30.01.-05.02.2026

Tech Support gesucht

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Es ist mal wieder so weit: Es ist Freitag – und es klappt nichts. Das Internet zu Hause funktioniert mal wieder nicht, beziehungsweise nur sporadisch, und meine Nerven liegen blank.

Ich suche daher jemanden, der mir hilft, das Chaos hier zu Hause in den Griff zu bekommen. Ja, ich weiß, man kann das bestimmt alles selbst lösen, aber dazu habe ich weder die Nerven noch die Zeit. Ich suche jemanden, der zu uns nach Hause kommt, den Fehler findet und behebt (neuer Router? neuer Vertrag?). Ich zahle gerne für diese Leistung. Mir ist nur wichtig, dass es niemand ist, der oder die mir erklären will, wie ich das selbst löse. Wäre super, wenn ihr mir jemanden empfehlen könntet.

Jetzt muss ich aber schnell los. Ich habe endlich eine Physiopraxis gefunden, die freie Termine hat … und danach geht’s zurück in den Job und dann zum Chor.

Heute Abend gehe ich zuerst zur Eröffnung vom Stern in den mousonturm (siehe Martins Tipp) und dann ins ono2, denn dort legt Elena aka Südfrüchtchen auf. Sie spielt „Musica Italiana Leggera“. Darauf freue ich mich sehr, denn ich vermisse Italien. (Das Foto entstand zwischen den Jahren in einem super Lokal in Neapel.) Lange kann ich allerdings nicht bleiben, denn morgen früh geht’s raus zur monatlichen Wanderung. Danach schwänze ich das Waldstadion und schaue mir das Spiel gegen Leverkusen auf dem Sofa an (will jemand mein Stehplatzticket haben?), damit ich rechtzeitig im Theater an den Landungsbrücken bin. Dort sehe ich mir – bereits zum dritten Mal – das Stück HASS – La Haine. Bis hierher lief’s noch ganz gutnach dem Film von Mathieu Kassovitz an. Die Inszenierung von Linus König (Regie) und Hannah Schassner (Dramaturgie) ist unglaublich beeindruckend. Das liegt nicht zuletzt an der sensationellen schauspielerischen Leistung von Amin Biemnet Haile, Jochen Döring und Hadi Khanjanpour. Zu Recht haben sie gemeinsam 2027 den Hauptpreis der Hessischen Theatertage gewonnen. Da die Schauspieler an anderen Theaterhäusern gebunden sind, wird das Stück nur noch sehr selten gespielt. Solltet ihr noch Karten bekommen: Geht hin!

Apropos Hingehen: Nächste Woche solltet ihr am Montag zur Vorstellung des Kulturentwicklungsplans nach Offenbach gehen (siehe Andreas Tipp). Und am Donnerstag zur Veranstaltung des Netzwerks der SGE Frauen in der Louisa – all genders welcome.

So, jetzt aber los.

Was auch immer ihr macht: lebt wild!

Vielen Dank an das tolle Ausgehtipp-Team: Martin Grün, Andrea Ehrig, Petra Manahl, Erik Düwel und Uwe Schwöbel.

FREUND:IN WERDEN - so geht's

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 19 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin.
Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine finanzielle Unterstützung. Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu sechst essen.
Bitte überweise Deinen Solibetrag auf folgendes Konto:
Daniela Cappelluti, GLS Bank, IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 oder per paypal: daniela@cappelluti.net

Das tolle Quartier Frau bietet einen Raum für eine "Expertin für Schönheit & Pflege" an

Du bist Expertin für Schönheit & Pflege– ob Make-up Artistin, Kosmetikerin, Kosmetologin oder Spezialistin für holistische Beauty- & Well-Aging-Konzepte – und suchst einen Raum, der dich und deine Arbeit perfekt widerspiegelt?
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ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
2 x 2 Gästelistenplätze für SOUL FOOD am 07.02.. Gewinnfrage: Was findet am 19.+ 20.02. im Theater Landungsbrücken statt?

ZU GEWINNEN (Daniela)

Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net)
2 x 2 Konzerttickets für Superorganisms im Rahmen von cresc… Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main am 06.02. in Bad Vilbel. Gewinnfrage: Welches Theaterstück wird am 22.02. im Titania Theater aufgeführt?

ZU GEWINNEN (Petra)

2x2 Tickets für die Eröffnung des YIPPIE! Kindercomicfestivals in Frankfurt/Rhein-Main am 06. Februar im Literaturhaus Frankfurt mit Regina Kehn, Axel Scheffler und Guillaume Perreault

Frage: Welcher tolle Frankfurter Zeichner kommt schon zum „Warmup“ von YIPPIE! am 05. Februar nach Hofheim?

Antwort im Betreff mit Eurem vollständigen Namen per E-Mail an Petra

Juryaufruf für das 49. LUCAS-Filmfestival gestartet

(Andrea)

Hey Kids! Ihr schaut gerne Filme und habt Lust, beim LUCAS Filmfestival mitzumischen? Dass das viel Spaß machen kann, beweist das Foto der Jury im Wettbewerb »Kids« von LUCAS #48. Die haben eine Woche lang gemeinsam Filme geschaut, angeregt diskutiert und den besten Kurz- sowie Langfilm ihrer Sektion ausgezeichnet. Das wollt ihr auch? Dann bewerbt Euch! Vom 24. September bis 1. Oktober 2026 präsentiert die 49. Ausgabe des LUCAS-Filmfestivals aktuelle Kinofilme aus aller Welt für junges Publikum in Frankfurt am Main und Umgebung. Für die Jurys in den Wettbewerben »Kids« und »Teens« sucht Deutschlands ältestes Filmfestival für junges Publikum auch in diesem Jahr Kinder und Jugendliche, die »Mitmischen!« wollen: Während der Festivalwoche tauschen die jungen Juror*innen das Klassenzimmer mit dem Kinosaal, um außergewöhnliche Lang- und Kurzfilme zu sichten und gemeinsam mit erwachsenen Branchenprofis die besten Beiträge ihrer Sektion zu küren. Als krönenden Abschluss präsentieren sie die Gewinnerfilme bei der Preisverleihung. https://lucas-filmfestival.de/jurybewerbung_2026/

WINTERMUSIK: Stephan Eicher

(Uwe)

Auf dem Cover seines Albums „Engelberg“ steht Stephan Eicher auf eben diesem im Schnee. Der Berg ist all denen bekannt, die gerne Skispringen schauen, weil es da eine Schanze gibt, oder Italienreisenden, die auf dem Weg zum Gotthard hinter Luzern an einem Ausfahrtschild vorbeifahren. „Engelberg“ heißt die Platte, weil er sie im Casino des Bergdorfes aufnahm, in dem die Familie seines Managers ein Hotel hatte, in dem er gerne abstieg, um Songs zu schreiben. Ich war schon Fan von Eicher vor Erscheinen von seines allgemein anerkannten Opus Magnum Engelberg im Jahr 1991 und bin es bis heute. Keiner macht schönere Musik. So kann man ihn nicht nur im Winter, sondern eigentlich das ganze Jahr hören. Gerade jetzt, da er eine neue Platte veröffentlichte. „Poussiere D´Or“ heißt sie und sie ist sein bestes Album seit vielen Jahren. Im besten Fall bin ich heute (am Freitag) in Italien bei guten Freunden und meinem Patenkind. Ich bin mit dem Zug angereist und lange durch die schöne Schweiz gefahren. Zwischen den ganzen Bergen, singe lautstark aus dem Eröffnungssong von Engelberg „Wake Up“: Der Frühling kommt nach Haue, überschemmt diesen alten Winter“ schön wäre es. Hier die besten zehn Eicher-Songs:

(1) Sois patiente avec moi, (2) La Releve, (3) Sauvage continent, (4) Manteau de gloire, (5) Pas d´ami (comme toi), (6) Rien n´est si bon, (7) Prisonniere, (8) Weiss nid was es isch, (9) Riviere, (10) Tu me dois rien

Freitag 30. Januar: Musica Leggera Italiana

(Daniela)

Elena hat auf unserer Hochzeit aufgelegt und es war toll. Aber nicht nur da genieße ich ihren Musikstil. Auch beim Brückenstraßenfest, wenn sie vor ihrem Geschäft Goyagoya auflegt.

Heute Abend ist sie als DJ Südfrüchtchen mit Musica Leggera Italiana im ono2. Weitere DJ's: San Remo & Ugo Accamuta

START: 21.00 | EINTRITT: 5€
Ono2, Walter-Kolb-Straße 6, barrierefrei
 

Freitag, 30. Januar: „Auftunen und Peppen“ (Eröffnung, Ausstellung bis 07. März)

(Martin)

Den Auftakt der Goldstein-Einzelausstellungsreihe 2026 macht „Auftunen und Peppen” mit Arbeiten des Künstlers Markus Schmitz. Die Zeichnungen des Atelier Goldstein-Künstlers Markus Schmitz zeugen von einer komplexen und fantasievollen Liniensprache. Linien und Text, ausgeführt in einer eigenen Typografie, verdichten sich zu visuellen Knotenpunkten. In den verschlungenen Zeichnungen offenbaren sich Motive wie Menschen, Landschaften, Fahrzeuge und organische Formen. Die Linien erzeugen dabei eine Spannung zwischen bewusster Komposition und intuitivem Fluss. Dieses spielerische Überarbeiten, Ergänzen und Weiterdenken – ein stetiges „Auftunen und Peppen” der Motive – bildet den Ausgangspunkt für den Titel der Ausstellung. Viele der Zeichnungen dienen als Grundlage für Cut-outs. Hier arbeitet Markus Schmitz mit der Technik des Scherenschnitts, die er zu einem zeitgenössischen Ausdrucksmittel weiterentwickelt. In einer Art zweistufigem Abstraktionsverfahren entstehen präzise Papierarbeiten, deren negative ausgeschnittene Flächen das Motiv oder die Erzählung nur noch als Spur abbilden. Der von den Arbeiten im Raum erzeugte Schattenwurf ist kein bloßer Nebeneffekt, sondern integraler Bestandteil der Komposition: Als Projektion erweitert er die Bildfläche in den Raum. In der Ausstellung wird dieses Prinzip gesteigert, indem der projizierte Schatten in Form einer Installation selbst zum zentralen Element wird.

Freitag, 30. Januar um 19.00 Uhr (Eröffnung), 31. Januar – 7. März
Goldstein Galerie, Schweizer Straße 84, Öffnungszeiten: Donnerstag – Samstag von 14 – 18 Uhr (samstags ist der Künstler anwesend)
Foto: © Homepage der Goldstein Galerie

Freitag, 30. Januar Get a taste of the Stern

(Martin)

Party / Musik / Eröffnung - Das Lokal im Mousonturm bekommt einen Relaunch, heißt ab jetzt "Stern" und startet mit einer Party. 

Der Abend markiert den Start eines neuen Kapitels und gibt einen ersten Vorgeschmack auf Atmosphäre, Haltung und Programm vom Stern im Mousonturm. Musikalisch gestaltet wird der Relaunch von DJ-Sets von Franziska Berns (Robert Johnson), Jenne (Reach Another System, saasfee*) und Lukas Moll (Ulysses), die den Raum zwischen Club, Konzert und Bar ausloten. Als Hauptact stehen NONO aus Frankfurt auf der Bühne und sorgen live für einen intensiven Sound zwischen Experiment und Energie. „Get a taste of the Stern“ ist Einladung und Versprechen zugleich: auf viele kommende Abende mit Food, Drinks und Musik im neuen Stern.

Mousonturm Stern, von 19.00 – 02.00 Uhr im 
Foto: © Homepage Künstler*innenhaus Mousonturm

Freitag 30. + Samstag 31. Januar + 03. Februar: "Gertrude Stein und eine Begleitperson"

(Daniela)

Im Stein-Jubiläumsjahr 2026 (es jährt sich der 80. Todestag) spielt das Kulturhaus Frankfurt wieder das prämierte Stück "Gertrude Stein und eine Begleitperson" von Win Wells.
Noch 3 Mal, am 30./31.01. sowie an Gertrude Steins Geburtstag am 03.02. ist das Stück im Kulturhaus Frankfurt zu sehen. 

Die Frankfurter Rundschau hatte über die Premiere im vergangenen Jahr berichtet: https://www.fr.de/kultur/theater/gertrude-stein-und-eine-begleitperson-im-gespraech-mit-einem-geist-93618604.html

"Mutter der Moderne" oder "lesbische Ikone" - vielfältig ist der Blick auf die Schriftstellerin Gertrude Stein. Zusammen mit ihrer Partnerin Alice B. Toklas führen die beiden DEN Pariser Salon, in dem Picasso, Matisse und Hemingway ein- und ausgehen. 

Humorvoll und tiefgehend - 2 starke Frauen, eine große Liebe, die Kunst und die Frage des DANACH:
Der Autor Win Wells zeichnet in dem preisgekrönten Theaterstück die Geschichte des Paars und ihrer illustren Besucher in ebenso ungewöhnlicher Weise nach, wie ihr Lebensstil selbst war.

Weitere Informationen auf:  https://www.kulturhaus-frankfurt.de/

Ort: Kulturhaus Frankfurt, Pfingstweidtstr. 2, Frankfurt
Regie und Spiel: Anja Becker und Anna-Sophie Sattler
Foto: Andreas Kemler

Freitag, 30. Januar: Marc Trautmanns Fotograpfe im saasfee*pavillon

(Petra)

In seiner Ausstellung “Ashes of Modernism” präsentiert Marc Trautmann großformatige Projektionen von Fotografien, in denen er die verbliebenen Strukturen moderner Architektur dokumentiert, die im Januar 2025 den verheerenden Bränden in Los Angeles zum Opfer fielen. Die Gebäude standen für die Ideen der kalifornischen Avantgarde: Offenheit, Licht, soziale Visionen und ein Leben im Einklang mit der Landschaft. Hier wird festgehalten, was verloren ging – und stellt die Frage, wie wir mit architektonischem Erbe umgehen, wenn sich die Bedingungen unserer Umwelt grundlegend verändern. Zur Eröffnung der Ausstellung hält der Frankfurter Architekt Eckart von Schwanenflug eine Einführung.

