13.03.-19.03.2026

SAVE THE DATE - 20 Jahre Ausgehtipps

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Wir können es selbst kaum glauben: Im Mai werden Danielas Ausgehtipps 20 Jahre alt.

Seit 2006 sind wir für Euch unterwegs in Frankfurt & Offenbach – auf Konzerten, im Theater, im Kino, in Ausstellungen und überall dort, wo Kultur lebendig wird. Seit 20 Jahren schreiben wir „Danielas Ausgehtipps“ in unserer Freizeit – das heißt auch: 20 Jahre Ehrenamt. :-)

Das wollen wir natürlich mit Euch feiern!

Brita von der Agentur U9 Visuelle Allianz hat bereits eine tolle Grafik entwickelt, vielen Dank dafür und so viel können wir schon verraten:

Das Fest findet am Samstag, den 9. Mai, im Kunstverein Familie Montez statt.
Ein ganz besonderer Ort für uns. Dort haben wir bereits das 10-jährige Jubiläum der Ausgehtipps gefeiert. Andrea ist zufrieden, weil das Montez an der Grenze zu Offenbach liegt, Petra liebt den Ort wegen der spannenden Ausstellungen – und Uwe und ich haben dort sogar unsere Hochzeit gefeiert.

Ab 18:00 Uhr öffnen sich die Türen.

Um 18:30 Uhr startet unser großes Jubiläums-Pubquiz. Ob im Team oder alleine: Euch erwarten Fragen rund um Konzerte, Film, Literatur, Theater, Kunst und das Kultur- und Stadtleben in Frankfurt & Offenbach – moderiert von Christoph Pütthoff aka „Pütti“. Es gibt tolle Kulturpreise zu gewinnen.
Das Quiz wird so unterhaltsam, dass Zuschauen mindestens genauso viel Spaß macht!

Ab 21:00 Uhr heißt es dann: Musik an, Gläser hoch!
Sibylle & Yvette sorgen bis Mitternacht für den passenden Soundtrack. Vielleicht organisieren wir sogar noch eine Live-Band.

Kommt vorbei, bringt Freund:innen mit, stellt Euer Wissen unter Beweis – oder genießt einfach einen besonderen Abend mit guten Gesprächen, Quiz, Musik und Party.

Wir freuen uns riesig auf Euch! Ab April könnt Ihr Euch Eure Tickets bzw. Plätze sichern.

Bis dahin: lebt wild! 
 

Daniela

P.S. Und bitte denkt am Sonntag an die Wahl!
Ihr findet mich ab 07:30 Uhr als stellv. Schriftführerin im Wahllokal (es lebe das Ehrenamt) und auf Platz 91 der Liste 4 :-))

Vielen Dank auch an den Rest des Ausgehtipp-Teams: Uwe Schwöbel, Martin Grün, Andrea Ehrig, Petra Manahl und Erik Düwel.

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit.. im Mai 2026 werden es 20 Jahre! .. ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:
Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten an Daniela (daniela@cappelluti.net)

1 x 2 Tickets für JEWS UNDERCOVER am 26.03. in der Romanfabrik. Gewinnfrage: Auf welches Konzert geht Andrea am 25.03.?

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
3 x 2 Gästelistenplätze für die SOULFOOD Party am 14. März. Gewinnfrage: Wer spielt am 22.03. im MAMPF?
 

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
2 x 1 Ticket für die BURLESQUE VARIETÉ Show am 2.4. in der Volksbühne. Gewinnfrage: Wie heißt das siebenköpfige internationalen Lineup der Extraklasse?
 

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
1 x 2 Tickets für die BIG OTHER Wir verstehen uns total! am 29. März im Theater Landungsbrücken. Gewinnfrage: Wer liest am 14.03. im ono2?
 

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 

2x 2 Karten für YÜZYÜZEYKEN KONUŞURUZ am Dienstag, 25. März in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wieviel Künstler:innen bestreiten den Druckmarathon?

ZU GEWINNEN (ANDREA)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 

1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzet von Nika am Freitag, 20. März im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Witzigerweise haben wir letztes Jahr in Wien im AirBnb eines Sprosses des Helmer-Clans gewohnt, er ist natürlich auch Schauspieler und Sänger, auf deren bzw. Arthurs Spuren sich ein Audiowalk begibt. Wie heißt der Walk?

MUSIK: Frühlingslieder

(Uwe)

Für einen Allergiker wie mich ist anhaltend schönes Wetter zu dieser Jahreszeit eine Herausforderung. Trotz drei Jahre Desensibilisierung beim HNO und täglichen Tabletten röchele ich mich wegen der umherfliegenden Pollen durch den Tag wie ein Reval-ohne-Filter-Raucher nach 45 Jahren Tabakkonsum. Das schöne Märzwetter ist mir das aber wert, dann vergesse ich doch schnell die monatelange Dunkelheit und das nasskalte Wetter und bringe meine Winterjacken auf den Speicher und motte die dicken Pullover ein, packe die geblümten Hemden und die kurzen Hosen wieder aus. Am Samstagnachmittag habe ich mal wieder gepfiffen. In Klein Gerau, unweit von Groß-Gerau meinem Geburtsort. Die Sonne schien den ganzen Tag, wollte sich aber nicht richtig verabschieden, weil es ihr selbst so gut gefiel, was sie anrichtete. Ich stand auf dem Platz, der Rasen war nach dem Winter in einem ähnlich abgegriffenen Zustand wie ich gerade, und genoss es. Im Spiel passierte wenig, ich spazierte mehr oder weniger über den Platz. In kurzen Hosen und ohne Trainingsjacke unter dem Trikot. 

Die Winterreifen würde ich noch nicht abziehen (wenn wir ein Auto hätten), Sicherheit geht als Sohn eines Prüfungsbeamten vor, aber ansonsten lasse ich mich auf den Frühling ein. Inklusive der Musik, die ich aktuell höre. Die Frage, welche Acts für mich für den Frühling stehen, ist schnell beantwortet. Ich denke an Matchbox 20 oder Starsailor, weil die einen guten Schwung haben, die einen so recht passabel in die bessere Jahreszeit schieben können. Das bleibt dann sicher nicht lange hängen, für eine gewisse Zeit im Jahr reicht es aber. Dazu andere etwas schnellere Lieder, je nach Laune, wie bei einem Koch in einem Restaurant ohne feste Karte, der sich bei einem Marktbesuch inspirieren lässt. 

Der Weg zu einer Playlist: Spotify - Profil: Schwoebke - Playlist: ZZ Frühling 

Freitag 13. März: VINTAGE SOUNDSYSTEM / International Jodeling Musik & Diskurs #26

(Daniela)

Da wäre ich zu gerne dabei gewesen, denn die beiden Jodler:innen sind super!

Urban Echo - Worldwide Jodelfusion Kerstin Kuschik und Uta Baldauf
Die Schweiz hat 2025 für das Jodeln den UNESCO-Welterbe-Status bekommen. Alpines Jodeln ist zwar ein Exportschlager, aber nur eine von vielen Gesangsformen mit Kehlschlag und Silbentönen. Weltweit existieren solche Naturgesänge – als Kommunikation mit Tieren, zur Stärkung von Gemeinschaft oder zur Verbindung mit sich selbst. Möglich macht dies unser vielseitiger Kehlkopf. Die Stimme fasziniert seit jeher: Wie fühlt es sich an, sie anders zu nutzen? Wie beeinflussen Gefühle den Klang? Welche Stile existieren global?

Jodeln und verwandte Techniken verbinden Lebensfreude, gemeinschaftliches Singen, Einfachheit und Kunstfertigkeit. So verbreitete sich alpines Jodeln über die USA nach Hawaii und erlebt heute sogar in Korea ein Revival. Ähnliche Naturgesänge heißen u. a. Yelli (Kamerun), Krimanchuli (Georgien) und Joik (Nordeuropa). Das Interesse wächst weltweit.

An diesem Abend nimmt Euch das Duo zart&zünftig – Kerstin Kuschik (voc) und Uta Baldauf (acc) – mit auf eine musikalische Reise. Nach einem kurzen Diskurs hören Sie alpine und internationale Jodler sowie Rock-, Blues- und Jazz-Songs mit jodlerischen Überraschungen – humorvoll, frisch und mit Augenzwinkern.

pastel, Lindleystraße 15, barrierefrei, FFM, Tür & Küche ab 19:00 Uhr, Beginn: 20 Uhr

NÄCHSTE TERMINE:
17.04.2026 Fußball, Pop & Politik - Klaus Walter
29.05.2026 Blue Notes from India 1935-2025 – Tarun Balani (Indien) & Sigrid Pfeffer

Freitag 13. März: BEAT GOES FUNK

(Daniela)

Die Liebhaber des Vinyl-Sounds sind wieder im ono2 an den Plattentellern. Mortimer Coldheart und Holger Menzel bringen ihre Plattenkisten voller Funk, Soul, Beat und Disco mit und sorgen dafür, dass alle Tanzfreudigen und Nachtschwärmer auf ihre Kosten kommen.

Ihre DJ-Sets verbinden zeitlosen und modernen Funk, funky Breaks und groovige Disco fernab vom Mainstream und stets mit viel Herz für den echten Vinyl-Sound.

Diesmal mit einem Special Live Guest am Saxophon: Johannes Tysiak.
SOUL / FUNK / BEAT
START: 21.00 | EINTRITT AK: 7€
ono2 I Walter-Kolb-Str.16, barrierefrei

Freitag, 13. März: Of/ Severin Groebner

(Andrea)

Wäre ich nicht im Odenwald, würde ich gerne in den Filmklubb und mir Severin Groebner live anschauen: "Der kleine Mann auf der Straße, das ist immer noch ein Mensch wie Du und ich. Fragen wir ihn also: Warum ist der kleine Mann eigentlich immer auf der Straße? Hat er kein zu Hause? Und wie klein ist er genau? Strebt das Volk eigentlich immer nach Größe, weil es aus lauter kleinen Männern besteht? Was will das Volk eigentlich? Weiß es das überhaupt? Oder was es ist? Gibt's neben dem Volkswillen auch ein Volkswissen? Und was sagt man dem Volk? Ausser: Folgts!
Jetzt gibt es einen, der weiß das alles. Schließlich ist das Volk der Severin! Oder Souverän? Egal. Das wird volklich eine volkenreiche Begegnung. Mit volkigen Begründungen. Hier bleibt nichts volkenlos. Volkasko verunsichert sozusagen. Dafür gibt's Vollkornbrot und Spiele. Denn hier kommt ein Autokrat zum Knutschen. Einer bei dem die Willkür vor der Pflicht kommt. Eben einer wie Du und ich. >> Karten bitte HIER kaufen Einlass: 18.00 Uhr,  Beginn: 19.30 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, nicht barrierefrei, Offenbach

Pressemitteilung zum Ausschluss dreier Buchhandlungen vom Buchhandlungspreis 2025 im März 2026

(Daniela)

Die PM zum unsäglichen Verhalten von Kulturstaatsminister Weimer teile ich sehr gerne in voller Länge!

Die Frankfurter Buchhandlungen Autorenbuchhandlung Marx & Co, Karl Marx Buchhandlung und Land in Sicht Buchladen verurteilen den Ausschluss dreier Buchhandlungen vom aktuellen Buchhandlungspreis und kritisieren das Verhalten von Kulturstaatsminister Weimer in einem gemeinsamen Statement. 

Als Buchhandlungen haben wir es uns zum Ziel gesetzt, mit unserem Programm und unseren Veranstaltungen das kulturelle Angebot in Frankfurt am Main zu bereichern und für neue Perspektiven zu öffnen. Wir wollen Literatur und Wissenschaft in all ihren Facetten für jede Person zugänglich machen. Dafür ist Haltung nötig, auch und in vielen Fällen sogar besonders eine politische. Wir alle haben uns sehr darüber gefreut, dieses Jahr mit dem Buchhandlungspreis ausgezeichnet worden zu sein. Dieser Ausdruck der Wertschätzung und das damit verbundene Preisgeld wird von uns, wie von den allermeisten unabhängigen Buchhandlungen, benötigt und genutzt, um gerade dieses Angebot zu wahren, um Zugänge zu ermöglichen und gerade kleine Verlage und ihr vielfältiges Programm dem Publikum präsentieren zu können.

Umso irritierter sind wir, dass dieser Buchhandlungspreis drei Buchhandlungen, die diese Haltung teilen, denen wir in ihrer politischen und inhaltlichen Ausrichtung nahestehen, die wie unsere Läden als Kollektive geführt werden, nun aberkannt wird. Wir fordern mit Nachdruck, dass die beispiellose Entscheidung von einem unabhängigen Preisvergabeverfahren nachträglich auszuschließen, rückgängig gemacht wird und dass die Vorgänge die zu dieser Entscheidung geführt haben restlos aufgeklärt werden. Und wir sind bereit unsere betroffenen Kolleg*innen in jedweder Hinsicht zu unterstützen.

Unsere Kritik gilt dem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Nicht nur weil er dem Votum der unabhängigen Jury in einer intransparenten Weise widerspricht, sondern vorallem weil er diesen Preis für ein ungeheures politisches Manöver nutzt. Er macht deutlich, dass die Kriterien des Buchhandlungspreises nur sekundär zu sein scheinen, dass die Durchsetzung einer politischen Linie überwiegt. Für die Durchsetzung dieser politischen Linie greift er sogar auf den Verfassungschutz zurück. Damit stellt er unabhängige Buchhandlungen unter einen Generalverdacht, der sie in ihrem Engagement verunsichern soll und dieses Engagement auf lange Sicht verunmöglichen wird.

In Zeiten eines gesellschaftlichen Rechtsrucks Buchhandlungen unter Beschuss zu nehmen, die sich mit ihrem Sortiment, ihren Veranstaltungen und ihrer schieren Präsenz antidemokratischen Kräften in den Weg stellen, kann nicht anders verstanden werden als eine Unterstützung eines rechten Kulturkampfes. Die Entscheidung des Ministers zeigt mit welchen Herausforderungen wir uns als unabhängiger Buchhandel und in der Literaturlandschaft heute auseinandersetzen müssen. 

Wir werden mit unseren Buchhandlungen weiter für einen solidarischen und politisch engagierten Buchhandel einstehen und uns mit unserer täglichen Arbeit dafür einsetzen.

