04.01.2019
Inhalt: BUON ANNO NUOVO / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E R O L L T E S - Winterpause (Far Away In America) / Freitag 4. Januar: IM ARABSICHEN RÖSSL ehemals IM WEIßEN RÖSSL / Samstag, 5. Januar: Konzert / Samstag 5.+ Sonntag 6. Januar: Zumutung 
Ein deutsches Theaterstück / Samstag 5. Januar: Soulfood / Dienstag, 8. Januar: Kulturevent / Donnerstag, 10. Januar: 
Kreativort / Freitag, 11. Januar: Karaoke mit Pütti / Freitag, 11. Januar: 1. Moby Dick / Sonntag, 13. Januar: 
Finissage / V O R S C H A U / Sonntag, 20. Januar: „Life – Raumpatrouille und Memory Boy“ / Sonntag 27. Januar: KHRUANGBIN / Freitag 1. Februar: Tarq Bowen / Freitag 1. Februar: Of/ Kino kulinarisch / Donnerstag 07. Februar 2019: Gisbert zu Knyphausen / Impressum

BUON ANNO NUOVO

Ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage und seid alle gesund ins Neue Jahr gekommen.

Bei uns war es toll! Ich habe

  • wahnsinnig viel gegessen und natürlich – wie jedes Jahr – den Vorsatz SOFORT 10 Kilo abzunehmen,
  • mir die Haare abgeschnitten und trage jetzt eine Kurzhaarfrisur, obwohl ich keine Ehekrise habe,
  • gelernt, dass es den Engländern total egal ist, dass der 26.12. der 2. Weihnachtsfeiertag ist, denn da ist Boxing-Day. Der hat mit Boxen überhaupt nichts zu tun, aber mit Fußball und so saß mein Mann den ganzen Tag glückselig vorm TV und schaute Fußball.
  • beim Weihnachtsliederauffrischungsseminar im Schauspiel und beim Stadtgeläut so viel Spaß beim Singen gehabt, dass ich jetzt auf der Suche nach einem Chor bin.
  • mit meiner wunderbaren Mutter am Neujahrstag eine Führung durch die Ausstellung „Frauenwahl“ im Historischen Museum erlebt, die ich Euch unbedingt ans Herz legen möchte (geht nur noch bis Ende Januar!).

Unten nun die ersten Ausgehtipps für das Neue Jahr. Heute eine Doppelausgabe, da wir alle noch, bzw. ab heute (endlich) im Urlaubsmodus sind. Die regulären Ausgehtipps bekommt ihr wieder ab dem 18. Januar, dann ist auch Offenbach wieder dabei :-)

Lebt wild, a presto

Daniela

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: schwoebke(at)aol.com
 (Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt)

3 x 2 Gästelistenplätze
für Soulfood am Samstag im English Theatre. Gewinnfrage: Wann gibt es wieder "Karaoke mit Pütti"?

2 x 2 Gästelistenplätze für Khruangbin am 27.01 im Gibson. Gewinnfrage: Wer gewinnt die WM 2026? (siehe GEROLLTES) Foto: David Salafia
ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com

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Antworten bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel(at)gmail.com (Die Gewinner*innen werden von Martin benachrichtigt

1 x 2 Karten für Moby Dick mit Ulrich Tukur am 11. Januar im Schauspiel Frankfurt. Gewinnfrage: Welche Finissage empfiehlt Petra in den heutigen Ausgehtipps?

G E R O L L T E S - Winterpause (Far Away In America)

(Uwe)

