Netzwerken!![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Eigentlich ist mein Vorsatz ja, die Ausgehtipps „gegen Mittag“ zu verschicken. Aber dann kommt doch wieder das eine zum anderen, ruckzuck ist es viel später – und wenn dann auch noch das Internet streikt … Also, kurz und knapp: Geklappt hat dafür meine Suche nach einer Begleitperson für das heutige erste Konzert der Reihe JAZZ IM DEPOT. Eine Frau hat sich gemeldet und wollte mitkommen. Blöderweise habe ich ihre Mail gelöscht und weiß jetzt nicht mehr, wie sie heißt … Also: Wenn du das hier liest, melde dich bitte unbedingt noch einmal bei mir! Schön war auch, dass sich Frauen gemeldet haben, die mehr über unser SGE Frauennetzwerk erfahren wollten. Wir haben es zwar letzte Woche auch auf der Waldtribüne vorgestellt, aber dort waren leider nicht so viele Menschen. Wenn ihr neugierig geworden seid: Kommt gerne am 5.2. zu unserer Veranstaltung – sie ist unten im Kalender verlinkt. Es tut gut zu wissen, dass so viele von euch die Ausgehtipps aufmerksam lesen. Vielleicht erreicht dieser Newsletter ja auch jemanden, der oder die Lust hat, die großartige AUFFÜLLEREI – den tollen Unverpacktladen in Bornheim – zu übernehmen oder den Betreiberinnen zu helfen, den Laden zu retten. Die beiden Gründerinnen hatten eigentlich schon eine Nachfolgerin, aber die ist sehr kurzfristig abgesprungen. Jetzt steht der Laden auf der Kippe. Wenn ich schon in Rente wäre, würde ich es sofort machen. Alle Infos dazu im nächsten Beitrag. So, das war’s für heute – ich muss mich sputen. Lebt wild Vielen Dank an das tolle Ausgehtipp-Team: Martin Grün, Andrea Ehrig, Petra Manahl, Erik Düwel und Uwe Schwöbel. |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 19 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. |
Die Betreiberinnen der Auffüllerei - einem Unverpacktladen - sucht dringend eine Person, die den Laden übernimmt.![]() Die Betreiberinnen der Auffüllerei - einem Unverpacktladen - sucht dringend eine Person, die den Laden übernimmt. Ich teile im Folgenden aktuelle Infos zum Gesuch, das ihr gern teilen könnt: Nach dem kurzfristigen Rückzug unserer Kaufinteressentin einen Tag vor Vertragsunterzeichnung wird die geplante Übernahme unseres Unverpacktladens „DIE AUFFÜLLEREI“ leider nicht stattfinden. Da wir den Betrieb aus zeitlichen und personellen Gründen nicht weiterführen können, ist aktuell eine SCHLIEßUNG ZUM 24.01.2026 (GGF. FRÜHER) vorgesehen, sofern sich keine neue Lösung ergibt. Einblick in die Zahlen und zur Lage: |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com) |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
Freitag, 16. Januar: Jazz im Depot "Hohnen Ford & Libelle"![]() (Daniela) Erster Abend JAZZ IM DEPOT mit Hohnen Ford & Libelle. Es gibt noch ein paar Karten! Hohnen Ford: Von der Jazzkritik gefeiert und von Popfans geliebt: Die britische Sängerin und Songwriterin Hohnen Ford bewegt sich mühelos zwischen Jazz, Folk und Pop. Mit poetischer Lyrik, einer unverwechselbar warmen Stimme und zwei gefeierten EPs („Infinity“, 2023 und „I Wish I Had A God“, 2024) zählt sie zu den spannendsten neuen Stimmen Großbritanniens. Ihre Musik vereint klassisches Jazzgefühl mit modernen Einflüssen à la Björk oder Joni Mitchell. Nach Auftritten beim Reeperbahn Festival und Tourneen mit FINNEAS präsentiert Ford nun erstmals ihre eigene Europa-Tour – voller Intimität, Eleganz und Emotion. Jazz im Depot – Konzertreihe, Ort: Bockenheimer Depot, Adresse: Bockenheimer Warte, Eintritt: 35 (15) EURO, Gesamtprogramm und Tickets gibt’s hier |
Freitag, 16. Januar: Lesung und Musik "All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt"![]() (Petra) Ich war Ende 2025 auf Danielas Empfehlung hin bei der Buchvorstellung und Lesung im Exzess - und begeistert von Kenneth Hujers Buch “All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt”. Die Stadt Frankfurt aus ganz verschiedenen Zusammenhängen in den Blick zu nehmen und sich dabei ihre Geschichten erzählen zu lassen – darum geht es Kenneth Hujer in seinem Interviewband. Er spricht über Frankfurt als Kulturstadt in Film, Kunst, Fotografie, Roman und Musik, auf der Theaterbühne, als politisches Laboratorium, zu Fuß, im Untergrund und auf der Couch. In elf umfangreichen Gesprächen entsteht ein vielstimmiges und detailreiches Bild der Mainmetropole, das sowohl persönliche Erinnerungen als auch kollektive Erfahrungen einfängt – mit einem besonderen Fokus auf die gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche der 1960er bis 1980er Jahre zwischen Studierendenrevolte, Psychoanalyse und Publikumsbeschimpfung. Die Bandbreite der Gesprächspartner*innen reicht von der Schriftstellerin Eva Demski, der Fotografin Barbara Klemm und dem Musikjournalisten Klaus Walter über den Politiker und Publizisten Daniel Cohn-Bendit sowie den Suhrkamp-Lektor und Verleger Karlheinz Braun bis hin zu dem Konzeptkünstler Timm Ulrichs. Sie teilen Erinnerungen, Erfahrungen, Berichte und Anekdoten und stellen Überlegungen zur Frankfurter Gegenwart und Zukunft an. Zudem haben sie in ihren Archiven gekramt und Hujer Unveröffentlichtes und Kurioses anvertraut, das er zusammen mit den Interviews in diesem Buch präsentiert. Heute habt Ihr erneut die Chance, den Interviewband und den Autor kennenzulernen. Und Klaus Walter legt dazu auf. Hörenswert – nicht nur für Alt- und Neu-Frankfurter*innen. All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt, Lesung mit Kenneth Hujer und Musik, DJ: Klaus Walter, Ort: ONO2, Adresse: Walter-Kolb-Str. 16, Uhrzeit: Tür 20 Uhr, Start 21 Uhr, Eintritt: frei |
Freitag, 16. Januar: OF/ Es war die Lerche![]() (Andrea) |
Freitag, 16. Januar: Of/ The Dressmaker![]() (Andrea) Ledermusem, Frankfurter Straße 84, Offenbach |
