22.02.2019
Inhalt: Oh ha / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE / BIETE / G E D R U C K T E S / Freitag 22. Februar: Keep it nice with RICE! / Freitag 22. Februar: Woyzeck / Freitag 22. und Samstag, 23. Februar: Marlene Monteiro Freitas / Freitag, 22.- Sonntag, 24. Februar:Joana Tischkau / Noch bis 24. Februar: FFM/ Winterwerft / Freitag, 22. Februar: Of/ Seenotrettung / Freitag, 22. Februar: OF/ Hafenkino / G E R O L L T E S - Jagd auf einen Rekord / Zum Abschluss noch etwas über den FSV / Samstag 23. Februar: Tonbildvortrag: Jim Avignon / Samstag, 23. Februar: Kulturfestival – selbstverwaltet / Samstag, 23. Februar: FFM/ Beschwerdechor "Best-of" trifft Willma / Samstag, 23.Februar: Of/ Betonstück DIY / Samstag, 23. Februar: OF/ Großer Bahnhof / Samstag, 23. Februar: OF/ Ladenkino / Sonntag 24. Februar: Hans Romanov / Sonntag 24. Februar: Die Rückkehr des Pokals / Sonntag, 24. Februar: Theater / Sonntag, 24. Februar: OF/"Zeit der Namenlosen" Film und Benefiz / Montag 25. Februar: 50 Jahre Verlag der Autoren / Montag, 25. Februar: OF/ Forum Grundsteuererhöhung / Montag 25. Februar: Von Palermo nach Frankfurt / Dienstag, 26. Februar: Mainz/ ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead" / Dienstag 26. Februar: OF/Demokratielotsen gesucht / Mittwoch, 27. Februar: Vernissage / VORSCHAU / Freitag 1. März: Freitagsfasching / Freitag, 1. März: FFM/ Pop Made in FFM / Samstag, 2. März: Bad Orb/ Liquid Sounds / Sonntag, 3. März: FFM/ Midas Fall / Dienstag 5. März: Ólafur Arnalds / Freitag: 8. März: KONZERTGEBRÄU / Samstag 9. März: KAMASI WASHINGTON / Dienstag 12. März: Ry X / Kino Kulinarisch #2 am Samstag, 16.März / Samstag, 16.März: FFM/ Philipp Boa and the Voodooclub / Montag 3. Juni: Maceo Parker / Impressum

Oh ha

Ich will die Ausgehtipps nicht zum Eintracht Fan Magazine machen, erlaube mir nur kurz 3 Sätze:

  • Gestern Abend war der Hammer!
  • Ich kann die Reaktion der Ultras und allen anderen, die wochenlang die Choreo vorbereitet haben, sehr gut verstehen.
  • Ich bin total auf die Auslosung gespannt.

Ach und noch ein Zusatz: weil ich letzte Woche geschrieben habe, dass ich so gerne mal zu einem Auswärtsspiel mitfahren würde, hat uns der Fanbeauftragte des FSV 4 Tickets INKLUSIVE BUSFAHRT für das morgige Spiel gegen Waldhof Mannheim angeboten. Wir können nicht, da wir auf einem 80ten Geburtstag sind, aber Ihr solltet Euch die Gelegenheit nicht entgehen lassen, zumal der Fanbeauftragte so ein charmanter Mann ist ;-).

Und abgesehen vom Fußball? Ich freue mich auf Sonntagmorgen, wenn Hans Romanov mit seinem neuen YACHTKLUB anlegt. Sonst passiert bei uns nicht viel... wobei...: wir trennen und endlich von den "Kriegstreibern" (siehe Suche/Biete)

Genießt die Sonne & lebt wild!

Daniela

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten für die folgenden Tickets bitte an: schwoebke(at)aol.com
 (Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt)

* SV Waldhof Mannheim vs. FSV Frankfurt am 23.02 um 14 Uhr. Insgesamt 4 Stehplätze im Gästeblock (inklusive Anfahrt ins Stadion nach Mannheim). Keine Frage, bitte einfach eine schnelle Mail schreiben, Details zur Anfahrt folgen dann direkt)

* FSV Frankfurt vs. TSG Balingen am 02.03, 1x2 Sitzplätze, 1x2 Stehplätze: Wo ging der Stern von Maurizio Gaudino auf? (siehe GEROLLTES, Einsendeschluss: 24.02, 22 Uhr)

* 2 x 2 Gästelistenplätze für Konzertgebräu
am 08.03 im HORST: Wer produzierte das erste Album von Konzertgebräu? (Einsendeschluss: 24.02, 22 Uhr)

2 x 2 Gästelistenplätze für Kamasi Washington am 09.03 in Offenbach: Wie hieß das Debüt von Kamasi Washington? (Einsendeschluss: 24.02, 22 Uhr)
 

***************************************************

Antworten bitte an: ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)

5 x 2 Gästelistenplätze für den sensationellen "Freitagsfasching" am Freitag, 1. März in der Stadthalle Offenbach. Die Preisfrage lautet: Warum heisst es bei den Offenbacher Narren "Hallau"? 

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Midas Fall am Sonntag, 3, März im Nachtleben. Die Preisfrage lautet: Wie hoch ist der Support your Local Artist Beitrag am 1. März an der AK im Nachtleben?

SUCHE / BIETE

Übersetzer*in gesucht
Kiki sucht jemanden mit sehr guten Chinesisch (Mandarin) Kenntnissen. (Nur Sprache, keine Schrift) Gerne ein/e Student*in. Kontakt: krost@exquicity.de

Warhammer:  Krieger des Chaos zu verkaufen
Man, was  da vor 5 Jahren an Weihnachten los... Chaos Krieger sollten es sein. Stundenlang wurden sie zusammengebaut und einige sogar angemalt und ich habe sogar noch ein riesiges Spielfeld auf einer Holzplatte gestaltet. Jetzt dürfen die Krieger gerne das Haus verlassen. Ruben hat abzugeben: 13 x Barbaren, 8  x Reiter, 33 x Krieger, 7 x Hunde, 1 x Archaon der Ewigauserwälte (Er ist der höchste Champion der Dunklen Götter, der Erhabene Großmarschall der Apokalypse :-)), 1x Wulfrik der Wanderer... Preis VB...

G E D R U C K T E S

(Petra)

„Mit Blick aufs Meer“ - alleine das sommerhimmelblaue Cover entspannt meine Gesichtszüge. Doch mehr als eine schöne Urlaubslektüre war der nicht mehr ganz druckfrische, vollmundig gelobte Roman (Pulitzerpreis 2009) von Elisabeth Strout leider nicht für mich.
Als „lebensklug und konservativ“ charakterisiert ihn Martin Halter in der F.A.Z. Das trifft genau meinen Eindruck: Eine perlend-leichte Woge aneinandergereihter Szenen von großen und kleinen Familientragödien und Paar-Alltag, von Gescheiteren und Genügsamen, die auch als Short Stories durchgehen würden. Die bereits gelesen und in diversen Hollywoodstreifen oder schwergängigen Beziehungsfilmen durchlitten anmuten. Die sich nicht einbrennen, zumeist nur kurz berühren. Abgenutzte Empathie. Ich habe wahrscheinlich schon zu viele „große“ Short Stories gelesen: Carver, Munro, Cheever, Cechov, Adichie, immer wieder T.C. Boyle und andere mehr. Oder liegt es auch daran, dass sich mit jedem Satz die beklemmende Enge des Kleinstadtlebens für mich bestätigt?
Jedoch: Je weiter man liest, umso deutlicher ergibt sich der rote Faden, eine Passgenauigkeit dieser Teilchen, die eben nicht bloß beliebige Momentaufnahmen sind. Sie umkreisen im Wesentlichen das ältere Ehepaar Olive und Henry. Als pensionierte Mathelehrerin kennt sie fast alle Kleinstadtbewohner und hat einen scharfen Blick auf alles, was geschieht. Ihr Mann Henry fühlt sich in seiner Apotheke oftmals wohler als zu Hause, zumindest bis seine nett-mausige Mitarbeiterin eine todtraurige Geschichte beiträgt.
Und es endet mit einer sehr unerwarteten Liebesgeschichte, die mich dann doch anrührt. Hinterrücks. Sehr clever, Mrs. Strout. Bin froh, bis zur letzten Seite gelesen zu haben. Und blicke lächelnd aufs Meer.

