23.10.2020
Inhalt: ESTHER / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / G E R O L L T E S - über "Verletzungen" / Etwas über den FSV / Freitag, 23. Oktober: Of/ Amerikanisches Idyll / GEHÖRTES über Gartenmusik / Samstag 24. Oktober: Knödel, Schmäh & Paprika - TV Tipp / Samstag, 24. Oktober: Literaturfest / Samstag, 24. Oktober: Of/ 7 Tage in Havanna / Sonntag 25. Oktober: Bücherflohmarkt / Sonntag 25. Oktober: Weltpastatag / Sonntag, 25. Oktober: The LOKAL Listener Gregor Praml trifft Bernie Hahn / Sonntag, 25. Oktober: RAGA UND TALA. INDISCHE KUNSTMUSIK / Sonntag 25.10 - 8.11.: Schaufensterausstellung / Dienstag, 27.Oktober: Film / Dienstag, 27. Oktober: Offenbach/ Frankfurt-Offenbach als wachsendes Duo / Durchhalten und spenden! / Mittwoch 28. Oktober: Django Bates & hr Bigband Celebrating Charlie Parker / Donnerstag, 29. Oktober: Of/ Blackbird / VORSCHAU / Freitag 30. Oktober: ERFOLG I JOHANNA – GEBOREN UM LIEBE ZU GEBEN / Samstag, 31. Oktober: Kunstshow / Samstag 31. Oktober: Halloween Spektakel im Orfeos Erben / Sonntag, 8. November: Lambert / Sonntag, 8. November: CONSORD. MUSIK FÜR HEUTE / Impressum
ESTHER

Kneipen- und Barbesuche sind im Moment ja eher schwierig und trotzdem beginne ich heute mit dem Thema dafür gibt es einen traurigen Grund….

Bereits im Alter von 15 Jahren fing ich in der Gastro an. Damals, noch in Steinbach wohnend, war es die angesagte Konditorei, in der ich samstags Torten auf Pappscheiben balancierte. Als ich dann ein Mofa hatte wechselte ich ins Café der Krebsmühle und mit 19, als ich zu Hause aus- und nach Frankfurt zog, wurde es dann wild: Ich begann im Elfer. Auch hier musste ich balancieren, diesmal aber Tabletts über dem Köpfen, vollgestellt mit Bier und Schnaps. Es folgten: Batschkapp, 8. Kontinent, El Pacifico, die HR Kantine und dann ging es in den angesagten Paulaner in der Rotlintstraße. Hier lernte ich Esther kennen, die dort ebenfalls arbeitete. Sie wurde kurz darauf Betriebsleiterin vom neueröffneten Nachtleben an der Konsti und holte mich 1994 dort hin.

Es war eine fantastische Zeit, die wir dort gemeinsam erlebten. Esther stellte ein tolles Team zusammen. Zum einem waren da Student*innen wie ich und zum anderen waren da junge Menschen aus der Ahornstraße, die als sogenannter sozialer Brennpunkt gerade in aller Munde war. Der Besitzer vom Nachtleben hatte sich auf das Projekt zur Integration der Mädels & Jungs aus der Ahornstraßen eingelassen.

Und es klappte super gut. Es funktionierte vor allem deshalb so klasse, weil es Esther gab, die den ganzen Laden bis früh in die Morgenstunden „schmiss“. Denn für alle, die damals nicht in der Stadt waren, muss ich an dieser Stelle erklären, dass das Nachtleben damals DER „IN-Laden“ war (ok, das Eckstein gab es auch noch.) Die Leute saßen im Sommer auf der ganzen Konsti und wir bedienten bis hin zur Deutschen Bank. Im Keller des Nachtlebens gab es Donnerstag-Samstag wilde Partys mit tollen DJ’s, wie Ata und Dominik und es gab, wie heute auch noch, viele Konzerte… sogar die Toten Hosen traten mal im Nachtleben auf. Es war eigentlich immer brechend voll! So arbeiteten von Türsteher über Garderobenpersonal bis zu Bar- und Servicekräften, bis zu 20 Leute in einer „Schicht“. Die Jungs & Mädels aus der Ahornstraße arbeiten an der Tür und an der Garderobe, wir Student*innen im Gastrobereich. Obwohl das jetzt alles schon 36 Jahre her ist, kann ich mich an fast alle Namen der Leute erinnern, die dort mit mir gearbeitet haben. Das will was heißen, denn ich kann mich nie an Namen erinnern. Warum? Wir waren einfach ein ganz wunderbares Team und warum waren wir das? Weil es Esther gab. Sie saß meistens in dem Minibüro hinter der Bar, eingezwängt zwischen Bierfässern, ab Mitternacht auch gerne mit einem Glas leckerem Weißwein und hat über Einsatzpläne gebrütet und akribische Abrechnungen erstellt. Ich habe danach niemanden mehr erlebt, der so sorgsam Pläne erstellt und von ihr haben wir alle gelernt, wie man Trinkgeld so fair aufteilt, dass ALLE im Team etwas davon bekamen – auch der Spüler.

Ich habe sie damals sehr bewundert für ihr sorgsames Arbeiten und habe viel von ihr gelernt. Aber noch viel mehr habe ich sie für ihre unfassbare Ruhe und ihren Charme bewundert, die/den sie auch noch nach einem 14-Stunden-Tag hatte. Oftmals saßen wir nach Feierabend gegen 5:00 Uhr zusammen und tranken noch einen Wein oder zogen auch nochmal weiter….

Schnell wurde aus meiner Chefin eine sehr gute Freundin.

Nach dem Nachtleben arbeiten wir noch gemeinsam in der Real Kantine.
Dass ich zu den Frankfurter Grünen kam lag übrigens auch an Esther. Es war 1995. Wir hatten früh Feierabend und Esther nahm mich mit auf eine Party, die Freunde von ihr organisierten. Es waren alles Leute vom „Grünen Jugendstammtisch“. Die Party war im Römer und hieß „Schweine ins Weltall“*. Als wir ankamen standen Matthias F. und Deryk S. an der Bar und versuchten Bier zu zapfen und die Schlange vor ihnen wurde immer länger, weil sie einfach kein Bier zapfen konnten. Esther schaute mich an und fragte: „Wollen wir die Jungs erlösen?“. Wir nahmen das Zepter bzw. den Zapfhahn in die Hand. Immer wenn wir heute Neumitgliedertreffen haben und ich gefragt werde, wie ich zu den Grünen gekommen bin, ist meine Antwort: Ich konnte einfach besser Bier zapfen und rettete mit meiner Freundin Esther eine Party.

