12.06.2020
Inhalt: IM GRÜNEN / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E R O L L T E S: Schweinsteiger vs. Flohe / Zum Abschluss noch etwas über Diskrimminierung / G E D R U C K T E S / Freitag, 12. Juni: Moses und Aron / Freitag 12. Juni: Wirkliches Theater im Theater Willy Praml / Freitag, 12. Juni Vernissage / Freitag, 12. Juni: Die neue Leere / Freitag, 12. Juni: Musik- und Kulturfestival im Neuen Frankfurter Garten / FILME: SEMI-PRO / Samstag, 13. Juni: Batschkapp Sommergarten / Seuchen, Pest und Cholera in Frankfurt / Sonntag, 14. Juni: Live-HörSpiel „Old Shatterhand unter Kojoten“ / Montag, 15. Juni: TITANIC BoyGroup – Live im Autokino / Impressum
IM GRÜNEN

Vier Jahre lang hatte ich keinen Flohmarktstand mehr gemacht, weil ich beim Rotlintstraßenfest immer arbeiten musste. Dieses Jahr sollte es endlich soweit sein: Ich habe den Lockdown genutzt und ordentlich ausgemistet und dann wurde das Rotlintstraßenfest abgesagt.

Da kam die Einladung von Tine & Hendoc zum ersten privaten Flohmarkt in der Heidetränke genau richtig. Ich sollte in den Ausgehtipps nicht groß Werbung machen, da es die erste Veranstaltung dieser Art war und sie erst einmal testen wollten, wie das so klappt.
Fazit: es hat super geklappt. Am schönsten Platz im Taunus trafen Kitsch, Kurioses, schicke Kleidung, Schmuck, Bücher, Barbies und Antiquitäten auf sehr nette Käufer*innen. Es gab dazu köstlichen Apfelwein, Kaffee & selbstgebackene Kuchen und tolle Musik - und natürlich Hendocs Kunstwerke zu bestaunen.

Wir sind einiges losgeworden und hatten viele nette Gespräche, vor allem um Uwes Minidiskgerät wurde viel diskutiert. Der Gewinn war zwar nur gering, aber das liegt vor allem aber daran, dass ich eine schlechte Verkäuferin bin. So habe ich einen A4 Ordner voller Pokemonkarten für 10,- € verkauft und musste mir dafür heute früh eine Standpauke von meinem Sohn anhören.

Aber um das Geldverdienen ging und geht es ja auch nicht, sondern um den Spaß & Freude (und Platz im Keller). Auf jeden Fall war es so schön, dass es in sechs Wochen wieder soweit ist. Diesmal werde ich Euch rechtzeitig Bescheid geben.

Tags zuvor hatten wir mit Freunden zu Hause das DFB Halbfinale geschaut. Mein Tipp hat nicht geklappt, die Eintracht hat leider verloren. Aber traurig war ich nicht, denn das Tor von Danny da Costa hat verdammt gut getan und dass die Eintrachtspieler auf ihren Trikots blacklivesmatter stehen hatten, hat mich sehr gerührt. Das ist schon ein besonderer Verein.

Apropos Verein: Uwe, der ja Schalke Fan ist, schreibt heute im GEROLLTEN über einen Kölner Spieler. Und dazu gibt es auch eine Gewinnfrage. Wer die beantworten kann, kann Tickets für eine besondere Stadtführung gewinnen: Clemens Hoh, bietet nämlich eine neue Stadtführung an: Pest, Seuchen & Cholera – Frankfurt übersteht jede Krise. Die Termine findet ihr weiter unten.
Am Samstag, den 20.6. von 12:00-13:30 Uhr bietet er eine Führung exklusiv für 10 Ausgehtippleser*innen an. Da ich mir vorstellen kann, dass viele von Euch die Tickets gewinnen wollen bitte ich erst einmal nur die Leute sich zu melden, die in der Pflege arbeiten. Sollten sich bis nächste Woche nicht 5 Leser*innen (+1 Begleitperson) gefunden haben, verlosen wir nochmal.

