09.10.2020
Inhalt: Date statt Intro / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / SUCHE / BIETE / HIER GIBT ES WAS ZU GEWINNEN / G E R O L L T E S - über ein Fußballwochenende / Etwas über den FSV / Freitag 9. und Samstag 10. Oktober: 3. Solotanzfestival / Freitag, 9. Oktober: Of/ Vorpremiere Immer wieder Ostwärts verschoben/ Werbeblock Kulturzeit / GEHÖRTES über Sting und The Police (oder umgekehrt) / Samstag 10. Oktober: Grüne Soße Gala / Samstag, 11. Oktober. Of/ Digital Retro Park / Samstag 10. Oktober: Tony Lakatos Quartett im Jazzkeller / Ab 11. Oktober: Lazarus Dinner Partizipative Installation / Sonntag, 11. Oktober: Wiedereröffnung Goetheturm / Sonntag, 11. Oktober: FFM/ Garten-Ausstellung "Trainingsgruppe III" / Dienstag 13. - Samstag 24. Oktober: ALL THE SEX I‘VE EVER HAD / Dienstag 13. - Freitag 16. Oktober: „Büro für überflüssige Worte - Im Klimawandel" / Dienstag, 13. – Sonntag, 18. Oktober: Lesefest / Dienstag 13. Oktober: »Poetry for Future« / Mittwoch 14. Oktober: F.I.M in der Fabrik / Mittwoch, 14. Oktober: FFM/ Poise Influence Creativity / Mittwoch 14- Samstag 17. Oktober: GegenBuchMasse / Donnerstag 15.- 18. Oktober: Hard Feelings (Ein Bericht für eine Akademie) / VORSCHAU / Samstag, 17. Oktober: Literatur und Lebenskunst / Samstag und Sonntag, 17. und 18. Oktober: Of/ Bücherfest / Sonntag, 18. Oktober: OF/ Hafenfestival / Ab 21. Oktober: 1:1 Concerts / Mittwoch, 21. Oktober: Frederico Albanese / Konzert / Mittwoch 28. Oktober: Django Bates & hr Bigband Celebrating Charlie Parker / Impressum
Date statt Intro

Dass ich immer spät dran bin wisst ihr ja bereits und weil ich in der Hektik immer das Intro schreibe, ist das auch immer voller Fehler. Erschwerend hinzu kommt, dass ich seit einigen Wochen nicht mehr so gut sehe und dabei ist die sauteuere Brille erst ein Jahr alt.... Geht das jetzt dauernd so weiter mit dem Alter???

Auf jeden Fall kann ich heute wirklich nicht viel schreiben, DENN: ich habe ein Date - mit meinem Sohn und das kommt selten vor. Eigentlich waren wir für 13:00 Uhr verabredet, aber ich habe noch so viele schöne Veranstaltungen gefunden, die ich gerne noch aufnehmen wollte, dass ich um eine Stunde mehr Zeit gebeten habe...

Zwei Veranstaltungen sind mir besoinders wichtig, denn die Spenden, die in diesen Projekten generiert werden, fließen an unseren Verein KULTURZEITER*IN, und mit dem Geld können wir weiterhin Künstler*innen und Kulturschaffende unterstützen:

Zum einem ist es die Grüne Soße Gala, die morgen Abend stattfindet. Ich habe gerade zwei Streaming Tickets für meine Eltern gekauft. So können sie vom Sofa aus die Gala schauen und Grüne Soße Essen :-)

Das andere Projekt sind die 1:1 Concerts, die es Dank dem großartigen Engagement dreier Frankfurter Musiker*innen - Caroline Jahns, Sylvia Demgenski und Nicola Pacha Vock - ab dem 21. Oktober wieder wieder geben wird.

"1 Zuhörer*in und 1 Musiker*in treffen nach einem wortlosen, eröffnenden Blickkontakt für 10 Minuten aufeinander – in Museen, Galerien, einem Hinterhof, einer Küche oder einem Büro – und lassen ein ganz intimes Konzert entstehen. Als musikalisches „blind date” ist das Erlebnis sowohl für Musiker*in als auch Hörer*in eine Überraschung: Name, Instrument und Stilrichtung – ob Glockenspiel oder Violine, von Barock bis zu freier Improvisation – werden nicht verraten. Welches Stück gespielt wird, entscheidet der/die Musiker*in im Moment des „Augenblicks”. Die Zuhörer*innen begegnen unseren Musiker*innen persönlich, auf Augenhöhe und in Verbundenheit." Die ersten Slots sind schon vergebe... reserviert Euch schnell Eure Tickets.

So, jetzt muss ich aber wirklich los...

Lebt wild und bleibt gesund!

Daniela

Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel. Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

SUCHE / BIETE

(Wer über die Ausgehtipps eine Wohnung bekommt, den bitten wir um eine Spende an den Verein von Anna: http://www.people4people.social)

Unterstützung gesucht!
JIP Film und Verleih ist ein unabhängiger Filmverleih aus Frankfurt, der internationale Arthouse- und Independent Filme, Dokumentarfilme ins Kino bringt.
Wir suchen ein*e Praktikant*in oder Werkstudent*in für folgende Bereiche:
- Recherche
- Kommunikation mit Kinos, Institutionen, Gruppen
- Marketing, Social Media, Community Management
- Erstellung von PR, Pressematerialien und grafischen Vorlagen
- Abrechnungen

Wir freuen uns über die Bewerbung von freundlichen, aufgeschlossenen Menschen, die selbstständig arbeiten können und zuverlässig sind. Mailto: info@jip-film.de

HIER GIBT ES WAS ZU GEWINNEN

Antworten bitte an Uwe: schwoebke@aol.com

1 x 2 Tickets für das Konzert von Django Bates & hr Big Band Celebrating Charlie Parker am Mittwoch, den 28. Oktober um 18:00 Uhr in der Alten Oper. Gewinnfrage: Welche von Uwes Jacken hasst Daniela abgrundtief? (siehe Gerolltes)

1 x 2 Tickets für das Konzert von Django Bates & hr Big Band Celebrating Charlie Parker am Mittwoch, den 28. Oktober um 20:30 Uhr in der Alten Oper. Gewinnfrage: Wie heißt die Pianistin, die am 2. Festivaltag, am 31.10., im livestream zu hören sein wird?

G E R O L L T E S - über ein Fußballwochenende

(Uwe)

Am 03. & 04. Oktober erlebte ich eine Mischung aus Pfeiferei, ehrenamtlicher Betreuung beim ruhmreichen TSV 1899 Goddelau, Provinz-Groundhopping und Bundesligafußball im Livestream auf der Couch. 

