23.11.2018
Inhalt: DANKE! / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / Billiardtisch und Osteopathie / F R A N K F U R T: ELECTRONIC GERMANY / Freitag 23. November: "Moi et les lautres“ / Freitag, 23. November: Sly & Robbie meet Nils Petter Molvaer / Freitag 23. - Sonntag 25. November: OPEN STUDIOS - TAGE DER OFFENEN ATELIERS / Freitag 23. November: FFM/ Alex im Westerland / Freitag, 23. November: FFM/ Nachsitzen! Nichts gelernt aus dem NSU? / Freitag, 23. November. OF/ Hafenkino / Freitag, 23. November: Of/ Hotel International / G E R O L L T E S - vom Chefsteward Oliver Bierhoff / Zum Abschluss noch etwas über den FSV / Samstag 23. November: Vinyl Flohmarkt / Samstag 24. November: Party im Backstage / Samstag 24. November: 100BLUMEN / Samstag 24. November: FFM/ Tag der offenen Tür / Samstag, 24. November: OF/ OfOfCafebar und Duatcode / Sonntag 25. November: Adventsausstellung / SOFA FILMTIPP - WEIT - Die Geschichte von einem Weg um die Welt / Noch bis 26.Mai: Jim Avignon im Museum für Kommunikation / Montag, 26. November: Rainald Grebe „Das Elfenbeinkonzert“ / Montag, 26. November: FFM/ Charlie Winston / Dienstag 27. November: Vortrag, Lesung, Filme mit Helen Pankhurst / Dienstag, 27.November: OF/ "Was sie schon immer über das Sammeln von Graphiken wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten" / Mittwoch 28. November: FFM, DAM : „Arrival Hanau – Ankommen in der Metropolregion“ / Donnerstag 29. November: ALEX CLARE / Donnerstag, 29. + Freitag, 30. November: Mapa Teatro / Donnerstag, 29.November: OF/ Casablanca / V O R S C H A U / Freitag, 30. November: DEAD VS. ALIVE / Freitag 30. November: Musicsneak / Freitag, 30.November: Of/ Stummfilm & Ton / 2.9. und 16. Dezember: Musikalischer Advents – Wintergarten / Montag 10. Dezember: 70 Jahre »Allgemeine Erklärung der Menschenrechte« / Montag, 17. Dezember: Weihnachtslieder-Auffrischungsseminar / Donnerstag, 20. Dezember: Wolf Maahn / Impressum

DANKE!

Vielen vielen Dank für Eure vielen Empfehlungen für einen Osteopathen. Ich habe mich für den entscheiden, den mir Dorsey und Nicole empfohlen hatten und bin jetzt bei Sven Desch bei der Osteopathie am Römer in sprichwortlich „guten Händen“. https://frankfurt-osteopathie.de/

Er sagt, ich solle mich ausruhen … ich werde es versuchen. Versprochen. Aber die Frage einer Freundin, ob ich nicht mal mit den Ausgehtipps pausieren könnte, konnte ich klar mit einem NEIN beantworten. Das Schreiben, bzw. Zusammenstellen macht schon verdammt viel Spaß und meine Co-Autor*innen haben immer gute Tipps. Ich muss nur schauen, wie ich alles unter einen Hut bringe.
 
Letztes Wochenende haben wir echt viel gemacht: u.A. waren wir bei der sensationellen Ausstellungseröffnung von Jim Avignon im Museum für Kommunikation. Die kann ich Euch sehr empfehlen (siehe weiter unten). Da traf ich auch Christian und Stefan, die mir von ihrem neuen Buch Electronic Germany erzählten. Mit Techno hatte ich es nie so. Lag vielleicht auch daran, dass das Omen die Homebase meiner kleinen Schwester war und ich, nach 19 Jahren im gemeinsamen Kinderzimmer, „damals“ meine eigene Welt brauchte. Also hing ich "damals" eher in der Kapp, im Elfer, im Negativ, beim Hans, der Gloserin und im Maxim rum. Ich war nur einmal im Omen und habe auf der Technoparty im Tunnel (Berliner Straße) an der Bar gearbeitet. Das wars. Warum ich das Buch trotzdem kaufe, steht unten in der Empfehlung.
 
Generell höre ich Musik sowie nur live. Einen Plattenspieler hatte ich zwar „damals“, aber ich glaube, mehr als 5 LP’s habe ich nie besessen, dafür hatte mein „damaliger“ Freund aber 4.000 LP’s. Sehr zur Freude unserer Freunde, die „damals“ beim Umzug in den 6. Stock halfen. Irgendwann hatte ich meinen Plattenspieler einem Freund geliehen und als jetzt der Vinyl-Hype wieder kam und man wieder Plattenspieler haben muss, hab ich kurz überlegt … Aber ehrlich, Spieler und Vinyl würden eh nur verstauben (Rainer K. behalt ihn!). Und trotzdem gehe ich morgen zur Plattenbörse, denn ich mag die ExZess Halle in Bockenheim und war da so lange nicht mehr…
 
Und dann ist ja auch endlich die Länderspielpause vorbei und ich darf als „Auswärtsspiel-Schwänzerin“ im warmen Backstage sitzen, auf einen Auswärtssieg hoffen und dann nur noch 6 x schlafen und die Franzosen kommen - ach wird das toll!
 
So, jetzt los zur Blumenbar - es ist Freitag!
 
Lebt wild.
Daniela

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: schwoebke@aol.com
. Alle Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt

2 x 2 Gästelistenplätze für 100Blumen am Samstag im Cave.. Gewinnfrage: Seit wann „ballert“ sich das Elektro-Punk Trio 100blumen in die Gehirnwindungen? / Einsendeschluss: 23.11, 19 Uhr

2 x 2 Gästelistenplätze für Alex Clare am Donnerstag im Zoom. Gewinnfrage: Wie hieß der Welthit von Alex Clare vom Debütalbum „The Lateness Of The Hour“? / Einsendeschluss: 25.11, 19 Uhr
 
2 x 2 Karten für die Lesung von Helen Pankhurst am Dienstag im Historischen Museum. Gewinnfrage: An welchem Filmdrehbuch war Pankhurst mit beteiligt?

3 x 2 Tickets für die Musicsneak am Freitag, den 30.11. in der Jahrhunderthalle. Gewinnfrage: Welche großartige Band tritt am 8.2. in der Jahrhunderthalle auf?
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Antworten bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com Die Gewinner*innen werden von Martin benachrichtigt

2 x 2 Tickets für Freitag, 30.11., DEAD VS. ALIVE, Die Königsdisziplin des Poetry Slam im Schauspiel Frankfurt. Gewinnfrage: Welche Ausstellung empfiehlt Daniela.

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Antworten bitte an: ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)

2 x 2 Gästelistenplätzen für Charlie Winston im Bett am 26. November. Die Gewinnfrage lautet: Was wird am 10. Dezember im Schauspielhaus gefeiert? 

1 x 2 Eintrittskarten für den Filmklassiker par excellence "Casablanca" nämlich, am Donnerstag, 29. November im Filmklubb. Die Gewinnfrage lautet: Wie viele Schätze hat Nicole gehoben?

1 x 2 Tickets für Stummfilm und Ton am Freitag, 30. November, in den Parksidestudios. Die Gewinnfrage lautet: Wo isst Dany am Sonntag lecker Kekse und versorgt sich mit Deko?

Billiardtisch und Osteopathie

Meine allerliebste Freundin Steffi Pesin vom Hotel Nizza trennt sich von dem wunderbaren Billiardtisch. Jeder, der das Hotel kennt, kennt diesen tollen Tisch. Aber jetzt möchte sie sich trennen und will ihn in liebevolle Hände abgeben. Hier im PDF alle Infos zum Tisch.

Apropos liebevolle Hände..
Hier alle Empfehlungen für Osteopathen, in alphabetischer Reihenfolge:

  • Andre empfiehlt: Clemens Debatin https://www.naturheilpraxis-debatin.de/
  • Andi empfiehlt Teresa und René von atere-therapiezentrum.de
  • Annika empfiehlt: Christina Kullmann in Oberrad
  • Arno empfiehlt: Ulrike Hueber in Bockenheim
  • Christian empfiehlt: Michael Häussler von https://www.dorn-breuss-wirbeltherapie.de/
  • Christine empfiehlt: Simone Schelly, Friedberg Landstraße 99, Tel. 95928225
  • Denise empfiehlt: Kranio-Sacral-Osteopathin Monica Hoffmann-Wettig
  • Elke empfiehlt: osteopathie.umang.de/de
  • Elke und Nina empfehlen: / Therra Manos Praxis für Osteopathie
  • Ingrid empfiehlt: https://www.luecke-osteopathie.de/#uber-mich
  • Julia empfiehlt: Simon Jung in Oberrad
  • Jutta empfiehlt: "Bester Osteopath aller Zeiten: in der Wiesenstraße im Ärztehaus, irgendwas mit Jung…, oder so"
  • Kathrin empfiehlt Rebecca Polewsky in der Innenstadt, www.polewsky.de
  • Morgan empfiehlt: Matthias Remmele in Bornheim https://osteoprax.com/osteopathie-team/matthias-remmele/



Thomas empfiehlt Jan Werkhäuser von https://frankfurt-osteopathie.de/praxis/
Wolfgang empfiehlt: Rebecca Polewsky, www.polewsky.de

F R A N K F U R T: ELECTRONIC GERMANY

(Daniela)

Wie im Intro geschrieben konnte ich damals mit Techno nichts anfangen, freue ich mich auf das Buch von Christian Arndt und DJ Eastenders und werde einige Exemplare kaufen, denn ich habe so viele Freunde, die damals und heute Techno hören und die 50xten Geburtstage häufen sich ja gerade...

