13.03.2020
Inhalt: KULTUR UNTERSTÜTZEN! / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E R O L L T E S - über die Kreisliga / Zum Abschluss noch etwas über den FSV / Luminale abgesagt! ABER / Donnerstag, 12. bis Sonntag 15. März: Licht im Neuen Frankfurter Garten / Freitag, 13. März: MELLI REDET MIT / Freitag, 13. März: Mainfeld speaks, Fotoinstallation / Freitag 13. - Sonntag, 15. März: Lou Reed in Offenbach / Petition für den Erhalt der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main / Samstag, 14. März: Of/ Shimmy Shimmy Schänke / Samstag, 14. März: FFM/ Stoppok / Samstag, 14. und Sonntag, 15. März: Die Prinzessin auf der Erbse / Sonntag, 15. März: LOKAL LISTENER: Gregor Praml trifft Katharina Bach (VERSCHOBEN) / Montag, 16. März: Lesung - ABGESAGT / Montag, 16. März: Lesung / Dienstag, 17. März: Of/ Komische Nacht / Donnerstag, 19. März: KAZY LAMBIST / VORSCHAU / Freitag 20. März: Wer hat Angst vor Virginia Woolf? / Freitag, 20. März: FFM/ DeWolff / Freitag, 20. März: Indecent Behavior / Samstag, 21. März: Peter Grimes / Samstag, 21. März: FFM/ Kayef / Ab 13. Februar: FANTASTISCHE FRAUEN, SURREALE WELTEN / Freitag, 20. März: Of/ L´amica geniale - Teil 7 und 8 / Samstag, 21. März., und Sonntag, 22. März: Of/ Made in Rumpenheim / Donnerstag, 26. März: LIEDFETT (Support: ESA) / Dienstag, 24. März: FFM/ ZEHN Jahre Musikszene Frankfurt / Donnerstag, 26. März: Die Arbeit / Samstag 28. März: Barabend im Hotel Nizza / Mittwoch, 1. April: Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute / Im Mai: Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden / Impressum
KULTUR UNTERSTÜTZEN!

Ihr Lieben,

seit einem halben Jahr habe ich mich auf den Tag gefreut Euch hier, in den Ausgehtipps, von einem besonderen Verein zu erzählen, den ich zusammen mit sechs tollen Frauen/Freundinnen gegründet habe.

Aber natürlich geht auch an den Ausgehtipps das Thema Corona nicht vorbei und mir ist es wichtig Euch dazu etwas zu sagen.

Daher in Kürze zum Verein:

Am vergangenen Sonntag war nicht nur der Internationale Frauentag, sondern der 8.März ist auch das Gründungsdatum von Eintracht Frankfurt und damit war es für uns das perfekte Datum um unseren Verein zu präsentieren: LOTTE SPECHT e.V.

Es kamen fast 100 interessierte Frauen & Männer, unsere Schirmherrin - die Frankfurter Frauendezernentin- Rosemarie Heilig, Axel Hellmann vom Vorstand der Eintracht Frankfurt, ehemalige Spielerinnen der ersten Frankfurter Frauenfußballmannschaft Franken 66, Walter Specht, der Neffe von Lotte Specht, Helga Roos vom Sportkreis und auch die Frankfurter Illustratorin Moni Port, die uns das tolle Logo geschenkt hat. Sie alle kamen ins wunderbare Hotel Nizza.

Die Ziele von Lotte Specht sind insbesondere:

  • Sichtbarmachen von Mädchen & Frauen im Fußball
  • Förderung von Mädchen- und Frauenfußballprojekten
  • Vertretung und Vernetzung von weiblichen Fußballfans
  • Durchführung von Diskussions- und Informationsveranstaltungen zum Thema „Frauen & Fußball“
  • Aktiver Einsatz gegen Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie
  • Einwerben von Spendengeldern für gemeinnützige Projekte/Initiativen zum Thema Mädchen und Frauen im Fußballsport in Frankfurt, Deutschland und weltweit

Noch am Sonntag sind 50 Frauen & Männer Mitglied geworden und mittlerweile haben wir schon Mitgliedsanträge aus NRW und Berlin bekommen. Das freut uns natürlich sehr. Warum wir uns nach der wunderbaren Frankfurterin Lotte Specht benannt haben, wer wir sind, wie man bei uns mitmachen kann und wie es demnächst weitergeht, das findet ihr alles unter www.lotte-specht.de

Und nun zu Corona. Da ich keine Ärztin oder Virologin bin, möchte ich mich hier überhaupt nicht dazu äußern. Dazu gibt es das Roland-Koch-Institut. Da die Ausgehtipps jedoch eine Plattform für Kultur sind, möchte ich kurz dazu etwas schreiben.

Das kulturelle Leben prägt unser Leben:
Wir/ihr, gehen regelmäßig ins Theater, auf Konzerte, Vernissagen, zu Lesungen. Wir besuchen staatlich geförderte Kultureinrichtungen, aber vor allem besuchen wir die kleinen Einrichtungen: kleine Clubs, Off-Locations, freie Theater, Programmkinos etc.

Gestern Abend empfahl die Bundesregierung auf sozialen Kontakte weitestgehend zu verzichten. Es ging nicht mehr um das Absagen von Veranstaltungen ab 1.000 Besucher*innen, nein alle Veranstaltungen, die „nicht zwingend notwendig sind“, sollen gemieden werden.

Wenn wir auf unbestimmte Zeit nicht mehr zu Veranstaltungen gehen, verändert sich zwar für uns etwas, vielleicht werden einige wieder mit dem Lesen beginnen, es wird vielleicht mehr gestrickt, andere werden mehr Sex haben oder noch mehr Zocken und Filme schauen. Das wäre anders als bisher, es würde uns wahnsinnig viel fehlen, für uns persönlich wäre diese Situation aber nicht bedrohlich.

Aber was ist mit den Kulturschaffenden?

Was ist, wenn wir jetzt nicht mehr ins Theater, ins Programmkino oder in die Clubs gehen?

Sehr, sehr viele Freischaffende und kleinen Bühnen/Clubs/Galerien etc. werden diese Krise wirtschaftlich nicht überleben. Künstler*innen leben oft „von der Hand in den Mund“. Das heißt, wenn zwei/drei Aufführungen ausfallen, können sie ihre Miete schon nicht mehr bezahlen. Die Fliegende Volksbühne schrieb heute „Abgesagte Vorstellungen sind ärgerlich. Nicht nur für das Publikum, sondern auch für die zahlreichen Menschen auf und hinter der Bühne, die jeden Tag mit Hingabe dafür arbeiten, ihr Publikum zu unterhalten. Der eventuelle Verlust eines Ticketpreises ist nicht schön für den Einzelnen, bedeutet für die Mitarbeiter*innen der Kultur- und Veranstaltungsbranche aber vielleicht den Verlust ihrer Existenzgrundlage.“

Ich möchte Euch daher um Folgendes bitten:
bittet die Kulturschaffenden nicht darum Eure gekauften Tickets zurückzuerstatten. Lasst das Geld bei den Kulturinstitutionen.

Und: schaut auf den Webseiten eurer Lieblingstheater / Clubs / Programmkinos, ob ihr dort Gutscheine kaufen könnt, die ihr irgendwann einlöst.

Normalerweise beschließe ich meine Ausgehtipps immer mit „lebt wild“, vorhin bekam ich eine Nachricht von meiner Tante aus Mailand und ende mit:

#stateacasa (bleibtzuhause)

Daniela

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

P.S. Wir wissen nicht ob all das was wir ankündigen wirklich stattfindet. Bitte checkt das vorher nochmal selber.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
(Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr).
Wenn Du eine Rechnung benötigst, dann schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

Aus gegebenem Anlass verzichten wir aktuell auf die Verlosung von Gästelistenplätze und Tickets. Die Kulturschaffenden haben es wegen der Auswirkung des Corona-Virus sehr, sehr schwer. Solltet Ihr eine Veranstaltung besuchen wollen, zahlt bitte regulär Eintritt.

 

Foto: "Melli redet mit" (c) Niko Neuwirth

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de  Die Gewinner*innen werden von Andrea informiert.

2 x 2 Gästelistenplätze
 für das Konzert von DeWolff am 20. März in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Was passiert am kommenden Wochenende in Rumpenheim? Und ich gehe davon aus, dass es stattfindet, weil klein & fein :-)

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Kayef am 21. März in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Was empfiehlt Martin im Mai?

G E R O L L T E S - über die Kreisliga

(Uwe)

 

Endlich hat mich die Kreisliga wieder. Nach drei Monaten Pause ist seit dem letzten Wochenende Gott sei Dank wieder alles wie immer: Bei der Anfahrt zum Sportplatz schleichen alte Männer mit Schiebermützen, richtigerweise gerne als „Sonntagsfahrer“ bezeichnet, in hochmotorisierten Autos vor mir her, die Spieler beklagen sich über zu enge Hosen oder Stutzen und platte Bälle und hören in der Kabine über Bluethooth–Boxen furchtbare Musik.

