen Jahres beinahe zufällig diese französische Tragikomödie entdeckte (und mich sofort an das Gefühl beim Schauen von „Ziemlich beste Freunde“ und „Im Taxi mit Madeleine“ erinnerte), war das ein wahrer Glücksmoment. Und ich dachte beim Verlassen des Kinos: „Wie das Leben manchmal spielt“ muss unbedingt bei Kino Kulinarisch laufen – bestenfalls im Rahmen einer Matinee. Und so ist es! :) Freut Euch auf den unvergesslichen Michel Blanc („Es sind die kleinen Dinge“) in einer seiner letzten großen Rollen, die er wie immer mit tiefer Menschlichkeit, feinem Humor und berührender Verletzlichkeit ausfüllt. An seiner Seite brilliert Frankreichs Superstar Louane Emera (wir kennen sie noch aus „Verstehen Sie die Béliers?“) mit einer kraftvollen, nuancierten Darstellung. 
Dazu machen Pana und Chefkoch Christian ihre legendäre Quiche Lorraine, die für meinen Geschmack einfach einmalig ist. 
Und ja, man schwebt nach diesem ungeahnten und eher unbekannten Filmjuwel geradezu beseelt und glücklich aus der Alten Schlosserei … da bin ich doch recht sicher. 

Der Vorverkauf hat seit ein paar Tagen begonnen. Karten, die man ja jetzt zu Ostern auch prima allerorten verstecken, suchen und finden kann, gibt es wie immer hier www.kinokulinarisch.de ab 11:30 Uhr, Filmbeginn 13 Uhr 

Kino Kulinarisch in der Alten Schlosserei der EVO, Einlass über die Andréstraße 71, Offenbach

Samstag, 25. April: Zeilsheim/ Hühner für Demokratie

(Andrea)

Rahel Seitz ist eine wunderbar umtriebige, zugleich auch erdhafte Künstlerin. Und wenn jemand den Sommer über auf eine Alm in der Schweiz verschwindet, um alleine in den Bergen Kühe zu hüten, braucht es schon eine besondere Persönlichkeit. Bitte nicht falsch verstehen, ich bewundere das sehr, mir wäre das viel zu einsam. Ganz im Gegenteil schätze ich sie sehr und plane daher heute einen Ausflug nach Zeilsheim zu machen, wo heute der Hühnerhof eröffnet wird, der Menschen unterschiedlicher, gesellschaftlicher Gruppen zusammenbringt. “Hühner für Demokratie” ist ein gemeinschaftlich betriebener Hühnerstall und Kulturprojekt mit begleitenden Veranstaltungen, Workshops und Festen  - ein partizipatives Urban-Farming-Projekt für ein respektvolles Miteinander, für demokratische Teilhabe, für eine gute Tier-Mensch-Beziehung und für öffentliche Gestaltungsräume. 14 Uhr s.t.

Gelände der KinderKulturFarm Wakanda am S-Bahnhof Zeilsheim (Weg ist ausgeschildert)

Sonntag, 26. – Mittwoch, 29. April: Tanzselfies #unfliltered

(Martin)

Tanzselfies #unfliltered -  T.I.A. dance productions - Junge Theaterwerkstatt am Zoo

Für Alle und Lehrer*innen unbedingt aufgepasst: 

Irgendwie sehen viele Selfies auf Social Media immer gleich aus. 
Außerhalb des Internets entdecken wir aber, dass unsere Körper und Selbstbilder viel unterschiedlicher sind und spannender, als es die kleinen Bildschirme der Smartphones überhaupt zeigen können. 

„Tanzselfies #unfiltered“ trickst mit Tanz und Bewegung die Filter aus und findet aus sehbehinderter- und BIPoC-Perspektive die Lücken in der digitalen Bilderflut.

T.I.A. dance productions ist ein 2023 gegründetes Kollektiv an der Schnittstelle von sozialer Kunstpraxis und Tanz, das von queeren, BiPoC- und behinderten Künstler*innen geleitet wird. 
Es entwickelt innovative, intersektionale und antiableistische Formate der Barrierefreiheit und erforscht integrierte kreative Audiodeskription. 
T.I.A. verbindet vielfältige Tanzstile und Perspektiven, sensibilisiert Kulturinstitutionen für Inklusion und präsentierte Arbeiten unter anderem am Mousonturm, beim Implantieren Festival und Riviera Festival.

Sonntag, 26. April um 15.00 Uhr, Dienstag, 28. April um 11.00 Uhr und Mittwoch, 29. April um 10.00 Uhr: 
Tanzselfies #unfliltered - T.I.A. dance productions
Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus)

Foto: © Homepage Künstler*innenhaus Mousonturm/mit KI generiert

Dienstag 28. - Sonntag 03. Mai: 19. LICHTER INTERNATIONAL FESTIVAL

Vom 28. April bis 3. Mai 2026 bringt LICHTER großes Kino, viele Filmgäste und spannende Diskussionen nach Frankfurt. Über 100 Filme, darunter fünf Welt- und zwölf Deutschlandpremieren, laufen auf zehn Leinwänden im Festivalzentrum MASSIF E und weiteren Spielstätten. Parallel zum Festival setzt der Kongress Zukunft Deutscher Film wichtige filmpolitische und gesellschaftliche Impulse. Eröffnet wird LICHTER mit Faraz Shariats Politthriller „Staatsschutz“.

Internationale Festivalerfolge prägen das LICHTER-Programm: Alejandro Amenábars Historienfilm „The Captive“ und die Tragikomödie „Vitrival“ feiern in Frankfurt Deutschlandpremiere. Mit „Everybody Digs Bill Evans“ und „Nina Roza“ sind zwei Berlinale-Highlights zu sehen, ausgezeichnet mit Silbernen Bären für Regie und Drehbuch. Dazu kommen der Sundance-Gewinner „Cutting Through Rocks“ und Bi Gans in Cannes prämierter Ausnahmefilm „Resurrection“ – großes Weltkino, das auf der Leinwand seine ganze Kraft entfaltet. 

Ein besonderer Festivalmoment ist die Weltpremiere von „Ensemble Modern – Why We Play“, begleitet von einem Live-Konzert von Mitgliedern des Ensemble Modern vor dem Screening. Mit dem Dokumentarfilm „Die Eulenspieglerin: Ulrike Rosenbach“ über die Videokunst-Pionierin steht eine weitere Weltpremiere auf dem Programm, zu der Regisseurin Sung-Hyung Cho anwesend sein wird. 

LICHTER wird zum Treffpunkt zahlreicher Filmschaffender: Regisseur Ulrich Köhler und Schauspielerin Maren Eggert sind mit „Gavagai“ zu Gast, Regisseur Faraz Shariat stellt „Staatsschutz“ vor und Filmemacherin Shahrbanoo Sadat präsentiert ihren Berlinale-Eröffnungsfilm „No Good Men“. Mit der deutschen Festivalpremiere von „Der verlorene Mann“ mit „Tatort“-Ermittler Harald Krassnitzer und der Festivalpremiere des Dokumentarfilms „BONEY M: Disco. Macht. Legende.“ setzen die Festivalmacher weitere vielfältige Akzente.

