14.08.2020
Inhalt: Schulstart & Saisonbeginn / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / SUCHE / BIETE / ZU GEWINNEN / G E R O L L T E S über die Chamions League und Manuel Neuer / seit 13. August: Freiluftkino Frankfurt / Freitag, 14. August: FFM/ The Terrible Noises / Freitag, 14. August: Of/ Reverend Schulz / Freitag, 14. August: Mukke im Gadde / Freitag 14. und Samstag 15. August: Alte Schinken Festival / Freitag, 14. August: Of/ Spacepoetry / G E D R U C K T E S / Samstag, 15. August: Of/ Taranteller-Tanzwettbewerb / Samstag, 15. August: Of/ „Sommernachts Träume“ - Open-Air-Konzert / Samstag, 15. August: Of/ Funk&Fusion / Samstag, 15. August: Of/ Kaptn Oskar / Sonntag 16. August: Crashkurs: Fußballregeln & Anekdoten einer Schiedsrichterin / Sonntag 16. August: Sonntag im CLub / Sonntag 16. August: Just like butter / Noch bis 30. August: „SW5Y – Fünf Jahre zivile Seenotrettung“ / Tickets sichern: FFM/ musikalisch-performativen Spaziergang durch den Stadtwald / Noch bis 16. August: OpenAir Festival SUMMER-Emotions in Bad Vilbel / Noch bis 31. August Shorts at Home / G E H Ö R T E S über Biffy Clyro / Mittwoch 19. August: ada_hinterhofg-kino! / Mittwoch 19. August: Vortrag: Festgesetzt im Hafen... / Mittwoch, 19. August: Of/ Cine Mar - Surf Movie Night / Donnerstag, 20. August: Hanna Sikasa & Jules / Noch bis 19. September: Musik-Festival / VORSCHAU / 20. August – 6. September: IMPLANTIEREN_2020 / Freitag 21.– Sonntag 23. August: Terminal X – Building our Future / Sonntag 23. August: MELLI REDET MIT / Dienstag, 25. August: Das Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music / Donnerstag, 27. August: Ragawerk / Freitag, 28. – Sonntag, 30.08.: Mousonturm im Palmengarten / Freitag 28. August: MINE / Ab 28. August: ANTIGONE / Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Beethoven, Leonhard Dering und Maja Bader / Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow / Sonntag 30. August: DOTA / Sonntag 30. August: Titanic Boygroup / Donnerstag, 3. September: Gastone / Sonntag, 06. September: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft Katharina Bach / Impressum
Schulstart & Saisonbeginn

Endlich geht sie wieder los…
Erstens die Schule , sagt mein 17 Jähriger Sohn, Zweitens die Fußballsaison sage ich.

Zu 1.: Ja, er freut sich wirklich. Er freut sich vor allem auf „echten“ Unterricht mit der ganzen Klasse. Das geht aber nur solange gut, solange sich alle an die Regeln halten und umso mehr bin ich von diesen Coronaleugner*innen genervt…. Das nervt mich vor allem auch deshalb, weil ich immer noch so viele Menschen kenne, die nicht arbeiten dürfen Sänger*innen, Musiker*innen, Konzertveranstalter*innen, DJ’s etc. Die hätten wirklich Grund sich aufzuregen, aber sie regen sich auf, zu Recht, weil sie nach wie vor kaum staatliche Hilfe bekommen, aber keine*r von Ihnen, zumindest die, die ich kenne, regt sich über das Tragen von Masken auf und würde an so einer dämlichen Querdenker Demo teilnehmen.

Zu 2.: Ich freue mich auf die neue Fußballsaison, auch wenn wir von einer „echten“ ja leider noch weit entfernt sind, denn das Konzept der DFL wurde ja erst einmal abgelehnt. Das heißt kein Stadionbesuch. (Letzte Woche war ich zumindest schon einmal im Stadion „Am Hanfgraben“, denn da spielte der ruhmreiche TSV Goddelau)

Wirklich schade, denn ich finde ja schon, man hätte pro Spiel 20.000 Fans rein lassen können. Abstand wäre dann genug gewesen. Einziges Problem wäre die Anreise, denn die Leute wären in überfüllten Zügen/Bussen zum Stadion gekommen. Ich hoffe die Stadt nutzt die Zeit, in der keine Fans im Stadion sind und baut endlich mal den Radweg zum Haupteingang aus.

Ich nutze die Zeit sinnvoll und bilde mich fort. Macht gerne mit:
Im März habe ich, gemeinsam mit 6 Freundinnen, alle Eintracht Frankfurt Fans, den Lotte Specht e.V. gegründet. Am Sonntag findet nun endlich unsere erste echte Veranstaltung statt! Wir haben zwei Schiedsrichter*innen eingeladen Julia Dörr und Uwe Schwöbel. Die beiden machen mit uns einen kurzweiligen Regel-Crashkurs. Alles weitere dazu unten im Kalender.

Und weil ich so am Sonntagnachmittag gebunden bin, schaffe ich es wohl leider erst am frühen Abend in den Huthpark zu just like butter. Da wird es chillig, sagt Shoo! Es gibt Livemusik und was zu Essen und jede’r soll Kartenspiele o.Ä. mitbringen. Das hört sich gut an.

Was sich noch sehr gut anhört, dass ist die ada-kantine, die letzten Monat in Bockenheim eröffnet hat, als Ort für eine solidarische Küche mit der Losung: Restaurant für alle! Leckeres und vegetarisches Essen nach einem solidarischen Preissystem. Da will ich auf jeden Fall hin. Ab nächsten Mittwoch veranstalten sie zusammen mit der Kinothek Asta Nielsen und in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen ein open air Dokumentarfilmprogramm. Auch dazu mehr in den Tipps.

Apropos Open Air Kino: gestern startete das Freiluftkino Frankfurt und die Bilder von der Location (Altes Polizeipräsidium) sehen mega aus. Wenn ihr noch keine Karten habt, dann macht schnell, es ist schon einiges ausverkauft!

Und abgesehen von Open Air Kino gibt es auch einige kleine Konzerte und Theaterperformances… kauft Euch Karten und unterstützt die Kulturschaffenden!

Apropos Kulturschaffende! Noch eine riesige Bitte zum Schluss:

Bestimmt kennen viele von Euch meinen umtriebigen Freund Jesko Barabas: vormals Discobetreiber (o25, da war er mein Chef), Gastronom (Frankfurter Küche) und permanent: Designer & Produktgestalter (Eintracht Wein, Rocking Riesling, Maroua Kaffee) und seit vielen Jahren Veranstalter von diversen Events (Fußballturniere, Weinmärkte) und seit einigen Jahren Veranstalter der wunderschönen Weinmesse: „Riesling Tag“. All das veranstaltet Jesko seit vielen Jahren. Dass er dabei im Rollstuhl sitzt und eine 24/7 Betreuung benötigt, hält ihn von seinem großartigen Aktionismus, der Frankfurt so bereichert, Gott sei Dank nicht ab. Jetzt braucht er aber unsere Unterstützung, denn er sucht für eine Helferin ein WG Zimmer oder eine kleine Wohnung in seiner Nähe. Mehr dazu unten, wäre toll, wenn ihr Euch alle umhört.

So, jetzt muss ich los.

Lebt wild.

Daniela

Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps hier zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtipps schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung.
(Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

SUCHE / BIETE

(Wer über die Ausgehtipps eine Wohnung bekommt, den bitten wir um eine Spende an den Verein von Anna: http://www.people4people.social)

WG Zimmer oder Einzimmerwohnung gesucht:
Jesko sucht für seine Helferin ein Zimmer/ Wohnung möglichst in seiner Nähe (Bockenheim, Ginnheim, Dornbusch, Hausen, Rödelheim, Westend). Sie ist Nepalesin (26 Jahre), studiert Medizin und spricht fließend deutsch. Ende Oktober braucht sie die neue Unterkunft. Sie kann bis zu 450 € Miete (warm) bezahlen und das Zimmer sollte möbliert oder teilmöbliert sein. Kontakt: jescore@me.com

ZU GEWINNEN

Antwort bitte an Andrea senden: ausgehen-in-offenbach@web.de

1 Auto mit max. 4 Personen für den Sommernachtstraum mit dem Capitol Symphonie Orchester am morgigen Samstag (15. August) auf dem Parkplatz im Offenbacher Nordring. Die Gewinnfrage lautet: Aus welcher Stadt kommt Komponist Sven Helbig? Antworten heute bis 18 Uhr bitte

1 x 2 Gästelisteplätze für Terminal X Building am Sonntag, 23. August, im Stadtwald. Gute alte West-BRD, die Gewinnfrage lautet: Wann wurde die neue Startbahn 18 West dem Verkehr übergeben?

Bitte schickt Antworten sowie Eure Kontaktdaten (wir gehen sorgsam mit Euren Daten um, versprochen, aber Infektionskettenverfolgung geht aktuell vor). 

G E R O L L T E S über die Chamions League und Manuel Neuer

(Uwe)

Im Moment spielen die besten Mannschaften Europas in Lissabon den Champions League Sieger aus. Liverpool FC, Juventus Turin oder Real Madrid haben sich bereits aus dem Wettbewerb verabschiedet. Im Viertelfinale spielen unter anderem die Bayern am heutigen Freitag gegen Barcelona. Normalerweise ein attraktiver Klassiker, unter den aktuellen Bedingungen (keine Zuschauer, keine Heimspiele, keine Hin- und Rückspiele) aber eher ein laues Lüftchen. Der Experte Lothar Matthäus sieht die Bayern klar vorne, dafür sagt ein spanischer Alt-Internationaler, wie beispielsweise Carles Puyol, in den spanischen Medien sicher einen Sieg für seinen alten Club voraus. Gegen den eigenen Verein tippt man eben nicht, das gelingt auch keinem Eintrachtfan beim Spieltagstippsiel im New Backstage. Das ist in Ordnung. Als Schalkefan habe ich gelernt, auf solche Sentimentalitäten zu verzichten, um endlich auch einmal Wettgewinne zu erzielen.