Ich hole die Trikots, sortierte Pässe, mache den Eiskoffer zurecht und stehe während dem Spiel am Spielfeldrand, trage Zivilklamotten und habe als nichtneutraler Linienrichter eine Fahne in der Hand. Ich darf nur anzeigen, ob der Ball im Aus ist, mehr nicht. Kein Abseits, kein Foul, keine Richtung in die das Spiel fortgesetzt wird. Wir haben ein Auswärtsspiel, daher stehe ich mit meiner Fahne auf der undankbaren Seite des Spielfelds. Dort, wohin sich kein nervös tippelnder Trainer, keine Ersatzspieler und nur selten ein Zuschauer verirrt, weil der Weg zur Rindswurst und dem Kaffee zu weit ist. Richtig viel ist sowieso nicht los auf dem Sportplatz, es spielt in der Kreisliga A Groß-Gerau TürkGücü Rüsselsheim II gegen den ruhmreichen TSV 1899 Goddelau. Das zieht wenn man ehrlich ist niemanden. Es sind neben den Vereinsverantwortlichen, Trainern, Spielern daher nur zwei Hände voll Zuschauer anwesend. Von uns mehr als die Hälfte, alles Eltern von Spielern. Wir sehen also mehr oder weniger ein Geisterspiel, ohne dass es beispielsweise wegen Vorbeugung vor dem Corona-Virus eins seins müsste.

Der Gegner hatte im Winter einige Bewegungen im Kader (auf Deutsch: viele Abgänge und ebenso so viele Zugänge). Daher wussten wir Goddelauer vor dem Spiel nicht so recht, wie gut der bisherige Tabellenletzte aufgestellt ist. Anders als in den Profiligen hat man nämlich keine Scouts am Start, die den Gegner in den Testspielen vor der Saison oder der Rückrunde beobachten. Nach dem Einlauf der Mannschaften wird auf den obligatorischen Handschlag verzichtet, stattdessen wird Ellenbogen an Ellenbogen geschlagen, was komisch aussieht. So wie wenn sich Mitglieder eines Rockerclubs begrüßen. Eine Minute dauert das Spiel und dann stellt jeder fest, dass die schwächste Mannschaft der Liga im Winter noch schlechter wurde und zehn Minuten dauert es bis zum ersten Tor für uns. Der Torwart der Gastgeber, der nicht wirklich einer ist und der in Torwartklamotten eher wie ein Hochstapler wirkt, lässt einen Ball passieren, den selbst mein Vater mit über 80 noch gehalten hätte. Das zweite Tor später fällt ähnlich, danach simuliert der „Keeper“ eine Verletzung und verlässt das Feld.  Ein anderer stellt sich in die Kiste und kassierte bis zum Ende sieben weitere Treffer. Mehr Tore könnten fallen, aber die jungen Spieler sind vor dem Tor manchmal einfach zu hektisch.

... schön wäre es gewesen. Seit Donnerstag ist klar, dass alle Spiele Hessischen Fußballverband bis mindestens Ostern abgesetzt wurden, um die Verbreitung vom Corona-Virus einzudämmen. Und das ist absolut richtig so. 

Zum Abschluss noch etwas über den FSV

Das Heimspiel gegen den VfB Gießen verlor der FSV mit 0-1 (es gibt aktuell Schlimmeres als sportliche Niederlagen). Ab der 80. Minute spielte der Gast nach Feldverweis nur noch mit 10 Mann, erzielte sechs Minuten später aber dennoch ein Tor. Im Eishockey nennt man sowas „Short-Hander“ (Gegentor in Unterzahl), die tun besonders weh und erst Recht, wenn sie fünf Minuten vor dem Ende fallen. Am Mittwoch zog der FSV in das Finale des Hessenpokals ein (super, herzlichen Glückwunsch!) und am Wochenende wird in der Regionalliga vielleicht in Ulm gespielt.

Luminale abgesagt! ABER

(Daniela)
Die Luminale ist zwar abgesagt, aber einige Sachen sind noch nicht abgebaut... Einige Open Air Installationen sind beim Spaziergang vielleicht noch zu sehen

Yippieh! Die Luminale ist zurück: Unter dem Motto „Digital Romantic“ sind in diesem Jahr große Namen der Lichtkunst dabei, zum Beispiel Philipp Geist am Le Panther und Bethmannweiher, Robert Seidel am Neuen Deutschen Romantik-Museum oder der japanische Light Art Award-Finalist Yasuhiro Chida, der den Felsenkeller der ehemaligen Röderberg Brauerei bespielen wird. Für die virtuell erlebbare Kunst von Marija Avramovic und Sam Twidale muss man sich zuvor sogar eine eigene VR-App herunterladen.

Viel Spaß macht mir aber auch immer ein Blick auf die kleinen Off-Spaces und in die Community-Projekte – für manches muss man sich anmelden, manches kann man einfach so besuchen. Das Programm ist gigantisch groß. Wer gern plant, sollte sich in jedem Fall vorab einlesen: https://www.luminale.de/startseite. Hier ist das Programm als PDF.

Das Auto jedenfalls kann man während dieser Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung wieder problemlos stehen lassen: Mit dem Light Walk können viele Highlights in einem großen Rundgang zu Fuß erkundet werden. Installationen im Stadtgebiet und im Grüngürtel schaue ich mir wie immer per Rad an. Und auch die etwas weiter abgelegenen Stationen, auch die in Offenbach :-), sind dank VGF prima mit der Straßenbahn zu erreichen.

Ich empfehle, die Faltkarten dabei zu haben:
Vorderseite, Rückseite

 

 

Donnerstag, 12. bis Sonntag 15. März: Licht im Neuen Frankfurter Garten

(Uwe)

Der Neue Frankfurter Garten veranstaltet am verlängerten Wochenende eine Licht- Soundinstallation. Das Motto lautet Digitale Biodiversität; Titel der Veranstaltung ist Die unsichtbare Welt der Natur – Bienen und andere Insekten. Die lieben Veranstalter schreiben hierzu: „Wenn Sie einen atemberaubenden Blick auf die teilweise für uns Menschen nicht sichtbare Welt der Farben in der Natur werfen möchten, kommen Sie zu uns in den Garten. Was Sie dort finden, ist faszinierend, da zu erkennen ist, dass die Schöpfung nicht nur dem Wohle und Vergnügen der Menschheit dient, sondern eine wichtige Rolle im Zusammenspiel der Kräfte der Natur spielt. Obwohl unser visuelles System ein lebendiges Bild unserer Umgebung zeichnet, ist die Farbpallette ziemlich begrenzt. Bienen und andere Insekten können jedoch viel mehr wahrnehmen, dazu gehören auch Farbeindrücke im ultravioletten Spektrum. Ihr Riech- und Tastsinn ist deutlich ausgeprägter als bei den Menschen. Mehr zum Thema können Sie auf den Führungen in unserem Garten erfahren.“ 

12. - 15. März 2020 jeweils in der Zeit von 19.30 – 22.00, an allen Tagen finden Lichtveranstaltungen zum Thema sowie Führungen durch den Garten statt. Nachfolgend das Programm, die in Frankfurt bestens bekannte Sängerin April King wird sich in einige Punkte einbringen oder diese koordinieren: 

  • Donnerstag (leider schon vorbei): Eröffnung mit Vernissage und Live-Musik von Mathias Baumgart
  • Freitag: „Mukke in der Jurte mit Jutta und Uli“
  • Samstag: (1) Trio Punto e a capo um Singer/Songwriterin Antonella Sergi mit schönen eigenen Kompositionen, (2) Tanz-Performance „Sterbende Schmetterlinge“ der Gruppe XR
  • Sonntag: Überraschungsprogramm, möglicherweise eine Jam-Session

Es warten – neben dem Programm – eine gemütlich beheizte Jurte, ein Lagerfeuer und ein Gastro-Angebot des Vereins Bienen-Baum-Gut in Bio Qualität.

Neuer Frankfurter Garten
Frankfurter, Danziger Platz 
Foto: Cher Haurova

Freitag, 13. März: MELLI REDET MIT

(Daniela) (aktueller Stand Freitag 13:00 Uhr: findet statt)

Melli schreibt:
"Kommt und hört und seht was meine wunderbaren Gäste Euch auf die Ohren und auch Augen geben.
Es wird wieder ein knallbunter Abend.
Seid dabei wenn ich Célestine Hennermann fragen werde:
Wollen Babys tanzen? Und Martin Haas frage: "Trägt Gelassenheit zum Erfolg bei" und von den Messer Brüdern wissen will "Ist der Bandname Schall und Rauch oder Programm"

Meine (M)ein-Mann-Band Martin Grieben und ich freuen uns! Und bleibt gesund!

Über "Melli redet mit": 
Schon seit Ewigkeiten hat man sich gewünscht, in einer Talk-Show zu sein – vielleicht bei „Ina’s Nacht“ , in der „Kurt Krömer Show“ oder am allerliebsten bei Herrn Böhmermann! Damit das kein ewiger Tagtraum bleibt, macht man sich die Talk-Show am besten selbst. Das gilt nicht nur für Melli, sondern auch für die Gäste, die sie auf ihre Couch bittet.
 
„Support your local Artist“ ist das Motto der Show. Die Gastgeberin und auch ihre Gäste aus Theater, Musik, Kunst und Kultur der lokalen Szene bekommen hier endlich den Glamour, den sie wirklich verdienen.Ein Abend mit Couch, Stehlampe, Musik, Alkohol und Perlen der Region.
Es geht um vieles und um nichts und um Melli’s Lieblingsthese: Wer ewig haarscharf am Ruhm vorbeischrammt, hat länger was davon.
 
