28.08.2020
Inhalt: Auf der Suche nach... / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / SUCHE / BIETE / ZU GEWINNEN / G E R O L L T E S über einen Cowboyhut und Kalles roten Kopf / 28 - 30. August: Freiluftkino Frankfurt / Freitag 28. August: Danzig am Platz / Freitag, 28. August: Mukke im Gadde / Freitag, 28. – Sonntag, 30.08.: Mousonturm im Palmengarten / Freitag, 28. August: Of/ Filmsychronlegende trifft Buster Keaton / Freitag, 28. August: Of/ Aloha from hell / Freitag, 28. August: Of/ Berlin Alexanderplatz / Freitag 28. August: MINE / 20. August – 6. September: IMPLANTIEREN_2020 / Ab 28. August: ANTIGONE / Miteinander statt Wettbewerb - GRÜNE SOßE FESTIVAL / Samstag 29. August: Affentor schließt :-( / Samstag, 29. August: Of/ Sudden Orchestra / Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Beethoven, Leonhard Dering und Maja Bader / Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow / Lustmacher: My Odenwald / Sonntag 30. August: DOTA / Sonntag 30. August: Titanic Boygroup / Dienstag, 01. September: Vernissage / Mittwoch, 2. September: Christian Löffler (KULTURSOMMERGARTEN 2020) / Mittwoch, 2. September: FFM/ Mit allen Sinnen für die Siebte / Donnerstag, 3. September: Gastone / Donnerstag, 3.-Sonntag, 6. September: Langes Kunstwochenende / Donnerstag, 3. – Sonntag, 6. September: SHOW ME A GOOD TIME / Donnerstag 3. – Sonntag 6. September: Trip of a Lifetime / VORSCHAU / Sonntag, 06. September: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft Katharina Bach / Montag, 07. September: Literatur / Freitag 11. September: Walk a tones / Impressum
Auf der Suche nach...

Ich hatte es ja letzte Woche schon kurz erwähnt.. leider wird es nicht besser. Im Gegenteil.: ich habe beruflich so viel um die Ohren, dass die sch.. Schulter und der Kiefer (Zähneknirschen) jetzt dauerhaft schmerzen.

Ich suche daher dringend:

  • einer*m sehr guten Physiotherapeuten*in, der/die mich behandelt, obwohl ich "nur" ein Rezept habe
  • eine*n Praktikant*in für ein bezahltes Praktikum vom 1.10.2020-31.3.2021 Mehr Infos weiter unten.

Mehr gibt es heute nicht von mir. Ich überlasse meinem Co-Autoren Martin Grün hier den Platz für eine sensationelle Nachricht aus dem mousonturm.

Lebt wild und steckt niemanden an.

Daniela

P.S. Das Foto entstand letzten Samstag im Stadtwald, da haben Petra, Martin und ich, gemeinsam mit anderen an der tollen Performance: TERMINAL X - Building our Future teilgenommen. (war auch aus dem mousonturm Programm!)

Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen

"All die Superlative, die bemüht werden müssten, um zu rühmen, wie der Mousonturm sich in Zeiten von Corona ‚aufstellt’: es sind Viele!

Es ist sensationell, was da entstanden ist, wo in der Waldschmidtstraße sich in ‚normalen Zeiten’ Zuschauerreihen befinden und die Black-Box-Bühne bespielt wird. 

Frankfurt hat im Grunde einen neuen Theaterbau und der Mousonturm ermöglicht: coronasichere Aufführungen, Bewirtung am Platz, Blickkontakte von Zuschauer_innen, sich gegenseitig lachen sehen und im Mittelpunkt geschieht das, worum es geht – nämlich Kunst.

Wie kann das sein? Es ist im Bühnen- und Zuschauerraum aus Lehm ein Logenbau errichtet worden (von raumlaborberlin – Benjamin Foerster-Baldenius, Florian Stirnemann - und der super Bühnenbildnerin Barbara Ehnes), der gleich einer Arena den Raum ausfüllt und die Bühne bzw. Spielfläche umschließt. Das Publikum ‚residiert’ in in sich abgeschlossenen Zweier-Logen, in denen ohne Masken und im Blickkontakt mit den anderen Zuschauer_innen Performance und Kunst nahezu gemeinsam erlebt werden kann. Hier wird was gewagt: ein neues Publikumserlebnis - und wie die Künstler_innen den nun gänzlich anderen Raum ‚er- und bespielen’ werden, das wird im höchsten Maße spannend sein. Insgesamt sind es 19 Logen mit jeweils also maximal 38 Zuschauer_innen, die Platz im sogenannten BAU finden.

Tatsächlich ist das Publikum eingeladen, sich im Vorfeld der Aufführung einzufinden. Das LOKAL im Mousonturm bewirtet und serviert am Platz und durch das ‚Sichtfenster’ der Loge kann lecker Essen und Trinken bestellt werden.

Auch neu ist das Preissystem und dieses trägt zurecht den Namen ‚solidarisch’! Der Mousonturm reagiert auf die durch die Corona-Krise dramatisch veränderten ökonomischen Bedingungen: die Zuschauer_innen schätzen ihre derzeitigen finanziellen Möglichkeiten selbst ein und entscheiden, wie viel sie für ein Ticket bezahlen möchten. Es gibt vier Ticketkategorien: den regulären und ermäßigten Ticketpreis, zusätzlich jedoch zwei weitere - den etwas teureren Unterstützerpreis und den absolut günstigen Solipreis.

Ab sofort gilt keine Ausreden mehr! Der Mousonturm macht’s möglich: der coronabedingte ‚Eiserne Vorhang’ ist hochgezogen, Kulturgenuss mit null Infektionsrisiko, ein inklusives und solidarisches Preissystem – und das ganze in einem Bau, der an Shakespeare erinnert mit Aufführungen, die im Hier und Jetzt verortet sind.

Also: HINGEHEN!! Hier das Programm des Mousonturms, weitere Infos und Tickets: https://www.mousonturm.de/events/"

(Foto: Christian Schuller/mousonturm)

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

SUCHE / BIETE

(Wer über die Ausgehtipps eine Wohnung bekommt, den bitten wir um eine Spende an den Verein von Anna: http://www.people4people.social)

Ich suche eine*n Praktikant*in für den Kommunalwahlkampf
Am 14.3. finden die Kommunalwahlen statt. Der Kreisverband von Bündnis90/Die Grünen hat daher für den Zeitraum vom 1.10.2020-31.3.2021 ein bezahltes Praktikum ausgeschrieben. Wenn jemand von Euch jemanden kennt der/die Lust hat. Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Mitbewohner*innen gesucht
Da wir (Susanne und Stefan) in Zukunft sehr viel reisen werden, suchen wir ab spätestens 01. November 2020 zwei nette Mitbewohner*innen, die sich eine wunderschöne, gut geschnittene, 5 ZKB, 190 qm große Altbauwohnung in guter Lage im Frankfurter Ostend mit uns teilen möchten. Die beiden Zimmer sind jeweils ca. 35 qm groß Somit ist im Gesamtkontext ausreichend Privatsphäre vorhanden.
Wir sind ein weltoffenes, jung gebliebenes Paar mit Berufstätigen-WG Erfahrung, was sich schon sehr auf (hoffentlich) zahlreiche Anfragen freut!
Mehr Infos findet Ihr im angehängten pdf.
Sollte die Wohnung nicht für Euch selbst in Frage kommen, leitet das Exposé doch gern an Verwandte, Freunde oder Kollegen weiter. Bei erfolgreicher Vermittlung erfolgt natürlich eine Einladung zum ersten WG-Essen;-). Auf jeden Fall schon mal vielen DANK für Eure Unterstützung!

Doto am Sonntag:
Hat jemand von Euch noch zwei Karten für Dota am Sonntag im Palmengarten abzugeben? 12:00 oder 16:00 Uhr ist egal...

