01.11.2019
Inhalt: Kulturheld*innen / Dickes Danke / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / Freitag 1. bis Sonntag 3. November: New Generations - Independent Indian Filmfestival / Freitag, 1. November: Drei Kurzopern / Freitag 1. November: Oh Sleep / Freitag, 1. bis Sonntag, 3. November: Good Night Ein Abend über den Abschied Studio Naxos / Freitag, 1.November: Of/ Cinema & Cena / Freitag, 1. November (bis 22.November): Of/ Routen / Noch bis Sonntag, 17. November: Tanzfestival Rhein-Main / Freitag, 1. November: Archäologie in " Indiana Jones -Jäger des verlorenen Schatzes" / Freitag 1. November: NUWANDA / G E D R U C K T E S / Samstag, 26. Oktober + Freitag, 01.11. Drei Kurzopern / 27.10. - 17.11.: Jüdische Kulturwochen / G E R O L L T E S - über Schiedsrichter und Videoschiedsrichter / Zum Abschluss noch etwas über den FSV / Samstag 2. November: 15 JAHRE LANDUNGSBRÜCKEN FRANKFURT / Samstag 2. November: Soulfood / Samstag 2. November: Diskussion / Samstag, 2. November: Ougrapo im Glück – Picture-Wordshop / Samstag 2. November: saasfee*soundpark / Samstag, 2. November: Bad Orb/ Liquid Sound / Samstag, 2. November: Of/ Kirgistan & Tadschikistan - Freiheit & Rückenwind / Samstag, 2. November: Of/ Borgenine / Samstag 2. November: GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA / Sonntag 3. November: LOKAL Listener / Sonntag, 3. November: Benefizkonzert für Baumpflanzungen / Montag, 4. November: Blut – Elixier des Lebens Mechthild Grossmann liest Stokers ‚Dracula’ / Montag, 4. November: Of/ Andorra / Montag, 4.November: Of/ Senza Piano / Dienstag 5. November: The Trouble Notes / Dienstag 5. November: Philosophischer Salon / Mittwoch, 6. und Donnerstag, 7. November: AH|HA / Ab 7. November: Im Winde verlebt / VORSCHAU / Freitag 8. November: Melli redet mit / 8. November - 25. Januar: "Germany's next Opferklaus!" / Freitag 8. November: Luisa Babarro / Freitag, 8. November: Gregor Meyle & Band / Samstag 9. November: Jazzsalon / Samstag 9. November: Electric Six / Samstag 9. November: LEVIN GOES LIGHTLY / Sonntag 10. November: JKW - Eine Familiengeschichte in Worten und Musik / Sonntag, 10. November: FFM/ MIA / Montag 11. November: Nick Waterhouse / Montag 11. November: Kriminacht: Lesung & Diskussion / Montag 11. November: JKW - Katja Riemann – Das Märchen vom letzten Gedanken / Montag, 11. November: Anna Ternheim / Mittwoch 13. November: JKW - Wladimir Kaminer liest... / Freitag 14. November: EZIO / Ab 15. November: IM ARABSICHEN RÖSSL ehemals IM WEIßEN RÖSSL / Sonntag 16. November: Herrenmagazin - 11 Jahre Atzelgift / Montag 17. November: The Twilight Sad / Freitag, 22.November. Of/ Rocketman / 26.11.- 1.12.: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage / Freitag 29. November: Ensemble Modern spielt Frank Zappa / Impressum
Kulturheld*innen

In der Regel sitze ich am Donnerstagsabend und Freitagmorgen an meinem Schreibtisch und schreibe die Ausgehtipps, bzw. stelle die Tipps zusammen, denn wer aufmerksam liest, sieht ja, dass viele Tipps von meinen tollen Co-Autorinnen kommen. Und beim Lesen, Recherchieren, Schreiben überlege ich dann selbst, was ich als nächstes gerne sehen möchte.
Diese Ausgabe macht es mir wieder besonders schwer, denn es sind so viele tolle Veranstaltungen dabei.
Abgesehen davon, dass ich sehr gerne ins Waldstadion gehe, bin ich aber kein Fan von großen Kulturveranstaltungen. Ich liebe die kleinen, freien Theater, die kommunalen Kinos und ich bewundere meine vielen Freundinnen und Freunde, die uns mit ihrem Ideenreichtum und ihrer Phantasie beschenken. Ich bewundere sie vor allem auch, weil sie es machen, obwohl man davon kaum überleben kann.
 
Ihr werdet daher sicher bereits festgestellt haben, dass wir in den Ausgehtipps für die kleinen Theater oder Kinos nur sehr selten Tickets verlosen. Uns ist es wichtig, dass dort Geld in die Kassen kommt, damit sie uns weiterhin mit ihrer Kultur beschenken. Ich könnte heute über viele dieser Menschen schreiben, ich erwähne aber nur ein paar:
 
Eine, die uns beschenkt, ist z.B. Antje Witte, die Programmchefin vom Orfeos. Sie hat diese Woche den Kinoprogrammpreis von der Bundeskulturministerin überreicht bekommen. Herzlichen Glückwunsch, liebe Antje! (Am Montag begint das Crowdfuning für die Stühle. Mehr dazu nächste Woche)
Im Orfeos läuft dieses Wochenende das Independent Indian Filmfestival, das die engagierte Petra Klaus schon seit 11 Jahren organisiert!
 
Eine weitere Feier gibt es an diesem Wochenende im Theater Landungsbrücken. Das hat der charismatische, streitbare, wortgewandte und temperamentvolle Linus König vor 15 Jahren gegründet. Ich kann es gar nicht fassen, dass das schon so lange her ist. Mein erster Besuch war eine Ritter Rost Vorführung. Über diese lernte ich auch den großartigen Schauspieler Jochen Döring kennen, der  damals den Ritter Rost spielt. Das  nächste Mal sah ich ihn  als Part von den Soundbwoys Destiny im o25 und dann kam er als Zeynep wieder auf die Bühne. Ich sah ihn mit der Frankfurter Klasse in seiner Show „Die Reise des Goldfisches“ in der Schmiere und habe ihn jetzt bereits zweimal in dem unglaublich tollen Theaterstück HASS im Theater Landungsbrücken gesehen (für die letzte Vorführung am 21.12. solltet ihr Euch schnell Karten sichern). Ab nächste Woche ist Jochen mit einem Solostück auf der Bühne, bzw., in der Käs: "Germany's next Opferklaus". Die Premiere ist schon ausverkauft. Ich habe mir so eben Karten für den 25.1. gekauft. Die bekommt mein Sohn zum 17, denn Jochens Humor ist absolut auch seiner...


Ach, und die liebe Melina Hepp spielte damals ja auch mit, bei Ritter Rost, als Drache Koks. Auch Melli beschenkt uns u.a. mit ihrer Show „Melli redet mit …“. Nächste Woche hat sie vier tolle Kulturschaffende zu Gast: den wunderbaren Gregor Praml, dessen "Cinema Paradiso" Konzerte mit seinem Ensemble „Mi Loco Tango“ ich immer noch arg vermisse und der uns regelmäßig mit seinem "Lokal Listener" im mousonturm. Jos Diegel, der nicht nur Filmemacher ist, sondern für dessen besondere Wrestling Show ich sogar mal bis nach Sossenheim gefahren bin. zu guter Letzt Philip Höhler & Pia Linder, die ich nur als Tony Riga und Chantal Chabraque kenne..
Das ganze im Theater Alte Brücke, dass wiederum der liebe Alexander Beck vor ein paar Jahren alleine gegründet hat. Den Michi hab ich mal in einer kleinen Nebenrolle in einem Stück von Steffi Kunkel in der Schmiere kennengelernt. Steffi ist auch eine von den vielen Freundinnen, die ich so für ihre Kunst bewundere. Steffi hat nächste Woche mit ihrem neuen Solostück „Vom Winde verlebt“ im Stalburg Theater Premiere. Ach, die vielen schönen Erinnerungen. Und alle sind weiterhin aktiv.
 
So, jetzt aber Schluss.
Ich muss los zur Chorprobe (Unsere Aufführung ist am 5.12. im Schauspiel Frankfurt) und morgen dann ganz großes Kino: Niko Kovac trifft auf die besten Fans der Liga.

Lebt wild! Untersützt die Kulturhelden unserer Stadt!

Daniela

Vielen Dank an meine wunderbaren Co-Autor*innen Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel!

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.

Dickes Danke

(Andrea)

Vielen Dank! Ich war und bin schier überwältigt über die Resonanz, die Danys Zeilen hatten. Das Schönste daran ist, doch zu merken, das wir nicht alleine stehen mit unserer Idee von einem gemeinschaftlichem und solidarischem Europa. Heißt nicht, jetzt alles hochzujazzen und durch die rosarote Brille zu sehen. Aber a) muss man sich erstmal klar machen, was es heißt, alles hinter sich zu lassen und in eine sehr, sehr ungewisse Zukunft aufzubrechen, wie groß die Verzweiflung biszuweilen sein muss. Um dann b) unter einer Plastikplane in einem Lager zu stranden und wenig bis keine Perspektive mehr zu haben. Alles nicht so schön. 
Deshalb ist es toll, dass meine kleine Sammelaktion so viel Unterstützung erfährt und ich noch immer angesprochen werde. Daher nochmal kurz: Wir haben in den Herbstferien einen Minibus nach Lesbos gebracht, mit dem dann dort freiwillige Lehrer zu dem Bildungsprojekt Stand by me Lesvos gebracht werden sollen. Eigentlich eine prima Sache, alle waren glücklich,bis sich das Auto in puncto Ummeldung/Zoll als Danaergeschenk erwies. Die ist nämlich teurer als gedacht. Aber jetzt sollten wir, dank auch Eurer Hilfe, übern Berg sein und auch noch ein paar Euro für die Miete des Geländes übrig sein. Dort tut sich gerade eine Menge, wer Lust hat, schaut mal rein: https://standbymelesvos.gr/

Wer noch Geld spenden oder überweisen will, kann das über WADI machen .https://bit.ly/2JC3pmd Das ist die Organisation, deren Geschäftsführer Thomas von der Osten-Sacken ist und er ist derjenige, der die Griechen gerade berät und das Geld dann auch 1 : 1 weitertransferiert. So der so: Dickes Danke!

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
(Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr).
Wenn Du eine Rechnung benötigst, dann schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

WIR WÜNSCHEN UNS SEHR, DASS AUCH MAL NEUE LESER*INNEN GEWINNEN, DAHER MACHT MIT :-)

Antworten für die folgenden Tickets bitte an schwoebke@aol.com
Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt

jeweils 2 Kinokarten für einen Film nach Wahl (außer Eröffnunbgsfilm) beim Independent Indian Filmfestival vom 1.-3. November im Orfeoes. Frage: Wie heißt der tamilische Regisseur der seinen Film persönlich vorstellt? Einsendeschluss heute, Freitag, um 15:00 Uhr.

3 x 2 Karten für Katja Riemann das Märchen vom letzten Gedanken, am 11.11. im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum. Frage: welcher Underground DJ aus Tel Aviv legt am 2.11. im AMP auf? Einsendeschluss 4.11. 17:00 Uhr.

2 x 2 Karten für: Ensemble Modern spielt Frank Zappa am 29.11. in der Alten Oper. Frage: Wann wurde das Ensemble Modern gegründet und wieviele Mitglieder hat es aktuell? Einsendeschluss 4.11. 17:00 Uhr.

1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Trouble Notes in der Brotfabrik am 05.11. Frage: Welches Album von Herrenmagazin feiert Geburtstag?

3 x 2 Gästelistenplätze
für Soulfood am Samstag im Walden. Frage: Die wievielte Soulfood Veranstaltung ist das? Einsendeschluss 4.11. 17:00 Uhr.

1 x 2 Karten für den Philosophischen Salon am 11.11. Frage: Wann enden die Jüdischen Kulturwochen? Einsendeschluss 4.11. 17:00 Uhr.

2 x 2 Freigetränke bei der Krimilesung am 11.11. beim Verlag der Autoren. Frage: Was empfiehlt Daniela für den 8.11.?

1 x 2 Sitzplätze und 1 x 2 Stehplätze für die Begegnung FSV – Hoffenheim II
am 08.11. Frage: Welche Sportart (eine reicht) bietet der FSV außer Fußball an? Einsendeschluss 4.11. 17:00 Uhr.

1 x 2 Gästelistenplätze für Levin Goes Lightly am 09.11 im Cave. Frage: Wie heißt das aktuelle Album? Einsendeschluss 4.11. 17:00 Uhr.

2 x 2 Gästelistenplätze
für Twilight Sad am 17.11 im Zoom. Frage: Vor welcher Band sah Uwe Twilight Sad spielen? Einsendeschluss 4.11. 17:00 Uhr.

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de  (Die Gewinner*innen werden von Andrea benachrichtigt)

2 x 2 Gästelistenplätze für "leri, oggi e domani" bei Cinema&Cena im Filmklubb heute Abend (Freitag, 1.11.). Die Gewinnfrage lautet: Wie oft war Sophia Loren verheiratet? Antworten bitte bis 18 Uhr an o.g. Adresse.  

2 x 2 Tickets für Senza Piano am 4. November im Konferenzsaal der Sparkasse Offenbach.Die Gewinnfrage lautet: Welches Benefizkonzert empfiehlt Martin für den 3.November? 

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Gregor Meyle mit Band am 8. November in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wie hieß das TV-Format im Rahmen dessen der Contest stattfand, mit dem Meyle entdeckt wurde? 

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Mia am 10. November in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Welcher schrille Sänger steht im Mittelpunkt des nächsten Kino Kulinarisch Abends in der Alten Schlosserei? 

2 x 2 Gästelistenplätzen für Andorra in der TheaterEssenz am 11. November im Capitol Theater Offenbach. Die Gewinnfrage lautet: Welchen Film würde sich Dany gerne am 2. November ansehen?