Das Buch ELECTRONIC GERMANY von Christian Arndt erscheint am 7. Februar 2019 bei EDEL Books. Newsletter-Abonnentinnen können das Buch jetzt schon als Weihnachtsgeschenk für Technofans zum Preis von 25 € (zzgl 3 € Porto) bestellen: meg@localmedia.de

Und solange das Buch nicht da ist, kann man ja den Podcast hören! den Ihr kostenlos bei iTunes und auch bei Spotify hören und abonnieren könnt: https://open.spotify.com/episode/4hUkVAdeDAdRyeTF4SrqCl

https://itunes.apple.com/de/podcast/electronic-germany-der-podcast/id1440613509?mt=2

ELECTRONIC GERMANY - Der Podcast von Christian Arndt und DJ Eastenders

Elektronische Musik "made in Germany" ist längst international anerkannt, das Spektrum reicht vom tiefsten Underground bis zu stadionfüllenden Sounds à la World Club Dome. Während noch heftig diskutiert wird, ob Technokultur in diesen Tagen 30, 33 oder 36 Jahre alt wird und früher alles besser war, treibt die Szene immer neue und faszinierende Blüten – auch im Schatten der Metropolen und der großen Kommerzfestivals. In seinem Buch „Electronic Germany“ hat sich Christian Arndt intensiv mit der Entwicklung der Technokultur im deutschsprachigen Raum von den Achtziger Jahren bis heute beschäftigt. Gerade hat er beim Kongress Most Wanted: Music in Berlin mit einem prominent besetzten Panel Vorpremiere gefeiert. Neben der Multimedia-Künstlerin und Musikerin Danielle de Picciotto (Mitbegründerin der Love Parade) war auch Velten Döring mit dabei, besser bekannt als "Dirty Doering" – Resident DJ der legendären Bar25 und Chef des innovativen Labels Katermukke. Letzterem hat Christian auch ein ganzes Kapitel im Buch gewidmet. Eine besondere Überraschung erlebte der Autor beim Interview im Studio des angesagten Berliner Radiosenders FLUX FM: Moderator Winson ist auch gebürtiger Frankfurter (!), sodass ein Teil des Interviews auf Hessisch geführt werden konnte. In  der "Alten Münze" in Berlin entstand übrigens auch die zweite Folge von ELECTRONIC GERMANY - Der Podcast, die am 15.11. Premiere hatte und ganz dem "Sound of Frankfurt" – von Talla 2XLC über Sven Väth, Chris Liebing und Mark Spoon gewidmet ist sowie Ralf Hildenbeutel und Jam El Mar, den musikalischen Meistern, die eher im Hintergrund wirkten und noch wirken. Das gemeinsame Projekt von DJ Eastenders (Stefan Müller) und Christian Arndt beschränkt sich nicht auf diverse Previews aus dem Buch, sondern bietet viele zusätzliche unterhaltsame Anekdoten und Highlights. Lange bevor Berlin zur internationalen Techno-Hauptstadt wurde, pumpte der Bass schon in den Frankfurter Clubs Dorian Gray, XS und Omen, später dann im U60 und Robert Johnson. Davon berichten Eastenders und Arndt im ELECTRONIC GERMANY Podcast.

Freitag 23. November: "Moi et les lautres“

(Daniela)

Simon ist Musiker aus dem Nordend und man kennt sich seit Jahren, aber nur vom Sehen. Dieses Jahr haben wir uns mal länger unterhalten, als er für die Grünen das Musikprogramm fürs Rotlintstraßenfest gemacht hat. Bei der Gelegenheit habe ich erfahren dass er bereits seit 10 Jahren in einer französischen Band Schlagzeug spielt und diese auch managed. Ich habe reingehört und war sofort begeistert. "Moi et les lautres“ touren durch ganz Europa aber heute sind sie in der Romanfabrik und ich gehe auf jeden Fall hin!
Hört mal hier rein: https://www.youtube.com/watch?v=cK4EBBoKsws

"Das Quintett mit Gitarre, Akkordeon, Bass und Schlagzeug präsentiert Lieder, die sich mit dem Thema Aufbruch beschäftigen. „Mein ganzes Leben ist eine Reise. Seit ich meine Heimat im südlichen Elsass verlassen habe, hat mich vor allem die Musik an unzählige Orte auf der Welt geführt“, sagt die Sängerin, die vor allem für ihre glasklare Sopran-Stimme bekannt ist. „Von allen Orten habe ich Einflüsse mitgebracht, die unserem mittlerweile vierten Programm eine ganz neue Note verleihen.“ Auch die übrigen Bandmitglieder bringen ihre Biografien in den Abend ein. „Jeder von uns hat seine ganz persönliche Lebensgeschichte und eine musikalische Herkunft, die an diesem Abend erzählt wird.“ Von den Trommelrhythmen der französischen Antillen über den Manouche bis hin zum amerikanischen Elektroswing. „Die Ferne von oben betrachten und das Publikum scheinbar schwerelos mitzunehmen, das ist unser aktuelles Leitmotiv.“ Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Gruppe auf dem Cover ihrer neuen CD in einen Ballon steigt. Der typische Sound der Band mit einer Mischung aus Jazz und Chanson ist dabei immer noch spürbar. Wer befürchtet, die Liedtexte nicht zu verstehen, kann beruhigt sein. Juliette Brousset führt in fast perfekten Deutsch mit leichtem Akzent durch den Abend und erklärt den Inhalt der Stücke. So versetzt sie die Zuhörer spielend in die unterschiedlichen Stimmungen der Songs - untermalt durch herrlich passende Dia-Motive aus dem Projektor. „Moi et les lautres“ feiert 2018 ihr zehnjähriges Bestehen. Seit dem Jahr 2008 gaben die fünf Musiker über 300 Konzerte im deutschsprachigen Raum. Für ihr Lied „Samedi Soir“ wurden sie schon ein Jahr nach Gründung beim Internationalen Chanson Festival „Yves Montand“ in Lille ausgezeichnet."

23. November 2018 - 20:00 Uhr
Frankfurt - Romanfabrik
Eintritt: 20 € (ermäßigt: 15 €)
Im Netz: www.romanfabrik.de

Freitag, 23. November: Sly & Robbie meet Nils Petter Molvaer

(Martin)

Das muss man wohl ‚crossover’ nennen – und was für einer: Elegische Sounds des norwegischen Jazz treffen auf energiegeladene Grooves aus Jamaica.
Eine aparte Mischung!
„Der Schlagzeuger Sly Dunbar und der Bassist und Keyboarder Robert Shakespeare sind als Sly & Robbie die Reggae-Legenden aus Jamaika und seit den frühen 70er-Jahren erfolgreich im Musikbusiness. In ihrem neuesten Projekt mit Nils Petter Molvaer erschaffen sie eine einzigartige Klangwelt...“.
„Selten klang die Verbindung unterschiedlicher Stile so natürlich, so naheliegend“ schreibt intro.de
Stereoplay jubelt (April 2018): „Es scheint, als würde sich der Sound unentwegt ausdehnen, immer größere Räume umfassen und den Hörer in immer entlegenere Winkel der Galaxis mitnehmen.“
Und die Kritik von intro.de endet: „Im Anstiften zum Genuss ist dieses Album daher 2018 auf dem europäischen Jazzsektor ohne Konkurrenz.“
‚Ohne Konkurrenz’ – das ist jetzt vielleicht auch das Freitagabendvorhaben mit diesem Konzert im Mousonturm...

Freitag, 23.11. um 20.00h
Mousonturm, (Rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet);
Waldschmidtstr. 4, Ostend

Freitag 23. - Sonntag 25. November: OPEN STUDIOS - TAGE DER OFFENEN ATELIERS

(Daniela)

Mal schauen, ob ich es am Wochende schaffe, Lust habe ich ja schon, zu den OPEN STUDIOS - TAGE DER OFFENEN ATELIERS in Atelier Frankfurt zu gehen.

