Von großer Kultur und großartigen Erlebnissen

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Nach der Chorprobe ging es mit fast dem ganzen Ensemble in die Alte Oper Frankfurt – ein klassisches Konzert, das mich nachhaltig beeindruckt hat. Das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Alain Altinoglu, über 90 Musiker:innen, dazu Solist:innen, Sprecher Udo Wachtveitl, 30 Frauenstimmen des MDR Rundfunkchores und Alisa Weilerstein am Violoncello. Werke von Johannes Brahms, Unsuk Chin und Felix Mendelssohn Bartholdy. Kurz gesagt: großartig. Das mache ich jetzt öfter!
Am nächsten Tag dann Schauspiel-Premiere: „Der Meister und Margarita“. Eigentlich kein Fan von dreistündigen Inszenierungen – aber diese verging wie im Flug. Klare Empfehlung!
Mein kultureller Höhepunkt war jedoch gestern: Der Verein Bilis e.V. hatte mich vor einem halben Jahr gefragt, ob ich bei einem Schüler:innen-Filmwettbewerb an der Freiherr-vom-Stein-Schule in die Jury gehen und die Preisverleihung moderieren würde. (Rund 400 Kinder nehmen in Frankfurt am bilingualen deutsch-italienischen Schulprogramm teil.)
Was ich bei meiner Zusage nicht ahnte: Ausgerechnet diese Woche stapelte sich bei mir die Arbeit. Sieben Videos à 60 Sekunden sollten bewertet werden – Thema: „Grande Donne Italiane“. Sieben Klassen von der 5. bis zur Oberstufe waren dabei.
Als ich die Filme öffnete, traf mich kurz der Schrecken: durchwachsene Tonqualität, rasend schnelles Sprechen – und das alles auf Italienisch und ich bin nicht zweisprachig aufgewachsen. Also bin ich kurzerhand zu meinen Eltern nach Steinbach geradelt und habe gemeinsam mit meinem Vater geschaut und bewertet. Und wir hatten richtig Freude! Mit viel Kreativität stellten die Kids beeindruckende italienische Frauen vor – einige Namen hörte ich zum ersten Mal. Die 5b etwa drehte einen tollen Film über italienische Sportlerinnen, darunter Beatrice Vio, die mit elf Jahren beide Arme und Beine verlor und später Weltmeisterin im Rollstuhlfechten wurde.
Der ehrenamtliche Einsatz hat mich mehr Zeit gekostet als gedacht – aber jede Minute war es wert. Grazie!
Und jetzt Schluss mit dem Rückblick: Wir müssen los zum Bahnhof, der Zug nach Zürich wartet. Den Mini-Trip haben Uwe und ich uns zu Weihnachten geschenkt – wir wollten unbedingt Stephan Eicher wiedersehen. Uwe war schon auf über 30 seiner Konzerte, gemeinsam haben wir ihn in Basel, Zürich und im Elsass erlebt. Ein großartiger Musiker! Und weil Zürich ansonsten ja eher hochpreisig ist, geht’s Samstag schon wieder zurück nach Frankfurt.Ud es geht gleich weiter: Sonntag: Stadion, Montag: Film Cycling Cities im Filmforum Höchst, Mittwoch “Weihnachtsfeier” vom Ausgehtipp Team und Planung unserer Jubiläumsparty “20 Jahre Ausgehtipps” am 9.5. im Kunstverein Familie Montez und Freitag: „Se bastasse una sola canzone“ - Die Frau in der Canzone Italiana in der Romanfabrik…
Was auch immer Ihr macht: Lebt wild!
Daniela
Vielen Dank an das Ausgehtipp-Team: Martin Grün, Andrea Ehrig, Petra Manahl, Erik Düwel und Uwe Schwöbel.
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit.. im Mai 2026 werden es 20 Jahre! .. ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. |
Ruben (Danielas Sohn) sucht eine Werkstudentenstelle![]() Hallo zusammen, |
ZU GEWINNEN im Künstler*innenhaus Mousonturm (Martin)![]() Bitte schickt Eure Antwort an Martin (ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com) |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com) * Mittwoch, 04. März: Sarah Lesch: Poesie & Widerstand-Tour Gewinnfrage: In welchem Stadion war ich letzte Woche (siehe GEROLLTES). Schreibt bitte in die Antwortmail die Veranstaltung, zu der Ihr gehen wollt. |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com) |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
GEROLLTES über Stille![]() (Uwe) In letzter Zeit wundert sich eine/einer im Stadion beziehungsweise vor dem Fernseher, warum die Fans (zeitweise) auf lautstarke Anfeuerung verzichten. Das kann drei wesentliche Gründe haben: (1) ein Verein hat keine oder nur eine kleine aktive Fanszene, (2) der Verein hat eine aktive Fanszene und die protestiert gegen irgendwas oder (3) im Stadion wird jemand reanimiert. Gerade (3) passiert in letzter Zeit häufiger, was an der deutschen Alterspyramide liegen kann oder an der Tatsache, dass das Leben schlicht herausfordernder wurde. Am Wochenende war ich mit einem Freund im Kölner Stadion und dort stürzte ein 90jähriger Zuschauer beaduerlicherweise und wurde erst im Stadion und dann in einer Klinik vergeblich reanimiert. Die heimischen Fans feuerten daher Ihre Kölner das gesamte Spiel nicht an. Die Frage, ob das angemessen ist, darf man natürlich klar bejahen, ob die anhaltende Stille wirklich sein muss, kann man durchaus hinterfragen, ohne als pietätlos abgestempelt zu werden. |
Bis Sonntag, 22. März: Ausstellung "Milky Way Berlin – künstlerische Positionen der Ateliergemeinschaft Milchhof" bei der Kunstfamilie Montez![]() (Petra) Das nenne ich mal eine tolle neue Kooperation – und bin gespannt auf die heutige Eröffnung: Ateliergemeinschaft Milchhof und Kunstverein Familie Montez verbindet 2026 ein Austauschprojekt. Den Auftakt macht der Milchhof, dessen Mitglieder sich einmal mehr hinter einer Idee versammeln, die zur DNA des Vereins gehört: Austausch initiieren, Netzwerke erweitern, Kontakte pflegen. Die Ausstellung beleuchtet die Bandbreite des künstlerischen Schaffens im Milchhof und ist nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Künstlerinnen und Künstler des Milchhofs ein besonderes Ereignis, denn ein so umfassender und konzentrierter Einblick wie in Frankfurt kommt selten zustande. Die Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. gründete sich 1991 auf dem Gelände der Nordmilch AG am Arkonaplatz in Berlin-Mitte und zog 2004 in eine benachbarte ehemalige Schule um. Hier arbeiten heute über 50 Künstler*innen in den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, Zeichnung, Fotografie, Video, Performance, Tanz, Musik, Komposition, Choreografie, Regie, Journalismus. Die Ateliergemeinschaft Milchhof e.V. organisiert Ausstellungen, Workshops und andere Veranstaltungsformate, um Künstler*innen und Kunst zu fördern. Daraus entwickelten sich verschiedenste Initiativen und Plattformen in Berlin. Zum 35-jährigen Jubiläum des Vereins freut er sich auf sein Gastspiel in Frankfurt – und auf den Gegenbesuch des Kunstvereins Familie Montez, der 2026 im März/April und im September/Oktober diese Kooperation mit Ausstellungen am Milchhof in Berlin fortsetzt. Milky Way Berlin – künstlerische Positionen der Ateliergemeinschaft Milchhof, mit: Lindy Annis, Berthold Bock, Gunnar Borbe, Saskia Buwert, Manfred Fuchs, Heike Gallmeier, Jan Gottschalk, Marcel Grabsch, Jürgen Grewe, Marc Gröszer, Cornelia Gutsche, Marc Haselbach, Wojtek Hoeft, Werner Kernebeck, Andreas Knäbel, Anette Kuhn, Maruska Mazza, Frauke Menzinger, Regina Mielich, Silvia Nettekoven, Mirka Pawlik, Mariel Poppe, Torsten Prothmann, Inken Reinert, Peter Scior, Carlos Silva, Elisabeth Sonneck, Beate Spitzmüller, Henry Stöcker, Anne Katrin Stork, Héctor Velázquez, Wiebe Maria Wachmann, Marcus Wittmers, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: ab 18 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 13 - 18 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei |
Bis 28. März: 15 spannende Themenführungen im Rahmen des Weltgästeführertag 2026![]() (Daniela) Ich liebe Stadtführungen. Ob im Urlaub oder hier bei uns in Frankfurt. Am 8.3. werde ich bei der Führung: “Augen auf... das Ostend auf den zweiten Blick.” mitgehen, denn die wird von Adriane Dolce geleitet, die ich sehr schätze! Die Frankfurter Gästeführer laden zum Weltgästeführertag 2026 ein. Die Führungen finden an verschiedenen Orten in Frankfurt statt und bieten unter dem Motto „Mit offenen Augen durch…“ einzigartige und oft unbekannte Einblicke in Geschichte, Architektur und Alltagsleben. Zusammengefasst kann das Angebot auf der Webseite des BVGD eigesehen werden. In diesem Zusammenhang bitten wir dieses Jahr um Spenden für den gemeinnützigen Verein www.die-fleckenbuehler.de |
Freitag, 27. Februar: Cocoon mit Sven Väth![]() (Andrea) |
Freitag, 27. Februar: Klassik im Fußballclub![]() (Uwe) |