Wenn die Bayern die Katalanen aus Barcelona aus dem Wettbewerb schiessen (einfach wird es insbesondere wegen Lionel Messi nicht, RB Leipzig kam gestern aber auch weiter), spielen sie das Halbfinale auch in Lissabon. Dass sich die Bayernspieler zwischen den Spielen (das nächste wäre bereits am Mittwoch) einmal die schöne Stadt anschauen und mit Manuel Neuer in einer Hafenbar portugiesische Heimatlieder singen können, ist wegen der Corona-Regeln nicht zu erwarten. Am Ende steckt sich einer an und darf nicht mitspielen. Neuer trifft am Freitag auf seinen grössten Konkurrenten um die Nummer 1 im Tor der deutschen Nationalmannschaft. Ob "Die Mannschaft" überhaupt jemals wieder spielt, ist fraglich, wenn es aber dazu kommt, wird Manuel Neuer sicher im Tor stehen, weil Andre ter Stegen keine wirkliche Chance bekommt. Das ist aber das Leid des Torwarts, wenn einer konstant gut hält, kriegst Du halt keinen Fuss in die Tür. Jetzt ist Neuer möglicherweise nicht mehr ganz so stark wie bei der WM 2014, mir fällt aber auch unter den Spitzentorhütern weiterhin keiner ein, der besser ist als er. Und das schreibe ich jetzt nicht, weil Neuer bei Schalke seinen Durchbruch schaffte. Seinen Durchbruch schaffte auch Nübel bei Schalke, der hat mit seinem Wechsel nach München kürzlich seinen Karriereabbruch eingeleitet, weil er Neuer nun drei Jahre von der Ersatzbank aus bei der Arbeit zuschaut. 

Apropos Wechsel: In diesem Sommer hat man den Eindruck, dass auf dem Transfermarkt wenig passiert. Das plätschert alles so langsam vor sich hin. Die Vereine sind vorsichtig, weil durch die Corona-Krise Gelder, insbesondere Zuschauereinnahmen, ausgeblieben sind. Unter diesen Umständen sind grosse und ggfs. sogar mittlere Sprünge sehr riskant. Natürlich sind die Vereine, inklusive der Eintracht, auf der Suche. Viel Vollzug wurde bislang aber noch nicht gemeldet.

seit 13. August: Freiluftkino Frankfurt

(Uwe)

Wer dachte, das Freiluftkino Frankfurt fällt in diesem Jahr aus, der hat sich getäuscht! Spät, aber nicht zu spät, haben die Macher einen Spielort gefunden. Ich finde diesen, das alte Polizeipräsidium in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Hauptbahnhof, überragend.  Vom 13. bis 30. August dürfen sich die Zuschauer an 14 Abenden auf ein herausragendes Ambiente und cineastische Highlights des aktuellen Film-Jahres freuen. Gezeigt werden unter anderem Parasite, Joker, Systemsprenger oder Leid und Herrlichkeit.   

Alle fremdsprachigen Filme laufen im Original mit deutschen Untertiteln. Für kulinarische Genüsse sorgt wie immer Chez Vivi mit ihren Crépes und Galettes. Kaltgetränke jeglicher Art stehen ebenfalls bereit. Unter Beachtung der aktuellen Hygienenregelungen werden 250 Stühle im vorgeschriebenen Abstand zueinander aufgestellt.

  • Freitag, 14. August: Parasite
  • Samstag, 15. August: knives out - mord ist familiensache
  • Sonntag, 16. August: porträt einer jungen frau in flammen
  • Mittwoch, 19. August: Die wütenden - les Misérables
  • Donnerstag, 20. August: Joker
  • Freitag, 21. August : Systemsprenger
  • Samstag, 22. August: Little Women
  • Sonntag, 23. August: Leid & Herrlichkeit
  • Mittwoch, 26. August: Parasite
  • Donnerstag, 27. August: Undine
  • Freitag, 28. August: once upon a time... in hollywood
  • Samstag, 29. August: LindenBErg! Mach Dein Ding
  • Sonntag, 30. August: Bohemian Rhapsody

Altes Polizeipräsidium (Eingang über Ludwigstraße 18)
Eintritt: 10,00 €
Barrierefreier Zugang
Einlass und Kassenöffnung ab 20:00 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit.

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen werden die Vorstellungen nach Möglichkeit auf ein anderes Datum verlegt. Informationen hierzu werden tagesaktuell sowohl auf dieser Seite als auch auf Facebook bekanntgegeben.

(c) Foto: Bernd Kammerer

Freitag, 14. August: FFM/ The Terrible Noises

(Andrea)

Wie schade, ich habe heute keine Zeit. Sonst wäre, klare Sache, Batschkapp Sommergarten angesagt, dort stehen heute die Terrible Noises auf der Bühne. "50s & 60s beat music" kündigen sie schnöde an, dabei ist es doch viel mehr: Frontmann Matze mit seiner liebenswert schnoddrigen Art, Batschkapp-Chef Ralf an der Gitarre, Udo am Bass und der unvergleichliche Seppl am Schlagzeug. Dazu Strandkörbe, Kaltgetränke und Snacks.

Batschkapp Sommergarten
Gwinnerstraße 5
Frankfurt 

Freitag, 14. August: Of/ Reverend Schulz

(Andrea)

Als "some kind of "folk-based alternative singer/songwriter" style" beschreibt Reverend Schulz seine Musik, "als bei der unter die Haut gehende Flüsterlyrik" das Journal Frankfurt. Ein schöner Soundtrack für einen Abend am Fluss allemal, heute Abend um 19 Uhr lädt der Reverend zum Waggon am Kulturgleis. Picknickdecke eingepackt und gechillt seiner Musik lauschen, schön!

Waggon am Kulturgleis
Offenbach

Freitag, 14. August: Mukke im Gadde

(Uwe)

"... und es geht lustig weiter", sagte immer ein gut aufgelegter Lehrer zu uns. Auch im Gadde wird weiter musiziert. Am Freitag kommt Swing Bellville: "Charme und Esprit gewinnt Jazz-Manouche oder Gypsy Swing durch die Verschmelzung der musikalischen Tradition der Sinti und Roma mit den Einflüssen des Swing-Jazz der 30er und 40er Jahre. Entscheidend geprägt durch Django Reinhardt, den 1953 verstorbenen Begründer des europäischen Jazz. Dessen Kompositionen gehören ebenso zum Repertoire wie Swing Standards wie lateinamerikanische Melodien und Chanson Themen – alles schwungvoll virtuos gespielt."

14.08: ab 19 Uhr: Jutta Huebener & Uli Becker, danach Swing Bellville, Jazz Manouche, Gyspy Jazz, Swing.

21.08: ab 19 Uhr: Glessing, danach Maison Manouche, Gypsy Jazz, Gypsy Swing.

28.08: ab 19 Uhr: Blues Office, danach Doubledylans, Pflege der Bob Dylan Songs, deutsche und hessische Versionen.

Wegen des Sicherheitskonzeptes werden nur Sitzplätze angeboten. Um die Platzwünsche grösserer Gruppen (ab 3 Pers.) sicher stellen zu können, wird um Vorbestellung bis spätestens Donnerstags 18.00 Uhr unter der Tel. mob.: 0151-12514056, Silvia) gebeten.

Änderungen im Programm sind immer, auch kurzfristig möglich.

Frankfurt, Danziger Platz, am Ostbahnhof, barrierefrei. Beginn: 19 Uhr

Foto: Frankfurter Garten

Freitag 14. und Samstag 15. August: Alte Schinken Festival

(Uwe)

Der Hafenpark in Offenbach ist nun mein neuer Lieblingsort für Open Air Kino. Diese Selbstverständlichkeit, mit der man in einem beinahe offenen Gelände, in Nachbarschaft zu einem Fahrradweg und einem Spielplatz sitzt, das Wetter und den Film geniesst ist, ist einzigartig. Letzte Woche sahen wir dort kurzentschlossen Moby Dick. Ein grossartiger Film, die Filme davor waren auch super.  Zum Abschluss des "Alte Schinken Festivals2 wird am heutigen Freitag und morgen James Bond – 007 jagt Dr. No gezeigt.

14.08 & 15.08: „James Bond – 007 jagt Dr. No“

Hafengarten, Hafenallee in Offenbach
Der Eintritt ist frei. Meldet Euch bitte unbedingt vorher per Mail mit Wunschtermin, Name, Anschrift, Telefonnummer sowie Anzahl der Personen eines jeden Haushalts an: Zeller@gbo-of.de

Freitag, 14. August: Of/ Spacepoetry

(Andrea)

Ich freue mich schon, Turnheim habe ich mal bei Tarzan erlebt und das war ein Fest!  "Filmsynchrongenie & Comedian Ralph Turnheim vertont live beim Sommer Open Air S P A C E P O E T R Y - Kirk Kirk Lyrik eine Folge Raumschiff Enterprise - Faszinierend ! Karten 19 € nic@filmklubb.de (nur im Vorverkauf)Karten von ausgefallenen Veranstaltungen können gerne eingelöst werden, jedoch nur nach Anmeldung - nic@filmklubb.de Leinwand-Lyrik: Unendliche Möglichkeiten. Berühmte Episoden der legendären Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" werden völlig neu synchronisiert. Kirk & Co erklingen so poetisch, wie es kein Zuschauer je gehört hat. Programm #2: KIRK KIRK LYRIK (The Enemy Within, 1966): Eine Transporter-Fehlfunktion macht aus einem Kirk zwei. "Der eine ist ein Heiliger - der andere hat's eiliger!" Diese Geschichte aus der 1. Staffel der Kultserie erforscht die Wichtigkeit des Bösen in uns allen. Hier zum Teaser (live) auf YouTube. Schafft es der Leinwand-Lyriker wirklich, alleine alle Figuren live zu synchronisieren - mit Reimen? Diese Frage sind mindestens so spannend und unterhaltsam wie die klassischen Fernsehabenteuer des Raumschiffs Enterprise selbst.

Parkside im Hof
Friedhofstr.59
Offenbach 

G E D R U C K T E S

(Petra)

Erinnere mich kaum an das skandalumwitterte Ende des gewerkschaftlichen Wohnungsbau-Kolosses in den Achtzigern des 20. Jahrhunderts. Eine Nachricht im Fernsehen, die mich nicht berührt hat. Jetzt liegt der Begleitband zur laufenden Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum (noch bis 11. Oktober) vor mir: „Die Neue Heimat. 1950 – 1982. Eine sozialdemokratische Utopie und ihre Bauten“. Prall gefüllt mit spannenden Beiträgen verschiedener Autorinnen und Autoren und einer Dokumentation vielfältiger Projekte zwischen Kiel und München, die ich verschlungen habe. Zwischen aller Hybris („Wenn Sie wollen, können Sie eine ganze Stadt bei uns bestellen. Wir machen alles.“ So das mehrfach zitierte Versprechen von Neue Heimat-Chef Albert Vietor) und Korruption hat die Neue Heimat dazu beigetragen, dass hunderttausende Menschen in Westdeutschland in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg ein Zuhause bekommen konnten – bezahlbar und modern.

Denke zurück an „Das Neue Frankfurt“, die Arbeit von Ernst May und vielen anderen, vor allem hinsichtlich der Systematisierungen im Bau bzw. Vorfertigung von Bauteilen, der Ideen für Bezahlbarkeit, Funktionalität (auch mittels Standard-Wohnungseinrichtungen) sowie Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner. Einiges wurde nun aufgegriffen und weiterentwickelt – nicht alles funktionierte, aber das gehört in einem gewissen Maß wohl mit dazu. Ungesundes Wachstum, unvorstellbare Anhäufung von Macht und intransparente Konzern-Verflechtungen der Neuen Heimat jedoch nicht.

