05.03.2021
Inhalt: Über mich / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / G E R O L L T E S über schlimme Niederlagen / ***Verlosung*** / Freitag 5. März: Sounds of Finland / Freitag, 5. März – Montag, 15. März: Schulausflug - Eine Hausaufgabe / Freitag, 5. März: Einfach grün-oder: Was kann die Öffentliche Hand tun? / Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel / Samstag 6. März: ISAS ONLINE-KNÖDEL-PARTY / Samstag, 6. März: Weil heute mein Geburtstag ist / Samstag, 6. März: Stadtführung mit Couch-Spaß-Faktor / FRISÖR / Sonntag 7. März: „Bildet Banden! Frauen im Zuschauer*innensport Männerfußball“ / Sonntag, 7. März: Der Ursprung der Welt / Montag, 8. März: LIVE Music & Talk mit "The OhOhOhs" / Mittwoch, 10. März (auch 12., 17. und 19. März): Die Schule / GEHÖRTES: „Nacht"von Kettcar / Donnerstag 11. März: Piazzolla, wir lieben Dich! / Donnerstag 11. März: Music Discovery Project / Donnerstag, 11. März: Bilder einer großen Liebe (Live-Stream) / VORSCHAU / Freitag, 12. März: Support your local club/ The Terrible Noises / Freitag, 12. März – Sonntag, 14. März: ‚wearing heavy boots‘ / Montag, 15. März: Comicpremiere / Montag, 15. März: Digitaler Talk zu NSU 2.0 / Mittwoch, 17. März: In my Room / 1.-31- März: Nippon Connection On Demand: Replay! / Noch bis 16. Mai: Video-Installation / GERHÖRTES: Gang of Youth / Offenbach vergibt Stipendien für Soloselbstständige in Kunst und Kultur / Klingspor Museum kommt "nach Hause" / Samstag, 13. März: Batschkapp/ Shantel Disko Partizani / Freitag, 23. April: Leseclub - ANALOG / Impressum
Über mich

Viele von Euch kennen mich vielleicht "nur" als Herausgeberin von Danielas Ausgeh- bzw. Daheimbleibtipps. Ich habe aber noch die ein oder andere Leidenschaft - neben Ausgehtipps, Vollzeitjob und Familie. Eine ist Eintracht Frankfurt. Und weil ich bei deren Spielen  immer mit meiner Freundin Kiki im Waldstadion saß, kam uns irgendwann die Idee einen Frauenfanclub zu gründen. Einen Fanclub haben wir zwar (noch) nicht gegründet, aber dafür einen tollen Verein für Frauen im Fußball.

Das ist jetzt genau ein Jahr her: Gemeinsam mit fünf weiteren Freundinnen hatten wir am 8. März 2020 – dem Internationalen Frauentag und Gründungsdatum von Eintracht Frankfurt - den Kick Off unseres Vereins LOTTE SPECHT e.V. Es war ein wunderbarer Nachmittag: fast 100 Menschen waren im schönen Hotel Nizza, der Neffe von Lotte Specht war dabei und unsere Schirmherrin Rosemarie Heilig. Ehemalige Spielerinnen der Franken 66, der ersten Frankfurter Frauenfußballmannschaft, sind gekommen und auch Axel Hellmann, der Vorstandsvorsitzende von der Eintracht.

Wir waren voller Elan und hatten viel vor, doch dann kam Corona …  So konnten wir unsere Planungen leider nicht wie gewünscht umsetzen und bspw. die Baustellenbesichtigung des DFB-Leistungszentrums und eine Veranstaltung anlässlich „50 Jahre Frauenfußball“ mussten wir leider verschieben. Aber wir hatten eine super Veranstaltung mit Julia Dörr, einer jungen Schiedsrichterin, die uns im letzten Sommer in das DFB Regelwerk eingeführte. Am Sonntag ist unsere nächste Veranstaltung. Diesmal heißt es: „Bildet Banden! Frauen im Zuschauer*innensport Männerfußball“. Ich freue mich, wenn, ihr euch einschaltet, mehr Infos weiter unten.

Und noch eine andere Sache (die, die es schon auf Facebook gelesen haben verzeihen die Doppelung): Ich habe letzte Woche Marc Rodrigues von RadioX ein kleines Interview gegeben. Es sollte nur ein kurzes Interview zu meiner Person & Kandidatur fürs Stadtparlament werden, aber dann sind es doch 6 Minuten geworden, denn wir hatten Spaß und Marc wollte viel wissen. Vielleicht habt ihr Lust es Euch anzuschauen: https://www.youtube.com/watch?v=ErKu09p5iAY

So, jetzt muss ich aber los.

Lebt wild & bleibt gesund!

Daniela

Vielen Dank an meine vier Co-Autor*innen & Freundinnen: Petra, Andrea, Uwe & Martin für ihre tollen und vielfältigen Beiträge, die sie jede Woche für Euch zusammenstellen.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
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G E R O L L T E S über schlimme Niederlagen

(Uwe)

Die Eintracht verlor in der vergangenen Woche bei Werder Bremen. Die Niederlage tut besonders weh, weil die Eintracht lange nicht verlor und weil sich die Bremer nicht gut benahmen. Es gibt im Fußball wenig was schlimmer ist als Niederlagen gegen Vereine, die einem in den neunzig Minuten Spielzeit tierisch auf den Sack gegangen sind. Die, die unaufhörlich provozieren und die ein Fußballspiel auf eine andere Ebene ziehen, um technische Schwächen zu kompensieren.

Das passiert uns mit dem ruhmreichen TSV 1899 Goddelau mit unseren ganzen gut erzogenen jungen Männern und den lieben Trainern auch immer wieder. Dann kriegen wir über gezielte Tritte, üble Beleidigungen und ernste Drohungen den Schneid abgekauft. In der Regel schalten unsere Spieler dann einen Gang zurück und lassen das Ganze über sich ergehen. Leider treffen wir in der Kreisliga ab und zu auf Schiedsrichter, die uns, insbesondere bei Auswärtsspielen in diesen Situationen nicht ausreichend schützen. Das fordern wir Zuschauer und Betreuer dann immer wieder lautstark ein und legen uns irgendwann (wenn das nicht hilft) mit den Zuschauern und Spielern der Gegner an, um sie von unseren Spielern abzulenken. Das Spiel wird dadurch noch hektischer und unsere Spieler knicken noch ein wenig mehr ein. Ein Kreislauf an dessen Ende fast immer eine Niederlage steht.

Möglicherweise ist es der Eintracht in Bremen ähnlich ergangen. Das wäre aber im Hinblick auf die vielen gestandenen Spieler in den Reihen der Eintracht aber etwas verwunderlich. Immerhin stehen da gestandene Bundesligaspieler und keine zwanzigjährigen Jungs auf dem Platz, die überwiegend noch bei den Eltern wohnen.

Eigentlich wollte ich diese Woche einen Beitrag über Toleranz schreiben. Das hat aber ehrlicherweise nicht funktioniert. Am Ende wurde der Text immer irgendwie platt und die Motiviation für den Beitrag verwässerte. Die Grundaussage wäre gewesen: alle Menschen sind gleich, egal von wo sie kommen, wen sie lieben oder an wen oder was sie glauben. Sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht, sonst müsste man nicht ständig darauf hinweisen.

Positiv:
Schalke hat vier Verantwortliche gefeuert und einen neuen Trainer eingestellt
Der FSV hat mal wieder gespielt (Unentschieden gegen den Spitzenreiter)

Negativ:
Bobic geht nach Berlin
Regionalligist RW Essen ist im Viertelfinale aus dem DFB Pokal ausgeschieden

***Verlosung***
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de, Gewinner*innen werden von Andrea benachrichtigen.

Jeweils 1 Online-Ticket für das Konzert der Terrible Noises am 12. März und Shantel am 13. März in der Batschkapp!!! Die Gewinnfrage lautet: Welches Instrument spielt Batschkapp-Chef Ralf Scheffler? Bitte schreibt unbedingt Euer Wunschkonzert mit in die E-Mail!

Freitag 5. März: Sounds of Finland

(Daniela)

Ich bin im Gadde, aber da hab ich ein Radio und kann das Konzert mit Pekka Kuusisto am Feuer verfolgen...

Urspünglich für das gemeinsame Festival "Sounds of Finland" eingeladen, kommt der finnische Geiger nun für drei hr-Konzerte nach Frankfurt.
Heute Abend startet das erste Streaming-Konzerte der hr-Bigband mit Pekka Kuusisto.