Freitag, 27. Februar – 24. April: „TEMPLE ROAD“ – Fotografische Dokumentation religiöser![]() (Martin) Gemeinschaften zwischen Industriehallen Ausstellungsauftakt einer neuen analogen Ausstellungsreihe. TEMPLE ROAD - In einem Gewerbegebiet am Stadtrand von Frankfurt am Main liegt ein Ort, der sich an Wochenenden still verwandelt: Zwischen Werkstätten, Bürogebäuden und einer Großmetzgerei entstehen temporäre Räume spiritueller Praxis. Die Ausstellung Temple Road der Fotografin Josefine Rauch dokumentiert diese kaum sichtbare Parallelwelt und eröffnet zugleich die neue Ausstellungsreihe von ON FILM LAB. Die künstlerisch-dokumentarische Fotoserie widmet sich den vielfältigen Glaubensgemeinschaften im Fechenheimer Gewerbegebiet, die leerstehende Industriehallen für Gebete, Hochzeiten und gemeinschaftliche Feiern nutzen. Über ethnische, kulturelle und religiöse Grenzen hinweg versammeln sich hier zahlreiche Gemeinden aus der gesamten Rhein-Main-Region. Abseits der öffentlichen Wahrnehmung entstehen so geschützte Räume, die – fernab zentraler Sakralbauten – Anonymität und Freiheit für das Gemeindeleben ermöglichen. Mit einem sensiblen, zurückhaltenden Blick und ausschließlich auf analogem Filmmaterial entstanden, macht Temple Road sichtbar, wie diasporisch geprägte Religionspraxis ihren Platz in der urbanen Peripherie findet: improvisiert, gemeinschaftlich und meist unbeachtet von der Mehrheitsgesellschaft. Die Serie verhandelt Fragen von Zugehörigkeit, Wahrnehmung und städtischer Raumnutzung. Josefine Rauch ist eine in Offenbach am Main lebende Fotografin. In ihrer Arbeit untersucht sie temporäre Räume und ambivalente Zustände, in denen sich Zugehörigkeit, emotionale Haltungen und soziale Prozesse materialisieren. Ihr Projekt Temple Road wurde international auf Fotofestivals und Plattformen ausgezeichnet und auf Shortlists geführt sowie in Publikationen, unter anderem des Haus der Kulturen der Welt, präsentiert. Die Serie war bereits in zahlreichen Gruppenausstellungen zu sehen, darunter bei der Fotobus Society Hannover, im Fotografie Forum Frankfurt, der AFF Galerie Berlin und der Fotogalerie Friedrichshain. Im ON FILM LAB Frankfurt wird Temple Road nun erstmals als umfassende Einzelausstellung gezeigt. ON FILM LAB - Raum für analoge Fotografie, Sandweg 131A / Montag – Freitag, 10 – 18 Uhr |
Samstag 28. Februar: 40. Frankfurter Wohnzimmerlesung![]() (Daniela) Dr. Peter Oehler organisiert bei sich zu Hause Wohnzimmerlesungen. Da würde ich wirklich sehr gerne dabei sein, aber heute sitze ich im Zug. Aber vielleicht könnt ihr? Der Eintritt ist wie immer frei. Für Bewirtung ist gesorgt. Eine Anmeldung ist erforderlich an Peter_Oehler(at)t-online.de. Dort erfahren Sie auch die genaue Adresse. Christa Hagmeyer, schreibt Lyrik, Prosa, Theaterstücke, Libretto und Kindergeschichten. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher und erhielt im Januar 2019 die HÖLDERLIN-Plakette durch die Universitätsstadt Tübingen. |
Samstag, 28. Februar: Orbit![]() (Uwe) Nach fünf Jahren voller Musik, Begegnungen und Reisen schließt der norddeutsche Producer Marcel Heym mit diesem Album das Kapitel einer Coming-of-Age-Erzählung ab, die 2020 mit Perspectives begann. Seine Songs erzählen vom Erwachsenwerden, von Abschied und der Magie eines „langen Sommers“, der nie ganz vergeht. Mit verträumten Akustiksounds, atmosphärischen Synthies und intimen Vocals verbindet orbit die Ruhe der Kleinstadt mit der Weite der Welt. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 18 Uhr |
Samstag, 28. Februar Oper: Amor vien dal destino![]() (Martin) Diese Oper ist eine Sensation! Diese Oper hat Lokalkolorit! Die Handlung von Amor vien dal destino besteht aus Irrungen und Wirrungen der Liebe: Aeneas und Turnus kämpfen um die schöne Lavinia. Durch die versprochene Heirat mit Turnus soll sie ihren Vater Latinus retten. Doch Liebesgott Amor hat ihr längst das Traumbild des Aeneas ins Herz gepflanzt … Die Premiere war furios. Das Premierenpublikum hat getobt vor Begeisterung. Ein Eintracht-Sieg ist nichts dagegen. Das will was heißen… Auch die Kritiken waren hymnisch: Oper Frankfurt, um 19.00 Uhr |
Samstag, 28. Februar 2026: Konzert mit der Nobby Stiles Bluesband![]() (Daniela) Musik im Club: Von Chicago in die deutschen Südstaaten – Konzert mit der Nobby Stiles Bluesband |
Samstag, 28. Februar: OF/ Adi Šoše & AL Music Band![]() (Andrea) |
Samstag, 28. Februar: OF/ Silent Friend![]() (Andrea) |
Samstag, 28. Februar: Of/ Nacht-Kleidertausch![]() (Andrea) |
Noch bis Sonntag, 01. März: Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft im Frankfurter Kunstverein![]() (Petra) Die Art und Weise, wie Menschen Körper betrachten, wahrnehmen und darstellen ist im ständigen Wandel. Kunst und Wissenschaft haben seit jeher mit Bildern von Körpern Geschichten über das Menschsein erzählt. Im Wandel der Epochen entstanden immer wieder neue Körperbilder und Deutungen. Die Ausstellung verwebt Objekte aus unterschiedlichen Bezugsfeldern und Zeiten: von den idealisierten Körperdarstellungen der archaisch-griechischen Kunst über religiöse Votivgaben als Bitten um Heilung sowie spektakuläre anatomische Wachsfiguren aus dem 18. Jahrhundert bis zu neuesten Bildern der medizinischen Forschung, bei denen wir virtuell durch ein schlagendes Herz reisen. Die Schau stellt all dies den Werken zeitgenössischer Künstler*innen gegenüber, die ein verändertes Gefühl der Körperlichkeit, deren Umdeutung und den Ruf nach einem neuen Menschenbild zum Ausdruck bringen. Die Ausstellung spiegelt die programmatische Ausrichtung des Frankfurter Kunstvereins wider, bei der die aktuelle Kunst und die Wissenschaften als gleichwertige Ausdrucksformen menschlichen Wissensdrangs und der Sinnsuche befragt werden. So waren zur Zusammenarbeit eingeladen: die Goethe-Universität Frankfurt – vertreten durch Artefakte aus der Antikensammlung und des Skulpturensaal sowie aus der Moulagensammlung der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie; Universitätsmedizin –, die Universität Bologna – vertreten durch die anatomischen Wachsfiguren der Sammlungen “Luigi Cattaneo” und des Museums Palazzo Poggi –, die Justus-Liebig-Universität Gießen – vertreten durch anatomische Votive aus der Sammlung Ludwig Stieda aus dem Bestand der Antikensammlung der Professur für Klassische Archäologie – sowie die Privatsammlung Hans und Benedikt Hipp, die ebenfalls anatomische Votive beisteuerte. Foto: Omkaar Kotedia©The Alternative Limb Project Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft, Ausstellung mit Begleitprogramm, kuratiert von Franziska Nori, Anita Lavorano, Pia Seifüßl und Angel Moya Garcia, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Sonntag 01. März: TANZTEE Saisoneröffnung 2026![]() (Daniela) Am Sonntag, dem 1. März, geht der TANZTEE in die vierte Saison. Was 2023 als Experiment begann, ist längst zum festen Treffpunkt für alle geworden, die Sonntage lieber auf der Tanzfläche als auf dem Sofa verbringen. DJ Kosmik Kat, Saxophonist Oli Leicht und wechselnde Gäste sorgen Monat für Monat für einen offenen, stilübergreifenden Sound zwischen Clubsounds, globalen Grooves und Improvisation. Zum Saisonstart ist mit Martin B. eine echte Größe der Frankfurter Underground-Szene dabei. Seine raren Sets gelten als Geheimtipp – tief, überraschend und immer mit Gefühl fürs Timing. Gemeinsam mit Kosmik Kat bringt er den Tanztee in Bewegung. Dazu serviert das Mainod-Team kühle Drinks und feine Speisen, während draußen der Main vorbeizieht und drinnen die Tanzfläche warm läuft. Die entspannte Atmosphäre, gute Gesellschaft und viel Raum zum Tanzen machen den TANZTEE zum perfekten Sonntagstreffpunkt. TANZTEE Saisoneröffnung 2026 |
