26.06.2020
Inhalt: Von der Seuche zum Mainkai / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / Emil – Wo bist du? / G E R O L L T E S über Fortuna / Freitag, 26. - Dienstag, 30. Juni: Dokumentations-Kunst / Freitag, 26. Juni: Vernissage / Freitag, 26. Juni: Online Kreative Philosophie und Philosophische Kreativität / Freitag, 26. Juni, und Samstag, 27. Juni: FFM/ Sommergarten / Samstag 27. und Sonntag 28. Juni: DEINUFER / Ab Samstag, 27. Juni: OF/ Bedeckt und unbedeckt. Körper und Identität / Samstag, 27. Juni: Of/ Hafenkino / Freitag, 26. – Dienstag, 30. Juni: Max und Moritz / Sonntag, 28. Juni: NAXOS Hallenkonzert / Noch bis 12. Juli: Autokino Bad Homburg / FILME: Top10 (Teil 2) / Mittwoch, 01. Juli: Vernissage / Mittwoch, 1. Juli: Citizens Take Over Europe / Donnerstag, 2. Juli: Liederabend Oper Frankfurt / Donnerstag, 2. Juli: Buchvorstellung - interaktiv / AB Donnerstag, 2. Juli: Of/ Parkside im Hof / Mittwoch, 1. Juli: Of/ Eröffnung des Super-Corona-Pop-Up-Artstores / Ukulele Workshops mit ISO / Freitag, 3. Juli und weitere: Mukke im Gadde / Freitag, 3.Juli: Mühlheim/ Beachclub / Sonntag, 05. Juli: LLOTR (Lokal Listener on the Road) 3 / 10. Juli- 15. August: Alte Schinken Festival / Impressum
Von der Seuche zum Mainkai

Vielen Dank für Eure tollen Tipps für unsere Radreise.
Wir haben uns jetzt entschieden: es wir die Tour durchs Ruhrgebiet bis nach Münster.
Köln-Düsseldorf-Duisburg-Essen-Dortmund-Münster. Auch wenn ich mir jetzt schon anhören musste, dass das viel zu wenig Kilometer seien. Für mein Argument, man wolle sich ja auch mal was anschauen, z.B. die Zeche Zollverein, wurde mir entgegengesetzt "Ich habe mich auf eine Radtour und keine Museumsreise eingelassen". Man man man... ich bin sehr gespannt wie das alles funktionieren wird.

Wie gut, dass ihr ja alle Lust auf Kultur habt. Einige von Euch hatten Plätze bei der Führung "Seuchen, Pest & Cholera" gewonnen. Die haben wir letzte Woche gemeisnam gemacht und es war super spannend und Clemens ist ein unglaublich charmanter Guide! Ich weiß jetzt woher das Klapperfeld und das Gutleutviertel ihre Namen haben und dass es früher schon mal Corona Soforthilfe gab. Natürlich hieß das Geld nicht Corona-Soforthilfe, aber den richtigen Namen habe ich vergessen, denn anderes als Clemens merke ich mir solche Sachen nie. Das hat den Vorteil, dass ich mir Sachen mehrmals anschauen/erleben kann (Stadtführungen, Filme etc.). Die Führung mit Clemens würde ich auf jeden Fall nochmal machen. Oder ich mache seine nächste mit, die handelt von Hölderlin. All seine Termine findet ihr auf seiner Seite: bestfrankfurt.guide

Einen kurzen Stopp haben wir auch am Mainkai gemacht, denn da war mal der Eingang eines Krankenhauses und als wir dort standen haben wir natürlich auch über die Mainkaisperrung gesprochen und das die auf jeden Fall bleiben muss.

Aber was soll mit dem Mainkai passieren? Letzte Woche war ich im Odenwald und da unterbreitete mir ein Odenwälder das Gerücht, dass der Erzeugermarkt von der Konsti an den Mainkai verlegt werden soll.... und wer weiß, vielleicht kommt ja im Winter auch die dämliche Mini-Schlittschuhbahn wieder?

Da wird es doch bessere Ideen geben, oder?
Das haben sich Petra Schroeder & Antje Voigt gedacht und etwas super tolles entwickelt: DEINUFER.
Dieses Wochenende liegt also ein riesiger Bastelbogen am Mainkai aus. Auf dem können Bürger*innen ihre Ideen skizzieren und/oder am Sonntag bei einem Workshop teilnehmen. Und an all diejenigen, die, so wie ich, am Samstag natürlich den letzten Tag der Bundesliga schauen oder lieber im Schwimmbad ihre Runden drehen, haben die beiden auch gedacht: man kann sich den Bogen selber ausdrucken und ihn dann einreichen. Super klasse! Alle Infos weiter unten oder unter: https://9ormal.com/deinufer/

Kommt gut ins Wochenende, Lebt wild!

Daniela

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

Emil – Wo bist du?

Der 16-jährige Emil P. wird seit letzten Samstag, 20.06., 21.00h vermisst.

Wir wollen neben den Tipps zum 'Ausgehen', aktuell hier auch zum ‚Ausschau halten' aufrufen!

Emil ist 175 cm groß, schlank, er hat schulterlanges, dunkelbraunes glattes Haar, das evtl. abgeschnitten wurde.

Emil war bekleidet mit einem beigen Kapuzenpullover, einem dunkelblauen Langarmshirt, einer dunkelblauen Jogginghose und dunkelblauen New Balance Schuhen.

Seine Spur verlor sich im südlichen Bereich von Frankfurt.

Eventuell führt Emil einen blauen Rucksack und ein grün-braunes Zelt mit sich.

Hier findet Ihr einen Artikel zu Emil und das Plakat, mit dem in der Öffentlichkeit nach ihm gesucht wird, ebenso eine Abbildung des Zeltes:  https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/suche-nach-dem-vermissten-emil-p-geht-weiter-16832423.html

Falls Ihr Hinweise zum Aufenthaltsort geben könnt oder Euch sonst was im Zusammenhang mit Emil oder seinem Verschwinden ein- oder auffällt, nehmt bitte Kontakt mit  der Kriminalpolizei (069 – 755 51199) oder jeder anderen Polizeidienststelle auf.

G E R O L L T E S über Fortuna

(Uwe)