Irgendwann haben Esther und ich die Gastronomie verlassen und sind beide in den Eventbereich gewechselt. Esther vor allem in den Kongressbereich. Aber auch in dieser Zeit haben wir wieder zusammengearbeitet. Gemeinsam haben wir 10 Jahre lang die Frankfurter Bühne (vormals Multikulturelle Bühne) auf dem Museumsuferfest „gerockt“. Ich habe moderiert und Esther hat an drei Tagen über 900 Künstler*innen hinter der Bühne organisiert. Und auch hier war es wie schon im Nachtleben: Esther wurde nicht nur von allen Künstler*innen und Technikern geliebt, weil sie für einen reibungslosen Ablauf sorgte und wir nie eine Verzögerung hatten, sondern vor allem dafür, dass sie bei all dem Chaos nie die Nerven verlor und mit ihrem unglaublichen Charme und Fürsorge sich in alle Herzen grub. Wenn Esther am Start war wussten alle: es kann nichts schief gehen, denn alles ist perfekt geplant UND wir werden viel gemeinsam Lachen.

Vor ein paar Jahren, ich weiß gar nicht mehr wann, kam die erste Diagnose: Esther ist an Krebs erkrankt. Sie besiegte den ersten Krebs und war voller Tatendrang, doch dann kam diese furchtbare Krankheit mit voller Wucht zurück. Esther hat wieder gekämpft wie eine Löwin.

Am Mittwoch ist Esther verstorben.
Es macht mich unfassbar traurig und ich bin dankbar für jeden Moment den ich mit ihr hatte.

Als ich vor ein paar Jahren zweifelte ob ich die Ausgehtipps weiterschreiben soll, schrieb mir Esther: „Liebe Dany, ich freue mich immer so, wenn Deine Tipps am Freitag erscheinen. Dann sitze ich mit meiner Katze auf meinem schönen Balkon und stelle mir vor ich würde mit Dir durch die Stadt ziehen. Bitte schreib weiter“.

In diesem Sinne: Lebt wild!

Daniela

*Anlass war die gescheiterte Wiederwahl der damaligen grünen Frauen- und Gesundheitsdezernentin Margarete Nimsch. Diese scheiterte, weil Abgeordnete der SPD, die mit den Grünen in einer Koalition waren, dagegen stimmten und daraufhin die Wiederwahl scheiterte und die Koalition aufgelöst wurde.

Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel. Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
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G E R O L L T E S - über "Verletzungen"

(Uwe)

Am nervigsten bei Fußballspielen sind die ständigen Unterbrechungen wegen „Verletzungen“. In der Regel sind die erlitten Schäden, sofern sie überhaupt vorliegen, nicht so schlimm. Direkt nach einem Foul sind Behandlungen noch nachvollziehbar: Ein Spieler tritt einen anderen oder haut ihm den Ellenbogen ins Gesicht. Dann kriegt der eine Spieler oft eine persönliche Strafe (Gelbe oder Rote Karte, je nach Vergehen) und der getroffene Kicker eine persönliche Behandlung. Selten wird ein Spieler vom Platz getragen, häufig reichen etwas Eis und ein paar aufbauende Worte des Arztes aus. Weil der Schiedsrichter wegen des Fouls das Spiel unterbrach, kann problemlos der Vereinsschamane aufs Feld rennen (und danach wieder herunterlaufen), bevor das Spiel durch Frei- oder Strafstoß fortgesetzt wird. Schwieriger sind die Fälle, in denen kein Foul gepfiffen wurde, der Spieler aber dennoch körperlich Schaden genommen hat und sich minutenlang wie ein weidwund getroffenes Wild über den Platz schleppt oder im laufenden Spiel eine Muskelverletzung erleidet. In diesen Fällen liegt eine echte Beeinträchtigung vor, das Fairplay erfordert es in diesen Fällen eigentlich, dass der Ball ausgeschossen wird, um das Spiel zu unterbrechen. Es gibt aber auch (zunehmend) Fälle, die eher wie spieltaktisch begründete Schauspieleinlagen (Zeitschinden, Störung Spielfluss) wirken. Da laufen Spieler, die von der ganzen Bad Boy-Optik her wirken (wollen) wie ein Mitglied der berüchtigte Straßengang MS-13 („Mara Salvatrucha“, in den 80er-Jahren in Los Angeles von jungen Einwanderern aus El Salvador gegründet), nach einem leichten Treffer über den Platz wie eine Impala Gazelle, der ein Löwenweibchen wenigen Minuten vorher ein Bein abgebissen hat. Die Frage ist dann schon, ob die gegnerische Mannschaft im Zweifel eine aussichtsreiche Spielsituation unterbrechen muss indem sie den Ball ausschießt, um eine Behandlung möglich zu machen, nach der der vorher stark angeschlagene Spieler sofort wieder über den Platz hüpft wie ein junger Feldhase.

Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel – wie eingangs beschrieben - wegen einem Foulspiel oder wenn ein Spieler ersichtlich verletzt ist, weil er nach einem Zusammenstoß zweier Köpfe zeitlich verzögert über den Platz taumelt. Ansonsten lässt er eine Behandlung auf dem Platz meistens dann zu, nachdem der Ball ins Aus geschossen wurde. Warum finden die ganzen Behandlungen denn überhaupt auf dem Spielfeld statt? Der versehrte Spieler kann doch jederzeit (nach ordnungsgemäßer Abmeldung beim Schiedsrichter) über die Seiten- oder Torauslinie zur Behandlung humpeln. Warum soll ein Verein in diesen Fällen stattdessen den Ball ausschießen, versterben wird der Spieler bis zur nächsten Unterbrechung sicher nicht. Durch eine kurzzeitige Überzahl hat man vielleicht einen temporären Wettbewerbsvorteil, für den kann man aber nichts und in der Regel ist dieser nicht spielentscheidend. Bei einer Unterbrechung verliert die betroffene Mannschaft Schwung und Zeit; Zuschauer wie ich schnell die Geduld. Entscheidet sich ein Team, den Ball ins Aus zu schlagen, obwohl der Schiedsrichter weiterspielen lassen hat, geschieht das freiwillig und ohne den Anspruch, den Ball anschließend vom Gegner zurückzuerhalten. Passiert es nicht (das Zurückwerfen) oder nur sehr widerwillig, wird das Spielgeschehen schnell emotional. Insbesondere denn, wenn eine aussichtsreiche Chance oder kritische Spielsituation (Notbremse, grobes Foul etc.) daraus entstehen. So geschehen am Wochenende in der Zweiten Liga, als eine unübersichtliche / unfaire Aktion zum Platzverweis für den Braunschweiger Keeper führte: Ein Bochumer Spieler nahm nach einer Verletzungspause für einen Bochumer Spielers eine Rückgabe eines Braunschweigers auf und lief alleine auf das Braunschweiger Tor zu, der Keeper bremste ihn und verhinderte so eine glasklare Torchance. Beide Mannschaften redeten im Nachgang auf den Schiedsrichter ein, die Rote Karte zurückzunehmen, die er zeigte. Da er regelkonform entschied, konnte er die Entscheidung nicht zurücknehmen.