Sonntag, 01. März: Chroma Kollektiv![]() (Uwe) Das performative Konzert MOONSAY verbindet migrantische Erinnerungskultur mit der Suche nach einem gesellschaftlichen Zusammenleben in Offenheit und gegenseitiger Akzeptanz. An diesem Abend führen sie zwei Werke auf: „Asylum“ für Oboe, Englischhorn und Elektronik von Diana Syrse und „Moonsay“ für Ensemble und Elektronik von Hang Su. „Asylum“ basiert auf persönlichen Erzählungen von Geflüchteten. Dabei werden Kriegsgeräusche und Interview-Ausschnitte mit geflüchteten Kindern aus Syrien als elektronisches Tape der Solo-Oboe gegenübergestellt. Im zweiten Stück „Moonsay“ verknüpft Hang Su Erinnerungen an dokumentierte Brandanschläge auf migrantische Menschen mit einer Komposition aus elektronischen Klängen, die von Gewalt, Schmerz und Zusammenhalt erzählt. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Sonntag 01. März: 33. Bahnhofsviertel Classics „Ein ungewöhnliches Paar“![]() (Daniela) Laurent Weibel, Gründer des Vereins Bahnhofsviertel Classics e.V. lädt wieder zu einem Konzert ein. Ich war bisher nur bei seinen Open Air Konzerten. Heute kann ich leider auch nicht. Schade, denn das wird bestimmt wieder toll: 33. Bahnhofsviertel Classics „Ein ungewöhnliches Paar“ Warm, tief, weich - das ist der Klang der Marimba. Ursprünglich aus Afrika, weiterentwickelt in Guatemala, hat das selten gespielte Schlaginstrument einen besonders großen Tonumfang. Mit dieser Bandbreite können wir so unterschiedliche Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Manuel de Falla, Philip Glass und David Jones präsentieren. Wir stellen der Marimba die Geige an die Seite - ein ungewöhnliches Paar in der Kammermusik. Seien Sie gespannt, wie gut die beiden harmonieren. Zu den Musikern: Sie hören den Schweizer Luca Borioli an der Marimba. Der mehrfache Preisträger unterrichtet am Konservatorium Zürich und tritt regelmässig als Solist, Kammer- und Orchestermusiker auf. Seine eigene Konzertreihe „Visual Percussion“ veranstaltet Luca seit 2018. Laurent Weibel, Gründer der Bahnhofsviertel Classics und Mitglied des hr-Sinfonieorchesters, spielt die Geige. Wie wäre es mit einem Abendessen in der historischen Lobby im Anschluss an die Vorstellung? Das Hotel Monopol öffnet für uns auch das Restaurant. Sie können hier vorab reservieren. Hotel Monopol, Mannheimer Straße 11, 60329 Frankfurt am Main |
Bis Sonntag, 01. März: Austellung: »CONSPIRACY THEORY«![]() (Daniela) »Conspiracy Theory« ist das Ergebnis einer eineinhalbjährigen künstlerischen Arbeit von Vládmir Combre de Sena mit unterschiedlichen KI-Systemen. Künstliche Intelligenz wird dabei nicht als Autorin verstanden, sondern als Instrument, Gegenspielerin und ideologisch geprägter Akteur innerhalb eines bewusst konfrontativen künstlerischen Prozesses. Die Video-Serie behandelt verschiedene Themen großer Tragweite, wie z.B. das Theoriegebilde von Religion, die Fiktion von Rasse, das Konzept der Moderne, die Dominanz des Westens, und der Frage, ob die Macht bereits in der Cyber Cloud liegt. Die Arbeit legt offen, dass KI-Systeme nicht neutral operieren. Sie transportieren implizite Weltbilder, bevorzugen dominante Narrative und tendieren dazu, Kritik zu moderieren oder zu versöhnen. Begriffe wie Ausgewogenheit, Dialektik oder Komplexität erweisen sich dabei als ideologisch aufgeladen. In »Conspiracy Theory« wird dieser Effekt nicht verdeckt, sondern sichtbar gemacht – durch bewusste Intervention, Zurückweisung und künstlerische Steuerung. Die Videos sind keine Simulation von Leben, sondern präzise gesetzte Argumentationsräume. Bewegung ist berechnet, Nähe programmiert, Stimme synthetisch. Gerade diese Distanz erzeugt Schärfe. Die Serie zeigt KI nicht als Zukunftsversprechen, sondern als gegenwärtige Machtstruktur, die Wissen formt, filtert und normalisiert. Ausstellungsraum EULENGASSE, Frankfurt, 6. Februar – 1. März 2026 |
Sonntag, 01. und Dienstag 03. März: Starke Stücke: in Liebe![]() (Daniela) in liebe, (Alter 14+), c.t.201, Köln (DE) Berlin 2005. Das letzte, was Hatun Sürücü vor ihrem Tod hörte, war: „Bereust du deine Sünden?“ Diese Frage verstummt nicht mit ihrem letzten Atemzug. Sie hallt weiter und findet ihren Weg in die Leben anderer, die denselben Kampf führen. „in liebe,“ erzählt von zwei Freundinnen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Träumen und zerreißender Realität. Sie finden Bezüge zu ihrem eigenen Leben, Geschichten werden lebendig, während die Freundschaft zwischen Erwartung und Verlust, zwischen Feiern und Trauern immer wieder schwankt. Die Bühne füllt sich mit Worten, die nie gesagt wurden, und mit dem tiefen Schmerz, der zurückbleibt, wenn Liebe auf Hass und Gewalt trifft. Termine: Weitere Informationen + Tickets: https://starke-stuecke.net/de/theaterstucke/2026/in-liebe/ |
Montag, 02. März: Meine Playlist (mit Katja Lewina & Lena Schätte)![]() (Uwe) Ein tolles Format von Romanhaus/Literaturfabrik, durch den Abend führen die beiden Leiter Gregor Praml und Hauke Hückstädt. Musik in der Luft: Was, wie, wen hören die zwei Autorinnen? Aufgrund des großen Erfolgs nun schon zum Dritten: ROMANFABRIK und Literaturhaus laden zwei Autorinnen ein, ihre Playlist mitzubringen. Gemeinsam mit dem Publikum wird Musik gehört, über Musik gesprochen, über Bücher, über Dezibel-Grenzen und Inspirationen. Auch gibt es wieder Ratespiele und Saalbeteiligung. Gemeinsam schreiten wir durch die Musik und landen in der Bibliothek. Zu Gast ist Katja Lewina, die mit Trennungsgeschichten aus der Hölle, titelnd Wir können doch Freunde bleiben (DuMont), schon wieder enorme Erfolge feiert. Und ebenfalls auf dem Podium sitzt Lena Schätte, die Geheimfavoritin der zurückliegenden Longlist zum Deutschen Buchpreis. Das vielbeachtete Buch dazu heißt Das Schwarz an den Händen meines Vaters (S. Fischer). Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. 186 / 19:30 Uhr Foto: Julija Goyd |
Montag 02. März: „Cycling Cities“ im Filmforum Höchst![]() (Daniela) Letzte Woche lief der Film in Offenbach, da hatte ich leider keine Zeit. Das wäre näher gewesen.. Aber da ich den Film unbedingt schauen will, radel ich heut nach Höchst. Wer kommt mit? Der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch reiste zwei Monate lang per Rad durch Europa. Er startete in Freiburg und besuchte mit Kamera im Gepäck Städte wie Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen. Perowanowitsch wollte erfahren, warum sie als besonders lebenswert gelten, was sie dafür machen und was deutsche Kommunen von ihnen lernen können. Sein Film „Cycling Cities“ dokumentiert die Suche nach guten Lösungen für den Stadtverkehr. Dafür spricht er vor Ort mit Planenden, politisch Verantwortlichen und Engagierten. Perowanowitsch zeigt, wie entschlossenes Handeln den öffentlichen Raum neu verteilen und die Lebensqualität steigern kann. Kinabend & Diskussion mit Filmemacher Ingwar Perowanowitsch, Dr. Katharina Knacker (mobilitätspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer), Sarah Krämer (Spitzenkandidatin für den Ortsbeirat 6) und Wolfgang Siefert (Stadtrat für Mobilität). Filmforum Höchst, Emmerich-Josef-Str. 46a,65929 Frankfurt |
Dienstag 03. März: Der Temporäre Elektronische Salon feat. Kabuki![]() Der Temporäre Elektronische Salon ist monatlicher Gast im Konzertsaal der Bonifatiuskirche. Und, er garantiert immer elektronische improvisierte Musik für und aus dem Moment. Hybrid Stylez, Dub-Drums, Scratches, Electric Reeds und Samples von Kunst bis Pop. Mit meistens Rubow & Leicht als Herz der Klang & Beat-Erzeugung gibt es jedes Mal unterschiedliche Gäste, die die musikalische Reise-Route mitdefinieren. Am Dienstag, den 03.03.26 wird Kabuki der mitreisende Musiker sein. Sein Alias Kabuki (japanisch für ‚Gesang und Tanz‘) benannte der Musiker nach dem gleichnamigen japanischen Theater. Hinter der Maske Kabuki schlägt sein Herz für so scheinbar unterschiedliche musikalische Genres wie Jungle, Jan oder Ambient. Zusammen mit dem Frankfurter Produzenten Mainframe (Frank Marheineke) zeichnet er verantwortlich für zahlreiche Musikprojekte und betreibt ein eigens Label. Seit über 20 Jahren decken seine Produktionen das komplette Spektrum der Beat-Wissenschaft ab, immer auf der Suche nach dem besonderen Gefühl. Besetzung: Kabuki - Beats & Sounds, Modular • Oli Rubow – Electro-Acoustic Dub-Drums • Oliver Leicht – Electronic Clarinet & Saxophone, Samples Sankt Bonifatius Konzertsaal, UG Holbeinstraße 70, 60596 Frankfurt am Main ©JAN_PEITZMEIER |
Dienstag, 3. März: Of/ Demokratieworkshop für Jugendliche![]() (Andrea) |
