Tech Support gesucht![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Es ist mal wieder so weit: Es ist Freitag – und es klappt nichts. Das Internet zu Hause funktioniert mal wieder nicht, beziehungsweise nur sporadisch, und meine Nerven liegen blank. Ich suche daher jemanden, der mir hilft, das Chaos hier zu Hause in den Griff zu bekommen. Ja, ich weiß, man kann das bestimmt alles selbst lösen, aber dazu habe ich weder die Nerven noch die Zeit. Ich suche jemanden, der zu uns nach Hause kommt, den Fehler findet und behebt (neuer Router? neuer Vertrag?). Ich zahle gerne für diese Leistung. Mir ist nur wichtig, dass es niemand ist, der oder die mir erklären will, wie ich das selbst löse. Wäre super, wenn ihr mir jemanden empfehlen könntet. Jetzt muss ich aber schnell los. Ich habe endlich eine Physiopraxis gefunden, die freie Termine hat … und danach geht’s zurück in den Job und dann zum Chor. Heute Abend gehe ich zuerst zur Eröffnung vom Stern in den mousonturm (siehe Martins Tipp) und dann ins ono2, denn dort legt Elena aka Südfrüchtchen auf. Sie spielt „Musica Italiana Leggera“. Darauf freue ich mich sehr, denn ich vermisse Italien. (Das Foto entstand zwischen den Jahren in einem super Lokal in Neapel.) Lange kann ich allerdings nicht bleiben, denn morgen früh geht’s raus zur monatlichen Wanderung. Danach schwänze ich das Waldstadion und schaue mir das Spiel gegen Leverkusen auf dem Sofa an (will jemand mein Stehplatzticket haben?), damit ich rechtzeitig im Theater an den Landungsbrücken bin. Dort sehe ich mir – bereits zum dritten Mal – das Stück HASS – La Haine. Bis hierher lief’s noch ganz gutnach dem Film von Mathieu Kassovitz an. Die Inszenierung von Linus König (Regie) und Hannah Schassner (Dramaturgie) ist unglaublich beeindruckend. Das liegt nicht zuletzt an der sensationellen schauspielerischen Leistung von Amin Biemnet Haile, Jochen Döring und Hadi Khanjanpour. Zu Recht haben sie gemeinsam 2027 den Hauptpreis der Hessischen Theatertage gewonnen. Da die Schauspieler an anderen Theaterhäusern gebunden sind, wird das Stück nur noch sehr selten gespielt. Solltet ihr noch Karten bekommen: Geht hin! So, jetzt aber los. Was auch immer ihr macht: lebt wild! Vielen Dank an das tolle Ausgehtipp-Team: Martin Grün, Andrea Ehrig, Petra Manahl, Erik Düwel und Uwe Schwöbel. |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 19 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. |
Das tolle Quartier Frau bietet einen Raum für eine "Expertin für Schönheit & Pflege" an![]() Du bist Expertin für Schönheit & Pflege– ob Make-up Artistin, Kosmetikerin, Kosmetologin oder Spezialistin für holistische Beauty- & Well-Aging-Konzepte – und suchst einen Raum, der dich und deine Arbeit perfekt widerspiegelt? Wir bieten dir: Ein eigener abschließbarer Raum (22 qm, 4 m Deckenhöhe) im QUARTIER FRAU, Platz für deine Treatments, Beratung & deine persönliche Handschrift, Ein Umfeld, in dem Qualität, Ästhetik und Wertschätzung spürbar sind. Ab 1. Februar verfügbar, der Raum wird unmöbliert vermietet. |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Petra)![]() 2x2 Tickets für die Eröffnung des YIPPIE! Kindercomicfestivals in Frankfurt/Rhein-Main am 06. Februar im Literaturhaus Frankfurt mit Regina Kehn, Axel Scheffler und Guillaume Perreault Frage: Welcher tolle Frankfurter Zeichner kommt schon zum „Warmup“ von YIPPIE! am 05. Februar nach Hofheim? Antwort im Betreff mit Eurem vollständigen Namen per E-Mail an Petra |
Juryaufruf für das 49. LUCAS-Filmfestival gestartet![]() (Andrea) |
WINTERMUSIK: Stephan Eicher![]() (Uwe) (1) Sois patiente avec moi, (2) La Releve, (3) Sauvage continent, (4) Manteau de gloire, (5) Pas d´ami (comme toi), (6) Rien n´est si bon, (7) Prisonniere, (8) Weiss nid was es isch, (9) Riviere, (10) Tu me dois rien |
Freitag 30. Januar: Musica Leggera Italiana![]() (Daniela) Elena hat auf unserer Hochzeit aufgelegt und es war toll. Aber nicht nur da genieße ich ihren Musikstil. Auch beim Brückenstraßenfest, wenn sie vor ihrem Geschäft Goyagoya auflegt. Heute Abend ist sie als DJ Südfrüchtchen mit Musica Leggera Italiana im ono2. Weitere DJ's: San Remo & Ugo Accamuta START: 21.00 | EINTRITT: 5€ |
Freitag, 30. Januar: „Auftunen und Peppen“ (Eröffnung, Ausstellung bis 07. März)![]() (Martin) Den Auftakt der Goldstein-Einzelausstellungsreihe 2026 macht „Auftunen und Peppen” mit Arbeiten des Künstlers Markus Schmitz. Die Zeichnungen des Atelier Goldstein-Künstlers Markus Schmitz zeugen von einer komplexen und fantasievollen Liniensprache. Linien und Text, ausgeführt in einer eigenen Typografie, verdichten sich zu visuellen Knotenpunkten. In den verschlungenen Zeichnungen offenbaren sich Motive wie Menschen, Landschaften, Fahrzeuge und organische Formen. Die Linien erzeugen dabei eine Spannung zwischen bewusster Komposition und intuitivem Fluss. Dieses spielerische Überarbeiten, Ergänzen und Weiterdenken – ein stetiges „Auftunen und Peppen” der Motive – bildet den Ausgangspunkt für den Titel der Ausstellung. Viele der Zeichnungen dienen als Grundlage für Cut-outs. Hier arbeitet Markus Schmitz mit der Technik des Scherenschnitts, die er zu einem zeitgenössischen Ausdrucksmittel weiterentwickelt. In einer Art zweistufigem Abstraktionsverfahren entstehen präzise Papierarbeiten, deren negative ausgeschnittene Flächen das Motiv oder die Erzählung nur noch als Spur abbilden. Der von den Arbeiten im Raum erzeugte Schattenwurf ist kein bloßer Nebeneffekt, sondern integraler Bestandteil der Komposition: Als Projektion erweitert er die Bildfläche in den Raum. In der Ausstellung wird dieses Prinzip gesteigert, indem der projizierte Schatten in Form einer Installation selbst zum zentralen Element wird. Freitag, 30. Januar um 19.00 Uhr (Eröffnung), 31. Januar – 7. März |
Freitag, 30. Januar Get a taste of the Stern![]() (Martin) Party / Musik / Eröffnung - Das Lokal im Mousonturm bekommt einen Relaunch, heißt ab jetzt "Stern" und startet mit einer Party. Der Abend markiert den Start eines neuen Kapitels und gibt einen ersten Vorgeschmack auf Atmosphäre, Haltung und Programm vom Stern im Mousonturm. Musikalisch gestaltet wird der Relaunch von DJ-Sets von Franziska Berns (Robert Johnson), Jenne (Reach Another System, saasfee*) und Lukas Moll (Ulysses), die den Raum zwischen Club, Konzert und Bar ausloten. Als Hauptact stehen NONO aus Frankfurt auf der Bühne und sorgen live für einen intensiven Sound zwischen Experiment und Energie. „Get a taste of the Stern“ ist Einladung und Versprechen zugleich: auf viele kommende Abende mit Food, Drinks und Musik im neuen Stern. Mousonturm Stern, von 19.00 – 02.00 Uhr im |
Freitag 30. + Samstag 31. Januar + 03. Februar: "Gertrude Stein und eine Begleitperson"![]() (Daniela) "Mutter der Moderne" oder "lesbische Ikone" - vielfältig ist der Blick auf die Schriftstellerin Gertrude Stein. Zusammen mit ihrer Partnerin Alice B. Toklas führen die beiden DEN Pariser Salon, in dem Picasso, Matisse und Hemingway ein- und ausgehen. Humorvoll und tiefgehend - 2 starke Frauen, eine große Liebe, die Kunst und die Frage des DANACH: |
Freitag, 30. Januar: Marc Trautmanns Fotograpfe im saasfee*pavillon![]() (Petra) In seiner Ausstellung “Ashes of Modernism” präsentiert Marc Trautmann großformatige Projektionen von Fotografien, in denen er die verbliebenen Strukturen moderner Architektur dokumentiert, die im Januar 2025 den verheerenden Bränden in Los Angeles zum Opfer fielen. Die Gebäude standen für die Ideen der kalifornischen Avantgarde: Offenheit, Licht, soziale Visionen und ein Leben im Einklang mit der Landschaft. Hier wird festgehalten, was verloren ging – und stellt die Frage, wie wir mit architektonischem Erbe umgehen, wenn sich die Bedingungen unserer Umwelt grundlegend verändern. Zur Eröffnung der Ausstellung hält der Frankfurter Architekt Eckart von Schwanenflug eine Einführung. Foto: ©Marc Trautmann Marc Trautmanns “Ashes of Modernism” - Fotografien: Vernissage, mit Einführung von Eckart von Schwanenflug, Ausstellungsreihe one artist // one wall, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 - 66 (HH), Uhrzeit: 18 - 22 Uhr Öffnungszeiten: Samstag, 31.01. + Sonntag, 01.02. jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei
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Freitag, 30. Januar, bis Sonntag, 15. Februar: Winterwerft![]() (Andrea) |
Freitag, 30. Januar, bis 10. Mai: Of/ 100 Jahre BOK![]() (Andrea) |
Samstag 31. Januar: HASS - La Haine Bis hierher lief's noch ganz gut.![]() (Daniela) "Der Horizont, den der Regisseur Linus Koenig im Frankfurter Theater Landungsbrücken mit seiner Bühnenadaption von Mathieu Kassovitz' "Hass" aufmacht, ist jedenfalls gewaltig. (...) Ein starker Auftakt, der jeden einzelnen in seinem human verbrämten Voyeurismus ganz persönlich trifft. (...) Überdies sind Jochen Döring, Amin Biemnet Haile und Hadi Khanjanpour als halbstarke Kumpel wirklich grandios". Sagt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). "Mit nur einer schäbigen Couch als Requisite, in französisch blau-weiß-roten Trainingsklamotten füllen sie [die Schauspieler] den Raum anderthalb Stunden lang mit geradezu vibrierender Energie. Mal quetschen sie sich auf die Couch und vernuscheln, -flüstern und -kichern dort ihre Texte – aber man spitzt die Ohren. Mal bauen sie sich aggressiv, breitbeinig auf, machen das Publikum an, lassen Gefährlichkeit durchblitzen. Sie können dick auftragen, sie können sich zurücknehmen." Sagt die Frankfurter Rundschau (FR) "Regisseur Linus Koenig hat das Trio Randale mit starken Spielern aus der freien Szene der Stadt besetzt. (...) Alles muss raus und kommt es auch. Die Darsteller machen das mitreißend souverän, springen wie aufgedreht in ihre Rollen und wieder raus. (...) Au Backe: richtig gut. " (Strandgut) Hass ist weder Dokudrama, noch Milleustudie. Hass ist eine Komödie. Über Menschen in einer Paralellgesellschaft, die sich schon längst von den Versprechungen einer aufgeklärten, demokratischen, säkularisierten, toleranten, offenen, durchlässigen, gerechten Gesellschaft verabschiedet haben und stattdessen Scheisse bauen, Drogen nehmen, dummes Zeug reden und auch sonst gerne mal das aufgeklärte Bildungsbürgertum die Nase rümpfen lassen. Und dabei doch stets liebenswerter, ehrlicher und direkter sind als alles, was sich sozialen Problemen entweder lediglich als Teil der Kriminalstatistik nähert oder von vornherein dazu tendiert, vorhandene Probleme auf Herkunft und Hautfarbe zu reduzieren. |
Bis Samstag 31. Januar: 9. Fabrik-Jazz-Festival 2026![]() (Daniela) 9. Fabrik-Jazz-Festival 2026! Das sind drei Abende voller Musik, Begegnungen und spontaner Momente erwartet die Besucher:innen – und wie immer in bester Zusammenarbeit mit der Jazz Initiative Frankfurt. In diesem Jahr finden die Konzerte im mittlerweile bestens eingespielten und klanglich hervorragenden Konzertsaal St. Bonifatius in Sachsenhausen statt. Am Freitag, 30.01. um 20:00 Uhr freuen wir uns das Osgood-Scobel Quintet mit „Serious Play“ zu präsentieren. An diesem Abend treffen die fünf Musiker Kersten Osgood (dr), Sebastian Scobel (p), Theresia Philipp (alto-sax), Uli Kempendorff (tenor-sax) und Hans Glawischnig (b) aufeinander und man kann sich auf ein Highlight voller Virtuosität und Spielfreude freuen. Weitere Informationen: https://www.die-fabrik-frankfurt.de |
Samstag, 31. Januar: Beweis dessen, dass auch unzulängliche, ja kindische Mittel ... (weitere Termine)![]() (Martin) Beweis dessen, dass auch unzulängliche, ja kindische Mittel zur Rettung dienen können (Tanz-Performance) Die Zeiten sind ernst: Grenzkontrollen auf der einen, grenzenlose Technologie auf der anderen Seite. Einfach weitertanzen? In der Soloperformance der Tänzerin Camilla Fiumara steht die Frage im Raum, ob das Unzulängliche, das Kindliche eine Kraft zur Rettung sein kann. Mitten im Nebel der Gegenwart steht ein White Cube – ein Ort, um sich auszutoben und die Grenzen der Welt zu erweitern. Darin beginnt Camilla Fiumara: Punkt, Punkt, Strich. Es entsteht eine Choreographie zwischen Aufbruch, Kippmomenten und Offenheit, die die Veränderungskraft des Tanzes befragt. Ausgehend von Kafkas Beschreibung von Odysseus und den Sirenen, klingt hier eine andere Odyssee an. Der Körper skizziert (T)Räume und lässt das Unzulängliche als leise Hoffnung in der Gegenwart erscheinen. Samstag, 31. Januar, Sonntag, 01., Donnerstag, 05. Samstag, 07. Februar um jeweils 20.00 Uhr |
Samstag, 31.Januar bis 26. April: JESSICA BACKHAUS. SHADOWS MIGHT DANCE![]() (Uwe) Die Arbeiten der international anerkannten deutschen Fotografin Jessica Backhaus entfalten sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Malerei und Objektkunst, geprägt von Form, Farbe und Licht. Inspirationsquellen reichen von abstrakten Künstler*innen des 20. Jahrhunderts wie Josef Albers und Sonia Delaunay bis zu prägenden Begegnungen wie mit der Schriftstellerin und Fotografin Gisèle Freund. Ihre Fotografien befinden sich in bedeutenden Sammlungen, darunter die Deutsche Börse Photography Foundation, und wurden unter anderem in der National Portrait Gallery, London, und im Martin-Gropius-Bau, Berlin, ausgestellt. Rahmenprogramm Fotografie Forum Frankfurt / F., Braubachstraße 30–32 |
Samstag, 31. Januar: OF/ Uzumumba-Flohmarkt![]() (Andrea) |
Samstag, 31. Januar: SCHWERELOS – Musik trifft Klettern![]() (Andrea) |
Samstag, 31. Januar: OF/ Helden der Wahrscheinlichkeit![]() (Andrea) |
Sonntag, 01. Februar: DANIEL KAHN: „UMRU / unrest“![]() (Uwe) „UMRU / unrest“ ist das neueste, mutigste und reifste Album des gefeierten, in Detroit geborenen und in Hamburg lebenden Songwriters und jiddischen Troubadours Daniel Kahn. Seine neuen Lieder sind zugleich zart, verloren, respektlos, gebrochen, aufmüpfig und explosiv. Von Klezmer-Tanzfieber bis zu apokalyptisch anmutenden Jazz, von groteskem Kabarett bis zu heimeliger Lagerfeuermusik …. „…eine wütende, zärtliche, verrückte, punkige, freejazzige, aber immer in der Folklore der kyrillisch schreibenden Welt und ihrer Nachbarn grundierte Kommune-Musik, wie es sie, vor allem was die literarischen Quellen anbelangt, noch nie auf einer Klezmer-CD gegeben hat." (Ulrich Olshausen, FAZ) Brotfabrik / F., Bachmannstr. / 20 Uhr |
Sonntag, 01. Februar: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!![]() (Uwe) 200-mal am Tag lügt ein Mensch im Durchschnitt. Die Lüge ist der Kitt der Weltgeschichte. Nach dem überwältigenden Erfolg mit ihrer Lesung zu Ehren von Roger Willemsen und Dieter Hildebradt im St.Pauli Theater in Hamburg, gehen Walter Sittler (Hildebrandt) und Johann von Bülow (Willemsen) nun mit ihrer unterhaltsamen Suche nach der Wahrheit über die Lüge auf Tour. Neu arrangiert und sanft aktualisiert werfen sie mit skandalösen Unwahrheiten und hinterhältigen Intrigen nur so um sich. Sehr zur Unterhaltung des Publikums …. Centralstation / DA, Im Carree / 17 Uhr |
Montag, 02. Februar: OF/ Reden über den Kulturentwicklungsplan![]() (Andrea) |
Montag, 02. Februar: Of/ Montagstalk #3: »Matthias Ulrich: »Fröhlich sein!«![]() (Andrea) |
Montag, 02. Februar: Der Schmerz (weitere Termine)![]() (Martin) Eine sensationelle Inszenierung in spektakulärem Bühnenbild und instensivstes Schauspiel! Shirin Sojitrawalla schreibt dazu in ‚Theater der Zeit‘ (erschienen am 23.10.25): „An keinem Moment der fast zwei Stunden ertönt hier ein Wort, das nicht auch durchlebt und durchdacht scheint von denen, die es sprechen. Das kann verwundern, zumal bei einer Romanadaption, und zwar nicht irgendeiner, sondern Marguerite Duras’ „Der Schmerz“. Ein harter Text, der das Grauen unverblümt zur Sprache bringt. Regisseur Michael Weber hat die Theaterfassung erstellt und die Bühne eingerichtet. Im Mittelpunkt steht eine Frau, Marguerite Duras, die darauf wartet, dass ihr Mann aus dem Konzentrationslager heimkommt. Als Mitglied der Résistance war Robert L. (im echten Leben Robert Antelme) in deutsche Konzentrationslager deportiert worden. Bald steht er abgemagert und an Körper und Seele zerschunden vor ihr. Ein großer Mann mit nur noch 37 Kilogramm. Ein Wrack, in Frankfurt verkörpert von Jakob Gail. In einem Seitenraum der Frankfurter Naxoshalle des Theaters Willy Praml beherrscht ein ausgebrannter Bus die Bühne. Er nimmt fast die gesamte kleine Spielfläche ein, das Publikum nimmt an drei Seiten drumherum sehr dicht am Geschehen Platz. (…) Zu Anfang sitzt