So, jetzt aber Schluss. Ich muss los.

Lebt wild!

Daniela

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00 (Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr). Wer eine Rechnung benötigt, schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

Antwort bitte an Uwe senden: schwoebke@aol.com

5 x 2 Plätze
ausschliesslich für Menschen, die in der Pflege arbeiten (privat, als Arzthelfer*in oder im Krankenhaus) zur Stadtführung "Pest, Seuche und Cholera" am Samstag, den 20.6. von 12:00-13:30 Uhr mit Clemens. (Uwe und ich sind auch dabei). Gewinnfrage: Uwe hat einmal bei Amazon eine Kritik geschrieben. Wie lautet diese? (Siehe GEROLLTES)

G E R O L L T E S: Schweinsteiger vs. Flohe

(Uwe)

Wieso sollte ich mir eine Dokumentation über Bastian Schweinsteiger auf Amazon Prime anschauen, die von Til Schweiger gedreht wurde? Wobei es interessant wäre, wie Schweiger seine in seinen Filmen omnipräsente Tochter in einen Streifen über das Leben des wirklichen Fußballers Bastian Schweinsteiger eingebaut hat. Wird ihm sicher gelungen sein, erfahren werde ich es aber nicht, weil ich mir den Film nicht anschauen werde. Neben der Tatsache, dass er von Schweiger ist, gibt einen weiteren erheblichen Grund: Die Vermeidung von Langeweile. Die Story ist nämlich vorhersehbar: junger Wilder, Jugendfreund von Skifahrer Felix Neureuther (Auftritt Neureuther), entscheidet sich gegen professionelles Skifahren und für Fußball (Auftritt Eltern), landet bei den Bayern, wird von Jugendtrainer Hermann Gerland aufgebaut (Auftritt Gerland), kriegt einen Vertrag bei den Profis (Auftritt Hoeneß), Durchbruch bei den Bayern (Auftritt irgendeines ehemaligen Bayern-Stars, sagen wir Kahn, mit einer Anekdote über den jungen, flippigen „Schweini“ ), wird Nationalspieler (Auftritt diverse Bundestrainer), verletzt sich ab und zu (Auftritt Dr. Müller Wohlfahrt), vergeigt einen Elfmeter beim „Finale dahoam“ (tragisch verlorenes Champions League Finale in München, Auftritt weinender Schweinsteiger), gewinnt die Champions League und wird Weltmeister (Auftritt Bayerntrainer Heynckes, Bundestrainer Löw und weinendem Hoeneß), wird von Pep von Bayern nach Manchester vertrieben (kein Auftritt Guardiola), gurkt da rum (Auftritt Manu-Star Rooney), wechselt in die USA (Auftritt Schweinsteiger) und macht am Ende seiner Karriere ein Abschiedsspiel in München (alle weinen). Dazwischen heiratet er die serbische Tennisspielerin Ana Ivanovic in Venedig (Auftritt Ivanovic und erneut Freund und Trauzeuge Neureuther) und wird Vater.

Alles wurde schon irgendwie und irgendwo erzählt, nur halt noch nicht von Til Schweiger in Spielfilmlänge. Die Phrasen über ehemalige Fußballer hat man schon tausende Male gehört und genauso oft hat man deren wichtigsten Spielszenen und Tore gesehen. Neuerungswert im Film haben nur private Videos aus der Kindheit oder aus dem Privatleben (zum Beispiel von der Hochzeit in Venedig). Das sind Einblicke in das Leben der ansonsten abgeschotteten Kicker, die exklusiv in Filme eingebunden werden. Am Ende interessieren sie niemanden. Wenn jemand etwas über Schweinsteiger hören / sehen will, dann sollte sie/er einfach in einer Suchmaschine die Begriffe „Gerland“ und „Schweinsteiger“ eingeben und die kurzen Videos schauen. Das reicht.

