07.02.2020
Inhalt: Eintracht - Erfurt - Altbier - Einwegbecher / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E R O L L T E S - über Transferfenster / Zum Abschluss noch etwas über Fingerspitzengefühl / SUCHE / BIETE / Freitag 7. Februar: Bockenheim goes Hollywood / Freitag, 7. Februar
: Vernissage / Freitag 7. Februar: THE KUTIMANGOES / Freitag. 7. Februar
: Vernissage / Freitag: 7. Februar: DISILLUSION / Samstag 8. Februar: Wintertheater: Lenz / Samstag, 8. - Montag 10. Februar: Matter of Facts / Samstag, 8. Februar: Of/ Carpernaum / Samstag, 8. Februar: OF/ Gott existiert / Samstag und Sonntag, 8. und 9. Februar: OF/ Hafenkino / Sonntag 9. Februar: LOKAL LISTENER / Sonntag, 9. Februar: FFM/ Schoolboy / Sonntag, 9. Februar: FFM/ Die Himmelssäule / Montag, 10. Februar: Of/ Tod eines Handlungsreisenden / Montag 10. Februar: LINA MALY / Dienstag 11. Februar: "DAS KOLONIALE MISSVERSTÄNDNIS" / Dienstag, 11. Februar: FFM/ Making Crisis visible / Mittwoch, 12. Februar
: Vernissage / Ab 13. Februar: FANTASTISCHE FRAUEN, SURREALE WELTEN / Donnerstag 13.+ Freitag 14. Februar: Erotisches Kino am Valentinstag / Donnerstag, 13. Februar: FFM/ Black History Month Storytelling Salon / VORSCHAU / Freitag 14. Februar: V-Day weltweiter Aktionstag gegen Gewalt an Mädchen* und Frauen* / Freitag 14. Februar: I LOVE ENGTANZ / Freitag 14. Februar: VELVET TWO STRIPES / Freitag, 14. Februar: Love Is All Around & Käseherzen von L’Abbate / Freitag, 14. Februar: OF/ Safety Last mit Jim Avignon / Freitag 14. und Samstag 15. Februar: hr-Bigband trifft Lateinamerika / Samstag, 15. + Sonntag, 16. Februar: Die Kränkungen der Menschheit / Samstag, 15. Februar: FFM/ Kopfecho / Montag 17. Februar: ALGIERS / Montag, 17. Februar: FFM/ Nathan Gray / Mittwoch 19. Februar: I can see music! / Donnerstag, 20. Februar: FFM/ Tarek / Freitag 21. Februar: Time for T / Samstag, 22. Februar: Of/ Hafen 2 Geburtstag / Montag, 24. und Dienstag, 25. Februar: Tanz / Dienstag, 25. Februar: FFM/ The Darkness / 26. Februar – 15. März: Ingrid Godon - Ich wünschte! / Mittwoch 26. Februar: YACHT / Mittwoch 26. Februar: Unter den Stollen der Strand. Fußball und Politik – mein Leben" / Donnerstag, 27. – Samstag, 29. Februar: Family Milo Rau / Impressum
Eintracht - Erfurt - Altbier - Einwegbecher

Heute nur ein Stakkato, denn ich bin spät dran:
Samstag war ich in Düsseldorf. Habe meine Freundin Birgit besucht und wir sind ins Stadion... man man man, was ein Grottenkick. Aber das Altbier hat geschmeckt.

Dienstag dann wieder Stadion. Da es nach Regen aussah sind wir mit der Straßenbahn gefahren und ich habe mich wieder tierisch aufgeregt (wollte ich ja eigentlich dieses Jahr nicht mehr): Ich kann einfach nicht verstehen, warum Straßenbahnen sich eine Fahrbahn mit Autofahrer*innen teilen müssen. Genau die Autofahrer*innen, die meinen, sie müssten aus dem Nordend mit dem Auto ins Stadion fahren und dann dort die Straßen blockieren. Ergebnis: Die Straßenbahn steht im Stau und wir mussten die letzten Kilometer ins Stadion joggen. Wie sehr ich es hasse, wenn ich den Polizeichor verpasse... wenigstens wurden wir mit einem super Spiel belohnt. Das Bier schmeckte wie immer, aber was viel schlimmer war: ab der 2. Halbzeit wurde das Bier in EINWEGBECHERN ausgeschenkt. Ich kann das einfach nicht verstehen. Ich werde mich beschweren.

Heute schon wieder ins Stadion. Diesmal fahre ich wieder Rad. Bei der Gelegenheit: Herr Österling wir brauchen einen Radweg zum Stadion!!

Und was ist mit der Kultur? Wieder nix. Wobei, stimmt nicht so ganz, denn am Montag durfte ich Claudia Roth zuhören und ihre Reden sind immer ein besonderes Ereignis und dann beginnt ja auch in einer Stunde die Chorprobe. Wenigstens etwas und nächste Woche geht’s nach Berlin.

Hat jemand für mich einen Tipp, was ich Dienstag- und Mittwochabend unternehmen kann?

Schöne Zeit - lebt wild!

Daniela

P.S. Eigentlich wollte ich zu Thüringen nix schreiben, aber soeben rief mich Philip Jacks vom DGB an und sagt mir, dass es nächsten Samstag um 13:00 Uhr ein Großdemo in Erfurt geben wird. Also fahre ich da hin. Wer im Bus mitfahren möchte (Abfahrt 09:00 Uhr ab Frankfurt) kann sich gerne bei mir melden. Da das wohl alles erst vor einer halben Stunde beschlossen wurde gibt es bisher nur eine Facebookveranstaltung. Hier der Link

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
(Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr).
Wenn Du eine Rechnung benötigst, dann schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

Antworten für die folgenden Tickets bitte an schwoebke@aol.com
Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt

2 x 2 Gästelistenplätze für die „Kissenschlacht“ im Bett am 21.02 . Frage: An welchen Verein wurde Eintracht-Stürmer Dejan Joveljic verliehen (siehe GEROLLTES)? Einsendeschluss: 14.02

2 x 2 Gästelistenplätze für I LOVE ENGTANZ am 14.2. in der Schirn. Frage: Welchen Ausstellung empfiehlt Petra für heute? Einsendeschluss 10.2.

2 x 2 Karten für die Ausstellung „Fantastische Frauen, surreale Welten“ (freie Terminwahl). Frage: Von welcher Künstlerin stammt das Zitat „Lass uns vorstel­len, wir wären zu Pfer­den gewor­den? Einsendeschluss 14.2.

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von YACHT am 26.2. im Museum für Angewandte Kunst im Rahmen der Ausstellung Ingrid Gordon.Ich wünschte. Frage: Wie heißt der Kurator der Ausstellung? Einsendeschluss 14.2.

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de  (Die Gewinner*innen werden von Andrea benachrichtigt)

2 x 2 Gästelistenplätze für "Tod eines Handlungsreisenden" am 10.2. im Capitol Theater. Die Gewinnfrage lautet: Wie lange hielt Millers Ehe mit Marilyn Monroe?

2 x 2 Gästelistenplätze für Herzkino am Valentinstag (14.2.) im Filmklubb. Die Gewinnfrage lautet: Welche Vernissage besucht Petra am Mittwoch?

2 x 2 Gästelistenplätze für Stummfilm & Ton mit Jim Avignon am 14.2. in den Parksidestudios. Die Gewinnfrage lautet: Von wann bis wann findet die Winterwerft in der Orberstraße (FfM) statt? 

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Kopfecho am 15.2. im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Zu den Kränkungen der Menschheit fallen mir spontan etliche ein, wo kommt das Stück auf die Bühne?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Nathan Grey am 17.2. in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Uwe will am 14.2. ins Cave, welche Band spielt dort? 

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Tarek am 20.2. in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Haha, "Eis am Stil", erinnert sich noch jemand? Wer hat am Valentinstag ein amüsant-schlüpfriges Programm zusammengestellt?

G E R O L L T E S - über Transferfenster

(Uwe)