Samstag, 14. März: Elaste 1980 – 1986, Lesung + Talk & DJ Set

(Uwe)

Michael Reinboth und Thomas Elsner sind zu Gast im ono2 und präsentieren aus ihrem Buch „ELASTE 1980 – 1986“ ein Best-Of mit Interviews, einem Talk mit Klaus Walter, und Anekdoten über eine der wahrscheinlich aufregendsten Zeiten der Musikgeschichte. Danach geht es am DJ-Pult mit Klaus Walter und Michael Rütten und auf der Tanzfläche weiter, mit einer Mischung aus New Wave, Electro, Cold Wave, Proto-Disco, Industrial, 80s-Sound

Elaste 1980 – 1986“, 560 Seiten (dt./engl.), setzt einem der einflussreichsten und innovativsten Zeitgeist-Magazine der New-Wave-Ära ein längst fälliges Denkmal. Die legendäre Zeitschrift ELASTE war nichts anderes als der Soundtrack einer Generation, bloß in Print. Für ihre Grafik erhielt ELASTE mehrere Auszeichnungen, namhafte Autoren und Fotografen wie Giovanni Di Lorenzo, Diedrich Diederichsen, Jon Savage, Thomas Meinecke, Ellen von Unwerth oder Sheila Rock sowie Hunderte exklusive Fotos und Interviews (mit Andy Warhol, Kraftwerk, Pedro Almodovar, Yello, Duran Duran, Rolling Stones, DAF) machen jetzt auch den neuen Best-of-Band zum Erlebnis: Ein Buch wie ein Mixtape und ein Must-Read für alle, die Popkultur nicht nur konsumieren, sondern verstehen wollen. 

ono2 / Frankfurt, Walter-Kolb-Str. 16 / Einlass: 20 Uhr
Foto: Veranstalter

Samstag 14. März: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen.

(Daniela)

Man könnte auch mal wieder zu MELLI REDET MIT gehen. SIe schreibt:

Liebe Freunde von MELLI REDET MIT, nach drei mal künstlerischer und kultureller Frauenpower, nun die Herren aus Musik, Kunst und Film. - Dafür haben wir uns dann ins Filmmuseum begeben, um für Euch schöne Fotos zu bekommen. 

Die Protagonisten sind drei wunderbare Künstler aus dieser Stadt. Es wird formidabel !
Max Clouth. Gitarrist, der in unglaublich vielen Musik-Genres unterwegs ist. Das Herz des studierten Jazzgitarristen gehört aber unter vielen Stilen auch der indischen Musik. Er komponiert zudem (auch Filmmusik) und entwickelt neue Instrumente. Das wird spannend.
Sascha Boldt ist mindestens genauso  ein Multi-Player in der bildenden Kunst  - von Berlin bis Frankfurt, von der Malerei bis zu Medieninstallationen reicht sein Wirkungsgebiet. 
Alexander Frank ist ebenso breit aufgestellt, was die Filmwelt betrifft. Von eigenen Filmen, über Onset-Coaching von Kindern bis zum Drehbuch schreiben führt es ihn quer durchs Land. 

Am 14. März sind sie alle auf dem Sofa mit Wort, Bild und Sound. Freut Euch auf einen spitzen Abend.
Natürlich mit Frau von Spangenberg und meiner (M)ein-Mann-Band im geilen Montez um 20:00h.

Tickets über https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/68e163c287a05c162007a8aa oder www.melinahepp.com  oder an der Abendkasse ab 19:00 
live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez 
Honsellstr. 7, 60314 Frankfurt am Main
Ausgabe 45 am Samstag, 14. März 2026 // 20.00h
Abendkasse ab 19h: 22,- €, Schüler*innen, Student*innen, Auszubildende: 10,- Bis zum 1.3. 2026 bekommt ihr noch Early-Bird-Tickets zum ermäßigten Preis!! 

Foto © Salar Baygan Photography

Samstag 14. März: Soulfood

(Daniela)

Ich zitriere: "Liebe Soulfood Freunde, am kommenden Samstag geht die Reise weiter. Wir freuen uns auf die nächste Soulfood Ausgabe. Die letzte Party und die Rückkehr ins English Theatre war ganz wunderbar und ausgelassen.

Jetzt geht es mit einem Top Line Up weiter: Zum 3. Mal bei Soulfood an den Decks ist der Lokalmatador Alexander Antonakis, und der herrausragende Saxophonist Gernot Dechert bringt die richtige Brise Live Flair auf die Soulfood Bühne. Das wird gut, sehr gut. Seid frei und dabei.

Samstag 14.03.2026
22 Uhr
The English Theatre, Gallusanlage 7 (barrierefrei), 60329 Frankfurt

Nur Abendkasse.  Reservierungen für Einlass möglich unter info(at)soulfood-ffm.de

Samstag, 14. März: Zucchini Sistaz: Falsche Wimpern - Echte Musik

(Uwe)

In einer erfrischenden Collage großer Swing-Melodien und brillant getexteten Eigenkompositionen im Stile der 40er Jahre gelingt es den Zucchini Sistaz, am Samstag, dem 14. März, einen kurzweiligen und durch und durch erbauenden Abend zu gestalten. Mit der Eleganz vergangener Tage und dem Selbstbewusstsein von heute greifen die kokett frisierten Fräuleinz aus der Swing-Metropole Münster beherzt in die Saiten und begleiten ihren herausragenden Close-Hamony-Satzgesang kurzerhand einfach selbst. 

Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr
Foto: Katharina Tenberge

Samstag, 14. März: Wolfram Koch & Ensemble Batuta

(Uwe)

Zum 100. Geburtstag von Andrea Camilleri. Eine kulinarisch-musikalische Lesung

Wolfram Koch trifft an diesem Abend auf den sizilianischen Commissario Montalbano. Der bekannte Schauspieler und Hörbuchsprecher liest aus Werken des sizilianischen Autors Andrea Camilleri, der 2025 100 Jahre alt geworden wäre. Begleitet wird die Lesung musikalisch vom Ensemble Batuta, das passend dazu traditionelle und zeitgenössische italienische Melodien spielt. Wer die Werke Camilleris kennt, weiß, dass sie auch eine Ode an die sizilianische Kultur und Küche sind. Daher wird es im Anschluss an die Lesung eine Verköstigung dreier hausgemachter sizilianischer Gerichte geben. Moderation: Ina Meineke. 

Die Künstler*innen des Ensemble Batuta und das Produktionsteam verzichten zugunsten einer Spende an die Stiftung Lesung zur Förderung von Kindern und Jugendlichen auf ihre Gage. Die Veranstaltung ist Teil des Programms zum hundertjährigen Jubiläum von Camilleri, das vom Fondo Andrea Camilleri zusammen mit dem Comitato Nazionale Camilleri 100 gefördert wird.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr
Foto: Mathias Bothor

Samstag, 14. März: ELASTE 1980 - 1986 im ONO2

(Petra)

ELASTE gilt als eines der prägendsten Kultmagazine der frühen 80er-Jahre: ein radikaler Mix aus New Wave, Post-Punk, Electro, Style und Subkultur. Von 1980 bis 1985 veröffentlichten Thomas Elsner, Michael Reinboth und Christian Wegner insgesamt 15 wegweisende Ausgaben, deren grafische Gestaltung wie Inhalte bis heute Referenzstatus besitzen. Mit dem neuen Best-of-Band „ELASTE 1980–1986“ (DCV, 560 Seiten, dt./engl.) lebt dieser Zeitgeist wieder auf – mit ikonischen Fotos, exklusiven Interviews (u. a. Andy Warhol, Kraftwerk, Yello, DAF) und Beiträgen renommierter Autor*innen. Ein Buch wie ein Mixtape: roh, stilprägend, subversiv. Im ono2 wird ELASTE mit einer Lesung von Klaus Walter gefeiert – einem der wichtigsten Stimmen für Popkultur, Musikgeschichte und subkulturelle Erzählungen. Dazu treffen seltene ELASTE‑Stories auf Musik, Bilder und Gegenwart. Parallel dazu bringen die ELASTE Parties und ELASTE Records seit einigen Jahren den Sound der Ära zurück in Clubs – zwischen New Wave, Electro, Cold Wave, Proto-Disco und EBM.

Foto/Overall Design /Painting: Eva Oppenheimer

ELASTE 1980 – 1986 – The Pulse of  a Generation: Lesung 7 DJ Sets, Ort: ONO2, Adresse: Walter-Kolb-Str. 16, Uhrzeit: Tür 20 Uhr, Start 21 Uhr, Tickets: Abendkasse 5 Euro

Samstag, 14. März: Of/ Jimi Tenor

(Andrea)

Jimi Tenor ist ein finnischer Musiker (Komponist, Multiinstrumentalist) und Regisseur. Er hat sich nie mit der traditionellen Rolle eines Pop-Künstlers zufrieden gegeben. Er gilt als produktiver Musiker, dessen Schaffen jenseits aktueller Trends liegt, aber auch als Performer, der feinste Elemente afroamerikanischer Musik, spontane Albernheit und schamlosen Glamour auf originelle Weise vereint. (Good Good Festival) Sein erstes Soloalbum “Sähkomies” (Elektriker), welches später beim Label Warp Records wiederveröffentlicht wurde, enthielt die erfolgreiche Single “Take Me Baby”, die 1994 zu einem Clubhit wurde und in der Techno-Musikszene als Klassiker gilt. Während seine frühen Werke eher der elektronischen Musik zuzurechnen sind, wandte sich Tenor ab 1997 stärker dem Jazz zu. Es folgten zahlreiche Kollaborationen, unter anderem 2009 mit Tony Allen, und die Veröffentlichung von über 30 Alben. Auf seinem Album “Aulos” (2020) mixt wie bereits auf “Order of Nothingness” (2018) europäische mit afrikanischer Musik respektive Afrobeat. Seine aktuellen Veröffentlichungen lassen sich am ehesten irgendwo zwischen Jazz, Funk und kosmischer Musik einordnen. Die Vielseitigkeit seiner Projekte lässt sich nicht in wenigen Zeilen beschreiben, sondern, wie sollte es anders sein, am besten live erleben. 20 Uhr 

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Samstag, 14. März: Of/ Kooperative Druck-Performance im Bernardbau

(Andrea)

Zum Tag der Druckkunst 2026 hat die Druckwerkstatt im Bernardbau in Offenbach erneut einen Druckmarathon ausgerufen. Eine Gruppe von Künstler_innen bespielt am 14. März ab 12 Uhr die Druckwerkstatt zwölf Stunden lang mit einer kooperativen Druck-Performance. Ziel ist die Produktion einer gemeinsamen Werkserie. Die Werkstatt ist offen – Zuschauen ist erlaubt und erwünscht!  Die Künstler_innen arbeiten in den Techniken Bleisatz, Linolschnitt und Materialdruck. Ihr Thema dieses Jahr: „Tauziehen“. Mit dabei sind Ina Hengstler, Marina Kampka, Lena Mittelbach, Lena Sandel, Claudia Steffan, Christina Dirlich und Dominik Gussmann. Die Werkstatt ist an dem Tag ab 12 Uhr für Publikum geöffnet. Interessierte sind eingeladen, den Arbeitsprozess der Künstler_innen zu verfolgen. Darüber hinaus zeigt die Gruppe eine Ausstellung, in der Arbeiten vom Druckmarathon 2025 zu sehen sind. Diese wird im Eingangsbereich der Druckwerkstatt präsentiert. Idee und Organisation des Druckmarathons liegen in den Händen von Marina Kampka, Christina Dirlich und Ina Hengstler. 12 bis 24 Uhr

Druckwerkstatt im Bernardbau, Herrnstraße 63, Offenbach

Samstag, 14. März: Open Stage für elektronische LIVE-Musik und Performances

(Andrea)

Gerade habe ich erstmal gelernt, dass EMOM „Every Minute on the Minute“ bedeutet und für eine Trainingsmethode steht. Da ist es zu BPM nicht mehr weit und um die soll es heute bei Raum für Neues × EMOM FFM gehen: Open Stage für elektronische LIVE-Musik und Pertormances.Synths, Drum Machines, modulare Systeme, Experimente. Keine DJ-Sets - nur Live-Elektronik. Line-Up: @480billion, @elektrik.in.der.luft @gottlichgerwin @musicvangee @nOinitiative @ptrk9k, Ab 17:00h. Bei Regen oder schlechtem Wetter kurzfristiger Umzug ins Gutviertel Café. Ich hoffe, es regnet nicht, da macht der Odenwald nämlich auch nur halb soviel Spaß. 

Wiesenhüttenplatz

Samstag, 14. März Rey&Kjavik live

(Martin)

Rey&Kjavik ist das Pseudonym von Alexander Schomann, DJ und Produzent aus Offenbach am Main. Seine musikalische Heimat ist House und elektronische Musik: Organic, Techno und Deep House – alle Richtungen friedlich vereint. Rhythmen wabern wie ein Mantra durch die Weiten seiner Klangwelten, melodische Blüten sprießen und bereiten die Bühne für die große Parade. Schomann fühlt sich in Clubs wie dem Watergate (Berlin) oder dem Scorpios (Mykonos) wohl, kann aber auch vor internationalem Publikum, zum Beispiel beim Burning Man oder auf der Fusion, das Dach in Brand setzen. 

Egal wo, Rey&Kjavik bietet einen spirituell mitreißenden Weg, der leuchtet und in andere Räume und Sphären führt. Klingt wie eine seelenrettende Insel auf einer Reise durch das unerschöpfliche Universum? Ist es auch.

Samstag, 14. März um 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Rey&Kjavik

Samstag, 14. & Sonntag 15. März: ONGOING 2.0 - Audiowalks von profilkollektion

(Daniela)

Ich bin ein großer Fan der Audiowalks von profilkollektion. Ongoing I, anläßlich der Jüdischen Kulturwochen hatte ich 2021 leider verpasst. Jetzt geht es weiter und ich schaffe es bestimmt zu einem Termin.

Auf den Spuren eines zerstörten Theaters - Audiowalk von profikollektion
1911 gründete Arthur Hellmer mit Max Reimann das Neue Theater Frankfurt. Es entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten und beliebtesten Theater Frankfurts, indem es Avantgarde und Kommerz verband. Den Nationalsozialisten war der jüdische Intendant Hellmer ein Dorn im Auge. Doch lange trotzte das erfolgreiche Theater allen Versuchen, es in den Ruin zu treiben. Doch am Ende wurde Hellmer vertrieben und sein Theater von den städtischen Bühnen übernommen. Der Audiowalk erzählt die Geschichte eines mutigen Theatermachers in Frankfurt und fragt nach der Bedrohung von kulturellen und jüdischen Orten in unserer Zeit.

Bereits 2021 haben wir ONGOING als performative Installation für die Jüdischen Kulturwochen erarbeitet. Aufgrund der Aktualität und Wichtigkeit des Themas haben wir das Projekt zu einem öffentlich zugänglichen Audiowalk weiterentwickelt.

RELEASE IN FRANKFURT AM MAIN:
Am 14., 15. März 2026 finden Sie uns an der Mainzer Landstraße 55
Samstag, 14. März zwischen 15 und 17 Uhr
Sonntag, 15. März zwischen 15 und 17 Uhr

Spontanes vorbeikommen ist möglich, aber aus Gründen der Planung bitten wir um eine Anmeldung für die MP3-Sets Anmeldung: Das Neue Theater Frankfurt - profikollektion

 Um die Audios zu hören bringen Sie bitte Ihr Smartphone und gute Kopfhörer mit oder leihen Sie sich bei uns kostenfrei ein MP3-Set (Player+Kopfhörer). Der Audiowalk hat 2 Teile. Teil 1 startet an der Mainzer Landstraße. Teil 2 in der Nähe des Schaupiel Frankfurt, Gutleutstraße 1 und endet am Römer. 
Audiosprache: deutsch, Wegstrecke im öffentlichen Raum, Länge insgesamt unter 2 km, weitgehend barrierefrei.