Freitag, 16. Januar: Reni & Salomon![]() (Uwe) Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Freitag, 16. & Sonntag, 18. Januar: Der Schmerz (weitere Termine)![]() (Martin) Eine sensationelle Inszenierung in spektakulärem Bühnenbild und instensivstes Schauspiel! Shirin Sojitrawalla schreibt dazu in ‚Theater der Zeit‘ (erschienen am 23.10.25): „An keinem Moment der fast zwei Stunden ertönt hier ein Wort, das nicht auch durchlebt und durchdacht scheint von denen, die es sprechen. Das kann verwundern, zumal bei einer Romanadaption, und zwar nicht irgendeiner, sondern Marguerite Duras’ „Der Schmerz“. Ein harter Text, der das Grauen unverblümt zur Sprache bringt. Regisseur Michael Weber hat die Theaterfassung erstellt und die Bühne eingerichtet. Im Mittelpunkt steht eine Frau, Marguerite Duras, die darauf wartet, dass ihr Mann aus dem Konzentrationslager heimkommt. Als Mitglied der Résistance war Robert L. (im echten Leben Robert Antelme) in deutsche Konzentrationslager deportiert worden. Bald steht er abgemagert und an Körper und Seele zerschunden vor ihr. Ein großer Mann mit nur noch 37 Kilogramm. Ein Wrack, in Frankfurt verkörpert von Jakob Gail. In einem Seitenraum der Frankfurter Naxoshalle des Theaters Willy Praml beherrscht ein ausgebrannter Bus die Bühne. Er nimmt fast die gesamte kleine Spielfläche ein, das Publikum nimmt an drei Seiten drumherum sehr dicht am Geschehen Platz. (…) Zu Anfang sitzt hier im selben Moment nervös und stoisch Anna Staab als bildschöne Frau mit tolldreist eingedrehter Frisur nach der Mode der damaligen Zeit. Die Flamme eines Feuerzeugs illuminiert ihr Antlitz. Schon dieser Beginn erweist sich als so spektakulär unspektakulär, dass man die Augen nicht abwenden möchte. Immer wieder sind es kleine Details, Momente am Rande, die an diesem konzentrierten Abend Eindruck hinterlassen. Der Bus dient dabei als Sinnbild für Gewalt und Zerstörung und für ein Zuhause auf Zeit. Im Laufe des Abends bespielt das Ensemble ihn von allen Seiten, inklusive Heckfenster. Im Dach des Busses befinden sich zwei Luken, manchmal spaziert das Ensemble dort oben umher. An einer Stelle stampft jemand immer wieder mit dem Fuß auf, so dass die Frau unten im Bus den Schmerz der Überlebenden als irres Klopfen in den Schläfen spürt, oder ist es das lang ersehnte Pochen an der Tür? An anderer Stelle kauert der Wiederkehrer auf einem der großen Reifen des Busses, wie heutzutage Geflüchtete es auf ihrem Weg nach Europa tun. Im Inneren des Busses steht ein Klavier, das zuweilen betätigt wird, auch wenn die Musik vom Band kommt, wie überhaupt Musik hier als Atmosphärenverstärker dient: Klassisches, aber vor allem Chansons und Volkslieder, oft sehr Französisch, immer stimmungsvoll. Frankreichmarker setzt der Abend, ohne auf Baguette und Baskenmütze zurückzugreifen. Okay, der Liebhaber der Frau (Muawia Harb) trägt ein Bretagne-Shirt (Kostüme Paula Kern), doch französisch wirkt eher die Art, wie Weber und sein Ensemble von Krieg und Leben erzählen, etwa die Nonchalance mit der am Ende alle mit freiem Oberkörper spielen und dabei ebenso so viel von der Fragilität ihrer Existenz wie vom zerrütteten Begehren sprechen. Szenen größtmöglicher Zärtlichkeit wechseln sich ab mit krassen Verlautbarungen roher Gewalt und Unmenschlichkeit. Dabei zelebriert der Abend seine Langsamkeit, die zwar ein bisschen Sitzfleisch erfordert, aber dennoch zielführend ist. Es ist die Mischung aus französischer Leichtigkeit und deutscher Erdenschwere, die überzeugt. Das Ensemble, allen voran Anna Staab, bewundert man nicht nur fürs Auswendiglernen irrsinniger Textmengen, sondern auch für sein variantenreiches, situativ wechselndes Spiel. Ein paarmal läuft die Frau wie manisch um den Bus herum, ihre hohen Schuhe im Raum hallen wie Hiebe, und man denkt unwillkürlich an Todesmärsche und die Hofgänge Gefangener. Die triste Fabrikhalle Naxos, in der früher Schleifmittel hergestellt wurden, ist als Spielort in diesem Zusammenhang ein Geschenk. Ein unbehaglicher Ort für einen unbehaglichen Text. Manches gerät sehr illustrativ, da kräuselt dann Zigarettenrauch aus der Dachluke des Busses, wenn von den Krematorien der Lager die Rede ist. Ein sicht- wie erfahrbares Grab in den Lüften. Und ein Abend, der als ein Stück Erinnerungskultur an die Nieren geht.“ Freitag, 16. um 19.30h, Sonntag, 18. um 18.00h, Freitag, 23. um 19.30h, Sonntag, 25. um 18.00h, Freitag, 30. Januar um 19.30h, Montag, 2. um 19.30h, Freitag, 6. um 19.30h und Sonntag, 8. Februar um 18.00h: Theater Willy Praml in der Naxoshalle |
Wintermusik![]() (Uwe) |
Samstag 17. Januar: JAZZ IM DEPOT: Tony Njoku & Omer Klein![]() (Daniela) Zweiter Abend JAZZ IM DEPOT mit: Tony Njoku & Omer Klein, es gibt vielleicht noch Karten an der Abendkasse Tony Njoku: Der britisch-nigerianische Produzent, Sänger und Performer Tony Njoku erschafft einen einzigartigen, genreübergreifenden Sound zwischen Electronica, Soul und Avant-Pop. Seine Musik oszilliert zwischen emotionaler Verletzlichkeit und klanglicher Experimentierfreude – geprägt von Beats, Texturen und eindringlichen Vocals. Nach gefeierten Festivalauftritten (u.a. We Out Here, Simple Things) und dem gefeierten Album Your Psyche’s Rainbow Panorama gilt Njoku als einer der visionärsten Künstler der britischen Szene. |
Samstag, 17. Januar: estima's fabulous vintage im saasfee*pavillon![]() (Petra) Seit den 60er-Jahren begeistert sich die Frankfurter Stilikone Katrin Estima von Plottnitz, ehemalige Frankfurter Stadträtin und Freundin des saasfee*pavillons, für außergewöhnliche Mode. Nun trennt sie sich von über 200 ausgewählten Designerstücken in einer bunten, kuratierten Vintage-Show. Der Erlös des Verkaufs kommt dem künstlerischen Programm des saasfee*pavillons zugute. Kleidung, Schuhe, Taschen u. a. von Comme des Garçons, Martin Margiela, Gucci, Acne, Jil Sander, MM6, Ann Demeulemeester, Marni, Iro Paris, Isabel Marant und andere. Bargeldzahlung bevorzugt. Bringt dazu gute Laune mit: Auf einen lustigen Nachmittag! Foto: Website Veranstalter estima's fabulous vintage, Ort: saasfee*pavillon, Adresse: Bleichstraße 64 - 66 (HH), Uhrzeit: 14 -18 Uhr, Eintritt: frei |