Foto: ©Marc Trautmann

Marc Trautmanns “Ashes of Modernism” - Fotografien: Vernissage, mit Einführung von Eckart von Schwanenflug, Ausstellungsreihe one artist // one wall, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 - 66 (HH), Uhrzeit: 18 - 22 Uhr Öffnungszeiten: Samstag, 31.01. + Sonntag, 01.02. jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei

 

Freitag, 30. Januar, bis Sonntag, 15. Februar: Winterwerft

(Andrea)

“Die Winterwerft ist das Festival für wildes, organisches, unzivilisiertes Theater. Theater, das Perspektive und Gangart wechselt, das unerschrocken in die Abgründe dieser Zeit blickt und mit den Mitteln kritisch kreativer Auseinandersetzung auf Visionssuche geht.” Genau das, was wir alle momantan dringend brauchen, Zuversicht, Rückbesinnung auf das Bestehende und Visionen. Die Winterwerft ist nicht nur das Pendant zur Sommerwerft am Fluss, sondern setzt durchaus eigene Akzente und lädt in das herrliche Gelände des protagon e.V. in die Orberstraße. Für mich schon immer ein besonderer Ort und gerne denke ich an den Nachmittag zurück, als Bernhard mit mir einen Rundgang machte, mir Büro, Atelier, Küche und das Gelände zeigte und wir schließlich im Tourbus standen und es “klick” machte. Es folgte eine bewegende und inspirierende Zeit, die ich nicht missen möchte und freue mich, jetzt wieder in dieses besondere Universum einzutauchen. Das Programm ist eine Einladung zum Mitmachen und Staunen, es gibt tolle Workshopangebote und natürlich Theater und Musik. 
Um 17.30 Uhr geht es heute los mit “Labyrinth”, einer Theaterform mit dem Risiko, sich selbst zu finden. Im Inneren des Labyrinths tauchen wir zusammen in ein Kunstwerk, einen Begegnungsort, der Künstler:innen und Publikum zusammenbringt. Diese Reise wird von Live-Musik begleitet.Anshließend, um 20 Uhr, nimmt und Patrick Campbell, Kernmitglied des künstlerischen Labors Cross Pollination (Belgien) und Dozent für Drama und zeitgenössische Performance an der Manchester Metropolitan University (Vereinigtes Königreich), in “The Affective Dramaturgy of the Voice" auf seine Reise durch die Stimme. https://winterwerft.de/

Protagon e.V., Orberstraße 57

Freitag, 30. Januar, bis 10. Mai: Of/ 100 Jahre BOK

(Andrea)

Zur Feier des 100. Jubiläums des BOK/ Bund Offenbacher Künstler lädt das Haus der Stadtgeschichte zu drei Ausstellungen ein. Die Vereinshistorie bildet den Ausgangspunkt. Teils unveröffentlichte Dokumente aus dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt und dem Stadtarchiv Offenbach, private, bislang nicht zugängliche Schriften und Dokumente sowie Werke der Kunstschaffenden aus der Museumssammlung machen die Vereinsgeschichte lebendig. Dabei geht die Ausstellung verschiedenen Fragen nach: Weshalb erfolgte am 15. Dezember 1926 die Gründung? Wie erging es dem Verein während der Weltwirtschaftskrise und dem Nationalsozialismus? Wie entwickelte das Vereinsleben sich nach dem Neuanfang 1945 bis hin zu den ersten Künstlerinnen im Vorstand im neuen Millennium? Welche Stätten und Begebenheiten waren in den vergangenen hundert Jahren wichtig für den BOK? Bild: Gemälde Ludwig Plaueln, Haus der Stadtgeschichte

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, Offenbach

Samstag 31. Januar: HASS - La Haine Bis hierher lief's noch ganz gut.

(Daniela)

"Der Horizont, den der Regisseur Linus Koenig im Frankfurter Theater Landungsbrücken mit seiner Bühnenadaption von Mathieu Kassovitz' "Hass" aufmacht, ist jedenfalls gewaltig. (...) Ein starker Auftakt, der jeden einzelnen in seinem human verbrämten Voyeurismus ganz persönlich trifft. (...) Überdies sind Jochen Döring, Amin Biemnet Haile und Hadi Khanjanpour als halbstarke Kumpel wirklich grandios". Sagt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

"Mit nur einer schäbigen Couch als Requisite, in französisch blau-weiß-roten Trainingsklamotten füllen sie [die Schauspieler] den Raum anderthalb Stunden lang mit geradezu vibrierender Energie. Mal quetschen sie sich auf die Couch und vernuscheln, -flüstern und -kichern dort ihre Texte – aber man spitzt die Ohren. Mal bauen sie sich aggressiv, breitbeinig auf, machen das Publikum an, lassen Gefährlichkeit durchblitzen. Sie können dick auftragen, sie können sich zurücknehmen." Sagt die Frankfurter Rundschau (FR)

"Regisseur Linus Koenig hat das Trio Randale mit starken Spielern aus der freien Szene der Stadt besetzt. (...) Alles muss raus und kommt es auch. Die Darsteller machen das mitreißend souverän, springen wie aufgedreht in ihre Rollen und wieder raus. (...) Au Backe: richtig gut. " (Strandgut)
Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft, die fällt. Während sie fällt, sagt sie, um sich zu beruhigen, immer wieder: Bis hierher lief‘s noch ganz gut, bis hierher lief‘s noch ganz gut, bis hierher lief‘s noch ganz gut. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung! 

Hass ist weder Dokudrama, noch Milleustudie. Hass ist eine Komödie. Über Menschen in einer Paralellgesellschaft, die sich schon längst von den Versprechungen einer aufgeklärten, demokratischen, säkularisierten, toleranten, offenen, durchlässigen, gerechten Gesellschaft verabschiedet haben und stattdessen Scheisse bauen, Drogen nehmen, dummes Zeug reden und auch sonst gerne mal das aufgeklärte Bildungsbürgertum die Nase rümpfen lassen. Und dabei doch stets liebenswerter, ehrlicher und direkter sind als alles, was sich sozialen Problemen entweder lediglich als Teil der Kriminalstatistik nähert oder von vornherein dazu tendiert, vorhandene Probleme auf Herkunft und Hautfarbe zu reduzieren.

Landungsbrücken

Bis Samstag 31. Januar: 9. Fabrik-Jazz-Festival 2026

(Daniela)

9. Fabrik-Jazz-Festival 2026! Das sind drei Abende voller Musik, Begegnungen und spontaner Momente erwartet die Besucher:innen – und wie immer in bester Zusammenarbeit mit der Jazz Initiative Frankfurt. In diesem Jahr finden die Konzerte im mittlerweile bestens eingespielten und klanglich hervorragenden Konzertsaal St. Bonifatius in Sachsenhausen statt.

Am Freitag, 30.01. um 20:00 Uhr freuen wir uns das Osgood-Scobel Quintet mit „Serious Play“ zu präsentieren. An diesem Abend treffen die fünf Musiker Kersten Osgood (dr), Sebastian Scobel (p), Theresia Philipp (alto-sax), Uli Kempendorff (tenor-sax) und Hans Glawischnig (b) aufeinander und man kann sich auf ein Highlight voller Virtuosität und Spielfreude freuen.

Zum Finale des 9. Fabrik-Jazz-Festivals, am Samstag, 31.01. feiern wir die Vielfalt und kreative Energie der jungen Frankfurter Szene. Drei Konzertreihen, die das ganze Jahr über regelmäßig monatlich von der Fabrik veranstaltet werden, vereinen sich an diesem Abend zu einem besonderen musikalischen Panorama. Ab 20:30 Uhr formiert der Pianist Paul Janoschka ein internationales Quartett mit Robert Wypasek (sax), Dae Bryant (dr) und Nadav Erlich (bass), dessen vielseitige musikalische Sprache zwischen Improvisation und komponierter Struktur vermittelt. Ab 21:30 schafft NI-KA, eine der markantesten Stimmen des deutschen Neo-Souls, Raum für neue Talente und frische Sounds zwischen Soul, Jazz und Hip-Hop. Es folgt um 22:30 Der Temporäre Elektronische Salon mit Oliver Leicht & Oli Rubow, die gemeinsame Klangräume zwisch en Jazz, Clubsound und Improvisation entwickeln. DJ 2cloudy leitet anschließend nahtlos die Afterparty ein.

Weitere Informationen: https://www.die-fabrik-frankfurt.de
Veranstaltungsort: Sankt Bonifatius Kirchenraum; Holbeinstraße 70, 60596 Frankfurt am Main
©Daniel Wetzel©Levi Ofoe©hr_Sascha Rheker 

Samstag, 31. Januar: Beweis dessen, dass auch unzulängliche, ja kindische Mittel ... (weitere Termine)

(Martin)

Beweis dessen, dass auch unzulängliche, ja kindische Mittel zur Rettung dienen können (Tanz-Performance)

Die Zeiten sind ernst: Grenzkontrollen auf der einen, grenzenlose Technologie auf der anderen Seite. Einfach weitertanzen? In der Soloperformance der Tänzerin Camilla Fiumara steht die Frage im Raum, ob das Unzulängliche, das Kindliche eine Kraft zur Rettung sein kann. Mitten im Nebel der Gegenwart steht ein White Cube – ein Ort, um sich auszutoben und die Grenzen der Welt zu erweitern. Darin beginnt Camilla Fiumara: Punkt, Punkt, Strich. Es entsteht eine Choreographie zwischen Aufbruch, Kippmomenten und Offenheit, die die Veränderungskraft des Tanzes befragt.  

Ausgehend von Kafkas Beschreibung von Odysseus und den Sirenen, klingt hier eine andere Odyssee an. Der Körper skizziert (T)Räume und lässt das Unzulängliche als leise Hoffnung in der Gegenwart erscheinen.

Samstag, 31. Januar, Sonntag, 01., Donnerstag, 05. Samstag, 07. Februar um jeweils 20.00 Uhr
Produktionshaus Naxos, Waldschmidtstraße 19
Foto: © Dorfproduct

Samstag, 31.Januar bis 26. April: JESSICA BACKHAUS. SHADOWS MIGHT DANCE

(Uwe)

Die Arbeiten der international anerkannten deutschen Fotografin Jessica Backhaus entfalten sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst, geprägt von Form, Farbe und Licht. Inspirationsquellen reichen von abstrakten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts wie Josef Albers und Sonia Delaunay bis zu prägenden Begegnungen wie mit der Schriftstellerin und Fotografin Gisèle Freund. Ihre Fotografien befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter die Deutsche Börse Photography Foundation, und wurden unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Martin-Gropius-Bau, Berlin, ausgestellt.

Rahmenprogramm
SA, 31.01., 15 Uhr GALERIERUNDGANG mit JESSICA BACKHAUS und CELINA LUNSFORD
DI, 10.02., 10.03., 21.04., 15 Uhr KURATORINNENFÜHRUNGEN mit CELINA LUNSFORD oder ANDREA HORVAY
FR, 17.04., 18 Uhr GALERIEGESPRÄCH mit JESSICA BACKHAUS und Prof. Dr. SOPHIE CHARLOTTE OPITZ, Medienwissenschaftlerin/Kuratorin, Bucerius Kunst Forum, Hamburg
SA/SO, 18./19.04., 10–17 Uhr WORKSHOP »ABSTRAKTE DIMENSIONEN« mit JESSICA BACKHAUS

Fotografie Forum Frankfurt / F., Braubachstraße 30–32
Foto: FFF, Jessica Backhaus

Samstag, 31. Januar: OF/ Uzumumba-Flohmarkt

(Andrea)

Ich musste mich dann doch erstmal kurz einlesen, das Kulturkiosk am Friedrichsweiher kenne ich natürlich, aber dass es inzwischen unter dem Namen Uzumumba betrieben wird, habe ich erst jetzt gelernt. Weil ich mich fragte, was es denn mit dem gleichnamigen Flohmarkt in den Parksidestudios auf sich hat. Uzumumba – der ungewöhnliche Name stammt aus den 1980er-Jahren und bezeichnete eine Akrobatikgruppe, die sich eigentlich ‚Unzumutbar‘ nennen wollte…(so steht es in einem Interview mit Kasimir Bamberger in der Offebach-Post). Jaja, ich war ganz investigativ. Jetzt ist allerdings weniger Akrobatik, als vielmehr HfG, wird also sicher ganz lustig. 12 bis 18 Uhr 

Samstag, 31. Januar: SCHWERELOS – Musik trifft Klettern

(Andrea)

Neulich kam die Nachricht, ich werde heute in den Cantatesaal gehen und meine beiden Lieblings-Flos endlich mal wieder live erleben. Mit dabei ist der Kletterer Alexander Huber, ein hübsches Add-on, auch wenn ich es nicht unbedingt mit Höhe und Klettern schon gar nicht habe. Trotzdem freue ich mich auf den Abend, mehr noch, dass das Crowdfunding erfolgreich war. Jetzt gibt es noch ein paar wenige Karten, daher der Hinweis auf diesen sicher wieder außergewöhnlichen Abend. Mehr noch, ein Gesamtpaket, denn wer morgen Klettern will, kann das in prominenter Begleitung in der DAV Kletterhalle tun. Voilà, jetzt der offizielle Hinweis: "Die Frankfurter Duo Formation THE OHOHOHs, lokal verwurzelt, experimentierfreudig, kultisch verehrt für ihre Mischung aus Klassischer Musik und Clubkultur, trifft auf Alexander Huber – einen der berühmtesten Extremkletterer unserer Zeit. Kaum ein anderer prägt das alpine Weltgeschehen so wie er: Free-Solo-Pionier, Expeditionslegende, Bestsellerautor, regelmäßiges Gesicht im BR und auf internationalen Bühnen und Hobby-Pianist. Wenn solch eine globale Ikone auf ein Duo trifft, das seine kreativen Gipfel aus der eigenen Stadt heraus erklimmt, entsteht ein Spannungsbogen, der bereits vor der ersten Note Gänsehaut schafft. „Schwerelos“ ist das Ergebnis dieser unwahrscheinlichen, fast filmreifen Begegnung – eine Show, die nicht nur erzählt, sondern spürbar macht, was passiert, wenn zwei Welten einander erstmals wirklich begegnen. Einlass 18:30 Uhr · Beginn 19:30 Uhr  https://www.theohohohs.de/de/schwerelos/

Klettern mit Alexander Huber und LIVE-Set der Ohs! Der Sonntag nach dem Konzert steht ganz im Zeichen des Kletterns: Alexander Huber gibt einen Kletterworkshop in der tollen DAV Kletterhalle in Frankfurt! Eine außergewöhnliche Gelegenheit, um gemeinsam mit einem Profikletterer diesen wunderbaren Sport zu zelebrieren und von den Besten zu lernen! Wir Ohs lassen uns diese wunderbare Gelegenheit nicht entgehen, schnappen unsere Instrumente und spielen vor Ort ein Set für Euch! Klettern und Musik - Mit THE OHOHOHS und Alexander Huber! Ort: DAV Kletterhalle Ffm, am 01.02.2026 von 11:00 bis 13:00, Kosten: 70,00 Euro, Anmeldung über: theohohohs(at)theohohohs.de

Cantatesaal der Volksbühne, Großer Hirschgraben 21

Samstag, 31. Januar: OF/ Helden der Wahrscheinlichkeit

(Andrea)

Ich bin bei den Flos, ansonsten sage ich nur Ladenkino! Das bedeutet, Anja und Jürgen räumen die Fahrräder zur Seite und machen Platz für großes Kino im besonderen Rahmen. Daniel hat mit mit „Helden der Wahrscheinlichkeit“ eine tiefschwarze Ausnahme-Komödie mit dem unnachahmlichen Mads Mikkelsen in der Hauptrolle ausgewählt. Einfach um 18.30 Uhr vorbeischauen, um 19 Uhr geht es dann los. Die Story: “Markus, ein zum Militär abgeordneter Mann, muss zu seiner Tochter Mathilde zurückkehren, als seine Frau bei einem tragischen Zugunglück ums Leben kommt. Es scheint ein Zufall zu sein, bis das Mathematik-Ass Otto mit seinen beiden exzentrischen Kollegen Lennart und Emmentaler auftaucht. Als sich die Beweise all­mäh­lich häufen, wird Markus klar, dass dies kein Unfall war, bei dem seine Frau zufällig zum Opfer fiel.” 