VON & MIT: Sprecher*innen: Cornelia Niemann, Verena Specht-Ronique / Sound & Komposition: Louisa Beck, / Text, Künstl. Ltg.: Jan Deck und Katja Kämmerer/ Dramaturgie Ongoing 2021: Marie Schwesinger

O-TÖNE: Marc Grünbaum, Birgit Peter, Peter Laudenbach (mehr Infos weiter unten)

Sonntag 15. März: Führung durch den Ostpark

(Daniela)

Ich bin heute den ganzen Tag im Wahllokal. Wäre ich nicht dort, wäre ich hier: Grüne Oase in der Metropole

Frankfurt eine Metropole in Hessen. Bei dieser Naturführung durch eine der vielen städtischen Parkanlagen werden die diversen Überlebensstrategien und Zusammenhänge von Tier- und Pflanzenwelt erkundet. Dadurch wird auch verdeutlicht, welchen Effekt die Natur auf unsere Lebensqualität in einer Großstadt hat und was wir für ihren Erhalt tun können.

Zielgruppe: Erwachsene und Kinder ab 14 Jahren, Anmeldung: nicht erforderlich
Beginn: 11:00 Uhr, Ende 13:00 Uhr
Treffpunkt: Eingangstor an der Süd-West-Ecke des OstparksInternal Link, 60385 Frankfurt am Main
Hinweis: Bitte pünktlich sein - wir bleiben nicht lange am Treffpunkt!  Kinder können nur in Begleitung Sorgeberechtigter teilnehmen. Für die Veranstaltung werden feste Schuhe und wetterangepasste Kleidung empfohlen. Die Wegstrecke beträgt ca. 2 km auf befestigten ebenen Wegen.
Durchführende: Janina Traue und Max Marczak Weitere Informationen: www.frankfurt.de/nalo
© Stefan Cop

Bis 15. März: OF/ Internationale Kinderbuchausstellung

(Andrea)

Heute habt ihr zum letzten Mal die Gelegenheit, Euch die Kinderbuch-Ausstellung anzusehen. Nicht nur das, sondern um 16 Uhr gibt es sogar eine Kuratorinnenführung! Die Ausstellung zeigt auf, wie sich die Themen und die Formensprache in den letzten 70 Jahren verändert haben. Wurde noch in den fünfziger Jahren oftmals eine heile Kinderwelt mit festgefügten Rollenbildern dargestellt, ändert sich das spätestens im Laufe der siebziger Jahre. Progressive Kinderbuchverlage edierten kritische Bücher für Kinder und schufen so ein ganz neues Feld des Kinderbuchs. Die kindlichen Sorgen und Probleme wurden ernst genommen und thematisiert. Technische Entwicklungen, gesellschaftliche Umbrüche und Problematiken wurden zunehmend auch zum Thema im Bilderbuch. Krieg, Flucht, Diskriminierung wurden aus kindlicher Perspektive dargestellt. In den letzten Jahren veränderten emanzipatorische Bewegungen auch die Bücher für Kinder sehr stark. Alte Rollenbilder wurden aufgebrochen und in Frage gestellt. Stereotypen wurden hinterfragt und die gesellschaftliche Vielfalt entwickelte sich zu einem Thema in den Bilderbüchern der letzten 10 Jahre. Bücher, die Kinder dazu ermuntern, ihre Körper, ihre sexuelle Orientierung und die Vielfalt an eigenen Fähigkeiten wertzuschätzen, finden sich zunehmend auf dem Bilderbuchmarkt.
Natürlich haben sich nicht nur die gewählten Thematiken, sondern auch die Bildsprache im Laufe der Jahre sehr verändert, wobei sich die zeitgenössische Bilderbuchillustration vom Illustrationsstil der fünfziger und sechziger Jahre inspirieren lässt. 16 Uhr. 

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Sonntag, 15. März: Charles liest Poe und Walter spielt Flöte, Vol. II

(Uwe)

Düster, nachdenklich, melancholisch

Charles Jankuhn, in Berlin geboren und seit vielen Jahren in Frankfurt am Main lebend, wird Ausschnitte aus den Werken von Edgar Allen Poe lesen. Aus „Die Maske des roten Todes“, „Der Untergang des Hauses Usher“, „Wassergrube und Pendel“, „Der schwarze Kater“ und „Das Gedicht des Raben“ werden düstere Momente rezitiert, die Walter Dorn melancholisch mit seiner Querflöte begleiten wird. Eigene Stücke wechseln sich dabei mit Kompositionen für Flöte solo von Jan Rychlik, Arthur Honegger, Jindrich Feld oder Eugene Bozza ab. Schwarz wie die Nacht, blutig wie guter Rotwein, aber auch mit einem Augenzwinkern anzuhören.

Eintritt auf Spendenbasis. Anmeldung: musiksalon(at)denkbar-ffm.de

DENKBAR  / Frankfurt, Spohrstr. 46a / / 17 Uhr
Foto: Charles Jankuhn

Sonntag, 15. März: Of/ Hafensonntag

(Andrea)

Jetzt, da der Frühling endlich wieder sein blaues Band knüpft, lassen sich die ersten Sonnenstrahlen ganz gemütlich bei einem Kaffee, einem leckeren Stück Kuchen und beschwingter Musik genießen. Ich mag das sehr. "Hafensonntage, da seid ihr ja wieder! Von März bis September gibt es Konzerte um sechs, bei schönem Wetter im Garten, ansonsten unterm Dach. Nicht an allen Sonntagen, aber an so manchen. Hereinspaziert bei schlappen 10 Euro - Bands beschnuppern leicht gemacht :-) Und solltet ihr solche 10 nicht auftreiben, schaut gerne im Vorverkauf: dort ergeben sich immer mal wieder halbierte Tickets - ermöglicht durch solidarische Personen. 
Mit den Hafensonntagen möchten wir spannenden, oft jungen MusikerInnen eine Bühne bieten, die von einem neugierigen Publikum niedrigschwellig angesteuert werden kann. Deshalb sind die Konzerte nach Möglichkeit am Fluss. Gerade dann ist der Aufwand beträchtlich. Wir freuen uns über euren Support: kommt vorbei, sprecht es herum, kauft ein Ticket und ein Bier. danke und viel Vergnügen! Euer Hafen". 
Beginn 18 Uhr, der Hafen 2 ist bereits ab 12 Uhr geöffnet. Tickets:https://loveyourartist.com/en/profiles/suesswasser-ev-RYJF9N/events/constant-smiles-offenbach-am-main-H289YJ

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Sonntag, 15. März: Iso & Reni

(Andrea)

"Heute gibt’s erstmalig die »Blues Quarter Mile« im mampf. Zu Gast ist Reni – eine Frankfurter Singer-/Songwriterin. Zusammen spielen Iso Herquist und sie ein bisschen Blues spielen – und sicherlich ist auch Platz für den einen oder anderen politischen Kommentar. Reni: 
Sie braucht nur ihre Gitarre und ihre Stimme – deutschsprachige Songs, ehrlich und ungeschönt, mal tragisch, mal komisch – immer direkt ins Herz. Seit 2023 steht sie regelmäßig auf der Bühne, mit einer Intensität, die zum Lachen und Weinen bringt.Iso Herquist’s (carbon-free) Blues Quarter Mile. Im mampf treffen schon immer die unterschiedlichsten Gestalten aufeinander. Zum Beispiel Iso Herquist – die Soulstimme im Jazzkleidchen. Oder die Mutter aller Musik, der Blues auf ihre ständig streitenden Geschwister Soul und Punk. Eine eigentlich hawaiianische Ukulele auf ihre eingebaute Melancholie. Und immer wechselnde Musik-Ikonen aus regionalem Anbau und manigfaltigen Genres.
Irgendwo zwischen Jamsession und Talkshow gehen Iso und Gäste an die Pole-Position für eine garantiert Feinstaubfreie, authentische Kopf-an-Kopf-Blues-Jazz-and-Soul-Celebration. Die Luft flirrt. Der Boden bebt. Der Schweiß läuft von den Wänden. Spontan und ehrlich. Und so wie es sich für echten, ungeschliffenen Blues und Soul gehört. Viel Musik, wenig Talk. Zum Zuhören, Mitgehen oder Berieselnlassen. Und definitiv nicht was man erwartet, wenn die Wörter »Ukulele«, »Improvisation« und »Blues« in einem Satz vorkommen." 20 Uhr

mampf, Sandweg 

Sonntag, 15. März: Louis Philippson

(Uwe)

Klassik für Alle Tour 2026 - Mit seinen Vlogs, humorvollen Beiträgen und packenden  lavierinterpretationen begeistert Louis Philippson Millionen für klassische Musik und hat sich damit knapp 800.000 Follower erspielt. Louis’ musikalisches Talent wurde bereits im Alter von sieben Jahren von seiner späteren Klavierprofessorin auf YouTube entdeckt. Neben seiner Musikkarriere studiert er Internationale Wirtschaft und arbeitete als TV-Moderator. Scheinbar ein vielbeschäftigter junger Mann, der Louis.

Alte Oper Frankfurt / 20:00 Uhr
Foto: Luna Leen

Montag, 16. März: Of/ Kino

(Andrea)

Jetzt einmal fern ab von Putin und dem Krieg, Hand aufs Herz, von russischer Kultur habe ich doch herzlich wenig Wissen. Natürlich fallen mir bei Musik gleich Pussy Riot ein und auch ein paar wilde Bands, die ich bei der legendären Butterfahrt nach Sankt Petersburg in den 1990ern live erlebte ein (Namen leider alle vergessen). Gerne erinnere ich auch, wie unser Herbergsvater im Plattenbau an einem Abend die Balaleika auspackte und sentimentale Weisen zum Besten gab. Verständigt haben wir uns damals mit Händen und Füßen und irgendwann mit einem Wörterbuch, dass sie bei irgendwelchen Nachbarn aufgetrieben hatten. Eine wunderbare Erfahrung war das seinerzeit und wenn jetzt Wiktor Robertowitsch Zoi (1962-1990) aka Viktor Tsoi gedacht wird, einem, ich zitiere wikipedia, “sowjetischer Rockmusiker, Poet und Schauspieler. Der Frontmann der Band Kino war ein Pionier des russischsprachigen Rocks. Seine punkige Musik und poetisch-regimekritischen Texte hatten in der Sowjetunion eine große Anhängerschaft”, ist das doch eine schöne Einladung, sich einmal wieder anders auf dieses große Land einzulassen. “Das Symphonic Tribute an KINO verbindet die Kultsongs von Viktor Tsoi mit der kraftvollen Klangwelt eines großen Live-Orchesters. Das Czech Live Symphony Orchestra interpretiert unvergessliche Titel wie „Zvezda po imeni Solnce“, „Gruppa krovi“ und „Peremen“ in neuen, eindrucksvollen Arrangements und schafft damit ein emotionales Musikerlebnis, das Rock und Klassik auf besondere Weise vereint.” 20 Uhr

Stadthalle Offenbach, Waldstraße 412, Offenbach

Dienstag, 17. März. Betterov

(Andrea)

Für Uwe das persönliche Konzerthighlight im Monat März und wahrlich, Betterov ist eine Entdeckung. Musikalisch soziaisiert mit bzw. von Bruce Springsteen, The Doors und Grand Funk Railroad, inspiriert von der Grunge-Band Nirvana ist sein eigener Sound irgednwo zwischen Indie-Rock und Postpunk entstanden. Er macht Leichtathletik, spielt Klavier, Violine und Gitarre und nahm Gesangsunterricht. Außerdem spielte er Theater und beschäftigte er sich mit dem literarischen Werk von Georg Büchner, die, wie wir alle wissen, in Riedstadt geboren wurde. Was nicht unweit von Goddelau, Uwes Heimat liegt. Aber das erklärt natürlich nichts, sondern ist eher eine charmante Fußnote. Betterov spielte im Vorprogramm der Kaiser Chiefs und trat in Clubs auf. All das, plus seine Musik, erklären recht gut, warum man das Konzert besuchen sollte. Einlass 19 Uhr. Pressebild: Rebecca Kraemer 

Batschkapp, Gwinnerstraße 

Mittwoch, 18. März. Teuterekordz

(Andrea)

Ganz ehrlich, ich stehe nicht besonders auf Hip-Hop und Sprechgesang und wenn eine Combo dann auch noch mit den Teutonen daherkommt… aber ich höre mich ja immer wieder gerne durch neue Namen und Musiken und dann gibt es immer Überraschendes. So auch hier bei den Teuterekordz. Nicht brachial, sondern eingängig. Ein paar Berliner Jungs, die zusammen Musik machen und dem Vernehmen nach wilde Live-Konzerte geben. Oha. Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Donnerstag 19. März: Saison-Auftakt bei GIG-GALOPPI!

(Daniela)

YIPIIEH, endlich geht es wieder los. Es gibt wieder die tollen GIGS im und vor dem HOPPIGALOPPI. Danke Weller, dass Du das auch in 2026 wieder möglich machst. Mögen Schnee und Regen in den Vordertaunus ziehen…

Saison-Auftakt bei GIG-GALOPPI!

Aus dem fernen Südwesten Frankreichs reist der amerikanische Musiker GREGG WEISS an um zusammen mit seinem Frankfurter Freund BOO-HOO das erste Konzert im HOPPIGALOPPI in diesem Jahr zu geben!

Mit Wurzeln im New Yorker Anti-Folk und Einflüssen traditioneller amerikanischer Singer-Songwriter präsentiert GREGG WEISS eine intime Show, die die positiven und unbeschwerten Seiten des amerikanischen Lebensgefühls (ja, die gibt es zum Glück immer noch) in den Mittelpunkt stellt. Wer anspruchsvolle und lösungsorientierte Songs mag, ist hier genau richtig.
Bernhard Karakoulakis, besser bekannt als BOO HOO, wird ebenfalls ein kleines Set spielen. Seine Musik liegt zwischen leeren Straßen und dem ersten Licht des Morgens Mit einnehmenden Gitarrenmelodien und einer unverwechselbaren Stimme schreibt er Songs für die stillen Momente – Musik für alle, die auch SUFJAN STEVENS oder WILL OLDHAM aka BONNIE PRINCE BILLY gerne hören.

Links: www.youtube.com/@iUteurki for a deep dive into his wider musical iUniverse www.iUteurki.com for the full story.   https://www.instagram.com/iuteurki/ to give him your click of approval or to advise him on the meaning of life. www.boohoomusic.com  www.boohoo.bandcamp.com/music

Wie immer geht ein Hut rum für die Künstler - seid bitte besonders spendabel, was den weit angereisten Künstler angeht -  und eine kleine Auswahl an Erfrischungsgetränken gibt es natürlich auch wieder.

