Grüsse aus dem Piemont

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Seit nunmehr 20 Jahren halte ich an meinem Anspruch fest: Die Ausgehtipps kommen freitags. Punkt.
Aber was macht man eigentlich im Urlaub? In den Schulferien setzen wir auch mal zwei Wochen aus – geschenkt. Aber wenn ich nur eine Woche weg bin…? Seit ich mit Uwe zusammen bin, sagt er jedes Mal ganz pragmatisch: „Dann versendest du eben nicht. Du bist ja schließlich im Urlaub.“
Recht hat er – eigentlich.
Nur: Mein Leben ist oft ein bisschen chaotisch. Das Aussetzen müsste ich rechtzeitig im Team ankündigen, damit nicht alle umsonst ihre Beiträge schreiben. Und weil mir dafür oft schlicht die Zeit fehlt, landet der Laptop eben doch im Gepäck. Ich schreibe also – auch im Urlaub.
Das hat sogar schon zu einem kleinen Zerwürfnis geführt: Ein Fastenwanderleiter, mit dem ich jahrelang unterwegs war, konnte so gar nicht nachvollziehen, warum ich eine Tour sausen lasse, um die Ausgehtipps zu schreiben. „Du sollst doch abschalten…“
Tja. Ich konnte ihn irgendwann auch nicht mehr nachvollziehen – und wandern gehe ich seitdem ohne ihn.
Also schreibe ich weiter. Egal wo.
Gerade sitze ich zum Beispiel in einem wunderschönen Agriturismo im Piemont (https://www.agriturismobarchetto.com). Draußen scheint die Sonne, Uwe liest, Julia ist spazieren – und ich sitze drinnen, mit Blick auf verschneite Berge, und tippe diese Zeilen.
Urlaub und Schreiben gleichzeitig – das bleibt eine kleine Herausforderung. Auf irgendetwas verzichtet man immer: die Yogastunde in Frankreich, die Fastenwanderung… irgendwas ist ja immer.
Aber es hat auch seinen Reiz, sich von irgendwo ganz anders gedanklich nach Frankfurt zu beamen und zu überlegen: Was würde ich jetzt machen, wenn ich dort wäre?
Die Antwort kommt schneller als gedacht – denn wir sind schon wieder auf dem Rückweg. Und der Kalender ist voll:
Samstag Wanderung mit Freunden und ein 60. Geburtstag, Sonntag Planungstreffen für die „20 Jahre Ausgehtipp-Party“ und abends ins Theater Landungsbrücken zu BIG OTHER – Wir verstehen uns total!. Montag auf die Demo: ES REICHT! DIE SCHAM MUSS DIE SEITE WECHSELN, DIE VERANTWORTUNG AUCH!!, Mittwoch schon wieder Parteitag, Donnerstag: Burlesque Show in der Volksbühne…Und dann ist auch schon Ostern.
Was auch immer ihr macht: lebt wild.
Daniela
Wenn ihr diese Ausgehtipps am Freitag in eurem Postfach habt, dann ist es mir wohl gelungen, sie auf der Rückreise – irgendwo im VW-Bus zwischen Piemont und zuhause – rechtzeitig abzuschicken.
Vielen Dank auch an den Rest des Ausgehtipp-Teams: Uwe Schwöbel, Martin Grün, Andrea Ehrig, Petra Manahl und Erik Düwel.
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit.. im Mai 2026 werden es 20 Jahre! .. ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. |
ZU GEWINNEN (Petra)![]() Zu gewinnen gibt es 2 x 2 Tickets für die kommende Ausstellung “Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni” (Freitag, 27. März - Sonntag, 06. September). Gewinnfrage: Wer ist sowohl Künstler als auch Kurator der Ausstellung? Antwort im Betreff (Vor- und Zuname) per E-Mail, DARIN EUER Vor- und Zuname an Petra. |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (ANDREA)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (ANDREA)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (ANDREA)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (ANDREA)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzet von Piano Man am Donnerstag, 16. April im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wer kuratiert die Reihe Cinescape? |
ZU GEWINNEN (ANDREA)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzet von Miss Allieam Samstag, 18. April im Capitol. Die Gewinnfrage lautet: Wir feiern am 9. Mai Geburtstag, wer lädt zeitgleich zum Spring Spring? |
Samstag 09. Mai: 20 Jahre Ausgehtipps![]() (Daniela, Andrea, Petra, Martin, Erik & Uwe) Wir können es selbst kaum glauben: Im Mai werden Danielas Ausgehtipps 20 Jahre alt. Seit 2006 sind wir für Euch unterwegs in Frankfurt & Offenbach – auf Konzerten, im Theater, im Kino, in Ausstellungen und überall dort, wo Kultur lebendig wird. Seit 20 Jahren schreiben wir „Danielas Ausgehtipps“ in unserer Freizeit – das heißt auch: 20 Jahre Ehrenamt. :-) Das wollen wir natürlich mit Euch feiern! Brita von der Agentur U9 Visuelle Allianz hat bereits eine tolle Grafik entwickelt, vielen Dank dafür und so viel können wir schon verraten: Das Fest findet am Samstag, den 9. Mai, im Kunstverein Familie Montez statt. Ab 18:00 Uhr öffnen sich die Türen. Um 18:30 Uhr startet unser großes Jubiläums-Pubquiz. Ob im Team oder alleine: Euch erwarten Fragen rund um Konzerte, Film, Literatur, Theater, Kunst und das Kultur- und Stadtleben in Frankfurt & Offenbach – moderiert von Christoph Pütthoff aka „Pütti“. Es gibt tolle Kulturpreise zu gewinnen. Ab 21:00 Uhr heißt es dann: Musik an, Gläser hoch! Kommt vorbei, bringt Freund:innen mit, stellt Euer Wissen unter Beweis – oder genießt einfach einen besonderen Abend mit guten Gesprächen, Quiz, Musik und Party. Wir freuen uns riesig auf Euch! Ab April könnt Ihr Euch Eure Tickets bzw. Plätze sichern. |
LUCAS Filmfestival - Juryaufruf![]() (Andrea) Weitere Infos & Workshopanmeldung: lucas-info(at)dff.film | +49 (0)69 961 220 – 672 |
Freitag 27. März - Sonntag 29. März: BIG OTHER - Wir verstehen uns total!![]() (Daniela) Ich habe das letzte Stück von Simon bereits verpasst. Das hat er in einem Café in Bocknheim aufgeführt und alle die da waren,waren begeistert. Jetzt ist er mit einer neuen Produktion im Theater Landungsbrücken und ich gehe am Sonntag hin. Wer geht mit? Über das Stück: Hundert Tage lang leben fremde Menschen gemeinsam in einem überwachten Container auf einem asphaltierten Feld bei Köln. Was als mediales Experiment beginnt, wird schnell zum gesellschaftlichen Brennglas: Die Bewohner*innen werden zu Projektionsflächen, ihre Konflikte zu nationalen Debatten. Während männliche Kandidaten wie Slatko und Jürgen gefeiert werden, entlädt sich der Hass gegen einzelne Frauen im Haus. In Sprechchören, Schlagzeilen und Talkshows entblößt sich ein Land – seine Sehnsüchte, seine Ressentiments, seine Vorstellungen von Gemeinschaft. Mit BIG OTHER – Wir verstehen uns total bringt das europäische Performancekollektiv BOYS* IN SYNC die erste Staffel von Big Brother zurück auf die Bühne. Aus dem popkulturellen Phänomen wird ein theatraler Erfahrungsraum: über uns, damals wie heute. Über Geschlechterrollen und Solidarität. Und über die Frage, was uns verbindet, wenn wir uns wirklich aushalten müssen. Über Boys* in Sync Weitere Informationen unter www.boysinsync.com Konzept: BOYS* IN SYNC; Regie: Simon David Zeller; Mit: Livia Hiselius und Gregers Hansen; Dramaturgie: Chiara Marcassa; Technik und Sounddesign: Frithjof Gawenda |