Freitag 22. Februar: Keep it nice with RICE!

(Daniela)

Ich mache nix. Wäre ich fitter würde ich mal in der Bar Shuka vorbeischauen, denn da legt heute Abend Herr Weller auf und den habe ich lange nicht gehört.

Ryż, oriza, Reis, ris, riso, riža, rijst, arroz … und natürlich RICE! Wellers zweiter Besuch in der Shuka Bar wird musikalisch wieder so vielfältig, wie die verschiedenen Namen für das Getreidekorn, aus dem der Sake hergestellt wird. Und den gibt es in der Shuka Bar reichlich … We look forward to you The World Of Weller!

Keep it nice with RICE!

Bar Shuka
Niddastraße 56
Beginn 21:00 Uhr

Freitag 22. Februar: Woyzeck

(Daniela)

Wie gerne wäre ich heute Abend im Theater Landungsbrücken.

as Jahr 2016 beginnt für das Theater Sarah Kortmann mit der Wiederaufnahme eines Klassikers. In Kooperation mit den Landungsbrücken Frankfurt und mit neuer Besetzung wird die erfolgreiche Produktion Woyzeck oder der Mangel an Alternativen (2010) wieder auf die Bühne gebracht.

...so einen Woyzeck haben wir noch nicht gesehen.(FAZ, 22.02.2010)

„Ein guter Mord, ein echter Mord, ein schöner Mord.“ Der Soldat Franz Woyzeck hat seine Geliebte Marie mit einem Messer erstochen. Was waren die Gründe für die Tat? Maries offensichtlicher Betrug mit dem Tambourmajor oder die fragwürdigen Experimente des Doktors an denen Woyzeck nur teilnimmt um zusätzlich Geld zu verdienen?

Regisseurin Sarah Kortmann macht sich für ihre Inszenierung des Woyzecks die Fragmentierung des Stückes zu nutze. Das entscheidende Verbrechen, der Mord an Marie, bildet den Auftakt des Stückes. Nach und nach werden die restlichen Handlungsfragmente chronologisch rückwärts erzählt. Erst am Ende des Abends kennt der Zuschauer Woyzecks ganze Vorgeschichte. Die rückwärts verlaufende Handlung hat keine klare Reihenfolge, sondern entwickelt sich jeden Abend neu. Der Zuschauer wird Einfluss auf die Abfolge der Bühnengeschehnisse haben. Das Publikum wird zu einem Teil von Woyzecks Erfahrungswelt und ist gleichzeitig mit seiner Entwicklung verknüpft.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Inwieweit sind wir abhängig von unserem Umfeld, unseren Erlebnissen und unseren Erfahrungen? Die Familie, der Job, aber auch die wirtschaftliche Situation und die politische Ausrichtung der jeweiligen Regierung beeinflussen uns in unserem persönlichen Dasein. Wir existieren nicht allein, sondern auch durch Andere. Woyzeck soll nicht nur als Opfer der sozialen und gesellschaftlichen Umstände dargestellt werden. Maries Untreue ist nicht die Ursache für den Mord, sondern der Auslöser. Indem er seine Geliebte tötet, folgt er nicht mehr der gesellschaftlichen Triebunterdrückung. Es ist ein Akt der Befreiung von den Institutionen seiner Unterdrückung und Vereinnahmung. Woyzeck ist Opfer und Täter in einer Person.

Buch: Georg Büchner, Regie: Sarah Kortmann Mit: Jochen Döring, Sarah Kortmann, Marius Schneider und Marlene Zimmer.

Theater Landungsbrücken

Beginn: 20:00 Uhr

Barrierefrei: ja

Freitag 22. und Samstag, 23. Februar: Marlene Monteiro Freitas

(Martin)

Am Wochenende unternehme ich einen ganz wunderbaren Ausflug in Sachen Theater. Gleichwohl bedaure ich sehr, sehr, dass ich den ganz bezaubernden Abend von Marlene Monteiro Freitas, der Theater, Konzert, Tanz, Performance und alles, was man unter Kreativität verstehen kann, gleichermaßen ist und den der Mousonturm am Freitag und Samstag präsentiert, nicht anschauen kann!
Schaut Ihr euch dieses lustvolle Video an: https://vimeo.com/242460960 und dann besorgt euch schleunigst Tickets für Bacantes – Prelúdio para uma purga! Helmut Ploebst nennt es u.a. ein ‚karnevaleskes Treiben“.
Der Mousonturm schreibt von „musikalischen Ekstasen“ und: „Bacantes entwickelt dabei eine emotional-kathartische Dichte, die uns abwechselnd in ausgelassene Lachanfälle und nachdenkliche Stille versetzt.“

Auf der Homepage des Theaters Freiburg, wo die Produktion demnächst gezeigt wird, liest man: „Die jüngste Arbeit der kapverdischen Choreografin Marlene Monteiro Freitas nimmt ihr Publikum auf eine zweistündige bizarre Reise mit. Grundlage der Arbeit bildete das Drama DIE BAKCHEN von Euripides, ein Klassiker der Ekstase über die Anhängerinnen des Gottes Dionysos. (..) Schließlich inszenieren acht Tänzer_innen und fünf Trompeter_innen eine skurrile Ekstase auf Stühlen. Es gelingt der Choreografin auf ganz natürliche Weise mythologische Motive und Figuren der Popkultur durcheinander zu würfeln um starke, genderübergreifende Figuren aufsitzen zu lassen. Ordnung, Vernunft, Rationalität, Rausch und Exzess verschmelzen – wir sitzen inmitten des Apollinischen und des Dionysischen – zu komplexen Figuren auf der Bühne, denen motorisch, gestisch und stimmlich einiges abverlangt wird. Ein groteskes Spiel, in dem Notenständer unterschiedlichsten Formen und Nutzungsweisen ausgeliefert sind, oder Gartenschläuche mit Trichtern und Trompetenmundstücken an den jeweiligen Enden divergent eingesetzt werden. Marlene Monteiro Freitas’ Arbeiten sind präzise und minutiös durchchoreografiert und bannen ihr Publikum nicht allein durch das reale Spektakel, sondern vor allem durch den ihr eigenen, temperamentvollen, musikalischen Rhythmus.“ 

Am Freitag, 22.02. und Samstag 23.02. um jeweils 20.00h im Großen Saal des Mousonturm.
Der Mousonturm, ist rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet; Waldschmidtstr. 4.
Foto (c): Laurent Philippe/Mousonturm.

Freitag, 22.- Sonntag, 24. Februar:Joana Tischkau

(Martin)

Da muss man schon genau hinschauen und wer lesen kann, ist bekanntlich klar im Vorteil! Nicht PLAYBACK, sondern PLAYBLACK ist dieser Abend überschrieben!

Bei Playblack liegt es nicht so fern, dass es auch irgendwie um ‚Jacko‘ – also Michael Jackson – gehen könnte: “See, it’s not about races / Just places / Faces / Where your blood comes from / Is where your space is / I’ve seen the bright get duller / I’m not gonna spend my life being a color (Michael Jackson „Black or White)”.

„‘PLAYBLACK‘ verhandelt das ambivalente Potential der Kopie – als zärtliche Geste der Hommage, als Solidaritätsbekundung und als provokante Strategie der Karikatur. Wir lieben Jacko. Wir werden Jacko. Wir geben uns der ambivalenten Möglichkeit hin, temporär jemand anderes zu werden. Wir begeben uns an die Grenzen der uns zugeschriebenen Identitäten und loten die Bruchstellen der Repräsentationslogik aus. It’s Showtime, Baby. Ab in die Zauberkugel.“

Am Freitag, 22.02., Samstag 23.02. und Sonntag, 24.02.
um jeweils 18.00h im Studio 1 des Mousonturm.
Der Mousonturm, ist rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet; Waldschmidtstr. 4.
 
Foto: (c) Daniel Michael Shaw/Mousonturm.

