13.12.2019
Inhalt: Non vedo l’ora / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E R O L L T E S - Groupe de la mort / Zum Abschluss noch etwas über Schalke 04 – Eintracht Frankfurt / Zum wirklichen Abschluss noch ein paar Ideen für Weihnachtsgeschenke / Freitag, 13. - Sonntag, 15. Dezember Konzertperformance / Freitag, 13. Dezember: Karaoke mit Pütti / Freitag, 13. Dezember: Performance/Video / Freitag, 13. Dezember
: Kunst / Freitag, 13. Dezember: Of/ Stummfilm & Ton / Samstag, 14.Dezember: Of/ Kunst kaufen / Samstag, 14. Dezember: Martha oder der Markt zu Richmond / Samstag, 14.Dezember: Of/ Cosmic Conjuction / Sonntag 15. Dezember: Weihnachtsmarkt im Neuen Frankfurter Garten / Sonntag 15. Dezember: The LOKAL Listener / Montag 16. Dezember: „Uffgebbe gilt net!“ / Montag, 16.Dezember: Of/ Ein gewisser Charles Spencer / Dienstag 17. Dezember: Rudelsingen / Dienstag, 17. Dezember: FFM/ Element of Touch - Weltpremiere / Mittwoch 18. Dezember: BLVTH / Mittwoch, 18. Dezember: Comic-Lesung / Donnerstag, 19. – Montag, 23. Dezember JESUS D’ AMOUR GEB / noch bis 22. Dezember: Weihnachtsmarkt in Alt-Sachsenhausen / WEIHNACHTSGESCHENKE / VORSCHAU / Freitag 20. Dezember: The Munitors (DE) – live recording concert – / Freitag 20. Dezember: THE JANCEE PORNICK CASINO / Freitag 20. Dezember: Revolte Tanzbein / Samstag 21. Dezember: Barabend / Montag, 23. Dezember: FFM/ Peter & The Test Tube Babies / Donnerstag 26. Dezember: FELLAWS KINGDOM + LIN / 2. Weihnachtsfeiertag: GASTONE / Freitag 27. Dezember: CONTROL / Donnerstag, 30. Januar: Lesung / Silvester: Im Montez / Impressum
Non vedo l’ora

 ... Heißt übersetzt: ich kann es kaum erwarten ...

Wenn man Kind oder Jugendlicher ist, dann freut man sich ja eigentlich jeden Tag auf Weihnachten, in der Hoffnung endlich die ersehnten Geschenke zu bekommen. Bei mir kommt jeden Morgen, wenn bei uns zu Hause die Adventskalender geöffnet werden, die Panik auf, da ich noch kein einziges Geschenk besorgt habe. Was noch erschwerender hinzu kommt: ich habe auch überhaupt keine Lust in irgendeinen Laden zu gehen und irgendwas zu kaufen. Gott sei Dank erwartet das in meiner Familie auch niemand, außer meinem Sohn, aber der fällt auch noch unter die Kategorie: Kind/Jugendlicher, ein Geschenk.

Die anderen bekommen Zeit geschenkt: Zeit mit mir. Das sind eigentlich die schwierigsten Geschenke, denn Zeit habe ich so gut wie nie. Uwes Adventskalender besteht bereits aus Zeitgutscheinen. Das geht von „ein Nachmittag lang gemeinsam mit der Bahn durch Hessen fahren“ bis zu „langer Spaziergang durchs Ostend“. Ich habe versucht Sachen auszusuchen, die vor allem ihm Spaß machen ... So hatte ich ihm für Mittwoch Karten für Philip Poisel besorgt. Ich hatte ihm versprochen, dass ich dazu komme und die Getränke am Abend zahle. Doof ist da nur, dass heutzutage Konzerte pünktlich um 20:00 Uhr beginnen. (Wer erinnert sich noch daran, dass wir „früher“ montags ins cooky's gegangen sind und da die Konzerte um 23:00 Uhr angefangen haben...). Da ich vorher arbeiten musste, kam ich erst um 21:15 Uhr, total durchnässt (warum sind eigentlich bei Dauerregen nur die Radwege überflutet?) in der Jugendkulturkirche an. Just in dem Moment, als Poisel ein tieftrauiges (oder war es romantisch?) Lied spielte und die Konzertbesucher alle ganz beseelt mitsangen und sich die, die in Begleitung waren, in den Armen lagen. Uwe hatte mir mitgeteilt, dass er am Mischpult stehen würde. Aber es war kein Durchkommen. Die Leute (es waren vor allem Frauen) bewegten sich keinen Millimeter. Dabei konnte man von dahinten, wo sie standen, den Poisel sowieso nicht sehen (zumindest habe ich ihn nicht gesehen). Ich fragte zehnmal, ob ich bitte mal kurz durchkönnte und dann gab ich auf. An der Garderobe, wo ich 5 Minuten vorher meine nassen Sachen abgegeben hatte, fragten mich die jungen Mitarbeiterinnen warum ich denn schon wieder gehen würde und ich sagte: “Ich bin ja eigentlich nur wegen meinem Mann hier, aber die lassen mich nicht durch.“ Sie lachten und erwiderten: „Wir haben vorhin noch eine Wette gemacht, dass die Männer, die heute Abend hier sind, bestimmt nur ihren Frauen zu Liebe hier sind – bei ihnen ist das also genau andersrum.“

Ich bin dann in die wunderbare Marinella geradelt und habe dort gegen meine guten Vorsätze „Spaghetti con le cozze & gamberi“ gegessen (weder bio, noch regional und auch nicht saisonal) und mich ein wenig über Juve contro Leverkusen unterhalten. Uwe, dem das Konzert übrigens sehr gut gefallen hat, hat mich dort dann ausgelöst ... Den Getränkegutschein hinter  Türchen Nr. 11 seines Adventskalenders hat er also noch gut bei mir...

Apropos Guthaben: Gestern Abend war ich im Stadion. Ich finde jetzt haben wir Fans was bei der Mannschaft gut... Was war das für ein Grottenkick, aber die Eintracht ist weiter und wir träumen also noch ein bisschen von Europa. Nach dem Spiel bin ich durch Sachsenhausen geradelt und wollte eientlich nur ganz kurz im Gemalten Haus vorbei schauen, denn da arbeitet mein Sohn an der Theke. Aus dem kurzen Besuch wurden dann aber doch zwei Stunden, da man an der Theke wunderbar mit Mispelchen und Schobben und wildfremden Menschen über die Eintracht und das Leben philosophieren kann... Die Konsequenz des gestrigen Abends ist jedoch, dass ich es wohl heute Abend nicht mit Martin zu Karaoke mit Pütti in die Panoramabar schaffe... schade, aber ich bin echt „platt“ und morgen ist der alljährliche Großbacktag. Denn auch wenn „der Kleine“ schon so groß ist, dass er an der Theke Apfelwein ausschenken darf, aufs traditionelle Plätzchenbacken wird auf keinen Fall verzichtet.

Lebt wild!
Daniela


P.S. Nächste Woche kommen übrigens die letzten Ausgehtipps für dieses Jahr! Lebt wild

Vielen Dank an meine wunderbaren Co-Autor*innen Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel!

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
(Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr).
Wenn Du eine Rechnung benötigst, dann schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

Antworten für die folgenden Tickets bitte an schwoebke@aol.com
Die Gewinner*innen werden von Petra benachrichtigt

2 x 2 Gästelistenplätze für BLVTH am 18.12 im Zoom – Frage: Von welchem Künstler ist das Nummer-1-Album „Lang lebe der Tod“, für das BLVTH Produktionen beisteuerte?

1 x 2 Gästelistenplätze für THE JANCEE PORNICK CASINO am 20.12 im Cave – Frage: Welchem Komponisten widmet sich das LOKAL Listener Spezial am 15.12?

1 x 2 Gästelistenplätze für The Munitors am 20.12 im LOTTE Lindenberg
– Frage: Welcher Weltstar wird im „GEROLLTEN - Groupe de la mort“ und darunter in den Weihnachtsgeschenkeempfehlungen mit Fußballbezug genannt?

2 x 2 Gästelistenplätze für Revolte Tanzbeim am 20.12. im Zoom. Frage: Wie heißt die Schalker Stürmerlegende (siehe Gerolltes)?