Ich habe nichts gegen Bastian Schweinsteiger, nur öden mich solche, selbst in Auftrag gegebene Filme oder welche, die von Freunden des Spielers gedreht werden, weil denen keine gescheiten Geschichten für Spielfilme einfallen (wie in diesem Fall). Ein Beispiel für diese überflüssigen Fußballer-Imagefilme ist übrigens auch KROOS. Wer sich richtige Dokumentationen über Fußballer anschauen will, muss folgende unbedingt sehen: MARADONA vom mehrfach ausgezeichneten Briten Asif Kapadia (drehte auch SENNA und AMY) und DER MIT DEM BALL TANZTE über Heinz Flohe. Diese Dokumentation über die Kölner Spielerlegende ist anrührend und absolut herausragend, weil Flohe nicht nur ein Weltklassespieler war, der seine Klasse im deutschen Trikot viel zu selten zeigen durfte, sondern weil er auch abseits des Platzes außergewöhnlich war. Meine einzige Kritik, die ich je bei Amazon einstellte, lautete „Eine ganz wunderbare Doku über einen fantastischen Sportler. Absolut geeignet für jeden Fußballfreund. Auch wenn er/sie - wie mich - absolut nix mit dem 1 FC Köln verbindet.“ An dieser Meinung hat sich bis heute nichts verändert. 

Zum Abschluss noch etwas über Diskrimminierung

Ich wurde als deutscher weißer Mann geboren. Dass gerade ich Sohn meiner Eltern wurde, haben die nicht geplant. Das war Zufall. Ich hätte genauso gut als Frau in einem armen afrikanischen Land geboren werden können. Einfacher als in der Kombination weiß, Mann und Industrienation kann man es in der Regel nicht haben. Das ist ein unverschuldetes Glück, wie, wenn man in einen Daddel-Automaten ein 2 EUR Stück steckt und durch Zufall eine "Serie" gewinnt und seinen Einsatz vervielfacht. Dafür kann man am Ende nichts. Wer meint, etwas besseres zu sein als jemand, die/der mit anderer Hautfarbe in einem bettelarmen, von Kolonialisten ausgebeuteten Land, geboren wurde, hat im Fußball nichts verloren. Daher ist es richtig, dass sich die Vereine und deren Spieler und auch die Schiedsrichter gegen Rassismus und Diskriminierung positionieren. Wenn jemand beim ruhmreichen TSV Goddelau oder bei Concordia Eschersheim ankündigt, dass er einen Freund mit zum Training bringt, ist die letzte Frage, ob er schwul ist oder welche Hautfarbe er hat. Es zählt das fußballerische Geschick und mehr noch, was er für ein Mensch ist.

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G E D R U C K T E S

Druckfrisch auf dem Tisch: Wie alles begann – und zwar beim altersgemischten Performancekollektiv Masters of the Universe. Die habe ich vor einiger Zeit auf der Hafeninsel in Offenbach bei tollstem Sommerwetter erlebt: crazy und erfrischend anders. Und nicht alles habe ich verstanden, oder damals verstehen wollen. Das will ich jetzt nachholen mit der schönen Publikation, die gleichsam visuelle Bestandsauf­nahme, persönliche Innensicht und analytischer Rundumblick ist und die Entwicklung der Gruppe mittels Fotos, Stücktexten, Interviews und Essays dokumentiert. Masters of the Universe: Theater der neuen Generation, mit Unterstützung des Mousonturm Frankfurt. Das Institut für angewandte Theaterwissenschaft in Gießen hat ja schon viele großartige Künstlerinnen und Künstler, Performancekollektive und mehr hervorgebracht. So auch SKART (Schröppel Karau Art Repetition Technolo­gies), die seit 2013 ein „Theater der neuen Generation“ entwickeln. Basisdemokra­tisch und jenseits von Sparten-­Denken arbeiten Schülerinnen und Schüler demokratischer Schulen und ältere Akteurinnen und Akteure von SKART an zeitgenössischer Performance Art, die sich glei­chermaßen an Kinder und Erwachsene richtet. Masters of the Universe verstehen sich als Werk­zeug, um gesellschaftliche Phänomene unter dem Aspekt des Verhältnisses von Kindern und Erwach­senen zu untersuchen. Ästhetisch wie strukturell neue Akzente in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Spannend.
Reingucken und bestellen könnt Ihr hier: www.theaterderzeit.de/buch/masters_of_the_universe/

Freitag, 12. Juni: Moses und Aron

(Martin)

2015 hatte die Oper Moses und Aron an der Komischen Oper Premiere und diese Produktion war ein einmaliges Projekt zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.

