ForscherInnen streiten sich darüber:

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen
Ist der ‚Blue Monday‘ - der dritte Montag im Januar - der traurigste Tag des Jahres?
Blue Monday, weil Blue im Englischen nicht nur für die Farbe Blau steht, sondern auch traurig und deprimiert bedeutet.
Oder ist der ganze Monat Februar die traurigste Zeit im Jahr?
Nie sei die Welt trister, nie sei man erleichterter, einen Monat überstanden zu haben…
Keine Ahnung, ob es wirklich so ist, dass im jetzt aktuellen Februar die Anzahl der depressiven Verstimmungen besonders stark oder zahlreich erlebt werden!?
Wovon ich aber überzeugt bin: Kultur und Ausgehen, das hilft auf alle Fälle!
Unbedingt seid Ihr deshalb hier bei Danielas Ausgehtipps bestens präventiv gegen evtl. drohende ‚Februarlöcher‘ versorgt: An Angeboten mangelt es nicht, denn hier kommt ein pickepackevoller Newsletter mit Möglichkeiten dazu, auch im Februar ein schönes Leben und die beste Zeit zu haben – Ihr müsst es nur noch machen!
Für alle, die sich für Blue Monday oder den traurigen Februar interessieren, hier zwei weiterführende Links: https://www.geo.de/wissen/gesundheit/blue-monday---der-traurigste-tag-des-jahres--30178062.html; https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/warum-der-februar-der-schlimmste-monat-des-jahres-ist-8555994.html
Und was ich euch an diesem Wochenende besonders ans Herz lege: den Rundgang in der Städelschule – den Tipp findet Ihr gleich hier…
Genießt – trotz allem oder gerade deswegen - den Februar und macht euch ein schönes Leben!
Martin.
Plakat: © Ben Ackermann
Vielen Dank an das Ausgehtipp-Team: Daniela Cappelluti, Andrea Ehrig, Petra Manahl, Erik Düwel und Uwe Schwöbel.
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit.. im Mai 2026 werden es 20 Jahre! .. ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen. |
Open Call für Künstler:innen![]() (Andrea) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (ANDREA)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
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GEROLLTES über Gerd Knebel und Albert Riera![]() (Uwe) Ich bin aus unterschiedlichsten Gründen kein Freund von Ultras, inklusive oder insbesondere von denen der Eintracht. Auch wenn ich sicher einige kenne und die für sich genommen im privaten Rahmen alle sehr mag. Wie sie den völlig zu Recht hochgeschätzten Gerd Knebel (Badesalz, Flatsch! …) nach seinem Tod beim Heimspiel in der Champions League gegen Tottenham ehrten, war absolut ehrenwert und großartig. Auf einem Banner stand „Guck net so, halt‘s Maul, geh‘ weider“, das Ende eines Badesalz-Sketchs, in dem Knebel zu Lebzeiten einen Grabstein kauft und sich diese Inschrift wünscht. Passender hätte man das nicht auswählen können und der Rahmen war besonders. Sportlich läuft es in 2026 überhaupt nicht. Nach der Entlassung von Trainer Toppmöller gingen alle Spiele verloren und es fielen weiterhin viele Gegentore. Das Aus in der Champions League war schon vor den letzten Spielen schon weitestgehend klar, aber das Abrutschen in der Tabelle der Bundesliga tut sicher weh. Weniger rutschte die SGE in den Tabellenplätzen nach unten (trotz der Niederlagenserie liegen sie immer noch auf Platz 8), aber der Abstand auf die Plätze, die zur Teilnahme an Spielen in europäischen Wettbewerben qualifizieren, ist schon auf 8 Punkte angestiegen. Acht Punkte Rückstand auf Leverkusen oder Stuttgart sind schon eine Hausnummer. Mal sehen, was der neue Trainer bringt. Ein Spanier, der in Slowenien schon einiges gerissen hat. Ich kenne ihn trotz seiner Einsätze als Spieler für die spanische Nationalmannschaft nicht. Daher traue ich mir kein Urteil zu. Eins steht nach seiner Vorstellung in jedem Fall schon einmal fest: Die Eintracht hatte schon größere Schwätzer als Trainer. |
Freitag, 06. bis Sonntag, 08. Februar: Rundgang 2026, Städelschule![]() (Martin) Die Hochschule für Bildende Künste – Städelschule öffnet zum Ende des Wintersemesters mit dem Rundgang ihre Türen und bietet ein umfangreiches Programm aus offenen Ateliers, Gesprächen, Performances und Filmvorführungen an. Während des Rundgangs haben die Besucher*innen die Möglichkeit, einen Einblick in das künstlerische Schaffen von Studierenden aus den acht Klassen der Professor*innen Monika Baer, Gerard Byrne, Hassan Khan, Tobias Rehberger, Willem de Rooij und Haegue Yang sowie der Gastprofessor*innen Dora Budor und Diego Marcon zu bekommen. Die Studierenden öffnen ihre Ateliers und zeigen aktuelle Werke an den beiden Standorten der Städelschule. In Kooperation mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum werden im Kinosaal des Museums Film- und Videoarbeiten der Studierenden gezeigt. Darüber hinaus bietet der Rundgang ein dichtes Programm an Performances, Lesungen, Konzerten und Gesprächen. Studierende des Masterprogramms Curatorial Studies – Theorie – Geschichte – Kritik, einem Kooperationsstudiengang der Städelschule und der Goethe-Universität, haben für den diesjährigen Rundgang ein dialogbasiertes Vermittlungsprogramm entwickelt, das Raum für Diskussionen und gemeinsamen Austausch schafft. Zudem werden in der Bibliothek aktuelle Publikationen und Editionen der Städelschule, des Portikus und der Studierenden zum Kauf angeboten. Das komple.tte Programm auf www.staedelschule.de Täglich (06.02 bis 08.02) von 10:00 – 20:00 Uhr, Städelschule: Dürerstraße 10 und Daimlerstraße 32 |
Freitag, 06. Februar - Sonntag, 08. Februar: Carolin Liebl & Nikolas Schmid-Pfähler - Kunst in Karlsruhe![]() (Petra) Im letzten Herbst durfte ich ein kurzes Portrait über dieses tolles Künstler-Paar aus Offenbach schreiben, das Ihr hier findet. An diesem Wochenende sind Carolin Liebl und Nikolas Schmid-Pfähler mit ihrer spannenden Kunst in Karlsruhe, wo sie an gleich drei Standorten zu sehen sein werden: Am Donnerstag startet die Kunstmesse „art karlsruhe“ mit mehreren ihrer Arbeiten (Haupteingang und Halle 2, Stand E14). Die nächste Station ist das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZMK) - das übrigens schon lange auf meiner „Liste“ steht! Seit 2020 besitzt die Sammlung des ZMK ihre sehr schöne und poetische bewegte Arbeit „Lineas“ und zeigt sie in der Dauerausstellung „The Story That Never Ends“, die mit etwa 100 Arbeiten die Entwicklungslinien der apparativen Künste von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart nachzeichnet. Dritte Station ist das dortige Studio Karat, das im Rahmen des „Kunstrauschen 2026“ eine umfangreiche Eröffnungsschau mit zehn aktuellen künstlerischen Positionen präsentiert. Ein neuer Scan aus ihrem Projekt “Nature Soft” wird die Fassade des Studios zieren. Ganz schön was los dieses Wochenende in Karlsruhe - mit Carolin und Nikolas! Foto: ©Studio Karat, Karlsruhe Carolin Liebl & Nikolas Schmid-Pfähler - Elektronische Kunst/Medienkunst, Ort: verschiedene Orte in Karlsruhe, u. a. Studio Karat, Adresse: Degenfeldstr. 15, Öffnungszeiten: Freitag+Samstag 17:02 - 1:07 Uhr, Sonntag 10:01 - 14:13 Uhr, Eintritt: frei |
Freitag, 06. & Sonntag, 08. Februar: Der Schmerz![]() (Martin) Eine sensationelle Inszenierung in spektakulärem Bühnenbild und instensivstes Schauspiel! Shirin Sojitrawalla schreibt dazu in ‚Theater der Zeit‘ (erschienen am 23.10.25): „An keinem Moment der fast zwei Stunden ertönt hier ein Wort, das nicht auch durchlebt und durchdacht scheint von denen, die es sprechen. Das kann verwundern, zumal bei einer Romanadaption, und zwar nicht irgendeiner, sondern Marguerite Duras’ „Der Schmerz“. Ein harter Text, der das Grauen unverblümt zur Sprache bringt. Regisseur Michael Weber hat die Theaterfassung erstellt und die Bühne eingerichtet. Im Mittelpunkt steht eine Frau, Marguerite Duras, die darauf wartet, dass ihr Mann aus dem Konzentrationslager heimkommt. Als Mitglied der Résistance war Robert L. (im echten Leben Robert Antelme) in deutsche Konzentrationslager deportiert worden. Bald steht er abgemagert und an Körper und Seele zerschunden vor ihr. Ein großer Mann mit nur noch 37 Kilogramm. Ein Wrack, in Frankfurt verkörpert von Jakob Gail. In einem Seitenraum der Frankfurter Naxoshalle des Theaters Willy Praml beherrscht ein ausgebrannter Bus die Bühne. Er nimmt fast die gesamte kleine Spielfläche ein, das Publikum nimmt an drei Seiten drumherum sehr dicht am Geschehen Platz. (…) Zu Anfang sitzt hier im selben Moment nervös und stoisch Anna Staab als bildschöne Frau mit tolldreist eingedrehter Frisur nach der Mode der damaligen Zeit. Die Flamme eines Feuerzeugs illuminiert ihr Antlitz. Schon dieser Beginn erweist sich als so spektakulär unspektakulär, dass man die Augen nicht abwenden möchte. Immer wieder sind es kleine Details, Momente am Rande, die an diesem konzentrierten Abend Eindruck hinterlassen. Der Bus dient dabei als Sinnbild für Gewalt und Zerstörung und für ein Zuhause auf Zeit. Im Laufe des Abends bespielt das Ensemble ihn von allen Seiten, inklusive Heckfenster. Im Dach des Busses befinden sich zwei Luken, manchmal spaziert das Ensemble dort oben umher. An einer Stelle stampft jemand immer wieder mit dem Fuß auf, so dass die Frau unten im Bus den Schmerz der Überlebenden als irres Klopfen in den