08.02.2019
Inhalt: Unterwegs / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / Freitag 8. Februar und jeden Wochentag
Einkaufen / Freitag, 8. Februar: Turkish Ladies: Lecture, Listening Session & Party / Freitag, 8. Februar: Of/ Lorelle Meets The Obsolete / G E R O L L T E S - Wechsel und Karriereende / Samstag 9. Februar: ANTS IN THE PANTS / Samstag, 9. Februar: Konzert / Samstag 9. Februar: Jungstötter - Konzert / Samstag, 9. Februar: Film+Bar+Sound / Sonntag 10. Februar: Zumutung 
Ein deutsches Theaterstück / Sonntag 10. Februar: GAVIN JAMES / Montag, 11. Februar: Of/ Mutter Courage und ihre Kinder / Donnerstag 14. Februar: BÄNDI - Finnischer Tango / Donnerstag 14. Februar: Improtheater / Donnerstag, 14. Februar: Elena Ferrante - Meine geniale Freundin / Donnerstag 14. + Freitag, 15. Februar: Colonia Digital: The Empire Feeds Back! / VORSCHAU / Samstag, 16. Februar: Programmfest im Theateratelier Bleichstraße / Sonntag, 17. Februar: FFM/ Balthazar / Anmeldeschluss 18.Februar/ Führung am 21. Februar / Mittwoch: 20. Februar: Tommy Castro & The Painkillers / Samstag 23. Februar: Tonbildvortrag: Jim Avignon / 1. März: Freitagsfasching / 7.,8.,9,. März: Unendlicher Spaß / 15. März: Kino Kulinarisch / Montag 3. Juni: Maceo Parker / Impressum

Unterwegs

Ich war die letzten drei Tage viel unterwegs.
Ich bin am Mittwoch mit 180 tollen Leuten mit dem historischen Rheingoldzug von Frankfurt ins Allgäu gefahren..

Warum?
Das ist eine lange Geschichte. Dafür hab ich jetzt keine Zeit, denn aktuell sitze ich im Bus auf dem Weg zurück nach Frankfurt und muss mich sputen, damit die Ausgehtipps noch rausgehen, bevor ich wieder im Bergfunkloch lande.

 Was auch immer ihr macht: habt Spaß, lebt wild.

Daniela

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten für die folgenden Tickets bitte an: schwoebke(at)aol.com
 (Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt)

2 x 2 Gästelistenplätze für Tommy Castro & The Painkillers am 20.02 im Nachtleben. Frage: Wo wurde Tommy Castro geboren? (Einsendeschluss: 11.02 / 20 Uhr)

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Antworten für die folgenden Tickets bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com
 (Die Gewinner*innen werden von Martin benachrichtigt)

2 x 2 Tickets für das Konzert von Jungstötter am Samstag im Mousonturm. Gewinnfrage: Was empfiehlt Andrea für Freitagabend in Frankfurt?

2 x 2 Tickets für den Ferrante-Abend am Donnerstag im Goethehaus. Gewinnfrage: Was empfiehlt Daniela für den 23. Februar?

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Antworten bitte an: ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)

3 x 2 Gästelistenplätze für "Mutter Courage und ihre Kinder" am Montag im Capitol Theater. Die Preisfrage lautet: Welchen Ausnahmekünstler feiert Kino kulinarisch im März?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Balthazar am Sonntag, 17.2. in der Batschkapp. Die Preisfrage lautet: Stichwort Karminsky: Unter welchem Namen wurde die Ausstellung der Nonkonformisten in einem Moskauer Park im Herbst 1974 bekannt?&nb

Freitag 8. Februar und jeden Wochentag
Einkaufen

(Petra)

Nachdem mich der Film „Plastic Planet“ vor einigen Jahren aufgewühlt hat, bemühe ich mich um ein plastik- und müllarmes Leben (nicht immer konsequent). Glücklicherweise wollen das immer mehr Menschen. Und auch im Supermarkt wird nicht mehr gemeckert, wenn ich zumindest Äpfel oder Zucchini lose aufs Band lege – und zum Wiegen lustige Türmchen gebaut werden müssen. Bei mir in Bockenheim war gestern Nachmittag das Soft Opening des verpackungsfreien Ladens „gramm.genau“ (Bornheimer kennen den Laden auf der Berger, der Abholstation für Onlinebestellungen bleibt). Super ist auch, dass man genau so viel einkaufen kann, wie man braucht – eben grammgenau. Künftig soll es ebenfalls ein Café und ein Programm mit Workshops und Lesungen geben. Wie bei vielen guten Dingen: Es wird nur funktionieren, wenn ganz viele mitmachen. Also Weckglas eingepackt (oder dort einen Behälter geholt) und los.

gramm.genau
Adalbertstr.11
montags bis freitags 10 - 19 Uhr, Onlinebestellung und -lieferung unter: https://shop.grammgenau.de/

Freitag, 8. Februar: Turkish Ladies: Lecture, Listening Session & Party

(Andrea)

Istanbul, mon amour. Ich liebe diese Stadt und weil wir ja,ja,ja, bald wieder da sind, ist das ein tolles warm-up heute. Ich freue mich wie ein Keks, zumal Muri da ist und dann machen wir uns einen netten Abend im Old Fashioned (das ich, by the way, auch nicht kenne). "Wir freuen uns bei dieser Session auf einen ganz besonderen Gast: Kornelia Binicewicz aka Ladies on Records - 60s, 70s & 80s female music. Kornelia kommt aus Krakau, eine Stadt, die sie durch ihre Arbeit kulturell lange bereichert hat – u.a. als musikalische Kuratorin des weltbekannten Jewish Festival Krakow und Chefin des kleinen, feinen Musik- und Dokumentarfilmfestivals »Muzyka i Świat«. Seit 2015 lebt sie in Istanbul, wo sie im Rahmen ihres Projektes LADIES ON RECORDS begann Musik Türkischer Künstlerinnen aus den 1960er, 1970er und 1980er-Jahren zu erforschen. Das vorläufige Ergebnis ist eine Süper-Compilation voll starker Frauen, freakiger Synthesizer, arabeskem Funk, psychedelischen Wah-Wah-Gitarren und mitreißenden Rhythmen: »Turkish Ladies. Female Singers from Turkey 1974 - 1988« . Als Seitenprojekt ist »Uzelli Psychedelic Anadolu« entstanden, eine empfehlenswerte Anthologie des Uzelli Kaset Labels, dessen Ursprung übrigens in der Münchener Straße in Frankfurt liegt! Kornelia stellt uns in einer Lecture ab 21 Uhr ihre Compilation »Turkish Ladies« und ihr Projekt »Ladies On Records« vor. Im Anschluss gibt es eine Listening Session mit vintage psych grooves und Ladies on Records aus der Türkei, dem Orient und anderen Teilen der Welt mit DJ-Sets von Kornelia Kornelia Binicewicz & Pedo Knopp."