Auch in der Kreisliga darf man nicht hin- und herwechseln wie man will. Im Sommer muss man sich beim alten Verein bis zum 30.06 und im Winter bis zum 31.12 abgemeldet haben. Während die Ablösesummen im Sommer spielklassenabhängig vom Verband festgeschrieben sind, können die Kreisligavereine im Winter frei über deren Höhe verhandeln. Das ist auch gut so, denn kleinere Vereine ohne Geld, wie der ruhmreiche TSV 1899 Goddelau, werden so geschützt. Selbst bei meinem Heimatverein will immer mal wieder ein Spieler im Winter weg. Wenn der seltene Fall eintritt, verhandeln wir in der Regel hart. Wir, dass bin dann nicht ich, weil ich schnell einknicke, wenn ein Kicker mit so an den Haaren herbeigezogenen Gründen kommt wie „ich will dahin wechseln, um noch einmal mit meinem Vater zusammenspielen“. Die Verhandlungen bei uns führt Matzesport, ein ewiger Freund von mir. Er war schon in der Schule recht pfiffig unterwegs und wurde selbst von meinen Eltern dafür bereits in jungen Jahren bewundert. Er realisiert von aufnehmenden Vereinen immer ordentliche Geldbeträge oder redet dem Spieler den Wechsel aus. Bundesligavereine haben Leute, die das, was Matzesport bei uns im Ehrenamt betreibt, hauptberuflich machen. Und weil in den Profiligen nur so gewitzte und verhandlungserfahrene Sturköpfe herumlaufen wie Matze Kilp, dauern manche Wechsel eben etwas länger. Irgendwann ist aber Schluss: bis 18:00 Uhr am 31.01 mussten in den deutschen Profiligen alle Verhandlungen abgeschlossen und die Wechselanträge mit Verträgen bei der Deutschen Fußballliga eingereicht sein. Dann endete die Wintertransferperiode in der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga und anderen wichtigen europäischen Ligen (Spanien, England oder Italien). Der Spieler mit Wechselabsicht, der bis dahin keinen neuen Verein in einer europäischen Top-Liga gefunden hatte, kann immer noch nach Russland (bis 21.02), Polen (bis 02.03) oder Schweden (bis 31.03) wechseln. Der Transferticker unter kicker.de lief kurz vor der Deadline zum Wochenschluss heiß. Von der Champions League bis hinunter in die 3. Liga tickerten Gerüchte über und Bestätigungen von Spielerwechseln. Die meisten der betroffenen Spieler kannte ich nicht: Niclas Anspach (von Unterhaching nach Rosenheim), Fedor Smolov (von Moskau nach Vigo) und so weiter. Dazwischen schimmerte immer einmal wieder ein Transfer durch, der größeres Interesse hervorrief. Zum Beispiel den vom größten Wandervogel im Profifußball, Kevin-Prince Boateng, der nach einem halben Jahr beim FC Florenz zu Besiktas Istanbul wechselte. Da sind selbst Terroristen auf der Flucht sesshafter als der „Prince“. Die beiden Vereine spielen natürlich nicht in der Bundesliga, dort hat Boateng aber sowieso schon fast bei einem Viertel der Clubs gekickt. Ein Frankfurter Bub, Emre Can, kehrte in die Bundesliga zurück und spielt künftig für Borussia Dortmund.  David Selke kam nach Bremen zurück und wechselt aus der Hauptstadt zum stark abstiegsgefährdeten SV Werder. Dortmund wiederum gab zwei prominente Bankdrücker ab: Bruun Larsen wechselte nach Hoffenheim und Alcaer geht in seine spanische Heimat. Bruun Larsen wurde von Experten zeitweise auch bei der Eintracht gehandelt, dort hätte er aus meiner Sicht gut hingepasst. Die Frankfurter Aktivitäten hielten sich nach den zwei Siegen zum Jahresauftakt in Grenzen, inaktiv blieben die Macher aber nicht. Sie lotsen Stefan Ilsanker von RB Leipzig an den Main. Der bis Mitte 2022 verpflichtete österreichische Mittelfeldspieler ist sportlich eine gute Verpflichtung, ob es auch menschlich passt, wird ein Ermittlungsverfahren entscheiden, das in der Heimat gerade gegen den Defensivallrounder läuft.  Abgegeben haben die Stürmer Dejan Joveljic an den RSC Anderlecht. Joveljic soll im Brüsseler Vorort Spielpraxis sammeln. Der junge Stürmer erlebt beim belgischen Traditionsverein eine etwas ungewöhnliche Trainerkonstellation: Manchester City Legende Vincent Kompany übte zeitweise das Amt des Cheftrainers aus, ohne dass er eine gültige Trainerlizenz besaß. Der RSC wurde vom belgischen Verband bestraft und Kompany zog sich im Herbst offiziell auf die Rollen Spieler, Kapitän und Ratgeber des Trainers zurück. Der aktuelle Tabellenplatz 9 zeigt, dass beide Konstellationen nicht wirklich funktionieren. Der Regionalligist FSV Frankfurt hielt sich mit Transfers zurück. Zwei ehemalige Jugendspieler verließen den Verein und ein ehemaliger Jugendspieler kam zurück: Der 22-jährige Innenverteidiger Jesse Sierck erhält einen Vertrag bis zum Saisonende.

Zum Abschluss noch etwas über Fingerspitzengefühl

Am Sonntag wurde ein Spieler von Paderborn des Feldes verwiesen, weil er offensichtlich nach seinem Gegenspieler schlug (richtig getroffen hatte er ihn nicht). Der Schiedsrichter entschied regelkonform, denn in der Regel steht: „… einen Gegner schlägt oder versucht, ihn zu schlagen“. Wieso sollte er bei so einem Verhalten des Spielers Fingerspitzengefühl zeigen? Beim Topspiel Leipzig – Gladbach flog ein Spieler vom Platz, der nach seiner Gelben Karte offensichtlich weiterreklamierte. Der DFB informierte jeden Verein darüber, dass die Schiedsrichter ab Rückrundenstart konsequenter gegen unsportliches Verhalten vorgehen. Wieso hätte der hessische Spitzenschiri Tobias Stieler da das Fingerspitzengefühl zeigen sollen, das Sportmoderatoren, Experten, Trainer und Mannschaftskameraden forderten?  Ein Verkehrspolizist zeigt ja auch kein Fingerspitzengefühl, wenn einer mit Tempo 80 an einer Grundschule vorbeirast.

SUCHE / BIETE

Räume für Sardischen Verein gesucht!
Für das Überleben des sardischen Vereins MariaCarta FFM ist es Voraussetzung einen Vereinssitz nachzuweisen, denn die Region Sardiniens unterstützt weltweit alle sardischen Vereine finanziell sofern bestimmte Kriterien erfüllt, ein Vereinssitz gehört dazu. Der Verein sucht daher dringend einen Raum, Miete bis max. circa 500. Gerne auch mit anderen Vereinen oder auch kombiniert innerhalb eines kulturellen Lokal/Einrichtung. Kreative Angebote sind herzlich willkommen. Webseite http://www.maria-carta.de/ (z.Zt. nicht aktualisiert) oder FB
Angebote/Tips/Ideen an Tiziana.Deidda@web.de

Freitag 7. Februar: Bockenheim goes Hollywood

(Daniela)

Heute heißt es: Bockenheim goes Hollywood!
"In Kooperation mit Shorts.TV bringt interfilm die Oscar®-Nominierungen der Kurzfilmsektionen „Live Action“ und „Animation“ mit deutschen Untertiteln ins Orfoes!. 

Heute Abend zeigen sie die besten Kurzfilme und am Sonntag und Montag dann Animationsfilme.

A SISTER
 von Delphine Girald, Belgien 2018, 16 Minuten
Telefonthriller
Eine Nacht. Ein Auto. Alie ist in Gefahr. Um durchzukommen, muss sie den wichtigsten Anruf ihres Lebens tätigen.
 
BROTHERHOOD 
von Meryam Joobeur, Kanada / Tunesien / Katar / Schweden, 25 Minuten
Familienbande
 Der Sohn eines tunesischen Hirten kehrt nach langer Reise mit einer neuen Frau nach Hause zurück. Die Spannung zwischen Vater und Sohn steigt.
 
THE NEIGHBOR´S WINDOW
 von Marshall Curry, USA 2019, 20 Minuten

Generationenkomödie
 Alli ist eine Mutter von kleinen Kindern, frustriert von ihrem Alltag und ihrem Ehemann. Doch ihr Leben wird erschüttert, als zwei freudige Zwanzigjährige auf der anderen Straßenseite einziehen.
 
SARIA
 von Bryan Buckley, USA 2019, 23 Minuten

Gerechtigkeitsdrama 
Saria (12) und ihre Schwester Ximena schmieden einen kühnen Plan, um dem schrecklichen Missbrauch im Waisenhaus, das sie beherbergt, zu entgehen.
 
NEFTA FOOTBALL CLUB
 von Yves Piat, Frankreich 2018, 17 Minuten
 Drogenkomödie 
Zwei junge Brüder stoßen in der Wüste auf einen Esel. Seltsamerweise trägt das Tier Kopfhörer über den Ohren und trägt auf dem Rücken Taschen voller weißem Pulver.

Freitag, 7. Februar
: Vernissage

(Petra)

Faszinierend: darktaxa-project ist eine internationale Künstler*innengruppe (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Leipzig, New York, London), die an der Schnittstelle der Fotografie zu neuen digitalen bildgebenden Verfahren arbeitet. Die Ausstellung zeigt im Sinne einer offenen Versuchsanordnung deren Arbeiten, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz, 3D-Druck, CGI, Photogrammetrie, Augmented Reality, Digitaler Bildbearbeitung oder Motion-Capture entstanden sind. Kernfragen der Ausstellung sind u.a.: Auf welche Weise sind Fotografie und Digitalität im Jahr 2020 verknüpft? Wird die Fotografie durch die neuen digitalen Tools erweitert oder wird sie verdrängt und ersetzt? Inwieweit wirkt das Fotografische als normative Kraft für unser Wirklichkeitsverständnis unter den aktuellen digitalen Bedingungen?

darktaxa project: The Frankfurt-constellation
Vernissage, mit: Banz & Bowinkel, Arno Beck, Raphael Brunk, Philipp Goldbach, Alex Grein, Beate Gütschow, Achim Mohné, Susan Morris, Johannes Post, Michael Reisch, Björn Siebert, David Young, kuratiert von Michael Reisch

Schierke Seinecke
Niddastraße 63, Uhrzeit: 19 - 21 Uhr
Eintritt: frei, barrierefrei: ja

Freitag 7. Februar: THE KUTIMANGOES

(Uwe)

5.532,53 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Lagos und Kopenhagen, wo 2012 das Sextett The KutiMangoes von Gustav Rasmussen (Posaune, Gitarre) und Michael Blicher (Saxophon, Flöte) gegründet wurde. „Unsere Intention war es nie, wie afrikanische Musiker zu klingen“, erklärten sie damals, westafrikanische Musik mit ihrem eigenen, westlichen Background zusammenbringen zu wollen, um einen neuen, globalen Ausdruck zu finden. So wurden The KutiMangoes (der Name ist eine Referenz an, na klar, Fela Kuti, den Afrobeat-Pionier, und Jazz-Großmeister Charles Mingus) nicht nur von der BBC als absolut authentisch wahrgenommen und zur „Weltklasse“ erklärt. „Perlende Soukousgitarren, rudimentäres Geplucker mit Ngoni oder Balafon, auch der Sahel-Blues schimmern durch und zuweilen zitieren die tiefdröhnenden Bläser äthiopische Fünftonriffs“, erkannte das Magazin Jazzthing die panafrikanische Idee der Dänen schon auf einem frühen Album wie „Made In Africa“. Das aktuelle heißt „Afrotropism“ und trägt ihren pulsierenden Mix in neue Sphären. „Virtuos, laut, voller Energie und auch ein wenig verträumt präsentiert die Platte Afrofunk im Cinemascope-Format“, hieß es dazu im Mint Magazin.
 
BROTFABRIK
Frankfurt, Bachmannstr. 2-4
Beginn 20 Uhr
VVK 18 Euro zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Manuel Weber

Freitag. 7. Februar
: Vernissage

(Petra)

Mehr Schönes fürs Auge – wenn ich einen Vorsatz für 2020 habe, dann diesen. Deshalb nehme ich mir heute vor, im Museum Angewandte Kunst reinzuschauen: hier gibt es ab heute bestes aktuelles Design zu begucken. Gemeinsam mit dem Museum Angewandte Kunst präsentiert der Rat für Formgebung die Gewinner der Kategorien aus dem Bereich Excellent Communications Design und Excellent Architecture des German Design Award 2020, die Newcomer-Finalisten sowie des Preisträgers der Kategorie Personality, Jasper Morrison. Und dessen Arbeiten haben mir schon vor zwanzig Jahren extrem gut gefallen.