Die Village People schenkten der Welt ein paar passable Hits („YMCA“ / „In The Navy“). Anlässlich der Weltmeisterschaft 1994 in den USA nahm die zu dieser Zeit bereit etwas abgewirtschaftete Disco-Gruppe zusammen mit der deutschen Nationalmannschaft den Song „Far Away In America“ auf. Das Ergebnis war erschütternd. Wenn man nach Tiefpunkten in der Geschichte des Deutschen Fußballbundes sucht, wird man im Internet schnell fündig. Einfach ein paar Sekunden aus dem Musik-Video auf Youtube anschauen und Ruck Zuck realviert sich selbst das katastrophale Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2018. In 2026 richten die USA zusammen mit Kanada und Mexiko die übernächste Weltmeisterschaft aus (wenn Trump mit seinen Truppen, die er aus Syrien abzieht nicht in Mexiko einmarschiert). Deutschland sollte die Qualifikation in jedem Fall schaffen, weil man sich heutzutage ja quasi nicht mehr nicht für eine WM qualifizieren kann. Der Weg wird für die Löw-Schützlinge (er wird dann erst 66 Jahre alt sein und aussehen wie ein Fünfzigjähriger) in acht Jahren also wieder über den großen Teich führen. Hoffentlich kommt es dann nicht zu einer Neuauflage des Songs.
 
Bereits heute fliegen deutsche Profimannschaften zur Sommer- und Wintervorbereitung nach Amerika. So auch die Eintracht, die zum Florida Cup nach Orlando reist. Bobic sagt auf der Vereinsseite dazu „Wir haben in Florida die Möglichkeit, gegen starke Clubs zu testen und uns damit optimal auf die Rückserie der Bundesliga vorzubereiten …. Die Medienreichweite spielt außerdem für uns eine große Rolle, um die Präsenz in den USA weiter zu stärken.“ Mir persönlich reicht es ja aus, wenn die Medienreichweite bis zu uns ins Ostend oder ins New Backstage auf der Rothschildallee reicht, aber scheinbar braucht man eine Präsenz in Amerika. Denn sicher werden am 19. Januar 2019 morgens um 09:30 Uhr Ortszeit wahnsinnig viele Leute im „Very New Backstage“ in Orlando sitzen, ein Schnitzel essen und im TV Eintracht Frankfurt gegen SC Freiburg schauen.
 
Sebastian Rode wird im Flieger in die Staaten sitzen. Die Eintracht hat den Südhessen bis zum Sommer von Borussia Dortmund ausgeliehen. Weil die Kommentare im Netz darüber sehr gehässig waren, habe ich erstmals mitdiskutiert und die Verpflichtung verteidigt: „Die Verantwortlichen der Eintracht haben in letzter Zeit vieles richtig gemacht, die werden sich etwas dabei gedacht haben …. Für die SGE und für Rode stecken mehr Chancen als Risiko in der Verpflichtung …. Er ist kein Charakterschwein und hat eine Chance verdient“. Ich finde die moralischen Diskussionen „er ist wegen Geld gewechselt“ immer total überzogen. Warum hätte er das nicht machen sollen? Wenn jeder Angestellte in seinem Lehrbetrieb bleiben würde, bis er in Ruhestand geht, wäre das doch auch langweilig. Ein Speditionskaufmann wechselt doch auch zu einer international besser aufgestellten Spedition, wenn er dort das doppelte Gehalt bekommt. Macht also jeder Fußballfan in seinem Berufsleben auch. Auch der, der jetzt kotzende Emoji unter Beiträge zur Rode-Verpflichtung setzt.
 
Der WM Tipp (von einem Schalkefan)
Ich denke, dass England die WM 2026 gewinnt. Sie haben derzeit die besten Nachwuchsspieler (bspw. Jadon Sancho von Borussia Dortmund).

Freitag 4. Januar: IM ARABSICHEN RÖSSL ehemals IM WEIßEN RÖSSL

(Martin)