"Auch in diesem Jahr lädt das AF wieder dazu ein hinter die Kulissen zu schauen!

Während den OPEN STUDIOS öffnet das größte Kunstzentrum Hessens die Türen seiner 130 Ateliers. Drei Tage lang sind die Besucher herzlichst eingeladen etwa 200 Künstler, Kreative und Kulturschaffende in ihren auf 6 Stockwerke verteilten Ateliers zu besuchen und ihre Arbeitswelt kennenzulernen.

Das kreative Wochenende wird begleitet von einem abwechslungsreichen, bunten OPEN STUDIOS-Programm bestehend aus Bildender Kunst, Performance, Literatur, Kulinarik, Musik und Party. Lassen Sie sich überraschen.

Vorbeikommen, Verweilen und Genießen ausdrücklich empfohlen!

Atelier Frankfurt
Schwedlerstraße 1-5, Ostend
Freitag, 18 bis 22 Uhr, anschließend AtelierObskur@AF
Samstag, 24. November 2018, 14 bis 19 Uhr, anschließend Live@AF
Sonntag, 25. November 2018, 14 bis 19 Uhr
Im Netz: www.atelierfrankfurt.de

Freitag 23. November: FFM/ Alex im Westerland

(Andrea)

Alex im Westerland habe ich das erste Mal bei "Rock gegen Rechts" im September auf dem Opernplatz live erlebt und bei allen Vorbehalten, die man gegen Coverbands haben kann: AIW beherrschen ihr Metier und zudem mixen sie das Beste von den Ärzten und den Toten Hosen, eine ziemlich coole Show also. ""Unrockbar" bleibt garantiert niemand! Bei aller Partytauglichkeit liegt ein weiterer Schwerpunkt der vier erfahrenen Musiker aber auch auf einer musikalisch anspruchsvollen und klanglich authentischen Performance. Dabei kommen Ärzte-typische mehrstimmige Gesänge, Hosen-typische Gitarrensoli oder auch mal eine Soloakustikgitarre zum Einsatz. Egal ob im Club, auf Open-Air-Festivals, auf Stadtfest oder Privatparty: Die Band schafft es jedesmal auf´s Neue, dass sowohl Musikliebhaber als auch Feierwütige von jung bis nicht mehr ganz so jung voll auf ihre Kosten kommen. So lange, bis "Alles unter Strom" steht!" Am 23. November feien sie 9jähriges Bühnenjubiläum in der Batschkapp und das dürfte eine ziemlich fette Sause werden.https://bit.ly/2OwleCR
Das Foto stammt von der Homepage der Band @Fotograf: Name konnte ich leider nicht entziffern :-( 

Batschkapp
Gwinnerstraße 5, Fechenheim
Einlass: 18.30 Uhr
Barrierefrei: Ja
Im Netz: https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1000197-alex_im_westerland_9_jahre_aiw

Freitag, 23. November: FFM/ Nachsitzen! Nichts gelernt aus dem NSU?

(Andrea)

Wenn ich nicht eingeladen wäre, wäre ich heute in Frankfurt in der Anne-Frank-Bildungsstätte. Dort diskutieren unter dem Titel "Nachsitzen! Nichts gelernt aus dem NSU?"
-Dr. Mehmet Daimagüler (Vertreter der Nebenklage im Münchener NSU-Prozess und Autor)
-Dr. Tanjev Schulz (Journalist, Autor und Professor für Journalismus)
-Olivia Sarma (Leiterin von response. Beratung für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt)
-Siraad Wiedenroth (ISD Frankfurt - Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) "Es ist unbestritten, dass der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) seine rassistische Mordserie über mehrere Jahre fortsetzen konnte, weil institutioneller Rassismus vor allem in Behörden, aber auch in großen Teilen der Medien und der Zivilgesellschaft eine zentrale Rolle gespielt hat: Die Ermittlungsbehörden kriminalisierten und stigmatisierten die Opfer und ihre Angehörigen. Hinweise auf möglicherweise neonazistische Tatmotive wurden zugleich ignoriert. Große Teile der Medien übernahmen und bestärkten sogar diese Sichtweise und Sprache (siehe Unwort des Jahres 2011). Die Stimmen der Angehörigen wurden auch von der Mehrheitsgesellschaft nicht gehört. Institutioneller Rassismus verursacht ein „Leben in Unsicherheit“ (Amnesty International) für Minderheiten in Deutschland. Bis heute? Was haben wir gelernt aus dem NSU? Wie stellen wir sicher, dass die Aufklärung des NSU-Komplexes und die Aufdeckung seines Netzwerks weiter vorangetrieben wird, nachdem der Prozess in München alle Erwartungen enttäuschte? Welche Konsequenzen wurden gezogen aus dem gesammelten Wissen, das in einer Vielzahl parlamentarischer Untersuchungsausschüsse von Bund und Ländern und in vielen selbstkritischen Artikeln und Berichten zusammengetragen wurde? Und ist das alles auch genug? Angesichts der Vorfälle von Chemnitz, eines bleibend hohen Niveaus rechter Gewalt in Deutschland und einer dramatischen Verschiebung der Grenzen des öffentlich Sagbaren zugunsten rassistischer Äußerungen und Positionen sind wir skeptisch und sagen: Nachsitzen! Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und findet in deutscher Sprache statt. Es wird eine Flüsterübersetzungen ins Türkische geben.

Bildungsstätte Anne Frank
Hansaallee 150
60320 Frankfurt
Beginn: 18.30 Uhr
Rollstuhlgerecht: Wahrscheinlich, zumindest habe ich eine Rollstuhlrampe auf Fotos entdeckt

Freitag, 23. November. OF/ Hafenkino

(Andrea)

Kino Kulinarisch heute ist, wie sollte es anders sein, sold out. Wer aber trotzdem Lust auf Film, dann eben ohne Essen hat, kann sich zum Beispiel "Girl" im Hafenkino ansehen. Wir haben uns letzte Woche dort, das tut nichts zur Sache, aber wenn ihr eine Gelegenheit habt und Euch für den, sorry, auch Irrsinn im Nahen Osten, konkret Libaon, Israel, Palästina interessiert: "Der Affront", ein unglaublich vielschichtiger und zumindest für mich lehrreicher Film. Zurück zu heute: "Schönster Film jemals über ein Mädchen das ein Mädchen sein möchte. Lara trainiert mit großer Disziplin Ballet und zählt die Tage bis sie auch körperlich ein Mädchen ist. Ach Kino, wie toll. Toll, dass du immer wieder überraschst mit kleinen Sensationen. Diese kommt aus Belgien und ist ein Regie-Debüt, ein unglaubliches Regie-Debüt." (Girl. Lukas Dhont, Belgien 2018, 105 Min., ab 12 Jahre, OmU, Original: französisch/ flämisch)

Hafenkino
Nordring 103, Offenbach
Beginn 20 Uhr
Abendkasse 8 Euro
Rollstuhlgerecht: Ja

Freitag, 23. November: Of/ Hotel International

(Andrea)

Ich habe mich neulich mit Stefan X bei Hotel International auf einen Schoppen verabredet. Er meinte nämlich, die Band sei sehr klasse. Ich kenne die noch nicht und werde mich daher auf mein Rad schwingen und in die Parksidestudios aufmachen.

Parksidestudios
Friedhofstraße 59, Offenbach
Beginn 20 Uhr
Eintritt 15 Euro 
Barrierefrei: nein
Mal reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=3J0-fQfqnM0

Cool bleiben :-)

G E R O L L T E S - vom Chefsteward Oliver Bierhoff

(Uwe)

Alexander Josef Alberto Hehn, besser bekannt als „Sascha“ Hehn, berühmt geworden als verwöhnter Chefarztsohn Udo Brinkmann und als Chefsteward Victor vom Traumschiff, ist mittlerweile 64 Jahre alt. Oh Nein, werdet Ihr denken, der ewig jugendliche Hehn doch nicht. Doch, er wurde 1954 geboren und spielte bereits 1958 im Heimatfilm „Hubertusjagd“ mit. So frisch wie damals in der Rolle des Peterle ist er auch heute noch. Da saugt das Fußballgeschäft seine Protagonisten doch viel stärker aus. Wenn man ehemalige Kicker um die sechzig auf Bildern sieht, wirken die oft ziemlich verlebt, so als hätten sie 15 Jahre ununterbrochen im Raucherpavillon des Frankfurter Flughafens gestanden. Hier gibt es leider wenige Ausnahmen. Eine davon ist Oliver Bierhoff, quasi der „Victor“ der deutschen Nationalmannschaft. Der ist mittlerweile 50, sieht aber immer noch so jugendlich aus wie einer, der gerade sein Freiwilliges Soziales Jahr beendet hat.
 
