21.08.2020
Inhalt: Kurz & Knapp / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / "Stay home" für PR-Award - Voting / G E R O L L T E S über einen Dienstag im Weltfußball / bis 30. August: Freiluftkino Frankfurt / Freitag, 21. und Samstag, 22. Augsut: Eden und Agent*innen / Freitag, 21. August: Mukke im Gadde / Freitag 21. August bis Sonntag, 23. August: FFM/ musikalisch-performativen Spaziergang durch den Stadtwald / Freitag, 21. August: Of/ Slags / Freitag, 21. August: Of/ Glitter Twins / Freitag, 21. August: FFM/ Sommergarten mit Romie / 20. August – 6. September: IMPLANTIEREN_2020 / Freitag 21.– Sonntag 23. August: Terminal X – Building our Future / Freitag, 21. und Samstag, 22. August: Mühlheim/ Beachclub / G E H Ö R T E S: Mein Leben mit Stephan Eicher / Samstag, 22. August: Hanau erinnern / Samstag 22. August: Making Frankfurt / Samstag 22. August: Kultursommergarten – Live Musik mit PFUND / Sonntag 23. August: Gartenflohmarkt / Sonntag 23. August: LES PUCES DEUX – Privater Hausflohmarkt in der HEIDETRÄNKE/Atelier HENDOC / Sonntag 23. August: Nachbarschaftsmusik – Ein dezentrales Konzert im Freien / Sonntag 23. August: MELLI REDET MIT / Sonntag 23. August: Sonntags im Club / Sonntag 23. August: Kultursommergarten – Live Musik mit: WELTHITS AUF HESSISCH / Sonntag, 23. August: Of/ Kinder Fahrrad Korso / Sonntag, 23. August: Of/ Naft / Dienstag, 25. August: Das Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music / Donnerstag 27. August: Besichtigung der DFB Baustelle / Donnerstag, 27. August: Ragawerk / VORSCHAU / Freitag, 28. – Sonntag, 30.08.: Mousonturm im Palmengarten / Freitag 28. August: MINE / Ab 28. August: ANTIGONE / Samstag 29. August: Affentor schließt :-( / Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Beethoven, Leonhard Dering und Maja Bader / Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow / Sonntag 30. August: DOTA / Sonntag 30. August: Titanic Boygroup / Donnerstag, 3. September: Gastone / Sonntag, 06. September: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft Katharina Bach / Montag, 07. September: Literatur / Impressum
Kurz & Knapp

(Entschuldigt, dass ich Euch eben die Ausgehtipps der letzten Woche geschickt habe)

MIST... Meine sch... Schulter fängt wieder an, daher wird es von mir nur einen kurzen Text geben.

  • Das Freiluftkino Frankfurt auf dem Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums ist der Hammer! Wir haben dort "Les Miserables" gesehen ... krasser Film und die Location hätte man nicht passender wählen können und top aktuell ist der Film ja auch, wenn man sich den Mist vom letzten Wochenende in Alt Sax anschaut. Vor allem als ich heute las, dass die Polizisten keine Videomaterial vom Einsatz haben, weil bei der Einsatzkamera die Batterie leer war...da musste ich natürlich an die Drohne in LES MISERABLES denken... Heute schauen wir Systemsprenger.

  • Morgen geht's dann zur Demo nach HANAU. Ein halbes Jahr her ist es jetzt schon, dass Said Nesar Hashemi, Ferhat Unvar, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtovic, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Paun und Fatih Saracoglu und Frau R. sterben mussten.
    Ich fahre um 10:00 Uhr mit dem Rad hin. Wer sich mir anschließen will kann sich bei mir melden. (Ich oute mich jedoch: ich fahre jedoch mit dem E-Bike)
  • Wäre ich nicht in Hanau wäre ich natürlich den ganzen Tag am Mainkai bei MAKING FRANKFURT.
  • Und am Abend freue ich mich dann mit tollen Freund*innen zu Terminal X- Building our Future in den Stadtwald zu gehen.
  • Und am Sonntag geht's dann ins Grüne: zuerst als Kaufinteressentin zum Gartenflohmarkt nach Eschersheim und dann zum Verkaufen zu Tine & Hendoc nach Orschel (es gibt noch Standplätze)

So, jetzt muss ich los. Bitte seid achtsam. In Offenbach ist schon Alarmstufe 4. Es wäre echt sch. wenn es wieder einen Lockdown geben müsste.

Lebt wild und bleibt gesund

Daniela

Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

Antwort bitte an Andrea senden: ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert der Glitter Twins am heutigen Freitag in den Parkside Studios. Die Preisfrage lautet: Welches Konzert empfiehlt Daniela am 28. August? Antworten bitte bis 17.30 Uhr. Danke!

 

 

"Stay home" für PR-Award - Voting

(Andrea)

Der Liebe wegen bin ich im Frühjahr nach Lesbos geflogen und dann im Lockdown gelandet. Im Moria Camp habe ich dann Muhannad kennen gelernt, einen jungen, sensiblen Syrer mit Leidenschaft für Fotografie. Eines seiner Bilder war Teil der Corona-Awareness-Kampagne, die die NGO Stand by me Lesvos dort organisiert hat, und weil es DAS Bild der Stunde war, habe ich es beim PR-Award eingereicht. Dort ist es nun in der Shortlist und ich würde mich für Muhannad, der inzwischen in Athen auf seine Anhörung wartet (Dauer ca 2 Jahre) riesig freuen, wenn... Bitte unterstützt ihn mit einem Klick https://www.pr-bild-award.de/voting/141-ngo.html

G E R O L L T E S über einen Dienstag im Weltfußball

(Uwe)

Während am Dienstag die RB Leipzig gegen Paris St. Germain spielte, stand ich an der Seitenlinie beim Freundschaftsspiel der zweiten Mannschaft des ruhmreichen TSV 1899 Goddelau gegen den TSV Auerbach II.  Einige hundert Kilometer weiter nordwestlich testete Schalke 04 am Nachmittag zuhause gegen einen Drittligisten für die Mitte September anstehende Bundesligasaison. Während die europäischen Elitekicker damit beschäftigt sind, die Corona-Saison in der Champions und Euro League zu Ende zu spielen, bereiten sich die meisten anderen Vereine bereits auf das neue Spieljahr vor. Ob Schalke mit seiner finanziellen Situation und der sportlichen Leistungsfähigkeit überhaupt in die neue Saison starten sollte, ist fraglich. Die „Königsblauen“ verloren zuhause im altehrwürdigen Parkstadion gegen KFC Uerdingen, einen Krefelder Fußballverein, der in den letzten Jahren das Kunststück fertigbrachte, genauso viele schlechte Nachrichten zustande gebracht zu haben, wie die Schalker: Effenbergs Intermezzo als Manager, Heimspiele in Duisburg bzw. Düsseldorf, weil die Grotenburg-Kampfbahn in Uerdingen nicht drittligatauglich ist, ein randalierendes Maskottchen („Grotifant“), Trainerwechsel im Monatstakt und ein seltsamer russischer Investor, der die Öffentlichkeit möglichst meidet, dennoch regelmäßig für Schlagzeilen sorgt.  Eine Heimniederlage gegen Uerdingen, bei denen mittlerweile auch „Weltmeister“ Kevin Großkreutz spielt, ist peinlich und zerstört frühzeitig die Hoffnung auf ein besseres Abschneiden in diesem Spieljahr.

 „KFC“ im Vereinsnamen vom KFC Uerdingen bedeutet übrigens Krefelder Fußballclub und beinhaltet keinen versteckten Hinweis auf die von „Colonel“ Harland David Sanders gegründete Kette, die billiges Hähnchenfleisch frittiert. „RB“ im Vereinsnamen dagegen ist ein gewollter Verweis auf die von Didi, geboren in Sankt Marein im österreichischen Mürztal, gegründete Brausemarke. Sein Unternehmen steckt jährlich mehrere Millionen in Sponsoring, einen wesentlichen Teil in Extremsport. Hierzu zählen Fußball im Allgemeinen und das Projekt RB Leipzig im Speziellen natürlich nicht, für nachhaltige Aufmerksamkeit sorgt die Kickerei auf höchstem Niveau und die ständige Diskussion um den Aufstieg der Leipziger Rasenballer in die europäische Spitze aber in jedem Fall. Nun schieden sie im Halbfinale der Champions League gegen den Scheißclub, oh Entschuldigung, Scheichclub Paris St. Germain aus. Die Niederlage war deutlich, mitbekommen habe ich sie nicht, weil ich lieber meinem Heimatverein dabei zugeschaut habe, wie er einen Bergsträßer Verein im Testspiel besiegte. Bei wunderbaren Lichtverhältnissen stand ich mit der Fahne am Spielfeldrand, quatschte mit Freunden, trank ein regionales Helles (eigentlich ist das als „nichtneutraler Linienrichter“ nicht erlaubt) und sah ein gutes Spiel. Vorher besuchte ich meine Eltern und hatte ein sehr gutes Gespräch mit ihnen. Was will ich mehr, da interessiert es mich doch allenfalls am Rande, ob die Schalker weiter vor sich hin dilettieren (das Wort habe ich geklaut aus einem Sketch von Gerhard Polt)  und welcher der seelenlosen Investorenclubs die Champions League gewinnt.

bis 30. August: Freiluftkino Frankfurt

(Uwe)

Am Mittwoch sahen wir im Freiluftkino Frankfurt  den großartigen Film "Die Wütenden (Les Miserables)". Packend verfilmt und sensationell gespielt. Aber nicht nur der Film war super, auch das Wetter passte und das Ambiente im Innenhof des alten Polizeipräsidiums in Bahnhofsnähe war aussergewöhnlich. Am Freitag gehen wir wieder hin uns schauen "Systemsprenger". Weitere cineastische Highlights folgen.   