Artefakt, Berliner Straße 43-47, Offenbach

Sonntag, 01. Februar: DANIEL KAHN: „UMRU / unrest“

(Uwe)

With Jake Shulman-Ment & Christian Dawid

„UMRU / unrest“ ist das neueste, mutigste und reifste Album des gefeierten, in Detroit geborenen und in Hamburg lebenden Songwriters und jiddischen Troubadours Daniel Kahn. Seine neuen Lieder sind zugleich zart, verloren, respektlos, gebrochen, aufmüpfig und explosiv. Von Klezmer-Tanzfieber bis zu apokalyptisch anmutenden Jazz, von groteskem Kabarett bis zu heimeliger Lagerfeuermusik ….

„…eine wütende, zärtliche, verrückte, punkige, freejazzige, aber immer in der Folklore der kyrillisch schreibenden Welt und ihrer Nachbarn grundierte Kommune-Musik, wie es sie, vor allem was die literarischen Quellen anbelangt, noch nie auf einer Klezmer-CD gegeben hat." (Ulrich Olshausen, FAZ)

Brotfabrik / F., Bachmannstr. / 20 Uhr
Foto: Michael Fetscher

Sonntag, 01. Februar: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!

(Uwe)

Die Weltgeschichte der Lüge mit Johann von Bülow & Walter Sittler

200-mal am Tag lügt ein Mensch im Durchschnitt. Die Lüge ist der Kitt der Weltgeschichte. Nach dem überwältigenden Erfolg mit ihrer Lesung zu Ehren von Roger Willemsen und Dieter Hildebradt im St.Pauli Theater in Hamburg, gehen Walter Sittler (Hildebrandt) und Johann von Bülow (Willemsen) nun mit ihrer unterhaltsamen Suche nach der Wahrheit über die Lüge auf Tour. Neu arrangiert und sanft aktualisiert werfen sie mit skandalösen Unwahrheiten und hinterhältigen Intrigen nur so um sich. Sehr zur Unterhaltung des Publikums ….

Centralstation / DA, Im Carree / 17 Uhr
Foto: Homepage Centralstation

Montag, 02. Februar: OF/ Reden über den Kulturentwicklungsplan

(Andrea)

Die Stadt Frankfurt hat coronabedingt fünf Jahre an ihrem Kulturentwicklungsplan gearbeitet, dieser wurde jetzt vorgestellt, die Stadt Offenbach macht sich auf den Weg. Als Kai mich fragte, ob ich seine Veranstaltung zum Kulturentwicklungsplan moderiere, sagte ich natürlich sofort zu. Er hat Martin Koplin, Director, M2C Institut für angewandte Medienforschung an der Hochschule Bremen, eingeladen und dann soll es in kleine Arbeitsgruppen gehen. Ich schlittere mal rein, freue mich auf den Abend und bin natürlich auf den Prozess gespannt. 19 Uhr 

Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Offenbach

Das Foto ist nur ein Symbolbild und in meiner Lieblingsstadt am Bosporus entstanden.

Montag, 02. Februar: Of/ Montagstalk #3: »Matthias Ulrich: »Fröhlich sein!«

(Andrea)

Ach, schade. Aber wegen meiner Moderation kann ich nicht zur HfG. Zu den »Montagstalks« lädt die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach inspirierende Persönlichkeiten aus Kunst und Design ein. In der Reihe geht es darum, die Brücke zwischen gesellschaftlichen Themen und Gestaltung zu schlagen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Montagstalk #3: »Matthias Ulrich: »Fröhlich sein!« Appell und Selbstdisziplinierung im Leben von Thomas Bayrle »Fröhlich sein!« ist der Titel der Ausstellung, die Matthias Ulrich für die Schirn Kunsthalle im Februar 2026 kuratiert. Das Bonmot hat Thomas Bayrle in Gesprächen mit seinen Studierenden an der Städelschule kultiviert, und es kann als Beschreibung seines künstlerischen Werks wie auch als eine Formel für Selbstdisziplinierung verstanden werden. Wie sehr Leben und Arbeit bei Thomas Bayrle zusammenhängen und welche kritische, gesellschaftliche Dimension die Fröhlichkeit herstellen kann, das soll in diesem Vortrag zur Sprache kommen." Immerhin habe ich mal mit Matthias Ulrich eine universitäre und befreundete WG-Schnittmenge gehabt, insofern wäre das wirklich witzig. Next time better time. 

Aula der Hochschule für Gestaltung (HfG), Schlossstraße 31, Offenbach

Montag, 02. Februar: Der Schmerz (weitere Termine)

(Martin)

Eine sensationelle Inszenierung in spektakulärem Bühnenbild und instensivstes Schauspiel! 

Shirin Sojitrawalla schreibt dazu in ‚Theater der Zeit‘ (erschienen am 23.10.25): „An keinem Moment der fast zwei Stunden ertönt hier ein Wort, das nicht auch durchlebt und durchdacht scheint von denen, die es sprechen. Das kann verwundern, zumal bei einer Romanadaption, und zwar nicht irgendeiner, sondern Marguerite Duras’ „Der Schmerz“. Ein harter Text, der das Grauen unverblümt zur Sprache bringt. Regisseur Michael Weber hat die Theaterfassung erstellt und die Bühne eingerichtet. Im Mittelpunkt steht eine Frau, Marguerite Duras, die darauf wartet, dass ihr Mann aus dem Konzentrationslager heimkommt. Als Mitglied der Résistance war Robert L. (im echten Leben Robert Antelme) in deutsche Konzentrationslager deportiert worden. Bald steht er abgemagert und an Körper und Seele zerschunden vor ihr. Ein großer Mann mit nur noch 37 Kilogramm. Ein Wrack, in Frankfurt verkörpert von Jakob Gail. 

In einem Seitenraum der Frankfurter Naxoshalle des Theaters Willy Praml beherrscht ein ausgebrannter Bus die Bühne. Er nimmt fast die gesamte kleine Spielfläche ein, das Publikum nimmt an drei Seiten drumherum sehr dicht am Geschehen Platz. (…) Zu Anfang sitzt hier im selben Moment nervös und stoisch Anna Staab als bildschöne Frau mit tolldreist eingedrehter Frisur nach der Mode der damaligen Zeit. Die Flamme eines Feuerzeugs illuminiert ihr Antlitz. Schon dieser Beginn erweist sich als so spektakulär unspektakulär, dass man die Augen nicht abwenden möchte.

Immer wieder sind es kleine Details, Momente am Rande, die an diesem konzentrierten Abend Eindruck hinterlassen. Der Bus dient dabei als Sinnbild für Gewalt und Zerstörung und für ein Zuhause auf Zeit. Im Laufe des Abends bespielt das Ensemble ihn von allen Seiten, inklusive Heckfenster. Im Dach des Busses befinden sich zwei Luken, manchmal spaziert das Ensemble dort oben umher. An einer Stelle stampft jemand immer wieder mit dem Fuß auf, so dass die Frau unten im Bus den Schmerz der Überlebenden als irres Klopfen in den Schläfen spürt, oder ist es das lang ersehnte Pochen an der Tür? An anderer Stelle kauert der Wiederkehrer auf einem der großen Reifen des Busses, wie heutzutage Geflüchtete es auf ihrem Weg nach Europa tun. Im Inneren des Busses steht ein Klavier, das zuweilen betätigt wird, auch wenn die Musik vom Band kommt, wie überhaupt Musik hier als Atmosphärenverstärker dient: Klassisches, aber vor allem Chansons und Volkslieder, oft sehr Französisch, immer stimmungsvoll. Frankreichmarker setzt der Abend, ohne auf Baguette und Baskenmütze zurückzugreifen. Okay, der Liebhaber der Frau (Muawia Harb) trägt ein Bretagne-Shirt (Kostüme Paula Kern), doch französisch wirkt eher die Art, wie Weber und sein Ensemble von Krieg und Leben erzählen, etwa die Nonchalance mit der am Ende alle mit freiem Oberkörper spielen und dabei ebenso so viel von der Fragilität ihrer Existenz wie vom zerrütteten Begehren sprechen. 

Szenen größtmöglicher Zärtlichkeit wechseln sich ab mit krassen Verlautbarungen roher Gewalt und Unmenschlichkeit. Dabei zelebriert der Abend seine Langsamkeit, die zwar ein bisschen Sitzfleisch erfordert, aber dennoch zielführend ist. Es ist die Mischung aus französischer Leichtigkeit und deutscher Erdenschwere, die überzeugt. Das Ensemble, allen voran Anna Staab, bewundert man nicht nur fürs Auswendiglernen irrsinniger Textmengen, sondern auch für sein variantenreiches, situativ wechselndes Spiel. Ein paarmal läuft die Frau wie manisch um den Bus herum, ihre hohen Schuhe im Raum hallen wie Hiebe, und man denkt unwillkürlich an Todesmärsche und die Hofgänge Gefangener. 

Die triste Fabrikhalle Naxos, in der früher Schleifmittel hergestellt wurden, ist als Spielort in diesem Zusammenhang ein Geschenk. Ein unbehaglicher Ort für einen unbehaglichen Text. Manches gerät sehr illustrativ, da kräuselt dann Zigarettenrauch aus der Dachluke des Busses, wenn von den Krematorien der Lager die Rede ist. Ein sicht- wie erfahrbares Grab in den Lüften. Und ein Abend, der als ein Stück Erinnerungskultur an die Nieren geht.“

Montag, 2. um 19.30h, Freitag, 6. um 19.30h und Sonntag, 8. Februar um 18.00h: Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Foto: © Seweryn Zelazny

Montag, 02. Februar: Bernhoft – Solo Performances

(Uwe)

Bernhoft ist ein Multiinstrumentalist und Songwriter aus Norwegen. Der von Kritikern gefeierte, preisgekrönte Publikumsliebling kann auf eine solide Diskografie und ein Jahrzehnt ausverkaufter Tourneen zurückblicken. Als bahnbrechender Energiebündel wird er weltweit auf kleinen und großen Bühnen gefeiert und kehrt im Februar 2026 mit seiner „The Cause I Wanna Tour” nach Deutschland zurück. Ich sah ihn einmal beim Haldern Pop Festival, kannte ihn nicht und war danach begeistert. 

Brotfabrik / F., Bachmannstr. / 20 Uhr
Foto: Fred Jonny

Dienstag, 03. Februar: 'Besser wird's nicht'- die eingetunkte LeseShow mit den Cartoons

(Uwe)

Oliver Wnuk & @kriegundfreitag: Zwei Künstler. Ein Buch. Unzählige Fragen an das Leben – und ein Abend voller pointierter Beobachtungen, feiner Widersprüche und warmherzigem Humor.Schauspieler („Stromberg“) und Autor Oliver Wnuk liest aus seinem neuen Buch „Besser wird’s nicht“ (Lappan Verlag, Febr. 2026), begleitet von den legendären Strichfiguren des Cartoonisten kriegundfreitag. Gemeinsam schaffen sie eine Bühne für das, was zwischen Alltag und Abgrund, Ich und Ego, Glückssuche und Selbstironie liegt. In einer multimedialen Leseshow treffen persönliche Texte auf projizierte Cartoons – live, klug, komisch, kantig. Ein Abend für alle, die keine Lösungen erwarten, aber Lust auf neue Perspektiven haben. „

Centralstation / DA, Im Carree / 19 Uhr
Foto: Steffen Böttcher

Mittwoch 04.- Samstag 14. Februar: Musikfestival cresc… Biennale für aktuelle Musik

(Daniela)

Mit Konzerten, Uraufführungen und Installationen eröffnet cresc… 2026 unter dem Motto SCHWÄRMEN vom 4. bis 14. Februar 2026 einen Denkraum zwischen Natur, Gesellschaft und Kunst.

Mit dem biennalen Festival cresc... Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main bündeln herausragende Kulturinstitutionen der Region seit 2011 ihre Kräfte: das Ensemble Modern mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie und das hr-Sinfonieorchester mit der hr-Bigband. Die wechselnden und an Anzahl wachsenden Veranstaltungsorte und Kooperationspartner sowie das Programm selbst markieren den Anspruch des Festivals: herausragende Musik unserer Zeit für das Publikum der Metropolregion zu präsentieren. Unter wechselnden Themenstellungen bietet das Festival alle zwei Jahre ein facettenreiches Programm aktueller Musikströmungen, von Schlüsselwerken des 20. und 21. Jahrhunderts bis hin zu Uraufführungen junger Komponist*innen. Neben Konzerten umfasst das Programm auch interdisziplinäre Formate, die Musik mit anderen Kunstformen und gesellschaftspolitischen Diskursen verbinden.

www.cresc-biennale.de

Mittwoch, 04. Februar: Keine Macht für Niemand. Pop und Politik in Deutschland

(Uwe)

Das ist in jedem Fall was für mich: Es wird laut. Und vielleicht auch ein bisschen wild. Prof. Dr. Marcus S. Kleiner, Medienwissenschaftler, Popkulturkenner und Bühnenprofi stellt sein neues Buch Keine Macht für Niemand – Pop und Politik in Deutschland vor und gibt natürlich auch musikalische Beispiele. Kleiner nimmt uns mit auf eine Reise durch seine Recherchen, erzählt von Songs mit Botschaft, Beats mit Geschichte und der Frage, wie politisch Popmusik eigentlich ist – und schon immer war.