German Design Award 2020
Vernissage (Ausstellung bis 22.02.), Ort: Museum Angewandte Kunst, Adresse: Schaumainkai 17, Uhrzeit: 18 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei: ja

Freitag: 7. Februar: DISILLUSION

(Uwe)

Bei welchem Act würdet Ihr über Crowdfunding die Entstehung eines neuen Albums unterstützen? Im letzten Jahr feierte Disillusion, eine deutsche Metal-Band aus Leipzig, ihre Silberhochzeit.  Die Band, die sich stilistisch zwischen Death, Progressive, Alternative und Thrash Metal bewegt, lies die Fans über ein Jahrzehnt auf eine neue Platte warten, die im November 2019 erschien und auf Platz 45 der deutschen Albumcharts einstieg. Beachtenswert: Die treuen Fans der Band ermöglichten es im Rahmen eines Crowdfundings, dass sich Mastermind Andy Schmidt über annähernd zwei Jahre hinweg in Vollzeit auf Songwriting und Aufnahmen des dritten Albums fokussieren, ohne die Arbeit für Brotjobs unterbrechen zu müssen. In der Pressemitteilung ist zu lesen: „The Liberation ist im wörtlichen Sinne Zeugnis und Gipfel einer menschlichen Entwicklung. Ein Wechselspiel heftiger Metalgewitter und Momenten purer Euphorie wie auch Nachdenklichkeit, das uns wieder auf die sprichwörtliche emotionale Achterbahnfahrt schickt, nach der wir uns so lang nun schon sehnten.“
 
NACHTLEBEN
Frankfurt, Kurt-Schumacher-Str. 45
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
VVK 20 Euro zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Pressefoto

Samstag 8. Februar: Wintertheater: Lenz

(Martin)

Das Theater-Willy-Praml lädt ein zum ‚Wintertheater’: Lenz von Georg Büchner.
Wer diese Erzählung von dem hessischen Autor irgendwann einmal gelesen hat, der wird das nicht vergessen. Bei mir war’s im Deutschunterricht der Oberstufe und ich erinnere mich noch lebhaft an die diesen Menschen Lenz in seiner Not, seiner Angst und an die Wort- und Bildgewalt des Autors.

„’Hören Sie denn nichts, hören Sie denn nicht die entsetzliche Stimme, die um den ganzen Horizont schreit, und die man gewöhnlich die Stille heißt?’ Am frühen Morgen des 24. Mai 1792 wurde der Dichter Lenz tot in einer Moskauer Straße aufgefunden. Der Ort seines Grabes ist unbekannt. Der Dichter Georg Büchner hat in seiner Erzählung „Lenz“ einen schonungslosen Bericht gegeben von einem Heimatlosen – unbehaust in der Welt und im eigenen Leib. Es ist die Geschichte des unglücklichen Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz. Verschnitten ist die dramatisierte Erzählung mit Liedern aus Schuberts berühmten Liederzyklus „Die schöne Müllerin“, die einen ähnlichen Seelenzustand beschreiben: Die Stimme des verzweifelt wandernden Müllergesellen, der die Liebe sucht, und den Tod findet.

Die Frankfurter Rundschau schrieb anlässlich der Premiere: Michael Weber liefert eine überaus beeindruckende Sprechleistung, zieht kraftvolle Spannungsbögen über die langen Sätze Büchners, die selbst nur selten einen Punkt setzen. Er stößt, speit, zermalmt die Worte, dass man sie im Zittern der Fäuste, im Spannen des Brustkorbs nach Außen drängen zu sehen meint. Der schweigende Tänzer Andreas Bach, der Lenz die Sicht nimmt, ihm im Nacken sitzt, die Schultern „niederdrückt, ergänzt dieses Ringen mit dem Selbst überzeugend.“


Samstag, 08.02. um 20.00h und Sonntag, 09.02. um 18.00h im Theater-Willy-Praml in der Naxoshalle.
Weitere Vorstellungen am 14.02., 15.02., 21.02. um 20.00h und am 23.02. um 18.00h.
Wintertheater bedeutet, dass warme Kleidung angesagt ist.
Das Theater-Willy-Praml ist behindertenfreundlich eingerichtet.
Foto: (c) Peter Grün/Theater-Willy-Praml.

Samstag, 8. - Montag 10. Februar: Matter of Facts

(Martin)

„Was hält Gemeinschaft(en) zusammen? Für ihr neues Musiktheaterstück machen sich die beiden Theatermacher Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch in einem Percussion-Studio auf die Suche nach schlagkräftigen Antworten. Abseits der gängigen Diskurse und Ideologien von Gemeinschaft begleiten sie dort die beiden virtuosen Spezialistinnen Yuka Ohta und Yu-Ling Chiu bei ihrer täglichen Forschungsarbeit am Rhythmus. Wie funktioniert ein gemeinsam geteilter Puls? Was heißt es, zusammen zu grooven? Und was kann alles jenseits des Viervierteltakts Menschen klanglich miteinander verbinden? Die in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Diego Ramos Rodríguez entworfene Labor-Arena lädt das Publikum ein, sich um ein überdimensioniertes Klangobjekt zu versammeln, eine Konstruktion aus zwei Marimbas, einem Xylophon und einem Vibraphon mit 172 Tasten und einem Tonumfang von 5 Oktaven. Die Arbeit am Rhythmus als gemeinsames Ritual und Choreografie steht im Zentrum des Abends und eröffnet ein Kräftefeld aus Licht und konkreten Klängen. Die Bühne wird zu einem geteilten Ort, an dem alle ihre Sehnsucht nach Synchronizität neu überprüfen können.“

Und wer jetzt nicht weiß, was Synchronizität eigentlich bedeutet, der muss ganz bestimmt in den Mousonturm!

Matter of Facts von Glogowski/Hoesch am Samstag, 08.02. um 20.00h, Sonntag, 09.02. um 18.00h und Montag, 10.02. um 20.00h im Künstlerhaus Mousonturm.
Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: (c) Glogowski/Hoesch - Mousonturm.

Samstag, 8. Februar: Of/ Carpernaum

(Andrea)

„Capernaum“ will ich schon seit Ewigkeiten sehen und jetzt ist endlich eine tolle Gelegenheit, im Ladenkino goes KOMM, yeah, Danke! "Regisseurin Nadine Labaki erzählt die Geschichte eines etwa zwölfjährigen Jungen aus den Armenvierteln von Beirut, der seine Eltern dafür verklagt, ihn geboren und sich dann nie um ihn gekümmert zu haben, mit einer unglaublichen Hingabe und in atemraubenden Bildern. Überhaupt diese Kamera: Ständig auf Augenhöhe der Kinder, oftmals händisch und halb dokumentarisch, mit brutalem Realismus. Und gleichzeitig eben auch alle seltsame Schönheit auf einmal einfangend, mit einer anrührenden Kraft. Der weitgehende Verzicht auf Musik, das Eintauchen in diese unbekannte Welt, in die Ghettos, die Slums und vor allem auch das Schauspiel des jungen Protagonisten ermöglichen eine Kinoerfahrung, die an Intensität ihresgleichen sucht. Capharnaüm, Nadine Labaki; Libanon 2018, 126 Min.; FSK: ab 12 Jahren, Einlass 19:30, Filmbeginn 20:00 Uhr

Einkaufszentrum KOMM
Aliceplatz 11 - Erdgeschoss
Offenbach

Der Vorverkauf findet wie gehabt im LADEN artefakt Offenbach und NEU auch bei Thalia in Offenbach statt. 15 Euro für Film, Rot- und Weißwein, Apfelsaft, Wasser und Knabbereien!

Samstag, 8. Februar: OF/ Gott existiert

(Andrea)

Hhm. Petrunya will ich aber auch noch sehen. Männo. Läuft heute im Filmklubb, mit Essen & Film & Talk meint Gespräch mit Filmverleiherin Jutta Feit. Gott existiert, ihr Name ist Petrunya, Einlass & Speisen 19Uhr, Filmstart 20h, Eintritt 9€ /7 € Speisen nicht im Preis enthalten „Sag ihnen, du bist 24!“, rät die Mutter, als ihre Tochter wieder einmal zu einem Vorstellungsgespräch geht. Doch Petrunya ist 31 und hat dazu noch ein Fach studiert, das in Nordmazedonien niemand braucht: Geschichte. So sitzt sie denn vor einem potenziellen Arbeitgeber, einem Fabrikbesitzer, der von oben herab auf ihr geblümtes Kleid schaut und sie zu alt und zu hässlich findet um sie flach zulegen. Auf dem Heimweg – den Job hat sie natürlich nicht bekommen – springt Petrunya buchstäblich ins kalte Wasser. Es ist Dreikönigstag, und wie jedes Jahr tauchen die jungen Männer der Stadt nach dem Heiligen Kreuz, das der Priester in den eisigen Fluss wirft. Doch diesmal ist Petrunya die Schnellste und hält die Trophäe in die TV-Kameras.Der mitreißende Film, basiert auf einer wahren Begebenheit, er ist eine bitterböse Abrechnung mit dem Patriarchat und ein kraftvolles Plädoyer für mehr Courage. Trailer: https://vimeo.com/351209507 

Filmklubb
Isenburgring 24
Offenbach
Nicht barrierefrei

Samstag und Sonntag, 8. und 9. Februar: OF/ Hafenkino

(Andrea)

Also, wir haben Ladenkino, Filmklubb und Hafenkino. Weil dort gleich mindestens drei supersehenswerte Filme gezeigt werden, packe ich jetzt alles zusammen. Es laufen "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl", Samstag 17 Uhr (pädagogisch wertvoll, nah am Buch und absolut sehenswert. Lili hat dann gleich verkündet, endlich Teil 2 und 3 lesen zu wollen. Ich muss sie daran erinnern), am Sonntag um Marriage Story (OmU) mit Scarlett Johansson und Adam Driver als Traumpaar und um 17.30 Uhr Joker (OmU), den man gesehen haben sollte.