  • Freitag, 21. August : Systemsprenger
  • Samstag, 22. August: Little Women
  • Sonntag, 23. August: Leid & Herrlichkeit
  • Mittwoch, 26. August: Parasite
  • Donnerstag, 27. August: Undine
  • Freitag, 28. August: once upon a time... in hollywood
  • Samstag, 29. August: LindenBErg! Mach Dein Ding
  • Sonntag, 30. August: Bohemian Rhapsody

Altes Polizeipräsidium (Eingang über Ludwigstraße 18)
Eintritt: 10,00 €
Barrierefreier Zugang
Einlass und Kassenöffnung ab 20:00 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen werden die Vorstellungen nach Möglichkeit auf ein anderes Datum verlegt. Informationen hierzu werden tagesaktuell sowohl auf dieser Seite als auch auf Facebook bekanntgegeben.

(c) Foto: Bernd Kammerer

Freitag, 21. und Samstag, 22. Augsut: Eden und Agent*innen

(Petra)

Schlimmer noch als in jedem Jahr zuvor, bekomme ich Sommerend-Panik, deshalb: lasst uns jeden Tag draußen noch genießen. Zum Beispiel im YokYok – also nicht im kuscheligen Kiosk in der Münchner, sondern auf dem Wiesenhüttenplatz, sozusagen in der Outdoor-Sommerresidenz, einem Eden gleich. So heißt es auch. Vielleicht sehe ich ja dann diesen Platz auch mit anderen Augen. Und am Freitag gibt es dort außerdem mit „The Conversation“ zum letzten Mal Open Air-Kino von der Schirn, die in die Welt der Spioninnen und Agenten entführt. Als eine Art Vorglühen auf die kommende Ausstellung in der Kunsthalle „We never sleep“. Wobei: ich bin so verknallt in die diesjährige Location des Freiluftkinos, dem Innenhof des Alten Polizeipräsidiums – ich kann nicht „fremdgehen“. Aber auf ein kühles Getränk geht schon.

YokYok Eden@Wiesenhüttenplatz, Ort: Wiesenhüttenplatz (Sachsenhausen), Uhrzeit: ab 17 Uhr, Infos zum Open Air-Kino am 21.08. (20:30 Uhr, Original mit dtsch. Untertiteln): https://www.schirn.de/kalender/angebote/we_never_sleep/, Eintritt: beides frei

Freitag, 21. August: Mukke im Gadde

(Uwe)

Am Freitag geht es weiter mit der Mukke im Gadde am Ostbahnhof. Ab 19 Uhr teilen sich Glessing / Wibbing (Jazz) und Maison Manouche (Gypsy Jazz, Swing der 40er/50er Jahre) die Bühne.

Nächste Woche geht es weiter mit den Double Dylans und auch im September wird musiziert im Neuen Frankfurter Garten. Im Herbst haben sich die Macher und ehrenamtlichen Helfer dann Ruhe verdient. Unermüdlich engagieren sich die Garten- und Musikfans, um dieses kulturelle Angebot möglich zu machen.

Ausblick: Anfang der neunziger Jahre sprang Axl Rose, Sänger der amerikanischen Erfolgsband Guns n´Roses, über die Stadionbühnen der Welt und sang bei Konzerten eine bombastische Version von Bob Dylans Klassiker "Knockin´ On Heaven´s Door". Das wäre ein Song, den ich in einer Castingshow vortragen oder in einer Karaokebar auswählen würde, weil er nur neun einfache Textzeilen hat und man ansonsten im Wesentlichen "Knock Knock" singen muss. Rose und Co brachten mit diesem Cover jüngeren Menschen die Musiklegende näher. Die drei Musiker von Double Dylans widmen sich intensiver und ernsthafter der Pflege von Bob-Dylan-Songs, die sie meist ins Deutsche mit viel Frankfurter Lokal-Kolorit und sprachlicher Gewitztheit übertragen. Uli van Klapdor, Robert Noetzelsen und Jelly Pearl Smith sind versierte Musiker, die den Blues musikalisch und textlich im Blut haben. Ihrer dunklen Musik-Kulisse liegen Texte zugrunde, die zwischen konkreter Poesie und Dada schwanken – Fabulierlust und keine Scheu vor dem höheren Blödsinn gehen Hand in Hand. Sie sind Deutschlands außergewöhnlichste Bob Dylan-Coverband und transportieren die Botschaft des Meisters mit viel Humor und Doppelbödigkeit in einem lässigen Folk- und Country-infizierten Rock(’n’Roll)

21.08: Glessing / Wibbing, danach Maison Manouche, Gypsy Jazz, Gypsy Swing.

28.08: Blues Office, danach Doubledylans, Pflege der Bob Dylan Songs, deutsche und hessische Versionen.

04.09: Wolf Schubert K., Alternative Country Musik, Folkballaden und Gospelsongs.

11.09: Cherry Tree, Band, Singer/Songwriter meets Pop, Rock, danach Cris Cosmo, Mix aus Reggae, lateinamerikanischen Rythmen und clubiggen Beats.

18.09: Nuwanda und Band, The voice of Rock'n' Roll., Country, Blues, Rock, Pop.

25.09: Frankfurter Dreierlei, bitterzartes Musikkabarett & feinherbe Chansons für jeden Geschmack, danach All Colours, Frankfurter Blues- und Rockband um Matthias Baumgardt

Wegen des Sicherheitskonzeptes werden nur Sitzplätze angeboten. Um die Platzwünsche grösserer Gruppen (ab 3 Pers.) sicher stellen zu können, wird um Vorbestellung bis spätestens Donnerstags 18.00 Uhr unter der Tel. mob.: 0151-12514056, Silvia) gebeten.

Änderungen im Programm sind immer, auch kurzfristig möglich.

Frankfurt, Danziger Platz, am Ostbahnhof, barrierefrei. Beginn: 19 Uhr

Foto: Frankfurter Garten

Freitag 21. August bis Sonntag, 23. August: FFM/ musikalisch-performativen Spaziergang durch den Stadtwald

(Andrea)

Oh wie schön ist es....wenn ich an einem lauen Sommerabend mit meinem Weinchen auf dem Balkon sitzen kann, die Katze streift mir schnurrend um die Beine und es ist ruhig am Himmel. Bei allen Einschränkungen und ich reise auch wirklich selber gerne, aber das ist ein angenehmer Nebeneffekt der Pandemie. Der Fluglärm hat mich manchmal fast in den Wahnsinn getrieben und anlässlich der Eröffnung der Nordwest-Bahn habe ich versucht, mit meiner Freundin Anna-Fee den größten Lärmteppich der Welt zu stricken. Hat leider nicht geklappt mit dem Guinessbuch der Rekorde. Statt dessen war mehr Wachstum angesagt, zwischendurch wurde der S-Bahnhof Gateway Gardens gebaut und eröffnet und Terminal 3 geplant und angegangen. Womit wir beim Thema wären:

Mit „Terminal X - Building Our Future “ inszeniert Julia Mihály zusammen mit Maria Huber ein Neues-Musik-Theater, das die Zuschauenden zu einem musikalisch-performativen Spaziergang durch den Frankfurter Stadtwald einlädt. Changierend zwischen musikalischer Performance, Hörspiel und Audio-Walk untersucht das Stück dabei Formen und Ausdrucksweisen des zivilgesellschaftlichen Protests und außerparlamentarischen Widerstands. Nach den Protesten der 80er-Jahre wird die aktuelle Auflehnung gegen den geplanten Ausbau des Frankfurter Flughafens durch den “Terminal 3“ zum Anlass genommen, besagten Ort erneut - dieses Mal mit einer mobilen Performance - zu besetzen: „Terminal X - Building Our Future“ versucht im Zusammenspiel mit dem Wald durch Musik und Bewegung einen künstlerischen (Klang)Raum für die Rebellion zu eröffnen, der neben der Kritik auch das besondere Verhältnis vom Stadtwald und der in ihm eingewachsenen Protestkultur erfahrbar macht. Julia Mihály bewegt sich als Komponistin und Performerin an den Schnittstellen von Neuer Musik, Performance-Kunst und elektroakustischer Musik. In der Tradition Technologie-basierter Performance stehend, verwendet sie live-elektronische Klangsynthese-Prozesse als Inszenierungsmittel. Sie setzt sich mit gesellschaftspolitischen Themen der aktuellen Alltags- und Medienkultur auseinander und verbindet diese ästhetisch mit Einflüssen aus Popkultur, Trash und Anti-Kunst. Gerade auch im Kontext der Historie der Startbahn-West-Bewegung, welche im Audiowalk ebenfalls Gehör findet, erscheint mir die Thematik für Euch interessant. Es ist ein neuer, kreativer Ansatz dem Protest einen künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Spannend ist ebenfalls, dass die Künstlerinnen einer ganz anderen Generation (geb. 1984 und 1995) angehören.