THEATER ALTE BRÜCKE
Kleine Brückenstraße 5, 60594 Frankfurt/Main
Karten hier: https://theater-alte-bruecke.reservix.de/events
20. Ausgabe am Freitag, den 13. März 2020 um 19.30 Uhr
Eintritt: 15,80 EUR

Freitag, 13. März: Mainfeld speaks, Fotoinstallation

(Petra)

Vernissage.

Das Mainfeld in Niederrad ist auf den ersten Blick eine ganz normale Hochhaus-Siedlung – bei genauerer Betrachtung wird jedoch klar, dass es viel mehr als das ist. Unweit der schicken, auf Hochglanz polierten Frankfurter Innenstadt leben im Mainfeld viele Menschen auf sehr engem Raum zusammen. Kinder und Jugendliche wachsen hier in einem besonderen Mikrokosmos auf, dabei sind sie, wie ihre Altersgenossen, die in Einfamilienhäusern leben, immer auf der Suche nach Identifikation. Professionell von Niko Neuwirth in Szene gesetzt, mal anonym, mal nicht, gibt das Projekt „Mainfeld_speaks“ den Jugendlichen eine Möglichkeit, zu Wort zu kommen: mit ihrer ganz individuellen Message, ihren Wünschen und Träumen. Gerichtet an Frankfurt, das auch ihre Stadt ist – „Mainfeld_speaks“

Heute werden die angefertigten Bilder im Rahmen der Luminale am Haus Nr. 3 im Mainfeld in Übergröße präsentiert.

Ort: Mainfeld-Hochhaus
Adresse: Im Mainfeld 3 und 13
Uhrzeit:  19 - 23 Uhr
Eintritt: frei
barrierefrei: ja

Freitag 13. - Sonntag, 15. März: Lou Reed in Offenbach

(Martin)

Lou Reed in Offenbach, Performance – Konzert
Augst/Cactus/Göring

Das ist eine spektakuläre Geschichte – im wahrsten Sinne des Wortes ‚Geschichte’ - denn es hat stattgefunden: das Konzert von Lou Reed in der Offenbacher Stadthalle am 6. April 1979. Das Ganze endete allerdings in einem Desaster, weshalb die Schlagzeile einer Offenbach Post lautete: „Stadthalle in Trümmer gelegt! Konzertsaal wurde zum Hexenkessel – Krawall forderte über 30.000 Mark Schaden.

Ralph Baller, ein Augenzeuge aus Offenbach, der als Konzertbesucher dabei war, erinnert sich: „Die Stimmung war von Anfang an negativ aufgeladen, da Lou Reed erst mit circa 45-minütiger Verspätung auf die Bühne kam. Dann ging das Konzert los mit einer krachenden Version von „Sweet Jane“, was die Fans zunächst versöhnte. Doch schon nach dem zweiten oder dritten Lied kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen Reed und lautstarken Fans, in deren Folge die Aggressionen auf Reed (...) weiter stiegen. Die vielfach alkoholisierten Fans ließen ihrem Unmut freien Lauf. Daraufhin unterbrach Reed das Konzert und forderte, dass diese Personen den Saal verlassen müssten. (...) Dadurch eskalierten die Aggressionen weiter und Reed verließ (...) die Bühne. Nun tobte der Saal vor Wut. Ein Sprecher teilte (...) mit, dass Lou Reed in einer sehr angespannten psychischen Verfassung sei, man wolle ihn aber überreden, das Konzert fortzusetzen. Nach zehn Minuten kehrte er auf die Bühne zurück und führte das Konzert mit Songs aus dem Berlin-Album zunächst fort. Als jedoch ein Bierbecher oder ein Feuerzeug auf die Bühne geworfen wurde, stoppte er (...) die Performance. Im Tumult (...) sprang eine junge Frau auf die Bühne und rannte direkt auf Reed zu, der sie mit einem Reflex zu Boden ringen konnte. Die Situation wurde immer gefährlicher und Reed und seine Band verließen erneut die Bühne. Die Fans harrten noch circa 30 Minuten (...) aus, bis die Durchsage kam, das Konzert werde nicht fortgesetzt. Daraufhin kam es zu Sachbeschädigungen. Einige hundert Stühle wurden in Richtung Bühne geschmissen. Beim Verlassen der Halle konnte ich noch den Polizeiwagen sehen, mit dem Reed abtransportiert wurde. Am nächsten Morgen erfuhr ich aus der Offenbach-Post, dass Reed eine Nacht im Offenbacher Gefängnis verbracht hatte.“

Eine irre Story und super spannend, dass vor dem Hintergrund dieses Konzertes in Offenbach diese ‚Geschichte’ ihren Platz auf der Bühne im Großen Saal des Mousonturm findet: „Ein 17-Jähriger wird von seiner Flamme auf sein erstes Rock-Konzert in die Stadthalle Offenbach geschleppt. Nichtsahnend. Who the heck is Lou Reed? Die Frage bleibt. Denn was folgt, ist ein Konzert, das nie stattfindet, ein Star, der mit seinem „Auftritt“ die deutsche Provinz um DAS Konzert ihres Lebens bringt. Entlang der Skandal-Performance Reeds spinnt Musik-Universalist Oliver Augst mit den Pop-Eklektizisten Françoise Cactus und Brezel Göring von Stereo Total eine musikalische Feature-Fiction-Performance über Lou Reed. 12 Songs, Neu-Kompositionen, Interpretationen und ein Cover, die den Star aus Sicht seiner Wegbegleiter und anderer Zeitzeugen beschreiben. So entsteht, als Teil von Augsts „Archiv Deutschland“, ein vielschichtiges Porträt – des Rockstars Reed mitsamt der New Yorker Kunst- und Musikszene und der parallelen Lebenswelten in der bundesdeutschen Provinz der Siebziger.“

Die Offenbacher mögen zunächst verzeihen, dass sie in obiger Beschreibung als Provinz(ler) gelabelt werden (war ja auch schon vor 41 (!) Jahren...) J

Und gleichsam sollten nun weder die Offenbacher noch die Frankfurter ‚Lou Reed’ auf der Bühne des Frankfurter Mousonturms verpassen – denn wie man sieht – manches kulturelle Ereignis schreibt seine eigene ‚Geschichte’.

Hier noch zwei Artikel zu den Ereignissen aus dem Jahre 1979:

https://www.op-online.de/offenbach/offenbach-reed-polizei-abgefuehrt-hoerspiel-widmet-sich-abend-13445997.html

https://www.op-online.de/offenbach/lou-reed-konzert-1979-stadthalle-offenbach-erinnerungen-13496901.html

Oben gibt’s Tickets für die Premiere von ‚Lou Reed in Offenbach’ im Frankfurter Mousonturm zu gewinnen.

Mousonturm
Frankfurt, Waldschmidtstr. 4
Freitag, 13.03., Samstag, 14.03 um jeweils 20.00 Uhr
Sonntag, 15.03. um 18.00 Uhr
Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: Oliver Augst, Künstlerhaus Mousonurm

Petition für den Erhalt der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main

(Martin)

Gar manchen geht es an die Nieren, mitten ins Herz und nicht mehr aus dem Kopf...Die Städtischen Bühnen, das Schauspiel- und Opernhaus am am Willy-Brandt-Platz soll abgerissen werden.

Dass die sogenannte Doppelanlage mit ihrer langen Glasfassade und dem einmaligen Wolkenfoyer mehr ist als nur ein Gebäude, das wird immer wieder deutlich, wenn man mit Menschen darüber ins Gespräch kommt.
Stehen sonst die Premieren der beiden Kulturhäuser im Mittelpunkt des Feuilletons, ist es nun auch das Haus selbst und sein wahrscheinlicher Abriss, über den berichtet wird:
„Eine Initiative kämpft für den Erhalt der Frankfurter Städtischen Bühnen. Mit einer Petition wollen die Unterzeichner den vom Stadtparlament beschlossenen Komplett-Abriss des gemeinsamen Gebäudes von Theater und Oper am Willy-Brandt-Platz doch noch verhindern. Zu den Initiatoren gehört auch Philipp Oswalt, Professor für Architekturtheorie an der Universität Kassel. Zwei Gutachten hatten ergeben, dass eine Sanierung des Gebäudes teurer würde als die Städtischen Bühnen neu zu bauen. Die Autoren der Petition sprechen nun von einem mangelhaften Verfahren, dessen Ergebnis weder plausibel noch überzeugend sei. Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zeuge von Geschichtsvergessenheit, heißt es in der Petition. Bei dem Doppelgebäude aus dem Jahr 1963 handle es sich um einen wichtigen Nachkriegsbau der Stadt. Der Theaterbau habe in Frankfurt Stadtgeschichte geschrieben und Identität gestiftet.“ (Deutschlandfunk).
Und nachtkritik.de berichtet: „Gegen den Abriss der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main wendet sich eine Petition, die Theaterwissenschaftler*innen, Historiker*innen und Architekt*innen auf Initiative des Publizisten und Architekten Philipp Oswalt unterschrieben haben. Der jüngst beschlossene Komplettabriss zeuge von Geschichtsvergessenheit, heißt es darin.
Die Stadt betreibe eine Baupolitik, "die identitätsstiftende Bauten der Stadtgeschichte auslöscht und neue Surrogate schafft, welche vornehmlich der Vermarktungslogik eines globalisierten Standortwettbewerbs folgen", kritisieren die Unterzeichner*innen weiter. Die Petition richtet sich an den Oberbürgermeister Peter Feldmann, die Kulturdezernentin Ina Hartwig, den Baudezernenten Jan Schneider und ihre Kolleg*innen im Magistrat der Stadt Frankfurt am Main und ist seit heute online.“
Wer sich gegen den Komplettabriss der Städtischen Bühnen aussprechen will und für den Erhalt der Städtischen Bühnen am Willy-Brandt-Platz ist, sollte diese Petition unterschreiben.