hier im selben Moment nervös und stoisch Anna Staab als bildschöne Frau mit tolldreist eingedrehter Frisur nach der Mode der damaligen Zeit. Die Flamme eines Feuerzeugs illuminiert ihr Antlitz. Schon dieser Beginn erweist sich als so spektakulär unspektakulär, dass man die Augen nicht abwenden möchte. Immer wieder sind es kleine Details, Momente am Rande, die an diesem konzentrierten Abend Eindruck hinterlassen. Der Bus dient dabei als Sinnbild für Gewalt und Zerstörung und für ein Zuhause auf Zeit. Im Laufe des Abends bespielt das Ensemble ihn von allen Seiten, inklusive Heckfenster. Im Dach des Busses befinden sich zwei Luken, manchmal spaziert das Ensemble dort oben umher. An einer Stelle stampft jemand immer wieder mit dem Fuß auf, so dass die Frau unten im Bus den Schmerz der Überlebenden als irres Klopfen in den Schläfen spürt, oder ist es das lang ersehnte Pochen an der Tür? An anderer Stelle kauert der Wiederkehrer auf einem der großen Reifen des Busses, wie heutzutage Geflüchtete es auf ihrem Weg nach Europa tun. Im Inneren des Busses steht ein Klavier, das zuweilen betätigt wird, auch wenn die Musik vom Band kommt, wie überhaupt Musik hier als Atmosphärenverstärker dient: Klassisches, aber vor allem Chansons und Volkslieder, oft sehr Französisch, immer stimmungsvoll. Frankreichmarker setzt der Abend, ohne auf Baguette und Baskenmütze zurückzugreifen. Okay, der Liebhaber der Frau (Muawia Harb) trägt ein Bretagne-Shirt (Kostüme Paula Kern), doch französisch wirkt eher die Art, wie Weber und sein Ensemble von Krieg und Leben erzählen, etwa die Nonchalance mit der am Ende alle mit freiem Oberkörper spielen und dabei ebenso so viel von der Fragilität ihrer Existenz wie vom zerrütteten Begehren sprechen. Szenen größtmöglicher Zärtlichkeit wechseln sich ab mit krassen Verlautbarungen roher Gewalt und Unmenschlichkeit. Dabei zelebriert der Abend seine Langsamkeit, die zwar ein bisschen Sitzfleisch erfordert, aber dennoch zielführend ist. Es ist die Mischung aus französischer Leichtigkeit und deutscher Erdenschwere, die überzeugt. Das Ensemble, allen voran Anna Staab, bewundert man nicht nur fürs Auswendiglernen irrsinniger Textmengen, sondern auch für sein variantenreiches, situativ wechselndes Spiel. Ein paarmal läuft die Frau wie manisch um den Bus herum, ihre hohen Schuhe im Raum hallen wie Hiebe, und man denkt unwillkürlich an Todesmärsche und die Hofgänge Gefangener. Die triste Fabrikhalle Naxos, in der früher Schleifmittel hergestellt wurden, ist als Spielort in diesem Zusammenhang ein Geschenk. Ein unbehaglicher Ort für einen unbehaglichen Text. Manches gerät sehr illustrativ, da kräuselt dann Zigarettenrauch aus der Dachluke des Busses, wenn von den Krematorien der Lager die Rede ist. Ein sicht- wie erfahrbares Grab in den Lüften. Und ein Abend, der als ein Stück Erinnerungskultur an die Nieren geht.“ Montag, 2. um 19.30h, Freitag, 6. um 19.30h und Sonntag, 8. Februar um 18.00h: Theater Willy Praml in der Naxoshalle |
Montag, 02. Februar: Bernhoft – Solo Performances![]() (Uwe) Brotfabrik / F., Bachmannstr. / 20 Uhr |
Dienstag, 03. Februar: 'Besser wird's nicht'- die eingetunkte LeseShow mit den Cartoons![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / 19 Uhr |
Mittwoch 04.- Samstag 14. Februar: Musikfestival cresc… Biennale für aktuelle Musik![]() (Daniela) Mit Konzerten, Uraufführungen und Installationen eröffnet cresc… 2026 unter dem Motto SCHWÄRMEN vom 4. bis 14. Februar 2026 einen Denkraum zwischen Natur, Gesellschaft und Kunst. Mit dem biennalen Festival cresc... Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main bündeln herausragende Kulturinstitutionen der Region seit 2011 ihre Kräfte: das Ensemble Modern mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie und das hr-Sinfonieorchester mit der hr-Bigband. Die wechselnden und an Anzahl wachsenden Veranstaltungsorte und Kooperationspartner sowie das Programm selbst markieren den Anspruch des Festivals: herausragende Musik unserer Zeit für das Publikum der Metropolregion zu präsentieren. Unter wechselnden Themenstellungen bietet das Festival alle zwei Jahre ein facettenreiches Programm aktueller Musikströmungen, von Schlüsselwerken des 20. und 21. Jahrhunderts bis hin zu Uraufführungen junger Komponist*innen. Neben Konzerten umfasst das Programm auch interdisziplinäre Formate, die Musik mit anderen Kunstformen und gesellschaftspolitischen Diskursen verbinden. |
Mittwoch, 04. Februar: Keine Macht für Niemand. Pop und Politik in Deutschland![]() (Uwe) Mit Antilopen Gang, Akne Kid Joe, BAP, Blond, Wolf Biermann, Samy Deluxe, Fehlfarben, Fresh Familee, Fasia Jansen, Hans-A-Plast, Lin Jaldati, Cem Karaca, Kettcar, Muff Potter, Nashi44, Schrottgrenze, Slime, Tocotronic, Hannes Wader, ZSK und vielen mehr. Unterhaltsam, scharfsinnig, hintergründig und mit Punk-Ästhetik. Ein guter Grund, die Ohren zu spitzen und sich auf eine mitreißende Mischung aus Performance, Lesung und Musik einzulassen.. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr |
Mittwoch, 04. Februar: Christopher![]() (Andrea) |
Mittwoch, 04. und Donnerstag, 05. Februar: Der Soldat. Ein Übergangsritual![]() (Martin) Bekannt geworden ist Julian Warner als Musiker, antirassistischer Aktivist, Künstler, Kurator und Leiter des Brechtfestivals in Augsburg. In seinem neuen Solo widmet er sich einer Ikone des Schwarzen Widerstands: Frantz Omar Fanon (1925–1961). Begleitet von Schlagzeuger Markus Acher durchlebt der Schwarze Künstler Julian Warner auf der Bühne seine Verwandlung zum Soldaten: Im Takt des Schlagwerks, dem körperlichen Drill ausgeliefert, stellt er Fragen an die Geschichte und seine Erfahrungen im Kulturkampf um Repräsentation und Ressourcen. Und er sucht nach seinem eigenen Verhältnis zur Gewalt. Wann ist Kulturkampf Krieg, und ist es notwendig, darin Gewalt auszuüben? Kaum jemand hat die Rolle von Gewalt in einer zerrissenen Welt so klar analysiert wie Frantz Fanon – Psychiater und Marxist aus Martinique. Er war überzeugt, dass die Entmenschlichung durch den europäischen Kolonialismus nicht durch Gespräche oder Zugeständnisse beendet werden könne, sondern nur durch die Zerschlagung des kolonialen Systems: „Die Befreiung der Okkupierten ist gleichzeitig der Schrecken der Besatzer.“ Fanons Verteidigung antikolonialer Gewalt wurde weltweit von linken Bewegungen aufgegriffen – von den Black Panthers in den USA bis zur RAF in Deutschland – und sorgt bis heute für kontroverse Diskussionen. Ob in der Politik, der Wirtschaft, im Krieg oder in der Kultur – die Figur des Soldaten hat sich zu einem Symbol der Gegenwart entwickelt, und militärisches Denken prägt zunehmend gesellschaftliches Handeln. Und immer lauter stellt sich dabei die Frage nach der Notwendigkeit und Rechtfertigung von Gewalt. Mittwoch, 4. und Donnerstag, 5. Februar um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Donnerstag 05. Februar: Zwischen Ausgrenzung und Solidarität / Weibliche Fans im Männerfußball![]() (Daniela) Heute ist wieder unser SGE Frauennetzwerktreffen und wir haben einen besonderen Gast vor Ort: Stella Schrey vom F_IN Netzwerk kommt! Zwischen Ausgrenzung und Solidarität / Weibliche Fans im Männerfußball Ablauf: 19:00 Vortrag (inkl. Präsentation), anschl. Diskussion Über F_IN: Netzwerk von Frauen* im Fußball – vernetzt, bildet weiter, setzt sich gegen Sexismus & sexualisierte Gewalt ein. |
Donnerstag, 05. Februar: Of/ Lost in Translation![]() (Andrea) CINESCAPE°, Frankfurter Straße 39, Offenbach |
Donnerstag, 5. Februar: Of/ Silent Friend(Andrea) |
Donnerstag, 05. Februar, bis Sonntag, 22. Februar: Of/ Klaus B. aus R. (Waffenhändler) trifft Carlo Z. aus F. (Geldfälscher)![]() (Andrea) Der Titel der Ausstellung im BOK, der in diesem Jahr 100. Geburtstag feiert, macht neugierig: Klaus B. aus R. (Waffenhändler) trifft Carlo Z. aus F. (Geldfälscher) und weil es kein Tatort, sondern Kunst ist: "Carlo Zilch und Klaus Böhmer verdeutlichen, dass alles erst einmal nur Material, Form und Farbe ist: Alle Dinge sind per se leer, weder gut noch böse. Alles was ist, entsteht durch Gedanken, Erfahrungen, Absichten, Meinungen und Urteile dazu. Die Dinge sind nicht was sie sind, erst wir machen sie zu etwas!" Vernissage Donnerstag, 5.2.2026, 19 Uhr, Einführung in die Ausstellung: Karin Nedela im Gespräch. Finissage am Sonntag, 22.2.2026, mit Fotosession um 13 Uhr BOK-Galerie, Kirchgasse 27 – 29, Offenbach |
