19.06.2020
Inhalt: Deutschlandreise / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE BIETE / G E R O L L T E S: Es gibt Redebedarf (sorry für die Länge) / Freitag, 19. Juni bis 4. Juli: OF/ Fragile. Nature. Wild. Beauty / Freitag, 19. Juni, und Samstag, 20. Juni: FFM/ Batschkapp Sommergarten / Freitag, 19. und Samstag 20. Juni: My Documents / Share your screen! / Freitag, 19.- Sonntag 21. Juni: DAS LANDUNGSBRÜCKEN EINMALEINS / Freitag, 19. Juni: Musik- und Kulturfestival im Neuen Frankfurter Garten / Freitag, 19. - Sonntag, 21. Juni: Kirschblüten und rote Bohnen / Freitag, 19. Juni: Of/ Digitaltag / Freitag, 19. Juni: Online/ Der öffentliche Raum in Krisenzeiten / Noch bis 12. Juli: Autokino Bad Homburg / Noch bis Ende Juni: OF/ "Back to live" - Veranstaltungskonzepte für die Corona-Pandemie / FILME: Top10 / Samstag 20. Juni: Seuchen, Pest und Cholera in Frankfurt / Samstag, 20. Juni: FFM/ Erreger / Ukulele Workshops mit ISO / Sonntag, 21. Juni: LLOTR (Lokal Listener on the Road) 2 / Sonntag 21. Juni: Bridges-Kammerorchester / Montag, 22. Juni: Idylle und Lebenslust / Montag 22. Juni: #MITABSTANDGEHTSNICHT / Donnerstag 24. Juni: iQ – Konzertreihe mit Neukompositionen / Mittwoch, 1. Juli: Of/ Eröffnung des Super-Corona-Pop-Up-Artstores / AB Donnerstag, 2. Juli: Of/ Parkside im Hof / 10. Juli- 15. August: Alte Schinken Festival / Impressum
Deutschlandreise

Ich brauche Eure Mithilfe:
Alle, die Kids/Teens in dem Alter haben, wissen es:
Wer hat schon Lust mit 17 Jahren mit seiner Mutter in den Urlaub zu fahren, vor allem, wenn diese wiederum keine Lust hat sich in einen Flieger zu setzen und Cluburlaub hasst? Jedes Jahr wird also gefeilscht. Letztes Jahr war der Deal: er kommt für 10 Tage mit uns auf Städtereise durch Italien, dafür finanziere ich den "Lloret de Mar" Urlaub und halte mich mit meinen Kommentaren über das Urlaubsziel zurück.

Dieses Jahr wurde schon Anfang des Jahres diskutiert und nachdem ich heulend in der Küche stand, sagte er: "Na gut, dann fahren wir eben nochmal zusammen weg." Er schlug von sich aus eine mehrtägige Hüttenwanderung vor, weil ihm die Alpenüberquerung vor 2 Jahren wohl (dann doch) viel Spaß gemacht hatte.
Wir fanden keinen passenden Termin und einigten uns dann auf eine Radtour.

Nachdem wir 2017 von Koblenz nach Köln gefahren sind, wollten wir die Strecke fortsetzen und von Köln nach Amsterdam radeln. Die Zugtickets haben wir schon gekauft (da schimpfe einer mal auf die DB: 6 Personen mit 6 Rädern von Frankfurt nach Köln inkl. Sitz- und Stellplätze: alles zusammen für 90,- €) und jetzt kam aber die große Enttäuschung: aktuell darf man in Holland (ich vermute mal die haben einfach viel zu viele Räder und könnten das sonst nicht stemmen) keine Räder mit im Zug transportieren, d.h. der Rücktransport ist nicht gesichert.

Ein neues Ziel muss her. Hat jemand von Euch Tipps? 7 Tage, ab Köln und das Ziel sollte eine Stadt in Deutschland sein. Die Strecke sollte auf jeden Fall flach sein (sage ich) und es sollte den 17 Jährigen Spaß machen (sagen sie). Ruhrgebiet? Münsterland?

Die Jung's tun mir ja eh gerade sehr leid. Einige aus der Clique sind gerade 18 geworden und gemeinsam wollten sie auf Konzerte und Festivals gehen. Party, Party, Party war geplant. Aber das wird noch dauern. Es wird keine größeren Konzerte geben... von Festivals ganz zu schweigen.

Da ich ja viele Jahre lang selber selbständig im Veranstaltungsbereich gearbeitet habe, u.A. 10 Jahre im Produktionsbüro von Rock am Ring, kenne ich verdammt viele Leute aus der Branche: Produktionsleiter, Stagehands, Techniker, Security, Einlasspersonal, Tourbegleiter. Leider werden sie von Altmaier & Co total vergessen. Angeblich soll es ja ein Hilfsprogramm für Kulturinstitutionen geben, aber die ganzen Solo-Selbständigen werden total im Stich gelassen. Der Frankfurter Konzertveranstalter Frank Diedrich erklärt dazu in backstagepro: …die Bundesregierung missachte "die Bedürfnisse hunderttausender Freiberufler und Solo-Selbstständiger und schickt sie zynisch zum Jobcenter. Es hat den Anschein als ob man berufliche Selbständigkeit und Selbstbestimmung bewusst abschaffen will. Ein grosser Fehler, denn ohne die Selbstständigen läuft im Kulturbereich nichts." (Hier der ganzen Artikel) 

Und da sich Politiker*innen leider oft nur bewegen, wenn der Druck groß wird, muss man ihn schaffen und dafür brauchen sie unsere Unterstützung.

Daher kommt alle am Montag um 11:55 Uhr zum Konzert/Demo #MITABSTANDGEHTESNICHT vor die Jahrhunderthalle. Ja, ich weiß, doofe Zeit, so Mitten am Tag und schwierige Location, so außerhalb.
Aber es geht ja um was, also bittet doch Eure Arbeitgeber*innen einfach mal um eine lange Mittagspause und radelt zur Jahrhunderthalle. Dort treten viele Künstler*innen auf um auf ihre existenzbedrohte Lage hinzuweisen. Je mehr Leute kommen umso mehr Presse umso mehr Druck…
Wer von Euch nicht kommen kann, kann auch gerne weiterhin auf www.kulturzeiterin.de spenden, denn aktuell ist unser Konto leer und wir haben noch viele viele Anfragen von Künstler*innen, denen wir gerne helfen würden.

Kommt gut ins Wochenende, Lebt wild!

Und apropos Live & wild: heute Abend spielen Gastone im Sommergarten der Kapp!

Daniela

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

Antwort bitte an Uwe senden: schwoebke@aol.com

1 x 2 Konzerttickets für das iQ Konzert mit dem isenburg Quartett am Donnerstag im MAK. Gewinnfrage: Mit wem vergleicht Uwe den damaligen Torwarthochstapler vom TSV Goddelau?

3 x 2 Plätze zur Stadtführung "Pest, Seuche und Cholera" am Samstag, den 20.6. von 12:00-13:30 Uhr mit Clemens. (Uwe und ich sind auch dabei). Gewinnfrage: Was findet am Montag vor der Jahrhunderthalle statt?

SUCHE BIETE

Mieter*in gesucht:
Helle attraktive dreieinhalb Zimmer Wohnung modernisiert 80 m² erster Stock mit Flair in FFM Stadtteil Bergen, Am Weißen Turm - Höhe Lohrberg.
Gut geschnitten mit „Sonnenbalkon“ & Sicht auf den schönen Garten in Dreifamilienhaus (Altbau von 1908 komplett saniert u.a. Esche Vollholzparkett) ab September an Mieter*in mittleren Alters zu vermieten. Fahrradport vorhanden.
Miete inklusive Nebenkosten ca. 1.175 €. Interessenten schreiben einfach an Alexander unter: Onlyfeeling@gmx.de

Mitbewohnerin gesucht:
Birgit (weiblich, 56 und arbeitet im  Moment von zu Hause) hat ab Juli 1 oder 2 Zimmer im Frankfurter Ostend auch auf Zeit in ihrer 4-Zimmer Whg. unter zu vermieten, teilmöbliert oder leer.  1 Zimmer für 500€ warm, 2 Zimmer 750€ warm. Altbau ist 1. Stock, Seitenstrasse der Hanauer, Ecke Goldman25 Hotel. Kontakt: Birgit.stocker@yahoo.de oder 0173 4454449.

G E R O L L T E S: Es gibt Redebedarf (sorry für die Länge)

(Uwe)

Die Bayern, Mannschaft des nach dem ersten Wellensittich meiner Oma Kätha benannten Trainers Hansi Flick, sicherten sich durch einen knappen Sieg in Bremen die 8. Meisterschaft in Folge. Das ist in etwa so abwechslungsreich wie die seit Jahren vor sich hin blinkende Werbung der Detektei Tudor am Eschersheimer Tor und so interessant wie eine Brust-OP von Patricia Blanco. Mein italienisches Patenkind wird dieses Jahr 8. Jahre alt. Würde es sich für Fußball interessieren, hätte er keinen anderen Deutschen Meister erlebt und ich erinnere mich nicht wirklich daran, wer vor der Bayern-Serie der letzte Meister war. Ein kurzer Blick in Wikipedia: es war Borussia Dortmund in der Saison 2011/12, wahrscheinlich noch mit dem kürzlich im Alter von 70 Jahren leider verstorbenen Stürmer Manni Burgsmüller.