Am Samstag gegen 12 Uhr ging es los: Trikots, dicke Jacken und sonstiges Material aus Goddelau abholen (für das Auswärtsspiel der Ersten Mannschaft am Folgetag in der Mainspitze). Danach Anfahrt nach Trebur im Kreis Groß-Gerau, um dort um 14:30 Uhr bei strömendem Regen das Spiel von 22 Vierzehnjährigen (C- Jugend) zu pfeifen. Ich zeigte - zu meiner eigenen Überraschung - sogar eine Rote Karte, was ich laut einem alten Freund viel zu selten tue („Deine Gutmütigkeit hilft keinem“). Der junge Spieler hatte seinem Gegenspieler in die Beine getreten, ohne die geringste Chance, an den Ball zu kommen. Selbst sein Trainer gratulierte mir zu der konsequenten Entscheidung („endlich mal ein Schiedsrichter mit Mut“). Der Junge ging in die Kabine, kam zurück und schaute sich den Rest des Spiels zu meiner Verwunderung in einer Winterjacke von Schalke 04 an. In der Halbzeit (er flog früh vom Platz), wollte ich ihn eigentlich auf die Schalke-Jacke ansprechen und andeuten, dass ich ihm niemals Rot gezeigt hätte, wenn mir bekannt gewesen wäre, dass auch er ein Schalker ist. Das ist natürlich Quatsch, obwohl er es als Schalkefan im Moment wirklich nicht leicht hat. Die Häme nach dem sensationell schlechten Saisonauftakt (nachdem auch die letzte Saison schrecklich war), erlebe auch ich ständig (zu Recht). Am liebsten halte ich im Moment dagegen, dass das Auftaktprogramm mit Spielen in München und Leipzig sehr undankbar war. Dort werden wahrscheinlich 95% der anderen Mannschaften auch verlieren, sich dabei aber sicher nicht so hilflos präsentieren wie die Schalker, deren Auftritt bei RB Leipzig meinen Fußball-Feiertag am 03.10 beendete.

Am Sonntag ging es noch früher los. Ich pfiff um 11 Uhr wieder ein C-Jugendspiel, dieses Mal in Rüsselsheim beim SC Opel. Da musste ich schon gegen 9:30 Uhr aus dem Haus, was für einen Frühaufsteher wie mich aber keine Herausforderung ist. Beim Gegner aus Griesheim (bei Darmstadt) mischte der Sohn meines Ex-Schwagers mit. In der Halbzeit sprach mich sein Vater an. Das lief dann so, wie es eben läuft, wenn sich zwei knorrige Südhessen unterhalten: „Pfeif´ mal richtig!“ - „was machst Du hier?“ - „mein Sohn spielt mit“ – „wer ist es?“ – „die Nummer 8“ - „Oh, der kann was“ – „Danke“ – „Wieso kann der Fußballspielen, wenn er Dein Sohn ist?“ (sein Vater war aus gutem Grund ein Handballtorwart und kein Fußballer) …. Weil in dem einfach zu leitenden Spiel nichts passierte, konnte ich einem Rüsselsheimer Verteidiger Tipps geben, wie er am besten die Schuhe bindet, ohne dass die nach zwei Minuten immer wieder aufgehen. Danach duschte ich, füllte den Spielberichtsbogen aus, kassierte meine Spesen (19 Euro inklusive Fahrtgeld, das ist deutlich unter Mindestlohn), verzehrte ein Pausenbrot und unterhielt mich einige Zeit mit einem ehemaligen Trainer des ruhmreichen TSV 1899 Goddelau (er war meine erste Trainerentlassung als dortiger Fußball-Chef), dessen neue Mannschaft (Kreisliga B Herren) direkt nach dem von mir gepfiffenen Spiel kickte.

Ich schaute kurz zu und fuhr mit dem Auto von Rüsselsheim nach Gustavsburg bei Mainz, wo mein Verein sein Kreisliga A Spiel hatte. Die haben da einen super Sportplatz in alter Arbeiterkulisse, der auch gut ins Ruhrgebiet passen würde. Ich schaute beim laufenden Vorspiel aus der Kreisliga C Groß-Gerau zu. In der einen Halbzeit, die ich sah, passierte mehr, als bei allen Spielen der deutschen Nationalmannschaft in diesem Jahr zusammen. Unser Spiel danach endete für uns glücklich mit 1-1 und wir verteidigten so die Tabellenführung. Beim wenig erbaulichen Spiel stand ich 90 Minuten alleine an der Seitenauslinie und war „nichtneutraler Schiedsrichterassistent“, Betreuer, Doping- und Hygienebeauftragter. Ich hatte meine geliebte Barbour Steppjacke an, die Daniela abgrundtief hasst, weil sie so spießig aussehen würde. Ich stand draußen, sah aus wie ein Landtagsabgeordneter der FDP, der mit einem Gewehr in der Hand auf einen vorbeifliegenden Fasan wartet, und riss ab und zu die Fahne hoch wenn der Ball auf meiner Seite ausging.

Die am Samstag in Goddelau geholten Jacken und den Eiskoffer legte ich nach dem Spiel einem Freund ins Auto und fuhr über folgende Route nach Hause: A671/A60/A67/A3/A661. Dann schaute ich nach FC Bayern – Hertha BSC, ein Spiel das am Ende deutlich spannender war als der anschließende Tatort.

Etwas über den FSV

(Uwe)

Der FSV siegte nun endlich auch auswärts und damit geht es (weiter) aufwärts. Ein zugegeben plattes Wortspiel zu einem erfreulichen Ergebnis. Am kommenden Samstag stellt sich der KSV Hessen Kassel am Bornheimer Hang vor. Der nordhessische Traditionsverein ist nun endlich wieder in der vierten Liga angekommen. Bei allen guten Wünschen für den weiteren Saisonverlauf, gewinnen sollen sie beim FSV am Samstag natürlich nicht.

Freitag 9. und Samstag 10. Oktober: 3. Solotanzfestival

(Daniela)

Raffaele Irace kommt mit seinem 3. Solotanzfestival wieder ins Gallustheater!

Das 2014 vom Tänzer und Choreografen Raffaele Irace in Italien gegründete Solotanzfestival SOLOCOREOGRAFICO findet 2020 zum dritten Mal im Gallus-Theater statt. Für die bereits renommierte Plattform internationaler Tanzsolos ist Frankfurt inzwischen Hauptquartier und zentraler Knotenpunkt in einem Netzwerk von Turin über Oklahoma City.

2020 heißt es 'go local!' - 'communicate global'. Der Fokus liegt auf einem dichten Solotanzprogramm mit Künstler*innen die in der Region und Deutschland residieren. Den Festivalmacher*innen ist es wichtig Festivalgefühl, internationales Flair, Kooperation und Diskurs auch in Zeiten physischer Distanz zu pflegen. Künstler*innen aus dem Ausland, die nicht einreisen dürfen, sind digital präsent: In der Festivalwoche sind kurze Clips aus der internationalen Tanzszene auf Facebook im Livestream zu sehen - Anmeldung für 'Dance Feed - Dance at noon' auf der Festivalwebsite.

Eröffnet wird das Festival am 8.10. mit Tanzfilmvorführungen.

Zwei internationale Jurys bewerten die Performances: eine live im Theatersaal und die andere per Live-Stream. Vergeben werden drei Awards: ein Choreografie-, ein Tanz- und ein Publikumspreis.

Wichtiger Teil des Festivals sind zudem Tanzworkshops für Tanzbegeisterte, die am 5.,7., 9.10., in Zusammenarbeit mit dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt stattfinden, sowie ein Diskursformat über digital unterstützte Formate und Anpassung künstlerischer Produktionsprozesse an ein neues Arbeiten unter Pandemie-Bedingungen.