Old Fashioned
Klappergass´25
ab 20 Uhr. 
Barrierefrei: ??

Freitag, 8. Februar: Of/ Lorelle Meets The Obsolete

(Andrea)

POstPunkRock aus Mexiko? Und dann noch ein Duo als Band?! Gibt es heute im Hafen 2 und wären wir nicht beim türkischen Ladies Abend,...wie das immer so ist, man kann nur auf einer Hochzeit tanzen: "Das mexikanische Psychedelic-Duo Lorelle Meets The Obsolete brilliert mit rauen Schnitten und verträumten Melodien. Der Sound ist durchdrungen von post-punkigen Synthesizern und Neil-Young-inspirierten Gitarren - am wirkungsvollsten zu spüren ist das live! Im Januar melden sich Lorelle Meets The Obsolete mit ihrem fünften Album De Facto zurück. Fast komplett in ihrer spanischen Muttersprache geschrieben, präsentiert das Werk die enorme Entwicklung der Band und führt sie zurück auf die Bühne. These Days https://youtu.be/77ctvB2oVrY Waitin' For The Orange Sunshine https://youtu.be/59Xx4IaOmu4 Bandcamp https://obsoletelorelle.bandcamp.com/album/de-facto


HAFEN 2
Nordring 129
63067 Offenbach www.hafen2.net
Barrierefrei: Ja

G E R O L L T E S - Wechsel und Karriereende

(Uwe)

Am vergangenen Samstag pfiff ich als Schiedsrichter in Gernsheim / Rhein ein Freundschaftsspiel. Ich lief mich auf dem Sportgelände warm und kam an der Stelle vorbei, an der vor mehr als zwölf Jahren meine Karriere als Zweitmannschaftsspieler des ruhmreichen TSV 1899 Goddelau endete. Ich blieb kurz stehen und trauerte (siehe Bild). Damals reisten wir mit 12 Spielern an, das bedeutete, dass einer auf die Bank musste. Das war (für mich überraschend) ich. Der Trainer teilte mir kurz vor dem Spiel am Spielfeldrand mit, dass er die Mannschaft verjüngen wollte. Dabei war ich damals doch erst 38 Jahre alt. Der Coach stellte für mich Angelo P. auf, einen jungen Italiener, der erst im Sommer zu uns gewechselt war. Angelo konnte wirklich gut kicken, war aber in etwa so beweglich wie ein Faultier und taumelte bereits nach 15 Minuten Spielzeit schwer atmend über den Platz. Der Trainer ließ mich dennoch bis zur Pause auf der Bank schmoren und zeigte mir damit, dass meine Zeit vorbei war.
Warum schreibe ich das überhaupt? Eine Karriere kann plötzlich enden oder eine Ausbootung bei einem Verein sehr schnell passieren. Am 31. Januar endete die Wechselfrist in der Bundesliga. Seit Jahresanfang konnten Spieler den Verein wechseln, die in ihrem bisherigen Club leistungsbedingt nicht zum Zug kamen oder die wegen einem Streit oder einer Disziplinlosigkeit teilweise sehr kurzfristig auf das Abstellgleis geraten waren. Zwei davon hat die Eintracht in der abgelaufenen Wechselfrist verpflichtet. Beide bekamen aus unterschiedlichen Gründen von ihren bisherigen Vereinen nahe gelegt, sich einen neuen Club zu suchen. Der Dortmunder Sebastian Rode, der sich beim BVB tadellos verhalten hatte, aber keine Einsatzchance hatte und Florian Hinteregger, der vom Augsburger Trainer Martin Baum gefeuert wurde, weil er diesen öffentlich kritisierte („ich kann nichts Positives über ihn sagen – und werde auch nichts Negatives sagen“). Die Eintracht lieh beide Spieler bis zum Sommer aus. Danach wird entschieden, ob Rode und Hinteregger ganz verpflichtet werden. Beide spielten im letzten Heimspiel gegen Dortmund (Rode bereits in den beiden Bundesligaspiele davor) und zeigten, dass sie Verstärkungen sind und die Qualität im Kader der Frankfurter verbreitern. Billig würde eine mögliche Weiterverpflichtung im Sommer sicher nicht werden.
 
Einer, der bei der Eintracht zum Ende der abgelaufenen Saison ausgeschieden war, weil er gegen die Konkurrenz im Sturm der Eintracht keine Chance hatte, spielt seit Anfang dieses Kalenderjahres beim FC St. Pauli. Auch wenn die Trennung nach so vielen Jahren verständlicherweise schmerzhaft war, so war es richtig, Alex Meier nicht eine ganze Saison als Maskottchen zu beschäftigen. Der Fußballgott schloss sich zum Abschluss seiner Karriere dem Verein an, bei dem er sein Profidebüt gab. Eine gute Entscheidung, aus emotionaler und sportlicher Sicht. Er traf im Spitzenspiel der Zweiten Liga am letzten Spieltag zweimal gegen Union Berlin und wird nun zu Recht gefeiert, auch von den Fans der Eintracht.

Der Eintrachtipp (von einem Schalkefan)
RB Leipzig – Eintracht Frankfurt 0-10 (kein Druckfehler)

Zum Abschluss noch sinnloses Wissen über meinen Freund Dirk I.
Mein hier in den beiden letzten Wochen erwähnten Torhüter Dirk, endete übrigens tragisch. Bei einer Sauftour am 1. Mai verdrehte er sich im zarten Alter von 19 Jahren beim Kicken auf einer durch Maulwurfshügel verseuchten Wiese das Knie und erlitt einen Kreuzbandriss. Weil wir unsere Tour deshalb nicht beenden wollten, hoben wir ihn einfach auf den Anhänger, auf dem wir uns von einem Traktor über südhessische Feldwege ziehen ließen. Bei großer Hitze gingen wir schwimmen und ließen ihn einfach auf dem Anhänger in der Sonne liegen. Zu seinem Kreuzbandriss kam ein Hitzschlag hinzu, der beendete seine Karriere aber nicht, sondern das kaputte Knie.