Foto: Birgit Hupfeld

Samstag, 14. März: Of/ Shimmy Shimmy Schänke

(Andrea)

Was immer es auch bedeutet, My Piecycle zieht in die Stadtschänke. Zumindest für den heutigen Abend: Shimmy Shimmy Schänke"Wie gewohnt wird getanzt, getrunken und vielleicht auch geschlemmt. Beginn 21 Uhr Acts wie gehabt. Dj Stelze, Rio, Paul Pao, + Special Guest(s)". Ok, ich kenne weder den einen noch den anderen. Könnte lustig werden.

Stadtschänke
Bieberer Straße 14
63065 Offenbach am Main

Samstag, 14. März: FFM/ Stoppok

(Andrea)

Stoppok gilt als einer der brillantesten Live Acts, die unsere Republik zu bieten hat. Hier hüpft das Herz, tanzt das Hirn und der Körper muss gucken wie er damit klar kommt, was in den meisten Fällen sichtbar und vor allem hörbar gelingt. Jubel! Deutschlands sturster Indie-Songwriter singt auch auf seinem neuen Studioalbum „JUBEL“ die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Er singt gegen Oberflächlichkeit, Macht und Geldgier, verqueren Zeitgeist und fehlende Herzensbildung an und das mit wachsender Begeisterung und origineller und gleichzeitig entspannter denn je. STOPPOK definiert nicht nur den Status des Protestsängers neu, sondern entstaubt auch den Begriff des Geschichtenerzählers. Er beschreibt die Gegenwart mehr als treffend und bezieht eine ganz eigene Position zwischen dem aktuellen Frust und der Hoffnung in eine positive Zukunft. Man könnte sagen, je orientierungsloser und wertfreier die Zeiten werden, umso klarer wird STOPPOK. Live wird es ihm und seiner Band eine besondere Freude sein, neben Songs des neuen Albums, auch ein Querschnitt aus den vorherigen 17 Alben zu präsentieren. Das Gute: alles passt und groovt. Die Geschichten dazwischen gehören genauso dazu wie ausgiebige Soli, die die Energie der 70er aufleben lassen. Da spielt Sebel seine Hammond mit den Füssen oder setzt sich so geschickt drauf, dass es auch noch gut klingt! Reggie Worthy, der Meister am Bass, der als junger Mann sein Handwerk bei Ike & Tina Turner gelernt hat, überrascht ebenfalls immer wieder mit spontanen Einlagen, die das Publikum zum jubeln bringen, wie Wally Ingram, einst mit Leuten wie Sheryl Crow oder Tracy Chapmann unterwegs, der die kuriosesten Percussion, angefangen von Stahlhelmen bis Warmhaltebehältern, auf ganz spezielle Art und Weise, aber immer funky, bearbeitet."

Batschkapp
Gwinnerstraße
Frankfurt
Barrierefrei

Samstag, 14. und Sonntag, 15. März: Die Prinzessin auf der Erbse

(Martin)

 "Die Prinzessin auf der Erbse", ein Kammerkonzert für Kinder.

Der Titel des Märchens hat es als eine Umschreibung für eine besonders empfindliche Person in die Umgangssprache geschafft. Und ich kann mich noch immer an die Illustration im Märchenbuch erinnern: aufgetürmte Matratzen und obendrauf liegend, das kleine Prinzesschen...

 „Mit Flötenmelodien und Klarinettenklängen erweckt Komponist Andreas N. Tarkman die zwei Hauptfiguren aus dem Märchen »Die Prinzessin auf der Erbse« zu musikalischem Leben: Die feinfühlige Prinzessin auf der Erbse, die diese winzige Hülsenfrucht durch noch so viele Matratzen spüren kann, und der Prinz, der auf der Suche nach der Prinzessin vielen skurrilen Gestalten begegnet. Schauspielerin Chris Pichler erzählt die Geschichte nach Hans Christian Andersens Märchen mit Streichern des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden und Polina Grishaeva am Klavier.“

Erzählerin Chris Pichler
Klavier Polina Grishaeva
Bläser- & Streichersolisten des Staatsorchesters Wiesbaden
Für ‚Kinder’ ab 5 Jahren.

Foyer des Staatstheaters Wiesbaden
Wiesbaden, Christian-Zais-Str. 3
Beginn: jeweils 15 Uhr
Das Staatstheater Wiesbaden ist behindertenfreundlich ausgestattet
Foto: Prinzessin auf der Erbse von Ibrahim (8); labbe.de

 

Sonntag, 15. März: LOKAL LISTENER: Gregor Praml trifft Katharina Bach (VERSCHOBEN)

(Uwe) VERSCHOBEN AUF SONNTAG 6. SEPTEMBER!

Kürzlich schrieb uns eine Leserin, dass ihr die persönlich gehaltenen Tipps noch besser gefallen als die, deren Texte überwiegend aus Pressemitteilungen der Veranstalter übernommen werden. Das ist nachvollziehbar, solche Beiträge sind aber nicht immer möglich, weil wir die Texte jede Woche neben Arbeit, Familie, Vereinen, Hausarbeit und Freundschaften ehrenamtlich schreiben und man manche Bands oder Künstler einfach nicht so gut kennt, wie die, die man seit Jahrzehnten hört.  Da ich diese Woche krank bin, kann ich ausnahmsweise etwas ausholen: Mit einigen Menschen, die wie hier immer wieder erwähnen, bin ich befreundet, wenn ich das so schreiben darf. Beispielsweise mit Ida Todisco, die ich quasi schon immer kenne, weil ihr jüngerer Bruder mit mir eingeschult wurde und bis heute einer meiner engsten Freunde ist und Gregor Praml, dem ich vor der letzten WM bei einer Sammelbilder-Tauschbörse vor dem Tatzelwurm erstmals über den Weg lief. Über beide schreiben wir hier aber nicht wegen Vettern-/Basenwirtschafterei, sondern weil sie das kulturelle Angebot in Offenbach (bspw. „Cinema & Cena“) und Frankfurt (bspw. „Lokal Listener“) unglaublich bereichern. Gregor ist ein angenehmer Mensch, ein fantastischer Gesprächspartner und ein sehr guter Musiker. Und damit ist im Wesentlichen auch schon erklärt, warum es sich immer lohnt, zum Lokal Listener in das Lokal des Mousonturms zu gehen. Es gibt zudem noch eine leckere Mahlzeit und interessante Gäste. Am 15.03 kommt Katharina Bach (und erst jetzt folgt der Auszug aus der Pressemitteilung:) „Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt“. So beschreibt die FAZ den letzten großen Musikabend, den Katharina Bach am Schauspiel Frankfurt selbst konzipiert und mit eigener Band umgesetzt hat. „The Fe.Male Trail“ – ein Konzertabend über Nick Cave im besten Sinne. Hier aus der Sicht einer Frau, einer Künstlerin, erzählt und dargestellt.“

Lokal im Mousonturm
Frankfurt, Waldschmidtstr. 4 
Beginn: 11 Uhr
Tickets: VVK € 16, inklusive kleiner Leckerei aus Jörgs Küche
Barrierefrei
Foto: Pressefoto Mousonturm

Montag, 16. März: Lesung - ABGESAGT

(Petra)

Als Kind hatte ich einen unendlichen Bücherhunger  – und dieses hier hätte ich geliebt: Bianca macht dicht und schweigt. Sie ist verletzt, denn ihr Vater möchte sie nur noch alle 14 Tage sehen. Außerdem nervt ihr kranker kleiner Bruder. Und ihre Mutter findet nie die passende Gebrauchsanweisung für die Tochter. Doch Bianca kann nicht nur still beobachten. Plötzlich stellt sie fest, dass sie ihre Gefühle und Gedanken ja auch mit Worten ausdrücken kann. Und dass ihr sogar jemand zuhört. Der belgische Autor Bart Moeyaert zeigt hier erneut, dass er ein Meister der Innenperspektive und kindlicher Wahrnehmungs- und Erlebnisweisen ist: unkitschig zart und überschäumend klar. Damit zählt er zu den großen europäischen Kinder- und Jugendbuchautoren der Gegenwart. Mit seinem neuen Jugendroman „Bianca“ kommt der Astrid-Lindgren-Preisträger 2019 für wenige Lesungen nach Deutschland. Und heute nach Frankfurt. Mit etwas Glück bei der Verlosung ist der Eintritt für Euch sogar frei.