Mit einer internationalen Reihe zum Thema „Kunst“, Highlights des bundesdeutschen Filmschaffens, dem regionalen Lang- und Kurzfilmwettbewerb, Videokunst beim Lichter Art Award und Virtual-Reality-Produktionen im VR Storytelling Award (neue entfaltet LICHTER ein Programm, das weit über das klassische Kino hinausreicht. Hinzu kommen ein Solo-Konzert von Frank Spilker (Die Sterne), eine Party mit einem DJ-Set von Lars Eidinger (nur noch Restkarten an der Abendkasse) und der Live-Podcast Bohniger Wachmacher. So versteht sich das Festival als offenes Forum für Film, Kunst und gesellschaftliche Debatten. 

Parallel dazu wird der Kongress Zukunft Deutscher Film vom 29. April bis 2. Mai 2026 zum Ort großer filmkultureller und gesellschaftspolitischer Fragestellungen mit vielen prominenten Stimmen: Kunsttheoretiker Bazon Brock eröffnet mit einem Beitrag zum Eigensinn der Kunst, Politikerin Gesine Schwan und Publizist Harald Welzer diskutieren über Streitkultur und die Veränderung öffentlicher Debatten, wenn Medienvielfalt schwindet. Journalist Claus Kleber und Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff befassen sich mit Pressefreiheit, Demokratie und der Stabilität freiheitlicher Ordnungen. 

Auch das Kino selbst wird zum Gegenstand der Debatte: Wie radikal kann der deutsche Film heute noch sein? Darüber sprechen die Filmschaffenden Saralisa Volm („Schweigend steht der Walt“), Cornelius Schwalm („Bernd – Operation Germanenkind“), Katrin Gebbe („Die Kaiserin“) und die Philosophin Mirjam Schaub

Schließlich wendet sich der Kongress den großen Fragen der Gegenwart zu: Die Philosophin Catrin Misselhorn und der Autor Leon Joskowitz diskutieren über KI und Kunst. Frank Spilker (Die Sterne), Schriftsteller Leif Randt („Allegro Pastell“), Saralisa Volm und weitere Gäste treten in den Dialog der Künste.

Alle Tickets sind auf der Webseite des Festivals verfügbar: www.lichter-filmfest.de

Mittwoch 29. April: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: Everybody Digs Bill Evans

(Daniela)

Längere Pausen können ein Teil der Musik sein, heißt es einmal in diesem Film. Nachdem der Jazzpianist Bill Evans im Juni 1961 im New Yorker Jazzclub Village Vanguard mit seinem Trio u.a. die legendäre Aufnahme von Waltz For Debby eingespielt hat, stirbt sein Bassist durch einen Autounfall. Diese Pause wird für den eher introvertierten Bill Evans (dargestellt von dem norwegischen Schauspieler Anders Danielsen Lie) zum Abgrund. Er betäubt seinen Schmerz durch harte Drogen, lebt bei seinem Bruder, der ihn schließlich zu den Eltern (Bill Pullman, Laurie Metcalf) nach Florida schickt.

Gedreht in kontrastreichem Schwarzweiß, das eine melancholische Grundstimmung über den Film legt, lotet der ehemalige Dokumentarfilmregisseur Grant Gee Evans’ Beziehungen zu seiner Familie und zu seiner On-Off-Freundin aus. Bill Evans war einer der einflussreichsten Jazz-Pianisten, auf den sich etwa Herbie Hancock und Chick Corea beriefen, doch Gees Film, benannt nach einer 1959 erschienen Platte, vermeidet es, den Musiker zu einem feingeistigen Genie zu stilisieren. 

Nach einer legendären Aufnahme im Village Vanguard stürzt der Tod seines Bassisten Bill Evans in eine tiefe Krise. Der introvertierte Jazzpianist kämpft mit Verlust, Drogen und familiären Spannungen. In kontraststarkem Schwarzweiß zeichnet Regisseur Grant Gee ein melancholisches Porträt – nah an Evans’ Beziehungen, fern jeder Verklärung des Genies.

Mittwoch, den 29. April 2026, 18:00 Uhr, Eldorado Filmtheater, https://lichter-filmfest.de/filme/everybody-digs-bill-evans/2068

©Cowtown_Pictures_Limited_Hot_Property

Mittwoch, 29. April: Andy McKee

(Uwe)

Bekannt wurde Andy McKee mit seinem Stück Drifting, das zu einem der ersten viralen Videos auf YouTube avancierte und mittlerweile über 60 Millionen Aufrufe zählt. Millionen von Streams und Klicks sowie international ausverkaufte Konzerte haben ihn zu einem der einflussreichsten Fingerstyle-Gitarristen der Gegenwart gemacht. Mit seiner unverwechselbaren Spieltechnik – Two-Hand-Tapping, perkussive Elemente, offene Stimmungen – verwandelt Andy McKee die Gitarre in ein ganzes Orchester, was ihn zu einem der faszinierendsten Akustikgitarristen weltweit macht.

Centralstation / DA, Im Carree, Beginn 20 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Donnerstag 30. April: Neue Kaiser Closing Party - Lange Tafel, Grüne Soße und Oper live!

(Daniela)

Ich war zwar nicht sehr oft in der Neuen Kaiser, aber immer wenn ich da war, hatte ich viel Spaß und bin bestens kulinarisch versorgt worden. Einmal war ich sogar zum Opern Abend da. Das war suoer. Jetzt gehe ich wieder hin:
Neue Kaiser Closing Party - Lange Tafel, Grüne Soße und Oper live!

Alles hat ein Ende – wir machen Grüne Soße dazu! Unser Pop-Up Neue Kaiser schließt seine Türen. Das feiern wir und laden ein letztes Mal ein in die geschichtsträchtige Schalterhalle der Neuen Kaiser. Zu einem großen Grüne Soße Essen mit exklusiver Musikeinlage der Oper Frankfurt.

Ein Aperitif zum Ankommen, dann servieren wir euch Original Grüne Soße mit regionalen Kartoffeln und Bio-Eiern. Dazu Köfte, Zucchinipuffer, Linsensalat und Sauerampfer-Hummus. Family Style zum Teilen in der Tischmitte, bis ihr alle satt seid. Zum Dessert gibt es stilecht Frankfurter Kranz.

Begleitet wird der Abend von kurzen musikalischen Einlagen der Oper Frankfurt – lasst euch überraschen, es wird bravissimo! Anschließend könnt ihr ab 22 Uhr das Tanzbein schwingen! Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr, das Programm startet bereits gegen 19 Uhr. Das Ambiente ist locker und gesellig, es gibt keine festen Sitzplätze.