Noch bis 24. Februar: FFM/ Winterwerft

(Andrea)

Die Orberstraße 57 ist für mich ein ganz besonderer Ort, ein eigener Kosmos und Paralleluniversum zugleich. Dort lebt, wohnt und arbeitet antagon theaterAKTion bzw. der protagon e.V. Die meisten kennen die Sommerwerft, aber dass es auch eine Winterwerft mit feinem Program gibt, wissen die wenigsten. Bis 24. Februar gibt es Tanz, Performance, Musik, Poesie, Kinderprogramm: "Die Winterwerft ist ein Theater-und-mehr mit einem großen Fokus auf Austausch und Vernetzung. Wir wollen die dunkle Jahreszeit nutzen, um uns am Feuer zu versammeln und unseren wie anderen Geschichten zu lauschen. Kritisch und kreativ wollen wir erproben, welche Rolle freies Theater in Zeiten großer Veränderungen spielen kann. Wir haben es mit gewaltigen kulturellen, ökonomischen wie ökologischen Herausforderungen und Veränderungen zu tun, die viel Hoffnung und Potential in sich bergen, aber viele Menschen auch verunsichern und beängstigen. Wir wollen einen künstlerisch kreativen Raum schaffen in dem wir diese Themen gemeinsam bearbeiten können. Welche Geschichten kann Theater erzählen, wenn die großen gängige Narrative nicht mehr greifen? Der größte und gängigste Mythos ist der von unbegrenztem Wachstum und der zentralen (und überlegenen) Position des Menschen darin. Doch mittlerweile verstehen die meisten, dass das Streben nach unbegrenztem Wachstum vielerorts zu unbegrenzter Ausbeutung, unbegrenzter Zerstörung führt. Wir scheinen weder überlegen noch zentral zu sein, vielmehr gleichwertig eingewoben in ein unwahrscheinlich komplexes Netzwerk des Lebens. “Wildness is the earthy, untamed, undomesticated state of things — open-ended, improvisational, moving according to its own boisterous logic. That which is wild is not really out of control; it is simply out of our control. Wildness is not a state of disorder, but a condition whose order is not imposed from outside.” David Abrams In diesem Sinne suchen wir nach Formen des wilden, organischen, antagonistischen Theaters. Theater, das sich an Themen und Formen wagt, die jenseit unseres antropozentrischen Spotlights liegen.Theater mit Dreck unter den Fingernägeln und Vogelnestern im Haar. Das Festival sucht ausserdem den Kontakt mit anderen Spielarten von Kunst, Kultur und Wissenschaft. Dichtung, Grafik, Musik - Foren, Diskussionen und Spaziergänge, Vernetzung von lokal bis international, nachhaltig und spielfreudig." https://www.facebook.com/winterwerft/?eid=ARCBeXt9jbmpiHV0-c8YKhFp8VEhL_PpXt5Ut5WxFUDkNCHg3adX9EuyY8fH_ds-jVw2u07TUBTp_1Bc

Freitag, 22. Februar: Of/ Seenotrettung

(Andrea)

Flüchtlinge, war da was? Winterbedingt völlig aus dem Blick geraten sind die täglichen Tragödien auf dem Mittelmeer und drumherum. Im Filmklubb wird mit «Fuocoammare», der Blick mal wieder auf das Thema gerichtet: "Seenotrettung ist nicht verhandelbar und kein Verbrechen. Gianfranco Rosis Dokumentation beobachtet ein Jahr lang Leben und Alltag auf Lampedusa, der «Insel der Hoffnung», die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Entstanden ist «Fuocoammare», ein aufrüttelnder Dokumentarfilm darüber und über das Leben an sich. "Fuocoammare - Seefeuer" (ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären auf der Berlinale 2016) zeigt mit viel Feingefühl, wie das Geschehen auf Lampedusa weltweit zum Skandal wurde. Italien/Frankreich 2015 108 Min. Regie: Gianfranco Rosi. Buch Gianfranco Rosi, nach einer Idee von Carla Cattani.

Filmklubb
Isenburg Ring 36
Offenbach
Barrierefrei: Leider nein

Freitag, 22. Februar: OF/ Hafenkino

(Andrea)

Im Hafenkino läuft um 20 Uhr "Capernaúm - Stadt der Hoffnung" und den will ich auch schon seit längerem sehen. Die Kritiken haben sich ja förmlich überschlagen: "Die Geschichte spricht für sich: der "schätzungsweise" zwölfjährige Zain sitzt in einer Beiruter Jugendhaftanstalt, von wo aus er seine Eltern gerichtlich verklagt - und zwar dafür, ihn in die Welt gesetzt zu haben, in eine chaotische, kriegerische, kinderfeindliche. Dem Richter schildert er schonungslos seine dramatischen Lebensumstände und lässt dabei keine noch so pikanten Details aus, die die Erwachsenen ordentlich kompromittieren - zum Beispiel den Verkauf Zains geliebter Schwester Sahar. Wer nun einen rührseligen Film am Rande des Armuts-Kitschs und fade Gut-oder-Böse-Charaketere befürchtet, kennt Nadine Labaki nicht. Capernaúm - Stadt der Hoffnung. Nadine Labaki, Libanon/ Frankreich 2018, 123 Min., noch keine FSK-Angabe, OmU
HAFEN 2
Nordring 129
63067 Offenbach
www.hafen2.net
Barrierefrei: Ja

G E R O L L T E S - Jagd auf einen Rekord

(Uwe)

Der älteste offiziell anerkannte und noch bestehende Freiluft-Weltrekord in der Leichtathletik wurde von Jarmila Kratochvílová aufgestellt: 800 Meter der Frauen, gelaufen am 26. Juli 1983 in München. Die 1:53,28 Minuten der Tschechin über diese Strecke, die sich noch heute mit Dopingvorwürfen herumschlagen muss, gelten als Fabelzeit. Am nächsten kam ihr in letzter Zeit Caster Semenya aus Südafrika, deren Bestleistung liegt aber über eine Sekunde über dem uralten Weltrekord. Ähnlich lange wie der Rekord von Kratochvílová besteht die längste offiziell anerkannte Unentschieden-Serie in der Bundesliga, aufgestellt vom SV Waldhof Mannheim zwischen dem 9. März und dem 19. April 1985: Acht Unentschieden am Stück! Welcher der beiden Rekorde wird wohl eher eingestellt? Der von Kratochvílová oder der vom SV Waldhof?
 
Der Vergleich hinkt natürlich etwas. Einen Weltrekord in einer Leichtathletikdisziplin will jede(r) laufen, springen, werfen oder stoßen, die/der in dieser Disziplin antritt, Remis-König beim Fußball aber keiner werden. Die Vereine der Bundesliga gewinnen nämlich zwischen den ganzen Unentschieden immer einmal gerne, weil ein Remis mit der Einführung der Drei-Punkte-Regel deutlich abgewertet wurde. Damals, Mitte der 80iger Jahre, zu seligen Zeiten unter Klaus Schlappner, war ein Unentschieden punktemäßig noch ein halber Sieg und damit deutlich wertvoller und erstrebenswerter als heute. Die Eintracht nähert sich dennoch derzeit ungewollt dem Mannheimer Rekord. Durch vier Unentschieden in Folge (gegen Bremen, Dortmund, Leipzig und Mönchengladbach) hat sie die Hälfte der Waldhof-Serie bereits geschafft. Klar, kann sie sich darüber freuen, gegen starke Gegner nicht verloren zu haben, die Mannschaft von Trainer Hütter tritt so aber punktemäßig auf der Stelle. Konkurrenten wie Leverkusen, Wolfsburg oder Hoffenheim verloren in 2019 zwar ab und zu, gewannen aber häufiger und rücken durch diese „Dreier“ in der Tabelle näher an die Eintracht heran oder an ihr vorbei.
 