2 x 2 Gästelistenplätze für Gastone & Friends am 25.12 im Zoom – Frage: Welche Fanmütze empfiehlt Uwe als Weihnachtsgeschenk (siehe Gerolltes)?

2 x 2 Gästelistenplätze für FELLAWS KINGDOM + LIN am 26.12 im Zoom
– Frage: Bei welchem Format sah ich FELLAWS KINGDOM-Saxophonist  Maximilian Shaikh-Yousef?

1 x 2 Gästelistenplätze für CONTROL am 27.12 im Nachtleben
– Frage: Welche Band gründeten die verbliebenen Mitglieder von Joy Division?

Antworten bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com
Die Gewinner*innen werden von Martin benachrichtigt

2 x 2 Karten für die Oper Martha am Montag, den 23. Dezember. Frage: Welchen Comic empfiehlt Uwe als Weihnachtsgeschenk?

Foto: Barbara Aumüller/Oper Frankfurt.

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de  (Die Gewinner*innen werden von Andrea benachrichtigt)

2 x 2 Gästelistenplätzen für Ein gewisser Charles Spencer am Montag, 16. Dezember im Capitol. Die Gewinnfrage lautet: Welche Band hat sich zur Last Supper Tour angekündigt?

2 x2 Gästelistenplätze für Peter & The Test Tube Babies am 23. Dezember in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Welchem Künstler widmet sich Herr Praml beim Lokal Listener?

G E R O L L T E S - Groupe de la mort

(Uwe)

Von einer „Groupe de la mort“ wird gerne gesprochen, wenn die Auslosung vor einem großen Fußballturnier so ungünstig verläuft, dass mindestens drei Klassemannschaften in einer Gruppe landen. Der deutsche Begriff „Todesgruppe“ drückt das bevorstehende Elend für die beteiligten Mannschaften noch einen Tick dramatischer aus. Die schlimmste Todesgruppe in der Fußballgeschichte, die ich selbst je erlebt habe, war die bei der Zwischenrunde der WM 1982 in Spanien: Italien, Brasilien und Argentinien in einer Gruppe und nur eine Mannschaft der drei großen Teams durfte das Halbfinale spielen. Brasilien mit Socrates, Argentinien mit dem jungen Maradona und Italien mit Paolo Rossi. Oha. Dagegen ist die Vorrundengruppe „der Mannschaft“ vom Bundes-Jogi  mit dem amtierenden Weltmeister Frankreich, dem amtierenden Europameister Portugal und einem Land, das sich im Laufe des ersten Halbjahres 2020 noch qualifiziert, doch Kindergeburtstag. Im Vergleich zu anderen Gruppen bei der kommenden EM ist sie aber unverschämt stark besetzt. Auf die Idee kann man kommen, wenn man die sich die Gruppen A (Türkei, Italien, Wales und Schweiz) und B (Dänemark, Finnland, Belgien und Russland) anschaut. Wie kam es überhaupt dazu? Deutschland war – nach erfolgreicher Qualifikation - als einer von neun Gastgebern als Kopf einer Gruppe gesetzt und konnte so beispielsweise nicht auf andere starke Gastgeber wie Spanien, Holland, Italien, Dänemark oder England treffen. Danach wurden folgende Kriterien für die Topfeinteilung herangezogen: Endplatzierung der EM-Quali-Gruppe, erzielte Tore, Punkte, Siege, Strafpunkte (z.B. Fairnesswertung), Ergebnisse in der Nationsleague etc. Diese immer noch nicht wirklich verständliche Einordnung (welches Kriterium wurde wie gewichtet?) verbunden mit dem „glücklichen Händchen“ von Lottofee Philipp Lahm führte zur anspruchsvollen Vorrundengruppe. Der Vorteil von Jogis Elf gegenüber den anderen liegt darin, dass Deutschland alle Vorrundenspiele zuhause bestreitet. Wie sollen die Portugiesen mit dem alternden Christiano Ronaldo bitte Deutschland in München besiegen, wo das Nationalteam dort 1974 doch die Holländer mit Johan Cruyff auf dem Höhepunkt seiner Karriere schlugen? Wenn es nicht klappt und die Nationalmannschaft fliegt wie bei der WM 2018 in der Vorrunde raus, dann geht das Leben trotzdem weiter. Vielleicht endet dann aber die Amtszeit von Jogi Löw und Berti Vogts kehrt endlich zurück. Apropos Berti: als der noch Bundestrainer war, spielten nur acht Nationen bei der EM mit. Da war jede der beiden Vorrundengruppe quasi eine Todesgruppe.

Zum Abschluss noch etwas über Schalke 04 – Eintracht Frankfurt

Zählt man alle Bundesliga- und DFB Pokalspiele zusammen, kicken S04 und die SGE am Sonntag zum 100. Mal gegeneinander. Die Bilanz nach 99 Spielen ist beinahe ausgeglichen: 36 Siege für Schalke, 25 Unentschieden und 38 Siege für die Eintracht. Den leichten Vorsprung erspielten sich die Frankfurter seit Anfang 2017. In den letzten beiden Jahren siegte Schalke nur einmal und flog zu allem Überfluss in der Saison 2017/2018 gegen die Eintracht im Halbfinale aus dem DFB Pokal. Das Torverhältnis liegt bei 143:151 Toren. Die meisten Tore in den Begegnungen gegeneinander erzielte für Schalke die Stürmerlegende Klaus Fischer (mein Idol) und für die Eintracht die Schlitzohrenlegende Bernd Hölzenbein (jeweils 13 Tore). Während die Eintracht gegenüber den Schalkern die sportlich leicht bessere Bilanz hat, liegt sie in der Social Media-Verbreitung (Twitter, Facebook, Instagram) beinahe uneinholbar zurück: 4.307.918 zu 1.500.242 für Schalke (Quelle: Fußballdaten.de vom 11.12.2019). Das wundert mich, weil die Eintracht auf der Pinnwand in meinem Facebook-Account (den Rest nutze ich nicht) einen viel zu großen Raum einnimmt, obwohl ich keine einzige Seite "gelikt“ habe, die auch nur im Entferntesten mit der Eintracht zu tun hat. Grund dafür ist, dass meine Frau und wahnsinnig viele Freunde mit dem Virus SGE befallen sind (das ist beinahe wie in den Filmen „Outbreak“ und „Contagion“) und die kommentieren gerne Beiträge von der Eintracht und über diese. Wie geht das Spiel am Sonntag aus? 2-0 für Schalke! Warum? Weil die Schalker in dieser Saison einfach besser sind. Zwar haben sie aus meiner Sicht keinen richtigen Sturm, allenfalls ein Stürmchen. Aber da sind die Frankfurter nach dem Ausfall des von mir hochgeschätzten Bas Dost auch nicht besser aufgestellt. Dafür ist der Rest der Schalker im direkten Vergleich stärker.

Zum wirklichen Abschluss noch ein paar Ideen für Weihnachtsgeschenke

Der Bildband „An jedem verdammten Sonntag: Deutschlands Kreisliga-Helden“, ein Jahres-Abo für die Zeitung „11 Freunde“, die Biografie „Gerd Müller: oder Wie das große Geld in den Fußball kam“ von Hans Woller, der großartige Dokumentarfilm „Diego Maradona“ von Asif Kapadia, eine „Fanmütze“ des ruhmreichen TSV 1899 Goddelau (eine Eintracht-Mütze hat ja jeder), … Und wer das im letzten Jahr nicht verschenkt hatte (wieso eigentlich nicht?): der Jahrhundert-Dokumentarfilm „Heinz Flohe – der mit dem Ball tanzte“ und der Comic „Toni. Und alles nur wegen Renato Flash“ vom Frankfurter Philip Waechter.

Freitag, 13. - Sonntag, 15. Dezember Konzertperformance

(Petra)

Offen für Experimente - so zum Jahresende? Bitteschön: Musik und Texte, die auf Vertonungen neuer deutscher Kunst-, Volkslieder und Schlagertexte von Menschen um uns herum basieren. Die wurden in einer offenen Ausschreibung eingereicht, und Ihr könnt nun die exklusive Vertonung erleben. Mit "SCHREIB DEIN LIED!" soll unser Verhältnis zur deutschen Sprache in all ihren kulturellen und sozialen Ausformungen im Fokus stehen. Unsere Sprache wird geprägt von allen, die sie sich aneignen und sich ihrer bedienen. Sie ist so divers wie unsere Gesellschaft und erst in all ihren Formen die Sprache des „Volkes“. Diese heterogenen Ausformungen sollen zurückgeholt werden in das Lied, in den Kanon des kulturellen Austauschs zwischen Menschen, die hier leben.

