04.10.2019
Inhalt: Herbstzeit / Kerbzeit / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE / BIETE / Freitag, 4.+ Samstag, 5. Oktober: Was ihr wollt: Der Film / G E R O L L T E S - vom Welttrainer / Zum Abschluss noch etwas über den FSV / Noch bis 12. Januar: Ausstellung: Gewebte Mani­feste von Hannah Ryggen / Samstag 5. Oktober: Tanzen / Samstag 5. Oktober: Tanzen / Samstag, 5. Oktober: 
Kunst + Geräusch I / Samstag, 5. Oktober: 
Kunst + Geräusch II / Samstag 5. Oktober: The Fe.Male Trale / Samstag, 5. Oktober: OF/ Day of Festival / Sonntag, 6. Oktober: RAUMSTADT NORDWESTSTADT / Sonntag 6. Oktober: „Sherlock und der Hund von Dartmoor“ / Dienstag 8. Oktober: Theater / Dienstag, 8. + Mittwoch, 9. Oktober: Tanz / Mittwoch 9. Oktober: Hasspost / Vom Staat / Mittwoch 9. Oktober: Hans Off Gretel / Donnerstag 9. Oktober: Like Lovers / Donnerstag, 10. Oktober: 
Eröffnung / Donnerstag 10. Oktober: Jugo Ürdens / VORSCHAU / Freitag 11. Oktober: Soulshake! Party / Freitag 11. Oktober: Stereo Total / Freitag 11. Oktober: NIELS FREVERT / Freitag 11. Oktober: XUL ZOLAR / Freitag 11. Oktober: Austellungseröffnung: LEE KRASNER / Samstag 12. Oktober - 9.11.: Sámi National Theatre Beaivváš / Samstag 12. Oktober: Hill to Hood / Samstag 13. Oktober: Theater I / Sonntag 13. Oktober: Theater II / Sonntag, 13. Oktober: FFM/ Weltraum im Schauspiel / Montag 14. Oktober: Gestorben wird morgen / Montag, 14. Oktober: Ausstellung / Montag 14. - Donnerstag, 17.10.: Uncanny Valley Rimini Protokoll / Mittwoch, 16. Oktober: FFM/ Tito & Tarantula / Impressum
Herbstzeit / Kerbzeit

perfektes Wetter um im Wald Pilze zu suchen, Kastanienmännchen zu bauen, Drachen steigen zu lassen oder das Strickzeug wieder in die Hand zu nehmen...

Ich bin noch nicht so weit. Mittwoch waren wir wieder im wunderbaren Filmklubb bei Cinema & Cena. Meine Freundin Patricia war dabei und erzählte mir, dass am Samstag, bei soulfood, Marcus Richter die Percussion spielen und es wohl auch eine Tanzeinlage von Steffi K. & Co. geben wird. Also werde ich wohl mal wieder tanzen gehen.

Blöd nur, dass ich Uwe schon zugesagt hatte, dass er mir am Sonntag den Kühkopf zeigt und wir uns anschließend in Goddelau den Kerweumzug anschauen wollen. (Das ganze Programm der Goller Kerb gibt es hier: https://www.goller-kerweborsch.de/) Warum ich das mache? Ich wusste bis gestern gar nicht, was ein Kerweumzug ist. Ich kannte nur die Kerb in Steinbach und das war immer eine eher trostlose Veranstaltung, mit Ausnahme natürlich des Autoscooters, das ich geliebt habe. Wobei es ja eher die coolen Jungs, mit den Fuchsschwänzen am Schlüsselbund waren, die dafür sorgten, dass man sein ganzes Taschengeld auf der Kerb ausgegeben hatte. Wir haben uns doch absichtlich mit den Autos verkeilt, damit uns die Jungs zur Hilfe kamen und uns dann geschickt aus den Parklücken rausmanövriert haben.

Sollte es also am Sonntag dort auch einen Autoscooter geben, werde ich eine Runde fahren. Mehr nicht, denn ich muss ja pünktlich um 18:00 in der NWK im Stadion sitzen, denn wir spielen gegen Bremen und ich hoffe das Spiel wird besser als das Gekicke von gestern Abend.

So, jetzt muss ich aber los. Heute ist wieder Chorprobe.

Lebt wild, habt Spaß.

Daniela

P.S. Die einzige Frau auf dem Bild ist übrigens die Pfarrerin, die uns letztes Jahr getraut hat :-)

Vielen Dank an meine wunderbaren Co-Autor*innen Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel!

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Wir schreiben die Ausgehtips schon seit 13 Jahren... ohne lästige Werbung, total subjektiv. Wenn Du die Ausgehtipps magst und uns unterstützen möchtest, dann freuen wir uns über Deine Unterstützung. (Von dem Geld zahlen wir die Servergebühren und gehen einmal im Jahr zu viert zusammen essen :-))

FREUND*IN WERDEN!

Bitte überweise Deinen Solibetrag gerne auf folgendes Konto:
IBAN: DE83 4306 0967 6045 5154 00
(In der Regel zahlen Freund*innen 18,- € pro Jahr).
Wenn Du eine Rechnung benötigst, dann schicke bitte eine Mail an: ausgehtipps(at)cappelluti.net

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt)

WIR WÜNSCHEN UNS SEHR, DASS AUCH MAL NEUE LESER*INNEN GEWINNEN, DAHER MACHT MIT :-)

3 x 2 Eintrittskarten für die Schirn Ausstellung mit den Werken von Hannah Ryggen (freie Datumswahl zwischen dem 8.10. und 12.1.2010) Gewinnfrage: Wieviele Gemälde zeigt die Schirn in der Ausstellung „Fantastische Frauen“?

3 x 2 Eintrittskarten für die Schirn Ausstellung mit Werken von Lee Krasner (freie Datumswahl zwischen dem 11. 10. und 12.1.2010) Gewinnfrage: Wann findet die Kuratorinnenführung zur Ausstellung statt?

1 x 2 Gästelistenplätze für Greetings from Paradise am Samstag auf dem Yachtclub. Frage: Was empfiehlt Martin für den 14.10.?

1 x 2 Gästelistenplätze für Like Lovers am 09.10 im Cave. Frage: Welches Album empfiehlt Uwe heute? Einsendeschluss: 05.10 / 22 Uhr

1 x 2 Gästelistenplätze für Stereo Total am 11.10 im Zoom. Frage: Wie hieß der Vorgänger von Kloppo bei Mainz 05? Einsendeschluss: 05.10 / 22 Uhr

2 x 2 Gästelistenplätze für die Soulshake-Party am 11.10. auf dem Yachtclub. Frage: Welche tolle Gastronomie betreibt „Mortimer Coldheart“ wenn er nicht als DJ unterwegs ist?

Bild: Lee Krasner (c) Irving Penn

SUCHE / BIETE

Mieter*in für frisch kernsanierte 1,5-Zimmerwohnung in Niederrad gesucht
Die Wohnung hat 40qm und ist ab sofort an eine Einzelperson zu vermieten. Die Wohnung ist hell, hat eine Küchenzeile mit maßgefertigter EBK inklusive integrierter Markengeräte (Kühlschrank, Herd, Backofen, Dunstabzug), ein hochwertiges modernes Bad (Dusche). Flur, Bad, Küchenbereich sind gefliest, die Zimmer haben einen Eichenboden. Zur Ausstattung gehören neben der EBK ein Spiegelschrank (Bad) und Deckenlampen. Die Wohnung liegt im 2. Stock in einem gepflegten Mietshaus. Die Wohnlage ist verkehrsgünstig und trotzdem ganz nah am Grünen: der Stadtwald, das Mainufer sind weniger als 10 Minuten mit dem Rad – der Elli-Lucht-Park nur ein Katzensprung. In fünf Minuten Laufweite sind zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, im EG ist ein Bioladen mit kleinem Cafébetrieb. KM 560€, sind ca 680 WM (je nach Verbrauch sind NK 100-120€) Bei Interesse bitte Mail an zimmerkuechebad@gmx.net

Plakate zu verschenken:
Bei mir im Büro gibt es circa 500 unbenutzte A1 Plakate. Die Plakate sind beschichtet (wasserfest), die Rückseiten sind hellblau und das Papier eignet sich prima für Kindergarten, Schule, Hort oder Büro (wie Flipchartpapier) etc. Wer Interesse hat meldet sich bitte bei mir.

 

Farideh hat freie Arbeitsplätze in ihrem wunderschönem Loft im Ostend
Was ihr wichtig ist: sie ist kein Glaskasten, in dem jeder vor sich hin arbeitet, sondern sie versteht sich als ein „shared work space“, indem man "Freude daran hat sich zu sehen und auch mal gemeinsam zu Mittag isst". Alles Infos und weitere Bilder im PDF.

