WDC!![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Seit vergangenen Freitag ist es offiziell: Wir sind World Design Capital 2026. Das klingt vielleicht erstmal etwas akademisch und schlicht nach Werkbund, Produktgestaltung und Ästhetik, meint aber viel mehr. Hier, in der Region Frankfurt RheinMain verbindet sich damit nicht weniger als der Anspruch „Design for Democracy. Atmospheres for a better life“, für das laufende Jahr und am besten noch lange darüber hinaus. Es geht, ich zitiere um “gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Innovationen in der Wirtschaft und für unser Klima.” Oder, meine aktuelle Lieblingsvokabel, um “Lebensqualität”, die für mich die äußere Welt und innere Haltung umfasst. Der WDC ist also eine tolle Chance, Orte und Plätze zu beleben, ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und die Welt ein bisschen besser zu machen (die, mit Blick auf die Geopolitik aus den Fugen ist). Ich freue mich sehr auf das, was in den nächsten Monaten passiert und kommt, vor allem aber auch, dass wir mit unserer zur Corona-Pandemie gegründeten Initiative “Kulturzeiterin e.V.” dabei sind und bald mit “Lust auf besser Leben gGmbH” die Demokratiekioske in Frankfurt und Offenbach bespielen. Insgesamt 11 künstlerisch umgestaltete Kioske im Rhein-Main-Gebiet gibt es, eines sogar auf dem Feldberg. Mehr zum umfangreichen Programm, warum und weshalb steht auf der Website wdc2026.org.
Vielen Dank an das tolle Ausgehtipp-Team: Martin Grün, Daniela Cappelluti, Petra Manahl, Erik Düwel und Uwe Schwöbel. |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 19 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com) |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
GEROLLTES über das Aus von Dino Toppmöller![]() (Uwe) Als Abteilungsleiter Fußball beim ruhmreichen TSV 1899 Goddelau stand ich einige Male vor der schwierigen Entscheidung, ob es mit einem Trainer weitergeht oder ob dieser gehen muss. Das ist natürlich keine einfache Angelegenheit, man trifft die entsprechende Entscheidung auch nicht aktionistisch. Man schaut sich davor vielmehr über einen gewissen Zeitraum eine Entwicklung der Mannschaft an und hofft, dass der verantwortliche Übungsleiter die Situation in den Griff bekommt. Gelingt ihm das nicht und es tritt keine wesentliche Verbesserung ein, dann trennt man sich. Ich habe die Trennung schon Freunden mitteilen müssen beziehungsweise Bekannten, die das nicht so sportlich und anständig aufnahmen wie Dino Toppmöller. Dessen Entlassung war nach den vielen Gegentoren in den letzten Spielen irgendwie abzusehen und sie ist nachvollziehbar. Bei Weitem nicht so nachvollziehbar wie die von seinem legendären Vater Klaus, einem meiner absoluten Lieblingstrainer in der Geschichte des Fußballs, der 1994 nach internen Streitigkeiten zusammen mit Uli Stein gefeuert wurde. Das Pech seines Sohnes Dino war, dass die Eintracht mit Trapp einen guten Torwart und Führungsspieler, mit Tuta ein absoluter Stabilisator in der Defensive und mit Etikite einen Stürmer von europäischer Klasse verlor und dieser Qualitätsverlust vom Verein nicht ersetzt werden konnte. Darüber hinaus stagnierten einige junge Spieler in ihrer Entwicklung (Larsson, Collins) und gesetzte Spieler wurden schlechter (Koch, Götze, Theate). Das muss ein neuer Trainer besser managen, wenn das überhaupt möglich ist. Nach Klaus Toppmöller kam Jupp Heynckes, aus Sicht vieler Eintrachtfans der größte Fehler in der Vereinsgeschichte. |
Hilfe für die Ukraine![]() (Andrea) |
Donnerstag, 22. Januar - Sonntag, 25. Januar 2026: The Frankfurt Art Experience Galerienwochenende im TRIANON Hochhaus![]() (Petra) Der Start im Januar 2025 war grandios – begeisterte Besucher*innen, beglückte Galerist*innen, „volles Haus“ und gute Laune: Im TRIANON Hochhaus standen an einem Wochenende zwei Etagen für die Frankfurter Galerist*innenszene zur Verfügung. Diese geballte Kunst mit bester Aussicht war kaum zu toppen – jetzt kommt eine zweite Auflage, die noch größer sein wird: Ein zusätzliches Stockwerk, ein weiterer Programmtag sowie verlängerte Zeitslots schaffen mehr Raum, mehr Sichtbarkeit, mehr Kunst. Frankfurter Galerien agieren als Gastgeber und laden jeweils eine Partnergalerie aus ihrem Netzwerk ein. Das freut mich sehr, denn Urban Media Project – und allen voran Oliver Kremershof – hatten sich sehr dafür engagiert: und der Erfolg gibt ihnen recht. Ich bin keine Kunst-Expertin, doch meinem Gefühl nach ist es zusammen mit dem etablierten Format des herbstlichen Galerien-Eröffnungswochenendes und vielen Engagierten gelungen, das Thema Galerien in Frankfurt auf ein „next level“ zu heben. Foto: ©Urban Media Project The Frankfurt Art Experience – Galerienwochenende, Ort: TRIANON Hochhaus, Adresse: Mainzer Landstr. 16, Öffnungszeiten: 22.01., 20 - 23 Uhr, 23.01. + 24.01.: 11- 20 Uhr, 25.01.: 11 - 18:30 Uhr: Eintritt: online 25 (15) EURO, Tageskasse 30 EURO, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei, Eröffnungsevent 60 EURO, Tickets und weitere Infos gibt’s hier , barrierefrei |
Freitag, 23. Und Samstag, 24. Januar: Art Talks & Wine im House of Galleries![]() (Petra) Der Eröffnungsabend des “House of Galleries” am Donnerstagabend war schon mal super: unst lässt sich nicht nur sehen, sondern auch schmecken. Beim House Wine Tasting bekommt Ihr alles andere als einen gewöhnlichen Hauswein eingeschenkt: Das 4G Wine Estate aus Südafrika und das Rheingauer VDP-Weingut Baron KnyphausKunst auf drei (Hochhaus-)Etagen - spannende und ganz unterschiedliche Positionen. Und es wird in den nächsten Tagen noch besser: Parallel zum Ausstellungsgeschehen finden Freitag und Samstag Panelsiskussionen zu Kunst und Markt statt. Unter anderem mit Professor Heiner Blum und die Künstlerin Xenia Lesniewski, die gefragt werden, was die junge Kunstproduktion umtreibt. Wir erforschen das Damals und Heute der Kunststadt Frankfurt ausgehend von Kenneth Hujers Buchpräsentation über das „Irrsinnige Milieu Frankfurt“. Christina Leber von der Kunststiftung DZ BANK sowie die Fotokünstler Markus Weisbeck und Arne Schmitt diskutieren über die künstlerische Praxis der Fotografie im Kontext von KI. Ein weiterer Höhepunkt ist die Vorstellung der Lebenscollage von Kasper König durch Andreas Prinzing, flankiert von einer Diskussion über Stadtkultur und urbane Entwicklung. Britta Färber von der Deutschen Bank und Galerist Christian Nagel diskutieren darüber, welchen Einfluss private Kunstförderung von Unternehmen und Stiftungen hat. Kunst lässt sich nicht nur sehen, sondern auch schmecken. Beim House Wine Tasting bekommt Ihr alles andere als einen gewöhnlichen Hauswein eingeschenkt: Das 4G Wine Estate aus Südafrika und das Rheingauer VDP-Weingut Baron Knyphausen vereinen höchste Winzerkunst und Spitzenqualität. Dabei präsentieren die Weinmacher persönlich und exklusiv ihre Top-Weine. Überdies wird Sebastian Blinde, der Künstler hinter den handgezeichneten 4G-Etiketten, anwesend sein.en vereinen höchste Winzerkunst und Spitzenqualität. Dabei präsentieren die Weinmacher persönlich und exklusiv ihre Top-Weine. Überdies wird Sebastian Blinde, der Künstler hinter den handgezeichneten 4G-Etiketten, anwesend sein. Foto: ©Urban Media Project House of Galleries: Art Talks (11:00 - 14:15 bzw. 13:15 Uhr) & Wine Tasting, Ort: TRIANON Hochhaus, Adresse: Mainzer Landstr. 16 16, Eintritt: 30 (20) EURO, Tickets gibt es an der Tageskasse am Veranstaltungsort, nähere Infos zu den Veranstaltungen hier |
