07.12.2018
Inhalt: Immer alles auf einmal / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / GESUCHT - GEBOTEN / G E D R U C K T E S / Freitag 7.- Samstag 15. Dezember: Ausstellung im Konfuzius Franz / Freitag, 7. Dezember: Emilia Galotti / Freitag 7. Dezember: Soliparty im Klapperfeld / Freitag 7. und Samstag, 8. Dezember: Pursuit of Happiness/Das Streben nach Glück / Freitag, 7. Dezember: FFM/ Superuse & Volto Royal / Freitag, 7.Dezember: Of/ Cinema & Cena / G E R O L L T E S - Schiedsrichter, Teil 1: Stegemann (Bundesliga) / Zum Abschluss noch etwas über den FSV / Samstag und Sonntag: Weihnachtsmarkt im Kunstverein Lola Montez / Samstag 8. Dezember: THE GARDENER & THE TREE / Samstag 8. Dezember: Die Rauhnächte = Zeit zwischen den Jahren / Samstag 8. Dezember: Saisonstart im eros_49 / In eigener Sache: Wir sind eine Insel / Samstag, 8. Dezember: Of/ Pop Up Wein trifft Design 2.0 / Samstag, 8. Dezember: Of/ Neue Abstraktion / Samstag, 8.Dezember: Of/ Art/of/gallery Vernissage / Samstag, 8.Dezember: OF/ Mach´mal langsam / G E H Ö R T E S: Click Click Decker / Sonntag, 9. Dezember: Lokal Listener Gregor Praml trifft Leonhard Dering / Sonntag 9. und 16. Dezember: Musikalischer Advents – Wintergarten / Sonntag 9., 16. +21.: HENDOC / Sonntag, 9. Dezember: Of/ Iso im Waggon / Adventskalendertipp / täglich noch bis 22.12.: Weihnachten auf dem Paradiesplatz!  / Montag 10. Dezember: 70 Jahre »Allgemeine Erklärung der Menschenrechte« / Montag, 10. Dezember: Wi/ Henry Rollins / Montag, 10. Dezember: Of/ Feuerzangenbowle / Dienstag 11. Dezember: Tango Argentino am Día Nacional Del Tango / Mittwoch, 12. Dezember: Adam Barnes/Sarah Walk / Donnerstag 13. Dezember: Nathan Ball / Donnerstag, 13. Dezember: FFM/ Mambo Kurt / Noch bis 9. Dezember: „Beyond the Fence“ / V O R S C H A U / Sonntag 16. Dezember: Vision Day 2019 - LET THE MAGIC UNFOLD! / Montag, 17. Dezember: Weihnachtslieder-Auffrischungsseminar / Donnerstag, 20. Dezember: Wolf Maahn / Donnerstag 07. Februar 2019: Gisbert zu Knyphausen / Impressum

Immer alles auf einmal

Wie ihr ja wisst, sagt der Osteopath ich solle mich schonen und erholen... Garnicht so einfach in der hektischen Weihnachtszeit, vor allem, wenn man auch beruflich so einiges um die Ohren hat und vor allem, wenn man doch so gerne überall dabei ist und erschwerend hinzukommt, dass viele tolle Sachen fast zeitgleich passieren.Aber auf dem Sofa kann ich ja auch noch mit 70liegen..

also starte ich heute Abend in Offenbach. Mein Vater ist vor kurzem 80 geworden und wir gehen mit ihm zu Cinema & Cena in den wunderbaren Filmklubb. Wir waren dort bereits im Sommer und es ist so großartig! Mehr dazu findet ihr in Andreas Tipps.

Anschließend machen wir einen Abstecher ins Klapperfeld. Endlich! Ich war ja immer noch nicht da und heute gibt es eine Soliparty. Die jungen Leute, die die organisieren haben mir gefragt, ob ich zwischen 23:00 und 08:00 eine Barschicht übernehmen kann. Es ehrt mich, dass man mir das noch zutraut... ich entscheide spontan. So oder so gehen wir hin, denn wir wollen uns die Ausstellung anschauen und ein bisschen Geld da lassen für die Demokasse (unten dazu mehr).

Und vielleicht hat sie ja gelesen, dass ich Ruhe brauche, auf jeden Fall bekam ich einen schönen Tipp von Stephanie zugesandt und als ich das so las, dachte ich mir, da gehe ich hin und mache mit bei dem Workshop um sich auf die Rauhnächte einzustimmen...Ich habe davon noch nie etwas gehört, aber es wird bestimmt toll (siehe Tipp).

Am Abend kann ich leider nicht ins geliebte Backstage und mir die Eintracht anschauen, denn ich gehe zum Schrottwichteln mit 30 Frauen und weil das ein sehr trinkfreudiger, langer Abend wird, verpasse ich den Saisonstart vom Hans im eros_49.
Am Sonntag dann nochmal volles Programm: erst der Lokal Listener im mousonturm und dann fahren wir nach Kronberg. Da gibt es den schönsten Weihnachtsmarkt der Region mit den allerbesten Bratwürstchen aus Porto Recanati. Und am Abend kann man in der Johanniskirche beim offenen Singen mitmachen. Da wäre ich zu gerne dabei, aber wir sind zum Essen mit unserer Alpenüberquerergruppe eingeladen.

Wie ich es noch Zwischendurch zum Weihnachtsmarkt ins Lola Montez schaffen soll weiß ich ehrlich gesagt auch nicht... aber Baumschmuck haben wir jetzt eh genug, der bei uns am Kronleuchter hängt und wer genau hinschaut sieht sogar, dass ein Schalke Wimpel dabei ist.

Erlaubt mir zum Abschluss noch einen kurzen Satz zum Fussball: Ich liebe meinen Mann ja sehr, die Gründe sind vielseitig und gehören hier nicht her. Seine Texte liebe ich besonders. Ihr kennt einige, denn er schreibt ja u.A. hier auch seit Monaten das Gerollte. Als er, der er ja Schiedsrichter ist, letzte Woche zu mir sagte: „Diese Woche schreibe ich im Gerollten über den Trapp.“ flehte ich ihn an: „Bitte sei gnädig - Shitstorms hatten wir in diesem Jahr schon genügende“. Ich finde er war gnädig.

So, jetzt raus. Habt Spaß – lebt wild.

Daniela

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: schwoebke@aol.com
. Alle Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt

2 x 2 Gästelistenplätze für Nathan Ball am 13.12 in der Brotfabrik. Gewinnfrage: In welchem Alter bekam Nathan Ball seine erste Gitarre? Einsendeschluss 09.12, 22 Uhr

2 x 2 Gästelistenplätze für Wolf Maahn
am 20.12 in der Brotfabrik. Frage: Zu welchem Lied von Bruce Springsteen schrieb Maahn einen neuen Text? Einsendeschluss 14.12, 22 Uhr

2 x 2 Gästelistenplätze für Lokal Listener Gregor Praml trifft Leonhard Dering am Sontag im Mousonturm. Gewinnfrage: Wann erwarb die Failie Knyphausen den Draiser Hof? (siehe 7.2.)

Gewinnspiel: Ein Regelheft des DFB, Format DIN A4. Handlich (stadiontauglich). Regelfrage: Zwei ausgewechselte Spieler der Heimmannschaft schlagen sich außerhalb des Spielfeldes, während der Ball gerade vom Torwart der Heimmannschaft im eigenen Torraum in den Händen gehalten wird. Der SR unterbricht das Spiel. Entscheidung (Zeigt der Schiedsrichter Karten, wenn ja welche? Wie wird das Spiel fortgesetzt: Einwurf, Abstoß, direkter Freistoß, indirekter Freistoß, Schiedsrichterball oder Strafstoß?) - Einsendeschluss 09.12, 22 Uhr
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Antworten bitte an: ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)

2 x 2 Gästelistenplätze für Die Feuerzangenbowle am 10. Dezember im Capitol Theater. Die Gewinnfrage lautet: Welche Rockoper war mal im Capitol zuhause? 

2 x 2 Gästelistenplätze für Mambo Kurt am Donnerstag im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wieviel Künstler präsentiert die neue Art/of/gallery?

GESUCHT - GEBOTEN

Die Agentur meines Freundes Ben, Copyright Communication am Westhafen, macht wahnsinnig tolle und spannende Projekte und sucht jetzt 3 neue Mitarbeiter (m/w)

AD Grafik (m/w)
Für die Unterstützung unserer Grafikabteilung Messe/Automotive suchen wir ab sofort einen Art Director (m/w). Hier die Stellenausschreibung.

Creative Director (m/w)
Für die Leitung unserer kreativen Prozesse suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Creative Director (m/w) für Kommunikation im Raum.
Der Fokus liegt auf der Messe- und Eventkommunikation mit dem Schwerpunkt auf grafischen Konzepten und Maßnahmen. Hier die Stellenausschreibung.