Freitag, 4.+ Samstag, 5. Oktober: Was ihr wollt: Der Film

(Martin)

„Eine Live-Mockumentary über politische Teilhabe und den Zustand der Demokratie.
Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Auf jeden Fall braucht es mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur wäre ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Partizipation so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen? Gemeinsam mit dem Ensemble des Schauspielhauses Wien nehmen wir uns vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor. Dafür stellen wir den Theaterraum auf den Kopf und bringen einen Live-Dokumentarfilm auf die Bühne, für den hinter der Leinwand emsig „authentisches“ Material produziert wird. Unsere Recherche zum Status Quo der Mitbestimmung – Experteninterviews, Besuche bei interaktiven Beteiligungsformaten, ein Parforceritt durch die Geschichte der Demokratie, eine Theatergruppe auf der Suche nach der perfekten partizipativen Performance – wird zum Gegenstand dokumentarischer Konstruktion im Film … im Theater.“
Trailer: https://vimeo.com/359266699

Was Ihr wollt: Der Film – Theater/Performance.
Am Freitag, 04. Oktober und Samstag, 05. Oktober um jeweils 20.00h im Mousonturm.
Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.  
Foto: (c) Matthias Henschl/Mousonturm.

G E R O L L T E S - vom Welttrainer

(Uwe)

Jürgen Norbert Klopp wurde kürzlich zum Welttrainer des Jahres gewählt. Über den SV Glatten, die TuS Ergenzingen und den 1 FC Pforzheim kam „Kloppo“ 1987 als Zwanzigjähriger ins Rhein-Main-Gebiet, spielte bei drei verschiedenen Frankfurter Vereinen in drei Jahren und wechselte anschließend als Spieler zum Zweitligaaufsteiger Mainz 05. Dort machte er bis Februar 2001 insgesamt 325 Zweitligaspiele, dann wurde in der laufenden Saison Interimstrainer für den entlassenen Eckhard Krautzun. Ein ungewöhnlicher und für alle Beteiligten ein durchaus riskanter Schritt; Für den in Abstiegsgefahr befindlichen FSV Mainz 05, deren Manager Heidel und Klopp selbst im Nachhinein aber eine wahnsinnig gute Entscheidung. Klopp starte quasi mit Übernahme seiner Aufgabe eine Karriere, die man mit „Hans im Glück“ vergleichen kann. Mit dem Unterschied, dass sein Märchen umgekehrt erzählt wird. Sein Goldklumpen ist der Sieg in der Champions League mit einem weltweit beliebten Club wie dem FC Liverpool und den darf er behalten und in den nächsten Jahren veredeln. Man gönnt Klopp den Erfolg mehr als vielen anderen, weil er es trotz seiner übertriebenen Werbepräsenz geschafft hat, „Einer von uns“ zu bleiben. Das wird auch dadurch zum Ausdruck gebracht, dass er sich nicht auf einen Großmeister des Fußballs beruft, den ehemaligen Trainer des AC Milan Arrigo Sacchi, sondern auf den, der dessen Lehre im Abstiegskampf des Unterhauses umsetzte: Raumdeckung, Forechecking, Pressing und aggressivem Tempofußball. Wolfgang Frank, einst sein Trainer in Mainz, ein exzellenter Taktiker und großer Motivator, beeinflusste Klopp wie kein anderer und „Kloppo“ dankt es dem früh verstorbenen Frank, der es als Trainer leider nie so richtig in die verdiente Sonne schaffte, bis heute. Klopp sorgt für unterhaltsamen Fußball und mit seiner Art und seinem Wortwitz für unterhaltsame Pressekonferenzen, ein Entertainer ist er dennoch nicht (noch nicht).

Zum Abschluss noch etwas über den FSV

Etwas mehr als viereinhalbtausend Zuschauer erlebten das torlose Unentschieden im Derby gegen die Offenbacher Kickers. Der FSV sah sich als das aktivere Team, der OFC wäre viel zu passiv gewesen. Die Antworten auf diese Twitter-Nachricht: „Punkt gegen den OFC kann man als Erfolg werten. Gut gemacht“ (Anmerkung: sehe ich auch so), „War schön mal wieder dabei zu sein“ (Anmerkung: wenn es schön war, komme gerne wieder) und „@Franziska … war schön, dass Du da warst“ (Anmerkung: ein Fußballplatz ist und bleibt eine wunderbare Begegnungsstätte).

Jetzt stehen zwei Auswärtsspiele an, am 14.10 (Montag, 20:45 Uhr) kommt der FC Homburg.

Noch bis 12. Januar: Ausstellung: Gewebte Mani­feste von Hannah Ryggen

(Daniela)

Endlich ist er da, der Herbst. Endlich ist wieder Museumswetter. Ich freue mich auf die Ausstellung Gewebte Mani­feste, die noch bis zum 12. Janaur 2020 zu sehen ist, denn sie sei MONU­MEN­TAL, POLI­TISCH, KOMPRO­MISS­LOS.

Von einem klei­nen autar­ken Bauern­hof an der West­küste Norwe­gens aus schuf die Künst­le­rin Hannah Ryggen (1894–1970) mit ihren monu­men­ta­len Wand­tep­pi­chen ein eindrucks­vol­les, poli­tisch inspi­rier­tes Werk. Sie lancierte bild­li­che Angriffe auf Hitler, Franco und Musso­lini und setzte sich damit deut­lich vernehm­bar für die Opfer von Faschis­mus und Natio­nal­so­zia­lis­mus ein. Anläss­lich des norwe­gi­schen Ehren­gast­auf­tritts auf der Frank­fur­ter Buch­messe 2019 gewährt die Schirn Kunst­halle Frank­furt dem Publi­kum in Deutsch­land erst­mals einen umfas­sen­den Einblick in ihr Œuvre. In den rund 25 gezeig­ten Tapis­se­rien greift Ryggen grund­le­gende Themen des Mensch­seins und des Lebens in der Gesell­schaft auf: die Gräu­el­ta­ten des Krie­ges, Macht­miss­brauch, die Abhän­gig­keit von der Natur und die Verbin­dun­gen zu Fami­lie und Mitmen­schen. Viele der Werke befas­sen sich mit den Ereig­nis­sen und poli­ti­schen Ausein­an­der­set­zun­gen im Europa der 1930er- und 1940er-Jahre und spie­geln zugleich die sozia­lis­ti­schen Über­zeu­gun­gen der Künst­le­rin.

Die Ausstel­lung präsen­tiert Ryggens monu­men­tale Tapis­se­rien und stellt die Künst­le­rin auch als Vertre­te­rin einer ande­ren Art von Moderne vor – einer Moderne, in der sich Elemente aus Volks­kunst und Mytho­lo­gie mit poli­ti­schen Anlie­gen und Themen des alltäg­li­chen Lebens mischen. Dabei erkun­dete Ryggen ein ganz neues Spek­trum von Moti­ven und verwen­dete ein tradi­tio­nel­les Medium für ein neuar­ti­ges Ziel: der Öffent­lich­keit mit Wand­tep­pi­chen, die von Ort zu Ort bewegt werden können, ihre star­ken poli­ti­schen Botschaf­ten mitzu­tei­len. In einer Gegen­wart, die von zuneh­men­der Ungleich­heit, Natio­na­lis­mus und Popu­lis­mus geprägt ist, erscheint ihr kompro­miss­lo­ses Werk von erschüt­tern­der Aktua­li­tät und führt die Notwen­dig­keit vor Augen, für die Prin­zi­pien des Huma­nis­mus einzu­ste­hen.

KURATORINNEN: Dr. Marit Paasche, Oslo und Esther Schlicht, Schirn 
Kunst­halle Frank­furt

https://www.schirn.de/ausstellungen/2019/hannah_ryggen/

(c) Foto: Norbert Miguletz

Samstag 5. Oktober: Tanzen

(Daniela)

Ich kann es noch nicht wirklich glauben: mein Kalender hat für heute keinen Eintrag... Ich könnte es also wirklich zu Pedo schaffen, denn er legt auf dem Yachtclub auf.

★ G R E E T I N G S F R O M P A R A D I S E ★

Pedo Knopp (LAZY. Frankfurt/Trust Your Audience)

... all night long, all styles – all smiles!

Beginn: 22:00 Uhr
Yachtclub: Alte Brücke, Sachsenhäuser Ufer

Samstag 5. Oktober: Tanzen

(Daniela)

Von wegen.. jetzt sehe ich eben, dass heute bei SOULFOOD Markus Richter zu Gast sein wird und Patricia V. meinte es könnte sehr gut sein, dass es auch noch eine Tanzeinlage gibt.. also bin ich heute auch dabei!