In der römischen Mythologie gibt es allerhand Göttinnen und Götter, einige davon sind in unterschiedlichen Branchen bis heute sehr erfolgreich: Apollo baute ein Unternehmen auf, das Brillen und Kontaktlinsen verkauft, Securitas wurde eine große Nummer im Gebäudeschutz, Amor stellt bis heute Modeschmuck her und Victoria „macht in Versicherungen“. Victoria war zwischen 2001-2006 sogar einmal Hauptsponsor von Schalke 04. Da lief es sportlich bei den Königsblauen aber besser. Heutzutage wäre es grotesk, wenn der Dauerverlierer aus dem Ruhrgebiet in Trikots spielen würde, auf denen deutlich lesbar der Name der Göttin des Siegs gedruckt ist. „Schalke ist der neue HSV“, meinte neulich jemand, und das stimmt. Die Hamburger kriegten schon vor den Schalkern sportlich lange nichts hin und im Vorstand / Aufsichtsrat der „Rothosen“ aus der Hansestadt gab es ständig Veränderungen. Nach einigen in letzter Minute verhinderten Abstiegen, erwischte es den HSV vor zwei Jahren dann doch. In der 2. Liga wollte der Traditionsverein einen Neustart wagen und gestärkt wiederkommen. Nachdem in der letzten Saison der Aufstieg kurz vor dem Saisonende verspielt wurde, fällt der HSV auch in diesem Spieljahr am Vorletzten Spieltag aus den Aufstiegsrängen. Wegen eines Gegentors weit in der Nachspielzeit beim direkten Konkurrenten Heidenheim (Stadt im Osten von Baden Württemberg, 50.000 Einwohner) verloren die Hamburger (als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik, 1.800.000 Einwohner mehr als Heidenheim) den dritten Platz. Diesen bekommen sie nur zurück, wenn Heidenheim am Sonntag beim Tabellenführer Bielefeld nicht gewinnt und wenn sie selbst zuhause gegen Sandhausen siegen. Hoffentlich bitten die Verantwortlichen, Spieler und Fans die Glückgöttin Fortuna vor dem Spiel nicht um Hilfe. Die würde den Hamburgern nämlich sicher sagen, dass sie dem HSV in den letzten Jahren genug geholfen hätte und sie Sinnvolleres zu tun hätte, als sich ständig um diese Stümper zu kümmern. Zum anderen würden die Hamburger im Falle eines Erfolges in der Aufstiegsrelegation sehr wahrscheinlich gegen Fortuna Düsseldorf, den Drittletzten der Bundesliga, spielen. Hier ist Fortuna dummerweise gleichzeitig Namenspatronin. Die Frage, zu wem Fortuna in der Paarung Fortuna Düsseldorf – Hamburger SV halten würde, braucht man sicher nicht zu stellen, die beantwortet sich von selbst. 

Es ist mittlerweile wahrscheinlich, dass Werder Bremen in diesem Jahr als Tabellenvorletzter aus der Bundesliga absteigt. Zuletzt spielten sie in der Saison 1980/81 in der 2. Liga. Unter Otto Rehhagel gelang Werder damals der direkte Wiederaufstieg und der Club entwickelte sich anschließend zu einer Spitzenmannschaft. Der Umbruch nach dem Abschied von „König Otto“ dauerte etwas, dann schaffte Werder das Comeback an der Spitze und wurde unter dem späteren Frankfurter Trainer Thomas Schaaf 2004 Deutscher Meister und Pokalsieger. Seit 2010 geht es mehr oder weniger kontinuierlich bergab. Nach der Niederlage in Mainz am Samstag besteht kaum noch Hoffnung, den Abstiegsplatz zu verlassen. Mein sehr guter Freund, ein Fußballweise, sagt immer wieder: „die Tabelle lügt nicht“. Das ist absolut korrekt, denn eine Saison dauert fast ein ganzes Jahr und man kann in diesem Zeitpunkt die Mannschaft immer wieder verbessern, hat genug Zeit, Krisen meistern und jederzeit den Trainer tauschen. Eine Mannschaft kann in 34 Spielen (17 davon zuhause) bis zu 102 Punkte erreichen. Wenn Werder nach 33 Spieltagen nur 28 Punkte einsammeln konnte und damit weniger als 16 andere Vereine (unter anderem Fortuna Düsseldorf, Union Berlin oder FC Augsburg – alle haben bei Weitem nicht die Möglichkeiten von Werder), dann muss man gehen, auch wenn man Werder Bremen ist, ein fraglos toller Verein mit großartiger Geschichte. Die Entwicklung in dieser Saison unter Florian Kohfeldt (der britische Sänger Tom Mc Rae schrieb für ihn den Song „Boy with the Bubblegum“) hat nichts mit Pech zu tun, Bremen war trotz Klassespieler wie Davy Klaassen, Milot Rashica oder Maximilian Eggestein einfach schlechter als andere Mannschaften. Wenn sie am letzten Spieltag Glück haben sollte (Sieg gegen Köln bei gleichzeitiger Niederlage der Düsseldorfer bei Union Berlin) noch einen Platz nach oben springen würde, hätte Fortuna Düsseldorf gleichzeitig Pech gehabt. Lässt Fortuna das zu? 

Freitag, 26. - Dienstag, 30. Juni: Dokumentations-Kunst

(Petra)

Ich liebe alte Grand Hotels – schon als Kind hat mich eine verfallende Nobel-Herberge auf der Bad Homburger Promenade fasziniert. Wie gerne hätte ich mich da heimlich auf Spurensuche begeben. Deshalb schlägt mein Herz voller Neugierde auf dieses Ausstellungsprojekt, das ich fast verpasst hätte: "The Watson's Hotel" dokumentiert zusammen mit ausgewählten fotografischen Arbeiten die Geschichte des einstigen Nobelhotels in Mumbai. Als ältestes erhaltenes gusseisernes Bauwerk Indiens, dessen Gerüstkomponenten speziell in England gefertigt, nach Indien verschifft und erst vor Ort montiert wurden, wechselte das Gebäude im Lauf der Zeit sowohl Besitzer als auch Funktion. Einst ein Prunkstück englischer Vorherrschaft, hatten es sich bis zur Räumung im Mai 2019 unzählige Anwaltskanzleien samt deren Mitarbeiter*innen sowie Bewohner*innen angeeignet. Stets bedroht durch Einsturz und Räumung, diente das Bauwerk so dennoch als Ort der Zuflucht und Stabilität. Mithilfe einzelner Interviews mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie durch atmosphärische Aufnahmen des Gebäudeinneren und seine unmittelbare Umgebung gibt der Film einen Einblick in die koloniale Vergangenheit, aber ebenso die multikulturelle Gegenwart Indiens, die die Nachbarschaft des ehemaligen Hotels durchzieht.

The Watson’s Hotel, Ausstellung und Film (2019/81 min.), Film von Ragunath V, Nathaniel Knop und Peter Rippl, Ausstellung mit Fotos von Ragunath V, Ort: basis, Adresse: Gutleutstraße 8 - 12, Uhrzeit: Ausstellung noch Freitag, 26.06. - Sonntag, 28.06. und Dienstag, 30.06. jeweils 14 - 19 Uhr, Filmbeginn um 14:15 Uhr, 16 Uhr und 17:30 Uhr, Eintritt: frei, auf 8 Personen gleichzeitig im großen Ausstellungsraum, 1 Person in den kleineren begrenzt, Anmeldung: https://doodle.com/poll/aqks9fw6i4473zvd, nach wie vor geltende Hygiene-Regeln, barrierefrei: ja

Freitag, 26. Juni: Vernissage

(Petra)

Die Galerie „Der Mixer Frankfurt“ ist eine temporäre Initiative von sieben Künstlerinnen und Künstlern aus Österreich, Italien und Deutschland. Ab heute wird hier „Der Apparat“ gezeigt. Das hört sich sehr technisch an – und darum geht es auch. Inspiriert ist die Ausstellung von Jean Genets Theaterstück „Der Balkon“, das in einem Bordell spielt. Dort schlüpfen die Besucher in ranghafte Rollen, die ihnen das reale Leben vorenthält. Durch eine Revolution werden sie gezwungen, ihre zuvor nur gespielten Rollen im realen Leben zu übernehmen. Genets Sujet wird in eine durch Technophilie und Fake geprägte Gegenwart überführt. Die entstehenden Arbeiten beschäftigen sich mit der Beziehung des Selbst zu einem Apparat, der hier komplexer für eine gesellschaftliche Erscheinung steht, der man sich ausgeliefert fühlt, oder in die es sich zu integrieren gilt. Zu sehen sind skulpturale Objekte aus Materialien wie zum Beispiel Keramik, Wolle, Beton und Latex. Sie spielen mit Wiederholungen und Variationen, die sowohl unterschiedliche Aspekte sichtbar machen als auch Kernaussagen betonen. „Der Apparat“, Arbeiten von Katja Windau und Julia Ring, Eröffnung, Ort: Galerie Der Mixer, Adresse: Fahrgasse 22, Uhrzeit: 18 - 22 Uhr (Die Ausstellung läuft bis zum 23.8. und ist freitags 16-20 Uhr und samstags 12-17 Uhr sowie nach vorheriger Vereinbarung geöffnet, unter: 0171 3173041), „Corona-Etikette“ gilt (Zutritt nur mit Mund-Nase-Bedeckung, Abstandsregeln beachten, im Falle eines Atemwegsinfekts bitte zuhause bleiben)