GIG-GALOPPI, GREGG WEISS & BOO HOO - live in concert
Do, 19.03.26, 19-21 Uhr, HOPPIGALOPPI, Berger Str. 56 | Merianplatz

Donnerstag 19. März: CAPTAIN SWING im ONO2

(Daniela)

Ich mag die Sängerin Pramila Chenchanna und den Gitarristen Thore Benz sehr, daher schaue ich heute Abend mal im ono2 vorbei, da spielen die beiden mit ihrer neuen Band Captain Swing. Wer kommt mit?

In verschiedensten Häfen dieser Welt sammelte sie Frohsinn, Vielfalt und Klänge, die aus Fremden Freunde machen. Captain Swing trägt diesen musikalischen Schatz zu den verschiedensten Orten , um die Menschen für eine Nacht auf den Wellen des Swing zu tragen und alle Sorgen vergessen zu lassen.

Music / Drinks / People: Gehosted von Lucille
START: 20.00 | EINTRITT: FREI
Ono2, Walter-Kolb-Straße 16, barrierefrei

Donnerstag 19. März: Vom Pfeifen im Walde / Film & Gespräch im Mal Seh’n Kino

(Daniela)

Europa schottet sich vor Geflüchteten ab. Und mit ihm Polen. Fast 200 Kilometer lang und mehr als fünf Meter hoch ist die Mauer, die die polnische Regierung in den letzten Jahren an der Grenze zu Belarus errichtet hat, gespickt mit Stacheldraht, überwacht von tausenden Soldaten und Grenzbeamten. Sie soll Geflüchtete davon abhalten nach Europa zu kommen. Diejenigen, die es dennoch schaffen, werden zurückgewiesen, durch den Wald gejagt, geschlagen. Einen Asylantrag können sie nicht mehr stellen, seitdem die sogenannte Bürgerkoalition unter Ministerpräsident Donald Tusk im März 2025 das Recht auf Asyl suspendiert hat. Ein offener Verstoß gegen Europarecht, der von der EU jedoch nicht kritisiert wird. Trotz alledem gibt es im Grenzgebiet nach wie vor Menschen, die Solidarität zeigen und Geflüchteten bei ihrer gefährlichen Reise beistehen. Durch Anklagen und Repression versucht der polnische Staat diese Unterstützung zu brechen. Um über die Situation vor Ort zu sprechen laden wir als medico international unsere Kooperations-Partnerinnen nach Deutschland ein: zwei Aktivistinnen des Szpila-Kollektivs. Sie unterstützen Menschen, die von staatlicher Repression betroffen sind, weil sie Geflüchteten im polnisch-belarussischen Grenzgebiet geholfen haben.

Zu Beginn wird der Dokumentarfilm „Forest“ gezeigt. Dieser begleitet Asia, Marek und ihre drei Kinder, die in ihrem eigenen Paradies leben: Ihr Haus liegt mitten in den letzten Urwäldern Europas, fast an den Außengrenzen der EU. Bei den täglichen Streifzügen durch den Wald finden sie eines Tages nicht nur atemberaubende Aufnahmen von Bisons, Elchen und Dachsen auf ihren Wildkameras. Stattdessen bewegen sich hungrige, unterkühlte und oft kranke Menschen durch das Dickicht – auf der Flucht in die EU. Die polnische Familie entscheidet zu helfen und zerbricht fast an den Schicksalen, die sich direkt vor ihrer Haustür abspielen.

Forest, Polen 2024, Regisseur: Lidia Duda; Originalsprache: Polnisch, mit deutschen Untertiteln; Länge: 85 min.

Eintritt: € 9,00; Tickets: im Kino und online
Termin: Donnerstag, 19.03.2026 | 19:30 Uhr
Ort: Mal Sehn Kino, Adlerflychtstraße 6, 60318 Frankfurt

Für weitere Informationen zu dieser Veranstaltung nutzen Sie bitte folgenden Link: https://www.medico.de/termin/2026-03-16/vom-pfeifen-im-walde-819

Donnerstag, 19. März: Fee vs. Cönig

(Uwe)

Es geht um die Ehre. - Es geht um den Spaß. - Es geht ums Prinzip. Die Musik-Spoken Word-Community-Spielshow kehrt 2026 zurück in die Frankfurter Brotfabrik. Das Moderations-Duo Fee (Frankfurter Liedermacherin & Udo Lindenbergs Panikpreisträgerin) und Cönig (Poetry Slam Hessenmeister und Autor) liefern sich erneut einen einzigartigen Wettbewerb und haben sich dazu hochkarätige Gäste aus der Musik- und Spoken Word Szene eingeladen, die ihre Kunst präsentieren und ihrem Team bei diversen Duellen zur Seite stehen.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr
Foto: Christoph-Seubert

Donnerstag, 19. März: Of/ Urban Gardening

(Andrea)

Langweiliger Rasen oder doch lieber ein buntes Gartenparadies? Katja Lenz bietet neue Perspektiven auf gängige Gartenbilder und erklärt, heute Abend, warum ein aufgeräumter Garten sogar zum Insektensterben beiträgt. Kommt zu ihrem Vortrag “Naturgarten” und holt euch frische Ideen, wie ihr eure Gärten, Balkone oder Grünflächen ganz einfach nach dem Vorbild der Natur gestalten könnt. Start um 18 Uhr. Tickets an der Abendkasse für 5 Euro. Foto: Katja Lenz

SCAPE° Frankfurter Straße 39, Offenbach

V O R S C H A U

Ab Freitag, 20. März: „Suburbia. Träume vom Eigenheim – Wege aus der Wohnungskrise“

(Andrea)

Wer bei “Träumen vom Eigenheim” an Wüstenrot und Bausparverträge denkt, liegt nicht ganz falsch. Witzigerweise habe ich die Ausstellung des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona ebenda bereits gesehen und war so begeistert, dass ich mir sogar den Katalog (in englisch und spanisch!) gekauft habe. In Frankfurt scheint die Ausstellung inhaltlich erweitert, weshalb ich mir den Teil sicher noch anschauen werde. "Saftiger Rasen, blauer Pool, Doppelgarage: Suburbia taucht  ein in die (Bild-)Welten der US-amerikanischen Vorstadt. Politik, Architektur, Popkultur und Werbung haben Sehnsüchte erzeugt. Die Ausstellung zeigt die Entstehung der Suburbia anhand von Fotos, Filmen, Literatur, historischem Material und Kunstprojekten. Vor dem Hintergrund von Wohnraummangel, Klimakrise und alternder Gesellschaft steht das einstige Versprechen von Freiheit und Wohlstand jedoch vielerorts in Frage. Einfamilienhäuser verbrauchen viel Energie und Fläche, sie zementieren Rollenbilder sowie Klassenunterschiede und werden häufig von nur ein oder zwei Personen bewohnt.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Der Bestand birgt ein enormes Potenzial. Durch Weiterbauen statt Abriss und kluge Transformation schlummert im Einfamilienhaus-bestand ein Ausweg aus der Wohnungskrise. Die Ausstellung macht die historische Entstehung dieser Bauten im Boom der deutschen Wirtschaftswunder-Jahre anhand der Zeitschrift Schöner Wohnen nachvollziehbar. Eine Bibliothek sämtlicher Hefte der 1960er und 1970er Jahre lädt ein zum Blättern durch Wohnträume, Konsumwelten und Familienideologien.
Zudem zeigt die Ausstellung, wie im Großraum Rhein-Main zusätzlicher Wohnraum in ebendiesem Einfamilienhaus-Bestand entstehen kann – durch einen einfachen Hebel, der energetische Sanierung mit einer Erweiterung der Wohn fläche verbindet."

Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43

Freitag, 20. März: Nikra

(Andrea)

“In einer Welt, die sich langsam auf den Abgrund zubewegt, die durch Hass und Unterdrückung gespalten ist, suchen viele Trost in Geld, Drogen und Selfies. Der kleiner werdende Mittelstand ist resigniert und unpolitisch, die Punks sind alt geworden und haben ihre Wut verloren. Während viele der neuen Generation nur an die eigenen Ziele, wie Karriere und Kleinfamilie denken, gibt es eine, die laut ist, für das, wofür e s sich zu kämpfen lohnt: Nikra ist das Symbol einer Bewegung die nicht schlafen kann, Freitags nicht in der Schule war, die Diversität lebt, deren Wut nicht verstanden wird, und die nach einer Zukunft schreit! Nikra macht Musik für die Playlist Generation, deren rauer Sound so laut ist, dass die Handylautsprecher explodieren. Eine Generation die Genre- und Gender-Zuweisung als Hindernis sieht. Nikra ist die Stimme der Rebellion und der Donner zum Regenbogen!” Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr 

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Freitag, 20. März: Hällas

(Uwe)

Das schwedische Quintett erschafft epische, fantasiegetränkte Konzeptalben voller abenteuerlicher Zwillingsgitarren, Vintage-Synthesizer und mystischem Storytelling – und formt damit ihr ganz eigenes Genre: Adventure Rock. Hällas wurde 2011 gegründet und feierte den ersten Durchbruch mit dem Debütalbum „Excerpts From A Future Past“ (2017). Mit jeder Veröffentlichung hat sich die Band eine treue Kultanhängerschaft in der modernen Prog- und Hardrock-Szene auf der ganzen Welt aufgebaut. 

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr 
Foto: Marcus Carlsson

Freitag 20. März: Der Temporäre Elektronische Salon

(Daniela)

So ein Ärger, ich möchte so gerne nach Höchst, aber heute gehts nicht. Vielleicht klappt es ja bei Euch? 

Seit einigen Jahren findet der Salon temporär an verschiedenen Orten Frankfurts statt und garantiert immer elektronische improvisierte Musik für und aus dem Moment. Hybrid Stylez, Dub-Drums, Scratches, Electric Reeds und Samples von Kunst bis Pop – alles fließt!

Mit meistens Rubow & Leicht als Herz der Klang & Beat-Erzeugung gibt es jedesmal unterschiedliche Gäste, die die musikalische Reise-Route mit-definieren – so heute dabei: Hans Glawischnig, Bassist der hr-Bigband, nutzt das elektronische Ambiente des Salons um sein Instrument durch zahlreiche Effekte zu erweitern und Klangskulpturen und Loops zu kreieren. Schon bevor er auf dem Kontrabass mit bekannten Stars der Jazz-Welt wie Chick Corea oder als Mitglied des Miguel Zenon Quartetts Berühmtheit erlangte war der E-Bass sein Instrument – auf das er gemeinsam mit Rubow & Leicht gerne wieder zurück greift. www.hansglawischnig.com

20.03.2026 - doors: 19:30h - music: 20h - Eintritt 10€, KulturRaum B25 - Brüningstr. 25 - 65929 Frankfurt Höchst, Veranstalter: Raum für kulturelle Fragen e.V.

Samstag, 21. März: Jazzsalon

(Uwe)

„Das Glück kennt nur Minuten“ – eine Hommage an Hildegard Knef zum 100. Geburtstag

„Die Knef“, das war die Frau, die im prüden Nachkriegsdeutschland für Aufbruch stand. In den 60er Jahren feierte sie als „größte Sängerin der Welt ohne Stimme“ (Ella Fitzgerald) Platten- und Tourneeerfolge. Hildegard Frieda Albertine Knef führte ein Leben wie auf einer Achterbahn zwischen Berlin, Broadway und Hollywood. Sie hatte mindestens drei Karrieren – als Schauspielerin („Die Mörder sind unter uns“), Chansonsängerin („Für mich soll’s rote Rosen regnen“) und Bestsellerautorin („Der geschenkte Gaul“). Ev Machui führt an diesem Abend nicht nur mit Liedern, sondern auch mit erzählerischen Anekdoten durch das bewegte Leben dieser umtriebigen Künstlerin. Musikalisch virtuos begleitet von Andreas Müller am Klavier und Michael Will am Kontrabass.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr
Foto: Oliver Tamagnini

ab Samstag, 21. März: Of/ Demokratiekiosk

(Andrea)

Das Stadtteilbüro Senefelderquartier und das Projektteam des Designkiosks laden im Rahmen der World Design Capital 2026 alle Anwohnenden und Interessierten zu einer Reihe von Veranstaltungen rund um Design, Kunst und demokratische Teilhabe ein. Die Formate finden im beziehungsweise am Designkiosk statt – einem gestalteten Kioskraum oder einer temporären Konstruktion im öffentlichen Raum. Der Designkiosk versteht sich als offener Treffpunkt für Menschen aus dem Stadtteil, die sich austauschen, kreativ werden oder gemeinsam über gesellschaftliche Fragen nachdenken möchten. Das vom Mannheimer Industriedesigner und Künstler Emre Yazar gestaltete Programm umfasst Rundgänge, Gesprächsformate, Workshops, Lesungen, Vorträge und Ausstellungen. Ziel ist es, neue Perspektiven auf Stadtgestaltung, Zusammenleben und demokratische Prozesse zu eröffnen. Hier wird zu einer „Demokratie der Zukunft“ geforscht, gestaltet und experimentiert. Die Angebote richten sich an (angehende) Designer und Künstlerinnen aus Offenbach sowie an junge Menschen und Bewohnerinnen und Bewohner aus der unmittelbaren Umgebung des Designkiosks. Ziel ist es, eine vielfältige und repräsentative Stadtteilgesellschaft zu erreichen. Die geplanten Termine für 2026 werden fortlaufend aktualisiert. Vorgesehene Veranstaltungsdaten sind am Samstag, 21. März, 11. April, 18. April, 16. Mai, 13. Juni, 18. Juli, sowie am Sonntag, 19. Juli, am Samstag, 15. August, 12. September, 3. Oktober, 17. Oktober und 7. November. 

Kulturkiosk Uzumumba, Senefelderstraße 72, 63069 Offenbach am Main, 

Sonntag, 22. März: European Allstars feat. Joe Magnarelli im MAMPF

(Daniela)

Wären wir nicht im Piemont, wären wir heute Abend im MAMPF. Zumal man da ja jetzt sogar Plätze reservieren kann. Mega! Ich glaube mehr als 8 gibt es nicht, ich würde mir heute zwei Plätze an der Bar sichern :-)

European Allstars feat. Joe Magnarelli
Dieses internationale All-Star-Quintett vereint einen der besten Solisten der New Yorker Szene mit vier der wertvollsten und erfahrensten Musiker Europas, die eine gemeinsame Leidenschaft teilen: klassischen, swingenden Straight-Ahead-Jazz in der Tradition ihrer Idole und Mentoren wie Thad Jones, Kenny Dorham, Pepper Adams und Cedar Walton.