Freitag 1. bis Sonntag 3. November: New Generations - Independent Indian Filmfestival

(Daniela)

Wahnsinn bereits zum 11. Mal organisiert Petra Klaus das "New Generations - Independent Indian Filmfestival".

Im Kino Orfeos Erben zeigt das Festival eine Auswahl hochwertiger und preisgekrönter Produktionen, darunter etliche Deutschlandpremieren, begleitet von internationalen Gästen.

In "Bulbul Can Sing", ausgezeichnet mit dem indischen National Film Award 2019 for Best Assamese Film, kämpft sich ein junges Mädchen auf der Suche nach Identität durch Liebe und Verlust.
The Sweet Requiem" fährt in die tibetische Diaspora in Neu-Delhi, wo eine junge Exil-Tibeterin von den Erinnerungen an ihre dramatische Flucht aus Tibet eingeholt wird.
Der bekannte tamilische Regisseur Ram wird persönlich seinen Film "Peranbu" vorstellen, in dem ein Vater versucht, mit der starken Behinderung seiner pubertierenden Tochter Paapa zurecht zu kommen.
Wie ist es, heute in Indien eine Frau zu sein? Wie ist ihr Leben im Vergleich zu dem ihrer Mütter und Großmütter? Regisseur Shammi Singh geht diesen Fragen in "Women's Voice - India's Choice" nach - mit ermutigenden Ergebnissen. Gurinder Chadha (Kick it Like Beckham) erzählt in der bittersüßen Komödie "Blinded By The Light", wie der britisch-pakistanische Teenager Javed der Intoleranz seiner Heimatstadt und der Unbeweglichkeit seines traditionellen Vaters mit der Kraft von Bruce Springsteens Musik entkommt. Nach der wahren Geschichte des Guardianjournalisten Sarfraz Manzoor, der auch das Drehbuch schrieb.
Das Short Film Wallah-Programm bietet eine Auswahl aktueller Kurzfilme, fast alles Deutschlandpremieren.
Zur Masala Chai Teeprobe am Sonntagnachmittag gibt es Bharatha Natyam, eine klassische indische Tanzdarbietung von Sinthu Theres.

Freitag, 1. November 2019
19:30 h Empfang/Eröffnung, 20:00 h Bulbul Can Sing, 22:00 h Short Film Wallah
Samstag, 2. November 2019
18:00 h Blinded By The Light, 20:00 h Peranbu in Anwesenheit von Regisseur Ram
Sonntag, 3. November 2019
15:00 h Masala Chai Teeprobe/ Bharatha Natyam - klassische indische Tanzdarbietung Sinthu Theres, 16:00 h Women's Voice - India's Choice in Anwesenheit von Regisseur Shammi Singh, 17:30 h The Sweet Requiem

Alle Infos zum Festival hier: http://www.indianvibes.de/newgenerations/

Freitag, 1. November: Drei Kurzopern

(Martin)

Ungewöhnlich ist es nicht, von diesen ‚Drei Kurzopern’ noch nie etwas gehört zu haben – aber sehr schade wäre es, diese Inszenierung, die 2018 bei den International Opera Awards als „Wiederentdeckung des Jahres“ ausgezeichnet wurde, zu verpassen!

Die ‚Drei Kurzopern’ von Ernst Křenek – ‚DER DIKTATOR’, ‚SCHWERGEWICHT ODER DIE EHRE DER NATION’ und ‚DAS GEHEIME KÖNIGREICH’ feiern aktuell ihre Wiederaufnahme in den Spielplan, werden eher selten gespielt und das Hingehen (noch zweimal steht der Abend im Spielplan der Oper Frankfurt) lohnt sich aus verschiedenen Gründen unbedingt: „Das Regiekonzept von David Hermann funktioniert im Zusammenspiel mit dem Bühnenbild von Jo Schramm perfekt, bietet szenischen Genuss pur.“ (www.kultur-port.de).

Die 1928 uraufgeführten drei Opern hat der Regisseur David Hermann inhaltlich verknüpft, einen Bogen gespannt und erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Diktators. Kein geringerer als Adorno schrieb übrigens: dass Ernst Křenek mit seinen drei Einaktern „...nicht bloß seine Zeit, sondern auch die musikalische Geschichte vor den Zeitraffer...“ nehme.
Der Abend ist absolut kurzweiliger Operngenuss. „Die Oper Frankfurt hat gut daran getan, die drei Kurzopern zu inszenieren. Parallelen zu unserer Zeit liegen auf der Hand. Auch die Frage, warum einige Menschen zu Machtmenschen geeignet sind und andere nicht.“ - schreibt www.kulturport.de
Die FNP sagt: „In allen drei Geschichten fängt der Librettist Krenek virtuos und witzig Themen der keineswegs „goldenen“ zwanziger Jahre ein. Hier wie in einem Brennglas Revolution, Krieg und Diktatur, dort Satiren auf die Begeisterung für Sport und Technik sowie revuehafte Elemente. Krenek schreibt ähnliche Musik, die Tradition im Blick und sie mit allen Moden und Stilen der Zeit, die zwischen „E“- und „U“-Musik zu unterscheiden begann, kontrapunktisch verknüpfend. Das Opern- und Museumsorchester (mit viel Schlagzeug und sogar einem Banjo) lässt sich konzentriert darauf ein, Lothar Zagrosek verpflichtet es auf rhythmische Präzision, lyrische Passagen und klangliche Wärme kennzeichnen eher die Vor- und Zwischenspiele.“

Nicht zögern: Drei auf einen Streich in der Oper Frankfurt!
Drei Kurzopern von Ernst Křenek in der Oper Frankfurt
Freitag, 01.11. um  19.30h in der
Die Oper behindertenfreundlich ausgestattet.

Foto:(c) Barbara Aumüller/Oper Frankfurt

Freitag 1. November: Oh Sleep

(Uwe)

Oh, wie doof von mir. Ich wollte doch bereits letzte Woche auf das Konzert im wunderbaren LOTTE LINDENBERG hinweisen und habe es vergessen. Gerade den Studiokeller in Sachsenhausen mag ich doch so gerne. Die Empfehlung hole ich jetzt schnell noch nach. Heute Abend bitte ins LOTTE gehen und danach gleich wieder am 24.11 zu Michael Baker. Vor Baker spielt da heute Oh Sleep: Zwischen Plattenproduktionen, Touren und dem ständigen kreativen Kreisen weiß man gar nicht wann das Bonner Universalgenie Florian Sczesny zu schlafen gedenkt. Vielleicht deshalb gab er seinem Soloprojekt den passenden Namen OH SLEEP. Ob man diesen als Ode an den Schlaf sehen möchte, oder man zu den sanften Klängen einfach ausgezeichnet einschlafen kann, ist den Hörern überlassen. OH SLEEP versetzt einen in die Stimmung, in die man sonst nur nach einer Flasche Wein in der WG-Küche seiner besten Freunde kommt. Diese Mischung aus Intimität und großer weiter Welt, in der alles möglich ist, wenn man es nur leidenschaftlich genug in Worte fasst. Diese Stimmung, in der plötzlich das ganze Leben wie ein melancholisch-wunderbares Rauschen erscheint. Und da LOTTE LINDENBERG sowohl die Flasche Wein als auch exzellente Musik verehrt konnte sie es sich nicht nehmen lassen, diesen reizenden jungen Mann zu sich ins Studio zu holen.
 
LOTTE LINDENBERG
Frankfurt, Frankensteiner Straße 20
Einlass: 20:30 Uhr
VVK: 11 Euro zzgl. Gebühren

Freitag, 1. bis Sonntag, 3. November: Good Night Ein Abend über den Abschied Studio Naxos

(Martin)

Die Hintergründe, warum man bestimmte kulturelle Programmpunkte auswählt, einen was anspricht und man dann hingeht, sind ja sehr unterschiedlich: von Mensch zu Mensch, von Angebot zu Angebot...
Bei dem Abend ‚Good Night’ im Studio Naxos haben mich Foto und Beschreibung neugierig gemacht. Und natürlich passt dieser Abend perfekt in die Jahreszeit!
„Und ist es nicht der schönste Moment, wenn ein Theaterstück zu Ende ist und man wieder nach Hause gehen kann? Auf unklarem Wege, in die dunkelste Nacht, wenn die Sterne hell leuchten und der schmerzende Kopf, dieser erschütternde Fehlschlag göttlichen Rangs, langsam ablässt vom Tag – in diese Nacht verabschieden wir uns. Von allem und jedem, von Sinn und Verstand, von Lüge und Wahrheit, Tag und Nacht.“

Mit Judith Altmeyer, Daniel Degeest, Lukas Deuschel | Regie: Jan Philipp Stange | Bühne: Jakob Engel | Licht: Simon Möllendorf | Dramaturgie: Björn Fischer | Musik: Jacob Bussmann, Jakob Engel.

Freitag, 01.11., Samstag, 02.11. und Sonntag, 03.11. um jeweils 19.30h im Studio NAXOS in der Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19.
Die Naxoshalle ist behindertenfreundlich ausgestattet.

Freitag, 1.November: Of/ Cinema & Cena

(Andrea)

Italien! Rom, Mailand, Neapel, Loren und die Liebe! Dazu noch leckere Speisen, wir reden schließlich von Idas Reihe "Cinema & Cena" im Filmklubb, wer also könnte "Ieri, oggi e domani (Gestern, heute und morgen)" Italien/Frankreich 1963, O. m. U., da nicht widerstehen? "In drei Episoden erzählt Vittorio De Sica von den Spielarten der Liebe: Die erste Episode („Gestern“) handelt von Adelina (Sophia Loren), einer Schwarzmarkthändlerin aus einem Armenviertel in Neapel. Obwohl der Handel mit geschmuggelten Zigaretten gut läuft, kann sie ihre Schulden nicht zahlen und soll ins Gefängnis – doch dann finden sie und ihr Ehemann Carmine (Marcello Mastroianni) heraus, dass schwangere Frauen nicht inhaftiert werden dürfen. In der zweiten Episode („Heute“) trifft sich die Millionärsgattin Anna (Sophia Loren) mit ihrem Liebhaber, einem jungen Schriftsteller und Habenichts. Nachdem dieser ihre Luxuskarosse beschädigt, ist das Interesse an ihm jedoch erloschen. Die dritte Episode („Morgen“) spielt in Rom und erzählt von der Beziehung zwischen der Prostituierten Mara (Sophia Loren) und einem angehenden Priester, der sich in sie verliebt hat."

Einlass und Essen um 19 Uhr, Filmbeginn um 20 Uhr
Filmklubb Isenburgering 36
Offenbach
Nicht barrierefrei

Freitag, 1. November (bis 22.November): Of/ Routen

(Andrea)

"Die Arbeiten in Routen zeigen ruhige, beinah monoton zu empfindende Szenen – das Schleifen der Kupplung, die Suche nach dem richtigen Einsatz in der Musik, das Spüren, wann es losgeht, während man noch nicht in den Fluss der Bewegung gefunden hat. Die einzelnen Situationen deuten Fortbewegung an, doch bleiben Richtung und Ziel unklar, in leicht entrückter, aber sehr alltäglicher Orientierungslosigkeit." Die Beschreibung gefällt mir, schöne Worte für eine vielleicht spannende Ausstellung in hipper Location. An der Kressmann-Halle am Hafen werden die Brüche, die Offenbach auch einmal ausgemacht haben, noch sichtbar. Ein guter Ort also und deshalb schaue ich mal rein, heute um 18 Uhr ist Eröffnung, danach ist die Ausstellung "Routen" bis 22. November zu sehen.

Mit Arbeiten von Julia Feyrer, Oliver Husain, Maximilian Kirmse, Daniela Kneip Velescu 
Eröffnung: 1. November 2019, 18.00 Uhr
geöffnet 2.–22. November,
Mi–Sa je 15.00–19.00 Uhr
Kressmannhalle
Hafenallee 13
63067 Offenbach a. M. 

Noch bis Sonntag, 17. November: Tanzfestival Rhein-Main

(Martin)

Das ‚Mutterschiff’ des Tanzfestivals Rhein-Main ist der Mousonturm. Und bereits zum vierten Mal wird uns ein Tanzprogramm beschert, das seinesgleichen sucht!
Die Kooperation mit dem Hessischen Staatsballett (Darmstadt und Wiesbaden) macht es möglich, innerhalb der knapp drei Wochen jede Menge an tollen Tanzevents sehen und erleben zu können...  
 „’Moving beyond’, ‚über-etwas-hinausgehen’, ist das Motiv des diesjährigen Festivals. Sich Anderen zu öffnen, um die eigenen Limitierungen zu überwinden, ist in die DNA vieler Festivalkünstlerinnen und -künstler eingeschrieben, allen voran Lisbeth Gruwez und ihrer Kompanie Voetvolk. Die belgische Choreografin steht im Zentrum der neuen Reihe Spotlight, mit der von nun an in jedem Festival mehrere Produktionen einer Künstlerin bzw. eines Künstlers präsentiert und so ein Schwerpunkt auf sie gelegt wird.
Artistik, Jodeln, polyphone Gesänge, Film und orientalischer Tanz – die Liste der Praktiken und Formen ist lang, mit denen Gruwez und die anderen Choreografinnen und Choreografen experimentieren und zugleich die gängigen Vorstellungen, was zeitgenössischer Tanz ist, befragen. Tanz hat die Kraft, körperlich, räumlich und emotional zu bewegen. Dem Tanzfestival Rhein-Main, das in mehreren Städten stattfindet, ist diese Bewegung konkret eingeschrieben.“
Ausführliche Informationen zu den Produktionen und zum Rahmenprogramm und zum umweltverträglichen Pendeln zu und zwischen den Aufführungsorten auf www.tanzfestivalrheinmain.de

Tanzfestival Rhein-Main (31.10. – 17.11.) in verschiedenen Veranstaltungsorten in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Wiesbaden.
Die Veranstaltungsorte sind behindertenfreundlich ausgestattet.