Samstag, 17. Januar: Melli redet mit ....![]() (Daniela) Weiter geht es auch in 2026 mit MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen. live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez Ihre drei wunderbaren Gäste sind bereit für die 45. Ausgabe: Heike Borufka ist prämierte Fachfrau in Sachen Crime. Ob im Gerichtssaal als Journalistin für den Hessischen Rundfunk oder als Duopartnerin von Basti Red im True-Crime-Podcast „Verurteilt“, sie behauptet sich live wie medial ganz großartig. Katrin Paul macht Kunst. Verschiedenartig, luftig, erdig. Ob Papier, Holz, Kassetten-Bänder oder filzige Überreste aus dem Wäschetrockner; bei Katrin Paul hat jedes Objekt eine Leichtigkeit. Und zudem kann sie viel erzählen aus einem Künstlerleben zwischen Frankfurt, Dortmund, New York und Tokio. Giuseppina Galloro ist eine wirkliche Powerfrau, wie man so sagt. Sie hat sich mit Körper und Seele dem Tanz verschrieben. Vor allem dem Swing. Sie kann wie keine Zweite Tanzbegeisterte mitreißen. In Tanzkursen für Lindy Hop, Solojazz oder Charleston können Erwachsene und Kids etwas lernen, was glücklich macht. Wenn man Giuseppina sieht, dann glaubt man daran augenblicklich. Und natürlich mit Frau von Spangenberg und (M)ein-Mann-Band Martin Grieben Wir freuen uns auf Euch! ©Tobias Störmer |
Samstag, 17. Januar: Of/ 13 Gesänge über die verhinderte Aufklärung eines politischen Mordes – buback komplex![]() (Andrea) Weitere Vorstellung in der AusstellungsHalle 1A (Frankfurt Sachsenhausen) ist am morgigen Sonntag, 18. Januar 2026, 18 Uhr, mit anschließendem Gespräch in Anwesenheit von Dr. Michael Buback, Dr. Wolfgang Kraushaar und dem Autor Wolfgang Spielvogel |
Samtag, 17. Januar: Eddin![]() (Andrea) Batschkapp. Gwinnerstraße |
Samstag, 17. Januar: Northern Lite – Vorwärts leben![]() (Uwe) Mit ihrer neuen Tour zum kommenden Album Vorwärts leben nehmen Northern Lite ihr Publikum mit auf eine Reise ins Glück – begleitet von Klängen, die in die Vergangenheit entführen, und zugleich durchdrungen von frischen elektronischen Sounds. Gepaart mit Gitarren und dem unverwechselbaren Gesang von Frontmann Andreas Kubat entsteht eine Klangwelt, die den Weg in die Zukunft weist. Zoom Club / F., Carl-Benz-Str. 21/ 19:30 Uhr |
Sonntag 18. Januar: JAZZ IM DEPOT mit: Julie Kuhl, Jasmine Myra & Tigisti![]() (Daniela) Dritter Abend JAZZ IM DEPOT mit: Julie Kuhl, Jasmine Myra & Tigisti |
Sonntag, 18. Januar: Let me entertain you![]() (Andrea) |
Montag, 19. Januar: Julia Kautz![]() (Andrea) |
Dienstag, 20. Januar: Mit Yoga ins Neue Jahr - Führung und Entspannung in der Ausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“![]() (Daniela) Regelmäßige körperliche Aktivität, wie Übungen zur Verbesserung des Gleichgewichts und der Muskulatur, können das Sturzrisiko senken. Gerade beim derzeitigen Wetter wäre das doch ein guter Vorsatz für das neue Jahr. Wem ein Fitness-Studio zu öde ist, kann an zwei Terminen im Januar in der Ausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ mit Yoga etwas für die eigene Gesundheit tun und gleichzeitig die Sonderausstellung besuchen, die nur noch bis zum 2. Februar zu sehen ist. Nach einem 25-minütigen Rundgang mit Kuratorin Nina Gorgus heißt es eine Stunde Innehalten auf der Matte mit der Yoga-Lehrerin Olivia Hildebrandt. Sie zeigt, welche Übungen den Körper stärken, welche Atemtechniken und welche sanften Bewegungen helfen, sich zu entspannen. Die jahrtausendealte Praxis aus Indien verbindet Körper, Geist und Seele und fördert das Wohlbefinden. Die Yoga-Stunde ist für alle Levels geeignet. Mitzubringen sind bequeme Kleidung und eine Yoga-Matte. Mehr Informationen zu „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“: https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/bewegung © HMF, Larissa Blaslov |
Dienstag, 20. Januar, bis Samstag, 24. Januar: OF/ Lusofest![]() (Andrea) Ein wunderbares Motto hat sich das LusOFest in diesem Jahr gegeben, das Lang- und Kurzfilme aus der portugiesischsprachigen Welt in verschiedenen Locations in Offenbach zeigt. Fokus-Thema ist das Element Wasser sowie die Meere und Ozeane, die den Sprachraum in ihrer Ambivalenz gleichzeitig trennen und verbinden. Digital Retro Park, Frankfurter Str. 13–15 (Walter-Passage), Offenbach. Nicht barrierefrei |
Dienstag, 20. Januar: Bücherkoffer - Zwei Autor*innen packen aus mit Ewald Arenz und Anne Sauer![]() (Petra) Wie schön, dass dieses inspirierende Format des Literaturhauses Frankfurt in diesem Jahr fortgesetzt wird. Nicht nur, wenn Ihr diese Autor*innen (und ihre Bücher) mögt, finde ich es total spannend, solch persönlichen Leseempfehlungen zu bekommen: Zwei Koffer voller Geschichten, Eindrücke und Inspirationen: Das ist das Prinzip des Literaturhaus-„Bücherkoffers“. Diesmal öffnen Ewald Arenz und Anne Sauer ihr literarisches Handgepäck und holen Bücher heraus, die in ihrem Leben und Schreiben Spuren hinterlassen haben. Beide haben mit Romanen wie zuletzt „Zwei Leben“ und „Im Leben nebenan“ Bestseller vorgelegt. Ewald Arenz fängt mit feinem Gespür und leiser Intensität den Alltag ein. Anne Sauer blickt mit Witz, Klarheit und erzählerischer Präzision auf Lebenswege, Möglichkeiten und verpasste Chancen. Im gemeinsamen Gespräch mit dem stellvertretenden Verlagsleiter des Societäts-Verlages und Moderator Björn Lauer wird sichtbar, wie unterschiedlich literarische Handschriften sein können und wie sehr sich die beiden doch in ihren Themen begegnen: in Fragen nach Identität, Zufall und den Entscheidungen, die uns formen. Foto: Anne Sauer©Tara Wolff, Ewald Arenz©Ilka Birkefeld Bücherkoffer - Zwei Autor*innen packen aus, mit Anne Sauer und Ewald Arenz, Hybridveranstaltung, Moderation: Björn Lauer, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 12 (8) EURO, Streamingticket 5 EURO, Tickets gibt's hier |
Literatur: Gedenken neu denken![]() (Andrea) |
