11.10.2019
Inhalt: Eigentlich / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE / BIETE / Freitag 11. Oktober: Soulshake! Party / Freitag 11. Oktober: Stereo Total / Freitag 11. Oktober: NIELS FREVERT / Freitag 11. Oktober: XUL ZOLAR / Freitag 11. Oktober: Austellungseröffnung: LEE KRASNER / G E R O L L T E S - von Landsberg und Uli / Zum Abschluss noch etwas über den FSV / Samstag 12. Oktober - 9.11.: Sámi National Theatre Beaivváš / Samstag 12. Oktober: Decibelles / Samstag 12. Oktober: Hill to Hood / Samstag 12. Oktober: Theater I / Sonntag, 13. Oktober: Workshop / Sonntag 13. Oktober: Theater II / Sonntag 13. Oktober: LOKAL Listener / Sonntag, 13. Oktober: FFM/ Weltraum im Schauspiel / 14.-20. Oktober: GegenBuchMasse / Montag 14.-17. Oktober: Europäisches Filmfestival der Generationen / Montag, 14. Oktober: 
Diskussion / Montag 14. Oktober: Gestorben wird morgen / Montag, 14. Oktober: Ausstellung / Montag 14. - Donnerstag, 17.10.: Uncanny Valley Rimini Protokoll / Dienstag 15. bis 19. Oktober: NORSK Festival / Dienstag 15.- Samstag 19. Oktober: OPEN BOOKS / Dienstag 15. - 20. Oktober: B3 Biennale des bewegten Bildes / Mittwoch, 16. Oktober: Weltpremiere / Mittwoch, 16. Oktober: The Practice of Love / Mittwoch, 16. Oktober: FFM/ Tito & Tarantula / VORSCHAU / Samstag 19. Oktober: Party - wortfetzig / Samstag 19. Oktober: Aren & Chima / Montag 21. Oktober: Fortuna Ehrenfeld / Mittwoch 23. bis Sonntag 27. Oktober: 50. Deutsches Jazzfestival / Mittwoch, 23. + Donnertag, 24. Oktober: Trilogie / Donnerstag: 24. Oktober: Andreya Triana / Impressum
Eigentlich

„Danielas Ausgehtipps“ ist eigentlich kein Ort für Politik, sondern für die Kultur, aber es sind nun mal Danielas Ausgehtipps und daher erlaubt mir heute einen anderen Einstieg:
Eigentlich wollte ich am Mittwochabend mit dem Schreiben der Ausgehtipps beginnen, da ich dafür mittlerweile fünf Stunden brauche und ich das Freitagsmorgens nicht mehr alles schaffe...
Als ich am späten Nachmittag nach Hause kam, rief mich meine Freundin (und Chefin und Vorstandssprecherin der Frankfurter Grünen) Beatrix Baumann an und erzählte mir von dem Terrorangriff in Halle. Sie fragte mich, ob ich ihr helfen könnte für 19:00 Uhr eine Mahnwache vor der Westendsynagoge zu organisieren.
Ich rief meine Freundin Ilana an, die Mitglied der Jüdischen Gemeinde ist, und fragte, was sie davon halten würde, wenn wir dort stehen würden und sie sagte: „Ich bin gerade auf dem Weg zum Gottesdienst und es wäre wunderbar, wenn ihr das machen würdet. Das würde uns sehr viel bedeuten“.

Also haben wir das auf die Schnelle organisiert. Ich packte alle Kerzen ein, die ich zu Hause rumliegen hatte, Beatrix schrieb die Presse an und wir informierten über social media. Ich radelte schnell zur Synagoge und freute mich sehr, dass einige Bürger*innen und Freundinnen und Freunde unseren kurzfristigen Aufruf gelesen hatten und zur Synagoge gekommen sind.
Wir haben uns vis-a-vis mit brennenden Kerzen hingestellt. Um halb acht kamen die Gemeindemitglieder aus der Synagoge und viele sind zu uns gekommen und haben uns, mit Tränen in den Augen, gedankt, dass wir dort stehen. (Artikel aus der FNP, Foto:Leonhard Hamerski)

Es waren zwei sehr bewegende Stunden. Es war gut, dass wir da waren und trotzdem stelle ich mir die Frage, wie man mit diesem Hass umgehen soll? Und warum die Politik so wenig tut? Und ich kann die Medien und Politiker*innen nicht verstehen, die von einem Einzeltäter sprechen, denn das war er nicht. Aus den Worten der Rechten, die mittlerweile auch im Bundestag und anderen Parlamenten sitzen, folgen Taten.

Umso mehr kann ich es nicht fassen, dass nächste Woche, auf der Frankfurter Buchmesse, wieder rechte Verlage (Halle 3+4) ihre Hetzschriften ausstellen dürfen.
Ja, ich weiß, dass eine Demokratie unterschiedliche Meinungen aushalten muss, aber ich ertrage es nicht.

Gestern und auch heute haben mich Freundinnen angeschrieben und mich gefragt, was man machen kann, gegen den Hass und die Gewalt. Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht, was wir als Bürger*innen tun können. Esther Schapira vom hr, die gestern einen sehr guten Kommentar in der Tagesschau gesprochen hat, hat jedoch sehr recht, wenn sie sagt: „Mitgefühl schützt niemanden.“ Ich werde mich mit den Freundinnen zeitnah treffen.

Macht den Mund auf und mischt Euch ein, es geht uns alle an!

Viele Grüße


Daniela

Vielen Dank an meine wunderbaren Co-Autor*innen Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel!

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 14 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
(Richtwert: in der Regel zahlen Freund*innen 1,50 pro Monat = 18,- € pro Jahr).
Wenn Du eine Rechnung benötigst, dann schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

WIR WÜNSCHEN UNS SEHR, DASS AUCH MAL NEUE LESER*INNEN GEWINNEN, DAHER MACHT MIT :-)

Antworten für die folgenden Tickets bitte an schwoebke@aol.com (Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt)

  • 1 x 2 Karten für das Eröffnungskonzert des 50. Deutschen Jazzfestivals am 23.10. in der Alten Oper. Wo saß Uli Hoeneß im Gefängnis (siehe Gerolltes)?
  • 1 x 2 Gästelistenplätze für Decibelles am 12.10 im Cave – Frage: Aus welcher Stadt kommt die Band?
  • 1 x 2 Sitzplätze und 1x2 Stehplätze für das Spiel FSV – FC Homburg am 14.10 – Frage: Wer schrieb eine Biografie über Miroslav Klose?
  • 2 x 2 Gästelistenplätze für Jenny Hval im Rahmen des NORSK Festivals am 16.10 – Frage: Was empfiehlt Uwe für Sonntag?
  • 2 x 2 Gästelistenplätze für Todd Terje im Rahmen des NORSK Festivals am 17.10 – Frage: Was empfiehlt Daniela für den 19.10.?
  • 1 x 2 Gästelistenplätze für Fortuna Ehrenfeld am 21.10 im Zoom – Frage: Was ist mein „Lied des Jahres 2019“?
  • 1 x 2 Gästelistenplätze für Andreya Triana am 24.10 im Zoom – Frage: Seit wieviel Jahren gibt es das Deutsche Jazzfestival?
  • 3 x 2 Eintrittskarten für das Europäische Filmfestival der Generationen (freie Filmauswahl). Frage: Welches Amt veranstaltet das Festival in Frankfurt?

Antworten bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com (Die Gewinner*innen werden von Martin oder Petra benachrichtigt)

  • 1 x 2 Karten für Doris Dörrie “Schreibwerkstatt“ am 16.10. um 20:15 Uhr, Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt. Frage: Mit welchem Film ist Doris Dörrie 1985 in Deutschland bekannt geworden?
  • 3 x 2 Karten für die Open Party am 19.10 ab 21 Uhr im Literaturhaus. Frage: Was ist Petras Thema der Woche?
  • 2 x 2 Karten für die Vorstellung Trilogie am 24.10. im Schauspiel Frankfurt. Frage: Wie heißt die Schauspielerin die Asles spielt?
SUCHE / BIETE

Die Caritas sucht HELFENDE HÄNDE
Die kalte Jahreszeit steht bevor. Damit sind auch in Frankfurt wieder viele Menschen in Wohnungsnot auf der Suche nach einem warmen und sicheren Schlafplatz. Zu den verschiedenen Angeboten in der Stadt zählt auch die Winterübernachtung der Caritas in der Bärenstraße, die vom 15. November bis 31. März geöffnet ist. Bis zu 45 Personen finden hier jeden Abend Unterkunft. Zur Organisation und Begleitung vor Ort werden dringend ehrenamtliche Helfer gesucht. Schlafsäcke ausgeben, Aufsicht führen, warme und kalte Getränke anbieten, Gästelisten aktualisieren und auf die Einhaltung der Hausregeln achten - das sind die wesentlichen Aufgaben der ehrenamtlichen Helfer in der Winterübernachtung des Caritasverbands im Ostend. Zusammen mit den Caritas-Mitarbeitern sorgen sie für den reibungslosen Ablauf am Abend und in der Nacht und gewährleisten so, dass Menschen in Wohnungsnot in der kalten Jahreszeit einen warmen und sicheren Schlafplatz finden. Doch aktuell ist das Nachtdienst-Team noch nicht vollständig.