Es scheint so, als hätten sich die Gegner in der Bundesliga auf die Spielweise der SGE und die drei Granaten im Angriff, Jovic, Haller und Rebic, eingestellt. Die nächsten Gegner sind, mit Ausnahme von Hoffenheim, vom Papier her zwar schwächer als die vorherigen, aber auch ein Tabellenvorletzter wie Hannover 96, nächster Gegner der Eintracht, schenkt das Spiel nicht kampflos her. Und auch der neue Trainer von H96, Thomas Doll, wird den schnellen Spitzen der Eintracht nicht den Raum geben, den sie in der Hinrunde (und im Europapokalspiel gegen Donezk) noch hatten. Vielleicht sorgt das großartige Spiel der Eintracht gestern für frischen Wind. Frischen Wind brachte damals bei den Waldhöfern Maurizio Gaudino, dessen Stern in Mannheim auf- und später bei der Eintracht unterging. Er war im Ensemble der Waldhöfer Eisenfüße mit Schlindwein, Kohler oder Tsionanis das spielerische Element. Die anderen, eher kantigen Spieler brauchten damals sicher weniger als die 1:53,28 Minuten der Kratochvílová, um ihren stürmenden Gegenspielern zu zeigen, dass es kein angenehmer Tag für sie werden wird.
 
Der Eintrachttipp (von einem Schalkefan)
Hannover 96 – Eintracht Frankfurt 1-1 (fünftes Unentschieden in Folge)

Zum Abschluss noch etwas über den FSV

Das erste Pflichtspiel 2019 rückt für die Bornheimer immer näher. Kein geringerer als der Traditionsverein SV Waldhof Mannheim ist am 23.02 erster Heimspielgegner in diesem Fußballjahr. Die Mannheimer, die ihre beste Zeit (mit Bundesligaaufstieg) unter dem Bibliser Elektromeister Klaus Schlappner hatten, kommen als Tabellenführer. Eine Woche später, am Fastnachtssamstag, kommt Balingen, bevor es am 13. März (= Mittwoch) zuhause gegen die Offenbacher Kickers geht.

Samstag 23. Februar: Tonbildvortrag: Jim Avignon

(Daniela)

Die Ausstellung von Jim Avignon ("A Big Brother" - noch bis zum 26.5. im Museum für Kommunikation zu sehen) habe ich bereits gesehen, heute gehts zum Konzert in den schönen saasfee* pavillon.

"jim avignon spricht und singt im saasfee*pavillon über seine 10 ’lieblingskatastrophen’: geklaute buddybären, einen tsunami im bierhimmel und er erzählt uns davon, wie einmal ein großes versicherungsunternehmen mit ihm fulminant baden ging.    obwohl er als maler, musiker, veranstalter und kurator vielseitig talentiert ist, ist jim avignon seit über 20 jahren vor allem eines: ’famous for not being famous’. er hat keinen agenten, ist bei keiner galerie unter vertrag und zu allem überfluss ist er auch noch eine unerwünschte person in den usa.
zu den kleinen und großen katastrophen in seinem berufsleben pflegt er dennoch ein beinahe liebevolles verhältnis. mehr als die erfolgsstories interressieren ihn die momente des lebens, in denen der masterplan kippt, es überraschend schiefgeht und sich mal wieder zeigt, dass einfach nicht alles planbar ist.
in seinem vortrag mit slideshow im pavillon wird avignon über seine lieblingskatastrophen berichten und dazwischen je einen thematisch passenden song singen. wir freuen uns auf jim, euer kommen und einen abend voller ehrlicher ’disaster’.

saasfee*
Bleichstrasse 66a, Innenstadt, Hinterhof!
open doors 21.00h
konzert 22.00h
drumherum musik mit jean-charles vandermynsbrugge
eintritt: 6 euro

Samstag, 23. Februar: Kulturfestival – selbstverwaltet

(Petra)

Der Ort ist mir vertraut. Wie oft hab ich hier leichtfüßig, wissbegierig und manchmal auch bloß verkatert Halt gemacht – und vor lauter Kaffee und Diskussion das nächste Seminar verpasst. Seit mittlerweile 66 Jahren ist das Studierendenhaus ein Ort der Vielfalt und der kritischen Auseinandersetzung mit dem Bestehenden. Seine Einweihung im Februar 1953 war ein Meilenstein in der Redemokratisierung der Uni und steht symbolisch für die Rückkehr der Frankfurter Schule aus dem Exil. Zum Jahrestag der Einweihung lassen wir die Korken knallen und proben den Übergang in eine aufregende Zukunft. Denn bald schon soll das Studierendenhaus zum Offenen Haus der Kulturen, einem selbstorganisierten, interdisziplinären Kulturzentrum werden. Erst mal gibt es heute ein fettes Festivalprogramm von Theater, Kurzfilmen und Diskussion bis hin zu Konzert und Party.

Our House – Festival der Selbstverwaltung
Offenes Haus der Kulturen
Studierendenhaus, Mertonstr.26
Beginn: 15 Uhr, Eintritt: frei, Barrierefrei: k. A.
Programm online

Samstag, 23. Februar: FFM/ Beschwerdechor "Best-of" trifft Willma

(Andrea)
Jubeln? Kann ich! Wahrscheinlich hat mich Seppl deshalb eingeladen: "Gesucht werden Zuhörer, die den entstehenden Konzertmitschnitt mit Jubel unterstützen. Das sollte kein Problem sein, denn zum Jubiläumsjahr des Frankfurter Beschwerdechors werden ausgewählte Songs aus 10 Jahren erklingen, die wir besonders mögen und gerne singen. Der Abend wird ebenso von Willma bestritten, dem Chor der Kulturwerkstatt. Gespannt sind wir selber, also kommt ihr entspannt und gelaunt - und zwar gut!" 20 bis 22 Uhr
Kulturwerkstatt
Germaniastraße 89
60389 Frankfurt
Barrierefrei: Eher nicht...

Samstag, 23.Februar: Of/ Betonstück DIY

(Andrea)

Die Betonleuchten von Alex finde ich ja echt schick und mit dem, was da bei uns im Flur von der Decke baumelt, bin ich ohnehin nicht glücklich. Deshalb kommt mir ihr DIY-Workshop heute ziemlich gelegen: "Wir gießen Beton in Formen aller Art und erstellen kleine, individuelle Werke. Mit eurer Kreativität und den unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten des Werkstoffes entstehen langlebige Objekte, die deine ganz persönliche Note tragen." Oha, das gefällt mir gut, dummerweise ist mir nicht klar, ob man sich anmelden muss oder nicht. Ansonsten schaue ich einfach bei Eva in der Etagerie vorbei und trinke zwei Stunden Kaffee, das kriege ich problemlos hin :-) . Betonstück-Workshop in der Domstraße 57 von 11 bis 14 Uhr. www.betonstueck.de

Samstag, 23. Februar: OF/ Großer Bahnhof

(Andrea)
Leider wollte sich keiner mit mir am Kappus-Gelände festketten um den Abriss zu verhindern und weil der Hauptbahnhof a) noch steht und sich b) ein paar wirklich gute Leute für das Gebäude stark machen, ist die heutige Einladung schon beinahe ein Pflichttermin: "Auf dem Weg zu einem Nutzungskonzept für den Bahnhof machen wir mal wieder ein Treffen, bei dem jeder Einsteigen kann. Wir stellen vor: Nach welchen Grundsätzen soll nach Meinung der Mitglieder der Ini ein zukünftiger Bahnhof betrieben werden? In welcher Struktur wollen wir auf dem Weg dorthin zusammenarbeiten? Außerdem gibt es einen "Markt der AGs": Welche Arbeitsgruppen gibt es schon in der Ini? Wie kann man mitmachen? Welche Ideen und Interessen bringt Ihr mit? Und mit wem würdet Ihr sie gerne umsetzen?"
Großes Treffen der Initiative Hauptbahnhof von 15 bis 18 Uhr
KJK
Sandgasse 26
Offenbach
Barrierefrei: Ja

Samstag, 23. Februar: OF/ Ladenkino

(Andrea)

Heute ist Ladenkino. Leider weiß ich nicht, ob es noch Karten gibt. Zumal der Laden Artefakt immer schnell gefüllt ist. Aber nett ist es dort und mit "Call me by your name" wieder ein interessanter Film läuft: "Der 17-jährige Elio Perlman verbringt den Sommer mit seinen Eltern in einer Villa Norditalien. Dort gibt es nicht viel zu tun und der Jugendliche langweilt sich zu Tode. Das ändert sich, als der amerikanische Assistent seines Vaters in das Ferienhaus einzieht. Der attraktive Oliver stellt die Welt des pubertierenden Elio auf den Kopf. Obwohl er sich bisher für sehr gebildet gehalten hat, muss sich der Teenager eingestehen, dass es in Sachen Liebe noch viel zu lernen gibt."
Laden Artefakt
Starkenburgring 4
Offenbach
Beginn 19.30 Uhr
Barrierefrei: Geht 
https://www.facebook.com/ladenkino/

Sonntag 24. Februar: Hans Romanov

(Daniela)

Hans hat vor zwei Tagen folgendes auf Facebook gepostet: "Aufgepasst, Sonntag morgen um 10 h uhr fährt der neue YACHTKLUB in die stadt frankfurt ein.!!! Der Halt ist auf der frankfurter seite nahe Eiserner Steg. Ich weiß, Ihr seid alle noch in den federn. Es wird ein historisches datum, denn der neue YACHTKLUB fährt mit ideellem Kapitän (hans r.) und einem 1. Kapitän mit kaptäns-patent. Dr. Blümer alias Eric Kerschbaumer aufgepasst !!!"