Projektleitung Exponate (m/w)
Für die organisatorische Unterstützung der Exponate- Entwicklung suchen wir ab sofort eine Projektleitung. Hier die Stellenausschreibung.

G E D R U C K T E S

(Petra)

T.C. Boyle kommt! YYYYYEEES…alleine das ist schon eine Sensation, aber es kommt noch viel besser: Er stellt am 9. Februar im Schauspiel Frankfurt seinen neuen Roman „Das Licht“ vor, der erst zwei Monate später im Original in den USA erscheinen wird. Ein echter Coup – Respekt, liebes Literaturhaus Frankfurt. Des Meisters neustes Werk wird bei uns ab 28. Januar zu kaufen sein. Das ist zu spät fürs Weihnachtsglück, aber die noch bessere Idee ist natürlich, Boyle als Liveerlebnis zu verschenken (Vorverkauf ab 10. Dezember übers Schauspiel Frankfurt). Er hat sich den Punk und kritischen Geist bewahrt, ist außerdem ein großartiger Geschichtenerzähler und smarter Gesprächspartner, so dass ich ihm stundenlang zuhören könnte.

Schon jetzt aufgeregt, beginne ich im hoffnungslos überbordenden Bücherregal zu kramen: „Wassermusik“ – tolle Entdeckungsreise zwischen Themse und Niger und „mein erster Boyle“(mit Autogramm), „America“ – USA und Mexico und die Migranten, leider hochaktuell und zugleich boylemäßig lustig, jüngere Romane wie „Die Terranauten“ und „Hart auf hart“ zu großen gesellschaftlichen Fragen. Aber nicht nur das: Boyle hat eine Direktheit, die gnadenlos entlarvend ist, verblüffende Handlungsverläufe und immer wieder tragische Figuren, bei denen ich mich manchmal frage, aus welcher Hirnwindung er die wohl hervorgeholt haben mag. Doch er schaut mit Liebenswürdigkeit, Ironie und erzählerischer Lässigkeit auf seine Nerds und das Leben – ob auf charmante Scharlatane wie in „Willkommen in Wellville“ oder Loser à la „Grün ist die Hoffnung“, die mit dem Gras-Anbau in den Bergen das große Geld machen wollen. So der Plan.

Im neuen Roman geht es ein wenig „back tot the roots“: LSD-Trips, Uni-Umfeld und ein guruhafter Prof, Kommune, sexuelle Ausschweifungen…das Setting erinnert mich an “Dr. Sex“ und „Drop City“. Freue mich jetzt schon darauf, in den Text zu fallen, um erst mit der letzten Seite widerstrebend aus dem Boyle-Universum wieder ausgespien zu werden. Bis zum 9. Februar.

Freitag 7.- Samstag 15. Dezember: Ausstellung im Konfuzius Franz

(Daniela)

Ich gebe zu: ich war erst einmal im Konfuzius Franz und das noch nichtmal richtig. Ich war da vor 3 Jahren (?), als das Lichter Filmfest im Hof stattgefunden hat und Hannibal hat mir die Räumlichkeiten gezeigt. Ob Hannibal das noch betreibt weiß ich gar nicht. Aber auf jeden Fall finden dort viele Events statt, aber ich glaube fast ich bin da nicht die Zielgruppe... Egal: dieses Wochenende gehe ich hin, denn es gibt eine Ausstellung von sieben Künstler*innen und eine davon ist Ulrike Markus und sie mag ich sehr, daher bin ich dabei.

Konfuzius Franz
Mainzerlandstr.229, Gallus

Freitag, 7. Dezember: Emilia Galotti

(Martin)

‚Emilia Galotti‘
ist ein ‚Bürgerliches Trauerspiel’ von G.E. Lessing. Muss ein Trauerspiel traurig sein? In der Frankfurter Inszenierung eindeutig nicht – und das ist gut so! Oft sind’s die kleinen Momente, die einen Theaterabend so richtig groß machen. Solche Augenblicke gibt es zuhauf in der neuen Inszenierung:

Wenn sich Isaak Dentler als Hettore Gonzaga, der Prinz von Guastalla und die Titelfigur Emilia Galotti (Sarah Grunert) am Anfang des Stückes in der Kirche treffen - eine flüchtige Begegnung könnte man meinen - dann ist’s alles andere als das. Da wird aus einem Moment ein ganzer Liebes- und Lebenstraum. Wortlos ist alles gesagt: zauberhafte Musik, eine andeutungsweise Berührung, ein zugeneigter Kopf des Prinzen. Emilia hat die Bibel als Symbol der Lebensordnung noch in der Hand, entschwindet schnell, denn ihre Welt ist plötzlich alles andere als aufgeräumt, sie ist völlig aus den Fugen.
Wenn Emilia und der ihr eigentlich zugedachte Graf Appiani (Wolfgang Vogler) vom gemeinsamen Glück träumen, der rosa Luftballon seinen Platz am Rollstuhl (in dem Appiani sitzt) findet und dann Momente später der 7. Himmel zu Boden stürzt (mehr sei hier nicht verraten), dann wird’s plötzlich dunkel, alles still und das Glück scheint in der Finsternis für einen Moment dennoch ganz hell.
Wenn der Prinz und sein Wunscherfüller (Marinelli, Fridolin Sandmeyer) ein Attentat und die Spurenbeseitigung planen und der (eigentliche) Adel seine mafiöse Energie freisetzt, dann heißt’s nur noch: „Beton, Main, erledigt!“
Wenn Katharina Bach als Orsina furios und divenhaft, ganz wortstark und klug philosophiert, alles weiß und vieles hinter sich hat, dann lässt sie das gesamte männliche Personal ziemlich alt aussehen.
Wenn am Schluss Emilia von ihrem Vater (Sebastian Kuschmann) nicht erstochen wird, sondern ihre Waffe gegen die Beteiligten im Stück richtet, die zuschauen und nichts tun, dann ist die Inszenierung im Hier und Jetzt (‚Me too‘!).
Emilia Galotti ist eigentlich nicht so wirklich eines meiner Lieblingsstücke, gehört eben zum Abi-Kanon… Der Frankfurter Inszenierung gelingt es aber, eine kleine Wundertüte aufzumachen: in der Tragödie werden wahrhaftig komödiantische Momente sichtbar, zugleich ist’s bitterernst. Der Prinz, eigentlich ein Möchtegern, will eigentlich nur ‚spielen‘, das trifft aber auf echte Gefühle, die Verführung führt zum Unglück  und dann steht das eigentliche Drama auf der Bühne.
Emilia Galotti ist an diesem Abend tatsächlich ein kurzweiliges Trauerspiel, großartig spielen Katharina Bach und Isaak Dentler. Es gibt irre Bühnenmomente und toll ist’s auch, bei Lessing ‚Alphaville’ gut aufgehoben zu wissen ;-)   
 
Alle, die sich erst Mal lustvoll über die Handlung von Emilia Galotti informieren wollen, schauen bitte hier: https://www.youtube.com/watch?v=xop7NWIP0pc
Achtung: Es gibt am Freitag eine TWO FOR ONE-AKTION (2 KARTEN ZUM PREIS VON EINER), deshalb ‚Hoppi Galotti‘, ab ins Schauspiel!
Freitag, 7.12. um 19.30h (Weitere Vorstellungen: 30.12. und 17. und 26.01.
Schauspiel Frankfurt (behindertenfreundlich ausgestattet); Willy-Brandt-Platz.

Freitag 7. Dezember: Soliparty im Klapperfeld

(Daniela)

Ich habe das Jahr über an einigen Demos gegen die Mahnwachen vor Pro Familia teilgenommen. Die fundamentalistischen Abtreibungsgegner, die vor pro Familia ihre bescheuerten Mahnwachen halten, haben Frauen aus dem Bündnis für Frauenrechte, mit Unterlassungsklagen überzogen. Sie sind allesamt gescheitert, aber die Anwaltskosten bleiben. Wir haben schon hier und da Spenden eingesammelt und unsere tollen Taschen verkauft und so Geld eingenommen und heute gibt es auch noch eine Soliparty für das Frauenbündnis.
Das Klapperfeld, das ehemalige Gefängnis, ist der perfekte Ort. Es legen vier DJanes auf. Das Ganze geht von 23:00-08:00 Uhr und man kann nicht nur tanzen und trinken sondern sich auch die Aussstellung im, bzw. zum Klapperfeld anschauen.