Nach dem Abschied von den „Schlafstädten“ der ersten Jahre, deren Nachteile vielerorts immer stärker sichtbar wurden, hin zu einer Stadtentwicklung, die stärker die urbane Dichte und soziale Durchmischung mit bedachte, waren die Entscheidungen für die Konzerntöchter „Neue Heimat Kommunal“ und „Neue Heimat Städtebau“ noch nachvollziehbar: damit konnte auch der Bau von Einkaufszentren, Schulen, Schwimmbädern und mehr rund um Wohnquartiere mit angeboten werden (die Frankfurter Nordweststadt mit dem Nordwestzentrum gilt als ein ausgezeichnetes Beispiel). Hingegen war insbesondere die Entscheidung fürs Auslandsgeschäft ein gravierender Fehler. Etwa in neu gegründeten afrikanischen Staaten per Bau von Wohnungen oder Kongresszentren Entwicklungshilfe leisten zu wollen: ein teuer-erfolgloser Irrweg.

Begeistert lese ich, welche internationale Architekturgrößen beteiligt wurden: von Ernst May bis hin zu Robert Neutra (mit einer nicht zu Ende gebauten Wohnbungalow-Siedlung in Walldorf) oder Alvar Aalto. Mit manch großartigem, aber auch manch scheußlichem Ergebnis, das die reiche Bebilderung des Bandes zeigt.

Ich mach’s kurz und lasse die zahlreichen Debatten ums Wohnen und Stadtentwicklung, öffentliche Räume und Bürgerbeteiligung hier aus. Sozusagen in Stockstarre über das Ende der Neuen Heimat geriet der soziale Wohnungsbau in den Folgejahren in Deutschland aus dem Blick. Zu sehr. Heute mangelt es in vielen Städten wieder an bezahlbarem Wohnraum und es braucht neue Lösungen, ohne großen weiteren Flächenverbrauch. So wird unter anderem auch über Erneuerungen oder Nachverdichtungen von Siedlungen nachgedacht, auch derer der Neuen Heimat. Gedankenversunken und inspiriert schließe ich den fetten Karton-Buchumschlag.       

Samstag, 15. August: Of/ Taranteller-Tanzwettbewerb

(Andrea)

Die Akademie für interdisziplinäre Prozesse verwandelt den Goetheplatz heute ab 13.30 zum zweiten Mal in eine fröhliche Südapulische Piazza mit dem „Taranteller-Tanzwettbewerb“ und herzlicher Gastfreundschaft. Beim Tanzwettbewerb bekommen alle Teilnehmer*innen Pastateller unter die Füße und beginnen zur Musik der wunderbar authentischen italienischen Musik auf diesen ganz verrückt zu tanzen, bis der letzte Teller dem Irrsinn zum Opfer gefallen ist. Der/Diejenige der/die zu Letzt auf einem unzerbrochenen Teller tanzt gewinnt direkt im Anschluss ein 3-Gänge-Dinner für Zwei in der Abendsonne mitten auf dem Offenbacher Goetheplatz. Anmeldung direkt vor Ort,  5€ Spende für Bruch & Porzellanbeitrag

Die Tarantella ist ein aus Süditalien Stammender Volkstanz. Sie zeichnet sich durch eine schnelle Musik im 3/8- oder 6/8-Takt aus. Der wilde Tanz sollte dabei eine Therapie gegen Spinnengift darstellen: Die Musiker kamen ins Haus des Patienten oder auf den Marktplatz und begannen zu spielen. Der von der Tarantel Gebissene tanzte bis zur völligen Erschöpfung, um das Gift aus dem Körper zu treiben. Daraus wurden 1856 durch ein Erlebnis der Rosella und Enrico Stracci in Südapulien die sogenannte „Taranteller“. zur ersten #taranteller: www.afip-hessen.de/taranteller/ ps: wer an der taranteller teilgenommen hat, bekommt 5€ ermäßigung auf das hier nachfolgende konzert. einfach bei der tarantelleranmeldung ne ansage machen :)

Ab 13.30 Uhr 
Goetheplatz
Offenbach

Samstag, 15. August: Of/ „Sommernachts Träume“ - Open-Air-Konzert

(Andrea)

Sven Helbig gehört zu den wenigen Orchesterkomponisten, die sich auch abseits der Klassik einen Namen gemacht haben. Die Pet Shop Boys, Snoop Dogg oder Apocalyptica sind nur ein paar der Künstler, mit denen er schon gearbeitet hat. Nun ist er zum wiederholten Mal in Offenbach zu Gast und steht heute ab 20 Uhr mit dem Capitol Symphonie Orchester auf der Open-Air-Bühne auf dem Messeparkplatz. Das Besondere: Das Publikum sitzt coronasicher in den eigenen Autos und kann der Musik per Radio lauschen. 

Für die Verpflegung sorgt an diesem Abend auf Vorbestellung der Lions Club Offenbach. Das Menü kann unter www.offenbach-lions.de/sommernachtstraum angesehen und vorbestellt werden. Für Kurzentschlossene gibt es aktuell noch ein paar Restkarten.

Erhältlich sind drei verschiedene Ticketkategorien: 1 PKW + 2 Personen (50 Euro = 25 Euro pro Person) 1 PKW + 3 Personen (60 Euro = 20 Euro pro Person) 1 PKW + 4 Personen (70 Euro = 17,50 Euro pro Person) Der Erlös wird zu 100% zur Förderung der musikalischen Begabung von Kindern sozial benachteiligter Familien gespendet

Karten gibt es ausschließlich im Vorverkauf – im OF infocenter, Salzgässchen 1, 069 840004170 sowie bei www.frankfurtticket.de oder anderen an dieses System angeschlossenen Vorverkaufsstellen.

Messeparkplatz, Nordring, Offenbach

Samstag, 15. August: Of/ Funk&Fusion

(Andrea)

Dass afip-Macher Lutz Schlagzeug spielt, wusste ich. Dass er auch Bass zupft nicht. Heute steht er mit Ausnahmecellist Christopher Herrmann auf der Bühne der Parkside-Studios. Christopher Herrmann schafft seit seinem 14. Lebensjahr auf barocken, modernen und elektrischen Celli unterschiedliche musikalische Landschaften. Lutz Jahnke spielt seit 30 Jahren in verschiedenen Formationen. Die Bandbreite reicht von Fusion, Pop, Rock, Funk über Jazz und improvisierte zeitgenössische Musik. Klingt spannend. Der Einlass beginnt um 19:30 Uhr. Tickets sind im Vorverkauf im OF InfoCenter im Salzgäßchen 1 und online über https://www.frankfurtticket.de/ erhältlich. Das Festival wird mit einem Hygiene- und Sicherheitskonzept für alle Besucherinnen und Besucher umgesetzt. Beim Betreten und Verlassen des Geländes muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Parkside im Hof, Friedhofstraße 59, Offenbach

Samstag, 15. August: Of/ Kaptn Oskar

(Andrea)

Wenn ich Lili nicht ganz bildungsbürgerlich zum Alte-Schinken-Festival im Hafengarten schleppe, "James Bond jagt No" muss man doch schließlich kennen, möchte ich gerne "Kaptn Oskar" sehen, die Beschreibung klingt zu charmant: "Gerade in dieser "Pandemie-Saison" glauben wir, für diesen speziellen Abend genau den richtigen Film gefunden zu haben - katapultiert er uns doch in einen ach so sorglosen Berliner Sommer der Liebe und der Freiheit. Aber ein klitzekleines bisschen komplizierter wird der Beziehungsstatus vom vermeintlich tiefenentspannten Oskar und der bezaubernden Masha dann doch - und das ist einfach so prickelnd improvisiert, dass daraus ein nur umwerfend charmanter Film passiert ist. Wir schauen ihn nun zum haben wir vergessen wievielten Mal, und wenn ihr ihn noch gar nicht kennen solltet...: Pflichttermin. Denn für solches Kino wurde der Hafen 2 gebaut! Nachdem Oskar (Tom Lass) die komplizierte Beziehung zu Alex (Martina Schöne-Radunski) beendet hat, fackelt diese prompt sein Haus ab. Das liefert ihm endgültig den Erkenntnisgewinn, dass bei der nächsten Beziehung alles anders laufen muss. Und tatsächlich trifft er auf die bezaubernde Masha (Amelie Kiefer), mit der zu Beginn alles reibungslos zu funktionieren scheint, da sie sich auf eine rein sexuelle Beziehung ohne Gefühlsduselei einigen. Doch schnell merkt Oskar, dass ihn eine Bindung ohne Liebe nicht zufriedenstellt. Masha und er sind sich beim Sex zwar körperlich sehr nah, aber es fehlt die tiefere emotionale Verbindug. So driften die beiden scheinbar glücklich und ohne Beziehungsstress durch ihr Leben, doch müssen sie sich bald eingestehen, dass sie sich damit etwas vormachen... Der Online-Vorverkauf ist obligatorisch. Tickets: https://www.love-your-artist.de/de/tickets/26851/

Hafenkino, Nordring, Offenbach, www.hafen2.net

Sonntag 16. August: Crashkurs: Fußballregeln & Anekdoten einer Schiedsrichterin

(Daniela)

Rechtzeitig zum Saisonstart freuen wir uns auf die Schiedsrichterin Julia Dörr.
Im Dialog mit ihrem Schiedsrichterkollegen Uwe Schwöbel wird sie uns in das DFB Regelwerk einführen. Aber natürlich interessieren uns, als Lotte Specht e.V., nicht nur Abseits-, Handspiel- und Strafstoßregeln, sondern vor allem auch Julias persönliche Erfahrungen als junge Schiedsrichterin im Hessischen Fußballverband und ihre Erlebnisse als Schiedsrichterassistentin in hohen Spielklassen.

Organisatorisches:

  • Die Veranstaltung findet unter freiem Himmel (auch bei Regen) auf dem Vereinsgelände der Concordia Eschersheim statt.
  • Wir bitten alle Besucher*innen das Gelände nur mit einem Mund-Nasen-Schutz zu betreten, der dann am Platz wieder abgenommen werden darf.
  • Da wir die Abstandsregeln einhalten sind wir vom Platz her begrenzt und bitten daher um eine Anmeldung per Email an: post@lotte-specht.de (das geht auch noch am Tag selber)
  • Für Vereinsmitglieder von Lotte Specht e.V. ist die Veranstaltung frei, Gäste bitten wir um eine Spende.
  • Kaffee & selbstgebackenen Kuchen kann man vor Ort erwerben

Vielen Dank an den Fußballverein Concordia Eschersheim für die Überlassung der Örtlichkeit!