Termine
21.8.2020, 19 Uhr bzw. 19.30 Uhr 22.8.2020, 19 Uhr bzw. 19.30 Uhr —> 23.8.2020, 19 Uhr bzw. 19.30 Uhr Solidarisches Preissystem (frei wählbar): € 5 / € 10 / € 20 / € 30, 19 Uhr ab Mousonturm, 19.30 Uhr ab Kreisverkehr Waldfriedstraße / Waldstraße, Uraufführung der Frankfurter Fassung 

https://www.mousonturm.de/events/terminal-x-building-our-future/

Freitag, 21. August: Of/ Slags

(Andrea)

Heute spielt Frankfurts wildeste Mädchenband auf Offenbachs kleinster Bühne, der Waggon hat die Slags zu Gast und ihr könnt was erleben! "Endlich wieder live spielen, Menschen treffen - außerdem ist es schön und nötig, dass wir am Main einige neue Songs an euch ausprobieren können, bevor es wieder ins Studio geht. Während der letzten Monate waren wir nicht untätig: Wir arbeiten an unserer Filmdoku zum 30-jährigen THE SLAGS-Jubiläum in diesem skurrilen 2020 - BABYTREE. Kommt vorbei - wir freuen uns auf den Waggon"

Waggon am Kulturgleis 
Offenbach 

Freitag, 21. August: Of/ Glitter Twins

(Andrea)

Volker Rebell von der Rebell´schen Studiobühne hat heute eine der besten Stones-Tribute-Bands zu Gast. Die Glitter Twins widmen sich dem Album „Let it bleed“ der Rolling Stones. Zu den herausragenden Songs des Albums zählen: der mit großem Chor aufgenommene Rock-Hymnus „You Can’t Always Get What You Want“, der titelgebende Rhythm’n’Blues-Song „Let It Bleed“ mit der gewagten Blut-Symbolik im Text („bleed on me“), der Bluesrock-Klassiker „Midnight Rambler“, der Country-Blues „Love In Vain“ (geschrieben von Robert Johnson), der Folkblues „You Got The Silver“ mit dem ersten Gesangsauftritt von Keith Richards als Lead-Vokalist, und nicht zuletzt der Gospel-orientierte Song „Gimme Shelter“, wohl einer der besten Songs in der Plattengeschichte der Rolling Stones. Einlass ist jeweils ab 20 Uhr. Tickets gibt es im OF InfoCenter und online unter www.frankfurtticket.de bis kurz vor Veranstaltungsbeginn.

Parkside im Hof
Friedhofstraße 59
Offenbach 

Freitag, 21. August: FFM/ Sommergarten mit Romie

(Andrea)

Paula Stenger & Jule Heidmann sind Romie. Die beiden Singer-Songwriterinnen kommen aus Frankfurt und spielen heute im Sommergarten der Batschkapp. Ab 18 Uhr ein kühles Getränk holen, gemütlich in einem Strandkorb fläzen und den Mädels von ROMIE lauschen. Eintritt ist frei!

Batschkapp
Gwinnerstraße 
Frankfurt 

20. August – 6. September: IMPLANTIEREN_2020

(Martin)

Performance Festival in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt

Es ist das Festival der freien Szene! Und außerdem ist es eines der Performance Festivals, die tatsächlich stattfinden!

Die freie Szene im Rhein-Main-Gebiet zeigt sich: Performance, Tanz, Theater...

Implantieren2020 bündelt, fasst zusammen und bietet Begegnung mit der freien Szene im städtischen Raum. „Als Produktionsplattform ermöglicht das Festival so neue Perspektiven für regionale Künstler*innen jenseits der etablierten Institutionen.“

„Neben neun größtenteils extra für das Festival produzierten Arbeiten wurden für die diesjährige Ausgabe auch diskursive Formate sowie ein Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche entwickelt. Diese nehmen, wie auch die künstlerischen Arbeiten, das Thema des öffentlichen und gemeinschaftlich genutzten Raumes in den Blick. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen bespielt IMPLANTIEREN2020 darüber hinaus drei völlig unterschiedliche Festivalzentren in Frankfurt, Darmstadt und Offenbach. Eingerichtet als Orte, an denen verschiedene Formen des Zusammentreffens möglich sind, wird hier gezeigt, wie sich öffentlicher Raum gemeinsam nutzen lässt.“

An den Wochenenden im August und September 2020 werden der Weckmarkt am Werkbund Forum in Frankfurt (20.-23.08.2020), der Osthang in Darmstadt (28. - 30.08.2020) sowie der Hauptbahnhof Offenbach (04. - 06.09.2020) als Festivalzentren markiert. Eingerichtet als Orte an denen verschiedene Formen des Zusammentreffens möglich sind, zeigen sie, wie sich öffentlicher Raum gemeinsam nutzen lässt. Ausgangspunkt bilden dabei die drei Orte in all ihrer Unterschiedlichkeit. So ist der Hauptbahnhof in Offenbach eine seit mehreren Jahren kaum genutzte Infrastruktur inmitten der Stadt, die im Rahmen des Festivals gemeinsam mit der Initiative Hauptbahnhof OF in einen Ort mit vielfältigen Nutzungsformen verwandelt werden soll. In Frankfurt macht es Station am Weckmarkt vor den Räumen des Werkbundes, der es sich schon seit über 150 Jahren zur Aufgabe macht, Gesellschaft gemeinsam zu gestalten und weiter zu denken. Hier befindet sich das Festivalzentrum unweit des nördlichen Mainufers, einem derzeit nur temporär für den Autoverkehr gesperrten Straßenabschnitt, der dazu einlädt andere mögliche Nutzungsformen auszuprobieren und öffentlichen Raum gemeinschaftlich zu gestalten.

Weitere Infos zu den künstlerischen Arbeiten, den Residenzen, den Diskursformaten, dem Vermittlungsprogramm sowie zu den Festivalzentren und Tickets findet Ihr auf der Website: www.implantieren-festival.de

Freitag 21.– Sonntag 23. August: Terminal X – Building our Future

(Martin)

Der Mousonturm macht es mal wieder möglich – nach dem jetzt schon länger andauernden Verzicht auf gewohnte Aufführungen wird jetzt ein Programm vorgelegt, dass den aktuellen pandemischen Herausforderungen künstlerisch begegnet: Mousonturm in der Stadt – Rückeroberung des öffentlichen Raumes und Neuvermessung urbaner Orte.  Dazu im nächsten Newsletter mehr.

Da aber für die drei Vorstellungen der Mousonturm-Kooperation ‚Terminal X – Building our Future, einer künstlerischen Stadtwaldbegehung, schon am 8.8. der Vorverkauf beginnt und es nur jeweils 35 Karten geben wird, hier die Empfehlung, sich rechtzeitig auf den Weg zu machen.

„Seit den „Startbahn-West-Protesten” der 70er Jahre ist der Frankfurter Stadtwald Zentrum einer der ausdauerndsten, zivilgesellschaftlich getragenen Bewegungen in Deutschland, jüngst aktiv im Widerstand gegen den geplanten Ausbau des Frankfurter Flughafens. Diesen Protest nehmen die Komponistin Julia Mihály und die Dramaturgin Maria Hubermit den Musikern Martin Lorenz und  Alexander Reiff zum Anlass für die Waldbegehung „Terminal X – Building Our Future“, die gleichzeitig Live-Performance, Hörspiel und Audio-Walk ist. Durch Musik und Bewegung gibt sie in der Begegnung und im Zusammenspiel mit dem Wald diesem Widerstand einen künstlerischen (Klang-)Raum und lässt neben der Kritik auch das besondere Verhältnis von Stadtwald und in ihm eingewachsener Protestkultur erfahrbar werden.“

Ort: Frankfurter Stadtwald. Bustransfer ab Mousonturm um 19.00h; alternativ ab Kreisverkehr Flughafenstraße Ecke Waldfriedstraße um 19.30h.

Tickets: www.mousonturm.de

Freitag, 21. und Samstag, 22. August: Mühlheim/ Beachclub

(Andrea)

Weil Urlaub im Ausland gerade irgendwie böse ist und wir um die Ecke ein herrliches Naherholungsgebiet in den Mühlheimer Steinbrüchen haben, in dem es seit ein paar Wochen im Uferlos Strand-Atmosphäre und Urlaubsflair gibt, packe ich die FlipFlops ein und mache mich unter Palmen locker: "Ob im Liegestuhl mit einem Cocktail in der Hand oder beim Milkshake schlürfen in einer der gemütlichen Lounges. Kinder haben auf dem weitläufigen Gelände genug Platz zum Toben, Spielgeräte und Spielsachen zum Buddeln sind ebenfalls vor Ort." Außerdem spielt heute Abend (Freitag) Rene Moreno und rollt am morgigen Samstag Dj Double D den Klangteppich aus.