Freitag, 26. Juni: Online Kreative Philosophie und Philosophische Kreativität

(Andrea)

Wenn Kirche zur Außereinandersetzung mit Philosophie einlädt, kann das spannend werden. Für Kurzentschlossene gibt es heute einen Online-Workshop der Jugendkulturkirche Sankt Peter mit Thomas Kurze, Autor und Philosoph von 15 bis 18 Uhr: "Kreative Philosophie und Philosophische Kreativität: Experimente" Zur Anmeldung: https://cutt.ly/0yVcUux Der Workshop, eigentlich sind es zwei Unternehmungen, versteht sich einerseits als Forschungsreise in den Bereich des Erschaffens, der Künste, der KI, gar der Welt(:-)), des Handelns in unbekannten Räumen, andererseits um das kreative Bedenken, philosophische Durchdringen des Bekannten, das "Huch?" hinter dem "Klar!". Überraschendes Denken! Wo kommt das her, das, was es zuvor noch nicht gab, und was jetzt entstanden ist, ohne dass ich wüsste, wie es geschehen ist, obwohl ich doch erkenne, dass ich in jedem Moment präsent war? Die "dunkle Materie" des Denkens!

Freitag, 26. Juni, und Samstag, 27. Juni: FFM/ Sommergarten

(Andrea)

Heute oder morgen radel´ ich mit Katja mal zur Batschkapp rüber, um ein Kaltgetränk bei LIVEMUSIK zu genießen. Die Kapp macht gerade aus der Not eine Tugend und lädt zum Sommergarten, ab 18 Uhr. Heute spielt Frankfort Special, Samstag Kenneth Minor. Wer sonst noch was für seinen Lieblingsladen machen möchte, es gibt einen Supportershop: https://www.batschkapp.shop/ 

Batschkapp
Gwinnerstraße
FRankfurt 

Samstag 27. und Sonntag 28. Juni: DEINUFER

Ideen für den Mainkai?
Hast Du eigene Vorstellungen zum Mainkai? Dann mach Dich breit! Denn das Mainufer ist auch Deinufer: Und wir suchen Modelle für die Zukunft!

WARUM?

Das Mainufer hat den Wert, den die Frankfurter*innen ihm als Stadtraum geben. In diesem Sinne zeigt das Projekt Deinufer: deine persönliche Wertschätzung. Es gibt auch etwas zu gewinnen: Unter den phantasievollsten Beiträgen, deren Verfasser*innen auch ihre Kontaktdaten angegeben haben, lobt das Deutsche Architekturmuseum ein DAM-Vogelhaus und weitere spannende Überraschungen aus!

WIE?
Um Deine Ideen zu zeigen, steht ein Bastelbogen zur Verfügung, den Du zu einem Modell falten oder als Malblatt verwenden kannst. Du willst lieber schreiben, filmen oder tanzen? Auch gut – solange Du das entstandene Format die Außenmaße 42 cm x 60 cm x 30 cm nicht überschreitet. Digitale Formate: Audio mp3, Video mp4/avi. Weitere Möglichkeiten kreativ zu werden, hast Du bei einer Malaktion auf dem Mainkai und in Workshops bei Heussenstamm. Raum für Kunst und Stadt.

WANN UND WO?
Bastelbogen

Der Bastelbogen liegt ab dem 27.06.2020 im
 Deutschen Architekturmuseum DAM und im Historischen Museum aus und kann hier heruntergeladen werden.
Alle Beiträge können bis zum 01.09.2020 im DAM abgegeben werden. (Deutsches Architekturmuseum DAM, Schaumainkai 43)
Installation und Malaktion vor Ort:
Am 27.06.2020 von 11:00-16:00 Uhr steht der Bastelbogen als Asphalt-Tattoo auf dem Mainkai am Eisernen Steg zur Bemalung mit Straßenkreide zur Verfügung, so dass auch vor Ort Ideen entwickelt werden können.
Workshops
Im Heussenstamm. können jeweils am 28.06.2020, 05.07.2020, 12.07.2020
von 14:00-18:00 Uhr Ideen am Bastelbogen entwickelt werden.

Der Einlass kleiner Teilnehmergruppen erfolgt kontinuierlich während des Veranstaltungszeitraums entsprechend der gegebenen Möglichkeiten. Eine Anmeldung ist nicht möglich. Bitte habe Verständnis, dass für die Workshopteilnahme Wartezeiten entstehen können, da sich unter Einhaltung der Hygienevorschriften und Schutzmaßnahmen max. 12 Besucher*innen gleichzeitig im Raum aufhalten dürfen. Zusätzliche Begleiter*innen warten bitte draußen. (Heussenstamm. Raum für Kunst und Stadt, Braubachstraße 34)
Ausstellung

Die in den ersten Wochen abgegebenen Beiträge werden im Rahmen des Möglichen im Heussenstamm. ausgestellt und können besichtigt werden am  04./05.07.2020, 11./12.07.2020, jeweils von 14:00-18:00 Uhr
Eine Ausstellung der gesammelten Beiträge ist für den Herbst 2020
im Deutschen Architekturmuseum DAM geplant. Parallel wird die Aktion auf dieser Webseite dokumentiert.

Teilnehmen kann jede(r)!

Alle Infos: https://9ormal.com/deinufer-projekt/

Ab Samstag, 27. Juni: OF/ Bedeckt und unbedeckt. Körper und Identität

(Andrea)

Ohne Kleidung wären wir nicht mehr als nackte Affen. Sie ist weit mehr als Schultz vor Witterung, sondern zeigt Zugehörigkeit, ist aber gleichermaßen Ausdruck von Individualität. Ein spannendes Thema, das im Klingspor Museum noch um den Aspekt des Tattoos erweitert wird. Dazu kommt auch Alex (Horikitsune) Reinke (Holy Fox Tattoos, London) mal nach Offenbach. Er arbeitet als Tattookünstler nach japanischer Tradition. Seine Fotografien und Bücher erzählen die Geschichten hinter den Zeichen und gehen der Frage nach den unterschiedlichen Funktionen der Farbe auf dem Körper nach. Die Wurzeln der Motivik japanischer Tätowierungen werden durch zahlreiche traditionelle japanische Kunstgegenstände veranschaulicht. Die Ausstellung geht der Frage nach, was Kleidung und Tätowierungen für die Identität eines Menschen bedeuten.
Bedeckt und unbedeckt. Körper und Identität Über die ursprüngliche Funktion der Kleidung als Schutz vor Witterung hinaus, erhielt die Kleidung sehr bald zahlreiche weitere Bedeutungen. Sie gab Auskunft über Geschlecht oder Familienstand, zeigte den sozialen Stand der Trägerin oder des Trägers. Und bis heute ist sie auch sichtbares Zeichen von Gruppenzugehörigkeit oder Individualität. Auch Ausgrenzung aus der Gesellschaft wurde mittels Kleidung signalisiert. In zahlreichen Ländern sind insbesondere Frauen durch diskriminierende Kleidungsvorschriften massiv in ihrem Alltag eingeschränkt. So wird die Burka zum Gefängnis oder zum Schutzraum, der für die Trägerin in einer extrem frauenfeindlichen Umwelt notwendig wird. In Europa waren die Frauen lange Zeit durch die gesellschaftlich geforderte Kleidung stark in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, in ein Korsett eingeschnürt und mit bodenlangen weiten Röcken gekleidet, war den Frauen verwehrt, sich ihre Umwelt auf die gleiche Art wie die Männer anzueignen.