Uhrzeit: 16:00-18:00 Uhr
Ort: Vereinsgelände der Concordia Eschersheim, Eschersheimer Landstraße 328, barrierefrei, (Haltestelle U1,2,3,8: Fritz-Tarnow-Straße)

Sonntag 16. August: Sonntag im CLub

(Daniela)

Und direkt nach dem Fußballevent gehe ich ins Lola Montez, denn da legt heute Holger Menzel aka "The Funky Photographer" auf. Natürlich Open Air!


"Die Sonne scheint und die Platten drehen wieder ihre Kreise, heute allerdings im Lola Montez unter der Honsellbrücke.

Auf die Plattenteller kommen wie gewohnt Funk, Soul, Afro, Latin, Reggae und worauf ich gerade lustig bin und in meiner Plattentasche finde.

Kommt vorbei und chillt bei schöner Musik draußen am Lola Montez, es gibt kalte Getränke an der Bar, und schicke Liegestühle vor der Tanzfläche."

Uhrzeit: 15:00-20:00 Uhr
Kunstverein Familie Montez: Unter der Honselbrücke am Hafenpark, barrierefrei,

Foto: (c) Holger Menzel

Sonntag 16. August: Just like butter

(Daniela)

Aber jetzt, wo ich das hier lese werde ich wohl doch nach unserer Veranstaltung in den Huthpark radeln und dort den Abend ausklingen lassen, denn das hört sich sehr nett an. JUST LIKE BUTTER im Huthpark

"We all had a rough time during this pandemic and we deserve a little get together Sunday open-air!

JUST LIKE BUTTER IS BACK with the 3rd edition!

Start: 14:00h - 22:00h (ish)

BBQ and drinks

Live Music
Open mic
Board Games, Table Tennis, Beer-Pong, Badminton
YOGA CLASS

DJs: Rio, Bruno, Eugene Rockwell
Soul / Funk / Latin / Afro / Jazz

Special Guests:
Leona; Estellina; Malik the Sidekick; Isabelle

LIVE BAND:
ffm.joe; Florian Brettschneide; Joshua Lutz; Junki (South Korea)

Bring your balls, playing cards, and anything that makes you happy!
We will make sure you drink and eat good.

We will be serving lots of good food so come empty stomach ;)

Noch bis 30. August: „SW5Y – Fünf Jahre zivile Seenotrettung“

(Daniela)

Im Labor des Museums der Weltkulturen läuft noch bis zum 30. August eine spannende Sonderausstellung: „SW5Y – Fünf Jahre zivile Seenotrettung“.

Die Sonderausstellung präsentiert in Fotografien und Zeichnungen Eindrücke, Menschen und Momente aus fünf Jahren ziviler Seenotrettung an der tödlichsten Grenze der Welt – dem Mittelmeer.

Neben der exemplarischen Betrachtung von aktiven Rettungseinsätzen und aktuellen Perspektiven auf Flucht und Migration würdigen die Exponate das Engagement Hunderter Freiwilliger, die sich im Netzwerk der zivilen Seenotrettung gegen das Sterbenlassen, für sichere Fluchtwege und Menschenrechte für alle einsetzen.

Kuratiert von Jelka Kretzschmar (Sea-Watch e.V.) und Leonie Neumann (Weltkulturen Museum)


3 Euro / ermäßigt 1,50 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!
Di-So, 11-18 Uhr und Mi, 11-20 Uhr

Foto: (c) Fabian Melber, Sea Watch

Tickets sichern: FFM/ musikalisch-performativen Spaziergang durch den Stadtwald

(Andrea)

Oh wie schön ist es....wenn ich an einem lauen Sommerabend mit meinem Weinchen auf dem Balkon sitzen kann, die Katze streift mir schnurrend um die Beine und es ist ruhig am Himmel. Bei allen Einschränkungen und ich reise auch wirklich selber gerne, aber das ist ein angenehmer Nebeneffekt der Pandemie. Der Fluglärm hat mich manchmal fast in den Wahnsinn getrieben und anlässlich der Eröffnung der Nordwest-Bahn habe ich versucht, mit meiner Freundin Anna-Fee den größten Lärmteppich der Welt zu stricken. Hat leider nicht geklappt mit dem Guinessbuch der Rekorde. Statt dessen war mehr Wachstum angesagt, zwischendurch wurde der S-Bahnhof Gateway Gardens gebaut und eröffnet und Terminal 3 geplant und angegangen. Womit wir beim Thema wären:

Mit „Terminal X - Building Our Future “ inszeniert Julia Mihály zusammen mit Maria Huber ein Neues-Musik-Theater, das die Zuschauenden zu einem musikalisch-performativen Spaziergang durch den Frankfurter Stadtwald einlädt. Changierend zwischen musikalischer Performance, Hörspiel und Audio-Walk untersucht das Stück dabei Formen und Ausdrucksweisen des zivilgesellschaftlichen Protests und außerparlamentarischen Widerstands. Nach den Protesten der 80er-Jahre wird die aktuelle Auflehnung gegen den geplanten Ausbau des Frankfurter Flughafens durch den “Terminal 3“ zum Anlass genommen, besagten Ort erneut - dieses Mal mit einer mobilen Performance - zu besetzen: „Terminal X - Building Our Future“ versucht im Zusammenspiel mit dem Wald durch Musik und Bewegung einen künstlerischen (Klang)Raum für die Rebellion zu eröffnen, der neben der Kritik auch das besondere Verhältnis vom Stadtwald und der in ihm eingewachsenen Protestkultur erfahrbar macht. Julia Mihály bewegt sich als Komponistin und Performerin an den Schnittstellen von Neuer Musik, Performance-Kunst und elektroakustischer Musik. In der Tradition Technologie-basierter Performance stehend, verwendet sie live-elektronische Klangsynthese-Prozesse als Inszenierungsmittel. Sie setzt sich mit gesellschaftspolitischen Themen der aktuellen Alltags- und Medienkultur auseinander und verbindet diese ästhetisch mit Einflüssen aus Popkultur, Trash und Anti-Kunst. Gerade auch im Kontext der Historie der Startbahn-West-Bewegung, welche im Audiowalk ebenfalls Gehör findet, erscheint mir die Thematik für Euch interessant. Es ist ein neuer, kreativer Ansatz dem Protest einen künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Spannend ist ebenfalls, dass die Künstlerinnen einer ganz anderen Generation (geb. 1984 und 1995) angehören.

Termine
21.8.2020, 19 Uhr bzw. 19.30 Uhr 22.8.2020, 19 Uhr bzw. 19.30 Uhr —> 23.8.2020, 19 Uhr bzw. 19.30 Uhr Solidarisches Preissystem (frei wählbar): € 5 / € 10 / € 20 / € 30, 19 Uhr ab Mousonturm, 19.30 Uhr ab Kreisverkehr Waldfriedstraße / Waldstraße, Uraufführung der Frankfurter Fassung Ticketverkauf ab 08.08., 10 Uhr

https://www.mousonturm.de/events/terminal-x-building-our-future/

Noch bis 16. August: OpenAir Festival SUMMER-Emotions in Bad Vilbel

(Daniela)

Der Eventbranche geht es ja immer noch sehr beschissen, denn sie können immer noch nicht arbeiten. Die Firma Eventservice aus Bad Vilbel, beißt die Zähne zusammen und veranstaltet ein kleines Kulturfestival. Bad Vilbel ist ja um die Ecke: also nix wie hin!

OpenAir Festival SUMMER-Emotions
Das Programm zeichnet sich durch seine Vielfalt und Hochkarätigkeit aus: Chansons, Poetry, Magier, Varieté, bekannte Comedians, Blues- und Deutsche Bands sowie Club- Cover- und Partybands sind vertreten. Nicht zu vergessen ist das Kinderprogramm mit Theater, Zirkus und Kinderliederkonzert.

Mit dem Kauf der Karten Unterstützt Ihr die Künstler, die ein Teil des Eintrittsgeldes bekommen und zum anderen auch die Firma EVENTSERVICE. Und mit dem Nutzen der Gastronomie (Genusserie, Apfelkern & Kolibri und Golfhotel Lindenhof) auch diese.

Die SUMMER-Emotions auf dem Dortelweiler Platz in Bad Vilbel präsentieren Ihnen heute das ganze Programm bis zum 16.08.2020.

Alle Infos gibt es auf www.SUMMER-Emotions.de und die Tickets unter https://www.eventim-light.com/de/a/5bd19af761f44b0001ba285d/

Fr. 07.08.2020 – 19:00 Uhr Nadine Wopp (TOPTIP Newcomer-Band)
Sa. 08.08.2020 – 14:00 Uhr Flaxxini
(Kinder Varieté)
Sa. 08.08.2020 – 19:00 Uhr The Takanaka Club Band (Soul, Funk Band)
So. 09.08.2020 – 14:00 Uhr KleinKunstCafe Special (Mix-Show)
So. 09.08.2020 - 19:00 UHR Coming Home Bluesband (Blues mit TonJets)
Mo. 10.08.2020 – 19.00 Uhr Johannes Kirchberg (Chansons)

Mi. 12.08.2020 – 19:00 Uhr Matthias Keller (1 Man BigBand)
Do. 13.08.2020 – 19:00 Uhr Best of Poetry Slam
Fr. 14.08.2020 – 19:00 Uhr Heinz Gröning (Comedy)
Sa. 15.08.2020 – 14:00 Uhr Der Froschkönig
(Kindertheater)
Sa, 16.08.2020 – 16:00 Uhr FUN-BALL Mini Show (FUN-BALL DORTELWEIL)
Sa. 15.08.2020 – 19:00 Uhr Andy OST (Andy OST)
So. 16.08.2020 – 14:00 Uhr Zauberkürbis
(Kinderlieder)
So. 16.08.2020 – 19:00 Uhr Hi5-Band (Party-Band)

Noch bis 31. August Shorts at Home

(Petra)

Dieser Sommer ist ja etwas launisch (und ich habe ein neues Wort gelernt: Kaltlufttropfen) – da kommt doch ein Format sehr recht, das den Open Air Kino-Besuch ins heimische Grün oder Ähnliches verlegt. Das erste Online – Kurzfilmfestival „Shorts at Moonlight“ ist mit einem großen Versprechen gestartet: ein Knaller nach dem anderen, geballt alle Lieblingsfilme. Und das mit ausgeprägtem Humorfaktor, denn vier von fünf Filmen sollen das Prädikat „wertvoll für Ihre Lachmuskeln“ haben. Weil wir das doch alle momentan ganz gut gebrauchen könnten, so der Veranstalter. Sehr sympathisch. Mit dem Humor ist das ja so eine Sache, aber bei der Auswahl sollte doch für jede und jeden was zum Lachen dabei sein. 