Er hat sein Können als Jazzgeiger und seine Liebe zur elektronischen Musik bereits vielfach unter Beweis gestellt. An diesen Konzertabend widmet sich der Solist mit der hr-Bigband einem ganz besonderen Werk – dem von Landsmann Kirmo Lintinen komponierten "Forest Cover Testimonials". Außerdem hat er finnische Tangos im Gepäck.

Freitag, 5. März, 20 Uhr: Sounds of Finland

https://www.hr-bigband.de/livestreams/sounds-of-finland-,livestream-kuusisto-100.html

hr-Bigband; Pekka Kuusisto, Violine; Marko Lackner, Dirigent; Werke u. a. von Kirmo Lintinen
Live-Übertragung in hr2-kultur ab 20.04 Uhr

Bild © Felix Broede

Freitag, 5. März – Montag, 15. März: Schulausflug - Eine Hausaufgabe

(Martin)

imaginary company / Hörspiel / Digitaler Mousonturm

„Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben haben sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern gesessen und gelernt. Wirklich? Alle? Im Klassenzimmer? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg, Kopfhörer auf und los geht’s! Das Theaterkollektiv imaginary company schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit einer Karte und Richtungsanweisungen in den Gehörgängen, durch noch unentdeckte Welten des Bildungssystems. Im Strudel der Stundenpläne und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Hörspiel zu einem abenteuerlichen Ausflug.“

Ab 8 Jahren!

Hier steht das Hörspiel kostenlos zur Verfügung: https://www.mousonturm.de/events/schulausflug-eine-hausaufgabe/

Foto: Charlotte Bösling

Freitag, 5. März: Einfach grün-oder: Was kann die Öffentliche Hand tun?

(Andrea)

Manchmal träume ich von Guerillagardening....Die heutige Online-Diskussion im DAM sollte eine Pflichtveranstaltung für alle Stadtplaner, Architekten und Entscheider sein. In einem dichtbesiedelten Gebiet wie Frankfurt-Rhein-Main, vor allem hier in Offenbach braucht es innovative Konzepte und schlicht mehr grün. Nicht nur wegen des Klimawandels und der Biodiversität, sondern wegen der Aufenthaltsqualität: "Die Ausstellung „Einfach Grün"des DAM möchte auf der einen Seite die Allgemeinheit und damit jeden Einzelnen ansprechen, zu schauen, was er oder sie selber machen kann, damit wir alle unser gemeinsames Ziel der CO-2 Minimierung erreichen und eine Aufheizung unserer Städte und Orte reduzieren. Auf der anderen Seite ist die öffentliche Hand gefragt, denn sie kann Regelungen erlassen und fordern, dass Dächer und Fassaden in bestimmten Maße begrünt werden. Sie könnte über eine CO-2 Steuer auf alle Bauwerke deren Performance feststellen lassen und so die Besitzer effektiv motivieren, ihre Bauten zu optimieren, indem sie diese zum Beispiel begrünen. Außerdem besitzen und betreiben Städte eine Vielzahl an Bestandsbauten und erweitern diese ständig um Neubauten. Wie sieht es in Frankfurt aus? Wie kann die Stadt Frankfurt vorbildhaft mit ihrem Bestand und mit ihren Neubauten umgehen? Wie werden andere Städte aktiv? Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind: Jan Schneider, Stadt Frankfurt, Baudezernent Nicole Berganski, NKBAK Architekten, Frankfurt Rudi Scheuermann, Arup, Fellow, Berlin Peter Cachola Schmal, DAM, Direktor Die Veranstaltung wird auf dieser Facebook-Seite und dem Youtube-Kanal des DAM ab 18 Uhr gestreamt: https://www.youtube.com/c/DeutschesArchitekturmuseumDAM 

BU: Kindertagesstätte Sossenheim, Christoph Mäckler Architekten, 1988 Copyright: Georg Dörr

Top 5: Brettschneider vs. Schwöbel

(Daniel und Uwe)

Nach Madonna beschäftigen wir uns diese Woche mit Element of Crime, einem weiteren heißen Dance-Act mit ausgeprägter Vergangenheit. Musikalisch dafür mit weit weniger Richtungswechseln. Die Auswahl fiel bei den vielen guten Songs schwer. An dieser Stelle dürfen wir noch einmal auf den Podcast „Narzissen & Kakteen“ hinweisen. Dort spricht die Band rund 90 Minuten über ihre einzelnen Platten. Diese Woche wurde die Folge zu „Weißes Papier“ eingestellt, sicher eines der besten deutschsprachigen Alben überhaupt.

Top 5 Element of Crime (Uwe)
1.      Das alles kommt mit (Weißes Papier)
2.      Weißes Papier (Weißes Papier)
3.      Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin (Schafe, Monster und Mäuse)
4.      Still wird das Echo sein (Mittelpunkt der Welt)
5.      Ohne Dich (Die schönen Rosen)

Muss dabei sein: Auf jeder Platte hat EoC mindestens einen großen Song, auf den früheren deutschsprachigen Patten fanden sich immer wieder mehrere davon. Aus meiner Sicht geschah dies das letzte Mal auf „Mittelpunkt der Welt“ im Jahr 2005. Der beste neben vielen guten Songs ist „Still wird das Echo sein“, den ich hier besonders hervorheben will. Und „Das alles kommt mit“ ist drauf, weil es den besten Text überhaupt hat: „… Die Hoffnungen, die du verloren hast - Der Zorn, der nicht richtig verraucht - Und die verschusselten Träume, von denen am Morgen nichts bleibt - Das alles kommt mit“ … das alles zu einer wunderbaren Melodie: Meisterstück!

Nicht dabei:  Am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang  (Schafe, Monster und Mäuse) ist eines der meistgespielten EoC-Lieder auf Spotify. Für mich eine laue Nummer, der ich einen der unterbewertetsten Songs der Band wie „Der weiße Hai“ (Textauszug: „Freu Dich nicht zu früh auf den Sommer, Weihnachten ist gerade erst vorbei“) jederzeit vorziehe.

Element of Crime (Daniel)
1.      Still wird das Echo sein (Mittelpunkt der Welt)
2.      Die Hoffnung (Romantik)
3.      Weißes Papier (Weißes Papier)
4.      Immer da wo du bist bin ich nie (Immer da wo du bist bin ich nie)
5.      Mittelpunkt der Welt (Mittelpunkt der Welt)

Ich muss so Mitte 20 gewesen sein, als ich Element of Crime für mich entdeckte und beim Hören – wie sollte es hier auch anders sein – in eine gewisse Melancholie eintauchte. Unbezähmbare Themen wie die An- oder Abwesenheit von Frauen, die Zukunft, Arbeit, der Sinn von alledem, waren mir zu jener Zeit jedenfalls präsenter als davor oder danach. Sven Regener kreierte dazu den Soundtrack. Als ich tagsüber durch meine Wohnung schlurfte, hörte ich oft Musik, von der Straße oder aus umliegenden Häusern. Meistens handelte es sich um deutschen Hip Hop (der schon damals seine besten Eins Zwo-Zeiten hinter sich hatte) oder aber extrem anstrengende elektronische Musik, die wahrlich in keiner Sekunde meine Stimmung einfing. Eines Tages nahm ich aus den Fenstern der gegenüberliegenden Straßenseite allerdings Element of Crime wahr. Genauer: Das „Mittelpunkt der Welt“-Album, immer und immer und immer wieder. Und zwar laut, einem Hilfeschrei gleichend. Es war ja nun keine Sensation, dass es jemanden in der selben Straße gab, der diese Band auch gerne ekstatisch hörte. Element of Crime waren schon damals längst kein exklusiver, die geschundenen Seelen verbindender Geheim-Tipp gewesen. Aber für diese kurzen Momente? Durchaus! Ich stellte mir vor, wer es denn war, der da möglicherweise gerade ähnlich sehnsuchtsvoll einer Beziehung nachtrauerte, in Selbstmitleid badete oder einfach nur den Blick auf die Welt zu jener Zeit eben auch etwas trüber empfand. Und ja, natürlich wünschte ich mir, dass es sich um eine junge Frau handelte, der ich schon bald zufällig im Hof begegnen würde und wir sofort/wortlos um all die Einsam- und Gemeinsamkeit wüssten. Um dann dieser Tatsache auf den Grund gehen zu können. Eine naive Idee! Denn schon damals waren Element-Fans mehrheitlich doch eher Mitte 40, männlich, mit gebrochenem Herzen und bierigem Bauchansatz. Wie auch immer. Ich hatte ein sehr warmes Gefühl voller Trost und Verbundenheit, wenn ich täglich zu Unzeiten den Melodien von gegenüber in meinem Zimmer lauschte. Da war jemand, dem es ähnlich ging – der es einfach laut rausschrie, indem er aufdrehte.