Ich weiß noch genau, bestimmt ist es an die zwanzig Jahre her, da spielten die Pramls das Weiße Rössl in Bad Vilbel; Jo Nelson steuerte die Musik bei und es war ganz wunderbar, lustvoll, komisch und rührend zugleich, Melodien zum mitsingen, die Handlung ein bisschen zum kaputtlachen und garantierte Glückseligkeit.
Nun ist Zeit ins Land gegangen und ganz theatralisch wird die Frage gesellt, was ist passiert IM WEIßEN RÖSSL? Der Titel des Abends gibt schon eine Antwort! Und wenn man liest, was angekündigt wird, dann gibt’s kein Zögern, da muss man hin!
„Das „Weiße Rössl“ am Wolfgangsee ist fest in arabischer Hand und konvertiert zum „Arabischen Rössl“. Es wird noch immer gejodelt und geschuhplattelt – aber welche Gäste stecken da in den Lederhosen? Leopold ist zwar noch immer der patente österreichische Oberkellner, aber die angebetete Wirtin stammt aus Dubai (oder tut wenigstens, ihren Gästen entgegenkommend, so). Die Speisekarte klingt zwar österreichisch, aber der Schweinebraten ist aus! Die Stammgäste sind auch keine Piefkes mehr, sondern lodenfanatische Orientalen und das süße Klärchen heißt jetzt Jamila und ist im Burkini aber ebenso süß wie ehemals im Bikini. Und statt des österreichischen Kaisers kündigt sich die deutsche Kanzlerin zum Schützenfest an.“
Die Naxoshalle als Spielstätte des Theater Willy Praml, die räumliche Situation, der Mietvertrag, der Brandschutz, das war in der Presse zu lesen und mit Recht muss man sich Sorgen machen um unseren Frankfurter „Leuchtturm der freien Theaterszene“!

Deshalb: Zeigt eure Solidarität! Besucht die Aufführungen des Theater Willy Praml.


IM ARABISCHEN RÖSSL ehemals IM WEIßEN RÖSSL

Theater Willy Praml
Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19; barrierefreier Zugang.
Premiere am 4. Januar um 19.30h; weitere Vorstellungen am 5., 6., 26. und 27. Januar.

Foto: Seweryn Zelazny

Samstag, 5. Januar: Konzert

(Petra)

Leicht verpeilt ins neue Jahr – fühlt sich gut an. Also weiter so (und der Ankündigungstext ist so schön, dass ich ihn einfach übernehme):

"Die C-Types spielen 80er-inspirierten DaDa-Punk mit einer Prise Surf-Beat. Das Trio hantiert dabei mit Kaufhausgitarre, Theremin, Casio, Orgel, Stehschlagzeug und schrägem Gesang. Live spielen sie maskiert, reißen damit dem Mainstream die Maske herunter und bellen „Sabotage“! Ein kurzes Nicken und schon knattert das Schlagwerk los, verbeißt sich ins Twang der Kaufhausgitarre, untermauert vom fundamentalen orgelgetriebenen Beat, der keine Gefangenen macht. Spektakel, Spektakel, Spektakel! Irgendwo im Pentagramm zwischen den Cramps, bekifften B-52's, debilen DEVO, frühen Talking Heads und den Marx Brothers - DORT, wo der blanke Wahnsinn wohnt, wirbeln die C-TYPES den Staub auf, der sich in die Hirnrinden frisst. Wer da nicht zuckt, ist tot oder taub. Oder wahrscheinlich beides…"

Dreikönigskeller
Adresse: Färberstraße 71, Dribbdebach
Beginn: 21 Uhr
Eintritt: nicht bekannt
Barrierefrei: leider nein

Samstag 5.+ Sonntag 6. Januar: Zumutung 
Ein deutsches Theaterstück

(Daniela)

Oh ich freue mich sehr, denn ich habe am 5.1. Zeit und bin total gespannt auf das Regiedebüt von Lea Balzer. Sie inszeniert: Zumutung 
Ein deutsches Theaterstück