 

 

ZU GEWINNEN

Antwort bitte an Uwe senden: schwoebke@aol.com

2 x 2 leckeres HELLES
Zu genießen heute Abend im DANZIG AM PLATZ. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für Dienstag?

2 Gästelistenplätze für das Konzert von GASTONE im Garten des Liebigmuseums am 3.9. Gewinnfrage: Welchen Fehler gab es beim Untergang von Leonardo di Caprio in der Titanic (siehe Gerolltes)

G E R O L L T E S über einen Cowboyhut und Kalles roten Kopf

(Uwe)

Ein sehr guter Freund von mir wohnte zeitweise in München. Wie vorher in Hamburg und später in Moskau, besuchte ich ihn dort regelmäßig. An einem Montag, er musste arbeiten, war ich recht früh an der Isar unterwegs, als ich plötzlich dringend auf’s Klo musste. Nach einigen - insbesondere zum Ende hin - sehr schweißtreibenden Minuten fand ich endlich ein Café, das gegen 10:30 Uhr bereits geöffnet war. Es war keine bodenständige Konditorei, sondern eher ein hipper Szeneladen mit sehr extrovertierter Einrichtung. Das musste mir aber leider egal sein, weil ich am Ende meiner Kräfte war. Ich bestellte einen Kaffee, der deutlich teurer war als es ein Bier in einer Flughafenbar gewesen wäre, und noch bevor dieser am Tisch serviert wurde, saß ich bereits auf der Toilette. Als ich entspannt wieder zurück zu meinem Platz ging, nahm ich die anderen Gäste viel besser wahr. Alle sehr schick und nicht unbedingt „auf dem Sprung“ ans Band bei BMW oder zum Autowaschen bei Sixt. In einer Ecke saß Hasan Salihamidzic mit (s)einer Frau. Es wirkte, als wären die beiden öfter da und dies nicht unbedingt deshalb, weil die Bar das einzige Klo im Umkreis von 5 km hatte. Sie saßen da, er in einem Outfit, für das mich meine Freunde zwanzig Jahre später noch auslachen würden und seine Frau trug einen Cowboyhut. Sie hatte auch andere Sachen an, der Hut blieb bei mir aber hängen, weil meine Mutter früher immer zu uns sagte „Ihr kriegt Läuse, wenn Ihr im geschlossenen Raum eine Kopfbedeckung tragt“. Ich überlegte damals, ob ich Hasans Frau den Tipp weitergeben sollte, setzte mich dann aber doch lieber hin und trank meinen Kaffee. Ich blickte noch einmal rüber: Auf dem Tisch stand ein üppiges Frühstück, mit Lachs, spanischem Schinken, Champagner und so weiter. Für einen Montag nicht schlecht, dachte ich mir und denke immer wieder gerne an die Situation zurück, wenn Trainer, Spieler oder Manager im Fernsehen davon reden, wie intensiv die Mannschaft in letzter Zeit gearbeitet hätte.    

Der gute Hasan ist mittlerweile Sportvorstand bei den Bayern und sitzt bei Spielen neben Hansi Flick auf der Trainerbank. So auch beim Finale der Champions League in Lissabon. Das Spiel sahen (neben ihm) im Estádio da Luz (Stadion des Lichts) nur ausgewählte Zuschauer. Weit weniger Leute, als im Herbst 2019 zu einem stinknormalen Kreisligaspiel in der nicht gerade dicht besiedelten Uckermark gekommen wären. Die wenigen Zuschauer, die spärlich vorhandenen Betreuer und die Auswechselspieler saßen weit verteilt auf der großen Tribüne und hatten alle einen Mund- und Nasenschutz auf. So hielten sie das liebevoll ausgetüftelte Hygienekonzept ein und daher konnte die Finalrunde - inklusive der weltweiten TV Übertragung - durchgeführt werden. Und nur um die Übertragung in alle Welt ging es ja am Ende. Die Bayern gewannen das Endspiel und Vorstand Kalle Rummenigges Kopf strahlte danach in Vereinsfarben. So rot, wie ansonsten nur die vereinseigene Arena bei Nacht beleuchtet ist. Er stand - ohne Mundschutz - neben sechs anderen Wichtigtuern auf einem 2 x 4 Meter kleinen Podest (zur Erinnerung: theoretisch stünde das gesamte Spielfeld mit ca. 100 x 60 Metern zur Verfügung), tröstete auf kleinstem Raum Verlierer und herzte Gewinner, während sich mein Italienischkurs mit sechs Personen in einem Offenbacher Restaurant in der Mittagspause auf zwei Tische aufteilen musste. Wenn eine Show schon so durch choreographiert ist, sollte ja wirklich auch die kleinste Kleinigkeit passen. Naja, selbst im auf den ersten Blick perfekt erscheindenden Film Titanic hat sich der Aufnahmeleiter einige groben Schnitzer geleistet. Beim Erfrieren im Wasser hat Leo beispielsweise einmal Eis unter der Nase und mal nicht.

(Das Foto entstand 2018 auf unserer Hochzeitsreise. Da waren wir im Estádio da Luz und sahen das CL Spiel der Bayern gegen Benfica.)

28 - 30. August: Freiluftkino Frankfurt

(Uwe)

Das Freiluftkino Frankfurt steht vor seinem Finale in diesem Jahr. Es liefen einige tolle Filme, zwei davon konnten Freunde, Daniela und ich sehen. Freitag bis Sonntag werden noch einmal drei Filme gezeigt. Zwei davon sind Filme bzw. und Queen) dund dazu Tarantinos letztes Werk.

  • Freitag, 28. August: once upon a time... in hollywood
  • Samstag, 29. August: LindenBErg! Mach Dein Ding
  • Sonntag, 30. August: Bohemian Rhapsody

Altes Polizeipräsidium (Eingang über Ludwigstraße 18)
Eintritt: 10,00 €
Barrierefreier Zugang
Einlass und Kassenöffnung ab 20:00 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen werden die Vorstellungen nach Möglichkeit auf ein anderes Datum verlegt. Informationen hierzu werden tagesaktuell sowohl auf dieser Seite als auch auf Facebook bekanntgegeben.
(c) Foto: Bernd Kammerer

Freitag 28. August: Danzig am Platz

(Daniela)

Endlich - schaffen wir es! Nicht nur, dass ich mich super freue, dass ich nach Monaten meine Freundin Sabrina wieder sehe, sondern wir schaffen es sogar bevor der Winter kommt im Danzig am Platz vorbei zu schauen und dort 5 bis 10 Helle zu trinken...

"Für mehr gemeinsamen Feierabend in unserer Stadt sind wir seit nun mehr einem Jahr am Start. Und auch, wenn dieses Jahr alles anders ist, ist es nicht weniger schön: FXXXXFXXXXR HELLES vom Fass und aus der Flasche, FXXXXFXXXXR RADLER alkoholfrei, Weine und Longdrinks, sowie hausgemachtes Essen aus dem Margarete Restaurant Frankfurt werden direkt an euren Tisch gebracht. Gute Musik gibt's wöchentlich wechselnd von unseren Haus-DJs und -Bands. Da uns die Nachbarschaft am Herzen liegt, ab 22 Uhr ein bisschen leiser - und immer noch genauso gut.Am WEGBIERKIOSK - direkt am Tor - gibt es unser Bier und weiteren Kram für den Heimweg und/oder das Grillen am nächsten Tag. Mehr dazu auf www.wegbierkiosk.de. Unsere Veranstaltung wird unter den aktuellen Auflagen des Landes Hessen stattfinden. Unser Team kümmert sich den ganzen Abend um euch: Bestellungen werden aufgenommen, direkt abkassiert und zu euch gebracht. Kein lästiges Anstehen. Euren Tisch verlasst ihr bitte nur, wenn es nötig ist und auch dann nur mit Maske. Haltet auf den WCs bitte Abstand zu anderen Gästen. Bitte geduldet euch etwas, sollte es zu kurzen Wartezeiten am Einlass kommen. Eure Kontaktdaten nehmen wir derzeit über QR Codes auf, die am Eingang verteilt sind. Unser Team steht euch bei Fragen jeder Zeit zur Verfügung!