Joe Magnarelli zählt seit drei Jahrzehnten zu den weltweit führenden Trompetern. Mit Rob Barron (p), Rik van den Bergh (bsax), Marius Beets (b), Bernd Reiter (dr)

Tickets mit Platzreservierung online unter https://www.mampf-jazz.com/tickets: 15,- € An der Tür: 10,- €
Mampf, Sandweg, barrierefrei

© Marina Chasse

Sonntag, 22. März: Youn Sun Nah

(Uwe)

Jedes ihrer Konzerte ist ein einzigartiges Erlebnis, bei dem Anmut und Intensität derart ineinander verschmelzen, dass jede Person im Publikum den Eindruck bekommt, Youn Sun Nah singe nur für sie.

Die koreanische Jazz-Sängerin und Songwriterin Youn Sun Nah ist in ihrer Laufbahn stets auf der Suche nach musikalischer Innovation. Nach ihrer Hommage an Künstler*innen wie u.a. Nina Simone, Roberta Flack, Björk, Sarah Vaughan, Grace Jones, Edith Piaf und Grace Slick auf ihrem letzten Album veröffentlich Youn Sun Nah Anfang 2026 ihr 13. Album, das sich auf ihr Können als Komponistin und Singer-Songwriterin konzentriert. Damit kann sie auf eine 25 Jahre bestehende Karriere als Musikerin zurückblicken.

Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Montag 23. März: „Spielfeld der Herrenmenschen - Kolonialismus und Rassismus“ - Vortrag & Diskussion im Eintracht Museum

(Daniela)
Ach wie schade, da wäre ich zu gerne hin. Spannendes Thema!

Affenlaute und Angriffe: Noch immer wird der Fußball von offenem Rassismus überschattet. Doch seltener sprechen wir über die weniger sichtbare Ausgrenzung: Viele Menschen glauben, dass schwarze und weiße Spieler unterschiedliche Veranlagungen haben. Schwarze Menschen gelten etwa als kraftvolle Athleten, aber als Trainer oder Vorstände erhalten sie kaum Chancen. Diese rassistischen Denkmuster halten sich seit dem Kolonialismus in der Gesellschaft. Und sie spielen auch in der Sprache der Sportmedien oder in der Talentförderung eine Rolle. Wie kann der Fußball zur Aufklärung gegen Rassismus beitragen? Und was können Vereine leisten, damit die Diversität auch in den Führungsetagen des Sports wächst?

Ronny Blaschke, 44, ist als Buchautor und Journalist auf politische Themen im Sport spezialisiert, er arbeitet unter anderem für den Deutschlandfunk, die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. Mit „Spielfeld der Herrenmenschen - Kolonialismus und Rassismus“, seinem sechsten Buch, möchte er eine Debatte anstoßen. Das Buch wurde von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur als „Fußballbuch des Jahres 2024“ ausgezeichnet. Am Montag, den 23. März spricht er im Eintracht Frankfurt Museum zu seinem Buch und dem Themenfeld des Rassismus im Fußball.

  • Start: Montag, 23. März 2026, 19.30 Uhr.
  • Eintritt: 6 Euro, 4 Euro ermäßigt. Mitglieder des Fördervereins Eintracht Frankfurt Museum haben freien Eintritt. Um Anmeldung unter museum(at)eintrachtfrankfurt.de wird gebeten..
  • Ort: Eintracht Frankfurt Museum im Stadion (Deutsche Bank Park), barrierefrei

Montag, 23. März: Clueso

(Uwe)

Clueso geht 2026 mit seiner spektakulären „DEJA-VU TOUR“ auf große Arena-Tournee und bringt seine Hits in die größten Hallen Deutschlands. Mit 20 Jahren Bühnenerfahrung verbindet Clueso auf einzigartige Weise Pop, Hip-Hop und Singer-Songwriter-Elemente. Bei der „DEJA-VU TOUR“ dürfen sich Fans nicht nur auf seine größten Hits wie „Chicago“ oder „Flugmodus“ freuen, sondern auch auf brandneue Songs und jede Menge Live-Highlights. Mein Lieblingslied von ihm ist Gewinner und ich möchte Euch hier empfehlen, auf YouTube anzuschauen, wie er „Weil ich dich liebe“ von Westernhagen bei TV Noir spielt. 

Festhalle Frankfurt / Beginn: 20:00 Uhr
Foto: Cristoph Köstlin

Montag, 23. März: Max Prosa

(Uwe)

Die große Frage ist: Wurde der Singer-Songwriter Max Prosa mit diesem treffenden Nachnamen geboren? Nein, bürgerlich heißt er Max Podeschwig, aufgewachsen ist er in Berlin. Nach einer langen Phase von kleinen Besetzungen soll es nun eben auch wieder mit Band auf Tour gehen. Neben Magnus Bang Olsen sind noch Leonie Geißler und Ben Anderson dabei. „Die mitreißende Kraft einer Band habe ich in den letzten Jahren sehr vermisst“, sagt Prosa.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr
Foto: Sandra Ludewig

Mittwoch, 25. März: YÜZYÜZEYKEN KONUŞURUZ

(Andrea)

Türkisch ist schon ein Rollercoaster manchmal. Wenn ich den Namen des Künstlers ganz langsam lese, klappt es: YÜZYÜZEYKEN KONUŞURUZ. Er ist heute mit seiner Band in der Batschkapp und weil er sich ohnehin in meiner Playlist tummelt, gehe ich hin. Freue mich total auf den Abend und werde ganz sicher mit großer Sehnsucht nach meiner Liebslingsstadt am Bosporus nach Hause gehen. Solange Ekrem İmamoğlu im Knast sitzt, wollte ich eigentlich nicht hin. Aber das hieße sehr, sehr viele Jahre warten. Görelim. Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr 

Batschkapp, Gwinnerstraße 

Mittwoch, 25. März: Of/ Komische Nacht

(Andrea)

Die Komische Nacht, eines der erfolgreichsten Live-Comedy-Formate in Deutschland. Kai Schmidt veranstaltet sie seit über 10 Jahren in Offenbach und das sehr erfolgreich. Die Komische Nacht bietet einen bunten und aufregenden Querschnitt durch die aktuelle Comedyszene in Deutschland. In jedem Spielort treten an einem Abend bis zu 5 Comedians jeweils ca. 20 Minuten auf. Das Beste: Bei der Komischen Nacht müsst nicht ihr von Lokal zu Lokal wandern, um verschiedene Comedians sehen zu können. Ihr braucht euch lediglich eine Eintrittskarte für euer Lieblingslokal holen und bekommt von uns mehrere Künstler:innen „serviert“. Bei der Komischen Nacht sind es nämlich die Comedians, die zwischen den Spielorten umherziehen. Runter von der einen Bühne, rauf auf die nächste. Das ist sowohl für die Künstler:innen als auch für das Publikum ein wahrhaftiger Comedy-Marathon. Comedians: Roberto Capitoni, Anne Kraft, Hendrik Brehmer, Bademeister Schaluppke, Freddy Ekué. https://www.komische-nacht.de/events/15587

Verschiedene Locations, Offenbach

Mittwoch 25. März: „Qanunkönigin“ Eleanna Pitsikaki live in concert

(Daniela)

Schade, dass wir nicht da sind. Auf dieses Konzert wäre ich gerne gegangen:
AROMA, das Debut-Album der als „Qanunkönigin“ titulierten Musikerin Eleanna Pitsikaki ist mehr als eine Hommage an die Fusion von Jazz, mediterranen Klängen und experimenteller Freiheit. AROMA ist eingeschlagen wie der Blitz. Als erstes erhielt Eleanna Pitsikaki den SILVER AWARD der GLOBAL MUSIC AWARDS und eine Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Auf dem internationalen Markt wird sie als die Neuentdeckung des Jazz in Deutschland gehandelt. 
Eleanna Pitsikaki entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für den Qanun, die sie seither lebt, atmet und mit der sie forscht und komponiert. Sie hat sich als eine außergewöhnliche Musikerin etabliert, die in atemberaubendem Tempo durch die Hochschulen eilt, selbst an der Musikhochschule Mainz unterrichtet hat und nun dort promoviert. 
Mit ihrem Quintett reißen ihre Konzerte das Publikum mit. Zusammen mit dem Qanun bauen sie als „junge Talentschmiede“ Brücken zwischen den Jazz-Kulturen. Eleanna Pitsikaki’s Band besteht aus dem Bassisten Alisa Pou Montz, dem Key-Pianisten und Preisträger von „Jugend jazzt“ Baden-Württemberg Lukas Ebner, dem Preisträger für Solo Schlagzeug von“Jugend jazzt“ Hessen, Samuel Wahlandt und dem Kaval-Spieler und Preisträger des renommierten „Pesenna Duga nad Kutev“ Award und Stipendiat der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz Vladimir Dindiryakov. Ihre Kompositionen und Arrangements hat Eleanna Pitsikaki vom Qanun ihrer handverlesenen Band auf das
Instrument geschrieben. Am 25.März konzertiert Eleanna Pitsikaki mit Band im Internationalen Theater Frankfurt.

25. März 2026, 19.00 Uhr
Internationales Theater Frankfurt
Hanauer Landstraße 5
60314 Frankfurt am Main
www.internationales-theater.de/programm-ticketkauf/eleanna-pitsikaki-aroma-release-concert

Mittwoch, 25. März: WORTMELDUNGEN im Crespo Open Space Wohnen, Gemeinschaft, Identität: „Sperrgut“

(Daniela)

Das legendäre Lusthansa ist eine Wohnstatt im steten Werden. Einst Zufluchtsort für Frauen ohne Zuhause, wird es zum Mehrgenerationenhaus, in dem Herkunft, Alter und Geschlecht fluide sind, sich Beziehungen, Träume und Sein verstricken und immer wieder neu zusammensetzen. Doch dann gerät das Lusthansa in die Fänge der Stadt, und ein zehrender Überlebenskampf beginnt. Sophia Merwald spricht mit Malu Schrader über ihr mitreißendes Romandebüt „Sperrgut“, das auf ganz eigene Weise in einer lyrisch-verspielten Sprache und mit akribischer Genauigkeit Fragen von Identität, Gemeinschaft und Wohnen verhandelt.

Sophia Merwald, geboren 1998, studierte Journalistik sowie Film- und Medienkultur-Forschung und arbeitet als freie Journalistin. »Sperrgut« ist ihr erster Roman, für den sie bereits vor Erscheinen mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde, u.a. dem Alfred-Döblin-Preis. Sie lebt und arbeitet in München.

WORTMELDUNGEN im Crespo Open Space / Wohnen, Gemeinschaft, Identität: „Sperrgut“
Lesung & Gespräch mit Sophia Merwald, Moderation: Malu Schrader
Veranstaltungsort: Open Space im Crespo Haus, Weißfrauenstr. 1-3, 60311 Frankfurt 
Eintritt frei, Beginn: 19:30 Uhr
© Jakob Kielgaß

Donnerstag, 26. März: Havington

(Uwe)

Die Indie-Pop-Band Havington bringt mit ihrer Musik Sonne in jeden Raum. Verspielte Gitarrenmelodien, analoge Synthie-Sounds, pulsierende Beats und charakteristische Zweistimmigkeit machen gute Laune und Lust zum Tanzen und Träumen. 

Elemente des Indie-Pops verschmelzen mit Folk und Elektro zu einem Sound, der nach Leichtigkeit klingt, ohne dabei an Tiefe zu verlieren – der perfekte Soundtrack für einen unbeschwerten Sommerabend, der dazu einlädt, sich fallen zu lassen und den Moment zu genießen.

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: maxhartmannphoto

Donnerstag, 26. März: JEWS UNDERCOVER. Eine szenisch-musikalische Lesung

(Uwe)

Stéphane Bittoun lädt ein zu einer Reise durch Filme, Romane und Kurzgeschichten. Er hat Zeitungsarchive, die Bibel und intime Tagebücher in Israel durchforstet und macht auch vor seiner eigenen Familiengeschichte nicht Halt. Ob aus Anpassung, als Agent in geheimer Mission oder um Verfolgung und Tod zu entgehen, Undercover ist ein Überlebensprinzip. Der Abend führt von schreiend komischen Geschichten moderner israelischer Autoren wie Etgar Keret über Erzählungen von Über-Assimilation der europäischen Juden oder den wechselnden Heimaten arabischer Juden bis hin zu kuriosen Anekdoten über verdeckte Operationen des israelischen Geheimdienstes. Und auch das klandestine Doppelleben der Straßenkatzen in Tel Aviv wird an diesem Abend gelüftet … 

Die Reise führt durch eine Vielzahl jüdischer Kulturen, über Kontinente hinweg und durch die Zeit: von Lublin über Alexandria nach Brooklyn bis in die Karibik. Und egal wieviel Seemannsgarn in die Erzählungen hineingesponnen zu sein scheint, jede der Geschichten birgt immer auch einen Funken Wahrheit … Bittoun verschneidet Lesung, Film, Schauspiel und Humor - und spielt, wie schon in der legendären Großstadtlesung „Taxi Driver“, in nicht ganz gewöhnlicher musikalischer Besetzung mit dem Kontrabassisten Gregor Praml, der ihn auch in JEWS UNDERCOVER wieder kongenial mit eigenen Soundscapes begleitet.

Idee, Regie, Film und Lesung: Stéphane Bittoun. Musik: Gregor Praml. Special Appearance: Rabbiner Avichai Apel. Kamera: Alex Duesterberg. Animation: Gina Dawidowicz. Schnitt Ilana Goldschmidt.

Romanfabrik / Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr
Foto: To Kuehne & Gerard Bittoun

Donnerstag, 26. März: Of/ Vairbabbelt mit Evren Gezer

(Andrea)

Heute Abend will ich unbedingt zum Live Talk des Vair e.V. mit Evren Gezer über Herkunft, Medienwandel und die Frage Wie sich Medien verändern. Zwischen Radio, TV, Bühne und Social Media. Beim Live-Talk-Format VAIRBABBELT erzählt die Radiomoderatorin bei Hit Radio FFH, TV-Moderatorin und gefragte Eventmoderatorin, wie eine öffentliche Stimme entsteht. Und was es bedeutet, in einer sich wandelnden Medienwelt präsent zu sein? Der Abend: Teil I – Herkunft & Identität Ihr persönlicher Weg von Offenbach in die Medienwelt.
Teil II – Medien im Wandel, Zwischen Radio, TV, Spotify und Social Media diskutieren wir, wie sich unsere Hörgewohnheiten verändern – und was das für unsere Öffentlichkeit bedeutet.
VAIRBABBELT lebt vom Dialog: Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, mitzudiskutieren und eigene Fragen einzubringeEin persönlicher und zugleich gesellschaftlich relevanter Abend – offen, nahbar und auf Ticketlink: Evren Gezer: Moderatorin bei HIT RADIO FFHll Foto: Vero Bielinski, Einlass 18:00 - Start 18:30 Uhr

AXA Versicherung Offenbach, Berliner Str. 300, Offenbach

Freitag 27. März - Sonntag 29. März: BIG OTHER - Wir verstehen uns total!