Mit Antilopen Gang, Akne Kid Joe, BAP, Blond, Wolf Biermann, Samy Deluxe, Fehlfarben, Fresh Familee, Fasia Jansen, Hans-A-Plast, Lin Jaldati, Cem Karaca, Kettcar, Muff Potter, Nashi44, Schrottgrenze, Slime, Tocotronic, Hannes Wader, ZSK und vielen mehr. Unterhaltsam, scharfsinnig, hintergründig und mit Punk-Ästhetik. Ein guter Grund, die Ohren zu spitzen und sich auf eine mitreißende Mischung aus Performance, Lesung und Musik einzulassen..

Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr
Foto: Marc Süß, Sweetspot Studio

Mittwoch, 04. Februar: Christopher

(Andrea)

Im Leben von Christopher Lund Nissen läuft vieles perfekt. Bereits als Teenager begann der Däne damit, Songs zu covern und Kontakte im Musikbusiness zu knüpfen. Im Alter von 19 Jahren unterschrieb er bei EMI Denmark und schaffte mit seiner Debütsingle „Against the Odds“ 2011 den direkten Einstieg in die Top 25 der dänischen Charts. Dann nahm seine Karriere schnell Fahrt auf, 2023 tourte er um die ganze Welt und hatte sich auch seinen zweiten großen Lebenstraum erfüllt: eine eigene Familie. Dann sieht sich der Sänger auf dem Zenit seines musikalischen Schaffens mit fundamentalen Fragen konfrontiert: Ist sein Traum es wert? Trifft er die richtigen Entscheidungen? Kann er hinter sich lassen, wofür er sein ganzes Leben gekämpft hat? Kurz vor seinem Konzert in der Kopenhagener Royal Arena trifft er eine Entscheidung und verschiebt seine geplante Europatournee ins Jahr 2025, um sich seiner Gesundheit und Familie widmen zu können. Nach dem Entschluss, eine wohlverdiente Pause für sich und seine Familie zu nehmen, ist Christopher nun zurück, um dort weiterzumachen, wo er aufgehört hat und zelebriert die Vereinbarkeit seiner beiden Traumwelten. 

Batschkapp, Gwinnerstraße

Mittwoch, 04. und Donnerstag, 05. Februar: Der Soldat. Ein Übergangsritual

(Martin)

Reihe: Theater und Widerstand 

Bekannt geworden ist Julian Warner als Musiker, antirassistischer Aktivist, Künstler, Kurator und Leiter des Brechtfestivals in Augsburg. In seinem neuen Solo widmet er sich einer Ikone des Schwarzen Widerstands: Frantz Omar Fanon (1925–1961). Begleitet von Schlagzeuger Markus Acher durchlebt der Schwarze Künstler Julian Warner auf der Bühne seine Verwandlung zum Soldaten: Im Takt des Schlagwerks, dem körperlichen Drill ausgeliefert, stellt er Fragen an die Geschichte und seine Erfahrungen im Kulturkampf um Repräsentation und Ressourcen. Und er sucht nach seinem eigenen Verhältnis zur Gewalt. Wann ist Kulturkampf Krieg, und ist es notwendig, darin Gewalt auszuüben?

Kaum jemand hat die Rolle von Gewalt in einer zerrissenen Welt so klar analysiert wie Frantz Fanon – Psychiater und Marxist aus Martinique. Er war überzeugt, dass die Entmenschlichung durch den europäischen Kolonialismus nicht durch Gespräche oder Zugeständnisse beendet werden könne, sondern nur durch die Zerschlagung des kolonialen Systems: „Die Befreiung der Okkupierten ist gleichzeitig der Schrecken der Besatzer.“ Fanons Verteidigung antikolonialer Gewalt wurde weltweit von linken Bewegungen aufgegriffen – von den Black Panthers in den USA bis zur RAF in Deutschland – und sorgt bis heute für kontroverse Diskussionen.

Ob in der Politik, der Wirtschaft, im Krieg oder in der Kultur – die Figur des Soldaten hat sich zu einem Symbol der Gegenwart entwickelt, und militärisches Denken prägt zunehmend gesellschaftliches Handeln. Und immer lauter stellt sich dabei die Frage nach der Notwendigkeit und Rechtfertigung von Gewalt.

Mittwoch, 4. und Donnerstag, 5. Februar um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Julie Folly

Donnerstag 05. Februar: Zwischen Ausgrenzung und Solidarität / Weibliche Fans im Männerfußball

(Daniela)

Heute ist wieder unser SGE Frauennetzwerktreffen und wir haben einen besonderen Gast vor Ort:  Stella Schrey vom F_IN Netzwerk kommt!

Zwischen Ausgrenzung und Solidarität / Weibliche Fans im Männerfußball
Ein Abend über Fußballkultur – und über das, was viele Frauen dort erleben.
Mit Vortrag & Präsentation von Stella Schrey (F_IN Netzwerk).Netzwerk von Frauen* im Fußball – vernetzt, bildet weiter, setzt sich gegen Sexismus & sexualisierte Gewalt ein.
Was dich erwartet:
Ein Blick hinter die Kulissen der „Männerdomäne“ Fußball: Ausgrenzung, Alltagssexismus – aber auch Strategien, Verbündete, Solidarität. Danach: offene Diskussion.

Ablauf: 19:00 Vortrag (inkl. Präsentation), anschl. Diskussion

Über F_IN: Netzwerk von Frauen* im Fußball – vernetzt, bildet weiter, setzt sich gegen Sexismus & sexualisierte Gewalt ein.
Das Netzwerk SGE Frauen: Wir sind Eintracht-Fans aus verschiedenen EFCs. Offen, unkompliziert, solidarisch.

Do, 5. Februar 2026 · 19:00
Fanhaus Louisa (Frankfurt), barrierefrei

Donnerstag, 05. Februar: Of/ Lost in Translation

(Andrea)

Lieber Daniel, Du schreibst, "einen meiner ewigen Lieblingsfilme in Originalfassung mit deutschen Untertiteln: "Lost in Translation“. Dem schließe ich mich an, Scarlett Johansson und Bill Murray, diese zwei verlorene Seelen, in einer verlorenen Welt und ihrem Suchen, Finden und Verbinden habe ich auch schon x mal gesehen. Was spricht gegen eine Auffrischung? Der Plot: Bob Harris ist ein Filmstar im mittleren Alter und gerade in Tokio, um einen Werbespot für eine japanische Whiskeymarke zu drehen. Dabei steckt er bis zum Hals in der Midlife-Crisis. In einem Hotel trifft er auf die junge Amerikanerin Charlotte, die unglücklich verheiratet ebenfalls in einer Lebenskrise steckt. Durch ihre Einsamkeit verbunden, entspannt sich zwischen den beiden Fremden eine zarte Liebesgeschichte.Einlass ab 19:30 Uhr, nur Abendkasse, Filmbeginn um 20 Uhr. 

CINESCAPE°, Frankfurter Straße 39, Offenbach 

Donnerstag, 5. Februar: Of/ Silent Friend

(Andrea)

Vielleicht gehe ich heute auch in den Filmklubb, schaue mir den Baumfilm an und betrauere die Silent Friend(s) auf dem Maindamm. “Im Herzen des botanischen Gartens der mittelalterlichen Universitätsstadt Marburg steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge – Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen. 2020 wagt ein Neurowissenschaftler aus Hongkong (Tony Leung), der die kognitive Entwicklung von Babys erforscht, ein ungewöhnliches Experiment mit dem uralten Baum. 1972 erfährt ein junger Student (Enzo Brumm) eine innere Wandlung – ausgelöst durch die konzentrierte Beobachtung einer einfachen Geranie. 1908 folgt die erste Studentin der Universität (Luna Wedler) ihrer Leidenschaft für die Fotografie – und entdeckt durch das Objektiv ihrer Kamera die verborgenen Muster des Universums.” >> Trailer zum Film; >> Karten bitte HIER kaufen Einlass: 18 Uhr, Beginn: 19 Uhr. 

filmklubb, Isenburgring 36 HH, Offenbach. Nicht barrierefrei

Donnerstag, 05. Februar, bis Sonntag, 22. Februar: Of/ Klaus B. aus R. (Waffenhändler) trifft Carlo Z. aus F. (Geldfälscher)

(Andrea)

Der Titel der Ausstellung im BOK, der in diesem Jahr 100. Geburtstag feiert, macht neugierig: Klaus B. aus R. (Waffenhändler) trifft Carlo Z. aus F. (Geldfälscher) und weil es kein Tatort, sondern Kunst ist: "Carlo Zilch und Klaus Böhmer verdeutlichen, dass alles erst einmal nur Material, Form und Farbe ist: Alle Dinge sind per se leer, weder gut noch böse. Alles was ist, entsteht durch Gedanken, Erfahrungen, Absichten, Meinungen und Urteile dazu. Die Dinge sind nicht was sie sind, erst wir machen sie zu etwas!" Vernissage Donnerstag, 5.2.2026, 19 Uhr, Einführung in die Ausstellung: Karin Nedela im Gespräch. Finissage am Sonntag, 22.2.2026, mit Fotosession um 13 Uhr

BOK-Galerie, Kirchgasse 27 – 29, Offenbach

V O R S C H A U

Freitag 06. Februar: cresc… Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main: Superorganisms in Bad Vilbel

(Daniela)

Im Rahmen von cresc… Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main  gibt es heute ein bestimmt tolles Konzert in Bad Vilbel:

Das Musikfestival cresc… Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main von Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester macht Station im VILCO Bad Vilbel. Gemeinsam widmen sich die beiden Festivalausrichter dem Festivalthema SCHWÄRMEN.

Dabei erkunden sie, wie sich Klänge organisieren und zu einem Superorganismus werden – zu einer Gemeinschaft, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. Der Komponist Miroslav Srnka überträgt dieses Phänomen in seinem Werk ›Superorganisms‹ auf das Orchester: Mal funkelt das Individuum, mal dominiert der gemeinsame Puls. Ein musikalisches Abenteuer, das die Kraft des Miteinanders spürbar macht. Conlon Nancarrows ›Studies‹ entfalten in ihrer kammermusikalischen Fassung ein polyrhythmisch groovendes vielfarbiges Strukturgefecht. In Rebecca Saunders’ ›Wound‹ prallen fragile Linien und orchestrale Dichte, verletzliche Intimität und schroffe Abwehr aufeinander – ein emotional aufgeladenes Werk voller Klangwunden.

Miroslav Srnka: Superorganisms für großes Orchester (2022), Conlon Nancarrow: Studies No. 7, 6, 12 (1948–51) – Kammermusik-Transkriptionen von Yvar Mikhashoff unter Mitarbeit von Charles Schwobel (1987–89)
Rebecca Saunders: Wound für Ensemble und Orchester (2022)

Ensemble Modern, hr-Sinfonieorchester, Sylvain Cambreling | Dirigent

06.02.2026 | 20:00 Uhr | VILCO, Bad Vilbel www.cresc-biennale.de 

Freitag, 06. - Sonntag, 08. Februar: YIPPIE! Kindercomicfestival in Frankfurt, Offenbach und der Rhein-Main-Region

(Petra)

Die achte Ausgabe des preisgekrönten Kindercomicfestivals YIPPIE! geht an den Start. Und es breitet sich immer mehr in der ganzen Rhein-Main-Region aus: YIPPIE! gibt es in Darmstadt, in Hofheim und Offenbach, in Wiesbaden und Bad Vilbel und natürlich im Festivalzentrum in Frankfurt am Main. Tolle Geschichten, viel Musik, Comics zum Selbermachen – das ist das Rezept für YIPPIE! Und das alles live. Mit den Zeichner*innen, die die Comics gemacht haben, mit Live-Musik und tollen Workshops. Aus der ganzen Welt kommen die Künstler*innen, aus Kanada, Frankreich, Belgien und England, aus Deutschland und aus Frankfurt. Zum Warm up kommt Philip Waechter schon am Vortag, 05. Februar, mit “Toni” nach Hofheim. Der offizielle Auftakt des Festivals in Frankfurt findet dann am 06. Februar im Literaturhaus Frankfurt statt. Zu Gast sind Axel Scheffler, Regina Kehn und Guillaume Perreault. Seinen krönenden Abschluss findet YIPPIE! am Sonntag mit einem Familien-Comic Konzert von Dota Kehr und Jan Rohrbach im Jungen Museum Frankfurt. Dazwischen finden Lesungen mit Ulf K. in Wiesbaden, Mikael Ross und Regina Kehn in Offenbach, Tanja Esch in Bad Vilbel und mit Axel Scheffler, Ferdinand Lutz und Dominik Merscheid in Darmstadt statt.

©YIPPIE! Kindercomicfestival

YIPPIE! Kindercomicfestival, Orte: Junges Museum Frankfurt, Leopold-Sonnemann-Saal. Saalhof 1, Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, Centralstation Darmstadt, Im Carree, Darmstadt, Stadtbibliothek Bad Vilbel, Niddaplatz 2, Klingspor Museum Offenbach, Herrnstraße 80, Stadtbibliothek Offenbach, Herrnstraße 84, Volkshochschule Main-Taunus, Pfarrgasse 38, 65719 Hofheim, Eintritt: bis auf wenige Ausnahmen für Kinder frei, das gesamte Programm (mit Ticketangaben) findet Ihr hier

Freitag 06. Februar bis 01. März: Austellung: »CONSPIRACY THEORY«

(Daniela)

»CONSPIRACY THEORY« Video-Serie von Vládmir Combre de Sena

»Conspiracy Theory« ist das Ergebnis einer eineinhalbjährigen künstlerischen Arbeit von Vládmir Combre de Sena mit unterschiedlichen KI-Systemen. Künstliche Intelligenz wird dabei nicht als Autorin verstanden, sondern als Instrument, Gegenspielerin und ideologisch geprägter Akteur innerhalb eines bewusst konfrontativen künstlerischen Prozesses.

