Ein frohes neues Jahr euch allen!![]() Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir die Tipps im Browser zu lesen Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet. Wir haben ein paar Tage in Italien verbracht – erst im Latium, dann zwei Tage in Neapel. Viel zu kurz, um wirklich einzutauchen, aber lang genug um 5 Kilo zuzunehmen…Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Und mit Jammern wollen wir 2026 ganz sicher nicht beginnen, sondern mit Freude. Umso mehr freuen wir uns, dass ihr auch in diesem Jahr Lust auf Kultur habt und weiterhin „Danielas Ausgehtipps“ abonniert habt. Denn 2026 wird für uns ein ganz besonderes Jahr: Im Mai feiern wir tatsächlich unser 20-jähriges Jubiläum! Ich kann es selbst kaum fassen. Natürlich halten wir euch über das Wann, Wo und Wie unserer Jubiläumsfeier als Erste auf dem Laufenden. Dass es die Ausgehtipps nun schon seit 20 Jahren gibt, liegt vor allem daran, dass ich sie längst nicht mehr alleine schreibe. Hinter dem Newsletter steht ein großartiges Team, ohne das all das nicht möglich wäre: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel, Erik Düwel und Martin Grün. Neben unserer Jubiläumsfeier erwarten uns in diesem Jahr aber natürlich noch viele weitere großartige Veranstaltungen. Wir freuen uns auf Theater, Konzerte, Ausstellungen, Sportevents (insbesondere die Spiele der Eintracht), Lesungen und vieles mehr. Ich persönlich freue mich besonders auf die Jazzreihe „Jazz im Depot“, die nächste Woche im Bockenheimer Depot startet und von Jazz Montez organisiert wird. Da Uwe bekanntlich kein großer Jazzfan ist, meine Frage an euch: Wer hat Lust, mit mir hinzugehen? (16. oder 25.1.) Mehr Infos zur Konzertreihe findet ihr weiter unten bei Petras Empfehlungen. Und ab nächste Woche nimmt der Kommunalwahlkampf fahrt auf. Ich gehe zur ersten Infoveranstaltung ins Massif Central. Auch dazu mehr Infos weiter unten. Wäre ich nicht dort, wäre ich nochmal bei der Veranstaltung Remix Almanya - Eine postmigrantische HipHop-Geschichte im mousnturm. Die habe ich zwar schon gesehen, aber das ist so gut, dass man es auch nochmal sehen kann. Mehr dazu bei Martins Tipps. Jetzt muss ich mich allerdings sputen: Heute ist wieder Chorprobe und danach geht’s direkt ins Stadion. Die Eintracht spielt gegen Dortmund. Falls ihr auch dort seid, kommt doch vor dem Spiel zur Waldbühne: Um 19:25 Uhr stellen wir dort das „SGE Frauen Netzwerk“ vor. Im Anschluss ist Fjørtoft zu Gast auf der Bühne. Wäre ich nicht im Stadion, wäre ich natürlich bei Tankard in der Kapp.. mehr dazu bei Andreas Tipps, um so lauter werde ich heute Abend für Gerre “Schwarz Weiß wie Schnee” singen. Was auch immer ihr vorhabt: Lebt wild! Herzlich Vielen Dank an das tolle Ausgehtipp-Team: Martin Grün, Andrea Ehrig, Petra Manahl, Erik Düwel und Uwe Schwöbel. |
FREUND:IN WERDEN - so geht's![]() Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 19 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Insgesamt stecken da viele Arbeitsstunden drin. |
ZU GEWINNEN (Daniela)![]() Antworten bitte an Daniela (daniela@cappelluti.net) |
ZU GEWINNEN (Uwe)![]() Antworten bitte an Uwe (schwoebke(at)aol.com) |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
ZU GEWINNEN (Andrea)![]() Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach(at)web.de |
SUCHE / BIETE![]() Dominique und Co suchen eine:n neuen Mitbewohner*in: Helenes sucht Nachhilfelehrer:in für Latein: |
Freitag, 9. Januar: Tankard![]() (Andrea) |
Freitag, 9. Januar: OF/ Pub-Quiz![]() (Andrea) |
GEROLLTES Neues Fußballjahr 2026![]() (Uwe) 2025 ist vorbei und ein neues Jahr hat begonnen. In einigen Ländern wurde bereits gespielt, insbesondere im Süden, in Spanien, Italien und Frankreich, aber auch in England. Dort wird von Weihnachten bis Mitte Januar quasi durchgekickt. Zwischen dem 26.12 und 08.01 werden in der englischen Elitaliga vier Spieltage durchgeführt, die Bundesliga beginnt wieder am Freitag, dann spielt die Eintracht gegen Dortmund. Aktuell läuft der Spielbetrieb in den europäischen Ligen ohne Nationalspieler vom afrikanischen Kontinent, denn in Marocco läuft aktuell die Afrikameisterschaft, Tunesien mit Frankfurt Skhiri ist im Achtelfinale ausgeschieden. Früher war die Winterpause in Deutschland länger, da gab es eine echte Unterbrechung, mit Hallenturnieren und Wintertrainingslagern, insbesondere in Portugal oder der Türkei. Alles vorbei, wenn nicht gespielt wird, fließt kein Geld und die WM in Nord- und Mittelamerika im Sommer steht ja auch vor der Tür. Das wird selbst mir mittlerweile zu viel. Nach unserer Rückkehr aus Italien am Wochenende, schaute ich Manchester City vs. Chelsea und brach es irgendwann ab, weil es mich einfach nicht interessierte, obwohl zwei meiner Lieblingsspieler (Rodri & Reijnders von Man City) mitspielten. Omar Marmoush spielte bei genanntem Spiel nicht mit, er ist mit Ägypten bei der Afrikameisterschaft noch dabei. Bei Man City ist er aktuell sowieso nicht Erste Wahl, daher wird über einen Transfer / eine Leihe spekuliert. |
Samstag, 10. und Sonntag, 11. Januar: Devid Striesow liest David Foster Wallace, Thorsten Lensing![]() (Martin) Sie erzählen von all den uralten menschlichen Problemen und Gefühlen, die so gar nicht trendy sind. Wallace besitzt die atemberaubende Fähigkeit, sich in beschädigte Seelen einzufühlen und aus ihnen heraus zu erzählen.Sein eigenwilliger Blick auf die Welt eröffnet Normalsterblichen neue Horizonte. Samstag, 10. Januar um 20.00 Uhr und Sonntag, 11. Januar um 17.00 Uhr |
Samstag, 10. Januar: Of/ unterwegs...vielleicht![]() (Andrea) |
Samstag, 10. Januar: Nico Laska![]() (Andrea) |
Noch bis Sonntag, 11. Januar: Ausstellung Suzanne Duchamp![]() (Petra) Nicht nur, weil die Schirn jetzt für mich in Bockenheim „um die Ecke“ liegt, will ich unbedingt noch die Ausstellung von Suzanne Duchamp in der Schirn sehen. Sie soll gedanklich mein ausgiebiges Jahr mit der Zeit des „Neuen Frankfurt“ abrunden – nach der Arbeiter-Olympiade, dem ersten Lampionfest, dem Ernst-May-Fest und der Herbstakademie mit mehreren tollen Ausstellungen. Präsentiert wird das vielseitige, nicht weniger als 50 Jahre umfassende Schaffen der Künstlerin, die in den 1910er- und 1920er-Jahren zur Entwicklung des Dadaismus beigetragen hat. Obwohl Duchamps Werke in weltbekannten Sammlungen vertreten sind und sie zu Lebzeiten bestens in Kunstkreisen vernetzt war, blieb ihre künstlerische Bedeutung lange im Schatten ihrer Brüder Marcel Duchamp, Raymond Duchamp-Villon und Jacques Villon sowie ihres Ehemanns Jean Crotti. Die Retrospektive zeigt rund 70, teils durch aufwändige Recherchen wiederentdeckte Werke, darunter experimentelle Collagen, figurative Darstellungen, abstrakte Gemälde und historische Fotografien sowie bedeutende Archivfunde. Neben ihren Dada-Arbeiten beleuchtet die Ausstellung Duchamps frühe kubistische Interieurs und Stadtlandschaften, ihre späten figürlichen Gemälde mit oftmals ironischen Untertönen, die Landschaften der 1930er- und 1940er-Jahre sowie ihr nahezu abstraktes Spätwerk. Foto: ©Schirn Kunsthalle Frankfurt 2025 Suzanne Duchamp – Retrospektive, Ort: Schirn Kunsthalle Frankfurt, Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3, Öffnungszeiten: dienstags – sonntags: 10 - 19 Uhr, donnerstags 10 - 22 Uhr, 24.12.2025 geschlossen, 25.12.2025 10 - 22 Uhr, 26.12.2025 10 - 19 Uhr 31.12.2025 10 - 17 Uhr, 01.01.2026 11 - 19 Uhr, Eintritt: 12 (10) Euro, barrierefrei |