Hafenkino
Nordring
Offenbach
www.hafen2.net

Sonntag 9. Februar: LOKAL LISTENER

(Uwe)

In der Vorweihnachtszeit empfing Gregor Praml im großen Saal des Mousonturms gleich mehrere Künstler. Sein Beethoven-Spezial war ein verdienter Erfolg. Der erste LOKAL LISTENER des neuen Jahres führt ihn und seinen Gast wieder zurück ins Lokal. „Liebe, was du tust, und tu es mit aller Energie, die dir zur Verfügung steht“, dieses Motto passt bestens zu Isabelle Bodenseh, Gregor Pramls nächsten Gast. Die brillante Querflötistin hat mehrfach „Jugend musiziert“ gewonnen und dann ein klassisches Musikstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt absolviert. Das war der Halbfranzösin aber nicht genug. Ihr Vater, selbst Musiker, hat ihr früh gezeigt, dass das Freisein auf der Bühne etwas Besonderes ist. So hat sie immer auch ein Interesse für die improvisierte Musik gehabt und sich auch bei den Jazzprofessoren Karl Berger und Michael Sagmeister ausbilden lassen. Mitte der 90er Jahre ging sie für ein Jazzstudium nach Los Angeles, um anschließend als erste Stipendiatin des DAAD für ein Jahr nach Havanna geschickt zu werden. Seitdem ist Isabelle Bodenseh eine der besten Latin-Querflötistinnen, die man in Deutschland finden kann. Ihre Musikprojekte sind ebenso vielseitig wie ihre musikalische Ausbildung und heißen u.a. „Jazz à la flute“ oder „Mrs Bo‘s Cookbook“.
 
Künstlerhaus Mousonturm
Frankfurt, Waldschmidtstraße 4, barrierefrei
Beginn: 11 Uhr
Tickets: Vorverkauf 16 EUR zzgl. Gebühren (Ermäßigung um 5 EUR für Studenten)
Essen inklusive
Foto: Carola Schmidt

Sonntag, 9. Februar: FFM/ Schoolboy

(Andrea)

Er zählt zu den talentiertesten und einflussreichsten Rappern der Westkünste - ScHoolboy Q. Im April brachte der Musiker mit „CrasH Talk“ sein neues Album heraus und bewies damit wieder einmal, dass man Musik nicht wie am Fließband auf dem Markt bringen muss, um bedeutsam zu bleiben. Mit den neuen Songs und Special Guest Jay Rock, ist er jetzt auf „CrasH Tour“. Vier Deutschlandtermine gibt es, einer ist in unserer holy hall of fame in der Gwinnerstraße. Musikalisch schafft ScHoolboy Q den Spagat zwischen den Ikonen der alten Gangsterrap-Ära und den neuen Helden.  ScHoolboy Q hat ein ausgefeiltes Gespür für Reime, ohne dabei platt zu klingen. In Kombination mit seiner rauen Stimme, harschen Trap-Beats und trockenen Samples besitzt er das einzigartige Talent, Banales mit einfachen Kniffen außergewöhnlich klingen zu lassen. Mit dabei hat er  Jay Rock und das verspricht einen  unterhaltsamen Abend.

Batschkapp
Gwinnerstraße
Barrierefrei

Sonntag, 9. Februar: FFM/ Die Himmelssäule

(Andrea)

»Was bringt es mir, in der Stadt zu leben, wenn das Glück mich nicht begleitet? Lebewohl schöne Frau meines Herzens. Ich möchte in meine Heimat zurückkehren. Bei Sonnenaufgang werden die Vögel wieder singen, mit großer Freude werde ich auf meinem Pferd reiten und durch die Straßen galoppieren. Dann unter meinem Baum den Tieren lauschen.« Gute Frage und ein schönes Bild. Heute ab 19 lockt die Winterwerft, ich weiß nicht, was die Himmelssäule ist, ich habe gegoogelt, aber da kam nur Fantasy. Dann muss ich wohl doch mal zur Winterwerft in die Orber Str. 57 in Fechenheim.

https://winterwerft.de/

Montag, 10. Februar: Of/ Tod eines Handlungsreisenden

(Andrea)

Dustin Hoffmann als Willy Loman ist wahrscheinlich unübertroffen? Wir werden sehen, denn heute steht Helmut Zierl in der Theateressenz mit einem Stück der Meisterklasse auf der Bühne: Das Euro-Studio Landgraf bringt mit „Tod eines Handlungsreisenden“ das Drama Arthur Millers auf die Bühne des Offenbacher Capitols. Miller erhielt noch im Erscheinungsjahr 1949 den Pulitzerpreis für seine Erzählung über den amerikanischen Traum, die Angst vorm Scheitern und Orientierungslosigkeit einer ganzen Kultur. Auch heute hat das Stück nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Der Schauspieler und Synchronsprecher Helmut Zierl, bekannt aus Serien wie Tatort oder ein Fall für Zwei sowie zahlreichen Literaturverfilmungen, spielt den kleinen Vertreter Willy Loman, der nach Jahrzehnten zermürbenden Berufslebens von seiner Firma entlassen wird. Seiner Familie ist der verschuldete Handlungsreisende längst entfremdet. Besonders seine beiden Söhne Happy und Biff, denen Loman das Streben nach materiellem Erfolg als einzigen Weg zum Glück eingeimpft hat, sind eine Enttäuschung, denn auch sie haben es – wie ihr Vater – zu nichts gebracht. Dabei standen dem früheren Sport-Ass Biff in der Highschool noch alle Wege zum amerikanischen Traum vom Erfolg offen. Als Biff nun gegen die Lebenslügen seines Vaters revoltiert, spitzt sich der Familienkonflikt immer weiter zu, bis Loman schließlich nur noch einen einzigen Ausweg sieht… Karten  gibt es zum Preis ab 24 Euro im Vorverkauf im OF-Infocenter im Salzgäßchen 1 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen und zum Preis von 26 Euro an der Abendkasse.

Capitol
Goethestraße 
Offenbach

Montag 10. Februar: LINA MALY

(Uwe)

Zu ihren Vorbildern zählen laut einem Artikel in „laut.de“ unter anderem Fiona Apple, Peter Gabriel, Queen, Bob Dylan, The Cure, Otis Redding und Franz Schubert. Das ist schon eine ganz gewaltige Bandbreite, letzterer schimmert in ihrem romantischen Klavierspiel durch. Über diverse Support-Shows und einen Auftritt bei Inas Welt hat sich die junge Rock Pop-Künstlerin aus Elmshorn bei Hamburg zu einiger Bekanntheit und einer eigenen Tour durch bekannte Clubs gespielt. Diese führt sie ins Frankfurter Zoom. Ihre Musik „besitzt schon früh eine eigene melancholische und authentische Handschrift. In ihren Texten verhandelt sie die Sorgen und Nöte einer heranwachsenden Generation.“ 
 
ZOOM
Frankfurt, Brönnerstrasse 5-9
Beginn: 21 Uhr
Tickets: 19 EUR zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Presseinfo

Dienstag 11. Februar: "DAS KOLONIALE MISSVERSTÄNDNIS"

(Daniela)

Ich reise heute nach Berlin, sonst wäre ich heute Abend im Haus am Dom, dennd as Thema interessiert mich sehr.

Film & Talk mit Dr. FRIEDERIKE HABERMANN und Dr. BONIFACE MABANZA BAMBU.
Film: „DAS KOLONIALE MISSVERSTÄNDNIS“
Dokufilm (2004) von Jean-Marie Téno | 78 Min., OmdU

„Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf zu beten, und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land“, bemerkte Jomo Kenyatta, der erste Präsident Kenias und deutet damit die pikante Verstrickung von Mission und Kolonialismus an. Die 1828 in Wuppertal gegründete Rheinische Mission wirkte maßgeblich an der Kolonialpropaganda des 19. Jahrhunderts mit. Jean-Marie Téno folgt den missionarischen Siedlungsbestrebungen, die ihn von Deutschland nach Namibia, Südafrika, Togo und in sein Geburtsland Kamerun führen. In seinem Film entwirft er ein vielschichtiges und komplexes Bild deutscher Missionstätigkeit in Afrika aus einer für ein europäisches Publikum ungewöhnlichen Perspektive.

Im anschließenden Gespräch mit Dr. Friederike Habermann und Dr. Boniface Mabanza Bambu diskutieren wir über die Verwobenheit von Mission und Kolonialismus sowie die vielschichtigen Fortschreibungen (neo)kolonialer Strukturen.

Veranstalter: KONE-Netzwerk zur Förderung kommunikativen Handelns e.V. und Afrika-Projekt e.V.
Veranstalter der Reihe: EPN Hessen im Rahmen des hessischen Eine Welt-PromotorInnen-Programms sowie Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom
Weitere Infos zur Veranstaltung & Trailer unter: www.fern-welt-nah.de/kolonial
Weitere Infos zur Reihe: www.fern-welt-nah.de

Haus am Dom
Domplatz 3, das Haus ist barrierefrei
Beginn 19:00 Uhr

Dienstag, 11. Februar: FFM/ Making Crisis visible

(Andrea)

Schade, heute passt es nicht, aber die Ausstellung wird erst eröffnet und ist dann eine Weile zu sehen: "Kriege, Krisen und Konflikte – häufig findet man sich im Alltag überflutet von beunruhigenden Nachrichten aus der Welt. Die Ausstellung Making Crises Visible lädt ein, auf diese Situation nicht ratlos, sondern aktiv zu reagieren. Im Fokus steht die Begegnung von Kunst, Design und Wissenschaft, die als komplementäre Wissensformen neue Perspektiven auf aktuelle Themenfelder wie Migration und Klimawandel oder Radikalisierung eröffnen. Senckenberg Naturmuseum, Festsaal im Jügelhaus ab 18 Uhr mit Fingerfood und Sektempfang, Aufgrund begrenzter Plätze wird um Anmeldung gebeten.Veranstaltungsbeginn:18:30 mit anschließender Führung

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Senckenberganlage 25
Telefon: +49 69 7542-0
E-Mail: info@senckenberg.de

Mittwoch, 12. Februar
: Vernissage

(Petra)

Bestes im Museum, Teil 2: Nicht weniger als die besten Cartoons des Jahrzehnts will das Caricatura Museum ab heute zeigen. Hat das Jahrzehnt nicht gerade erst angefangen? Aber nein: es geht um die besten Cartoons, die in den letzten zehn Jahre jährlich ausgewählt wurden – ein Jubiläum also. Die große Gruppenausstellung mit über 80 deutschen Cartoonist*nnen zeigt eine Dekadenrückschau der wichtigsten und unwichtigsten Geschehnisse aus Politik und Gesellschaft - nachvollzieh-, belach- und beärgerbar zum ersten Mal. Zur Vernissage erwartet Euch selbstverständlich ein denkwürdiges Programm mit Laudator Gregor Gysi und dem Akademischen Arbeiterliederchor Frankfurt.