Freitag, 27. März - Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. – Ausstellung im Museum Giersch![]() (Petra) Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren. Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier |
Freitag, 27. März: FÄZZ am Freitag 11.0 feat. Bodek Janke![]() (Uwe) Das Frankfurter Jazzkollektiv FÄZZ trifft auf den international gefragten Drummer und Perkussionisten Bodek Janke, eine der prägenden Stimmen der heutigen Jazz- und World-Music-Szene. Jankes einzigartiger Stil an Schlagzeug, indischer Tabla und vielfältigen Perkussionsinstrumenten führte ihn zu Zusammenarbeiten mit Künstlern wie Yo-Yo Ma, Lars Danielsson, Bill Evans sowie der NDR-, WDR- oder HR-Bigband. Als „Master of many dialects“ (John Riley) wirkte er auf über 200 Alben mit und veröffentlichte zehn eigene Produktionen. Gemeinsam mit FÄZZ entsteht ein intensiver musikalischer Dialog voller Groove, Offenheit und improvisatorischer Energie. Romanfabrik / Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Freitag, 27. März: Of/ Amrum![]() (Andrea) Fatih Akim gehört ganz klar zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren und wenn ich mir aussuchen könnte, mit welchem Promi ich gerne mal einen Abend verbringen könnte, wäre er meine erste Wahl. Mit “Amrum” hat er die Geschichte seines Mentors Hark Bohms verfilmt, beide verband eine tiefe Freundschaft und wenn bei dem Abend noch leckeres Essen gereicht wird, gehe ich hin! "Seehundjagd, Fischen bei Nacht, Schuften auf dem Acker, nichts ist zu gefährlich oder zu mühsam für den 12-jährigen Nanning, um seiner Mutter in den letzten Kriegstagen zu helfen, die Familie zu ernähren. Mit dem ersehnten Frieden entstehen allerdings völlig neue Konflikte und Stimmungen. Nanning muss lernen, seinen eigenen Weg zu finden – und seiner Mutter ein Honigbrot zu bringen. Diese schier unlösbare Aufgabe verlangt ihm alles ab … |
Freitag, 27. März: Of/ Curated Sounds![]() (Andrea) |
Freitag, 27. März: Of/ Out of Bieber beim RUK![]() (Andrea) Mausoleum Schloßpark Offenbach-Rumpenheim, Schloßstraße 1, Offenbach |
Noch bis 31. Mai: Ausstellung After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25![]() (Daniela) Brita hat mir diese Ausstellung empfohlen. Sie sagt, dass insbeosndere die Führungen sehr gut sind: After Nature . Ulrike Crespo Photograph Prize 25 Der „After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize“, den die Crespo Foundation gemeinsam mit C/O Berlin ins Leben gerufen hat, wurde 2025 an Lisa Barnard (1967, Großbritannien) und Isadora Romero (1987, Ecuador) verliehen. Die Ausstellungen „You Only Look Once“ von Lisa Barnard und „Notes on How to Build a Forest“ von Isadora Romero werden nun im Crespo Open Space gezeigt. Sie eröffnen zwei künstlerische Perspektiven auf das Zusammenspiel von Natur, Technologie und Gesellschaft. Datum: 13.03.2026 bis 31.05.2026 Mehr über die Ausstellung und über Termine und Rahmenprogramm: https://www.crespo-foundation.de/de/events/after-nature-25 |
Samstag 28. März: Der Westbalkan im Wartezimmer der EU![]() (Daniela) Was bedeutet es, im „Wartezimmer der EU“ zu sitzen? Und warum kommt der Beitrittsprozess der Staaten des Westbalkans seit Jahren nur schleppend voran? Diese Veranstaltung widmet sich den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Perspektiven der Region und den Gründen für die anhaltenden Verzögerungen auf dem Weg in die Europäische Union. Im Zentrum steht ein moderiertes Gespräch mit den Autorinnen des Buches Der Westbalkan im Wartezimmer der EU: Krsto Lazarević, Franziska Tschinderle und Danijel Majić. Krsto Lazarević und Danijel Majić sind Hosts des Podcasts „Neues vom Balla-balla-Balkan“ Weitere Gesprächspartnerinnen sind angefragt. Die Moderation übernimmt Anđelka Križanović, die sich seit vielen Jahren mit politischen Entwicklungen und Transformationsprozessen im Westbalkan beschäftigt. Ausgehend von den Analysen und Reportagen des Buches werden unter anderem folgende Fragen diskutiert: Welche Staaten befinden sich derzeit im EU-Beitrittsprozess? Welche Erwartungen und Hoffnungen sind mit einer Mitgliedschaft verbunden? Und welche politischen, strukturellen und geopolitischen Faktoren verzögern den Beitritt? Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch mit den Autor*innen bei einer musikalischen Untermalung. Samstag, 28. März 2026, 19:00 Uhr, Cafe KoZ, Mertonstrasse 26, Frankfurt |
Samstag, 28. März: Ecstatic Dance: Frühlingserwachen / Ostara mit DJ ToR![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / 19 Uhr |
Samstag, 28. März: Of/ Amrum![]() (Andrea) |
Samstag, 27. März, und Sonntag, 28. März: Of/ Marty Supreme![]() (Andrea) |
Samstag, 28. März: Of/ Erde![]() (Andrea) |
Samstag, 28. März: Carnoid![]() (Martin) Fabrice Mazliah - Tanz In „Carnoid“ begegnen sich menschliche und technische Körper und erforschen, in welchem Verhältnis sie zueinanderstehen. Mit dieser neuen Arbeit interessiert sich der Choreograf Fabrice Mazliah für die posthumane Durchdringung organischer und technischer Körper und lädt die Performer*innen Ophelia Young, Oleg Stepanov, Jan Chris Pollert dazu ein, sich die Bühne mit einem Auto zu teilen. Zwischen Verschmelzung und Widerstand nimmt das Trio das von Menschenhand erschaffene Ursymbol technischen Fortschritts auseinander und erprobt mögliche Umgangsformen mit diesem unauslöschlichen Relikt unserer Moderne. Aus der Begegnung zwischen Mensch und Maschine entsteht ein fragiles Zusammenspiel aus Nähe und Verwundbarkeit, in dem Kollision und Koexistenz sich näherkommen. Tanz im Künstler*innenhaus Mousonturm um jeweils 20.00 Uhr |
Samstag, 28. März:OF/ 60 Jahre The Beatles Rubber Soul![]() (Andrea) |