Uferlos Beachclub
auf dem Gelände der Artificial Family
Am Rabenloh 4
Mühlheim-Dietesheim

G E H Ö R T E S: Mein Leben mit Stephan Eicher

(Uwe)

Der Musiker Stephan Eicher wurde diese Woche 60 Jahre alt. Ich höre ihn seit seiner Platte My Place aus dem Jahr 1989, bin also fast die Hälfte seines und weit mehr als die Hälfte meines Lebens sein Fan. Damals war ich 20 Jahre alt und organisierte mit meinem alten Freund und lebenslangen Begleiter Mario, seinem Bruder Gino und einer Handvoll weiterer Mitstreiter in der südhessischen Provinz ein immer recht gut besuchtes „Festival“, die Riedstadtfete, bei der zweimal im Jahr jeweils drei Bands spielten. Mit den beiden Todisco-Brüdern besuchte ich zu der Zeit eine Menge Konzerte und auf den Fahrten dahin (meisten fuhren sie hin und ich zurück) hörten wir Musik. Wir sangen lautstark mit, bei Abendroths „Herzen müssen brennen“ oder Springsteens „Born To Run“.

Bei einer Fahrt zu einem gemeinsamen Wochenendausflug nach Hann.-Münden steckte Mario eine Kassette ins Autoradio (er tat das damals gerne). Wenn ich neue Töne wahrnehme, höre ich erst einmal konzentriert zu und frage irgendwann „wer ist das?“ Ich muss zugeben, es war zwischen Stephan Eicher und mir „keine Liebe auf den ersten Ton“, auch wenn die Melodien, die Arrangements und die Stimme damals bereits beim ersten Hören irgendwie hängen geblieben. Es waren aber viele Streicher eingebunden (so etwas kannte ich damals noch nicht) und zwischen die überwiegend englischsprachigen Songs mischten sich französische Lieder, was mich etwas irritierte. Nach Lied 5, dem schwungvollen Bon Pour Moi, fragte ich endlich von der Rückbank aus: „was hören wir da?“. Ich hatte den Eindruck, dass Mario nur auf die Frage gewartet hatte, denn er spulte umgehend herunter: „Schweizer Sänger, machte mit bei Grauzone, deren „Eisbär“ kennst Du sicher aus der Neuen Deutschen Welle; ich habe in der Rundschau über ihn gelesen und ein Konzert im Volksbildungsheim gesehen. Die französischen Texte schreibt Philippe Djian für ihn, Du weißt schon, der Autor von „Betty Blue. Er ist großartig“. Ich kannte den Film „Betty Blue“ natürlich, ein wichtiger Film für uns männliche Heranwachsende, eins zwei Jahre vorher und Djians Buch auch, nicht kannte ich aber diesen Eicher. Als der erste Durchgang beendet war, spielte er die Kassette von vorne, wieder „I´m a Story Backwards Walk talks“, danach „Rien a voir“ und so weiter. Dann ein weiterer Durchgang und noch einer.  Mein nicht vorhandener Widerstand war gebrochen. 

 Der Einstiegsplatte (eher war es eine Einstiegsdroge) My Place folgten mit Engelberg und Carcassonne in den Jahren danach zwei der besten Alben der Musikgeschichte überhaupt. Da man noch keine Tonträger im Internet bestellen konnte und die CDs in Deutschland wegen der eingeschränkten Interessentengruppe nicht aufgelegt wurden, mussten wir dafür in die Schweiz oder nach Frankreich reisen, um die Alben zu kaufen. Wir hörten sie tagelang, eigentlich tun wir das seit fast dreißig Jahren, ohne dass wir uns an Liedern wie Dejeuner en paix oder Manteau de Gloire auch nur ansatzweise satt hören könnten. Wir saßen 1991, im Erscheinungsjahr von Engelberg, in der der Dune de Pilat, hörten über batteriebetriebenen Kassettenrekorder Pas d´Ami und blickten auf den Atlantik. Der Song, aufgenommen mit internationaler Besetzung im längst abgerissenen Kursaal des Alpenortes Engelberg, ist heute noch genauso frisch wie damals (wir dagegen nicht).

Wir fanden zeitig heraus, dass Eicher bereits vor My Place große Songs schrieb, beispielsweise Chansons bleu oder Two People In A Room aus den Anfangszeiten zählen zu seinen schönsten Nummern. Damals aufgenommen mit elektrischer Gitarre und Rhythmusmaschine, hört man sie heute mit Band laut oder solo und sehr reduziert, live mit Streichern, Bläsern oder Automaten. Die Liveauftritte Eichers sind immer besonders, weil er von großartigen Musikern begleitet wird, weil er überrascht, tolle Lieder singt und eine Begeisterung für liebevoll arrangierte Musik verbreitet. Zuletzt war er in Deutschland unterwegs mit dem schweizer Erfolgsautor Martin Suter. Der schreibt seit 2007 die bernerdeutschen Texte für ihn, was für den Züricher Suter laut eigener Aussage garnicht so einfach ist.

Samstag, 22. August: Hanau erinnern

(Andrea)

Am 19. August ist es sechs Monate her, dass Hanau in dien Fokus geriet: Ein Rassist erschoss neun Personen in und vor zwei Shishabars und auf der Fahrt zwischen beiden Orten. Später erschoss er in der Wohnung seiner Eltern seine Mutter und sich selbst. Mit einer Demonstration rufen die Überlebenden und Betroffenen heute zum Gedenken an Ferhat, Fatih, Gökhan, Kaloyan, Mercedes, Vili, Nesar, Hamza und Sedat auf. Ich erinnere mich noch gut an den Moment, schockgefroren war ich beim ersten Lesen der Nachrichten. Auch hier in Offenbach leben Menschen unterschiedlicher Kulturen friedlich zusammen, nicht auszudenken.... Leider hat die Politik erst viel zu spät den latenten Rassismus in unserer Gesellschaft anerkannt, so galten auch die Anschläge des NSU lange Zeit als Bandenkrieg oder Auseinandersetzung unter Türken (toller Film zum Thema "Aus dem Nichts" von Fatih Akim). Die Forderungen der Veranstalter teile ich nicht in allen Punkten, trotzdem wichtig daran zu erinnern.
Aufruf und Video zur Demo: https://19feb-hanau.org/2020/07/19/sechs-monate/ https://youtu.be/ARWUy4nFIHs auch auf twitter/insta/fb: /19FebruarHanau

Samstag 22. August: Making Frankfurt

(Daniela)

Ende August entscheidet der Verkehrsausschuss über die Zukunft des nördlichen Mainufers. Bleibt die Sperrung für den Autoverkehr für mindestens ein weiteres Jahr oder gibt man auf, ohne je ein schlüssiges Zukunftsmodell entwickelt und vorgestellt zu haben? Für uns steht das Mainufer dabei stellvertretend für viele andere Projekte in unserer Stadt, für die wir uns als engagierte Bürgerinnen und Bürger viel stärker einsetzen sollten.

Bei unserem Aktionstag am 22. August wollen wir ein starkes Zeichen setzen für eine offene Diskussion über Disziplinen- und Parteigrenzen hinaus, für eine lebens- und liebenswerte Frankfurter Innenstadt mit vielen Fahrrädern und wenigen Autos, für nachhaltige Konzepte in Stadtplanung, Handel und Kultur – für ein neues und kreatives Selbstbewusstsein unserer Stadt!

Seid dabei am 22. August zwischen 13 und 18 Uhr
und erlebt unter anderem:

Wandergarten von bb22 architekten+stadtplaner, Plakat- und Objektperformance von hauser lacour, Improvisierte Musik von Martin Lejeune, Abschlussarbeiten zum nördlichen Mainufer, „Deinufer“-Aktion, Fahr Rad! Ausstellung des DAM, Bauernhofschule des Dottenfelder Hofs, AMP Dance Company, Architektouren mit architour.de, Street Soccer mit Baldo‘s Fußballschule, Lastenfahrrad-Aktion mit dem Kettenesel, Quiz zur Frankfurter Architektur mit Wilhelm Opatz und Jens Becker, Speakers Corner mit zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft, Musik, Tanz und vieles mehr!

www.makingfrankfurt.de

Samstag 22. August: Kultursommergarten – Live Musik mit PFUND

(Daniela)

Das BETT startet heute mit seinem Kultursommergarten. Die erste Band ist PFUND.

Pfund bringen eine gehörigen Portion Rock’n’Roll mit, von den Red Hot Chili Peppers und den Foo Fighters über Green Day bis hin zu Metallica und Rage Against The Machine! Und wie immer haben sich die vier Jungs aus Südhessen ein frisches Gewand angezogen und präsentieren viele Innovationen im Programm. Also, ran an die Karten und rein ins Vergnügen.

Einlass: 18:00 | Beginn: 20:00
Vorverkauf: 21,80 € - keine Abendkasse

https://bett-club.de/event/pfund/

Sonntag 23. August: Gartenflohmarkt

(Daniela)

Heute ist Flohmarkttag.
Wir starten gleich um 10:00 Uhr als Käufer*innen beim Gartenflohmarkt in Eschersheim, der bereits zum 6. Mal stattfindet.

Es ist ein Nachbarschaftsflohmarkt, den Petra H. mit ihren Nachbar*innen organisiert.

In der Zeit von 10 bis 16 Uhr kann man in folgenden Strassen stöbern:
Burgholzer Strasse, Burgholzer Platz, Emsdorfer Strasse, Amöneburger Strasse, Ziegenhainer Strasse.

U Bahn Stationen: Hügelstrasse oder Lindenbaum (U1,2,3 oder 8).

Sonntag 23. August: LES PUCES DEUX – Privater Hausflohmarkt in der HEIDETRÄNKE/Atelier HENDOC

(Daniela)

Da sind wir wieder gerne dabei!