Beste beste Bilder, Vernissage (Ausstellung bis 14.06.)
Caricatura Museum Frankfurt, Adresse: Am Weckmarkt 17, Uhrzeit: 18 Uhr
Eintritt: frei, barrierefrei:

Ab 13. Februar: FANTASTISCHE FRAUEN, SURREALE WELTEN

(Daniela)

Vom 13. Februar bis zum 24. Mai zeigt die SCHIRN: FANTASTISCHE FRAUEN. SURREALE WELTEN VON MERET OPPENHEIM BIS FRIDA KAHLO

Ich bin sehr gespannt auf die Ausstellung. Schaut mal im Schirn Magazin nach. Da gibt es sehr viele Hintergrundinfos, Filme, Audioguides etc...

"Göttin, Teufe­lin, Puppe, Fetisch, Kind­frau oder wunder­ba­res Traum­we­sen – die Frau war das zentrale Thema surrea­lis­ti­scher Männer­fan­ta­sien. Künst­le­rin­nen gelang es oftmals nur als Part­ne­rin oder Modell, in den Kreis rund um den Grün­der der Gruppe der Surrea­lis­ten André Breton einzu­drin­gen. Aller­dings zeigt sich bei genaue­rer Betrach­tung, dass die Betei­li­gung von Künst­le­rin­nen an der Bewe­gung wesent­lich größer war als allge­mein bekannt und darge­stellt.

Die SCHIRN präsen­tiert nun erst­mals in einer großen Themen­aus­stel­lung den weib­li­chen Beitrag zum Surrea­lis­mus. Was die Künst­le­rin­nen von ihren männ­li­chen Kolle­gen vor allem unter­schei­det, ist die Umkehr der Perspek­tive: Oft durch Befra­gung des eige­nen Spie­gel­bilds oder das Einneh­men unter­schied­li­cher Rollen sind sie auf der Suche nach einem neuen weib­li­chen Iden­ti­täts­mo­dell. Auch mit dem poli­ti­schen Zeit­ge­sche­hen, der Lite­ra­tur sowie außer­eu­ro­päi­schen Mythen und Reli­gio­nen setz­ten sich die Surrea­lis­tin­nen in ihren Werken ausein­an­der. Mit rund 260 beein­dru­cken­den Gemäl­den, Papier­ar­bei­ten, Skulp­tu­ren, Foto­gra­fien und Filmen von 34 inter­na­tio­na­len Künst­le­rin­nen bildet die Ausstel­lung ein viel­fäl­ti­ges stilis­ti­sches und inhalt­li­ches Spek­trum ab. Neben berühm­ten Frauen wie Louise Bour­geois, Frida Kahlo oder Meret Oppen­heim sind zahl­rei­che unbe­kannte, aufre­gende Persön­lich­kei­ten wie Alice Rahon oder Kay Sage aus mehr als drei Jahr­zehn­ten surrea­lis­ti­scher Kunst zu entde­cken.

Eine Ausstel­lung der SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT in Koope­ra­tion mit dem Loui­siana Museum of Modern Art, Humlebæk.

Alle Informationen zu Tickets, Führungen etc. hier.

Donnerstag 13.+ Freitag 14. Februar: Erotisches Kino am Valentinstag

(Daniela)

Zum 6. Mal organisiert das filmkollektiv-frankfurt Erotisches Kino am Valentinstag – und das erstmals an zwei (aufeinanderfolgenden) Tagen.

"Wie immer wollen wir die Bandbreite und den künstlerischen Reichtum erotischer und pornografischer Filme anhand bedeutender Beispiele aus verschiedenen Länder zeigen.

Am Donnerstag, den 13. Februar 2020, zeigen wir um 19 Uhr den 1. Teil des israelischen Kultfilms Eis am Stiel (OT: Eskimo Limon), in der deutschen Fassung, aber auf 35mm.
Im Anschluss um 21 Uhr wird wohl zum ersten Mal seit vielen Jahren ein schwuler Hardcore-Film in analoger Projektion auf eine Kinoleinwand in Frankfurt projiziert:
Adam & Yves (USA 1974, 90 Min, engl. OF) läuft in einer unwahrscheinlich seltenen Filmkopie aus den USA.
Dazu wird das kürzlich erschienene Buch „Good Hot Stuff: The Life and Times of Gay Film Pioneer Jack Deveau“ von Marco Siedelmann, dem Herausgeber, vorgestellt.

Am Freitag, den 14. Februar 2020, dem Valentinstag, zeigen wir
um 19 Uhr den wunderbaren Film über die ersten sexuellen Erfahrungen zweier junger Mädchen: À ma sœur ! (Für meine Schwester)
Frankreich/Italien 2001; R: Catherine Breillat; 86 Min.; 35mm; frz. OmU
und um 21 Uhr den Klassiker des „Golden Age of Porn“: The Devil in Miss Jones
USA 1973; R: Gerard Damiano; 68 Min.; 16mm; engl. Originalfassung

Eintritt:  5 Euro pro Vorstellung
Veranstaltungsort: Festsaal im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim

Donnerstag, 13. Februar: FFM/ Black History Month Storytelling Salon

(Andrea)

Die Flüchtlingskrise ist nicht neu und dass Menschen den Weg über das Mittelmeer wagen sowieso nicht. Wir waren jetzt schon des Öfteren auf Lesbos und im berühmt-berüchtigten Lager Moria konnte ich auch mit Frauen aus dem Kongo sprechen. Die waren, im Vergleich zu den sehr offenen Afghaninnen, eher zurückhaltend und scheu. "No Photos please", eigentlich eher ungewöhnlich, da doch eigentlich alle gesehen werden und Spuren hinterlassen wollen. Ach, ich habe einen Artikel geschrieben, vielleicht habt ihr Lust, die Klickzahlen zu erhöhen ;-): https://www.mena-watch.com/europa-ist-so-fern-wie-der-mond

So und nun Überleitung zum Thema des Abends: "Schwarze Körper. Oft dargestellt als hilfsbedürftige oder mythische Figuren. Auf einem Weg, der sie übers Mittelmeer führt: von Afrika nach Europa. Unter dem Begriff Black Mediterranean wird darüber geforscht wie Schwarz sein ans Mittelmeer gebunden ist. Es geht um die gegenwärtige Gewalt, aber auch die Erfahrungen, Kämpfe und Visionen, die damit verknüpft sind. Die Reisenden gen Norden zeigen, dass Versklavung und Kolonialismus nicht nur historische Fußnoten, sondern eine geerbte Realität sind. In diesem Sinne bedeutet Dekolonialisierung immer auch den Blick auf den geschichtlichen Kontext von Migration zu richten. Der sechste Frankfurter Storytelling Salon nähert sich dem Thema und reagiert damit auf die wachsende Ohnmacht. Wie jedes Jahr werden Geschichten aus afrodeutschen und transnationalen Blickwinkeln erzählt. Storyteller*innen sind: Die Wissenschaftsaktivistinnen Vanessa E. Thompson und Matti Traußneck, die Kulturschaffende Mirrianne Mahn und die Poetry Künstler Michael Girmay und Amir Haile von Ubuntu Passion Art. Mit musikalischer Rahmung durch die ISD A-Capella Gruppe Be Vocal. Moderation Hadija Haruna-Oelker Eine Kooperationsveranstaltung mit der jugend-kultur-kirche sankt peter und der Heinrich-Böll Stiftung Hessen. * Jedes Jahr wird im Februar in zahlreichen Ländern der so genannte Black History Month gefeiert. In Deutschland wird er von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. (ISD) organisiert und würdigt die Geschichte(n) Schwarzer Menschen.  Storytelling Salon. 19:30 Uhr 

Jugendkirche St. Peter
Bleichstraße 33
Frankfurt/Main

**Grafik: Camilla Ridha

VORSCHAU
Freitag 14. Februar: V-Day weltweiter Aktionstag gegen Gewalt an Mädchen* und Frauen*

(Daniela)

Ich gehe heute schon um 17:00 Uhr tanzen. Zusammen mit Rosemarie Heilig (Frauendezernetnin) und meiner Freundin Elke und hoffentlich ganz ganz vielen anderen Frauen, Mädchen und Jungs & Männern!!!, denn es ist:
V-Day - weltweiter Aktionstag gegen Gewalt an Mädchen* und Frauen*

Der "V-Day – One Billion rising" ist ein weltweiter Aktionstag, der 2012 ins Leben gerufen wurde, um das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* aufzuzeigen und dagegen zu protestieren. Eine "Milliarde" (One Billion) bezieht sich auf eine UN-Statistik, nach der eine von drei Frauen* in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung werden. Das ist ein Drittel aller Frauen* weltweit, eine Milliarde Frauen*.
Mittlerweile beteiligen sich 190 Länder mit tausenden von Aktionen. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit.
 
Weltweit tanzen am Valentinstag Menschen die Choreographie von „Break the Chain“ – „Zerreißt die Ketten“. Das Tanzen im öffentlichen Raum, steht für Stärke und Solidarität. Reden, Statements und V-Day-Song werden auch in Gebärdensprache übersetzt. Der Female Samba-Flash-Mob unter Leitung von Anne Breick (Kick la Luna Trio) sorgt für gute Rhythmen.

Die Aktion findet am Freitag, den 14. Februar 2020, um 17 Uhr vor der Katharinenkirche an der Hauptwache statt.

Freitag 14. Februar: I LOVE ENGTANZ

(Daniela)

Heute ist Valentinstag.. ihr wisst schon, der Tag an dem Man(n) seiner Frau oder seinen Frauen :-) Blumen kauft.
Bei uns ist das anders: in der Regel kaufe ich mir die Blumen selber, natürlich bin Nicolas Blumenbar.
Am Abend könnte man dann zum Tanzen gehen. Wir sind jedoch schon mit Freunden zum Barabend im Lucille verabredet. Zu gerne würde ich dann noch ins die Schirn gehen, denn da kann man heute Abend tanzen und sich auch die aktuelle Ausstsellung anschauen:

Anläss­lich der FANTAS­TI­SCHEN FRAUEN kommt zum Valen­tins­tag die legen­däre Party­reihe I LOVE ENGTANZ aus Berlin in die SCHIRN und sorgt mit den besten Love­songs aller Zeiten für magi­sche Anzie­hungs­kraft auf der Tanz­flä­che.

FÜHRUNGEN: 20.30 UHR, 21 UHR, 21.30 UHR, 22 UHR

Die Ausstel­lung ist bis 24 UHR geöff­net
TICKETS 16 €, Inkl. Ausstel­lungs­be­such
Jetzt Tickets im Online-Vorver­kauf sichern! 