Freitag, 1. November: Archäologie in " Indiana Jones -Jäger des verlorenen Schatzes"

(Andrea)

Die vhs´en feiern dieses Jahr 100. Geburtstag. Auch in Offenbach. Und damit alle, die eventuell noch nie eine V o l k s h o c h s c h u l e betreten haben, schnuppern können, gibt es wegen des Jubiläums die Reihe "Freitags um fünf". Einfach ohne Anmeldung kommen und sich inspirieren lassen. Heute gibt es einen Vortrag zu Indi und weil ich schon als kleines Mädchen in Harrison Ford verliebt war, gehe ich ihm zuliebe hin: "Wer kennt ihn nicht? Steven Spielbergs Archäologie-Helden "Indiana Jones", gespielt von keinem Geringeren als Harrison Ford? Man erinnert sich an den ersten Film dieser Reihe, mit der Entdeckung der berühmten Bundeslade und dem Kampf gegen die dunklen Mächte des Dritten Reichs - klar, alles erfunden, eine gute Story mit ganz viel Fantasy! Wirklich? Der Vortrag von Mario Becker M.A. lenkt den Blick auf die Mächtigen und die Antike und erläutert, wie Alte Geschichte und Archäologie instrumentalisiert wurden und wie die Welt der alten Griechen und Römer für die eigenen Zwecke missbraucht wurde.  Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei."

vhs Offenbach
Berliner Straße 77
barrierefrei

Freitag 1. November: NUWANDA

(Uwe)

Songs aus dem Genre Rock´n Roll – Country - Blues - Pop; vorgetragen mit wilder, energetischer Rock Attitüde. Harmonische Satzgesänge sorgen für einen stimmungsvollen Gegenpart zur wilden, rauen Seite der Band. "Rock´n Roll ist für uns kein Musikstil, sondern eine Lebenseinstellung", sagt Nuwanda. Die beiden Kreativ-Künstler Claus Fischer und Inka Bertagnoll (Gesang) aus Frankfurt haben kürzlich ihr neues Album „Pick your Mood“ aufgenommen. 16 Eigenkompositionen werden ergänzt durch zwei Interpretation bereits bekannter Songs („Somebody To Love“ / „Paranoid“). Dem Titel alle Ehre machend überzeugt die Platte durch ein Crossover von Rock, Pop, Country, Trip- Hop, Folk und Punk ... das hätten sich in dieser Konsequenz nur die Beatles getraut. Tanzschuhe nicht vergessen!
 
THE CAVE

Frankfurt, Brönnerstr. 11
Beginn 20.30 Uhr
VVK 11 Euro zzgl. Gebühren
Leider nicht barrierefrei

G E D R U C K T E S

(Petra)

Wolf Biermann. Großmäuliger Widerständler, Kämpfer – Held? Deutsche Demokratische Republik. Denke zurück an meine Naivität Ende der Achtziger und die erste Fahrt nach Berlin durch „die Zone“, mein hypnotisiertes Starren auf den Tacho: bloß immer schön 100 fahren auf der Autobahn und unschuldig gucken. Fremde, unheimliche Welt, weit weg von meinem kleinbürgerlichen Konsumleben. Dreißig Jahre nach Mauerfall (und ein Studium und viele Bücher später) interessiert mich Biermanns Welt. „Barbara. Liebesnovellen und andere Raubtiergeschichten“ heißen seine neu erschienenen autobiografischen Geschichten. In denen spielen auch des Liedermachers Texte mitunter eine Rolle – charmant zum Beispiel die Anekdote, er habe in einer Altberliner Kneipe beweisen sollen, dass er wirklich DER Biermann sei, indem er das Gedicht vom Fisch, der zerschnitten wird, aufsage. Aber: welches Gedicht vom Fisch, der zerschnitten wird?

Seine Geschichten um „die Weiber“ sind gerne derb, gleichwohl schimmert immer wieder durch, dass Biermann nicht bloß eine coole Sau war. Ins Herz geht – nicht nur dem Brecht-Schüler – die Dreiecksbeziehung von Brecht mit Helene Weigel und Ruth Berlau. Eine ordentliche Portion Kotzbrockigkeit hat Biermann wohl auf jeden Fall von seinem Meister gelernt. Andere große Namen tauchen auf. So plaudert er die eine oder andere „Interna“ aus, die ihn auch als Zeitzeugen spannend macht. Dazwischen kleine große Schicksale, die berühren. Und das lokalpatriotische Herz geht auf, als der tingelnde Liedermacher in Frankfurt landet. Klar, dass er hier kluge Streitgespräche mit viel Rotwein führt. Genau so habe ich mir das unter linken Intellektuellen immer vorgestellt. Aber dass er einen Verrückten auf dem Römerplatz trifft, ist natürlich eine Frechheit. Nie und nimmer wahr. Aber unterhaltsam – und ich lerne Einiges in seiner schelmisch-fremden Welt. 

Samstag, 26. Oktober + Freitag, 01.11. Drei Kurzopern

(Martin)

Ungewöhnlich ist es nicht, von diesen ‚Drei Kurzopern’ noch nie etwas gehört zu haben – aber sehr schade wäre es, diese Inszenierung, die 2018 bei den International Opera Awards als „Wiederentdeckung des Jahres“ ausgezeichnet wurde, zu verpassen!

Die ‚Drei Kurzopern’ von Ernst Křenek – ‚DER DIKTATOR’, ‚SCHWERGEWICHT ODER DIE EHRE DER NATION’ und ‚DAS GEHEIME KÖNIGREICH’ feiern aktuell ihre Wiederaufnahme in den Spielplan, werden eher selten gespielt und das Hingehen (noch zweimal steht der Abend im Spielplan der Oper Frankfurt) lohnt sich aus verschiedenen Gründen unbedingt: „Das Regiekonzept von David Hermann funktioniert im Zusammenspiel mit dem Bühnenbild von Jo Schramm perfekt, bietet szenischen Genuss pur.“ (www.kultur-port.de).

Die 1928 uraufgeführten drei Opern hat der Regisseur David Hermann inhaltlich verknüpft, einen Bogen gespannt und erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Diktators. Kein geringerer als Adorno schrieb übrigens: dass Ernst Křenek mit seinen drei Einaktern „...nicht bloß seine Zeit, sondern auch die musikalische Geschichte vor den Zeitraffer...“ nehme.
Der Abend ist absolut kurzweiliger Operngenuss. „Die Oper Frankfurt hat gut daran getan, die drei Kurzopern zu inszenieren. Parallelen zu unserer Zeit liegen auf der Hand. Auch die Frage, warum einige Menschen zu Machtmenschen geeignet sind und andere nicht.“ - schreibt www.kulturport.de
Die FNP sagt: „In allen drei Geschichten fängt der Librettist Krenek virtuos und witzig Themen der keineswegs „goldenen“ zwanziger Jahre ein. Hier wie in einem Brennglas Revolution, Krieg und Diktatur, dort Satiren auf die Begeisterung für Sport und Technik sowie revuehafte Elemente. Krenek schreibt ähnliche Musik, die Tradition im Blick und sie mit allen Moden und Stilen der Zeit, die zwischen „E“- und „U“-Musik zu unterscheiden begann, kontrapunktisch verknüpfend. Das Opern- und Museumsorchester (mit viel Schlagzeug und sogar einem Banjo) lässt sich konzentriert darauf ein, Lothar Zagrosek verpflichtet es auf rhythmische Präzision, lyrische Passagen und klangliche Wärme kennzeichnen eher die Vor- und Zwischenspiele.“

Nicht zögern: Drei auf einen Streich in der Oper Frankfurt!
Für die letzte Vorstellung am Freitag, 01.11. gibt es oben Karten zu gewinnen!
Drei Kurzopern von Ernst Křenek in der Oper Frankfurt
Am Samstag, 26.10. und Freitag, 01.11. um jeweils 19.30h in der
Die Oper Frankfurt ist behindertenfreundlich ausgestattet.

Foto:(c) Barbara Aumüller/Oper Frankfurt

27.10. - 17.11.: Jüdische Kulturwochen

(Daniela)

Bereits seit über 30 Jahren! finden in Frankfurt die Jüdischen Kulturwochen statt, die alle zwei Jahre die Vielfalt jüdischer Kunst und modernen jüdischen Lebens in Frankfurt erfahrbar machen. Die Verbundenheit der Gemeinde mit der Mainmetropole und ihre Historie bildet das Programm seither ebenso ab, wie die jüdischen Lebenswelten der Gegenwart in ihrer religiösen und kulturellen Vielfalt. Dabei sprechen die Jüdischen Kulturwochen auch 2019 alle Sinne an: in ihrer Pop-Up Bäckerei lädt Laurel Kratochvila im Schirn Café zu einer kulinarischen Reise in polnisch-amerikanisch-jüdische Backwelten ein; der kanadische Rapper Socalled und das Kaiser Quartett machen jiddische Kultur mit ihrem mitreißenden und überraschenden Musikprogramm »Di Frosh« erlebbar und Maayan Iungman erzählt mit ihrem Figurentheaterstück »Niyar« berührend sinnliche Papiergeschichten. Gemeinsam mit Katja Riemann begegnen wir im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum Edgar Hilsenrath und Kurt Weill, und auch in diesem Jahr ist wieder junge Kunst vertreten: der Offenbacher Künstler Jonas Englert verarbeitet historisches Filmmaterial und erzählt in »Circles« Zeitgeschichte als Historie zwischenmenschlicher Begegnungen.
An die Pogrome des 9. November 1938 gedenken wir im Rahmen der Kulturwochen an einem musikalisch-literarischen Abend mit der Schoa-Überlebenden und gefeierten Cellistin Anita Lasker-Wallfisch sowie mit einer Intervention im öffentlichen Raum, die die Künstlerin Tatiana Lecomte realisiert.

Alle Termine des vielseitigen Programms findet ihr im Programmheft oder auf der Webseite.

G E R O L L T E S - über Schiedsrichter und Videoschiedsrichter

(Uwe)

Es gibt ja immer wieder Diskussionen darüber, wie sinnvoll der Einsatz eines Videoschiedsrichters ist. Am vorvergangenen Wochenende wurde Dortmund im Heimspiel gegen Gladbach ein Tor aberkannt, weil Marco Reus bei einem Abspiel irgendwo in Höhe der Mittellinie mit zwei Zentimetern seiner Ferse im Abseits stand. Da kann eine Haglund-Ferse, im Volksmund auch „Überbein“ genannt, schnell zu einem entscheidenden Element werden. Einen solch hauchdünnen Abstand kann ein Linienrichter auf die Entfernung unmöglich erkennen, zumal er ja auch immer ein Auge auf dem Ball haben muss. Wenig später hätte der Videoassistent wieder einschreiten und einen Elfmeter für die Gladbacher anregen können. Das tat er aber nicht, als Mats Hummels einem Gladbacher Angreifer im Strafraum gegen das Standbein trat. Beim Vorrundenspiel der Gladbacher in der Euro League beim AS Rom hatten die Borussen eine Tage danach wiederum das Glück, dass es in der Gruppenphase des Wettbewerbs noch keinen Videoschiedsrichter gibt. Der hätte das angebliche Handspiel eines Römers, der zu einem Strafstoß für Gladbacher und zum späten Ausgleich führte, selbstverständlich kurzfristig „einkassiert“. Die genannten Situationen (und sie sind nur ein minimaler Ausriss) beweisen, dass die Fußballwelt mit einem Videoschiedsrichter durchaus gerechter wurde, perfekt ist sie aber weiterhin nicht. Der Mensch bleibt ein wesentlicher Faktor, weil auch vor dem Bildschirm eine Person und kein Computer sitzt.
 
Der Schiedsrichter ist also ein Mensch und dieser ist bekanntermaßen angreifbar, verbal und körperlich. So geschehen am vergangenen Wochenende, als der Spielleiter der für die Menschheit überlebensnotwendigen Begegnung FSV Münster vs. TV Semd in der südhessischen Kreisliga C von einem Spieler fünf Minuten vor Schluss bewusstlos geschlagen wurde. Da fehlen einem echt die Worte, solche Leute wie der Schläger haben auf dem Fußballplatz nichts verloren. Weder auf dem Feld noch daneben. Übergriffe gegen Schiedsrichter nehmen zu, in einem Maße, dass es der Berliner Schiedsrichtervereinigung zu viel wurde. Am vergangenen Wochenende streikten alle Berliner Schiedsrichter, die Ligaspiele fielen aus. Bundesweit wurde darüber berichtet, ob die Aktion langfristig aber hilft, ist fraglich. Die Grundeinstellung von Trainern, Spielern und Zuschauern gegenüber den Schiedsrichtern ist einfach zu schlecht. Niemand anderem kann man ja auch leichter einen Fehler der eigenen Mannschaft in die Schuhe schieben und an keinem kann man seinen Alltagsfrust besser abbauen, als an einem Unparteiischen eines Fußballspiels. Der Anhang, die Spieler, Trainer und Funktionäre aus den großen Ligen und von Nationalmannschaften sind da oft keine guten Beispiele für die Vereine an der sogenannten Basis. Und da ist die Eintracht keine Ausnahme. Was ich mir beispielsweise auf der Tribüne des Waldstadions schon für einen Mist anhören musste. Jede laut heraus gebrüllte Beleidigung eines Schiedsrichter öffnet den Weg zu mehr. Jetzt kann man sagen, der Bundesligaschiedsrichter kriegt ja auch eine Menge Geld, der muss das aushalten können. Das ist aber Quatsch, ein Bundesligaschiedsrichter mit weniger als fünf Jahren Erfahrung kriegt ein Grundgehalt in Höhe von 60.000 Euro pro Jahr und pro Bundesligaspiel 5.000 Euro. Dafür würde sich beispielsweise ein Hasebe, der alle fünf Minuten emotional auf den Schiedsrichter einredet, nicht einmal umziehen. Der Schiedsrichter, der am Wochenende niedergestreckt wurde, erhält übrigens 20 Euro Spesen pro Spiel plus 0,30 Euro für jeden gefahrenen Kilometer. Nach Hause gefahren ist er aber nicht mehr, weil er in einem Rettungshubschrauber weggeflogen wurde.