Sonntag, 11. Januar: Sonntags ins Museum![]() (Andrea) |
Sonntag, 11. Januar: Of/ Sentimental Value![]() (Andrea) |
Dienstag 13. Januar: Massif Talks - Heute mit Bündnis 90 / Die Grünen![]() (Daniela) Zur OB Wahl haben Florian & Amin die Talks ins Leben gerufen. Jetzt gehts weiter. Sie schreiben: Frankfurt ist mehr als eine Stadt – das steht für uns, Florian Joeckel (guilty76 // Massif Central) und Amïn Baghi (esistfreitag // Frankfurt du bist so wunderbar) fest. Ein funktionierendes Stadtleben im Sinne der Frankfurter:innen und das Wohl der Stadt liegen uns sehr am Herzen – und basieren auf einer demokratischen Grundlage. Deswegen war und ist unsere Mission: Wir machen Wahlkampf – für die Demokratie. Nun kreuzen wir unsere „Waffen“ und schauen, was in unserem geliebten Frankfurt möglich ist. Nach unserem erfolgreichen Format im Rahmen der OB-Wahl kommen wir mit einer zweiten Runde zurück. Den Frankfurter:innen liegt am Herzen, wer in unserer Stadt Politik macht. Ihnen ist wichtig, dass parteiübergreifend Gesprächs-, Rede- und Austauschbedarf herrscht. Kooperieren statt Egoshooten. Im entspannten Gespräch mit mehreren Personen pro Partei werden Fragen beantwortet. Mitten aus dem Leben, über das Leben und aus dem Herzen von Europa. Wenn Ihr schon immer einmal wissen wolltet, welche Ziele, Positionen, Prioritäten für Frankfurt, welche Hobbies, Angewohnheiten aber auch Verhasstes, Privates, Träume, Wünsche und Visionen Euer/Eure Kandidat:in mit ins Rennen bringt: Seid dabei! Wir werden in der 90-minütigen Fragerunde Fragen von Frankfurter:innen stellen. Und danach? Bleibt genug Zeit mit den Kandidat:innen – zum lockeren Plausch bei einem Kaffee, Kuchen, Wein oder Bier. Einlass 18:00 Uhr, Beginn 18:30 Uhr, Eintritt frei Heute geht's los mit Bündnis 90 / Die Grünen: Katharina Knacker & Domitrios Bakakis (Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat:innen) und Elke Voitl (Dezernentin für Gesundheit & Soziales) und Dr. Basdtian Bergerhoff (Stdtkämmerer und Dezerent für Finanzen, Beteiligungen & Personal). Weitere Termine: |
Dienstag 13. und 20. Januar: Mit Yoga ins Neue Jahr - Führung und Entspannung in der Ausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“![]() (Daniela) Regelmäßige körperliche Aktivität, wie Übungen zur Verbesserung des Gleichgewichts und der Muskulatur, können das Sturzrisiko senken. Gerade beim derzeitigen Wetter wäre das doch ein guter Vorsatz für das neue Jahr. Wem ein Fitness-Studio zu öde ist, kann an zwei Terminen im Januar in der Ausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ mit Yoga etwas für die eigene Gesundheit tun und gleichzeitig die Sonderausstellung besuchen, die nur noch bis zum 2. Februar zu sehen ist. Nach einem 25-minütigen Rundgang mit Kuratorin Nina Gorgus heißt es eine Stunde Innehalten auf der Matte mit der Yoga-Lehrerin Olivia Hildebrandt. Sie zeigt, welche Übungen den Körper stärken, welche Atemtechniken und welche sanften Bewegungen helfen, sich zu entspannen. Die jahrtausendealte Praxis aus Indien verbindet Körper, Geist und Seele und fördert das Wohlbefinden. Die Yoga-Stunde ist für alle Levels geeignet. Mitzubringen sind bequeme Kleidung und eine Yoga-Matte. Mehr Informationen zu „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“: https://historisches-museum-frankfurt.de/de/ausstellungen/bewegung © HMF, Larissa Blaslov |
Dienstag, 13. Januar: Vernissage Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New: Old School / Black Water“ in der Heyne Kunst Fabrik![]() (Petra) Mit „Old School“präsentiert die Heyne Kunst Fabrik erstmals Werke aus den frühen Schaffensjahren des Fürther Malers und Grafikers Walter Gerstung, dessen eindrucksvollen Arbeiten die Heyne Kunst Fabrik bereits vor einigen Jahren gezeigt hat. Die Arbeiten aus den exzessiven und schonungslosen 80er- und 90er-Jahren umfassen sowohl Originale als auch limitierte und signierte Editionen. Dem gegenüber steht die aktuelle Werkserien „Black Water“ – surreale Fotokunstwerke, die den Gerstung der Gegenwart zeigen. Der Künstler Walter Gerstung ist zur Vernissage anwesend. Ausstellung Walter Gerstung „Old meets New Old School / Black Water“, Ort: Heyne Kunst Fabrik, Adresse: Bleichstraße 67, Offenbach, Vernissage 13.01.: 19 - 22 Uhr, Öffnungszeiten:freitags 18 - 21 Uhr (16./23./30.01.), sonntags: 15 - 18 Uhr (18./25.01.), weitere Termine gerne nach persönlicher Vereinbarung |
Dienstag, 13. Januar: MOTHER’S BABY PREMIERE![]() (Uwe) Premierenfeier mit Sektempfang, Film und Filmgespräch nach dem Film mit Regisseurin Johanna Moder, Hauptdarstellerin Marie Leuenberger und Kameramann Robert Oberrainer. Dazu gibt es Grußworte von Dr. Stephan Hutter, Honorargeneralkonsul der Republik Österreich und Thomas Kalau, Stellvertretender Generalkonsul der Schweiz. Darum geht es im Film: Julia und Georg sehnen sich nach einem Kind. Eine neue Behandlung in Dr. Vilforts Klinik soll den Traum wahr werden lassen. Doch nach der Geburt wird das Baby sofort weggebracht. Als Julia endlich mit dem Kind vereint wird, spürt sie eine unerklärliche Distanz. Irgendetwas stimmt hier nicht. MOTHER’S BABY lief im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale und glänzt mit einem herausragenden Cast: Marie Leuenberger (Verbrannte Erde, Die göttliche Ordnung), Claes Bang (The Square), Hans Löw (Ich bin dein Mensch) und Julia Franz Richter (L’Animale). Der Film läuft ab 15. Januar in den Kinos. Cinema, Roßmarkt 7, Frankfurt am Main, Sektempfang; 20.00 Uhr / Filmbeginn: 20.30 Uhr |
Dienstag, 13. Januar: Remix Almanya - Eine postmigrantische HipHop-Geschichte![]() (Martin) Was hat die Musik der sogenannten Gastarbeiter*innen der 1960er und 1970er Jahre und der Exilant*innen aus den 1980er Jahren mit dem aktuellen deutschen Gangsta-Rap zu tun? Welche Verbindung gibt es zwischen dem politischkulturellen Empowerment der 1. Generation, den Kämpfen um Staatsbürgerrecht in den 1990er Jahren und der schillernden popkulturellen Gegenwart? In ihrer Lesung remixen Murat Güngör und Hannes Loh Bilder, Texte, Songs und Filme aus 40 Jahren Almanya mit persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Debatten. Sie durchlaufen die vergessenen Jahre des HipHop-Oldschool, beleuchten den Einfluss der Wiedervereinigung auf die Geburt von Deutschrap und hinterfragen den Sound von Gangsta-Rap – und wir fragen nach Class, Race und Gender in dieser Geschichte des Empowerments. Und sie bringen einen Special Guest mit. Dienstag, 13. Januar um 20.00 Uhr / Künstler*innenhaus Mousonturm / Saal |