Donnerstag, 22. Januar: Tadeusz Borowski: Willkommen in Auschwitz![]() (Uwe) Borowski war einer der ersten Autoren, der die Erfahrungen in den Konzentrationslagern der Nazis literarisch zu bearbeiten versuchte. Seine Erzählungen schildern die Entmutigung des Menschen in der peinigenden Situation der Lager und beleuchten die Grenzen zwischen Gut und Böse, die zu verschwimmen beginnen, wenn man nicht mehr weiß, wie lange die Hoffnung auf Befreiung hält. Borowskis unfassbare Lakonie und seine klare Sprache erreicht heute noch jeden Leser, und kein Geringerer als der Nobelpreisträger Imre Kertesz hat 2002 in Stockholm Borowskis Prosa als einen Schlüssel für sein Verständnis der Entmenschlichung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Der Schriftsteller Artur Becker hat eine persönliche Auswahl von Borowskis Texten vorgenommen, um mit einer neuen Übersetzung heutige Leserinnen und Leser anzusprechen und das Vermächtnis des Autors neu zu beleben. Kurz vorm Jahrestag der Auschwitz-Befreiung stellt Artur Becker Willkommen in Auschwitz (Edition W) in der ROMANFABRIK vor – musikalisch begleitet von Gregor Praml am Kontrabass. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr |
Donnerstag, 22. Januar - Sonntag, 25. Januar 2026: The Frankfurt Art Experience Galerienwochenende im TRIANON Hochhaus![]() (Petra) Der Start im Januar 2025 war grandios – begeisterte Besucher*innen, beglückte Galerist*innen, „volles Haus“ und gute Laune: Im TRIANON Hochhaus standen an einem Wochenende zwei Etagen für die Frankfurter Galerist*innenszene zur Verfügung. Diese geballte Kunst mit bester Aussicht war kaum zu toppen – jetzt kommt eine zweite Auflage, die noch größer sein wird: Ein zusätzliches Stockwerk, ein weiterer Programmtag sowie verlängerte Zeitslots schaffen mehr Raum, mehr Sichtbarkeit, mehr Kunst. Frankfurter Galerien agieren als Gastgeber und laden jeweils eine Partnergalerie aus ihrem Netzwerk ein. Das freut mich sehr, denn Urban Media Project – und allen voran Oliver Kremershof – hatten sich sehr dafür engagiert: und der Erfolg gibt ihnen recht. Ich bin keine Kunst-Expertin, doch meinem Gefühl nach ist es zusammen mit dem etablierten Format des herbstlichen Galerien-Eröffnungswochenendes und vielen Engagierten gelungen, das Thema Galerien in Frankfurt auf ein „next level“ zu heben. Foto: ©Urban Media Project The Frankfurt Art Experience – Galerienwochenende, Ort: TRIANON Hochhaus, Adresse: Mainzer Landstr. 16, Öffnungszeiten: 22.01., 20 - 23 Uhr, 23.01. + 24.01.: 11- 20 Uhr, 25.01.: 11 - 18:30 Uhr: Eintritt: online 25 (15) EURO, Tageskasse 30 EURO, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei, Eröffnungsevent 60 EURO, Tickets und weitere Infos gibt’s hier , barrierefrei |
Donnerstag, 22. Januar: Of/ Lindo![]() (Andrea) |
V O R S C H A U |
Freitag 23. Januar: VINATGE SOUNDSYSTEM #24: Texas Bohemia – eine Migrationsgeschichte mit Thomas Meinecke![]() (Daniela) Auch in 2026 geht es weiter mit dem tollen Musik- & Talkformat: Vintage Soundsystem. Heute: Texas Bohemia – eine Migrationsgeschichte mit Thomas Meinecke Musik und Migration ist ein Thema, das bei unseren Abenden immer wieder aufscheint. Heute sind wir mit Thomas Meinecke unterwegs auf den Spuren deutscher und böhmischer Einwanderer in Texas und stellen uns die Frage: Wie konnten Polka und Walzer im Wilden Westen heimisch werden? Thomas erzählt uns von einer in mehreren Forschungsreisen immer weiter gewachsenen Faszination: „Anfang der 90er Jahre zum ersten Mal beim Tanken nahe New Ulm, Texas, mitbekommen, wie alte Männer unter Cowboyhüten ein altertümlich anmutendes Deutsch sprachen: das Texas-Deutsche der Nachfahren von Einwanderern aus dem 19. Jahrhundert, viele davon Intellektuelle und Revolutionäre, die in der Prärie ein politisch-korrektes Nebeneinander mit den Komantschen pflegten.“ Im Rahmen seiner Recherchen entstanden mehrere CDs mit eigenen Feldaufnahmen wie auch historische Aufnahmen. Im Dreieck zwischen San Antonio, Austin und Houston unterwegs, besuchte er Dancehalls mit texas-böhmischen Bands und fand er wunderbar rumpelndes Blech und Sänger, die tatsächlich einem Tom Waits noch ein paar Tipps geben könnten. Das Pastel mutiert zum Auslander Biergarten zu Klängen der Shiner Hobo Band, den Czechahoklics, Tuba Meisters, Happy Country Boys, der Knutsch Band u.v.a. Beginn 19 h, Eintritt frei (Hut geht rum), super leckeres Essen vor Ort, Pastel, Lindleystr. 15, barrierefrei, Frankfurt |
Freitag 23. Januar: JAZZ IM DEPOT mit: Norah Hendriks, Ouri & Tanzperformances![]() (Daniela) Vierter Abend JAZZ IM DEPOT. Dieser Abend ist Teil der vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain geförderten Reihe Jazz is My Democracy. Ergänzt werden die Konzerte durch Tanzperformances von Artistic Crossover. |
Freitag, 23. Januar: Der Tod: Best Of – 13 Jahre Death Comedy![]() (Uwe) Bis 1847 war Selbstmord in Großbritannien ein Kapitalverbrechen und wurde mit Erhängen bestraft. Einen Todesfall im Urlaub nennt man im Hoteljargon „kalte Abreise“. Über 7.000 Menschen sterben jedes Jahr wegen der undeutlichen Handschrift ihres Arztes. Wussten Sie nicht? Kann man lernen. Beim Tod. Seit über 13 Jahren tourt der Sensenmann persönlich schon durch Deutschland. Viele Kabarett- und Comedy-Preise zieren seine Image-Kampagne, die nun mittlerweile vier abendfüllende Programme umfasst. Diese geballte Gevatterlandsliebe bringt er nun in einem einzigen Best-Of-Programm auf die Bühne. Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr |
Freitag, 23. Januar: FÄZZ am Freitag 10.0![]() (Uwe) Das Frankfurter Jazzkollektiv FÄZZ geht mit seiner erfolgreichen Konzertreihe „FÄZZ am Freitag“ in der Romanfabrik nun in die dritte Runde – und damit ins dritte Jahr in Folge. Der Auftakt im neuen Jahr verspricht wieder geballte FÄZZ-Power. Gespielt werden ausschließlich Eigenkompositionen aus den Reihen des Kollektivs – ein spannender Mix aus modernen Bigband-Kompositionen: filigran und sensibel, zugleich gepaart mit klassischen und energiegeladenen Bigband-Klängen. FÄZZ reizt die volle Bandbreite an Bigband-Sounds aus und freut sich schon jetzt auf den Jahresauftakt. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Freitag, 23. Januar: OF/ Lusofest - Experimentalabend![]() (Andrea) |
Samstag 24. Januar: JAZZ IM DEPOT mit: Norah Hendriks, Ouri & Tanzperformances![]() (Daniela) Fünfter Abend JAZZ IM DEPOT mit Anna-Lena Schnabel feat. Florian Weber |