Sonntag, 29. März: Written on Skin (auch 5. April)![]() (Martin) Written on Skin von George Benjamin. Zeitgenössische Opern haben es nicht leicht. Alle wollen Mozart, Puccini, Verdi,… Dabei ist ‚Written on Skin‘ eine echte Opernperle und die neue Inszenierung in Frankfurt in der Regie von Tatjana Gürbaca habe ich wie einen ‚Opernfilm‘ erlebt. Eine fesselnde Handlung und eine Musik, die einen in ihrer Modernität fesselt. Der Inhalt der Oper ist spektakulär: Ein reicher Mann (Protector) will sich in einer Buchmalerei verherrlichen lassen. Das Resultat konfrontiert ihn mit einer unbequemen Wahrheit. Eigentlich besitzt der Protector alles, was er sich wünscht: Geld, Ländereien und den – wie er sagt – »stillen, gehorsamen Körper« seiner Ehefrau Agnès. Mit den Bildern, die er von sich anfertigen lässt, gerät seine Lebensrealität jedoch ins Wanken: Fasziniert von der Kunst und der empathischen Art des jungen Malers, beginnt Agnès eine Affäre mit ihm. Als die beiden dem Protector ihre Verbindung offenbaren, tötet der Betrogene den Maler und nötigt seine nichts ahnende Ehefrau, dessen Herz zu essen. Doch Agnès wendet selbst ihre größte Demütigung in einen persönlichen Triumph. In SWR Kultur am Morgen wurde nach der Premiere das berichtet:„(…) Die Suche nach Schönheit in einer gottlosen, entzauberten Welt ist ein zwiespältiges Unterfangen. Es ist ein Theater des Schönen und der bitteren Grausamkeit. In diesem Sinne illuminiert Tatjana Gürbacas Inszenierung auch George Benjamins suggestive Klangfindungen zwischen hypnotischer Subtilität und geräuschhafter Gewalt. Die kaleidoskopartigen Farbwirkungen dieser Partitur sind beim Frankfurter Opern- und Museumsorchester in den besten Instrumentenhänden und der Dirigent Erik Nielsen akzentuiert die Zeitschichten mit präziser Prägnanz. Das vermeintliche Kammerspiel ist packende, mit neunzig Minuten Spieldauer konzentriert-spannende große Oper. Die umjubelte Frankfurter Produktion zeigt, wie George Benjamin hier in offen produktiver Rätselhaftigkeit eines der besten Musiktheaterwerke des 21. Jahrhunderts über die Conditio humana gelungen ist. Wie immer zeigt sich ein allen Produzenten demütig dankender Komponist dem begeisterten Publikum beim Schlussapplaus.“ In der Allgemeinen Zeitung Mainz ist zu lesen:„(…) Das ist ganz großes Musiktheater.“ Und www.concerti.de schreibt:„(…) Es entsteht ein intensives, subkutanes Hörtheater, dem man sich kaum entziehen kann, so gar kein bluttriefender Krimi-Schocker, wie die Inhaltsangabe nahelegen mag. So bietet diese Neuinszenierung einigen Mehrwert, sie ergänzt die legendäre Uraufführungsproduktion um ein wichtiges Kapitel der Interpretationsgeschichte dieses enormen Werks.“ Sonntag, 29. März um 19.00 Uhr und Sonntag, 5. April um 18.00 Uhr: Oper Frankfurt |
Montag, 30. März, bis Mittwoch, 1. April: Of/ Passionspunkte![]() (Andrea) Dienstag, 31.3.2026 um 18 Uhr, Passionspunkt im Hof des Isenburger Schlosses. Der Gymnasiallehrer Volker Lughofer und zwei Schülerinnen der Leibnizschule erinnern an die Bücherverbrennung der Nazis Mitte Mai 1933. Es wurde wahr, wovor Heinrich Heine 110 Jahre zuvor gewarnt hatte: „Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“. Die Band Nashuwa begleitet den Passionspunkt musikalisch, Pfr. Burkhard Weitz erklärt, warum die Erinnerung wichtig bleibt. Treffpunkt: Innenhof des Isenburger Schlosses, Schloßstr. 66. Mittwoch, 1.4.2026 um 18 Uhr, Passionspunkt vor dem früheren Kaufhaus Oppenheimer. Astrid Jäger vom Haus der Stadtgeschichte stellt das Kaufhaus und die gleichnamige jüdische Inhaberfamilie vor. Am 1. April 1933 hinderte die SA in Offenbach auch hier Passanten am Betreten des Geschäfts, um den reichsweiten Boykott gegen Geschäfte mit jüdischen Inhabern durchzusetzen. Die Band Nashuwa begleitet den Passionspunkt musikalisch, Pfr. Burkhard Weitz erläutert, was uns das heute angeht. Treffpunkt vor der Fielmann-Filiale, Frankfurter Straße 1. |
Montag 30. März: SOS DEMO: ES REICHT! DIE SCHAM MUSS DIE SEITE WECHSELN, DIE VERANTWORTUNG AUCH!!![]() (Daniela) SOS DEMO: Stoppt die strukturelle Gewalt. Wir fordern das Ende eines Systems, das männliche Gewalt verharmlost und Frauen als verfügbare Objekte betrachtet. Wir stehen solidarisch an der Seite aller Betroffenen – und wir fordern Konsequenzen! WIR RUFEN ZUR KUNDGEBUNG MIT ANSCHLIESSENDER DEMO AUF! WANN: Montag, 30.März, 17:00 Uhr - circa 20:00 Uhr Lasst uns gemeinsam zeigen, dass Frankfurt sexualisierte Gewalt nicht toleriert. Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln! Die Verantwortung auch! |
Dienstag, 31. März: Of/ Blue Pills und DeWolff![]() (Andrea) |
Mittwoch, 01. April: Nathan Evans und SAINT PHNX![]() (Uwe) Im Frühjahr bringen Nathan Evans und SAINT PHNX ihren schottischen Mix aus Folk, Rock und Pop live nach Deutschland. Spätestens seit seinem Hit „Wellerman“ ist Nathan Evans weltweit bekannt. Mit seinem Album „1994“ zeigte er eine persönliche Seite – und genau diese Leidenschaft teilt er nun mit SAINT PHNX auf der Bühne. Die Songs verbinden traditionelle Folk-Elemente mit moderner Rock-Produktion und eingängigen Pop-Melodien – gemacht, um gemeinsam gesungen zu werden. Zoom / F, Carl-Benz-Str. / Beginn: 20 Uhr |
Mittwoch, 1. April: Of/ Gelbe Briefe![]() (Andrea) |
Donnerstag 02. April: BURLESQUE VARIETÉ - VAUDEVILLE VARIETY REVUE ON TOUR![]() (Daniela) Eine BURLESQUE VARIETÉ Show am Gründonnerstag… das geht nur in der VOLKSBÜHNE :-) Seit 2014 produziert Sheila Wolf fast immer vor ausverkaufter Kulisse und in den besten Theatern Deutschlands die in der Cabaret und Burlesqueszene bekannte Vaudeville Variety Burlesque Revue. In mittlerweile über 20 Ausgaben durften die Gäste sich auf das Beste vom Besten der Burlesque Szene gemixt mit einzigartiger Akrobatik, Magie, Travestie, Comedy und wunderbaren Live Stimmen freuen. Das Konzept bleibt glamourös und zelebriert Glitzer, Lebensfreude und Vielfalt. Kabarettkultur der Goldenen 20er Jahre wird modern interpretiert und lebendig, laut, verführerisch und manchmal auch skurril dargeboten – eine Hommage an die berühmten Haller Revuen aus Berlin und eine Liebeserklärung an die Vielfalt der Welt. Seit 2025 geht die echte Berliner Schnauze mit dem Konzept auf TOUR und serviert nun endlich auch in Frankfurt eine ordentliche Portion Staunen mit atemberaubenden akrobatischen Darbietungen, fantasievollen Burlesquekostümen und Livegesangsstimmen der Superlative. Mit einem siebenköpfigen internationalen Lineup der Extraklasse begrüßt die Vaudeville Variety Revue die erste Tour 2026 und lädt zu einer Extravaganza aus Glamour, Glitzer und Körperkunst ein. Mit gleich zwei TitelträgerInnen "Miss Exotic World" der Burlesque Hall of Fame" setzt die Revue einen Meilenstein im Burlesque in Deutschland. Moderiert wird die Show in Deutsch von Sheila Wolf mit spitzer Berliner Zunge und gesanglich untermalt von Ivory Fox, eine in New York lebende Künstlerin und Entertainerin bekannt aus Marvelous Mrs Maisel. Sie ist eine international gefeierte Moderatorin und Sängerin mit einem ganz eigenen Gentleman Showgirl Stil. Trailer:https://www.youtube.com/c/SheilaWolfQueerlesque INFORMATION: Geeignet für ein internationales Publikum ab 16 Jahren. Moderiert in Deutsch und Englisch. |