Etwas über den FSV

(Uwe)

Der FSV erlebte im Saarland einen erfolgreichen Tag und holte beim FC Homburg einen Auswärtspunkt. Gegen den Meisterschaftsfavorit aus Elversberg kassierten die Bornheimer wenige Tage später eine Heimniederlage. Nächster Gegner ist die TuS RW Koblenz, aktuell Tabellenletzter.

Freitag, 23. Oktober: Of/ Amerikanisches Idyll

(Andrea)

Hafenkino, Solidaritätskonzert für Belarus, Musik am Sonntagnachmittag mit DJ Michael Rütten – das Programm im Hafen 2 hat in den kommenden Tagen einiges zu bieten. Und auch die Spendenkampagne biegt – zumindest bei GoFundMe – auf die Zielgerade ein…Alle Informationen auf www.hafen2.net. Nach dem zweiten TV-Duell gestern (ich habe vorhin mal reingeschaut und auch wenn es um einiges gesitterter zuging als beim ersten Mal, ist Trump einfach nur schlimm in seiner Unerzogenheit), zeigt der Hafen 2 heute seinen Beitrag zur bevorstehenden US-amerikanischen Präsidentschaftswahl: "Ein für uns unvergesslicher Film - allein schon die Verführungsszene geht auch nach Jahren kaum aus dem Sinn. Sowie..., aber wir möchten nicht zuviel verraten. Denn wenn ihr den Proman von Philipp Roth nicht gelesen und die Verfilmung noch nicht gesehen habt, legen wir sie euch ganz doll ans Herz. Kaum ein Film ging uns in den letzten Jahren weniger unter die Haut. Amerikanisches Idyll. Ewan McGregor, USA 2016, 108 Min., ab 12 Jahre, OmU. Trailer (dt.) https://youtu.be/CdpKHlhBt5c Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20 Uhr. Vorverkauf 9 Euro zzgl. Gebühr, Abendkasse 10 Euro. Tickets: https://www.love-your-artist.de/de/tickets/26975/

Hafenkino
Nordring
Offenbach

GEHÖRTES über Gartenmusik

(Uwe)

Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass wir im Großraum ein Gartengrundstück haben und dort Zeit verbringen. In den letzten Wochen arbeiteten wir dort eine Menge und wurden dabei beschallt vom Nachbargrundstück. Aus einer Hütte dröhnte ununterbrochen hr4, um Einbrecher davon abzuhalten, alte Möbel und verstaubte Bierseidel zu klauen. Wir übernahmen das Grundstück, um unser sowieso schon großes Gelände weiter auszudehnen, Zugriff auf Strom und Wasser zu erhalten und die Hütte zu bekommen, weil wir keine hatten. Und weil wir endlich das Radio ausschalten wollten.

Das hat mittlerweile geklappt. Am heutigen Donnerstag verbrachten wir einen Urlaubstag im Garten. Erst ruhten wir uns aus, lasen dabei und danach erledigten wir Kleinigkeiten. Ich fragte mich, ob ich Musik über die mitgebrachte Bluetooth Box abspielen sollte, lies es aber sein, weil ich die Ruhe genoß. Als ich einen Haufen nach Müll, Nussschalen und Dämmwolle sortierte und dabei wahnsinnig entpannte, setzte plötzlich laute Musik ein, nicht aus unserer Hütte und es war kein hr4 Schlager, sondern 80iger Jahre Funk vom "neuen" Nachbarn, ehemals zwei, nun einen Garten weiter. 

Samstag 24. Oktober: Knödel, Schmäh & Paprika - TV Tipp

(Daniela)

Ich schaue heute natürlich das Spiel der Eintracht gegen die Bayern. Wäre das nicht so, würde ich mir um 16:45 Uhr "Knödel, Schmäh & Paprika – Österreichisch genießen in Frankfurt und im Burgenland" aus der Reihe "Hessen à la carte“ im hr-fernsehen anschauen. Also ein echter Daheimbleibtipp!

Warum? Weil ich Isa kenne und ich totale Sehnsucht nach gutem, österreichischen Essen habe. Leider steht ja auch der Skiurlaub in den Sternen und inden Bergen war ich dieses Jahr auch nicht... Also ist es Zeit selber gute Küche, abgesehen von der italienischen, auf den Tisch zu bringen. Und Knödel kann ich nich nicht.

„Serviettenknödel, Bohnenknödel, Zwetschgenknödel – Knödel sind ihre Kernkompetenz, sagt die Österreicherin Isa Stirm. Die Wahlfrankfurterin hat Paprika im Blut und kocht bei Food-Events oder als gemietete Privatköchin. Mit Humor und flotten Sprüchen nimmt sie dabei ihre Gäste mit auf eine Reise nach Österreich.“ 

Wir fahren aber auch zu ihr nach Hause ins Burgenland, wo wir nicht nur die einzigartige Landschaft dieses österreichischen Bundeslandes, sondern vor allem auch regionaltypische Köstlichkeiten genießen können, die Isa Stirm auf dem heimischen Weingut zusammen mit ihrer Mutter zubereitet.

Hier der Link zur Ankündigung.

Übrigends gab es letzte Woche im hr-fernsehen auch eine Kurz-Serie über das Burgenland, die könnte man als Einstimmung oder bei Fernweh auch schauen.

Die Kurzfilme sind in der ARD-Mediathek verfügbar. 

Samstag, 24. Oktober: Literaturfest

(Petra)

Wenn der Begriff der Leitkultur fällt, zucke ich immer leicht zusammen, aber diese Provokation ist hier gewollt: Gemeinsam mit dem Literaturprojekt Textland laden das Schauspiel Frankfurt und das studioNaxos zu einem Kunstfest ein, das eine literarische Brücke zwischen den beiden Häusern baut. Als eine explorative Studie in Sachen wehrhafter Kunst präsentieren Lyriker*innen, Theater- und Romanautor*innen in Lesungen, Performances und Gesprächen die Möglichkeiten und Perspektiven literarischer Formen, in denen die Realitäten einer Postmigrationsgesellschaft aufgehoben sind und weitergedacht werden. Das Literaturfest findet im Rahmen der von Autor Max Czollek kuratierten Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur statt, mit Veranstaltungen in Theatern und Institutionen im gesamten deutschsprachigen Raum vom 3. Oktober bis 9. November 2020. Die Motivation: Im 30. Jahr der sogenannten Wiedervereinigung, 20. Jahr des Debattierens einer „deutschen Leitkultur“ und 10. Jahr seit Erscheinen von Sarrazins Kampfschrift eines neovölkischen Denkens geht es darum, die deutsche Gesellschaft so zu denken, wie sie heute schon ist: als eine Gesellschaft radikaler Vielfalt. Dabei wird die Kunst als Ort ernst genommen, an dem diese neue Realität gedacht und umgesetzt wird. Karten gibt es leider keine mehr, aber einen Livestream.