Deshalb veranstaltet der Caritasverband einen Infoabend für Interessierte am 14. Oktober im Tagesaufenthalt für Wohnungslose in der Bärenstraße 1. Der Abend startet um 17.30 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten unter 069 2982-2610 oder klaus.schaefer@caritas-frankfurt.de.
Weitere Informationen finden Sie auch in der Caritas-Tätigkeitsbörse unter www.caritas-frankfurt.de/taetigkeitsboerse
Kontakt Klaus Schäfer, Leiter Tagesaufenthalte für Menschen in Wohnungsnot, Tel. 069 2982-2610, klaus.schaefer@caritas-frankfurt.de

Freitag 11. Oktober: Soulshake! Party

(Daniela)

Yeah! Ich habe nix vor und werde da sein, denn ich mag die DJ's sehr, vor allem Mortimer Coldheart. Schade, dass Mortimer nicht auch nioch was zu Essen mit bringt, denn Mortimer ist eigentlich Mehran, der auch das wunderschöne LUCILLE auf der Eckenheimer betreibt und einer der besten Köche der Stadt ist.

Soulshake! Party
50s to 80s
Soul Funk Mod Big Beat & New Wave
Rare Grooves from the Vault!
 
DJs: Men From O.R.G.E.L • Mortimer Coldheart • Love Cat

Am Freitag 11.10.2019 • Einlass ab 22h • AK 5€
YACHTKLUB • Deutschherrnufer 12 • 60594 Frankfurt am Main
www.yachtklub.de

Freitag 11. Oktober: Stereo Total

(Uwe)

Die Gruppe Stereo Total besteht aus Françoise Cactus, die sich die Zeit zwischen den Bandproben als Radiomoderatorin, Autorin und bildende Künstlerin vertreibt und Brezel Göring, dem Mann, der schon bei der Wahl seines Künstlernamens versucht hat, von Musikkritikern und Feuilletonisten nicht ernstgenommen zu werden. Sie haben begonnen gemeinsam Musik zu machen mit dem festen Vorsatz, Regeln und Vorstellungen über den Haufen zu werfen. Auch mit ihrem neuen Album „Stereo Total – Ah! Quel Cinéma!“. "Ich bin eine Sprachkünstlerin, die den Humor in Kauf nimmt", soll Françoise Cactus einmal über sich selbst gesagt haben. Allerdings hat sie den gewohnten Stereo Total-Wortwitz nicht in allen Texten dieser Platte zum Zuge kommen lassen. Konnte man auf früheren Alben noch von Einflüssen (Chanson, Trash, Disco, R'n'R, Punk, NDW) und musikalischen Stilmitteln sprechen, so sind Stereo Total jetzt in einem Universum angekommen, das nur ihnen allein zu gehören scheint und das an nichts Bekanntes mehr erinnert. Die gekonnte Produktion von Françoise Cactus auf 8-Spur-Kassetten-Technik trägt zum außergewöhnlichen Klangerlebnis bei. Brezel Göring spielt wie immer auf Musikinstrumenten, die wohl nur Kinder in bildungsfernen Haushalten jemals zu Gesicht bekommen haben: Plastikbabyorgeln und schauderhafte Mäuseklaviere, dazu Selbstbaugitarren, die von einem handwerklich unbegabten Schreiner zusammengeleimt worden zu sein scheinen.
 
Zoom
Brönnerstraße 5-9, leider nicht barrierefrei
Beginn: 21 Uhr
VVK 21,50 € zzgl. Gebühren
Foto: Presseinfo

Freitag 11. Oktober: NIELS FREVERT

(Uwe)
 
Der Hamburger Frevert macht ganz wunderbare Musik, ob mit seiner ehemaligen Band Nationalgalerie oder alleine. Sein neues Album Putzlicht habe ich sehnsüchtig erwartet und wurde nicht enttäuscht.
Frevert ist der ewige Geheimtipp und Kritikerliebling – von Musikerkollegen verehrt, von einigen zehntausend Fans geliebt und von der breiten Masse ignoriert. Nach seinem letzten, 2014 erschienenen Album „Paradies der gefälschten Dinge“ muss irgendwas mit dem Mann passiert sein. Ich weiß nicht was, auf jeden Fall hat Frevert anderthalb Jahre lang keine Gitarre angerührt. Fünf Jahre nach „Paradies der gefälschten Dinge“, einem Album, das mir persönlich etwas zu sehr nach Songwriter klang, erschien kürzlich „Putzlicht“ und (fast) alles ist anders: Frevert hat das Korsett des Liedermachers abgestreift und seine neuen Songs – zusammen mit dem Produzenten Philipp Steinke (Boy, Kettcar) – in einen großen, druckvollen, unaufgeregten und modernen Bandsound gegossen. Es gibt kaum noch Streicher, die Gitarren stehen unter Strom, alles ist offen und warm – Musik wie eine Umarmung, ein Sound, der einen auffängt, trägt und sanft nach vorne schiebt. Anspieltipp: „ich suchte nach Worten …“.
Schön und live auch ganz toll. Ich konnte ihn bereits beim Heimspiel Knyphausen im Juli sehen. Gott sei Dank, denn wenn er ins Nachtleben kommt, bin ich in Urlaub.
 
NACHTLEBEN
Frankfurt, Kurt-Schumacher-Str.
VVK 24 Euro zzgl. Gebühren
Beginn: 20 Uhr
Nicht barrierefrei
Foto: Hompage Batschkapp

Freitag 11. Oktober: XUL ZOLAR

(Uwe)
 
Das Kölner Quartett XUL ZOLAR kombiniert sanfte Popmelodien im Stile von TALKING HEADS mit knisternden Field Recordings à la SHLOHMO zu seinem ganz eigenen Entwurf von Indie-Pop. Nach unzähligen  Liveauftritten ist im letzten Jahr endlich das große Debütalbum „Fear Talk“ erschienen. Darauf entwickeln XUL ZOLAR gefühlige Popsongs, die dennoch eine gute Portion Aufmerksamkeit einfordern. Warme Basslines erzeugen in Kombination mit plätschernden Synthies im Stile der 80er eine elektronische Klangästhetik zum Wohlfühlen. Was XUL ZOLAR aber so besonders macht, ist die Unterbrechung dieser Harmonie durch unerwartetes Klirren und Wimmeln der unzähligen Percussion- und Drumsounds - mal zurückhaltend, mal ganz offensiv. In Kombination mit der bittersüßen Melancholie der Texte und dem butterweichen Gesang von Frontmann Roland Röttel, schaffen die vier Kölner ungeahnt spannende und gleichsam hypnotische Tracks. Wie brillant das Ganze live klingt, davon könnt ihr euch bald selbst überzeugen, wenn LOTTE LINDENBERG die vier Kölner wieder in ihrem Studio willkommen heißt.
 
LOTTE LINDENBERG

Frankfurt, Frankensteiner Str. 20
VVK 11 Euro zzgl. Gebühren
Beginn: 20:30 Uhr

Freitag 11. Oktober: Austellungseröffnung: LEE KRASNER

(Daniela)

Ich hoffe meine Freundin Tina ist nicht im Urlaub und hat Zeit mit mir in die Ausstellungseröffnung zu gehen, denn sie hat Kunst studiert und mit ihr macht es echt viel Freude ins Musuem zu gehen.

"Eine Pionie­rin des abstrak­ten Expres­sio­nis­mus ist nach mehr als 50 Jahren in einer großen Retro­spek­tive wieder in Europa zu sehen: Lee Kras­ner. Die Ausstel­lung der SCHIRN erzählt die Geschichte einer der unbe­irr­bars­ten Künst­le­rin­nen des 20. Jahr­hun­derts. Präsen­tiert wird das Gesamt­werk der US-Ameri­ka­ne­rin, darun­ter Selbst­por­träts, Aktdar­stel­lun­gen in Kohle, die streng geome­tri­schen Little Images oder wegwei­sende Gemälde der Prophecy-Reihe, expe­ri­men­telle Haupt­werke der Umber- und Primary-Serie und späte Colla­gen. Lee Kras­ner war Mitglied der Ameri­can Abstract Artists und pflegte Freund­schaf­ten zu Ray Eames, Willem de Koon­ing und Franz Kline. Lange Zeit stand sie als Künst­le­rin im Schat­ten ihres Ehemanns Jack­son Pollock. Nach dessen frühem Tod bei einem Auto­un­fall 1956 entschied sie sich, Pollocks Atelier zu nutzen, und leitete damit eine neue Phase ihrer künst­le­ri­schen Karriere ein. Erst­mals konnte sie auf monu­men­ta­len, nicht aufge­zo­ge­nen Lein­wän­den arbei­ten. Es entstan­den einige ihrer bedeu­tends­ten Arbei­ten, u. a. „The Guar­dian“, „Happy Lady“, „Combat“ oder „Siren“. Anders als andere Künst­le­rin­nen und Künst­ler ihrer Zeit, die eben­falls unge­gen­ständ­lich malten, entwi­ckelte Kras­ner nie einen „signa­ture style“, sondern reflek­tierte ihre Praxis mit dem Anspruch, ihre Bild­spra­che stets neu zu erfin­den. In einer Überblicksschau wird die große Künstlerin nach mehr als 50 Jahren wieder in Europa gewürdigt. Die Ausstellung der SCHIRN erzählt die Geschichte einer der unbeirrbarsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.



Die Ausstel­lung wird kura­tiert und orga­ni­siert vom Barbi­can Centre, London in Koope­ra­tion mit der SCHIRN, dem Zentrum Paul Klee, Bern und dem Guggen­heim, Bilbao.