Freitag 14. Februar: VELVET TWO STRIPES

(Uwe)

Zwei meiner absoluten Lieblingsacts kommen aus der Schweiz. Die singen in Bernerdeutsch (Patent Ochsner) und/oder Französisch (Stephan Eicher). Bei den drei Frauen aus St. Gallen ist alles anders. Sie singen in Englisch und machen wesentlich lautere Musik: „Gitarre, Bass, Drums, Vocals und Riffs – das Rezept ist alt wie der Mond, die Resultate klingen immer wieder frisch wie der erste Sonnenstrahl im Frühling. Jedenfalls in den rechten Händen. In denen von Velvet Two Stripes zum Beispiel. Derweil andere Bands das Gefühl haben, sie müssten ihrem Rock einen Hauch Computer einverleiben, um Zeitgeist zu markieren, haben Velvet Two Stripes die Gegenrichtung eingeschlagen. Sie haben das elektronische Doping ganz aus ihrer Musik verbannt und rocken nun umso härter, lauter und schöner. Zu hören auf ihrem aktuellen Album, „Devil Dance“. Die Band hat ihren Sound gefunden und der kommt sehr gut ohne Schnickschnack und viel Instrumentengeplänkel aus. Gitarre einstöpseln und ab die Post: Devil Dance ist ehrlich, direkt und rau – und macht Lust auf Liveauftritte.“
 
THE CAVE
Frankfurt, Brönnerstraße 11
Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.30 Uhr
VVK 12 Euro zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Presseinfo / Homepage

Freitag, 14. Februar: Love Is All Around & Käseherzen von L’Abbate

(Andrea)

Valentinstag und eine Besetzung, die kaum Wünsche offen lässt: Colin Firth, Hugh Grant, Emma Thompson, Alan Rickman, Heike Makatsch, Keira Knightley, Liam Neeson. Zum Film: "Die einen lieben den Film, weil er so unglaublich romantisch ist. Den anderen geht er genau deshalb auf den Wecker. Wir lieben ihn. Wegen der Romantik, der coolen Songs, allein schon wegen Bill Nighy als abgehalftertem Rockstar Billy Mack, der mit seiner vorweihnachtlichen Coverversion von »Love Is All Around« die Hymne des Films rockt und sich selbst und den ganzen Showbetrieb ironisch auf die Schippe nimmt. Und natürlich wegen Hugh Grants Hüftschwung in der Szene, in der er zu »Jump (For My Love)« von den Pointer Sisters durch die Räume von Downing Street 10 abtanzt. Richard Curtis, der schon als Drehbuchautor von »Vier Hochzeiten und ein Todesfall« seinen Witz bewiesen hat, erzählt in seinem Episodenfilm so humorvoll wie treffsicher von den Spielarten der Liebe und des Verliebtseins: von den Aufs und Abs, den Höhenflügen und Alltagsbruchlandungen, vom Glücklichsein und Glücksuchen, von Eifersucht und Betrug, Lust und Leidenschaft und von der Liebe, die – oft unerwartet und verborgen – überall um uns ist, wenn wir nur genau hinschauen. In verwobenen Episoden erleben wir die Liebeswirren von 22 Menschen, ohne dass ein einziges Mal der Satz »Ich liebe dich« fällt. Das muss man erst mal hinkriegen. Dazu: José und Ida kochen zu den Filmen nach bewährter Filmklubb-Tradition südländische Spezialitäten, diesmal mit „herzlichen“ Akzenten – und auch zu trinken gibt’s wie immer alles, was das Herz begehrt. Einlass & Essen 19 Uhr, Filmstart 20 Uhr

Filmklubb
Isenburgring
Offenbach
Nicht barrierefrei

Freitag, 14. Februar: OF/ Safety Last mit Jim Avignon

(Andrea)

Erstmal: Schön, dass es in den Parksidestudios weitergeht. Ich habe den Ort immer gemocht und so geht Andreas ganz sicher nicht vergessen. "Heute geht die Reihe „Stummfilm & Ton“ mit „Safety last!“ weiter, die als eine der besten US-Komödien mit Harold Lloyd gilt. Live vertont wird die atemberaubende „thrill-comedy“ in den Parkside Studios in der Friedhofstraße 59 von Multitalent Jim Avignon. Der Maler, Musiker, Illustrator und Konzeptkünstler liefert ab 20 Uhr den Sound aus trotzigen Beats, ansteckender melancholischer Fröhlichkeit und einer extragroßen Portion DIY Charme zu dem Meisterwerk der 20er Jahre: Das Bild von Harold, der an einem Uhrzeiger einer riesigen Uhr hängt, unter ihm eine Straßenschlucht und der drohende Absturz, kennt heute jedes Kind. Die Geschichte des Klassikers weniger: Harold Lloyd spielt einen Jungen vom Lande, der in der großen Stadt sein Glück sucht. Und natürlich spielt auch eine Frau eine große Rolle in seinem Leben. Zuhause zurück lässt er das junge Mädchen Mildred, das er durch Macht und Reichtum beeindrucken möchte. Schon bald verstrickt er sich in Lügen, die Entlarvung droht und Harold wächst schließlich über sich hinaus… Ein spannendes Zusammentreffen, denn Avignons Shows gelten als opulente Happenings – Sound, Bühnenbilder, Masken und absurde Einfälle - in zwei Minuten von Party zu Krise zu Euphorie zu Wahnsinn... Kurzum: Der Abend verspricht exzellente Unterhaltung jenseits aller bekannten Genres. Einlass ist um 19, Beginn um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf OF-Infocenter, Salzgäßchen 1 zum Preis von 12 Euro und 14 Euro an der Abendkasse. Studierende zahlen dann 12 Euro. Foto: Henryk Weiffenbach

Parksidestudios
Friedhofstraße 59
Offenbach
Nicht barrierefrei 

Freitag 14. und Samstag 15. Februar: hr-Bigband trifft Lateinamerika

(Daniela)

Konzerte mit der hr-Bigband sind immer ein besonderes Erlebnis. Jetzt kommt die Band an zwei Abenden mit zwei wunderbaren Musikern in den hr- Sendesaal.

Neue Botschaften aus Lateinamerika verspricht dieses Treffen mit zwei Protagonisten der Region: mit dem Puerto-Ricaner Miguel Zenón und dem Argentinier Guillermo Klein.

Musikalische (und persönliche) Freunde seit langer Zeit, verbindet die beiden insbesondere die New Yorker Bigband »Los Guachos«, die Klein in den Neunzigern in New York gründete und mit der er von sich reden machte. Zenón, der als einer der einflussreichsten Saxofonisten seiner Generation gilt, spielt seit jeher bei den Guachos, und umgekehrt ist Klein an nicht wenigen Produktionen von Zenón als Arrangeur beteiligt.

Nachdem sowohl Klein als auch Zenón schon jeder für sich bei der hr-Bigband zu Gast waren, ist es nur folgerichtig, diese beiden Ausnahmemusiker nun auch einmal zusammen nach Frankfurt zu holen.

Karten: 22,- €, Telefon: (069) 155-2000, hr-ticketcenter.de

Samstag, 15. + Sonntag, 16. Februar: Die Kränkungen der Menschheit

(Martin)

Eingeladen zum Theatertreffen 2020!
Mittelreich (Münchner Kammerspiele)  von Anta Helena Recke war eine der zehn Inszenierungen, die 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurden. Dorthin, nach Berlin fahren und spielen zu dürfen, das ist theatermäßig mit die größte Auszeichnung, die eine Inszenierung bekommen kann.
Im Mousonturm wird nun von Anta Helena Recke ‚Die Kränkungen der Menschheit’ gezeigt:
„Auf der Bühne entsteht ein hybrider Raum zwischen Museum, zoologischem Garten und Labor. Und jede Gruppe, die diesen Raum bevölkert, führt näher an jene fragilen Momente, an denen eine Vorstellung von Welt durch eine andere abgelöst wurde. Zu den von Sigmund Freud formulierten drei „Kränkungen der Menschheit“ – die Erkenntnis, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist, dass der Mensch vom Affen abstammt und dass er sein Unbewusstes nicht steuern kann – gesellt sich eine vierte: die Tatsache, dass nicht von „EINER Menschheit“ auszugehen ist. Gerade im globalen Erstarken reaktionärer Kräfte zeigt sich, wie tiefgreifend die Illusion einer weißen männlichen Menschheit im weißen Körper immer noch verankert ist.“
"Stark gesetzte Bilder und Geräusche, die weite Assoziationsfelder freilegen" beschrieb Mathias Hejny anlässlich der Premiere in der Abendzeitung (28./29.9.2019): "Für 75 meditative Minuten kann, wer mag, von der Utopie einer bedeutungsfreien und damit herrschaftsfreien Kultur träumen."
Und das ist doch schon verdammt viel!

Samstag, 15.02. um 20.00h und Sonntag, 16.02. um 18.00h im Mousonturm
Die Kränkungen der Menschheit von Anta Helena Recke
Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: (c) Gabriela Neeb/Mousonturm

Samstag, 15. Februar: FFM/ Kopfecho

(Andrea)

Kopfecho haben wir sicher alle schon mal gehabt. Wenn die Nacht lang und wild war. So ähnlich ist es auch mit Kopfecho, das ist eine Band, in der es brodelt. "Es muss raus, was sie beschäftigt. Auf ihrem neuen Album „ETWAS BLEIBT" ist es das Festhalten. Das Festhalten an Erinnerungen, am Leben und an den Spuren, die jeder dort hinterlässt. Vom Sound her sind sich KOPFECHO treu geblieben, sie machen AlternaPunk. Ihre Musik ist mal laut, mal melodiös, mal wütend und gesellschaftskritisch, mal zart oder euphorisch und voller Lebensfreude. Die fünfköpfige Band aus Düsseldorf um Sängerin Amy ist aber vor allem eine Band, die man live gesehen haben muss. Ihre Auftritte sind voller Energie: Die Band verausgabt sich, Amy wirbelt über die Bühne, singt rotzig und schreit ihre Gefühle raus, aber auch die zarten, verletzlichen Momente fehlen nicht."

Nachtleben
Kurt-Schumacher-Straße
Frankfurt
Nicht barrierefrei

Montag 17. Februar: ALGIERS

(Uwe)

Zwei der vier Mitglieder von Bloc Party. machten vor einigen Jahren alleine weiter. Bassist Gordon Moakes und Drummer Matt Tong blieben irgendwie auf der Strecke. Ich liebte Bloc Party. insbesondere Live wegen dem grandiosen Schlagzeugspiel von Tong, dessen Abgang ich bis heute nicht verwunden habe. Irgendwie fehlte ohne in der großartigen Musik der Briten der Druck. Nun ist Tong Mitglied bei Algiers und diese Tatsache wäre alleine ein Grund, sich die amerikanische Post-Punk, Gospel, Industrial, Punk Blues, Experimental Rock-Band im Zoom zu sehen. Die Band hat kürzlich eine neue Platte („There Is No Year“) herausgebracht, die man sehr gut hören kann.
 