Mittwoch, 14. Januar: Out of Storage – Führung Ausstellung DAM mit Anna Scheuermann![]() (Petra) Seit ihrer Gründung vor 40 Jahren unterstützen die Freunde des Deutschen Architekturmuseums die Erweiterung der Museumssammlung. Anlässlich ihres Jubiläums vereint die Ausstellung „Out of Storage“ erstmals sämtliche Archivalien, die mit Hilfe des Freundeskreises in die Sammlung gelangten. Heute nimmt uns die hier ebenfalls engagierte Architektin und Kuratorin Anna Scheuermann mit durch die Ausstellung. Gezeigt werden über 130 Exponate aus verschiedenen Jahrzehnten des 20. und 21. Jahrhunderts – darunter Arbeiten international renommierter Architekt*innen wie Archigram, Future Systems, Bruce Goff, Hans Poelzig und Hans Scharoun. Gleichzeitig lädt die Schau zur Reflexion über das Sammeln von Architektur ein: über die Rolle von Archiven, über Fragen des Zugangs und der Bewahrung – und über die heutige Bedeutung von Architekturmuseen als Orte des Wissens und der Vermittlung. Der Titel „Out of Storage“ ist dabei doppeldeutig: Er ist einerseits als Appell zu verstehen, die vom Freundeskreis unterstützten Sammlungsbestände öffentlich sichtbar zu machen – andererseits verweist er auf die logistischen Herausforderungen wachsender Archive, in denen der Großteil der Bestände verborgen bleibt und nur selten ausgestellt werden kann. Ergänzt wird die Präsentation durch Stimmen internationaler Kurator*innen und Sammlungsleiter*innen – etwa vom Museum of Modern Art oder dem in Planung befindlichen Korean Museum of Urbanism and Architecture. In Interviews reflektieren sie die Potenziale des Archivs nicht nur als Speicher, sondern auch als Impulsgeber für neues Wissen – und als produktive, inspirierende Kraft innerhalb der Architekturdisziplin. Foto: ©DAM, Moritz Bernoully Out of Storage – Ausstellung, Führung mit Anna Scheuermann, Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt (DAM), Adresse: Schaumainkai 43, Uhrzeit: 17 Uhr, Eintritt: 12 (7) EURO (Teilnahme Führung inbegriffen), Treffpunkt: Foyer DAM, barrierefrei |
Donnerstag, 15. Januar: Of/ Mother Sister Brother![]() (Andrea) |
Donnerstag, 15. Januar: KC Rebell![]() (Andrea) |
Freitag, 16. Januar: Of/ The Dressmaker![]() (Andrea) Ledermusem, Frankfurter Straße 84, Offenbach |
Freitag, 16. Januar: OF/ Es war die Lerche![]() (Andrea) |
Freitag, 16. Januar – Sonntag, 25. Januar: Jazz im Depot![]() (Petra) Das Jazz Montez, das Ihr sicher von den tollen sommerlichen Outdoorkonzerten vor dem Kunstverein Familie Montez kennt, ist gerade gut in Frankfurt unterwegs: Ende letzten Jahres gab es im Jazzclub des Museums Angewandte Kunst eine kleine Konzertreihe. Im Januar machen sie jetzt Station im Bockenheimer Depot (in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt). Jazz Montez und das Schauspiel Frankfurt präsentieren hier eine außergewöhnliche Konzertreihe: In Formaten wie „Jazz is my Democracy“ treffen experimentelle Klangwelten auf nordischen Jazz und die frischen Stimmen einer neuen Generation von Singer-Songwriter*innen. Die Abende bewegen sich bewusst im Grenzbereich zwischen Improvisation, Songstruktur und klanglicher Forschung – mit großen musikalischen Überraschungen garantiert. Dabei erwarten uns spannende international Musiker*innen und ebenso lokale Favourites, wie die Songwriterin Juli Kuhl. Jazz im Depot – Konzertreihe, Ort: Bockenheimer Depot, Adresse: Bockenheimer Warte, Eintritt: 35 (15) EURO, Gesamtprogramm und Tickets gibt’s hier |
Freitag, 16. Januar: Lesung und Musik "All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt"![]() (Petra) Ich war Ende 2025 auf Danielas Empfehlung hin bei der Buchvorstellung und Lesung im Exzess - und begeistert von Kenneth Hujers Buch “All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt”. Die Stadt Frankfurt aus ganz verschiedenen Zusammenhängen in den Blick zu nehmen und sich dabei ihre Geschichten erzählen zu lassen – darum geht es Kenneth Hujer in seinem Interviewband. Er spricht über Frankfurt als Kulturstadt in Film, Kunst, Fotografie, Roman und Musik, auf der Theaterbühne, als politisches Laboratorium, zu Fuß, im Untergrund und auf der Couch. In elf umfangreichen Gesprächen entsteht ein vielstimmiges und detailreiches Bild der Mainmetropole, das sowohl persönliche Erinnerungen als auch kollektive Erfahrungen einfängt – mit einem besonderen Fokus auf die gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche der 1960er bis 1980er Jahre zwischen Studierendenrevolte, Psychoanalyse und Publikumsbeschimpfung. Die Bandbreite der Gesprächspartner*innen reicht von der Schriftstellerin Eva Demski, der Fotografin Barbara Klemm und dem Musikjournalisten Klaus Walter über den Politiker und Publizisten Daniel Cohn-Bendit sowie den Suhrkamp-Lektor und Verleger Karlheinz Braun bis hin zu dem Konzeptkünstler Timm Ulrichs. Sie teilen Erinnerungen, Erfahrungen, Berichte und Anekdoten und stellen Überlegungen zur Frankfurter Gegenwart und Zukunft an. Zudem haben sie in ihren Archiven gekramt und Hujer Unveröffentlichtes und Kurioses anvertraut, das er zusammen mit den Interviews in diesem Buch präsentiert. Heute habt Ihr erneut die Chance, den Interviewband und den Autor kennenzulernen. Und Klaus Walter legt dazu auf. Hörenswert – nicht nur für Alt- und Neu-Frankfurter*innen. All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt, Lesung mit Kenneth Hujer und Musik, DJ: Klaus Walter, Ort: ONO2, Adresse: Walter-Kolb-Str. 16, Uhrzeit: Tür 20 Uhr, Start 21 Uhr, Eintritt: frei |
Freitag, 16. Januar: Reni & Salomon![]() (Uwe) Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Freitag, 16. & Sonntag, 18. Januar: Der Schmerz (weitere Termine)![]() (Martin) Eine sensationelle Inszenierung in spektakulärem Bühnenbild und instensivstes Schauspiel! Shirin Sojitrawalla schreibt dazu in ‚Theater der Zeit‘ (erschienen am 23.10.25): „An keinem Moment der fast zwei Stunden ertönt hier ein Wort, das nicht auch durchlebt und durchdacht scheint von denen, die es sprechen. Das kann verwundern, zumal bei einer Romanadaption, und zwar nicht irgendeiner, sondern Marguerite Duras’ „Der Schmerz“. Ein harter Text, der das Grauen unverblümt zur Sprache bringt. Regisseur Michael Weber hat die Theaterfassung erstellt und die Bühne eingerichtet. Im Mittelpunkt steht eine Frau, Marguerite Duras, die darauf wartet, dass ihr Mann aus dem Konzentrationslager heimkommt. Als Mitglied der Résistance war Robert L. (im echten Leben Robert Antelme) in deutsche Konzentrationslager deportiert worden. Bald steht er abgemagert und an Körper und Seele zerschunden vor ihr. Ein großer Mann mit nur noch 37 Kilogramm. Ein Wrack, in Frankfurt verkörpert von Jakob Gail. In einem Seitenraum der Frankfurter Naxoshalle des Theaters Willy Praml beherrscht ein ausgebrannter Bus die Bühne. Er nimmt fast die gesamte kleine Spielfläche ein, das Publikum nimmt an drei Seiten drumherum sehr dicht am Geschehen Platz. (…) Zu Anfang sitzt hier im selben Moment nervös und stoisch Anna Staab als bildschöne Frau mit tolldreist eingedrehter Frisur nach der Mode der damaligen Zeit. Die Flamme eines Feuerzeugs illuminiert ihr Antlitz. Schon dieser Beginn erweist sich als so spektakulär unspektakulär, dass man die Augen nicht abwenden möchte. Immer wieder sind es kleine Details, Momente am Rande, die an diesem konzentrierten Abend Eindruck hinterlassen. Der Bus dient dabei als Sinnbild für Gewalt und Zerstörung und für ein Zuhause auf Zeit. Im Laufe des Abends bespielt das Ensemble ihn von allen Seiten, inklusive Heckfenster. Im Dach des Busses befinden sich zwei Luken, manchmal spaziert das Ensemble dort oben umher. An einer Stelle stampft jemand immer wieder mit dem Fuß auf, so dass die Frau unten im Bus den Schmerz der Überlebenden als irres Klopfen in den Schläfen spürt, oder ist es das lang ersehnte Pochen an der Tür? An anderer Stelle kauert der Wiederkehrer auf einem der großen Reifen des Busses, wie heutzutage Geflüchtete es auf ihrem Weg nach Europa tun. Im Inneren des Busses steht ein Klavier, das zuweilen betätigt wird, auch wenn die