Freitag, 23. Januar: Der Schmerz (weitere Termine, u.a. am 25. Januar)![]() (Martin) Eine sensationelle Inszenierung in spektakulärem Bühnenbild und instensivstes Schauspiel! Shirin Sojitrawalla schreibt dazu in ‚Theater der Zeit‘ (erschienen am 23.10.25): „An keinem Moment der fast zwei Stunden ertönt hier ein Wort, das nicht auch durchlebt und durchdacht scheint von denen, die es sprechen. Das kann verwundern, zumal bei einer Romanadaption, und zwar nicht irgendeiner, sondern Marguerite Duras’ „Der Schmerz“. Ein harter Text, der das Grauen unverblümt zur Sprache bringt. Regisseur Michael Weber hat die Theaterfassung erstellt und die Bühne eingerichtet. Im Mittelpunkt steht eine Frau, Marguerite Duras, die darauf wartet, dass ihr Mann aus dem Konzentrationslager heimkommt. Als Mitglied der Résistance war Robert L. (im echten Leben Robert Antelme) in deutsche Konzentrationslager deportiert worden. Bald steht er abgemagert und an Körper und Seele zerschunden vor ihr. Ein großer Mann mit nur noch 37 Kilogramm. Ein Wrack, in Frankfurt verkörpert von Jakob Gail. In einem Seitenraum der Frankfurter Naxoshalle des Theaters Willy Praml beherrscht ein ausgebrannter Bus die Bühne. Er nimmt fast die gesamte kleine Spielfläche ein, das Publikum nimmt an drei Seiten drumherum sehr dicht am Geschehen Platz. (…) Zu Anfang sitzt hier im selben Moment nervös und stoisch Anna Staab als bildschöne Frau mit tolldreist eingedrehter Frisur nach der Mode der damaligen Zeit. Die Flamme eines Feuerzeugs illuminiert ihr Antlitz. Schon dieser Beginn erweist sich als so spektakulär unspektakulär, dass man die Augen nicht abwenden möchte. Immer wieder sind es kleine Details, Momente am Rande, die an diesem konzentrierten Abend Eindruck hinterlassen. Der Bus dient dabei als Sinnbild für Gewalt und Zerstörung und für ein Zuhause auf Zeit. Im Laufe des Abends bespielt das Ensemble ihn von allen Seiten, inklusive Heckfenster. Im Dach des Busses befinden sich zwei Luken, manchmal spaziert das Ensemble dort oben umher. An einer Stelle stampft jemand immer wieder mit dem Fuß auf, so dass die Frau unten im Bus den Schmerz der Überlebenden als irres Klopfen in den Schläfen spürt, oder ist es das lang ersehnte Pochen an der Tür? An anderer Stelle kauert der Wiederkehrer auf einem der großen Reifen des Busses, wie heutzutage Geflüchtete es auf ihrem Weg nach Europa tun. Im Inneren des Busses steht ein Klavier, das zuweilen betätigt wird, auch wenn die Musik vom Band kommt, wie überhaupt Musik hier als Atmosphärenverstärker dient: Klassisches, aber vor allem Chansons und Volkslieder, oft sehr Französisch, immer stimmungsvoll. Frankreichmarker setzt der Abend, ohne auf Baguette und Baskenmütze zurückzugreifen. Okay, der Liebhaber der Frau (Muawia Harb) trägt ein Bretagne-Shirt (Kostüme Paula Kern), doch französisch wirkt eher die Art, wie Weber und sein Ensemble von Krieg und Leben erzählen, etwa die Nonchalance mit der am Ende alle mit freiem Oberkörper spielen und dabei ebenso so viel von der Fragilität ihrer Existenz wie vom zerrütteten Begehren sprechen. Szenen größtmöglicher Zärtlichkeit wechseln sich ab mit krassen Verlautbarungen roher Gewalt und Unmenschlichkeit. Dabei zelebriert der Abend seine Langsamkeit, die zwar ein bisschen Sitzfleisch erfordert, aber dennoch zielführend ist. Es ist die Mischung aus französischer Leichtigkeit und deutscher Erdenschwere, die überzeugt. Das Ensemble, allen voran Anna Staab, bewundert man nicht nur fürs Auswendiglernen irrsinniger Textmengen, sondern auch für sein variantenreiches, situativ wechselndes Spiel. Ein paarmal läuft die Frau wie manisch um den Bus herum, ihre hohen Schuhe im Raum hallen wie Hiebe, und man denkt unwillkürlich an Todesmärsche und die Hofgänge Gefangener. Die triste Fabrikhalle Naxos, in der früher Schleifmittel hergestellt wurden, ist als Spielort in diesem Zusammenhang ein Geschenk. Ein unbehaglicher Ort für einen unbehaglichen Text. Manches gerät sehr illustrativ, da kräuselt dann Zigarettenrauch aus der Dachluke des Busses, wenn von den Krematorien der Lager die Rede ist. Ein sicht- wie erfahrbares Grab in den Lüften. Und ein Abend, der als ein Stück Erinnerungskultur an die Nieren geht.“ Freitag, 23. um 19.30h, Sonntag, 25. um 18.00h, Freitag, 30. Januar um 19.30h, Montag, 2. um 19.30h, Freitag, 6. um 19.30h und Sonntag, 8. Februar um 18.00h: Theater Willy Praml in der Naxoshalle |
Freitag 23. Januar: VINATGE SOUNDSYSTEM #24: Texas Bohemia – eine Migrationsgeschichte mit Thomas Meinecke![]() (Daniela) Auch in 2026 geht es weiter mit dem tollen Musik- & Talkformat: Vintage Soundsystem. Heute: Texas Bohemia – eine Migrationsgeschichte mit Thomas Meinecke Musik und Migration ist ein Thema, das bei unseren Abenden immer wieder aufscheint. Heute sind wir mit Thomas Meinecke unterwegs auf den Spuren deutscher und böhmischer Einwanderer in Texas und stellen uns die Frage: Wie konnten Polka und Walzer im Wilden Westen heimisch werden? Thomas erzählt uns von einer in mehreren Forschungsreisen immer weiter gewachsenen Faszination: „Anfang der 90er Jahre zum ersten Mal beim Tanken nahe New Ulm, Texas, mitbekommen, wie alte Männer unter Cowboyhüten ein altertümlich anmutendes Deutsch sprachen: das Texas-Deutsche der Nachfahren von Einwanderern aus dem 19. Jahrhundert, viele davon Intellektuelle und Revolutionäre, die in der Prärie ein politisch-korrektes Nebeneinander mit den Komantschen pflegten.“ Im Rahmen seiner Recherchen entstanden mehrere CDs mit eigenen Feldaufnahmen wie auch historische Aufnahmen. Im Dreieck zwischen San Antonio, Austin und Houston unterwegs, besuchte er Dancehalls mit texas-böhmischen Bands und fand er wunderbar rumpelndes Blech und Sänger, die tatsächlich einem Tom Waits noch ein paar Tipps geben könnten. Das Pastel mutiert zum Auslander Biergarten zu Klängen der Shiner Hobo Band, den Czechahoklics, Tuba Meisters, Happy Country Boys, der Knutsch Band u.v.a. Beginn 19 h, Eintritt frei (Hut geht rum), super leckeres Essen vor Ort, Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei, Frankfurt |
Freitag 23. Januar: JAZZ IM DEPOT mit: Norah Hendriks, Ouri & Tanzperformances![]() (Daniela) Vierter Abend JAZZ IM DEPOT. Dieser Abend ist Teil der vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain geförderten Reihe Jazz is My Democracy. Ergänzt werden die Konzerte durch Tanzperformances von Artistic Crossover. |