„Wir sehen es als bedenklich an, dass sich die Kulturpolitk in den letzten Jahren zunehmend politisiert hat, und zwar einseitig in die linke Richtung. Sie sollte auch die deutsche Kultur fördern.“ Götz Frömming, AfD (Mitglied des Bundestages)
Selbst ein Fürst ist nur ein Mensch mit Sehnsüchten und Gefühlen. Diese schmerzliche Erfahrung muss Gregor von Lautenzell machen, den seine unvollkommene Ehe und ein betörendes junges Kindermädchen auf die emotionale Probe stellen. Dabei will er doch nur seinen geliebten Sohn umsorgt wissen… Wie kann der Fürst sein Familienglück retten und dem Publikum eine moralische Identifikationsfigur sein?
Wer oder was die vielfach beschworene deutsche Kultur – oder das Deutsche in der Kultur – eigentlich sein soll, ist eine der meistdiskutierten Fragen der letzten Jahre. ADÄQUATOR wird darauf keine Antwort geben, hat sich aber entschlossen, die Frage ernst zu nehmen und ihr einen unzensierten Raum zu widmen. Der Theaterabend ist ein Versuch, neurechte kulturpolitische Forderungen mitsamt ihren Konsequenzen für die Kunstfreiheit im Reagenzglas Theater zum Blühen zu bringen.
Freuen Sie sich auf einen Abend voller Unterhaltung, Emotion und Repräsentation. Ein Serviervorschlag.

Zumutung 
Ein deutsches Theaterstück

Gastspiel von ADÄQUATOR im TITANIA
Vorstellungen
5. + 6.1. im Titania
6. + 10.2. in den Landungsbrücken
Theaterkollektiv Adäquator: Lea Marlen Balzer, Janik Hauser, Isaak Kudaschov, Julia Marburger

Idee und Leitung: Lea Marlen Balzer, 
Bühne: Tessa Bode
Foto: (c)Henry Böbst

Samstag 5. Januar: Soulfood

(Daniela)

Morgenfrüh geht's nach Tirol, da werde ich es heute Abend leider nicht zum Soulfood schaffen. Wirklich schade, zumal Pedo auflegt :-(

Soul - Funk - Modern - Northern - Boogie - Disco - Oldschool Rap
"...Mit an den Decks, Lokalmatador und Soulfood Freund Pedo Knopp. Der Co-Veranstalter famoser Partyreihen wie LAZY. , Boogie Nights und Africadelay, ist schon zum dritten Male Soulfood Gast DJ. Er freut sich wie immer auf das sehr tanzfreudige Soulfood Publikum und wir uns auf ihn. Fantastisch auch, dass Soulsister Janine Dean aus Mannheim kommen kann und uns mit ihrer wunderschönen Stimme mit 2 kleinen Sets verwöhnen wird."

THE ENGLISH THEATRE

Adresse: Gallusanlage 7, Bahnhofsviertel
Barrierefrei: ich glaube ja
Einlass: 22:00 Uhr
Tickets: 10,- €
Einlassreservierung möglich unter info@soulfood-ffm.de

Dienstag, 8. Januar: Kulturevent

(Petra)



Gewohnt charmant auch 2019 die Lieben von der „Titanic“:
Wertes Publikum, Ihre Neujahrsvorsätze können Sie in die Tonne treten, denn heute Abend werden sie übererfüllt. Dabei hilft Ihnen der Kieler Jungdichter und Life-Coach Philip Saß, der sein Leben schon lange im Griff hat – und deshalb bereits in TITANIC, "Exot" und beim Verlag Antje Kunstmann publizierte. Wenn Sie inkonsequente Waschlappen seiner Lyrik lauschen, dann tun Sie a) mal etwas für sich selbst (Self-care in Sonetten); weiter treiben Sie b) endlich wieder Sport (Gehirnjogging mit Fußballversen); und c) hilft Ihnen die ebenfalls anwesende TITANIC-Redaktion gerne beim Aufhören mit dem Rauchen und Saufen, indem Sie Ihre Kippen schnorrt und auf Ihren Deckel trinkt.
 