Also werde ich einen Kuchen backen und den Kapitän begrüßen, auch wenn man munkelt, dass das Schiff dann wohl dauerhaft in Offenbach anlegen soll, aber das ist ja auch um die Ecke...

Sonntag 24. Februar: Die Rückkehr des Pokals

(Daniela)

Ich freue mich total! Ich bin rechtzeitig da, setze mich a die Bar des Orfeos, packe des Laptop aus und schaue dort die erste Halbzeit gegen Hannover und dann: ab ins Kino.

Erbarme, die Hesse komme: Das Pokalwunder der Eintracht!
DIE RÜCKKEHR DES POKALS - Der Film
von Eintracht Frankfurt, Deutschland 2019, 89 Minuten

30 Jahre nach dem letzten großen Titel gewinnt Eintracht Frankfurt am 19. Mai 2018 den DFB-Pokal. Es ist ein epochales Ereignis für Verein und Fans. Die Sehnsucht einer ganzen Region wird gestillt, rund 100.000 Menschen lassen am Tag danach die Banktürme wackeln. Ein Filmteam hat die Mannschaft von der Anreise bis zur Feier auf dem Römer begleitet. Die Dokumentation bietet exklusive Einblicke in das Innenleben der Mannschaft, zeigt noch einmal alle Emotionen rund um das historische 3:1 gegen die Bayern und die Leidenschaft, mit der alle Beteiligten für ein erfolgreiches Finale gearbeitet haben.

Sonntag, 24. Febraur um 16:00 Uhr
Orfeos Erben,Hamburger Allee 45
Eine Reservierung wird empfohlen: reservierung@orfeos.de

Sonntag, 24. Februar: Theater


Zum Winterwerft-Abschluss sollte ich mich aufraffen, denn das interessiert mich: 2018 – das Ende des Steinkohle-Bergbaus in Deutschland. Wir erkunden den Wandel in Kohle-Regionen und landen bei den Recherchen in Kolumbien, wo der größte Steinkohletagebau der Welt die Kohle für deutsche Kraftwerke fördert – inklusive des Drecks, den wir vor der eigenen Haustür nicht mehr haben. Puppen, Masken, Projektionen und eine Theatermaschine werden in Gang gesetzt, um zurückzuschauen, wie Prometheus den Menschen das Feuer brachte und ihnen die Gabe verlieh, Bodenschätze zu nutzen. Im Theatrum Mundi entstehen und vergehen Industrielandschaften. Und wir reisen nach Kolumbien, treffen die Leute von Tamaquito, eine Dorfgemeinschaft von Wayuú-Indigenen, die den Ort ihrer Vorfahren für den vorrückenden Tagebau verlassen, ihre Unabhängigkeit aufgeben und eine völlig neue Lebensform erlernen mussten.

Carbon. Eine kleine Weltreise der Kohle von CIE. FREAKS UND FREMDE
Winterwerft
Orber Straße 57
Uhrzeit: 17 - 18 Uhr und 19 - 20 Uhr
Eintritt: frei, Barrierefrei: ja

Sonntag, 24. Februar: OF/"Zeit der Namenlosen" Film und Benefiz

(Andrea)

Ich bin heute Kindertaxi, ausgerechnet wenn um 15 Uhr im Klingspor Museum Offenbach der Film "Zeit der Namenlosen" der Filmemacherin Marion Leonie Pfeifer im Rahmen einer Benefizveranstaltung zugunsten der internationalen Menschenrechtsorganisation Solwodi („Solidarity with Women in Distress“) zu sehen ist. Ärgerlich. "Der Film beleuchtet faktenreich und erschütternd die Zusammenhänge von Zwangs-, und Armutsprostitution in Europa und insbesondere in Deutschland. Nach der Filmvorführung stellt Solwodi-Gründerin Dr. Sr. Lea Ackermann ihre Organisation und Arbeit persönlich vor. Die promovierte Erziehungswissenschaftlerin und Ordensfrau Dr. Sr. Lea Ackermann von der Gemeinschaft der Missionsschwestern Unserer Lieben Frau von Afrika gründete Solwodi  1985 in Mombasa. Die Menschenrechtsorganisation hilft Mädchen und Frauen, die durch Menschenhandel und Prostitution in Not geraten sind, mit Beratungsstellen und Schutzwohnungen. Ackermann erhielt für ihr Lebenswerk bereits zahlreiche Ehrungen, unter anderem das Große Bundesverdienstkreuz. Interessierte sind herzlich eingeladen, um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 06106 — 28 69 80 oder info@corinna-grimm.de.
Klingspor Museum
Herrnstraße 
Offenbach
Barrierefrei: machbar

Montag 25. Februar: 50 Jahre Verlag der Autoren

(Daniela)

Montags können wir eigentlich nicht. Uwe spielt Fussball und ich hab meistens einen Jobtermin. Heute nehmen wir uns aber frei, denn der Verlag der Autoren wird 50 und wir ja auch bald... da kann man schon mal vorfeiern..

FILM AUS PAPIER / Drehbuchlesung

Der Frankfurter Verlag der Autoren ist einer der großen unabhängigen Bühnen- und Medienverlage in Deutschland. Und das Besondere dabei: Seit seiner Gründung 1969 gehört der Verlag denen, die für ihn schreiben und arbeiten. Das wollen wir mit einem Jubiläumsprogramm feiern! Die Auftaktveranstaltung FILM AUS PAPIER findet am Montag, den 25.2.19 statt: Das Schreibkollektiv Q3 hat im Berliner Programmkino "Sputnik" die inzwischen schon legendäre Reihe "Film aus Papier" ins Leben gerufen. Nun bringen die DrehbuchautorInnen, gemeinsam mit zwei Frankfurter Gastautoren und unterstützt von vier SchauspielerInnen, Szenen aus ihren Drehbüchern in der Alten Textilfabrik auf die Bühne. Ob komödiantisches Liebeshickhack, Politdrama oder Horrorstory – es wird dramatisch und bewegend, traurig und heiter, wild und zärtlich. Kopfkino garantiert!
    
Rainer Ewerrien, Alice von Lindenau, Nicolas Matthews & Nelly Politt
lesen Texte von und mit:
Jonas Lindt, Julia Penner, Julien Prévost, Gesa Scheibner, Sandra Stöckmann, David Ungureit & Jonas Zimmermann

Alte Textilfabrik, Taunusstraße 19
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt frei.
Anmeldung unter jubel(at)verlagderautoren.de

Montag, 25. Februar: OF/ Forum Grundsteuererhöhung

(Andrea)

Ach, das liebe Geld. Die einen haben es, die anderen nicht. Meine Stadt hängt seit Jahren finanziell am Tropf, steht unter dem Diktat des Schutzschirms, es wird gespart und trotzdem reicht es nicht. Jetzt soll die Grundsteuer erhöht werden und weil diese umlagefähig ist, trifft es alle Mieter*innen. Also auch mich. Ich bin nicht mit allem d´accord, was in der Einladung steht, aber grundsätzlich ist es natürlich richtig und auch wichtig, die Entscheidung, ich sage mal, kritisch zu hinterfragen: "Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen um den Offenbacher Haushalt steht uns nun der nächste große Anstieg kurz bevor: über den Haushalt für 2019 wird demnächst abgestimmt...."
Forum Grundsteuererhöhung
Stadthof
Offenbach
19 bis 20.30 Uhr
https://www.facebook.com/events/373977843334826/

Montag 25. Februar: Von Palermo nach Frankfurt

(Daniela)

Mist, eigentlich wollte ich ja zum Verlag der Autoren, aber ich habe auch Ramona und Hagen versprochen heute ins Haus am Dom zu kommen und weil ich selber am 7.4. mit Leoluca Orlando, dem Bürgermeister von Palermo organisiere, werde ich heute Abend im Haus am Dom sein um mich intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen.