Musik vom Band kommt, wie überhaupt Musik hier als Atmosphärenverstärker dient: Klassisches, aber vor allem Chansons und Volkslieder, oft sehr Französisch, immer stimmungsvoll. Frankreichmarker setzt der Abend, ohne auf Baguette und Baskenmütze zurückzugreifen. Okay, der Liebhaber der Frau (Muawia Harb) trägt ein Bretagne-Shirt (Kostüme Paula Kern), doch französisch wirkt eher die Art, wie Weber und sein Ensemble von Krieg und Leben erzählen, etwa die Nonchalance mit der am Ende alle mit freiem Oberkörper spielen und dabei ebenso so viel von der Fragilität ihrer Existenz wie vom zerrütteten Begehren sprechen. Szenen größtmöglicher Zärtlichkeit wechseln sich ab mit krassen Verlautbarungen roher Gewalt und Unmenschlichkeit. Dabei zelebriert der Abend seine Langsamkeit, die zwar ein bisschen Sitzfleisch erfordert, aber dennoch zielführend ist. Es ist die Mischung aus französischer Leichtigkeit und deutscher Erdenschwere, die überzeugt. Das Ensemble, allen voran Anna Staab, bewundert man nicht nur fürs Auswendiglernen irrsinniger Textmengen, sondern auch für sein variantenreiches, situativ wechselndes Spiel. Ein paarmal läuft die Frau wie manisch um den Bus herum, ihre hohen Schuhe im Raum hallen wie Hiebe, und man denkt unwillkürlich an Todesmärsche und die Hofgänge Gefangener. Die triste Fabrikhalle Naxos, in der früher Schleifmittel hergestellt wurden, ist als Spielort in diesem Zusammenhang ein Geschenk. Ein unbehaglicher Ort für einen unbehaglichen Text. Manches gerät sehr illustrativ, da kräuselt dann Zigarettenrauch aus der Dachluke des Busses, wenn von den Krematorien der Lager die Rede ist. Ein sicht- wie erfahrbares Grab in den Lüften. Und ein Abend, der als ein Stück Erinnerungskultur an die Nieren geht.“ Freitag, 16. um 19.30h, Sonntag, 18. um 18.00h, Freitag, 23. um 19.30h, Sonntag, 25. um 18.00h, Freitag, 30. Januar um 19.30h, Montag, 2. um 19.30h, Freitag, 6. um 19.30h und Sonntag, 8. Februar um 18.00h: Theater Willy Praml in der Naxoshalle |
![]() (Daniela) Weiter geht es auch in 2026 mit MELLI REDET MIT - ein Abend mit Gästen. live und geschminkt aus dem Kunstverein Familie Montez Ihre drei wunderbaren Gäste sind bereit für die 45. Ausgabe: Heike Borufka ist prämierte Fachfrau in Sachen Crime. Ob im Gerichtssaal als Journalistin für den Hessischen Rundfunk oder als Duopartnerin von Basti Red im True-Crime-Podcast „Verurteilt“, sie behauptet sich live wie medial ganz großartig. Katrin Paul macht Kunst. Verschiedenartig, luftig, erdig. Ob Papier, Holz, Kassetten-Bänder oder filzige Überreste aus dem Wäschetrockner; bei Katrin Paul hat jedes Objekt eine Leichtigkeit. Und zudem kann sie viel erzählen aus einem Künstlerleben zwischen Frankfurt, Dortmund, New York und Tokio. Giuseppina Galloro ist eine wirkliche Powerfrau, wie man so sagt. Sie hat sich mit Körper und Seele dem Tanz verschrieben. Vor allem dem Swing. Sie kann wie keine Zweite Tanzbegeisterte mitreißen. In Tanzkursen für Lindy Hop, Solojazz oder Charleston können Erwachsene und Kids etwas lernen, was glücklich macht. Wenn man Giuseppina sieht, dann glaubt man daran augenblicklich. Und natürlich mit Frau von Spangenberg und (M)ein-Mann-Band Martin Grieben Wir freuen uns auf Euch! ©Tobias Störmer |
Samstag, 17. Januar: Of/ 13 Gesänge über die verhinderte Aufklärung eines politischen Mordes – buback komplex![]() (Andrea) Text: Wolfgang Spielvogel, Künstlerische Leitung: Nicole Horny, Musikalische Leitung: Oliver Augst, Begleitung: Dr. Michael Buback, Dr. Wolfgang Kraushaar, Videodokumentation, Outside Ear Sprache: Sabine Loew, Tonmitschnitt und Recording: Marcel Daemgen, Produktionsleitung: Marie Kübler Dauer: ca. 60 Minuten anschließend Publikumsgespräch mit dem Autor Wolfgang Spielvogel. Kontakt für Reservierungsanfragen: Weitere Vorstellungen in der AusstellungsHalle 1A (Frankfurt Sachsenhausen) sind am Do, 15. Januar 2026, 20 Uhr (Uraufführung) |
Samtag, 17. Januar: Eddin![]() (Andrea) Batschkapp. Gwinnerstraße |
Samstag, 17. Januar: Northern Lite – Vorwärts leben![]() (Uwe) Mit ihrer neuen Tour zum kommenden Album Vorwärts leben nehmen Northern Lite ihr Publikum mit auf eine Reise ins Glück – begleitet von Klängen, die in die Vergangenheit entführen, und zugleich durchdrungen von frischen elektronischen Sounds. Gepaart mit Gitarren und dem unverwechselbaren Gesang von Frontmann Andreas Kubat entsteht eine Klangwelt, die den Weg in die Zukunft weist. Zoom Club / F., Carl-Benz-Str. 21/ 19:30 Uhr |
Montag, 19. Januar: Julia Kautz![]() (Andrea) |
Dienstag, 20. Januar: Bücherkoffer - Zwei Autor*innen packen aus mit Ewald Arenz und Anne Sauer![]() (Petra) Wie schön, dass dieses inspirierende Format des Literaturhauses Frankfurt in diesem Jahr fortgesetzt wird. Nicht nur, wenn Ihr diese Autor*innen (und ihre Bücher) mögt, finde ich es total spannend, solch persönlichen Leseempfehlungen zu bekommen: Zwei Koffer voller Geschichten, Eindrücke und Inspirationen: Das ist das Prinzip des Literaturhaus-„Bücherkoffers“. Diesmal öffnen Ewald Arenz und Anne Sauer ihr literarisches Handgepäck und holen Bücher heraus, die in ihrem Leben und Schreiben Spuren hinterlassen haben. Beide haben mit Romanen wie zuletzt „Zwei Leben“ und „Im Leben nebenan“ Bestseller vorgelegt. Ewald Arenz fängt mit feinem Gespür und leiser Intensität den Alltag ein. Anne Sauer blickt mit Witz, Klarheit und erzählerischer Präzision auf Lebenswege, Möglichkeiten und verpasste Chancen. Im gemeinsamen Gespräch mit dem stellvertretenden Verlagsleiter des Societäts-Verlages und Moderator Björn Lauer wird sichtbar, wie unterschiedlich literarische Handschriften sein können und wie sehr sich die beiden doch in ihren Themen begegnen: in Fragen nach Identität, Zufall und den Entscheidungen, die uns formen. Foto: Anne Sauer©Tara Wolff, Ewald Arenz©Ilka Birkefeld Bücherkoffer - Zwei Autor*innen packen aus, mit Anne Sauer und Ewald Arenz, Hybridveranstaltung, Moderation: Björn Lauer, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: Saalticket 12 (8) EURO, Streamingticket 5 EURO, Tickets gibt's hier |
Donnerstag, 22. Januar: Tadeusz Borowski: Willkommen in Auschwitz![]() (Uwe) Borowski war einer der ersten Autoren, der die Erfahrungen in den Konzentrationslagern der Nazis literarisch zu bearbeiten versuchte. Seine Erzählungen schildern die Entmutigung des Menschen in der peinigenden Situation der Lager und beleuchten die Grenzen zwischen Gut und Böse, die zu verschwimmen beginnen, wenn man nicht mehr weiß, wie lange die Hoffnung auf Befreiung hält. Borowskis unfassbare Lakonie und seine klare Sprache erreicht heute noch jeden Leser, und kein Geringerer als der Nobelpreisträger Imre Kertesz hat 2002 in Stockholm Borowskis Prosa als einen Schlüssel für sein Verständnis der Entmenschlichung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Der Schriftsteller Artur Becker hat eine persönliche Auswahl von Borowskis Texten vorgenommen, um mit einer neuen Übersetzung heutige Leserinnen und Leser anzusprechen und das Vermächtnis des Autors neu zu beleben. Kurz vorm Jahrestag der Auschwitz-Befreiung stellt Artur Becker Willkommen in Auschwitz (Edition W) in der ROMANFABRIK vor – musikalisch begleitet von Gregor Praml am Kontrabass. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 19:30 Uhr |