Titanic-Kulturevent, mit Torsten Gaitzsch, Moritz Hürtgen, Paula Irmschler, Fabian Lichter, Leonard Riegel, Ella Carina Werner und Philip Saß

Club Voltaire

Adresse: Kleine Hochstraße 5, Innenstadt
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 10 (7) Euro (Kartenenvorbestellung empfohlen)
Im Netz: www.club-voltaire.de
Barrierefrei: ja

Donnerstag, 10. Januar: 
Kreativort

(Petra)

In Wiesbaden geht was, mindestens für alle Kreativen. Der Plan: Das Alte Gericht kapern – ein traumhaft schönes Gebäude, mitten in Wiesbaden, mit viel Raum für Ideen. Was wäre, wenn das Alte Gericht nicht nur durch private Wohnungen und Büros für die Öffentlichkeit verschlossen bleibt, sondern allen Wiesbadenern und Gästen offensteht? Wenn im Alten Gericht ein Ort „von vielen für viele“ entsteht: Ein öffentliches Café, Coworking, ein Gründer- und Kreativzentrum, ein „Labor für soziale Innovation“ und viele Veranstaltungen von und für viele Wiesbadenerß
Wie all das Wirklichkeit werden kann, wer was einbringen kann und will, soll beim "Familientreffen" der Wiesbadener Kreativ-, Web- und Gründerszene im heimathafen diskutiert werden.
Donnerstalk #AltesGericht: Jetzt wird es ernst: Wer macht mit?

heimathafen Wiesbaden
Adresse: Karlstraße 22
Uhrzeit: 19 - 21:30 Uhr
Eintritt: frei
Barrierefrei: ja

Freitag, 11. Januar: Karaoke mit Pütti

(Martin)

Christoph Pütthoff – eines der bekanntesten Gesichter des Schauspiel Frankfurt ist gerade mit hoher Präsenz und Eindringlichkeit in der Wiederaufnahme von ‚Das siebte Kreuz’ zu erleben und war außerdem der ‚Kleine dicke Ritter’ im Familienstück zu Weihnachten, was leider erst wieder im nächsten Dezember zu sehen sein wird. Aktuell spielt er seine komödiantische Seite brillant und zum ‚kaputtlachen’ in ‚Der alte Schinken’ aus. Dieser Abend ist übrigens äußerst sehenswert, leider immer ganz schnell ausverkauft und verdient zu einem späteren Zeitpunkt eine Empfehlung in der Rubrik Vorankündigung zu bekommen!
Christoph Pütthoff – Pütti genannt - ist in der Panoramabar ein legendärer Conférencier (und Sänger) in seiner mittlerweile zum Klassiker avancierten Karaoke-Show.
Es ist großartig, wie Pütti mit seiner ‚All-in-one-Show’ die Panoramabar rockt, als Unterhalter, Sänger, Tänzer – manchmal sogar Stripper! – das Publikum begeistert und die Menschen zum Singen und Auftreten ‚verführt’.
Spannend ist es dabei zu sein – man erlebt Überraschungen, wenn andere auf die Bühne steigen, zum Mikrofon greifen und sich auf das Karaoke-Singen einlassen.
Traut man sich selbst, hat man noch mehr Spaß und verdient sich einen Drink!
Die Panoramabar, die früher ‚Glashaus’ hieß, ist ein genialer Ort für diese Show: rundum die beleuchteten Hochhäuser der Skyline, das nette Team der Bar und dann Pütti, der tatsächlich Frankfurt zum kleinen New York werden lässt - zumindest dann, wenn er mit genialem Timbre in der Stimme Frank Sinatra mit eben diesem Song anstimmt...

Freitag, 11.01. um 21.30h
Panoramabar im Schauspiel Frankfurt, Willy-Brandt-Platz, behindertenfreundlich ausgestattet

Freitag, 11. Januar: 1. Moby Dick

(Martin)

Eine literarisch-musikalische Lesung mit Ulrich Tukur und Sebastian Knauer
Ulrich Tukur, den Schauspieler, kennt man mindestens als LKA-Ermittler Felix Murot aus dem hessichen Nicht-Frankfurt-Tatort. Als leidenschaftlicher und genialer Musiker tourt er hin und wieder mit seinen RHYTHMUS-BOYS durch die Lande, so vor einiger Zeit in der Alten Oper, was ein tatsächliches Erlebnis war!