Künstlerische Leitung, Konzept, Geschäftsführung: Raffaele Irace
Konzept Beratung: Maike Piechot, Produktionsassistent: Valeria Palma
Foto: (c)Virginia Chiodi Latini

Freitag, 09.10.20 um 20.00 Uhr Eur 20/16
Samstag, 10.10.20 um 20.00 Uhr Eur 20/16

Gallus Theater, Kleyerstr. 15, 60326 Frankfurt, Tel 069-758060-20
www.gallustheater.de

Freitag, 9. Oktober: Of/ Vorpremiere Immer wieder Ostwärts verschoben/ Werbeblock Kulturzeit

(Andrea)

Verschoben. Abgesagt. Es geht wieder los, die Inzidenz steigt hier wie da, es regnet, was der Natur absolut gut tut, aber mental eine echte Herausforderung ist und wird. Natürlich gut, dass ich, statt beispielsweise heute in den Filmklubb zur Vorpremiere von Julia Finkernagels neuem Buch "Immer wieder Ostwärts" zu gehen, das auch im Buchladen meines Vertrauens kaufen und zu Hause schmökern kann. Aber: Was passiert dann im Filmklubb, was machen all die anderen Veranstalter und Häuser, die in den letzten Monaten schon mit allerlei kreativen Lösungen versucht haben, der Krise zu trotzen? Wie geht das jetzt weiter in unserem dicht besiedelten Stadtraum, in der dunklen Jahreszeit mit wenig Kontakt. Sorry, nein, ich schreibe nicht das Wort zum Sonntag, sondern Ausgehtipps. Auch in Zeiten, in denen wenig oder kein Ausgehen mehr möglich ist. 

WERBEBLOCK KULTURZEITERIN :Wir haben im Frühjahr als Reaktion auf die Corona-Krise mit Kulturzeiterin.de eine Initiative und Plattform geschaffen, die Künstlerinnen und Künstler schnell und unbürokratisch unterstützt. Das haben wir bis zu den Sommerferien erfolgreich gemacht, sind inzwischen ein e.V. mit eigenem Konto geworden, müssen unsere Seite noch aktualisieren und dies und das, aber: Es geht weiter! Weil es auch unbedingt weiter gehen muss!! Weil sonst viel von dem was wie lieben, bald nicht mehr da ist. Ganz neu: 

Kulturzeiterin e.V.
Frankfurter Sparkasse 
DE 81 5005 0201 0200 7328 11

Julia Finkernagel ist gelungen, wovon viele träumen: Dem Büro den Rücken kehren, reisen und damit Geld verdienen:  Ende Februar 2020 hat sie die verschiedenen Kategorien der Transsibirischen Eisenbahn erkundet und ist mit verschiedenen Zügen von Moskau bis zum Baikalsee gefahren – mal wie die Einheimischen im Sammelschlafwagen, aber auch durchaus stilecht wie eine Zarin. Begleitet von einem gewitzten Russen stieg sie ab und zu aus: um das Leben im russischen Winter zu erkunden, Dörfer im Ural zu besuchen, die Grenze von Europa nach Asien zu überschreiten, Sibiriens Weite zu erleben, und um schließlich selig-lächelnd bäuchlings auf dem Baikalsee durchs Eis zu starren. Auf der Reise durch Russland schrammte Julia Finkernagel übrigens nur haarscharf am Lockdown vorbei. Zurück in Offenbach nutze sie die Corona-Kontaktsperre, um ihr zweites Buch zu schreiben: „Immer wieder Ostwärts“ kommt am 15. Oktober heraus.

Signierstunde: Gerade erreichte mich die Info: Wer das Buch schon vorher kaufen will, kann am morgigen Samstag zwischen 11h-13h in Tante Josés Laden kommen, Julia signiert für euch mit Mundschutz und Handschuhen. Dann könnt Ihr Euch bei der Gelegenheit auch mit ein paar portgusischen Leckereien für den Urlaub zuhause eindecken :-)

Isenburgring 36, Offenbach

GEHÖRTES über Sting und The Police (oder umgekehrt)

(Uwe)

In Goddelau hatten wir früher einen Fernseh- und Radioladen, den „Radioshop Rink. Inhaber war nicht mehr die Familie Rink, sondern ein gewisser Heinz Hahn, ein Kettenraucher mit abstehenden dunklen Haaren und zerzaustem Bart. Heinz Hahn, der selbst ein Radio reparieren konnte, das zehn Jahre auf dem Grund des Altrheins gelegen hatte, brachte erst Schallplatten und später Videofilme in meinen Heimatort.

Ich kaufte dort mit „Die Rückkehr der fantastischen Fünf“ von Extrabreit, meine erste LP und schaute mich mit meinem Bruder durch das komplette Programm an Leihfilmen. Nur eine Kassette lieh ich aus dem überschaubaren Programm lange nicht aus, ein Livekonzert von The Police zu ihrem Album Synchronicity. Das holte ich schnell nach, nachdem wir, zu Zeiten des Live Aid-Konzertes, bei einem Freund im Keller eine sinnlose Trinkvariante von Monopoly spielten und ich erstmals „Every Breath You Take“ hörte. Weil ich wegen dem sinnlosen Gequatsche der Moderatoren in meinem Leben sehr selten Radio hörte und meine musikalischen Mentoren aus der Familie Todisco damals eher deutschsprachige Musik und Springsteen mochten, kam mir das Lied vorher nicht zu Ohren und es haute mich wirklich um. Erst das Lied und dann der finnische Wodka, den man immer trinken musste, wenn man beim Monopoly ins Gefängnis musste. Am nächsten Morgen erinnerte ich mich aber noch an den Song und lieh mir „beim Rink“ die Videokassette aus, auf der sich schon eine Staubschicht abgelagert hatte, weil sie nicht nur mein Bruder und ich, sondern niemand in Goddelau auslieh.

Das Trio zog mich sofort in ihren Bann und jeder Song, nicht nur Every Breath You Take waren großartig: Message In A Bottle, King Of Pain, Synchronicity II und und und. Stings Kompositionen, sein Bass und seine Stimme, die Gitarre von Andy Summers und die Art, wie Stewart Copeland sein Schlagzeug spielte, begeisterten mich so sehr, dass ich das Konzert mehrmals sah, bevor ich die Leihkassette zurückgeben musste. Das nervte meinen musikalisch fast komplett uninteressierten Bruder irgendwann so sehr, dass er mich zeitweise aus dem gemeinsamen Zimmer werfen wollte. Ich kannte zwischenzeitlich jedes Lied und entdeckte beim 25ten Durchlauf, dass Copeland in der Zugabe bei So Lonely zeitweise nur mit einer Hand trommelte, weil er sich mit dem Handtuch den Schweiß aus dem Gesicht wischte. Einige Wochen später musste ich mir mit einem Handtuch die Tränen aus dem Gesicht wischen, weil die Schulband So Lonely bei der Verabschiedungsfeier von der Mittelstufe spielte (es war keine Rührung). Der Referendar der Schule hatte sie gegründet, was ja grundsätzlich eine gute Idee war, aber sie hätten sich nicht unbedingt ein Lied einer Band aussuchen müssen, mit der ich zu der Zeit durchgebrannt wäre, wenn es eine Frau (und ich älter als 16) gewesen wäre. Sie spielten das schwungvolle So Lonely in einer Version die klang, als hätte man eine Single mit deutlich verlangsamter Geschwindigkeit abgespielt. Ich sagte zu meinem Nebenmann, einen in seiner Computerspielwelt gefangenen Freund, „der Copeland wischt sich bei dem Lied das Gesicht ab und macht mit einer Hand mehr Druck …“. Er, einer der ersten Computernerds überhaupt, schaute mich nach der Aussage an als hätte ich in Altgriechisch mit ihm geredet und dachte sicher, dass nicht er sondern in Wirklichkeit ich der Klassennerd wäre.