ZOOM
Frankfurt, Brönnerstrasse 5-9
Beginn: 21 Uhr
Tickets: 21 EUR zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Dustin Condren

Montag, 17. Februar: FFM/ Nathan Gray

(Andrea)

Die Band aus Delaware, deren Karriere in der politischen Subkultur Amerikas begann und nirgends so erfolgreich wurde wie in Deutschland, wird angeführt von Boysetfire-Frontmann Nathan Gray, der viele Solo-Klassiker aber auch neue Songs erstmals mit kompletter Bandbegleitung spielen wird. Dass der charismatische Songwriter über ein breites Repertoire verfügt, wissen Fans nicht zuletzt seit dem Release seines Solo-Debuts „Feral Hymns“ im Jahr 2018. Mit viel Hingabe und an seinen emotionalen Grenzen balancierend lotete Nathan schmerzhafte Kindheitserinnerungen aus...20 Uhr

Batschkapp
Gwinnerstraße 5
Frankfurt
Barrierefrei

Mittwoch 19. Februar: I can see music!

(Daniela)

Endlich ist es soweit: ich muss an diesem Mittwochabend nicht arbeiten. Und was ein Glück widmen sich Petra Klaus und Matthias Westerweller heute einer mir sehr geliebten Musikerin: Ella Fitzgerald! Sie zeigen den Film: Just One Of Those Things
(UK, 2019, 90min, OF mit engl. UT, R: Leslie Woodhead)
Frankfurt-Premiere


»First Lady des Gesangs« oder »Königin des Jazz« sind nur einige Titel, die Ella Fitzgerald trägt. Sie war mehr als ein halbes Jahrhundert lang die beliebteste Jazzsängerin der USA. Der Dokumentarfilm zeichnet die Lebensgeschichte von Ella Fitzgerald nach und erforscht, wie ihre Musik zum Soundtrack eines turbulenten Jahrhunderts wurde.

Ella Fitzgerald war ein 15-jähriges Straßenkind, als sie 1934 einen Talentwettbewerb im Apollo Theatre in Harlem gewann. Innerhalb weniger Monate wurde sie zum Star. Der Film folgt ihrer außergewöhnlichen Reise durch fünf Jahrzehnte, auf der sie die Leidenschaften und Schwierigkeiten ihrer Zeit und ihres Lebens in ihrer Musik reflektiert. Regisseurin Leslie Woodhead konnte hierfür auf nie zuvor gesehenem Bildmaterial und unveröffentlichtes Interviews zurückgreifen.

Gezeigt wird eine Ella, wie sie die Welt nie kannte - hart, nachdenklich, witzig, eine schillernde, musikalische Erneuerin. Der Film deckt auch Ellas Engagement im Kampf um die Bürgerrechte auf und erforscht die Konflikte, die diese sehr private Frau immer schon heimgesucht haben: Zeit ihres Lebens versuchte Ella Fitzgerald, ihre Karriere mit ihrem Wunsch nach einem normalen Familienleben in Einklang zu bringen.

Neben einem seltenen Interview mit Ellas Adoptivsohn, Ray Brown Jr., kommen unter anderem Tony Bennett, Jamie Cullum, Laura Mvula, Johnny Mathis, Smokey Robinson, Cleo Laine, Andre Previn, Patti Austin Music und Itzhak Perlman zu Wort.

"I Can See Music!" heißt die Musikfilmreihe im Orfeos Erben. Petra Klaus und Matthias WesterWeller präsentieren exklusiv brandneue und alte, populäre und obskure, aber immer faszinierende Musikdokus & Filme, jeweils kombiniert mit einem Special.

Kartenreservierung: 069 707 69 100, reservierung@orfeos.de

Orfeos; Hamburger Alle 45. leider nicht barrierefrei

Donnerstag, 20. Februar: FFM/ Tarek

(Andrea)

"Der Asphalt ist nass, das Licht flimmert, die Menschen laufen geduckt. Tarek K.i.Z streift unaufhaltsam durch die Stadt und beobachtet sie. Er kann nicht anders. Er ist ein Chronist der menschlichen Abgründe und trägt selbst so viel Schmerz in sich, dass er manchmal nicht anders kann, als einfach nur zu brüllen. Unkontrolliert zu brüllen. Die Menschen schrecken zurück. Ein Wahnsinniger wie es immer mehr in dieser Stadt gibt. Ein Gebeutelter. Ein Geschundener. Ein gehetztes, wildes Tier. Ein Rasender. Ein Golem, der alles zertrampelt, was unter seinen Füßen ist, ein Irrer, der alles zerreißt, was ihm in die Hände fällt, ein Narr, der plötzlich anfängt zu tanzen. Das neue Album von Tarek K.i.Z ist eine wilde Achterbahnfahrt, die von den dunklen Nächten und schrecklichen Verletzungen erzählt. (...) Tarek K.i.Z braucht hier niemandem, irgendetwas zu beweisen. Hier steht einfach nur ein Musiker, allein, verlassen, aufgehoben in seinem Glauben und durch seine Freunde. Ein Mensch, der einfach nicht anders kann, ein Künstler in all seiner Herrlichkeit und Verletzlichkeit, der alles gegeben hat – ein Junge, der alleine in einem Park sitzt, den Kindern beim Spielen zuschaut, den Paaren beim Flirten, den Familien beim Spazierengehen, allein auf einer Bank, auf der sie noch vor einem Jahr zu zweit gesessen hatten. Es ist Tarek, der den Golem erschuf." Den Promotext habe ich jetzt ziemlich runtergekürzt, weil trotz der Attitude als harter Kerl scheint da doch der sensible Typ durch. Kein Gangsta, sondern eben Beobachter. https://www.youtube.com/watch?v=Q8rlr42KkMY

Batschkapp
Gwinnerstraße
Frankfurt
Barriefrei

 

 

Freitag 21. Februar: Time for T

(Uwe)

Das nächste LOTTE LINDENBERG Konzert im März, das „Kirchner Hochtief“ interessiert mich noch einen Tick mehr. Nun kommen aber erst einmal TIME FOR T und das ist gut so. Bereits im April 2019 sorgten sie für ein ausverkauftes Studio und daher konnten die Lottes gar nicht anders, als sie noch einmal einzuladen. Die Kosmopoliten um Frontmann Tiago (nicht zu verwechslen mit dem Mittelfeldspieler der Bayern) machen eine sehr eigene Mischung aus Indierock, Folk, Psychedelic und Afrobeat, die man wahrscheinlich irgendwo zwischen THE DOORS und DEVANDRA BANHART, zwischen THE BAND und MAC DEMARCO einordnen würde, wenn das immer so einfach wäre. Nach eigenen Angaben berufen sich TIME FOR T auf Einflüsse, die von BOB DYLAN bis FELA KUTI reichen, und das hört man auch: ob in Form einer ruhigen, textlich ausgefeilten Ballade, bei der auch mal die Mundharmonika ausgepackt wird, oder rythmusgetrieben und hochgradig tanzbar, TIME FOR T schaffen es aus einer erstaunlichen musikalischen Bandbreite ein stimmiges Gesamtkonzept zu entwickeln.
 
LOTTE LINDENBERG

Frankfurt, Frankensteiner Straße 20
Beginn: 21:30 Uhr
Eintritt: 11 EUR zzgl. Gebühren
Foto: Ana Becerra

Samstag, 22. Februar: Of/ Hafen 2 Geburtstag

(Andrea)

Jeder Hafen2geburtstag ist auch ein kleiner Grund, allen Rettern kurz auf die Schulter zu klopfen. Denn ohne die vielen Liebhaber wäre vor einigen Jahren Schluss gewesen und weil Hafen 2 in diesem Jahr Geburtstag wie noch nie feiert, musste ich nochmal kurz einen Blick zurückwerfen. Jetzt nach vorne, das Band-Line-Up ist komplett: Automatic, Black Marble und Panther Modern aus Los Angeles. Blind Butcher aus Luzern. Kit Sebastian, Trash Kit und Pregoblin aus London. Sultans Court und Yeah But No aus Berlin, The Micronaut aus Leipzig. Sowie die Krautrock-Legende Kreidler. Dazu DJS : die Mach Mal Langsam Crew aus Mainz/ Wiesbaden, Matz Ernst aus Offenbach sowie Industrie & Zärtlichkeit und ein Micronaut-Set sowie sonstiges polytechnisches Amüsement". Fehlst nur noch Du! Zum Einstimmen gibt es eine kleine Playlist: https://open.spotify.com/playlist/1oNnRH2BDdCIN3sylePZNg?fbclid=IwAR3aDb-https://open.spotify.com/playlist/1oNnRH2BDdCIN3sylePZNg. Tickets gibt es im VVK zum Preis von 22 Euro

Hafen 2
Nordring
Offenbach
www.hafen2.net

Montag, 24. und Dienstag, 25. Februar: Tanz

(Martin)

Deborah Hay zählt zu den einflussreichsten Choreografinnen der USA. Sie war Gründungsmitglied des legendären Judson Dance Theater in New York, das als kreative Brutstätte des Postmodern Dance gilt. Für Hay ist Tanzen ein permanenter Prozess des Lernens und Verlernens, der sie zwingt, ihre eigene Praxis immer wieder neu zu erfinden. Der Doppelabend mit zwei neuen Arbeiten bietet die Möglichkeit, die Vielfältigkeit dieser humorvollen Tanzrevolutionärin kennenzulernen. „Animals on the Beach“ wird von einem herausragenden fünfköpfigen Ensemble getragen, dessen Mitglieder mit führenden Tanzcompanien auf der ganzen Welt arbeiteten. Das umfassende Wissen dieses Ensembles tritt mit der Intimität und Stringenz von Hays Performancepraxis in einen filigranen Dialog. In ihrem Solo „my choreographed body … revisited“ folgt Hay ihrer fünfzigjährigen künstlerischen Praxis, die ihren Körper geformt und zutiefst choreografiert hat. Für Hay Grund genug, jetzt erstmals die Kompositionsstrukturen hinter sich zu lassen, die ihre Solos bisher prägten.“

Am Montag, 24.02. und Dienstag, 25.02. um jeweils 20.00h im Mousonturm:
Animals on the Beach ] my choreographed body ... revisted.
Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: (c) Camilla Greenwell/Mousonturm

Dienstag, 25. Februar: FFM/ The Darkness

(Andrea)

Herrlich! The Darkness melden sich zurück. Nicht nur weil ich für NewcomerTV mal ein lustiges Gespräch mit ihnen hatte, steht das Konzert klar fett im Kalender. "Aufstieg, Fall und Rückkehr von The Darkness haben alle Zutaten einer klassischen Rock-Oper: Eine unzeitgemäße Hardrock-Band aus Lowestoft findet ihren Weg in die Pubs von Camden und erlangt über Mundpropaganda eine so große Fangemeinde, dass sie auch ohne Plattenvertrag ganze Theater füllt. Über Nacht werden sie zu Stars, verkaufen ihr Debütalbum „Permission To Land“ drei Millionen Mal, gewinnen drei BRIT Awards und werden zu einer der größten Bands des Moments. Es folgt der von Kontroversen begleitete Rauswurf ihres Bassisten während der Aufnahmen zum zweiten, ebenfalls mit Platin ausgezeichneten Album „One Way Ticket to Hell... and Back“. Und man erlebt einen Sänger, der sich in seinem neuen Ruhm nicht zurechtfindet, aussteigt und mit seinem Bruder bricht, mit dem er einst The Darkness gründete." Mein Tipp: Hingehen, Spaß haben!