Textland Literaturfest 2020, Panels, Podiumsdiskussionen, Performances, Lesungen, Ort: Schauspiel Frankfurt, studioNaxos, Uhrzeit: 11 - 21 Uhr, Livestream: Teil 1 (Schauspiel Frankfurt), ab 11 Uhr: https://youtu.be/dHSwOTd4F0A ; Teil 2 (studioNaxos), ab 15 Uhr: https://youtu.be/8RE0jHMYuXk, Programm und weitere Infos: www.textland-online.de

Samstag, 24. Oktober: Of/ 7 Tage in Havanna

(Andrea)

Was Nicole auf der Homepage schreibt, unterschreibe ich blindlings und ziehe mir auch gerne eine dicke Jacke an. Zumal mit "7 Tage Havanna" die Karibik über Corona und Lüften mehr als hinwegtröstet. Zudem: Benicio del Toro hinter der Kamera und Kusturica davor, must see! Vor etwas mehr als 20 Jahren stand ich auch am Malecòn, allerdings musste ich sehr viel Rum trinken, weil mir ein Pollo so gar nicht bekommen war... "Filmklubb, in Krisenzeiten auch Tante Josés Laden....weil Kultur unmittelbar gegen Ignoranz & Dummheit hilft. Der Filmklubb ist ein Ort an dem Menschen zusammenkommen um Film, Kunst, Literatur, Musik, sowie Speisen & Getränke zu erleben – kurzum bei Gesprächen Kultur zu genießen & dabei ein neues Stück dieser wunderbaren Welt zu lernen. José kocht & gibt sein portugiesisches Lebensgefühl weiter.

Nun zum Film: Kurztrip nach Kuba: Der Episodenfilm von sieben Regisseuren zeigt viele Facetten der verfallenden Metropole – voller Sympathie für ihre Bewohner, die aus Mangel und Chaos das Beste machen.https://www.youtube.com/watch?v=uF9tzDNWkB4 Regie: Benicio del Toro, Pablo Trapero, Julio Medem, Elia Suleiman, Gaspar Noé, Juan Carlos Tabío, Laurent Cantet, Frankreich/Spanien 2012; mit: Josh Hutcherson, Emir Kusturica, Daniel Brühl Sehnsuchtsort, morbide Filmkulisse, Rum, Musik und Mangelwirtschaft – das ist Havanna „7 Tage in Havanna“ ; charmant & gut beobachtet. Sieben Geschichten von Regisseuren aus Frankreich, Spanien und Kuba zeigen innerhalb einer Woche ein mitreißend buntes und Kaleidoskop der Stadt, wo laut Graham Greene „alles möglich ist“.
Einlaß 19h
Beginn 20h
Reservierung nic@filmklubb.de 10 € / 8 €

Filmklubb
Isenburgring
Offenbach
Nicht barrierefrei

Sonntag 25. Oktober: Bücherflohmarkt

(Daniela)

Uwe hat heute behauptet es würde keinen Sinn machen mir Bücher zu schenken, denn ich würde sie ja eh nicht lesen. Stimmt... ich lese leider nur im Urlaub...

Aber wenn, dann finde ich Bücherflohmärkte eine gute Sache! Also auf ins Exzess!

Großer Benefiz-Bücherflohmarkt!

Alle Einahmen kommen der Leihbibliothek im Exzess zu Gute.

Angeboten wird alles von Romanen bis zu Bildbänden, von Kinderbüchern bis zu Politikwissenschaften, von Kochbüchern bis zu Biografien.

Dazu Hörbücher, CD´s und DVD´s!

Angesichts der aktuellen Corona-Situation werden wir für ausreichend Platz sorgen!
Bitte seid achtsam aufeinander!

12.00 -17.00h
Cafe Exzess - Leipziger Str.91 - Frankfurt-Bockenheim

Sonntag 25. Oktober: Weltpastatag

(Daniela)

Wir sind bei den Schwiegereltern in Goddelau. Eigentlich wollten wir dort Essen und dann natürlich zu einem Fußballspiel gehen, ABER im Kreis Groß-Gerau finden keine Spiele statt. Sehr schade... dann gehen wir eben auf den Kühkopf. So oder so werden wir aber bestens verpflegt sein und keine Gelegenheit haben  zum Weltpastatag zu gehen. Schade, denn es klingt sehr vielversprechend und die Küche von Thomas & Mario ist super gut!

Am Sonntag, den 25.10.2020 feiern wir den Weltpastatag mit frischen, hausgemachten Nudelgerichten auf der Karte sowie der Buchvorstellung "Perfektion Pasta" von Thomas Vilgis und Mario Furlanello.

Wir werden am Sonntag, 25. Oktober von 12h bis 23h einen Einblick in die Kunst und Welt der Pasta geben und natürlich jede Menge exklusive, handwerklich hergestellte Speisen auf der Karte anbieten wie z.B.

  • Agnolotti mit Bruchköbeler Bio-Kürbis
  • Ravioli mit Füllung aus hausgemachter Blutwurst
  • Süßwasser-Fischconsommé mit Tortellini aus nachhaltig produzierten, hessischen Salzwassergarnelen
  • Tagliolini alla Carbonara mit Bio-Ei und Speck aus der eigenen Metzgerei oder
  • Kakaonudeln mit Wildragout

um zur einige zu nennen.

Über Ihren Besuch freuen wir uns und bitten um eine Reservierung, damit wir besser planen können!

069/79370300, post@ratskeller-bornheim.de

Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72, 60385 Frankfurt

Sonntag, 25. Oktober: The LOKAL Listener Gregor Praml trifft Bernie Hahn

(Uwe)

Das Musikhaus B. Hummel ist in Frankfurt legendär. 1904 eröffnete der Laden in der Taunusstraße im Bahnhofsviertel seine Pforten. Selbst Elvis Presley hat sich dort einmal eine Gitarre gekauft. Heute heißt der Musikalienhandel Cream Music und hat inzwischen ein neues Domizil in Sachsenhausen gefunden. Der, der dieses Erbe bis heute stolz weiterführt, ist Bernie Hahn. Er ist eine Institution, nicht nur wegen des Ladens, auch wegen seines Talents als Sänger und Moderator, das er bereits seit seiner ersten Band mit 13 Jahren unter Beweis stellt. Eine „Rampensau“ wie sie im (Rock-)Buche steht. Passend zur Heimatstadt – über die er sicher einiges zu erzählen weiß – heißt sein aktuellstes Bandprojekt „Die Frankfurters“, das er mit dem Pianisten & Akkordeonisten Stephan Weiler gegründet hat. Gregor Praml trifft Bernie Hahn, um mit ihm über sein Leben hinter der Ladentheke und auf der Bühne zu sprechen. Dazu gibt es natürlich auch ein musikalisches „Best of Bernie Hahn“, live mit den Frankfurters, zu denen auch Gitarrist Johannes Krayer und Schlagzeuger Stefan „Stiebel“ Wildhirt gehören.