Dienstag, 03. März: Steffanis letzte Reise – Eine Spurensuche im Frankfurter Dom![]() (Martin) Sonderführung - Die beiden im letzten Newsletter angekündigten Sonderführungen waren ratzfatz ausverkauft. Das Dommuseum legt nach und bietet eine weitere Führung an anlässlich der Inszenierung von Amor vien dal destino von Agostino Steffani in der Oper Frankfurt im Frankfurter Dom an. Im Januar 2026 feierte die Oper „Amor vien dal destino“ von Agostino Steffani an der Oper Frankfurt Premiere – eine spektakuläre Barockoper um Liebesverwicklungen antiker Götter und Helden rund um die Gründung Roms. Anlässlich dieser Neuinszenierung von Steffanis Oper lädt das Dommuseum Frankfurt Interessierte ein zu eine Spurensuche im Frankfurter Dom zu diesem großen Komponisten der Wende zum 18. Jahrhundert. Agostino Steffani, der 1654 in der Nähe von Padua geboren wurde, war lange vergessen. Dabei setzte er nicht nur an den Residenzen und Fürstenhöfen von München bis Hannover als renommierter Musiker und Komponist Maßstäbe, er beeinflusste auch Komponisten wie Händel und Telemann. Er war auch als Diplomat in vielen Städten Europas unterwegs, als Vermittler zwischen den Kurfürsten, zwischen Kaiser und Papst. 1728 weilte er in Frankfurt am Main. Von hier sollte ihn sein Weg nach Italien führen, wo er sich zur Ruhe setzen wollte. Am 12. Februar 1728 starb er in Frankfurt an einem Schlaganfall und wurde im Dom St. Bartholomäus beigesetzt. Wer die Inszenierung der Oper „Amor vien da destino“ von Agostino Steffani in der Oper Frankfurterleben möchte, hat dazu noch Gelegenheit: Es gibt in dieser Spielzeit noch Aufführungen am 20. und 28. Februar. Siehe dazu hier den Ausgehtipp. Dommuseum im Frankfurter Dom / 16.00 Uhr: Sonderführung / Dommuseum Frankfurt - Teilnahme 4 Euro / ermäßigt 3 Euro. Foto: © Agostino Steffani in einem Ölporträt von Gerhard Kappers, um 1714. commons.wikimedia.org/wiki/File:1714_circa_Gerhard_Kappers,_Agostino_Steffani,_oil_on_canvas,_89_x_69_cm.jpg Jochen Meiners (Hrsg.), Heiko Laß (Bearb.), Hans-Georg Aschoff et al.: Reif für die Insel. Das Haus Braunschweig-Lüneburg auf dem Weg nach London. Dresden: Sandstein Verlag. S. 109. |
Bis 03. März: „Starke Stücke“-Festival![]() (Daniela) Das 32. Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ setzt vom 20. Februar bis 3. März 2026 erneut starke Impulse für das Junge Theater. Eingeladen sind 23 internationale Inszenierungen für ein junges Publikum aus elf Ländern. Produktionen aus Dänemark, Deutschland, Belgien, Frankreich, Kroatien, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Spanien und Großbritannien sind auf 44 Bühnen der Rhein-Main-Region zu sehen und präsentieren ein breit gefächertes Programm: von Puppen- und Objekttheater über Schauspiel und Tanz bis hin zu einem Audiowalk und dokumentarisch-biografischem Theater. Zusätzlich ist während der gesamten Festivaldauer im Zoogesellschaftshaus in Frankfurt am Main eine Installation zum Thema Abschied und Verlust zu erleben. Alle Spieltermine, Orte und Informationen zu Inszenierungen und Kartenvorverkauf sind ab sofort auf www.starke-stuecke.netveröffentlicht. Orte: Verschiedene Bühnen und Kulturveranstalter*innen in Rhein-Main Eintrittskarten: Eintrittskarten sind direkt bei einzelnen Veranstalter*innen zu erwerben. Die Links zu den jeweiligen Ticketportalen finden Sie auf den Stückseiten auf www.starke-stuecke.net. Die Preise sind familienfreundlich (z.T. gegen Spende, ansonsten bei 5 € bis 15 €). |
Mittwoch, 04. März: Sarah Lesch: Poesie & Widerstand-Tour![]() (Uwe) Ihre Songs sind lyrisch, feinsinnig und zugleich kompromisslos in ihrer Botschaft – sie unterhält und bezieht Stellung zugleich. Damit gehört Sarah Lesch zu den wichtigsten Stimmen der neuen deutschen Liedermacherszene. Bei ihren Konzerten erwartet das Publikum eine Mischung aus intimen Folkballaden, poetischem Protest und smarter Gesellschaftsanalyse – nahbar, mitreißend und voller Gänsehaut-Momente. Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr |
Mittwoch, 04. März: Alice Merton![]() (Uwe) Das Frankfurter Mertonviertel trägt den Namen ihres Ur-Ur-Großonkels. Da ist es selbstverständlich, dass Alice Merton im Rahmen ihrer Tour in Frankfurt spielt. In hren Songs hat Merton stets davon erzählt, das Leben als Nomadin zu feiern und sich überall dort ein Zuhause zu schaffen, wo man es möchte. Neben Platin- und Goldauszeichnungen in Europa und den USA ist Alice Mertons Karriere vor allem von außergewöhnlichen Live-Momenten geprägt. Sie trat auf renommierten Festivals wie Coachella, Sziget und Lollapalooza auf. Nach zwei Studioalben (MINT, S.I.D.E.S) begann 2024 mit der Veröffentlichung der EP Heron ein neues Kapitel. Darin richtet Alice ihren Blick nach innen: Statt ein Zuhause in der Außenwelt zu suchen, begibt sie sich auf eine innere Reise – geprägt vom Gefühl des Verlorenseins und der wohl grundlegendsten aller Fragen: Wer soll ich eigentlich sein, und wie gut kenne ich mich selbst wirklich? Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 19 Uhr |
Mitttwoch, 4. März: Hecht![]() (Andrea) |
Mittwoch, 4. und Donnerstag, 5. März: Monga - Jéssica Teixeira![]() (Martin) Performance Mit einladender Furchtlosigkeit, zutiefst poetisch und voll mitreißendem Humor wirft die brasilianische Künstlerin Jéssica Teixeira bei ihrem Frankfurt-Debut den Blick zurück: Ihre preisgekrönte Performance „Monga“ ist eine Abrechnung mit der Brutalität der „Freak Shows” im 19. Jahrhundert. Hier wurden Menschen und ihre Körper einem sensationslüsternen Publikum vorgeführt. Jéssica Teixeira bricht in ihrer Bühnenshow mit dieser ausbeuterischen Macht des Blicks und fordert bei reichlich Live-Musik und manchem Shot Cachaça von ihrem Publikum lebendige Formen der Verbundenheit. „Monga” zeichnet das Leben der mexikanischen Tänzerin, Performerin und Sängerin Julia Pastrana (1834–1860) nach, das von unmenschlichen Arbeitsbedingungen und Ausbeutung geprägt war. Selbst nach dem frühen Tod mit 26 Jahren wurde ihr Körper noch in den „Freak Shows“ ausgestellt. Ausgehend von ihrem eigenen Körper führt Jéssica Teixeira ihre Recherchen zu Kolonialismus und Ableismus in der Performance fort, spiegelt und entblößt im grellen Scheinwerferlicht die Gaffer und findet im Funkeln der Disco-Kugel die intime Schwebe zwischen Hommage, Sühne und Spektakel. “I’m not afraid of my body. Mittwoch, 4. und Donnerstag, 5. März um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Mittwoch, 4. März: Die Stadt + die Clubs![]() (Andrea) |
Donnerstag 05.- Sonntag 08. März: Ein inszeniertes Konzert für Familien und Kita-Gruppen![]() (Daniela) Lauschen, staunen und erleben Ein inszeniertes Konzert für Familien und Kita-Gruppen Gemeinsam mit fünf Mitgliedern des Ensemble Modern und der Musikvermittlerin Gabriele Baba entdecken Kinder und Erwachsene in den Kita- und Familienkonzerten eine Welt voller Klänge, Bewegung und Überraschungen – und erleben, wie aus vielen Ideen ein gemeinsames Lied entsteht. Termine Die Konzerte finden im Haus der Deutschen Ensemble Akademie e.V., Schwedlerstraße 2–4, 60314 Frankfurt am Main statt. |
Donnerstag, 05. März: Grandbrothers![]() (Uwe) Die charakteristische Verbindung aus akustischem Klavier und beatgetriebenen Texturen bildet weiterhin das Fundament der Grandbrothers. Auf der neuen Platte integrieren sie erstmals auch andere Klangquellen wie analoge Synthesizer, Drum Machines und eine neue physische Direktheit in ihr Live-Set. Damit schlagen sie ein neues Kapitel auf, das ihrem Kern treu bleibt und zugleich neue Räume öffnet. Support: Evan Gildersleeve Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr |
Donnerstag, 05. März: Frederico Albanese![]() (Uwe) Nach mehreren Jahren in Berlin kehrte Federico Albanese 2022 gemeinsam mit seiner Familie in seine Heimatregion Monferrato zurück – in eine malerische Landschaft und mit dem Gefühl, wie er es beschreibt, „tief mit diesem Ort verbunden zu sein“. Während sich seine früheren Alben häufig mit Erinnerungen, inneren Welten und imaginären Landschaften beschäftigten, schöpft „Blackbirds and the Sun of October“ aus der konkreten, physischen Realität um ihn herum – aus Geschichte, Natur und Schönheit. „Ich spüre in dieser Musik eine große Freiheit“, sagt er, „und sie trägt deutlich mehr Positivität in sich. Ich merke, dass etwas anders ist als zuvor.“ Diese neu gewonnene Freiheit und die Auseinandersetzung mit Herkunft und Geschichte führen auch dazu, dass Albanese unterschiedlichste musikalische Einflüsse aufgreift und klassische Musik mit zeitgenössischen Klängen verbindet. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Donnerstag 05. März: Lesereihe „Schnittstellen – Wortorte in Kunsträumen“![]() (Daniela) Am 5.3.2026 wird Alexander Hacke, der legendäre Bassist/ Gitarrist der Einstürzenden Neubauten seine Autobiographie „Krach“ im Rahmen unseres Schwerpunktthemas „Text und Musik“ vorstellen. Literatur und Krach? Alexander Hacke, der langjährige Gitarrist und Bassist der legendären Band „Einstürzende Neubauten“ und vielseitige Ausnahmekünstler zwischen Underground und Weltruhm ist Autor geworden, hat „Krach“ in Worte gefasst und in dem Buch „Krach – Verzerrte Erinnerungen“ im Ventil Verlag publiziert. Er eröffnet damit das Schwerpunktthema „Sprache – Klang – Musik“ in der Lesereihe Schnittstellen 2026. Alexander Hacke ist früh besessen von klassischer Musik, schmeißt dann aber doch lieber die Schule und treibt sich in der in der Westberliner Untergrundszene zwischen Punks, Hausbesetzern und Lebenskünstlern herum. Nach ersten Musikprojekten unter dem Pseudonym Alexander von Borsig wird Hacke Ende 1980 Mitglied der kurz zuvor gegründeten Einstürzenden Neubauten. Die Einstürzenden Neubauten avancieren zur bahnbrechenden und überaus erfolgreichen Band, während Hacke nicht nur mit allerlei Aufputschmitteln experimentiert, sondern sich musikalisch unermüdlich weiterentwickelt: sei es zusammen mit seiner zwischenzeitlichen Partnerin Christiane F., als international erfolgreicher Solokünstler, als Gitarrist bei Gianna Nanninis Album Dispetto, als Filmkomponist für Fatih Akin oder gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Danielle de Picciotto, mit der er seit 2010 durch die Welt streift. Seit 2024 hat die Lesereihe zahlreiche ungewöhnliche Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten durchgeführt, von Galerien, über Werkstätten bis hin zu einem ehemaligen Friseursalon. Besondere Kooperationen bestehen mit dem Kunstverein Familie Montez und dem Atelier Frankfurt. Kuratiert wird die Lesereihe von Dirk Hülstrunk und Michael Bloeck für den Verein Kulturnetz Frankfurt e.V. Do. 5.3.2026, 19:30 (Einlaß 19:00) |
Donnerstag, 5. März: Of/ Blood & Sinners![]() (Andrea) |
V O R S C H A U |
Freitag, 06. März: Werther (weitere Termine, u.a. 11.03)![]() (Martin) Mit der schwärmerischen und unglücklichen Geschichte über Werther und Charlotte erreichte Goethe die Herzen seiner Leser - und Jules Massenet tat es ihm mit seiner Vertonung des Briefromans gleich. Das schrieb die FR anlässlich der Premiere bzw. Wiederaufnahme von Werther, dem ‚Lyrischen Drama in 4 Akten‘ von Jules Massenet an der Oper Frankfurt. Die Inszenierung kommt nun noch einmal für fünf Vorstellungen auf die Opernbühne! Ich kaufe als Premierenabonnent immer Programmhefte und habe entdeckt, dass ich diese Inszenierung im Dezember 2005 gesehen habe – tatsächlich erinnere ich mich sehr gut und positiv - insbesondere auch an den Sternenhimmel als Sehnsuchtsort und das grandioses Bühnenbild! „Auch Goethe hätte sicherlich applaudiert, diese Premiere in der Frankfurter Oper dürfte ihm gefallen haben. (...) Unglaublich stimmig und intensiv wurde hier Massenets Werk in Szene gesetzt. (...) So aufgeführt wie in Frankfurt, beweist sich Massenets Werther als wahrer Publikumsmagnet und zeigt wieder einmal, dass große Gefühle auch heute noch sehr en vogue sind."(klassik.com). Die Vertonung von Massenet beruht auf Goethes Die Leiden des jungen Werther: „Der Rechtspraktikant Werther leidet unter den gesellschaftlichen Zwängen und sehnt sich nach Entgrenzung. Keine menschliche Verbindung kann ihm Halt geben, bis er die bereits verlobte Charlotte kennenlernt. Goethes Die Leiden des jungen Werthergilt als Hauptwerk jener Gefühlskultur, die als »Empfindsamkeit« in die Literaturgeschichte einging. Der Briefroman, an dessen Ende ein Selbstmord steht, geriet zum größten Medienskandal des 18. Jahrhunderts und sorgte dafür, dass sich eine ganze Generation in den Werther’schen Farben Gelb und Blau kleidete. Jules Massenet und seinen Librettisten gelang mit dem Drame lyrique in vier Akten, das an seinen dramatischen Höhepunkten den Verismo vorausahnen lässt, eine der eindrücklichsten Bearbeitungen des Stoffes. Regisseur Willy Decker lotet die Diskrepanz zwischen der Sehnsucht der Liebenden und ihrer Realität, zwischen Hoffnung und Resignation im abstrakten Raum von Wolfram Gussmann aus. In Gelb- und Blautönen entfaltet sich auch visuell jene musikalisch sensibel geschilderte Traumsphäre, in welcher die realitätsferne Liebe von Werther und Charlotte einzig existieren kann.“ Freitag, 6. und Mittwoch, 11. März, Samstag, 4., Donnerstag, 9. und Freitag, 17. April um jeweils 19.30 Uhr in der Oper Frankfurt |
Freitag, 06. März: Yin Yin![]() (Uwe) Das niederländische Duo Yin Yin hat sich mit einer fesselnden Mischung aus psychedelischen Klängen, Funk und Weltmusik einen Namen gemacht. Ihre Musik vereint tropische Rhythmen und groovige Basslines mit modernen elektronischen Elementen zu einem einzigartigen, tanzbaren Sound. Inspiriert von der Musik Südostasiens und westlichen Psych-Rock-Vibes, bringt Yin Yin eine frische, energetische Note in die zeitgenössische Musiklandschaft. Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr |
Freitag, 6. März (zum letzten Mal!): Die Freiheit einer Frau![]() (Martin) Édouard Louis / Regie Falk Richter In Frankfurt, in Mainz, in Berlin an mehreren Häusern – gefühlt nahezu allüberall – wird Édouard Louis gespielt. Seine autofiktionalen Bücher sind ein Muss! Das Staatstheater Wiesbaden hat ‚Die Freiheit einer Frau‘ in einer Inszenierung von Falk Richter aus dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg ins Repertoire übernommen. Das Hamburger Abendblatt schrieb anlässlich der Premiere: „Bei aller ästhetischen Perfektion schafft es der Theaterabend tief zu berühren." In der Hauptrolle der Monique Bellegueule ist die große – und nicht zuletzt als Konstanzer Tatort-Ermittlerin bekannte - Eva Mattes zu erleben. Mit ihr spielt das Schauspielensemble des Staatstheaters Wiesbaden. Die Inszenierung kommt mit Live-Musik von der Musikerin und Theaterregisseurin Bernadette La Hengst und anderen auf die Bühne. Eines Tages steht Monique Bellegueule einfach auf und geht. Weg aus der Provinz, weg von ihrem zweiten Mann, der wie der erste trinkt und sie demütigt. Sie hat genug. „Meine Mutter hat ihr ganzes Leben mit Armut und männlicher Gewalt gekämpft.“ Schonungslos und liebevoll zeichnet Édouard Louis die Lebensgeschichte seiner Mutter bis in die Gegenwart nach. In prekären Verhältnissen ohne Berufsausbildung aufgewachsen, gefangen in Ehen mit gewalttätigen und alkoholabhängigen Männern, findet Monique Bellegueule schließlich die Kraft in ein selbstbestimmtes Leben aufzubrechen. Auf sensible Weise erzählt Louis von dem Wunsch, als Kind eine andere Mutter zu haben, und vom großen Glück, sie heute als befreite, glückliche Frau zu erleben. Staatstheater Wiesbaden / Großes Haus / 19.30 Uhr |
Freitag, 6. März: Of/ Reinhold Messner![]() (Andrea) |
Freitag 06. März: „Se bastasse una sola canzone“ - Die Frau in der Canzone Italiana![]() (Daniela) Ich war letztes Jahr mit Uwe und meinen Eltern bei dem Italiensichen Abend in der Romanfabrik und es war großartig. Vor allem meine Eltern waren so glücklich, weil sie jedes Lied kannten und am liebsten immer mitgesungen hätten. Auch dieses Jahr bin ich wieder dabei! Doch dieses Mal liegt der Fokus auf der Rolle der Frau in der Canzone Italiana – passend zum Frauentag zwei Tage später. Aber es sind ja 'nur Lieder', so ein bekanntes Lied von Edoardo Bennato. Nicht ganz. Mit Anekdoten und viel Musik werden wir ein halbes Jahrhundert Machismus und Sexismus in der italienischen Popmusik Revue passieren lassen: von der absoluten Verehrung über die Unterwerfung der Frauen bis hin zu ihrer Rebellion, Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung. Von Adriano Celentano „Una carezza in un pugno“ über Patty Pravo „La bambola“ und Caterina Caselli „Nessuno mi può giudicare“ bis zu Fiorella Mannoia „Quello che le donne non dicono“, was die Frauen nicht sagen, oder doch! Wir werden auf kritische, aber auch auf amüsante und selbstironische Weise diese Lieder unter die Lupe nehmen, die uns bis heute begleiten und sie gemeinsam mit dem Publikum singen. In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Generalkonsulat Frankfurt. |
Samstag, 07. März: Navid Kermani: Sommer 24 - Lesung![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / 19 Uhr |