Danzig am Platz, 18:00-01:00 Uhr, Ostparkstraße 11

Freitag, 28. August: Mukke im Gadde

(Uwe)

Es geht im "Gadde" weiter mit den Double Dylans: Anfang der neunziger Jahre sprang Axl Rose, Sänger der amerikanischen Erfolgsband Guns n´Roses, über die Stadionbühnen der Welt und sang bei Konzerten eine bombastische Version von Bob Dylans Klassiker "Knockin´ On Heaven´s Door". Das wäre ein Song, den ich in einer Castingshow vortragen oder in einer Karaokebar auswählen würde, weil er nur neun einfache Textzeilen hat und man ansonsten im Wesentlichen "Knock Knock" singen muss. Rose und Co brachten mit diesem Cover jüngeren Menschen die Musiklegende näher. Die drei Musiker von Double Dylans widmen sich intensiver und ernsthafter der Pflege von Bob-Dylan-Songs, die sie meist ins Deutsche mit viel Frankfurter Lokal-Kolorit und sprachlicher Gewitztheit übertragen. Uli van Klapdor, Robert Noetzelsen und Jelly Pearl Smith sind versierte Musiker, die den Blues musikalisch und textlich im Blut haben. Ihrer dunklen Musik-Kulisse liegen Texte zugrunde, die zwischen konkreter Poesie und Dada schwanken – Fabulierlust und keine Scheu vor dem höheren Blödsinn gehen Hand in Hand. Sie sind Deutschlands außergewöhnlichste Bob Dylan-Coverband und transportieren die Botschaft des Meisters mit viel Humor und Doppelbödigkeit in einem lässigen Folk- und Country-infizierten Rock(’n’Roll)

28.08: Blues Office, danach Doubledylans, Pflege der Bob Dylan Songs, deutsche und hessische Versionen.

04.09: Wolf Schubert K., Alternative Country Musik, Folkballaden und Gospelsongs.

11.09: Cherry Tree, Band, Singer/Songwriter meets Pop, Rock, danach Cris Cosmo, Mix aus Reggae, lateinamerikanischen Rythmen und clubiggen Beats.

18.09: Nuwanda und Band, The voice of Rock'n' Roll., Country, Blues, Rock, Pop.

25.09: Frankfurter Dreierlei, bitterzartes Musikkabarett & feinherbe Chansons für jeden Geschmack, danach All Colours, Frankfurter Blues- und Rockband um Matthias Baumgardt

Wegen des Sicherheitskonzeptes werden nur Sitzplätze angeboten. Um die Platzwünsche grösserer Gruppen (ab 3 Pers.) sicher stellen zu können, wird um Vorbestellung bis spätestens Donnerstags 18.00 Uhr unter der Tel. mob.: 0151-12514056, Silvia) gebeten.

Änderungen im Programm sind immer, auch kurzfristig möglich.

Frankfurt, Danziger Platz, am Ostbahnhof, barrierefrei. Beginn: 19 Uhr

Foto: Frankfurter Garten

Freitag, 28. – Sonntag, 30.08.: Mousonturm im Palmengarten

(Martin + Daniela)

Ein tatsächliches Musikfestival 

Die traurige Nachricht ist, dass ‚Summer in the City’ im Palmengarten ausfällt.

Die tolle Nachricht ist, dass doch was stattfindet!
Dem Mousonturm ist es nämlich gelungen, an dem Wochenende vom 28. – 30. August ein kleines, feines Festival im Palmengarten auf die Beine zu stellen.

Natürlich müssen die Pandemiebestimmungen erfüllt werden und das führt dazu, dass die Konzerte etwas ‚intimer’ ausfallen als das sonst der Fall ist: geringere Kartenkontingente und vollbestuhlt! Und bei bestuhlt muss man sagen, dass man sich zu zweit eine ‚Bank’ kaufen kann, die man nur für sich hat.  Aber Festivalfeeling ist garantiert, wenn Mine, Dota, die OhOhOhs und die TITANIC Boygroup unterm Sommerhimmel, mitten im botanisch-exotischen Herzen der Stadt, singen und lesen

Weiter unten gibt es die Beschreibungen der einzelnen Konzerte. Mehr Infos auf der Homepage und dort gibt’s auch die Tickets zu kaufen. Und da wartet man besser nicht, um unbedingt auf der ‚sicheren Bank’ sein zu können!

Hier geht’s zu Homepage und zum Ticketkauf: https://www.mousonturm.de/events/show/2020/08/

Freitag, 28. August: Of/ Filmsychronlegende trifft Buster Keaton

(Andrea)

Abgesagt, verschoben....herrje, wann hört das endlich auf? Hallo aus dem Risikogebiet und ich fühle mich stigmatisiert. Es soll Unternehmen gegeben haben, die haben ihren Mitarbeiten aus Offenbach in den vergangenen Tagen Homeoffice verordnet. Glücklicherweise sind die Zahlen heute wieder gesunken, aktuelle Inzidenz 48. Trotzdem bleibt nicht mehr viel. Ob also Ralph Turnheim heute tatsächlich in den Parkside Studios vertont? Die einen sagen so, die anderen so. Aber weil es die Veranstaltung bei Facebook noch gibt, hoffe ich das Beste und wünsche einen vergnüglichen Abend. Turnheim ist wirklich toll, toll, toll. https://bit.ly/3gwRlR3

Freitag, 28. August: Of/ Aloha from hell

(Andrea)

Definitiv: "Aloha in Hell" surft den Waggon. Eine Band, ein Statement. Heute ab 19 Uhr auf Offenbachs luftigster Bühne am Wasser.

Waggon am Kulturgleis
Mainufer auf der Höhe des Isenburger Schlosses
Offenbach

Freitag, 28. August: Of/ Berlin Alexanderplatz

(Andrea)

Der Klappentext überzeugt mich einhundertprozentig, ich gehe ins Hafenkino: "Fünf Jahre nach Qurbanis Wir sind jung. Wir sind stark über die rassistischen Angriffe von 1992 in Rostock widmet sich der Regisseur wiederum einem überaus deutschen Stoff - wenn auch einem nun gänzlich anderen. Die Verfilmung von Berlin Alexanderplatz - außer Frage musste sein, dass Zeitungen wie die FAZ sich mit großer Aufregung daran machten, ganzseitige Kritiken zu verfassen. Dein Hafenkino hält es mit dem filmstarts-Urteil: "Gewagt und gewonnen!", denn diese 180 Minuten sind in der Tat eine wunderbar erzählte Angelegenheit und übersetzen die Geschichte der 20er Jahre überaus geschickt ins jetzige Jahrhundert. Wir behaupten: Alfred Döblin hätte den Film gemocht. Viel Vergnügen!" Berlin Alexanderplatz. Burhan Qurbani, Deutschland/ Niederlande 2020, 182 Min., ab 12 Jahre. Der Online-Vorverkauf ist obligatorisch. Tickets https://www.love-your-artist.de/de/tickets/26843/

Hafenkino
Nordring
Offenbach

Freitag 28. August: MINE

(Daniela)

Mine, bürgerlich Jasmin Stocker, beweist, dass deutsche Popmusik nicht langweilig ist! Studiert hat sie Jazzgesang, sie ist Songwriterin, Pianistin, Produzentin, unterrichtet und coacht schon auch mal Bands, kennt das Musikmachen also aus den verschiedensten Perspektiven. Und würzt ihr neues Album „Klebstoff“ mit abwechslungsreichen Arrangements, mit Streichern, Synthesizer, Flöten, Orgeln und sogar einem Dudelsack. Sie liebt ihre Muttersprache, findet schöne Zeilen, wirft „ein paar Lines in den Äther“, die sie zu starken Klaviermelodien, minimalistischen Gitarrenriffs, elektronischen Spielereien und treibenden Drums nonchalant performt. Ihre Lieder klingen anders, fallen auf, Pop mit einem Schuss Deutschrap, frecher Kante. Es macht Spaß ihr zuzuhören: einfach so! könnte man einen ihrer Songs mitsingen.