Soul - Funk - Disco - Modern - Boogie - Oldschool

" es ist wieder angerichtet. Vor 4 Wochen hatten wir noch Hochsommer und eine heiße Nacht, jetzt ist es doch schon herbstlich und wir sind mitten in der Indoor Saison. Wieder an unserem regulären Termin am 1. Samstag, werden euch das Soulfood DJ Team trotzdem zum Schwitzen bringen. Genau wie unser Live Gast, der wunderbare Percussionist Markus Richter aus München. Also seid frei und dabei. Wir freuen uns. Euer Soulfood Team"

Soulfood
English Theatre
Gallusanlage 7
Beginn: 22:00 Uhr
Einlassreservierung möglich unter:
info@soulfood-ffm.de

Samstag, 5. Oktober: 
Kunst + Geräusch I

(Petra)

Als Gesamtkunstwerk ist heute Abend in Sachsenhausen Jim Avignon zu erleben: an der Wand neue famose Kunstwerke in Farbe, fürs Ohr seine Heimelektroorgel-Musikkunst als Neoangin live (hört sich hoffentlich nur nach der ersten fetten Herbsterkältung an!). Seinen kongelialen Counterpart gibt der wohl bekannte Herr Felber, DJ-Urgestein mit üppig gefüllter Musik-Schatzkammer. Das verspricht einen sehr vergnüglichen Abend – was will man mehr? Vielleicht einen Avignon für zu Hause? Kein Problem: Monsieur Avingnons Malereien sind käuflich zu erwerben.

Jim Avignon / Neoangin live! und Heinz Felber

Ono2
Walter-Kolb-Straße 16
Uhrzeit: 20 Uhr, Eintritt: k. A., barrierefrei: leider nein.

Samstag, 5. Oktober: 
Kunst + Geräusch II

(Petra)

Diese Einladung ist Kunst – geheimnisvoller Code:
saasfee*pavillon in kooperation mit trickster laden herzlich ein zu:
⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣Szenerie III — Seltsame Schleifen⁣
⁣⁣
⁣Eine Nacht als Bild⁣
⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣mit Stephan Engelke, Sven Fritz, Anna Mirbach, Benny Bascom und Charlotte Simon (Mmodemm)⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣, Lorenzo Pompa, Bernhard Schreiner, Adrian Williams⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣
⁣⁣⁣⁣⁣
⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣⁣#trckstr #trickster #stephanengelke #svenfritz #ervinomsk #annamirbach #adrianwilliams #bernhardschreiner #lorenzopompa @managingfate #saasfee pavillon #ausgeprägteschlagschatten #szenerie #contemporaryart #gesamtkunstwerk #strobo #artisticarchipelago #einenachtalsbild #onenight #performance #sound #dance #club #bennybascom @benniycbascom @charlotte_carl_simon #mmodemm @mm0demm #frankfurtammain #salon #lightshow #masken #installation_art #inszenierung

Weitere informationen unter: http://trickster.polypolis.org

instagram: instagram.com/tr.ckst.r
 
trickster: Szenerie III – Seltsame Schleifen, Eine Nacht als Bild
saaasfee Pavillon
Bleichstr.66HH, leider nicht barrierefrei
Uhrzeit: 21 Uhr, Eintritt: frei
 

Samstag 5. Oktober: The Fe.Male Trale

(Martin)

Ein Nick Cave-Abend mit Text und Musik von Katharina Bach und Band Bitchboy

Weil das ein so geiler Abend ist, hier nochmal die Empfehlung der letzten Woche mit dem dringenden Anliegen des Schreibers, dieses ‚Konzert-Stück’ bloß nicht zu verpassen!

Das Schauspiel wird gerockt und Katharina Bach und die Bitchboys zeigen im Schauspiel Frankfurt ein Konzert, das genau ein solches ist und gleichsam auch ein super lohnende Theaterperormance!

„Ein Rockkonzert. Mit allem Drum und Dran, samt einer ausgepichten Lichtinszenierung und zum Schluss hin auch einem pompös monumentalen Gebrauch der zur Theatermaschinerie gehörenden Hub-Podien. [...] Katharina Bach ist in dieser Rolle eine Bühnenerscheinung, die einen nicht loslässt, und sie vermag es, Glam auszustrahlen. Das wirkt von der ersten bis zur letzten Minute ungebrochen wie ein »authentisches« Konzert. [...] die Frau ist eine fantastische Sängerin und sie macht alles fulminant. [...] Das ist ein großer Abend, keine Frage.“ – Das schreibt die Offenbach Post.

Und die FAZ berichtet: „Ein ziemlich großartiger Abend. [...] Katharina Bach verblüfft als Sängerin, sie ist aber auch eine Schauspielerin, die eine Sängerin spielt, und darüber hinaus eine schillernde Figur, die sich nicht auf einen bestimmten Charakter festlegen lässt [...]. Die Cave-Lieder scheinen wie für Bach geschrieben.“

Anderthalb Stunden wird das Große Haus des Schauspiel Frankfurt zur Konzerthalle. Und am Schluss sprang in der Premiere das Publikum auf und es gab Standing Ovations, riesigen Applaus und Fußgetrampel für Katharina Bach, die Bitchboys und eine Show, eine Inszenierung, die so noch nie zu sehen war. Grandios und keinesfalls verpassen!

Foto: (c) Jessica Schäfer/Schauspiel Frankfurt

Samstag, 5. Oktober und 26. Oktober jeweils 20.30h.
Das Schauspiel Frankfurt ist behindertenfreundlich ausgestattet.

Samstag, 5. Oktober: OF/ Day of Festival

(Andrea)

Wenn die kommune 2010 zum Abschluss der diesjährigen Open Air Saison lädt, stehen wir hoffentlich auf der Fähre nach Lesbos. Wir machen wieder einen Roadtrip und bringen ein Auto zu dem Bildungsprojekt in der Nähe des Flüchtlingslagers Moria auf Lesbos. Dort sind inzwischen über 12.000 Menschen in einem eigentlich für round about 2.500 konzipierten Lager untergebracht, wobei von Unterbringung jetzt erst recht nicht mehr zu reden sein wird. Ich bin gespannt, habe aber auch Angst vor dem Anblick. Zumal der Winter kommt. Wer mehr wissen will: https://standbymelesvos.gr/ Jetzt zu den schönen Dingen des Lebens, nämlich zu einem gemütlichen Nachmittag in der Kommune2010: "Wir schmeißen den Grill an und servieren leckere Drinks zum fairen Preis. Sechs Bands sorgen für den musikalischen Rahmen und beste Unterhaltung. Los geht’s um 15 Uhr, der Eintritt ist frei. LineUp: The hanes steam co. Golden Amber Lucy Without Diamonds LAST JETON The Jukes Borgenine

KOMMUNE2010

Sprendlinger Landstraße 181,
63069 Offenbach am Main

Sonntag, 6. Oktober: RAUMSTADT NORDWESTSTADT

(Daniela)

Ich bin ja in Steinbach im Taunus aufgewachsen und der einzige Bus, der durch Steinbach fuhr, fuhr in die Nordweststadt. Hier fuhren wir also hin, wenn wir einkaufen wollten.. Jahre später war ich dann sogar fast täglich da, denn der Fachbereich Sozialarbeit der FH war dort untergebracht...

Wenn ich also nicht mit Uwe auf dem Fußballplatz bin, gehe ich ins Orfeos und sehe mir RAUMSTADT NORDWESTSTADT an.

von Hagen Gottschalck & Enno Echt, D 2015-2018, 95 Minuten

Der Film ist eine Expedition durch die einzige realisierte Raumstadt weltweit – die in den 1960er Jahren gebaute Nordweststadt. Unter Federführung von Walter Schwagenscheidt und Tassilo Sittmann haben sich die damaligen Stadtplaner mit großartigen Visionen und viel Idealismus an die Verwirklichung ihrer Idee einer idealen Stadt gemacht. Aus Gesprächen mit Experten, (ehemaligen) Bewohnern und den heute Verantwortlichen sowie Archivmaterial formten die Filmemacher Hagen Gottschalck und Enno Echt ein facettenreiches Porträt dieses Stadtteils, angefangen von der Idee und der Planung über den Bau bis hin zum Leben in dieser faszinierenden Großsiedlung. (https://nordweststadt-film.de/)

Orfeos
Hamburger Allee 45, leider nicht barrierefrei
Beginn: 13:30 Uhr

Sonntag 6. Oktober: „Sherlock und der Hund von Dartmoor“

(Daniela)

Wir haben das RadioLiveTheater schon mal gesehen, bzw. gehört und es war ein sehr unterhaltsamer Abend. Und wäre ich heute Abend nicht beim Spiel gegen Werder, wäre ich heute auch nach Hanau gefahren, denn sie treten dort im wunderschönen historischen Barock-Theater „Comoedienhaus Wilhelmsbad“, ein wirkliches Kleinod im Staatspark, auf.

"Obwohl die Krimis von Sir Arthur Conan Doyle weltweit schon Millionenauflagen erreichten, ist er aktueller denn je. Egal ob in den TV-Serien "Sherlock" oder "Elementary" oder in den Kinofilmen mit Robert Downey jr. Und jetzt auch im Live-HörSpiel des RadioLiveTheaters.