Mehr Infos: https://www.schirn.de/ausstellungen/2019/lee_krasner/

© Pollock-Krasner Foundation/VG Bild-Kunst, Bonn 2019. Courtesy the Jewish Museum, New York.

G E R O L L T E S - von Landsberg und Uli

(Uwe)

Landsberg am Lech ist eine Kreisstadt in Oberbayern. Das Mittelzentrum liegt an der Romantischen Straße und zählt laut Deutschem Wetterdienst zu den sonnigsten Städten Deutschlands. Die Sonne in dem kleinen Städtchen mit seiner gut erhaltenen Altstadt scheint aber nicht für jeden, der nach Landsberg kommt. Denn in Landsberg gibt es neben einer Reihe sehenswerter Bauwerke auch ein Gefängnis und eine Vergangenheit im Nationalsozialismus, auf die man nicht stolz sein kann. So schickten die Nazis noch Ende April 1945, also kurz vor der Kapitulation, KZ-Häftlinge aus dem Konzentrationslager Landsberg/Kaufering auf den „Dachauer Todesmarsch“ und ein widerlicher Widerling schrieb in seiner Landsberger Zelle „Mein Kampf“. Nach dem Krieg diente das Landsberger Gefängnis, in dem Hitler 1924 seine Strafe für einen gescheiterten Putsch verbüßte, bis 1958 der amerikanischen Besatzungsmacht für die Unterbringung deutscher Kriegsverbrecher, wovon einige bis 1951 dort aufgehängt wurden.
 
Seit 1959 wird die Einrichtung als Justizvollzugsanstalt betrieben. Prominente Häftlinge seitdem waren: der Erpresser von Susanne Klatten, Helg Sgarbi, Promi-Redakteur und Baby Schimmerlos-Vorlage Michael Graeter und Wurstkönig Uli Hoeneß. Uli Hoeneß, wegen Steuerhinterziehung verurteilt, hatte in dieser Stadt und an diesem Ort genug Zeit und gute Gründe, einmal innezuhalten, seine Bedeutung und die des Fußballs im Allgemeinen zu hinterfragen und sein Verhalten nachhaltig zu verändern. Chance vertan! Nach einer kurzen Pause polterte er wie früher, so als wäre nie etwas passiert: Gegen die Presse, gegen den DFB, gegen andere Vereine, gegen Jogi Löw (meinetwegen) oder gegen einen Ersatztorwart der Nationalmannschaft, der aufgrund der von ihm in den letzten Jahren gezeigten Leistungen beim FC Barcelona völlig zurecht einen Anspruch auf einen Einsatz im Nationalteam formulierte. Im Tor der Nationalmannschaft steht aber Manuel Neuer und den in Zweifel zu ziehen bedeutet, den großen FC Bayern München zu attackieren. Sowas kann der Hoeneß einfach nicht ertragen, das nimmt er persönlich. Jogi Löw hatte im vergangenen Jahr zu seiner eigenen Rettung die Herren Hummels, Boateng und Müller aus seiner Seilschaft abgeschnitten und fallen lassen. Das wurde von den Bayern ebenfalls heftig kritisiert. Die genannten Spieler spielen aber mittlerweile auch in München keine besondere Rolle mehr (oder garnicht mehr dort). Da sagt der Uli aber nichts, das interessiert den Hoeneß überhaupt nicht. Von Boykott der Nationalmannschaft durch die Bayern war kürzlich sogar die Rede, was gleichsam populistisch wie unrealistisch ist. Unter anderem, weil sich so ein cleveres Kerlchen wie National- und Bayernspieler Joshua Kimmich niemals auf so einen Unsinn einlassen würde. Egal, mittlerweile hat sich Löw ja auf Neuer als festen Torwart festgelegt. "Ich habe mehrfach betont, dass Manuel Neuer unser Kapitän und somit für uns aktuell auch unsere Nummer eins ist ". Da wird er sich aber freuen, der Uli und sich denken, warum nicht gleich so. Mich nervt es. Hoeneß sollte einfach ruhig sein (wird er niemals schaffen), nach seinem sicher tränenreichen Ausstieg als Präsident der Bayern demnächst mit seiner Uschi zur Ruhe kommen und ein schönes Leben in Miesbach genießen.
 
Zwischendrin etwas über Andreas Möller
Andreas Möller wird Chef des Nachwuchsleistungszentrums der Eintracht. Der Präsident des Vereins, Peter Fischer, sieht die Sache wohl so: „ …vor allem wollen wir mehr Toptalente aus der Region für Eintracht Frankfurt gewinnen. Andreas Möller steht als einer der erfolgreichsten Offensivspieler Deutschlands für individuelle Klasse und Tempo. Das sind Qualitätsmerkmale, die wir verstärkt in unserem Nachwuchsfußball brauchen, fordern und fördern wollen.“ Klingt nach einem Plan. Die Personalie Möller wurde und wird trotzdem von Teilen der Eintrachtfans als Angriff auf die DNA der Eintracht gewertet und heftig kritisiert, weil Möller kurzgefasst das genaue Gegenteil vom vereinstreuen Charly Körbel ist. Auch Meinungsäußerungen gegen Fredi Bobic blieben nicht aus, nachdem dieser die Entscheidung von AG und Verein etwas bockig, für den emotional nicht aufgeladenen Fan aber inhaltlich durchaus nachvollziehbar, verteidigte. Möller wurde über Plakate und Flugblätter als „Hurensohn“ und „Verräter“ beschimpft. Wenn solche Plakate die DNA der Eintracht und ein ernstzunehmender Diskussionsbeitrag sein sollen, dann halte ich eher zu Möller, obwohl ich den persönlich nie mochte (auch wenn er für Schalke spielte). Und zu Bobic halte ich sowieso, was der aus der Eintracht gemacht hat (sportliche Entwicklung und Außendarstellung) ist brillant. Man kann über alles diskutieren, die Frage ist nur wie.

Zum Abschluss noch etwas über den FSV

Der FSV verlor am Feiertag 0-1 in Elversberg. Das Tor fiel spät (87. Minute), so mussten die Bornheimer ohne Punkt aus dem Waldstadion Kaiserlinde abreisen.  Elversberg (3. Platz) liegt wie Homburg (4. Platz) und Saarbrücken (1. Platz) im Saarland, da kann man schon behaupten, dass die Tabellenspitze gerade fest in saarländischer Hand ist. Homburg kommt als nächster Gegner am Montag (!) um 20:15 Uhr auf den Bornheimer Hang. Beim FC Homburg startete übrigens Miroslav Klose durch. Der Verein war der wichtige Karriereschritt zwischen dem gerne erwähnten Jugendclub Kloses, der SG Blaubach-Diedelkopf aus der Bezirksliga, und dem 1 FC Kaiserslautern. Kleiner Tipp: Nach seiner erfolgreichen Karriere wurde Klose dadurch geadelt, dass der beste Sportautor überhaupt, Ronald Reng, kürzlich eine unterhaltsame Biografie („Miro“) über ihn geschrieben hat.

Samstag 12. Oktober - 9.11.: Sámi National Theatre Beaivváš

(Daniela)

Norwegen ist dieses Jahr Gastland der Buchmesse und das Museum für Angewndte Kunst hat etwas Besonderes ins Programm geholt:

Im Rahmen der Ausstellung House of Norway, mit der das Museum Angewandte Kunst die Vielfalt norwegischer Kunst und Kultur feiern wird, ist auch das Sámi National Theatre Beaivváš (SNTB) zu Gast. Zwischen Oktober und November werden sie in einer eigens dafür konzipierten Bühnenlandschaft innerhalb der Ausstellung insgesamt 24 Aufführungen ihres Stückes Johan Turi in samischer Sprache mit deutschen und englischen Untertiteln darbieten. Das Theaterstück hatte in Oslo 2017 seine Weltpremiere und wird nun erstmals außerhalb von Norwegen zu sehen sein.
Die Inszenierung erzählt von dem ersten samischen Schriftsteller Johan Turi, der zu Beginn des Stückes davon träumt ein Buch zu veröffentlichen. Er möchte damit besonders den norwegischen Behörden die Lebensumstände der Sámi näher bringen und so die Regierungen dazu bringen, ihre festgefahrene Haltung zu dem indigenen Volk, das sich über Landesgrenzen hinweg über ganz Skandinavien und Russland verteilt, zu ändern.
In einem Zug, der Skandinavien durchquert, trifft er auf den Geschäftsmann Hjalmar Lundbohm aus Kiruna. Im selben Zug befindet sich auch die dänische Künstlerin und Anthropologin Emile Demant. Wird diese Begegnung zu einem einschneidenden Erlebnis führen, das Turi dabei helfen wird seinen Traum zu verwirklichen? Das Stück handelt von der Entstehung eines Buches, aber vor allem von Träumen, Verlockungen, Zweifeln, Verführung und Gewissensbissen.
Der Hauptprotagonist des Stücks, Johan Turi (1854-1936), war ein samischer Rentier-Halter und versierter Wolfsjäger aus Guovdageaidnu im Norden Norwegens und gilt als erster Sámi-Schriftsteller. Turi zog in den 1870er Jahren mit seiner Rentierherde und Familie nach Kiruna im Norden Schwedens. Dort veröffentlichte er 1910 sein erstes Buch in samischer Sprache: Muitalus sámiid birra. Mit Texten und Illustrationen erzählt das Buch von samischen Rentierhaltern und ihren Traditionen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei beschreibt er die Sámi und ihre Überlebenstechniken, ihre Medizin, ihr Naturverständnis, ihre mündlich überlieferten Erzählungen, Gebete und Lieder. Turi legt Zeugnis ab von einer traditionsreichen Lebensform und von ihrer Bedrohung durch die moderne Zivilisation. Das Buch wurde später in die schwedische, englische, deutsche, ungarische, japanische, italienische und finnische Sprache übersetzt.
https://www.museumangewandtekunst.de/de/veranstaltungen/das-sami-national-theatre-beaivvas-sntb-spielt-johan-turi/