Jetzt ist Ulrich Tukur im SCHAUSPIEL FRANKFURT in einer literarisch-musikalischen Lesung zu sehe: MOBY DICK von Herman Melville. Vielleicht erinnert Ihr euch an die uralte schwarz-weiß-Verfilmung mit Gregory Peck? Spannung pur war das – und dass Ulrich Tukur diese stimmlich bei dieser/seiner Jagd auf den weißen Wal auf die Bühne bringt und Kapitän Ahab nahezu aufersteht, da bin ich mir ziemlich sicher.

Unter der Überschrift ‚Wenn Rache zum Verhängnis wird’ schreiben die Lübecker Nachrichten zu diesem Abend: „Mit seiner wandelbaren Stimme wechselt er vom einfühlsamen Erzähler Ismael über den Slang sprechenden Zimmervermieter bis zu den hasserfüllten Schreien des Kapitäns facettenreich in alle Tonlagen. Fast atemlos scheinen die Zuhörer an seinen Lippen zu hängen und erholen sich in den musikalischen Pausen. Sebastian Knauer spielt am Klavier eine behutsam auf den Vortrag abgestimmte Musikfolge aus Werken von Liszt, Weill, Dvorák und Chopin über Bernstein bis zu mehreren Passagen aus Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“. Zwischen Tukur und Knauer gibt es auf der von Scheinwerfern ganz in blauschwarzes Licht getauchten Bühne ein perfektes Wechselspiel zweier Erzähler, die sich wunderbar ergänzen.“

Wer bei dieser Jagd auf den Weißen Wal dabei sein will, kann oben Tickets gewinnen!!

Freitag, 11.01. um 19.30h.
Schauspiel Frankfurt (behindertenfreundlich ausgestattet);
Willy-Brandt-Platz.

Sonntag, 13. Januar: 
Finissage

(Petra)

Girmachew Getnet - Girmachew Spiegel

Letzte Chance, im Lola Montez die Einzelausstellung mit ausgewählten Werken aus Girmachew Gentnets letzten Serien (2015-2018) zu sehen. Sie haben unterschiedliche Inhalte, entstanden aber jeweils aus der Idee der vorhergehenden Serie und haben eine Gemeinsamkeit. Sie alle thematisieren Fragen der Identität des Künstlers. Sie sind ein Spiegel seines täglichen Lebens, seiner Erfahrung mit dem sozialen Leben, der Politik und Kultur: von heuchlerischen Systemen und Kapitalismus bis hin zur Schönheit der Natur und Künstlicher Intelligenz. Hört sich universal und zugleich hochaktuell an. Seit 2015 benutzt der in Addas Ababa geborene Künstler als wesentliches Material Kunstpappe – und will damit Müll, etwas Schlechtes, in Gutes verwandeln.

Foto: Christoph von Loew

Kunstverein Famlie Montez
Unter der Honselbrücke, barrierefrei
Uhrzeit: 13:00-19:00 Uhr
Eintritt: frei
Barrierefrei: ja

V O R S C H A U
Sonntag, 20. Januar: „Life – Raumpatrouille und Memory Boy“

(Martin)

Dieser Abend ist schon fast ‚Ausverkauft’ – für alle, die hinwollen, heißt es ganz schnell handeln, sich sputen und sofort Tickets kaufen!

„Seit Jahren stehen Schauspieler Matthias Brandt und Singer-Songwriter und Improvisationskünstler Jens Thomas mit »Psycho« und »Angst« auf der Bühne. In ihrem aktuellen Projekt »Life« begegnen sich Brandts Buch und Thomas’ Album in einer Wort-Musik-Collage mit Geschichten und Songs aus dem ‚Kosmos der eigenen Kindheit’“.

Ich habe Matthias Brandts Erinnerungen aus der Kanzlervilla (Raumpatrouille) sehr gern gelesen und mich sogleich mit auf der eigenen Erinnerungsachterbahn wiedergefunden. Die Musik zum Buch soll ihren eigenen Sog entwickeln und gemeinsam bilden Text und Klang wohl tatsächlich einen Mehrwert!