Bart Moeyaert: Bianca, Lesung in deutscher Sprache für alle ab 11 Jahren
Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2
Uhrzeit: 16:30 Uhr, Eintritt: 5 (3) Euro, barrierefrei: ja

Montag, 16. März: Lesung

(Petra)

Wenn mich die lieben Mitmenschen nerven, freu ich mich aufs Boxtraining – oder auf den nächsten Urlaub. Die bessere Strategie stellt heute die Expertin für Persönlichkeit, Potenzialnutzung und moderne Führungshaltung Nele Kreyßig vor. Sie zeigt mit „Warum es Bullshit ist, andere ändern zu wollen“ auf, wie viel Potenzial und Kapital in Unternehmen und unserer Gesellschaft dadurch verloren geht, dass Menschen einander seltsam finden, nur weil sie „anders“ sind. Solche Bewertungen, schreibt Kreyßig, entstehen einzig aufgrund unserer ganz persönlichen Werte, Motive und Erfahrungen. Wer sich dieser Prägung bewusst wird, hat mehr Verständnis für andere und durchschaut, warum es mit Partner, Kollegen oder Freunden regelmäßig zu Unstimmigkeiten kommt. In der heutigen Buchvorstellung mit Workshop-Charakter greift die Autorin typische Konfliktsituationen auf und zeigt Wege hin zu mehr Gelassenheit, Offenheit und Nachsicht.

Nele Kreyßig: Warum es Bullshit ist, andere ändern zu wollen, Lesung mit Workshop-Charakter
Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1, Gebäude 4, Raum 107, barrierefrei
Uhrzeit: 18 Uhr, Eintritt: frei, bitte Anmeldung

Dienstag, 17. März: Of/ Komische Nacht

(Andrea)

Der Termin scheint mit Bedacht gewählt: Die 17.(!!!) komische Nacht am 17. März. Oder ist das Zufall? Come on, Kai! Wäre ja witzig, wenn jetzt 17 Künstler in 17 Locations auftreten würden. Aber es sind "nur" neun Künstler in "nur" acht Örtlichkeiten... Folgende Künstler sind dieses Mal mit dabei: • Christian Schulte-Loh • Der Wolli • Don Clarke • Florian Simbeck • Jonas Greiner • Keirut Wenzel • Nora Boeckler • Passun Azhand Comedy • Thomas Schmidt Comedy Und in diesen Locations treten sie auf: • ess:zimmer - Restaurant am OTC • Filmklubb Offenbach • Hafen 2 • Markthaus am Maa - Zum Schiffchen • Markthaus am Wilhelmsplatz • Meatcut • Waldgaststätte S.G. Rosenhöhe • Wiener Hof Weitere Infos und Tickets: https://komischenacht.reservix.de/p/reservix/event/1473870?fbclid=IwAR15S0UsQPQaKF76vuznHTcalKJz0-yRAcg4Y0o7BQPvOj2_PvYOINF2q88

Donnerstag, 19. März: KAZY LAMBIST

(Uwe)

Über meinen älteren Bruder kam unsere Familie einmal zu einem französischen Austauschschüler. Der war 15 Jahre alt und sah damals aus wie der Kerl von La Boum, die Fete. Er war nur ein paar Tage bei uns, nach einigen Stunden fiel ihm allerdings bereits die Decke auf den Kopf. Er fragte meinen Vater, ob er einen Haustürschüssel bekommen können, damit er sich ins „Goddelauer Nachteben“ stürzen könnte. Das klappte natürlich nicht. Zum Abschied schenkte er uns eine Platte eines französischen Sängers, mit der aus unserer Familie außer mir niemand etwas anfangen konnte.

Bis heute höre ich gerne Musik mit französischen Texten, wie von Raphael oder Stephan Eicher. KAZY LAMBIST (der Geburtsname ist Arthur Dubreucq) ist auch Franzose, er singt aber in Englisch. Mit seiner neuen EP „Sky Kiss“ für vier Konzerte nach Deutschland. Bleibt die Frage, was für eine Art von Musik KAZY LAMBIST macht? Eine Mischung aus House Beats und Elektro-Sounds, garniert mit französischen Flair. 

Zoom
Frankfurt, Brönnerstr. 5 - 9
Beginn: 21 Uhr
Tickets: VVK 16 € zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Alexandre Gregorie

VORSCHAU
Freitag 20. März: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

(Martin)

Ein Wohnzimmer-Whisky-Theaterstück
Das wird mindestens spannend, vermutlich maximal amüsant und setzt Bestrebungen zum Fremdschämen frei: ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf’ im Theater Willy Praml!
‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf’ ist einer der modernen Klassiker schlechthin. Und es ist eines der Stücke, bei denen man sich beim Zuschauen freut, Teil des Publikums zu sein und in keiner Weise dazuzugehören, zu der psychologischen Schlammschlacht, die auf der Bühne in drei Akten ihren Lauf nimmt. Edward Albees ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf’ ist ein Schauspieler_innenfest und natürlich, die Verfilmung mit Liz Taylor und Richard Burton, die auch im wahren Leben ein sich ‚nichts schenkendes’ Paar waren, ist legendär...
„Wenn Adam und Eva der Anfang der Menschheit sind, dann sind Martha und George, das amerikanische Ehepaar aus Albees Drama, das Ende. Sie haben nicht einmal mehr die Erinnerung an ein Paradies, sie leben ganz ohne die Hoffnung auf Rückkehr und Erlösung. (...) Angewiesen nur auf sich allein leben Martha und George nach den selbsterfundenen Gesetzen ihrer Alltagsshow, die – wie im Theater – allerdings das Format allergrößter Unterhaltung bietet. Im artistisch-virtuosen Fall ohne Netz, Halt suchend an Whiskygläsern, billigen Pointen, toten Söhnen, gefrorenen Tränen bieten uns Martha und George eine Seelenrevue, die zum Kaputtlachen wäre, wenn sie nicht an das Ende aller Zeiten erinnern würden.“
Bei Willy Praml auf Naxos führt der großartige Michael Weber Regie. Der Abend ist untertitelt mit ‚Ein Wohnzimmer-Whisky-Theaterstück’ – ja stimmt – Alkohol ist ein zentraler Protagonist, der neben den beiden Pärchen Martha und George und Honey und Nick eine Hauptrolle spielt. Außerdem steht auf Naxos Muawia Harb, ein ehemaliger Nationalspieler der syrischen Nationalmannschaft, auf dem Besetzungszettel. Welche Rolle er spielen wird? Nicht nur um das zu erfahren, wird es sich lohnen, sich die Neuinszenierung im Theater Willy Praml in der Naxoshalle anzuschauen.

Edward Albee. Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Im Theater Willy Pramls in der Naxoshalle.
Premiere am 20.März um 20.00h; weitere Vorstellungen am 21./22./27./28./29.03. um jeweils 20.00h.
Außerdem am: 08./ 10./ 15./ 16./ 17. 22./ 23./ 24.05; 19./ 27./ 28.06. um jeweils 20 Uhr. Am 20.06. um 23 Uhr gibt es eine Nacht-Vorstellung um 23.00h.
Das Theater Willy Praml ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: (c) Theater Willy Praml

Freitag, 20. März: FFM/ DeWolff

(Andrea)

Bämm! Ich habe reingehört und war ziemlich baff: DeWolff sind Wiedergänger einer Generation von Rockmusikern, die keine stilistischen Grenzen kannte. Den Bandnamen entliehen sie sich der Figur „The Wolf“ aus dem Tarantino-Klassiker ‚Pulp Fiction‘, dargestellt von Harvey Keitel. Konzerten im Amsterdamer Paradiso folgten 2010 erste Auftritte auch in Belgien und Deutschland, unter anderem auf dem ‚Crossroads‘-Festival in Bonn, einer WDR-Rockpalast-Aufzeichnung. Deren Website attestierte damals DeWolff, „die Welt mit wildem, psychedelischem Sixties-Blues-Rock zu erschüttern“. Die drei Niederländer nähmen den Hörer mit „in eine Zeit, in der Led Zeppelin, Cream, Pink Floyd und Deep Purple die Welt beherrschten“. Ihre explosive Mischung aus Blues Rock, Soul und Psychedelic ist einzigartig. Die drei Künstler spielen ihre Musik nicht nur, sie leben sie. Man muss die Band nur zwei Minuten lang live erleben, dann weiß man, warum das goldene Zeitalter der Rockmusik auch im 21. Jahrhundert nicht zuende ist. 

Bitte checkt unbedingt auf www.batschkapp.de den aktuellen Veranstaltungsstatus. 

Batschkapp
Gwinnerstraße
Frankfurt
Barrierefrei





Freitag, 20. März: Indecent Behavior

(Uwe)

Ich war nie eine besondere Leuchte in Englisch, daher bemühe ich manchmal Übersetzungs-programme, damit ich Bandnamen verstehe. Der dieser Gruppe, die übrigens aus dem Saarland stammt, heißt übersetzt sinngemäß „unanständiges Verhalten“. Habt Ihr natürlich alle gewusst, oder ? Nun zur Musik: „In der Tradition von schnellem Skate-Punk verschmelzen Indecent Behavior Einflüsse des Hardcore und Metal, um einen einzigartigen Sound zu kreieren. Melodische und eingängige Refrains, eingebettet in eine Mischung aus schnellen Riffs und Breakdowns, erschaffen eine Verbindung treibender und mitreißender Musik. Von kleinen Locations bis hin zu großen Bühnen zieht die Band das Publikum an und liefert aufregende Live-Shows mit einer energiegeladenen Performance.“ Ich habe mir drei Videos im Netz angeschaut. Alle die, die hingehen, sollten sich ein Handtuch mitnehmen, denn es wird schweißtreibend werden.