Wir sind uns niemals begegnet. Auch das passte dann irgendwie.
Prost, Fanta-Rainer! Auf die Erinnerungen: „Immer da wo du bist bin ich nie“ …

Samstag 6. März: ISAS ONLINE-KNÖDEL-PARTY

(Daniela)

Wie Eingangs schon beschrieben würden Uwe und ich uns sehr freuen, wenn wir die ein oder anderen von Euch bei Isas ONLINE-KNÖDEL-PARTY treffen. Isa ist so eine unglaubliche Frohnatur, das wird bestimmt mega lustig!

(weiterer Termin am 20.3.2021) Mehr Infos unter: https://www.ösa.at/

Was uns/euch erwartet, wo man die Tickets bekommt... hier steht's:

ösa kommt digital in Eure Küche und „knödelt“ mit Euch Topfenknödel mit Zwetschgenröster.

Egal, wie weit wir alle auseinander wohnen und wie sehr uns die depperte Pandemie auf Abstand hält, so können wir doch miteinander feiern. Wir machen einen virtuellen Ausflug nach Österreich und kochen gemeinsam eine typische Mehlspeise. Denn so ein Knödel-Koch-Kurs ist eigentlich eine Party mit Schmäh und ein Kurzurlaub in die Alpenrepublik. Ihr bekommt neben den Knödel-Tipps einen charmanten Einblick in die Leichtigkeit der österreichischen Lebens- und Schimpfkultur.
Es wird garantiert *ur schön und *LEIWAND! 

Auf einen Blick:

  • Datum: Samstag, 6. März 2021
  • Zeit: 19.30 – 21.00 Uhr
  • Was: Koch-Anleitung und Knödel-Rezept, Schimpfwörter-Quiz, österreichische Lebenstipps
  • Preis: 24,50 Euro – gültig für ein Endgerät

Was macht die Knödel-Koch-Party so besonders?

  • Gemeinsames „Knödeln“ ist eine runde Sache
  • Das Gericht ist *watscheneinfach und schmeckt nach Urlaub
  • Euer Zuhause bekommt österreichischen Flair
  • Alles kann, nichts muss: Das Kochen ist interaktiv, Ihr könnt Fragen stellen und kommentieren oder einfach nur dabei sein.
  • Ein paar ö-Wörter und Knödel-Kenntnisse werden garantiert in Erinnerung bleiben
  • Die Mischung macht‘s: Kochen, Schimpfen und Schmäh – sowas gibt’s nur bei ösa … eine interkulturelle Horizonterweiterung und ein besonderes Erlebnis mit ö-Faktor!


Wie läuft so eine Knödel-Koch-Party ab?

  • Ihr bucht Euch ein Ticket und bekommt von mir Zugangsdaten und eine Anleitung für Zoom.
  • Ein paar Tage vor der Party erhaltet Ihr per Mail die genaue Einkaufsliste, das Rezept und was genau Ihr zum Kochen braucht.
  • Am Tag der Koch-Party erhaltet Ihr nochmal eine Erinnerung, dann loggt Ihr Euch zur verabredeten Zeit mit dem Code in das Knödel-Event ein und los geht die Party.
  • Für passende Getränke müsst Ihr selbst sorgen. (vorerst, bald mehr dazu!) Ein paar Vorschläge stehen im Rezept, das Ihr per Mail bekommt.

Was braucht Ihr für das Knödel-Kochen?

  • Einen Internetanschluss und einen Laptop, Tablet oder Smartphone. Die Anleitung, wie es technisch funktioniert, und einen Zugangscode für Zoom bekommt Ihr per Mail zugeschickt.
  • Einen Herd mit 2 Kochplatten, ein paar Zutaten und Koch-Utensilien. Spezielles Equipment benötigst Du nicht.
  • Wie bereits oben erwähnt: Die Einkaufsliste, das Rezept und was genau Ihr zum Kochen braucht, erhaltet Ihr vorab per Mail

Anmeldeschluss
Anmeldeschluss ist Dienstag, der 2. März 2021, damit Ihr noch gemütlich einkaufen könnt. Das Gericht ist so ausgewählt, dass es die Zutaten in jedem Supermarkt gibt!

Samstag, 6. März: Weil heute mein Geburtstag ist

(Martin)

Theater für Kinder ab 4 Jahren
Online via Zoom

Angekündigt wird: ein interaktives Theatererlebnis für die ganze Familie!

Die Schildkröte hat Geburtstag. 250 Jahre alt wird sie und das will sie natürlich feiern. Es kommen tierische Gäste mit skurrilen Geschenken, doch keiner kann bleiben. Enttäuscht sitzt die Schildkröte alleine zuhause. Was sie aber noch nicht weiß: Mit dem Publikum kommen die ersehnten Überraschungsgäste.

„Interaktiv und nicht gestreamt“

Mit dem #United Online Theater wagen sich die United Puppets für die neue Normalität in unerforschte virtuelle Theaterräume vor. Vom eigenen Rechner aus spielen sie in einer Videokonferenz live und online via Zoom für die Kinder zu Hause. Die Produktion lebt von der Interaktion, der aktiven Teilnahme des Publikums vor dem Rechner. Und reicht damit so nah wie möglich an eine analoge Theateraufführung heran.

"Weil heute mein Geburtstag ist" - ist eine von sieben Produktionen, die im Rahmen der Sonderausgabe STARKE STÜCKE-zuhause zu sehen ist. Das internationale Theaterfestival für junges Publikum wird in diesem Jahr bedingt durch Corona in den Sommer verlegt. Weil bis dahin aber trotzdem Theatererlebnisse stattfinden sollen, gibt es vom 4. bis 15. März die digitale Sonderausgabe. Präsentiert werden digital abrufbare Performances, interaktive Theatergames und Formate übers Telefon für Kinder und  Jugendliche zwischen 4 und 14 Jahren.

Alle Stücke unter www.starke-stuecke.net

Samstag, 6. März um 16 Uhr,
Theater für Kinder ab 4 Jahren
Online via Zoom
Dauer: ca. 45 Minuten
Eintritt: 0-30 Euro

Tickets nur erhältlich über das Ticketportal: www.ticketino.com
Infos unter: www.buergerhaeuser-dreieich.de

Foto: © Bürgerhäuser Dreieich

Samstag, 6. März: Stadtführung mit Couch-Spaß-Faktor

(Petra)

„Kultur im Wohnzimmer“ heißt die schöne Initiative, die Künstlerinnen und Künstler zu Euch nach Hause bringt. Corona-konform per Bildschirm. Dafür konnten jetzt meine liebe Freundin Silke Wustmann und Till Fischer gewonnen werden: zwei ebenso fachkundig-versierte wie ansteckend begeisterte und kreative Frankfurter Stadtführer*innen, die mit immer wieder neuen Formaten überraschen. Und das heißt an diesem Samstag: Mitraten ist Programm.

Sie präsentieren Euch verschiedene Detailansichten aus der Frankfurter Innenstadt. Dann darf zusammen gerätselt werden, um welche es sich handeln könnte und wo sie wohl zu finden sind. Der meistgesprochene Satz des Abends wird vermutlich lauten: „Na klar, das Dings kommt mir irgendwie bekannt vor …“. Also: Keine Ahnung haben, ist kein Hinderungsgrund, denn jedes Rätsel wird aufgelöst - und zusätzlich gibt‘s noch humorvolle und kurzweilige Informationen drum herum. Daher könnte es sogar passieren, dass Ihr nach diesem Abend Lust haben werdet, Euch das eine oder andere „Dings“ auch noch mal vor Ort anzuschauen. Und weil Kultur nicht umsonst ist: Der Abend kostet pro Person 15 Euro, die als Honorar direkt an die Künstler weitergeben werden.


Frankfurt im Detail - Online-Stadtführung mit Silke Wustmann und Till Fischer, "Kultur im Wohnzimmer", Uhrzeit: 19:30 Uhr, Ort: Zoom, Eintritt: 15 Euro, Anmeldung hier.

FRISÖR

(Uwe)

Neulich suchte ich mittels eines Posts in einem sozialen Netzwerk im Kreis meiner Freunde nach einem Frisör. Einen, dem ich mich nach dem 1. März, dem Tag der Wiedereröffnung der Frisörsalons, mit Haut und (noch mehr) Haaren ausliefern wollte.