Konzertperformance SCHREIB DEIN LIED!

***textXTND zu Gast bei basis***, mit Oliver Augst (Vocals, Komposition), Alexandre Bellenger (Turntables), Arnaud Rivière (Schlagwerk, Electronics), Charlotte Arens (Dramaturgie, Produktionsleitung)
basis Frankfurt
Gutleutstraße 8 – 12
Uhrzeit: 20 Uhr (Sonntag 11 Uhr)
Eintritt: 10 (7) Euro, barrierefrei: ja
weitere Informationen unter: http://basis-frankfurt.de/de/veranstaltung/konzert-performance-schreib-dein-lied

Freitag, 13. Dezember: Karaoke mit Pütti

(Martin)

Christoph Pütthoff – eines der bekanntesten Gesichter des Schauspiel Frankfurt ist gerade mit hoher Präsenz und Eindringlichkeit in ‚Die Ratten’ und ist bald wieder in der Wiederaufnahme von ‚Peer Gynt’ zu erleben. Aktuell spielt er nur noch wenige Male seine komödiantische Seite brillant und zum ‚kaputtlachen’ in ‚Der alte Schinken’ aus.  

Christoph Pütthoff – Pütti genannt - ist in der Panoramabar ein legendärer Conférencier (und Sänger) in seiner mittlerweile zum Klassiker avancierten Karaoke-Show.

Es ist großartig, wie Pütti mit seiner ‚All-in-one-Show’ die Panoramabar rockt, als Unterhalter, Sänger, Tänzer – manchmal sogar Stripper! – das Publikum begeistert und die Menschen zum Singen und Auftreten ‚verführt’.

Spannend ist es, dabei zu sein – man erlebt Überraschungen, wenn andere auf die Bühne steigen, zum Mikrofon greifen und sich auf das Karaoke-Singen einlassen.

Traut man sich selbst, hat man noch mehr Spaß und verdient sich einen Drink!

Die Panoramabar, die früher ‚Glashaus’ hieß, ist ein genialer Ort für diese Show: rundum die beleuchteten Hochhäuser der Skyline, das nette Team der Bar und dann Pütti, der tatsächlich Frankfurt zum kleinen New York werden lässt - zumindest dann, wenn er mit genialem Timbre in der Stimme Frank Sinatra mit eben diesem Song anstimmt...

Panoramabar im Schauspiel Frankfurt,
Willy-Brandt-Platz, behindertenfreundlich ausgestattet. Beginn: 22:00 Uhr. Karten kosten 5,- €

Foto: A.P. Englert / Schauspiel Frankfurt

Freitag, 13. Dezember: Performance/Video

(Martin)

‚Berührend’ das ist ein Wort, das häufig bemüht wird...   Für diesen Abend scheint ‚berührend’ gleichwohl doch das Wort der Wahl zu sein, denn ohne berührt zu werden, ist das Dabeisein in ‚Death an Birth of my Life’ offensichtlich nicht möglich.

„Geschichten, die unter die Haut und ans Herz gehen. Ein Setting, das der flüchtigen Videokunst ihre Verbindlichkeit zurückgibt. (...) Die Form erzeugt Sog, lässt Platz für die eigenen Gedanken und Erinnerungen. Mats Staub schenkt uns die Kunst des Zuhörens.“ Das war in der bz Basel zu lesen.

Um darum geht’s: „Mats Staub führt für seine Kunstprojekte seit über zehn Jahren eine Vielzahl an Gesprächen. In „Death and Birth in My Life“ bringt er nun jeweils zwei Menschen zusammen und lässt sie miteinander über Todesfälle und Geburten in ihrem Leben sprechen, während er als unsichtbarer Begleiter dabei ist. Ein Austausch über Dinge entsteht, die wir sonst ausklammern. Das Publikum blickt in der Video-Installation gleichzeitig in das erzählende und das zuhörende Gesicht. Blicke ermuntern und Gesichter zeigen Anteilnahme, denn die Gesprächspartnerinnen und -partner gehen nicht direkt auf die Worte ihres Gegenübers ein, sondern reagieren mit ihrer eigenen Erzählung. Durch diese persönlichen Geschichten entsteht ein gemeinschaftlicher Ort, der Gefühle zulässt und dem Zuhören ein Zuhause gibt.“

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung schrieb: „Mats Staub hat ein starkes Stück über große Fragen und auch über sozialen Zusammenhalt geschaffen. Es ist ganz leise – und es berührt doch. (...) Spannend ist es, das Zuhörergesicht zu beobachten: Wie ein Blick Worte hervorkitzelt, wie ein Lächeln das Gegenüber beruhigen soll, wie manchmal die Worte des anderen so berühren, dass Tränen fließen.“

Mats Staub: Death and Birth in my Life.
Am 13., 14., 15., 16., 17. und 18. Dezember um jeweils 19.30h im Studio 1 und 2 des Mousonturm. Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.

Foto: (c) Benno Seidel/Mousonturm

Freitag, 13. Dezember
: Kunst

(Petra)

b.k.i.-Macher Sandip ist – nicht nur in seinen Vorankündigungen – gerne mal etwas kryptisch, auch deshalb bin ich besonders gespannt auf seine Gedichte (die er „Lega-Lyrik“ nennt). Aus denen wird er zur Eröffnung lesen. Und ich freue mich auf seine Bilder, von denen ich bei den Offenen Ateliers im Atelier Frankfurt vor zwei Wochen wieder mal angetan war. „Blutwurst im Himmelreich“ ist zwar nicht so mein Thema (wovon träumt Ihr so?), aber phonetisch klasse, und ich weiß, dass es ein kunstreich-entspannter Abend an einem schönen Ort mit netten Menschen wird.

Blutwurst im Himmelreich – Bilder, Gedichte und Gezeichnetes von Sandip Shah, mit: DJane Claude Deh

Ort: bewohnte Kunstinstallation, Adresse: Seehofstraße 8a, Uhrzeit: ab 19 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei: nein (Ausstellung bis 06.03.2020, sonntags geöffnet)

Freitag, 13. Dezember: Of/ Stummfilm & Ton

(Andrea)

Schön, dass es in den Parkside-Studios in der Friedhofstraße weitergeht und schön, dass The OhOhOhs spielen. Das ist sicher ganz in Andreas` Sinn. Also, mindestens drei gute Gründe für Stummfilm & Ton heute. Hinzu kommt ein toller Film: Groteske Übersteigerungen und der unnachahmliche Witz Charlie Chaplins zeichnen den Film „Gewehr über“ aus dem Jahr 1918 aus. Die legendäre Satire auf das Militär und den deutschen Kaiser zählt zu den Meisterwerken Chaplins. Hinter der Kamera die Fäden in der Hand, spielt das Multitalent Charles Spencer Chaplin vor der Kamera einen Soldaten in der Ausbildung, dessen größter Wunsch es ist, nach dem Krieg als gefeierter Held in die Heimat zurückzukehren. Nach seiner Grundausbildung wird er an die Front nach Frankreich geschickt und kann sich bald schon auch als Spion beweisen.

Vertont wird der Filmklassiker von The OhOhOhs, einem Duo, das konzertante, zeitgenössische Clubmusik in minimaler Besetzung spielt. Anfang des Jahrhunderts gründeten die beiden Frankfurter ihr Projekt, in dem sie die virtuosen Drums von Flo Dreßler mit den meisterhaften Keyboards von Flo Wäldele zum elektroanalogen Plüschbartechno verrühren. Konzert und Film beginnen um 20 Uhr, Einlass ist um 19 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 12 Euro im OF-InfoCenter im Salzgäßchen 1 und an der Abendkasse.The OhOhOhs, Burning , Foto: Niko Neuwirth

Lederpalast in den Parkside Studios
Friedhofstraße 59
63065 Offenbach
Die Parkside Studios sind nicht barrierefrei zugänglich.