Freitag, 23. Januar: Der Tod: Best Of – 13 Jahre Death Comedy![]() (Uwe) Bis 1847 war Selbstmord in Großbritannien ein Kapitalverbrechen und wurde mit Erhängen bestraft. Einen Todesfall im Urlaub nennt man im Hoteljargon „kalte Abreise“. Über 7.000 Menschen sterben jedes Jahr wegen der undeutlichen Handschrift ihres Arztes. Wussten Sie nicht? Kann man lernen. Beim Tod. Seit über 13 Jahren tourt der Sensenmann persönlich schon durch Deutschland. Viele Kabarett- und Comedy-Preise zieren seine Image-Kampagne, die nun mittlerweile vier abendfüllende Programme umfasst. Diese geballte Gevatterlandsliebe bringt er nun in einem einzigen Best-Of-Programm auf die Bühne. Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr |
Freitag, 23. Januar: FÄZZ am Freitag 10.0![]() (Uwe) Das Frankfurter Jazzkollektiv FÄZZ geht mit seiner erfolgreichen Konzertreihe „FÄZZ am Freitag“ in der Romanfabrik nun in die dritte Runde – und damit ins dritte Jahr in Folge. Der Auftakt im neuen Jahr verspricht wieder geballte FÄZZ-Power. Gespielt werden ausschließlich Eigenkompositionen aus den Reihen des Kollektivs – ein spannender Mix aus modernen Bigband-Kompositionen: filigran und sensibel, zugleich gepaart mit klassischen und energiegeladenen Bigband-Klängen. FÄZZ reizt die volle Bandbreite an Bigband-Sounds aus und freut sich schon jetzt auf den Jahresauftakt. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Freitag, 23. Januar: OF/ Lusofest - Experimentalabend![]() (Andrea) |
Samstag, 24. Januar: Beweis dessen, dass auch unzulängliche, ja kindische Mittel ... (weitere Termine)![]() (Martin) Beweis dessen, dass auch unzulängliche, ja kindische Mittel zur Rettung dienen können (Tanz-Performance) Die Zeiten sind ernst: Grenzkontrollen auf der einen, grenzenlose Technologie auf der anderen Seite. Einfach weitertanzen? In der Soloperformance der Tänzerin Camilla Fiumara steht die Frage im Raum, ob das Unzulängliche, das Kindliche eine Kraft zur Rettung sein kann. Mitten im Nebel der Gegenwart steht ein White Cube – ein Ort, um sich auszutoben und die Grenzen der Welt zu erweitern. Darin beginnt Camilla Fiumara: Punkt, Punkt, Strich. Es entsteht eine Choreographie zwischen Aufbruch, Kippmomenten und Offenheit, die die Veränderungskraft des Tanzes befragt. Ausgehend von Kafkas Beschreibung von Odysseus und den Sirenen, klingt hier eine andere Odyssee an. Der Körper skizziert (T)Räume und lässt das Unzulängliche als leise Hoffnung in der Gegenwart erscheinen. Samstag, 24., Samstag, 31. Januar, Sonntag, 01., Donnerstag, 05. Samstag, 07. Februar um jeweils 20.00 Uhr |
Samstag 24. Januar: JAZZ IM DEPOT mit: Norah Hendriks, Ouri & Tanzperformances![]() (Daniela) Fünfter Abend JAZZ IM DEPOT mit Anna-Lena Schnabel feat. Florian Weber |
Samstag 24. Januar: ANNE SOPHIE MELITA - STIMMEN Drei junge Frauen. Drei Perspektiven. Eine Zeit, die alles verändert.![]() (Daniela) Da habe ich mich gefreut, dass es mal eine Theateraufführung schon um 17:00 Uhr gibt und dann sogar von KORTMANN&KONSORTEN, doch leider kann ich trotzdem nicht. Ich bin erst im Stadion und dann bei einer Premiere im Schauspiel. Wenn ihr Zeit habt, dann geht doch ins Theater Ladnungsbrücken zu: ANNE SOPHIE MELITA - STIMMEN Drei junge Frauen. Drei Perspektiven. Eine Zeit, die alles verändert. Eine Produktion von Kortmann&Konsorten KORTMANN&KONSORTEN bringt in der neuen Produktion eindrucksvolle junge Frauenstimmen auf die Bühne . STIMMEN, die den Nationalsozialismus auf ganz unterschiedliche Weise erlebt haben. STIMMEN macht Geschichte greifbar, berührend und überraschend aktuell. Mit einer Mischung aus Nähe und Distanz lädt das Stück dazu ein, über große Fragen nachzudenken: Was bedeutet Anpassung damals wie heute? Wann wird aus Beobachtung Widerstand? Und wie behalten wir Menschlichkeit in Zeiten der Ausgrenzung? Mit klarer Sprache und szenischer Kraft erforscht STIMMEN, wie unsere Biografien unser Denken und Handeln beeinflussen und wie viel Freiheit wir in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche brauchen. MIT: Gregor Andreska, Melissa Breitenbach, Daniela Fonda, Sven-Marko Schmidt; Sound: Torsten Kauke, Iso Herquist; Choreographie: Katharina Wiedenhofer; Bühne: Prisca Ludwig; Regie und Text: Sarah Kortmann 24.01.2026, 17:00 Uhr, Theater Landungsbrücken |
Samstag, 24. Januar, und Sonntag, 25. Januar: OF/ Finissagen-Wochenende![]() (Andrea) |
Samstag, 24. Januar: Tocotronic![]() (Andrea) |
Samstag, 24. Januar: OF/ Lusofest - Manas![]() (Andrea) |
Sonntag 25. Januar: Jazz im Depot mit: Ella Burkhardt Duo (Ellangton) & Ida Sand Trio![]() (Daniela) Letzter Abend JAZZ IM DEPOT mit Ella Burkhardt Duo (Ellangton) & Ida Sand Trio Jazz im Depot – Konzertreihe, Ort: Bockenheimer Depot, Adresse: Bockenheimer Warte, Eintritt: 35 (15) EURO, Gesamtprogramm und Tickets gibt’s hier |
Sonntag, 25. Januar: Künstlergespräch mit Walter Gerstung in der Heyne Kunst Fakrik![]() (Petra) Mit „Old School“ präsentiert die Heyne Kunst Fabrik erstmals Werke aus den frühen Schaffensjahren des Fürther Malers und Grafikers Walter Gerstung, dessen eindrucksvollen Arbeiten die Heyne Kunst Fabrik bereits vor einigen Jahren gezeigt hat. Die Arbeiten aus den exzessiven und schonungslosen 80er- und 90er-Jahren umfassen sowohl Originale als auch limitierte und signierte Editionen. Dem gegenüber steht die aktuelle Werkserie „Black Water“ – surreale Fotokunstwerke, die den Gerstung der Gegenwart zeigen. Heute gibt es dazu ein Künstlergespräch mit Walter Gerstung in der Heyne Kunst Fabrik. Künstlergespräch zur Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New Old School / Black Water“, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstraße 67, Offenbach, Uhrzeit: 14 - 16 Uhr (Anwesenheit Künstler), Öffnungszeit: bis 18 Uhr |
Sonntag 25. Januar: Concerti Brillanti II European Orchestra Academy mit jungen Kronberger Solisten![]() (Daniela) Ich habe es bisher immer noch nicht ins Casals Forum geschafft… Alle die da waren, sind so begeistert. Vielleicht shcafft ihr es heute? Concerti Brillanti II eröffnet das neue Jahr mit funkelnden Orchesterfarben und zwei herausragenden jungen Solisten der Kronberg Academy: Ruslan Talas(Violine) und Haesue Lee (Viola), begleitet von der European Orchestra Academy. Das Programm spannt einen weiten Bogen durch die europäische Musikgeschichte. Edvard Griegs Suite Aus Holbergs Zeit verbindet barocke Formen mit nordischer Klarheit. Joseph Haydns Violinkonzert in C-Dur bringt jene heitere Transparenz zum Leuchten, die sein Werk so unverwechselbar macht. Johann Nepomuk Hummels Fantasie op. 94 für Viola und Orchester zeigt das Instrument in all seiner Virtuosität und Farbigkeit. Den Abschluss bildet Haydns Symphonie Nr. 61 – ein Werk von Witz, Wärme und Paukenschlag. Ein Januarmorgen in Musik: frisch, klar und voller Esprit. TICKETS 30 / 40 / 50 € |