Schläfen spürt, oder ist es das lang ersehnte Pochen an der Tür? An anderer Stelle kauert der Wiederkehrer auf einem der großen Reifen des Busses, wie heutzutage Geflüchtete es auf ihrem Weg nach Europa tun. Im Inneren des Busses steht ein Klavier, das zuweilen betätigt wird, auch wenn die Musik vom Band kommt, wie überhaupt Musik hier als Atmosphärenverstärker dient: Klassisches, aber vor allem Chansons und Volkslieder, oft sehr Französisch, immer stimmungsvoll. Frankreichmarker setzt der Abend, ohne auf Baguette und Baskenmütze zurückzugreifen. Okay, der Liebhaber der Frau (Muawia Harb) trägt ein Bretagne-Shirt (Kostüme Paula Kern), doch französisch wirkt eher die Art, wie Weber und sein Ensemble von Krieg und Leben erzählen, etwa die Nonchalance mit der am Ende alle mit freiem Oberkörper spielen und dabei ebenso so viel von der Fragilität ihrer Existenz wie vom zerrütteten Begehren sprechen. Szenen größtmöglicher Zärtlichkeit wechseln sich ab mit krassen Verlautbarungen roher Gewalt und Unmenschlichkeit. Dabei zelebriert der Abend seine Langsamkeit, die zwar ein bisschen Sitzfleisch erfordert, aber dennoch zielführend ist. Es ist die Mischung aus französischer Leichtigkeit und deutscher Erdenschwere, die überzeugt. Das Ensemble, allen voran Anna Staab, bewundert man nicht nur fürs Auswendiglernen irrsinniger Textmengen, sondern auch für sein variantenreiches, situativ wechselndes Spiel. Ein paarmal läuft die Frau wie manisch um den Bus herum, ihre hohen Schuhe im Raum hallen wie Hiebe, und man denkt unwillkürlich an Todesmärsche und die Hofgänge Gefangener. Die triste Fabrikhalle Naxos, in der früher Schleifmittel hergestellt wurden, ist als Spielort in diesem Zusammenhang ein Geschenk. Ein unbehaglicher Ort für einen unbehaglichen Text. Manches gerät sehr illustrativ, da kräuselt dann Zigarettenrauch aus der Dachluke des Busses, wenn von den Krematorien der Lager die Rede ist. Ein sicht- wie erfahrbares Grab in den Lüften. Und ein Abend, der als ein Stück Erinnerungskultur an die Nieren geht.“ Freitag, 6. um 19.30h und Sonntag, 8. Februar um 18.00h: Theater Willy Praml in der Naxoshalle |
Freitag, 06. - Sonntag, 08. Februar: YIPPIE! Kindercomicfestival in Frankfurt, Offenbach und der Rhein-Main-Region![]() (Petra) Die achte Ausgabe des preisgekrönten Kindercomicfestivals YIPPIE! geht an den Start. Und es breitet sich immer mehr in der ganzen Rhein-Main-Region aus: YIPPIE! gibt es in Darmstadt, in Hofheim und Offenbach, in Wiesbaden und Bad Vilbel und natürlich im Festivalzentrum in Frankfurt am Main. Tolle Geschichten, viel Musik, Comics zum Selbermachen – das ist das Rezept für YIPPIE! Und das alles live. Mit den Zeichner*innen, die die Comics gemacht haben, mit Live-Musik und tollen Workshops. Aus der ganzen Welt kommen die Künstler*innen, aus Kanada, Frankreich, Belgien und England, aus Deutschland und aus Frankfurt. Zum Warm up kommt Philip Waechter schon am Vortag, 05. Februar, mit “Toni” nach Hofheim. Der offizielle Auftakt des Festivals in Frankfurt findet dann am 06. Februar im Literaturhaus Frankfurt statt. Zu Gast sind Axel Scheffler, Regina Kehn und Guillaume Perreault. Seinen krönenden Abschluss findet YIPPIE! am Sonntag mit einem Familien-Comic Konzert von Dota Kehr und Jan Rohrbach im Jungen Museum Frankfurt. Dazwischen finden Lesungen mit Ulf K. in Wiesbaden, Mikael Ross und Regina Kehn in Offenbach, Tanja Esch in Bad Vilbel und mit Axel Scheffler, Ferdinand Lutz und Dominik Merscheid in Darmstadt statt. YIPPIE! Kindercomicfestival, Orte: Junges Museum Frankfurt, Leopold-Sonnemann-Saal. Saalhof 1, Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, Centralstation Darmstadt, Im Carree, Darmstadt, Stadtbibliothek Bad Vilbel, Niddaplatz 2, Klingspor Museum Offenbach, Herrnstraße 80, Stadtbibliothek Offenbach, Herrnstraße 84, Volkshochschule Main-Taunus, Pfarrgasse 38, 65719 Hofheim, Eintritt: bis auf wenige Ausnahmen für Kinder frei, das gesamte Programm (mit Ticketangaben) findet Ihr hier |
Freitag 06. Februar bis 01. März: Austellung: »CONSPIRACY THEORY«![]() (Daniela) »Conspiracy Theory« ist das Ergebnis einer eineinhalbjährigen künstlerischen Arbeit von Vládmir Combre de Sena mit unterschiedlichen KI-Systemen. Künstliche Intelligenz wird dabei nicht als Autorin verstanden, sondern als Instrument, Gegenspielerin und ideologisch geprägter Akteur innerhalb eines bewusst konfrontativen künstlerischen Prozesses. Die Video-Serie behandelt verschiedene Themen großer Tragweite, wie z.B. das Theoriegebilde von Religion, die Fiktion von Rasse, das Konzept der Moderne, die Dominanz des Westens, und der Frage, ob die Macht bereits in der Cyber Cloud liegt. Die Arbeit legt offen, dass KI-Systeme nicht neutral operieren. Sie transportieren implizite Weltbilder, bevorzugen dominante Narrative und tendieren dazu, Kritik zu moderieren oder zu versöhnen. Begriffe wie Ausgewogenheit, Dialektik oder Komplexität erweisen sich dabei als ideologisch aufgeladen. In »Conspiracy Theory« wird dieser Effekt nicht verdeckt, sondern sichtbar gemacht – durch bewusste Intervention, Zurückweisung und künstlerische Steuerung. Die Videos sind keine Simulation von Leben, sondern präzise gesetzte Argumentationsräume. Bewegung ist berechnet, Nähe programmiert, Stimme synthetisch. Gerade diese Distanz erzeugt Schärfe. Die Serie zeigt KI nicht als Zukunftsversprechen, sondern als gegenwärtige Machtstruktur, die Wissen formt, filtert und normalisiert. Ausstellungsraum EULENGASSE, Frankfurt, 6. Februar – 1. März 2026, Vernissage, 6. Februar – 19 Uhr |
Freitag, 6. Februar: Portraits in Jazz![]() (Andrea) Stadtbibliothek Frankfurt (Zentralbibliothek), Hasengasse 4 |
6. bis 9. Februar: Winterwerft![]() (Andrea) Winterwerft, Orberstraße 57 |
Freitag, 6. Februar: OF/ PSYCH-O-SZILLATOR KÖLN-FFM FESTIVAL im KJK Sandgasse![]() (Andrea) |
Freitag, 06. Februar - Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst![]() (Petra) Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Eröffnung 06. Februar 19 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei |
Samstag 07. Februar: Nizzas Blaue Stunde![]() (Daniela) Ich habe heute meine erste Swing-Tanzstunde bei Steffi Kunkel. Perfekt um danach bei der BLAUEN STUNDE vom Hotel Nizza weiter zu tanzen, bevor ich dann mit meiner Freundin Petra zur Show “Damals in Frankfurt” in der Jahrhunderthalle fahre… |
Samstag, 07. Februar: Beweis dessen, dass auch unzulängliche, ja kindische Mittel ...![]() (Martin) Beweis dessen, dass auch unzulängliche, ja kindische Mittel zur Rettung dienen können (Tanz-Performance) Die Zeiten sind ernst: Grenzkontrollen auf der einen, grenzenlose Technologie auf der anderen Seite. Einfach weitertanzen? In der Soloperformance der Tänzerin Camilla Fiumara steht die Frage im Raum, ob das Unzulängliche, das Kindliche eine Kraft zur Rettung sein kann. Mitten im Nebel der Gegenwart steht ein White Cube – ein Ort, um sich auszutoben und die Grenzen der Welt zu erweitern. Darin beginnt Camilla Fiumara: Punkt, Punkt, Strich. Es entsteht eine Choreographie zwischen Aufbruch, Kippmomenten und Offenheit, die die Veränderungskraft des Tanzes befragt. Ausgehend von Kafkas Beschreibung von Odysseus und den Sirenen, klingt hier eine andere Odyssee an. Der Körper skizziert (T)Räume und lässt das Unzulängliche als leise Hoffnung in der Gegenwart erscheinen. Produktionshaus Naxos, Waldschmidtstraße 19, 20 Uhr |
Samstag 07. Februar: SOUL FOOD![]() (Daniela) SOUL-FUNK-DISCO-OLD SCHOOL HIP HOP Abendkasse 15 € |
Samstag, 07. Februar: Sarah Hakenberg: Mut zur Tücke![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr |
Samstag, 7. Februar: Of/ „Musica leggera Italiana“![]() (Andrea) |
Samstag, 7. Februar: Of/ Sentimental Value![]() (Andrea) |
Noch bis Sonntag, 08. Februar: Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Opelvillen Rüsselsheim![]() (Petra) Die Weihnachtspause finde ich eine gute Gelegenheit, etwas Neues zu entdecken, oder etwas, das ich mir schon das ganze Jahr über vorgenommen hatte, endlich zu machen: zum Beispiel einen Trip nach Rüsselsheim. Hélène de Beauvoir stand lange im Schatten ihrer Schwester Simone de Beauvoir – eine der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und Ikone der Frauenbewegung. Ohne Zweifel beeinflusste Simone de Beauvoir Hélènes Leben und Arbeit auf eine sehr tiefgreifende Weise, dennoch steht das Werk der Malerin für sich. In der Ausstellung wird die vergessene Künstlerin und ihr vielschichtiges Werk neu bewertet werden. Präsentiert wird die erste museale Ausstellung zum Werk der Malerin Hélène de Beauvoir in Deutschland. Mit 177 Leihgaben aus den Jahren 1925 bis 1994 wird die gesamte Spannweite ihres Schaffens mit Kupferstichen, Aquarellen, Acrylbildern und Ölgemälden gewürdigt und dabei bislang unberücksichtigte Thematiken fokussiert. Kunst bedeutete für Hélène de Beauvoir eindeutig einen Akt der Befreiung: Herrschende Rollenbilder legte sie offen und machte in klar verständlicher Bildsprache auf die Lage der Frau aufmerksam. Bisher unbekannte Malereien erweisen sich nun als Schlüsselwerke. Die hochkarätigen Leihgaben stammen aus Frankreich, Italien, Deutschland, England und der Schweiz. Foto: Hélène de Beauvoir Selbstportrait, ©Privatsammlung Ute Achhammer Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Ort: Opelvillen Rüsselsheim, Adresse: Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, 25.+26.12. 10 - 18 Uhr, 01.10.2026 12 - 18 Uhr, an den Feiertagen mit Führungen um 15 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Sonntag, 8. Februar: Of/ Comic und Manga-Tauschbörse![]() (Andrea) |