Samstag, 14.Dezember: Of/ Kunst kaufen

(Andrea)

Große Kunst für kleines Geld ist auch dieses Jahr wieder Motto im Weihnachtsladen von Mut & Liebe dem Stadtmagazin und Artycon. Und weil auch ich noch Geschenke suche, schaue ich heute mal im Wilhelmsplatz 2 vorbei. Geöffnet ist von 11 bis 16 Uhr und es sind eine Menge Künstler vertreten (wie in der anderen temporären Galerie, dem Superladen in der Frankfurter Straße 1 übrigens auch), leider habe ich nur ein pdf und jetzt wirklich keine Lust, das abzutippen. Man sehe mir das nach und schreibe es den Veranstaltern ins Pflichtenheft.

Galerie Artycon
Wilhelmsplatz 2
Offenbach

Samstag, 14. Dezember: Martha oder der Markt zu Richmond

(Martin)

Diese ‚Martha’ war die Opern-Überraschung der letzten Spielzeit!  Und das sind die ganz besonderen Kunsterlebnisse: man besucht eine Premiere mit eher nicht so großen Erwartungen – und dann – eine Sensation im Hinblick und auf Musik und Inszenierung.

Die Handlung lässt eigentlich nicht wirklich Tiefgang erwarten: „Lady Harriet, Edelfräulein der Königin, ist gelangweilt. Ihre Vertraute Nancy glaubt den Grund zu kennen: Sie hat keinen Mann an ihrer Seite. Und der verschrobene Lord Tristan Mickleford, der vorgibt, sie heiraten zu wollen, ist kein wirklich attraktiver Kandidat. Also beschließen die beiden – zum Schrecken von Lord Tristan –, als Mägde verkleidet zum Markt von Richmond zu ziehen. Auf diesem Volksfest finden sich zwei interessante junge Männer: der Pächter Plumkett und sein Stiefbruder Lyonel mit dunkler Vorgeschichte. »Julia« und »Martha«, so nennen sich Nancy und die Lady, werden schnell warm mit ihnen und verdingen sich als »Mägde«. Doch die Männer meinen es ernst, wie sich bald herausstellt. Standesdünkel und Klassenschranken scheinen unüberwindlich; die Damen machen sich aus dem Staub. Lyonel, bis über beide Ohren verliebt, bleibt traurig zurück. Als man sich zufällig wiedersieht, verleugnet ihn seine »Martha« gar und verletzt ihn damit tief.“

Was aus dieser Geschichte auf der Bühne der Oper Frankfurt gemacht wird kommentierte der Deutschlandfunk so: „All das verschwendet an eine unrettbar vorgestrige Handlung? Mitnichten! (...) Den Mägde-Markt von einst haben wir doch einfach in die Dating-Portale des Internets verlegt – wo die Lady und Nancy prompt per Tablet suchen und finden. Von Etienne Pluss hat sich Thoma (die Regisseurin) einen dunkel getäfelten Saal mit vielen Schwingtüren bauen lassen. Als wäre die Bühne eine märchenhaft große Spieluhr, fahren in raffiniert gezirkelter Nutzung der Drehbühne durch diese Türen kleinere Szenenbilder herein und heraus: gestylter Salon und Ballkleid-Anprobe der Lady, Richmond-Bierkneipe mit Oktoberfest-Ambiente, Mini-Cooper und Wohnmobil auf dem Lande, abendliches Rendezvous mit Martha auf der Kinderschaukel, die von oben im Hermelin-Mantel hereinschwebende Queen als Retterin – also: konkrete Spielorte, präzise Personenregie für zutiefst menschliche Emotionen, oft amüsante, aber eben spielerisch gleichnishafte Vorführung – und somit immer wieder gebrochene Theaterillusion: all das gelang. Prompt gab es mehrfach Szenenbeifall und einhelligen Jubel für alle Beteiligten. Szenisch-dramaturgische Intelligenz rechtfertigte also den Inhalt – was Flotows lebendig pulsierende Musik nicht nötig hat.“

Musikalisch ist diese ‚Martha’ erstklassig: herausragende Solist*innen, mitreißende Musikalität, ein Orchester mit sagenhafter Transparenz. „Dirigent Sebastian Weigle startete sehr wagnerianisch, mit monumentalem Klangbild, vielleicht eine kleine Reverenz: Richard Wagner nämlich seufzte mal, er werde wohl nie so ein Genie werden wie Friedrich von Flotow. Die Musikgeschichte sah es bekanntlich anders. (...) Ein überraschender Erfolg der Oper Frankfurt - ausgerechnet Flotow so glaubwürdig auf die Bühne zu bringen, ist jedes Lob wert.“ (BR.de).

Martha oder der Markt zu Richmond in der Oper Frankfurt
Am 14., 21., 23., 25. (18.00h) und 31. Dezember um 19.30h.
Die Oper Frankfurt ist behindertenfreundlich ausgestattet.

Foto: Barbara Aumüller/Oper Frankfurt.

Samstag, 14.Dezember: Of/ Cosmic Conjuction

(Andrea)

Ich bin heute im Wiener Hof, weil dort Rainer mit Enkhtuya und Henning Eichler mit seinem Weltmusiktrio spielt:  "Was eher schwierig in der stilistischen Kombination scheint, erweist sich bei den Instrumentalisten von Cosmic Conjunction eher als Stärke und lässt verblüffende Songs und Klangbilder entstehen. Von Bildern der mongolischen Steppe und texanischen Wüste entführen die Musiker Ihr Publikum auf eine Reise zwischen den Kontinenten. Der hypnotische Ober und Unterton Gesang der zauberhaften Enkhtuya Jambaldorj, gepaart mit virtuos gespielter Harmonica Henning Eichlers und Gitarren Akkorden von Rainer Michel, welche wie kunstvolle Scharniere die Eigenkompositionen verschmelzen, spielt Cosmic Conjunction Musik für Abenteurer. Es gibt exotische Instrumente zu bestaunen, virtuos gespielt und experimentierfreudig eingesetzt.
Enkhtuya Jambaldorj Geboren und aufgewachsen ist Enkhtuya Jambaldorj in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar, wo sie an der Fachschule für Musik und Tanz ihr Diplom als Orchestermusikerin und Musikschullehrerin erwarb. Henning Eichler (Jahrgang 70, Frankfurter Bub) hat Anfang der Neunziger zum ersten Mal eine Bluesharp zwischen die Zähne bekommen und ist seitdem von diesem Instrument besessen. Mit Cosmic Conjunction schafft er neue Sound-Sphären zwischen Texas und der mongolischen Steppe, zwischen Offenbach-Bürgel und Tallahassee. Rainer Michel geboren in Frankfurt Bornheim besitzt neben seiner Karriere als Film- und Theater-Komponist eine klassische Ausbildung. Nach erfolreicher Zeit als Komponist für TV und Kinoproduktionen begreift er sich jetzt am ehesten als musikalischer Klangforscher.
http://www.rainermichel.net/ https://bridgesmusikverbindet.de/ https://de-de.facebook.com/bridgesmusikverbindet/

Wiener Hof
Langener Straße 23
63073 Offenbach am Main

Sonntag 15. Dezember: Weihnachtsmarkt im Neuen Frankfurter Garten

(Daniela)

Ein im Sommer prächtig blühender Garten kann im Winter schon sehr trostlos wirken, ABER dagegen kann man ja was machen. Der neue Frankfurter Garten am Danziger Platz verfällt daher noch nicht in den Winterschlaf, sondern lädt nochmal zu einem kleinem Winterfest ein.

Der Frankfurter Advent-Festival für Kunst, Musik und Nachhaltigkeit.

Den Besucher erwartet die gemütliche, heimelige Atmosphäre des vorweihnachtlich geschmückten Gartens. Attraktiver Mittelpunkt der Veranstaltung wird die beheizte Mongolen-Jurte sein. Für die musikalische Untermalung sorgen Musiker*innen aus der Nachbarschaft. Ein kleiner Kunst-Flohmarkt ergänzt das Programm. Für weitere Interessierte besteht die Möglichkeit, sich mit eigenem Stand am Marktgeschehen zu beteiligen.

Für das leibliche Wohl stehen neben Glühwein, Kaffee, Tee und anderen Getränken auch weihnachtliches Gebäck und Kuchen auf dem Programm. Alles wie gewohnt in regionale Bioqualität.
Eintrit frei.