Die letzte Meisterschaft von Schalke 04 war 1958, damit ziehen mich Eintracht-Freunde gerne auf. Was aber eigentlich lächerlich ist, weil die Eintracht zuletzt 1959, also nur ein Jahr später, Meister wurde. Schalke war zwischendrin zumindest einige Male Vize-Meister und im Sommer 2001 „Meister der Herzen“, was eine sehr freundliche Umschreibung dafür ist, dass es die königsblauen Trottel damals nicht geschafft hatten, am vorletzten Spieltag beim abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart, mindestens Unentschieden zu spielen. Hätten sie das geschafft, hätten sie sich am letzten Spieltag nicht auf den HSV verlassen müssen (das tun mittlerweile noch nicht einmal mehr HSV Fans) und wären nicht tragisch gescheitert. Die Eintracht stieg in dem Jahr (2001) übrigens ab, das tut sie dieses Jahr nicht. Unter anderem weil sie am letzten Samstag bei der Hertha gewann. Verdient hat sie den ambitionierten Hauptstadtclub abgeschossen und dabei schönen Fußball gespielt. Der in meinem direkten Umfeld heftig umstrittene Bas Dost hat erst die Rote Karte gegen den Berliner Verteidiger rausgeholt und danach noch das entscheidende erste Tor für die Eintracht geschossen. Dabei hat er den Ball an einer Stelle mit dem Fuß getroffen, die ich noch nicht einmal mit meinem Kopf erreicht hätte. Ich verfüge nämlich über eine Sprungkraft wie der ausgestopfte und über die Jahre ausgeblichene Tiger im Londoner Naturkundemuseum. Drei Spieltage vor dem Ende der Saison hatte die Eintracht auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. Kaum war das geschafft, fingen einige (inklusive einzelner Zeitungen) an, darüber zu sprechen/schreiben, dass die SGE noch Chancen auf die Teilnahme an der Euro League hat. Die Erfahrung zeigt, dass es Häufig schwierig ist, auf dem Boden zu bleiben (und auf diesem Fußball zu spielen), wenn man zu viel nach oben schaut. 

Trotzdem haben sie am Mittwoch die Schalker geschlagen. Das ist gerade aber auch keine Kunst, die Schalker würden derzeit selbst gegen die Goddelauer Freizeitmannschaft „Buddelwerfer“ verlieren. In der Bundesliga „reißen“ die Schalker wirklich nichts und auch deren Aufsichtsratschef Clemens Tönnies sorgt weiterhin nicht unbedingt für positive Schlagezeilen: „Wegen des Corona-Ausbruchs mit bereits 415 (40x so viel Menschen wie Profis in der Schalker Startelf in Frankfurt, mittlerweile sind es über 600) bestätigten Infektionen ist der Schlachtbetrieb bei Clemens Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gestoppt. Der Landkreis Gütersloh reißt damit deutlich die Corona-Obergrenze …“, scheibt welt.de und weiter „Landrat Adenauer (Anmerkung: geht es auch eine Nummer kleiner?), soll Clemens Tönnies bereits am Dienstag ins Gütersloher Kreishaus einbestellt haben, um weitere Maßnahmen zu besprechen.“ Hoffentlich hat der Enkel vom ersten Bundeskanzler Konrad ihn – Corona hin, Corona her - einmal richtig zur Sau gemacht. Das mit dem zur Sau machen hätte bei einem Fleischindustriellen eine besondere Bedeutung. Weil er aber Gewerbesteuer zahlt und der Stadt Rheda-Wiedenbrück und dem Landkreis die Tönnies-Arena (ein kleines Stadion) auf dem Werksgelände zur Verfügung stellt, wird Adenauer ihn in Ruhe lassen. Obwohl es wahrscheinlich so ist, wie es 2019 der Spiegel schrieb „…  ist der Schlachthof-Milliardär Tönnies geradezu das Abziehbild eines ehrlosen Ausbeuters, der tausende osteuropäische Wanderarbeiter in seinen Billigfleischfabriken schuften lässt und die Allgemeinheit mit illegalen Preisabsprachen und Steuerhinterziehung mit Cum-Ex-Geschäften betrügt.“ Wusstet Ihr, dass der Pastor, der die Tönnies-Arena segnete, von der katholischen Kirchengemeine St. Clemens kam. Die hat Clemens Tönnies der Stadt aber hoffentlich nicht geschenkt, um selbst zum Heiligen zu werden. Nach dem Motto: "wenn Martin von Tours wegen einem halben Mantel zu St. Martin wird, muss ich für ein ganzes Stadion doch mindestens St. Clemens werden". Eigentlich ist jedes Wort über ihn (ich lasse es jetzt wirklich sein) und die Schalker zu viel, die es einfach nicht schaffen ihn dahin zu schicken, wo der Pfeffer wächst. Solange das nicht passiert, sollte man eigentlich kein Schalkefan sein. Ich bleibe es aber trotzdem, es gibt ja auch Männer und Frauen, die über jail-mail.net Brieffreundschaften zu Massenmörder*innen aufnehmen und diese nach drei Briefen bereits in der Gefängniskapelle heiraten. 

Wie ich schon einmal beschrieben habe, schaue ich gerne Bundesligaspiele am TV, lieben tue ich aber ausschließlich den Fußball an der Basis und da darf nun endlich wieder offiziell gespielt werden. Erst einmal nicht 11 vs. 11, sondern 5 vs. 5. Ich habe extra die Vorgaben gelesen, da stand, dass sich jeweils maximal zehn Personen im Trainings-Wettkampf begegnen dürfen. Noch besser wäre es, wenn in den Regelungen stehen würde, dass maximal zehn Fußballer miteinander kicken dürfen. Dann könnten deutlich mehr Leute mitspielen. Denn wie das Beispiel Schalke 04 dieses Jahr ganz offenkundig zeigt, ist nicht jede Person mit einem Ball auf einem Fußballplatz automatisch auch ein Fußballer. Ich bin ja auch noch lange kein Musiker, nur weil ich oft (aber furchtbar schlecht) singe. Wir hatten beim ruhmreichen TSV 1899 Goddelau zum Beispiel einmal einen Torwart, der erzählte, er wäre ein Torwart, war in Wirklichkeit war er aber keiner (er war eher ein Torwart-Hochstapler). Er verzichtete bei der Abwehr von Bällen für gewöhnlich auf den Einsatz seiner Hände und orientierte sich so sicher im Strafraum wie ein volltrunkener Rentner mit altersbedingter Makuladegeneration in beiden Augen.

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Freitag, 19. Juni bis 4. Juli: OF/ Fragile. Nature. Wild. Beauty

(Andrea)

Seit gestern ist im BOK die erste Ausstellung zu sehen (noch bis 4. Juli): “Fragile . Nature . Wild . Beauty” von Martina Schoder. Der Titel klingt spannend und vielversprechend, aber bevor ich weiter frei assoziiere, gehe ich lieber hin. Übrigens gilt, kaum eine Überraschung, Maskenpflicht, jeweils nur drei Besucher zusätzlich zur Künstlerin im Raum. Auf dem Vorplatz ist der Abstand von 1,5 m einzuhalten.

Bund Offenbacher Künstler
Kirchgasse 29
63065 Offenbach
www.bund-offenbacher-kuenstler.de
Öffnungszeiten Do.+ Fr. 16 – 19 Uhr Sa. 11 – 15 Uhr

Freitag, 19. Juni, und Samstag, 20. Juni: FFM/ Batschkapp Sommergarten

(Andrea)

"Die Batschkapp ist im Wachkoma", so beschreibt Ralf Scheffler die aktuelle Situation für seinen Laden und spricht damit sicher auch für andere Veranstaltungsorte. Weil es im Moment eigentlich nur noch darum geht, irgendwie durchzuhalten, gibt es nicht nur eine Spendenaktion, sondern mit dem Sommergarten ein bisschen Batschkapp-Feeling fast wie in echt. Auch diesen Freitag und Samstag! (19.06. + 20.06.) geöffnet! Los geht’s ab 18:00 Uhr. "Kommt vorbei auf genießt die entspannte Atmosphäre, frische Luft, Drinks & Food im Biergarten auf unserem Freigelände. Geöffnet wird bei gutem Wetter jeweils von 18:00 - 22:00 Uhr. Und selbstverständlich achten wir auf die Hygiene- und Abstandsregeln. Es gibt auch wieder LIVEMUSIK! Am Freitag haben wir für euch GASTONE auf der Bühne und Samstag freuen wir uns auf JANK KOVIK! Batschkapp
Gwinnerstraße 5
Frankfurt

Freitag, 19. und Samstag 20. Juni: My Documents / Share your screen!

(Martin)

Sehr spannend sind ja häufig die Momente, wenn vom eigentlich Geplanten abgewichen werden muss und das Unvorhergesehene passiert. Zum Beispiel, wenn während der Tagesschau eine Übertragung nicht klappt oder ein Versprecher passiert – sogleich sind alle mit voller Aufmerksamkeit dabei...