Klingspor-Museum
Herrnstraße 80
63065 Offenbach

Samstag, 27. Juni: Of/ Hafenkino

(Andrea)

"Mein Ende. Dein Anfang". So ist das mit der Liebe, aber hier so wunderbar in Szene gesetzt, dass die Hafenkinomacher "komplett aus dem Häuschen" waren! Außerdem kann ein bisschen Romantik und Schwelgen in ebendieser nicht schaden. Daher Kino unterm Sternenzelt, heute (Freitag) Tickets bestellen und morgen (Samstag) hingehen!
Die Story: An einem verregneten Tag begegnen sich Nora (Saskia Rosendahl) und Aron (Julius Feldmeier) in der U-Bahn und verlieben sich auf Anhieb ineinander. Unterschiedlicher Ansicht sind die beiden nur darüber, was sie zusammengeführt hat: für Nora war es der Zufall, für Aron das Schicksal. Als das frisch verliebte Paar in einen Banküberfall gerät, ändert sich für die beiden jedoch mit einem Schlag alles. Aron wird angeschossen und stirbt in Noras Armen. Am Boden zerstört versucht diese nun, ihre Gefühle mit aller Kraft zu betäuben, bis sie schlussendlich in den Armen von Natan (Edin Hasanovic) landet, mit dem sie die Nacht verbringt. Das Merkwürdige: obwohl er ein Fremder ist, hat Nora dennoch das seltsame Gefühl, ihn zu kennen. Außerdem läuft er ihr von nun an immer öfter über den Weg. Noch ahnt sie nicht, was die beiden wirklich verbindet...

Trailer https://youtu.be/rB5fLCbQuCY Rezension kino-zeit.de https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/mein-ende-dein-anfang-2019 Rezension programmkino.de

Das "Kleingedruckte": 
Einlass 20.15 Uhr, Beginn gegen 21.45 Uhr, Eintritt 9 Euro zzgl. 90 Cent Systemgebühr. Der Vorverkauf ist obligatorisch; das Kontingent beträgt derzeit maximal 250 Plätze. Die Stühle werden so gestellt, dass die behördlich vorgegebenen Abstände und maximal beieinander sitzenden Personenzahlen eingehalten werden; zusätzlich setzen wir unseren "gesunden Menschenverstand" ein, um eine möglichst gute Risiko-Minimierung hin zu bekommen. Das bedeutet auch, dass wir nicht bei jedem Film die gemäß nutzbarer Fläche möglichen 250 Plätze ausschöpfen werden, sondern wir orientieren uns auch hinsichtlich des zu erwartenden Publikums insofern, als wir bspw. Filme mit vermuteter "älterer" Zielgruppe mit geringerem Kontingent veranstalten. Wir stellen die Stühle anhand der Vorverkaufsliste, aus der hervorgeht, in welchen Gruppen Ihr kommt. Demnach gibt es hauptsächlich paarweise gestellte Plätze, aber auch gemäß des Vorverkaufs Dreier-, Vierer- usw. Gruppen. Gerne könnt ihr euch noch weiter separieren, indem ihr Stühle aus dem Zentrum in einen seitlichen oder entfernteren Bereich nehmt. Achtet dabei bitte immer darauf, dass der Abstand gewahrt wird und keine Laufwege beeinträchtigt werden. Jedenfalls müsst ihr nicht befürchten, eng neben einem fremden Menschen zu sitzen. Dort, wo es für Stühle zu abschüssig ist, könnt ihr wie aus den vergangenen Jahren gewohnt gerne im Gras bzw. auf einer (eigenen) Decke sitzen - auch dort bitte unter Wahrung des Abstands. Prinzipiell möchten wir darauf hinweisen, dass durch die raumgreifende Verteilung der Plätze einige recht seitlich sind - das lässt sich nicht vermeiden, ist aber besser als unnötig eng zu sitzen. Wir "übererfüllen" wohl die behördlichen Vorgaben, aber das fühlt sich besser an. Wir sind kein profitorientierter industrieller Schlachtbetrieb, dennoch sei erwähnt, dass Open Air Kino mit einem 100-Leute-Limit defizitär war. Deshalb sind wir froh über den jetzigen Spielraum und möchten ihn vernünftig und bewußt nutzen. Maske tragt bitte am Tor, im und am Haus, also auch am Eingang zum Kino-Areal, am Kiosk-Container, und in allen Schlangen, und bitte AUCH BEIM GEHEN! Bitte beachtet, dass trotz der Masken das Abstandsgebot von mindestens 1,50 Metern gilt und dass wir mit "Maske" eine über Mund und Nase getragene Maske meinen (alternativ einen den gleichen Zweck erfüllenden, also eng anliegenden Schal), nicht jedoch ein Visier, ein hochgezogenes T-Shirt oder ein eben mal vor den Mund gehaltenes Taschentuch. Bitte beachtet die Einbahn-Wegemarkierungen - bspw. westliche Tür ins Café rein, östliche Tür raus. Zur Risiko-Minimierung verleihen wir in dieser Saison keine Decken - bitte bringt selbst eine mit. Bitte vergesst nicht, dass das Hafenkino Open Air an einer verdammt großen Wasserfläche liegt - daher bringt lieber ein Strickjäckchen zuviel als zuwenig mit ;-)

Tickets https://www.love-your-artist.de/de/tickets/26711/

Hafen 2 Nordring Offenbach

Freitag, 26. – Dienstag, 30. Juni: Max und Moritz

(Martin)

‚BE at home: Max und Moritz

Wer in Frankfurt ins Schauspiel ging, als noch Oliver Reese Intendant war, der kam an diesen beiden nicht vorbei: Constanze Becker und Sascha Nathan. Während Sie meist als Tragödin besetzt wurde (Medea), war er oft der grandiose Komiker bzw. Knallcharge. In Berlin ist Stefanie Reinsberger mittlerweile ein ‚Garant’ für tolles Schauspiel. Und alle drei kann man in dieser Inszenierung, die vor allem auch ein riesiger Spaß sein will, erleben: Max und Moritz!