Neuer Frankfurter Garten
Adresse: Danziger Platz, vorm Ostbahnhof
Barrierefrei
Beginn: 14 Uhr

Sonntag 15. Dezember: The LOKAL Listener

(Uwe)

Normalerweise findet der LOKAL Listener sonntags zur Frühschoppenzeit im Lokal des Frankfurter Mousonturms statt. In der Vorweihnachtszeit wechselt Gregor Praml ausnahmsweise in den großen Saal des Künstlerhauses in der Waldschmidtstrasse, hat mehr als einen Gast und beginnt erst um 18 Uhr. Der Kern des LOKAL Listener bleibt trotz der einmaligen Veränderungen erhalten: Anspruchsvolle, unterhaltsame Gespräche und gemeinsames Musizieren mit ausgewiesenen und anerkannten Könnern. Grund für das Special ist der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Den zelebriert der Gastgeber mit sechs verschiedenen Künstlern und Bands, die er um ihr ganz persönliches musikalisches Statement zu Beethoven gebeten hat. Im großen Saal des Mousonturms wird es an diesem Abend ein ungewöhnliches Programm von Elektronik und Jazz bis hin zur Klassik im Zeichen von Beethoven geben: Saxofonist & Klarinettist Oliver Leicht (hr-Bigband) präsentiert solo eine Sinfonie mit Loops und Effekten, Pianist Leonhard Dering spielt Beethovens letzte Sonate und der Sound-Designer Sascha Wild ist gemeinsam mit einem Streichquartett zu Gast. Der elektronische Musiker und Produzent J. Peter Schwalm hat sicher eine ganz eigene Variante zu Beethoven parat, der Sänger & Komponist Oliver Augst und der Jodlklub singen englische Beethoven-Lieder und die Frankfurter Band The OhOhsOhs grooved im Techno-Beat mit ihren eigenen Beethoven-Bearbeitungen. Ein Abend voller musikalischer Überraschungen und Zeit für Gespräche mit Gastgeber Gregor Praml über die persönliche Verbindung zwischen Beethoven und den Musikern der Frankfurter Musikszene.
 
Mousonturm
Frankfurt, Waldschmidtstr. 4
Beginn: 18 Uhr
VVK € 16 zzgl. Gebühren
Barrierefreier Zugang
Bild: Claudia Praml

Montag 16. Dezember: „Uffgebbe gilt net!“

(Daniela)

Oh, da freue ich mich sehr drauf: „Uffgebbe gilt net!“

Durch die Verschiebung der Eröffnung der neuen Volksbühne im Großen Hirschgraben standen plötzlich 25 Schauspieler_innen ohne Arbeit da. Das heißt aber nicht, dass sie ohne Ideen dastehen. Mit dem Kauf einer Karte helfen die Zuschauer_innen dem Ensemble aus einer schwierigen Situation und bekommen dafür: Einen Parforceritt par excellence!

Im Gepäck: Zwei Eröffnungspremieren, große Oper in kleiner Besetzung, ein Weihnachtsmärchen, knifflige Quizfragen und Fußball als größte Theaterkunst überhaupt – alles an nur einem Abend!

Das Publikum darf sich auf exklusive Appetithäppchen freuen, z.B. aus der kommenden Uraufführung Der Struwwelpeter, Einblicke in die verschobene Premiere Reineke Fuchs, Highlights aus Hoffmanns Erzählungen und Peterchens Mondfahrt und aus gegebenem Anlass die große dramatische Szene Der neue Opern-Prachtbau zu Groß-Krähwinkel von Friedrich Stoltze.

Außerdem auf dem Programm Kuriositäten rund um komplizierte Theatereröffnungen der Geschichte (auch Goethe hatte seine liebe Müh!), Highlights aus dem (musikalischen) Repertoire, die Geburtsstunde der Sonderformate 90+6 / Eintracht und Bühne und Frankfurter Kranz sowie viele weitere Überraschungen!

Die Fliegende Volksbühne präsentiert Szenen, Songs und Sensationen mit:

Alexander J. Beck, Dominic Betz, Rhodri Britton, Pirkko Cremer, Rainer Dachselt, Jochen Döring, Rainer Ewerrien, Sabine Fischmann, Jörh Hahn, Philipp Hunscha, Ulrike Kinbach, Lucie Mackert, Philipp Mosetter, Michael Quast, Susanne Schäfer, Matthias Scheuring, Katerina Zemankova, Jörg Zick

Benefizveranstaltung: Neues aus dem Großen Hirschgraben
im Schauspielhaus am Willy-Brandt-Platz
Beginn: 19.30 Uhr
Karten gibt es unter www.schauspielfrankfurt.de, Kartentelefon: 069 / 212 49 49 4

Montag, 16.Dezember: Of/ Ein gewisser Charles Spencer

(Andrea)

Heute wird die außergewöhnliche Lebensgeschichte eines des wohl populärsten Menschen des 20. Jahrhunderts auf der Capitol Theaterbühne inszeniert. Das Schlosspark Theater Berlin ist in Offenbach zu Gast und gibt um 19.30 Uhr Einblick in das Leben des Schauspielers und Regisseurs Charlie Chaplin jenseits der laufenden Kamera. Die Hauptrollen sind besetzt mit dem „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ)-Urgestein Wolfgang Bahro und Brigitte Grothum. Chaplin, das ist der personifizierte, amerikanische Traum. Vermutlich wurde er in London am 16. April 1889 geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Schon als Kind steht Chaplin auf der Bühne, als 21-Jähriger bekommt er die Chance einer Amerika-Tournee. Später steigt er ins Filmbusiness ein und dort rasant auf. Die Figur des Tramp  – schwingendes Stöckchen, abgewetzter Anzug, Melone auf dem Kopf – macht ihn populär und reich. Ein Stoff, wie für die Bühne geschaffen.  Mit untrüglichem Gespür für Rollen, Disziplin und Mut arbeitete sich der Künstler an die Weltspitze. Doch wer war dieser Charlie Chaplin ohne sein Kostüm? Der französische Autor Daniel Colas hat sich in dem Stück „Ein gewisser Charles Spencer Chaplin“ dem Genie gewidmet und starke Bilder für dessen Lebensgeschichte gefunden. Dieter Hallervorden, Intendant und Geschäftsführer des Schlosspark Theaters, hat das Stück übersetzt und inszeniert. Sein Chaplin ist ein Held zum Anfassen, ein Familienmensch und Stratege, der weiß, wie er sein Publikum zu Jubelstürmen hinreißen und seine Medienpräsenz für politische Zwecke einsetzen kann. Karten für die Theateressenz gibt es für 26 Euro an der Abendkasse.oder hier zu gewinnen. Beginn 19.30 Uhr

Capitol
KAiserstraße 106
Offenbach

Dienstag 17. Dezember: Rudelsingen

(Daniela)

Finde ich toll, dass Ulli das jedes Jahr organisiert. Ich hoffe es kommen viele!

"Auch dieses Jahr singen wir wieder alle gemeinsam auf dem Paradiesplatz die schönsten Weihnachtslieder.

Unsere 'Stargäste' und Vorsänger dieses Jahr sind
der legendäre Roy Hammer & Die Pralinées (ohne die Pralinées) und der wunderbare Matthias Keller - Sprecher, Sänger, Musiker

Moderiert wird das Ganze von der einzigartigen: Daniela Cappelluti

Der Eintritt ist natürlich frei und während des Singens gehen Spendenbembel rum denn wir sammeln auch dieses Jahr wieder fleißig Geld für bedürftige Kinder.
Das gesammelte Geld wird dieses Jahr an das Kinderbüro Frankfurt und im speziellen für deren 'Weihnachtsaktion' gespendet
"Erfüllen Sie Kindern in schwierigen Lebenssituationen einen kleinen Weihnachtswunsch! Das Kinderbüro organisiert seit 1996 die „Weihnachtsaktion."
https://kinderbuero-frankfurt.de/

Folgende Lieder werden voraussichtlich (nicht zwingend in dieser Reihenfolge) gesungen:

Alle Jahre wieder, Ihr Kinderlein kommet, Fröhliche Weihnacht, Kling Glöckchen Klingelingeling, Lasst uns froh und munter sein, Leise rieselt der Schnee, Morgen Kinder wird’s was geben, O Tannenbaum, Oh Du Fröhliche, Stille Nacht, Heilige Nacht, Zugabe: In der Weihnachtsbäckerei

17:30-18:30 Uhr. Paradiesplatz Sachsenhausen

Dienstag, 17. Dezember: FFM/ Element of Touch - Weltpremiere

(Andrea)