V O R S C H A U |
Freitag 06. Februar: cresc… Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main: Superorganisms in Bad Vilbel![]() (Daniela) Im Rahmen von cresc… Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main gibt es heute ein bestimmt tolles Konzert in Bad Vilbel: Das Musikfestival cresc… Biennale für aktuelle Musik Frankfurt Rhein Main von Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester macht Station im VILCO Bad Vilbel. Gemeinsam widmen sich die beiden Festivalausrichter dem Festivalthema SCHWÄRMEN. Dabei erkunden sie, wie sich Klänge organisieren und zu einem Superorganismus werden – zu einer Gemeinschaft, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. Der Komponist Miroslav Srnka überträgt dieses Phänomen in seinem Werk ›Superorganisms‹ auf das Orchester: Mal funkelt das Individuum, mal dominiert der gemeinsame Puls. Ein musikalisches Abenteuer, das die Kraft des Miteinanders spürbar macht. Conlon Nancarrows ›Studies‹ entfalten in ihrer kammermusikalischen Fassung ein polyrhythmisch groovendes vielfarbiges Strukturgefecht. In Rebecca Saunders’ ›Wound‹ prallen fragile Linien und orchestrale Dichte, verletzliche Intimität und schroffe Abwehr aufeinander – ein emotional aufgeladenes Werk voller Klangwunden. Miroslav Srnka: Superorganisms für großes Orchester (2022), Conlon Nancarrow: Studies No. 7, 6, 12 (1948–51) – Kammermusik-Transkriptionen von Yvar Mikhashoff unter Mitarbeit von Charles Schwobel (1987–89) Ensemble Modern, hr-Sinfonieorchester, Sylvain Cambreling | Dirigent 06.02.2026 | 20:00 Uhr | VILCO, Bad Vilbel www.cresc-biennale.de |
Freitag, 06. - Sonntag, 08. Februar: YIPPIE! Kindercomicfestival in Frankfurt, Offenbach und der Rhein-Main-Region![]() (Petra) Die achte Ausgabe des preisgekrönten Kindercomicfestivals YIPPIE! geht an den Start. Und es breitet sich immer mehr in der ganzen Rhein-Main-Region aus: YIPPIE! gibt es in Darmstadt, in Hofheim und Offenbach, in Wiesbaden und Bad Vilbel und natürlich im Festivalzentrum in Frankfurt am Main. Tolle Geschichten, viel Musik, Comics zum Selbermachen – das ist das Rezept für YIPPIE! Und das alles live. Mit den Zeichner*innen, die die Comics gemacht haben, mit Live-Musik und tollen Workshops. Aus der ganzen Welt kommen die Künstler*innen, aus Kanada, Frankreich, Belgien und England, aus Deutschland und aus Frankfurt. Zum Warm up kommt Philip Waechter schon am Vortag, 05. Februar, mit “Toni” nach Hofheim. Der offizielle Auftakt des Festivals in Frankfurt findet dann am 06. Februar im Literaturhaus Frankfurt statt. Zu Gast sind Axel Scheffler, Regina Kehn und Guillaume Perreault. Seinen krönenden Abschluss findet YIPPIE! am Sonntag mit einem Familien-Comic Konzert von Dota Kehr und Jan Rohrbach im Jungen Museum Frankfurt. Dazwischen finden Lesungen mit Ulf K. in Wiesbaden, Mikael Ross und Regina Kehn in Offenbach, Tanja Esch in Bad Vilbel und mit Axel Scheffler, Ferdinand Lutz und Dominik Merscheid in Darmstadt statt. YIPPIE! Kindercomicfestival, Orte: Junges Museum Frankfurt, Leopold-Sonnemann-Saal. Saalhof 1, Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, Centralstation Darmstadt, Im Carree, Darmstadt, Stadtbibliothek Bad Vilbel, Niddaplatz 2, Klingspor Museum Offenbach, Herrnstraße 80, Stadtbibliothek Offenbach, Herrnstraße 84, Volkshochschule Main-Taunus, Pfarrgasse 38, 65719 Hofheim, Eintritt: bis auf wenige Ausnahmen für Kinder frei, das gesamte Programm (mit Ticketangaben) findet Ihr hier |
Freitag 06. Februar bis 01. März: Austellung: »CONSPIRACY THEORY«![]() (Daniela) »Conspiracy Theory« ist das Ergebnis einer eineinhalbjährigen künstlerischen Arbeit von Vládmir Combre de Sena mit unterschiedlichen KI-Systemen. Künstliche Intelligenz wird dabei nicht als Autorin verstanden, sondern als Instrument, Gegenspielerin und ideologisch geprägter Akteur innerhalb eines bewusst konfrontativen künstlerischen Prozesses. Die Video-Serie behandelt verschiedene Themen großer Tragweite, wie z.B. das Theoriegebilde von Religion, die Fiktion von Rasse, das Konzept der Moderne, die Dominanz des Westens, und der Frage, ob die Macht bereits in der Cyber Cloud liegt. Die Arbeit legt offen, dass KI-Systeme nicht neutral operieren. Sie transportieren implizite Weltbilder, bevorzugen dominante Narrative und tendieren dazu, Kritik zu moderieren oder zu versöhnen. Begriffe wie Ausgewogenheit, Dialektik oder Komplexität erweisen sich dabei als ideologisch aufgeladen. In »Conspiracy Theory« wird dieser Effekt nicht verdeckt, sondern sichtbar gemacht – durch bewusste Intervention, Zurückweisung und künstlerische Steuerung. Die Videos sind keine Simulation von Leben, sondern präzise gesetzte Argumentationsräume. Bewegung ist berechnet, Nähe programmiert, Stimme synthetisch. Gerade diese Distanz erzeugt Schärfe. Die Serie zeigt KI nicht als Zukunftsversprechen, sondern als gegenwärtige Machtstruktur, die Wissen formt, filtert und normalisiert. Ausstellungsraum EULENGASSE, Frankfurt, 6. Februar – 1. März 2026, Vernissage, 6. Februar – 19 Uhr |
Freitag, 06. Februar - Sonntag, 24. Mai: "Wolle. Seide. Widerstand" - Ausstellung im Museum Angewandte Kunst![]() (Petra) Der Trend geht wieder zum Teppich? Mit dieser Ausstellung widmet sich das Museum nach 45 Jahren erstmals wieder ausschließlich dem Thema Teppich – in einer Zeit, in der sich das große Interesse an handgefertigten Textilien aller Art im Übrigen in einer auffallenden Anzahl an internationalen Ausstellungen widerspiegelt. Präsentiert werden Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler*innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare. In gleicher Radikalität sprengen sie mitunter die Grenzen der Flächigkeit: Sie loten die Möglichkeiten des Dreidimensionalen aus, und entfalten sich als textile Skulpturen und immersive Erfahrungsräume, die sich durch ihre affektive Qualität an gegenwärtigen Lebensprozessen beteiligen. Dabei zielt diese Ausstellung darauf ab, Teppiche nicht aus einem stilgeschichtlichen Blickwinkel zu betrachten, sondern sie vielmehr im Interesse einer Entwicklungslinie zu zeigen, die außerhalb einer traditionellen westlichen Teppichforschung steht. Schon der Titel deutet auf neue Fragestellungen hin: Kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Und wenn ja, auf welche Weise verkörpern dann gerade Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“? Diesbezüglich stehen jene Perspektiven der mit jüngsten Werken aus dem ersten Viertel des 21. Jahrhunderts vertretenen internationalen Künstler*innen im Fokus der Ausstellung, die im Teppich, der zum offenen Kunstobjekt geworden ist, mit unterschiedlichen Aspekten von Widerstand einhergehen. Wolle. Seide. Widerstand - Ausstellung, mit Arbeiten von: Faig Ahmed, Diedrick Brackens, Johannah Herr, Jan Kath, Baseera Khan, Alexandra Kehayoglou, William Kentridge, Noelle Mason, Otobong Nkanga, Tobias Rehberger, Erin M. Riley, Tsherin Sherpa, Rose Stach, Nasan Tur und Jeroen van den Bogaert, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Eröffnung 06. Februar 19 Uhr, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, Eintritt: 12 (5) EURO, barrierefrei |
Samstag 07. Februar: SOUL FOOD![]() (Daniela) SOUL-FUNK-DISCO-OLD SCHOOL HIP HOP Abendkasse 15 € |
Samstag, 07. Februar: Sarah Hakenberg: Mut zur Tücke![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr |
Sonntag 08. Februar: Offener Kreativworkshop für lebendiges Stadtgrün![]() (Daniela) Eine offene Mitmach-Werkstatt, in der aus Zweigen, Ideen und Fantasie sichtbare Zeichen für mehr Stadtgrün entstehen. Gemeinsam bereiten wir aus den Platanenzweigen vom Museumsufer Baumaterial für den Atzelbergplatz vor und gestalten aus den Resten fantasievolle Baumkostüme für die Aktion zu mehr Stadtgrün am 28.Februar auf der Zeil. Am Sonntag, den 8. Februar, laden wir (vom Umwelt-Exploratorium e.V. https://www.u-x.de/) von 11–15 Uhr in den Aeronautenhangar am Alten Flugplatz Bonames zu dieser gemeinschaftlichen Gestaltungsaktion ein. Die Aktion ist offen und niedrigschwellig und lädt zum Mitmachen, Austauschen und gemeinsamen Gestalten ein – für Kinder, Erwachsene und alle, die Lust haben, unsere Stadt aktiv mitzugestalten. Die wärmende Verpflegung wird unterstützt von Sue’s Kitchen & Food That’s Left. Ort: Aeronauten Hangar Umwelt-Exploratorium e.V. | Am Burghof 53 | 60437 Frankfurt am Main https://maps.app.goo.gl/i7xG2rXuqzYHaTaD7?g_st=ic Zeit: Sonntag, 08.02.2026 von 11-15 Uhr |
