06.02.-12.02.2026

ForscherInnen streiten sich darüber:

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen

Ist der ‚Blue Monday‘ - der dritte Montag im Januar - der traurigste Tag des Jahres? 
Blue Monday, weil Blue im Englischen nicht nur für die Farbe Blau steht, sondern auch traurig und deprimiert bedeutet. 
Oder ist der ganze Monat Februar die traurigste Zeit im Jahr? 
Nie sei die Welt trister, nie sei man erleichterter, einen Monat überstanden zu haben…
Keine Ahnung, ob es wirklich so ist, dass im jetzt aktuellen Februar die Anzahl der depressiven Verstimmungen besonders stark oder zahlreich erlebt werden!?

Wovon ich aber überzeugt bin: Kultur und Ausgehen, das hilft auf alle Fälle! 
Unbedingt seid Ihr deshalb hier bei Danielas Ausgehtipps bestens präventiv gegen evtl. drohende ‚Februarlöcher‘ versorgt: An Angeboten mangelt es nicht, denn hier kommt ein pickepackevoller Newsletter mit Möglichkeiten dazu, auch im Februar ein schönes Leben und die beste Zeit zu haben – Ihr müsst es nur noch machen! 

Für alle, die sich für Blue Monday oder den traurigen Februar interessieren, hier zwei weiterführende Links:   https://www.geo.de/wissen/gesundheit/blue-monday---der-traurigste-tag-des-jahres--30178062.html; https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/warum-der-februar-der-schlimmste-monat-des-jahres-ist-8555994.html

Und was ich euch an diesem Wochenende besonders ans Herz lege: den Rundgang in der Städelschule – den Tipp findet Ihr gleich hier…
Genießt – trotz allem oder gerade deswegen - den Februar und macht euch ein schönes Leben!

Martin. 

Plakat: © Ben Ackermann

Vielen Dank an das Ausgehtipp-Team: Daniela Cappelluti, Andrea Ehrig, Petra Manahl, Erik Düwel und Uwe Schwöbel.

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit.. im Mai 2026 werden es 20 Jahre! .. ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:
Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

Open Call für Künstler:innen

(Andrea)

Bis 12. Februar könnt ihr Euch noch bewerben! Das fliegende Künstler:innenzimmer „landet“ im Bahnhofsviertel und sucht Frankfurter Künstler:innen. „Das fliegende Künstler:innenzimmer im Quartier“ (FlieKü) ist ein Begegnungsort und innovatives Format für kulturelle Bildung und Teilhabe im öffentlichen Raum. Das mobile Atelier gastiert auf öffentlichen Plätzen in Frankfurt am Main und wird von Künstler:innen als „Artists-in-Residence“ in enger Zusammenarbeit mit lokalen Akteur:innen bespielt. Die Künstler:innen initiieren mit den Menschen vor Ort partizipative Prozesse, die Kreativität und Selbstwirksamkeit fördern und das Miteinander im Stadtteil stärken. Im Sommer 2026 wird ein FlieKü auf dem François-Mitterrand-Platz im Frankfurter Bahnhofsviertel „landen“.Download Open Call

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
Für die FreundschaftsSpiele verlost das Casals Forum für alle 3 Termine 13.–15. Februar je 1x2 Karten! Gewinnfrage: Durch welche Hochzeit wurde Felix Mendelssohn Bartholdys „Hochzeitsmarsch“ berühmt? Bitte den Wunschtermin für die Freikarten nennen! ©Jean_Baptiste_Millot

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
Für Kids@Casals verlost das Casals Forum für beide Termine am Sonntag, 22. Februar 2026 um 14 und um 16 Uhr je 1 Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder).
Gewinnfrage: Auf welchen fünf verschiedenen Rohrblattinstrumenten spielt das Calefax Reed Quintet? ©Sarah Wijzenbeek

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
2 x 2 Gästelistenplätze für die BLAUE STUNDE. Gewinnfrage: Welchen Film schaue ich mir am 22.2. an?
 

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 

2 x 2 Karten für Funda Arar am Donnerstag, 12. Februar in der Stadthalle Offenbach. Die Gewinnfrage lautet: In welches Jahr werden Michel (Didier Bourdon), Bankangestellter und seine bessere Hälfte Hélène (Elsa Zylberstein) katapultiert?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 

1x 2 Karten für Tulpe am Freitag, 13. Februar im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wo lebt der Künstler Thomas Bayerle?

ZU GEWINNEN (ANDREA)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 

2x 2 Karten für den Konfetti-Club am Freitag, 13. Februar im  Capitol Offenbach. Die Gewinnfrage lautet: Wer berichtet über Kunst und Design in der Altsteinzeit, genauer gesagt dem Jungpaläolithikum?

ZU GEWINNEN (Andrea)

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de 

2x 2 Karten für Dominik Eulberg am Samstag, 14. Februar in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Welchen wunderbaren Kulturort hätte es vor 25 Jahren fast nicht gegeben?

Foto: © Natalis Luzenko

GEROLLTES über Gerd Knebel und Albert Riera

(Uwe)

Ich bin aus unterschiedlichsten Gründen kein Freund von Ultras, inklusive oder insbesondere von denen der Eintracht. Auch wenn ich sicher einige kenne und die für sich genommen im privaten Rahmen alle sehr mag. Wie sie den völlig zu Recht hochgeschätzten Gerd Knebel (Badesalz, Flatsch! …) nach seinem Tod beim Heimspiel in der Champions League gegen Tottenham ehrten, war absolut ehrenwert und großartig. Auf einem Banner stand „Guck net so, halt‘s Maul, geh‘ weider“, das Ende eines Badesalz-Sketchs, in dem Knebel zu Lebzeiten einen Grabstein kauft und sich diese Inschrift wünscht. Passender hätte man das nicht auswählen können und der Rahmen war besonders.

Sportlich läuft es in 2026 überhaupt nicht. Nach der Entlassung von Trainer Toppmöller gingen alle Spiele verloren und es fielen weiterhin viele Gegentore. Das Aus in der Champions League war schon vor den letzten Spielen schon weitestgehend klar, aber das Abrutschen in der Tabelle der Bundesliga tut sicher weh. Weniger rutschte die SGE in den Tabellenplätzen nach unten (trotz der Niederlagenserie liegen sie immer noch auf Platz 8), aber der Abstand auf die Plätze, die zur Teilnahme an Spielen in europäischen Wettbewerben qualifizieren, ist schon auf 8 Punkte angestiegen. Acht Punkte Rückstand auf Leverkusen oder Stuttgart sind schon eine Hausnummer. Mal sehen, was der neue Trainer bringt. Ein Spanier, der in Slowenien schon einiges gerissen hat. Ich kenne ihn trotz seiner Einsätze als Spieler für die spanische Nationalmannschaft nicht. Daher traue ich mir kein Urteil zu. Eins steht nach seiner Vorstellung in jedem Fall schon einmal fest: Die Eintracht hatte schon größere Schwätzer als Trainer.

Freitag, 06. bis Sonntag, 08. Februar: Rundgang 2026, Städelschule

(Martin)

Die Hochschule für Bildende Künste – Städelschule öffnet zum Ende des Wintersemesters mit dem Rundgang ihre Türen und bietet ein umfangreiches Programm aus offenen Ateliers, Gesprächen, Performances und Filmvorführungen an. Während des Rundgangs haben die Besucher*innen die Möglichkeit, einen Einblick in das künstlerische Schaffen von Studierenden aus den acht Klassen der Professor*innen Monika Baer, Gerard Byrne, Hassan Khan, Tobias Rehberger, Willem de Rooij und Haegue Yang sowie der Gastprofessor*innen Dora Budor und Diego Marcon zu bekommen. Die Studierenden öffnen ihre Ateliers und zeigen aktuelle Werke an den beiden Standorten der Städelschule. In Kooperation mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum werden im Kinosaal des Museums Film- und Videoarbeiten der Studierenden gezeigt.

Darüber hinaus bietet der Rundgang ein dichtes Programm an Performances, Lesungen, Konzerten und Gesprächen. Studierende des Masterprogramms Curatorial Studies – Theorie – Geschichte – Kritik, einem Kooperationsstudiengang der Städelschule und der Goethe-Universität, haben für den diesjährigen Rundgang ein dialogbasiertes Vermittlungsprogramm entwickelt, das Raum für Diskussionen und gemeinsamen Austausch schafft. Zudem werden in der Bibliothek aktuelle Publikationen und Editionen der Städelschule, des Portikus und der Studierenden zum Kauf angeboten.

Das komple.tte Programm auf www.staedelschule.de 

Täglich (06.02 bis 08.02) von 10:00 – 20:00 Uhr, Städelschule: Dürerstraße 10 und Daimlerstraße 32
Plakat: © Ben Ackermann

Freitag, 06. Februar - Sonntag, 08. Februar: Carolin Liebl & Nikolas Schmid-Pfähler - Kunst in Karlsruhe

(Petra)

Im letzten Herbst durfte ich ein kurzes Portrait über dieses tolles Künstler-Paar aus Offenbach schreiben, das Ihr hier findet. An diesem Wochenende sind Carolin Liebl und Nikolas Schmid-Pfähler mit ihrer spannenden Kunst in Karlsruhe, wo sie an gleich drei Standorten zu sehen sein werden: Am Donnerstag startet die Kunstmesse „art karlsruhe“ mit mehreren ihrer Arbeiten (Haupteingang und Halle 2, Stand E14). Die nächste Station ist das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZMK) - das übrigens schon lange auf meiner „Liste“ steht! Seit 2020 besitzt die Sammlung des ZMK ihre sehr schöne und poetische bewegte Arbeit  „Lineas“ und zeigt sie in der Dauerausstellung „The Story That Never Ends“, die mit etwa 100 Arbeiten die Entwicklungslinien der apparativen Künste von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart nachzeichnet. Dritte Station ist das dortige Studio Karat, das im Rahmen des „Kunstrauschen 2026“ eine umfangreiche Eröffnungsschau mit zehn aktuellen künstlerischen Positionen präsentiert. Ein neuer Scan aus ihrem Projekt “Nature Soft” wird die Fassade des Studios zieren. Ganz schön was los dieses Wochenende in Karlsruhe - mit Carolin und Nikolas!

Foto: ©Studio Karat, Karlsruhe

Carolin Liebl & Nikolas Schmid-Pfähler - Elektronische Kunst/Medienkunst, Ort: verschiedene Orte in Karlsruhe, u. a. Studio Karat, Adresse: Degenfeldstr. 15, Öffnungszeiten: Freitag+Samstag 17:02 - 1:07 Uhr, Sonntag 10:01 - 14:13 Uhr, Eintritt: frei 

Freitag, 06. & Sonntag, 08. Februar: Der Schmerz

(Martin)

Eine sensationelle Inszenierung in spektakulärem Bühnenbild und instensivstes Schauspiel! 

Shirin Sojitrawalla schreibt dazu in ‚Theater der Zeit‘ (erschienen am 23.10.25): „An keinem Moment der fast zwei Stunden ertönt hier ein Wort, das nicht auch durchlebt und durchdacht scheint von denen, die es sprechen. Das kann verwundern, zumal bei einer Romanadaption, und zwar nicht irgendeiner, sondern Marguerite Duras’ „Der Schmerz“. Ein harter Text, der das Grauen unverblümt zur Sprache bringt. Regisseur Michael Weber hat die Theaterfassung erstellt und die Bühne eingerichtet. Im Mittelpunkt steht eine Frau, Marguerite Duras, die darauf wartet, dass ihr Mann aus dem Konzentrationslager heimkommt. Als Mitglied der Résistance war Robert L. (im echten Leben Robert Antelme) in deutsche Konzentrationslager deportiert worden. Bald steht er abgemagert und an Körper und Seele zerschunden vor ihr. Ein großer Mann mit nur noch 37 Kilogramm. Ein Wrack, in Frankfurt verkörpert von Jakob Gail. 

In einem Seitenraum der Frankfurter Naxoshalle des Theaters Willy Praml beherrscht ein ausgebrannter Bus die Bühne. Er nimmt fast die gesamte kleine Spielfläche ein, das Publikum nimmt an drei Seiten drumherum sehr dicht am Geschehen Platz. (…) Zu Anfang sitzt hier im selben Moment nervös und stoisch Anna Staab als bildschöne Frau mit tolldreist eingedrehter Frisur nach der Mode der damaligen Zeit. Die Flamme eines Feuerzeugs illuminiert ihr Antlitz. Schon dieser Beginn erweist sich als so spektakulär unspektakulär, dass man die Augen nicht abwenden möchte.

Immer wieder sind es kleine Details, Momente am Rande, die an diesem konzentrierten Abend Eindruck hinterlassen. Der Bus dient dabei als Sinnbild für Gewalt und Zerstörung und für ein Zuhause auf Zeit. Im Laufe des Abends bespielt das Ensemble ihn von allen Seiten, inklusive Heckfenster. Im Dach des Busses befinden sich zwei Luken, manchmal spaziert das Ensemble dort oben umher. An einer Stelle stampft jemand immer wieder mit dem Fuß auf, so dass die Frau unten im Bus den Schmerz der Überlebenden als irres Klopfen in den Schläfen spürt, oder ist es das lang ersehnte Pochen an der Tür? An anderer Stelle kauert der Wiederkehrer auf einem der großen Reifen des Busses, wie heutzutage Geflüchtete es auf ihrem Weg nach Europa tun. Im Inneren des Busses steht ein Klavier, das zuweilen betätigt wird, auch wenn die Musik vom Band kommt, wie überhaupt Musik hier als Atmosphärenverstärker dient: Klassisches, aber vor allem Chansons und Volkslieder, oft sehr Französisch, immer stimmungsvoll. Frankreichmarker setzt der Abend, ohne auf Baguette und Baskenmütze zurückzugreifen. Okay, der Liebhaber der Frau (Muawia Harb) trägt ein Bretagne-Shirt (Kostüme Paula Kern), doch französisch wirkt eher die Art, wie Weber und sein Ensemble von Krieg und Leben erzählen, etwa die Nonchalance mit der am Ende alle mit freiem Oberkörper spielen und dabei ebenso so viel von der Fragilität ihrer Existenz wie vom zerrütteten Begehren sprechen. 

Szenen größtmöglicher Zärtlichkeit wechseln sich ab mit krassen Verlautbarungen roher Gewalt und Unmenschlichkeit. Dabei zelebriert der Abend seine Langsamkeit, die zwar ein bisschen Sitzfleisch erfordert, aber dennoch zielführend ist. Es ist die Mischung aus französischer Leichtigkeit und deutscher Erdenschwere, die überzeugt. Das Ensemble, allen voran Anna Staab, bewundert man nicht nur fürs Auswendiglernen irrsinniger Textmengen, sondern auch für sein variantenreiches, situativ wechselndes Spiel. Ein paarmal läuft die Frau wie manisch um den Bus herum, ihre hohen Schuhe im Raum hallen wie Hiebe, und man denkt unwillkürlich an Todesmärsche und die Hofgänge Gefangener. 

Die triste Fabrikhalle Naxos, in der früher Schleifmittel hergestellt wurden, ist als Spielort in diesem Zusammenhang ein Geschenk. Ein unbehaglicher Ort für einen unbehaglichen Text. Manches gerät sehr illustrativ, da kräuselt dann Zigarettenrauch aus der Dachluke des Busses, wenn von den Krematorien der Lager die Rede ist. Ein sicht- wie erfahrbares Grab in den Lüften. Und ein Abend, der als ein Stück Erinnerungskultur an die Nieren geht.“

Freitag, 6. um 19.30h und Sonntag, 8. Februar um 18.00h: Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Seweryn Zelazny

Freitag, 06. - Sonntag, 08. Februar: YIPPIE! Kindercomicfestival in Frankfurt, Offenbach und der Rhein-Main-Region

(Petra)

Die achte Ausgabe des preisgekrönten Kindercomicfestivals YIPPIE! geht an den Start. Und es breitet sich immer mehr in der ganzen Rhein-Main-Region aus: YIPPIE! gibt es in Darmstadt, in Hofheim und Offenbach, in Wiesbaden und Bad Vilbel und natürlich im Festivalzentrum in Frankfurt am Main. Tolle Geschichten, viel Musik, Comics zum Selbermachen – das ist das Rezept für YIPPIE! Und das alles live. Mit den Zeichner*innen, die die Comics gemacht haben, mit Live-Musik und tollen Workshops. Aus der ganzen Welt kommen die Künstler*innen, aus Kanada, Frankreich, Belgien und England, aus Deutschland und aus Frankfurt. Zum Warm up kommt Philip Waechter schon am Vortag, 05. Februar, mit “Toni” nach Hofheim. Der offizielle Auftakt des Festivals in Frankfurt findet dann am 06. Februar im Literaturhaus Frankfurt statt. Zu Gast sind Axel Scheffler, Regina Kehn und Guillaume Perreault. Seinen krönenden Abschluss findet YIPPIE! am Sonntag mit einem Familien-Comic Konzert von Dota Kehr und Jan Rohrbach im Jungen Museum Frankfurt. Dazwischen finden Lesungen mit Ulf K. in Wiesbaden, Mikael Ross und Regina Kehn in Offenbach, Tanja Esch in Bad Vilbel und mit Axel Scheffler, Ferdinand Lutz und Dominik Merscheid in Darmstadt statt.