Klapperfeld
Klappefeldstraße 5, Innenstadt

Freitag 7. und Samstag, 8. Dezember: Pursuit of Happiness/Das Streben nach Glück

(Martin)

“One of the wildest things you’ll see at the theatre this year.” – Das scheibt die ‚The New York Times’ über diesen Abend – und das ist ja nicht irgendein Blatt!
„Bizarr, schmerzhaft, urkomisch: mit einer Art Horror-Westernshow und Kriegskomödie kehrt das Nature Theater of Oklahoma (zuletzt „Life and Times“) zurück an den Mousonturm und richtet seinen Blick auf den Mythos und das Erbe des amerikanischen Traums. In der Unabhängigkeitserklärung von 1776 wird das Streben nach Glück als eines der drei unveräußerlichen Menschenrechte postuliert. Doch was ist Glück? In welche dunklen, entlegenen Winkel müssen wir, allein oder gemeinsam, kriechen, um es zu finden? Oder verbirgt es sich womöglich doch nur im Happy End eines Hollywood-Blockbusters? Wo der Whisky fließt und die Fäuste fliegen, wo die letzten Rechnungen mit Kugeln beglichen werden. In zweijähriger Zusammenarbeit mit der renommierten Tanzkompanie EnKnapGroup entstanden, widmet sich „Pursuit of Happiness“ dem unersättlichen Expansionsstreben des Wilden Westens und der damit einhergehenden Lust, Gier und Gewalt.“
Nachtkritik schreibt: „...selten so gelacht über tiefschwarzen Humor. "Pursuit of Happiness" lebt vom Text, in dem jeder neue Satz den vorangegangenen ad absurdum führt. Das Stück kommt nicht schnell in Fahrt, denn zuerst gilt es ja für die Protagonisten, "den dicken Eintopf der Leere auszulöffeln". Aber dann gewinnt die Aufführung an Rasanz und (selbst)ironischer Schärfe. Satire pur, Pointe folgt auf Pointe. Man könnte das auch auf Kabarettbühnen präsentieren, aber die sind eher zu klein für so viel Turbulenz.“

Ich bin mir sicher, dass man das Nature Theater of Oklahoma und dieses ‚Streben nach Glück’ keinesfalls verpassen sollte! Am Freitag sind die Tickets schon knapp, für Samstag aktuell noch welche zu bekommen, also nicht zögern und gleich ordern!

Freitag, 7.12. und Samstag, 8.12. um jeweils 20.00h. Englisch mit deutschen Übertiteln. Mousonturm, (Rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet);
Waldschmidtstr. 4

Foto: (c) Andrej Lamut

Freitag, 7. Dezember: FFM/ Superuse & Volto Royal

(Andrea)

Das könnte gut werden heute im Nachtleben. Ich war ohnehin schon ewig nicht in meinem Lieblingsclub und mit Superuse und Volto Royal stehen zwei amtliche lokale Bands auf der Heimspiel-Bühne. Ich frage Seppl mal, ob er mitkommt. 

Nachtleben
Konstablerwache/ Kurt-Schumacher-Straße 45
Beginn: 20 Uhr
Barrierefrei. Nein

Freitag, 7.Dezember: Of/ Cinema & Cena

(Andrea)

Draußen ist es ungemütlich kalt geworden, da ist es gut, dass Ida mit ihrer Italo-Filmreihe Cinema & Cena den Winter vergessen lässt. Cinema & Cena, das sind ausgewählte italienische Filme, meist im Original mit deutschen Untertiteln, dazu leckeres Essen Am Freitag läuft Cinema Paradiso, I/F 1988, 120 Min., Regie: Giuseppe Tornatore, mit: Philippe Noiret, Jacques Perrin, Isa Danieli, Salvatore Cascio FSK: 12 Der moderner Klassiker des italienischen Films gewann zahlreiche Preise und ist DIE italienische Liebeserklärung ans Kino & ans Filmemachen... Filmklubb Isenburgring Offenbach Barrierefrei: Nein 

G E R O L L T E S - Schiedsrichter, Teil 1: Stegemann (Bundesliga)

(Uwe)

Die Adventszeit ist die Zeit der Vergebung, der Güte und der Milde. Die Fenster oder Gärten sind liebevoll mit leuchtenden Sternen und Weihnachtsmännern dekoriert. Die Menschen singen, backen, essen und trinken zusammen. Es wird sich gegenseitig mehr umarmt als sonst und sogar die Oma wird wieder einmal besucht. Jeder ist gut zu jedem, nur der Schiedsrichter bleibt der letzte Arsch.
 
Der 1 FC Niederkassel ist ein Verein aus einer kleinen Stadt bei Bonn, der in der Kreisliga A spielt. „Wir leben Fußball“, diesen Slogan hat der gemeinnützige Club auf seiner Homepage stehen. Dem Fußball erweist der 1 FC Niederkassel einen großen Dienst, indem er mit sechs Referees überdurchschnittlich viele Schiedsrichter stellt. Einer von denen ist Sascha Stegemann, der seit der Saison 2014/2015 Bundesligaspiele leiten darf. Ein solches Spiel führte ihn am 1. Advent nach Frankfurt.
 
Er pfiff bei strömenden Regen die Bundesligapartie Eintracht – Wolfsburg. Vom Papier her ist das eigentlich keine allzu schwere Aufgabe. Das Spiel wurde aber leider giftiger geführt als angenommen, immer wieder standen sich Spieler beider Mannschaften gegenüber. Es wurde geschubst, gerammt und heftig diskutiert. In einer solch aufgeheizten Stimmung, die über die „normale Härte“ hinaus ging, konnte der Schiedsrichter nicht anders reagieren, als etwas kleinlicher zu pfeifen. So wie Stegemann in Frankfurt gebe auch ich als Kreisligaschiedsrichter nur denen „die lange Leine“, die damit umzugehen wissen. Den Einwand von Frankfurts Keeper Trapp „ich habe ihm (Stegemann) gesagt, er soll auch mal Szenen laufen lassen und nicht jede scheiß Kleinigkeit abpfeifen …“ teile ich in diesem Fall also nicht. Auch Schiedsrichter sehen gerne gute Spiele und haben daher grundsätzlich kein Interesse daran, eine Begegnung kaputt zu pfeifen. Manchmal werden sie aber durch das Verhalten der Spieler dazu gezwungen. Trapp kritisierte Stegemann darüber hinaus mit „.. Es gibt Schiedsrichter, die sollen einfach ihren Pass abgeben und es sein lassen. Das ist ein Witz …“. Solche Aussagen gehören sich nicht, egal ob sie von Trapp oder einem Schalker oder jemandem aus meinem Heimatverein stammen. Der kicker schrieb über Stegemanns Leistung in Frankfurt: „ .... hatte Probleme, die Partie in hitzigen Momenten zu beruhigen, bei den kniffligen Entscheidungen aber lag er richtig: Beim Foul an Rebic auf Freistoß statt Elfmeter zu entscheiden war in Ordnung. Knoches Handspiel war heikel, den Elfmeter nicht zu geben aber ebenfalls vertretbar, Schulnote: 3“ So war es. Trapp erhielt vom kicker für seine Leistung übrigens auch die Note 3. Die beiden Protagonisten bewegten sich am 1. Advent also auf ähnlichem Niveau.
 
Die Eintracht bereitet (nicht nur ihren) Fans in diesem Jahr viel Freude und Trapp ist kein schlechter Kerl. Die Niederlage gegen Wolfsburg war ärgerlich, sie wurde von Verantwortlichen richtig eingeordnet. Wolfsburg spielte am letzten Sonntag gegen die Eintracht wie es der FC Augsburg in den letzten Jahren tat: Unangenehm, immer an der Grenze und zielgerichtet in den Kontern. Damit tat und tut sich die Eintracht wie jede Mannschaft schwer. Es ist das Mittel, mit dem man qualitativ überlegenen Mannschaften begegnet. Nach diesem Muster schlug auch die Eintracht die Bayern im Pokalfinale. Sieben Wolfsburger Spieler sahen die Gelbe Karte und es wurden sechs Minuten nachgespielt. Auch die Mittel eines Schiedsrichters sind begrenzt.
 
Nächste Woche: Schiedsrichter, Teil 2: Schwöbel (Kreisliga)

 
Der Eintrachtipp (von einem Schalkefan)
Hertha BSC Berlin – Eintracht Frankfurt 1-3

Zum Abschluss noch etwas über den FSV

Arif Güclü erzielte in der 77. Spielminute das „Goldene Tor“ zum Sieg des FSV. Ein wichtiger „Dreier“ für die Bornheimer, die sich am Samstag im letzten Spiel vor der Winterpause mit dem TSV Steinbach Haiger messen. Da es in der Stadt eh zu voll sein wird, bietet sich ein vorweihnachtlicher Besuch am Bornheimer Hang an.