Samstag 24. Januar: ANNE SOPHIE MELITA - STIMMEN Drei junge Frauen. Drei Perspektiven. Eine Zeit, die alles verändert.![]() (Daniela) Da habe ich mich gefreut, dass es mal eine Theateraufführung schon um 17:00 Uhr gibt und dann sogar von KORTMANN&KONSORTEN, doch leider kann ich trotzdem nicht. Ich bin erst im Stadion und dann bei einer Premiere im Schauspiel. Wenn ihr Zeit habt, dann geht doch ins Theater Ladnungsbrücken zu: ANNE SOPHIE MELITA - STIMMEN Drei junge Frauen. Drei Perspektiven. Eine Zeit, die alles verändert. Eine Produktion von Kortmann&Konsorten KORTMANN&KONSORTEN bringt in der neuen Produktion eindrucksvolle junge Frauenstimmen auf die Bühne . STIMMEN, die den Nationalsozialismus auf ganz unterschiedliche Weise erlebt haben. STIMMEN macht Geschichte greifbar, berührend und überraschend aktuell. Mit einer Mischung aus Nähe und Distanz lädt das Stück dazu ein, über große Fragen nachzudenken: Was bedeutet Anpassung damals wie heute? Wann wird aus Beobachtung Widerstand? Und wie behalten wir Menschlichkeit in Zeiten der Ausgrenzung? Mit klarer Sprache und szenischer Kraft erforscht STIMMEN, wie unsere Biografien unser Denken und Handeln beeinflussen und wie viel Freiheit wir in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche brauchen. MIT: Gregor Andreska, Melissa Breitenbach, Daniela Fonda, Sven-Marko Schmidt; Sound: Torsten Kauke, Iso Herquist; Choreographie: Katharina Wiedenhofer; Bühne: Prisca Ludwig; Regie und Text: Sarah Kortmann 24.01.2026, 17:00 Uhr, Theater Landungsbrücken |
Samstag, 24. Januar, und Sonntag, 25. Januar: OF/ Finissagen-Wochenende![]() (Andrea) |
Samstag, 24. Januar: Tocotronic![]() (Andrea) |
Samstag, 24. Januar: OF/ Lusofest - Manas![]() (Andrea) |
Sonntag 25. Januar: Jazz im Depot mit: Ella Burkhardt Duo (Ellangton) & Ida Sand Trio![]() (Daniela) Letzter Abend JAZZ IM DEPOT mit Ella Burkhardt Duo (Ellangton) & Ida Sand Trio Jazz im Depot – Konzertreihe, Ort: Bockenheimer Depot, Adresse: Bockenheimer Warte, Eintritt: 35 (15) EURO, Gesamtprogramm und Tickets gibt’s hier |
Sonntag 25. Januar: Concerti Brillanti II European Orchestra Academy mit jungen Kronberger Solisten![]() (Daniela) Ich habe es bisher immer noch nicht ins Casals Forum geschafft… Alle die da waren, sind so begeistert. Vielleicht shcafft ihr es heute? Concerti Brillanti II eröffnet das neue Jahr mit funkelnden Orchesterfarben und zwei herausragenden jungen Solisten der Kronberg Academy: Ruslan Talas(Violine) und Haesue Lee (Viola), begleitet von der European Orchestra Academy. Das Programm spannt einen weiten Bogen durch die europäische Musikgeschichte. Edvard Griegs Suite Aus Holbergs Zeit verbindet barocke Formen mit nordischer Klarheit. Joseph Haydns Violinkonzert in C-Dur bringt jene heitere Transparenz zum Leuchten, die sein Werk so unverwechselbar macht. Johann Nepomuk Hummels Fantasie op. 94 für Viola und Orchester zeigt das Instrument in all seiner Virtuosität und Farbigkeit. Den Abschluss bildet Haydns Symphonie Nr. 61 – ein Werk von Witz, Wärme und Paukenschlag. Ein Januarmorgen in Musik: frisch, klar und voller Esprit. TICKETS 30 / 40 / 50 € |
Sonntag, 25. Januar: Benjamin Amaru (Indie / Pop)![]() (Uwe) Benjamin Amaru ist ein Multiinstrumentalist, der in einer multikulturellen Familie in den grünen Hügeln der Ostschweiz aufwuchs. Für seine vergangene europaweite „dreamers“-Tour verkaufte Amaru über 10.000 Tickets. Auf Spotify generiert er jährlich 22 Millionen Streams, spielte bereits die begehrte Colors Session und wurde bei den MTV EMAs als „Best Swiss Act“ nominiert. Benjamin Amaru macht aber kein Geheimnis daraus, dass die schönsten Erinnerungen für ihn Live-Momente sind, die er bereits mit seinem Publikum im In- und Ausland teilt. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Sonntag, 25. Januar: OF/ Lusofest - THE ANCHORAGE OF TIME(Andrea) |
Montag, 26. Januar: Marleen Lohse![]() (Uwe) Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Montag, 26. Januar: Tortoise![]() (Uwe) „Live sind Tortoise ein Erlebnis für sich: energiegeladen, voller Spielfreude und unvorhersehbar – ein „Live-Wunder“(Rolling Stone). Tortoise zählen zu den einflussreichsten Bands der letzten Jahrzehnte und haben mit ihrem unverwechselbaren, genreübergreifenden Sound Musikgeschichte geschrieben. Seit ihrer Gründung 1990 in Chicago prägen die fünf Multi-Instrumentalisten die zeitgenössische Musikszene und gelten als Mitbegründer des „Post-Rock“. Mit nur sieben Alben – darunter Klassiker wie Millions Now Living Will Never Die (1996) oder TNT (1998) – hat die Band Maßstäbe gesetzt. Nun kehrt sie nach fast zehn Jahren zurück auf die europäischen Bühnen, im Gepäck ihr neues Album Touch. Zoom Saal / F., Carl-Benz-Str. 21/ 20 Uhr |
Samstag, 31. Januar: OF/ Uzumumba-Flohmarkt![]() (Andrea) |
Donnerstag 29. - Samstag 31. Januar: 9. Fabrik-Jazz-Festival 2026![]() (Daniela) 9. Fabrik-Jazz-Festival 2026! Das sind drei Abende voller Musik, Begegnungen und spontaner Momente erwartet die Besucher:innen – und wie immer in bester Zusammenarbeit mit der Jazz Initiative Frankfurt. In diesem Jahr finden die Konzerte im mittlerweile bestens eingespielten und klanglich hervorragenden Konzertsaal St. Bonifatius in Sachsenhausen statt. Am Freitag, 30.01. um 20:00 Uhr freuen wir uns das Osgood-Scobel Quintet mit „Serious Play“ zu präsentieren. An diesem Abend treffen die fünf Musiker Kersten Osgood (dr), Sebastian Scobel (p), Theresia Philipp (alto-sax), Uli Kempendorff (tenor-sax) und Hans Glawischnig (b) aufeinander und man kann sich auf ein Highlight voller Virtuosität und Spielfreude freuen. Weitere Informationen: https://www.die-fabrik-frankfurt.de |
Samstag, 31. Januar: SCHWERELOS – Musik trifft Klettern![]() (Andrea) |
FEBRUAR 2026 |
Sonntag, 01. Februar: DANIEL KAHN: „UMRU / unrest“![]() (Uwe) „UMRU / unrest“ ist das neueste, mutigste und reifste Album des gefeierten, in Detroit geborenen und in Hamburg lebenden Songwriters und jiddischen Troubadours Daniel Kahn. Seine neuen Lieder sind zugleich zart, verloren, respektlos, gebrochen, aufmüpfig und explosiv. Von Klezmer-Tanzfieber bis zu apokalyptisch anmutenden Jazz, von groteskem Kabarett bis zu heimeliger Lagerfeuermusik …. „…eine wütende, zärtliche, verrückte, punkige, freejazzige, aber immer in der Folklore der kyrillisch schreibenden Welt und ihrer Nachbarn grundierte Kommune-Musik, wie es sie, vor allem was die literarischen Quellen anbelangt, noch nie auf einer Klezmer-CD gegeben hat." (Ulrich Olshausen, FAZ) Brotfabrik / F., Bachmannstr. / 20 Uhr |