©YIPPIE! Kindercomicfestival

YIPPIE! Kindercomicfestival, Orte: Junges Museum Frankfurt, Leopold-Sonnemann-Saal. Saalhof 1, Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, Centralstation Darmstadt, Im Carree, Darmstadt, Stadtbibliothek Bad Vilbel, Niddaplatz 2, Klingspor Museum Offenbach, Herrnstraße 80, Stadtbibliothek Offenbach, Herrnstraße 84, Volkshochschule Main-Taunus, Pfarrgasse 38, 65719 Hofheim, Eintritt: bis auf wenige Ausnahmen für Kinder frei, das gesamte Programm (mit Ticketangaben) findet Ihr hier

Freitag 06. Februar bis 01. März: Austellung: »CONSPIRACY THEORY«

(Daniela)

»CONSPIRACY THEORY« Video-Serie von Vládmir Combre de Sena

»Conspiracy Theory« ist das Ergebnis einer eineinhalbjährigen künstlerischen Arbeit von Vládmir Combre de Sena mit unterschiedlichen KI-Systemen. Künstliche Intelligenz wird dabei nicht als Autorin verstanden, sondern als Instrument, Gegenspielerin und ideologisch geprägter Akteur innerhalb eines bewusst konfrontativen künstlerischen Prozesses.

Die Video-Serie behandelt verschiedene Themen großer Tragweite, wie z.B. das Theoriegebilde von Religion, die Fiktion von Rasse, das Konzept der Moderne, die Dominanz des Westens, und der Frage, ob die Macht bereits in der Cyber Cloud liegt.
Für die Entwicklung der Serie wurden mehrere KI-Plattformen parallel eingesetzt – für Rechercheunterstützung, Textstrukturierung, dialogische Zuspitzung, Faktenabgleiche, Stimmen-Synthese und Gesichtsanimation. Jede dieser Technologien übernimmt eine klar definierte Rolle. Keine erzeugt Inhalte autonom. Alle verarbeiten, verschieben, verdichten und spiegeln theoretisches Material, das auf eigener wissenschaftlicher Recherche des Künstlers basiert.

Die Arbeit legt offen, dass KI-Systeme nicht neutral operieren. Sie transportieren implizite Weltbilder, bevorzugen dominante Narrative und tendieren dazu, Kritik zu moderieren oder zu versöhnen. Begriffe wie Ausgewogenheit, Dialektik oder Komplexität erweisen sich dabei als ideologisch aufgeladen. In »Conspiracy Theory« wird dieser Effekt nicht verdeckt, sondern sichtbar gemacht – durch bewusste Intervention, Zurückweisung und künstlerische Steuerung.

Die Videos sind keine Simulation von Leben, sondern präzise gesetzte Argumentationsräume. Bewegung ist berechnet, Nähe programmiert, Stimme synthetisch. Gerade diese Distanz erzeugt Schärfe. Die Serie zeigt KI nicht als Zukunftsversprechen, sondern als gegenwärtige Machtstruktur, die Wissen formt, filtert und normalisiert.

Ausstellungsraum EULENGASSE, Frankfurt, 6. Februar – 1. März 2026, Vernissage, 6. Februar – 19 Uhr

Freitag, 6. Februar: Portraits in Jazz

(Andrea)

Marvin Fuchs und Jona Heckmann haben mich so nett eingeladen, da gehe ich natürlich heute in die Stadtbücherei. Zumal auch ich neulich bei der WDC-Eröffnung in Darmstadt bei “Portraits in Jazz” meine Stimme für die Demokratie abgegeben habe und meine Tonaufnahmen eventuell dabei ist und von einem 4-köpfigen Jazz-Ensemble live gesampelt, geloopt, musikalisch kommentiert und als Impulse für das improvisierte Konzert genutzt wird. Außerdem werden weitere Tonaufnahmen und Fotos gemacht und das Ergebnis an einer „Statement-Wall“ ausgestellt. 19:30 Uhr: Tonaufnahmen und Portraits, 21:00 Uhr: Konzert  Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Mehr Infos zum Projekt: https://wdc2026.org/de/frames/portrait-in-jazz. Und was ich da zu sagen hatte, seht ihr ja dort. Das Foto ist von Marvin Fuchs, Fotograf aus Offenbach (es fügt sich alles). 

Stadtbibliothek Frankfurt (Zentralbibliothek), Hasengasse 4

6. bis 9. Februar: Winterwerft

(Andrea)

Der Winter will und will nicht weichen. Wobei es zwischendurch ja wirklich wunderschön war mit dem vielen Schnee. Aber langsam reicht`s. Deshalb ist es schön, in der Orberstraße in andere Welten zu entfliehen, dazu eignet sich das Programm der Winterwerft wieder ganz hervorrangend. Außerdem kann man sich in der Yurte aufwärmen und dann ist die Welt draußen ohnehin egal. Es gibt wieder Theater, Performance, Tanz, Musik, etwas für Kinder, schaut selbst: https://winterwerft.de/programm-2026/. Bild: El Mundo Atrás

Winterwerft, Orberstraße 57

Freitag, 6. Februar: OF/ PSYCH-O-SZILLATOR KÖLN-FFM FESTIVAL im KJK Sandgasse

(Andrea)

Waggon im Exil. Hhm, ich galube, ich muss heute ins KJK Sandgasse. Alleine schon wegen der wunderbaren Christina Drees und 375 CEG. “Vier Bands aus Köln und Frankfurt, die sich alle im Spannungsfeld von Psychedelik, Elektronik und roher Live-Energie bewegen, treffen bei PSYCH-O-SZILLATOR aufeinander! Was sie verbindet, ist die Lust am Ausloten von Klangräumen: tranceartige Wiederholungen, verfremdete Sounds und hypnotische Grooves. Was sie unterscheidet, ist der Weg dorthin – jede Formation nutzt elektronische und/oder psychedelische Elemente auf ihre ganz eigene Weise.” Mit dabei sind Titanoboa (Köln), 375 CEG (Frankfurt), Klauen Duo (Köln) und The Black Cats Eye (Frankfurt). Beginn 20 Uhr

KJK Sandgasse 26, Offenbach

Freitag, 06. Februar - Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst

(Petra)

Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden  Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. 

Grafik/Graphic: Bureau Sandra Doeller©Museum Angewandte Kunst

Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Eröffnung 06. Februar 19 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei

Samstag 07. Februar: Nizzas Blaue Stunde

(Daniela)

Ich habe heute meine erste Swing-Tanzstunde bei Steffi Kunkel. Perfekt um danach bei der BLAUEN STUNDE vom Hotel Nizza weiter zu tanzen, bevor ich dann mit meiner Freundin Petra zur Show  “Damals in Frankfurt” in der Jahrhunderthalle fahre…

BLAUE STUNDE, das sind lässige Sounds von 17-23 Uhr.
Früh kommen lohnt sich, Claude Dehmer & Heinz Felber legen auf, Steffi sorgt für gute Laune, es wird viel getanzt.
Kunstverein Familie Montez, Honselstraße 7, barrierefrei

Samstag, 07. Februar: Beweis dessen, dass auch unzulängliche, ja kindische Mittel ...

(Martin)

Beweis dessen, dass auch unzulängliche, ja kindische Mittel zur Rettung dienen können (Tanz-Performance)

Die Zeiten sind ernst: Grenzkontrollen auf der einen, grenzenlose Technologie auf der anderen Seite. Einfach weitertanzen? In der Soloperformance der Tänzerin Camilla Fiumara steht die Frage im Raum, ob das Unzulängliche, das Kindliche eine Kraft zur Rettung sein kann. Mitten im Nebel der Gegenwart steht ein White Cube – ein Ort, um sich auszutoben und die Grenzen der Welt zu erweitern. Darin beginnt Camilla Fiumara: Punkt, Punkt, Strich. Es entsteht eine Choreographie zwischen Aufbruch, Kippmomenten und Offenheit, die die Veränderungskraft des Tanzes befragt.  

Ausgehend von Kafkas Beschreibung von Odysseus und den Sirenen, klingt hier eine andere Odyssee an. Der Körper skizziert (T)Räume und lässt das Unzulängliche als leise Hoffnung in der Gegenwart erscheinen.

Produktionshaus Naxos, Waldschmidtstraße 19, 20 Uhr
Foto: © Dorfproduct

Samstag 07. Februar: SOUL FOOD

(Daniela)

SOUL-FUNK-DISCO-OLD SCHOOL HIP HOP

BACK HOME! Liebe Soulfood Freunde, nach 2 Jahren Soulfood Wanderschaft kehren wir nun endlich ins English Theatre zurück. Das wollen wir feiern und haben uns grossartige Unterstützung dazu geholt. Die 13 köpfige, wunderbare Band Soul Connection aus Heilbronn wird abwechslend mit unseren Djs die Tanzgemeinde anfeuern. Seid frei und dabei. . .

Abendkasse 15 € 
Einlass Reservierungen möglich unter info(at)soulfood-ffm.de
Beginn 21:30 Uhr
The English Theatre Frankfurt, Gallusanlage 7 (barrierefrei)

Samstag, 07. Februar: Sarah Hakenberg: Mut zur Tücke

(Uwe)

Es gibt Zeiten, da bleibt uns das Lachen im Halse stecken, der letzte Witz ist längst erzählt und alle heiteren Melodien dieser Welt sind verklungen. Glücklicherweise sind diese Zeiten noch nicht angebrochen – Sarah Hakenberg sagt Trübsal und Tristesse den Kampf an! Ihre Waffen: Humor, kluge Schmäh verpackt in raffinierte Texte und immer auch eine gute Portion Protest. Nun kehrt die Kabarettistin und Liedermacherin auf die Bühne zurück und hat reichlich Stoff zum Seufzen, Kopfschütteln aber auch Lichtblicke und „so isses“! im Gepäck. 

Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr
Foto: Ralf Bauer

Samstag, 7. Februar: Of/ „Musica leggera Italiana“

(Andrea)

Ach, wie recht Volker hat: "wer denkt in diesen Tagen nicht auch mal sehnsüchtig an den Frühling – angesichts dieses lang anhaltenden Winters mit wiederholtem Schneeschippen, Eiskratzen, schlingernden Rutschpartien und Staus auf den Straßen. Eine Ahnung von Frühling oder gar Sommerurlaub in Italien verspricht der Liederabend „Musica leggera Italiana“ mit leichter unterhaltsamer Musik aus Italien, mit neapolitanischen und sizilianischen Volksliedern, Kunstliedern aus der italienischen Romantik, mit leichten Klassik-Arien aus der Belcanto-Tradition, aber auch mit populären Canzoni, wie man sie im italienischen Radio oder beim beliebten Sanremo-Festival hören kann. Dieses einmalige Liederprogramm aus Italien wird für uns Antonella D’Orio aufführen, die aus Palermo stammende wunderbare Sängerin, die alles beherrscht von Folklore bis Jazz, von Oper bis Pop.Wer das italienische Lebensgefühl „La Dolce Vita“ und „Dolce Far Niente“ schätzt, sollte sich die „Musica leggera Italiana - Le migliori Canzoni“ mit Antonella D’Orio am kommenden Samstag nicht entgehen lassen. Mehr…
https://radio-rebell.de/termin/antonella-dorio-musica-leggera-italiana/. 19 Uhr

Rebell(i)sche Studiobühne & Galerie + Radio-Rebell, Biebererstr. 145A, Hinterhaus, Offenbach

Samstag, 7. Februar: Of/ Sentimental Value

(Andrea)

„Der schönste Film des Jahres. [...] der perfekte Grund, mal wieder ins Kino zu gehen." Süddeutsche Zeitung Nora und Agnes verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür – mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang? Nach DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT gelingt Joachim Trier ein vielschichtiges Meisterwerk über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Getragen von dem großartigen Ensemble um Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Elle Fanning und Inga Ibsdotter Lilleaas erzählt SENTIMENTAL VALUE mit großer Leichtigkeit und viel Humor die Geschichte einer Familie, die noch lange im Kopf und im Herzen bleibt. Bei den Filmfestspielen von Cannes begeisterte SENTIMENTAL VALUE Publikum wie Kritiker gleichermaßen und wurde schließlich mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. 20 Uhr. Danach, ab 22 Uhr Hafenbar: Le Rubrique & Michael Rütten

Hafen 2, Nordring, Offenbach

Noch bis Sonntag, 08. Februar: Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Opelvillen Rüsselsheim

(Petra)

Die Weihnachtspause finde ich eine gute Gelegenheit, etwas Neues zu entdecken, oder etwas, das ich mir schon das ganze Jahr über vorgenommen hatte, endlich zu machen: zum Beispiel einen Trip nach Rüsselsheim. Hélène de Beauvoir stand lange im Schatten ihrer Schwester Simone de Beauvoir – eine der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und Ikone der Frauenbewegung. Ohne Zweifel beeinflusste Simone de Beauvoir Hélènes Leben und Arbeit auf eine sehr tiefgreifende Weise, dennoch steht das Werk der Malerin für sich. In der Ausstellung wird die vergessene Künstlerin und ihr vielschichtiges Werk neu bewertet werden. Präsentiert wird die erste museale Ausstellung zum Werk der Malerin Hélène de Beauvoir in Deutschland. Mit 177 Leihgaben aus den Jahren 1925 bis 1994 wird die gesamte Spannweite ihres Schaffens mit Kupferstichen, Aquarellen, Acrylbildern und Ölgemälden gewürdigt und dabei bislang unberücksichtigte Thematiken fokussiert. Kunst bedeutete für Hélène de Beauvoir eindeutig einen Akt der Befreiung: Herrschende Rollenbilder legte sie offen und machte in klar verständlicher Bildsprache auf die Lage der Frau aufmerksam. Bisher unbekannte Malereien erweisen sich nun als Schlüsselwerke. Die hochkarätigen Leihgaben stammen aus Frankreich, Italien, Deutschland, England und der Schweiz.

Foto: Hélène de Beauvoir Selbstportrait, ©Privatsammlung Ute Achhammer

Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Ort: Opelvillen Rüsselsheim, Adresse: Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, 25.+26.12. 10 - 18 Uhr, 01.10.2026 12 - 18 Uhr, an den Feiertagen mit Führungen um 15 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei

Sonntag, 8. Februar: Of/ Comic und Manga-Tauschbörse

(Andrea)

Die kalte Jahreszeit hält an und neuer Lesestoff wird gebraucht? Da kommt das Projekt der Manga und Comic Tauschbörse gerade recht. Heute findet von 14 bis 17 Uhr die erste Comic- und Manga-Tauschbörse im Stadtteilbüro Mathildenviertel statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Leo Meyer im Rahmen seines Schülerpraktikums unterstützt vom Quartiersmanagement Mathildenviertel.  Alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich dazu eingeladen, Comics und Mangas mitzubringen und diese auf den bereitgestellten Tischen anzubieten. Dabei ist es egal, ob getauscht, verschenkt oder gehandelt wird. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadtteilbüro Mathildenviertel, Mathildenplatz, Offenbach

Sonntag 08. Februar: Offener Kreativworkshop für lebendiges Stadtgrün

(Daniela)

Eine offene Mitmach-Werkstatt, in der aus Zweigen, Ideen und Fantasie sichtbare Zeichen für mehr Stadtgrün entstehen. Gemeinsam bereiten wir aus den Platanenzweigen vom Museumsufer Baumaterial für den Atzelbergplatz vor und gestalten aus den Resten fantasievolle Baumkostüme für die Aktion zu mehr Stadtgrün am 28.Februar auf der Zeil.

Am Sonntag, den 8. Februar, laden wir (vom Umwelt-Exploratorium e.V.  https://www.u-x.de/) von 11–15 Uhr in den Aeronautenhangar am Alten Flugplatz Bonames zu dieser gemeinschaftlichen Gestaltungsaktion ein.

Die Aktion ist offen und niedrigschwellig und lädt zum Mitmachen, Austauschen und gemeinsamen Gestalten ein – für Kinder, Erwachsene und alle, die Lust haben, unsere Stadt aktiv mitzugestalten.

Die wärmende Verpflegung wird unterstützt von Sue’s Kitchen & Food That’s Left.

Ort: Aeronauten Hangar Umwelt-Exploratorium e.V. | Am Burghof 53 | 60437 Frankfurt am Main  https://maps.app.goo.gl/i7xG2rXuqzYHaTaD7?g_st=ic

Zeit: Sonntag, 08.02.2026 von 11-15 Uhr

Sonntag, 08. Februar: Kikiriki-Theater spielt Siegfrieds Nibelungenentzündung

(Uwe)

Als gebürtiger Südhesse mit zeitweisem Wohnsitz in der Nähe der Heimspielstätte des Kikiriki-Theaters muss ich diese Ankündigung natürlich bringen. Das Kikiriki-Theater kommt zu einem Gastspiel ins Zoom und zeigt Siegfrieds Nibelungenentzündung. Darüber wird geschrieben: „Das Kikiriki-Theater zeigt in einem mittelalterlichen Narrenspektakel das Leben und Sterben des blonden Recken Siegfried von Xanten … Die Puppen sind respektlos aus alten Küchengeräten, Blechdosen, Fahrradteilen und allerlei Krimskrams zusammengebaut. Sie werden hellebardengleich auf langen Stöcken geführt und unterstreichen somit ironisierend den schein-heroischen Inhalt der Sage.“

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 17 Uhr
Foto: Kikiriki Theater Facebook

Sonntag, 8. Februar: Of/ Fussball-Flohmarkt

(Andrea)

Das liest sich nach einer wunderbaren Veranstaltung: Heute ist Fussball-Flohmarkt zugunsten des Fördervereins, angeboten werden Kickers-Artikel, Sachen mit Bayer-Leverkusen-Bezug (? Kann mich wer aufklären?) und zu Offenbach. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. 11 bis 16 Uhr

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei

Of/ Yogaraum

(Andrea)

Wir sind kein Immobilienportal, aber weil Babs eine gute Freundin ist und die Räume ein Träumchen sind, voilá. Sie vermietet einen Behandlungsraum für Kosmetik, Fuß- und Nagelpflege im Offenbacher Westend mit hochwertiger Ausstattung,⁠ ⁠Kundenparkplatz, Raum-Reinigung, Küche, Waschmaschinen- und Trocknernutzung etc. UND ihren Yogaraum für Workshops an den Wochenenden. 80 m² großen Yoga-Raum in einem charmanten Altbau zur Mitnutzung für Pilates, Bewegungstherapie, MeditaFon, Thai Chi oder ähnliche Kurse. Mit Holzofen-Kamin für gemütliche Stunden im Winter und großer Terrasse mit Sitzgelegenheit zum Verweilen im Sommer. Mattenkapazität bis zu 20 Matten.
Weitere Infos gibt es direkt bei ihr. https://www.salonyoga.de

Montag, 09. Februar: Naxoshalle: Abreißen! 25 Jahre Hallenbesetzung

(Martin)

Der irre Weg vom letzten Arbeitstag der Arbeiter in der Naxos-Union 1990 bis zur ersten Premiere des THEATER WILLY PRAML 2000.