Sonntag, 25. Januar: Benjamin Amaru (Indie / Pop)![]() (Uwe) Benjamin Amaru ist ein Multiinstrumentalist, der in einer multikulturellen Familie in den grünen Hügeln der Ostschweiz aufwuchs. Für seine vergangene europaweite „dreamers“-Tour verkaufte Amaru über 10.000 Tickets. Auf Spotify generiert er jährlich 22 Millionen Streams, spielte bereits die begehrte Colors Session und wurde bei den MTV EMAs als „Best Swiss Act“ nominiert. Benjamin Amaru macht aber kein Geheimnis daraus, dass die schönsten Erinnerungen für ihn Live-Momente sind, die er bereits mit seinem Publikum im In- und Ausland teilt. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Sonntag, 25. Januar: OF/ Lusofest - THE ANCHORAGE OF TIME![]() (Andrea) |
Montag, 26. Januar: Marleen Lohse![]() (Uwe) Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Montag, 26. Januar: Tortoise![]() (Uwe) „Live sind Tortoise ein Erlebnis für sich: energiegeladen, voller Spielfreude und unvorhersehbar – ein „Live-Wunder“(Rolling Stone). Tortoise zählen zu den einflussreichsten Bands der letzten Jahrzehnte und haben mit ihrem unverwechselbaren, genreübergreifenden Sound Musikgeschichte geschrieben. Seit ihrer Gründung 1990 in Chicago prägen die fünf Multi-Instrumentalisten die zeitgenössische Musikszene und gelten als Mitbegründer des „Post-Rock“. Mit nur sieben Alben – darunter Klassiker wie Millions Now Living Will Never Die (1996) oder TNT (1998) – hat die Band Maßstäbe gesetzt. Nun kehrt sie nach fast zehn Jahren zurück auf die europäischen Bühnen, im Gepäck ihr neues Album Touch. Zoom Saal / F., Carl-Benz-Str. 21/ 20 Uhr |
Literatur: Gedenken neu denken![]() (Andrea) |
Dienstag 27. Januar: Die Entstehung der „Judenklubs“: Antisemitismus und Jüdische Identitäten im europäischen Fußball![]() (Daniela) Erinnerungstag im deutschen Fußball – Programm in Frankfurt Jedes Jahr gedenkt der Profifußball rund um den 27. Januar, dem Tag der Befreiung des KZ Auschwitz, der Opfer des Nationalsozialismus. Seit 20 Jahren beteiligen sich die DFL sowie die Clubs der Bundesliga am „Erinnerungstag im deutschen Fußball“ im Zusammenspiel mit der Initiative „!Nie Wieder“. Auch die Eintracht ist dabei. 27. Januar 2026, 19:30 Uhr: Die Entstehung der „Judenklubs“: Antisemitismus und Jüdische Identitäten im europäischen Fußball Am Vorabend des Champions League Spiels gegen Tottenham stellt Dr. Pavel Brunssen sein Buch „The Making of `Jew Clubs´“ im Eintracht Frankfurt Museum vor. Warum skandieren nicht-jüdische Fußballfans „Yid Army“ oder zeigen Banner mit der Aufschrift „Super Juden“ – und das ausgerechnet für Vereine, die sich nie als jüdisch verstanden haben? In seinem Buch The Making of „Jew Clubs" untersucht der Autor Dr. Pavel Brunssen, wie Vereine wie der FC Bayern, FK Austria Wien, Ajax Amsterdam und Tottenham zu sogenannten „Judenklubs“ wurden – und welche Rollen Antisemitismus, Philosemitismus und jüdische Identitäten dabei spielten. Mit einem neuen Zugang zu Holocaust-Erinnerung, Sportgeschichte und Jüdischen Studien zeigt The Making of "Jew Clubs", wie Fußballkulturen das Verhältnis Europas zu seiner jüdischen Vergangenheit widerspiegeln – und aktiv mitgestalten. Eintracht Frankfurt Museum, im Waldstadion (barrierefrei) |
Mittwoch, 28. Januar: Starke Worte I![]() (Martin) Theaterstadt Frankfurt - Kulturpolitische Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl: Es diskutieren Julia Eberz (Die Grünen), Dr. Ina Hartwig (SPD), Michael Müller (Die Linke), Sara Steinhardt (CDU), Philipp Winghart (Volt) und Ingrid Häußler (FDP), moderiert von Bärbel Schäfer. Impuls von Dan Thy Nguyen. Frankfurt verfügt über eine lebendige Theaterszene. Freie Künstler*innen und Ensembles, Theater, Festivals und Initiativen unabhängiger Träger*innen sowie die städtischen Institutionen Schauspiel, Oper und Mousonturm tragen gemeinsam zur kulturellen Vielfalt der Stadt bei. Bei den Kommunalwahlen am 15. März werden auch die Weichen für die Entwicklung der Theaterstadt Frankfurt gestellt. Welche Visionen und Perspektiven entwickelt Politik für die Akteur*innen und Orte der Frankfurter Tanz- und Theaterszene? Welchen Beitrag leisten diese für die Entwicklung einzelner Stadtquartiere und für den Kulturstandort Frankfurt? Auf Einladung des starken Netzwerks aus Frankfurter Theaterallianz e.V., ID_Frankfurt – Independent Dance and Performance e.V., LaPROF Hessen e.V., Paradiesvogel e.V. sowie dem „Starke Stücke“-Festival diskutieren Vertreter*innen verschiedener Parteien Visionen und Perspektiven. Das Podium, moderiert von Bärbel Schäfer, beleuchtet Theater als demokratische Infrastruktur und fragt nach den politischen Rahmenbedingungen, die Teilhabe, Offenheit und gesellschaftlichen Dialog ermöglichen. Dem Podium geht ein Impuls des Hamburger Kurators, Schriftstellers und Theaterregisseurs Dan Thy Nguyen voraus. Künstler*innenhaus Mousonturm, um 17.00 Uhr |
Mittwoch, 28. Januar: Of/ Das Prinzip Mord![]() (Andrea) Unterstützt werden Sarno und Lapp von Ralf Möbus von der Kriminalpolizei Wiesbaden und Dr. Harald Schneider vom Hessischen Landeskriminalamt. Beide waren entscheidend an der Aufklärung des Falls beteiligt und geben einen fesselnden Einblick in die Rekonstruktion realer Verbrechen. Die Lesung zeigt, wie echte Polizeiarbeit funktioniert: detailliert, manchmal mühsam, oft überraschend. Mit exklusivem Bildmaterial und bewegenden Geschichten über Ermittlungen, Zufall, Intuition und der Suche nach Gerechtigkeit. >> Karte bitte HIER kaufen Einlass: 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr |
V O R S C H A U |
Freitag, 30. Januar: „Auftunen und Peppen“ (Eröffnung, Ausstellung bis 07. März)![]() (Martin) Den Auftakt der Goldstein-Einzelausstellungsreihe 2026 macht „Auftunen und Peppen” mit Arbeiten des Künstlers Markus Schmitz. Die Zeichnungen des Atelier Goldstein-Künstlers Markus Schmitz zeugen von einer komplexen und fantasievollen Liniensprache. Linien und Text, ausgeführt in einer eigenen Typografie, verdichten sich zu visuellen Knotenpunkten. In den verschlungenen Zeichnungen offenbaren sich Motive wie Menschen, Landschaften, Fahrzeuge und organische Formen. Die Linien erzeugen dabei eine Spannung zwischen bewusster Komposition und intuitivem Fluss. Dieses spielerische Überarbeiten, Ergänzen und Weiterdenken – ein stetiges „Auftunen und Peppen” der Motive – bildet den Ausgangspunkt für den Titel der Ausstellung. Viele der Zeichnungen dienen als Grundlage für Cut-outs. Hier arbeitet Markus Schmitz mit der Technik des Scherenschnitts, die er zu einem zeitgenössischen Ausdrucksmittel weiterentwickelt. In einer Art zweistufigem Abstraktionsverfahren entstehen präzise Papierarbeiten, deren negative ausgeschnittene Flächen das Motiv oder die Erzählung nur noch als Spur abbilden. Der von den Arbeiten im Raum erzeugte Schattenwurf ist kein bloßer Nebeneffekt, sondern integraler Bestandteil der Komposition: Als Projektion erweitert er die Bildfläche in den Raum. In der Ausstellung wird dieses Prinzip gesteigert, indem der projizierte Schatten in Form einer Installation selbst zum zentralen Element wird. Freitag, 30. Januar um 19.00 Uhr (Eröffnung), 31. Januar – 7. März |