Zum ersten Mal ist die Erfolgsinszenierung online zu sehen. (Für drei Monate online!).

Die Neue Zürcher Zeitung schrieb anlässlich der Premiere: „Kosky, der selbst Regie führt, befreit die als Oratorium geplante Oper von jeder Verlautbarungsstatuarik. Er macht daraus lebendiges, überbordendes, ja die Besucher förmlich anspringendes Theater, durchaus im Sinne seines breitenwirksamen Erfolgsrezepts, und legt dabei alle Beteiligten kurzerhand auf die Couch.[…] Der Chor singt seine Partie schlicht überwältigend souverän, klar in der Intonation, fokussiert, mit stellenweise ekstatischer Wucht. Obendrein folgt er Koskys virtuoser Massenchoreografie mit einer Hingabe, bei der kein Einziger aus der Reihe tanzt.“

Und Deutschlandfunk-Kultur berichtete: „Es ist Barrie Koskys große Leistung, Schönbergs Oper nicht mit abschließenden Antworten zu versehen, sondern als einen quasi talmudischen Prozess des unentwegten Fragens und Suchens zu erzählen. Seine Inszenierung provoziert widersprüchlichste Deutungsmöglichkeiten. […] Auch musikalisch wird der Abend noch lange im Gedächtnis bleiben. Vladimir Jurowski fächerte den Gestaltenreichtum der Zwölfton-Partitur mit dem sich selbst übertreffenden Orchester der Komischen Oper präzise auf, und erweckte die vibrierenden Schönheiten dieser Musik charakteristisch zum Leben. Und die fabelhafte Leistung des von David Cavelius sorgfältigst einstudierten Chores kann gar nicht überschätzt werden.“

Sehr sehenswert und tatsächlich drei Monate online!

Hier geht’s zum Stream (ab 19.00h): https://www.komische-oper-berlin.de/online-spielplan 

Freitag 12. Juni: Wirkliches Theater im Theater Willy Praml

(Martin)

Erreger. Ein Trader in Quarantäne von Albert Ostermaier

Willy macht’s möglich - das Theater Praml öffnet und spielt! 

Ab dem 5. Juni wird das Ein-Personen-Stück ERREGER. EIN TRADER IN QUARANTÄNE von Albert Ostermaier aus dem Jahre 2014 gezeigt.

„In dem Theatermonolog ERREGER geht es um den alltäglichen Wahnsinn und den Alltag des Wahnsinns unserer Geldgesellschaft. Ein Trader gerät urplötzlich in Quarantäne:

Der Börsenmakler findet sich in einem hermetisch abgeriegelten Zimmer wieder. Kaum weiß der Mann noch, was Realität, was Fiktion ist. Das Leben ein Börsentraum. Während er unter seiner Schädeldecke die brummenden Wespen der virtuellen Erregung zu spüren vermeint, glaubt er sich von einem Computervirus befallen. Doch der Zuschauer ahnt von Anfang an: Der Mann selbst und seine Lebensweise sind der „Erreger“. Seine Gedanken rennen in einem Monolog um sein Leben.“

Gespielt wird: Freitag 12.06., Samstag 13.06., Freitag 19.06., Samstag 20.06., Freitag 26.06., Samstag 27.06 um jeweils 20.00h.