Samstag 9. Februar: ANTS IN THE PANTS

(Daniela)

Wie Eingangs schon erwähnt habe ich es ja letzte Woche auch nicht zu soulfood geschafft.. aber ich habe ein Video auf Facebook gesehen, in dem vor Ort circa 15 Leute spontan getanzt haben...es war wie ein Flashmop und es sah super aus. Ich habe einige Leute erkannt unter anderem auch Steffi Kunkel und dann war mir sofort klar: die hatten alle in den vergangenen Wochen bei Steffi den Funk-Tanzworkshop ANTS IN THE PANTS besucht.

Heute findet er wieder statt. Zu gerne wäre ich dabei, aber gesundheitlich passt das leider noch nicht... Wirklich schade, denn bei diesem Tanzworkshop passt alles: Super sympathische "Trainerin" mit verdammt viel Humor, tolle Zeit, da man keinen Abend "opfernr" muss und keinerlei Vorkenntnisse nötig. Spaß garantiert und natürlich sehr sehr gute Funkmusic.

Ants in the pants
c/o Tanschule M. Garzia
Saalburgstraße 17
14:00-15:00 Uhr
Unkostenbeitrag: 12,- €

Anmelden könnt ihr Euch hier: http://www.fraukunkel.de/7.html

Samstag, 9. Februar: Konzert

(Petra)

Next Level Amnesia sind fünf in Frankfurt nicht unbekannte Musiker (u.a. Goddelau Express, Imperial Mustard, Nova Drive): Bernd Westenberger (g), Hank Wagner (g), Sinisa Vrdoljak (b), Stefan Myschor (dr) und Dominique Franzke (voc).

Ihr Sound liest sich so: Sie machen Alternative Rock, der an die verschwendete 80er-Jugend erinnert und gleichzeitig überrascht mit neuen Klängen, mitreißenden Gitarrenriffs und intensiven Ausdrucksformen einer Gefühlswelt der vom Leben Gezeichneten wie auch Verwöhnten. Ob das eine oder andere: ich bin dabei –  nicht nur aus Freundschaft. Ach so: der eigentliche Haupt-Gig sind Les Total Pop, Lo-Fi-Post-Punk (ex Ding Dong Daddies und The Heinz Tigers). Kommen mir auch irgendwie bekannt vor…Frankfurt halt.

Les Total Pop, Support: Next Level Amnesia
Dreikönigskeller
Färberstraße 71
Beginn: ab 20 Uhr, Eintritt: 8 Euro
Barrierefrei: nein

Samstag 9. Februar: Jungstötter - Konzert

(Martin)

Die Süddeutsche schreibt: „Mit so einer sensationellen Stimme kann man nichts falsch machen. Nichts. Fabian Altstötter singt warm und tief und weich, und dabei auch männlich, wenn man in dieser Kategorie noch denken mag. Die leise Koketterie des jungen Bryan Ferry ließe sich heraushören, oder das sanfte Zittern des Mark Hollis von Talk Talk. Selbst mit Nick Cave wird Altstötter, der als Sänger der Landauer Band Sizarrbekannt wurde, verglichen. So oder so: Alle sollten sich an seiner Stimme erfreuen! (...) Ein bezauberndes Album!“

Der Spiegel schwärmt: „Widerborstig wie die Stadt (Berlin), in der er jetzt lebt, ist auch sein neuer Kunstname: Jungstötter, das klingt nach Sturm und Drang, aber führt den tödlichen Dolchstoß ins Herz der Jugend gleich mit. Romantik!“

Ich finde es sensationell, dass der Mousonturm Jungstötter präsentiert!

„Sein erstes Album LOVE IS erscheint im Frühjahr 2019 bei PIAS. Es ist eine Achterbahnfahrt geworden, der Wagen, mit Samt ausgekleidet, nähert sich Abgrund um Abgrund. Dabei, und das markiert eine ganz besondere Note, ist die Musik von einem seltsam introvertierten Pathos behaftet, der ohne Gebrüll auskommt, nicht plakativ verfährt – sondern bedacht und fast zärtlich nach seinen Hörern greift.“

Hier gibt’s Jungstötter schon mal zum anhören

Und oben könnt Ihr Tickets für dieses Mega-Konzert gewinnen!
Bis Samstag!

Am 09.02.19 um 20.00h im Großen Saal (bestuhlt) des Mousonturm.
Mousonturm, (Rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet); Waldschmidtstr. 4
Foto: mousonturm

Samstag, 9. Februar: Film+Bar+Sound

(Petra)

Üüüüüberraschung – auch schön: Ein geheimer Film. Im beheizten Showroom in lauschiger Ost-Stern- Atmosphäre. Ja, doch: Der Ost-Stern glüht in 2019 noch ein bisschen nach…auch die Hydraulikbar ist für den Drink nach dem Film geöffnet und als special guest fürs Geräusch zur Untermalung Eures Drinks ist Celestino angekündigt. Have fun.

Wündertüten Filmabend + Hydraulikabend mit Celestino
Ost-Stern
Hanauer Landstraße 121
Einlass ab 20:30 Uhr, Beginn 20:45 Uhr, Hydraulikbar ab 22 Uhr, Barrierefrei: ja.