Shorts at Moonlight, Kurzfilm-Festival, online, die Filme werden jeweils um 20 Uhr immer von Mittwoch bis Sonntag freigeschaltet und stehen dann noch bis zum 31. August 24 Uhr zur Verfügung, Eintritt: Registrierung kostenlos, Streaming je Programmblock 5 Euro, Festivalpass: 20 Euro, Programm und weitere Infos unter: https://www.kurzfilmfestival.de/online-programm/

G E H Ö R T E S über Biffy Clyro

(Uwe)

Weil ich Konzerte so sehr vermisse, höre ich gerade viel Live-Musik über die Kopfhörer.  Nicht immer sind Künstler, die grossartige Platten veröffentlichen, gleichzeitig auch tolle Liveacts, weil sie lausige Setlists zusammenstellen, den liebevoll arrangierten Sound nicht auf die Bühne bringen können oder weil sie sich auf der Bühne verstecken wie Andy Möller früher bei wichtigen Spielen. In der Regel sind die geliebten Sängerinnen, Sänger und Bands bei Konzerten aber genauso grandios wie auf ihren Platten (oder sogar besser). So zählt der Auftritt von Queen beim Live Aid-Konzert 1985 im Londoner Wembleystadion zu den herausragenden Ereignissen der Musikgeschichte. Bombastisch, was die Band, insbesondere Mercury, ablieferte. Noch heute sorgt die Wiederholung des Auftritts, beispielsweise im Film Bohemian Rhapsody, bei vielen für Gänsehaut und Wohlgefühl. Bei mir nicht so sehr, irgendwie hatte ich nie einen besonderen Draht zu Queen.Eine  Live-Performance, die in ebenfalls in Wembley aufgenommen wurde, ist bei mir viel eindrücklicher hängen geblieben. Allerdings wurde diese rund ein Vierteljahrhundert später und in der Arena und nicht dem Stadion aufgenommen: Biffy Clyro:  Revolutions/Live At Wembley.

Früher reiste ich einmal im Jahr nach London, um dort durch die Stadt zu treiben und in den Plattenläden Musik für mich zu entdecken. An einem Tag hörte ich in einem Second Hand CD-Laden in das Livealbum der schottischen Band und wurde sofort weggeblasen: Die Liedauswahl, die Arrangements, die Kraft, alles stimmt: The Captain, 57 oder All The Way Down, ein großer Song reihte sich an den anderen und immer war beim Hören etwas Elektrisierendes, das einen in eine besondere Stimmung versetzte, glücklich machte. Ich kannte Biffy Clyro seit ihrem ersten Album, an diesem Tag aber packten sie mich. Ich wurde bereits ein Fan der Band, bevor die Platte ihren Höhepunkt erreichte: Das traurige Folding Stars, in dem Sänger Simon Neil den Krebstod seiner Mutter besingt und das überwältigende Machines. Neil singt Machines noch reduzierter als auf Platte. Er steht alleine, oberkörperfrei auf der Bühne und begleitet sich selbst mit einer akustischen Gitarre. „I would dig a thousand holes to lay next to you - I would dig a thousand more if I needed to - I look around the grave for an escape route of old routines - There doesn't seem to be any other way ….”.  Ein intensive Moment, bevor die Johnston-Zwillinge, der Rest der dreiköpfigen Band, zurückkehrten und es wieder lauter wurde.

Heuite erscheint das neue Album der Band. Selbst wenn die ähnlich schwach wie die letzte wäre, würde das überhaupt nichts von meiner Liebe zu Revolitions/Live At Wembley nehmen.

Mittwoch 19. August: ada_hinterhofg-kino!

(Daniela)

Wie im Intro schon erwähnt, finde ich es grossartig, dass es die ada-Kantine geben wird (vorausgesetzt es kommen genug Spenden zusammen).

Am 19. August startet die Kinothek Asta Nielsen gemeinsam mit der ada_kantine und in Kooperation mit dem Offenen Haus der Kulturen ein open air Dokumentarfilmprogramm im Hof der ehemaligen Akademie der Arbeit auf dem Campus Bockenheim: das ada_hinterhof_kino!


Die ada_kantine eröffnete vor einem Monat als Ort für eine solidarische Küche in Bockenheim mit der Losung: Restaurant für alle! Leckeres und vegetarisches Essen nach einem solidarischen Preissystem.

Das ada_hinterhof_kino ist nun Kino für alle, zu Themen, die uns alle angehen: die todbringenden Zuständen an den europäischen Außengrenzen, die allgegenwärtigen Spuren der NSU-Morde im Leben der Hinterbliebenen, der Kampf der Aktivist*innen im Hambacher Forst, das Recht auf Stadt bzw. die Besetzung eines Kinos durch Bewohner*innen.

Zum Auftakt von ada_hinterhof_kino, das an fünf Abenden im August und September stattfinden wird, zeigen wir einen Film, der sich auf vielfache Weise mit der Geschichte des Campus Bockenheim und den Motivationen und Ideen der ada-Macher*innen verbinden lässt: Vincennes, l’université perdue (Vincennes – Die revolutionäre Uni) von Virginie Linhart.

Das Motto „Bildung für alle!“ –  ohne Voraussetzung wie Abitur – hatte sich die Universität von Vincennes auf die Fahnen geschrieben: Gegründet 1968 am Stadtrand von Paris, wurde sie zu einem der wichtigsten Orte der damaligen Student*innenbewegung. Neben den Gründungsmitgliedern Hélène Cixous und Michel Foucault lehrten in Vincennes u.a. Gilles Deleuze, Jacques Lacan, Jean-François Lyotard, Jacques Rancière und internationale Gäste wie Herbert Marcuse, Noam Chomsky und Dario Fo. Vincennes stand für neue Studienfächer und experimentelle Lehrformen. Soziale Bewegungen der Sechzigerjahre, wie die französische Frauenbewegung und der Kampf um die Enttabuisierung von Homosexualität hatten hier einen Ort. Virginie Linhart erzählt mit einer reichen Auswahl an Archivmaterial sowohl von der „Erfolgsgeschichte“ der Reformuni von Vincennes als auch vom abrupten und wortwörtlichen Verschwinden am Ursprungsort 1980. Ehemalige Student*innen, Professor*innen und Universitätsangestellte kommen zu Wort und reflektieren die Erfahrungen von Vincennes und die Geschichte der dort praktizierte alternative Universität – nicht zuletzt auch im Hinblick auf unsere Gegenwart, im Hinblick auf Bildung und Bildungswesen im Zeichen des Wettbewerbs.

Zu Gast ist die Philosophin und Erziehungswissenschaftlerin Rita Casale, die in die Geschichte der Universität Vincennes einführen wird.
 
Einlass ab 20.30 Uhr
Kurze Begrüßung und Einführung 21 Uhr, Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit
 
Bei zu schlechtem Wetter verlegen wir die Vorstellung auf ein anderes Datum. Aktuelle Informationen werden auf www.ada-kantine.org und auf Facebook

Weitere Termine:

  • Do, 3.9 AT THE MARGIN von Sarah Hüther und Sita Scherer (Deutschland 2019)
  • Di, 8.9 TREES OF PROTEST von Nick Schader (Deutschland 2019)
  • Do, 17.9 OCCUPIED CINEMA von Senka Domanović (Serbien, Kroatien 2018)
  • Do, 24.9 SPUREN – DIE OPFER DES NSU von Aysun Bademsoy (Deutschland 2019)

Adresse
ada kantine, Mertonstraße 30, , Bockenheimer Warte
Foto: (c) arte

Mittwoch 19. August: Vortrag: Festgesetzt im Hafen...

(Daniela)

Begleitend zur Ausstellung „SW5Y – Fünf Jahre zivile Seenotrettung“ lädt das Weltkulturen Museum zusammen mit Sea-Watch e.V. am Mittwoch, den 19. August, um 19 Uhr zum Vortrag ein. Adrian Pourviseh berichtet in „Festgesetzt im Hafen – wenn ein Rettungsschiff nicht retten kann“ über seinen Einsatz als Teil der Sea-Watch Crew. Pourviseh nahm im Jahr 2019 an zwei Missionen der Sea-Watch 3 teil. Beide Male verhinderten die italienischen Behörden das Auslaufen des Rettungsschiffes mithilfe von Spitzfindigkeiten und bürokratischen Hürden, wie es derzeit auch wieder der Fall ist. Als Teil der Crew, die dennoch jeden Tag bereit zum Auslaufen sein muss, erfuhr er aus erster Hand, wie die Lebensrettung zum Spielball der Politik wurde. In seinem Tagebuch illustrierte er seine Gefühle und die Geschehnisse auf einem Seenotrettungsschiff, das vom Retten abgehalten wurde. In seinem Vortrag erklärt Pourviseh die Arbeit von Sea-Watch sowie ausgestellte Tagebucheinträge und zeigt nicht veröffentlichte Illustrationen zu Momenten auf dem Schiff. Er wagt einen Blick in die Zukunft, indem er erörtert, wie die Klimakrise weitere Fluchtbewegungen verursachen kann - und warum im Jahr 2020 überall davon die Rede sein muss.

Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Das Ticket berechtigt auch zum Ausstellungsbesuch. Nur noch wenige Karten verfügbar! Anmeldung zum Vortrag am Schaumainkai 37 unter: weltkulturen.bildung@stadt-frankfurt.de.

Mittwoch, 19. August: Of/ Cine Mar - Surf Movie Night

(Andrea)

Au fein, da gehe ich wieder hin!! "Die Cine Mar - Surf Movie Night ist wieder auf großer Sommer Tour quer über den Kontinent. Diese spektakuläre Kinotour bringt die Highlights unter den Surffilmen und Naturdokus dieses Jahres in die schönsten Indoor und Outdoor Kinos Europas - pure Oceanstories für wahre Surfaddicts. Die Cine Mar nimmt gleich zwei Europa Premieren mit auf Tour: Justin Pursers Surfdokumentation „And two if by sea“ mit den legendären Pro Surf Zwillingen CJ und Damien Hobgood und „Time is Now“ von Aljaz Babnik and Marie Pfisterer. Er zeigt die ungefilterte Realität menschlichen Verhaltens und deren Konsequenzen für unseren Planet. Zwei tolle Filme voller Surflegenden, atemberaubender Naturaufnahmen und bewegenden Stories warten auf euch! (Beide Filme werden in Englischer Originalfassung ohne Untertitel gezeigt) Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.45 Uhr, Eintritt 9 Euro. Der Vorverkauf ist obligatorisch; das Kontingent beträgt derzeit maximal 250 Plätze. Ihr braucht die Tickets nicht auszudrucken - bringt einfach euren Namen mit ;-) wir haben eine Liste zum Abhaken. Wenn ihr ein Ticket habt, informiert euch bitte in den Tagen zuvor und insbesondre am Veranstaltungstag, ob alles im grünen Bereich ist - das gilt fürs Wetter wie für Pandemie-spezifisches.