Seppl hat ein neues Projekt und weil wir es seit Monaten nicht auf einen Kaffee schaffen, muss ich wohl heute in die ART Bar. Immerhin gibt es dann auch ein Wiedersehen mit Cord Kunze. Vorgestellt wird nicht weniger als „Element of Touch“ in der Frankfurter ART BAR. Seppl schreibt: "Die Combo haben wir Anfang 2019 gegründet. Unsere Musik setzt sich aus Psychedelic – Kraut – Elektro – Fusion – Rock, mit viel Raum für Improvisation zusammen. Entstanden ist die Band aus verschiedenen Theaterprojekten und der Sehnsucht, mit unserer Musik von der Theaterbühne, auf die Bühnen regionaler Musikclubs zu kommen. Ich wollte immer schon eine Band, oder ein musikalisches Projekt mit dem wunderbaren Bassisten Cord Kunze machen. IAus Theatermusikzusammenhängen und von Projekten mit dem Performance Theater Antagon, kenne ich den Schauspieler und Musiker Ruben Wielsch und schätze es sehr, mit ihm musikalische Ausflüge durch unbekannte, psychedelische Universen zu machen. Ein paar Menschen da draußen kennen mich vielleicht als Schlagzeuger diverser Bands aus dem Rhein Main Gebiet, z.B. Flatsch, Octopus, The Terrible Noises. Wie schon erwähnt, Anfang des Jahres entschlossen wir drei uns „Element of Touch“ zu gründen, um gemeinsam die Herzen möglichst vieler Fans zu erobern."

Frankfurt Art Bar
Ziegelhüttenweg 221 in der Rosisten1 - Kleingartenanlage
60598 Frankfurt am Main

Mittwoch 18. Dezember: BLVTH

(Uwe)

"u pronounce it [bluːt] that is all u need to know", schreibt BLVTH in seiner Bio. OK, also bitte wie "Blut" aussprechen, und nicht wie "BLFT" oder Bluetooth. Aber mittlerweile dürfte das bei den meisten angekommen sein. Denn BLVTH hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht und steuerte Produktionen für das Nummer-1-Album „Lang lebe der Tod“ von Casper sowie dessen anschließendes, nicht minder erfolgreiches Kollaborationsprojekt „1982“ mit Marteria bei. Zuletzt fungierte er als Executive Producer für das ebenfalls auf Platz 1 gechartete Album von Kraftklub-Frontmann KUMMER. Der in Berlin lebende Produzent ist ein echter Hans Dampf in allen Clubs und Studios, wenn es um Beats jenseits der trägen 808-Trap-Routine geht. BLVTH, der multitalentierte Musiker beschränkt sich jedoch nicht nur auf Auftragsarbeiten. Auch solo geht es Schritt für Schritt, Tag und Nacht mit roten Augen weiter voran. Im Dezember, pünktlich zum Release der neuen Collection, auf die jetzt schon größtenteils ausverkaufte „Pre-Stadium Pt. II“-Tour durch Deutschland und Österreich. Am 18.12 kommt er nach Frankfurt.
 
Zoom
Frankfurt, Brönnerstraße 5-9 (leider nicht barrierefrei)
Beginn: 21 Uhr
Tickets: VVK 16€ zzgl. Gebühren
Bild: Veranstalter / Roberto Brundo

Mittwoch, 18. Dezember: Comic-Lesung

(Petra)

Graphic Novels find ich super: freut Euch auf zwei Utopien am Monte Verita und auf deutschen Landstraßen. Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist eine Zeit teils obskurer großer und kleiner revolutionärer Ideen und Bewegungen. Trotz ihrer teils exotischen Ausprägungen gehören die damals virulenten Reformaktivitäten zu den Vorläufern heutiger Bewegungen wie dem Vegetarismus oder der Forderung nach bedingungslosem Grundeinkommen. Bea Davies und Patrick Spät erzählen in „Der König der Vagabunden“ die fast unglaubliche Geschichte von Gregor Gog. Er organisierte in den 20er Jahren den ersten deutschen Vagabundenkongress und war unter anderem befreundet mit Erich Mühsam. Der wiederum taucht auf in Jan Bachmanns Satire über den Monte Verita, einen Hügel am Lago Maggiore an dem sich zu in den ersten Jahren nach 1900 politische Utopisten unterschiedlichster Richtungen trafen. Im Mittelpunkt von „Der Berg der nackten Wahrheiten“, einer Geschichte um eine Gruppe militanter Vegetarier, steht eine Ziege

Bea Davies & Patrick Spät / Jan Bachmann, Lesungen und Gespräch
, Moderation Jakob Hoffmann, Ort: Ono2, Adresse: Walter-Kolb-Straße 16, Uhrzeit: 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, Eintritt: frei, barrierefrei: ja

Donnerstag, 19. – Montag, 23. Dezember JESUS D’ AMOUR GEB

(Martin)

JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – 2019 im 15. Jahr
Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes
Theater Willy Praml in der Naxoshalle
Schon 15 Jahre wird JESUS D’ AMOUR GEB. 0 gespielt und eigentlich ist zu fragen, ob es immer noch Frankfurter*innen gibt, die diese zauberhafte Weihnachtsgeschichte noch nicht gesehen haben.

„Die Geschichte beginnt mit zwei schwangeren Frauen. Die eine ist unfruchtbar, die andere Jungfrau. In ihrer Verwirrung und in der Verwirrung ihrer Männer muss ihnen ein Engel beistehen. Mit unglaublichem fängt der Glauben an. Zwei Knaben werden geboren: Johannes und Jesus. Johannes - der Wegbereiter, Jesus – der Durchbrecher. Da kommt der Staatsapparat ins Wackeln. König Herodes hört von einem neugeborenen König, fürchtet um seinen Thron. Alle männlichen Neugeborenen werden umgebracht. Die beiden Männer, Jesus und Johannes, leiten eine neue Zeitrechnung ein. Liebe, die neu ist unter den Menschen, kommt in die Welt. Kreuz und Blut sind ihre Symbole. Grausam beginnt die neue Zeit. Johannes endet als Lustopfer, ein Dankgeschenk von König Herodes für einen Tanz der lüsternen Prinzessin Salome – sein Kopf wird in einer Silberschale kredenzt.“
Das Theater Willy Praml hat aus dem biblischen Bestseller eine ganz eigene und besondere Weihnachtsgeschichte entstehen lassen. Die FAZ schrieb: „Eine unerhörte Geschichte neu erzählt für Menschen von heute. Mit Bildern, die man so schnell nicht mehr vergisst, hat der Regisseur ein Krippenspiel inszeniert, das jede gehaltlos-flache Weihnachtsseligkeit demoliert.“

Hier der Trailer:  https://www.youtube.com/watch?v=g10bxn1OirA

JESUS D’ AMOUR GEB. 0 – Die Weihnachtsgeschichte nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.
Theater Willy Praml in der Naxoshalle am 19., 20., 21. und 23. Dezember um jeweils 20.00h und am 22.Dezember um 18.00h.
Das Theater Willy Praml ist behindertenfreundlich ausgestattet.

Foto: (c) Rebekka Waitz

noch bis 22. Dezember: Weihnachtsmarkt in Alt-Sachsenhausen

(Daniela)

Den mag ich sehr! Am 18.12. moderiere ich dort übrigens ein sogenanntes Rudelsingen (Mehr dazu weiter unten)

Alt-Sachsenhausen feiert Weihnachten auf dem Paradiesplatz!

Vom 06.12. bis 22.12. geht der 1. Alt-Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt auf dem Paradiesplatz in die 5. Runde.
Rund 8 Stände, ein Kinderkarusell und ein kleiner Streichelzoo werden den malerischen Platz im Herzen Alt-Sachsenhausens gute 2 Wochen lang täglich von 16:00 bis 23:00 Uhr beleben.

WEIHNACHTSGESCHENKE

Wunderschöne Taschen aus Sierra Leone

Meine Freundin Simone engagiert sich ehrenamtlich bei PfefferminzGreen, ein kleiner, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Frankfurt, der eine enge Zusammenarbeit mit lokalen nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) in Subsahara Afrika pflegt und den Aufbau sozialer Projekte zur Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit fördert. In den letzten Jahren haben Frauen in der Subahara kleine, feine Armbändchen angefertigt, die wir uns im Freundeskreis gegenseitig geschenkt haben, und jetzt haben sie was neues, tolles:

Stolz präsentieren wir unser neues Produkt: eine wunderschöne in Sierra Leone mit Liebe hergestellte Handtasche.