Die Video-Serie behandelt verschiedene Themen großer Tragweite, wie z.B. das Theoriegebilde von Religion, die Fiktion von Rasse, das Konzept der Moderne, die Dominanz des Westens, und der Frage, ob die Macht bereits in der Cyber Cloud liegt.
Für die Entwicklung der Serie wurden mehrere KI-Plattformen parallel eingesetzt – für Rechercheunterstützung, Textstrukturierung, dialogische Zuspitzung, Faktenabgleiche, Stimmen-Synthese und Gesichtsanimation. Jede dieser Technologien übernimmt eine klar definierte Rolle. Keine erzeugt Inhalte autonom. Alle verarbeiten, verschieben, verdichten und spiegeln theoretisches Material, das auf eigener wissenschaftlicher Recherche des Künstlers basiert.

Die Arbeit legt offen, dass KI-Systeme nicht neutral operieren. Sie transportieren implizite Weltbilder, bevorzugen dominante Narrative und tendieren dazu, Kritik zu moderieren oder zu versöhnen. Begriffe wie Ausgewogenheit, Dialektik oder Komplexität erweisen sich dabei als ideologisch aufgeladen. In »Conspiracy Theory« wird dieser Effekt nicht verdeckt, sondern sichtbar gemacht – durch bewusste Intervention, Zurückweisung und künstlerische Steuerung.

Die Videos sind keine Simulation von Leben, sondern präzise gesetzte Argumentationsräume. Bewegung ist berechnet, Nähe programmiert, Stimme synthetisch. Gerade diese Distanz erzeugt Schärfe. Die Serie zeigt KI nicht als Zukunftsversprechen, sondern als gegenwärtige Machtstruktur, die Wissen formt, filtert und normalisiert.

Ausstellungsraum EULENGASSE, Frankfurt, 6. Februar – 1. März 2026, Vernissage, 6. Februar – 19 Uhr

Freitag, 06. Februar - Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst

(Petra)

Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden  Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. 

Grafik/Graphic: Bureau Sandra Doeller©Museum Angewandte Kunst

Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Eröffnung 06. Februar 19 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei

Samstag 07. Februar: SOUL FOOD

(Daniela)

SOUL-FUNK-DISCO-OLD SCHOOL HIP HOP

BACK HOME! Liebe Soulfood Freunde, nach 2 Jahren Soulfood Wanderschaft kehren wir nun endlich ins English Theatre zurück. Das wollen wir feiern und haben uns grossartige Unterstützung dazu geholt. Die 13 köpfige, wunderbare Band Soul Connection aus Heilbronn wird abwechslend mit unseren Djs die Tanzgemeinde anfeuern. Seid frei und dabei. . .

Abendkasse 15 € 
Einlass Reservierungen möglich unter info(at)soulfood-ffm.de
Beginn 21:30 Uhr
The English Theatre Frankfurt, Gallusanlage 7 (barrierefrei)

Samstag, 07. Februar: Sarah Hakenberg: Mut zur Tücke

(Uwe)

Es gibt Zeiten, da bleibt uns das Lachen im Halse stecken, der letzte Witz ist längst erzählt und alle heiteren Melodien dieser Welt sind verklungen. Glücklicherweise sind diese Zeiten noch nicht angebrochen – Sarah Hakenberg sagt Trübsal und Tristesse den Kampf an! Ihre Waffen: Humor, kluge Schmäh verpackt in raffinierte Texte und immer auch eine gute Portion Protest. Nun kehrt die Kabarettistin und Liedermacherin auf die Bühne zurück und hat reichlich Stoff zum Seufzen, Kopfschütteln aber auch Lichtblicke und „so isses“! im Gepäck. 

Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr
Foto: Ralf Bauer

Sonntag 08. Februar: Offener Kreativworkshop für lebendiges Stadtgrün

(Daniela)

Eine offene Mitmach-Werkstatt, in der aus Zweigen, Ideen und Fantasie sichtbare Zeichen für mehr Stadtgrün entstehen. Gemeinsam bereiten wir aus den Platanenzweigen vom Museumsufer Baumaterial für den Atzelbergplatz vor und gestalten aus den Resten fantasievolle Baumkostüme für die Aktion zu mehr Stadtgrün am 28.Februar auf der Zeil.

Am Sonntag, den 8. Februar, laden wir (vom Umwelt-Exploratorium e.V.  https://www.u-x.de/) von 11–15 Uhr in den Aeronautenhangar am Alten Flugplatz Bonames zu dieser gemeinschaftlichen Gestaltungsaktion ein.

Die Aktion ist offen und niedrigschwellig und lädt zum Mitmachen, Austauschen und gemeinsamen Gestalten ein – für Kinder, Erwachsene und alle, die Lust haben, unsere Stadt aktiv mitzugestalten.

Die wärmende Verpflegung wird unterstützt von Sue’s Kitchen & Food That’s Left.

Ort: Aeronauten Hangar Umwelt-Exploratorium e.V. | Am Burghof 53 | 60437 Frankfurt am Main  https://maps.app.goo.gl/i7xG2rXuqzYHaTaD7?g_st=ic

Zeit: Sonntag, 08.02.2026 von 11-15 Uhr

Montag, 09. Februar: Naxoshalle: Abreißen! 25 Jahre Hallenbesetzung

(Martin)

Der irre Weg vom letzten Arbeitstag der Arbeiter in der Naxos-Union 1990 bis zur ersten Premiere des THEATER WILLY PRAML 2000.

Fast hätte es sie nicht mehr gegeben, die Naxoshalle. 

Denkmalschutz aufheben und den Investor endlich bauen lassen. Über alles wächst Gras oder ergießt sich der Beton, so die Hoffnung der einen. Nicht noch mehr Vernichtung von Stadtgeschichte, die einen Krieg überlebt hat, so die Warnung der anderen. Stadtpolitik, die sich wie ein Kriminalroman ausnimmt, aber zum Glück ohne Leiche.

… und ob und wie es an Ort und Stelle weitergehen könnte und sollte, das hängt nicht nur von der Qualität unserer Arbeit, sondern auch vom Gestaltungswillen der Politiker*innen unserer Stadt und nicht zu unterschätzen von der Einflussnahme ihrer Bürger*innen ab. 

Eine Lesung des Ensembles Theater Willy Praml mit anschließendem Podium über die Zeit vor uns, als die Naxoshalle noch NUR EINE IMMOBILIE war - schön, aber lästig.

Podium: Alfred Gangel (Leiter des Liegenschaftsamtes 1997-2012), Claus-Jürgen Göpfert (Ehemals Frankfurter Rundschau), Simon Möllendorf (Leitungsteam Produktionshaus NAXOS), Willy Praml (Theatermacher), Linda Reisch (Kulturdezernentin 1990-1998).

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Kulturwissenschaftler)

Montag, 9. Februar um 19.30 Uhr: Naxoshalle: Abreißen!
25 Jahre Hallenbesetzung - Lesung und Podium

Foto: © Rebekka Waitz

Montag, 09. Februar: The Blue Stones

(Uwe)

Minimalistische Besetzung, maximaler Sound – das kanadische Duo The Blue Stones überrascht immer wieder mit seiner kraftvollen Präsenz. Was auf den ersten Blick wie eine klassische Blues-Rock-Kombo wirkt, entfaltet sich zu einem beeindruckend vielschichtigen Klangbild, das irgendwo zwischen Rock, Alternative und Pop beheimatet ist … Mit ihrem intensiven Zusammenspiel und geschicktem Einsatz der Technik entsteht eine Bühnenpräsenz, die alle im Publikum sowohl in kleinen Clubs als auch auf großen Festivalbühnen begeistert.

Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr
Foto: The Blue Stones, Facebook

Mittwoch, 11. Februar: hr-Bigband & Richard Bona

(Daniela)

hr-Bigband & Richard Bona

Seinen ersten Bass baute sich Richard Bona selbst aus Kisten und Fahrrad-Bremsseilen. Mittlerweile ist der Kameruner zu einem Weltstar geworden. Er gehört zu den weltbesten Bassisten, hat eine faszinierende Singstimme und spielt zahlreiche weitere Instrumente. Zusammen mit der hr-Bigband bringt er ein grooviges Programm auf die Bühne, das nicht nur musikalisch exquisit ist, sondern auch einfach gute Laune macht. 
Als Richard Bona als Dreizehnjähriger Aufnahmen vom US-amerikanischen Bassisten Jaco Pastorius hörte, war es um ihn geschehen. Die Virtuosität des “Weather Report”-Bassisten findet in Bonas Spiel ihren Widerhall. Er erfand sich selbst nach diesem Hörerlebnis musikalisch neu, hatte er zuvor doch zahlreiche andere Instrumente erlernt. Von dem Moment an gehörte Bonas Herz dem Bass. Neben Jazz betätigt der Grammy-Preisträger sich hoch erfolgreich in anderen Genres wie Afropop und Weltmusik. Er geht unbeirrt seinen Weg, der ihn von Kamerun über einen kurzen Aufenthalt in Deutschland nach Paris und von dort, als seine Arbeitserlaubnis von den französischen Behörden nicht verlängert wurde, weiter nach New York führte, wo Bona heute noch lebt.  

Für das musikalische Establishment war er ein Unbequemer, weil er sich nicht dem Diktat des wirtschaftlichen Erfolgs unterwarf, sondern die Musik machte, die ihm am Herzen lag. Und das waren oft genug Songs für und über die Außenseiter, die Marginalisierten, die Underdogs. Dass er damit genau richtig lag, beweisen seine zahlreichen Preise und Nominierungen für seine Alben. Richard Bona ist selbst mittlerweile ein Name, den andere sich in ihre Biografie schreiben, aber auch er hat mit den Größten der Musikwelt zusammengearbeitet, darunter Herbie Hancock, Quincy Jones, Chick Corea, Sting und Stevie Wonder. 

Videoausschnitt: https://youtu.be/PjcCoRYCYPw?si=GCUUbCTQtXiysZAf

Richard Bona, Bass/Gesang; Michael Philip Mossman, Leitung
Datum: Mittwoch, 11. Februar, 20 Uhr, Alte Oper Frankfurt

Tickets und Infos: Frankfurt Alte Oper Tickets: 66€ / 55€ / 44€ / 33€ / 22€ (069) 155 2000
Außerdem:  10 FOR TEENS – Für alle uter 20 Jahren! Limitierte Tickets für 10,– € (Ohne RMV) 
und U30 – FÜR ALLE UNTER 30 JAHREN! Bis zu 50 % vergünstigte Tickets für alle Eigenveranstaltungen der hr-Bigband.

Donnerstag, 12. Februar – Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn

(Petra)

Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt. 

Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel

Thomas Bayrle – Fröhlich sein!,  Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro

Freitag 13. Februar: VINTAGE SOUNDSYSTEM / Musik & Diskurs #25

(Daniela)

VINTAGE SOUNDSYSTEM / Musik & Diskurs #25
Bilder, Musik und Gespräche mit Hans-Jürgen Lenhart & Leslie Link

Am Pay Day hat es gekracht. Da gaben nach dem Zweiten Weltkrieg die amerikanischen Soldaten in Frankfurts und Hanaus Striptease-Bars und Musikclubs ihren Sold aus und prügelten sich wegen der Fräuleins. In der Hanauer Jolly Bar trumpften die „Indo Rocker“ wie die Tielman Brothers auf. Sie spielten bei ihren ekstatischen Shows die Gitarre auf dem Rücken und mit dem Schuh. In Frankfurt gab es zudem Dauer-Beat-Wettbewerbe im K 52 oder Preistanzen im Maxim.

Hans-Jürgen Lenhart, Musikjournalist und Autor zur Hanauer Stadtgeschichte, lässt in unzähligen Bildern wie auch Film- und Musikbeiträgen diese Zeit wieder aufleben. Mit dabei: Leslie Link, Kultgitarrist aus Hanau (Orange Peel), der diese Zeit hautnah erlebt hat. Er hielt sich als Musiker mit Drogen wach und spielte auf Zuhälterpartys im Frankfurter Bahnhofsviertel. Wegen seines Gitarrenstils nennt man ihn den „Hendrix von Hanau“ und das wird er auch lautstark zeigen. 

Lenhart und Link rufen in Erinnerung, welche Clubs und lokale Bands es in Hanau und Frankfurt in der Zeit 1957 bis ca. 1968 gab und warum sie wieder verschwanden, dazu die Rolle der Zuhälter sowie die Entwicklung vom Rock ‘n‘ Roll zu Soul und Beat Musik.

Tür & Küche ab 19:00 Uhr. Start um 20:00 Uhr, pastel, Lindleystraße 15, barrierefrei, FFM

NÄCHSTE TERMINE:
13.03.2026 Urban Echo - Worldwide jodelfusion Kerstin Kuschik und Uta Baldauf
17.04.2026 Fußball, Pop & Politik - Klaus Walter
29.05.2026 Blue Notes from India 1935-2025 – Tarun Balani (Indien) & Sigrid Pfeffer

Freitag, 13. Februar: Tulpe

(Andrea)

“Wenn hier was untergeht, dann mit Stil. Wenn’s regnet, dann Champagner. Und wenn ein Herz bricht, dann nur, um endlich richtig zu schlagen”. Das ist mal eine Attitude, gefällt mir. Ich hatte noch nie von der Band gehört, auch nichts von ihren zwei Abriss-Shows bei Rock am Ring und Rock im Park und dass sie bei TikTok erfolgreich sind. Macht aber nüscht, mit “schonungsloser Ehrlichkeit und einer klaren politischen Haltung hat sich die Band aus dem Schatten gespielt – und steht jetzt für ein ganz eigenes Lebensgefühl: voller Menschlichkeit, Engtanz mit dem Chaos und dem Willen, sich mit voller Wucht in das Leben zu stürzen. Ob im viralen „Enfant Sensible“ – einem Kracher, der Mackermythen demoliert –, im Größenwahn-Song „Rockbillionär“, oder im hymnischen „König von Trotzdem“, das Lebenslügen auseinandernimmt und in Euphorie verwandelt: TULPE sind laut, klug, zart, dreckig, verspielt – und verdammt nah dran an dem, was es heißt, heute jung zu sein.” Mal gucken, was die jungen Leute heute Abend so machen. 19.30 Uhr

Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße, nicht barrierefrei

Sonntag, 15. Februar: AL HAKAWATI

(Martin)

Die Kunst des Erzählens zwischen Damaskus und Frankfurt 

Seit Jahrhunderten nimmt das Erzählen von Geschichten einen zentralen Platz im kollektiven Gedächtnis der Levante ein und der HAKAWATI war der unangefochtene Meister der abendlichen Zusammenkünfte. Der HAKAWATI war nicht nur ein Geschichtenerzähler, sondern er eröffnete das Tor zu anderen Welten, machte den Brückenschlag zwischen Geschichte und Fiktion, zwischen Realität und Legende. Das THEATER WILLY PRAML erneuert diese Tradition mit seinem syrischen Ensemblemitglied Muawia Harb im Produktionshaus NAXOS, der sich die Geschichten aus 1001 Nacht vorgenommen hat. Das ist alles andere als eine Klassikerlesung, das ist pralles Volkstheater, bei dem der ganze Saal mittobt.