LES PUCES DEUX – Privater Hausflohmarkt in der HEIDETRÄNKE/Atelier HENDOC am Fuße des Feldbergs in Oberursel am Sonntag, den 23. August 2020 von 12:00 bis 18:00 Uhr.

Nachdem die erste Veranstaltung im Juni ein Plaisir für Corona-geplagte Flohmarktlieber ohne Märkte war, öffnen Tine & Hendoc ein zweites Mal die Tore der einzigartigen Location im Taunus am Fuße des Feldbergs und laden zum Stöbern, Feilschen und Entdecken ein.  

Auf dem Sonntags-Programm stehen Musik von Shoog, Café und Kuchen, und wie immer, viele nette Leute.  Im Fokus jedoch stehen natürlich jede Menge skurrile, originelle, kitschige und nachhaltige Schätze besonderer Art, die von privat zum Verkauf angeboten werden. Bei einer Standkapazität von max. 20 sind derzeit noch 6 Stände an Verkäufer zu vergeben. Die „Standgebühr“ sind 2 Kuchen pro Verkäufer zur allgemeinen Nachmittagsverköstigung.

Die Veranstaltung ist vom Ordnungsamt genehmigt. Wir verweisen auf die bekannten Hygieneregeln: die Veranstaltung findet Outdoor statt und daher besteht keine zwingende Maskenpflicht (wird jedoch empfohlen), die Abstandsregelungen sind einzuhalten und die Erfassung aller Teilnehmer erfolgt zwecks Kontaktverfolgung.

Adresse: Kanonenstrasse in Oberursel.
Ab Kreisel Hohemark/Taunusinformationszentrum die Bundesstrasse B455 Richtung Schmitten nehmen, das Atelier HENDOC findet Ihr nach ca. 1,8 km auf der rechten Seite. Wer sein Auto zu Hause lässt, nimmt die U3 bis zur Haltestelle Hohemark und läuft ca. 20 Minuten durch den Wald.

Für die Vergabe von Ständen bitte Tine unter 0152 57687711 anrufen oder E-Mail an Christine.Wehrheim@GMX.com schicken.

Sonntag 23. August: Nachbarschaftsmusik – Ein dezentrales Konzert im Freien

(Martin)

Vierzehn an der Zahl gab es: Open-Air Kammermusikkonzerte der Kammerphilharmonie Frankfurt. Und jetzt am Sonntag leider zum (vorerst!) letzten Mal. Jeweils um 16, 17 und 18 Uhr wird gespielt an mehreren Orten im Stadtgebiet. Und dieses letzte Mal sollte das über all noch mal zelebriert werden, frei nach dem Motto: „Musik erleben, dezentral und doch gemeinsam verbunden.

Stadtteile, konkrete Orte und die Musiker*innen sind:

Ginnheim / Dornbusch
Anna-Lena Perenthaler, Cello und Elisabeth Überacker, Geige
16 Uhr: Felix-Dahn-Straße 19
17 Uhr: Höhenblick 14
18 Uhr: Hans-Burggraf-Anlage Ecke Ganghoferstraße

Bockenheim
Sylvia Demgenski, Cello und Leonie Maier, Cello
16 Uhr: Park/Spielplatz Zeppelinallee
17 Uhr: Falkstraße/Markgrafenstraße
18 Uhr: Stadtteilgarten "Rote Beete" Appelsgasse/Friesengasse

Bornheim
Liuba Petrova, Violine; Anna Kaiser, Violine; Alexandru Nicolesu, Oboe und Ilona Les, Cello
16 Uhr: Orangerie im Günthersburgpark
17 Uhr: Nordendplatz vor dem Café Größenwahn
18 Uhr: Holzhausenpark Wasserspielplatz

Höchst
Sophie Herr, Cello; Judith von der Goltz, Violine

17 Uhr: Höchster Schlossplatz

Rödelheim
Johanna-Leonore Dahlhoff, Flöte, Youssef Laktina, Perkussion und Nicola Vock, Kontrabass

16 Uhr: Brentano Park, Rödelheimer Parkweg 11 (Rosengarten)
17 Uhr: Am Blauen Steg
18 Uhr: Baruch-Baschwitz-Platz 1, Am Bahnhof

Heddernheim
Katharina Sommer, Violine und Johannes Sommer-Warnat, Viola

16 Uhr: Karl-Perotte-Platz
17 Uhr: Spielplatz Hadrian Straße
18 Uhr: Herborner Straße 62

Gutleutviertel
Marie Deller, Cello und Blockflöte und Florent Laplanche, Viola

16 Uhr: Schönplatz, Schönstraße 11
17 Uhr: Schleusenstraße 9 18 Uhr: Harpfenweg 26 (hinter “Main Suites” auf der Landzunge)

Westend
Hanna Bruchholz, Geige und Larissa Nagel, Cello

16 Uhr: Am Nebbienschen Gartenhaus, Bockenheimer Anlage 3
17 Uhr: Opernplatz
18 Uhr: Rothschildpark

Weitere Infos unter: https://kammerphilharmonie-frankfurt.de/projekte/nachbarschaftsmusik

Sonntag 23. August: MELLI REDET MIT

(Daniela)

Yippieh, es gibt sie wieder: MELLI LIVE und dazu noch in einer traumhaften Location, dem DANZIG AM PLATZ!
Melli ist selber total aufgeregt und schreibt:

"Liebe Freunde, tatsächlich versuchen wir nun das Unmögliche möglich zu machen. Nämlich die Show vom 13. März ins Corona-Zeitalter zu befördern und zwar LIVE mit den Gästen, die ich damals bereits eingeladen hatte. An einem Ort, der genug Luft und Abstand bietet und eine ganz tolle Atmosphäre hat. Gut zu erreichen ist er und parken kann man dort auch. Auch Frau von Spangenberg, die wir da an der Bar angetroffen haben, kann das bestätigen.

Wir können da 50 Menschen unterbringen, an Tischen gruppiert. Deswegen wäre es  wichtig, wenn ihr Tickets nicht einzeln bucht, sondern zusammen mit den Menschen, mit denen ihr sowieso die Köpfe zusammensteckt. Aber auch einsamen Wölfen garantieren wir ein distanziertes Plätzchen.

Tickets nur im Vorverkauf online (keine Abendkasse!)*
*sollte sich die Situation so entwickeln, dass wir den Abend verschieben müssen, überweise ich euch den Eintrittspreis zurück.

Wir sind total aufgeregt und freuen uns sehr auf euch.

Meine Gäste: CÉLESTINE HENNERMANN - Theaterwissenschaftlerin und Regisseurin, Dramaturgin und Kuratorin u.a. war sie am Ballett Frankfurt und am TAT im Bockenheimer Depot. Sie hat für die Forsythe Company gearbeitet, und kreiert unter anderem Tanzstücke für die Allerkleinsten, womit Babies gemeint sind. Wie sowas gut funktioniert und Freude macht, wird sie uns unter anderem erzählen.

MARTIN HAAS –Komponist, Musikproduzent und Musiker. Der Mann hat's schon lange geschafft. Er war Rugby-Spieler in der deutschen Nationalmannschaft und hätte er Frankfurt nicht so geliebt, wäre er jetzt vielleicht Rugby-Trainer in Paris oder sonstwo. Aber stattdessen hat er ein Studio am Kaiserleikreisel aufgemacht und ist vor über 30 Jahren auf Moses Pelham gestoßen. Seitdem sind sie ein Paar. Beruflich. Eine wohl unzertrennliche Erfolgs-Kombination. Was das Rezept ist will ich dann am 13. März unbedingt wissen. 

MESSER BRÜDER –  sind zwei Brüder, die keine sind. Sie heißen Thomas Buchenauer und Florian Malicke, haben sich elektronischen Sounds verschrieben, konzipieren Sounds für Bühnenstücke und veröffentlichten Instrumentalalben bis Juli Rothfuchs, Schauspielerin und Sängerin, 2015 zu ihnen stieß. Von da an wurde alles anders. Melodiös und wild. Zusammen haben sie zuletzt das Projekt "Herzmaschine" verwirklicht. Eine audiovisuelle Konzertinstallation mit Dark-Wave-Retroflair und Versatzstücken aus E.T.A. Hoffmanns Sandmann. In Darmstadt sind sie beheimatet und bringen am 13.3. ihren Musikstil in unsere Stadt. Wir sind gespannt, was sie uns dazu zu sagen haben. Ich frag mal nach dem Messer im Namen...

„Support your local Artist“ ist das Motto der Show. Die Gastgeberin und auch ihre Gäste aus Theater, Musik, Kunst und Kultur der lokalen Szene bekommen hier endlich den Glamour, den sie wirklich verdienen. Ein Abend mit Couch, Stehlampe, Musik, Alkohol und Perlen der Region. Es geht um vieles und um nichts und um Melli’s Lieblingsthese: Wer ewig haarscharf am Ruhm vorbeischrammt, hat länger was davon.

Eintritt: 16,00 EUR (incl. 1,50 € Vorverkaufsgebühr)
Location: Im DANZIG AM PLATZ Ostparkstraße 11, 60314 Frankfurt am Main
Beginn: 19.30 Uhr

Foto: (c) Niko Neuwirth

Sonntag 23. August: Sonntags im Club

(Daniela)

Das Lola Montez ist ja eh ein wunderbarer Ort. Heute legt wieder Holger Menzel auf... Schade, dass ich es wieder nicht schaffe.