Samstag, 7. März, und Sonntag, 8. März: OF/ OF.F geht fort Reisefestival![]() (Andrea) Weil es so schön war, lädt Bobbel zum zweiten Mal zum Reisen. Nach Nepal, Südafrika und der Antarktis geht es jetzt auf der Nomad Cruise über den Pazifik, mit dem Motorrad Richtung Mongolei, besuchen ein Forschungsprojekt in Costa Rica, gehen den eisigen Weg nach Ladakh, spüren Georgien hautnah und lassen die heute leider schwer gezeichneten Städte Lviv und Czernowitz erzählen. Die vortragenden Weltenbummler beim OF.F geht fort Reisefestival Thomas Finke, Julia Finkernagel, Ina Knobloch, Julia Schmitz, Jürgen Volz, Ingrid Walter und Peter Weinert überzeugen als authentisch und emphatisch Referierende. Ihre Multivisions-Reportagen und Lesungen fesseln durch ihre außergewöhnliche Intensität in Wort, Bild und Film.Reist mit uns durch die Welt, ob bei einem oder einzeln ausgewählten Vorträgen, per Tages- oder Festivalticket. Wie es für euch am besten passt.Und solltet Ihr nun Lust bekommen haben, selbst einmal einen Film zu drehen, gibt es dieses Jahr ein Festivalhighlight. Julia Schmitz bietet in ihrem Logo-Institut zusammen mit Julia Finkernagel und Peter Weinert den Workshop ‚Filmemachen für Einsteiger – Lernen von Profis‘ an beiden Vormittagen an. Der Workshopbeitrag beinhaltet übrigens ein Festivalticket. https://zweitlofft.de/reisen-klappe-die-zweite/ |
Montag, 09. März: Wollbefinden – Zweites Kollektivstricken![]() (Uwe) Zwei rechts, zwei links - Stricken ist das neue Tanzen! Die Nadeln klappern zum Beat, um die Hälse trägt man Umhängelampen, die im Takt der Musik die wahre „Lichtshow“ der Nacht bilden. Hier wird nicht mit billigen Maschen geflirtet – hier wird mit Stil und Köpfchen geknüpft. Nach dem tollen Erfolg der ersten Ausgabe, bei der die BAR der Centralstation aus allen Nähten platzte, nehmen wir die Maschen wieder auf und stricken die Erfolgsgeschichte weiter. Also schnappt Euch die Nadeln und strickt! Musik von 2damenohnenamen. Centralstation / DA, Im Carree / Einlass: 19 Uhr / Eintritt frei |
Dienstag, 10. März: Liederabend in der Oper Frankfurt![]() (Martin) Alice Coote (Mezzosopran) & Julius Drake (Klavier) Unter dem Titel The rebellious recital werden Werke u.a. von Johann Sebastian Bach, Richard Wagner, Hugo Wolf, Francis Poulenc, Burt Bacharach und Joni Mitchell zu hören sein. »Musik ist letztlich das beste Mittel, um Grenzen zu durchbrechen. Warum also begegnen wir ihr immer noch in eng definierten Genres und Kategorien? Warum versuchen wir, sie einzugrenzen«? Mit diesen Fragen kündigt Alice Coote ihren dritten Liederabend an der Oper Frankfurt an und sucht gemeinsam mit ihrem langjährigen Mitstreiter, dem Pianisten Julius Drake neue Wege. Sie stellen Werke einander gegenüber, die unabhängig von ihrer Gattung aktuelle Themen ansprechen, die uns alle bewegen: Ein kaleidoskopartiges Programm aus vielen Epochen von Johann Sebastian Bach bis Joni Mitchell. Liederabend in der Oper Frankfurt / 19.30 Uhr |
Donnerstag, 10. März: Fortuna Ehrenfeld![]() (Uwe) Weil wir die Band hier schon diverse Male angekündigt haben, steckt bei einigen von Euch vielleicht noch die Einschätzung im Hinterkopf, dass Martin Bechler und Begleitung hervorragende Songs schreiben. Nach einem Jahr Pause kommt Bechler mit einer neuen Platte auf Tour. Wer Fortuna Ehrenfeld bisher noch nicht gesehen hat, sollte hingehen. Ich würde mir ja eine Setlist mit seinen ruhigeren Nummern wünschen, weil diese Lieder berührender sind, wahrscheinlich macht er aber eher Krach. So wird das Ereignis angekündigt: „Und wie immer werden die Fortuna Shows ein unberechenbarer Tritt ins Herz für alle Freund:innen der schamlosen Melancholie und gepflegten Eskalation. Sei dabei, wenn aus den Fortuna-Hymnen über das Leben, die Liebe und die Abgründedazwischen ein kollektiver Pulsschlag wird.“ Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 19 Uhr |
Mittwoch, 11. März: Lina![]() (Andrea) |
Mittwoch, 11. März: Fuzzmann Go Home![]() (Uwe) Wer den Song „Hände weg von Allem“ einmal gehört hat, überlegt nicht lange, ob er / sie zum Konzert von Fuzzmann in den Ponyhof geht. Der umtriebigen „Beute-Kärntner“ veröffentlichte seine letzten drei Alben „Willkommen im Nichts“, „Endlich Vernunft“ und „Hände weg von Allem“, allesamt in den letzten fünf Jahren veröffentlicht waren eine Trilogie, in der sich der Künstler, Herwig Zamernik, geboren im schönen Wien, neu fand; ernsthafter und dringlicher wurde. Dazu das durchgeknallt eklektische Werk davor mit seinem irrlichternden Mix aus Soul-Pop, Indie-Disco, Noise-Folk, Kärntnerlied und Schlager. Es war ein langer und ein schillernder Weg gewesen. Ziel gab es dabei nie eines. Und nun ist es erstmals an der Zeit zurückzublicken, bevor die neuen Abenteuer warten. Mit 20 Jahren Fuzzman soll das geschehen. Fuzzman geht auf Tour und spielt ein Potpourri aus Klassikern und Querschlägern, Obskuritäten und Hits. Ponyhof / Klappergasse / Einlass: 19 Uhr |
Mittwoch, 11. März: Melanie Garanin - Mein Freund Rilke (Graphic Novel)![]() (Uwe) Die Berliner Comic-Künstlerin Melanie Garanin hat dem Dichter Rainer Maria Rilke eine Graphic Novel gewidmet, die Künstlerbiografie, Love-Story und Altersreflexion in einem ist. Poetisch, eindringlich und humorvoll entwirft Garanin mit Mein Freund Rilke (Carlsen Comics) eine neue, heutige Sicht auf den berühmten Dichter. Mit ihren Sepia-Zeichnungen zeigt sie auch bildgestalterisch besondere Kennerschaft Rilkes. So wird der Jahrhundertdichter plötzlich greifbar, körperlich, geradezu gegenwärtig. Eine grafische und erzählerische Einladung, zu Rilkes 150. Geburtstag selbst ein kleines Abenteuer mit ihm zu wagen ... Lesung mit Bildern und Gespräch. Moderation: Jakob Hoffmann Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr |
Donnerstag, 12. März: HE/RO![]() (Uwe) Die Lochmann-Zwillinge (früher „Lochis“) kommen wie ich aus Riedstadt, da komme ich garnicht daran vorbei, auf dieses Konzert hinzuweisen. Mittlerweile sind Heiko und Roman bereits 25 Jahre alt und sind als HE/RO unterwegs. Sie machen nach eigener Aussage eine Mischung Pop, Rock und Post-Punk und haben damit Erfolg, so touren sie in diesem Jahr wieder durch zwölf größere Städte in Deutschland und Österreich, Riedstadt ist leider nicht dabei. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr |
Freitag 13. März: VINTAGE SOUNDSYSTEM / International Jodeling Musik & Diskurs #26![]() (Daniela) Da wäre ich zu gerne dabei gewesen, denn die beiden Jodler:innen sind super! Urban Echo - Worldwide Jodelfusion Kerstin Kuschik und Uta Baldauf Jodeln und verwandte Techniken verbinden Lebensfreude, gemeinschaftliches Singen, Einfachheit und Kunstfertigkeit. So verbreitete sich alpines Jodeln über die USA nach Hawaii und erlebt heute sogar in Korea ein Revival. Ähnliche Naturgesänge heißen u. a. Yelli (Kamerun), Krimanchuli (Georgien) und Joik (Nordeuropa). Das Interesse wächst weltweit. An diesem Abend nimmt Euch das Duo zart&zünftig – Kerstin Kuschik (voc) und Uta Baldauf (acc) – mit auf eine musikalische Reise. Nach einem kurzen Diskurs hören Sie alpine und internationale Jodler sowie Rock-, Blues- und Jazz-Songs mit jodlerischen Überraschungen – humorvoll, frisch und mit Augenzwinkern. pastel, Lindleystraße 15, barrierefrei, FFM, Tür & Küche ab 19:00 Uhr, Beginn: 20 Uhr NÄCHSTE TERMINE: |
Samstag 14. März: MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen.![]() (Daniela) Man könnte auch mal wieder zu MELLI REDET MIT gehen. SIe schreibt: Liebe Freunde von MELLI REDET MIT, nach drei mal künstlerischer und kultureller Frauenpower, nun die Herren aus Musik, Kunst und Film. - Dafür haben wir uns dann ins Filmmuseum begeben, um für Euch schöne Fotos zu bekommen. Die Protagonisten sind drei wunderbare Künstler aus dieser Stadt. Es wird formidabel ! Am 14. März sind sie alle auf dem Sofa mit Wort, Bild und Sound. Freut Euch auf einen spitzen Abend. Tickets über https://www.eventim-light.com/de/a/5f1955419028772462ccccfe/e/68e163c287a05c162007a8aa oder www.melinahepp.com oder an der Abendkasse ab 19:00 Foto © Salar Baygan Photography |