Hafen 2
Nordring 
Offenbach
www.hafen2.net

Donnerstag, 20. August: Hanna Sikasa & Jules

(Daniela)

Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert mit LIEBIEGHAUS LIVE in den Sommermonaten August und September ein besonderes Programm zur aktuellen Sonderausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“. Zwischen dem 6. August und dem 3. September können sich die Besucherinnen und Besucher von Kunstexpertinnen und -experten in die faszinierende Welt der farbigen Antike einführen lassen und in der einladenden Atmosphäre des Gartens der Liebieghaus Skulpturensammlung ausgewählte Musik-Acts erleben.
Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.

Im Garten ist für ausreichend Abstand gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Bei der Veranstaltung gelten die aktuellen Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen.Eintritt: 15 Euro, Tickets erhältlich im Online-Shop Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Aktuelle Informationen dazu gibt es auf facebook.com/liebieghaus

Donnerstag, 20. August: Hanna Sikasa & Jules – Musik gepaart mit märchenhaften Texten – Sanfte Mischung aus Jazz und Pop

Hanna Sikasa & Jules – Märchenhafte Texte, gesungene Erzählungen, Musik – die sich wie das Meer mal sanft, mal wild und aufbrausend ihren Weg bahnt und die warme, volle Stimme einer Seele, die viel gesehen hat und schon jetzt mit einer wahnsinnigen Tiefe und Größe beeindruckt.

Für diesen besonderen Abend tritt Hanna Sikasa zusammen mit der Mannheimer Künstlerin Jules auf. Die beiden sind ein eingespieltes Team, seit vielen Jahren gehen sie regelmäßig auf gemeinsame Tour durch die Wohnzimmer der Republik. „Eingängige Melodien, aber komplex gesungen und arrangiert, mit poppiger Klarheit, jazzigem Timbre und poetischen, manchmal fast hypnotischen Texten, das ist Sikasas schon jetzt ziemlich unverwechselbares Rezept.“ (Süddeutsche Zeitung).

Mehr Informationen unter hannasikasa.com

Noch bis 19. September: Musik-Festival

(Petra)

Auch wir Großstädter*innen kommen ja gerne mal raus aus der Stadt – und ich bin schwer beeindruckt, was im charmanten Groß-Gerau für die nächsten Wochen ausgeheckt worden ist. Ein fettes Lineup an Bands , ein richtiges Musikfestival (umso wichtiger natürlich, dass wir alle uns hier und überall an die Spielregeln halten!!!): Die Macher des in diesem Jahr abgesagten „Volk im Schloss – das Festival für ALLE“ haben nach den geltenden Corona-Lockerungen innerhalb kürzester Zeit ein hochkarätiges und abwechslungsreiches Programm erstellt, das von Mitte August bis Ende September, hauptsächlich an Wochenenden, unter freiem Himmel an der Kreisverwaltung angeboten wird. Durch die Corona-Beschränkungen sind vor allem Künstler*innen sowie generell die Veranstaltungsbranche massiv betroffen. Zeigte die Teilnahme an der bundesweiten Aktion „Night of Light“ bereits große Solidarität, möchte der Kreis Groß-Gerau durch mehrere Veranstaltungen Taten folgen lassen und im Sinne einer positiven wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Branche ein Zeichen setzen. Außerdem soll durch das Festival „AMTLICH!“ wieder eine echte Liveatmosphäre geschaffen werden, abseits von Livestreams und Konzerten vor Autos. Kein Format kann den direkten Kontakt zwischen Kulturschaffenden und Publikum ersetzen. Nach dem – leider bereits ausverkauften – Auftakt mit einem exklusiven Gastspiel von Justin Sullivan, Sänger und Kopf der legendären New Model Army, geben sich tolle weitere, bekannte regionale Bands, wie Gastone, Kharma oder Elfmorgen die Ehre: Respekt, Groß-Gerau. Sichert Euch jetzt Eure Tickets!

AMTLICH!, Live-Musikfestival, Ort: Wiese am Landratsamt Groß-Gerau, Adresse: Wilhelm-Seipp-Str.4, 64521, Termine und weitere Infos unter: https://www.kreisgg.de/kultur/amtlich-das-sommerfestival-am-landratsamt/, Tickets: je nach Termin zwischen 13 - 19 EURO im Vvk., Karten: www.reservix.de, Hygienevorschriften: bei allen Einzelveranstaltungen ausschließlich Sitzplätze unter Einhaltung der gesetzlichen Mindestabstände, die Ticket-Anzahl ist streng limitiert, alle Besucher*innen müssen bei Betreten der Veranstaltung ihre persönlichen Daten hinterlegen: um Wartezeiten zu verkürzen, werden Besucher*innen gebeten, den Erfassungsbogen auf der Website www.kreisgg.de downzuloaden und am Veranstaltungstag ausgefüllt mitzubringen

VORSCHAU
20. August – 6. September: IMPLANTIEREN_2020

(Martin)

Performance Festival in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt

Es ist das Festival der freien Szene! Und außerdem ist es eines der Performance Festivals, die tatsächlich stattfinden!

Die freie Szene im Rhein-Main-Gebiet zeigt sich: Performance, Tanz, Theater...

Implantieren2020 bündelt, fasst zusammen und bietet Begegnung mit der freien Szene im städtischen Raum. „Als Produktionsplattform ermöglicht das Festival so neue Perspektiven für regionale Künstler*innen jenseits der etablierten Institutionen.“

„Neben neun größtenteils extra für das Festival produzierten Arbeiten wurden für die diesjährige Ausgabe auch diskursive Formate sowie ein Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche entwickelt. Diese nehmen, wie auch die künstlerischen Arbeiten, das Thema des öffentlichen und gemeinschaftlich genutzten Raumes in den Blick. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen bespielt IMPLANTIEREN2020 darüber hinaus drei völlig unterschiedliche Festivalzentren in Frankfurt, Darmstadt und Offenbach. Eingerichtet als Orte, an denen verschiedene Formen des Zusammentreffens möglich sind, wird hier gezeigt, wie sich öffentlicher Raum gemeinsam nutzen lässt.“

An den Wochenenden im August und September 2020 werden der Weckmarkt am Werkbund Forum in Frankfurt (20.-23.08.2020), der Osthang in Darmstadt (28. - 30.08.2020) sowie der Hauptbahnhof Offenbach (04. - 06.09.2020) als Festivalzentren markiert. Eingerichtet als Orte an denen verschiedene Formen des Zusammentreffens möglich sind, zeigen sie, wie sich öffentlicher Raum gemeinsam nutzen lässt. Ausgangspunkt bilden dabei die drei Orte in all ihrer Unterschiedlichkeit. So ist der Hauptbahnhof in Offenbach eine seit mehreren Jahren kaum genutzte Infrastruktur inmitten der Stadt, die im Rahmen des Festivals gemeinsam mit der Initiative Hauptbahnhof OF in einen Ort mit vielfältigen Nutzungsformen verwandelt werden soll. In Frankfurt macht es Station am Weckmarkt vor den Räumen des Werkbundes, der es sich schon seit über 150 Jahren zur Aufgabe macht, Gesellschaft gemeinsam zu gestalten und weiter zu denken. Hier befindet sich das Festivalzentrum unweit des nördlichen Mainufers, einem derzeit nur temporär für den Autoverkehr gesperrten Straßenabschnitt, der dazu einlädt andere mögliche Nutzungsformen auszuprobieren und öffentlichen Raum gemeinschaftlich zu gestalten.

Weitere Infos zu den künstlerischen Arbeiten, den Residenzen, den Diskursformaten, dem Vermittlungsprogramm sowie zu den Festivalzentren und Tickets findet Ihr auf der Website: www.implantieren-festival.de

Freitag 21.– Sonntag 23. August: Terminal X – Building our Future

(Martin)

Der Mousonturm macht es mal wieder möglich – nach dem jetzt schon länger andauernden Verzicht auf gewohnte Aufführungen wird jetzt ein Programm vorgelegt, dass den aktuellen pandemischen Herausforderungen künstlerisch begegnet: Mousonturm in der Stadt – Rückeroberung des öffentlichen Raumes und Neuvermessung urbaner Orte.  Dazu im nächsten Newsletter mehr.

Da aber für die drei Vorstellungen der Mousonturm-Kooperation ‚Terminal X – Building our Future, einer künstlerischen Stadtwaldbegehung, schon am 8.8. der Vorverkauf beginnt und es nur jeweils 35 Karten geben wird, hier die Empfehlung, sich rechtzeitig auf den Weg zu machen.

„Seit den „Startbahn-West-Protesten” der 70er Jahre ist der Frankfurter Stadtwald Zentrum einer der ausdauerndsten, zivilgesellschaftlich getragenen Bewegungen in Deutschland, jüngst aktiv im Widerstand gegen den geplanten Ausbau des Frankfurter Flughafens. Diesen Protest nehmen die Komponistin Julia Mihály und die Dramaturgin Maria Hubermit den Musikern Martin Lorenz und  Alexander Reiff zum Anlass für die Waldbegehung „Terminal X – Building Our Future“, die gleichzeitig Live-Performance, Hörspiel und Audio-Walk ist. Durch Musik und Bewegung gibt sie in der Begegnung und im Zusammenspiel mit dem Wald diesem Widerstand einen künstlerischen (Klang-)Raum und lässt neben der Kritik auch das besondere Verhältnis von Stadtwald und in ihm eingewachsener Protestkultur erfahrbar werden.“

Ort: Frankfurter Stadtwald. Bustransfer ab Mousonturm um 19.00h; alternativ ab Kreisverkehr Flughafenstraße Ecke Waldfriedstraße um 19.30h.

Tickets: www.mousonturm.de

Sonntag 23. August: MELLI REDET MIT

(Daniela)

Yippieh, es gibt sie wieder: MELLI LIVE und dazu noch in einer traumhaften Location, dem DANZIG AM PLATZ!
Melli ist selber total aufgeregt und schreibt:

"Liebe Freunde, tatsächlich versuchen wir nun das Unmögliche möglich zu machen. Nämlich die Show vom 13. März ins Corona-Zeitalter zu befördern und zwar LIVE mit den Gästen, die ich damals bereits eingeladen hatte. An einem Ort, der genug Luft und Abstand bietet und eine ganz tolle Atmosphäre hat. Gut zu erreichen ist er und parken kann man dort auch. Auch Frau von Spangenberg, die wir da an der Bar angetroffen haben, kann das bestätigen.

Wir können da 50 Menschen unterbringen, an Tischen gruppiert. Deswegen wäre es  wichtig, wenn ihr Tickets nicht einzeln bucht, sondern zusammen mit den Menschen, mit denen ihr sowieso die Köpfe zusammensteckt. Aber auch einsamen Wölfen garantieren wir ein distanziertes Plätzchen.

Tickets nur im Vorverkauf online (keine Abendkasse!)*
*sollte sich die Situation so entwickeln, dass wir den Abend verschieben müssen, überweise ich euch den Eintrittspreis zurück.

Wir sind total aufgeregt und freuen uns sehr auf euch.