Mine —> 28.8.2020, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 59 pro Bank (2 Personen)
Alle Infos: www.mousonturm.de/events/mine-2/

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20. August – 6. September: IMPLANTIEREN_2020

(Martin)

Performance Festival in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt

Es ist das Festival der freien Szene! Und außerdem ist es eines der Performance Festivals, die tatsächlich stattfinden!

Die freie Szene im Rhein-Main-Gebiet zeigt sich: Performance, Tanz, Theater...

Implantieren2020 bündelt, fasst zusammen und bietet Begegnung mit der freien Szene im städtischen Raum. „Als Produktionsplattform ermöglicht das Festival so neue Perspektiven für regionale Künstler*innen jenseits der etablierten Institutionen.“

„Neben neun größtenteils extra für das Festival produzierten Arbeiten wurden für die diesjährige Ausgabe auch diskursive Formate sowie ein Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche entwickelt. Diese nehmen, wie auch die künstlerischen Arbeiten, das Thema des öffentlichen und gemeinschaftlich genutzten Raumes in den Blick. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen bespielt IMPLANTIEREN2020 darüber hinaus drei völlig unterschiedliche Festivalzentren in Frankfurt, Darmstadt und Offenbach. Eingerichtet als Orte, an denen verschiedene Formen des Zusammentreffens möglich sind, wird hier gezeigt, wie sich öffentlicher Raum gemeinsam nutzen lässt.“

An den Wochenenden im August und September 2020 werden der Weckmarkt am Werkbund Forum in Frankfurt (20.-23.08.2020), der Osthang in Darmstadt (28. - 30.08.2020) sowie der Hauptbahnhof Offenbach (04. - 06.09.2020) als Festivalzentren markiert. Eingerichtet als Orte an denen verschiedene Formen des Zusammentreffens möglich sind, zeigen sie, wie sich öffentlicher Raum gemeinsam nutzen lässt. Ausgangspunkt bilden dabei die drei Orte in all ihrer Unterschiedlichkeit. So ist der Hauptbahnhof in Offenbach eine seit mehreren Jahren kaum genutzte Infrastruktur inmitten der Stadt, die im Rahmen des Festivals gemeinsam mit der Initiative Hauptbahnhof OF in einen Ort mit vielfältigen Nutzungsformen verwandelt werden soll. In Frankfurt macht es Station am Weckmarkt vor den Räumen des Werkbundes, der es sich schon seit über 150 Jahren zur Aufgabe macht, Gesellschaft gemeinsam zu gestalten und weiter zu denken. Hier befindet sich das Festivalzentrum unweit des nördlichen Mainufers, einem derzeit nur temporär für den Autoverkehr gesperrten Straßenabschnitt, der dazu einlädt andere mögliche Nutzungsformen auszuprobieren und öffentlichen Raum gemeinschaftlich zu gestalten.

Weitere Infos zu den künstlerischen Arbeiten, den Residenzen, den Diskursformaten, dem Vermittlungsprogramm sowie zu den Festivalzentren und Tickets findet Ihr auf der Website: www.implantieren-festival.de

Ab 28. August: ANTIGONE

(Martin)

Bocksgesang von Hölderlin nach Sophokles, bearbeitet von Martin Walser und Edgar Selge.

Wie ist das schön, endlich wieder eine echte Premiere ankündigen zu können! 

Und in diesen Zeiten, wo kulturell kaum was so ist, wie vor der Pandemie, passt es freilich sehr, auf die Stücke aus den Anfängen des Theaters zurückzugreifen. Spannend, dass im Theater Willy Praml eine Bearbeitung von Martin Walser und Edgar Selge zur Aufführung kommen wird. 

Die Pramls schreiben: „Das Stück ANTIGONE beginnt mit einem Schlachtfeld.
Viele, viele Tote, darunter auch die Söhne des Ödipus, die sich gegenseitig niedergemetzelt haben. 

Wir schicken einen Künstler auf das Schlachtfeld, einen Dichter, einen Sänger, einen Musiker, einen Hölderlin, kurz einen Narren. Einen, der nicht die Waffe erhebt, sondern den Violinbogen, auf dass er die Toten zum Leben erwecke. Sie dürfen noch einmal leben – für die Dauer eines Theaterabends. All die Toten dürfen noch einmal auferstehen, aber nicht für immer, nur für die Dauer der ANTIGONE. Statt an der Sonne zu verwesen und ein Fraß der Vögel und Hunde zu werden, dürfen sie noch einmal leben. Und ein Stück spielen, das von der Würde der Toten handelt, von der Präsenz des Totenreichs, von der kurzen Zeit des Lebens und der langen, langen Zeit des Nicht-Lebens.“

Regie führen Willy Praml und Michael Weber. 

Die Premiere ist am Freitag, 28. August, die nächsten Vorstellungen sind dann am Samstag, 29. August um 20.00 Uhr und am Sonntag, 30. August um 18.00 Uhr. Weitere Termine folgen im September und Oktober. 

Theater Willy Praml. Naxos Halle, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt am Main.
Foto: (c) Paula Kern

Miteinander statt Wettbewerb - GRÜNE SOßE FESTIVAL

(Daniela)

Vor 13 Jahren war ich beim ersten Grüne Soße Festival, damals noch in der Brotfabrik dabei. Dann wurde das Festival immer größer und man will fast sagen "immer doller". Jedes Jahr haben sich Maja und Thorsten neue Programmelemente und Specials für ihr Festival ausgedacht! Erst gab es einen Kinderwettbewerb, dann kam ein Weltrekord dazu... und dieses Jahr?...kam Corona. Wer die beiden kennt weiß ganz genau, dass sie nichts abschreckt und sie immer kreative Lösungen finden. Daher heißt es in diesem Jahr

Miteinander statt Wettbewerb – die Macher des Grüne Soße Festivals gehen neue Wege

Besonders freut es mich natürlich, dass das Festival für unser Projekt www.kulturzeiterin.de sammeln will. DANKE

"Seit 13 Jahren begeistert das 8-tägige Grüne Soße Festival in der Frankfurter Innenstadt zahlreiche Menschen aus Frankfurt, der Rhein-Main Region und darüber hinaus. Mit über 5.000 verkauften Tickets war das Festival bereits Anfang des Jahres ausverkauft – dann kam Corona. Wie fast alle in der Kulturbranche, kämpft auch das Grüne Soße Festival um’s Überleben.

Unter dem Motto „Miteinander statt Wettbewerb“ präsentieren die Veranstalter nun eine kreative Alternative.

Am Samstag, den 10. Oktober um 20.00 Uhr öffnet das Frankfurter Frischezentrum seine Tore und verwandelt sich für einen Abend in die außergewöhnliche Showlocation für die Grüne Soße Gala.

Diese Show wird per Live-Stream in zahlreiche Restaurants und Locations in Frankfurt und Umgebung übertragen. Es wird natürlich keinen Wettbewerb geben - aber es gibt überall Grüne Soße! So kann das hessische Kultgericht gefeiert werden - an unterschiedlichen Orten und doch gemeinsam.

Für alle, die aufgrund des Corona Virus Bedenken haben, unter Menschen zu gehen, gibt es die ultimative
Grüne Soße Box – in zwei Varianten.