Ich erhielt viele überwiegend konstruktive Kommentare und Zuschriften. Aber natürlich auch amüsante Nachrichten und welche, die besser in Foren für Kannibalen im Darknet aufgehoben wären. Viele Möglichkeiten waren denkbar, natürlich auch die, bei denen nette Menschen das Schneiden (nicht Rasieren) selbst anboten und dabei professionelle Begriffe wie „Frisörschere“ erwähnten. Der Tipp vom Tippgeber mit den wenigsten Haaren hat am Ende das Rennen gemacht. Am 04. März. hatte ich also meinen ersten telefonisch vereinbarten Termin in einem „richtigen“ inhabergeführten Frisörsalon seit meinem Wegzug aus Goddelau Mitte der 1990er Jahre. Ich habe mich erst beraten und dann fallen lassen.

Die Frisur, die Mitte Januar einfach „weggekippt“ war wie ein Beutel Frischmilch, hat nun wieder Form (soweit das aufgrund meiner dünnen Haare und den vielen Wirbeln überhaupt möglich ist). Nun bin ich wieder ein Mensch. Und weil der Frisörtermin beim Profi so wertvoll war, gehe ich in sechs Wochen wieder zu ihm.

Sonntag 7. März: „Bildet Banden! Frauen im Zuschauer*innensport Männerfußball“

(Daniela)

Wie Eingangs schon erwähnt hier die Infos zum Vortrag: 

„Bildet Banden! Frauen im Zuschauer*innensport Männerfußball“

Die Referentin ist Stella Schrey von F_in Netzwerk Frauen im Fußball und Netzwerk gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt.

Der Vortrag nimmt Rollenzuschreibungen für Frauen im Zuschauer*innensport Männerfußball in den Blick. Er legt dabei den Fokus auf die Diskriminierungsform Sexismus und zeigt mögliche Gegenstrategien und Handlungsmöglichkeiten auf.

Nach Stellas Vortrag gibt es Zeit um Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Gespräch wird von Sarah Sorge (2. Vorsitzende von Lotte Specht e.V. und ehemalige Frauendezernentin der Stadt Frankfurt) moderiert.

Sonntag 7.3.: 16:00-17:30 Uhr

Die online-Veranstaltung findet über Zoom statt. Bitte sendet mir eine Mail, wenn ihr teilnehmen wollt, dann schicke ich Euch die Zugangsdaten.

Sonntag, 7. März: Der Ursprung der Welt

(Martin)

Nach dem Comic von Liv Strömquist
Staatstheater Hannover

„Was ist der Unterschied zwischen Vulva und Vagina? Wie groß ist die Klitoris? Warum sind uns diese Fragen peinlich? Woher kommt das Bild, das wir von dem sogenannten „weiblichen Geschlechtsorgan“ haben? Warum verdoppelte sich die Zahl der Intimkorrekturen in den letzten fünf Jahren? Was ist der Unterschied zwischen Gender und Geschlecht? Bin ich normal? Will ich das überhaupt sein? Was ist non-binär? Was hat Hautfarbe damit zu tun? Welche Rolle spielt dabei der Erfinder der Kellogg’s Cornflakes? Warum heißt es das ,schwache Geschlecht‘? Wer bestimmt eigentlich, was weiblich ist? Does sex sell? Können wir darüber sprechen?

In Der Ursprung der Welt begeben wir uns anhand des gleichnamigen Comics der Künstlerin und Politikwissenschaftlerin Liv Strömquist auf die Suche nach Antworten in der Kulturgeschichte der Vulva.

Der Ursprung der Welt, in Schweden bereits 2014 erschienen, wurde seither unter anderem in Finnland, Dänemark, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien veröffentlicht.

Die Kritik preist ihn als „Aufklärungswerk, das es verdient hätte zur Pflichtlektüre an allen Schulen gemacht zu werden“. 
Franziska Autzen studierte Literatur- und Medienwissenschaften, Germanistik und Skandinavistik in Kiel. Sie war Regieassistentin am Thalia Theater Hamburg, wo sie auch ihre ersten eigenen Arbeiten verwirklichte. U.a. Auerhaus von Bov Bjerg und Im Herzen der Gewalt von Èdouard Louis.“ 

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung schreibt: „Der Ursprung der Welt ist eine informative und höchst vergnügliche Theaterproduktion. Sie kann Mädchen und Frauen Mut machen. Und was ist mit den Männern? Sind hier keinesfalls fehl am Platz. Am Ende gab es Applaus im Stehen und einen ganz begeisterten jungen Mann, der seiner Begleiterin am Garderobenschrank zurief: ‚Das muss unbedingt ganz lange gespielt werden.‘ Da hat er natürlich recht.“

Für Jugendliche und Erwachsene ab 15 Jahren.

Hier geht’s zum Programmheft: https://doc.culturebase.org/dox/3/d/9/0/6/3d9063a3432a0b4d43deb2fd11d5f8565f6349a3ef6bb1.77334300.pdf

Hier findet ihr die Homepage: https://staatstheater-hannover.de/de_DE/programm/der-ursprung-der-welt.1224788

Sonntag, 07.03. um um 19.30h auf der digitalen Bühne des Staatstheater Hannover.

Eintritt frei!

Foto: © Isabel Machado Rios

Montag, 8. März: LIVE Music & Talk mit "The OhOhOhs"

(Andrea)

Ja, ich bin ein Fan. Die beiden Flos aka OhOhOhs "verfolgen" mich schon lange, ich habe sie schon ein paar Dutzendmale gesehen und freue mich, heute mal wieder live (also die beiden..): "Auf der Bühne stehen sich zwei Instrumente gegenüber: der Konzertflügel und Schlagwerk. Vom Techno kommend sind die Musiker den Weg gegangen, die »wildeste« elektronische Musik analog auf ihr Instrumentarium zu übertragen und neue Kompositionen zu erarbeiten, bei denen sie bisweilen von alten Meistern inspiriert werden. Die Musik der OhOhOhs ist ohne Kontextualisierung verständlich: Durch ihre Mischung unterschiedlicher Stile sprechen sie ein breites Publikum an. In erster Linie steht die Suche nach der emotionalen Verbindung der verschiedenen Musikrichtungen. Ihre Dynamik packt mit nach vorne treibenden Melodien und Rhythmen, mit Crescendi, mit Brüchen. Es ist ein Prozess des immer wieder neuen Formierens, des Auf-die-Suche-Gehens, der überraschenden Verzauberung. The OhOhOhs wagen den Versuch, den Konzertsaal zum Club und den Club zum Konzertsaal mutieren zu lassen. Der schamanistische Zauber repetitiver Beats kommt ebenso zur Geltung wie das intime lyrische Spiel des Flügels. Florian Wäldele: Piano, Percussions, Sampler Florian Dreßler: Schlagzeug, Percussions, Sampler 

https://youtu.be/_pygjpPg0KA

Foto: Andreas Mechmann

Mittwoch, 10. März (auch 12., 17. und 19. März): Die Schule

(Martin)

Ein interaktives Rätselgame
Junges Deutsches Theater Berlin

Es hört sich spannend und tatsächlich interaktiv an, was das Junge Deutsche Theater Berlin ankündigt! Irgendwie Theater auf allen kommunikativen Kanälen

Die Termine im Februar sind schon alle ausverkauft, deshalb hier die interaktiven Rätselgames im März. Und unbedingt sich schnell um Tickets kümmern, denn vor den Vorstellungen gibt’s noch Briefpost aus Berlin.

„Die 16-jährige Laura findet am letzten Schultag vor dem Lockdown eine Nachricht in ihrem Spind. Eine Mitschülerin ist in Gefahr und bittet sie um Hilfe. Aber Laura kann die Rätsel, die sie in ihren Schulheften findet, nicht lösen. Da sie an ihrer Schule niemandem mehr trauen kann, bittet sie vier Außenstehende um Hilfe…

In dem interaktiven Spiel mit Liveperformer_innen erhalten die Zuschauer_innen über Zoom, Telegram und Webseiten immer tiefere Einblicke in düstere Machenschaften der Schule. In Anlehnung an Escape Rooms und Detektivspiele entfaltet sich ein Mikrokosmos korrupter Cliquen-Anführer, illegaler Veranstaltungen und verängstigter Schüler_innen.

Solidarität ist hier keine Tugend. Aber wer hat ein Motiv? Wer hat zu viel zu verlieren? Und wer hat gar keine Skrupel?

Das Spiel ist für vier Spieler_innen konzipiert. Um teilzunehmen, brauchen Sie einen PC, ein Smartphone mit der Messenger-App Telegram und eine stabile Internetverbindung. Wir empfehlen das Spiel für Jugendliche (14+), junge Erwachsene und technikaffine Junggebliebene. Sie sollten Spaß am Rätseln und Lust auf digitale Kommunikation haben.