"Die Sonne scheint und die Platten drehen wieder ihre Kreise, heute allerdings im Lola Montez unter der Honsellbrücke.

Aus den Boxen wabbert der Sound von Funk, Disco, House, Afro, Latin, Dub, Reggae...

Kommt vorbei und chillt bei schöner Musik draußen am Lola Montez, es gibt kalte Getränke an der Bar, und schicke Liegestühle vor der Tanzfläche.

an den Decks: The Funky Photographer und Grooveintella"

Kunstverein Familie Montez, 15:00-20:00 Uhr

Sonntag 23. August: Kultursommergarten – Live Musik mit: WELTHITS AUF HESSISCH

(Daniela)

Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Michael Jackson, Britney Spears und Elivs Presley klingen würden, wenn sie Hessisch gesungen hätten? Nein, haben Sie nicht. Deshalb haben sich Tilman Birr und Elis diese Frage für Sie gestellt. Von alleine wären Sie ja eh nicht darauf gekommen. Birr und Elis, eigentlich Mitglieder der Frankfurter „Lesebühne Ihres Vertrauens“, haben die linguistisch anspruchsvolle Arbeit auf sich genommen und die wichtigsten Welthits der letzten 60 Jahre aus dem Englischen, der Sprache der Warnhinweise und Flughafendurchsagen, in die Sprache der Poesie und Anmut übertragen, das Hessische. Nun singen sie Miley Cyrus´ „Abrissbern“, Rihannas „Reschescherm“ oder Britney Spears´ „Schlaach misch, Mädsche, nochema“ mit Bass, Gitarre und zwo maa Gesang. Und zwar so lange, bis Sie denken: „Helf mer! Isch brauch da jemand“ (Lennon/McCartney).
Einlass: 16:00 | Beginn: 18:00
Vorverkauf: 16,30 € - keine Abendkasse

Sonntag, 23. August: Of/ Kinder Fahrrad Korso

(Andrea)

Das finde ich super! Weil Fahrrad fahren in der Stadt das einzig wahre Fortbewegungsmittel ist und schon die Kleinen von den Vorzügen des Drahtesels überzeugt werden sollen, lädt der Radentscheid heute zur Tour durch die Stadt: "Wir wünschen uns, dass sich Kinder und Jugendliche sicher und selbständig mit dem Fahrrad in der Stadt bewegen können. Wir wollen angstfreies Radfahren für alle Generationen. Die Kidical Mass ist bereits für die Kleinsten geeignet. Die Polizei sichert die Wege. Wir fahren eine lockere Runde ca. eine Stunde fünf km, quer durch Offenbach auf den großen Straßen. Am Ziel gibt es einen gemeinsamen Ausklang im Büsingpark am Spielplatz. Bringt alle eure Freundinnen und Freunde, Bekannte und Verwandte mit und vor allem viel gute Laune! Seid gerne laut.

15 Uhr Die erste Kidical Mass in Offenbach
Treffpunkt und Ziel jeweils am Büsingpark

++ Am Start, Ziel und unterwegs achten wir auf genug Abstand.++ Unterstützt von ADFC Offenbach, VCD Offenbach, Lokale Agenda 21 Offenbach Du hast Lust und möchtest dabei helfen, die Kidical Mass möglich zu machen? Wir freuen uns über jede Unterstützung! Helfer*innen sollten sich am Tag der Kidical Mass die Zeit zwischen 14:30 Uhr und 17:00 Uhr reservieren. Bitte melde dich bei uns: kidicalmass@radentscheid-offenbach.de

 

Sonntag, 23. August: Of/ Naft

(Andrea)

Nach der Runde mit den Kids empfiehlt sich eine Einkehr im hafen 2. Dort spielen heute Naft, eine Kracherband aus Belgien. Die Bläsertruppe spielt – angetrieben von gleich zwei Schlagzeugern – Brass-Dance-Music, dass die Füße nur so wackeln. Ein Sound wie von LaBrassbanda. Gewaltig und voller Energie. Das wird ein Fest! Für das Konzert gilt 250 Leute Maximum und Maskenpflicht, wo immer zwei Meter nicht möglich sind.Der Eintritt ist frei.

Hafen 2
Nordring
Offenbach

Dienstag, 25. August: Das Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music

(Martin)

Stellt euch vor: Es wird ein neues Museum in Frankfurt geben – und dann auch noch eines für schwarze Unterhaltung und Black Music!

Der Mousonturm hat dabei seine Finger mit im Spiel und natürlich geht es bei Schwarzer Music um mehr als Roberto Blanco, Tic Tac Toe oder Silver Convention. Und ehrlicherweise ist zu sagen, dass es  nicht wirklich ein eigenes neues Museum sein wird, sondern vielmehr eine kurzzeitige Performance/Ausstellung, die im Museum für angewandte Kunst (MAK) gezeigt wird.

Gleichwohl – die Performance unter der Überschrift ‚Deutsches Museum’ stattfinden zu lassen, macht etwas deutlich: Einen Bau für Schwarze Kultur, Popularmusik und Geschichte, den gibt es nicht: Und auch darauf weist die Performance hin und sorgt dafür, dass  (zumindest temporär) ein lebendiger Ort der Vermittlung und Diskussion, der ein umfassendes Archiv an Schallplatten, Magazinen, Autogrammen und Memorabilia Schwarzer Künstler*innen von Mola Adebisi bis zu Sydney Youngblood beherbergt und Gemeinsamkeiten und Unterschiede in deren Inszenierung, Strategien und Zuschreibungen erkennbar werden lässt, in Frankfurt seinen Platz findet.  

Das Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music ist ein Projekt von Joana Tischkau und Anta Helena Recke. Beide sind in der Performance- und Theaterlandschaft bestens bekannt. Anta Helena Recke war sogar in diesem Jahr zum (leider nur digital stattgefunden habenden) Theatertreffen eingeladen.

Auch DIE ZEIT hat bereits über das sich in Planung befindende Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music in Frankfurt (und später in Berlin) berichtet. Hier ist der Artikel: https://www.zeit.de/kultur/musik/2020-07/afrodeutsche-popkultur-museum-berlin-hau-black-music

25.08., 16-21 h / 26.08., 14-20 Uhr / 27.08., 14-21 Uhr / 28.08., 14-23 Uhr / 29.08., 12-18 Uhr / 30.08., 12-18 Uhr / 01.09., 14-20 Uhr / 02.09., 14-21 Uhr / 03.09., 14-18 Uhr, montags geschlossen. Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, Frankfurt • Online-Ticketbuchung für Museumsbesuch und Begleitprogramm über www.mousonturm.de

 

Foto: (c) Justus Gelberg/Mousonturm

 

 

Donnerstag 27. August: Besichtigung der DFB Baustelle

(Daniela)

Nach unserer ersten erfolgreichen Vereinsveranstaltung folgt schon die zweite:
Besichtigung der Baustelle der DFB Akademie im Stadtwald

Referent: Die Führung übernimmt der Projektleiter Winfried Nass. Er war bereits für den Neubau des Waldstadions zuständig und anschließend Geschäftsführer der städtischen Stadion GmbH, Leiter der Frankfurter Außenstelle des Organisationskomitees der Fußball-WM 2006, Abteilungsleiter bei der Frauen-Fußball-WM 2011 und bis Ende 2014 Chef der Zentralen Errichtungsgesellschaft für den Neubau des Klinikums Höchst.

  • An der Führung können bis zu 20 Personen teilnehmen.
  • Teilnahmegebühr: Für Vereinsmitglieder frei.
  • Nichtmitglieder bitten wir um eine Spende.

Bei Interesse bitten wir um eine Email an post@lotte-specht.de
mit Angabe der privaten Daten (Adresse & Telefonnummer) und der eigenen Schuhgröße, da vor Ort Sicherheitsschuhe getragen werden müssen.
Mit der Teilnahmebestätigung senden wir auch den Treffpunkt und die Infos zu Abstandsregelungen und Maskenpflicht etc.

Donnerstag, 27. August: Ragawerk

(Daniela)

Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert mit LIEBIEGHAUS LIVE in den Sommermonaten August und September ein besonderes Programm zur aktuellen Sonderausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“. Zwischen dem 6. August und dem 3. September können sich die Besucherinnen und Besucher von Kunstexpertinnen und -experten in die faszinierende Welt der farbigen Antike einführen lassen und in der einladenden Atmosphäre des Gartens der Liebieghaus Skulpturensammlung ausgewählte Musik-Acts erleben.
Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.

Im Garten ist für ausreichend Abstand gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Bei der Veranstaltung gelten die aktuellen Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen.Eintritt: 15 Euro, Tickets erhältlich im Online-Shop Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Aktuelle Informationen dazu gibt es auf facebook.com/liebieghaus

Donnerstag, 27. August: Ragawerk – Hymnische Melodien, filmmusikalische Klänge und mitreißende Rhythmen – Weltmusik-Klangwerk

Ragawerk – Musik wie ein Roadtrip in Gedanken. Der Soundtrack eines Films, der nur in der Vorstellung existiert. Ein Episodenfilm, gedreht auf den Straßen zwischen Deutschland und Indien. Vorder- und Hintergründe wechseln; Perspektiven ändern sich.