Montag, 09. Februar: Naxoshalle: Abreißen! 25 Jahre Hallenbesetzung![]() (Martin) Der irre Weg vom letzten Arbeitstag der Arbeiter in der Naxos-Union 1990 bis zur ersten Premiere des THEATER WILLY PRAML 2000. Fast hätte es sie nicht mehr gegeben, die Naxoshalle. Denkmalschutz aufheben und den Investor endlich bauen lassen. Über alles wächst Gras oder ergießt sich der Beton, so die Hoffnung der einen. Nicht noch mehr Vernichtung von Stadtgeschichte, die einen Krieg überlebt hat, so die Warnung der anderen. Stadtpolitik, die sich wie ein Kriminalroman ausnimmt, aber zum Glück ohne Leiche. … und ob und wie es an Ort und Stelle weitergehen könnte und sollte, das hängt nicht nur von der Qualität unserer Arbeit, sondern auch vom Gestaltungswillen der Politiker*innen unserer Stadt und nicht zu unterschätzen von der Einflussnahme ihrer Bürger*innen ab. Eine Lesung des Ensembles Theater Willy Praml mit anschließendem Podium über die Zeit vor uns, als die Naxoshalle noch NUR EINE IMMOBILIE war - schön, aber lästig. Podium: Alfred Gangel (Leiter des Liegenschaftsamtes 1997-2012), Claus-Jürgen Göpfert (Ehemals Frankfurter Rundschau), Simon Möllendorf (Leitungsteam Produktionshaus NAXOS), Willy Praml (Theatermacher), Linda Reisch (Kulturdezernentin 1990-1998). Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Kulturwissenschaftler) Montag, 9. Februar um 19.30 Uhr: Naxoshalle: Abreißen! Foto: © Rebekka Waitz |
Montag, 09. Februar: The Blue Stones![]() (Uwe) Minimalistische Besetzung, maximaler Sound – das kanadische Duo The Blue Stones überrascht immer wieder mit seiner kraftvollen Präsenz. Was auf den ersten Blick wie eine klassische Blues-Rock-Kombo wirkt, entfaltet sich zu einem beeindruckend vielschichtigen Klangbild, das irgendwo zwischen Rock, Alternative und Pop beheimatet ist … Mit ihrem intensiven Zusammenspiel und geschicktem Einsatz der Technik entsteht eine Bühnenpräsenz, die alle im Publikum sowohl in kleinen Clubs als auch auf großen Festivalbühnen begeistert. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr |
Mittwoch, 11. Februar: hr-Bigband & Richard Bona![]() (Daniela) hr-Bigband & Richard Bona Seinen ersten Bass baute sich Richard Bona selbst aus Kisten und Fahrrad-Bremsseilen. Mittlerweile ist der Kameruner zu einem Weltstar geworden. Er gehört zu den weltbesten Bassisten, hat eine faszinierende Singstimme und spielt zahlreiche weitere Instrumente. Zusammen mit der hr-Bigband bringt er ein grooviges Programm auf die Bühne, das nicht nur musikalisch exquisit ist, sondern auch einfach gute Laune macht. Für das musikalische Establishment war er ein Unbequemer, weil er sich nicht dem Diktat des wirtschaftlichen Erfolgs unterwarf, sondern die Musik machte, die ihm am Herzen lag. Und das waren oft genug Songs für und über die Außenseiter, die Marginalisierten, die Underdogs. Dass er damit genau richtig lag, beweisen seine zahlreichen Preise und Nominierungen für seine Alben. Richard Bona ist selbst mittlerweile ein Name, den andere sich in ihre Biografie schreiben, aber auch er hat mit den Größten der Musikwelt zusammengearbeitet, darunter Herbie Hancock, Quincy Jones, Chick Corea, Sting und Stevie Wonder. Videoausschnitt: https://youtu.be/PjcCoRYCYPw?si=GCUUbCTQtXiysZAf Richard Bona, Bass/Gesang; Michael Philip Mossman, Leitung Tickets und Infos: Frankfurt Alte Oper Tickets: 66€ / 55€ / 44€ / 33€ / 22€ (069) 155 2000 |
Donnerstag, 12. Februar – Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn

(Petra)
Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt.
Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel
Thomas Bayrle – Fröhlich sein!, Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro
Freitag 13. Februar: VINTAGE SOUNDSYSTEM / Musik & Diskurs #25![]() (Daniela) VINTAGE SOUNDSYSTEM / Musik & Diskurs #25 Hans-Jürgen Lenhart, Musikjournalist und Autor zur Hanauer Stadtgeschichte, lässt in unzähligen Bildern wie auch Film- und Musikbeiträgen diese Zeit wieder aufleben. Mit dabei: Leslie Link, Kultgitarrist aus Hanau (Orange Peel), der diese Zeit hautnah erlebt hat. Er hielt sich als Musiker mit Drogen wach und spielte auf Zuhälterpartys im Frankfurter Bahnhofsviertel. Wegen seines Gitarrenstils nennt man ihn den „Hendrix von Hanau“ und das wird er auch lautstark zeigen. Lenhart und Link rufen in Erinnerung, welche Clubs und lokale Bands es in Hanau und Frankfurt in der Zeit 1957 bis ca. 1968 gab und warum sie wieder verschwanden, dazu die Rolle der Zuhälter sowie die Entwicklung vom Rock ‘n‘ Roll zu Soul und Beat Musik. Tür & Küche ab 19:00 Uhr. Start um 20:00 Uhr, pastel, Lindleystraße 15, barrierefrei, FFM NÄCHSTE TERMINE: |
Freitag, 13. Februar: Tulpe![]() (Andrea) “Wenn hier was untergeht, dann mit Stil. Wenn’s regnet, dann Champagner. Und wenn ein Herz bricht, dann nur, um endlich richtig zu schlagen”. Das ist mal eine Attitude, gefällt mir. Ich hatte noch nie von der Band gehört, auch nichts von ihren zwei Abriss-Shows bei Rock am Ring und Rock im Park und dass sie bei TikTok erfolgreich sind. Macht aber nüscht, mit “schonungsloser Ehrlichkeit und einer klaren politischen Haltung hat sich die Band aus dem Schatten gespielt – und steht jetzt für ein ganz eigenes Lebensgefühl: voller Menschlichkeit, Engtanz mit dem Chaos und dem Willen, sich mit voller Wucht in das Leben zu stürzen. Ob im viralen „Enfant Sensible“ – einem Kracher, der Mackermythen demoliert –, im Größenwahn-Song „Rockbillionär“, oder im hymnischen „König von Trotzdem“, das Lebenslügen auseinandernimmt und in Euphorie verwandelt: TULPE sind laut, klug, zart, dreckig, verspielt – und verdammt nah dran an dem, was es heißt, heute jung zu sein.” Mal gucken, was die jungen Leute heute Abend so machen. 19.30 Uhr |
Sonntag, 15. Februar: AL HAKAWATI![]() (Martin) Die Kunst des Erzählens zwischen Damaskus und Frankfurt Seit Jahrhunderten nimmt das Erzählen von Geschichten einen zentralen Platz im kollektiven Gedächtnis der Levante ein und der HAKAWATI war der unangefochtene Meister der abendlichen Zusammenkünfte. Der HAKAWATI war nicht nur ein Geschichtenerzähler, sondern er eröffnete das Tor zu anderen Welten, machte den Brückenschlag zwischen Geschichte und Fiktion, zwischen Realität und Legende. Das THEATER WILLY PRAML erneuert diese Tradition mit seinem syrischen Ensemblemitglied Muawia Harb im Produktionshaus NAXOS, der sich die Geschichten aus 1001 Nacht vorgenommen hat. Das ist alles andere als eine Klassikerlesung, das ist pralles Volkstheater, bei dem der ganze Saal mittobt. Eine geistige Fluglinie zwischen Damaskus und Frankfurt am Main. Ein solches Angebot in einer deutschen Kulturinstitution für eine arabische Community ist eine Seltenheit. Für uns ist es ein vergnüglicher Schritt zur Öffnung unseres Theaters für unsere arabischen Freund*innen. Und alle, die nicht arabisch sprechen und noch nie Shisha geraucht haben, sind natürlich auch herzlich willkommen. In arabischer Sprache mit Muawia Harb. Theater Willy Praml (NAXOS) / 14.00 Uhr |
Mittwoch, 18. Februar: Sebastian Studnitzky: EUPHORIA![]() (Uwe) Unverwechselbaren Sound mit kreativer Tiefe, Multi-Instrumentalismus und einen mitreißenden Groove bringt Studnitzky an Klavier und Trompete mit seinem neuen Projekt EUPHORIA auf die Bühne – zusammen mit seinen musikalischen Partnern Claudio Puntin (Woodwinds), Tim Sarhan (Drums), Paul Kleber (Bass) und Bodek Janke (Tabla & Percussions). Studnitzky gilt als einer der vielseitigsten Musiker Deutschlands und ist der einzige Künstler, der sowohl mit dem ECHO Jazz als auch mit dem OPUS Klassik Award ausgezeichnet wurde. EUPHORIA ist der Höhepunkt seiner langjährigen innovativen Arbeit als Komponist und Interpret, in der er neoklassische, Jazz- und Filmmusikelemente zu einer einzigartigen künstlerischen Vision verschmilzt. Centralstation Darmstadt, DA, Im Carree / Einlass 19.00 Uhr |