Die Schulband wurde mit den Jahren besser und der Referendar wurde Lehrer an der Schule. Wie die Zeit vergeht: neulich ging er in Rente und auch Sting ist mittelweile fast 70. Die Lieder von Police haben über die Jahre nichts an ihrer Klasse eingebüßt und klingen heute noch so frisch wie Ende der 1970iger / Anfang der 1980iger Jahre … (Teil 2 folgt)

Hinweis: Ich hatte diesen Text bereits auf meinem Facebookprofil eingestellt. Es gab anschließend Diskussionen, insbesondere über die zeitliche Abfolge. Daher eine kurze Erklärung: Ich entdeckte The Police 1985 für mich (zu der Zeit verließ ich mit 16 auch die Mittelstufe). Das Police-Album Synchronicity erschien bereits 1983, in den beiden Jahren dazwischen nahm ich sie aber nicht wahr. Gino Todisco war laut seinem Bruder Mario Anfang der 80iger Jahre Policefan, seine Euphorie kühlte aber scheinbar ab, bis wir uns besser kennenlernten und er (wie weite Teile seiner Familie) ein musikalischer Mentor wurde.

Samstag 10. Oktober: Grüne Soße Gala

(Daniela)

Am Samstag, den 10. Oktober um 20.00 Uhr öffnet das Frankfurter Frischezentrum seine Tore und verwandelt sich für einen Abend in die außergewöhnliche Showlocation für die Grüne Soße Gala. Diese Show wird per Live-Stream in zahlreiche Restaurants und Locations in Frankfurt und Umgebung übertragen. Es wird natürlich keinen Wettbewerb geben - aber es gibt überall Grüne Soße! So kann das hessische Kultgericht gefeiert werden - an unterschiedlichen Orten und doch gemeinsam.

Für alle, die aufgrund des Corona Virus Bedenken haben, unter Menschen zu gehen, gibt es die ultimative  Grüne Soße Box – in zwei Varianten.

Gepackt mit allen frischen Kräutern, Zutaten und einem Rezept für die Zubereitung der Grünen Soße, dazu Kartoffeln & Eier, wird die Grüne Soße Box ganz bequem direkt nach Hause geliefert. Nun kann gemeinsam geschnibbelt und gehackt werden – so wird die Grüne Soße Gala zum eigenen Event daheim.

Für alle, die es bequem mögen, gibt es die Grüne Soße Box mit einer Fertigsoße direkt vom Erzeuger inklusive Kartoffeln und hartgekochten Eiern.

Die wichtigste Zutat für den Abend ist in beiden Varianten natürlich immer enthalten: der Link für den Livestream für die Grüne Soße Gala am 10. Oktober um 20.00 Uhr.

Der Link für den Livestream kann auch separat gekauft werden, um die Gala von Zuhause aus mitzuerleben - nicht nur in Frankfurt, sondern weit über die Grenzen Frankfurt hinaus.

Weitere Infos unter: www.gruene-sosse-festival.de

Samstag, 11. Oktober. Of/ Digital Retro Park

(Andrea)

Ferien, es regnet und Euch fällt die Decke auf den Kopf? Dann empfehle ich Euch einen Ausflug in den Digital Retro Park: Georg und seine Mitstreiter haben ganz schön dicke Bretter gebohrt und 2018 das Museum für digitale Kultur eröffnet. Dort lässt sich nach Herzenslust Pong spielen, es gibt ein Wiedersehen mit Commodore 64, Atari und den ersten Macs. Ich liebe ja den Raum Ruth und da vor allem den Quelle-Katalog aus der Wintersaison 1981/82, also auch an die nicht ganz so technikversessenen Damen wurde gedacht! Der DRP ist unter Coronaauflagen von 11 bis 17 Uhr heute geöffnet.

Digital Retro Park
Walter-Passage, Frankfurter Strasse 13-15
Offenbach
Nicht barrierefrei

Samstag 10. Oktober: Tony Lakatos Quartett im Jazzkeller

(Daniela)

Ich bin mir zu 100% sicher, dass ich nach unserem GARTENAUFRÄUMTAG nix mehr machen werde. Wenn ihr jedoch auf ein gutes Konzert gehen wollt, dann empfhele ich Euch den Besuch des JAZZKELLERS, denn da spielt heute Abend das
Tony Lakatos Quartett. Tony Lakatos hat im September den Hessischen Jazzpreis gewonnen!

Tony Lakatos (tenorsax)
Michael Flügel (piano)
Thomas Heidepriem (bass)
Jean-Paul Höchstädter (drums)

Der Veranstalter schreibt:
Es sei nochmal erwähnt, wir haben die notwendigen Hygienemaßnahmen organisiert, verschiedenes an Technik erweitert.  Die wichtigste Anschaffung war ein Luftfiltergerät, das laut Hersteller auch Viren, Bakterien, Pilzsporen eliminiert.
Weiterhin mußte die Überholung der Elektroanlage im Zusammenhang damit und für einen neuen, stärkeren Abluftventilator durchgeführt werden. Wir haben für diese Geräte unter »innovativ neu eröffnen« eine Unterstützung durch 
die Corona-Starthilfe des HMWK Hessen erhalten. Nach den Abstandsbestimmungen haben wir leider nur Platz für 38 Besucher. Wegen Hygiene und Abstandsregeln bitte online reservieren unter: reservierung.jazzkeller.com

Jazzkeller, Kleine Bockenheimer Straße 18 a, leider nicht barrierefrei

Ab 11. Oktober: Lazarus Dinner Partizipative Installation

(Daniela)

Zu gerne möchte ich am LAZARUS DINNER von Haike Rausch und Torsten Grosch teilnehmen. Mal schauen ob ich eins der 32 Tckets ergattern kann...

Die von Haike Rausch und Torsten Grosch während ihres Arbeitsstipendiums geschaffene raumbezogene Installation greift die ursprüngliche Funktion des Bellevue Saal als Speisesaal unter den Vorzeichen der Almende auf. Unter „Almende“ versteht man seit dem Mittelalter Land, das von Bauern als Gemeinschaftseigentum genutzt werden kann.

Im Spannungsfeld von Selbstversorgung und Teilhabe beziehen Grosch und Rausch den Begriff Almende in „Lazarus Dinner“ zunächst auf die Nutzbarmachung von privaten Lebensmittelüberschüssen aus eigener Erzeugung. Diese werden während der Ausstellung an einer gedeckten Tafel gemeinsam mit Gästen zelebriert.
Im Vorfeld dazu sind Wiesbaderner*innen aufgerufen, selbst hergestellte Marmelade für „Lazarus Dinner“ zu spenden.  Abgegeben werden kann – während der Öffnungszeiten im Oktober – auch Obst aus dem eigenen Garten, das weder gegessen, noch verarbeitet werden kann. Denn jeder, der einen Garten hat kennt das Thema der Überproduktion und sich füllende Kelleregale mit Marmeladen aus den Vorjahren. „Lazarus Dinner“ wird also auch ein Bild zu Wiesbadener Gartenernten und -Erzeugnissen sein.

In der Zeit vom 1. bis 31. Oktober 2020 wird der Bellevue Saal also wieder zum Speisesaal. Allerdings wird der Zugang zur gedeckten Tafel durch seitliche Absperrungen zunächst verwehrt. Damit werden auch Fragen nach sozial bedingtem Zugang oder Ausschluß gestellt. Zu sehen sind außerdem eine Videoprojektion und Foto-Objekte.

Auf einer zweiten Ebene bezieht sich der von 431art eingesetzte Begriff der Almende auf einen gemeinsam geteilten Raum an einer gedeckten Tafel – also auf ein bedingungsloses Teilen gemeinsam verbrachter Zeit verbunden mit Gastfreundschaft im ursprünglichen Sinn. Gerade im Krisenjahr 2020 sind persönliche Kontakte zu einem raren Gut geworden. Das Empfangen und Kennlernen von Fremden hingegen scheint nahe zu ausgeschlossen. Insofern versteht sich die Installation auch als Beitrag und Intervention zum aktuellen Krisengeschehen.