Samstag 12. Oktober: Decibelles

(Uwe)

„Wir haben angefangen, als wir noch zur Schule gingen. Wir hatten zusammen Musikunterricht und spielten Klavier. Unsere Freunde hatten schon eine Punkrock-Band und wir wollten nicht nur Teenager-Groupies sein. Wir wollten auch Musik machen und so haben wir uns Gitarre und Schlagzeug zu Weihnachten gewünscht und dann losgelegt“. Erzählte ein Gründungsmitglied vor einigen Jahren in einem Interview über die Band, bei der - laut dem Musikportal mit dem etwas gewöhnungsbedürftigen Namen „bierschinken.net“ - „vor allem der schneidende Gesang, die noisige Gitarre, der brutale Bass und das unkonventionelle Schlagzeugspiel in Kombination mit gereizten Pop-Elementen und deutlicher Riot-Grrrl Inspiration einen mitreißenden Sound erzeugen.“ Das Trio aus der Frankfurter Partnerstadt Lyon vermengt Explosives aus Noise, Punk und Edgy Pop zu einer Soundexplosion. Mit im Gepäck haben Decibelles ihr aktuelles Album "Rock Francais", eingespielt in Chicago, dem aktuellen Wohnort von Bastian Schweinsteiger.
 
THE CAVE
Frankfurt, Brönnerstraße 11
Beginn 20.30 Uhr
VVK 11 Euro zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei

Samstag 12. Oktober: Hill to Hood

(Uwe)

Das Trio Hilltop Hoods aus Adelaide ist wohl der bekannteste und erfolgreichste HipHop Act Australiens. Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 veröffentlichte die Band, bestehend aus den beiden MCs Suffa und Pressure und DJ Debris, neun Studioalben. Der Erfolg der Hilltop Hoods beschränkt sich allerdings nicht nur auf Australien. Mit ihren fantastischen Live-Shows haben sie sich auch international ein begeistertes Publikum erspielt. Sie spielten überall auf der Welt und traten auf renommierten Festivals wie Glastonbury, Splendour In The Grass, T In The Park, Oxygen, Openair Frauenfeld und Splash auf, jetzt kommen sie im Rahmen ihrer THE GREAT EXPANSE WORLD TOUR 2019 in die Frankfurter Batschkapp

Batschkapp
Frankfurt, Gwinnerstr. 5
Beginn / Einlass: 19 Uhr
VVK 28 € zzgl. Gebühren
Barrierefrei
Foto: Presseinfo

Samstag 12. Oktober: Theater I

(Daniela)

Ich kann es garnicht glauben, dass es schon wieder drei Jahre her ist, dass ich HASS - La Haine, nach dem Film von Mathieu Kassovitz, im Theater Landungsbrücken gesehen habe. Es war ein unglaublicher Abend. Ein Jahr später (2017) wurde der Regisseur Linus mit dem Hauptpreis der Hessischen Theatertage ausgezeichne!

Im letzten Jahr traf ich Hadi, einen der drei Hauptdarsteller, bei Rock gegen Rechts und er sagte: "Du musst unbedingt nochmal kommen, denn wir haben noch sehr am Stück gearbeitet." Ich bin sehr froh, dass es heute endlich klappt!

"Der Horizont, den der Regisseur Linus Koenig im Frankfurter Theater Landungsbrücken mit seiner Bühnenadaption von Mathieu Kassovitz' "Hass" aufmacht, ist jedenfalls gewaltig. (...) Ein starker Auftakt, der jeden einzelnen in seinem human verbrämten Voyeurismus ganz persönlich trifft. (...) Überdies sind Jochen Döring, Amin Biemnet Haile und Hadi Khanjanpour als halbstarke Kumpel wirklich grandios". Sagt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

"Mit nur einer schäbigen Couch als Requisite, in französisch blau-weiß-roten Trainingsklamotten füllen sie [die Schauspieler] den Raum anderthalb Stunden lang mit geradezu vibrierender Energie. Mal quetschen sie sich auf die Couch und vernuscheln, -flüstern und -kichern dort ihre Texte – aber man spitzt die Ohren. Mal bauen sie sich aggressiv, breitbeinig auf, machen das Publikum an, lassen Gefährlichkeit durchblitzen. Sie können dick auftragen, sie können sich zurücknehmen." Sagt die Frankfurter Rundschau (FR)

"Regisseur Linus Koenig hat das Trio Randale mit starken Spielern aus der freien Szene der Stadt besetzt. (...) Alles muss raus und kommt es auch. Die Darsteller machen das mitreißend souverän, springen wie aufgedreht in ihre Rollen und wieder raus. (...) Au Backe: richtig gut. " (Strandgut)


REGIE Linus Koenig
MIT Amin Biemnet Haile, Jochen Döring und Hadi Khanjanpour
MUSIK Thomas Buchenauer (MESSER BRÜDER)
DRAMATURGIE Hannah Schassner

weiterer Termin 21.12.2020
Theater Landungsbrücken
Gutleutstraße 249

Sonntag, 13. Oktober: Workshop

(Petra)

Mein Thema der Woche ist weniger Buchmesse als Selbermachen. Fragt lieber nicht. Kreativ werden könnt ihr heute beim Siebdruck-Schnupper-Workshop von Lichtblau (deren Arbeiten ihr bestimmt kennt – zum Beispiel die Augenmädchen, die man nicht vergisst, wenn man sie einmal gesehen hat). Dabei gibt es nicht nur spannende Einblicke, sondern Ihr könnt auch ein eigenes Motiv in einer selbstgewählten Farbe drucken: Dein Motiv auf 10 Shirts! Oder Taschen, Kissen, Pappen, Leinwand? Ihr bekommt eine Anleitung zugeschickt, wie ihr eure Vorlage gestaltet oder könnt ein Motiv am Drucktag selber zeichnen, bzw. aus vorhandenen Sieben auswählen. Dann werden die Siebe belichtet beziehungsweise bedruckt. Toll!

Schnupper-Workshop Siebdrucken
Lichtblau Siebdruck
Atelierfrankfurt Schwedlerstrasse 1 - 5
Uhrzeit: 11 - 16:30 Uhr, Kosten: 85 Euro, max. 7 Personen (Auflage 10 Drucke inklusive Farben, Papier, Andruckstoff, Vorlagenformat bis DinA4, Shirts und Stoff selber mitbringen oder Taschen/ Turnbeutel im Kurs kaufen), Anmeldung unter: https://www.lichtblau-siebdruck.de/workshops-in-der-siebdruckwerkstatt/

Sonntag 13. Oktober: Theater II

(Daniela)

Zweimal am Wochenende ins Theater ist mir dann doch zuviel... Wobei das Stück von Linus sich schon verdammt gut anhört...

"Ich liebe Dich so sehr, ich will dich töten und töten."

Es ist das Ende der Welt und wir fühlen uns fein. Denn wir haben keine Vergangenheit und keine Zukunft. Nur eine Gegenwart voller Monster. Monster wie Du und ich.

Philip Ridleys Portrait einer Gesellschaft, in der Gewalt ganz selbstverständlich gelebt wird, regt auf. Den Verleger, der sich weigert, das Stück drucken zu lassen. Den Kritiker, der von kranken Phantasien des Autors schreibt und doch nur sich selbst meint. Den Zuschauer, der das Theater in Scharen fluchtartig verlässt. Und den Zuschauer, der da bleibt und sich nicht traut, hinzuschauen. Der Rest erlebt MITUNTER IST BRUTALITÄT DAS EINZIGE MITTEL GEGEN TRAURIGSEIN als eine poetische Liebeserklärung. An die Kraft des Geschichtenerzählens, der Imagination und der Liebe.

Menschen, denen das gefällt, gefällt auch Trainspotting, Clockwork Orange, Walking Dead und … The Sound of Music.

Linus Koenig (Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis der Hessischen Theatertage 2017 für HASS) hetzt seine 8 Schauspieler*Innen aufeinander, ineinander und durch einen flashig-trashigen Alptraum, von dem wir uns wünschten, er wäre sehr viel weiter in der Zukunft, als er es tatsächlich ist.

Theater Landungsbrücken
Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt, barrierefrei
20:00 Uhr
Weitere Termine: 31.10., 20.11.

Sonntag 13. Oktober: LOKAL Listener

(Uwe)

Am Sonntag gibt es den nächsten LOKAL Listener von und mit dem grossartigen Gregor Praml. Weil ich am Samstagabend von einem kurzen Nordseeurlaub mit meinen Geschwistern zurück bin, kann ich hingehen.
Gregor hat diesen Monat Maximilian Shaikh-Yousef zum Reden und Musizieren zu Gast.
„Sein Gespür für interessante Themen und vielseitige Klangfarben hat Shaikh-Yousef 2018 das mit 10.000 Euro dotierte Frankfurter Jazzstipendium beschert. Der Saxofonist ist ein junger Senkrechtstarter, er hat gerade mal die 25 passiert und ist schon so weit, dass man seinen individuellen Ausdruck hören kann. Aber er spielt nicht nur, er schreibt auch selbst für seine Bands und Projekte. Da ist unter anderen das Shaikh Quartett oder das Ensemble SH4iKH 9, dem man nachsagt, es sei elektrisierend, filigran und gern auch mal brachial." Hingehen, besser kann man einen Sonntagmorgen kaum verbringen.