Batschkapp
Gwinnerstraße
Frankfurt
Barrierefrei

26. Februar – 15. März: Ingrid Godon - Ich wünschte!

(Daniela)

Heute ist Ausstellungseröffnung von Ingrid Godon - Ich wünschte im Museum für Angewandte Kunst!
Die Ausstellung und das vielseitige Begleitprogramm klingt unglaublich spannend! Das Museum Angewandte Kunst präsentiert sich als ein lebendiges und pulsierendes, aber auch stilles und kontemplatives Open House: El Barrio bietet Konzerte, Livesets, ausgewählte Menüs, ein Popup-Kino und eine Barlandschaft. Die Create-Abteilung des Museums lädt zu Performances aus den Bereichen Tanz und Spoken-Word sowie Workshops u.a. von der Bildungsstätte Anne Frank e.V. ein.

In einer Zeit des rasanten technologischen Wandels, in einer Welt des fortschreitenden Populismus, der Irrungen und Wirrungen zwischen Lüge und Aufklärung sowie der Angst vor Kriegen und Klimakatastrophen hat das Potenzial, das im individuellen Wünschen liegt, umso größere Beachtung verdient. Denn die Veränderung von Missständen fängt nicht mit angeeignetem Wissen oder bestimmten Fähigkeiten an, sondern zu allererst mit dem Wunsch, etwas verändern zu wollen. Deshalb lädt das Museum Angewandte Kunst mit der Ausstellung Ingrid Godon. Ich wünschte in einen Möglichkeitsraum ein, der nicht nur das Potenzial birgt, über die eigenen Wünsche zu reflektieren, sondern mit seinen gestalteten Atmosphären als Raum für Prozesse, Ereignisse und Diskussionen zur Teilhabe animieren möchte.
Die ausgewählten Illustrationen der international renommierten Künstlerin Ingrid Godon dienen hier als Ausgangspunkt für diese Reflexion; sie zeigen sich mal überlebensgroß, mal winzig klein. Zusammen mit Texten des vielfach ausgezeichneten Lyrikers Toon Tellegen öffnen Godons Bilder von Gesichtern ernster Kinder, wehmütiger Männer und nachdenklicher Frauen eine Tür für unsere Imagination. Während der gesamten Laufzeit verwandelt die für die Ausstellung konzipierte Klanginstallation sound 48H silence von d.o.o.r (Oona Kastner und Dirk Raulf) die Architektur des Museums in einen Klangkörper. Sie mündet am letzten Wochenende in einer 48-stündigen Live-Performance mit namenhaften internationalen Musiker*innen.
Zwischen den Wandillustrationen und Originalen der belgischen Künstlerin lädt außerdem ein Angebot an Musik, Performances und Workshops Besucher*innen jeden Alters zum sinnlichen Erleben, Verweilen und Wandeln ein.

Kurator von Ingrid Godon. Ich wünschte: Thomas Linden
Alle Informationen zum Programm unter: https://www.museumangewandtekunst.de/open-house

Ausstellungseröffnung 19:00 Uhr

(C) Ingrid Godon "Ich sollte"

Mittwoch 26. Februar: YACHT

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung spielt die Band YACHT (ein Akronym für “Young Americans Challenging High Technology”). Das sind Claire L. Evans, Jona Bechtolt und Rob Kieswetter. Für ihre neueste LP Chain Tripping erfand das Trio eine eigene Arbeitsmethode an der Schnittstelle von DIY und Hightech: Mit Hilfe neuronaler Netze generierten sie musikalische Rohdaten aus ihrer bisherigen Arbeit, die sie zu neuen Songs arrangierten, die sie dann einübten, aufführten und live aufnahmen. Anstatt sich auf ein einziges Werkzeug zu verlassen, brachten sie mehrere verschiedene KI-Prozesse zusammen: Textgenerierung (Char-RNN), Latenzrauminterpolation, Rohaudioerzeugung (SampleRNN) und einen “neuronalen Synthesizer” namens NSynth. Inspiriert wurden sie durch die lange Geschichte der generativen Komposition, von William S. Burroughs’ Cut-Up-Schrift bis hin zu David Bowies eigens entwickelter “Verbasizer”-Software aus den 90er Jahren.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
Beginn: 20:30 Uhr

Mittwoch 26. Februar: Unter den Stollen der Strand. Fußball und Politik – mein Leben"

(Daniela)

Natürlich wäre ich da heute Abend zu gerne dabei. Dany ist ja mein Ex-Chef und das Thema interesiert mich sehr, aber ich muss arbeiten :-(

"Unter den Stollen der Strand. Fußball und Politik – mein Leben" (Verlag Kiepenheuer & Witsch) Moderation: Christoph Schröder

Grün ist der Rasen im Stadion und grün ist die Partei, die er mitbegründet hat: Daniel Cohn-Bendits Leben steht im Zeichen von zwei Leidenschaften, Fußball und Politik. Beidem widmet er seine lang erwartete Autobiografie, die bei dieser Lesung ihre große Premiere erlebt. Wir wissen nicht, ob der Fußball oder die Politik ihn so jung gehalten haben – wahrscheinlich die Kombination aus beidem –, aber dass Dany Cohn-Bendit, wie ihn alle nennen, noch mit 75 mit Verve und Temperament genauso für Europa wie für seine Frankfurter Eintrachtkämpft, ist unbestritten. Dabei stand er als Neunjähriger vor der Frage, ob er als Sohn vertriebener Juden die Deutsche Nationalelf anfeuern könne. Eine politische Frage, die bei ihm den Funken entzündethat, den er sich bis heute bewahrt.

Daniel Cohn-Bendit
gehörte zu den bekanntesten Gesichtern der französischen 68er, der APO und der Frankfurter Sponti-Szene, bis er sich der parlamentarischenPolitik zuwandte und den "Realo"-Flügel der Grünen mitanführte. 20 Jahre lang war er Mitglied des Europäischen Parlaments, 2014 zog er sich aus der aktiven Politik zurück.
Christoph Schröder ist Literaturkritiker und schreibt unter anderem für Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. Er ist Redakteur beim Journal Frankfurt.

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, Studierende 4 Euro
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: kulturportal@stadt-frankfurt.de
Eine Verstaltung des Kulturamts Franfurt am Main in Koperation mit Deutsche Nationalbibliothek
Foto: Georg Kumpmüller-Jahn

Donnerstag, 27. – Samstag, 29. Februar: Family Milo Rau

(Martin)

Sensationell, dass Milo Rau mit seinem neuen Stück wieder im  Mousonturm zu sehen ist!
Zugegeben, es sind immer nicht die ganz einfachen Themen...
Zu sehen waren Five Easy Pieces über das Leben des Mörders und  Kinderschänders Marc Dutroux und „La Reprise“ über den homophoben Mord an Ihsane Jarfi in Liège.
Die neue Arbeit von Milo Rau nimmt nun wieder ein belgisches Verbrechen zum Ausgangspunkt – eine Familientragödie:
„2007 erhängte sich in Calais eine ganze Familie: ein Ehepaar und ihre zwei Kinder. Nie wurde ein Motiv für diese Tat gefunden. Der Abschiedsbrief sagt nur: „Wir sind zu weit gegangen, entschuldigt.“ Das Drama wird in „Family“ von einer echten Familie inszeniert: Die Schauspieler An Miller und Filip Peeters spielen nicht nur als Paar zusammen, sondern sie stehen zum ersten Mal mit ihren Töchtern Leonce und Louisa (13 und 14 Jahre alt) auf der Bühne. Gemeinsam rekonstruieren sie diesen mysteriösen Fall, folgen der Reise ihrer eigenen Familie und hinterfragen das Konstrukt „Familie“ vom ersten Date bis hin zu den dunkelsten Abgründen.“
Die große Kunst von Milo Rau ist es, theatralisch die Grenzen vom Abbild der Realität hin zur Fiktion verschwimmen zu lassen. Und dabei geht es nie nur um das Einzelne, also die alleinige Tat, sondern immer um mehr, um Hintergründe:
"Für Milo Rau ist das keine simple Einzeltat einer Familie, es ist ein Beispiel, in dem sich das Symptom einer kranken Gesellschaft zeigt, die sich ihre Zukunft nur als Dystopie vorstellen kann", so Eberhard Spreng im Deutschlandfunk Kultur (4.1.2019). Letztlich könnten weder Philosophie noch Psychologie Milo Raus "Familie" erklären. Am Ende bleibe mit der Frage nach dem Motiv der Tat die noch größere nach dem Sinn des Lebens. "Die ist nicht im Großen und Ganzen zu beantworten, sondern in der Freude an den kleinen Dingen, Gerüchen, Gefühlen, individuellen Vorlieben." Nachtkritik.

Unbedingt Karten sichern, wird schnell ausverkauft sein!
Donnerstag, 27.02., Freitag, 28.02. und Samstag, 29.02. um jeweils 20.00h im Mousonturm:
Family von Milo Rau.
Der Mousonturm ist behindertengerecht ausgestattet.
Foto: (c) Michiel Devijer


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