Donnerstag, 2. April: Alex im Westerland![]() (Andrea) |
Donnerstag, 2. April: Of/ One Battle after another![]() (Andrea) SCAPE, Frankfurter Straße 39, Offenbach |
Gründonnerstag, 02. – Ostersonntag, 05. April: JESUS D’Amour, GEST. / AUFERST. – DIE PASSION![]() (Martin) Nach den Evangelien des Lukas, Markus, Matthäus und Johannes „Jesus in der Industriebasilika. Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär.Jesus – Prophet oder Politikum? Die letzten Tage in Jerusalem. Als das Theater Willy Praml vor bald zwanzig Jahren damit begannen, das Leben Jesu auf textlicher Basis der vier Evangelien für das Theater in der denkmalgeschützten Naxoshalle, eine riesige dreischiffige Industriebasilika, nachzuzeichnen, konnten es nicht ahnen, dass damit eine Tradition begründet würde, die nun schon im 21. Jahr zu Weihnachten und Ostern das Publikum begeistert und berührt.“ Die Presse schrieb: Segnung der Ostereier und Osterbrot im Anschluss an die Vorstellung am Karsamstag, 04. April ca. 22 Uhr durch Stefan Scholz! Gründonnerstag, 2. April um 19.30h, Karfreitag, 3. April um 18.00h, Karsamstag, 4. April um 19.30h und Ostersonntag, 5. April um 18.00h im Theater Willy Praml |
V O R S C H A U |
Samstag, 04. April: Werther (weitere Termine, u.a. 09.04)![]() (Martin) Mit der schwärmerischen und unglücklichen Geschichte über Werther und Charlotte erreichte Goethe die Herzen seiner Leser - und Jules Massenet tat es ihm mit seiner Vertonung des Briefromans gleich. Das schrieb die FR anlässlich der Premiere bzw. Wiederaufnahme von Werther, dem ‚Lyrischen Drama in 4 Akten‘ von Jules Massenet an der Oper Frankfurt. Die Inszenierung kommt nun noch einmal für fünf Vorstellungen auf die Opernbühne! Ich kaufe als Premierenabonnent immer Programmhefte und habe entdeckt, dass ich diese Inszenierung im Dezember 2005 gesehen habe – tatsächlich erinnere ich mich sehr gut und positiv - insbesondere auch an den Sternenhimmel als Sehnsuchtsort und das grandioses Bühnenbild! „Auch Goethe hätte sicherlich applaudiert, diese Premiere in der Frankfurter Oper dürfte ihm gefallen haben. (...) Unglaublich stimmig und intensiv wurde hier Massenets Werk in Szene gesetzt. (...) So aufgeführt wie in Frankfurt, beweist sich Massenets Werther als wahrer Publikumsmagnet und zeigt wieder einmal, dass große Gefühle auch heute noch sehr en vogue sind."(klassik.com). Die Vertonung von Massenet beruht auf Goethes Die Leiden des jungen Werther: „Der Rechtspraktikant Werther leidet unter den gesellschaftlichen Zwängen und sehnt sich nach Entgrenzung. Keine menschliche Verbindung kann ihm Halt geben, bis er die bereits verlobte Charlotte kennenlernt. Goethes Die Leiden des jungen Werthergilt als Hauptwerk jener Gefühlskultur, die als »Empfindsamkeit« in die Literaturgeschichte einging. Der Briefroman, an dessen Ende ein Selbstmord steht, geriet zum größten Medienskandal des 18. Jahrhunderts und sorgte dafür, dass sich eine ganze Generation in den Werther’schen Farben Gelb und Blau kleidete. Jules Massenet und seinen Librettisten gelang mit dem Drame lyrique in vier Akten, das an seinen dramatischen Höhepunkten den Verismo vorausahnen lässt, eine der eindrücklichsten Bearbeitungen des Stoffes. Regisseur Willy Decker lotet die Diskrepanz zwischen der Sehnsucht der Liebenden und ihrer Realität, zwischen Hoffnung und Resignation im abstrakten Raum von Wolfram Gussmann aus. In Gelb- und Blautönen entfaltet sich auch visuell jene musikalisch sensibel geschilderte Traumsphäre, in welcher die realitätsferne Liebe von Werther und Charlotte einzig existieren kann.“ Samstag, 4., Donnerstag, 9. und Freitag, 17. April um jeweils 19.30 Uhr in der Oper Frankfurt |
Samstag, 04. April: Of/ Der kleine Prinz![]() (Andrea) |
Montag, 6. April: Of/ Hola Frida![]() (Andrea) |
Dienstag, 07. April: Luna Simao![]() (Uwe) Luna Simaos moderner R&B verbindet Afro-Beats, Soul, Pop und elegant-minimalistisches Sounddesign. Die Texte der Sängerin und Musikerin, einer Deutschen mit angolanischen Wurzeln, erzählen intensive Geschichten von Identität und Herausforderungen, die sie in ihrem Alltag zwischen zwei Welten erlebt, von empathischer Auseinandersetzung mit Themen wie Familie und der Inspiration, die sie in ihrem Glauben findet. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Mittwoch, 08. April: Veronica Fusaro![]() (Uwe) Veronica Fusaro erinnert allein mit ihrer Präsenz an die wesentlichen Zutaten, die ein Konzert unvergesslich machen: fesselnde Songs, eine bezaubernde Stimme und unverkennbare Ausstrahlung. Die Musikerin, die Pop, Soul und Rock miteinander vereint, versteht es meisterhaft, intime Momente mit ihrem Publikum zu schaffen. Doch ehe man sich versieht, zieht sie die Zuhörer mit ihrer energiegeladenen Band- Performance in einen Strudel aus kraftvollen Rhythmen und Melodien. Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr |
Donnerstag 09. April: 10 Jahre Bridges Kammerorchester![]() (Daniela) Was 2016 als Begegnungsprojekt unter dem Titel Bridges – Musik verbindet im hr-Sendesaal begann, hat sich zu einem renommierten Orchester entwickelt: Das Bridges Kammerorchester als Pionier transkultureller Musik und Plattform für Gemeinschaft und Austausch mit seinen vielfältigen Projekten. Bridges Kammerorchester - 10 Jahre BridgesBrücken |
Donnerstag, 9. April: Traitrs![]() (Andrea) |