Freitag, 12. Juni Vernissage

(Petra)

Mal wieder ins Lola Montez zu Kunst und netten Menschen – und noch dazu redet zur Eröffnung die wunderbare Anett Göthe, also Frau Dr. Göthe, Kunsthistorikerin, Kunstjournalistin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Städel-Museums. Hört sich einem super Start ins Wochenende an. Die Kunst von Serkan Goeren lässt sich in acht Punkte fassen: 1. durch Kunst durchsehen, 2. Kunst durchschauen, 3. in der Kunst suchen,4. Kunst verstehen, 5. durch die Kunst verstehen, 6. der Kunst beistehen, 7. der Kunst auf die Schliche kommen, 8. Kunst zu Ende bringen. Noch Fragen? Der Künstler ist anwesend.

see | ing through : art von Serkan Goeren, Vernissage, Ort: Kunstverein Familie Montez, Adresse: Unter der Honsellbrücke, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei: ja.

Freitag, 12. Juni: Die neue Leere

(Martin)

„Fotos: Die wahre Lektion, die uns Covid 19, die toxische Unbekannte, erteilt, sei eine soziale – eine Lektion über uns selbst. Wie rational, resilient, klug und besonnen bleiben wir? Mit der Pandemie, sei „die Welt in ein Entwicklerbad gefallen“. Schon bald könne man „genau sehen, welche Kontraste und Konturen sich herausprägen werden“, behauptet der Kulturwissenschaftler Joseph Vogel. 

In ein Entwicklerbad sind auch die Momentaufnahmen der Fotografin Anna Meuer gefallen, die sich in den letzten zwei Monaten mit genauem Blick auf eine Wanderung durch die Metropole Frankfurt begeben und ihrem Fotoapparat spontane Entdeckungen zugemutet hat. Sie fand ein urbanes Draußen vor, vakuumkrank die Plätze und Straßen, das Verschwinden der Wimmelbilder legte eine neue Architektur der Leere frei. 

Lesung: Empfinden wir in uns auch eine Leere, die es neu zu füllen gilt? Dieser Frage stellen sich der Leiter von Theatre4You, Michael Gonszar, und vier Mitglieder seines Ensembles mit ausgewählten Texten zur Begleitung der 30 Fotos von Anna Meuer. Texte wie Fotos kommentieren auf je eigene Weise unsere Versuche, im Rahmen der Formen der sogenannten „neuen Normalität“ einen Umgang mit der Welt und uns selbst zu finden. 

Musik: Nach jeder der 8 Themensequenzen machen wir eine musikalische Zäsur mit Klavierstücken, ausgewählt und präsentiert von Andreas Sommer und laden das Publikum,
anschließend zum Gespräch ein.“

Das Gallus Theater macht darauf aufmerksam: Wegen der amtlichen Vorschriften können wir nur eine begrenzte Anzahl von Zuschauern pro Abend zulassen. Bitte melden Sie sich an und hinterlegen Name, Adresse und Tel. Nr. Bringen Sie eine Mundschutzmaske mit! Kartenvorbestellungen unter 069 758060-20 (abends mit Anrufbeantworter) Mail: programm19@gallustheater.de

Gallus Theater, Kleyerstr. 15, D-60326 Frankfurt am Main

Freitag, 12. Juni: Musik- und Kulturfestival im Neuen Frankfurter Garten

(Uwe)

Das traditionelle Musik- und Kulturfestival mit unterschiedlichen Künstlern soll über die Sommermonate freitagsabends im Neuen Frankfurter Garten stattfinden. In dieser Woche sind im Rahmen dieser Reihe Matthias Baumgardt, April King und Freunde zu Gast. In der Zeit von 19.00 bis 22.00 Uhr werden die bekannten Frankfurter Musiker ihr Publikum verzaubern.

Das Vereinsteam des Neuen Frankfurter Gartens umsorgt die Gäste mit kleinen Snacks und Getränken, wie gewohnt in Bio-Qualität.

Bei Veranstaltungen stehen ausschließlich Sitzplätze zur Verfügung. Da diese nur in begrenzter Zahl angeboten werden können, nimmt der „Gadde“ unter info@bienen-baum-gut.de gerne Reservierungen an. 