Mousonturm Saal/Bau, Waldschmidtstraße
Beginn: 11 Uhr (Einlass beginnt 45 Minuten vorher und endet 10 Min. vorher)
Eintritt: Solidarisches Preissystem (frei wählbar) Doppelloge: € 10 / € 20 / € 40 / € 60 inklusive kleiner Leckerei aus Jörgs Küche

Anmerkung des Veranstalters: Anders als angekündigt sind bis auf Weiteres ausschließlich ganze Logen mit jeweils zwei Plätzen buchbar. Wir bitten um Ihr Verständnis. Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung! Mehr Infos zu Hygiene und Sicherheit Speisen und Getränke in den Logen können nur bar bezahlt werden

Bild: Ulrich Mattner

Sonntag, 25. Oktober: RAGA UND TALA. INDISCHE KUNSTMUSIK

(Martin)

Es ist tatsächlich das 30. Naxos Hallenkonzert, das stattfindet!
Indische klassische Musik gehört als Form improvisierter Musik weltweit zu den komplexesten Traditionen. Ihr melodischer Reichtum (Raga) in Verbindung zur Ornamentik hat eine tiefe introspektive Wirkung; Poly-Rhythmen (Tala) machen sie zugleich meditativ und ekstatisch. Einzigartig ist die Teilung der Oktave in 22 verschieden große Mikrointervalle.
Der international erfolgreiche Sitarist Hindol Deb beherrscht in seinen Interpretationen Raga in seiner Ursprünglichkeit. Er konzertierte u.a. in der Carnegie Hall, im großen Saal der Alten Oper Frankfurt (übertragen auf ARTE) und kooperierte mit Marcus Stockhausen und Marina Abramović

Hier geht’s zur Reservierung:
theaterwillypraml.de
Naxos Hallenkonzert am Sonntag, 25.10. um 11.00h in der Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt am Main

Sonntag 25.10 - 8.11.: Schaufensterausstellung

(Daniela)

Was für eine wunderschöne Idee! Nicht nur coronakonform, sondern auch barrierefrei!

Acht Künstler*innen mit unterschiedlichsten Ausrichtungen laden zum zweiten Mal zum Flanieren und zum Kunsterleben entlang der Straßen der Hellerhofsiedlung ein.

Die WestAteliers existieren seit Herbst 2013. Mit Hilfe eines städtischen Förderprogramms wurden ehemals leer stehende Läden der ABG Frankfurt Holding in der Hellerhofsiedlung bezogen. Die Hellerhofsiedlung entstand 1929 - 1936,
entworfen vom Bauhaus Architekten und Designer Mart Stam. Sie stehen heute unter Denkmalschutz. Durch diese Architektur wurde die Verbindung von Wohnen und Arbeiten im Neuen Frankfurt realisiert.
Derzeit sind wir neun Künstlerinnen und Künstler und arbeiten mit unterschiedlichen Ausrichtungen und Medien. Was uns vereint, ist das Interesse am künstlerischen Arbeiten und an gemeinschaftlichen Ausstellungsprojekten.
Durch die prädestinierte Lage der ebenerdigen Ateliers mit großen Schaufensterflächen bekommen wir das Leben in der Siedlung sehr gut mit. Bedingt durch die Corona-Krise beobachteten wir eine große Zunahme Spazierender durch die Straßen des Viertels. Damit einher geht auch ein gesteigertes Interesse an unseren Schaufenstern. Durch die Corona-Krise sind wir Künstlerinnen und Künstler besonders in unserer wirtschaftlichen Existenz bedroht. Jeder in der Gruppe hat drastische Einkommenseinbrüche zu verkraften und wir sind auf der Suche nach neuen Möglichkeiten unsere Arbeiten der Öffentlichkeit unter den Herausforderungen der Pandemie zu präsentieren. Hierbei ist die Idee der nachbarschaftsübergreifenden Schaufensterausstellung der WestAteliers entstanden. Bei einer Anzahl von mehr als 20 Schaufenstern, welche die 8 Ateliers insgesamt aufweisen, ergibt sich eine beachtliche Ausstellungsfläche, auf der über 100 Werke präsentiert werden können.

Gezeigt werden u.a. neuste Werke die im Rahmen der Arbeitsstipendien „Übergang meistern“ der Hessischen Kulturstiftung entstanden sind.
Kommen Sie, und lassen Sie sich überraschen!
Kommen Sie, und staunen Sie über die kulturelle Vielfalt!
Kommen Sie, und unterstützen Sie uns - besonders in dieser schwierigen Zeit!


Die vertretenen Künstler*innen zwischen Fischbacher Straße und Lorsbacher
Straße sind:

  • Simon Ndrejaj (Portrait und Comic) www.pinterest.de/simonndrejaj/
  • Barbara Schaaf (Grafik/Malerei) www.b-schaaf-freiekunst.de
  • Ruth Luxenhofer (Malerei/Druckgrafik; Naturdarstellung zwischen Formbildung und Auflösung), www.galerie-soeffing.de
  • Maike Häusling (Raumbezogene Arbeiten mit bewegten Bildern und Farben) www.goethe.de/ins/my/en/m/kul/sup/air/21759760.html
  • Michael Bloeck, Be Poet (Interdisziplinäre Poesie und Kunst) www.bepoet.de
  • Franz Konter (Malerei, mehrteilige Arbeiten) www.franzkonter.de
  • Stefan Reiling (Abstrakte Malerei)
  • Robert Mondani (Objekte aus Lehm, Asche und Samt)

Ausstellungsorte: Schaufenster der Läden von acht WestAteliers.
Hellerhofsiedlung/Gallus. Idsteiner Straße und Frankenallee zwischen
Fischbacher Straße und Lorsbacher Straße.
Ausstellungszeitraum: vom 25.10. bis 08.11.2020, 14 Tage á 24 Stunden
Eröffnung: Sonntag 25.10.2020 11.00 – 18.00 Uhr
Öffnungszeiten: am Eröffnungssonntag sind die Ateliers geöffnet und die
Künstler*innen freuen sich über Ihren Besuch. Es gelten die dann gültigen Corona-
Bestimmungen. Die Ausstellung findet in den Schaufenstern statt und ist 14 Tage à
24 Stunden von Außen sichtbar.