Mousonturm
Frankfurt, Waldschmidtstr. 4, Barrierefrei
Beginn: 11 Uhr
VVK € 16, inklusive kleinem Snack,
Foto: (c) Luisa Melzig

Sonntag, 13. Oktober: FFM/ Weltraum im Schauspiel

(Andrea)

Zwei Dinge über die ich mich heute ärgere: Erstens: Das Ferienende. Adieu Du süßer Müßiggang und leider auch Tschüss Sommer, Spätsommer, bis zum nächsten Jahr. Zweitens: Dass ich keine Zeit habe heute ins Schauspiel zu gehen und die Arbeiten von Parastou Forouhar anzuschauen bzw. zu erleben. Blöd. "Die neue Reihe »Weltraum« versteht sich als Open Space, als ein Raum, in dem es um die Frage geht, wie wir in Zukunft leben wollen. Künstler_innen aus der Region füllen die Box mit ihren Werken und Aktionen zu den Diskursen unserer Zeit. Die Künstler_innen, die hier leben und arbeiten, schöpfen aus vielfältigen kulturellen Erfahrungen. Wo werden diese Positionen sichtbar? Welche Geschichten wollen wir erzählen? Eröffnet wird die Reihe von der aus dem Iran stammenden Künstlerin Parastou Forouhar. Seit 1991 lebt Forouhar in Deutschland. Ihre Werke spielen mit der Schönheit der Ornamentik und sind doch nie nur dekorativ. Gewalt, Folter, Systemkritik offenbaren sich wie eine verborgene, erst zu entdeckende Schicht in betörend schönen Wandbildern, Fotografien und visuellen Installationen.

Schauspiel Frankfurt
16 bis 18 Uhr
Neue Mainzer Straße 17
60311 Frankfurt am Main

14.-20. Oktober: GegenBuchMasse

(Daniela)

Das andere Buchmessenprogramm. Danke an alle Ehrenamtlichen vom ExZess für Euer tolles Engagement.

"Seit 1996 laden wir zu unserer Veranstaltungsreihe „GegenBuchMasse“ ein, die zeitlich parallel zur Frankfurter Buchmesse an verschiedenen Veranstaltungsorten in Frankfurt, Wiesbaden und Aschaffenburg stattfindet. Die „GegenBuchMasse“ wird von verschiedenen Gruppen, Veranstaltungsorten und Initiativen getragen und versteht sich als Forum für kritische Gedanken. Sie bietet vor allem politisch linken
Autor*innen und (Klein-) Verlagen, die in der Masse der Neuerscheinungen meist übersehen werden, die Möglichkeit, ihre Bücher und kritischen Gedanken vorzustellen. Das ganze Programm gibt es hier.

Hier ein Auszug:
Wir beginnen dieses Jahr mit zwei Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung und Öknomie. Am Montag (14.10.) wird das Autor*innenkollektiv Capulcu sein neues Buch "Delete. Künstliche Intelligenz - digitalisierte Fremdbestimmung" präsentieren. Am Dienstag (15.10.) werden Dagmar Paternoga, Sylvia Honsberg und Werner Rätz diskutieren wie Digitalierung zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens genutzt werden kann. Am Mittwoch wird
Rona Lorenz ihr Buch "Ja heißt ja? Feministische Debatten um einvernehmlichen Sex" vorstellen. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Veranstaltungsreihe sind dieses Jahr historische und aktuelle soziale Kämpfe. Am Mittwoch (16.10.) stellt
Peter Wahl sein Buch "Gilette Jaunes" über die Bewegung der so genannten Gelbwesten in Frankreich vor. Ebenfalls am Mittwoch (16.10.) gibt es eine Lesung mit Hanna Poddig über verschiedene Akteur*innen und Themen der Klimabewegung. Am Donnerstag (17.10.) geht es um soziale Kämpfe in der Türkei und Rojava: Alp Kayserilioglu stellt den Sammelband "Kampf um Rojava. Kampf um die Türkei" vor.
Dieses Thema wird nochmal in der langen Lesenacht am Samstag (19.10.) aufgegriffen werden. Dort diskutieren Verleger*innen über ihr Gemeinschaftsprojekt gegen Zensur: Eine Neuedition der Bücher des Mesopotamien Verlages, der 2019 in Deutschland verboten wurde. Außerdem wird in der langen Lesenacht das Squatting Everywhere Collective das Buch über "Squatting Movements Today" vorstellen; Vera Bianchi und Renée Steenbock werden über die "Mujeres Libres", eine Gruppe anarchafeministische Kämpferinnen im Spanischen Bürgerkrieg, berichten.

Alle unsere Veranstaltungen waren und sind für Besucher kostenfrei, sie werden durch das Engagement der beteiligten Personen sowie durch Spenden finanziert.

Alle Zeiten und Veranstaltungsorte entnehmt bitte dem Programm.

Montag 14.-17. Oktober: Europäisches Filmfestival der Generationen

(Daniela)

Ich werde wohl den Dienstag von 15:00-22:00 Uhr im Kino verbringen, weil ich mir "Britt-Marie war hier" (15:00 Uhr), "Gestorben wird morgen" (17:30 Uhr) und "Song für Marion" (20:00 Uhr) anschauen möchte.

Das Europäische Filmfestival der Generationen macht zum zehnten Mal Station in Frankfurt. 
Von Montag, 14. Oktober, bis Donnerstag, 17. Oktober 2019, werden im Kino CineStar Metropolis am Eschenheimer Turm Filme aus verschiedenen Ländern rund um das Thema Älterwerden gezeigt.

Die feierliche Eröffnung findet am 14. Oktober im Kino CineStar Metropolis am Eschenheimer Turm mit einem Empfang und anschließender Vorführung des französischen Films „Eine bretonische Liebe“ statt.

 An den Folgetagen erwarten Sie dann noch weitere Filme über das Älterwerden für Alt und Jung mit der Möglichkeit, im Anschluss mit Filmschaffenden und Wissenschaftlern über den Film und das Alter(n) zu diskutieren.

 

Das ganze Programm findet ihr hier.

Montag, 14. Oktober: 
Diskussion

(Petra)

Leider kann ich dieses Mal gar nicht dabei sein, aber Euch lege ich sie umso mehr ans Herz – die Fortsetzung unserer #bootsgespräche von urban shorts. Denn wann sonst werdet Ihr die Gelegenheit haben, den langjährigen Geschäftsführer des Kulturfonds FrankfurtRheinMain und seine Nachfolgerin Karin Wolff gleichzeitig mit Euren Fragen und Ideen „löchern“ zu können? Es geht um einen Blick zurück und um den Blick voraus auf die kommenden Jahre. Es geht um die Rolle der Kunst und der Künstler*innen in Region und Gesellschaft. Darum, wie der Fonds deren Strahlkraft und deren Schaffen fördern und befördern kann. Und: Geht es »nur« um Geld oder um mehr bei einem Kulturfonds? Kultur zwischen Wertschaffung, Wertschätzung und Wertschöpfung - Darüber diskutieren die Gäste und das Publikum in offener Runde auf Deck, danach im losen Gespräch an Bar und Reling des Yachtklubs.

# bootsgespräch: Kulturfonds trifft Kulturschaffende: WAS MACHEN WIR MIT DEM GELD?
Im Gespräch mit Karin Wolff und Helmut Müller
Yachtklub (wettergeschützter Teil)
Alte Brücke, Deutschherrnufer, Uhrzeit: Einlass: 18:00 Uhr, offenes Podiumsgespräch: 19:00 Uhr Get-to-gether: 20:30 Uhr, Eintritt: frei, mehr Infos: www.bootsgespraeche.de

Montag 14. Oktober: Gestorben wird morgen

(Daniela)

In Kooperation mit Orfeos Erben zeigt das Bürgerinstitut den Film „GESTORBEN WIRD MORGEN“ und lädt im Anschluss zu einer Diskussion ein. Wäre ich nicht auf dem 81xten meines Vaters, wäre ich da gerne hin, denn das Thema interessiert mich sehr und schon der Trailer ist  klasse: https://www.youtube.com/watch?v=OMgOSo569ho

Die Regisseurin Susan Gluth zeigt und diskutiert mit Ihnen sowie Prof. Dr. Frank Oswald (Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung
der Goethe-Universität), Rudolf Dederer (Autor und Stadtteilhistoriker) und Heidrun Freudenberger (Bürgerinstitut e.V., Projekt Lesefreuden) über Ihren Dokumentarfilm: „Very Senior – Attitude is everything (Gestorben wird Morgen)”, Deutschland/USA 2019


Orfeos Kino
Hamburger Allee 45, leider nicht barrierefrei
60486 Frankfurt
Ansprechpartnerin: Nicole Blumenthal
E-Mail: treffpunkt@buergerinstitut.de

Montag, 14. Oktober: Ausstellung

(Martin)

Was bleibt - Eine Ausstellung von Stefanie Grohs

Ihr erinnert euch an die gestreiften Stoffbinden, die - um Bäume gewickelt – vor einigen Jahren im Stadtbild auftauchten!? Der Stoff erinnerte an Kleidung von KZ-Häftlingen. Das war beabsichtigt. Die Künstlerin Stefanie Grohs machte mit dieser Kunstaktion aufmerksam auf Frankfurter Stadtgeschichte: 1600 Menschen waren im Nationalsozialismus als Häftlinge in einem Frankfurter Konzentrationslager (Außenlager Adlerwerke) inhaftiert, wurden gequält, geschändet und durch Arbeit vernichtet. 1600 Bäume wurden 2015 zu Zeitzeugen und für insgesamt sieben Monate zu Repräsentanten von individuellen menschlichen Schicksalen. ‚MITTEN UNTER UNS’ hieß die Ausstellung und Stefanie Grohs ließ sie mitten unter uns entstehen und wirken.