 

THE CAVE 
Frankfurt, Brönnerstraße 11
Tickets: VVK 10 Euro zzgl. Gebühren
Beginn: 20.30 Uhr
Nicht barrierefrei
Foto: X-Why-Z

Samstag, 21. März: Peter Grimes

(Martin)

Ich würde ja sagen, dass Benjamin Britten ein eigenes Genre erfunden hat: nämlich den Opern-Krimi.
Besonders spannend, musikalisch herausragend und eine meiner Lieblingsopern ist ‚Peter Grimes’ – wann immer irgendwo eine Inszenierung zu sehen ist, dann loht es meist, diese nicht zu verpassen. Und dies gilt allzumal und im speziellen für die Wiederaufnahme von Peter Grimes am Staatstheater Wiesbaden!
Geniale Musik und packende Handlung: Peter Grimes spielt am Meer und Britten schafft es durch Komposition und musikalische Arrangements, einen direkt dorthin zu katapultieren.
Peter Grimes, die Titelfigur, ist ein Außenseiter – und wie meist, hat das einen Grund, wenn ein Mensch seinen Platz im Heute nicht findet. Peter Grimes, er ist ein Getriebener, ein Verwundeter, ein Seemann, der ausgehend von seinem ‚eigenen Drama’, andere mit ins Verderben reißt.
Die Frankfurter Rundschau schreibt: „Wiesbadens auch dirigierender Chordirektor Albert Horne entfesselt mit dem Orchester und dem exzellent aufgestellten (auch stark spielenden, was für die Regie spricht) Chor Meer, Sturm, Angst und Mob. Die Solisten sind hervorragend besetzt, allem voran der Coup, dass der kanadische Wagner-Tenor Lance Ryan, eine Art Siegfried vom Dienst, ein fulminantes Debüt als Grimes gibt. (…).“
Und die FAZ jubelt: „In seiner Wiesbadener Neuinszenierung des 1945 in London uraufgeführten Werks führt Philipp Krenn die inneren Konflikte der Hauptfigur mutig und unerbittlich ins Offene. Der Ausstatter Rolf Glittenberg hat ihm dafür eine Einheitsbühne errichtet, auf der das Maritime einzig und allein in einem hoch über dem Bühnenboden schwebenden Schiffscontainer gegenwärtig ist, der auf der Vorderseite offen ist. (...) Wie leicht könnte das alles in eine peinliche laienpsychologische Darstellung kippen. Doch davor schützt die hohe Regiekunst Krenns, der jede expressive Geste, jeden Schmerzensblick und jeden Gewaltmoment beklemmend genau platziert. Davor schützt auch der großartige Sängerdarsteller Ryan, dem in grauer Unterwäsche beim Turnen durch den geschlossenen Bewegungsraum des am Ende fast ins Vertikale gekippten Containers Äußerstes abverlangt wird. Er vermittelt alles hochauthentisch, ringend, leidend.“
Musik großartig, Sänger_innen kaum zu toppen und die Inszenierung und das Bühnenbild sind ein echter Wurf – ab nach Wiesbaden!
Peter Grimes im Staatstheater Wiesbaden.

Am Samstag, 21.03. um 19.30h. Weitere Vorstellungen am 04.04. und 17.06. um jeweils 19.30h.
Das Staatstheater Wiesbaden ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: (c) Staatstheater Wiesbaden

Samstag, 21. März: FFM/ Kayef

(Andrea)

Der Veranstalter weist darauf hin, dass Kinder unter 14 Jahren die Show nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person besuchen dürfen. Kinde zwischen 14 und 16 Jahren müssen zum Konzert eine Einverständniserklärung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person dabei haben. Personensorgeberechtigte Personen sind dabei Mutter und/oder Vater oder der Vormund. Erziehungsbeauftragte Person kann jede volljährige Person (über 18 Jahre) sein, wenn sie im (schriftlichen) Einverständnis mit den Eltern Erziehungsaufgaben während der Veranstaltung wahrnimmt. Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG). Ok, mein Mädchen hat Kayef noch nicht für sich entdeckt, aber das hat ja nichts zu heißen...und ich habe ersmal gegoogelt: Kayef (* 20. November 1994 in Düsseldorf; bürgerlich Kai Fichtner[1]) ist ein deutscher Rap- und Pop-Musiker sowie Betreiber des YouTube-Kanals KAYEFTV. Oki, daher auch Early Show, Einlass ist um 18.30 Uhr.

Bitte checkt unbedingt vorher den Veranstaltungsstatus. In Zeiten wie diesen....

Batschkapp
Gwinnerstraße
Frankfurt
Barrierefrei

Ab 13. Februar: FANTASTISCHE FRAUEN, SURREALE WELTEN

(Daniela)

Vom 13. Februar bis zum 24. Mai zeigt die SCHIRN: FANTASTISCHE FRAUEN. SURREALE WELTEN VON MERET OPPENHEIM BIS FRIDA KAHLO

Ich bin sehr gespannt auf die Ausstellung. Schaut mal im Schirn Magazin nach. Da gibt es sehr viele Hintergrundinfos, Filme, Audioguides etc...

"Göttin, Teufe­lin, Puppe, Fetisch, Kind­frau oder wunder­ba­res Traum­we­sen – die Frau war das zentrale Thema surrea­lis­ti­scher Männer­fan­ta­sien. Künst­le­rin­nen gelang es oftmals nur als Part­ne­rin oder Modell, in den Kreis rund um den Grün­der der Gruppe der Surrea­lis­ten André Breton einzu­drin­gen. Aller­dings zeigt sich bei genaue­rer Betrach­tung, dass die Betei­li­gung von Künst­le­rin­nen an der Bewe­gung wesent­lich größer war als allge­mein bekannt und darge­stellt.

Die SCHIRN präsen­tiert nun erst­mals in einer großen Themen­aus­stel­lung den weib­li­chen Beitrag zum Surrea­lis­mus. Was die Künst­le­rin­nen von ihren männ­li­chen Kolle­gen vor allem unter­schei­det, ist die Umkehr der Perspek­tive: Oft durch Befra­gung des eige­nen Spie­gel­bilds oder das Einneh­men unter­schied­li­cher Rollen sind sie auf der Suche nach einem neuen weib­li­chen Iden­ti­täts­mo­dell. Auch mit dem poli­ti­schen Zeit­ge­sche­hen, der Lite­ra­tur sowie außer­eu­ro­päi­schen Mythen und Reli­gio­nen setz­ten sich die Surrea­lis­tin­nen in ihren Werken ausein­an­der. Mit rund 260 beein­dru­cken­den Gemäl­den, Papier­ar­bei­ten, Skulp­tu­ren, Foto­gra­fien und Filmen von 34 inter­na­tio­na­len Künst­le­rin­nen bildet die Ausstel­lung ein viel­fäl­ti­ges stilis­ti­sches und inhalt­li­ches Spek­trum ab. Neben berühm­ten Frauen wie Louise Bour­geois, Frida Kahlo oder Meret Oppen­heim sind zahl­rei­che unbe­kannte, aufre­gende Persön­lich­kei­ten wie Alice Rahon oder Kay Sage aus mehr als drei Jahr­zehn­ten surrea­lis­ti­scher Kunst zu entde­cken.

Eine Ausstel­lung der SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT in Koope­ra­tion mit dem Loui­siana Museum of Modern Art, Humlebæk.

Alle Informationen zu Tickets, Führungen etc. hier.