Sonntag 10. Februar: Zumutung 
Ein deutsches Theaterstück

(Daniela)

Vorerst die letzte Chance das Regiedebüt von Lea Balzer zu sehen. Sie inszeniert: Zumutung 
Ein deutsches Theaterstück

„Wir sehen es als bedenklich an, dass sich die Kulturpolitk in den letzten Jahren zunehmend politisiert hat, und zwar einseitig in die linke Richtung. Sie sollte auch die deutsche Kultur fördern.“ Götz Frömming, AfD (Mitglied des Bundestages)
Selbst ein Fürst ist nur ein Mensch mit Sehnsüchten und Gefühlen. Diese schmerzliche Erfahrung muss Gregor von Lautenzell machen, den seine unvollkommene Ehe und ein betörendes junges Kindermädchen auf die emotionale Probe stellen. Dabei will er doch nur seinen geliebten Sohn umsorgt wissen… Wie kann der Fürst sein Familienglück retten und dem Publikum eine moralische Identifikationsfigur sein?
Wer oder was die vielfach beschworene deutsche Kultur – oder das Deutsche in der Kultur – eigentlich sein soll, ist eine der meistdiskutierten Fragen der letzten Jahre. ADÄQUATOR wird darauf keine Antwort geben, hat sich aber entschlossen, die Frage ernst zu nehmen und ihr einen unzensierten Raum zu widmen. Der Theaterabend ist ein Versuch, neurechte kulturpolitische Forderungen mitsamt ihren Konsequenzen für die Kunstfreiheit im Reagenzglas Theater zum Blühen zu bringen.
Freuen Sie sich auf einen Abend voller Unterhaltung, Emotion und Repräsentation. Ein Serviervorschlag.

Zumutung - 
Ein deutsches Theaterstück

6. + 10.2. in den Landungsbrücken
Theaterkollektiv Adäquator: Lea Marlen Balzer, Janik Hauser, Isaak Kudaschov, Julia Marburger

Idee und Leitung: Lea Marlen Balzer, 
Bühne: Tessa Bode
Foto: (c)Henry Böbst

Sonntag 10. Februar: GAVIN JAMES

(Uwe)

Mit acht Jahren lernte Gavin James Gitarre spielen, als Teenager gehörte er als Sänger einer Rockband an und als er volljährig wurde, begann er mit eigenen Auftritten in den Pubs der irischen Hauptstadt. Das liest sich fast schon wie eine idealtypische Karriere eines irischen Sängers. 2012 veröffentlichte der Popmusiker mit den Falsetttönen die EP „Say Hello“. Über das Internet wurde der Titelsong zu einem Hit, der es bis in die irischen Charts schaffte und schließlich beim Choice Music Prize sogar als Irish Song of the Year ausgezeichnet wurde. Unter dem Titel „Bitter Pill“ wurde sein erstes Studioalbum Ende 2015 veröffentlicht. In Irland erreichte es die Top 5 und blieb über ein Jahr in den Charts. Mit dem Titelsong gewann er als erster Ire zum zweiten Mal den Choice-Song-Award und das Album gehörte zu den zehn Nominierten für den Albumpreis. Im Herbst 2018 veröffentlichte er sein zweites Album „Only Ticket Home“, welches er nun im Zoom vorstellt. Bereits im letzten Juni spielte James im Nachtleben und erhielt ein herausragendes Feedback für seinen Auftritt („Gavin James hat eh eine fantastische Stimme“, „Viel Humor und echt eine überragende Stimme haben den Abend perfekt gemacht“). Einige seiner Songs habe ich mir angehört, die gute Kritik kann ich nachvollziehen. Ein Besuch scheint sich wirklich zu lohnen.
 
https://www.youtube.com/watch?v=0rk8M0c_y6I
 
Zoom
Beginn: 20 Uhr
Brönnerstraße 5-9
VVK 20 EUR zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei

Montag, 11. Februar: Of/ Mutter Courage und ihre Kinder

(Andrea)

Mist. Eigentlich wollten wir zur Hannah Arendt-Veranstaltung im Literaturhaus, sind aber einfach zu spät dran. Zum Glück gibt es aber mit Mutter Courage eine gute Alternative im heimischen Capitol Theater: "Vor der Kulisse des Dreißigjährigen Krieges spielt das Stück „Mutter Courage und ihre Kinder“ – jetzt kommt eine moderne Variante nach Offenbach. Das Werk aus der Feder Bertold Brechts war heftig umstritten. Brecht war umstritten. Und seine Mutter Courage vor allem, denn sie war beim besten Willen nicht die proletarische Heldenfigur, die dem politischen Geiste der Zeit entsprechen sollte. Das Drama spielt im Dreißgjährigen Krieg, verfasst wurde es 1938/39 im schwedischen Exil des Schriftstellers. Der Regisseur André Rößler nahm sich in dieser Spielzeit des schweren Stoffes an und inszeniert mit dem Schauspielensemble der Burghofbühne Dinslaken eine ganz zeitgenössische Mutter Courage. Brecht thematisiert den Krieg als „reine Fortführung der Geschäfte“, und formuliert damit höchstaktuell eine Kritik an der Kapitalorientierung des Menschen. Selbst die Familie verliert in „Mutter Courage und ihre Kinder“ im Kontext des Geldes an Wert. Mit seiner Mutter Courage hat Brecht eine der prägnantesten Theaterfiguren erschaffen – voller Überlebenswillen, Humor und Kraft. Begleitet wird die Inszenierung von der Musik Paul Dessaus, ein Freund Brechts, der das musikalische Konzept des epischen Theaterstücks entwickelte. Die moderne Inszenierung wird mit Videoeinspielungen von Elmar Szücz unterlegt, die Ausstattung übernahm Simone Graßmann. Für die Aufführung  um 19.30 Uhr in der Reihe „Theateressenz Offenbach“ im Capitol Theater in der Kaiserstraße 106 sind Karten ab 20 Euro erhältlich.

Donnerstag 14. Februar: BÄNDI - Finnischer Tango

(Daniela)

Ich liebe Tango und würde ihn zu gerne tanzen. Aber hören ist auch schon was tolles. Und das Tango auch in Finnland gespielt wird wusste ich nicht, bis ich die Band BÄNDI kennenlernte. Ich habe sie seit Jahren nicht mehr gehört. Heute wäre DIE GELEGENHEIT, aber bei aller Liebe zur Musik... ich sitze hoffentlich in der DIVA und schaue mir das Spiel an. Solltet ihr Euch nichts aus Fußball machen, dann geht in die Kulturfabrik.

"Der Tango ist der Blues der Finnen", soll der Altmeister des finnischen Films Aki Kaurismäki einmal gesagt haben und BÄNDI spielt Finnischen Tango. Dabei entstaubt das preisgekrönte Frankfurter Ensemble seit mittlerweile 11 Jahren die wunderbar-traurigen Ohrwürmer des Finnischen Tangos der 30er- bis 60er-Jahre, die von der Sehnsucht, der unglücklichen Liebe und der Sehnsucht nach der unglücklichen Liebe handeln. BÄNDI mixt den Tango höchst gekonnt mit Bossa-, Rumba-, Jazz- und Country-Elementen und ihre CD „Satumaa“ wird landesweit in den Rundfunkanstalten gespielt."
 