Gepackt mit allen frischen Kräutern, Zutaten und einem Rezept für die Zubereitung der Grünen Soße, dazu Kartoffeln & Eier, wird die Grüne Soße Box ganz bequem direkt nach Hause geliefert. Nun kann gemeinsam geschnibbelt und gehackt werden – so wird die Grüne Soße Gala zum eigenen Event daheim.

Für alle, die es bequem mögen, gibt es die Grüne Soße Box mit einer Fertigsoße direkt vom Erzeuger inklusive Kartoffeln und hartgekochten Eiern.

Die wichtigste Zutat für den Abend ist in beiden Varianten natürlich immer enthalten: der Link für den Livestream für die Grüne Soße Gala am 10. Oktober um 20.00 Uhr.

Der Link für den Livestream kann auch separat gekauft werden, um die Gala von Zuhause aus mitzuerleben - nicht nur in Frankfurt, sondern weit über die Grenzen Frankfurt hinaus.

Der Spendenmarathon „Kräuter für Künstler“ – ab dem 22. AugustSchon vor der Grüne Soße Gala startet am 22. August ein 7-wöchiger Spendenmarathon unter dem Motto „Kräuter für Künstler“. Mit diesem Spendenaufruf soll ein Zeichen der Unterstützung und des Miteinanders in der Stadt Frankfurt und der Region gesetzt werden. Das Grüne Soße Festival selbst profitiert in keiner Weise von dem Spendenmarathon. Die Bekanntheit des Festivals wird lediglich als Plattform genutzt, um die Reichweite für den Spendenmarathon zu erhöhen.Weitere Infos unter: www.gruene-sosse-festival.de

Samstag 29. August: Affentor schließt :-(

(Martin)AFFENTOR schließt!

Es ist noch nicht lange her, da gab’s hier im Newsletter den Aufruf, die zauberhaften Geldbörsen, Mäppchen, Alben, Leporellos und wunderschöne Taschen hemmungslos bei AFFENTOR in der Fahrgasse zu kaufen – dies geschah aus dem Impuls heraus, den kleinen feinen Laden in Zeiten der Pandemie unterstützen zu wollen. Jetzt ist’s leider geschehen, am Samstag, 29. August ist endgültig Schluss mit AFFENTOR in Frankfurt und deshalb hier jetzt nochmal der Hinweis, die letzten Tage zum Shoppen zu nutzen.

Die Marke Affentor ist ein originäres Frankfurter Gewächs: gegründet 2001 von der Werkstatt Frankfurt (in den Werkstatthäusern am Affentorplatz in Sachsenhausen) um langzeitarbeitslose Frauen zu Modenäherinnen auszubilden. Daraus entstanden ein Taschenprojekt und ein Laden in der Fahrgasse. Affentor bzw. Werkstatt Frankfurt ging 2014 insolvent und weil das Label so cool war, wurde es auf den letzten Drücker von schoene Schreibwaren Berlin aufgekauft. So kam es, dass man bei Affentor die tollen Taschen und diese ‚besten’ Geldbörsen kaufen kann.

Auch Teile des Mobiliares werden verkauft: alte Reisekoffer, Regale und antike Truhen!

AFFENTOR – Fahrgasse 20

Geöffnet: Mittwoch – Samstag von 11.00h – 18.00h und am Sonntag, 23. August!

Samstag, 29. August: Of/ Sudden Orchestra

(Andrea)

Für Freunde des Free-Jazz ein Live- und Draußen-Tipp (und irgendwie auch ein kleiner Anker inmitten dieser Absagen-Wüste und schrecklich deprimierenden Zeit): Lutz von der afip und seine MitmusikerInnen lassen sich nicht schrecken und spielen heute in den Parkside-Studios:  "sudden orchestra - ein immer größer werdendes Free-Jazz-Kollektiv, das sich unberechenbaren und elektrisierenden Kreationen widmet. Geboren aus dem tiefen Wunsch heraus, ekstatischen & mehrdimensionalen Sound/Musik/Improvisation/Erfahrung/Reise und Abenteuer zu generieren. Geerdet in der explosiven Vielfalt elektrischer Extreme. Unersättlich hungrig nach der freiheitsmotivierten Interaktion untereinander und mit dem Publikum. Erforschen, experimentieren und ausdrücken in, mit und durch eine bewusste, wache und lebendige Kommunikation mit einem sich ständig verändernden Tanz der Lebensenergie. Die Freiheit des Unendlichen in dieser endlichen Realität verkörpern, manifestieren und materialisieren. Mit jedem Atemzug, mit jeder Bewegung, mit jedem Laut, was zur Erweiterung des kollektiven Bewusstseins beiträgt. Orchestrierung der unendlichen Sehnsucht nach der plötzlichen Verbindung." https://www.parksidestudios.de/2020/06/18/sa-29-08-2020-afip-im-hof-sudden-orchestra-freejazz-orchester/

Parkside im Hof
Friedhofstraße 59
Offenbach
Beginn: 19 Uhr

Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Beethoven, Leonhard Dering und Maja Bader

(Daniela)

Und weil das wirklich alles so großartig ist, dass es wieder Konzerte gibt, kommen hier noch mehr Infos:

Ode an die Freunde: Closing Distance
Zu einem musikalischen Fest, das das vorübergehend eingeknickte 250. Jubiläum
Beethovens erneut aufblühen lässt, versammeln zwei Konzerte Musiker*innen mit engem Bezug zum Mousonturm, u.a. über die Reihe „The LOKAL Listener“. The OhOhOhs treffen Gäste aus dem Reich des klassischen Klaviers und Gesangs, sowie der zeitgenössischen Elektronik. Die Szene lebt auf, zeigt sich erstmals nach dem Lockdown in altem Glanze und stellt im intimen Rund der Palmengarten-Konzertmuschel auch neues und ungespieltes Material vor.

29.8.2020, 16 Uhr:
The OhOhOhs treffen Beethoven, Leonhard Dering und Maja Bader
Leonhard Dering, preisgekrönter, in Frankfurt und Luzern lebender Pianist und Kurator der „Naxos Hallenkonzerte“, spielt Beethovens „Waldstein-Sonate“. Die junge, vielfach ausgezeichnete Schweizer Sopranistin Maja Bader präsentiert ausgewählte Arien und Lieder Beethovens und anderer Komponisten. The OhOhOhs spielen zum allerersten Mal ihre Bearbeitung aller drei Sätze Beethovens „Mondschein-Sonate“. Gemeinsam mit Maja Bader geben sie eine Neudeutung des heiligen Grals des romantischen Kunstlieds – Schuberts „Der Tod und das Mädchen“.

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/treffen-beethoven-leonhard-dering-und-maja-bader

Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow

(Daniela)

The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow (alias „Der Temporäre elektronische Salon“)

Am Konzertabend präsentieren Musiker des „Temporären elektronischen Salons“ beatgetriebene Improvisationen auf elektronischen Rohrblattinstrumenten (Oliver Leicht/ hrBigband) und elektro-organischen Dubtrommeln (Oli Rubow/DePhazz, Hattler, A Coral Room). Als Initiatoren zahlloser Undergroundpartys sind die beiden Flos, Florian Wäldele (Piano, Schlagwerk) und Florian Dreßler (Schlagzeug, Percussion, Sampler) bestens bekannt.
Am heutigen Abend schlagen sie ein neues Kapitel der Bandgeschichte auf: Live-Techno war gestern, der Synthesizer wird durch einen Flügel ersetzt, die Clubmusik wird konzertant, was den Groove-Anteil noch erhöht! Auf dem Programmzettel stehen eine ganze Reihe neuer Kompositionen aus eigener Schreibwerkstatt.