Samstag und Sonntag: Weihnachtsmarkt im Kunstverein Lola Montez

(Daniela)

Am Samstag und Sonntag findet wieder der wunderbare Weihnachtsmarkt im Kunstverein Lola Montez statt. Ich liebe den Ort sehr und werde auf jeden Fall vorbeischauen.

Es gibt: Kunst, Bücher, Textiles, Spielzeug, Keramik, Siebdrucke und vieles mehr...
Am Samstag legt Cloude Dehmer und am Sonntag Heinz Felber auf.

Öffnungszeiten an beiden Tagen: 11:00-19:00 Uhr

Samstag 8. Dezember: THE GARDENER & THE TREE

(Uwe)
 
Laut Pressetext könnte die Musik von THE GARDENER & THE TREE denen gefallen, die Musik von Alabama Shakes, Kings Of Leon oder The Lumineers mögen. Das trifft auch auf mich zu. Nachdem ich in schöne Lieder wie „Postcards“ oder „Mama's Guitar“ reinhörte, sehe ich am ehesten eine Verbindung zu den Kings Of Leon, insbesondere weil die Stimme von Manuel Felder ähnlich kraftvoll wie die von K.O.L.Sänger Caleb Followill ist. Dass die Indie-Folkband THE GARDENER & THE TREE bisher noch keinen Welthit wie „Sex On Fire“ oder „Use Somebody“ geschrieben hat, ist schlecht für den Geldbeutel der Bandmitglieder, bringt aber auch Vorteile: Für die Band den, dass noch keiner ihrer Songs von einer Zwei-Mann-Stimmungskapelle auf einer Faschingsfeier  geschändet wurde und für die Zuschauer, dass sie die Band gemütlich in einem schönen Club in Frankfurt sehen können. THE GARDENER & THE TREE kommen aus der Schweiz, genauer aus Schaffhausen, dort wo der Rheinfall ist. Ein Reinfall (was für eine plumpe Überleitung) wird das Konzert in der Vorweihnachtszeit im Zoom sicher nicht. Dafür ist die Musik zu gut. THE GARDENER & THE TREE veröffentlichten Anfang Juni 2018 mit «69591, LAXÅ» (benannt nach einer schwedischen Gemeinde) den ersten Longplay ihrer Karriere. Eigentlich wollten sie in Schweden Lieder für die Platte schreiben, fanden dort aber eher zu sich selbst und schrieben die Lieder dann in der heimischen Schweiz. Das Ergebnis, 69591, LAXÅ, schaffte es in den Schweizer Charts bis auf Platz 5. Wir verlosen Karten, Schweizerinnen und Schweizer, Menschen, die in der Schweizer Straße wohnen, oder die aus dem großartigen Film „Schweizermacher“ zitieren können, werden bevorzugt.
 
Zoom

Brönnerstraße 5-9

Barrierefrei: leider nein

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: VVK 15 € plus Gebühren
Bild: ArendKause

Samstag 8. Dezember: Die Rauhnächte = Zeit zwischen den Jahren

(Daniela)

Eigentlich habe ich gar keine Zeit, aber ich versuche ja die Tipps des Osteopathen zu folgen und daher versuche ich mich zu erholen... Und obwohl ich gar keine Zeit habe nehme ich mir eine Auszeit von 2 Stunden und besuche Stephanies Workshop. Ich kenne sie schon lange und Stephanies Workshops sind genauso wunderbar, wie sie selbst!

Die Rauhnächte = Zeit zwischen den Jahren
Die Zeitspanne zwischen Wintersonnenwende und Dreikönig ist eine besondere Zeit, es sind die sogenannten "Rauhnächte".
Es ist die Übergangsphase, in der die Polaritäten ineinanderfließen: Altes und Neues, Dunkel und Licht, Feiern und Innehalten,Vergängliches und Ewiges.
Nutzt diese traditionelle Zeit als Rückblick und zur Neuausrichtung!
Gönnt euch eine Pause in dem vorweihnachtlichen Trubel und besinnt euch auf das, was dir wirklich wichtig ist.
Stephanie König (Heilpflanzenkundlerin) lädt alle Interessierten ein, sich auf diese zwölf Nächte einzustimmen.
Dieser Workshop findet in der Naturschule Hessen am Alten Flugplatz Bonames/Kalbach statt: Am Samstag, den 8. Dezember von 15 bis 17 Uhr
Mit Geschichten, Räuchern, Rituale hinein in die magische Zeit der Einkehr.
Workshopbeitrag: 25 Euro (inkl. Material)
Mit Anmeldung: stephanie.koenig@naturschule-hessen.de

Samstag 8. Dezember: Saisonstart im eros_49

(Daniela)

Nach der Erholung bei Stephanie am Alten Flugplatz, geht es leider nicht ins geliebte Backstage um dort das Spiel gegen Hertha zu sehen, sondern es geht zu Schrottwichteln mit 30 Frauen. Das dauert lange und ist immer sehr alkohollastig, daher werde ich es wohl nicht zum Saisonstart ins eros_49 schaffen. Was wirklich sehr bedauerlich ist, denn Hans Schnittchen um Mitternacht hätte ich gerne genossen.

Zum offiziellen Saisonstart des Klubs <Eros_49> stehen für euch folgende DJ´s an den Decks und warten schon wie wild, euch ordentlich in Bewegung zu versetzen!
Und ganz wie früher gibt es 80ziger-Kanapees zur mitternachtstunde.

  • Limona Sophia
  • AnniMaliscH (elektron.)
  • Patrick "9000" (funk/soul)
  • Dan Bay (elektron)
  • Djman Fred (70ies b-sides)
  • Konrad Sasse (rare psychedelic)

Wir freuen uns auf natürlich beste Stimmung und eine Tanzgeladene Nacht!!

Eros_49
Elbestraße 49, Bahnhofsviertel
Uhrzeit: 22:00-04:00 Uhr
Eintritt: 5,- €
Barrierefrei: leider nein

In eigener Sache: Wir sind eine Insel

(Andrea)

In letzter Zeit ist ja so einiges über Offenbach geschrieben und publiziert worden, manches war echter Käse, aber es waren auch einige lesbare Stücke darunter. Ganz aktuell und unbedingt lesenwert ist das Gespräch, dass Sabine Schmidt und Silke Scheuermann mit einem Redakteur der ZEIT geführt haben. Ich hoffe der Link funktioniert, ansonsten bitte einfach googlen :-) https://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/49/offenbach-wahlheimat-silke-scheuermann-sabine-lydia-schmidt?fbclid=IwAR0RHYEBK51ZO13M7HcN00XDhuuD-K1VuLi2rDgFjFLupf246jXJLmYyPcY

Samstag, 8. Dezember: Of/ Pop Up Wein trifft Design 2.0

(Andrea)

Eva und die Etagerie sind immer ein guter Anlaufpunkt und wenn man nur gemütlich einen Kaffee und homemade Kuchen isst. Heute gibt´s ein kleines Extra zwischen all den schönen Dingen: Cocon/ Oberursel bringt Mode, die nicht langweilig wird" überLebensmittel/ OF bringt Wein und das 2018er Olivenöl Standgerichte/ Mühlheim halten Snacks und Limos bereit." Kenne ich beides nicht und weil es auf dem Weg liegt, schaue ich sicher mal rein. Von 11 bis 18 Uhr geöffnet. 

Etagerie - regional und original
Taunusstraße 1
63067 Offenbach am Main
Barrierefrei: Nein 

Samstag, 8. Dezember: Of/ Neue Abstraktion

(Andrea)

Ich habe noch nicht entschieden, ob erst "alte Hasen" oder "junges Gemüse", denn heute werden gleich spannende Ausstellungen eröffnet. Angucken werde ich mir sicher beide. Also vielleicht erst HfG Studenten, 11 Positionen aus dem Lehrgebiet Experimentelle Raumkonzepte bei Prof. Heiner Blum von Deniz Alibas / Jennifer Bannert / Dominika Bednarsky / Theresa Ernst / Marc Goroncy / Julian Heuser / Isabell Hofmann / Christian Leicher / Svetlana Mijic / Deborah Nerlich / Lars Schwabe In einer Ausstellung in der HfG-Kunsthalle im Hafen Offenbach zeigen 11 junge Künstlerinnen und Künstlern trotz einem gemeinsamen Interesse an abstrakten Feldern 11 höchst unterschiedliche Positionen, die die losen Enden abstrakter Bildfindung aufgreifen, mit persönlichen Motiven anreichern und die Erfindung neuer Bildwelten voran treiben. Alle Arbeiten vereint eine gewisse konzeptionelle Strenge und eine sehr feinfühlige Forschung mit Basismaterialien wie Leinwand, Grundierung und Farbe. Das Spektrum der Arbeiten reicht von Hardedge über scripturale Zeichnung, Foto-Appropiation, abstrahierter Narration, Materialforschung bis hin zu konzeptioneller Expression. 8.12. / 19-24 Uhr // 9.12. 14-22 Uhr

HfG Kunsthalle
Nordring 150 (Zugang über Kaiserleistraße 19)
Offenbach
Barrierefrei: Könnte gut sein, die Halle ist zumindest ebenerdig.