Meine Gäste: CÉLESTINE HENNERMANN - Theaterwissenschaftlerin und Regisseurin, Dramaturgin und Kuratorin u.a. war sie am Ballett Frankfurt und am TAT im Bockenheimer Depot. Sie hat für die Forsythe Company gearbeitet, und kreiert unter anderem Tanzstücke für die Allerkleinsten, womit Babies gemeint sind. Wie sowas gut funktioniert und Freude macht, wird sie uns unter anderem erzählen.

MARTIN HAAS –Komponist, Musikproduzent und Musiker. Der Mann hat's schon lange geschafft. Er war Rugby-Spieler in der deutschen Nationalmannschaft und hätte er Frankfurt nicht so geliebt, wäre er jetzt vielleicht Rugby-Trainer in Paris oder sonstwo. Aber stattdessen hat er ein Studio am Kaiserleikreisel aufgemacht und ist vor über 30 Jahren auf Moses Pelham gestoßen. Seitdem sind sie ein Paar. Beruflich. Eine wohl unzertrennliche Erfolgs-Kombination. Was das Rezept ist will ich dann am 13. März unbedingt wissen. 

MESSER BRÜDER –  sind zwei Brüder, die keine sind. Sie heißen Thomas Buchenauer und Florian Malicke, haben sich elektronischen Sounds verschrieben, konzipieren Sounds für Bühnenstücke und veröffentlichten Instrumentalalben bis Juli Rothfuchs, Schauspielerin und Sängerin, 2015 zu ihnen stieß. Von da an wurde alles anders. Melodiös und wild. Zusammen haben sie zuletzt das Projekt "Herzmaschine" verwirklicht. Eine audiovisuelle Konzertinstallation mit Dark-Wave-Retroflair und Versatzstücken aus E.T.A. Hoffmanns Sandmann. In Darmstadt sind sie beheimatet und bringen am 13.3. ihren Musikstil in unsere Stadt. Wir sind gespannt, was sie uns dazu zu sagen haben. Ich frag mal nach dem Messer im Namen...

„Support your local Artist“ ist das Motto der Show. Die Gastgeberin und auch ihre Gäste aus Theater, Musik, Kunst und Kultur der lokalen Szene bekommen hier endlich den Glamour, den sie wirklich verdienen. Ein Abend mit Couch, Stehlampe, Musik, Alkohol und Perlen der Region. Es geht um vieles und um nichts und um Melli’s Lieblingsthese: Wer ewig haarscharf am Ruhm vorbeischrammt, hat länger was davon.

Eintritt: 16,00 EUR (incl. 1,50 € Vorverkaufsgebühr)
Location: Im DANZIG AM PLATZ Ostparkstraße 11, 60314 Frankfurt am Main
Beginn: 19.30 Uhr

Foto: (c) Niko Neuwirth

Dienstag, 25. August: Das Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music

(Martin)

Stellt euch vor: Es wird ein neues Museum in Frankfurt geben – und dann auch noch eines für schwarze Unterhaltung und Black Music!

Der Mousonturm hat dabei seine Finger mit im Spiel und natürlich geht es bei Schwarzer Music um mehr als Roberto Blanco, Tic Tac Toe oder Silver Convention. Und ehrlicherweise ist zu sagen, dass es  nicht wirklich ein eigenes neues Museum sein wird, sondern vielmehr eine kurzzeitige Performance/Ausstellung, die im Museum für angewandte Kunst (MAK) gezeigt wird.

Gleichwohl – die Performance unter der Überschrift ‚Deutsches Museum’ stattfinden zu lassen, macht etwas deutlich: Einen Bau für Schwarze Kultur, Popularmusik und Geschichte, den gibt es nicht: Und auch darauf weist die Performance hin und sorgt dafür, dass  (zumindest temporär) ein lebendiger Ort der Vermittlung und Diskussion, der ein umfassendes Archiv an Schallplatten, Magazinen, Autogrammen und Memorabilia Schwarzer Künstler*innen von Mola Adebisi bis zu Sydney Youngblood beherbergt und Gemeinsamkeiten und Unterschiede in deren Inszenierung, Strategien und Zuschreibungen erkennbar werden lässt, in Frankfurt seinen Platz findet.  

Das Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music ist ein Projekt von Joana Tischkau und Anta Helena Recke. Beide sind in der Performance- und Theaterlandschaft bestens bekannt. Anta Helena Recke war sogar in diesem Jahr zum (leider nur digital stattgefunden habenden) Theatertreffen eingeladen.

Auch DIE ZEIT hat bereits über das sich in Planung befindende Deutsche Museum für Schwarze Unterhaltung und Black Music in Frankfurt (und später in Berlin) berichtet. Hier ist der Artikel: https://www.zeit.de/kultur/musik/2020-07/afrodeutsche-popkultur-museum-berlin-hau-black-music

25.08., 16-21 h / 26.08., 14-20 Uhr / 27.08., 14-21 Uhr / 28.08., 14-23 Uhr / 29.08., 12-18 Uhr / 30.08., 12-18 Uhr / 01.09., 14-20 Uhr / 02.09., 14-21 Uhr / 03.09., 14-18 Uhr, montags geschlossen. Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, Frankfurt • Online-Ticketbuchung für Museumsbesuch und Begleitprogramm über www.mousonturm.de

 

Foto: (c) Justus Gelberg/Mousonturm

 

 

Donnerstag, 27. August: Ragawerk

(Daniela)

Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert mit LIEBIEGHAUS LIVE in den Sommermonaten August und September ein besonderes Programm zur aktuellen Sonderausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“. Zwischen dem 6. August und dem 3. September können sich die Besucherinnen und Besucher von Kunstexpertinnen und -experten in die faszinierende Welt der farbigen Antike einführen lassen und in der einladenden Atmosphäre des Gartens der Liebieghaus Skulpturensammlung ausgewählte Musik-Acts erleben.
Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.

Im Garten ist für ausreichend Abstand gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Bei der Veranstaltung gelten die aktuellen Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen.Eintritt: 15 Euro, Tickets erhältlich im Online-Shop Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Aktuelle Informationen dazu gibt es auf facebook.com/liebieghaus

Donnerstag, 27. August: Ragawerk – Hymnische Melodien, filmmusikalische Klänge und mitreißende Rhythmen – Weltmusik-Klangwerk

Ragawerk – Musik wie ein Roadtrip in Gedanken. Der Soundtrack eines Films, der nur in der Vorstellung existiert. Ein Episodenfilm, gedreht auf den Straßen zwischen Deutschland und Indien. Vorder- und Hintergründe wechseln; Perspektiven ändern sich.

Die „Weltenvereiner“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) vom Max Clouth Clan sind jetzt Ragawerk. Sie spielen mit hymnischen Melodien, filmmusikalischen Klängen und mitreißenden Rhythmen. Westliche und indische Einflüsse verschmelzen zu einem charakteristischen Sound, raffinierte Strukturen werden mit ausdrucksstarken Improvisationen kombiniert. Nach ihrem Debütalbum „Return Flight“ (2015) erhielt die Band im Jahr 2017 den Jazzpreis der Stadt Frankfurt. Sie veröffentlichte zwei weitere Alben: „Kamaloka“ im Jahr 2018 und „Studio Konzert“ 2019.
Mehr Informtionen unter maxclouth.com

Freitag, 28. – Sonntag, 30.08.: Mousonturm im Palmengarten

(Martin + Daniela)

Ein tatsächliches Musikfestival 

Die traurige Nachricht ist, dass ‚Summer in the City’ im Palmengarten ausfällt.

Die tolle Nachricht ist, dass doch was stattfindet!
Dem Mousonturm ist es nämlich gelungen, an dem Wochenende vom 28. – 30. August ein kleines, feines Festival im Palmengarten auf die Beine zu stellen.

Natürlich müssen die Pandemiebestimmungen erfüllt werden und das führt dazu, dass die Konzerte etwas ‚intimer’ ausfallen als das sonst der Fall ist: geringere Kartenkontingente und vollbestuhlt! Und bei bestuhlt muss man sagen, dass man sich zu zweit eine ‚Bank’ kaufen kann, die man nur für sich hat.  Aber Festivalfeeling ist garantiert, wenn Mine, Dota, die OhOhOhs und die TITANIC Boygroup unterm Sommerhimmel, mitten im botanisch-exotischen Herzen der Stadt, singen und lesen

Weiter unten gibt es die Beschreibungen der einzelnen Konzerte. Mehr Infos auf der Homepage und dort gibt’s auch die Tickets zu kaufen. Und da wartet man besser nicht, um unbedingt auf der ‚sicheren Bank’ sein zu können!

Hier geht’s zu Homepage und zum Ticketkauf: https://www.mousonturm.de/events/show/2020/08/

Freitag 28. August: MINE

(Daniela)

Mine, bürgerlich Jasmin Stocker, beweist, dass deutsche Popmusik nicht langweilig ist! Studiert hat sie Jazzgesang, sie ist Songwriterin, Pianistin, Produzentin, unterrichtet und coacht schon auch mal Bands, kennt das Musikmachen also aus den verschiedensten Perspektiven. Und würzt ihr neues Album „Klebstoff“ mit abwechslungsreichen Arrangements, mit Streichern, Synthesizer, Flöten, Orgeln und sogar einem Dudelsack. Sie liebt ihre Muttersprache, findet schöne Zeilen, wirft „ein paar Lines in den Äther“, die sie zu starken Klaviermelodien, minimalistischen Gitarrenriffs, elektronischen Spielereien und treibenden Drums nonchalant performt. Ihre Lieder klingen anders, fallen auf, Pop mit einem Schuss Deutschrap, frecher Kante. Es macht Spaß ihr zuzuhören: einfach so! könnte man einen ihrer Songs mitsingen.

Mine —> 28.8.2020, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 59 pro Bank (2 Personen)
Alle Infos: www.mousonturm.de/events/mine-2/

Ab 28. August: ANTIGONE

(Martin)

Bocksgesang von Hölderlin nach Sophokles, bearbeitet von Martin Walser und Edgar Selge.

Wie ist das schön, endlich wieder eine echte Premiere ankündigen zu können! 

Und in diesen Zeiten, wo kulturell kaum was so ist, wie vor der Pandemie, passt es freilich sehr, auf die Stücke aus den Anfängen des Theaters zurückzugreifen. Spannend, dass im Theater Willy Praml eine Bearbeitung von Martin Walser und Edgar Selge zur Aufführung kommen wird. 

Die Pramls schreiben: „Das Stück ANTIGONE beginnt mit einem Schlachtfeld.
Viele, viele Tote, darunter auch die Söhne des Ödipus, die sich gegenseitig niedergemetzelt haben. 