Tickets: https://www.eventbrite.de/e/neue-kaiser-closing-party-tickets-1986203960513 ©Marius Winter

Donnerstag, 30. April - Montag, 30. November: DRAC - ein Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination am Instituto Cervantes

(Petra)

Im Garten des Instituto Cervantes Frankfurt installiert und im Rahmen der WDC 2026 präsentiert, beherbergt der Pavillon ein Programm öffentlicher Veranstaltungen und lädt Besucher:innen ein, Architektur, Kreativität und Kultur in einem gemeinsamen öffentlichen Raum zu erleben. Die Installation lädt das Publikum dazu ein, sie zu durchschreiten, zu erleben oder einfach zu betrachten, und dient zugleich als Ort für kulturelle Veranstaltungen. Als Referenz dient der Drache am Eingang des Park Güell in Barcelona, anlässlich des 100. Todestages des katalanischen Architekten. Die Struktur wurde vom Architekten José Ramón Tramoyeres entworfen und von Designer Manolo García realisiert. Es folgt den Prinzipien des europäischen Programms New European Bauhaus: Schönheit, Nachhaltigkeit und Inklusion. Seine modulare Struktur aus Holz und Keramik ermöglicht es, den Ort zu transformieren, ohne ihn dauerhaft zu verändern, und dient als Plattform für kulturelle Aktivitäten. Das Projekt fungiert zugleich als Plattform für den Austausch zwischen Spanien und Deutschland im internationalen Programm der WDC 2026 und stellt Perspektiven aus der spanischen Kunst- und Kulturlandschaft vor. Im Foyer des Instituto Cervantes ergänzt eine speziell konzipierte Ausstellung die Installation. Sie beleuchtet die künstlerischen und technischen Traditionen, die der Skulptur zugrunde liegen. Inspiriert von Gaudís Bauweise kombiniert die Arbeit: Keramikelemente aus hochwertiger Produktion in Valencia; eine innere Struktur aus dampfgebogenen Holzstäben „Vareta“-Technik, vergleichbar mit Methoden aus dem Bau valencianischer Fallas oder historischer Großkonstruktionen. Ein dokumentarisches Making-of-Video zeigt zudem den gesamten Entstehungsprozess – von den ersten Entwürfen bis zur Installation.

Abbildung: © José Ramon Tramoyeres & Manolo García

DRAC - Resonanzraum für Kultur, Begegnung und urbane Imagination, Ort: Instituto Cervantes, Adresse: Staufenstraße 1, Eintritt: frei, Öffnungszeiten: montags-donnerstags 9 bis 18 Uhr, freitags 9 bis 15, Uhr, Zugang zum Garten über den Haupteingang des Instituto Cervantes, Kulturprogramm und weiteres Programm (ggf. kostenpflichtig) während der Laufzeit findet Ihr hier 

Donnerstag, 30. April: Tanz in den Mai mit den Madhouse Flowers

(Andrea)

Wenn sich derzeit sowieso schon alles in rasantem Tempo ändert, ist es doch manchmal ganz angenehm, eine kleine Konstante zu haben. Wahrscheinlich nicht nur für die Madhouse Flowers ist die Bühne des Nachtlebens an der Frankfurter Konstablerwache eine solche Konstante, denn dort haben sie in den mittlerweile über 30 Jahren ihres Bestehens schon viele wunderbare Konzerte gespielt. Umso mehr freuen sich die Madhouse Flowers, heute mit ihrer Show, die neben den größten Rock- und Pop-Perlen der 80er/90er auch ausgewählte Songs der Gegenwart beinhaltet, gemeinsam mit ihrem Publikum eine große Sause zum Tanz in den Mai feiern zu können. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Donnerstag, 30. April: 30 Jahre ROY HAMMER & DIE PRALINÉES

(Andrea)

Wahnsinn, seit 30 Jahren ist Roy Hammer jetzt im Showgeschäft, was ‚nur mal so aus einer Laune heraus ‘ begann, so O-Ton Roy Hammer - hat sich zu ‚der Party-Band‘ schlechthin weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus entwickelt. Und: Wer einfach nur Spaß haben will und davon reichlich, den zieht es zu Roy Hammer und seinen Pralinées. Diese bunt schillernde skurrile Band macht den deutschen Schlager zu viel mehr als nur ausrangierter Faschingsmusik. Roy Hammer – Frankfurts ungekrönter Schlagerkönig – begeistert mit seinen Pralinées und der holländischen ‚Königin der Nacht’ Trude Blume die Fans mit der ultimativen ‚Auf-den-Bänken-steh-Mit-sing-Kult-Party’ und verbreitet einen Hauch von Las Vegas. Wo diese glänzenden Persönlichkeiten auftreten, bleibt kein Fuß ohne Blasen und keine Hüfte starr. Roy Hammer und die Pralinées sind Meister des Spitzen-Entertainments mit den Perlen des deutschen Schlagers. Man weiß nie, was einen erwartet.Hits der 60er und 70er sind ihr Markenzeichen, aber auch die Neue Deutsche Welle verstehen sie gekonnt in Szene zu setzen. Trude Blume - ein besonderer Wirbelsturm auf der Bühne - interpretiert ebenso Marianne Rosenberg wie auch Nena gekonnt mit Leib und Seele. Dass nicht nur die Partyfreunde sondern auch die Band selbst immer wieder von neuem begeisterungsfähig ist, sieht man daran, dass sie seit über 25 Jahren hoch motiviert „Schlager mitten ins Gesicht“ aus voller Brust darbieten. Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

Batschkapp, Gwinnerstraße

Donnerstag, 30. April: Of/ Tanz in den Mai

(Andrea)

Weil es offiziell auf dem Wilhelmsplatz leider keinen Maientanz mehr gibt, lädt das Tafelspitz & Söhne heute in die Parksidestudios ein. Es gibt DJS, Getränke, Earlybird-Tickets kosten 5 Euro. 

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbac. Nicht barrierefrei

Freitag, 1. Mai: / Les Negresses Vertes

(Andrea)

Hach, das wird wunderbar, was freue ich mich schon auf diesen Abend! Meine Freundin Christine kommt aus Berlin angereist und wir werden in Erinnerungen schwelgen. Erstmals gehört habe ich Les Negresses Vertes in den 1990ern übrigens im Schweinefuß, das war eine Institution am Kaiser-Friedrich-Ring in Wiesbaden und seitdem haben sie mich begleitet. Meine Freundin Christine schickte mir irgendwann eine Kassette aus Berlin zu, bei 2001 kaufte ich “Familie Nombreuse” auf Vinyl und mit Christine war ich dann auch in der Stadthalle Offenbach. Ein intimes Konzert in einer viel zu großen Halle und wir gingen beseelt nach Hause. Seitdem habe ich sie nicht mehr live gesehen, aber höre sie natürlich noch immer. Man muss nicht unbedingt Fernweh haben oder besonders frankophil sein (aber das hilft natürlich ungemein), die Musik macht Spaß und manchmal auch melancholisch ("Il boit pour oublier qu' il vit, Il dort pour oublier qu'il boit"). Einlass 18 Uhr. 

Zoom, Carl-Benz-Strasse 21

Freitag 01. Mai: LICHTER KONGRESS: Democracy Dies in Darkness - Die Kunst, das Fundament der Freiheit zu schützen

(Daniela)

Democracy Dies in Darknes - Die Kunst, das Fundament der Freiheit zu schützens

„Demokratie stirbt in der Dunkelheit“ – der Slogan der Washington Post hat beklemmende Aktualität erlangt. Einst Flaggschiff des kritischen Journalismus, unter Jeff Bezos auf Trump-Kurs gebracht. Die Pressefreiheit bleibt auf der Strecke.
Ist Amerika noch eine Demokratie?  Oder sehen wir bereits die Erosion rechtsstaatlicher Prinzipien? 
Der langjährige USA-Korrespondent und heute journal-Moderator Claus Kleber warnte bereits vor einem Jahr in seinem Dokumentarfilm „Trump und das Silicon Valley“ vor einem „Staatsstreich der Tech-Milliardäre“.