Die „Weltenvereiner“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) vom Max Clouth Clan sind jetzt Ragawerk. Sie spielen mit hymnischen Melodien, filmmusikalischen Klängen und mitreißenden Rhythmen. Westliche und indische Einflüsse verschmelzen zu einem charakteristischen Sound, raffinierte Strukturen werden mit ausdrucksstarken Improvisationen kombiniert. Nach ihrem Debütalbum „Return Flight“ (2015) erhielt die Band im Jahr 2017 den Jazzpreis der Stadt Frankfurt. Sie veröffentlichte zwei weitere Alben: „Kamaloka“ im Jahr 2018 und „Studio Konzert“ 2019.
Mehr Informtionen unter maxclouth.com

VORSCHAU
Freitag, 28. – Sonntag, 30.08.: Mousonturm im Palmengarten

(Martin + Daniela)

Ein tatsächliches Musikfestival 

Die traurige Nachricht ist, dass ‚Summer in the City’ im Palmengarten ausfällt.

Die tolle Nachricht ist, dass doch was stattfindet!
Dem Mousonturm ist es nämlich gelungen, an dem Wochenende vom 28. – 30. August ein kleines, feines Festival im Palmengarten auf die Beine zu stellen.

Natürlich müssen die Pandemiebestimmungen erfüllt werden und das führt dazu, dass die Konzerte etwas ‚intimer’ ausfallen als das sonst der Fall ist: geringere Kartenkontingente und vollbestuhlt! Und bei bestuhlt muss man sagen, dass man sich zu zweit eine ‚Bank’ kaufen kann, die man nur für sich hat.  Aber Festivalfeeling ist garantiert, wenn Mine, Dota, die OhOhOhs und die TITANIC Boygroup unterm Sommerhimmel, mitten im botanisch-exotischen Herzen der Stadt, singen und lesen

Weiter unten gibt es die Beschreibungen der einzelnen Konzerte. Mehr Infos auf der Homepage und dort gibt’s auch die Tickets zu kaufen. Und da wartet man besser nicht, um unbedingt auf der ‚sicheren Bank’ sein zu können!

Hier geht’s zu Homepage und zum Ticketkauf: https://www.mousonturm.de/events/show/2020/08/

Freitag 28. August: MINE

(Daniela)

Mine, bürgerlich Jasmin Stocker, beweist, dass deutsche Popmusik nicht langweilig ist! Studiert hat sie Jazzgesang, sie ist Songwriterin, Pianistin, Produzentin, unterrichtet und coacht schon auch mal Bands, kennt das Musikmachen also aus den verschiedensten Perspektiven. Und würzt ihr neues Album „Klebstoff“ mit abwechslungsreichen Arrangements, mit Streichern, Synthesizer, Flöten, Orgeln und sogar einem Dudelsack. Sie liebt ihre Muttersprache, findet schöne Zeilen, wirft „ein paar Lines in den Äther“, die sie zu starken Klaviermelodien, minimalistischen Gitarrenriffs, elektronischen Spielereien und treibenden Drums nonchalant performt. Ihre Lieder klingen anders, fallen auf, Pop mit einem Schuss Deutschrap, frecher Kante. Es macht Spaß ihr zuzuhören: einfach so! könnte man einen ihrer Songs mitsingen.

Mine —> 28.8.2020, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 59 pro Bank (2 Personen)
Alle Infos: www.mousonturm.de/events/mine-2/

Ab 28. August: ANTIGONE

(Martin)

Bocksgesang von Hölderlin nach Sophokles, bearbeitet von Martin Walser und Edgar Selge.

Wie ist das schön, endlich wieder eine echte Premiere ankündigen zu können! 

Und in diesen Zeiten, wo kulturell kaum was so ist, wie vor der Pandemie, passt es freilich sehr, auf die Stücke aus den Anfängen des Theaters zurückzugreifen. Spannend, dass im Theater Willy Praml eine Bearbeitung von Martin Walser und Edgar Selge zur Aufführung kommen wird. 

Die Pramls schreiben: „Das Stück ANTIGONE beginnt mit einem Schlachtfeld.
Viele, viele Tote, darunter auch die Söhne des Ödipus, die sich gegenseitig niedergemetzelt haben. 

Wir schicken einen Künstler auf das Schlachtfeld, einen Dichter, einen Sänger, einen Musiker, einen Hölderlin, kurz einen Narren. Einen, der nicht die Waffe erhebt, sondern den Violinbogen, auf dass er die Toten zum Leben erwecke. Sie dürfen noch einmal leben – für die Dauer eines Theaterabends. All die Toten dürfen noch einmal auferstehen, aber nicht für immer, nur für die Dauer der ANTIGONE. Statt an der Sonne zu verwesen und ein Fraß der Vögel und Hunde zu werden, dürfen sie noch einmal leben. Und ein Stück spielen, das von der Würde der Toten handelt, von der Präsenz des Totenreichs, von der kurzen Zeit des Lebens und der langen, langen Zeit des Nicht-Lebens.“

Regie führen Willy Praml und Michael Weber. 

Die Premiere ist am Freitag, 28. August, die nächsten Vorstellungen sind dann am Samstag, 29. August um 20.00 Uhr und am Sonntag, 30. August um 18.00 Uhr. Weitere Termine folgen im September und Oktober. 

Theater Willy Praml. Naxos Halle, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt am Main.
Foto: (c) Paula Kern

Samstag 29. August: Affentor schließt :-(

(Martin)AFFENTOR schließt!

Es ist noch nicht lange her, da gab’s hier im Newsletter den Aufruf, die zauberhaften Geldbörsen, Mäppchen, Alben, Leporellos und wunderschöne Taschen hemmungslos bei AFFENTOR in der Fahrgasse zu kaufen – dies geschah aus dem Impuls heraus, den kleinen feinen Laden in Zeiten der Pandemie unterstützen zu wollen. Jetzt ist’s leider geschehen, am Samstag, 29. August ist endgültig Schluss mit AFFENTOR in Frankfurt und deshalb hier jetzt nochmal der Hinweis, die letzten Tage zum Shoppen zu nutzen.

Die Marke Affentor ist ein originäres Frankfurter Gewächs: gegründet 2001 von der Werkstatt Frankfurt (in den Werkstatthäusern am Affentorplatz in Sachsenhausen) um langzeitarbeitslose Frauen zu Modenäherinnen auszubilden. Daraus entstanden ein Taschenprojekt und ein Laden in der Fahrgasse. Affentor bzw. Werkstatt Frankfurt ging 2014 insolvent und weil das Label so cool war, wurde es auf den letzten Drücker von schoene Schreibwaren Berlin aufgekauft. So kam es, dass man bei Affentor die tollen Taschen und diese ‚besten’ Geldbörsen kaufen kann.

Auch Teile des Mobiliares werden verkauft: alte Reisekoffer, Regale und antike Truhen!

AFFENTOR – Fahrgasse 20

Geöffnet: Mittwoch – Samstag von 11.00h – 18.00h und am Sonntag, 23. August!

Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Beethoven, Leonhard Dering und Maja Bader

(Daniela)

Und weil das wirklich alles so großartig ist, dass es wieder Konzerte gibt, kommen hier noch mehr Infos:

Ode an die Freunde: Closing Distance
Zu einem musikalischen Fest, das das vorübergehend eingeknickte 250. Jubiläum
Beethovens erneut aufblühen lässt, versammeln zwei Konzerte Musiker*innen mit engem Bezug zum Mousonturm, u.a. über die Reihe „The LOKAL Listener“. The OhOhOhs treffen Gäste aus dem Reich des klassischen Klaviers und Gesangs, sowie der zeitgenössischen Elektronik. Die Szene lebt auf, zeigt sich erstmals nach dem Lockdown in altem Glanze und stellt im intimen Rund der Palmengarten-Konzertmuschel auch neues und ungespieltes Material vor.

29.8.2020, 16 Uhr:
The OhOhOhs treffen Beethoven, Leonhard Dering und Maja Bader
Leonhard Dering, preisgekrönter, in Frankfurt und Luzern lebender Pianist und Kurator der „Naxos Hallenkonzerte“, spielt Beethovens „Waldstein-Sonate“. Die junge, vielfach ausgezeichnete Schweizer Sopranistin Maja Bader präsentiert ausgewählte Arien und Lieder Beethovens und anderer Komponisten. The OhOhOhs spielen zum allerersten Mal ihre Bearbeitung aller drei Sätze Beethovens „Mondschein-Sonate“. Gemeinsam mit Maja Bader geben sie eine Neudeutung des heiligen Grals des romantischen Kunstlieds – Schuberts „Der Tod und das Mädchen“.

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/treffen-beethoven-leonhard-dering-und-maja-bader

Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow

(Daniela)

The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow (alias „Der Temporäre elektronische Salon“)

Am Konzertabend präsentieren Musiker des „Temporären elektronischen Salons“ beatgetriebene Improvisationen auf elektronischen Rohrblattinstrumenten (Oliver Leicht/ hrBigband) und elektro-organischen Dubtrommeln (Oli Rubow/DePhazz, Hattler, A Coral Room). Als Initiatoren zahlloser Undergroundpartys sind die beiden Flos, Florian Wäldele (Piano, Schlagwerk) und Florian Dreßler (Schlagzeug, Percussion, Sampler) bestens bekannt.
Am heutigen Abend schlagen sie ein neues Kapitel der Bandgeschichte auf: Live-Techno war gestern, der Synthesizer wird durch einen Flügel ersetzt, die Clubmusik wird konzertant, was den Groove-Anteil noch erhöht! Auf dem Programmzettel stehen eine ganze Reihe neuer Kompositionen aus eigener Schreibwerkstatt.