Dienstag, 27.Oktober: Film

(Petra)

In der Reihe „Are You Listening! Filme für Klimagerechtigkeit“ der Kinothek Asta Nielsen geht es heute weiter mit dem Film „Dark Eden – Der Albtraum vom Erdöl“. Wiederum thematisiert er den Raubbau an natürlichen Ressourcen, die Macht des Geldes – und letztlich unsere fatal-kurzsichtige Bequemlichkeit. In Nordkanada liegt eines der größten Ölvorkommen unseres Planeten. Wie magisch zieht das „schwarze Gold“ Menschen aus aller Welt an. Im Grimme-Preis-2020-prämierten Dokumentarfilm begleitet Jasmin Herold Arbeiter*innen der Athabasca-Ölsande und reflektiert verständnisvoll die Ambivalenz zwischen ökonomischer Abhängigkeit und dem Bewusstsein für die verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt.

Dark Eden – Der Albtraum vom Erdöl, Film von Jasmin Herold und Michael Beamish, Ort: Pupille, Kino in der Uni, Adresse: Mertonstraße 26 - 28, Uhrzeit: 19 - 21 Uhr, Eintritt: 2,50 Euro (Reservierung ab 25.10. unter: https://reservation.ticketleo.com/event/16457/dark-eden--der-alptraum-vom-oel), barrierefrei: ja, Hygieneregeln: wie gehabt - Einlass im Freien vor dem Haupteingang des Studierendenhauses, Erfassung der Kontaktdaten, Maskenpflicht (bis zum Sitzplatz), Abstand halten und allgemeine Hygienebestimmungen. Für sorgfältige Hygiene im Thekenbereich und die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren, wird gesorgt.

Dienstag, 27. Oktober: Offenbach/ Frankfurt-Offenbach als wachsendes Duo

(Andrea)

Also, die 24 Euro Eintritt sind wahrscheinlich ein Tippfehler (weil, bei aller Liebe...). Sollte also erstmal niemanden abschrecken, denn das Thema ist spannend und verspricht einen interessanten Abend:Frankfurt-Offenbach als wachsendes Duo.
"Gespräch und Diskussion. Wo der Main seinen schönsten Bogen macht, liegt Offenbach. Eine Stadt mit Potential, immerhin die fünftgrößte hessische Stadt. Die Nähe zu Frankfurt, die im Vergleich dazu günstigeren Quadratmeterpreise, die gute Anbindung an den ÖPNV sowie zahlreiche Freizeit- und Kulturangebote machen Offenbach zu einem attraktiven Wohn- und Lebensort inmitten der Rhein-Main-Region. Die komplizierte Beziehung zwischen beiden Städten ist bekannt. Wie geht es weiter mit den beiden immer weiter zusammenwachsenden Main-Metropolen? Im wachsenden Hafenviertel Offenbachs setzen Kristina Oldenburg und Torsten Becker den Fokus auf „Frankfurt-Offenbach“. Beide sprechen über die Stadtentwicklung der Region mit Blick auf den Wandel Offenbachs vom Stiefkind zum Kreativ Hipster. Und natürlich auch über die Wandlung des Industriehafens zum modernen Wohnviertel. Ein neuer Ort zum Leben und Arbeiten am Wasser. Kristina Oldenburg ist Gründerin und Inhaberin der Agentur Kokonsult. Ihre Spezialgebiete sind Beteiligungsverfahren und Mediation im Bereich Planen, Bauen, Umwelt sowie Politikberatung und Prozesssupervision. Torsten Becker ist freiberuflicher Stadtplaner (tobe.Stadt) und bearbeitet seit vielen Jahren bundesweit städtebauliche Projekte. Immer mit dem Ziel, eine unverwechselbare Lösung mit hoher Gestaltqualität zu finden."
Beginn 19.30 Uhr

HaackSchubert Partnerschaftsgesellschaft
Hafeninsel 11
63067 Offenbach
https://www.salonfestival.de/salon/oldenburg-becker-offenbach/

Durchhalten und spenden!

(Andrea)

Eigentlich wären wir jetzt mitten in der Konzertsaison. Eigentlich. Aber die Clubs und Hallen sind zu, manche haben sich mit Sommergärten und kleineren Veranstaltungen über die letzten Wochen und Monate gehangelt, Hygienekonzepte ausgearbeitet, etc.pp. mit denen sich aber kaum kostendeckend arbeiten lässt. Noch immer ist Solidarität gefragt und während mit www.kulturzeiterin.de eine Initiative für Soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler in Offenbach und Frankfurt gibt, brauchen auch die Ort nach wie vor Support. Ich hänge an Batschkapp und Nachtleben, keine Clubs haben mehr zu meiner musikalischen Sozialisation beigetragen und ich freue mich, wenn ich dort bald mal wieder den Kopf frei gerockt bekomme. Bis dahin heißt es durchhalten und vielleicht spendet ihr einfach für die Kapp, das Bett, den Hafen 2, geht in den Fimklubb, kauft Euch Tickets und tauscht sie nicht zurück, wenn die Show ausfällt usw. Wir müssen jetzt durch, durch diese Pandemie, die Füße still halten, aber nur so bekommen wir diesen lästigen Virus wieder los. 

Mittwoch 28. Oktober: Django Bates & hr Bigband Celebrating Charlie Parker

(Daniela)

Im Oktober hätte eigentlich das 51. Deutsche Jazzfestival stattgefunden. Das große Programm wurde auf nächstes Jahr verschoben, ABER es gibt trotzdem fantastische Konzerte!

Mit Live-Publikum feiert die hr-Bigband am Mittwoch in der Alten Oper zusammen mit Django Bates den 100. Geburtstag von Charlie Parker, dem genialen Erneuerer und Erfinders des modernen Jazz.

"Charlie Parker war ein Held meiner Kindheit", sagt Django Bates und wem würde man diese erstaunliche Aussage ohne Weiteres abnehmen, wenn nicht ihm, dem britischen Ausnahmemusiker, der die europäische Jazzszene seit den 80er Jahren aufmischt und inspiriert? ....
Denn Django Bates tut alles, auf seine ureigene Weise (s.a. den accent grave im Bandnamen).

Ein Kompositionsstudium am Royal College of Music in London brach er nach zwei Wochen ab und eroberte stattdessen neues musikalisches Terrain, indem er für die Loose Tubes komponierte. Diese aus den besten Musikern seiner Generation bestehende Big Band sorgte weltweit für Aufsehen mit ihrer Mischung aus anarchischem Humor, musikalischer Raffinesse und virtuoser Spielfreude. Nach der Auflösung der Loose Tubes entwickelte Django Bates seinen ganz speziellen Kompositions- und Arrangierstil mit seiner eigenen Bigband Delightful Precipice weiter.