Donnerstag 19. + Freitag 20. Februar: Wiederaufnahme der Performance „exp!osure“![]() (Daniela) Konzept und Umsetzung: Vera Boitcova, Michelle Koprow, Olga Lerani und Ann-Kathrin Pfahler; Performance: Vera Boitcova und Olga Lerani; Bühne und Video: Michelle Koprow; Dramaturgie und Produktionsleitung: Ann-Kathrin Pfahler; Videoauftritt und Interview: Simon Taraz Schmidt; Foto: Michelle Koprow |
Freitag, 20. Februar: Of/ Die progressiven Nostalgiker![]() (Andrea) Dazu servieren wir mit Bœuf bourguignon den Klassiker der französischen Küche, der alle Zeiten überdauert – und uns einfach immer vorzüglich mundet. Dazu gibt es Püree, Karotten (wie im Film), eine Pilzpfanne für die Vegetarier und Tarte Tatin für alle. Bon appétit! Einlass ab 18:30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr. Tickets gibt es nur und ausschließlich hier: https://kinokulinarisch.de/ Alte Schlosserei der EVO, Andréstraße 71, Offenbach |
Freitag, 20. und Samstag, 21. Februar She stands in the middle oft he battlefield![]() (Martin) In „She Stands in the Middle of a Battlefield“ sucht die polnische Theaterregisseurin Magda Szpecht Worte und Formen für das Gefühl, eine Freundin und Schwester in den Krieg ziehen zu sehen – und ihr dennoch Halt geben zu wollen. Vom Alltag an der ukrainischen Front erfährt sie über Text- und Sprachnachrichten. Und auch davon, wie sich Kameradschaftlichkeit, Idealismus und Sexismus überlagern. Innerhalb einer vielschichtigen Partitur mit neuen Bildern des Krieges, Fragmenten aus Open-Source-Recherchen, persönlichen Briefen und klanglichen Landschaften öffnet sich ein Resonanzraum für das, was oft ungehört bleibt. Das Stück changiert zwischen der bitteren Erkenntnis, als Frau in einem hyper-patriarchalen System, dem Militär, gefangen zu sein, und der gleichzeitigen Unumstößlichkeit dieser Entscheidung. Madga Szpecht erzählt hier von einer Künstlerin, die zur Soldatin wird. Sie tastet sie sich durch den Alltag des Krieges, rekonstruiert Rituale, Widersprüche, Erschöpfung – und stellt die alles durchziehende Frage: Wer beansprucht ihren Körper? Freitag, 20. und Samstag, 21. Februar um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
20. Februar: The Kooks![]() (Andrea) |
Samstag 21. Februar: PINK MOMENTS - Neue Veranstaltungsreihe zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt![]() (Daniela) Karola & Heide haben eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen und wer die beiden kennt, weiß, dass das ein sehr gut kuratiertes Programm wird! Mit PINK MOMENTS beginnt am 21. Februar eine Veranstaltungsreihe mit Filmen und Gesprächen zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt am Main von Mitte der 1970er Jahre bis heute. Veranstaltet wir die Reihe vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit dem LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt). Weitere Veranstaltungen werden im April 2026 in Zusammenarbeit mit dem Kino im Deutschen Filmmuseum (16.-18.4.), dem mal seh’n Kino (tba) und der Pupille – Kino in der Uni (tba) stattfinden. Die Veranstaltungsreihe ist Rosa von Praunheim (1942-2025) gewidmet. Als Teil der Lesben-, Schwulen- und Frauenbewegung, die sich in den 70er Jahren auch in Frankfurt sichtbar formierten und die Stadtöffentlichkeit veränderten, entstand eine aktive schwule, trans und lesbische Film-Community von Filmmacher*innen und Kinogänger*innen. PINK MOMENTS am 21.2. gibt mit einem zweiteiligen Programm erste Einblicke in diese Geschichte schwul-lesbischen und queerfeministischen Kinos – mit all time favourites aus Programmen, Festivals und Einzelevents, denen insbesondere die Pupille, das Bergerkino, das Mal seh’n Kino und das Kino des Deutschen Filmmuseums über alle Jahrzehnte hinweg Raum gab. Es sind prominente Gäste und Protagonist:innen der Szene eingeladen, die im Gespräch Engagement und Formen der Zusammenarbeit, wechselseitiger Unterstützung im Zustandekommen dieses ‚Kinos im Kino‘ vor Augen führen und vergegenwärtigen können. Die Fortsetzung im April beinhaltet u.a. eine Hommage an Rosa von Praunheim und einen Fokus auf Filme aus der Trans-Bewegung in Verbindung mit einem Panel. PINK MOMENTS - Film, Gäste, Gespräche, Ausstellung Die Filme am 21.2. 2026 Termin: 21. Februar 2026 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr |
Sonntag 22. und Montag 23. Februar: Starke Stücke: GIRLS![]() (Daniela) GIRLS (Alter 14+), Kolektiv Igralke & Tjaša Črnigoj, Rijeka, Ljubljana (HR/SI) In „GIRLS“ untersuchen die Spielerinnen Themen wie das Erwachsenwerden, erste sexuelle Erfahrungen und Sexualaufklärung über mehrere Generationen von Frauen hinweg: Sie verhandeln körperliche Selbstbestimmung, den „Verlust der Jungfräulichkeit” und wie sehr sie ungewollte Schwangerschaften fürchteten. Durch eine intime Termine: Foto: Dražen Šokčević |
Montag, 23. Februar Starke Worte II![]() (Martin) Während zahlreiche Städte und Regionen in Deutschland bereits die zunehmende Überalterung der Gesellschaft spüren, ist Frankfurt eine junge Stadt. Welche Bedingungen bietet Frankfurt seinen jungen Bürger*innen? Welche Voraussetzungen und Räume brauchen Kinder und Jugendliche, um Frankfurt schon jetzt als ihre Stadt mitzugestalten? Welche Rolle spielt dabei die lebendige Theaterszene für junges Publikum in Frankfurt? Welche konkreten Umsetzungspläne gibt es in der Politik, um die Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen – darunter ihr Recht auf kulturelle Teilhabe und Kunst? Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus), um 16.00 Uhr |
BEREITS ANGEKÜNDIGT, LÄUFT ABER NOCH EINE WEILE |
Seit Dienstag, 13. Januar: Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New: Old School / Black Water“ in der Heyne Kunst Fabrik![]() (Petra) Mit „Old School“präsentiert die Heyne Kunst Fabrik erstmals Werke aus den frühen Schaffensjahren des Fürther Malers und Grafikers Walter Gerstung, dessen eindrucksvollen Arbeiten die Heyne Kunst Fabrik bereits vor einigen Jahren gezeigt hat. Die Arbeiten aus den exzessiven und schonungslosen 80er- und 90er-Jahren umfassen sowohl Originale als auch limitierte und signierte Editionen. Dem gegenüber steht die aktuelle Werkserien „Black Water“ – surreale Fotokunstwerke, die den Gerstung der Gegenwart zeigen. Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New Old School / Black Water“, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstraße 67, Offenbach Öffnungszeiten:freitags 18 - 21 Uhr (16./23./30.01.), sonntags: 15 - 18 Uhr (18./25.01.), weitere Termine gerne nach persönlicher Vereinbarung |
Bis Sonntag, 15. Februar: „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften“ im Museum Giersch![]() (Petra) Landschaften sind ständigen Veränderungen unterworfen – ein Prozess, der im Zeitalter des Klimawandels besonders sichtbar und oft auch zerstörerisch wird. Können Landschaften zugleich schön und gefährdet sein? Die Ausstellung stellt diese Ambivalenz in den Mittelpunkt und fragt nach unserem gespaltenen Verhältnis zur Umwelt. Historische Landschaftsgemälde treffen auf zeitgenössische Positionen, die Verletzlichkeit, Trost und Hoffnung in der Natur reflektieren. Das Konzept der Solastalgie, geprägt 2005 vom australischen Philosophen Glenn Albrecht, beschreibt das Gefühl der Trauer über eine bedrohte Heimatlandschaft – und zugleich die Sehnsucht nach Trost und Verbundenheit. Die Sammlung Giersch legt den Schwerpunkt auf historische Landschafts- und Genremalerei des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts sowie Tier- und Aktplastiken. Die neue Ausstellung verbindet deren historische Landschaftsgemälde mit zeitgenössischen Arbeiten, die aktuelle Fragen der Umwelt und Landschaftsveränderung verhandeln: von urbanen Brachflächen über Umweltverschmutzung bis zur persönlichen Begegnung mit Natur. Sieben zeitgenössische Künstler*innen eröffnen neue Blickwinkel auf das Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Wandel und Hoffnung. So wird Solastalgie zu einem sinnlichen Spaziergang durch Zeiten, Medien und Perspektiven – ein Erleben von Landschaft als wandelbar, fragil und verbindend. Die Ausstellung markiert das 25-jährige Bestehen des Museums und zugleich dessen 10-jährige Zugehörigkeit zur Universität. Foto: Ei Arakawa-Nash: Harsh Citation, Harsh Pastoral, Harsh Münster (2017) © Henning Rogge, Ei Arakawa-Nash & Skulptur Projekte „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften - Ausstellung, Ort: Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 28. bis 30. November Jubiläumswochenende (Eintritt frei, umfangreiches Programm hier), Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, an Feiertagen 10 - 18 Uhr, auch wenn diese auf einen Montag fallen, 24.12., 31.12. 2025 und 01.01.2026 geschlossen, Eintritt: 7 (5) Euro bzw. Zukunftsticket: wer mit ÖPNV/Rad, zu Fuß anreist, erhält an der Kasse Ermäßigung, barrierefrei |