The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow (alias Der temporäre elekronische Salon) —> 29.8.2020, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/treffen-oliver-leicht-oli-rubow/

Lustmacher: My Odenwald

(Andrea)

Petra ist Fotografin, sie hatte schon etliche Rockstars, Musiker, Künstler, tätowierte Menschen, Politiker, Mannheimer vor der Linse. Im letzten Jahr hat sie begonnen, aus zehn Jahren Zirkusdokumentation ein Buch zu machen und dann noch ganz nebenbei ein schönes Stück Heimat auf den Weg gebracht. Sie ist Fotografin, also gibt es  viele, viele, schöne Bilder und eigentlich ist es nicht nur ein Magazin, sondern ein echter Lustmacher. My Odenwald heißen Heft und Website und weil Reisen, vor allem in die Ferne, gerade nicht so angesagt sind und wir neben dem Rheingau wirklich tolle Landschaften vor der Tür haben, entdeckt doch mal den Odenwald! Alles ganz neu, daher gibt es das Heft aktuell nur im Fotografie Forum in der Braubachstraße 30-32 und ​auf Bestellung, aber wer einen Laden sein eigen nennt, in dem noch ein schönes Magazin gut ins Portfolio passt, findet Petras Kontakt im Impressum. www.myodenwald.de

Sonntag 30. August: DOTA

(Daniela)

Dota spielen heute um 12:00 und um 16:00 Uhr!

Dota, so heißt auch die Band um die Berliner Sängerin und Liedermacherin Dota (Dorothea) Kehr, die Medizin studierte, sich aber für die Musik entschied und in Italien als Straßenmusikerin den Namen „Kleingeldprinzessin“ bekam. Zurück in Berlin startete sie ein eigenes Plattenlabel, der Plan ging auf, die Musik ernährt, und Gagen werden anständig geteilt. Verbesserungswürdig ist viel in der Welt, und darüber singt Dota. Beklagt Artensterben, Klimaleugner, Egoismen der Profitgesellschaft und erzählt auch mal ganz Persönliches. Sie tut das mit tollen Texten und umwerfender Natürlichkeit, lebensfroh, verschmitzt, schlau, aber schonungslos, wenn’s das Thema erfordert, denn „es geht nicht um ein Stück vom Kuchen, es geht um die ganze Bäckerei.“ Den Spruch entdeckte sie an einer Brücke, erzählte sie – man vergisst ihn nicht. Ihre Band begleitet die „deutsche Joni Mitchell“ (Deutschlandfunk) entspannt mit einem feinen Sound zwischen Chanson und Tanzbeat. Ein Abend mit Dota – nachdenklich und schön.

Dota —> 30.8.2020, 12 und 16 Uhr

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/dota-3/
Foto / Dota: (c) Annika Weinthal

Sonntag 30. August: Titanic Boygroup

(Daniela)

Ausverkaufte Hallen, ohnmächtige Omas, Millionen zufriedener Kunden – die „Supergruppe der Satireszene“ (Süddeutsche Zeitung) hat Corona überlebt und kehrt demütig zurück zu ihren Wurzeln: unplugged und ohne Orchester! Ohne Beatmungsgeräte bespielen die drei ehemaligen Chefredakteure MdEP Martin Sonneborn (Grimme-Preis), Thomas Gsella (Robert-Gernhardt-Preis) und Oliver Maria Schmitt (Henri-Nannen-Preis) endlich wieder die Bühnen von Zürich bis Hamburg und Berlin (bei Polen). Die drei sind längst Legende: Sie wurden vom Papst verklagt, dem Bundespräsidenten und der FIFA, sie eroberten Parlamente und überlebten Terroranschläge, wurden ausgebuht, bejubelt und gefeiert. In ihrem brandneuen Programm präsentieren sie virusresistente Pointen mit und ohne Maske. Also raus aus der Bude, rein in den Ganzkörperanzug – gönnen Sie sich diesen garantiert lachinfektiösen Abend mit Schmitt, Gsella und Sonneborn, den drei Hobbyvirologen aus Überzeugung und Versehen!

TITANIC BoyGroup SonnebornGsellaSchmitt – Ohne Orchester!
—> 30.8.2020, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/sonneborngsellaschmitt-ohne-orchester/

Dienstag, 01. September: Vernissage

(Petra)

Dass Niko ein grandioser Fotograf ist, wissen viele. Er ist aber auch ein Abenteurer – und das macht seinen Blick auf die Welt so besonders. Wie ab heute zu beschauen in der Heussenstamm Galerie: Seine Arbeiten über der Stadt (work in progress) nehmen Euch mit auf eine Reise – durch die Stadt, die Nacht. Faszinierend entrückt, fremd (und doch erkenne ich manche Ecke), huschende Lichtschatten und scheinbar menschenlos. Stelle es mir da oben auf dem Baugerüst, dem Dach oder wohin auch immer er sich leise reinschleicht, super still und friedlich vor. So gechillt, dass er mit seinem schönsten Schuss bestimmt ganz gelassen wieder auf die Erde zurückkehrt. Und gleich wieder weg ist (na ja: „gleich“ ist ja relativ, aber so ähnlich). „Bin gleich wieder weg“ nennt er seine Ausstellung und lädt Euch ein, ihm über die Schulter zu schauen beim Gestalten seines nächsten Buches. Lasst Euch mitnehmen auf das höchste Dach und von den Frankfurter Nächten berauschen. Lohnt sich.

Bin gleich wieder weg – Niko Neuwirth, Vernissage, Ort: Heussenstamm Raum für Kunst und Stadt, Adresse: Braubachstraße 34, Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung bis 10.10.), barrierefrei: ja, Hygieneregeln: ja, klar – und bitte bringt Eure schickste Maske mit, sagt der Künstler!

Mittwoch, 2. September: Christian Löffler (KULTURSOMMERGARTEN 2020)

(Uwe)

Endlich dürfen Frankfurter Veranstalter einmal wieder „richtige“ Konzerte ankündigen, natürlich unter den gegebenen Bedingungen. Die Kultursommergärten sind eine Kooperation mehrerer Frankfurter Clubs, Musikspielstätten und Kulturschaffender und wurden durch die Unterstützung der Stadt Frankfurt am Main und dem Land Hessen ermöglicht. Auch das Zoom mischt mit. Nicht am bekannten Ort in der Innenstadt, sondern in den Sommergärten vom „Das Bett“, „Tanzhaus West“ und der „Batschkapp“. Los geht es am kommenden Mittwoch (02.09) CHRISTIAN LÖFFLER im Tanzhaus West.

Spiegel Online schrieb über ihn: „Statt Pop für den Club zu machen, geht Christian Löffler aus Greifswald genau umgekehrt vor. Er programmiert House-Tracks, die man als – weitgehend instrumentalen – introspektiven Pop deklarieren könnte. […] House als Folie für Nachdenklichkeit und Einkehr – auch das ist möglich, wie vor Löffler schon die Hamburger Musiker Lawrence oder Pantha du Prince gezeigt haben. ‚A Forest‘, das seinen Titel mit einem frühen Hit der Band The Cure teilt, ist jedenfalls jetzt schon ein Klassiker des kontemplativen House.“. Spannend. Weiter geht es wie folgt:  

Samstag, 05.09: AFROB (Support: MEEZY) – Bett
Samstag, 12.09: LUGATTI & 9INE – Batschkapp
Dienstag, 15.09: CARI CARI – Batschkapp
Mittwoch, 16.09: STEREO TOTAL - Tanzhaus West
Donnerstag, 17.09:LGOONY – Batschkapp

Tanzhaus West
Frankfurt, Gutleutstr. 294
Beginn 20 Uhr
Eintritt: 15 EUR
Foto: Christian Löffler, Facebook

Mittwoch, 2. September: FFM/ Mit allen Sinnen für die Siebte

(Andrea)