Die Taschen werden von 7 ehemaligen Beschneiderinnen "Sowies" produziert, die momentan zu Schneiderinnen ausgebildet werden. Die Workshops werden von AIM (Amazonian Initiative Movement), unserer lokalen Partner-NGO in Sierra Leone, durchgeführt. AIM arbeitet seit vielen Jahren sehr erfolgreich in der Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit gegen Female Genital Mutilation (kurz: FGM). AIM arbeitet mit einem integrativen Ansatz und bindet diverse Stakeholder (z.B. Beschneiderinnen, Kinder und Jugendliche, Eltern, LehrerInnen, politische, traditionelle und religiöse Führungspersonen) in die Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit ein. Dieses Vorgehen hat sich als sehr wirkungsvoll und nachhaltig erwiesen. Pfefferminzgreen finanziert  die kleine Schneiderei und beschäftigt zwei Schneider, die die Frauen ausbilden. Dank der Asubildung haben die Frauen ihre Arbeit als Beschneiderinnen niedergelegt.

100% aller Spenden fließen in unsere nachhaltigen sozialen Projekte in Sierra Leone und Äthiopien. Wir freuen uns über Eure Unterstützung: www.pfefferminzgreen.com

VORSCHAU
Freitag 20. Dezember: The Munitors (DE) – live recording concert –

(Uwe)

„Kaum neigt sich das Jahr zu Ende, spurtet man oft von einer Weihnachtsfeier zur nächsten. Leider sind aber Weihnachtsfeiern oft wie Verwandtschaft: Man kann sie sich nicht aussuchen. Aber doch sagen wir! Zusammen mit unseren Freunden aus der Nachbarschaft THE MUNITORS feiern wir den
Jahresausklang wie es sich gehört im Lotte-Stil! Mit ihrer letzten Platte „Sleepless Careless Dreamless“ waren THE MUNITORS deutschlandweit unter anderem mit Miles Kane, The Fratellis, Japandroids und Tonbandgerät auf Tour und spielen bei uns ihr spezielles Akustik Set. Jauchzet und frohlocket, denn
es weihnachtet sehr bei Lotte.“, schreibt das LOTTE. Und Ihr seid hoffentlich noch einmal alle dabei. Ok, natürlich nur so viele, wie auch in den Studiokeller in Sachsenhausen passen.
 
LOTTE LINDENBERG
Frankfurt, Frankensteiner Straße 20
Einlass: 20:30 Uhr
Vorverkauf: 10 Euro zzgl. Gebühren
Bild: Salar Baygan

Freitag 20. Dezember: THE JANCEE PORNICK CASINO

(Uwe)

Die nachfolgende Presseinfo des Veranstalters überzeugte mich: „Das PORNICK CASINO mixt einen unwiderstehlichen Molotow-Cocktail aus Surfmusik, Rockabilly und 60's Garage Punk, aufgefüllt mit russischer Seele, Adrenalin und Selbstironie. Jancee‘s furioses Gitarrenspiel kreuzt dabei die Virtuosität von BRIAN SETZER mit der Energie von ANGUS YOUNG und wird dabei angetrieben von Slava‘s Bass-Balalaika und Chris‘ Drum-Feuerwerk mit der Stärke eines sibirischen Orkans. „Das exotisch zusammengewürfelte Trio spielt nicht nur den derzeit absolut wildesten und frischesten Stilmix aus Rockabilly, Punkrock, Surf und Polka, sondern untermauert den eigenen Ausnahmestatus nicht zuletzt durch die mehr als furiosen Live-Auftritte.“ (ox-fanzine.de). Der achte Longplayer „Solo Adultos“ (Release in 2018) klingt in etwa so, als würde Buddy Holly mit Link Wray nach ausgedehnter Crystal Meth-Party durch die russische Taiga reiten. 14 gnadenlose Hits für Fans von Pulp Fiction, Hulk Hogan bis zum Texas Chainsaw Massacre Teil 2.“  Wahnsinn, wenn die Band nur halb so wild und kreativ ist wie der Autor der Presseinfo, dann muss das was werden. Vier Tage vor dem eher ruhigen Heiligabend kann man sich emotional durchaus noch einmal durchschütteln lassen.
 
THE CAVE

Frankfurt, Brönnerstraße 11
Einlass 20.00 Uhr, Beginn 20.30 Uhr
VVK 11 Euro zzgl. Gebühren
Leier nicht barrierefrei
Foto: Friederike Fischer

Freitag 20. Dezember: Revolte Tanzbein

(Daniela)

Seit dem letztjährigen Rock gegen Rechts Konzert bin ich REVOLTE TANZBEIN Fan. Sie sind einfach mega klasse. Ich bin mir sicher, dass das Zoom heute Abend beben wird.
Revolte Tanzbein Weihnachtsfeier XXL
Line Up: Revolte Tanzbein, Frau Doktor, Ok.danke.tschüss

Mittlerweile schon mit Kult-Status feiert die SkaBalkanReggaeRock-Gruppe zum Jahresende sich selbst, das Publikum sowie das Leben im Allgemeinen. Das Ganze wie gewohnt mit vielen Überraschungen,  tollen Gästen und der typischen Revolte-Live-Abfahrt. Wenn sich irgendwo in Frankfurt wildfremde Menschen in den Armen liegen und singen, tanzen hüpfen oder schreien, dann mischen die neun Musiker von Revolte Tanzbein ganz bestimmt vorne mit.
 
Zu den Gästen: Die Frankfurter Jungs von Revolte haben sie einfach gefragt und sie haben ja gesagt. Die Wiesbadener Ska-Institution FRAU DOKTOR gibt  im Rahmen der Revolte– Weihnachtsfeier eines ihrer seltenen Konzerte. Nicht ohne Grund zählt die 10-köpfige Truppe zu den besten deutschsprachigen Ska-Bands. Frau Doktor spielen ein volles Set.

Den Auftakt machen Ok.Danke.Tschüss aus Mannheim. Die Band um Sängerin Eva Sauter spielt super tanzbaren Synthesizer-Pop mit ausgefallenen deutschen Texten und jeder Menge Humor. Kürzlich haben sie erst mit Fettes Brot gespielt, im Zoom werden sie Teil der musikalischen Revolte.

Weitere Informationen unter: 
revoltetanzbein.de; fraudoktor.de; okdanketschuess.de

Zoom
Brönnerstraße 5-9, Innenstadt
Mit dem Rollstuhl erreichbar: leider nein
Einlass 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
Im Netz: https://zoomfrankfurt.com/

Samstag 21. Dezember: Barabend

(Daniela)

Oh wie schön, es ist wieder BAR Abend im Hotel Nizza.

Los gehts um 21:00 Uhr. Es gibt beste Getränke und super nette Menschen.

So habe ich an einem Barabend Martin, meinen Co-Autoren, vor ein paar Jahren kennengelernt...

Hotel Nizza
Elbestraße 10, barrierfrei

Montag, 23. Dezember: FFM/ Peter & The Test Tube Babies

(Andrea)

Ich mach´s! Dieses Jahr gilt´s, schließlich kann man bei der Ankündigung einer "Last Supper Show" nicht sicher sein, ob Peter & the Test Tube Babies nicht doch nächstes Jahr das heimische Wohnzimmer vorziehen. Schließlich stehen sie seit x Jahren in schöner verlässlicher Regelmäßigkeit auf der Batschkapp-Bühne. Aus gutem Grund: Ihre großartigen Live Shows bekommen vom KERRANG! & vivelerock Magazine das Prädikat Punk-Rock-Weltklasse verliehen. Ihr selbstironischer Umgang mit persönlichen Missgeschicken und der beißende Humor, mit der sie die Welt im Allgemeinen betrachten, machen ihre Shows zu einem besonderen, manchmal auch äußerst derben, nicht immer jugendfreien Spaß. 2019 sind es 41Jahre, dass Derek Greening und Peter Bywaters im englischen Peacehaven unweit von Brighton Peter and The Test Tube Babies gründeten. Es könnte das letzte mal sein das sich Peter & The Test Tube Babies 2019 die Ehre geben werden. Mit dabei die Unglaublichen „BATTLEME“ aus LA die mit ihrer Wucht an die frühen Gun Club erinnern."