Samstag, 8.Dezember: Of/ Art/of/gallery Vernissage

(Andrea)

Bis vor ein paar Tagen Buschfunk und großes Geraune, jetzt sind schon die ersten Namen bekannt und das hört sich alles sehr, sehr gut an: Offenbach bekommt eine neue Gallerie und zwar ordentlich groß, 480 qm unter Leitung von Künstler, Galerist und Kurator Eric Decastro. Mit 23 internationale und nationale Künstler, zeitgenössische Malerei, Fotografie und skulpturale Werke und zur Eröffnung spricht Dr. Stefan Soltek vom Klingspor-Museum. Alleine er lohnt schon den Besuch. Aber die vertretenen Künstler nicht minder, gute Namen und etliche Bekannte: Deniz Alt / Willi Bucher / Eric Decastro / Jos Diegel / Thomas Draschan / Burkhard Driest / Hendoc / Mike Hentz / Mike Kuhlmann / Catherine Lorent / Camill Leberer / Sandra Mann / Bernhard Martin / Justine Otto / Manfred Peckl / Marc Peschke / Römer + Römer / Marcus Sendlinger / Willi Siber / SIGN Till Heim / Konstantin Totibadze / Nico Wallfarth / Margret Wibmer. Keine Frage, das ich mich schon angemeldet habe: vernissage@art-offenbach.com

ART/OF im Alten Schlachthof
Ernst-Griesheimer-Platz 6a
63071 Offenbach
Beginn: 18.30 Uhr
www.art-offenbach.com 

Samstag, 8.Dezember: OF/ Mach´mal langsam

(Andrea)

Nein, also, ich drehe es doch um: Erst Schlachthof, dann Hfg Kunsthalle. Sonst radele ich mir ja einen Wolf. Weil Hafen 2 muss heute noch irgendwie sein: "Think Global, Eat Local!". So heißt der Saisonkalender für regionales Gemüse und Obst von utopia.de. Sie haben lokale Künstler eingeladen, die bisher nicht die Möglichkeit hatten als DJ oder LIVE ACT auf einer ihrer Partys zu spielen. Aus einigen Anfragen und Verschlägen, die wir durch eine offene Ausschreibung bekamen, konnten wir ein spannendes Programm zusammenstellen, das wir euch gern vorstellen: Stefan Kreuzer (Augen- und Ohrenbad) https://soundcloud.com/stefan-x Frau Wolf (Sie müssen der Wolf sein) https://www.facebook.com/muessenwolfsein Nilzo (Spaghetti Disco, Atelier Zukunft) https://soundcloud.com/nilzo/eulchen-mix marlene (Kauderwelsch) https://soundcloud.com/absurdistanz Luca Bnc aka BIANCO (Kabinett der Kuriositäten) https://soundcloud.com/bian-co/tracks danach übernehmen Janeck & Jonas Hühne wieder das Ruder! https://soundcloud.com/machmallangsam Eintritt: 5€ bis 24:00, danach 7€

Hafenkino
Nordring 103, Offenbach
Beginn 23 Uhr
Rollstuhlgerecht: Ja

G E H Ö R T E S: Click Click Decker

(Uwe)

Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten

 
In der Vorweihnachtszeit erscheint in der Regel nur überflüssiger Mist, wie beispielsweise die zehnte Best Of-Collection einer bekannten Band aus den 70iger Jahren. Auf solchen Alben wird hinter die totgespielten Hits noch ein bisher unveröffentlichtes Lied gepackt, das die Erben des verstorbenen Sängers irgendwo auf dem Speicher fanden. Kürzlich erschien das neue Album von Click Click Decker und das besteht ausschließlich aus neuen Liedern. Mit „Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten“ ist Kevin Hamann und seinen beiden Mitstreitern ein ganz großer Wurf gelungen. Die Hamburger reihen darauf dreizehn Songperlen aneinander, die einen immer wieder in ihren Bann ziehen. „Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten“ ist entstanden aus großartigen Kompositionen, schönen Klangideen, ausgetüftelten Arrangements und Hamanns etwas kryptischen Texten in Deutsch, die man konzentriert anhören muss. Mein absolutes Lieblingslied auf der Platte ist „Bielefeld“ gefolgt von „Fast nie eigentlich immer“ und „Festschwimmen“. In „Festschwimmen“ singt Hamann „Wenn ich Papier wäre, wie würdest Du mich falten?“. Super!
Click Click Decker spielen im März 2019 in Wiesbaden, wie ich mich darauf freue.

Sonntag, 9. Dezember: Lokal Listener Gregor Praml trifft Leonhard Dering

(Uwe)
 
Endlich schaffen wir es, zum LOKAL Listener in den Mousonturm zu gehen. Ich freue mich sehr darauf, weil ich das Konzept (Musiker unterhält sich mit Musiker und musiziert mit ihm) überragend finde und Gregor Praml ein toller und wahnsinnig interessanter Mensch ist. Gregor ist ein studierter E- & Kontrabassist, der das kulturelle Angebot in Frankfurt durch verschiedene Projekte bereichert, LOKAL Listener ist eins davon. Einmal im Monat lädt er eine Musikerin oder einen Musiker in den Mousonturm ein und verbringt zwei kurzweilige Stunden mit ihr/ihm (und dem Publikum). Im November war die Frankfurter Sängerin Fee zu Gast, am 2. Advent kommt Leonhard Dering.
 
„Leonhard Dering hat als klassischer Pianist das Zeug dazu, sich in einem hart umkämpften Business durchzusetzen. Geboren 1991 in eine deutsch-russische Familie in Sibirien, aufgewachsen in Coburg, war seine erste Klavierlehrerin die Neuhaus-Schülerin Alla Schatz; später studierte er in Frankfurt bei Lev Natochenny. Aktuell pendelt Dering zwischen Luzern und Frankfurt. Er hat bereits an zahlreichen renommierten internationalen Konzertorten gespielt, erhielt 2016 den ersten Preis des Concours International de Piano Alexandre Scriabine in Paris und 2017 das Richard-Wagner-Stipendium. Wie man als klassischer Musiker heute „ticken“ muss und was ihn antreibt, darüber spricht Leonhard Dering in dieser Ausgabe des LOKAL Listeners. Und was gibt es musikalisch zu hören? Natürlich Klaviermusik am Flügel des Hauses – vielleicht auch etwas in Begleitung eines Kontrabasses, mehr wird nicht verraten.“
 
Die populäre Musik, die ich im Wesentlichen höre, wurde maßgeblich beeinflusst von Bassisten: Paul McCartney, Sting, Gene Simmons (KISS) oder Roger Waters (Ex Pink Floyd). Auch deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass mich der Bassist Gregor Praml am Sonntagmorgen in eine musikalische Welt mitnehmen kann, von der ich keine Ahnung habe. Ich bin sehr gespannt.
 
Mousonturn
Adresse: Waldschmidtstr. 4
Mit dem Rollstuhl erreichbar: Ja
Beginn: 11 Uhr
Eintritt: ab 16 EUR im VVK inkl. Gebühren
Foto: Homepage Leonhard Dering

Sonntag 9. und 16. Dezember: Musikalischer Advents – Wintergarten

(Daniela)

Die Einrichtung des Frankfurter Gartens war wohl das wichtigste, schwierigste und anstrengenste Projekt in meinem Leben. Umso mehr hat mein Herz geblutet, als der Verein den Garten aufgegeben hat und er lange Zeit brach lag. Nun ist er aber endlich wieder in tollen Händen und all die wunderbaren Menschen rund um Cher, Corina, April, Sylvia und Bernd haben den Garten ein neues Leben geschenkt. Vor kurzem haben sie sogar eine mongolische Jurte aufgbaut, damit man jetzt auch im Winter den Garten länger besuchen kann, und es wird auch wieder einen Wintergarten geben! Grossartig!