Freitag, 20. März: Of/ L´amica geniale - Teil 7 und 8

(Andrea)

Ich habe die Ferrante immer noch nicht gelesen und Teil 1 bis 6 auch verpasst. Insgesamt blöd und ärgerlich. Dabei wäre heute so eine schöne Gelegenheit: "L’amica geniale – Teil 7 & 8 (Meine geniale Freundin) Italien 2018, O. m. U., Regie: Saverio Costanzo, Darstellerinnen: Margherita Mazzucco, Gaia Girace, Elisa del Genio, Ludovica Nasti Elena Ferrantes Roman-Tetralogie über zwei Freundinnen aus einem Armenviertel Neapels wurde in 40 Ländern mehr als 10 Millionen Mal verkauft. In Kooperation mit Rai Fiction und TIMvision hat HBO den ersten Band, „Meine geniale Freundin“, als Serie verfilmt: kongenial und mit superstarken Laiendarstellerinnen, wunderbar auch auf der großen Leinwand. Als ihre Freundin Lila Cerullo spurlos verschwindet, beginnt die 66-jährige Elena Greco, die Geschichte ihrer wechselvollen Freundschaft aufzuschreiben. Sie beginnt im Neapel der 1950er-Jahre, im „Rione“, einem schmutzigen Neubauviertel, geprägt von Armut, Patriarchat und Gewalt. Mit der schlauen, rebellischen Lila bekommt die Vorzeigeschülerin Elena in der Schule ernsthaft Konkurrenz. Die beiden ungleichen Mädchen kommen sich beim Spielen in den Höfen, in denen man eng zusammenwohnt, trotzdem näher und es beginnt eine ganz besondere Freundschaft. So stark diese auch sein mag, immer ist sie zugleich von Rivalität geprägt – um Schulnoten und Bildungschancen, um die Erwartungen an ein besseres Leben und den eigenen Platz darin, um Kreativität und Bedeutung, gesellschaftliche Stellung und politisches Engagement. Lila ist zwar begabter, muss aber früh von der Schule abgehen, um in der elterlichen Schusterwerkstatt mitzuarbeiten. Lenù gelingt es gegen alle Widerstände, auf die weiterführende Schule zu gehen und zu studieren – ein für Frauen aus solchen Verhältnissen damals (wie heute) ungewöhnlicher Weg. Wer hier eigentlich die „geniale Freundin“ ist, bleibt stets unklar. Deutlich wird aber durch alle Abenteuer, Höhen und Tiefen, wie eng die beiden zusammengehören. Der filmischen Adaption ist es gelungen, die Stärken der Romanvorlage, die bei ihrem Erscheinen ein Rätselraten um die geheimnisvolle Autorin auslöste, ins andere Medium zu übertragen: die Dramaturgie ihres ausschweifenden Erzählens, ihren rasanten Rhythmus, die ambivalenten Heldinnen und zahlreichen scharf gezeichneten Nebenfiguren, die Navigation durch 50 Jahre italienische Zeitgeschichte – auf all das dürfen sich Leser*innen wie Nichtleser*innen der Bücher am 20.03. im Filmklubb gleichermaßen freuen. Einlass 19 Uhr, Film um 20 Uhr.

Filmklubb
Isenburgring 36
Offenbach
Nicht barrierefrei

Samstag, 21. März., und Sonntag, 22. März: Of/ Made in Rumpenheim

(Andrea)

„MADE IN RUMPENHEIM 2020“ ist ein Ausstellungsrundgang der Rumpenheimer Kunsthandwerker, Designer und Künstler. Am Samstag, 21. und Sonntag, 22. März, jeweils 13-18 Uhr sind Werkstätten und Ateliers geöffnet / freier Eintritt. 5 Stationen mit insgesamt 11 Ausstellern: Rumpenheimer Schlossgasse 2 und 4, Landgraf-Friedrich-Straße 25a, Kleines Gässchen 13-15, Hallen 1 und 4 (Untergeschoss), 63075 Offenbach-Rumpenheim. Detaillierte Infos unter: www.rumpenheimer.blogspot.com Wie gewohnt präsentiert WOLFGANG UHL im historischen Marstall am Rumpenheimer Schloss seine aus rohem Stein gefertigten Schmuckunikate. Bei den Druckgrafiken und Zeichnungen der Künstlerin JUTTA HINGST, die ebenfalls im Schmuckatelier zu sehen sind, stehen Menschen und Tiere im Mittelpunkt der Bildgestaltung.. Bei Station 2 entführt sie LIKA SCHMODSIEN in ihre eigene Welt unverwechselbarer Mode, Bilder und Fotografien. Ihr etabliertes Modelabel vertreibt sie über Messen und Agenturen europaweit. Porzellan ist ihre Passion: BIRGIT PALT arbeitet fast ausschließlich mit dem hochwertigen Material. Die Modelle „OFFENBACH Schale“ und „OFFEBECHER“ sind für Lokalpatrioten ein Muss und das alles ist in Station 3 zu bewundern. Als Gast stellt hier auch erstmals ANITA STRAUß aus, die ihre Ausbildung zur Porzellanmalerin an der Porzellanmanufaktur Meißen absolvierte. Durch ihre fein detaillierte Arbeit schärft sie den Blick der Interessenten für das jeweilige Objekt. Gerne setzt sie um und verwirklicht Kundenwünsche. An Station 4 treffen wir auf geballte Kreativität. Die HOLZWERKSTATT BAUHOF mit Gast-AusstellerInnen KLAUS KIRCHNER, REGINA BAHMANN und JÖRG HÄUSLER. Ausgestellt wird das Projekt „gerettete Möbel“: hier werden alte Möbel aus Kellern und von Dachböden vor dem Sperrmüll bewahrt. Im Rahmen von Eingliederungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Jobcentern von Stadt und Kreis arbeiten die TeilnehmerInnen des Bauhofs Fundstücke auf.Die verborgenen Schmuckstücke kommen zum Vorschein. Klaus Kirchner aus Hanau zeigt schöne Dinge aus Holz, die er von Hand an der Drechselbank erstellt. Regina Bahmann gestaltet mit Altmaterialien, kleinen Fundstücken - als Collagen oder kleinen figürlichen Inszenierungen. Ihre Arbeiten werden Sie zum Schmunzeln bringen - oder regen zum Nachdenken an. Jörg Häusler verknüpft geometrische und gestische Elemente - überlagert, überblendet und setzt neu zusammen. Die fröhliche Farbigkeit, die Spannung von Formen und Bewegung verleihen seinen Werken starke Ausdruckskraft. Auf CORDULA PINNA-WETH Schmuckdesignerin mit Gast-Aussteller MARTIN BRITSCH treffen wir an Station 5. Gut ein Jahr ist CORDULA PINNA-WETH im Keller-Atelier von Halle 4 tätig. Sie widmet sich nachhaltigen Schmucktechniken und zeigt ihre neuen Arbeiten. Hier werden neben der „Rope“- Kollektion Einzelstücke gefertigt - oft aus alten Materialien, geerbten Steinen - Gold, Silber und Edelsteine stehen im Vordergrund - und werden gerne unkonventionell kombiniert. Das Atelier ist ein kreativer Ort, in dem auch Schmuck- und Mal-Events stattfinden - lassen Sie sich entführen in eine besondere Welt des Design. MARTIN BRITSCH zeigt Schatullen und Objekte, deren Innenleben sich oft erst auf den zweiten Blick offenbart: sie lenken den Blick auf ihren Inhalt und sind zugleich selbst individuelle Einzelstücke. In seinen Arbeiten verbindet sich die akribische und detailverliebte Feinarbeit des Goldschmieds mit der Affinität des Schreiners zu Holz. Farbe und Ausdruck der verschiedenen Hölzer beeinflussen die funktionsgeleitete Formgebung des Bildhauers. Schöne Grüße aus Rumpenheim, Wolfgang Uhl für die Interessengemeinschaft der Rumpenheimer Kunsthandwerker, Designer und Künstler Rumpenheimer Schlossgasse 4 63075 Offenbach Tel.: 069 816178

Donnerstag, 26. März: LIEDFETT (Support: ESA)

(Uwe)

„Mit diesem aufgekratzten Hybrid aus Punk, Akustik-Pop, Sprechgesang und Liedermacherei braucht es nicht viel mehr als eine Begegnung und er verbleibt nachhaltig im eigenen System. Auch die Typen dazu lassen sich nicht vergessen. So eine Mischung aus eskalierter Klassenfahrt und Songwriter-Boygroup hat man eben einfach noch nicht erlebt … Erst Anfang letzten Jahres erschien das Vorgängeralbum „Laufenlassen“, Liedfett spielten seitdem fast durchgehend. Konzerte, Konzerte, Konzerte! Das Projekt nahm so auch von der Resonanz her noch mal spürbar Fahrt auf. Diese gemeinsame Zeit, die Euphorie der Zuschauer, all das verdichtete sich, dass am Ende des Jahres klar wurde, diese Erlebnisse müssen jetzt in eine Form gegossen werden – und was wäre dafür passender als eine neue Platte? Das Album als Essenz.“ Schrieben Liedfett auf ihrer Homepage. Das beschriebene Album „Durchbruch“ ist mittlerweile veröffentlicht und die Formation ist wieder auf Tour, sonntags spielen sie im Zoom

Zoom
Frankfurt, Brönnerstr. 5 - 9
Beginn: 20 Uhr
Tickets: VVK 20 € zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Alexander Schliephake

Dienstag, 24. März: FFM/ ZEHN Jahre Musikszene Frankfurt

(Andrea)

Der Termin ist schon eingetragen und reserviert: Am 26. März bin ich in der Stadtbibliothek, zehn Jahre sind schließlich ein echter Anlass. Seit 2010 bittet Musikredakteur Detlef Kinsler nicht zum Tanz, aber zum Entdecken, Eintauchen und sich überraschen lassen bei dem, was in der Frankfurter Musikszene passiert.„Folk Variations – Salma mit Sahne trifft Romie“ ist das Jubiläumskonzert zum zehnten Geburtstag der „Musikszene Frankfurt“ überschrieben. Liedermacher? Singer/Songwriter? Welches Genre passt?. Salma mit Sahne benutzen auf ihrer Website den Begriff „Liedermacher“. „Das klingt für mich einfach mehr wie ein Handwerk und neben der Kreativität ist es das eben auch: man ,baut‘ quasi Lieder“, erklärt Salma, die Sängerin und Gitarristin der jungen Band aus dem beschaulichen Lindenfels. Hier erlebt man, was Bibliothek auch sein kann: Ein Haus für besondere Musikerlebnisse, Treffpunkt für die Frankfurter Musikszene und alle, die sie kennenlernen wollen. 