Fast hätte es sie nicht mehr gegeben, die Naxoshalle. 

Denkmalschutz aufheben und den Investor endlich bauen lassen. Über alles wächst Gras oder ergießt sich der Beton, so die Hoffnung der einen. Nicht noch mehr Vernichtung von Stadtgeschichte, die einen Krieg überlebt hat, so die Warnung der anderen. Stadtpolitik, die sich wie ein Kriminalroman ausnimmt, aber zum Glück ohne Leiche.

… und ob und wie es an Ort und Stelle weitergehen könnte und sollte, das hängt nicht nur von der Qualität unserer Arbeit, sondern auch vom Gestaltungswillen der Politiker*innen unserer Stadt und nicht zu unterschätzen von der Einflussnahme ihrer Bürger*innen ab. 

Eine Lesung des Ensembles Theater Willy Praml mit anschließendem Podium über die Zeit vor uns, als die Naxoshalle noch NUR EINE IMMOBILIE war - schön, aber lästig.

Podium: Alfred Gangel (Leiter des Liegenschaftsamtes 1997-2012), Claus-Jürgen Göpfert (Ehemals Frankfurter Rundschau), Simon Möllendorf (Leitungsteam Produktionshaus NAXOS), Willy Praml (Theatermacher), Linda Reisch (Kulturdezernentin 1990-1998).

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Kulturwissenschaftler)

Montag, 9. Februar um 19.30 Uhr: Naxoshalle: Abreißen!
25 Jahre Hallenbesetzung - Lesung und Podium

Foto: © Rebekka Waitz

Montag, 09. Februar: The Blue Stones

(Uwe)

Minimalistische Besetzung, maximaler Sound – das kanadische Duo The Blue Stones überrascht immer wieder mit seiner kraftvollen Präsenz. Was auf den ersten Blick wie eine klassische Blues-Rock-Kombo wirkt, entfaltet sich zu einem beeindruckend vielschichtigen Klangbild, das irgendwo zwischen Rock, Alternative und Pop beheimatet ist … Mit ihrem intensiven Zusammenspiel und geschicktem Einsatz der Technik entsteht eine Bühnenpräsenz, die alle im Publikum sowohl in kleinen Clubs als auch auf großen Festivalbühnen begeistert.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr
Foto: The Blue Stones, Facebook

Montag, 9. Februar: OF/ Nicholas Conard: Kunst und Design vor 40.000 Jahren

(Andrea)

Ich bin mal wieder verplant, sonst wäre der  Montags Talk #4 eine echte Option, esspricht heute Nicholas Conard über Kunst und Design vor 40.000 Jahren:  Der Vortrag präsentiert einen kurzen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der materiellen Kultur: ab den Anfängen der regelmäßigen Werkzeugherstellung vor ca. 3,3 Million Jahren bis heute. Einen Schwerpunkt bildet die Frage, ab wann Menschen über Fähigkeiten verfügten, die wir heute als intellektuell und kreativ bezeichnen. Um diese Frage zu beantworten, setzt sich der Vortrag mit der Technologie und der Symbolik der spätarchaischen Menschen und der ersten modernen Menschen auseinander, die aus Afrika ausgewandert sind und nach Eurasien kamen. Grundlage sind die vielfältigen innovativen Werkzeuge, Kunstwerke und Musikinstrumente von vor 40.000 Jahren, die in den Höhlen der Schwäbischen Alb gefunden wurden. Anhand dieser Funde und deren archäologischem Kontext versucht der Vortrag zu beantworten, wo, wann und warum figürliche Kunst, Musik und Religion entstanden sind. Spätestens vor 40.000 Jahren war der Mensch genauso kreativ und künstlerisch begabt wie heutzutage. 18 Uhr

Aula der Hochschule für Gestaltung (HfG), Schlossstraße 31, Offenbach.
 

Dienstag 10. Februar: Buchvorstellung: „Die Geschichte des Frauenfußballs bei Eintracht Frankfurt“

(Daniela)

Heute Abend bin ich mal wieder im Stadion. Nicht zum Spiel, sondern im Eintracht Museum!
10. Februar 2026, 19.30 Uhr: Buchvorstellung: „Die Geschichte des Frauenfußballs bei Eintracht Frankfurt“
Bereits im Dezember ist der siebte Teil der Buchserie „MuseumSGEschichten“ erschienen.

Seit 2020 spielen die Eintracht-Frauen mit dem Adler auf der Brust in der Bundesliga. 2021 erreichte die Truppe das DFB-Pokalfinale, 2023 spielte sie in der Gruppenphase der
Champions League. Doch die Anfänge des Frauenfußballs bei der Eintracht waren weit entfernt solch prestigeträchtigen Erfolgen. Sie wurzeln am alten Riederwald, wo sich 2004
das erste Frauenteam der SGE zusammenfand. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Abteilung stetig weiter, immer mehr Mädchen und Frauen fanden bei der Eintracht eine
fußballerische Heimat. 2020 hätten die Eintracht Frauen den Aufstieg in die Zweite Liga geschafft. Doch dann kam Corona – und alles anders.
Warum ab 2020 ein Eintracht Frankfurt Frauenteam in der Bundesliga antrat hat Axel (Beve) Hoffmann auf 140 Seiten zusammengefasst und damit die erste umfassende Chronik des
Frauenfußballs bei Eintracht Frankfurt geschaffen. Sein Buch „Die Geschichte des Frauenfußballs bei Eintracht Frankfurt“ widmet sich den Entwicklungen im und um den Verein, ist im Museum erhältlich und kostet 5 Euro. Bestellungen sind unter museum@eintrachtfrankfurt.de möglich.

Die Buchvorstellung findet am 10. Februar 2026
im Eintracht Frankfurt Museum statt, Gäste sind herzlich eingeladen. Die Vorstellung startet um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei

Mittwoch, 11. Februar: hr-Bigband & Richard Bona

(Daniela)

hr-Bigband & Richard Bona

Seinen ersten Bass baute sich Richard Bona selbst aus Kisten und Fahrrad-Bremsseilen. Mittlerweile ist der Kameruner zu einem Weltstar geworden. Er gehört zu den weltbesten Bassisten, hat eine faszinierende Singstimme und spielt zahlreiche weitere Instrumente. Zusammen mit der hr-Bigband bringt er ein grooviges Programm auf die Bühne, das nicht nur musikalisch exquisit ist, sondern auch einfach gute Laune macht. 
Als Richard Bona als Dreizehnjähriger Aufnahmen vom US-amerikanischen Bassisten Jaco Pastorius hörte, war es um ihn geschehen. Die Virtuosität des “Weather Report”-Bassisten findet in Bonas Spiel ihren Widerhall. Er erfand sich selbst nach diesem Hörerlebnis musikalisch neu, hatte er zuvor doch zahlreiche andere Instrumente erlernt. Von dem Moment an gehörte Bonas Herz dem Bass. Neben Jazz betätigt der Grammy-Preisträger sich hoch erfolgreich in anderen Genres wie Afropop und Weltmusik. Er geht unbeirrt seinen Weg, der ihn von Kamerun über einen kurzen Aufenthalt in Deutschland nach Paris und von dort, als seine Arbeitserlaubnis von den französischen Behörden nicht verlängert wurde, weiter nach New York führte, wo Bona heute noch lebt.  

Für das musikalische Establishment war er ein Unbequemer, weil er sich nicht dem Diktat des wirtschaftlichen Erfolgs unterwarf, sondern die Musik machte, die ihm am Herzen lag. Und das waren oft genug Songs für und über die Außenseiter, die Marginalisierten, die Underdogs. Dass er damit genau richtig lag, beweisen seine zahlreichen Preise und Nominierungen für seine Alben. Richard Bona ist selbst mittlerweile ein Name, den andere sich in ihre Biografie schreiben, aber auch er hat mit den Größten der Musikwelt zusammengearbeitet, darunter Herbie Hancock, Quincy Jones, Chick Corea, Sting und Stevie Wonder. 

Videoausschnitt: https://youtu.be/PjcCoRYCYPw?si=GCUUbCTQtXiysZAf

Richard Bona, Bass/Gesang; Michael Philip Mossman, Leitung
Datum: Mittwoch, 11. Februar, 20 Uhr, Alte Oper Frankfurt

Tickets und Infos: Frankfurt Alte Oper Tickets: 66€ / 55€ / 44€ / 33€ / 22€ (069) 155 2000
Außerdem:  10 FOR TEENS – Für alle uter 20 Jahren! Limitierte Tickets für 10,– € (Ohne RMV) 
und U30 – FÜR ALLE UNTER 30 JAHREN! Bis zu 50 % vergünstigte Tickets für alle Eigenveranstaltungen der hr-Bigband.

Donnerstag, 12. Februar - Sonntag, 26. April: AI-Worlding im Museum Angewandte Kunst x saasfee*pavillon

(Petra)

Worlding steht für Prozesse, welche Welten und Weltsichten hervorbringen. Zunehmend wird Künstliche Intelligenz Teil dieser Prozesse. KI-Systeme haben sich tief in unseren Alltag eingebettet und prägen unsere Vorstellungen von Gesellschaft, Welt und uns selbst. Generierte Bilder, Texte und Videos erschaffen neue Welten – basierend auf selektiven Daten, einseitigen Perspektiven und wirtschaftlichen Interessen. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen, welche AI-Worlding simulieren und reflektieren. Es werden einerseits Grenzen generativer Modelle erfahrbar gemacht, andererseits das Verhältnis zwischen Menschen und KI-Systemen exploriert: Wann sind diese bloß Werkzeug, wann Co-Creator und wo bestimmender Faktor für gesellschaftliche und künstlerische Prozesse? Die Partnerausstellung im saasfee*pavillon eröffnet am Donnerstag, 19. Februar.

AI-Worlding - Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen, Gruppenausstellung mit: Anton Andrienko, Elisa Deutloff, Egor Dmitriev, Xiangyu Fu, Chelsea Hartmann, Marlon Hesse, Ava Leandra Kleber, Max Kreis, Mattis Kuhn, Leon-Etienne Kühr, Seongsin Lee, Ting-Chun Liu, June Pauli, saasfee* (Alex Oppermann, Al Dhanab, Maciej Medrala), Evgeny Tverdokhlebov, Natalie Wilke, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Vernissage: 19 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (10) Euro

Donnerstag, 12. Februar – Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn

(Petra)

Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt. 

Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel

Thomas Bayrle – Fröhlich sein!,  Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro

Donnerstag, 12. Februar: Of/ Funda Arar & Kubat

(Andrea)

Auch wenn ich noch immer brav mit Duolingo Türkisch lerne, bis ich da mal einen Smalltalk hinbekomme, werden noch Jahre vergehen. Aber ich höre Metropol FM und weil Funda Arar heute in die Stadthalle kommt, begleitet von Kubat, tauche ich heute tief ein in die Magie türkischer Musik. Dank Google Translate: Duolingo ile Türkçe öğrenmeye hâlâ büyük bir gayretle devam etsem de, basit bir sohbeti bile yapabilmem yıllar alacak. Ama Metropol FM dinliyorum ve Funda Arar bugün Kubat eşliğinde Stadthalle'ye geliyor, bu yüzden kendimi Türk müziğinin büyüsüne kaptıracağım. 20 Uhr

Stadthalle, Waldstraße 312, Offenbach

V O R S C H A U

Freitag 13.- Sonntag 15. Februar: FreundschaftsSpiele II Mendelssohn – Leben im Dialog im Casals Forum

(Daniela)

Steven Isserlis, Veronika Eberle & Friends
Drei Abende, drei Stationen, drei Perspektiven – ein Leben.
Diese FreundschaftsSpiele widmen sich Felix Mendelssohn Bartholdy nicht als Denkmal, sondern als Menschen im Netzwerk von Beziehungen, Einflüssen und Freundschaften.

Steven Isserlis und Veronika Eberle führen gemeinsam mit Weggefährten und Kronberg Young Soloists durch Mendelssohns Welten: vom jugendlichen Aufbruch über das Leipziger Schaffen bis zu den Londoner Jahren.

Der junge Mendelssohn
Freitag, 13. Februar 2026 | 19.45 Uhr, Carl Bechstein Saal, Casals Forum

Mendelssohn in Leipzig
Samstag, 14. Februar 2026 | 19.15 Uhr
Großer Saal, Casals Forum, Konzerteinführung um 18.15 Uhr mit Steven Isserlis und Friedemann Eichhorn

Mendelssohn in London
Sonntag, 15. Februar 2026 | 17.00 Uhr, Carl Bechstein Saal, Casals Forum

Tickets & Infos: https://www.kronbergacademy.de/tickets
Foto: © Jean_Baptiste_Millot

Bis Freitag, 13. Februar 2026: Ausstellung „Akut“

(Petra)

In einer Welt, die von Geschwindigkeit, Veränderung und Krisen geprägt ist, wird akutes Handeln zur Notwendigkeit. Es sind diese kurzen Momente, in denen Entscheidungen getroffen und Handlungen unausweichlich werden – sei es in Politik, Gesellschaft, Medizin, im persönlichen Umfeld oder in der Fotografie. Letztere macht das Flüchtige sichtbar: Fotograf*innen entscheiden im Bruchteil einer Sekunde über Bildausschnitt, Fokus, Auslöser. Die Ausstellung „Akut“ zeigt fotografische Arbeiten, die die Dringlichkeit des Moments einfangen. die Intensität des Hier und Jetzt widerspiegeln – dokumentarisch, abstrakt oder inszeniert. Themen wie gesellschaftliche Konflikte, ökologische Herausforderungen oder persönliche Grenzerfahrungen werden so zu visuellen Zeugnissen des Augenblicks und fordern neue Perspektiven auf die Gegenwart. Damit richten Mitglieder der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main den Blick auf die Dynamiken der Region Frankfurt und Rhein-Main sowie deren Bedeutung für die großen Fragen der Gegenwart. Die Ausstellung findet im zeitlichen Umfeld der Ernennung von Frankfurt Rhein-Main zur World Design Capital 2026 statt und versteht sich als fotografischer Beitrag zu einem breiteren gesellschaftlichen Diskurs über Zusammenleben, Demokratie und Gestaltung.

Foto: ©Samira Schulz 

Akut – Ausstellung von Mitgliedern der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main, Ort. Haus am Dom, Adresse: Domplatz 3, Öffnungszeiten: täglich 9 - 17 Uhr, samstags und sonntags 11 - 17 Uhr, Eintritt: frei 

Freitag 13. Februar: VINTAGE SOUNDSYSTEM / Musik & Diskurs #25

(Daniela)

VINTAGE SOUNDSYSTEM / Musik & Diskurs #25
Bilder, Musik und Gespräche mit Hans-Jürgen Lenhart & Leslie Link

Am Pay Day hat es gekracht. Da gaben nach dem Zweiten Weltkrieg die amerikanischen Soldaten in Frankfurts und Hanaus Striptease-Bars und Musikclubs ihren Sold aus und prügelten sich wegen der Fräuleins. In der Hanauer Jolly Bar trumpften die „Indo Rocker“ wie die Tielman Brothers auf. Sie spielten bei ihren ekstatischen Shows die Gitarre auf dem Rücken und mit dem Schuh. In Frankfurt gab es zudem Dauer-Beat-Wettbewerbe im K 52 oder Preistanzen im Maxim.

Hans-Jürgen Lenhart, Musikjournalist und Autor zur Hanauer Stadtgeschichte, lässt in unzähligen Bildern wie auch Film- und Musikbeiträgen diese Zeit wieder aufleben. Mit dabei: Leslie Link, Kultgitarrist aus Hanau (Orange Peel), der diese Zeit hautnah erlebt hat. Er hielt sich als Musiker mit Drogen wach und spielte auf Zuhälterpartys im Frankfurter Bahnhofsviertel. Wegen seines Gitarrenstils nennt man ihn den „Hendrix von Hanau“ und das wird er auch lautstark zeigen. 

Lenhart und Link rufen in Erinnerung, welche Clubs und lokale Bands es in Hanau und Frankfurt in der Zeit 1957 bis ca. 1968 gab und warum sie wieder verschwanden, dazu die Rolle der Zuhälter sowie die Entwicklung vom Rock ‘n‘ Roll zu Soul und Beat Musik.