Ich hatte euch in den vergangenen Newslettern die virtuelle Performance-Reihe des DMT (Digitaler Mousnturm) ’My Documents / Share your screen!’ hingewiesen.

Und jetzt kommt’s: die letzte Performerin hat abgesagt. 

Der Mousonturm wäre nicht der Mousonturm, würde mit dieser Situation nicht kreativ umgegangen: Bewerbungen waren gefragt, denn es war möglich bei dieser letzten Ausgabe der Online-Lecture-Performance euren Screen zu teilen und die eigenen Archive zu öffnen.

Zwar ist die Bewerbungsfrist abgelaufen, aber dennoch kann die Show im Livestream verfolgt  werden.

Und das empfehle ich euch – denn umso mehr weiß man nicht, wer performt und was passiert...

 Eine aktive Teilnahme ist nur über Zoom möglich. Bitte einplanen, dass die Installation und Einrichtung der Software etwas Zeit benötigen. Tickets über die Homepage: https://www.mousonturm.de/events/desireless/

Zeitgleich kann die Show verfolgt werden im Livestream anklickbar auf dieser Seite:

https://www.youtube.com/channel/UC9_O0oF-R2L54LP6fpxrqQQ/featured

Anschließend ist die Show bis Ende Juni verfügbar.

Freitag, 19.- Sonntag 21. Juni: DAS LANDUNGSBRÜCKEN EINMALEINS

(Daniela)

Was für eine wunderschöne Idee. Wie schade, dass ich keine Zeit habe.

ZU ZWEIT IST MAN WENIGER ALLEIN

Wir machen kein Ersatz-Theater. Wir machen kein desinfiziertes Theater. Wir machen kein „Dafür ist das ja ganz ok-Theater“, kurz, wir machen keinen Muckefuck. Denn der schmeckt niemandem. Wir machen Landungsbrücken Frankfurt. Aber anders.

Statt uns die Köpfe über reduzierte Besucherzahlen, die Wirtschaftlichkeit von viertelvollen Säalen oder anderen Zumutungen zu zerbrechen, machen wir aus der Not eine Tugend, reduzieren weiter und wagen ein Experiment.

Vorstellungen für eine Person. Allein in unserer großen Halle mit einer ganz persönlichen Performance. Nur für Dich. Wie fühlt sich das eigentlich an, wenn nur für mich gespielt wird?
Berührend? Intim? Unangenehm? Mit Sicherheit aber jedenfalls: Besonders.

Und um das ganze dann noch spannender zu machen, weiß niemand, was genau gegeben wird, außer: Kurze Performances aus dem erweiterten Landungsbrücken-Umfeld mit alten Bekannten und neuen Gesichtern.

Sprechtheater, Musik, Tanz. Bestehende Stücke, neue Inszenierungen, Kurzschlüsse.

Dreimal am Tag wird die gleiche Vorstellung gespielt, jeweils für eine andere Person.

Und damit wir auch endlich bei diesem Online-Theater-Spiel im digitalen Raum mitspielen können und weil wir überzeugt davon sind, dass die Dynamik, die in einem Raum entsteht, wenn einzelne Performer*Innen auf einzelne Zuschauer*Innen treffen, auch zuhause spannend zu beobachten und zu erleben sein wird, wird ein Teil der Vorstellungen inklusive Publikum aufgezeichnet und ganz oder in Teilen veröffentlicht.

ACHTUNG: Das Publikum wird gefilmt werden.

Alle zwei Wochen wird es dann einen neuen Block Einmaleins geben. Lass Dich überraschen.

Inspiriert vom „One To One“-Projekt vom Michelberger Music

Aufführungen:
PERFORMANCE I: 18.06.2020 – 19:00 Uhr/20:00 Uhr/21:00 Uhr
PERFORMANCE II: 19.06.2020 – 18:00 Uhr/19:00 Uhr/20:00 Uhr
PERFORMANCE III: 20.06.2020 – 18:00 Uhr/19:00 Uhr/20:00 Uhr
PERFORMANCE IV: 21.06.2020 – 18:00 Uhr/19:00 Uhr/20:00 Uhr

Eintritt: jeweils 10 €

Landungsbrücken Frankfurt

Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt am Main

Freitag, 19. Juni: Musik- und Kulturfestival im Neuen Frankfurter Garten

(Uwe)

Beim traditionellen Musik- und Kulturfestival mit unterschiedlichen Künstlern waren letzte Woche Matthias Baumgardt, April King und Freunde zu Gast. Am 19. Juni spielen ab 19.00 Uhr Klink. Von Klassik bis Elektro, alles hat das Duo Pramila Chenchanna (Gesang) und Thore Benz (Bass) im Programm.

Das Vereinsteam des Neuen Frankfurter Gartens umsorgt die Gäste mit kleinen Snacks und Getränken, wie gewohnt in Bio-Qualität.

Bei Veranstaltungen stehen ausschließlich Sitzplätze zur Verfügung. Da diese nur in begrenzter Zahl angeboten werden können, nimmt der „Gadde“ unter info@bienen-baum-gut.de gerne Reservierungen an. 

Weiter geht es in den kommenden Wochen wie folgt (kurzfristige Änderungen möglich):

26.06.2020: Bembel Blues Buben - Musik in Hessischer Mundart
03. 07. 2020: The Blue Blistering Barnacles - Irish Folk
10. 07. 2020: Hot Jazz Acoustics, Christian Müntz (Klarinette), Dirk Reccius (Tuba), Henrik Dahn (Banjo, Viocal) - mitreißender, swingender Jazz.
17. 07. 2020: Guiseppe Porello & Uli Becker - G. Porello auch bekannt aus der Gruppe Gastone
24. 07. 2020: noch offen!
31. 07. 2020: Matthias Baumgardt & April King und Friends

Eine mögliche witterungsbedingte Absage wegen Regen erfolgt bis 16.00 Uhr und ist über die Facebook-Seite vom Neuer Frankfurter Garten oder telefonisch unter: 0151-12514056 zu erfahren.

Frankfurt, Danziger Platz
Beginn: 19 Uhr
Barrierefrei
Spenden sind willkommen: Bienen Baum Gut e.V., Frankfurter Volksbank IBAN DE45 5019 0000 6101 1392 70
Foto: Frankfurter Garten

Freitag, 19. - Sonntag, 21. Juni: Kirschblüten und rote Bohnen

(Martin)

Dieser Film wurde mir so sehr von einer Freundin ans Herz gelegt und ich soll ihn bloß nicht verpassen. Ich schaue mir ‚Kirschblüten und rote Bohnen’ bestimmt noch an, denn auch die u.s. Kritik macht Lust darauf!

Ein kleiner Imbiss für Dorayaki (japanische Pfannkuchen) wird zum Zentrum einer Art Patchwork-Familie. Beim Festival von Cannes, wo Regisseurin Naomi Kawase regelmäßig im Wettbewerb läuft, lief der Film 2015 als Eröffnungsfilm des ‚Un Certain Regard’.

„Sentaro betreibt lustlos einen kleinen Imbiss für Dorayaki – mit einer süßen Bohnenpaste gefüllte Pfannkuchen –, der mehr schlecht als recht läuft. Doch alles ändert sich, als Tokue sich bei ihm bewirbt. Sentaro will der alten, gebrechlichen Frau mit den verkrüppelten Händen eigentlich absagen, doch als die von ihr zubereitete süße Bohnenpaste – die titelgebende „An" (Originaltitel) – kostet, lässt er sich umstimmen. Tokue führt Sentaro in die Kunst der „An"-Zubereitung ein, die vor allem aus Sorgfalt, Liebe zu den Produkten und Wertschätzung der Arbeit besteht. Für Sentaro eine neue Welt, denn er betreibt den Kiosk nur, um eine alte Schuld abzutragen: Als Wiedergutmachung für ein von ihm begangenes Verbrechen arbeitet er nun für die Familie, die sein Schmerzensgeld bezahlt hat, um so seine Schulden begleichen zu können. Durch Tokues köstliche „An"-Paste beginnt der Imbiss zu laufen. Das macht sich auch für die Schülerin Wakana bemerkbar, die am Imbiss herumhängt und sich Reste abholt. Sentaro und Tokue werden für sie, deren alleinerziehende Mutter rastlos auf der Suche nach einer neuen Liebe ist, mehr und mehr zum Familienersatz. Als ruchbar wird, dass Tokues verkrüppelte Hände von einer auskurierten Lepraerkrankung herrühren, bleiben die Kunden aus und die Imbissbesitzerin zwingt Sentaro, seine Angestellte zu entlassen. Als Sentaro und Wakana Tokue in ihrem Zuhause besuchen, einem Quarantäneheim für die letzten japanischen Leprakranken, finden sie sie voller Dankbarkeit vor. Denn durch die Arbeit sei ihr der Wunsch erfüllt worden, sich für die Gesellschaft nützlich zu machen. (...).