„Ja: Es ist eine bewusste und offensive Verkasperung, die der Regisseur Antú Romero Nunes der „Bubengeschichte in sieben Streichen“ von Wilhelm Busch aus dem Jahr 1865 angedeihen lässt. Mit Extra-XXL-Sympathiepunkten für die Titelhelden, die hier statt fieser Streiche eher eine Art Infantile-Jungs-Regressionsparty abfeiern. Und die von so dominant-verknöcherten Pädagogen wie dem Lehrer Lämpel (Constanze Becker) einfach derart genervt werden mit doofen Schulkonzert- und Flötenspiel-Auflagen, dass sie gar nicht anders können als sich neckisch zur Wehr zu setzen.“ (Der Tagesspiegel)

"Es lebe die Freiheit der Kunst und ihr rein unterhaltsamer Selbstzweck!", jubelt Tina Brambrink in der Recklinghäuser Zeitung (13.5.2019). Am Ende seien alle Figuren in diesem grotesken Typenkabarett gleich böse. "Aber der Regisseur bleibt bewusst der Entertainer und will kein Psychoanalytiker in den Untiefen der Seele sein." (Nachtkritik).  

Zu Max und Moritz mit Audiodeskription und inklusive der Einführung geht’s hier: https://www.berliner-ensemble.de/be-on-demand

Sonntag, 28. Juni: NAXOS Hallenkonzert

(Martin)

MESSIAEN. VINGT REGARDS SUR L ENFANT-JÉSUS

Die Naxoshalle ist grandios und egal, was in ihr stattfindet, immer wird sie gleichsam zu einem Akteur des Geschehens. Wenn am Sonntag das 26. NAXOS Hallenkonzert stattfindet, dann - das Wortspiel muss sein – eben in der Konzerthalle NAXOS!

„Olivier Messiaen (1908-1992) schuf den einzigartigen Klavierzyklus der 20 Ansichten des Jesuskindes 1944, angesichts der weltweiten Katastrophe des 2. Weltkrieges und bietet darin doch Gelegenheit, der Sprache der mystischen Liebe und den Vögeln der Stille zu lauschen, dem Schatten des Kusses und dem Schock der Gnade nachzuspüren, sowie musikalisch einen Kosmos an inversen Regenbögen, Galaxien, Photonen, gegenläufigen Spiralen, verkehrten Blitzen zu entdecken.“

Der Pianist Kirill Zvegintsov war bereits an Silvester auf NAXOS zu erleben, er begeisterte und sein Klavierspiel wurde bejubelt und gefeiert.

Sonntag, 28.06. um 11.00h: NAXOS Hallenkonzert
Waldschmidtstraße 19

Foto: (c) Domen Križaj

Noch bis 12. Juli: Autokino Bad Homburg

Stefan Burger, Literatur & Kinoveranstalter aus Bad Homburg, bietet schon seit einigen Wochen und noch bis mindestens zum 12.7. Autokino an.
Das Programm für die nächsten Tage:

  • Freitag 26.6. "A star is born" 
  • Samstag 27.6. "Knives Out - Mord ist Familiensache"
  • Sonntag 28.6. "Nightlife"
  • Donnertag 2.7. "Faustdick

Alle Infos unter: www.kino-badhomburg.de, Beginn jeweils um 22:00 Uhr.

FILME: Top10 (Teil 2)

(Uwe)

Privatsender zeigten vor einigen Jahren beinahe täglich Sendungen, die „das Beste …“ im Titel trugen. Es ging um die besten Filme (Komödie, Actionfilm etc.) oder Filmszenen (Küsse, Tanzszenen etc.), Lieder (80iger, Schlager etc.), rührende Momente (Mauerfall, 9/11 etc.), Fußballspiele … Prominente schauten sich diese Filmchen an und erzählten etwas dazu: das Skifahrerehepaar Rosi Mittermaier und Christian Neureuther schwärmte von Pretty Woman, den sie in Garmisch Partenkirchen angeschaut hatten („unvergesslich“), Andy Brehme sprach über den bei der WM 1990 verwandelten Elfmeter im Finale oder Claudia Roth erzählte zu den Klängen von Rio Reisers Junimond von ihrer Zeit im Umfeld von Ton Steine Scherben. Das ging alles noch, aber C Promis mit Grinsgesicht Oli Geißen über die besten Sommerhits reden zu hören, war weit weniger interessant.

Das wird jetzt auch alles etwas zu lang. Was ich eigentlich schreiben wollte war, dass die Ausschnitte und Szenen rückwärts nach Rangfolge bis zu Platz 1 abgespielt und besprochen wurden. Die Rangfolge wurde von irgendwelchen Mathematikern aus diversen Zahlen errechnet. Manchmal erklärte der Mathematiker im Studio seine Berechnungen und Quellen, das verstanden aber nur der Mathematiker und andere Mathematiker (und vielleicht noch Physiker).

Eine eigene Top10 zu erstellen, ist eine schwierige Aufgabe. Man kann sich bei der Auswahl und der Rangfolge ja schlecht auf eine nüchterne Verkaufszahl zurückziehen, wenn es um die persönlichen Lieblingsfilme oder die Lieblingsbücher, die Lieblingssongs, die Lieblingsplatten, die Lieblingsserien usw. geht. Es ist schwer, aber es ist keine Wissenschaft, das Herz zählt und der kühle Kopf. Worauf sollte man achten (erklärt am Beispiel Film):

Thema: Eine Top10 Liste macht nur Sinn, wenn das Thema, beispielsweise Filme, überhaupt interessiert. Ich würde zum Beispiel niemals eine Top10 mit Lieblingsautos erstellten.

Definition: Lieblingsfilme findet man nicht nur gut, man liebt sie (wie der Name schon sagt). Selbst nach einem anstrengenden „Folterdurchgang“ in Guantanamo könnte man seinem Aufseher mit einem Strahlen in den Augen von einem solchen Film erzählen.

Zeitpunkt 1: Die Liste ist kein Resultat einer Laune.

Zeitpunkt 2: Man kann selbstverständlich von der Erinnerung leben und einen Film aufnehmen, den man ein paar Jahre ruhen ließ

Zeit geben: Zwar schreibe ich in dieser Woche auch euphorisch über eine neue Platte, die kann nach einer Woche aber nicht gleich in die Top10. Die muss einige Jahre reifen oder sich abschleifen.

Vielfalt: Wenn man die Auswahl hat, nimmt maximal zwei Werke von einem Regisseur auf. Lieber eine eigene Hitchcock Top10 als eine Top10 nur mit Hitchcockfilmen.

Faktoren: Wie oft man einen Film gesehen hat, kann ein Kriterium sein, aber natürlich nicht das einzige. Eine leichte Komödie oder ein schneller Actionfilm wird tendenziell häufiger geschaut als ein skandinavisches Drama. Deshalb liebt man die Komödie nicht automatisch mehr als das Drama. Wenn man sehr auf Spezialeffekte und die ganzen technischen Sachen steht, dann muss man das natürlich entsprechend gewichten. Dann ist es konsequent, wenn am Ende der ein oder andere Superheldenfilm in der Liste auftaucht. Wichtig ist, für welche Stimmung ein Film oder eine Platte sorgt. Manchmal schaut / hört man etwas genau zum richtigen Zeitpunkt, wenn es einem besonders schlecht oder gut geht. Sind die Schauspieler großartig oder die Geschichte oder nur ganz bestimmte Momente und Wendungen, die am Ende einen weitestgehend Film noch zu etwas ganz besonderem werden lassen. Alles muss man im Kopf zusammenlaufen lassen.

Kein Liebling ist peinlich: Niemals lässt man einen für sich persönlich wichtigen Film oder einen Song weg, weil man sich Gedanken darüber macht, was andere deswegen über einen denken könnten

Konsequent streichen: Der schwedische Nationaltrainer nahm Zlatan Ibrahimovic nicht mit zur WM2018, dann kannst Du auch einen Film weglassen, der eigentlich reingehört, für den es am Ende aber keinen Platz gibt, weil andere noch einen Tick besser waren.