Kommunale Flüchtlingsaufnahme in Zeiten geschlossener Häfen.
Diskussionsveranstaltung mit

Moderation: Ramona Lenz, medico international

Während auf nationaler und supranationaler Ebene die Politik der #Ausgrenzung und #Abschiebung das Geschehen dominiert, zeigen sich viele Städte und Kommunen quer durch #Europa zur Aufnahme von Geflüchteten bereit. Insbesondere unter dem Eindruck der Bewegung der Seebrücken und gegen die Kriminalisierung der #Seenotrettung haben sich in Deutschland mittlerweile 37 BürgermeisterInnen oder Stadtregierungen zu offenen Häfen erklärt. Gleichwohl versucht die italienische Regierung mit Rückendeckung der EU die Häfen für #Geflüchtete und MigrantInnen geschlossen zu halten und das #Bundesinnenministerium blockiert bislang die Initiativen der Städte.

Von der hohen See bis in die Städte: wie stellt sich die aktuelle Situation dar zwischen Palermo und Frankfurt? Welche Konzepte der kommunalen Aufnahme von Geflüchteten und Geretteten wären denkbar und wie wären sie durchsetzbar? Welche Handlungsspielräume haben die Städte und welche Initiativen diskutieren die sozialen Bewegungen?

Veranstalter: Die Katholische Akademie Rabanus Maurus, medico international und Seebrücke Frankfurt

Haus am Dom
19:30-22:30 Uhr
Barrierefrei: ja
Eintritt frei

https://www.facebook.com/events/982033105324136/#

Dienstag, 26. Februar: Mainz/ ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead"

(Andrea)

Ach, ich würde ja irre gerne nach Mainz ins KUZ heute. Da spielen "...And You Will Know Us By The Trail Of Dead" einen kleinen Jubiläumsgig anlässlich des 20. Geburtstags ihres Albums „Madonna“ aus dem Jahr 99 und das war wirklich ein echtes Brett.
Stromgitarrengeschrammel im KUZ
Dagobertstr. 20 B
55116 Mainz
Einlass 19 Uhr
TIX 24 Euro zzgl. Gebühren im VVK

Dienstag 26. Februar: OF/Demokratielotsen gesucht

(Andrea)

Demokratie ist was man daraus macht... und lebt vom Mitmachen. Mashid kommt aus dem Iran und engagiert sich u.a. im Freilwligenzentrum. Jetzt möchte sie gemeinsam mit Hennes Lucas sensibilisieren und motivieren:" Wir leben in einer demokratischen Gesellschaft, doch was bedeutet das für uns? Gerade am Beispiel Kommunalpolitik kann man zeigen, wie Demokratie funktioniert und wie jede Bürgerin und jeder Bürger sich beteiligen kann. Schließlich können uns unsere Kommunalpolitiker jederzeit über den Weg laufen! Mit dem Projekt „Demokratielotsen in Offenbach“ möchten Mahshid Najafi und Hennes Lucas vom Freiwilligenzentrum dazu beitragen, Demokratie für Jugendliche erlebbarer zu machen. Dazu suchen sie Unterstützung von ehrenamtlichen Demokratielotsen, die Jugendliche in Sprach- und Integrationskursen informieren. Auch soll eine Zusammenarbeit mit den Offenbacher Schulen aufgebaut werden. Sie werden mit einer Schulung auf ihre Aufgaben vorbereitet. Inhalte sind unter anderem Informationen über das Wahlrecht, über Rassismus und Gleichberechtigung, aber auch die Teilnahme an einer Fraktionssitzung. Die Schulung ist geplant an sieben Tagen in der Zeit Mitte März bis Mitte Mai. Ein Höhepunkt ist eine anschließende gemeinsame viertägige Fahrt nach Berlin, unter anderem zum Reichstag. Interessenten sind eingeladen zur Informationsveranstaltung am 26. Februar 2019 um 17.00 Uhr im Freiwilligenzentrum Offenbach, Domstr. 81. Anmeldungen bitte unter demokratie@fzof.de

Mittwoch, 27. Februar: Vernissage

(Petra)

Schön schräge Reise in eine bizarre Parallelwelt des schwedischen Künstlerpaars Nathalie Djurberg und Hans Berg. In der Schirn eröffnet heute mit dem ersten umfassenden Überblick über deren rund 40 Arbeiten aus den letzten zwei Jahrzehnten eine – wie ich finde – außergewöhnliche Ausstellung: darunter frühe Video­ar­bei­ten, groß­for­ma­tige Raum­in­stal­la­tio­nen und die erste Virtual-Reality-Arbeit. Bekannt wurde Djur­berg mit ihren Stop-Motion-Videos (eine lang­same, sehr aufwen­dige Anima­ti­ons­tech­nik, bei der mit einer Serie von Stand­bil­dern die Illu­sion einer Bewe­gung entsteht). Die Puppen aus Plas­ti­lin, Ton, Textil und Kunst­haar sind Prot­ago­nis­ten einer filmi­schen Narra­tion, die seit 2004 durch die Musik von Hans Berg ergänzt wird. Faszinierend und kein bisschen kindlich. Und irgendwie steh ich auf das Krokodil.

 
A Journey through Mud and Confusion with Small Glimpses of Air - Nathalie Djurberg & Hans Berg
Schirn Kunsthalle
Beginn: 19 Uhr, ab 20 Uhr Live Set Hans Berg/DJ Set Johanna Knutsson (Ausstellung bis 26.05.)
Eintritt: frei, Barrierefrei: ja

Foto: ©Natalie Djurberg/Hans Berg

VORSCHAU
Freitag 1. März: Freitagsfasching

(Andrea)

Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse...und weil wir in diesem Jahr nicht nach Köln fahren und recht viele Leute von der Sause in der Stadthalle geschwärmt haben, gehen wir wohl in die Stadthalle und machen 90er Party mit Culture Beat, Duo Ohrenschmaus und Evren Gezer: "Das Duo Ohrenschmaus wird aus dem Schanz in die Offenbacher Stadthalle verfrachtet und eröffnet den Abend mit ihren „Greatest Hits“ wie Kartoffelmann, Äppelwoi-Cola und Fährmannsträume. Weiter geht es dann mit den Kult-Popstars Culture Beat! „Mr. Vain“ und „Got to get it“, dazu tanzte eine ganze Zeit lang die Welt – und jetzt Indianer, Waldfeen, Superhelden und Panzerknacker beim Freitagsfasching. Eine wilde Feierei bis in die Nacht garantiert im Anschluss das „Alles 90er“ DJ-Team der Batschkapp, die ein Feuerwerk an Mallorca Krachern, Schlager und Bravo Hits abfeuern.