Wir schicken einen Künstler auf das Schlachtfeld, einen Dichter, einen Sänger, einen Musiker, einen Hölderlin, kurz einen Narren. Einen, der nicht die Waffe erhebt, sondern den Violinbogen, auf dass er die Toten zum Leben erwecke. Sie dürfen noch einmal leben – für die Dauer eines Theaterabends. All die Toten dürfen noch einmal auferstehen, aber nicht für immer, nur für die Dauer der ANTIGONE. Statt an der Sonne zu verwesen und ein Fraß der Vögel und Hunde zu werden, dürfen sie noch einmal leben. Und ein Stück spielen, das von der Würde der Toten handelt, von der Präsenz des Totenreichs, von der kurzen Zeit des Lebens und der langen, langen Zeit des Nicht-Lebens.“

Regie führen Willy Praml und Michael Weber. 

Die Premiere ist am Freitag, 28. August, die nächsten Vorstellungen sind dann am Samstag, 29. August um 20.00 Uhr und am Sonntag, 30. August um 18.00 Uhr. Weitere Termine folgen im September und Oktober. 

Theater Willy Praml. Naxos Halle, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt am Main.

Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Beethoven, Leonhard Dering und Maja Bader

(Daniela)

Und weil das wirklich alles so großartig ist, dass es wieder Konzerte gibt, kommen hier noch mehr Infos:

Ode an die Freunde: Closing Distance
Zu einem musikalischen Fest, das das vorübergehend eingeknickte 250. Jubiläum
Beethovens erneut aufblühen lässt, versammeln zwei Konzerte Musiker*innen mit engem Bezug zum Mousonturm, u.a. über die Reihe „The LOKAL Listener“. The OhOhOhs treffen Gäste aus dem Reich des klassischen Klaviers und Gesangs, sowie der zeitgenössischen Elektronik. Die Szene lebt auf, zeigt sich erstmals nach dem Lockdown in altem Glanze und stellt im intimen Rund der Palmengarten-Konzertmuschel auch neues und ungespieltes Material vor.

29.8.2020, 16 Uhr:
The OhOhOhs treffen Beethoven, Leonhard Dering und Maja Bader
Leonhard Dering, preisgekrönter, in Frankfurt und Luzern lebender Pianist und Kurator der „Naxos Hallenkonzerte“, spielt Beethovens „Waldstein-Sonate“. Die junge, vielfach ausgezeichnete Schweizer Sopranistin Maja Bader präsentiert ausgewählte Arien und Lieder Beethovens und anderer Komponisten. The OhOhOhs spielen zum allerersten Mal ihre Bearbeitung aller drei Sätze Beethovens „Mondschein-Sonate“. Gemeinsam mit Maja Bader geben sie eine Neudeutung des heiligen Grals des romantischen Kunstlieds – Schuberts „Der Tod und das Mädchen“.

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/treffen-beethoven-leonhard-dering-und-maja-bader

Samstag 29. August: The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow

(Daniela)

The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow (alias „Der Temporäre elektronische Salon“)

Am Konzertabend präsentieren Musiker des „Temporären elektronischen Salons“ beatgetriebene Improvisationen auf elektronischen Rohrblattinstrumenten (Oliver Leicht/ hrBigband) und elektro-organischen Dubtrommeln (Oli Rubow/DePhazz, Hattler, A Coral Room). Als Initiatoren zahlloser Undergroundpartys sind die beiden Flos, Florian Wäldele (Piano, Schlagwerk) und Florian Dreßler (Schlagzeug, Percussion, Sampler) bestens bekannt.
Am heutigen Abend schlagen sie ein neues Kapitel der Bandgeschichte auf: Live-Techno war gestern, der Synthesizer wird durch einen Flügel ersetzt, die Clubmusik wird konzertant, was den Groove-Anteil noch erhöht! Auf dem Programmzettel stehen eine ganze Reihe neuer Kompositionen aus eigener Schreibwerkstatt.

The OhOhOhs treffen Oliver Leicht & Oli Rubow (alias Der temporäre elekronische Salon) —> 29.8.2020, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/treffen-oliver-leicht-oli-rubow/

Sonntag 30. August: DOTA

(Daniela)

Dota spielen heute um 12:00 und um 16:00 Uhr!

Dota, so heißt auch die Band um die Berliner Sängerin und Liedermacherin Dota (Dorothea) Kehr, die Medizin studierte, sich aber für die Musik entschied und in Italien als Straßenmusikerin den Namen „Kleingeldprinzessin“ bekam. Zurück in Berlin startete sie ein eigenes Plattenlabel, der Plan ging auf, die Musik ernährt, und Gagen werden anständig geteilt. Verbesserungswürdig ist viel in der Welt, und darüber singt Dota. Beklagt Artensterben, Klimaleugner, Egoismen der Profitgesellschaft und erzählt auch mal ganz Persönliches. Sie tut das mit tollen Texten und umwerfender Natürlichkeit, lebensfroh, verschmitzt, schlau, aber schonungslos, wenn’s das Thema erfordert, denn „es geht nicht um ein Stück vom Kuchen, es geht um die ganze Bäckerei.“ Den Spruch entdeckte sie an einer Brücke, erzählte sie – man vergisst ihn nicht. Ihre Band begleitet die „deutsche Joni Mitchell“ (Deutschlandfunk) entspannt mit einem feinen Sound zwischen Chanson und Tanzbeat. Ein Abend mit Dota – nachdenklich und schön.

Dota —> 30.8.2020, 12 und 16 Uhr

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/dota-3/
Foto / Dota: (c) Annika Weinthal

Sonntag 30. August: Titanic Boygroup

(Daniela)

Ausverkaufte Hallen, ohnmächtige Omas, Millionen zufriedener Kunden – die „Supergruppe der Satireszene“ (Süddeutsche Zeitung) hat Corona überlebt und kehrt demütig zurück zu ihren Wurzeln: unplugged und ohne Orchester! Ohne Beatmungsgeräte bespielen die drei ehemaligen Chefredakteure MdEP Martin Sonneborn (Grimme-Preis), Thomas Gsella (Robert-Gernhardt-Preis) und Oliver Maria Schmitt (Henri-Nannen-Preis) endlich wieder die Bühnen von Zürich bis Hamburg und Berlin (bei Polen). Die drei sind längst Legende: Sie wurden vom Papst verklagt, dem Bundespräsidenten und der FIFA, sie eroberten Parlamente und überlebten Terroranschläge, wurden ausgebuht, bejubelt und gefeiert. In ihrem brandneuen Programm präsentieren sie virusresistente Pointen mit und ohne Maske. Also raus aus der Bude, rein in den Ganzkörperanzug – gönnen Sie sich diesen garantiert lachinfektiösen Abend mit Schmitt, Gsella und Sonneborn, den drei Hobbyvirologen aus Überzeugung und Versehen!

TITANIC BoyGroup SonnebornGsellaSchmitt – Ohne Orchester!
—> 30.8.2020, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

Adresse: Musikpavillon im Palmengarten
Eingang: Palmengartenstraße (Achtung: nicht Siesmayerstr)
Tickets: € 49 pro Bank (2 Personen)

Alle Infos: www.mousonturm.de/events/sonneborngsellaschmitt-ohne-orchester/

Donnerstag, 3. September: Gastone

(Daniela)

Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert mit LIEBIEGHAUS LIVE in den Sommermonaten August und September ein besonderes Programm zur aktuellen Sonderausstellung „BUNTE GÖTTER – GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike“. Zwischen dem 6. August und dem 3. September können sich die Besucherinnen und Besucher von Kunstexpertinnen und -experten in die faszinierende Welt der farbigen Antike einführen lassen und in der einladenden Atmosphäre des Gartens der Liebieghaus Skulpturensammlung ausgewählte Musik-Acts erleben.
Kühle Getränke und Snacks gibt es vom Café im Liebieghaus. Die Ausstellung ist bis 22.00 Uhr geöffnet.

Im Garten ist für ausreichend Abstand gesorgt. Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Bei der Veranstaltung gelten die aktuellen Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen.Eintritt: 15 Euro, Tickets erhältlich im Online-Shop Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Aktuelle Informationen dazu gibt es auf facebook.com/liebieghaus

Donnerstag, 3. September: Gastone – Vielseitiger Mix aus Ska/Polka/Balkan und Pop-Rock

Gastone – In der nunmehr 11-jährigen Bandkarriere hat Gastone & Famiglia weit über 600 Konzerte bestritten. Darunter eine Japan-Tour im März 2015 und einige Tourneen mit La Vela Puerca, Panteon Rococo und Patrice. Kopf der Band ist Giuseppe „Gastone“ Porrello, ein Frankfurter mit sardisch-sizilianischen Wurzeln. Seine unverwechselbare Stimme erinnert an Zigarren und Whisky, rau wie 30er Schleifpapier. Seine Songs, in denen er für eine bessere Welt kämpft, beschreibt er selber als „Spaghetti-Ska mit einer Soße aus Weltmusik“. Dieses musikalische Menu wird präsentiert von Gastone und seiner „Famiglia“. Hochkarätige, internationale Musiker, aus Argentinien, Polen, Balkan, Gambia und Deutschland. Gerade diese internationale Besetzung ist einer der Gründe, die den einzigartigen Sound von Gastone ausmachen.

Mehr Informationen unter gastone-music.com

Sonntag, 06. September: LOKAL LISTENER - Gregor Praml trifft Katharina Bach

(Uwe)
Mit Verzögerung trifft Gregor Praml nun Katharina Bach. Wegen Corona musste der ursprünglich in der ersten Jahreshälfte geplante Termin verschoben werden. Nun findet der lange erwartete Listener endlich statt. Die aktuellen Hygienevorschriften sorgen dafür, dass die Veranstaltung ins Gallus verlegt wurde. Das hat den Vorteil, dass nun wieder Tickets verfügbar sind, denn das Lokal im Mousonturm war bereits ausverkauft.

„Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt“. So beschreibt die FAZ den letzten großen Musikabend, den Katharina Bach am Schauspiel Frankfurt selbst konzipiert und mit eigener Band umgesetzt hat. „The Fe.Male Trail“ – ein Konzertabend über Nick Cave im besten Sinne. Hier aus der Sicht einer Frau, einer Künstlerin, erzählt und dargestellt. Katharina Bach ist in Frankfurt seit 2014 zuhause. Eigentlich kommt sie aus dem „Pott“, studierte Schauspiel – mitten drin – in Bochum. Das Schauspielern kommt einfach aus ihr raus, es fällt ihr zu, denn sie sagt von sich selbst, sie sei eigentlich „total faul“. Singen, das kann sie aber eben auch und wenn es passt, dann begleitet sie sich sogar selbst an der Gitarre oder bläst in ihre Trompete. Beste Voraussetzungen für einen Besuch beim LOKAL Listener und Gastgeber Gregor Praml, der sich auf’s Gespräch und die musikalische Begegnung freut!

Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12 (Gallus)
18 Uhr
VVK € 16 / TK € 19 / € 5 Ermäßigung für f.f.m. students Mitglieder, inklusive kleiner Leckerei aus Jörgs Küche
Foto: Erika Maria Cermak


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