Zum Abschluss noch etwas über den FSV

Kommen wir zum Schluss noch zu etwas Erfreulichem. Die Bornheimer haben im innerhessischen Duell den aufstrebenden TSV Steinbach Haiger geschlagen. Der Achtungserfolg zu Hause gegen den vormaligen Tabellenzweiten ist ein tolles Erfolgserlebnis. Am Sonntag geht es zum bisher sieglosen Tabellenletzten TuS Rot Weiß Koblenz, dort sollte „nachgelegt“ werden. Das schrieben auch einige erfreute Fans unter den Live-Ticker des letzten Spiels in den Sozialen Medien. Apropos sozial: Der FSV bestreitet ja nicht nur mit seiner ersten Mannschaft eine Regionalligasaison, er bietet laufend ein Sportangebot an, das Bornheimer (und nicht nur die) nutzen können: Fußball, Tennis, Leichtathletik und Bowling. Darüber hinaus gibt es eine aktive Fan- und Förderabteilung. Für den 26.11.2019 um 19 Uhr lädt der Gesamtverein zur Mitgliederversammlung ein. Da kann man als Mitglied ruhig mal hingehen und den Verantwortlichen an der Vereinsspitze für ihre ehrenamtlichen Arbeit danken. 

Samstag 2. November: 15 JAHRE LANDUNGSBRÜCKEN FRANKFURT

(Daniela)

Pflichttermin!

UND ENDLICH UNENDLICH!
In the future, everyone will be world-famous for 15 years.


Die 15 ist irgendwie so merkwürdig dazwischen. Seit einem Jahr strafmündig, Bier aber erst in 12 Monaten. Was bleibt? Die Sehnsucht.

Normalerweise feiern wir auch nur das Runde. Aber was ist schon normal an den Landungsbrücken Frankfurt?! Die längste Party war das Einjährige. Und die besten Parties die, die gar nicht erst geplant waren. Deswegen planen wir heute nichts und erwarten alles.

Am 05.11.2004 betreten damals noch deutlich jüngere Theatermacher*Innen strumpfsockig zu den Klängen von Kettcars LANDUNGSBRÜCKEN RAUS die Bühne in einer kalten unbeheizten Lagerhalle im wilden Frankfurter Westen und eröffnen ein Theater, bauen eine Heimat und füllen eine Leerstelle. Einer muss es ja tun.

Nur keine Feier des Vergangenen. Wir feiern nicht das, was wir mal gemacht haben oder von dem wir in der Rückschau glauben, es wäre gut, relevant, wichtig, richtig, mit Haltung, mit Humor, spannend, extrem, kontrovers, versichernd, verunsichernd, laut, leise, vielfältig, divers gewesen und habe Sinn gemacht und gehabt. Wir feiern das, was wir machen.

Landungsbrücken Frankfurt ist eine Plattform. Einen Raum für die Sehnsucht. Ein mehr oder weniger junger Kreativpool und ein Freiraum für die Realisation eigener und fremder Projekte.

Und deswegen bieten wir – sehr frei nach Andy Warhols „15 Minutes of Fame“ am 2. November 2019 all denjenigen eine Bühne, die uns schon immer mal was sagen wollten, schon immer mal was machen wollten, die bei uns am Hause sowieso schon immer was gesagt oder gemacht haben. Alles kann, nichts muss. Lobt uns, beschimpft uns, ignoriert uns, lobt andere, beschimpft andere, performt, singt, tanzt, lacht, schweigt, doziert, predigt oder macht das, was Ihr schon immer mal in 5 minus 1 Minute auf einer Bühne machen wolltet. Ohne Netz und doppelten Boden.

All diejenigen, die an dem Abend nicht vor Ort sein können oder wollen, werden und sollen und dürfen uns per Videobotschaft aus der großen weiten Welt in die Heimat mit Liebe überschütten.

Und dann wird gefeiert, als ob es kein Morgen gäbe. Gibt es aber. Bühne frei, die Show wird weitergehen. Die Show muss weitergehen. Mindestens die nächsten 15 Jahre.

Beginn: 20:00 Uhr
Gutleutstraße 294, barrierefrei

Samstag 2. November: Soulfood

(Daniela)

Das letzte Mal habe ich (mal wieder) geschwächelt.... und diesmal wird es wohl auch nix.. so so schade, denn heute finder Soulfood im Walden statt. Ich mag den Laden!

Soul - Funk - Disco - Modern - Boogie - Oldschool

"Liebe Soulfreunde, Tänzer und Nachtschwärmer,
bei der nächsten Ausgabe der Frankfurter Soulfood Night wechseln wir mal die Location. In unserer Homebase dem English Theatre ist am 2. November Premiere mit nachfolgender Party. Mit dem Clubraum im 1. Stock des Walden haben wir aber eine fantastische Location für uns alle gefunden. Ihr könnt euch freuen. Zentral, schöner Raum, grosse Tanzfläche und eine richtig gute Anlage. Perfekt für Soulfood!
Ausserdem seit langem mal wieder dabei Saxmann Pino Gambioli.
Let's keep the fire burning. Seid frei und dabei. Euer Soulfood Team. Übrigens, wer sich vor der Party noch stärken will, im Walden Restaurant kann man super lecker essen(Reservierung empfohlen) Danach gehts dann nur noch ein Stockwerk hoch zur Party."

Walden
Kleiner Hirschgraben 7, Hauptwache
Beginn: 22:00 Uhr
Einlassreservierung möglich unter: info@soulfood-ffm.de

Samstag 2. November: Diskussion

(Petra)

Seitdem ich vor gut zehn Jahren mit Dany eine Veranstaltung zur – Kreativwirtschaft und – Stadtentwicklung für die Heinrich-Böll-Stiftung organisieren durfte, begeistert mich das Thema. Heute wäre eine gute Gelegenheit, mit Carlos Becker und Benjamin Pfeiffer und ihren Gästen darüber zu diskutieren, wie es gelingen kann, dass eine wachsende Stadt wie Frankfurt nicht zum Spiegel einer gesellschaftlichen Fragmentierung wird, sondern eine Stadt für Alle bleibt. Mehr bezahlbarer Wohnraum ist die Basis und zentrale soziale Frage, die leider noch immer nicht überall ganz oben auf der Agenda steht.
Denn diese Diskussion hat bereits vor längerem begonnen. Doch ich meine, es ist an uns allen, mit guten Ideen und Lösungsansätzen – und einigem Mut für richtige Antworten zu kämpfen. Darüber kann man nicht oft genug gemeinsam nachdenken.  

Reclaim Your City – Die soziale Frage des Wohnens

Symposium, Diskussion, Barbend, mit:
Torsten Becker (Stadtplaner, Vorsitzender des Städtebaubeirats der Stadt Frankfurt am Main), Frank Eckhardt (Professor für Sozialwissenschaftliche Stadtforschung, Bauhaus-Universität Weimar), Nina Gribat (Professorin für Stadtplanung und Raumgestaltung, BTU Cottbus-Senftenberg), Florian Schmidt (Baustadtrat des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, Bündnis 90/Die Grünen, Berlin), Annette Spellerberg (Professorin für Stadt- und Regionalsoziologie, TU Kaiserslautern), Moderation Carlos Becker und Benjamin Pfeiffer (Heinrich-Böll-Stiftung Hessen)

Mousonturm
Waldschmidtstraße 4
Uhrzeit: 18 - 21:30 Uhr, Eintritt: frei
barrierefrei: ja

Samstag, 2. November: Ougrapo im Glück – Picture-Wordshop

(Andrea)

Sigrid Ortwein hatte neulich eine ganz famose Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte und daraus entstand wahrscheinlich die Idee des Workshops: "Wort malen – Bild schreiben – Zufall lesen. Ein poetischer Ideen-Generator von und mit Ougrapo. Stelle Dein Gedankenvokabular einfach mal auf den Kopf und montiere alte Gewohnheiten neu. Ein lebendiger Workshop für alle, die die Inspiration hochleben lassen und ihr die Definition des eigenen Glücks entlockt – in Wort und in Bild. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. 14 bis 17 Uhr

Haus der Stadtgeschichte
Herrnstraße 61
63065 Offenbach am Main

Samstag 2. November: saasfee*soundpark

(Daniela)

Einen Besuch im wunderschönen saasfee* Pavillon empfehle ich allen, die Lust haben auf einen entspannten Abend in toller Atmosphäre:

"Am samstag, den 02. november 2019 eröffnen wir um 20.00h den fünften saasfee*soundpark im tiefgarten des pavillon.
nach den soundparks 01 - 04 setzt sich die reihe nun mit einer komposition der frankfurter künstlerin und musikerin zoé mahlau fort, deren musikalische interpretation für die kommenden wochen im tiefgarten zu hören sein wird. saasfee*soundpark 05 wird mit einem konzert der künstlerin eröffnet.
zoé mahlau begann mit sechs jahren die klavierstücke ihres vaters nachzuspielen, erhielt mit sieben ihren ersten klavierunterricht und merkte ziemlich bald, dass sie sich lieber, ihrer eigenen intuition folgend, die wundervollen stücke bekannter komponisten erarbeiten wollte, anstatt fingersätze und vorgegebene tempi zu erfüllen. das simple reinhören und spüren in die töne des klaviers, ohne erwartungen und ohne absicht, wurden zu dem, woran sich zoé mahlau von früh an schon für die musik zu begeistern vermochte und was sie antrieb.
im rahmen ihres kunststudiums begann die inzwischen 24jährige, neben der malerei, auch mit klanglichen experimenten und der erforschung neuartiger melodischer netzwerke, in denen sie klang und sounds in echtzeit verarbeitete oder auch mit tänzerischen performances verband. in zoé mahlaus kompositionen vermischen sich melancholische melodien mit unzuordenbaren passagen ursprünglich dem umfeld entnommener geräusche, die sie durch soundprogramme schleift und in patches zu inspirierenden und sinnlichen stücken arrangiert.
die für den soundpark 05 entwickelte komposition unisono ist zoés debut, die auf cd und zur eröffnung des saasfee*soundpark erscheinen wird.

saasfee*pavillon
bleichstrasse 66 hh, 60313 frankfurt am main
Beginn: 20:00 Uhr
www.saasfeepavillon.de
öffnungszeiten saasfee*soundpark: di. - sa. 11.00 - 18.00
Foto: (c) zoé mahlau

Samstag, 2. November: Bad Orb/ Liquid Sound

(Andrea)

Das wäre was. Ins Auto setzen, nach Bad Orb fahren und allen Stress an der Garderobe abgeben. Leider bin ich total verplant, sonst wären die Toskana Therme heute ob mit oder ohne Sound eine gute Idee. Aber heute erst recht, beim Liquid Sound Festival, unter anderem mit Stefan X.
Liquid Sound Festival All Star Session Wir wissen zwar nicht, wer mit wem zusammenspielt, wir wissen nur, dass es in den vergangenen Liquid Sound Festivals um Mitternacht zu großartigen Spontansessions kam. Liquid Sound Club von Downbeat bis Deephouse und Ambient bis Atmosphere..Preis: regulärer Thermeneintritt Tiefnachtticket Mit uns durch die lange Nacht - gültig von 02:00 - 09:00 Uhr. Preis: 17 € (erhältlich an der Thermenkasse) Mehr Infos: https://bit.ly/2PvQgPu 

Therme Bad Orb
Horststraße 1
63619 Bad Orb

Samstag, 2. November: Of/ Kirgistan & Tadschikistan - Freiheit & Rückenwind

(Andrea)

Warum in die Ferne schweifen, wenn andere doch prima darüber berichten können? Wow, die Seidenstraße.Das ist sicher ein cooler Trip! Tobias und Tobias waren da und nehmen uns heute mit: "Es herrscht Radlosigkeit in der weiten Alai-Hochebene vor den mächtigen 7000ern des Pamir-Gebirges. Die fünf Freunde und Zweirad-Philosophen sind auf dem Weg von Kirgistan nach Tadschikistan und sie erleben, wie unerwartete Begegnungen und Gastfreundlichkeit über emotionale Momente, Wetterkapriolen und sprachliche Differenzen hinweg helfen. Aufgebrochen mit dem Ziel Neues zu entdecken und Unbekanntes zu erforschen, führen ihre Wege in mehr als 4000 m Höhe, über Schotterpisten und Flussbetten. Nur ausgerüstet mit dem was ein Rad tragen kann, durchqueren sie facettenreiche Bergwelten, wo Wildpferde ihre Wege kreuzen und Kinder freudestrahlend zu ihnen rennen. Ein unterhaltsamer Reisebericht zur aktuellen November-Ausstellung im Piecycle Café von Tobias und Tobias über die unbekannten Perlen Zentral-Asiens. Darüber hinaus berichten wir über die ersten Erfolge von unserem Musik-Projekt im Pamir „Music for Karakul“. 19 Uhr"

My Piecycle Rad- & Trinkkultur
Karlstraße 8
63065 Offenbach am Main

Samstag, 2. November: Of/ Borgenine

(Andrea)

Borgenine habe ich schon ewig nicht live gesehen, deshalb möchte ich heute gerne in den Waggon. Früher waren sie unglaublich wild, exaltiert und kraftvoll. Mal gucken, ob das heute auch noch so ist: "Die Konzerte von Borgenine sind eine Einladung zu einer Fahrt durch die Nacht. In klassischer Rockbesetzung nehmen einen die drei mit in ihrem Gefährt, das mal schnurrt, mal schreit aber immer schreitet. Geleitet von einer Stimme, die durch das hallende Gewand der Karosse dringt. Mit progressivem Grundwerk, das mal psychedelisch, mal als jazzige Soundkulisse daher kommt. Diesmal soll der Waggon Offenbach das Fahrzeug für eine Fahrt durch die Serpentinen mit Borgenine sein. https://www.facebook.com/borgenine/ .