An vier Terminen laden Grosch und Rausch jeweils 8 Gäste an die Tafel zu „Lazarus Dinner“ ein – selbstverständlich unter Berücksichtigung aktuell geltender Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf Covid 19
Termine: Sonntag 11.10., Sonntag 18.10., Sonntag 25.10., Samstag 31.Oktober jeweils um 15:00 Uhr. Die Anmeldung zu „Lazarus Dinner“ erfolgt über contact@431art.org. Pro Person ist nur eine Anmeldung möglich.

Geöffnet ist die Ausstellung
Di - Fr von 16:00 - 19:00 Uhr sowie Sa und So von 14:00 - 18:00 Uhr.
Wilhelmstraße 32, 65183 Wiesbaden
Bildnachweis: ©431art
Kontakt: 431art, contact@431art.org; www.431art.org

Sonntag, 11. Oktober: Wiedereröffnung Goetheturm

(Andrea)

Eines vorweg: Nein, wir haben natürlich nichts bezahlt. Das wäre ja noch schöner! Aber es ist gut, dass er wieder da ist und ich freue mich auch immer, ihn von meinem Büro aus zu sehen, wie er sich stolz aus dem Wald emporreckt. Heute wird die Wiedereröffnung des Goetheturms gefeiert, in welcher Form auch immer, aber aus gegebem Anlass erinnere ich heute nochmal an den schönen Post der Polizei: "Einst stand er da in voller Pracht
doch dann passierte es heut Nacht
In Flammen stand der Turm
ganz plötzlich das
was danach kam ist entsetzlich
Der Turm er brannte lichterloh
bis auf den Grund so schnell wie Stroh
Die Polizei sucht nun Beweise für diese riesengroße Sch*** Ganz fern liegt der Gedanke nicht von einem zündelnd Bösewicht Ihr habt’s gehört oder gesehen? Dann wär‘ es für uns richtig schön Wenn ihr uns eine Meldung macht was dort geschehen letzte Nacht Die Hintergründe aufzuklären dem möchten wir uns nicht verwehren Ermitteln werden wir wie nie Eure Frankfurter Gendarmerie!"
BTW: Wurden die Täter eigentlich gefasst?

Sonntag, 11. Oktober: FFM/ Garten-Ausstellung "Trainingsgruppe III"

(Andrea)

Hoffentlich regnet es nicht, sonst fällt Kunst gucken und Musik hören nämlich leider aus. Ralf Barthelmes, Michael Elsen, Wolfgang Günzel, Jörg Hofmann, Daniel Hörl, Jürgen Krause, Levent Kunt, Michael Riedel, Götz Schramm, Matthias Vatter haben u.a. in Frankfurt/Städel, HFG Offenbach, FH Dortmund und Kunstakademie Düsseldorf studiert und leben, arbeiten in Frankfurt am Main und sind Mitglieder einer zu Studienzeiten ins Leben gerufenen Fussballgemeinschaft. 

Von 12 bis 15 Uhr zeigen sie eine Auswahl an Bildern, Skulpturen und Fotografien Musikalisch unterlegt von Christina Drees und Christoph Lauber. Einige haben das "Arbeitsstipendium der Hessischen Kulturstiftung" erhalten - dieses Projekt wurde vom Land Hessen als Unterstützung für Künstler in der Corona-Pandemie ins Leben gerufen. Hieraus entstand die Idee, die Arbeiten in einer kleinen Ausstellung im Gartenbereich des "Treffpunkt Seehofpark" von Petra Schaefer-Schubert zu präsentieren. 

Die Veranstaltung findet im Freien und nur bei schönem Wetter bzw. wenn es nicht regnet und unter Einhaltung der Corona-Abstandsregeln statt. Für alle Fälle bitten wir darum Alltagsmasken mitzubringen.

Treffpunkt Seehofspark
Wendelsweg 128

Das freundliche Wasserhäuschen am Rande des Seehofparks in Frankfurt-Sachsenhausen bietet kalte Getränke, Eis, Cappuccino und Tee und selbst gebackenen Kuchen - und eine sonnige Terrasse zum Verweilen.

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Dienstag 13. - Samstag 24. Oktober: ALL THE SEX I‘VE EVER HAD

(Martin)

Eine kleine Gruppe Senior*innen aus dem Frankfurter Raum macht den Stücktitel zum Programm. Sie teilen ihre Erfahrungen mit der körperlichen Liebe und allem, was in einem ganzen Leben dazu gehört. Sprechen von der ersten Verliebtheit bis zum ersten Mal, von Trennungen und Herzschmerz bis zu Affären, von Eintönigkeit bis zu Unerwartetem und neuen (Re-)Orientierungen. Sie fassen sich ein Herz und entblättern persönliche Geschichten, die sie einzigartig machen.

Alle Informationen auf der Website: www.mousonturm.de/events/all-the-sex-ive-ever-had

Jetzt um Tickets kümmern, denn einige Vorstellungen sind bereits ausverkauft!! 

Vorstellungen im Mousonturm BAU, in getrennten Doppellogen.
Einlass ab 45 Minuten und bis max. 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Es gibt einen gastronomischen Service in den Logen vor der Vorstellung
Solidarisches Preissystem (frei wählbar) - Doppelloge 10 € / 20 € / 40 € / 60 €
Termine: 13. - 15.10. um jeweils 19.30h; 18.10. um 18.00h; 19.10. um 19.30h; 22. - 24.10. um jeweils 19.30h.

Foto: (c) mousonturm

Dienstag 13. - Freitag 16. Oktober: „Büro für überflüssige Worte - Im Klimawandel"

(Daniela)

Dirk Hülstrünk, vielen von Euch bestimmt als Veranstalter von unzähligen Poetry-Slam-Abenden bekannt veranstaltet eine Poetische Büroinstallation!

"Plastikwörter, Füllwörter, toxische Begriffe, veraltete, unbrauchbare, überflüssige oder defekte Wörter: in seiner Büroinstallation nimmt Sprachkünstler Dirk Hülstrunk Wortmüll aller Art persönlich entgegen, tauscht sie gratis gegen signierte Phantasiewörter und lädt zum Gespräch über Sprache und Klima ein. Den Abschluss bildet eine lyrische Performance auf Grundlage der „überflüssigen Wörter“. Das Projekt bietet auch Anlass für Gespräche über Sprache und Wörter,
über Macht und Ohnmacht von Sprache.

Das BüW wurde für ein Kunstfestival in der finnischen Stadt Turku entwickelt und war seit dem auf Festivals (Zürich liest, Open Books), auf Kongressen und in Büchereien zu Gast.

Büro für überflüssige Worte – Öffnungszeiten:
Eröffnung: Dienstag, 13.10., 14 Uhr
Dienstag, 13.10.2020, 14 -18 Uhr
Mittwoch, 14.10.2020, 14 -18 Uhr
Donnerstag 15.10.2020, 14 - 17 Uhr
Freitag 16.10.2020, 14 - 16 Uhr, anschließend Abschlussveranstaltung
Büro für überflüssige Worte - "Wortmüll trennen"
Lyrik-Performance & Diskussion mit Dirk Hülstrunk
Freitag 16.10. 2020, 16 Uhr

Stadtbücherei Frankfurt / Bibliothekszentrum Sachsenhausen
Hedderichstr. 32, 60594 Frankfurt

Dienstag, 13. – Sonntag, 18. Oktober: Lesefest

(Petra)

Auch wenn es sich für mich noch nicht so anfühlt: nächste Woche ist Buchmesse – und sie wird irgendwo zwischen dem Boden Frankfurts und dem virtuellen All stattfinden. Auf jeden Fall gibt es wieder das Lesefest „OPEN BOOKS“ plus „OPEN BOOK KIDS“ für die Nachwuchs-Leser*innen, das heute mit dem Blauen Sofa in der Deutschen Nationalbibliothek und den diesjährigen Buchpreisträger*innen startet. Bis Sonntag sollen in guter Buchmessen-Tradition an ganz unterschiedlichen Orten fast einhundert Lesungen und Podien in den Sparten Belletristik, Sachbuch, Lyrik und Comics stattfinden.