Wie spiele ich mit?
Bitte geben Sie beim Ticketkauf unbedingt Ihre Wohnadresse, E-Mail und Telefonnummer an. Einige Materialien erhalten Sie vor Spielbeginn per Post und über Telegram. Ihre Daten werden nur im Rahmen der Aufführung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben! Sie erhalten einige Tage nach dem Ticketkauf alle Informationen zum Spiel per Mail.

Die Schule mit Freund_innen spielen?
Wenn Sie mit einer oder mehreren Personen zusammenspielen wollen, kaufen Sie bitte für jede spielende Person ein Ticket. Geben Sie auch deren Adressen und Mobilnummern an. Die Schule kann von vier Personen gespielt werden.“

Tickets: 10 / ermäßigt 5 Euro
Dauer: ca. 120 Minuten

Bei Fragen:  info@jungesdt.de.

Weitere Infos und Tickets: https://www.deutschestheater.de/programm/spielplan/die_schule/5172/

Für die Termine im Februar gibt es aktuell keine Tickets mehr.

Termine im März:
am 10.03. und 12.03. um 20.00h
und am 17.03. und 19.03. um 19.00h. 

Foto: © Homepage des Deutschen Theater Berlin

GEHÖRTES: „Nacht"von Kettcar

(Uwe)

Am Sonntag waren wir in unserem Garten und räumten einmal wieder auf und um. Wir hatten vor wenigen Wochen einige Haselnusssträucher umgesägt, weil die sehr wild gewachsen waren (wie meine Haare im Beitrag Frisör). Am Sonntag schnitt ich die gefällte Masse kleiner, sortierte die Stämme und Äste und stolperte dabei drei Stunden lang über unser Gelände. Irgendwann stellte Daniela einen iPod der zweiten Generation an und spielte Musik über eine alte Box. Wir hörten zu meiner Überraschung Kettcars Album „Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen“. Wunderbar. Die Platte mit so tollen Songs wie „48 Stunden“, „Deiche“, „Balu“ oder „Nacht“; das Lied, das fester Bestandteil meiner „All-Time-Top 15 Deutsche Songs“ ist. „Nacht“ hörte ich zuerst bei einem Umsonstkonzert von Kettcar auf dem Unigelände in Bockenheim, direkt nach der Arbeit, bei schönstem Wetter, in Hemd und Anzug.

Kettcars erste Platte „Du und wieviel von Deinen Freunden“, ein Meilenstein der deutschsprachigen Musik, erschien kurz vorher. Mein guter Freund Oli und ich kauften sie in unserem Lieblings-Alternative-Musikladen in Köln, den wir immer dann besuchten, wenn wir in Köln mal wieder bei einem Konzert waren. Wir hörten sie auf der Rückfahrt nach Hessen. Sie packte uns gleich und tut es bis heute. „Nacht“ spielte die Band in der Zugabe des damaligen Konzerts. Weil es nicht auf der Platte war, hörte ich es dort zum ersten Mal. Selten haute mich ein Lied beim ersten Hören so um wie dieses. Ich wollte es wieder und wieder hören, was bei einem unveröffentlichten Song allerdings schwierig war/bis heute ist. So musste ich fast zwei Jahre warten, bis endlich „Von Spatzen und Tauben …“ erschien, auf dem „Nacht“ der letzte Song ist. Die Freude beim Hören steckt bis heute in mir, wie ich am Sonntag im Garten feststellen konnte.

" ... und schwarz wird zu grau wird zu rot wird zu Licht"

Donnerstag 11. März: Piazzolla, wir lieben Dich!

(Daniela)

Oh wie sehr ich mich auf diesen Abend freu: Drei Ausnahmekünstler:innen: Katharina Bach, Gregor Praml und Vassily Dück, sowie weitere widmen einem Abend dem 100. Geburtstag von Astor Piazzola.

Piazzolla, wir lieben Dich!

Eine Hommage zum 100. Geburtstag von Gregor Praml

ab 20:00 Uhr auf dem YouTube-Kanal von DIE FABRIK – Kulturwerk Frankfurt

 https://www.youtube.com/channel/UCtI48BZYdIEF_KXfJIsQPMw

„Ich spiele eher für Leute, die meine Musik lieben, als für Leute, die den Tango lieben“, das hat Astor Piazzolla einmal gesagt, und hat sich damit vom klassischen argentinischen Tango abgrenzt. Er schuf mit seiner Musik einen neuen, so bis dahin nie dagewesenen „Tango nuevo“ und löste damit eine Revolution aus – zuerst in Argentinien und dann auf der ganzen Welt. Am 11. März 2021 ist Piazzollas 100. Geburtstag. Ein Anlass, den der Frankfurter Musiker Gregor Praml nicht einfach so „verstreichen“ lassen wollte. Nun widmet er dem Komponisten ein Videoprojekt, gemeinsam mit der Schauspielerin Katharina Bach (Münchner Kammerspiele), dem Akkordeonisten Vassily Dück, zwei Musikern des hr-Sinfonieorchesters: Andreas Hepp (Marimba) und Laurent Weibel (Violine) und den Tänzern Fabiana Jarma & Julio Gordillo (Academia de Tango).

Von 2002-2012 hat Gregor Praml sich gemeinsam mit Vassily Dück und seinem Ensemble Mi Loco Tango viel mit den Kompositionen von Piazzolla beschäftigt. Gemeinsam haben sie sogar die Witwe des Meisters selbst von ihren Interpretationen überzeugen können und so sind sie mit dem Ensemble Preisträger des „2. Internationalen Piazzolla Festivals“ von Lanciano (Italien) geworden, deren Jury Laura Escalada-Piazzolla persönlich leitete.

Nun folgt zum Jubiläum ein neuer Blick auf Piazzollas Werk: mit „Yo Soy Maria“ interpretieren Praml, Bach und Dück mit ihren Kollegen einen seiner größten Hits aus der Tango-Oper „Maria de Buenos Aires“, die er 1968 in seiner Heimatstadt Buenos Aires uraufgeführt hat. Die Rolle der Maria übernimmt in dieser Hommage die Schauspielerin Katharina Bach. Wer sie aus ihrer Zeit am Schauspiel Frankfurt kennt, der weiß, dass diese Interpretation nicht ganz klassisch, aber mit viel Temperament ablaufen wird. Was könnte besser zu einem Zeitgenossen wie Piazzolla passen, der stets an das Eigene in seiner Musik geglaubt hat.

 „Piazzollas’ Musik, ist so wenig rein ist wie alte Kleider, wie ein Körper, voller Speiseflecken und Scham, voller Falten, Beobachtungen und Träume, Wachheit, Vorahnungen, Liebesschwüren und Verwünschungen, voller Dummheiten, Schocks und Idyllen, politischer Überzeugungen, voller Verleugnungen, Zweifel und Bestärkungen.“ Pablo Neruda

Donnerstag 11. März: Music Discovery Project

(Daniela)

Das »Music Discovery Project« ist ein super tolles Projekt des hr-Sinfonieorchesters.

Heute mit dem Titel: »SchwereLos«.
Dafür haben sie sich den Hamburger Singer/Songwriter Pohlmann sowie Pekka Kuusisto eingeladen. Bei dem Streaming-Event trifft die melancholische Songwelt Pohlmanns auf Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Missy Mazzoli, Robert Schumann, Philip Glass, Claude Debussy, Johann Sebastian Bach, Bryce Dessner und Edvard Grieg.