Ab 21 Uhr
Waggon am Kulturgleis 
Mainufer
Offenbach
NICHT Barrierefrei 

Samstag 2. November: GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA

(Daniela)

Heute spielt die Eintracht zu Hause gegen die Bayern... da schaffe ich es leider nicht ins Kino. Echt sehr schade, denn so kann ich nicht zur Frankfurt Premiere von GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA der heute in Anwesenheit der Regisseurin Teona Strugar Mitevska, Hauptdarstellerin Zorica Nusheva, Produzentin und Schauspielerin Labina Mitevska gezeigt wird

Der neue Film der nordmazedonischen Regisseurin Teona Strugar Mitevska feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2019 und gewann dort den Preis der Ökumenischen Jury und den Gilde Filmpreis. Auf dem Dortmund Women's Film Festival 2019 wurde der Film mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Beim diesjährigen LUX-Filmpreis, der am 27. November vom Europäischen Parlament vergeben wird, ist GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA einer der drei Finalisten.

Kino im Deutschen Filmmuseum
Schaumankai
20:15 Uhr ist Filmbeginn, zuvor gibt es um 19:30 Uhr einen Sektempfang.

Kinostart ist dann am 14. November 2019 (im Verleih von jip film & verleih)

In Kooperation mit REMAKE ON LOCATION / Frankfurter Frauen Filmtage, IFFF und der Heinrich Böll Stiftung Hessen, Schirmherrin: Angela Dorn, hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst

Sonntag 3. November: LOKAL Listener

(Uwe)

Beim letzten Listener im Oktober erlebte ich eine angeregte Unterhaltung zweier Musiker über die Musik und das Leben, hörte tolle Live-Musik, die sich weit abseits meines normalen Hörverhaltens bewegt, und verzehrte ein wunderbares Curry. Reden, Musik und Essen sind die drei wesentlichen Bestandteile vom monatlich präsentierten LOKAL Listener; und meines Lebens, daher mag ich den LOKAL Listener so sehr. Am Sonntag kommt Ralf Hildenbeutel: „Klavier und Musiktheorie im Alter von neun, mit 14 Jahren das erste Keyboard und mit 20 dann die erste Demo-Studio-Sache – wer würde erwarten, dass es sich bei dieser Beschreibung um Ralf Hildenbeutel, den musikalischen Partner von Sven Väth und einen der wichtigsten Techno-Produzenten handelt? „Intelligent Techno“ nannte man das, was er gemacht hat. Und wo steht er heute? Hildenbeutel ist nach wie vor sehr kreativ: Nachdem er sich als Produzent von Popgrößen wie Laith Al-Deen, Yvonne Catterfeld und Andreas Bourani einen Namen gemacht hat,  komponiert er heute erfolgreich Filmmusik.“ Hingehen! Und erst Recht im Dezember, dann gibt es Beethoven Special im großen Saal des Mousonturms!!!!
 
Mousonturm
Frankfurt, Waldschmidtstr. 4
Beginn: 11 Uhr
VVK: 16 Euro zzgl. Gebühren (Essen inklusive)
Barrierefrei
Foto: Ralf Hildenbeutel

Sonntag, 3. November: Benefizkonzert für Baumpflanzungen

(Martin)

Mit NurNaturPur ist dieses Konzert überschrieben, das noch mehr zum Ziel hat, als Musik zum klingen zu bringen:
„Die letzten Sommer haben auch dem Frankfurter Stadtwald mehr und mehr zugesetzt - viele Bäume sind geschwächt, krank oder schon abgestorben.
Um den Stadtwald bei der Regeneration zu unterstützen, hat sich der Vorstand des Sängerkreises Frankfurt dazu entschlossen, mit einem Benefizkonzert am 3. November 2019 einen Beitrag zu leisten. Die Idee dazu wurde bereits im vergangenen Jahr entwickelt, als die Auswirkungen der vorangegangenen Hitzesommer 2016 und 2017 sichtbar geworden waren. Das Thema gewann noch mehr an Bedeutung, als sich für das Jahr 2019 wieder ein sehr heißer und langer Sommer ankündigte.
Mit dem Benefizkonzert „NurNaturPur“ stellen sich die Chöre des Sängerkreises in den Dienst der Aktion „Rettet den Stadtwald“ von Frau Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und wollen so möglichst viele Baumsetzlinge für die Wiederbepflanzung am 24.11.2019 „ersingen“.

Der Sängerkreis Frankurt sind: Chor-Ensemble der Schillerschule, Frankfurter Spatzen SKV 2018, Vielharmonie Sachsenhausen, JE-Familienchor Eschersheim, Frankfurter Jazzchor O-Töne, Männerchor Praunheim, Maingroove, Mainevent, Aftershave, Haste Töne, Der Chor.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

NurNaturPur – Benefizkonzert für Baumpflanzungen im Frankfurter Stadtwald
am 3. November um 16.00h in der Saalbau Bornheim, Arnsburger Str. 24.
Saalbau Bornheim ist behindertenfreundlich eingerichtet.

Montag, 4. November: Blut – Elixier des Lebens Mechthild Grossmann liest Stokers ‚Dracula’

(Martin)

Sie hat die Stimme, die jede/r Tatortschauer*in blind erkennen würde: Die Staatsanwältin aus dem Münster-Tatort.

Aktuell ist Mechthild Grossmann im Schauspiel Frankfurt in Richard III als Königsmutter zu erleben. Und nun liest sie in der Evangelischen Akademie zu einem Thema Blut ‚Dracula’, was einen denken lässt: klar, wer anders kann das?...
„Blut ist ein besonderes Lebenselixier. Bram Stoker schrieb vor fast 125 Jahren einen Klassiker, der auf neuartige Weise drängende Fragen der
Menschheit aufgriff: Es geht um Glaube und Vernunft, Gut und Böse, Sterblichkeit und Unsterblichkeit, Wahn und geistige Gesundheit. In einer Zeit, in der die Technik Einzug hält in die Welt, in der von den Naturwissenschaften erwartet wird, alles erklären zu können, bricht die mythische Gestalt eines transsylvanischen Fürsten und Vampirs in die aufgeklärte Lebenswelt der Europäer ein. Und es ist gerade der niederländische Arzt Dr. Van Helsing, der sich nicht allein auf Vernunft und Wissenschaft verlässt, um die lebensbedrohenden Gefahren zu bekämpfen...“.
Neben Mechthild Grossmann spricht Prof. Dr. Klaus Lewandowski, ein Intensivmediziner. Die Veranstaltung ist mehr als eine literarische Lesung und findet in Kooperation mit dem Zentrum für Ethik in der Medizin statt.

Der Eintritt ist frei, bei Interesse bitte anmelden unter 069 – 1741526-13.
Es gibt nur noch wenige Plätze.
Montag, 04.11. um 18.30h: Blut - Elixier des Lebens, Mechthild Grossmann liest Stokers ‚Dracula’.
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main
Die Evangelische Akademie ist behindertenfreundlich ausgestattet.

Montag, 4. November: Of/ Andorra

(Andrea)

Bei Max Frisch muss ich in erster Linie an "Stiller" denken. Das war natürlich Schullektüre und eine ziemliche zähe Geschichte. Aber immerhin habe ich ihn später nochmal gelesen und meinen Frieden mit dem Identitätssucher gemacht. Ansprechender war "Homo Faber" und da finde ich sogar die Verfilmung recht gelungen. Mit "Andorra" verbinde ich nächtliche Diskussionen über den ewigen Antisemitismus. Aber auch das ist schon Jahre her und die Welt hat sich derart weitergedreht, dass das ohnehin zeitlose Stück aktueller denn je ist:  "Gesellschaftliche Ausgrenzung, Schuldzuweisungen, (Mit-)Täterschaft – was gerade wieder an trauriger Aktualität gewinnt, machte Max Frisch in seinem 1961 in Zürich uraufgeführten Stück „Andorra“ zum Mittelpunkt. Andorra meint nicht den Kleinstaat in den Pyrenäen, sondern ist der Name für ein Modell, in dem am Beispiel des Antisemitismus die Auswirkung von Vorurteilen und die Frage nach der Identität eines Menschen verhandelt werden. Regisseur Alexander Schilling vom Landestheater Detmold inszeniert „Andorra“ am 11. November um 19.30 Uhr in der Theateressenz vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse mit Respekt vor dem Original. Um 18:45 findet eine Einführung mit dem Dramaturgen des Landestheaters Detmold, Arne Bloch, statt. In Andorra lebte ein junger Mann, den man für einen Juden „hielt“. So beginnt Frischs Parabel, die als eines der wichtigsten Theaterstücke der Nachkriegszeit gefeiert wurde, über Vorurteile, welche die Wirklichkeit erst schaffen, die sie angeblich beschreiben: Ein andorranischer Lehrer gibt seinen unehelichen Sohn, den Tischlerlehrling Andri, als „gerettetes Judenkind“ aus, woraufhin eine ganze Stadt in ihm „Jüdisches“, die „jüdische Intelligenz“, die „Heimatlosigkeit“ erkennt. Bis auf Barblin, Andris Halbschwester, die ihn liebt. Die Macht der Vorurteile zwingt Andri, die „jüdischen Verhaltensweisen“ anzunehmen. Sein angebliches Jude-Sein sieht er bestätigt, als ihm die Heirat mit Barblin verwehrt wird. Schließlich wird Andri ermordet. Schuld hat – das versteht sich von selbst – niemand.
20 Uhr 
Capitol Theater
Goethestraße 1-5
Offenbach
Barrierefrei

Montag, 4.November: Of/ Senza Piano

(Andrea)

Ganz ehrlich: Ich lese nordisch und habe schon eine Gänsehaut. Das liegt sicher an meinem Raynaud-Syndrom und nicht am Programm des heutige Abends. Denn immerhin geht es um Romantik, die nordische. Das und die Instrumentierung sind für mich ehrlich ein Abenteuer. Kammermusik! Aber warum nicht: "In der Reihe Senza Piano geben die Sopranistin Elizaveta Agrafenina, Violonistin Ranghild Hemsing sowie Teilnehmer des Music Campus Frankfurt RheinMain 2019 Musik von Edvard Grieg und Johan Severin Svendsen zum Besten. Unter dem Motto „Nordische Romantik“ und im Rahmen des Projektes „Nordklang“ des Vocal Art Frankfurt Rhein Main 2019 entführen die Musikerinnen und Musiker das Publikum in den Norden. „Er hat als Komponist alles, was ich nicht habe“, urteilte der Norweger Edvard Grieg bewundernd über seinen Landsmann und Freund Johann Severin Svendsen, der zu den führenden Violin-Solisten und Dirigenten seiner Zeit gehörte. Seine gleichermaßen klangvolle und virtuose Musik für Streicher stellt auch an heutige Interpreten höchste Anforderungen, weshalb Live-Aufführungen eher selten zu erleben sind. Griegs Zyklus Haugtussa – Das Kind der Berge op. 67 gilt als bedeutendstes Werk seines umfangreichen Liedschaffens und Meilenstein der norwegischen und europäischen Musikgeschichte. Nicht die untertänige Frauengestalt Mitteleuropas tritt hier auf, sondern eine selbstbestimmte junge Hirtin, die Füchse und Bären verjagt und sich gleichfalls – „Du sollst die wilde Liebe nicht fürchten, die sündigt und weint und vergisst“ – erotisch emanzipiert präsentiert.

19 Uhr
Sparkasse Offenbach
Berliner Straße 46
Barrierefreiheit: Der Zugang in das Gebäude an der Berliner Str. 46 ist ebenerdig und der Konferenzsaal mit dem Lift erreichbar.
Bild: Catherine Dokken

Dienstag 5. November: The Trouble Notes

(Uwe)

Der New Yorker Bennet Cerven (Geige), der Braunschweiger Florian Eisenschmidt (Gitarre) und der Londoner Oliver Maguire (Percussion) haben in Berlin ihr Zuhause, ihre Freunde und ihre „girlfriends“ gefunden. Nur zu gerne geben die längst international tourenden Trouble Notes einen Dank an die neue Heimat zurück. Und wenn sie dann mal die Straßenmusiker geben und z.B. den „Alex“ bespielen, bleiben die Menschen begeistert stehen. Nicht von ungefähr heißt eine ihre EPs „Soundtracks From The Street“. Generell begreifen die drei kommunikationsfreudigen Männer ihr Angebot als „Music from everywhere for everyone“. Ob Flamenco, Hard Rock und Hip-Hop oder alles was sich so im weiten Feld dazwischen finden lässt, hat Spuren bei den Trouble Notes hinterlassen. All das bringen die Freunde mit viel Dynamik auf die Bühne.
 
Brotfabrik
Frankfurt, Bachmannstr. 2-4
Beginn: 20 Uhr
VVK: 18 € + Service- und VVK-Entgelt
Bild: Pressefoto

Dienstag 5. November: Philosophischer Salon

(Daniela)

Shame on me, ich habe es immer noch nicht zu Leons Philosophischen Salon geschafft....