OPEN BOOKS 2020, Lesefest, Orte: quer durch die Stadt: www.openbooks-frankfurt.de/orte, Programm: www.openbooks-frankfurt.de/personen / www.openbooks-frankfurt.de/programm, Eintritt: Eröffnung 13.10. 10 (7) Euro, Lyrikabend „Teil der Bewegung“ am Samstag, 17.10. 5 Euro, ansonsten frei, aber Ticketgebühr 1,50 Euro, weil Onlineticket erforderlich, ausgewählte Veranstaltungen des Livestreamings anschließend unter: www.openbooks-frankfurt.de/livestreams-mediathek, barrierefrei: ja, Hygieneregeln: weil dieses Jahr so manches neu und anders ist, kurzes Best-off der Antworten auf ganz viele Fragen: Findet OPEN BOOKS 2020 mit Publikum statt? Ja, unter Einhaltung der geforderten Maßnahmen und Auflagen zum Infektionsschutz. Muss ich eine Maske tragen und Abstand zu anderen Personen halten? Am Platz kann die Maske abgenommen werden. Was ist außerdem noch zu beachten? www.openbooks-frankfurt.de/gesundheit-hygiene, Muss ich im Vorfeld ein Ticket besorgen? Ja: Um die Rückverfolgbarkeit gewährleisten zu können, sind in diesem Jahr personalisierte Tickets erforderlich.

Dienstag 13. Oktober: »Poetry for Future«

(Daniela)

Wie schade, ich habe keine Zeit.... Echt doof, denn das hört sich toll an:

Jede Krise setzt kreative Potenziale frei. Das beweist »Poetry for Future« - eine Anthologie mit Beiträgen aus der Poetry-Slam- und Lyrikszene Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, die sich allesamt mit der Klimakatastrophe, dem Artensterben und einer ungewissen Zukunft auseinandersetzen. Plötzlich werden Kekse aus fremden Dimensionen eingefahren, die Korallenriffe rasiert, Botox wird in die Alpen gespritzt und das Rennauto gegen einen Bollerwagen getauscht. 45 außergewöhnliche literarische Perspektiven auf das vermutlich wichtigste Problem der Menschheit: dystopische, postapokalyptische Szenarien, optimistische Visionen einer besseren Zukunft, präzise Analysen, schmerzende Satire und poetische Umdeutungen. Sie bilden alle Reaktionen ab, die die Krise in uns auslöst: Hoffnung und Angst, Wut und Trauer, Zynismus und Erfindungsreichtum.

Das von Samuel Kramer herausgegebene Buch versammelt 45 Texte für Übermorgen. Einen Tag vor dem offiziellen Start der Buchmesse lesen und performen 5 der 45 mitwirkenden Autor*innen ausgewählte Texte der Anthologie. Außerdem werden Fragen zur Entstehung der Texte und des Buches beantwortet und inhaltliche Inputs zu den Themen Klima-Katastrophe und Artensterben gegeben. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, signierte Exemplare zu erwerben und mit den Autor*innen zu sprechen, z. B. über die Rolle der Lyrik im Kampf um eine lebenswerte Zukunft.

Samuel Kramer: Als Aktivist bei Fridays for Future und Extinction Rebellion, in seiner universitären Arbeit als Stipendiat des Deutschen Volkes und als Poetry Slammer und Aktionskünstler kämpft Samuel Kramer gegen die Klimakatastrophe. Und gibt nun der sozial-ökologischen Bewegung unserer Tage eine literarische Stimme.

Jan Cönig ist Autor, Moderator, Comedian und Poetry Slammer. Der Frankfurter besticht in seinen Texten durch den Hybrid von unterhaltsamem Nonsens und gesellschaftlichem Thema. Der mehrfache Hessenmeister und deutschsprachige Bronzemedaillenträger des Poetry Slams spielt aktuell seine Shows 'Wir müssen reden', 'Frankfurt am Meer' und die Reihe 'Slam Royal' im Rhein Main Gebiet.

Leonie Klendauer ist zweifache Monatsgewinnerin bei lyrix, dem Bundeswettbewerb für junge Lyrik sowie zweichfache Preisträgerin des Wettbewerbs Junges Literaturforum Hessen-Thüringen und ist Mitglied des sexyunderground.

Marcus Roloff, lebt als Lyriker, Prosaautor und Übersetzer in Frankfurt am Main. 2010 belegte er den zweiten Platz beim »lauter niemand Preis für politische Lyrik«.

Cecily Ogunjobi schreibt lyrische Prosa und ist Mitglied des Autor*innenkollektivs 'Sexyunderground'. 2018 wurde ihre Kurzgeschichte 'Behütete Unwahrheiten' im Rahmen des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen veröffentlicht.

Gallus Theater; Kleyerstr. 15; 60326 Frankfurt, barrierefrei Tel 069-758060-20, www.gallustheater.de

Mittwoch 14. Oktober: F.I.M in der Fabrik

(Daniela)

Frei Improvisierte Musik!

Diesmal nicht als Open Stage, sondern es treten 2 Formationen à 6 Musiker*innen in 2 Formationen aus den Reihen der Initiative ARTist Wiesbaden auf, sowie 6 Musiker*innen aus dem "Bestand".
Ziel ist es, neben 2 ca. 20-minütigen Konzerten der Wiesbadener Gruppen in etwa 6 weiteren Formationen musikalische Begegnungen anzubieten, in denen F.I.M.- und ARTist-Musiker*innen gemeinsam improvisieren.
Aus Wiesbaden Silvia Sauer (voc) und Uwe Oberg (p) sowie das Quartett „Pebbels and Pearls“ mit Jeff Platz (g, aus Bos- ton); dazu: Naoko Kikuchi (Koto), Annick Moermann (voc), Uwe Dierksen (Ensemble Modern,tb), Jürgen Werner (u.a. fl, sax), Nikolai Muck (g), Lutz Jahnke (dr).

Näheres dazu unter: www.fim-ffm.de

DIE FABRIK, Kulturwerkstatt Frankfurt, Mittler Hasenpfad 5 / im Hofe, leider nicht barrierefrei, ww.die-fabrik-frankfurt.de

Bitte Tickets vorbestellen. Karten kosten 10,- € ermäßigt 7,- €

Mittwoch, 14. Oktober: FFM/ Poise Influence Creativity

(Andrea)

Geistreich, scharfzüngig, unbequem, dabei immer konstruktiv: Mit POISE – INFLUENCE CREATIVITY haben sich Svetlana Jakel, Insa Gonzalez und Katja Gutschmidt ein neues Format ausgedacht, bei dem schlaue Köpfe Zukunftsszenarien zeichnen und mit Inhalten füllen. Das klingt zwar ein bisschen nach Werbesprech, aber eben auch sehr spannend. Denn die drei Damen haben für den Auftakt eine interessante Runde zusammengestellt: 

MODERATION: INGA GRIESE, CHEFREDAKTEURIN ICON
PODIUM
JUNIOR AKIMY NGWENYA Managing Director von Reframd, an Afropolitan Eyewear Brand
FLORENTINE JOOP Illustratorin, Malerin und Autorin
BARBARA LIEBERMEISTER Autorin „Die Führungskraft als Influencer“ Leitung Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter
SEBASTIAN FLEITER Medienkünstler 

18 bis 21 Uhr
Livestream

www.poise.life

Mittwoch 14- Samstag 17. Oktober: GegenBuchMasse

(Daniela)

Der Initiativkreis GegenBuchMasse aus dem Umfeld vom Café Exzess veranstaltet, wie schon seit Jahrzehnten, zeitgleich zur Buchmesse wieder ihre sogennante GegenBuchMasse. Dieses Jahr: klein aber fein!