Eine geistige Fluglinie zwischen Damaskus und Frankfurt am Main. Ein solches Angebot in einer deutschen Kulturinstitution für eine arabische Community ist eine Seltenheit. Für uns ist es ein vergnüglicher Schritt zur Öffnung unseres Theaters für unsere arabischen Freund*innen. Und alle, die nicht arabisch sprechen und noch nie Shisha geraucht haben, sind natürlich auch herzlich willkommen. In arabischer Sprache mit Muawia Harb.

Theater Willy Praml (NAXOS) / 14.00 Uhr
Foto: © Michael Weber

Mittwoch, 18. Februar: Sebastian Studnitzky: EUPHORIA

(Uwe)

Unverwechselbaren Sound mit kreativer Tiefe, Multi-Instrumentalismus und einen mitreißenden Groove bringt Studnitzky an Klavier und Trompete mit seinem neuen Projekt EUPHORIA auf die Bühne – zusammen mit seinen musikalischen Partnern Claudio Puntin (Woodwinds), Tim Sarhan (Drums), Paul Kleber (Bass) und Bodek Janke (Tabla & Percussions). Studnitzky gilt als einer der vielseitigsten Musiker Deutschlands und ist der einzige Künstler, der sowohl mit dem ECHO Jazz als auch mit dem OPUS Klassik Award ausgezeichnet wurde. EUPHORIA ist der Höhepunkt seiner langjährigen innovativen Arbeit als Komponist und Interpret, in der er neoklassische, Jazz- und Filmmusikelemente zu einer einzigartigen künstlerischen Vision verschmilzt.

Centralstation Darmstadt, DA, Im Carree / Einlass 19.00 Uhr
Foto: Joanna Janke

Donnerstag 19. + Freitag 20. Februar: Wiederaufnahme der Performance „exp!osure“

(Daniela)

Eine Performance über die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und den Spuren von Erinnerung und Fotografie im Kontext von Krieg.
Der 24. Februar 2022 ist uns allen in Erinnerung geblieben. Doch wissen wir noch, was wir an dem Tag gemacht haben? Was wir gedacht haben? Was hat sich seitdem verändert? Wie erinnern wir uns undwie geht die russische Invasion der Ukraine ins kollektive Gedächtnis ein? Die installative Performance „exp!osure“ versucht festzuhalten,einzurahmen, auszustellen. In Anlehnung an analoge Fotografie fragen wir uns, wie Ereignisse beleuchtet und belichtet werden, welche Ausschnitte gezeigt werden, welche Bilder sich einprägen und wie sie sich entwickeln. Gleichzeitig rahmen eine ukrainische und eine russische Performerin auf der Bühne das Material und machen neue Aspekte sichtbar.

Konzept und Umsetzung: Vera Boitcova, Michelle Koprow, Olga Lerani und Ann-Kathrin Pfahler; Performance: Vera Boitcova und Olga Lerani; Bühne und Video: Michelle Koprow; Dramaturgie und Produktionsleitung: Ann-Kathrin Pfahler; Videoauftritt und Interview: Simon Taraz Schmidt; 

Landungsbrücken Frankfurt; 19.& 20.02.2026 um 20 Uhr, Sprache: Englisch
Kartenreservierungen werden per Mail unter der karten(at)landungsbruecken.org, der Ticketpreis richtet sich gemäß eines solidarischen Preisystems nach eigenem ermässen zwischen 5-20 Euro. Die Veranstaltung kann barrierefrei besucht werden, eine barrierefreie Toilette ist aber leider nicht vorhanden.  

Foto: Michelle Koprow 

Freitag, 20. Februar: Of/ Die progressiven Nostalgiker

(Andrea)

Ach, herrlich! Neulich konnten wir uns nicht aufraffen und heute gibt es den Film sogar mit Kulinaria. Die Rede ist von "Die progressiven Nostalgiker“, eine Komödie, und, wie Daniel shreibt, endlich wieder eine, die uns umarmt, verzaubert, bestens unterhält. Der Plot: Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel (Didier Bourdon), mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène (Elsa Zylberstein), mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen. Statt Unterwerfungsrhetorik braucht Michel nun Empowerment, Hélène genießt die Freiheit der Emanzipation. Doch die schöne neue Welt hat so ihre Tücken: der virtuelle Sprachassistent ist ein sturer Bock, die Möbel muss man sich selbst zusammenschrauben, der Hundekot wird vom Boden aufgehoben und die eigene Tochter möchte ihre Freundin heiraten. Jetzt reicht es dem entmachteten Familienoberhaupt. Es geht zurück in die gute alte Zeit und zwar sofort! Wenn er nur wüsste, wie man die smarte Waschmaschine auf Zeitrückreise programmiert.In „Die progressiven Nostalgiker“ ist die Freiheit immer nur einen Flügelschlag von der guten alten Zeit entfernt. Regisseurin Vinciane Millereau beweist ein großartiges Gespür für die Absurditäten unserer Zeit. Mit durchaus frechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt der wunderbare Film die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte.

Dazu servieren wir mit Bœuf bourguignon den Klassiker der französischen Küche, der alle Zeiten überdauert – und uns einfach immer vorzüglich mundet. Dazu gibt es Püree, Karotten (wie im Film), eine Pilzpfanne für die Vegetarier und Tarte Tatin für alle. Bon appétit! Einlass ab 18:30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr. Tickets gibt es nur und ausschließlich hier: https://kinokulinarisch.de/

Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach

Freitag, 20. und Samstag, 21. Februar She stands in the middle oft he battlefield

(Martin)

Reihe Theater und Widerstand

In „She Stands in the Middle of a Battlefield“ sucht die polnische Theaterregisseurin Magda Szpecht Worte und Formen für das Gefühl, eine Freundin und Schwester in den Krieg ziehen zu sehen – und ihr dennoch Halt geben zu wollen. Vom Alltag an der ukrainischen Front erfährt sie über Text- und Sprachnachrichten. Und auch davon, wie sich Kameradschaftlichkeit, Idealismus und Sexismus überlagern. Innerhalb einer vielschichtigen Partitur mit neuen Bildern des Krieges, Fragmenten aus Open-Source-Recherchen, persönlichen Briefen und klanglichen Landschaften öffnet sich ein Resonanzraum für das, was oft ungehört bleibt. Das Stück changiert zwischen der bitteren Erkenntnis, als Frau in einem hyper-patriarchalen System, dem Militär, gefangen zu sein, und der gleichzeitigen Unumstößlichkeit dieser Entscheidung. 

Madga Szpecht erzählt hier von einer Künstlerin, die zur Soldatin wird. Sie tastet sie sich durch den Alltag des Krieges, rekonstruiert Rituale, Widersprüche, Erschöpfung – und stellt die alles durchziehende Frage: Wer beansprucht ihren Körper?

Freitag, 20. und Samstag, 21. Februar um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm
Foto: © Karolina Józwiak

20. Februar: The Kooks

(Andrea)

Ist es wirklich schon unglaubliche 20 Jahre her, dass the Kooks mit “Seaside” meine Gehörgänge erorberten? So ein schöner Song und zu dem einen gesellten sich ratzfatz einige andere. Fun Fact: 2006 wurden sie als bester britischer Act beim MTV Europe Music Award ausgezeichnet. Und bei MTV werde ich doch kurz sentimental, zumal ich neulich las, dass der Sender, der sich zwar leider schon lange in die Bedeutungslosigkeit verabschiedet hatte, Ende 2025 final und offiziell beerdigt wurde. Das Ende einer Ära. Aber, hey, die Kooks sind noch da, lebendig wie eh und jeh und wer jetzt keine Lust auf ihre Musik, eine wilden Mischung aus Britpop, Reggae, Soul, Blues, Funk, aber auch Garage Rock, hat, der geht heute besser nicht in die Jahrhunderthalle. Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20 Uhr. 

Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese

Samstag 21. Februar: PINK MOMENTS - Neue Veranstaltungsreihe zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt

(Daniela)

Karola & Heide haben eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen und wer die beiden kennt, weiß, dass das ein sehr gut kuratiertes Programm wird!

Mit PINK MOMENTS beginnt am 21. Februar eine Veranstaltungsreihe mit Filmen und Gesprächen zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt am Main von Mitte der 1970er Jahre bis heute. Veranstaltet wir die Reihe vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit dem LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt). Weitere Veranstaltungen werden im April 2026 in Zusammenarbeit mit dem Kino im Deutschen Filmmuseum (16.-18.4.), dem mal seh’n Kino (tba) und der Pupille – Kino in der Uni (tba) stattfinden. Die Veranstaltungsreihe ist Rosa von Praunheim (1942-2025) gewidmet.

Als Teil der Lesben-, Schwulen- und Frauenbewegung, die sich in den 70er Jahren auch in Frankfurt sichtbar formierten und die Stadtöffentlichkeit veränderten, entstand eine aktive schwule, trans und lesbische Film-Community von Filmmacher*innen und Kinogänger*innen. PINK MOMENTS am 21.2. gibt mit einem zweiteiligen Programm erste Einblicke in diese Geschichte schwul-lesbischen und queerfeministischen Kinos – mit all time favourites aus Programmen, Festivals und Einzelevents, denen insbesondere die Pupille, das Bergerkino, das Mal seh’n Kino und das Kino des Deutschen Filmmuseums über alle Jahrzehnte hinweg Raum gab. Es sind prominente Gäste und Protagonist:innen der Szene eingeladen, die im Gespräch Engagement und Formen der Zusammenarbeit, wechselseitiger Unterstützung im Zustandekommen dieses ‚Kinos im Kino‘ vor Augen führen und vergegenwärtigen können. 

Die Fortsetzung im April beinhaltet u.a. eine Hommage an Rosa von Praunheim und einen Fokus auf Filme aus der Trans-Bewegung in Verbindung mit einem Panel. 

PINK MOMENTS - Film, Gäste, Gespräche, Ausstellung 
Kuratiert von Karola Gramann und Heide Schlüpmann  
Eine Veranstaltung von Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit dem LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt). 

 Die Filme am 21.2. 2026
* Stummfilm mit live Musik-Begleitung von Michael Holy, Fagott, 2 min, * Jan Oxenberg, Home Movie, 12 min, * Angelika Levi, Sexparty, 10 min, *Ursula Pürrer/Ashley Hans Scheirl, Super 8 Girl Games, 2 min, *Ursula Pürrer/Ashley Hans Scheirl Gleichzeitig nackt, 3 min, *Udo Serke (1948-1999), Sons, 26 min, *Greta Schiller/Andrea Weiss, The International Sweethearts of Rhythm, 30 min, *Überraschungsfilm 

Termin: 21. Februar 2026 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr
Ort: LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt), Freier Eintritt – Spenden willkommen 

Sonntag 22. und Montag 23. Februar: Starke Stücke: GIRLS

(Daniela)

GIRLS (Alter 14+), Kolektiv Igralke & Tjaša Črnigoj, Rijeka, Ljubljana (HR/SI)

In „GIRLS“ untersuchen die Spielerinnen Themen wie das Erwachsenwerden, erste sexuelle Erfahrungen und Sexualaufklärung über mehrere Generationen von Frauen hinweg: Sie verhandeln körperliche Selbstbestimmung, den „Verlust der Jungfräulichkeit” und wie sehr sie ungewollte Schwangerschaften fürchteten. Durch eine intime
Recherche von Familiengeschichten vor dem Hintergrund der post-jugoslawischen Geschichte begegnen die Darstellerinnen Scham, Lust und Schweigen. Neben Gesprächen mit ihren Großmüttern und Müttern ließen sich die Autorinnen von Workshops mit Jugendlichen inspirieren.

Termine: 
So 22.2. 17 Uhr + Mo 23.2. 10 Uhr 
Titania Theater, Frankfurt a. M.Weitere Informationen + Tickets: https://starke-stuecke.net/de/theaterstucke/2026/girls/

Foto: Dražen Šokčević

Montag, 23. Februar Starke Worte II

(Martin)

Welches Frankfurt brauchen Kinder und Jugendliche jetzt? Kulturpolitische Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl: Es diskutieren Benjamin Alicic, Dr. Ina Hartwig (SPD), Dr. Nils Kößler (CDU), Dr. Julian Langner, Elke Voitl (Die Grünen), Grit Winkler (Volt) | Moderation: Bärbel Schäfer

Während zahlreiche Städte und Regionen in Deutschland bereits die zunehmende Überalterung der Gesellschaft spüren, ist Frankfurt eine junge Stadt. Welche Bedingungen bietet Frankfurt seinen jungen Bürger*innen? Welche Voraussetzungen und Räume brauchen Kinder und Jugendliche, um Frankfurt schon jetzt als ihre Stadt mitzugestalten? Welche Rolle spielt dabei die lebendige Theaterszene für junges Publikum in Frankfurt? Welche konkreten Umsetzungspläne gibt es in der Politik, um die Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen – darunter ihr Recht auf kulturelle Teilhabe und Kunst?

Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus), um 16.00 Uhr
Foto: © Homepage Künstler*innenhaus Mousonturm

BEREITS ANGEKÜNDIGT, LÄUFT ABER NOCH EINE WEILE

Seit Dienstag, 13. Januar: Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New: Old School / Black Water“ in der Heyne Kunst Fabrik

(Petra)

Mit „Old School“präsentiert die Heyne Kunst Fabrik erstmals Werke aus den frühen Schaffensjahren des Fürther Malers und Grafikers Walter Gerstung, dessen eindrucksvollen Arbeiten die Heyne Kunst Fabrik bereits vor einigen Jahren gezeigt hat. Die Arbeiten aus den exzessiven und schonungslosen 80er- und 90er-Jahren umfassen sowohl Originale als auch limitierte und signierte Editionen. Dem gegenüber steht die aktuelle Werkserien „Black Water“ – surreale Fotokunstwerke, die den Gerstung der Gegenwart zeigen.