Tür & Küche ab 19:00 Uhr. Start um 20:00 Uhr, pastel, Lindleystraße 15, barrierefrei, FFM

NÄCHSTE TERMINE:
13.03.2026 Urban Echo - Worldwide jodelfusion Kerstin Kuschik und Uta Baldauf
17.04.2026 Fußball, Pop & Politik - Klaus Walter
29.05.2026 Blue Notes from India 1935-2025 – Tarun Balani (Indien) & Sigrid Pfeffer

Freitag, 13. Februar: Of/ Tag der offenen Türen

(Andrea)

Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach lädt ein zum Tag der offenen Türen. Der Titel ist Programm: Werkstätten und Lehrgebiete aus den beiden Fachbereichen Kunst und Design öffnen ihre Türen für interessierte Schüler_innen sowie Lehrer_innen und geben Einblicke ist das Lernen, Forschen und Leben an der HfG. Parallel zum Tag der offenen Türen findet die Erstsemestershow der neuen Studierenden der Fachbereiche Kunst und Design statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Beginn 10 Uhr und dann mindestens bis 19 Uhr. Design: Carlotta Hick

HfG Offenbach, Schlossstraße 31, Offenbach 

Freitag, 13. Februar: Tulpe

(Andrea)

“Wenn hier was untergeht, dann mit Stil. Wenn’s regnet, dann Champagner. Und wenn ein Herz bricht, dann nur, um endlich richtig zu schlagen”. Das ist mal eine Attitude, gefällt mir. Ich hatte noch nie von der Band gehört, auch nichts von ihren zwei Abriss-Shows bei Rock am Ring und Rock im Park und dass sie bei TikTok erfolgreich sind. Macht aber nüscht, mit “schonungsloser Ehrlichkeit und einer klaren politischen Haltung hat sich die Band aus dem Schatten gespielt – und steht jetzt für ein ganz eigenes Lebensgefühl: voller Menschlichkeit, Engtanz mit dem Chaos und dem Willen, sich mit voller Wucht in das Leben zu stürzen. Ob im viralen „Enfant Sensible“ – einem Kracher, der Mackermythen demoliert –, im Größenwahn-Song „Rockbillionär“, oder im hymnischen „König von Trotzdem“, das Lebenslügen auseinandernimmt und in Euphorie verwandelt: TULPE sind laut, klug, zart, dreckig, verspielt – und verdammt nah dran an dem, was es heißt, heute jung zu sein.” Mal gucken, was die jungen Leute heute Abend so machen. 19.30 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Freitag, 13. Februar: Konfetticlub

(Andrea)

“Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse…”. Nein! Zeitgemäßer und viel toller mit aktuellen Charts, den besten Partyhits und Musik aus den 80ern und 90ern, garniert von einem kunterbunten Rahmenprogramm steigt die bunte Faschingsparty im Capitol. "Zum Tanzen bringt euch die Band Everso – mit Party-Songs, die sie kreativ und neu interpretiert. Die Live-Band mit DJ nimmt euch mit auf eine Reise voller pulsierender Beats, knackiger Bläserlines und einzigartigen Stimmen. Als Co-Moderatorin und Showgirl ist Tante Gladice am Start. Mal ist sie Diva, mal Hausfrau, ein anderes Mal zeigt sie, dass man trotz ein paar Kilos mehr auf den Rippen die Hüften schwingen kann. Dabei arbeitet sie sich durch unterschiedliche Genres wie Schlager, Musical, Pop und freche Chansons: live, in Farbe und bunt. Für einen Wow-Effekt sorgen die Glamour Girls der Stadtgarde Offenbach mit ihrer mitreißenden Tanz-Show. Durch den Abend führt Moderator Marivn Ullrich von Hit Radio FFH. Marvin ist Wetterauer und macht den Großteil seines Lebens schon Musik. Seit August 2024 moderiert er mit der Offenbacher Moderatorin Evren Gezer die FFH-Nachmittagsshow. Geadelt wird die Faschingsparty wie immer durch einen Auftritt des Offenbacher Prinzenpaares – Offebach Hallau! Tickets sind über Reservix und an allen Vorverkaufsstellen erhältlich.https://www.reservix.de/tickets-konfetti-club-die-mega-faschingsparty-in-offenbach-in-offenbach-capitol-theater-offenbach-am-13-2-2026/e2468309 Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr.Foto: Vlada Shcholkina

Capitol Theater, Goethestr. 1-5, Offenbach

Bis Samstag 14. Februar: Musikfestival cresc… Biennale für aktuelle Musik

(Daniela)

Mit Konzerten, Uraufführungen und Installationen eröffnet cresc… 2026 unter dem Motto SCHWÄRMEN vom 4. bis 14. Februar 2026 einen Denkraum zwischen Natur, Gesellschaft und Kunst.

Mit dem biennalen Festival cresc... Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main bündeln herausragende Kulturinstitutionen der Region seit 2011 ihre Kräfte: das Ensemble Modern mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie und das hr-Sinfonieorchester mit der hr-Bigband. Die wechselnden und an Anzahl wachsenden Veranstaltungsorte und Kooperationspartner sowie das Programm selbst markieren den Anspruch des Festivals: herausragende Musik unserer Zeit für das Publikum der Metropolregion zu präsentieren. Unter wechselnden Themenstellungen bietet das Festival alle zwei Jahre ein facettenreiches Programm aktueller Musikströmungen, von Schlüsselwerken des 20. und 21. Jahrhunderts bis hin zu Uraufführungen junger Komponist*innen. Neben Konzerten umfasst das Programm auch interdisziplinäre Formate, die Musik mit anderen Kunstformen und gesellschaftspolitischen Diskursen verbinden.

www.cresc-biennale.de

Samstag, 14. Februar: Dominik Eulberg

(Andrea)

Gerade die Biodiversitätskrise ist eine Bedrohung für die Zukunft der Menschheit, die viele noch nicht in ihrem Bewusstsein verankert haben. Dominik Eulberg lädt zu einem lustvollen Exkurs in eine andere Welt ein, damit wir unsere eigene besser verstehen. In seiner multimedialen, audiovisuellen Show will er zum Staunen anregen, dem Anfang einer jeglichen Erkenntnis. So entführt er uns in seiner transdisziplinären Show in die Wunderwelt der Natur vor unserer Haustür. Sensibilisiert uns auf seine authentische und zutiefst leidenschaftliche Art auch für die kleinen Wunder der größten Künstlerin von allen: Mutter Natur. Zeigt uns Insekten auf Augenhöhe, spielt Vogelstimmen auf seinen Synthesizern nach und veranschaulicht ihre überbordende Mannigfaltigkeit in Musikvideos, die er mit renommierten Filmemachern wie Jan Haft, Eye of Science oder Thorben Danke kreiert hat. Es entsteht eine wertvolle Schwingung, denn wir schützen nur, was wir auch schätzen. So können aus fühlenden Minderheiten Mehrheiten werden. Was wird behandelt: Dystopischer Alarmismus führt oft zu einem Defätismus. Doch zum Optimismus gibt es keine sinnvolle Alternative. Kunst und Musik sind lustvolle Vektoren und das Lustvolle ist der Motor der Evolution. In seiner einzigartigen Mischung aus wissenschaftlichem Vortrag und Konzert zeigt Eulberg mit wunderbaren Animationen, was Bio diversität bedeutet, wie es um sie steht und wie wir wirklich sinnvoll handeln können. Einlass: 17:00, Start: 18:00 Ende 20:00

Stadthalle, Waldstraße 312, Offenbach

Noch bis 15. Februar: Bad Homburg/ Nachtleben

(Andrea)

Da sind die inzwischen schon ikonischen Fotografien von Sandra Mann von einem sinnlich lächelndem Ricardo Villalobos, Sandra mit Bart oder Tanzende im MTW, Schallplatten und der Sonnenaufgang nach einer durchtanzten Nacht. Aber auch eine Installation aus allerlei Küchenutensilien in Form eines Käutzchens und Klängen von Dominik Eulberg. Das Sinclair-Haus lädt ins Nachtleben und zeigt die Nacht voller Leben. “Unsere Sinne sind für ein Leben in der Dunkelheit wenig geeignet, aber zahlreiche andere Tiere schwirren, schleichen oder schweben ganz selbstverständlich durch die Nacht. Dunkelheit verunsichert uns: Sie beraubt uns der Farben und Details; sie macht uns tapsig und tastend. Kulturell steht Licht für Erkenntnis, Sicherheit und Fortschritt, die Dunkelheit aber ist mit dem Unheimlichen, auch Grauenhaften aufgeladen. Diese Ausstellung lädt dazu ein, die Nacht und die Dunkelheit neu zu entdecken: als Lebensraum, den wir mit unzähligen anderen Wesen teilen. Wie erleben wir die Dunkelheit – und wie erleben sie nachtaktive Tiere? Wie begegnen wir ihnen und sie uns? Was schenkt uns die Dunkelheit? Was verlieren wir, wenn wir die Nacht maßlos erhellen?” Besonders gefallen hat mir übrigens die WANDERUNG DURCH DIE LAUSITZ von Sven Johne.
Begleitend gibt es ein spannendes Programm, daher: https://kunst-und-natur.de/museum-sinclair-haus/startseite

Bis Sonntag, 15. Februar: „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften“ im Museum Giersch

(Petra)

Landschaften sind ständigen Veränderungen unterworfen – ein Prozess, der im Zeitalter des Klimawandels besonders sichtbar und oft auch zerstörerisch wird. Können Landschaften zugleich schön und gefährdet sein? Die Ausstellung stellt diese Ambivalenz in den Mittelpunkt und fragt nach unserem gespaltenen Verhältnis zur Umwelt. Historische Landschaftsgemälde treffen auf zeitgenössische Positionen, die Verletzlichkeit, Trost und Hoffnung in der Natur reflektieren. Das Konzept der Solastalgie, geprägt 2005 vom australischen Philosophen Glenn Albrecht, beschreibt das Gefühl der Trauer über eine bedrohte Heimatlandschaft – und zugleich die Sehnsucht nach Trost und Verbundenheit. Die Sammlung Giersch legt den Schwerpunkt auf historische Landschafts- und Genremalerei des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts sowie Tier- und Aktplastiken. Die neue Ausstellung verbindet deren historische Landschaftsgemälde mit zeitgenössischen Arbeiten, die aktuelle Fragen der Umwelt und Landschaftsveränderung verhandeln: von urbanen Brachflächen über Umweltverschmutzung bis zur persönlichen Begegnung mit Natur. Sieben zeitgenössische Künstler*innen eröffnen neue Blickwinkel auf das Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Wandel und Hoffnung. So wird Solastalgie zu einem sinnlichen Spaziergang durch Zeiten, Medien und Perspektiven – ein Erleben von Landschaft als wandelbar, fragil und verbindend. Die Ausstellung markiert das 25-jährige Bestehen des Museums und zugleich dessen 10-jährige Zugehörigkeit zur Universität. 

Foto: Ei Arakawa-Nash: Harsh Citation, Harsh Pastoral, Harsh Münster (2017) © Henning Rogge, Ei Arakawa-Nash & Skulptur Projekte

„SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften - Ausstellung, Ort:  Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 28. bis 30. November Jubiläumswochenende (Eintritt frei, umfangreiches Programm hier), Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, an Feiertagen 10 - 18 Uhr, auch wenn diese auf einen Montag fallen, 24.12., 31.12. 2025 und 01.01.2026 geschlossen, Eintritt: 7 (5) Euro bzw. Zukunftsticket: wer mit ÖPNV/Rad, zu Fuß anreist, erhält an der Kasse Ermäßigung, barrierefrei

Bis Sonntag, 15. Februar: Winterwerft

(Andrea)

“Die Winterwerft ist das Festival für wildes, organisches, unzivilisiertes Theater. Theater, das Perspektive und Gangart wechselt, das unerschrocken in die Abgründe dieser Zeit blickt und mit den Mitteln kritisch kreativer Auseinandersetzung auf Visionssuche geht.” Genau das, was wir alle momantan dringend brauchen, Zuversicht, Rückbesinnung auf das Bestehende und Visionen. Die Winterwerft ist nicht nur das Pendant zur Sommerwerft am Fluss, sondern setzt durchaus eigene Akzente und lädt in das herrliche Gelände des protagon e.V. in die Orberstraße. Für mich schon immer ein besonderer Ort und gerne denke ich an den Nachmittag zurück, als Bernhard mit mir einen Rundgang machte, mir Büro, Atelier, Küche und das Gelände zeigte und wir schließlich im Tourbus standen und es “klick” machte. Es folgte eine bewegende und inspirierende Zeit, die ich nicht missen möchte und freue mich, jetzt wieder in dieses besondere Universum einzutauchen. Das Programm ist eine Einladung zum Mitmachen und Staunen, es gibt tolle Workshopangebote und natürlich Theater und Musik https://winterwerft.de/

Protagon e.V., Orberstraße 57

Sonntag, 15. Februar: Piano Papa

(Uwe)

Seine eingängigen Hits wie Monstertanz, Pi Pa Papagei begeistern unzählige kleine und große Fans. Gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Andino bringt der Kindermusiker Piano Papa seine beliebten Songs live auf die Bühne. Das dynamische Duo bietet eine Mischung aus Rock, Pop und Rock’n’Roll und lädt zu einem interaktiven Konzert-Erlebnis für die ganze Familie ein. 
Ein Erlebnis, das die ganze Familie begeistert, am Sonntag, dem 15. Februar, in der Centralstation.

Centralstation / DA, Im Carree / Beginn: 16 Uhr
Foto: Centralstation

Sonntag, 15. Februar: AL HAKAWATI

(Martin)

Die Kunst des Erzählens zwischen Damaskus und Frankfurt 

Seit Jahrhunderten nimmt das Erzählen von Geschichten einen zentralen Platz im kollektiven Gedächtnis der Levante ein und der HAKAWATI war der unangefochtene Meister der abendlichen Zusammenkünfte. Der HAKAWATI war nicht nur ein Geschichtenerzähler, sondern er eröffnete das Tor zu anderen Welten, machte den Brückenschlag zwischen Geschichte und Fiktion, zwischen Realität und Legende. Das THEATER WILLY PRAML erneuert diese Tradition mit seinem syrischen Ensemblemitglied Muawia Harb im Produktionshaus NAXOS, der sich die Geschichten aus 1001 Nacht vorgenommen hat. Das ist alles andere als eine Klassikerlesung, das ist pralles Volkstheater, bei dem der ganze Saal mittobt.

Eine geistige Fluglinie zwischen Damaskus und Frankfurt am Main. Ein solches Angebot in einer deutschen Kulturinstitution für eine arabische Community ist eine Seltenheit. Für uns ist es ein vergnüglicher Schritt zur Öffnung unseres Theaters für unsere arabischen Freund*innen. Und alle, die nicht arabisch sprechen und noch nie Shisha geraucht haben, sind natürlich auch herzlich willkommen. In arabischer Sprache mit Muawia Harb.

Theater Willy Praml (NAXOS) / 14.00 Uhr
Foto: © Michael Weber

Montag, 16. Februar: Adam Green

(Uwe)

Adam Green ist ein künstlerisches Multitalent - ein Songwriter, Filmemacher, bildender Künstler und Dichter. Der New Yorker ist Mitbegründer der kurzlebigen stilbildenden Antifolk-Band The Moldy Peaches (mit Kimya Dawson), deren einziges Album 2001 auf Rough Trade erschien. Seit 2002 hat er elf Solo-Alben veröffentlicht, darunter das legendäre "Friends Of Mine", das gerade sein 20-jähriges Jubiläum feierte, den Soundtrack für das Paul Auster-Bühnenstück "Timbuktu", und ein Duo-Album mit Binki Shapiro.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 19 Uhr
Foto: Adam Green Facebook

Dienstag, 17. Februar: Sessa

(Uwe)

Als kultureller Kannibale wie die legendären brasilianischen Tropicalistas aus den späten Sechzigern mischt Sessa ohne Umschweife und nahtlos musikalische Referenzen, von Rock über Jazz bis hin zu Samba und Soul. Der aus São Paulo stammende und in New York City lebende Sessa erweitert mit seinem neuen Album Pequena Vertigem de Amor (Kleiner Schwindel der Liebe) das Klanguniversum, das er seit seinem Debüt im Jahr 2019 aufgebaut hat. „Etwas nächtlicher, offener, schräg-funkig“ – Pequena Vertigem de Amor kanalisiert die raffinierte Eleganz der brasilianischen MPB-Szene der späten Siebzigerjahre, gemischt mit dem psychedelischen Soul von Sly Stone und Shuggie Otis, ohne dabei von seinem charakteristischen Klangbild aus Akustikgitarre, afro-brasilianischer Percussion und dem Dialog zwischen Sessas unverwechselbarer Stimme und dem Frauenchor abzuweichen.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / Beginn: 20 Uhr 
Foto: Sessa Facebook
 

Mittwoch, 18. Februar: Sebastian Studnitzky: EUPHORIA

(Uwe)

Unverwechselbaren Sound mit kreativer Tiefe, Multi-Instrumentalismus und einen mitreißenden Groove bringt Studnitzky an Klavier und Trompete mit seinem neuen Projekt EUPHORIA auf die Bühne – zusammen mit seinen musikalischen Partnern Claudio Puntin (Woodwinds), Tim Sarhan (Drums), Paul Kleber (Bass) und Bodek Janke (Tabla & Percussions). Studnitzky gilt als einer der vielseitigsten Musiker Deutschlands und ist der einzige Künstler, der sowohl mit dem ECHO Jazz als auch mit dem OPUS Klassik Award ausgezeichnet wurde. EUPHORIA ist der Höhepunkt seiner langjährigen innovativen Arbeit als Komponist und Interpret, in der er neoklassische, Jazz- und Filmmusikelemente zu einer einzigartigen künstlerischen Vision verschmilzt.