«An – Von Kirschblüten und roten Bohnen» ist einer der Filme, die vom Unsichtbaren, vom Ungreifbaren, vom Geheimnis leben. Sie übersteigen das rationale Denken, haben etwas Mystisches, in das man sich hineinfallen lassen muss, will man es wahrnehmen und geniessen.

Hier geht’s zur kompletten Kritik:

https://der-andere-film.ch/filme/filme/titel/abc/an-von-kirschblueten-und-roten-bohnen

Und hier zum Film: https://www.arte.tv/de/videos/057907-000-A/kirschblueten-und-rote-bohnen/

Freitag, 19. Juni: Of/ Digitaltag

(Andrea)

Spätestens nach den Erfahrungen mit dem Home-Schooling in den letzten Wochen ist (zumindest mir) klar geworden, dass in unserem Land noch viel Luft nach oben ist, wenn es um Digitalisierung geht. Ein Blick nach Skandinavien oder ins Baltikum vielleicht...oder eben selber machen, nicht mit Jean Pütz, sondern der vhs, die sich dem Thema heute annimmt:

"Digitalisierung gestalten – machen Sie mit! Von 15 bis 21 Uhr stehen am digitale Angebote auf dem Programm der Volkshochchule Offenbach. Alle Kurse und Vorträge sind kostenlos! Für die Angebote des Digitaltags ist keine Anmeldung nötig. Über die Internetseite www.offenbach.de/digitaltag finden Sie Links für den Zugang zu den Vorträgen, auf die Sie einfach zur angegebenen Uhrzeit klicken und schon sind Sie mittendrin im Vortrag. Bundesweiter Aktionstag für digitale Teilhabe: Der Digitaltag wird getragen von der Initiative „Digital für alle“, einem Bündnis von mehr als 20 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand. Erklärtes Ziel ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. 

Freitag, 19. Juni: Online/ Der öffentliche Raum in Krisenzeiten

(Andrea)

Sagte ich es bereits? Veranstaltungen im Live-Stream gucken ist nur die halbe Freude. Aber in Zeiten wie diesen besser als nichts und weil es heute genau darum gehen soll, nehme ich mir die Stunde von 20 bis ca 21 Uhr:

"Globale Krisen formen den öffentlichen Raum. Durch die Covid-19-Pandemie hat sich das Leben weitgehend ins Private und Digitale verlagert. Es wird wohl noch lange dauern, bis sich U-Bahnen und Konzerthallen wieder füllen, gleichzeitig gehen Hunderttausende auf die Straßen, um gegen Polizeigewalt und Rassismus zu protestieren. Wie muss sich der öffentliche Raum verändern, um gesellschaftliche Teilhabe und Abstand zu vereinbaren; um das Leben mit wiederkehrenden Krisen sozial verträglich zu gestalten? Die Resilienz von Räumen beschäftigt zunehmend Akteure in Stadtplanung und Architektur.

Thomas Mann Fellows, Doris Kleilein und Friederike Meyer sprechen mit Oliver Elser und Felix Weisbrich über die Bilder und Ereignisse der vergangenen Monate und fragen nach ihrer Bedeutung für den öffentlichen Raum. Die Veranstaltung wird live auf Facebook und Youtube übertragen.
Oliver Elser ist Kurator am Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main. 2016 war er Kurator von „Making Heimat“, dem Deutschen Pavillon auf der Architekturbiennale von Venedig. Doris Kleilein ist Architektin, Autorin und seit 2018 Leiterin des Architekturbuchverlags JOVIS in Berlin. Friederike Meyer ist Architekturjournalistin in Berlin. Ihr Interesse gilt der Schnittstelle von Architektur, Stadtentwicklung und Gesellschaft. Felix Weisbrich ist Leiter des Straßen und Grünflächenamtes Friedrichshain-Kreuzberg und gilt als Kopf hinter den Berliner Pop-Up-Radspuren, die innerhalb kürzester Zeit während der ersten Corona-Monate aufgebaut wurden. ***Über die Lange Nacht der Ideen 2020*** Das Auswärtige Amt und seine Partner laden Sie ein, an der fünften „Langen Nacht der Ideen“ teilzunehmen. Wie kann die Kultur auch in Zeiten von Corona ihre zentrale Rolle spielen? Wie kann sie auch in Krisenzeiten ihre eigene, einzigartige Kraft entfalten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die „Lange Nacht der Ideen“, die am 19. Juni stattfindet – und zum ersten Mal komplett virtuell. Vom Thema Nachhaltigkeit in der Clubszene über südosteuropäische Filme bis zum Science Slam zu europäischer Wissenschaftspolitik: unter dem Titel „Kulturen der Zukunft – Zukunft der Kulturen“ beschäftigen sich mehr als ein Dutzend digitaler Veranstaltungen mit der Zukunft kulturellen Lebens. Denn: Gerade in Zeiten von Corona, in denen der direkte menschliche Kontakt eingeschränkt bleiben muss, ist die Überwindung dieser physischen Distanz durch Kultur umso wichtiger - für den Einzelnen sowie für die Gesellschaft. Die Lange Nacht der Ideen ist eine Teamarbeit des Auswärtigen Amts, seiner Mittlerorganisationen sowie weiterer starker Partner aus Zivilgesellschaft, Forschungs- und Wissenschaftsorganisationen sowie privaten Stiftungen.

 

Noch bis 12. Juli: Autokino Bad Homburg

Wie im Intro schon geschrieben, Autokino ist ja total in…
Stefan Burger, Literatur & Kinoveranstalter aus Bad Homburg, bietet auch schon seit einigen Wochen und noch bis mindestens zum 12.7. Autokino an.

  • Heute zeigt er den wunderbaren Film "25 km/h"
  • Samstag "Spion von nebenan" - was für die ganze Familie und am
  • Sonntag "Das perfekte Geheimnis". Beginn jeweils um 22:00 Uhr.

Alle Infos unter: www.kino-badhomburg.de

Noch bis Ende Juni: OF/ "Back to live" - Veranstaltungskonzepte für die Corona-Pandemie

(Andrea)

Weil die Veranstaltungsbranche gerade ziemlich darnieder liegt, haben sich die Macher und Betreiber der Fredenhagen Eventlocation in der Sprendlinger Landstraße die Köpfe rauchen lassen und sich viele Gedanken um sichere Veranstaltungen in Zeiten der Pandemie gemacht. Weil ich dort war, hier ein Eindruck: Auf rund 4.600 Quadratmetern sind in den kommenden Wochen Raumkonzepte und Ideen zu sehen, wie Events unter den neuen Abstands- und Hygieneregeln funktionieren können: Ein zentrales Element im Kampf gegen Viren ist ein guter Luftaustausch in geschlossenen Räumen. Bei Fredenhagen hat man sich zusätzlich zur modernen Belüftungsanlage die Absaugevorrichtung der Brandschutzeinrichtungen der Halle zunutze gemacht. Damit können rund 80.000 Kubikmeter Luft pro Stunde ausgetauscht werden. Auch sonst haben die Veranstalter an alles gedacht, um einen möglichst sicheren Ablauf zu gewährleisten. So muss sich jeder Gast bereits im Vorfeld einem Gesundheitscheck per Mail unterziehen, erst dann erfolgte die Akkreditierung. Daher zählt neuerdings auch die Beratung hinsichtlich der Gäste mit zum Service, so wäre beispielsweise die Einladung des Niederlassungleiters aus Sao Paulo derzeit ein echtes No-Go. Für die Überprüfung der Hygienemaßstäbe gibt es seit Kurzem das siebentägige IHK-zertifizierte Fortbildungsmodul zum „Fachbeauftragten für Hygiene“ in Gießen und Friedberg sowie einem Praxisteil in der Fredenhagen-Halle in Offenbach. Wer also mit seinen Kunden das Tanzbein auf Abstand schwingen oder diese kulinarisch verwöhnen möchte, findet dort überzeugende Ideen. Trotz der ernsthaften Herausforderungen durch Covid-19 sind viele spielerische Lösungen entstanden, so machen die Disko mit Abstandsanzeiger oder der elektronische Concierge mit Maskenhinweis durchaus Spaß. Mit vielen kleinen durchdachten Details sorgen die Macher für ein sicheres Gefühl während der gesamten Veranstaltung, es gibt Einwegmarkierungen am Boden und Abstandshalter an den Tischen, Trennwände, sogar zwischen den Jacken an der Garderobe und ein Ampelsystem für die Toilette. Am Ende liegt es dann natürlich an den Gästen, sich auch an alle Regeln zu halten. 