(Daniela)

Ich habe das letzte Stück von Simon bereits verpasst. Das hat er in einem Café in Bocknheim aufgeführt und alle die da waren,waren begeistert. Jetzt ist er mit einer neuen Produktion im Theater Landungsbrücken und ich gehe am Sonntag hin. Wer geht mit? 

Über das Stück:
Deutschland im Jahr 2000. Die neue Reality-Show Big Brother bricht alle Einschaltquoten, legt zeitweise das junge Internet lahm – und versetzt das Land in einen kollektiven Ausnahmezustand. Parteien, Kirchen und Medieninstitute fordern ein sofortiges Ende des „menschenverachtenden Experiments“, andere feiern die vermeintliche Demokratisierung des Fernsehens: Jetzt darf jede*r rein. Jetzt schaut ganz Deutschland zu.

Hundert Tage lang leben fremde Menschen gemeinsam in einem überwachten Container auf einem asphaltierten Feld bei Köln. Was als mediales Experiment beginnt, wird schnell zum gesellschaftlichen Brennglas: Die Bewohner*innen werden zu Projektionsflächen, ihre Konflikte zu nationalen Debatten. Während männliche Kandidaten wie Slatko und Jürgen gefeiert werden, entlädt sich der Hass gegen einzelne Frauen im Haus. In Sprechchören, Schlagzeilen und Talkshows entblößt sich ein Land – seine Sehnsüchte, seine Ressentiments, seine Vorstellungen von Gemeinschaft.

Mit BIG OTHER – Wir verstehen uns total bringt das europäische Performancekollektiv BOYS* IN SYNC die erste Staffel von Big Brother zurück auf die Bühne. Aus dem popkulturellen Phänomen wird ein theatraler Erfahrungsraum: über uns, damals wie heute. Über Geschlechterrollen und Solidarität. Und über die Frage, was uns verbindet, wenn wir uns wirklich aushalten müssen.

Über Boys* in Sync
BOYS* IN SYNC ist ein transdisziplinäres Performancekollektiv mit Mitgliedern aus Deutschland, Norwegen, Schweden und Dänemark. Die Gruppe wurde 2019 gegründet und untersucht seitdem das Phänomen der Synchronizität in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Kontexten. Ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen queerer Körperpraxis, Popästhetik und dokumentarischer Performance.

Weitere Informationen unter www.boysinsync.com

Konzept: BOYS* IN SYNC; Regie: Simon David Zeller; Mit: Livia Hiselius und Gregers Hansen; Dramaturgie: Chiara Marcassa; Technik und Sounddesign: Frithjof Gawenda
PREMIERE am 27.03.2026, 20:00 Uhr
Weitere Aufführungen am 28.03.2026, 20:00 Uhr, 29.03.2026, 20:00 Uhr

Freitag, 27. März - Sonntag, 06. September: Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni

(Petra)

Wie kann eine technologisierte Gesellschaft auf Fürsorge und Teilhabe statt auf Konkurrenz bauen? – diese Frage steht im Zentrum des Multispezies Members Club im Rahmen der World Design Capital 2026. Die Ausstellung entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens, in dem Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen gleichberechtigt agieren. Besucher*innen sind eingeladen, Fürsorge, Kooperation und Teilhabe nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben, und zu reflektieren, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen kann. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich, dass Technik nicht neutral ist: Sie verbraucht Ressourcen, kann bestehende Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme zu komplex sind, um sie vollständig zu steuern. Die Highlights der Ausstellung sind interaktiv und vielseitig: Andreas Greiners neu entstandene Installation Garden Protocol verbindet Pflanzen auf dem Balkon, 1 Menschen und technische Systeme über Wasser als gemeinsame Ressource und fungiert als lebendiges Versuchsfeld für neue Formen des Zusammenwirkens von Natur und Technologie. Greiner agiert dabei sowohl als Künstler als auch als Kurator der Ausstellung, gemeinsam mit Ina Neddermeyer und Susanne Wartenberg. Im Multispezies Café knüpft er an die Tradition des Salons an und bringt aktuelle Diskurse über Künstliche Intelligenz in den Raum, während im Klangkunstwerk Conspiracy Theory (2023) drei KI-Systeme – Grok, DeepSeek und Mistral – in einen Trialog treten und globale Machtverhältnisse sowie politische und gesellschaftliche Modelle reflektieren. Weitere künstlerische Positionen hinterfragen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie auf vielfältige Weise. Aktivistisch und interaktiv ist Tree and Rockets Truth Gate (2026), das Besucher*innen über umgebaute Arcade-Spielautomaten in die Analyse und Korrektur von Online-Inhalten einbindet. Auch der Museumsgarten wird Teil des Multispezies-Clubs: Mit der Klanginstallation What do birds tweet about? (2025, Neukonzeption 2026, Baltic Raw Org) werden Vogelstimmen in kurze Textfragmente übersetzt und als eigenständige, nichtmenschliche Stimme erfahrbar. Beiträge von Künstler*innen – darunter auch Studierende der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der HfG Offenbach, die im Rahmen eines Open Calls ausgewählt wurden – eröffnen vielschichtige Perspektiven auf Künstliche Intelligenz, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung. Wissenschaftler:innen der Goethe Universität Frankfurt ergänzen das Programm mit Perspektiven aus der KI Forschung, Bioinformatik, Kunstpädagogik, Anthropologie sowie Erziehungs-, Kultur- und Literaturwissenschaften. Die Ausstellung verbindet Kunst, Wissenschaft und Nachhaltigkeit und lädt dazu ein, über ein mehr-als-menschliches Zusammenleben nachzudenken sowie die Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer Prozesse kritisch zu reflektieren.

Multispezies Members Club. Neue Allianzen zwischen lebendigen und künstlichen Systemen – Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Uni, beteiligte Künstler*innen und Wissenschaftler*innen: allapopp, Baltic Raw Org (Móka Farkas & Berndt Jasper), Literaturwissenschaftler Roland Borgards, Erziehungswissenschaftlerin Juliane Engel, Anthropologe Steven Gonzalez Monserrate, Kulturantropologin Katharina Graf, Andreas Greiner, Dženeta Hodžić, David Kuhn & Markus Rauchecker, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Anne Duk Hee Jordan, Laleh Khabbazy Oskouei & Farhang Rafiee, Nadine Kolodziey, Kunstpädagogin Verena Kuni, Biophysikerin Franziska Matthäus, Xenia Snow, terra0 (Paul Kolling & Paul Seidler), Tree and Rocket, Medienpädagoge Dan Verständig, ZK/U Proxylab, Vernissage: 18 Uhr (Eintritt frei), mit Grußworten aus Kultur und Wissenschaft sowie dazu ab 20 Uhr live Beats von den Frankfurter DJs JUCI VISION, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, Eintritt: 7 (5) Euro, weitere Infos gibt's hier 

 

Freitag, 27. März: FÄZZ am Freitag 11.0 feat. Bodek Janke

(Uwe)

Das Frankfurter Jazzkollektiv FÄZZ trifft auf den international gefragten Drummer und Perkussionisten Bodek Janke, eine der prägenden Stimmen der heutigen Jazz- und World-Music-Szene. Jankes einzigartiger Stil an Schlagzeug, indischer Tabla und vielfältigen Perkussionsinstrumenten führte ihn zu Zusammenarbeiten mit Künstlern wie Yo-Yo Ma, Lars Danielsson, Bill Evans sowie der NDR-, WDR- oder HR-Bigband. Als „Master of many dialects“ (John Riley) wirkte er auf über 200 Alben mit und veröffentlichte zehn eigene Produktionen. Gemeinsam mit FÄZZ entsteht ein intensiver musikalischer Dialog voller Groove, Offenheit und improvisatorischer Energie.

Romanfabrik / Hanauer Landstr. / 20 Uhr
Foto: Bodek Janke

Samstag, 28. März: Ecstatic Dance: Frühlingserwachen / Ostara mit DJ ToR

(Uwe)

Tanzen setzt Glückshormone frei – umso mehr, je intensiver man sich auf die Musik einlässt: Die Augen schließen und Eins werden mit dem Beat! Das ist das Prinzip von Ecstatic Dance. Hier kommt der Rausch über die Bewegung, hier schaut niemand nach Pose oder Choreo, hier geht es um Körpergefühl statt Styling! Ecstatic Dance verbindet Club Vibes mit achtsamer Atmosphäre – er ist eine Einladung, sich frei zu bewegen und mit anderen in den Groove zu kommen. Der musikalische Reiseleiter für dieses Erlebnis ist ToR aus Spanien, ein leidenschaftlicher Ecstatic Dance DJ und Klang Alchemist, der in seiner Heimat Ecstatic Dance Malaga ausrichtet und organisiert. 

Centralstation / DA, Im Carree / 19 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Freitag, 27. März: Of/ Amrum

(Andrea) 

Fatih Akim gehört ganz klar zu meinen absoluten Lieblingsregisseuren und wenn ich mir aussuchen könnte, mit welchem Promi ich gerne mal einen Abend verbringen könnte, wäre er meine erste Wahl. Mit “Amrum” hat er die Geschichte seines Mentors Hark Bohms verfilmt, beide verband eine tiefe Freundschaft und wenn bei dem Abend noch leckeres Essen gereicht wird, möchte ich “Amrum” natürlich sehen. "Seehundjagd, Fischen bei Nacht, Schuften auf dem Acker, nichts ist zu gefährlich oder zu mühsam für den 12-jährigen Nanning, um seiner Mutter in den letzten Kriegstagen zu helfen, die Familie zu ernähren. Mit dem ersehnten Frieden entstehen allerdings völlig neue Konflikte und Stimmungen. Nanning muss lernen, seinen eigenen Weg zu finden – und seiner Mutter ein Honigbrot zu bringen. Diese schier unlösbare Aufgabe verlangt ihm alles ab …
Dieser Kurztrip an die Nordsee ist beklemmend und befreiend zugleich … dabei tief und rau, ruhig und rätselhaft …wie das Meer selbst. 
Wir servieren hierzu gebratenen Zander in Nussbutter (ja, keine Scholle – der Koch hat entschieden) mit norddeutschem Kartoffelsalat (Blumenkohl-Steaks für die Vegetarier) und ein Friesentörtchen als Dessert. Als Amuse-Gueule muss es hierbei zwingend ein Stück Brot mit guter Butter und allerbestem Honig geben – eine süße Hommage an diesen wunderbaren Film, der traumhaft fotografiert, behutsam inszeniert und mit Laura Tonke (mal wieder) herausragend besetzt wurde. In Erinnerung an den großartigen Hark Bohm (1939-2025), dessen Kindheitserinnerungen auf seinen Wunsch hin von Freund und Ziehsohn Fatih Akin in „Amrum“ meisterhaft verfilmt wurden." Alle Infos & Karten gibt es wie immer unter  www.kinokulinarisch.de 

Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach
 

Samstag, 28. März: Of/ Amrum

(Andrea)

Schon wieder Amrum? Tatsächlich weder ein Schreib- noch ein Lesefehler, sondern eine tolle Gelegenheit für alle, die gestern keine Zeit hatten, diesen wunderbaren Film zu sehen. Allerdings ohne Kulinarik, dafür aber im außergewöhnlichen Ambiete des Ladenkinos. Es gibt natürlich Weinchen und Snacks. Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr 

artefakt, Berliner Straße 43-47, Offenbach

Mittwoch, 01. April: Nathan Evans und SAINT PHNX

(Uwe)

Im Frühjahr bringen Nathan Evans und SAINT PHNX ihren schottischen Mix aus Folk, Rock und Pop live nach Deutschland. Spätestens seit seinem Hit „Wellerman“ ist Nathan Evans weltweit bekannt. Mit seinem Album „1994“ zeigte er eine persönliche Seite – und genau diese Leidenschaft teilt er nun mit SAINT PHNX auf der Bühne. Die Songs verbinden traditionelle Folk-Elemente mit moderner Rock-Produktion und eingängigen Pop-Melodien – gemacht, um gemeinsam gesungen zu werden. 

Zoom / F, Carl-Benz-Str. / Beginn: 20 Uhr
Foto: xxx

Donnerstag 02. April: BURLESQUE VARIETÉ - VAUDEVILLE VARIETY REVUE ON TOUR

(Daniela)

Eine BURLESQUE VARIETÉ Show am Gründonnerstag… das geht nur in der VOLKSBÜHNE :-)

Seit 2014 produziert Sheila Wolf fast immer vor ausverkaufter Kulisse und in den besten Theatern Deutschlands die in der Cabaret und Burlesqueszene bekannte Vaudeville Variety Burlesque Revue. In mittlerweile über 20 Ausgaben durften die Gäste sich auf das Beste vom Besten der Burlesque Szene gemixt mit einzigartiger Akrobatik, Magie, Travestie, Comedy und wunderbaren Live Stimmen freuen. Das Konzept bleibt glamourös und zelebriert Glitzer, Lebensfreude und Vielfalt. Kabarettkultur der Goldenen 20er Jahre wird modern interpretiert und lebendig, laut, verführerisch und manchmal auch skurril dargeboten – eine Hommage an die berühmten Haller Revuen aus Berlin und eine Liebeserklärung an die Vielfalt der Welt. Seit 2025 geht die echte Berliner Schnauze mit dem Konzept auf TOUR und serviert nun endlich auch in Frankfurt  eine ordentliche Portion Staunen mit atemberaubenden akrobatischen Darbietungen, fantasievollen Burlesquekostümen und Livegesangsstimmen der Superlative. 

Mit einem siebenköpfigen internationalen Lineup der Extraklasse begrüßt die Vaudeville Variety Revue die erste Tour 2026 und lädt zu einer Extravaganza aus Glamour, Glitzer und Körperkunst ein. Mit gleich zwei TitelträgerInnen "Miss Exotic World" der Burlesque Hall of Fame" setzt die Revue einen Meilenstein im Burlesque in Deutschland.

Moderiert wird die Show in Deutsch von Sheila Wolf mit spitzer Berliner Zunge und gesanglich untermalt von Ivory Fox, eine in New York lebende Künstlerin und Entertainerin bekannt aus Marvelous Mrs Maisel. Sie ist eine international gefeierte Moderatorin und Sängerin mit einem ganz eigenen Gentleman Showgirl Stil. 

Trailer:https://www.youtube.com/c/SheilaWolfQueerlesque

INFORMATION: Geeignet für ein internationales Publikum ab 16 Jahren. Moderiert in Deutsch und Englisch.
Dauer: ca. 2 Std. zzgl. Pause; Tickets: ab € 54 unter https://www.ticketmaster.de/artist/sheila-wolf-tickets/957423
Weitere Infos: www.vaudeville-variety.com

2. April 2026 / 19:30 Uhr
Volksbühne im Großen Hirschgraben Frankfurt, Großer Hirschgraben 15, 60311 Frankfurt am Main

Gründonnerstag, 02. – Ostersonntag, 05. April: JESUS D’Amour, GEST. / AUFERST. – DIE PASSION

(Martin)

Nach den Evangelien des Lukas, Markus, Matthäus und Johannes
Alle Jahre wieder… Auch zur Osterzeit! 
Schon im 21. Jahr wird diese Inszenierung gezeigt: Einmal sehen reicht nicht, weswegen manche Menschen sich schon vor Ort fürs nächste Jahr verabreden. Das lohnt sich – und weil das so ist, tun alle gut daran, rechtzeitig Karten zu reservieren! 