Centralstation Darmstadt, DA, Im Carree / Einlass 19.00 Uhr
Foto: Joanna Janke

Donnerstag, 19. Februar: Of/ Rental Family

(Andrea)

Der Trailer von Rental Family hat mir gut gefallen: "Ein heruntergekommener, in Tokio lebender Schauspieler wird von einem japanischen Familienservice angeheuert, bei dem er mit Menschen auf platonischer Ebene Zeit verbringt. Das führt den Schauspieler auf eine unerwartete Reise, bei der er sich auch selbst besser kennenlernt ... Brendan Fraser (THE WHALE) als amerikanischer Schauspieler, der in Japan für eine Agentur Familienangehörige spielt. Klingt komisch, ist aber gar nicht so abwegig und entfaltet eine unerwartete Tiefe. Plot: Philip Vandarploeg hat es auf Umwegen nach Tokio verschlagen. Auf der Suche nach ernstzunehmenden Engagements hält er sich mit überdrehten Werbespots über Wasser. Schon allein sein Aussehen – weißer Hüne mit Babyface – scheint ihm im Weg zu stehen. Bis ihn eine Agentur kontaktiert, die genau so jemanden sucht: Als Modell “trauriger Amerikaner” soll er gebucht werden können, um bei echten Familien-Zeremonien fiktive Angehörige zu spielen. Und so sehr ihn die Idee zunächst auch befremdet, bald lernt er sich in den künstlichen Situationen selber ganz neu kennen …>> Trailer zum Film >> Karten bitte HIER kaufen Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

Filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach, nicht barrierefrei

Donnerstag, 19. Februar: Book Launch Dirk Hülstrunk: „When Repetition stops you are Dead“ Im ONO2

(Petra)

Den Frankfurter Sound und Spoken Word Poeten, Autor, Moderator, Kurator, etc. muss man nicht mehr vorstellen. Nun hat er ein Buch veröffentlicht, das er heute im ONO2 vorgestellt: “When repetition stops you are dead” – Book-Launch, Live Loop-Poetry, Video & Electronics. „When repetition stops you are dead“ versammelt die „Loop-Poems“, die der interdisziplinäre Autor und Klangkünstler Dirk Hülstrunk für Live-Performances mit Loop-Station entwickelt und vielfach international präsentiert hat in Buchform, zweisprachig und ergänzt von einem Dokumentarfilm. Das Buch enthält auch eine persönliche Hör-Anleitung des chilenischen Konzeptkünstlers & Literaturwissenschaftlers Felipe Cussen und ein ausführliches Interview über Loop-Poetry mit dem Journalisten Martyn Schmidt. Auf der Bühne entsteht ein vielschichtiger Mix aus Text, Sound und musikalischen Elementen, die sich zu kleinen soundpoetischen Hörspielen verdichten. Special Guest ist das vielseitige Elektronik-Projekt Ol Brentt von Josef Bercek, das für seine ungewöhnliche Mischung aus Electro-Acoustic, Ambient, Dub, Soundcollage bekannt ist. Bercek ist u.a. Kopf der legendären Band „House Williams“ und der Elektroband „Das Öl Brennt Trio“.

Foto: ©Cover Buch “When repetition stops you are dead”, Corona-Samizdat Publishing

When repetition stops you are dead – Loop Poems and Repetitions (dt/engl), Corona-Samizdat Publishing, Izola, Slowenien 2025, 100 Seiten, inkl. Filmdokumentation von Saša Munjiza, mit dem Elektronik-Projekt Ol Brentt von Josef Bercek, Ort: ONO2, Adresse: Walter-Kolb-Str. 16, Uhrzeit: Einlass 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt: frei 

Donnerstag, 19. Februar - Sonntag, 26. April: allapopp "When Body is not Enough" im saasfee*pavillon x Museum Angewandte Kunst -

(Petra)

Ein milder Sprühregen an famosen "World Design Capitel 2026"-Projekten plätschert in diesem Jahr auf uns nieder: ich hoffe, Ihr seid bereit!? Jetzt auch mit einer Kooperation des saasfee*pavillons mit dem Museum Angewandte Kunst, die dazugehörigen Ausstellungen sind in beiden Häusern zu sehen. Heute ist Vernissage der Einzelausstellung von allapopp im saasfee*pavillon, die über ein Jahrzehnt der Selbstdigitalisierung nachzeichnet – von frühen Sprachklonen bis hin zu generativen KI-Avataren und interaktiven Sprachmodellen. Sie vereint individuelle und gemeinschaftliche Arbeiten der Künstler*in in den Bereichen Installation, Video, Klang, Mixed Reality, Teppich und Acrylglasdruck. Angefangen bei den techno-utopischen Träumen des sowjetischen Kosmismus, westlichem Transhumanismus und Ideen der Techno-Spiritualität, untersucht die Ausstellung die Kräfte, die den Wunsch nach kapitalistischer, patriarchaler und spiritueller Selbstoptimierung prägen. Als zehnjährige, praxisorientierte Auseinandersetzung mit digitaler Verkörperung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz stellt allapopp die Frage: In welche Zukunft führt die digitale Erweiterung unserer Körper – und nach wessen Bedingungen findet diese Transformation statt? Die Partnerausstellung im Museum Angewandte Kunst eröffnet bereits am Donnerstag, 12. Februar

Foto: ©www.saasfee.de

When Body Is Not Enough – allapopp, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 66 HH, Vernissage: 19 - 23 Uhr, mit performance by allapopp “how to bury your digital twinum 20 Uhr, Öffnungszeiten: samstags+sonntags 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung, Sunday Artist Walks jeweils 16.00 (22.02., 15.03., 29.03., 26.04.), 17.04.2026 19.00 - 21.00 Uhr „Tatar Dinner-Performance“ mit allapopp (Anmeldung erforderlich per E-Mail an: heidi@saasfee.de)

Donnerstag 19. + Freitag 20. Februar: Wiederaufnahme der Performance „exp!osure“

(Daniela)

Eine Performance über die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und den Spuren von Erinnerung und Fotografie im Kontext von Krieg.
Der 24. Februar 2022 ist uns allen in Erinnerung geblieben. Doch wissen wir noch, was wir an dem Tag gemacht haben? Was wir gedacht haben? Was hat sich seitdem verändert? Wie erinnern wir uns undwie geht die russische Invasion der Ukraine ins kollektive Gedächtnis ein? Die installative Performance „exp!osure“ versucht festzuhalten,einzurahmen, auszustellen. In Anlehnung an analoge Fotografie fragen wir uns, wie Ereignisse beleuchtet und belichtet werden, welche Ausschnitte gezeigt werden, welche Bilder sich einprägen und wie sie sich entwickeln. Gleichzeitig rahmen eine ukrainische und eine russische Performerin auf der Bühne das Material und machen neue Aspekte sichtbar.

Konzept und Umsetzung: Vera Boitcova, Michelle Koprow, Olga Lerani und Ann-Kathrin Pfahler; Performance: Vera Boitcova und Olga Lerani; Bühne und Video: Michelle Koprow; Dramaturgie und Produktionsleitung: Ann-Kathrin Pfahler; Videoauftritt und Interview: Simon Taraz Schmidt; 

Landungsbrücken Frankfurt; 19.& 20.02.2026 um 20 Uhr, Sprache: Englisch
Kartenreservierungen werden per Mail unter der karten(at)landungsbruecken.org, der Ticketpreis richtet sich gemäß eines solidarischen Preisystems nach eigenem ermässen zwischen 5-20 Euro. Die Veranstaltung kann barrierefrei besucht werden, eine barrierefreie Toilette ist aber leider nicht vorhanden.  

Foto: Michelle Koprow 

Freitag, 20. Februar: The Photo Booth Book von Per Schorn - Release-Party mit Konzert von Tim Vantol im Atelierfrankfurt

(Petra)

Ich habe Euch schon von Per Schorn erzählt, der nicht nur ein großartiger Fotograf, sondern auch ein toller Mensch ist. Und ein Musik-Nerd. Auch auf sein Buch-Projekt hatte ich Euch vor einiger Zeit hingewiesen - vielleicht haben einige von Euch auch eine Pre-Order gemacht. Jetzt ist es endlich gedruckt, einschließlich diverser “limited Editions”, die Ihr Euch sichern könnt. Per fotografierte zwölf Jahre lang mehr als 120 Bands in seiner selbst gebauten Fotokabine. Vier Fotos pro Musiker, vier Fotos pro Band. Alle fünf Sekunden ein Bild, keine zweite Chance. So entstanden spontane und interessante Portraits von Musiker*innen und Bands aus den Bereichen Punkrock, Hardcore und Alternative. Angefangen hat alles mit Rival Schools, deren Sänger Walter Schreifels Per fragte, ob er kurzfristig eine Idee für Promofotos für die anstehende Tour hätte. Und als Per am nächsten Tag mit dem Prototyp der Kabine im Venue auftauchte, war es wieder Walter, der Per dazu ermutigte, das Projekt mit weiteren Bands fortzuführen. Eine gute Idee, fand auch Per, und so fotografierte er sich quer durch sein Plattenregal. Über eine Dekade wanderte die Kabine zu vielen Venues, Konzerten oder Festivals in Deutschland, Belgien und den USA. In ihr Platz genommen haben Bands wie Descendents, Bad Religion, Frank Turner & The Sleeping Souls, Sick of it all, The Dillinger Escape Plan, Gorilla Biscuits, Beatsteaks und viele andere (eine Liste aller Bands gibt es hier). Und nun, nach diesen zwölf Jahren gestaltete der Designer Fred Beier aus all diesen Fotografien ein „Punkrock-Jahrbuch“, wie Brian Baker es nannte. Das muss gefeiert werden - im Atelierfrankfurt, mit einem exklusiven Konzert von Tim Vantol. Und wer es nicht schafft: ein super Geschenk für Musik-Nerds, oder für sich selbst!

Foto: ©Per Schorn

“The Photo Booth Book" von Per Schorn, Release-Party, mit Konzert von Tim Vantol, Uhrzeit: ab 19 Uhr, Ort: Atelierfrankfurt, Adresse: Schwedlerstr. 2 - 5, Eintritt: frei

Freitag, 20. Februar: Of/ Die progressiven Nostalgiker

(Andrea)

Ach, herrlich! Neulich konnten wir uns nicht aufraffen und heute gibt es den Film sogar mit Kulinaria. Die Rede ist von "Die progressiven Nostalgiker“, eine Komödie, und, wie Daniel shreibt, endlich wieder eine, die uns umarmt, verzaubert, bestens unterhält. Der Plot: Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel (Didier Bourdon), mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène (Elsa Zylberstein), mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen. Statt Unterwerfungsrhetorik braucht Michel nun Empowerment, Hélène genießt die Freiheit der Emanzipation. Doch die schöne neue Welt hat so ihre Tücken: der virtuelle Sprachassistent ist ein sturer Bock, die Möbel muss man sich selbst zusammenschrauben, der Hundekot wird vom Boden aufgehoben und die eigene Tochter möchte ihre Freundin heiraten. Jetzt reicht es dem entmachteten Familienoberhaupt. Es geht zurück in die gute alte Zeit und zwar sofort! Wenn er nur wüsste, wie man die smarte Waschmaschine auf Zeitrückreise programmiert.In „Die progressiven Nostalgiker“ ist die Freiheit immer nur einen Flügelschlag von der guten alten Zeit entfernt. Regisseurin Vinciane Millereau beweist ein großartiges Gespür für die Absurditäten unserer Zeit. Mit durchaus frechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt der wunderbare Film die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte.

Dazu servieren wir mit Bœuf bourguignon den Klassiker der französischen Küche, der alle Zeiten überdauert – und uns einfach immer vorzüglich mundet. Dazu gibt es Püree, Karotten (wie im Film), eine Pilzpfanne für die Vegetarier und Tarte Tatin für alle. Bon appétit! Einlass ab 18:30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr. Tickets gibt es nur und ausschließlich hier: https://kinokulinarisch.de/

Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach

Freitag, 20. und Samstag, 21. Februar She stands in the middle oft he battlefield

(Martin)

Reihe Theater und Widerstand

In „She Stands in the Middle of a Battlefield“ sucht die polnische Theaterregisseurin Magda Szpecht Worte und Formen für das Gefühl, eine Freundin und Schwester in den Krieg ziehen zu sehen – und ihr dennoch Halt geben zu wollen. Vom Alltag an der ukrainischen Front erfährt sie über Text- und Sprachnachrichten. Und auch davon, wie sich Kameradschaftlichkeit, Idealismus und Sexismus überlagern. Innerhalb einer vielschichtigen Partitur mit neuen Bildern des Krieges, Fragmenten aus Open-Source-Recherchen, persönlichen Briefen und klanglichen Landschaften öffnet sich ein Resonanzraum für das, was oft ungehört bleibt. Das Stück changiert zwischen der bitteren Erkenntnis, als Frau in einem hyper-patriarchalen System, dem Militär, gefangen zu sein, und der gleichzeitigen Unumstößlichkeit dieser Entscheidung. 

Madga Szpecht erzählt hier von einer Künstlerin, die zur Soldatin wird. Sie tastet sie sich durch den Alltag des Krieges, rekonstruiert Rituale, Widersprüche, Erschöpfung – und stellt die alles durchziehende Frage: Wer beansprucht ihren Körper?

Freitag, 20. und Samstag, 21. Februar um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Karolina Józwiak

Freitag 20. Februar bis 03. März: „Starke Stücke“-Festival

(Daniela)

Das 32. Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ setzt vom 20. Februar bis 3. März 2026 erneut starke Impulse für das Junge Theater. Eingeladen sind 23 internationale Inszenierungen für ein junges Publikum aus elf Ländern. Produktionen aus Dänemark, Deutschland, Belgien, Frankreich, Kroatien, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Spanien und Großbritannien sind auf 44 Bühnen der Rhein-Main-Region zu sehen und präsentieren ein breit gefächertes Programm: von Puppen- und Objekttheater über Schauspiel und Tanz bis hin zu einem Audiowalk und dokumentarisch-biografischem Theater. Zusätzlich ist während der gesamten Festivaldauer im Zoogesellschaftshaus in Frankfurt am Main eine Installation zum Thema Abschied und Verlust zu erleben. 

Alle Spieltermine, Orte und Informationen zu Inszenierungen und Kartenvorverkauf sind ab sofort auf www.starke-stuecke.netveröffentlicht.

Orte: Verschiedene Bühnen und Kulturveranstalter*innen in Rhein-Main

Eintrittskarten: Eintrittskarten sind direkt bei einzelnen Veranstalter*innen zu erwerben. Die Links zu den jeweiligen Ticketportalen finden Sie auf den Stückseiten auf www.starke-stuecke.net. Die Preise sind familienfreundlich (z.T. gegen Spende, ansonsten bei 5 € bis 15 €).

20. Februar: The Kooks

(Andrea)

Ist es wirklich schon unglaubliche 20 Jahre her, dass the Kooks mit “Seaside” meine Gehörgänge erorberten? So ein schöner Song und zu dem einen gesellten sich ratzfatz einige andere. Fun Fact: 2006 wurden sie als bester britischer Act beim MTV Europe Music Award ausgezeichnet. Und bei MTV werde ich doch kurz sentimental, zumal ich neulich las, dass der Sender, der sich zwar leider schon lange in die Bedeutungslosigkeit verabschiedet hatte, Ende 2025 final und offiziell beerdigt wurde. Das Ende einer Ära. Aber, hey, die Kooks sind noch da, lebendig wie eh und jeh und wer jetzt keine Lust auf ihre Musik, eine wilden Mischung aus Britpop, Reggae, Soul, Blues, Funk, aber auch Garage Rock, hat, der geht heute besser nicht in die Jahrhunderthalle. Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20 Uhr. 

Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese

Samstag 21. Februar: PINK MOMENTS - Neue Veranstaltungsreihe zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt

(Daniela)

Karola & Heide haben eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen und wer die beiden kennt, weiß, dass das ein sehr gut kuratiertes Programm wird!

Mit PINK MOMENTS beginnt am 21. Februar eine Veranstaltungsreihe mit Filmen und Gesprächen zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt am Main von Mitte der 1970er Jahre bis heute. Veranstaltet wir die Reihe vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit dem LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt). Weitere Veranstaltungen werden im April 2026 in Zusammenarbeit mit dem Kino im Deutschen Filmmuseum (16.-18.4.), dem mal seh’n Kino (tba) und der Pupille – Kino in der Uni (tba) stattfinden. Die Veranstaltungsreihe ist Rosa von Praunheim (1942-2025) gewidmet.

Als Teil der Lesben-, Schwulen- und Frauenbewegung, die sich in den 70er Jahren auch in Frankfurt sichtbar formierten und die Stadtöffentlichkeit veränderten, entstand eine aktive schwule, trans und lesbische Film-Community von Filmmacher*innen und Kinogänger*innen. PINK MOMENTS am 21.2. gibt mit einem zweiteiligen Programm erste Einblicke in diese Geschichte schwul-lesbischen und queerfeministischen Kinos – mit all time favourites aus Programmen, Festivals und Einzelevents, denen insbesondere die Pupille, das Bergerkino, das Mal seh’n Kino und das Kino des Deutschen Filmmuseums über alle Jahrzehnte hinweg Raum gab. Es sind prominente Gäste und Protagonist:innen der Szene eingeladen, die im Gespräch Engagement und Formen der Zusammenarbeit, wechselseitiger Unterstützung im Zustandekommen dieses ‚Kinos im Kino‘ vor Augen führen und vergegenwärtigen können. 

Die Fortsetzung im April beinhaltet u.a. eine Hommage an Rosa von Praunheim und einen Fokus auf Filme aus der Trans-Bewegung in Verbindung mit einem Panel. 

PINK MOMENTS - Film, Gäste, Gespräche, Ausstellung 
Kuratiert von Karola Gramann und Heide Schlüpmann  
Eine Veranstaltung von Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit dem LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt). 

 Die Filme am 21.2. 2026
* Stummfilm mit live Musik-Begleitung von Michael Holy, Fagott, 2 min, * Jan Oxenberg, Home Movie, 12 min, * Angelika Levi, Sexparty, 10 min, *Ursula Pürrer/Ashley Hans Scheirl, Super 8 Girl Games, 2 min, *Ursula Pürrer/Ashley Hans Scheirl Gleichzeitig nackt, 3 min, *Udo Serke (1948-1999), Sons, 26 min, *Greta Schiller/Andrea Weiss, The International Sweethearts of Rhythm, 30 min, *Überraschungsfilm 

Termin: 21. Februar 2026 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr
Ort: LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt), Freier Eintritt – Spenden willkommen 

Sonntag 22. Februar: Film und Gespräch "Made in EU"

(Daniela)

Ich habe mich bereits angemeldet, da mich das Thema privat und beuflich sehr interessiert.