Donnerstag, 9. und Freitag, 10. April : 16BIT![]() (Martin) Paula Rosolens „16BIT“ begeisterte Frankfurt bereits bei seiner Premiere im Mousonturm 2022. Nach gefeierten Gastspielen in ganz Europa kehrt das energiegeladene Tanzstück nun zurück – und erobert die große Bühne im Bockenheimer Depot. Zwischen Kick, Loop und Bassline tanzt sich Rosolen mit ihrem sechsköpfigen Ensemble durch die Techno-Revolution. Von den Ursprüngen in den Schwarzen Communities Detroits über die Frankfurter Extasen bis zur explosionsartigen Entladung in Berlin nach dem Mauerfall zeichnet „16BIT“ die Dimensionen und Wirkungen von Techno auf Kunst, Politik und Lebensweisen nach. Neben Berlin war Frankfurt Anfang der 1990er Jahre das kulturelle Zentrum von Techno und Clubkultur – mit prägenden Figuren wie Sven Väth oder Anzilotti und Michael Münzing, deren Projekt „16Bit“ namensgebend für Rosolens Stück war. Ausgehend von einfachen, geloopten Bewegungen entwickeln die Tänzer*innen eine hypnotische Kraft, in die das Publikum eintaucht. „16BIT“ ist dabei weit mehr als ein Stück über Techno: Es ist ein bewegendes Fest über die gemeinschaftliche Erfahrung von Energie. Tanz - Künstler*innenhaus Mousonturm im Bockenheimer Depot um jeweils 20.00 Uhr |
Freitag, 10. April, bis Sonntag, 12. April: Of/ Hochbeetebau![]() (Andrea) |
Freitag, 10. April: curated sounds![]() (Andrea) |
Samstag 11. April: TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main Special Guest: NI-KA (Vocals)![]() (Daniela) SAMSTAG NICHT SONNTAG!!! TANZTEE – Sunday Sundowner auf dem Main NI-KA – Eine unverwechselbare Stimme der Frankfurter Szene 2024 veröffentlichte sie ihr Debütalbum Anni. Im selben Jahr stand sie im deutschen ESC-Vorentscheid auf der Bühne und war auf Moses Pelhams Abschiedsalbum Letzte Worte zu hören. Pelham bezeichnet sie als „eine der aufregendsten Sängerinnen, die wir in Deutschland haben“ – ein Kompliment, das ihre Entwicklung treffend beschreibt. Musikalisch im Gospel verwurzelt, überzeugt NI-KA mit einer unverwechselbaren Stimme: warm, rau und mit dunklem Timbre. Ihre Songs sind persönlich und tragen eine klare Handschrift – sie erzählen von Identität, Selbstbehauptung und der Suche nach Echtheit. Ende April tritt sie gemeinsam mit der hr-Bigband auf – eine Zusammenarbeit, die ihrem Sound eine neue Dimension verleiht. Zuvor kommt sie am Samstag, den 11. April, zum TANZTEE auf die Mainod. Dort bringt sie ihre Stimme live in das DJ-Set von Kosmik Kat ein: spontan, gefühlvoll und im Dialog mit der Musik. Mit einem kurzen Gastauftritt setzt außerdem Underground-DJ Martin B. zusätzliche Akzente. Für die passende Atmosphäre sorgen das Mainod-Team mit kühlen Drinks und feiner Küche sowie der Blick über den Main – beste Voraussetzungen für einen entspannten, schwungvollen Sonntagnachmittag. |
Samstag, 11. April: Nightmarket![]() (Andrea) |
Dienstag, 14. April: Hauck & Bauer: Dafür haben sie Geld![]() (Uwe) Elias Hauck und Dominik Bauer, beide Jahrgang 1978, kennen sich bereits seit der Schulzeit. Seit 2003 arbeiten sie als Cartoonisten-Duo zusammen. Bauer denkt sich die Witze in Frankfurt am Main aus, Hauck zeichnet sie in Berlin. Dazwischen streiten sich beide erbittert über Formulierungen und Gesichtsausdrücke. Die Endergebnisse werden regelmäßig von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der SZ, der TITANIC, der Apotheken Umschau u.a. gedruckt. Was machen Therapiehunde privat? Wie begeistert man Deutsche für Einwanderung? Und warum sind Ehen nicht zum Quartalsende kündbar? Diese und weitere Fragen können Ihnen Hauck & Bauer auch nicht beantworten - aber immerhin stellen sie diese Fragen mal. Das „witzigste Comic-Duo Deutschlands“ (Süddeutsche Zeitung) präsentiert einen neuen bunten Abend in Schwarz-Weiß. Bei ihren Lesungen werfen Hauck & Bauer ihre Zeichnungen an die Wand und vertonen sie live mit verteilten Rollen. Und das macht alles noch schlimmer bzw. noch schöner! Romanfabrik / Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Dienstag, 14. April: Luca Noel![]() (Andrea) |
Mittwoch, 15. April: Of/ Hooked by a book![]() (Andrea) |
Donnerstag 16. - Samstag 18. April: PINK MOMENTS: Veranstaltungsreihe zur queeren Kino- und Filmgeschichte![]() (Daniela) PINK MOMENTS: Veranstaltungsreihe zur queeren Kino- und Filmgeschichte geht im April und Mai weiter mit Hommage an Rosa von Praunheim Die neue Veranstaltungsreihe PINK MOMENTS vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte wirft nach dem erfolgreichen Auftakt einen weiteren Blick auf fünfzig Jahre queere Film- und Kinogeschichte: Von 16.-18.4 in Zusammenarbeit mit dem Kino im Deutschen Filmmuseum, am 22.4 zusammen mit dem mal seh’n Kino und am 04./05.Mai in Zusammenarbeit mit der Pupille – Kino in der Uni. Ein Film – Rosa von Praunheims NICHT DER HOMOSEXUELLE IST PERVERS, SONDERN DIE SITUATION, IN DER ER LEBT – spielte mit seinem Erscheinen 1971 eine wesentliche Rolle in der Entstehung der bundesdeutschen Schwulenbewegung. In der Lesbenbewegung wurde Jan Oxenbergs A Comedy of Six Unnatural Acts zum Auslöser selbstkritischen coming outs auf der Leinwand. Die Filmauswahl von PINK MOMENTS ist in Rückschau auf die schwule und lesbische Kinoarbeit in Frankfurt entstanden – anhand von Dokumenten und Erinnerungen – und in Erwartung eines heutigen Publikums. Nach einer glanzvollen Eröffnung am 21.2.2026 im Historischen Museum mit über 200 Besucher:innen, Filmprogramm und Gästen, Ausstellung von Dokumenten des queeren Kinoarbeit und regem Barbetrieb, geht es nun an drei Spielorten im April und Mai weiter: 16.-18. April: Kino des Deutschen Filmmuseums, Gäste: Elfi Mikesch und Martin Dannecker Weitere Informationen zu den einzelnen Filmprogrammen und Termine auf den Homepages der jeweiligen Spielorte und unter: https://luqs-frankfurt.de/aktuelles/ Ein Programm von Karola Gramann und Heide Schlüpmann in Zusammenarbeit mit Andreas Beilharz und Björn Schmitt (DFF), Gunter Deller (mal seh’n Kino), Gloria Pfister und Marlene Hofmann (Pupille – Kino in der Uni. (c)_Markus Tiarks |
Donnerstag, 16. April: Piano Man![]() (Andrea) |