„Jesus in der Industriebasilika. Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder kirchlich ungebunden – Jesus Christus, sein Leben, sein Leiden und Sterben fasziniert die Menschen aller Konfessionen bis heute ungebrochen. Seine Idee, den Menschen in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen, war schon vor mehr als 2000 Jahren revolutionär.Jesus – Prophet oder Politikum?  Die letzten Tage in Jerusalem. Als das Theater Willy Praml vor bald zwanzig Jahren damit begannen, das Leben Jesu auf textlicher Basis der vier Evangelien für das Theater in der denkmalgeschützten Naxoshalle, eine riesige dreischiffige Industriebasilika, nachzuzeichnen, konnten es nicht ahnen, dass damit eine Tradition begründet würde, die nun schon im 21. Jahr zu Weihnachten und Ostern das Publikum begeistert und berührt.“

Die Presse schrieb:
„Ein spannendes Experiment, das nicht Christ, nicht Heide sich entgehen lassen sollte.“Frankfurter Neue Presse 
„Selten wurde die Jesusgeschichte so frisch, frech und zugleich ernsthaft nacherzählt.“ Evangelische Sonntagszeitung

Segnung der Ostereier und Osterbrot im Anschluss an die Vorstellung am Karsamstag, 04. April ca. 22 Uhr durch Stefan Scholz! 

Gründonnerstag, 2. April um 19.30h, Karfreitag, 3. April um 18.00h, Karsamstag, 4. April um 19.30h und Ostersonntag, 5. April um 18.00h im Theater Willy Praml
Foto: © Peter Grün

Samstag, 04. April: Werther (weitere Termine, u.a. 09.04)

(Martin)

Mit der schwärmerischen und unglücklichen Geschichte über Werther und Charlotte erreichte Goethe die Herzen seiner Leser - und Jules Massenet tat es ihm mit seiner Vertonung des Briefromans gleich.  Das schrieb die FR anlässlich der Premiere bzw. Wiederaufnahme von Werther, dem ‚Lyrischen Drama in 4 Akten‘ von Jules Massenet an der Oper Frankfurt. Die Inszenierung kommt nun noch einmal für fünf Vorstellungen auf die Opernbühne! Ich kaufe als Premierenabonnent immer Programmhefte und habe entdeckt, dass ich diese Inszenierung im Dezember 2005 gesehen habe – tatsächlich erinnere ich mich sehr gut und positiv - insbesondere auch an den Sternenhimmel als Sehnsuchtsort und das grandioses Bühnenbild! 

„Auch Goethe hätte sicherlich applaudiert, diese Premiere in der Frankfurter Oper dürfte ihm gefallen haben. (...) Unglaublich stimmig und intensiv wurde hier Massenets Werk in Szene gesetzt. (...) So aufgeführt wie in Frankfurt, beweist sich Massenets Werther als wahrer Publikumsmagnet und zeigt wieder einmal, dass große Gefühle auch heute noch sehr en vogue sind."(klassik.com).

Die Vertonung von Massenet beruht auf Goethes Die Leiden des jungen Werther: „Der Rechtspraktikant Werther leidet unter den gesellschaftlichen Zwängen und sehnt sich nach Entgrenzung. Keine menschliche Verbindung kann ihm Halt geben, bis er die bereits verlobte Charlotte kennenlernt. Goethes Die Leiden des jungen Werthergilt als Hauptwerk jener Gefühlskultur, die als »Empfindsamkeit« in die Literaturgeschichte einging. Der Briefroman, an dessen Ende ein Selbstmord steht, geriet zum größten Medienskandal des 18. Jahrhunderts und sorgte dafür, dass sich eine ganze Generation in den Werther’schen Farben Gelb und Blau kleidete. Jules Massenet und seinen Librettisten gelang mit dem Drame lyrique in vier Akten, das an seinen dramatischen Höhepunkten den Verismo vorausahnen lässt, eine der eindrücklichsten Bearbeitungen des Stoffes.

Regisseur Willy Decker lotet die Diskrepanz zwischen der Sehnsucht der Liebenden und ihrer Realität, zwischen Hoffnung und Resignation im abstrakten Raum von Wolfram Gussmann aus. In Gelb- und Blautönen entfaltet sich auch visuell jene musikalisch sensibel geschilderte Traumsphäre, in welcher die realitätsferne Liebe von Werther und Charlotte einzig existieren kann.“ 

Samstag, 4., Donnerstag, 9. und Freitag, 17. April um jeweils 19.30 Uhr in der Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Dienstag, 07. April: Luna Simao

(Uwe)

Luna Simaos moderner R&B verbindet Afro-Beats, Soul, Pop und elegant-minimalistisches Sounddesign. Die Texte der Sängerin und Musikerin, einer Deutschen mit angolanischen Wurzeln, erzählen intensive Geschichten von Identität und Herausforderungen, die sie in ihrem Alltag zwischen zwei Welten erlebt, von empathischer Auseinandersetzung mit Themen wie Familie und der Inspiration, die sie in ihrem Glauben findet. 

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr
Foto: Homepage Brotfabrik

Mittwoch, 08. April: Veronica Fusaro

(Uwe)

Veronica Fusaro erinnert allein mit ihrer Präsenz an die wesentlichen Zutaten, die ein Konzert unvergesslich machen: fesselnde Songs, eine bezaubernde Stimme und unverkennbare Ausstrahlung. 

Die Musikerin, die Pop, Soul und Rock miteinander vereint, versteht es meisterhaft, intime Momente mit ihrem Publikum zu schaffen. Doch ehe man sich versieht, zieht sie die Zuhörer mit ihrer energiegeladenen Band- Performance in einen Strudel aus kraftvollen Rhythmen und Melodien. 

Ponyhof / F., Klappergasse / Einlass: 19 Uhr
Foto: Nils Sandmeier

Donnerstag 09. April: 10 Jahre Bridges Kammerorchester

(Daniela)

Was 2016 als Begegnungsprojekt unter dem Titel Bridges – Musik verbindet im hr-Sendesaal begann, hat sich zu einem renommierten Orchester entwickelt: Das Bridges Kammerorchester als Pionier transkultureller Musik und Plattform für Gemeinschaft und Austausch mit seinen vielfältigen Projekten.
10 Jahre Brücken bauen über Musik.
In unserem Jubiläumskonzert möchten wir dies zusammen mit unserem Publikum feiern: Im hr-Sendesaal bringt das Bridges Kammerorchester zu diesem Anlass zahlreiche Uraufführungen sowie Eigenkompositionen auf die Bühne – unter der Leitung von Dirigentin Xizi Wang. Mit dabei, der international gefeierte Ausnahmemusiker Wu Wei. Wu Wei gilt als Botschafter der chinesischen Mundorgel Sheng, die auf eine über 3.000 Jahre alte Tradition zurückblickt, und bringt das Instrument als höchst virtuosen Klangkörper in die transkulturelle Klangwelt des Bridges Kammerorchester. Das weitere Programm umfasst Werke von Claude Debussy in einem transkulturellen Arrangement sowie die Uraufführung von alterity 3.0, Teil eines kollektiven Gesamtwerks verschiedener Orchestermitglieder.

Darüber hinaus darf sich das Publikum auf eines der berühmtesten persische Stücke freuen – Salam von Hasan Kasaee. Salam bedeutet Frieden und zugleich Hallo – und ist damit unsere Einladung zu diesem besonderen Konzert.

Unsere BridgesBrücken bringen Menschen zusammen: Mit dem Bridges Kammerorchester, durch die vielfältigen Bridges Ensembles, die Konzerte in ganz Deutschland geben. Wie auch mit dem Bridges-Mobil, das Instrumente in Schulen und Kinderhäuser bringt, oder die Bridges Sessions, in denen Amateurmusiker*innen zusammen mit den Orchestermitgliedern transtraditionell musizieren.

In der europäischen Musikszene ist das Bridges Kammerorchester – The composing orchestra – ein absolut einzigartiger Klangkörper: Denn das Orchester vereint 25 Musiker*innen aus 15 Ländern und verbindet westeuropäische, arabische sowie persische Instrumente und Musikstile und greift auch auf traditionelle osteuropäische, zentralasiatische und lateinamerikanische Klänge zurück. Die Musiker*innen des Orchesters komponieren und arrangieren einen Großteil des Repertoires selbst – sie sind Expert*innen für ihre Orchesterbesetzung, die es auf der ganzen Welt nur einmal gibt.

Bridges Kammerorchester - 10 Jahre BridgesBrücken
Sendesaal des Hessischen Rundfunk, Frankfurt
19.00 Uhr
bridges-kammerorchester.de/kalender/hr-sendesaal-9-4-260409-1900

Dienstag, 14. April: Hauck & Bauer: Dafür haben sie Geld

(Uwe)

Elias Hauck und Dominik Bauer, beide Jahrgang 1978, kennen sich bereits seit der Schulzeit. Seit 2003 arbeiten sie als Cartoonisten-Duo zusammen. Bauer denkt sich die Witze in Frankfurt am Main aus, Hauck zeichnet sie in Berlin. Dazwischen streiten sich beide erbittert über Formulierungen und Gesichtsausdrücke. Die Endergebnisse werden regelmäßig von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der SZ, der TITANIC, der Apotheken Umschau u.a. gedruckt.

Was machen Therapiehunde privat? Wie begeistert man Deutsche für Einwanderung? Und warum sind Ehen nicht zum Quartalsende kündbar? Diese und weitere Fragen können Ihnen Hauck & Bauer auch nicht beantworten - aber immerhin stellen sie diese Fragen mal. Das „witzigste Comic-Duo Deutschlands“ (Süddeutsche Zeitung) präsentiert einen neuen bunten Abend in Schwarz-Weiß. Bei ihren Lesungen werfen Hauck & Bauer ihre Zeichnungen an die Wand und vertonen sie live mit verteilten Rollen. Und das macht alles noch schlimmer bzw. noch schöner!

Romanfabrik / Hanauer Landstr. / 20 Uhr
Foto: Veit Hengst

Freitag, 17. April: Oscar Wilde. BUNBURY. ( (Premiere, weitere Termine)

(Martin)

Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute

Viktorianisches Zeitalter: Alles an seinem rechten Platz. Ein anständiger Mann ist ein anständiger Mann, eine anständige Frau ist eine anständige Frau. QUEEN Viktoria ist eine gewichtige Herrscherin und die Moral ihrer schweren Unterröcke schafft eine miefige Atmosphäre, die zum Ersticken ist. Und doch ist Oscar Wilde der gehätschelte Liebling dieser Zeit. 

KING Oscar, Regent der spitzen Provokationen gegen alles Etablierte, sich selbst zum Maßstab an die Spitze des Etablierten setzend, verheirateter Familienvater, der Artist der gehobenen Salons, der Formvollendete!  Er ist aber auch der promiske Schwule auf gierigen Streifzügen im Strichermilieu, der Streuner im schmuddeligen Abseits, der mit Flecken auf den Samthosen nach Hause kehrt. DOPPELEXISTENZEN BIETEN SPRENGSTOFF.

Komödie schreiben, Komödie spielen. Nichts dem Ernst überlassen. Den Gesellschaftsclown geben, der immer den letzten Schrei kreiert und alle kreischen mit. Mit BUNBURY hat Wilde die Präzision seines Witzes auf die Spitze getrieben. Und enthüllender hat Wilde sich nie verhüllt als in diesem letzten Theaterstück.  

Am 14. Februar 1895 war Premiere. Es wurde viel gelacht!
Am 25. Mai wurde er wegen Homosexualität und Sodomie verurteilt. 
Es wurde viel gelacht!! über seine Antworten, die er im Verhör wie eine seiner Bühnenfiguren parat hatte. 
Die Urteilsverkündung: zwei Jahre Zuchthaus mit schwerer Zwangsarbeit. Redeverbot. Verbot aller Schriften. Absetzung aller Stücke. 
Die Protokolle der Prozessakten sind mit Wildes BUNBURY verschnitten. Glänzende Oberfläche und grotesker Abgrund kreuzen sich zu einer trivialen Tragödie für ernsthafte Leute.
DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST ANTASTBAR.

Freitag, 17. April (Premiere) um 19.30 Uhr, Samstag, 18., Montag, 20., Freitag, 24., Samstag, 25. April, Samstag, 2., Sonntag, 3., Samstag, 9., Sonntag, 10., Mittwoch, 13., Freitag, 15., Samstag, 16., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Und Samstag, 20. Mai um jeweils 19.30 Uhr im Theater Willy Praml in der Naxos-Halle
Foto: © Paula Kern

Freitag, 17. April: Eläkeläiset

(Uwe)

Ihr erster Deutschland-Auftritt fand vor genau 30 Jahren statt – am 2. März 1996 im Juz Rostock. Grund genug, dieses Jubiläum gebührend zu feiern! Eläkeläiset sind die „größte Humppa-Band der Welt“. Das sagen sie selbst – und wer würde da widersprechen? In ihrer Heimat Finnland sind die „Rentner“ längst eine Kult-Institution, deren Alben regelmäßig ganz vorne in den Charts landen. Aber auch hierzulande hat die Band eine beeindruckend große und vor allem treue Fangemeinde.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr
Foto: Laiska Lajunen

Freitag, 17. April – Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration

(Petra)

Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. 

Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim),  Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier 

Mittwoch, 22. April: Lena Gorelik „Alle meine Mütter“ - Preis-der-Literaturhäuser-2026-Trägerin im Literaturhaus Frankfurt

(Petra)

Das Netzwerk der Literaturhäuser hat im März den diesjährigen Preis der Literaturhäuser an die Autorin und Essayistin Lena Gorelik verliehen. Mit ihrem Debütroman „Meine weißen Nächte“ wurde sie 2004 als Entdeckung gefeiert, mit „Hochzeit in Jerusalem“ dann 2007 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Außerdem schreibt Lena Gorelik regelmäßig Essays und Reportagen zu aktuellen Themen, u.a. für die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. Lena Gorelik ist nicht nur eine vielfach ausgezeichnete Autorin, sondern nutzt die Möglichkeiten der Literatur und des Veranstaltungsbetriebs, um auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren. Als Mit-Herausgeberin von „Trotzdem sprechen“ trat sie bei Veranstaltungen nach dem 7. Oktober 2023 dafür ein, im Dialog zu bleiben. Das Buch ist ein Plädoyer für Menschlichkeit in Zeiten von Hass, Hetze und Rechtspopulismus. 1981 in St. Petersburg geboren, kam Lena Gorelik 1992 mit ihrer russisch-jüdischen Familie nach Deutschland. Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolvierte sie den Elitestudiengang „Osteuropastudien“. Sie wurde u.a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis, dem Ernst-Hoferichter-Preis, dem Friedrich- Hölderlin-Preis und 2024 mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet. Sie unterrichtet zudem Kreatives Schreiben, kuratierte 2023 das Literaturfestival Stuttgart und hatte 2022 eine Poetikdozentur an der Universität Hannover inne. Eine spannende Frau!