Mittwoch ∙ 14.10.2020 ∙ 19:30 UHR
Widerständige Musik an unmöglichen Orten - 33 Jahre Lebenslaute

Haus Gallus, Gr. Saal, Frankenallee 111, Frankfurt/Main Veranstalter*innen: DFG-VK Bildungswerk Hessen, DFG-VK Frankfurt, Verlag Graswurzelrevolution Wg. Pandemie Anmeldung bis 13.10. empfohlen: dfgvkhessen@t-online.de

Donnerstag ∙ 15.10.2020 ∙ 19:30 UHR
100 Jahre Kapp-Putsch - Abwehrkämpfe – Rote Ruhrarmee

Café ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/Main
Veranstalter*innen: P.A.C.K. & Schmetterling Verlag

Freitag ∙ 16.10.2020 ∙ 19:30 UHR
Links der Linken - Sam Dolgoff und die radikale US-Arbeiterbewegung

Café ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/Main
Veranstalter*innen: FAU Frankfurt & Verlag Graswurzelrevolution

Samstag ∙ 17.10.2020 ∙ 19:00 UHR
Cyber Valley - Unfall des Wissens

Café ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/Main
Veranstalter*innen: P.A.C.K. & PapyRossa Verlag

Samstag ∙ 17.10.2020 ∙ 21:00 UHR
Die andere Querfront - Skizzen des antideutschen Betrugs

Café ExZess, Leipziger Straße 91, Frankfurt/Main
Veranstalter*innen: P.A.C.K. & Unrast Verlag

Ausführlichere Infos zu den Lesungen:
www.GegenBuchMasse.de

http://www.gegenbuchmasse.de/Archiv/gegenbuchmasse-2020-screen.pdf

https://www.facebook.com/gegenbuchmasse/events/

Covid-19
Auch wenn dieses Jahr alles schwierig ist, wollen wir die Gegenbuchmasse halbwegs im normalen Rahmen halten. Die Buchvorstellung findet selbstverständlich unter Einhaltung der im Oktober aktuellen Hygienebestimmung zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 statt. Die Bestuhlung des Raumes folgt den Distanzvorgaben. Die Besucher*innen werden gebeten, einen Mund- und Nasenschutz mitzuführen. Bitte tragt Masken, wenn ihr rumlauft. Wenn ihr sitzt könnt ihr sie gerne ausziehen. Die Teilnahme im ExZess ist pro Lesung auf 65 Personen beschränkt.

Donnerstag 15.- 18. Oktober: Hard Feelings (Ein Bericht für eine Akademie)

(Martin)

Auf “Tier” reimt sich vieles, auf “Mensch” reimt sich nichts. Kafkas kanonische Erzählung “Ein Bericht für eine Akademie”, die als letzter Nagel im Sarg des Menschen als Krone der Schöpfung gilt, wird in der Theaterperformance “Hard Feelings” mit einem hyperrealistischen Tier auf die Bühne gebracht. Erzählend erweist sich Kafkas Affe als Mensch, der geschickt seine eigene Fiktion manipuliert. Aber ein Affe, der erfolgreich Mensch geworden ist, wird nicht einfach frei, sondern landet in einem Netz von Fiktionen, das ihn bestimmt und begrenzt. Als Menschen bewohnen wir Nationalstaaten, leben in dysfunktionalen Familien, laborieren an unseren Biografien – fragwürdige Fiktionen, die man trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Vermittelt von moderner 3D-Tracking-Technik erwecken ein Pianist und ein Gorilla Kafkas Fiktion zum Leben.

Premiere am15. Oktober, 20h; Vorstellungen: 16.-18. Oktober, 20h 

studioNAXOS // Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19, 60316 Frankfurt am Main 

Reservierungen unter www.studionaxos.de Eintrittspreis: solidarisches Preissystem

Foto: (c) Christian Schuller

VORSCHAU
Samstag, 17. Oktober: Literatur und Lebenskunst

(Petra)

Eine gepflegte Prise Punk gefällig? Ted Gaier von den Goldene Zitronen – Musiker, Darsteller, Regisseur, Autor – versammelt in „Argumentepanzer“ Essays und Songtexte, die in den vergangenen 20 Jahren für Zeitungen und Magazine entstanden. Darin geht es um Proteste in Athen und Prag, den Widerstand einer Hausbewohnerschaft gegen eine Investor oder über strukturellem Rassismus im Theater- und Medienbetrieb. Gaier erklärt gesellschaftliche Entwicklungen mit popkulturellen Phänomenen und befragt zugleich seine Biografie und Arbeit mit den Goldenen Zitronen und dem Performancekollektiv Schwabinggrad Ballett, kombiniert mit kommentiertem Platten-Auflegen und Showeinlage, gemeinsam mit SPEX-Magazin- Mitbegründerin Clara Drechsler.

Argumentepanzer, Lesung, Showeinlagen, Platten-Auflegkunst, Ted Gaier und Clara Drechsler, Ort: Mousonturm Frankfurt BAU, Adresse: Waldschmidtstr.4, Uhrzeit: 18 und 22 Uhr, Einlass beginnt 45 Min. und endet 10 Min. vor Vorstellungsbeginn!, Eintritt: solidarisches Preissystem 10 / 20 / 40 / 60 Euro, ausschließlich ganze Logen mit jeweils zwei Plätzen buchbar unter: https://21765.reservix.de/p/reservix/event/1609270 , barrierefrei: ja, Hygieneregeln: kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung, mehr unter: https://www.mousonturm.de/sicherheit-und-hygiene/  

Foto:privat

Samstag und Sonntag, 17. und 18. Oktober: Of/ Bücherfest

(Andrea)

Das Bücherfest lädt in diesem Jahr an zwei Tagen in die afip am Goetheplatz in Offenbach ein, wo in gemütlicher und intimer Atmosphäre klassische Lesungen wie auch spannende Diskussionen stattfinden werden. Anders als in den vergangenen Jahren wird am Bücherfest-Samstag erstmalig ein Themenabend angeboten, der sich 2020 der "Neuen Rechten" widmet - einem Thema, das mehr und mehr an Brisanz gewinnt und eine Gefährdung unserer Demokratie darstellt. Der Sonntag findet wie gewohnt mit Lesungen von vier Autorinnen und Autoren statt, die ihre Werke vorstellen und den Leseherbst einläuten.