"Es ist eine hässliche Angelegenheit, Watson, hässlich und gefährlich, und je mehr ich darüber erfahre, desto weniger gefällt sie mir." Eine hässliche Angelegenheit ist der Tod von Sir Charles Baskerville. Ist nun auch das Leben seines Erben Sir Henry bedroht? Lastet wirklich ein Fluch auf den Baskervilles? Was hat es mit dem nächtlichen Heulen eines unheimlichen Hundes in Dartmoor auf sich? Sherlock und sein Assistent Dr. Watson haben es mit einer besonderen Herausforderung zu tun. "Noch nie hatten wir einen Gegner, der unserer Klinge würdiger wäre." Der wohl berühmteste Fall des wohl berühmtesten Detektivs. Aber wer kennt ihn wirklich? Die Antwort liefert der Live-HörSpiel-Krimi des RadioLiveTheaters in einem Event für alle Krimifans und Kassettenkinder.

Seit 2013 haucht das RadioLiveTheater in Zusammenarbeit mit hr2-kultur, dem ARD-Hörspiel-Sender in Hessen, rund 20-mal pro Jahr deutschlandweit Hörspiel-Klassikern neues Leben ein. Beim Gastspiel erlebt das Publikum ein eigenes, neu adaptiertes Hörspiel live auf der Bühne und kann dem Team beim „Hörspiel machen“ quasi im mobilen Hörspiel-Studio über die Schulter und hinter die Kulissen schauen. Es sind alle Sinne gefragt, denn die Sprecher*innen lassen das Hörspiel mit Musik, Geräuschen, Kostümen und Effekten lebendig werden. Die perfekte Verbindung aus Kino im Kopf und der Magie des Theaters. Immer mit viel Freude, Liebe und Begeisterung kreiert. Und vor allem immer live. www.RadioLiveTheater.d

Comoedienhaus Wilhelmsbad
Parkpromenade 1, 63454 Hanau
Beginn 18:00 Uhr Tickets

Dienstag 8. Oktober: Theater

(Daniela)

Ich mag Sarah Kortmann. Tolle Schauspielerin, tolle Regisseurin und das Thema... harter Stoff. Ich bin sehr gespannt.

Das Fest - Familie und andere Übel
nach dem gleichnamigen Film von Thomas Vinterberg

Familienpatriarch Helge begeht seinen 60. Geburtstag. Helge hat alles: Wohlstand, Karriere, liebende Ehefrau, Kinder, imposantes Anwesen, wohlwollende Kollegen. Und Menschen, die gerne wegsehen. Viele Menschen. Die viel wegsehen.
Christian, der älteste Sohn, hält eine Rede mit dem Titel "Wenn Papa badete". Danach sollte nichts mehr sein, wie es mal war. Doch es bleibt wie eh und je.
Ein Abend über das einreißen von Fassaden, die Befreiung aus jahrzehntelangen Familiendynamiken und den Kampf eines jungen Menschen, den Part des Opfers endlich hinter sich zu lassen. Und über Humor. Der zwar gerne als Komplize der Verdrängung missbraucht wird, aber auch vieles erst erträglich macht. Vielleicht auch für Euch. Denn auch Ihr werdet Helges Gäste sein. Zumindest einen Abend.
Tränen des Schmerzes bei der ersten Probe. Tränen vor lachen bei der zweiten. Gigantische Teddybären bei der dritten. Die bisher persönlichste Probenzeit für die Konsorten. Und wunderschön.

Von&Mit: Döring, Fonda, Zimmer, Jahncke, Kortmann, Primavera, Ludwig, Wiedenhofer

Stalburgtheater
Glauburgstraße 80, leider nicht barrierefrei
60318 Frankfurt
20:00 Uhr
weitere Termine: 12. + 17.11.2019

Dienstag, 8. + Mittwoch, 9. Oktober: Tanz

(Martin)

Die Fotos versprechen radikale Körperlichkeit. Und Marcelo Evelin scheint den choreographischen Weg zu gehen, äußere bzw. gesellschaftliche Gegebenheiten in Bewegung umzusetzen. Da politisch und ökologisch in Brasilien einem so ziemlich Vieles Sorgen machen kann, kommt es nicht von ungefähr, dass Marcelo Evelin sich in seinem neuen Stück mit Intoleranz und Hoffnungslosigkeit auseinandersetzt. Und wie dies tänzerisch seinen Ausdruck auf der Bühne findet, das wird spannend!
„Voller Wucht treffen Arme, Beine, Rücken und unzählige Äste aufeinander und produzieren einen hämmernden Beat. Karnevalartige Parade oder Überlebenskampf? Wie kein anderer Choreograf seiner Generation versteht es Marcelo Evelin, die politischen und sozialen Spannungen unserer Zeit und ihre Resonanzen im Körper in Bewegung zu setzen. Mit seinem neuen Stück „The Invention of Evilness (A Invenção da Maldade)” entwirft der brasilianische Künstler einen kargen und unpolierten Bühnenraum. Zugleich schafft er eine Metapher für die aktuelle Situation in seinem Heimatland Brasilien, in dem seit den jüngsten Wahlen die Intoleranz und Gewalt gegenüber Minderheiten zunimmt und ein Klima der Hoffnungslosigkeit herrscht. Evelins Beschwörung der Boshaftigkeit ist jedoch nicht allein eine Reaktion auf diese gesellschaftliche Situation, sondern ein ungezähmter Akt des Widerstands, ein Bekenntnis zu allem, was sich schwer fassen und kategorisieren lässt.“

Foto: (c) Maurício Pokemon

The Invention of Evilness (A Invenção da Malade), Marcelo Evelin / Demolition Incorporada.
Dienstag, 08. Oktober + Mittwoch, 09. Oktober
um jeweils 20.30h im Mousonturm.
Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.

Mittwoch 9. Oktober: Hasspost / Vom Staat

(Daniela)

Ich wollte Katja eigentlich vor kurzem beim Stadtrundgang "Rechte Räume" treffen, aber da hab ich ja leider keine Tickets mehr für bekommen. Also gehe ich heute Abend aufs Milchsackgelände.

Ein Abend mit Katja Thowarth und Klaus Hensel
Man könnte mit „Vom Staat“ anfangen, ein kurzes Geplänkel bzgl. unterschiedlicher Textsorten einflechten. Und eine passende Kolumne. Oder Hassposts. Shitstorm lesen. Dann kann es gerne kryptisch werden, etwas kommen, das alle&keiner kapiert. Und er oder sie mit einem glorreichen Zweizeiler glänzen. Es müsste außerdem irgendwas vom HR erzählt werden, ein Gedicht, das dazu passt, das Historische abrundend. Später können Die Morlocks kommen, wo es rund geht in der HR-Kantine! Gedichte ... irgendwas mit Frauen, feministische Konter. Bspw. einen Text lesen gegen nackte Männeroberkörper. Und evtl. einen Hassbrief vorlesen. Dieser Hasspost einen Raum geben, um zu verstehen, von wo der Hass kommt.

Die Frankfurterin Katja Thorwarth hat an der Goethe-Universität im Turm Soziologie, Sozialpsychologie und Politik studiert, Schwerpunkt Qualitative Sozialforschung. Sie arbeitet als Journalistin und Autorin für die Frankfurter Rundschau und schreibt viel – aber nicht nur – über Innenpolitik, die Rechte und Gender. Gerne auch meinungslastig. Man kennt sie möglicherweise durch ihre politischen Kolumnen und Kommentare, außerdem ist sie als Gastautorin in zahlreichen Büchern vertreten. https://www.facebook.com/katja.thorwarth.1

Klaus Hensel, geb. am 14.5.1954 Kronstadt, lebt seit 13.12.1981 in Frankfurt am Main. Bücher: „das letzte Frühstück mit Gertrude“, „Oktober, Lichtspiel“, „Stradivaris Geigenstein“, „Summen im Falsett“ und „Humboldtstrasse, römisches Rot“. Preise: Leonce-und-Lena-Förderpreis; Kranichstener Literaturpreis, Rom-Stipendium in der Villa Massimo. Rundfunk- und Fernsehautor und -Redakteur bei verschiedenen Kultursendungen in ARD, 3sat und ARTE. https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Hensel


Milchsackfabrik
Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt am Main
Klänge: Schallplatten
Einlass 20:00 Uhr / Beginn 20:30 Uhr
AK 6,- Euro / erm. 3,- Euro

Mittwoch 9. Oktober: Hans Off Gretel

(Uwe)
 
Gegründet wurde die Band 2015 in South Yorkshire von Frontfrau Lauren Tate, die sich im unterdrückenden Schulsystem gefangen fühlte und auszubrechen versuchte. Als 16 jährige selbstbekennende Außenseiterin verschwendete sie keine Zeit, um sich ein geeignetes Ventil zu schaffen. Jede Faser dieser geballten entfremdenden Erfahrungen aus Ihrer Schulzeit wandelt sie in einen Akt der Befreiung und Kreativität. Ihre Musik ist inspiriert von den unberechenbaren Sounds von Bands wie Nirvana. Genau so entstand Hands Off Gretel, die jeden Aspekt ihres Sounds und Images auf eigene Faust bestimmen. Ihre loyale Fanbase wuchs stetig an. Täglich interagieren sie mit Fans auf social media, kreieren Kunst, Videos und Merchandise. Sie entwickelten damit nicht nur eine Band, sondern auch eine Marke mit klarer Identität. Durch eine sehr erfolgreiche „Pledge Music Kampagne“ (= Crowdfunding) und Zuschüssen, beispielsweise aus dem „Emerging Artist Fund“, war es Hands Off Gretel möglich Ihren Sound zum Leben zu erwecken. Die Riot Grrrl Grunge Band eignet sich besonders für Freunde von Hole, aber nicht nur für die.
 