Donnerstag, 11. März, 20 Uhr: Music Discovery Project 2021 "SchwereLos"
Special Guest: Pohlmann; Pekka Kuusisto, Violine; André de Ridder, Dirigent
Musik von Mozart, Mazzoli, Schumann, Glass, Debussy, Bach, Dessner, Grieg und Pohlmann

https://www.hr-sinfonieorchester.de/livestreams/konzerte-ohne-publikum-,naechste-livestreams-104.html

Bild © Benedikt Schnermann

Donnerstag, 11. März: Bilder einer großen Liebe (Live-Stream)

(Martin)

Nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf
PREMIERE

‚Tschick‘ von Wolfgang Herrndorf kennen eigentlich alle. Jetzt bringt das Staatstheater Hannover die ‚Fortsetzung‘ zur Premiere: ‚Bilder einer großen Liebe‘ – von Wolfgang Herrndorf geschrieben, als er dem Tod schon näher war als dem Leben und nicht wirklich beendet…

„Das Schauspiel Hannover bringt Wolfgang Herrndorfs Bilder deiner großen Liebe auf der Digitalen Bühne zur Premiere. Am Donnerstag 11.03. um 19:30 Uhr startet der Livestream der Inszenierung, welche das Produktionsteam um Regisseur Markus Bothe gemeinsam mit einem Filmteam speziell für das Videoformat konzipiert. Die Vorstellung findet im Ballhof Eins statt und wird mit sechs Kameras live auf schauspielhannover.de ausgestrahlt.“

„‘Die Sterne wandern und ich wandere auch.‘ So schreibt Isa in ihr Tagebuch. Das Tagebuch ist das Einzige, was sie mit sich trägt. Isa ist 14 und aus der Psychiatrie ausgebrochen. Nun ist sie unterwegs durch Wälder, Flüsse, über Wiesen, Straßen und Parkplätze. Doch genau wie die deutsche Ebene durchquert sie ihr Inneres. Sie rennt, wühlt, wütet, verweilt, die Füße bluten, und das Herz sucht.
Isa ist eine Außenseiterin im klassischen Sinne. Sie ‚ist so verrückt wie Büchners Lenz, so verloren wie Robert Walsers Jakob von Gunten, so empfindsam und kalt wie Camus’ Fremder‘ (DIE ZEIT), mit dem Unterschied, dass sie ein Mädchen ist. Sie ist dabei kein Opfer, sondern kraftvoll und reich. Ihre Einsamkeit hat eine nahezu mythische Dimension und beschreibt eine zutiefst menschliche Grunderfahrung. Auf ihrem Weg begegnen ihr merkwürdige Gestalten. Sie kommen und gehen – und werfen Isa nur immer wieder auf sich selbst zurück. Zwei Jungs sind unter ihnen, die die meisten von uns kennen. Es sind die Protagonisten aus Wolfgang Herrndorfs Erfolgsroman Tschick. Ein flüchtiger Flirt, ein kurzes Glück, das Leben pulsiert. Doch eine wirkliche Verbindung entsteht auch hier nicht. Isa bleibt allein unter den Sternen. 
Wolfgang Herrndorfs Krebserkrankung war weit fortgeschritten, als er Bilder deiner großen Liebe schrieb. Fertiggestellt hat er den Text nicht. Er hinterließ ein berührendes Fragment, eine Konfrontation der Einzelnen mit der Welt. Markus Bothe wird diese Beschwörung der Fantasie und der Freiheit inszenieren. Bildmächtig und poetisch nähert er sich sowohl klassischen als auch gegenwärtigen Stoffen, immer auf der Suche nach der Schönheit in der Düsternis.“

Tickets über: https://staatstheater-hannover.de/de_DE/programm-schauspiel/digitale-buehne-bilder-deiner-grossen-lieb.1278420

Donnerstag, 11. März (Premiere) um 19.30h

‚Bilder einer großen Liebe‘ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf

Weitere LIVE-Streams: Dienstag, 16.03. und Samstag, 20.03.

Foto: © Kerstin Schomburg

VORSCHAU
Freitag, 12. März: Support your local club/ The Terrible Noises

(Andrea)

Ich musste mir erstmal ungläubig die Augen reiben: Eine Mail aus der Batschkapp und dann auch noch mit Konzertankündigungen! Fast wie vor einem Jahr. Leider nur fast. Genau ein Jahr ist es her, dass die Luminale, das Eintracht-Spiel und andere tolle Sachen abgesagt wurden und es vorbei war mit unserer gewohnten Normalität. Dicht an Dicht ein Konzert erleben ist zwar noch immer nicht, dh. man kann natürlich auf dem Sofa zusammenrücken und eng tanzen mit der/den Personen aus dem eigenen Haushalt geht auch. Also, nichts wie rein ins Konzertvergnügen, heute Abend spielt Batschkapp-Chef mit seinen Terrible Noises und weil es auch bei der Kapp ums Überleben geht, kauft Euch ein Ticket, schenkt Euch ein Getränk ein und habt Spaß!

https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1003765-the_terrible_noises_livestream

Freitag, 12. März – Sonntag, 14. März: ‚wearing heavy boots‘

(Martin)

HELLA-LUX-PRODUKTION
STUDIO NAXOS
Stream-Premiere 

„HELLA LUX rückt der Trauer auf den Pelz, begibt sich in traurige Wälder, folgt einsamen Pfaden, im Wunsch sich zu verirren und auf unbestimmte Zeit verloren zu gehen. Im Erforschen geteilter Erschöpfung und Sehnsucht, im Anhänglich-Sein, an das, was bleibt, wagen sie den Versuch, sich im Dickicht einzurichten, sich Höhlen zu bauen und ins Unbestimmte vorzutasten. Auf einen Tropfen warten, sich Wasser wünschen, Sturzbäche, Wut. Sich im Universum wiederfinden. Etwas auflesen, mitnehmen und im Trauern der anderen etwas Tröstliches für das eigene Vermissen bergen.

Ausgehend von der Motivik beliebter Trauerkarten schafft das Kollektiv HELLA LUX in waering heavy boots eine eigene Kartographie der Trauer aus assoziativen Bildern und Soundräumen für alle ab 12, die sich mit Alleinsein, Teilen und Anteilnahme auseinandersetzen wollen.“

Das Video wird durchgängig bis Sonntag, 14.03. anzuschauen sein. Details folgen auf der Homepage: https://studionaxos.de/programm/stream-wearing-heavy-boots-premiere/

 Foto: © Homepage 'Studio Naxos'.

Montag, 15. März: Comicpremiere

(Petra)

Comics mochte ich schon immer - und es gibt so viele beeindruckende Graphic Novels, die auch mit noch so müden Computer-Augen ein Lesevergnügen sind. Deshalb bin ich neugierig auf "Nachtgestalten", so der Titel des ersten gemeinsamen Projektes des tschechischen Schriftstellers Jaroslav Rudiš und des österreichischen Comiczeichners Nicolas Mahler, das in Stuttgart seine Premiere feiert. Online können wir mit dabei sein. Eine Nacht, eine Stadt und zwei Freunde, die wissen, dass es nichts Größeres gibt als die Wahrheit des Moments, in dem die Kneipe schließt. Von Bier zu Bier und von Geschichte zu Geschichte treibend erzählen zwei Nachtgestalten scharfsinnig, klug und mit subversivem Witz von der Tragik der Liebe, dem Wahnsinn des Lebens und den Spuren der Geschichte. Dem liegt eine jahrelange Künstlerfreundschaft zugrunde: Nachdem Jaroslav Rudiš 2015 die Laudatio auf Nicolas Mahler anlässlich der Verleihung des Preises der Literaturhäuser in Stuttgart hielt, revanchierte sich Nicolas Mahler mit einer gezeichneten Laudatio im Literaturhaus Wien, als Rudiš 2018 ebenfalls mit diesem Preis ausgezeichnet wurde. Rudiš und Mahler wurden für ihr Werk vielfach ausgezeichnet; von Mahler erschien 2020 die Comic-Interpretation "Ulysses" und 2021 "Thomas Bernhard – Die unkorrekte Biographie". Wie gerne würde man mit diesen Nachgestalten mal auf ein Glas am Tresen sitzen, oder?

Nachtgestalten - Comicpremiere, Jaroslav Rudiš und Nicolas Mahler, Moderation: Andreas Platthaus, Ort: Literaturhaus Stuttgart Livestream, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Livestreamticket: 5 Euro hier, zum Livestream hier entlang, Ihr müsst Euren vierstelligen Zugangscode eingeben, den Ihr mit Kauf des Streamtickets von reservix erhaltet, der Stream kann bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden und steht Euch dann 72 Stunden zur Verfügung

Montag, 15. März: Digitaler Talk zu NSU 2.0

(Martin)

Eine Kooperation von Schauspiel Frankfurt und
Bildungsstätte Anne Frank

„Die Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız, die hessische Fraktionsvorsitzende der Linken, Janine Wissler, und die Kabarettistin İdil Baydar: Drei Frauen, die in den vergangenen zwei Jahren neben vielen weiteren Betroffenen wiederholt rechte Morddrohungen erhalten haben, unterzeichnet vom »NSU 2.0«.

Seit im Dezember 2018 die ersten Drohbriefe gegen Başay-Yıldız und ihre Familie öffentlich wurden, warten sie und die anderen Betroffenen noch immer auf Aufklärung darüber, wer sie mit Verweis auf den rechten Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds mit dem Tode bedroht. Wer die für die Drohungen verwendeten Daten der Betroffenen illegal von hessischen Polizeicomputern abgerufen hat, ist ebenfalls weiter unklar. Und das alles in jenem Bundesland, in dem in den vergangenen 24 Monaten mehr Menschen durch rechten Terror ums Leben kamen als im restlichen Bundesgebiet.