Programm: Samstag, 17. Oktober 2020 / Start: 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr - Herbstauslese 1: Diskurs zur „Neuen Rechten“: - Dr. Professor Wilhelm Heitmeyer: Rechte Bedrohungsallianzen - Signaturen der Bedrohung II (per Zoom zugeschaltet) - Carina Book (Hrsg.): Autoritärer Populismus - Podiumsgespräch mit Marie-Sophie Adeoso (Bildungsstätte Anne Frank, Moderation), Carina Book Dr. Professor Wilhelm Heitmeyer, Prof. Dr. Daniel Hornuff

Sonntag, 18. Oktober Krimi Start 14 Uhr, Einlass ab 13 Uhr - 14 Uhr: Zoë Beck / Paradise City - 15 Uhr: Wolf Harlander / 42 Grad Herbstauslese 2 - 16 Uhr: Olga Grjasnowa / Der verlorene Sohn - 17 Uhr: Leif Randt / Allegro Pastell Anmeldung:

Eintritt frei, aber eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich unter kultur@offenbach.de. Bitte mit Angabe der folgenden Informationen: - Titel der Lesungen, die Sie besuchen möchten - Vor- und Nachname - E-Mailadresse - Telefonnummer

Sonntag, 18. Oktober: OF/ Hafenfestival

(Andrea)

"Das Beste machen daraus, was sonst!" Danke für nie versiegenden Kampfgeist, liebes Hafen2-Team, liebe Andrea, lieber Alex! Sonst wären Ort und Programm ohnehin schon lange Geschichte. Jetzt also Corona und aktuell ein Hafenfestival sehr exklusiv mit 100 menschlichen Veranstaltungsgäste, Geflügel und Widerkäuern, jawohl! Zieht euch warm an! Ab 15 Uhr https://fb.me/e/4xFLtWaKL Mit vielen tollen Musikern und Bands.

Hafen 2
Nordring 129
Offenbach

Ab 21. Oktober: 1:1 Concerts

(Daniela)

Dank dem großartigen Engagement dreier Frankfurter Musiker*innen werden die
1:1 Concerts auch in Frankfurt weitergeführt!

Caroline Jahns, Sylvia Demgenski und Nicola Pacha Vock organisieren die Konzerte in Frankfurt und das tolle: Alle Spenden gehen an unseren Verein KULTURZEITER*IN.

"Erstmalig deutschlandweit finden die 1:1 CONCERTS als Initiative von freischaffenden Musiker*innen statt. Ab dem 21. Oktober übernimmt die Freie Szene die von der Oper Frankfurt gestartete Konzertreihe und bespielt die Kulturorte der Stadt für ihr Publikum. Dank einer Förderung durch die Stadt Frankfurt ist es möglich, den freiberuflichen Musiker*innen eine Gage zu zahlen.

Konzerttermine und Buchung: 1to1concerts.de/frankfurt/

Das Besondere: Man erfährt vor der Buchung weder den Ort, noch den Namen des/der Musiker*in, die für einen auftreten wird...

1 Musiker*in spielt für 1 Zuhörer*in - 15 Minuten intensives Konzerterlebnis! In einer auf Distanz durchorganisierten Lebensrealität erfahren die Zuhörenden die Wirkung von Livemusik und persönlicher Begegnung neu. Gleichzeitig eröffnet sich ein neuer Blick auf den urbanen Raum und die Frankfurter Musikszene.

Wir danken . Der solidarische Spendenaspekt für die Unterstützung in Not geratener Musiker*innen bleibt erhalten – in Kooperation mit dem Frankfurter Verein Kulturzeiterin.

Mittwoch, 21. Oktober: Frederico Albanese / Konzert

(Martin)

Wiederum eine Gelegenheit, den BAU im Mousonturm kennen zu lernen! Und nicht zu lange zögern – die Logen sind abgezählt und die Plätze begrenzt!

„Federico Albanese verbindet klassische Musik, Electronica und psychedelische Sounds zu luftigen, cinematischen Kompositionen. Geboren wurde er 1982 in Mailand und lernte bereits als Kind Klavier- und Klarinettespielen. Später studierte er Bassgitarre und begann, unter dem Einfluss von Black Music, Folk und elektronischer Musik, eigene Stücke zu komponieren. Mit der Sängerin Jessica Einaudi, auch bekannt als J Moon, rief er das Avantgarde-Duo La Blanche Alchimie ins Leben. Dabei entdeckte er seine Liebe für das Klavier wieder und entschied sich, fortan als Solokünstler zu arbeiten. Als Meister seines Faches beherrscht Albanese minimalistische Klavierklänge wie kein anderer. Er paart diese mit einer Vielzahl anderer Instrumente, Synthesizer, Hammond Orgel, elektrische, akustische und Bass-Gitarren sowie Field Recordings zu einem einzigartigen Live-Erlebnis.“

Tickets und weitere Infos: https://www.mousonturm.de/events/federico-albanese/

Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
Foto (c) Lina Saal

Mittwoch 28. Oktober: Django Bates & hr Bigband Celebrating Charlie Parker

(Daniela)

Im Oktober hätte eigentlich das 51. Deutsche Jazzfestival stattgefunden. Das große Programm wurde auf nächstes Jahr verschoben, ABER es gibt trotzdem fantastische Konzerte!

Mit Live-Publikum feiert die hr-Bigband am Mittwoch in der Alten Oper zusammen mit Django Bates den 100. Geburtstag von Charlie Parker, dem genialen Erneuerer und Erfinders des modernen Jazz.

"Charlie Parker war ein Held meiner Kindheit", sagt Django Bates und wem würde man diese erstaunliche Aussage ohne Weiteres abnehmen, wenn nicht ihm, dem britischen Ausnahmemusiker, der die europäische Jazzszene seit den 80er Jahren aufmischt und inspiriert? ....
Denn Django Bates tut alles, auf seine ureigene Weise (s.a. den accent grave im Bandnamen).

Ein Kompositionsstudium am Royal College of Music in London brach er nach zwei Wochen ab und eroberte stattdessen neues musikalisches Terrain, indem er für die Loose Tubes komponierte. Diese aus den besten Musikern seiner Generation bestehende Big Band sorgte weltweit für Aufsehen mit ihrer Mischung aus anarchischem Humor, musikalischer Raffinesse und virtuoser Spielfreude. Nach der Auflösung der Loose Tubes entwickelte Django Bates seinen ganz speziellen Kompositions- und Arrangierstil mit seiner eigenen Bigband Delightful Precipice weiter.

Anlässlich seines 40-jährigen Bühnenjubiläums veröffentlicht er sein Album "Tenacity". Auf diesem Bigband-Album schlägt Bates neben neuen Kompositionen auch einen Bogen zurück zum Helden seiner Kindheit, Charlie Parker. Dessen Bedeutung brachte Dizzy Gillespie mal sinngemäß so auf den Punkt: "Wenn Jazzmusiker Tantiemen für die melodischen Bausteine ihrer Improvisationen zahlen müssten, gingen die alle an Charlie Parker". Tatsächlich starb der Jahrhundertmusiker verarmt mit nur 34 Jahren - als prominentestes Opfer das damals unter Jazzern grassierenden Drogenkonsums. Zu seinem 100. Geburtstag wird dem genialen Bebop-Pionier vielerorts gehuldigt, aber nur selten großorchestral und noch seltener so kongenial wie von Django Bates. Der jagt die zerklüfteten Tonfolgen Charlie "Yardbird" Parkers in seiner typisch ideensprühenden Manier durch den Bigband-Turbo und schenkt uns eine Wiederbegegnung mit dem Bebopgenie, die sich heute so nervenkitzelnd anfühlt wie für dessen Zeitgenossen.

Und so freuen wir uns auf dieses Konzert mit der hr-Bigband in der Alten Oper.

Wegen der Hygiene-Regeln darf es keine Konzertpause geben. Darum wird das Konzert in zwei einstündigen Sets vor jeweils neuem Publikum gespielt.

Django Bates‘ Belovèd:Django Bates – Piano, Komposition, Arrangement, Leitung Petter Eldh – Bass Petter Bruun – Drums hr-Bigband


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