Das Bett
Frankfurt, Schmidtstr.  12
Beginn: 20:00
VVK 16,40 Euro zzgl. Gebühren
Barrierefrei
Foto: Presseinfo Hands Off Gretel

Donnerstag 9. Oktober: Like Lovers

(Uwe)

Im Stillen, ungestört, arbeitet der Musikproduzent Jan Kerscher schon seit vielen Jahren an sphärischer Popmusik mit Weltuntergangscharme. Inspiriert von der Absurdität des modernen Lebens wächst sein Soloprojekt Like Lovers zu einer Ton gewordenen Wahrheit, die uns jetzt einholt. Erschütternd, aber nie ohne Hoffnung. Als Like Lovers macht sich Kerscher auf die Suche nach Melodien und Sounds, die zur malerischen Einsamkeit seines Studios im Fränkischen Seenland nicht besser passen könnten. Dabei lässt die textliche Sinnsuche in Zwischenmenschlichem und Gesellschaftlichem jedoch keineswegs auf soziale Abgeschiedenheit schließen. Im Jahr 2019 mündete seine jahrelange Arbeit nun endlich in einer in einer ersten Veröffentlichung. Mit den Songs kommt Like Lovers als Band im Herbst 2019 auf die Bühnen zahlreicher Städte. Dort wird sich dann ein eindringlicher Sound mit großen Popmelodien, ausgeklügelten elektronischen Sounds und vielen Emotionen entfalten.
 
THE CAVE
Brönnerstr. 11, leider nicht barrierefrei
Einlass 20 Uhr, Beginn 20.30 Uhr
VVK 11 Euro zzgl. Gebühren
Foto: Facebook Like Lovers

Donnerstag, 10. Oktober: 
Eröffnung

(Petra)

Zur Buchmesse ist ja immer schwer was los in der Stadt– und mit dem Gastland Norwegen verspricht das auch dieses Jahr spannend zu werden. Das Museum Angewandte Kunst eröffnet sein House of Norway und zeigt herausragende Positionen aus Norwegens Kunst und Kultur, Design, Handwerk und Architektur, die für eine kreative Auseinandersetzung mit einer Welt im Wandel stehen. Zu der facettenreichen Schau gehören noch nie gezeigte grafische Werke von Edvard Munch ebenso wie ein Gastspiel des Sámi National Theatre Beaivváš. Vertreten sind auch zeitgenössische Künstler*innen und Gestalter*innen, wichtige Beispiele aus der norwegischen Architektur und aktuelle Impulse aus nachhaltigem Design, Mode und neuer nordischer Küche. Musik von Alex Azary gibt es on top. Also sozusagen ein globalgalaktisches Hochhaus.

House of Norway, Special Guest: Alex Azary (MOMEM)

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17, barrierefrei: ja
Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: frei,

Donnerstag 10. Oktober: Jugo Ürdens

(Uwe)

An sich ist Rap ja eine schöne Art für Wortakrobaten, die nicht singen können, Musik zu machen. Der Schweizer Kutti MC hat vor einigen Jahren mit witzig-melancholischen Texten selbst mit mir jemanden erreicht, der mit den ganzen Proletenrappern nie etwas anfangen konnte. Jugo Ürdens zählt zu Österreichs angesagtesten Rappern, ohne sich wie einer zu verhalten. Kein Protz, keine Kraftausdrücke. Dafür Humor mit Scharfsinn. Im Oktober veröffentlichte er mit „YUGO“ sein Debüt, spielte sich durch die Clubs der Heimat und war seit Dezember mit RIN auf komplett ausverkaufter Tour. In Kreisen schon als nächster großer Wurf gehandelt, geht es nun auf Tournee. Nichts wie hin.
 
Zoom
Brönnerstraße 5-9, leider nicht barrierefrei
Beginn: 21 Uhr
VVK 18,50 € zzgl. Gebühren
Foto: Presseinfo

VORSCHAU
Freitag 11. Oktober: Soulshake! Party

(Daniela)

Yeah! Ich habe nix vor und werde da sein, denn ich mag die DJ's sehr, vor allem Mortimer Coldheart. Schade, dass Mortimer nicht auch nioch was zu Essen mit bringt, denn Mortimer ist eigentlich Mehran, der auch das wunderschöne LUCILLE auf der Eckenheimer betreibt und einer der besten Köche der Stadt ist.

Soulshake! Party
50s to 80s
Soul Funk Mod Big Beat & New Wave
Rare Grooves from the Vault!
 
DJs: Men From O.R.G.E.L • Mortimer Coldheart • Love Cat

Am Freitag 11.10.2019 • Einlass ab 22h • AK 5€
YACHTKLUB • Deutschherrnufer 12 • 60594 Frankfurt am Main
www.yachtklub.de

Freitag 11. Oktober: Stereo Total

(Uwe)

Die Gruppe Stereo Total besteht aus Françoise Cactus, die sich die Zeit zwischen den Bandproben als Radiomoderatorin, Autorin und bildende Künstlerin vertreibt und Brezel Göring, dem Mann, der schon bei der Wahl seines Künstlernamens versucht hat, von Musikkritikern und Feuilletonisten nicht ernstgenommen zu werden. Sie haben begonnen gemeinsam Musik zu machen mit dem festen Vorsatz, Regeln und Vorstellungen über den Haufen zu werfen. Auch mit ihrem neuen Album „Stereo Total – Ah! Quel Cinéma!“. "Ich bin eine Sprachkünstlerin, die den Humor in Kauf nimmt", soll Françoise Cactus einmal über sich selbst gesagt haben. Allerdings hat sie den gewohnten Stereo Total-Wortwitz nicht in allen Texten dieser Platte zum Zuge kommen lassen. Konnte man auf früheren Alben noch von Einflüssen (Chanson, Trash, Disco, R'n'R, Punk, NDW) und musikalischen Stilmitteln sprechen, so sind Stereo Total jetzt in einem Universum angekommen, das nur ihnen allein zu gehören scheint und das an nichts Bekanntes mehr erinnert. Die gekonnte Produktion von Françoise Cactus auf 8-Spur-Kassetten-Technik trägt zum außergewöhnlichen Klangerlebnis bei. Brezel Göring spielt wie immer auf Musikinstrumenten, die wohl nur Kinder in bildungsfernen Haushalten jemals zu Gesicht bekommen haben: Plastikbabyorgeln und schauderhafte Mäuseklaviere, dazu Selbstbaugitarren, die von einem handwerklich unbegabten Schreiner zusammengeleimt worden zu sein scheinen.
 
Zoom
Brönnerstraße 5-9, leider nicht barrierefrei
Beginn: 21 Uhr
VVK 21,50 € zzgl. Gebühren
Foto: Presseinfo

Freitag 11. Oktober: NIELS FREVERT

(Uwe)
 
Der Hamburger Frevert macht ganz wunderbare Musik, ob mit seiner ehemaligen Band Nationalgalerie oder alleine. Sein neues Album Putzlicht habe ich sehnsüchtig erwartet und wurde nicht enttäuscht.
Frevert ist der ewige Geheimtipp und Kritikerliebling – von Musikerkollegen verehrt, von einigen zehntausend Fans geliebt und von der breiten Masse ignoriert. Nach seinem letzten, 2014 erschienenen Album „Paradies der gefälschten Dinge“ muss irgendwas mit dem Mann passiert sein. Ich weiß nicht was, auf jeden Fall hat Frevert anderthalb Jahre lang keine Gitarre angerührt. Fünf Jahre nach „Paradies der gefälschten Dinge“, einem Album, das mir persönlich etwas zu sehr nach Songwriter klang, erschien kürzlich „Putzlicht“ und (fast) alles ist anders: Frevert hat das Korsett des Liedermachers abgestreift und seine neuen Songs – zusammen mit dem Produzenten Philipp Steinke (Boy, Kettcar) – in einen großen, druckvollen, unaufgeregten und modernen Bandsound gegossen. Es gibt kaum noch Streicher, die Gitarren stehen unter Strom, alles ist offen und warm – Musik wie eine Umarmung, ein Sound, der einen auffängt, trägt und sanft nach vorne schiebt. Anspieltipp: „ich suchte nach Worten …“.
Schön und live auch ganz toll. Ich konnte ihn bereits beim Heimspiel Knyphausen im Juli sehen. Gott sei Dank, denn wenn er ins Nachtleben kommt, bin ich in Urlaub.
 