Weiter geht es in den kommenden Wochen wie folgt (kurzfristige Änderungen möglich):
26.06: Bembel Blues Buben
10.07: HOT JAZZ ACOUSTICS

Eine mögliche witterungsbedingte Absage wegen Regen erfolgt bis 16.00 Uhr und ist über die Facebook-Seite vom Neuer Frankfurter Garten oder telefonisch unter: 0151-12514056 zu erfahren.

Frankfurt, Danziger Platz
Beginn: 19 Uhr
Barrierefrei
Spenden sind willkommen: Bienen Baum Gut e.V., Frankfurter Volksbank IBAN DE45 5019 0000 6101 1392 70
Foto: Frankfurter Garten

FILME: SEMI-PRO

(Uwe)

Es gibt Filmfans, die stellen sich ganze Regale voll mit Figuren und Modellen von Flugzeugen oder Raumschiffen aus ihren Lieblingsfilmen. Jeder wie sie / er will. Die beiden einzigen Merchandise-Artikel, die ich zu Filmen habe, sind zwei T Shirts: (1) Ein „Vote for Pedro“-Shirt aus der sehr empfehlenswerten Coming of Age Komödie NAPOLEON DYNAMITE und (2) ein Fan-Shirt der „Flint Tropics“, einem fiktiven Basketballclub aus einem der wenigen witzigen Sportfilme, die es überhaupt gibt. Sport wird in der Regel sehr ernsthaft verfilmt, eine schöne Ausnahme von der Regel bildete für mich lange nur SCHLAPPSCHUSS mit Paul Newman.

Der Film zum Shirt heißt SEMI-PRO und spielt 1976 in der tristen Industriestadt Flint: Der Besitzer der Flint Tropics ist außergewöhnlich exzentrisch und so von sich überzeugt, dass er – trotz seines bescheidenen Talents – selbst bei seinem höherklassigen Team mitspielt, das wegen einer Umstrukturierung der Profiligen in die höchste Spielklasse (NBA) aufsteigen kann. Damit die Flint Tropics dieses Ziel erreichen, verstärkt Moon sein Team trotz knapper Kassen, in dem er eine Waschmaschine gegen einen ehemaligen Starspieler (Woody Harrelson) eintauscht. Weil in der NBA auch die Wirtschaftskraft ein wichtiger Faktor ist, versucht die Halle bei Heimspielen durch spektakuläre Aktionen zu füllen. So kündigt er vollmundig an, dass er in der Pause mit einem Bären kämpfen will und versucht ein anderes Mal mit dem Fahrrad über eine Gruppe aneinandergereihte Cheerleaderinnen zu springen. Das ist lustig, richtig witzig wird der Film aber insbesondere deshalb, weil Jackie Moon von dem von mir sehr geliebten Will Ferrel gespielt wird. Keiner könnte Moon auch nur ansatzweise so spielen wie der US-Komiker mit dem Allerweltsgesicht. Ich finde nicht alle Filme mit Ferrel toll, teilweise sind sie mir zu schräg (das soll was heißen) und oft hat er nur eine kleine Rolle, aber er spielt immer großartig. In jedem Film ist mindestens eine Szene mit ihm enthalten, bei der ich vor Lachen keine Luft mehr kriege: die Burrito-Szene in ANCHORMAN, die Hackbraten-Szene ich HOCHZEITSCRASHER oder eben die I FIGHT A BEAR-Szene aus SEMI-PRO. 

Samstag, 13. Juni: Batschkapp Sommergarten

(Daniela)

Weiter geht's mit dem Batschkapp Sommergarten:

"Auch diesen Freitag und Samstag! (12.06. + 13.06.) geöffnet! Los geht’s ab 18:00 Uhr.

Kommt vorbei auf genießt die entspannte Atmosphäre, frische Luft, Drinks & Food im Biergarten auf unserem Freigelände. Geöffnet wird bei gutem Wetter jeweils von 18:00 - 22:00 Uhr. Und selbstverständlich achten wir auf die Hygiene- und Abstandsregeln.