SPACES MGT GMBH SPRENDLINGER LANDSTR. 193–195 63069 OFFENBACH AM MAIN TEL.: 069 – 83 83 176 – 0 INFO@FREDENHAGEN.DE

FILME: Top10

(Uwe)

Königs Eurystheus stellte den starken Helden Herkules vor zwölf Aufgaben. Dieser schaffte es mit Kraft und Geschick, die schier unlösbare „Herkulesaufgabe“ zu bewältigen. Seit Wochen, eigentlich seit Beginn von Daniel Brettschneiders sensationellem #Couchkino auf Facebook, probiere ich, eine Top10 meiner Lieblingsfilme zu erstellen. Das ist ebenfalls eine Herkulesaufgabe, weil man am Ende viel, viel mehr Filme streichen muss, als man berücksichtigen kann. Mit Kraft und Geschick ist es mir am vergangenen Wochenende gelungen, die Aufgabe zu lösen. Am Ende reicht es, einfach seinem Gefühl zu folgen und die Titel mutig runterzuschreiben:

1.      VERGISS MEIN NICHT. Ich liebe an diesem Film einfach alles: die rückwärtserzählte Liebesgeschichte, die Melancholie, die vielen großartigen Ideen von Drehbuchautor Charlie Kaufman (Oscar 2005) und Regisseur Michel Gondry, die Besetzung oder den Soundtrack. Beim von Winslet kurz vor dem Ende in Carreys Ohr gehauchte „wir treffen uns in Montauk“ kriege ich eine wohlige Gänsehaut. Ich glaube nicht, dass ich in meinem Leben noch einmal einen Film sehen werde, der mich dermaßen bewegt und glücklich macht. 

2.      RADIO DAYS war 1988 der erste Film von Woody Allen, den ich im Kino sah. Ich sah ihn mit meinem alten Freund Mario Todisco (Bruder der Cinema & Cena Veranstalterin Ida), während Freunde von uns sich bei der Goller Kerb zulaufen ließen. Was für ein Alternativprogramm: Eine großartige Geschichte über das Radio in den 1940iger Jahren, gleichsam witzig und rührend. Zählt leider nicht zu den bekannteren Allen-Filmen, ist aber sein bester (bekanntermaßen hat er sehr, sehr viele sehr gute Filme gedreht, die Konkurrenz ist also groß).

3.      SEIN ODER NICHTSEIN. Ernst Lubitschs Meisterwerk über die Besetzung Polens durch die Deutschen während des zweiten Weltkriegs. Lubitsch, ein bereits in den 1920iger Jahren nach Amerika emigrierter Deutscher jüdischen Glaubens, zählt völlig zu Recht zu den besten Regisseuren aller Zeiten. Seine Klasse bewies er unter anderem mit dieser, 1942, also bereits zu Kriegszeiten, gedrehten Komödie.

4.      DER WEISSE HAI. Ich sah diesen Film mit 12 Jahren im Jugendzentrum meines Heimatortes, der Erbsenscheuer. Der wortkarge Vorführer Kauli, einer der wenigen Punks, die es je in Riedstadt gab, sagte vor dem Film "Wer frisst, säuft oder raucht fliegt raus". Großartig. Spielbergs wunderbarer Film begleitet mit nun seit rund 40 Jahren. Ein Film, bei dem man nicht wirklich oft einen Hai sieht, der aber während der gesamten Spielzeit präsent ist. Meine Lieblingsszene ist, wenn Chief Brody, Captain Quint und der forsche junge Meeresbiologe Hooper am Vorabend des großen Finales im Bauch des Holzschiffes sitzen und sich die Narben zeigen, die ihnen das Leben geschlagen hat, während der Hai Kurs auf sie nimmt.

5.      ABSOLUTE GIGANTEN. "Weißt Du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem, was Du machst. Und wenn's so richtig scheiße ist, ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und Du hörst immer nur diesen einen Moment." So perfekt wie dieses Zitat ist der gesamte Film über einen letzten Abend in Hamburg mit den besten Freunden. @Daniel Brettschneider: der für mich beste Film über Aufbruch.

6.      NOBODYS FOOL. Paul Newman hat in so vielen wichtigen Filmen mitgespielt, mein liebster mit ihm ist aber ein eher kleiner aus der Spätphase seiner beeindruckenden Karriere. Er spielt Sully, einen Gelegenheitsarbeiter, um den sich in einer kleinen Stadt quasi alles dreht. Eine Kritik über Robert Bentons Film bringt es auf den Punkt: „Eine brillant besetzte und gespielte Kleinstadtkomödie mit einem grandiosen Newman. Der Film fängt beeindruckend das provinzielle Milieu ein, in der jeder jeden kennt. Die Gags sind lebensecht und darum wirklich köstlich“.

7.      AVANTI, AVANTI. Natürlich muss ein Film meines Lieblingsregisseurs mit meinem Lieblingsschauspieler dabei sein. Billy Wilder drehte den Film auf der italienischen Insel Iscia, die wir auch wegen diesem Film während unserer Hochzeitsreise im letzten Jahr besuchten. Ein amerikanischer Unternehmer will seinen verunglückten Vater in die USA überführen und wird mit der italienischen Lebensart und einer Britin konfrontiert, deren Mutter mit seinem Vater beim tödlichen Unfall im Auto saß. Lemon spielte in fünf Filmen Wilders die Hauptrolle. Wilder sagte einmal, dass er so gerne einmal Cary Grant besetzt hätte, diesen aber nie verpflichten konnte. Für Lemons Rollen hatte er ihn sicher nie vorgesehen, die sind im positiven Sinne sehr "lemonlike" in (1) Avanti Avanti (2) Manche mögen´s heiß (3) Irma La Douce (4) Extrablatt (4) Glückspilz und (5) Buddy Buddy. Sortiert sind sie nach persönlicher Bedeutung für mich und nicht nach Erscheinungsjahr oder Alphabet.

8.      BEI ANRUF MORD. Natürlich muss auch ein Hitchcock-Film dabei sein. Ehrlicherweise bin ich kein Fan großer Fan von Marnie, die Vögel, der unsichtbare Dritte oder über den Dächern von Nizza (scheinbar bin ich im Gegensatz zu Billy Wilder kein Cary Grant Fan). In die engere Wahl kamen: das Fenster zum Hof, Schatten des Zweifels, der Fremde im Zug und bei Anruf Mord. Den habe ich am besten in Erinnerung, er ist mit Grace Kelly und Ray Milland perfekt besetzt und die Geschichte ist wahnsinnig spannend. Muss ich unbedingt einmal wieder sehen.

9.      DIE VERURTEILTEN. In der IMDb, einer bekannten Internet-Filmdatenbank, ist der Film mit 9,2 von 10 Punkten unter anderem vor der Pate I & II, die 12 Geschworenen und Schindlers Liste der am besten bewertete Film aller Zeiten. Die Bewertungen werden vom Publikum abgegeben. Dass der Film ganz vorne steht, ist nachvollziehbar. Die Geschichte ist großartig erzählt und hält überraschende Wendungen bereit. In den Hauptrollen überzeugen Tim Robbins (unbedingt sein Regiedebüt Bob Roberts anschauen) und Morgan Freeman.

10.   RED ARMY. Eine Dokumentation muss rein. Sie verdrängt Filme wie das Versprechen, die üblichen Verdächtigen, Sunny Boys, True Romance oder der letzte Komödiant. In den 1980iger Jahren schaute ich immer die Eishockey WM. Deutschland war in der Regel froh, wenn eins von acht teilnehmenden Ländern ein noch schlechteres Team stellte. Dieses stieg statt Udo Kießling und Co am Ende des Turniers in die B-Gruppe ab. Ab und zu gelang den Deutschen eine Überraschung, in meiner Erinnerung aber nie gegen die UdSSR. Die gab ihre Spieler damals noch nicht für die nordamerikanische Profiliga frei und reiste immer mit den besten Spielern an, darunter dem Jahrhundertblock mit Tretjak - Fetissov, Kasatonov - Makkarov, Larionov und Krutov. Was die auf dem Eis veranstalteten war Kunst, daher liebte ich deren Spiel sehr. Um sie geht es in der Dokumentation, insbesondere um ihren Kopf, Wjatscheslaw Fetissow, über den Wayne Gretzky einmal sagte „Ich habe in meinem Leben keinen hartnäckigeren und aktiveren, keinen schlaueren und härteren Verteidiger kennengelernt“.

Samstag 20. Juni: Seuchen, Pest und Cholera in Frankfurt

(Daniela)

Das ich Stadtführungen liebe hatte ich ja schon mehrfach erwähnt.
Auch Clemens Hoh ist ein super Stadtbilderklärer und bietet jetzt eine besondere Stadtführung an: 

Seuchen, Pest und Cholera in Frankfurt

Corona hat uns verunsichert. Viele neue Regeln und Einschränkungen! Schulschließungen, Messeausfall und Maskenpflicht sind gar nicht neu – das gab es alles schon einmal! Pest, Cholera, Spanische Grippe – viele Epidemien haben Frankfurt bedroht. Der Blick in die Jahrhunderte macht aber auch Mut: Denn egal wie schrecklich die Ereignisse waren, Frankfurt hat jede Pandemie auch wieder 

Während der Corona-Krise gab es viele neue Regeln und Einschnitte, die uns verunsichert haben. Dabei gab es das alles schon. Maskenpflicht? Gab es schon. Schulschließungen? Gab es schon. Messeausfälle? Gab es alles schon. Frankfurt hat Schlimmeres erlebt – und überstanden. Clemens Hoh nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Frankfurter Stadtgeschichte.