Mittwoch, 01. Juli: Vernissage

(Petra)

Mal wieder ein großartiges Thema im MAK: Das zeigt ab heute eine der einflussreichsten Gestalter*innen der Gegenwart, die Grafikdesignerin Anette Lenz. Aus einem Misstrauen gegenüber kommerzieller Werbung heraus hat sie neue Strategien für die visuelle Kommunikation im öffentlichen Raum entwickelt. Ihr teilweise anarchisches, immer lustvolles und experimentelles Spiel mit Typografie, Farbe, Fotografie und Film brachte außergewöhnliche Plakatserien, Bücher, Ausstellungsdesigns und die visuellen Identitäten mehrerer französischer Städte, Theater und Museen hervor. In einer nach wie vor männlich dominierten und von ökonomischen Faktoren bestimmten Kommunikationswelt vertraute sie stets auf die eigene Einmaligkeit, wodurch sie zu einer Vorreiterin einer neuen Generation von Grafikdesignerinnen geworden ist. In ihrer ersten großen Einzelausstellung in Deutschland kontextualisiert, ironisiert und kommentiert Anette Lenz ihr eigenes Lebensgefühl. Sie verwandelt die Museumsräume in begehbare grafische Welten, die visuelle Kommunikation als sinnlich-poetischen Denkanstoß erlebbar machen. Die Wirkung ihrer Arbeiten macht uns nicht zu Konsument*innen, sondern ermöglicht uns, am Ideenreichtum und der Ausdruckskraft von Grafikdesign teilzuhaben. Leider dieses Mal nicht feierlich gemeinsam, aber Ihr könnt die Ausstellung heute kostenfrei besuchen.

Anette Lenz. à propos. Ausstellungseröffnung, Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Uhrzeit: 14 - 22 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei: ja 

Mittwoch, 1. Juli: Citizens Take Over Europe

(Andrea)

Weil die Corona-Krise auch eine Aufforderung zum über-den-Tellerrand-gucken und Welt-verändern ist, finde ich das eine unbedingt spannende Veranstaltung:  

"Join Citizens Take Over Europe for our next event on July 1st at the occasion of the beginning of the German EU presidency. While the institutions are still remaining silent about the Conference on the Future of Europe, the Citizens Take Over Europe coalition advocates that citizens and residents of Europe should be at the center of the debate. What’s on the 1st of July The Citizens Take Over Europe coalition invites citizens and civil society organisations to discuss the political urgency for the future of Europe, starting from the Recovery Fund and the reforms that the European Union needs to make through a European Citizens Assembly. This will be a moment also to discuss how we can design this assembly together and make it happen Program of the day

11.00 - 12.00 CET - An Open Letter to Angela Merkel and the next steps of Citizens Take Over Europe Moderation: Daniela Vancic (Democracy International)

16.00 - 20.00 CET - How citizens can and should take over Europe? -

16:00 Session 1: What is the Europe that we want? The demands for a citizens-centred Conference on the Future of Europe with Neus Pociello Cayuela (Director of Aroa Foundation, Co-Founder of Feminist Europe Platform, President of National Council of Women of Spain), Gosia Wochowska (Gals4Gals Lodz), Karen Taylor (Chair of European Network Against Racism (ENAR), Director of Political Communication of Each One Teach One e.V. (EOTO)), Marco Cappato (EUMans, StopGlobalWarming.eu) and Leonie Martin (Vice-President, JEF Europe) Moderation: Martin Pairet (European Alternatives)

17:00 Session 2: Designing a citizens’ assembly for the Conference on the Future of Europe Moderation: Lorenzo Mineo (EUMans) and Michele Fiorillo (CIVICO Europa)

18:30 Session 3: A roadmap for Citizens Take Over Europe Moderation: Niccolò Milanese (European Alternatives) and Virginia Fiume (EUMans) The session will be broadcasted online on Zoom: https://zoom.us/j/9797884737?pwd=dkFOUmptVjYvVEVvUDlwSVJCSjZndz09 All sessions will be additionally livestreamed on Citizens Take Over Europe Facebook page and on our partners channels. Interested in crossposting? Get in touch at info@citizenstakeover.eu

https://www.facebook.com/events/663312394223484/

Donnerstag, 2. Juli: Liederabend Oper Frankfurt

(Martin)

Der Bariton Domen Križaj gehört ab der Spielzeit 2020/21 fest zum Ensemble der Oper Frankfurt und präsentiert nun gemeinsam mit dem Pianisten Hilko Dumno einen vielschichtigen Liederabend. Auf dem Programm stehen u.a. Werke von Brahms, Beethoven, R. Strauss, Schönberg und Ravel, die zwischen tiefem Ernst und chansonartiger Leichtigkeit oszillieren. Hochexpressive Momente treffen dabei immer wieder auf volkstümliche Melodien und Rhythmen – nicht zuletzt in den Liedkompositionen aus Domen Križajs Heimat Slowenien. Durch seine Spiel- und Ausdrucksfreude überzeugte Križaj in jüngster Zeit sowohl auf der Opernbühne am Theater Basel als auch als Lied- und Konzertsänger (u.a. mit den Wiener Philharmonikern). Das Frankfurter Publikum begeisterte er im vergangenen Herbst bereits bei einem Liederabend im Holzfoyer.

Es gibt tatsächlich noch Tickets – hier

Oper Frankfurt – Großes Haus am Donnerstag, 2. Juli um 19.30h.

Foto: (c) Domen Križaj

Donnerstag, 2. Juli: Buchvorstellung - interaktiv

(Petra)

Schluss mit dem „Thomas-Kreislauf“! Kennt Ihr nicht? Das lässt sich heute ändern. Nur 9% der Vorstandsmitglieder deutscher börsennotierter Unternehmen sind weiblich. Im weltweiten Durchschnitt liegt er dagegen bei 22%. Zwar wandeln sich Märkte und Arbeitsweisen, aber zu viele Organisationen setzen seit Jahrzehnten fast unverändert auf die gleiche Führungsriege aus Männern gleichen Alters, mit gleicher Herkunft und gleicher Ausbildung. Das ist nicht nur langweilig, sondern auch gefährlich, denn dadurch wirtschaften, verwalten und regieren sie an den Bedürfnissen der zukünftigen Gesellschaft vorbei. Mehr Frauen in Führung und diverse Teams in Wirtschaft, aber auch in Wissenschaft und Politik, sorgen nachweislich für mehr Erfolg und Innovationskraft sowie eine zukunftsfähige Gesellschaft. Wie wir zu mehr ganzheitlichem Female Empowerment und Diversity in Organisationen kommen können, erläutert die mehrfach ausgezeichnete Expertin Dr. Simone Burel in ihrer interaktiven Buchvorstellung. Ihr erhaltet einen Überblick zum Thema Female Leadership, lernt anhand von Praxiseinblicken und empirischen Daten derzeitige typische Schwachstellen in Institutionen kennen und bekommt Lösungswege aufgeigt. Außerdem wird es um konkrete Instrumentarien und Wirksamkeitsnachweise für mehr Frauen in Führung gehen. Klar ist: Die Buchvorstellung richtet sich dabei nicht nur an Frauen – vielmehr sind ausdrücklich alle Interessierten herzlich eingeladen.