Freitag, 30. Januar Get a taste of the Stern![]() (Martin) Party / Musik / Eröffnung - Das Lokal im Mousonturm bekommt einen Relaunch, heißt ab jetzt "Stern" und startet mit einer Party. Der Abend markiert den Start eines neuen Kapitels und gibt einen ersten Vorgeschmack auf Atmosphäre, Haltung und Programm vom Stern im Mousonturm. Musikalisch gestaltet wird der Relaunch von DJ-Sets von Franziska Berns (Robert Johnson), Jenne (Reach Another System, saasfee*) und Lukas Moll (Ulysses), die den Raum zwischen Club, Konzert und Bar ausloten. Als Hauptact stehen NONO aus Frankfurt auf der Bühne und sorgen live für einen intensiven Sound zwischen Experiment und Energie. „Get a taste of the Stern“ ist Einladung und Versprechen zugleich: auf viele kommende Abende mit Food, Drinks und Musik im neuen Stern. Mousonturm Stern, von 19.00 – 02.00 Uhr im |
Freitag, 30. Januar: Freitag, 20. Januar: Marc Trautmanns Fotograpfe im saasfee*pavillon![]() (Petra) In seiner Ausstellung “Ashes of Modernism” präsentiert Marc Trautmann großformatige Projektionen von Fotografien, in denen er die verbliebenen Strukturen moderner Architektur dokumentiert, die im Januar 2025 den verheerenden Bränden in Los Angeles zum Opfer fielen. Die Gebäude standen für die Ideen der kalifornischen Avantgarde: Offenheit, Licht, soziale Visionen und ein Leben im Einklang mit der Landschaft. Hier wird festgehalten, was verloren ging – und stellt die Frage, wie wir mit architektonischem Erbe umgehen, wenn sich die Bedingungen unserer Umwelt grundlegend verändern. Zur Eröffnung der Ausstellung hält der Frankfurter Architekt Eckart von Schwanenflug eine Einführung. Foto: ©Marc Trautmann Marc Trautmanns “Ashes of Modernism” - Fotografien: Vernissage, mit Einführung von Eckart von Schwanenflug, Ausstellungsreihe one artist // one wall, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstr. 64 - 66 (HH), Uhrzeit: 18 - 22 Uhr Öffnungszeiten: Samstag, 31.01. + Sonntag, 01.02. jeweils 14 - 18 Uhr, Eintritt: frei
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Samstag, 31. Januar: OF/ Uzumumba-Flohmarkt![]() (Andrea) |
Donnerstag 29. - Samstag 31. Januar: 9. Fabrik-Jazz-Festival 2026![]() (Daniela) 9. Fabrik-Jazz-Festival 2026! Das sind drei Abende voller Musik, Begegnungen und spontaner Momente erwartet die Besucher:innen – und wie immer in bester Zusammenarbeit mit der Jazz Initiative Frankfurt. In diesem Jahr finden die Konzerte im mittlerweile bestens eingespielten und klanglich hervorragenden Konzertsaal St. Bonifatius in Sachsenhausen statt. Am Freitag, 30.01. um 20:00 Uhr freuen wir uns das Osgood-Scobel Quintet mit „Serious Play“ zu präsentieren. An diesem Abend treffen die fünf Musiker Kersten Osgood (dr), Sebastian Scobel (p), Theresia Philipp (alto-sax), Uli Kempendorff (tenor-sax) und Hans Glawischnig (b) aufeinander und man kann sich auf ein Highlight voller Virtuosität und Spielfreude freuen. Weitere Informationen: https://www.die-fabrik-frankfurt.de |
Samstag, 31. Januar: SCHWERELOS – Musik trifft Klettern![]() (Andrea) |
Sonntag, 01. Februar: DANIEL KAHN: „UMRU / unrest“![]() (Uwe) „UMRU / unrest“ ist das neueste, mutigste und reifste Album des gefeierten, in Detroit geborenen und in Hamburg lebenden Songwriters und jiddischen Troubadours Daniel Kahn. Seine neuen Lieder sind zugleich zart, verloren, respektlos, gebrochen, aufmüpfig und explosiv. Von Klezmer-Tanzfieber bis zu apokalyptisch anmutenden Jazz, von groteskem Kabarett bis zu heimeliger Lagerfeuermusik …. „…eine wütende, zärtliche, verrückte, punkige, freejazzige, aber immer in der Folklore der kyrillisch schreibenden Welt und ihrer Nachbarn grundierte Kommune-Musik, wie es sie, vor allem was die literarischen Quellen anbelangt, noch nie auf einer Klezmer-CD gegeben hat." (Ulrich Olshausen, FAZ) Brotfabrik / F., Bachmannstr. / 20 Uhr |
Sonntag, 01. Februar: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!![]() (Uwe) 200-mal am Tag lügt ein Mensch im Durchschnitt. Die Lüge ist der Kitt der Weltgeschichte. Nach dem überwältigenden Erfolg mit ihrer Lesung zu Ehren von Roger Willemsen und Dieter Hildebradt im St.Pauli Theater in Hamburg, gehen Walter Sittler (Hildebrandt) und Johann von Bülow (Willemsen) nun mit ihrer unterhaltsamen Suche nach der Wahrheit über die Lüge auf Tour. Neu arrangiert und sanft aktualisiert werfen sie mit skandalösen Unwahrheiten und hinterhältigen Intrigen nur so um sich. Sehr zur Unterhaltung des Publikums …. Centralstation / DA, Im Carree / 17 Uhr |
Montag, 2. Februar: OF/ Reden über den Kulturentwicklungsplan![]() (Andrea) |
Montag, 2. Februar: Of/ Montagstalk #3: »Matthias Ulrich: »Fröhlich sein!«![]() (Andrea) |
Montag, 02. Februar: Bernhoft – Solo Performances![]() (Uwe) Brotfabrik / F., Bachmannstr. / 20 Uhr |
Dienstag, 03. Februar: 'Besser wird's nicht'- die eingetunkte LeseShow mit den Cartoons![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / 19 Uhr |
Mittwoch, 04. Februar: Keine Macht für Niemand. Pop und Politik in Deutschland![]() (Uwe) Mit Antilopen Gang, Akne Kid Joe, BAP, Blond, Wolf Biermann, Samy Deluxe, Fehlfarben, Fresh Familee, Fasia Jansen, Hans-A-Plast, Lin Jaldati, Cem Karaca, Kettcar, Muff Potter, Nashi44, Schrottgrenze, Slime, Tocotronic, Hannes Wader, ZSK und vielen mehr. Unterhaltsam, scharfsinnig, hintergründig und mit Punk-Ästhetik. Ein guter Grund, die Ohren zu spitzen und sich auf eine mitreißende Mischung aus Performance, Lesung und Musik einzulassen.. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr |
Mittwoch, 4. Februar: Christopher![]() (Andrea) |
Mittwoch, 4. und Donnerstag, 5. Februar: Der Soldat. Ein Übergangsritual![]() (Martin) Bekannt geworden ist Julian Warner als Musiker, antirassistischer Aktivist, Künstler, Kurator und Leiter des Brechtfestivals in Augsburg. In seinem neuen Solo widmet er sich einer Ikone des Schwarzen Widerstands: Frantz Omar Fanon (1925–1961). Begleitet von Schlagzeuger Markus Acher durchlebt der Schwarze Künstler Julian Warner auf der Bühne seine Verwandlung zum Soldaten: Im Takt des Schlagwerks, dem körperlichen Drill ausgeliefert, stellt er Fragen an die Geschichte und seine Erfahrungen im Kulturkampf um Repräsentation und Ressourcen. Und er sucht nach seinem eigenen Verhältnis zur Gewalt. Wann ist Kulturkampf Krieg, und ist es notwendig, darin Gewalt auszuüben? Kaum jemand hat die Rolle von Gewalt in einer zerrissenen Welt so klar analysiert wie Frantz Fanon – Psychiater und Marxist aus Martinique. Er war überzeugt, dass die Entmenschlichung durch den europäischen Kolonialismus nicht durch Gespräche oder Zugeständnisse beendet werden könne, sondern nur durch die Zerschlagung des kolonialen Systems: „Die Befreiung der Okkupierten ist gleichzeitig der Schrecken der Besatzer.“ Fanons Verteidigung antikolonialer Gewalt wurde weltweit von linken Bewegungen aufgegriffen – von den Black Panthers in den USA bis zur RAF in Deutschland – und sorgt bis heute für kontroverse Diskussionen. Ob in der Politik, der Wirtschaft, im Krieg oder in der Kultur – die Figur des Soldaten hat sich zu einem Symbol der Gegenwart entwickelt, und militärisches Denken prägt zunehmend gesellschaftliches Handeln. Und immer lauter stellt sich dabei die Frage nach der Notwendigkeit und Rechtfertigung von Gewalt. Mittwoch, 4. und Donnerstag, 5. Februar um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Donnerstag 05. Februar: Zwischen Ausgrenzung und Solidarität / Weibliche Fans im Männerfußball![]() (Daniela) Heute ist wieder unser SGE Frauennetzwerktreffen und wir haben einen besonderen Gast vor Ort: Stella Schrey vom F_IN Netzwerk kommt! Zwischen Ausgrenzung und Solidarität / Weibliche Fans im Männerfußball Ablauf: 19:00 Vortrag (inkl. Präsentation), anschl. Diskussion Über F_IN: Netzwerk von Frauen* im Fußball – vernetzt, bildet weiter, setzt sich gegen Sexismus & sexualisierte Gewalt ein. |