Anlässlich seines 40-jährigen Bühnenjubiläums veröffentlicht er sein Album "Tenacity". Auf diesem Bigband-Album schlägt Bates neben neuen Kompositionen auch einen Bogen zurück zum Helden seiner Kindheit, Charlie Parker. Dessen Bedeutung brachte Dizzy Gillespie mal sinngemäß so auf den Punkt: "Wenn Jazzmusiker Tantiemen für die melodischen Bausteine ihrer Improvisationen zahlen müssten, gingen die alle an Charlie Parker". Tatsächlich starb der Jahrhundertmusiker verarmt mit nur 34 Jahren - als prominentestes Opfer das damals unter Jazzern grassierenden Drogenkonsums. Zu seinem 100. Geburtstag wird dem genialen Bebop-Pionier vielerorts gehuldigt, aber nur selten großorchestral und noch seltener so kongenial wie von Django Bates. Der jagt die zerklüfteten Tonfolgen Charlie "Yardbird" Parkers in seiner typisch ideensprühenden Manier durch den Bigband-Turbo und schenkt uns eine Wiederbegegnung mit dem Bebopgenie, die sich heute so nervenkitzelnd anfühlt wie für dessen Zeitgenossen.

Und so freuen wir uns auf dieses Konzert mit der hr-Bigband in der Alten Oper.

Wegen der Hygiene-Regeln darf es keine Konzertpause geben. Darum wird das Konzert in zwei einstündigen Sets vor jeweils neuem Publikum gespielt.

Django Bates‘ Belovèd:Django Bates – Piano, Komposition, Arrangement, Leitung Petter Eldh – Bass Petter Bruun – Drums hr-Bigband

Donnerstag, 29. Oktober: Of/ Blackbird

(Andrea)

Der Film feiert das Leben, auch wenn es ums sterben geht. Schreibt der Verleih und ich musste einen Moment innehalten und mich fragen: Einen Film über das Sterben, die Sterbehilfe, den geplanten Abschied, will ich mir das ansehen? Dieses wohlgeordnete, inszenierte, wo doch überall auf der Welt gestorben wird. Meist einsam und still, Menschen ertrinken, verhungern, ermordet werden.Ja, vielleicht genau deshalb, weil es vielleicht ab und zu richtig ist, sich seiner selbst und seiner Lieben bewusst zu werden und zu sein, dankbar für das Leben mit dem richtigen Pass und allem, was dazu gehört. Daher Kino, heute.  
Blackbird "Drama über Mutter Lily, die kurz vor ihrem nahenden Tod ihre ganze Familie für ein letztes gemeinsames Wochenende zusammentrommelt. Lily (Susan Sarandon) ist unheilbar krank. Gemeinsam mit ihrem Mann Paul (Sam Neill) verbringt sie ihre letzten Tage im Strandhaus der Familie, ein Ort, dem so viel schöne Erinnerungen innewohnen. Das Paar lädt die ganze Familie samt Töchtern, deren Ehemännern und Kindern sowie Lilys alte Freundin Liz (Lindsay Duncan) auf ein gemeinsames Wochenende ein. Liegt anfangs noch Harmonie und Freude über das Wiedersehen in der Luft, kommt es zwischen den ungleichen Schwestern Anna (Mia Wasikowska) und Jennifer (Kate Winslet) schnell zum Streit. Auch bei den restlichen Anwesenden kippt bald die Stimmung, es kommen unausgesprochene Wahrheiten und alte Verletzungen ans Licht. Kann die Familie dennoch wieder zueinanderfinden und für Lily stark sein? Wie werden ihre Töchter mit dem letzten Wunsch ihrer Mutter umgehen?"

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VORSCHAU
Freitag 30. Oktober: ERFOLG I JOHANNA – GEBOREN UM LIEBE ZU GEBEN

(Martin)

„In ERFOLG I beleuchtet das Produktionsteam ELEGANZ AUS REFLEX den fließenden Übergang von privaten und gesellschaftlichen Konflikten. Damals wie heute ist das Leben der Menschen geprägt durch die Geschehnisse auf der großen politischen Bühne. Jede*r Einzelne kann sich in diesem gesellschaftlichen Gefüge positionieren, kämpfen oder sich beugen, für Solidarität und Menschlichkeit einstehen oder mit einer menschenverachtenden Ideologie zum eigenen Vorteil gemeinsame Sache machen.
Johanna Krain ist eine beispielhafte Figur dafür, dass unermüdlicher Aktivismus, politische Kunst und ein Beharren auf Gerechtigkeit eine solche Positionierung zur Gesellschaft und zum vorherrschenden politischen wie kulturellen (Werte-)System erforderlich und realisierbar ist. Sie kämpft gegen das Weltbild eines in den 1920er Jahren aufkeimenden Nationalsozialismus, stellt sich zugleich aber auch gegen die Repräsentanten eines Patriarchats, deren Beschlüsse tief in ihr Privatleben eingreifen. Johanna Krains Kampf ist auch ein feministischer - wie viel wirkungsvoller wären Johanna Krains’ Aktionen, wäre sie ein Mann?“
 JOHANNA - GEBOREN UM LIEBE ZU GEBEN? ist die erste Folge einer dreiteiligen Stückentwicklung ERFOLG I- III, in der sich studio NAXOS mit den 1920er Jahren und dem damals erstarkenden Nationalsozialismus in Deutschland beschäftigt und Parallelen aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu den Themen Feminismus, Demokratie und Diversität ziehen will. Grundlage hierfür ist Lion Feuchtwangers gleichnamiger Roman, in dem er die damalige Gesellschaft anhand realer Vorbilder porträtiert.

Premiere: 30. Oktober 2020 um 20 Uhr

Weitere Aufführungen: 1. November sowie 5. bis 7. November, jeweils 20 Uhr
studioNAXOS // Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt am Main
Reservierungen unter www.studionaxos.de
Eintrittspreis: solidarisches Preissystem

Foto: Studio Naxos

Samstag, 31. Oktober: Kunstshow

(Petra)

Ein großes Versprechen für einen großartigen Abend: wer kann da widerstehen? Noch dazu, wenn es ins schöne Lola Montez geht? „Taucht ein in einen Abend voller Kunst und Unterhaltung. Dies ist der Abend, auf den Ihr gewartet habt”: So die Veranstalter, deren Ankündigung in mir Erinnerungen an wunderbar-schräge Abende mit Pixelkitchen auf dem Tevesgelände im Gallus weckt. Ob’s stimmt, wissen wir alle erst danach. Also etwas Mut am Samstagabend! Auf der Bühne der Attraktionen werden die beiden Live-Künstlerinnen Pulpo.Pulpo und Isabel Antonio erwartet. Das Publikum wird drei Wörter rufen und die beiden werden auf dieser Inspirationsbasis während der Show Bilder zeichnen, die am Ende der Veranstaltung versteigert werden. Mit dabei sein wird auch Poetry-Slammer Artem Zolotarov mit tiefgründigen Texten, ein mir unbekannter Hackenbusch will unsere Lachmuskeln werden mal wieder so richtig „on fire“ bringen und ein facettenreicher Musikact von Frank Alb Joachimsson Brüllbart soll von ruhig über laut, von romantisch bis hysterisch alle Launen bedienen.