NACHTLEBEN
Frankfurt, Kurt-Schumacher-Str.
VVK 24 Euro zzgl. Gebühren
Beginn: 20 Uhr
Nicht barrierefrei
Foto: Hompage Batschkapp

Freitag 11. Oktober: XUL ZOLAR

(Uwe)
 
Das Kölner Quartett XUL ZOLAR kombiniert sanfte Popmelodien im Stile von TALKING HEADS mit knisternden Field Recordings à la SHLOHMO zu seinem ganz eigenen Entwurf von Indie-Pop. Nach unzähligen  Liveauftritten ist im letzten Jahr endlich das große Debütalbum „Fear Talk“ erschienen. Darauf entwickeln XUL ZOLAR gefühlige Popsongs, die dennoch eine gute Portion Aufmerksamkeit einfordern. Warme Basslines erzeugen in Kombination mit plätschernden Synthies im Stile der 80er eine elektronische Klangästhetik zum Wohlfühlen. Was XUL ZOLAR aber so besonders macht, ist die Unterbrechung dieser Harmonie durch unerwartetes Klirren und Wimmeln der unzähligen Percussion- und Drumsounds - mal zurückhaltend, mal ganz offensiv. In Kombination mit der bittersüßen Melancholie der Texte und dem butterweichen Gesang von Frontmann Roland Röttel, schaffen die vier Kölner ungeahnt spannende und gleichsam hypnotische Tracks. Wie brillant das Ganze live klingt, davon könnt ihr euch bald selbst überzeugen, wenn LOTTE LINDENBERG die vier Kölner wieder in ihrem Studio willkommen heißt.
 
LOTTE LINDENBERG

Frankfurt, Frankensteiner Str. 20
VVK 11 Euro zzgl. Gebühren
Beginn: 20:30 Uhr

Freitag 11. Oktober: Austellungseröffnung: LEE KRASNER

(Daniela)

Ich hoffe meine Freundin Tina ist nicht im Urlaub und hat Zeit mit mir in die Ausstellungseröffnung zu gehen, denn sie hat Kunst studiert und mit ihr macht es echt viel Freude ins Musuem zu gehen.

"Eine Pionie­rin des abstrak­ten Expres­sio­nis­mus ist nach mehr als 50 Jahren in einer großen Retro­spek­tive wieder in Europa zu sehen: Lee Kras­ner. Die Ausstel­lung der SCHIRN erzählt die Geschichte einer der unbe­irr­bars­ten Künst­le­rin­nen des 20. Jahr­hun­derts. Präsen­tiert wird das Gesamt­werk der US-Ameri­ka­ne­rin, darun­ter Selbst­por­träts, Aktdar­stel­lun­gen in Kohle, die streng geome­tri­schen Little Images oder wegwei­sende Gemälde der Prophecy-Reihe, expe­ri­men­telle Haupt­werke der Umber- und Primary-Serie und späte Colla­gen. Lee Kras­ner war Mitglied der Ameri­can Abstract Artists und pflegte Freund­schaf­ten zu Ray Eames, Willem de Koon­ing und Franz Kline. Lange Zeit stand sie als Künst­le­rin im Schat­ten ihres Ehemanns Jack­son Pollock. Nach dessen frühem Tod bei einem Auto­un­fall 1956 entschied sie sich, Pollocks Atelier zu nutzen, und leitete damit eine neue Phase ihrer künst­le­ri­schen Karriere ein. Erst­mals konnte sie auf monu­men­ta­len, nicht aufge­zo­ge­nen Lein­wän­den arbei­ten. Es entstan­den einige ihrer bedeu­tends­ten Arbei­ten, u. a. „The Guar­dian“, „Happy Lady“, „Combat“ oder „Siren“. Anders als andere Künst­le­rin­nen und Künst­ler ihrer Zeit, die eben­falls unge­gen­ständ­lich malten, entwi­ckelte Kras­ner nie einen „signa­ture style“, sondern reflek­tierte ihre Praxis mit dem Anspruch, ihre Bild­spra­che stets neu zu erfin­den. In einer Überblicksschau wird die große Künstlerin nach mehr als 50 Jahren wieder in Europa gewürdigt. Die Ausstellung der SCHIRN erzählt die Geschichte einer der unbeirrbarsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.



Die Ausstel­lung wird kura­tiert und orga­ni­siert vom Barbi­can Centre, London in Koope­ra­tion mit der SCHIRN, dem Zentrum Paul Klee, Bern und dem Guggen­heim, Bilbao.

Mehr Infos: https://www.schirn.de/ausstellungen/2019/lee_krasner/

© Pollock-Krasner Foundation/VG Bild-Kunst, Bonn 2019. Courtesy the Jewish Museum, New York.

Samstag 12. Oktober - 9.11.: Sámi National Theatre Beaivváš

(Daniela)

Norwegen ist dieses Jahr Gastland der Buchmesse und das Museum für Angewndte Kunst hat etwas Besonderes ins Programm geholt:

Im Rahmen der Ausstellung House of Norway, mit der das Museum Angewandte Kunst die Vielfalt norwegischer Kunst und Kultur feiern wird, ist auch das Sámi National Theatre Beaivváš (SNTB) zu Gast. Zwischen Oktober und November werden sie in einer eigens dafür konzipierten Bühnenlandschaft innerhalb der Ausstellung insgesamt 24 Aufführungen ihres Stückes Johan Turi in samischer Sprache mit deutschen und englischen Untertiteln darbieten. Das Theaterstück hatte in Oslo 2017 seine Weltpremiere und wird nun erstmals außerhalb von Norwegen zu sehen sein.
Die Inszenierung erzählt von dem ersten samischen Schriftsteller Johan Turi, der zu Beginn des Stückes davon träumt ein Buch zu veröffentlichen. Er möchte damit besonders den norwegischen Behörden die Lebensumstände der Sámi näher bringen und so die Regierungen dazu bringen, ihre festgefahrene Haltung zu dem indigenen Volk, das sich über Landesgrenzen hinweg über ganz Skandinavien und Russland verteilt, zu ändern.
In einem Zug, der Skandinavien durchquert, trifft er auf den Geschäftsmann Hjalmar Lundbohm aus Kiruna. Im selben Zug befindet sich auch die dänische Künstlerin und Anthropologin Emile Demant. Wird diese Begegnung zu einem einschneidenden Erlebnis führen, das Turi dabei helfen wird seinen Traum zu verwirklichen? Das Stück handelt von der Entstehung eines Buches, aber vor allem von Träumen, Verlockungen, Zweifeln, Verführung und Gewissensbissen.
Der Hauptprotagonist des Stücks, Johan Turi (1854-1936), war ein samischer Rentier-Halter und versierter Wolfsjäger aus Guovdageaidnu im Norden Norwegens und gilt als erster Sámi-Schriftsteller. Turi zog in den 1870er Jahren mit seiner Rentierherde und Familie nach Kiruna im Norden Schwedens. Dort veröffentlichte er 1910 sein erstes Buch in samischer Sprache: Muitalus sámiid birra. Mit Texten und Illustrationen erzählt das Buch von samischen Rentierhaltern und ihren Traditionen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei beschreibt er die Sámi und ihre Überlebenstechniken, ihre Medizin, ihr Naturverständnis, ihre mündlich überlieferten Erzählungen, Gebete und Lieder. Turi legt Zeugnis ab von einer traditionsreichen Lebensform und von ihrer Bedrohung durch die moderne Zivilisation. Das Buch wurde später in die schwedische, englische, deutsche, ungarische, japanische, italienische und finnische Sprache übersetzt.
https://www.museumangewandtekunst.de/de/veranstaltungen/das-sami-national-theatre-beaivvas-sntb-spielt-johan-turi/

Samstag 12. Oktober: Hill to Hood

(Uwe)

Das Trio Hilltop Hoods aus Adelaide ist wohl der bekannteste und erfolgreichste HipHop Act Australiens. Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 veröffentlichte die Band, bestehend aus den beiden MCs Suffa und Pressure und DJ Debris, neun Studioalben. Der Erfolg der Hilltop Hoods beschränkt sich allerdings nicht nur auf Australien. Mit ihren fantastischen Live-Shows haben sie sich auch international ein begeistertes Publikum erspielt. Sie spielten überall auf der Welt und traten auf renommierten Festivals wie Glastonbury, Splendour In The Grass, T In The Park, Oxygen, Openair Frauenfeld und Splash auf, jetzt kommen sie im Rahmen ihrer THE GREAT EXPANSE WORLD TOUR 2019 in die Frankfurter Batschkapp

Batschkapp
Frankfurt, Gwinnerstr. 5
Beginn / Einlass: 19 Uhr
VVK 28 € zzgl. Gebühren
Barrierefrei
Foto: Presseinfo

Samstag 13. Oktober: Theater I

(Daniela)

Ich kann es garnicht glauben, dass es schon wieder drei Jahre her ist, dass ich HASS - La Haine, nach dem Film von Mathieu Kassovitz, im Theater Landungsbrücken gesehen habe. Es war ein unglaublicher Abend. Ein Jahr später (2017) wurde der Regisseur Linus mit dem Hauptpreis der Hessischen Theatertage ausgezeichne!