Samstag, 07. Februar: Sarah Hakenberg: Mut zur Tücke![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr |
Montag, 09. Februar: The Blue Stones![]() (Uwe) Minimalistische Besetzung, maximaler Sound – das kanadische Duo The Blue Stones überrascht immer wieder mit seiner kraftvollen Präsenz. Was auf den ersten Blick wie eine klassische Blues-Rock-Kombo wirkt, entfaltet sich zu einem beeindruckend vielschichtigen Klangbild, das irgendwo zwischen Rock, Alternative und Pop beheimatet ist … Mit ihrem intensiven Zusammenspiel und geschicktem Einsatz der Technik entsteht eine Bühnenpräsenz, die alle im Publikum sowohl in kleinen Clubs als auch auf großen Festivalbühnen begeistert. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr |
Mittwoch, 11. Februar: hr-Bigband & Richard Bona![]() (Daniela) hr-Bigband & Richard Bona Seinen ersten Bass baute sich Richard Bona selbst aus Kisten und Fahrrad-Bremsseilen. Mittlerweile ist der Kameruner zu einem Weltstar geworden. Er gehört zu den weltbesten Bassisten, hat eine faszinierende Singstimme und spielt zahlreiche weitere Instrumente. Zusammen mit der hr-Bigband bringt er ein grooviges Programm auf die Bühne, das nicht nur musikalisch exquisit ist, sondern auch einfach gute Laune macht. Für das musikalische Establishment war er ein Unbequemer, weil er sich nicht dem Diktat des wirtschaftlichen Erfolgs unterwarf, sondern die Musik machte, die ihm am Herzen lag. Und das waren oft genug Songs für und über die Außenseiter, die Marginalisierten, die Underdogs. Dass er damit genau richtig lag, beweisen seine zahlreichen Preise und Nominierungen für seine Alben. Richard Bona ist selbst mittlerweile ein Name, den andere sich in ihre Biografie schreiben, aber auch er hat mit den Größten der Musikwelt zusammengearbeitet, darunter Herbie Hancock, Quincy Jones, Chick Corea, Sting und Stevie Wonder. Videoausschnitt: https://youtu.be/PjcCoRYCYPw?si=GCUUbCTQtXiysZAf Richard Bona, Bass/Gesang; Michael Philip Mossman, Leitung Tickets und Infos: Frankfurt Alte Oper Tickets: 66€ / 55€ / 44€ / 33€ / 22€ (069) 155 2000 |
Donnerstag, 12. Februar – Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn

(Petra)
Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt.
Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel
Thomas Bayrle – Fröhlich sein!, Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro
Sonntag, 15. Februar: AL HAKAWATI![]() (Martin) Die Kunst des Erzählens zwischen Damaskus und Frankfurt Seit Jahrhunderten nimmt das Erzählen von Geschichten einen zentralen Platz im kollektiven Gedächtnis der Levante ein und der HAKAWATI war der unangefochtene Meister der abendlichen Zusammenkünfte. Der HAKAWATI war nicht nur ein Geschichtenerzähler, sondern er eröffnete das Tor zu anderen Welten, machte den Brückenschlag zwischen Geschichte und Fiktion, zwischen Realität und Legende. Das THEATER WILLY PRAML erneuert diese Tradition mit seinem syrischen Ensemblemitglied Muawia Harb im Produktionshaus NAXOS, der sich die Geschichten aus 1001 Nacht vorgenommen hat. Das ist alles andere als eine Klassikerlesung, das ist pralles Volkstheater, bei dem der ganze Saal mittobt. Eine geistige Fluglinie zwischen Damaskus und Frankfurt am Main. Ein solches Angebot in einer deutschen Kulturinstitution für eine arabische Community ist eine Seltenheit. Für uns ist es ein vergnüglicher Schritt zur Öffnung unseres Theaters für unsere arabischen Freund*innen. Und alle, die nicht arabisch sprechen und noch nie Shisha geraucht haben, sind natürlich auch herzlich willkommen. In arabischer Sprache mit Muawia Harb. Theater Willy Praml (NAXOS) / 14.00 Uhr |
Freitag, 20. und Samstag, 21. Februar She stands in the middle oft he battlefield![]() (Martin) In „She Stands in the Middle of a Battlefield“ sucht die polnische Theaterregisseurin Magda Szpecht Worte und Formen für das Gefühl, eine Freundin und Schwester in den Krieg ziehen zu sehen – und ihr dennoch Halt geben zu wollen. Vom Alltag an der ukrainischen Front erfährt sie über Text- und Sprachnachrichten. Und auch davon, wie sich Kameradschaftlichkeit, Idealismus und Sexismus überlagern. Innerhalb einer vielschichtigen Partitur mit neuen Bildern des Krieges, Fragmenten aus Open-Source-Recherchen, persönlichen Briefen und klanglichen Landschaften öffnet sich ein Resonanzraum für das, was oft ungehört bleibt. Das Stück changiert zwischen der bitteren Erkenntnis, als Frau in einem hyper-patriarchalen System, dem Militär, gefangen zu sein, und der gleichzeitigen Unumstößlichkeit dieser Entscheidung. Madga Szpecht erzählt hier von einer Künstlerin, die zur Soldatin wird. Sie tastet sie sich durch den Alltag des Krieges, rekonstruiert Rituale, Widersprüche, Erschöpfung – und stellt die alles durchziehende Frage: Wer beansprucht ihren Körper? Freitag, 20. und Samstag, 21. Februar um jeweils 20.00 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm |
Montag, 23. Februar Starke Worte II![]() (Martin) Während zahlreiche Städte und Regionen in Deutschland bereits die zunehmende Überalterung der Gesellschaft spüren, ist Frankfurt eine junge Stadt. Welche Bedingungen bietet Frankfurt seinen jungen Bürger*innen? Welche Voraussetzungen und Räume brauchen Kinder und Jugendliche, um Frankfurt schon jetzt als ihre Stadt mitzugestalten? Welche Rolle spielt dabei die lebendige Theaterszene für junges Publikum in Frankfurt? Welche konkreten Umsetzungspläne gibt es in der Politik, um die Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen – darunter ihr Recht auf kulturelle Teilhabe und Kunst? Junge Theaterwerkstatt am Zoo (Zoogesellschaftshaus), um 16.00 Uhr |
BEREITS ANGEKÜNDIGT, LÄUFT ABER NOCH EINE WEILE |