März 2020: Iva arbeitet in einer Textilfabrik im ländlichen Bulgarien. Tag für Tag näht sie „Made in EU“-Etiketten in Kleidungsstücke, während sie selbst kaum über die Runden kommt. Seit Wochen leidet sie an einer mysteriösen Krankheit, doch ihr Wunsch nach einer Krankschreibung bleibt ungehört. Als schließlich ein positiver Covid-Test bestätigt, dass Iva der erste offiziell registrierte Fall ihrer Kleinstadt ist, entfesselt sich eine Welle der Angst, Gerüchte und Schuldzuweisungen. Obwohl Iva ihre Heimatstadt seit Jahren nicht verlassen hat, wird sie zur Zielscheibe kollektiver Panik. Arbeitgeber, Kolleg/innen, Nachbar/innen – selbst ihr eigener Sohn – wenden sich nach und nach von ihr ab. Je mehr Menschen an der Krankheit sterben, desto stärker wird sie öffentlich an den Pranger gestellt. „Made in EU“ ist ein intensives, aufwühlendes Sozialdrama. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Cannes-Regisseur Stephan Komandarev ein bewegendes Porträt einer Frau, die nicht nur an einem Virus, sondern auch am System zerbricht. Der Film legt die katastrophalen Arbeitsbedingungen in Europas Textilindustrie offen, übt scharfe Konsumkritik und appelliert an unser gesellschaftliches Miteinander.

“Eine bittere Kapitalismus- und Sozialkritik, die an Ken Loaches Filme erinnert, eindrücklich.” – IndieKino
„Es braucht mehr Filme, die Menschen am äußersten Rand unserer Gesellschaft eine Stimme geben.“ Filmstarts 
„Erinnert an die großen Arbeiterdramen des 21. Jahrhunderts von Ken Loach oder Stéphane Brizé.“ Screen International
„Eine moderne Hexenjagd – realistisch, dystopisch, zutiefst beunruhigend.“ – Gazettely
„Ein eindringlicher Blick, der zeigt, wie rasch eine Gesellschaft in Momenten großer Tragödien ihre Menschlichkeit verlieren kann.“ Next Best Picture
„Ein kleines Filmjuwel: unverfälscht, nah am echten Leben am Rand Europas – und zugleich ein klarer Appell, hinzuschauen und zu handeln.“ Dirty Movies

Eintritt: 6 Euro
Anmeldung erbeten bis 20. Februar 2026, https://www.evangelische-akademie.de/kalender/made-in-eu/63674/

Mitwirkende: Marijke Mulder FEMNET; Eike Goreczka, Produzent
Leitung: Jutta Feit, jip Film & Verleih, Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Frankfurt, Julia Peters, jip Film & Verleih
Datum: Sonntag, 22.02.2026
Filmbeginn: 16.00 Uhr
Ort: Evangelische Akademie

Bis Sonntag, 22. Februar: Of/ Klaus B. aus R. (Waffenhändler) trifft Carlo Z. aus F. (Geldfälscher)

(Andrea)

Der Titel der Ausstellung im BOK, der in diesem Jahr 100. Geburtstag feiert, macht neugierig: Klaus B. aus R. (Waffenhändler) trifft Carlo Z. aus F. (Geldfälscher) und weil es kein Tatort, sondern Kunst ist: "Carlo Zilch und Klaus Böhmer verdeutlichen, dass alles erst einmal nur Material, Form und Farbe ist: Alle Dinge sind per se leer, weder gut noch böse. Alles was ist, entsteht durch Gedanken, Erfahrungen, Absichten, Meinungen und Urteile dazu. Die Dinge sind nicht was sie sind, erst wir machen sie zu etwas!" Vernissage Donnerstag, 5.2.2026, 19 Uhr, Einführung in die Ausstellung: Karin Nedela im Gespräch. Finissage am Sonntag, 22.2.2026, mit Fotosession um 13 Uhr

BOK-Galerie, Kirchgasse 27 – 29, Offenbach

Sonntag 22. Februar: Kids@Casals Die Zukunft hört zu

(Daniela)

The Music Factory
Sonntag, 22. Februar 2026 | 14.00 & 16.00 Uhr, Großer Saal, Casals Forum

Fünf Rohrbläser, eine stillgelegte Fabrik und ganz viel Fantasie.
Das Calefax Reed Quintet lädt Kinder ab sechs Jahren zu einem wortlosen, klangvollen Abenteuer ein. Hier wird gelauscht, gestaunt und gebaut.
Musik als Spiel, als Entdeckung, als Anfang. Denn Zukunft beginnt dort, wo Zuhören gelernt wird.
Ein musikalisches Abenteuer für Kinder ab 6 Jahren

Tickets & Infos: https://www.kronbergacademy.de/tickets

©Sarah-Wijzenbeek-scaled

Sonntag, 22. Februar: Of/ Souleymans Geschichte OMU

(Andrea)

Souleyman stammt aus Guinea und versucht, in Frankreich einen Asylantrag zu stellen. Da er keinen Pass hat, braucht er dringend Geld, um an Papiere zu kommen. Dafür schlägt er sich unter haarsträubenden Bedingungen als Fahrradkurier für einen Food Delivery Service in Paris durch. Es bleiben ihm nur noch 48 Stunden bis zum Termin beim Amt für Migration.
Boris Lojkine, der mit Camille 2019 den Publikumspreis in Locarno gewann, schafft mit Souleymans Geschichteein hochspannendes und bewegendes Drama über Migration und das Leben in der Großstadt. Für seine Darstellung von Souleyman wurde Abou Sangare in Cannes sowie bei den European Film Awards zum besten Hauptdarsteller gekürt.Nachdem er das Festival von Cannes auf den Kopf gestellt hat, 650.000 Besucher in die Französischen Kinos geholt hat, von den Kritikern mit den Dardennes, De Sica, Melville und Chaplin verglichen wird, darf Souleymans Geschichte jetzt schon als Film gelten, der im kulturellen Gedächtnis bleiben wird. Souleymans Geschichte. Boris Lojkine, Frankreich 2024, 93 Minuten, ab 12 Jahren, OmU Trailer https://youtu.be/_3h11N8YyLo?si=B0KlWLHUMY87rs2e

Hafenkino, Nordring, Offenbach
 

Sonntag, 22. Februar: Nahko

(Andrea)

Zum allerersten Mal bringt Nahko “Take Your Power Back” auf die Bühnen in ganz Europa und Großbritannien. Veröffentlicht im Jahr 2020 auf dem Höhepunkt der Pandemie, wurde das Album für viele in einer Zeit tiefer Unsicherheit zu einer Quelle der Stärke und Reflexion. Diese Tour markiert einen kraftvollen Moment der Wiederverbindung. Die Fans dürfen sich auf eine komplett neue Show freuen, die den rohen Geist von Take Your Power Back mit Nahkos unverwechselbarem Storytelling und zeitlosen Medicine Tribe-Klassikern verbindet. Jeder Abend verspricht ein authentisches, erhebendes und stärkendes Erlebnis – eine Einladung, gemeinsam in Musik, Heilung und Feier einzutauchen. Verpasst nicht diese lang ersehnte Gelegenheit, Take Your Power Back live auf der Bühne zu erleben. Einlass 19 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Sonntag 22. und Montag 23. Februar: Starke Stücke: GIRLS

(Daniela)

GIRLS (Alter 14+), Kolektiv Igralke & Tjaša Črnigoj, Rijeka, Ljubljana (HR/SI)

In „GIRLS“ untersuchen die Spielerinnen Themen wie das Erwachsenwerden, erste sexuelle Erfahrungen und Sexualaufklärung über mehrere Generationen von Frauen hinweg: Sie verhandeln körperliche Selbstbestimmung, den „Verlust der Jungfräulichkeit” und wie sehr sie ungewollte Schwangerschaften fürchteten. Durch eine intime
Recherche von Familiengeschichten vor dem Hintergrund der post-jugoslawischen Geschichte begegnen die Darstellerinnen Scham, Lust und Schweigen. Neben Gesprächen mit ihren Großmüttern und Müttern ließen sich die Autorinnen von Workshops mit Jugendlichen inspirieren.

Termine: 
So 22.2. 17 Uhr + Mo 23.2. 10 Uhr 
Titania Theater, Frankfurt a. M.Weitere Informationen + Tickets: https://starke-stuecke.net/de/theaterstucke/2026/girls/

Foto: Dražen Šokčević

Montag, 23. Februar Starke Worte II

(Martin)

Welches Frankfurt brauchen Kinder und Jugendliche jetzt? Kulturpolitische Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl: Es diskutieren Benjamin Alicic, Dr. Ina Hartwig (SPD), Dr. Nils Kößler (CDU), Dr. Julian Langner, Elke Voitl (Die Grünen), Grit Winkler (Volt) | Moderation: Bärbel Schäfer

Während zahlreiche Städte und Regionen in Deutschland bereits die zunehmende Überalterung der Gesellschaft spüren, ist Frankfurt eine junge Stadt. Welche Bedingungen bietet Frankfurt seinen jungen Bürger*innen? Welche Voraussetzungen und Räume brauchen Kinder und Jugendliche, um Frankfurt schon jetzt als ihre Stadt mitzugestalten? Welche Rolle spielt dabei die lebendige Theaterszene für junges Publikum in Frankfurt? Welche konkreten Umsetzungspläne gibt es in der Politik, um die Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen – darunter ihr Recht auf kulturelle Teilhabe und Kunst?

Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus), um 16.00 Uhr
Foto: © Homepage Künstler*innenhaus Mousonturm

Montag, 23. Februar: Of/ Greenwashing

(Andrea)

Jede Minute werden etwa 400 Fusballfelder Regenwälder weltweit abgeholzt. Dabei ist der Amazonas-Regenwald besonders gefährdet , denn das Tempo der Abholzung nimmt durch High-Tech-Roboter zu. Der Amazonas-Regenwald ist die größte CO2-Senke der Welt , und beeinhaltet eine enorme Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Weltweit werden fast 300 Pflanzen-und Tierarten zerstört , darúnter ist der Anteil am Amazonas-Regenwald besonders hoch. Der Amazonas-Regenwald muss geschützt werden , damit die Biodiversität erhalten bleibt. Er darf nicht als kostenloses Naturkapital im Sinne der Inwertsetzung missbraucht werden.
Greenpeace Offenbach und Greenpeace Frankfurt eröffnen in Zusammenarbeit mit Stadtvision, der Bürgerinitiative für Klima-Gerechtigkeit und den Park-Side-Studios Offenbach, die Amazonas-Regenwald-Ausstellung durch eine aktuelle Buchvorstellung von Ursela Bittners Buch aGreenwashing – das schmutzige Geschäft mit deinem Gewissen. Ein Greenpeace-Report. Wie Konzerne & Regierungen uns mit falschen Versprechen täuschen: die Wahrheit über Klimaneutralität, Zertifikate & Co (ISBN: 978-3-98726-159-6.Softcover, 300 Seiten. 
Erscheinungstermin: 06.10.2025). Buchvorstellung und Eröffnung der greenpeace Amazonas-Regenwald-Ausstellung (vom 03.02.-08.03.2026)​ in den Park-Side-Studios. 19 Uhr , Einlass ab 18 Uhr.

Parkside-Studios, Friedhofstraße 59 , Offenbach, nicht barrierefrei

Dienstag, 24. Februar: The Bros. Landreth

(Uwe)

Feinster Americana zwischen Traditionalismus und Gegenwart. The Bros. Landreth sind zweifache JUNO-Preisträger aus Winnipeg, bekannt für ihre Mischung aus gitarrengetriebener, seelenvoller Roots-Musik mit harmonischem Gesang. Die Band, deren Kern aus den Brüdern Dave und Joey Landreth besteht, hat sich für ihre gefühlvollen Songs, ihre einfallsreiche Musikalität und kraftvollen Auftritte viel Lob und ein treues Publikum erworben. Ihr neues Album fängt eine rohe und fokussierte Energie im Studio ein.

Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / Beginn: 20 Uhr
Foto: BnB-Studios

Dienstag, 24. Februar: Liederabend in der Oper

(Martin)

Lieder von Hanns Eisler, Johannes Weyrauch und Wilhelm Weismann
Patrick Grahl (Tenor) & Klara Hornig (Klavier)

Patrick Grahl hat sich mit einer abwechslungsreichen Diktion und einer eleganten Stimmführung als international gefragter Oratorien- und Konzertsänger einen Namen gemacht. Regelmäßig arbeitet der Tenor mit Orchestern wie dem Leipziger Gewandhausorchester, der NDR Radiophilharmonie, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie dem London Symphony Orchestra zusammen und musiziert dabei mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Sir Simon Rattle oder Philippe Herreweghe. In Leipzig geboren, war Patrick Grahl zunächst Mitglied des dortigen Thomanerchors, ehe er an der Musikhochschule »Felix Mendelssohn Bartholdy« sein Studium mit dem Meisterklassenexamen abschloss. Neben einem regen Opernschaffen, das ihn u.a. nach Venedig, Helsinki, Budapest und Lyon führte, widmet sich der Künstler immer wieder auch dem Liedgesang. Gemeinsam mit der Pianistin Klara Hornig präsentiert er in Frankfurt Werke von Komponisten wie Wilhelm Weismann, Hanns Eisler und Johannes Weyrauch. Echte Raritäten also, denen das Duo bereits auf seiner vielgelobten Aufnahme Das ferne Lied neues Leben eingehaucht hat!

Opernhaus - Oper Frankfurt um 19.30 Uhr
Foto: © Guido Werner

Mittwoch, 25. Februar: Ricarda Junge - Die schönste Zeit (Buchpremiere)

(Uwe)

Es gibt ein gutes Lied von Bosse, das "Schönste Zeit? heißt. Ob auch das Buch von Ricarda Junge ebenfalls überzeugen kann, erfahren Besucherinnen und Besucher in der Romanfabrik. 

Die schönste Zeit erzählt mit erzählerischer Genauigkeit und poetischer Klarheit von einem Leben zwischen Fürsorge und Überforderung, Herkunft und Anpassung, Wut und Würde. Ein Roman über den Alltag im System Schule – und darüber, wie Vergangenheit und Gegenwart unauflöslich ineinandergreifen.Moderation Marcella Kesse spricht mit der Autorin über ihr Buch. 

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. 186 / 19:30 Uhr
Ricarda Junge privat

Mittwoch, 25. Februar: Mad Foxes

(Andrea) 

Manchmal treibe ich mich im Internet rum, schaue hier, höre da und entdecke dann Sachen wie die Mad Foxes. Und, dass sie gerade touren, wie praktisch, dass sie auch in Frankfurt vorbeischauen! Offiziell klingt das dann so: "Nach dem explosiven Album Ashamed, einem auffälligen Auftritt in Jimmy Fallons Tonight Show und KEXP meldet sich der schillernde Post-Punk der Mad Foxes mit ihrem dritten Album Inner Battles.
Wenn Shame, Fontaines D.C. und Metz-Liebhaber versuchen, neue Klänge und Sonoritäten zu entwickeln, dann entsteht ein erstaunliches und erfüllendes Album. Mad Foxes bringt die Begegnung von Noise und Pop - sie wagen es, Punk und 80er-Jahre-Kitsch zu vermählen - als ob Elton John mit Joe Talbot einen Kaffee trinken gehen würde. Kaffee mit Joe Talbot zu trinken. Inner Battles ist das Ergebnis eines introspektiven und intensiven kreativen Prozesses. Die Band hinterfragt viele Emotionen, die ihr Leben und ihre Beziehungen durchfluten, und setzt sich mit mentale Gesundheit in ihrer intimsten und doch universellen Essenz. Mad Foxes lassen das innere Bedürfnis zu, tiefe chaotische Gefühle auszudrücken und zu teilen, während sie während sie versuchen, Wege zu finden, aus ihnen herauszukommen, aus dem inneren Kampf, und Hoffnung und Licht ausstrahlen." Oha. 19 Uhr

Ponyhof, Klappergasse 16

Donnerstag, 26. Februar: The Horst Sessions #81

(Uwe)

Opener: Habicht/Helbing/X - Neue Verbindungen und offener Austausch. Unbekanntes Territorium und Risiko. Stilvoll und stilfrei. Spontan, frisch und unberechenbar. Die Idee der Horst Sessions ist es, der Vielfältigkeit, der Kreativität und der Experimentierfreudigkeit der Rhein/Main-Musikszene eine Plattform zu bieten und diese live einem Publikum zu präsentieren. Ein Ort für Musiker*innen, für Musikliebhaber*innen, für Musikinteressierte, für offene Ohren und trockene Münder. Ein Ort des Austauschs, des Kennenlernens und der Inspiration. Nach einem kurzen Set der Openerband ist die Jam Session eröffnet und Mitmusiker*innen mit ihren eigenen mitgebrachten Instrumenten herzlich willkommen. Vor Ort sind Gitarren- und Bassverstärker, Keys, Mics sowie ein Schlagzeug.