Bändi in der Besetzung: Kristina Debelius (voc, p), Tobias Frisch (voc, v, kazoo), Volker Denkel (g), Johannes Kramer (kb),
Thomas Salzmann (dr, perc) und Martin Lejeune (pedal-steel-guitar). Als Gast: Andrea Emeritzy (clar).
 
DIE FABRIK
Kulturwerk Frankfurt
Mittlerer Hasenpfad 5 / Im Hof
Barrierefrei: Leider nein
Karten von 18- 15 EUR/
Beginn: 20:00  Einlass ab 19:00
Weitere Infos
Bändi auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=EfpzW2m_9YE

Presse:
„Außerdem spielte die Frankfurter Gruppe „Bändi“ die finnischen Tangoklassiker so frech und beschwingt, dass es vor allem das finnische Publikum am Ende von den Stühlen riss.“( Zum „Schweiß und Poesie Abend“ der Frankfurter Buchmesse 2015 - Frankfurter Neue Presse)

"Das ist überhaupt das Schöne bei BÄNDI: dass sie aus dem Vortrag des finnischen Tangos etwas höchst Unterhaltsames machen, ohne dass das Gefühl, das dieser Musik innewohnt, angekratzt wird. Und das auf sehr hohem musikalischen Niveau, mit großer Leichtigkeit und punktgenauem Zusammenspiel" (Oberhessische Presse Kultur )

Donnerstag 14. Februar: Improtheater

(Daniela)

Alternativ zum Tango könnt ihr zum Improtheater in die Art Bar gehen

Impro Totale heißt es heute, wenn das Theater RequiSiT* mit seinem Improvisationstheater auf die Bühne tritt, Themen des Publikums auf Zuruf aufgreift und  in unvergessliche Geschichten verwandelt. Vielleicht fliegen Sie gemeinsam zum Mond, werden in die Sauna oder zu Aldi entführt – ganz egal, Theater RequiSiT ist überall und schlüpft spontan in jegliche Rolle. Alles entsteht im Moment, nichts ist geplant, ganz ohne Netz und doppelten Boden – Impro Totale eben. Seien Sie dabei, genießen Sie den kurzweiligen Abend und reservieren Sie sich noch heute einen Platz in der ersten Reihe.

Frankfurt Art Bar

Ziegelhüttenweg 221
Frankfurt, Sachsenhausen
Der Eintritt ist kostenlos
Anmeldungen und Reservierungen direkt unter  www.frankfurtartbar.de
Beginn: 20.30 Uhr
Weitere Informationen über das Theater RequiSiT* unter: www.theater-requisit.de

Donnerstag, 14. Februar: Elena Ferrante - Meine geniale Freundin

(Martin)

Dieses Buch bzw. diese Bücher waren vor einiger Zeit eine Literaturempfehlung von  mir. Und auch wenn’s schon eine Weile her ist, ich habe noch Bilder vor Augen, als wäre ich dort gewesen, wo ich seitdem unbedingt hin will: Neapel!

Jetzt kommt die Übersetzerin von Elena Ferrante nach Frankfurt in das Goethehaus und spricht über ihre Arbeit, über die Literatur, vermutlich über Neapel und tatsächlich über den Faust – wo der nicht alles drin steckt!
„Elena Ferrantes Tetralogie ‚Meine geniale Freundin‘ kam auf Deutsch zwischen 2016 und 2018 heraus. Zwischen 2011 und 2014 in Italien erschienen, war das Buch in der englischen Übersetzung überraschend in den USA zum Verkaufserfolg geworden, und die Übersetzerin Karin Krieger musste eine intensive Arbeitsphase durchstehen, denn der Buchmarkt verlangte Schnelligkeit.
Auch im deutschsprachigen Gewand erzeugt das Buch im Leser lebendige Bilder und berührt das eigene Leben. Es geht um Identität, Herkunft, Selbstzweifel, Abhängigkeit, Individualität, Liebe und Begehren, Alt- und Älterwerden, Erfolg und Bestätigung, Kunst, Macht und Ohnmacht. Es ist ein Bildungsroman und eine Tragödie. Und so steht Johann Wolfgang von Goethe in mehrfacher Hinsicht im Hintergrund von Ferrantes Tetralogie, besonders mit dem ‚Faust‘, der zitiert wird und in dem die zwei Lebensprinzipien des Strebens und Vernichtens sich gegenüberstehen.
Die Übersetzerin Karin Krieger erläutert ihre Arbeit im Gespräch mit Dr. Jasmin Behrouzi-Rühl und mit einem Seitenblick auf den ‚Faust‘.“
Für alle Ferrante-Fans ist diese Veranstaltung wohl ein Muss!

Frankfurter Goethehaus
Hirschgraben 23 – 25
Beginn: 19:00 Uhr
das Goethehaus ist behindertenfreundlich ausgestattet.

Donnerstag 14. + Freitag, 15. Februar: Colonia Digital: The Empire Feeds Back!

(Martin)

Eine sozialistische Internet Performance – und gleichsam eine Reise in die Ursprünge des Internets und in das Chile Salvador Allendes - sehr spannend, ungewöhnlich und interessant hört sich an, was der Mousonturm ankündigt:
„Das Internet ist kaputt. Es hat sich als Medium des Verschwindens par excellence erwiesen. Das Nächste, was verschwinden wird, ist der Begriff „Internet“. andcompany&Co. ist vor den manischen Maschinen in die chilenische Wüste geflohen. In den Ruinen eines stillgelegten Datencenters, versteckt zwischen toten Daten, sucht das Berliner Kollektiv nach Verbindungen zu einer verschwundenen Vergangenheit. In Erinnerung an die vergessenen sozialistischen Ursprünge des Internets hat andcompany&Co. jenen Control-Room nachgebaut, den Salvador Allende kurz vor Pinochets Putsch einrichten ließ: eine „Kommunistenmaschine“, mit der sich die gesamte Wirtschaft in Echtzeit und zum Wohle aller steuern lässt. In den Echokammern des stillgelegten Internets geistern Stimmen herum aus einer Zeit, bevor das Netz von einer Armee von Trollen erobert und von social bots beherrscht wurde: ‚At last, el pueblo!’“
Am Donnerstag, 14.02. und Freitag, 15.02. um jeweils 20.00h im Mousonturm
Mousonturm, (Rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet); Waldschmidtstr. 4.