Sonntag 08. Februar: Offener Kreativworkshop für lebendiges Stadtgrün![]() (Daniela) Eine offene Mitmach-Werkstatt, in der aus Zweigen, Ideen und Fantasie sichtbare Zeichen für mehr Stadtgrün entstehen. Gemeinsam bereiten wir aus den Platanenzweigen vom Museumsufer Baumaterial für den Atzelbergplatz vor und gestalten aus den Resten fantasievolle Baumkostüme für die Aktion zu mehr Stadtgrün am 28.Februar auf der Zeil. Am Sonntag, den 8. Februar, laden wir (vom Umwelt-Exploratorium e.V. https://www.u-x.de/) von 11–15 Uhr in den Aeronautenhangar am Alten Flugplatz Bonames zu dieser gemeinschaftlichen Gestaltungsaktion ein. Die Aktion ist offen und niedrigschwellig und lädt zum Mitmachen, Austauschen und gemeinsamen Gestalten ein – für Kinder, Erwachsene und alle, die Lust haben, unsere Stadt aktiv mitzugestalten. Die wärmende Verpflegung wird unterstützt von Sue’s Kitchen & Food That’s Left. Ort: Aeronauten Hangar Umwelt-Exploratorium e.V. | Am Burghof 53 | 60437 Frankfurt am Main https://maps.app.goo.gl/i7xG2rXuqzYHaTaD7?g_st=ic Zeit: Sonntag, 08.02.2026 von 11-15 Uhr |
Sonntag, 08. Februar: Kikiriki-Theater spielt Siegfrieds Nibelungenentzündung![]() (Uwe) Als gebürtiger Südhesse mit zeitweisem Wohnsitz in der Nähe der Heimspielstätte des Kikiriki-Theaters muss ich diese Ankündigung natürlich bringen. Das Kikiriki-Theater kommt zu einem Gastspiel ins Zoom und zeigt Siegfrieds Nibelungenentzündung. Darüber wird geschrieben: „Das Kikiriki-Theater zeigt in einem mittelalterlichen Narrenspektakel das Leben und Sterben des blonden Recken Siegfried von Xanten … Die Puppen sind respektlos aus alten Küchengeräten, Blechdosen, Fahrradteilen und allerlei Krimskrams zusammengebaut. Sie werden hellebardengleich auf langen Stöcken geführt und unterstreichen somit ironisierend den schein-heroischen Inhalt der Sage.“ Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 17 Uhr |
Sonntag, 8. Februar: Of/ Fussball-Flohmarkt![]() (Andrea) |
Of/ Yogaraum![]() (Andrea) |
Montag, 09. Februar: Naxoshalle: Abreißen! 25 Jahre Hallenbesetzung![]() (Martin) Der irre Weg vom letzten Arbeitstag der Arbeiter in der Naxos-Union 1990 bis zur ersten Premiere des THEATER WILLY PRAML 2000. Fast hätte es sie nicht mehr gegeben, die Naxoshalle. Denkmalschutz aufheben und den Investor endlich bauen lassen. Über alles wächst Gras oder ergießt sich der Beton, so die Hoffnung der einen. Nicht noch mehr Vernichtung von Stadtgeschichte, die einen Krieg überlebt hat, so die Warnung der anderen. Stadtpolitik, die sich wie ein Kriminalroman ausnimmt, aber zum Glück ohne Leiche. … und ob und wie es an Ort und Stelle weitergehen könnte und sollte, das hängt nicht nur von der Qualität unserer Arbeit, sondern auch vom Gestaltungswillen der Politiker*innen unserer Stadt und nicht zu unterschätzen von der Einflussnahme ihrer Bürger*innen ab. Eine Lesung des Ensembles Theater Willy Praml mit anschließendem Podium über die Zeit vor uns, als die Naxoshalle noch NUR EINE IMMOBILIE war - schön, aber lästig. Podium: Alfred Gangel (Leiter des Liegenschaftsamtes 1997-2012), Claus-Jürgen Göpfert (Ehemals Frankfurter Rundschau), Simon Möllendorf (Leitungsteam Produktionshaus NAXOS), Willy Praml (Theatermacher), Linda Reisch (Kulturdezernentin 1990-1998). Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Kulturwissenschaftler) Montag, 9. Februar um 19.30 Uhr: Naxoshalle: Abreißen! Foto: © Rebekka Waitz |
Montag, 09. Februar: The Blue Stones![]() (Uwe) Minimalistische Besetzung, maximaler Sound – das kanadische Duo The Blue Stones überrascht immer wieder mit seiner kraftvollen Präsenz. Was auf den ersten Blick wie eine klassische Blues-Rock-Kombo wirkt, entfaltet sich zu einem beeindruckend vielschichtigen Klangbild, das irgendwo zwischen Rock, Alternative und Pop beheimatet ist … Mit ihrem intensiven Zusammenspiel und geschicktem Einsatz der Technik entsteht eine Bühnenpräsenz, die alle im Publikum sowohl in kleinen Clubs als auch auf großen Festivalbühnen begeistert. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr |
Montag, 9. Februar: OF/ Nicholas Conard: Kunst und Design vor 40.000 Jahren![]() (Andrea) |
Dienstag 10. Februar: Buchvorstellung: „Die Geschichte des Frauenfußballs bei Eintracht Frankfurt“![]() (Daniela) Heute Abend bin ich mal wieder im Stadion. Nicht zum Spiel, sondern im Eintracht Museum! |
Mittwoch, 11. Februar: hr-Bigband & Richard Bona![]() (Daniela) hr-Bigband & Richard Bona Seinen ersten Bass baute sich Richard Bona selbst aus Kisten und Fahrrad-Bremsseilen. Mittlerweile ist der Kameruner zu einem Weltstar geworden. Er gehört zu den weltbesten Bassisten, hat eine faszinierende Singstimme und spielt zahlreiche weitere Instrumente. Zusammen mit der hr-Bigband bringt er ein grooviges Programm auf die Bühne, das nicht nur musikalisch exquisit ist, sondern auch einfach gute Laune macht. Für das musikalische Establishment war er ein Unbequemer, weil er sich nicht dem Diktat des wirtschaftlichen Erfolgs unterwarf, sondern die Musik machte, die ihm am Herzen lag. Und das waren oft genug Songs für und über die Außenseiter, die Marginalisierten, die Underdogs. Dass er damit genau richtig lag, beweisen seine zahlreichen Preise und Nominierungen für seine Alben. Richard Bona ist selbst mittlerweile ein Name, den andere sich in ihre Biografie schreiben, aber auch er hat mit den Größten der Musikwelt zusammengearbeitet, darunter Herbie Hancock, Quincy Jones, Chick Corea, Sting und Stevie Wonder. Videoausschnitt: https://youtu.be/PjcCoRYCYPw?si=GCUUbCTQtXiysZAf Richard Bona, Bass/Gesang; Michael Philip Mossman, Leitung Tickets und Infos: Frankfurt Alte Oper Tickets: 66€ / 55€ / 44€ / 33€ / 22€ (069) 155 2000 |
Donnerstag, 12. Februar - Sonntag, 26. April: AI-Worlding im Museum Angewandte Kunst x saasfee*pavillon![]() (Petra) Worlding steht für Prozesse, welche Welten und Weltsichten hervorbringen. Zunehmend wird Künstliche Intelligenz Teil dieser Prozesse. KI-Systeme haben sich tief in unseren Alltag eingebettet und prägen unsere Vorstellungen von Gesellschaft, Welt und uns selbst. Generierte Bilder, Texte und Videos erschaffen neue Welten – basierend auf selektiven Daten, einseitigen Perspektiven und wirtschaftlichen Interessen. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen, welche AI-Worlding simulieren und reflektieren. Es werden einerseits Grenzen generativer Modelle erfahrbar gemacht, andererseits das Verhältnis zwischen Menschen und KI-Systemen exploriert: Wann sind diese bloß Werkzeug, wann Co-Creator und wo bestimmender Faktor für gesellschaftliche und künstlerische Prozesse? Die Partnerausstellung im saasfee*pavillon eröffnet am Donnerstag, 19. Februar. AI-Worlding - Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen, Gruppenausstellung mit: Anton Andrienko, Elisa Deutloff, Egor Dmitriev, Xiangyu Fu, Chelsea Hartmann, Marlon Hesse, Ava Leandra Kleber, Max Kreis, Mattis Kuhn, Leon-Etienne Kühr, Seongsin Lee, Ting-Chun Liu, June Pauli, saasfee* (Alex Oppermann, Al Dhanab, Maciej Medrala), Evgeny Tverdokhlebov, Natalie Wilke, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Vernissage: 19 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (10) Euro |
Donnerstag, 12. Februar – Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn![]() (Petra) Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt. Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel Thomas Bayrle – Fröhlich sein!, Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro |
Donnerstag, 12. Februar: Of/ Funda Arar & Kubat![]() (Andrea) Auch wenn ich noch immer brav mit Duolingo Türkisch lerne, bis ich da mal einen Smalltalk hinbekomme, werden noch Jahre vergehen. Aber ich höre Metropol FM und weil Funda Arar heute in die Stadthalle kommt, begleitet von Kubat, tauche ich heute tief ein in die Magie türkischer Musik. Dank Google Translate: Duolingo ile Türkçe öğrenmeye hâlâ büyük bir gayretle devam etsem de, basit bir sohbeti bile yapabilmem yıllar alacak. Ama Metropol FM dinliyorum ve Funda Arar bugün Kubat eşliğinde Stadthalle'ye geliyor, bu yüzden kendimi Türk müziğinin büyüsüne kaptıracağım. 20 Uhr |
V O R S C H A U |
Freitag 13.- Sonntag 15. Februar: FreundschaftsSpiele II Mendelssohn – Leben im Dialog im Casals Forum

(Daniela)
Steven Isserlis, Veronika Eberle & Friends
Drei Abende, drei Stationen, drei Perspektiven – ein Leben.
Diese FreundschaftsSpiele widmen sich Felix Mendelssohn Bartholdy nicht als Denkmal, sondern als Menschen im Netzwerk von Beziehungen, Einflüssen und Freundschaften.
Steven Isserlis und Veronika Eberle führen gemeinsam mit Weggefährten und Kronberg Young Soloists durch Mendelssohns Welten: vom jugendlichen Aufbruch über das Leipziger Schaffen bis zu den Londoner Jahren.