Foto: ©Walter Gerstung, Heyne Kunst Fabrik

Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New Old School / Black Water“, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstraße 67, Offenbach Öffnungszeiten:freitags 18 - 21 Uhr (16./23./30.01.), sonntags: 15 - 18 Uhr (18./25.01.), weitere Termine gerne nach persönlicher Vereinbarung

Bis Sonntag, 15. Februar: „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften“ im Museum Giersch

(Petra)

Landschaften sind ständigen Veränderungen unterworfen – ein Prozess, der im Zeitalter des Klimawandels besonders sichtbar und oft auch zerstörerisch wird. Können Landschaften zugleich schön und gefährdet sein? Die Ausstellung stellt diese Ambivalenz in den Mittelpunkt und fragt nach unserem gespaltenen Verhältnis zur Umwelt. Historische Landschaftsgemälde treffen auf zeitgenössische Positionen, die Verletzlichkeit, Trost und Hoffnung in der Natur reflektieren. Das Konzept der Solastalgie, geprägt 2005 vom australischen Philosophen Glenn Albrecht, beschreibt das Gefühl der Trauer über eine bedrohte Heimatlandschaft – und zugleich die Sehnsucht nach Trost und Verbundenheit. Die Sammlung Giersch legt den Schwerpunkt auf historische Landschafts- und Genremalerei des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts sowie Tier- und Aktplastiken. Die neue Ausstellung verbindet deren historische Landschaftsgemälde mit zeitgenössischen Arbeiten, die aktuelle Fragen der Umwelt und Landschaftsveränderung verhandeln: von urbanen Brachflächen über Umweltverschmutzung bis zur persönlichen Begegnung mit Natur. Sieben zeitgenössische Künstler*innen eröffnen neue Blickwinkel auf das Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Wandel und Hoffnung. So wird Solastalgie zu einem sinnlichen Spaziergang durch Zeiten, Medien und Perspektiven – ein Erleben von Landschaft als wandelbar, fragil und verbindend. Die Ausstellung markiert das 25-jährige Bestehen des Museums und zugleich dessen 10-jährige Zugehörigkeit zur Universität. 

Foto: Ei Arakawa-Nash: Harsh Citation, Harsh Pastoral, Harsh Münster (2017) © Henning Rogge, Ei Arakawa-Nash & Skulptur Projekte

„SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften - Ausstellung, Ort:  Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 28. bis 30. November Jubiläumswochenende (Eintritt frei, umfangreiches Programm hier), Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, an Feiertagen 10 - 18 Uhr, auch wenn diese auf einen Montag fallen, 24.12., 31.12. 2025 und 01.01.2026 geschlossen, Eintritt: 7 (5) Euro bzw. Zukunftsticket: wer mit ÖPNV/Rad, zu Fuß anreist, erhält an der Kasse Ermäßigung, barrierefrei

Noch bis 15. Februar: Bad Homburg/ Nachtleben

(Andrea)

Da sind die inzwischen schon ikonischen Fotografien von Sandra Mann von einem sinnlich lächelndem Ricardo Villalobos, Sandra mit Bart oder Tanzende im MTW, Schallplatten und der Sonnenaufgang nach einer durchtanzten Nacht. Aber auch eine Installation aus allerlei Küchenutensilien in Form eines Käutzchens und Klängen von Dominik Eulberg. Das Sinclair-Haus lädt ins Nachtleben und zeigt die Nacht voller Leben. “Unsere Sinne sind für ein Leben in der Dunkelheit wenig geeignet, aber zahlreiche andere Tiere schwirren, schleichen oder schweben ganz selbstverständlich durch die Nacht. Dunkelheit verunsichert uns: Sie beraubt uns der Farben und Details; sie macht uns tapsig und tastend. Kulturell steht Licht für Erkenntnis, Sicherheit und Fortschritt, die Dunkelheit aber ist mit dem Unheimlichen, auch Grauenhaften aufgeladen. Diese Ausstellung lädt dazu ein, die Nacht und die Dunkelheit neu zu entdecken: als Lebensraum, den wir mit unzähligen anderen Wesen teilen. Wie erleben wir die Dunkelheit – und wie erleben sie nachtaktive Tiere? Wie begegnen wir ihnen und sie uns? Was schenkt uns die Dunkelheit? Was verlieren wir, wenn wir die Nacht maßlos erhellen?” Besonders gefallen hat mir übrigens die WANDERUNG DURCH DIE LAUSITZ von Sven Johne.
Begleitend gibt es ein spannendes Programm, daher: https://kunst-und-natur.de/museum-sinclair-haus/startseite

Noch bis März 2026: Spurensuche 6 “Frankfurt vergisst nicht“

(Daniela)

Das Eintracht Frankfurt Museum und sein Leiter Matthias Thoma machen eine hervorragende Erinnerungsarbeit! Ich bin sehr froh, dass ich 2019 bei der Spurensuche Helmut „Sonny“ Sonneberg persönlich kennelernen durfte. Er hat uns damals in der EZB gezeigt, wo der Zug hielt, der ihn als kleiner Bub ins KZ deportiert hat. Das war sehr bewegend! Helmut „Sonny“ Sonneberg, Holocaustüberlebender und über 75 Jahre Eintracht-Fan war ein herausragender Repräsentant des Vereins. Er ist im Alter von 91 Jahren 2023 verstorben.

Am Dienstag, den 23. September 2025, startete unter dem Titel „Frankfurt vergisst nicht“ die sechste Ausgabe ihres Spurensuche-Projekts. Sie schreiben:
"In den kommenden Wochen stehen die Sport-Vereine in und um Frankfurt im Zentrum. Wir möchten Vereinsvertreter und -vertreterinnen motivieren, ihre eigene Geschichte aufzuarbeiten und ihnen dabei fachliche Unterstützung bieten. Die Vorträge stellen mustergültige Best Practice-Beispiele für die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit dar und sollen zur eigenständigen Recherche inspirieren.

Die Spurensuche wird organisiert vom Museum und dem Bereich Fans & Fankultur der Fußball AG sowie dem Fritz Bauer Institut und dem Sportkreis Frankfurt.

Dienstag, 11. November 2025: Vortrag „Ruderverein Germania im Nationalsozialismus“, Kirsten Schwartzkopff
Dienstag, 27. Januar 2026: Vortrag „The making of `Jew Clubs´“, Pavel Brunssen
27.-29. März 2026: Abschlussreise nach Kassel 

Kontakt: 
Eintracht Frankfurt Museum GmbH, Mörfelder Landstr. 362, http://museum.eintracht.de
Auf dem Foto:  Helmut „Sonny“ Sonneberg und Matthias Thoma

Bis Sonntag, 18. Januar 2026: Ausstellung philippinischer Architektur “Sulog“ im DAM

(Petra)

Die zeitgenössische philippinische Architektur befindet sich an der Schnittstelle von miteinander verbundenen und sich überschneidenden Kräften. Sie wird heute als ein kontinuierlicher Fluss von Menschen, Orten und Prozessen definiert, der über die Grenzen des Landes hinausreicht. Der Begriff „Sulog„, der aus der Sprache der Menschen aus der Provinz Cebu stammt und „Wasserströme“ bedeutet, bringt das dynamische Auf und Ab der philippinischen Architektur auf den Punkt. Diese ist aus einem inselartigen Umfeld hervorgegangen und ist verwoben mit den Querströmungen der zahlreichen Einflüsse und dem Austausch von Netzwerken.vDie Ausstellung ist inspiriert von der Vorstellung des Anthropologen Arjun Appadurai vom Global Cultural Flow“ (1990). Dieser versteht den Begriff als ein sich kreuzendes transnationales Netzwerk des Austauschs zwischen Menschen, Gütern, Wirtschaft, Politik und Ideen. Er schlägt vor, dass wir diese kulturellen Ströme über geopolitische Grenzen hinweg anhand der fünf Dimensionen Ethno-Landschaften, Technik-Landschaften, Finanz-Landschaften, Medien-Landschaften und Ideen-Landschaften verstehen müssen. Die Neukonzeptionierung der philippinischen Architektur lässt sich in drei miteinander verflochtene Themen einteilen: „Menschen als Netzwerk, „Orte als Fluss“ und „Prozess als Ströme“.Ich bin sehr gespannt auf neue Impulse aus dem Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse!

Foto: Parang Maguindanao del Norte Province 2024  ©STUDIO IMPOSSIBLE PROJECTS, Patrick Kasingsing

Sulog – Philippinische Architektur im Spannungsfeld, Ausstellung, Kuratorenteam: Edson Cabalfin, Patrick Kasingsing, Peter Cachola Schmal, National Commission for Culture and the Arts (NCCA) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM), Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, (Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11-20 Uhr), Eintritt: 12 (7) Euro, barrierefrei

bis Februar 2026: Of/ „eins. 1-6 +1“

(Andrea) 

Jule Wertheimer, Mike Schäfer und Pierre Verago von der Hochschule für Gestaltung haben sich zu dem Kollektiv neue kunstfreunde zusammengeschlossen. Mit ihrer Initiative möchten sie zeitgenössische künstlerische Positionen fördern und neue Räume für Kunst und Austausch schaffen – in Institutionen ebenso wie an unabhängigen Orten. Über einen Open Call, der sich an Studierende von Kunsthochschulen und deren Umfeld richtete, haben sie junge Kunstschaffende aus dem Rhein-Main-Gebiet und aus dem gesamten Bundesgebiet mit ganz unterschiedlichen Positionen ausgewählt, deren Arbeiten jetzt in verschiedenen Zyklen im OG des Haus der Stadtgeschichte zu sehen sind. „eins. 1“  ist seit 10. Juli zu sehen und präsentiert Arbeiten von Annie Devlin, Anton Andrienko, Ivan Hanzha,  Nathanja Fetzner, Christian Leicher, Sookhyang Oei Kim, Eunyoung Lee und Xiaoyi Zhang. „eins. 2“ widmet sich in einer Einzelausstellung beginnend am 14. August, 18 Uhr Julian Wolfgang Schreiner, der am 11. September, 18 Uhr, von der Werkschau „eins. 3“  mit Ron Wohler, Henning Gundlach,  Klara Stefanovicova, Ramón Loesch, Verónica Aguilera Carrasco, Melina Brass und Rebekka Homann abgelöst wird. „eins 4“ wird am 9. Oktober, 18 Uhr, eröffnet, bis 12. November zeigen Leon Scheiblich und Yixuan Hu Einblick in ihr Schaffen. Am darauffolgenden 13. November, wird um 18 Uhr „eins. 5“ eröffnet, dann wird, ebenfalls eine Einzelausstellung, jetzt mit Arbeiten von Isabell Ratzinger zu sehen sein. Lukas Niedermeier, Roman Cherezov, Laia Martí Puig, Barbara Mährlen, Tobias Becker, Johanna Disch und Tomas Loureiro Goncalo stellen ab 11. Dezember in „eins. 6“ aus. Mit „eins +1“, Eröffnung am 15. Januar, um 18 Uhr, endet der erste Ausstellungszyklus. Zu sehen sind dann Arbeiten von Isabell Meldner und Yesul Lee. 

Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 64, Offenbach

Noch bis Sonntag, 08. Februar: Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Opelvillen Rüsselsheim

(Petra)

Die Weihnachtspause finde ich eine gute Gelegenheit, etwas Neues zu entdecken, oder etwas, das ich mir schon das ganze Jahr über vorgenommen hatte, endlich zu machen: zum Beispiel einen Trip nach Rüsselsheim. Hélène de Beauvoir stand lange im Schatten ihrer Schwester Simone de Beauvoir – eine der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und Ikone der Frauenbewegung. Ohne Zweifel beeinflusste Simone de Beauvoir Hélènes Leben und Arbeit auf eine sehr tiefgreifende Weise, dennoch steht das Werk der Malerin für sich. In der Ausstellung wird die vergessene Künstlerin und ihr vielschichtiges Werk neu bewertet werden. Präsentiert wird die erste museale Ausstellung zum Werk der Malerin Hélène de Beauvoir in Deutschland. Mit 177 Leihgaben aus den Jahren 1925 bis 1994 wird die gesamte Spannweite ihres Schaffens mit Kupferstichen, Aquarellen, Acrylbildern und Ölgemälden gewürdigt und dabei bislang unberücksichtigte Thematiken fokussiert. Kunst bedeutete für Hélène de Beauvoir eindeutig einen Akt der Befreiung: Herrschende Rollenbilder legte sie offen und machte in klar verständlicher Bildsprache auf die Lage der Frau aufmerksam. Bisher unbekannte Malereien erweisen sich nun als Schlüsselwerke. Die hochkarätigen Leihgaben stammen aus Frankreich, Italien, Deutschland, England und der Schweiz.

Foto: Hélène de Beauvoir Selbstportrait, ©Privatsammlung Ute Achhammer

Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Ort: Opelvillen Rüsselsheim, Adresse: Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, 25.+26.12. 10 - 18 Uhr, 01.10.2026 12 - 18 Uhr, an den Feiertagen mit Führungen um 15 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei

Bis Freitag, 13. Februar 2026: Ausstellung „Akut“

(Petra)

In einer Welt, die von Geschwindigkeit, Veränderung und Krisen geprägt ist, wird akutes Handeln zur Notwendigkeit. Es sind diese kurzen Momente, in denen Entscheidungen getroffen und Handlungen unausweichlich werden – sei es in Politik, Gesellschaft, Medizin, im persönlichen Umfeld oder in der Fotografie. Letztere macht das Flüchtige sichtbar: Fotograf*innen entscheiden im Bruchteil einer Sekunde über Bildausschnitt, Fokus, Auslöser. Die Ausstellung „Akut“ zeigt fotografische Arbeiten, die die Dringlichkeit des Moments einfangen. die Intensität des Hier und Jetzt widerspiegeln – dokumentarisch, abstrakt oder inszeniert. Themen wie gesellschaftliche Konflikte, ökologische Herausforderungen oder persönliche Grenzerfahrungen werden so zu visuellen Zeugnissen des Augenblicks und fordern neue Perspektiven auf die Gegenwart. Damit richten Mitglieder der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main den Blick auf die Dynamiken der Region Frankfurt und Rhein-Main sowie deren Bedeutung für die großen Fragen der Gegenwart. Die Ausstellung findet im zeitlichen Umfeld der Ernennung von Frankfurt Rhein-Main zur World Design Capital 2026 statt und versteht sich als fotografischer Beitrag zu einem breiteren gesellschaftlichen Diskurs über Zusammenleben, Demokratie und Gestaltung.