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. 186 / 20 Uhr
Foto: Habicht/Helbing privat
 

Donnerstag 26. Februar und Sonntag 01. und Dienstag 03. März: Starke Stücke: in Liebe

(Daniela)

in liebe, (Alter 14+), c.t.201, Köln (DE)

Berlin 2005. Das letzte, was Hatun Sürücü vor ihrem Tod hörte, war: „Bereust du deine Sünden?“ Diese Frage verstummt nicht mit ihrem letzten Atemzug. Sie hallt weiter und findet ihren Weg in die Leben anderer, die denselben Kampf führen. „in liebe,“ erzählt von zwei Freundinnen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Träumen und zerreißender Realität. Sie finden Bezüge zu ihrem eigenen Leben, Geschichten werden lebendig, während die Freundschaft zwischen Erwartung und Verlust, zwischen Feiern und Trauern immer wieder schwankt. Die Bühne füllt sich mit Worten, die nie gesagt wurden, und mit dem tiefen Schmerz, der zurückbleibt, wenn Liebe auf Hass und Gewalt trifft.

Termine: 
Do 26.02. 18:30 Uhr , Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Sandgasse, Offenbach a. M. 
So 01.03. 18:30 Uhr + Di 3.3. 10 Uhr jugend-kultur-kirche sankt peter, Frankfurt a. M. 

Weitere Informationen + Tickets: https://starke-stuecke.net/de/theaterstucke/2026/in-liebe/
Foto: ProPho 

Freitag, 27. Februar: Cocoon mit Sven Väth

(Andrea) 

Wir wollen heute ins Zoom, dort legt heute der ehemalige Hausherr auf. Und weil ich nie im Omen oder Coccon war und Sven Väth sozusagen nur vom Hören sagen kenne (ok, er saß im Kino mal eine Reihe vor mir. Das war zu Electrica Salsa/16Bit -Zeiten, also irgendwann im letzten Jahrhundert), möchte ich das, was er in den Nächten so zelebriert, gerne mal selbst erleben. For this night, our head honcho Sven Väth is joined by a line-up bringing together long-time companions and new voices: Mathew Jonson,  Marie Montexier, Dana Ruh, André Galluzzi und Kuyateh. 23 bis 6 Uhr und wahrscheinlich muss ich früher ins Bett.. 

Zoom, Carl-Benz-Straße 21

Samstag, 28. Februar: Orbit

(Uwe)

Nach fünf Jahren voller Musik, Begegnungen und Reisen schließt der norddeutsche Producer Marcel Heym mit diesem Album das Kapitel einer Coming-of-Age-Erzählung ab, die 2020 mit Perspectives begann. Seine Songs erzählen vom Erwachsenwerden, von Abschied und der Magie eines „langen Sommers“, der nie ganz vergeht. Mit verträumten Akustiksounds, atmosphärischen Synthies und intimen Vocals verbindet orbit die Ruhe der Kleinstadt mit der Weite der Welt. 

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 18 Uhr
Foto: Zoom Facebook

Samstag, 28. Februar: OF/ Adi Šoše & AL Music Band

(Andrea)

Dank Wikipedia weiß ich, dass .Adi Šoše 1992 im bosnischen Mostar geboren wurde, die Schule für Elektrotechnik mit Schwerpunkt Telekommunikationstechnik studierte und anschließend die Fakultät für Bauingenieurwesen in Mostar besuchte. Bis Ende 2017 hatte er keinen einzigen öffentlichen Gesangsauftritt und begeistert jetzt den Balkan. Und Offenbach mit seiner schönen Stimme. 21 Uhr 

Capitol Theater, Goethestraße 1-5, Offenbach

Samstag, 28. Februar: Of/ Nacht-Kleidertausch

(Andrea)

Ist das nicht hübsch, dass der Nachwuchs jetzt auch Kleidertausch für sich entdeckt? Greta war schon als Kind immer dabei und hat jetzt ihren eigenen Kleidertausch organisiert. UND um Werbung gebeten (wir bleiben ja immer gerne unter uns), voilà. Los geht´s um 19 Uhr, bis 23 Uhr können nach Herzenslust Hosen, Blusen, Jacken, Ketten, Schuhe und alles mögliche getauscht werden. 

Radraum, Bleichstraße 22, Offenbach

Montag, 02. März: Meine Playlist (mit Katja Lewina & Lena Schätte)

(Uwe)

Ein tolles Format von Romanhaus/Literaturfabrik, durch den Abend führen die beiden Leiter Gregor Praml und Hauke Hückstädt.

Musik in der Luft: Was, wie, wen hören die zwei Autorinnen? Aufgrund des großen Erfolgs nun schon zum Dritten: ROMANFABRIK und Literaturhaus laden zwei Autorinnen ein, ihre Playlist mitzubringen. Gemeinsam mit dem Publikum wird Musik gehört, über Musik gesprochen, über Bücher, über Dezibel-Grenzen und Inspirationen. Auch gibt es wieder Ratespiele und Saalbeteiligung. Gemeinsam schreiten wir durch die Musik und landen in der Bibliothek. Zu Gast ist Katja Lewina, die mit Trennungsgeschichten aus der Hölle, titelnd Wir können doch Freunde bleiben (DuMont), schon wieder enorme Erfolge feiert. Und ebenfalls auf dem Podium sitzt Lena Schätte, die Geheimfavoritin der zurückliegenden Longlist zum Deutschen Buchpreis. Das vielbeachtete Buch dazu heißt Das Schwarz an den Händen meines Vaters (S. Fischer).

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. 186 / 19:30 Uhr

Foto: Julija Goyd
 

Mittwoch, 4. März: Of/ Winesday

(Andrea)

“Winesday” - klingt, als wäre es genau mein Ding.  Zumal die Genussverstärker am Goetheplatz das Laden-Interieur aktuell um einige Kunstdrucke rund um Wein, Spirituose und Genuss ergänzt haben und aus dem Laden nach und nach auch eine kleine Galerie wird. Den Start machen Drucke von Aristide Maillol (1861-1944), Zeitgenosse von August Rodin und zeigen die Arbeit im Weinberg.
Bereits dieses Jahr kam ein Holzschnitt von Heinrich Capendonk (1889-1957) hinzu. Zurück zum Winesday: Mittwochs könnt ihr zu verschiedenen Themenvier Weine und dazu vier passende kleine Speise/Snacks genießen. Im März beginnen wir mit IN PORC WE TRUST und präsentieren euch vier Weine von Zio Porco und dazu vier Sorten Schinken mit Brot, Oliven etc. Bei WHITE WINE TO THE FISH Wir servieren euch zum Weinbar-Event vier Weine und vier passende Fischkreationen. Ok, ich bin Fisch. Dauer: 1,5 Stunden /// Beginn: 19 Uhr /// Preis: 35 Euro/Person. Ich glaube, man muss ishc nicht anmelden. Aber sicher ist sicher: tasting(at)die-genussverstaerker.de

Genussverstärker, Bernardstraße/ Goetheplatz, Offenbach
 

Mittwoch, 04. März: Alice Merton

(Uwe)

Das Frankfurter Mertonviertel trägt den Namen ihres Ur-Ur-Großonkels. Da ist es selbstverständlich, dass Alice Merton im Rahmen ihrer Tour in Frankfurt spielt. In hren Songs hat Merton stets davon erzählt, das Leben als Nomadin zu feiern und sich überall dort ein Zuhause zu schaffen, wo man es möchte. Neben Platin- und Goldauszeichnungen in Europa und den USA ist Alice Mertons Karriere vor allem von außergewöhnlichen Live-Momenten geprägt. Sie trat auf renommierten Festivals wie Coachella, Sziget und Lollapalooza auf. Nach zwei Studioalben (MINT, S.I.D.E.S) begann 2024 mit der Veröffentlichung der EP Heron ein neues Kapitel. Darin richtet Alice ihren Blick nach innen: Statt ein Zuhause in der Außenwelt zu suchen, begibt sie sich auf eine innere Reise – geprägt vom Gefühl des Verlorenseins und der wohl grundlegendsten aller Fragen: Wer soll ich eigentlich sein, und wie gut kenne ich mich selbst wirklich?

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 19 Uhr
Foto: Alice Merton Facebook

Donnerstag 05. März: Lesereihe „Schnittstellen – Wortorte in Kunsträumen“

(Daniela)

Am 5.3.2026 wird Alexander Hacke, der legendäre Bassist/ Gitarrist der Einstürzenden Neubauten seine Autobiographie „Krach“ im Rahmen unseres Schwerpunktthemas „Text und Musik“ vorstellen. 

Literatur und Krach? Alexander Hacke, der langjährige Gitarrist und Bassist der legendären Band „Einstürzende Neubauten“ und vielseitige Ausnahmekünstler zwischen Underground und Weltruhm ist Autor geworden, hat „Krach“ in Worte gefasst und in dem Buch „Krach – Verzerrte Erinnerungen“ im Ventil Verlag publiziert. Er eröffnet damit das Schwerpunktthema „Sprache – Klang – Musik“ in der Lesereihe Schnittstellen 2026. 

Alexander Hacke ist früh besessen von klassischer Musik, schmeißt dann aber doch lieber die Schule und treibt sich in der in der Westberliner Untergrundszene zwischen Punks, Hausbesetzern und Lebenskünstlern herum. Nach ersten Musikprojekten unter dem Pseudonym Alexander von Borsig wird Hacke Ende 1980 Mitglied der kurz zuvor gegründeten Einstürzenden Neubauten. Die Einstürzenden Neubauten avancieren zur bahnbrechenden und überaus erfolgreichen Band, während Hacke nicht nur mit allerlei Aufputschmitteln experimentiert, sondern sich musikalisch unermüdlich weiterentwickelt: sei es zusammen mit seiner zwischenzeitlichen Partnerin Christiane F., als international erfolgreicher Solokünstler, als Gitarrist bei Gianna Nanninis Album Dispetto, als Filmkomponist für Fatih Akin oder gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Danielle de Picciotto, mit der er seit 2010 durch die Welt streift.

Seit 2024 hat die Lesereihe zahlreiche ungewöhnliche Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten durchgeführt, von Galerien, über Werkstätten bis hin zu einem ehemaligen Friseursalon. Besondere Kooperationen bestehen mit dem Kunstverein Familie Montez und dem Atelier Frankfurt. Kuratiert wird die Lesereihe von Dirk Hülstrunk und Michael Bloeck für den Verein Kulturnetz Frankfurt e.V. 

Do. 5.3.2026, 19:30 (Einlaß 19:00)
Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, (barrierefrei) 60314 Frankfurt

Freitag, 06. März: Werther (weitere Termine, u.a. 11.03)

(Martin)

Mit der schwärmerischen und unglücklichen Geschichte über Werther und Charlotte erreichte Goethe die Herzen seiner Leser - und Jules Massenet tat es ihm mit seiner Vertonung des Briefromans gleich.  Das schrieb die FR anlässlich der Premiere bzw. Wiederaufnahme von Werther, dem ‚Lyrischen Drama in 4 Akten‘ von Jules Massenet an der Oper Frankfurt. Die Inszenierung kommt nun noch einmal für fünf Vorstellungen auf die Opernbühne! Ich kaufe als Premierenabonnent immer Programmhefte und habe entdeckt, dass ich diese Inszenierung im Dezember 2005 gesehen habe – tatsächlich erinnere ich mich sehr gut und positiv - insbesondere auch an den Sternenhimmel als Sehnsuchtsort und das grandioses Bühnenbild! 

„Auch Goethe hätte sicherlich applaudiert, diese Premiere in der Frankfurter Oper dürfte ihm gefallen haben. (...) Unglaublich stimmig und intensiv wurde hier Massenets Werk in Szene gesetzt. (...) So aufgeführt wie in Frankfurt, beweist sich Massenets Werther als wahrer Publikumsmagnet und zeigt wieder einmal, dass große Gefühle auch heute noch sehr en vogue sind."(klassik.com).

Die Vertonung von Massenet beruht auf Goethes Die Leiden des jungen Werther: „Der Rechtspraktikant Werther leidet unter den gesellschaftlichen Zwängen und sehnt sich nach Entgrenzung. Keine menschliche Verbindung kann ihm Halt geben, bis er die bereits verlobte Charlotte kennenlernt. Goethes Die Leiden des jungen Werthergilt als Hauptwerk jener Gefühlskultur, die als »Empfindsamkeit« in die Literaturgeschichte einging. Der Briefroman, an dessen Ende ein Selbstmord steht, geriet zum größten Medienskandal des 18. Jahrhunderts und sorgte dafür, dass sich eine ganze Generation in den Werther’schen Farben Gelb und Blau kleidete. Jules Massenet und seinen Librettisten gelang mit dem Drame lyrique in vier Akten, das an seinen dramatischen Höhepunkten den Verismo vorausahnen lässt, eine der eindrücklichsten Bearbeitungen des Stoffes.

Regisseur Willy Decker lotet die Diskrepanz zwischen der Sehnsucht der Liebenden und ihrer Realität, zwischen Hoffnung und Resignation im abstrakten Raum von Wolfram Gussmann aus. In Gelb- und Blautönen entfaltet sich auch visuell jene musikalisch sensibel geschilderte Traumsphäre, in welcher die realitätsferne Liebe von Werther und Charlotte einzig existieren kann.“ 

Freitag, 6. und Mittwoch, 11. März, Samstag, 4., Donnerstag, 9. und Freitag, 17. April um jeweils 19.30 Uhr in der Oper Frankfurt
Foto: © Barbara Aumüller

Freitag 06. März: „Se bastasse una sola canzone“ - Die Frau in der Canzone Italiana

(Daniela)

Ich war letztes Jahr mit Uwe und meinen Eltern bei dem Italiensichen Abend in der Romanfabrik und es war großartig. Vor allem meine Eltern waren so glücklich, weil sie jedes Lied kannten und am liebsten immer mitgesungen hätten. Auch dieses Jahr bin ich wieder dabei!

Nach dem Erfolg im letzten Jahr über 70 Jahre italienisches Liedgut, präsentieren Elettra de Salvo, Eva Spagna und Holger Schiesstedt einen neuen italienischen Abend von der Nachkriegszeit bis heute.

Doch dieses Mal liegt der Fokus auf der Rolle der Frau in der Canzone Italiana – passend zum Frauentag zwei Tage später. Aber es sind ja 'nur Lieder', so ein bekanntes Lied von Edoardo Bennato. Nicht ganz. Mit Anekdoten und viel Musik werden wir ein halbes Jahrhundert Machismus und Sexismus in der italienischen Popmusik Revue passieren lassen: von der absoluten Verehrung über die Unterwerfung der Frauen bis hin zu ihrer Rebellion, Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung.

Von Adriano Celentano „Una carezza in un pugno“ über Patty Pravo „La bambola“ und Caterina Caselli „Nessuno mi può giudicare“ bis zu Fiorella Mannoia „Quello che le donne non dicono“, was die Frauen nicht sagen, oder doch! Wir werden auf kritische, aber auch auf amüsante und selbstironische Weise diese Lieder unter die Lupe nehmen, die uns bis heute begleiten und sie gemeinsam mit dem Publikum singen.

In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Generalkonsulat Frankfurt.
www.romanfabrik.de/programm/detailansicht/termin/se-bastasse-una-sola-canzone-die-frau-in-der-canzone-italiana

Samstag, 7. März, und Sonntag, 8. März: OF/ OF.F geht fort Reisefestival

(Andrea)

Weil es so schön war, lädt Bobbel zum zweiten Mal zum Reisen. Nach Nepal, Südafrika und der Antarktis geht es jetzt auf der Nomad Cruise über den Pazifik, mit dem Motorrad Richtung Mongolei, besuchen ein Forschungsprojekt in Costa Rica, gehen den eisigen Weg nach Ladakh, spüren Georgien hautnah und lassen die heute leider schwer gezeichneten Städte Lviv und Czernowitz erzählen. Die vortragenden Weltenbummler beim OF.F geht fort Reisefestival Thomas Finke, Julia Finkernagel, Ina Knobloch, Julia Schmitz, Jürgen Volz, Ingrid Walter und Peter Weinert überzeugen als authentisch und emphatisch Referierende. Ihre Multivisions-Reportagen und Lesungen fesseln durch ihre außergewöhnliche Intensität in Wort, Bild und Film.Reist mit uns durch die Welt, ob bei einem oder einzeln ausgewählten  Vorträgen, per Tages- oder Festivalticket. Wie es für euch am besten passt.Und solltet Ihr nun Lust bekommen haben, selbst einmal einen Film zu drehen, gibt es dieses Jahr ein Festivalhighlight. Julia Schmitz bietet in ihrem Logo-Institut zusammen mit Julia Finkernagel und Peter Weinert den Workshop ‚Filmemachen für Einsteiger – Lernen von Profis‘ an beiden Vormittagen an. Der Workshopbeitrag beinhaltet übrigens ein Festivalticket. https://zweitlofft.de/reisen-klappe-die-zweite/

Zweitlof.ft, Bernardstraße 13, Offenbach

Donnerstag, 10. März: Fortuna Ehrenfeld

(Uwe)

Weil wir die Band hier schon diverse Male angekündigt haben, steckt bei einigen von Euch vielleicht noch die Einschätzung im Hinterkopf, dass Martin Bechler und Begleitung hervorragende Songs schreiben. Nach einem Jahr Pause kommt Bechler mit einer neuen Platte auf Tour. Wer Fortuna Ehrenfeld bisher noch nicht gesehen hat, sollte hingehen. Ich würde mir ja eine Setlist mit seinen ruhigeren Nummern wünschen, weil diese Lieder berührender sind, wahrscheinlich macht er aber eher Krach. So wird das Ereignis angekündigt: „Und wie immer werden die Fortuna Shows ein unberechenbarer Tritt ins Herz für alle Freund:innen der schamlosen Melancholie und gepflegten Eskalation. Sei dabei, wenn aus den Fortuna-Hymnen über das Leben, die Liebe und die Abgründedazwischen ein kollektiver Pulsschlag wird.“

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / Einlass 19 Uhr
Foto: Fortuna Ehrenfeld Facebook

BEREITS ANGEKÜNDIGT, LÄUFT ABER NOCH EINE WEILE

Seit Dienstag, 13. Januar: Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New: Old School / Black Water“ in der Heyne Kunst Fabrik

(Petra)

Mit „Old School“präsentiert die Heyne Kunst Fabrik erstmals Werke aus den frühen Schaffensjahren des Fürther Malers und Grafikers Walter Gerstung, dessen eindrucksvollen Arbeiten die Heyne Kunst Fabrik bereits vor einigen Jahren gezeigt hat. Die Arbeiten aus den exzessiven und schonungslosen 80er- und 90er-Jahren umfassen sowohl Originale als auch limitierte und signierte Editionen. Dem gegenüber steht die aktuelle Werkserien „Black Water“ – surreale Fotokunstwerke, die den Gerstung der Gegenwart zeigen.