Sechster Gast des Philosophischen Salons ist Elisa Klapheck, Rabbinerin des Egalitären Minjan, Philosophin und Professorin für Jüdische Studien an der Universität Paderborn.
Elisa Klapheck sieht das Judentum in einem produktiven Spannungsfeld aus Religiosität und konstruktiver Gestaltung der Lebenswelt. In unserer historischen Situation, da sich die europäischen Demokratien in ihrer größten Krise seit Jahrzehnten befinden, betont Elisa Klapheck die Bedeutung des jüdischen Geistes für die säkulare europäische Tradition und den Rechtsstaat. Sie betrachtet die fortwährende Neuauslegung der menschlichen Beziehung zu einem transzendenten G“tt als unabdingbar für die liberale Demokratie sowie die geistige und religiöse Freiheit im 21. Jahrhundert. Wie entwerfen und gestalten wir unser Leben? Und welche Rolle können oder müssen Religionen bei der Erneuerung des demokratischen Gemeinwesens spielen?
Diesen und anderen Fragen zwischen geht Leon Joskowitz an diesem Abend im Gespräch mit Prof. Dr. Elisa Klapheck nach.

Villa 102

Bockenheimer Landstraße 102
(da die Villa -ehemaliges Literaturhaus- frisch saniert wurde, gehe ich davon aus, dass sie barrierefrei ist)
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: € 10 regulär | € 7 ermäßigt (zzgl. VVK-Gebühren) und an der Abendkasse € 12 regulär | € 9 ermäßigt

Mittwoch, 6. und Donnerstag, 7. November: AH|HA

(Martin)

Lisbeth Gruwez ist Fokus Künstlerin des diesjährigen Tanzfestivals Rhein-Main und von daher gibt es mehrere Produktionen (‚The Sea Within’, ‚Penelope’ und ‚Lisbeth Gruwez Dances Bob Dylan’) von ihr im Rahmen des Festivals zu sehen. Infos unter: www.tanzfestivalrheinmain.de
AH|HA ist eine besondere Produktion, die im Großen Saal des Mousonturms zu sehen ist: „Zähnefletschen und Zwerchfellzucken, ein zu Tränen treibender Tremor: Lachen ist ein den ganzen Körper ergreifendes, beinahe gewaltsames Geschehen. Lisbeth Gruwez seziert in AH|HA den unwillkürlichen Reflex und zerlegt den  erschütternden Akt in seine bewegenden Einzelteile. Montiert zu einem dem Rave verwandten, monotonen Rauschen kreiert die Choreografin einen tänzerischen Trip, eine Erkundung von Ekstase. AH|HA ist eine befremdliche Abstraktion für fünf bizarr gekleidete Typen, die nahezu willenlos von einem Zustand in den nächsten gleiten. Zum suggestiven Soundtrack von Maarten Van Cauwenberghe entsteht eine Verhaltensstudie menschlicher Affekte, Anarchie definiert  durch absolute Kontrolle. AH|HA ist das erste Gruppenstück, das Lisbeth Gruwez und Maarten Van Cauwenberghe 2014 für ihre Kompanie Voetvolk entwickelt haben.“
Hier der Trailer zum Stück: https://vimeo.com/99034753

AH|HA von Lisbeth Gruwez/Voetvolk am Mittwoch, 6.11. und Donnerstag, 7.11. um jeweils 20.00h im Mousonturm.
Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.

Ab 7. November: Im Winde verlebt

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf Steffi Kunkel und ihrem neuen Stück IM WINDE VERLEBT

Bekannt für ihre feine Beobachtungabe führt Stefani Kunkel auch in ihrem neuen Soloprogramm Im Winde verlebt mit großer Wandlungsfähigkeit die tragisch-komischen Momente des Lebens vor Augen.
Der Hessische Rundfunk beschreibt Kunkels Performance als „herrlich satirisch und hinreißend komisch". Und das mit Anfang 40! Oder eher Mitte 40. Manche behaupten, sie sei vermutlich Ende 40. Aber das ist auch nur aus der Ferne und bei gedämpften Licht geschätzt.
Doch es ist nicht nur das Älterwerden, mit dem die verschiedenen Frauenfiguren in Kunkels neuem Programm zu kämpfen haben. Sie hadern mit dem Leben und dem Alltagswahnsinn als solchen.

Ob als alternde Diva („Mein Ex ist nach der Trennung nach Homberg-Efze gezogen. Nach Homberg-Efze!!! Da muss einem die Trennung wichtiger sein als der Wohnort."), als überforderte Angestellte („Wenn ich mal wieder erschöpft im Flur rumliege, fällt mir ein, warum mir mein selbstgeschriebenes Buch so locker von der Hand ging. Es trägt den Titel: WORK - LIFE - BURNOUT in  drei Tagen.“) oder als engagierte Ehrenamtliche ("Eine Frau in meinem Alter braucht Kerzenlicht von unten!") – so hat jede von Kunkels Figuren ihre eigene Strategie, den stürmischen Tücken des Lebens und des Alterns zu trotzen.

Ein Programm, das zu seinen Lachfalten steht!

IM WINDE VERLEBT

Premiere: 7. November 2019 im Stalburg Theater  20:00h
Weitere Termine: 19.Nov. / 11.Dez. /30.Dez. 2019 jeweils  20:00h
Karten: www.stalburg.de / 069 25 62 77 44 / info@stalburg.de

Text: Clajo Hermann & Stefani Kunkel
Idee/Konzept/Regie: Stefani Kunkel  
Foto: Lilly Elsner mit Assistentin Marie Elsner
Sounds/Grafik/Thechnik:  Filippo Tiberia
Dramaturgie: Alexandra Maxeiner
Kamera/Text/Gestaltung von Einspieler: Roberto Tossuti

VORSCHAU
Freitag 8. November: Melli redet mit

(Daniela)

Ich war ja selber schon mal Talkgast bei MELLI REDET MIT und muss sagen: Melli macht das toll. Ihre Talks sind sehr sympathisch, teilweise chaotisch aber vor allem immer sehr charmant. Heute gehe ich auf jeden Fall wieder hin, diesmal aber als Zuhörer*in, denn ich kenne ihre drei Gäste schon lange und schätze sie alle sehr!
Da Melli bereits eine große Fangemeinde hat, empfiehlt es sich schnell Karten zu reservieren.

Gregor Praml, Musiker. Bassist, Komponist, Arrangeur. Für Theater- und Performances anderer und für seine eigenen. Mit Mi Loco Tango, Tri.of.us und seine Soloauftritte mit Loopstation und Soundeffekten. Zudem ist er freier Musikredakteur beim Hessischen Rundfunk und Gastgeber seiner Musik/Gesprächsrunde  "The Lokal Listener", die monatlich im Mousonturm stattfindet.
 
Jos Diegel
macht Kunst. Und zwar in viele Richtungen: Videokunst, Film, Installation, Malerei, Performance und Theater. Er selbst sagt, dass es sich um fröhliche, interdisziplinäre Experimentalwissenschaft handelt, die in der Auseinandersetzung mit Situationen entstehen kann. Außerdem moderiert er Wrestling-Events, die er selbst als eine Art Kunstform begreift und mit anderen Kunstprojekten verbindet.
 
Philipp Höhler hat sich dem Chanson verschrieben, dem französischen aber auch eigenkompositorischen. Denen lässt er in der Haut von Tony Riga und in der Maaschanz oder in der Alten Liebe in Sachsenhausen zusammen mit seiner Bühnenpartnerin Chantal Chabraque freien Lauf, die sehr französisch ist, in echt aber Pia Lindner heißt und noch was ganz anderes macht.

Theater Alte Brücke
Kleine Brückenstr. 5, Dribbdebach
Beginn: 19:30 Uhr

8. November - 25. Januar: "Germany's next Opferklaus!"

(Daniela)

»Also Ihr Opferkläuse - kauft Euch Tickets«.

"15 Minuten Weltruhm (gut, Frankfurter Ruhm) für jedermann. Die viel strapazierte Prophezeiung Andy Warhols, findet 2019 zu ihrer schönsten Form: legendär lieb gewonnene Figuren der Frankfurter Klasse, vom unstrittig it´sten It-Girl der Stadt Zeynep Tilki, über Hessens kurzhosigsten Frauenflüsterer Lutz Volker bis hin zu völlig neuen Frankfurter Schnauzen bekommen sie alle ihre Chance auf der Bühne der Käs. Frei von allen Masken wird an diesem Abend auch der Virtuose hinter den Figuren, Jochen Döring, um seine 15 Minuten kämpfen. Das alles im Casting Modus! Weiterkommen, Recall oder rausfliegen, das werden wohl die Schlagwörter des Abends.

Entlarvend gut beobachtet, voller Zuneigung interpretiert, unfassbar präzise und mit kopfverdrehendem Tempo, bringt die Frankfurter Klasse seit dem Jahre 2006 menschliche Impressionen unserer Stadt auf die Bühnen Deutschlands und hat sich mit der Mischung aus respektvoller Annäherung und beißender Komik ihr Markenzeichen geschaffen.

Und jetzt? Jochen Döring. Solo. Zum allerersten mal. Ein Schauspieler, sechs Rollen. Und Ihr. Eine Premiere.
Vibrante Spielfreude, eine geradezu flirrende Energie und eine verdammt spitze Zunge. Da geht man doch ma bitte nicht nach Hause.

Die KÄS
Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt
Termine: 8.11. (Premiere ist schon ausverkauft) +19.11., 10.12., 25.1.2020

Freitag 8. November: Luisa Babarro

(Uwe)

Man hat Luisa Babarro schon live mit ihrem Cello bei Philipp Poisel-Konzerten gesehen. „Während meinem Studium wurde ich eingeladen, um für Philipp Poisel vorzuspielen. Mit meinem Quartett waren wir dann auf der Tour dabei und haben diese ganz neue Welt entdeckt“, hat die in Stuttgart aufgewachsene, klassisch ausgebildete Musikerin im Interview mit dem Blog erzählt. „Es hat aber noch zwei Jahre gedauert, bis ich selbst etwas schreiben wollte. Vor allem musste ich auch meine Stimme und meinen eigenen Klang finden.“ Genau das präsentiert Babarro jetzt auf dem Album „Ich bin eine andere“. Das zeigt die Entwicklung einer Künstlerin, die bereits auf ein beeindruckendes Schaffen zurückblicken kann. Der CD-Titel lässt sich vielleicht am ehesten fassen als Expedition und Überschreitung der Ziele, die man sich selbst überhaupt zutrauen kann. Babarro scheint kryptischer geworden zu sein, zeigt mehr und gleichzeitig weniger von sich selbst. Dieses Rätselhafte eröffnet viel Spielraum für die Hörer.
 
Brotfabrik
Frankfurt, Bachmannstr. 2-4
Beginn: 20 Uhr
VVK: 15 € + Service- und VVK-Entgelt
Bild: Marcel Brell

Freitag, 8. November: Gregor Meyle & Band

(Andrea)

Gregor Meyele ist wirklich ein Phänomen. Immerhin ist es schon etliche Jahre her, dass er bei Stefan Raab (jüngere Menschen müssen jetzt vielleicht schon googeln?) in der Castingshow SSDSDSSWEMUGABRTLAD (Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf) auftrat. Der Rest ist Geschichte bzw. er ist immer noch da. Völlig zu recht, weil Meyle ist nicht nur grundsympathisch, sondern er hat auch was zu sagen und tut dies mit einer schönen Stimme. Des Timbre stimmt quasi. "Gemeinsam mit seiner Band zaubert Meyle auch 2019 wieder Intimität auf die Bühnen und mit altbekannten Klassikern wie „Keine ist wie du“ oder „Niemand“ sowie vielen neuen Songs wird ein Feuerwerk voller starker Gefühle und Rock’n Roll gezündet. Musikalische Brillanz trifft auf Entertainment und klare Statements, die sich nicht jeder traut, öffentlich zu äußern. Persönliche Geschichten und Erfahrungen spielen dabei ebenso eine Rolle wie alles, was sich um uns herum ereignet. Gregor geht mit offenen Augen durch die Welt und kleidet Erlebtes und Beobachtetes ganz wundervoll in Noten und Texte. Dabei bleibt er immer er selbst – echt, interessiert und unverkennbar."

Beginn 20 Uhr
Batschkapp
Gwinnerstraße 5
Frankfurt
Barrierefrei
www.batschkapp.de

Samstag 9. November: Jazzsalon

(Uwe)

Der Jazzsalon beschreibt sich selbst so: „Frau Lied trifft auf die Herren Jazz und gemeinsam angeln sie aus dem Liedermeer die allerschönsten Perlen.“ Frontfrau Ev Machui bezaubert durch ihre facettenreiche und sinnliche Stimme und entführt das Publikum in ein Universum von Träumen, Liebe und zart skizzierten Alltagsmomenten. Andreas Müller ist der Mann am Klavier und erschafft durch sein dynamisches und elegantes Tastenspiel die kongeniale Klangtopographie zum Gesang. Michael Will am Kontrabass verleiht einem jeden Song Tiefe und eine geheimnisvolle Klangfülle. Das Repertoire des Trios umfasst jazzige Arrangements von überwiegend deutschen Liedern und Jazz-Standards, die modern elegant aufleben. Eigene Kompositionen runden das bunte Interieur des Jazzsalons ab. Enter the Jazz Salon and get groovy! Jetzt spielen sie mitten in Alt-Sachsenhausen in einem kleinen Paradies, das sich „Der kleine Mann mit dem Blitz“ nennt!
 
Der kleine Mann mit dem Blitz

Frankfurt, Kleine Rittergasse 11
Beginn: 20 Uhr, Einlass ist eine halbe Stunde früher
Eintritt: 15 Euro!