Es gibt auch wieder LIVEMUSIK! Am Freitag freuen wir uns auf die latin - fusion Band:
MAKIA https://www.facebook.com/makiaband/

Batschkapp, Gwinnerstraße 5, Frankfurt, barrierefrei


Dann, aus gegebenem Anlass: Auch die Batschkapp kämpft mit der Krise und bitte um Support. Aber nicht einfach so, sondern mit tollen Goodies, schaut mal rein: https://batschkapp.weebly.com/?fbclid=IwAR2oW1mEg6GFNitg4G_djrAuMokboefZUwoTMOPbwtbYf7BmywxyiYkGDYM#/

Seuchen, Pest und Cholera in Frankfurt

(Daniela)

Das ich Stadtführungen liebe hatte ich ja schon mehrfach erwähnt.
Auch Clemens Hoh ist ein super Stadtbilderklärer und bietet jetzt eine besondere Stadtführung an:

Seuchen, Pest und Cholera in Frankfurt

Corona hat uns verunsichert. Viele neue Regeln und Einschränkungen! Schulschließungen, Messeausfall und Maskenpflicht sind gar nicht neu – das gab es alles schon einmal! Pest, Cholera, Spanische Grippe – viele Epidemien haben Frankfurt bedroht. Der Blick in die Jahrhunderte macht aber auch Mut: Denn egal wie schrecklich die Ereignisse waren, Frankfurt hat jede Pandemie auch wieder 

Während der Corona-Krise gab es viele neue Regeln und Einschnitte, die uns verunsichert haben. Dabei gab es das alles schon. Maskenpflicht? Gab es schon. Schulschließungen? Gab es schon. Messeausfälle? Gab es alles schon. Frankfurt hat Schlimmeres erlebt – und überstanden. Clemens Hoh nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Frankfurter Stadtgeschichte.

Pest, Cholera, Spanische Grippe – unterschiedlichste Krankheiten haben sich in allen Jahrhunderten verbreitet. Gerade eine Messestadt wie Frankfurt war dabei ein idealer Verbreitungsort. Dabei gab es viele Opfer zu beklagen, aber so schrecklich diese Ereignisse waren, sieht es mit einigen Jahren Abstand nicht mehr so schlimm aus. Denn die gute Nachricht ist: Frankfurt hat jede Pandemie auch wieder überstanden!

Dabei war Frankfurt noch nie so gut gegen eine Epidemie gerüstet wie heute. Schließlich gab es früher weder Antibiotika noch ernsthafte Krankenhäuser. Kranke wurden sich selbst überlassen oder aus der Stadt geschmissen. Aderlass war ein beliebtes Heilungsmittel – wenn man es überlebt hat.

Auch Fake-News und Verschwörungstheorien gab es schon. Seuchen haben die verrücktesten Ängste und Theorien bei den Menschen hervorgebracht. Wer nicht alles an der Pest schuld gewesen sein sollte – und was nicht alles gegen die Krankheit helfen sollte.

Auf einem unterhaltsamen Spaziergang durch die Frankfurter Innenstadt erläutert Clemens Hoh, welche Krankheiten es schon in Frankfurt gab und wie die Menschen damit umgegangen sind. Welche Mittel es gegen die Krankheiten gab und warum noch nie Klopapier gefehlt hat. Und nebenbei klären wir auch, woher die Klappergasse ihren Namen hat.

Die nächsten Führungen finden am Sonntag 14.6. um 15 Uhr, Donnerstag 18.6. 15:30 Uhr und am Montag 22.6. um 18:30 Uhr statt. Weitere Termine auf der Webseite. Anmeldungen hier:

https://www.frankfurter-stadtevents.de/Datum/22-Juni-2020/Pest-Seuche-und-Cholera_20016102/

Sonntag, 14. Juni: Live-HörSpiel „Old Shatterhand unter Kojoten“

(Daniela)

Ich finde das hr2-RadioLiveTheater super klasse! Heute treten sie vor der Jahrhunderthalle mit dem Stück „Old Shatterhand unter Kojoten“ auf.