Zentralbibliothek mit Musikbibliothek
Hasengasse 4
10 Jahre Musikszene Frankfurt

 

 

Donnerstag, 26. März: Die Arbeit

(Uwe)

Ende Februar erschien das Debütalbum der Dresdner Postpunk-Band. Es heißt „Material“ und wurde auf meiner liebsten Lieblingsmusikseite plattentest.de Album der Woche. Die schreiben bei plattentests.de immer wunderbare Kritiken und die für das DIE ARBEIT-Debüt endet so: „… auf einem hervorragenden Album, das dem seelischen Nullpunkt ordentlich einheizt. Wenn das keine Leistung ist.“ Wow, DIE ARBEIT erschafft mit reduzierten Gitarren, Beats auf dem Punkt, deutschsprachige Poesie! In der Presseinfo steht: „Gefertigt wie in einer Werkstatt installiert das Quartett seine eigene Gesellschaftskritik inmitten eines kapitalistischen Trümmerhaufens. Ein oszillierendes Erweckungserlebnis zwischen Aufbauen und Abreißen. Das Fundament des Klangbildes der Band formen treibende Schlagzeugbeats, die auf einem festen Sockel der Bassgitarre stehen. Mit reduziertem und flächigem Gitarrensound werden deutschsprachige Texte untermalt und verschmelzen zu einer dynamischen Einheit.“ Ich kann mir sehr gut vorstellen, mir dieses Konzert anzuschauen. 

THE CAVE 
Frankfurt, Brönnerstr. 11
Beginn: 20 Uhr
Tickets: VVK 11 Euro zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Tine Jurtz

Samstag 28. März: Barabend im Hotel Nizza

(Daniela)

Ich habe es schon so oft geschrieben und wiederhole mich gerne: BARABEND im Hotel Nizza ist immer großartig und das auch, wenn die Dachterrasse noch nicht geöffnet ist. Steffi ist eine grossartige Gastgeberin, die Gäste sind immer sehr nett und die Drinks perfekt.

20:00 Uhr, Hoetl Nizza, Elbestrasse 10, barrierefrei

Mittwoch, 1. April: Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute

(Martin)

Kaum schöneres gibt es über ein Kinder- und Jugendtheater zu sagen:

»Regie und Dramaturgie haben eine wunderbare Haltung zu diesem Stück Erzähltheater gefunden. Die vier Darsteller*innen souverän in ihrer Haltung als Geschichtenerzähler, spielend leicht im ständigen Wechsel der Figuren und auch in stillen Momenten eine starke Präsenz ausstrahlend.«

Das sagt nicht irgendjemand – nein, das ist sowohl die Begründung für die Einladung zur Hessischen Kinder- und Jugendtheaterwoche KUSS als auch für die Nominierung für den Festivalpreis 2020.

Und weil die Vorstellungen für dieses ‚Kinder- und Jugendstück’ vermutlich ganz schnell ausverkauft sein werden, hier die Empfehlung, sich baldmöglichst Karten zu besorgen und mit den Kids hin nach Wiesbaden zu fahren!

„Nachdem in einem kleinen Zoo das Nashorn unter seltsamen Umständen starb, zieht ein Bär aus Sibirien in das wohlgeordnete Leben von Papa Pavian, Herrn Mufflon und dem Murmeltiermädchen ein. Doch die unangenehmen Fragen, die der Bär über die seltsamen gestreiften dürren Bewohner auf der anderen Seite des Zauns stellt, bringen Unruhe in die bisher gut geordnete zoologische Gemeinde. Papa Pavian gibt ihm den dringlichen Ratschlag, nicht zu neugierig zu sein. Doch der Bär kann nicht über das Geschehen auf der anderen Seite des Zauns hinwegsehen und entschließt sich zum Handeln. Schauplatz der Parabel, für die Jens Raschke 2014 den Kinderliteraturpreis erhalten hat, ist der »Zoologische Garten Buchenwald«, Erholungsort der SS und deren Angehörigen. Jens Raschke sagt über sein Stück: »Es ist kein Stück über das Konzentrationslager Buchenwald – darüber lässt sich womöglich gar kein Stück schreiben –, sondern ein Stück über die Frage: Bär oder Pavian?«“

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute


Junges Schauspiel im Staatstheater Wiesbaden – Wartburg

Mittwoch, 01.04. um 10.00h und 19.30h; Donnerstag, 02.04. um 19.30h; Donnerstag, 07.05. um 10.00h und 19.30h; Freitag, 08.05. um 10.00h.

Im Mai: Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden

(Martin)

Alle Jahre wieder – wird es Mai und in Wiesbaden sind dann für die Frankfurter_innen ganz nah, kulturelle Highlights als Gastspiele bei den Maifestspielen zu erleben. In diesem Jahr gibt’s viel Schauspiel zu erleben!
Der Vorverkauf hat begonnen und zwei besonderer Leckerbissen – zum einen das Gastspiel des Schauspielhaus Bochum mit ‚Iwanow’ und auch das Maxim-Gorki-Theater mit ‚Anna Karenina oder Arme Leute’ waren rasch ausverkauft. Es lohnt sich dennoch, immer mal wieder auf der Homepage nachzuschauen, ob vielleicht nicht doch noch ein paar Tickets in den Verkauf kommen.

Hier ein zwei Hinweise für Aufführungen, die sich vermutlich lohnen, zu denen man ansonsten weit anreisen müsste und für die es tatsächlich noch Karten gibt!
Für das Konzertprogramm folgen demnächst weitere Empfehlungen.
Donnerstag, 07. Mai: Die Katze und der General - Thalia Theater Hamburg
Sind es es schon zwei Jahre her, dass auch in Wiesbaden der Roman ‚Das achte Leben – Für Brilka’ – ebenso von der Autorin Nino Haratischwili, ebenfalls von der Regisseurin Jette Steckel und auch als Gastspiel des Thalia Hamburg gezeigt wurden? Theaterbilder waren das, die sich eingebrannt haben. Jetzt der neue Roman ‚Die Katze und der General’ vom gleichen Team auf die Bühne gebracht – ein ‚Must-See’!
Die taz schreibt: "Das Beeindruckende an Steckels Regie ist, dass sie nicht nur bei der Gesinnungswandelei, auch in den Liebes-, Freundschafts-, Hoffnungsszenen keine Angst vor Pathos hat." (...) "Weswegen die Produktion immer am Rande der Sentimentalität, durch die Zuspitzung der Situationen auch auf der Kippe zum Lehrstück balanciert, das aber eben schauspielerisch derart brillant, dass der Abend nie kitschig, stets anrührend emotional ist – voller menschlicher wie politischer Wahrheiten."
Dienstag, 19. Mai: Kind von Peeping Tom - Belgien
Peeping Tom ist ein häufig ausgezeichnetes Theaterkollektiv aus Belgien. ‚Kind’ ist der Abschluss einer Trilogie – die ersten beiden Teile waren ‚Vater’ und ‚Mutter’. Das Setting einer Familienausstellung drängt sich auf, nimmt man diese Perspektiven ernst und tatsächlich wird in den Kritiken auch ähnliches geschrieben. „Wie sieht ein Kind die Welt; wie seine innere und wie seine äußere? Wie wird es dabei von seinen Ängsten und Sehnsüchten beeinflusst? Wie verändert sich seine Perspektive, wenn es älter wird? Wie prägen all der Druck und die Zweifel der Jugendjahre seine Bewegungssprache? Und wie beeinflussen die körperlichen Veränderungen die alltäglichen Gesten?“
Diesen Fragen wird nachgegangen in einem viel gelobten ‚Tanz-Theater-Abend’, einem albtraumhaften Tanzwunderland’
Die Neue Presse Hannover schrieb: „Die extremen Bewegungsformen sind ein Markenzeichen von Peeping Tom. Die Gesetze der Schwerkraft werden zuweilen in Frage gestellt, vor dem geistigen Auge sieht man das eine oder andere Rückgrat brechen, oder es gibt einen virtuos abgehackten Tanz, der wirkt wie eine Stroboskop-Sequenz ohne Blitze. Ebenfalls typisch ist die massive Einbindung von Schauspiel, Musik und Live-Gesang, wobei die akustische Ebene zwischen Blues, Wagner und Trash-Rock schwankt. (...) Auch das Publikum wird nun sehr laut, verbreitet bricht sich Begeisterung Bahn. Verständlich, denn einige dieser Bilder – dazu gehören auch die Klangbilder – brennen sich nachhaltig ins Gedächtnis ein.“
Peeping Tom ist tatsächlich eher selten in Deutschland zu sehen. Deshalb sollte man das Gastspiel in Wiesbaden nicht verpassen!

Donnerstag, 7. Mai um 19.30h: Die Katze und der General vom Thalia Theater Hamburg
Dienstag, 19. Mai um 19.30h: Kind von Peeping Tom/Belgien
Beides zu sehen im Rahmen der Maifestspiele im Staatstheater Wiesbaden. Das Staatstheater Wiesbaden ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto (c) Thalia Theater Hamburg


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