Sonntag, 01. Februar: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!![]() (Uwe) 200-mal am Tag lügt ein Mensch im Durchschnitt. Die Lüge ist der Kitt der Weltgeschichte. Nach dem überwältigenden Erfolg mit ihrer Lesung zu Ehren von Roger Willemsen und Dieter Hildebradt im St.Pauli Theater in Hamburg, gehen Walter Sittler (Hildebrandt) und Johann von Bülow (Willemsen) nun mit ihrer unterhaltsamen Suche nach der Wahrheit über die Lüge auf Tour. Neu arrangiert und sanft aktualisiert werfen sie mit skandalösen Unwahrheiten und hinterhältigen Intrigen nur so um sich. Sehr zur Unterhaltung des Publikums …. Centralstation / DA, Im Carree / 17 Uhr |
Montag, 02. Februar: Bernhoft – Solo Performances![]() (Uwe) Brotfabrik / F., Bachmannstr. / 20 Uhr |
Dienstag, 03. Februar: 'Besser wird's nicht'- die eingetunkte LeseShow mit den Cartoons![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / 19 Uhr |
Mittwoch, 04. Februar: Keine Macht für Niemand. Pop und Politik in Deutschland![]() (Uwe) Mit Antilopen Gang, Akne Kid Joe, BAP, Blond, Wolf Biermann, Samy Deluxe, Fehlfarben, Fresh Familee, Fasia Jansen, Hans-A-Plast, Lin Jaldati, Cem Karaca, Kettcar, Muff Potter, Nashi44, Schrottgrenze, Slime, Tocotronic, Hannes Wader, ZSK und vielen mehr. Unterhaltsam, scharfsinnig, hintergründig und mit Punk-Ästhetik. Ein guter Grund, die Ohren zu spitzen und sich auf eine mitreißende Mischung aus Performance, Lesung und Musik einzulassen.. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr |
Donnerstag 05. Februar: Zwischen Ausgrenzung und Solidarität / Weibliche Fans im Männerfußball![]() (Daniela) Heute ist wieder unser SGE Frauennetzwerktreffen und wir haben einen besonderen Gast vor Ort: Stella Schrey vom F_IN Netzwerk kommt! Zwischen Ausgrenzung und Solidarität / Weibliche Fans im Männerfußball Ablauf: 19:00 Vortrag (inkl. Präsentation), anschl. Diskussion Über F_IN: Netzwerk von Frauen* im Fußball – vernetzt, bildet weiter, setzt sich gegen Sexismus & sexualisierte Gewalt ein. |
Samstag, 07. Februar: Sarah Hakenberg: Mut zur Tücke![]() (Uwe) Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr |
Montag, 09. Februar: The Blue Stones![]() (Uwe) Minimalistische Besetzung, maximaler Sound – das kanadische Duo The Blue Stones überrascht immer wieder mit seiner kraftvollen Präsenz. Was auf den ersten Blick wie eine klassische Blues-Rock-Kombo wirkt, entfaltet sich zu einem beeindruckend vielschichtigen Klangbild, das irgendwo zwischen Rock, Alternative und Pop beheimatet ist … Mit ihrem intensiven Zusammenspiel und geschicktem Einsatz der Technik entsteht eine Bühnenpräsenz, die alle im Publikum sowohl in kleinen Clubs als auch auf großen Festivalbühnen begeistert. Zoom / F., Carl-Benz-Str. / 20 Uhr |
Mittwoch, 11. Februar: hr-Bigband & Richard Bona![]() (Daniela) hr-Bigband & Richard Bona Seinen ersten Bass baute sich Richard Bona selbst aus Kisten und Fahrrad-Bremsseilen. Mittlerweile ist der Kameruner zu einem Weltstar geworden. Er gehört zu den weltbesten Bassisten, hat eine faszinierende Singstimme und spielt zahlreiche weitere Instrumente. Zusammen mit der hr-Bigband bringt er ein grooviges Programm auf die Bühne, das nicht nur musikalisch exquisit ist, sondern auch einfach gute Laune macht. Für das musikalische Establishment war er ein Unbequemer, weil er sich nicht dem Diktat des wirtschaftlichen Erfolgs unterwarf, sondern die Musik machte, die ihm am Herzen lag. Und das waren oft genug Songs für und über die Außenseiter, die Marginalisierten, die Underdogs. Dass er damit genau richtig lag, beweisen seine zahlreichen Preise und Nominierungen für seine Alben. Richard Bona ist selbst mittlerweile ein Name, den andere sich in ihre Biografie schreiben, aber auch er hat mit den Größten der Musikwelt zusammengearbeitet, darunter Herbie Hancock, Quincy Jones, Chick Corea, Sting und Stevie Wonder. Videoausschnitt: https://youtu.be/PjcCoRYCYPw?si=GCUUbCTQtXiysZAf Richard Bona, Bass/Gesang; Michael Philip Mossman, Leitung Tickets und Infos: Frankfurt Alte Oper Tickets: 66€ / 55€ / 44€ / 33€ / 22€ (069) 155 2000 |
Donnerstag, 12. Februar – Sonntag, 10. Mai: Soloschau Thomas Bayrle in der Schirn

(Petra)
Die Schirn präsentiert eine große Soloschau des in Frankfurt lebenden Künstlers Thomas Bayrle, den viele auch als früheren Dozenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Professor an der Städelschule kennen. Zu sehen sind 55 Werke insbesondere aus den letzten 20 Jahren, darunter Malerei und Grafik, Skulptur und Objektkunst sowie Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Sein Werk handelt von den Gegensätzen zwischen Technologie, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion und beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität. Bayrle behandelt in seiner Kunst grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Wie hängen Religion und Gesellschaft, Individuum und Masse, industriell gefertigte Produkte und die technischen Apparate ihrer Herstellung zusammen? Neben den Strukturen von Konsum, Urbanität und Technologie spielen Fortbewegung, Pop- und Massenkultur sowie (Ersatz-)Religion eine zentrale Rolle. Er widmet sich populären Werken der Kunstgeschichte von Michelangelo über Caravaggio und Masaccio bis hin zu Claude Monet ebenso wie dem Thema der Arbeit. In den 1960er- und 1970er-Jahren legte er den innovativen Grundstein seiner charakteristischen Superformen. Das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild findet sich bis heute in nahezu allen Werken Bayrles und ist eng verbunden mit der Biografie des Künstlers. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Maschinenweber, bevor er sich der Gebrauchs- und Druckgrafik zuwandte. Die dort angewandten Drucktechniken hat er sowohl materiell als auch konzeptionell in seiner Kunst weitergeführt, die den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität beschreibt.