Seit Dienstag, 13. Januar: Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New: Old School / Black Water“ in der Heyne Kunst Fabrik![]() (Petra) Mit „Old School“präsentiert die Heyne Kunst Fabrik erstmals Werke aus den frühen Schaffensjahren des Fürther Malers und Grafikers Walter Gerstung, dessen eindrucksvollen Arbeiten die Heyne Kunst Fabrik bereits vor einigen Jahren gezeigt hat. Die Arbeiten aus den exzessiven und schonungslosen 80er- und 90er-Jahren umfassen sowohl Originale als auch limitierte und signierte Editionen. Dem gegenüber steht die aktuelle Werkserien „Black Water“ – surreale Fotokunstwerke, die den Gerstung der Gegenwart zeigen. Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New Old School / Black Water“, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstraße 67, Offenbach Öffnungszeiten:freitags 18 - 21 Uhr (16./23./30.01.), sonntags: 15 - 18 Uhr (18./25.01.), weitere Termine gerne nach persönlicher Vereinbarung |
Bis Sonntag, 15. Februar: „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften“ im Museum Giersch![]() (Petra) Landschaften sind ständigen Veränderungen unterworfen – ein Prozess, der im Zeitalter des Klimawandels besonders sichtbar und oft auch zerstörerisch wird. Können Landschaften zugleich schön und gefährdet sein? Die Ausstellung stellt diese Ambivalenz in den Mittelpunkt und fragt nach unserem gespaltenen Verhältnis zur Umwelt. Historische Landschaftsgemälde treffen auf zeitgenössische Positionen, die Verletzlichkeit, Trost und Hoffnung in der Natur reflektieren. Das Konzept der Solastalgie, geprägt 2005 vom australischen Philosophen Glenn Albrecht, beschreibt das Gefühl der Trauer über eine bedrohte Heimatlandschaft – und zugleich die Sehnsucht nach Trost und Verbundenheit. Die Sammlung Giersch legt den Schwerpunkt auf historische Landschafts- und Genremalerei des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts sowie Tier- und Aktplastiken. Die neue Ausstellung verbindet deren historische Landschaftsgemälde mit zeitgenössischen Arbeiten, die aktuelle Fragen der Umwelt und Landschaftsveränderung verhandeln: von urbanen Brachflächen über Umweltverschmutzung bis zur persönlichen Begegnung mit Natur. Sieben zeitgenössische Künstler*innen eröffnen neue Blickwinkel auf das Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Wandel und Hoffnung. So wird Solastalgie zu einem sinnlichen Spaziergang durch Zeiten, Medien und Perspektiven – ein Erleben von Landschaft als wandelbar, fragil und verbindend. Die Ausstellung markiert das 25-jährige Bestehen des Museums und zugleich dessen 10-jährige Zugehörigkeit zur Universität. Foto: Ei Arakawa-Nash: Harsh Citation, Harsh Pastoral, Harsh Münster (2017) © Henning Rogge, Ei Arakawa-Nash & Skulptur Projekte „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften - Ausstellung, Ort: Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 28. bis 30. November Jubiläumswochenende (Eintritt frei, umfangreiches Programm hier), Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, an Feiertagen 10 - 18 Uhr, auch wenn diese auf einen Montag fallen, 24.12., 31.12. 2025 und 01.01.2026 geschlossen, Eintritt: 7 (5) Euro bzw. Zukunftsticket: wer mit ÖPNV/Rad, zu Fuß anreist, erhält an der Kasse Ermäßigung, barrierefrei |
Noch bis 15. Februar: Bad Homburg/ Nachtleben![]() (Andrea) |
Noch bis März 2026: Spurensuche 6 “Frankfurt vergisst nicht“![]() (Daniela) Das Eintracht Frankfurt Museum und sein Leiter Matthias Thoma machen eine hervorragende Erinnerungsarbeit! Ich bin sehr froh, dass ich 2019 bei der Spurensuche Helmut „Sonny“ Sonneberg persönlich kennelernen durfte. Er hat uns damals in der EZB gezeigt, wo der Zug hielt, der ihn als kleiner Bub ins KZ deportiert hat. Das war sehr bewegend! Helmut „Sonny“ Sonneberg, Holocaustüberlebender und über 75 Jahre Eintracht-Fan war ein herausragender Repräsentant des Vereins. Er ist im Alter von 91 Jahren 2023 verstorben. Am Dienstag, den 23. September 2025, startete unter dem Titel „Frankfurt vergisst nicht“ die sechste Ausgabe ihres Spurensuche-Projekts. Sie schreiben: Die Spurensuche wird organisiert vom Museum und dem Bereich Fans & Fankultur der Fußball AG sowie dem Fritz Bauer Institut und dem Sportkreis Frankfurt. Dienstag, 11. November 2025: Vortrag „Ruderverein Germania im Nationalsozialismus“, Kirsten Schwartzkopff Kontakt: |
Bis Sonntag, 18. Januar 2026: Ausstellung philippinischer Architektur “Sulog“ im DAM![]() (Petra) Die zeitgenössische philippinische Architektur befindet sich an der Schnittstelle von miteinander verbundenen und sich überschneidenden Kräften. Sie wird heute als ein kontinuierlicher Fluss von Menschen, Orten und Prozessen definiert, der über die Grenzen des Landes hinausreicht. Der Begriff „Sulog„, der aus der Sprache der Menschen aus der Provinz Cebu stammt und „Wasserströme“ bedeutet, bringt das dynamische Auf und Ab der philippinischen Architektur auf den Punkt. Diese ist aus einem inselartigen Umfeld hervorgegangen und ist verwoben mit den Querströmungen der zahlreichen Einflüsse und dem Austausch von Netzwerken.vDie Ausstellung ist inspiriert von der Vorstellung des Anthropologen Arjun Appadurai vom „Global Cultural Flow“ (1990). Dieser versteht den Begriff als ein sich kreuzendes transnationales Netzwerk des Austauschs zwischen Menschen, Gütern, Wirtschaft, Politik und Ideen. Er schlägt vor, dass wir diese kulturellen Ströme über geopolitische Grenzen hinweg anhand der fünf Dimensionen Ethno-Landschaften, Technik-Landschaften, Finanz-Landschaften, Medien-Landschaften und Ideen-Landschaften verstehen müssen. Die Neukonzeptionierung der philippinischen Architektur lässt sich in drei miteinander verflochtene Themen einteilen: „Menschen als Netzwerk, „Orte als Fluss“ und „Prozess als Ströme“.Ich bin sehr gespannt auf neue Impulse aus dem Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse! Foto: Parang Maguindanao del Norte Province 2024 ©STUDIO IMPOSSIBLE PROJECTS, Patrick Kasingsing Sulog – Philippinische Architektur im Spannungsfeld, Ausstellung, Kuratorenteam: Edson Cabalfin, Patrick Kasingsing, Peter Cachola Schmal, National Commission for Culture and the Arts (NCCA) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM), Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, (Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11-20 Uhr), Eintritt: 12 (7) Euro, barrierefrei |
bis Februar 2026: Of/ „eins. 1-6 +1“![]() (Andrea) |