Der junge Mendelssohn
Freitag, 13. Februar 2026 | 19.45 Uhr, Carl Bechstein Saal, Casals Forum
Mendelssohn in Leipzig
Samstag, 14. Februar 2026 | 19.15 Uhr
Großer Saal, Casals Forum, Konzerteinführung um 18.15 Uhr mit Steven Isserlis und Friedemann Eichhorn
Mendelssohn in London
Sonntag, 15. Februar 2026 | 17.00 Uhr, Carl Bechstein Saal, Casals Forum
Tickets & Infos: https://www.kronbergacademy.de/tickets
Foto: © Jean_Baptiste_Millot
Bis Freitag, 13. Februar 2026: Ausstellung „Akut“![]() (Petra) In einer Welt, die von Geschwindigkeit, Veränderung und Krisen geprägt ist, wird akutes Handeln zur Notwendigkeit. Es sind diese kurzen Momente, in denen Entscheidungen getroffen und Handlungen unausweichlich werden – sei es in Politik, Gesellschaft, Medizin, im persönlichen Umfeld oder in der Fotografie. Letztere macht das Flüchtige sichtbar: Fotograf*innen entscheiden im Bruchteil einer Sekunde über Bildausschnitt, Fokus, Auslöser. Die Ausstellung „Akut“ zeigt fotografische Arbeiten, die die Dringlichkeit des Moments einfangen. die Intensität des Hier und Jetzt widerspiegeln – dokumentarisch, abstrakt oder inszeniert. Themen wie gesellschaftliche Konflikte, ökologische Herausforderungen oder persönliche Grenzerfahrungen werden so zu visuellen Zeugnissen des Augenblicks und fordern neue Perspektiven auf die Gegenwart. Damit richten Mitglieder der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main den Blick auf die Dynamiken der Region Frankfurt und Rhein-Main sowie deren Bedeutung für die großen Fragen der Gegenwart. Die Ausstellung findet im zeitlichen Umfeld der Ernennung von Frankfurt Rhein-Main zur World Design Capital 2026 statt und versteht sich als fotografischer Beitrag zu einem breiteren gesellschaftlichen Diskurs über Zusammenleben, Demokratie und Gestaltung. Foto: ©Samira Schulz Akut – Ausstellung von Mitgliedern der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main, Ort. Haus am Dom, Adresse: Domplatz 3, Öffnungszeiten: täglich 9 - 17 Uhr, samstags und sonntags 11 - 17 Uhr, Eintritt: frei |
Freitag 13. Februar: VINTAGE SOUNDSYSTEM / Musik & Diskurs #25![]() (Daniela) VINTAGE SOUNDSYSTEM / Musik & Diskurs #25 Hans-Jürgen Lenhart, Musikjournalist und Autor zur Hanauer Stadtgeschichte, lässt in unzähligen Bildern wie auch Film- und Musikbeiträgen diese Zeit wieder aufleben. Mit dabei: Leslie Link, Kultgitarrist aus Hanau (Orange Peel), der diese Zeit hautnah erlebt hat. Er hielt sich als Musiker mit Drogen wach und spielte auf Zuhälterpartys im Frankfurter Bahnhofsviertel. Wegen seines Gitarrenstils nennt man ihn den „Hendrix von Hanau“ und das wird er auch lautstark zeigen. Lenhart und Link rufen in Erinnerung, welche Clubs und lokale Bands es in Hanau und Frankfurt in der Zeit 1957 bis ca. 1968 gab und warum sie wieder verschwanden, dazu die Rolle der Zuhälter sowie die Entwicklung vom Rock ‘n‘ Roll zu Soul und Beat Musik. Tür & Küche ab 19:00 Uhr. Start um 20:00 Uhr, pastel, Lindleystraße 15, barrierefrei, FFM NÄCHSTE TERMINE: |
Freitag, 13. Februar: Of/ Tag der offenen Türen![]() (Andrea) Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach lädt ein zum Tag der offenen Türen. Der Titel ist Programm: Werkstätten und Lehrgebiete aus den beiden Fachbereichen Kunst und Design öffnen ihre Türen für interessierte Schüler_innen sowie Lehrer_innen und geben Einblicke ist das Lernen, Forschen und Leben an der HfG. Parallel zum Tag der offenen Türen findet die Erstsemestershow der neuen Studierenden der Fachbereiche Kunst und Design statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Beginn 10 Uhr und dann mindestens bis 19 Uhr. Design: Carlotta Hick |
Freitag, 13. Februar: Tulpe![]() (Andrea) “Wenn hier was untergeht, dann mit Stil. Wenn’s regnet, dann Champagner. Und wenn ein Herz bricht, dann nur, um endlich richtig zu schlagen”. Das ist mal eine Attitude, gefällt mir. Ich hatte noch nie von der Band gehört, auch nichts von ihren zwei Abriss-Shows bei Rock am Ring und Rock im Park und dass sie bei TikTok erfolgreich sind. Macht aber nüscht, mit “schonungsloser Ehrlichkeit und einer klaren politischen Haltung hat sich die Band aus dem Schatten gespielt – und steht jetzt für ein ganz eigenes Lebensgefühl: voller Menschlichkeit, Engtanz mit dem Chaos und dem Willen, sich mit voller Wucht in das Leben zu stürzen. Ob im viralen „Enfant Sensible“ – einem Kracher, der Mackermythen demoliert –, im Größenwahn-Song „Rockbillionär“, oder im hymnischen „König von Trotzdem“, das Lebenslügen auseinandernimmt und in Euphorie verwandelt: TULPE sind laut, klug, zart, dreckig, verspielt – und verdammt nah dran an dem, was es heißt, heute jung zu sein.” Mal gucken, was die jungen Leute heute Abend so machen. 19.30 Uhr |
Freitag, 13. Februar: Konfetticlub![]() (Andrea) |
Bis Samstag 14. Februar: Musikfestival cresc… Biennale für aktuelle Musik![]() (Daniela) Mit Konzerten, Uraufführungen und Installationen eröffnet cresc… 2026 unter dem Motto SCHWÄRMEN vom 4. bis 14. Februar 2026 einen Denkraum zwischen Natur, Gesellschaft und Kunst. Mit dem biennalen Festival cresc... Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main bündeln herausragende Kulturinstitutionen der Region seit 2011 ihre Kräfte: das Ensemble Modern mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie und das hr-Sinfonieorchester mit der hr-Bigband. Die wechselnden und an Anzahl wachsenden Veranstaltungsorte und Kooperationspartner sowie das Programm selbst markieren den Anspruch des Festivals: herausragende Musik unserer Zeit für das Publikum der Metropolregion zu präsentieren. Unter wechselnden Themenstellungen bietet das Festival alle zwei Jahre ein facettenreiches Programm aktueller Musikströmungen, von Schlüsselwerken des 20. und 21. Jahrhunderts bis hin zu Uraufführungen junger Komponist*innen. Neben Konzerten umfasst das Programm auch interdisziplinäre Formate, die Musik mit anderen Kunstformen und gesellschaftspolitischen Diskursen verbinden. |
Samstag, 14. Februar: Dominik Eulberg![]() (Andrea) |
Noch bis 15. Februar: Bad Homburg/ Nachtleben![]() (Andrea) |
Bis Sonntag, 15. Februar: „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften“ im Museum Giersch![]() (Petra) Landschaften sind ständigen Veränderungen unterworfen – ein Prozess, der im Zeitalter des Klimawandels besonders sichtbar und oft auch zerstörerisch wird. Können Landschaften zugleich schön und gefährdet sein? Die Ausstellung stellt diese Ambivalenz in den Mittelpunkt und fragt nach unserem gespaltenen Verhältnis zur Umwelt. Historische Landschaftsgemälde treffen auf zeitgenössische Positionen, die Verletzlichkeit, Trost und Hoffnung in der Natur reflektieren. Das Konzept der Solastalgie, geprägt 2005 vom australischen Philosophen Glenn Albrecht, beschreibt das Gefühl der Trauer über eine bedrohte Heimatlandschaft – und zugleich die Sehnsucht nach Trost und Verbundenheit. Die Sammlung Giersch legt den Schwerpunkt auf historische Landschafts- und Genremalerei des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts sowie Tier- und Aktplastiken. Die neue Ausstellung verbindet deren historische Landschaftsgemälde mit zeitgenössischen Arbeiten, die aktuelle Fragen der Umwelt und Landschaftsveränderung verhandeln: von urbanen Brachflächen über Umweltverschmutzung bis zur persönlichen Begegnung mit Natur. Sieben zeitgenössische Künstler*innen eröffnen neue Blickwinkel auf das Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Wandel und Hoffnung. So wird Solastalgie zu einem sinnlichen Spaziergang durch Zeiten, Medien und Perspektiven – ein Erleben von Landschaft als wandelbar, fragil und verbindend. Die Ausstellung markiert das 25-jährige Bestehen des Museums und zugleich dessen 10-jährige Zugehörigkeit zur Universität. Foto: Ei Arakawa-Nash: Harsh Citation, Harsh Pastoral, Harsh Münster (2017) © Henning Rogge, Ei Arakawa-Nash & Skulptur Projekte „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften - Ausstellung, Ort: Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 28. bis 30. November Jubiläumswochenende (Eintritt frei, umfangreiches Programm hier), Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, an Feiertagen 10 - 18 Uhr, auch wenn diese auf einen Montag fallen, 24.12., 31.12. 2025 und 01.01.2026 geschlossen, Eintritt: 7 (5) Euro bzw. Zukunftsticket: wer mit ÖPNV/Rad, zu Fuß anreist, erhält an der Kasse Ermäßigung, barrierefrei |
Bis Sonntag, 15. Februar: Winterwerft![]() (Andrea) |
Sonntag, 15. Februar: Piano Papa![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / Beginn: 16 Uhr |
Sonntag, 15. Februar: AL HAKAWATI![]() (Martin) Die Kunst des Erzählens zwischen Damaskus und Frankfurt Seit Jahrhunderten nimmt das Erzählen von Geschichten einen zentralen Platz im kollektiven Gedächtnis der Levante ein und der HAKAWATI war der unangefochtene Meister der abendlichen Zusammenkünfte. Der HAKAWATI war nicht nur ein Geschichtenerzähler, sondern er eröffnete das Tor zu anderen Welten, machte den Brückenschlag zwischen Geschichte und Fiktion, zwischen Realität und Legende. Das THEATER WILLY PRAML erneuert diese Tradition mit seinem syrischen Ensemblemitglied Muawia Harb im Produktionshaus NAXOS, der sich die Geschichten aus 1001 Nacht vorgenommen hat. Das ist alles andere als eine Klassikerlesung, das ist pralles Volkstheater, bei dem der ganze Saal mittobt. Eine geistige Fluglinie zwischen Damaskus und Frankfurt am Main. Ein solches Angebot in einer deutschen Kulturinstitution für eine arabische Community ist eine Seltenheit. Für uns ist es ein vergnüglicher Schritt zur Öffnung unseres Theaters für unsere arabischen Freund*innen. Und alle, die nicht arabisch sprechen und noch nie Shisha geraucht haben, sind natürlich auch herzlich willkommen. In arabischer Sprache mit Muawia Harb. Theater Willy Praml (NAXOS) / 14.00 Uhr |
Montag, 16. Februar: Adam Green![]() (Uwe) Adam Green ist ein künstlerisches Multitalent - ein Songwriter, Filmemacher, bildender Künstler und Dichter. Der New Yorker ist Mitbegründer der kurzlebigen stilbildenden Antifolk-Band The Moldy Peaches (mit Kimya Dawson), deren einziges Album 2001 auf Rough Trade erschien. Seit 2002 hat er elf Solo-Alben veröffentlicht, darunter das legendäre "Friends Of Mine", das gerade sein 20-jähriges Jubiläum feierte, den Soundtrack für das Paul Auster-Bühnenstück "Timbuktu", und ein Duo-Album mit Binki Shapiro. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 19 Uhr |