Über Ermittlungsversäumnisse und rechte Netzwerke, über die gesellschaftspolitischen Dimensionen des Skandals und darüber, wie er sich mit Mitteln des Theaters fassen lässt, spricht der Journalist Adrian Oeser mit dem Regisseur Nuran David Calis.“

Zugang über die Homepage des Schauspiel Frankfurt: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/2021-03/talk-nsu/231/

Digitaler Talk zu NSU 2.0 am Montag, 15.03. um 19.00h

Foto: (c) Homepage Schauspiel Frankfurt

Mittwoch, 17. März: In my Room

(Martin)

Ein Projekt von Falk Richter und Ensemble
Maxim Gorki Theater, Berlin

Gorki Stream 

Die Süddeutsche Zeitung schreibt: ‚"Denn wo sonst hat man schon mal eine derart lebhafte, vielschichtige und emotionale Auseinandersetzung mit ganz verschiedenen Vaterfiguren erlebt wie an diesem Abend?" Ein "erschreckendes Psychogramm der Spezies Mann" zeichne Richter, arbeite sich sehr persönlich an der Krise der Männlichkeit ab. "Mit berührenden, absurden, tragikomischen, tieftraurigen und beglückenden Anekdoten" erzählten die Schauspieler von ihren Vater-Sohn-Beziehungen und ernteten am Schluss Standing Ovations.“ (zitiert nach Nachtkritik.de).

„Ist die Krise der Gegenwart eine Krise der Männlichkeit? Die Zeit ist reif für neue Entwürfe. Doch obwohl alles in Bewegung ist, kündigt sich ein konservativer gesellschaftlicher Rollback an.

Der Mann* scheint in den alten Mustern festzustecken, ein Gefangener im System der männlichen Vorherrschaft. Was bedeutet es, im Jahr 2020 ein Mann* zu sein? Falk Richters Rechercheprojekt In My Room entspinnt aus dem intimen Raum eines Sohns und Autors ein vielschichtiges Geflecht aus Erinnerungen, Bildern und Stimmen und verwebt biografische Erfahrungen mit gesellschaftlichen Erzählungen. Es sind Momentaufnahmen von Söhnen, die sich an ihre Väter, an Familienrituale, Alltagsgeschichten und gesellschaftliche Entwicklungen erinnern. In My Room ist ein autofiktionaler Selbstversuch, in die unergründete Blackbox, die Väter hinterlassen haben, einzutauchen auf der Suche nach den Spuren der Väter im eigenen Leben.“ 

Hier geht’s zum Trailer: https://youtu.be/J_MuiwPrraU

Stream über dringeblieben.dehttps://dringeblieben.de/videos/in-my-room-1

‚In my Room‘ (Falk Richter und Ensemble) am Mittwoch, 17.03.21 um 19.30h im Gorki Stream.

Foto: © Homepage Maxim Gorki Theater

1.-31- März: Nippon Connection On Demand: Replay!

(Daniela)

Ich habe leider Nippon Connection im letzten Jahr verpasst. jetzt kann ich mir nochmal ausgewählte Filme anschauen!

Unter dem Titel Nippon Connection On Demand: Replay! werden elf aktuelle japanische Spiel- und Dokumentarfilme einen Monat lang deutschlandweit als Video-On-Demand zu sehen sein.

Gezeigt werden unter anderem die Dokumentarfilme An Ant Strikes Back von Tokachi TSUCHIYA, Preisträger des Nippon Online Award 2020, und Prison Circle ​von Regisseurin Kaori SAKAGAMI über die Resozialisierungs-Maßnahmen in einem japanischen Gefängnis. Dancing Mary von Kult-Regisseur SABU ist ein fröhlicher Mix aus Komödie, Geisterstory und Yakuza-Action.  Auf einen gefühlvollen Roadtrip mit Zombie-Begleitung lädt Eiichi IMAMURAs gefeiertes Debüt Beautiful, Goodbye ein.

Der Großteil der Filme stammt von unabhängigen Filmemacher*innen. In Zeiten von geschlossenen Kinos und schwierigen Bedingungen in der Filmbranche will das Nippon Connection Festival damit auch ein Zeichen der Unterstützung für Filmschaffende setzen.

Das 20. Nippon Connection Festival fand im Juni 2020 aufgrund der Pandemie zum ersten Mal ausschließlich online statt. Mit einem Publikumsrekord von über 25.400 Zuschauer*innen aus 40 Ländern wurde das Online-Festival ein enormer Erfolg. Das ungebrochene Interesse an japanischen Filmen veranlasste das Festivalteam, Höhepunkte des Filmprogramms erneut verfügbar zu machen. Die Filme des Programms Nippon Connection On Demand: Replay! werden auf der VOD-Plattform Festival Scope zu sehen sein. Damit erhalten deutschlandweit viele weitere Zuschauer*innen die Gelegenheit, sonst kaum zugängliche japanische Filme zu sehen.

Das Programm von Nippon Connection On Demand: Replay! ist vom 1. bis 31.3.2021 online verfügbar unter: NipponConnection.com. Jeder Film kostet 5 Euro und kann nach Bezahlung für 24 Stunden angeschaut werden.

Foto aus Dancing Mary

Noch bis 16. Mai: Video-Installation

(Petra)

Große Freude machen mir derzeit kleine, analoge Formate - sei es, durch die Fenster des Lola Montez Kunstwerke zu erspicken, oder Installationen vor der Tür zu entdecken. Seit letztem Wochenende wärmt mein entwöhntes Kunst-Herz eine Video-Installation in der Schirn-Rotunde, die ich dank einer lieben Freundin bestaunt habe. Wahrscheinlich nicht zuletzt, weil meine Sehnsucht nach dem Meer allmählich übergroß wird. Und weil das räumliche Erleben selbst bei einer Videoarbeit einen Riesen-unterschied macht. In ihrer "immersiven" Videoarbeit zeigt die kanadische Künstlerin Caroline Monnet den Atlantik - groß, schäumend bewegt,geräuschstark, aber auch idyllisch. Er verbindet für sie beide Seiten ihrer Iden­ti­tät, die von ihren Algon­quin-Vorfah­ren in Kanada und ihren fran­zö­si­schen in Europa geprägt ist. Hier dokumentiert sie ihre 22-tägige Reise auf einem Fracht­schiff von Europa nach Kanada. In einer filmi­schen Montage entfal­ten die Bilder der Über­fahrt, an der Mittel­achse gespie­gelt und unter­legt von einer tran­ce­ar­ti­gen Tonspur aus Radio­fre­quen­zen und Morse­zei­chen, eine eindring­li­che Sogwir­kung. Diese steht im Kontrast zur Statik der drei Beton­ku­geln PROXI­MAL I, II, III (2018/2020): zusammen eine eindring­li­che Instal­la­tion. Die sphä­ri­schen Skulp­tu­ren verwei­sen u. a. auf Mond­zy­klen, welche in der Algon­quin-Tradi­tion eine zentrale Rolle spie­len. Die Instal­la­tion beleuch­tet auch Auswir­kun­gen der kolo­nia­len Geschichte zwischen Europa und Nord­ame­rika, von Handel und Migra­tion wie auch den trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen der Indi­ge­nen Menschen.

Video­ar­beit Trans­at­lan­tic (2018, 15 Min.) und die Skulptuturen PROXI­MAL I, II, III (2018/2020) von Caroline Monnet, Schirn-Rotunde (öfffentlich zugänglich), noch bis 16.05., Eintritt: frei, weitere Informationen hier.

GERHÖRTES: Gang of Youth

(Uwe)

Einmal in meinem Leben war ich vor einem Konzert in einem V.I.P. Raum. In dem stand tatsächlich einer der weltbekannten Musiker der Band, aber ansonsten wirkte das Ganze eher so bieder wie ein Tag der offenen Tür einer Freikirche. Wir standen im Untergeschoss der Festhalle, in einem Raum ohne Fenster an Stehtischen, die man normalerweise bei Getränkeherstellern leihen kann, wenn man „auf dem Dorf“ einen Polterabend organisieren will. Es gab italienisches Bier und würzige asiatische Gebäckmischung, mit der bei WM-Übertragungen im heimischen Wohnzimmer gerne das Salzbrezel-/Chipsbüffet aufgepeppt wird. Die Szenerie erinnerte mich an meinen ersten Besuch im V.I.P. Raum der Eintracht im alten Waldstadion, als sich die ortsansässigen Gewerbetreibenden mit ehemaligen SGE-Spielern um Mettbrötchen prügelten, die viertelstündlich auf Platten, die die Sparkassen früher zum Weltspartag verschenkten, in den Raum getragen wurden. Ach so, es sollte ja ein Musiktipp werden .