VORSCHAU
Samstag, 16. Februar: Programmfest im Theateratelier Bleichstraße

(Andrea)

Da ist man einmal am Wochenende weg und verpasst wieder alles! Seppl sitzt Sonntag bei Gregor Praml im Mousonturm und ich bin nicht da, das Theateratelier feiert Programmfest und auch das verpasse ich. Ebenso wie den Elternsprechtag. Heute also um 20.00 Uhr ist es soweit, das Auftaktfest zum Frühjahrsprogramm steigt! "Unter dem Motto: "PRO-GRAMM-FEST" - KURZ VORM FASTEN FEST FEIERN, laden wir alle TheaterfreundeInnen und FördererInnen herzlich ein. Neben kurzen Szenen und Worten zur Programmvorschau spielt das "1. Offenbacher Herrenquertett" auf!" Theateratelier Bleichstraße 14 HH, leider kein bisschen barrierefrei

Sonntag, 17. Februar: FFM/ Balthazar

(Andrea)

Ich habe neulich Timo getroffen und der hat sich schon mit Tickets versorgt. Das war sicher sehr klug, denn Balthazar sind ein echte Tipp für Indi-Fans. Ich habe reingehört und beschlossen, ebenfalls hinzugehen. Einen netten Text habe ich bei laut.de gefunden: "Belgien - das Land zwischen den Niederlanden und Frankreich. Unscheinbar, irgendwie. Es hat die Königin Beatrix, den ewigen Zwist von flämischer und französischer Bevölkerung und den Bier-Riesen InBev. Und mausert sich immer mehr zum Heimatland anerkannter Indie-Künstler (...) Das Geheimtipp-Image haftet dennoch lange Zeit weiterhin am Quintett. Und das, obwohl sie ihren Sound selbst mit Arctic Monkeys, The Streets, The XX und den Gorillaz vergleichen. Die Fusion klingt dennoch einzig und allein und nur nach Balthazar." Balthazar are pleased to announce their return with news of the forthcoming album Fever on 25th January 2019. Listen to the album’s title track Fever here - http://smarturl.it/BalthazarFeverSingle
Batschkapp
Gwinnerstraße 5
60388 Frankfurt am Main
Barrierefrei: Ja
https://bit.ly/2BauOaT

Anmeldeschluss 18.Februar/ Führung am 21. Februar

(Andrea)

Die Sammlung von Michael Karminsky ist ein Kleinod, eine Entdeckung, Wunderkammer. Ich war schon ein paar Mal dort, aber wenn Sabine jetzt auch noch gemeinsam mit dem Sammler durch die spannende Zeit der „zweiten“ russischen Avantgarde führt, bin ich dabei. Soll heißen, ich habe mich bereits angemeldet. Karminsky wer, wird sich der ein oder die andere jetzt fragen, daher: "Der heute 57-jährige kam vor etwa 30 Jahren nach Deutschland, die meiste Zeit verbrachte er in Offenbach. Ursprünglich stammt er aus der Ukraine. Als junger Mann in der Sowjetunion erfuhr er durch das westliche Radio von Künstlern, die sich gegen den Sozialistischen Realismus auflehnten und ihrer Regimekritik in versteckten Ateliers und Untergrundgalerien Ausdruck verliehen. Karminsky war von dieser Gegenbewegung fasziniert, sie lässt ihn bis heute nicht los. Die russischen Nonkonformisten lebten und arbeiteten unter dem Radar des kommunistischen Regimes. In Russland sprach man von ihnen wie von einer Insel, einem unabhängigen Land, das nach seinen eigenen Gesetzen, unter seiner eigenen Fahne, lebte. Zu ihnen gehörte unter anderen Karminskys heute in Paris lebender enger Freund Oskar Rabin, von dem er ebenfalls zahlreiche Werke besitzt. Legendär ist die „Bulldozer-Ausstellung“ der Nonkonformisten, in einem Moskauer Park im Herbst 1974. Den Namen erhielt sie durch den brutalen Polizeieinsatz, der die Ausstellung der Avantgardekünstler unter Einsatz von Planierwalzen buchstäblich dem Erdboden gleichmachte. Einen weiteren Zeitzeugen lernte Karminsky später in Offenbach kennen: Den Maler Eduard Gorokhovsky. Er wurde sein Freund und Mentor, führte ihn in die Kunstwelt ein und lehrte ihm die Sprache der Bilder. Karminsky kaufte von nun an Kunst, die eigentlich ins Guggenheim-Museum nach Bilbao sollte sowie Objekte, deren Pendants zur Sammlung der Tate Modern in London gehören. Das Kölner Museum Ludwig oder der Martin-Gropius-Bau in Berlin leihen seine Schätze für ihre Ausstellungen. In der Sammlung aus Malerei und Skulpturen reiht sich Kabakov neben Nemuchin und Bulatow, auch das ein oder andere Werk zeitgenössischer Künstler wie beispielsweise von Igor Pestov ist dabei. Präsentiert an Backsteinwänden und selbstverständlich in Petersburger Hängung. Kulturreferentin Sabine L. Schmidt lebte während ihres Kunststudiums in Moskau und arbeitete dort u.a. für die ГЦСИ Galerie. 2015 veröffentlichte sie ein Buch über das fotografische Werk von Alexander Rodtschenko im Faunten Verlag.

Die erste Führung in diesem Jahr ist am Donnerstag, 21. Februar um 17 Uhr und dauert ca. 90 Min. Danach laden beide zur Gesprächsrunde. Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher wird um Anmeldung an kultur(at)offenbach.de bis zum 18. Februar gebeten.