Musikalischer  Advents – Wintergarten
An den 3 Adventssontagen, 2., 9. und 16. Dezember veranstaltet der Neue Frankfurter Garten einen musikalischen Advents Nachmittag.
Den Besucher erwartet die gemütliche, heimelige Atmosphäre des vorweihnachtlich geschmückten Gartens. Attraktiver Mittelpunkt der Veranstaltung wird die neue, beheizte Jurte sein. Unsere Musiker werden hier für Unterhaltung und weihnachtliche Stimmung sorgen. Ein kleiner Gitarren-Flohmarkt ergänzt das Programm. Für weitere Interessierte besteht die Möglichkeit, sich mit eigenem Stand am Marktgeschehen zu beteiligen.
Für das leibliche Wohl stehen neben Glühwein, Kaffee, Tee und anderen Getränken auch weihnachtliches Gebäck, Kuchen und Waffeln auf dem Programm. Herzhafte Speisen wie Suppe, Tortillas und Zwiebelkuchen sind ebenfalls vorgesehen. Alles wie gewohnt in Bioqualität und überwiegend auch regional erzeugt.

Neuer Frankfurter Garten

Adresse: Danziger Platz, vorm Ostbahnhof
Barrierefrei: ja
Beginn: jeweils um 14 Uhr. Das Ende ist offen.
Foto: Neuer Frankfurter Garten

Sonntag 9., 16. +21.: HENDOC

(Daniela)

Viele Jahre bin ich mit meinem Sohn vor Weihnachten "zum hendoc in die Heidetränke" gefahren. Ich habe mir Hendocs wunderschöne Arbeiten angeschaut, den besten Apfelwein der Welt getrunken und am Lagerfeuer mit netten Menschen gequatscht, während mein Sohn Jahr für Jahr Zinnsoldaten gegossen hat.

Dieses Jahr ist alles anders: der Sohn will ins Stadion... ich verzichte heute, denn ich will lieber zum Hendoc und den Adler werde ich ja auch dort sehen!

Hendoc öffnet seine Heidetränke an den kommenden 3 Sonntagen jewweils um 14:00 Uhr und am 21.12. gibt es nochmal ein Fest.

heidetränke - Atelier Hendoc
Adresse: Kanonenstraße, d.h. wenn man vom Parkplatz Hohemark Richtung Feldberg fährt, nach circa 3 Minuten in einer Rechtskurve. ACHTUNG - Gefährliche Parksituation. Am besten den nächsten Parkplatz aufsuchen und dann zurücklaufen. Alternativ: mit der U3 bis Hohemark und dann 15 Minuten am Bach entlanggehen. Dann kommt eine kleine Brücke, die Euch direkt zur heidetränke bringt.

Sonntag, 9. Dezember: Of/ Iso im Waggon

(Andrea)

Iso im Waggon, das wird ein Fest. Für die Großen und die Kleinen, versprochen. Iso’s Mini Shanty Musical ist nämlich ´ne Wucht: "Cecil ist ne Raupe. Und Cecil steht auf Eisbergsalat. Deshalb will er unbedingt auf die Insel der Trøtentiere – weil da ist immer Party und man kann den ganzen Tag Eisbergsalat futtern, so viel man eben futtern kann. Rauf auf den Heringskutter von Käpt’n Penry – dem immer unausgeschlafenen Kapitän mit der Eisberg-Phobie – und schon geht ein turbulentes Seeabenteuer los. Mit Seeelefanten, Pinguinen und Walfischen. Wirbelstürmen, Killerfischen und Piraten. Und als sie endlich am Ziel ankommen, ist dort alles ganz anders als erwartet. Für Kids ab 6 Jahren.

Waggon am Kulturgleis
Höhe Isenburger Schloss
Offenbach
Beginn: 16 Uhr
Barrierefrei: Leider nicht

Adventskalendertipp

(Martin)

Die klassischen Ausgehtipps betreffen meist die abendliche Aktivzeit und sollen dazu ‚verführen’, genussvoll unterwegs zu sein und möglichst nichts zu verpassen. Jetzt ist Dezember und da gibt’s für Einige (meist die gut Versorgten) auch morgendliche Genussverführer, die Adventskalender genannt werden.
Für alle, die vielleicht zu kurz gekommen sind oder noch zusätzlich was brauchen, was die Vormittagsstunden ‚versüßt’, habe ich zwei ganz besondere und lohnende theatralische Adventskalenderangebote:

Das Schauspiel Frankfurt hat in diesem Jahr seine Schauspieler*innen gebeten, einen für sie wichtigen Menschen aus ‚unserer’ Stadt zu treffen. Das sind überraschende Begegnungen und man trifft ungeahnte Persönlichkeiten aus verschiedensten Lebensbereichen an interessanten Orten in Frankfurt. Die kurzen Videos wurden von Christian Schuller ganz wunderbar ‚komponiert’ und tatsächlich ist es eine Überraschung mit wem und wo man da allmorgendlich unterwegs sein kann. Hier geht’s zu den offenen Türchen

Einen zweiten interessanten Adventskalender gibt’s für alle theaterinteressierten Ausgehtippleser*innen: Ich schätze das Onlineportal ‚nachtkritik.de’ sehr.
Die Schreiber*innen von Nachtkritik schauen sich im deutschsprachigen Bereich Schauspielpremieren an und bereits am nächsten Morgen (also über Nacht!) sind ihre Kritiken online zu lesen. Außerdem werden Kritiken von anderen ‚Blättern’ häufig zusammengefasst oder verlinkt. Das macht Spaß zu lesen und immer wieder ist festzustellen, dass Theaterkritiken eben auch nur Meinungen einzelner Menschen sind, die sehr unterschiedlich ausfallen können.
nachtkritik.de hat für den diesjährigen Adventskalender Schauspieler*innen unterschiedlicher Bühnen gefragt: „Welchen Satz würden Sie 2019 gern auf einer Bühne sprechen? Und warum gerade diesen?“ Die Antworten sind spannend, kritisch, politisch, künstlerisch, außergewöhnlich. Hier der Link

täglich noch bis 22.12.: Weihnachten auf dem Paradiesplatz! 

(Daniela)

Wie Eingangs schon erwähnt bin ich eher ein Fan der kleinen Weihnachtsmärkte, daher werde ich dieses Jahr wieder auf den Weihnachtsmarkt nach Alt-Sachsenhausen gehen. Der findet wieder täglich von 16:00-23:00 Uhr, bis zum 22.12. auf dem Paradiesplatz statt und ist wirklich sehr schön. Es gibt rund 10 Stände, ein Kinderkarusell und einen kleinen Streichelzoo. Wenn ich es vorher nicht schaffe, dann bin ich spätestens am 19.12. da.

Specials: Kindertag: 06.12., 11.12. und 18.12. - Mit dem Weihnachtsmann von 16-18 Uhr
Mittwoch, 19.12. : Charity Weihnachtslieder Rudelsingen mit Bernhard Seelbach, Matthias Keller und Gästen, moderiert von Daniela Cappelluti.

Montag 10. Dezember: 70 Jahre »Allgemeine Erklärung der Menschenrechte«

(Daniela)

Freue mich sehr auf diesen Abend mit meinem Sohn! Insbesondere auf das Zusammentreffen des OFC Fans mit dem Eintracht Fan :-)

Soirée
: Amnesty International
70 Jahre »Allgemeine Erklärung der Menschenrechte«

Anlässlich des 70. Jubiläums der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte« lädt Amnesty International Gäste aus Kunst, Kultur, Sport und Politik zur Soirée ins Schauspielhaus ein. Das musikalisch begleitete Programm umfasst Redebeiträge zum Thema »Flüchtlinge und Asyl«, persönliche Erfahrungsberichte zur Diskriminierung sowie Vorträge zu Frauenrechten und Meinungsfreiheit. Durch das Programm führt die Fernsehmoderatorin Bärbel Schäfer.

Mit: Markus N. Beeko, Pegah Ferydoni, Peter Fischer, Bascha Mika, Shary Reeves, Meşale Tolu, Tarek Al-Wazir und viele andere

Schauspielhaus
Mo 10.12.2018 19.30 Uhr
Tickets kosten 5,- €
Barrierefrei: ja

Montag, 10. Dezember: Wi/ Henry Rollins

(Andrea)

Ich will heute nach Wiesbaden. Unbedingt! Der Schlachthof hat Henry Rollins zu Gast und weil mich seine "Spoken Words"-Termine schon mehrfach live sehr begeistert haben, ist die "Travel Slideshow" eine freudige Pflicht. Musikalisch war Rollins nie meine Sache, aber als Typ, kritische Stimme, aufmerksamer Beobachter, Berserker und Maniac ist er über alles erhaben: "Rollins ist nicht nur Musiker, sondern auch Schriftsteller, Inhaber eines Buchverlags, Radio- und TV-Moderator, Reisejournalist und politischer Kommentator, Filmschauspieler, Gewichtheber und Halsmodel. Die Slideshow jedenfalls kann man sich als eine Art Spoken Word-Diavortrag vorstellen, der so lustig wie ernsthaft, poetisch wie polemisch, politisch wie privat, vor allem aber wahnsinnig kurzweilig ist. Hätten Heiner Müller und Thomas Bernhard ein gemeinsames Kind gezeugt, das mit Punkrock aufgewachsen wäre, es könnte kaum besser klingen. Aber wem sagen wir das. Ihr kennt den Mann."