Les Artes x Lola Montez, die beste Kunst Show Frankfurts, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: 19 - 22 Uhr, Eintritt: 17,11 Euro (sic!), Tickets unter: https://www.eventbrite.de/e/les-artes-x-lola-montez-die-beste-kunst-show-frankfurts-tickets-123159073103, Bestätigungs-E-Mail gilt als Ticket, Gästeliste am Eingang, barrierefrei: ja, Hygieneregeln: Mindestabstand: 1,5m, Maskenpflicht

Samstag 31. Oktober: Halloween Spektakel im Orfeos Erben

(Daniela)

Sehr schöne Idee! Da wäre ich hin, aber ich sitze heute von 07:00 bis Mitternacht im Bürgerhaus Zeilsheim....:-(

8 x  Schräges - Zittern oder Lachen garantiert!

CROSSBOW von Jason Stutter, Neuseeland 2010, 1,5 Minuten
Ein kleiner Junge amüsiert sich im Park indem er eine Armbrust abfeuert - auf seine Schwester.

DER CONNY IHR PONY von Pohle & Hentze, D 2008, 5 MinutenDieser Animationsfilm erzählt collagenhaft von den Gedanken der elfjährigen    Conny, die in dem Schweizer Städtchen Schaffhausen ihr Pony nicht in den      Linienbus bekommt. 

DISSONANCE von Till Nowak, D 2015, 15 Minuten
Wem ist die Realität und wem die Vorstellung? Wer definiert die Grenzen? In  einer kugelförmigen Stadt, weit über der restlichen Welt, lebt ein einsamer Pianist mit seinem gnomenhaften Diener. 

ALIENATION von Laura Lehmus, D 2014, 6 MinutenBasierend auf realen Interviews mit Teenagern gibt 'Alienation' Einblicke in die wesentlichen Dinge des Alltags. 

MY RABBIT HOPPY von Anthony Lucas, Australien 2008, 3 Minuten
Henrys Schulprojekt, eine Geschichte über sein Kaninchen, geht grausam und erschreckend schief.

OWN CHAMELEON von Tomer Eshed, D 2017, 2 MinutenEin Chamäleon hat dauernd Hunger und futtert alles auf, was ihm über den Weg läuft.

WAITING FOR HAROLD von den Lauensteins, D 2019, 5,5 Minuten
Ist das Leben nur eine Aneinanderreihung von Zufällen, oder gibt es sowas          wie Schicksal?

POWERTOOL von Jason Stutter, Neuseeland 2009, 2 MinutenEin kleiner Junge hat Freude an den gefährlichen Werkzeugen in der Werkstatt seines Vaters. ;-)

Plus Zugabe!
Eintritt: 10 Euro!

Orfeo's Erben Hamburger Allee 45 (leider nicht barrierefrei) 60486 Frankfurt Karten- & Tischreservierung: 069 70769100 oder reservierung@orfeos.de

Sonntag, 8. November: Lambert

(Martin)

Ein – nein gleich zwei – tolle Konzerte an einem Tag im Mousonturm-Bau!
Vor sechs Jahren trat Lambert zum ersten Mal in Erscheinung oder besser, er ließ von sich hören, die Person hinter der sardischen Stiermaske bleibt bis heute unerkannt. Lamberts Klavierspiel ist international bekannt, namhafte Künstler wie José González, Deichkind und Moderat fragten Reworks ihrer Tracks an und bekamen einzigartige Neuinterpretationen zurück. Sein Name fällt oftmals in neoklassischen Zusammenhängen, möglicherweise weil seine ersten Liveauftritte gemeinsam mit Nils Frahm und Ólafur Arnalds stattfanden.
Dabei sprechen Lamberts Harmonien auch eine andere Sprache, er scheint nicht viel darauf zu geben, pop- oder hochkulturell verortet zu werden – Melodien zwischen den Beatles und Chopin treffen auf rhythmische Strukturen und mitreißende Bewegungen, die sich auf moderne elektronische Tanzmusik beziehen. Diesen Herbst erscheint mit „False” sein fünftes Solo-Album und im Mousonturm-Bau erklingt Lambert in Reinform: alleine und maskiert am Klavier.


Hier was zum Reinhören: https://youtu.be/WwoYOOnoGKY

Sonntag, 8. November um 18.00h und 21.00h
Der Einlass endet 10 Minuten vor Konzertbeginn
Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 FFM

Foto: Andreas Hornhoff

Sonntag, 8. November: CONSORD. MUSIK FÜR HEUTE

(Martin)

Oben haben wir auf das 30. hingewiesen, hier kommt schon das 31. Naxos Hallenkonzert!
Am Sonntag 08.11.2020 ist das Münsteraner Ensemble für Neue Musik consord zu Gast in Frankfurt. Mit Werken von Elnaz Seyedi, Yannis Kyriakides, Ehsan Khatibi und Joanna Wozny spielen die 14 Musiker*innen um 11 Uhr in der Naxoshalle.
Elnaz Seyedis Stück „frames I“ gab dabei dem Programm seinen Titel. Die aus dem Iran stammende Komponistin hatte das Stück 2019 im Auftrag von consord komponiert. Damals war sie Stipendiatin der Internationalen Ensemble Modern Akademie. In dieser Zeit entstand für das Ensemble der Akademie parallel das Stück frames II. Nun wird das Geschwisterstück auch in Frankfurt erklingen.
Ehsan Khatibis "Und keine andere Hälfte diese Hier ergänzt“ ist ein Holzbläserquintett, das in diesem Konzert in einer revidierten Fassung uraufgeführt wird. Auch ein Quintett – allerdings in ungewöhnlicher Besetzung ist Joanna Woznys „no nearer“. Die besondere Besetzung aus Saxophon, Tuba, Schlagzeug, Piano und E-Gitarre macht es zu einem seltener aufgeführten Stück. Kein Problem für consord, welches eh mit einem Schwerpunkt auf Blasinstrumente besetzt ist.
Seit einigen Jahren schon beschäftigen sich die Münsteraner*innen mit der Musik des Amsterdamer Komponisten Yannis Kyriakides. Insbesondere dessen interaktive Werke, die den Musiker*innen einen größeren Gestaltungsspielraum geben, stehen dabei immer wieder auf den Programmen des Ensembles. Am 08.11. in Frankfurt dann „Oneiricon“, eine Komposition über ein altes byzanthinisches Traumdeutungsbuch.
www.consord.net

Programm:                                          
Gegenwärtige Werke für großes gemischtes Ensemble, u.a.: Elnaz Seyedi: frames I (2019), Joana Wozny: no nearer (2017), Ehsan Khatibi: Und keine andere Hälfte diese Hier ergänzt (2015), Yannis Kyriakides: Oneiricon (2014).
Hier geht’s zur Reservierung:
theaterwillypraml.de
Naxos Hallenkonzert am Sonntag, 8.11. um 11.00h in der Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt am Main
Foto: Theater Willy Praml


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