Freitag 17. April: Vintage Soundsystem # 27 Fußball, Pop & Politik, Kommentiertes Auflegen in Wort und Bild mit Klaus Walter![]() (Daniela) Geh´nicht mit dem Fußballer! + Wie Pop ist Fußball? + Wie rund ist der Ball? + Wie ich mal von Anouschka Bernhard (FSV Frankfurt) abgegrätscht wurde. + Warum ich Mesut Özil liebe (den Fußballer). + Warum ich Mesut Özil nicht mehr lieben kann (den Rest). + Wie J.J.Okocha Soccer is locker auf Knickerbocker reimt. + If you have a racist friend. + Wie Birgit Prinz mir mal eine CD geschenkt hat. + Wie Mark E. Smith die Ergebnisse der Premiere League liest. + Wie ich am FKK-Strand den Übersteiger lernte. + Fußball, Motor der Globalisierung. + Lob des Absatzkicks. + Der Rammstein-Boateng-Onkelz-Komplex. + Stan Libuda, meine erste große Liebe. + Die fünf tollsten Fußballlieder. + Die fünf scheußlichsten Fußballlieder. + Shall we take a trip zwischen gestern und morgen, zwischen der Liebe zum modernen Fußball und dem Hass auf den modernen Fußball. Seine Laufbahn als Fußballer begann Klaus Walter mit sechs Jahren bei Grün-Weiß Walldorf. Weitere Stationen waren Germania Schwanheim, SG Höchst, FC 66 Frankfurt und SC Weiß-Blau Frankfurt, wo er wegen kaputter Knie mit 41 Jahren aufhören musste. Von 1984 bis 2008 hatte er eine Sendung beim Hessischen Rundfunk: Der Ball ist rund (kein Fußball). Vintage Soundsystem # 27 |
Freitag, 17. April: Oscar Wilde. BUNBURY. ( (Premiere, weitere Termine)![]() (Martin) Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute Viktorianisches Zeitalter: Alles an seinem rechten Platz. Ein anständiger Mann ist ein anständiger Mann, eine anständige Frau ist eine anständige Frau. QUEEN Viktoria ist eine gewichtige Herrscherin und die Moral ihrer schweren Unterröcke schafft eine miefige Atmosphäre, die zum Ersticken ist. Und doch ist Oscar Wilde der gehätschelte Liebling dieser Zeit. KING Oscar, Regent der spitzen Provokationen gegen alles Etablierte, sich selbst zum Maßstab an die Spitze des Etablierten setzend, verheirateter Familienvater, der Artist der gehobenen Salons, der Formvollendete! Er ist aber auch der promiske Schwule auf gierigen Streifzügen im Strichermilieu, der Streuner im schmuddeligen Abseits, der mit Flecken auf den Samthosen nach Hause kehrt. DOPPELEXISTENZEN BIETEN SPRENGSTOFF. Komödie schreiben, Komödie spielen. Nichts dem Ernst überlassen. Den Gesellschaftsclown geben, der immer den letzten Schrei kreiert und alle kreischen mit. Mit BUNBURY hat Wilde die Präzision seines Witzes auf die Spitze getrieben. Und enthüllender hat Wilde sich nie verhüllt als in diesem letzten Theaterstück. Am 14. Februar 1895 war Premiere. Es wurde viel gelacht! Freitag, 17. April (Premiere) um 19.30 Uhr, Samstag, 18., Montag, 20., Freitag, 24., Samstag, 25. April, Samstag, 2., Sonntag, 3., Samstag, 9., Sonntag, 10., Mittwoch, 13., Freitag, 15., Samstag, 16., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Und Samstag, 20. Mai um jeweils 19.30 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle |
Freitag, 17. April: Eläkeläiset![]() (Uwe) Ihr erster Deutschland-Auftritt fand vor genau 30 Jahren statt – am 2. März 1996 im Juz Rostock. Grund genug, dieses Jubiläum gebührend zu feiern! Eläkeläiset sind die „größte Humppa-Band der Welt“. Das sagen sie selbst – und wer würde da widersprechen? In ihrer Heimat Finnland sind die „Rentner“ längst eine Kult-Institution, deren Alben regelmäßig ganz vorne in den Charts landen. Aber auch hierzulande hat die Band eine beeindruckend große und vor allem treue Fangemeinde. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Freitag, 17. April – Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Freitag, 17. April - Sonntag, 17. Mai: Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein![]() (Petra) Es gibt Termine, an denen sich die tollen Veranstaltungen “knäulen” - kennt Ihr bestimmt! Heute ist so einer. Im Frankfurter Kunstverein eröffnet eine spannende Ausstellung vom wundervollen, seit langem sehr geschätzten Heiner Blum. Der die Ausstellung kuratiert hat. Und der zwar seine Lehrtätigkeit an der HfG Offenbach, nicht aber sein beeindruckendes Engagement in der Region und die Kunst aufgegeben hat. Der Frankfurter Kunstverein lädt das Diamant Museum für Urbane Kultur, Offenbach ein. In intensiver Zusammenarbeit entsteht eine vierwöchige Kooperation mit Aktionen, Aktivierungen und Andockmöglichkeiten. “Hidden History” ist mehr als eine Ausstellung: Gezeigt werden Protokollräume historischer und aktueller Positionen subversiver, subkultureller Aktivität in Form von Installationen, aktivierbaren Räumen, visuellen Wandzeitungen, kollaborativen Wandzeichnungen, Tape Art, Performances und Videoinstallationen. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen der Stadt und gibt Einblicke in die Kultur einer für viele verborgenen Öffentlichkeit. Zur heutigen Vernissage gibt es außerdem Performances von Honji Wang, die international auf renommierten Bühnen zu sehen ist. Sie verbindet Hip-Hop und urbane Tanzkulturen mit zeitgenössischer Choreografie. Ihre Arbeiten entstehen häufig in Auseinandersetzung mit dem Stadtraum und gesellschaftlichen Dynamiken. Heute haben wir die einmalige Gelegenheit, diese international gefeierte Künstlerin in Frankfurt live zu erleben. Die Performances setzen einen kraftvollen Impuls zum Ausstellungsbeginn und öffnen die Räume des Frankfurter Kunstvereins als Resonanzraum für urbane Geschichte, Gegenwart und subkulturelle Praxis. Foto: Linienspiele, Rushy Diamond@Heiner Blum Hidden History – Facetten der Subkultur in Frankfurt Rhein-Main im Frankfurter Kunstverein, Vernissage am 17. April, mit Performances von Honji Wang und Tänzer*innen um 19 und 21 Uhr, zur Eröffnung sprechen Franziska Nori, Direktorin des Frankfurter Kunstvereins, sowie Heiner Blum, Kurator der Ausstellung, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus, Am Römerberg, Eintritt Vernissage: frei, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags 11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro |
Samstag, 18. April: Of/ Dazwischen ist mein Daheim![]() (Andrea) |
Samstag, 18. April: Of/ Miss Allie![]() (Andrea) |
Montag 20. April: StreitClub #17 „Europa allein zu Haus?“![]() (Daniela) StreitClub #17 „Europa allein zu Haus?“ Montag, 20.04.2026, 19:30 – 21:30 Uhr im The English Theatre Frankfurt (Gallusanlage 7, 60329 Frankfurt am Main) & im Livestream auf YouTube Worum geht es an dem Abend?