Schlachthof Wiesbaden
Murnaustr. 1, 65189 Wiesbaden
Beginn: 19 Uhr
Tickets: 35 Euro
Im Netz

Montag, 10. Dezember: Of/ Feuerzangenbowle

(Andrea)

Henry vor Heinz. Sonst wäre ich ins Capitol gegangen, die Theateressenz ist nämlich eine prima Reihe und von der "Die Feurzangenbowle" kenne ich bisher nur den Film mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle. "Axel Schneider, Intendant des Altonaer Theaters, befasste sich mit dem komödiantischen Pennäler-Stoff und setzte ihn an seinem Theater als Regisseur in Szene. Zur Jubiläums-Wiederaufnahme tourt das Hamburger Theater mit Halt in Offenbach. Husemann und Rosen, Ackermann und Melworm und natürlich Hans Pfeiffer (Tommaso Cacciapuoti) werden mit ihren verschrobenen Paukern viel Schabernack treiben – sehr zum Amüsement des Theateressenz-Publikums. Die Feuerzangenbowle ist eine richtige Lausbubenkomödie. „Das Schönste im Leben", resümiert die Herrenrunde in diesem Theaterstück, "war die Gymnasiastenzeit". Doch der junge Schriftsteller Dr. Pfeiffer hatte Privatunterricht, war nie auf dem Pennal, kennt weder Pauker noch die Streiche, die man ihnen spielt, er ist "überhaupt kein Mensch, sozusagen". Eine Schnapsidee: Die gute alte Zeit soll auferstehen, und man holt das Versäumte nach. Als "Pfeiffer mit drei f" wird er in der Oberprima von Babenberg "Schöler" von Professor Crey, lernt beim Bömmel, was es mit der "Dampfmaschin´" auf sich hat und ersinnt mit seinen pubertierenden Schulkameraden Unfug aller Art, den Lehrkörper zu foppen. Doch bald hegt er auch ernstere Absichten, denn für die reizende Tochter des gestrengen Herrn Direktors entflammen in ihm recht erwachsene Gefühle. „Die Feuerzangenbowle“ ist ein Familienstück, das eben ganz lehrreich die Lachmuskeln fordert. 

Capitol Theater
Kaiserstraße 106
63065 Offenbach am Main
Einlass: 19.30 Uhr
Eintritt: ab 20 Euro
Barrierefrei: eingeschränkt 

Dienstag 11. Dezember: Tango Argentino am Día Nacional Del Tango

(Martin)

‚Three in One’ mindestens, kann man an diesem Abend erleben – nee, eigentlich noch mehr: Tango-Schnupperkurs, eine Bandoneon-Vorführung, selbst Milonga-Tanzen, ein ‚Vortanzen’ von echten Tango-Stars und jede Menge Spaß:

„Am Nationaltag des Tangos lädt das Schauspiel Frankfurt zusammen mit der Academia de Tango, Frankfurt und das Argentinische Konsulat zu einem Schnupperkurs mit Fabiana Jarma, Bandoneon Live Vorführung mit Luciano Jungman und anschließendem Milonga-Tango-Tanzabend mit DJ Mansur in die Panorama Bar ein. 
Vorkenntnisse und Reservierung sind nicht erforderlich. Die in Buenos Aires vielfach ausgezeichneten Profitänzer Diana und Fredis werden außerdem im Rahmen ihrer Deutschland-Tournee eine kleine Show im Laufe des Abends präsentieren.“

Das bringt Tango-Schwung in die Adventszeit und mit dem rasch erlernten Grundschritt ist man schnell dabei, erlebt Lust und hat sogleich ganz andere Gedanken im Kopf: kaum mehr lässt sich aus einem Dienstagabend machen!

Dienstag, 11.12. um 20.00h
Schauspiel Frankfurt – Panoramabar (behindertenfreundlich ausgestattet);
Willy-Brandt-Platz

Mittwoch, 12. Dezember: Adam Barnes/Sarah Walk

(Martin)

Ich mag die Konzerte im Lokal des Mousonturms sehr! . Das ist fein, klein und hat was ganz persönliches. Dann im Sessel zu sitzen, Gesang und Instrumente zu genießen, den Wein oder das Bier neben sich: Großartig!!

Und diesmal, bei dem Konzert von Adam Barnes und Sarah Walk, geben sich irgendwie Herbst und Weihnachten die Hand. Hört euch das an;
und das

„Adam Barnes trägt nach wie vor Vollbart, der den Mittzwanziger stets etwas älter aussehen lässt. Seine beiden Alben mit unverschämt sympathischem, herzerwärmendem und vor allem wunderschönem Folkpop – das Debüt „The Land, The Sea And Everything Lost Beneath“ und vor allem das im Februar erschienene Zweitwerk „Vacancy At NASA“ – haben höchstes Suchtpotenzial. Gerne geht der Songwriter aus Oxford mit anderen großartigen Songwritern auf Tour, wie Matt Simons, Joseph&Maia oder eben Sarah Walk.
Sarah Walk ist ein Wahnsinnstalent. Schon jetzt sind ihre Songs groß, ihre Melodien noch größer – der perfekte Hintergrund für ihre sehr persönlichen Texte über das menschliche Herz, die sie mit dunkler Stimme am Klavier vorträgt. 2017 erschien ihr Debütalbum „Little Black Book“ und sie tourte bereits mit Travis oder Tanita Tikaram. Auf ihrer gemeinsamen Tour kommen Adam und Sarah für ein Doppelkonzert in den Mousonturm. Das wird einfach nur schön!“
Nicht zaudern, den Mittwochabend genießen und hingehen!

Mittwoch, 12.12. um 20.00h.
Lokal im Mousonturm, (Rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet); Waldschmidtstr. 4
Foto: mousonturm

Donnerstag 13. Dezember: Nathan Ball

(Uwe)
 
„Ich bekam meine erste Gitarre, als ich 14 Jahre alt war, und begann dann ziemlich bald, Songs zu schreiben", erzählte Nathan Ball jüngst in einem Interview. „Ich bin technisch als Autodidakt nie wirklich toll geworden. Es war immer gerade genug, um Songs zu schreiben“. Aufgewachsen ist Ball mit einer ganzen Generation von Indie-Bands, die er nur zu gerne zu kopieren versuchte. In seiner Familie lief auch immer die Musik von Van Morrison. Dem klassischen Songwriting des Nordiren wie auch dem von Paul Simon konnte und wollte er sich genauso wenig entziehen. Auch wenn ihn das Land und die Natur immer anzogen, bleiben Inspirationen durch das städtische Chaos seines neuen Zuhauses London nicht aus. Ein schöner Kontrast zu Cornwall. Manch einen mag es verblüffen, und ihm selbst kommt es bisweilen seltsam vor: Nathan Ball hört viel House-Musik. „Ich versuche, Elemente davon mitzunehmen. Es ist wirklich komisch, aber das ist einer meiner Einflüsse.“ Kein Widerspruch für den Sänger und Gitarristen, genauso wenig wie seine Musik so euphorisch wie traurig, introvertiert, aber dennoch ausdrucksstark zu gestalten.
 
Brotfabrik
Adresse: Bachmannstr. 2-4
Barrierefrei: leider nein
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: ab 16 EUR im VVK inkl. Gebühren

Donnerstag, 13. Dezember: FFM/ Mambo Kurt

(Andrea)

"Es war im Jahre 1977 als der junge Mambo seine damals hoch moderne Heimorgel unterm Weihnachtsbaum fand. Überwältigt von diesem Hightech-Instrument träumte er von einer Karriere als Superstar. Leider holte ihn die harte Realität schnell ein und ihm wurde klar, dass im Rock 'n' Roll Business kein Platz für eine Heimorgel war. So ließ er das gute Stück ab Mitte der 80er auf dem Dachboden verstauben. Aus dem Nichts fragte dann im Jahre 1997 eine damals angesagte Hip-Hop-Disco an, ob Mambo nicht im Rahmen eines Trash-Abends Heimorgel spielen könnte... Wie Bitte? Heimorgel in der Hip-Hop-Disco? Ganz klar - Mambo wollte auf die Bühne, nur nicht so wie man es von ihm erwartet hätte... Kurzerhand schmiedete er über Nacht einen Plan und zweckentfremdete das Instrument, um seinen Helden nacheifern zu können. Er hatte schon damals keine Scheu vor musikalischen Grenzen und interpretierte die Hits seiner Helden wie AC/DC, Dr. Alban oder Rage Against The Machine auf seiner heiß geliebten Heimorgel. Erst in den Tagen danach realisierte Mambo, dass er etwas Außergewöhnliches geschaffen haben musste, denn die Szene war hellauf begeistert. Der Rest ist Legende: Major-Deal, RTL., Rock am Ring...." Dort habe ich ihn mal live erlebt und mir nun vor längerem schon ein Kreuzchen im Kalender gemacht. Ich gehe heute in Nachtleben und das wird ein Spaß!