Dienstag, 17. Februar: Sessa![]() (Uwe) Als kultureller Kannibale wie die legendären brasilianischen Tropicalistas aus den späten Sechzigern mischt Sessa ohne Umschweife und nahtlos musikalische Referenzen, von Rock über Jazz bis hin zu Samba und Soul. Der aus São Paulo stammende und in New York City lebende Sessa erweitert mit seinem neuen Album Pequena Vertigem de Amor (Kleiner Schwindel der Liebe) das Klanguniversum, das er seit seinem Debüt im Jahr 2019 aufgebaut hat. „Etwas nächtlicher, offener, schräg-funkig“ – Pequena Vertigem de Amor kanalisiert die raffinierte Eleganz der brasilianischen MPB-Szene der späten Siebzigerjahre, gemischt mit dem psychedelischen Soul von Sly Stone und Shuggie Otis, ohne dabei von seinem charakteristischen Klangbild aus Akustikgitarre, afro-brasilianischer Percussion und dem Dialog zwischen Sessas unverwechselbarer Stimme und dem Frauenchor abzuweichen. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / Beginn: 20 Uhr |
Mittwoch, 18. Februar: Sebastian Studnitzky: EUPHORIA![]() (Uwe) Unverwechselbaren Sound mit kreativer Tiefe, Multi-Instrumentalismus und einen mitreißenden Groove bringt Studnitzky an Klavier und Trompete mit seinem neuen Projekt EUPHORIA auf die Bühne – zusammen mit seinen musikalischen Partnern Claudio Puntin (Woodwinds), Tim Sarhan (Drums), Paul Kleber (Bass) und Bodek Janke (Tabla & Percussions). Studnitzky gilt als einer der vielseitigsten Musiker Deutschlands und ist der einzige Künstler, der sowohl mit dem ECHO Jazz als auch mit dem OPUS Klassik Award ausgezeichnet wurde. EUPHORIA ist der Höhepunkt seiner langjährigen innovativen Arbeit als Komponist und Interpret, in der er neoklassische, Jazz- und Filmmusikelemente zu einer einzigartigen künstlerischen Vision verschmilzt. Centralstation Darmstadt, DA, Im Carree / Einlass 19.00 Uhr |
Donnerstag, 19. Februar: Of/ Rental Family![]() (Andrea) |
Donnerstag, 19. Februar: Book Launch Dirk Hülstrunk: „When Repetition stops you are Dead“ Im ONO2![]() (Petra) Den Frankfurter Sound und Spoken Word Poeten, Autor, Moderator, Kurator, etc. muss man nicht mehr vorstellen. Nun hat er ein Buch veröffentlicht, das er heute im ONO2 vorgestellt: “When repetition stops you are dead” – Book-Launch, Live Loop-Poetry, Video & Electronics. „When repetition stops you are dead“ versammelt die „Loop-Poems“, die der interdisziplinäre Autor und Klangkünstler Dirk Hülstrunk für Live-Performances mit Loop-Station entwickelt und vielfach international präsentiert hat in Buchform, zweisprachig und ergänzt von einem Dokumentarfilm. Das Buch enthält auch eine persönliche Hör-Anleitung des chilenischen Konzeptkünstlers & Literaturwissenschaftlers Felipe Cussen und ein ausführliches Interview über Loop-Poetry mit dem Journalisten Martyn Schmidt. Auf der Bühne entsteht ein vielschichtiger Mix aus Text, Sound und musikalischen Elementen, die sich zu kleinen soundpoetischen Hörspielen verdichten. Special Guest ist das vielseitige Elektronik-Projekt Ol Brentt von Josef Bercek, das für seine ungewöhnliche Mischung aus Electro-Acoustic, Ambient, Dub, Soundcollage bekannt ist. Bercek ist u.a. Kopf der legendären Band „House Williams“ und der Elektroband „Das Öl Brennt Trio“. Foto: ©Cover Buch “When repetition stops you are dead”, Corona-Samizdat Publishing When repetition stops you are dead – Loop Poems and Repetitions (dt/engl), Corona-Samizdat Publishing, Izola, Slowenien 2025, 100 Seiten, inkl. Filmdokumentation von Saša Munjiza, mit dem Elektronik-Projekt Ol Brentt von Josef Bercek, Ort: ONO2, Adresse: Walter-Kolb-Str. 16, Uhrzeit: Einlass 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt: frei |
Donnerstag, 19. Februar - Sonntag, 26. April: allapopp "When Body is not Enough" im saasfee*pavillon x Museum Angewandte Kunst -

(Petra)
Ein milder Sprühregen an famosen "World Design Capitel 2026"-Projekten plätschert in diesem Jahr auf uns nieder: ich hoffe, Ihr seid bereit!? Jetzt auch mit einer Kooperation des saasfee*pavillons mit dem Museum Angewandte Kunst, die dazugehörigen Ausstellungen sind in beiden Häusern zu sehen. Heute ist Vernissage der Einzelausstellung von allapopp im saasfee*pavillon, die über ein Jahrzehnt der Selbstdigitalisierung nachzeichnet – von frühen Sprachklonen bis hin zu generativen KI-Avataren und interaktiven Sprachmodellen. Sie vereint individuelle und gemeinschaftliche Arbeiten der Künstler*in in den Bereichen Installation, Video, Klang, Mixed Reality, Teppich und Acrylglasdruck. Angefangen bei den techno-utopischen Träumen des sowjetischen Kosmismus, westlichem Transhumanismus und Ideen der Techno-Spiritualität, untersucht die Ausstellung die Kräfte, die den Wunsch nach kapitalistischer, patriarchaler und spiritueller Selbstoptimierung prägen. Als zehnjährige, praxisorientierte Auseinandersetzung mit digitaler Verkörperung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz stellt allapopp die Frage: In welche Zukunft führt die digitale Erweiterung unserer Körper – und nach wessen Bedingungen findet diese Transformation statt? Die Partnerausstellung im Museum Angewandte Kunst eröffnet bereits am Donnerstag, 12. Februar.
Foto: ©www.saasfee.de
When Body Is Not Enough – allapopp, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 66 HH, Vernissage: 19 - 23 Uhr, mit performance by allapopp “how to bury your digital twin” um 20 Uhr, Öffnungszeiten: samstags+sonntags 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Sunday Artist Walks jeweils 16.00 (22.02., 15.03., 29.03., 26.04.), 17.04.2026 19.00 - 21.00 Uhr „Tatar Dinner-Performance“ mit allapopp (Anmeldung erforderlich per E-Mail an: heidi@saasfee.de)
Donnerstag 19. + Freitag 20. Februar: Wiederaufnahme der Performance „exp!osure“![]() (Daniela) Konzept und Umsetzung: Vera Boitcova, Michelle Koprow, Olga Lerani und Ann-Kathrin Pfahler; Performance: Vera Boitcova und Olga Lerani; Bühne und Video: Michelle Koprow; Dramaturgie und Produktionsleitung: Ann-Kathrin Pfahler; Videoauftritt und Interview: Simon Taraz Schmidt; Foto: Michelle Koprow |
Freitag, 20. Februar: The Photo Booth Book von Per Schorn - Release-Party mit Konzert von Tim Vantol im Atelierfrankfurt

(Petra)
Ich habe Euch schon von Per Schorn erzählt, der nicht nur ein großartiger Fotograf, sondern auch ein toller Mensch ist. Und ein Musik-Nerd. Auch auf sein Buch-Projekt hatte ich Euch vor einiger Zeit hingewiesen - vielleicht haben einige von Euch auch eine Pre-Order gemacht. Jetzt ist es endlich gedruckt, einschließlich diverser “limited Editions”, die Ihr Euch sichern könnt. Per fotografierte zwölf Jahre lang mehr als 120 Bands in seiner selbst gebauten Fotokabine. Vier Fotos pro Musiker, vier Fotos pro Band. Alle fünf Sekunden ein Bild, keine zweite Chance. So entstanden spontane und interessante Portraits von Musiker*innen und Bands aus den Bereichen Punkrock, Hardcore und Alternative. Angefangen hat alles mit Rival Schools, deren Sänger Walter Schreifels Per fragte, ob er kurzfristig eine Idee für Promofotos für die anstehende Tour hätte. Und als Per am nächsten Tag mit dem Prototyp der Kabine im Venue auftauchte, war es wieder Walter, der Per dazu ermutigte, das Projekt mit weiteren Bands fortzuführen. Eine gute Idee, fand auch Per, und so fotografierte er sich quer durch sein Plattenregal. Über eine Dekade wanderte die Kabine zu vielen Venues, Konzerten oder Festivals in Deutschland, Belgien und den USA. In ihr Platz genommen haben Bands wie Descendents, Bad Religion, Frank Turner & The Sleeping Souls, Sick of it all, The Dillinger Escape Plan, Gorilla Biscuits, Beatsteaks und viele andere (eine Liste aller Bands gibt es hier). Und nun, nach diesen zwölf Jahren gestaltete der Designer Fred Beier aus all diesen Fotografien ein „Punkrock-Jahrbuch“, wie Brian Baker es nannte. Das muss gefeiert werden - im Atelierfrankfurt, mit einem exklusiven Konzert von Tim Vantol. Und wer es nicht schafft: ein super Geschenk für Musik-Nerds, oder für sich selbst!
Foto: ©Per Schorn
“The Photo Booth Book" von Per Schorn, Release-Party, mit Konzert von Tim Vantol, Uhrzeit: ab 19 Uhr, Ort: Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 2 - 5, Eintritt: frei
Freitag, 20. Februar: Of/ Die progressiven Nostalgiker![]() (Andrea) Dazu servieren wir mit Bœuf bourguignon den Klassiker der französischen Küche, der alle Zeiten überdauert – und uns einfach immer vorzüglich mundet. Dazu gibt es Püree, Karotten (wie im Film), eine Pilzpfanne für die Vegetarier und Tarte Tatin für alle. Bon appétit! Einlass ab 18:30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr. Tickets gibt es nur und ausschließlich hier: https://kinokulinarisch.de/ Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach |
Freitag, 20. und Samstag, 21. Februar She stands in the middle oft he battlefield![]() (Martin) In „She Stands in the Middle of a Battlefield“ sucht die polnische Theaterregisseurin Magda Szpecht Worte und Formen für das Gefühl, eine Freundin und Schwester in den Krieg ziehen zu sehen – und ihr dennoch Halt geben zu wollen. Vom Alltag an der ukrainischen Front erfährt sie über Text- und Sprachnachrichten. Und auch davon, wie sich Kameradschaftlichkeit, Idealismus und Sexismus überlagern. Innerhalb einer vielschichtigen Partitur mit neuen Bildern des Krieges, Fragmenten aus Open-Source-Recherchen, persönlichen Briefen und klanglichen Landschaften öffnet sich ein Resonanzraum für das, was oft ungehört bleibt. Das Stück changiert zwischen der bitteren Erkenntnis, als Frau in einem hyper-patriarchalen System, dem Militär, gefangen zu sein, und der gleichzeitigen Unumstößlichkeit dieser Entscheidung. Madga Szpecht erzählt hier von einer Künstlerin, die zur Soldatin wird. Sie tastet sie sich durch den Alltag des Krieges, rekonstruiert Rituale, Widersprüche, Erschöpfung – und stellt die alles durchziehende Frage: Wer beansprucht ihren Körper? Freitag, 20. und Samstag, 21. Februar um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Freitag 20. Februar bis 03. März: „Starke Stücke“-Festival

(Daniela)
Das 32. Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ setzt vom 20. Februar bis 3. März 2026 erneut starke Impulse für das Junge Theater. Eingeladen sind 23 internationale Inszenierungen für ein junges Publikum aus elf Ländern. Produktionen aus Dänemark, Deutschland, Belgien, Frankreich, Kroatien, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Spanien und Großbritannien sind auf 44 Bühnen der Rhein-Main-Region zu sehen und präsentieren ein breit gefächertes Programm: von Puppen- und Objekttheater über Schauspiel und Tanz bis hin zu einem Audiowalk und dokumentarisch-biografischem Theater. Zusätzlich ist während der gesamten Festivaldauer im Zoogesellschaftshaus in Frankfurt am Main eine Installation zum Thema Abschied und Verlust zu erleben.
Alle Spieltermine, Orte und Informationen zu Inszenierungen und Kartenvorverkauf sind ab sofort auf www.starke-stuecke.netveröffentlicht.
Orte: Verschiedene Bühnen und Kulturveranstalter*innen in Rhein-Main
Eintrittskarten: Eintrittskarten sind direkt bei einzelnen Veranstalter*innen zu erwerben. Die Links zu den jeweiligen Ticketportalen finden Sie auf den Stückseiten auf www.starke-stuecke.net. Die Preise sind familienfreundlich (z.T. gegen Spende, ansonsten bei 5 € bis 15 €).