Pest, Cholera, Spanische Grippe – unterschiedlichste Krankheiten haben sich in allen Jahrhunderten verbreitet. Gerade eine Messestadt wie Frankfurt war dabei ein idealer Verbreitungsort. Dabei gab es viele Opfer zu beklagen, aber so schrecklich diese Ereignisse waren, sieht es mit einigen Jahren Abstand nicht mehr so schlimm aus. Denn die gute Nachricht ist: Frankfurt hat jede Pandemie auch wieder überstanden!

Dabei war Frankfurt noch nie so gut gegen eine Epidemie gerüstet wie heute. Schließlich gab es früher weder Antibiotika noch ernsthafte Krankenhäuser. Kranke wurden sich selbst überlassen oder aus der Stadt geschmissen. Aderlass war ein beliebtes Heilungsmittel – wenn man es überlebt hat.

Auch Fake-News und Verschwörungstheorien gab es schon. Seuchen haben die verrücktesten Ängste und Theorien bei den Menschen hervorgebracht. Wer nicht alles an der Pest schuld gewesen sein sollte – und was nicht alles gegen die Krankheit helfen sollte.

Auf einem unterhaltsamen Spaziergang durch die Frankfurter Innenstadt erläutert Clemens Hoh, welche Krankheiten es schon in Frankfurt gab und wie die Menschen damit umgegangen sind. Welche Mittel es gegen die Krankheiten gab und warum noch nie Klopapier gefehlt hat. Und nebenbei klären wir auch, woher die Klappergasse ihren Namen hat.

Alle Termine auf der Webseite. Anmeldungen hier: https://www.frankfurter-stadtevents.de/Datum/22-Juni-2020/Pest-Seuche-und-Cholera_20016102/

Samstag, 20. Juni: FFM/ Erreger

(Andrea)

Nach Wochen des Stillstands öffnen sich zaghaft wieder ein paar Türen, welche Freude und welches Glück, wieder ausgehen, Menschen mit Abstand und Kultur wieder live erleben zu können! Ich weiß nicht, wie es Euch ging, aber dieses ganze Streaming tröstet doch nicht über einen echten Theaterbesuch zum Beispiel hinweg. Womit wir schon wieder mittendrin wären: Passend zur Zeit steht heute "Erreger" im Theater Willy Praml auf dem Programm und weil ich Jakob Gail in Albert Ostermaiers Monolog schon gesehen habe, heute als Empfehlung. Weil statt der üblichen 150 Personen nur 52 Menschen dem Ganzen beiwohnen können, ist ein kurzer Anruf im Vorfeld wahrscheinlich ratsam. Aktuell gibt es noch Karten.

"In dem Theatermonolog ERREGER geht es um den alltäglichen Wahnsinn und den Alltag des Wahnsinns unserer Geldgesellschaft. Ein Trader gerät urplötzlich in Quarantäne: "Der Börsenmakler findet sich in einem hermetisch abgeriegelten Zimmer wieder. Kaum weiß der Mann noch, was Realität, was Fiktion ist. Das Leben ein Börsentraum. Während er unter seiner Schädeldecke die brummenden Wespen der virtuellen Erregung zu spüren vermeint, glaubt er sich von einem Computervirus befallen. Doch der Zuschauer ahnt von Anfang an: Der Mann selbst und seine Lebensweise sind der „Erreger“. Seine Gedanken rennen in einem Monolog um sein Leben.

ich verreise nie das kann ich mir nicht leisten und schon gar nicht in exotische länder asien nie und so kann man sich doch nicht ich meine anstecken oder sie wollen mir hier doch nicht etwa einreden ich hätte mir einen computervirus beim handeln eingefangen der jetzt meine festplatte ich meine natürlich mein hirn meinen körper zerfrisst ich bin völlig gesund mein antivirenprogramm wird permanent aktualisiert ich werde in die geschichte eingehen eine verschwörung sie müssen in gentechnologie investieren ich bin der antikörper ich war ja schon als kind nie krank

Theater Willy Praml
Waldschmidtstraße 19
60316 Frankfurt
Telefon: 069 43054733

Ukulele Workshops mit ISO

(Daniela)

Ihr wolltet schon immer mal Ukulele spielen und bisher hattet ihr keine Zeit?
Jetzt ist sie da, die Zeit und der weltbeste Ukulele Lehrer hat noch Termine frei: ISO HERQUIST!

Hej – ja. Man hat sich ja inzwischen daran gewöhnt, einen großen Teil seiner Zeit vor der Kiste zu hängen. Und damit man sich nicht immer nur ärgert sondern auch freut – was tut da besser, als ein bisschen Ukulele spielen? Mit Iso! Denn endlich gibt es meine Workshops auch in hybrid: fümpf kleine und größere Workshops und Kurse entweder in echt und stereo und Farbe in meinem Unterrichtsraum – oder in stereo und Farbe im Livestream.
Das Streaming funktioniert inzwischen ziemlich ordentlich – und alle Teilnehmer haben nach dem Kurs die Möglichkeit, sich alles nochmal langsam und so oft wie es eben nötig ist bei YouTube anzusehen.

Bauklötze Vol. 1 – Basic – Sicher und frei begleiten mit Akkordbausteinen Einfach so begleiten – ohne Noten und Akkordsymbole? Das geht! Denn Musik ist meist nicht zufällig. Stell deine Akkordbegleitungen mit diesem Workshop auf ein solides Fundament.Abendworkshop am 23. Juni 2020, 18:00 bis etwa 19:10 Uhr, Teilnahme vor Ort EUR 20, Livestream EUR 10 inkl. Material

Drop2 Voicings – Beginning (Jazz-) Chord Solos Wenn jeder Akkord zur Melodie und jeder Melodieton zum Akkord wird: Chord Solos sind die hohe Kunst des Improvisierens – besonders auf der Ukulele. Wenn man das können möchte, dann hilft nur eines: anfangen. Abendkurs ab dem 30. Juni 2020 (weitere Termine 7. Juli 2020, 14. Juli 2020, 21. Juli 2020), 18:30 bis etwa 19:15 Uhr, Teilnahme vor Ort EUR 50, Livestream EUR 25 inkl.  Material

Easy Strumming Rhythm & Blues – Songs von Clapton, Johnson und Co.
Die Songs von Blues-Legenden wie Robert Johnson oder Eric Clapton sind nicht zwingend Blues. Weswegen man auch überhaupt nicht den Blues haben muss, um sie zu spielen. Mach dich klar für Rhythm and Blues auf deiner Ukulele! Abendkurs ab dem 1. Juli 2020 (weitere Termine 8. Juli 2020, 15. Juli 2020, 22. Juli 2020), 19:00 bis etwa 20:10 Uhr, Teilnahme vor Ort EUR 70, Livestream EUR 35 inkl. Material

Fast Strums & Flips – Schnell und effektvoll Akkorde spielen Hand auf’s Herz – die Ukulelespieler und Innen, die man völlig entgeistert bestaunt und bei denen man kurz überlegt, ob man die eigenen, plötzlich so dilettantisch wirkenden Ukuleleambitionen nicht doch lieber sein lässt, sie sind in der Regel nur eines: schnell. Das kannst du auch. Abendworkshop am 1. Juli 2020, 20:30 bis etwa 21:40 Uhr, Teilnahme vor Ort EUR 20, Livestream EUR 10 inkl. Material 

Advanced Swing Strumming – The Art of Playing Swinging 4th-Strokes Dir hat jemand erklärt, dass einzige Swing-Strumming-Pattern ist »Down Down Down Down« – aber wenn du das spielst, will es nicht so recht nach Swing klingen? Dann los: wir nehmen den Swing unter die Lupe. Abendworkshop am 15. Juli 2020, 20:30 bis etwa 21:40 Uhr, Teilnahme vor Ort EUR 20, Livestream EUR 10 inkl. Material

Detaillierte Informationen zu all meinen Kursen findest du auf meiner (notdürftig geflickten) Website https://www.ukulele-workshops.de/programm.php

Sonntag, 21. Juni: LLOTR (Lokal Listener on the Road) 2

(Uwe)

Beim Lokal Listener vom Frankfurter Musiker Gregor Praml wird in der Regel gemeinsam geredet, gegessen und musiziert. Am kommenden Sonntag entfällt die Musik, geredet und gegessen wird trotzdem, wahrscheinlich etwas mehr als sonst. Und getrunken wird natürlich, denn der Gast von Gregor und Melli Hepp bietet ein ganz besonderes regionales Bier an: das FXXXXfXXXXr Helles.

Beim zweiten LLOTR treffen Gregor Praml und Melina Hepp dieses Mal keinen Musiker, sondern den Gastronomen Simon Horn. Simon ist zusammen mit Raffaela Schöbel seit 2012 Betreiber des Restaurants Margarete in der Braubachstraße. „Das Restaurant im Bistro & Fenster zur Stadt“, so wirbt das Haus in der Frankfurter Altstadt mit gewissem Understatement. Hier gibt es mittags „Stammessen“ und abends Eigenkreationen, die einen bisweilen an Sterneküche denken lassen. Simon ist einer, der nie stehenbleiben will und ständig neue kreative Ideen mit seinem Team entwickelt. Er hat im Blumen angefangen und das Seven Swans mitentwickelt. Seine neueste Idee ist ein eigenes Bier: FXXXXfXXXXr Helles. Die Gastronomie hat es längst entdeckt, und wer es sich direkt nach Hause holen möchte, der kann es am „Wegbierkiosk“ – noch so eine Kreation von Simon & Co – abholen. Für den LLOTR geht es ins „Danzig am Platz“ in der Ostparkstraße. Dieses Mal kocht Simon, und zwar seine Version der Frankfurter Grünen Soße.