Samstag, 14. März: Zucchini Sistaz: Falsche Wimpern - Echte Musik![]() (Uwe) In einer erfrischenden Collage großer Swing-Melodien und brillant getexteten Eigenkompositionen im Stile der 40er Jahre gelingt es den Zucchini Sistaz, am Samstag, dem 14. März, einen kurzweiligen und durch und durch erbauenden Abend zu gestalten. Mit der Eleganz vergangener Tage und dem Selbstbewusstsein von heute greifen die kokett frisierten Fräuleinz aus der Swing-Metropole Münster beherzt in die Saiten und begleiten ihren herausragenden Close-Hamony-Satzgesang kurzerhand einfach selbst. Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr |
Samstag, 14. März: Wolfram Koch & Ensemble Batuta![]() (Uwe) Zum 100. Geburtstag von Andrea Camilleri. Eine kulinarisch-musikalische Lesung Wolfram Koch trifft an diesem Abend auf den sizilianischen Commissario Montalbano. Der bekannte Schauspieler und Hörbuchsprecher liest aus Werken des sizilianischen Autors Andrea Camilleri, der 2025 100 Jahre alt geworden wäre. Begleitet wird die Lesung musikalisch vom Ensemble Batuta, das passend dazu traditionelle und zeitgenössische italienische Melodien spielt. Wer die Werke Camilleris kennt, weiß, dass sie auch eine Ode an die sizilianische Kultur und Küche sind. Daher wird es im Anschluss an die Lesung eine Verköstigung dreier hausgemachter sizilianischer Gerichte geben. Moderation: Ina Meineke. Die Künstler*innen des Ensemble Batuta und das Produktionsteam verzichten zugunsten einer Spende an die Stiftung Lesung zur Förderung von Kindern und Jugendlichen auf ihre Gage. Die Veranstaltung ist Teil des Programms zum hundertjährigen Jubiläum von Camilleri, das vom Fondo Andrea Camilleri zusammen mit dem Comitato Nazionale Camilleri 100 gefördert wird. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Sonntag, 15. März: Louis Philippson![]() (Uwe) Alte Oper Frankfurt / 20:00 Uhr |
Donnerstag, 19. März: Fee vs. Cönig![]() (Uwe) Es geht um die Ehre. - Es geht um den Spaß. - Es geht ums Prinzip. Die Musik-Spoken Word-Community-Spielshow kehrt 2026 zurück in die Frankfurter Brotfabrik. Das Moderations-Duo Fee (Frankfurter Liedermacherin & Udo Lindenbergs Panikpreisträgerin) und Cönig (Poetry Slam Hessenmeister und Autor) liefern sich erneut einen einzigartigen Wettbewerb und haben sich dazu hochkarätige Gäste aus der Musik- und Spoken Word Szene eingeladen, die ihre Kunst präsentieren und ihrem Team bei diversen Duellen zur Seite stehen. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Freitag 20. März: Der Temporäre Elektronische Salo![]() (Daniela) So ein Ärger, ich möchte so gerne nach Höchst, aber heute gehts nicht. Vielleicht klappt es ja bei Euch? Mit meistens Rubow & Leicht als Herz der Klang & Beat-Erzeugung gibt es jedesmal unterschiedliche Gäste, die die musikalische Reise-Route mit-definieren – so heute im einzelnen: Hans Glawischnig, Bassist der hr-Bigband, nutzt das elektronische Ambiente des Salons um sein Instrument durch zahlreiche Effekte zu erweitern und Klangskulpturen und Loops zu kreieren. Schon bevor er auf dem Kontrabass mit bekannten Stars der Jazz-Welt wie Chick Corea oder als Mitglied des Miguel Zenon Quartetts Berühmtheit erlangte war der E-Bass sein Instrument – auf das er gemeinsam mit Rubow & Leicht gerne wieder zurück greift. www.hansglawischnig.com Oli Rubow fühlte sich schon früh hingezogen zu groove bezogener DJ Culture, was dazu führte, wofür er heute beliebt und bekannt ist: Die begeisterte Verbindung von elektrifizierten Beats und Handgemachtem, Improvisiertem. So gelingt ihm ein ein Brückenschlag zwischen moderner Club-Kultur und etabliertem Musikhandwerk, unter anderem zu hören mit Bands und Dj´s wie Hattler, Fat Freddies Drop, Freundeskreis, Jazzanova, Turntablerocker …. olirubow.de/ Oliver Leicht, seit 2005 Mitglied der hr-Bigband, war bereits zu Schulband-Zeiten von Holzblas-Instrumenten und elektronischen Effekten fasziniert. Alles begann mit einem simplen Delay,… lay,…lay,… kombiniert mit Interesse an einer Unmenge von verschiedenen musikalischen Stilistiken führte das zur Mitwirkung und Produktionen so unterschiedlicher Ensembles wie Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, Bob Brookmeyers New Art Orchestra, Zabriskie Point, [re:jazz], Die fantastischen Vier und Ralf GUM … um nur einige zu nennen. Und mündet heute in die von ihm mit-initiierte offene Konzert Reihe „Der Temporäre Elektronische Salon“ – improvisierte elektronische Musik zum Wohlfühlen, Tanzen, Zuhören, Zuschauen und Genießen --- alles fließt! oliver-leicht.de 20.03.2026 - doors: 19:30h - music: 20h - Eintritt 10€, KulturRaum B25 - Brüningstr. 25 - 65929 Frankfurt Höchst, Veranstalter: Raum für kulturelle Fragen e.V. |
Samstag, 21. März Jazzsalon: Ev Machui, Michael Will & Andreas Müller![]() (Uwe) „Die Knef“, das war die Frau, die im prüden Nachkriegsdeutschland für Aufbruch stand. In den 60er Jahren feierte sie als „größte Sängerin der Welt ohne Stimme“ (Ella Fitzgerald) Platten- und Tourneeerfolge. Hildegard Frieda Albertine Knef führte ein Leben wie auf einer Achterbahn zwischen Berlin, Broadway und Hollywood. Sie hatte mindestens drei Karrieren – als Schauspielerin („Die Mörder sind unter uns“), Chansonsängerin („Für mich soll’s rote Rosen regnen“) und Bestsellerautorin („Der geschenkte Gaul“). Ev Machui führt an diesem Abend nicht nur mit Liedern, sondern auch mit erzählerischen Anekdoten durch das bewegte Leben dieser umtriebigen Künstlerin. Musikalisch virtuos begleitet von Andreas Müller am Klavier und Michael Will am Kontrabass. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Montag, 23. März: Clueso![]() (Uwe) Festhalle Frankfurt / Beginn: 20:00 Uhr |
Montag, 23. März: Max Prosa![]() (Uwe) Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Mittwoch, 25. März: YÜZYÜZEYKEN KONUŞURUZ![]() (Andrea) |
Samstag, 28. März: Ecstatic Dance: Frühlingserwachen / Ostara mit DJ ToR![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / 19 Uhr |
Freitag, 20. März: Hällas![]() (Uwe) Das schwedische Quintett erschafft epische, fantasiegetränkte Konzeptalben voller abenteuerlicher Zwillingsgitarren, Vintage-Synthesizer und mystischem Storytelling – und formt damit ihr ganz eigenes Genre: Adventure Rock. Hällas wurde 2011 gegründet und feierte den ersten Durchbruch mit dem Debütalbum „Excerpts From A Future Past“ (2017). Mit jeder Veröffentlichung hat sich die Band eine treue Kultanhängerschaft in der modernen Prog- und Hardrock-Szene auf der ganzen Welt aufgebaut. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr |
BEREITS ANGEKÜNDIGT, LÄUFT ABER NOCH EINE WEILE |
Seit Dienstag, 13. Januar: Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New: Old School / Black Water“ in der Heyne Kunst Fabrik![]() (Petra) Mit „Old School“präsentiert die Heyne Kunst Fabrik erstmals Werke aus den frühen Schaffensjahren des Fürther Malers und Grafikers Walter Gerstung, dessen eindrucksvollen Arbeiten die Heyne Kunst Fabrik bereits vor einigen Jahren gezeigt hat. Die Arbeiten aus den exzessiven und schonungslosen 80er- und 90er-Jahren umfassen sowohl Originale als auch limitierte und signierte Editionen. Dem gegenüber steht die aktuelle Werkserien „Black Water“ – surreale Fotokunstwerke, die den Gerstung der Gegenwart zeigen. Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New Old School / Black Water“, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstraße 67, Offenbach Öffnungszeiten:freitags 18 - 21 Uhr (16./23./30.01.), sonntags: 15 - 18 Uhr (18./25.01.), weitere Termine gerne nach persönlicher Vereinbarung |
Bis Samstag, 07. März: „Auftunen und Peppen“![]() (Martin) Den Auftakt der Goldstein-Einzelausstellungsreihe 2026 macht „Auftunen und Peppen” mit Arbeiten des Künstlers Markus Schmitz. Die Zeichnungen des Atelier Goldstein-Künstlers Markus Schmitz zeugen von einer komplexen und fantasievollen Liniensprache. Linien und Text, ausgeführt in einer eigenen Typografie, verdichten sich zu visuellen Knotenpunkten. In den verschlungenen Zeichnungen offenbaren sich Motive wie Menschen, Landschaften, Fahrzeuge und organische Formen. Die Linien erzeugen dabei eine Spannung zwischen bewusster Komposition und intuitivem Fluss. Dieses spielerische Überarbeiten, Ergänzen und Weiterdenken – ein stetiges „Auftunen und Peppen” der Motive – bildet den Ausgangspunkt für den Titel der Ausstellung. Viele der Zeichnungen dienen als Grundlage für Cut-outs. Hier arbeitet Markus Schmitz mit der Technik des Scherenschnitts, die er zu einem zeitgenössischen Ausdrucksmittel weiterentwickelt. In einer Art zweistufigem Abstraktionsverfahren entstehen präzise Papierarbeiten, deren negative ausgeschnittene Flächen das Motiv oder die Erzählung nur noch als Spur abbilden. Der von den Arbeiten im Raum erzeugte Schattenwurf ist kein bloßer Nebeneffekt, sondern integraler Bestandteil der Komposition: Als Projektion erweitert er die Bildfläche in den Raum. In der Ausstellung wird dieses Prinzip gesteigert, indem der projizierte Schatten in Form einer Installation selbst zum zentralen Element wird. Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84, Öffnungszeiten: Donnerstag – Samstag von 14 – 18 Uhr (samstags ist der Künstler anwesend) |