Die Politikwissenschaftlerin und Direktorin des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung Nicole Deitelhoff beobachtet bei der US-Regierung „eine ideologisch begründete Ablehnung europäischer Werte und auch des europäischen Systems“.

Reicht das Drehbuch der Anti-Demokraten bis nach Deutschland? Finden sie Verbündete am rechten Rand? Auch hierzulande ist das Vertrauen in die Demokratie erschüttert - Umfragen belegen wachsende Zweifel an ihrer Stabilität. Die Warnsignale sind unübersehbar: die Vernetzung rechtspopulistischer Kräfte, die Machtkonzentration durch digitale Monopole und die schleichende Instrumentalisierung der Medienlandschaft.

Das Panel lädt dazu ein, über die Fragilität demokratischer Systeme zu diskutieren und wie Medien und Gesellschaft zum Schutz von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit beitragen können.

FR, 01. Mai, 17:00 - 18:30 Uhr, Massif E / Saal Europa
Für das Panel sind Einzel-Tickets erhältlich. Für den Kongress sind sowohl Tagestickets als auch der Kongress-Pass für alle vier Tage verfügbar.

Samstag 02. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: Staatsschutz

(Daniela)

Wie objektiv ist die deutsche Justiz? Die junge Staatsanwältin Seyo Kim ermittelt gegen rechten Terror in Ostdeutschland und wird selbst Ziel eines rassistischen Anschlags, den sie nur knapp überlebt. Bei den Ermittlungen in eigener Sache geht sie hohe Risiken ein, um ein rechtes Netzwerk und institutionellen Rassismus aufzudecken.

Nach seinem vielfach ausgezeichneten Debüt Futur Drei bewegt sich Faraz Shariat in seinem zweiten Spielfilm souverän zwischen spannendem Politthriller und beklemmender Realität. Das Drehbuch von Claudia Schaefer, Jee-Un Kim und Sun-Ju Choi basiert auf jahrelanger Recherche. Ohne einen konkreten Fall nachzuerzählen, bleibt der Film doch tief in der Realität verwurzelt. Zur Vorbereitung traf sich Shariat mit Nebenklage-Anwälten aus Verfahren zu Brandanschlägen und aus dem NSU-Prozess. Ihre Erfahrungen dienten als Vorbilder für eine engagierte Anwältin, die im Film von Julia Jentsch dargestellt wird. In der Hauptrolle verkörpert Chen Emilie Yan mit großer Intensität die Staatsanwältin, die zur Anklägerin und Kämpferin wird. Eine vielschichtige Frauen-Figur zwischen kühler Sachlichkeit, Wut, Verletzlichkeit und zähem Gerechtigkeitssinn.

16:00 Uhr, Eldorado Filmtheater, https://lichter-filmfest.de/filme/staatsschutz/2081
© Lotta Kilian

Samstag 02. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: Drei Leben lang

(Daniela)

Ein elternloser Junge sucht Halt, ein Koksdealer navigiert durch das Frankfurter Drogenmilieu, ein schwerer Alkoholiker sehnt sich nach Liebe. Drei Leben, drei Wege.

Zuerst sollte der Film Partynation heißen. Mit Drei Leben lang wählte die gebürtige Offenbacherin Felicitas Korn einen Titel, der unbeabsichtigt auch den Weg ihres Films erzählt: Zuerst entstand das Drehbuch. Dann veröffentlichte sie den Stoff als gefeierten Roman. Schließlich realisierte sie ihn selbst als Regisseurin.

Gedreht wurde bewusst in und um Frankfurt am Main – wegen der biografischen Nähe, vor allem aber, weil die scharfen sozialen Gegensätze der Mainmetropole dieser Geschichte ihren Resonanzraum geben. An unbekannten Schauplätzen öffnen sich neue Blicke auf die Stadt, abseits der vertrauten Frankfurt-Bilder.

Drei Leben. Drei Schicksale. Und ein Film, der alles zu einem verbindet.

20:00 Uhr, Elysee 1 im Festivalzentrum Massif E, in Anwesenheit der Regisseurin Felicitas Korn
© Julian Steiner

Samstag 02. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: Die Blutgrätschin

(Daniela)

Die Legende um die Blutsaugerin Erzsébet Bàthory wurde schon oft verfilmt, doch so skurril und lustvoll überdreht wie in Ulrike Ottingers Vampir-Komödie war sie gewiss noch nicht zu sehen. Im heutigen Wien erwacht die Blutgräfin aus ihrem Schönheitsschlaf, auf der Suche nach Beute und einem mysteriösen Buch, das ihr Vampirreich bedroht. Isabelle Huppert gibt die untote Aristokratin mit kühler Eleganz. Zur Seite steht ihr Birgit Minichmayr als treue Zofe. Thomas Schubert als schwermütiger Vegetarier-Vampir und Lars Eidinger als dessen Therapeut. Als Sahnehäubchen Karl Markovic, Burghart Klaußner und Tom Neuwirth aka Conchita Wurst in gleich drei verschiedenen Rollen. Was für ein Cast! 

Gemeinsam mit Elfriede Jelinek verfasste Ottinger die Dialoge und macht aus der Sage eine schräge Farce voller bissiger gesellschaftskritischer Spitzen. Eine abenteuerliche Schnitzeljagd durch Wiens morbide Schauplätze, opulente Kostüme und spektakuläre Kino-Bilder von Kameramann Martin Gschlacht. Ein exzentrischer Tanz der Vampire im Dreivierteltakt.

Samstag, den 02. Mai 2026, 20:30 Uhr, Eldorado Filmtheater, lichter-filmfest.de/filme/die-blutgraefin/2064

Sonntag 03. Mai: LICHTER FILMFEST INTERNATIONAL zeigt: The Love That Remains

(Daniela)

Anna und Magnus sind dabei, sich zu trennen. Warum genau, das enthüllt der neue Film des Isländers Hlynur Pálmason nie. Magnus, genannt Maggi, fährt auf einem Fischtrawler und ist sowieso immer eine lange Zeit weg. Anna ist Künstlerin und stellt großformatige, abstrakte Bilder her, die sie durch Verwitterung von Eisenblech auf Leinwand gewinnt. Die drei Kinder gehen sowieso ihren eigenen Weg und machen sich so ihre Gedanken. Das Familienleben geht irgendwie weiter, mit Ausflügen und gemeinsamem Essen. Es bleibt ab und an ein erotischer Reiz, eine Vertrautheit und eine gewisse Verantwortung. Hlynur Pálmason gehört zu den Shootingstars des isländischen Kinos der letzten Jahre, der mit jedem Film etwas Neues wagt. Weißer, weißer Tag (2019) war ein eindringlicher Rachethriller, in Godland (2022) über einen aus Dänemark auf die Insel geschickten Geistlichen spielten Fotografien eine große Rolle. In seinem neuen Film, der sich über ein Jahr erstreckt, kultiviert er, neben vielen Alltagsszenen, einen skurrilen bis surrealen Humor. Und so wie die Kunstwerke von Anna das Draußen zum Verrosten benötigen, so bezieht der Film in spektakulären 35-mm-Bildern die Landschaft Islands als Mitspieler ein.