‚Was bleibt’ – so ist eine neue Ausstellung von Stefanie Grohs überschrieben. ‚Was bleibt’ von einem Menschen? Mit dieser Frage hat sich Stefanie Grohs beschäftigt und ihre neuen Werke sind gleichsam Spuren, Resultate dieser Auseinandersetzung und vielleicht auch der Versuch, Antworten zu finden: „Eine historische Fotografie in Schwarz/Weiß zeigt eine Dame neben einer Parkbank, ein anderes Bild ein sitzendes Paar auf einem Sessel. Auf einem weiteren Foto sind zwei turnende Frauen vor einer Sprossenwand zu sehen. Dass es sich um eben diese beschriebenen Personen handelt, ist jedoch nur zu erahnen. Wer sich auf die Spur der neuen Arbeiten von Stefanie Grohs begibt, findet nur Fragmente von alten Fotografien. Die Künstlerin lenkt den Blick ihres/ihrer Betrachter*innen mit Hilfe von Schablonen, die einst für partielle Abdeckungen in Foto-Ausbelichtungen verwendet wurden, durch gezieltes Abdecken bestimmter Bereiche auf ausgewählte Teile der historischen Fotografien. Grohs verwendet auch transparentes Trennpapier alter Fotoalben, was uns mit seinem Spinnennetzmuster unmittelbar an Omas Fotoalben erinnert. Hinter dem dünnen Papier scheinen die abgebildeten Personen zu verschwinden. Sie wählt wie so häufig das künstlerische Gestaltungsmittel der Collage. Diese und auch einige Readymades, verweisen in der Ausstellung Was bleibt auf das Thema des Andenkens oder auch Gedenkens, mit dem sich Grohs bereits in der Vergangenheit auseinandersetzte.“  

Stefanie Grohs bleibt ihrem Prinzip treu: „den Fundus für ihre künstlerischen Arbeiten mit Materialien vom Flohmarkt, aus Haushaltsauflösungen oder auch vom Sperrmüll zu gestalten, befinden sich neben Postkarten und Zeitschriften inzwischen auch einige Fotosammlungen in ihrem Besitz. Diese erzählen teils ganze Lebensgeschichten und haben die Künstlerin dazu veranlasst, sich mit ihren neuen Arbeiten der Frage zu widmen, was von einem Menschen bleibt.“

Dauer der Ausstellung: 14. Oktober bis 2. Dezember 2019
Öffnungszeiten: immer montags ab 20 Uhr und nach tel. Vereinbarung 0163/6081179
Vernissage: Montag, 14. Oktober um 20 Uhr, es spricht Vroni Schwegler.
Künstlergespräch: Montag, 11. November um 20 Uhr - çgibt Einblicke
Finissage: Montag, 2. Dezember um 20 Uhr
Ausstellungsraum Becker, Balduinstraße 35, 60599 Frankfurt/Oberrad

Montag 14. - Donnerstag, 17.10.: Uncanny Valley Rimini Protokoll

(Martin)

Gerade gibt’s die letzte Gelegenheit, sich im Bockenheimer Depot Chinchilla Arschloch, waswas von Rimini Protokoll ‚final’ anschauen zu können – da steht das nächste Gastspiel von Rimini Protokoll im Mousonturm bereits vor der Tür.

Ihr tut gut daran, euch schon jetzt Tickets zu besorgen. Denn eins ist sicher, diese sieben Vorstellungen an fünf Tagen werden schnell, schnell ausverkauft sein...

‚Wir kennen Roboter vor allem als Arbeitsmaschinen, als effiziente und präzise Vollstrecker. In der deutschen Industrie sehen sie Menschen kaum ähnlich, um emotionale Verstrickungen auszuschließen. In Asien hingegen werden schon langer humanoide Roboter entwickelt, etwa für die Alterspflege oder als Sexpartner. Die äußerliche Ähnlichkeit zu Menschen soll hier die Akzeptanz der Maschine erleichtern, weckt aber auch Misstrauen: Was ist Mensch, was Maschine? Diese unheimliche Ähnlichkeit nennen japanische Roboterforscher „Uncanny Valley“. Für Stefan Kaegis „Unheimliches Tal“ wurde vom Schriftsteller und Stückeschreiber Thomas Melle ein animatronisches Double erstellt. Dieser Humanoide sitzt anstelle des Autors auf der Bühne und wirft Fragen auf: Stehen Kopie und Original in einem Konkurrenzverhältnis oder helfen sie sich gegenseitig? Kommt das Original sich selbst durch sein Double näher? Wer spricht und was ist sein Programm?’

Auf nachtkritik.de war anlässlich der Premiere in den Münchner Kammerspielen zu lesen: „Man erfährt viel an diesem kurzen Abend: (...)  Doch es sind nicht seine akribisch recherchierten und klug collagierten Details, die dieses Theatererlebnis so besonders machen. Sondern dass sie alle zutiefst theatralen Fragen umkreisen wie: Was ist der Mensch? Wer spricht zu wem und zu welchem Zweck? Angesichts einer sich sensibel und poetisch gebenden animatronischen Figur schlägt das Nachdenken über diese Fragen lustige Kapriolen und kommt länger nicht zur Ruhe.

Und die Süddeutsche Zeitung schrieb; „Und das ist wohl die wichtigste Frage des Abends: Sind die Fehler das, was Mensch und Maschine unterscheiden? Wenn ja, wer macht eigentlich die blöderen Fehler? Der Mensch, wenn er nicht funktioniert? Oder die Maschine, wenn sie nicht zurücklächelt? "Uncanny Valley" ist eine fast liebevolle Betrachtung von beidem: von den Wundern der Technik und vom Menschen. Und davon, dass die Existenz des einen die des anderen nicht negiert.“
Hier die gesamte Kritik

Am besten schon jetzt Tickets sichern! Weitere Infos hier:

Uncanny Valley von Rimini Protokoll im Mousonturm.
Montag, 14.10. – Donnerstag, 17.10. – unterschiedliche Anfangszeiten.
Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: (c) Gabriela Neeb/Mousonturm

Dienstag 15. bis 19. Oktober: NORSK Festival

(Uwe)

Nachdem kürzlich das NORDLICHTER FILMFEST ausgerichtet wurde, veranstaltet der Mousonturm Mitte Oktober das NORSK Festival für norwegische Musik, Literatur und Performance im Rahmen der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Einige der bedeutendsten Persönlichkeiten der norwegischen Musik- und Literaturszene stellen sich vor. Für alle Jo Nesbo Fans: Er kommt zwar zur Buchmesse, nicht aber in den Mousonturm. Macht nichts, es kommen andere sehr interessante Künstler in die Waldschmidtstraße.
 
15.10: Motorpsycho aus Trondheim verbinden Psychedelic-Rock mit Jazz-Elementen, Hardrock oder Country. Die Band wagte sich mit dem letzten Album noch weiter in dunkle und experimentelle Räume vor und ist laut eigener Aussage „Musikalisch zu sperrig für Punks und zu knarzig für Prog-Nerds“
 
16.10: Mit „The Practice of Love“ realisiert die Musikerin, Schriftstellerin und Performance Künstlerin Jenny Hval eine multidisziplinäre Performance. Am selben Abend spielt die Komponistin, Sängerin und Multi-Instrumentalistin Hanne Hukkelberg. Dazwischen tritt Sandra Kolstad auf, sie spielt elektronische, extravagante Popmusik.
 
17.10: Der Abend steht ganz im Zeichen der elektronischen Musik. Es wird gebührend gefeiert mit Top Star Todd Terje und dem norwegischen Produzenten André Bratten, eine der angesagtesten Figuren des Dance Floors mit tanzbar-melodischen Techno-Tunes.
 
18.10:
Für nichts ist Norwegen bekannter als für seine herausragende Jazzmusik, daher gehört der Freitag dem Jazz. Arve Henriksen ist einer der innovativsten und kreativsten Künstler einer goldenen Generation norwegischer Jazzmusiker. Mit ihrem Soloprojekt sorgte die Sängerin Mari Kvien Brunvoll, deren musikalisches Spektrum von Jazz, Electro Pop, Akustik Blues bis hin zu Folk reicht. Zudem stellen sich an diesem Tag unter Three new voices from Norway drei vielversprechende Autorinnen der Slam-Poesie- und Literaturszene vor (Partapouli / Koritzinsky / Lukusa).
 