Noch bis 15. Februar: Bad Homburg/ Nachtleben![]() (Andrea) |
Noch bis März 2026: Spurensuche 6 “Frankfurt vergisst nicht“![]() (Daniela) Das Eintracht Frankfurt Museum und sein Leiter Matthias Thoma machen eine hervorragende Erinnerungsarbeit! Ich bin sehr froh, dass ich 2019 bei der Spurensuche Helmut „Sonny“ Sonneberg persönlich kennelernen durfte. Er hat uns damals in der EZB gezeigt, wo der Zug hielt, der ihn als kleiner Bub ins KZ deportiert hat. Das war sehr bewegend! Helmut „Sonny“ Sonneberg, Holocaustüberlebender und über 75 Jahre Eintracht-Fan war ein herausragender Repräsentant des Vereins. Er ist im Alter von 91 Jahren 2023 verstorben. Am Dienstag, den 23. September 2025, startete unter dem Titel „Frankfurt vergisst nicht“ die sechste Ausgabe ihres Spurensuche-Projekts. Sie schreiben: Die Spurensuche wird organisiert vom Museum und dem Bereich Fans & Fankultur der Fußball AG sowie dem Fritz Bauer Institut und dem Sportkreis Frankfurt. Dienstag, 11. November 2025: Vortrag „Ruderverein Germania im Nationalsozialismus“, Kirsten Schwartzkopff Kontakt: |
Bis Sonntag, 18. Januar 2026: Ausstellung philippinischer Architektur “Sulog“ im DAM![]() (Petra) Die zeitgenössische philippinische Architektur befindet sich an der Schnittstelle von miteinander verbundenen und sich überschneidenden Kräften. Sie wird heute als ein kontinuierlicher Fluss von Menschen, Orten und Prozessen definiert, der über die Grenzen des Landes hinausreicht. Der Begriff „Sulog„, der aus der Sprache der Menschen aus der Provinz Cebu stammt und „Wasserströme“ bedeutet, bringt das dynamische Auf und Ab der philippinischen Architektur auf den Punkt. Diese ist aus einem inselartigen Umfeld hervorgegangen und ist verwoben mit den Querströmungen der zahlreichen Einflüsse und dem Austausch von Netzwerken.vDie Ausstellung ist inspiriert von der Vorstellung des Anthropologen Arjun Appadurai vom „Global Cultural Flow“ (1990). Dieser versteht den Begriff als ein sich kreuzendes transnationales Netzwerk des Austauschs zwischen Menschen, Gütern, Wirtschaft, Politik und Ideen. Er schlägt vor, dass wir diese kulturellen Ströme über geopolitische Grenzen hinweg anhand der fünf Dimensionen Ethno-Landschaften, Technik-Landschaften, Finanz-Landschaften, Medien-Landschaften und Ideen-Landschaften verstehen müssen. Die Neukonzeptionierung der philippinischen Architektur lässt sich in drei miteinander verflochtene Themen einteilen: „Menschen als Netzwerk, „Orte als Fluss“ und „Prozess als Ströme“.Ich bin sehr gespannt auf neue Impulse aus dem Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse! Foto: Parang Maguindanao del Norte Province 2024 ©STUDIO IMPOSSIBLE PROJECTS, Patrick Kasingsing Sulog – Philippinische Architektur im Spannungsfeld, Ausstellung, Kuratorenteam: Edson Cabalfin, Patrick Kasingsing, Peter Cachola Schmal, National Commission for Culture and the Arts (NCCA) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM), Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, (Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11-20 Uhr), Eintritt: 12 (7) Euro, barrierefrei |
bis Februar 2026: Of/ „eins. 1-6 +1“![]() (Andrea) |
Noch bis Sonntag, 08. Februar: Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Opelvillen Rüsselsheim![]() (Petra) Die Weihnachtspause finde ich eine gute Gelegenheit, etwas Neues zu entdecken, oder etwas, das ich mir schon das ganze Jahr über vorgenommen hatte, endlich zu machen: zum Beispiel einen Trip nach Rüsselsheim. Hélène de Beauvoir stand lange im Schatten ihrer Schwester Simone de Beauvoir – eine der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und Ikone der Frauenbewegung. Ohne Zweifel beeinflusste Simone de Beauvoir Hélènes Leben und Arbeit auf eine sehr tiefgreifende Weise, dennoch steht das Werk der Malerin für sich. In der Ausstellung wird die vergessene Künstlerin und ihr vielschichtiges Werk neu bewertet werden. Präsentiert wird die erste museale Ausstellung zum Werk der Malerin Hélène de Beauvoir in Deutschland. Mit 177 Leihgaben aus den Jahren 1925 bis 1994 wird die gesamte Spannweite ihres Schaffens mit Kupferstichen, Aquarellen, Acrylbildern und Ölgemälden gewürdigt und dabei bislang unberücksichtigte Thematiken fokussiert. Kunst bedeutete für Hélène de Beauvoir eindeutig einen Akt der Befreiung: Herrschende Rollenbilder legte sie offen und machte in klar verständlicher Bildsprache auf die Lage der Frau aufmerksam. Bisher unbekannte Malereien erweisen sich nun als Schlüsselwerke. Die hochkarätigen Leihgaben stammen aus Frankreich, Italien, Deutschland, England und der Schweiz. Foto: Hélène de Beauvoir Selbstportrait, ©Privatsammlung Ute Achhammer Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Ort: Opelvillen Rüsselsheim, Adresse: Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, 25.+26.12. 10 - 18 Uhr, 01.10.2026 12 - 18 Uhr, an den Feiertagen mit Führungen um 15 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Bis Freitag, 13. Februar 2026: Ausstellung „Akut“![]() (Petra) In einer Welt, die von Geschwindigkeit, Veränderung und Krisen geprägt ist, wird akutes Handeln zur Notwendigkeit. Es sind diese kurzen Momente, in denen Entscheidungen getroffen und Handlungen unausweichlich werden – sei es in Politik, Gesellschaft, Medizin, im persönlichen Umfeld oder in der Fotografie. Letztere macht das Flüchtige sichtbar: Fotograf*innen entscheiden im Bruchteil einer Sekunde über Bildausschnitt, Fokus, Auslöser. Die Ausstellung „Akut“ zeigt fotografische Arbeiten, die die Dringlichkeit des Moments einfangen. die Intensität des Hier und Jetzt widerspiegeln – dokumentarisch, abstrakt oder inszeniert. Themen wie gesellschaftliche Konflikte, ökologische Herausforderungen oder persönliche Grenzerfahrungen werden so zu visuellen Zeugnissen des Augenblicks und fordern neue Perspektiven auf die Gegenwart. Damit richten Mitglieder der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main den Blick auf die Dynamiken der Region Frankfurt und Rhein-Main sowie deren Bedeutung für die großen Fragen der Gegenwart. Die Ausstellung findet im zeitlichen Umfeld der Ernennung von Frankfurt Rhein-Main zur World Design Capital 2026 statt und versteht sich als fotografischer Beitrag zu einem breiteren gesellschaftlichen Diskurs über Zusammenleben, Demokratie und Gestaltung. Foto: ©Samira Schulz Akut – Ausstellung von Mitgliedern der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main, Ort. Haus am Dom, Adresse: Domplatz 3, Öffnungszeiten: täglich 9 - 17 Uhr, samstags und sonntags 11 - 17 Uhr, Eintritt: frei |
Freitag 20. Februar bis 03. März: „Starke Stücke“-Festival

(Daniela)
Das 32. Internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ setzt vom 20. Februar bis 3. März 2026 erneut starke Impulse für das Junge Theater. Eingeladen sind 23 internationale Inszenierungen für ein junges Publikum aus elf Ländern. Produktionen aus Dänemark, Deutschland, Belgien, Frankreich, Kroatien, den Niederlanden, Schweden, der Schweiz, Slowenien, Spanien und Großbritannien sind auf 44 Bühnen der Rhein-Main-Region zu sehen und präsentieren ein breit gefächertes Programm: von Puppen- und Objekttheater über Schauspiel und Tanz bis hin zu einem Audiowalk und dokumentarisch-biografischem Theater. Zusätzlich ist während der gesamten Festivaldauer im Zoogesellschaftshaus in Frankfurt am Main eine Installation zum Thema Abschied und Verlust zu erleben.