Batschkapp
Gwinnerstraße 
Frankfurt

Donnerstag 26. Dezember: FELLAWS KINGDOM + LIN

(Uwe)

Neulich war ich beim LOKAL Listener von Gregor Praml und erlebte einen interessanten Sonntagvormittag. Zu Gast war Tenor Saxophonist Maximilian Shaikh-Yousef. Er sprach über seine Musikprojekte, FELLAWS KINGDOM ist eins davon. Mit dem kommen er und seine Musikerfreunde am 2. Weihnachtsfeiertag ins Zoom. „2010. Frankfurt am Main. Mit einer Handvoll guter Freunde hat alles angefangen. Durch verschiedene Freundeskreise zusammengefunden, beschlossen wir, unsere Kreativität zu bündeln, um neue Musik zu schaffen und in die großen Fußstapfen unserer Idole wie Farin Urlaub, Streetlight Manifesto und The Cat Empire zu treten. Das Genre ist nicht fest, sondern bewegt sich zwischen Ska, Punk, HipHop und Electro. Das nämlich ist SuperSka!. Nach ersten Erfolgen bei (unserer Ansicht nach unseriösen) Bandcontests wuchs die Fanbase in unserer Heimatstadt schnell und ein Debütalbum musste her. „Polyphon Geil!“ wurde August 2012 auf der Radio X Bühne des Museumsuferfests released. Ein Jahr später traten wir unsere erste Auswärtsfahrten nach Marburg und Bremen an. Die während Auslandsaufenthalten verschiedener Bandmitglieder gesammelten Eindrücke lieferten 2016 die Inspiration für das zweite Studioalbum „Invasion“. Darüber hinaus boten diverse Missstände in Musikindustrie, Politik und Gesellschaft Stoff für zunehmend gesellschaftskritischere Texte, die bestehende Systeme auch auf sarkastische bis zynische Weise hinterfragen ….“  Schreibt die Band über sich. Und die Presse fügt hinzu: „Seit 2010 sorgt Fellaws Kingdom dafür, dass die Menge zu ihrem „Super Ska“ tobt, tanzt und schwitzt!“. Mit dabei ist LIN, eine Electro Pop Artistin aus Mainz.
 
Zoom
Frankfurt, Brönnerstraße 5-9
Beginn: 20 Uhr
Tickets: VVK 8 EUR zzgl. Gebühren
Bild: David Göz / Homepage Fellaws Kingdom

2. Weihnachtsfeiertag: GASTONE

(Daniela)

Es ist jetzt schon Tradition: am 25.12. gehen wir immer zu GASTONE ins Zoom und tanzen uns die Plätzchen vom Leib.

Beste Band Frankfurts, beste Gastmusiker*innen, bestes Publikum.

Die Weihnachtsgans gibt es hier:https://youtu.be/xj6xr4EcPtk

Holt Euch Tickets... es könnte ausverkauft werden.

Zoom
Brönnerstraße 5-9, Innenstadt
Mit dem Rollstuhl erreichbar: leider nein
Einlass 20:00 Uhr, Beginn: 21:00 Uhr
Im Netz: https://zoomfrankfurt.com/

Freitag 27. Dezember: CONTROL

(Uwe)

CONTROL ist auch der Titel des Films von Anton Corbijn über Ian Curtis, Sänger der Band Joy Division. Deren Ende kam abrupt, als sich Curtis Mitte 1980 in seinem Haus bei Manchester erhängte. Der frühe Tod des Sängers bedeutete nicht nur für Joy Division das Ende der Band (siehe auch Nirvana, Doors (Ende etwas verzögert), Inxs (Ende viel zu lange verzögert), Queen (kein gutes Beispiel, weil kein Ende nicht in Sicht) etc.). Weil die Mitglieder von Joy Division vereinbart hatten, nicht mehr unter diesem Namen aufzutreten, falls ein Mitglied die Band verlassen sollte, formierten sich die verbliebenen Bandmitglieder aus Respekt unter dem Namen NEW ORDER neu und blieben auch ohne Curtis erfolgreich. Bevor sie das aber taten wurde die Single „Love Will Tear Us Apart“ wiederveröffentlicht und die LP „Closer“ veröffentlicht. Die Band bestand nur kurz, daher haben nur wenige sie jemals live erlebt. Gut, dass es die Band CONTROL gibt, die Songs von Joy Division mit der intensiven Kraft spielen, die der Fan von den Bootlegs und den Peel-Sessions kennt. Seit Jahren arbeiten die Saarländer von CONTROL am kompletten Back-Catalogue von Joy Divison mit ständig wachsendem Repertoire: Punkklassiker von „Warsawa“ (zeitweise der Name der Band vor Joy Division) sind ebenso Bestandteil des Programms wie die anspruchsvollen Produktionen der beiden legendären LP‘s der Kultband aus Manchester. Auch die Singlehits wie „Atmosphere“, „Transmission“ und „Love will tear us apart“ fehlen natürlich nicht. Direkt im Anschluss: The Dead Kennys Party: jeden vierten Freitag im Monat präsentiert Dead-Stefan zusammen mit wechselnden Guest-DJs: Batcave - PostPunk - Minimal - 80s - GothRock - DeathRock and much more ...
 
NACHTLEBEN
Frankfurt, Kurt-Schumacher-Str. 45
Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr
VVK 11 Euro zzgl. Gebühren
Leider nicht barrierefrei
Foto: Rich Serra

Donnerstag, 30. Januar: Lesung

(Petra)

Wer jetzt vielleicht auch schon an Weihnachten (oder ans eigene Vergnügen) denkt: Zum neuen Roman gibt es den aus Syrien stammenden Autor im Januar live im Schauspiel Frankfurt zu erleben: Rafik Shami. Berühmt ist er für seine Lesungen, die Erlebnisse an Erzähllust und Mitteilsamkeit sind und mit denen er Hallen füllt. Jetzt erzählt er mit „Die geheime Mission des Kardinals“ einen Kriminalfall. Noch herrscht Friede in Syrien. Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt 2010 ein Fass mit Olivenöl angeliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Bei ihrer Ermittlung fallen die beiden Kommissare in die Hände bewaffneter Islamisten. Rafik Schami erzählt von Glaube und Liebe, Aberglaube und Mord und von den Konflikten der syrischen Gesellschaft.
Hier solltet Ihr einigermaßen schnell entschlossen sein, denn der Kartenvorverkauf läuft bereits jetzt ordentlich an.

Foto: Rafik Schami © Arne Wesenberg
 
Die geheime Mission des Kardinals – Rafik Shami, Lesung
Das Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17, Uhrzeit:19:30 Uhr, Eintritt; 18 (12) Euro, barrierefrei: ja

Silvester: Im Montez

(Daniela)

Wenn ich ausgehen wollen würde, dann würde ich ins Montez gehen.
Roaring Montez Silvester - die goldenen 20s
Wir swingen und feiern in die goldenen 2020er

Im glamourösen Ambiente der wilden 20er, im gold glitzernden Ballsaal des Kunstverein Montez, swingen und feiern wir spektakulär, skandalös in die neuen goldenen 20er.
Macht Euch im extravaganten Stil der 20s chic - Diven, Gangster, exzentrische Milliardäre, leichte Mädchen, Künstler, Stars und Sternchen feiern zusammen ein rauschendes Fest.
Bringt außer Federboas und Hosenträgern auch Wunderkerzen, Lametta und Konfetti für den Start in die 2020er mit.

Die AIY Jazz Band begleitet das Entrée der Nacht, danach swingen wir uns ein bevor wir mit Mr. Bojangles & Friends live auf der Bühne das alte Jahr verabschieden.
Um 0.00 Uhr stoßen wir im goldenen Konfettiregen auf der Honsellbrücke, mit dem besten Ausblick Frankfurts auf die Skyline und über das ganze Feuerwerk, auf die vor uns liegenden wilden, goldenen 20er Jahre an.

Danach übernimmt das Pik-Soundsytem bis in den Morgen mit einer wilden Zeitreise von 1920 bis 2020 - von Swing, Charleston, Electroswing,über 70s, 80s, 90s, 2000ern bis hin zu aktuellen Hits und später auch Housigen, elektronischen Klängen.

Dresscode: Chic, 20s
Eintritt: VVK 25,00 Eur: Tickets
Abendkasse 30,00 Euro
Zeit: 22.00-5.00h
Adresse: Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7 (in der Honsellbrücke) , 60314 Frankfurt


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