Festival-Abschlussfilm am Sonntag, den 03. Mai 2026, 20:30 Uhr, Elysee 2 im Festivalzentrum Massif E, lichter-filmfest.de/filme/the-love-that-remains/2074

Dienstag, 05. Mai: Liederabend in der Oper Frankfurt

(Martin)

Simon Bailey (Bassbariton) & Anne Larlee (Klavier)

Über viele Jahre zählte Simon Bailey als Ensemblemitglied zu den Frankfurter Publikumslieblingen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Peter (Hänsel und Gretel), Mr. Redburn (Billy Budd),Gunther (Götterdämmerung), Klingsor (Parsifal), Gelone (L’Orontea), Don Magnifico (La Cenerentola), Orest (Elektra), und die Titelpartie von Herzog Blaubarts Burg

Gastengagements brachten den britischen Bassbariton etwa als Achilla (Giulio Cesare in Egitto), Don Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Mozarts Figaro, Leporello (DonGiovanni), Kutusow (Krieg und Frieden), Méphistophélès (La damnation de Faust), die vier Bösewichter(Les contes d’Hoffmann), Jochanaan (Salome), Balstrode (Peter Grimes) und Der Totenrichter (Die Verurteilung des Lukullus) u.a. an die Opernhäuser in Wiesbaden, Stuttgart, Basel, Straßburg, Brüssel, London und Mailand. Seit seinem Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl zählt auch Wotan / Wanderer (Der Ring des Nibelungen) zu den Paraderollen des Gewinners des Wales Theatre Awards 2018. 

Die Oper Frankfurt schreibt: Große Vorfreude auf das Wiedersehen mit einem großartigen Künstler und guten Freund!

Oper Frankfurt um 19.30 Uhr
Foto: © Edmond Choo

Dienstag 05. Mai bis 19. September: Adlerherzen - Show von und mit Henni Nachtsheim

(Daniela)

Ich freue mich sehr, dass ich Karten für die Show ADLERHERZEN von und mit Henni Nachtsheim bekommen habe! Wenn ihr Glück habt, könnt ihr Karten gewinnen!

Adlerherzen geht in die Verlängerung

Im März 2025 feierte das Bühnenstück Adlerherzen von Henni Nachtsheim Premiere im Bürgerhaus Sprendlingen in Dreieich. 
Ein voller Erfolg mit 20 ausverkauften Vorstellungen und rund 15.000 Besucherinnen und Besuchern, der nun fortgesetzt wird. 

Comedian und Musiker Henni Nachtsheim – bekannt unter anderem von der hessischen Rockband „Rodgau Monotones“ und dem Comedy-Duo „Badesalz“ – schuf dieses Stück gemeinsam mit der Regisseurin Andreana Clemenz. Musikalischer Leiter ist Ali Neander, ebenfalls bekannt durch die Rodgau Monotones. Adlerherzen ist eine Hommage an den Verein Eintracht Frankfurt, seine Geschichte, seine jüngere Vergangenheit, sportliche Erfolge, Kuriositäten und vor allem an seine Fans. 

„Das ist Eintracht pur, trifft voll ins Herz,“ kommentierte Philipp Reschke, Mitglied des Vorstandes Eintracht Frankfurt Fußball AG, das Stück bei der Premiere.
Henni Nachtsheim zeigt sich begeistert über die Resonanz des Publikums: „Mit Adlerherzen haben wir etwas geschaffen, was man nicht in Worte fassen kann. Jeder Abend, an dem wir gemeinsam mit den Fans dieses Stück erleben, ist wirklich besonders. Ich bin unsagbar dankbar, dass die Idee, ein Bühnenstück über Eintracht Frankfurt zu entwickeln, mit Hilfe aller Befürworter realisiert werden konnte. Die Fans lieben es!"

Das Rostock-Trauma kann behandelt werden
Im Zentrum des Stücks steht eine junge Frau, die ihren vier Neffen zum 10. Geburtstag Dauerkarten für die Eintracht versprochen hat – doch dafür muss sie hart arbeiten. Dabei erlebt sie zahlreiche außergewöhnliche Geschichten rund um den Verein. Mit kauzigen, abergläubischen, aber immer sympathischen Fans. Szenen, die alle mit der Eintracht verbunden sind: im Schnellimbiss vor dem Stadion, in einer Physiotherapiepraxis voller frustrierter Fans mit „Rostock-Trauma“ – viele Besucherinnen und Besucher wurden vor Ort ebenfalls erfolgreich therapiert – oder in einer Kneipe, in der lautstark über das schönste Tor gestritten wird. Das alles kulminiert in einem Song namens „Eigentlich waren sie alle schön!“. Ein mitreißendes Ensemble, eine Live-Band und vielseitige Bühnenbilder runden diese Hommage an Eintracht Frankfurt ab.

Termine 2026:
5.5., 6.5. & 7.5. Bürgerhaus Dreieich, 2.6., 3.6. & 4.6. Jahrhunderthalle Frankfurt, 28.8. & 29.8. Erwin-Piscator-Haus Marburg, 18.9. & 19.9. Josef-Kohlmaier-Halle Limburg a.d. Lahn

Zu den Videos:https://www.youtube.com/watch?v=YeoXF8IscrU&pp=ygULYWRsZXJoZXJ6ZW4%3D; https://youtu.be/T5ymGRMIk_k?si=6CXzWL-qvBVfq4ts

Mehr Infos und Tickets unter: https://adlerherzen.de/

Foto: Axxel Gaube

Mittwoch, 6. Mai: Die Stadt und das Zeichnen

(Andrea)

Seit Kurzem habe ich auch eine echte Sibylle Lienhard an der Wand und muss nun nicht extra an den Hafen runterradeln, um den blauen Kran zu sehen. Dani sagt, es gibt auch ein Bild vom Hafen 2, da bin ich sehr interessiert. Wer sich jetzt fragt, wer ist Sibylle Lienhard, der sollte mal bei maiengruen.de oder heute im DAM vorbeischauen. Da ist sie nämlich zu Gast und spricht über Urban Sketching - Wie Skizzieren zum Stadterlebnis wird. 
Wer sitzt denn da am Wegesrand? Mit Skizzenbuch und Stift? Urban Sketching heißt das Live-Zeichnen vor Ort, was unter Architekt:innen oder Künstler:innen schon seit jeher verbreitet ist. Daraus ist in zahlreichen Gruppen seit 2007 eine weltweite Bewegung geworden. Die Community aus zeichenbegeisterten Menschen wächst. Sibylle Lienhard ist Teil der Urban Sketchers Rhein-Main und zeigt die Stadt und ihre Architektur aus dem Blickwinkel der Zeichner:innen. Sie berichtet darüber, wie die Angst vorm weißen Blatt verfliegen und jeder mit dem Zeichnen beginnen kann – ein Strich ist der Anfang einer Geschichte. Beginn 19 Uhr, 1\2 Stunde Vortrag, 20 Uhr Ausstellungsrundgang, Diskussion und Getränke an der Bar. Eintritt 10 Euro.