Donnerstag, 22. Januar - Sonntag, 25. Januar 2026: The Frankfurt Art Experience Galerienwochenende im TRIANON Hochhaus![]() (Petra) Der Start im Januar 2025 war grandios – begeisterte Besucher*innen, beglückte Galerist*innen, „volles Haus“ und gute Laune: Im TRIANON Hochhaus standen an einem Wochenende zwei Etagen für die Frankfurter Galerist*innenszene zur Verfügung. Diese geballte Kunst mit bester Aussicht war kaum zu toppen – jetzt kommt eine zweite Auflage, die noch größer sein wird: Ein zusätzliches Stockwerk, ein weiterer Programmtag sowie verlängerte Zeitslots schaffen mehr Raum, mehr Sichtbarkeit, mehr Kunst. Frankfurter Galerien agieren als Gastgeber und laden jeweils eine Partnergalerie aus ihrem Netzwerk ein. Das freut mich sehr, denn Urban Media Project – und allen voran Oliver Kremershof – hatten sich sehr dafür engagiert: und der Erfolg gibt ihnen recht. Ich bin keine Kunst-Expertin, doch meinem Gefühl nach ist es zusammen mit dem etablierten Format des herbstlichen Galerien-Eröffnungswochenendes und vielen Engagierten gelungen, das Thema Galerien in Frankfurt auf ein „next level“ zu heben. Foto: ©Urban Media Project The Frankfurt Art Experience – Galerienwochenende, Ort: TRIANON Hochhaus, Adresse: Mainzer Landstr. 16, Öffnungszeiten: 22.01., 20 - 23 Uhr, 23.01. + 24.01.: 11- 20 Uhr, 25.01.: 11 - 18:30 Uhr: Eintritt: online 25 (15) EURO, Tageskasse 30 EURO, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei, Eröffnungsevent 60 EURO, Tickets und weitere Infos gibt’s hier , barrierefrei |
Donnerstag, 22. Januar: Of/ Lindo![]() (Andrea) |
Freitag, 23. Januar: Der Tod: Best Of – 13 Jahre Death Comedy![]() (Uwe) Bis 1847 war Selbstmord in Großbritannien ein Kapitalverbrechen und wurde mit Erhängen bestraft. Einen Todesfall im Urlaub nennt man im Hoteljargon „kalte Abreise“. Über 7.000 Menschen sterben jedes Jahr wegen der undeutlichen Handschrift ihres Arztes. Wussten Sie nicht? Kann man lernen. Beim Tod. Seit über 13 Jahren tourt der Sensenmann persönlich schon durch Deutschland. Viele Kabarett- und Comedy-Preise zieren seine Image-Kampagne, die nun mittlerweile vier abendfüllende Programme umfasst. Diese geballte Gevatterlandsliebe bringt er nun in einem einzigen Best-Of-Programm auf die Bühne. Centralstation / DA, Im Carree / 20 Uhr |
Freitag, 23. Januar: FÄZZ am Freitag 10.0![]() (Uwe) Das Frankfurter Jazzkollektiv FÄZZ geht mit seiner erfolgreichen Konzertreihe „FÄZZ am Freitag“ in der Romanfabrik nun in die dritte Runde – und damit ins dritte Jahr in Folge. Der Auftakt im neuen Jahr verspricht wieder geballte FÄZZ-Power. Gespielt werden ausschließlich Eigenkompositionen aus den Reihen des Kollektivs – ein spannender Mix aus modernen Bigband-Kompositionen: filigran und sensibel, zugleich gepaart mit klassischen und energiegeladenen Bigband-Klängen. FÄZZ reizt die volle Bandbreite an Bigband-Sounds aus und freut sich schon jetzt auf den Jahresauftakt. Romanfabrik / F., Hanauer Landstr. / 20 Uhr |
Samstag 24. Januar: ANNE SOPHIE MELITA - STIMMEN Drei junge Frauen. Drei Perspektiven. Eine Zeit, die alles verändert.![]() (Daniela) Da habe ich mich gefreut, dass es mal eine Theateraufführung schon um 17:00 Uhr gibt und dann sogar von KORTMANN&KONSORTEN, doch leider kann ich trotzdem nicht. Ich bin erst im Stadion und dann bei einer Premiere im Schauspiel. Wenn ihr Zeit habt, dann geht doch ins Theater Ladnungsbrücken zu: ANNE SOPHIE MELITA - STIMMEN Drei junge Frauen. Drei Perspektiven. Eine Zeit, die alles verändert. Eine Produktion von Kortmann&Konsorten KORTMANN&KONSORTEN bringt in der neuen Produktion eindrucksvolle junge Frauenstimmen auf die Bühne . STIMMEN, die den Nationalsozialismus auf ganz unterschiedliche Weise erlebt haben. STIMMEN macht Geschichte greifbar, berührend und überraschend aktuell. Mit einer Mischung aus Nähe und Distanz lädt das Stück dazu ein, über große Fragen nachzudenken: Was bedeutet Anpassung damals wie heute? Wann wird aus Beobachtung Widerstand? Und wie behalten wir Menschlichkeit in Zeiten der Ausgrenzung? Mit klarer Sprache und szenischer Kraft erforscht STIMMEN, wie unsere Biografien unser Denken und Handeln beeinflussen und wie viel Freiheit wir in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche brauchen. MIT: Gregor Andreska, Melissa Breitenbach, Daniela Fonda, Sven-Marko Schmidt; Sound: Torsten Kauke, Iso Herquist; Choreographie: Katharina Wiedenhofer; Bühne: Prisca Ludwig; Regie und Text: Sarah Kortmann 24.01.2026, 17:00 Uhr, Theater Landungsbrücken |
Samstag, 24. Januar, und Sonntag, 25. Januar: OF/ Finissagen-Wochenende![]() (Andrea) |
Samstag, 24. Januar: Tocotronic![]() (Andrea) |
Sonntag 25. Januar: Concerti Brillanti II European Orchestra Academy mit jungen Kronberger Solisten![]() (Daniela) Ich habe es bisher immer noch nicht ins Casals Forum geschafft… Alle die da waren, sind so begeistert. Vielleicht shcafft ihr es heute? Concerti Brillanti II eröffnet das neue Jahr mit funkelnden Orchesterfarben und zwei herausragenden jungen Solisten der Kronberg Academy: Ruslan Talas(Violine) und Haesue Lee (Viola), begleitet von der European Orchestra Academy. Das Programm spannt einen weiten Bogen durch die europäische Musikgeschichte. Edvard Griegs Suite Aus Holbergs Zeit verbindet barocke Formen mit nordischer Klarheit. Joseph Haydns Violinkonzert in C-Dur bringt jene heitere Transparenz zum Leuchten, die sein Werk so unverwechselbar macht. Johann Nepomuk Hummels Fantasie op. 94 für Viola und Orchester zeigt das Instrument in all seiner Virtuosität und Farbigkeit. Den Abschluss bildet Haydns Symphonie Nr. 61 – ein Werk von Witz, Wärme und Paukenschlag. Ein Januarmorgen in Musik: frisch, klar und voller Esprit. TICKETS 30 / 40 / 50 € |
Sonntag, 25. Januar: Benjamin Amaru (Indie / Pop)![]() (Uwe) Benjamin Amaru ist ein Multiinstrumentalist, der in einer multikulturellen Familie in den grünen Hügeln der Ostschweiz aufwuchs. Für seine vergangene europaweite „dreamers“-Tour verkaufte Amaru über 10.000 Tickets. Auf Spotify generiert er jährlich 22 Millionen Streams, spielte bereits die begehrte Colors Session und wurde bei den MTV EMAs als „Best Swiss Act“ nominiert. Benjamin Amaru macht aber kein Geheimnis daraus, dass die schönsten Erinnerungen für ihn Live-Momente sind, die er bereits mit seinem Publikum im In- und Ausland teilt. Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Montag, 26. Januar: Marleen Lohse![]() (Uwe) Brotfabrik / F., Bachmannstr. 2 / 20 Uhr |
Montag, 26. Januar: Tortoise![]() (Uwe) „Live sind Tortoise ein Erlebnis für sich: energiegeladen, voller Spielfreude und unvorhersehbar – ein „Live-Wunder“(Rolling Stone). Tortoise zählen zu den einflussreichsten Bands der letzten Jahrzehnte und haben mit ihrem unverwechselbaren, genreübergreifenden Sound Musikgeschichte geschrieben. Seit ihrer Gründung 1990 in Chicago prägen die fünf Multi-Instrumentalisten die zeitgenössische Musikszene und gelten als Mitbegründer des „Post-Rock“. Mit nur sieben Alben – darunter Klassiker wie Millions Now Living Will Never Die (1996) oder TNT (1998) – hat die Band Maßstäbe gesetzt. Nun kehrt sie nach fast zehn Jahren zurück auf die europäischen Bühnen, im Gepäck ihr neues Album Touch. Zoom Saal / F., Carl-Benz-Str. 21/ 20 Uhr |