In diesem Jahr navigierte Kapitän Löw die deutsche Nationalmannschaft durch einige Fehler in eine schwere See: Vorrundenaus bei der WM und Abstieg aus der höchsten Nations-League-Gruppe kann man durchaus als Havarie bezeichnen. Durch eine Havarie werden Schiffe in erheblicher Weise in Mitleidenschaft gezogen, also passt der Vergleich mit der in Schieflage geratenen Elitetruppe des DFB, die in diesem Jahr so wirkt, als wäre mindestens das Ruder kaputt. Und was tat und tut Teammanager Bierhoff in dieser kritischen Situation? Er ignoriert wie Chefsteward Victor damals auf dem Traumschiff die Probleme und lenkt die „Reisenden“ einfach von den Schwierigkeiten ab. Im übertragenen Sinn, fragte er nach einem Ausfall der Maschinen, ob die Gäste ihre Bloody Mary mit oder ohne Seleriestaude wollen. Keine erkennbare Analyse, keine öffentliche Auseinandersetzung und wenig spürbare Veränderungen bis vor ein paar Wochen.
 
Wie beim Confed-Cup 2017 in Russland lies Löw im Freundschaftsspiel kürzlich gegen Russland endlich vornehmlich junge Spieler am Anfang ihrer Nationalmannschaftskarriere aufs Feld und wurde mit einem erfrischenden Auftreten und einen klaren Sieg belohnt. Jetzt könnte man sagen, Russland ist ja „nur“ ein zweitklassiger Gegner, Deutschland scheiterte bei der WM aber nicht an Frankreich oder Spanien, sondern an den Auswahlmannschaften von Mexico, Schweden oder Süd-Korea. Die waren alle auch nicht (wesentlich) besser besetzt als die Russen in der letzten Woche. Das Spiel gegen die Russen und die Begegnung gegen die Niederlande einige Tage später zeigten, dass Löw schon bei der WM auf mehr unverbrauchte Spieler hätte zurückgreifen müssen. Ein Fehler, für den Löw durch Manager Bierhoff nicht einmal öffentlich kritisiert wurde. Das wirkte nach der WM wie auf dem Traumschiff anno 1988, wenn eine arme Küchenhilfe ein Huhn stahl und dafür damit "bestraft" wurde, dass er von der gutherzigen Crew einen Ausbildungsplatz als Koch bekam, den Victor vermittelte.
 
Bierhoff hätte es nach der WM machen sollen wie Chefsteward Victor bei Hehns erstem Ausstieg aus der Serie: Sich auf die Reling stellen, ins azurblaue Meer springen und einer Schönheit hinterher schwimmen.
 
Der Eintrachttipp (von einem Schalkefan)

FC Augsburg – Eintracht Frankfurt 1-1

Zum Abschluss noch etwas über den FSV

Am Samstag geht es gegen den 1 FC Saarbrücken. Zum Saisonauftakt gelang beim damals wie heute hochfavorisierten Gegner ein überraschender Auswärtssieg. Es wäre schön, wenn das auch zum Rückrundenauftakt gelingen könnte. Danach bestreiten die Bornheimer zwei Auswärtsspiele in Hessen: Im Viertelfinale des Hessenpokals reisen sie zum Hessenligisten FC Gießen. Der Verein aus der Geburtsstadt unseres geliebten Landesvaters ist ein Zusammenschluss von Teutonia Watzenborn-Steinberg und dem VfB Gießen und wird trainiert von dem ehemaligen Eintracht-Profi Daniyel Cimen. Danach reist der FSV zum Regionalligaspiel zum Tabellenletzten nach Stadtallendorf. Beides lösbare Aufgaben.

Samstag 23. November: Vinyl Flohmarkt

(Daniela)

Wie im Intro geschrieben: ich habe zwar keinen Plattenspieler, aber ich radel trotdem zum Vinyl Flohmarkt nach Bockenheim, denn ich liebe die ExZess-Halle!


Punk ● Metal ● Indie ● Garage ● Psych ● Prog ● Electronic


In den letzten Jahren ist viel über die Rückkehr der »guten alten Schallplatte« gesagt und geschrieben worden, und so mancher reibt sich darüber – nicht zu Unrecht – verwundert die Augen. Denn für viele von uns war die Schallplatte, das Vinyl, nie verschwunden!

Ein Ausdruck davon ist der bereits seit acht Jahren (meist) zweimal jährlich stattfindende Vinyl-Flohmarkt im ExZess, der sich mittlerweile zu einer Institution entwickelt hat, die in dieser Form im Rhein/Main-Gebiet einmalig ist.

Auch dieses Mal werden auf über 50 laufenden Standmetern wieder Unmengen an CDs, Tapes, Büchern und einigem mehr rund um das Thema Musik zu bestaunen und zu erwerben sein. Und natürlich Vinyl in (fast) allen Größen, Formen, Farben und musikalischen Ausprägungen.

Gegen Mittag wird wie immer lecker Suppe gereicht. Außerdem gibt es als besonders Special den ganzen Tag über den Soundtrack zum Kaufen mit den DJs Caren und Jan.

VINYL-FLOHMARKT
Adresse: Leipziger Str. 91, Bockenheim
Uhrzeit: 11 bis 17 Uhr
Eintritt frei!
Im Netz: www.vinylflohmarkt.exzess.info

Samstag 24. November: Party im Backstage

(Daniela)

Am Nachmittag sitze ich, als "Auswärtsspiel-Schwänzerin" (danke John!) mit drei wunderbaren Freunden und etlichen anderen Eintrachtfans im Backstage und hoffe auf 3 Punkte und da kann ich dann eigentlich auch gleich den Rest des Abends verbringen, denn ab 21:00 Uhr legen dort Niko und John unter dem Motto  WKRSTPFLCOX auf. Das heißt es gibt „Funk, Soul, Reggae, Rocksteady und jede Menge alte Kamellen und die eine oder andere Perle. Ideal für die Auswärtsspiel-Schwänzer oder die siegreichen Heimkehrer aus Augsburg.“

Backstage
Adresse:Rothschildallee 36, Nordend
Beginn: 21:00 Uhr
Barrierefrei: leider nein
Im Netz: www.backstagefrankfurt.de

Samstag 24. November: 100BLUMEN

(Uwe)
 
Meine Erfahrungen mit Punk-Musik hält sich bislang in Grenzen, aber das Interesse steigt. „Mit der Kraft einer Feststoffrakete ballert sich das Elektro-Punk Trio 100blumen seit 2012 in die Gehirnwindungen und vor allem in die Herzen der Punk-Crowd. 100blumen sind wohl die punkigste der deutschen Elektro-Punk Bands, obwohl das Etikett „Elektro-Punk“ nur die halbe Wahrheit ist. 100Blumen verschmelzen Elemente aus Post – und Crustpunk mit Elektro und Drum’N’Bass und geben da noch eine Prise Industrial und Noise Rock rein. Dieser musikalische Mix ist kaum mit dem andere Bands zu vergleichen und macht sie deshalb schon einzigartig: Derbe und äußerst druckvolle Punk-Karnivore, die unbarmherzig akustische und elektronische Sound-Attacken austeilt und bei ihren schweißtreibenden Shows ein immer größer werdendes szeneübergreifendes Publikum, überzeugt.“
 
The Cave


Adresse: Brönnerstraße 11
, Innenstadt
Barrierefrei: leider nein

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: VVK ab 12 € plus Gebühren

Samstag 24. November: FFM/ Tag der offenen Tür

(Andrea)

Der 24. November gehört den offenen Türen, u.a. in Lilis Schule, also bin ich erstmal gepinnt. Aber falls DU schon immer mal ins Radio wolltest, schau doch einfach beim Tag der offenen Tür bei Radio X vorbei! Es gibt Kaffee und Kuchen, Lieblings-Sendungsmacher*innen zum Anfassen, Redaktionen stellen sich mit Kurzsendungen vor, und und und. Das Wichtigste aber ist: Du erfährst, wie wie Du bei radio x mitmachen kannst.

Radio X 91,8 FM

Kurfürstenstraße 18, HH, Bockenheim
Uhrzeit: von 12 bis 20 Uhr
Barrierefrei: leider nein

Samstag, 24. November: OF/ OfOfCafebar und Duatcode

(Andrea)

Wir machen heute Wellness, sonst wäre ich mal zum Barabend in der OfOfCafebar geradelt, das ist nett dort. Heute git: "Come as you are and have fun with us! 20 Uhr gehts los mit guten DRINKS & BEATS! Ab Mitternacht wartet das Robert / MTW auf uns...."