Die Mittelbayrische (!) Zeitung schreibt: „Das Buch wurde ein Bestseller. Anrührend, präzise und klug leuchtet Matthias Brandt die Gefühlswelt eines fantasievollen, manchmal einsamen Jungen aus. Zeitgleich erschien bei Roof Music das Album „Memory Boy“ von Jens Thomas, mit dem Soundtrack zu den Stories. Mal entwickelte sich die Musik aus einer Geschichte, manchmal war es umgekehrt. Auf der Bühne entsteht daraus eine schmerzhaft intensive Inszenierung.“

Sonntag, 20.01. um 19.30h
Schauspiel Frankfurt, Willy-Brandt-Platz, behindertenfreundlich ausgestattet.

Sonntag 27. Januar: KHRUANGBIN

(Uwe)

"We've all been funky at one point, let’s be funky again". Die Kritiker feiern das Trio aus Texas, die Band bleibt musikalisch nicht in einem Stil gefangen und die Tickets für die Konzerte verkaufen sich großartig. Was will man mehr? In einer Presseinfo wird Khruangbin wie folgt beschrieben “ … is a psychedelic trio, who draw inspiration from the deepest depths of music history: mixing 1960’s funk scene in Thailand, 1970’s Persian rock music, and 1980’s Algerian symphonia with a dash of disco, soul, and balearic music.” Mit „Con Todo El Mundo“ veröffentlichte Khruangbin vor fast genau einem Jahr ihre zweite Platte. Ein verifizierter Amazonkäufer schrieb darüber:  „Entspannt und verträumt mit asiatischen Klängen gepaart mit Hiphop Backbeat grooves von den Drums und melodischen Basslines wie es besser nicht hätte sein können. Liebe den Vibe!“. So kann ein Musikjahr anfangen.
 
Gibson
Zeil 85-93
Tickets: 25 VVK
Barrierefreier Zugang: ?

Freitag 1. Februar: Tarq Bowen

(Daniela)

Ich habe die beiden Frankfurter Musiker, den Bassisten Mark-Inti und den Keyboarder Matthias Vogt, ewig nicht gehört. Daher gehe ich heute zum Konzert von Tarq Bowen ins Nachtleben:

"Tarq Bowens einzigartige Mischung aus Blues, Soul und hardhitting Slide-Gitarre, verflochten mit seiner starken, doch einfühlsam dynamischen Stimme, zeigen ein Verständnis und eine Fähigkeit viel weiter als sein Alter vermuten lässt. Tarq singt und spielt seine eigenen Songs, lebt seit Anfang 2016 in Deutschland und kommt ursprünglich aus London.
Er hatte als unsigned Artist das einzigartige Privileg mit Größen wie Rocco Deluca, Nick Mason (Pink Floyd) zu arbeiten und die Bühne unter Anderem mit George Ezra, James Bay und Bob Geldof zu teilen. Dies alles machte den in Los Angeles lebenden Produzenten Mark Howard (Bob Dylan, Neville Brothers, U2, Red Hot Chili Peppers) auf Tarq aufmerksam, welcher ihm anbot, sein Debütalbum zu produzieren."

TARQ BOWEN (UK) - Vocals & Guitars
MARC-INTI (BOL) - Bass
PHIL WILDENHUES (NL/GER) - Drums & Percussion
JULIA HUISKEN (GER) - Background Vocals
MATTHIAS VOGT (GER) - Keyboards

Nachtleben
Adresse: Kurt-Schumacher-Straße 45, Innenstadt/Konsti
Barrierefrei: leider nein
Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Im Netz: www.tarqbowen.com
VVK 14 Euro zzgl. Gebühren, AK 18 Euro

Freitag 1. Februar: Of/ Kino kulinarisch

(Andrea)