„(Fe)Male Leadership? Female Leadership! Wie selbstbewusste Frauen und diverse Führungsteams die Arbeitswelt 4.0 verändern“, interaktive Buchvorstellung mit Dr. Simone Burel, Ort: Akademie Mixed Leadership auf Zoom, Adresse: Einwahlcode erhaltet Ihr nach der Anmeldung, Uhrzeit: 18 Uhr, Eintritt: frei, aber begrenzte Plätze, Anmeldung hier

AB Donnerstag, 2. Juli: Of/ Parkside im Hof

(Andrea)

Das Parkside-Festival ist in zweierlei Hinsicht eine mehr als erfreuliche Sache: Erstens ist es natürlich wunderbar, dass der schöne Ort auf dem ehemaligen Clariant-Gelände mit einem bunten Programm bespielt wird, bei dem alle möglichen Macherinenn und Macher in der Stadt mitmischen:Von Anfang Juli bis Ende August werden das Offenbacher Kulturmanagement und die Betreiber von Parkside Studios, Lederpalast, Rebell(i)sche Studiobühne, von Filmklubb und afip (akademie für interdiziplinäre prozesse) jede Woche von Donnerstag bis Samstag Livemusik und Open-Air-Kino präsentieren.

Zweitens ist es toll, dass das Studio von Andreas weiterhin mit Leben gefüllt wird. Ich bin mir sicher, er sitzt auf seiner Wolke und freut sich daran.

Nun, und was wird geboten? Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen inklusive der Infos und den jeweiligen Ticketlinks gibt es auf dieser Seite: https://www.offenbach.de/kultur-und-tourismus/veranstaltungen/parkside-im-hof.php#

Parkside Studios
Friedhofstraße 59
63065 Offenbach am Main
S-Bahnhaltestelle: Offenbach Ost

Mittwoch, 1. Juli: Of/ Eröffnung des Super-Corona-Pop-Up-Artstores

(Andrea)

Die Corona-Krise trifft alle. Nicht nur Menschen und Künstler im Live-Geschäft, sondern auch Bildende Künstler in ihren Ateliers. Weil auch sie aktuell keine Möglichkeiten haben, ihre Arbeiten zu präsentieren, hat das Haus der Stadtgeschichte Platz in der Industriehalle gemacht und lädt zur Eröffnung in halbstündigen Slots - mit Anmeldung, zum Formular geht es hier:https://www.offenbach.de/service/formulare/anmeldung-hds-popup-corona.php
Es soll übrigens Kunst für den großen und kleinen Geldbeutel geben, neben der Ausstellung in der Halle soll es eine Online-Galerie mit den Werken geben, die dann auch in die Social-Media-Kanäle gestreut wird, um möglichst viele Käufer und Interessenten zu finden.

Haus der Stadtgeschichte 
Herrnstraße 
Offenbach 

Ukulele Workshops mit ISO

(Daniela)

Ihr wolltet schon immer mal Ukulele spielen und bisher hattet ihr keine Zeit?
Jetzt ist sie da, die Zeit und der weltbeste Ukulele Lehrer hat noch Termine frei: ISO HERQUIST!

Hej – ja. Man hat sich ja inzwischen daran gewöhnt, einen großen Teil seiner Zeit vor der Kiste zu hängen. Und damit man sich nicht immer nur ärgert sondern auch freut – was tut da besser, als ein bisschen Ukulele spielen? Mit Iso! Denn endlich gibt es meine Workshops auch in hybrid: fümpf kleine und größere Workshops und Kurse entweder in echt und stereo und Farbe in meinem Unterrichtsraum – oder in stereo und Farbe im Livestream.
Das Streaming funktioniert inzwischen ziemlich ordentlich – und alle Teilnehmer haben nach dem Kurs die Möglichkeit, sich alles nochmal langsam und so oft wie es eben nötig ist bei YouTube anzusehen.

Bauklötze Vol. 1 – Basic – Sicher und frei begleiten mit Akkordbausteinen Einfach so begleiten – ohne Noten und Akkordsymbole? Das geht! Denn Musik ist meist nicht zufällig. Stell deine Akkordbegleitungen mit diesem Workshop auf ein solides Fundament.Abendworkshop am 23. Juni 2020, 18:00 bis etwa 19:10 Uhr, Teilnahme vor Ort EUR 20, Livestream EUR 10 inkl. Material

Drop2 Voicings – Beginning (Jazz-) Chord Solos Wenn jeder Akkord zur Melodie und jeder Melodieton zum Akkord wird: Chord Solos sind die hohe Kunst des Improvisierens – besonders auf der Ukulele. Wenn man das können möchte, dann hilft nur eines: anfangen. Abendkurs ab dem 30. Juni 2020 (weitere Termine 7. Juli 2020, 14. Juli 2020, 21. Juli 2020), 18:30 bis etwa 19:15 Uhr, Teilnahme vor Ort EUR 50, Livestream EUR 25 inkl.  Material

Easy Strumming Rhythm & Blues – Songs von Clapton, Johnson und Co.
Die Songs von Blues-Legenden wie Robert Johnson oder Eric Clapton sind nicht zwingend Blues. Weswegen man auch überhaupt nicht den Blues haben muss, um sie zu spielen. Mach dich klar für Rhythm and Blues auf deiner Ukulele! Abendkurs ab dem 1. Juli 2020 (weitere Termine 8. Juli 2020, 15. Juli 2020, 22. Juli 2020), 19:00 bis etwa 20:10 Uhr, Teilnahme vor Ort EUR 70, Livestream EUR 35 inkl. Material

Fast Strums & Flips – Schnell und effektvoll Akkorde spielen Hand auf’s Herz – die Ukulelespieler und Innen, die man völlig entgeistert bestaunt und bei denen man kurz überlegt, ob man die eigenen, plötzlich so dilettantisch wirkenden Ukuleleambitionen nicht doch lieber sein lässt, sie sind in der Regel nur eines: schnell. Das kannst du auch. Abendworkshop am 1. Juli 2020, 20:30 bis etwa 21:40 Uhr, Teilnahme vor Ort EUR 20, Livestream EUR 10 inkl. Material 

Advanced Swing Strumming – The Art of Playing Swinging 4th-Strokes Dir hat jemand erklärt, dass einzige Swing-Strumming-Pattern ist »Down Down Down Down« – aber wenn du das spielst, will es nicht so recht nach Swing klingen? Dann los: wir nehmen den Swing unter die Lupe. Abendworkshop am 15. Juli 2020, 20:30 bis etwa 21:40 Uhr, Teilnahme vor Ort EUR 20, Livestream EUR 10 inkl. Material

Detaillierte Informationen zu all meinen Kursen findest du auf meiner (notdürftig geflickten) Website https://www.ukulele-workshops.de/programm.php

Freitag, 3. Juli und weitere: Mukke im Gadde

(Uwe)

Die Freitag-Musikveranstaltungen Mukke im Gadde hat sich im Neuen Frankfurter Garten bereits sehr gut etabliert. Die vielen kleinen Musikgruppen aus dem Umfeld der Gartencrew und deren Freunden sind begeistert von der neuen Möglichkeit, wieder auftreten zu können. Für „de Gadde“ ist es gut, für die Bands und die Besucher natürlich auch. Mit dem Programm leistet der Neue Frankfurter Garten einen wichtigen Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Angebot für das Ostend (und den Rest von Frankfurt).

Nach den bisherigen Erfolgen wird der Musik-Sommer fortgesetzt. Die vorläufigen Termine bis Ende Juli stehen inzwischen fest.