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Freitag, 8. Mai, bis Sonntag, 10. Mai: Of/ Sargbau-Workshop

(Andrea)

Früher an später denken und solange kann der Sarg ja auch als Möbel genutzt werden: "Ein Möbelstück für die letzte Reise“ entsteht in einem Sargbau-Workshop, den Mikel Hogan in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Friedhof e.V. anbietet. Der Workshop ist nicht nur eine handwerkliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, über den Tod und das Leben nachzudenken. Dabei wird der Sarg als Kunstwerk und Möbelstück neu interpretiert – und kann im Anschluss sogar als eindrucksvolles Element im jeweiligen Zuhause dienen. Die Teilnehmenden lernen, wie sich aus nordischer Fichte ein Sarg konstruieren lässt. Dabei werden sie Schritt für Schritt begleitet, weshalb sich der Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene eignet. Die kleine Gruppe von maximal sechs Personen bietet zudem die Möglichkeit, gemeinsam an einem besonderen Projekt zu arbeiten und sich mit Gleichgesinnten über das sensible Thema auszutauschen. 
Teilnehmer: Maximal 6 Personen (Mindestens 4) 
Kosten: 475,00 € (inkl. Material, Verpflegung und Getränke) Anmeldung:  Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich bis spätestens 26.04.2026 verbindlich per Mail an infosargbau-atelierde an. 

Neuer Friedhof Offenbach, Mühlheimer Straße 425, 63075 Offenbach 

Freitag, 8. Mai: Solo Piano

(Andrea)

Bekannt als der Pianist der Frankfurter Formation THE OHOHOHS, die mit ihrem Sound zwischen Klassik und Clubmusik Grenzen einreißt, wagt Florian Wäldele heute einen ganz persönlichen Schritt: Sein erstes Solo-Klavierkonzert! An diesem besonderen Abend lässt er die treibenden Beats und die orchestrale Fülle seiner Band hinter sich und widmet sich ganz dem puristischen Klang des Flügels. In der atmosphärischen Kulisse der Orangerie im Günthersburgpark präsentiert er ausschließlich eigene Kompositionen – ein Programm voller leiser Töne, das zum Innehalten und genauen Hinhören einlädt. Die Ankündigung verspricht ein Konzerterlebnis „ganz nah dran“, das die Grenzen zwischen Neoklassik und persönlicher Erzählung verschwimmen lässt. 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Tickets Foto: Salar Baygan

Orangerie im Günthersburgpark, Comeniusstraße 39

Samstag 09. Mai: Releaseparty - The Phobes im Dreikönigskeller

(Daniela)

Ich weiß nicht, welche Gründe es geben klönnte heute nicht zu “20 Jahre Danielas Ausgehtipps” zu gehen, aber da Markus mich so nett angeschrieben hat, kündige ich sein Konzert trotzdem an:
Markus und Stefan von Cashma Hoody haben eine neue Frankfurter IndiePop/-Rock Band: The Phobes und releasen am 09.05.ihr Debut Vinyl „Cosmo“ im Dreikönigskeller. Als Support spielt die Sachsenhäuser Singer Songwriterin Janis Elko. Im Anschluss legt DJ Jerky Taylor IndiePerlen auf.

Vier Leute, ein Proberaum, zu viele Gitarrenpedale - das sind The Phobes. Ihr Sound: Indie mit Haltung, Melodie mit Kante.
The Phobes spielen Songs, die sich nie aufdrängen, aber immer hängen bleiben:
Emotionale Wucht trifft auf lakonischen Charme, aus der Ecke grüßt ein gutmütiges Augenzwinkern. Klares Songwriting, angesiedelt zwischen Pop-Appeal und Subtext, das sich im Spannungsfeld von poetischer Klarheit, der nötigen Portion Drama und einem Hauch Retro-Vibe abspielt.
Kurz: The Phobes machen Musik für Menschen, denen Bauch ebenso wichtig ist wie Kopf.

Sa., 09.05.26 / Beginn 20:30 Uhr / Eintritt 12€
www.dreikoenigskeller.eu/events-details/the-phobes-indiepoprock-frankfurt-janis-elko-singer-songwriter-frankfurt.html

Samstag, 9. Mai: Spring Spring

(Andrea)

Genaugenommen gibt es heute nur einen Termin und der ist im Lola Montez. Aber Ian aka ISO HERQUIST veranstaltet heute im Löwenhof (Löwengasse 27A, F-Bornheim) das erste (Ukulele) SpringSpring – ein Mini-Musik-Ukulele-Festival mit Ukulele-Ensemble und weiteren Musik-Workshops, Werkschau und Abendkonzert Konzert mit »Mrs. Linda und Mr. Hell« (Swing & Blues – Wiesbaden) und dem »Ukulelenprediger Samuel Beck & Band« (Groove Rock – Berlin). Es wird natürlich um die Ukulele gehen – aber primär um das große, gemeinsame Musikmachen! Ein Workshop für fast alle: Hauptsache, du hast ein wenig Spielerfahrung. Drei Songs aus drei Jahrzehnten zerlegen wir in Songstruktur, Rhythmik und Dynamik. Und damit das alles schön praktisch bleibt, proben wir ein bisschen und eröffnen mit unserem Mini-Set die SpringSpring-Werkschau um 17:00. 
Infos und Anmeldung http://springspring.piuuu.de oder http://www.ukulele-workshops.de

Löwenhof, Löwengasse 27A
 

Freitag 29. und Samstag 30. Mai: Music Discovery Project 2026: „HandWerk“

(Daniela)

Music Discovery Project 2026: „HandWerk“

hr-Sinfonieorchester, Special Guests: Mighty Oaks
Gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester wird die internationale Band aus Berlin für ein erneut überraschendes und einzigartiges Music Discovery Project sorgen mit ungewohnten Mischungen und Kontrasten zwischen Klassik und Pop, Orchester und handgemachten Songs und Beats. Die Leitung des Abends hat dabei erneut Frank Strobel, der renommierte Filmmusik-Dirigent, mit dem das hr-Sinfonieorchester schon seit vielen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet.

Mehr Infos findet ihr hier:
Music Discovery Project 2026: Mighty Oaks treffen auf hr-Sinfonieorchester | hr-sinfonieorchester.de
Freitag, 29., und Samstag, 30. Mai, jeweils 20 Uhr myticket Jahrhunderthalle
© Studio Marco Fischer

AUSSTELLUNGEN - BEREITS ANGEKÜNDIGT, LAUFEN ABER NOCH EINE WEILE

Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub

(Petra)

Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar.