Nachtleben 
Konstablerwache/ Kurt-Schumacher-Straße 45 
Frankfurt 
Beginn 21 Uhr
Tickets 13,20 Euro

Noch bis 9. Dezember: „Beyond the Fence“

(Daniela)

Die Tage gehe ich zum Oststern, denn da kann man noch bis zum 9.12 die Arbeit  „Beyond the Fence“ von Zino Peterek sehen.
 
„Beyond the Fence“, porträtiert den in Frankfurt am Main gelegenen Stadtteil „Ostend“. Das zentrumsnahe Viertel befindet sich durch enorme städtebauliche Sanierungsmaßnahmen auf dem Weg von einem ehemals gewerblich-industriell geprägten Arbeiterviertel, zu einem attraktiven Stadtquartier. Seit 2014 beobachte ich diese Transformation bewusst und dokumentiere mit meinen Fotografien den Wandel.
Das Ostend repräsentiert für mich dabei auf engstem Raum die immer größer werdende soziale Kluft zwischen Arm und Reich. So begegne ich Gewinnern und Verlierern dieses Veränderungsprozesses auf meinen Wegen durch das Viertel.
Mein Interesse gilt dabei vor allem den Folgen des gesellschaftlichen Wandels, den Geschichten der Menschen und den Auswirkungen auf ihren Lebensraum.
 
Entstanden ist auch ein Fotobuch, welches die Arbeit nochmal ausführlich wiederspiegelt, davon ist nun extra für die Ausstellung eine vereinfachte Form in einer kleinen Auflage von 50 Stück erstellt worden, welche dort auch verkauft werden.

„Oststern“
Adresse: Hanauer Landstraße 121, Ostend
Barrierefrei: ich meine ja
Zeiten: Donnerstags bis Sonntags zwischen 18 - 20:30 Uhr (Künstler ist anwesend)

V O R S C H A U
Sonntag 16. Dezember: Vision Day 2019 - LET THE MAGIC UNFOLD!

(Daniela)

Keine Chance. Die Eintracht hat ein Heimspiel da bin ich im Stadion. Sonst wäre ich wieder bei Stephanie!

Am Sonntag, den 16.12.2018 von 11 bis 18 Uhr bist Du herzlich eingeladen, in entspannter Atmosphäre zu entdecken, wie Du Deine Schöpferenergie, die Kräfte der Natur und die Rauhnächte aktiv für die Gestaltung des neuen Jahres nutzen kannst.
Das Seminar findet in Offenbach statt mit Tina Mara Linne und Stephanie König.
Dazu erhältst du Inspirationen und Ideen, wie du die besonderen Energien der 12 Rauhnächte optimal für dich nutzen kannst.
Deine Investition in dich: 99 Euro (inkl. bio-vegetarische Köstlichkeiten, Aura-Soma Kurzreading, Einführung in die Knospenmedizin und die 11 Mondpunkte, Errechnen und Deutung deiner Lebens- und Jahreszahl, Jahreskarte aus dem Tarot und Naturrituale. Mehr unter:https://shoutout.wix.com/so/1eMTP oder Stephanie.koenig@naturschule-hessen.de kontakten.

Montag, 17. Dezember: Weihnachtslieder-Auffrischungsseminar

(Martin)
Vorankündigung (weil vermutlich ganz schnell ausverkauft!)

Weihnachtslieder-Auffrischungsseminar
Gemeinsam angstfrei singen unter fachkundiger Anleitung


Im vergangenen Jahr war dieser Abend der Kracher in der Vorweihnachtszeit!
Da ich mir sicher bin, dass dieses ganz wunderbare „Seminar“ so ganz und gar schnell ausverkauft sein wird, hier der Tipp, sich jetzt (am Samstag, dem 10.11. beginnt der Vorverkauf!) rechtzeitig Karten zu sichern!
‚Gemeinsam angstfrei singen unter fachkundiger Anleitung’ ist der Untertitel und das Versprechen, mit dem der Abend unterschrieben ist. Im letzten Jahr war es vor allen Dingen auch ein großer Spaß: ein ambitionierter Schauspieler*innen- und Mitarbeiter*innenchor und ein singfreudiges Publikum, bekannte und auch unbekanntere Weihnachtslieder, alte, neue, klassisch, poppig, rockig, teilweise mehrstimmige Songs, kleine Slapstick-Einlagen auf der Bühne und das alles nicht so bierernst – herrlich!
Gemeinsames Singen macht glücklich – und wer glücklich sein will, der muss da hin!

Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Neue-Mainzer-Str. 17
behindertenfreundlich ausgestattet, aber nur wenige rollstuhlgerechte Plätze.
Am Montag, 17.12. um 20.00h

Foto: Martin Grün

Donnerstag, 20. Dezember: Wolf Maahn

(Uwe)
 
„Eintaachsfleeje hässte Jeneratione övverlääv“, diese Zeile aus dem sehr gelungenen Lied „Asphaltpirate“ von BAP beschreibt Wolf Maahn recht gut, obwohl Wolfgang Niedecken beim Texten sicher nicht an seinen Kölner Musikerkollegen gedacht hatte. Unzählige Generationen an musikalischen Eintragsfliegen hat Maahn kommen und gehen sehen. Er selbst ist heute noch genauso frisch wie vor fast 35 Jahren, als er mit dem Album „Irgendwo in Deutschland“ durchstartete. Nur der Tourneeplan des 63jährigen Deutsch-Rockers ist mittlerweile altersgerecht: Maahn spielt keine zwei, drei Wochen dauernden Tourneen mit Auftritten an jedem Tag in einer anderen Stadt, sondern zieht das gesamte Jahr durch die Republik. Er spielt Solo oder kommt mit seiner sehr gut eingespielten Band. Beide Varianten sind super, mit Band, wie in der Brotfabrik am 20.12, gefällt es mir aber besser. Dann zünden nämlich schnelle Nummern wie „Fieber“ oder „Wenn der Regen kommt“ noch mehr. Glücklich werde ich sein, wenn er in der Brotfabrik zum Ende hin „Blinder Passagier“ spielt, ein Cover von einem meiner Lieblingslieder „Racing In The Streets“ von Bruce Springsteen mit neuem Text. Wenn er es nicht spielt, werde ich trotzdem happy sein, weil er stattdessen ein anderes tolles Lied singt.
 
Brotfabrik
Adresse: Bachmannstr. 2-4
Mit dem Rollstuhl nicht erreichbar
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: ab 28 EUR im VVK inkl. Gebühren
Foto: Oliver Krings

Donnerstag 07. Februar 2019: Gisbert zu Knyphausen

(Uwe)

1818 erwarb die Familie des ostfriesischen Adelsgeschlechtes zu Knyphausen den Draiser Hof im Rheingau, eine ehemalige Dependance der Abtei Kloster Eberbach. Der schon 1141 gegründete Draiser Hof wurde früh von Mönchen als Weinkeller genutzt. Diese Geschichte erzählt der Vater des Sängers Gisbert zu Knyphausen zu Beginn des jährlichen „Heimspiels“ auf dem Hof in Eltville Erbach. Die, die das Glück haben, eine der wenigen Karten zu bekommen, können an drei Festivaltagen gute Musik hören, Wein trinken und sich den Bauch vollschlagen. Das nächste Heimspiel findet Ende Juli 2019 statt und es ist bereits ausverkauft. Den Gastgeber Gisbert zu Knyphausen kann man sich aber bereits Anfang Februar in der Batschkapp ansehen. Dorthin kommt er mit seiner Band, um sein Album „Das Licht dieser Welt“ vorzustellen, dessen Veröffentlichung bereits über ein Jahr zurück liegt. Der Songwriter dreht im kommenden Jahr mit seiner Kapelle bereits seine zweite Runde durch Deutschland. Im Gepäck hat er wunderbare Lieder wie „Niemand“ oder „Dich zu lieben ist einfach“. Das Album, welches sieben (!) Jahre nach der letzte Platte erschien, wurde von Jens Eckhoff („Jean-Michel Tourette“) produziert, der für Wir sind Helden famose Lieder komponierte und Teil von zu Knyphausens herausragender Begleitband ist.
 
Batschkapp
Adresse: Gwinnerstraße 5
Mit dem Rollstuhl erreichbar
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: ab 26 EUR im VVK inkl. Gebühren
Foto: Dennis Williamson


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