Den damaligen Hauptact verrate ich nicht, die Vorgruppe aber war die australische Band Gang of Youths. Deren Musik blieb bei mir damals nicht wirklich hängen, nur der massive Schlagzeuger, der über sein Instrument einen wahnsinnigen Druck erzeugte. Letzte Woche erreichte mich eine WhatsApp einer Freundin, in der ein Link zu Spotify integriert war. Der begleitende Text lautete „das ganze album ist durchgehört einfach nur herz-smiley“ … „passend zur marslandung“. Seit ich den Song angeklickt und die Platte durchgehört habe, mag ich Gangs of Youths und insbesondere deren zweite Platte „Go Farther In Lightness“  aus 2017. Da steckt alles drin, was ich gerne höre: Rock, Alternative und etwas Pop; Euphorie, Melancholie, ….. Anspieltipps: „The Deepest Sights, The Frankest Shadows“ oder „Keep ME In The Open”.

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Offenbach vergibt Stipendien für Soloselbstständige in Kunst und Kultur

(Andrea)

Erfreuliche offizielle Infos für Soloselbstständige in Kunst und Kultur aus Offenbach (immerhin machen wir uns mit Kulturzeiterin.de schon seit Beginn der Pandemie für Künstlerinnen und Künstler in FFM und Of stark und gibt es mit den Kulturgesichtern 069 eine weitere tolle Initiative): 70.000 Euro aus dem Corona-Konjunkturpaket der Stadt Offenbach für Soloselbstständige im Bereich Kunst und Kultur fließen in zunächst 60 Stipendien à 1.000 Euro. "Zusätzlich werden die Geförderten auf der städtischen Website mit einem Portrait und Informationen zu ihrem Projekt vorgestellt. Für acht ausgewählte Stipendiatinnen und Stipendiaten gibt es zudem noch kleine Filmclips, die ebenfalls auf der städtischen Website veröffentlicht werden. Bewerben können sich alle Künsterlinnen und Künstler aus Musik, Darstellender Kunst, Bildender Kunst, Literatur und vergleichbaren Sparten, die ihren Haupterwerb im künstlerischen Bereich haben und in Offenbach ihren Wohnort, Lebens- oder Schaffensmittelpunkt haben. Informationen zum Programm finden sich unter www.offenbach.de/kultur; Bewerbungen werden zunächst bis zum 15. April angenommen.

Klingspor Museum kommt "nach Hause"

(Andrea)

Für die Pädagoginnen und Pädagogen unter unseren Lesern UND weil mich das Team vom Klingspor Museum einmal mehr begeistert: "Weil derzeit keine Schulklassen oder andere Gruppen ins Klingspor Museum nach Offenbach kommen und gemeinsam Eindrücke rund um das Buch sammeln und Dinge selbst gestalten können, kommt das Museum jetzt in die verschiedenen Einrichtungen: Klingspors Museumsbox enthält Materialien für zwei beliebte Workshops und einen Brief, in dem Schritt für Schritt erklärt wird, was damit alles gemacht werden kann. Die Box enthält Material für 25 Personen und kann ab sofort – so lange der Vorrat reicht – bei Monika Jäger im Klingspor Museum angefordert werden, E-Mail: Monika.Jaeger@offenbachde, Telefon 069 8065 2288, Mobil: 0151-53627036. Die Box ist kostenlos und wird postalisch versandt.

Samstag, 13. März: Batschkapp/ Shantel Disko Partizani

(Andrea)

Shantel, Frankfurt - Bukovina, Batschkapp. Wem dabei warm ums Herz wird, weil Erinnerungen an wilde Tanzabende mit ebenso wilder Musik wach werden, bitteschön. Nachstehend die Pressemeldung, bessere Worte lassen sich kaum finden: "Ihr Lieben, wir hoffen, euch geht es gut. SHANTEL und die Frankfurter Homebase grüßen euch von ganzem Herzen! Schmerzlich vermissen wir unsere Fans, die Liveshows, das Reisen und das Leben auf Tour. Deshalb wir uns am Jahrestag des weltweiten Lockdowns etwas ganz Verrücktes überlegt haben - wir spielen endlich wieder ein Live-Konzert. Wie wir alle wissen, trifft es die Bands, Crews, die Venues und ihre vielen Mitarbeiter*innen gerade am härtesten. Dennoch jammern wir nicht! Sondern spielen am Jahrestag des weltweiten Lockdowns eine Live-Show. Es gibt keinen besseren Anlass und Termin. Es ist der Jahrestag des kompletten Zusammenbruchs der Musikindustrie. Es hängen so viel Existenzen in der Luft. Es gibt so vieles, dass auch nach einem Jahr eure volle Aufmerksamkeit beansprucht. Aber wem erzählen wir das. Wir sitzen alle im selben Boot. Nach den vielen Nachfragen haben wir uns entschlossen, gemeinsam mit der Frankfurter Kulturinstitution Batschkapp das DISKO PARTIZANI DIGITAL WORLDWIDE Konzert am Freitag, den 13.03.2021 um 20.00 Uhr zu veranstalten. Shantel lädt das komplette Bucovina Club Orkestar nach Frankfurt ein und wir alle freuen uns, die erste und kürzeste Welttour seit März 2020 zu starten. Aus Frankfurt in die weite Welt und direkt zu euch ins Wohnzimmer. Worldwide & all around the globe! Es wird diesmal anders, aber trotzdem intensiv sein, denn die Band brennt darauf, endlich wieder Live zu spielen. Nichts ist mehr Normal in diesen Zeiten, machen wir das Unmögliche möglich und bringen wieder Musik, Emotionen und Leidenschaft in unser eingeschränktes Leben. Wir benötigen jetzt eure Unterstützung und maximale Aufmerksamkeit. Das Eintrittsgeld, welches wir hoffentlich dank eurer Hilfe einnehmen werden, geht direkt an die Musiker, Crew und die Mitarbeiter*innen der Batschkapp. Wenn ihr euch also fragt, wie es uns geht? Dann sagen wir JA, es geht uns halbwegs ganz gut und noch haben wir Hoffnung auf eine bessere Zukunft, aber wir brauchen jetzt auch eure Solidarität, Hilfe und Unterstützung! Wenn ihr euch jetzt Tickets kauft für unsere Show, wenn ihr jetzt unseren Beitrag und unseren Aufruf massenhaft teilt, dann unterstützt ihr wirklich Musik, Kunst und Kultur direkt, gerade in diesen schwierigen Zeiten. Wir freuen uns riesig auf euch und danken euch jetzt schon für eure Anteilnahme, Hilfe und Empathie. https://batschkapp.reservix.de/tickets-livestream-shantel-bucovina-club-orkestar-in-frankfurt-am- main-batschkapp-am-13-3-2021/e1653831?fbclid=IwAR15raqwLKDVn7NEC2_6IeICWhE- D8mNhKxLage4_bEQFkyN6X_TurwDHug

Freitag, 23. April: Leseclub - ANALOG

(Petra)

YESYESYES: mein erstes wahrhaftiges Event seit, seit...Monaten. Und dann noch dazu so ein super Format. Endlich mal auf einer Party sein, auf der alle dasselbe Buch gelesen haben? Das Leseclubfestival macht’s möglich: Man sucht sich einfach einen Titel aus dem Line-up aktueller Neuerscheinungen und besorgt sich das entsprechende Ticket. Das Buch kommt anschließend per Post nach Hause. Dann ist Zeit zum Lesen, um sich am Festivaltag mit der Autorin und maximal 19 anderen (mit ausreichend Abstand) zu treffen und über die Lektüreerfahrung zu sprechen. In lockerer Atmosphäre, auf Augenhöhe, samt Tiefgangpotential.
Ist nicht wahr? Doch. Das Ganze findet am Welttag des Buches mit insgesamt 50 Autorinnen und Autoren, 50 Büchern und in über 10 Städten statt. Das Leseclubfestival ist damit wahrscheinlich weltweit das größte Event seiner Art. Mit drei Leseclubs ist das Literaturhaus Frankfurt dabei - also zögert nicht lange, sondern sichert Euch ein Ticket. Und für alle, die nicht kommen können: Der Welttag des Buches ist auch ein guter Grund mehr, mal offline zu gehen mit einem tollen Buch!

Foto: Katharina Köller©Izaquiel Tomé Photography

Leseclubfestival mit: Shida Bazyar: "Drei Kameradinnen", Esther Becker: "Wie die Gorillas", Katherina Köller: "Was ich im Wasser sah", Ort: Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: Einlass 19:15 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt: 28,68 Euro (inkl. Buch, Snacks und Getränke), Tickets: hier, weitere Infos zum Festival 


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