Mittwoch: 20. Februar: Tommy Castro & The Painkillers

(Uwe)

Der sechsmalige Blues Music Award Gewinner kommt zurück nach Europa! Als „phänomenal and funky“ rühmte die ‚Washington Post’ seinen Sound. B. B. King bat ihn, sein Vorprogramm zu bestreiten. In den USA spielte er bereits über 1000 Konzerte. Die letzte Tour in Europa war für Tommy Castro ein so nachhaltiges Erlebnis, dass er beschlossen hat nun bei uns mehr Konzerte zu spielen. Geboren in San Jose, Kalifornien, begann er mit 10 Jahren das Gitarrenspiel und orientiert sich an Eric Clapton, Elvin Bishop und anderen Blues Rockern. Später ließ er sich von Muddy Waters, B.B. King und Elmo James inspirieren. Seine Vorbilder im Gesang sind Ray Charles, Wilson Pickett, James Brown und viele mehr. Mit 20 Jahren begann er mit all den genannten Einflüssen seinen eigenen Stil zu entwickeln. Einen extravaganten Mix aus Blues und Soul der seinesgleichen sucht. Er bezeichnet seinen Stil als „Funky Southern Soul, Big City Blues and Classic Rock“. "Stompin' Ground" von Tommy Castro And The Painkillers ist ein Album, das sich auf dem obersten Regal des Blues befindet. Es macht mächtig viel Laune, sich das Dutzend Songs anzuhören und davon begeistern zu lassen" (Rocktimes.de)
 
Nachtleben
Kurt-Schumacher-Str. 45
Beginn: 20:30 Uhr
Tickets: VVK 23 Euro zzgl. Gebühren, AK 28 Euro
Barrierefrei: Leider nein

Samstag 23. Februar: Tonbildvortrag: Jim Avignon

(Daniela)

Die Ausstellung von Jim Avignon ("A Big Brother" - noch bis zum 26.5. im Museum für Kommunikation zu sehen) habe ich bereits gesehen, heute gehts zum Konzert in den schönen saasfee* pavillon.

"jim avignon spricht und singt im saasfee*pavillon über seine 10 ’lieblingskatastrophen’: geklaute buddybären, einen tsunami im bierhimmel und er erzählt uns davon, wie einmal ein großes versicherungsunternehmen mit ihm fulminant baden ging.    obwohl er als maler, musiker, veranstalter und kurator vielseitig talentiert ist, ist jim avignon seit über 20 jahren vor allem eines: ’famous for not being famous’. er hat keinen agenten, ist bei keiner galerie unter vertrag und zu allem überfluss ist er auch noch eine unerwünschte person in den usa.
zu den kleinen und großen katastrophen in seinem berufsleben pflegt er dennoch ein beinahe liebevolles verhältnis. mehr als die erfolgsstories interressieren ihn die momente des lebens, in denen der masterplan kippt, es überraschend schiefgeht und sich mal wieder zeigt, dass einfach nicht alles planbar ist.
in seinem vortrag mit slideshow im pavillon wird avignon über seine lieblingskatastrophen berichten und dazwischen je einen thematisch passenden song singen. wir freuen uns auf jim, euer kommen und einen abend voller ehrlicher ’disaster’.

saasfee*
Nesenstraße 11, Innenstadt
open doors 21.00h
konzert 22.00h
drumherum musik mit jean-charles vandermynsbrugge
eintritt: 6 euro

1. März: Freitagsfasching

(Andrea)

Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse...und weil wir in diesem Jahr nicht nach Köln fahren und recht viele Leute von der Sause in der Stadthalle geschwärmt haben, gehen wir wohl in die Stadthalle und machen 90er Party mit Culture Beat, Duo Ohrenschmaus und Evren Gezer: "Das Duo Ohrenschmaus wird aus dem Schanz in die Offenbacher Stadthalle verfrachtet und eröffnet den Abend mit ihren „Greatest Hits“ wie Kartoffelmann, Äppelwoi-Cola und Fährmannsträume. Weiter geht es dann mit den Kult-Popstars Culture Beat! „Mr. Vain“ und „Got to get it“, dazu tanzte eine ganze Zeit lang die Welt – und jetzt Indianer, Waldfeen, Superhelden und Panzerknacker beim Freitagsfasching. Eine wilde Feierei bis in die Nacht garantiert im Anschluss das „Alles 90er“ DJ-Team der Batschkapp, die ein Feuerwerk an Mallorca Krachern, Schlager und Bravo Hits abfeuern.

Die Radiomoderatorin Evren Gezer von HIT RADIO FFH führt wieder durch den Abend und moderiert zusammen mit einem Tintenfisch den ulkigen Kostümwettbewerb – tolle Preise sind garantiert, anmelden kann man sich vor Ort. Der Science Fiction Kostümclub und das Prinzenpaar von Lederanien sind natürlich wieder die Ehrengäste und sammeln für den guten Zweck mit einer großen Charity Aktion. Videoprojektionen und Konfettikanonen bringen dabei die Halle zum funkeln. Darauf ein dreifaches: „Offenbach Hallau“! Karten gibt es im OF-InfoCenter an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.frankfurtticket.de. Die Tickets kosten 23 Euro inkl. Gebühren. ermin & Ort Stadthalle Offenbach, Waldstraße 312, 63071 Offenbach. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

7.,8.,9,. März: Unendlicher Spaß

(Martin)

Am Mittwoch wurde bekannt gegeben, welche Inszenierungen des vergangenen Jahres für das Theatertreffen 2019 in Berlin ausgewählt wurden. Mit einer Produktion dorthin reisen zu können, das ist wohl der höchste Theater-Adel, den ein Haus, eine Produktion und natürlich auch die beteiligten Schauspieler*innen erlangen können.
Und: der Mousonturm ist als ko-produzierende Institution bzw. Theaterhaus gleich zweimal eingeladen und beide Produktion werden im Mai in Berlin gezeigt: eine Sensation!

Mit ‚Oratorium’ von SheShePop ist die diesjährige Spielzeit des Mousonturm eröffnet worden. Alle, die den Empfehlungen der Ausgehtipps gefolgt sind, können sich glücklich schätzen, denn eines der Highlights der Saison haben sie erlebt.
Jetzt bloß nicht den nächsten Glanzpunkt versäumen und sich sogleich Tickets für ‚Unendlicher Spaß’ sichern – denn nach der Nominierung wird es jetzt ganz schnell gehen, die drei Vorstellungen werden ausverkauft sein und dann hat man den ‚Unendlichen Ärger’...!