Samstag 9. November: Electric Six


Ein Freund von mir ist totaler Fan von Electric Six. Die US Amerikaner liefern seit Jahren eine explosive Mischung aus Garage, Disco, Punk Rock, New Wave und Metal und haben Perlen wie Danger! High Voltage und Gay Bar veröffentlicht. Nachdem die Band 2015, 2016 und 2018 drei sehr erfolgreiche Club-Touren durch Deutschland gespielt haben, kommen sie nun exklusiv im Oktober und November 2019 wieder auf Tournee. Im Gepäck haben sie ihr neues Album „Bride Of The Devil“ und alle ihre Hits. Wer – wie ich - die Band live erleben durfte, kann nur bestätigen, dass sie ein einzigartiges und schweißtreibendes Erlebnis bietet. Jetzt heißt es erneut, Danger! Danger! High Voltage.
 
Das Bett
Frankfurt, Schmidtstr. 12
Beginn: 21 Uhr
Eintritt: VVK 26,40 Euro zzgl. Gebühren
Barrierefrei
Bild: Presseinfo

Samstag 9. November: LEVIN GOES LIGHTLY

(Uwe)

Aus dem Namen der von der bezaubernden Audrey Hepburn im Filmklassiker „Frühstück bei Tiffany“ dargestellten Holly Golightly wurden einige Künstlernamen und die Namen diverser Musikprojekte abgeleitet. Wohl auch für dieses, dem von Levin Stadler, der kürzlich mit dem Gewohnten brach. Dabei hätte doch alles beim Alten bleiben können. Levin Goes Lightly hat schließlich in letzter Zeit viele Adelungen erhalten: Die Cover-Version, die Levin von Iggy Pops „Nightclubbing“ eingespielt hatte, drang bis zum Meister selbst durch und dieser spielte sie prompt in seiner BBC-Radioshow. Neulich meldete sich dann Trentemøller, um den Song „1989“ auf einer von ihm herausgegebenen Compilation verwenden zu dürfen. Levin Goes Lightly wird also längst jenseits der üblichen Barrieren deutscher Pop-Musik wahrgenommen. Es hätte auch beim jetzt erscheinenden, vierten Album „Nackt“ stilistisch genauso weitergehen können. Doch Levin lag noch nie so viel daran, das Erprobte nur deshalb weiterzuführen, weil es sich wohlig anfühlt. Angeregt von der rustikalen Seltsamkeit eines abgelegenen französischen Landhauses entwickelte sich die Lust daran, in Sachen Songwriting das bislang Ungekannte anzugehen. Die offensichtlichste Veränderung, die daraus entsprang: Levin textet nun gänzlich auf Deutsch. Nur verwendet er diese Sprache nicht in dem ihr innewohnenden Rhythmus, sondern spielt mit ihr, produziert Irritationen und Doppeldeutigkeiten: „Wir fahren gegen die Berge / zusammen“ („Alles In Blau“). Die Musik auf „Nackt“ ist weiterhin an der melodiösen, psychedelischen Pop-Schönheit orientiert, die man von ihm kennt.
 
THE CAVE

Frankfurt, Brönnerstraße 11
Beginn: 20.30 Uhr
VVK 11 Euro zzgl. Gebühren

Sonntag 10. November: JKW - Eine Familiengeschichte in Worten und Musik

(Daniela)

Jüdische Kulturwochen 2019
Die Laskers aus Breslau – Eine Familiengeschichte in Worten und Musik


Anita Lasker 1938, Privatbesitz Anlässlich des Gedenkens an die Pogrome des 9. November 1938 gewährt Anita Lasker-Wallfisch, Schoa-Überlebende und begnadete Cellistin, zusammen mit ihren Kindern Raphael und Maya, Enkel Abraham und Nichte Michal persönliche, intime Einblicke in ihre Familiengeschichte. Briefe aus dem Familienarchiv, Fotografien und Musikstücke erzählen vom liebevollen Elternhaus in Breslau, der Zäsur durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten und dem Schicksal der Familienmitglieder. Marianne, der ältesten der drei Schwestern, gelingt die Flucht nach England und später ins britische Mandatsgebiet Palästina. Vater Alfons und Mutter Edith werden 1942 im polnischen Durchgangsghetto Iszbica ermordet, Anita und ihre Schwester Renate 1943 nach Auschwitz deportiert. Als Cellistin im Frauenorchester, welches täglich morgens und abends an den Toren von Birkenau spielte, gelingt es Anita, ihr eigenes Leben und das ihrer Schwester zu retten. Am 15. April 1945 erleben sie im Konzentrationslager Bergen-Belsen die Befreiung durch die Engländer. 1946 beginnen die beiden Schwestern dort ein neues Leben. Anita wurde Mitbegründerin des Londoner English Chamber Orchestra, Renate arbeitete für die BBC und später als Filmemacherin.

Die Bühnenfassung des Originaltexts wurde von Maya Jacobs Lasker-Wallfisch zusammengestellt.

Die Lesungen von Anita Lasker-Wallfisch aus dem Briefwechsel sowie ihrer Familienmitglieder Maya und Raphael, Abraham, und Michal, Tochter von Marianne, aus zeitgenössischen Texten und Erzählungen der Familie Lasker aus Breslau verbindet so die Generationen wie ein unsichtbares Band.

In englischer Sprache, mit Simultanübersetzung.

Ignatz Bubis-Gemeindezentrum
Savignystraße 66 , Westend
Beginn 15:00 Uhr
€ 15 regulär | € 10 ermäßigt (zzgl. VVK-Gebühren) und an der Abendkasse € 17 regulär | € 12 ermäßigt

Sonntag, 10. November: FFM/ MIA

(Andrea)

Wir wollen heute in die Batschkapp, weil auf MIA können sich Mutter und Tochter ohne lange Diskussion prima einigen. "Wenn neue Songs auf die Bühne wollen, ist es Zeit, auf Tour zu gehen. Egal, ob alltime Favoriten oder taufrische Neulinge - MiA.Musik gehört unter Menschen, um zu teilen, was es da zu teilen gibt: Leidenschaft, Vielfalt, Lebensfreude - nicht zum herunterladen, nicht kopierbar, dafür unmittelbar, ganz und gar, kopfüber." Klar könnte man noch ihre Energie hinweisen, ihre tolle Präsenz bei "Dein Song", Stimmung, alles möglich. Nicht nötig, weil genau genommen ist dem doch nichts hinzuzufügen. Bis gleich.

Batschkapp
Gwinnerstraße 5
FRankfurt
Barrierefrei 

Montag 11. November: Nick Waterhouse

(Uwe)
 
Nick Waterhouse ist ein Sänger, Songwriter und Plattenproduzent aus den Vereinigten Staaten. Er ist ein Gitarrist und Sänger, der für einen Sound bekannt ist, der in Rhythmus & Blues, Jazz und Soul verwurzelt ist“, so nüchtern steht es bei Wikipedia. Schöner beschreibt ihn die Musikseite laut.de in einer Kritik zum neuen Album: „Diese Platte klingt crazy. Sie steckt an, weil sie kreuz und quer durch die Rhythmen zappt. Dieses Switchen macht Spaß. Wie behände der Songwriter von einem schmissigen R & B-Soul-Titel zu einem Rock-Titel ("Undedicated") übergeht, dessen Intro wie "Smoke On The Water" wabert, diese Flexibilität fasziniert. Das rhythmische Können reißt mit. Obwohl das Tempo auf- und abwärts geht, wirkt die Platte beim ersten, auch beim zweiten Hören gleichmäßig ….“. Am Tag des Auftakts der Karnevalssaison kommt der sehr interessante Künstler ins Gibson, dem ehemaligen Kino auf der Zeil. Die Presse schreibt: "Nick Waterhouse wird dich einfach wegblasen. Er klingt wie das Beste, das früher R&B hervorgebracht hat", jubelte LA Weekly, "So unglaublich gut. Es ist nicht alt, es klingt alt - aber es ist neu. Es hat etwas Anderes, etwas Besonderes." Meine Frau will mit ihren R’n’B Freundinnen unbedingt dahin.

reinhören und reinsehen: https://www.youtube.com/watch?time_continue=4&v=1T1a1xHaDuE; https://wizpro.com/nick-waterhouse/2019/europe-tour-november-2019/

Gibson
Frankfurt, Zeil 85 - 93
Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 35 Euro zzgl.
leider nicht barrierefrei
Foto: Pressefoto

Montag 11. November: Kriminacht: Lesung & Diskussion

(Daniela)

Oh nein, das ist ja jetzt doof. Ich will ja zu Nick Waterhouse... aber zu gerne würde ich auch zur Krimilesung beim Verlag der Autoren... Mal schauen, wo ich lande...

Die vorletzte Veranstaltung der Jubiläumsreihe des Verlags der Autoren, der in diesem Jahr 50 wird, hat es in sich. Absurd-komischer Regionalkrimi, historischer Krimi, Thriller oder Krimireihe: Mit fünf renommierten Krimiautoren des Verlags, die sich in ihren Büchern und Filmen in ganz unterschiedlicher Weise mit politisch-gesellschaftlichen Fragestellungen beschäftigen, sprechen wir darüber, welche Themen sie interessieren, wie sie bei der Auswahl vorgehen und wie sie Fiktionales mit realen Ereignissen verweben. Außerdem lesen die Autoren Ausschnitte aus aktuellen Werken.

Mit: Matthias Altenburg (alias Jan Seghers), Oliver Bottini, André Georgi, Hans-Henner Hess, Martin Maurer

Alte Textilfabrik

Taunusstraße 19 (leider nicht barrierefrei)
Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt frei. Anmeldung unter jubel(at)verlagderautoren.de

Montag 11. November: JKW - Katja Riemann – Das Märchen vom letzten Gedanken

(Daniela)

JÜDISCHE KULTURWOCHEN 2019

Katja Riemann ist eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen. In ihrem Programm »Das Märchen vom letzten Gedanken« rückt sie neben Kurt Weill einen bedeutenden jüdischen Schriftsteller in den Mittelpunkt: Edgar Hilsenrath, der im Dezember 2018 verstarb. 1938 floh Hilsenrath nach Rumänien, wurde in ein Ghetto verschleppt und gelangte schließlich ins britische Mandatsgebiet Palästina und nach New York. Seine Werke »Nacht« und »Der Nazi und der Friseur« beschreiben die erschütternde Realität des Ghettos. In »Das Märchen vom letzten Gedanken« rechnet er mit dem
Völkermord an den Armeniern von 1915 ab und verwebt zeithistorische Hintergründe mit dem Kunstgriff des Märchenhaften, um das Unbegreifliche zu schildern.

Katja Riemann begegnet dem Schriftsteller Hilsenrath an diesem Abend in Literatur, Film und Musik.

Zur Homepage des Schriftstellers gelangen Sie unter: www.hilsenrath.de


Ignatz Bubis-Gemeindezentrum
Savignystraße 66 , Westend
Einlass: 18:30 Uhr
10 regulär | € 7 ermäßigt (zzgl. VVK-Gebühren) und an der Abendkasse € 12 regulär | € 9 ermäßigt

Foto: © 2018 Freundeskreis Edgar Hilsenrath e. V.

Montag, 11. November: Anna Ternheim

(Andrea)

Wie gerne würde ich heute in die Batschkapp gehen! Aber mein Papa hat Geburtstag, der läuft außer Konkurrenz. Sorry Anna! "Die Schwedin Anna Ternheim ist eine ganz besondere Musikerin: Mit ihren hochpersönlichen Songs erlaubt sie einen tiefen Einblick in ihre introspektiven Gedanken und formuliert eine dunkle Schönheit, die unmittelbar berührt. Seit ihrem 2004 veröffentlichten Debütalbum „Somebody Outside“ wird die Sängerin und Gitarristin in ihrer Heimat Schweden sowie in Westeuropa und den USA mit stetig wachsender Begeisterung für ihre Musik gewordene Innenbetrachtung geschätzt. Die 40-Jährige, die zu ihren großen Einflüssen Künstler wie Bob Dylan, Leonard Cohen und Tom Waits zählt, blickt in Schweden auf einen konstant großen Erfolg: Ihr letztes, 2017 erschienenes Mini-Album „All the Way to Rio“ stieg in Schweden wie alle Vorgänger unmittelbar hoch in die Albumcharts. "

Batschkapp
Gwinnerstraße 5, barrierefrei, 60388 Frankfurt
Beginn: 20:00 Uhr
batschkapp.de
Bild: Chris Shonting

Mittwoch 13. November: JKW - Wladimir Kaminer liest...

(Daniela)

JÜDISCHE KULTURWOCHEN 2019
Der Rebbe fiel in Ohnmacht–Jüdisches Leben n.d. Wende

Mist, wir haben Vorstandssitzung... sehr gerne häte ich den Kaminer gehört..

Über den Neuanfang und das deutsch-deutsche Hurra: Auch für Jüdinnen und Juden in Ost und West war der Mauerfall ein Wendepunkt. Mit der Migration von rund einer Viertelmillion jüdischen EinwanderInnen aus den ehemaligen GUS-Staaten erlebten die jüdischen Gemeinden in Deutschland einen tiefen Einschnitt und einen neuen Aufschwung. Gleichzeitig warf der lautstarke Einheitspatriotismus die Frage auf, ob auch Jüdinnen und Juden zum neuen Volks-Wir gezählt würden – oder nicht. Wuchs zusammen, was zusammengehört? Und was kam dabei heraus? Ein Abend, der die deutsche Einheit gegen den Strich bürstet: humoristisch, leicht nachdenklich – Frankfurt/Main meets Russendisko/Berlin.