Alle Spieltermine, Orte und Informationen zu Inszenierungen und Kartenvorverkauf sind ab sofort auf www.starke-stuecke.netveröffentlicht.
Orte: Verschiedene Bühnen und Kulturveranstalter*innen in Rhein-Main
Eintrittskarten: Eintrittskarten sind direkt bei einzelnen Veranstalter*innen zu erwerben. Die Links zu den jeweiligen Ticketportalen finden Sie auf den Stückseiten auf www.starke-stuecke.net. Die Preise sind familienfreundlich (z.T. gegen Spende, ansonsten bei 5 € bis 15 €).
Samstag 21. Februar: PINK MOMENTS - neue Veranstaltungsreihe zur queeren Kino- und Filmgeschichte
(Daniela)
Mit PINK MOMENTS beginnt am 21. Februar eine Veranstaltungsreihe mit Filmen und Gesprächen zur queeren Kino- und Filmgeschichte in Frankfurt am Main von Mitte der 1970er Jahre bis heute. Veranstaltet wir die Reihe vom Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit dem LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt). Weitere Veranstaltungen werden im April 2026 in Zusammenarbeit mit dem Kino im Deutschen Filmmuseum (16.-18.4.), dem mal seh’n Kino (tba) und der Pupille – Kino in der Uni (tba) stattfinden. Die Veranstaltungsreihe ist Rosa von Praunheim (1942-2025) gewidmet.
Als Teil der Lesben-, Schwulen- und Frauenbewegung, die sich in den 70er Jahren auch in Frankfurt sichtbar formierten und die Stadtöffentlichkeit veränderten, entstand eine aktive schwule, trans und lesbische Film-Community von Filmmacher*innen und Kinogänger*innen. PINK MOMENTS am 21.2. gibt mit einem zweiteiligen Programm erste Einblicke in diese Geschichte schwul-lesbischen und queerfeministischen Kinos – mit all time favourites aus Programmen, Festivals und Einzelevents, denen insbesondere die Pupille, das Bergerkino, das Mal seh’n Kino und das Kino des Deutschen Filmmuseums über alle Jahrzehnte hinweg Raum gab. Es sind prominente Gäste und Protagonist:innen der Szene eingeladen, die im Gespräch Engagement und Formen der Zusammenarbeit, wechselseitiger Unterstützung im Zustandekommen dieses ‚Kinos im Kino‘ vor Augen führen und vergegenwärtigen können.
Die Fortsetzung im April beinhaltet u.a. eine Hommage an Rosa von Praunheim und einen Fokus auf Filme aus der Trans-Bewegung in Verbindung mit einem Panel.
PINK MOMENTS
Film, Gäste, Gespräche, Ausstellung
Kuratiert von Karola Gramann und Heide Schlüpmann
Termin: 21. Februar 2026 um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr
Ort: LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt), Freier Eintritt – Spenden willkommen
Eine Veranstaltung von Frankfurter Arbeitskreis queere Stadtgeschichte in Kooperation mit dem LSKH (Queeres Kulturhaus Frankfurt).
Noch bis Sonntag, 22. Februar: Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ im Museum Reinhard Ernst, Wiesbaden![]() (Petra) Mich interessiert vor allem auch das Gebäude des renommierten Architekten Fumihiko Maki. Zur Eröffnung des noch recht neuen Museums in Wiesbaden hatte sich eine teilweise kritische Diskussion um Mäzenatentum und öffentliche Interessen entfacht: für die Stadtgesellschaft ist diese Gabe des Unternehmers und Sammlers Ernst sicherlich eine Bereicherung. Aber ich habe sie mir noch immer nicht angeschaut. Neben der Sammlungspräsentation lädt das Museum mit der Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ dazu ein, die wegweisende Kunst der US-Amerikanerin im Dialog mit der Gegenwart zu erleben: Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess haben teilweise bisher nicht gezeigte Arbeiten Frankenthalers aus der Sammlung Reinhard Ernst ausgewählt und eine gemeinsame Hängung mit ihren eigenen Werken in Szene gesetzt. Dies zeigt eindrücklich, dass Frankenthalers malerische Vielfalt und ihr Pioniergeist bis heute bewegen. So wird eine Geschichte erzählt, die bei ihr beginnt und von den drei Künstler*innen eigenständig erweitert und souverän fortgeschrieben wird. Dieses außergewöhnliche Ausstellungserlebnis gewährt erneut einen Einblick in die weltweit größte private Sammlung von Frankenthalers Werken und eröffnet zugleich vielfältige Begegnungen mit zeitgenössischer abstrakter Malerei aus Deutschland und der Schweiz. Foto: ©Helen Frankenthaler Foundation, VG Bild-Kunst, Bonn (2025), nach: Museum Reinhard Ernst Helen Frankenthaler moves – Ausstellung mit Arbeiten von Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess, Ort: Museum Reinhard Ernst, Adresse: Wilhelmstraße 1, Wiesbaden, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 12 - 18 Uhr, mittwochs 12 - 21 Uhr, 26.12. und 01.01.2026 12 - 18 Uhr, Eintritt: 14 (12) Euro, barrierefrei |
Donnerstag 26. Februar und Sonntag 01. und Dienstag 03. März: Starke Stücke: in Liebe

(Daniela)
in liebe, (Alter 14+), c.t.201, Köln (DE)
Berlin 2005. Das letzte, was Hatun Sürücü vor ihrem Tod hörte, war: „Bereust du deine Sünden?“ Diese Frage verstummt nicht mit ihrem letzten Atemzug. Sie hallt weiter und findet ihren Weg in die Leben anderer, die denselben Kampf führen. „in liebe,“ erzählt von zwei Freundinnen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Träumen und zerreißender Realität. Sie finden Bezüge zu ihrem eigenen Leben, Geschichten werden lebendig, während die Freundschaft zwischen Erwartung und Verlust, zwischen Feiern und Trauern immer wieder schwankt. Die Bühne füllt sich mit Worten, die nie gesagt wurden, und mit dem tiefen Schmerz, der zurückbleibt, wenn Liebe auf Hass und Gewalt trifft.
Termine:
Do 26.02. 18:30 Uhr , Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Sandgasse, Offenbach a. M.
So 01.03. 18:30 Uhr + Di 3.3. 10 Uhr jugend-kultur-kirche sankt peter, Frankfurt a. M.
Weitere Informationen + Tickets: https://starke-stuecke.net/de/theaterstucke/2026/in-liebe/
Foto: ProPho
Noch bis Sonntag, 01. März: Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft im Frankfurter Kunstverein![]() (Petra) Die Art und Weise, wie Menschen Körper betrachten, wahrnehmen und darstellen ist im ständigen Wandel. Kunst und Wissenschaft haben seit jeher mit Bildern von Körpern Geschichten über das Menschsein erzählt. Im Wandel der Epochen entstanden immer wieder neue Körperbilder und Deutungen. Die Ausstellung verwebt Objekte aus unterschiedlichen Bezugsfeldern und Zeiten: von den idealisierten Körperdarstellungen der archaisch-griechischen Kunst über religiöse Votivgaben als Bitten um Heilung sowie spektakuläre anatomische Wachsfiguren aus dem 18. Jahrhundert bis zu neuesten Bildern der medizinischen Forschung, bei denen wir virtuell durch ein schlagendes Herz reisen. Die Schau stellt all dies den Werken zeitgenössischer Künstler*innen gegenüber, die ein verändertes Gefühl der Körperlichkeit, deren Umdeutung und den Ruf nach einem neuen Menschenbild zum Ausdruck bringen. Die Ausstellung spiegelt die programmatische Ausrichtung des Frankfurter Kunstvereins wider, bei der die aktuelle Kunst und die Wissenschaften als gleichwertige Ausdrucksformen menschlichen Wissensdrangs und der Sinnsuche befragt werden. So waren zur Zusammenarbeit eingeladen: die Goethe-Universität Frankfurt – vertreten durch Artefakte aus der Antikensammlung und des Skulpturensaal sowie aus der Moulagensammlung der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie; Universitätsmedizin –, die Universität Bologna – vertreten durch die anatomischen Wachsfiguren der Sammlungen “Luigi Cattaneo” und des Museums Palazzo Poggi –, die Justus-Liebig-Universität Gießen – vertreten durch anatomische Votive aus der Sammlung Ludwig Stieda aus dem Bestand der Antikensammlung der Professur für Klassische Archäologie – sowie die Privatsammlung Hans und Benedikt Hipp, die ebenfalls anatomische Votive beisteuerte. Foto: Omkaar Kotedia©The Alternative Limb Project Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft, Ausstellung mit Begleitprogramm, kuratiert von Franziska Nori, Anita Lavorano, Pia Seifüßl und Angel Moya Garcia, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Bis 15. März: OF/ Internationale Kinderbuchausstellung![]() (Andrea) |
Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub![]() (Petra) Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar. Bild: ©Daniel Hartlaub Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger, Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Vorschau auf den 1. Mai 2026![]() (Andrea) |






































