„’Ich will darüber schreiben, wie es sich anfühlt, heute zu leben, statt davon abzulenken’: so charakterisierte David Foster Wallace seinen Versuch, mit „Infinite Jest“ (1996) auf 1.500 Seiten die gegenwärtige Welt zu erzählen. Aus den verschiedenen, ineinander verschachtelten Erzählzentren des Werks hat Thorsten Lensing, der hierzulande wichtigste Schauspielregisseur der freien Szene (zuletzt „Karamasow“), für seine brillante Neuinszenierung die Familiengeschichte der drei Brüder Incandenza herausgeschält. Dabei widmen sich er und die sechs Schauspielerinnen und Schauspieler seines Ensembles – die zu den besten des deutschsprachigen Theaters zählen – den ebenso tragischen wie komischen Figuren mit großer Ernsthaftigkeit und einer ungeheuren Leichtigkeit zugleich. Denn Witze, schreibt Wallace, sind die Flaschenpost, mit der die Verzweifelten ihre gellendsten Hilfeschreie aussenden.“

Die Nachtkritik schreibt: „Das Stück ist eine Aneinanderreihung von Nummern – genau wie das Buch. Viele davon sind unglaublich lustig (Warnung: sobald Orin sich in einem aufblasbaren Whirlpool räkelt und Sebastian Blomberg merkwürdig am Rand herumstakst, dürfen Sie auf keinen Fall was im Mund haben, denn Sie werden binnen Sekunden so heftig lachen müssen, dass sie entweder dran ersticken oder es der Person vor Ihnen in den Kragen spucken würden!). Devid Striesow und Sebastian Blomberg haben einen Spielstil perfektioniert, bei dem sie Clowns mit abstrusen rührenden schrecklichen Marotten aus einem ganz authentisch wirkenden Kern wuchern lassen und damit fast unendlichen Spaß bereiten können. Blomberg ist Spezialist für sensationelle Blödigkeit und brachialen Slapstick, Striesow für kindliche Eitelkeit und schreckliche Grausamkeit. André Jungs Mario ist so liebenswert und von solcher Zartheit, dass man seufzt vor Freude...“

„Das Schönste, was man seit langem im Theater gesehen hat“ – jubelt die Süddeutsche Zeitung.

Ich sage: Devid Striesow, Ursina Lardi, Sebastian Blomberg u.a. – ein großes Schauspieler*innenfest – und wer das in Frankfurt versäumt, dem ist hier nicht mehr zu helfen, der muss im Mai nach Berlin!

Am 07., 08. Und 09. März um jeweils 19.00h im Mousonturm, Waldschmidtstr. 4;
Rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet.
erlosung: 2x2 Gästelistenplätze für Gavin James am 10.02 im Zoom (Einsendeschluss: 03.02, 18 Uhr): Wie ist der Name von Gavin James´ ersten Album?

Foto: David Baltzer/Agentur Zenit/Mousonturm

15. März: Kino Kulinarisch

(Andrea)

Freddy Mercury war Rocksänger, Grenzgänger, schillernde Persönlichkeit, Mitbegründer und Stimme der Band Queen. Er komponierte Welthits wie “We Are the Champions” und “Bohemian Rhapsody”. „Gallileo, Gallileo, Gallileo, Gallileo, Gallileo, figaro, magnifico“ – als kraftvolles Ereignis inszeniert auch Regisseur Brian Singer seine Hommage an den Ausnahmekünstler. In der Hauptrolle Rami Malek, der mit jeder Minute stärker an Präsenz und Ausdruck gewinnt. Für seine Darstellung wurde er völlig zu Recht mit einem Golden Globe ausgezeichnet, ohnehin gilt der Film bis dato als die finanziell erfolgreichste Filmbiografie. Soweit die cineastischen Fakten. Das Team um Kinomacher Daniel Brettschneider hat sich der Herausforderung gestellt, Mercury kulinarisch tiefer zu ergründen und wartet nun mit einem Überraschungs-Coup auf: Freddie Mercury lebte jahrelang in München und ernährte sich nicht nur von Weißbier allein. So soll übereinstimmenden Berichten damaliger Weggefährten zufolge Schweinebraten in jener Zeit sein absolutes Leibgericht gewesen sein. Das Kino Kulinarisch-Team serviert diesen in Malzbiersoße, mit Püree, Möhrengemüse und Krautsalat, auf die Vegetarier warten selbstgemachte Gemüsebratlinge. In Anlehnung an Mercurys Herkunft und an eine sehr bemerkenswerte Szene gegen Ende des Films, gibt es zum süßen Abschluss köstliche persische Dessertvariationen. ... und dann wird Rockmusik lebendig!

Einlass und Essen ab 18.30 Uhr, Filmbeginn ca. 20 Uhr, Eintritt 9 Euro zzgl. 90 Cent Vorverkaufsgebühr – inklusive Sektempfang, exklusive Speisen. Vorverkauf ab Samstag, 02.02.2019 im OF-InfoCenter, Salzgäßchen 1. Einlass und Einfahrt über "Goethering“, Parkplätze sind ausreichend und kostenfrei auf dem EVO-Gelände vorhanden.&nb

Montag 3. Juni: Maceo Parker

(Daniela)

Oh wie toll, was freue ich mich auf diesen Abend: Frank Diedrich holt den großartigen Maceo Parker nach Frankfurt! Sichert Euch Karten!

1943 in North Carolina geboren, gehört zu den einflussreichsten Jazz/Funk-Musikern der Welt. Seit den 60ern prägt er die Szene und spielte mit allem, was Rang und Namen hat, von James Brown bis Ray Charles, George Clinton, Bootsy Collins, Prince, Red Hot Chili Peppers und vielen mehr. In den 1970er-Jahren war die lebende Legende Teil der besten Bläsergruppe, die es vermutlich je gab: bei den JB Horns von James Brown. Maceo Parker gilt als der Inbegriff des Funk. Sein Saxophonspiel ist unverkennbar, seine Band das knackigste kleine Funk-Orchester der Welt. Man kann gar nicht sagen, was zuerst kam, Funk oder Maceo Parker.

Heute steht er für bis zu drei-stündige Shows die jeden Besucher in den Bann reißt. Ohne bombastische Showelemente aber stattdessen mit voller Konzentration auf die Musik, das Tanzen und den Spaß. Sein Versprechen: "98 percent Funk, 2 percent Jazz". Und – wie er selber oft betont: er liebt jedes einzelne Mitglied seines Publikums.
maceoparker.com
https://youtu.be/3_0alsFnxwI
https://www.facebook.com/realmaceoparker

Ort: Batschkapp.
VVK 35 Euro zzgl. Gebühren
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr


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