Im letzten Jahr traf ich Hadi, einen der drei Hauptdarsteller, bei Rock gegen Rechts und er sagte: "Du musst unbedingt nochmal kommen, denn wir haben noch sehr am Stück gearbeitet." Ich bin sehr froh, dass es heute endlich klappt!

"Der Horizont, den der Regisseur Linus Koenig im Frankfurter Theater Landungsbrücken mit seiner Bühnenadaption von Mathieu Kassovitz' "Hass" aufmacht, ist jedenfalls gewaltig. (...) Ein starker Auftakt, der jeden einzelnen in seinem human verbrämten Voyeurismus ganz persönlich trifft. (...) Überdies sind Jochen Döring, Amin Biemnet Haile und Hadi Khanjanpour als halbstarke Kumpel wirklich grandios". Sagt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

"Mit nur einer schäbigen Couch als Requisite, in französisch blau-weiß-roten Trainingsklamotten füllen sie [die Schauspieler] den Raum anderthalb Stunden lang mit geradezu vibrierender Energie. Mal quetschen sie sich auf die Couch und vernuscheln, -flüstern und -kichern dort ihre Texte – aber man spitzt die Ohren. Mal bauen sie sich aggressiv, breitbeinig auf, machen das Publikum an, lassen Gefährlichkeit durchblitzen. Sie können dick auftragen, sie können sich zurücknehmen." Sagt die Frankfurter Rundschau (FR)

"Regisseur Linus Koenig hat das Trio Randale mit starken Spielern aus der freien Szene der Stadt besetzt. (...) Alles muss raus und kommt es auch. Die Darsteller machen das mitreißend souverän, springen wie aufgedreht in ihre Rollen und wieder raus. (...) Au Backe: richtig gut. " (Strandgut)


REGIE Linus Koenig
MIT Amin Biemnet Haile, Jochen Döring und Hadi Khanjanpour
MUSIK Thomas Buchenauer (MESSER BRÜDER)
DRAMATURGIE Hannah Schassner

weiterer Termin 21.12.2020
Theater Landungsbrücken
Gutleutstraße 249

Sonntag 13. Oktober: Theater II

(Daniela)

Zweimal am Wochenende ins Theater ist mir dann doch zuviel... Wobei das Stück von Linus sich schon verdammt gut anhört...

"Ich liebe Dich so sehr, ich will dich töten und töten."

Es ist das Ende der Welt und wir fühlen uns fein. Denn wir haben keine Vergangenheit und keine Zukunft. Nur eine Gegenwart voller Monster. Monster wie Du und ich.

Philip Ridleys Portrait einer Gesellschaft, in der Gewalt ganz selbstverständlich gelebt wird, regt auf. Den Verleger, der sich weigert, das Stück drucken zu lassen. Den Kritiker, der von kranken Phantasien des Autors schreibt und doch nur sich selbst meint. Den Zuschauer, der das Theater in Scharen fluchtartig verlässt. Und den Zuschauer, der da bleibt und sich nicht traut, hinzuschauen. Der Rest erlebt MITUNTER IST BRUTALITÄT DAS EINZIGE MITTEL GEGEN TRAURIGSEIN als eine poetische Liebeserklärung. An die Kraft des Geschichtenerzählens, der Imagination und der Liebe.

Menschen, denen das gefällt, gefällt auch Trainspotting, Clockwork Orange, Walking Dead und … The Sound of Music.

Linus Koenig (Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis der Hessischen Theatertage 2017 für HASS) hetzt seine 8 Schauspieler*Innen aufeinander, ineinander und durch einen flashig-trashigen Alptraum, von dem wir uns wünschten, er wäre sehr viel weiter in der Zukunft, als er es tatsächlich ist.

Theater Landungsbrücken
Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt, barrierefrei
20:00 Uhr
Weitere Termine: 31.10., 20.11.

Sonntag, 13. Oktober: FFM/ Weltraum im Schauspiel

(Andrea)

Zwei Dinge über die ich mich heute ärgere: Erstens: Das Ferienende. Adieu Du süßer Müßiggang und leider auch Tschüss Sommer, Spätsommer, bis zum nächsten Jahr. Zweitens: Dass ich keine Zeit habe heute ins Schauspiel zu gehen und die Arbeiten von Parastou Forouhar anzuschauen bzw. zu erleben. Blöd. "Die neue Reihe »Weltraum« versteht sich als Open Space, als ein Raum, in dem es um die Frage geht, wie wir in Zukunft leben wollen. Künstler_innen aus der Region füllen die Box mit ihren Werken und Aktionen zu den Diskursen unserer Zeit. Die Künstler_innen, die hier leben und arbeiten, schöpfen aus vielfältigen kulturellen Erfahrungen. Wo werden diese Positionen sichtbar? Welche Geschichten wollen wir erzählen? Eröffnet wird die Reihe von der aus dem Iran stammenden Künstlerin Parastou Forouhar. Seit 1991 lebt Forouhar in Deutschland. Ihre Werke spielen mit der Schönheit der Ornamentik und sind doch nie nur dekorativ. Gewalt, Folter, Systemkritik offenbaren sich wie eine verborgene, erst zu entdeckende Schicht in betörend schönen Wandbildern, Fotografien und visuellen Installationen.

Schauspiel Frankfurt
16 bis 18 Uhr
Neue Mainzer Straße 17
60311 Frankfurt am Main

Montag 14. Oktober: Gestorben wird morgen

(Daniela)

In Kooperation mit Orfeos Erben zeigt das Bürgerinstitut den Film „GESTORBEN WIRD MORGEN“ und lädt im Anschluss zu einer Diskussion ein. Wäre ich nicht auf dem 81xten meines Vaters, wäre ich da gerne hin, denn das Thema interessiert mich sehr und schon der Trailer ist  klasse: https://www.youtube.com/watch?v=OMgOSo569ho

Die Regisseurin Susan Gluth zeigt und diskutiert mit Ihnen sowie Prof. Dr. Frank Oswald (Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung
der Goethe-Universität), Rudolf Dederer (Autor und Stadtteilhistoriker) und Heidrun Freudenberger (Bürgerinstitut e.V., Projekt Lesefreuden) über Ihren Dokumentarfilm: „Very Senior – Attitude is everything (Gestorben wird Morgen)”, Deutschland/USA 2019

Es gibt einen Ort in Arizona, der ist so friedlich, dass man dorthin kommt um zu sterben. Sun City, eine Stadt – geschaffen für die Generation 55+. Mitten in der Wüste, unter Palmen, bei immer blauem Himmel und roten Sonnenuntergängen, mit unzähligen Apotheken und besonders breiten Straßen, damit den rüstigen Autofahrern nichts passiert.
Auf dieses sonnige Paradies fallen die recht unterschiedlich gefärbten Schatten des Alterns. Jeder hier versucht seinen Weg mit dem Leben zu finden, während der Tod schon an der Ecke steht und winkt.
Olive (87) hat sich ihren kindlichen Humor bewahrt, obwohl ihr Körper dem Alltag immer mehr Grenzen aufzeigt. Gerade deswegen trällert sie fröhlich ihre Lieder, tanzt mit dem Staubsauger im Wohnzimmer und sucht noch immer ihre Rollschuhe, die sie an die guten Zeiten erinnern. Was Olive auf gar keinen Fall akzeptiert, ist die Tochter, die glaubt, sie hätte Alzheimer. Wie kommt sie bloß darauf?
Altwerden ist eine Kondition, wo ‘kleine Zipperlein einfach dazu gehören’ wie Jim (83) bestätigt. Auf der anderen Seite hast Du einen Punkt im Leben erreicht, wo man einfach mal Fünfe gerade sein lassen und sagen kann: ‘Nimm ‘ne Pille die Dir hilft und komm drüber weg’. So zumindest sieht das Betty Jane (90). Alles ist besser, als sich dauernd zu beschweren, oder?
Roger (75) und Kitty (74) sind immer noch sehr viel mit ihrer Harley unterwegs. Allerdings will Roger das Motorrad abgeben, wenn er 80 wird. Er ist überzeugt, dass die meisten Leute in Sun City guten Sex haben. Sogar besseren als vor 40 Jahren und Dee (88) stimmt dem uneingeschränkt zu. Sie ist fast blind, hört sehr schwer und kann kaum mehr gehen, aber wenn sie ihre Fingernägel maniküren lässt, um ihren Liebhaber am Abend zu empfangen, ist das alles vergessen.
Es ist wohl eine Frage der Haltung, wie man alt wird. Die Ansicht, der Lebensabend müsse doch eine ernste Angelegenheit sein, teilen die Meisten in Sun City nicht. Im Film dient der Ort als Bühne, auf der die Bewohner in einem Reigen den Tanz des Alters vollführen. In ihren Erzählungen geben sie preis, was das Leben ihnen geschenkt und was es ihnen genommen hat. Sie berichten freimütig über die Schmerzen im Alter und über die Freuden. Und dass sie glauben, dass Zufriedenheit und Glücklichsein Entscheidungen sind. ‘Wir kommen nach Sun City um zu sterben, aber wir wollen Spaß dabei haben!’, Jim (83).