OfOfCafeBar
Ludwigstraße 197, Offenbach 

Letztere zwei Locations sind zwar nur einen Katzensprung entfernt, aber als heißer Tipp gilt die Duatcode-veranstaltung an einem Secret Place. Ich war natürlich neugierig und denke ich weiß, wo die Sause stattfindet. Echte Locals werden es am Bild erkennen, alle anderen müssen leider den offiziellen Weg beschreiten: Secret Location PM for CODE: Dafür erwartet Euch: Discrete Circuit, Ruede Hagelstein, Amin Fallaha, Ones.

https://www.facebook.com/events/550891215324828/

Sonntag 25. November: Adventsausstellung

(Daniela)

All die letzten jahre konnte ich nicht zu Nicolas Adventsausstellung in die Blumenbar gehen, da ich an den Sonntagen immer gearbeitet habe. Dieses Jahr habe ich Zeit und ich freue mich sehr, denn ich liebe Nicolas Blumenbar. Jeden Freitag gehe ich zur ihr. Nicht nur, dass Nicola die schönsten Blumensträuße der Stadt bindet: Nicola ist eine super tolle Frau. Ich mag ihren Style, ihr Lachen und vor allem, dass sie mich in meiner Hektik, immer wieder "runterholt". Ich freue mich auf neuen Baumschmuck und die leckeren Plätzchen ihrer Mutter.

Adventsausstellung in der Blumenbar

Bezaubernde Adventskränze Wundervoller Christbaumschmuck Weihnachtliche Objekte Kitsch und Krempel Plätzchen und Glühwein

Adresse: Eckenheimer Landstraße 74, Nordend
Uhrzeit: 10 – 16 Uhr
Barrierefrei: leider nein
Im Netz: www.blumenbar.net

SOFA FILMTIPP - WEIT - Die Geschichte von einem Weg um die Welt

(Martin)

Da bin ich dran hängen geblieben: Einer der tollsten Filme aus dem letzten Jahr ist in der ZDF-Mediathek zu sehen! Vor knapp einem Jahr habe ich darauf hingewiesen, sich unbedingt ‚WEIT‘ im Kino anzuschauen. Jetzt (bis 17.12.) geht das gemütlich zu Hause und ist vielleicht ein perfektes Herbstabendprogramm!

Deshalb nochmals meine Empfehlung vom letzten Januar:

Für mich war es einer der eindrücklichsten Filme des vergangenen Jahres. Eine low-budget-production und gleichsam ein Kino-Überraschungshit!

Wer ‚WEIT’ noch nicht gesehen hat, sollte das schnellstens ändern. Auswirkungen auf das wahre Leben sind nicht ausgeschlossen, denn Reiselust wirkt hier ansteckend und Infektionsgefahr ist wahrscheinlich.  

Ein Pärchen reist um die Welt: von Freiburg aus in Richtung Osten und dann soweit, bis man im Westen wieder anlandet. Drei Jahre sind Gwen und Patrick unterwegs, erfahren unglaubliche Begegnungen, sind bereit zu vertrauen und erleben dieses. Tatsächliches Leben und Erleben geben sich die Hand, zwischendurch wird ein Kind geboren und es geht weiter. Fast sind Gwen und Patrick zu Hause in der Fremde. Bereits beim Zuschauen ist einem das Weinen manchmal nahe. Diese Reise, dieser Film berührt, macht Mut, er lässt glauben. Und er macht glücklich.

Hier der Link zur ZDF-Mediathek

Und dann mit dem Atlas in der Hand aufs Sofa und ein bisschen mitreisen, unterwegs und dabei sein mit diesen sympathischen Menschen…

Noch bis 26.Mai: Jim Avignon im Museum für Kommunikation

(Daniela)

Oh, ist das eine tolle Ausstellung! Was ein Glück läuft sie noch bis zum 26. Mai so bleibt noch genügend Zeit sie nochmal zu sehen. Ich kann sie Euch wirklich sehr ans Herz legen. Die Ausstellung eignet sich auch sehr für einen Besuch mit Kindern, da sie sehr interaktiv gestaltet ist. Wir kommen auf jeden Fall wieder!

"Jim Avignon ist der schnellste Maler weit und breit. Er musiziert und gestaltet Räume. Seine Figuren und Szenarien sind bunt und wirken auf den ersten Blick wie leicht konsumierbare Pop-Kost. Auf den zweiten Blick offenbaren seine vermeintlich naiven Werke die Auseinandersetzung mit Globalisierung, Kapital und dem Kunstmarkt. Mit malerischem Röntgenstrich offenbart Avignon das Innerste seiner Figuren. Ihre Gefühle, ihre Gedanken, ihre Wünsche und wie sie versuchen, die ständige Informationsflut zu bewältigen.

Im Museum für Kommunikation bespielt Jim Avignon die KUNST|RÄUME zum Thema KONTROLLE. Unsere Dauerausstellung thematisiert vier Phänomene, die wesentlich den Umgang der Menschen mit den Medien bestimmen: Beschleunigung, Teilhabe, Vernetzung und Kontrolle. Parallel zur Dauerausstellung zeigt das Museum in den kommenden Jahren in den Kunsträumen künstlerische Positionen, in denen sich diese Aspekte wiederfinden. A BIGGER BROTHER ist die dritte Kunstausstellung dieser Reihe.

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53, Dribbdebach
Im Netz: https://www.mfk-frankfurt.de/a-bigger-brother/

Montag, 26. November: Rainald Grebe „Das Elfenbeinkonzert“

(Martin)

Muss man Rainald Grebe vorstellen? Wohl eher nicht!
Rainald Grebe spielt in Frankfurt und tatsächlich gibt es für sein Elfenbeinkonzert im Schauspiel noch ein paar Restkarten!

„Fünf Jahre nach seinem letzten Solo »Das RainaldGrebeKonzert« setzt sich Rainald Grebe wieder allein ans Klavier. »Alles ging damit los, dass eine alte Bekannte anrief, ob ich nicht einen Volksmusik-Workshop in der Elfenbeinküste machen wolle, mit ivorischen Deutschstudenten. Ich sagte zu. Aber was ist jetzt bitte heute Volksmusik und wie kann ich Deutschland am Äquator musikalisch vermitteln? Eigentlich hab ich für Afrika gar keine Zeit. Ich hab hier acht Theaterprojekte parallel zu betreuen. Wie immer. Und dann ging die Reise los...«“

In Hannover war „Das Elfenbeinkonzert“ bereits zu hören und zu sehen. Die Kreiszeitung schrieb:  „Er beherrscht auch souverän alle Bühnenmittel, bindet ein Rhythmusgerät und diverse Projektionen ein, animiert das Publikum – wer wollte nicht immer schon lauthals Zeilen wie „Palmöl aus Malmö“ rufen – und findet zwischendurch immer mal Zeit für ein paar Frotzeleien mit dem Techniker.“

Und wenn man das liest, dann ist einem dieses spezielle ‚Rainald-Grebe-Konzert-Feeling’ wieder ganz nah.

Auf zum Sturm auf die letzten Tickets!

Montag, 26.11. um 19.30h.
Schauspiel Frankfurt (behindertenfreundlich ausgestattet);
Willy-Brandt-Platz.

Foto: Joachim Dette/Schauspiel Frankfurt

Montag, 26. November: FFM/ Charlie Winston

(Andrea)

Ich höre Radio, die meisten Songs rauschen durch, aber der Sound von Charlie Winston ist hängengeblieben. Der Mann hat den definitiven Sommer-Song veröffentlicht und den möchte ich gerne live hören: „The Weekend“ hat genau diesen luftigen Sound, das leichte Uptempo, die fröhliche Feieratmosphäre - eben einfach alles was ein Hit für die heißen Tage haben muss. Der Song handelt genau von dem, was der Titel verspricht: Wie wir alle uns zum Wochenende hin von unserer Alltagsexistenzen lösen und zu einem anderem Wesen werden, das einfach nur tanzen will.Winston macht mit dem neuen Song von seinem kommenden Album „Square 1“, das im September folgen soll, wieder einmal alles richtig. Das lässige Songwriting, das coole Arrangement mit der Slap-Gitarre und dem lässig-geschmeidigen Beat – alles zeugt vom Stilwillen des Briten und der Konzentration aufs ästhetisch Wesentliche. Der Sohn einer britischen Folk-Familie hat Zeit seines Lebens immer Musik gemacht in der Genres so gut wie keine Rolle spielen. Er spielt Reggae und schreibt Filmmusik, er singt Chansons genauso gut wie er als Crooner auf der Bühne unterwegs ist, er beschäftigt sich ebenso mit indischer Folklore wie mit Jazz oder Minimal Music. Der Mann mit dem Hut ist in jeder Sparte firm, weil er sich einfach grundlegend für Musik interessiert. Genau das macht ihn als Songwriter und Arrangeur so vielseitig und seine Lieder so aufregend. Nun also hat Charlie Winston neue Stücke im Ärmel und ist heiß darauf, sie mit uns zu auch live auf der Bühne zu teilen. „The Weekend“ ist da nur der clubtaugliche erste Schritt in ein neues Abenteuer. Prateek Kuhad ist Support von Charlie Winston. Bild: Courtesy Charlie Winston @ Instagram

Das Bett
Schmidtstraße 12, Ffm
Einlass: 19 Uhr
Barrierefrei: Ja...
Im Netz: https://bett-club.de/event/charlie-winston-support-prateek-kuhad/

Dienstag 27. November: Vortrag, Lesung, Filme mit Helen Pankhurst

(Daniela)

Gleichberechtigung, Lohngerechtigkeit, Sexismus, #metoo, 150 Schutzzone.... Es gibt echt noch verdammt viel zu tun. Da wär ich heute gerne im Historischen Museum dabei.