Danke Corona. Ich habe Redaktionsdienst, sonst wäre ich heute im Frankfurt LAB und würde mir "Mit allen Sinnen für die Siebte" anschauen und anhören. Statt Action Painting, Choreographie, Physical Theatre und Videokunst, Social-Media-Monitoring. Ganz ehrlich, ich verstehe nicht, was es bei Corona-Regeln nicht zu verstehen gibt und warum die Tatsache, dass ein Mund-Nasenschutz eben sich und andere schützt, gleich DDR 2.0. und das Ende aller Freiheiten bedeutet. Erklärungen gerne an ausgehen-in-offenbach@web.de

Nun zum heutigen Spektakel: "Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 präsentiert die Junge Deutsche Philharmonie Ludwig van Beethovens 7. Sinfonieals Ausgangs-und Höhepunkt einer multimedialen und interaktiven Performance. Die Interpretationsräume der Musik werden erweitert, die vier Sätze durch Action Painting, Choreographie, Physical Theatre und Videokunst neu interpretiert und mit den Sinnen erfahrbar gemacht. Im größtenteils unbestuhlten Saal kann das Publikum frei mit den künstlerischen Performances interagieren, bevor die Junge Deutsche Philharmonie das Programm mit einer Aufführung der 7. Sinfonie musikalisch zum Abschluss bringt." Investiert 25 Euro, ich glaube, das wird unvergesslich.https://www.frankfurtticket.de/tickets/alle-sinne-fuer-die-siebte-12042.38329

Frankfurt LAB
Schmidtstraße 12
Frankfurt 

Donnerstag, 3. September: Gastone

(Daniela)

Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert mit LIEBIEGHAUS LIVE in den Sommermonaten August und September ein besonderes Programm zur aktuellen Sonderausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“. Zwischen dem 6. August und dem 3. September können sich die Besucherinnen und Besucher von Kunstexpertinnen und -experten in die faszinierende Welt der farbigen Antike einführen lassen und in der einladenden Atmosphäre des Gartens der Liebieghaus Skulpturensammlung ausgewählte Musik-Acts erleben.
Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.

Im Garten ist für ausreichend Abstand gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Bei der Veranstaltung gelten die aktuellen Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen.Eintritt: 15 Euro, Tickets erhältlich im Online-Shop Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Aktuelle Informationen dazu gibt es auf facebook.com/liebieghaus

Donnerstag, 3. September: Gastone – Vielseitiger Mix aus Ska/Polka/Balkan und Pop-Rock

Gastone – In der nunmehr 11-jährigen Bandkarriere hat Gastone & Famiglia weit über 600 Konzerte bestritten. Darunter eine Japan-Tour im März 2015 und einige Tourneen mit La Vela Puerca, Panteon Rococo und Patrice. Kopf der Band ist Giuseppe „Gastone“ Porrello, ein Frankfurter mit sardisch-sizilianischen Wurzeln. Seine unverwechselbare Stimme erinnert an Zigarren und Whisky, rau wie 30er Schleifpapier. Seine Songs, in denen er für eine bessere Welt kämpft, beschreibt er selber als „Spaghetti-Ska mit einer Soße aus Weltmusik“. Dieses musikalische Menu wird präsentiert von Gastone und seiner „Famiglia“. Hochkarätige, internationale Musiker, aus Argentinien, Polen, Balkan, Gambia und Deutschland. Gerade diese internationale Besetzung ist einer der Gründe, die den einzigartigen Sound von Gastone ausmachen.

Mehr Informationen unter gastone-music.com

Donnerstag, 3.-Sonntag, 6. September: Langes Kunstwochenende

(Petra)

Letztes Jahr habe ich außer der Eröffnung nichts gesehen, vielleicht ja dieses mehr. Denn das Format der zweiten „The Frankfurt Art Experience“ ist spannend – und ich bin optimistisch, dass die Macherinnen und Macher sich viele gute Gedanken darüber gemacht haben, wie es angesichts der aktuellen Hygieneregeln so umsetzbar ist, dass der Kunst eine tolle Plattform geboten wird und es allen Beteiligten Spaß macht. Ganz zeitgemäß ist Wandel (auch des nationalen und internationalen Kunstmarkts) Leitthema, unter dem auch die Sonderausstellung „Time in Transition“ mit Fotografie und Videokunst läuft.
Offene Türen übers Wochenende zur Saisoneröffnung in allen Galerien haben eine lange Tradition, in Frankfurt mit dem 26. Mal in 2020 sogar die längste in Deutschland. Doch die Art Experience setzt noch so Einiges obendrauf. Neben dem Showroom auf der Großen Eschenheimer (wo einst das Rundschau-Haus stand) mit vielen tollen Kunsterlebnissen – natürlich personenreduziert betreut, digital vernetzt, etc. –  erwarten Euch diverse Talks und Walks rund um die zeitgenössische Kunst und den Kunstmarkt. Schaut doch einfach mal ins pralle Programm und meldet Euch an, bevor alle Veranstaltungen ausverkauft sind.

The Frankfurt Art Experience
Ort: diverse, Festival-Zentrum und Showroom LSTNR-Space, Adresse: Große Eschenheimer Str. 18, Uhrzeit: Showroom Freitag 11 - 18 Uhr, Samstag 11 - 20 Uhr, Sonntag 11 - 16 Uhr, weitere Infos und Tickets unter: https://www.frankfurtexperience.art/ , Hygieneregeln: Die gesetzlich geltenden Abstands- und Hygieneregelungen werden berücksichtigt. So ermöglicht die Anordnung der Bestuhlung einen Abstandsradius von 1,5m. Sollte es zu einer Zuspitzung der Pandemiesituation kommen und die Veranstaltung abgesagt werden müssen, wird der Ticketpreis erstattet

Donnerstag, 3. – Sonntag, 6. September: SHOW ME A GOOD TIME

(Martin)

Es ist die erste Gelegenheit, den BAU im Mousonturm als Spielort kennenzulernen und Theater dort zu erleben - so wie oben beschrieben!

Gob Squad eröffnen also nicht nur die Spielzeit, sondern auch den BAU.

Im Mai 2020 hat das Performancekollektiv den mit 20.000 Euro dotierten Tabori Preis verliehen bekommen. Die Begründung der Jury war, dass das deutsch-britische Performancekollektiv die nationale und internationale Theaterästhetik seit über 25 Jahren maßgeblich beeinflusst habe.

„Gob Squad gelten seit über 25 Jahren als Spezialisten für Sehnsuchts-und Melancholie-Bewältigung. Auch in „Show Me A Good Time“ verwischt das englisch-deutsche Performancekollektiv die Grenzen zwischen Kunst, Theater und dem „echten” Leben und fahndet im gesamten Frankfurter Stadtgebiet nach der wirklich guten Zeit im Hier und Jetzt. Von der Straße oder anderen öffentlichen Orten aus wird das urbane Leben mit all seiner Gefahr, Schönheit und Unordnung live per Video in die behagliche Schaltzentrale im Theater übertragen. Das Publikum kann die sich über vier Tage erstreckende Suchaktion direkt im Mousonturm oder von zuhause aus online mitverfolgen. Getrieben von der ultimativen Deadline des drohenden Untergangs nutzt „Show Me A Good Time“ den Moment, in dem unsere Gesellschaft ins Schlingern gerät, und hält die Pausetaste gedrückt. Es gibt keinen Weg zurück! Aber was können wir tun, um die Gegenwart aus ihrer „Selfie-Katastrophe“ zu befreien?“

Husch husch und ab in die Loge!

Parallel zu den Aufführungen im BAU gibt es die Möglichkeit, die Performance live zu streamen. Aufführungen: am Donnerstag, 3.09. um 21.00h; am Freitag, 4.09. um 18.00h; am Samstag, 5.09. um 15.00h; am Sonntag, 6.9. um 12.00h.
Der Einlass endet 10 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Solidarisches Preissystem.Weiter Infos hier: https://www.mousonturm.de/events/show-me-a-good-time/

Foto: (c) Dorothea Tuch/Mousonturm

Donnerstag 3. – Sonntag 6. September: Trip of a Lifetime

(Martin)

Dass man bei Stadtführungen Dinge entdeckt und Informationen bekommt, die man zuvor nicht kannte oder wusste – eigentlich normal...