Bild: ©Daniel Hartlaub

Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger,  Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei

Bis 24. April: „TEMPLE ROAD“ – Fotografische Dokumentation religiöser Orte

(Martin)

Gemeinschaften zwischen Industriehallen Ausstellungsauftakt einer neuen analogen Ausstellungsreihe. TEMPLE ROAD - In einem Gewerbegebiet am Stadtrand von Frankfurt am Main liegt ein Ort, der sich an Wochenenden still verwandelt: Zwischen Werkstätten, Bürogebäuden und einer Großmetzgerei entstehen temporäre Räume spiritueller Praxis. Die Ausstellung Temple Road der Fotografin Josefine Rauch dokumentiert diese kaum sichtbare Parallelwelt und eröffnet zugleich die neue Ausstellungsreihe von ON FILM LAB.

Die künstlerisch-dokumentarische Fotoserie widmet sich den vielfältigen Glaubensgemeinschaften im Fechenheimer Gewerbegebiet, die leerstehende Industriehallen für Gebete, Hochzeiten und gemeinschaftliche Feiern nutzen. Über ethnische, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg versammeln sich hier zahlreiche Gemeinden aus der gesamten Rhein-Main-Region. Abseits der öffentlichen Wahrnehmung entstehen so geschützte Räume, die – fernab zentraler Sakralbauten – Anonymität und Freiheit für das Gemeindeleben ermöglichen. Mit einem sensiblen, zurückhaltenden Blick und ausschließlich auf analogem Filmmaterial entstanden, macht Temple Road sichtbar, wie diasporisch geprägte Religionspraxis ihren Platz in der urbanen Peripherie findet: improvisiert, gemeinschaftlich und meist unbeachtet von der Mehrheitsgesellschaft. Die Serie verhandelt Fragen von Zugehörigkeit, Wahrnehmung und städtischer Raumnutzung.

Josefine Rauch ist eine in Offenbach am Main lebende Fotografin. In ihrer Arbeit untersucht sie temporäre Räume und ambivalente Zustände, in denen sich Zugehörigkeit, emotionale Haltungen und soziale Prozesse materialisieren. Ihr Projekt Temple Road wurde international auf Fotofestivals und Plattformen ausgezeichnet und auf Shortlists geführt sowie in Publikationen, unter anderem des Haus der Kulturen der Welt, präsentiert. Die Serie war bereits in zahlreichen Gruppenausstellungen zu sehen, darunter bei der Fotobus Society Hannover, im Fotografie Forum Frankfurt, der AFF Galerie Berlin und der Fotogalerie Friedrichshain. Im ON FILM LAB Frankfurt wird Temple Road nun erstmals als umfassende Einzelausstellung gezeigt.

ON FILM LAB - Raum für analoge Fotografie, Sandweg 131A / Montag – Freitag, 10 – 18 Uhr
Foto: © Josefine Rauch

Bis Sonntag 26. April: Nandu Kriesche – inside paradise

(Daniela)

Ich erinnere mich sehr gerne an unsere super schöne Zeit in unserem Kulturlabor. Die Künstlerin Nandu Kriesche stellte damals auch bei uns aus. Jetzt zeigt sie eine neue Ausstellung in Offenbach:

Nandu Kriesche – inside paradise
9.4. bis 26.4. 2026, Bund Ofenbacher Künstler

Nandu Kriesches Lasurmalereien zeichnen sich durch eine Tiefenschichtung aus, die eine pulsierende Farbigkeit generiert – ein chromatisches Leuchten, das den Bildträger zu transzendieren scheint. Sie stellt dabei die essenzielle Frage nach der heutigen Verortung des Paradiesischen: Ist das Paradies ein Sehnsuchtsort der Natur oder findet es seine Entsprechung in der technologischen Perfektion? Ein faszinierender Wendepunkt in ihrer Ikonographie zeigt sich in Werken wie „Immer wieder aufstehen“. Hier rekurriert die Künstlerin auf die hochkomplexe Ästhetik der Wafer-Produktion innerhalb der Halbleiterindustrie. Es ist ein Licht, das in seiner Reinheit fast extraterrestrisch wirkt und physikalische Zustände beansprucht, die Ingenieure bezeichnenderweise als „magisch“ titulieren. In der Komposition „Guten Morgen Max“ überführt Kriesche diese technologische Mystik in die Sprache der Malerei. Durch die Visualisierung von Quantenverschränkungen evoziert sie Räume, die sich der herkömmlichen Perspektive entziehen und den Blick in unbekannte Dimensionen öffnen. Ergänzt wird die Schau durch subtile Lichtobjekte, die im Dialog mit den Leinwänden stehen. 

Midissage: Sonntag, 19.4., 13.00 Uhr, Vortrag der Künstlerin: „Künstlerische Intelligenz“ im Kunstprozess 
Nacht der Museen; Samstag 25. April: Special-Lichtinstallation
Finissage: Sonntag, 26.4., von 12–15.00 Uhr mit Künstlergespräch um 13 Uhr.

bok – Bund Offenbacher Künstler e.V. , Kirchgasse 29, 63065 Offenbach, www.bund-offenbacher-kuenstler.de
Öffnungszeiten: Do., Fr. + Sa. 16 – 19 Uhr, So. 11 – 15 Uhr  

Bis Sonntag, 26. April: AI-Worlding im Museum Angewandte Kunst x saasfee*pavillon

(Petra)

Worlding steht für Prozesse, welche Welten und Weltsichten hervorbringen. Zunehmend wird Künstliche Intelligenz Teil dieser Prozesse. KI-Systeme haben sich tief in unseren Alltag eingebettet und prägen unsere Vorstellungen von Gesellschaft, Welt und uns selbst. Generierte Bilder, Texte und Videos erschaffen neue Welten – basierend auf selektiven Daten, einseitigen Perspektiven und wirtschaftlichen Interessen. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen, welche AI-Worlding simulieren und reflektieren. Es werden einerseits Grenzen generativer Modelle erfahrbar gemacht, andererseits das Verhältnis zwischen Menschen und KI-Systemen exploriert: Wann sind diese bloß Werkzeug, wann Co-Creator und wo bestimmender Faktor für gesellschaftliche und künstlerische Prozesse? Die Partnerausstellung im saasfee*pavillon eröffnet am Donnerstag, 19. Februar.