Sonntag, 21.6.2020, 
11 Uhr im Youtube-Livestream, 
Eintritt frei
Mit: Simon Horn, Gregor Praml, Melina Hepp

Die „LOKAL Listener Stammessen-Box“ beinhaltet:
1 Portion Grüne Soße
2 Bio-Eier
Kartoffel-Drillinge
1 Stück Apfeltarte
2 FXXXXfXXXXr Helles

Bild: Alex Kraus

Sonntag 21. Juni: Bridges-Kammerorchester

(Daniela)

Bridges kennt ihr bestimmt alle. Ein ganz wunderbares Ensemble. Wie toll, dass sie am Sonntag bei Heike & Winnie im Gallus Theater auftreten können:

Das Bridges-Kammerorchester vereint fast 25 Bridges-Musiker* innen und ihre Instrumente aus Orient und Okzident, Fernost und Lateinamerika; dadurch erweitert es die klassische europäische Orchesterkultur. Für ihre einmalige Besetzung greifen die Musiker*innen Musik und Musikkulturen aus ihren Herkunftsländern auf, komponieren und arrangieren passgenau und interpretieren die Stücke durch eine transkulturelle Spielpraktik neu.

Mit »Nomadic Music« spielt das Bridges-Kammerorchester erneut ein Programm, das sich mit der 'Musik als Migrantin' auseinandersetzt. Im Juni steht die Musik von Nomadenvölkern im Mittelpunkt; vertreten durch Arrangements von mongolischen, kurdischen und russischen Liedern sowie Werken von iranischen und aserbaidschanischen Komponist*innen. Die Werke wurden bis auf eine Ausnahme von Bridges Musiker*innen komponiert bzw. arrangiert. Höhepunkt bildet die Uraufführung von »Azerbaijani Fairy Tale« der in Detmold lebenden aserbaidschanischen Komponistin Khadicha Zeynalova.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation hat das Orchester das ursprünglich geplante Programm umgestellt und spielt das Konzert ohne Pause (Dauer: ca. 55 Minuten). Dirigiert wird das Bridges-Kammerorchester erstmals vom Malaysier Harish Shankar, 1. Kapellmeister am Staatstheater Meiningen.

Die geforderten Abstandsregeln werden eingehalten. Es gibt eine begrenzte Anzahl von Zuschauerplätzen, so dass das Konzert zweimal an diesem Abend gespielt wird, wobei die 18.00 Uhr Vorstellung ausverkauft ist. Eine Anmeldung mit Name, Adresse, Telefonnummer ist nötig unter 069-758060-20 oder per email an programm20@gallustheater.de.

Zusatz: Das Gallus Theater hat Musiker von Bridges in der schwierigen Situation der Auftrittssperre in den letzten Monaten mit seinem »Gallus Corona Kulturfonds« unterstützt. Mit dieser Produktionsunterstützung haben schon einige Musiker Filme erstellt, die auf unserer homepage unter:
www.gallustheater.de/2020/05/gcofond.php oder auf facebook: www.facebook.com/watch/159925827399440/

zu sehen sind:

  • Pejman Jamilpanah: Corona wir geben nicht auf
  • Eleanna Pitsikaki: Mazemenos
  • Andres Rosales und Vladimir Dindirjakov: Mandera
  • Elvenhain (Johanna-Leonore Dahlhoff und Katharina Filine Grossardt): Der Kuckuck und der Esel

Mit: ca. 20 Musiker*innen, Dirigent: Harish Shankar

Sonntag, 21.6.20, 18:00 Uhr Eur 18/12
Sonntag, 21.6.20, 20:00 Uhr Eur 18/12
Nur mit Vorbestellung an programm20@gallustheater.de. Bitte geben Sie bei ihrer Reservierung Vor- und Zuname , Adresse und Telefonnummer an; Sie können uns aber auch anrufen unter 069-75806020

Gallus Theater, Kleyerstr. 15, barrierefrei

Foto: René van der Voorden

Montag, 22. Juni: Idylle und Lebenslust

(Martin)Die Oper Frankfurt stemmt gerade ein Live- und Digitalprogramm, das ist sagenhaft! Sämtliche Kanäle – ob Live, digitale Hauskonzerte, Oper on Demand oder gar Flashbacks (also das nachträgliche Streamen von zuvor stattgefunden habenden Live-Konzerten) – sind möglich. Sensationell!

Es finden im Opernhaus tatsächlich Aufführungen statt. Die meisten waren in kürzester Zeit ausverkauft, aber für wenige Konzerte gibt’s noch einzelne Karten!

Zum Beispiel gibt es noch wenige Karten für die Kammermusik auf der Bühne am Montag, 22.06.20. Das Programm heißt ‚Idylle und Lebenslust’ und es spielen acht (!) Hornist_innen des Opern- und Museumsorchesters!

„Seit vielen Jahren musizieren die acht Hornist*innen des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters in Vorstellungen und Konzerten Abend für Abend zusammen. Diesmal stellen sich die Musiker*innen als Horn-Oktett vor und führen durch ein abwechslungsreiches und erfrischendes Kammermusik-Programmmit dem Titel Idylle und Lebenslust. Ihr Instrument, das Horn, nimmt sicher eine Sonderstellung unter den  Blechblasinstrumenten ein. Es zeichnet sich durch immense Klangvielfalt und Verwandlungsfähigkeit aus, die ihresgleichen sucht. Unsere Orchestermitglieder demonstrieren dies mit Streifzügen durch die Opernliteratur (Carmen, Lohengrin), weiter über ein Beethoven-Trio bis hin zu einem zeitgenössischen Stück des amerikanischen Komponisten Kerry Turner.“

Hier geht’s zum Ticketverkauf: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/kammermusik/?id_datum=2462

Aber bitte beeilen!

Beim Stöbern auf der Homepage gibt es im Spielplan außerdem jede Menge interessante digitale Mitschnitte zu entdecken: https://oper-frankfurt.de/de/spielplan/

Montag 22. Juni: #MITABSTANDGEHTSNICHT

(Daniela)

Eine Branche steht vor dem finanziellen AUS!
Große Kundgebung von Kunst und Kultur Live –


Kulturschaffende, Künstler, Veranstalter, Theater, Agenturen und deren Subunternehmer bangen um ihr Überleben und machen deshalb mit einer Kundgebung auf die katastrophale wirtschaftliche Situation in der Veranstaltungsbranche aufmerksam.

Auf der Bühne werden Künstler und Veranstalter stellvertretend für eine ganze Branche ihre Stimme erheben. Angekündigt haben sich bereits Künstler wie Urban Priol, die Ehrlich Brothers, Badesalz, Andreas Scholl, Marc Marschall, u.v.m. 

Seit Beginn des Lockdowns Mitte März gibt es keine Live‐Veranstaltungen im Kulturbereich mehr. Das hat zu einem enormen finanziellen Einbruch in der zweitgrößten Wirtschaftsbranche in Deutschland geführt (Kultur‐ und Kreativwirtschaft; Quelle: BMWI).
Nur zum Vergleich: In den Fußballstadien waren in der Saison 2017/18 rund 19 Millionen Zuschauer (Quelle: ARD‐Extra, 12.6.2020), die Theater, Festspiele und Konzerte hatten im gleichen Zeitraum rund 35 Millionen Besucher. (Quelle: Theaterstatistik Deutscher Bühnenverein). 

In den meisten Bundesländern gibt es nach wir vor auch keine Perspektive, wann und wie Veranstaltungen wieder wirtschaftlich durchgeführt werden können. „Mit Abstand geht es nicht“ – diese bittere Erkenntnis darf nicht das Ende für die Branche sein, und das gilt für Konzerte, ebenso wie für Tagungen, Kongresse und Festivals. Wenn es nicht jetzt ernst gemeinte politische Lösungen gibt und vor allem finanzielle Unterstützungen, drohen in Kürze Massenentlassungen aus diesem Wirtschaftszweig und Privatinsolvenzen in nie
dagewesener Höhe. Das betrifft nicht nur Künstler, es steht zu befürchten, dass viele freie Theater – und Veranstaltungsstätten diese Krise nicht überstehen. Ein Deutschland ohne die kulturelle Vielfalt wäre die Folge, ohne Konzerte, ohne Theater, ohne Lesungen, ohne Kabarett und Comedy. „Wir können unter der Einhaltung der geforderten Mindestabstände keine Veranstaltungen durchführen, ohne dabei ein horrendes Minusgeschäft zu produzieren, das gilt für kleine Theater ebenso wie für große Hallen“, so Stefan Schornstein
von der Veranstaltungsagentur S‐Promotion GmbH und Initiator dieser Kundgebung.