Orfeos Kino
Hamburger Allee 45, leider nicht barrierefrei
60486 Frankfurt
Ansprechpartnerin: Nicole Blumenthal
E-Mail: treffpunkt@buergerinstitut.de
Anmeldung/Vorauszahlung bis: 7.10.2019
Beitrag für Mitglieder: 8 € Beitrag für Gäste: 12 €

Montag, 14. Oktober: Ausstellung

(Martin)

Was bleibt - Eine Ausstellung von Stefanie Grohs

Ihr erinnert euch an die gestreiften Stoffbinden, die - um Bäume gewickelt – vor einigen Jahren im Stadtbild auftauchten!? Der Stoff erinnerte an Kleidung von KZ-Häftlingen. Das war beabsichtigt. Die Künstlerin Stefanie Grohs machte mit dieser Kunstaktion aufmerksam auf Frankfurter Stadtgeschichte: 1600 Menschen waren im Nationalsozialismus als Häftlinge in einem Frankfurter Konzentrationslager (Außenlager Adlerwerke) inhaftiert, wurden gequält, geschändet und durch Arbeit vernichtet. 1600 Bäume wurden 2015 zu Zeitzeugen und für insgesamt sieben Monate zu Repräsentanten von individuellen menschlichen Schicksalen. ‚MITTEN UNTER UNS’ hieß die Ausstellung und Stefanie Grohs ließ sie mitten unter uns entstehen und wirken.

‚Was bleibt’ – so ist eine neue Ausstellung von Stefanie Grohs überschrieben. ‚Was bleibt’ von einem Menschen? Mit dieser Frage hat sich Stefanie Grohs beschäftigt und ihre neuen Werke sind gleichsam Spuren, Resultate dieser Auseinandersetzung und vielleicht auch der Versuch, Antworten zu finden: „Eine historische Fotografie in Schwarz/Weiß zeigt eine Dame neben einer Parkbank, ein anderes Bild ein sitzendes Paar auf einem Sessel. Auf einem weiteren Foto sind zwei turnende Frauen vor einer Sprossenwand zu sehen. Dass es sich um eben diese beschriebenen Personen handelt, ist jedoch nur zu erahnen. Wer sich auf die Spur der neuen Arbeiten von Stefanie Grohs begibt, findet nur Fragmente von alten Fotografien. Die Künstlerin lenkt den Blick ihres/ihrer Betrachter*innen mit Hilfe von Schablonen, die einst für partielle Abdeckungen in Foto-Ausbelichtungen verwendet wurden, durch gezieltes Abdecken bestimmter Bereiche auf ausgewählte Teile der historischen Fotografien. Grohs verwendet auch transparentes Trennpapier alter Fotoalben, was uns mit seinem Spinnennetzmuster unmittelbar an Omas Fotoalben erinnert. Hinter dem dünnen Papier scheinen die abgebildeten Personen zu verschwinden. Sie wählt wie so häufig das künstlerische Gestaltungsmittel der Collage. Diese und auch einige Readymades, verweisen in der Ausstellung Was bleibt auf das Thema des Andenkens oder auch Gedenkens, mit dem sich Grohs bereits in der Vergangenheit auseinandersetzte.“  

Stefanie Grohs bleibt ihrem Prinzip treu: „den Fundus für ihre künstlerischen Arbeiten mit Materialien vom Flohmarkt, aus Haushaltsauflösungen oder auch vom Sperrmüll zu gestalten, befinden sich neben Postkarten und Zeitschriften inzwischen auch einige Fotosammlungen in ihrem Besitz. Diese erzählen teils ganze Lebensgeschichten und haben die Künstlerin dazu veranlasst, sich mit ihren neuen Arbeiten der Frage zu widmen, was von einem Menschen bleibt.“

Dauer der Ausstellung: 14. Oktober bis 2. Dezember 2019
Öffnungszeiten: immer montags ab 20 Uhr und nach tel. Vereinbarung 0163/6081179
Vernissage: Montag, 14. Oktober um 20 Uhr, es spricht Vroni Schwegler.
Künstlergespräch: Montag, 11. November um 20 Uhr - çgibt Einblicke
Finissage: Montag, 2. Dezember um 20 Uhr
Ausstellungsraum Becker, Balduinstraße 35, 60599 Frankfurt/Oberrad

Montag 14. - Donnerstag, 17.10.: Uncanny Valley Rimini Protokoll

(Martin)

Gerade gibt’s die letzte Gelegenheit, sich im Bockenheimer Depot Chinchilla Arschloch, waswas von Rimini Protokoll ‚final’ anschauen zu können – da steht das nächste Gastspiel von Rimini Protokoll im Mousonturm bereits vor der Tür.

Ihr tut gut daran, euch schon jetzt Tickets zu besorgen. Denn eins ist sicher, diese sieben Vorstellungen an fünf Tagen werden schnell, schnell ausverkauft sein...

‚Wir kennen Roboter vor allem als Arbeitsmaschinen, als effiziente und präzise Vollstrecker. In der deutschen Industrie sehen sie Menschen kaum ähnlich, um emotionale Verstrickungen auszuschließen. In Asien hingegen werden schon langer humanoide Roboter entwickelt, etwa für die Alterspflege oder als Sexpartner. Die äußerliche Ähnlichkeit zu Menschen soll hier die Akzeptanz der Maschine erleichtern, weckt aber auch Misstrauen: Was ist Mensch, was Maschine? Diese unheimliche Ähnlichkeit nennen japanische Roboterforscher „Uncanny Valley“. Für Stefan Kaegis „Unheimliches Tal“ wurde vom Schriftsteller und Stückeschreiber Thomas Melle ein animatronisches Double erstellt. Dieser Humanoide sitzt anstelle des Autors auf der Bühne und wirft Fragen auf: Stehen Kopie und Original in einem Konkurrenzverhältnis oder helfen sie sich gegenseitig? Kommt das Original sich selbst durch sein Double näher? Wer spricht und was ist sein Programm?’

Auf nachtkritik.de war anlässlich der Premiere in den Münchner Kammerspielen zu lesen: „Man erfährt viel an diesem kurzen Abend: (...)  Doch es sind nicht seine akribisch recherchierten und klug collagierten Details, die dieses Theatererlebnis so besonders machen. Sondern dass sie alle zutiefst theatralen Fragen umkreisen wie: Was ist der Mensch? Wer spricht zu wem und zu welchem Zweck? Angesichts einer sich sensibel und poetisch gebenden animatronischen Figur schlägt das Nachdenken über diese Fragen lustige Kapriolen und kommt länger nicht zur Ruhe.

Und die Süddeutsche Zeitung schrieb; „Und das ist wohl die wichtigste Frage des Abends: Sind die Fehler das, was Mensch und Maschine unterscheiden? Wenn ja, wer macht eigentlich die blöderen Fehler? Der Mensch, wenn er nicht funktioniert? Oder die Maschine, wenn sie nicht zurücklächelt? "Uncanny Valley" ist eine fast liebevolle Betrachtung von beidem: von den Wundern der Technik und vom Menschen. Und davon, dass die Existenz des einen die des anderen nicht negiert.“
Hier die gesamte Kritik

Am besten schon jetzt Tickets sichern! Weitere Infos hier:

Uncanny Valley von Rimini Protokoll im Mousonturm.
Montag, 14.10. – Donnerstag, 17.10. – unterschiedliche Anfangszeiten.
Der Mousonturm ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: (c) Gabriela Neeb/Mousonturm

Mittwoch, 16. Oktober: FFM/ Tito & Tarantula

(Andrea)

Es war etwas ruhiger geworden um Tito und seine Tarantulas. Dabei gehört "After Dark" durchaus zu den Scheiben, die man öfter hören kann. Immerhin war das auch der Soundtrack zu Tarantinos Film "From Dusk till Dawn", den könnte man sich auch mal wieder anschauen. Aber das nur nebenbei. Denn Tito & die Tarantula sind auch eine unglaublich gute Liveband. Zumindest waren sie das vor einigen Jahren, da habe ich sie ein paar Mal gesehen und dass sie der Geist des Rock`N`Roll nicht verlassen hat, beweisen sie auf ihrer neuen Veröffentlichung: „8 ARMS TO HOLD YOU“ fängt die Farben und Gerüche der Wüste ein, ist leidenschaftlich und romantisch. Zusammen mit Titos‘ elektrisierenden Vocals ein weiteres Meisterstück in seiner langen und erfolgreichen Karriere als Musiker, Komponist und Schauspieler. Keine Frage, ich starte die erste Arbeitswoche nach den Herbstferien mit einem Konzertbesuch in der Gwinnerstraße. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

Batschkapp
Gwinnerstraße 5
Frankfurt
Barrierefrei


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