AI-Worlding - Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen, Gruppenausstellung mit: Anton Andrienko, Elisa Deutloff, Egor Dmitriev, Xiangyu Fu, Chelsea Hartmann, Marlon Hesse, Ava Leandra Kleber, Max Kreis, Mattis Kuhn, Leon-Etienne Kühr, Seongsin Lee, Ting-Chun Liu, June Pauli, saasfee* (Alex Oppermann, Al Dhanab, Maciej Medrala), Evgeny Tverdokhlebov, Natalie Wilke, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (10) Euro

Bis Sonntag, 26. April: allapopp "When Body is not Enough" im saasfee*pavillon x Museum Angewandte Kunst -

(Petra)

Ein milder Sprühregen an famosen "World Design Capitel 2026"-Projekten plätschert in diesem Jahr auf uns nieder: ich hoffe, Ihr seid bereit!? Jetzt auch mit einer Kooperation des saasfee*pavillons mit dem Museum Angewandte Kunst, die dazugehörigen Ausstellungen sind in beiden Häusern zu sehen. Heute ist Vernissage der Einzelausstellung von allapopp im saasfee*pavillon, die über ein Jahrzehnt der Selbstdigitalisierung nachzeichnet – von frühen Sprachklonen bis hin zu generativen KI-Avataren und interaktiven Sprachmodellen. Sie vereint individuelle und gemeinschaftliche Arbeiten der Künstler*in in den Bereichen Installation, Video, Klang, Mixed Reality, Teppich und Acrylglasdruck. Angefangen bei den techno-utopischen Träumen des sowjetischen Kosmismus, westlichem Transhumanismus und Ideen der Techno-Spiritualität, untersucht die Ausstellung die Kräfte, die den Wunsch nach kapitalistischer, patriarchaler und spiritueller Selbstoptimierung prägen. Als zehnjährige, praxisorientierte Auseinandersetzung mit digitaler Verkörperung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz stellt allapopp die Frage: In welche Zukunft führt die digitale Erweiterung unserer Körper – und nach wessen Bedingungen findet diese Transformation statt? Die Partnerausstellung im Museum Angewandte Kunst eröffnet bereits am Donnerstag, 12. Februar

Foto: ©www.saasfee.de

When Body Is Not Enough – allapopp, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 66 HH, Öffnungszeiten: samstags+sonntags 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Sunday Artist Walks jeweils 16.00 (22.02., 15.03., 29.03., 26.04.), 17.04.2026 19.00 - 21.00 Uhr „Tatar Dinner-Performance“ mit allapopp (Anmeldung erforderlich per E-Mail an: heidi@saasfee.de)

Bis 26. April: JESSICA BACKHAUS. SHADOWS MIGHT DANCE

(Uwe)

Die Arbeiten der international anerkannten deutschen Fotografin Jessica Backhaus entfalten sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst, geprägt von Form, Farbe und Licht. Inspirationsquellen reichen von abstrakten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts wie Josef Albers und Sonia Delaunay bis zu prägenden Begegnungen wie mit der Schriftstellerin und Fotografin Gisèle Freund. Ihre Fotografien befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter die Deutsche Börse Photography Foundation, und wurden unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Martin-Gropius-Bau, Berlin, ausgestellt.

Rahmenprogramm
DI, 10.02., 10.03., 21.04., 15 Uhr KURATORINNENFÜHRUNGEN mit CELINA LUNSFORD oder ANDREA HORVAY
FR, 17.04., 18 Uhr GALERIEGESPRÄCH mit JESSICA BACKHAUS und Prof. Dr. SOPHIE CHARLOTTE OPITZ, Medienwissenschaftlerin/Kuratorin, Bucerius Kunst Forum, Hamburg
SA/SO, 18./19.04., 10–17 Uhr WORKSHOP »ABSTRAKTE DIMENSIONEN« mit JESSICA BACKHAUS

Fotografie Forum Frankfurt / F., Braubachstraße 30–32
Foto: FFF, Jessica Backhaus

Bis Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn

(Petra)

Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt. 

Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel

Thomas Bayrle – Fröhlich sein!,  Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro

Bis 10. Mai: Of/ 100 Jahre BOK

(Andrea)

Zur Feier des 100. Jubiläums des BOK/ Bund Offenbacher Künstler lädt das Haus der Stadtgeschichte zu drei Ausstellungen ein. Die Vereinshistorie bildet den Ausgangspunkt. Teils unveröffentlichte Dokumente aus dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt und dem Stadtarchiv Offenbach, private, bislang nicht zugängliche Schriften und Dokumente sowie Werke der Kunstschaffenden aus der Museumssammlung machen die Vereinsgeschichte lebendig. Dabei geht die Ausstellung verschiedenen Fragen nach: Weshalb erfolgte am 15. Dezember 1926 die Gründung? Wie erging es dem Verein während der Weltwirtschaftskrise und dem Nationalsozialismus? Wie entwickelte das Vereinsleben sich nach dem Neuanfang 1945 bis hin zu den ersten Künstlerinnen im Vorstand im neuen Millennium? Welche Stätten und Begebenheiten waren in den vergangenen hundert Jahren wichtig für den BOK? Bild: Gemälde Ludwig Plaueln, Haus der Stadtgeschichte

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, Offenbach

Bis Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst

(Petra)

Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden  Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. 

Grafik/Graphic: Bureau Sandra Doeller©Museum Angewandte Kunst

Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei

Noch bis 31. Mai: Ausstellung After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25

(Daniela)

Brita hat mir diese Ausstellung empfohlen. Sie sagt, dass insbeosndere die Führungen sehr gut sind:

After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25

Der „After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize“, den die Crespo Foundation gemeinsam mit C/O Berlin ins Leben gerufen hat, wurde 2025 an Lisa Barnard (1967, Großbritannien) und Isadora Romero (1987, Ecuador) verliehen.

Die Ausstellungen „You Only Look Once“ von Lisa Barnard und „Notes on How to Build a Forest“ von Isadora Romero werden nun im Crespo Open Space gezeigt. Sie eröffnen zwei künstlerische Perspektiven auf das Zusammenspiel von Natur, Technologie und Gesellschaft.

Datum: 13.03.2026 bis 31.05.2026
Uhrzeiten: Mo., Do., Fr. 14–20 Uhr und Sa., So. 11–18 Uhr
Adresse: Crespo Open Space, Weißfrauenstraße 1—3, 60311 Frankfurt

Führungen: Jeweils montags und samstags, auch in Englisch und mit DGS-Begleitung. Weitere barrierearme Führungen bieten wir auf Anfrage gerne an.

Mehr über die Ausstellung und über Termine und Rahmenprogramm: https://www.crespo-foundation.de/de/events/after-nature-25

Noch bis 05. Juli: Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat

(Martin)

Diese Ausstellung ist ein MUST SEE! 
Ein Küstenort wird zum Mythos – und fasziniert bis heute. Die Felsen von Étretat, in der Normandie an der Atlantikküste gelegen, zogen im 19. Jahrhundert zahlreiche Künstler in ihren Bann. Auch Claude Monet war von der einzigartigen Steilküste mit ihren drei Felsentoren derart fasziniert, dass er ihr etliche Gemälde widmete. Das Städel Museum präsentiert eine große Ausstellung über die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes Étretat und den Einfluss des Ortes auf die Malerei der Moderne.

hessenschau.de schreibt: „Die verschiedenen künstlerischen Annäherungen an diesen einzigartigen Ort über rund 200 Jahre zeigt die Ausstellung in faszinierend gestalteten Räumen und Gegenüberstellungen. Gleichzeitig beleuchtet sie den sozialen Wandel des einstigen Fischerdorfs zum Badeort und zum Sehnsuchtsort der Pariser Künstler. Und sie zeigt, wie der Mythos in der Literatur, der Fotografie und sogar in der Netflix-Serie "Lupin" bis heute fortlebt.“

Bis 5. Juli (Dienstag, Mittwoch, Freitag – Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-21.00 Uhr): Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat
Städel Museum
Foto: Ausstellungsansicht Städel Museum © Norbert Miguletz

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Noch bis Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

Noch bis 18. Oktober: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

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