Weil Kino Kulinarisch quasi mit Drucklegung ausverkauft ist, hier die Info, was Ihr verpasst, wenn Ihr Euch nicht sputet: "Ein Abendessen als Achterbahnfahrt, ein köstliches Debakel: „Der Vorname“ ist ja momentan in aller Munde und feiert Sensationserfolge an den deutschen Kinokassen. Das gibt mir die Gelegenheit eines kleinen Coups: nämlich nicht das aktuelle deutsche Remake zu zeigen, sondern endlich auf das unerreichte französische Original aus dem Jahr 2012 hinzuweisen. Die damalige Komödie über zwei Paare, ein gemeinsames Abendessen und einen unglaublichen Vornamen lockte hierzulande seinerzeit kaum Besucher in die Kinos. Das war damals schon irritierend und wirkt jetzt im Direktvergleich zur Adaption von Sönke Wortmann einigermaßen absurd. Im Original spürt man die einmalige französische Intuition für das Drama, den Humor und das Dazwischen (kurz: für die Zutaten einer Ausnahme-Komödie). Die brillanten Dialoge, das Zanken, die Verve und der Zynismus funktionieren hier so punktgenau, weil der Film eine Liebe und eine Haltung zu all seinen Figuren offenbart, die man weder erlernen noch imitieren kann. Im Spiel mit den Klischees und den Neurosen bietet „Der Vorname“ so nicht nur allerbeste Unterhaltung, ihm gelingt eine hinreißend kluge Annäherung an die französische Gesellschaft, die er satirisch überzeichnet, entblößt, umarmt – ohne zu urteilen. Und endlich essen wir mal wieder genau das, was auch bei jenem Abendessen auf der Leinwand sichtbar wird. Für diesen Film, seine Stimmung(en), den Vornamen und das anschließende Fiasko braucht es hier wie dort eine ganz besondere kulinarische Grundlage: Tajine mit Maispoularde, Sesam und Aprikosen, für Vegetarier köstliche Falafel und für alle zum süßen Abschluss orientalischer Grießkuchen. Klingt versöhnlich? Na, von wegen… Bon appétit!

Einlass und Essen ab 18.30 Uhr
Eintritt 9 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr •
Vorverkauf im OF-InfoCenter, Salzgäßchen 1
Alte Schlosserei Energieversorgung Offenbach AG
Andréstraße 71,
Offenbach Eingang und Einfahrt über den Goethering Parkplätze sind auf dem Gelände vorhanden

Donnerstag 07. Februar 2019: Gisbert zu Knyphausen

(Uwe)

1818 erwarb die Familie des ostfriesischen Adelsgeschlechtes zu Knyphausen den Draiser Hof im Rheingau, eine ehemalige Dependance der Abtei Kloster Eberbach. Der schon 1141 gegründete Draiser Hof wurde früh von Mönchen als Weinkeller genutzt. Diese Geschichte erzählt der Vater des Sängers Gisbert zu Knyphausen zu Beginn des jährlichen „Heimspiels“ auf dem Hof in Eltville Erbach. Die, die das Glück haben, eine der wenigen Karten zu bekommen, können an drei Festivaltagen gute Musik hören, Wein trinken und sich den Bauch vollschlagen. Das nächste Heimspiel findet Ende Juli 2019 statt und es ist bereits ausverkauft. Den Gastgeber Gisbert zu Knyphausen kann man sich aber bereits Anfang Februar in der Batschkapp ansehen. Dorthin kommt er mit seiner Band, um sein Album „Das Licht dieser Welt“ vorzustellen, dessen Veröffentlichung bereits über ein Jahr zurück liegt. Der Songwriter dreht im kommenden Jahr mit seiner Kapelle bereits seine zweite Runde durch Deutschland. Im Gepäck hat er wunderbare Lieder wie „Niemand“ oder „Dich zu lieben ist einfach“. Das Album, welches sieben (!) Jahre nach der letzte Platte erschien, wurde von Jens Eckhoff („Jean-Michel Tourette“) produziert, der für Wir sind Helden famose Lieder komponierte und Teil von zu Knyphausens herausragender Begleitband ist.
 
Batschkapp
Adresse: Gwinnerstraße 5
Mit dem Rollstuhl erreichbar
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: ab 26 EUR im VVK inkl. Gebühren
Foto: Dennis Williamson


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