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Montag, 20. April: WAS GEHT, ERDLING?![]() (Martin) Ein Angebot für die Klassen 1 bis 3 - Grundschullehrer*innen aufgepasst! Die Dresden Frankfurt Dance Company macht ein Angebot! Zwei Reisende aus dem Weltraum machen Halt auf der Erde und haben eine Mission: Zu erfahren, was es bedeutet, Mensch zu sein. Ein paar Fakten haben sie schon zusammengetragen: zum Beispiel, dass es Dinge wie Zeit und Geld gibt. Aus Zeichentrickserien haben sie gelernt, wie sich Menschen wohl bewegen. Aber all die Dinge, die sie tun, wirken seltsam; wie sie sprechen klingt ein bisschen falsch und die Art und Weise, wie sie sich kleiden, irgendwie komisch. Ein paar Fragen bleiben noch offen, und nicht nur für die Außerirdischen. „Was geht, Erdling?“ ist ein Tanzstück der Dresdner Choreografinnen und Tänzerinnen Caroline Beach und Saida Makhmudzade für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren und ist ein humorvoller, spielerischer Versuch, sich mit menschlichen Gewohnheiten auseinanderzusetzen. Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot und 9.30 und 11.00 Uhr |
Mittwoch, 22. April: Lena Gorelik „Alle meine Mütter“ - Preis-der-Literaturhäuser-2026-Trägerin im Literaturhaus Frankfurt![]() (Petra) Das Netzwerk der Literaturhäuser hat im März den diesjährigen Preis der Literaturhäuser an die Autorin und Essayistin Lena Gorelik verliehen. Mit ihrem Debütroman „Meine weißen Nächte“ wurde sie 2004 als Entdeckung gefeiert, mit „Hochzeit in Jerusalem“ dann 2007 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Außerdem schreibt Lena Gorelik regelmäßig Essays und Reportagen zu aktuellen Themen, u.a. für die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. Lena Gorelik ist nicht nur eine vielfach ausgezeichnete Autorin, sondern nutzt die Möglichkeiten der Literatur und des Veranstaltungsbetriebs, um auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren. Als Mit-Herausgeberin von „Trotzdem sprechen“ trat sie bei Veranstaltungen nach dem 7. Oktober 2023 dafür ein, im Dialog zu bleiben. Das Buch ist ein Plädoyer für Menschlichkeit in Zeiten von Hass, Hetze und Rechtspopulismus. 1981 in St. Petersburg geboren, kam Lena Gorelik 1992 mit ihrer russisch-jüdischen Familie nach Deutschland. Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolvierte sie den Elitestudiengang „Osteuropastudien“. Sie wurde u.a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Friedrich- Hölderlin-Preis und 2024 mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet. Sie unterrichtet zudem Kreatives Schreiben, kuratierte 2023 das Literaturfestival Stuttgart und hatte 2022 eine Poetikdozentur an der Universität Hannover inne. Eine spannende Frau! Foto: ©Thomas Dashuber Lena Gorelik „Alle meine Mütter“ – Lesung und Gespräch mit Shirin Sojitrawalla, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Tickets, Uhrzeit: 19.30 Uhr, Eintritt: Tickets gibt’s ab 16. März |
Freitag, 24. April: PIZZICATO![]() (Martin) Die Dresden Frankfurt Dance Cpmpany hat was für Euch, nämlich: Ein Fest der kleinen, aber feinen Dinge, das alltägliche Bewegungen in Tanz verwandelt. „Pizzicato“ lädt die jungen Zuschauer*innen ein, sich auf Schatzsuche zu begeben, die Schubladen zu öffnen und neue Klänge und Bewegungen zu entdecken. Musik nicht nur mit den Ohren zu hören, Tanz nicht nur mit den Augen zu sehen, sondern mit dem ganzen Körper. Wir erzählen die Geschichte einer winzig kleinen Welt voller geheimer Orte und magischer Gegenstände, die die Kraft haben, die Realität zu verändern. Jede Bewegung kann zu einem choreografischen Ereignis und somit zu Tanz werden. Bratsche und Bogen gehen normalerweise Hand in Hand, aber „Pizzicato“ zeigt eine andere Seite des Instruments. Ganz im Pizzicato gespielt, unterstreicht es die Virtuosität und Ausdruckskraft des Zupfens und enthüllt die tänzerischen Rhythmen, die in alltäglichen Gegenständen verborgen sind. Eine Aufführung des verkörperten Klangs, die einen subtilen und organischen Dialog zwischen Musik und Tanz eröffnet. „Pizzicato“ ist ein Tanzstück von und mit der Choreografin und Tänzerin Nina Vallon und der Bratschistin Julie Michael für Kinder und Jugendliche zwischen 6 – 12 Jahren. Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot um 9.30 und 11.00 Uhr |
Samstag, 25. April: Zeilsheim/ Hühner für Demokratie![]() (Andrea) Rahel Seitz ist eine wunderbar umtriebige, zugleich auch erdhafte Künstlerin. Und wenn jemand den Sommer über auf eine Alm in der Schweiz verschwindet, um alleine in den Bergen Kühe zu hüten, braucht es schon eine besondere Persönlichkeit. Bitte nicht falsch verstehen, ich bewundere das sehr, mir wäre das viel zu einsam. Ganz im Gegenteil schätze ich sie sehr und plane daher heute einen Ausflug nach Zeilsheim zu machen, wo heute der Hühnerhof eröffnet wird, der Menschen unterschiedlicher, gesellschaftlicher Gruppen zusammenbringt. “Hühner für Demokratie” ist ein gemeinschaftlich betriebener Hühnerstall und Kulturprojekt mit begleitenden Veranstaltungen, Workshops und Festen - ein partizipatives Urban-Farming-Projekt für ein respektvolles Miteinander, für demokratische Teilhabe, für eine gute Tier-Mensch-Beziehung und für öffentliche Gestaltungsräume. 14 Uhr s.t. |
Freitag, 1. Mai: / Les Negresses Vertes![]() (Andrea) |
Mittwoch, 6. Mai: Die Stadt und das Zeichnen![]() (Andrea) |
Freitag, 8. Mai: Solo Piano![]() (Andrea) |
Freitag, 8. Mai, bis 10. Mai: Of/ Sargbau-Workshop![]() (Andrea) |
Samstag, 9. Mai: Spring Spring![]() (Andrea) |
BEREITS ANGEKÜNDIGT, LÄUFT ABER NOCH EINE WEILE |
Ab Freitag, 20. März: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“![]() (Andrea) Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43 |
Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub![]() (Petra) Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar. Bild: ©Daniel Hartlaub Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger, Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei |
Bis 24. April: „TEMPLE ROAD“ – Fotografische Dokumentation religiöser Orte![]() (Martin) Gemeinschaften zwischen Industriehallen Ausstellungsauftakt einer neuen analogen Ausstellungsreihe. TEMPLE ROAD - In einem Gewerbegebiet am Stadtrand von Frankfurt am Main liegt ein Ort, der sich an Wochenenden still verwandelt: Zwischen Werkstätten, Bürogebäuden und einer Großmetzgerei entstehen temporäre Räume spiritueller Praxis. Die Ausstellung Temple Road der Fotografin Josefine Rauch dokumentiert diese kaum sichtbare Parallelwelt und eröffnet zugleich die neue Ausstellungsreihe von ON FILM LAB. Die künstlerisch-dokumentarische Fotoserie widmet sich den vielfältigen Glaubensgemeinschaften im Fechenheimer Gewerbegebiet, die leerstehende Industriehallen für Gebete, Hochzeiten und gemeinschaftliche Feiern nutzen. Über ethnische, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg versammeln sich hier zahlreiche Gemeinden aus der gesamten Rhein-Main-Region. Abseits der öffentlichen Wahrnehmung entstehen so geschützte Räume, die – fernab zentraler Sakralbauten – Anonymität und Freiheit für das Gemeindeleben ermöglichen. Mit einem sensiblen, zurückhaltenden Blick und ausschließlich auf analogem Filmmaterial entstanden, macht Temple Road sichtbar, wie diasporisch geprägte Religionspraxis ihren Platz in der urbanen Peripherie findet: improvisiert, gemeinschaftlich und meist unbeachtet von der Mehrheitsgesellschaft. Die Serie verhandelt Fragen von Zugehörigkeit, Wahrnehmung und städtischer Raumnutzung. Josefine Rauch ist eine in Offenbach am Main lebende Fotografin. In ihrer Arbeit untersucht sie temporäre Räume und ambivalente Zustände, in denen sich Zugehörigkeit, emotionale Haltungen und soziale Prozesse materialisieren. Ihr Projekt Temple Road wurde international auf Fotofestivals und Plattformen ausgezeichnet und auf Shortlists geführt sowie in Publikationen, unter anderem des Haus der Kulturen der Welt, präsentiert. Die Serie war bereits in zahlreichen Gruppenausstellungen zu sehen, darunter bei der Fotobus Society Hannover, im Fotografie Forum Frankfurt, der AFF Galerie Berlin und der Fotogalerie Friedrichshain. Im ON FILM LAB Frankfurt wird Temple Road nun erstmals als umfassende Einzelausstellung gezeigt. ON FILM LAB - Raum für analoge Fotografie, Sandweg 131A / Montag – Freitag, 10 – 18 Uhr |
Bis Sonntag, 26. April: AI-Worlding im Museum Angewandte Kunst x saasfee*pavillon![]() (Petra) Worlding steht für Prozesse, welche Welten und Weltsichten hervorbringen. Zunehmend wird Künstliche Intelligenz Teil dieser Prozesse. KI-Systeme haben sich tief in unseren Alltag eingebettet und prägen unsere Vorstellungen von Gesellschaft, Welt und uns selbst. Generierte Bilder, Texte und Videos erschaffen neue Welten – basierend auf selektiven Daten, einseitigen Perspektiven und wirtschaftlichen Interessen. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen, welche AI-Worlding simulieren und reflektieren. Es werden einerseits Grenzen generativer Modelle erfahrbar gemacht, andererseits das Verhältnis zwischen Menschen und KI-Systemen exploriert: Wann sind diese bloß Werkzeug, wann Co-Creator und wo bestimmender Faktor für gesellschaftliche und künstlerische Prozesse? Die Partnerausstellung im saasfee*pavillon eröffnet am Donnerstag, 19. Februar. AI-Worlding - Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen, Gruppenausstellung mit: Anton Andrienko, Elisa Deutloff, Egor Dmitriev, Xiangyu Fu, Chelsea Hartmann, Marlon Hesse, Ava Leandra Kleber, Max Kreis, Mattis Kuhn, Leon-Etienne Kühr, Seongsin Lee, Ting-Chun Liu, June Pauli, saasfee* (Alex Oppermann, Al Dhanab, Maciej Medrala), Evgeny Tverdokhlebov, Natalie Wilke, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (10) Euro |
Bis Sonntag, 26. April: allapopp "When Body is not Enough" im saasfee*pavillon x Museum Angewandte Kunst -![]() (Petra) Ein milder Sprühregen an famosen "World Design Capitel 2026"-Projekten plätschert in diesem Jahr auf uns nieder: ich hoffe, Ihr seid bereit!? Jetzt auch mit einer Kooperation des saasfee*pavillons mit dem Museum Angewandte Kunst, die dazugehörigen Ausstellungen sind in beiden Häusern zu sehen. Heute ist Vernissage der Einzelausstellung von allapopp im saasfee*pavillon, die über ein Jahrzehnt der Selbstdigitalisierung nachzeichnet – von frühen Sprachklonen bis hin zu generativen KI-Avataren und interaktiven Sprachmodellen. Sie vereint individuelle und gemeinschaftliche Arbeiten der Künstler*in in den Bereichen Installation, Video, Klang, Mixed Reality, Teppich und Acrylglasdruck. Angefangen bei den techno-utopischen Träumen des sowjetischen Kosmismus, westlichem Transhumanismus und Ideen der Techno-Spiritualität, untersucht die Ausstellung die Kräfte, die den Wunsch nach kapitalistischer, patriarchaler und spiritueller Selbstoptimierung prägen. Als zehnjährige, praxisorientierte Auseinandersetzung mit digitaler Verkörperung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz stellt allapopp die Frage: In welche Zukunft führt die digitale Erweiterung unserer Körper – und nach wessen Bedingungen findet diese Transformation statt? Die Partnerausstellung im Museum Angewandte Kunst eröffnet bereits am Donnerstag, 12. Februar. Foto: ©www.saasfee.de When Body Is Not Enough – allapopp, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 66 HH, Öffnungszeiten: samstags+sonntags 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Sunday Artist Walks jeweils 16.00 (22.02., 15.03., 29.03., 26.04.), 17.04.2026 19.00 - 21.00 Uhr „Tatar Dinner-Performance“ mit allapopp (Anmeldung erforderlich per E-Mail an: heidi@saasfee.de) |
Bis 26. April: JESSICA BACKHAUS. SHADOWS MIGHT DANCE![]() (Uwe) Die Arbeiten der international anerkannten deutschen Fotografin Jessica Backhaus entfalten sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst, geprägt von Form, Farbe und Licht. Inspirationsquellen reichen von abstrakten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts wie Josef Albers und Sonia Delaunay bis zu prägenden Begegnungen wie mit der Schriftstellerin und Fotografin Gisèle Freund. Ihre Fotografien befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter die Deutsche Börse Photography Foundation, und wurden unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Martin-Gropius-Bau, Berlin, ausgestellt. Rahmenprogramm Fotografie Forum Frankfurt / F., Braubachstraße 30–32 |
Bis Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn![]() (Petra) Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt. Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel Thomas Bayrle – Fröhlich sein!, Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro |
Bis 10. Mai: Of/ 100 Jahre BOK![]() (Andrea) |
Bis Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst![]() (Petra) Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |










































