19.10: Ketil Bjørnstad ist eine Ausnahmeerscheinung in der Kunstszene Norwegens. Als Konzertpianist ausgebildet, wechselte er früh zum progressiven Jazz. Für Jean-Luc Godard und andere komponierte er Filmmusik. Kristin Asbjørnsen ist die Soulstimme Norwegens. Sie verbindet in ihrer Musik Jazz, Gospel, Pop, Spiritual und afrikanischer Musik. Mit der gefeierten Schriftstellerin Hanne Ørstavik tritt sie während ihres Auftrittes in einen poetischen und musikalischen Dialog. Den Abend eröffnen Eplemøya Songlag & Raabygg mit traditioneller Musik aus ihrer Heimat, die gleichsam roh, zärtlich und mitunter melancholisch sind, oft aber auch humorvoll.
 
Mousonturm
Frankfurt, Waldschmidtstr. 4
Festivalpass & komplettes Programm auf www.mousonturm.de
Barrierefrei
Foto: (c) Terje Visnes

Dienstag 15.- Samstag 19. Oktober: OPEN BOOKS

(Daniela)

Open Books das bedeutet: 170 Lesungen mit über 200 Autorinnen und Autoren.
Romane, Sachbücher, Gedichtbände und Graphic Novels werden, rund um den Römer, vorgestellt. Und das alles bei freiem Eintritt (bis auf Eröffnungsfeier und Abschlussparty)

Das ganz Programm findet ihr hier

Dienstag 15. - 20. Oktober: B3 Biennale des bewegten Bildes

(Daniela)

Ich freue mich auf die B3.
Vom 15. - 20.Oktober 2019 findet die B3 Biennale des bewegten Bildes unter dem Leitthema REALITIES statt - in diesem Jahr in Kooperation mit THE ARTS+ im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.
Die B3 Biennale des bewegten Bildes bietet mit den Modulen Festival, Parcours und Campus/Markt ein umfangreiches Veranstaltungsspektrum, das den Diskurs und die Vernetzung von Experten und Nachwuchstalenten aus Film, Fernsehen, Virtual und Augmented Reality, Kunst, Technologie und Wissenschaft und angrenzenden Bereichen vorantreibt.

Die B3 Leitausstellung, das Herzstück der B3, inmitten des THE ARTS+ - Areals in Halle 4.1 der Frankfurter Buchmesse beinhaltet den VR_PARK, sowie weitere ausgewählte Bewegtbildkunst. Mehr Details und Impressionen auf der B3 Webseite: https://www.b3biennale.de/

Exklusive Filmpremieren, Sondervorstellungen und Previews
rund um das Leitthema REALITIES finden im Frankfurter Kino CINEMA statt, dem offiziellen B3 Festivalkino am Rossmarkt ( www.arthouse-kinos.de/).

Lasst Euch die B3 2019 nicht entgehen. Tickets für die B3 2019 gibt es hier: https://www.b3biennale.de/Tickets.html

Mittwoch, 16. Oktober: Weltpremiere

(Petra)

Selbermachen, Teil 2: Der große Live-Versuch. Frankfurter Buchmesse. Schauspiel Frankfurt, Großer Saal. Lesung? – Nein: die größte Schreibwerkstatt der Welt. Nicht fürs Guinness-Buch der Rekorde, sondern um zu zeigen, was nur die Literatur vermag. Denn Schreiben heißt für die Regisseurin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin Doris Dörrie, das eigene Leben bewusst wahrzunehmen. Wirklich zu sehen, was vor unseren Augen liegt. Oder wiederzufinden, was wir verloren oder vergessen glaubten. Schreiben ist Trost, Selbstvergewisserung, Anklage, Feier des Lebens. Sehe ich genauso! Dörrie denkt in „Leben, schreiben, atmen“ über das autobiografische Schreiben nach, gibt. Sie Tipps und erzählt hinreißend ehrlich von ihrem eigenen Leben. Heute gibt es eine Weltpremiere: Gemeinsam mit Dörrie schreiben wir den ersten Satz unserer Autobiografie. Also bringt Block und Schreibstift mit!
 
Doris Dörrie: Leben, schreiben, atmen. Eine Einladung zum Schreiben
Das Literaturhaus Frankfurt im Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Straße 17
Uhrzeit: 20.15 h (!), Eintritt 18 (12) Euro, barrierefrei: ja

Foto: ©2012 Constantin Film Verleih GmbH Dieter Mayr

Mittwoch, 16. Oktober: The Practice of Love

(Martin)

Ein besonderer Leckerbissen des NORSK – Festival: Jenny Hval!
Die Praxis der Liebe ist eine magische Praxis. „Practice of Love” – der Titel ist inspiriert von Valie Exports gleichnamigem Film aus dem Jahr 1985 – ist ein multidisziplinäres Projekt der norwegischen Musikerin, Komponistin und Schriftstellerin Jenny Hval, ein Eintauchen in Musik, Literatur und Bewegung. Es erforscht klangliche, visuelle und choreografische Ideen, während es Stimmen, Klänge und sogar Körper in Texte verwandelt – in einem Prozess, den Hval selbst als eine Form von Magie bezeichnet. Mit einem internationalen Ensemble aus experimentellen Musikern, Sängern, Tänzern und Videokünstlern untersucht Hval die Verbindung zwischen Leben und Kunst und praktiziert eine „Bauchnabelmagie“, welche die Möglichkeit, Kunst zu schaffen, damit zusammenbringt, Leben zu erschaffen und sich auf andere Menschen zu beziehen, Empathie und eine gemeinsame Sprache zu suchen, indem man miteinander spricht, singt und schreibt.
Hier zwei Links, die einen Eindruck verschaffen:
https://youtu.be/7Bq5s2oRp24
https://youtu.be/5lXDHAU3vDQ
The Practice of Love – Jenny Hval am Mittwoch, 26. Oktober um 20.00 Uhr im Mousonturm.
Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.

(c) Jenny Berger Myhre

Mittwoch, 16. Oktober: FFM/ Tito & Tarantula

(Andrea)

Es war etwas ruhiger geworden um Tito und seine Tarantulas. Dabei gehört "After Dark" durchaus zu den Scheiben, die man öfter hören kann. Immerhin war das auch der Soundtrack zu Tarantinos Film "From Dusk till Dawn", den könnte man sich auch mal wieder anschauen. Aber das nur nebenbei. Denn Tito & die Tarantula sind auch eine unglaublich gute Liveband. Zumindest waren sie das vor einigen Jahren, da habe ich sie ein paar Mal gesehen und dass sie der Geist des Rock`N`Roll nicht verlassen hat, beweisen sie auf ihrer neuen Veröffentlichung: „8 ARMS TO HOLD YOU“ fängt die Farben und Gerüche der Wüste ein, ist leidenschaftlich und romantisch. Zusammen mit Titos‘ elektrisierenden Vocals ein weiteres Meisterstück in seiner langen und erfolgreichen Karriere als Musiker, Komponist und Schauspieler. Keine Frage, ich starte die erste Arbeitswoche nach den Herbstferien mit einem Konzertbesuch in der Gwinnerstraße. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

Batschkapp
Gwinnerstraße 5
Frankfurt
Barrierefrei

VORSCHAU
Samstag 19. Oktober: Party - wortfetzig

(Petra)
 
Ihr solltet Euch schon mal warmtanzen, denn das Beste kommt zum Schluss (der Buchmesse): Lektoren, Autoren und Vermittler am Mischpult der Messewoche. Und Ihr könnt schon jetzt Eure Eintrittskarten gewinnen (s.o.) Die OPEN PARTY gilt als legendäres Tanzparkett im Literaturhaus zum Abschluss des Lesefestivals OPEN BOOKS zur Frankfurter Buchmesse. Für professionelle und unprofessionelle Bücherverrückte, für alle, „die auch was mit Medien machen“, die Bücher zuhause haben, aber Musik in den Knochen. Hier kommen in der letzten Messenacht noch einmal alle zusammen: Leser und Vorleser, Kritikerinnen und Kritisierte, Lektorinnen und Autoren, Verlegerinnen und Buchhändler, Standpersonal und Standbesucher, Buchsetzer und Übersetzer. Gemeinsam wird getalkt und getanzt. Und die Musik kommt von Laien am DJ-Pult (getreu meinem Wochen-Motto "Selbermachen"), aber Profis in der Branche. 
Foto: Michael Behrendt, ©Ernst Stratmann
 
OPEN PARTY 2019, mit den DJs Michael Behrendt & Remo Weiss, Christina Mohr & Beatrice Wallis, Thomas Tebbe & NN, Peter Stamm & FishinMotion
Literaturhaus Frankfurt, Adresse: Schöne Aussicht 2, Uhrzeit: 21 Uhr, Eintritt: 7 (4) Euro, barrierefrei: ja

Samstag 19. Oktober: Aren & Chima

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf dieses Konzert. Chima habe ich das erste Mal 1996!!! auf der Bühne vom Nachtleben gesehen.. ich kann es irgendwie nicht glauben, dass das solange her ist und Aren habe ich mit seinem Projekt Emirsan mal in der alten Kapp gehört. Er hat mich mit seiner Musik sehr berührt. Jetzt spielen sie zusammen in der Brotfabrik. Ich bin dabei! Mehr zu den Künstklern hier: http://www.arenundchima.de/

"2016 gab es bei der „Musikszene Frankfurt“ in der Stadtbücherei einen ersten Appetizer von dem, was nun – was lange währt, wird endlich gut – als erste EP des Duos Aren & Chima unter dem Titel „Von nun an glücklich“ erscheint. Chima, damals auf die für nicht wenige überraschende Zusammenarbeit der beiden Frankfurter Buben mit armenischem bzw. nigerianischem Background angesprochen, erklärte: „Wir sind uns immer wieder über den Weg gelaufen und blieben dabei immer an den gleichen Themen hängen. Es ging dabei um Beziehungsdynamiken, Haltung, Träume und Identität. Irgendwann kam Aren dann mit der Idee auf mich zu, dass er gerne eine deutsche Platte in der Manier von Simon & Garfunkel aufnehmen würde und dass er sich mich als Duo-Partner vorstellen konnte. Ich fand die Idee interessant. Wir waren mit unserer Lebensanschauung ja eh schon auf einer erstaunlich ähnlichen Linie und so ergab eins das andere. Das spannende Angebot für mich in diesem Duo-Format ist die Ruhe. Ich muss nicht an die deutsche Radiolandschaft denken und kann mich konsequent auf Gefühl, Entschleunigung und Musik in ihrer puristischen Form einschießen.“ Die Krisen des Lebens liebevoll zu umarmen und am Ende zu akzeptieren, dass sie eben zu einer gesunden Biographie dazugehören, davon erzählen die sechs Episoden auf  „Von nun an glücklich“. Glücklichsein ist, nach Auffassung von Aren und Chima, kein Geschenk sondern vor allem eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen kann."