Foto: ©Samira Schulz 

Akut – Ausstellung von Mitgliedern der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main, Ort. Haus am Dom, Adresse: Domplatz 3, Öffnungszeiten: täglich 9 - 17 Uhr, samstags und sonntags 11 - 17 Uhr, Eintritt: frei 

Freitag 20. Februar bis 03. März: „Starke Stücke“-Festival

(Daniela)

Das 32. Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ setzt vom 20. Februar bis 3. März 2026 erneut starke Impulse für das Junge Theater. Eingeladen sind 23 internationale Inszenierungen für ein junges Publikum aus elf Ländern. Produktionen aus Dänemark, Deutschland, Belgien, Frankreich, Kroatien, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Spanien und Großbritannien sind auf 44 Bühnen der Rhein-Main-Region zu sehen und präsentieren ein breit gefächertes Programm: von Puppen- und Objekttheater über Schauspiel und Tanz bis hin zu einem Audiowalk und dokumentarisch-biografischem Theater. Zusätzlich ist während der gesamten Festivaldauer im Zoogesellschaftshaus in Frankfurt am Main eine Installation zum Thema Abschied und Verlust zu erleben. 

Alle Spieltermine, Orte und Informationen zu Inszenierungen und Kartenvorverkauf sind ab sofort auf www.starke-stuecke.netveröffentlicht.

Orte: Verschiedene Bühnen und Kulturveranstalter*innen in Rhein-Main

Eintrittskarten: Eintrittskarten sind direkt bei einzelnen Veranstalter*innen zu erwerben. Die Links zu den jeweiligen Ticketportalen finden Sie auf den Stückseiten auf www.starke-stuecke.net. Die Preise sind familienfreundlich (z.T. gegen Spende, ansonsten bei 5 € bis 15 €).

Samstag 21. Februar: PINK MOMENTS - neue Veranstaltungsreihe zur queeren Kino- und Filmgeschichte

(Daniela)

Mit PINK MOMENTS beginnt am 21. Februar eine Veranstaltungsreihe mit Filmen und Gesprächen zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt am Main von Mitte der 1970er Jahre bis heute. Veranstaltet wir die Reihe vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit dem LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt). Weitere Veranstaltungen werden im April 2026 in Zusammenarbeit mit dem Kino im Deutschen Filmmuseum (16.-18.4.), dem mal seh’n Kino (tba) und der Pupille – Kino in der Uni (tba) stattfinden. Die Veranstaltungsreihe ist Rosa von Praunheim (1942-2025) gewidmet.

Als Teil der Lesben-, Schwulen- und Frauenbewegung, die sich in den 70er Jahren auch in Frankfurt sichtbar formierten und die Stadtöffentlichkeit veränderten, entstand eine aktive schwule, trans und lesbische Film-Community von Filmmacher*innen und Kinogänger*innen. PINK MOMENTS am 21.2. gibt mit einem zweiteiligen Programm erste Einblicke in diese Geschichte schwul-lesbischen und queerfeministischen Kinos – mit all time favourites aus Programmen, Festivals und Einzelevents, denen insbesondere die Pupille, das Bergerkino, das Mal seh’n Kino und das Kino des Deutschen Filmmuseums über alle Jahrzehnte hinweg Raum gab. Es sind prominente Gäste und Protagonist:innen der Szene eingeladen, die im Gespräch Engagement und Formen der Zusammenarbeit, wechselseitiger Unterstützung im Zustandekommen dieses ‚Kinos im Kino‘ vor Augen führen und vergegenwärtigen können. 

Die Fortsetzung im April beinhaltet u.a. eine Hommage an Rosa von Praunheim und einen Fokus auf Filme aus der Trans-Bewegung in Verbindung mit einem Panel. 

PINK MOMENTS 
Film, Gäste, Gespräche, Ausstellung 
Kuratiert von Karola Gramann und Heide Schlüpmann  
Termin: 21. Februar 2026 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr
Ort: LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt), Freier Eintritt – Spenden willkommen 
Eine Veranstaltung von Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit dem LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt). 

Noch bis Sonntag, 22. Februar: Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ im Museum Reinhard Ernst, Wiesbaden

(Petra)

Mich interessiert vor allem auch das Gebäude des renommierten Architekten Fumihiko Maki. Zur Eröffnung des noch recht neuen Museums in Wiesbaden hatte sich eine teilweise kritische Diskussion um Mäzenatentum und öffentliche Interessen entfacht: für die Stadtgesellschaft ist diese Gabe des Unternehmers und Sammlers Ernst sicherlich eine Bereicherung. Aber ich habe sie mir noch immer nicht angeschaut. Neben der Sammlungspräsentation lädt das Museum mit der Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ dazu ein, die wegweisende Kunst der US-Amerikanerin im Dialog mit der Gegenwart zu erleben: Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess haben teilweise bisher nicht gezeigte Arbeiten Frankenthalers aus der Sammlung Reinhard Ernst ausgewählt und eine gemeinsame Hängung mit ihren eigenen Werken in Szene gesetzt. Dies zeigt eindrücklich, dass Frankenthalers malerische Vielfalt und ihr Pioniergeist bis heute bewegen. So wird eine Geschichte erzählt, die bei ihr beginnt und von den drei Künstler*innen eigenständig erweitert und souverän fortgeschrieben wird. Dieses außergewöhnliche Ausstellungserlebnis gewährt erneut einen Einblick in die weltweit größte private Sammlung von Frankenthalers Werken und eröffnet zugleich vielfältige Begegnungen mit zeitgenössischer abstrakter Malerei aus Deutschland und der Schweiz.

Foto: ©Helen Frankenthaler Foundation, VG Bild-Kunst, Bonn (2025), nach: Museum Reinhard Ernst

Helen Frankenthaler moves – Ausstellung mit Arbeiten von Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess, Ort: Museum Reinhard Ernst, Adresse: Wilhelmstraße 1, Wiesbaden, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 12 - 18 Uhr, mittwochs 12 - 21 Uhr, 26.12. und 01.01.2026 12 - 18 Uhr, Eintritt: 14 (12) Euro, barrierefrei

Donnerstag 26. Februar und Sonntag 01. und Dienstag 03. März: Starke Stücke: in Liebe

(Daniela)

in liebe, (Alter 14+), c.t.201, Köln (DE)

Berlin 2005. Das letzte, was Hatun Sürücü vor ihrem Tod hörte, war: „Bereust du deine Sünden?“ Diese Frage verstummt nicht mit ihrem letzten Atemzug. Sie hallt weiter und findet ihren Weg in die Leben anderer, die denselben Kampf führen. „in liebe,“ erzählt von zwei Freundinnen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Träumen und zerreißender Realität. Sie finden Bezüge zu ihrem eigenen Leben, Geschichten werden lebendig, während die Freundschaft zwischen Erwartung und Verlust, zwischen Feiern und Trauern immer wieder schwankt. Die Bühne füllt sich mit Worten, die nie gesagt wurden, und mit dem tiefen Schmerz, der zurückbleibt, wenn Liebe auf Hass und Gewalt trifft.

Termine: 
Do 26.02. 18:30 Uhr , Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Sandgasse, Offenbach a. M. 
So 01.03. 18:30 Uhr + Di 3.3. 10 Uhr jugend-kultur-kirche sankt peter, Frankfurt a. M. 

Weitere Informationen + Tickets: https://starke-stuecke.net/de/theaterstucke/2026/in-liebe/
Foto: ProPho 

Noch bis Sonntag, 01. März: Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft im Frankfurter Kunstverein

(Petra)

Die Art und Weise, wie Menschen Körper betrachten, wahrnehmen und darstellen ist im ständigen Wandel. Kunst und Wissenschaft haben seit jeher mit Bildern von Körpern Geschichten über das Menschsein erzählt. Im Wandel der Epochen entstanden immer wieder neue Körperbilder und Deutungen. Die Ausstellung verwebt Objekte aus unterschiedlichen Bezugsfeldern und Zeiten: von den idealisierten Körperdarstellungen der archaisch-griechischen Kunst über religiöse Votivgaben als Bitten um Heilung sowie spektakuläre anatomische Wachsfiguren aus dem 18. Jahrhundert bis zu neuesten Bildern der medizinischen Forschung, bei denen wir virtuell durch ein schlagendes Herz reisen. Die Schau stellt all dies den Werken zeitgenössischer Künstler*innen gegenüber, die ein verändertes Gefühl der Körperlichkeit, deren Umdeutung und den Ruf nach einem neuen Menschenbild zum Ausdruck bringen. Die Ausstellung spiegelt die programmatische Ausrichtung des Frankfurter Kunstvereins wider, bei der die aktuelle Kunst und die Wissenschaften als gleichwertige Ausdrucksformen menschlichen Wissensdrangs und der Sinnsuche befragt werden. So waren zur Zusammenarbeit eingeladen: die Goethe-Universität Frankfurt – vertreten durch Artefakte aus der Antikensammlung und des Skulpturensaal sowie aus der Moulagensammlung der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie; Universitätsmedizin –, die Universität Bologna – vertreten durch die anatomischen Wachsfiguren der Sammlungen “Luigi Cattaneo” und des Museums Palazzo Poggi –, die Justus-Liebig-Universität Gießen – vertreten durch anatomische Votive aus der Sammlung Ludwig Stieda aus dem Bestand der Antikensammlung der Professur für Klassische Archäologie – sowie die Privatsammlung Hans und Benedikt Hipp, die ebenfalls anatomische Votive beisteuerte.

Foto: Omkaar Kotedia©The Alternative Limb Project

Anatomie der Fragilität  - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft, Ausstellung mit Begleitprogramm, kuratiert von Franziska Nori, Anita Lavorano, Pia Seifüßl und Angel Moya Garcia, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei

Bis 15. März: OF/ Internationale Kinderbuchausstellung

(Andrea)

Kinderbücher sind klasse und es fiel mir unendlich schwer, als das KInd vor einigen Jahren beschloss, dass für ihre Bücher jetzt kein Platz mehr sei, alle in den Bücherschrank zu bringen. Ein paar meiner Lieblingsbücher habe ich behalten, “Frerk der Zwerg” zum Beispiel, “Die Reise zum Mond” oder “Das 99. Schaf”. Alles Titel, die sicher nicht in der Kinderbuchausstellung zu finden sind. Dafür eine Menge anderer toller Bücher.. Drei Monate lang feiert die Kinderbuch-Ausstellung 70. Geburtstag und schaut zurück auf sieben Jahrzehnte Bilderbuch. Was ist alles auf dem Bilderbuchmarkt los gewesen, welche Ausgaben sind heute Kult, und was würde heute nicht mehr so im Regal landen? Und was erwartet das Kinderbuch wohl in der Zukunft? Daneben zeigt die Kinderbuchausstellung wie in jedem Jahr zahlreiche Neuerscheinungen aus vielen Ländern, die besonders schön gestaltet oder erzählt sind.
Die Ausstellung zeigt auf, wie sich die Themen und die Formensprache im Laufe der Zeit verändert haben. Wurde noch in den fünfziger Jahren oftmals eine heile Kinderwelt mit festgefügten Rollenbildern dargestellt, ändert sich das spätestens im Laufe der siebziger Jahre. Progressive Kinderbuchverlage edierten kritische Bücher für Kinder und schufen so ein ganz neues Feld des Kinderbuchs. Die kindlichen Sorgen und Probleme wurden ernst genommen und thematisiert. Technische Entwicklungen, gesellschaftliche Umbrüche und Problematiken wurden zunehmend auch zum Thema im Bilderbuch. Krieg, Flucht, Diskriminierung wurden aus kindlicher Perspektive dargestellt. In den letzten Jahren veränderten emanzipatorische Bewegungen auch die Bücher für Kinder sehr stark. Alte Rollenbilder wurden aufgebrochen und in Frage gestellt. Stereotypen wurden hinterfragt und die gesellschaftliche Vielfalt entwickelte sich zu einem Thema in den Bilderbüchern der letzten 10 Jahre. Bücher, die Kinder dazu ermuntern, ihre Körper, ihre sexuelle Orientierung und die Vielfalt an eigenen Fähigkeiten wertzuschätzen, finden sich zunehmend auf dem Bilderbuchmarkt.
Natürlich haben sich nicht nur die gewählten Thematiken, sondern auch die Bildsprache im Laufe der Jahre sehr verändert, wobei sich die zeitgenössische Bilderbuchillustration vom Illustrationsstil der fünfziger und sechziger Jahre inspirieren lässt. 

Klingspor Museum, Herrnstraße 80, Offenbach

Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub

(Petra)

Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar.

Bild: ©Daniel Hartlaub

Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger,  Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei

Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa

(Daniela)

Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa

Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. 

SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt.

Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden.

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 € / ermäßigt 3,50 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di und Do – So 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr

Vorschau auf den 1. Mai 2026

(Andrea)

Man möge mir verzeihen, es ist absurd, aber ich freue mich schon jetzt auf den 1. Mai (!). Und vielleicht teilt ihr sogar meine Vorfreude, ich bin seit Tagen elektrisiert und dann sprang auch gleich der innere Film an. Erstmals gehört habe ich Les Negresses Vertes in den 1990ern im Schweinefuß, das war eine Institution am Kaiser-Friedrich-Ring in Wiesbaden und seitdem haben sie mich begleitet. Meine Freundin Christine schickte mir irgendwann eine Kassette aus Berlin zu, bei 2001 kaufte ich “Familie Nombreuse” auf Vinyl und mit Christine war ich dann auch in der Stadthalle Offenbach. Ein intimes Konzert in einer viel zu großen Halle und wir gingen beseelt nach Hause. Seitdem habe ich sie nicht mehr live gesehen, aber höre sie natürlich noch immer. Man muss nicht unbedingt Fernweh haben oder besonders frankophil sein (aber das hilft natürlich ungemein), die Musik macht Spaß und manchmal auch melancholisch ("Il boit pour oublier qu' il vit, Il dort pour oublier qu'il boit"). Einlass 18 Uhr. 

Zoom, Carl-Benz-Strasse 21

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