Foto: ©Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Wolfgang Günzel
Thomas Bayrle – Fröhlich sein!, Soloschau, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags - sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr , Eintritt: 12 (10) Euro
Sonntag, 15. Februar: AL HAKAWATI![]() (Martin) Die Kunst des Erzählens zwischen Damaskus und Frankfurt Seit Jahrhunderten nimmt das Erzählen von Geschichten einen zentralen Platz im kollektiven Gedächtnis der Levante ein und der HAKAWATI war der unangefochtene Meister der abendlichen Zusammenkünfte. Der HAKAWATI war nicht nur ein Geschichtenerzähler, sondern er eröffnete das Tor zu anderen Welten, machte den Brückenschlag zwischen Geschichte und Fiktion, zwischen Realität und Legende. Das THEATER WILLY PRAML erneuert diese Tradition mit seinem syrischen Ensemblemitglied Muawia Harb im Produktionshaus NAXOS, der sich die Geschichten aus 1001 Nacht vorgenommen hat. Das ist alles andere als eine Klassikerlesung, das ist pralles Volkstheater, bei dem der ganze Saal mittobt. Eine geistige Fluglinie zwischen Damaskus und Frankfurt am Main. Ein solches Angebot in einer deutschen Kulturinstitution für eine arabische Community ist eine Seltenheit. Für uns ist es ein vergnüglicher Schritt zur Öffnung unseres Theaters für unsere arabischen Freund*innen. Und alle, die nicht arabisch sprechen und noch nie Shisha geraucht haben, sind natürlich auch herzlich willkommen. In arabischer Sprache mit Muawia Harb. Theater Willy Praml (NAXOS) / 14.00 Uhr |
BEREITS ANGEKÜNDIGT, LÄUFT ABER NOCH EINE WEILE |
Seit Dienstag, 13. Januar: Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New: Old School / Black Water“ in der Heyne Kunst Fabrik![]() (Petra) Mit „Old School“präsentiert die Heyne Kunst Fabrik erstmals Werke aus den frühen Schaffensjahren des Fürther Malers und Grafikers Walter Gerstung, dessen eindrucksvollen Arbeiten die Heyne Kunst Fabrik bereits vor einigen Jahren gezeigt hat. Die Arbeiten aus den exzessiven und schonungslosen 80er- und 90er-Jahren umfassen sowohl Originale als auch limitierte und signierte Editionen. Dem gegenüber steht die aktuelle Werkserien „Black Water“ – surreale Fotokunstwerke, die den Gerstung der Gegenwart zeigen. Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New Old School / Black Water“, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstraße 67, Offenbach Öffnungszeiten:freitags 18 - 21 Uhr (16./23./30.01.), sonntags: 15 - 18 Uhr (18./25.01.), weitere Termine gerne nach persönlicher Vereinbarung |
Bis Sonntag, 15. Februar: „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften“ im Museum Giersch![]() (Petra) Landschaften sind ständigen Veränderungen unterworfen – ein Prozess, der im Zeitalter des Klimawandels besonders sichtbar und oft auch zerstörerisch wird. Können Landschaften zugleich schön und gefährdet sein? Die Ausstellung stellt diese Ambivalenz in den Mittelpunkt und fragt nach unserem gespaltenen Verhältnis zur Umwelt. Historische Landschaftsgemälde treffen auf zeitgenössische Positionen, die Verletzlichkeit, Trost und Hoffnung in der Natur reflektieren. Das Konzept der Solastalgie, geprägt 2005 vom australischen Philosophen Glenn Albrecht, beschreibt das Gefühl der Trauer über eine bedrohte Heimatlandschaft – und zugleich die Sehnsucht nach Trost und Verbundenheit. Die Sammlung Giersch legt den Schwerpunkt auf historische Landschafts- und Genremalerei des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts sowie Tier- und Aktplastiken. Die neue Ausstellung verbindet deren historische Landschaftsgemälde mit zeitgenössischen Arbeiten, die aktuelle Fragen der Umwelt und Landschaftsveränderung verhandeln: von urbanen Brachflächen über Umweltverschmutzung bis zur persönlichen Begegnung mit Natur. Sieben zeitgenössische Künstler*innen eröffnen neue Blickwinkel auf das Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Wandel und Hoffnung. So wird Solastalgie zu einem sinnlichen Spaziergang durch Zeiten, Medien und Perspektiven – ein Erleben von Landschaft als wandelbar, fragil und verbindend. Die Ausstellung markiert das 25-jährige Bestehen des Museums und zugleich dessen 10-jährige Zugehörigkeit zur Universität. Foto: Ei Arakawa-Nash: Harsh Citation, Harsh Pastoral, Harsh Münster (2017) © Henning Rogge, Ei Arakawa-Nash & Skulptur Projekte „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften - Ausstellung, Ort: Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 28. bis 30. November Jubiläumswochenende (Eintritt frei, umfangreiches Programm hier), Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, an Feiertagen 10 - 18 Uhr, auch wenn diese auf einen Montag fallen, 24.12., 31.12. 2025 und 01.01.2026 geschlossen, Eintritt: 7 (5) Euro bzw. Zukunftsticket: wer mit ÖPNV/Rad, zu Fuß anreist, erhält an der Kasse Ermäßigung, barrierefrei |
Noch bis 15. Februar: Bad Homburg/ Nachtleben![]() (Andrea) |
Noch bis März 2026: Spurensuche 6 “Frankfurt vergisst nicht“![]() (Daniela) Das Eintracht Frankfurt Museum und sein Leiter Matthias Thoma machen eine hervorragende Erinnerungsarbeit! Ich bin sehr froh, dass ich 2019 bei der Spurensuche Helmut „Sonny“ Sonneberg persönlich kennelernen durfte. Er hat uns damals in der EZB gezeigt, wo der Zug hielt, der ihn als kleiner Bub ins KZ deportiert hat. Das war sehr bewegend! Helmut „Sonny“ Sonneberg, Holocaustüberlebender und über 75 Jahre Eintracht-Fan war ein herausragender Repräsentant des Vereins. Er ist im Alter von 91 Jahren 2023 verstorben. Am Dienstag, den 23. September 2025, startete unter dem Titel „Frankfurt vergisst nicht“ die sechste Ausgabe ihres Spurensuche-Projekts. Sie schreiben: Die Spurensuche wird organisiert vom Museum und dem Bereich Fans & Fankultur der Fußball AG sowie dem Fritz Bauer Institut und dem Sportkreis Frankfurt. Dienstag, 11. November 2025: Vortrag „Ruderverein Germania im Nationalsozialismus“, Kirsten Schwartzkopff Kontakt: |
Bis Sonntag, 18. Januar 2026: Ausstellung philippinischer Architektur “Sulog“ im DAM![]() (Petra) Die zeitgenössische philippinische Architektur befindet sich an der Schnittstelle von miteinander verbundenen und sich überschneidenden Kräften. Sie wird heute als ein kontinuierlicher Fluss von Menschen, Orten und Prozessen definiert, der über die Grenzen des Landes hinausreicht. Der Begriff „Sulog„, der aus der Sprache der Menschen aus der Provinz Cebu stammt und „Wasserströme“ bedeutet, bringt das dynamische Auf und Ab der philippinischen Architektur auf den Punkt. Diese ist aus einem inselartigen Umfeld hervorgegangen und ist verwoben mit den Querströmungen der zahlreichen Einflüsse und dem Austausch von Netzwerken.vDie Ausstellung ist inspiriert von der Vorstellung des Anthropologen Arjun Appadurai vom „Global Cultural Flow“ (1990). Dieser versteht den Begriff als ein sich kreuzendes transnationales Netzwerk des Austauschs zwischen Menschen, Gütern, Wirtschaft, Politik und Ideen. Er schlägt vor, dass wir diese kulturellen Ströme über geopolitische Grenzen hinweg anhand der fünf Dimensionen Ethno-Landschaften, Technik-Landschaften, Finanz-Landschaften, Medien-Landschaften und Ideen-Landschaften verstehen müssen. Die Neukonzeptionierung der philippinischen Architektur lässt sich in drei miteinander verflochtene Themen einteilen: „Menschen als Netzwerk, „Orte als Fluss“ und „Prozess als Ströme“.Ich bin sehr gespannt auf neue Impulse aus dem Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse! Foto: Parang Maguindanao del Norte Province 2024 ©STUDIO IMPOSSIBLE PROJECTS, Patrick Kasingsing Sulog – Philippinische Architektur im Spannungsfeld, Ausstellung, Kuratorenteam: Edson Cabalfin, Patrick Kasingsing, Peter Cachola Schmal, National Commission for Culture and the Arts (NCCA) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM), Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, (Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11-20 Uhr), Eintritt: 12 (7) Euro, barrierefrei |
bis Februar 2026: Of/ „eins. 1-6 +1“![]() (Andrea) |