Mittwoch, 11. März: Of/ ...den Krieg gründlich verlernen![]() (Andrea) |
Bis 15. März: OF/ Internationale Kinderbuchausstellung![]() (Andrea) |
Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub![]() (Petra) Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar. Bild: ©Daniel Hartlaub Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger, Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei |
Freitag, 17. April – Sonntag, 27. September: Mishpocha – The Art of Collaboration![]() (Petra) Es gibt so Termine, die „blinken“ schon lange vorab im Terminkalender – dies ist so einer. Mike Diamond von den legendären Beastie Boys (großartigstes Musikvideo aller Zeiten „Sabotage“) ist als künstlerischer Leiter Teil der Ausstellung „Mishpocha“. Was bedeutet Familie: Eine Gruppe von Menschen, die miteinander verwandt sind? Ein Freundeskreis, in dem alle dasselbe Lebensgefühl teilen? Die Gemeinschaft, die in der kreativen Zusammenarbeit entsteht? Der Musiker Mike Diamond hat auf diese Fragen eine Antwort. Sie hängt mit der Geschichte der Beastie Boys, zusammen: „Wir konnten all dies nur dank der großartigen Menschen erreichen, denen wir begegnet sind und mit denen wir zusammengearbeitet haben.“ Mit ihrem Crossover aus Jazz, Punk und Hip Hop sowie Musik, Mode und Kunst wurden die drei jüdischen Jungs aus New York zu internationalen Stars. Aus Gesprächen mit Mike Diamond über Familie, Herkunft, Gemeinschaft und künstlerische Zusammenarbeit haben Atelier Markgraph, die IMA Clique und das Jüdische Museum Frankfurt das interdisziplinäre Projekt "Mishpocha" entwickelt – ein Plädoyer für die Kraft des kreativen Miteinanders. Die Ausstellung deutet den jiddischen Begriff „Mischpoche“ neu – als Sinnbild für künstlerische Netzwerke und für Zusammenhalt jenseits biologischer Familienstrukturen. Das interdisziplinäre Projekt bringt zeitgenössische Künstler*innen, Musiker*innen und Creative Industries zusammen, um kollaborative Schaffensprozesse und Gemeinsinn zu stärken. Sie lädt dazu ein, Differenzen zu überwinden und Familie neu zu denken – als kreative Community, die Zusammenarbeit und praktizierte Demokratie feiert. Kern des Projekts ist die Ausstellung mit zeitgenössischen Kunstwerken und interaktiven Installationen – bunt, popkulturell und interaktiv. Ergänzt wird sie durch ein vielfältiges Programm mit Open Stages, Workshops und Satellitenausstellungen: Auf dem Vorplatz des Museums ist die OY/YO-Skulptur von Deborah Kass zu sehen. Im Stadtraum sind Konzerte und Happenings geplant. Zwei Satellitenausstellungen an anderen Orten dehnen den Kosmos von „Mishpocha“ ins im Rhein Main-Gebiet aus. Mishpocha – The Art of Collaboration, Ausstellung, Musik und Happenings im und rund um das Jüdische Museum Frankfurt im Rahmen von World Design Capital 2026, Jüdische Museum Frankfurt (Satellitenausstellungen Kunsthaus Wiesbaden, Opelvillen Rüsselsheim), Adresse: Bertha-Pappenheim-Platz 1, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr), Eintritt: 12 (6) EURO, weitere Infos findet Ihr hier |
Bis Sonntag, 26. April: AI-Worlding im Museum Angewandte Kunst x saasfee*pavillon![]() (Petra) Worlding steht für Prozesse, welche Welten und Weltsichten hervorbringen. Zunehmend wird Künstliche Intelligenz Teil dieser Prozesse. KI-Systeme haben sich tief in unseren Alltag eingebettet und prägen unsere Vorstellungen von Gesellschaft, Welt und uns selbst. Generierte Bilder, Texte und Videos erschaffen neue Welten – basierend auf selektiven Daten, einseitigen Perspektiven und wirtschaftlichen Interessen. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen, welche AI-Worlding simulieren und reflektieren. Es werden einerseits Grenzen generativer Modelle erfahrbar gemacht, andererseits das Verhältnis zwischen Menschen und KI-Systemen exploriert: Wann sind diese bloß Werkzeug, wann Co-Creator und wo bestimmender Faktor für gesellschaftliche und künstlerische Prozesse? Die Partnerausstellung im saasfee*pavillon eröffnet am Donnerstag, 19. Februar. AI-Worlding - Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen, Gruppenausstellung mit: Anton Andrienko, Elisa Deutloff, Egor Dmitriev, Xiangyu Fu, Chelsea Hartmann, Marlon Hesse, Ava Leandra Kleber, Max Kreis, Mattis Kuhn, Leon-Etienne Kühr, Seongsin Lee, Ting-Chun Liu, June Pauli, saasfee* (Alex Oppermann, Al Dhanab, Maciej Medrala), Evgeny Tverdokhlebov, Natalie Wilke, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (10) Euro |
Bis 26. April: JESSICA BACKHAUS. SHADOWS MIGHT DANCE![]() (Uwe) Die Arbeiten der international anerkannten deutschen Fotografin Jessica Backhaus entfalten sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst, geprägt von Form, Farbe und Licht. Inspirationsquellen reichen von abstrakten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts wie Josef Albers und Sonia Delaunay bis zu prägenden Begegnungen wie mit der Schriftstellerin und Fotografin Gisèle Freund. Ihre Fotografien befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter die Deutsche Börse Photography Foundation, und wurden unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Martin-Gropius-Bau, Berlin, ausgestellt. Rahmenprogramm Fotografie Forum Frankfurt / F., Braubachstraße 30–32 |
Bis Sonntag, 26. April: allapopp "When Body is not Enough" im saasfee*pavillon x Museum Angewandte Kunst -![]() (Petra) Ein milder Sprühregen an famosen "World Design Capitel 2026"-Projekten plätschert in diesem Jahr auf uns nieder: ich hoffe, Ihr seid bereit!? Jetzt auch mit einer Kooperation des saasfee*pavillons mit dem Museum Angewandte Kunst, die dazugehörigen Ausstellungen sind in beiden Häusern zu sehen. Heute ist Vernissage der Einzelausstellung von allapopp im saasfee*pavillon, die über ein Jahrzehnt der Selbstdigitalisierung nachzeichnet – von frühen Sprachklonen bis hin zu generativen KI-Avataren und interaktiven Sprachmodellen. Sie vereint individuelle und gemeinschaftliche Arbeiten der Künstler*in in den Bereichen Installation, Video, Klang, Mixed Reality, Teppich und Acrylglasdruck. Angefangen bei den techno-utopischen Träumen des sowjetischen Kosmismus, westlichem Transhumanismus und Ideen der Techno-Spiritualität, untersucht die Ausstellung die Kräfte, die den Wunsch nach kapitalistischer, patriarchaler und spiritueller Selbstoptimierung prägen. Als zehnjährige, praxisorientierte Auseinandersetzung mit digitaler Verkörperung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz stellt allapopp die Frage: In welche Zukunft führt die digitale Erweiterung unserer Körper – und nach wessen Bedingungen findet diese Transformation statt? Die Partnerausstellung im Museum Angewandte Kunst eröffnet bereits am Donnerstag, 12. Februar. Foto: ©www.saasfee.de When Body Is Not Enough – allapopp, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 66 HH, Öffnungszeiten: samstags+sonntags 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Sunday Artist Walks jeweils 16.00 (22.02., 15.03., 29.03., 26.04.), 17.04.2026 19.00 - 21.00 Uhr „Tatar Dinner-Performance“ mit allapopp (Anmeldung erforderlich per E-Mail an: heidi@saasfee.de) |
Bis Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn![]() (Petra) Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt. Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel Thomas Bayrle – Fröhlich sein!, Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro |
Bis 10. Mai: Of/ 100 Jahre BOK![]() (Andrea) |
Bis Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst![]() (Petra) Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Vorschau auf den 1. Mai 2026![]() (Andrea) |

















































