INTERESSIERTE MUSIKER*INNEN ODER ANDERE KÜNSTLER*INNEN, die Interesse an einem Auftritt haben können sich gerne melden.

Im Vorprogramm von 19.00 - 20.00 Uhr spielen jeweils Jutta Huebener & Uli Becker (Ausnahme 26.6. und 3.7.20).

  • 03. 07: (19 - 20.00 Uhr) The Rodheim Ramblers, American Roots Music.
    (ab 20 Uhr) The Blue Blistering Barnacles: Irish Folk
  • 10. 07: Hot Jazz Acoustics - Christian Müntz (Klarinette), Dirk Reccius (Tuba), Henrik Dahn (Banjo, Viocal): Mitreißender, swingender Jazz
  • 17. 07: Guiseppe Porello & Uli Becker: G. Porello auch bekannt aus der Band Gastone
  • 24. 07: Beecham Brothers: Balladen, Folk, Blues/Jazz
  • 31. 07: Matthias Baumgardt & April King und friends

Eine mögliche witterungsbedingte Absage wegen Regen erfolgt bis 16.00 Uhr und ist über die Facebook-Seite vom Neuer Frankfurter Garten oder telefonisch unter: 0151-12514056 zu erfahren.

Frankfurt, Danziger Platz, Barrierefrei. Beginn: 19 Uhr
Spenden sind willkommen: Bienen Baum Gut e.V., Frankfurter Volksbank IBAN DE45 5019 0000 6101 1392 70
Foto: Frankfurter Garten

Freitag, 3.Juli: Mühlheim/ Beachclub

(Andrea)

Kaum Kultur, im Schwimmbad muss man Zeitslots buchen und der Schultheisweiher soll sich (ausgerechnet) dieses Jahr erholen: Corona macht den Sommer in der Stadt zu einer echten Herausforderung. Da ist der Beachclub der Arties in Mühlheim ein echter Lichtblick. Schön im Grünen mit der Option, die Füße mal im Wasser baumeln zu lassen... "Ahoi, wir stechen in See! Na ja, zumindest so ähnlich, unser neuer Beachclub liegt nämlich nur fast direkt am See. Sonst hat er aber all das zu bieten, was es sonst nur am Strand gibt: Tonnenweise Sand, Palmen, gemütliche Liegestühle & Lounges, natürlich leckere Drinks & kleine Speisen sowie eine Bühne für die musikalische Untermalung – live oder auch aus der Dose.
Am Samstag live auf der Beach-Bühne: Los Amigos
Komm doch mal „rübergepaddelt“ und entspann Dich in relaxter Atmosphäre im Ulferlos Beachclub am Grünen See in Mühheim-Dietesheim. Eye Corona: Wir haben genug Platz und selbstverständlich werden alle Vorgaben eingehalten! Wir freuen uns auf Deinen Besuch! Ach so: Wir haben zwar auch eine Anlegestelle für Autos, aber kommt doch lieber mit dem Fahrrad oder mit der S-Bahn (S8 oder S9 bis Mühlheim-Dietesheim).

Artificial Family e.V.
Am Rabenloh 4
Mühlheim-Dietesheim

Sonntag, 05. Juli: LLOTR (Lokal Listener on the Road) 3

(Uwe)

Auf der digitalen Tour des LOKAL Listeners geht es dieses Mal ins Hotel Lindley Lindenberg im Frankfurter Ostend für Begegnung mit einem Singer-Songwriter Duo: Romie. Das sind Jule Heidmann und Paula Stenger, die sich zu Beginn ihres Studiums zufällig in einer Frankfurter Kneipe begegnet sind und noch am selben Abend beschlossen, aus den vielen entdeckten Gemeinsamkeiten etwas Konkretes entstehen zu lassen. Ein Übungsraum der Hochschule für Musik in Frankfurt wurde zum zweiten Wohnzimmer und Proberaum — so wurde 2013 Romie geboren. Singer-Songwriter gibt es weltweit, in Frankfurt sind sie eher rar gesät. Daher ist die Einladung dieser musikalischen Perle zum LOKAL Listener ein Muss. Neben Zeit zum ausführlichen Talk gibt es natürlich Zeit für eine musikalische Begegnung zwischen Gastgeber Gregor Praml und Romie – vielleicht sogar über den Dächern des Osthafens, unter freiem Himmel … mehr wird nicht verraten!

Jörg Wegeners leckeren Pausensnack aus dem Mousonturm-LOKAL kann man wieder vorab mit virtueller Eintrittskarte (10€) erwerben und bekommt die Zutaten im Frankfurter Raum als Päckchen persönlich ausgeliefert. Den Snack kann man sich dann während des Musik-Talks unter Jörgs Anleitung selbst zubereiten

Beginn: 11 Uhr
Eintritt frei im Youtube-Livestream
Das komplette Lokal Listener-Feeling gibt es nur inkl. Pausensnack. Das kostet insgesamt € 10 und mehr zu lesen darüber gibt es hier: https://www.mousonturm.de/events/llotr-lokal-listener-on-the-road-mit-romie/
Bild: Mousonturm

10. Juli- 15. August: Alte Schinken Festival

(Uwe)

„Nach dem Räuchern muss der Schinken reifen. Dies geschieht am besten in einem gleichbleibend temperierten Raum (8 – 12 Grad Celsius) mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit“ von 80 – 85%.“

Die Filme, die Daniel Brettschneider an einigen Wochenenden im Sommer zeigt, sind einige Jahrzehnte gereift und verdienen daher die Klassifizierung „alte Schinken“.

Gut waren die Filme bereits damals, auch ohne computeranimierte Tricks und Ultra HD. „In Städten mit Häfen haben die Menschen noch Hoffnung“; das schöne Zitat von Musiker Bernd Begemann trifft auch auf Offenbach zu.

Dort gibt es einen Hafen und im dortigen Hafenpark zeigt Daniel ab 10. Juli (20:30 Uhr) jeweils freitags und samstags sechs Klassiker:
„Es begann in Neapel“ mit Sophia Loren und Clark Gable (aus 1960), der leider stets aktuelle

  • „In der Hitze der Nacht“ mit Sidney Poitier (aus 1967),
  • „Avanti, Avanti“ mit Jack Lemon (aus 1972 – siehe auch FILME/Top10),
  • „Der Swimmingpool“ mit Romy Schneider und Alain Delon (aus 1969),
  • „Moby Dick“, mit dem stets grimmig dreinblickenden Gregory Peck (aus 1956 – gedreht von John Huston) und
  • „James Bond – 007 jagt Dr. No“ mit Sean Connery (aus 1962).

Alle Filme haben mehr oder weniger mit Wasser zu tun. Bei einigen Filmen bringen bereits die Titel die Verbindung zum Meer (Neapel, Moby Dick) oder zum Swimming Pool, bei anderen ist die Verbindung schnell hergestellt: In James Bond – 007 jagt Dr. No läuft die Schweizerin Ursula Andress, geboren in Ostermundigen im Kanton Bern, Filmname: Honey Ryder, im Bikini aus dem Meer. Ein weltbekanntes Bild. Sie war das erste Bondgirl.

Hafengarten, Hafenallee in Offenbach 
Der Eintritt ist frei. Meldet Euch bitte unbedingt vorher per Mail mit Wunschtermin, Name, Anschrift, Telefonnummer sowie Anzahl der Personen eines jeden Haushalts an: Zeller@gbo-of.de


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