Donnerstag 29. - Samstag 31. Januar: 9. Fabrik-Jazz-Festival 2026![]() (Daniela) 9. Fabrik-Jazz-Festival 2026! Das sind drei Abende voller Musik, Begegnungen und spontaner Momente erwartet die Besucher:innen – und wie immer in bester Zusammenarbeit mit der Jazz Initiative Frankfurt. In diesem Jahr finden die Konzerte im mittlerweile bestens eingespielten und klanglich hervorragenden Konzertsaal St. Bonifatius in Sachsenhausen statt. Am Freitag, 30.01. um 20:00 Uhr freuen wir uns das Osgood-Scobel Quintet mit „Serious Play“ zu präsentieren. An diesem Abend treffen die fünf Musiker Kersten Osgood (dr), Sebastian Scobel (p), Theresia Philipp (alto-sax), Uli Kempendorff (tenor-sax) und Hans Glawischnig (b) aufeinander und man kann sich auf ein Highlight voller Virtuosität und Spielfreude freuen. Weitere Informationen: https://www.die-fabrik-frankfurt.de |
Freitag, 30. Januar: OF/ 22 Bahnen![]() (Andrea) |
Samstag, 31. Januar: SCHWERELOS – Musik trifft Klettern![]() (Andrea) |
FEBRUAR 2026 |
Mittwoch, 11. Februar: hr-Bigband & Richard Bona![]() (Daniela) hr-Bigband & Richard Bona Seinen ersten Bass baute sich Richard Bona selbst aus Kisten und Fahrrad-Bremsseilen. Mittlerweile ist der Kameruner zu einem Weltstar geworden. Er gehört zu den weltbesten Bassisten, hat eine faszinierende Singstimme und spielt zahlreiche weitere Instrumente. Zusammen mit der hr-Bigband bringt er ein grooviges Programm auf die Bühne, das nicht nur musikalisch exquisit ist, sondern auch einfach gute Laune macht. Für das musikalische Establishment war er ein Unbequemer, weil er sich nicht dem Diktat des wirtschaftlichen Erfolgs unterwarf, sondern die Musik machte, die ihm am Herzen lag. Und das waren oft genug Songs für und über die Außenseiter, die Marginalisierten, die Underdogs. Dass er damit genau richtig lag, beweisen seine zahlreichen Preise und Nominierungen für seine Alben. Richard Bona ist selbst mittlerweile ein Name, den andere sich in ihre Biografie schreiben, aber auch er hat mit den Größten der Musikwelt zusammengearbeitet, darunter Herbie Hancock, Quincy Jones, Chick Corea, Sting und Stevie Wonder. Videoausschnitt: https://youtu.be/PjcCoRYCYPw?si=GCUUbCTQtXiysZAf Richard Bona, Bass/Gesang; Michael Philip Mossman, Leitung Tickets und Infos: Frankfurt Alte Oper Tickets: 66€ / 55€ / 44€ / 33€ / 22€ (069) 155 2000 |
Sonntag, 15. Februar: AL HAKAWATI![]() (Martin) Die Kunst des Erzählens zwischen Damaskus und Frankfurt Seit Jahrhunderten nimmt das Erzählen von Geschichten einen zentralen Platz im kollektiven Gedächtnis der Levante ein und der HAKAWATI war der unangefochtene Meister der abendlichen Zusammenkünfte. Der HAKAWATI war nicht nur ein Geschichtenerzähler, sondern er eröffnete das Tor zu anderen Welten, machte den Brückenschlag zwischen Geschichte und Fiktion, zwischen Realität und Legende. Das THEATER WILLY PRAML erneuert diese Tradition mit seinem syrischen Ensemblemitglied Muawia Harb im Produktionshaus NAXOS, der sich die Geschichten aus 1001 Nacht vorgenommen hat. Das ist alles andere als eine Klassikerlesung, das ist pralles Volkstheater, bei dem der ganze Saal mittobt. Eine geistige Fluglinie zwischen Damaskus und Frankfurt am Main. Ein solches Angebot in einer deutschen Kulturinstitution für eine arabische Community ist eine Seltenheit. Für uns ist es ein vergnüglicher Schritt zur Öffnung unseres Theaters für unsere arabischen Freund*innen. Und alle, die nicht arabisch sprechen und noch nie Shisha geraucht haben, sind natürlich auch herzlich willkommen. In arabischer Sprache mit Muawia Harb. Theater Willy Praml (NAXOS) / 14.00 Uhr |
BEREITS ANGEKÜNDIGT, LÄUFT ABER NOCH EINE WEILE |
Bis Sonntag, 15. Februar: „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften“ im Museum Giersch![]() (Petra) Landschaften sind ständigen Veränderungen unterworfen – ein Prozess, der im Zeitalter des Klimawandels besonders sichtbar und oft auch zerstörerisch wird. Können Landschaften zugleich schön und gefährdet sein? Die Ausstellung stellt diese Ambivalenz in den Mittelpunkt und fragt nach unserem gespaltenen Verhältnis zur Umwelt. Historische Landschaftsgemälde treffen auf zeitgenössische Positionen, die Verletzlichkeit, Trost und Hoffnung in der Natur reflektieren. Das Konzept der Solastalgie, geprägt 2005 vom australischen Philosophen Glenn Albrecht, beschreibt das Gefühl der Trauer über eine bedrohte Heimatlandschaft – und zugleich die Sehnsucht nach Trost und Verbundenheit. Die Sammlung Giersch legt den Schwerpunkt auf historische Landschafts- und Genremalerei des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts sowie Tier- und Aktplastiken. Die neue Ausstellung verbindet deren historische Landschaftsgemälde mit zeitgenössischen Arbeiten, die aktuelle Fragen der Umwelt und Landschaftsveränderung verhandeln: von urbanen Brachflächen über Umweltverschmutzung bis zur persönlichen Begegnung mit Natur. Sieben zeitgenössische Künstler*innen eröffnen neue Blickwinkel auf das Spannungsfeld zwischen Ästhetik, Wandel und Hoffnung. So wird Solastalgie zu einem sinnlichen Spaziergang durch Zeiten, Medien und Perspektiven – ein Erleben von Landschaft als wandelbar, fragil und verbindend. Die Ausstellung markiert das 25-jährige Bestehen des Museums und zugleich dessen 10-jährige Zugehörigkeit zur Universität. Foto: Ei Arakawa-Nash: Harsh Citation, Harsh Pastoral, Harsh Münster (2017) © Henning Rogge, Ei Arakawa-Nash & Skulptur Projekte „SOLASTALGIE. Spaziergänge durch veränderte Landschaften - Ausstellung, Ort: Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83, 28. bis 30. November Jubiläumswochenende (Eintritt frei, umfangreiches Programm hier), Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags - sonntags 10 - 18 Uhr, donnerstags 10 - 20 Uhr, an Feiertagen 10 - 18 Uhr, auch wenn diese auf einen Montag fallen, 24.12., 31.12. 2025 und 01.01.2026 geschlossen, Eintritt: 7 (5) Euro bzw. Zukunftsticket: wer mit ÖPNV/Rad, zu Fuß anreist, erhält an der Kasse Ermäßigung, barrierefrei |
Noch bis 15. Februar: Bad Homburg/ Nachtleben![]() (Andrea) |
Noch bis März 2026: Spurensuche 6 “Frankfurt vergisst nicht“![]() (Daniela) Das Eintracht Frankfurt Museum und sein Leiter Matthias Thoma machen eine hervorragende Erinnerungsarbeit! Ich bin sehr froh, dass ich 2019 bei der Spurensuche Helmut „Sonny“ Sonneberg persönlich kennelernen durfte. Er hat uns damals in der EZB gezeigt, wo der Zug hielt, der ihn als kleiner Bub ins KZ deportiert hat. Das war sehr bewegend! Helmut „Sonny“ Sonneberg, Holocaustüberlebender und über 75 Jahre Eintracht-Fan war ein herausragender Repräsentant des Vereins. Er ist im Alter von 91 Jahren 2023 verstorben. Am Dienstag, den 23. September 2025, startete unter dem Titel „Frankfurt vergisst nicht“ die sechste Ausgabe ihres Spurensuche-Projekts. Sie schreiben: Die Spurensuche wird organisiert vom Museum und dem Bereich Fans & Fankultur der Fußball AG sowie dem Fritz Bauer Institut und dem Sportkreis Frankfurt. Dienstag, 11. November 2025: Vortrag „Ruderverein Germania im Nationalsozialismus“, Kirsten Schwartzkopff Kontakt: |