Ein Wende-Abend mit Autor Wladimir Kaminer und Dr. Rachel Heuberger
Moderation: Ruth Fühner

Bildungsstätte Anne Frank

Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main
Eintritt frei
Anmeldung aufgrund des hohen Interesses erforderlich!
telefonisch: 069 - 560 002 53 | per Mail: events@bs-anne-frank.de
Foto: (c) Jan Kopetzky

Freitag 14. November: EZIO

(Uwe)

Kann man zwei Personen mit akustischen Gitarren eigentlich eine Rockband nennen? Dass man das kann, beweisen EZIO. In Zeiten, in denen Songs von Loops, Samples und elektronischen Drumkits beherrscht werden, konzentrieren sich EZIO auf das Wesentliche und sind dabei unglaublich kraftvoll und innovativ. Auch nach 15 Alben haben EZIO niemals aufgehört, sich musikalisch weiterzuentwickeln. "Das gefällt", sagen tausende Fans in Deutschland & England und honorierten den Jungbrunnen EZIO mit ausverkauften Konzertsälen auf zahlreichen erfolgreichen Tourneen. Gründe für diesen rasanten Erfolg waren neben EZIOs erfolgreichen Alben die unglaublichen Liveauftritte. Diese verdeutlichen ganz einfach, dass eine Rockband kein Schlagzeug braucht, um die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Und so hat auch das Livekonzept von EZIO nichts mit introvertierten Singer/Songwriter-Shows zu tun, sondern eher mit zwei Rock´n´Roll Gitarristen, die auf ihren akustischen Gitarren so richtig Gas geben. Diese kraftvolle und aufregende Show wird ergänzt von traumhaften Balladen, Geschichten vom Verlangen oder unerfüllter Liebe und wird durch Ezio Lunedeis Stimme und Boogas virtuose Gitarrenkünste zu einem ganz besonderen, begeisternden Erlebnis.
 
NACHTLEBEN
Frankfurt, Kurt-Schumacher-Str. 45
VVK 16 Euro zzgl. Gebühren
Beginn: 20:30 Uhr
Nicht barrierefrei
Foto: Facebookseite Ezio

Ab 15. November: IM ARABSICHEN RÖSSL ehemals IM WEIßEN RÖSSL

(Martin)

Ich weiß noch genau, obschon es an die zwanzig Jahre her ist, da spielten die Pramls das Weiße Rössl in Bad Vilbel; Jo Nelson steuerte die Musik bei und es war ganz wunderbar, lustvoll, komisch und rührend zugleich, Melodien teilweise zum mitsingen, Glückseligkeit garantiert.
Nun ist Zeit ins Land gegangen und das Theater Willy Praml stellt theatralisch die Frage, was seitdem passiert ist IM WEIßEN RÖSSL (am Wolfgangsee)? Der Titel des Abends gibt schon eine Antwort! Und wenn man liest, was angekündigt wird, dann gibt’s kein Zögern, da muss man hin!
„Das „Weiße Rössl“ am Wolfgangsee ist fest in arabischer Hand und konvertiert zum „Arabischen Rössl“. Es wird noch immer gejodelt und geschuhplattelt – aber welche Gäste stecken da in den Lederhosen? Leopold ist zwar noch immer der patente österreichische Oberkellner, aber die angebetete Wirtin stammt aus Dubai (oder tut wenigstens, ihren Gästen entgegenkommend, so). Die Speisekarte klingt zwar österreichisch, aber der Schweinebraten ist aus! Die Stammgäste sind auch keine Piefkes mehr, sondern lodenfanatische Orientalen und das süße Klärchen heißt jetzt Jamila und ist im Burkini aber ebenso süß wie ehemals im Bikini. Und statt des österreichischen Kaisers kündigt sich die deutsche Kanzlerin zum Schützenfest an.“
Die Presse schreibt: „Die Deutschen wollen die besseren Araber sein und die arabischen Gäste wollen die besseren Deutschen sein [...] Dadurch, dass jeweils die andere Kultur diese Klischees so überspitzt, wird ein Spiegel vorgehalten und es wird extrem gut abgefedert. Es ist also quasi immer die Erwartungserwartung, die da mitgedacht und dann konterkariert wird . . . und das ist dann so lustig.“ (Deutschlandradio Kultur FAZIT)
„IM ARABISCHEN RÖSSL ist eine durchgeknallte Parodie auf Islamisierungsängste, mindestens so sehr ist es eine liebevolle Parodie auf den Zauber der Showbiz-Operette. [...] Das Lässige und das Ausgetüffelte, die Distanz und das Sich-Hineinstürzen, sie halten sich klug die Waage. Und vor allem feiert das Theater Willy Praml  die Option, sich gemeinsam über alles mögliche lustig zu machen.
Auf der Bühne sitzt Martin Lejeune in einer west-östlichen Combo – in der die orientalische Zither Kanun am eindrucksvollsten den nicht abwegigen Transfer symbolisiert – , für die er arabisierende Musiken aus den bekanntesten Rössl-Songs vorbereitet hat. [...]“. (Frankfurter Rundschau).

Nicht verpassen und sich jetzt schon Karten sichern!

IM ARABSICHEN RÖSSL ehemals IM WEIßEN RÖSSL
– Operette von Ralph Benatzky u.a. im Theater Willy Praml in der Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19 (barrierefreier Zugang).
Vorstellungen am 15., 16., 17., 22., 23., 24., 29., 30. November und 1. Dezember.

Sonntag 16. November: Herrenmagazin - 11 Jahre Atzelgift

(Uwe)

Die Rock- bzw. Indie-Band aus Hamburg entschied sich Ende 2016, nach der Tour zur letzten Platte „Sippenhaft“ für eine unbestimmte Zeit eine Pause einzulegen. Nun kommen sie zu einer Jubiläumstour zum vor 11 Jahren erschienenen Debütalbum „Atzelgift“ zurück. 11 Jahre sind bekanntermaßen kein runder Geburtstag, eine Tour im letzten Jahr wäre also eher zu erwarten gewesen. Eigentlich war diese Tournee auch für 2018 geplant, dann machte (halbwegs) ungeplanter Nachwuchs, allen diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung. Nachdem das Kind gesund und munter zur Welt kam, rauften sich die vier Herren wieder zusammen und verlegten das ursprüngliche Vorhaben in das Jahr 2019. Herrenmagazin, die Band mit der etwas seltsamen Auswahl an Fotos für ihre Albumcover, macht schöne Indiemusik mit deutschen Texten. Beim Debüt „Atzelgift“ alleine blieb es nicht, mittlerweile erschienen mit „Das Ergebnis wäre Stille“ und „Sippenhaft“ zwei weitere Platten, die ich sogar noch einen Tick besser finde als den nun gefeierten Erstling. Wer die Band noch nicht kennen sollte, kann sich über die Lieder „Landminen“, „Käferlicht“, „Ehrenwort“ oder Sippenhaft“ gut reinhören und dann voller berechtigter Erwartung ins Zoom gehen. Geburtstagstouren für wichtige Platten von Bands / Sängern gab es früher nicht, jetzt ist es en Vogue. Bloc Party machte unlängst eine zum zehnjährigen Jubiläum von „Silent Alarm“, U2 zum dreißigsten von „Joshua Tree“ usw.. Besonders schön finde ich es, wenn die Band die Lieder in der Reihenfolge wie auf der Platte hintereinander spielt, irgendwie hatten die sich nämlich sicher etwas mit der Aneinanderreihung der Lieder gedacht.   
 
Zoom

Frankfurt, Brönnerstraße 5-9
20 Uhr
VVK 16€ zzgl. Gebühren
leider nicht barrierefrei
Bild: Lucja Romanowska

Montag 17. November: The Twilight Sad

(Uwe)

Je weiter man in den Norden Großbritanniens reist, desto härter wird der Dialekt. Der Schotte spricht ein recht raues Englisch. Während die Sänger*innen der meisten mir bekannten schottischen Bands wie Travis, Texas, Biffy Clyro oder Chvrches den Dialekt aus ihrem Gesang komplett herausfiltern und man nur in Interviews oder bei Konzerten an der Aussprache deutlich die Herkunft erahnt, versteckt James Graham, Sänger von Twilight Sad, seinen wunderbar dicken schottischen Dialekt auch in den Songs nicht. 2003 startete die Shoegaze- beziehungsweise Post-Rock-Band aus der Nähe von Glasgow ihre Band, 2007 erschien das erste von mittlerweile fünf Alben. Für ihr Debüt Fourteen Autumns & Fifteen Winters erhielten sie sehr gute Kritiken. Das Wohlwollen der Kritiker begleitete sie auch bei den nachfolgenden Veröffentlichungen. Die Fangemeinde wuchs ständig an und bekannte Musiker wie The Cure-Frontmann Robert Smith reihten sich ein. Smith lies die Band 2016 im Vorprogramm der Welttournee von The Cure spielen, auch die Editors setzten Twilight Sad als Support an. Bei einem Auftritt der Editors in Offenbach sah ich die Schotten erstmals live und es war ein fantastisches Erlebnis. Nun kommen sie als Headliner ins Zoom mit ihrer atmosphärischen und rockigen Musik und dem aktuellen Album  „It Won’t Be Like This All the Time“. Ein Freund von mir findet es großartig, für einen anderen Freund von mir ist Twilight Sad sowieso die beste Band der Welt. Ich mag sie auch, die Freunde und die Musik.  
 
Zoom
Frankfurt, Brönnerstraße 5-9
20 Uhr
VVK 22€ zzgl. Gebühren
leider nicht barrierefrei
Bild: Pressefoto

Freitag, 22.November. Of/ Rocketman

(Andrea)

Bis zum 22. November ist zwar noch etwas hin, weil Kino Kulinarisch aber meist schon mit Bekanntgabe des Vorverkaufstermins ausverkauft ist UND wieder ein mitreißender Ausnahmestreifen gezeigt wird, zu dem auch noch leckeres Chicken Tikka Masala gereicht wird, heißt es sputen :-): „It’s a little bit funny“ … denn wir präsentieren bei Kino Kulinarisch nach „Bohemian Rhapsody“ mittlerweile die zweite Biografie-Verfilmung eines musikalischen Ausnahme-Künstlers innerhalb eines Jahres. Und zugegeben, hier und da ähneln sich die beiden Filme schon, sie kommen sogar vom selben Regisseur. Doch dringt „Rocketman“ noch ein kleines bisschen tiefer in die Abgründe, Motive, Leidenschaften, Eskapaden – in die Seele seines Protagonisten Elton John – ein. Mit bezaubernden Musical-Sequenzen, einem wiederum atemraubenden Hauptdarsteller (Taron Egerton nutzt die Schauspiel-Chance seines Lebens eindrucksvoll!) und ganz viel funkelndem Glanz, Glitzer und Fantasie beschreibt Regisseur Dexter Fletcher den Werdegang eines einst schüchternen Jungen über erste Erfolge, Abstürze, Selbstzweifel und Verleugnung bis hin zu einem der schillerndsten, bedeutendsten Popstars unserer Zeit. Und dann wäre da ja auch noch diese schier unglaubliche Bandbreite an Songs von purer Schönheit, die so wild, verspielt und gleichermaßen sanft den Film bestimmen, uns einnehmen."

Alte Schlosserei
Rocketman mit Chicken Tikka Masala, Naan-Brot & Reis Der Kartenvorverkauf für "Kino Kulinarisch" findet ausschließlich im OF-InfoCenter (Salzgäßchen 1) statt. 

26.11.- 1.12.: Remake. Frankfurter Frauen Film Tage

Das Festivalprogramm von Remake. Frankfurter Frauen Film Tage steht. Vom 26. November bis 1. Dezember 2019 findet die zweite Ausgabe des Festivals statt. Schwerpunktthema ist Geschichtsanschauung. HerStory im Kino: im Zentrum stehen Film und Kino als Formen und Orte der Geschichtsschreibung selber – einer Geschichtsschreibung aus der Perspektive von Frauen. In diesem Kontext blickt Remake auch auf die Geschichte des queer cinema.
Festivalhöhepunkt ist ein CineConcert am 28. November 2019 im Schauspiel Frankfurt; die Welturaufführung einer Neukomposition zu Hindle Wakes (GB 1927, R Maurice Elvey), einem der spektakulärsten britischen Filme der 1920er Jahre. Zwei weitere Themenprogramme widmen sich der Geschichte des internationalen Zusammenschlusses von Filmarbeiterinnen KIWI – Kino Women International und der Film- und Kinoarbeit von Ella Bergmann-Michel. Remake On Location erweitert das Festival um Vorführungen vor und nach den Festivaltagen: Kick-off ist das Screening von Dykes, Camera, Action! (USA 2018, R Caroline Berler) am 23. Oktober im Mal Seh‘n Kino in Anwesenheit von Su Friedrich.

Alle Informationen zu den Filmen, Gästen, Spielzeiten und -orten sind ab sofort unter www.remake-festival.de zu finden oder hier im Programmheft

Freitag 29. November: Ensemble Modern spielt Frank Zappa

(Daniela)

Dass ausgerechnet das Ensemble Modern sich „die letzte Band Frank Zappas“ nennen darf, mag diejenigen verwundern, die den 1993 verstorbenen Musiker vor allem als wilden Rock-Rebellen in Erinnerung haben. Dabei hatte Zappa kurz vor seinem Tod ganz bewusst die Zusammenarbeit mit den Profis der Neuen Musik gesucht, um seine eigenen, für sein Gespür bislang nur unzureichend verwirklichten Klangvorstellungen neu erfahrbar zu machen. „The Yellow Shark“ hieß das 1992 in der Alten Oper uraufgeführte Ergebnis dieser Zusammenarbeit, ein Werk, das Zappa als großartigen Klangvisionär vorstellte. Wie verbunden sich umgekehrt das Ensemble Modern mit der Musik Zappas fühlte, lässt sich unter anderem daran ablesen, dass das Ensemble im Jahr 2000 sein 20-jähriges Bestehen mit dessen schräger Collage „Greggery Peccary & Other Persuasions“ feierte. In einem Sonderkonzert erinnert das Ensemble Modern jetzt an den großen Rock-Avantgardisten.

Alte Oper Frankfurt
Tickets
Foto: Zappa, Ensemble Modern, 1992 © Hans-Joerg Michel


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