Brotfabrik
Bachmannstr. 2-4, leider nicht barrierefrei
60488 Frankfurt am Main
Beginn: 20:00 Uhr

Montag 21. Oktober: Fortuna Ehrenfeld

(Uwe)

Ich habe schon einige Freunde für Fortuna Ehrenfeld und deren Konzert im Zoom begeistern können. So viele sind es aber nicht, um den ehemaligen Sinkkasten am 21.10 voll zu bekommen. Daher an dieser Stelle der Aufruf: Hingehen! Warum? Weil es großartig werden wird, was der Kölner Martin Bechler und seine beiden Mitmusiker veranstalten werden. Die Bandbreite der Ehrenfelder ist groß, sie reicht von melancholischen Balladen wie „Zwei Himmel“, „Endlos weit weg“ oder „Die Welt in Teile“ bis zu lauten, durchgeknallten Liedern, in denen vom Pizza Blitz und von Glitzerschweinen gesungen wird. Mein persönliches Lieblingslied von ihm und mein Lied des Jahres 2019 ist sein „Herbstmeister der Herzen“. Alleine im Titel steckt wahnsinnig viel Fantasie, Witz und Schmerz. „Herbstmeister“ ist im Fußball ein Titel, der nichts bringt und ein „Meister der Herzen“ will sowieso keiner sein (fragt Schalkefans in Eurem Umfeld – es gibt zahlreiche).
 
Zoom
Frankfurt, Brönnerstraße 5-9
Beginn: 21 Uhr
VVK 22,70 € zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Uwe Schwöbel

Mittwoch 23. bis Sonntag 27. Oktober: 50. Deutsches Jazzfestival

(Daniela)

YEAH! Ich freue mich. Danke hr2 Kultur!

15 Programmpunkte an fünf Abenden und drei Spielorten
66 Jahre nach seiner Gründung wird das älteste in Kontinuität stattfindende Jazzfestival der Welt im Oktober zum 50. Mal veranstaltet. Mit 15 Programmpunkten an fünf Abenden wird an drei Spielorten (Alte Oper Frankfurt, hr-Sendesaal und Künstlerhaus Mousonturm) nicht nur das 50. Deutsche Jazzfestival, sondern am Eröffnungsabend auch „50 Jahre ECM“ gefeiert. Das facettenreiche Programm zieht sich durch alle Generationen an Jazzmusiker*innen: von Charles Lloyd bis hin zur 28-jährigen Nubya Garcia, Tenorsaxofonistin aus London, oder der schweizerisch-albanischen Sängerin Elina Duni.

Am Mittwoch, den Mittwoch, 23. Oktober, gibt es ein ganz besonderes Eröffnungskonzert in der Alten Oper (wir verlosen Tickets)
Das Jazzfestival Frankfurt gratuliert der Münchner Plattenschmiede ECM zu deren 50. Geburtstag.
Bis heute von Manfred Eicher geleitet, hat das noch immer unabhängige Label mehr bewegt als viele Majors: Es hat neue ästhetische Standards gesetzt, europäischen Jazz weltweit etabliert und die Karrieren vieler Säulenheiliger des Jazz im entscheidenden Moment angeschoben.
Am Eröffnungsabend spielen:

  • „Returnings” – Jakob Bro Quartet featuring Palle Mikkelborg
  • „The Distance” – Michael Formanek’s Ensemble Kolossus featuring hr-Bigband
  • „Partir” – Elina Duni solo

Das ganze Festivalprogramm findet ihr hier: https://www.hr2.de/veranstaltungen/jazzfestival/index.html

Mittwoch, 23. + Donnertag, 24. Oktober: Trilogie

(Martin)

Die Buchmesse macht’s möglich: Norwegen zu Gast - auch im Schauspiel Frankfurt!
Ich freue mich sehr, denn es gibt als Gastspiel eine Inszenierung von Luc Perceval zu sehen - einem Regisseur, der mir vor vielen Jahren mit einer Inszenierung von Falladas ‚Kleiner Mann was nun’ einen dermaßen glücklich machenden Theaterabend beschert hat, der bis heute nachwirkt...
Trilogie, das sind drei inhaltlich miteinander verbundene Erzählungen des norwegischen Dramatikers Jon Fosse, ein hochpoetischer und musikalischer Erzählreigen über ein modernes Maria-und-Josef-Paar (Alida und Asle), die in Armut eine Bleibe suchen. Die Suche nach einem besseren Leben, treibe die Beiden in schuldlose Schuld, schreibt das Schauspiel Frankfurt.

Im Theatermagazin ‚Theater der Zeit’ wurde anlässlich der Premiere von Trilogie berichtet: „Perceval hat die über Orte und Generationen laufende Handlung im spannungsvollen Wechsel zwischen prallem Erzählen und minimaler szenischer Ausgestaltung angelegt. Fosses musikalische Sprache kommt so über erzählende und kommentierende Passagen ebenso zur Geltung (auch für diejenigen, die sie nicht verstehen) wie die einzelnen Spielszenen vor den jeweils für verschiedene Orte stehenden Bootsrümpfen auf der Bühne. Diese können für das aus dem Buch herausgeschälte Dutzend Figuren Felsen einer rauen Küste oder Häuser einer unwirtlichen Stadt darstellen – vor allem aber symbolisieren sie Alidas und Asles Verhängnis in dieser dunklen Welt, die so gar nichts mit dem Bild vom heutigen Norwegen zu tun hat. Bei Asles Hinrichtung am Galgen liegt sein Darsteller Christian Ruud Kallum schwer atmend vor einem dieser Boote, bis sein Atem plötzlich in die Wolke hinauf zu verschwinden scheint. Das ist einer der nicht wenigen Momente dieser Inszenierung, wo Fosse und Perceval (...) kongenial aufeinandertreffen – Sprache und Nicht-Sprache, Bild und Situation, intensivierter Text bis in die absolute Stille. (...) Für beide, Fosse und Perceval, ein Glück. Die fantastische Gjertrud Jynge als Asles führt mit ihrem Spiel zwischen Greisin und bohrendem Gewissen der Geschichte durch eine Inszenierung, die im Ganzen die existenzielle Wucht einer griechischen Tragödie hat – und die das Premierenpublikum mit Standing Ovations feierte.“

Keinesfalls versäumen, diese Trilogie!

Für die Vorstellung am 24. Oktober gibt es oben Tickets zu gewinnen.
Mittwoch, 23. und Donnerstag, 24. Oktober um jeweils 19.00h
Trilogie : Schlaflos – Olavs Träume – Abendmattigkeit
Gastspiel Det Norske Teatret, Oslo im Schauspiel Frankfurt
Das Schauspiel Frankfurt ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: Erik Berg

Donnerstag: 24. Oktober: Andreya Triana

(Uwe)

Andreya Triana ist eine dieser Sängerinnen, deren Stimme sofort Gänsehäute wachsen lässt. Ihre rauchige Stimme, die ohne übertriebene Melismen aus der Tiefe heraufsteigt und sich in die Höhe schraubt, trägt so unglaublich viel Soul in sich. Ihr drittes Album „Life In Color“ hat die Britin frisch veröffentlicht. Darauf präsentiert sie sich als emanzipierte Diva und versierte Songwriterin. Die elf Tracks handeln von Selbstermächtigung, Selbstbewusstsein, Überwindung gesellschaftlicher Schranken und sehr viel Liebe. Die Londonerin zeigt sich auf dem neuen Werk als große und abwechselnd poppige oder hymnische Soul-Queen, die ihre Stimme sehr gezielt einsetzt. Die Produktion ist fein gesponnen, dynamisch, die Instrumentierung fast klassisch, auch wenn die Beats oft eine andere rhythmische Sprache sprechen. Irgendwo zwischen übermütigem Sound der 70er und modernem Klanggerüst der Zehner-Jahre nimmt Andreya Triana eine gehobene Sonderstellung ein. Im Oktober kommt sie zu uns auf Tour und macht Station im Frankfurter Zoom.
 
Zoom
Frankfurt, Brönnerstraße 5-9
Beginn: 21 Uhr
VVK 19,40 € zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Ellius Grace


Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.

Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast.
Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.

Datenschutzerklärung

DANIELA CAPPELLUTI - OPPENHEIMER STR. 17 - 60594 FRANKFURT
WWW.CAPPELLUTI.NET