Die Radiomoderatorin Evren Gezer von HIT RADIO FFH führt wieder durch den Abend und moderiert zusammen mit einem Tintenfisch den ulkigen Kostümwettbewerb – tolle Preise sind garantiert, anmelden kann man sich vor Ort. Der Science Fiction Kostümclub und das Prinzenpaar von Lederanien sind natürlich wieder die Ehrengäste und sammeln für den guten Zweck mit einer großen Charity Aktion. Videoprojektionen und Konfettikanonen bringen dabei die Halle zum funkeln. Darauf ein dreifaches: „Offenbach Hallau“! Karten gibt es im OF-InfoCenter an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.frankfurtticket.de. Die Tickets kosten 23 Euro inkl. Gebühren. ermin & Ort Stadthalle Offenbach, Waldstraße 312, 63071 Offenbach. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

Freitag, 1. März: FFM/ Pop Made in FFM

(Andrea)

Die Gästeliste liest sich wie das who is who in Town, aber wenn die "Frankfurter Vorzeigeband" ihren ersten Tonträger veröffentlicht, darf die "Crème de la Crème der hiesigen Musikszene" nicht fehlen: ‚Gastone‘, ‚Fee', 'Timeless‘ 'Valezka', Pop-Poet, Kleinstadttiger und Ex-Bandmember 'Sven Garrecht', die Synthiepunks und Frauenschwärmer von 'Frau Ruth', 'Domi Bade!' - Singer Songwriter und Liebling aller Schwiegermütter, die Popnewcomer ‚Blockhelden', der einzig wahre Gangster 'Baba Blanca', die Urban Legends ‚The Moochers‘, uvm…Könnte also eine ganz lockere Party werden und das Nachtleben ist ohnehin einer meiner liebsten Clubs. Tickets gibt es im VVK für 10 Euro und an der AK für 11 Euro - kleines Geld für einen großen Beitrag zur Frankfurter Musikszene, finde ich. Einlass ist um 20 Uhr.

nachtleben
Kurt-Schumacher-Straße 45
60313 Frankfurt am Main
batschkapp,de

Samstag, 2. März: Bad Orb/ Liquid Sounds

(Andrea)

Wenn ich nicht mit Antje Geburtstag feiern würde, wäre ich heute mit Kind und Kegel nach Bad Orb aufgebrochen. Da sind die Toskana Therme, an sich schon eine tolle Sache und unbedingt empfehlenswert, und werden heute von Stefan X bespielt: Stefan X ist DJ, Produzent und einer von Deutschlands beliebtesten Downbeat und Chillout Pionieren. Zusammen mit dem Lichtkünstler Silberfisch veranstaltet er schon seit den 90ern einmal im Jahr das Chill-Open Air „Augen- und Ohrenbad“ in Mühlheim. Das musikalische Spannungsfeld von Stefan besteht unter anderem aus Downbeats, House und der für Ambiente-Musik so wichtigen Wärme und Liebe. Seine innovative Art, verschiedene musikalische Einflüsse in einen Groove zu vermischen macht seinen Sound unverwechselbar. Mit Installationen und Projektionen zum Schauen, Staunen und Entdecken schafft der Frankfurter Künstler Silberfisch eine einzigartige Atmosphäre, die die Umgebung in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Plastisch und erfrischend, so dass man direkt hineinspringen möchte. Mehr Informationen: www.stefan-x.de | www.soundcloud.com/stefan-x >>
https://liquidsoundclub.com/02-03-2019-stefan-x/

Sonntag, 3. März: FFM/ Midas Fall

(Andrea)

Kein geringerer als Robert Smith (The Cure) ist auf die beiden schottischen Musikerinnen aufmerksam geworden und mit ihren Soundlandschaften konnten Elisabeth Heaton und Rowan Burn gute bis sehr gute Kritiken in allen Rocksparten-Magazinen, vom Indie- bis Metal-Mag einheimsen: Die Journalisten waren sich einig, dass sich der bombastische Minimal-Rock der beiden Schottinnen keineswegs in genre-Schubladen pressen lässt. Lobende Vergleiche mit Beth Gibbons von Portishead und Natasha Khan von Bat For Lashes liegen bei Heatons Stimme nahe, es gibt aber auch Meinungen, die Amy Lee von Evanescence ins Spiel bringen; aufgrund des pathetischen Gesangs und der tiefgestimmten Gitarren nicht grundlos. Midas Fall sind mit ihrer atmosphärischen Musik nicht nur ein Fall für eine bestimmte Szene, sondern stellen eine überzeugende Alternative für den offenen Musikliebhaber dar. Weitere Informationen unter: www.midasfall.com | www.monotremerecords.com Tatort rockt mich eh nicht mehr, vielleicht radele ich nochmal an die Konsti, klingt doch gut. Beginn 20 Uhr.
nachtleben
Kurt-Schumacher-Straße 45
60313 Frankfurt am Main
Barriefrei: Nope 
batschkapp.de 

Dienstag 5. März: Ólafur Arnalds

(Uwe)

In Island wohnen in etwa halb so viele Menschen wie in Frankfurt. Trotzdem hat das kleine Land eine beeindruckende Musikszene: Sigur Rós, Bjork, Teitur oder Ólafur Arnalds sind bekannte Namen, letztgenannter spielt am 05.03 in der Alten Oper. Ólafur begann in früher Kindheit mit dem Erlernen von Schlagzeug, Piano und anderen Instrumenten. Nach seinem letzten Studio Album „Island Songs“ und dem Soundtrack zur britischen Kult-TV-Krimiserie "Broadchurch" ist er in der internationalen Musikszene zur festen Größe geworden. Das Club- und Festival-Publikum verehrt den 31-Jährigen als Teil des Techno-Projekts Kiasmos. Zuletzt veröffentlichte der preisgekrönte isländische Komponist, Produzent und Multi-Instrumentalist wieder ein Werk unter eigenem Namen: "re:member". Neben drei Konzertflügeln setzte Arnalds in "re:member" ein Streichquartett, Synthesizer, elektronische Effekte und Schlagzeug ein. Spannend, wie er diese Musik live auf die Bühne bringt. Eine Konzertbesucherin, die ihn im Herbst spielen sah, schrieb in einem Forum „Ein sehr stimmungsvoller besinnlicher Abend, wundervolle Musik, tolle Musiker. Olafur Arnalds ist echt witzig und hat die Menge begeistert.“.
 
Alte Oper
Frankfurt, Opernplatz 1
Tickets: VVK 35 € - 52 € zzgl. Gebühren
Barrierefrei: ja
Foto: Benjamin Hardman

Freitag: 8. März: KONZERTGEBRÄU

(Uwe)

„Ältere Stücke werden neu erfunden, eigene Titel klingen bekannt, Bekanntes kommt neu daher. Schräge Hits aus goldenen Berliner UFA Zeiten, verträumtes Paris, Walzer tanzendes Wien und neues Frankfurter Liedgut.“ Schreibt der Veranstalter über Konzertgebräu. Wie richtig. Vor rund einem Jahr sah ich die aus großartigen Musikern bestehende Gruppe um Ingrid El Sigai (Gesang) und Walter Dorn (Querflöte) in der Stalburg und war restlos begeistert. Das Programm mit eigenen Titeln, Texten von Friedrich Stoltze, Charles Bukowski, deutschen Übersetzungen von Leonard Cohen und Tom Waits, eigenen Covern von Ton Steine Scherben und Rammstein war niveauvoll, witzig, skurril, nachdenklich, laut, leise und immer wieder überraschend. Einige meiner Lieblingslieder, wie „Time“ von Tom Waits, wurden gespielt. Wunderbar. Unbedingt hingehen!
 
HORST
Frankfurt, Kleyerstraße 20
Beginn 20:30 Uhr
Tickets: VVK ca. 15 Euro inkl. Gebühren
Barrierefrei: ja

Samstag 9. März: KAMASI WASHINGTON

(Uwe)
 
»He just plays the craziest shit, man. I mean, everything - the past, present, the future.« Flying Lotus. Der 35 Jahre junge Saxofonist, Komponist und Arrangeur Kamasi Washington aus South Central, L.A. macht seit Kindesbeinen Musik, widmete sich später dem Musikethnologie-Studium und perfektionierte seine Skills im fortwährenden jahrelangen Zusammenspiel mit einem Kollektiv ähnlich begnadeter Künstler, die sich allesamt ihr halbes Leben kennen. Darüber hinaus spielte er sowohl mit zahllosen Jazz-Größen von McCoy Tyner bis George Duke, als auch mit Mos Def, Snoop Dogg oder Lauryn Hill, ehe sich die Wege mit Flying Lotus kreuzten. Nachdem Washington bereits auf zwei Flying Lotus-Alben eine tragende Rolle einnahm, bescherte ihm vor allem seine ausgiebige Mitwirkung auf Kendrick Lamars „To Pimp A Butterfly“ weltweit breitere Aufmerksamkeit. Im Juni 2018 veröffentlichte Kamasi Washington dann sein neues Album „Heaven & Earth“ auf Young Turks. Der langerwartete Nachfolger zu seinem Debüt The Epic ist ein monumentales Konzeptalbum, das aus zwei Hälften besteht, die sich thematisch Himmel und Erde zuordnen lassen. Kurz vor Album Veröffentlichung tourte der Jazz Innovator bereits durch Deutschland und stellte seine Songs zum ersten Mal mit Band live vor. Im März 2019 kommt Kamasi für zwei weitere Shows zurück nach Deutschland.
 