Noch bis Sonntag, 08. Februar: Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Opelvillen Rüsselsheim![]() (Petra) Die Weihnachtspause finde ich eine gute Gelegenheit, etwas Neues zu entdecken, oder etwas, das ich mir schon das ganze Jahr über vorgenommen hatte, endlich zu machen: zum Beispiel einen Trip nach Rüsselsheim. Hélène de Beauvoir stand lange im Schatten ihrer Schwester Simone de Beauvoir – eine der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und Ikone der Frauenbewegung. Ohne Zweifel beeinflusste Simone de Beauvoir Hélènes Leben und Arbeit auf eine sehr tiefgreifende Weise, dennoch steht das Werk der Malerin für sich. In der Ausstellung wird die vergessene Künstlerin und ihr vielschichtiges Werk neu bewertet werden. Präsentiert wird die erste museale Ausstellung zum Werk der Malerin Hélène de Beauvoir in Deutschland. Mit 177 Leihgaben aus den Jahren 1925 bis 1994 wird die gesamte Spannweite ihres Schaffens mit Kupferstichen, Aquarellen, Acrylbildern und Ölgemälden gewürdigt und dabei bislang unberücksichtigte Thematiken fokussiert. Kunst bedeutete für Hélène de Beauvoir eindeutig einen Akt der Befreiung: Herrschende Rollenbilder legte sie offen und machte in klar verständlicher Bildsprache auf die Lage der Frau aufmerksam. Bisher unbekannte Malereien erweisen sich nun als Schlüsselwerke. Die hochkarätigen Leihgaben stammen aus Frankreich, Italien, Deutschland, England und der Schweiz. Foto: Hélène de Beauvoir Selbstportrait, ©Privatsammlung Ute Achhammer Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Ort: Opelvillen Rüsselsheim, Adresse: Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, 25.+26.12. 10 - 18 Uhr, 01.10.2026 12 - 18 Uhr, an den Feiertagen mit Führungen um 15 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Bis Freitag, 13. Februar 2026: Ausstellung „Akut“![]() (Petra) In einer Welt, die von Geschwindigkeit, Veränderung und Krisen geprägt ist, wird akutes Handeln zur Notwendigkeit. Es sind diese kurzen Momente, in denen Entscheidungen getroffen und Handlungen unausweichlich werden – sei es in Politik, Gesellschaft, Medizin, im persönlichen Umfeld oder in der Fotografie. Letztere macht das Flüchtige sichtbar: Fotograf*innen entscheiden im Bruchteil einer Sekunde über Bildausschnitt, Fokus, Auslöser. Die Ausstellung „Akut“ zeigt fotografische Arbeiten, die die Dringlichkeit des Moments einfangen. die Intensität des Hier und Jetzt widerspiegeln – dokumentarisch, abstrakt oder inszeniert. Themen wie gesellschaftliche Konflikte, ökologische Herausforderungen oder persönliche Grenzerfahrungen werden so zu visuellen Zeugnissen des Augenblicks und fordern neue Perspektiven auf die Gegenwart. Damit richten Mitglieder der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main den Blick auf die Dynamiken der Region Frankfurt und Rhein-Main sowie deren Bedeutung für die großen Fragen der Gegenwart. Die Ausstellung findet im zeitlichen Umfeld der Ernennung von Frankfurt Rhein-Main zur World Design Capital 2026 statt und versteht sich als fotografischer Beitrag zu einem breiteren gesellschaftlichen Diskurs über Zusammenleben, Demokratie und Gestaltung. Foto: ©Samira Schulz Akut – Ausstellung von Mitgliedern der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main, Ort. Haus am Dom, Adresse: Domplatz 3, Öffnungszeiten: täglich 9 - 17 Uhr, samstags und sonntags 11 - 17 Uhr, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 22. Februar: Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ im Museum Reinhard Ernst, Wiesbaden![]() (Petra) Mich interessiert vor allem auch das Gebäude des renommierten Architekten Fumihiko Maki. Zur Eröffnung des noch recht neuen Museums in Wiesbaden hatte sich eine teilweise kritische Diskussion um Mäzenatentum und öffentliche Interessen entfacht: für die Stadtgesellschaft ist diese Gabe des Unternehmers und Sammlers Ernst sicherlich eine Bereicherung. Aber ich habe sie mir noch immer nicht angeschaut. Neben der Sammlungspräsentation lädt das Museum mit der Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ dazu ein, die wegweisende Kunst der US-Amerikanerin im Dialog mit der Gegenwart zu erleben: Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess haben teilweise bisher nicht gezeigte Arbeiten Frankenthalers aus der Sammlung Reinhard Ernst ausgewählt und eine gemeinsame Hängung mit ihren eigenen Werken in Szene gesetzt. Dies zeigt eindrücklich, dass Frankenthalers malerische Vielfalt und ihr Pioniergeist bis heute bewegen. So wird eine Geschichte erzählt, die bei ihr beginnt und von den drei Künstler*innen eigenständig erweitert und souverän fortgeschrieben wird. Dieses außergewöhnliche Ausstellungserlebnis gewährt erneut einen Einblick in die weltweit größte private Sammlung von Frankenthalers Werken und eröffnet zugleich vielfältige Begegnungen mit zeitgenössischer abstrakter Malerei aus Deutschland und der Schweiz. Foto: ©Helen Frankenthaler Foundation, VG Bild-Kunst, Bonn (2025), nach: Museum Reinhard Ernst Helen Frankenthaler moves – Ausstellung mit Arbeiten von Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess, Ort: Museum Reinhard Ernst, Adresse: Wilhelmstraße 1, Wiesbaden, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 12 - 18 Uhr, mittwochs 12 - 21 Uhr, 26.12. und 01.01.2026 12 - 18 Uhr, Eintritt: 14 (12) Euro, barrierefrei |
Noch bis Sonntag, 01. März: Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft im Frankfurter Kunstverein![]() (Petra) Die Art und Weise, wie Menschen Körper betrachten, wahrnehmen und darstellen ist im ständigen Wandel. Kunst und Wissenschaft haben seit jeher mit Bildern von Körpern Geschichten über das Menschsein erzählt. Im Wandel der Epochen entstanden immer wieder neue Körperbilder und Deutungen. Die Ausstellung verwebt Objekte aus unterschiedlichen Bezugsfeldern und Zeiten: von den idealisierten Körperdarstellungen der archaisch-griechischen Kunst über religiöse Votivgaben als Bitten um Heilung sowie spektakuläre anatomische Wachsfiguren aus dem 18. Jahrhundert bis zu neuesten Bildern der medizinischen Forschung, bei denen wir virtuell durch ein schlagendes Herz reisen. Die Schau stellt all dies den Werken zeitgenössischer Künstler*innen gegenüber, die ein verändertes Gefühl der Körperlichkeit, deren Umdeutung und den Ruf nach einem neuen Menschenbild zum Ausdruck bringen. Die Ausstellung spiegelt die programmatische Ausrichtung des Frankfurter Kunstvereins wider, bei der die aktuelle Kunst und die Wissenschaften als gleichwertige Ausdrucksformen menschlichen Wissensdrangs und der Sinnsuche befragt werden. So waren zur Zusammenarbeit eingeladen: die Goethe-Universität Frankfurt – vertreten durch Artefakte aus der Antikensammlung und des Skulpturensaal sowie aus der Moulagensammlung der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie; Universitätsmedizin –, die Universität Bologna – vertreten durch die anatomischen Wachsfiguren der Sammlungen “Luigi Cattaneo” und des Museums Palazzo Poggi –, die Justus-Liebig-Universität Gießen – vertreten durch anatomische Votive aus der Sammlung Ludwig Stieda aus dem Bestand der Antikensammlung der Professur für Klassische Archäologie – sowie die Privatsammlung Hans und Benedikt Hipp, die ebenfalls anatomische Votive beisteuerte. Foto: Omkaar Kotedia©The Alternative Limb Project Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft, Ausstellung mit Begleitprogramm, kuratiert von Franziska Nori, Anita Lavorano, Pia Seifüßl und Angel Moya Garcia, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Bis 15. März: OF/ Internationale Kinderbuchausstellung![]() (Andrea) |
Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub![]() (Petra) Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar. Bild: ©Daniel Hartlaub Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger, Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Vorschau auf den 1. Mai 2026![]() (Andrea) |


































