20. Februar: The Kooks![]() (Andrea) |
Samstag 21. Februar: PINK MOMENTS - Neue Veranstaltungsreihe zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt![]() (Daniela) Karola & Heide haben eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen und wer die beiden kennt, weiß, dass das ein sehr gut kuratiertes Programm wird! Mit PINK MOMENTS beginnt am 21. Februar eine Veranstaltungsreihe mit Filmen und Gesprächen zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt am Main von Mitte der 1970er Jahre bis heute. Veranstaltet wir die Reihe vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit dem LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt). Weitere Veranstaltungen werden im April 2026 in Zusammenarbeit mit dem Kino im Deutschen Filmmuseum (16.-18.4.), dem mal seh’n Kino (tba) und der Pupille – Kino in der Uni (tba) stattfinden. Die Veranstaltungsreihe ist Rosa von Praunheim (1942-2025) gewidmet. Als Teil der Lesben-, Schwulen- und Frauenbewegung, die sich in den 70er Jahren auch in Frankfurt sichtbar formierten und die Stadtöffentlichkeit veränderten, entstand eine aktive schwule, trans und lesbische Film-Community von Filmmacher*innen und Kinogänger*innen. PINK MOMENTS am 21.2. gibt mit einem zweiteiligen Programm erste Einblicke in diese Geschichte schwul-lesbischen und queerfeministischen Kinos – mit all time favourites aus Programmen, Festivals und Einzelevents, denen insbesondere die Pupille, das Bergerkino, das Mal seh’n Kino und das Kino des Deutschen Filmmuseums über alle Jahrzehnte hinweg Raum gab. Es sind prominente Gäste und Protagonist:innen der Szene eingeladen, die im Gespräch Engagement und Formen der Zusammenarbeit, wechselseitiger Unterstützung im Zustandekommen dieses ‚Kinos im Kino‘ vor Augen führen und vergegenwärtigen können. Die Fortsetzung im April beinhaltet u.a. eine Hommage an Rosa von Praunheim und einen Fokus auf Filme aus der Trans-Bewegung in Verbindung mit einem Panel. PINK MOMENTS - Film, Gäste, Gespräche, Ausstellung Die Filme am 21.2. 2026 Termin: 21. Februar 2026 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr |
Sonntag 22. Februar: Film und Gespräch "Made in EU"

(Daniela)
Ich habe mich bereits angemeldet, da mich das Thema privat und beuflich sehr interessiert.
März 2020: Iva arbeitet in einer Textilfabrik im ländlichen Bulgarien. Tag für Tag näht sie „Made in EU“-Etiketten in Kleidungsstücke, während sie selbst kaum über die Runden kommt. Seit Wochen leidet sie an einer mysteriösen Krankheit, doch ihr Wunsch nach einer Krankschreibung bleibt ungehört. Als schließlich ein positiver Covid-Test bestätigt, dass Iva der erste offiziell registrierte Fall ihrer Kleinstadt ist, entfesselt sich eine Welle der Angst, Gerüchte und Schuldzuweisungen. Obwohl Iva ihre Heimatstadt seit Jahren nicht verlassen hat, wird sie zur Zielscheibe kollektiver Panik. Arbeitgeber, Kolleg/innen, Nachbar/innen – selbst ihr eigener Sohn – wenden sich nach und nach von ihr ab. Je mehr Menschen an der Krankheit sterben, desto stärker wird sie öffentlich an den Pranger gestellt. „Made in EU“ ist ein intensives, aufwühlendes Sozialdrama. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Cannes-Regisseur Stephan Komandarev ein bewegendes Porträt einer Frau, die nicht nur an einem Virus, sondern auch am System zerbricht. Der Film legt die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Europas Textilindustrie offen, übt scharfe Konsumkritik und appelliert an unser gesellschaftliches Miteinander.
“Eine bittere Kapitalismus- und Sozialkritik, die an Ken Loaches Filme erinnert, eindrücklich.” – IndieKino
„Es braucht mehr Filme, die Menschen am äußersten Rand unserer Gesellschaft eine Stimme geben.“ Filmstarts
„Erinnert an die großen Arbeiterdramen des 21. Jahrhunderts von Ken Loach oder Stéphane Brizé.“ Screen International
„Eine moderne Hexenjagd – realistisch, dystopisch, zutiefst beunruhigend.“ – Gazettely
„Ein eindringlicher Blick, der zeigt, wie rasch eine Gesellschaft in Momenten großer Tragödien ihre Menschlichkeit verlieren kann.“ Next Best Picture
„Ein kleines Filmjuwel: unverfälscht, nah am echten Leben am Rand Europas – und zugleich ein klarer Appell, hinzuschauen und zu handeln.“ Dirty Movies
Eintritt: 6 Euro
Anmeldung erbeten bis 20. Februar 2026, https://www.evangelische-akademie.de/kalender/made-in-eu/63674/
Mitwirkende: Marijke Mulder FEMNET; Eike Goreczka, Produzent
Leitung: Jutta Feit, jip Film & Verleih, Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt, Julia Peters, jip Film & Verleih
Datum: Sonntag, 22.02.2026
Filmbeginn: 16.00 Uhr
Ort: Evangelische Akademie
Bis Sonntag, 22. Februar: Of/ Klaus B. aus R. (Waffenhändler) trifft Carlo Z. aus F. (Geldfälscher)![]() (Andrea) Der Titel der Ausstellung im BOK, der in diesem Jahr 100. Geburtstag feiert, macht neugierig: Klaus B. aus R. (Waffenhändler) trifft Carlo Z. aus F. (Geldfälscher) und weil es kein Tatort, sondern Kunst ist: "Carlo Zilch und Klaus Böhmer verdeutlichen, dass alles erst einmal nur Material, Form und Farbe ist: Alle Dinge sind per se leer, weder gut noch böse. Alles was ist, entsteht durch Gedanken, Erfahrungen, Absichten, Meinungen und Urteile dazu. Die Dinge sind nicht was sie sind, erst wir machen sie zu etwas!" Vernissage Donnerstag, 5.2.2026, 19 Uhr, Einführung in die Ausstellung: Karin Nedela im Gespräch. Finissage am Sonntag, 22.2.2026, mit Fotosession um 13 Uhr BOK-Galerie, Kirchgasse 27 – 29, Offenbach |
Sonntag 22. Februar: Kids@Casals Die Zukunft hört zu![]() (Daniela) The Music Factory Fünf Rohrbläser, eine stillgelegte Fabrik und ganz viel Fantasie. Tickets & Infos: https://www.kronbergacademy.de/tickets ©Sarah-Wijzenbeek-scaled |
Sonntag, 22. Februar: Of/ Souleymans Geschichte OMU![]() (Andrea) |
Sonntag, 22. Februar: Nahko![]() (Andrea) |
Sonntag 22. und Montag 23. Februar: Starke Stücke: GIRLS![]() (Daniela) GIRLS (Alter 14+), Kolektiv Igralke & Tjaša Črnigoj, Rijeka, Ljubljana (HR/SI) In „GIRLS“ untersuchen die Spielerinnen Themen wie das Erwachsenwerden, erste sexuelle Erfahrungen und Sexualaufklärung über mehrere Generationen von Frauen hinweg: Sie verhandeln körperliche Selbstbestimmung, den „Verlust der Jungfräulichkeit” und wie sehr sie ungewollte Schwangerschaften fürchteten. Durch eine intime Termine: Foto: Dražen Šokčević |
Montag, 23. Februar Starke Worte II![]() (Martin) Während zahlreiche Städte und Regionen in Deutschland bereits die zunehmende Überalterung der Gesellschaft spüren, ist Frankfurt eine junge Stadt. Welche Bedingungen bietet Frankfurt seinen jungen Bürger*innen? Welche Voraussetzungen und Räume brauchen Kinder und Jugendliche, um Frankfurt schon jetzt als ihre Stadt mitzugestalten? Welche Rolle spielt dabei die lebendige Theaterszene für junges Publikum in Frankfurt? Welche konkreten Umsetzungspläne gibt es in der Politik, um die Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen – darunter ihr Recht auf kulturelle Teilhabe und Kunst? Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus), um 16.00 Uhr |
Montag, 23. Februar: Of/ Greenwashing![]() (Andrea) |
Dienstag, 24. Februar: The Bros. Landreth![]() (Uwe) Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / Beginn: 20 Uhr |
Dienstag, 24. Februar: Liederabend in der Oper![]() (Martin) Lieder von Hanns Eisler, Johannes Weyrauch und Wilhelm Weismann Patrick Grahl hat sich mit einer abwechslungsreichen Diktion und einer eleganten Stimmführung als international gefragter Oratorien- und Konzertsänger einen Namen gemacht. Regelmäßig arbeitet der Tenor mit Orchestern wie dem Leipziger Gewandhausorchester, der NDR Radiophilharmonie, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie dem London Symphony Orchestra zusammen und musiziert dabei mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Sir Simon Rattle oder Philippe Herreweghe. In Leipzig geboren, war Patrick Grahl zunächst Mitglied des dortigen Thomanerchors, ehe er an der Musikhochschule »Felix Mendelssohn Bartholdy« sein Studium mit dem Meisterklassenexamen abschloss. Neben einem regen Opernschaffen, das ihn u.a. nach Venedig, Helsinki, Budapest und Lyon führte, widmet sich der Künstler immer wieder auch dem Liedgesang. Gemeinsam mit der Pianistin Klara Hornig präsentiert er in Frankfurt Werke von Komponisten wie Wilhelm Weismann, Hanns Eisler und Johannes Weyrauch. Echte Raritäten also, denen das Duo bereits auf seiner vielgelobten Aufnahme Das ferne Lied neues Leben eingehaucht hat! Opernhaus - Oper Frankfurt um 19.30 Uhr |
Mittwoch, 25. Februar: Ricarda Junge - Die schönste Zeit (Buchpremiere)![]() (Uwe) Die schönste Zeit erzählt mit erzählerischer Genauigkeit und poetischer Klarheit von einem Leben zwischen Fürsorge und Überforderung, Herkunft und Anpassung, Wut und Würde. Ein Roman über den Alltag im System Schule – und darüber, wie Vergangenheit und Gegenwart unauflöslich ineinandergreifen.Moderation Marcella Kesse spricht mit der Autorin über ihr Buch. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. 186 / 19:30 Uhr |
Mittwoch, 25. Februar: Mad Foxes![]() (Andrea) Manchmal treibe ich mich im Internet rum, schaue hier, höre da und entdecke dann Sachen wie die Mad Foxes. Und, dass sie gerade touren, wie praktisch, dass sie auch in Frankfurt vorbeischauen! Offiziell klingt das dann so: "Nach dem explosiven Album Ashamed, einem auffälligen Auftritt in Jimmy Fallons Tonight Show und KEXP meldet sich der schillernde Post-Punk der Mad Foxes mit ihrem dritten Album Inner Battles. |
Donnerstag, 26. Februar: The Horst Sessions #81![]() (Uwe) Opener: Habicht/Helbing/X - Neue Verbindungen und offener Austausch. Unbekanntes Territorium und Risiko. Stilvoll und stilfrei. Spontan, frisch und unberechenbar. Die Idee der Horst Sessions ist es, der Vielfältigkeit, der Kreativität und der Experimentierfreudigkeit der Rhein/Main-Musikszene eine Plattform zu bieten und diese live einem Publikum zu präsentieren. Ein Ort für Musiker*innen, für Musikliebhaber*innen, für Musikinteressierte, für offene Ohren und trockene Münder. Ein Ort des Austauschs, des Kennenlernens und der Inspiration. Nach einem kurzen Set der Openerband ist die Jam Session eröffnet und Mitmusiker*innen mit ihren eigenen mitgebrachten Instrumenten herzlich willkommen. Vor Ort sind Gitarren- und Bassverstärker, Keys, Mics sowie ein Schlagzeug. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. 186 / 20 Uhr |