The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow (alias Der temporäre elekronische Salon) —> 29.8.2020, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/treffen-oliver-leicht-oli-rubow/

Sonntag 30. August: DOTA

(Daniela)

Dota spielen heute um 12:00 und um 16:00 Uhr!

Dota, so heißt auch die Band um die Berliner Sängerin und Liedermacherin Dota (Dorothea) Kehr, die Medizin studierte, sich aber für die Musik entschied und in Italien als Straßenmusikerin den Namen „Kleingeldprinzessin“ bekam. Zurück in Berlin startete sie ein eigenes Plattenlabel, der Plan ging auf, die Musik ernährt, und Gagen werden anständig geteilt. Verbesserungswürdig ist viel in der Welt, und darüber singt Dota. Beklagt Artensterben, Klimaleugner, Egoismen der Profitgesellschaft und erzählt auch mal ganz Persönliches. Sie tut das mit tollen Texten und umwerfender Natürlichkeit, lebensfroh, verschmitzt, schlau, aber schonungslos, wenn’s das Thema erfordert, denn „es geht nicht um ein Stück vom Kuchen, es geht um die ganze Bäckerei.“ Den Spruch entdeckte sie an einer Brücke, erzählte sie – man vergisst ihn nicht. Ihre Band begleitet die „deutsche Joni Mitchell“ (Deutschlandfunk) entspannt mit einem feinen Sound zwischen Chanson und Tanzbeat. Ein Abend mit Dota – nachdenklich und schön.

Dota —> 30.8.2020, 12 und 16 Uhr

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/dota-3/
Foto / Dota: (c) Annika Weinthal

Sonntag 30. August: Titanic Boygroup

(Daniela)

Ausverkaufte Hallen, ohnmächtige Omas, Millionen zufriedener Kunden – die „Supergruppe der Satireszene“ (Süddeutsche Zeitung) hat Corona überlebt und kehrt demütig zurück zu ihren Wurzeln: unplugged und ohne Orchester! Ohne Beatmungsgeräte bespielen die drei ehemaligen Chefredakteure MdEP Martin Sonneborn (Grimme-Preis), Thomas Gsella (Robert-Gernhardt-Preis) und Oliver Maria Schmitt (Henri-Nannen-Preis) endlich wieder die Bühnen von Zürich bis Hamburg und Berlin (bei Polen). Die drei sind längst Legende: Sie wurden vom Papst verklagt, dem Bundespräsidenten und der FIFA, sie eroberten Parlamente und überlebten Terroranschläge, wurden ausgebuht, bejubelt und gefeiert. In ihrem brandneuen Programm präsentieren sie virusresistente Pointen mit und ohne Maske. Also raus aus der Bude, rein in den Ganzkörperanzug – gönnen Sie sich diesen garantiert lachinfektiösen Abend mit Schmitt, Gsella und Sonneborn, den drei Hobbyvirologen aus Überzeugung und Versehen!

TITANIC BoyGroup SonnebornGsellaSchmitt – Ohne Orchester!
—> 30.8.2020, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/sonneborngsellaschmitt-ohne-orchester/

Donnerstag, 3. September: Gastone

(Daniela)

Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert mit LIEBIEGHAUS LIVE in den Sommermonaten August und September ein besonderes Programm zur aktuellen Sonderausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“. Zwischen dem 6. August und dem 3. September können sich die Besucherinnen und Besucher von Kunstexpertinnen und -experten in die faszinierende Welt der farbigen Antike einführen lassen und in der einladenden Atmosphäre des Gartens der Liebieghaus Skulpturensammlung ausgewählte Musik-Acts erleben.
Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.

Im Garten ist für ausreichend Abstand gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Bei der Veranstaltung gelten die aktuellen Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen.Eintritt: 15 Euro, Tickets erhältlich im Online-Shop Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Aktuelle Informationen dazu gibt es auf facebook.com/liebieghaus

Donnerstag, 3. September: Gastone – Vielseitiger Mix aus Ska/Polka/Balkan und Pop-Rock

Gastone – In der nunmehr 11-jährigen Bandkarriere hat Gastone & Famiglia weit über 600 Konzerte bestritten. Darunter eine Japan-Tour im März 2015 und einige Tourneen mit La Vela Puerca, Panteon Rococo und Patrice. Kopf der Band ist Giuseppe „Gastone“ Porrello, ein Frankfurter mit sardisch-sizilianischen Wurzeln. Seine unverwechselbare Stimme erinnert an Zigarren und Whisky, rau wie 30er Schleifpapier. Seine Songs, in denen er für eine bessere Welt kämpft, beschreibt er selber als „Spaghetti-Ska mit einer Soße aus Weltmusik“. Dieses musikalische Menu wird präsentiert von Gastone und seiner „Famiglia“. Hochkarätige, internationale Musiker, aus Argentinien, Polen, Balkan, Gambia und Deutschland. Gerade diese internationale Besetzung ist einer der Gründe, die den einzigartigen Sound von Gastone ausmachen.

Mehr Informationen unter gastone-music.com

Sonntag, 06. September: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft Katharina Bach

(Uwe)
Mit Verzögerung trifft Gregor Praml nun Katharina Bach. Wegen Corona musste der ursprünglich in der ersten Jahreshälfte geplante Termin verschoben werden. Nun findet der lange erwartete Listener endlich statt. Die aktuellen Hygienevorschriften sorgen dafür, dass die Veranstaltung ins Gallus verlegt wurde. Das hat den Vorteil, dass nun wieder Tickets verfügbar sind, denn das Lokal im Mousonturm war bereits ausverkauft.

„Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt“. So beschreibt die FAZ den letzten großen Musikabend, den Katharina Bach am Schauspiel Frankfurt selbst konzipiert und mit eigener Band umgesetzt hat. „The Fe.Male Trail“ – ein Konzertabend über Nick Cave im besten Sinne. Hier aus der Sicht einer Frau, einer Künstlerin, erzählt und dargestellt. Katharina Bach ist in Frankfurt seit 2014 zuhause. Eigentlich kommt sie aus dem „Pott“, studierte Schauspiel – mitten drin – in Bochum. Das Schauspielern kommt einfach aus ihr raus, es fällt ihr zu, denn sie sagt von sich selbst, sie sei eigentlich „total faul“. Singen, das kann sie aber eben auch und wenn es passt, dann begleitet sie sich sogar selbst an der Gitarre oder bläst in ihre Trompete. Beste Voraussetzungen für einen Besuch beim LOKAL Listener und Gastgeber Gregor Praml, der sich auf’s Gespräch und die musikalische Begegnung freut!

Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)
18 Uhr
VVK € 16 / TK € 19 / € 5 Ermäßigung für f.f.m. students Mitglieder, inklusive kleiner Leckerei aus Jörgs Küche
Foto: Erika Maria Cermak

Montag, 07. September: Literatur

(Petra)

Das Literaturhaus Frankfurt öffnet ab 1. September seine Türen wieder für Literatursüchtige wie mich: mit Lesungen und Workshops und und und. Ich habe schon fast nicht mehr daran geglaubt und freue mich riesig. Dass es nicht nur mir so geht, erkenne ich daran, dass die Veranstaltung heute schon ausverkauft ist (zu schade, denn die „deutschen Stimme“ gehört einem lieben Bekannten, Stéphane Bittoun). Warum ich Euch das trotzdem erzähle? Na, weil es – ganz zeitgemäß – ein Streaming-Angebot für alle Zu-spät-Kommenden und Zu-Hause-Bleibenden gibt. Ein Apeirogon ist eine zweidimensionale geometrische Form mit nahezu unendlich vielen Seiten. So wie der Roman gleichen Titels des irischen Wahl-New-Yorkers Colum McCann. Während „Apeirogon" nach und nach seine Seiten auffächert und die zwei Männer Rami Elhanan und Bassam Aramin in seiner Mitte rahmt, entfaltet sich der Palästinakonflikt in seiner Historie und Komplexität. Das ist sein Meisterwerk, sagen Fans des Autors von „Die große Welt“. Ein Roman, der das Unbeschreibliche, die Wucht von Verlusterfahrung, sinnlich und sinnhaft erfahrbar macht. Ein kaleidoskopischer Text, der fragt: Wie leben wir weiter, wenn das Liebste verloren ist? Und: Wie finden wir Frieden?

Column McCann: Apeirogon, Moderation (dt./engl.): Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk), Deutsche Stimme: Stéphane Bittoun, Ort: Literaturhaus Frankfurt, Streaming (72 Stunden): 5 Euro, Infos und Kartenshop: https://literaturhaus-frankfurt.reservix.de/tickets-colum-mccann-apeirogon-in-frankfurt-am-main-literaturhaus-frankfurt-am-7-9-2020/e1583361, barrierefrei: ja

Foto: Column McCann©P.Matsas Opale Leemage laif


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