Bis Sonntag, 11. Januar 2026: Ausstellung „New Beginnings: Philippines Photographic Art“ im Fotografie Forum Frankfurt![]() (Petra) Die Philippinen – ein Archipel aus über 7.000 Inseln und mehr als 130 Sprachen – sind ein Land vieler Stimmen und Identitäten. Diese kulturelle, soziale und geografische Vielfalt prägt auch die zeitgenössische Fotografie des Landes. Sie ist ständig in Bewegung – wandelbar in Form, Bedeutung und Aussage. Geprägt von in einer komplexen Kolonialgeschichte und von sozialen Gegensätzen, beleuchtet die philippinische Fotokunst Momente des Wandels und der Resilienz. Mit experimentellen Porträts, Installationen und dokumentarischen Ansätzen rücken die Arbeiten von Nana Buxani, Xyza Cruz Bacani, Tommy Hafalla, Gina Osterloh, Wawi Navarroza, Augustine Paredes, Veejay Villafranca und MM Yu individuelle Perspektiven, gelebte Realitäten und kulturelle Prozesse in den Fokus. Vor dem Hintergrund der visuellen Kultur des südostasiatischen Archipels setzen sich die Künstler*innen mit Themen wie Identität, Wanderarbeit, Spiritualität, Erinnerung, dem Konzept von Heimat, Umwelt sowie dem Leben indigener Gemeinschaften auseinander. All dies wirft ein substanzielles Licht auf sowohl persönliche Erzählungen als auch übergeordnete gesellschaftliche Reflexionen und gibt Einblick in eine Region mit dynamischen Talenten, die in Europa bisher kaum sichtbar waren. Foto: ©FFF2025, Bild: Gina Osterloh, Looking Back I Accepted Your Invitation, 2005, from the series “Somewhere Tropical” © Gina Osterloh, Courtes New Beginnings: Philippine Photographic Art, kuratiert von Patrick Flores, Andrea Horvay und Celina Lunsford, ein Beitrag des Fotografie Forum Frankfurt anlässlich des Ehrengastauftritts der Philippinen auf der Frankfurter Buchmesse 2025, “Fantasie beseelt die Luft”, Ort: Fotografie Forum Frankfurt, Adresse: Brauchbachstraße 30 - 32, (Öffnungszeiten: dienstags – sonntags 11 – 18 Uhr, Eintritt: 7 (4) Euro, barrierefrei |
Bis Sonntag, 18. Januar 2026: Ausstellung philippinischer Architektur “Sulog“ im DAM![]() (Petra) Die zeitgenössische philippinische Architektur befindet sich an der Schnittstelle von miteinander verbundenen und sich überschneidenden Kräften. Sie wird heute als ein kontinuierlicher Fluss von Menschen, Orten und Prozessen definiert, der über die Grenzen des Landes hinausreicht. Der Begriff „Sulog„, der aus der Sprache der Menschen aus der Provinz Cebu stammt und „Wasserströme“ bedeutet, bringt das dynamische Auf und Ab der philippinischen Architektur auf den Punkt. Diese ist aus einem inselartigen Umfeld hervorgegangen und ist verwoben mit den Querströmungen der zahlreichen Einflüsse und dem Austausch von Netzwerken.vDie Ausstellung ist inspiriert von der Vorstellung des Anthropologen Arjun Appadurai vom „Global Cultural Flow“ (1990). Dieser versteht den Begriff als ein sich kreuzendes transnationales Netzwerk des Austauschs zwischen Menschen, Gütern, Wirtschaft, Politik und Ideen. Er schlägt vor, dass wir diese kulturellen Ströme über geopolitische Grenzen hinweg anhand der fünf Dimensionen Ethno-Landschaften, Technik-Landschaften, Finanz-Landschaften, Medien-Landschaften und Ideen-Landschaften verstehen müssen. Die Neukonzeptionierung der philippinischen Architektur lässt sich in drei miteinander verflochtene Themen einteilen: „Menschen als Netzwerk, „Orte als Fluss“ und „Prozess als Ströme“.Ich bin sehr gespannt auf neue Impulse aus dem Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse! Foto: Parang Maguindanao del Norte Province 2024 ©STUDIO IMPOSSIBLE PROJECTS, Patrick Kasingsing Sulog – Philippinische Architektur im Spannungsfeld, Ausstellung, Kuratorenteam: Edson Cabalfin, Patrick Kasingsing, Peter Cachola Schmal, National Commission for Culture and the Arts (NCCA) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM), Ort: Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, Adresse: Schaumainkai 43, (Öffnungszeiten: dienstags, donnerstags - sonntags 11 - 18 Uhr, mittwochs 11-20 Uhr), Eintritt: 12 (7) Euro, barrierefrei |
bis Februar 2026: Of/ „eins. 1-6 +1“![]() (Andrea) |
Noch bis Sonntag, 08. Februar: Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Opelvillen Rüsselsheim![]() (Petra) Die Weihnachtspause finde ich eine gute Gelegenheit, etwas Neues zu entdecken, oder etwas, das ich mir schon das ganze Jahr über vorgenommen hatte, endlich zu machen: zum Beispiel einen Trip nach Rüsselsheim. Hélène de Beauvoir stand lange im Schatten ihrer Schwester Simone de Beauvoir – eine der großen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts und Ikone der Frauenbewegung. Ohne Zweifel beeinflusste Simone de Beauvoir Hélènes Leben und Arbeit auf eine sehr tiefgreifende Weise, dennoch steht das Werk der Malerin für sich. In der Ausstellung wird die vergessene Künstlerin und ihr vielschichtiges Werk neu bewertet werden. Präsentiert wird die erste museale Ausstellung zum Werk der Malerin Hélène de Beauvoir in Deutschland. Mit 177 Leihgaben aus den Jahren 1925 bis 1994 wird die gesamte Spannweite ihres Schaffens mit Kupferstichen, Aquarellen, Acrylbildern und Ölgemälden gewürdigt und dabei bislang unberücksichtigte Thematiken fokussiert. Kunst bedeutete für Hélène de Beauvoir eindeutig einen Akt der Befreiung: Herrschende Rollenbilder legte sie offen und machte in klar verständlicher Bildsprache auf die Lage der Frau aufmerksam. Bisher unbekannte Malereien erweisen sich nun als Schlüsselwerke. Die hochkarätigen Leihgaben stammen aus Frankreich, Italien, Deutschland, England und der Schweiz. Foto: Hélène de Beauvoir Selbstportrait, ©Privatsammlung Ute Achhammer Ausstellung Hélène de Beauvoir „Mit anderen Augen sehen“, Ort: Opelvillen Rüsselsheim, Adresse: Ludwig-Dörfler-Allee 9, Rüsselsheim, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 - 18 Uhr, mittwochs 10 - 20 Uhr, 25.+26.12. 10 - 18 Uhr, 01.10.2026 12 - 18 Uhr, an den Feiertagen mit Führungen um 15 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Bis Freitag, 13. Februar 2026: Ausstellung „Akut“![]() (Petra) In einer Welt, die von Geschwindigkeit, Veränderung und Krisen geprägt ist, wird akutes Handeln zur Notwendigkeit. Es sind diese kurzen Momente, in denen Entscheidungen getroffen und Handlungen unausweichlich werden – sei es in Politik, Gesellschaft, Medizin, im persönlichen Umfeld oder in der Fotografie. Letztere macht das Flüchtige sichtbar: Fotograf*innen entscheiden im Bruchteil einer Sekunde über Bildausschnitt, Fokus, Auslöser. Die Ausstellung „Akut“ zeigt fotografische Arbeiten, die die Dringlichkeit des Moments einfangen. die Intensität des Hier und Jetzt widerspiegeln – dokumentarisch, abstrakt oder inszeniert. Themen wie gesellschaftliche Konflikte, ökologische Herausforderungen oder persönliche Grenzerfahrungen werden so zu visuellen Zeugnissen des Augenblicks und fordern neue Perspektiven auf die Gegenwart. Damit richten Mitglieder der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main den Blick auf die Dynamiken der Region Frankfurt und Rhein-Main sowie deren Bedeutung für die großen Fragen der Gegenwart. Die Ausstellung findet im zeitlichen Umfeld der Ernennung von Frankfurt Rhein-Main zur World Design Capital 2026 statt und versteht sich als fotografischer Beitrag zu einem breiteren gesellschaftlichen Diskurs über Zusammenleben, Demokratie und Gestaltung. Foto: ©Samira Schulz Akut – Ausstellung von Mitgliedern der „Freelens“ Regionalgruppe Rhein-Main, Ort. Haus am Dom, Adresse: Domplatz 3, Öffnungszeiten: täglich 9 - 17 Uhr, samstags und sonntags 11 - 17 Uhr, Eintritt: frei |