Noch bis Sonntag, 08. Februar: Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Opelvillen Rüsselsheim![]() (Petra) Die Weihnachtspause finde ich eine gute Gelegenheit, etwas Neues zu entdecken, oder etwas, das ich mir schon das ganze Jahr über vorgenommen hatte, endlich zu machen: zum Beispiel einen Trip nach Rüsselsheim. Hélène de Beauvoir stand lange im Schatten ihrer Schwester Simone de Beauvoir – eine der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und Ikone der Frauenbewegung. Ohne Zweifel beeinflusste Simone de Beauvoir Hélènes Leben und Arbeit auf eine sehr tiefgreifende Weise, dennoch steht das Werk der Malerin für sich. In der Ausstellung wird die vergessene Künstlerin und ihr vielschichtiges Werk neu bewertet werden. Präsentiert wird die erste museale Ausstellung zum Werk der Malerin Hélène de Beauvoir in Deutschland. Mit 177 Leihgaben aus den Jahren 1925 bis 1994 wird die gesamte Spannweite ihres Schaffens mit Kupferstichen, Aquarellen, Acrylbildern und Ölgemälden gewürdigt und dabei bislang unberücksichtigte Thematiken fokussiert. Kunst bedeutete für Hélène de Beauvoir eindeutig einen Akt der Befreiung: Herrschende Rollenbilder legte sie offen und machte in klar verständlicher Bildsprache auf die Lage der Frau aufmerksam. Bisher unbekannte Malereien erweisen sich nun als Schlüsselwerke. Die hochkarätigen Leihgaben stammen aus Frankreich, Italien, Deutschland, England und der Schweiz. Foto: Hélène de Beauvoir Selbstportrait, ©Privatsammlung Ute Achhammer Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Ort: Opelvillen Rüsselsheim, Adresse: Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, 25.+26.12. 10 - 18 Uhr, 01.10.2026 12 - 18 Uhr, an den Feiertagen mit Führungen um 15 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Bis Freitag, 13. Februar 2026: Ausstellung „Akut“![]() (Petra) In einer Welt, die von Geschwindigkeit, Veränderung und Krisen geprägt ist, wird akutes Handeln zur Notwendigkeit. Es sind diese kurzen Momente, in denen Entscheidungen getroffen und Handlungen unausweichlich werden – sei es in Politik, Gesellschaft, Medizin, im persönlichen Umfeld oder in der Fotografie. Letztere macht das Flüchtige sichtbar: Fotograf*innen entscheiden im Bruchteil einer Sekunde über Bildausschnitt, Fokus, Auslöser. Die Ausstellung „Akut“ zeigt fotografische Arbeiten, die die Dringlichkeit des Moments einfangen. die Intensität des Hier und Jetzt widerspiegeln – dokumentarisch, abstrakt oder inszeniert. Themen wie gesellschaftliche Konflikte, ökologische Herausforderungen oder persönliche Grenzerfahrungen werden so zu visuellen Zeugnissen des Augenblicks und fordern neue Perspektiven auf die Gegenwart. Damit richten Mitglieder der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main den Blick auf die Dynamiken der Region Frankfurt und Rhein-Main sowie deren Bedeutung für die großen Fragen der Gegenwart. Die Ausstellung findet im zeitlichen Umfeld der Ernennung von Frankfurt Rhein-Main zur World Design Capital 2026 statt und versteht sich als fotografischer Beitrag zu einem breiteren gesellschaftlichen Diskurs über Zusammenleben, Demokratie und Gestaltung. Foto: ©Samira Schulz Akut – Ausstellung von Mitgliedern der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main, Ort. Haus am Dom, Adresse: Domplatz 3, Öffnungszeiten: täglich 9 - 17 Uhr, samstags und sonntags 11 - 17 Uhr, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 22. Februar: Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ im Museum Reinhard Ernst, Wiesbaden![]() (Petra) Mich interessiert vor allem auch das Gebäude des renommierten Architekten Fumihiko Maki. Zur Eröffnung des noch recht neuen Museums in Wiesbaden hatte sich eine teilweise kritische Diskussion um Mäzenatentum und öffentliche Interessen entfacht: für die Stadtgesellschaft ist diese Gabe des Unternehmers und Sammlers Ernst sicherlich eine Bereicherung. Aber ich habe sie mir noch immer nicht angeschaut. Neben der Sammlungspräsentation lädt das Museum mit der Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ dazu ein, die wegweisende Kunst der US-Amerikanerin im Dialog mit der Gegenwart zu erleben: Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess haben teilweise bisher nicht gezeigte Arbeiten Frankenthalers aus der Sammlung Reinhard Ernst ausgewählt und eine gemeinsame Hängung mit ihren eigenen Werken in Szene gesetzt. Dies zeigt eindrücklich, dass Frankenthalers malerische Vielfalt und ihr Pioniergeist bis heute bewegen. So wird eine Geschichte erzählt, die bei ihr beginnt und von den drei Künstler*innen eigenständig erweitert und souverän fortgeschrieben wird. Dieses außergewöhnliche Ausstellungserlebnis gewährt erneut einen Einblick in die weltweit größte private Sammlung von Frankenthalers Werken und eröffnet zugleich vielfältige Begegnungen mit zeitgenössischer abstrakter Malerei aus Deutschland und der Schweiz. Foto: ©Helen Frankenthaler Foundation, VG Bild-Kunst, Bonn (2025), nach: Museum Reinhard Ernst Helen Frankenthaler moves – Ausstellung mit Arbeiten von Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess, Ort: Museum Reinhard Ernst, Adresse: Wilhelmstraße 1, Wiesbaden, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 12 - 18 Uhr, mittwochs 12 - 21 Uhr, 26.12. und 01.01.2026 12 - 18 Uhr, Eintritt: 14 (12) Euro, barrierefrei |
Noch bis Sonntag, 01. März: Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft im Frankfurter Kunstverein![]() (Petra) Die Art und Weise, wie Menschen Körper betrachten, wahrnehmen und darstellen ist im ständigen Wandel. Kunst und Wissenschaft haben seit jeher mit Bildern von Körpern Geschichten über das Menschsein erzählt. Im Wandel der Epochen entstanden immer wieder neue Körperbilder und Deutungen. Die Ausstellung verwebt Objekte aus unterschiedlichen Bezugsfeldern und Zeiten: von den idealisierten Körperdarstellungen der archaisch-griechischen Kunst über religiöse Votivgaben als Bitten um Heilung sowie spektakuläre anatomische Wachsfiguren aus dem 18. Jahrhundert bis zu neuesten Bildern der medizinischen Forschung, bei denen wir virtuell durch ein schlagendes Herz reisen. Die Schau stellt all dies den Werken zeitgenössischer Künstler*innen gegenüber, die ein verändertes Gefühl der Körperlichkeit, deren Umdeutung und den Ruf nach einem neuen Menschenbild zum Ausdruck bringen. Die Ausstellung spiegelt die programmatische Ausrichtung des Frankfurter Kunstvereins wider, bei der die aktuelle Kunst und die Wissenschaften als gleichwertige Ausdrucksformen menschlichen Wissensdrangs und der Sinnsuche befragt werden. So waren zur Zusammenarbeit eingeladen: die Goethe-Universität Frankfurt – vertreten durch Artefakte aus der Antikensammlung und des Skulpturensaal sowie aus der Moulagensammlung der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie; Universitätsmedizin –, die Universität Bologna – vertreten durch die anatomischen Wachsfiguren der Sammlungen “Luigi Cattaneo” und des Museums Palazzo Poggi –, die Justus-Liebig-Universität Gießen – vertreten durch anatomische Votive aus der Sammlung Ludwig Stieda aus dem Bestand der Antikensammlung der Professur für Klassische Archäologie – sowie die Privatsammlung Hans und Benedikt Hipp, die ebenfalls anatomische Votive beisteuerte. Foto: Omkaar Kotedia©The Alternative Limb Project Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft, Ausstellung mit Begleitprogramm, kuratiert von Franziska Nori, Anita Lavorano, Pia Seifüßl und Angel Moya Garcia, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Bis 15. März: OF/ Internationale Kinderbuchausstellung![]() (Andrea) |
Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub![]() (Petra) Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar. Bild: ©Daniel Hartlaub Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger, Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Vorschau auf den 1. Mai 2026![]() (Andrea) |






































