Donnerstag 26. Februar und Sonntag 01. und Dienstag 03. März: Starke Stücke: in Liebe![]() (Daniela) in liebe, (Alter 14+), c.t.201, Köln (DE) Berlin 2005. Das letzte, was Hatun Sürücü vor ihrem Tod hörte, war: „Bereust du deine Sünden?“ Diese Frage verstummt nicht mit ihrem letzten Atemzug. Sie hallt weiter und findet ihren Weg in die Leben anderer, die denselben Kampf führen. „in liebe,“ erzählt von zwei Freundinnen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Träumen und zerreißender Realität. Sie finden Bezüge zu ihrem eigenen Leben, Geschichten werden lebendig, während die Freundschaft zwischen Erwartung und Verlust, zwischen Feiern und Trauern immer wieder schwankt. Die Bühne füllt sich mit Worten, die nie gesagt wurden, und mit dem tiefen Schmerz, der zurückbleibt, wenn Liebe auf Hass und Gewalt trifft. Termine: Weitere Informationen + Tickets: https://starke-stuecke.net/de/theaterstucke/2026/in-liebe/ |
Freitag, 27. Februar: Cocoon mit Sven Väth![]() (Andrea) |
Samstag, 28. Februar: Orbit![]() (Uwe) Nach fünf Jahren voller Musik, Begegnungen und Reisen schließt der norddeutsche Producer Marcel Heym mit diesem Album das Kapitel einer Coming-of-Age-Erzählung ab, die 2020 mit Perspectives begann. Seine Songs erzählen vom Erwachsenwerden, von Abschied und der Magie eines „langen Sommers“, der nie ganz vergeht. Mit verträumten Akustiksounds, atmosphärischen Synthies und intimen Vocals verbindet orbit die Ruhe der Kleinstadt mit der Weite der Welt. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 18 Uhr |
Samstag, 28. Februar: OF/ Adi Šoše & AL Music Band![]() (Andrea) |
Samstag, 28. Februar: Of/ Nacht-Kleidertausch![]() (Andrea) |
Montag, 02. März: Meine Playlist (mit Katja Lewina & Lena Schätte)![]() (Uwe) Ein tolles Format von Romanhaus/Literaturfabrik, durch den Abend führen die beiden Leiter Gregor Praml und Hauke Hückstädt. Musik in der Luft: Was, wie, wen hören die zwei Autorinnen? Aufgrund des großen Erfolgs nun schon zum Dritten: ROMANFABRIK und Literaturhaus laden zwei Autorinnen ein, ihre Playlist mitzubringen. Gemeinsam mit dem Publikum wird Musik gehört, über Musik gesprochen, über Bücher, über Dezibel-Grenzen und Inspirationen. Auch gibt es wieder Ratespiele und Saalbeteiligung. Gemeinsam schreiten wir durch die Musik und landen in der Bibliothek. Zu Gast ist Katja Lewina, die mit Trennungsgeschichten aus der Hölle, titelnd Wir können doch Freunde bleiben (DuMont), schon wieder enorme Erfolge feiert. Und ebenfalls auf dem Podium sitzt Lena Schätte, die Geheimfavoritin der zurückliegenden Longlist zum Deutschen Buchpreis. Das vielbeachtete Buch dazu heißt Das Schwarz an den Händen meines Vaters (S. Fischer). Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. 186 / 19:30 Uhr Foto: Julija Goyd |
Mittwoch, 4. März: Of/ Winesday![]() (Andrea) |
Mittwoch, 04. März: Alice Merton![]() (Uwe) Das Frankfurter Mertonviertel trägt den Namen ihres Ur-Ur-Großonkels. Da ist es selbstverständlich, dass Alice Merton im Rahmen ihrer Tour in Frankfurt spielt. In hren Songs hat Merton stets davon erzählt, das Leben als Nomadin zu feiern und sich überall dort ein Zuhause zu schaffen, wo man es möchte. Neben Platin- und Goldauszeichnungen in Europa und den USA ist Alice Mertons Karriere vor allem von außergewöhnlichen Live-Momenten geprägt. Sie trat auf renommierten Festivals wie Coachella, Sziget und Lollapalooza auf. Nach zwei Studioalben (MINT, S.I.D.E.S) begann 2024 mit der Veröffentlichung der EP Heron ein neues Kapitel. Darin richtet Alice ihren Blick nach innen: Statt ein Zuhause in der Außenwelt zu suchen, begibt sie sich auf eine innere Reise – geprägt vom Gefühl des Verlorenseins und der wohl grundlegendsten aller Fragen: Wer soll ich eigentlich sein, und wie gut kenne ich mich selbst wirklich? Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 19 Uhr |
Donnerstag 05. März: Lesereihe „Schnittstellen – Wortorte in Kunsträumen“![]() (Daniela) Am 5.3.2026 wird Alexander Hacke, der legendäre Bassist/ Gitarrist der Einstürzenden Neubauten seine Autobiographie „Krach“ im Rahmen unseres Schwerpunktthemas „Text und Musik“ vorstellen. Literatur und Krach? Alexander Hacke, der langjährige Gitarrist und Bassist der legendären Band „Einstürzende Neubauten“ und vielseitige Ausnahmekünstler zwischen Underground und Weltruhm ist Autor geworden, hat „Krach“ in Worte gefasst und in dem Buch „Krach – Verzerrte Erinnerungen“ im Ventil Verlag publiziert. Er eröffnet damit das Schwerpunktthema „Sprache – Klang – Musik“ in der Lesereihe Schnittstellen 2026. Alexander Hacke ist früh besessen von klassischer Musik, schmeißt dann aber doch lieber die Schule und treibt sich in der in der Westberliner Untergrundszene zwischen Punks, Hausbesetzern und Lebenskünstlern herum. Nach ersten Musikprojekten unter dem Pseudonym Alexander von Borsig wird Hacke Ende 1980 Mitglied der kurz zuvor gegründeten Einstürzenden Neubauten. Die Einstürzenden Neubauten avancieren zur bahnbrechenden und überaus erfolgreichen Band, während Hacke nicht nur mit allerlei Aufputschmitteln experimentiert, sondern sich musikalisch unermüdlich weiterentwickelt: sei es zusammen mit seiner zwischenzeitlichen Partnerin Christiane F., als international erfolgreicher Solokünstler, als Gitarrist bei Gianna Nanninis Album Dispetto, als Filmkomponist für Fatih Akin oder gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Danielle de Picciotto, mit der er seit 2010 durch die Welt streift. Seit 2024 hat die Lesereihe zahlreiche ungewöhnliche Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten durchgeführt, von Galerien, über Werkstätten bis hin zu einem ehemaligen Friseursalon. Besondere Kooperationen bestehen mit dem Kunstverein Familie Montez und dem Atelier Frankfurt. Kuratiert wird die Lesereihe von Dirk Hülstrunk und Michael Bloeck für den Verein Kulturnetz Frankfurt e.V. Do. 5.3.2026, 19:30 (Einlaß 19:00) |
Freitag, 06. März: Werther (weitere Termine, u.a. 11.03)![]() (Martin) Mit der schwärmerischen und unglücklichen Geschichte über Werther und Charlotte erreichte Goethe die Herzen seiner Leser - und Jules Massenet tat es ihm mit seiner Vertonung des Briefromans gleich. Das schrieb die FR anlässlich der Premiere bzw. Wiederaufnahme von Werther, dem ‚Lyrischen Drama in 4 Akten‘ von Jules Massenet an der Oper Frankfurt. Die Inszenierung kommt nun noch einmal für fünf Vorstellungen auf die Opernbühne! Ich kaufe als Premierenabonnent immer Programmhefte und habe entdeckt, dass ich diese Inszenierung im Dezember 2005 gesehen habe – tatsächlich erinnere ich mich sehr gut und positiv - insbesondere auch an den Sternenhimmel als Sehnsuchtsort und das grandioses Bühnenbild! „Auch Goethe hätte sicherlich applaudiert, diese Premiere in der Frankfurter Oper dürfte ihm gefallen haben. (...) Unglaublich stimmig und intensiv wurde hier Massenets Werk in Szene gesetzt. (...) So aufgeführt wie in Frankfurt, beweist sich Massenets Werther als wahrer Publikumsmagnet und zeigt wieder einmal, dass große Gefühle auch heute noch sehr en vogue sind."(klassik.com). Die Vertonung von Massenet beruht auf Goethes Die Leiden des jungen Werther: „Der Rechtspraktikant Werther leidet unter den gesellschaftlichen Zwängen und sehnt sich nach Entgrenzung. Keine menschliche Verbindung kann ihm Halt geben, bis er die bereits verlobte Charlotte kennenlernt. Goethes Die Leiden des jungen Werthergilt als Hauptwerk jener Gefühlskultur, die als »Empfindsamkeit« in die Literaturgeschichte einging. Der Briefroman, an dessen Ende ein Selbstmord steht, geriet zum größten Medienskandal des 18. Jahrhunderts und sorgte dafür, dass sich eine ganze Generation in den Werther’schen Farben Gelb und Blau kleidete. Jules Massenet und seinen Librettisten gelang mit dem Drame lyrique in vier Akten, das an seinen dramatischen Höhepunkten den Verismo vorausahnen lässt, eine der eindrücklichsten Bearbeitungen des Stoffes. Regisseur Willy Decker lotet die Diskrepanz zwischen der Sehnsucht der Liebenden und ihrer Realität, zwischen Hoffnung und Resignation im abstrakten Raum von Wolfram Gussmann aus. In Gelb- und Blautönen entfaltet sich auch visuell jene musikalisch sensibel geschilderte Traumsphäre, in welcher die realitätsferne Liebe von Werther und Charlotte einzig existieren kann.“ Freitag, 6. und Mittwoch, 11. März, Samstag, 4., Donnerstag, 9. und Freitag, 17. April um jeweils 19.30 Uhr in der Oper Frankfurt |
Freitag 06. März: „Se bastasse una sola canzone“ - Die Frau in der Canzone Italiana![]() (Daniela) Ich war letztes Jahr mit Uwe und meinen Eltern bei dem Italiensichen Abend in der Romanfabrik und es war großartig. Vor allem meine Eltern waren so glücklich, weil sie jedes Lied kannten und am liebsten immer mitgesungen hätten. Auch dieses Jahr bin ich wieder dabei! Doch dieses Mal liegt der Fokus auf der Rolle der Frau in der Canzone Italiana – passend zum Frauentag zwei Tage später. Aber es sind ja 'nur Lieder', so ein bekanntes Lied von Edoardo Bennato. Nicht ganz. Mit Anekdoten und viel Musik werden wir ein halbes Jahrhundert Machismus und Sexismus in der italienischen Popmusik Revue passieren lassen: von der absoluten Verehrung über die Unterwerfung der Frauen bis hin zu ihrer Rebellion, Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung. Von Adriano Celentano „Una carezza in un pugno“ über Patty Pravo „La bambola“ und Caterina Caselli „Nessuno mi può giudicare“ bis zu Fiorella Mannoia „Quello che le donne non dicono“, was die Frauen nicht sagen, oder doch! Wir werden auf kritische, aber auch auf amüsante und selbstironische Weise diese Lieder unter die Lupe nehmen, die uns bis heute begleiten und sie gemeinsam mit dem Publikum singen. In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Generalkonsulat Frankfurt. |
Samstag, 7. März, und Sonntag, 8. März: OF/ OF.F geht fort Reisefestival![]() (Andrea) Weil es so schön war, lädt Bobbel zum zweiten Mal zum Reisen. Nach Nepal, Südafrika und der Antarktis geht es jetzt auf der Nomad Cruise über den Pazifik, mit dem Motorrad Richtung Mongolei, besuchen ein Forschungsprojekt in Costa Rica, gehen den eisigen Weg nach Ladakh, spüren Georgien hautnah und lassen die heute leider schwer gezeichneten Städte Lviv und Czernowitz erzählen. Die vortragenden Weltenbummler beim OF.F geht fort Reisefestival Thomas Finke, Julia Finkernagel, Ina Knobloch, Julia Schmitz, Jürgen Volz, Ingrid Walter und Peter Weinert überzeugen als authentisch und emphatisch Referierende. Ihre Multivisions-Reportagen und Lesungen fesseln durch ihre außergewöhnliche Intensität in Wort, Bild und Film.Reist mit uns durch die Welt, ob bei einem oder einzeln ausgewählten Vorträgen, per Tages- oder Festivalticket. Wie es für euch am besten passt.Und solltet Ihr nun Lust bekommen haben, selbst einmal einen Film zu drehen, gibt es dieses Jahr ein Festivalhighlight. Julia Schmitz bietet in ihrem Logo-Institut zusammen mit Julia Finkernagel und Peter Weinert den Workshop ‚Filmemachen für Einsteiger – Lernen von Profis‘ an beiden Vormittagen an. Der Workshopbeitrag beinhaltet übrigens ein Festivalticket. https://zweitlofft.de/reisen-klappe-die-zweite/ |