Helen Pankhurst, From "Votes for Women" to "Time's Up", Vortrag, Lesung Filme Reflections on Feminism in Britain, Past, Present and Future

In englischer Sprache

Im Rahmen von Remake On Location wird die britische Frauenrechtlerin Helen Pankhurst im Historischen Museum Frankfurt zu Gast sein. Pankhurst liest aus ihrem 2018 erschienenen Buch Deeds Not Words. Darin beschreibt sie die Veränderungen von Frauenleben im Laufe des 20. Jahrhunderts und stellt dar, was heute geschehen muss, damit Emanzipation zu gesellschaftlicher Wirklichkeit wird.

Dr. Helen Pankhurst ist Frauenrechtsaktivistin und als Beraterin für CARE International im Vereinigten Königreich und Äthiopien tätig. Sie verfügt über weitreichende Medienerfahrung und war am Drehbuch zum Film Suffragette – Taten statt Worte (2015, mit Meryl Streep) beteiligt. Ihre Arbeit in Äthiopien umfasst verschiedenste Bereiche, immer mit dem Fokus auf den Interessen und Bedürfnisse von Frauen und Mädchen. Im Vereinigten Königreich ist sie als Rednerin und Autorin zu feministischen Themen präsent. Sie steht auch an der Spitze des von CARE International alljährlich am 4. März organisierten #March4Women in London. Helen ist die Urenkelin von Emmeline Pankhurst und die Enkelin von Sylvia Pankhurst, beide Exponentinnen der britischen Suffragettenbewegung.

Eine Veranstaltung der Kinothek Asta Nielsen e.V. in Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt, begleitend zur Ausstellung Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht.

Zu Beginn der Lesung zeigen wir drei kurze Newsreels aus der britischen Suffragettenbewegung mit Auftritten von Emmeline und Sylvia Pankhurst.


Historisches Museum Frankfurt

Adresse: Saalhof 1
Im Netz: 
www.historisches-museum-frankfurt.de

Eintritt: 6 € / ermäßigt 3 €
Beginn: 18 Uhr

Dienstag, 27.November: OF/ "Was sie schon immer über das Sammeln von Graphiken wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten"

(Andrea)

Seit ihrer Eröffnung hat die Marterie in einem eigenen Graphikraum Originalgraphiken internationaler KünstlerInnen aus einer Berliner Privatsammlung im Angebot und im Laufe von zwei Jahren in wechselnden Präsentationen, die unterschiedlichesten Werke gezeigt. Rafael von Uslar sammelt seit seiner Schulzeit Graphiken, Multiples und hat etlichen, von ihm kuratierten Ausstellungen, eigene Editionen verlegt. Am 27.11.2018 wird er im Graphikraum von seiner Leidenschaft für multiplizierte Kunst berichten und einen Einblick geben in das jahrelange Sammeln höchst unterschiedlicher Kunstwerke und Stilrichtungen, sein Problem mit der Materie und das Primzip einer visuellen Bibliothek. Außerdem wird er gerne und bereitwillig alle Fragen beantworten, die sich unseren KundInnen im Laufe der letzten zwei Jahre in unserem Graphikraum gestellt haben!

Marterie
Geleitsstraße 5, Offenbach
Von 18 bis 21 Uhr
Rollstuhlgerecht: Leider nein

Mittwoch 28. November: FFM, DAM : „Arrival Hanau – Ankommen in der Metropolregion“

(Andrea)

Ach, das ist echt schade, aber so spannend ich das finde, einen Urlaubstag mag ich dennoch nicht opfern. Wer aber Zeit hat, sich für Stadtgesellschaft, Offenbach und Hanau interessiert, sollte sich anmelden. Nicht nur weil Saunders kommt, sondern weil spannend. Dass dabei Hanau im Fokus steht, sollte nicht stören, immerhin waren WIR als Arrival City in bei der Biennale in Venedig. So :-). Nachstehend, stark gekürzt, ein Einblick in Thema und Programm: "Ankunftsstadt Hanau - Quartiere gemeinsam gestalten" 13.30 Uhr Beitrag Making Heimat Peter Cachola Schmal, Direktor, Deutsches Architekturmuseum 14.00 Uhr Podiumsgespräch „Wie kann Integration gelingen und wie sehen erfolgreiche Ankunftsorte der Migration aus?“ mit: - Doug Saunders, Journalist und Autor - Stefan Sydow, Abteilungsleiter Integration und Asyl im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration - Nadia Qani, Unternehmerin/Autorin - Claus Kaminsky, OB Stadt Hanau - Markus Eichberger, Unternehmensbereichsleiter Stadtentwicklung ProjektStadt - Moderation: Marion Schmitz-Stadtfeld, Leiterin Integrierte Stadtentwicklung Ziel der Ankunftsstadt Hanau Mit dem Begriff „Ankunftsstadt“ sind jene Stadtviertel gemeint, in denen sich Zugewanderte in einer Stadt zunächst niederlassen. Entscheidend ist es, Strukturen und Bedingungen zu schaffen, die es Zugewanderten schnell ermöglichen, Teil der Stadtgesellschaft zu werden und sozial aufzusteigen. Die Stadt Hanau möchte dieses Ziel mit der Erstellung eines Integrierten Handlungskonzeptes unterstützen. In Zusammenarbeit mit der ProjektStadt in Frankfurt am Main wird ein Konzept entwickelt, das als bundesweites Pilotkonzept auch Vorbild für andere Kommunen werden soll. Um Anmeldung wird gebeten an: faiza.azarzar@nh-projektstadt.de DAM Deutsches Architekturmuseum, von 10.30 bis 16.30 Uhr Im Netz: https://bit.ly/2r1nrgo

Donnerstag 29. November: ALEX CLARE

(Uwe)

Die Eintracht spielt an diesem Abend zuhause gegen Marseille. Ich nutze ein Alternativangebot und schaue mir Alex Clare im Zoom an. Im vergangenen Sommer schloss sich Clare in einem Studio in Leeds ein und nahm während einer dreitägigen Session die persönlichsten Songs seiner bislang veröffentlichten Alben neu auf. Das Ergebnis heißt „Three Days At Greenmount und überrascht den Zuhörer mit seiner intimen Dringlichkeit und der tief empfundenen Musikalität der Songs. Die Stücke wurden komplett analog aufgenommen und kommen direkt aus dem Herzen des Briten. Der hat bekanntlich in seiner Karriere schon einige Höhen und Tiefen erlebt. Er hatte mit „Too Close“ von seinem Debütalbum „The Lateness Of The Hour“ einen Welthit, der sich Millionen Mal verkaufte, und dennoch hat ihn seine Plattenfirma fallenlassen. Er arbeitete dann in Eigenregie an weiteren Songs, deren musikalisches Spektrum von Soul über Dubstep zu Elektro reicht. Außerdem arbeitete er – unter der Genre-Bezeichnung Singer/Songwriter wohlgemerkt – mit Produzenten wie Major Lazer, Diplo und Switch zusammen. Daraus entwickelten sich die großen Songs mit inhaltlichem Tiefgang, zu denen man aber jeder Zeit tanzen kann, getragen von dieser charakterstarken Soul-Stimme. Jetzt aber hat sich Alex Clare wieder seinen Ursprüngen angenähert. Im November kommt er damit auf Tour und präsentiert diese akustischen Versionen live.
 