Foto: ©Thomas Dashuber 

Lena Gorelik „Alle meine Mütter“ – Lesung und Gespräch mit Shirin Sojitrawalla, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Tickets, Uhrzeit: 19.30 Uhr, Eintritt: Tickets gibt’s ab 16. März

Vorschau auf den 1. Mai 2026

(Andrea)

Man möge mir verzeihen, es ist absurd, aber ich freue mich schon jetzt auf den 1. Mai (!). Und vielleicht teilt ihr sogar meine Vorfreude, ich bin seit Tagen elektrisiert und dann sprang auch gleich der innere Film an. Erstmals gehört habe ich Les Negresses Vertes in den 1990ern im Schweinefuß, das war eine Institution am Kaiser-Friedrich-Ring in Wiesbaden und seitdem haben sie mich begleitet. Meine Freundin Christine schickte mir irgendwann eine Kassette aus Berlin zu, bei 2001 kaufte ich “Familie Nombreuse” auf Vinyl und mit Christine war ich dann auch in der Stadthalle Offenbach. Ein intimes Konzert in einer viel zu großen Halle und wir gingen beseelt nach Hause. Seitdem habe ich sie nicht mehr live gesehen, aber höre sie natürlich noch immer. Man muss nicht unbedingt Fernweh haben oder besonders frankophil sein (aber das hilft natürlich ungemein), die Musik macht Spaß und manchmal auch melancholisch ("Il boit pour oublier qu' il vit, Il dort pour oublier qu'il boit"). Einlass 18 Uhr. 

Zoom, Carl-Benz-Strasse 21

Freitag, 8. Mai: Solo Piano

(Andrea)

Bekannt als der Pianist der Frankfurter Formation THE OHOHOHS, die mit ihrem Sound zwischen Klassik und Clubmusik Grenzen einreißt, wagt Florian Wäldele heute einen ganz persönlichen Schritt: Sein erstes Solo-Klavierkonzert! An diesem besonderen Abend lässt er die treibenden Beats und die orchestrale Fülle seiner Band hinter sich und widmet sich ganz dem puristischen Klang des Flügels. In der atmosphärischen Kulisse der Orangerie im Günthersburgpark präsentiert er ausschließlich eigene Kompositionen – ein Programm voller leiser Töne, das zum Innehalten und genauen Hinhören einlädt. Die Ankündigung verspricht ein Konzerterlebnis „ganz nah dran“, das die Grenzen zwischen Neoklassik und persönlicher Erzählung verschwimmen lässt. 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Tickets Foto: Salar Baygan

Orangerie im Günthersburgpark, Comeniusstraße 39
 

BEREITS ANGEKÜNDIGT, LÄUFT ABER NOCH EINE WEILE

Bis Sonntag, 22. März: Ausstellung "Milky Way Berlin"

(Petra)

Das nenne ich mal eine tolle neue Kooperation – und bin gespannt auf die heutige Eröffnung: Ateliergemeinschaft Milchhof und Kunstverein Familie Montez verbindet 2026 ein Austauschprojekt. Den Auftakt macht der Milchhof, dessen Mitglieder sich einmal mehr hinter einer Idee versammeln, die zur DNA des Vereins gehört: Austausch initiieren, Netzwerke erweitern, Kontakte pflegen. Die Ausstellung beleuchtet die Bandbreite des künstlerischen Schaffens im Milchhof und ist nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Künstlerinnen und Künstler des Milchhofs ein besonderes Ereignis, denn ein so umfassender und konzentrierter Einblick wie in Frankfurt kommt selten zustande. Die Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. gründete sich 1991 auf dem Gelände der Nordmilch AG am Arkonaplatz in Berlin-Mitte und zog 2004 in eine benachbarte ehemalige Schule um. Hier arbeiten heute über 50 Künstler*innen in den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, Zeichnung, Fotografie, Video, Performance, Tanz, Musik, Komposition, Choreografie, Regie, Journalismus. Die Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. organisiert Ausstellungen, Workshops und andere Veranstaltungsformate, um Künstler*innen und Kunst zu fördern. Daraus entwickelten sich verschiedenste Initiativen und Plattformen in Berlin. Zum 35-jährigen Jubiläum des Vereins freut er sich auf sein Gastspiel in Frankfurt – und auf den Gegenbesuch des Kunstvereins Familie Montez, der 2026 im März/April und im September/Oktober diese Kooperation mit Ausstellungen am Milchhof in Berlin fortsetzt. 

Milky Way Berlin – künstlerische Positionen der Ateliergemeinschaft Milchhof, mit: Lindy Annis, Berthold Bock, Gunnar Borbe, Saskia Buwert, Manfred Fuchs, Heike Gallmeier, Jan Gottschalk, Marcel Grabsch, Jürgen Grewe, Marc Gröszer, Cornelia Gutsche, Marc Haselbach, Wojtek Hoeft, Werner Kernebeck, Andreas Knäbel, Anette Kuhn, Maruska Mazza, Frauke Menzinger, Regina Mielich, Silvia Nettekoven, Mirka Pawlik, Mariel Poppe, Torsten Prothmann, Inken Reinert, Peter Scior, Carlos Silva, Elisabeth Sonneck, Beate Spitzmüller, Henry Stöcker, Anne Katrin Stork, Héctor Velázquez, Wiebe Maria Wachmann, Marcus Wittmers, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: ab 18 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 13 - 18 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei 

Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub

(Petra)

Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar.

Bild: ©Daniel Hartlaub

Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger,  Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei

Bis 24. April: „TEMPLE ROAD“ – Fotografische Dokumentation religiöser

(Martin)

Gemeinschaften zwischen Industriehallen Ausstellungsauftakt einer neuen analogen Ausstellungsreihe. TEMPLE ROAD - In einem Gewerbegebiet am Stadtrand von Frankfurt am Main liegt ein Ort, der sich an Wochenenden still verwandelt: Zwischen Werkstätten, Bürogebäuden und einer Großmetzgerei entstehen temporäre Räume spiritueller Praxis. Die Ausstellung Temple Road der Fotografin Josefine Rauch dokumentiert diese kaum sichtbare Parallelwelt und eröffnet zugleich die neue Ausstellungsreihe von ON FILM LAB.

Die künstlerisch-dokumentarische Fotoserie widmet sich den vielfältigen Glaubensgemeinschaften im Fechenheimer Gewerbegebiet, die leerstehende Industriehallen für Gebete, Hochzeiten und gemeinschaftliche Feiern nutzen. Über ethnische, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg versammeln sich hier zahlreiche Gemeinden aus der gesamten Rhein-Main-Region. Abseits der öffentlichen Wahrnehmung entstehen so geschützte Räume, die – fernab zentraler Sakralbauten – Anonymität und Freiheit für das Gemeindeleben ermöglichen. Mit einem sensiblen, zurückhaltenden Blick und ausschließlich auf analogem Filmmaterial entstanden, macht Temple Road sichtbar, wie diasporisch geprägte Religionspraxis ihren Platz in der urbanen Peripherie findet: improvisiert, gemeinschaftlich und meist unbeachtet von der Mehrheitsgesellschaft. Die Serie verhandelt Fragen von Zugehörigkeit, Wahrnehmung und städtischer Raumnutzung.

Josefine Rauch ist eine in Offenbach am Main lebende Fotografin. In ihrer Arbeit untersucht sie temporäre Räume und ambivalente Zustände, in denen sich Zugehörigkeit, emotionale Haltungen und soziale Prozesse materialisieren. Ihr Projekt Temple Road wurde international auf Fotofestivals und Plattformen ausgezeichnet und auf Shortlists geführt sowie in Publikationen, unter anderem des Haus der Kulturen der Welt, präsentiert. Die Serie war bereits in zahlreichen Gruppenausstellungen zu sehen, darunter bei der Fotobus Society Hannover, im Fotografie Forum Frankfurt, der AFF Galerie Berlin und der Fotogalerie Friedrichshain. Im ON FILM LAB Frankfurt wird Temple Road nun erstmals als umfassende Einzelausstellung gezeigt.

ON FILM LAB - Raum für analoge Fotografie, Sandweg 131A / Montag – Freitag, 10 – 18 Uhr
Foto: © Josefine Rauch

Bis Sonntag, 26. April: AI-Worlding im Museum Angewandte Kunst x saasfee*pavillon

(Petra)

Worlding steht für Prozesse, welche Welten und Weltsichten hervorbringen. Zunehmend wird Künstliche Intelligenz Teil dieser Prozesse. KI-Systeme haben sich tief in unseren Alltag eingebettet und prägen unsere Vorstellungen von Gesellschaft, Welt und uns selbst. Generierte Bilder, Texte und Videos erschaffen neue Welten – basierend auf selektiven Daten, einseitigen Perspektiven und wirtschaftlichen Interessen. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen, welche AI-Worlding simulieren und reflektieren. Es werden einerseits Grenzen generativer Modelle erfahrbar gemacht, andererseits das Verhältnis zwischen Menschen und KI-Systemen exploriert: Wann sind diese bloß Werkzeug, wann Co-Creator und wo bestimmender Faktor für gesellschaftliche und künstlerische Prozesse? Die Partnerausstellung im saasfee*pavillon eröffnet am Donnerstag, 19. Februar.

AI-Worlding - Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen, Gruppenausstellung mit: Anton Andrienko, Elisa Deutloff, Egor Dmitriev, Xiangyu Fu, Chelsea Hartmann, Marlon Hesse, Ava Leandra Kleber, Max Kreis, Mattis Kuhn, Leon-Etienne Kühr, Seongsin Lee, Ting-Chun Liu, June Pauli, saasfee* (Alex Oppermann, Al Dhanab, Maciej Medrala), Evgeny Tverdokhlebov, Natalie Wilke, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (10) Euro

Bis Sonntag, 26. April: allapopp "When Body is not Enough" im saasfee*pavillon x Museum Angewandte Kunst -

(Petra)

Ein milder Sprühregen an famosen "World Design Capitel 2026"-Projekten plätschert in diesem Jahr auf uns nieder: ich hoffe, Ihr seid bereit!? Jetzt auch mit einer Kooperation des saasfee*pavillons mit dem Museum Angewandte Kunst, die dazugehörigen Ausstellungen sind in beiden Häusern zu sehen. Heute ist Vernissage der Einzelausstellung von allapopp im saasfee*pavillon, die über ein Jahrzehnt der Selbstdigitalisierung nachzeichnet – von frühen Sprachklonen bis hin zu generativen KI-Avataren und interaktiven Sprachmodellen. Sie vereint individuelle und gemeinschaftliche Arbeiten der Künstler*in in den Bereichen Installation, Video, Klang, Mixed Reality, Teppich und Acrylglasdruck. Angefangen bei den techno-utopischen Träumen des sowjetischen Kosmismus, westlichem Transhumanismus und Ideen der Techno-Spiritualität, untersucht die Ausstellung die Kräfte, die den Wunsch nach kapitalistischer, patriarchaler und spiritueller Selbstoptimierung prägen. Als zehnjährige, praxisorientierte Auseinandersetzung mit digitaler Verkörperung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz stellt allapopp die Frage: In welche Zukunft führt die digitale Erweiterung unserer Körper – und nach wessen Bedingungen findet diese Transformation statt? Die Partnerausstellung im Museum Angewandte Kunst eröffnet bereits am Donnerstag, 12. Februar

Foto: ©www.saasfee.de

When Body Is Not Enough – allapopp, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 66 HH, Öffnungszeiten: samstags+sonntags 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Sunday Artist Walks jeweils 16.00 (22.02., 15.03., 29.03., 26.04.), 17.04.2026 19.00 - 21.00 Uhr „Tatar Dinner-Performance“ mit allapopp (Anmeldung erforderlich per E-Mail an: heidi@saasfee.de)

Bis 26. April: JESSICA BACKHAUS. SHADOWS MIGHT DANCE

(Uwe)

Die Arbeiten der international anerkannten deutschen Fotografin Jessica Backhaus entfalten sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst, geprägt von Form, Farbe und Licht. Inspirationsquellen reichen von abstrakten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts wie Josef Albers und Sonia Delaunay bis zu prägenden Begegnungen wie mit der Schriftstellerin und Fotografin Gisèle Freund. Ihre Fotografien befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter die Deutsche Börse Photography Foundation, und wurden unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Martin-Gropius-Bau, Berlin, ausgestellt.

Rahmenprogramm
DI, 10.02., 10.03., 21.04., 15 Uhr KURATORINNENFÜHRUNGEN mit CELINA LUNSFORD oder ANDREA HORVAY
FR, 17.04., 18 Uhr GALERIEGESPRÄCH mit JESSICA BACKHAUS und Prof. Dr. SOPHIE CHARLOTTE OPITZ, Medienwissenschaftlerin/Kuratorin, Bucerius Kunst Forum, Hamburg
SA/SO, 18./19.04., 10–17 Uhr WORKSHOP »ABSTRAKTE DIMENSIONEN« mit JESSICA BACKHAUS

Fotografie Forum Frankfurt / F., Braubachstraße 30–32
Foto: FFF, Jessica Backhaus

Bis Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn

(Petra)

Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt. 

Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel

Thomas Bayrle – Fröhlich sein!,  Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro

Bis 10. Mai: Of/ 100 Jahre BOK

(Andrea)

Zur Feier des 100. Jubiläums des BOK/ Bund Offenbacher Künstler lädt das Haus der Stadtgeschichte zu drei Ausstellungen ein. Die Vereinshistorie bildet den Ausgangspunkt. Teils unveröffentlichte Dokumente aus dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt und dem Stadtarchiv Offenbach, private, bislang nicht zugängliche Schriften und Dokumente sowie Werke der Kunstschaffenden aus der Museumssammlung machen die Vereinsgeschichte lebendig. Dabei geht die Ausstellung verschiedenen Fragen nach: Weshalb erfolgte am 15. Dezember 1926 die Gründung? Wie erging es dem Verein während der Weltwirtschaftskrise und dem Nationalsozialismus? Wie entwickelte das Vereinsleben sich nach dem Neuanfang 1945 bis hin zu den ersten Künstlerinnen im Vorstand im neuen Millennium? Welche Stätten und Begebenheiten waren in den vergangenen hundert Jahren wichtig für den BOK? Bild: Gemälde Ludwig Plaueln, Haus der Stadtgeschichte

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, Offenbach

Bis Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst

(Petra)

Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden  Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. 

Grafik/Graphic: Bureau Sandra Doeller©Museum Angewandte Kunst

Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

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