Donnerstag, 10. März: Fortuna Ehrenfeld![]() (Uwe) Weil wir die Band hier schon diverse Male angekündigt haben, steckt bei einigen von Euch vielleicht noch die Einschätzung im Hinterkopf, dass Martin Bechler und Begleitung hervorragende Songs schreiben. Nach einem Jahr Pause kommt Bechler mit einer neuen Platte auf Tour. Wer Fortuna Ehrenfeld bisher noch nicht gesehen hat, sollte hingehen. Ich würde mir ja eine Setlist mit seinen ruhigeren Nummern wünschen, weil diese Lieder berührender sind, wahrscheinlich macht er aber eher Krach. So wird das Ereignis angekündigt: „Und wie immer werden die Fortuna Shows ein unberechenbarer Tritt ins Herz für alle Freund:innen der schamlosen Melancholie und gepflegten Eskalation. Sei dabei, wenn aus den Fortuna-Hymnen über das Leben, die Liebe und die Abgründedazwischen ein kollektiver Pulsschlag wird.“ Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 19 Uhr |
BEREITS ANGEKÜNDIGT, LÄUFT ABER NOCH EINE WEILE |
Seit Dienstag, 13. Januar: Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New: Old School / Black Water“ in der Heyne Kunst Fabrik![]() (Petra) Mit „Old School“präsentiert die Heyne Kunst Fabrik erstmals Werke aus den frühen Schaffensjahren des Fürther Malers und Grafikers Walter Gerstung, dessen eindrucksvollen Arbeiten die Heyne Kunst Fabrik bereits vor einigen Jahren gezeigt hat. Die Arbeiten aus den exzessiven und schonungslosen 80er- und 90er-Jahren umfassen sowohl Originale als auch limitierte und signierte Editionen. Dem gegenüber steht die aktuelle Werkserien „Black Water“ – surreale Fotokunstwerke, die den Gerstung der Gegenwart zeigen. Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New Old School / Black Water“, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstraße 67, Offenbach Öffnungszeiten:freitags 18 - 21 Uhr (16./23./30.01.), sonntags: 15 - 18 Uhr (18./25.01.), weitere Termine gerne nach persönlicher Vereinbarung |
Noch bis März 2026: Spurensuche 6 “Frankfurt vergisst nicht“![]() (Daniela) Das Eintracht Frankfurt Museum und sein Leiter Matthias Thoma machen eine hervorragende Erinnerungsarbeit! Ich bin sehr froh, dass ich 2019 bei der Spurensuche Helmut „Sonny“ Sonneberg persönlich kennelernen durfte. Er hat uns damals in der EZB gezeigt, wo der Zug hielt, der ihn als kleiner Bub ins KZ deportiert hat. Das war sehr bewegend! Helmut „Sonny“ Sonneberg, Holocaustüberlebender und über 75 Jahre Eintracht-Fan war ein herausragender Repräsentant des Vereins. Er ist im Alter von 91 Jahren 2023 verstorben. Am Dienstag, den 23. September 2025, startete unter dem Titel „Frankfurt vergisst nicht“ die sechste Ausgabe ihres Spurensuche-Projekts. Sie schreiben: Die Spurensuche wird organisiert vom Museum und dem Bereich Fans & Fankultur der Fußball AG sowie dem Fritz Bauer Institut und dem Sportkreis Frankfurt. Dienstag, 11. November 2025: Vortrag „Ruderverein Germania im Nationalsozialismus“, Kirsten Schwartzkopff Kontakt: |
Noch bis Sonntag, 22. Februar: Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ im Museum Reinhard Ernst, Wiesbaden![]() (Petra) Mich interessiert vor allem auch das Gebäude des renommierten Architekten Fumihiko Maki. Zur Eröffnung des noch recht neuen Museums in Wiesbaden hatte sich eine teilweise kritische Diskussion um Mäzenatentum und öffentliche Interessen entfacht: für die Stadtgesellschaft ist diese Gabe des Unternehmers und Sammlers Ernst sicherlich eine Bereicherung. Aber ich habe sie mir noch immer nicht angeschaut. Neben der Sammlungspräsentation lädt das Museum mit der Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ dazu ein, die wegweisende Kunst der US-Amerikanerin im Dialog mit der Gegenwart zu erleben: Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess haben teilweise bisher nicht gezeigte Arbeiten Frankenthalers aus der Sammlung Reinhard Ernst ausgewählt und eine gemeinsame Hängung mit ihren eigenen Werken in Szene gesetzt. Dies zeigt eindrücklich, dass Frankenthalers malerische Vielfalt und ihr Pioniergeist bis heute bewegen. So wird eine Geschichte erzählt, die bei ihr beginnt und von den drei Künstler*innen eigenständig erweitert und souverän fortgeschrieben wird. Dieses außergewöhnliche Ausstellungserlebnis gewährt erneut einen Einblick in die weltweit größte private Sammlung von Frankenthalers Werken und eröffnet zugleich vielfältige Begegnungen mit zeitgenössischer abstrakter Malerei aus Deutschland und der Schweiz. Foto: ©Helen Frankenthaler Foundation, VG Bild-Kunst, Bonn (2025), nach: Museum Reinhard Ernst Helen Frankenthaler moves – Ausstellung mit Arbeiten von Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess, Ort: Museum Reinhard Ernst, Adresse: Wilhelmstraße 1, Wiesbaden, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 12 - 18 Uhr, mittwochs 12 - 21 Uhr, 26.12. und 01.01.2026 12 - 18 Uhr, Eintritt: 14 (12) Euro, barrierefrei |
Noch bis Sonntag, 01. März: Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft im Frankfurter Kunstverein![]() (Petra) Die Art und Weise, wie Menschen Körper betrachten, wahrnehmen und darstellen ist im ständigen Wandel. Kunst und Wissenschaft haben seit jeher mit Bildern von Körpern Geschichten über das Menschsein erzählt. Im Wandel der Epochen entstanden immer wieder neue Körperbilder und Deutungen. Die Ausstellung verwebt Objekte aus unterschiedlichen Bezugsfeldern und Zeiten: von den idealisierten Körperdarstellungen der archaisch-griechischen Kunst über religiöse Votivgaben als Bitten um Heilung sowie spektakuläre anatomische Wachsfiguren aus dem 18. Jahrhundert bis zu neuesten Bildern der medizinischen Forschung, bei denen wir virtuell durch ein schlagendes Herz reisen. Die Schau stellt all dies den Werken zeitgenössischer Künstler*innen gegenüber, die ein verändertes Gefühl der Körperlichkeit, deren Umdeutung und den Ruf nach einem neuen Menschenbild zum Ausdruck bringen. Die Ausstellung spiegelt die programmatische Ausrichtung des Frankfurter Kunstvereins wider, bei der die aktuelle Kunst und die Wissenschaften als gleichwertige Ausdrucksformen menschlichen Wissensdrangs und der Sinnsuche befragt werden. So waren zur Zusammenarbeit eingeladen: die Goethe-Universität Frankfurt – vertreten durch Artefakte aus der Antikensammlung und des Skulpturensaal sowie aus der Moulagensammlung der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie; Universitätsmedizin –, die Universität Bologna – vertreten durch die anatomischen Wachsfiguren der Sammlungen “Luigi Cattaneo” und des Museums Palazzo Poggi –, die Justus-Liebig-Universität Gießen – vertreten durch anatomische Votive aus der Sammlung Ludwig Stieda aus dem Bestand der Antikensammlung der Professur für Klassische Archäologie – sowie die Privatsammlung Hans und Benedikt Hipp, die ebenfalls anatomische Votive beisteuerte. Foto: Omkaar Kotedia©The Alternative Limb Project Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft, Ausstellung mit Begleitprogramm, kuratiert von Franziska Nori, Anita Lavorano, Pia Seifüßl und Angel Moya Garcia, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Bis Samstag, 07. März: „Auftunen und Peppen“![]() (Martin) Den Auftakt der Goldstein-Einzelausstellungsreihe 2026 macht „Auftunen und Peppen” mit Arbeiten des Künstlers Markus Schmitz. Die Zeichnungen des Atelier Goldstein-Künstlers Markus Schmitz zeugen von einer komplexen und fantasievollen Liniensprache. Linien und Text, ausgeführt in einer eigenen Typografie, verdichten sich zu visuellen Knotenpunkten. In den verschlungenen Zeichnungen offenbaren sich Motive wie Menschen, Landschaften, Fahrzeuge und organische Formen. Die Linien erzeugen dabei eine Spannung zwischen bewusster Komposition und intuitivem Fluss. Dieses spielerische Überarbeiten, Ergänzen und Weiterdenken – ein stetiges „Auftunen und Peppen” der Motive – bildet den Ausgangspunkt für den Titel der Ausstellung. Viele der Zeichnungen dienen als Grundlage für Cut-outs. Hier arbeitet Markus Schmitz mit der Technik des Scherenschnitts, die er zu einem zeitgenössischen Ausdrucksmittel weiterentwickelt. In einer Art zweistufigem Abstraktionsverfahren entstehen präzise Papierarbeiten, deren negative ausgeschnittene Flächen das Motiv oder die Erzählung nur noch als Spur abbilden. Der von den Arbeiten im Raum erzeugte Schattenwurf ist kein bloßer Nebeneffekt, sondern integraler Bestandteil der Komposition: Als Projektion erweitert er die Bildfläche in den Raum. In der Ausstellung wird dieses Prinzip gesteigert, indem der projizierte Schatten in Form einer Installation selbst zum zentralen Element wird. Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84, Öffnungszeiten: Donnerstag – Samstag von 14 – 18 Uhr (samstags ist der Künstler anwesend) |
Mittwoch, 11. März: Of/ ...den Krieg gründlich verlernen![]() (Andrea) |
Bis 15. März: OF/ Internationale Kinderbuchausstellung![]() (Andrea) |
Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub![]() (Petra) Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar. Bild: ©Daniel Hartlaub Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger, Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei |
Bis 26. April: JESSICA BACKHAUS. SHADOWS MIGHT DANCE![]() (Uwe) Die Arbeiten der international anerkannten deutschen Fotografin Jessica Backhaus entfalten sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst, geprägt von Form, Farbe und Licht. Inspirationsquellen reichen von abstrakten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts wie Josef Albers und Sonia Delaunay bis zu prägenden Begegnungen wie mit der Schriftstellerin und Fotografin Gisèle Freund. Ihre Fotografien befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter die Deutsche Börse Photography Foundation, und wurden unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Martin-Gropius-Bau, Berlin, ausgestellt. Rahmenprogramm Fotografie Forum Frankfurt / F., Braubachstraße 30–32 |
Bis 10. Mai: Of/ 100 Jahre BOK![]() (Andrea) |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Vorschau auf den 1. Mai 2026![]() (Andrea) |





























































