Capitol

Offenbach, Kleyerstraße 15
Beginn 20 Uhr
Tickets: VVK ab ca. 44 Euro
Barrierefrei: ja
Foto: Main Press Photo - Durimel

Dienstag 12. März: Ry X

(Uwe)
 
Ry X (bürgerlich: Ry Cuming) hat Mitte Februar sein zweites Album Unfurl veröffentlicht und Mitte März erscheint er damit schon in der Batschkapp. Die Macht der leisen, aber intensiven, passionierten Musik, die die Zuhörer in eine intime eigene Welt zieht, ist die besondere Gabe des in Australien geborenen, in LA lebenden Künstlers. Er ist aufgewachsen in einer Küstengemeinschaft in Australien, die er mit 17 mit einem Surfboard und einer Leidenschaft für Grunge verließ. Während seiner Reisen nach Costa Rica, Indonesien, Stockholm, London, Berlin und Hollywood hat er seine Passion für die verschiedensten Formen von Musik entdeckt. Vom indischen Raga über afrikanischen Jazz hin zu Techno und experimenteller elektronischer Musik. Während seiner Reisen hat Ry angefangen, fragile, akustische und intime Songs zu schreiben, die er auf Band aufgenommen hat, um ihre rohe Kraft zu erhalten. Der Veranstalter schreibt über RY X und sein neues Album: „Zwischen dessen vor sich hinplätschernden Beats, einschmeichelnden Gitarren, souveränem Piano und seinem forschen Gesang, macht “Unfurl” genau das, was sein Titel verspricht: es entwickelt sich organisch aus RYs vorherigem Werk und geht in eine neue, ebenso filigrane Richtung, ohne dabei seine Wurzeln zu vergessen.
 
Batschkapp

Frankfurt, Gwinnerstraße 5
Beginn 20 Uhr
Tickets: VVK ab ca. 35 Euro
Barrierefrei: ja

Kino Kulinarisch #2 am Samstag, 16.März

(Andrea)

Krassss. Ausverkauft ist Kino Kulinarisch immer, aber jetzt waren die Tickets im Nu weg. Aber, und das gab es, glaube ich noch nie, jetzt legen Daniel & sein Team nach und rocken am Abend drauf gleich nochmal. Also, now or never, jetzt gilts. 


Freddy Mercury war Rocksänger, Grenzgänger, schillernde Persönlichkeit, Mitbegründer und Stimme der Band Queen. Er komponierte Welthits wie “We Are the Champions” und “Bohemian Rhapsody”. „Gallileo, Gallileo, Gallileo, Gallileo, Gallileo, figaro, magnifico“ – als kraftvolles Ereignis inszeniert auch Regisseur Brian Singer seine Hommage an den Ausnahmekünstler. In der Hauptrolle Rami Malek, der mit jeder Minute stärker an Präsenz und Ausdruck gewinnt. Für seine Darstellung wurde er völlig zu Recht mit einem Golden Globe ausgezeichnet, ohnehin gilt der Film bis dato als die finanziell erfolgreichste Filmbiografie. Soweit die cineastischen Fakten. Das Team um Kinomacher Daniel Brettschneider hat sich der Herausforderung gestellt, Mercury kulinarisch tiefer zu ergründen und wartet nun mit einem Überraschungs-Coup auf: Freddie Mercury lebte jahrelang in München und ernährte sich nicht nur von Weißbier allein. So soll übereinstimmenden Berichten damaliger Weggefährten zufolge Schweinebraten in jener Zeit sein absolutes Leibgericht gewesen sein. Das Kino Kulinarisch-Team serviert diesen in Malzbiersoße, mit Püree, Möhrengemüse und Krautsalat, auf die Vegetarier warten selbstgemachte Gemüsebratlinge. In Anlehnung an Mercurys Herkunft und an eine sehr bemerkenswerte Szene gegen Ende des Films, gibt es zum süßen Abschluss köstliche persische Dessertvariationen. ... und dann wird Rockmusik lebendig!

Einlass und Essen ab 18.30 Uhr, Filmbeginn ca. 20 Uhr, Eintritt 9 Euro zzgl. 90 Cent Vorverkaufsgebühr – inklusive Sektempfang, exklusive Speisen. Vorverkauf m OF-InfoCenter, Salzgäßchen 1. Einlass und Einfahrt über "Goethering“, Parkplätze sind ausreichend und kostenfrei auf dem EVO-Gelände vorhanden.&nb

Samstag, 16.März: FFM/ Philipp Boa and the Voodooclub

(Andrea)

Als Philipp Boa unlängst mal in Offenbach aufspielte, war ich dummerweise ziemlich ignorant und konnte mir hinterher anhören, wie toll und was ich da verpasst und und und. Also habe ich mir den 16.März jetzt schon vorgemerkt: "EARTHLY POWERS ist Boas 19. Studioalbum, der Titel stellt einen Kommentar zur Weltlage dar und ist dazu eine Hommage an eines seiner Lieblingsbücher: "Earthly Powers" des britischen Autors Anthony Burgess, ein Jahrhundertroman, der 1980 in Deutschland unter dem Titel "Der Fürst der Phantome" erschien und auf Malta spielt. Boa lebt seit vielen Jahren auf der Insel, er zog dorthin, um dem Druck zu entkommen, den die Musikindustrie auf den größten deutschen Indie-Star ausübte. Vor einem Jahr verließ er Malta.  "Im Kern ist es ein Album über die Freiheit", sagt er. "Es erzählt davon, dass es sich lohnt, für die Freiheit zu kämpfen. Aber auch davon, dass heute viele Menschen Freiheit mit Egoismus und Hedonismus verwechseln." Zu sagen hatte er schon immer was, das Album klinge wie ein Roman, lese ich und freue mich schon auf Storytelling in bester Manier. 
Achtung: Early Show (wir werden alle nicht jünger *LOL) Beginn ist um 19 Uhr, Showende bereits 21.45 Uhr - dann kann sogar mein Mädchen mit, fein.
Batschkapp
Gwinnerstraße 5
60388 Frankfurt
Barrierefrei: Ja
batschkapp.de 

Montag 3. Juni: Maceo Parker

(Daniela)

Oh wie toll, was freue ich mich auf diesen Abend: Frank Diedrich holt den großartigen Maceo Parker nach Frankfurt! Sichert Euch Karten!

1943 in North Carolina geboren, gehört zu den einflussreichsten Jazz/Funk-Musikern der Welt. Seit den 60ern prägt er die Szene und spielte mit allem, was Rang und Namen hat, von James Brown bis Ray Charles, George Clinton, Bootsy Collins, Prince, Red Hot Chili Peppers und vielen mehr. In den 1970er-Jahren war die lebende Legende Teil der besten Bläsergruppe, die es vermutlich je gab: bei den JB Horns von James Brown. Maceo Parker gilt als der Inbegriff des Funk. Sein Saxophonspiel ist unverkennbar, seine Band das knackigste kleine Funk-Orchester der Welt. Man kann gar nicht sagen, was zuerst kam, Funk oder Maceo Parker.

Heute steht er für bis zu drei-stündige Shows die jeden Besucher in den Bann reißt. Ohne bombastische Showelemente aber stattdessen mit voller Konzentration auf die Musik, das Tanzen und den Spaß. Sein Versprechen: "98 percent Funk, 2 percent Jazz". Und – wie er selber oft betont: er liebt jedes einzelne Mitglied seines Publikums.
maceoparker.com
https://youtu.be/3_0alsFnxwI
https://www.facebook.com/realmaceoparker

Ort: Batschkapp.
VVK 35 Euro zzgl. Gebühren
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr


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