Zoom

Adresse: Brönnerstraße 5-9

Barrierefrei: leider nein

Beginn: 21 Uhr

Eintritt: VVK 26 € plus Gebühren

Donnerstag, 29. + Freitag, 30. November: Mapa Teatro

(Martin)

Heidi  und Rolf Abderhalden heißen die Regisseur*innen dieses Abends. Die Beiden sind Geschwister und gemeinsam befördern sie mit ‚ihrem‘ Mapa Teatro Werke auf die Theaterbühne, die es in sich haben. Heidi und Rolf Abderhalden wurde in diesem Jahr in Weimar die Goethe-Medaille für ihre künstlerische Arbeit verliehen. Das ist bemerkenswert, denn wenn ein Theater das Adjektiv ‚politisch‘ verdient, dann das Mapa Teatro gewiss. Ausdauernd und unermüdlich thematisieren die Inszenierungen die gesellschaftlich-politische Situation in Lateinamerika, insbesondere in Kolumbien:

„Tief im kolumbianischen Dschungel hat die FARC-Guerilla nach ihrer Entwaffnung das Lager „El Borugo“ zurückgelassen. Von der Regierung wurde es zu einem „Freilichtmuseum der Erinnerung“ an den Bürgerkrieg umgewandelt: Soldaten stellen hier Entführungen und Gewalttaten der Guerilleros in einem Laienspiel für Touristen nach, um das Gedächtnis der Verbrechen zu verewigen – dadurch aber zugleich die Utopie, die einst der Erhebung der Rebellen zugrunde lag, für immer aus dem Gedächtnis zu streichen. Das Mapa Teatro, eine der wichtigsten Theatergruppen Südamerikas, widmet sich diesem „Krieg der Erinnerung“ um die Deutungshoheit über die Geschichte.“

Die Theaterabende des Mapa Teatro sprengen die gewohnten Genres und sind deshalb auch wegen den theatralischen Mitteln sehenswert: „ „La Despedida“ ist großes Film-, Zeichen- und Bildertheater, ein dokumentar-theatrales Reenactment des realen Reenactments durch das Militär, das in suggestive Abschieds-Tableaus der revolutionären Bewegungen Lateinamerikas mündet.“

Mousonturm

Waldschmidtstr. 4, Ostend
Uhrzeit: jeweils 20:00 Uhr
Barrierefrei: Rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet

Donnerstag, 29.November: OF/ Casablanca

(Andrea)

"Schau´mir in die Augen, Kleines". Der Satz hat Filmgeschichte geschrieben und jeder weiß, welcher Streifen gemeint ist. Nur gesehen haben ihn wahrscheinlich tatsächlich die wenigsten...ich erinnere mich dunkel und plane unbedingt eine Auffrischung. Gut, dass Filmklubb-Macherin Nicole Werth unterwegs und dabei auf eine Sammlung von knapp 100 Filmen auf original Celluloid gestoßen ist. Das bedeutet für Cineasten ein echtes Fest, nämlich Analogfilm – authentisch und intensiv, mit großer Tiefenschärfe, ohne Weichzeichner oder Bildnachbearbeitungen. Im Hintergrund das leise Knattern des Projektors ...Start ist am Donnerstag, 29. November, mit einem Meisterwerk der Filmgeschichte: Casablanca. Michel Curtiz‘ Streifen aus dem Jahr 1942 verbindet Stilelemente eines Liebesfilms mit denen eines Abenteuer- und Kriminalfilms. Der Film handelt von politisch Verfolgten, die vor den Nazis aus Europa über Französisch-Nordafrika nach Amerika fliehen, vom Einsatz von Marionetten- Regierungen und von einer Liebesgeschichte im Dreieck: zwischen dem amerikanischen Nachtklubbesitzer Rick Blaine, der jungen Norwegerin Ilsa und dem tschechischen Widerstandskämpfer Victor Laszlo. „Casablanca“ entstand unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs und zeugt vom politischen Engagement Hollywoods im Einsatz gegen das nationalsozialistische Deutschland. Die fiktive Filmhandlung und das reale Kriegsgeschehen sind eng verknüpft. Und das nicht zufällig: Die – insgesamt sieben – Drehbuchschreiber schufen Authentizität, indem sie immer wieder aktuelle politische Ereignisse einflochten. Viele der Crew-Mitglieder waren gerade aus Europa geflohen. Die beiden Hauptdarsteller, Ingrid Bergman und Humphrey Bogart, begründeten mit diesen Rollen ihren Schauspielruhm. Und was wäre die Filmgeschichte ohne die Zitate aus Casablanca? Sie gehören zu den bekanntesten und begleiten uns bis heute. Last, but not least: die Musik. „As time goes by“ ist einer der erfolgreichsten Songs der Musikgeschichte. Dabei fand der Titel bis zum Schluss nicht die Gnade der Regie. Er sollte ersetzt beziehungsweise umgeschrieben werden. Doch dazu kam es nicht mehr, da neu gedreht hätte werden müssen und Ingrid Bergmann bereits kurze Haare für den nächsten Dreh hatte. Filmgeschichte(n) & Hintergrundinfos von und mit Urs Spörri Der Filmklubb hat sich für den 29.11. Urs Spörri mit ins Boot geholt. Der Filmexperte wird Hintergrundinfos zur Entstehung und Rezeption und jede Menge Geschichten zum Film liefern. Urs Spörri kuratiert unter anderem Filmreihen im Kino des Deutschen Filmmuseums Frankfurt und ist Gutachter bei der Deutschen Film- und Medienbewertung. In regelmäßigen Kolumnen schreibt er über Film, moderiert Veranstaltungen vom Filmfest München bis zum Saarbrücker Max Ophüls Preis und tourt durch Deutschland mit informativ-unterhaltsamen Vorträgen wie „Donald Trump, der Schauspieler“.

Filmklubb
Isenburgring 36
Offenbach
Einlass & Essen 19 Uhr
Filmstart 20 Uhr
Kinokarte 9 Euro für Schüler/Studenten/Azubis/Filmklubb-Mitglieder 7 Euro Rollstuhlgerecht. eher nicht

V O R S C H A U
Freitag, 30. November: DEAD VS. ALIVE

(Martin)

Dieser Wettstreit interessiert mich!
Es treten die Stars der Poetry-Slam-Szene gegen ‚tote’ Dichter und ihre wirkmächtigen Texte an. Zur Sprache gebracht  und zum Leben erweckt wird die ‚klassische Literatur von Schauspieler*innen aus dem Ensemble des Schauspiel Frankfurt. Auf der ‚Gegenseite’ treten u.a. an: Samuel Kramer (Hessenmeister 2016) und Philipp Herold (Vizemeister Team Slam 2016).

„Poetry Slam ist ein literarisches Phänomen der Gegenwart. Überall findet man diese lebendige Form des Dichterwettstreits. Hier wird das gesprochene Wort in Verbindung mit aktuellen Themen zur Kunstform erhoben. Wie nun aber würden sich die Klassiker der deutschen Literatur in einem solchen Wettstreit schlagen? Beim »Dead or Alive«-Slam lassen die Schauspieler_innen des Frankfurter Ensembles die toten Legenden der Literatur wieder lebendig werden und fordern die Slam-Poeten zum Duell um die Gunst des Publikums.“

Wer wird gewinnen? Wer’s wissen will, ab ins Schauspiel Frankfurt!

Für Entschlossene Wettstreitteilnehmer*innen gibt es oben Tickets zu gewinnen!

Freitag, 30.11. um 19.30h
Schauspiel Frankfurt (behindertenfreundlich ausgestattet);
Willy-Brandt-Platz. 

Freitag 30. November: Musicsneak

(Daniela)

Mist, ich wollte so gerne zur Musicsneak in die Jahrhunderthalle, bin aber bei der DDC-Gala... Aber wenn ihr Zeit und vor allem Lust auf einen spannenden musikalischen Abend habt, dann fahrt nach Höchst. (oben gibt es Tickets zu gewinnen)

MUSIC SNEAK
3 Bands, 3 Stages, 1 Host


Das Konzept: Eine Sneak Preview wie man sie aus dem Kino kennt – nur mit Musik.

Alle Acts des Abends sind im Vorfeld geheim. Pro Show spielen drei aufstrebende Talente. Im neuen CLUB der Jahrhunderthalle verteilt stehen drei Bühnen. Jeder Künstler, jede Band bekommt das Setting, das zur Musik passt. Ob Akustisch, Stripped Down oder alle Pegel auf Maximum.

Die kurzweiligen Konzertabende bieten Musikern eine einmalige Gelegenheit, sich vor experimentierfreudigem und unvoreingenommenem Publikum zu präsentieren. Dabei sind den Musikstilen keine Grenzen gesetzt. Vom Singer-Songwriter über Rap, Elektropop oder Blues Rock kann dort alles passieren.

Und sicher ist – wir haben heute die Musik im Gepäck, die morgen für Aufruhr sorgen kann und vielleicht schon übermorgen die große Bühne unter der Kuppel rocken wird! Durch den Abend führt unser Host, Finn Holitzka. U20 Hessenmeister im Poetry Slam und definitiv der charmanteste Wortkünstler Frankfurts.