Noch bis Sonntag, 22. Februar: Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ im Museum Reinhard Ernst, Wiesbaden![]() (Petra) Mich interessiert vor allem auch das Gebäude des renommierten Architekten Fumihiko Maki. Zur Eröffnung des noch recht neuen Museums in Wiesbaden hatte sich eine teilweise kritische Diskussion um Mäzenatentum und öffentliche Interessen entfacht: für die Stadtgesellschaft ist diese Gabe des Unternehmers und Sammlers Ernst sicherlich eine Bereicherung. Aber ich habe sie mir noch immer nicht angeschaut. Neben der Sammlungspräsentation lädt das Museum mit der Ausstellung „Helen Frankenthaler moves“ dazu ein, die wegweisende Kunst der US-Amerikanerin im Dialog mit der Gegenwart zu erleben: Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess haben teilweise bisher nicht gezeigte Arbeiten Frankenthalers aus der Sammlung Reinhard Ernst ausgewählt und eine gemeinsame Hängung mit ihren eigenen Werken in Szene gesetzt. Dies zeigt eindrücklich, dass Frankenthalers malerische Vielfalt und ihr Pioniergeist bis heute bewegen. So wird eine Geschichte erzählt, die bei ihr beginnt und von den drei Künstler*innen eigenständig erweitert und souverän fortgeschrieben wird. Dieses außergewöhnliche Ausstellungserlebnis gewährt erneut einen Einblick in die weltweit größte private Sammlung von Frankenthalers Werken und eröffnet zugleich vielfältige Begegnungen mit zeitgenössischer abstrakter Malerei aus Deutschland und der Schweiz. Foto: ©Helen Frankenthaler Foundation, VG Bild-Kunst, Bonn (2025), nach: Museum Reinhard Ernst Helen Frankenthaler moves – Ausstellung mit Arbeiten von Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess, Ort: Museum Reinhard Ernst, Adresse: Wilhelmstraße 1, Wiesbaden, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 12 - 18 Uhr, mittwochs 12 - 21 Uhr, 26.12. und 01.01.2026 12 - 18 Uhr, Eintritt: 14 (12) Euro, barrierefrei |
Noch bis Sonntag, 01. März: Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft im Frankfurter Kunstverein![]() (Petra) Die Art und Weise, wie Menschen Körper betrachten, wahrnehmen und darstellen ist im ständigen Wandel. Kunst und Wissenschaft haben seit jeher mit Bildern von Körpern Geschichten über das Menschsein erzählt. Im Wandel der Epochen entstanden immer wieder neue Körperbilder und Deutungen. Die Ausstellung verwebt Objekte aus unterschiedlichen Bezugsfeldern und Zeiten: von den idealisierten Körperdarstellungen der archaisch-griechischen Kunst über religiöse Votivgaben als Bitten um Heilung sowie spektakuläre anatomische Wachsfiguren aus dem 18. Jahrhundert bis zu neuesten Bildern der medizinischen Forschung, bei denen wir virtuell durch ein schlagendes Herz reisen. Die Schau stellt all dies den Werken zeitgenössischer Künstler*innen gegenüber, die ein verändertes Gefühl der Körperlichkeit, deren Umdeutung und den Ruf nach einem neuen Menschenbild zum Ausdruck bringen. Die Ausstellung spiegelt die programmatische Ausrichtung des Frankfurter Kunstvereins wider, bei der die aktuelle Kunst und die Wissenschaften als gleichwertige Ausdrucksformen menschlichen Wissensdrangs und der Sinnsuche befragt werden. So waren zur Zusammenarbeit eingeladen: die Goethe-Universität Frankfurt – vertreten durch Artefakte aus der Antikensammlung und des Skulpturensaal sowie aus der Moulagensammlung der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie; Universitätsmedizin –, die Universität Bologna – vertreten durch die anatomischen Wachsfiguren der Sammlungen “Luigi Cattaneo” und des Museums Palazzo Poggi –, die Justus-Liebig-Universität Gießen – vertreten durch anatomische Votive aus der Sammlung Ludwig Stieda aus dem Bestand der Antikensammlung der Professur für Klassische Archäologie – sowie die Privatsammlung Hans und Benedikt Hipp, die ebenfalls anatomische Votive beisteuerte. Foto: Omkaar Kotedia©The Alternative Limb Project Anatomie der Fragilität - Körperbilder in Kunst und Wissenschaft, Ausstellung mit Begleitprogramm, kuratiert von Franziska Nori, Anita Lavorano, Pia Seifüßl und Angel Moya Garcia, Ort: Frankfurter Kunstverein, Adresse: Steinernes Haus am Römerberg, Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 11 - 19 Uhr, donnerstags11 - 21 Uhr, Eintritt: 10 (6) Euro, barrierefrei |
Bis 15. März: OF/ Internationale Kinderbuchausstellung![]() (Andrea) |
Bis Donnerstag, 16. April: Frankfurter Kunstsäule mit Daniel (und Felix) Hartlaub![]() (Petra) Aus der Werkausgabe bei Suhrkamp wissen wir, dass der Zeichner und Autor Felix Hartlaub (1913-1945, Sohn des Namensgebers der Neuen Sachlichkeit, des Kunsthistorikers und damaligen Direktors der Mannheimer Kunsthalle Gustav Friedrich Hartlaub) bereits als Kind düstere, apokalyptische Tuschezeichnungen angefertigt hat, die versehrte Kriegsrückkehrer ins Zentrum stellten. Seine Geschichte vom Jungen, die er vor etwa 100 Jahren in 16 Zeichnungen erzählte, schildert imaginäre Abenteuer seines Alter Ego in der Welt. Im Führerhauptquartier als Mitarbeiter für das Kriegstagebuch der Wehrmacht eingesetzt, gelang es ihm, eigene Texte herauszuschmuggeln, die seine äußeren und inneren Wahrnehmungen aus dieser Zeit beschreiben. Felix Hartlaubs kurzes Leben und sein ungeklärter Tod in den letzten Kriegstagen hinterließen einige Geheimnisse. Daniel Hartlaub plant nunmehr einen Film über seinen 1945 in Berlin verschollenen Onkel, und die KunstSäule beleuchtet dieses Filmthema in einer besonderen Kooperation mit dem englischen Künstler Keith Rodway. Im Frühjahr 2025 haben die beiden Künstler in England bereits eine gemeinsame Schau zu Felix Hartlaub realisiert. Für den Felix-Hartlaub-Film plant sein Neffe eine animierte Imaginationsebene, die teilweise auf der KunstSäule zu sehen sein wird. In den Bildern von Hartlaub oszilliert Felix Hartlaubs Leben zwischen Kunst, Krieg und NS-Regime. Die Litfaßsäule erinnert so an eine zerrissene Zeit, und Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Entwicklungen sind unübersehbar. Bild: ©Daniel Hartlaub Vanished – The Curious Life and Death of Felix Hartlaub, kuratiert von Katrin Kobberger, Ort: KunstSäule Frankfurt, Adresse: Am Brückenstraßen-Spielplatz (Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße), Uhrzeit: 19 Uhr, Öffnungszeiten:24/7, Eintritt: frei |
Bis August 2026: SHEROES. Comic Art from Africa![]() (Daniela) Ich freue mich auf diese Ausstellung, die heute Abend eröffnet wird: SHEROES. Comic Art from Africa Die Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gibt einen Einblick in die vielfältige Comicszene Afrikas. Eine wachsende Gruppe junger Kreativer vom afrikanischen Kontinent erzählt in ihren Werken von (vorkolonialer) Geschichte, greift auf kulturelle Mythen und Symbole zurück und spricht soziale und ökologische Herausforderungen an. Mit ihren Comics bringen sie ihre Stimmen, Erfahrungen und Forderungen in die globale Gesellschaft ein. Sie widmen sich den wichtigen Themen unserer Zeit und entwerfen neue Zukunftsbilder. SHEROES stellt dabei Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen; eine Geschichtenerzählerin, die sich für eine demokratische Verteilung von Wissen einsetzt. Mit ihren Werken fordern die Comicmacher:innen den Status Quo der internationalen Bühne von Kunst und Kultur heraus, auf der weibliche Perspektiven des Globalen Südens noch immer marginalisiert werden. Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt am Main |
Vorschau auf den 1. Mai 2026![]() (Andrea) |

































