Die Live‐Veranstaltungsbranche kann nur überleben, wenn sie eine relevante finanzielle Rettung erfährt. Die aktuell für Live‐Veranstaltungen geltenden Abstandsregeln wirken hingegen im wirtschaftlichen Ergebnis wie ein komplettes Berufsverbot. Einer ganzen Branche droht das Aus, wenn sie jetzt nicht arbeiten darf und finanziell allein gelassen wird. 

Erwartet werden neben Künstlerinnen und Künstlern, vor allem auch die beschäftigten Sub‐Unternehmer wie Veranstaltungs‐ , Künstler ‐, Presse ‐ und Eventagenturen, Technikfirmen, Cateringfirmen, etc., die zumeist Selbständige sind.  
Tickets: Wir rechnen mit einer hohen Teilnehmerzahl und bitten daher um eine
Registrierung, damit der Einlass ab 11 Uhr reibungslos ablaufen kann. Aber auch ohne Ticket ist der Einlass möglich. 

https://www.printyourticket.de/Kuenstler/mitabstandgehtesnicht‐4136.html

Anreise:  
S1 oder S2 bis zur Station Farbwerke/Jahrhunderthalle, von hier mit dem Bus Linie 53 oder zu Fuß in ca. 7 Gehminuten.
Für Anreisende mit dem Auto sind Parkplätze ausreichend vorhanden.  
Wir achten auf die geforderten Abstands‐ und Hygieneregeln.
Diese Veranstaltung unterstützt die Aktion https://night‐of‐light.de/, welche ebenfalls am 22.06. abends stattfinden wird und auf die dramatische Situation der Veranstaltungsbranche hinweise wird. 

KUNDGEBUNG in Frankfurt: 22.6., um 11:55 (5 vor 12!)
auf dem Open‐Air Gelände vor der Jahrhunderthalle (ohne Autos), Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt am Main (Höchst), Dauer: ca. 2 Stunden

Foto: Centralstation Darmstadt

Donnerstag 24. Juni: iQ – Konzertreihe mit Neukompositionen

(Daniela)

Das wird bestimmt ein sehr schöner Abend!

Das Museum Angewandte Kunst bringt zeitgenössische und klassische Musik in eine spannungsreiche Interferenz mit den abwechslungsreichen Themen seiner Ausstellungen.

Für die iQ-Konzertreihe interpretiert das isenburg Quartett an drei Abenden im Jahr Themen und Objekte des Museums musikalisch; je drei Uraufführungen ergänzen das Konzertprogramm.

Nach dem Auftakt im Januar findet am 24. Juni 2020 das zweite Konzert in diesem Jahr statt. Im Rahmen der Ausstellung Life doesn’t frighten me. Michelle Elie wears Comme des Garçons wird eine Neukomposition der Komponistin Elnaz Seyedi uraufgeführt werden. Seyedi hat sich von der kreativen Handschrift der japanischen Modeschöpferin Rei Kawakubo inspirieren lassen und sie für ihre Komposition frei interpretiert. Die Modeentwürfe stammen aus der Garderobe von Michelle Elie und werden in der Ausstellung mit den persönlichen Geschichten und Alltagserfahrungen ihrer Trägerin ergänzt.

Bei der Neukomposition von Elnaz Seyedi wird es um den Gegensatz von Gewohntem und Ungewohntem, von etablierten Strukturen und deren Verfremdung, Brechung oder Deformation gehen. Geläufige tonale Setzungen werden aus der Form gedrängt, verunsichern oder provozieren und führen im besten Fall zu neuen Klangerfahrungen.

Das isenburg Quartett wird von aktiven Mitgliedern des in Frankfurt beheimateten Ensemble Modern gegründet, das sich wiederum seit seiner Gründung 1980 der Aufführung aktueller Musikströmungen verpflichtet fühlt und international einen herausragenden Ruf genießt. Die vier Musiker*innen des isenburg Quartetts sind Jagdish Mistry (1. Violine), Diego Ramos Rodríguez (2. Violine), Laura Hovestadt (Viola) und Michael M. Kasper (Violoncello). Sie haben eine weitgespannte musikalische Erfahrung, die in ihre Quartettarbeit einfließt. In dieser kleinen, beweglichen Besetzung sind sie daher bestens geeignet, um auf die besondere räumliche Situation des Museums zu reagieren und die wechselnden Ausstellungen thematisch für ihr musikalisches Programm aufzugreifen.

Die Anzahl der Konzertkarten ist begrenzt. Die Karten sind an der Museumskasse und Online erhältlich. Das Konzert findet unter strikter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregelungen statt. Neben dem Tragen eines Mundschutzes, müssen Konzertbesucher*innen ihren Namen, ihre Anschrift und Telefonnummer an der Kasse hinterlassen.
Tickets unter: https://www.museen-ticket.de/Museum-Angewandte-Kunst/isenburgQuartett-21732256/

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Eintritt: 18 Euro / erm. 12 Euro.

Foto: (c) Adriano Cisani

Mittwoch, 1. Juli: Of/ Eröffnung des Super-Corona-Pop-Up-Artstores

(Andrea)

Die Corona-Krise trifft alle. Nicht nur Menschen und Künstler im Live-Geschäft, sondern auch Bildende Künstler in ihren Ateliers. Weil auch sie aktuell keine Möglichkeiten haben, ihre Arbeiten zu präsentieren, hat das Haus der Stadtgeschichte Platz in der Industriehalle gemacht und lädt zur Eröffnung in halbstündigen Slots - mit Anmeldung, zum Formular geht es hier:https://www.offenbach.de/service/formulare/anmeldung-hds-popup-corona.php
Es soll übrigens Kunst für den großen und kleinen Geldbeutel geben, neben der Ausstellung in der Halle soll es eine Online-Galerie mit den Werken geben, die dann auch in die Social-Media-Kanäle gestreut wird, um möglichst viele Käufer und Interessenten zu finden.

Haus der Stadtgeschichte 
Herrnstraße 
Offenbach 

AB Donnerstag, 2. Juli: Of/ Parkside im Hof

(Andrea)

Das Parkside-Festival ist in zweierlei Hinsicht eine mehr als erfreuliche Sache: Erstens ist es natürlich wunderbar, dass der schöne Ort auf dem ehemaligen Clariant-Gelände mit einem bunten Programm bespielt wird, bei dem alle möglichen Macherinenn und Macher in der Stadt mitmischen:Von Anfang Juli bis Ende August werden das Offenbacher Kulturmanagement und die Betreiber von Parkside Studios, Lederpalast, Rebell(i)sche Studiobühne, von Filmklubb und afip (akademie für interdiziplinäre prozesse) jede Woche von Donnerstag bis Samstag Livemusik und Open-Air-Kino präsentieren.

Zweitens ist es toll, dass das Studio von Andreas weiterhin mit Leben gefüllt wird. Ich bin mir sicher, er sitzt auf seiner Wolke und freut sich daran.

Nun, und was wird geboten? Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen inklusive der Infos und den jeweiligen Ticketlinks gibt es auf dieser Seite: https://www.offenbach.de/kultur-und-tourismus/veranstaltungen/parkside-im-hof.php#

Parkside Studios
Friedhofstraße 59
63065 Offenbach am Main
S-Bahnhaltestelle: Offenbach Ost

10. Juli- 15. August: Alte Schinken Festival

(Uwe)

„Nach dem Räuchern muss der Schinken reifen. Dies geschieht am besten in einem gleichbleibend temperierten Raum (8 – 12 Grad Celsius) mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit“ von 80 – 85%.“

Die Filme, die Daniel Brettschneider an einigen Wochenenden im Sommer zeigt, sind einige Jahrzehnte gereift und verdienen daher die Klassifizierung „alte Schinken“.

Gut waren die Filme bereits damals, auch ohne computeranimierte Tricks und Ultra HD. „In Städten mit Häfen haben die Menschen noch Hoffnung“; das schöne Zitat von Musiker Bernd Begemann trifft auch auf Offenbach zu.

Dort gibt es einen Hafen und im dortigen Hafenpark zeigt Daniel ab 10. Juli jeweils freitags und samstags sechs Klassiker:
„Es begann in Neapel“ mit Sophia Loren und Clark Gable (aus 1960), der leider stets aktuelle

  • „In der Hitze der Nacht“ mit Sidney Poitier (aus 1967),
  • „Avanti, Avanti“ mit Jack Lemon (aus 1972 – siehe auch FILME/Top10),
  • „Der Swimmingpool“ mit Romy Schneider und Alain Delon (aus 1969),
  • „Moby Dick“, mit dem stets grimmig dreinblickenden Gregory Peck (aus 1956 – gedreht von John Huston) und
  • „James Bond – 007 jagt Dr. No“ mit Sean Connery (aus 1962).

Alle Filme haben mehr oder weniger mit Wasser zu tun. Bei einigen Filmen bringen bereits die Titel die Verbindung zum Meer (Neapel, Moby Dick) oder zum Swimming Pool, bei anderen ist die Verbindung schnell hergestellt: In James Bond – 007 jagt Dr. No läuft die Schweizerin Ursula Andress, geboren in Ostermundigen im Kanton Bern, Filmname: Honey Ryder, im Bikini aus dem Meer. Ein weltbekanntes Bild. Sie war das erste Bondgirl.


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