Aber: Die Stadtführung „Trip of a Lifetime’ verspricht besonderes: sie hat sich dem unwahrscheinlichen Ziel verschrieben, im Stadtraum einem Exemplar des größten lebenden Säugetiers, dem Blauwal begegnen zu wollen. Das Projekt findet also statt als performative Führung durch den Stadtraum und unterschiedlichen Stationen.

„Es ist wahrscheinlicher, von einer herabfallenden Kokosnuss getötet zu werden als durch einen Haiangriff. Es ist wahrscheinlicher, durch die Bedienung eines Getränkeautomaten zu sterben als durch eine herabfallende Kokosnuss. Es ist wahrscheinlicher, als Linkshänder aufgrund der nicht korrekten Verwendung eines für Rechtshänder entworfenen Produkts umzukommen als durch einen Getränkeautomaten. Was wir selbst für wahrscheinlich halten, steht oft in keinem Verhältnis zur statistischen Häufigkeit eines Ereignisses, sonst würden nicht so viele Menschen Lotto spielen oder auf die Liebe auf den ersten Blick warten. „Trip of a Lifetime“ ist eine performative Stadtführung, die sich dem recht unwahrscheinlichen Ziel verschrieben hat, im Stadtraum einem Exemplar des größten lebenden Säugetiers, dem Blauwal, zu begegnen. Der Wal dient dabei als Metapher für etwas Unerwartetes, etwas Erhabenes, etwas, das fehl am Platz ist. Es ist wahrscheinlicher, am Ufer des Mains von einem Wal gefressen zu werden als von einer herabfallenden Kokosnuss erschlagen zu werden.“

Der performative Stadtspaziergang findet statt am 3.09. um 18.00h, 4.09. um 19.00h, 6.09. um 19.00h; am 10.09. – 13.09. um jeweils 18.00h.

Tickets: vom 3.09. – 6.09. via IMPLANTIEREN 2020 und vom 10.09. – 13.09. über den Mousonturm (solidarisches Preissystem). 

Weitere Infos hier: https://www.mousonturm.de/events/trip-of-a-lifetime/

VORSCHAU
Sonntag, 06. September: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft Katharina Bach

(Uwe)
Mit Verzögerung trifft Gregor Praml nun Katharina Bach. Wegen Corona musste der ursprünglich in der ersten Jahreshälfte geplante Termin verschoben werden. Nun findet der lange erwartete Listener endlich statt. Die aktuellen Hygienevorschriften sorgen dafür, dass die Veranstaltung ins Gallus verlegt wurde. Das hat den Vorteil, dass nun wieder Tickets verfügbar sind, denn das Lokal im Mousonturm war bereits ausverkauft.

„Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt“. So beschreibt die FAZ den letzten großen Musikabend, den Katharina Bach am Schauspiel Frankfurt selbst konzipiert und mit eigener Band umgesetzt hat. „The Fe.Male Trail“ – ein Konzertabend über Nick Cave im besten Sinne. Hier aus der Sicht einer Frau, einer Künstlerin, erzählt und dargestellt. Katharina Bach ist in Frankfurt seit 2014 zuhause. Eigentlich kommt sie aus dem „Pott“, studierte Schauspiel – mitten drin – in Bochum. Das Schauspielern kommt einfach aus ihr raus, es fällt ihr zu, denn sie sagt von sich selbst, sie sei eigentlich „total faul“. Singen, das kann sie aber eben auch und wenn es passt, dann begleitet sie sich sogar selbst an der Gitarre oder bläst in ihre Trompete. Beste Voraussetzungen für einen Besuch beim LOKAL Listener und Gastgeber Gregor Praml, der sich auf’s Gespräch und die musikalische Begegnung freut!

Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)
18 Uhr
VVK € 16 / TK € 19 / € 5 Ermäßigung für f.f.m. students Mitglieder, inklusive kleiner Leckerei aus Jörgs Küche
Foto: Erika Maria Cermak

Montag, 07. September: Literatur

(Petra)

Das Literaturhaus Frankfurt öffnet ab 1. September seine Türen wieder für Literatursüchtige wie mich: mit Lesungen und Workshops und und und. Ich habe schon fast nicht mehr daran geglaubt und freue mich riesig. Dass es nicht nur mir so geht, erkenne ich daran, dass die Veranstaltung heute schon ausverkauft ist (zu schade, denn die „deutschen Stimme“ gehört einem lieben Bekannten, Stéphane Bittoun). Warum ich Euch das trotzdem erzähle? Na, weil es – ganz zeitgemäß – ein Streaming-Angebot für alle Zu-spät-Kommenden und Zu-Hause-Bleibenden gibt. Ein Apeirogon ist eine zweidimensionale geometrische Form mit nahezu unendlich vielen Seiten. So wie der Roman gleichen Titels des irischen Wahl-New-Yorkers Colum McCann. Während „Apeirogon" nach und nach seine Seiten auffächert und die zwei Männer Rami Elhanan und Bassam Aramin in seiner Mitte rahmt, entfaltet sich der Palästinakonflikt in seiner Historie und Komplexität. Das ist sein Meisterwerk, sagen Fans des Autors von „Die große Welt“. Ein Roman, der das Unbeschreibliche, die Wucht von Verlusterfahrung, sinnlich und sinnhaft erfahrbar macht. Ein kaleidoskopischer Text, der fragt: Wie leben wir weiter, wenn das Liebste verloren ist? Und: Wie finden wir Frieden?

Column McCann: Apeirogon, Moderation (dt./engl.): Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk), Deutsche Stimme: Stéphane Bittoun, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Streaming (72 Stunden): 5 Euro, Infos und Kartenshop: https://literaturhaus-frankfurt.reservix.de/tickets-colum-mccann-apeirogon-in-frankfurt-am-main-literaturhaus-frankfurt-am-7-9-2020/e1583361, barrierefrei: ja

Foto: Column McCann©P.Matsas Opale Leemage laif

Freitag 11. September: Walk a tones

(Daniela)

Eigentlich ist ja Andrea "unsere" Redakteurin für Offenbach. Aber diesmal grätsche ich dazwischen, da Franziska mich gebeten hat das Konzert der WALK A TONES anzukündigen. Ich hatte von der Band noch nie etwas gehört. Gestern Abend habe ich mir das Video https://www.youtube.com/watch?v=199JVuKvOpE&feature=emb_logo angeschaut und hätte große Lust die Band live zu sehen, aber am 11.9. kann ich nicht. Sichert Euch schnell Karten, denn es gibt nur 29 Stück, obwohl sie im Capitol auftreten!!!

"Endlich stehen wir wieder auf der Bühne und spielen feinste akustische Livemusik. Dich erwartet ein breites Spektrum der

Musikgeschichte von Klassik über Klezzmer, Evergreens und Jazz bis hin zu Rock’n’ Roll und Popstücke aus der heutigen Zeit. Das ganze präsentiert mit viel Spaß und Freude am Spiel wird es eine humorvolle und energiegeladene Show. Nicht verpassen, wir freuen uns auf Dich!

Aufgrund der bestehenden Hygienevorschriften und Sicherheitsbestimmungen gibt es nur 29 Tickets pro Show. Beeile Dich und erwerbe Dir schnell ein Ticket (nur Vorkasse) über: Franziska L. Hofmann; Tel.: 069 4630 8901; Mobil: 0171 52 82 438
Email: info@walk-a-tones.de ; Homepage: www.walk-a-tones.de; Ticketpreis: 19,- Euro pro Person/Show

Termine: 11.09.2020 um 18:30 Uhr und um 21:00 Uhr

Veranstaltungsort: Capitol Theater, Goethestraße 1-5, 63067 Offenbach/Main


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