Jahrhunderthalle
Adresse: Pfaffenwiese 301, Höchst
Beginn: 20:00 Uhr
Tickets: 18,- € (oder oben gewinnen)
Im Netz: https://www.musicsneak.com/

Freitag, 30.November: Of/ Stummfilm & Ton

(Andrea)

Endlich ein Wiedersehen mit dem fiesesten aller Fieslinge, ich freue mich drauf! "Fantomas, Dr. No und Goldfinger haben einen gemeinsam Vater: Den Superbösewicht Dr. Mabuse. Ein größenwahnsinniger, über enorme hypnotische Fähigkeiten verfügender Betrüger, der nach Weltherrschaft strebt – das war der Stoff, der die Romanfigur „Dr. Mabuse“ 1922 zur Ikone des deutschen Grusel- und Krimigenres werden ließ. Vertont wird der Klassiker in zwei Teilen von Benjamin Lanz und Shelley Sörensen. Lanz ist Komponist und Songwriter. Er spielt in der Indie-Band The National, und tourt mit Bands wie Beirut und Sufjan Stevens und seinem vom Krautrock geprägten Projekt LNZNDRF. Shelley Sörensen spielte am Sydney Opera House Violine und ist Gründungsmitglied des erfolgreichen Enigma Quartetts und im Berliner Stargaze Orchestra.

Parkside Studios,
Friedhofstraße 59
Offenbach
Einlass 19:00, Beginn 20:00
Tickets gibt es im Vorverkauf im OF-Infocenter für 12 Euro.
Rollstuhlgerecht: Leider nein

2.9. und 16. Dezember: Musikalischer Advents – Wintergarten

(Daniela)

Die Einrichtung des Frankfurter Gartens war wohl das wichtigste, schwierigste und anstrengenste Projekt in meinem Leben. Umso mehr hat mein Herz geblutet, als der Verein den Garten aufgegeben hat und er lange Zeit brach lag. Nun ist er aber endlich wieder in tollen Händen und all die wunderbaren Menschen rund um Cher, Corina, April, Sylvia und Bernd haben den Garten ein neues Leben geschenkt. Vor kurzem haben sie sogar eine mongolische Jurte aufgbaut, damit man jetzt auch im Winter den Garten länger besuchen kann, und es wird auch wieder einen Wintergarten geben! Grossartig!

Musikalischer  Advents – Wintergarten

An den 3 Adventssontagen, 2., 9. und 16. Dezember veranstaltet der Neue Frankfurter Garten einen musikalischen Advents Nachmittag.

Den Besucher erwartet die gemütliche, heimelige Atmosphäre des vorweihnachtlich geschmückten Gartens. Attraktiver Mittelpunkt der Veranstaltung wird die neue, beheizte Mongolen-Jurte sein. Unsere Musiker werden hier für Unterhaltung und weihnachtliche Stimmung sorgen. Ein kleiner Gitarren-Flohmarkt ergänzt das Programm. Für weitere Interessierte besteht die Möglichkeit, sich mit eigenem Stand am Marktgeschehen zu beteiligen.

Für das leibliche Wohl stehen neben Glühwein, Kaffee, Tee und anderen Getränken auch weihnachtliches Gebäck, Kuchen und Waffeln auf dem Programm. Herzhafte Speisen wie Suppe, Tortillas und Zwiebelkuchen sind ebenfalls vorgesehen. Alles wie gewohnt in Bioqualität und überwiegend auch regional erzeugt.

Neuer Frankfurter Garten

Adresse: Danziger Platz, vorm Ostbahnhof
Barrierefrei: ja
Beginn: jeweils um 14 Uhr. Das Ende ist offen.
Foto: Neuer Frankfurter Garten

Montag 10. Dezember: 70 Jahre »Allgemeine Erklärung der Menschenrechte«

(Daniela)

Freue mich sehr auf diesen Abend mit meinem Sohn! Insbesondere auf das Zusammentreffen des OFC Fans mit dem Eintracht Fan :-)

Soirée
: Amnesty International
70 Jahre »Allgemeine Erklärung der Menschenrechte«

Anlässlich des 70. Jubiläums der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte« lädt Amnesty International Gäste aus Kunst, Kultur, Sport und Politik zur Soirée ins Schauspielhaus ein. Das musikalisch begleitete Programm umfasst Redebeiträge zum Thema »Flüchtlinge und Asyl«, persönliche Erfahrungsberichte zur Diskriminierung sowie Vorträge zu Frauenrechten und Meinungsfreiheit. Durch das Programm führt die Fernsehmoderatorin Bärbel Schäfer.

Mit: Markus N. Beeko, Pegah Ferydoni, Peter Fischer, Bascha Mika, Shary Reeves, Meşale Tolu, Tarek Al-Wazir und viele andere

Schauspielhaus
Mo 10.12.2018 19.30 Uhr
Tickets kosten 5,- €
Barrierefrei: ja

Montag, 17. Dezember: Weihnachtslieder-Auffrischungsseminar

(Martin)
Vorankündigung (weil vermutlich ganz schnell ausverkauft!)

Weihnachtslieder-Auffrischungsseminar
Gemeinsam angstfrei singen unter fachkundiger Anleitung


Im vergangenen Jahr war dieser Abend der Kracher in der Vorweihnachtszeit!
Da ich mir sicher bin, dass dieses ganz wunderbare „Seminar“ so ganz und gar schnell ausverkauft sein wird, hier der Tipp, sich jetzt (am Samstag, dem 10.11. beginnt der Vorverkauf!) rechtzeitig Karten zu sichern!
‚Gemeinsam angstfrei singen unter fachkundiger Anleitung’ ist der Untertitel und das Versprechen, mit dem der Abend unterschrieben ist. Im letzten Jahr war es vor allen Dingen auch ein großer Spaß: ein ambitionierter Schauspieler*innen- und Mitarbeiter*innenchor und ein singfreudiges Publikum, bekannte und auch unbekanntere Weihnachtslieder, alte, neue, klassisch, poppig, rockig, teilweise mehrstimmige Songs, kleine Slapstick-Einlagen auf der Bühne und das alles nicht so bierernst – herrlich!
Gemeinsames Singen macht glücklich – und wer glücklich sein will, der muss da hin!

Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt
Neue-Mainzer-Str. 17
behindertenfreundlich ausgestattet, aber nur wenige rollstuhlgerechte Plätze.
Am Montag, 17.12. um 20.00h

Foto: Martin Grün

Donnerstag, 20. Dezember: Wolf Maahn

(Uwe)
 
Vielen Songperlen der Kölner Band Fortuna Ehrenfeld haben mich durch das gesamte Jahr getragen. Ich würde diese wahrscheinlich nicht so lieben, wenn ein Freund von mir vor mehr als 30 Jahren auf einer Geburtstagsparty nicht für ein paar Minuten die Macht über Musikanlage erobert hätte. Die Zeit nutzte er, um "Wunder dieser Zeit" von Wolf Maahn zu spielen. Danach wurde er von einer Gruppe anderer Teenager überwältigt, die lieber Stimmungshits wie "Life is Life" oder "Skandal im Sperrbezirk" hören wollten. Während diese Lieder dann tatsächlich liefen, fragte ich den Partisanen DJ begeistert, welchen Song er gerade gespielt hatte. Montags drauf stand ich im traditionsreichen Ullis Musicland in Darmstadt und kaufte die damals aktuelle Platte Maahns "Kleine Helden". Ich hörte sie im Anschluss wochenlang in Endlosschleife. Lieder wie "Ich wart auf Dich", einem der schönsten in Deutsch gesungen Liebeslieder überhaupt, und andere des Albums (darunter "Wunder dieser Zeit") begleiten mich nun deutlich mehr als die Hälfte meines Lebens und werden auch nach drei Dekaden keinen Deut schlechter. Bis heute bin ich Fan von Wolf Maahn, der es immer wieder schafft, seinem Katalog wunderbare Lieder hinzuzufügen. Neuere Songs wie "Vereinigte Staaten" oder "Schlaflos in Eden" integriert er geschickt in sein Liveprogramm, sodass seine Auftritte auch nach all den Jahren überraschend bleiben. Keinen Sänger habe ich bis heute häufiger live spielen sehen und kein Künstler hat meinen Musikgeschmack mehr beeinflusst als Wolf Maahn. Dass er nun kurz vor Weihnachten in die Brotfabrik kommt, ist für mich wie ein Geschenk. Unbedingt hingehen, wenn man gute Musik in deutscher Sprache mag.
 
Brotfabrik
Adresse: Bachmannstraße 2-4
Barrierefrei: leider nein
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: VVK 28 € plus Gebühren
Foto: Oliver Krings


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