Im Llano Estacado verbreitet eine Verbrecherbande Angst und Schrecken: die Kojoten. Als Old Shatterhand und sein Gefährte Sam Hawkens auf eine Postkutsche stoßen, deren Passagiere kaltblütig ermordet wurden, nehmen die beiden Westmänner die Spur der Banditen auf. Es beginnt eine Verfolgungsjagd quer durch den Westen der USA, bei der die Jäger bald zu Gejagten werden. Dabei haben die Kojoten es nicht nur auf fette Beute abgesehen, sondern auch auf das Leben einer jungen Lady.

Ein „Roadmovie“ für die Ohren - Actionreich und spannend bis zum großen Showdown.

Seit über 120 Jahren gehört Karl May zu den Klassikern der Abenteuerliteratur. In seiner Tradition bringt das hr2-RadioLiveTheater einen neuen Western als Live-HörSpiel auf die Bühne. Wie immer mit Kostümen, Effekten, Musik und „handgemachten“ Geräuschen.

Bei dem Gastspiel gibt’s ein eigenes, neu geschriebenes Hörspiel live auf der Bühne und man kann dem Team beim „Hörspiel machen“ quasi im mobilen Hörspiel-Studio über die Schulter und hinter die Kulissen schauen.  Es sind alle Sinne gefragt, denn die Sprecher*innen lassen das Hörspiel mit Musik, Geräuschen, Kostümen und Effekten lebendig werden. Die perfekte Verbindung aus Kino im Kopf und der Magie des Theaters. Ein Abenteuer und Western-Spaß für Groß und Klein.

Ort: Stage Drive Kulturbühne RheinMai
Jahrhunderthalle (Parkplatz C, Einfahrt über Parkplatz B)
Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt am Main
Einlass: ca. 15 Uhr, Beginn: 16 Uhr Dauer: ca. 90 Minuten

Eintritt: PKW-Familien-Ticket 49,90 Euro (2 Erwachsene + max. 3 Kinder unter 14 Jahren)

Tickets können ausschließlich online im Vorverkauf erworben werden.

www.RadioLiveTheater.de

Montag, 15. Juni: TITANIC BoyGroup – Live im Autokino

(Uwe)

Lange galt die TITANIC BoyGroup als völlig unverfilmbar – jetzt hat sie Weltpremiere im Autokino.  Nach ihrer langjährigen Selbstisolation präsentiert die „Supergruppe der Satirezene“ (Süddeutsche Zeitung) in Frankfurt erstmals ihr neues schadstoffreiches Pointenmobilitätsprogramm für Falschparker und Führerscheinneulinge. Seit über zwei Jahrzehnten sind die drei ehemaligen Chefredakteure MdEP Martin Sonneborn (Grimme-Preis), Thomas Gsella (Robert-Gernhardt-Preis) und Oliver Maria Schmitt (Henri-Nannen-Preis) auf Parkplatzsuche, nun checken sie vor der Jahrhunderthalle ein, um die großen Menschheitsfragen zu beantworten: Woher kommen wir? Wohin müssen wir? Und reicht das Benzin bis dahin?

Der Veranstalter schreibt: "Beobachten Sie aus sicherer Entfernung Spoken-Word-Performances mit wilden Verfolgungsjagden, packenden Actionszenen und superbilligen Spezialeffekten. Genießen Sie unverschämte „Briefe an die Leser“, abstoßende PARTEI-Polit-Aktionen, charmante Pöbeleien, feigen Telefonterror gegen Honks und Aluhüte, vollständige Gedichte und halblustige Witze. „Die Elite des deutschen Humors“ (Trierischer Volksfreund) wartet auf mit „genialischem, bitterbösem und todkomischem Witz“ – so sieht es die FAZ. Ein Lachereignis der verschärften Exzellenzklasse für Sie und Ihre nächsten Angehörigen. Garantiert ansteckend und sicher bald verboten!"

StageDrive – Kulturbühne FrankfurtRheinMain
Parkplatz Jahrhunderthalle Frankfurt
Beginn: 20:00              
VVK: 44€ zzgl. Gebühren (incl. 2 Personen)
Foto: Britta Fenz


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