Foto: ©Walter Gerstung, Heyne Kunst Fabrik

Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New Old School / Black Water“, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstraße 67, Offenbach Öffnungszeiten:freitags 18 - 21 Uhr (16./23./30.01.), sonntags: 15 - 18 Uhr (18./25.01.), weitere Termine gerne nach persönlicher Vereinbarung

Noch bis März 2026: Spurensuche 6 “Frankfurt vergisst nicht“

(Daniela)

Das Eintracht Frankfurt Museum und sein Leiter Matthias Thoma machen eine hervorragende Erinnerungsarbeit! Ich bin sehr froh, dass ich 2019 bei der Spurensuche Helmut „Sonny“ Sonneberg persönlich kennelernen durfte. Er hat uns damals in der EZB gezeigt, wo der Zug hielt, der ihn als kleiner Bub ins KZ deportiert hat. Das war sehr bewegend! Helmut „Sonny“ Sonneberg, Holocaustüberlebender und über 75 Jahre Eintracht-Fan war ein herausragender Repräsentant des Vereins. Er ist im Alter von 91 Jahren 2023 verstorben.

Am Dienstag, den 23. September 2025, startete unter dem Titel „Frankfurt vergisst nicht“ die sechste Ausgabe ihres Spurensuche-Projekts. Sie schreiben:
"In den kommenden Wochen stehen die Sport-Vereine in und um Frankfurt im Zentrum. Wir möchten Vereinsvertreter und -vertreterinnen motivieren, ihre eigene Geschichte aufzuarbeiten und ihnen dabei fachliche Unterstützung bieten. Die Vorträge stellen mustergültige Best Practice-Beispiele für die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit dar und sollen zur eigenständigen Recherche inspirieren.

Die Spurensuche wird organisiert vom Museum und dem Bereich Fans & Fankultur der Fußball AG sowie dem Fritz Bauer Institut und dem Sportkreis Frankfurt.

Dienstag, 11. November 2025: Vortrag „Ruderverein Germania im Nationalsozialismus“, Kirsten Schwartzkopff
Dienstag, 27. Januar 2026: Vortrag „The making of `Jew Clubs´“, Pavel Brunssen
27.-29. März 2026: Abschlussreise nach Kassel 

Kontakt: 
Eintracht Frankfurt Museum GmbH, Mörfelder Landstr. 362, http://museum.eintracht.de
Auf dem Foto:  Helmut „Sonny“ Sonneberg und Matthias Thoma

Noch bis Sonntag, 22. Februar: Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ im Museum Reinhard Ernst, Wiesbaden

(Petra)

Mich interessiert vor allem auch das Gebäude des renommierten Architekten Fumihiko Maki. Zur Eröffnung des noch recht neuen Museums in Wiesbaden hatte sich eine teilweise kritische Diskussion um Mäzenatentum und öffentliche Interessen entfacht: für die Stadtgesellschaft ist diese Gabe des Unternehmers und Sammlers Ernst sicherlich eine Bereicherung. Aber ich habe sie mir noch immer nicht angeschaut. Neben der Sammlungspräsentation lädt das Museum mit der Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ dazu ein, die wegweisende Kunst der US-Amerikanerin im Dialog mit der Gegenwart zu erleben: Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess haben teilweise bisher nicht gezeigte Arbeiten Frankenthalers aus der Sammlung Reinhard Ernst ausgewählt und eine gemeinsame Hängung mit ihren eigenen Werken in Szene gesetzt. Dies zeigt eindrücklich, dass Frankenthalers malerische Vielfalt und ihr Pioniergeist bis heute bewegen. So wird eine Geschichte erzählt, die bei ihr beginnt und von den drei Künstler*innen eigenständig erweitert und souverän fortgeschrieben wird. Dieses außergewöhnliche Ausstellungserlebnis gewährt erneut einen Einblick in die weltweit größte private Sammlung von Frankenthalers Werken und eröffnet zugleich vielfältige Begegnungen mit zeitgenössischer abstrakter Malerei aus Deutschland und der Schweiz.

Foto: ©Helen Frankenthaler Foundation, VG Bild-Kunst, Bonn (2025), nach: Museum Reinhard Ernst

Helen Frankenthaler moves – Ausstellung mit Arbeiten von Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess, Ort: Museum Reinhard Ernst, Adresse: Wilhelmstraße 1, Wiesbaden, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 12 - 18 Uhr, mittwochs 12 - 21 Uhr, 26.12. und 01.01.2026 12 - 18 Uhr, Eintritt: 14 (12) Euro, barrierefrei

Noch bis Sonntag, 01. März: Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Die Art und Weise, wie Menschen Körper betrachten, wahrnehmen und darstellen ist im ständigen Wandel. Kunst und Wissenschaft haben seit jeher mit Bildern von Körpern Geschichten über das Menschsein erzählt. Im Wandel der Epochen entstanden immer wieder neue Körperbilder und Deutungen. Die Ausstellung verwebt Objekte aus unterschiedlichen Bezugsfeldern und Zeiten: von den idealisierten Körperdarstellungen der archaisch-griechischen Kunst über religiöse Votivgaben als Bitten um Heilung sowie spektakuläre anatomische Wachsfiguren aus dem 18. Jahrhundert bis zu neuesten Bildern der medizinischen Forschung, bei denen wir virtuell durch ein schlagendes Herz reisen. Die Schau stellt all dies den Werken zeitgenössischer Künstler*innen gegenüber, die ein verändertes Gefühl der Körperlichkeit, deren Umdeutung und den Ruf nach einem neuen Menschenbild zum Ausdruck bringen. Die Ausstellung spiegelt die programmatische Ausrichtung des Frankfurter Kunstvereins wider, bei der die aktuelle Kunst und die Wissenschaften als gleichwertige Ausdrucksformen menschlichen Wissensdrangs und der Sinnsuche befragt werden. So waren zur Zusammenarbeit eingeladen: die Goethe-Universität Frankfurt – vertreten durch Artefakte aus der Antikensammlung und des Skulpturensaal sowie aus der Moulagensammlung der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie; Universitätsmedizin –, die Universität Bologna – vertreten durch die anatomischen Wachsfiguren der Sammlungen “Luigi Cattaneo” und des Museums Palazzo Poggi –, die Justus-Liebig-Universität Gießen – vertreten durch anatomische Votive aus der Sammlung Ludwig Stieda aus dem Bestand der Antikensammlung der Professur für Klassische Archäologie – sowie die Privatsammlung Hans und Benedikt Hipp, die ebenfalls anatomische Votive beisteuerte.

Foto: Omkaar Kotedia©The Alternative Limb Project

Anatomie der Fragilität  - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft, Ausstellung mit Begleitprogramm, kuratiert von Franziska Nori, Anita Lavorano, Pia Seifüßl und Angel Moya Garcia, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei

Bis Samstag, 07. März: „Auftunen und Peppen“

(Martin)

Den Auftakt der Goldstein-Einzelausstellungsreihe 2026 macht „Auftunen und Peppen” mit Arbeiten des Künstlers Markus Schmitz. Die Zeichnungen des Atelier Goldstein-Künstlers Markus Schmitz zeugen von einer komplexen und fantasievollen Liniensprache. Linien und Text, ausgeführt in einer eigenen Typografie, verdichten sich zu visuellen Knotenpunkten. In den verschlungenen Zeichnungen offenbaren sich Motive wie Menschen, Landschaften, Fahrzeuge und organische Formen. Die Linien erzeugen dabei eine Spannung zwischen bewusster Komposition und intuitivem Fluss. Dieses spielerische Überarbeiten, Ergänzen und Weiterdenken – ein stetiges „Auftunen und Peppen” der Motive – bildet den Ausgangspunkt für den Titel der Ausstellung. Viele der Zeichnungen dienen als Grundlage für Cut-outs. Hier arbeitet Markus Schmitz mit der Technik des Scherenschnitts, die er zu einem zeitgenössischen Ausdrucksmittel weiterentwickelt. In einer Art zweistufigem Abstraktionsverfahren entstehen präzise Papierarbeiten, deren negative ausgeschnittene Flächen das Motiv oder die Erzählung nur noch als Spur abbilden. Der von den Arbeiten im Raum erzeugte Schattenwurf ist kein bloßer Nebeneffekt, sondern integraler Bestandteil der Komposition: Als Projektion erweitert er die Bildfläche in den Raum. In der Ausstellung wird dieses Prinzip gesteigert, indem der projizierte Schatten in Form einer Installation selbst zum zentralen Element wird.

Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84, Öffnungszeiten: Donnerstag – Samstag von 14 – 18 Uhr (samstags ist der Künstler anwesend)
Foto: © Homepage der Goldstein Galerie

Mittwoch, 11. März: Of/ ...den Krieg gründlich verlernen

(Andrea)

Wenn wir uns noch eine geringe Chance bewahren wollen, die Überlebenskrise der Menschheit zu bewältigen, dann müssen wir uns zugleich von jeder militärischen Logik radikal verabschieden. So lautet die zentrale These, die Bruno Kern hier vertritt. Allein aus ökologischen Gründen können wir uns Rüstung, Militär und Krieg gar nicht mehr leisten. Auch »militärische Verteidigung« führt sich angesichts der Zerstörungskraft der heutigen Waffen selbst ad absurdum…den Krieg gründlich verlernen..
Anhand einer gründlichen Analyse des Ukrainekrieges entlarvt der Autor die dahinter stehenden geopolitischen Interessen und stellt die »Lüge von der Zeitenwende« bloß. Er setzt sich mit den wichtigsten Gewaltmythen und bellizistischen Ideologien auseinander und entwickelt eine pazifistische Ethik auf der Höhe der Zeit. In deren Zentrum steht die Unüberbietbarkeit des einzelnen Menschenlebens. Der Autor führt uns exemplarisch auch in die jüdisch-christliche Tradition ein. Das »subversive Unterlaufen der Gewalt« in der Bergpredigt hat eine säkulare politische Entsprechung: Soziale statt militärische Verteidigung als einzige aussichtsreiche Antwort auf einen Aggressor.
Bruno Kern, geb. 1958 in Wien, Dr. theol. M.A., Theologe und Philosoph, lebt heute als freischaffender Autor und Übersetzer in Mainz. Zahlreiche und breit wahrgenommene Veröffentlichungen in den Bereichen Ökologie, Politik, Literatur und Theologie. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: Das Märchen vom grünen Wachstum und Industrielle Abrüstung jetzt!.

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach, nicht barrierefrei

Bis 15. März: OF/ Internationale Kinderbuchausstellung

(Andrea)

Kinderbücher sind klasse und es fiel mir unendlich schwer, als das KInd vor einigen Jahren beschloss, dass für ihre Bücher jetzt kein Platz mehr sei, alle in den Bücherschrank zu bringen. Ein paar meiner Lieblingsbücher habe ich behalten, “Frerk der Zwerg” zum Beispiel, “Die Reise zum Mond” oder “Das 99. Schaf”. Alles Titel, die sicher nicht in der Kinderbuchausstellung zu finden sind. Dafür eine Menge anderer toller Bücher.. Drei Monate lang feiert die Kinderbuch-Ausstellung 70. Geburtstag und schaut zurück auf sieben Jahrzehnte Bilderbuch. Was ist alles auf dem Bilderbuchmarkt los gewesen, welche Ausgaben sind heute Kult, und was würde heute nicht mehr so im Regal landen? Und was erwartet das Kinderbuch wohl in der Zukunft? Daneben zeigt die Kinderbuchausstellung wie in jedem Jahr zahlreiche Neuerscheinungen aus vielen Ländern, die besonders schön gestaltet oder erzählt sind.
Die Ausstellung zeigt auf, wie sich die Themen und die Formensprache im Laufe der Zeit verändert haben. Wurde noch in den fünfziger Jahren oftmals eine heile Kinderwelt mit festgefügten Rollenbildern dargestellt, ändert sich das spätestens im Laufe der siebziger Jahre. Progressive Kinderbuchverlage edierten kritische Bücher für Kinder und schufen so ein ganz neues Feld des Kinderbuchs. Die kindlichen Sorgen und Probleme wurden ernst genommen und thematisiert. Technische Entwicklungen, gesellschaftliche Umbrüche und Problematiken wurden zunehmend auch zum Thema im Bilderbuch. Krieg, Flucht, Diskriminierung wurden aus kindlicher Perspektive dargestellt. In den letzten Jahren veränderten emanzipatorische Bewegungen auch die Bücher für Kinder sehr stark. Alte Rollenbilder wurden aufgebrochen und in Frage gestellt. Stereotypen wurden hinterfragt und die gesellschaftliche Vielfalt entwickelte sich zu einem Thema in den Bilderbüchern der letzten 10 Jahre. Bücher, die Kinder dazu ermuntern, ihre Körper, ihre sexuelle Orientierung und die Vielfalt an eigenen Fähigkeiten wertzuschätzen, finden sich zunehmend auf dem Bilderbuchmarkt.
Natürlich haben sich nicht nur die gewählten Thematiken, sondern auch die Bildsprache im Laufe der Jahre sehr verändert, wobei sich die zeitgenössische Bilderbuchillustration vom Illustrationsstil der fünfziger und sechziger Jahre inspirieren lässt. 

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub

(Petra)

Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar.

Bild: ©Daniel Hartlaub

Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger,  Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei

Bis 26. April: JESSICA BACKHAUS. SHADOWS MIGHT DANCE

(Uwe)

Die Arbeiten der international anerkannten deutschen Fotografin Jessica Backhaus entfalten sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst, geprägt von Form, Farbe und Licht. Inspirationsquellen reichen von abstrakten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts wie Josef Albers und Sonia Delaunay bis zu prägenden Begegnungen wie mit der Schriftstellerin und Fotografin Gisèle Freund. Ihre Fotografien befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter die Deutsche Börse Photography Foundation, und wurden unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Martin-Gropius-Bau, Berlin, ausgestellt.

Rahmenprogramm
DI, 10.02., 10.03., 21.04., 15 Uhr KURATORINNENFÜHRUNGEN mit CELINA LUNSFORD oder ANDREA HORVAY
FR, 17.04., 18 Uhr GALERIEGESPRÄCH mit JESSICA BACKHAUS und Prof. Dr. SOPHIE CHARLOTTE OPITZ, Medienwissenschaftlerin/Kuratorin, Bucerius Kunst Forum, Hamburg
SA/SO, 18./19.04., 10–17 Uhr WORKSHOP »ABSTRAKTE DIMENSIONEN« mit JESSICA BACKHAUS

Fotografie Forum Frankfurt / F., Braubachstraße 30–32
Foto: FFF, Jessica Backhaus

Bis 10. Mai: Of/ 100 Jahre BOK

(Andrea)

Zur Feier des 100. Jubiläums des BOK/ Bund Offenbacher Künstler lädt das Haus der Stadtgeschichte zu drei Ausstellungen ein. Die Vereinshistorie bildet den Ausgangspunkt. Teils unveröffentlichte Dokumente aus dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt und dem Stadtarchiv Offenbach, private, bislang nicht zugängliche Schriften und Dokumente sowie Werke der Kunstschaffenden aus der Museumssammlung machen die Vereinsgeschichte lebendig. Dabei geht die Ausstellung verschiedenen Fragen nach: Weshalb erfolgte am 15. Dezember 1926 die Gründung? Wie erging es dem Verein während der Weltwirtschaftskrise und dem Nationalsozialismus? Wie entwickelte das Vereinsleben sich nach dem Neuanfang 1945 bis hin zu den ersten Künstlerinnen im Vorstand im neuen Millennium? Welche Stätten und Begebenheiten waren in den vergangenen hundert Jahren wichtig für den BOK? Bild: Gemälde Ludwig Plaueln, Haus der Stadtgeschichte

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, Offenbach

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Vorschau auf den 1. Mai 2026

(Andrea)

Man möge mir verzeihen, es ist absurd, aber ich freue mich schon jetzt auf den 1. Mai (!). Und vielleicht teilt ihr sogar meine Vorfreude, ich bin seit Tagen elektrisiert und dann sprang auch gleich der innere Film an. Erstmals gehört habe ich Les Negresses Vertes in den 1990ern im Schweinefuß, das war eine Institution am Kaiser-Friedrich-Ring in Wiesbaden und seitdem haben sie mich begleitet. Meine Freundin Christine schickte mir irgendwann eine Kassette aus Berlin zu, bei 2001 kaufte ich “Familie Nombreuse” auf Vinyl und mit Christine war ich dann auch in der Stadthalle Offenbach. Ein intimes Konzert in einer viel zu großen Halle und wir gingen beseelt nach Hause. Seitdem habe ich sie nicht mehr live gesehen, aber höre sie natürlich noch immer. Man muss nicht unbedingt Fernweh haben oder besonders frankophil sein (aber das hilft natürlich ungemein), die Musik macht Spaß und manchmal auch melancholisch ("Il boit pour oublier qu' il vit, Il dort pour oublier qu'il boit"). Einlass 18 Uhr. 

Zoom, Carl-Benz-Strasse 21

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